Duisburg aktuell   -   Archiv Januar 2010   Startseite

Sonntag, 31. Januar 2010 - Historischer Kalender

UDE: Junge Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften
Jetzt für die Sommeruni anmelden

Keine Sommerferien ohne S.U.N.I.: Bereits zum 15. Mal findet die Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.) für Schülerinnen ab 16 Jahren statt. Vom 9. bis 13. August können rund 150 Teilnehmerinnen in die naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereiche der Universität Duisburg-Essen (UDE) hinein schnuppern. Anmeldungen sind möglich unter www.uni-due.de/abz/suni.

Der Stundenplan bietet viel Zeit und Raum, um ausgiebig zu forschen und zu experimentieren. Angeboten wird eine große Auswahl an Einführungsvorträgen, Vorlesungen, Praktika, Übungen oder Laborbesichtigungen aus den Fachgebieten Biologie und Geografie, Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, Physik, Chemie und Informatik.
Neben dem Uni-Alltag können die Schülerinnen im Rahmen eines eintägigen Kontaktikums die Arbeit von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren aus namhaften Industrie- und Wirtschaftsunternehmen kennenlernen und erste Kontakte knüpfen. Die Mitarbeiter der Firmen beantworten Fragen, führen die Teilnehmerinnen durch die Betriebe und erklären die spannenden Arbeitsfelder, die mit einem naturwissenschaftlichen oder technischen Studium ausgeübt werden können.
Für das tägliche Mittagessen in der Mensa und Transporte zwischen den Campi wird ein Beitrag von 40 € erhoben. Übernachtungsmöglichkeiten in der Jugendherberge können zusätzlich gebucht werden.

VHS-Vortrag: Neues Wandern in Deutschland
Der Wandertourismus boomt. Statt kilometerlanger schnurgerader Forstwege laden vielerorts abwechslungsreiche Wege und Pfade durch unterschiedlichste Landschaften zum Wandern ein. Die wichtigsten Fernwanderwege stellt Wolfgang Schwartz-Barelds in einem Vortrag mit digitalen Dias am Montag, 1. Februar, um 20 Uhr vor. Veranstaltungsort ist der Saal der Volkshochschule, Königstraße 47. Der Referent hat viele dieser Wege erkundet, zeigt das enorme landschaftliche Potential Deutschlands aus Wandersicht und vergleicht dabei auch die Infrastruktur der jeweiligen Gebiete für Wanderer.

VHS-Seminare zum Thema „Immobilien“
Zwei VHS-Veranstaltungen helfen beim Erwerb und der Verwaltung von Immobilien. Das Seminar „Kauf von Wohnungseigentum“ am
Freitag, 5. Februar, 15 bis 21.45 Uhr zeigt typische Fallen beim Immobilienerwerb auf und vermittelt Wege zum erfolgreichen Wohnungseigentum.
Im Seminar „Wohnungseigentum verwalten“ geht es am
Samstag, 6. Februar, von 10 bis 17 Uhr um Themen wie Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Hausverwaltung, Wohnungseigentümerversammlung, Beschlussfassung und Wirtschaftsplan.
Norwegen – Fotokunst und Länderkunde
Eine einfühlsame und bildgewaltige Liebeserklärung an Landschaft und Menschen Norwegens hat der Krefelder Fotokünstler Gereon Römer nach zahlreichen Reisen in zwei Jahrzehnten zusammengestellt. Seine digitale Multivisions-Diaschau zeigt er zu live vorgetragenen humorvollen Geschichten am Donnerstag,
4. Februar, 19 Uhr, im Internationalen Zentrum der VHS am Flachsmarkt 15. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Samstag, 30. Januar 2010 - Historischer Kalender

RUHR 2010 - Heimische Kunst im Huckinger Steinhof
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 werden Duisburger Künstlerinnen und Künstler eine Reihe von Kunstausstellungen im Steinhof Duisburg präsentieren.
Zum Auftakt der Ausstellungsreihe sind vom 1. Februar bis zum 3. März Werke von Arno Bortz, Herbert Kettner, Ralf Lüttmann und Andreas Richter zu sehen.
Gezeigt werden teils großformatige Arbeiten auf Leinwand in Öl- und Acrylmaltechnik sowie eine Reihe künstleri­scher Photographien.
Die Stilrichtungen reichen von abstrakter und abstrahierender Kunst (Lüttmann, Kettner) bis zur symbolistisch-expressiven Malerei (Richter). Die Werke erfahren eine begleitende Ergänzung in den aus­drucksstarken Skulpturen von Arno Bortz.
Zur Vernissage, die in Anwesenheit der Künstler am 6. Februar um 19.00 Uhr stattfindet, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Öffnungszeiten: Mo, Mi., Fr. von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr und Di., Do. von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Betreiber einer Trinkhalle am Wasserspielplatz im Sportpark gesucht
DuisburgSport sucht einen Interessenten, der als Betreiber einer Trinkhalle mit dazugehöriger Toilettenanlage Besuchern des Sportparks Duisburg, allen voran denjenigen des Wasserspielplatzes, ein warenwirtschaftliches und sanitäres Angebot vorhält.
Informationen und Ausschreibungshinweise des Interessenbekundungsverfahrens werden im Amtsblatt Nr. 4 der Stadt Duisburg bekannt gemacht, das am 29. Januar erschienen ist. Es kann auch im Internet unter www.duisburg.de/amtsblatt eingesehen werden.

Finanzspritze für Euro Rock und den Jugend-Sportaustausch Duisburg-Calais
Für eine wunderbare Überraschung sorgte die Fasel-Stiftung in der vergangenen Woche. Während des traditionellen Empfanges der Stadt Duisburg zum Deutsch-Französischen Tag und zum Auftakt der französischen Woche übergab Reinhold Kube, Vertreter der Stiftung, eine zweckgebundene Spende in Höhe von 7.000 Euro für die in inzwischen etablierte Jugendbegegnung „Euro Rock“. So werden auch im Kulturhauptstadtjahr 2010 junge Nachwuchsmusiker aus den Duisburger Partnerstädten Portsmouth, Calais, Vilnius und Perm zu einem Musikworkshop zusammenkommen. Initiiert wurde das Projekt durch den Duisburger Musiker und „Gitarrenlehrer der Nation“, Peter Bursch.

Reinhold Kube, Peter Bursch und Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit dem Spenden-Scheck

Eine kleine Kostprobe was sich hinter „Euro Rock“ verbirgt boten junge Musiker aus der französischen Partnerstadt Calais. Gemeinsam mit Peter Bursch sorgten sie für das musikalische Rahmenprogramm im Rathaus. Unter den Ehrengästen war neben den Repräsentanten des französischen Generalkonsulats Düsseldorf auch der Beigeordnete für Kultur aus der Partnerstadt Calais. Antoine Deguines, der sein Amt im vergangenen Jahr angetreten hat, war zum ersten Mal in Duisburg. Er versprach, dass er in diesem Jahr mindestens noch zweimal wiederkommen werde: Während seines Sommerurlaubs möchte er die Region der Kulturhauptstadt 2010 besuchen und zu „Euro Rock“ oder zu einem für September geplanten Jugendforum erneut nach Duisburg kommen.

Das „Diner amical“, das traditionelle „Freundschaftsessen“ der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg zum Deutsch-Französischen Tag, feierte in diesem Jahr sein zwanzigstes Jubiläum. Das Ehrenmitglied der DFG Duisburg, Bernhard Böhme, war vor 30 Jahren Initiator des jährlich in Calais oder Duisburg stattfindenden Jugend-Sportaustausches. Auch er freute sich über eine Finanzzusage in Höhe von 2.000 Euro der Fasel-Stiftung. Im Mai werden sich rund einhundert Duisburger Jugendliche zu einem Sportvergleich in zehn Disziplinen in die französische Partnerstadt aufmachen. Die letzte Begegnung fand im vergangenen Jahr in Duisburg statt.  - Die beiden „Altmeister“ Peter Bursch und Dominique Floch aus Calais

Spracherwerb ist ein Kinderspiel ?! - Meilensteine des Spracherwerbs bei ein- und zweisprachigen Kindern
In ihrem Vortrag „Sprachliche Kompetenzen der frühen Kindheit: Wie können wir sie erkennen und gezielt fördern?“ am Mittwoch, 3. Februar, von 17 bis 19.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte wendet sich Prof. Dr. Rosemarie Tracy an pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Sie beleuchtet die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Unterstützung frühkindlicher Mehrsprachigkeit. Die Wissenschaftlerin wird den aktuellen Forschungsstand zu Meilensteilen des Spracherwerbs bei ein- und mehrsprachigen Kindern vorstellen und aufzeigen, wie das Entwicklungspotenzial der frühen Kindheit genutzt werden kann, um Kinder optimal zu fördern. Veranstalter sind das Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, die Schulaufsicht sowie das Jugendamt der Stadt.
Kinder meistern die Grundstrukturen ihrer Umgebungssprache bis zum Alter von drei bis vier Jahren. Somit gehört der Spracherwerb zu den eindrucksvollsten Leistungen der frühen Kindheit. Wenn die Umgebungsbedingungen günstig sind, können Kinder auch sehr schnell eine weitere Sprache erwerben. Viele Duisburger Kinder wachsen mit mehr als einer Sprache auf und werden dabei durch die pädagogischen Fachkräfte in Duisburger Kindertageseinrichtungen und Schulen begleitet.
Prof. Dr. Rosemarie Tracy von der Universität Mannheim begleitet Förderprojekte in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Spracherwerbs und der Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen.

Die digitale Bewerbung optimieren
Immer mehr Firmen ermöglichen bei Stellenausschreibungen den Erstkontakt und die Bewerbung per Internet - sogar Assessment-Center können bei manchen Arbeitgebern online durchgeführt werden. Jobbörsen bieten die Möglichkeit, sich selbst und sein Profil potentiellen Arbeitgebern vorzustellen. Wie man sich online optimal bewirbt und seine Fähigkeiten erfolgreich verkauft, ist Inhalt eines Kurses der Volkshochschule, der am 14. Februar von 8:30 bis 16:30 Uhr im Zentrum für Personalentwicklung, Lüderitzallee 27 in Buchholz stattfindet.
Im Kurs wird eine individuelle digitale Bewerbungsmappe erstellt, die Bewerbung per E-Mail wird thematisiert. Die für eine Bewerbung notwendigen Unterlagen (bitte mitbringen) können in verschiedenen Formaten, je nach Anforderungen der potentiellen Arbeitgeber - digitalisiert werden. Außerdem werden die besten Internetadressen für die Online-Stellensuche vorgestellt.

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung
Wer zum ersten Mal eine Digitalkamera in Händen hält, dem stellen sich viele Fragen. Wie funktioniert die Kamera? Welche Funktionen bietet sie? Wie lädt man Bilder auf den PC? Wie kann man rote Augen entfernen oder Belichtungsfehler korrigieren? In einem Kurs, der ab 17. Februar sechs mal mittwochs von 18:30 bis 21 Uhr in der Volkshochschule, Königsstraße 47 stattfindet, werden diese und weitere Fragen beantwortet. Interessierte sollten ihre Kamera samt Bedienungsanleitung mitbringen. Die Bildbearbeitung wird anhand des Programms PaintShop Pro anschaulich erklärt. Natürlich werden auch Begriffe wie Interpolation, Komprimierung, Bild- und Dateiformat erläutert.

„Am Anfang war...“
Lichtbildervortrag zu Duisburgs Ur- und Vorgeschichte
Am kommenden Sonntag, 31. Januar, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen um 15 Uhr zu einem Vortrag ein. Der ehemalige Museumsdirektor Dr. Gernot Tromnau erläutert die prähistorischen Kostbarkeiten aus den über 100-jährigen Sammlungen des Museums. Darunter sind außergewöhnliche Funde wie eine zur Waffe angespitzte Mammutrippe aus der Eiszeit und ein jungsteinzeitlicher Pflug aus Rheinhausen-Asterlagen.
Mit diesem Vortrag beginnt eine kleine Veranstaltungsreihe zur Duisburger Archäologie, die am 7. Februar mit einem Bericht über das eisenzeitliche Gräberfeld in Bergheim fortgesetzt wird.

Was ist eigentlich die Krankheit an der Sucht?
Süchtige Elemente sind Teil des ganz normalen alltäglichen Lebensstils von uns allen. Sie können jedoch unter Umständen zu körperlichen Veränderungen führen, die in der Folge zu Verhaltenszwängen führen, welche krankheitswertig sind. Im Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 16. Februar, um 18 Uhr auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte stellt der Chefarzt der St. Camillus Fachklinik, Dr. Andreas Brunk, den Stand des heutigen Wissens über den Krankheitscharakter von Suchtkrankheiten dar.

Spaß in der Gruppe
Neue Erlebnisse und das Gefühl, auch einmal im Mittelpunkt zu stehen, soll eine Freizeit für Geschwister von schwerkranken Kindern vermitteln.
Die AOK Rheinland/Hamburg bietet diese Fahrt in ein Waldjugendheim im Hürtgenwald in der Eifel in den Osterferien an. Vom 6. bis 10. April 2010 können Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, deren Bruder oder Schwester schwer- oder chronisch erkrankt ist, teilnehmen. Auf dem Programm stehen die Erkundung des Waldes, Unternehmungen mit dem Team eines Försters und Erlebnisse im Freien. Es bleibt aber auch Zeit für andere Freizeitaktivitäten, wie es auch das Angebot gibt, in der Gruppe über die besondere Familiensituation bei Erkrankung des Geschwisters zu sprechen.
Die AOK Rheinland/Hamburg bietet diese Ferienfahrt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe Aktion für krebskranke Kinder e. V. an. Die Freizeit wird überwiegend aus Spenden finanziert, so dass pro Teilnehmer an der fünftägigen Fahrt nur ein Eigenanteil von 15 Euro entsteht. Es können auch Kinder teilnehmen, die nicht bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind.
Interessierte Eltern und Kinder können sich bei der AOK Rheinland/Hamburg bei Matthias Vogt, Betreuer der Freizeit, unter der Rufnummer 0228 511-2240, anmelden.

Sandro Botticelli
Sandro Botticelli (1445-1510) zählt neben Leonardo da Vinci und Andrea del Verrocchio zu den wichtigsten Vertretern der italienischen Frührenaissance. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Ulrich Rehm (Universität Bochum) wird in einem Vortrag mit Bildbeispielen in der VHS am Montag, 8. Februar, um 18 Uhr das Werk des Künstlers vorstellen. Dabei wird vor allem die Beziehung Botticellis zu den Medici ein Thema sein. Angesichts der stark beachteten und  besuchten Sonderausstellung „Botticelli“ in Frankfurt ist dieser Vortrag ein interessanter Beitrag zum Kunstjahr 2010.  
Zwei Wochen später (22. Februar, 18 Uhr) wird Dr. Alexander Wiehart in einem Vortrag auf Botticellis berühmtes Gemälde „Der Frühling“ eingehen. Beide Vorträge finden in der VHS in der Stadtmitte auf der Königstraße 47 statt.

Freitag, 29. Januar 2010 - Historischer Kalender

CO-Pipeline: Aktueller Stand der Bezirksregierung zur Kampfmittelsuche
Die Überprüfung von Verdachtsmomenten (Punkte in einer Verdachtsfläche, an denen die Detektionsdaten Anomalien zeigen) aus der Detektion in Krefeld wurde fortgesetzt. Bei den Aufgrabungen wurde nur Metallschrott gefunden.
In Duisburg-Mündelheim wurde die Überprüfung eines Bereichs auf der Trasse mit Artilleriebeschuss fortgesetzt. Aufgrund von weiteren Versorgungsleitungen im Untergrund war nach der ersten Detektion keine eindeutige Aussage in dem Verdachtsbereich möglich, so dass der entsprechende Bereich aufgegraben wurde, um den Kampfmittelverdacht auszuschließen.
Bei diesen Aufgrabungsarbeiten hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst gestern Metallschrott geborgen, darunter auch ungefährliche Schrottteile von zwei britischen Stabbrandbomben. Es handelt sich hierbei um die Stahlköpfe von Stabbrandbomben, die zurückbleiben, wenn diese abbrennen. Der Stahlkopf enthält keinerlei Explosivstoffe und stellt somit weder für die Sucharbeiten noch für die Leitung selbst eine Gefahr dar.
Heute werden in Duisburg-Mündelheim auf der Trasse im Bereich mit Artilleriebeschuss weitere geomagnetische Messungen durchgeführt. Die Messungen werden durch ein Fachunternehmen im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes an den Stellen ausgeführt, an denen bisher keine eindeutige Aussage über Kampfmittel möglich war. Sollten durch die zusätzlichen Messungen weiterhin keine eindeutigen Ergebnisse zu erzielen sein, werden auch hier diese Bereiche aufgegraben.

Gutachter prüfen Vergütungen
Mit dem Auftrag an unabhängige Gutachter haben Landtagspräsidentin Regina van Dinther und Landtagsvizepräsident Edgar Moron auf die Kritik an der Vergütung reagiert, die sie im Regionalbeirat NRW der RAG erhalten haben.
Die noch zu ernennenden Gutachter sollen prüfen, ob die drei dem Regionalbeirat NRW der RAG angehörenden Abgeordneten gegen geltende Regeln verstoßen haben.
Geprüft werden soll
· ob es seit der Einrichtung des Beirats im Jahre 2008 Beschlüsse und Beratungen des Landtags gegeben hat, bei denen den Betroffenen Befangenheit vorzuwerfen wäre.
· ob die Regelungen des Landtags NRW für Nebentätigkeiten und deren Vergütung bei Abgeordneten von den Regelungen anderer deutscher Landesparlamente sowie des Bundestags abweichen.
· in welcher Form die Regeln für Minister, Staatssekretäre und kommunale Amtsträger in Nordrhein-Westfalen auf das Landesparlament anwendbar sind.
Die Ergebnisse dieser Prüfung wird das Landtagspräsidium mit den Fraktionsvorsitzenden und Parlamentarischen Geschäftsführern beraten und dem Landtag zur Entscheidung vorlegen. Über den Fortgang der Prüfung wird der Ältestenrat informiert. Der Bund der Steuerzahler wird das Gutachten erhalten und soll vor der Beratung im Landtag angehört werden. Bis zur Klärung dieser Fragen werden alle drei Beiratsmitglieder die Annahme der laufenden Beiratsvergütungen aussetzen.

SPD-Landtagsabgeordneter Edgar Moron MdL
Im Zusammenhang mit der Vergütung der Ruhrkohle AG für die Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Regionalbeirats NRW und der in der Öffentlichkeit erhobenen Forderung, diese Vergütung zu spenden, erklärt der Vizepräsident des Landtags Edgar Moron:
Obwohl meine Frau und ich normalerweise über die von uns getätigten Spenden keine öffentliche Auskunft geben, erklären wir im vorliegenden Fall, dass wir seit Sommer 2009 ca. 25.000 Euro gespendet haben. Dabei handelt es sich um Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen (auch im Zusammenhang mit der Erdbebenkatastrophe in Haiti), an gewerkschaftliche Stiftungen u. a.
Diese Spenden stehen zum großen Teil im Zusammenhang mit Vergütungen, die ich für meine Aufsichtsrattätigkeit bei RWE Power und meine Regionalbeiratstätigkeit bei der RAG erhalten habe. gez. Edgar Moron

Frieden an Rhein und Ruhr:
Kompromiss zwischen Hundehaltern und Schäfern zeigt Wirkung

Auf den Wiesen an Rhein und Ruhr ist Frieden eingekehrt. Rund ein Jahr nach der Vereinbarung der Rücksichtnahmeerklärung zwischen den Schäfern und den Nutzern der Wiesen trafen sich die Beteiligten nun zu einem ersten Erfahrungsaustausch. Sowohl Schäfer als Nutzer der Wiesen bewerteten die Erlebnisse des Vorjahres im Großen und Ganzen positiv. Verglichen mit der Zeit vor der gemeinsamen Erklärung hat sich die Situation deutlich entspannt, auch wenn sich leider nicht alle Nutzer an die Vereinbarung halten.
In der Rücksichtsnahmeerklärung, die sich nur auf die städtischen Grünflächen bezieht, verpflichten sich Hundehalter, zum Beispiel ihre Tiere anzuleinen und auf den Wegen zu halten, wenn sie in der Nähe von Weidenflächen und Schafherden sind. Dort wo keine Schafe weiden, dulden die Schäfer Spaziergänger und Hundehalter – allerdings müssen sie dafür sorgen, dass der Kot der Vierbeiner weggeräumt wird. Auch der Müll gehört selbstverständlich nicht in die Rhein- oder Ruhraue, sondern die entsprechenden Behälter. Einige uneinsichtige Zeitgenossen halten sich nach wie vor nicht an diese Regeln. Doch sind diese „schwarzen Schafe“ deutlich in der Minderzahl.
Die Schäfer appellieren noch einmal an die Hundebesitzer, den Kot ihrer Tiere einzusammeln und ihre Hunde nicht im Bereich der Wiesen buddeln zu lassen, da dies immer wieder zu Schäden und Verletzungen führt. Auch Angler sollten keinesfalls Haken oder Schnüre zurücklassen, an denen sich die Tiere verletzten können.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich freut sich über die positive Entwicklung. „Die Mühe hat sich gelohnt, das Miteinander funktioniert, wie die bisherigen Erfahrungen zeigen. Die Zusammenarbeit mit den Duisburger Hundefreunden, bei denen ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte, sowie den übrigen Beteiligten werden wir auch in diesem Jahr fortsetzen.“

Projekt „ÖKOPROFIT“ zieht Zwischenbilanz
Am 1. Juli 2009 startete in Duisburg das vom Land geförderte Projekt „ÖKOPROFIT“. Ziel des noch bis Mitte des Jahres laufenden Projektes ist es, kleine und mittelständische Unternehmen beim Ressourcensparen zu beraten und dadurch Kosten senken zu helfen. Nach erfolgreich durchgeführtem Start haben die Betriebe zur „Halbzeit“ des Projektes im Haus der Unternehmer in Duisburg-Buchholz eine Zwischenbilanz präsentiert.
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich begrüßte zusammen mit Wolfgang Schmitz vom Unternehmerverbandsgruppe e.V. die 14 teilnehmenden Betriebe zur Vorstellung ihrer Ergebnisse. Bereits zur Zwischenbilanz haben die Unternehmen aufgrund der schon eingeleiteten Maßnahmen über 300.000 Euro Einsparungen an Betriebsmittel gemeldet. Der Umwelt kommen diese Einsparungen vor allem durch verringerte CO2-Emissionen und vermindertem Wasserverbrauch zugute.

„ÖKOPROFIT“ umfasst von Juli 2009 bis August 2010 insgesamt 8 bis 10 Workshops und vor Ort-Termine. Das Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Duisburg, der Stadtwerke Duisburg, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, der Kreishandwerkerschaft Duisburg, der UnternehmerverbandsGruppe e.V. sowie der Effizienz-Agentur NRW wird gefördert vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW. Die Projektleitung liegt beim Referat für strategische Umweltkoordinierung, Angela Müller, (0203) 283-2016, a.mueller@stadt-duisburg.de.

Donnerstag, 28. Januar 2010 - Historischer Kalender

Comenius Regio Projekt: Delegation aus Zonguldak erstmals in Duisburg
Die Bildungsholding Duisburg hat als Teilnehmer des Comenius Regio Projektes eine Bildungs-Partnerschaft mit der türkischen Stadt Zonguldak gegründet. Die Kooperation zwischen Lehrern und Fachleuten aus dem Bildungsbereich soll den Erfahrungsaustausch über den Einsatz neuer Medien und den Aufbau von Bildungsnetzwerken innerhalb der Europäischen Union (EU) fördern. Jetzt war erstmalig eine türkischen Delegation zu Gast in Duisburg, die vom Geschäftsführer der Bildungsholding, Ralf Hörsken, begrüßt wurde.
Das junge Comenius Regio Projekt ist vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz (KMK) im Rahmen neuer EU-Programme für den Schulbereich ausgeschrieben worden. Die Bildungsholding Duisburg hat sich daraufhin auf der Grundlage vergangener Schulpartnerschaften zwischen mehreren Berufskollegs in Duisburgs und verschiedenen Berufsschulen in der Stadt Zonguldak in der Türkei erstmalig mit einer Regional-Partnerschaft beworben und erhielt dafür den Zuschlag. Dieses Comenius Regio Projekt sieht vor, dass zwischen Lehrkräften und Führungskräften aus dem Bildungsbereich ein intensiver Erfahrungsaustausch stattfindet.
Dieser Austausch bezieht sich inhaltlich neben den allgemein schulischen Belangen auf den Aufbau eines Bildungs-Netzwerkes in einer Region. Gerade Duisburg hat seit seiner Kooperation mit dem Land sowie der Gründung der Bildungsholding und damit einhergehend mit dem Aufbau von Netzwerk-Strukturen nicht nur erste positive Erfahrungen gesammelt, sondern weit über die Stadtgrenzen hinaus eine Vorreiterrolle übernommen. Darüber hinaus werden auch die Erfahrungen im Medienbereich an den Schulen auf der Grundlage des kürzlich in Duisburg veröffentlichten Medienentwicklungsplans ausgetauscht.
Dieser Erfahrungsaustausch muss auch eine Nachhaltigkeit in seiner Wirkung, die Tansferfähigkeit auf andere Regionen und einen positiven Nutzen für Europa berücksichtigen. Der Bildungsholding als offiziellem Programmträger stehen der türkische Kulturverein Kappadokien sowie das Kaufmännische Berufskolleg Mitte und das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg als weitere Projektträger unterstützend zur Seite.
Um den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten, ist ein gegenseitiger Austausch von Experten vorgesehen, der jetzt mit diesem Besuch aus Zonguldak gestartet wurde. Die türkischen Bildungsexperten besichtigten die beteiligten Schulen, führten Kollegen-Gespräche und tauschten ihre Eindrücke mit den Vertretern der Bildungsholding und den weiteren Projektpartnern aus. Der Gegenbesuch in der Türkei soll Anfang Juni 2010 stattfinden.

Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Bildungsholding (Mitte), begrüßte die Delegation aus der Stadt Zonguldak und Vertreter der Projektpartner im Rathaus. Die türkischen Experten unter Leitung von Mustafa Kavak (vierter von links) führten viele Fachgespräche.

IHK warnt Unternehmen Jahresabschluss 2008 umgehend veröffentlichen
Ab Ende März drohen empfindliche Ordnungsgelder

Für rund 15.000 Unternehmen am Niederrhein besteht die gesetzliche Verpflichtung, ihre Jahresabschlüsse beim elektronischen Bundesanzeiger einzureichen. Betriebe, die ihre Daten für das Jahr 2008 noch nicht übermittelt haben, müssen sich jetzt beeilen: Das Bundesamt für Justiz verschickt ab Ende März Mahnschreiben, die ins Geld gehen können. Darauf weist die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve hin.
Von der Pflicht zur Offenlegung betroffen sind unter anderem GmbHs, die Mehrzahl der GmbH & Co. KGs sowie sämtliche Aktiengesellschaften. Ursprünglich hätten die Jahresabschlüsse für 2008 bis zum 31. Dezember 2009 beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden müssen. Die IHK rät Unternehmen, die diesen Stichtag nicht eingehalten haben, die Offenlegung umgehend nachzuholen. In den Erinnerungsschreiben des Bundesamtes wird den Betrieben eine weitere Frist von sechs Wochen eingeräumt. Diese erneute Aufforderung stellt die Bonner Behörde aber mit 53,50 Euro in Rechnung. Und: Sollten Unternehmen auch darauf nicht reagieren, wird ein Ordnungsgeld in Höhe von 2.500 Euro – in Wiederholungsfällen sogar noch höher – festgelegt.
Eine Herabsetzung des Ordnungsgeldes, das sich nach Erfahrung der IHK derzeit auf 250 Euro beläuft, kann nur erfolgen, wenn die sechswöchige Frist nur geringfügig überschritten wird. Voraussetzung ist aber laut IHK, dass das Unternehmen beim Bundesamt Einspruch gegen die Ordnungsgeldandrohung eingelegt hat.

„Historische Sportschau zum Frauenfußball“ mit Martina Voss-Tecklenburg
Eine „Historische Sportschau des Frauenfußballs“ mit vielen Filmausschnitten präsentiert die VHS im Rahmen ihrer Ausstellung „Verlacht, verboten, gefeiert“ am Freitag, 29. Januar, 18 Uhr. Dr. Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann haben diese zusammengestellt und präsentieren sie mit Live-Kommentaren Der Eintritt ist frei. Als Gast wird Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin des FCR Duisburg und langjährige Nationalspielerin, erwartet. Der Eintritt ist frei.
Die Präsentation ist nur noch bis Samstag, 30. Januar, von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Sie wird dann ab der nächsten Woche im Kölner Rathaus gezeigt.

NRW: Mädchen bei höheren Schulabschlüssen vorn
Im Sommer 2009 verließen mit 219 090 zwei Prozent weniger Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Schule in Nordrhein-Westfalen als ein Jahr zuvor. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, schlossen 58,6 Prozent der Hauptschüler/-innen mit einem Hauptschulabschluss und 32,4 Prozent mit der Fachoberschulreife ab. Von den Realschulabgänger(inne)n hatten
2,6 Prozent einen Hauptschul- und 96,2 Prozent den mittleren Schulabschluss in der Tasche. 38,9 Prozent der Gesamtschüler/-innen gingen mit der Fachoberschulreife und 28,8 Prozent mit der Hochschulreife ab. An Gymnasien schlossen 82 Prozent der
Abgänger/-innen mit dem Abitur ab.
Knapp die Hälfte der Schulabgänger im Sommer 2009 waren Mädchen; allerdings waren Schülerinnen bei höheren Abschlüssen mit 55,5 Prozent (Hochschulreife) bzw. 51,8 Prozent (Fachhochschulreife) überrepräsentiert. Bei den Schulentlassenen mit und ohne Hauptschulabschluss waren dagegen Jungen mit Anteilen von 57,0
bzw. 59,9 Prozent häufiger vertreten. (IT.NRW)

Mittwoch, 27. Januar 2010 - Historischer Kalender

AWO-Duisburg zieht positive Bilanz der Hilfen für das Jahr 2009
Wolfgang Krause: „Leistungsabbau kommt für uns nicht in Frage“

Das Krisenjahr 2009 hat die AWO-Duisburg mit ihren Tochtergesellschaften wirtschaftlich gesund überstanden. „Das ist nicht nur für uns eine gute Nachricht, sondern auch und gerade für die Menschen, die uns anvertraut sind“, sagte Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, im Rahmen des Pressegesprächs „Bilanz der Hilfen“ am Mittwoch in der AWO-Tagesgruppe Hochfeld. Mehr als 36.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützte die Duisburger AWO im Jahr 2009. Der Wohlfahrtsverband mit 690 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte im vergangenen Jahr 20 neue Stellen schaffen.
Unterstützung für 36.000 Menschen in Duisburg

20 neue Arbeitsplätze - 2400 Mittagessen auf dem Bauspielplatz Alexstraße
Große Nachfrage nach seniorengerechten Apartments
Besonders erfreulich sei es, dass über Maßnahmen, wie Gemeinwohlarbeit oder die Ausbildung zum Alltagsbegleiter, auch Menschen, die über Jahre keine feste Anstellung finden konnten, wieder ins Berufsleben integriert werden konnten. Die AWO-Tochter Zukunft Arbeit sehe sich da erfolgreich in der Pflicht. Insgesamt 72 Teilnehmer an den Maßnahmen fanden im Anschluss eine Festanstellung. Im Jahr 2008 waren es 42 Festanstellungen, die auf diesem Weg vermittelt werden konnten.

Näher an den Menschen im Stadtteil
Angesichts der kritischen Haushaltslage der öffentlichen Hand sagte Wolfgang Krause: „Wir stellen uns darauf ein, mit dem Geld auszukommen, das da ist. Wenn es weniger gibt, müssen wir mehr zusammenrücken und uns anstrengen, auch weiterhin gute Leistungen zu erbringen. Der Sparzwang der Stadt führe zwar zu Kürzungen in einzelnen Bereichen, „doch das müssen wir irgendwie auffangen. Leistungsabbau kommt für uns nicht in Frage!“, so Krause.
Wichtig sei, dass der Wohlfahrtsverband, der im vergangenen Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiern konnte, sich auch weiterhin verstärkt in den Stadtteilen engagiert. Im Frühjahr 2009 eröffnete die AWO-Integrations gGmbH die „Familienhilfe – Sofort vor Ort“ in Laar als neue Einrichtung. Auf dem Bauspielplatz Alexstraße in Neumühl habe die AWO 2400 Mittagessen an Kinder ausgeteilt, erläuterte Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH.
In Homberg begannen die Bauarbeiten für 28 seniorengerechte Wohnungen gleich in der Nachbarschaft zum AWO-Ortsverein. In diesem Jahr werde man mit den Planungen einer ähnlichen Apartmentanlage auf der Kranichstraße in Wanheimerort nahe dem Seniorenzentrum Im Schlenk beginnen. „Die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen ist enorm“, erläuterte Wilma Katzinski, Geschäftsführerin der AWOcura gGmbH, die fünf Seniorenzentren in Duisburg führt.
In fünf Beratungs- und Begegnungszentren sowie zwölf ehrenamtlich geführten Seniorentreffs pflege die AWO-Duisburg den direkten Kontakt zu den Menschen im Stadtteil. Etwa 7000 vorwiegend ältere Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Angebote.
Wolfgang Krause machte auf die Vielfalt der Aufgaben aufmerksam, die von der AWO-Duisburg, als einem der großen Wohlfahrtsverbände, übernommen werde. Die Duisburger AWO sei in der Jugendgerichtshilfe ebenso aktiv wie in der Altenhilfe. Der Verband ist der zweitgrößte Anbieter von Deutschkursen für Migranten. An den 40 Kursen mit je 900 Stunden nehmen etwa 750 Frauen und Männer teil.
Die Familienbildungsstätte biete ein umfassendes Kursangebot für Menschen jeder Altersgruppe. Das Mehrgenerationenhaus auf der Börsenstraße konnte sich 2009 über den Besuch der Bundesministerin von der Leyen als Auszeichnung für die gute Arbeit freuen.
Krise sorgte (noch) nicht für mehr Überschuldungen
Nach Einschätzung von Wolfgang Krause hat die Wirtschaftskrise bislang noch nicht nachhaltig auf die sozial schwächeren Duisburgerinnen und Duisburger durchgeschlagen. Die Stadt belege zwar im Schuldenatlas nach wie vor den letzten Platz im Rang der Großstädte und weise eine Überschuldungsrate von 16,3 Prozent der Haushalte auf, gegenüber 2008 habe es hier aber keine signifikante Erhöhung ergeben. Die AWO-Schuldnerberatung habe im vergangenen Jahr 900 Personen im Rahmen einer Einzelfallberatung betreut. 2008 waren es knapp mehr als 1000. Allerdings sei festzustellen, dass die Gruppenveranstaltungen zum Thema Privatinsolvenz deutlich intensiver genutzt wurden.
Karl-August Schwarthans rechnet für dieses Jahr mit einem deutlicheren Anstieg der überschuldeten Haushalte. Grund dafür sei das Auslaufen der Kurzarbeiterregelung in vielen Unternehmen. Hauptursache für eine finanzielle Schieflage ist nach wie vor der Verlust des Arbeitsplatzes.
Finanzielle Entlastung für Pflegebedürftige
Zwei wichtige Verbesserungen für zu Hause lebende Pflegebedürftige kennzeichnen das Jahr 2009 aus Sicht von AWOcura-Geschäftsführerin Wilma Katzinski: Wer ambulant gepflegt wird und zusätzlich die Tagespflege besucht, bekommt 50% mehr Kostenerstattung durch seine Pflegekasse. Dadurch ist die Tagespflege für alle bezahlbar geworden und die Nachfrage entsprechend gestiegen. Wilma Katzinski: „Wir haben jetzt Wartelisten für unsere drei Tagespflegeeinrichtungen in Duissern, Walsum und im Innenhafen. Ende des Jahres wird unsere neue Tagespflege in Duisburg-Homberg eröffnet, die erste Einrichtung dieser Art im Duisburger Westen.“
Auch die Erstattung von 100 bzw. 200 Euro pro Monat für zusätzliche Betreuungsleistungen für Demenzkranke bringt Entlastung für pflegende Angehörige. Hier bietet die AWOcura sowohl Betreuung zu Hause als auch Gruppenangebote in ihren Seniorenzentren und Begegnungsstätten.

Duisburger Winterwald

Foto Manfred Schneider

VHS: Kultur- und geschichtsbezogene Veranstaltungen

"Wer kennt es nicht: das Gefühl verloren zu sein in übermächtigen, unpersönlichen Strukturen? So sehr wir uns auch abmühen, die Aussichten erscheinen gering, auf Natur, Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft ordnend einzuwirken. Wo steht der Mensch wirklich? Was können wir überhaupt tun? Das Frühjahr ist nun nicht die Zeit, an solchen Fragen einsam zu verzweifeln! Darum lade ich Sie herzlich ein, mich im erwachenden Semester zu begleiten auf dem einen oder anderen Erkundungsgang durch die Gefilde von bildender Kunst, Literatur, Geschichte, Religion und Philosophie. Zu Ihrer Orientierung befinden sich im E-Mail-Anhang ein kurzer und ein ausführlicher Veranstaltungskalender.
Bleiben wir bei der großen Frage und spinnen sie weiter: Wo steht der Mensch? Was vermag er überhaupt angesichts all der Systemzwänge, denen er unterliegt (23.2.)? An welche Grenzen stoßen seine Vernunft (3.2.),
sein Glücksstreben (29./30.1., 19.2.)?
Bleibt ihm vielleicht bloß der eine Ausweg, sich als etwas zu inszenieren, ohne es aber je wirklich zu sein (20.4.)? Und wie steht es um seine Verantwortung (ab 3.2.), vor allem um die Verantwortung dem Anderen gegenüber (18.3.)? In schroffem Gegensatz dazu scheint der Mensch die Welt, in der er lebt, ganz und gar selbst herzustellen: denn er beschreibt, deutet sie und spricht ihr einen Sinn zu (ab 2.2.). Bei der entwirrenden Behandlung all dieser Fragen werden wir auf zahlreiche moderne und aktuell gebliebene philosophische Klassiker stoßen: auf die Vorsokratiker, Platon, Kant, Max Weber, Ernst Bloch, Emmanuel Lévinas, Hans Jonas, Nelson Goodman, Michel Foucault, Odo Marquard und Niklas Luhmann.
In der umrissenen Erbarmungslosigkeit stellt sich die Frage nach dem Ort des Menschen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Luise, Königin von Preußen, vor 200 Jahren gestorben, wuchs bereits in diese eiserne, drückend gigantisch dimensionierte Welt hinein und fiel ihr zum Opfer. Andererseits wurde sie von ebendieser Welt zum weiblichen Ideal bestimmt, an dem sich Generationen von Mädchen und Frauen messen lassen mussten. Dieser faszinierenden und bis heute tief nachwirkenden Luise beziehungsweise dem Bild, das man von ihr fabrizierte, sind daher ein historischer (19.4.) und ein kunstgeschichtlicher Vortrag (15.3.), ein Seminar (ab 1.2.) und eine Exkursion nach Berlin und in sein Umland (6.-9.5.) gewidmet. Ebenso vor 200 Jahren und ebenso jung wie Luise gestorben ist Philipp Otto Runge. Wie sonst bei keinem Maler in der Zeit um 1800 artikuliert sein Werk den Willen, aus der Erfahrung des Eingebundenseins in Großstrukturen die Kunst neu zu begründen (1.2.).

Um für den Frühling als Jahreszeit der Hoffnungen geistig den Weg zu bereiten, bildet das Thema "Erwachen" in seinen zahlreichen Dimensionen einen weiteren Semesterschwerpunkt. Die Kunst feiert Morgen (1.2.), Jugend (15.3.) und Frühling - Botticelli (22.2.)! - mit hoch ambitionierten Gemälden, Religionen und politische Heilslehren spielen mit den Sehnsüchten nach Erweckung (24.2.) und radikalem Neuanfang (21.4.), die Philosophie überrascht uns mit immer neuen Ansätzen, ihren eigenen Ursprung zu begreifen (29./30.1.), bemüht sich, den Aufbruch in eine bessere Zukunft zu denken (16.3.), findet aber auch in der Müdigkeit (2.2.) eine gewisse Berechtigung. Die Beschäftigung mit dem Erwachen soll uns überdies aufrütteln, Philosophieren und künstlerische Aktivität zu einer neuen Form kreativer Entfaltung zusammenzuführen (20./21.2., 17./18.4.). Ich freue mich besonders, dass wir dabei von zwei international agierenden Künstlerinnen unterstützt werden: der Malerin Julia Rüther und der auf der Art Cologne 2008 mit dem Nachwuchspreis prämierten Bildhauerin Valerie Krause," stellt Alexander Wiehart sein Programm, das er im Frühjahrssemester an der Volkshochschule präsentieren wird, vor.

Der sympathische Österreicher ist fleißigen VHS-Nutzern ja schon aus den Vorjahren bekannt. Er führt regelmäßig kultur- und geschichtsbezogene Veranstaltungen durch. Wer sich für diese Themen interessiert, sollte sich also überlegen, ob er nicht an der einen oder anderen Veranstaltung teilnehmen möchte. KaMa

Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent höher als im Januar 2009, aber um 0,7 Prozent niedriger als im Dezember 2009
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Januar 2009 bis Januar 2010 um 0,8 Prozent auf 106,7 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, ging der Preisindex gegenüber dem Vormonat
(Dezember 2009) um 0,7 Prozent zurück.
Gegenüber dem Vormonat (Dezember 2009) sanken nach dem Ende der Weihnachtsferien die Preise für Pauschalreisen (-18,8 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (-14,0 Prozent). Preiswerter als im Dezember waren u. a. auch Bekleidung und Schuhe (-5,7 Prozent). Preissteigerungen gab es vor allem bei Frischgemüse (+23,0 Prozent), Heizöl (+6,8 Prozent) und Kraftstoffen (+5,0 Prozent).
Im Vorjahresvergleich zeigten sich die auffälligsten Preisänderungen im Energiebereich: Während Kraftstoffe (+14,9 Prozent) und Heizöl (+8,7 Prozent) teurer angeboten wurden als im Januar 2009, lagen die Preise für Gas um 20,4 Prozent unter
dem Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Änderungen bei h2m  im Innenhafen
Seit diesem Monat ist einiges anders in der Kreativschmiede am Duisburger Innenhafen. Manfred Heise, geschäftsführender Gesellschafter, hat h2m zum 31. Dezember 2009 verlassen. Zusammen mit Martin Menkhaus war er seit der Gründung im Jahre 2002 insbesondere für die Bereiche Beratung und Kreation verantwortlich, diese Aufgabenfelder werden nun bei Martin Menkhaus gebündelt.
Die Agentur dankt Manfred Heise herzlich für die geleistete Arbeit und wünscht ihm für die weitere persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. Für die Kunden und Partner der Duisburger Agentur ändert sich nichts. Die Marke h2m hat sich in den 7 Jahren seit Gründung deutschlandweit einen überaus guten Ruf als junge, kreative Full-Service-Agentur im Bereich der integrierten Kommunikation erarbeitet. Diesen Markenwerten kann man weiterhin vertrauen, ebenso wie der Marke selbst. Kunden wie RWE oder CentrO. haben die Gewissheit, weiterhin kompetente Ansprechpartner, besten Service und kurze Reaktionszeiten erwarten zu können.
Die kontinuierliche Erfolgsgeschichte vom Innenhafen geht weiter. ?Zwar spürten wir gegen Ende des vergangenen Jahres erstmals einige Ausläufer der Wirtschaftskrise. Doch sind wir sehr optimistisch, in 2010 weiter zu wachsen und mit strafferen Strukturen neue Kunden zu gewinnen. erläutert Sven Hamers, geschäftsführender Gesellschafter und Controller bei h2m. Dieser Optimismus kommt nicht von ungefähr. Denn mit interessanten Neukunden wie dem CentrO. Oberhausen (das größte Einkaufs- und Freizeitzentrum Europas) und FujiFilm Digital werden die Kreativen vom Innenhafen auch in stürmischen wirtschaftlichen Zeiten weiter auf Kurs bleiben. ?Wir freuen uns, für FujiFilm digital den Launch der schicken Digitalkamera F70EXR mit einer breit angelegten Printkampagne begleiten zu dürfen. Außerdem konzipierten wir gerade den Messeauftritt des Unternehmens auf der IFA in Berlin. erzählt Martin Menkhaus, Geschäftsführer Kreation. Den Erfolg der nächsten Monate erwartet er vor allem deshalb, weil die Ideen des Teams für h2m-Kunden immer stärker vernetzt sind und die Kampagnen somit fit für Print und Web 2.0 gemacht werden. KaMa

Dienstag, 26. Januar 2010 - Historischer Kalender

CO-Pipeline: Kampfmittelsuche in Ratingen, Düsseldorf, Krefeld und Duisburg - Teilstreckenaufriss angesagt?
Am Freitag, den 22. Januar 2010, wurden mit den Verfahren der Geomagnetik, Elektromagnetik und Georadar zwei weitere Laufgräben in Düsseldorf und Ratingen detektiert. Zurzeit wertet der Kampfmittelbeseitigungsdienst die umfangreichen Messdaten aus. Im Anschluss daran werden die Verdachtsmomente aufgegraben.
Die Überprüfung von Verdachtsmomenten, Punkte in einer Verdachtsfläche, an denen die Detektionsdaten Anomalien zeigen, aus der Detektion in Krefeld wurde fortgesetzt. Bei den Aufgrabungen wurde wieder nur Metallschrott gefunden.
In Duisburg Mündelheim wurde die Überprüfung eines Bereichs auf der Trasse mit Artilleriebeschuss fortgesetzt. Bisher wurden hier keine Kampfmittel gefunden. Aufgrund von weiteren Leitungen im Untergrund war keine eindeutige Aussage in den Verdachtsbereichen möglich, so dass der entsprechende Bereich aufgegraben wird, um den Kampfmittelverdacht auszuschließen.
Die CO-Pipeline soll nun n bestimmten Strecken wieder aufgerissen werden, da es hinreichend Verdachtsmomente an Kampfmitteln aus dem Weltkrieg gibt.

NRW-Einzelhandel mit Umsatzrückgängen im Dezember
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Dezember 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 1,7 Prozent weniger um als im Dezember 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 2,5 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.
Die Beschäftigtenzahl ging um 1,8 Prozent zurück. Für das Jahr 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 3,2 Prozent; real lagen die Umsätze um 2,5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Durchschnittliche Kinderzahl in den neuen Ländern angestiegen
In den neuen Ländern setzt sich der langfristige Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit nach dem starken Einbruch Anfang der 1990er Jahre fort: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg 2008 die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in den neuen Ländern auf 1,40 an (2007: 1,37). Im früheren Bundesgebiet (jeweils ohne Berlin) blieb sie mit 1,37 konstant. Hier war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau zuletzt 2001 mit 1,38 und 2000 mit 1,41 höher ausgefallen als 2008.
Die höchste Zunahme gab es 2008 in Mecklenburg-Vorpommern. Dort stieg die durchschnittliche Kinderzahl je Frau auf 1,41, während sie 2007 noch bei 1,36 gelegen hatte. Die höchste durchschnittliche Kinderzahl je Frau wies 2008 Sachsen mit 1,44 auf, gefolgt von Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit jeweils 1,42.
Am niedrigsten war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin sowie im Saarland mit Werten zwischen 1,25 und 1,30. In den anderen Flächenstaaten betrug sie zwischen 1,36 und 1,40.
Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau, die auch als zusammengefasste Geburtenziffer bezeichnet wird, wird zur Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr.
Wie viele Kinder ein Frauenjahrgang tatsächlich im Durchschnitt geboren hat, kann erst festgestellt werden, wenn die Frauen am Ende des gebärfähigen Alters sind, das zurzeit mit 49 Jahren definiert wird.
Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau werden alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das erste, zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist bei dieser Berechnung unerheblich.


NRW-Export sank im November 2009 um 4,9 Prozent
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im November 2009 Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,9 Prozent weniger als im November 2008. Der Wert der Importe war mit 12,5 Milliarden Euro um 16,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im November 2009 mit 7,8 Milliarden Euro um 9,0 Prozent geringer aus als vor Jahresfrist. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum um 16,9 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.
Für den Zeitraum von Januar bis November 2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 20,7 Prozent auf 126,9 Milliarden Euro; der Wert der Importe sank um 22,0 Prozent auf 134,7 Milliarden Euro.

Montag, 25. Januar 2010 - Historischer Kalender

Lärmsanierung in Neudorf ausgeweitet
Bürgerverein Neudorf erhielt vom Bundestag und dem Bundesverkehrsministerium konkrete Angaben zur Lärmsanierung

Zur ersten Veröffentlichung im Juli 2009 zur Umsetzung ist es jetzt nach Intervenierung beim Eisenbahnbundesamt und DBProjektbau Gutachterteam gelungen, weitere 335 Meter Lärmschutzwand zu erhalten - zuvor 1,565 Kilometer, nun 1,9 Kilometer Gesamtlänge.
Nach Abschluss der Aufnahme aller Güterstrecken im Juni 2005 war es dem Bürgerverein doch noch gelungen, eine ganze Strecke zusätzlich auf die eigentlich schon abgeschlossene Lärmsanierungsliste zu bekommen.
Im September 2003 wurde nach Protesten des Bürgervereins an den damaligen Bundeskanzler und Verkehrsminister Stolpe nach Ablehnung die Neudorfer "Rennstrecke" mit bis 2009 240 Zügen tägliche auf der 2321 längs der Lothar- , Waldhorn und Steinbruchstraße doch auf die Lärmsanierungsliste gesetzt.
Allerdings gibt es noch zwei Punkte, die zur parlamentarischen Prüfung durch den Bundestags-Petitionsausschuss anstehen sollten.
Punkt 1: Erschütterungen und bedrohlicher Güterzugbetrieb
Forderung:
Langsamfahrstrecke auf der Stecke 2321 im Bereich Duisburg-Neudorf
Es geht um permanent auftretende Schäden an Gebäuden (Dachziegel lösen sich und fallen auf die Straße, regelmäßige Kosten für Dachdecker ca. 1500 Euro alle zwei bis drei Jahre um Sicherheit zu gewähren), Risse im Mauerwerk, Vitrinen und Duschkabinen zersplittern durch schwerste Erschütterungen und speziell im Kreuzungsbereich an der Strecke 2321 in dem Bereich Duisburg-Neudorf Höhe Einmündung Steinbruchstraße Duisburg-Wedau durch oftmalige Vollbremsungen.
Leben, Gesundheit und Gebäude sind gefährdet und der Verursacher verschanzt sich hinter Planfestellung und Paragraph 75 Abs 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes.

Punkt 2 Unfallvorsorge
Grund: Der Unfall mit Güterzug-Achsbruch in der Nacht zum Dienstag, den 30. Juni 2009, als im toskanischen Urlaubsort Viareggio Flüssiggas-Güterwagen explodierten und die Feuersbrunst reichlich Tote sowie immensen Sachschaden forderte. Auch deshalb hat und wird es in Deutschland Mahnfeuer gegen den Bahnlärm, Erschütterungen und Gefahr durch Unfälle mit Güterzügen geben.

Der Neujahrsempfang des Beirates für Integration
Der Empfang fand in der Marxloher Zentralmoschee statt. "Dem Beirat liegt daran, dass sich die Menschen oft begegnen und miteinander reden. Dies soll dem gegenseitigen Verständnis dienen," betont Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates. "1970 wurde erstmals ein Arbeitskreis für ausländische Mitbürger eingerichtet. Dort waren überwiegend die Wohlfahrtsverbände und die Verwaltung vertreten. 1985 wurde erstmals ein Ausländerbeirat gewählt. Die Kontakte und Gespräche zwischen allen Bevölkerungsgruppen sind wichtig." Der neue Integrationsbeirat wird am 7. Februar gewählt; Avci ruft dazu auf, dass möglichst viele Wähler von ihrem Wahlrecht Gebraucht machen.
"Ich war bei der Eröffnung der Kulturhauptstädte im Ruhrgebiet und in Istanbul," berichtet Landtagspräsidentin Regina van Dinther. "Mir ist klargeworden, dass Kultur und Integration von den Menschen gestaltet und gelebt werden muss. Der Moscheebau passierte hin in Duisburg unter positiven Vorzeichen. In anderen Städten ist dies nicht der Fall. Vieles ist hier in Bewegung; Duisburg hat bereits vieles geleistet. Bildung und Wissen ist die treibende Kraft der Gesellschaft. Sie muss allen Menschen zugänglich gemacht werden. Landesweit haben 38 % der Menschen einen Migrationshintergrund, in Städten sind es oft mehr als 50 %. Die Bevölkerung ist sehr bunt. Die Integration ist ein starker Schwerpunkt der Landespolitik, an dem alle Landtagsfraktionen mitarbeiten. Wir lassen die Städte dabei nicht allein. Die gleichberechtigte Teilhabe aller ist wichtig. In Beruf, Vereinen, Verbänden und öffentlichem Dienst können die Migranten Können und Präsenz zeigen. Hier können wir noch vieles voranbringen. So können aus Nachbarn echte Freunde werden, die nicht gegeneinander leben."
Oberbürgermeister Adolf Sauerland erinnert an die deutsch-französisches Freundschaft und lobt die Duisburger Städtepartnerschaften. "Die Städtepartnerschaft mit Wuhan entstand zu einer Zeit, als es noch nicht üblich war, Kontakte zu China zu knüpfen. 2010 wird zwar ein schwieriges Jahr werden. Wir können aber zeigen, dass wir ein Projekt haben, dass wir alle wollen und es positiv belegen, nämlich einen Beirat. Wir haben aus unserer Geschichte gelernt. Wir wollen friedlich mit unseren Nachbarn zusammenleben."
Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter von Nordrhein-Westfalen, ruft ebenfalls dazu auf, an der Wahl zum Integrationsbeirat teilnehmen. "Sie sind ein Teil der Bürgergesellschaft, Duisburgs und der Zivilgesellschaft. Ohne Sie ist unser Land ärmer," ruft er den Migranten zu. KaMa

Atommüll-Demo vor GNS in Wanheim
Seit 1985 betreibt die Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) in Wanheim eine Anlage
zur Behandlung radioaktiven Metallschrotts aus Kernreaktoren. Und seit 25 Jahren fahren die LKWs durch die engen Straßen von Alt Wanheim. Und seit 25 Jahren hat sich auch kein Mensch und auch die Kommunalpolitik kaum noch für die Anlage interessiert! Rund 150 Demonstranten waren am Samstag dem Aufruf gefolgt. Es war der Aktionstag „Dem Castor entgegen”, zu dem Umweltschutzorganisationen aus NRW aufgerufen hatten.
Um 12 Uhr erreichte ein Autokorso mit einem selbst gebastelten Castor-Behälter, der am Morgen von Ahaus nach Duisburg aufgebrochen war, von den Demonstranten lautstark begrüßt, die Werkszufahrt der GNS in Wanheim. Felix Ruwe von der Bürgerinitiative Ahaus sieht in der ständigen und planlosen Atommüll - Verschiebung keine Entsorgung. Man fordert, daß die Kernkraftwerke in Deutschland umgehend abgeschaltet werden, da es keine sichere Möglichkeit der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen gebe. Schon bald sollen nukleare Abfälle aus der Anlage in Wanheim sowie aus dem Kernforschungszentrum Jülich nach Ahaus gebracht werden. „Wir befürchten, dass die GNS -Anlage damit zunehmend zum Umschlagplatz für Atommüll wird!“ befürchten die Organisatoren!
Verurteilt wurde von Wilfried Mohr vom Klimabündnis Niederrhein auch der Transport des Atommülls zur GNS - Anlage. „Aus Angst vor den Bürgern werden die Transporte in ganz normalen Lkws ohne Kennzeichnung getarnt!” Ein Horror Szenario sei die Vorstellung, dass ein Lkw mit Atommüll in einen Unfall verwickelt und Strahlung freigesetzt wird und niemand etwas hiervon weiß. Dem Duisburger Süden und besonders den Wanheimern stehen sicherlich noch unruhige Zeiten bevor! HaMo

Sperrung der Schifferstraße in Kaßlerfeld
Duisburg, 23. Januar 2010 -Derzeit erneuern die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Kanäle im Kreuzungsbereich Schwanenstraße/Ruhrorter Straße/Schifferstraße. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird ab Mittwoch, 27. Januar, die Einfahrt in die Schifferstasse in Fahrtrichtung Max-Peters-Straße nicht mehr möglich sein. Vor dem RWSG-Speicher finden umfangreiche Bauarbeiten statt, welche die Sperrung bis voraussichtlich Ende April erforderlich machen.
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Der Fußgänger- und Radverkehr kann den Baustellenbereich passieren.

Sonntag, 24. Januar 2010 - Historischer Kalender

80 Jahre „Oldstädter“ - 80 Jahre „Elferrat“ - 40 Jahre „Amazonencorps“
Heimatverein feierte gleich drei runde Geburtstage in Kaßlerfeld
„200 Jahre Vereinsgeschichte“, wie es Sitzungspräsident und Ex Prinz (1998) Dieter Joch in seiner Begrüßung feststellte, und ein bunter Reigen mit vielen „Eigengewächsen“ feierte der Heimatverein „Die Oldstädter“ am Samstag im „Haus Kontakt“. Die Kinder Tanzgarde „Oldstadt – Kätzchen“ der Gesellschaft, Kinderprinz Leon I., seine Prinzessin Lisa I. sowie Pagin Romina und die „Minigarde“ der Prinzengarde Duisburg zeigten, dass man besonders dem jecken Nachwuchs einen breiten Rahmen im Programm bot.

Nach Grußworten von Bürgermeister Manfred Osenger für die Stadt Duisburg verbrachten die Geburtstagsgäste einen bunten Abend in gemütlicher Runde.
Der Traditionsverein, der sich seit dem neunzehnten Jahrhundert der Brauchtumspflege im Herzen von Duisburg verschrieben hat, war im Jahre 1930 eingetragen worden. Es war für ihn immer wichtig, das Bild der Stadt aktiv und positiv mitzubestimmen, und dafür zu sorgen, dass wichtige Traditionen und Bauwerke nicht verloren gehen, sondern für die nächsten Generationen erhalten bleiben.
Hier ist besonders der Erhalt der Stadtmauer, sowie des Schäferturms und des Türmchens am Calaisplatz in den sechziger Jahren zu erwähnen, die Dank des Engagements der „Oldstädter“ vor den damaligen Modernisierungen, die das Stadtbild nicht überall zum Positiven verändert haben, bewahrt werden konnte. Heute sind diese Monumente von unseren Stadtvätern gerne vorgezeigte Stücke der Stadt- und Kulturgeschichte. Tief verbunden fühlt man sich auch den beiden Duisburger Originalen, „Pfefferminzmariechen“ und „Heinebein“.


Mit den Jahren nahm dann die karnevalistische Brauchtumspflege einen immer breiteren Raum in seiner Arbeit ein. Mit einer Vielzahl von Untergruppen sowie einem Prunkwagen und später auch der Wagen des Amazonen-Corps, ist man ein vertrautes Bild im Duisburger Rosenmontagszug geworden. Neben allem karnevalistischem Engagement ist man aber nach wie vor der Verantwortung für die Stadtgeschichte treu geblieben. Vor Allem der Vermittlung dieses Wissens und der Verantwortung dafür an die junge Generation hat man sich in den letzten Jahren verstärkt verschrieben.
„Die Oldstädter“ sind ein moderner Verein, der tief in der Tradition wurzelt und immer wieder aufs Neue beweist, dass man diese Gegensätze sinnvoll und nutzbringend verbinden kann. Und in 20 Jahren will man auf jeden Fall auch das „Hundertjährige“ begehen! HaMo

„Prinz Ervin II“ Spurzina regiert mit Hofmarschall Dirk Martini den Sermer Südstern
Am Samstagabend war das Festzelt der „KG Südstern“ am Breitenkamp in Serm bis auf den letzten Platz gefüllt und jeder im Zelt harrte der Dinge, die da kommen sollten. Jeder wartete auf das bestgehütete Geheimnis im Dorf: „Wer wird neuer Prinz?“ Ein mit karnevalistischen Höhepunkten gespicktes Programm bot den Besuchern einen herrlich bunten Abend. Showtanz der Extraklasse boten zu Beginn die vereinseigenen „Sternschnuppen“. Kommunalpolitisch Deftiges und Neues aus Serm bot „Wurstsammler“ Stefan Baltes mit einer Büttenrede, die es „in sich“ hatte. „Die Nüggele“ heizten den Festgästen kräftig ein und ernteten für ihre musikalischen Karnevals und Partylieder die erste Rakete des Abends.
Doch dann kam eine Gruppe, die das Festzelt im Süden zum „Sieden“ brachte: „Das Thorrer Schnauzer Ballett“.

Wer glaubte, hier würde „normaler“ Gardetanz geboten, war völlig fehlgeleitet. Eine geniale Show, die an Höhepunkten nur so strotzte! Da ging es schnell vom Rokoko zum „Rock-koko“! Verrockte „Klassik“ und die Höhepunkte der Rockmusik waren Bestandteil der Tanzdarbietungen. Doch dann kam der Punkt, der die die Festgemeinschaft auf die Tische und Bänke trieb. Markus Schwarz, Frontliner der Jungs aus dem schönen Bergheim – Thorr, suchte verzweifelt eine „Rockerbraut“. Und die fand er auch in Sitzungspräsident Heinrich Weitz, der als „Südstern“ extra aus Berlin angereist war. „Eine späte Karriere mit 51!“ so seine Worte. In ein überproportionales Hardcore Kostüm gezwängt, ging er mit den Jungs des Balletts mit und lieferte eine Show der Superlative! Die zweite Rakete war fällig!
Nun galt es, sich beim abdankenden Prinzen „Scheng I.“ (Hermann Schenke) sowie dessen Hofmarschall Christian Issel sowie den Paginnen Aylin Ridders, Bianca Flock, Alexandra Kessel sowie Carina Kessel für ein Jahr der Regentschaft zu bedanken, die nunmehr wieder als Restaurantbesitzer und Architekt in den zivilen Sermer Alltag wechseln. Anschließend wurden sie durch das Tambourcorps Serm und die Blaskapelle Rheintreue mit Marschmusik aus dem Zelt gespielt.
Bei den Festbesuchern war die Anspannung zu spüren und mit den ersten Klängen des Tambourcorps blickte jeder zum Zelteingang, um den neuen Prinzen mit Hofmarschall einmarschieren zu sehen. Wie immer gab es nur einen Kreis von 4 Eingeweihten, die das Geheimnis im Dorf kannten. „Vielleicht noch die Ehefrauen,“ wie es ein Mitglied des Elferrates mitteilte.

Und dann betrat der neue Prinz das Zelt. Es war kein Geringerer als Ervin Spurzina mit seinem Hofmarschall Dirk Martini (Ex-Prinz 2003). Die unerträgliche Zeit der Geheimnistuerei hatte ein Ende. Fast 20 Minuten dauerte das Defilee durch die Menge bis zum Thron.
„Ich bin sehr glücklich, mit meinem Freund Dirk Martini die Session 2010 als Prinz Ervin II durchleben zu dürfen.“ so die neue Tollität. Und das „V“ im Vornamen ist kein Tippfehler! Im zivilen Leben ist der neue Prinz seit 1984 Heilpraktiker und Physiotherapeut mit eigener Praxis in Ungelsheim. 51 Jahre alt und bald seit 28 Jahren mit meiner Ehefrau Miriam glücklich verheiratet ist er zudem Vater von drei Kindern: Mirko, Nadine und Mandy und Opa von Enkelsohn Luca. Seit 30 Jahren ist Serm seine Heimat. Gemeinsam mit Frau Miriam ist er seit vielen Jahren bei den „Konfettis“, eine tolle Truppe im Sermer Karneval, die am Festabend vom HDK für ihre bemerkenswerten und selbst genähten Kostüme ausgezeichnet wurde. Aktiv sind Prinz und Hofmarschall noch in der Leichtathletikabteilung des VfL Duisburg-Süd. Hofmarschall Dirk Martini, 55 Jahre alt und von Beruf Industriekaufmann bei HKM ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auch er ist altgedienter Karnevalist beim Südstern und war Prinz im Jahr 2003. In Erinnerung geblieben ist seine Trauung im Prinzenornat im Standesamt Duisburg. Begleitet werden beide durch die Paginnen Charlene Ambrosius, Carina Kessel sowie Aylin und Gina Ridders.
Nach der Inthronisierung gab es den Gardetanz der „Sternschnuppen“, die noch einmal vollendetes tänzerisches Können an den Tag legten. Dank gebührte den Trainerinnen Annette Bichler und Anna Klucken, die die Perfektion der Tanzgarde in den letzten fünf Jahren auf hohes Niveau brachten!

„Die Kolibris“ feuerten einen bekannten Hit nach dem anderen aus ihrem Repertoire in die Menge. "Schau mir in die Augen", "Die Hände zum Himmel", "Denn wenn et Trömmelche jeiht" oder "Sirtaki met Claudia" regten das Publikum zum Mitschunkeln und Tanzen an. Und in „Kappes Serm“ durfte natürlich nicht der kölsche Evergreen
"Op dem Maat ston de Bure" fehlen.

Und auch der nächste Top Act kam aus Köln: Uwe Engel! Als „DJ ÖTZI“ Double gab es eine Live Gesang Show mit allen bekannten „Ötzi – Hits“. Und nicht nur optisch ist Uwe Engel das "Beste DJ Ötzi - Double", sondern er präsentierte dem Publikum eine Show der Spitzenklasse mit Live Gesang! "Ein Stern", "7 Sünden", "Hey Baby", "Anton aus Tirol", "Ramalama Ding Dong" waren der krönende Abschluss eines Programms der Spitzenklasse, wie man es in jedem Jahr bei der Prinzenkürung in Serm erleben kann!
Die Partyband „Popcorn“ spielte noch bis in die frühen Morgenstunden für die Besucher zum Tanz auf. HaMo

100 000 Brillen für Honduras
Projekt „Klarsicht“ der Deutsch Honduranischen Gesellschaft
Die Deutsch Honduranische Gesellschaft hat durch den Einsatz mehrerer LIONS Clubs in NRW 100000 Brillen für ihr Projekt „Klarsicht“ in Honduras bekommen. „ Ich bin begeistert von dem großartigen Engagement der Lions und dem unermüdlichen Engagement unserer Mitglieder Jens Fischer und Floortje de Brabander. Eine große Hilfe für die Augenklinik in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula!“ freut sich die Präsidentin der DHG Irene Janssen.

Auf Initiative des Lions Club Iserlohn wurden 100000 Brillen gesammelt, die der Deutsch Honduranischen Gesellschaft (DHG) für Ihr Projekt „Klarsicht“ zur Verfügung gestellt wurden. Das technische Hilfswerk THW hat den deutschlandinternen Transport sichergestellt. Die Brillen wurden zentral in Münster gesammelt und heute zur Feuerwehr Duisburg transportiert. Die Feuerwehr Duisburg hilft beim Verpacken der Brillen. „Schon in den vergangenen Jahren hat sich die Feuerwehr bei der Spielsachensammelaktion engagiert. Zwischen der Feuerwehr San Pedro Sula und Duisburg haben wir eine gute Freundschaft. Wir helfen gerne!“ stellt Duisburgs Feuerwehrdezernent Wolfgang Rabe heraus.

Die Präsidentin der DHG Irene Janssen freut sich sehr über das unermüdliche Engagement der DHG Mitglieder Jens Fischer und Floortje de Brabander. Beide sind die Paten und Initiatoren des Projektes „Klarsicht“. Intensiv unterstützt wird die DHG bei diesem Projekt durch das aus Eindhoven stammende niederländische Unternehmen „Optik ver Hoeven“.
Die ehemalige deutsche Konsulin Ruth Berkling betreibt seit vielen Jahren eine Augenklinik mit ihrer „Fundation para servios medicos volentarios“ in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula. Schon im vergangenen Jahr wurden 14000 Brillen und medizinische Geräte nach Honduras verschickt. Einen schönen Filmbeitrag kann man unter http://www.youtube.com/watch?v=ZrPQAkV0ck4 über das Projekt vor Ort sehen.
Heute werden die 100000 Brillen und weitere medizinische Geräte durch die Feuerwehr Duisburg verpackt und mit Hilfe des Duisburger Hafens „Duisport“ nach Honduras verschifft.
„Gute Hilfsprojekte sind erfolgreich wenn viele Hände zusammenarbeiten! Ich danke den Lions, dem THW, der Stadt Duisburg und der Feuerwehr Duisburg, dem Duisburger Hafen dem niederländischen Unternehmen Optik ver Hoeven und meinen Mitstreitern Jens Fischer und Floortje de Brabander. Eine große Hilfe für Honduras!“ freut sich die Präsidentin der Deutsch Honduranischen Gesellschaft DHG Irene Janssen.

Samstag, 23. Januar 2010 - Historischer Kalender

Krebsberatung in Duisburg

Heute Anti-Atom-Aktionstag
Aktionsbündnis gegen Atomanlagen Münster hat für diesen Samstag, den 23.01. ein Anti-Atom-Aktionstag initiiert. Unter dem Titel: "Dem Castor entgegen" wird es eine Autobahn-Aktion von Ahaus über Duisburg nach Jülich geben. Warum Duisburg ?
Weil nach wie vor in Duisburg Wanheim - mitten in einem Wohngebiet - die Gesellschaft für Nuklearservice mbH (GNS) beheimatet ist.
1985 wurde die Ansiedlung der GNS noch durch massive Proteste begleitet - doch nun scheint bei uns DuisburgerInnen der Sitz der Gesellschaft mitten im Wohngebiet in Vergessenheit geraten zu sein - oder doch nicht ?
Was ist am Samstag geplant ? 12:00 Uhr Kundgebung und Demo an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage in DU-Wanheim (Friemersheimer Str., Straßenbahn 903 Richtung bis Heiligenbaumstr., Fußweg von dort etwa 150 Meter. Neben Infos und Aktionen wird es auch Musikalische Unterstützung geben. Gegen 13.30 Uhr: Weiterfahrt des Autorkorsos von Ahaus nach Jülich über A 3, A 52, A 44, A 57, A 46, A 44 bis Abfahrt Jülich-Ost.
Was macht die GNS ?
Die GNS "behandelt" schwach und mittel radioaktive Stoffe aus Kernkraftwerken. Nach Duisburg werden transportiert: Bauteile wie Kabel, Stahl, Betonschutztüren etc. aber auch kontaminierte Kleidung, Reinigungsmaterialien etc.. Bei der GNS handelt es sich um eine so genannte Atommüll-Konditionierungsanlage bei der schwach und mittel radioaktive Stoffe zwischengelagert, zerkleinert, abgeschliffen, gewaschen und "dekontaminiert" werden sollen.
Die dann noch weiterhin kontaminierten Stoffe werden zur "Endlagerung" nach Ahaus weitergeleitet. Als im letzten Jahr die Zeitungen über verstrahlten Stahl sprachen - ging es eben genau um die Lagerung dieses Stahls bei der GNS. Die Anlieferung der radioaktiven Stoffe sowie der Transport derjenigen Stoffe die "endgelagert" werden müssen, erfolgt per Lkw oder per Zug - also mitten durch Duisburg.
Seit 1985 wurde die GNS mehrfach erweitert. Die letzte Änderung erfolgte 2006.

Vorübergehende Schließung des Kombibads Homberg
Das von DuisburgSport betriebene Kombibad Homberg muss ab Freitag, 22. Januar, bis einschließlich Sonntag, 24. Januar, wegen einer betrieblichen Störung für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen bleiben. DuisburgSport bittet dafür um Verständnis.

NRW: Zahl der Erwerbstätigen um 0,2 Prozent niedriger als 2008
Mit rund 8,67 Millionen war die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen im Jahresdurchschnitt 2009 nach vorläufigen Berechnungen um 16 600 (-0,2 Prozent) Personen niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag damit erstmals seit 2005 wieder die Zahl der Erwerbstätigen unter dem Ergebnis des Vorjahres. Im Durchschnitt aller
Bundesländer verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 0,1 Prozent.
Im Produzierenden Gewerbe Nordrhein-Westfalens sank die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2009 um 48 600 (-2,3 Prozent) auf 2,06 Millionen. Für die Dienstleistungsbereiche verzeichneten die Statistiker dagegen einen Zuwachs um 30 500 Personen (+0,5
Prozent) auf 6,49 Millionen.
Die hier vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch IT.NRW angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den - überwiegend vertretenen - sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. (IT.NRW)

Freitag, 22. Januar 2010 - Historischer Kalender

„Weisser Ring“ stellt sich in der Zentralbibliothek vor
Der Weisse Ring stellt sich am Samstag, 23. Januar, von 11 Uhr bis 16 Uhr an einem Informationstisch im Erdgeschoss der Zentralbibliothek vor. Im Vordergrund stehen Informationen zum Thema Kindesmisshandlung.

Minister Laumann überreicht „JobAward NiederRhein 2010“ an engagierte Unternehmen
Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl-Josef Laumann, überreichte den „JobAwards NiederRhein 2010“ an die Preisträger. Während einer Veranstaltung der Regionalagentur NiederRhein im Duisburger Rathaus wurden mit dieser Auszeichnung Unternehmen gewürdigt, die sich bei der Einrichtung von Arbeitsplätzen für besonders schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose hervorgetan haben.
„Wir wollen so das soziale Engagement der Unternehmen und Einrichtungen würdigen, die auch in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung ihre Verantwortung für die Gesellschaft und ihr Unternehmen erfolgreich zusammengeführt haben,“ sagt Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.
Prämiert wurden Unternehmen aus Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve, die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich Arbeitsplätze im Rahmen der sogenannten JobPerspektive eingerichtet haben. Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm des Sozialgesetzbuches (SGB) II, das auf die Vermittlung von als nicht mehr vermittelbar geltenden Arbeitslosen zielt.
Da das Land NRW in der Region mit dem Projekt IKOLA erfolgreich die Akquise dieser Arbeitsplätze unterstützt hat, freut sich Dr. Stuhldreier besonders darüber, dass Minister Laumann diese Auszeichnungen in Anwesenheit von Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland, Landrat Dr. Müller (Kreis Wesel) sowie zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft persönlich überreichte. Damit wurde nicht nur den engagierten Unternehmen gedankt, sonder gleichzeitig auf dieses für die Stadt Duisburg als auch für den NiederRhein so wichtige arbeitsmarktpolitische Instrument aufmerksam gemacht.
„Immerhin konnten in den vergangenen zwei Jahren mehr als 600 Menschen mit diesem Programm in reguläre Arbeit zurückgeführt werden. Wenn diese Veranstaltung hilft, diese Zahl weiterhin zu erhöhen, ist dies ein Erfolg für den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Duisburg - Niederrhein,“ ist Dr. Stuhldreier überzeugt.

Mayersche Buchhandlung und der Groh Verlag:
Valentins-Gewinnaktion mit Amor in der Mayerschen Buchhandlung

Duisburg. Valentin naht – und wer noch kein Geschenk für seine Lieben hat oder sich einfach selbst beschenken lassen möchte, kann hier sein Glück versuchen.
Am Donnerstag, 04.02.2010 zwischen 14.00 und 20.00 Uhr machen die Mayersche Buchhandlung und der Groh Verlag ihren Kunden ein vorgezogenes Valentinsgeschenk: Im Rahmen einer großen Live-Aktion in der Geschenkbuch-Abteilung werden Lose rund um das Thema „Alles Liebe!“ verteilt. Das Beste: Liebesgott Amor selbst wird bei der Ziehung behilflich sein. Zu gewinnen gibt es neben kleinen Herzensbotschaften zum Mitnehmen eine große Anzahl von Sachpreisen, gespendet vom Groh Verlag.
Donnerstag, 04.02.2010, 14.00 – 20.00 Uhr Mayersche Buchhandlung, Forum Duisburg

Weihnachten ist nun endgültig vorbei
In dieser Woche wurden die blauen Weihnachtsbäume auf der Königstraße demontiert um sie bis zum nächsten Weihnachtsmarkt einzulagern! Viele Duisburger würden allerdings wieder gerne echte Tannen sehen. „Es müssen ja nicht so viele sein!“ so ein Passant, der die Aktion beobachtete! HaMo

Boden für das neue Berufskolleg wird bereitet
Die in der vergangenen Woche den Bürgern vorgestellte Planung des neuen Berufskollegs Mitte an der Bismarckstraße nimmt nun auch vor Ort Formen an. Im Moment wird das Baugelände gerodet und planiert. In wenigen Wochen soll es losgehen und das Projekt langsam Formen annehmen. HaMo

Donnerstag, 21. Januar 2010 - Historischer Kalender

Klöckner & Co SE: Französisches Berufungsgericht reduziert das von der Kartellbehörde verhängte Bußgeld von 169 auf 23,5 Mio. Euro
Das französische Berufungsgericht (Cour dAppel de Paris) hat gestern Abend bekannt gegeben, dass es die von der französischen Kartellbehörde gegen KDI SAS (ein Tochterunternehmen der Klöckner & Co SE) und andere in Frankreich tätige Stahldistributeure verhängte Bußgelder deutlich reduziert hat.
Die 2008 gegen KDI SAS verhängte Geldbuße wurde von 169 Mio. Euro auf 23,5 Mio.
Euro reduziert, wovon 17,5 Mio. Euro bereits geleistet wurden. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da noch Revision beim Cour de Cassation eingelegt werden kann.
Den Unternehmen wurde vorgeworfen, an wettbewerbswidrigen Preisabsprachen in den Jahren 1999 bis 2004 beteiligt gewesen zu sein. Die Reduzierung des Bußgelds verbessert das Konzernergebnis 2009 der Klöckner & Co SE um einen Betrag in Höhe von 79 Mio. Euro. Die geringere Entlastung resultiert aus einem Erstattungsanspruch in Höhe von 70 Mio. Euro, den die Klöckner & Co SE gegen die vormaligen Eigentümer des Klöckner & Co-Konzerns aus dem Erwerb des Konzerns im Jahre 2005 hat und der nun nur in geringem Umfang in Anspruch genommen wird.
Emittent: Klöckner & Co SE, Am Silberpalais 1, D-47057 Duisburg. Die Aktien der Klöckner & Co SE sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel im Regulierten Markt mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) zugelassen. KaMa

VHS: Objektorientierte Programmierung mit Java
Bei der objektorientierten Programmierung stellen sich Fragen wie: Welche Vor- und Nachteile bietet sie? Warum Java? An fünf Terminen – mittwochs, am 3., 10. und 17. Februar, und Freitag, 19. Februar, von 19 bis 21.30 Uhr sowie Samstag, 20. Februar, von 10 bis 17 Uhr, werden diese Fragen im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz beantwortet.
In dem Kurs der VHS wird eine Entwicklungsumgebung für Java eingerichtet, Begrifflichkeiten der Objektorientierung werden anhand von Java verständlich erläutert. Programmbeispiele verdeutlichen zum Beispiel Kommentare, Variablen, Methoden, Objekte und werden durch kurze praktische Übungen vertieft. Optional wird das Erstellen von Applets und das Einbinden in eine html-Seite vorgestellt.

"Zeitmanagement in Berufseinstieg und Berufstätigkeit"
Am Donnerstag, den 28. Januar 2010, findet von 16:00 bis 18:00 Uhr der Vortrag "Zeitmanagement in Berufseinstieg und Berufstätigkeit" im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg statt.
Der Referent wird auf die wesentlichen Punkte des Zeitmanagements wie Fähigkeit zur Zeitbewältigung, Zeitfresser erkennen, Einhaltung von Erwartungen und formalen Vorgeben u.a. eingehen und die verschiedenen Dimensionen der Zeit für unsere Planungen betrachten. Angesprochen sind Studierende und Absolventen aller Fakultäten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend aber erwünscht per E-Mail an duisburg.mitte-team271@arbeitsagentur.de.

Auftanken im Forum Duisburg -
Kita Liebfrauen ist eine Spirituelle Kulturtankstelle

Die Kindertagesstätte Liebfrauen im Einzelhandelszentrum Forum Duisburg ist im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms des Bistums Essen eine ‚Spirituelle Kulturtankstelle’. Die ‚Spirituellen Kulturtankstellen’ bieten ganzjährig oder zu Zeiten der „Local Heroes“-Wochen besondere Angebote zum geistlichen Auftanken.
An jedem vierten Freitag eines Monats zwischen 11.45 Uhr und 12:15 Uhr bietet die Kita Liebfrauen spirituelle Impulse mit dem Themenschwerpunkt „Hafen und Wasser“. Die erste Veranstaltung im Foyer der Kindertagesstätte ist diesen Freitag, der Eintritt frei. In der ‚Local-Hero’-Woche – in Duisburg vom 23. bis 29. Mai - findet die halbe Stunde geistlicher Besinnung in der gleichen Zeitspanne täglich statt.
Am 28.05.2010 um 16:00 Uhr präsentiert die Kita in der Kirche St. Joseph am Dellplatz die Musicalaufführung „Siehst du den Regenbogen dort oben in den Wolken?“

Spirituelle Kulturtankstellen
Das Bistum Essen bietet entlang der Hauptverkehrsachsen (Autobahnen und Wasserstraßen) Orte, die besondere Angebote zum geistlichen Auftanken bereithalten. Es werden je nach Ausrichtergruppe die unterschiedlichsten Inhalte an den spirituellen Kulturtankstellen angeboten, die sich auf den spezifischen Ort, die damit verbundene Geschichte beziehen und auf deren Bedeutung für die Zukunft beziehen. Weitere Kulturtankstellen in Duisburg sind die Abtei Hamborn, die Karmelkirche, die Kirche Liebfrauen und die Kirche St. Dionysius.
Local Heroes
Bei "Local Heroes" ist jede Stadt der Metropole Ruhr jeweils eine Woche lang Mittelpunkt der Kulturhauptstadt Europas. Jede Stadt gestaltet ihr Programm eigenverantwortlich.

Güterverkehr 2009:
Starker Rückgang des Transportaufkommens um 11,2%
Der Güterverkehr in Deutschland musste im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen hinnehmen. Nach vorläufigen Angaben ist das Transportaufkommen im Jahr 2009 insgesamt voraussichtlich auf knapp 4 Milliarden Tonnen und damit um 11,2% gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. Von den Abnahmen waren alle Verkehrszweige betroffen: Straßen- und Eisenbahnverkehr, Binnen- und Seeschifffahrt, Rohrleitungen und Luftfahrt. Rückgänge der Beförderungsmenge hatte es zuletzt in den Jahren 2000 bis 2002 (damals zwischen - 3% und - 4%) gegeben.
Die im Inland erbrachte tonnenkilometrische Leistung - das ist das Produkt aus Transportaufkommen und Versandweite - der Verkehrsträger Straße, Eisenbahn, Binnenschiff und Rohrleitungen insgesamt nahm mit - 11,7% in ähnlicher Größenordnung wie die Beförderungsmenge ab. Dabei verzeichneten der Straßengüterverkehr, der Eisenbahnverkehr und die Binnenschifffahrt Abnahmen, während es bei Rohrleitungstransporten von Rohöl einen leichten Anstieg gab. Zuletzt hatte die Beförderungsleistung im Jahr 1996 abgenommen, seinerzeit allerdings nur um 0,6%.
Sowohl die Tonnage als auch die Beförderungsleistung gingen im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr wesentlich stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt (- 5,0%), weil insbesondere die Montanindustrie und exportabhängige Wirtschaftsbereiche starke Einbrüche bei der Wirtschaftsleistung verzeichneten und infolge dessen deutlich weniger Güter transportiert wurden. Nach Verkehrszweigen stellt sich die Entwicklung des Güterverkehrs 2009 wie folgt dar:
Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte der Straßengüterverkehr (78% derBeförderungsmenge). Auf der Straße wurden - nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - im vergangenen Jahr 3 109 Millionen Tonnen befördert, 9,9% weniger als im Jahr 2008. Die dabei im Inland erzielte tonnenkilometrische Leistung sank um 10,2% auf 424,5 Milliarden Tonnenkilometer.
Der Güterverkehr bei der Eisenbahn brach wesentlich stärker als auf der Straße ein: Das Verkehrsaufkommen lag mit 310,0 Millionen Tonnen um 16,5%, die tonnenkilometrische Leistung mit 95,6 Milliarden Tonnenkilometern sogar um 17,3% unter dem Vorjahreswert. Das war der stärkste Rückgang der Beförderungsleistung aller Verkehrszweige.
Sehr stark von der Wirtschaftskrise betroffen war 2009 auch die  Binnenschifffahrt. Sie verbuchte bei der Tonnage die höchsten prozentualen Einbußen aller Verkehrszweige: Die Beförderungsmenge sank um 18,1% auf 201,1 Millionen. Hinsichtlich der Rückgänge der Beförderungsleistung konnte sie sich allerdings etwas besser behaupten als die Eisenbahn: 53,7 Milliarden Tonnenkilometer bedeuteten für
die Binnenschifffahrt ein Minus von 16,2%.
Der Güterverkehr der Seeschifffahrt musste, nachdem er seit der deutschen Einheit ununterbrochen gewachsen war, im Jahr 2009 hohe Verluste hinnehmen: Mit 263,4 Millionen Tonnen wurden hier 16,8% weniger Güter als im Vorjahr befördert.
Auch beim Transport von Rohöl in Rohrleitungen ging die Beförderungsmenge zurück, allerdings nur leicht. 88,8 Millionen Tonnen bedeuteten eine Abnahme an Tonnage von 2,5%. Die Rohrleitungen waren aber der einzige Verkehrszweig mit Zunahmen bei der Beförderungsleistung (+ 2,6%), weil insbesondere im zweiten Halbjahr 2009 eine positive Entwicklung zu verzeichnen war.
Die Frachtbeförderung der Luftfahrt musste erstmals seit 2001 Rückgänge hinnehmen. Mit 3,2 Millionen Tonnen wurden 7,7% weniger Güter in Flugzeugen befördert als im Jahr 2008. Nach starken Verlusten im ersten Halbjahr 2009 (- 15,4% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008) konnte für das zweite Halbjahr das Ergebnis des entsprechende Vorjahreszeitraums wieder erreicht werden.

Barrierefreier Ausbau des Floraparks durch das Amt für Umwelt und Grün
Im Rahmen des Konjunkturparkets II wird der Florapark in Duisburg-Laar barrierefrei ausgebaut. Hierzu zählen die Umwandlung der Treppenanlage an der Rheinstraße in eine Rampe, der Einbau taktiler Leitelemente, die sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern, sowie die Aufstellung von neuen Bänken mit Rückenlehnen.
Gleichzeitig erhält die Anlage ein neues Gesicht. Die Platzfläche vor dem Veranstaltungspavillon wird komplett überarbeitet und durch sanfte Bodenmodellierungen eingefasst. Die Kosten der Umbaumaßnahmen belaufen sich auf 65.000 Euro. Die Arbeiten sollen im Februar 2010 fertig gestellt sein.

Mittwoch, 20. Januar 2010 - Historischer Kalender

26.400 Biographien online
Seit Ende letzten Jahres bietet die Stadtbibliothek Duisburg einen neuen Service an. Die Munzinger Datenbanken „Personen" und „Länder" sind jetzt auch von außerhalb der Bibliothek für die Leserinnen und Leser zugänglich. Es stehen über 26.400 Biographien bekannter Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, sowie umfassende und wöchentlich aktualisierte Daten zu allen Ländern dieser Erde zur Verfügung. Alle Informationen sind redaktionell geprüft und können beispielsweise für Facharbeiten in Schule und Studium genutzt werden.
Den Zugang bekommt man mit einem gültigen Jahresausweis auf der Homepage der Stadtbibliothek im Bereich Recherche unter http://www.duisburg.de/micro/stadtbibliothek/recherche/munzinger.php
oder im OPAC über den extra eingerichteten „Munzinger-Button“.

Monsterquatsch und Wackelzähne in der Zentralbibliothek
Das Kinderlieder-Festival gastiert am Dienstag, 2. Februar, um 15.30 Uhr wieder in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße. Das vom Duisburger Liedermacher Helmut Meier organisierte Festival präsentiert „Monsterquatsch und Wackelzähne“ von und mit Anders Orth, ein turbulentes Theaterstück des Lila Lindwurm-Theaters.
Zu erleben ist einen Roboter, den zwar keiner versteht, der aber total witzige Geräusche macht. Ein Monster, mit dem man prima seine Freunde erschrecken kann. Ein Waschbärenkind, das sich nicht wäscht. Ganz schön freche Mäuse und natürlich der Wackelzahn, der wie wild nach rechts, links, vorne und hinten wackelt, aber nicht ausfallen will. Die Kinder gestalten aktiv das Programm mit. Es wird getanzt, gesungen, musiziert und vor allen Dingen mit dem Clown gelacht.
Die Veranstaltung ist ein Spaß für die ganze Familie und schon für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Der Eintritt kostet 3,50 Euro. Karten sind ab sofort am Info-Schreibtisch in der Kinderbücherei im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erhältlich.

Jeder Elfte in Deutschland erhielt 2008 soziale Mindestsicherung
Am Jahresende 2008 erhielten in Deutschland 7,6 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit war rund jeder elfte (9,3%) in Deutschland lebende Mensch auf Existenz sichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Leistungsbezieher um 5,1% zurück (2007: 8,1 Millionen). Insgesamt wurden 2008 für diese Leistungen 40,5 Milliarden Euro ausgegeben, das waren 2,6% weniger als im Vorjahr (2007: 41,6 Milliarden Euro).
Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:
- Arbeitslosengeld II/Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
(SGB II "Grundsicherung für Arbeitsuchende"),
- Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach
dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe"),
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
"Sozialhilfe",
- Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und
- Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.
Der mit Abstand größte Teil der Personen, die Mindestsicherungsleistungen beziehen, und damit auch der größte Teil der Ausgaben entfiel nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld. Diese beiden Leistungen werden umgangssprachlich auch als "Hartz-IV" bezeichnet. Arbeitslosengeld II erhalten
erwerbsfähige Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Ihre im Haushalt lebenden nicht erwerbsfähigen Familienangehörigen (vor allemKinder) bekommen Sozialgeld.

Insgesamt rund 6,6 Millionen Menschen waren am Jahresende 2008 auf "Hartz-IV-Leistungen" angewiesen. Davon waren knapp drei Viertel (73%) erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II, etwas über ein Viertel (27%) war nicht erwerbsfähig und erhielt Sozialgeld. Für unmittelbare Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts wurden im Verlauf des Jahres 2008 rund 34,9 Milliarden Euro ausgegeben.
Laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII "Sozialhilfe" bezogen am Jahresende 2008 etwa 860 000 Menschen. Die Sozialhilfe bildet das soziale Auffangnetz für bedürftige ältere Menschen sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins reguläre Erwerbsleben integriert werden können, sowie für deren im
Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren. Insgesamt wurden für diese Leistungen rund 4,3 Milliarden Euro brutto ausgegeben.
In Deutschland lebende Asylbewerberinnen und -bewerber erhalten seit November 1993 anstelle von Sozialhilfe sogenannte "Asylbewerberleistungen", um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Am Jahresende 2008 bekamen rund 128 000 Personen laufende Asylbewerberleistungen (Regelleistungen). Die Bruttoausgaben lagen
hierfür im Laufe des Jahres 2008 bei etwa 0,8 Milliarden Euro.
Die Kriegsopferfürsorge ist eine Mindestsicherungsleistung, die neben Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen bei Bedürftigkeit zum Beispiel auch Soldaten, Zivildienstleistende, Opfer von Gewalttaten und Impfgeschädigte versorgt. Sowohl die Zahl der Menschen, die diese Leistungen empfangen, als auch die Ausgaben sind seit Mitte der 1990er Jahre stark rückläufig. Am Jahresende 2008 erhielten 46 000 Menschen Kriegsopferfürsorge. Dafür wurden im Laufe des Jahres 2008 0,5
Milliarden Euro ausgegeben.

Richard David Precht – neuer Ort
Der Vortrag des Philosophen Richard David Precht wird wegen des großen Interesses nicht wie angekündigt in der Volkshochschule stattfinden, sondern in den kleinen Saal der Mercatorhalle verlegt. Der Vortrag beginnt am Montag, 25. Januar 2010 um 18 Uhr. Die Abendkasse der Mercatorhalle hat eine Stunde vorher geöffnet. Kartenreservierungen in der VHS Duisburg unter Telefon: 0203-283 4321 oder 283 2616.

A40 ist jetzt ein Denkmal für Helmut Rahn
"Rahn müsste schießen, Rahn schießt und TOOOR! TOOOR!
TOOOOOOOOR!" Wer kennt nicht die wortgewaltige Radio-Reportage von Herbert Zimmermann aus dem Berner Wankdorf-Stadion. Es war der 4. Juli 1954, als Helmut Rahn, der Boss, das Siegtor beim Endspiel Deutschland gegen Ungarn schoss. Die "Zeit" bezeichnete später diesen Moment als die "eigentliche Gründung der Bundesrepublik."
Helmut Rahn war der wohl berühmteste Anwohner der Autobahn 40, des
Ruhrschnellweges und die Zeugnisse seiner Verbundenheit mit seiner Heimat in Essen-Frohnhausen füllen Bände und schrieben Geschichte(n). Für Helmut Rahn ist die A40 im Bereich von Essen-Frohnhausen jetzt ein 1,4 Kilometer langes Denkmal.

VHS Zertifikatskurs Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung
Wer Grundkenntnisse im Themenbereich Lohn- und Gehaltsabrechnung erwerben oder in diesem Bereich tätig werden möchten, dem bietet ein VHS-Kurs alle Möglichkeiten. Das dafür erforderliche Wissen wird auf der Grundlage aktueller Rechtsverordnungen und anhand zahlreicher Praxisbeispielen vermittelt. Als Teil der Xpert Business Reihe kann in Kombination mit dem Aufbaukurs Lohn- und Gehalt (2) und dem EDV-Kurs Lohn und Gehalt mit DATEV (3) der bundesweit anerkannte Abschluss „Geprüfte Fachkraft (XB) Lohn und Gehalt“ erworben werden.
Der Lehrgang beginnt am 25. Januar und umfasst 52 Unterrichtsstunden, jeweils montags von 18:15 bis 21:30 Uhr im kaufmännischen Berufskolleg, Am Burgplatz (Stadtmitte).
Xpert Business bietet bundesweit anerkannte Prüfungen und Abschlüsse im kaufmännischen Bereich. Seit der Einführung im Jahr 2003 steigen die Prüfungszahlen kontinuierlich.

VHS-Seminare: Berufsbezogenes Englisch
Die Volkshochschule bietet im kommenden Frühjahrssemester vier Kompaktseminare an, die in komprimierter Form (freitags und montags an je zwei Abenden und zusätzlich an zwei Samstagen) Hilfestellungen in berufsbezogenem Englisch vermitteln wollen. Ende Januar beginnt die Reihe mit „Telephoning“, Ende Februar setzt sie sich mit „Caring for Customers“ fort, Mitte April gibt es Tipps zum „Emailing“, ehe sie Anfang Mai mit „Small Talk and Socializing“ endet. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Mütterberatungen finden wieder statt
Die städtischen Mütter- und Elternberatungen in Duisburg, die wegen der Neuen Grippe („Schweinegrippe“) bis auf weiteres ausgefallen sind, werden ab Februar 2010 wieder in allen Stadtteilen zu den bekannten Öffnungszeiten durchgeführt.
Mütterberatungstermine in Duisburg:
53/91 Walsum
Hebammenpraxis: 1. Mittwoch i.M. 9.30 - 11.00 Uhr
Prinzenstraße 5

53/92 Hamborn
Kindergarten
Kiebitzmühlenstr. 21
Du-Marxloh 1.Montag i. M. 9.30 – 10.30 Uhr

53/93 Meiderich
GA Meiderich,
Weißenburger Str.17-19 4.Dienstag i. M. 10.00 - 11.00 Uhr

Schule Erzstraße (Laar) 2. Montag i. M. 9.00 - 11.00 Uhr

53/94 Homberg
Kath. Kindergarten St.Martin
Familien-Zentrum Ehrenstr.40 2.Dienstag i. M. 14.00 - 15.00 Uhr

53/95 Stadtmitte
Rheinhauserstraße 199/
Tor-Einfahrt (Hochfeld) 1. Donnerstag i. M. 10.30 - 11.30 Uhr

Kinder-u.Jugendgesundheitsdienst
Beekstr.48/50 (Eingang Karl-Strack-Platz) 2. u. 4.Mittwoch i.M. 14.00 – 15.00 Uhr

53/96 Rheinhausen
GA Rheinhausen, 1. Mittwoch i. M. 10.00 - 11.00 Uhr
Händelstr.10 3. Dienstag i. M. 14.00 - 15.00 Uhr

53/97 Süd
GA Buchholz, 2. Dienstag i. M. 10.30 – 11.30 Uhr
Sittardsberger Allee 14

Dienstag, 19. Januar 2010 - Historischer Kalender

VHS-Zertifikatskurs Kosten- und Leistungsrechnung
Der Lehrgang Kosten- und Leistungsrechnung der Volkshochschule beginnt am Donnerstag, 28. Januar, und umfasst 48 Unterrichtseinheiten, jeweils donnerstags von 18.15 bis 21.30 Uhr im Kaufmännischen Berufskolleg, Am Burgplatz, in Duisburg-Mitte. Grundkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Am Ende des Kurses kann an einer Prüfung aus der Xpert-Business-Reihe teilgenommen werden. Xpert Business bietet bundesweit anerkannte Prüfungen und Abschlüsse im kaufmännischen Bereich.
Die Kosten- und Leistungsrechnung gehört zusammen mit den anderen Teilbereichen des Finanz- und Rechnungswesens zu den zentralen Kernkompetenzen der Betriebswirtschaftslehre. Ursprünglich vorwiegend kurzfristig ausgerichtet diente die Kostenrechnung primär der Preiskalkulation sowie der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit einzelner Kostenstellen. Aufgrund steigenden Kostendrucks wird sie jedoch zunehmend als Instrument zur Fundierung und Kontrolle von Unternehmensentscheidungen eingesetzt.

UDE: Kooperationsvertrag mit Maschinenbauunternehmen
Energieeffizientere Kunststoffmaschinen

Mit einem Jahresumsatz von rund 50 Mrd. Euro ist die kunststoffverarbeitende Industrie einer der bedeutenden Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Energieaufwendungen betragen nicht selten bis zu fünf Prozent der Herstellungskosten. Hier sind beachtliche
Einsparpotentiale möglich. Die Erhöhung der Energieeffizienz von Kunststoffverarbeitungsmaschinen steht deshalb im Mittelpunkt einer Kooperationsvereinbarung, die am 15. Januar in der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) unterzeichnet wurde.

Fahrt zum Kölner NS-Dokumentationszentrum
Im Gebäude eines ehemaligen Gestapo-Gefängnisses ist das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Köln als städtisches Museum untergebracht. Auch in Duisburg soll im neuen Stadtfenster ein solches Zentrum entstehen. Der Arbeitskreis „NS-Dokumentation und Demokratie“ an der Volkshochschule organisiert für Samstag, 30. Januar, von 9 bis 15 Uhr, eine Fahrt nach Köln. Nähere Informationen dazu gibt es im Fachbereich politische Bildung unter Telefon (0203) 283-3698.

Frankreich in der Stadtbibliothek
Vom 22. bis 31. Januar wird die Französische Woche in Duisburg gefeiert. Die Stadtbibliothek stellt in diesem Zusammenhang gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft und dem Verein für Literatur und Kunst einen Katalog zur französischen Literatur vor. Unter dem Titel „Vive la littératur! Französische Literatur in deutscher Übersetzung“ porträtiert die Sammlung eine Auswahl der bedeutendsten französischen Schriftsteller und Schriftstellerinnen vom 15. bis zum 21. Jahrhundert, die mit ihren Werken sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart zu den Schätzen der Weltliteratur gerechnet werden können. Informationen zum Leben und literarischen Schaffen der einzelnen Autoren bieten den Einstieg in die französische Literatur und laden zum Weiterlesen ein.
Der Katalog ist an der Erstinformation in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße gegen eine Schutzgebühr von zwei Euro erhältlich.

Betreuungsquote für unter Dreijährige in vielen ostdeutschen Kommunen
über 50% - in Westdeutschland zwischen 5% und 15%

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) nehmen in ostdeutschen Kommunen
nach wie vor deutlich mehr Eltern Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Anspruch als im Westen Deutschlands: Am 1. März 2009 lag die Betreuungsquote, das heißt der Anteil der unter Dreijährigen in Kindertagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe, in mehr als jeder zweiten kreisfreien Stadt (12 von 22) und in annähernd jedem dritten Landkreis (19 von 64) im Osten Deutschlands, bei mindestens 50%.
In Westdeutschland dagegen lag die Betreuungsquote überwiegend zwischen 5% und 15% (in 202 der 326 Kreise). In Berlin betrug die Quote 41,5%.
Die höchsten Betreuungsquoten gab es am 1. März 2009 in drei Landkreisen
in Sachsen-Anhalt: Der Kreis Jerichower-Land hatte die bundesweit höchste Betreuungsquote (61,8%), gefolgt vom Salzlandkreis (59,6%) und dem Landkreis Börde (57,7%). Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland, in dem alle Landkreise und kreisfreien Städte eine Betreuungsquote von mindestens 50% aufweisen.
 Hier besteht bereits ab Geburt ein Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung. Bundesweit besteht ein Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung ab Vollendung des dritten Lebensjahres; mit Beginn des Kindergartenjahrs 2013/2014 wird dieser Rechtsanspruch ab Vollendung des ersten Lebensjahres gelten.
Die niedrigsten Betreuungsquoten für Kinder unter drei Jahren finden sich in den niedersächsischen Landkreisen Aurich (5,8%), Cloppenburg (5,3%) und Leer (3,6%).

Immer weniger Erwerbstätige in der Landwirtschaft
Die Zahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei in Deutschland ist seit 1998 um 15,6% zurückgegangen. Damit ging eine zunehmende Spezialisierung der landwirtschaftlichen Betriebe und eine Abnahme der Zahl der
Erwerbstätigen in bäuerlichen Familienbetrieben einher. Dies teilte das
Statistische Bundesamt  anlässlich der Internationalen Grünen Woche auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus 2008 mit.
Im Jahr 2008 arbeiteten rund 817 000 Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren hauptberuflich in der "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" (primärer Sektor). Das waren 150 000 Personen oder 15,6% weniger als zehn Jahre zuvor, wobei sich der Rückgang seit 1998 wesentlich auf die Jahre bis einschließlich 2004 konzentrierte. Zuletzt waren etwa zwei Drittel (68,0%) der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft Männer. Der Frauenanteil ging seit 1998 von 37,1% auf 32,0% zurück. Zusätzlich übten
im Jahr 2008 rund 25 000 Personen eine landwirtschaftliche Tätigkeit ergänzend zu einer Haupterwerbstätigkeit außerhalb der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei aus.

Bei tieferer wirtschaftsfachlicher Betrachtung der einzelnen Bereiche dieses Sektors verlief der Beschäftigungsabbau seit 1998 keineswegs gleichförmig. In der Fischerei und Fischzucht gab es mit 17,6% leicht überdurchschnittliche und in der Forstwirtschaft mit 13,3% leicht unterdurchschnittliche Rückgänge der Zahl der Erwerbstätigen. Im Pflanzenbau (+ 1,8%), im Bereich landwirtschaftlicher und gärtnerischer Dienstleistungen (+ 7,9%), besonders aber bei der Tierhaltung (+ 47,1%) stieg die Beschäftigung teilweise sogar recht kräftig an. Der deutlichste Rückgang vollzog sich im Bereich der "Gemischten Landwirtschaft" (2008: 293 000 Erwerbstätige). Gegenüber 1998 ging die Beschäftigtenzahl hier um 189 000 oder 39,2% zurück.
Der im Beobachtungszeitraum ausgeprägte Rückgang der Beschäftigung gerade in der "Gemischten Landwirtschaft" erklärt sich durch nachhaltige Veränderungen bei den wirtschaftsfachlichen Schwerpunkten der tätigen Betriebe. So ist seit geraumer Zeit eine Entwicklung weg von gemischt landwirtschaftlichen Betrieben hin zu spezialisierten Betrieben, die zum Beispiel ausschließlich Tierhaltung oder Pflanzenbau betreiben, zu registrieren.
Der Rückgang der Erwerbstätigkeit von 1998 auf 2008 betraf im Wesentlichen landwirtschaftliche Kleinst- beziehungsweise bäuerliche Familienbetriebe. So ging die Zahl der Selbstständigen ohne Beschäftigte (- 45 000 beziehungsweise - 21,8%) überdurchschnittlich zurück. Bei den Arbeitnehmern war der Rückgang weniger deutlich ausgeprägt (- 61 000 oder - 11,9%). Bei Selbstständigen mit Beschäftigten kam es sogar zu einer leichten Zunahme (+ 4 000 oder + 4,0%).
Eine Besonderheit der "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" und der dort noch häufig anzutreffenden Familienbetriebe ist die vergleichsweise hohe Zahl Mithelfender Familienangehöriger. Im Jahr 2008 waren 99 000 Personen oder 12,1% aller Erwerbstätigen in diesem Bereich als Mithelfende beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 1998, in dem 147 000 Personen (oder 15,2%) als Mithelfende Familienangehörige in der "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" tätig waren, ist dies ein Rückgang um
32,6% - ein weiterer Beleg für den Strukturwandel in landwirtschaftlichen Betrieben.

Montag, 18. Januar 2010 - Historischer Kalender

Schornsteinfeger im Rathaus

Glück und Erfolg wünschte die sechsköpfige Schornsteinfeger-Delegation des Stadtkreises Duisburg, dem 28 Bezirksschornsteinfeger angeschlossen sind, Oberbürgermeister Adolf Sauerland zum Neuen Jahr und zur weiteren Amtszeit. Foto Manfred Schneider

Forum Duisburg -Veranstaltungen im Februar

13. Februar 2010 Samstag vor dem Valentinstag, ganztägig
Zum Valentinstag bietet das Forum Duisburg seinen Kunden die Möglichkeit, sich mit ‚herzlichen’ Motiven fotografieren zu lassen. Ausdrucke der Bilder können direkt mitgenommen werden. Für musikalische Untermalung sorgen Mitglieder der Duisburger Philharmonie.
26. und 27. Februar 2010 Duisburger Tanztage im Forum Duisburg
Die 21. Duisburger Tanztage finden statt vom 4. bis zum 21.März 2010.
Im Forum Duisburg sind am 26. und 27. Februar mehrere Auftritte von Teilnehmern der Duisburger Tanztage zu sehen. Die Palette der Darbietungen reicht von Show- und Musicaltanz über Hip-Hop zu Streetdance und anderen modernen Tanzstilen.
Es finden verschiedene Workshops zum Thema Tanzen statt. Details zum Programm sind demnächst unter www.forumduisburg.de zu finden.
Die Duisburger Tanztage sind mit über 4500 Tänzerinnen und Tänzern das größte Amateurtanzfestival in Deutschland. Sie bieten Nicht-Profis aller Stile und Altersklassen eine Bühne. Zwischen Hip-Hop und Show, Modern Dance und Folklore ist bei den Duisburger Tanztagen so ziemlich jede tänzerische Form zu sehen. Hier finden Einsteiger ebenso ihr Publikum wie routinierte Formationen.

Berufskolleg Mitte in Neudorf: Die ersten Bagger sind angerückt - Die Firma Goldbeck realisiert eines der bundesweit größten PPP-Bildungsprojekte

Am 28 September 2009 hatte der Rat der Stadt Duisburg in einer nicht öffentlichen Sitzung mit 42 Ja-Stimmen das PPP-Projekt (Beschaffungsvariante Public Private Partnership) Berufskolleg Mitte auf den Weg gebracht. Die, die nicht zustimmten hatten entweder Bedenken gegen den Standort an sich oder wegen der Finanzierung und hier speziell zum nicht allzu häufigem PPP-Projekt. Nun wird mit dem Anrücken der ersten Bagger die Bauphase eingeläutet.

Durchschnittlich werden über den Tag verteilt - 08:00 Uhr bis 21:0 Uhr - mit einem Schülerstrom von 2600 Schülern gerechnet. Insgesamt stehen diesen und den Lehrern 450 Stellplätze zur Verfügung. Inwieweit der ÖPNV (DVG) noch weiter verstärkt Angebote machen kann und wie die zentrale Anlaufstelle Lutherplatz ausgebaut werden können "darüber muss noch gesprochen werden", erklärte IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde.
"Die Bauzeit auf der 55 000 Quadratmeter großen Fläche wird 23 Monate betragen. Die Fertiggstellung erfolgt am 1. September 2011", versicherte Dr. Andreas Iding, Prokurist der Goldbeck Public Partner GmbH. Und: "Die Bruttoinvestition liegt bei rund 74 Millionen Euro, die Bauinvestition wird 48 Millionen Euro betragen. Die planbare Größe einer solchen Finanzierung liegt bei 25 Jahren und muss durch Bauinvestition sowie den Betriebskosten und der Anzinsung auf einen Stichtag gerechnet werden. Diese Summe beträgt 7,1 Millionen Euro im Jahr. Fotos Hans-Willi Bütefür

Sonntag, 17. Januar 2010 - Historischer Kalender

Nur noch wenige Plätze frei: IT.NRW bietet kostenfreie
Ausbildung zum Programmierer

Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder
Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist kostenlos, es wird ein Entgelt in Höhe von rund 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
. PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
. PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
. PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server.Für die kommenden Lehrgänge ab dem 1.3.2010 stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere
Informationen erhalten Interessenten im Internet http://www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html) oder telefonisch  (0211 9449-3490).

Informationsveranstaltung zu kaufmännischen Abschlüssen bei der VHS
Die VHS Duisburg lädt am Montag, 18. Januar zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung über ihr Xpert Business Kurs- und Zertifikatssystem ein. Xpert Business bietet bundesweit anerkannte Prüfungen und Abschlüsse im kaufmännischen Bereich, so zum Beispiel „Geprüfte Fachkraft Finanzbuchführung“, „Geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt“ oder „Finanzbuchhalter und Finanzbuchhalterin“.

Seit der Einführung des Xpert Business Systems 2003 steigen die Prüfungszahlen kontinuierlich. Nachdem 2008 bundesweit eine sprunghafte Steigerung um 22,5 Prozent brachte, stiegen die Prüfungszahlen 2009 bundesweit noch einmal um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies liegt auch an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems. So erkennt das Management-Zentrum Villingen in Baden-Württemberg sogar bestimmte Kurse aus dem Xpert Business System als Zugangsvoraussetzung für Betriebs- und Fachwirtstudiengänge an.

Was passiert in einer Psychotherapie?
Ein Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 9. Februar, um 18 Uhr auf der Königstraße 47 liefert eine „Landkarte“ für das große, schwer überschaubare Gebiet der Psychotherapie. Sie kann als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen. Die anschließende Diskussion lässt Raum für offene Fragen.

Kraft tanken - Lebensenergien wecken
Ein Wohlfühlwochenende mit dem „Bochumer Gesundheitstraining“

Der Workshop am Samstag, 6. Februar, von 10 bis 16.15 Uhr und am Sonntag, 7. Februar, von 10 bis 13 Uhr im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz ist in erster Linie als Entspannungs- und Wohlfühlwochenende gedacht. Mit Hilfe von Übungen aus dem „Bochumer Gesundheitstraining“ soll etwas für das eigene Wohlbefinden getan werden. Durch Entspannungsübungen, Phantasiereisen, Bewegungs- und Atemübungen vergisst man die Hektik des Alltags und kann wieder Kraft auftanken.

Samstag, 16. Januar 2010 - Historischer Kalender

Erhebung von Kita-Beiträgen für Geschwisterkinder:
Stellungnahme der Stadt Duisburg zur Entscheidung des OVG Münster
Die Stadt Duisburg vertritt die Auffassung, dass der im Grundgesetz verankerte Schutz von Ehe und Familie Vorrang vor den Bestimmungen der Gemeindeordnung hat. Deswegen ist die Stadt davon ausgegangen, dass sie den im Kinderbildungsgesetz verankerten Ermessensspielraum bei der Erhebung von Kita-Beiträgen für Geschwisterkinder zu Recht genutzt hat.
Leider ist sowohl das Verwaltungsgericht Düsseldorf als auch das Oberverwaltungsgericht Münster in Eilentscheidungen der Rechtsauffassung der Stadt Duisburg nicht gefolgt. Zwar ist die Klage noch in erster Instanz durch das Verwaltungsgericht in Düsseldorf zu entscheiden, eine Vollziehung der Anordnung der Bezirksregierung lässt sich jedoch zunächst nicht mehr abwenden. Vollzieht die Stadt Duisburg die Erhebung der Beiträge nicht selbst, wird die Bezirksregierung dies im Wege der Ersatzvornahme für die Stadt tun. Die Verwaltung wird die Eilentscheidung der Politik vorlegen.

Erdbeben in Haiti:
Kindernothilfe Duisburg und Forum Duisburg rufen zu Spenden auf
Die Kindernothilfe Duisburg sammelt im Forum Duisburg Spenden für Soforthilfemaßnahmen für die Erdbebenopfer in Haiti.
Ab Samstag steht eine Spendenbox im Erdgeschoss des Einkaufszentrums. Natürlich sind auch Spenden per Überweisung an die Kindernothilfe möglich.
Spendenkonto 45 45 40
BLZ: 350 601 90
Bank: KD-Bank eG
Stichwort: Z57372, Erdbeben Haiti
Kooperationspartner der Kindernothilfe vor Ort sind die Heilsarmee sowie ein medizinisches Notfallteam von humedica.

Erdbebens auf Haiti: Deutsche Rote Kreuz dringend zu Spenden auf!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Hilfseinsatz für die
Erdbebenopfer unterstützen, indem Sie den Spendenaufruf des DRK auf Ihrer
Webseite platzieren:
DRK-Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: "Haiti"
http://www.DRK.de/onlinespende
Gern können Sie auch auf die Spendenhotline des Deutschen Roten Kreuzes
hinweisen: Mit jedem Anruf unter der Nummer 0900 100 2005 können 5 Euro für
die Rotkreuzhilfe im Erdgebengebiet gespendet werden. Eine schnelle und
unbürokratische Hilfe.

So helfen die Spenden:
30 Euro sichern die medizinische Erstversorgung von 30 Personen.
60 Euro kosten Grundnahrungsmittel, die einer Familie für 3 Wochen das Überleben sichern.
100 Euro kostet durchschnittlich die chirurgische Versorgung einer verletzten Person.
Optimale Bewerbung

Am Donnerstag, den 21. Januar 2010, werden von 14:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg Bewerbungsunterlagen besprochen und optimiert.
In Einzelgesprächen mit einem Berater/einer Beraterin des Teams akademische Berufe haben interessierte die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen von Gestaltung und Inhalt ihrer Bewerbungsmappe auseinander zu setzen. Dieser Check der Unterlagen hilft, die Bewerbung individuell auf das jeweilige Unternehmen auszurichten.
Angesprochen sind Endsemester und Absolventen aller Fachrichtungen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 15. Januar 2010 - Historischer Kalender

"Verlacht, verboten, gefeiert - Geschichte des Frauenfußballs"
Die "Doku"-Ausstellung, die derzeit zu den gewohnten Öffnungszeiten im Foyer der Volkshochschule in der Duisburger Innenstadt zu sehen ist. Sie wurde von Eduard Hoffmann und Jürgen Nendza zusammengestellt. Viele historische Fotos, Zeitungsausschnitte, andere Zeitdokumente sowie erläuternde Texte zeigen die Entwicklung des Sports von seinen Anfangstagen (etwa um die Jahrhundertwende) bis heute. Die Ausstellung ist schon ein echter Hingucker; was aber nicht nur an den abgelichteten Damen liegt. Frauenfußball ist derzeit sowohl in Duisburg wie auch auf Bundesebene wesentlich erfolgreicher als der Herrenfußball. Da ist es schon an der Zeit, diese Sportart aus dem Schattendasein zu befreien. KaMa

Innenhafenführung
Der Innenhafen direkt hinter dem Duisburger Rathaus gelegen, war jahrelang eine ungenutzte, trostlose Speichermeile, bis er Anfang der 90er Jahre stadtplanerisch völlig umgewandelt wurde. Stararchitekt Lord Norman Foster konzipierte eine vom Wasser geprägte Büro- und Freizeitmeile, die heute zu den beliebtesten Besuchermagneten der Region gehört. Hunderttausende drängen jährlich im Sommer zum Innenhafen, wenn der Startschuss zur Drachenboot-Funregatta fällt. Ein Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde beweist: Sie ist die größte Regatta dieser Art weltweit.
Auch bei Kindern ist der Innenhafen äußert beliebt. Unter anderem auch, weil sich an seinem Ufer das LEGOLAND Discovery Centre befindet. Stadtführer Thorsten Fischer berichtet kompetent und anekdotenreich über historische Fakten und aktuelle Entwicklungen des Innenhafens.
Die nächste Führung findet am Sonntag 17. Januar statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz). Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten," berichtet die Duisburg Marketing Gesellschaft. KaMa

Vier Studierende der Bachelor-Studiengänge ?Arbeitsmarktmanagement und Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement haben am heutigen Mittwoch ihre erste Praxisphase in der Agentur für Arbeit Duisburg begonnen. Noch müssen sie sich orientieren, Namen lernen und Räume finden, doch schon ab Morgen sitzen sie neben Sachbearbeitern und Arbeitsvermittlern der Agentur für Arbeit Duisburg und erleben vor Ort, wie die Theorie der ersten Monate ihres Studiums in die Praxis umgesetzt wird.
Drei junge Frauen und ein Mann haben im September an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Mannheim ein Bachelor - Studium begonnen. Die Studienfächer haben ihre Schwerpunkte im Rechtskreis SGB III (Arbeitsmarktmanagement) oder SGB II (Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement). Neben Theoriephasen an der Hochschule gibt es immer wieder ausgedehnte Praxisphasen in der Arbeitsagentur. Nach drei Jahren endet das Studium, das übrigens keine Studiengebühr kostet, sondern für das man schon entlohnt wird, mit dem Bachelor-Abschluss.
Gegenwärtig laufen die Auswahlverfahren für den nächsten Einstellungstermin. Wer sich für das Studium, aber auch für die Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsförderung interessiert, der kann sich telefonisch bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Telefonnummer 0203 302 1298 informieren, " berichtet die lokale Agentur für Arbeit. KaMa

„Mit mehr Energie in die Zukunft!“
Frauenbüro veröffentlicht wertvolle Tipps und Tricks für eine lebenswertere Umwelt und für mehr Kraft und Energie im Alltag

Rechtzeitig zum neuen Jahr hat das Frauenbüro eine anschaulich und übersichtlich gestaltete Broschüre mit dem Titel „Mit mehr Energie in die Zukunft!“ erstellt. Anlass ist die von der Stadt Duisburg unterzeichnete EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene, die unter der Perspektive der Geschlechtergerechtigkeit unter anderem den Bereichen Gesundheit - Ernährung – Bewegung und dem Umweltschutz einen hohen Stellenwert beimisst. Vor diesem Hintergrund hat das Frauenbüro das ehrgeizige Projekt „Mit mehr Energie in die Zukunft!“ mit Unterstützung des Umweltministeriums NRW konzipiert, Beiträge bei Fachleuten aus Wissenschaft und Alltagspraxis in Auftrag gegeben sowie eine Befragung durchgeführt und ausgewertet.
„Diese Veröffentlichung soll durchaus als Neujahrsgeschenk des Frauenbüros der Stadt Duisburg an die gesamte Bevölkerung verstanden werden,“ so die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer. „Denn Eines ist sicher: Auch wer nur einen Teil unserer dort veröffentlichten Tipps und Tricks anwendet, wird mit mehr Kraft den Alltag bewältigen und mit mehr Energie in die Zukunft durchstarten können. “
Wie dies erreicht werden kann, bringt der Diplom-Sportwissenschaftler und Geschäftsführer des ARZD (Zentrum für Prävention, Rehabilitation & Ergotherapie Duisburg), Ralf Kalinowski, auf den Punkt: „Wer will nicht mehr Energie im Alltag zur Verfügung haben, für die täglichen Aufgaben im Job, in der Familie und in der Freizeit? Wer möchte nicht kraftvoll und gesund sein, um das Leben bewusst und in vollen Zügen genießen? Jede und jeder ist in der Lage, die eigene Kraft und Energie gezielt zu verbessern!“ Dafür hat er einen Katalog von Handlungsstrategien entwickelt, die als übersichtliche Schaubilder und als „10 Tipps für mehr Energie im Leben“ in der Broschüre präsentiert werden.

Das Thema „Mehr Kraft und Energie im Alltag“ wird in der Broschüre auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht aufgegriffen und ein Katalog von „Empfehlungen für eine gesunde Ernährung“ vermittelt kurz und knapp die wichtigsten Grundsätze. „Gerade für Frauen ist diese Übersicht wichtig; denn mit dieser Broschüre wollen wir auch dem Diätenwahnsinn entgegenwirken,“ so Doris Freer. Dabei wird sie von Ingrid Köth-Jahr, der Gleichstellungsbeauftragten des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MUNLV) unterstützt, die im Rahmen einer Fachtagung unterschiedliche Analysen zum Thema der Notwendigkeit der Geschlechterdifferenzierung im Bereich der Ernährung vorgestellt hat, die im Internet veröffentlicht sind, und die zur Broschüre mit einer Übersicht weiterer wichtiger Internet-Links beigetragen hat.
Der Begriff „Energie“ im Titel der Broschüre ist doppeldeutig gemeint. So werden in der Broschüre gleichfalls wertvolle „Tipps für eine lebenswertere Umwelt“ veröffentlicht, die übersichtlich nach Stichworten gegliedert sind. „Energieeinsparung im Umweltschutz ist vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen nötiger denn je. Daher haben die Frauen vom Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 das Frauenbüro gern bei einer Befragung zum Thema Energieeinsparung und Klimaschutz unterstützt,“ so Christina Becker, eine der Sprecherinnen des Duisburger Frauennetzwerks Agenda 21, „und wir begrüßen es sehr, dass die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“
Doris Benedict, auch Sprecherin des Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21 ergänzt: “Wir beschäftigen uns als Arbeitskreis des Frauenbüros schon etliche Jahr mit dem Thema „Frauen und Umweltschutz“. Und wir Frauen sind gern bereit, unser eigenes Wissen an andere weiterzugeben. Dies tun wir mit dieser Broschüre. Denn wir dürfen nie vergessen, worum es eigentlich beim Klimaschutz geht: Letztlich geht es um den Erhalt der Schöpfung.“
Alle Ergebnisse werden mit der kostenlos erhältlichen Broschüre „Mit mehr Energie in die Zukunft!“ einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Broschüre ist in allen Bezirksämtern sowie im Rathaus am Burgplatz erhältlich. Im Internet steht sie als pdf-Datei zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es beim Frauenbüro unter www.duisburg.de/frauenbuero oder telefonisch unter 0203/283-3316.

(v.l.) Doris Benedict, Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21, Doris Freer, Frauenbeauftragte, Ralf Kalinowski, Diplom-Sportwissenschaftler, Christina Becker, Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21, und Ingrid Köth-Jahr, Gleichstellungsbeauftragte des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MUNLV) mit der neuen Broschüre.

Qualität wird groß geschrieben:
Feierliche Zertifikatsübergabe für qualifizierte Tagesmütter und -väter sowie Betreuungskräfte an Offenen Ganztagsschulen

Seit 2007 bietet die Volkshochschule die 160-stündige Qualifizierung für Tagesmütter und -väter an, die der Gesetzgeber seit 2008 für die Erteilung der Pflegeerlaubnis voraussetzt. Über 900 qualifizierte Kräfte werden bis 2013 allein in Duisburg für die Betreuung unter Dreijähriger benötigt, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Seit Kurzem ist dieser Bedarf um weitere 15 Tagesmütter und einen Tagesvater geringer geworden. In einer feierlichen Stunde konnte Dr. Gerd Jahn, Leiter der VHS, gemeinsam mit Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes, nach erfolgreichem Abschluss die Zertifikate des Bundesverbandes für Kindertagespflege überreichen.

Zudem nahmen 19 Betreuungskräfte an Offenen Ganztagsschulen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang. „Gerade vor dem Hintergrund des großen Bedarfs ist für uns selbstverständlich auch die Qualifizierung der Betreuungskräfte an Offenen Ganztagsschulen ein großes Anliegen und somit wichtiger Bestandteil unseres regelmäßigen Angebots,“ so Dr. Jahn. „Um die Qualitätsentwicklung in den offenen Ganztagsschulen voranzutreiben und sicher zu stellen, hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW mit den Bildungsträgern Standards vereinbart, denen unser Kursangebot entspricht.“
„Wir sind froh“, so Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, „neben anderen Weiterbildungsträgern mit der VHS einen weiteren kompetenten Partner gefunden zu haben.“
Die nächsten Kurse beginnen in Kürze, einige wenige Plätze sind noch frei.
Interessierte können sich zwecks Beratung – auch zu Fördermöglichkeiten - und Anmeldung mit Uschi Pavelescu unter Telefon (0203) 283-3678 in Verbindung setzen.

Winterprogramm für Kinder in den Stadtbibliotheken
Der Januar in den Duisburger Stadtbibliotheken lädt wieder zu einem vielfältigen Kinderprogramm ein. Dazu gehören Vorlesespaß, Bastel- und Malaktionen sowie Bilderbuchkino für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren. Das aktuelle Januarprogramm, das sich passend zur kalten Winterzeit mit vielen Schneegeschichten präsentiert, liegt in allen Zweigstellen und der Zentralbibliothek zur Mitnahme aus. Alle Veranstaltungstermine des Kinderprogramms stehen auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Anmeldungen sind deshalb in den jeweiligen Bibliotheken erforderlich. Eintritt wird nicht erhoben. Ein gültiger Bibliotheksausweis wird vorausgesetzt.

In englischer Sprache: Duisburgs Geschichte im Stadtmuseum
Die große Ausstellung zur Stadtgeschichte Duisburgs wurde vor zwei Jahren eröffnet, seither bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum auch fremdsprachige Führungen an. Am kommenden Sonntag, 17. Januar, um 15 Uhr führt Frank Switala unter dem Motto „A new look upon an old town“ durch die außergewöhnliche Präsentation.

Nach der Rallye Paris – Dakar
Mit Nordwest-Afrika nach dem Spektakel der Wüsten-Rallye „Dakar“ 2007 beschäftigt sich der Dokumentar-Film „7915 KM“ von Nikolaus Geyrhalter, der im Rahmen der Französischen Woche am Samstag, 23. Januar, um 16 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule am Flachsmarkt 15 am Innenhafen gezeigt wird. Jessica Manstetten von der duisburger filmwoche moderiert nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Wüsten-Fan Dietrich Rühl, dem Marokko-Experten Mohamed Saidi und angefragten Gästen aus Mauretanien, Mali und dem Senegal.
Der Film folgt dem Rallye-Spektakel der „Dakar“ 2007 und begegnet in Marokko, West-Sahara, Mauretanien, Mali und dem Senegal der vielfältigen Gegenwart Afrikas. „7915 KM“ macht die Distanz deutlich, die durch politische und wirtschaftliche Verhältnisse, aber auch die gegenseitigen Vorstellungen und Vorurteile zwischen Europa und Afrika geschaffen wird. Und er macht die Nähe spürbar, die sich in den Erzählungen über den Alltag, die Arbeit, Sorgen und Hoffnungen auftut. Französisch als Amts- oder Handels- und Bildungssprache ist vielfach in den O-Tönen gegenwärtig. Ansonsten gibt es englische Untertitel in diesem fesselnden Film (A 2009, Farbe, 106 Minuten), der in Zusammenarbeit mit der Deutsch-französischen Gesellschaft Duisburg e.V. gezeigt wird.

Donnerstag, 14. Januar 2010 - Historischer Kalender

Lebensgefährliche Dachlasten: Appell an Lkw-Fahrer
Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen appelliert an alle Lkw-Fahrer, die Planen und Verdecke ihrer Fahrzeuge vor jeder Fahrt von Eis und Schnee zu befreien. Denn die Dachlasten können Unfälle verursachen, wenn sie beim Bremsen, Beschleunigen oder in Kurven vom Lkw rutschen. Besonders gefährlich wird es, wenn Regen- oder Tauwasser über Nacht gefriert.
"Dabei können lebensgefährliche Geschosse entstehen. Im schlimmsten
Fall fliegen die bis zu 100 Kilogramm schweren Eisplatten anderen Autofahrern in die Windschutzscheibe", warnte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz. Auch um die Sicherheit seiner Mitarbeiter sei der Landesbetrieb besorgt, so Pudenz weiter. Mit dem Appell will Straßen.NRW seine 2100 Straßenwärter schützen, die Tag für Tag auf den Autobahnen, Landes- und Bundesstraßen arbeiten.

Seminar zur Frage "Studienausstieg - Was nun?"  im BIZ
Am 4. Februar 2010 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg ein Seminar zur Frage "Studienausstieg - Was nun?" statt. Der Workshop will Impulse zu einem Neuanfang geben. Es werden mögliche berufliche Alternativen skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur vorgestellt. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende aller Fakultäten der Hochschule unter 25 Jahre, die über einen Ausstieg aus ihrem Studium nachdenken. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung per E-Mail ist bis zum 1. Februar 2010 erforderlich (duisburg.mitte-team271@arbeitsagentur.de). Die Teilnahme ist kostenlos.

VHS: Online zur Behörde – ein Wegweiser
Im Rahmen ihres EDV-Angebots im Frühjahrssemester bietet die Volkshochschule erstmals einen Wegweiser durch Online-Portale der Behörden an. Auch auf die sich immer weiter ausbreitenden sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook wird eingegangen, denn auch hier werden unter anderem Informationen der Behörden verbreitet. Ab 26. Januar können sich Interessierte vier Mal dienstags von 18 bis 20.30 Uhr in die Welt der Online-Behörde begeben. Der Kurs findet in der VHS auf der Königstraße 47 statt.
Viele nutzen das Internet zum Einkauf, zum Buchen von Reisen und Hotels – nur wenige wissen, dass sich über Online-Portale der Behörden ebenfalls Zeit sparen lässt. Etwa 70 Prozent aller Ämter stellen ihre Dienste auf Bürgerportalen zur Verfügung. Hinter dem Begriff „eGovernment“ verbirgt sich die Möglichkeit, Verwaltungsleistungen vom heimischen Computer aus in Anspruch zu nehmen. Informationen und Dienstleistungen der Behörden sind rund um die Uhr erreichbar, zeitaufwändige Wege entfallen.
Beginn der neuen „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg
Die nächsten „Aqua-Fitness-Kurse“ im Kombibad Homberg starten in Kürze. Während für den Donnerstagskurs bereits alle Plätze vergeben sind, können für den am 16. Januar beginnenden Samstagskurs noch Buchungen direkt im Bad vorgenommen werden. Die in zehn aufeinanderfolgenden Wochen stattfindenden Kurseinheiten werden immer von 9.30 bis 10.15 Uhr durchgeführt und kosten insgesamt 50 Euro pro Person.
„Mondscheinsauna“ im Rhein-Ruhr-Bad

Die „Mondscheinsauna“ steht am Freitag, 15. Januar, wieder auf dem Programm des Rhein-Ruhr-Bads. Bis 1 Uhr nachts haben Nachtschwärmer dann die Möglichkeit, die Saunalandschaft des Bads zu genießen. Letzter Einlass ist an diesem Abend um 23 Uhr.
Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der Finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.

„Wohnen am Böningerpark“: Bezirksvertretung Mitte informiert über den Bebauungsplan Nr. 1080 - Dellviertel
Am Donnerstag, 21. Januar, findet um 18 Uhr in der Aula der Gesamtschule Globus am Dellplatz auf der Gottfried-Könzgen-Straße 3 in Duisburg-Mitte ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte über den Bebauungsplan 1080 - Dellviertel informiert.
Der Plan trägt die Zusatzbezeichnung „Wohnen am Böningerpark“ und bezieht sich auf einen Bereich zwischen Friedenstraße, Johanniterstraße, Böningerpark und Musfeldstraße. Ziel ist es, eine hochwertige Wohnbebauung in unmittelbarer Parklage planungsrechtlich festzusetzen. Einzelhandel soll hierbei ausgeschlossen werden. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Entwurf kann vom 18. bis zum 20. Januar im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417, Sonnenwall 73-75, jeweils 8 bis 16 Uhr, im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Mittwoch, 13. Januar 2010 - Historischer Kalender

7,6 Prozent der Schüler/innen in NRW besuchen eine Privatschule
164 112 Schülerinnen und Schüler und damit 7,6 Prozent der gesamten Schülerschaft an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr private Ersatzschulen. Somit ist die Schülerzahl der privaten Ersatzschulen - im Gegensatz zur gesamten Schülerzahl in NRW (-1,4 Prozent) - gegenüber dem Schuljahr 2008/09 um 0,6 Prozent angestiegen.
Derzeit lernen 16,4 Prozent der insgesamt 596 672 Gymnasiast(inn)en an einer privaten Ersatzschule. An den Realschulen (316 411 Schülerinnen und Schüler) liegt der Anteil der Privatschüler/innen bei 7,3 Prozent, an den Gesamtschulen (234 958) bei 3,9 Prozent. Die Freien Waldorfschulen, die sich alle in privater Trägerschaft befinden, unterrichten 18 218 Schüler/innen.
Wie die Statistiker mitteilen, handelt es sich bei den hier betrachteten privaten Ersatzschulen um staatlich genehmigte Schulen in freier Trägerschaft (z. B. evangelische oder katholische Träger; Freie Waldorfschulen), die als verfassungsgemäßer Ersatz für öffentliche Schulen grundsätzlich die gleichen Unterrichtsinhalte bieten und in der Regel
staatliche Prüfungen abnehmen - die sog. privaten Ergänzungsschulen werden im Gegensatz dazu nicht von der amtlichen Statistik erfasst. (IT.NRW)

Deutschland erlebte 2009 stärkste Rezession der Nachkriegszeit
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Mit - 5,0% war der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Der wirtschaftliche Einbruch fand hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008/2009 statt. Im Jahresverlauf zeichnete sich eine leichte Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf dem neuen, niedrigen Niveau ab. Im Jahr 2008 war das BIP noch leicht um 1,3%, in 2007 um 2,5% und 2006 sogar um 3,2% gestiegen.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr (in Prozent):
1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005
+ 2,0% + 3,2% + 1,2% + 0,0% - 0,2% + 1,2% + 0,8%
2006 2007 2008 2009
+ 3,2% + 2,5% + 1,3% - 5,0%

Bemerkenswert im Jahr 2009 war, dass sowohl die Exporte als auch die Ausrüstungsinvestitionen stark einbrachen. Der Außenhandel, der in früheren Jahren ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft war, bremste 2009 die wirtschaftliche Entwicklung. Während die Exporte preisbereinigt um 14,7% sanken, betrug der Rückgang bei den Importen nur 8,9%. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - hatte somit wie schon im Jahr 2008 einen negativen Wachstumsbeitrag zum BIP. Mit - 3,4 Prozentpunkten fiel er 2009 allerdings deutlich stärker aus als 2008 (- 0,3 Prozentpunkte). In Ausrüstungen wurde insgesamt um
ein Fünftel weniger investiert als noch in 2008 (- 20,0%). Die Investitionen in Bauten waren lediglich um 0,7% niedriger als im Vorjahr. Die einzigen positiven Impulse kamen 2009 von den Konsumausgaben: Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 0,4%, die staatlichen sogar deutlich um 2,7% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2009 von 40,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, das waren 37 000 Personen oder 0,1% weniger als ein Jahr zuvor.
Der Staatssektor wies im Jahr 2009 nach noch vorläufigen Berechnungen ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 77,2 Milliarden Euro auf. Gemessen am BIP in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus eine Defizitquote von 3,2%. Nach ausgeglichenem Haushalt im Jahr 2008 wurde der im Maastricht-Vertrag genannte Referenzwert von 3% des BIP damit im Jahr 2009 erstmals seit vier Jahren überschritten.

IHKs stellen Gründerreport Ruhr 2009 vor
Plus von 22.000 Unternehmen seit 2005 – Im Ruhrgebiet immer mehr Dienstleister.

Die Ruhrwirtschaft wächst. Doch Klima für neue Betriebe ist noch zu verbessern. Das zeigt der dritte Gründerreport der Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet. Die Zahl der Unternehmen in den IHK-Bezirken Duisburg bis Hagen stieg innerhalb von knapp fünf Jahren um rund 22.000 Betriebe – auf über 260.000 IHK-zugehörige Unternehmen (+ 9,3 %). Mehr als die Hälfte (57 %) sind Dienstleister, so der Report, der am Dienstag, 12. Januar, bei der federführenden Niederrheinischen IHK in Duisburg vorgestellt wurde. Doch es gibt auch Kritik: Das Gründungsklima müsse freundlicher werden.
Innerhalb des untersuchten Zeitraums 2005 bis Mitte 2009 verlief die Gründungsdynamik unterschiedlich – korrespondierend mit der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt. Duisburgs IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „In schwierigen Zeiten wird eher gegründet, meist dann, wenn der Arbeitsplatz bedroht oder verloren gegangen ist. Das zeigte sich auch für das erste Halbjahr 2009.“ Die Zahl der Gründungen im Ruhrgebiet nahm in diesem Zeitraum leicht zu (+ 1,7 %).

Eine unterschiedliche Entwicklung zeigt sich auch beim Unternehmensbestand innerhalb der Region. So stieg die Zahl der Betriebe in den IHK-Bezirken Dortmund (+ 13,4 %) und Duisburg (+ 12,4 %) im Vergleich zum Ruhrgebiet (+ 9,3 %) weit überdurchschnittlich. Insgesamt positioniert sich der Handel nach dem Dienstleistungssektor als zweitstärkste Kraft: Auf ihn entfallen rund 35 % aller Unternehmen, und zwar mit leichten Wachstumstendenzen. Steigerungen sind dabei im Internet-Vertrieb, Versandhandel und Teleshopping zu verzeichnen.

Mit Abstand folgt der Produktionsbereich mit rund 3.370 neuen Unternehmen bei einem Anteil an allen Unternehmen im Ruhrgebiet von knapp 20 %. Allerdings ist hier der Zuwachs mit etwa 19 % höher als in der Dienstleistungsbranche. Ursache hierfür ist laut IHK-Gründerreport die Vielzahl neuer Betriebe der Energieerzeugung. Bei ihnen handelt es sich fast ausschließlich um Betreiber von Photovoltaikanlagen. Im Bereich „Hightech“ zeigt sich dagegen wenig Bewegung bei Gründungen von Produktionsbetrieben. Anders aber bei den Dienstleistern auf diesem Feld: Seit 2005 hat sich hier der Unternehmensbestand um 1740 Unternehmen (+ 14 %) erhöht.

Das Fazit der IHKs im Ruhrgebiet: Wenn auch die Gründerbilanz unterm Strich positiv ist, so reicht das Wachstum an neuen Unternehmen bei weitem nicht aus. Bereits für den schulischen Bereich fordert Dietzfelbinger „unternehmerische Ausbildung“. Darüber hinaus nennen die IHKs Verbesserungsmöglichkeiten am Beispiel konkreter Problemfelder aus den Erfahrungen ihrer Startercenter:
- Bei langzeitarbeitslosen Gründern sind die Businesspläne oft nicht tragfähig. Die Agenturen für Arbeit und die ARGEn sollten nur solche Antragsteller ermutigen, deren Konzepte aussichtsreich erscheinen.
- Da Gründer keine Geschäftshistorie aufweisen und oft auch Sicherheiten fehlen, sollten die Banken bei guter Geschäftsidee und solide kalkuliertem Businessplan neben den reinen Zahlen auch die Gründerpersönlichkeit berücksichtigen.
- Das Hinzurechnen von Kosten bei der Gewerbesteuer ist für Unternehmen in der Startphase, in der häufig noch kein Gewinn ge-macht wird, eine hohe Belastung; diese Hinzurechnung muss schnell abgeschafft werden. Das gilt ebenso für den Zwang,
monatlich die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben; Quartalsschritte reichen vollkommen aus.
Gründungsprozess: Alles aus einer Hand
In die Pflicht nehmen die Ruhr-IHKs die Landesregierung mit Blick auf die notwendige Vereinfachung der Gründungsschritte. So sei es in einigen Bundesländern den IHKs möglich, rechtsgültige Gewerbeanzeigen anzunehmen. Das bedeute einen vollständigen Gründer-Service aus einer Hand. „Das muss auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Immerhin haben wir mit der Landesregierung gemeinsam die Startercenter in den IHKs realisiert. Hier sind auch Formularserver im Einsatz, die den Behördengang deutlich vereinfachen“, so der Duisburger IHK-Hauptgeschäftsführer Dietzfelbinger.
Der Gründerreport Ruhr bezieht sich auf den jeweils gesamten IHK-Bezirk von Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen, beim IHK-Bezirk Hagen auf die Städte Hagen, Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel und Wetter und beim IHK-Bezirk Nord-Westfalen auf die Emscher-Lippe-Region.

Zeitzeugenbörse wünscht Matinee zum 111. Geburtstag von Matthias Lixenfeld
Noch immer wünscht sich die Zeitzeugenbörse Duisburg eine gebührende Ehrung für den bekannten Duisburger Komponisten und Karnevalisten Matthias Lixenfeld, dessen Hymne auf seine Vaterstadt Duisburg „Op min old Duisburg lott ek nex komme“ im Jahr 1932 in der alten Duisburger Tonhalle uraufgeführt wurde. Und ungezählte, weitere Karnevalsschlager mit Duisburger Lokalkolorit kamen im Laufe der Jahrzehnte hinzu. Bereits vor zwei Jahren erfolgte der erste, leider nicht sehr beachtete Aufruf um Mitstreiter für eine Ehrung zu finden!
Nunmehr hat im vergangenen November das „Jugendorchester der Stadt Duisburg“ das Lied „Denn wozu haben wir unseren Wedaustrand“ neu intoniert. Bei den Proben des DEMAG Chores hört man „Op min old Duisburg“ bei jeder Probe im Bienenkorb in Hochfeld, dem Geburtsstadtteil von Matthias Lixenfeld. Und auch die Prinzengarde hat nach den alten Lixenfeld Noten ihren „Gardemarsch“ für den Stabsmusikzug neu schreiben lassen. Und ein junges Mitglied der Zeitzeugenbörse hat einige Lieder auf dem Klavier angespielt! (Hörproben können auf Wunsch zugesandt werden)
„Darum muss es doch möglich sein, dass die im Duisburger Karneval aktiven Garden, Korps und Vereine, für die Lixenfeld ihre Lieder und Märsche geschrieben hat, dem am 11. September 1899 geborenen, großen Mann des Duisburger Karnevals zu Ehren anlässlich seines mehr als närrischen „111“ten Geburtstages eine Matinee geben!“ so der Vorstand der Zeitzeugenbörse Duisburg.
Erfreulich waren erste Gespräche mit den „Oldstädtern“, die sich sofort an den großen Sohn des Duisburger Karnevals erinnerten und großes Interesse an dem Projekt zeigten! Hat doch Lixenfeld auch ihr Vereinslied vom „Pfefferminzmariechen“ geschrieben!
Duisburg hatte in dem vielen Menschen noch bekannten „Mattes“ Lixenfeld seinen „Ostermann“ und viele schöne Lieder sind entstanden und sind diese auch immer noch als Noten und Textvorlage vorhanden.
Man möchte den Versuch noch einmal unternehmen, diese Lieder wieder erklingen zu lassen und bittet alle Duisburger Karnevalsvereine, sich hier zu engagieren. Insbesondere die sangeskräftigen Freunde der „Roten Funken“ oder von „Alle Mann an Bord“ könnten viele Lieder wieder zu Gehör bringen.
Gleich nach Aschermittwoch, also nach dem 17. Februar, will man zu einer Vorbesprechung in den Hochfelder „Bienenkorb“ einladen. Wer sich vorab informieren möchte wendet sich an:
Harald Molder, Am Finkenacker 30, 47 259 Duisburg – mobil 0173 – 448 4805 Mail: haraldmolder@hotmail.com

Das Foto von 1938 zeigt Matthias Lixenfeld (2.v.r.) mit dem damaligen Prinz Karneval Ludwig II (Lutz Buschbaum) und dessen Hofmarschall Dr. Heinz Spettmann!

Künstler im Straßenverkehrsamt
In der Reihe „Künstler im Straßenverkehrsamt“ ist vom 18. Januar bis 26. März im Verwaltungsgebäude auf der Ludwig-Krohn-Straße 6 in Duisburg-Duissern eine Ausstellung von Dorothee Impelmann zu sehen.

Ihre oft erzählerisch motivierten Landschaftsbilder stellen ein Zeitzeugnis der Industrie und der sich durch den Strukturwandel verändernden Heimat von Duisburg und seiner Umgebung dar.

Duisburg auf den zweiten Blick  

Kinderschminken an Karneval
Am: Samstag, 13.02.2010 um:12.00 – 15.00 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum - Eintritt: frei
Egal ob Fee oder Tiger, Clown oder Drache, Hase oder Prinzessin: An Karneval können alle Kinder professionell geschminkt werden.

Dienstag, 12. Januar 2010 - Historischer Kalender

15,9% mehr Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2009
Im Oktober 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 848 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 15,9% mehr als im Oktober 2008. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Oktober 2009 mit 8 929 Fällen um 4,2% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den
Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 14 180 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 6,7% gegenüber Oktober 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für Oktober 2009 auf 3,4 Milliarden Euro gegenüber 3,1 Milliarden Euro im Oktober des Vorjahres. Von Januar bis Oktober 2009 wurden 27 565 Insolvenzen von Unternehmen (+ 11,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) sowie 83 564 Insolvenzen von
Verbrauchern (+ 1,8%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 135 517 Insolvenzen. Das waren 4,1% mehr als in den Monaten Januar bis Oktober 2008.

Gegenstand der Nachweisung
Oktober
2009
Veränderung
gegenüber
Oktober
2008 in %
Januar bis
Oktober
2009
Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeitraum in %
Insgesamt 14 180 6,7 135 517 4,1
Unternehmen 2 848 15,9 27 565 11,7
Übrige Schuldner 11 332 4,6 107 952 2,3
davon: 
– Verbraucher 8 929 4,2 83 564 1,8
– natürliche Personen als
      Gesellschafter
128 -4,5 1 398 4,7
– ehemals selbstständig Tätige 2 020 3,7 20 669 2,6
– Nachlässe 255 44,1 2 321 20,4

Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga besuchte Duisburg
Der honduranische Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga weilte auf Einladung des Bistums Münster und auf Initiative der Deutsch Honduranischen Gesellschaft als Gast in Münster, Recklinghausen und Duisburg.
 
Oberbürgermeister Adolf Sauerland,gab anlässlich des Besuches
einen Empfang im Rathaus der Stadt Duisburg, in dessen Rahmen sich Kardinal Rodriguez Maradiaga in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hat.
Freudig überrascht zeigte sich der Kardinal, weil er seine Unterschrift unter der Skizze seiner Kirche setzen konnte.

„Nahezu zwei Jahre ist es her, dass die Städtepartnerschaft zwischen der honduranischen Stadt San Pedro Sula und unserer Stadt besielt wurde. Ich freue mich daher sehr, dass der Erzbischof von Tegucigalpa, Honduras, Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga im Rahmen seines Aufenthaltes in der Region auch unsere Stadt besucht“ freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland enthusiastisch. 

Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga aus Honduras bedankte sich herzlich für das Präsent der Stadt Duisburg, das ihm von Oberbürgermeister Adolf Sauerland überreicht wurde.
Karl Janssen, Bildungs- und Kulturdezernent der Stadt Duisburg und Vorstandsmitglied der Deutsch Honduranischen Gesellschaft, zeigt sich ebenfalls glücklich und begeistert über den Besuch.
"Es ist eine große Freude, dass der Kämpfer für Frieden und Demokratie aus Honduras endlich wieder nach Deutschland kommen kann!" Karl Janssen pflegt seit Jahren eine persönliche Freundschaft zu Kardinal Rodriguez Maradiaga. 
“Kardinal  Rodriguez steht für die frohe und lebensbejahende Kirche. Für den Ort die die Menschen in Lateinamerika als Fundament zum Leben unabdingbar brauchen. Die Kirche
in Honduras ist für die arme Bevölkerung der Ort der Annahme, der Akzeptanz, das Fundament der Hoffnung auf Überleben und Solidarität.
Nach der schwierigen politischen Situation in Honduras in den letzten Monaten ist es eine große Freude den Kardinal wieder in Deutschland begrüßen zu können!“
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker sorgten für die musikalische Untermalung. Stehend 2. von rechts MSV Präsident Walter Hellmich - Fotos Manfred Schneider

ZAV-Auslandsvermittlung informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 14. Januar 2010, informiert die ZAV-Auslandsvermittlung Dortmund von 15:00 bis 17:00 Uhr zu den Möglichkeiten, im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu machen.
Über ein Auslandsstudium haben sicherlich schon viele Studierende nachgedacht, doch sind die Chancen am Arbeitsmarkt dadurch wirklich besser und welche Anforderungen werden im Ausland gestellt? Wie sieht zudem der Arbeitsmarkt für ein Praktikum im Ausland aus und wie finde ich den richtigen Praktikumsplatz? Fragen, die die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit mit ihren Experten/innen zu beantworten vermag. Sie kennen die Arbeitsmärkte, die Studienmöglichkeiten und Strategien zur Stellen- und Praktiukumssuche für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.
Angesprochen sind Studierende aller Fakultäten, Absolventen und berufserfahrene Akademiker/innen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29)
Pfarrkirche St. Ludger Duisburg-Neudorf, Ludgeriplatz (Nähe Hauptbahnhof)
Sonntag, 24. Januar 2010, 18.00 Uhr
Zum Gedenken an Pater Rupert Mayer SJ, Harald Stecker und Pater Dr. Philipp Reichling OPraem
Predigt „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ Peter Krug, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Oldenburg i.R.
Evangelischer Militärbischof a.D. Motetten
Im Gottesdienst gesungen vom „Projektchor 2010“ unter der Leitung von Andreas Pieper
„Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger, Karsamstag 1945
„Sicut cervus desiderat“ (Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser)
von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525 – 1594)
„Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg
Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)
Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg e.V.
Evangelischer Kirchenkreis Duisburg
Katholische Kirche in Duisburg
„Erinnern und Begreifen“ 1914 – 1918 – 1933 – 1939 – 1945
Zu den Ursachen der deutschen Katastrophe
Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus
Mittwoch, 27. Januar 2010, 19.30 Uhr
Salvatorkirche, Burgplatz, 47051 Duisburg
Die schutzlose Republik
(1918 – 1933)
Begrüßung Pfarrer Peter Krogull, Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg
Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF)
Ein Schutz- und Abwehrverein in der Zeit der Weimarer Republik
Hauptmann Michael Berger, Vorsitzender des Bund Jüdischer Soldaten (RjF) e.V.
Reichswehr 1920 – Bundeswehr 1955
Vom ‘Staat im Staate‘ zur Parlamentsarmee
Walter Kolbow (Würzburg) Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium a. D.
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Ausblick und Abschied
Dr. Günther Neumann Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. – RAG Rhein-Ruhr West

Ausstellung im AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk in Duisburg-Wanheimerort: Engel und ihre Leichtigkeit beflügeln bis Ende Januar
Auch wenn die Weihnachtszeit sich dem Ende zuneigt, Engel haben immer Saison. Noch bis zum Ende des Monats sind beflügelnde Bilder der Duisburger Künstlerin Brigitte A. Komarek im AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk in Wanheimerort zu sehen. Der Titel der Ausstellung: „Engel und ihre Leichtigkeit.“
Auf der zweiten Etage im Wohnbereich sind die pastellfarben kolorierten Originalbilder ausgestellt. Der Blick auf die Werke steht nicht nur den Bewohnern der Etage offen, auch alle Besucher des Hauses sind herzlich eingeladen, sich ein Bild vom Schaffen der Künstlerin zu machen. Das Pflegeheim Im Schlenk/Ecke Düsseldorfer Straße wird von der AWOcura gGmbH geführt.

Montag, 11. Januar 2010 - Historischer Kalender

Ausstellung in der VHS
Verlacht, verboten, gefeiert: Zur Geschichte des Frauenfußballs

Deutschlands Mädchen- und Frauenfußball boomt. Die Nationalelf ist Weltmeister und sechsfacher Europameister, der FCR Duisburg Uefa- und DFB-Pokalsieger 2009. Die Zahl der aktiven Kickerinnen steigt weiter an. Doch dem Erfolg geht eine dornenreiche Geschichte der Gleichberechtigung im Fußball voraus, mit Spott und Häme, Behinderungen und tätlichen Angriffen. Um 1900 kickten bereits die ersten Frauen in England. Trotzdem verbot der DFB noch bis 1970 Frauen und Mädchen, in seinen Vereinen zu spielen. Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten zeigt die Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung diese Geschichte.

Stilberatung für Frauen
Für Frauen führt eine feminine und authentische Garderobe zu einer stärkeren positiven Präsenz in der Gesellschaft. In einem Workshop der Volkshochschule am Samstag, 23. Januar, von 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 24. Januar, von 10 bis 15 Uhr im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz lernen die Teilnehmerinnen, einen gepflegten und kompetenten Eindruck zu hinterlassen und diesen mit ihrer Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Es werden Informationen vermittelt, die zu mehr Sicherheit in der Wahl der dem Anlass entsprechenden Kleidung führen.
Deutschte Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis: Jugend interpretiert Kunst
Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vergibt am 25. Januar den höchstdotierten nationalen Jugend-Kunst-Preis, in dessen Jury u.a. Markus Lüpertz aktiv ist. 20 Schulen aus ganz Deutschland präsentieren ihre eigene Museumsschau im MKM, darunter auch eine Schule aus Duisburg (Erich-Kästner-Gesamtschule) und weitere Schulen aus NRW. Auch in diesem Jahr haben 20 Schulen aus ganz Deutschland mit der Teilnahme am Wettbewerb eine außergewöhnliche Möglichkeit erhalten, sich intensiv auf zeitgenössische Kunst einzulassen und eine eigene Museumsausstellung zu realisieren (Informationen in der Anlage und unter www.museum-kueppersmuehle.de  Schulprojekt).
Das MKM zeigt die Schau „Jugend interpretiert Kunst“ vom 26. Januar bis zum 7. Februar 2010. Die Preisverleihung findet am Montag, dem 25. Januar 2010, um 19.00 Uhr statt und wird von Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vorgenommen.
Die Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus den RUHR.2010-Zentren Dortmund, Duisburg und Essen sowie aus Dornstetten, Dresden, Geldern, Gera, Hamburg, Husum, Karlsruhe, Leer, Lübeck, Mannheim, München, Niebüll, Niederkassel, Reichshof, Sundern, Velbert und Wülfrath.
Mit Preisgeldern in Höhe von 5.000,- €, 2.000,- € und 1.000,- € ist der Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis der höchstdotierte nationale Jugend-Kunst-Wettbewerb. Der Jury gehören die Künstler Abraham David Christian und Markus Lüpertz, der Werbeagenturchef Coordt von Mannstein, die Sammlerin Sylvia Ströher und MKM-Direktor Walter Smerling an.
Die Schulen dürfen weiterhin gespannt bleiben, denn die Gewinner erfahren erst während der Preisverleihung von ihrem Sieg. Per Email werden wir den Vertretern der Presse die Preisträger schon vorzeitig bekanntgeben (mit Sperrfrist 25.01.2010, 19.00 Uhr).
Die Ausstellung wird ermöglicht durch das nachhaltige Engagement der Deutsche Bank Stiftung sowie der Firma Hasenkamp. Die Organisation des Projekts liegt in den Händen der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn.

Bildungsprämie für berufliche Weiterbildung
Neu ab Januar 2010: Höherer Zuschuss, höhere Einkommensgrenzen

Seit Januar 2010 zahlt sich Weiterbildung mit den verbesserten Förderkonditionen der Bildungsprämie noch mehr aus. Wer einen Kurs, einen Lehrgang oder ein Seminar besucht, um im Beruf ein Stück voran zu kommen, kann mit einen Prämiengutschein einen Zuschuss vom Staat zu den Gebühren bekommen.
Die Kriterien bei der Bildungsprämie des Bundes haben sich geändert: Die Höchstgrenzen für das zu versteuernde Jahreseinkommen sind von 20.000 auf 25.600 Euro und bei gemeinsam Veranlagten von 40.000 auf 51.200 Euro angehoben worden. Darüber hinaus wurde der maximale Förderbetrag im Rahmen der Bildungsprämie von 154 Euro auf 500 Euro erhöht.
„Wer einen Prämiengutschein bekommen möchte, kann sich einfach an uns wenden“, so Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings von der Regionalagentur NiederRhein bei der Stadt Duisburg. „Wir klären zunächst in einem persönlichen Gespräch die Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung, besprechen die Weiterbildungsziele jedes Einzelnen und suchen schließlich das passende Angebot.“ Die Regionalagentur NiederRhein ist eine der anerkannten Beratungsstellen der Bildungsprämie des Bundes.
Die Bildungsprämie aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union kann einmal im Jahr in Anspruch genommen werden. Gefördert werden Erwerbstätige sowie Berufsrückkehrer oder auch Mütter und Väter in Elternzeit. Wichtig: Erst beraten lassen, dann anmelden.

Sonntag, 10. Januar 2010 - Historischer Kalender

Bürgerverein Neudorf ehrte verdiente Bürger beim 6. Neujahrsempfang im Seehaus

I
n „Neudorf Süd“ begrüßte Harald Jeschke die Gäste und Vereinsmitglieder im „Restaurant Seehaus“, das sich immer noch in Wedau wähnt. Rund 250 Gäste konnte der Vorsitzende des Bürgervereins in dem wunderbaren Ambiente mit Blick auf den zugefrorenen und verschneiten Bertasee begrüßen und der aus Österreich stammende Seehaus Geschäftsführer Philip Borckenstein-Quirini, der die Anwesenden im Namen seines Teams und der Besitzer recht herzlich begrüßte, fühlte sich noch etwas mehr heimisch! Eine künstlerische Note mit vielen Farbtupfern bekam die Veranstaltung durch eine Vernissage des bekannten Duisburger Künstlers Nacir Chemao.

Als Laudatoren für die zu Ehrenden hatte man Sascha Devigne (Chef STUDIO 47, links im Bild), Bärbel Bas (MdB SPD) und Stadtdirektor Peter Greulich gewinnen können, die sich um Integration, Nahversorgung sowie Freizeit und Grün verdient gemacht haben.
Die erste Neudorfer Ehrentafel wurde an den Enthüllungsjournalisten und Buchautor Günter Wallraff leider in Abwesenheit verliehen. Im Februar wird Wallraff jedoch in Neudorf im Seehaus sein neues buch vorstellen und sich dabei auch noch einmal persönlich für die Ehrung bedanken.

Die Ehrenden: Harald Jeschke (BV Vorsitzender), Ottmar Birke (2. Vorsitzender), Lothar Wischmeier (Geschäftsführer), Bärbel Bas (MdB, Ladatorin für Elisabeth
Hofmann) und Studio 47-Chefredakteur Sascha Devigne (Laudator für Günter Wallraff) und MSV Präsident Walter Hellmich. Vorne die anwesenden Geehrten: Elisabeth Hofmann und Erwin Eichholz

Geehrt wurde er jedoch in erster Linie für das 1985 gegründete integrative Wohnprojekt an der Flurstraße, wobei damals auch die Siedlung Hüttenheim in die engere Wahl geflossen war. Dieses Projekt in Neudorf, so Laudator Sascha Devigne, sei beispielhaft und zeugt von dem unglaublichen sozialen Engagement des seit Jahrzehnten umstrittenen und von seinen Gegnern als „sozialistischer Hetzer“ und „Nestbeschmutzer“ betitelten Undercover Journalisten! Mit 2 Millionen DM aus den Einnahmen aus seinem bekanntesten Werk „Ganz Unten“ wurde die „Stiftung Zusammenleben“ ins Leben gerufen!
Die zweite Ehrung ging an Frau Elisabeth Hoffmann, Gründerin und Geschäftsführerin im Verein „Regenbogen e.V.“. Die SPD Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas ging in dankbaren Worten auf die bislang geleistete Arbeit der Geehrten und ihres Vereins für die Integration insbesondere behinderter Menschen ein. Wie ein roter Faden zog sich hierbei natürlich die Einrichtung des ersten „CAP-Marktes“ in Neudorf durch die Rede. Dieser konnte mit Unterstützung des LVR im Jahr 2006 eröffnet werden. Neben dem langjährigen Engagement im politischen und gesellschaftlichen Bereich war diese Einrichtung ausschlaggebend für die heutige Ehrung!

Der Kinderchor der Mozartschule

Die dritte Ehrentafel wurde an Erwin Eichholz in seiner Funktion als Vorsitzender im „Verband der Duisburger Kleingartenvereine“ verliehen. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich  hatte in seiner Laudatio die ellenlange Liste der zahllosen Ehrenämter abzuarbeiten, die der zu Ehrende in den vergangenen Jahrzehnten im Verein, im Stadtverband und im Landesverband bekleidet hat. Greulich wünschte sich noch viel mehr bürgerschaftliches Engagement, wie es Erwin Eichholz seit Jahrzehnten an den Tag gelegt hat, damit Duisburg noch lebens- und liebenswerter wird. Die Ehrung sei eine Würdigung der Person als Vorbild und sein Beispiel sollte Schule machen! Mit 6.330 Einzelgärten in 106 Kleingartenanlagen auf 2.300.000 qm sind die Duisburger Kleingärten ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Grüns der Stadt.
Ein Rückblick auf die bislang geleistete Arbeit durch den Vorsitzenden des Bürgervereins zeigte, das es alleine im Jahr 2009 rund 120 Veranstaltungen gab, und der Ausblick auf das Jahr 2010, das im Zeichen von RUHR 2010 insbesondere die 240 Jahrfeier Neudorfs im Mai als Höhepunkt sehen wird, zeigten das Engagement der Vereinsaktiven ganz besonders auf.

Den musikalischen Rahmen stellte erneut der Kammerchor der Universität Duisburg – Essen „salto chorale“ unter der Leitung von Klaus Andrees und der Kinderchor der Mozartschule.  HaMo/Fotos Manfred Schneider

Prinz Michel I. regiert die Duisburger Narren
Mit Michael Jansen, wie er im bürgerlichen Leben heißt, regiert seit gestern „ein Prinz zum Anfassen“, wie es eine Dame in der dicht gefüllten Mercatorhalle ausdrückte, das närrische Duisburg. Vertreter aller Duisburger Karnevalsgesellschaften waren in die Mercatorhalle gekommen, um der Inthronisierung der neuen Tollität des Duisburger Karnevals beizuwohnen. Ein wahrer Augenschmaus, die zahllosen bunten Uniformen der Jecken! Der HDK hatte auch ein exzellentes Programm zusammengestellt, das zahllose Leckerbissen bot, darunter die Rheinhauser Showtanzgruppe „Calypso“, deren akrobatische Tanzeinlagen die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen anhielt!
Doch dann kam der Höhepunkt, als „Tollität in spe“ mitsamt der stolzen Duisburger Prinzengarde in die Halle einmarschierte. Bei den ersten Klängen des traditionellen „Laridah“ riss es die Besucher von den Stühlen. Der enthusiastische Empfang zeigte dem Prinzen und seiner Crew den Grad auf der Beliebtheitsskala der Duisburger Narren!

Gemeinsam mit seinen Hofmarschällen Hansjürgen Küppers und Oliver Wolters sowie den Paginnen Saskia, Nina, Anisa und Katrin, absolvierte der neue Prinz Karneval nach der Entgegennahme der Insignien durch den HDK Vorsitzende Bodo Malsch eine Showeinlage nach der anderen. Entertainment vom Feinsten!
Weiter ging es im Programm u.a. mit den „Mennekrathern“, einer Showband der besonderen Art, und Bauchredner Fred van Halen und sein frecher Vogel Aky reizten die Lachmuskeln der Narren aufs Äußerste! Die vergnügte Narrenschar tanzte noch bis in die frühen Morgenstunden in Duisburgs guter Stube. HaMo

Samstag, 9. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Schnee-Prognose für Duisburg
Am heutigen Samstag gibt es teils länger anhaltenden Schneefall., der zudem auch kräftig ausfallen kann. Es soll auch Böen geben, wodurch es Schneeverwehungen geben kann. In der Nacht zum Sonntag soll es zeitweilig Schneefall geben. Am Sonntag selbst gibt es immer noch zeitweise Schneefall.

OB Adolf Sauerland verurteilt angekündigte Demo von „pro NRW“
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat den heute terminierten sogenannten „Sternmarsch“ zur Duisburger Moschee verurteilt: „Die erfolgreiche Integrationsarbeit der vergangenen Jahre in Duisburg wurde versinnbildlicht im Bau und der Eröffnung der Marxloher Merkez-Moschee. Weltweit haben die Medien über dieses friedlich und in Kooperation realisierte Projekt berichtet. Delegationen aus dem In- und Ausland informieren sich seit dem über den Duisburger Weg. Dass jetzt politische Kräfte am äußersten rechten Rand der Gesellschaft gerade die Duisburger Moschee zur Zielscheibe gewählt haben, halte ich für einen Skandal. Ohne irgendjemandem sein grundgesetzlich verbrieftes Versammlungs- und Demonstrationsrecht streitig machen zu wollen, werde ich die Initiative ergreifen und mit den friedliebenden Duisburgerinnen und Duisburgern unterschiedlichster Herkunft mich schützend vor unsere Moschee stellen. Bereits vor einem Jahr wurde unsere Stadt zum Schauplatz aggressiver Auseinandersetzungen gemacht, deren Beweggrund nicht in Duisburg lag. Erneut wird ein Versuch gestartet, Unfrieden von außen nach Duisburg zu tragen. Ich bitte den Polizeipräsidenten als Genehmigungsbehörde, genau zu prüfen, ob sich eine solche dem Integrationsgedanken Hohn sprechende Veranstaltung nicht doch verhindern lässt.“

Freitag, 8. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Bombensuche an der Pipelinetrasse entbehrt jeglicher Grundlage
Die im Juli durch die Bürgerinitiative vorgestellten Ermittlungen basieren auf den Recherchen des Duisburger Luftkriegshistorikers Harald Molder in den Archiven in den USA und England, dem Stadtarchiv Duisburg und Zeitzeugenberichten. Das gesamte Duisburger Stadtgebiet lag im Vorfeld des "Happy Valley", wie die Besatzungen der Bomber das Ruhrgebiet nannten und diente als Abwurfzone für junge und ängstliche Piloten, die nicht durch den Flakgürtel am Rhein fliegen wollten! Die US amerikanische Bombe vor einigen Wochen war auf keinen Fall für Duisburg vorgesehen, da die Stadt den amerikanischen Bombergruppen „nie“ direkt als Zielpunkt vorgegeben wurde. Nur der Royal Air Force. Es war alleine im März 1945, als die „Mighty Eight“ (8 USA Air Force) den Rangierbahnhof Hohenbudberg bombardierte. Diese Bombe kann bei diesem Angriff gefallen sein!
Beim Betrachten der Karte, die die vorzunehmenden Prüfungen des Pipelinesektors im Duisburger Süden auf Kampfmittel zeigt, fragt Historiker Harald Molder:
1. wer hier die Beurteilung der Relikte der Kriegsjahre vorgenommen hat und
2. insbesondere die Beschussgrenzen
Zu 1 - Südlich von Haus Böckum befand sich eine Flakstellung mit mehreren Geschützen, die in diesem Plan nicht auftaucht! Luftbilder existieren in seinem Archiv (und sicherlich auch beim Reg. Präs.). Aus Zeitzeugenberichten ist bekannt, daß die Geschützbesatzungen kurz vor Kriegsende Flakmunition in Unmengen in Bombentrichter in den Feldern rund um Huckingen und Serm (von der Flak an den Schulen in Ehingen!) geworfen und vergraben haben. Das Mündelheimer Rheinvorland diente übrigens auch als „Sprenggebiet“ für Blindgänger, die während des Kriegsverlaufs in Duisburg gefunden wurden.
Zu 2. - Der sechswöchige Dauer Artilleriebeschuss ließ rund 5 - 6 Millionen Geschosse aus mehr als 5000 Geschützen alleine zwischen Orsoy und Uerdingen vom 6. März bis 11. April 1945 auf Duisburg niedergehen. Hierbei ist zu bemerken, daß die Geschütze aus Richtung Gellep, Nierst bis hinunter nach Meerbusch, also von Süd / Süd West des Mündelheimer Rheinbogens, ihre Geschosse bis nach Rahm und insbesondere auf die Krefelder Straße schießen konnten!
Das Foto des US Soldaten Frank Recuperl, den Molder vor 25 Jahren in Kittaning, Pennsylvania kennen gelernt hat, zeigt die zerstörte Rheinbrücke nach Uerdingen und Granateneinschläge genau in dem Gebiet, dass zur Zeit untersucht wird am 7. März 1945.
Im Rahmen der Treffen der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG im BBZ Zentrum der Caritas in Hüttenheim an der Mündelheimer Straße, sollen in der nächsten Woche die Menschen, die den Artillerie Beschusses auf die Stadt Duisburg vor 65 Jahren miterlebt haben zu Wort kommen. Am 15. Januar findet das Treffen um 16 Uhr in den Räumen hinter der Kirche St. Maria Himmelfahrt in Hüttenheim statt. Wer etwas zum Artillerie Beschuss in Duisburg erzählen kann, oder sogar noch Fotos oder Dokumente besitzt ist gerne gesehen!

Ari-Beschuss vom 7. März 1945 von Uerdingen gesehen
Donnerstag, 7. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Einsparungen bei kranken und behinderten Menschen sind ein Skandal
Der Schreck bei den Mitarbeitern und Besuchern der Kontakt- und Beratungsstellen des Regenbogen Duisburg sitzt tief, nachdem bekannt wurde, dass die Stadt plant Zuschüsse zu streichen. Die Geschäftsführerin, Elisabeth Hofmann, warnt vor den Auswirkungen, die das Einsparen vergleichsweise geringer Beträge unweigerlich mit sich bringen. „Wer bei chronisch kranken und behinderten Menschen spart, nimmt in Kauf, dass diese Menschen nicht länger Teil der Gesellschaft sind.“
„Sollte es stimmen, dass die Stadt Kürzungen plant auch bei Trägern psychiatrischer Hilfen und anderen, um damit 119.000 Euro pro Jahr einzusparen, ist das ein Skandal, den sich Duisburg nicht leisten kann“, so Hofmann. „Diese Summe ist ein lächerlicher Betrag, wenn man betrachtet, wie vielen Menschen damit Unterstützung ermöglicht wird.“
Regenbogen bekommt jährlich 131.000 Euro an Zuschüssen von der Stadt Duisburg. Der Betrag wurde seit 10 Jahren nicht erhöht, obwohl sich die Zahl derer die betreut werden alleine in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt hat. Nun soll er sogar gekürzt werden.
Jeder Euro wird unmittelbar in direkte Hilfen für die seelisch erkrankten Klienten, angelegt in Form von Alltagsbegleitung und Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Arbeit ist eine sinnvolle Investition gegen die Vereinsamung und führt nachweislich dazu, dass Krankenhausaufenthalte sehr viel seltener nötig sind.
Regenbogen unterhält zur Erreichung dieser Ziele u. a. an drei Standorten Kontakt- und Beratungsstellen, die an 365 Tagen im Jahr geöffnet sind.
„Hier haben wir 2009 fast 1700 Menschen betreut. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr“, so Dr. Maria Rayermann, Leiterin der Einrichtungen. Zunehmend sind es auch junge Menschen ohne Perspektive und Menschen mit Zuwanderungshintergrund.
„Gerade erst hat Duisburg die rote Laterne in der Arbeitslosenstatistik übernommen, wir können in unseren Einrichtungen viel Leid auffangen und oft wieder neue Perspektiven vermitteln. Es kann nicht sein, dass die Verantwortlichen sich damit abfinden, bei den ohnehin schon Benachteiligten zu sparen. Sie geraten damit weiter ins Abseits, und das wäre das eigentliche Armutszeugnis für Duisburg“, so Hofmann.

Haniel setzt „Local Heroes“ in Szene:  Konzern präsentiert ab Freitag ein wöchentliches Magazin zu RUHR.2010 auf center.tv

Duisburg, 7. Januar 2010. Der Duisburger Handels- und Dienstleistungskonzern
Haniel ist einer der Hauptsponsoren von RUHR.2010. Aus diesem Anlass fördert das Unternehmen ab sofort die TV-Präsenz aller 52 „Local Heroes“: Ein ganzes Jahr lang präsentiert Haniel auf dem Heimatsender center.tv Ruhr zur jeweiligen Local Hero-Stadt ein wöchentliches Magazin mit redaktionellen Berichten, Veranstaltungshinweisen und Talkrunden.
Haniel-Pressesprecher Dietmar Bochert gab heute den Startschuss für die Dreharbeiten zur ersten Folge von Local Heroes: „Als Hauptsponsor wollen wir nicht nur die Veranstaltungen fördern, sondern auch dafür sorgen, dass die Menschen im Revier rechtzeitig über das Programm informiert werden. Denn RUHR.2010 lebt davon, dass möglichst viele Menschen mit dabei sind und die Region als das präsentieren, was sie ist: eine moderne, lebendige Metropole!“ center.tv kann von einer Million Haushalten im Ruhrgebiet empfangen werden.
Die erste Sendung läuft am kommenden Freitag, 8. Januar, um 21 Uhr und widmet sich Dinslaken – die Stadt ist vom 10. bis 16. Januar erster Local Hero. Es folgen Kamp-Lintfort und Xanten. Duisburg, Heimatstadt des Haniel-Konzers, ist vom 23. bis 29. Mai an der Reihe. center.tv produziert die Sendungen immer vor Ort. Andre Zalbertus, Gründer des Heimatsenders, bewertet die Kooperation mit Haniel überaus positiv: „Das heimatverbundene Engagement eines der traditionsreichsten Unternehmen des Reviers wird unseren Zuschauern noch einmal vor Augen führen, wie vielfältig und schön sich das Revier heute darstellt.“

Bombenfund: Stadt Duisburg fordert ausgeweitete Kampfmittelsuche
Nach einem erneuten Bombenfund an der CO-Leitung fordern Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Sprecher der BI COntra-Pipeline, Erich Hennen, den Regierungspräsidenten Jürgen Büssow eindringlich auf, den gesamten Pipeline-Verlauf auf Duisburger Stadtgebiet nach Kampfmittel sondieren zu lassen. „Die Vorgehensweise des Kampfmittelräumdienstes zur räumlichen Identifizierung von Bomben mag bei normalen Projekten angemessen sein, beim Bau einer CO-Pipeline erwarten wir deutlich mehr Sorgfalt“, erläutert Dr. Greulich.
Am 6. Januar ist wieder eine 500-Kilogramm-Fliegerbombe direkt neben der CO-Leitung bei den Kampfmittelsondierungen des Räumdienstes der Bezirksregierung entdeckt worden. Es handelt sich hierbei um den nun vierten größeren Kampfmittelfund (neben einigen Handgranaten und Nebelbomben) im Duisburger Süden in der Nähe der CO-Leitung. Bei der zuletzt gefundenen Bombe ist offensichtlich beim Aufprall das Heck mitsamt Zünder abgerissen worden. Aus diesem Grund brauchte sie nicht entschärft zu werden. Allerdings besitzt das Heck mit dem Zünder noch ausreichend Sprengkraft, um Schaden anzurichten. Es wird danach weiter gesucht.
Die Kampfmittelfunde zeigen deutlich, dass die von der BI COntra-Pipeline bei der Pressekonferenz im Juli vorgestellten Ermittlungen, mit Recherchen in Archiven USA und England, richtig sind. Der Duisburger Süden war ein bei in Not geratenen Bomberpiloten beliebter Notabwurfplatz. Hinzu kommt der Ende 1944 sechswöchige Dauer-Artilleriebeschuss. Zieht man dann noch in Betracht, dass nach offiziellen Mitteilungen des Kampfmittelräumdienstes lediglich etwa 66 Prozent aller Blindgänger durch Luftbildaufnahmen oder Detektion gefunden werden und 33 Prozent Zufallsfunde sind oder noch verdeckt liegen, so erkannt man, welcher Handlungsbedarf hier vorliegt.

Bereits im August letzten Jahres hat die Stadt Duisburg den Regierungspräsidenten schriftlich aufgefordert, den gesamten Leitungsverlauf prüfen zu lassen. Die Stadt wendet sich nun gemeinsam mit der BI COntra-Pipeline erneut an RP Büssow mit dem Appell, die Sondierungen auszudehnen. Das Unterlassen dieser Prüfung wäre aus Sicht von Stadt und BI ein weiterer Grund, der eine Inbetriebnahme der Leitung vom Grundsatz her unmöglich macht. Die BI COntra-Pipeline behält sich weitere rechtliche Schritte und Aktionen vor.

„Mit mehr Energie in die Zukunft!“ - Frauenbüro veröffentlicht wertvolle Tipps und Tricks für eine lebenswertere Umwelt und für mehr Kraft und Energie im Alltag
Rechtzeitig zum Neuen Jahr hat das Frauenbüro der Stadt Duisburg - mit Unterstützung etlicher Expertinnen und Experten - eine anschaulich und übersichtlich gestaltete Broschüre mit dem Titel „Mit mehr Energie in die Zukunft!“ erstellt. Die Veröffentlichung soll durchaus als Geschenk des Frauenbüros an die Bevölkerung verstanden werden, so die Duisburgs Frauenbeauftragte Doris Freer. Auch wer nur einen Teil der dort veröffentlichten Tipps und Tricks anwendet, wird mit mehr Kraft den Alltag bewältigen und mit mehr Energie in die Zukunft durchstarten können.
Anlass ist die von der Stadt Duisburg unterzeichnete EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene, die unter der Perspektive der Geschlechtergerechtigkeit unter anderem den Bereichen Gesundheit - Ernährung – Bewegung und dem Umweltschutz einen hohen Stellenwert beimisst. Vor diesem Hintergrund hat das Frauenbüro das ehrgeizige Projekt „Mit mehr Energie in die Zukunft!“ mit Unterstützung des Umweltministeriums NRW konzipiert, Beiträge bei Fachleuten aus Wissenschaft und Alltagspraxis in Auftrag gegeben sowie eine Befragung durchgeführt und ausgewertet. Alle Ergebnisse werden mit der kostenlos erhältlichen Broschüre einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Neujahrsempfang am 17. Januar im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert
Mit Johann Strauss auf ein glückliches 2010

Tonio Schibel, Konzertmeister der Duisburger Philharmoniker, setzt den klangvollen Rahmen beim diesjährigen Neujahrsempfang im AWO-Seniorenzentrum Ernst Ermert. Am Sonntag, 17. Januar, um 10:30 Uhr, spielt der Duisburger Violinist in dem von der AWOcura gGmbH geführten Haus auf der Wintgensstraße in Duissern.
Stücke von Johann Strauss, Fritz Kreisler und Johannes Brahms setzen beim Neujahrsempfang im Foyer des Seniorenzentrums den klangvollen Rahmen. Heimleiter Jürgen Franz hat Bewohner, Angehörige und Gäste zu dem traditionellen Jahresauftakt im AWO-Seniorenzentrum eingeladen. Tradition hat auch bereits das Zusammenspiel mit Tonio Schibel. Der Violinist der Duisburger Philharmoniker setzte bereits mehrfach musikalische Höhepunkte für die Bewohner des Pflegeheims in Duissern.

Wirtschaftsbetrieb erwägen Klage gegen Streusalzproduzenten
Es lägen eindeutige Verträge in Hinsicht auf Lieferung der nötigen Streusalzmengen in einem bestimmten Zeitraum vor - und dass soll der Vertragspartner auch einhalten. So die Forderung der Wirtschaftsbetriebe nach umgehender Lieferung des derzeit knappen Gutes.


Wochenmärkte finden trotz widriger Witterungsverhältnisse statt
Natürlich machen die schwierigen Witterungsverhältnisse mit hohem Schnee und frostigen Temperaturen auch den Duisburger Wochenmärkten zu schaffen. Dennoch bemühen sich das FrischeKontor und die Wochenmarktbetreiber intensiv darum, den Marktbetrieb aufrecht zu halten.
So finden auch weiterhin alle Wochenmärkte statt, auch wenn der eine oder andere Händler bei den winterlichen Verhältnissen auf eine Teilnahme verzichten muss. Trotzdem ist in den meisten Fällen ein gutes Grundsortiment insbesondere mit frischen Lebensmitteln - auch wenn diese zum Teil besonders vor den niedrigen Temperaturen geschützt werden müssen - aber auch mit sonstigen Artikeln vorhanden.
Das FrischeKontor und insbesondere die Marktbeschicker freuen sich darauf, wenn die treue Stammkundschaft auch in dieser schwierigen Winterzeit ihren Einkauf auf den 30 Duisburger Wochenmärkten erledigt.

„Spurensuche – Die Wege unserer Vorfahren“
Duisburger Familienforscher der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. haben sich auf Spurensuche begeben und zeigen nun in einer Ausstellung „Die Wege ihrer Vorfahren“. Duisburg, Hafen der Kulturhauptstadt 2010, war und ist immer noch eine Stadt der Zuwanderung. So verleiht uns das Hauptthema der Ausstellung, nämlich die Zuwanderung aus vielen Regionen Deutschlands während der Industrialisierung einen neuen spannenden Einblick in die Zuwanderungsgeschichte Duisburgs.
Anhand von Schautafeln werden die einzelnen Ergebnisse der Forscher auf ganz unterschiedliche Art und Weise dargestellt. Ergänzend zur Ausstellung wird es am 26. Januar und 2. Februar 2010 Vorträge mit den Titeln „Einführung in die Genealogie“ und „Auf Spurensuche“ geben. Zudem informieren Mitglieder an drei Samstagen (23. und 30. Januar, 6. Februar) jeweils von 11 bis 16 Uhr in der Zentralbibliothek.

Mittwoch, 6. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Bombenfund neben Co-Pipeline in Mündelheim
Und wieder ist die Suche nach  Kampfmittelsuche im Duisburger Süden entlang der Co-Pipeline erfolgreich gewesen. Auf der Trasse der CO-Pipeline wurde heute bei der Prüfung eines Verdachtspunktes eine britische 10-Zentnerbombe gefunden. Sie besitzt zwar eine beträchtliche Sprengstoffmasse (über 100 kg), doch fehlte das Zündsystem, sodass keine Entschärfung oder Evakuierung notwendig war. Die Bombe wurde bereits geborgen und mit dem Abtransport wurde begonnen. Der Bombenfund wurde ca. 3,5 Meter von der dortigen Erdgas-Leitung bzw. 5,5 Meter von der CO-Leitung gemacht. 

Streusalz bleibt weiterhin knapp
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bekommen, ebenso wie die Nachbarstädte, immer noch kein Salz geliefert.  Der derzeitige Engpass ist von den Salzlieferanten zu verantworten.
Mit dem Salzlieferanten sind Verträge abgeschlossen worden, die eine Salzlieferung innerhalb von 48 Stunden, unter schwierigen Bedingungen in 72 Stunden, vorsehen. Diese Lieferzeit reicht aus, um immer gefüllte Lager zu haben. Die Lagerkapazitäten über die die Wirtschaftsbetriebe Duisburg verfügen, würden unter den Rahmenbedingungen bei kontinuierlicher Nachlieferung für einen strengen Winter ausreichen.
„Das der Salzlieferant seine Verträge nicht einhält und die Wirtschaftsbetriebe sowie alle anderen Städte im Umfeld hängen lässt, ist nicht hinnehmbar“, so Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und auch Schadensersatzansprüche prüfen.“
Bisher wurde in dieser Wintersaison ca. 3.000 t Salz auf Duisburgs Straßen aufgebracht. Im Vergleich zur Wintersaison 2008/2009, die von Mitte November bis Mitte März geht, wurden ca. 4.000 t Streusalz verbraucht. Die Wirtschaftsbetriebe streuen derzeit nur die Kreuzungsbereiche und Gefahrenstellen der Dringlichkeitsstufe 1. Mit den noch vorhandenen Salzvorräten und Granulat werden diese möglichst verkehrssicher gehalten.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bittet alle Verkehrsteilnehmer sich auf die entsprechenden Straßenverhältnisse einzustellen.

Großmarkt wieder auf internationaler Fachleitmesse Fruit Logistica in Berlin
Als erstes Highlight des Jahres 2010 gilt für den Duisburger Großmarkt die Fruit Logistica, der Welt größte Fachleitmesse für die Obst- und Gemüsebranche, vom 3. bis 5. Februar 2010 in Berlin.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Freitag, 15. Januar, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Mittwoch, 13. Januar, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Kardinal Rodriguez Maradiaga trägt sich ins Goldene Buch ein
Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Städtepartnerschaft zwischen San Pedro Sula (Honduras) und Duisburg besiegelt wurde. Jetzt besucht Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga auf Einladung der Deutsch Honduranischen Gesellschaft die Region und wird am Montag, 11. Januar, auch in Duisburg empfangen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird den Erzbischof von Tegucigalpa im Rathaus begrüßen, wo er sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen wird. Kardinal Rodriguez Maradiaga besucht im Rahmen seines Duisburg-Aufenthalts auch das Hildegardis-Gymnasium, das sich intensiv für Projekte in Honduras engagiert.

Entwurf der Haushaltssatzung 2010 und des Haushaltsplans 2010 werden bekannt gemacht und ausgelegt
Der Entwurf der Haushaltssatzung 2010 und des Haushaltsplans 2010 mit seinen Anlagen einschließlich der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzepts sowie der mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung bis 2013 liegt gemäß § 80 (3) der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) zur Einsichtnahme in der Zeit vom 26. Januar bis 19. März in der Stadtkämmerei am Alter Markt 23, Zimmer 210, in Duisburg-Mitte aus.
Darüber hinaus steht der Entwurf der Haushaltssatzung 2010 mit ihren Anlagen für Interessierte im Internet auf der Homepage der Stadt Duisburg (www.duisburg.de) zur Verfügung.
Einwendungen gemäß § 80 (3) GO NRW gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2010 mit ihren Anlagen können Einwohner oder Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Beginn der Auslegung am 26. Januar, die somit am 8. Februar um 24 Uhr endet, erheben. Sie sollten schriftlich abgefasst und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23, 47049 Duisburg, adressiert werden.

60% der Eltern von Heimkindern erhalten Transferleistungen
Für 32 000 junge Menschen gab es im Jahr 2008 eine Heimerziehung oder sonstige
betreute Wohnform. In 60% der Fälle bezogen deren Familien oder sie selbst Transferleistungen. Dazu gehören finanzielle Hilfen des Staates wie Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch beziehungsweise Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung entsprechend dem Zwölften
Sozialgesetzbuch. Von den 14 500 jungen Menschen, die in Pflegefamilien neu aufgenommen wurden, erhielten die jungen Menschen selbst oder deren Eltern in 75% der Fälle Transferleistungen.
Insgesamt begann im Jahr 2008 für 502 000 junge Menschen eine erzieherische Hilfe. Neben Heimerziehung, sonstiger betreuter Wohnform oder der Unterbringung in einer Pflegefamilie (Vollzeitpflege) gehören dazu auch Leistungen wie Erziehungsberatung und sozialpädagogische Familienhilfe. Von allen jungen Menschen, für die eine erzieherische
Hilfe begonnen hat, bezogen 35% zusätzlich auch Transferleistungen.
Unter den Kindern, für die eine Vollzeitpflege begonnen hat, waren die unter einjährigen mit 14% am häufigsten vertreten. In diesen Fällen war die Gefährdung des Kindeswohls der meistgenannte Hauptgrund. Knapp die Hälfte der Kinder, die in einer Pflegefamilie aufgenommen wurden, war noch nicht im schulpflichtigen Alter. Insgesamt ging mit zunehmendem Alter der Kinder die Inanspruchnahme der Vollzeitpflege zurück. Im
Gegensatz dazu nahm die Unterbringung von jungen Menschen in Heimen oder sonstigen betreuten Wohnformen mit dem Alter der Hilfeempfänger zu. Nahezu zwei Drittel (62%) dieser Kinder und Jugendlichen waren zwischen 12 und 17 Jahren alt. Hauptgrund für den Beginn einer Heimunterbringung war im Jahr 2008 die unzureichende Erziehungskompetenz der Eltern beziehungsweise Personensorgeberechtigten.

Gut jeder fünfte junge Mensch (21%), dem eine Vollzeitpflege neu gewährt wurde, verfügte über einen Migrationshintergrund. Dieser liegt vor, sofern das Kind selbst oder mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt. Bei den durch Heimerziehung betreuten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verfügten 24% der Eltern über eigene Zuwanderungserfahrungen. Von allen unter 21-jährigen jungen Menschen in
Deutschland wies im Jahr 2008 ein Viertel einen Migrationshintergrund auf.

Friedhelm van Vorst gestorben
Der ehemalige Beigeordnete der Bauverwaltung Friedhelm van Vorst ist am 21. Dezember 2009 im Alter von 77 Jahren gestorben. 1967 trat Friedhelm van Vorst in den Dienst der Stadt Duisburg ein. 1979 übernahm er die Leitung des Stadtreinigungs- und Wasserwirtschaftsamtes, bevor ihn im August 1984 der Rat der Stadt zum Beigeordneten der Bauverwaltung wählte. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1996 inne. In die Amtsjahre von Friedhelm van Vorst fielen unter anderem der Bau der Duisburger U-Bahn und der Neubau der Aakerfährbrücke. Auch außergewöhnliche Projekte wie das Theater am Marientor wurden von ihm auf den Weg gebracht. Für sein Engagement und seine Verdienste wurde van Vorst mit dem Stadtring ausgezeichnet. Die Stadt Duisburg gedenkt Friedhelm van Vorst in tiefem Respekt, großer Dankbarkeit und aufrichtigem Mitgefühl für seine Familie. 
Porträt Friedhelm van Vorst von 2003 und 1989.

Die Eisdecken auf den Seen tragen noch nicht – Lebensgefahr!
Auch wenn die Temperaturen nachts regelmäßig unter null Grad sinken, sind die Eisdecken auf den Duisburger Gewässern nicht freigegeben. Die Flächen sind zwar durch den anhaltenden Frost ganz oder teilweise zugefroren. Das Eis hat aber keine ausreichende Dicke und ist daher noch nicht tragfähig
Erst wenn die Eisschicht flächendeckend zehn bis zwölf Zentimeter dick ist, kann ein See oder etwa der Parallelkanal sicher betreten werden. Dazu müsste es aber noch mehrere Tage lang rund um die Uhr harten Frost geben. Außerdem ist zu beachten, dass Schnee ein sehr schlechter Wärmeleiter ist und daher schneebedeckte Eisflächen meist dünner sind als schneefreie.
Die Stadt bittet deshalb vor allem Eltern, insbesondere ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass das Betreten der Eisdecken lebensgefährlich ist. Sollte es in nächster Zeit möglich sein, Eisflächen freizugeben, so wird dies rechtzeitig mitgeteilt.


Vierhundertmal Freude auf Rädern - Wunschbaum im Forum Duisburg
Centermanagement wird die erfolgreiche Aktion auch dieses Jahr ausführen
Pünktlich am Heiligabend überbrachten Corina Schomaker, Junior Centermanagerin des Forum Duisburg, und Vertreter des Vereins Immersatt die letzten Geschenke aus der Wunschbaum-Aktion an bedürftige Kinder Duisburgs. Insgesamt konnten 400 Kinder beschenkt werden – durch das Engagement der Kunden des Einkaufzentrums Forum Duisburg. Die letzten vierzig Geschenke wurden an Heiligabend verteilt.
Der Verein Immersatt e.V., ein Duisburger Netzwerk gegen Kinderarmut, koordinierte und organisierte die Verteilung, bei der insgesamt zwanzig verschiedene Einrichtungen angefahren wurden. Der Wunschbaum hatte seit Anfang Dezember im Forum Duisburg gestanden. 300 Karten waren bereits nach zwei Tagen vergriffen.
Das Centermanagement organisierte daraufhin kurzfristig 100 weitere Wunschkarten.
„Ein wirklich toller Erfolg! Für mich persönlich war es auch eine schöne Erfahrung, an Weihnachten die Überbringerin der Geschenke zu sein. Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich an die engagierten Duisburger! Wir werden die Aktion auf jeden Fall auch
dieses Jahr zu Weihnachten wiederholen!“, freut sich Schomaker.
v.l.n.r. Centermanager Lutz Müller, Junior Centermanagerin Corina Schomaker und
den Geschäftsführer des Vereins Immersatt e.V, Ralf Menrad.

Dienstag, 5. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Streusalz wird zum knappen Gut
Die Autobahnen und Bundessstraßen im Ruhrgebiet werden derzeit vorrangig mit von StraßenNRW mit Streusalz beliefert bzw. geräumt. Die Kommunen stehen da erst an zweiter Stelle und müssen haushalten. Duisburg hat z.B. schon 3000 der 4000 Tonnen Streusalz für die knapp 1300 Kilometer Straßen in der Stadt in diesem Winter schon verbraucht. So werden derzeit nur die Straßen der 1. Kategorie (Hauptstraßen, Kreuzungen) geräumt bzw. vom Eis befeit. In den Bergwerkbetrieben wird derzeit rund um die Uhr Salz gefördert.

A59: Sperrung zwischen Kreuz Duisburg und Zentrum
in Fahrtrichtung Düsseldorf

Von Freitag (8.1.) ab 19 Uhr bis Montag (11.1.) um 5 Uhr ist die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf zwischen dem Kreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Zentrum gesperrt. Gründe sind Arbeiten an einem Kanal und, wenn das Wetter es zulässt, auch der Einbau einer Fahrbahndecke im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A59. Umleitungen sind mit dem "Roten Punkt" ausgeschildert und führen über die A40 nach Duisburg-Häfen und weiter über innerstädtische Straßen.

UDE: Studierende bringen neues Politikmagazin auf den Markt
Hammelsprung
Mit „Hammelsprung“ wird nicht nur ein besonderes parlamentarisches Abstimmungsverfahren bezeichnet, so heißt auch ein kostenloses „Magazin für politische Entscheidungen“, das im Dezember 2009 erstmals von Masterstudierenden der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen herausgegeben wurde. Kooperationspartner sind die Design-Fachbereiche der Fachhochschulen Düsseldorf und Dortmund.
Ziel der unkonventionellen Studierendeninitiative ist, gut lesbare und interessant gestaltete Beiträge zu aktuellen politischen Debatten zu liefern. Gesellschaftliche Fragestellungen sollen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, um Anstöße für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Themenschwerpunkt zu ermöglichen.
Zum Ende des Superwahljahres 2009 steht das Spannungsfeld „Politik und Internet – Strohfeuer und Dauerbrenner“ im Mittelpunkt der 72-seitigen Erstausgabe im Sonderformat. Diese beiden Begriffe sind spätestens seit der Wahl Barack Obamas auch in der breiten Öffentlichkeit eng miteinander verbunden. Beleuchtet wird, wie das Internet neue Formen des sozialen und politischen Miteinanders provoziert mit weitreichenden Folgen für die Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Web 2.0 kann so zur Arena mit online gesteuerten Inhalten einer prozess- und partizipationsorientierten Politik werden.

Terroristische Drohgebärden im Internet
Einzelbeiträge befassen unter anderem mit dem Internet als Garant für Meinungsfreiheit, terroristischen Drohgebärden im Internet, youtube als europäischer Dialogplattform, twittern als Politikum, im Krieg mit staatlichen Filtern oder auch den Chancen und Risiken von Computerspielen. Führende Politiker geben Auskunft zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen zum Online-Wahlkampf.
„Die neue Zeitschrift ist ein gutes Beispiel dafür“, so Prof. Karl-Rudolf Korte, „dass in der NRW School of Governance auf das Engagement zurückgegriffen wird, das jeder der Masterstudierenden mit einbringt: ein sehr kreatives Labor von vielfältigen bundesweiten Universitätsabschlüssen, eigenen persönlicher Erfahrungen und selbständigem Engagement. So können wir als Lehr- und Lerngemeinschaft riskantes Denken, das Alternative und Provokation im Verhältnis zu etablierten Bedeutungen, Werte und Logiken sein will, gemeinsam praktizieren.“

Konjunkturpaket II:
Fortsetzung des barrierefreien Ausbaus im Rheinuferpark Rheinhausen

Im vergangenen Jahr wurde das Wegenetz auf der ehemaligen Werksbahntrasse entlang des Hochufers zwischen der Osttangente Rheinhausen und der Rheingasse an der Krupp`schen Halde und südlich der Fährstraße auf einer Länge von ca. 1,8 Kilometern barrierefrei ausgebaut. In dieser Woche beginnt das Amt für Umwelt und Grün nun die Arbeiten auf der sogenannten Diergardttrasse zwischen der Essenberger Straße und der Deichstraße auf einer Länge von rund einem Kilometer. Durch den Ausbau der Grünverbindung auf der alten Werksbahntrasse entsteht eine wichtige Grünvernetzung vom Rheindeich an das vorhandene Wegenetz in Richtung Oestrum.
Für den barrierefreien Ausbau wird an der Essenberger Straße der Alte Bahndamm abgetragen und eine Rampe angelegt. Die Wege werden komplett mit einer wassergebundenen Wegedecke hergestellt. Eine seitliche Führung wird durch Rasen- und Krautflächen sichergestellt. Die Straßenanschlüsse Essenberger Straße, Otto-Schulenberg-Straße, Wendehammer Mühlenweg und Deichstraße werden mit Betonpflaster gepflastert und mit taktil wahrnehmbaren Aufmerksamkeitsfeldern aus Noppen- und Natursteinpflaster kenntlich gemacht. Absperrpfosten mit rot-weiß reflektierenden Bändern und seitlich eingebaute Natursteinfelsen sollen dass unbefugte Befahren der Wege verhindern.
Für den Wegebau sind vorab Rodungsarbeiten von Brombeeren und einzelnen Gehölzen notwendig. Da nach dem Landschaftsgesetz ab dem 1. März ein Rodungsverbot besteht, werden diese Arbeiten vorgezogen und im Januar durchgeführt. Im Februar beginnen dann die Bauarbeiten für den Wegebau. Die Baukosten einschließlich Grunderwerb betragen rund 278.000 Euro.

Montag, 4. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Alkoholkontrollen: "Unbelehrbare" unterwegs
Trotz der angekündigten Alkoholkontrollen waren auch in diesem Jahr in der Silvesternacht wieder "Unbelehrbare" unterwegs. "Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (4. Januar) in Düsseldorf bei der Bilanz der Alkoholkontrollen zum Jahreswechsel. Insgesamt kontrollierte die nordrhein-westfälische Polizei rund 14.800 Autofahrer. Fast jeder dritte davon musste pusten. Bei 147 von ihnen stellten die Polizisten mehr als 0,5 Promille fest. 121 davon hatten soviel getrunken, dass sie eine Blutprobe abgeben mussten und der Führerschein beschlagnahmt wurde. Bei Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol im Spiel war, starb ein Mensch, 28 wurden verletzt. "Wer sich betrunken ans Steuer setzt, bringt sich und andere in Gefahr und handelt verantwortungslos", machte der Innenminister deutlich.

Wirtschaftsbetriebe holen Weihnachtsbäume ab
In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom 04.01. bis 16.01.2010 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine gibt es für jeden Stadtteil.
Verschiebung der Abfuhrtermine
Aufgrund des Feiertages am 1. Januar 2010 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Abfallbehältern die normalerweise freitags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Samstag.

Workshop für Studierende: Mündliche Prüfungen locker meistern
Schlaflose Nächte und Nervosität nehmen zu, je näher ein Prüfungstermin
rückt. Dann heißt es das Beste geben. Aber wie? Antworten finden
Studierende im zweitägigen Workshop "Mündliche Prüfung -- So geht`s!"
des Akademischen Beratungszentrums (ABZ) der Uni Duisburg-Essen. Am 15. Januar 2010 beginnt der Kurs von 15 bis 17 Uhr am Campus Duisburg (Raum SG 055). Am 16. Januar geht es von 11 bis 17 Uhr weiter.
Wer Angst vor mündlichen Prüfungen hat und wem dieser Stress zu schaffen macht, der findet in dem Seminar Wege mit solchen Herausforderungen besser umzugehen: Prüfungen werden simuliert und bereits erlebte diskutiert. Ziel ist es, neue Verhaltensmuster zu erproben, um in der kommenden Stresssituation entspannter zu sein. Studierende, die bei Präsentationen oder Referaten unsicher sind, bekommen ebenfalls im Workshop Tipps, wie sie sich behaupten können. Die Anmeldung ist bis zum 8. Januar möglich, und der Kurs ist kostenfrei.

NRW: 2,15 Millionen Schüler (-1,4 Prozent) an allgemeinbildenden Schulen
In Nordrhein-Westfalen besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr 2 149 505 Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Schule (ohne Weiterbildungskollegs). Das sind 29 514 (-1,4 Prozent) weniger als im Schuljahr 2008/09. 680 770 (-2,1 Prozent) Schülerinnen und Schüler besuchen eine Grundschule, 201 525 (-7,0 Prozent) eine
Hauptschule, 316 411 (-1,4 Prozent) eine Realschule, 234 958 (+0,9 Prozent) eine Gesamtschule und 596 672 (+0,6 Prozent) ein Gymnasium.
Zunehmend wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Schulen organisatorisch zusammenzuschließen bzw. um einen Zweig der jeweils anderen Schulform zu erweitern. Nach § 83 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG) dürfen solche Maßnahmen zur Sicherstellung eines wohnortnahen und differenzierten Bildungsangebots nach Genehmigung durch die obere Schulaufsichtsbehörde bzw. das zuständige Ministerium durchgeführt werden. Während im Schuljahr 2008/09 noch sieben Hauptschulen 20 Klassen mit zusammen 511 Schülerinnen und Schülern in einem Realschulbildungsgang aufwiesen, sind dies im laufenden Schuljahr bereits 15 Hauptschulen mit 60 Klassen und 1 517 Schüler(inne)n im Realschulzweig. Umgekehrt werden an drei Realschulen 545 Schüler(inne)n in 32 Klassen im Bildungsgang
Hauptschule unterrichtet. (IT.NRW)

Beauftragte für Chancengleichheit im BIZ
Am Donnerstag, den 7. Januar 2010, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Sirenenprobealarm in Krefeld
Die Feuerwehr der Stadt Krefeld wird am Samstag, 9. Januar, von 12 bis 12.13 Uhr einen Probebetrieb ihres Sirenennetzes durchführen, der teilweise auch im Duisburger Westen und Süden zu hören sein kann. Der Probealarm dient der technischen Erprobung der installierten Systeme und soll außerdem die Verbreitung und Bedeutung der Sirenensignale in der Öffentlichkeit stärken.

Jahr 2009: Weniger Erwerbstätige, mehr Erwerbslose als im Vorjahr
Im Durchschnitt des Jahres 2009 waren nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes  rund 40,15 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Abnahme um 72 000 Personen oder 0,2% gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2008. Damit ist die Erwerbstätigenzahl, die im Jahr 2008 mit 40,22 Millionen noch einen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, im Vorjahresvergleich erstmals seit 2005 wieder gesunken.
Nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung stieg die Zahl der Erwerbslosen nach international vereinbarter Definition im Jahresdurchschnitt 2009 um 169 000 Personen auf 3,31 Millionen. Damit waren im Jahr 2009 5,4% mehr Personen erwerbslos als noch im Jahr 2008.
Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe von Erwerbstätigen und Erwerbslosen, nahm im Vergleich zum Vorjahr um 97 000 Personen auf 43,46 Millionen zu. Die Erwerbslosenquote, die den Anteil der Erwerbslosen an der Gesamtzahl der Erwerbspersonen misst, stieg von 7,2% im Jahr 2008 auf 7,6% im Jahresdurchschnitt 2009.

Angesichts des im abgelaufenen Jahr sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes fielen sowohl der Rückgang der Erwerbstätigkeit als auch der Anstieg bei den Erwerbslosen schwächer aus als vielfach befürchtet. Insbesondere haben die massive Ausweitung der Kurzarbeit sowie der Abbau von Überstunden und das Abschmelzen von Guthaben auf Arbeitszeitkonten geholfen, die Beschäftigungsverluste des Jahres 2009 zu begrenzen. So sank im Jahresdurchschnitt 2009 die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in
Deutschland im Vergleich zum Vorjahr verhältnismäßig moderat um 49 000 Personen (- 0,1%) auf gut 35,7 Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger verringerte sich im selben Zeitraum um 23 000 Personen (- 0,5%) auf rund 4,4 Millionen.
Mit Arbeitsort in Deutschland waren im Durchschnitt des Jahres 2009 nach den ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 40,24 Millionen Personen erwerbstätig, 37 000 Personen oder 0,1% weniger als ein Jahr zuvor. Die Differenz zwischen der Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort und der Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erklärt sich durch den Saldo der erwerbstätigen Ein- und
Auspendler über die Grenzen Deutschlands (Pendlersaldo). Im Jahresdurchschnitt 2009 betrug der Einpendlerüberschuss, das heißt der positive Saldo aus der Zahl der in Deutschland erwerbstätigen Einpendler und der Zahl der im Ausland erwerbstätigen Auspendler, 94 000 Personen. Der Einpendlerüberschuss lag damit um 35 000 Personen höher als im Durchschnitt des Jahres 2008.

In der Betrachtung nach Wirtschaftsbereichen entwickelte sich die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland im Jahr 2009 sehr unterschiedlich: So stieg die Zahl der Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen insgesamt um jahresdurchschnittlich 171 000 Personen (+ 0,6%) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In der Land- und Forstwirtschaft sowie im Baugewerbe waren leichte Zuwächse von 5 000 beziehungsweise 4 000 Erwerbstätigen zu verzeichnen. Dagegen wirkte sich
der globale Einbruch der Wirtschaftsleistung insbesondere in den stärker exportorientierten Bereichen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) negativ auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit aus. Die dort im Durchschnitt des Jahres 2009 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnenden Beschäftigungsverluste von 217 000 Personen (- 2,7%) erreichten eine Größenordnung, die die Beschäftigungsgewinne der beiden vorherigen Jahre per Saldo wieder aufzehrten.
Der längerfristige Strukturwandel, der die Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen in Deutschland seit der Wiedervereinigung begleitet, setzte sich auch im Jahr 2009 fort: Im Berichtsjahr hatten fast drei Viertel aller Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz in den Dienstleistungsbereichen. Der Anteil des so genannten tertiären Sektors an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen erhöhte sich von 59,5% im Jahr 1991 auf 73% im Jahr 2009. Im primären und sekundären Sektor hat sich der Erwerbstätigenanteil entsprechend kontinuierlich verringert: Waren in der Land- und Forstwirtschaft 1991 noch 3,9% aller Erwerbstätigen beschäftigt, lag der Anteil im Jahr 2009 nur noch bei 2,1%. Allerdings hat sich der Erwerbstätigenanteil der
Landwirtschaft in den vergangenen vier Jahren stabilisiert und ist nicht weiter zurückgegangen. Der Erwerbstätigenanteil des Baugewerbes ist im Jahr 2009 erstmals seit seinem höchsten Stand im Jahr 1995 (8,6% der Erwerbstätigen) wieder leicht gestiegen, und zwar um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5%. Er lag damit um 1,8 Prozentpunkte unter dem des Jahres 1991. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank der Anteil an allen Erwerbstätigen seit dem Jahr 1991 um fast zehn Prozentpunkte, und zwar von 29,3% auf 19,4%. Allein im vergangenen Jahr verringerte sich der Anteil aufgrund der konjunkturbedingten Beschäftigungsverluste um 0,5 Prozentpunkte.

Sonntag, 3. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Winter in Duisburg 2010
Duisburger Schnee-Impressionen aus Rahm...
Von Manfred Schneider und Barbara Jeschke

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Großenbaum...

Neudorf...


dem Sportpark im Süden Neudorfs...

Samstag, 2. Januar 2010 - Historischer Kalender 

Sonntagsführung im Stadtmuseum:
Gerhard Mercator und der Sternenhimmel
Am kommenden Sonntag (3. Januar 2010) lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Mercator-Ausstellung ein. In dieser „Schatzkammer“ liegen nicht Gold und Silber, sondern hier sind die Globen und Atlanten des berühmtesten Kartographen des 16. Jahrhunderts zu bewundern - hergestellt in Duisburg von Gerhard Mercator. Passend zum neuen Jahr wird Werner Pöhling besonders die astronomischen Werke des Kosmographen erläutern.
Erstmalig wird bei der Führung ein neues Werk aus dem Familienbetrieb Mercator öffentlich vorgestellt: eine Weltkarte von 1595, die Michael Mercator zugeschrieben wird. Dieser bislang einmalige Kupferstich ist eine Dauerleihgabe der Mercatorgesellschaft Duisburg e.V., der Erwerb der Karte wurde 2009 durch eine großzügige Spende der Duisburger Sparkassen-Stiftung ermöglicht.
Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz, am Innenhafen, Eintritt drei Euro.