Duisburg aktuell   -   Archiv Januar 2008

 

Duisburg, 31. Januar 2008 - Historischer Kalender
Schöffen gesucht
Für die Amtsperiode vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2013 werden bei den drei Duisburger Amtsgerichten sowie beim Landgericht Duisburg Schöffinnen und Schöffen berufen.
Das Schöffenamt ist ein Ehrenamt, das von deutschen Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden kann, die bei Beginn der Amtsperiode mindestens 25 Jahre, jedoch nicht älter als 69 Jahre sind und ihren Hauptwohnsitz in Duisburg haben.
In der Regel erfolgt der Einsatz an zwölf Sitzungstagen im Jahr, für die die Schöffinnen und Schöffen vom Arbeitgeber freigestellt werden. Für die Ausübung des Ehrenamtes wird eine Aufwandsentschädigung gewährt.
Duisburger Bürgerinnen und Bürger, die an der Übernahme dieses Ehrenamtes interessiert sind, werden gebeten, sich schriftlich - unter Angabe der Personalien und des Berufs - oder telefonisch, 94000 (CallDuisburg), bis zum 29. Februar beim Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten auf der Bismarckstraße 150 - 158 in Duisburg Neudorf zu melden.
Ausführliche Informationen und einen Bewerbungsvordruck gibt es unter http://www.duisburg.de.

Einzelhandel: Umsatzrückgang im Dezember
 Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte nach ersten vorläufigen Ergebnissen im Dezember 2007 nominal 5,3 Prozent weniger um als im Dezember 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, gingen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 7,3 Prozent zurück. Die Beschäftigtenzahl nahm um 1,1 Prozent zu, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,1 Prozent abnahm, während die Zahl der Teilzeitkräfte um
2,0 Prozent wuchs.Für das ganze Jahr 2007 ermittelten die Statistiker einen Umsatzrückgang um 1,7 Prozent (nominal) bzw. 2,9 Prozent (real). (LDS NRW)
Duisburg, 30. Januar 2008 - Historischer Kalender
Innenstadtentwicklung geht voran -  Stadt erhielt "Grünes Licht" für Berufskolleg Neudorf - Planungen zur Fläche an der Marienkirche
IDE-Geschäftsführer Dr. Ralf Oehmke (Bildmitte, Links Rechtsdezernent Rabe, rechts OB Sauerland)  hat sein Betätigungsfeld in der gesamten Duisburger City.
Das beinhaltet auch das neue Berufskolleg Mitte in Neudorf. Für diese PPP-Projekt - also mit Beteiligung eines Privatinvestors - "Grünes Licht" (Fertigstellung bis 2011) vom der Bezirksregierung.

Es geht auch um zentrale Bereiche in der Stadt, so um das frei werdende Gelände der bisherigen Berufsschule Mitte, der bis jetzt mehr schlecht als recht als Parkplatz genutzten Fläche an der Marienkirche sowie dem zentralen Bereich Hauptbahnhof und mehr. Hier erfolgt die Planung analog zum Masterplan und noch ausstehenden Studien von Lord Foster.
Dr. Oehmke kündigte  auch eine vertiefende Planung für die Königstraße und die nördliche Düsseldorfer Straße an. Das seit mehr als 20 Jahren geforderte Parkleitsystem soll zur Eröffnung des Forum umgesetzt werden. Für die Entwicklung der westlichen Altstadt will die IDE ein Bürgerforum einberufen. Auf der Brache zwischen Beeckstraße und Steinsche Gasse soll ein Dienstleistungs- und Wohnquartier errichtet werden. Ferner werde die Entwicklung am Hauptbahnhof mit Überdeckelung der A59 und Teilüberbauung der Mercatorstraße mit Hochdruck vorangetrieben, damit zum Kulturhauptstadtjahr 2010 die City dort ein neues Entree erhält. Die Verantwortlichen versprachen in den kommenden Wochen einige weitere Durchbrüche in der Innenstadtentwicklung.

Lions Clubs schütten Erlös der Adventskalenderaktion aus
Seit vier Jahren lassen die Lions Clubs Duisburg und Rheinhausen mit dem Leo Club Niederrhhein vor Weihnachten Adventskalender produzieren und verkaufen diese, um mit dem Reinerlös karitative Einrichtungen zu unterstützen. Im Vorfeld des vergangenen Weihnachtsfestes konnte 21.500 Euro erwirtschaftet werden, die jetzt an verschiedene Einrichtungen ausgeschüttet werden. In diesem Jahr wurden u.a. der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e.V. sowie das Sankt-Josef-Kinderheim und das Heinrich-Tellen-Heim in Rheinhausen bedacht. Vertreter der Lions Clubs und der mit den Spenden bedachten Einrichtungen hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Rathaus begrüßt.

 

 

 

 

 

 

 


 

 


Bernd Fastabend vom Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit Duisburg e. V., Andrea Müller, Leiterin einer Kinderwohngruppe im Kinderheim Sankt-Josef in Rheinhausen, Helga Wippermann, Leiterin des Heinrich-Tellen-Heims, einer Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen in Rheinhausen, Martin Wurzel, Leiter des Kinderheims Sankt-Josef, Heinrich-Tellen-Heim-Bewohner Thomas Hehle und Heribert Müller, Lions-Mitglied Detlev Birnstiel, Heimbewohnerin Helga Neumeister, Vanessa, Laura und Beyzanur aus dem Sankt-Josef-Kinderheim, Prof. Jörg Meyer vom Lions Club Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Michael Schmidt, der Präsident des Lions Clubs Rheinhausen.

Klöckner-Geschäftsjahr 2007: 
Zweitbestes operatives Ergebnis in der über 100-jährigen Geschichte

Der Klöckner & Co-Konzern hat nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von rund 6,3 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 365 Mio. Euro erzielt. Damit liegt das Unternehmen oberhalb der im Oktober 2007 angepassten Prognose von rund 355 Mio. Euro. Außerdem wurde die Nettobarverschuldung, die zu einem wesentlichen Teil auquisitionsbedingt zur Jahresmitte 2007 auf 996 Mio. Euro angestiegen war, zum Jahresende 2007 auf rund 750 Mio. Euro zurückgeführt.
Der Umsatzanstieg von 5,5 Mrd. Euro im Jahre 2006 auf 6,3 Mrd. Euro im Jahre 2007 resultiert im Wesentlichen auf Preissteigerungen und den getätigten Akquisitionen. Das nach vorläufigen Zahlen mit etwa 8 % unter dem Wert des Vorjahres liegend EBITDA von rund 365 Mio. Euro ist das zweitbeste operative Ergebnis in der über 100-jährigen Geschichte von Klöckner.
Vor dem Hintergrund einer weiterhin guten Nachfrage verzeichnet Klöckner & Co seit Jahresbeginn 2008 bei vielen Produkten zum Teil deutlichen Preiserhöhungen, insbesondere auch in den USA. Das Unternehmen geht davon aus, auch 2008 ein Ergebnis auf hohem Niveau zu erwirtschaften.

Klöckner & Co ist der größte produzentenunabhängige Stahl- und Metalldistributor im Gesamtmarkt Europa und Nordamerika. Das Kerngeschäft des Klöckner & Co - Konzerns ist die lagerhaltende Distribution von Stahl- und Nicht-Eisen-Metallen. Rund 200.000 aktive Kunden werden durch rund 250 Lager- und Anarbeitungsstandorte in 15 Ländern in Europa und Nordamerika versorgt. Klöckner & Co wurde vor über 100 Jahren von Peter Klöckner gegründet. Das Unternehmen hatte im Geschäftsjahr 2006 rund 10.000 Mitarbeiter.

Die Aktien der Klöckner & Co Aktiengesellschaft sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel im Amtlichen Markt mit weiteren Zulassungsfolgepflichten zugelassen. Seit Ende Januar 2007 ist die Klöckner & Co - Aktie im MDax - Indes der Deutschen Börse gelistet.

"Die Klöckner & Co AG ist 2008 weiter auf Wachstumskurs," berichtet das Unternehmen. Die Klöckner UK Holdings Ltd., britische Tochtergesellschaft der Klöckner & Co AG, übernimmt das Distributionsunternehmen Multitube Ltd. mit Sitz in Brierley Hill, West Midlands, Großbritannien. Im Laufe der letzten sieben Monate wurden damit drei Akquisitionen in Großbritannien getätigt.

Das Unternehmen Multitube ist spezialisiert auf die Distribution und Anarbeitung von geschweißten Rohren, die in vielen Industriesektoren wie beispielsweise der Möbelindustrie verwendet werden. 2007 erzielte das Unternehmen mit 16 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5 Millionen Euro.
Klöckner UK ist unter dem Namen ASD Metal Services in Großbritannien in der Stahl- und Metalldistribution tätig. Das Unternehmen hat über 40 Geschäftseinheiten an rund 30 Standorten in Großbritannien und beschäftigt 1.200 Mitarbeiter.

"Von der Kuppel bis zur Gruft - Architektur und Nazipropaganda"
"Von der Kuppel bis zur Gruft - Architektur und Nazipropaganda" heißt der Vortrag, den Dr. Alexanxer Wiehart am Donnerstag, den 29. Januar 2008 in der Duisburger Volkshochschule, genauer gesagt im Vortragssaal am König - Heinrich - Platz, hält.
Gerade einmal 4 (!) Besucher haben sich eingefunden, als sich der Zeiger der Uhr der 18.00 Uhr-Marke nähert. Lässt sich Politik in Architektur ausdrücken? Dieser Frage geht der gebürtige Niederösterreicher in seinem Vortrag nach und erinnert dabei an die Diskussion um die heutige Hauptstadtarchitektur (Beispiel. Reichstag). Politik und Architektur werden schon immer gemeinsam betrachtet. Die alten Griechen und Ägypter sind Beispiele dafür - siehe die Pyramdien von Gizeh.
Es ist schon ein wenig enttäuschend, dass die Resonanz auf den Vortrag so schwach ist. Sehr kompetent, sehr anschaulich (weil von Dias unterstützt) und freihändig stellt Wiehart Orte wie das Nürnberger Reichstagsgelände vor und beschreibt ihre architektonischen Charakteristika. Für mich persönlich war der Vortrag sehr interessant. Andreas Rüdig

"Unicef" informiert in der Zentralbibliothek
Die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" präsentiert sich am Samstag, 2. Februar, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, gibt es verschiedene Drucksachen sowie Grußkarten aller Art. "Unicef" setzt sich in über 160 Ländern der Erde für das Überleben und den Schutz von Kindern ein.

Duisburg, 29. Januar 2008 - Historischer Kalender
Bundesintegrationskonderenz kommt 2009 nach Duisburg

Neues Verkehrskonzept Ruhrort:
Frist für Stellungnahmen und Anregungen wird verlängert

Die Frist für Anregungen und Stellungnahmen zum vorgelegten Verkehrskonzept in Ruhrort wurde bis zum 15. Februar verlängert. Das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement kommt damit der Bitte des Ruhrorter Bürgervereins 1910 e.V. nach, der Lücken bei der Erstverteilung des Infoschreibens an die Haushalte bemängelt hat. In den Straßenabschnitten, wo der Bürgerverein bisher eine Unterversorgung festgestellt hat, wird die Information noch einmal verteilt. Für Fragen der Ruhrorter Bürgerinnen und Bürgern steht auch der Vorsitzende des Bürgervereins Ruhrort, Mario Adams, unter (0203) 803251 zur Verfügung.

Radweg am Kalkweg in Duisburg-Neudorf muss aus Sicherheitsgründen gesperrt werden
Aus Sicherheitsgründen wurde der Radweg am Kalkweg zwischen Wacholderstraße und „Zu den Rehwiesen“ in Fahrtrichtung Städtische Kliniken gesperrt. Aufgrund des baulichen Zustandes war dieser nicht mehr verkehrssicher. Die Sperrung wird derzeit durch eine entsprechende Beschilderung angezeigt, welche demnächst durch Baken ergänzt wird.
Damit Radfahrer die Fahrbahn nicht nutzen müssen, wurde der parallel verlaufende Gehweg für sie freigegeben. Durch dieses Angebot können Sie den Bereich sicher passieren, sollten jedoch beachten, dass Fußgänger jedoch grundsätzlich Vorrang haben.
Derzeit arbeitet die Verwaltung an einer dauerhaften Lösung. Der Radverkehr könnte einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn erhalten. Das Parken würde dann auf den bisherigen Radweg verlegt. Nach Abschluss der Planungen entscheidet die Politik über die Umsetzung.

Stadtverwaltung wegen Karneval zum Teil mit eingeschränktem Leistungsangebot
Mit dem traditionellen Altweiberdonnerstag am 31. Januar 2008 beginnt die "heiße Phase" des rheinischen Karnevals. Auch in Duisburg werden Rathäuser gestürmt, übernehmen die Jecken die Herrschaft, ziehen Karnevalsumzüge durch die Stadt. Wegen des närrischen Treibens arbeitet die Stadtverwaltung nur mit Einschränkungen.
Am Altweiberdonnerstag rüstet sich das Bezirksamt Walsum ab 10.30 Uhr gegen die drohende Übernahme der Möhnen und verriegelt die Türen. Auf dem angrenzenden Kometenplatz werden die jecken Frauen dann für Karnevalsstimmung sorgen. Ab 12.11 Uhr ergibt sich (das steht jetzt schon fest) das Homberger Rathaus den wilden Weibern, vorher wird natürlich von 8 bis 12 Uhr dort gearbeitet. Die Bezirksämter Mitte, Süd, Rheinhausen, Hamborn und Meiderich/Beeck bleiben Altweiber bis 16 Uhr geöffnet.
Das Straßenverkehrsamt stellt am 31. Januar um 13 Uhr seinen Dienst komplett ein. Das städtische Call-Center "CallDuisburg" wird am Altweiberdonnerstag pünktlich um 16 Uhr Feierabend machen.
Das Rathaus am Burgplatz wird traditionell um 13.11 Uhr von Möhnen angegriffen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland will zwar mit den mutigen Herren des Hauses die Pforte verteidigen, aber warum sollte es dieses Mal klappen? Wenn die Möhnen die Macht übernommen haben, bleibt nur noch eins: Feiern bis 19 Uhr!
Am Rosenmontag, 4. Februar 2008, arbeiten alle städtischen Ämter und CallDuisburg nicht, die Bibliotheken und städtischen Bäder bleiben geschlossen. Das Rhein-Ruhr-Bad bleibt zusätzlich wegen des Umzugs des Kinderkarnevals auch am Sonntag, 3. Februar, geschlossen. Am Veilchendienstag (5. Februar 2008) stehen die Bäder den Badegästen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Karneval und Körperkunst bei den "Offenen Samstagen"
"Maskerade und Mummenschanz" ist das Thema des kommenden "offenen Samstags", 2. Februar, im Lehmbruck Museum. Zusammen mit der Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe können Kinder zwischen 5 und 12 Jahren Masken und karnevalistisch bunte Bilder anfertigen. Dabei sollen Techniken verwendet werden, die besonders bei den Surrealisten beliebt waren: Frottage und Décalcomanie (Abklatschtechnik). Anmeldung ab sofort unter T. 0203 283 2195.
Am 16. Februar wird "Kunst am Körper" gemacht. Dabei werden Masken oder Tatoos direkt auf die Haut gemalt und - da sie ja vergänglich sind - anschließend fotografiert.
Weitere Termine: 1. März "Animalia fantastica" / 15. März "Rollende Raser".
Die Workshops finden in zwei Gruppen statt, entweder von 11 von 13.30 Uhr oder von 14.00 bis 16.30 Uhr. Anmeldungen werden jeweils ab Montag vor der Veranstaltung angenommen: T. 0203 283 2195. Kosten pro Kind 5 EUR.

Homberger Franz-Haniel-Gymnasium fit fürs Jubiläum
Im September 2008 feiert das Homberger Franz-Haniel-Gymnasium sein hundertjähriges Bestehen, aber schon in wenigen Wochen wird die Schule festlich herausgeputzt sein. Dann sind auch die letzten Sanierungsarbeiten an der Fassade des naturwissenschaftlichen Trakts der Schule abgeschlossen. In den vergangenen vier Jahren waren insgesamt mehr als vier Millionen Euro in die Sanierung des Franz-Haniel-Gymnasiums an der Wilhelmstraße in Alt-Homberg geflossen, zwei Millionen alleine für die unumgängliche PCB-Sanierung. Die Bauarbeiten haben aus Sicht der stellvertretenden Schulleiterin Ulla Knierim den Unterrichtsablauf hier und da belastet, sich am Ende auf jeden Fall gelohnt: "Wir sind alle mehr als zufrieden über den baulichen Zustand unserer Schule."
Am 28. Januar 2008 wurde bereits das neue "I-Tüpfelchen" der Schule, die neue Pausenhalle auf dem Schulhof mit integrierter Photovoltaikanlage, offiziell in Betrieb genommen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland war eigens nach Homberg gekommen, um sich über den Sanierungsfortschritt zu informieren und sich die neue Photovoltaikanlage anzusehen, die die Firma ThyssenKrupp Steel gespendet hat. Das Solardach der FHG-Pausenhalle gehört mit 200 Quadratmeter Größe und einer Leistung von knapp elf Kilowatt peak (kWp) eher zu den kleineren Photovoltaikanlagen an Duisburger Schulen, sie soll laut Dr. Peter Biele von ThyssenKrupp Steel aber eine große pädagogisch-didaktische Wirkung entfalten: "Wir möchten mit dieser Anlage nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern die Schülerinnen und Schüler auch für technische Berufe begeistern."
Dass dies gelingen könnte, zeigte sich bereits in der großen Pause, als sich eine große Schülertraube vor dem Monitor versammelte, auf dem sowohl die erzeugte Strommenge als auch die Ersparnis an Kohlendioxid und an Barem abzulesen war. Die neue Anlage soll jährlich rund 3.000 Euro netto erwirtschaften.
Oberbürgermeister Sauerland dankte dem städtischen Immobilienmanagement Duisburg für die Sanierung der Schule und der Firma ThyssenKrupp Steel für die Spende: "Jetzt kann die Jubiläumsfeier des Franz-Haniel-Gymnasiums kommen!"

Sonntagsführung im Stadtmuseum: "Gerhard Mercator - ein Gelehrter am Beginn der Neuzeit"
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) lädt am kommenden Sonntag, 3. Februar, um 15 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein. Die Globen und Atlanten in der Mercator-Schatzkammer werden vorgestellt von Museumssprecher Werner Pöhling. Vom Seefahrer vor 400 Jahren bis zum Geo-Cacher heutzutage nutzen alle die Messmethode, die der berühmte Kartograph entwickelte und erstmalig in seiner Weltkarte von 1566 veröffentlichte. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Am Rosenmontag bleibt das Museum geschlossen.


Eine Stunde Schifffahrtsgeschichte

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt für kommenden Sonntag, 3. Februar, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Duisburg, 28. Januar 2008 - Historischer Kalender
Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Duisburger Karnevalsumzüge
Das Ordnungsamt weist anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg daraufhin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Halteverbotsbereiche ausgewiesen werden. 

 Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die Halteverbotsbereiche in den frühen Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt sind. 
 Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den betroffenen Stadtteilen auf die Halteverbote, die mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechzeitig zu entfernen.

ThyssenKrupp: Hochofeneinweihung und Klimaschutz
340 Millionen Euro hat er gekoster, den neue Hochofen, der jetzt eingeweiht werden konnte. Der Neubau sichert die Roheisenbasis der deutschen Werke von ThyssenKrupp Steel.

 
 Auch die Landesregierung NRW war durch Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, an der Einweihungsfeier vertreten. "In diesen Tagen ist viel von Verantwortung der Unternehmen insbesondere der 'Großen' im Rahmen der Globalisierung die Rede. Desto mehr freue ich mich, hier bei ThyssenKrupp zu sein, einem Konzern, der eindrucksvoll zeigt, wie man die Chancen auf den Weltmärkten nutzen kann, ohne seine industriellen Wurzeln in der Heimat zu kappen", erklärte die Ministerin in ihrer Ansprache.
Dr. Ekkehard D. Schulz, Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG, sagte: "Duisburg bleibt durch dieses Konzept einer der weltweit leistungsfähigsten Stahlstandorte mit einer optimalen Anlagenkonfiguration." Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Steel AG hob die Bedeutung der Investition für den Arbeitsmarkt hervor: "Hiermit sichern wir mittelfristig 1.200 direkte sowie weitere 3.600 indirekte Arbeitsplätze in der Region."

 
 Dr. Schulz und Dr. Köhler kritisierten in ihren Reden die am 23. Januar 2008 in Brüssel vorgestellten Pläne der EU-Kommission zum Klimaschutzpaket für die Periode 2013 bis 2020. Fehlende Planungssicherheit für Investitionen, drastisch steigende Energiepreise und die massive Gefährdung von bislang zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen seien die Konsequenzen. Deshalb fordert ThyssenKrupp die Kommission auf, die notwendigen Ausnahmeregelungen für die Stahlindustrie verbindlich und schnell und zumindest für eine vollständige Handelsperiode zu beschließen. Dr. Schulz betonte: "Klimaschutz ist bei ThyssenKrupp ein wichtiges Thema. Aber Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit müssen im Einklang zueinander stehen."
 
 ThyssenKrupp Steel betreibt in Duisburg auf einem 9,5 Quadratkilometer großen Werksgelände vier Hochöfen, die jährlich rund 11,5 Millionen Tonnen Rohstahl produzieren. Die Hochöfen Schwelgern 1 und 2 gehören zu den weltweit größten ihrer Art. Der neue Hochofen 8 ersetzt den 1963 erbauten Hochofen 4, der künftig als Reserveaggregat dienen soll. Abgerundet wird das Hochofenkonzept durch die umfassende Modernisierung des existierenden Hochofens 9. Beide Aggregate werden künftig als Zwillingsanlage mit gemeinsamer Messwarte und Rohstoffversorgung betrieben. Im Vergleich zur alten Konstellation erhöht sich die Produktivität um etwa 28 Prozent.  
Für den Neubau des Hochofens 8 allein hat ThyssenKrupp Steel 250 Millionen Euro investiert. Rund 80 Millionen flossen in Einrichtungen für den Umweltschutz. Sämtliche Emissionen unterschreiten die Grenzwerte der jeweils gültigen Umweltrichtlinien deutlich.
 
 Über das Hochofenkonzept am Standort Duisburg hinaus investiert ThyssenKrupp Steel derzeit im Rahmen seiner Vorwärtsstrategie rund sechs Milliarden Euro in ein neues Stahlwerk in Brasilien, ein Weiterverarbeitungswerk in den USA sowie in den Ausbau seiner Verarbeitungs- und Veredelungslinien in Deutschland. "Wir tätigen diese Investitionen auf einer ausgesprochen soliden wirtschaftlichen Basis", erklärte Dr. Karl-Ulrich Köhler. Deutschlands größter Stahlhersteller hat im Geschäftsjahr 2006/2007 (30.9.) mit rund 39.500 Mitarbeitern sein viertes Rekordergebnis in Folge erwirtschaftet: Mit 1,66 Milliarden Euro hat ThyssenKrupp Steel etwa die Hälfte zum Gesamtergebnis des ThyssenKrupp Konzerns beigetragen. Der Umsatz nahm im Vergleich zum Geschäftsjahr 2005/2006 um neun Prozent zu und betrug 13,2 Milliarden Euro.  

"Zu früh, zu viel, zu häufig..." - Alkoholkontrollen bei Jugendlichen an Karneval und Hilfen für Eltern und Betroffene
Auch in diesem Jahr wird das Jugendamt Duisburg an den kommenden "Tollen Tagen" gemeinsam mit dem Ordnungsamt Jugendliche auf Alkoholmissbrauch kontrollieren. An Karneval ist die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Leider ist es so, dass auch Kinder und Jugendliche in diesen Tagen betrunken oder gar volltrunken angetroffen werden. Und das, obwohl es zum Thema Alkohol und Kinder klare gesetzliche Regelungen gibt, die jedoch gerade an den Karnevalstagen nicht eingehalten werden.
Zwischen 2000 und 2005 stieg die Zahl der Heranwachsenden, die wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, bundesweit von 9.500 auf 19.400 Personen an. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen hatte bei der Einweisung mehr als zwei Promille im Blut. 20 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren trinken regelmäßig Alkohol. Generell trinken Kinder in Deutschland zu früh, zu häufig und zu viel Alkohol.
Auch in Duisburg macht man während des Karnevals zunehmend die Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden müssen.  Das Jugendamt und das Ordnungsamt der Stadt Duisburg arbeiten seit einigen Jahren gemeinsam daran, diese Zahl zu verringern. Während des Karnevalsumzug in Serm und beim Rosenmontagszug in der Innenstadt werden Kinder und Jugendliche, die in Besitz von Alkoholika oder betrunken angetroffen werden, vom Ordnungsamt angesprochen und zu Mitarbeitern des Jugendamtes begleitet. Diese kümmern sich dann um die Kinder und Jugendlichen und nehmen Verbindung zu den Eltern auf.
Oft sind die dahinterliegenden Gründe des Rausches ein aus der Kontrolle geratender Spaß, oft liegen aber durchaus ernstere Gründe hinter dem riskanten Alkoholkonsum. Für die Eltern der vor Ort betroffenen Kinder und Jugendlichen besteht in diesem Jahr die Möglichkeit, eine Infoveranstaltung der Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes zu besuchen. Hier können sie sich über die möglichen Hintergründe des Konsums und die Umgehensweise damit informieren.
Für die Kinder und Jugendlichen gibt es außerdem erstmals die Möglichkeit, sich bei der Fachstelle zu einem "Risiko-Check" und einem eintägigen Abenteuerprojekt anzumelden. Diese Angebote haben zum Ziel, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Umgehensweise mit Alkohol reflektieren und ihre eigenen Grenzen besser kennen lernen.
Die Suchtprophylaxe des Jugendamtes möchte mit diesen neuen Bausteinen der Karnevalsaktion einen ersten Schritt zur Umsetzung des bundesweiten Projektes "HaLT" ( "Hart am Limit") machen. Ziel von "HaLT" ist es, Hilfen für Jugendliche mit schädlichem Alkoholkonsum zu installieren und eine Kultur des Hinsehens zu fördern. Die bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Ordnungsamt im Karneval leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Ratsbeschluss zur Jahresrechnung 2006 und Bericht des Rechnungsprüfungsamtes liegen aus
 Der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 10. Dezember 2007 über die Entlastung des Oberbürgermeisters für die Jahresrechnung 2006, der Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung und der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Duisburg über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 liegen ab dem 28. Januar bis zur Feststellung des folgenden Jahresabschlusses aus. Sie können eingesehen werden in der Stadtkämmerei, Verwaltungsgebäude Alter Markt 23, Zimmer 210, Duisburg-Altstadt, von montags bis freitags, 8 bis 16 Uhr. Durch die Auslegung wird die Möglichkeit geboten, Einsicht in die finanziellen Angelegenheiten der Kommune zu nehmen. Der Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung liefert zusätzlich Transparenz über die Haushaltswirtschaft der Stadt
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"Darf ich fernsehen, Mama ?"
Mit dem Thema "Kinder und Medien" beschäftigt sich ein Elternvormittag am Mittwoch, 30. Januar, um 9 Uhr in der städtischen Kindertagesstätte an der Schulstraße 51 in Duisburg-Bruckhausen. Fragen wie "Darf ich fernsehen?" stellen Kinder oft  mehrmals am Tag und immer nein sagen möchten Erziehungsberechtigte nicht.
Aber wie soll man auf diese Frage reagieren? Was darf mein Kind fernsehen? Darf mein Kind auch allein Fernsehgucken? Und vor allem: Wie lange darf der Fernseher anbleiben? Diese Fragen stellen sich viele Eltern, sie möchten das Fernsehen nicht "verteufeln". Die Info-Veranstaltung des Jugendamtes möchte hier Antworten geben. Eltern, Großeltern und alle an diesem Thema Interessierte sind herzlich eingeladen.

Duisburg, 27. Januar 2008 - Historischer Kalender
Gedenkverstanstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus
Die Gedenkverstanstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag, dem 27. Januar 2008, in der Salvatorkirche stand unter dem Titel "Erinnern und Begreifen".
Irina Scholten (Gesang) und Prof. Dr. Okko Herlyn (Keyboard) trugen das "Dachaulied" und das Lied "Mein Vater wird gesucht" vor. Prof. Dr. em. Hans Mommsen vom Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie" referierte zum Thema "`Von der Etsch bis an die Belt` 1938 Der `Anschluss Österreichs und der Übergang zur offenen Expansionspolitik". Auch wenn noch mancher Sitzplatz frei bleibt, so ist die Veranstaltung doch gut besucht.
Mommsen blickt auf die Entwicklungen in Deutschland und Österreich - insbesondere auf die Beziehungen zwischen beiden Ländern - ab dem 2. Weltkrieg und vor allem im Dritten Reich zurück und versucht so eine Erklärung dafür, wie es zu dem Anschluss kommen konnte.
Da der Anschluss Österreichs in der heutigen Öffentlichkeit doch etwas stiefmütterlich behandelt wird, sind die Ausführungen Mommensen doch recht interessant. Wer sich für deutsche Politik und Geschichte interessiert, bekommt hier einen gut verständlichen, detaillierten und umfangreichen Vortrag geboten, der doch ein wenig mit dem Vorurteil aufräumt, Hitler habe lediglich seine Heimat Deutschland eingliedern wollen.
In einer eigenen Ansprache erinnert Bürgermeisterin Doris Janicki an die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch die sowjetischen Truppen und hebt die Bedeutung der antifaschistischen Arbeit hervor. Andreas Rüdig
Duisburg, 25. Januar 2008 - Historischer Kalender
Viel Prominenz beim Neujahrsempfang
des Bezirksamtes Mitte heute Abend
Das Bezirksamt Mitte hatte traditionell um Neujahrsempfang geladen - diesmal an die Neudorfer Masurenallee bei den Freien Schwimmern. Beste Unterhaltung neben fachsimpeln und Austausch von Informationen wurde durch "Hausmeister Kaleschke" alias Wolfgang Trepper von Radio Duisburg auch geboten. Fotos von Manfred Scjhneider
Von links: Heinrich Klose, Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers (CDU), Petra Vogt  CDU-Fraktionsvorsitzende und Wolfgang Komorowski
 
Links stehend Bezirksvorsteher Mitte, Heinrich Klose, MdB Petra Weis (SPD) und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski. Sitzend ganz rechts: Der stellv. Bezirksvorsteher Reinhard Meyer.

Sondersitzung Beirat für Menschen mit Behinderungen

Co-Pipeline: Leserbrief mit Blick auf Landtagswahl 2009

Co-Pipeline:: Die nächste Entscheidung zugunsten der Initiativen
Der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat mit drei Beschlüssen vom 24.01.2008 nun auch die vorzeitige Besitzeinweisung (Enteignung) der Firma Bayer Material Science vorläufig untersagt!

Die gestrige Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts:
Jetzt auch vorzeitige Besitzeinweisung für die Inbetriebnahme der Bayer-Kohlenmonoxid-Pipeline vorerst gestoppt

Der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat mit drei Beschlüssen vom 24.01.2008 nun auch die vorzeitige Besitzeinweisung der Firma Bayer Material Science AG (BMS) insoweit vorläufig untersagt, als sie der Firma BMS erlaubt, die Rohrfernleitungsanlage, die von Dormagen nach Krefeld/Uerdingen führt, auf Grundstücken der Städte Erkrath und Hilden sowie der Grundstücksgesellschaft Hilden (Antragstellerinnen) schon vor einer Enteignung der Grundstücke zu betreiben.  

 Mit zwei Beschlüssen vom 18.12.2007 hatte der 20. Senat die aufschiebende Wirkung von Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Rohrleitungsanlage teilweise wiederhergestellt (vgl. Pressemitteilung des OVG vom 18.12.2007 http://www.ovg.nrw.de/presse/pressem/2007/p071218.htm). Nunmehr hat der Senat in drei Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes, die die Antragstellerinnen gegen die vorzeitige Besitzeinweisung der Firma BMS betrieben haben, auch die vorzeitige Besitzeinweisung zum Zwecke des Betriebs der Rohrleitungsanlage vorläufig untersagt. Soweit die vorzeitige Besitzeinweisung dem Bau der Rohrleitungsanlage dient, hat das Oberverwaltungsgericht die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgelehnt. Auch dies entspricht den im Hinblick auf den Planfeststellungsbeschluss am 17.12.2007 gefassten Beschlüssen.
 
Zur Begründung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen auf die Bedenken hingewiesen, die es im Hinblick auf den Planfeststellungsbeschluss in seinen Beschlüssen vom 17.12.2007 geäußert hat. Diese schlügen faktisch auch auf die Vollziehbarkeit der vorzeitigen Besitzeinweisung durch, weil die vorzeitige Besitzeinweisung als Teil des Enteignungsverfahrens gewissermaßen auf dem Planfeststellungsbeschluss und seiner Vollziehbarkeit aufbaue und darüber hinaus eine besondere Dringlichkeit verlange, die wegen der genannten Bedenken für eine vorzeitige Besitzeinweisung zum Zwecke des Betriebs der Anlage derzeit nicht bestehe.
 
 Die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts sind unanfechtbar.  
 Az.: 20 B 1769/07, 20 B 1782/07, 20 B 1789/07 

Erster Unternehmerinnenbrief NRW in der Region Niederrhein vergeben -
Neue Bewerbungsrunde gestartet

„Schenk dir mehr Ich!“ Der Name, den die Friseurmeisterin Silke Forster vom Niederrhein für ihren Salon gefunden hat, ist Programm. „HEADS. Haar Ästhetik“ heißt: Hier geht es um mehr als nur um Haare und eine neue Frisur. Ambiente, Beratung und Behandlung sollen Entspannung ermöglichen, für die Unternehmerin gehören „Feelgood“ und Schönheit zusammen. Sie ist als erste Unternehmerin in der Region Niederrhein mit dem „Unternehmerinnenbrief NRW“ (U-Brief) ausgezeichnet worden. Sie überzeugte das Jury-Team durch ihre engagierte Präsentation, die wirtschaftlichen Perspektiven und ihr ausgefeiltes Marketingkonzept.

Der U-Brief NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW für Gründerinnen und Unternehmerinnen. In der Region Niederrhein organisiert das Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg das Auszeichnungsverfahren, das in 2008 einmal pro Quartal durchgeführt wird. Interessierte Gründerinnen, die mit einem konkreten Vorhaben in die Selbstständigkeit starten wollen, und Unternehmerinnen, die mit ihrem Betrieb wachsen wollen, können sich um die landesweite Auszeichnung bewerben. Bewerbungsschluss für die nächste Auswahlrunde ist der 8. Februar 2008.
„Mit dieser Erfolgsstory möchten wir erfolgversprechende Vorbilder schaffen und Frauen ermutigen, mit guter Strategie und einem wirtschaftlichen Blick ihre eigene Existenzgründung zu planen“, so die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings des Projektbüros U-Brief Niederrhein.
Die mit dem ersten U-Brief ausgezeichnete Unternehmerin hat auf nur 37 Quadratmetern ihren Salon so eingerichtet, „wie ich ihn vor meinem geistigen Auge gesehen habe“. Die Inneneinrichtung hat sie mit Feng-Shui-Elementen selbst entworfen - „Pur“ nennt Silke Forster das Ambiente und will sich auch handwerklich auf das Wesentliche konzentrieren. Auch bei den Öffnungszeiten geht sie neue Wege: Freitags heißt es „open end“ und das geht schon mal bis 23 Uhr.

Den endgültigen Schritt in die Selbstständigkeit realisierte sie im April 2007. Mehr als zwei Jahre hatte sie bis dahin an ihrem Konzept gefeilt, ihre Ideen sortiert und das zu Papier gebracht, was sie anders machen wollte sowie auch die Beratung bei der Handwerkskammer Düsseldorf in Anspruch genommen.
Denn Silke Forster hat als Friseurin viel Erfahrung. Seit mehr als 20 Jahren ist sie im Beruf tätig, in 2002 machte sie die Meisterprüfung und sammelte in den folgenden Jahren Erfahrungen als Führungskraft und im kaufmännischen Bereich. Sie leitete die Niederlassung eines Filialisten und stellte fest, dass ihr die Ausbildung am Herzen liegt. „Auch mein eigener Betrieb soll ausbildungsstark sein“, sagt sie, „ich will den Nachwuchs fördern.“ Auch anderen Gründerinnen würde sie immer zu einem langsamen Weg in die Selbstständigkeit raten: „Der Gedanke an eine Gründung muss wachsen. Nach einem Qualifikationsnachweis sollte man immer noch Erfahrungen sammeln und dann mit Fingerspitzengefühl starten.“
Zurzeit beschäftigt Silke Forster bei HEADS zwei Mitarbeiterinnen, gleichzeitig sind höchstens zwei Akteurinnen im Salon. Ein bisschen Spielraum bieten die Räume noch, eine weitere Kollegin und eine Auszubildende könnten noch dazu kommen. Sollte das Unternehmen dann weiter wachsen, würde Silke Forster eher an eine Filiale denn an eine Vergrößerung des Standortes denken. „Das individuelle und etwas heimelige Ambiente, das ein kleiner Raum bietet, ist Teil meines Konzepts und das will ich unbedingt bewahren.“
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.unternehmerinnenbrief.de. Ansprechpartnerinnen in der Region Niederrhein sind die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings, Tel: (0203) 283-4997 und -2249.
Kontakt: Stadt Duisburg Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein, c/o Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings, Bismarckstraße 150-158, 47049 Duisburg Telefon: 0203/283-4997/-2249 - Fax:0203/283-4404; E-Mail: u-brief.niederrhein@stadt-duisburg.de

Ausgezeichnete Unternehmerin Silke Forster; auf dem anderen Foto zu sehen sind Silke Forster (2. v. links, erste ausgezeichnete Unternehmerin am Niederrhein), Magdalena Kowalczyk, Karin Schillings und Irene Schiefen (v. l. n. r.) : Projektbüro U-Brief Niederrhein, Stadt Duisburg

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Die nächste Sprechstunde für Gehörlose des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg verschiebt sich anlässlich des Rosenmontags. Statt Montag, 4. Februar, findet sie ausnahmsweise am Dienstag, 5. Februar, von 15 bis 17 Uhr statt. Wie üblich wird die zweite Sprechstunde im Monat am Montag, 18. Februar, von 10 bis 11 Uhr angeboten. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. 
Die Beratung erfolg im Nürnberger Haus an der Schwanenstraße 5 – 7 in Duisburg-Mitte (3. Etage, Zimmer 310) und kann kostenlos genutzt werden. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln ggf. an andere zuständigen Stellen weiter.
Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-374 erreichbar.

In der Karnevalszeit bleiben einige Bibliotheken geschlossen
Am Altweiber-Donnerstag (31. Januar) bleibt die Bezirksbibliothek Walsum, wegen des so genannten Nelkenumzugs am Samstag (2. Februar) die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide und am Rosenmontag (4. Februar) die Zentralbibliothek in der Innenstadt geschlossen.

„Jecke Ganztagsschulen am Rhein“ – Schulkinder aus Duisburg und Köln feiern zusammen Karneval
Alaaf trifft auf Helau: Am Karnevalsfreitag, 1. Februar, pünktlich um 11.11 Uhr, beginnt auch für die Kölner und Duisburger Offenen Ganztagsschulen offiziell die närrische Zeit. Im Schüleratelier des Einkaufszentrums „Averdunk-Center“ an der Königstraße 63 in Duisburg-Mitte zeigen mehr als 200 Schulkinder aus Kölner und Duisburger Offenen Ganztagschulen, dass man zusammen großartig Karneval feiern kann, egal ob man von „der schäl sick“ kommt oder nicht.  
Die SchulKulturKontaktStelle der Stadt Duisburg initiiert zusammen mit dem Träger der Ganztagsschulen Rapunzel Kinderhaus e.V. Duisburg/Kerpen/Köln und deren Kooperationspartner Kunstpause e.V. das Projekt „Jecke Grundschulen am Rhein“. Die Schulkinder präsentieren die Ergebnisse ihrer Projekte rund um die fünfte Jahreszeit. Von echten kölschen Karnevalsliedern über den Einzug des Kinderdreigestirns bis hin zu Karnevalssketchen ist für jeden Narren etwas dabei. Multikulturelles Highlight ist die selbst geschriebene Büttenrede von Kindern der Grundschule Sandstraße aus Duisburg-Marxloh, die zum Großteil einen Migrationshintergrund aufweisen und für die dieses Projekt nicht nur eine kreative sondern auch sprachliche und kulturelle Herausforderung darstellt.
Außerdem entführen die Kinder die Besucher in ferne Welten mit indischen Klängen und Tänzen, afrikanischen Trommelrhythmen und zeigen, dass Internationalität gepaart mit Mystik und Figuren aus dem Tierreich ein amüsantes karnevalistisches  Theaterstück ergeben kann. Gleichzeitig werden der Öffentlichkeit im Schüleratelier vom 28. Januar bis 29. Februar selbst gebastelte Karnevalsfiguren, -masken, -wappen und ausgefallene Karnevalsorden vorgestellt. 

Programm
Jecke Ganztagsschulen (OGS) am Rhein
01. Februar 2008, 11.11 Uhr
Schüleratelier im Einkaufzentrum Averdunk-Center Duisburg
SchulKulturKontaktStelle der Stadt Duisburg
Kunstpause e.V. Duisburg
Rapunzel Kinderhaus e.V. Duisburg - Kerpen - Köln

11.11 Beginn Begrüßung, Grußworte
1. Teil
11.30 OGS Irisweg, Köln-Porz, „Das Kinderdreigestirn“
Die Kinder marschieren in den Saal. Sie präsentieren einen Sketch, in welchem sie sich verwandeln. Danach werden selbst gebastelte Karnevalsorden verliehen.

11.40 OGS Astrid Lindgren, Duisburg, „Karneval-Wundertüte“
Die Kinder der Astrid-Lindgren-Schule habe eine eigene Revue zwischen Tanz und Szenenspiel zum Thema Karneval unter der Leitung von Marc Oliver Höh entwickelt.

12.00 OGS Hinter der Kirche, Köln-Langel, „Kölsche Tön“
Die Kinder der OGS Hinter der Schule singen drei echte Kölner Karnevalslieder.

12.15 OGS Breite Straße, Duisburg-Fahrn, „Trommelwirbel“
Die Gruppe Trommelwirbel entführt uns nach Afrika. Die Gruppe von Inge Bülte entführt uns mit feurigen Rhythmen und bunten Kostümen nach Westafrika.

12.30-13.00 Pause/Imbiss/Pressegespräch

2. Teil

13.00 OGS Marienstraße, Duisburg, Theaterkurs
Der Theaterkurs der OGS Marienstraße zeigt eine Mischung von sehr bunten Figuren. Hier treffen sich Internationalität, Mystik und das Tierreich in der Komik, entwickelt und einstudiert mit der Theaterpädagogin Erika Imlau.

13.15 OGS Steinbergerstraße, Köln-Nippes, Kinderlieder
Die Kinder der Kölner Schule singen und tanzen für uns. Im Mittelpunkt stehen der Zoo und Pippi Langstrumpf.

13.30 OGS Sandstraße, Duisburg-Marxloh, Büttenrede
Die Kinder der OGS Sandstraße tragen eine klassische Büttenrede vor, die sie mit ihrer Teamleiterin Marlene Komossa selbst geschrieben haben.

13.45 OGS Breite Straße, Duisburg-Fahrn, Indischer Tanz
In Anlehnung an die Hollywood-Filme zeigen die Kinder eine komplizierte Choreographie zu indischer Musik, entwickelt und einstudiert von Dilany Kämpf.

Ca. 14.00 Ende

Ausstellung ab dem 28.1.08

Der Veranstaltungsraum im Averdunk-Center ist gleichzeitig Galerie. Hier präsentieren die Schulen aus dem Programm der Offenen Ganztagsschulen von Rapunzel Kinderhaus e.V. aus Köln und Duisburg eine gemeinsame Ausstellung.

Gezeigt werden Zeichnungen, Masken aus Holz und Papier, selbst entworfene Monster, karnevalistische Orden und Wappen, Figuren aus Pappe und vieles mehr.

Daran teilgenommen haben folgende Schulen:
aus Köln-Langel OGS Hinter der Kirche, Köln-Porz OGS Irisweg, Köln-Zollstock OGS Annanstraße und Köln-Nippes OGS Steinbergerstraße
aus Duisburg OGS Marienstrasse, OGS Sandstrasse, OGS Schule am Park und OGS Am Tollberg.
Die Arbeiten der Duisburger Kinder sind in den Kursen des Offenen GanzTags von Rapunzel Kinderhaus e.V. mit den Künstlern Julia Rohde, Roger Löcherbach und Barbara Koxholt entstanden.

Lehrerinnen jetzt auch an Gymnasien in der Überzahl
Lehrpersonal der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen in der
Überzahl:
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg ihr Anteil von 49,2 Prozent im vorangegangenen Schuljahr 2006/07 auf 50,2 Prozent im laufenden Schuljahr 2007/08. Zehn Jahre zuvor war das Gymnasium noch eine Männer-Domäne gewesen: Nur vier von zehn Gymnasial-Lehrkräften (41,8 Prozent) waren damals weiblich.

Im Durchschnitt aller Schulformen im allgemeinbildenden Bereich (ohne zweiten Bildungsweg) sind von den derzeit knapp 150 000 hauptamtlichen/hauptberuflichen Lehrkräften gut zwei Drittel
(67,7 Prozent) Frauen. Gegenüber dem Schuljahr 2006/07 sind dies 0,3 und im Vergleich zum Schuljahr 1997/98 4,7 Prozentpunkte mehr.
Wie die Übersicht zeigt, hat der Lehrerinnenanteil in den letzten zehn Jahren an allen Schulformen zugenommen. Die höchste Frauenquote weisen die Grundschulen auf, gefolgt von den Förderschulen und den Realschulen. (LDS NRW)

 
Duisburgs Bahnhofsmission  - Hafen AG  stellte sich im BIZ vor

Duisburg, 24. Januar 2008 - Historischer Kalender
Querflötisten, Saxophonisten und Trompeter gesucht
Der Bläser-Ensemble-Kurs der Volkshochschule „Blow in - blow out“ sucht dringend Verstärkung in Form von notenkundigen Querflötisten und Trompeter/Posaunisten. Auch Saxophonisten sind gern gesehen. Der Kurs unter der Leitung des nicht nur in Duisburg bestens bekannten „Pindakaas“-Mitglieds Guido Grospietsch findet immer donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr in der Kaufmännischen Schule am Burgplatz statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 55 Euro, ermäßigt 41,50/27,50/15 Euro.

KLEINES JUBILÄUM BEIM 10. LANDHAUSTREFF IN HUCKINGEN
Rolf Milser, Olympiasieger und Inhaber des Hotel Landhaus Milser, hatte, gemeinsam mit Partner Antonio "Toni" Pelle, rund 150 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zum 10. Landhaustreff geladen und konnte als Talkgast den bekannten Schauspieler Joachim Król begrüßen. Natürlich führte auch an diesem Abend kein Geringerer als WDR Sportreporter Manfred „Manni“ Breuckmann durch das Programm.

Gastgeber Rolf Milser mit dem Talkgast des Abends Joachim Król und Sigrid Köllmann (Landhaus Milser)

Mit dem beliebten Charakterdarsteller Joachim Król konnte Breuckmann ein „Kind des Ruhrgebiets“ begrüßen! Geboren wurde dieser nämlich am 17.7.1957 im nordrhein-westfälischen Herne als Sohn eines Bergmanns.
Nach dem Abitur begann er das Studium der Theaterwissenschaft in Köln und betrieb nebenbei mit Freunden in Dortmund Dorstfeld die Kneipe „Vorort“. Und auch heute ist er, als bekennender „BORUSSIA“ Fan regelmäßig in der Westfalenmetropole zu Gast. Das er dabei auch zwangsläufig an Manni Breuckmanns Lieblingsspielstätte in Gelsenkirchen Schalke vorbeikommt machte den Talk umso interessanter.
Sein Ruhrgebiets Idiom hat Król auch bis heute nicht abgelegt. Er werde seine Bodenständigkeit mit der alten Heimat auch künftig behalten. Und angesprochen auf die Frage, ob er denn auch heute noch mit dem „normalen Malocher“ sprechen würde, gab Król deutlich zu verstehen: „Natürlich, sonst würde mir da auch was fehlen!“ Und obwohl Krol sich heute in gut situierter Gesellschaft bewegt, machte er deutlich, dass er „auch andere Zeiten“ kenne.
Von 1981 - 1984 studierte er Schauspiel an der Otto–Falckenberg-Schule in München und startete seine Karriere in seiner Heimat am Theater in Bochum.
Die besondere Eignung Króls zur Schauspielerei liege wohl, so äußerte sich ein Theater-Intendant, unter dem Król zeitweise wirkte, in der Mischung aus Bodenständigkeit und geistiger Beweglichkeit, die mit seiner Herkunft aus dem Ruhrpott verbunden sei.
Er spielte aber nicht nur Theater, sondern konnte sich rasch auch bei Film und Fernsehen etablieren. "Der Bewegte Mann" (1995) brachte ihm jeweils einen Bambi und einen weiteren Bundesfilmpreis ein.
In die Herzen des Deutschen Publikums spielte er sich u. a. als Commissario Brunetti in den TV-Verfilmungen der Romane von Donna Leon. Eine großartige Rolle hatte Joachim Krol außerdem als sensibler Schriftsteller in dem Film "Rossini".
Das kulturelle „I“ Tüpfelchen des Abends bildete Heinz-Peter Lengkeit (rechst). Auch er ein Ruhrgebietskind mit rheinischen Wurzeln. Der vierzigjährige Schauspieler lebt in Bochum und war kongenialer Partner von Hennes Bender zu Beginn seiner Karriere.
Dann folgten viele Theaterengagements, in denen er sein Pott Profil schärfte. Mit den Kollegen Misfits, Knebel und Malmsheimer war er in der Ruhrrevue und im Fußballfieber zu sehen; seit 2005 ist er Ensemblemitglied bei "Ganz oder Gar Nicht" im Ebertbad zu Oberhausen.
In seinem Soloprogramm brach er eine Lanze für das Ruhrdeutsch, zog geniale Parallelen zum Japanischen - „KUMADA DIE OMADA!“ - und unterhielt die Zuschauer noch mit dem kleinen Volker aus Herne und dessen Begegnung mit dem örtlichen Stadtmarketing - „Nach Herne kommt man gerne!“.
Doch als „Manni“ Breuckmann dann zum Abschluß des Abends das Mikrofon schwang und zum „Gesangsstar“ avancierte war das Publikum bei seinem schwungvoll vorgetragenen Song „Iam on radio“ nicht mehr zu bremsen. Eine Zugabe gibt es vielleicht beim nächsten Treff im Mai!
Und mit dem von „Manni Breuckmann“  (links) gestreuten Einwurf, das die Eisbombe zum Dessert am Morgen extra aus Meiland eingeflogen worden sei, konnte Gastgeber Rolf Milser im Abschluss an die gelungene Veranstaltung dann doch noch aufräumen. HaMo

Jahresarbeitsleistung in NRW 2007 um 1,4 Prozent gestiegen
Düsseldorf (LDS NRW). Vorläufigen Berechnungen zufolge erbrachten die rund 8,58 Millionen nordrhein-westfälischen Erwerbstätigen 2007 eine Jahresarbeitsleistung von etwa 11,99 Milliarden Stunden. Gegenüber dem Jahr 2006 entspricht dies nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik einem Anstieg um 1,4 Prozent. Im Jahre 2006 war die
Jahresarbeitsleistung gegenüber 2005 lediglich um 0,1 Prozent angewachsen.
Je Erwerbstätigen belief sich die durchschnittliche Arbeitszeit im Jahr 2007 auf rund 1 397 Stunden; sie war damit um zwei Stunden kürzer als ein Jahr zuvor. Dabei standen sowohl 2007 als
auch 2006 in NRW jeweils 250 Werktage zur Erbringung der Jahresarbeitsleistung zur Verfügung.

Die vorgestellten Zahlen zum Arbeitsvolumen basieren auf vorläufigen, nicht kalenderbereinigten Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch das NRW-Landesamt angehört. (LDS NRW)

Duisburg, 23. Januar 2008 - Historischer Kalender
Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ liegt aus
Die 18. Ausgabe des Kindertheaterprogramms „Vorhang auf!“ mit Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 20 Jahren liegt ab sofort öffentlich aus. Die Broschüre informiert über mehr als 100 Theater- und 30 Konzert-, Musik- und Ballettaufführungen.
Kinderopernprojekte mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker stehen ebenso auf dem Programm wie das zehnte Niederländisch-Deutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival Kaas & Kappes 2008 im März sowie im Mai das 24. Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW 2008 in Duisburg. Veranstaltungsort ist das Komma Theater.
Weitere Highlights: Die 16. Marxloher Theatertage und das 11. KinderKulturFestival werden im Juni eröffnet. Auch der Jugendclub Spieltrieb im Theater Duisburg präsentiert neue Vorstellungen im Foyer III. Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH, ist im Internet unter www.theater-duisburg.de/vorhangauf einzusehen.

Vom Einbaum zum Containerschiff - Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt. Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren.

Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen können interessierte Besucher am kommenden Sonntag ab 15 Uhr stellen. Dann nämlich lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu öffentlichen Führungen ein.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
0203 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de

VHS: Große Momente der Musikgeschichte

Im Frühjahrssemester 2008 ist in der Reihe "Große Momente der Musikgeschichte" die "leichte Muse" das Thema. Den Auftakt zu der beliebten Vortragsreihe in der Volkshochschule, Königstraße 47, bildet am Donnerstag, dem 31. Januar, 20 Uhr, ein Abend über Emmerich Kalman, einen Wiener Operettenkönig aus Ungarn. Weitere Vorträge: "Kurt Weill" (21. Februar.), "Die Zarzuela - die spanische Operette" (6. März) und "Il Tenorissimo - zum Gedenken an Luciano Pavarotti" (3. April). Wie immer werden die Lebensbilder durch Ausschnitte aus bedeutenden Aufnahmen der Künstler ergänzt. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse.

Bücherbus steht vor Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen
Als Sofortmaßnahme für die aufgrund von Brandstiftung derzeit geschlossene Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen steht ab 26. Januar bis auf Weiteres jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr der Bücherbus der Stadtbibliothek auf dem Parkplatz des Schulzentrums. Dort können jegliche Medienentleihungen, -verlängerungen, -vormerkungen und -rückgaben getätigt werden.
 
„Skulptur des 20. Jahrhunderts“ - Öffentliche Führung für Gehörlose und Hörgeschädigte
Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr mit Philipp Wacker / Eintritt EUR 5,-/2,50

Ein besonderes Angebot für Gehörlose und Hörgeschädigte wird momentan in der museumspädagogischen Abteilung des Lehmbruck Museums entwickelt. Philipp Wacker, Abiturient des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs für Hörgeschädigte in Essen und zur Zeit Freiwilliger (FSJ Kultur) im Lehmbruck Museum, wird Schlüsselwerke der Skulptur vorstellen und erläutern. Die Teilnehmer der Führung erhalten auf diese Weise sowohl eine kompakte Einführung in die Entwicklung der modernen Plastik als auch die Möglichkeit, durch ihre Reaktionen an einer Optimierung des Programms mitzuwirken.
Über dieses Angebot für Einzelbesucher hinaus können auch Schulklassen und andere Gruppen auf Anfrage Führungen für Gehörlose und Hörgeschädigte buchen. Anmeldung und Information unter T. 0203 283 2195, Fax 0203 283 3892, E-Mail mp@lehmbruckmuseum.de
(Abbildungsvorlage: René Magritte: L´avenir des statues, Die Zukunft der Denkmäler, 1932, Öl auf Gipsguss (Totenmaske Napeoleons), erworben 1976 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, Copyright: © ADAGP, Paris, Foto: Museum)

Duisburg, 22. Januar 2008 - Historischer Kalender
Umorganisation beim Ordnungsamt
Im Ordnungsamt werden einige bisher regional wahrgenommene Aufgaben zum 1. Februar zentralisiert. Zukünftig konzentriert sich die Aufgabenerledigung auf zwei Standorte: Im Averdunk-Centrum, Königstraße 63 - 65, werden Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten (z. B. Gaststättenerlaubnis, Reisegewerbekarten, Maklererlaubnisse, Gestattungen für Veranstaltungen) für das gesamte Duisburger Stadtgebiet bearbeitet. Der zweite Standort ist das Bezirksrathaus Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152. Hier werden sämtliche allgemeinen Ordnungsangelegenheiten (z.B. Lärmbelästigungen, Beschwerden allgemeiner Art, Berufsanerkennungen) erledigt.
In vielen Fällen reicht auch ein Telefonanruf um Fragen und Probleme zu klären. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Dienststellen über Call Duisburg unter Tel. (0203) 94000. Information zu einzelnen Dienstleistungen gibt es auch im Internet unter www.duisburg.de.
Der mit der Umorganisation verbundene Umzug der Mitarbeiter aus den bisherigen Standorten (Bezirksrathäuser Mitte und Homberg/Ruhrort/Baerl) beginnt am 25. Januar und soll am 31. Januar abgeschlossen sein. Während dieser Zeit sind die betroffenen Bereiche nicht erreichbar. Für weitere Fragen und in Notfällen können sich die Bürgerinnen und Bürger während der Umzugsphase an Call Duisburg unter (0203) 94000 wenden.
Die Gewerbemeldestelle verbleibt im Bezirksamt Mitte; diese Aufgabe wird zukünftig in der Bürger-Service-Station wahrgenommen. Hier - und wie auch in den anderen Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck, Homberg/Ruhrort/Baerl, Rheinhausen und Süd - können Gewerbetreibende ihr Gewerbe an-, um- und abmelden

Bruttoverdienste im dritten Quartal 2007
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) in NRW erzielten im dritten Quartal 2007 nach vorläufigen
Ergebnissen einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 3 30 Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, belief sich ihre bezahlte Wochenarbeitszeit im Schnitt auf 38,8 Stunden. Teilzeitkräfte kamen bei durchschnittlich 23,0 Wochenstunden auf 1 410 Euro, und
geringfügig Beschäftigte erhielten ein Monatsbrutto von 282 Euro.
Zwischen den einzelnen Branchen stellten die Statistiker beträchtliche Unterschiede fest: Die höchsten Verdienste wurden im Bereich der Energie- und Wasserversorgung erzielt, die niedrigsten im Gastgewerbe.
Einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen sind in den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten. Ein Vergleich mit früheren Jahren ist nicht möglich, da die Erhebung
ab 2007 auch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte sowie leitende Kräfte umfasst und auf eine größere Zahl von Wirtschaftsbereichen ausgedehnt wurde. (LDS NRW)

Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste und bezahlte Wochenarbeitszeiten
der Arbeitnehmer(innen) in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal 2007

Wirtschaftsbereich

Vollzeitbeschäftigte

Teilzeitbeschäftigte

Geringfüg.
Besch.

Euro

Stunden

Euro

Stunden

Euro

Produzierendes Gewerbe

3 224

38,5

1 556

23,3

304

  Bergbau und Gewinnung von
  Steinen und Erden

3 344

42,0

1 948

25,4

280

  Verarbeitendes Gewerbe

3 240

38,2

1 566

23,8

300

  Energie- und Wasserversorgung

3 964

38,2

1 964

23,3

305

  Baugewerbe

2 815

39,6

1 280

19,9

328

Dienstleistungen
(ohne öffentliche Verwaltung, Verteidigung,
Sozialversicherung)

3 055

39,1

1 392

22,9

278

  Handel; Instandhaltung und Reparatur
  von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern

2 933

39,1

1 257

23,2

288

  Gastgewerbe

1 906

39,1

961

23,8

276

  Verkehr, Nachrichtenübermittlung

2 769

40,6

1 454

23,6

292

  Kredit- und Versicherungsgewerbe

3 836

38,5

1 726

21,7

224

  Grundstücks- u. Wohnungswesen,
  Vermietung bewegl. Sachen,
  Erbringung von wirtschaftl. Dienstl.

3 197

38,8

1 200

23,6

268

  Erziehung und Unterricht

3 100

39,6

1 488

21,4

253

  Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen

3 020

38,5

1 540

22,8

287

  Erbringung von sonstigen öffentlichen
  und persönlichen Dienstl.

3 114

39,1

1 442

22,7

277

Insgesamt

3 130

38,8

1 410

23,0

282

Einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen sind in den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten. Ein Vergleich mit früheren Jahren ist nicht möglich, da die Erhebung ab 2007 auch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte sowie leitende Kräfte umfasst und auf eine größere Zahl von Wirtschaftsbereichen ausgedehnt wurde.

Landschaftspark Duisburg-Nord Vorbild für Flächenentwicklung in Nowa Huta
Auf Einladung des Städtetags und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung fand eine Fachtagung der Planungs- und Baudezernenten der 20 größten Städte Deutschlands in Krakau statt. Duisburg wurde durch den Stadtentwicklungsdezernten Jürgen Dressler vertreten. Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup begleitete das Treffen. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog der Städte untereinander zu intensivieren und ein engeres Netzwerk in der Zusammenarbeit zu knüpfen.
Im Rahmen des Besichtungsprogramms fand auch eine Exkursion in den Arbeiterstadtteil Nowa Huta statt, der 1949 als Hüttenstandort gegründet wurde. Heute weist dieser Standort ähnliche Strukturprobleme auf wie das Ruhrgebiet. Das ehemalige Hüttenkombinat wurde von Mittal Steel übernommen. Ähnlich wie im Ruhrgebiet werden riesige Areale nicht mehr für die Produktion genutzt. In Nowa Huta stehen etwa 1.000 ha Fläche für eine Neunutzung zur Verfügung.

Das den Planungs- und Baudezernenten durch die Universität Krakau vorgestellte Konzept zur Nutzung der Brachen orientiert sich an dem Vorbild des Landschaftsparks Duisburg-Nord. Hier greift man auf die Erfahrungen in Duisburg zurück. Die Planungen zur Umgestaltung und zum Ausbau zu einem Landschaftspark sehen den Erhalt der altindustriellen Anlagen und die Umgestaltung großer Areale zu einem Park vor.

Veranstaltungs-„Highlights“ der Stadtbibliothek im Februar
Ein „Promi-Lesen“ mit Duisburger Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Medien sowie die Lesung aus dem Roman „Die Stunde zwischen Hund und Wolf“ von Silke Scheuermann sind die Veranstaltungs-„Highlights“ der Stadtbibliothek im Monat Februar. Der mehrstündige Lesemarathon, an dem sich beispielsweise die Fußballlegende Bernhard Dietz, der Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker Jonathan Darlington, die Unternehmerin Gabriela Gillo und Alt-Oberbürgermeister Josef Kings beteiligen, beginnt am 14. Februar bereits um 17 Uhr und dauert bis ca. 21.30 Uhr.
Mitveranstalter des „Promi-Lesens“ zum Thema „Liebe“ ist der Lions Club Duisburg. Die Autorinnenlesung mit Silke Scheuermann, die am 19. Februar in Kooperation mit dem Verein für Literatur und Kunst Duisburg veranstaltet wird, findet wie üblich um 20 Uhr statt. Eintrittskarten gibt es sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse in der Zentralbibliothek.

VHS-Vorträge - Von Andreas Rüdig
Das Jahr 2008 hat kaum begonnen, da starten auch schon wieder die Vortragsveranstaltungen in der Duisburger Volkshochschule, genauer gesagt im Vortragssaal am König - Heinrich - Platz.
2 Diaprojektoren, 2 Leinwände und 1 Lesepult reichen Dr. Alexander Wiehart, um seinen Diavortrag zum Thema "`Der Malerfeind im Maler ist sein bester Freund'. Jörg Immendorff Malerei der Selbstdistanzierung" zu halten.
"Die Frage, wie Malerei heute noch möglich ist, bestimmt das Werk des jüngst verstorbenen Jörg Immendorff von Anfang an. Der Weg des Beuys - Schülers beginnt mit einer radikalen Ablehnung altmeisterlicher Malerei und Hinwendung zur Aktion. Die zweite Etappe wird eingeleitet von der `Café - Deutschland' - Serie, worin Immendorff die deutsche Befindlichkeit und vor allem die Befindlichkeit deutscher Kunstproduktion immer wieder aufs Neue reflektiert. Schließlich kreisen die späten Arbeiten des Kanzlerporträtisten ausdrücklich und facettenreich um die Position des Malers im Spannungsfeld zwischen individuellem Erleben und Politik, zwischen eigener und nationaler Geschichte. Klare Antworten darf man nicht erwarten, sondern eher das beständige Unterlaufen aller herkömmlichen Antwortversuche sowie das Aufrechterhalten einer produktiven Distanz zu der eigenen Tätigkeit," wirbt die Veranstaltung für sich.
Ist Immendorf ein verblendeter Kommunist und Egomane? Diese Frage kommt schnell auf, als Wiehart charmant vorträgt und täppisch die Technik bedient. Das eigene Schaffen, die eigenen Vorbilder und die Flüchtigkeit des Kunstwerks werden in Immendorffs Werk reflektiert. Die Etablierung als Künstler, der Aufmerksamkeit erringt und von seiner Kunst leben kann, ist wichtig, aber auch der Zeitgeist und der dazugehörige Kunstgeschmack.
Daß der Elan der `68er Bewegung ganz schnell verpuffte, läßt sich schon daran ablesen, daß die Akteure von damals in den öffentlichen Dienst wechselten und so (gewollt?) Teil des einst bekämpften Establishments wurden. Ob die '80er und '90er Jahre künstlerisches Einzelkämpfertum und Stagnation brachten, wie Wiehart behauptet, wird jeder Leser selbst beurteilen können.

Duisburg, 21. Januar 2008 - Historischer Kalender
Duisburg vertieft Freundschaft zur chinesischen Hafenstadt Qingdao

Nach den Zeugnissen geht es los!
Duisburger Arbeitsagentur bietet Hilfe bei Bewerbung an
Mit der Zeugnisausgabe am vergangenen Freitag beginn für viele Duisburger Schülerinnen du Schüler die heiße Phase der Bewerbungen
Am Freitag gab es in Duisburg die Halbjahreszeugnisse. Da sich die Schüler der Abgangsklassen mit diesem Zeugnis um eine Ausbildungsstelle bewerben, haben sie für die berufliche Zukunft einen besonderen Stellenwert. Es gilt, bei der Bewerbung jetzt keine Fehler zu machen. Der erste Weg sollte daher zu den Fachleuten der Arbeitsagentur führen.
Mit den Beratern der Arbeitsagentur müssen jetzt die Chancen des Marktes erkundet, die konkreten Bewerbungsstrategien festgelegt und mögliche berufliche Alternativen überlegt werden. Dazu stehen sie auch bei der optimalen Gestaltung der Bewerbungsunterlagen hilfreich zur Seite.
„Mit den Halbjahreszeugnissen wird es ernst für die Duisburger Schülerinnen und Schüler“ betont Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Die Suche nach einem Ausbildungsplatz und damit der Einstieg in das berufliche Leben sind viel zu wichtig, als dass man sie ohne professionelle Hilfe angehen sollte. Diese Hilfe gibt es bei der Agentur für Arbeit.“
Wer jetzt einen Beratungstermin haben möchte, bekommt ihn zeitnah unter der Telefonnummer 01801 / 555 111*.

Stadtbibliothek verzeichnet neuen Ausleihrekord
Die Duisburger Stadtbibliothek verzeichnet für das Jahr 2007 mit 2.767.101 Medienausleihen einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr wurden erneut über 100.000 Medien mehr ausgeliehen. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Statistisch gesehen entlieh 2007 jeder Duisburger Bürger mindestens fünf Medien aus seiner Bibliothek.

Von dem neuen Rekordergebnis entfielen 1.416.046 Entleihungen auf die Zentralbibliothek und 1.351.055 auf die Bezirks- und Stadtteilbibliotheken. 1999 hatte die Zentralbibliothek im Vergleich zu heute 900.000 Medienausleihen zu verzeichnen, sodass die Zahl der Entleihungen in den vergangenen neun Jahren um mehr als eine halbe Million angestiegen ist. Die höchsten Steigerungsraten unter den Zweigstellen hatten die Bezirksbibliothek Rheinhausen, die auf nunmehr 314.474 Entleihungen gegenüber 292.079 in 2006 kam sowie die Zweigstelle in Buchholz mit 166.721 (2007) gegenüber 152.925 (2006) Ausleihen.
Beim Besucherergebnis wurden 1.345.208 Kundenbesuche gezählt, was etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Der Direktor der Stadtbibliothek, Dr. Jan-Pieter Barbian, führt das erfreuliche Ergebnis auf die zahlreichen Maßnahmen zur Aktualisierung des Medienbestands und das außerordentliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück.

Wildgänse am Niederrhein
Ein einzigartiges Naturschauspiel prägt den Niederrhein in den Wintermonaten. Dann beleben bis zu 200.000 Wildgänse aus der sibirischen Arktis die Region zwischen Duisburg und Arnheim. Am Mittwoch, 30. Januar, um 20 Uhr bietet die Volkshochschule an der Königstraße 47 eine Breitbild-Diaschau über die Ankunft der Gänse im November und ihr Leben in der Nähe des Rheins bis Februar. Der Biologe Georg Terwelp informiert auch über die Brutgebiete der Gäste aus Sibirien und die Chancen für den Naturschutz. Am 17. Februar besteht die Möglichkeit, mit einer Busexkursion der VHS die überwinternden Wildgänse in der Natur zu beobachten.

NRW-Bauproduktion nahm im November um 1,4 Prozent ab

Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im November 2007 um 1,4 Prozent niedriger als im November 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, erhöhte sich dabei die Bauleistung im Hochbau um 1,9 Prozent. Die Nachfrage nach Tiefbauleistungen ging um 5,1 Prozent zurück.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker Produktionssteigerungen im öffentlichen Hochbau (+25,3 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Hochbau (+1,8 Prozent), während die Bauleistung im Wohnungsbau um 3,0 Prozent niedriger war.

Im Bereich des Tiefbaus verringerte sich die Bauleistung in allen Bausparten (Straßenbau: -7,1 Prozent, gewerblicher und industriellen Tiefbau: -6,8 Prozent, sonstiger öffentlicher
Tiefbau: -0,1 Prozent). (LDS NRW)

Duisburg, 20. Januar 2008 - Historischer Kalender
Duisburger Musketiere boten farbenfrohen Maskenball mit erlesenem Programm
Einen herrlichen Saalkarneval konnten die Besucher der „Mascarade au Louvre“ am vergangenen Samstagabend in der Aula des Bertold Brecht Berufskollegs genießen. Ein farbenfrohes Bild bot sich dem Besucher, nicht nur durch die „Blaue Garde“ der Duisburger Musketiere sondern auch die vielen bunten Kostüme der Besucher waren ein wahrer Augenschmaus. Römer, Gladiatoren, Piraten, Hexen gaben sich ein Stelldichein und ließen den Festsaal erzittern.
Mit der gastgebenden Gesellschaft und ihren „Marquies“, jenen Mäzenen, denen das Vereinswohl und Duisburger Brauchtum am Herzen liegt, war zum prunkvollen Auftakt auch gleich Prinz Theo I. mit seinen Hofmarschällen, den liebreizenden Paginnen und einer großen Abordnung der Prinzengarde mit einmarschiert und gab seinen Karnevalshit „Ein Prinz, der hier in Duisburg lebt“ zum Besten.
Ein Highlight folgte dem anderen und mit den „Little Lightnings“ zeigte der Vereinsnachwuchs mit einem gelungenen Showtanz was er kann.
Die Lachmuskeln wurden von Willy Fröhlich arg strapaziert, der auch den unmöglichsten Alltagsgegenständen noch musikalische Ohrwürmer entlockte. Wann hört man schon einmal „Freude schöner Götterfunke“ auf einem „Mülltonnen Cello“ oder kann einer „Milchtüten Panflöte“ lauschen. Eine gelungene Vorführung verbunden mit Slapstik Animation. Da ließ die erste Rakete des Abends nicht lange auf sich warten.
„Einer für Alle und Alle für Einen“, ganz nach dem Vereinsmotto bot die Tanzgarde der Musketiere exzellenten Gardetanz. Ein wahrer Genuss für das Auge der Besucher. Solche Eigengewächse machen eigentlich das Salz in der Suppe des Duisburger Karnevals aus. Man muss für gelungene Programmpunkte nicht immer in die Ferne schweifen, nein auch in unserer Heimatstadt findet man engagierte Karnevalisten.
Das das Reden mit dem Bauch eine Kunst sein kann, bewies augenscheinlich Kay Scheffel mit seinen beiden Freunden, dem Raben „Rocky“ und dem Küken im Flitterkleidchen „Juanita“ aus Las Vegas. Wen es nach den schnippischen und herzergreifenden Einlagen der beiden Puppen bis dahin noch nicht vom Stuhl gerissen hatte, bekam mit der Zugabe der beiden Probanden aus dem Publikum schon fast Risse im Zwerchfell.
Und nachdem die „Lightnings“ noch einmal Showtanz der Spitzenklasse dargeboten hatten, gab es bis in die frühen Morgenstunden Tanz- und Unterhaltungsmusik der Gesangsgruppe „De Mukeköpp“.  HaMo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eisbären-Handaufzucht nichts Neues für Duisburg
Nanuk wurde im Duisburger Zoo mit Erfolg hochgepäppelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos zeigen Nanuk (oben) und unten mit dem damaligen Zoo-Inspektor Lothar Reimann beim Spaziergang im Morgennebel am Pfingstsonntag 1979 auf der Expo Brücke.
Es war damals die berühmteste Handaufzucht - auch damals gab es schon in Duisburg einen Besucherstrom.
Die Aufnahmen sind Privatfotos von Ilse Ponek, der damaligen Sekretärin von Zoodirektor Dr.Gewalt.

Duisburg, 19. Januar 2008 - Historischer Kalender
Großes Bürgerfest mit Besuch des NRW-Innenministers zur Eröffnung
der neuen Citywache im Averdunk
"Absolute Sicherheit gibt es nicht", meinten NRW-Innenminister Ingo Wolf und Duisburgs Polizeipräsident Rolf Cebin unisono, aber dass man gemeinsam mehr für die Sicherheit der Bürger tun wolle verdeutliche diese Kooperation. Der NRW-Innenminister wollte unbedingt an diesem Termin teilnehmen - und schafte das auch.
Die neue gemeinsame Citywache von Polizei und Duisburger Ordnungsamt im Averdunk-Zentrum wurde mit einem großen Bürgerfest eröffnet. Kurz nach 11 Uhr nahmen Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Polizeipräsident Rolf Cebin (rechts) mit NRW-Innenminister Ingo Wolf (Mitte) die neue Wache offiziell in Dienst.

Vor dem Averdunk-Zentrum an der Königstraße fand bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Eröffnungsprogramm statt. Der Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei stimmte das Publikum ein. Für Kinder war ein Spielmobil am Ort. Die Kleinsten konnten auch "erkennungsdienstlich erfasst" werden mit Foto und Fingerabdruck auf einer Urkunde.
Die Diensthundführerstaffel der Polizei führte ihr Können vor und es gab Erläuterungen zu den Fahrzeugen von Polizei und Ordnungsamt so wie Herrmann Hellmich (links oben) den Oldtimer liebend gern erklärte..
Polizeipräsident Rolf Cebin und Oberbürgermeister Adolf Sauerland unterzeichneten am 10. August 2007 die KooperationsvereinbarungAm 10. August 2007 hatten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Polizeipräsident Rolf Cebin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in der auch die Einrichtung einer gemeinsamen Citywache im Averdunk-Zentrum vereinbart wurde. Die neue Citywache ist in einem Ladenlokal im Erdgeschoss des Einkaufszentrums am Hauptbahnhof untergebracht und sowohl mit Mitarbeitern der Polizei als auch des städtischen Ordnungsamtes besetzt. Hier können die Bürger künftig in allen Fragen, die die öffentliche Ordnung betreffen, vorsprechen. Über die Wache wird man auch Anregungen oder Beschwerden in alle anderen Bereiche der Verwaltung weiterleiten können. In den Büros eine Etage höher, unmittelbar über der Wache, werden weitere Arbeitsplätze eingerichtet. Das Ordnungsamt wird mit 24 und die Polizei mit 29 Kräften dort vertreten sein, die in zwei Schichten arbeiten. Die neue Citywache wird auch Ausgangspunkt der gemeinsamen Präsenzstreifen von Polizei und Ordnungsamt in der Innenstadt sein. Fotos Manfred Schneider
Duisburg, 18. Januar 2008 - Historischer Kalender
Straßen rund um das "Forum" werden ausgebaut

CO-Pipeline und DGB: DGB NRW schoss Eigentor - LESERBRIEF

CO-Pipeline: + 2 oder BAYER sollte umdenken
Man redet von Imageverlusten im Bereich von Industrieunternehmen! Warum mit der Angst der Menschen spielen, wenn es auch anders geht. Diese Frage stellt man sich, wenn man als Laie nur offenen Auges durch die Welt geht, zumindest die weltweite Online Welt.

Hier findet man auf einmal die Mitteilung, dass man auch „Kohlendioxid“ zu Plastik verarbeiten kann. Also einfach die Zahl zwei angehängt, sprich +2, und man kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Die Menschen zwischen Dormagen und Uerdingen können wieder beruhigt schlafen, da nicht mehr hochgiftiges CO Gas für die Produktion in Uerdingen benutzt würde sondern CO 2 und die weltweit diskutierte Klimakatastrophe könnte zumindest teilweise eingeschränkt werden.
Hintergrund: US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus „Kohlendioxid“ biologisch abbaubare Kunststoffe herstellen lassen. Das Material soll preislich mit Kunststoffen auf Erdölbasis konkurrieren können, berichtet das Technologiemagazin „Technology Review“ in seiner Januar Ausgabe 2008.
Bereits 1969 hatten Forscher einen Weg gefunden, aus CO2 Kunststoffe herzustellen. Doch der Prozess funktionierte nur mit teuren Katalysatoren unter hohem Druck und bei hoher Temperatur. Ein neuartiger Katalysator auf Zinkbasis soll diese Probleme lösen und die Umwandlung obendrein beschleunigen. Auf diese Weise erzeugte Polymere können je nach Bedarf hart, weich, transparent oder undurchsichtig sein und sollen sich für Alltagsprodukte wie Geschirr oder Verpackungen, aber auch für medizinische Geräte oder Implantate eignen.
Entwickelt wurde das neue Verfahren von Geoffrey Coates, Chemiker an der Cornell University, die für die Vermarktung der Technologie das Spin-Off „Novomer“ gegründet hat.
Vor kurzem erhielt Novomer 6,6 Millionen Dollar neues Risikokapital. Derzeit betreibt das Unternehmen erst eine Pilotanlage und macht keine Angaben darüber, wann die kommerzielle Produktion startet. Auch zu den genauen Kosten will sich Firmenpräsident Charles Hamilton noch nicht äußern. Er betont aber, dass seine CO2-Kunststoffe nicht wesentlich teurer sein werden als herkömmliche.
Es stellt sich die Frage: Warum wagen sich BAYER Ingenieure nicht auch an diese innovative Technologie heran?
Die Produkte der Firma „Novomer“ kombinieren ökologische Vorteile mit verbesserten Materialeigenschaften. Sie sind für eine Reihe von Anwendungen wie Spritzgussteile für die Elektroindustrie bis hin zur Papierbeschichtung und medizinischen Implantaten geeignet.  HaMo

Großes Bürgerfest zur Eröffnung der neuen Citywache im Averdunk
Die neue gemeinsame Citywache von Polizei und Duisburger Ordnungsamt im Averdunk-Zentrum wird am Samstag, 19. Januar 2008, mit einem großen Bürgerfest eröffnet. Um 11 Uhr werden Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Polizeipräsident Rolf Cebin die neue Wache offiziell in Dienst nehmen.
Vor dem Averdunk-Zentrum an der Königstraße findet bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Eröffnungsprogramm statt. Der Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei tritt auf. Für Kinder wird ein Spielmobil vor Ort sein. Die Kleinsten können auch "erkennungsdienstlich erfasst" werden mit Foto und Fingerabdruck auf einer Urkunde. Die Diensthundführerstaffel der Polizei wird ihr Können vorführen. Die tollsten Fahrzeuge von Polizei und Ordnungsamt können besichtigt werden. Und obendrein lockt noch eine Tombola mit tollen Preisen. Zu gewinnen gibt es beispielsweise Gutscheine mit Mitfahrten auf dem Boot der Wasserschutzpolizei und dem Feuerlöschboot, Freikarten für die Comödie, Oper, die Niederrhein-Therme, den MSV, das Filmforum, den Zoo oder für Besichtigungen des Stadtwerketurms sowie weitere attraktive Sachpreise. Jedes Fehllos erhält einen Trostpreis. Der Erlös der Tombola soll der Kinderkrebsstation im Klinikum Duisburg zufließen.

Polizeipräsident Rolf Cebin und Oberbürgermeister Adolf Sauerland unterzeichneten am 10. August 2007 die KooperationsvereinbarungAm 10. August 2007 hatten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Polizeipräsident Rolf Cebin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in der auch die Einrichtung einer gemeinsamen Citywache im Averdunk-Zentrum vereinbart wurde. Die neue Citywache ist in einem Ladenlokal im Erdgeschoss des Einkaufszentrums am Hauptbahnhof untergebracht und sowohl mit Mitarbeitern der Polizei als auch des städtischen Ordnungsamtes besetzt. Hier können die Bürger künftig in allen Fragen, die die öffentliche Ordnung betreffen, vorsprechen. Über die Wache wird man auch Anregungen oder Beschwerden in alle anderen Bereiche der Verwaltung weiterleiten können. In den Büros eine Etage höher, unmittelbar über der Wache, werden weitere Arbeitsplätze eingerichtet. Das Ordnungsamt wird mit 24 und die Polizei mit 29 Kräften dort vertreten sein, die in zwei Schichten arbeiten. Die neue Citywache wird auch Ausgangspunkt der gemeinsamen Präsenzstreifen von Polizei und Ordnungsamt in der Innenstadt sein.

In Hochfeld kocht die Erde
Unter diesem Motto stellt die renommierte Autorin und Fotografin Daniela Szczepanski ihre Fotoausstellung „Faszination Vulkane“ in der Galerie Lisnoir, Heerstr. 140, 47053 Duisburg vor.
Seit 9 Jahre zieht es die Vulkanologin raus in die Welt, dorthin, wo die Erde kocht. Mit ihren TV-Produktionen für den HR, WDR, Pro7 oder RTL2 war die Geologin immer bemüht, anderen ihre Faszination für Vulkane näher zu bringen.

Am Samstag, 26.01.08 um 19.00 Uhr präsentiert die Autorin eine Multivisionsshow. An diesem Abend geht es auf eine abenteuerliche Reise zu den Vulkanen des Ostafrikanischen Riftvalley.
In Afrika zerreißt ein riesiger Graben den Kontinent. Natronseen, Vulkane mit kalter Lava und Lavaseen sind einzigartige Naturwunder, die es nur hier zu bestaunen gibt. Begleiten Sie uns also auf die Reise zu fremden Völkern, Tieren und Vulkanen.
Auf diesem Wege ist es der Agentur Lisnoir gelungen, das Versprechen einzuhalten, das zur Eröffnung im Sep. 07 dem Bürgermeister Manfred Osenger gegeben wurde. Wir werden den Stadtteil Hochfeld im Wandel unterstützen, indem wir die Bildung durch Kunst fördern. Der Eintritt ist frei .


Volkshochschule qualifiziert Konfliktschlichter

Insgesamt 14 Konfliktschlichter wurden jetzt von der Volkshochschule Duisburg qualifiziert. Am 13. Januar erhielten die erfolgreiche Absolventen einer Mediationsfortbildung 2007/08 im Fortbildungszentrum der Stadt Duisburg ihre Abschlusszertifikate. Von Mai 2007 bis Januar 2008 hatten sich die vier Männer und zehn Frauen unterschiedlichen Konfliktthemen gestellt und dabei intensiv Einigungsgespräche geführt. Neben Techniken der Gesprächsführung und der Konfliktanalyse haben die frisch gebackenen Mediatoren die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Mediation trainiert.
Mediation ist ein Verfahren der alternativen Konfliktlösung. Es geht darum, Konflikte unter Einbeziehung aller Beteiligten gewaltfrei und außergerichtlich mit Hilfe eines unparteiischen Mediators zu lösen. Dabei sollen durch eine Übereinkunft alle „gewinnen“. Die Mediation hat mittlerweile einen festen Platz in der Konfliktbearbeitung eingenommen.
Die nebenberufliche Fortbildung umfasste 140 Stunden. In dieser Zeit haben die Teilnehmer gelernt, in verschiedenen Konfliktsituationen zu schlichten: Seien es Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter, beim Bauen des Eigenheims, auf der Arbeit oder in Familien – in allen Fällen können die zertifizierten Mediatoren nun ihre erlernten Kompetenzen anbringen.
Aufgrund der großen Nachfrage sowie des Erfolgs der Fortbildung bietet die VHS auch in diesem Jahr wieder eine Mediationsfortbildung an. Termine und weitere Informationen sind unter Tel. (0203) 283 2775 oder -4320 erhältlich.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag wieder in Kinderhänden
Im Rhein-Ruhr-Bad Hamborn lässt Clown Happy wieder alle Kinder und Erwachsene staunen und lachen. Beim Kids Day am kommenden Sonntag, 20. Januar, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Happy bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Dazu knotet er Tierfiguren aus Luftballons und verbreitet einfach nur gute Laune. Mit den attraktiven „Aktions-Preisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie für 11 Euro bei einem vierstündigen Besuch den Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter Tel. (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Heute vor einem Jahr: Orkan „Kyrill“ über Duisburg 

Duisburg, 18. Januar 2008/18. Januar 2007 - Aufgrund der vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben Warnung vor einem Orkan mit Windstärken in Böen bis Stärke 12 präpariert sich auch die Feuerwehr Duisburg auf zu erwartende Sturmeinsätze.  

Hierzu fand um 11 Uhr eine erste interne Lagebesprechung der Feuerwehr statt, wobei zunächst folgende Festlegungen getroffen wurden: Personelle Verstärkung des Führungs- und Lagedienstes sowie Überprüfung der Einsatzbereitschaft aller technischen Geräte, insbesondere Tauchpumpen und Kettensägen. 

Das Einsatzgeschehen hat sich mittlerweile dahingehend entwickelt, dass es verteilt auf das gesamte Stadtgebiet zu Sachschäden durch umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste und lose Bauteile wie Dachziegel, Plakatwände, Gerüstteile usw. kommt.  

In Summe sind das bisher mehr als 50 Einsätze, die vermehrt seit den Mittagsstunden auftreten. Hierbei sind insbesondere die Drehleitern und Löschfahrzeuge der sieben Feuerwachen der Berufsfeuerwehr gefordert.  

Eine weitere Lagebesprechung gegen 15 Uhr zur aktuellen Gesamtlage im Stadtgebiet erbrachte keine Erkenntnisse über gravierende Sturmschäden, so dass die Feuerwehr den weiteren Ereignissen noch gelassen entgegensieht. 

Sollten weitere anfallende Einsätze die Kapazität dieser Kräfte übersteigen, stehen alle verfügbaren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr (26 Löschgruppen) sowie das Technische Hilfswerk zur Verfügung.

Sturmschäden
Im gesamten Stadtgebiet Duisburgs kam es von gestern, 12.00 Uhr bis heute,
10.00 Uhr, zu 448 Polizeieinsätzen anlässlich des Sturmtiefs „Kyrill“. Dabei wurde eine 51-jährige Frau schwer verletzt, als um 18.00 Uhr ein Baum auf ihren Pkw fiel, den sie verkehrsbedingt auf der Koloniestraße / Ecke Kruppstraße angehalten hatte. Es besteht keine Lebensgefahr. Ansonsten entstand bei dem Sturm ein Gesamtschaden von etwa 170.000 €. Gestern, zwischen 18.00Uhr und 18.10 Uhr und erneut zwischen 18.20 Uhr und 18.23 Uhr, fiel im gesamten Stadtgebiet der Strom aus.

Kyrill - der Herrliche ! - sorgte für eine ungewöhnlich negative Sache: Noch nie hatte die Bahn ihren kompletten Zugverkehr einstellen müssen.
 

Ein umgestürzte Baum am Gabrielplatz in Duisburg-Neudorf - Förster Stefan Jeschke mit Baum, der es ebenfalls nicht überstanden hat. Fotos Manfred Schneider

Stadt warnt vor Waldspaziergängen: Bäume drohen umzustürzen
Kyrill hat auch in den städtischen Wäldern großen Schaden angerichtet. Neben den offensichtlichen Schäden durch umgestürzte Bäume ist jedoch auch die Standsicherheit etlicher noch stehender Bäume gefährdet. Bei ersten Kontrollen vor Ort wurde festgestellt, dass eine Vielzahl an Bäumen auch entlang der Waldwege in Schräglage geraten ist und nun umzustürzen drohen. Die Stadt warnt daher ausdrücklich vor Waldspaziergängen und bittet die Duisburgerinnen und Duisburger, den Gefahrenbereichen fern zu bleiben.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, bis wann die Gefahr gebannt sein wird. Die Erfassung und Beseitigung aller Schäden wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Stadt bittet um Verständnis.
Die Verantwortlichen der Stadt sahen sich den Forstschaden vor Ort an. Hier v. li. der Beigeordnete Wolfgang Rabe, OB Adolf Sauerland und Umweltdezernent  Dr. Peter Greulich .

Bürgerverein-Neudorf installierte nach den Erfahrungen mit dem Orkan die Nachbarschaftsnothilfe
Nach dem verheerenden Orkan im Januar 2007 machte Duisburgs Chef der Feuerwehr klar, dass bei einem längeren Stromausfall die Probleme für die Bevölkerung enorme Ausnahme annehmen können.
Nach eingehenden Informationen mit dem Experten aus dem Krisenstab der Stadt wie dem Leiter der Duisburger Feuerwehr Crain sowie für Evakuierungsfälle Frau Fohrmann vom Ordnungsamt und Herrn Hartmann vom Bundesinnenministerium – hier Bundesamt für Bevölkerungsschutz – entwickelte der Bürgerverein eine zusätzlich Anlaufstelle für die Bürger bei langem Stromausfall. Das Modell der Nachbarschaftsnothilfe entstand. Dies wurde vom THW und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz aufgegriffen, die hiesigen Stellen begrüßten mit der Einbeziehung des Squash- und Fitnesscenters von Eigentümer Günter Kuske an der Lotharstraße 222 das Nothilfezentrum im kleinräumigen Bereich.
Hier hat der Bürger aus dem Süden Neudorfs bei einem solchen Fall die Möglichkeit, durch die vorhandenen Notstromaggregate und dem Platzangebot sich zumindest notdürftig versogen zu können.
Mit Gesprächen der Stadtplaner wird überlegt, auch im Neudorfer Norden zu den vorliegenden Evakuierungsangeboten (Schulen, städtische Einrichtungen) ein solches Zentrum anzubieten.

Duisburg, 17. Januar 2008 - Historischer Kalender
Neugestaltung im Hamborner BauhausKarree - Vollsperrung der Kreuzung Kampstraße/Kantstraße in Duisburg-Obermarxloh

Vollsperrung der Overbruchstraße
Ab Montag, 21. Januar, wird die Overbruchstraße in Duisburg-Overbruch auf Höhe der Einmündung in die Herzogstraße komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Dort ist ein Kanalschacht abgesackt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg benötigen voraussichtlich eine Woche, um den Schaden zu beheben. Fußgänger können den Bereich passieren.

Stadtentwicklungsmotor Wasser
„Stadtentwicklungsmotor Wasser“ lautet der Titel des nächsten öffentlichen Diskussionsforums des Stadtentwicklungsdezernats am Donnerstag, 24. Januar, um 19 Uhr, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 - 7 in Duisburg-Mitte.

Interessante städtebauliche Projekte profitieren von ihrer Nähe zum Wasser: Innenhafen, RheinPark, Waterfront in Ruhrort, Living Bridge, Floating Homes, etc.. Bieten die Lagen am Wasser Ansatzpunkte für zukunftsfähige Entwicklungskonzepte der Stadt? Kann die Lage am Wasser der wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung Duisburgs neue Impulse geben? Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen werden Konzepte präsentiert und ihre Potenziale für Duisburg diskutiert.
Nach der Präsentation der spektakulären Planung „Living Bridge Duisburg“ auf der Expo Real soll dieses Thema beleuchten, wie die geografische Lage Duisburgs für die Weiterentwicklung der Stadt genutzt werden kann. Die Wasserstraßen Duisburgs waren und sind der Wirtschaftsmotor der Stadt für Industrie, Logistik und Handel. Aber auch die günstige Lage am Innenhafen bietet neue wirtschaftliche Perspektiven in der Stadt. Naturschützer, Hafen, Großindustrie und Stadtplaner haben zum Teil divergierende Forderungen an die Nutzung der ca. 114 km Wasserfront in der Stadt. Logistische Nutzung oder städtebauliches Highlight wird oftmals kontrovers diskutiert. Die Bedingungen und Chancen für die Weiterentwicklung Duisburgs stehen hier zur Diskussion.
Das Eingangsreferat hält Natascha Schlömer vom Institut für Stadtplanung und Städtebau, Universität Duisburg-Essen. Podiumsteilnehmer sind neben Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler Prof. Dr. Alexander Schmidt vom Institut für Stadtplanung und Städtebau, Universität Duisburg-Essen, Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft metropoleruhr GmbH, sowie Duisburgs Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich. Die Moderation übernimmt der Journalist Willi Mohrs.

VHS-Seminar: Computergestütztes Zeichnen

8,6 Millionen Erwerbstätige in NRW - Stärkster Anstieg seit 2000
Mit rund 8,6 Millionen war die Zahl der Erwerbstätigen in NRW im Jahresdurchschnitt 2007 nach vorläufigen Berechnungen um 131 000 (+1,6 Prozent) höher als ein
Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ist das der stärkste Anstieg seit dem Jahr 2000 (damals: +2,8 Prozent). Im Jahr 2006 war gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 0,3 Prozent zu verzeichnen gewesen.

Zum ersten Mal seit 1991 stieg auch im Produzierenden Gewerbe die Erwerbstätigenzahl an, und zwar um etwa 11 000 (+0,5 Prozent). Zahlenmäßig etwa zehn mal so hoch war der Zuwachs in den Dienstleistungsbereichen mit einem Plus von rund 118 000 Personen (+1,9 Prozent). Hier nahm die Zahl der Erwerbstätigen
vor allem im Bereich "Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister" zu (+55 000; +3,7 Prozent).
Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch das NRW-Landesamt angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. (LDS NRW)

Mondscheinsauna im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am morgigen Freitag, 18. Januar, wieder auf dem Programm des Rhein-Ruhr-Bades. Bis 1.00 Uhr morgens haben Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft zu genießen. Der Einlass ist an diesem Abend bis 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter Tel. (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Duisburg, 16. Januar 2008 - Historischer Kalender 
Stadtranderholung „Kinderalarm 2008“: Junge engagierte Leute für Sommerferienjob gesucht
Das Jugendamt Duisburg bietet einen attraktiven Ferienjob für junge Leute ab 16 Jahren in der Zeit vom 21. Juli bis zum 8. August (zweite Sommerferienhälfte) an. In dieser Zeit führt das Jugendamt unter dem Titel „Kinderalarm 2008“ ein Ferienangebot für Schulkinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren in verschiedenen Stadtteilen Duisburgs durch.
Für die unterschiedlichen Spielpunkte werden noch Betreuerinnen und Betreuer gesucht, die gerne mit Kindern arbeiten möchten. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Freude am Umgang mit Kindern, die Bereitschaft im Team zu arbeiten und sich in einer Schulung die erforderlichen Kenntnisse anzueignen, werden aber vorausgesetzt. Das Jugendamt zahlt für den dreiwöchigen Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von 350 Euro.
Interessierte können sich ab sofort beim Jugendamt der Stadt Duisburg unter Telefon (0203) 283-3418 und -2779 melden.

Sonntagsmatinée. Pic Pic Pic - Zu Picassos Hahn und anderen Tieren
Sonntag, 20. Januar, 11.30 Uhr
Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft, DuisburgDie Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG), Duisburg und die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum laden zu Jahresbeginn zu einer Reise durch die Kulturgeschichte ein: Picassos Hahn (1933), der sich seit 1994 im Besitz des Lehmbruck Museums befindet, ist eine außergewöhnliche Arbeit des Künstlers aus Gips und Zeitungspapier und bildet am Sonntag den Auftakt zu einer Lesung, Statements und einer kunsthistorischen Einführung.
Gallus (lat.) = der Hahn bedeutet ebenso der Gallier und wurde somit zum Synonym für den Franzosen bis zu Asterix und Obelix, der Verkörperung der Gallier schlechthin.
Als Thema von Tierfabeln erscheint der Hahn bereits bei Aesop (Griechenland, 6. Jh. v. Chr.), dessen Texte die Römerzeit überdauerten. Er kehrt im Neuen Testament in anderer Funktion - nämlich der Passion Christi und Verleugnung durch Petrus - wieder und später auch bei La Fontaine (1621-1695) und lebt sogar in Theaterstücken bis heute weiter. Zugleich wurde in den letzten Jahren das "pic pic pic" in Frankreich im Kontext der Aufarbeitung der Judendeportation in den Jahren der Besetzung zum Synonym für die Selektion an der Rampe von Auschwitz - und auch für das über lange Jahrzehnte verdrängte Thema Kollaboration mit den deutschen Besatzern.
Wolfgang Schwarzer, Präsident der DFG Duisburg, und Dr. Katharina Lepper, Kuratorin des Lehmbruck Museums, führen durch die Mittagsstunde mit dem Hahn und anderem Getier. Teilnehmer der Veranstaltung sind herzlich eingeladen, ihre eigene Astrix und Obelix-Hefte zur Matinée mitzubringen, um darüber in eine lebhafte Diskussion einzusteigen.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Erlebte Schifffahrtsgeschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zumEintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Mehr Abiturient(inn)en an Berufskollegs in NRW
 Fast 6 500 der Abiturientinnen und Abiturienten, die im Sommer 2007 die Schulen in NRW verließen, haben ihre (allgemeine oder fachgebundene) Hochschulreife nicht an einer allgemeinbildenden Schule, sondern an einem Berufskolleg erworben, und zwar in den Bildungsgängen des beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule. Wie das Landesamt
für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war damit die Abiturientenzahl an den Berufskollegs um 8,5 Prozent höher als im Abgangsjahr 2006.
Insgesamt belief sich die Zahl der Schulabgänger(innen) mit bestandener Abiturprüfung in NRW im Sommer 2007 auf 67 450 (+3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Von ihnen kam knapp ein
Zehntel (9,6 Prozent) von Berufskollegs (2006: 9,1 Prozent). (LDS NRW)

Duisburg, 15. Januar 2008 - Historischer Kalender 
Prinz Stefan II. regiert die Sermer Jecken – Hofmarschall Henning Hoffmann

Ein Blick in die moderne Stahlküche
Werksbesichtigungen bei ThyssenKrupp Steel in Duisburg

Die Monumente der Industriekultur haben unsere Region in den letzten Jahren zu einem weithin bekannten und beliebten Ausflugsziel gemacht. Darüber ist fast in Vergessenheit geraten, dass hier auch heute noch Stahl gekocht wird - und zwar nicht zu knapp! ThyssenKrupp Steel gehört immer noch zu den weltweit führenden Stahlproduzenten.
Bei der Werksbesichtigung im Duisburger Norden lernen Sie die Faszination eines industriellen Mikrokosmos kennen, der nicht mehr viel gemein hat mit der rauchumnebelten Bilderwelt vergangener Wirtschaftswunderjahre. Diese Zeiten sind längst vorbei: Mit vollautomatischen Fertigungsanlagen, höchstem Emissionsschutz und einer nahezu perfekten Kreislaufwirtschaft gehört die ThyssenKrupp Stahl AG zu den weltweit modernsten Industrieunternehmen. Viele ihrer Produkte sind internationale "Exportschlager": Made in Duisburg!
Die nächsten Termine: Freitag, 25. Januar; Samstag, 26.Januar; Montag, 11.Februar; Montag, 18.Februar. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahre. Die Touren bieten unterschiedliche Angebote zu unterschiedlichen Tageszeiten. Da die Nachfrage recht groß ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.
INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

Privatvermieter werden eingeladen
Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg lädt interessierte Privatvermieter mit Mietwohnungsbestand in Duisburg am Mittwoch, 23. Januar, von 17 bis 19 Uhr in das Veranstaltungszentrum "Der kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte ein. Bei dieser Veranstaltung stehen, neben einem Überblick über Aufgaben und Angebote des Amtes für Soziales und Wohnen, Tipps und Ratschläge in der täglichen Zusammenarbeit im Vordergrund.

Insbesondere wird es Informationen zu folgenden Themen geben: Antragsverfahren für Wohnberechtigungen im sozialen Wohnungsbau (WBS und Freistellungen), Wohnungsvermittlung, Wohngeld, Voraussetzungen für Mietschuldübernahmen sowie Förderprogramme für Eigentümer zum barrierefreien Bauen und zur Steigerung der Energieeffizienz. Außerdem stehen die Wohnberatung für Ältere und Behinderte sowie Möglichkeiten der Wohnraumanpassung auf der Tagesordnung. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, die jeweiligen Ansprechpartner innerhalb des Amtes kennen zu lernen.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Sie sollte telefonisch unter (0203) 283-5350, per Fax (0203) 283-3123, per Email t.schuerkes@stadt-duisburg.de oder auf dem Postweg bis zum 17. Januar an Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen erfolgen.

Kennenlern-Tag in der VHS: Tagesmütter treffen
Wer eine gut qualifizierte Tagesmutter sucht, hat am Samstag, 19. Januar, 10 bis 13 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 im Rahmen eines Kennenlern-Tages Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.
Nicht selten wollen oder müssen Mütter schon wenige Monate nach der Geburt wieder in den Beruf zurückkehren. Die große Herausforderung ist dann eine flexible, zeitgerechte aber auch qualifizierte Kinderbetreuung zu finden. Das kann durch eine Tagesmutter in familiärer Umgebung oder in einer Kindertageseinrichtung gewährleistet werden.
Seit Mai 2007 werden Tagesmütter bei der VHS Duisburg in einer 160-stündigen Qualifizierung fortgebildet. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt und dem Bundesverband für Kindertagespflege e.V. runden die Fortbildung ab. Ein Service der VHS ist die Vermittlung der qualifizierten Tagesmütter an interessierte Eltern und Unternehmen.

Helmut Meiers Kindermusikfestival gastiert erneut in der Zentralbibliothek
Das von dem beliebten Kinderliedermacher Helmut Meier ins Leben gerufene Musikfestival „Kinderliederlandschaft“ findet vom 14. bis 17. Februar zum zweiten Mal in verschiedenen Städten am Niederrhein, unter anderem auch in Duisburg statt. Dem ehemaligen Duisburger und jetzigen Wahl-Hamburger ist es ein Anliegen, namhafte Künstler in die Region zu holen. So tritt am Freitag, 15. Februar, um 15.30 Uhr im Vortragssaal der Zentralbibliothek Manfred Kindel alias Unmada auf.
Sein mitreißendes Programm „Die PiPaPo-Piraten“ richtet sich an kleine und große Seeräuber ab vier Jahren. In dem etwa einstündigen Mitmachkonzert können die Besucher fröhliche Lieder singen, spannenden Geschichten lauschen und den Piratenchef Uni Zoff auf tosende Meere begleiten. Der Eintritt kostet drei Euro. Karten im Vorverkauf gibt es ab sofort an der Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek.

Reiterkennzeichen für das Jahr 2008 erwerben
Das Reiten in der freien Landschaft und im Wald ist sehr beliebt. Reitwege, die von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut werden, sorgen für ein ungetrübtes Erleben der Natur. Zur Finanzierung von Ausbau und Instandhaltung muss jeder Reiter beitragen, indem er jährlich eine Reiterplakette erwirbt.
Die Reiterkennzeichen für das Jahr 2008 können im Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, 10. Etage, Zimmer 1008, von montags bis mittwochs, 9 bis 12 Uhr und donnerstags, 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr, erworben werden
Außerhalb dieser Zeiten ist der Erwerb der Reiterplaketten und neuer Kennzeichen auch nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 283-3230 möglich. Der Verkauf kann auf Antrag auch bargeldlos erfolgen. Die Plaketten werden nach Zahlungseingang innerhalb von zwei Wochen zugesendet.

Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen bleibt vorerst geschlossen
Infolge von Verwüstungen, die durch Einbruch und Brandstiftung am 12. Januar entstanden sind, bleibt die Schul- und Stadtteilbibliothek Rumeln-Kaldenhausen bis auf Weiteres geschlossen. Wann die Bibliotheksräume öffentlich wieder nutzbar sein werden, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Stadtbibliothek: Böll-Katalog
Der zum 90. Geburtstag des Schriftstellers Heinrich Böll Ende letzten Jahres von der Stadtbibliothek herausgegebene gleichnamige Katalog erfreut sich reger Nachfrage. Für zwei Euro ist die 24-seitige Broschüre an der Erstinformation der Zentralbibliothek zu erhalten. Der in Zusammenarbeit mit dem Verein für Literatur und Kunst Duisburg entstandene Katalog enthält Texte von und über den am 21. Dezember 1917 geborenen und am 16. Juli 1985 verstorbenen Literaturnobelpreisträger, eine Vielzahl von Fotos aus seinem privaten und gesellschaftlichen Leben, eine Zeittafel seines beruflichen Werdegangs und nicht zuletzt vertiefende sowie weiterführende Literatur.

Duisburg, 14. Januar 2008 - Historischer Kalender 

Städte und Gemeinden Vorreiter beim Klimaschutz- Schulen und Kindergärten umfassend energetisch sanieren
Städte und Gemeinden in Deutschland sind beim Klimaschutz Hauptakteure und Vorreiter. "Die Kommunen sind bereits seit Anfang der 1990er Jahre im Bereich der Lokalen Agenda auch beim Klimaschutz aktiv", erklärte Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW sowie Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes im Rahmen der heutigen Fachkonferenz in Bonn.
"Die Kommunen nehmen beim Zukunftsthema Klimaschutz eine Schlüsselposition ein. Als die den Bürgern nächste politische Ebene sind sie besonders gefordert, die zur Erfüllung der ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland notwendigen Maßnahmen vor Ort umzusetzen", betonte Schäfer. Dazu zählen etwa die energetische Gebäudesanierung oder die Beschaffung klimaschonender Fahrzeuge sowie die Bereitstellung von Öko-Strom aus erneuerbaren Energien. Die Vorbildfunktion der Städte und Gemeinden besteht sowohl gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern als auch gegenüber der örtlichen Wirtschaft."Schon heute praktizieren die Kommunen in Deutschland einen aktiven Klimaschutz. Sie stellen im Rahmen der Bauleitplanung die Weichen für einen verstärkten Einsatz regenerativer Energien in Städten und Gemeinden, etwa über die Ermöglichung einer sonnenfreundlichen Ausrichtung von Dachflächen bei Neubauten. Außerdem achten sie auf eine umweltfreundliche Siedlungsentwicklung, indem sie nach dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung helfen, überflüssige Verkehrsströme zu vermeiden", stellte Schäfer bei der Konferenz heraus.
Daneben seien Städte und Gemeinden auf vielen weiteren Gebieten aktiv, um das Klima zu schützen und im Rahmen ihrer Kompetenzen darauf hinzuwirken, den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zu verringern."Dazu gehören energiesparende ÖPNV-Konzepte und die Förderung des Fahrradverkehrs, die Energieversorgung mittels Kraft-Wärme-Kopplung, die Einführung des Passivhaus-Standards durch vertragliche Vereinbarungen mit Wohneigentümern in Baugebieten sowie eine CO2-sparende umweltfreundliche Beschaffung kommunaler Produkte", so Schäfer weiter.Die Anstrengungen der Städte und Gemeinden machen jedoch nur dann Sinn, wenn sie in ein schlüssiges Gesamtkonzept zum Klimaschutz eingebunden sind. Hier rückt neben dem mit "nur" ca. 17% für die CO2-Belastung verantwortlichen Autoverkehr vor allem der Bereich der Energieerzeugung in das Blickfeld, der immerhin für rund 40% des gesamten CO2-Ausstosses in Deutschland verantwortlich zeichnet. "Deshalb muss den Herstellern der Autos, aber auch den Betreibern der Energieerzeugungsanlagen dringend durch EU- und bundesrechtliche Vorgaben aufgegeben werden, den CO2-Ausstoß an der Quelle durch den Einbau von Filtern, etc. zu bekämpfen", forderte Schäfer.
Massive Einsparpotenziale bietet daneben der Bereich der energetischen Gebäudesanierung. Das im August 2007 von der Bundesregierung in Meseberg beschlossene Programm zum Klimaschutz räumt deshalb dem sparsamen Umgang mit Energie auch durch die öffentliche Hand zu Recht hohe Priorität ein. Städte und Gemeinden müssen allerdings auch finanziell in die Lage versetzt werden, dem hohen Sanierungsbedarf Rechnung tragen zu können."Die Kommunen in Deutschland sind für rund 40.000 Schulen und rund 50.000 Kindergärten verantwortlich. Viele dieser Gebäude sind in den 1960er- und 1970er-Jahren errichtet worden und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen effizienten Energieeinsatz. Insgesamt besteht hier ein Sanierungsbedarf im zweistelligen Milliardenbereich", stellte Schäfer auf der Fachtagung fest. Diese Finanzaufwendungen können jedoch gerade finanzschwache Kommunen, die sich trotz gestiegener Steuereinnahmen weiterhin vielfach in schwierigen Haushaltssituationen befinden, allein nicht aufbringen.
Um die in diesem Bereich vorhandenen immensen Einsparpotenziale zu nutzen, sind daher die Städte und Gemeinden auf eine schnelle sowie eine umfassende und direkte Investitions- und Zuschussförderung von Bund und Ländern angewiesen. Die geplante Bereitstellung von Bundes- und Landesmitteln in Höhe von je 200 Millionen Euro reicht deshalb bei weitem nicht aus.Mit der energetischen Sanierung von Schulen und Kindergärten wird nach Aussagen des DStGB und des StGB NRW eine dreifache Win-Situation ausgelöst. "Wir sind zum ersten aktiv im Klimaschutz, stärken zum zweiten den örtlichen und regionalen Arbeitsmarkt und die Wirtschaft und wir investieren drittens in den für das gesamte Land und für unsere Kinder wichtigen Zukunftsbereich Bildung", erklärte Schäfer.

VHS-Seminar: „Graue Zellen, bunter Inhalt“
Unter dem Titel „Graue Zellen, bunter Inhalt“ bietet die Volkshochschule in diesem Semester ein „Gedächtnistraining ohne Leistungsdruck“ an. Der Kurs, der am 22. Januar beginnt, dauert insgesamt 14 Wochen und findet immer dienstags von 18 Uhr bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 statt. Unter der Leitung des Gedächtnistrainers Klaus Bogdanski lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie auf Dauer ihr Gehirn im Alltag fit und agil halten können. Viele Übungen helfen dabei, die Merkfähigkeit und Konzentration zu verbessern und die Denkflexibilität zu steigern. Für die Teilnahme an diesem Kurs ist eine Voranmeldung erforderlich.

"Zum Dienen gesandt"
"Zum Dienen gesandt" hieß das Thema der Allianzgebetswoche am Samstag, dem 12. Januar 2008. Die evangelische Innenstadtgemeinde lädt an diesem stark bewölkten, windigen und leicht regnerischen Morgen zu einem Gebetsfrühstück in die Marienkirche an der Josef - Kiefer - Straße 4.
Reichlich, fast schon überreichlich sind die Tische im Gemeindehaus gedeckt. Viele fleißige Hände legten die Gedecke und das Frühstück auf; Kerzen und Engelfiguren, die später für die Ceylon - Mission verkauft werden, sind als Dekoration auf dem Tisch vorhanden. Überwiegend ältere Menschen kommen; ich mit meinen 40 Lenzen bin noch einer der jüngeren, die erscheinen. Die Pfarrer Jürgen Muthmann aus Wanheimerort und Stephan Blank aus der Innenstadt (beide gehören der Landeskirche an) führen den theologischen Teil durch. " `Weil er lebt' ist einer der schönsten Losungen der letzen Jahre. Sie beschreibt das Fundament und den Ausblick unseres Glaubens" bietet Blank in einer Andacht als geistige Nahrung an. "Matthäus 5, 13 - 16 berichtet davon, dass wir das Salz der Erde sind.
`Zum Dienen bestimmt" lautet das Motto des heutigen Tages. Dazu ließe sich viel sagen. Unter Jugendlichen hat Dienen etwas mit Unterwürfigkeit zu tun, etwas mit Demütigkeit und sich verbeugen. Wir sind Diener Gottes und nicht anderer Menschen. Ein Diener ist auch Botschafter seines Herren. Wir bekennen, dass Gott uns ernst nimmt, dass Gott uns liebt. Unser Wert hängt nicht vom Urteil anderen Menschen ab. Dienen meint auch, dass eine liebende Glaubenshaltung dahintersteckt. Jeder dient mit seinen Gaben und Talenten. Jesus sagt: `Vergesst nicht, welche Bedeutung ihr habt. Ihr seid das Salz der Welt. Ihr seid das Licht der Welt. Ihr leugnet eure christliche Existenz, wenn ihr euer Christsein nur im stillen Kämmerlein lebt und nicht dienend hinausgeht.' Gottes Geist befähigt dazu, das Licht der Welt zu sein. Niemand ist zu unbedeutend, um nicht selbstbewusst und lebendig die Gemeinde mit zu gestalten. Wir brauchen nicht groß und genial zu sein, um viel zu erreichen. Oft bemerken wir nicht, wozu uns Gott befähigt. Selig ist, der da geistlich arm ist, denn ihm gehört das Himmelreich. Wir sind schon jetzt bei Gott und werden dort bleiben."
Nach der geistigen Nahrung folgt das leibliche Wohl. Dort treffe ich Lorenz Grimoni. Der pensionierte Pfarrer kümmert sich um schwerhörige und später taube Menschen. Außerdem betreut er das Museum Haus Königsberg. Mit seiner geduligen, freundlichen und umgänglichen Art ist er auch ein angenehmer Zeitgenosse. Mit ihm kann ich mich beim Essen unterhalten. Andreas Rüdig

Duisburg, 13. Januar 2008 - Historischer Kalender 

Stadtteilpartnerschaften:
Bürgervereine knüpfen Kontakte und schaffen Verbindungen

Die Partnerschaft Ruhrorts mit St. Pauli ist perfekt, Neudorf plant dies im September mit Niewdorp auf Staten Island in New York
Der Ruhrorter Bürgerverein hat eine Stadtteilpartnerschaft mit Hamburgs bekanntesten Stadtteil Sankt Pauli festgezurrt. Dies wurde am Wochenende auf dem Neujahrsempfang des Bürgervereins perfekt gemacht. Beide Hafen-Stadtteile fanden die Idee großartig.

Der Bürgerverein Neudorf wagt sogar den Schritt über den großen Teich. Er hatte im letzten Jahr erste Kontakte nach New York und ein Angebot, mit dem New Yorker Stadtteil Niewdorp auf Staten Island eine Stadteilpartnerschaft einzugehen.
Im September 2008 will nun eine halbe Hundertschaft des Bürgervereins, darunter mehrer Duisburger Journalisten sowie auch ein Bezirkspolizist,  die Reise antreten und die Kontakte in eine Partnerschaft eingehen. Vielleicht gelingt es dem Bürgerverein, eventuell einen Austausch auch auf den musischen und sportlichen Bereich anzuregen. Diese Bereich werden von der Universität Duisburg-Essen, einer Neudorfer Schule sowie einem Neudorfer Sportverein und im bürgerschaftlichem Sinn vom Bürgerverein abgedeckt.

Bürgerverein Duisburg-Neudorf:
Neudorfer Empfang 2008

Silberpalais Hausherr Börn Erasmus V.L.: Reinhard Luderer, Bürgermeisterin Doris Janicki, Petra Weis (SPD-MdB), Stadtsportbund-Chef Franz Hering und das Ehepaar Gerlach
Der Kammerchor der Uni Duisburg-Essen "salto chorale" kam großartig an Gäste, darunter Neudorfs ehemalige Bäckermeister Heinrich Tiemessen (93).
Scheckübergabe an Gerd Demmer (links), Schulleiter Gesamtschule Mitte Pappenstraße) durch Harald Jeschke und Bürgervereins-Geschäftsführer Lothar Wischmeyer. Dank an Laudator Reinhard Luderer (Zweiter von re.)
Ehrentafeln des Bürgervereins Duisburg-Neudorf an Hans-Walter Gerlach (Vorsitzender TuRa 88), Bürgermeisterin Doris Janicki als Aufsichtsrätin der Werkstatt für Behinderte, Bürgervereins-Vorsitzende Harald Jeschke und Hans Krause, frisch gekürtes Ehrenmitglied des Bürgervereins.

Musikalische Begleitung   Kammerchor „salto Chorale“ der Universität Duisburg-Essen Leitung  
 Klaus Andrees 

Begrüßung durch:           Björn Erasmus Mitglied Management Artisreal Property Management GmbH Düsseldorf 

Laudationes                     Überreichung der Neudorfer Ehrentafel zum Bürger bzw. Unternehmer des Jahres 2007

Spende des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e. V. für den Bücherfonds der Gesamtschule Mitte Duisburg-Neudorf mit Scheckübergabe

Vorstellung der 2008 anlaufenden Projekte:

  •  Charme-Offensive Neudorf und Sportpark sowie des neuen Buches des Bürgervereins:

  • Neudorf ein Stadtteil mit Charme einst & heute

  • Stadtteilpartnerschaft mit Niewdorp auf Staten Island in New York

Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft des Bürgervereins
 
Zu ehrende Bürger/Institutionen 2007 - Laudatoren 

Ehrentafel des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
Neudorfer Bürger des Jahres 2007

Ehrenamtliches oder unternehmerisches Engagement für Neudorf

Ehrungs-Kategorie:  Institution         

Laudator: Reinhard Luderer
Leiter Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg

Ehrentafel stellvertretend an: Corinna und Achim van Wehrden
für ihr Engagement bei der Integration und Betreuung behinderter Menschen, Duisburger Werk­statt für Behinderte gGmbH 

 

Ehrungs-Kategorie:   Senior/in             Laudator:Franz Hering Vorsitzender Stadtsportbund Duisburg

Hans-Walter Gerlach
als 1. Vorsitzender von TuRa 88 Duisburg für sein Engagement bei der Förderung der Jugendarbeit und Investitionen Platzanlage 

 

Ehrungs-Kategorie:   Senior/in             Laudatrix:   Barbara Jeschke

Hans Krause 
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für sein liebenswürdiges Dauerengagement 

Vernissage im Johanniter Stift - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 
Unter dem Thema „Profil“ wurde im Johanniter Seniorenstift in Duisburg-Neudorf, eine Ausstellung mit Gemälden von kreativen Menschen mit Behinderung eröffnet. An der vom Integrationsmodell Duisburg inszenierten Vernissage nahmen Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen teil.

Detlef Wacker, Leiter des Neudorfer Stiftes brachte in seiner Begrüßungsrede zum Ausdruck, dass er den Menschen mit Behinderung gerne die Gelegenheit gab, ihre selbst erstellten Bilder in den Räumen des Johanniter Stifts auszustellen. Angelika Leismann-Biebusch (mit Mikrofon), die verantwortlich für das Integrationsmodell Duisburg, ein Anbieter für Betreutes Wohnen von Menschen mit Behinderung, zeichnet, hat einige ihrer „Künstler“ zu einer Beschreibung ihrer Bilder aufgefordert, der auch einige nachkamen.
So erfuhr man, dass die farbenfrohen Werke bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Innenleben und dem, was der Einzelne in seiner Welt wahrnimmt.  Robert E. drückte in seinem Bild „Meer und Feuer“ Gefühle aus, die ihn bewegen. Und Renate L. erklärte: „Mit meinem Kopf sehe ich und deswegen ist das Bild bunt“.
Stolz präsentierte auch Bernd Bettzieche (li.), Bewohner in Johanniter Stift, seine Bilder, die ebenfalls bei den Anwesenden viel Beachtung fanden. 

Duisburg, 11. Januar 2008 - Historischer Kalender 
Schlüsselübergabe an OB Sauerland - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Aus der Hand des ehemaligen Amtsleiters Frank-Herbert Striening, erhielt Oberbürgermeister Adolf Sauerland, symbolisch die Schlüssel zu den Räumlichkeiten des früheren Versorgungsamtes an der Ludgeristraße 12 in 47057 Duisburg. Nachdem zum 31. Dezember 2007 die Versorgungsämter des Landes NRW aufgelöst wurden, liegen die Aufgaben der Bereiche Elternwohngeld und Schwerbehindertenrecht nun in den Händen des Jugendamtes, dem ärztlichen Dienst für das Schwerbehindertenrecht im Gesundheitsamt und dem Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg. Vierzig Mitarbeiter sind zur Zeit in der Dienststelle des jetzigen Amtsleiters Reinhard Luderer beschäftigt. Der OB hieß die neuen Mitarbeiter willkommen und ließ es sich nicht nehmen, um in diversen Büros auch „alte“ Mitarbeiter per Handschlag zu begrüßen.

Von links: Der ehemalige Leiter des Versorgungsamtes Frank-Herbert Striening, Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Sozialdezernent Reinhold Spaniel und Oberbürgermeister Adolf Sauerland

Freude über die renovierten Räumlichkeiten bei der zukünftigen Sachgebietsleiterin "Schwerbehindertenrecht", Petra Remie-Höpfner, Sozialdezernent Reinhold Spaniel, OB Adolf Sauerland und dem Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Reinhard Luderer



Änderung der Verkehrsführung im Bereich der Moerser Straße/Margarethenstraße in Duisburg-Rheinhausen

Der zweite Bauabschnitt am Verteilerkreis zum Anschluss der Osttangente an das Logport-Gelände beginnt am Dienstag, 15. Januar. Die erste Hälfte des Kreisels ist fertiggestellt und nimmt ab Dienstag den Verkehr von der Margarethenstraße über die Brücke der Solidarität und umgekehrt auf. Ein Rechtsabbiegen aus der Moerser Straße ist dann nicht mehr möglich. Diese Autofahrer werden bereits vorher umgeleitet. In etwa drei Monaten wird der Verteilerkreis weitgehend fertig gestellt sein.

VHS-Ausstellung "Mythos Osteuropa"
Der Fotograf Harald Hauswald hat fünf der osteuropäischen EU - Beitrittsländer bereist. Seine Fotographien aus Litauen, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn zeigen die Lebenswelt und Alltagskultur der neuen osteuropäischen Nachbarn und erzählen spannende und visuell ansprechende Geschichten über die dort lebenden Menschen. Harald Hauswald ist Mitbegründer der Agentur OSTKREUZ Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Die Ausstellung "Mythos Osteuropa" ist im Foyer der Volkshochschule am König-Heinrich- Platz zu sehen. Fotos aus Ungarn und Tschechien sind zu sehen. Ein Gebeinehaus auf einem heiligen Friedhof in der Nähe von Prag ist ebenso zu sehen wie die Karpfenernte in der Pusta.
Hübsch sind die Fotos, wenn auch keine große Kunst. Einen Blick ist die Ausstellung aber auf jeden Fall wert. rüd

Stadt schließt Kooperationsvertrag zum Aufbau eines Liegenschaftskataster-Informationssystems ab
Zum Aufbau des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystems (ALKIS®) hat die Stadt Duisburg heute mit den Städten Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und Herne einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler unterzeichnete gemeinsam mit Vertretern der vier beteiligten Kommunen die Vereinbarung.
Wo „Google-Earth“ aufhört, fängt das raumbezogene Informationssystem der Städte an. Gemeinsames Ziel ist es, die kommunalen Geobasisdaten, die sogenannten Katasterdaten, in einem ganzheitlichen digitalen Informationssystem zu führen, in dem dann sämtliche Fachdaten wie Luftbilder, Standorte von Feuerwehr, Schulen, Kindertagesstätten und Freizeiteinrichtungen, aber auch der Flächennutzungsplan oder Bebauungspläne für Kunden und Bürger dargestellt werden können.
Die Zusammenarbeit beinhaltet die Umstellung der veralteten Datenhaltung und Fortführung des Liegenschaftskatasters auf das moderne Informationssystem ALKIS®. Das neue System kann zukünftig für deutlich erweiterte Aufgaben wie die bauliche Entwicklung, Aufgaben in Ver- und Entsorgung, Verkehrsplanung und Umweltschutz sowie für statistische Zwecke und Bürger-Services im Internet eingesetzt werden. Sämtliche anwendungsspezifische Daten werden in einer Datenbank zusammengeführt und jede Veränderung von Geobasisdaten steht damit in allen Anwendungen mit Systemeinführung unmittelbar zur Verfügung.
Egal also, ob man wissen will, welche Grundstücke zu einem Bebauungsplan gehören und welche Verkehrsströme sich daraus ergeben: ALKIS® stellt raumbezogene Informationen ohne zeitliche Verzögerung überall in der Kommunalverwaltung bereit.
Mit ALKIS® setzen die Städte auf moderne Informationstechnologie und echte Standards. Neben dem fachlichen und wirtschaftlichen Nutzen für die Verwaltung durch das innovative System wird auch dank praxisnaher und benutzerfreundlicher Internet-Anwendungen für die Bürgerinnen und Bürger ein Vorteil entstehen.
Die Einführung des Geoinformationssystems übernehmen die Städte in Arbeits- und Kostenteilung. Gemeinsam ist es möglich, die Einführungs- und Umstellungszeiträume ganz erheblich zu verkürzen, kostenintensive technische Lösungen zu zentralisieren und gemeinsam zu nutzen, gemeinsame Schulungen zu organisieren, Kompetenzschwerpunkte einzelner Kommunen aufzubauen und fachtechnische Abstimmungsprozesse effizienter zu gestalten.
ALKIS® soll bis Ende 2008 einsatzbereit sein. Die Vorbereitung der Datenbestände ist nahezu abgeschlossen, die Einführung der neuen Soft- und Hardware wird als nächstes parallel zu den Mitarbeiterschulungen vorgenommen. Zeitgleich mit der Überführung der Geobasisdaten in das neue ALKIS® wird die Umstellung auf das satellitengestützte Koordinatensystem ETRS89/UTM vorgenommen, das originär z. B. für sämtliche Navigationslösungen verwendet wird. So müssen sich die Nutzer der Daten nur einmal auf ein neues standardisiertes Datenformat einstellen. Ab 2009 folgt schließlich die Einbeziehung aller anderen raumbezogenen Informationen.

Foto: Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (vorne von links) Annette Förste, stellvertretende Amtsleiterin, Stadt Herne, und Jürgen Dressler, Stadtentwicklungsdezernent Duisburg; (hinten von links) Rudolf Lach, Amtsleiter, Stadt Gelsenkirchen, Ingo von Stillfried, stellvertretender Amtsleiter, Stadt Dortmund, Eckart Pohlmann, Amtsleiter, Stadt Bochum, sowie Deike Herrmann, stellvertretende Abteilungsleiterin, Stadt Duisburg

Erfassung der Wehrpflichtigen für das Geburtsjahr 1990 abgeschlossen
Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die Erfassung der Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 1990 abgeschlossen ist.
Wehrpflichtige (Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, die ihren ständigen Aufenthalt in Duisburg haben), denen bis heute kein Erfassungsschreiben zugegangen ist, werden aufgefordert, sich persönlich oder schriftlich bei der Erfassungsbehörde Duisburg, Königstraße 63 -65 (Averdunk-Centrum), Zimmer 537, zur Erfassung zu melden.

Vorverkauf für Merseburger- und Willms-Lesungen in der Zentralbibliothek läuft gut
Zwei gut besuchte Veranstaltungen versprechen die Lesungen mit Peter Merseburger am Dienstag, 22. Januar, und Johannes Willms am Freitag, 25. Januar, jeweils um 20 Uhr in der Zentralbibliothek zu werden. Die aus dem Fernsehen bekannten Journalisten stellen ihre jeweils neueste Biographie vor: Der ehemalige Panorama-Chef Merseburger über Rudolf Augstein, der Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung Willms über Balzac. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro.

Ursula Jung liest im LiteraturBistro der Zentralbibliothek
Erinnerungen an Wilhelm Busch, der in diesem Monat vor 100 Jahren starb, präsentiert am Mittwoch, 23. Januar, um 16.30 Uhr Ursula Jung in der Zentralbibliothek. Nach einer kurzen Einführung in das Leben des großen Humoristen und Komikers stellt die bekannte Duisburger Rezitatorin eine Auswahl von Gedichten vor. Der Eintritt ist kostenfrei.

Musikbibliothek präsentiert sich beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“
Zum 45. Mal veranstaltet der Deutsche Musikrat den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“. Organisiert und ausgerichtet wird die Veranstaltung in Duisburg von der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. In der Zeit von Freitag, 18. Januar, bis Sonntag, 20. Januar, werden die Räume im Zentralgebäude auf der Duissernstraße zu einer großen Musikbühne umfunktioniert, auf der sich neben der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule auch andere Kulturinstitute Gehör verschaffen werden.
Die Musikbibliothek der Stadtbibliothek wird sich im Nebenraum des Eingangsfoyers großflächig mit verschiedenen Medien präsentieren. Dazu gehören Notenhefte aller Art, Liederbücher und Songbooks, Charts-Alben und so genannter Teenie-Pop, Karaoke-DVDs, Musik-CDs, aber auch Bücher zur Musiktheorie und Musikgeschichte. Zusammengestellt wurde die Medienpräsentation von Monika Seyffert, der Leiterin der Musikbibliothek, die am Stand in der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule anzutreffen sein wird.

Duisburg, 10. Januar 2008 - Historischer Kalender 
Eisenbahnstraße in Duisburg-Ruhrort ab kommenden Montag nur noch einspurig
Am Montag, 14. Januar, beginnt der Straßenbau in der Eisenbahnstraße in Duisburg-Ruhrort. Im ersten Bauabschnitt, der etwa sechs Wochen dauern wird, steht dann zwischen Verteilerkreis Ruhrort und dem Friedrichsplatz für beide Fahrtrichtungen nur noch jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung. Während der gesamten Bauphase ist auch mit Behinderungen im Kreuzungsbereich Homberger Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Friedrichsplatz und Eisenbahnstraße zu rechnen, da auch dort Änderungen in der Verkehrsführung vorgenommen werden müssen. Die Gesamtmaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Mai 2008. In dieser Zeit wird die Verkehrsführung bedarfsbedingt angepasst.

Ehrung durch die Stadt: Sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht
Oft unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit sind in vielen Bereichen des täglichen Leben zahlreiche freiwillige und unentgeltliche "Gute Geister" tätig, die weit über das normale Maß hinaus Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt in den verschiedensten Lebenslagen beistehen und helfen. Ihre Hilfe erstreckt sich beispielsweise auf Botengänge und Bringdienste, Hilfen in besonderen Notlagen, aber auch umfangreiche oder langjährige Betreuung und Pflege von Kranken und Behinderten.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel hierzu: "Diese Auszeichnung hat in Duisburg schon Tradition. Sie war und ist ausdrücklicher Wunsch unseres Rates. Ich bin sehr erfreut darüber, dass bereits seit 1999 Bürgerinnen und Bürger mit besonderem sozialen Engagement für ihre Leistungen von der Stadt Duisburg geehrt werden. In der heutigen Zeit sind solche für jede Gemeinschaft unerlässlichen sozialen Hilfeleistungen bei weitem keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Ehrung, die durch den Oberbürgermeister im Rahmen einer Feierstunde vorgenommen wird, stellt eine kleine gesellschaftliche Anerkennung dieser Verdienste dar."
Alle Duisburgerinnen und Duisburger können Mitbürgerinnen und Mitbürger benennen, die sich außerhalb ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit um eine solche Ehrung verdient gemacht haben. Eine Jury entscheidet letztlich über die eingegangenen Vorschläge.
Meldungen können schriftlich unter Angabe von Namen, Anschrift und Nennung des Engagements bis zum 29. Februar 2008 an das Amt für Soziales und Wohnen, Schwanenstraße 5-7, 47049 Duisburg, gerichtet werden. Für Rückfragen steht Wolfgang Hofstetter unter der Telefonnummer (0203) 283-2454 zur Verfügung.

Wirtschaftsbetriebe: Dichtigkeitsprüfungen von privaten Abwasserleitungen nur durch Fachfirmen durchführen lassen
Alle Haushalte müssen ihre privaten unterirdisch verlegten Abwasserleitungen spätestens bis zum Jahr 2015 auf Dichtigkeit überprüfen lassen. Diese Prüfung ist gemäß § 45 der Landesbauordnung für alle privaten und gewerblichen Grundstücke vorgeschrieben.
Die Wirtschaftsbetriebe weisen dringend darauf hin, dass die Dichtigkeitsprüfungen nur von in Duisburg zugelassenen und anerkannten Fachunternehmen durchgeführt werden dürfen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Firmen bei Bürgern anrufen oder vor der Haustür stehen und vorgeben, im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu arbeiten. Es werden vornehmlich Häuser aufgesucht, die älter als 25 Jahre sind. Auffällig ist weiterhin, dass die Arbeiten zu unrealistisch niedrigen Preisen angeboten werden.
Wer sicher gehen will, dass er das richtige Unternehmen beauftragt, kann sich unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg wenden oder im Internet unter www.wb-duisburg.de. eine Liste der Fachfirmen aufrufen.

Duisburg, 9. Januar 2008 - Historischer Kalender 
9. Januar
1908 Todestag Wilhelm Busch, deutscher Schriftsteller (Max und Moritz)
Neue Zuständigkeit ab dem 1. Januar für das Schwerbehindertenrecht
Zum 31. Dezember 2007 sind die Versorgungsämter des Landes aufgelöst worden. Die Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht werden nun von der Stadt Duisburg, Amt für Soziales und Wohnen, wahrgenommen. Für die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg wird es nur wenige Veränderungen geben. So können die Anträge auf Feststellung des Grades der Behinderung weiterhin in den Bürger-Service-Stationen der einzelnen Bezirksämter abgeholt und abgegeben werden.
Das Versorgungsamt wird in den bisherigen Räumlichkeiten verbleiben und ist unter folgender Adresse zu erreichen: Stadt Duisburg, Amt für Soziales und Wohnen, Schwerbehindertenrecht, Ludgeristraße 12, 47049 Duisburg.
Allerdings hat sich eine Veränderung in der telefonischen Erreichbarkeit ergeben. Ab sofort sind die Mitarbeiter des entsprechenden Sachgebietes unter der Telefonnummer des Call-Centers der Stadt Duisburg (0203) 940094 zu erreichen.
Die Geschäftszeiten entsprechen den üblichen Geschäftsstunden der Dienststellen der Stadt Duisburg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind also montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel hierzu: „Wir waren zunächst über die Entscheidung der Landesregierung, die Aufgaben der Versorgungsverwaltung auf die Kommunen zu übertragen, überrascht. Über die Kostenverteilung ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ich bin aber sehr erfreut darüber, dass es uns gelungen ist, die aus dieser Entscheidung resultierenden Veränderungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu minimieren. Ich darf aber dennoch um Verständnis bitten, dass es aufgrund der vorgenommenen Umstellungen anfangs zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen kann.“

Fragen und Antworten zu den neuen Umweltzonen
Mit Beginn des Jahres haben die ersten Großstädte Umweltzonen eingerichtet, um den gesundheitsschädlichen Feinstaub zu reduzieren. Dort dürfen von nun an nur noch Fahrzeuge mit der sog. Umweltplakette hineinfahren. 

Feinstaub: Verkehrsclub Deutschland mit Plakettenrechner http://www.vcd.org/plakettenrechner0.html?&0=Plakettenrechner

Hier können Sie überprüfen, ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld „Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein. Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist.
So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:

Bei Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der Abb. links).

Bei jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern in dem Feld (hier "62").
 

Die grüne Plakette. Darum geht's!

 

 

 

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 17. Januar 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Dienstag, 15. Januar 2008, ab 8:30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

„Du bist das Maß aller Dinge!“ Kampagne des Bauministeriums wirbt für barrierefreies Bauen
Essen. Barrierefrei gestaltete Wohnungen sollen in Nordrhein-Westfalen zum normalen Komfortstandard werden. „Barrierefrei zu wohnen beschränkt sich nicht auf Wohnraum für Senioren und Behinderte. Es muss zum Standard für alle werden“, forderte Bauminister Oliver Wittke am Mittwoch (9. Januar) auf der Baufachmesse Deubau in Essen. Unter dem Motto „Du bist das Maß aller Dinge!“ wirbt das Bauministerium mit einer neuen Informationskampagne dafür, zukünftig schon in der Planungsphase darauf zu achten, Wohnungen ohne Barrieren zu bauen.

Die Kampagne rückt den Einzelnen in den Mittelpunkt der Wohnerfahrung. Breite Türen, schwellenlose Duschwannen, viel Bewegungsraum oder gut erreichbare Fahrstuhlknöpfe erleichtern es nicht nur Menschen mit Handicaps, in der eigenen Wohnung zurechtzukommen. Auch Familien mit kleinen Kindern profitieren davon. Eine barrierefrei ausgestattete Wohnung ermöglicht flexiblere und langfristigere Nutzungen – selbst im Falle von Krankheit, Unfall oder Gebrechlichkeit können die Bewohner weiter im eigenen Zuhause leben. Teure Umbauten oder Umzüge lassen sich vermeiden, wenn zumindest die Grundlagen einer barrierefreien Wohnung bei der Planung berücksichtigt worden sind.
Zentrale Elemente der Informationskampagne sind die Website www.barrierefrei.nrw.de, das Magazin „bauen.wohnen.leben – barrierefrei“ mit vielen Tipps und anschaulichen Beispielen und ein Gesellschaftsspiel, bei dem es gilt, Barrieren aus dem Wohnbereich zu entfernen (basierend auf dem „Malefiz“-Konzept). Ein Faltblatt für den ersten Überblick (Auflage knapp 130.000 Stück) soll unter anderem in den kommunalen Wohnungsämtern ausgelegt werden. Die Broschüre „Wohnen ohne Barrieren“ zeigt modellhafte Lösungen für Neubau und Bestand. Alle Publikationen können auf den Internetseiten www.barrierefrei.nrw.de und www.mbv.nrw.de bestellt werden.

Angesichts der zunehmend älter werdenden Bevölkerung hat das Land Nordrhein-Westfalen verschiedene Fördermöglichkeiten geschaffen, um es Jung und Alt zu ermöglichen, komfortabel und dauerhaft in der eigenen Wohnung leben zu können. Beim Neubau öffentlich geförderter Wohnungen ist Barrierefreiheit bereits seit Ende der 1990er Jahre weitgehend Standard. Für bestehende Immobilien gibt es seit 2006 spezielle Förderangebote. „Von den über 8 Millionen Wohnungen im Land sind nur rund 100.000 ohne Barrieren. Auch die private Wohnungswirtschaft sollte zukunftssicher planen und nur noch barrierefreie Standards realisieren. Für Handwerk und Bauwirtschaft bietet der barrierefreie Umbau große Potenziale“, erklärte Wittke.

„Naturdenkmal“ in Neudorf muss gefällt werden - Von Willi Bütefür (Text und Foto)
Die Jahre der ca. 130-jährigen Buche am Aktienweg, ganz in der Nähe der Lotharstraße, sind gezählt.
Der Baum ist seit 1996 vom Brandkrustenpilz befallen. Besonders Buchen sind anfällig für diese Pilzart. Versuche in den letzten Jahren, den Baum mit pflegerischen Maßnahmen zu retten, blieben leider erfolglos. Somit wurde die Genehmigung der unteren Landschaftsbehörde zum Fällen erteilt.
Die Belaubung erreichte im letzten Jahr nur noch ca. 20% der üblichen Belaubungsdichte. Teile der Rinde sind bereits abgestorben.
Mit den Fällarbeiten soll in den nächsten Tagen begonnen werden. Danach soll die Begradigung des Bürgersteiges erfolgen.
Die unmittelbaren Anwohner sind teils nicht „sehr traurig“ über die Entfernung der alten Buche - endlich keine verstopften Dachrinnen mehr und es wird heller -, aber ein schöner Anblick war sie doch!

Duisburg, 8. Januar 2008 - Historischer Kalender  Einwohnerzahlen NRW

Oberbürgermeister Sauerland begrüßt Vorstoß von Jürgen Büssow in Sachen "Interkommunale Zusammenarbeit", erwartet aber auch konkretes Handeln
Duisburg. Mit Interesse hat Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland die über die Medien von Regierungspräsident Jürgen Büssow an die Kommunen herangetragene "Ermunterung", mehr untereinander zu kooperieren, zur Kenntnis genommen. "Jürgen Büssow spricht mir aus der Seele", sagt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, "ich erwarte von ihm, dass er nicht nur gute Vorschläge zum Thema macht, sondern sich nun auch aktiv bei der Umsetzung entsprechender Projekte einbringt." Vor eineinhalb Jahren hatte sich der Duisburger Oberbürgermeister in einem Schreiben an Jürgen Büssow gewandt und ihn gebeten, er möge als Aufsichtsbehörde die Moderation eines Prozesses zur Interkommunalen Zusammenarbeit übernehmen, um dessen Erfolgsaussichten zu erhöhen.
Eine Reaktion auf dieses Schreiben habe es bis heute nicht gegeben. Nach Auffassung von Adolf Sauerland könne Jürgen Büssow am allerwenigsten den Duisburgern unterstellen, sie hätten in dieser Richtung nichts unternommen. Seit Jahren setze man sich intensiv mit Thema "Interkommunale Zusammenarbeit" auseinander, betont der Duisburger Oberbürgermeister. Man habe unter großem Aufwand Kooperationen in mehr als 50 verschiedenen Themenfeldern sowohl mit den Städten Düsseldorf und Köln als auch mit verschiedenen Ruhrgebietsstädten geprüft, allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Zuletzt im September 2006 hatten sich die OBs von Essen, Mülheim und Oberhausen auf Initiative von Adolf Sauerland mit ihm zusammengesetzt und mögliche Kooperationsfelder besprochen. Dass es nicht zu Kooperationen gekommen sei, liege zum Teil an stadtspezifischen, technischen oder personellen Problemen auf Seiten der beteiligten Städte, zum großen Teil aber auch an rechtlichen und politischen Hindernissen.
So hindert beispielsweise der Datenschutz in besonderer Weise die interkommunale Zusammenarbeit. Insgesamt müssten kartell-, steuer-, beamten- und datenschutzrechtliche Hindernisse abgebaut werden, um die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinaus zu ermöglichen, fordert Sauerland. Dass Duisburg gewillt ist, diesen Weg zu gehen, sieht man an der Kooperation der Stadtwerke Duisburg mit den Stadtwerken in Essen und der Duisburger Verkehrsgesellschaft mit den Trägern des Öffentlichen Personennahverkehrs in Essen und Mülheim. Hier haben sich kommunale Versorgungsunternehmen über Stadtgrenzen hinweg zusammengeschlossen, um Synergien zu generieren und sich gemeinsam dem immer stärkeren Wettbewerb zu stellen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland fordert Regierungspräsident Büssow auf, nicht nur dafür Sorge zu tragen, dass Hürden auf dem Weg zur Interkommunalen Zusammenarbeit aus dem Weg geräumt werden, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb der Kommune, unter den städtischen Töchtern, nicht zu behindern. Bei verschiedenen Kooperationsvorhaben innerhalb des Konzerns Stadt Duisburg sei es meistens die Bezirksregierung, die Bedenken äußere und Vorbehalte habe.
 

Woche des Gebets

"In guter Tradition beginnt für uns das neue Jahr mit einer Woche des Gebets. Es ist mehr als nur Gewohnheit, die uns Christen unterschiedlicher evangelischer Benennungen jährlich zusammenführt. Das wissen alle, die im vergangenen Jahr dabei waren. Denn längst laufen unsere Begegnungen nicht mehr nach einem standadisierten Schema ab. Für Überraschungen und wertvolle Impulse sorgen neben einer guten Hinführung zum Gebet auch der Austausch untereinander.
Die `Deutsche Evangelische Allianz' hat die diesjährige Gebetswoche unter das Thema `So sollen wir beten' gestellt. Wenn wir zum Gebet zusammenkommen, begleitet uns die Verheißung unseres gemeinsamen Herren Jesus Christus. Er hat uns beten gelehrt! Das Vaterunser ist das Gebet Christi und wird uns in dieser Woche begleiten. Die Tiefe und die Klarheit seines Gebetes wollen wir in dieser Woche gemeinsam entdecken. In unseren Gebetsgemeinschaften begegnen wir Gott. Er wartet auf unsere Gebete. Denn wie Glaube Berge versetzt, so bewegen unsere Bitten und unser Gotteslob Gottes Arm," beschreibt die Evangelische Allianz Duisburg - Süd die Allianzgebetswoche vom 6. - 13. Januar 2008. "Weil er lebt" lautet das diesjährige Motto.
Die evangelische Gnadenkirche auf der Paul -Gerhard-Straße 1 in Wanheimerort ist einer der Orte, an dem am Montag eine Veranstaltung stattfindet. Die Pfarrer Jürgen Muthmann (landeskirchlich) und Norman Kämpfer (freikirchlich) führen eine Andacht zum Thema "In Stürmen gesichert" durch.
Markus 4, 35 - 41 beschreibt die Geschichte, wie Jesus auf dem See Gethsemane einen tosenden Sturm nur mit der Macht seiner Worte beruhigt. "Meine Frau und ich haben einen solchen Sturm auf unserer nachgeholten Hochzeitsreise vor 18 Jahren im Mittelmeer erlebt. Bei einem Sturm kommt etwas durcheinander. Er verunsichert mich und macht krank. Er zieht mir den Boden unter den Füßen weg," berichtet Kämpfer, 43 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern.
"Jesus ist im Lebensboot, in unserem privaten, aber auch dem der ganzen Welt. Er hält die Naturgewalten in seiner Hand. Er sichert uns. Wieviel Liebe, Macht und Beziehungskapazitäten hat Gott? Unendlich viel mehr als jeder moderne Computerchip.
Anfangs möchten die Jünger Jesus nicht wegen einer vermeintlichen Kleinigkeit stören. Die Situation schreit aber danach, Jesus um Rat zu fragen. Jesus bringt den Sturm zum Schweigen. Schläft Jesus auch in uns? In unserem Gemeindeboot? Haben wir vielleicht den Kontakt zu ihm verloren? Wir wollen und dürfen ihn anrufen, wenn wir Hilfe brauchen. Gott ist ganz nah bei uns, quasi in Rufweite. Wir dürfen ihn glaubend und staunend bekennen. `Warum habt ihr solche Angst,' fragt Jesus. Er fühlt sich sicher in der Gegenwart Gottes.
Wir sind unsicher, weil wir uns so klein und schwach vorkommen und weil der Sturm, die Schwierigkeiten so groß sind. Wir brauchen nicht den Sturm stillen. Das macht schon Gott." Andreas Rüdig

"Ice Age" im neuen Kinderkino-Programm der Stadtbibliothek
Fünf bekannte Kinderfilme, darunter "Die Vorstadtkrokodile" nach dem gleichnamigen Buch von Max von der Grün, "Die wilden Kerle" nach der Kinderbuchreihe von Joachim Masannek sowie "Ice Age", die erfolgreiche US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2002, hat die Stadtbibliothek ab Februar in ihrer neuen Kinderkino-Veranstaltungsreihe zu bieten. Die Vorführungen werden einmal im Monat, jeweils mittwochs um 9 und um 12 Uhr, im Vortragssaal der Zentralbibliothek gezeigt. Das vollständige Programm von "Erlebnis Kinderkino", das von der Filmothek der Jugend NRW und von Radio Duisburg unterstützt wird, liegt gedruckt in allen Duisburger Bibliotheken aus und steht im Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.


"Amnesty International" informiert in der Zentralbibliothek
Erstmals im neuen Jahr präsentiert sich "Amnesty International" am Samstag, 12. Januar, von 11 bis 16 Uhr mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek. An dem Stand der Duisburger Arbeitsgruppe, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, gibt es verschiedene Broschüren, die über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation informieren.

 

Zahl der in Tagespflege betreuten Kinder um knapp ein Drittel gestiegen
 Mitte März 2007 wurden in Nordrhein-Westfalen 14 509 Kinder in mit öffentlichen Mitteln geförderter Tagespflege betreut. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 3 513 (31,9 Prozent) mehr als am 15. März 2006. Die Betreuung erfolgte durch 7 211 Tagesmütter und 162 Tagesväter. Die Zahl der Tagespflegepersonen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1 082 Personen (17,2 Prozent).
8 163 der betreuten Kinder (56,3 Prozent) waren jünger als drei Jahre alt. In den meisten Fällen erfolgte die Betreuung an fünf Werktagen in der Woche (7 090 Kinder; 48,9 Prozent). Für 1 803
Kinder (12,4 Prozent) erfolgte die Betreuung auch am Wochenende. (LDS NRW)


Zentralbibliothek bietet "Gute Vorsätze"
 "Gute Vorsätze" für das neue Jahr bietet die Zentralbibliothek im Eingangsbereich mit einer kleinen Bücherausstellung. Wie wäre es mit Gewichtsreduzierung, mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Mut Entscheidungen zu treffen, entspannter mit Zeit umzugehen, Lebensziele zu finden, einen Kurswechsel im Beruf vorzunehmen, mit anderen erfolgreicher zu kommunizieren? Noch in der Silvesternacht werden die besten Vorsätze gefasst, um sie kurz darauf wieder zu brechen. Damit die Chancen einer Umsetzung der guten Absichten steigen, präsentiert die Stadtbibliothek seit Neujahr Selbsthilfe-Ratgeber rund um die Themen Gesundheit, Ernährungslehre, Sport, Beruf und praktische Lebenshilfe. Zusammengestellt wurde die Bücherschau von Isalind Schönemann.

Duisburg, 7. Januar 2008 - Historischer Kalender

Qualifizierung für die Kindertagespflege
Die Volkshochschule bietet am kommenden Wochenende (11. und 12. Januar) einen Kompaktkurs für die Qualifizierung für die Kindertagespflege an. Durch das neue Kinderbildungsgesetz ist die 160 stündige Qualifizierung eine der Voraussetzungen für die Erteilung der Pflegeerlaubnis durch das zuständige Jugendamt. Das Qualifizierungsangebot der Volkshochschule richtet sich an bereits als Tagespflegeperson tätige Frauen und Männer sowie an jene, die diese Tätigkeit qualifiziert und kompetent ausüben möchten und noch keine Pflegeerlaubnis haben.
Anschließend wird dieses Seminar jeweils fünf mal dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12.15 Uhr fortgesetzt sowie zusätzlich an zwei weiteren Samstagen ganztägig. Ein weiterer Kurs beginnt am Wochenende 18. und 19. Januar und zwar berufsbegleitend Dienstag abends, jeweils von 18.30 bis 21.45 Uhr sowie an zwei weiteren Samstagen ganztägig.

Nach Besuch des Kurses kann vom Jugendamt eine vorläufige Pflegeerlaubnis erteilt werden. Im Anschluss an den Grundkurs findet jeweils einmal im Monat an insgesamt sieben Wochenenden ein Aufbaukurs statt. Der gesamte Lehrgang endet im November 2008. Am Ende des Lehrgangs besteht die Möglichkeit, das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege zu erwerben. Voraussetzung zur Teilnahme sind gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, mindestens Hauptschulabschluss sowie die persönliche Eignung. Interessierte sollten sich schnellstmöglich mit Gabriele Deitert oder Ursula Pavelescu unter (0203) 283-2063 oder (0203) 283-3678 in Verbindung setzen.
 

Sizilien
Von Palermo über Selinunt und Syrakus bis nach Catania führt eine Studienfahrt der Volkshochschule nach Sizilien vom 26. April bis 4. Mai 2008. Bei der Rundfahrt über die Insel mit verschiedenen Standorten wird die wechselvolle Geschichte, die vor allem von den Griechen, Römern und Arabern geprägt wurde, eines der Hauptthemen bilden. Ein ausführliches Programm kann in der Volkshochschule im Referat Studienfahrten angefordert werden.
 

PRINZ THEO I. REGIERT DIE DUISBURGER NARREN 

Kurz ist sie, die Session 2008 für den am Samstag inthronisierten Karnevalsprinzen Theo I. (Schuchardt). Bereits am 6. Februar ist Aschermittwoch, und somit alles vorbei. Nach seinem Antrittsbesuch bei der Duisburger Prinzengarde beim Appell im Duisburger Hof zog die Rot Weiße Garde des Prinzen Karneval im Fackelumzug zum City Palais. Auf dem König Heinrich Platz wurde durch den Stabsmusikzug und den Spielmannszug nach über 70 Jahren erstmals wieder der „Prinzengarde Marsch“ des Duisburger Komponisten Mathias Lixenfeld aus dem Gründungsjahr der Garde im Jahr 1937 intoniert. Insbesondere für den Schreiber dieses Berichtes, der das Notenwerk im Nachlass der Tochter des Heimatdichters im vergangenen Jahr wieder gefunden hat, war diese „Uraufführung“ ein Augen und Ohrenschmaus.   

In der neuen Mercatorhalle fand mit der „Prinzenkürung 2008“ die karnevalistische Feuertaufe statt, die diese bravourös meisterte. Rund 1000 Besucher, darunter Vertreter aller Duisburger  Karnevalsvereine waren dem Ruf des HDK Duisburg gefolgt und verfolgten die Zeremonie, in der dem neuen Regenten des Duisburger Narrenvolkes die Insignienseiner Regentschaft feierlich überreicht wurden. Ihm zur Seite stehen als Hofmarschälle Hofmarschall Heinz-Gerd Reintjes und Helmut Hohmann und mit Inga Klundt, Swenja Köster, Nicole Herbert, Tanja van Haaren und Veronika Klundt gleich fünf Paginnen zur Seite.  

Ein bunt gefächerter Programmablauf gewährleistete herrliche karnevalistische Hochgenüsse. „Ne Weltenbummler“ oder Wolfgang Reich, die die Lachmuskeln der Besucher strapazierten, standen die artistischen Leistungen der „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ entgegen, die ganz klar deutlich machten, das es noch mehr gibt, als „einfache Tanzgarden“.

 

Nach dem „offiziellen Programm“ ging es noch weiter. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in den Wandelgängen der Halle gefeiert und getanzt. 

Kleiner Kritikpunkt der Besucher waren die in nur geringem Umfang vorhandenen Toiletten im Bereich der neuen Halle. „Hier hätte man großzügiger planen können!“ erklärte ein Mitglied der Roten Funken. „Man muss am Besten beim Betreten der Halle eine Nummer ziehen!“ so der mehr humorvolle Kommentar einer Besucherin. Auf jeden Fall kann die Halle jedoch solch große Besuchermassen wunderbar beherbergen. 

Für Prinz Theo I. war es eine kurze Nacht. Bereits um 10 Uhr hieß es wieder präsent zu sein um mit großem Gefolge der Herrensitzung an gleicher Stelle einen Besuch abzustatten.  HaMo
 

NRW: 2,22 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen
2 223 130 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule (ohne Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind das 33 509 (-1,5 Prozent) weniger als im Schuljahr 2006/07. 721 113 (-2,9 Prozent) Schülerinnen und Schüler besuchen eine Grundschule, 589 040 (+1,6 Prozent) ein Gymnasium, 326 413 (-1,2 Prozent) eine Realschule,
233 271 (-6,6 Prozent) eine Hauptschule und 232 198 (-0,3 Prozent) eine Gesamtschule.

1 227 551 Schülerinnen und Schülern werden in der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) unterrichtet. 19,0 Prozent von ihnen entfallen auf eine Hauptschule, 26,6 Prozent auf eine Realschule, 15,7 Prozent auf eine Gesamtschule und 32,7 Prozent auf ein Gymnasium. (LDS NRW)

Duisburg, 4. Januar 2008 - Historischer Kalender

Bezirksfinanzen im Blickpunkt: Duisburger Haushaltstage 2008
Auch in diesem Jahr wird es in allen Bezirken den Duisburger Haushaltstag geben. Die Verwaltung bietet der Bürgerschaft wieder die Möglichkeit, sich über ihren Bezirkshaushalt zu informieren und zu diskutieren. Ziel der Haushaltstage ist es, eine größere Nähe und mehr Transparenz zu den Kernfragen des Duisburger Haushaltes insgesamt und zu dessen finanziellen Wirkungen auf die Stadtbezirke zu vermitteln. Außerdem wird über die Gesamtsituation der städtischen Finanzen berichtet. Nach einer kurzen Einführung in das Thema erläutern die einzelnen Fachämter und Betriebe anhand einer anschaulichen Präsentation die städtischen Gesamtfinanzen sowie die bezirklichen Investitionen.
Zu allen Punkten wird es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion geben. Die Moderation übernimmt der jeweilige Bezirksamtsleiter. Im Anschluss an den "offiziellen" Teil der Abende stehen Gesprächspartner aus Politik und Verwaltung für sonstige Fragen des Bezirkshaushalts zur Verfügung.

Hier die Termine im Einzelnen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein

Ab diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Erstmalig findet diese Sprechstunde am kommenden Mittwoch, 9. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5- 7 in Duisburg-Mitte statt.
Alle Seniorinnen und Senioren sind gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirats eingeladen, die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden. Zukünftig wird diese Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer zur gleichen Zeit und am selben Ort, stattfinden.

Vorsitzende des Seniorenbeirats, Heinz Peree, (links) sowie seinen Stellvertreter, Wilhelm Hamacher, vor dem Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“.

Ein Drittel weniger Leistungsempfänger in der Kriegsopferfürsorge in NRW
Am Jahresende 2006 erhielten 16 613 Personen in Nordrhein-Westfalen laufende Leistungen der Kriegsopferfürsorge; die Mehrzahl dieser Personen (16 296) waren nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) leistungsberechtigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, bezogen 9 890 Personen im Laufe des Jahres 2006 einmalige Leistungen dieser
Fürsorge (darunter 8 526 Personen nach BVG). Es handelt sich bei diesem Personenkreis um Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene, denen diese Hilfen in Ergänzung der übrigen Leistungen im Einzelfall gewährt werden.
Gegenüber 2004, dem Jahr der vorigen Erhebung, war nach Angaben der Statistiker bei den Empfängern laufender Leistungen ein Rückgang von 33 Prozent und bei den Empfängern einmaliger
Leistungen ein Rückgang um 27 Prozent zu verzeichnen.
Die Bruttoausgaben für Kriegsopfer und Hinterbliebene betrugen 2006 in Nordrhein-Westfalen 195,3 Millionen Euro (gegenüber 2004: -11 Prozent). Der Hauptanteil der Ausgaben entfiel mit 122,4 Millionen Euro auf die Hilfe zur Pflege. 54,1 Millionen Euro wurden für die Hilfe in besonderen Lebenslagen und 7,3 Millionen Euro für ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt gewährt. Rund 41 Prozent der Bruttoausgaben (80,7 Millionen Euro) wurden durch Einnahmen ausgeglichen, im Wesentlichen durch Überleitungsansprüche gegenüber anderen Sozialleistungsträgern. Die Nettoausgaben beliefen sich daher im Jahr 2006 auf 114,6 Millionen Euro. (LDS NRW)

Duisburg, 3. Januar 2008 - Historischer Kalender

Naturdenkmal Rotbuche am Aktienweg muss gefällt werden
Im Rahmen der Baumkontrollen auf der Grundlage der Verkehrssicherungspflicht werden die Naturdenkmale zweimal jährlich kontrolliert.
Die 130-jährige alte Rotbuche am Aktienweg ist seit 1996 vom holzabbauenden Branntkrustenpilz befallen. Seitdem wird versucht, durch baumpflegerische Maßnahmen den Baum zu erhalten. Leider ist seit 2006 eine massive Verschlechterung der Vitalität des Baumes festgestellt worden.
In diesem Jahr erreichte die Belaubung an vier von sechs Stämmlingen nur noch circa 20 Prozent der normalen Belaubungsdichte.
Im Bereich des Stammfußes ist an den betroffenen Stämmlingen zum Teil die Rinde schon abgestorben. Im Stammbereich zwischen drei und sechs Metern Höhe sind zahlreiche Stellen mit Ausfluss, die zum Absterben der Rindenpartien führen. Die Substanz des Baumes ist derart beeinträchtigt, dass selbst baumpflegerische Maßnahmen die Verkehrssicherheit nicht wiederherstellen würden. Aus diesen Grund wird die Rotbuche mit Genehmigung der Unteren Landschaftsbehörde voraussichtlich ab dem 9. Januar 2008 gefällt. Im Anschluss an die Fällarbeiten werden der geschädigte Gehweg und die Fahrbahn wieder hergestellt.

Druck machen! - Familienführung  / Sonntagsführung, 6. Januar, 11.30 Uhr
Was bedeuten die unterschiedlichen Begriffe Hochdruck, Tiefdruck oder Flachdruck? Was ist eine Radierung und wieso heißt die so, obwohl man ohne Radiergummi arbeitet? Diese und viele weitere Fragen werden am Sonntag bei einer Familienführung im Lehmbruck Museum erörtert. Die Grundlagen der Druckgrafik werden in der didaktischen Ausstellung "Druck machen" anhand von praktischen Beispielen anschaulich gemacht. Werke von Künstlern wie Picasso oder Dürer zeigen in der Ausstellung, mit welcher Meisterschaft und Präzision die Techniken angewendet wurden. Ein kleiner praktischer Teil bietet anschließend allen Familienmitgliedern die Möglichkeit, mit Drucktechniken verschiedener Schwierigkeitsgrade zu experimentieren und der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Eintritt: EUR 6 / 3

Tansania - Führung und Vortrag im Duisburger Stadtmuseum
In der Sonderausstellung "Tansania - Glaube, Kult und Geisterwelt" zeigt das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg eine beeindruckende Auswahl ostafrikanischer Plastiken, die der Duisburger Privatsammler Ralf Schulte-Bahrenberg über Jahrzehnte hinweg zusammengetragen hat. An den kommenden Sonntagen, jeweils um 15 Uhr, bietet das Museum zwei Sonderveranstaltungen an:
Am 6. Januar führt die Historikerin Stefanie Paufler durch die Ausstellung. Sie wird besonders auf die spirituelle und transzendentale Bedeutung der Objekte eingehen, denn die Holzschnitzereien hatten keine Bedeutung als "Kunst" im westlichen Sinn, sondern vermittelten zwischen dem Diesseits und der Welt der Geister und Ahnen.
Am 13. Januar berichtet Barbara Küpper, Ostafrikabeauftragte von Misereor e.V., in ihrem Dia-Vortrag "Tansania - Armes, reiches Land" von den Projekten des Hilfswerks. Trotz des Reichtums an Naturschönheiten zählt der Staat an der Küste von Ostafrika zu den ärmsten Ländern der Welt. Gemeinsam mit tansanischen Partnern entwickelt und begleitet Barbara Küpper Projekte für die Sektoren Bildung, Frauenförderung und Straßenkinder. Erst im Dezember 2007 reiste sie wieder nach Tansania, um sich über die gegenwärtige Situation und die künftigen Perspektiven der Kampagnen zu informieren.
Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen, Eintritt: 3 Euro. Die Ausstellung ist anschließend noch bis 18 Uhr geöffnet.

Rauchmelder sind kinderleicht zu montieren – Sechs Comic-Figuren werben für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden
Sechs bunte Comicfiguren sind die neuen Helden der Rauchmelderkampagne des Innenministeriums und des Ministeriums für Bauen und Verkehr. Sie sollen daran erinnern, dass die Montage von Rauchmeldern in den eigenen vier Wänden Leben retten kann. Die „Kleinen Helden“ gibt es in einer Auflage von 100.000 Stück als Magnetfiguren.
Die „Kleinen Helden“ leiten auch durch den neuen Internetauftritt der Rauchmelderkampagne unter www.rauchmelder.nrw.de . Bei einem Gewinnspiel gibt es sie sogar lebensgroß zu gewinnen. Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt werden sie auf der Fachmesse „DEUBAU“ vom 8. bis zum 12. Januar 2008 in Essen haben.
Die bunten „Kleinen Helden“ – drei weibliche und drei männliche – demonstrieren, wie kinderleicht die Montage von Rauchmeldern ist. Zwei Schrauben, zwei Dübel und schon schützen sie Leben Tag und Nacht. Wenn es brennt, schlagen Rauchmelder rechtzeitig Alarm und bieten wirksamen Schutz vor tödlichen Vergiftungen durch Rauchgase. Die beiden Ministerien hatten 2006 die Kampagne „Rauchmelder sind Lebensretter. Für Ihr sicheres Zuhause“ gestartet. 2008 sind die sechs Helden die neuen Sympathieträger der Kampagne.
Die neue Rauchmelderseite im Internet: www.rauchmelder.nrw.de

Machen Sie mit!Holen Sie sich einen kleinen Helden ganz groß ins Haus. Machen Sie mit beim Helden-Gewinnspiel. Und selbst, wenn Sie kein Glück haben, mit Rauchmeldern können Sie nur gewinnen! zum Gewinnspiel

NRW-Industrie: Großaufträge prägen Nachfrage im November
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im November 2007 preisbereinigt um acht Prozent höher als im November des Vorjahres und erreichten einen
Indexwert von 120,2 Punkten. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stiegen dabei sowohl die Nachfrage aus dem Inland (+5 Prozent) als auch die Auslandorders (+11 Prozent).
Wie die Übersicht zeigt, wurde die gestiegene Auftragslage im November von der positiven Entwicklung im Vorleistungsgüterbereich und im Investitionsgütersektor bestimmt. Im Bereich der
Vorleistungsgüter stieg die Inlandsnachfrage aufgrund eines Großauftrags auf Lieferung von Stahlrohren für den Pipelinebau um elf Prozent an; gleichzeitig erhöhten sich hier auch die Auslandsorders um sechs Prozent. Im Investitionsgütersektor stieg die Auslandsnachfrage beeinflusst durch mehrere Großaufträge bei den nordrhein-westfälischen Maschinenbauern - bei allerdings rückläufiger Inlandsnachfrage. Die Produzenten von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern
mussten Nachfragerückgänge gegenüber November 2006 hinnehmen.
Die Berechnungen basieren ab Januar 2007 auf Angaben von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 oder mehr tätigen Personen. Um die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen des Vorjahres (bis 2006 waren Betriebe ab 20 Beschäftigten berichtspflichtig) zu gewährleisten,
haben die Statistiker entsprechende Anpassungsrechnungen vorgenommen. (LDS NRW)

NRW-Export im Oktober 2007 um 4,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Oktober 2007 Waren im Wert von 15,4 Milliarden Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,4 Prozent mehr als im Oktober 2006. Der Wert der Importe überstieg mit 16,1 Milliarden Euro das entsprechende Vorjahresergebnis um 2,8
Prozent.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren mit 10,3 Milliarden Euro um 8,0 Prozent höher aus als im Oktober 2006. Bei den Importen aus den EU-
Ländern war ein Anstieg um 8,8 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Für die ersten zehn Monate des Jahres 2007 summierte sich der Exportwert auf 145,8 Milliarden Euro (+10,8 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 150,3 Milliarden Euro (+7,2 Prozent).
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (LDS NRW)

Duisburg, 2. Januar 2008 - Historischer Kalender

Friedrich-Ebert-Straße in Ruhrort in Fahrtrichtung Homberg für den Lkw-Verkehr gesperrt
An den kommenden Samstagen, 5. und 12. Januar, 8 Uhr bis 16 Uhr, ist die Friedrich-Ebert-Straße in Ruhrort in Fahrtrichtung Homberg/Friedrich-Ebert-Brücke für den Lkw-Verkehr gesperrt. Arbeiten der Stadtwerke an den Gasleitungen machen die Sperrung auch am Wochenende des 19. und 20. Januars nötig. Umleitungsempfehlungen werden eingerichtet.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen Weihnachtsbäume ab
Duisburg. In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom 07.01. bis 19.01.2008 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine gibt es für jeden Stadtteil.
Weihnachtsbaumabfuhr 2008 vom 07.01.2008 - 19.01.2008

Datum - Stadtteil

Montag 07.01. und 14.01.2008
Röttgersbach, Untermeiderich, Fahrn, Wehofen, Baerl, Duissern, Ehingen, Mündelheim, Serm, Ungelsheim, Rahm

Dienstag 08.01. und 15.01.2008
Alt-Walsum, Aldenrade, Obermarxloh, Mittel-meiderich, Buchholz, Hüttenheim, Huckingen, Angerhausen, Rumeln-Kaldenhausen

Mittwoch 09.01. und 16.01.2008
Vierlinden, Obermeiderich, Alt-Hamborn, Ruhrort, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Wanheim, Wanheimerort

Donnerstag 10.01. und 17.01.2008
Overbruch, Alt-Homberg, Neumühl, Hochfeld, Wedau, Bissingheim, Bergheim, Winkelhausen, Asterlagen, Oestrum

Freitag 11.01 und 18.01.2008
Homberg-Hochheide, Marxloh, Bruckhausen, Beeck, Beeckerwerth, Großenbaum, Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich, Friemersheim

Samstag 12.01. und 19.01.2008
Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel

Die Bäume sollten ungeschmückt an den Straßenrand zur Abholung gelegt werden, da sie kompostiert werden. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, seinen Baum kostenlos an einen der Recyclinghöfe anzuliefern.
Fragen beantworten Ihnen die Mitarbeiter am Infotelefon unter (0203) 283 - 3000. Zusätzlich stehen die Termine im aktuellen Abfallkalender oder im Internet unter www.wb-duisburg.de.

Verschiebung der Müllabfuhrtermine durch Neujahr
Aufgrund des Feiertages am 01. Januar verschiebt sich die Müllabfuhr als auch die Papierbündelsammlung. Bei den Revieren die normalerweise dienstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung nun mittwochs. Die Mittwochsreviere werden donnerstags abgefahren usw.
Die Abfuhr der Gelben Wertstofftonnen bleibt unverändert.

Einmalige Zwischenleerungen der Gelben Tonnen im Januar 2008
Durch eine umfangreiche Revierumplanung bei der Leerung der Gelben Tonnen, kommt es in Duisburg in einigen Revieren zu Änderungen. Dies bedeutet, dass sich der Leerungstag einiger Straßen von 2007 auf 2008 geändert hat.
Sollte im Januar durch diese Revierumstellung eine längere Zeitspanne zwischen den Leerungsterminen liegen, erfolgt für diese Straßen eine Zwischenleerung. Grundsätzlich sind alle Leerungstermine, auch die Zwischenleerungen, im aktuellen Abfallkalender aufgeführt.
Bei den folgenden Straßen die sich ab 2008 im Revier 6 befinden, wurden die Zwischenleerungstermine im Abfallkalender nicht aufgeführt.
Straßenliste Zwischenleerung

Straße - Stadtteil - 2008 Zwischenleerung

An der Bleek - Dellviertel 6 - 12.01.2008
Fröbelstr. Hochfeld  6 - 12.01.2008
Ährenstr. Rahm 6 - 12.01.2008
Am Böllert Rahm 6 - 12.01.2008
Am Junkersknappen, Rahm 6 - 12.01.2008
Am Weidengraben, Rahm 6 -12.01.2008
An der Huf, Rahm 6 - 12.01.2008
Angermunder Str., Rahm 6 - 12.01.2008
Brengersweg, Rahm 6 - 12.01.2008
Heltorfer Str., Rahm 6 - 12.01.2008
Hirsestr., Rahm 6 - 12.01.2008
Im Kornfeld, Rahm 6 - 12.01.2008
Isarstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Kleestr., Rahm 6 - 12.01.2008
Lechstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Maisstr.Rahm 6 - 12.01.2008
Mohnstr. , Rahm 6 - 12.01.2008
Rapsstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Reiserweg, Rahm 6 - 12.01.2008
Zur Kaffeehött, Rahm 6 - 12.01.2008
Feldstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Königstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Mühlenstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Schifferstieg, Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Warbruckstr., Marxloh 6 - 04.01.2008

Bei der Hausmüllabfuhr ändert sich in 2008 grundsätzlich nichts.
Weitere Informationen zur Abfuhr der Gelben Tonnen stehen auf der Internetseite www.wb-duisburg.de oder erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.

„Zeitreisen“ im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt - Museum für alle Sinne
Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 6. Januar, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle, ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum und viele hochwertige Modelle.
Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort,
Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Was kommt 2008? Politik und Lokales - 2008 und der Sport in Duisburg   Von Harald Jeschke

Der Auftritt Sir Norman Fosters im Februar 2007 war ein besonderes Ereignis, die Eröffnung des Citypalais mit dem Casino und der neuen Mercatorhalle  aus städtischer Sicht ebenso.

Die Verweigerung der Bewerbung Duisburg an der Landesgartenschau sowie das städtische 188-Milionen-Loch im Haushalt 2008 Negativ-Beispiele, wie Politik der vergangenen Jahrzehnte oder aus Bund und Land permanent Auswirkungen auf die Stadt haben.

Dass das alles Schnee von gestern ist, mag ja sein, Auswirkungen hat das trotzdem auch im neuen Jahr. Ungeachtet dessen gibt es auch positive Zeichen. Das Forum geht seiner Einweihung entgegen und wird im Herbst 2008 die Mitte Duisburgs mit der Eröffnung der neuen Einkaufsmeile erheblich stärken. Der König-Heinrich-Platz wird dann tatsächlich internationalen Vergleichen standhalten können. Zudem hat der Duisburger Hof bzw. Steigenberger signalisiert, mit Millionenaufwand das ohnehin gute Niveau des ersten Hotels der Stadt beträchtlich anzuheben, was dem gesamten Patz sehr zugute kommen wird.

Die Entscheidung des Landes NRW das Landesarchiv im Hafen im RWS-Speicher anzusiedeln, ist ebenso positiv wie die Eröffnung von Legoland Discovery in der ersten Hälfte des Jahres.

Die Einleitung des Bauvorhabens "Stadtfenster" mit der Errichtung des neuen Domizils der Stadtbücherei und der Entwicklung der der Stadt gehörenden Immobilie des bisherigen Büchereistandortes wird ebenfalls im neuen Jahr angegangen wie auch das Bauvorhaben Berufskolleg Mitte in Neudorf anlaufen wird. Daran schließt sich dann die von Norman Foster geforderte Entwicklung des innerstädtischen Filetstückes am Burgplatz an.

Die Einleitung des Projektes "Grüngürtel Nord" im alten Jahr war ein Dauerdiskussionspunkt, der auch 2008 erheblich Wirkung zeigen wird, wenn es an die vom Rat beschlossene Umsetzung mit den Millionen von TKS geht. Gleiches gilt für die Installation des "Thematischen Einkaufszentrums" auf dem Standort der Rhein-Ruhr-Halle/Altes Stadtbad Hamborn.

Viel Medienrummel in Duisburgs Norden gab es auch um die Moschee im Norden, die auch von Seiten des Bundesministeriums Tiefensee große Beachtung fand.

Ob Projekte wie "Living Bridge" oder "Floating homes" im neuen Jahr schon konkret umgesetzt werden können, erscheint eher beim Brückenprojekt denkbar, da die Abneigung der Duisburger zum Wasserheim nicht gering ist. Große Fragezeichen gibt es zum Hauptbahnhof. Hier soll sich bis 2010 - Essen Kulturhauptstadt - einiges tun, konkret müsste das Ende 2008 bzw. Anfang 2009 eingeleitet werden und mit dem sechsspurigen Ausbau der A 59 einher gehen. Die Anbindung des Hauptbahnhofes an die City wird nicht nur von Norman Forster gefordert. Derzeit bietet der Bahnhof - und nicht erst nach den Folgen Kyrills im Januar 2007 - einen verheerenden Eindruck auf Besucher. Große Unternehmen versuchen krampfhart Partner oder Investoren um den Bahnhof herum zu führen und dabei tunlichst den Koloniestraßentunnel zu umfahren. Eine Anreise über den Kaiserberg oder den Sportpark ist hier die Lösung. Wer aber vom Flughafen Düsseldorf per Bahn in Duisburg eintrifft erhält auf der west- wie auf der Ostseite und natürlich innerhalb des Bahnhofes den schlimmsten ersten Eindruck von der Stadt.

2008 ist noch kein Wahljahr, aber der lange Schatten der Kommunalwahl 2009 wird deutlich. Es werden in 2008 politisch Weichen gestellt und Kandidaten gekürt. Die Verlegung bzw. Nicht-Inangriffnahme von wichtigen und vielleicht unpopulären Entscheidungen werden erkennbar.

Gespannt sein darf man auf die OB-Kandidatenwahl der nicht nur in Duisburg angeschlagenen Sozialdemokraten im neuen Jahr. Wie stellt sich die weitere Zusammenarbeit von Schwarz-Grün dar, wie wird sich die Linke und die FDP weiter aufstellen und welche Richtung werden die bisherigen Gruppierungen (BL/AMP, Bürgerunion) im Rat einschlagen?

War es tatsächlich nur ein Betriebsunfall, ein Abwatschen der Duisburger der Sozialdemokraten oder hat Schwarz-Grün die Gunst der Stunde nutzen können? Das sind die Fragen 2008, die Auswirkungen im Wahljahr 2009 haben werden. Erhebliche Auswirkungen auf das künftige Wahlverhalten im Süden der Stadt wird das Projekt CO-Pipeline der Bayer AG mit dem vom Landtag beschlossenen Enteignungsverfahren zum Bau der Pipeline haben.

Man muss wahrlich kein Prophet sein, um zu behaupten, dass die bisherigen gewählten Landtagsabgeordneten so ihre Probleme mit einer Wiederwahl  2010 haben werden. Aber schon 2009 werden die Kommunalwahlen zeigen, wie tief die Angst bzw. die Wut der vom Bau der Pipeline betroffenen Menschen sein wird.

2008

Datum Bundesland Wahlart Turnus

27.01.

Niedersachsen

Landtag

5 Jahre

Frühjahr  

Hamburg

Bürgerschaft und Bezirksparlamente

4 Jahre

Frühjahr

Bayern

Kommunal

6 Jahre

Frühjahr

Hessen

Landtag

5 Jahre

Frühjahr

Schleswig-Holstein

Kommunal

5 Jahre

Herbst

Bayern

Landtag

5 Jahre

Herbst

Brandenburg

Kommunal

5 Jahre

2009

Frühjahr

13. BUNDESVERSAMMLUNG

 

5 Jahre

Frühjahr

Baden-Württemberg

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

Sachsen

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

EUROPÄISCHES PARLAMENT

 

5 Jahre

Frühjahr

Mecklenburg-Vorpommern

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

Rheinland-Pfalz

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

Saarland

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

Sachsen-Anhalt

Kommunal

5 Jahre

Frühjahr

Thüringen

Landtag

5 Jahre

Frühjahr

Thüringen

Kommunal

5 Jahre

Herbst

BUNDESTAGSWAHL

 

4 Jahre

Herbst

Brandenburg

Landtag

5 Jahre

Herbst

Nordrhein-Westfalen

Kommunal

5 Jahre

Herbst

Saarland

Landtag

5 Jahre

Herbst

Sachsen

Landtag

5 Jahre

2010

Frühjahr

Schleswig-Holstein

Landtag

5 Jahre

Frühjahr

Nordrhein-Westfalen

Landtag

5 Jahre

2008 und der Sport in Duisburg

DuisburgSport startete seinen Betrieb als neue für den Sportbetrieb in Duisburg verantwortliche städtische Gesellschaft Anfang 2007.
Die Kanu-Weltmeisterschaft im August oder das Festival des Sports im September mit 100 000 Teilnehmern waren die sportlichen Ganzlichter im vergangenen Jahr. Ergänzt wurden diese durch den Aufstieg des MSV Duisburg in die Bundesliga im Frühjahr sowie die Duisburger Beteiligung beim Gewinn der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft Ende September mit vier Teilnehmerinnen vom FCR 2001.

Aber auch Baumaßnahmen und das von Duisburgs Politikern und Verwaltungschefs gern zitierte "Düsseldorfer Diktat" in Hinsicht auf die vom Land verordnete Haushaltsperre bzw. -aufsicht durch die Bezirksregierung.
Was kann und darf die Stadt noch selbstverantwortlich bewegen und welche Auflagen hat sie zwingend zu erfüllen? Eine gar nicht so neue Auflage war die Forderung der Umsetzung eines Bäderkonzeptes, das mit erheblichen Einsparungen die Bevölkerung erheblich traf. Dies führte zu Bürgerbegehren und Bürgerentscheid - allerdings nicht im Sinne der Anhänger des Töppersee-Freibades im Westen der Stadt. Aber die Umsetzung des Bürgerwillens auf dieser ur-demokratischen Basis war schon eine sehr zu würdigende Angelegenheit. Proteste gab es auch zuhauf und zum Teil auch unter die Gürtellinie gehend zum Großprojekt Parallelkanal im Sportpark.

Im Frühjahr 2005 wurde der Rahmenplan Sportpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zeitrahmen für den gesamten Sportpark mit Verlegung von Straßen gilt für den Zeitraum bis 2015, viel früher wollte man analog zu den world games 2005 einen Bereich "Plaza" am jetzigen Bereich des Biergartens installieren. Der Neubau eines Hotels mit Wellness-Bereich in der östlichen Tribüne der MSV-Arena und ein Drive-in-Schnellrestaurant sind für das kommende Jahr geplant.

Auf dem Gelände der MSV-Arena und der Skulpturenwiese soll zur Ergänzung und Ausbau des Sportparks Wedau ein Hotel und für die Steigerung der Attraktivität, als Naherholungsgebiet ein Ausflugsrestaurant mit angeschlossenem Biergarten sowie als weitere Ergänzung ein Schnellrestaurant gebaut werden.

Der Parallelkanal in Duisburgs sportlichem Aushängeschild Sportpark im Neudorfer Süden wird im Frühjahr 2008 fertiggestellt sein, was auch für die neue Wasserfreizeit am Bertasse der Fall sein wird. Bis zum Beginn der Haupt-Biergartenzeit wollen die Investoren des neuen Biergartens ihr Domizil am Nordufer des Bertasees in Betrieb nehmen, der Hotelbau sowie die Einrichtung des Drive-in-Schnellrestaurants innerhalb der MSV-Arena wird ein wenig länger dauern.

Dies alles - mit Ausnahme des Drive-in-Betriebs - trägt erheblich zum von der Stadt von Geldgebern aus Land und EU geforderten touristischen Nachweises im Sportpark bei. 2009 könnte der Haldenpark im nördlichsten Bereich des Sportparks angegangen werden.

2008 wird es kein spektakuläres Großereignis wie der angeführten Kanu-WM 2007 oder Festival des Sports geben. Aber public-viewing zur Fußball-Europameisterschaft 2008 oder den Olympischen Spielen in Peking ist angesagt.
Für die Sportvereine und den Stadtsportbund Duisburg bleibt die Finanzierung ihres jeweiligen Sport- und Spielbetriebs und der Unterhalt der Sportbauten und der Flächen vorrangig. Es geht bei der demografischen Entwicklung und meist sinkenden Mitgliederzahlen aber weiterhin höheren Belastungen (Energie-, Pflege und Personalkosten) darum, wie die Kosten reduziert werden können ohne den Mitgliedsbeitrag erhöhen zu müssen.

Für die breite Öffentlichkeit werden Breiten- und Freizeitsportangebote durch die Aufwertung des Sportparks noch besser. Was den Profisektor angeht, stehen natürlich die Clubs mit dem größten Zuschauerzuspruch im Fokus. Gelingt dem 2007 so furios in die Eliteliga gestarteten MSV Duisburg 2008 doch noch der Klassenerhalt und wie stellen sich die Eishockey-Füchse im nun doch sicheren Standort Duisburg weiter auf?

Beim Kellerkind der DEL war im Dezember deutlich, was eine personelle Verstärkung durch Nationaltorhüter Robert Müller alles bewegen lässt.

Beim Kellerkind der Profifußballer will man unbedingt die Bezeichnung eine "echte Fahrstuhlmannschaft" zu sein verhindern. Geht aber logischerweise nur mit dem Klassenerhalt. Ob das aber umgesetzt werden kann, das ist die Frage beim Bild, dass die Profis Ende des Jahres 2007 boten.