Duisburg aktuell   -   Archiv Januar 2007

 

Duisburg, 31. Januar 2007

Citypalais-Eröffnung: Stars in Concert  - Philharmoniker, Howie und viel mehr...

Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Beeck
Ab Freitag, 2. Februar, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 5. Februar, wird im Rahmen der Gleisbauarbeiten die Friedrich-Ebert-Straße ab Lange Kamp/Lehnhofstraße in Fahrtrichtung Duisburg-Laar gesperrt.
Im Anschluss daran wird das Queren der Schienen im dortigen Kreuzungsbereich nicht mehr möglich sein. Diese Maßnahme wird voraussichtlich bis Donnerstag, 8. Februar, andauern.Umleitungsempfehlungen sind jeweils ausgeschildert.
Familienbande - Mutter und Kind und andere enge Beziehungen
Sonntagsführung für Familien, 4. Februar, 11.30 Uhr
Mit Andreas Benedict/Eintritt: EUR 5,- / 2,50
Im Zentrum der neuen Ausstellung des Kindermuseums im Lehmbruck Museum steht diesmal ein besonders lebensnahes Thema, nämlich familiäre Beziehungen. Natürlich ist das Verhältnis zwischen Mutter und Kind besonders stark vertreten, denn diese innigste Verbindung wurde von Künstlern auffallend oft behandelt. So wurden im christlichen Zusammenhang Bildnisse Mariens mit dem Christuskind unendlich oft variiert. Ein Bespiel dieser Art, eine "Maria lactans" eines Cranach-Nachfolgers, ist in der Ausstellung vertreten. In direkter Nachbarschaft gezeigt, bilden die ungeschönten Fotografien der Niederländerin Rineke Dijkstra von Müttern mit Säuglingen unmittelbar nach der Geburt einen spannungsvollen Kontrast.
So werden in der Auswahl des Kindermuseums nicht nur Plastiken und Bilder aus dem Bestand des Lehmbruck Museums gezeigt, u.a. von Wilhelm Lehmbruck, Jacques Lipchitz und Henry Moore, sondern diese finden sich einer ganzen Reihe von Leihgaben, meist Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, aber auch einer 100 Jahre alten afrikanischen Skulptur, gegenübergestellt.  Im Rahmen der Führung können Kinder und Familien im Kindermuseum selbst künstlerisch aktiv werden.

 
Judith Samen, O.T. (Brotschneiden) , 1997, C-print auf Kappa, 150 x 107 cm, © VG-Bild Kunst, Bonn 2007

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Eine Sprechstunde für Gehörlose gibt es am Montag, 5. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5 - 7, Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 308. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Das Angebot ist kostenlos. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter 0203 / 283-2760, 283-4791 und 283-6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Fax unter 283-2374 erreichbar.
Zentralbibliothek bietet "English 4 you"
Seit Ende des vergangenen Jahres bietet die Jugendmediathek "TeenPoint" der Stadtbibliothek mit der Aktion "English 4 you" einen neuen Service an. Attraktive und aktuelle Jugendromane können im englischen Original aber auch in der englischen Übersetzung ausgeliehen werden, darunter die beliebten Titel aus der Reihe um Artemis Fowl oder Eoin Colfer, die Serie "Fear Street" von R.L. Stine, die "Gilmore Girls" oder Titel von Morton Rhue ("Die Welle"), Meg Cabot oder Susan Hinton.
In der englischen Übersetzung gibt es Literatur aus der Reihe "Freche Bücher - freche Mädchen" sowie von Kai Meyer ("Die fließende Königin"/"The Flowting Queen").
Wer des Englischen noch nicht ganz so mächtig ist, kann auf zweisprachige Bücher zurückgreifen wie Krimis oder die im Langenscheidt Verlag erschienene Reihe "Girls in Love". Für Interessenten liegt ein Auswahlverzeichnis im "TeenPoint" aus. Weitere Infos unter 0203/283-4121.

Jede(r) zehnte Schüler(in) in Nordrhein-Westfalen konfessionslos
Jede(r) Zehnte der rund 2 257 000 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen NRWs (ohne zweiten Bildungsweg) ist im derzeit laufenden Schuljahr konfessionslos. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ist rund jede(r) Zweite katholisch, jede(r) Dritte evangelisch und jede(r) Neunte islamisch.
Seit 1996 ist der Anteil der evangelischen Schülerinnen und Schüler um 1,3 Prozentpunkte, der der katholischen
um 3,7 Prozentpunkte zurückgegangen. Gestiegen ist seitdem der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
islamischer Religionszugehörigkeit (+2,3 Prozentpunkte) sowie der der konfessionslosen Schülerinnen und Schüler
(+2,5 Prozentpunkte). (LDS NRW).

Duisburg, 30. Januar 2007

Bürgersprechstunde im Bezirksamt Mitte

Die nächste Bürgersprechstunde des Bezirksvorstehers Mitte mit der Polizei findet am Freitag, 9. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417, statt. Polizeihauptkommissar Manfred Scholz, der Bezirksvorsteher des Bezirks Mitte, Heinrich Klose, sowie der Leiter des Bezirksamtes Mitte, Wolfgang Komorowski, stehen den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks Mitte zur Verfügung.

Beigeordneter Reinhold Spaniel zu Gast im Kanzleramt
Duisburgs Sportdezernent Reinhold Spaniel war am Montag, 29.Januar 2007, im Bundeskanzleramt zu einer Expertenanhörung zum Thema "Sport und Integration" eingeladen worden. In seiner Funktion als Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Städtetages gab Spaniel in Berlin ein Statement ab, das die Duisburger Erfahrungen auf diesem Gebiet widerspiegelt. Dabei ging der Sportdezernent insbesondere auf die stadtweite Integrationskonferenz ein, die seit Ende 2005 arbeitet. Reinhold Spaniel: "Die soziale Integrationsfähigkeit des Sports stand im Mittelpunkt der Diskussionen."
Beispielhaft beschrieb er Duisburger Projekte, wie etwa Gewaltprävention im Sport, Ausbildung von Streitschlichtern und das Fußballforum "Fairplay". Reinhold Spaniel: "Als Vorzeigeverein konnte Duisburg den SV Rhenania Hamborn präsentieren. Dort wird mit großem Engagement Integration von Aussiedlern und Migranten betrieben." Die Ergebnisse der Diskussionen im Kanzleramt werden in einem nationalen Integrationsplan, der bis zum Sommer 2007 erarbeitet sein soll, Berücksichtigung finden.
 

Konzentration, Aufregung und Daumendrücken - 44. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“

Gespannt war die Atmosphäre, aber freudig gespannt! Im Theodor-Heuss-Gymnasium in Dinslaken herrschte Konzentration und Aufregung, Mutmachen und Daumendrücken. Der 44. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der am letzten Wochenende für die Region Duisburg, Mülheim, Oberhausen und Dinslaken ausgetragen wurde, hat wieder weit über 100 jugendliche Musiker zum Üben angespornt und motiviert, ihre Leistung von einer Jury bewerten zu lassen.  

In verschiedenen Kategorien hatten die 6- bis 19-Jährigen die Möglichkeit, ihr musisches Können unter Beweis zu stellen und sich für den „Recall“, den landesweiten Wettbewerb Mitte März in Essen, zu qualifizieren. Gero Natzel, Leiter der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule freut sich nicht nur über zahlreiche Preisträger seines Instituts, sondern auch über die erfolgreiche Öffnung des Wettbewerbs für Kategorien aus dem Bereich der Popmusik. Schüler, die sich für E-Gitarre, Saxophon oder Drum-Set begeistern, können nun auch an diesem bundesweiten, musikalischen Wettstreit teilnehmen. 

Erste Preisträger aus Duisburg sind: in der Kategorie Streichinstrumente Solo Felix Rivinius, Violine, mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb; Simon Camp, Violoncello, mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb; Sarah Burs, Violoncello, mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb; Leon Matthiaß, Violoncello, sowie Aylin Hasselmann, Violoncello. 

Preisträger in der Kategorie Akkordeon ist Marcel Lange. In der Kategorie Duo Blasinstrument und Klavier sind es Lena Halka, Querflöte und Johannes Schwerdt, Klavier, mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, sowie Franziska Schacht, Querflöte, und Nikolas Schuster, Klavier. 

In der Kategorie Gitarrenensemble lauten die Preisträger Jonas Heise und Valentin Rakow, in der Kategorie E-Gitarre Darlene Hoerle, Felix Tersteegen und Adrian Czarnecki, in der Kategorie Saxophon Popular Lina Heil, Philipp Enkemeier, Lukas Kuite und Dustin Balshüsemann sowie in der Kategorie Drum-Set Martin Pauls.

Duisburg, 29. Januar 2007

Vortragsreihe der VHS:  „Recht und Internet“
„Recht und Internet“ heißt eine Vortragsreihe der Volkshochschule, die am 5. Februar um
20 Uhr am König-Heinrich-Platz startet. Darin schildert der Referent Horst Radtke wie das  Internet als betrügerisches Instrument missbraucht wird. Der erste Vortrag befasst sich mit dem „Phishing“, einer Betrugsform, mit der zum Beispiel Bankkunden im großen Stil Kontozugangsdaten abgeluchst werden. Wie das geschieht, wie man sich davor schützen kann und über die Hintergründe, darüber informiert der Referent aus der Erfahrung seiner beruflichen Arbeit: Internetkriminalität ist sein polizeiliches Aufgabengebiet. Der nächste Vortrag am 12. Februar hat das Kopieren von Musik- und Filmdateien zum Thema. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse. 

VHS-Seminar zum Thema „Körpersprache“
„Körpersprache bewusster einsetzen“ lautet das Thema eines Wochenendseminars der Volkshochschule am 17. und 18. Februar im Gebäude am König-Heinrich-Platz. In diesem Seminar unter der Leitung von Melanie Nolte lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die eigene Körpersprache auf andere wirkt und was getan werden kann, um diesen Eindruck positiv zu beeinflussen. Dazu wird in praktischen Übungen ein überzeugendes und gleichzeitig natürliches körpersprachliches Verhalten trainiert. Das Seminar dauert samstags von 10 bis
17 Uhr und wird am Sonntag von 10 bis 15.30 Uhr fortgesetzt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Duisburg, 27. Januar 2007

Was ist Plastik? 100 Jahre - 100 Köpfe: Köpfe betrachten und modellieren
Sonntagsführung mit Workshop, 28. Januar, 11.30 Uhr. Mit Barbara Wolf- Meyer - Eintritt: EUR 5,- / 2,50
Am letzten Tag der großen Jubiläumspräsentation des Lehmbruck Museums, "100 Jahre- 100 Köpfe", bietet die Duisburger Künstlerin Barbara Wolf-Meyer den Besuchern die Gelegenheit, eine Auswahl von Kunstwerken unter den Gesichtspunkten des Materials und der Technik näher zu betrachten.
Im Zentrum der Führung stehen Köpfe, unter anderem Plastiken von Magritte, Rodin, Dali und Rosso. Bei einem anschließenden Workshop erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, unter Anleitung selber ein plastisches Werk zum Thema "Kopf" aus Paperclay, einer besonderen Sorte Ton, zu gestalten. Die Veranstaltung dauert inklusive Workshop ca. 90 Minuten. Eine Anmeldung unter T. 0203 283 2195 ist zu empfehlen.
Zweiter Literaturkreis der Stadtbibliothek sucht interessierte Mitstreiter

Auch der zweite Literaturkreis der Stadtbibliothek, der an jedem ersten Dienstag im Monat von 16.30 bis 18.30 Uhr in der Zentralbibliothek zusammenkommt, sucht weitere interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Die Mitglieder bilden keinen Verein, sondern sind ein kleiner privater Zusammenschluss, um über ein Buch zu sprechen, das sich der Kreis vorher ausgesucht hat. Dazu stellt einer der Teilnehmer kurz Inhalt und Autor der jeweils zu diskutierenden Lektüre vor. Wer also Interesse hat bei diesem Literaturkreis mitzumachen, kann sich melden bei Margarete Volk (0203/760277).

Duisburg, 26. Januar 2007

Neudorfer James Tascioglu traf neu gewählten UEFA-Präsidenten Platini
Am Rande des UEFA-Kongress in Düsseldorf, traf der Neudorfer James Tascioglu (rechts), früherer DFV 08 Präsident und Ausrichter der Hobby-Fußball-WM 2006, den  neu gewählten Präsidenten der UEFA, Michel Platini.

Der ehemalige französische Nationalspieler von Weltformat, hatte sich in der Abstimmung bei der Wahl des Präsident knapp gegen Amtsinhaber Lennart Johansson behaupten können.
Zum ersten Mal in der Geschichte der UEFA wurde damit ein Amtsinhaber abgewählt. 

OB Sauerland empfing Delegation aus Qingdao
Eine kleine, aber hochrangige Wirtschaftsdelegation aus der chinesischen Hafenstadt Qingdao, die zurzeit Europa bereist, hat auch in Duisburg Halt gemacht. Qingdao ist eine Hafenstadt in der ostchinesischen Provinz Shandong. In der Stadt selbst leben 2,6 Mio. Menschen, im gesamten Bezirk Qingdao 7,3 Mio.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland empfing die Gäste im Rathaus gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Duisburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ralf Meurer, dem Geschäftsführer Außenwirtschaft der Niederrheinischen IHK, Dr. Thomas Hanicke, dem Geschäftsführer der Gate to Asia GmbH, Ernstfried Helling, Liang Chen von Business Europe China (BEC AG) sowie Walter Frieg vom Senior Expert Service.
Delegationsleiter Xianli Chunyu, stellvertretender Leiter des Büros für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit von Qingdao, übermittelte dem Duisburger Oberbürgermeister herzliche Grüße seines Amtskollegen aus Qingdao. Die Stadtoberhäupter waren sich im November begegnet, als die Duisburger Delegation auf ihrer China-Reise auch Qingdao besuchte. Beide Seiten bekräftigen die Absicht, die wirtschaftlichen Beziehungen in beiden Richtungen auszubauen. Für Qingdao sei Duisburg ein sehr interessanter Partner wegen seiner Kompetenzen im Bereich Logistik und Maschinenbau, betonten die Gäste aus China. Sie luden die Duisburger Gastgeber ein, bei ihrem nächsten Besuch in der chinesischen Partnerstadt Wuhan unbedingt auch einen Zwischenstopp in Qingdao einzuplanen.

Xianli Chunyu, stellvertretender Leiter des Büros für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit von Qingdao, und Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Sperrung der Otto-Hahn-Straße in Neumühl
Ab Dienstag, 30. Januar, muss die Otto-Hahn-Straße in Neumühl zwischen der Friesenstraße und der Buschhauser Straße in Fahrtrichtung Neumühl für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden.  In Fahrtrichtung Oberhausen bleibt die Straße befahrbar. Grund für die Sperrung sind Straßenbauarbeiten. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 16. Februar dauern. Umleitungen sind ausgeschildert.

Sportpark-Skateranlage wird vorübergehend abgebaut
Die Skateranlage auf der Dreieckswiese (ehemals Parkplatz 6) muss wegen der beginnenden Bauarbeiten des Stichkanals zwischen Regattabahn und Bertasee - also im Bereich der Kruppstraße - abgebaut werden. Die Anlage wird nach der Kanu WM, die vom 8. bis 12. August 2007 im Sportpark Wedau stattfindet, wieder errichtet und erhält am südlichen Ende der Dreieckswiese einen neuen Standort. Der Abbau erfolgt am 1. und 2. Februar. Der Bau des Stichkanals gehört zum Gesamtprojekt "Wasserwelt Wedau", für das Anfang des Jahres mit dem Bau eines Parallelkanals an der Regattabahn begonnen wurde.
Auch die Nutzung der Inlinerbahn auf der Dreieckswiese ist hierdurch beeinträchtigt. Das bei Profis und Amateuren beliebte Oval bleibt erhalten, kann jedoch wegen der unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch die Baustelle ebenfalls bis nach der Kanu-WM nicht genutzt werden.

Tragekörbe: Das neue Serviceangebot in der Zentralbibliothek
Mit kleineren grauen und größeren blauen Tragekörben unterbreitet die Stadtbibliothek ihren Kundinnen und Kunden ein neues kostenfreies Serviceangebot. Ab sofort können alle Bibliotheksbesucher in Tragekörben ihre ausgesuchten und ausleihenden Medien aufbewahren. Die Körbe sind auf allen Publikumsetagen jeweils an beiden Aufzügen sowie an der Garderobe und der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erhältlich. Die Rückgabe der Körbe erfolgt dann an der Verbuchungstheke.

Duisburg, 25. Januar 2007

10. Internationales GIS-Anwenderforum am 28.Februar und 1.März in DuisburgSeit 1989 treffen sich alle zwei Jahre Anwender, Entwickler, IT-Experten und Systemadministratoren von Geo-Informationssystemen (GIS) an der Universität in Duisburg, um sich über die neuen Trends auszutauschen. Das 10. Internationale GIS-Anwenderforum ist  für den 28. Februar und den 1. März terminiert. Geo-Informationssysteme (GIS) haben sich in den zurückliegenden Jahren zu einem echten Dienstleistungsgeschäft entwickelt. Durch sie lassen sich raumbezogene Daten etwa zur Infrastruktur, Bebauung, Flächennutzung oder zu Versorgungsleitungen digital erfassen, verwalten, analysieren, graphisch aufbereiten und schnell abrufen.
Für öffentliche Verwaltungen wie Kataster- und Vermessungsämter, Ver- und Entsorgungsunternehmen, wie Stadtwerke, aber auch für die Wirtschaft, wie beispielsweise Standortbetreiber oder Infrastruktur-Dienstleister, wird an immer komfortableren GIS-Technologien gearbeitet.  In den Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen des Anwenderforums präsentieren sich diesmal Anwender von GIS, Experten der Aktiengesellschaft AED-SICAD und seinen Technologiepartnern sowie Wissenschaftsvertreter in den parallelen Themenfeldern „Kommunen und Kreise“, „Landmanagement“ sowie „GIS für Utilities-Unternehmen“.
Dabei geht es unter anderem um E-Government, Standards sowie Fach-Applikationen, Integration und Auswertung der GIS-Daten sowie Vertrieb der Geodaten im Web.
Eröffnet wird das zweitägige Anwenderforum in den Gebäuden der Uni Duisburg-Essen am Campus Duisburg am Mittwoch, 28. Februar 2007
, um 10 Uhr, von Prof. Dr. Michael Schreckenberg und Prof. Dr. Michael Kerres von der gastgebenden Universität, von Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und dem Parlamentarischen Staatssekretär a.D. Rezzo Schlauch. Veranstalter ist neben der Uni Duisburg-Essen, der Stadt Duisburg und der  Akademie für Wissenschaft und Technik (AWT) mit der Firma AED-SICAD einer der führenden Hersteller von GIS-Technologien. Weitere Informationen sind bei der Akademie für Wissenschaft und Technik erhältlich unter (0203) 379 1943 oder im Internet unter www.aed-sicad.de.

Defibrillator im Johanniter-Stift gestohlen
Wie Duisburgweb vom Leiter des Neudorfer Johanniter-Senioren-Stift, Detlef Wacker, erfuhr, wurde vermutlich im Zeitraum vom 20. auf
den 21. Januar 2007 der erst kürzlich angeschaffte Defibrillator gestohlen. 
Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, dass durch gezielte Stromstösse, Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern u.ä. beenden kann. Die Geräte werden im Krankenhaus auf der Intensivstation und anderen Orten, in Rettungsdienst-Fahrzeugen und vielen Arztpraxen bereitgehalten. Zunehmend findet man sie auch in öffentlichen Gebäuden, für eine evtl. Anwendung durch medizinische Laien, damit im Notfall, ggf. ein plötzlicher Herztod verhindert werden kann. In Deutschland sterben pro Jahr über 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod.  
Der finanzielle Verlust von ca. 2.000,00 Euro, ist für die Johanniter sicherlich sehr schmerzlich. Schlimmer ist, dass der Dieb es in Kauf nimmt, ein Menschenleben wegen des fehlenden Defibrillators gefährdet. Für die Wiederbeschaffung ist eine Belohnung vorgesehen.. Manfred Schneider

Jahresarbeitsleistung in NRW nahm 2006 wieder zu
Nachdem Anfang Januar bereits ein Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 0,5 Prozent gemeldet worden war, teilt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen nunmehr mit, dass die 8,46 Millionen Erwerbstätigen des Landes mit insgesamt 11,87 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr 2006 auch eine deutlich höhere Jahresarbeitsleistung erbracht haben - und zwar 46 Millionen Stunden oder 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Dies ist umso höher zu bewerten, als für die Erbringung der Jahresarbeitsleistung im abgelaufenen Jahr nur 250
Werktage zur Verfügung standen, zwei Tage (-0,8 Prozent) weniger als im Vorjahr. In den fünf Jahren zuvor war das Arbeitsvolumen um insgesamt 2,3 Prozent zurückgegangen, vor allem infolge des zunehmenden Ersatzes von Vollzeit-Arbeitsplätzen durch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte.
Trotz der geringeren Zahl der Werktage blieb mit 1 402 Stunden je Erwerbstätigen die durchschnittliche
Jahresarbeitsleistung im Jahr 2006 gegenüber 2005 nahezu konstant. (LDS NRW)

Helmut Meier präsentiert Robert Metcalf in der Zentralbibliothek
Das von Liedermacher Helmut Meier initiierte und organisierte Kindermusikfestival "KinderLiederLandschaft" präsentiert am Freitag, 2. Februar, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek den Spaß- und Spielmacher Robert Metcalf (Foto). "Wenn du zappelig bist" heißt sein Programm, für das es noch einige Restkarten (3 Euro) an der Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek gibt. Metcal, der in England geboren ist und seit 1973 in Berlin lebt, schreibt und spielt seit über 30 Jahren Lieder für Kinder. Auch für die vom WDR ausgestrahlte "Sendung mit der Maus" hat er Texte geschrieben. Weitere Infos unter 0203/283-4121.

"Lifestyle"-Ausstellung in der Zentralbibliothek
Unter dem Titel "Von Ayurveda bis Zen - Leben heute" läuft ab Februar im Erdgeschoss der Zentralbibliothek noch einmal die Themenausstellung, die im vergangenen Oktober an gleicher Stelle bereits mit Erfolg gezeigt wurde. Interessierte finden Medien aller Art zu "Lifestyle"-Themen wie Wohnen, Mode, Fitness sowie Beauty & Wellness. Ulrich Strunz Erfolgsprogramm "Forever young" gehört ebenso dazu wie Ole Petersens Anti-Aging-Programm "Lifepower" oder David Brooks Buch "Die Bobos: Der Lebensstil der neuen Elite" oder die "Generation Golf" von Florian Illies. Zusammengestellt haben die Medienpräsentation Marita Fischbach und Sabine Scherer von der Stadtbibliothek. Weitere Informationen unter 0203/283-4218.

Ausstellung in der Stadtbibliothek: "Wer waren die 999er?"
"Wer waren die 999er?" heißt eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger "999er", die die Geschichte "wehrunwürdiger" Antifaschisten in den Strafeinheiten der deutschen Wehrmacht dokumentiert. Zu sehen ist die Präsentation vom 26. Januar bis 17. Februar im Treppenhaus und auf der dritten Etage der Duisburger Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7. Der Eintritt ist frei.
Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht veranlasste im Oktober 1942 die Aufstellung einer so genannten "Bewährungstruppe 999" auf dem Truppenübungsplatz Heuberg. Sie bestand überwiegend aus von der Wehrpflicht als "wehrunwürdig" Ausgeschlossenen. Von den etwa 28.000 "999ern" zählte rund ein Drittel zu den politischen Gegnern des NS-Regimes, darunter Kommunisten, Sozialdemokraten, Angehörige bürgerlicher Parteien, Christen und besonders ehemalige Mitglieder verbotener Jugendverbände. Viele konnten ihre Verbindungen aus der Illegalität und aus der Haft nutzen, um gemeinsam mit der Widerstandsbewegung in den besetzten Gebieten den Kampf gegen den Nationalsozialismus fortsetzen.
Dennoch: Über die Hälfte der in den Einheiten der "999ern" Zwangsrekrutierten, kehrten nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Und jene, die überlebt hatten, setzten sich nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg mit hohem Engagement aber unterschiedlichem Erfolg für den Wiederaufbau und die Schaffung antifaschistisch-demokratischer Verhältnisse in Deutschland ein.
"Wer waren die 999er?" ist eine Ausstellung der "Arbeitsgemeinschaft 999er" im "Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition und in der Bewegung Freies Deutschland e.V." (DRAFD) zum Holocaust-Gedenktag (27. Januar) und zum Jahrestag der nationalsozialistischen "Machtergreifung" am 30. Januar 1933.
Inka Parei und das Dunkel der Vergangenheit
Zum Jahrestag der nationalsozialistischen "Machtergreifung" 1933 liest Inka Parei (Foto) am Dienstag, 30. Januar, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek aus ihrem Roman "Was Dunkelheit war". Der Eintritt zu der Lesung, die von der Stadtbibliothek und dem Verein für Literatur und Kunst Duisburg veranstaltet wird, beträgt 5 Euro an der Abendkasse bzw. 4 Euro im Vorverkauf. Mitglieder des Vereins haben freien Eintritt.
Die Geschichte spielt in Frankfurt am Main im September 1977. Ein alter Mann blickt zurück auf sein Leben. Gegenwart und Vergangenheit verschränken sich zu einem Rätsel, das erst allmählich entwirrt wird. Dabei spielt das Verhalten des Mannes während der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges eine wesentliche Rolle. Erst im Angesicht des eigenen Todes setzt sich der Mann mit diesem lange verdrängten Kapitel seines Lebens auseinander.
Inka Parei wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Sinologie und lebt heute in Berlin. Seit 1997 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman "Die Schattenboxerin" wurde 2000 mit dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis ausgezeichnet und ist inzwischen in neun Sprachen übersetzt worden. 2003 erhielt sie bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für den Roman "Was Dunkelheit war" den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Duisburg, 24. Januar 2007   - aktuelle VHS-Veranstaltungen

Umweltamt informiert über Umgang mit Sturmschäden an privaten Bäumen
Der Orkan "Kyrill" hat nicht nur im Duisburger Stadtwald erhebliche Verwüstungen angerichtet. Erhebliche Verluste gab es auch in den Parks und Grünflächen der Stadt und natürlich auch in den Duisburger Gärten.
Zahlreiche Anrufer fragten im Umweltamt nach, wie mit den umgestürzten oder umsturzgefährdeten Bäumen umgegangen werden soll. Grundsätzlich gilt, dass alle Bäume, die durch den Orkan umgestürzt wurden, ohne weitere Formalitäten beseitigt werden können. Im Hinblick auf mögliche Nachfragen ist es sinnvoll, die betroffenen Bäumen vor ihrer Beseitigung zu fotografieren.
Umsturzgefährdete Bäume dürfen, auch wenn sie unter die Baumschutzsatzung fallen, ausnahmsweise ebenfalls ohne Fällgenehmigung beseitigt werden. Die Beseitigung muss dem Umweltamt jedoch formlos gemeldet werden. In jedem Fall muss der geschädigte Baum vor der Fällung fotografiert werden und das Foto der Meldung beigelegt werden. Die Mitteilung kann entweder auf dem Postweg (Amt für kommunalen Umweltschutz, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg) oder per E-Mail (umweltamt@stadt-duisburg.de) erfolgen.
Vielfach ist aber für den Laien nicht erkennbar, wie stark ein Baum in seiner Standfestigkeit gefährdet ist oder ob nicht doch Schnittmaßnahmen helfen, den Baum zu erhalten. Hier stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes unter den Rufnummern 0203/283-2068 oder -2680 gerne zur Verfügung. Man kann sich außerdem generell über das Thema informieren und sich über Neupflanzungen beraten lassen.

100. "Anerkannter Bewegungskindergarten" in NRW steht in Rheinhausen

 Die städtische Kindertageseinrichtung Ursulastraße 36 in Duisburg-Rheinhausen hat sich im Jahr 2006 qualifiziert, um in Zukunft als anerkannter Bewegungskindergarten zu arbeiten. Der Kindergarten Ursulastraße ist der elfte städtische Kindergarten in Duisburg, der diese Anerkennung erhält. Das ist landesweit einmalig in einer Kommune.
Neben der umfangreichen Qualifizierung aller Teammitglieder wurden im vergangenen Jahr besondere Bedingungen in der Einrichtung geschaffen, die den Kindern ein abwechslungsreiches Bewegungs- und damit auch Lernangebot bieten. Dieser Prozess fand in enger Kooperation mit dem LandesSportBund und dem OSC Rheinhausen statt. Mit dem städtischen Kindergarten Ursulastraße 36 wird es der 100. Kindergarten in Nordrhein-Westfahlen sein, der das Zertifikat "Anerkannter Bewegungskindergarten" erhält.
Zur Feier dieses besonderen Anlasses am Freitag, 2. Februar 2007, ab 10 Uhr, werden als Ehrengäste unter anderem der Innenminister Dr. Ingo Wolf, der Präsident des LandesSportBundes Walter Schneeloch, das Vorstandsmitglied der Sportjugend NRW Dr. Klaus Balster und Oberbürgermeister Adolf Sauerland erwartet.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit neuem Vorstand
Seit dem 01.01.2007 sind die Wirtschaftsbetriebe Duisburg von einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung der Stadt Duisburg in eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) umgewandelt worden. Der Verwaltungsrat hat in seiner gestrigen ersten Sitzung zum Technischen Vorstand, Thomas Patermann und zum Kaufmännischen Vorstand, Ulrich Sigel, bestellt.
Thomas Patermann hat sich als langjähriger Führungskraft bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg bereits einen Namen gemacht und wird als Dienststellenleiter und Sprecher gegenüber dem Verwaltungsrat fungieren.
Ulrich Sigel wurde am 1966 in Stuttgart geboren. Von 1986 bis 1992 studierte der gebürtige Schwabe in Konstanz am Bodensee Physik. Danach arbeitete er bei der Unternehmensberatung "Accenture" und absolvierte während dieser Zeit ein kaufmännisches Zusatzstudium in den USA. Danach war Ulrich Sigel als Berater im kommunalen Umfeld, bei verschiedenen Verkehrsbetrieben, Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen überwiegend in NRW tätig. In den letzten zwei Jahren arbeitete er bei der DVV und war dort für die Koordination der strategischen Projekten bei den Stadtwerken, der DVG und der DVV verantwortlich.

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
- PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
- PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
- PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.

Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java) sowie zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste, Anwendungen
verschiedener Server.
Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang März 2007 beginnt, stehen noch Plätze zur
Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf, Lichtbild,
Zeugniskopien) spätestens vier Wochen vor Lehrgangsbeginn beim Landesamt vorliegen (LDS NRW, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf). Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462) oder im Internet (
www.lds.nrw.de).
In den letzten 20 Jahren hat das Landesamt schon mehr als 80 derartige Lehrgänge durchgeführt. Zahlreiche
Absolventinnen und Absolventen wurden sowohl von der Wirtschaft als auch von Behörden bevorzugt eingestellt.
(LDS NRW).

Städtisches Familienzentrum Goebenstraße erweitert
In dem Städtischen Familienzentrum Goebenstrasse in Duisburg-Fahrn werden zur Zeit 95 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gefördert und betreut. In drei integrativen Tagesstätten werden auch behinderte Kinder aufgenommen. Seit Mai 2006 hat die Einrichtung ihr Angebot erweitert und macht als eines der ersten Familienzentren in NRW auch Angebote für Eltern, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil. Um räumlich und organisatorisch die häufig während des laufenden Kita-Betriebs stattfindenden Angebote für Eltern zu ermöglichen, waren einige Umbauten nötig: unter anderem ein zweiter Eingang über das Außengelände zum Veranstaltungs- und Beratungsraum des Familienzentrums. Ausgeführt und finanziert hat die Umbauten die Firma RAG-Immobilien.

Die erweiterte Angebotspalette (Deutschkurse für Frauen, Elternführerschein, Elternfrühstück, Mutter-Kind-Gruppe, Sprechstunde der Jugend und Familienhilfe, Sprechstunde einer Hebamme, Tagesmüttertreffen und themenorientierte Informationsveranstaltung für Eltern) und die neuem Räumlichkeiten werden am Dienstag, 30. Januar, 12 Uhr, vor Ort vorgestellt.
Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad und die Museumsschiffe im Hafen lassen eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Eine öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, in Duisburg-Ruhrort findet am kommenden Sonntag, 28. Januar, um 15 Uhr statt. Teilnahme: 1 Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).
www.binnenschifffahrtsmuseum.de. Informationen unter 02 03 / 80 88 90.

Duisburg, 23. Januar 2007

OB Sauerland optimistisch über die Zukunft von ISE
„Ich bin zuversichtlich, dass sich zumindest für das ISE-Werk in Duisburg-Huckingen eine Lösung finden wird,“ gibt sich OB Sauerland nach seinem Gespräch mit dem Betriebsrat des Unternehmens am Dienstagmittag optimistisch. „Wir haben es hier mit einem High-Tech-Betrieb für Autoteile zu tun und die Auslastung kann sich sehen lassen“, untermauert der OB seine Einschätzung weiter.
Er hatte die Arbeitnehmervertreter ins Rathaus geladen, um sich aus erster Hand über die Situation beim insolventen Autozulieferer ISE zu informieren. Im Duisburger Werk arbeiten rund 370 Beschäftigte. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind die Löhne der Mitarbeiter zunächst für drei Monate gesichert, in denen der Insolvenzverwalter nach einer Lösung für das Unternehmen suchen kann. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sei hier bereits aktiv und bei Bedarf werde sich auch die Stadt einschalten, versichert der Oberbürgermeister weiter.
Jugendtheateraustausch mit Gaziantep in Vorbereitung 
Auf Einladung von Dr. Asim Güzelbey, dem Oberbürgermeister von Duisburgs Partnerstadt Gaziantep, war vergangene Woche eine dreiköpfige Delegation aus Duisburg in die Türkei gereist, um ein geplantes Jugendtheateraustausch-Projekt vorzubereiten. Zur Delegation gehörten Elisabeth Pater, die Leiterin der RAA, Müjgan Bayur, Geschäftsführerin des Internationalen Jugend- und Kulturzentrums Kiebitz e.V., sowie der Regisseur Kemal Demir, der im Kiebitz die Jugendtheatergruppe leitet. Unter dem Titel „Jugendfreundschaftsbrücke ‚Mutter Courage’“ soll das Brecht-Stück zweisprachig inszeniert werden mit dem Ziel, über das Medium Theater Austausch und interkulturelle Begegnung zu fördern.
Jede Gruppe soll das Stück in eigener Sprache einstudieren, bei der Arbeit aber auf den Austausch vorbereitet werden. Bei einer Begegnung beider Gruppen in Gaziantep Anfang Oktober würde dann in gemischten Gruppen weiter gearbeitet und schließlich gespielt. Im Februar nächsten Jahres sollen dann die selben beiden Gruppen in Duisburg das Stück eines
türkischen Autors auf die Bühne bringen. Ein reichhaltiges Begleitprogramm mit Begegnungen und Besichtigungen soll die Theaterarbeit in beiden Städten ergänzen. Die Duisburger dürfen sich beispielsweise auf einen Trip in Gazianteps syrische Partnerstadt Aleppo und zu den historischen Ausgrabungsstätten „Zeugma“ freuen.

Als während der Anwesenheit der Duisburger Delegation in Gaziantep eine Ausstellung mit Gemälden von Künstlern aus Aleppo eröffnet wurde, lud Oberbürgermeister Dr. Güzelbey kurzerhand die Duisburger hinzu und RAA-Leiterin Elisabeth Pater wurde die Ehre zuteil, das Eröffnungsband mit durchzuschneiden.

Foto: Elisabeth Pater mit Oberbürgermeister Dr. Asim Güzelbey (Mitte) und dem syrischen Konsul Bahjat Dougman bei der Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern von Künstlern aus Gazianteps syrischer Partnerstadt Aleppo

Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Adolf  Sauerland und Alt OB Josef Krings:
Im Jahre 1982 wurde zwischen Duisburg und Wuhan die erste deutsch-chinesische Städtepartnerschaft in der Geschichte der Bundesrepublik geschlossen. Dieser Kontakt entwickelt sich seit 25 Jahren lebendig und vielfältig. Im Kultur- und Stadthistorischen Museum treffen sich am Sonntag, 28. Januar, 15 Uhr, Altoberbürgermeister Josef Krings, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Professor Thomas Heberer von der Universität Duisburg-Essen zu einem Podiumsgespräch mit dem Thema "Duisburg in China - China in Duisburg".
Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen beider Duisburger Oberbürgermeister in und mit der Partnerstadt Wuhan wird die gegenwärtige Entwicklung in China diskutiert. Was bedeutet China für Duisburg, etwa hinsichtlich der Städtepartnerschaft, des Konfuzius-Instituts, der Ansiedlung von Unternehmen? Wie könnten die Kontakte Duisburgs nach China intensiviert werden? Wie steht es um die Frage der Menschenrechte in China?
Professor Thomas Heberer vom Duisburger Ostasien-Institut wird das Podiumsgespräch und die anschließende Publikums-Fragerunde moderieren. Die Sonderausstellung des Museums "Chinas Volk der großen kühlen Berge - Die Yi gestern und heute" kann vor und nach der Veranstaltung besucht werden.

NMKS Big Band goes EHKG
NMKS Big Band goes EHKG: Hinter dieser Buchstabensuppe verbergen sich die Big Band der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule und die jungen Musiker des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums, die am Sonntag 28. Januar, 19 Uhr, in der Aula des Gymnasiums, Am Grillopark 24, Duisburg-Hamborn, zum ersten Mal gemeinsam Jazz-, Funk- und Soulmusik präsentieren werden. Die Leitung hat der Trompeter und Musikpädagoge Rüdiger Testrut.
Karten (6 Euro, ermäßigt 4 Euro) können über die Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, 0203 / 283 2525, oder das Sekretariat des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums, 0203 / 54 43 90, bestellt werden.

Duisburg, 22. Januar 2007

Stadtmarketing Forum Ruhr - Unternehmen entdecken … mit den Stadtmarketinggesellschaften des Ruhrgebietes. - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Zur Vorstellung dieser Aktion trafen sich die Verantwortlichen der beteiligten Städte unter der Federführung der Duisburg Marketing GmbH in der MSV-Arena. Ziel der Veranstaltung ist es, die Region Ruhrgebiet und ihre Städte nachhaltig im überregionalen, nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken. Die Stadtmarketinggesellschaften
von Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen Herne, Mülheim/Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Velbert,  bieten das Kooperationsprojekt „Unternehmen entdecken im Ruhrgebiet“  seit dem Jahre 2002 zum fünften Mal an.
42 Betriebsbesichtigungen in neun Städten werden angeboten. Angebote, die von Februar bis Juli den Blick hinter die Kulissen unterschiedlicher Institutionen und Unternehmen, wie Freizeit, Kultur, Medien, Wirtschaft freigeben. Wer zum Beispiel an einer Grubenfahrt im Bergwerk Prosper Haniel in teilnehmen oder die röst.art Kaffeerösterei besichtigen will, kann das in Bottrop bzw. in Bochum tun.
In Duisburg besteht u.a. die Möglichkeit, die MSV-Arena in Duisburg-Neudorf zu erkunden. Für den MSV-Fan ist es sicherlich interessant, sich mal auf dem Platz seines Lieblingsspielers, in der MSV-Umkleidekabine fotografieren zu lassen, so wie es Fan Isabelle gemacht hat (s. Foto). Alle Betriebsbesichtigungen der Broschüre „Unternehmen entdecken im Ruhrgebiet“ sowie Veranstaltungshighlights sind auch im Internet unter www.stadtmarketing-forum-ruhr.de zu finden. 

"Kyrill" hält Duisburg auf Trab - viele Sachschäden,  Menschen wurden nicht verletzt
Vom späten Donnerstagnachmittag bis zur Stunde wurden der Duisburger Feuerwehr rund 800 Sturmschäden gemeldet. 400 wohnbebauungsnahe Bäume hatte der Orkan umgeknickt, 20 davon fielen auf Autos. Im Duisburger Wald sind nach ersten Hochrechnungen 10.000 bis 15.000 Bäume vom Sturm beschädigt worden. 100 Gebäudeschäden stehen bislang in der Statistik, sieben Häuser werden ein neues Dach brauchen. Ein Sattelauflieger und ein PKW-Anhänger wurden vom Wind umgeweht. Über 100 Mal musste die Feuerwehr wegen loser Bauteile, Gerüste, Plakatwände oder Baustellenabsperrungen ausrücken. 16 unterbrochene Stromleitungen zählte die Duisburger Feuerwehr.
Obwohl die Sachschäden in der Summe beträchtlich sind, ist zum Glück in Duisburg kein Mensch zu Schaden gekommen. Personen, die wegen der Betriebseinstellung der Deutschen Bundesbahn am Duisburger Hauptbahnhof festsaßen, wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom Duisburger Ordnungsamt und dem Deutschen Roten Kreuz in der Turnhalle des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs untergebracht. Unter den 50 dort Versorgten war auch eine Schulklasse aus dem Siegerland, die auf der Rückfahrt von einem Tagesausflug nach Essen in Duisburg strandete.
In der Spitze waren in Duisburg zeitgleich bis zu 380 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THW, des Rettungsdienstes, des Ordnungsamtes und des DRK mit 90 Fahrzeugen im Einsatz.
Zusatzschichten mussten auch Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe, der Forstverwaltung, der Stadtwerke und der DVG schieben. Die Polizei, bei der natürlich genauso wie bei der Feuerwehr die Leitungen heiß liefen, hatte natürlich auch alle Hände voll zu tun, zieht aber ein durchaus positives Resümee. "Trotz des zeitweiligen Stromausfalls und des kompletten Ausfalls von 17 Ampeln haben wir weder mehr Unfälle noch eine höhere Kriminalitätsrate verzeichnet", sagt Reinhard Pape, Pressesprecher der Polizei"
Oberbürgermeister Adolf Sauerland bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz während des Orkans: "Sie haben alle durch ihren Einsatz dafür gesorgt, dass Duisburg alles in allem glimpflich davon gekommen ist. Und dass man jetzt bereits im Stadtbild kaum auf Folgen des Sturms stößt, hat mit dem Einsatz der Wirtschaftsbetriebe zu tun."
Deren Straßenreinigung war mit sieben Fahrzeugen und 14 Mitarbeitern Donnerstagnacht bis zwei Uhr schwerpunktmäßig in Neumühl, Walsum, Meiderich sowie im Süden, in der Stadtmitte, Dellviertel, Huckingen und Hochfeld im Einsatz. Dabei wurden in erster Linie Dachziegel, Dachpappe und Äste von den Straßen geräumt und abtransportiert. Nach zwei Uhr waren nur noch zwei Mitarbeiter zum Absperren unterwegs. Im Laufe des Freitags wurden die Hauptstrecken in der Stadt abgefahren und kontrolliert. Alle Mitarbeiter der Grünpflege waren schwerpunktmäßig im Jubiläumshain, Kantpark und auf dem Waldfriedhof im Einsatz. Wegen der umgestürzten Bäume im Stadtgebiet sind auch die Baumschnittkolonnen in ganz Duisburg aktiv. Auch am Wochenende werden die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg je nach Notwendigkeit tätig sein, um die Orkanschäden zu beseitigen.
Warum es kurz nach 18 Uhr im Stadtgebiet zu einem Stromausfall kam, lässt sich nur zum Teil nachvollziehen. In Baerl wurden Freileitungen durch Bäume beschädigt. Dort dauerte es auch bis zu vier Stunden, bis die Menschen wieder Strom hatten.
Im restlichen Stadtgebiet wurde es duster, weil sich die Duisburger Kraftwerke nach einem Stromausfall im Verbundnetz aus Sicherheitsgründen selbst abschalteten. Das erneute Anfahren konnte zwar nur schrittweise eingeleitet werden, bescherte den meisten Duisburgern aber binnen weniger Minuten wieder Elektrizität.
Wegen des Stromausfalls kam der Straßenbahnverkehr, der nicht bereits durch Sturmschäden gestoppt worden war, schließlich auch zum Erliegen. Zeitweise wurde auf diesen Linien auf Busse umgestellt, zwischen 19 und 20 Uhr hatte die DVG ihren Betrieb schließlich komplett eingestellt. Ab 20 Uhr wurden dann wieder erste Buslinien aktiviert, später am Abend fuhren zumindest auf Teilstrecken auch einige Straßenbahnlinien wieder. Die U 79 konnte auch am Freitag lange Zeit nicht planmäßig fahren wegen eines Schadens auf Düsseldorfer Gebiet.
Ein herab fallender Ast zerstörte eine Scheibe an einem Linienbus. Je ein Stromabnehmer zweier Straßenbahnen wurde abgerissen. Auch die Feuerwehr kam nicht ohne Beulen davon: Eine Drehleiter konnte einen Zusammenstoß mit einem umstürzenden Baum nicht mehr verhindern und produzierte so einen Sachschaden in Höhe von 15 000 Euro. Die Besatzung kam mit einem Schreck davon.

Winterdienst - Wirtschaftsbetriebe sind auf den Winter vorbereitet

Der Winter hat sich in diesem Jahr verspätet, doch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind wie jedes Jahr auf den somit startenden Winterdienst vorbereitet. Der Winterdienst beginnt normalerweise Mitte November und endet Mitte März.
Je nach Temperatur und Wetterverhältnissen sind die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ab 5.00 Uhr im Einsatz. Durch regelmäßige Wetterprognosen und Informationen vom Wetterdienst kann gewährleistet werden, dass die Streufahrzeuge schnell zum Einsatz kommen.
Das komplette Straßennetz in Duisburg hat eine Länge von 1.104 km. Je nach Verkehrsaufkommen sind die einzelnen Straßen im Winterdienst in drei Dringlichkeitsstufen eingeteilt. In der ersten Dringlichkeitsstufe mit einer Streulänge von 930 km befinden sich die Hauptstraßen. Die zweite Stufe mit einer Streulänge von 252 km umfasst die Nebenstraßen und mit einer Streulänge von 105 km sind ausgesuchte Wohnstraßen in der dritten Dringlichkeitsstufe.
Zum Streuen der Straßen wird Feuchtsalz verwendet. Das Feuchtsalz besteht aus einer angefeuchteten Mischung aus Salz und Sole, das mit dem Streuteller des Fahrzeuges auf die Straße aufgebracht wird. Auf Gehwegen sollte nur mit abstumpfenden Mitteln (z.B. Granulat) gestreut werden, da hier grundsätzlich das Streuen mit Salz verboten ist. Besonders zu beachten ist: Auf allen Gehwegen obliegt die Streupflicht den Anliegern.

Heiko Engelkes in Duisburg - Journalisten-Treff in der Zentralbibliothek
Im Rahmen der Französischen Woche ist Heiko Engelkes langjähriger ARD-Korrespondent in Paris, am Mittwoch, 24. Januar, um 20 Uhr in Duisburg zu Gast in der Zentralbibliothek. Auf Einladung des Pressevereins Niederrhein-Ruhr des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) und in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG), des Vereins für Literatur und Kunst sowie der Duisburger Stadtbibliothek kommt der kompetente Frankreich-Kenner zum 3. Journalisten-Treff in die Bibliothek an der Düsseldorfer Straße. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Münten vom Westdeutschen Rundfunk (WDR).
Engelkes hinterfragt in seinem 2005 erschienenen Buch "König Jacques. Chiracs Frankreich" mit Sachkenntnis, Esprit und feinem Gespür den Mythos von "König Jacques" und berichtet aus dem Zentrum der französischen Macht. Ein facettenreiches Porträt des Staatspräsidenten, das zugleich einen tiefen Einblick in die Geschichte sowie die aktuellen Entwicklungen Frankreichs gibt.
Als eine der schillerndsten Figuren der europäischen Politik repräsentiert Jacques Chirac - nach außen und nach innen - wie kein anderer das Selbstverständnis der "Grande Nation". Charmeur, Medienprofi und Machtmensch zugleich, inszeniert er sich nicht selten in der Manier des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. Wie dieser hat sich der französische Staatspräsident im Elysee-Palast ein Netzwerk von Getreuen geschaffen, in dem neben Ehefrau Bernadette und Tochter Claude auch eine Reihe vergangener (geschäftlicher und erotischer) Affären eine Rolle spielen. Sein einziger ebenbürtiger Rivale ist der politische Kronprinz Nicolas Sarkozy, Chef der Regierungspartei UMP und Minister für Wirtschaft, Industrie und Finanzen, mit dem sich Chirac viel beachtete Machtkämpfe liefert. Eine erhellende politische Analyse mit viel Sinn für das Charisma eines großen europäischen Staatsmannes. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 4 Euro, an der Abendkasse 5 Euro.

Duisburg, 21. Januar 2007

Verleihung der „Neudorfer Ehrentafel“    Von Manfred Schneider (Text und Bilder)
Rund 22 Millionen Bundesbürger engagieren sich bei den unterschiedlichsten Institutionen, Unternehmen und Vereinen. Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Solche, die in Neudorf beheimatet oder
niedergelassen sind, für ihre ehrenamtliche oder unternehmerische Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren. Bei dem nun zum dritten Mal stattfindenden Empfang, werden in diesem Jahr, in den Kategorien „Bürger“- die Duisburger Tafel e. V., „Institutionen“ - das Integrationsmodell für Menschen mit Behinderung, Ortsverein Duisburg und „Unternehmen/Institutionen“ - Die Johanniter, mit der „Neudorfer Ehrentafel“ gewürdigt. Zum Neudorfer Empfang erschien Prinz Bodo I und sein Hofstatt, begrüßt vom Bürgervereins-Vorsitzenden Harald Jeschke.



Die Laudatoren sind der Sozialdezernent der Stadt Duisburg, Reinhold Spaniel und der Leiter des Johanniter-Stift in Duisburg-Neudorf, Detlef Wacker.

Sozialdezernent Reinhold Spaniel (re.) mit Harald Jeschke bei der Ehrung der "Tafel-Initiatoren" Uta und Rolf Steeger (li.) und bei der Ehrung der Damen vom Integrationsmodell.(rechtes Bild)
An die Tafel spendete der Bürgerverein 500 Euro            - die "Ehrentafel-Empfänger" des Bürgervereins

Der Neudorfer Männerchor unter der Leitung von Folt Aikes, wird die Veranstaltung musikalisch begleiten. Als Gast, ca. 10:45 Uhr hat sich der Duisburger Karnevalsprinz „Bodo I.“ angesagt.
Termin ist  Sonntag, 21. Januar 2007 von 10:30 bis 12:30 Uhr, in den Räumlichkeiten des Johanniter-Stift, Wildstraße 10, 47057 Duisburg. 

 Neujahrsempfang des Bezirksamt Mitte mit Tenören

OB Adolf Sauerland (rechts) ließ es nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. In der Mitte SSB Vorsitzender Franz Hering, sowie TuRa 88 Vorsitzender Hans-Walter Gerlach.Fotos Manfred Schneider

Zurecht hatten Bezirkamtleiter Wolfgang Komorowski (ganz  links) und Bezirksvorsteher Ulrich Klose (links), die     Malteser-Tenöre als Höhepunkt angekündigt. Die Gruppe um Horst Günther (ehemal. CDU-Kreisvorsitzender und       MdB) gründetete sich im Stimmbildungsinstitut des St.       Anna Krankenhauses und wurde von den Anwesenden mit sehr viel Beifall bedacht.

Duisburg, 19. Januar 2007
Stadtentwicklung im Dialog :Stadt der Zukunft / Zukunft der Stadt – Arbeiten in der Stadt

Sturmschäden
Im gesamten Stadtgebiet Duisburgs kam es von gestern, 12.00 Uhr bis heute,
10.00 Uhr, zu 448 Polizeieinsätzen anlässlich des Sturmtiefs „Kyrill“. Dabei wurde eine 51-jährige Frau schwer verletzt, als um 18.00 Uhr ein Baum auf ihren Pkw fiel, den sie verkehrsbedingt auf der Koloniestraße / Ecke Kruppstraße angehalten hatte. Es besteht keine Lebensgefahr. Ansonsten entstand bei dem Sturm ein Gesamtschaden von etwa 170.000 €. Gestern, zwischen 18.00Uhr und 18.10 Uhr und erneut zwischen 18.20 Uhr und 18.23 Uhr, fiel im gesamten Stadtgebiet der Strom aus.

Kyrill - der Herrliche ! - sorgte für eine ungewöhnlich negative Sache: Noch nie hatte die Bahn ihren kompletten Zugverkehr einstellen müssen.
 
 

Ein umgestürzte Baum am Gabrielplatz in Duisburg-Neudorf - Förster Stefan Jeschke mit Baum, der es ebenfalls nicht überstanden hat. Fotos Manfred Schneider

Stadt warnt vor Waldspaziergängen: Bäume drohen umzustürzen
Kyrill hat auch in den städtischen Wäldern großen Schaden angerichtet. Neben den offensichtlichen Schäden durch umgestürzte Bäume ist jedoch auch die Standsicherheit etlicher noch stehender Bäume gefährdet. Bei ersten Kontrollen vor Ort wurde festgestellt, dass eine Vielzahl an Bäumen auch entlang der Waldwege in Schräglage geraten ist und nun umzustürzen drohen. Die Stadt warnt daher ausdrücklich vor Waldspaziergängen und bittet die Duisburgerinnen und Duisburger, den Gefahrenbereichen fern zu bleiben.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, bis wann die Gefahr gebannt sein wird. Die Erfassung und Beseitigung aller Schäden wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Stadt bittet um Verständnis.
Die Verantwortlichen der Stadt sahen sich den Forstschaden vor Ort an. Hier v. li. der Beigeordnete
Wolfgang Rabe, OB Adolf Sauerland und Umweltdezernent  Dr. Peter Greulich .


Unwetter in Duisburg - Wirtschaftsbetriebe Duisburg im Einsatz
Durch das Unwetter in der letzten Nacht waren und sind die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg im Einsatz.
Die Straßenreinigung war mit sieben Fahrzeugen und 14 Mitarbeitern bis 2.00 Uhr schwerpunktmäßig in Neumühl, Walsum, Meiderich sowie im Süden, in der Stadtmitte, Dellviertel, Huckingen und Hochfeld im Einsatz. Bei den Einsätzen wurden primär Dachziegel, Dachpappe und Äste von den Straßen geräumt und abtransportiert. Nach 2.00 Uhr waren nur noch zwei Mitarbeiter zum Absperren unterwegs. Heute werden die Hauptstrecken in Duisburg abgefahren und kontrolliert. Des Weiteren wird Personal der Straßenreinigung zur Unterstützung auch in anderen Bereichen der Wirtschaftsbetriebe eingesetzt.
Alle Mitarbeiter der Grünpflege sind derzeit schwerpunktmäßig im Jubiläumshain, Kantpark und auf dem Waldfriedhof im Einsatz. Trotz umgestürzter Bäume auf den Wegen des Friedhofs wird voraussichtlich keine Beisetzung ausfallen. Wegen der umgestürzten Bäume im Stadtgebiet sind auch die Baumschnittkolonnen in ganz Duisburg aktiv.
Zwei Kollegen der Abfallentsorgung waren gestern ab 18.30 Uhr im Einsatz und unterstützten die Mitarbeiter der Straßenreinigung. Sie haben Container aufgestellt und halfen bei der Beladung. Im Duisburger Stadtgebiet sind insgesamt 17 Lichtsignalanlagen ausgefallen. Auch am Wochenende werden die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg je nach Notwendigkeit tätig sein, um die Orkanschäden zu beseitigen.

Sperrung des Kreuzungsbereichs Moselstraße/Erftstraße
Ab Montag, 22. Januar, machen Straßenbauarbeiten eine Sperrung des Kreuzungsbereichs Moselstraße/Erftstraße erforderlich. Die Erftstraße zwischen Pulverweg und Moselstraße wird hierzu ab Hofeinfahrt Stadthaus gesperrt. Ab Fuldastraße wird die Moselstraße zur Sackgasse. Die Sperrung gilt bis auf Weiteres.

Neues Quartier für 40 "Große Abendsegler": Waldarbeiter fanden Fledermäuse an der Regattabahn
Wohlbehalten erreichten am Donnerstag gut 40 Fledermäuse ihr neues Quartier im Duisburger Zoo. Bei den Rodungen zur Errichtung der Regattabahn hatten aufmerksame Waldarbeiter die Tiere in einer gefällten Kiefer entdeckt und den Fund sofort gemeldet. Die Fledermäuse der Gattung "Großer Abendsegler" wurden umgehend geborgen und zum Zoo gebracht.
Nach der Fällung der Kiefer stellte sich heraus, dass der Baum bereits stark geschädigt und innen hohl war. Ob er den heutigen Sturm überlebt hätte, wenn er nicht gefällt worden wäre, ist fraglich.
Das gesamte Gebiet wurde mehrmals vor Beginn der Arbeiten und auch noch in dieser Woche auf mögliche Höhlenbäume für Fledermäuse untersucht. Bisher wurde man jedoch nicht fündig, die potentiellen Bäume waren unbewohnt. Sicherheitshalber wurden die Arbeiter an der Regattabahn vor Beginn der Arbeiten von Ökologen geschult und damit für die Thematik sensibilisiert.
Die Rettungsaktion am Donnerstag zeigt, dass das System greift. Alle Abendsegler sind gesund und munter. Nach den Winterferien im Zoo werden sie wieder in die Freiheit entlassen.

Die Stadtkämmerei informiert: Jahresrechnung 2005 liegt aus.
Der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 11. Dezember 2006 über die Entlastung des Oberbürgermeisters für die Jahresrechnung 2005, der Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2005 und der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Duisburg über die Prüfung der Jahresrechnung 2005 liegen ab dem 22. Januar bis zur Feststellung des folgenden Jahresabschlusses in der Stadtkämmerei im Verwaltungsgebäude Alter Markt 23 (Zimmer 210) in Duisburg-Mitte während der allgemeinen Verkehrsstunden (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Durch die Auslegung wird der Bürgerschaft die Möglichkeit geboten, Einsicht in die finanziellen Angelegenheiten der Kommune zu nehmen. Der Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung liefert zusätzlich Transparenz über die Haushaltswirtschaft der Stadt.

Eingliederungsmaßnahmen machen fit für den Job
ARGE-Wettbewerbe mit Prämien fördern kreative Ideen bei Maßnahmeträgern

Er ist einer der wichtigsten Grundgedanken der Hartz IV-Gesetzgebung: Hilfebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch berufliche Eingliederung eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Mit den sogenannten "Eingliederungsmaßnahmen" gibt die ARGE Duisburg ihren Kooperationspartnern, also auch den Duisburger Trägern, den Anreiz ihre kreativen Ideen im Wettbewerb um die besten Fördermaßnahmen vorzustellen. "Den Zuschlag erhalten die Vorschläge, die sowohl fachlich als auch wirtschaftlich den größten Erfolg versprechen", erläutert ARGE-Geschäftsführer Peter Scheffler die Vergabekriterien.
Ein Fachteam von der ARGE prüft die Vielzahl der eingehenden Vorschläge, wobei sich erfreulicherweise die Duisburger Träger rege beteiligen. "Wir haben beispielsweise einen Wettbewerb für 80 Kunden ins Leben gerufen, die wir trotz intensivster Bemühungen bisher nicht erfolgreich in das Erwerbsleben integrieren konnten", erläutert Teamleiter Roland Kern. " Dabei legen wir bei allen Maßnahmen besonderes Augenmerk auf die Intensität der Betreuung jedes Teilnehmers." Da sind dann auch durch die Richtlinien keine zu engen Grenzen gesetzt, so dass den individuellen Bedürfnissen jedes Teilnehmers entsprechend agiert werden kann.
Nach spätestens sechs Monaten soll mindestens ein Drittel der Teilnehmer beruflich integriert sein - so die ehrgeizige Vorgabe der ARGE. Besonderer Anreiz für die Träger: Im Erfolgsfall gibt es eine Bonuszahlung zusätzlich zu den Pauschalen für den Aufwand! Schaffen die Träger dieses Ziel nicht, so gibt es sogar weniger Geld!
Die ARGE-Fachleute ließen sich zum Beispiel von einem Modell überzeugen, bei dem eine gemischte Gruppe aus Arbeitslosengeld II-Empfängern mit und ohne Berufsausbildung gemeinsam eine Maßnahme in Rheinhausen absolviert. Auch bei einer weiteren Maßnahme für alleinerziehende Frauen gibt es bald bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Schließlich will kein Träger bei der Endabrechnung mit einem dicken Minus dastehen.
Den Arbeitsuchenden in Duisburg kann dieser Wettbewerb um die erfolgreichsten Maßnahmen nur recht sein!

Duisburg, 18. Januar 2007

Orkan „Kyrill“ über Duisburg 

Aufgrund der vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben Warnung vor einem Orkan mit Windstärken in Böen bis Stärke 12 präpariert sich auch die Feuerwehr Duisburg auf zu erwartende Sturmeinsätze.  

Hierzu fand am heutigen vormittag um 11 Uhr eine erste interne Lagebesprechung der Feuerwehr statt, wobei zunächst folgende Festlegungen getroffen wurden: Personelle Verstärkung des Führungs- und Lagedienstes sowie Überprüfung der Einsatzbereitschaft aller technischen Geräte, insbesondere Tauchpumpen und Kettensägen.

 

Das Einsatzgeschehen hat sich mittlerweile dahingehend entwickelt, dass es verteilt auf das gesamte Stadtgebiet zu Sachschäden durch umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste und lose Bauteile wie Dachziegel, Plakatwände, Gerüstteile usw. kommt.  

In Summe sind das bisher mehr als 50 Einsätze, die vermehrt seit den Mittagsstunden auftreten. Hierbei sind insbesondere die Drehleitern und Löschfahrzeuge der sieben Feuerwachen der Berufsfeuerwehr gefordert.  

Eine weitere Lagebesprechung gegen 15 Uhr zur aktuellen Gesamtlage im Stadtgebiet erbrachte keine Erkenntnisse über gravierende Sturmschäden, so dass die Feuerwehr den weiteren Ereignissen noch gelassen entgegensieht. 

Sollten weitere anfallende Einsätze die Kapazität dieser Kräfte übersteigen, stehen alle verfügbaren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr (26 Löschgruppen) sowie das Technische Hilfswerk zur Verfügung.

Tresor bei Bauarbeiten auf der Von-der-Mark-Straße gefunden 
Bei Bauarbeiten auf der Von-der-Mark-Straße wurde am Dienstag, 16. Januar, ein alter Tresor gefunden. Die ausführende Firma stellte die „Schatzkiste“ sicher und benachrichtigte das städtische Fundbüro. Da der Tresor mannshoch und entsprechend schwer ist, wurde er durch die Firma, die ihn „erbuddelt“ hatte, sichergestellt. Der genaue Inhalt ist noch nicht bekannt.  Alte Luftbilder zeigen, dass auf dem Grundstück vor dem Krieg ein Haus stand, welches wohl zerbombt und eingeebnet wurde. Der Tresor könnte im Keller dieses Hauses gestanden haben.  Nach Bundesgesetzbuch können Besitzansprüche ein halbes Jahr geltend gemacht werden. Danach teilen sich Finder und Grundstückseigentümer das Fundstück.

Haushaltstag im Bezirk Süd fällt wegen des Orkans aus
Der für heute (18. Januar) geplante Haushaltstag im Bezirk Süd im Bezirksamt Sittardsberger Allee fällt wegen des Orkans aus und wird am Dienstag, 23. Januar 2007, an gleicher Stelle um 18 Uhr nachgeholt.
Abschlusskonferenz des Bissingheimer Workshopverfahrens fällt aus
Die für heute Abend vorgesehene Abschlusskonferenz des Bissingheimer Workshopverfahrens im Bertholt-Brecht-Berufskolleg fällt ebenfalls wegen des Sturms aus. Ein Ersatztermin wird kurzfristig bekannt gegeben.

Elternseminar: Teufelskreis Lernstörung
 "Teufelskreis Lernstörung" - das ist der Titel eines Elternseminars der Volkshochschule, das am Samstag, 10. Februar, 14 bis 18 Uhr, in der VHS am König-Heinrich-Platz stattfinden wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung unter der Leitung von Britta Karstein stehen Schulprobleme der Kinder, die oft den gesamten Familienalltag durcheinanderbringen. Was können Eltern tun, damit die Kinder nicht ihr Selbstvertrauen verlieren und sich selbst als Versager betrachten? Wie kann man helfen, wenn alles Üben nichts zu nützen scheint? Wann sind welche Fördermaßnahmen sinnvoll? Das sind einige der Fragen, die in dieser Veranstaltung behandelt werden sollen. Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Auskünfte erteilt: Manfred Fenner, Telefon 0203 - 283 3240.

Neue Broschüre „Wohnen und Leben in Duisburg“ erschienen
Zur Auftaktsitzung der Arbeitsgemeinschaft „Wohnen und Leben in Duisburg“ (WOLEDU) im Amt für Soziales und Wohnen wurde jetzt die gleichnamige Neuauflage der Broschüre vorgestellt. Auf 26 Seiten erhalten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einen kompakten Überblick über die Wohnungsanbieter vor Ort. In einem Kurzportrait geben die Unternehmen Auskunft über den Wohnungsbestand und Kontaktadressen. Zudem enthält die Broschüre Hinweise zu Leistungen des Amtes für Soziales und Wohnen und dem Mieterbund Rhein Ruhr e.V.. Sie ist kostenlos in allen Wohnungsämtern und den Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter erhältlich. Außerdem wird der Flyer an alle öffentlichen Einrichtungen verteilt. Ein kostenloser Download findet sich auf der Webseite des Gemeinschaftsprojektes verschiedener Wohnungsgesellschaften und dem Amt für Soziales und Wohnen www.woledu.de.
Es ist bereits die dritte Auflage der nachgefragten Zusammenstellung. 15.000 Exemplare werden jährlich von der Arbeitsgemeinschaft aufgelegt und kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Vor einigen Jahren hatten wir festgestellt“, so Thomas Schürkes, Koordinator beim Amt für Soziales und Wohnen, „dass die Bürger gar nicht wussten, welche Unternehmen am Duisburger Wohnungsmarkt aktiv sind“. Zeitgleich mit dem Internetauftritt von WOLEDU und den schon traditionellen Wohnungsbörsen wurde deshalb gemeinsam diese Broschüre entwickelt.

Volkshochschule qualifiziert 13 Konfliktschlichter - Abschluss der vierten Mediationsfortbildung
Die vierte Mediationsfortbildung der Volkhochschule wurde abgeschlossen. Die angehenden Konfliktschlichter erhielten am 14. Januar im Fortbildungszentrum der Stadt Duisburg ihre Abschlusszertifikate.
Die Mediation hat mittlerweile einen festen Platz in der Konfliktbearbeitung eingenommen.
Die nebenberufliche Fortbildung umfasst 140 Stunden. In dieser Zeit lernen die Teilnehmer, in verschiedenen Konfliktsituationen zu schlichten: Seien es Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter, beim Bauen des Eigenheims, bei der Arbeit oder in.
Aufgrund der großen Nachfrage bietet die VHS auch in diesem Jahr wieder eine Mediationsfortbildung an. Termine und weitere Informationen gibt es unter 0203 / 283- 2775 oder -4320.

8,5 Millionen Erwerbstätige in NRW
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2006 um 40 500 auf rund 8,5 Millionen Personen gestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik auf der Basis vorläufiger Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" mitteilt, lag der Zuwachs mit +0,5 Prozent nahe dem für Deutschland insgesamt ermittelten Wert (+0,7 Prozent).
Der Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Produzierenden Gewerbe um 38 300 konnte im abgelaufenen Jahr von einem entsprechend höheren Anstieg im Dienstleistungsbereich (+77 700) mehr als ausgeglichen werden. Den höchsten Anteil an der Zunahme im Dienstleistungsbereich hatten mit +44 000 (+3,1 Prozent) die nternehmensdienstleistungen, während im Bereich Handel, Gastgewerbe, Verkehr mit +0,4 Prozent nur ein unterdurchschnittlicher Zuwachs verzeichnet werden konnte.
Zu beachten ist, dass in diesen Durchschnittszahlen für das ganze Jahr 2006 die Dynamik im Laufe des Jahres noch nicht zum Ausdruck kommt. Daher wird den für März anstehenden Quartalsergebnissen für 2006 mit Spannung entgegengesehen.
In die "Erwerbstätigenrechnung" einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte,
Selbständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. (LDS NRW).

Vortrag: „Terrorismusbekämpfung als Vorwand für weniger Demokratie?“
In den USA, in Europa, aber auch in Deutschland werden Bürgerrechte im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus eingeschränkt. Werden da unter einem Vorwand Ängste von Bürgern benutzt, um demokratische Errungenschaften einzuschränken? In einem Vortrag der VHS versucht Ulrich Breitbach am Montag, 22. Januar, um 20 Uhr (VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz) eine Analyse der politischen Prozesse, die sich hinter der Kulisse der verbreiteten Terrorangst abspielen könnten. Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse.
VHS-Kurs: "Philosophie am Morgen: 2500 Jahre Nachdenken über den Menschen"
Neu im Angebot der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz ist ein Philosophiekurs, der sich an alle wendet, die Zeit und Freude an "Philosophie am Morgen" haben. Immer mittwochs, ab 24. Januar, insgesamt 14 mal, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr, geht es um die Geschichte der Philosophie unter dem Motto: "2500 Jahre Nachdenken über den Menschen". Chronologisch wird Kursleiter Dr. Alexander Wiehart die Teilnehmer durch die Geschichte dieser grundlegendsten aller wissenschaftlichen Bemühungen des Menschen begleiten. Um teilzunehmen bedarf es keiner Vorkenntnisse, nur ein bisschen Mut zum Mitreden und Freude am Denken. Die Teilnahmegebühr Beträgt 41,50 Euro, ermäßigt 27,50 bzw.15 Euro.

Duisburg, 17. Januar 2007

Stellungnahme zu den Presseveröffentlichungen der Duisburger Medien über eine Konsolidierungsquote für den städtischen Haushalt
Kämmerer Dr. Peter Langner: "Es gibt weder eine Haushaltssperre noch ein konkretes Kürzungsprogramm!"   mehr...
 

Kultur-Cafè „Past scho“  - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

 

Duisburg, 17. Jan. 2007 - Von Innenhafen in die City. Das passt scho! – Dieser Überlegung ist die Linzerin Karin Schmitz, die ihr österreichisches Café wegen fehlender Außengastronomie in die Duisburger Innenstadt verlegt hat, gefolgt.
Den idealen Platz für ihre „Caféhaus-Kultur fand sie am Averdunk-Platz. Hinter einem kleinen, nicht auffälligen Eingang, verbirgt sich das 200 Quadtratmeter große Café, in stilvollem Ambiente. 

Hier wird mit den vielen diversen österreichischen Kaffeespezialitäten, der
Kaffeegenuss zum Erlebnis.

Wer in dieser schönen Atmosphäre - wie links zu sehen die ganze Familie - frühstücken will, kann das wochentags ab
08:00 Uhr und an den Wochenenden ab 09:00 Uhr tun.
Frühstück gibt es an allen Tagen, auch für Langschläfer, bis
17:00 Uhr!

Für den kleinen Hunger liegt eine Speisekarte mit Gerichten vom Eintopf bis zum Kaiserschmarr´n bereit.
 

Wie schon am Innenhafen veranstaltet, sind auch im neuen „Past scho“, wieder Events, wie zum Beispiel Kabarett, Lesungen, Travestie, Whisky-Verkostung u.v.a.m. geplant.

Jeden 1. Donnerstag im Monat, treffen sich hier, ab 18:00 Uhr, Exil-Österreicher zum Stammtisch. Freunde
Österreichs sind zu diesen Abenden herzlich willkommen.

Sobald die Tage länger und wärmer sind, wird dann auch die rot-weiß-rote Außengastronomie eine Bereicherung in der Duisburger City sein.
- Das passt scho!

 

Die Anschrift lautet:
Café „Past scho“                                               Königstraße 61 
(Eingang Averdunkplatz)
 47051  Duisburg
Weitere Informationen unter www.past-scho.de oder Tel.-Nr.: 0203 / 930 78 15

Duisburg, 16. Januar 2007

Bombe entschärft
Binnen 20 Minuten konnten die drei Feuerwerker vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf in Kaßlerfeld den Zünder entfernen und gegen 10:45 Uhr Entwarnung geben. Ab 8 Uhr morgens war die Bereich rund um den Fundort gesperrt und die Anwohner im Internationalen Zentrum am Innenhafen untergebracht worden.
Für das hiesige Ordnungsamt war das eine echte Mammutaufgabe. Alle Sperrungen rund um die Gablenzstraße konnten wieder aufgehoben worden

Informationsveranstaltung zum Kreisverkehr an der Einmündung Max-Peters-Straße/Auf der Höhe
Die Stadt Duisburg lädt zu einer Bürger-Informationsveranstaltung am Donnerstag,
18. Januar 2007, um 18 Uhr im Sitzungsraum 100 des Rathauses am Burgplatz. Im Mittelpunkt des Abends steht der beabsichtigte Ausbau einer Kreisverkehrsanlage im Einmündungsbereich der Straße Auf der Höhe in die Max-Peters-Straße in Kaßlerfeld. Vertreter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement werden die Planung vorstellen und insbesondere auch die vorgesehene Verkehrsführung während der Baumaßnahme erläutern.
„Die wilden Hühner“ und andere Filme im neuen Kinderkino der Zentralbibliothek
Fünf populäre Kinderfilme, darunter „Kannst du pfeifen, Johanna?“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ulf Stark, „Das Sams“ nach dem Kinderbuch von Paul Maar sowie „Frech wie Krümel“ nach dem Roman von Thoger Birkeland, hat die Stadtbibliothek zu bieten in ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Erlebnis Kinderkino“, die von der Filmothek der Jugend NRW und von Radio Duisburg unterstützt wird. 
Den Anfang macht Cornelia Funkes 2003 gedrehter Film „Die wilden Hühner“ am 14. Februar. Alle Vorführungen werden jeweils mittwochs um 9 und um 12 Uhr gezeigt und finden im Vortragsaal der Zentralbibliothek statt. Zum Abschluss der Halbjahresreihe läuft im Rahmen der Duisburger Umwelttage am 13. Juni noch „Chicken Run - Hennen rennen“. Das vollständige Programm liegt gedruckt in allen Duisburger Bibliotheken aus bzw. steht im Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.
Informationen und Anmeldungen unter 0203/283-6798 oder schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de.

Literaturkreis der Stadtbibliothek sucht interessierte Mitstreiter

Schon im fünften Jahr trifft sich ein kleiner privater Literaturkreis regelmäßig in der Zentralbibliothek. Die Mitglieder sind aber kein Verein, sondern ein lockerer Zusammenschluss, der alle zwei Wochen zusammenkommt, um über ein Buch zu sprechen, das sich der Kreis vorher ausgesucht hat. Dazu stellt einer der Teilnehmer kurz Inhalt und Autor der jeweils zu diskutierenden Lektüre vor. Jetzt sucht der Zusammenschluss weitere Mitstreiter. Wer also Interesse hat bei dem Literaturkreis der Stadtbibliothek mitzumachen, kann sich melden bei Dieter Stöver (02103/336242).

Liedermacher Robert Metcalf kommt in die Zentralbibliothek
Im Rahmen des Musikfestivals "KinderLiederLandschaft" in Duisburg und am Niederrhein gastiert der in England geborene und in Berlin lebende Liedermacher Robert Metcalf mit seinem Programm "Wenn du zappelig bist" am Freitag, 2. Februar, um 15.30 Uhr in der Zentralbibliothek.

Sein Vortrag enthält Spiel- und Spaßlieder für Kinder ab fünf Jahren. Eintrittskarten gibt es zum Preis von drei Euro an der Infotheke der Kinder- und Jugendbibliothek an der Düsseldorfer Straße.
Geschichten, Gedichte und Gedanken für Musikliebhaber

Am Mittwoch, 24. Januar 2007, 18 bis 19.30 Uhr, bieten Ursula Jung (Lesung), Kornelia Borcsik-Pece (Fagott und Flöte) und Silvester Pece (Akkordeon und Klavier) in der VHS, König-Heinrich-Platz, Duisburg-Mitte, einen literarischen Querschnitt zum Thema Liebe - liebevoll umrahmt von klassischer Musik. Eintritt an der Abendkasse: 5 Euro.

Stadtbibliothek ist bei der Bevölkerung besonders beliebt
Die Duisburger Stadtbibliothek verzeichnet hervorragende Besuchs- und Ausleihzahlen: Für 2006 zählte die Stadtbibliothek exakt 1.412.732 Besuche. Statistisch gesehen ging somit jeder Duisburger Bürger fast dreimal im Jahr in seine Bibliothek. Noch erfreulicher als das Besuchsergebnis entwickelten sich die Ausleihzahlen aller Medien. Hier wurden insgesamt 2.661.670 Entleihungen registriert. Das sind noch einmal rund 100.000 Medienausleihen mehr als im Vorjahr. Dass die Stadtbibliothek bei der Duisburger Bevölkerung besonders beliebt ist, wurde bereits 2005 in einer repräsentativen Kundenbefragung der Fachhochschule Köln festgestellt. Damals erhielt die Stadtbibliothek von ihren Kunden die Gesamtdurchschnittsnote von 1,23 bescheinigt.

Stadtbibliothek gibt Februar-Kinderprogramm heraus
24 Veranstaltungen umfasst das Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Februar. Mit dem Bilderbuchkino "Katzenkarneval" wird dabei auch der "Fünften Jahreszeit" gedacht. Den Anfang macht das Bilderbuchkino "August und das rote Ding" am 1. Februar, um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek Beeck. Mit dem Vorlesespaß "Ich mach dich gesund, sagte der Bär" am 28. Februar um 11 Uhr in der Zentralbibliothek endet das Februar-Programm für Kinder im Grund- und Vorschulalter. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung und der Besitz eines gültigen Bibliotheksausweises erforderlich. Informationen zum Kinderprogramm enthält das druckfrische Faltblatt sowie das Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de bzw. sind bei Anne Markstein (0203/283-4117) oder Wolfgang Heiken (0203/283-4203 oder -4221) erhältlich.
Bücherausstellung "SZ - Junge Bibliothek" in der Zentralbibliothek
Die "Süddeutsche Zeitung - Junge Bibliothek" hat 50 Meisterwerke der Kinder- und Jugendliteratur in einer einzigartigen Fortsetzungsedition zusammengestellt: Klassiker wie "Pünktchen und Anton", "Kalle Blomquist" und "Pu der Bär", aber auch Highlights der modernen Jugendliteratur wie "Die Mitte der Welt", "Die roten Matrosen" und "Drachenfeuer" bieten Literatur auf höchstem Niveau. Viele der Werke sind mehrfach mit Kinder- und Jugendbuchpreisen ausgezeichnet worden. Die Bände der "SZ - Junge Bibliothek" begleiten die jugendlichen Leser durch die gesamte Kindheit und Jugend. Aber auch Erwachsene werden das eine oder andere Buch neu oder Lieblingsbücher wieder entdecken. Die Bücherausstellung ist bis auf weiteres in der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Zentralbibliothek platziert. Alle Titel sind ausleihbar.

 

NRW-Schulen: Mädchenanteil in der Oberstufe bei 55 Prozent
Der Mädchenanteil in der Sekundarstufe II liegt im laufenden Schuljahr 2006/2007 in Nordrhein-Westfalen mit 55,1 Prozent auf hohem Niveau. Während der Mädchenanteil in den Klassen 11 bis 13 der Gesamtschulen 54,8 Prozent ausmacht, erreichen die Schülerinnen in der gymnasialen Oberstufe einen Anteil von 55,2 Prozent.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, zeigt sich die Dominanz der Mädchen in der Sekundarstufe I der Gymnasien nicht ganz so deutlich wie in der Oberstufe: Bereits im fünften Jahr hintereinader ist der Mädchenanteil rückläufig; aktuell liegt er bei 53,0 Prozent. An den Gesamtschulen beträgt die Mädchenquote in der Sekundarstufe I sogar nur 49,1 Prozent.
Wie die Abbildung zeigt, bleiben die Mädchen an den nordrhein-westfälischen Hauptschulen mit 42,8 Prozent in der Minderheit. Die Mädchenquote an den Realschulen erreicht im laufenden Schuljahr mit 49,8 Prozent einen historischen Tiefpunkt. In der Sekundarstufe I werden zurzeit in NRW 1,2 Millionen, in der Sekundarstufe II 220 000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. (LDS NRW)

Duisburg, 15. Januar 2007

„DuisburgSport“ macht Duisburg fit - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Duisburg, 15. Jan. 2007 - Seit dem 1. Januar 2007 ist der Sport in Duisburg neu aufgestellt. Endlich sei es gelungen, den Sport in Duisburg zu bündeln, so  Betriebsleiter Heinz-Gerd Janssen und der Beigeordnete Reinhold Spaniel, auf einer Pressekonferenz zu diesem Thema. Sie betonten, dass das Kompetenz - Wirrwarr, zwischen Bezirksamt, Sportamt und Wirtschaftsbetrieben beendet ist.
Eine Kooperation mit dem Stadtsportbund wurde fest verankert. Alle 160 Mitarbeiter der genannten Institutionen befinden sich nun unter einem Dach. Alle arbeiten an einen Thema, das da lautet: „Sport!“ Alle  Mitarbeiter gehen mit großem Optimismus an den Start. So sollen künftig Sportveranstaltungen besser vermarktet werden, wie bereits bei den World Games und der Beherbergung des späteren Weltmeisters Italien, bei der Fußball-WM 2006 geschehen. Die Sportveranstaltungen in Duisburg haben einen hohen Stellenwert. Darum wird weiter versucht, hochwertige Veranstaltungen nach Duisburg zu bekommen.
Duisburg hat noch einige große Aufgaben zu bewältigen. U.a. das Bäderkonzept. Mit spritzigen Ideen und attraktiven Angeboten soll eine Wohlfühl-Atmosphäre für Kinder, Freizeitschwimmer und ambitionierte Sportler entstehen. Weiterhin wird das neue Leichtathletikstadion im Sportpark Wedau, ab Mitte 2007 für Sportler und Zuschauer zur Verfügung stehen. Die Regattabahn bietet nach Fertigstellung des Parallelkanals, für Breiten- und Spitzensportler ideale Bedingungen. Auch die Eissporthalle wird einer gründlichen Restaurierung unterzogen, indem Banden, Beleuchtung und die Entfeuchtungsanlage erneuert werden.
Duisburg wird fit gemacht für den Sport. Der Zukunft von „DuisburgSport“ kann man zuversichtlich entgegen sehen!
Foto: V
.li.: Betriebsleiter Heinz-Gerd Janßen, Frank Kopatschek vom Presseamt der Stadt Duisburg  und der Beigeordnete Reinhold Spaniel
Bombenentschärfung am Dienstagvormittag: Verkehrsbehinderungen im Bereich Duisburg-Kaßlerfeld

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe kommt es am Dienstagvormittag (15. Januar) in Duisburg-Kaßlerfeld zu weiträumigen Verkehrsbehinderungen.  Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe war am Freitag auf einer Baustelle an der Gablenzstraße 24 in Kaßlerfeld bei Ausschachtungsarbeiten gefunden worden. Wegen der dichten Bebauung um den Fundort herum sind Evakuierungszone und Sicherheitszone lediglich wie bei einer 5-Zentner-Bombe erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird um 10 Uhr mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Der Bereich im 250-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss bis
9 Uhr geräumt werden.
Ab
9 Uhr wird der Verkehr von und nach Kaßlerfeld weiträumig gesperrt. Hierdurch kann es auch im Bereich Innenstadt und Ruhrort zu Beeinträchtigungen kommen. Betroffen von der Sperrung sind neben dem Verteilerkreis Ruhrort auch der Autobahnzubringer zur BAB 40 (Anschlussstelle Duisburg-Häfen) sowie die Autobahnabfahrten nach Kasslerfeld; die BAB 40 selbst bleibt in beiden Fahrtrichtungen weiter befahrbar.
Zahlreiche Buslinien sowie die Straßenbahnlinie 901 der DVG sind ebenfalls betroffen und werden den Bereich der Sicherheitszone ab ca. 9 Uhr
umfahren bzw. werden umgeleitet. Mehr Infos gibt es hierzu bei der DVG unter (0203) 604-4554 und -4555 .
Als Aufenthaltsraum für diese Zeit steht ab 8 Uhr das Internationale Zentrum am Flachsmarkt, Duisburg-Innenhafen,  zur Verfügung. In dem Bereich 250 Meter bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht gestattet.
In der Evakuierungszone sind 2.350 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, in der Sicherheitszone leben etwa 1.000 Menschen. Im Evakuierungbereich liegen zwei Kindergärten (Waldorfkindergarten Waldemarstraße und katholischer Kindergarten Clemensstraße), eine Grundschule (Wrangelstraße) sowie die Altenbegegnungsstätte an der Gablenzstraße 22a, die alle im Dienstag geschlossen bleiben. In der Sicherheitszone liegen außerdem der evangelische Kindergarten Wrangelstraße, der städtische Großmarkt sowie diverse Gewerbebetriebe.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe am Montagvormittag aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Bettlägrige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) sind gebeten, sich beim Call Duisburg unter der Rufnummer 94000 zu melden. Call Duisburg steht heute noch bis 20 Uhr zur Verfügung.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über das Info-Telefon 0203/19700 bzw. über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.


Philharmoniker freuen sich auf Eröffnung des CityPalais - Kulturdezernent Janssen und GMD Darlington sind sich einig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitglieder der Duisburger Philharmoniker werden "selbstverständlich einen wichtigen Part bei der festlichen Eröffnung des CityPalais am 21. April übernehmen", machte Generalmusikdirektor Jonathan Darlington in einem Gespräch mit Kulturdezernent Karl Janssen deutlich. Die Musiker würden sich mit einem dem Rahmen entsprechenden Programm präsentieren und damit auch den vielfarbigen Charakter der Eröffnungsfeier für das CityPalais unterstreichen. "Gemeinsam mit unseren Partnern WestSpiel und LEG soll die Multifunktionalität des gesamten Gebäudes und der Mercatorhalle im Mittelpunkt des Festaktes stehen", erklärte Kulturdezernent Janssen: "Klassische Musik, Entertainment und Kongresse in der Mercatorhalle, das Casino und die Einkaufsmeile sind aufeinander abgestimmte Bausteine des CityPalais." Jonathan Darlington bedauerte in diesem Zusammenhang die Diskussion über die Eröffnungsfeier. "Es war niemals meine Absicht, Howard Carpendale, seine Musik oder seine Fans in Frage zu stellen. Mir ging es nur darum, dass alle Künstler gleichberechtigt und auf höchstem Qualitätsniveau zu einer erfolgreichen Eröffnung beitragen können."

Clauberg-Gymnasium nimmt Anmeldungen für Oberstufe entgegen 

In den kommenden Wochen wird über den Schulentwicklungsplan und damit auch über die Zukunft des Clauberg-Gymnasiums in verschiedenen politischen Gremien beraten. Abschließend wird der Rat der Stadt am 12. März 2007 entscheiden. Es besteht Informationsbedarf bei Schülerinnen, Schülern und deren Eltern, wie sich das Ergebnis der politischen Beratungen auf ihre ganz persönliche Schullaufbahn auswirken wird. Insbesondere die Frage, ob der neue Oberstufenjahrgang ab dem Schuljahr 2007 das Abitur am Clauberg-Gymnasium machen wird, ist für viele Betroffene von entscheidender Bedeutung.  

Auch wenn diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt seitens der Stadt Duisburg nicht abschließend beantwortet werden kann, soll mit Veröffentlichung des Maßnahmenvorschlages Transparenz geschaffen werden.  

Folgende Inhalte sollen beschlossen werden 

Ø                   Fassung eines Auflösebeschlusses für das Clauberg–Gymnasium zum frühest möglichen Zeitpunkt (der frühest mögliche Zeitpunkt wäre 15. Mai 2007).

Ø                   Umsetzung des Auflösebeschlusses in einem Zeitraum von vier Jahren. (Dies würde bedeuten, dass der Oberstufenjahrgang ab 2007 am Clauberg–Gymnasium das Abitur machen könnte, sofern nicht andere Entwicklungen, wie etwa fehlende Schülerzahlen, dies behindern würden.)

Ø                   Nutzung des Standortes Clauberg–Gymnasium für eine Oberstufenkooperation der Schulen: Gesamtschule Neumühl, ggf. Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium und des Sophie-Scholl-Berufskollegs. (Damit soll am Standort Clauberg-Gymnasium ein gymnasiales Angebot, allerdings unter neuer Bezeichnung, erhalten bleiben.) 

Mit diesen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass sowohl die sich derzeit im Clauberg-Gymnasium befindlichen Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13, als auch Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe des Clauberg-Gymnasiums ab Klasse 11 besuchen wollen, das Abitur machen können.  

Anmeldungen für gymnasiale Oberstufe nimmt das Clauberg-Gymnasium zu folgenden Terminen entgegen: 

Mittwoch, 28. Februar 2007 und Donnerstag, 1. März 2007 in der Zeit von 14 bis  18 Uhr  

Interessenten für die gymnasiale Oberstufe können sich dort direkt und persönlich anmelden. 

Vor der Anmeldung besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer „Schnupperwoche“ am Unterricht der Klasse 11 teilzunehmen. Die „Schnupperwoche“ findet in der Zeit vom 22. Januar – 26. Januar 2007 statt.  Interessierte melden sich bitte telefonisch bei der Schulleitung unter der Rufnummer: 0203 - 283 5415 an. 

Das besondere Unterrichtsangebot „Türkisch als Fremdsprache“ kann zukünftig an der Gesamtschule Neumühl vorgehalten werden. Je nach Elternwahlverhalten ist die Erweiterung der Zügigkeiten des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums oder der Gesamtschule Neumühl zu prüfen. Erforderliche Räumlichkeiten stünden am Standort Clauberg-Gymnasium zur Verfügung.
Gedächtnistraining in der VHS
Unter dem Titel „Graue Zellen, bunter Inhalt“ bietet die Volkshochschule in diesem Semester ein „Gedächtnistraining ohne Leistungsdruck“ an. Es handelt sich um einen Kurs, der am 23. Januar beginnt, 13 Wochen dauert und immer dienstags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr in der Gustav-Heinemann-Realschule an der Landgerichtsstraße 17 in Duisburg-Mitte stattfindet. Unter der Leitung des Gedächtnistrainers Klaus Bogdanski werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie auf Dauer ihr Gehirn im Alltag fit und agil halten können. Viele Übungen helfen dabei, die Merkfähigkeit und Konzentration zu verbessern und die Denkflexibilität zu steigern. Für die Teilnahme an diesem Kurs ist Voranmeldung erforderlich.

Zoodirektor Reinhard Frese verabschiedet

Duisburg, 14. Januar 2007 – Hochkarätige Gäste u. a. der Präsident des Verbandes der Deutschen Zoodirektoren, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, waren in die „Zoo-Terrassen“ gekommen, um Zoodirektor Reinhard Frese in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Nach 13 Jahren Tätigkeit als Erster Mann des Zoos am Kaiserberg wurde der geborene Wuppertaler und vor seiner Duisburger Zeit als Wissenschaftlicher Assistent im Zoo Berlin tätige Reinhard Frese noch einmal mit all den zoologischen, baulichen und medialen Highlights konfrontiert, die er im Verlaufe der zurückliegenden 13 Jahre initiiert, begleitet und/oder arrangiert hatte. Dazu gehören ganz gewiss solche Höhepunkte wie der Um- und Ausbau der Elefantenanlagen, der Bau von Gorilla-Bush und Tropenhaus Rio Negro, aber auch die naturnahe Gestaltung der gesamten Park- und Tieranlagen und nicht zuletzt das reiche Anwerben unzähliger Spender und Sponsoren.
Die Laudatoren waren voll des Lobes, über die Leistung von Frese, in den 13 Jahren als Chef des Duisburger Zoos.
In einer humorvollen Rede sagte Oberbürgermeister Adolf Sauerland (rechts) u. a., dass er das Wort „Ruhestand“ für Reinhard Frese nicht aussprechen wolle, da dieser weiterhin dem Zoo mit Rat und Tat zur Verfügung stehen werde. Auf Frese habe man sich in all den Jahren immer verlassen können.
Gleich nach dem Beginn seiner Aufgabe, habe Frese seine persönlichen Vorstellungen verwirklicht und eine Erlebniswelt für Besucher und Tiere geschaffen. Beeindruckt war der OB von dessen einmaliger Nachfolgeregelung. Damit sein Stellvertreter, Dipl. Biologe Achim Winkler, nicht als Direktor zum Kölner Zoo ging, sei Frese vorzeitig in den Ruhestand getreten, um Winkler für den Zoo Duisburg zu erhalten. Sie waren ein guter Zoodirektor, Herr Frese, sagte Oberbürgermeister Adolf Sauerland zum Ende seiner Ausführungen und fügte augenzwinkernd hinzu: “ein tierisch guter Zoodirektor!“  

Artur Grzesiek (links), Zoo-Verwaltungsrat und Sparkassenchef, sagte, dass 160 Gäste gekommen sind, Zeugen der Beliebtheit Freses auch weit über die Grenzen Duisburgs hinaus. Was dieser für Zoo geleistet hat, davon konnten sich die Zuschauer in den Sendungen des ZDF über den  Duisburger Zoo ein Bild machen und Grzsiek betonte weiter: „Frese ist eine waschechte 'Ruhrpottschnauze'!“ Der neue Zoodirektor Achim Winkler (Bildmitte, re. Altbürgermeister Heinz Pletziger) bedankte sich bei seinem Vorgänger für die gemeinsame positive Arbeit, die besonders durch die Aufzucht der Koalas geprägt war. Zum guten Schluss bedankte sich der scheidende Reinhard Frese beim Zoo-Aufsichtsrat, der ihm stets zur Seite gestanden hat und besonders bei allen MitarbeiterInnen, ohne die seine Arbeit hätte keine Früchte tragen können. 
Manfred Schneider (Text und Fotos)

Duisburg, 12. Januar 2007

Duisburg-Kaßlerfeld: Zehn-Zentner-Bombe wird am Dienstag entschärft  

Auf einer Baustelle an der Gablenzstraße 24 in Duisburg-Kaßlerfeld wurde heute bei Ausschachtungsarbeiten eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird am Dienstag, 16. Januar 2007, um 10 Uhr mit der Entschärfung der Bombe beginnen.  

Obschon wegen der dichten Bebauung um den Fundort herum Evakuierungszone und Sicherheitszone lediglich wie bei einer 5-Zentner-Bombe erforderlich sind, ist mit einer weiträumigen Sperrung des Autoverkehrs zu rechnen, da der Autobahnzubringer an der BAB 40 (Anschlussstelle Duisburg-Häfen) sowie der Verteilerkreis an der Ruhrorter Straße betroffen sind. 

Der Bereich im 250-Meter-Umkreis um die Fundstelle muss bis 9 Uhr geräumt werden. Als Aufenthaltsraum für diese Zeit steht das Internationale Zentrum am Flachsmarkt, Duisburg-Mitte,  zur Verfügung. In dem Bereich 250 Meter bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist nicht gestattet.  

In der Evakuierungszone sind 2350 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, in der Sicherheitszone leben etwa 1000 Menschen. Die in diesem Bereich liegenden öffentlichen Einrichtungen (Kindergärten, Schule u.a.) werden am Montag unterrichtet. Ab 9 Uhr werden keine Personen mehr in den inneren und äußeren Absperrkreis hineingelassen.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe am Montag ab 9 Uhr aufsuchen und sie über die Verhaltensmaßnahmen informieren. Bettlägrige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab sofort beim Call Duisburg unter der Rufnummer 94000 zu melden. Call Duisburg steht am Samstag von 9 bis 16 Uhr und am Montag von 7 bis
18 Uhr zur Verfügung.  

Die genauen Verkehrssperrungen werden am Montag von Polizei und Autobahnpolizei festgelegt. Zum öffentlichen Personennahverkehr wird die DVG am Montag gesondert informieren. 

Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über das Info-Telefon 0203/19700 bzw. über Call Duisburg unter 0203/94000.

ARGE Mitte: Am Mittwoch eingeschränkter Kundendienst -
Umzüge auf Wintgensstraße und Keetmanstraße in den Leistungsteams

Die ARGE Duisburg-Mitte passt die internen Abläufe den aktuellen Bedürfnissen ihrer Kunden an. Dadurch kommt es am 17.01.2007 zu umfangreichen Umzügen in den Leistungsteams im Hauptgebäude Wintgensstraße und in der Außenstelle Keetmanstraße. An diesem Tag ist dort nur ein Notdienst möglich. Kunden der Arbeitsvermittlung sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.
Die ARGE empfiehlt ihren Leistungskunden zur Vermeidung unnötiger Wartezeiten auf andere Tage auszuweichen. Ansonsten hilft das  ARGE Service-Center unter der zentralen Rufnummer 302-1910 kompetent weiter. Sollte eine Klärung durch das Service-Center nicht möglich sein, wird der zuständige Mitarbeiter der ARGE informiert und es erfolgt ein Rückruf bzw. eine zeitnahe Terminvereinbarung.

Straßenbauarbeiten auf der Von-der-Mark-Straße in Duisburg-Meiderich

Auf der Von-der-Mark-Straße in Duisburg-Meiderich werden ab der nächsten Woche bis voraussichtlich Mai 2007  Pflasterarbeiten  durchgeführt.
Die Bauarbeiten werden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Während der Bauzeit wird der Verkehr in der Von-der-Mark-Straße als Einbahnstraße von Richtung Biesenstraße bis zur Straße "Auf dem Damm" geführt. Der Zugang zu den Geschäften bleibt für die Fußgänger gewährleistet.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

Studienfahrt nach Dresden

„Elbflorenz“ ist das Ziel einer Studienfahrt der Volkshochschule vom 28. März bis
1. April 2007. Stadtrundgänge durch die barocke Innenstadt und zur neuen Frauenkirche der sächsischen Landeshauptstadt gehören dabei ebenso zum Programm wie ein Besuch der neuen Synagoge und vor allem eine Aufführung in der Semperoper. Die Studienfahrt wird von der Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer geleitet. Infos und Anmeldung: Tel: (0203) 283 2206.
Lexware-Seminar in der VHS

Ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 27. Januar, und Sonntag, 28. Januar, mit dem Titel „Lexware kundenmanager“ vermittelt, wie man im Unternehmen Kundeninformationen aufbereitet und auswertet. Die Software ist auch geeignet, um Adressen und Kontakte, Termine und Aufgaben zu verwalten und mit Word- und Excel-Daten zu verknüpfen. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung in der Lüderitzallee in Buchholz. Mehr Infos gibt es bei der VHS unter Telefon 0203/283-3725 und -2616.
Infostand der VHS  mit Informationen und Vitaminen

Die Volkshochschule informiert und berät am Samstag,
13. Januar 2007, von 11 bis 16 Uhr Duisburger Bürgerinnen und Bürger an einem Infostand auf der Königstraße (Höhe CityPalais) über ihr neues Semesterprogramm. Unter dem Motto „Fit ins neue Jahr“ wird neben Vitamin B, B wie Bildung, Beratung oder Bildungsscheck, auch Vitamin C in Form von frisch gepresstem Orangensaft geboten.
Das neue VHS-Programm umfasst mehr als 1.000 Veranstaltungen mit rund 31.000 Unterrichtsstunden und reicht von A wie Arabisch bis Z wie Zeitmanagement. Wer mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet ist und etwas für die geistige und/oder körperliche Fitness tun möchte, ist bei der VHS gut aufgehoben. Ob berufliche oder kulturelle Bildung, Gesundheitstraining, Sprachkurse oder Allgemeinbildung: das Angebot der VHS ist vielseitig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS informieren und helfen, den je nach persönlichem Interesse oder beruflicher Anforderung geeigneten Kurs zu finden. Außerdem beraten sie über staatliche Fördermöglichkeiten im Bereich der beruflichen Bildung.  Unterstützt wird die VHS durch die Fruchtunion Duisburg GmbH, die die Vitamin C – Versorgung ermöglichte.

Duisburg, 11. Januar 2007

Einbahnstraßenregelung für die Moselstraße wird aufgehoben 

Ab Montag, 15. Januar, wird die Moselstraße zwischen Erftstraße und Fuldastraße wieder gegenläufig befahrbar. Straßenbauarbeiten auf der Erftstraße (Teilstück hinter dem Theater) machen dies erforderlich. In diesem Bereich wird die Erftstraße je nach Baufortschritt von einer Seite zur Sackgasse.

Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Beeck

Die Gleisbauarbeiten der DVG werden ab Montag, 15. Januar, weitergeführt. Hierzu ist es erforderlich - wie bereits im Dezember - die Friedrich-Ebert-Straße ab Hubertusstraße in Fahrtrichtung Bruckhausen für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Februar an.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland 

Am Montag, 22. Januar 2007, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Donnerstag,
18. Januar 2007, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Büro für Bürgerengagement vereinbart werden.

Halbmillionenstadt ist Vergangenheit - Einwohnerentwicklung in Duisburg 

Zum Stichtag 31.12.2006 ist die Zahl der Einwohner in Duisburg mit 498 466 unter die Grenze von 500 000 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Verlust von insgesamt 2 448 Personen. Die Zahl der Deutschen verringerte sich um 2 249 auf 423 093, die der Ausländer um 199 auf 75 373. Der Ausländeranteil von 15,1 Prozent blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Einwohnerentwicklung war in allen sieben Duisburger Stadtbezirken im letzten Jahr negativ. Die geringsten Verluste hatten die Bezirke Mitte (-13), Hamborn (-158), Süd (-197) und Walsum (-201) zu verzeichnen Die größten Verluste gab es in den Bezirken Meiderich-Beeck (-819) sowie Rheinhausen (-584) und Homberg-Ruhrort-Baerl (-476).
Anders die Entwicklung in den Duisburger Ortsteilen. In 10 der 46 Ortsteile ist die Zahl der Einwohner im Vorjahr gestiegen. Hier hatten Wanheimerort (+171), Huckingen (+159) und Hochfeld (+130) die größten Zuwächse zu verzeichnen. In 13 Ortsteilen gab es einen Verlust von 100 und mehr Einwohnern. An der Spitze lagen hier Hochheide (- 379), Bergheim (-274), Obermeiderich (-242) und Bruckhausen (-201).

Bauarbeiten am Parallelkanal haben begonnen
Duisburgs Kanu-Stadion macht sich fein für die WM 2007
Die Bauarbeiten am Parallelkanal zur Regattastrecke im Duisburger Sportpark haben begonnen. Rechtzeitig zur Kanu-WM 2007 vom 8. bis 12. August in diesem Jahr sollen die TV-Fahrstrecke und der Durchstich zum benachbarten Bertasee fertig gestellt sein. 
Otto Schulte, Organisationsleiter der 36. Kanu-Rennsportmeisterschaften, zeigt sich sehr zufrieden über den Beginn der Maßnahme: „Wir wollen den Athletinnen und Athleten, aber auch den Zuschauern im Kanu-Stadion und am Fernsehen optimale Titelkämpfe präsentieren. Dazu gehört auch der notwenige Ausbau der Bahn.“
Duisburgs Umweltdezernent Dr. Peter Greulich hatte direkt nach dem Jahreswechsel den Baubeginn veranlasst, nachdem nun auch die Zusage der Mitfinanzierung durch das Land Nord-Rhein-Westfalen vorliegt. Die Investition in den Parallelkanal beträgt insgesamt etwa 15 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro davon tragen Bund, Land und die Europäische Union.
Bis zur WM wird der Kanal noch nicht vollständig ausgebaut sein. Die Verbindung zum Bertasee ermöglicht den Aktiven jedoch das Warmpaddeln und das Ausfahren nach dem Wettkampf abseits der Rennen. Damit können die Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen weitgehend ungestört ihre Rennen fahren. Faire Bedingungen sind für die WM 2007 von besonderen Interesse: Die Titelkämpfe dienen als Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking.
Priorität bei den Baumaßnahmen haben derzeit die TV-Fahrstrecke und die Kamera-Schienenbahn. Die Rodungsarbeiten dafür haben bereits begonnen. Die Fahrbahn parallel zur Strecke ermöglicht den Fernsehteams optimale Bilder vom Rennverlauf. Die Kamera fährt stets auf Höhe der Boote mit und zeigt Bilder auf Augenhöhe mit den Besten.
Diese packenden Szenen werden dann nicht nur im Fernsehen zu sehen sein. Auch die Besucher im renommierten Duisburger Kanu-Stadion profitieren davon. Auf einer 44 Quadratmeter großen Videowand können die Fans die Rennen hautnah mitverfolgen. Auch die Videowand ist neu und trägt dazu bei, die Attraktivität des Kanu-Standorts Duisburg zu erhöhen.
Otto Schulte dankte der Stadt Duisburg für ihren Einsatz beim Bau des Parallelkanals. Schulte: „Die Stadt hat hier vorbildlich gearbeitet und durch ihre gute Vorbereitung sicher gestellt, dass alle Arbeiten innerhalb des Zeitplans fertig gestellt sein werden.“

Die Yi – ein Bergvolk in China - Sonntagsführung im Stadtmuseum  
Nur noch bis Anfang Februar ist im Kultur- und Stadthistorischen Museum die Sonderausstellung „Chinas Volk der großen kühlen Berge – Die Yi gestern und heute“ zu sehen. Am kommenden Sonntag (14. Januar) beginnt um
15 Uhr die vorletzte öffentliche Führung. Die Yi zählen zu den 55 in China lebenden Minderheiten. Etwa zwei Millionen Menschen der Volksgruppe leben in den „großen kühlen Bergen“ im Bezirk Liangshan der Provinz Sichuan.
Dort haben die Yi bis in die 1950er Jahre hinein ihre kulturelle Eigenständigkeit weitgehend  bewahrt. Museumspädagoge Marc Olejniczak erläutert die Kultur der Yi in Vergangenheit und Gegenwart. Zu sehen sind sehr seltene historische Exponate aus den Ethnologischen Museen Berlin und München, dazu zahlreiche Gegenstände des täglichen Lebens. Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz (Nähe Rathaus am Innenhafen). Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro

Französische Woche in der Zentralbibliothek
Vom 19. bis 27. Januar findet zum zweiten Mal in Duisburg die Französische Woche statt. Die Deutsch-Französische Gesellschaft, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule und weitere Mitveranstalter haben im vergangenen Jahr den Veranstaltungszyklus erstmalig organisiert.
In der Zentralbibliothek werden wieder auf allen vier Etagen unter Verwendung besonderer "Lesezeichen" Bücher und andere Medien zur Ausleihe angeboten. Das Erdgeschoss steuert im Eingangsbereich eine Themenausstellung bei, in der es Literatur zur Geschichte, Kunst und Kultur Frankreichs sowie verschiedene Reiseführer über das Land gibt. Auf den oberen Etagen findet der Besucher französischsprachige Romane, französische Sprachführer, Biografien bedeutender französischer Künstler und anderer Persönlichkeiten sowie Literatur zur französischen Küche.
AuserLESENes mit Elke Oertgen-Twiehaus im LiteraturBistro
"AuserLESENes" steht am Mittwoch, 17. Januar, um 16.30 Uhr auf dem Programm des LiteraturBistros der Zentralbibliothek. Dann liest Elke Oertgen-Twiehaus (Foto) aus ihren Erzählungen und Gedichten. Der Eintritt ist frei. Die Autorin ist in Koblenz geboren, lebt und arbeitet aber seit 1965 in Duisburg. Sie schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane. 1995 erhielt sie den Kogge-Förderpreis der Stadt München. 1996 erschien in der Himmeroder Buchreihe ihr Erzählband "Schwärme über der Stadt". Daraus stammt die Geschichte "Grille und Ameise", die sie ebenso wie eine weitere Erzählung "Und bitte Wasser für den Hund" im LiteraturBistro lesen wird. Weitere Infos unter 0203/283-5016.
"Amnesty international" und "Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am 13. Januar ist die Menschenrechtsorganisation "Anmesty International", eine Woche später, am 20. Januar, die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek. Beide Einrichtungen präsentieren sich an den genannten Samstagen von 11 bis 16 Uhr mit Informationsständen.
VHS führt zu Stephan Balkenhol
Eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung im Museum Küppersmühle bietet die Volkshochschule für Samstag, 20. Januar, um 15.30 Uhr an. Farbig bemalte und grob behauene Holzskulpturen und Reliefs sind typisch für das Werk des Bildhauers Stephan Balkenhol (*1957). Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht der Mensch: Männer und Frauen, die normal und durchschnittlich erscheinen. Kleinformatige Figurinen und Tierskulpturen gehören ebenso zum Werk Balkenhols wie großformatige Skulpturen aus riesigen Baumstämmen, die in ihrer Ursprungsform noch erkennbar sind. Der Teilnahmepreis beträgt 6 Euro inkl. Führung und Eintrittsgebühr.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, Tel: (0203) 283 2206

Duisburg, 10. Januar 2007

16. Januar 2007: Info-Veranstaltung "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit"
 Ein wirkungsvoller Weg aus der Arbeitslosigkeit kann die Selbständigkeit sein. Gründerinnen und Gründer sichern ihre eigene Existenz und schaffen mittelfristig häufig zusätzliche Arbeitsplätze. Immer mehr Menschen wagen diesen Schritt. Förderinstrumente wie der Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld tragen dazu bei, dass "Kleingründungen" auch zukünftig von Bedeutung sein werden.
Auch wenn der Begriff anderes suggeriert, so ist auch bei Kleingründungen der Informationsbedarf groß. Bereits die Planung einer selbstständigen Tätigkeit sollte gründlich und fundierte angegangen werden, um so den Weg zu finden, der den individuellen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen am besten entspricht. Die angestrebte Förderung sollte nicht alleine die Motivation zum Schritt in die selbstständige Tätigkeit sein, denn Selbstständigkeit setzt fachliches und unternehmerisches Wissen voraus. Zudem gilt es, die Chancen und Risiken einer unternehmerischen Selbstständigkeit abzuwägen.
Zur Unterstützung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit bietet das Gründungsbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit, der ARGE und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg Orientierungsveranstaltungen an, so auch am Dienstag, 16. Januar 2007, von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Amt für Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150 - 158 in Duisburg-Neudorf, Raum 100.
Alle Interessierten erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte, die Fördermöglichkeiten sowie über Aspekte der sozialen Absicherung. Darüber hinaus werden die Beratungs- und Seminarangebote in der Region vorgestellt. Die Orientierungsangebote sind kostenlos und werden mit Landes- und EU-Mitteln unterstützt.
Um telefonische Anmeldung im Gründungsbüro wird gebeten: Magdalena Kowalczyk (0203) 283-4997 oder Karin Schillings (0203) 283-2249. Dort erhält man auch weiterführende Informationen.

Duisburg, 10. Januar 2007

Abschlusskonferenz des Bissingheimer Workshopverfahrens
Vor dem Hintergrund, dass viele Bissingheimer in der Bürgerbeteiligung im Dezember 2005 den vorgestellten Bebauungsplan Nr. 1049 Bissingheim  ablehnten, beauftragte die Stadt Duisburg das Moderatorenteam Seipel, Fulgraff & Partner mit der Durchführung eines Workshops. An zwei Veranstaltungstagen wurden die wesentlichen Eckpunkte für die zukünftige städtebauliche Entwicklung Bissingheims sowie die durch die rege Teilnahme Bissingheimer Bürger eingebrachten Vorschläge und Wünsche erörtert und diskutiert.
Am Donnerstag, 18. Januar, 18 Uhr, gibt es nun die Abschlusskonferenz des Bissingheimer Workshopverfahrens. Veranstaltungsort ist das Pädagogische Forum des Bertholt-Brecht-Berufskolleg, Am Ziegelkamp 28-30, 47259 Duisburg (Eingang Biegerfelder Weg). Das Moderatorenteam wird zusammen mit dem beauftragten Architekturbüro Pesch & Partner die Planungsergebnisse vorstellen.
Planfeststellungsbeschluss zur Propylenpipeline von Köln-Worringen nach Meiderich liegt aus
Die Bezirksregierung Münster hat mit Beschluss vom 30. November 2006 den Plänen der Prpylenpipeline Ruhr GmbH & Co. Kg zum Bau der Rohrfernleitungsanlage zugestimmt. Der Plan liegt in der Zeit vom 18. Januar bis zum 1. Februar 2007 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Zimmer 221, in Duisburg-Mitte. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber allen Betroffenen als zugestellt.

Stadtbibliothek bietet Internet-Schnupper-Kurs für Menschen "50Plus"
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren erneut einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am 26. und 30. Januar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen, auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann. Die Kursleitung hat Isalind Schönemann. Grundkenntnisse im Umgang mit Tastatur und erste Erfahrungen mit der Maus sollten vorhanden sein.
In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter 0203/283-4218 oder an der Erstinformation der Zentralbibliothek. Die Kosten betragen für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.

Duisburg, 9. Januar 2007

"Skulptur" für Gehörlose und Hörgeschädigte - Öffentliche Führung in Gebärdensprache
Samstag, 13. Januar, 15 Uhr mit Philipp Wacker - Eintritt EUR 5,-/2,50
Kurz vor Abschluss der Ausstellung "Jean Tinguely  - Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht" veranstaltet das Lehmbruck Museum  eine öffentliche Führung für Gehörlose und Hörgeschädigte. Philipp Wacker, Abiturient  am Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg für Hörgeschädigte in Essen, führt in Gebärdensprache durch die Präsentation. Es  werden nicht nur sämtliche Werke Tinguelys aus dem Bestand des Museums  gezeigt, sondern auch die imposante Skulptur "Hippopotamus" (1991) - das Flusspferdfahrzeug - eine Leihgabe aus dem Museum Jean Tinguely, Basel, dazu eine Kollektion von 17 kleinen, humorvollen Figuren aus einer Mülheimer, sowie Zeichnungen aus einer Berliner Privatsammlung.
Überdimensionale Räder in wackeligen Maschinen, ein um sich selbst drehender Zwerg, Fantasiegeschöpfe und groteske Schrottteile sind ebenso zu entdecken wie der übergebliebene Hauch eines schwingenden Wesens an langen Stäben. Die großen staunenden Kinderaugen waren für Tinguely selbst die größte Bestätigung seiner Kunst. Er war ein Allrounder, der über gemalte Briefe, rasselnde Dosen, sich bewegende Spielzeuge bis hin zu den Metamatics (Malmaschinen) sich nicht scheute, auch Elemente wie Feuer, Rauch und Wasser bei seinen Großaktionen einzusetzen.

DStGB: Kein bürgernahes Europa ohne die Kommunen
EU-Verfassungsvertrag vereinfachen, kürzen, soziale Aspekte betonen  mehr...


Sprudelnde Gewerbesteuer keine Entwarnung für die Kommunen
Steigende Sozialausgaben und Schulden verhindern Investitionsoffensive  mehr...

Querflötisten und Trompeter gesucht
Der Bläser-Ensemble-Kurs der Volkshochschule "Blow in - blow out" sucht dringend Verstärkung in Form von notenkundigen Querflötisten und Trompetern/Posaunisten. Der Kurs unter der Leitung des nicht nur in Duisburg bestens bekannten "Pindakaas"-Mitglieds Guido Grospietsch findet immer donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr in der Kaufmännischen Schule am Burgplatz statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Kurs beginnt am 25. Januar 2007. Das Teilnahmeentgelt beträgt 55 Euro, ermäßigt 41,50/27,50/15 Euro
.

Internet: Die VHS zeigt wie
"Internet für Einsteiger" ist das Thema, zu dem die Volkshochschule am König-Heinrich-Platz wieder Kurse anbietet. An vier Dienstagen ab 23. Januar, jeweils von 19.15 bis 21.30 Uhr, kann man die Informationsrecherche im Internet ebenso kennen lernen wie die Kommunikation per E-Mail und das Einkaufen im Netz. Einen identischen Kurs gibt es an Montagvormittagen von 9.15 bis 11.30 Uhr, ab 22. Januar.

VHS: Seminar Word

Mehrere Wochenendseminare der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz ermöglichen, die bekannte Software "Word" kennen zu lernen und effektiv zu nutzen. Um "Textverarbeitung - ein Einstieg für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse" geht es am Freitag, 26. Januar, von 18.45 bis 21.00 Uhr, und Samstag, 27. Januar, von 10 bis 17 Uhr. Aufbauseminare zu spezielleren Themen folgen im Februar und März.

Duisburg, 8. Januar 2007

Im Takt der Uhr - musikalisches Feuerwerk der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
Ein musikalisches Feuerwerk wird am Sonntag, 14. Januar, in der Stadthalle Walsum um
11 Uhr abgefeuert, wenn die Niederrheinische Musik- und Kunstschule zu ihrem großen Neujahrskonzert einlädt. Verschiedene Orchester, Solisten, Tänzer und der neugegründete Kinderchor haben unter dem Titel „Im Takt der Uhr“ ein buntes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Da gibt es die „Tick-Tack-Polka“ zu hören oder den Minutenwalzer von Chopin. Auch die vielgeliebten Klassiker wie „As time goes by“ oder„Rock around the clock“ gehören bei diesem Konzert im Zeichen der Uhr natürlich dazu. Peppige Tanzdarbietungen bereichern die Veranstaltung, die mit einem Walzer von Robert Stolz ausklingen wird.  Als besonderes Bonbon gibt es zur Eintrittskarte (unter Tel. 0203/283-2525) in Höhe von 8 Euro, erm. 4 Euro, ein Stück Kuchen als Pausensnack dazu.
Künstlerin im Straßenverkehrsamt
In der Reihe „Künstler im Straßenverkehrsamt“ sind derzeit Ölbilder und Aquarelle der Duisburger Künstlerin Carmen-Maria May zu sehen.
Der Titel der Ausstellung lautet „Loco“ (spanisch, so viel wie: „verrückt“). So nennt die Duisburgerin die immer neuen phantasievollen Gestalten, die während ihres Schaffensprozesses mit musikalischer Inspiration in Öl, Aquarell, Feder, Tusche und Acryl entstehen.

Die Bilder sind noch bis zum 23. März 2007 zu den Öffnungszeiten des Straßenverkehrsamtes
(Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie Dienstag und Freitag von 8 bis 13 Uhr) im Gebäude an der
Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duissern zu sehen.


Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine Februar 2007
 

PERFEKTION IM MODELL - vom Dampfschlepper zum modernen Schubboot eine Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt mit der IG Binnenschiffe bis zum 9. April 2007. 

Modelle von Schiffen hat es zu allen Zeiten gegeben. Beliebt sind Baukästen oder Bastelbögen sowie detaillierte Baupläne speziell für die maßstabgerechte Verkleinerung. Die Arbeit professioneller Modellbauer gleicht der eines Detektivs. Verblichene Fotos werden gesichtet, Archive durchsucht und Zeitzeugen befragt. Diese Art des Arbeitens ist für die Mitglieder der IG Binnenschiffe zur Passion geworden. Ihre Mitglieder bauen ausschließlich Wasserfahrzeuge, die auf Flüssen, Seen und Kanälen unterwegs sind. Zusätzlich sind in dieser Ausstellung Schiffsmodelle aus ganz Deutschland von rund einem Dutzend verschiedener Modellbauer und Leihgeber zu sehen.

 

Zwei verschiedene Entwicklungsstränge beleuchtet die Ausstellung in der Galerie des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt. Zum einen zeigt sie im Modell die Entwicklung des Schiffsbaus. Zum anderen lässt sie aber auch die technische und handwerkliche Entwicklung der Modellbauer selbst erkennen.  

Multimedia-Installationen – realisiert von Studierenden der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Medien – machen erfahrbar, wie Modelle entstehen, und eröffnen ungewöhnliche Sichtweisen auf interessante Details.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg, Tel. 0203 808890, Fax 0203 8088922, www.binnenschifffahrtsmuseum.de

 

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.  Zu öffentlichen Führungen lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr, ein. Sonntag, 4., 11., 18., 25. Februar, 15 Uhr; Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)  

Adressen und Telefonnummern: 

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort

Tel.: 02 03-8 08 89-0, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de

Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen 

Museumsrestaurant „Navigare“

Tel. 02 03-500 31 30, Fax. 02 03-482 95 15, b.a.r.gastronomie@t-online.de

Öffnungszeiten: Di - Sa, 11 - 23 Uhr, So 11 – 17 h, montags geschlossen

 

Fachbuchhandlung Donat im Binnenschifffahrtsmuseum

Tel. 02 03-8 08 89-0, Fax. 02 03-8 08 89-22, info@buchhandlung-donat.de

Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen

 

Museumschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“, Leinpfad (an der Schifferbörse)

Tel.: 02 03-283 43 04, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de

Öffnungszeiten: von Oktober bis April geschlossen; Wiedereröffnung am 28. April 2007-

Bürgerverein und CAP-Markt - Neujahrsgruß des Bürgervereins Duisburg-Neudorf

Duisburg, 6. Januar 2007 - Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf begrüßte im neuen Jahr gemeinsam mit dem CAP-Markt die Bürger Neudorfs, CAP-Markt-Kunden, Mitglieder und interessierte Bürger des Frischmarktes.
Bei Glühwein und Krapfen gab es einen lockeren Gedankenaustausch rund um Neudorf und die fußläufige Frischmarktversorgung bei der bestehenden Altersstruktur generell. Immerhin bietet der neue CAP-Markt auch einen Lieferservice, der ab einem Einkaufswert von 20 Euro sogar kostenfrei ist. Bei der hohen Altersstruktur der angrenzenden Siedlungen ein durchaus interessantes Angebot, was aber noch lange nicht jeder nutzt.

"Für uns ist es wichtig, dass der bestehende Wochenmarkt an der Gabrielstraße und der seit dem 20. Oktober an der Neudorfer Mozartstraße eröffnete CAP-Markt mit seinem täglichen Angebot die Nahversorgung hier im Neudorfer Süden sichert. Wir hoffen sehr, dass die Bürger und Anwohner mit ihren Füßen so abstimmen, dass beide Säulen der Nahversorgung erhalten bleiben", betonte Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke (rechts).
"Die Abstimmung mit den Füßen ist für uns natürlich eine sehr wichtige Angelegenheit", bekräftigte
Elisabeth Hofmann (links), Geschäftsführerin des Regenbogen e.V. "Der Markt wurde seit der Eröffnung eigentlich gut angenommen, es ist aber auch so, dass wir natürlich gern einige Kunden mehr hätten. Aber wir müssen so nach und nach die Menschen wieder zurückgewinnen, die sich ja nach Schließung des Edeka-Marktes hier vor fast zwei Jahren anderswohin orientiert haben. Das braucht alles noch ein wenig Zeit." Fotos: Manfred Schneider

Duisburg, 5. Januar 2007

Erfassung der Wehrpflichtigen für das Geburtsjahr 1989 abgeschlossen
Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die Erfassung der Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 1989 abgeschlossen ist. Wehrpflichtige (Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, die ihren ständigen Aufenthalt in Duisburg haben), denen bis heute kein Erfassungsschreiben zugegangen ist, melden sich bitte persönlich oder schriftlich bei der Erfassungsbehörde Duisburg, Königstraße 63-65 (Averdunk-Centrum), Zimmer 537, zur Erfassung.
Sperrung der Schreiberstraße zwischen Hansastraße und Aakerfährstraße
Wegen Kabelarbeiten wird ab Montag, 8. Januar, die Schreiberstraße zwischen Hansastraße und Aakerfährstraße in zwei Schritten gesperrt. Die erste Sperrung erfolgt zwischen Hansastraße und Wallensteinstraße, im zweiten Abschnitt wird zwischen Wallensteinstraße und Aakerfährstraße gesperrt. 
Da die Maßnahme zum Teil vom Wetter abhängig ist, kann für den Sperrungswechsel kein genaues Datum genannt werden. Aufgrund der Arbeiten kann es zu Behinderung kommen. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern.

Vegetationsrückschnitt und Gleisarbeiten im Bereich Duisburg Hbf bis Duisburg-Großenbaum 
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten vom 8./9.Januar 2007 bis zum 11./12.Januar 2007, jeweils zwischen 22 Uhr und 6 Uhr, Vegetationsarbeiten durch (Freischneiden der Fahrleitungen). Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebsicheren Zustand zu halten.
Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleis- und Oberleitungsprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.  Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden. Die Deutsche Bahn AG bittet die Anwohner in der Nähe der Arbeitsstellen hierfür um Verständnis.

Duisburg, 4. Januar 2007

Haushaltstage 2007 
Bereits im Jahr 2005 wurde in Duisburg-Hamborn ein Pilotprojekt durchgeführt, dass der Bürgerschaft ein Forum bietet, sich bei der Verwaltung über ihren Bezirkshaushalt zu informieren. Auf der heutigen Pressekonferenz, mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtkämmerer Dr. Peter Langner und dem Hamborner Bezirksamtleiter Hans-Jürgen Nattkamp, gab der OB bekannt, dass nachdem in 2006 zum ersten Mal die Haushaltshaltstage in allen Bezirken stattgefunden haben, dieses auch für das Jahr 2007 geplant ist. Ziel der Haushaltstage ist es, mehr Nähe und Transparenz zu den Kernfragen des Duisburger Haushalts und dessen finanzielle Wirkungen auf die Stadtbezirke zu vermitteln.                                                                                                                              Laut Dr. Langner (links), wird dies auf plastische Art und Weise in den Bezirken vorgestellt. Der große Schwerpunkt wird sein, dass die Bürger es nachvollziehen können. Wir sind eine Nothaushaltgemeinschaft und somit gezwungen keine zusätzlichen Schulden zu machen, egal ob beim Vermögenshaushalt oder in den Bezirken, so Langner weiter.
Geplant ist, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland, soweit seine Termine es zulassen und Stadtkämmerer Dr. Peter Langner, alle Veranstaltungen besuchen werden.
Dies auch beim Hamborner Bezirksamtsleiter Hans-Jürgen Natkamp (Dritter von links).

Nach einer kurzen Einführung in das Thema erläutern die einzelnen Fachämter und Betriebe anhand einer anschaulichen Präsentation die bezirklichen Ansätze des Vermögenshaushalts. Zu allen Punkten wird es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion geben. Die Moderation übernimmt der jeweilige Bezirksamtsleiter. Im Anschluss an den "offiziellen" Teil der Abende stehen Gesprächspartner aus Politik und Verwaltung für sonstige Fragen des Bezirkshaushalts zur Verfügung.

Hier die Termine im Einzelnen:
Bezirksamt Walsum: Donnerstag, 11. Januar 2007, 18 Uhr, Zimmer 401, Friedrich-Ebert-Straße 152, Duisburg-Walsum
Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl: Montag, 15. Januar 2007, 17 Uhr, Kultur- und Freizeitzentrum Augustastraße 48, Duisburg-Homberg
Bezirksamt Meiderich/Beeck: Mittwoch, 17. Januar 2007, 18 Uhr, Sitzungssaal, Verwaltungsgebäude Von-der-Mark-Straße 36, Duisburg-Meiderich
Bezirksamt Süd: Donnerstag, 18. Januar 2007, 18 Uhr, Sitzungssaal, Sittardsberger Allee 14, Duisburg-Buchholz

Bezirksamt Hamborn: Dienstag, 23. Januar 2006, 18 Uhr, Kultur- und Freizeit-Zentrum/Ratskeller, Duisburger Straße 213, Duisburg-Hamborn

Bezirksamt Rheinhausen: Donnerstag, 25. Januar 2007, 18 Uhr, Sitzungssaal, Körnerplatz 1, Duisburg-Rheinhausen

Bezirksamt Mitte: Donnerstag, 25. Januar 2007, 19.30 Uhr, Raum 100, Rathaus, Burgplatz 19, Duisburg-Altstadt

Sperrung der Scharnhorststraße für den Lkw-Verkehr
Ab Montag, 8. Januar 2007, ist die Scharnhorststraße für den Lkw-Verkehr gesperrt. Eine Umleitung für Lkws, die zur Straße "Weidenweg" wollen, ist über die Kasslerfelder Straße, Waldemarstraße, Gabelenzstraße und Baukampstraße ausgeschildert. Grund für die Sperrung sind Kanalbauarbeiten im Bereich Klemensstraße/Scharnhorststraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern.

Revierumstellung bei der Leerung der Gelben Tonne
In Duisburg kommt es bei der Leerung der Gelben Tonnen in einigen Revieren zu Änderungen. Das heißt, der Leerungstag hat sich von letztem Jahr auf dieses Jahr verändert. In der kommenden Woche erfolgt daher eine Zwischenleerungen für die betroffenen Straßen.
Weitere Informationen zur Abfuhr der Gelben Tonne steht auf der Internetseite
www.wb-duisburg.de oder erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.

Duisburg, 3. Januar 2007

Citypalais: Irritationen um Howie und die Philharmoniker - Von Manfred Schneider
Zu einem klärenden Gespräch hatten Vertreter der Stadt Duisburg die Medienvertreter eingeladen. Grund waren die Irritationen um die Eröffnungsgala des „CityPalais“, am 21. April 2007, bei der neben den Duisburger Philharmonikern, auch der sich im „Ruhestand“ befindende Howard Carpendale auftreten soll. Generalmusikdirektor Jonathan Darlington hatte den gemeinsamen Auftritt mit „Howie“ kritisiert und befürchtet, dass die technische Ausstattung der Carpendale-Band, die Akustik der Halle während des musikalischen Auftritts der Philharmoniker, beeinträchtigen könne.
Kulturdezernent Karl Janssen (links), gleichzeitig Geschäftsführer der Duisburger Marketing Gesellschaft (DMG), erklärte hierzu, dass die neue Mercatorhalle nicht den Philharmonikern allein gehört. Die Nutzung der Halle für die Philharmoniker läge bei 90 Tagen im Jahr, einschließlich der Konzertproben.

Auch Dr. Peter Langner (Bildmitte), Projektbeauftragter „CityPalais“, schloss sich nicht dem Argument von Darlington an. Er betonte, dass in der Halle, neben den Philharmonikern, Künstler anderer Musikrichtungen und kultureller Einrichtungen, auftreten werden und sie benutzen können. Der Gebäudekomplex sei von Anfang an so geplant worden, weil hier 3 Partner zusammenarbeiten. Die Stadt, Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Westspiel. So müsse auch der Abend der Eröffnung die Interessen Aller berücksichtigen. Das offizielle Eröffnungskonzert der Philharmoniker findet vier Tage später, am 25. April 07 statt. Ob Howard Carpendale nun auftreten wird und warum ein Vertag mit ihm abgeschlossen wurde, darüber gaben die Vertreter Stadt keine Auskunft.

Kinderalarm 2007: Junge, engagierte Leute für Ferienjob gesucht  
Das Jugendamt Duisburg bietet für die Zeit vom 16. Juli bis zum
3. August 2007 einen attraktiven Ferienjob für junge Leute ab 16 Jahren, die Spaß an der Arbeit mit schulpflichtigen Kindern haben. Unter dem Titel „Kinderalarm 2007“ wird auch in diesem Jahr wieder für Schulkinder bis 13 Jahre die Stadtranderholung veranstaltet.
Hierfür werden noch Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter benötigt, die in den letzten drei Wochen der Sommerferien innerhalb von Duisburg mit den Kindern spielen, basteln und Ausflüge unternehmen wollen. 
Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, aber Freude am Umgang mit Kindern, Engagement für diese Aufgabe und die Bereitschaft, sich in einer Schulung die erforderlichen Kenntnisse anzueignen. Das Jugendamt zahlt für den Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von 350 Euro.  Interessierte können sich ab sofort telefonisch melden unter (0203) 283-3420 und -4601.

Bebauungsplan Nr. 698 I A  Obermarxloh wird öffentlich ausgelegt
Für den Bereich zwischen der Bahnstrecke der Deutschen Bahn, dem Grundstück des Altenwohnheims Morianstift , der Herderstraße und der August-Thyssen-Straße soll eine Bebauung mit Einfamilienhäusern festgelegt werden. 

Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 8. Januar bis zum
9. Februar 2007, jeweils von 8 bis 16 Uhr, öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 sowie im Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1, Duisburger Straße 213. Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist  hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten.  
Der zurzeit gültige Bebauungsplan Nr. 698 Obermarxloh verliert seine Gültigkeit. Er kann beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement eingesehen werden. Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“.     

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Eine Sprechstunde für Gehörlose gibt es am Montag, 8. Januar, von 15 bis
17 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5 – 7, Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 308. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Das Angebot ist kostenlos. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter 0203 / 283-2760, 283-4791 und 283-6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Fax unter 283-2374 erreichbar.

Duisburg, 2. Januar 2007

Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen Weihnachtsbäume ab
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sammeln, wie jedes Jahr, vom 08.01. bis 20.01.2007 die Weihnachtsbäume ein. Für jeden Stadtteil gibt es zwei feste Abholtermine. Weihnachtsbaumabfuhr 2007 vom 08.01. - 20.01.2007

Datum Stadtteil
Montag 08.01. und 15.01.2007 Röttgersbach, Untermeiderich, Fahrn, Wehofen, Baerl, Duissern, Ehingen, Mündelheim, Serm, Ungelsheim, Rahm
Dienstag 09.01. und 16.01.2007 Alt-Walsum, Aldenrade, Obermarxloh, Mittel-meiderich, Buchholz, Hüttenheim, Huckingen, Angerhausen, Rumeln-Kaldenhausen
Mittwoch 10.01. und 17.01.2007 Vierlinden, Obermeiderich, Alt-Hamborn, Ruhrort, Laar, Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Wanheim, Wanheimerort
Donnerstag 11.01. und 18.01.2007 Overbruch, Alt-Homberg, Neumühl, Hochfeld, Wedau, Bissingheim, Bergheim, Winkelhausen, Asterlagen, Oestrum
Freitag 12.01. und 19.01.2007 Homberg-Hochheide, Marxloh, Bruckhausen, Beeck, Beeckerwerth, Großenbaum, Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich, Friemersheim
Samstag 13.01. und 20.01.2007 Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel

Da die Bäume kompostiert werden, sollte der Baum ungeschmückt zur Abholung an den Straßenrand gelegt werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann seinen Baum auch kostenlos zu einen der Recyclinghöfe bringen. Fragen zur Abfuhr der Weihnachtsbäume beantworten Ihnen die Mitarbeiter des Infotelefons unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000. Zusätzlich stehen die Termine auch im Abfallkalender und im Internet unter www.wb-duisburg.de.

Lehrerinnen an den allgemeinbildenden Schulen in der Überzahl
Das Lehrpersonal in Nordrhein-Westfalen besteht an den allgemeinbildenden Schulen überwiegend aus Frauen; lediglich an Gymnasien sind Männer noch in der Überzahl. Im Schuljahr 2006/2007 lag der Anteil der Lehrerinnen je nach Schulform zwischen 5,7 und 11,3 Prozentpunkte höher als im Schuljahr 1990/1991. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren von den knapp 150 000 hauptamtlichen/hauptberuflichen Lehrkräften an den allgemeinbildenden Schulen (ohne 2. Bildungsweg) im zurzeit laufenden Schuljahr gut zwei
Drittel (67,4 Prozent) Frauen.

Die hohe Frauenquote an den allgemein bildenden Schulen wird in erster Linie von den Grundschulen (89,4 Prozent der Lehrkräfte sind hier Frauen) geprägt. Auch an den Förderschulen liegt der Lehrerinnenanteil mit 74,2
Prozent überdurchschnittlich hoch; an den Realschulen beträgt die Frauenquote 65,8 Prozent. In den Kollegien der Hauptschulen (60,7 Prozent) und Gesamtschulen (55,5 Prozent) fällt die Dominanz der Frauen schon geringer aus. An Gymnasien sind die Lehrerinnen mit einem Anteil von 49,2 Prozent knapp in der Minderheit. (LDS NRW)