Duisburg aktuell   -   Archiv Februar 2010   Startseite

Sonntag, 28. Februar 2010 - Historischer Kalender

Nach dem Erdbeben in Chile: Kindernothilfe gibt 50.000 Euro Soforthilfe
Santiago de Chile/ Duisburg - Nach dem schweren Erdbeben in Chile stellt die Kindernothilfe 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Zwölf ihrer 30 Projekte im Land könnten durch die Lage in der Nähe des Epizentrums von den schweren Erdstößen betroffen sein. Die chilenische Partnerorganisation ANIDE mit Sitz in Santiago de Chile sondiert die Lage vor Ort. 
Der Leiter von ANIDE, José Horacio, hat bereits Kontakt zur nationalen Rettungsbehörde (ONEMI) aufgenommen und wird alle Maßnahmen eng mit dem
Zivilschutz abstimmen. Nach bisherigen Informationen will ONEMI in der jetzigen Situation besonderes Augenmerk auf Kinder legen.
Die Kindernothilfe arbeitet seit 1969 in Chile und fördert dort zusammen mit ihren Partnern über 5.000 Kinder. Sie unterstützt Tagesstätten, Förder- und Rehabilitationsprogramme für Kinder mit Behinderungen sowie gemeinwesenorientierte Arbeit mit Familien in Armenvierteln.

Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?
Über den Einfluss der Psyche auf den Krankheitsverlauf bei Krebs geht es in einem Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 2. März, um 18 Uhr auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte. Vor allem geht es auch darum, wie das Wissen um diese Vorgänge genutzt werden kann, um durch ein geeignetes „Gesundheitstraining“ den Verlauf von Krankheit und Genesung positiv zu unterstützen.

Sich richtig zu bewerben, ist (k)eine Kunst
Sich bewerben heißt, für sich Werbung zu machen. Wie das geht, erfahren Interessierte in einem Workshop am Samstag, 13. März, bei der Volkshochschule im Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz.. Unter professioneller Anleitung erstellen die Teilnehmenden ihre persönlichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Deckblatt) und erhalten wertvolle Tipps und Hilfestellungen. Grundkenntnisse in Word sind Voraussetzung. Das Teilnahmeentgelt beträgt 35 Euro, begleitende Seminarunterlagen können für 7 Euro erworben werden.

 

Samstag, 27. Februar 2010 - Historischer Kalender

Anstieg der Verbraucherpreise in NRW bleibt moderat
i
n Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex von Februar 2009 bis Februar 2010 nach vorläufigen Ergebnissen um 0,4 Prozent auf 106,9 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Januar 2009) um 0,2 Prozent.
Maßgeblich zum Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat trug die Preisentwicklung bei Mineralölprodukten bei, deren Preise um 12,3 Prozent über dem Niveau von Februar 2009 lagen (Heizöl: +16,0 Prozent; Kraftstoffe: +11,2 Prozent).

Ohne Berücksichtigung der Mineralölpreise wäre die Inflationsrate um 0,1 Prozent zurückgegangen. Dagegen musste für Haushaltsenergien insgesamt - insbesondere aufgrund der Preisrückgänge bei Gas (-20,3 Prozent) - 4,2 Prozent weniger aufgewendet werden als noch im Vorjahr.Im Vormonatsvergleich erhöhten sich vor allem die Preise für Pauschalreisen (+10,1 Prozent). Nach einem Preisanstieg von
September 2009 bis Januar 2010 um 32,3 Prozent kostete Butter im Februar 13,1 Prozent weniger als im Vormonat. (IT.NRW)

Neuer Internetauftritt zum Thema Radverkehr gestartet
www.duisburg.de/radverkehr geht auf die Piste
Die Stadt Duisburg hat heute ein neues Internetportal gestartet, das sich ganz dem Thema Radverkehr widmet. Waren bisher die Informationen und Angebote für den

Fahrradfahrer auf unterschiedlichen Webseiten der Stadt verstreut, so fasst das „Fahrradportal“ diese künftig gebündelt zusammen und erweitert das bestehende Internetangebot.
Neu ist zum Beispiel das Themenfeld des Fahrradtourismus. Der Internetauftritt bietet ein weites Angebot an Radtouren in und um Duisburg. Die Touren können jeweils im Stadtplan betrachtet, ausgedruckt oder in Form von GPS-Daten heruntergeladen werden. Außerdem informiert die Seite über die städtische Radinfrastruktur und weist auf das richtige Verhalten für Radfahrer im Straßenverkehr hin. Neben Hinweisen zum Thema Fahrrad und ÖPNV gibt es noch einige Tipps und Beschreibungen zu Aktionen rund ums Rad in Duisburg. Der direkte Link zum Radroutenplaner NRW ermöglicht die einfache Streckenauswahl, die als Karte, Text oder in Form der GPS Daten zum Herunterladen angezeigt wird.
Das Themenangebot wird Stück für Stück um weitere Bereiche des Radverkehrs ergänzt. Meinungen, Anregungen und Kritiken hierzu werden begrüßt und können über das Kontaktformular der Seite oder direkt über stadtentwicklung@stadt-duisburg.de mitgeteilt werden. Die Umsetzung des Projektes konnte dank der Unterstützung durch die ARGE Duisburg, die einen Mitarbeiter zur Radverkehrsförderung finanziert, so schnell und problemlos realisiert werden.

Baum- und Heckenschnitt nur noch dieses Wochenende
Neues Bundesnaturschutzgesetzt tritt zum 1. März 2010 in Kraft

Was bislang nur für Hecken, Gebüsche und andere Gehölze galt, gilt mit dem In–Krafttreten des neuen Bundesnaturschutzgesetztes am 1. März 2010 auch für alle Bäume. In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September gibt es ein Schneideverbot, um alle Arten, die auf diese Gehölze angewiesen sind, zu schützen.
Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände dürfen nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Gleiches gilt nun auch für Bäume. Von Anfang März bis Ende Oktober ist dies verboten, Gehölze dürfen in diesem Zeitraum nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.
Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen bleiben von dem Verbot unberührt. Diese Bestimmung ist wichtig, um das Blütenangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sicherzustellen, brütende Vogelarten zu schützen sowie Gehölze als Brutplatz in der Saison zu erhalten.
 

Breite Basis gegen Rechts in Duisburg
Unmittelbar nach der Ankündigung verschiedener rechtsextremer Gruppierungen, Ende März in Duisburg Demonstrationen gegen die Marxloher Moschee und muslimische Zuwanderer organisieren zu wollen, hatte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland dieses als Skandal gebrandmarkt und Gegenmaßnahmen angekündigt.

"Ohne irgendjemandem sein grundgesetzlich verbrieftes Versammlungs- und Demonstrationsrecht streitig machen zu wollen, werde ich die Initiative ergreifen und mit den friedliebenden Duisburgerinnen und Duisburgern unterschiedlichster Herkunft mich schützend vor unsere Moschee stellen," kündigte er im Januar an.

Auf seine Einladung hin hatten sich Anfang Februar Vertreter des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage, des Marxloher Bündnisses sowie unterschiedlichster Glaubensgemeinschaften, Parteien, Gewerkschaften, Organisationen, Vereinen und Verbände im Duisburger Rathaus getroffen, um zu erörtern, wie den rechtsextremen Demonstrationen begegnet werden sollte. Dabei ist schnell klar geworden, dass bereits von vielen Seiten Vorbereitungen zu verschiedenen Aktivitäten an diesem Wochenende angelaufen waren.
Oberbürgermeister Sauerland war erfreut über die breite Basis, auf der sich der Widerstand gegen Rechts formierte: "Damit wird deutlich, dass in Duisburg Toleranz und friedliches Zusammenleben nicht nur politische Parolen sind, sondern gelebte Wirklichkeit. Ich hoffe nur, dass es den auswärtigen Provokateuren - welcher Couleur auch immer - nicht gelingen wird, den Frieden in unserer Stadtgesellschaft zu stören."
Die in Vorbereitung befindlichen Veranstaltungen verteilen sich über den gesamten Stadtbezirk Hamborn. So wird der DGB vom Schwelgernstadion zum Johannismarkt ziehen, die Grüne Jugend plant eine Veranstaltung im Bereich Egonstraße/Willy-Brandt-Ring, das Netzwerk gegen Rechts plant Veranstaltungen auf dem August-Bebel-Platz und auf der Weseler Straße, die Partei "Die Linke" möchte den Parkplatz gegenüber Grillo bespielen, die DGB-Jugend plant ein Azubi-Fest im Verlauf der Hermannstraße, Werner Ginters von der Veranstaltungsagentur "Unlimited" bereitet ein großes Familienfest auf dem Elisenhof vor, die IG Metall hat sich die Einmündung des Willy-Brandt-Rings in die Weseler Straße als Aktionsfläche ausgesucht.

"An verschiedenen Orten in der Stadt möchten wir demonstrieren, dass das Zusammenleben zwischen den Alteingesessenen und den Zugewanderten funktioniert", sagt Dr. Michael Lefknecht vom Marxloher Bündnis. "Wir laden alle friedliebenden Duisburgerinnen und Duisburger ein, sich uns anzuschließen und mit uns zu feiern. Denn unsere Kundgebungen sollen Feste des friedlichen Zusammenlebens sein", so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp und Rainer Bischoff vom Bündnis für Toleranz und Zivilcourage.

Freitag, 26. Februar 2010 - Historischer Kalender

ThyssenKrupp Steel Europe-Award an Student der Uni Duisburg-Essen verliehen
Die ThyssenKrupp Steel Europe AG, größter Stahlhersteller Deutschlands, hat am Mittwoch, den 24. Februar 2010, denThyssenKrupp Steel Europe-Award an Sebastian Schulte, Student des Instituts für angewandte Materialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, verliehen. „Sebastian Schulte überzeugte die Jury nicht nur durch seine bisher erbrachten, hervorragenden Studienleistungen, sondern auch durch seine Zielstrebigkeit“, erläuterte Dieter Kroll, Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp Steel Europe AG. „Neben seinen fachlichen Kompetenzen ist hervorzuheben, dass er sich als Vorsitzender des Fachschaftsrates Maschinenbau sowohl für seine Kommilitonen, als auch für eine aktive Gestaltung des Studienganges engagiert.“ Besonderes Interesse zeigt der 24-jährige Duisburger für den Werkstoff Stahl: Im Rahmen seines bislang fünf Semester dauernden Studiums hat er bereits ein Praktikum bei HKM absolviert und war Werkstudent im Hause ThyssenKrupp.

ThyssenKrupp Steel Europe verleiht den Award seit sechs Jahren an engagierte Studierende, um damit deren außergewöhnliche Leistungen zu honorieren und die Ingenieursausbildung sowie das Interesse an technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen zu fördern. Der Preis ist dotiert mit 500 Euro pro Semester bis zum Ablauf der Regelstudienzeit und umfasst daneben auch eine mentorielle Betreuung der Studierenden sowie eine bevorzugte Behandlung bei der Vergabe von Praktika, Studienarbeiten sowie Diplom-, Bachelor-, Master und Doktorarbeiten," berichtet das Duisburger Traditionsunternehmen. KaMa
 

Rheinsteig–Porträt
Zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden führt der 320 Kilometer lange Rheinsteig rechtsrheinisch auf überwiegend schmalen Wegen und anspruchsvollen Steigen bergauf und bergab zu Wäldern, Weinbergen und spektakulären Ausblicken. Auch für Tages- und Wochenendausflüge von Duisburg aus ist dieser Wanderweg bestens geeignet. Frank Gallas, Leiter des Rheinsteig-Büros, erläutert in einem Dia-Vortrag am Montag, 8. März 2010, um 20 Uhr in der Volkshochschule die verschiedenen Etappen des Rheinsteigs.

VHS: „Entspannung mit Kindern“
Die Volkshochschule bietet in diesem Semester einen Bildungsurlaub als Fortbildungsangebot für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinderarbeit an. Das Thema ist „Entspannung mit Kindern“, ein Arbeitsfeld, dem heute eine immer größere Bedeutung zukommt. Unter der Leitung von Kirsten Junker lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kindgerechte Entspannungsmöglichkeiten kennen.

Der Bildungsurlaub erstreckt sich über insgesamt fünf Tage. Die ersten drei Unterrichtstage finden vom 7. bis 9. April (jeweils in Zeit von 9 bis 16 Uhr) statt. Der Bildungsurlaub wird dann am 1. und 2. Juli fortgesetzt.
Das Seminar ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von NRW anerkannt. Dadurch haben die meisten Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub. Eine Voranmeldung in der Volkshochschule ist erforderlich.

Fahrt nach Regensburg
Regensburg, eine der ältesten Städte Deutschlands, ist Ziel einer Studienfahrt der Volkshochschule (12. bis 16. Mai 2010). Nach den Kelten und Römern haben vor allem Bauherren des Mittelalters und der Renaissance das Stadtbild beprägt. Diese Epochen stehen deshalb im Mittelpunkt der Reise. Fahrten nach Landshut und Straubing werden das Programm ergänzen. Information und Anmeldung in der VHS Duisburg. Telefon: 0203-283 2206.

Ab März Kindergartenbeiträge auch für Geschwisterkinder
Ab dem 1. März 2010 ist die Stadt Duisburg durch eine sogenannte Ersatzvornahme der Bezirksregierung Düsseldorf gezwungen, den Geschwisterkinderbeitrag beim Besuch einer Kindertageseinrichtung wieder zu erheben. Der Rat der Stadt hatte zum 1. August 2009 die sogenannten Geschwisterkinderbeiträge abgeschafft. Die Kommunalaufsicht hatte diesen Ratsbeschluss beanstandet. Die Stadt Duisburg hat daraufhin den Klageweg gegen die soziale Belastung der Eltern beschritten, ist allerdings vor Gericht gescheitert.

Mit der Ersatzvornahme hat damit der Regierungspräsident die Entscheidung des Rates der Stadt, Familien finanziell zu entlasten, aufgehoben. Dass heißt, dass Familien mit mehr als einem Kind in einer Kindertageseinrichtung vom 1. März 2010 an für das zweite und jedes weitere Kind 25 Prozent des für das erste Kind maßgeblichen Elternbeitrages zahlen müssen. Die neuen Beitragsbescheide werden in den nächsten Tagen versandt.
 

„Rauf aufs Rad – rein in den Sportpark!“: Radführung im Sportpark
Mit einer zweistündigen Radtour startet DuisburgSport sein diesjähriges Sport- und Freizeitangebot im Sportpark Duisburg am Samstag, 20. März. Eine erfahrene Tourleiterin führt Interessierte unter dem Motto „Rauf aufs Rad – rein in den Sportpark!“ unter anderem vorbei an großen Sportstätten und im Sportpark beheimatete Vereine und Verbände. Auch die Wasserwelt Wedau wird von ihr vorgestellt. Von ihrer Attraktivität kann man sich auf dem Weg des Wissens, dem Weg der Sinne und dem Weg der Mobilität, einem modernen Fitness- und Wellnessparcours, ebenso überzeugen wie im Hochseilklettergarten und in dem anliegenden Wasserspielplatz.

Die geführte Radtour wird ab einer Mindestteilnehmerzahl von zehn zahlenden Teilnehmern für 6 Euro pro Person angeboten. Ermäßigungen, beispielsweise für Studenten und Inhaber der Familienkarte, sind möglich. Kinder unter 14 Jahren dürfen in Begleitung Erwachsener kostenfrei mitfahren.
Start der Führung ist um 14 Uhr an der RevierRad-Station vor der Regattabahntribüne auf der Kruppstraße 30 b in Duisburg-Mitte. Fahrräder können selbst mitgebracht oder am Treffpunkt gegen eine Gebühr ab 2,50 Euro pro Kind und ab 6 Euro pro Erwachsenem gemietet werden.
Weitere Angebote werden in den nächsten Monaten folgen. So werden ab Juni für jedermann zahlreiche Fahrten unter fachmännischer Anleitung im Drachenboot, in Einerkajaks und -Canadiern durchgeführt. DuisburgSport weist darauf hin, dass neben diesen regelmäßigen Fahrten auch die Möglichkeit besteht, zusätzliche Termine für Gruppen, beispielsweise für Familien- oder Betriebsausflüge, zu vereinbaren.

Anmeldungen zu der Radführung werden unter Angabe der Teilnehmerzahl bis Montag, 15. März, per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 erbeten.

Grüngürtel Duisburg-Nord: Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Wilhelmplatzes und des Umfeldes an der Schulstraße in Bruckhausen
Bruckhausen ist in Bewegung. Der Ortsteil wird in Zukunft nicht nur von einem Park umgeben sein. Innerhalb des bebauten Bereiches sollen auch Straßen und Plätze zur Verbesserung des Ortsbildes umgestaltet werden. Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, 1. März, ab 18 Uhr stellt das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg einen Planungsvorschlag zur Umgestaltung des Wilhelmplatzes vor. Hierzu gehört auch das Umfeld an der Schulstraße im Bereich der Liebfrauenkirche, der Werkkiste und der Grundschule. Alle Interessierten, Akteure, Bewohner und die Politik sind eingeladen, die Planungsvorschläge zu diskutieren und ihre Anregungen einzubringen. Veranstaltungsort ist das ev. Gemeindezentrum an der Schulstraße 41 in Duisburg-Bruckhausen.

Duisburger Klimabotschafter beteiligen sich am bundesweiten Treffen der Klimabotschafter in Bayern
Im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 veranstaltete das Umweltamt gemeinsam mit der Schülerinitiative „Plant for the Planet“ ein Akademiewochenende für junge Klimaschützer der Klassen vier bis sechs. 72 Schüler im Alter von zehn bis 12 Jahren aus 30 Duisburger Schulen nahmen an dieser Aktion teil und wurden zu Klimabotschaftern ausgebildet, die sich nun für den Klimaschutz engagieren. Gemeinsam haben sie eine Erklärung erarbeitet, in der sie sich verpflichten, mit Unterstützung der Stadt und weiteren Engagierten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000 Bäume zu pflanzen.

Ende Januar nahmen die Duisburger Klimabotschafter Jona, Julian, Josia, Joy und Melik am bundesweiten Treffen bei Felix Finkbeiner, Initiator der Initiative „Plant for the Planet“ und Schirmherr der Duisburger Umwelttage 2009, in Pähl/Bayern teil. Dort haben sie zusammen mit 22 Kindern aus ganz Deutschland darüber gesprochen, welche Aktionen in diesem Jahr durchgeführt werden können. Die Duisburger Klimabotschafter haben dabei über ihre bisherigen Aktivitäten berichtet. Gemeinsam mit dem Amt für Umwelt und Grün werden Ende März die ersten 2.000 Bäume der versprochenen 25.000 Bäume gepflanzt. Für dieses Jahr haben sie sich außerdem vorgenommen, die Internetseite „Plant for the Planet“ zu verbessern und sich intensiver mit den Botschaftern aus anderen Städten und Gemeinden zu vernetzen.

Im Mai lädt Angela Merkel die wichtigsten Umweltminister Europas nach Bonn ein, um mit ihnen über den Klimawandel zu reden. An diesem Tag (das Datum steht noch nicht fest) soll in Bonn eine große Pflanzparty stattfinden, an der möglichst viele Kinder teilnehmen sollen. Die Klimabotschafter hoffen, dass auch einige Prominente mitmachen. Wer mit den Klimabotschaftern nach Bonn fahren möchte, kann sich bei Dr. Ribhi Yousef, Amt für Umwelt und Grün, melden (Telefon 0203-283 3357).


 

Donnerstag, 25. Februar 2010 - Historischer Kalender

Januar 2010: Rückgang der Erwerbstätigkeit bleibt moderat
Im Januar 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 39,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 154 000 Personen oder 0,4% weniger als im Januar 2009. Der Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Vorjahresvergleich kann somit vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftsschwäche nach wie vor als moderat bezeichnet werden.

Im Vergleich mit dem Vormonat Dezember 2009 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2010 um 543 000 Personen (- 1,3%). Ein Rückgang dieser Größenordnung zwischen Dezember und Januar entspricht dem in der Winterpause üblichen saisonalen Muster. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergibt sich gegenüber Dezember 2009 sogar ein leichtes Plus von 20 000 Personen (+ 0,0%).

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt  informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 4. März 2010, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

U-Bahn ist seit Inbetriebnahme sicher
Das Unternehmen Bilfinger & Berger war neben anderen Unternehmen an den Baumaßnahmen zur Duisburger U-Bahn an einzelnen Baulosen beteiligt, die ordnungsgemäß abgenommen worden sind. Es gibt für die Stadt Duisburg keinen Anlass zu Spekulationen. Seit Inbetriebnahme der Innenstadtbahnhöfe im Juli 1992 und der Nordstrecke im September 2000 ist die Anlage sicher. In regelmäßigen Abständen wird die Betriebssicherheit der U-Bahn überprüft. Bisher gab es keine Beanstandungen.

En Bloc(k) - Workshop für spielbegeisterte Blockflötisten
„En Bloc(k)“ lautet der Titel eines Workshops, den die Niederrheinische Musik- und Kunstschule als vierwöchige „Frühjahrskur“ spielbegeisterten Blockflötisten anbietet. An vier Abenden im März werden Grundkenntnisse aufgefrischt und vor allem das Zusammenspiel gefördert. Das Angebot richtet sich an erwachsene Wiedereinsteiger, die unter Anleitung professioneller Dozenten neue Erfahrungen mit der Blockflöte machen möchten. Tiefe Instrumente wie Tenor- oder Bassblockflöte können zur Verfügung gestellt werden.
Die Termine sind am Freitag, 5., 12., 19. und 26. März, von 18.30 bis 20 Uhr in der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule auf der Duissernstraße 16. Die Kosten betragen 40 Euro.

Niederrheinische Musik- und Kunstschule: Einfach reinschauen - einfach fragen - einfach zuhören!
Nicht nur einen „Tag der offenen Tür“, sondern eine ganze „Woche des offenen Unterrichts“ bietet die Niederrheinische Musik- und Kunstschule vom 8. bis einschließlich 12. März an. Die Unterrichtsgebäude des Instituts in Duissern und des Bezirks Süd sind in dieser Zeit von 14 bis 18 Uhr für das Publikum geöffnet und Besuche während des Unterricht sind jederzeit erwünscht. Neben gezielter Beratung und Information durch die Fachbereichsleiter gibt es täglich ab 16.30 Uhr Live-Musik mit Schülern und Dozenten des Instituts.
Unterrichtsorte: Duisburg-Mitte, Duissernstraße 16, und Duisburg-Buchholz, Münchener Straße 25-27
 

Weinprinzessin trifft Weinkönigin in der Kraftzentrale
Die Besucher der Weinmesse Baden-Württemberg Classics am Wochenende, 6. und 7. März im Landschaftspark Duisburg-Nord dürfen sich
auf wahrhaft erlesene Seminarstunden freuen. Sowohl die badische
Weinprinzessin Michaela Baldinger als auch die württembergische Weinkönigin Juliane Nägele stellen persönlich besondere Tropfen ihrer Heimat in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Nord vor.
Die beiden gekrönten Häupter leiten eines der Weinseminare, die am jeweils am Samstag und Sonntag den Geschmack der Genießer schulen.
Die Weinproben unter königlicher Leitung sind Teil des Programms der
Baden-Württemberg Classics, die in diesem Jahr zum dritten Mal zum Kosten und Verkosten einladen. Während der Messe stellen 75 Winzer und Weinbauern aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland über 1000 Weine, Sekte und Obstbrände vor. Die Besucher können am Samstag und Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr, in dem spannenden Ambiente der Kraftzentrale ihre südlichen Lieblinge aus der Auswahl von Rot, Weiß und Rosé auswählen und probieren.
Kulinarische Spezialitäten aus Baden-Württemberg stärken für diese
Duisburger Weinreise. Wer die Anbauregionen persönlich kennen lernen will, kann sich während der Classics über touristische Angebote informieren. Warum nicht den Winzer, dessen Wein so außergewöhnlich gut geschmeckt hat, einmal persönlich besuchen?
Im Eintrittspreis von 15 Euro ist die Verkostung der Weine enthalten. Die
Genießer erhalten zudem eine Übersicht mit allen Winzern und ihren Angeboten. Die Teilnahme an den Weinseminaren, die jeweils am Nachmittag angeboten werden, ist ebenfalls im Eintrittspreis enthalten.

Mittwoch, 24. Februar 2010 - Historischer Kalender

Weiterbildungsaktionstag mit passgenauen Angeboten
Von 10 bis 13 Uhr im IHK-Service-Center Duisburg

Weiterbildung steht hoch im Kurs. Doch oft fehlt das Wissen um passgenaue Angebote und Anbieter, aber auch um Fördermöglichkeiten. Hier hilft die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve mit einem besonderen Angebot: dem Aktionstag „IHK. Die Weiterbildung“. Dieser findet am Samstag, 6. März, zwischen 10 und 13 Uhr im IHK-Service-Center in Duisburg, Mercatorstraße 22-24, statt. Ob Arbeitnehmer, Personalleiter oder Fach- und Führungskräfte – für alle gibt es umfassende Informationen.
Winfried Ballmann, Leiter des IHK-Service-Centers und Koordinator des Weiterbildungstages: „Kontinuierliche Weiterbildung ist wichtig für ein erfolgreiches Berufsleben. Denn nur wer am Ball bleibt, kann seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft sichern und erhöhen. Wer sich weiterbildet, verringert das Risiko, arbeitslos zu werden, verbessert seine beruflichen Perspektiven und kann auch sein Einkommen steigern. Weiterbildung ist auch für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt bedeutsam, denn der Erfolg von Unternehmen im nationalen wie im internationalen Wettbewerb hängt wesentlich von den Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter ab.“
Das Angebot der IHK umfasst sowohl Vorträge als auch die ganz persönliche trägerneutrale Beratung der Besucher. In den individuellen Gesprächen wird über passgenaue Angebote hinaus beleuchtet, ob und in welchem Maße Fördermöglichkeiten bestehen. Stichworte hierzu sind zum Beispiel das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz („Meister-BaföG“), das Bildungsscheckverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen sowie das Bildungsprämienverfahren des Bundes. Der IHK-Aktionstag trägt auch zur Transparenz der Weiterbildungsregion Niederrhein bei, indem über Anbieter in der Region informiert wird.

Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Montag, 1. März, von 17 bis 19 Uhr im Klinikum Duisburg, Hörsaal, Zu den Rehwiesen 9 zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Prävention und Rehabilitation“ ein.
Referent: Holger Sikorski, Leiter Therapiebereiche/Sozialdienst, bietet Informationen zu präventiven Bewegungsmöglichkeiten, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Es wird aufgezeigt, welche rehabilitativen bewegungstherapeutischen Aspekte bei einer chronischen Herzerkrankung zu beachten sind. Bewegungsübungen werden angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.
 
 Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot finden sich unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Staatliche Defizitquote im Jahr 2009 beträgt 3,3%
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2009 nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 79,3 Milliarden Euro. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (2 407,2 Milliarden Euro) errechnet sich daraus für den Staat eine Quote von - 3,3% im Jahr 2009.
Bei den Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen
Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995.
Das Finanzierungsdefizit errechnet sich als Differenz der Einnahmen (1 066,0 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1 145,3 Milliarden Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen betrug das Defizit des Bundes 39,6 Milliarden Euro, das der Länder 20,2 Milliarden Euro, das der Gemeinden 7,5 Milliarden Euro und das der Sozialversicherung 12,1 Milliarden Euro.
In der für das europäische Verfahren bei einem übermäßigen Defizit des Staates maßgeblichen Abgrenzung beträgt das Finanzierungsdefizit des Staates 79,1 Milliarden Euro. Das leicht geringere Defizit resultiert dabei aus der Einbeziehung von
Zahlungsströmen aus Swapvereinbarungen und Forward Rate Agreements bei den Zinsen. Auch in dieser Abgrenzung beträgt die Defizitquote 3,3%.
Finanzierungssaldo des Staates in Prozent des Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen.
2004 2005 2006 2007 2008 2009
- 3,8 - 3,3 - 1,6 + 0,2 + 0,0 - 3,3
Lions Club Duisburg-Hamborn feiert Rekord-Erlös und spendet dem Schulkinderhaus „Regenbogenschule“ 5.000 EUR
Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt sammelte der Lions Club Duisburg-Hamborn ein neues Rekordergebnis: 9.256,25 EUR wurden mit dem Verkauf von selbsthergestellten Produkten erzielt! Ein Teil des Erlöses geht direkt an die Stadtteilküche Bruckhausen. 5.000 EUR werden an ein neues Spendenziel der Hamborner übergeben: Das Schulkinderhaus „Regenbogenschule“ in Marxloh.
Diese Einrichtung ist an die Regenbogenschule angeschlossen, sodass hier Kinder vom 1.–4. Schuljahr betreut werden. Die Kinder sind zwischen 6 und 10 Jahren und kommen zum Teil aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Stadtteil. Sie werden das ganze Jahr über betreut, auch während der Ferienzeit.
Hier bekommen sie eine warme Mahlzeit, werden dazu sozialpädagogisch bei den Hausaufgaben betreut. Es befindet sich auch ein Spielzimmer in der Einrichtung, wo die Kinder die Möglichkeit haben, sich nach den Hausaufgaben aufzuhalten und zu spielen.
„Große finanzielle Probleme kommen vor allem dadurch zustande, dass die Eltern der Kinder den Grundbetrag von 2,50 EUR pro Tag für die Mahlzeit nicht mehr zahlen (können). Wir haben uns für eine langfristige Unterstützung von mindestens einem Jahr entschieden, um den Tagesbetrieb aufrecht erhalten zu können und die Not der Kinder im Griff zu halten. Die 5.000 EUR wollen wir am 1. März symbolisch in der Küche »einkochen«.“ berichtet Nicole Weise, Activity-Beauftragte der Hamborner Löwen.

Tatort Schule - gespielt vom ReibeKuchenTheater
Ein Drama um Rache - Träume mit explosiven Folgen
von Stephanie Lehmann, Renate Frisch, Sascha Bauer und Uwe Frisch-Niewöhner

Zwischen der uns allen wohlbekannten Phantasie und der grauenhaften Wirklichkeit von Erfurt liegt ein weites Feld. Was muss passieren, bis sich Außenseiter in scheinbar auswegloser Verzweiflung auf Gewaltkurs begeben? Was in dieser Gesellschaft bestärkt sie darin, was hätte ihnen davon abhelfen können? Das Stück verknüpft Doku-Material mit Ergebnissen der Projektarbeit mit Jugendlichen.
ab 13 Jahre
Eintritt im Vorverkauf: Jugendliche: 6 Euro; Erwachsene: 7 Euro;
Abendkasse Jugendliche: 7 Euro; Erwachsene: 8 Euro

So. 28.02. um 15.00 h
Reisefieber
gespielt vom ReibeKuchenTheater
Ein Stück von Anja Klein und Volker Koopmans

Endlich geht der Traum des Mädchens Nanti Saya in Erfüllung: eine Reise in das Land der tausend Inseln. Auf der Insel der Vögel will sie Bintang Kecil (?Kleiner Stern) freilassen, ihren kleinen Vogel, der dort zuhause ist. Nanti Saya lernt viele neue Worte in der fremden Sprache kennen und spielt fasziniert mit ihrem Klang. Nachdem sie sich beinahe in einem Bambuswald verirrt, erreicht sie nach wilder Floßfahrt endlich den Tempel des Vogelgottes Garuda. ..
Poetisches Stück über die Sehnsucht nach der Fremde und die Lust am Klang der Worte. ab 5 Jahre. Eintritt: Kinder: 3 Euro Erwachsene: 6 Euro

Dienstag, 23. Februar 2010 - Historischer Kalender

Unternehmerinnenbrief NRW: Duisburger Preisträgerin überzeugte durch Tradition und Potenzial – Neue Bewerbungsrunde gestartet
Die Jury hat eine neue Preisträgerin mit dem Unternehmerinnenbrief NRW (U-Brief NRW) in Duisburg ausgezeichnet: Kerstin Psondr mit ihrem „Kostümverleih Kunterbunt“ hat das Zertifikat erhalten. Die Jury-Experten aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen und der Wirtschaft setzten sich intensiv mit dem Konzept der Bewerberin auseinander. Kerstin Psondr überzeugte mit ihrem Übernahmekonzept. Sie hat den Traditionsbetrieb „Kostümverleih Kunterbunt“ in Duisburg-Homberg im Mai 2009 übernommen, Kapital investiert und ihren Verleih mit mehr als 10.000 Kostümen auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern positioniert. „Der Wert des Unternehmens ist seine Tradition und das Potenzial, das er durch sein Alleinstellungsmerkmal hat“, so Kerstin Psondr. Dass ihre Kunden aus Hamburg und Berlin kommen, zeigt, dass ihr Sortiment einzigartig ist. Zum achtköpfigen Team, das sie von den Vorbesitzerinnen übernommen und um eigene Kräfte erweitert hat, gehören eine Schneiderin und eine Modedesignerin. „Wir schneidern unseren Kunden jedes Stück auf den Leib“, beschreibt sie die besondere Qualität.

Solche erfolgversprechenden Vorbilder sollen Frauen ermutigen, mit guter Strategie und einem wirtschaftlichen Blick ihre eigene Existenzgründung zu planen. Zur Vorbereitung auf die Präsentation vor der Jury wird den Bewerberinnen ein kostenloses Präsentationstraining angeboten. „Denn es ist wichtig, dass die Bewerberinnen sich und ihr Unternehmen selbstbewusst und adäquat präsentieren können“, so die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings des Projektbüros U-Brief Niederrhein. Die Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen will Gründerinnen und Unternehmerinnen, deren Beratungs- und Planungsphase bereits abgeschlossen ist, weitere Unterstützungsangebote bei der Entwicklung ihres Unternehmens zukommen lassen. Die nächste Jury-Sitzung findet am 24. März in Duisburg statt.
 

Lesung mit Ulla Hahn fällt aus
Aufgrund einer Erkrankung fällt die Autorenlesung mit Ulla Hahn, die am 5. März im Rahmen des Internationalen Frauentages in der Zentralbibliothek stattfinden sollte, aus.

Montag, 22. Februar 2010 - Historischer Kalender

Wiedereröffnung des Hallenbads Wanheim
Auch das Hallenbad Wanheim kann nach Verbesserung der Personalsituation von DuisburgSport wieder geöffnet werden. Ab Dienstag, 23. Februar, wird es daher wieder ganztägig zu den gewohnten Öffnungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb zur Verfügung stehen. DuisburgSport bittet noch einmal um Verständnis für die leider notwendig gewordenen Bäderschließungen der vergangenen Wochen. 

Wiedereröffnung der Sauna im Kombibad Homberg
DuisburgSport weist darauf hin, dass die Sauna im Kombibad Homberg am Mittwoch, 24. Februar, wieder geöffnet wird. Auf einen provisorischen Freibadbetrieb folgte als erster und wichtigster Bereich Anfang Dezember zunächst die Wiedereröffnung des Schwimmbadkomplexes innerhalb des Kombibads. Nunmehr kann auch die Eröffnung der umgestalteten, teilrenovierten und verschönerten Sauna erfolgen. Sie verfügt jetzt über getrennte Umkleideräume für Damen und Herren sowie zwei attraktiv gestaltete Ruhebereiche in moderner Farbgebung mit neuem Mobiliar. Die Deckenbereiche wurden komplett erneuert und mit einer indirekten Beleuchtung versehen. Soweit möglich, wurden einzelne Bereiche zudem neu gefliest.

Informationsveranstaltung zum Aktionsprogramm Kindertagespflege
Am Mittwoch, den 24. Februar 2010, findet ab 10:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine Informationsveranstaltung zum Aktionsprogramm Kindertagespflege statt. Expertinnen des Jugendamtes, der AWO Duisburg, weiterer Anbieter von Qualifizierungskursen sowie der Agentur für Arbeit Duisburg informieren in der zweistündigen Veranstaltung, was Interessierte für die Kindertagespflege mitbringen müssen und welche Qualifizierungen erforderlich sind.
Kindertagespflege wird immer wichtiger, weil mehr Eltern eine individuelle Betreuung ihrer Kinder wünschen, auch wenn diese noch keine drei Jahre alt sind. Daraus ergibt sich ein ständig steigender Bedarf an Kindertagesmüttern und -vätern. In den nächsten Jahren werden vom Jugendamt der Stadt Duisburg weitere Personen gesucht, die Freude an der Tätigkeit haben und Kinder in der Tagespflege betreuen möchten.
Eine Voranmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.
"Wir sind so frei..." - unter diesem Motto stehen die Kanzelreden 2010 in der innerstädtischen Salvatorkirche. "Wir sind so frei, ein gutes Wort für die Politik und die Politiker einzulegen" lautet das Thema der Kanzelrede, die Dr. Jürgen Schmude am 21. Februar hält Es ist eine gut besuchte Veranstaltung, bei der die Bankreihen gut gefüllt sind.

Kanzelreden
Schmude ist sowohl Politiker (Bundesminister, Mitglied des Bundestags 1794 - 1994, Mitglied des nationalen deutschen Ethikrates seit 2005) wie auch theologischer Laie (Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland 1985 - 2003, Presbyter in Moers seit 2008). Er weiß also, wovon er redet.
"Ich lege oft ein gutes Wort für Politiker ein," berichtet Schmude in seiner Kanzelrede. "Im Kontakt mit anderen Menschen spüre ich oft Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit. In der Zeitung drucken Redakteure und Leserbriefe den Unmut aus. Die Politiker vertreten demnach nicht die Interessen der Bevölkerung, sondern treten sie mit den Füssen und brechen ihre Wahlversprechen. Papst Benedikt erfährt dagegen viel Verehrung. Fürstenhäuser, Popstars und Päpste werden nicht vom Volk gewählt; es gibt da eine große Distanz zwischen Verehrten und Verehrern."
Schmude vermutet, dass hier versteckt der Untertatengeist aus längst vergangenen Tagen nachwirkt.
"Die Wähler schätzen sich gering. Was kann da schon Gutes von ihnen kommen? Die Gläubigen sind dazu aufgerufen, sich um den Staat und das Gemeinwesen zu kümmern und sich das Kümmern nicht von anderen Leuten abnehmen zu lassen. Man geht wählen und übernimmt öffentliche Ämter. Wie kann man auf die da oben schimpfen, wenn man selbst noch nicht einmal wählen gegangen ist? Sind die Politiker vom Abschaum der Menschheit emporgekommen oder aus Schurkenstaaten importiert? Dann wäre es ja die Aufgabe von Christenmenschen, selbst zur Wahl anzutreten. Wir urteilen gerne, ohne uns selbst einmischen zu wollen. Man glänzt im Beruf mit seinen Begabungen, möchte aber Abstand zur Politik und zu den Politikern wahren.

Die Parlamentarier entscheiden selbst über ihre Bezüge. Die Verfassung schreibt das so vor. Kennen wir auch die Bezüge von anderen Funktionsträgern, etwa den Leitern von Sparkassen? Wenn Politiker luxuriös bezahlt werden, wieso gibt es dann Skandale wie den Parteispendenskandal? Der Rechtsstaat setzt sich durch: Ungehöriges wird geahndet. Der Betrachter ist allerdings verstört.
Für Parlamentarier gibt es keinen Fraktionszwang. Sie sind für die Dauer der Legislaturperiode gewählt und wirtschaftlich abgesichert. Im Extremfall kann man sein Mandat partei- und fraktionslos wahrnehmen. Wer nicht zur Wahl geht, richtet nichts aus, sondern dokumentiert nur seine Unmündigkeit. Als Wähler sollte man nicht frustriert wegbleiben, sondern seine Verantwortung kennen und wahrnehmen.

Wir brauchen aktive Demokraten; in der Weimarer Republik fehlten sie. Jeder kann sich informieren, eine eigene Meinung bilden, aktiv mitreden, Mitglied einer Partei werden und wählen gehen. Arbeite in der Politik für den Nächsten wie für dich selbst könnte das Motto lauten."`KaMa

„Rund umme Ruhr“ - Texte und Lieder aus einem starken Stück Heimat
Längst hat sich das Ruhrgebiet zu einem herausragenden Ort literarischer Wahrnehmung entwickelt. Dabei haben sich inzwischen zu den traditionellen Texten im Kumpel-Anton-Slang mancherlei andere dialektgefärbte Literaturen hinzugesellt: Vorstadtgeschichten, soziale Milieustudien oder auch poetische Verarbeitungen dieses starken Stücks Heimat. Aus Anlass der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 präsentieren Okko Herlyn, Theologieprofessor und bekannter Kleinkünstler, und Ursula Jung, renommierte Rezitatorin und ehemalige Schauspielerin, am Donnerstag, 4. März, um 20 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte eine attraktive Auswahl begleitet von gelegentlichen Liedern „rund umme Ruhr“. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.

"Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der städtischen
Mobilität. Die Bedeutung des Fahrrades steigt. Deshalb werden
wir den Nationalen Radverkehrsplan konsequent weiterentwickeln."

Jan Mücke (Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister) betonte auf dem "vivavelo"-Kongress in Berlin, dass Radfahren im Alltag für individuelle Mobilität und mehr Lebensqualität in den Städten stehe:
"Fahrräder verursachen weniger Emissionen und weniger Lärm als Autos. Dazu beanspruchen sie weniger Straßenfläche. In Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Rad ein hervorragendes Verkehrsmittel für Städte und Ballungsräume, aber zunehmend auch für den ländlichen Raum."
Wirtschaftlich spiele das Fahrrad eine immer wichtigere Rolle, erläuterte der Staatssekretär. Das gelte vor allem für mittelständische Unternehmen in Industrie, Handel und Tourismus.
"Diese gute Entwicklung wollen wir unterstützen, indem wir den Fahrradverkehr gemeinsam mit Ländern und Kommunen weiter fördern. Die Elektromobiltät gehört zu den Schwerpunktthemen des Bundesverkehrsministeriums. Dabei spielen Elektrofahrräder eine wichtige Rolle."
Mücke verwies darauf, dass die Bundesregierung im Jahr 2010 mehr als 100 Millionen Euro zur Förderung des Radverkehrs zur Verfügung stelle:
"Wir wollen damit den Radverkehrsanteil in Deutschland weiter erhöhen und eine nachhaltige Mobilität in Städten und Regionen unterstützen."
Der Bund werde im Schulterschluss mit Ländern, Kommunen und Unternehmen seine koordinierende Rolle bei der Radverkehrsförderung fortsetzen.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 3. März, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 1. März, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Vorbereitungen für die neue Familienkarte laufen

Automatische Zusendung für Inhaber
Nach fast zwei Jahren seit Einführung der kostenlosen Familienkarte zieht das Jugendamt der Stadt Duisburg eine positive Bilanz. Über 25.500 Familien nutzen die Vergünstigungen durch Vorlage der Karte beim täglichen Einkauf, in der Freizeit und für Bildungsprogramme. Der Angebotskatalog, der mittlerweile 220 Vergünstigungen von beteiligten Partnern bereit hält, wächst stetig.
Schon jetzt gehen bei der Stadtverwaltung zahlreiche Anfragen ein, ob die Familienkarte, die am 30. Juni 2010 abläuft, verlängert wird. Das Jugendamt teilt mit, dass das erfolgreiche Projekt fortgesetzt wird. Allen bisherigen Inhabern der Familienkarte wird die neue Karte, die dann eine Laufzeit bis zum 30.Juni 2013 haben wird, automatisch im Juni zugeschickt. Ein Antrag muss nicht gestellt werden.
Familien, die bisher keine Familienkarte erhalten haben, finden den Antrag und alle Informationen rund um die Familienkarte unter www.duisburg.de/familienkarte (E-Mail: familienkarte@stadt-duisburg.de) oder melden sich bei Call Duisburg unter der Telefon-Nummer 0203-94000.

Meetingpoint
Berufschancen im Tourismus und Veranstaltungsmarkt
Meetingpoint : Tourismus – Gastgewerbe – Events

Auf dem „Meetingpoint: Tourismus – Gastgewerbe – Events“ am Donnerstag, 25. Februar, werden Interessierten Informationen und individuelle Beratung an Beratungsinseln sowie kostenlose Info-Kurse und Probetests angeboten. Der Zugang zum Veranstaltungsort, der Stadtbibliothek an der Düsseldorferstraße, ist auch ohne Leseausweis möglich.
Die Organisatorin Irene Schiefen von der Stadt Duisburg und Koordinatorin des Duisburger Netzwerkes W, freut die Zusage der Experten des Jobportals, „AHGZjobs“ erstmals in Duisburg zu informieren und Tipps für eine erfolgreiche Stellensuche zu geben. Dieser Stellenmarkt ist Teil der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, dem offiziellen Organ des DEHOGA-Bundesverbandes e.V..
Über 3.500 Stellen auf www.ahgzjobs.de von über 900 Unternehmen, darunter AIDA Cruises, Maredo Holdings GmbH, McDonalds Deutschland und andere, beweisen den Personalbedarf der Branche. Ob erfahrene Fachkraft, weitgereister Manager, hoch motivierte Berufsanfänger oder Quereinsteiger: wer eine neue Karriere-Herausforderung oder Berufschance in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus sucht, ist bei AHGZjobs genau richtig. Trotz des einfachen Verfahrens - über die Suchfunktion die passenden Angebote für das eigene Profil finden, Online-Recherche zur Online-Bewerbung und dem Service „Job-Mail“, damit neue attraktive Angebote bis auf weiteres automatisch in der persönlichen Mailbox landen – sollte auch bei Online-Bewerbungen vorab Expertenrat an der Beratungsinsel eingeholt werden. Der einstündige Praxiskurs mit dem Jobportal hilft bei diesen Online-Aktionen. FRIENDS in Germany e.V, der national-internationale Networker im Tourismus- und Veranstaltungsmarkt, stellt die Qualifizierung „Reiseleitung (IHK-Zertifikat) und Veranstaltungsmanagement (IHK-Zertifikat)“ vor und führt einen probeweise einen Eignungstest für Touristik-Berufe durch.
Über Leben, studieren und arbeiten in Europa wird EUROPE DIRECT, der EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg, informieren. Das Beratungsangebot zur Teilzeitberufsausbildung der Agentur für Arbeit Duisburg am Meetingpoint ist branchenübergreifend. Eine berufliche Ausbildung in Teilzeitform zu absolvieren, kann für viele engagierte Eltern mit jungen Kindern oder an Ausbildung Interessierten mit pflegebedürftigen Angehörigen die einzige Chance sein, einen Beruf zu erlernen und damit sich und der jungen Familie eine solidere wirtschaftliche Basis zu sichern. Leider kennt kaum jemand der Betroffenen diese Möglichkeit und auch in der Wirtschaft nutzen nur wenige Unternehmen diese Ausbildungsform. An der Beratungsinsel der Agentur für Arbeit Duisburg wird die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Annette von Brauchitsch-Lavaulx, für Fragen und Antworten von interessierten Bewerbern oder Betrieben zum Thema zur Verfügung stehen. Außerdem kann sie zu Aktivitäten der Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung Auskünfte geben.
Fremdsprachen sind der Schlüssel zum beruflichen Erfolg, auch wenn Deutsch die persönliche Fremdsprache ist. Das Goethe-Institut Düsseldorf bietet einen Sprachfeststellungstest für Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländer an und berät an seiner Beratungsinsel über die Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache, Kursangebote und interkulturelle Veranstaltungen. Individuelle Lernpläne für Fremdsprachen erstellt Interessierten die VHS Duisburg.
Für berufliche Weiterbildung können Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbstständige aller Branchen Fördermittel in Anspruch nehmen, deshalb informiert die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer und die Regionalagentur Niederrhein über Bildungsprämie und Bildungsscheck NRW. Wer eine Existenzgründung egal in welchem Wirtschaftszweig plant, kann sich beim STARTERCENTER NRW Niederrhein der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer die finanziellen Starthilfen bei Existenzgründung berechnen lassen.
Das Programm mit Zeitangaben und weiteren Informationen steht auf den Internetseiten des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg. www.duisburg.de. Der Meetingpoint wird im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W aus Landesmitteln gefördert.

Donnerstag 25. Februar 2010, 11.00 bis 17.00 Uhr Stadtbibliothek Düsseldorfer Straße
Duisburg Mitte
Information und persönliche Beratung
Beratungsinseln im Erdgeschoss der Stadtbibliothek, Zugang auch ohne Leseausweis!
11:00 – 17.00 Uhr Leben, studieren und arbeiten in Europa
Joachim Fischer und Dennis Ganster
EUROPE DIRECT – EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg
11.00 –12.30 Uhr Fördermittel für Ihre berufliche Weiterbildung:
Bildungsprämie und Bildungsscheck Marie-Theres Simon
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer und Duisburg – Wesel – Kleve
13.00 - 17.00 Uhr Karin Schillings und Magdalena Kowalczyk
Regionalagentur Niederrhein
15.30 – 17.00 Uhr Starthilfen bei Existenzgründung Holger Schnapka
STARTERCENTER NRW Niederrhein,
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg – Wesel – Kleve
11.00 – 17.00 Uhr Teilzeitberufsausbildung – (Wieder) Einstieg nach der
Familienphase – berufliche Perspektive auf Fachkraftebene Annette von Brauchitsch-Lavaulx
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Duisburg
11.00 - 17.00 Uhr Berufschancen in der Hotellerie und Gastronomie
Birgit Gleissner AGHZ – Organ des DEHOGA-Bundesverbandes e. V.

 

Sonntag, 21. Februar 2010 - Historischer Kalender

UDE: Kurzfilmfinale „KurzSchluss.Duisburg“ - sehenswerte Ergebnisse
Am 13. März gibt es nur Gewinner: Die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) präsentiert zehn ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme, die im Wettbewerb „KurzSchluß.Duisburg“ überzeugten. Alle Interessierten sind zum Kurzfilmfinale von 12 bis 16 Uhr ins Programmkino filmforum am Dellplatz eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Gezeigt wird ein unterhaltsames Programm, ein spannende Mischung aus sozial-gesellschaftlichen Beobachtungen und Filmkunst.
Dabei geht es zum Beispiel um den Mikrokosmos eines Stehcafés in der Dortmunder Nordstadt, das Thema Terrorismus, die Freizeitgestaltung Jugendlicher, Obdachlosigkeit, die Hypothese des Soziologen Stanley Milgram, das „Kleine-Welt-Phänomen“ sowie um einen Jugendlichen, der aus Vietnam kommt und in Deutschland aufgewachsen ist.
Entstanden sind die Beiträge, nachdem die Fakultät Gesellschaftswissenschaften im März 2009 erstmalig zu einem Kurzfilmwettbewerb aufrief. Er sollte ein Anreiz sein, sich mit anderen Studierenden auszutauschen und sein Können zu messen. Dabei konnten sozialwissenschaftliche und filmische Perspektiven verknüpft werden. Entstanden ist eine Plattform für junge Filmemacher, auf der sie ihre Werke präsentieren können.
Für die Organisatoren unerwartet, war die bundesweite Resonanz: Auch Studierende aus anderen Bundesländern meldeten sich an und reichten vor allem sozialwissenschaftliche Dokumentar- und Spielfilme ein. Im Fokus stand zwar ein gesellschaftswissenschaftlicher Blick auf das Ruhrgebiet und den Niederrhein – es wurden jedoch auch Filme ohne eindeutigen Bezug auf diese Region zugelassen, da die politischen und sozialen Inhalte überzeugten. Sie offenbaren die sozial- bzw. gesellschaftswissenschaftliche Sichtweisen junger Menschen.
Die bisherige Dokumentarfilmpraxis an der UDE profitiert durch den kreativen Wettstreit, sowohl durch die Öffnung für andere Fächer und Universitäten als auch durch die Erweiterung der Genres.
Eine Jury aus den Bereichen Film und Universität wählt bei der Präsentation der zehn besten Filme drei Gewinner aus. Sie können sich auf Geldpreise, die vom AStA der UDE verliehen werden, sowie auf gesponserte Workshops vom „Filmhaus Köln“ freuen. Insgesamt 32 Teams nahmen an dem Wettbewerb teil.

"Generationenatlas"
Der vom Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW entwickelte und im Internet bereitgestellte Generationenatlas gibt in Form
einer interaktiven Projektkarte einen Überblick über die vielfältigen Projekte und Initiativen, in denen generationenübergreifende Begegnung und Unterstützung in
Nordrhein-Westfalen stattfindet.
Derzeit sind für 360 Projekte Kurzbeschreibungen in Form von Steckbriefen abrufbar. Die Internetpräsenz bietet Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit, neue oder noch nicht berücksichtigte Projekte und Initiativen über ein Web-Formular zu melden. Diese werden für die Visualisierung in der Karte georeferenziert und nach einer
redaktionellen Prüfung in die Projektdatenbank eingetragen.
Rückschlüsse sowohl auf den Bedarf als auch auf die Potenziale für generationenübergreifende Projekte in den Regionen Nordrhein-Westfalens lassen darüber hinaus die vorhandenen Strukturkarten zu: Ein Mausklick auf einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt in den Strukturkarten ermöglicht den Download des vollständigen Profils dieser Region bezüglich der Bevölkerungs- und Sozialstruktur als PDF-Dokument.
Der Webauftritt basiert auf dem Content-Management-System NPS/Fiona, in den die interaktive Projektkarte auf Grundlage der ArcGIS-Server-Technologie eingebettet ist. Die Anwendung steht im Internet unter http://www.generationenatlas.nrw.de bereit. (IT.NRW)

 

Samstag, 20. Februar 2010 - Historischer Kalender

100 km/h in Dreißiger Zone vor Schule
Eines der beiden städtischen Messfahrzeuge für Geschwindigkeitskontrollen hat vor einer Schule in einer Tempo-30-Zone ein Fahrzeug geblitzt. Das Besondere daran: Der Fahrer hatte nahezu 100 km/h auf dem Tacho.
Hätte in diesem Moment eine Person die Straße betreten, wäre es unweigerlich zu einem Zusammenprall gekommen, der sehr wahrscheinlich tödlich ausgegangen wäre. Der Bremsweg hätte nämlich statt 15 Meter (bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 ) 65 Meter betragen.
Übrigens: Diese außergewöhnliche Geschwindigkeitsüberschreitung wird mit mindestens 480 EUR, vier Punkten und drei Monaten Fahrverbot geahndet.

AWO-Duisburg zur Diskussion um Hartz IV-Leistungen für Migranten
Das System versagt – die Migranten bezahlen dafür mit ihrem Ruf
Die AWO-Duisburg reagiert auf die Diskussion über den überdurchschnittlichen Anteil von Migranten bei den Empfängern von Hartz IV: „Wir sehen darin eine Herausforderung an unser Bildungssystem. Wir brauchen eine besondere Förderung nicht nur im Bereich der Sprachförderung. Für uns übersetzt sich die Statistik in die Forderung nach einem kostenlosen Betreuungsangebot für Kinder ab drei Jahren“, sagt Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg.
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH verweist auf einen weiteren Faktor: „Was die Statistiken nicht aussagen, ist die Tatsache, dass Menschen mit Migrationsgeschichte ein um 33 Prozent höheres Risiko haben, arbeitslos zu werden. Das gilt übrigens auch für Akademiker mit Migrationshintergrund.“ Wenn aber mehr Menschen einer bestimmten Gruppe arbeitslos werden, dann liege auch ihr Anteil bei den Bezügen von Arbeitslosengeld II (ALG II) höher, so der Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft, zu deren Aufgaben die Integrationsarbeit gehört.

Das erklärt auch, dass der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte an den Beziehern von ALG II höher ist als bei der deutschen Bevölkerung. Ein ähnliches Bild biete die Gesamtstatistik für Deutschland. An der Bevölkerung in der Stadt sind Duisburger und Duisburgerinnen mit Migrationsgeschichte mit etwa 33 Prozent beteiligt. „Es geht hier um Benachteiligung. Das System hat versagt, und die Migranten bezahlen dafür mit ihrem Ruf“, so Schwarthans.
Gemeinsam mit Wolfgang Krause spricht er sich für eine verbesserte Bildungsförderung aus. Eine bessere Qualifizierung erhöhe auch die Chancen auf einen dauerhaften Arbeitsplatz. Die AWO-Duisburg bietet zum Beispiel das IntegrA-Projekt für Frauen mit Migrationsgeschichte, das in Kooperation mit der ARGE angeboten wird. Zusätzlich zum Sprachkurs erhalten die Teilnehmerinnen eine praktische Ausbildung, zum Beispiel in einem der Seniorenzentren der AWOcura. Wolfgang Krause: „Diese Ansätze versprechen Erfolg, weil die praktische Bedeutung der im Kurs erworbenen Sprachkenntnisse sofort erfahrbar wird. Ihre berufliche Qualifizierung hilft bei den Bewerbungen um eine feste Anstellung.“
Auf die Wichtigkeit der Sprachförderung weist auch Karl-August Schwarthans hin: „Nur so kann vielfach ein positiver Start in die Schullaufbahn gelingen.“ Er macht aber auch deutlich, dass die Förderung nicht allein für Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund hilfreich sind. „Was oft nicht gesehen wird, etwa 30 Prozent der Teilnehmer an diesen Maßnahmen sind Kinder aus deutschen Familien.“

Berufschancen im Tourismus und Veranstaltungsmarkt
Meetingpoint : Tourismus – Gastgewerbe – Events
Auf dem „Meetingpoint: Tourismus – Gastgewerbe – Events“ am Donnerstag, 25. Februar, werden Interessierten Informationen und individuelle Beratung an Beratungsinseln sowie kostenlose Info-Kurse und Probetests angeboten. Der Zugang zum Veranstaltungsort, der Stadtbibliothek an der Düsseldorferstraße, ist auch ohne Leseausweis möglich.
Die Organisatorin Irene Schiefen von der Stadt Duisburg und Koordinatorin des Duisburger Netzwerkes W, freut die Zusage der Experten des Jobportals, „AHGZjobs“ erstmals in Duisburg zu informieren und Tipps für eine erfolgreiche Stellensuche zu geben. Dieser Stellenmarkt ist Teil der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, dem offiziellen Organ des DEHOGA-Bundesverbandes e.V..
Über 3.500 Stellen auf www.ahgzjobs.de von über 900 Unternehmen, darunter AIDA Cruises, Maredo Holdings GmbH, McDonalds Deutschland und andere, beweisen den Personalbedarf der Branche. Ob erfahrene Fachkraft, weitgereister Manager, hoch motivierte Berufsanfänger oder Quereinsteiger: wer eine neue Karriere-Herausforderung oder Berufschance in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus sucht, ist bei AHGZjobs genau richtig. Trotz des einfachen Verfahrens - über die Suchfunktion die passenden Angebote für das eigene Profil finden, Online-Recherche zur Online-Bewerbung und dem Service „Job-Mail“, damit neue attraktive Angebote bis auf weiteres automatisch in der persönlichen Mailbox landen – sollte auch bei Online-Bewerbungen vorab Expertenrat an der Beratungsinsel eingeholt werden. Der einstündige Praxiskurs mit dem Jobportal hilft bei diesen Online-Aktionen. FRIENDS in Germany e.V, der national-internationale Networker im Tourismus- und Veranstaltungsmarkt, stellt die Qualifizierung „Reiseleitung (IHK-Zertifikat) und Veranstaltungsmanagement (IHK-Zertifikat)“ vor und führt einen probeweise einen Eignungstest für Touristik-Berufe durch.
Über Leben, studieren und arbeiten in Europa wird EUROPE DIRECT, der EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg, informieren. Das Beratungsangebot zur Teilzeitberufsausbildung der Agentur für Arbeit Duisburg am Meetingpoint ist branchenübergreifend. Eine berufliche Ausbildung in Teilzeitform zu absolvieren, kann für viele engagierte Eltern mit jungen Kindern oder an Ausbildung Interessierten mit pflegebedürftigen Angehörigen die einzige Chance sein, einen Beruf zu erlernen und damit sich und der jungen Familie eine solidere wirtschaftliche Basis zu sichern. Leider kennt kaum jemand der Betroffenen diese Möglichkeit und auch in der Wirtschaft nutzen nur wenige Unternehmen diese Ausbildungsform. An der Beratungsinsel der Agentur für Arbeit Duisburg wird die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Annette von Brauchitsch-Lavaulx, für Fragen und Antworten von interessierten Bewerbern oder Betrieben zum Thema zur Verfügung stehen. Außerdem kann sie zu Aktivitäten der Duisburger Initiative für Teilzeitberufsausbildung Auskünfte geben.
Fremdsprachen sind der Schlüssel zum beruflichen Erfolg, auch wenn Deutsch die persönliche Fremdsprache ist. Das Goethe-Institut Düsseldorf bietet einen Sprachfeststellungstest für Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländer an und berät an seiner Beratungsinsel über die Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache, Kursangebote und interkulturelle Veranstaltungen. Individuelle Lernpläne für Fremdsprachen erstellt Interessierten die VHS Duisburg.
Für berufliche Weiterbildung können Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbstständige aller Branchen Fördermittel in Anspruch nehmen, deshalb informiert die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer und die Regionalagentur Niederrhein über Bildungsprämie und Bildungsscheck NRW. Wer eine Existenzgründung egal in welchem Wirtschaftszweig plant, kann sich beim STARTERCENTER NRW Niederrhein der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer die finanziellen Starthilfen bei Existenzgründung berechnen lassen.
Das Programm mit Zeitangaben und weiteren Informationen steht auf den Internetseiten des Amtes für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg. www.duisburg.de. Der Meetingpoint wird im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W aus Landesmitteln gefördert.

VHS: Persönliche Bewerbungsberatung im Einzelgespräch
In einer coachingorientierten, individuellen Bewerbungsberatung der Volkshochschule gibt eine erfahrene Trainerin Tipps, wie man seinen Bewerbungsunterlagen eine besondere Note gibt oder wie man sich gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet. Auch wer ein persönliches Feedback zu bestimmten Fragen sucht, kann sich noch für
Samstag, 27. Februar, einen persönlichen Beratungstermin bei der VHS unter Telefon (0203) 283-3678 geben lassen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 40 Euro.

Schulaktion: Rosen und 3.356,54 Euro für Haiti
Sieben Schulen aus dem Ruhrgebiet haben über eine Woche hinweg fleißig Spenden für Haiti gesammelt. Dabei kamen 3.356,54 Euro zusammen, die sie der Kindernothilfe spendeten. Das Besondere an der Aktion: Die Jugendlichen hatten während ihrer
Sammelaktion weiße Rosen dabei - als Symbol der Trauer und des Mitgefühls. Und wer mehr als 3 Euro spendete, bekam eine Rose geschenkt. „Ich fand die Aktion gut,“ sagt Vanessa Atac aus der 10a der Hauptschule Butendorf.
„Es hat Spaß gemacht, und ich weiß, dass ich geholfen habe!“ Meistens waren es die Zehntklässler, die mit den Spendendosen loszogen, aber auch jüngere Schülerinnen und Schüler halfen mit.
Folgende Schulen machten mit: die Hauptschule Butendorf und die Fröbelschule aus Gladbeck, die Hauptschule Lehmkuhle aus Bottrop, die Albert-Schweitzer-Schule und die Käthe-Kollwitz-Schule aus Recklinghausen, die Matthäusschule und die Dietrich-Bonhoeffer-Schule aus Dorsten.
Stolz erschienen die Mädchen und Jungen am Ende der Aktion in der Kindernothilfe-Geschäftsstelle in Duisburg. Sie konnten 3.356,54 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti überreichen. Auch die Initiatoren der Sammelaktion, die Berufseinstiegsbegleiter der InBIT, waren sichtlich zufrieden. „Unsere Schüler waren begeistert, helfen zu können und wir hätten nie gedacht, dass die Aktion so gut ankommt,“ sagt Bernd Häßler, der Berufseinstiegsbegleiter der Hauptschule Butendorf. Die Kindernothilfe hat in den letzten Tagen mehrere Kinderzentren in den zerstörten Regionen Haitis errichtet – weitere sind geplant. Viele Kinder haben ihre Eltern verloren und sind stark traumatisiert. Die Mitarbeiter in den Kinderzentren bieten ihnen Schutz und Sicherheit
und helfen ihnen, das Erlebte überwinden.

Amt für Umwelt und Grün informiert: Heckenschnitt bis zum 1. März durchführen
Auch wenn das derzeitige Wetter den Frühling nur erahnen lässt, sollten Gartenbesitzer schon an die nächste Gartensaison denken. Das Amt für Umwelt und Grün weist darauf hin, dass Schnittmaßnahmen nicht jederzeit erfolgen dürfen, sondern im Landschaftsgesetz verbindlich geregelt sind.
Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände dürfen nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit ist dies verboten. Erlaubt sind dann lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. Alle umfangreicheren Arbeiten, die nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen daher noch im Februar durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Erlaubt sind Maßnahmen, die nicht aufgeschoben werden können. Hierzu gehört zum Beispiel die Beseitigung von Gehölzen, soweit dies zur Durchführung einer genehmigten Baumaßnahme erforderlich ist.
Besonders das scheinbar „wilde“ Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtner stört, bietet Vögeln und anderen Tieren wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Freitag, 19. Februar 2010 - Historischer Kalender

Wiedereröffnung des Hallenbads Rheinhausen
DuisburgSport hat seine Personalsituation durch die Einstellung und Einweisung neuen Bäderpersonals nun soweit verbessern können, dass das Hallenbad Rheinhausen ab Freitag, 19. Februar, wieder ganztägig zu den gewohnten Öffnungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet sein wird.
Das Hallenbad Wanheim muss jedoch vorerst weiterhin geschlossen bleiben. Schulen und Vereine können ihre dortigen Schwimmzeiten aber weiter wahrnehmen. Nach derzeitigem Stand wird mit einer Wiedereröffnung des Wanheimer Bads im Verlauf der nächsten Woche gerechnet. DuisburgSport bittet um Verständnis und wird kurzfristig darüber informieren, sobald der genaue Tag der Wiedereröffnung feststeht.

Ruhrorter Sparkasse besteht 170 Jahre
Am 18. Januar 1840 wurde die „Sparkasse zu Ruhrort“ gegründet und ist somit die älteste Sparkassen-Geschäftsstelle Duisburgs. Aus diesem Anlass hatte die Sparkasse Duisburg heute alle Kundinnen und Kunden, sowie die Bürgerinnen und Bürger zu einer kleinen Jubiläumsfeier eingeladen.

Das erste Geschäftsgebäude der "Sparkasse zu Ruhrort"

Zur Feier des Tages sangen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Ruhrort, unter der Leitung ihrer Lehrerin Maren Radtke ein Loblied auf die Sparkasse, das die Anwesenden schmunzelnd vernahmen. Mit Blumen und dem Versprechen die gesamte Schule zu einem Tagesausflug in Zoo Duisburg einzuladen, bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Hans-Werner Tomalak.

Aus den Analen der Sparkasse erzählte dann Tomalak in seiner Festrede, warum die Sparkasse gegründet wurde. Mit der Gründung wurde für die Bevölkerung Ruhrorts, erstmals eine Möglichkeit geschaffen, Gelder verzinslich anzulegen. In der Bekanntmachung des damaligen Ruhrorter Bürgermeisters Cornelius Haarbeck hieß es: „Es ist zu Ruhrort eine Sparkasse errichtet, die zunächst den Zweck hat, den unbemittelteren Einwohnern, Dienstboten – Gelegenheit zu geben, kleinere Ersparnisse außergewöhnlichen Verdienst – für künftige Bedürfnisse rentbar anzulegen. Als Einzahlung angenommen wurde jede Summe von 10 Silbergroschen bis 100 Talern und entsprechend im ausgestellten Quittungsbuch (dem heutigen Sparkassenbuch) eingetragen.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland sagte mit Blick auf das Gründungsjahr, das Ruhrort damals 300 Häuser und 3.000 Einwohner hatte. Seither ist viel geschehen in dem Stadtteil, mit dem schönsten Hafen, den die Ruhrorter gemeinsam mit Duisburg haben.
Heute zählt die Sparkasse Duisburg zu den Großkassen in Deutschland. Mit zahlreichen Geschäftsstellen bietet die Sparkasse Duisburg flächendeckend direkten Kontakt zu ihren Kunden.  Manfred Schneider - Text und Fotos

OB Adolf Sauerland und Hans-Werner Tomalak schnitten gemeinsam die Festtorte an

Donnerstag, 18. Februar 2010 - Historischer Kalender

Startschuss für den Baubeginn am Schwalbenplatz in Beeckerwerth
Insgesamt fünf Duisburger Plätze werden mit Geld aus dem Konjunkturpaket barrierefrei ausgebaut. Nachdem am Hochemmericher Marktplatz bereits seit dieser Woche gebaut wird, beginnen nun am Mittwoch, 24. Februar, die Bauarbeiten am Schwalbenplatz in Duisburg-Beeckerwerth. Der Kreuzungsbereich Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße/Siebengebirgsstraße wird nach Fertigstellung Ende August 2010 zu einem weiteren „Shared-Space-Bereich“.
Die Mitte des Stadtteils Beeckerwerth liegt am „Schwalbenplatz“. Hier kreuzen sich die wichtigen Straßen des Quartiers und regelmäßig findet ein kleiner Wochenmarkt statt. Eingerahmt wird der Platz durch die unter Denkmalschutz gestellte ursprüngliche Bebauung aus der Zeit der Gartenstadtbewegung.
Durch den Umbau wird die Rolle des „Schwalbenplatzes“ als Mittelpunkt des Stadtteils deutlich gestärkt. Vor allem Fußgänger profitieren von dem Umbau und können den Platz nun barrierefrei und bequem erleben und begehen. Zwischen Fahrbahn- und Fußgängerflächen wird es einen fließenden und nahezu niveaugleichen Übergang geben, so dass auch diagonal gequert werden kann.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung des Schwalbenplatzes sind: Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs - Wegfall von Verkehrsinseln und Minimierung der Beschilderung (kein Schilderwald); die einmündenden Straßen erhalten am Übergang zum Schwalbenplatz ein schmaleres Profil. Vor den Platzeingängen aus nördlicher, östlicher und westlicher Richtung werden Buskaps eingerichtet (Bequemes Einsteigen in den Bus ohne Stolperfalle). Der vorhandene Baumbestand bleibt erhalten und wird behutsam ergänzt. Durch den Einsatz von Reflektorleuchten, wird der zentrale Platzbereich in seinen Konturen hervorgehoben. Der Platzbereich erhält einen neuen, ebenen Belag und ein Leitsystem, das mobilitätseingeschränkten Menschen die Orientierung erleichtert.
Die Parkplätze vor der Kirche bleiben erhalten, so dass der Schwalbenplatz auch weiterhin gut erreichbar bleibt. Flächen zum Verweilen und für Außengastronomie vor den Gebäuden sorgen für Belebung und schaffen einen harmonischen Übergang zum Stadtteil. Die Gestaltung des Platzes ist insgesamt offen und übersichtlich und ist durch ortstypische Materialien geprägt.
Das Konzept des „Shared-Space“, welches auf gegenseitige Rücksichtnahme unter den verschiedenen Verkehrsteilnehmern setzt, sorgt nachhaltig für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität auf allen umgestalteten Plätzen. Gleichzeitig wird mobilitätseingeschränkten Menschen durch die bauliche Gestaltung eine ungehinderte Nutzung ermöglicht.
Die Verkehrsführung bleibt während der Bauarbeiten unverändert. Allerdings wird der Verkehr im Kreuzungsbereich über eine Baustellenampelanlage geregelt. Dadurch kann es zu Behinderungen kommen. Fußgänger und Radfahrer sind auch betroffen. Diese werden ebenfalls ampelgesteuert durch die Baustelle geführt.

Vegetationsarbeiten in Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt am 20.2.2010, von 8 Uhr bis 18 Uhr und vom 21.2.2010, 13 Uhr, bis 22.2.2010, 5 Uhr, Vegetationsarbeiten in Duisburg-Wedau und im Bereich Duisburg Hafen durch.
Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

Antrittsbesuch des neuen IHK-Präsidenten beim Duisburger OB
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat den neuen Präsidenten der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Burkhard Landers, zu einem Antrittsbesuch empfangen. Der Weseler Unternehmer war am 2. Dezember 2009 zum neuen IHK-Präsidenten gewählt worden.

Neben der aktuellen Wirtschaftslage in der Region war ein Hauptthema des Gesprächs die Fortentwicklung der Duisburger Innenstadt, die sich auf einem sehr guten Weg befinde und beispielhaft auch für andere Standorte sei, so Landers. Da Duisburgs Oberbürgermeister in der vergangenen Woche zum Vorsitzenden der Euregio Rhein-Waal gewählt wurde, haben Oberbürgermeister und IHK-Präsident auch über geplante grenzüberschreitende wirtschaftliche Aktivitäten gesprochen. Dabei legten beide auch wert darauf, die Kooperation am Niederrhein zu intensivieren und der gesamten Region mehr Gewicht im Standortwettbewerb zu verschaffen. Ein weiteres Gesprächsthema war die bevorstehende Reise einer Duisburger Wirtschaftsdelegation in die russische Partnerstadt Perm.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer begrüßt Ankündigung der Deutschen Bahn AG, künftig auf "Denglisch" zu verzichten
"Ich begrüße den Vorstoß von Rüdiger Grube sehr. Klar verständliche Begriffe und Hinweise werden das Bahnfahren für alle Fahrgäste leichter und attraktiver machen. Ich habe keine Sorge, dass die Deutsche Bahn dadurch weniger international
sein wird.
Der derzeitige Sprachmischmasch ist selbst für Gäste aus dem Ausland zum Teil nicht verständlich. Lieber gutes Deutsch und gutes Englisch, Französisch oder Türkisch, statt alle Sprachen zu vermischen. Ich würde mich freuen, wenn
andere Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist, auf diesen Zug aufspringen. Auch in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens könnte das durchaus zu mehr
Verständlichkeit beitragen."

Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule nach Sanierung wieder in Betrieb
Nach siebeneinhalb Monaten und umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde der Sportbetrieb in der Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule in Duisburg-Rheinhausen offiziell wieder aufgenommen.
Die energetische Sanierung und der barrierefreie Umbau der Turnhalle wurden aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 900.000 Euro.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der im vergangenen Sommer auch den Startschuss für dieses Projekt gegeben hatte, kam auch zur offiziellen Wiederinbetriebnahme: "Das Konjunkturpaket II hatte das vordringliche Ziel, in der Krise den heimischen Betrieben Aufträge zu verschaffen, damit Arbeitsplätze gesichert werden konnten. Wie wichtig der andere Aspekt, die Ertüchtigung der kommunalen Infrastruktur, ist, können wir beispielsweise erst hier richtig würdigen, wo diese Maßnahme fast komplett abgeschlossen ist."
Diese Einschätzung konnte Schulleiter Ulrich Heuck nur unterstreichen: "Ein gutes halbes Jahr konnten wir die Turnhalle wegen der Bauarbeiten nicht nutzen. Jetzt ist es endlich so weit - die Schülerinnen und Schüler können die Halle wieder in Besitz nehmen." Wie dringend die Schülerinnen und Schüler ihre Sportstätte vermisst haben und was der Schulsport heute bedeutet, haben sie mit Beispielen aus ihrem Sportunterricht demonstriert.
Die Hülle der Turnhalle wurde nicht nur auf den Stand der Energieeinsparverordnung 2009 gebracht, sondern im Inneren auch mit modernster Technik ausgestattet. Sie hat eine neue Solar-Warmwasseraufbereitung für Duschen, eine neue Heizungsanlage mit Warmwasserspeicher und eine komplett neue Elektroinstallation bekommen. Dabei wurde auch die Innen- und Außenbeleuchtung erneuert.
Die Turnhalle der Willi-Fährmann-Realschule dürfte beim Thema Barrierefreiheit in Duisburg Maßstäbe setzen. Es wurde nicht nur auf barrierefreie Zugänge geachtet, sondern auch bei der Ausstattung auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen Rücksicht genommen. Die Sanitärräume und die Umkleiden wurden barrierefrei ausgestattet. So ist der Hallenboden jetzt beheizt und die Halle ist mit einer Induktionsschleife für Hörbehinderte ausgestattet. Die Farbgebung soll zur besseren Orientierung beitragen.

4. Quartal 2009: Rückgang der Erwerbstätigkeit setzt sich fort
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im vierten Quartal 2009 rund 40,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 156 000 Personen oder 0,4% weniger als vor einem Jahr. Damit hat sich im vierten Quartal 2009 der Rückgang der Erwerbstätigkeit verstärkt fortgesetzt. Im dritten Quartal 2009 war die Zahl der Erwerbstätigen im Vorjahresvergleich um 101 000 Personen oder 0,2% gesunken.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2009 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 um 245 000 Personen (+ 0,6%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um 15 000 Personen (- 0,0%).
Nach Wirtschaftsbereichen unterteilt entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 um 342 000 Personen oder 4,2% gegenüber dem Vorjahr. Dies war der stärkste Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Produzierenden Gewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seit 1994.
In anderen Bereichen gab es im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr leichte Anstiege. So erhöhte sich in den Dienstleistungsbereichen (bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister) die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 172 000 Personen oder 0,6%. Im Baugewerbe waren im vierten Quartal 2009 mit rund 2,2 Millionen Erwerbstätigen 13 000 Personen oder 0,6% mehr tätig als im vierten Quartal 2008. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei stieg die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2009 um 1 000 Personen oder 0,1% gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahl der Arbeitnehmer sank im vierten Quartal 2009 um 156 000 Personen (- 0,4%) auf rund 36,2 Millionen Personen. Hingegen hat sich die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger gegenüber dem Vorjahr praktisch nicht verändert. Im vierten Quartal 2009 waren rund 4,4 Millionen Selbstständige einschließlich mithelfender Familienangehöriger tätig.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im vierten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% auf 355,0 Stunden reduziert, obwohl zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wesentlich dazu beigetragen haben die Inanspruchnahme von Kurzarbeit sowie der Anstieg der Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang der Vollzeitbeschäftigung. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - verringerte sich gegenüber dem vierten Quartal 2008 um 0,5% auf 14,4 Milliarden Stunden.

Das Landfermann-Gymnasium stellt aus
Unter dem Titel „Figuren und Räume“ sind im Schüleratelier im Averdunkzentrum Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht aller Jahrgangsstufen des Landfermann-Gymnasiums zu sehen. Gezeigt wird eine Vielfalt von Themen und Techniken aus den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik. Anlässlich der 450-Jahrfeier der Schule ist ein Kalender für 2010 mit 13 besonders bemerkenswerten Schülerarbeiten erschienen, der zum Sonderpreis erworben werden kann.

Barrierefreie Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich beginnt
Am 17. Februar 2010 hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland gemeinsam mit dem Rheinhauser Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst den Startschuss gegeben für den barrierefreien Umbau des Hochemmericher Marktes im Bereich der Atroper Straße, Duisburger Straße, Krefelder Straße.
Die Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich ist Bestandteil eines Maßnahmenpaketes von insgesamt fünf Plätzen, die jetzt mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II barrierefrei umgebaut werden können. Damit erhalten Rheinhausen, Großenbaum, Bissingheim, Beeckerwerth und Hamborn attraktive Stadtteilplätze, die die Aufenthaltsqualität im Umfeld verbessern, die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger deutlich steigern und somit auch einen Beitrag zur Stabilisierung des stadtteilnahen Einzelhandels leisten.
Der Hochemmericher Markt ist der zentrale Platz in Rheinhausen. An zwei Tagen in der Woche bildet der Wochenmarkt einen beliebten Treffpunkt im Stadtteil. Das Marktforum und viele kleine Läden im Umfeld bieten gute Einkaufsmöglichkeiten. Gastronomiebetriebe laden zum Verweilen ein. Stadtteilfeste wie die Herbstkirmes finden hier statt. Als wichtiger Verknüpfungspunkt für mehrere Buslinien ist er gut erreichbar. Die Atroper Straße und die Duisburger/Krefelder Straße bilden eine "Verkehrsbarriere" zwischen dem Markt und den angrenzenden Geschäften bis hin zur Fußgängerzone Friedrich-Alfred-Straße.
Durch den Umbau wird der Hochemmericher Markt besser an die Fußgängerzone und die umliegenden Quartiere angebunden. Das Queren der Atroper Straße und des Kreuzungsbereichs mit der Krefelder Straße wird deutlich erleichtert, wobei besonders die Belange von Menschen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigt werden. Wesentliche Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung des Marktplatzes Hochemmerich sind:

Die Atroper Straße wird auf der gesamten Länge des Marktplatzes und im Kreuzungsbereich mit der Duisburger Straße niveaugleich umgestaltet.
Der gesamte Bereich wird als verkehrsberuhigter Bereich beschildert. Hier gilt künftig Schritttempo.
Das Parken wird künftig nicht mehr entlang der Atroper Straße stattfinden, um die Sicht- und Querung für Fußgänger zu verbessern (ausreichendes Parkplatzangebot ist in der Umgebung vorhanden).
Die Duisburger Straße wird zwischen der ehemaligen Tankstelle und der Atroper Straße zur Einbahnstraße (in Fahrtrichtung Krefelder Straße), wodurch eine zusätzliche Verkehrsberuhigung stattfindet.
Die Bushaltestelle auf der Platzseite wird in Richtung Marktforum verschoben und barrierefrei gestaltet.
Im Kreuzungsbereich Krefelder Straße/Atroper Straße entsteht eine barrierefreie, gepflasterte Querung.  Radfahrer werden im verkehrsberuhigten Bereich auf der Fahrbahn und außerhalb davon auf Schutzstreifen geführt. Die Einbahnstraßen Hochemmericher Straße/Duisburger Straße werden für den Radverkehr geöffnet.
Diese Maßnahmen verbessern die barrierefreie Anbindung des Platzes an das Umfeld und stärken so deutlich die Aufenthaltsqualität. Das Pflaster auf dem Markt wird teilweise in den Seitenbereichen fortgeführt und schafft damit auch
optisch fließende Übergänge. Dezente Pflasterstreifen gliedern die Fläche auf eine ansprechende Art und Weise.
Verkehrsführung während der Baumaßnahme
Ab Baubeginn muss der Verkehr im Baustellenbereich einspurig geführt werden. Die Krefelder Straße im Einmündungsbereich der Atroper Straße und die Atroper Straße werden zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Margarethenstraße. Der Verkehr wird weiträumig um die Baustelle geleitet. Das Marktforum bleibt aus allen Richtungen erreichbar. Aus der Duisburger Straße ist nur noch ein Rechtsabbiegen in die Hochemmericher Straße möglich.
Die Arbeiten werden bis zur Herbstkirmes auf dem Hochemmericher Markt abgeschlossen sein. Die gesamte Umgestaltung, die aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert wird, kostet ca. 950.000 Euro.

Mittwoch, 17. Februar 2010 - Historischer Kalender

Neuer Deich für Mündelheim: Land und Stadt treffen Vereinbarung
Am 17. Februar 2010 haben der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland eine Vereinbarung über die Deichsanierung und Deichrückverlegung im Rheinbogen Duisburg-Mündelheim unterzeichnet. Die Finanzierung des 57,2 Millionen Euro teueren Projektes ist damit gesichert. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Sicherung und Realisierung des Hochwasserschutzkonzeptes des Landes Nordrhein-Westfalen.
Duisburg leistet damit seinen Beitrag zur Senkung des Wasserstands im Rhein und zur zeitlichen Streckung der Hochwasserflutwelle. Damit werden die Hochwasserfolgen für die rheinabwärts gelegenen Siedlungsgebiete spürbar gemildert. Die Stadt Duisburg hat sich aber nicht nur zum Ziel gesetzt, durch eigene Überflutungsräume zur Entschärfung der Hochwassergefahr beizutragen, sondern auch die dringend erforderliche Deichsanierung in diesem Abschnitt umzusetzen.
Untersuchungen belegen, dass die Hochwasserschutzeinrichtungen im Rheinbogen Mündelheim heute nicht mehr den Vorgaben des technischen Hochwasserschutzes entsprechen. Es ist weder ein Deichverteidigungsweg vorhanden noch entspricht die Standsicherheit des vorhandenen Banndeichs den heutigen Anforderungen zum Schutz vor Hochwassern, wie sie theoretisch einmal in 500 Jahren vorkommen.
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat daher für die Sanierung beziehungsweise den Neubau der Hochwasserschutzeinrichtungen auf einer Länge von 6.745 m die planerischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Von der Gesamtlänge werden etwa 500 Meter mit einer Spundwand auf Düsseldorfer Stadtgebiet ertüchtigt und die übrigen 6.245 Meter als Drei-Zonen-Deich im Stadtgebiet Duisburg erstellt. Die geplante Hochwasserschutzlinie folgt dabei auf einer Länge von 5.112 Metern den bereits vorhandenen Hochwasserschutzeinrichtungen. Auf einer Länge von 1.633 Metern verläuft der geplante rückverlegte Deich.
Nach der derzeit laufenden Vorbereitungsphase durch die Stadt Duisburg kann bald der Neubau der Deichanlagen zur Realisierung der geplanten Überflutungsräume erfolgen. Durch die Rückverlegung wird ein zusätzlicher Überflutungsraum von etwa 60 Hektar geschaffen und damit der Hochwasserscheitel des Rheins um bis zu neun Zentimeter abgesenkt. Die Bauausführung zur Sanierung und Rückverlegung des Deiches wird in mehre Bauabschnitte gegliedert.
Im Moment werden intensive Verhandlungen über den Ankauf der benötigten Flächen mit den betroffenen Grundstückseigentümern geführt. Diese sollen noch in 2010 abgeschlossen werden.
Als Erstes steht dann die Sanierung des Deiches zwischen Düsseldorf-Wittlaer und Duisburg-Mündelheim auf der alten Trasse an. Der Baubeginn ist hier für 2011/2012 geplant. Der Abschnitt der eigentlichen Deichrückverlegung wird anschließend in einem zweiten Bauabschnitt durchgeführt.
Die Kosten für die Sanierung und Rückverlegung des Deiches belaufen sich auf etwa 20 Millionen Euro. Ein weiterer wichtiger Bauabschnitt zur Verbesserung des Hochwassersituation und des Abflusses betrifft die Verlegung und Aufständerung der Bundesstraße 288. Die B 288 stellt in ihrer jetzigen Ausführung ein Abflusshindernis dar. Durch die Aufständerung wird die Hochwassersituation und der Abfluss bei Hochwasser wesentlich verbessert. Es entsteht insgesamt mehr Raum für den Fluss.
Die Kosten der Aufständerung und Verschwenkung der B 288 nach Norden betragen etwa 22,6 Millionen Euro. Hinzu kommen notwendige Leitungsverlegungen im Trassenverlauf der B 288. Sowohl für den Ausbau der Deichanlagen, der Brücke und der Straße ist Grunderwerb erforderlich. Außerdem sind Verlagerungen von Gebäuden, Entschädigungen Betroffener, die Erstellung einer Dichtwand als auch Ausgleichsmaßnahmen erforderlich und zu finanzieren, die in die Gesamtfinanzierung eingebunden sind.
Die europaweite Ausschreibung nach dem VOF-Verfahren für die Objektplanung der Brücke und der Straße sowie die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen laufen zurzeit in Abstimmung mit dem Baulastträger der B 288, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW.
Den größten finanziellen Anteil an der gesamten Baumaßnahme trägt das Land NRW mit einer hohen Förderung aufgrund der internationalen und nationalen Interessenslage. Für die Stadt Duisburg verbleibt ein Anteil von ungefähr 4 bis 4,5 Millionen Euro, um den ausreichenden Hochwasserschutz herzustellen.

Rhein-Ruhr-Bad in Kinderhänden
Beim „Kids´ Day“ am Sonntag, 21. Februar, regieren die Kinder zwischen 15.30 und 17 Uhr wieder das Rhein-Ruhr-Bad. Mit Spielgeräten kann dann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten.
Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Bad zu bleiben.

Gerhard Mercator – Sonntagsführung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Eine Führung durch die Mercator-Schatzkammer bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am kommenden Sonntag, 21. Februar, 15 Uhr, an. In der Schatzkammer sind nicht Gold und Silber gehortet, sondern hier werden die Globen und Atlanten des berühmten Kartographen gehütet. Die Duisburger Sammlung ist europaweit als eine der reichsten Mercatorsammlungen bekannt.

Die Städte des Ruhrgebietes machen weiter Druck
Fachgespräche über kommunales Entschuldungsprogramm vereinbart
Die Oberbürgermeister und Kämmerer von 19 Städten des Ruhrgebietes und des Bergischen Landes, die vor Weihnachten mit einer Demonstration vor dem Landtag vom Land finanzielle "Hilfe zur Selbsthilfe" gefordert hatten, lassen nicht locker.
Das Gesprächsangebot von Finanzminister Dr. Helmut Linssen aufgreifend, vereinbarten die Stadtkämmerer Uwe Bonan (Mülheim) und Dr. Johannes Slawig (Wuppertal) für ihr Aktionsbündnis jetzt konkrete Treffen mit leitenden Mitarbeitern des NRW-Finanzministers und des NRW-Innenministers.
Den Fachgesprächen folgt dann ein weiteres Treffen aller Oberbürgermeister und Kämmerer des Aktionsbündnisses "Raus aus den Schulden/Für die Würde unserer Städte" mit dem NRW-Finanzminister und dem NRW-Innenminister. Erwartet wird eine verlässliche politische Zusage des Landes über ein kommunales Entschuldungsprogramm. Darauf pochen nachdrücklich auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Kämmerer Dr. Peter Langner.

Sind „1-Euro“-Jobs sinnvoll?
Der Dokumentationsfilm „Die Maßnahme“ stellt auf feinfühlige Weise das vielschichtige Thema des Umgangs mit der Arbeitslosigkeit in Maßnahmen der Bürgerarbeit dar. Betroffene und Behörden kommen gleichermaßen zu Wort. Nach der lobenden Erwähnung bei der Duisburger Filmwoche 2009 wird der Streifen nun am kommenden Sonntag, 21. Februar, um 14.30 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte gezeigt. Im anschließenden Gespräch wird Lothar Krause, Prokurist der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung, über die Duisburger Praxis der sogenannten 1-Euro-Jobs berichten.


Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Eröffnung des RUHR.VISITORCENTER Duisburg am 19. Februar
Von der im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 in der Metropole Ruhr gemeinsam geschaffenen touristischen Infrastruktur steht das RUHR.VISITORCENTER Duisburg kurz vor der Eröffnung. Dieses bildet innerhalb eines gestuften Systems das Highlight der touristischen Informationsstruktur in Duisburg. Das gesamte System wird in seinem Umfang in ganz Europa einzigartig sein.

Irene Scharenberg liest aus ihrem Duisburg Krimi "Die Sünderinnen"
Am: Donnerstag, 11.03.2010Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung
Eintritt: 5,- € Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Kriminalhauptkommissar Pielkötter sucht einen Mörder, der seine Opfer mit einem Dolch ersticht. Kein leichter Fall, nicht nur weil der Kripo-Beamte sich einfach nicht an den Anblick von Blut gewöhnen kann, sondern auch weil ihm die Zeit im Nacken sitzt. Der Mörder scheint seine Opfer willkürlich auszuwählen. Wer weiß, ob er nicht bald wieder zuschlagen wird? Trotzdem: Nur keine voreiligen Schlüsse, ermahnt Pielkötter seinen jungen Mitarbeiter Barnowski. Akribisch ermitteln sie, finden heraus, dass die getöteten Frauen von ihren Männern getrennt lebten. Ist es Zufall, dass sie denselben Psychologen aufsuchten? Und welche Rolle spielt dieser selbst sehr labile Therapeut? Schließlich ist es doch die Intuition, die Pielkötter auf die entscheidende Spur stoßen lässt. Früh genug, um ein weiteres Blutbad zu verhindern?
Mit dem häufig bärbeißigen Pielkötter hat Irene Scharenberg einen Romanhelden geschaffen, der als Ermittler durch seine Ernsthaftigkeit überzeugt. Privat jedoch lässt er sich von den Problemen mit seinem Sohn aus der Bahn werfen. Dass er schließlich doch über seinen Schatten springen und auch bei der Lösung seines Falls seinen Gefühlen nachgeben kann, macht ihn dem Leser sehr sympathisch. Ein besonderer Reiz dieses Krimis liegt in dem unverfälschten Blick, mit dem Pielkötter, der eigentlich aus dem Münsterland stammt, den Pott und die Aufregung um die Kulturhauptstadt betrachtet – mit Distanz und Zuneigung.
Irene Scharenberg, in Dinslaken geboren, ist in Duisburg aufgewachsen und hat hier Chemie und Theologie für das Lehramt studiert. Seit 2004 sind zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften erschienen und in Wettbewerben ausgezeichnet worden. 2009 gehörte die Autorin zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Geschichten eingereicht wurden.
Irene Scharenberg ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Auch wenn sie heute am Rande des Ruhrgebiets in Moers lebt, so ist sie doch nach wie vor ihrer alten Heimat Duisburg und dem gesamten Pott sehr verbunden. „Die Sünderinnen“ ist ihr erster Kriminalroman.

Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße auch im Februar einen zweitägigen Internet-Schnupperkurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Am Dienstag, 23. Februar, und am Freitag, 26. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, führt der Kurs in den Umgang mit dem World Wide Web ein.
Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erforderlich. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro.

Armin Rohde präsentiert "Größenwahn und Lampenfieber. Die Wahrheit über Schauspieler"
Duisburg. Am: Dienstag, 09.03.2010Um: 20.15 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung,
Eintritt: € 10,-/ € 7,- (Schüler & Studenten). Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich.
Warum Schauspieler? Die Welt der Schauspieler wird von Klischees und Vorurteilen bestimmt – Armin Rohde nimmt kein Blatt vor den Mund: Warum muss man keinen Mörder treffen, um einen darzustellen? Warum kann ein Proll mit Lederjacke auch einen Schönheitschirurgen spielen? Und warum will man immer wieder an der Rampe stehen, obwohl man die Hose gestrichen voll hat? Anhand vieler Fragen, die seine Karriere begleitet haben, erzählt Armin Rohde anekdotenreich und unterhaltsam seinen Weg vom Arbeitersohn zum Filmstar – und gewährt gleichzeitig einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen des Berufs Schauspieler. Ein Leitfaden der ganz besonderen Art.
Armin Rohde, 1955 in Gladbeck geboren, ließ sich nach dem Besuch der Schauspielschule auch zum Clown ausbilden und spielte bis 1995 im Schauspielhaus Bochum. Heute gehört er zu den bedeutendsten Filmschauspielern des Landes.

Dienstag, 16. Februar 2010 - Historischer Kalender

Neudorfer Bombe (Heinzegelände) entschärft

Duisburg-Bruckhausen – Matenatunnel gesperrt
Ab sofort ist der Tunnel im Verlauf der Matenastraße für alle Verkehrsteilnehmer vollständig gesperrt. Dringende Wartungsarbeiten, welche voraussichtlich bis zum 24. Februar dauern, machen dies erforderlich. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Mehr Alkoholunfälle an den närrischen Tagen
Die Zahl der alkoholbedingten Unfälle ist in den Tagen von Weiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag höher als im Durchschnitt des Jahres. In den närrischen sechs Tagen des Jahres 2009 ereigneten sich - nach vorläufigen Zahlen - 893 solche
Unfälle, das waren im Durchschnitt 149 Unfälle täglich. An den anderen Tagen der Monate Januar bis Oktober 2009, für die bisher Zahlen vorliegen, wurden dagegen im Schnitt 119 Alkoholunfälle pro Tag gezählt.
Damit ereigneten sich in der heißen Phase der Fastnacht 25% mehr Alkoholunfälle als im Durchschnitt der anderen Tage. Die meisten Alkoholunfälle während der närrischen Tage im Jahr 2009 wurden am Fastnachtssonntag mit 218 Unfällen gezählt.

Sind "1-Euro"-Jobs sinnvoll? - Doku-Film "Die Maßnahme"
von Maik Bialk (D 2009, Farbe, 60 Min.)
In einem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt will ein Modellversuch der ansässigen Agentur für Arbeit zeigen, dass durch "Bürgerarbeit" das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit in den Griff zu kriegen ist. Jenseits der Behördenpolitik sieht die Realität anders aus - vertrackter und melancholischer. Der Film stellt auf sehr differenzierte Weise das vielschichtige Thema des Umgangs mit der Arbeitslosigkeit dar.

Mit sensiblen Fragen und genauen Beobachtungen gelingt es dem Regisseur, Betroffene und Behörden gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen. Erfolg oder Misserfolg der Maßnahme werden völlig unterschiedlich wahrgenommen. Der Zuschauer wird angeregt, über Sinn und Neubestimmung von Arbeit nachzudenken. "Die Maßnahme" .wurde bei der "duisburger filmwoche" 2009 von der Jury lobend erwähnt. Das Filmgespräch führen Lothar Krause, Prokurist der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung, Anne Gerritzen, duisburger filmwoche und Wolfgang Esch, VHS. -
Sonntag, 21. Februar 10, 14:30 Uhr, VHS (Saal), Königstraße 47

Lehrgänge zum Erwerb von Sportbootführerscheinen
Die Volkshochschule bietet ab dem 2. März wieder theoretische Ausbildungen zum Erwerb des amtlichen „Sportbootführerscheins See“ und des „Sportküstenschifferscheins (SKS)“ an. Für alle, die sich näher über diese Angebote informieren wollen, findet vorab am 23. Februar um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung im Vortragssaal der VHS am Königstraße 47 in Duisburg-Mitte statt. Hier werden Themen und Fragen erörtert wie: Überblick über die Inhalte der Kurse, wer benötigt welchen Führerschein, in welcher Reihenfolge sollten die Ausbildungen stattfinden, welche Prüfungsvoraussetzungen sind zu erfüllen sowie wie und wo erlangt man die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten.

Psychologie leicht verständlich
In einem Vortrag der Volkshochschule mit dem Titel „Psychologie leicht verständlich“ am
Dienstag, 23. Februar, um 18 Uhr auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte wird eine Diplom-Psychologin einen Überblick über die verschiedenen Felder der Psychologie geben. Grundlegende Begriffe und Vorgehensweisen der Psychologie werden erklärt sowie wichtige Konzepte und Studien präsentiert.

Stadtranderholung „Kinderalarm 2010“:
Junge engagierte Leute für Sommerferienjob gesucht
Das Jugendamt der Stadt Duisburg bietet wie in jedem Jahr in den Sommerferien ein Ferienangebot für Schulkinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren an. Der „Kinderalarm“ wird an 14 verschiedenen Standorten, verteilt über das ganze Stadtgebiet Duisburgs, durchgeführt.
Für den Zeitraum vom 9. bis 27. August (zweite Sommerferienhälfte) werden noch Betreuerinnen und Betreuer gesucht. Junge Leute über 16 Jahre können sich ab sofort beim Jugendamt für diesen Ferienjob bewerben.
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, vorausgesetzt wird aber Freude am Umgang mit Kindern, die Bereitschaft im Team zu arbeiten sowie die Teilnahme an einer Wochenendschulung und mehreren Teamtreffen, um sich die pädagogischen und weiteren erforderlichen Kenntnisse anzueignen.
Das Jugendamt zahlt für den dreiwöchigen Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von 350 Euro. Interessierte können sich beim Jugendamt der Stadt Duisburg telefonisch melden unter (0203) 283-3418 oder -2779

Eva-Maria & Wolfram Zurhorst präsentieren "Liebe dich selbst, auch wenn du deinen Job verlierst"
Am: Dienstag, 16.03.2010Um: 20.15 Uhr: Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum,
Eintritt: 10,- € / 7,- € (Schüler & Studenten). Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung im Beruf – in Zeiten grassierender Firmeninsolvenzen und drohender Massenentlassungen scheint es Luxus, darüber nachzudenken. Verbissener denn je kämpfen die Menschen heute um ihren Arbeitsplatz – mit gravierenden Folgen: „Niemand kann sich über Jahre hinweg uneingeschränkt beruflich auslaugen, ohne sich selbst und sein Beziehungsleben zu gefährden“, davon sind Eva-Maria und Wolfram Zurhorst überzeugt. In ihrem Buch „Liebe dich selbst, auch wenn du deinen Job verlierst“ plädieren sie daher für eine neue Sicht auf das Arbeitsleben.
Die beiden Beziehungs- und Karrierecoaches haben sich als Bestsellerautoren mit ihren provokanten Auffassungen über Partnerschaft und Ehe einen Namen gemacht. Das Buch von Eva-Maria Zurhorst „Liebe dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest“ rangiert seit mehr als vier Jahren ununterbrochen auf der Bestsellerliste und zählt damit in Deutschland zu einem der erfolgreichsten Sachbücher überhaupt. Doch gerade der gemeinsame Erfolg mit „Liebe dich selbst“, ihre Zusammenarbeit in der Praxis, auf Seminaren und beim zweiten Buch „Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“ haben Eva-Maria und Wolfram Zurhorst immer klarer bestätigt, dass eine lebendige, erfüllte Partnerschaft untrennbar mit dem Beruf verwoben ist.

In „Liebe dich selbst, auch wenn du deinen Job verlierst“ berichten Eva-Maria und Wolfram Zurhorst aufrichtig und persönlich berührend über die Wendepunkte in ihren eigenen Berufsbiografien. Sie wissen, was es heißt, auf dem Weg nach ganz oben von heute auf morgen die Kündigung zu erhalten. Sie haben Existenzängste und Zusammenbrüche durchlitten, mussten Statusverlust und materielle Einschnitte hin-nehmen. Doch gerade diese Krisen haben ihnen gezeigt, welche Kräfte und Talente frei werden, wenn man es wagt, sein Leben umzukrempeln, die alte Karriere hinter sich zu lassen und sich für Neues zu öffnen. In ihrem Buch geht es um weit mehr als um Jobverlust: Zurhorsts ermutigen die Menschen, trotz der Wirtschaftskrise einen beruflichen Weg einzuschlagen, der ihre Aufgaben mit ihrer Persönlichkeit und ihren Beziehungen in Einklang bringt, und sie bieten ihnen dafür viele praktische Orientierungshilfen.
Eva-Maria Zurhorst war ursprünglich Journalistin und hat u. a. in Südafrika und Ägypten gearbeitet. Später wechselte sie als Kommuni­kationsberaterin in die Wirtschaft. Heute arbeitet sie, nach einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung, mit ihrem Mann Wolfram als Beziehungs- und Karriere-Coach. Als Kolumnistin schreibt sie wöchentlich in einem Frauenmagazin.
Wolfram Zurhorst ist von Hause aus Kaufmann. Seine berufliche Karriere verbrachte er als Manager in führenden Unternehmen der Textilbranche, bis er vor einigen Jahren entschied, sich ebenfalls ganz dem Projekt „Liebe dich selbst“ zu widmen. Mittlerweile arbeitet das Paar in einer gemeinsamen Praxis und gibt regelmäßig Lese- und Diskussionsabende und Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Eva-Maria und Wolfram Zurhorst leben mit ihrer Tochter inmitten der Natur im Bergischen Land.

VHS-Seminar: „Schreiben – Texte auf den Punkt gebracht“
In die Kunst des Schreibens führt ein VHS-Workshop am Samstag und
Sonntag, 27. und 28. Februar, jeweils von 10 bis 15 Uhr, ein. Antje Felscher wird den Kursteilnehmern eine Basis für das Formulieren und Schreiben von Texten jeglicher Art vermitteln. Veranstaltungsort ist die VHS auf der Königstr. 47. Das Teilnahmeentgelt beträgt 45 Euro. Vorherige Anmeldung unter 0203 / 283-4157.

Material- und Ideenbörse zur Sprachförderung
Pädagogische Fachkräfte aus den Duisburger Grundschulen und Kindertageseinrichtungen können sich am 18. Februar 2010 auf der Material- und Ideenbörse über neueste Trends in der Sprachförderpraxis informieren.
Im Ruhrorter Domizil des Referats zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA an der Bergiusstraße werden aktuelle Projekte und in der Praxis erprobte Fördermaterialien und Medien vorgestellt. An 17 Infotischen präsentieren Sprachförderkräfte aus Kindertageseinrichtungen städtischer und freier Träger Anregungen aus den Bereichen Theater, Naturwissenschaften, Kinderliteratur und Elternbildung. Dem kollegialen Austausch wird Zeit und Raum gegeben. Zu Gast sind auch die Stadtbibliothek Duisburg sowie das Lehmbruck Museum mit Impulsen zur Sprachförderung.
Bisher haben sich 80 Pädagoginnen zur Ideenbörse angemeldet. Weitere Informationen und Anmeldungsformular unter: www.duisburg.de/raa
Veranstalter ist die Duisburger Fortbildungskooperation, getragen von Jugendamt, RAA, Institut für Aus- und Fortbildung der Stadt Duisburg sowie dem Schulamt.

Montag, 15. Februar 2010 - Historischer Kalender

Rosenmontagszug Duisburg:"Kultur in DU- wat sachse nu?"   Zugstrecke
In Duisburg fanden wieder mehrere Karnevalszüge statt, dieses Jahr unter dem Motto
"Kultur in DU- wat sachse nu?".

Was für den Sonnenanbeter der Sommer ist, ist der Rosenmontag für den Jecken: der Höhepunkt des Jahres. Mönche tummelten sich auf dem diesjährigen Rosenmontagszug genauso wie Narren, Wickinger, Piraten, Hexen, Sträflinge, MSV-Fans und weitere kostümierte und nicht kostümierte Jecken. Bei der klirrenden Kälte (incl. Schnee) bin ich mir zwar nicht sicher, ob so viele Leute gekommen sind wie im letzten Jahr. Der Wagen von Radio Duisburg eröffnete den Zug.
Karnevallsgesellschaften aus Neudorf waren mit ihren Wagen vertreten, Serm, Homberg, die Altstadt, Marxloh und andere Stadtteile kamen hinzu. Aber auch Musikkapellen, Fußtruppen und Fahnenschwenker sind unterwegs. Sie nehmen die Loveparade, den Pleitegeier-Brunnen, die Duisburger Finanzsituation und anderes auf die Schippe.
Anstelle des üblichen Zugweges über die Grabenstraße und Kammerstraße (auf der Kammerstraße finden derzeit umfangreiche Bautätigkeiten statt) wählte der Zug folgende Strecke: Memelstraße - links Bismarckstraße - rechts Oststraße - am Ludgeriplatz vorbei - Klöcknerstraße - Neudorfer Straße - ab dort alte Streckenführung.  KaMa
Zugstrecke Neumühl, Rosenmontag  

DER SERMER SÜDSTERN LEUCHTETE ZUM 62. MAL
Farbenfroh und Ideenreich war der Sermer Karnevalszug am „Tulpensonntag“ 

Kultur in DU wat streichste nu

Umzug der Tourist-Information
Am Dienstag, den 16.02.2010 endet der Betrieb der Tourist-Information am jetzigen Standort auf der Königstraße. Ab dem 19.02.2010 wird die Tourist-Information im RUHR.VISITORCENTER Duisburg im CityPalais öffnen.

Bürgersprechstunde des Bezirksbürgermeisters Mitte
Bezirksbürgermeister Hartmut Spiekermann lädt am Freitag, 26. Februar, von 10 bis 12 Uhr gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Manfred Scholz zur Bürgersprechstunde im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417, auf dem Sonnenwall 73 – 75 ein. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Mitte haben hier die Möglichkeit, dem Bezirksbürgermeister und der Polizei Fragen zu stellen, Anliegen vorzutragen und Anregungen zu geben.

Vortrag zum Thema „Hirnleistungstraining“ im Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Um „Hirnleistungstraining“ geht es im nächsten Gesundheitstreff am Mittwoch, 24. Februar, von 15 bis 17 Uhr. Veranstaltungsort ist der Seniorentreffpunkt Bissingheim, Hermann-Grothe-Str. 96, 47279 Duisburg.
Referentin Michaela Hilgers, Geschäftsführerin des Convalesco Therapiezentrums, spricht auf Einladung der Kommunalen Gesundheitskonferenz. Es werden auch Fragen beantwortet und praktische Übungen angeboten, die anschließend auch zu Hause durchgeführt werden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sonntag, 14. Februar 2010 - Historischer Kalender

Bombenfund in Neudorf – Entschärfung am Dienstag
Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des zukünftigen Berufskollegs Mitte an der Pappenstraße wurde am Samstag, 13. Februar 2010, eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich.
 Der Kampfmittelräumdienst wird am Dienstag, 16. Februar 2010, um 12 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Bis 11 Uhr muss die Evakuierungszone geräumt sein.

In der Evakuierungszone, die sich zwischen Mülheimer Straße, Graben- und Oststraße befindet, wohnen rund 1500 Menschen, in der 500-Meter-Sicherheitszone weitere 7600 in Neudorf und Duissern. 250 Meter rund um den Bombenfund befinden sich unter anderem Verwaltungsgebäude der Stadt, die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt sowie die Versuchsanstalt für Binnenschiffbau an der Memel- und Bismarckstraße, die Gesamtschule Mitte an der Pappenstraße, das Tectrum, Gebäude der Universität Duisburg-Essen, ein Kindergarten und verschiedene Betriebe und Arztpraxen. Das Hallenbad Neudorf an der Memelstraße wird am Dienstag morgen ab 9 Uhr geschlossen sein – Frühaufsteher können ab 6.30 Uhr schwimmen. Nach Beendigung der Entschärfungsarbeiten wird das Bad voraussichtlich am Nachmittag wieder geöffnet.
In der Sicherheitszone wird der Wochenmarkt auf dem Ludgeriplatz nur eingeschränkt stattfinden. Er wird spätestens um 10.30 Uhr beendet sein. Auch das Arbeits- und Sozialgericht liegt in der 500-Meter-Zone. Beeinträchtigungen wird es bei der U-Bahn-Linie 901 zwischen Duisburg und Mülheim sowie bei den Buslinien 924, 926, 933, 937 und 944 geben. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) wird aktuell über die Medien sowie im Internet unter www.dvg-duisburg.de informieren.
Das Gebiet der Evakuierungszone – bis zu einer Entfernung von 250 Metern vom Fundort der Bombe - muss am Dienstag, 16. Februar 2010, bis 11 Uhr, geräumt sein. Als Aufenthaltsraum steht für diese Zeit die Pausenhalle der Gesamtschule Mitte (Zugang Oranienstraße) zur Verfügung.
Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine Sicherheitszone (500 Meter vom Fundort der Bombe) geben, in der ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig ist. Die Menschen sind aufgefordert, sich 15 Minuten vor der geplanten Entschärfung in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen und Büros sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 11 Uhr nicht mehr gestattet. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Anwohner werden dennoch gebeten, insbesondere ältere, kranke, gehörlose, blinde, behinderte und nicht deutsch sprechende Personen zu informieren.
Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab Montag, 15. Februar 2010, von 8 bis 16 Uhr bei Call Duisburg unter der Sonderrufnummer 0203/283-2000 zu melden. Nachmeldungen sind am Dienstag, 16. Februar 2010 von 6.30 bis 10 Uhr möglich.
Beginn und Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben. Informationen über das Ende der Entschärfung gibt es am Dienstag über die Telefonnummer 0203/283-2000 bei Call Duisburg.

 

Freitag, 12. Februar 2010 - Historischer Kalender

Rats-Sondersitzung zur Loveparade am: Samstag, 20. Februar 08:00 Uhr
Nach dem Antrag der SPD-Ratsfraktion eine Sondersitzung zur Loveparade abzuhalten, beschloss der so aufgeforderte Oberbürgermeister, diese am Samstag, 20. Februar durchzuführen. Ein Schelm, wer in der "fünften Jahreszeit" dabei Böses denkt...

Top

 Antrag  

 Durchführung der Loveparade in Duisburg

 

 Beschlussvorlage  
Der Rat der Stadt begrüßt die Durchführung der Loveparade in Duisburg. Die aktuelle Haushaltslage erlaubt keine Haushaltsbeteiligung an den entstehenden Kosten, daher konkretisiert der Rat der Stadt seinen Beschluss vom 11.06.2007 um folgende Festlegungen:
1. Zur Durchführung der Loveparade dürfen keine Haushaltsmittel der Stadt eingesetzt werden.
2. Zur Durchführung der Loveparade dürfen auch keine finanziellen Mittel städtischer Gesellschaften
und städtischer Betriebe eingesetzt werden.

Bildung des Integrationsrates; hier: Bestellung der stimmberechtigten Ratsmitglieder

Kultur in DU – Wat sachse nu? - Prinzenwiegen im Forum Duisburg
Seine Tollitäten Prinz Michel I. und Kinderprinz Leon I. werden am Freitag (12.02.) ab 15:11 Uhr im Forum Duisburg mit Berlinern aufgewogen. „Etwa 3000 Stück werden da wohl zusammenkommen“, mutmaßt der Sponsor der süßen Leckereien, Bäckermeister und Inhaber von Müllers Bäckerladen, Reinhard Müller. Die einzeln verpackten Berliner werden am Rosenmontag unter das närrische Volk gebracht.
Ab 14:11 Uhr beginnt das karnevalistische Treiben mit „Reporter Heinz“ und „Mr. Richard“ am Keyboard, um 14:30 Uhr tanzt die Jugendgarde des KG Königreichs Duissern, anschließend tritt das Tanzmariechen Kathrin auf.
Das traditionelle Prinzenwiegen fand in den letzten Jahren im Hauptbahnhof statt. Wegen der aktuellen Umbauarbeiten weichen die Karnevalisten auf das Forum aus.

Donnerstag, 11. Februar 2010 - Historischer Kalender

Altweiber: Möhnen stürmen das Rathaus - Fotostrecke -

Lieferengpässe beim Salz halten an
Wegen der anhaltenden Lieferengpässe beim Tausalz kann es auch während der Karnevalstage zu eingeschränktem Winterdienst auf den Straßen kommen. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Die Autofahrer sollten sehr vorsichtig fahren und sich auf die Witterungsbedingungen einstellen. Die Straßen-Meistereien werden sich im Notfall beim Streuen auf die wichtigsten Verkehrsverbindungen beschränken.

Eröffnung des RUHR.VISITORCENTER Duisburg am 19. Februar
Von der im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 in der Metropole Ruhr gemeinsam geschaffenen touristischen Infrastruktur steht das RUHR.VISITORCENTER Duisburg kurz vor der Eröffnung. Dieses bildet innerhalb eines gestuften Systems das Highlight der touristischen Informationsstruktur in Duisburg. Das gesamte System wird in seinem Umfang in ganz Europa einzigartig sein.

Irene Scharenberg liest aus ihrem Duisburg Krimi "Die Sünderinnen"
Am: Donnerstag, 11.03.2010Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung
Eintritt: 5,- € Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
Kriminalhauptkommissar Pielkötter sucht einen Mörder, der seine Opfer mit einem Dolch ersticht. Kein leichter Fall, nicht nur weil der Kripo-Beamte sich einfach nicht an den Anblick von Blut gewöhnen kann, sondern auch weil ihm die Zeit im Nacken sitzt. Der Mörder scheint seine Opfer willkürlich auszuwählen. Wer weiß, ob er nicht bald wieder zuschlagen wird? Trotzdem: Nur keine voreiligen Schlüsse, ermahnt Pielkötter seinen jungen Mitarbeiter Barnowski. Akribisch ermitteln sie, finden heraus, dass die getöteten Frauen von ihren Männern getrennt lebten. Ist es Zufall, dass sie denselben Psychologen aufsuchten? Und welche Rolle spielt dieser selbst sehr labile Therapeut? Schließlich ist es doch die Intuition, die Pielkötter auf die entscheidende Spur stoßen lässt. Früh genug, um ein weiteres Blutbad zu verhindern?
Mit dem häufig bärbeißigen Pielkötter hat Irene Scharenberg einen Romanhelden geschaffen, der als Ermittler durch seine Ernsthaftigkeit überzeugt. Privat jedoch lässt er sich von den Problemen mit seinem Sohn aus der Bahn werfen. Dass er schließlich doch über seinen Schatten springen und auch bei der Lösung seines Falls seinen Gefühlen nachgeben kann, macht ihn dem Leser sehr sympathisch. Ein besonderer Reiz dieses Krimis liegt in dem unverfälschten Blick, mit dem Pielkötter, der eigentlich aus dem Münsterland stammt, den Pott und die Aufregung um die Kulturhauptstadt betrachtet – mit Distanz und Zuneigung.
Irene Scharenberg, in Dinslaken geboren, ist in Duisburg aufgewachsen und hat hier Chemie und Theologie für das Lehramt studiert. Seit 2004 sind zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften erschienen und in Wettbewerben ausgezeichnet worden. 2009 gehörte die Autorin zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Geschichten eingereicht wurden.
Irene Scharenberg ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Auch wenn sie heute am Rande des Ruhrgebiets in Moers lebt, so ist sie doch nach wie vor ihrer alten Heimat Duisburg und dem gesamten Pott sehr verbunden. „Die Sünderinnen“ ist ihr erster Kriminalroman.

Duisburgs OB neuer Vorsitzender der Euregio Rhein-Waal
Der Euregiorat der Euregio Rhein-Waal hat auf seiner am 10. Februar 2010 in der Begegnungsstätte der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh abgehaltenen außerordentlichen Sitzung einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Sein Stellvertreter ist der bisherige Vorsitzende, Nijmegens Bürgermeister Thom de Graaf.
Turnusgemäß wählt der Euregiorat alle vier Jahre einen Vorsitzenden und den Vorstand. Weil im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen waren, wurde die Wahl des neuen Vorstands von 2009 auf das Jahr 2010 verschoben. Die Euregio Rhein-Waal ist ein grenzüberschreitender deutsch-niederländischer Zweckverband. Im gehören mehr als 50 Gebietskörperschaften und anderen Organisationen aus beiden Ländern an. Sie verfolgen das Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.

Der Euregiorat bei seiner Sitzung in der Begegnungsstätte der Merkez-Moschee

Mittwoch, 10. Februar 2010 - Historischer Kalender

A3: Nadelöhr im Kreuz Kaiserberg
Heute (10.2.) von 10 Uhr bis 14 Uhr ist die A3 im Kreuz Kaiserberg in Fahrtrichtung Oberhausen nur über einen Fahrstreifen zu passieren.
Dringende, nicht aufschiebbare Reparaturen an einem Entwässerungsschacht in der Fahrbahn werden hier durchgeführt. Betroffen ist auch die Zufahrt von der A40 aus Richtung Venlo. Die Autobahnniederlassung Krefeld rechnet mit Verkehrsbeeinträchtigungen.
Umleitungs-Empfehlung: Aus Richtung Köln, ab dem Kreuz Ratingen-Ost,
die A44, die A57 bis zum Kreuz Kamp-Lintfort und weiter die A42 bis zum Kreuz Oberhausen-West. Von der A40, aus Richtung Venlo kommend, kann im Kreuz Moers ebenfalls über die A57 und A42 ausgewichen werden.

IHK-Konjunkturumfrage: Aufstieg aus der Talsohle
Vorsichtige Zuversicht der Wirtschaft in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve
Die Exporte ziehen wieder an. Die Investitionsneigung hat sich leicht verbessert. Die Wirtschaft ist vorsichtig optimistisch. Das berichtet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve aus ihrer repräsentativen Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn unter 300 Unternehmen (fast 60.000 Beschäftigte). IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Der Aufstieg aus der konjunkturellen Talsohle hat endlich begonnen. Aber Vorsicht: Es gibt noch unsichere Wegstrecken.“
Wie die IHK weiter berichtet, vergeben immerhin 71 % (Herbst 2009: 65 %) der Betriebe das Konjunkturprädikat „gut“ oder „befriedigend“. Damit ist der IHK-Konjunkturklimaindex zum dritten Mal in Folge angestiegen – auf jetzt 94 Punkte. Vor einem Jahr war der Tiefpunkt (77 Punkte) erreicht. Die konjunkturelle Verbesserung auf allerdings noch niedrigem Niveau betrifft vorwiegend Industrie und Großhandel. Das Dienstleistungsgewerbe tritt auf der Stelle. Die Lage im Einzelhandel hat sich hingegen etwas abgekühlt.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung gehen die Unternehmen von einer Stabilisierung aus. Die Belebung der Auslandsnachfrage, wieder steigende Auftragseingänge, die verbesserte Kapazitätsauslastung und das stabile Preisniveau stützen die Erwartungen. Hinzu kommen erhoffte Wirkungen der öffentlichen Konjunkturpakete. Bei ihren Einschätzungen halten sich Optimisten und Pessimisten in etwa die Waage (23 : 22 %). Mehr als jeder zweite Betrieb rechnet mit einem gleichbleibenden Verlauf.

Binnennachfrage: Licht und Schatten
Während sich das Konsumklima leicht abgekühlt hat, kommen die Auftragseingänge in der Industrie aus ihrem Tief heraus, allerdings im Schneckentempo. 22 % der Unternehmen berichten von steigenden Bestellungen (Herbst 2009: 20 %). Gleichzeitig hat sich der Anteil der Industriebetriebe mit rückläufigen Bestellungen von 35 % (Herbst 2009) auf jetzt 32 % verringert. Im Handel sieht es eher schleppend aus: Auf jeden Betrieb mit steigenden Einnahmen (29 %) kommen fast zwei mit rückläufigen Umsätzen (56 %). Im Dienstleistungsgewerbe stehen jedem Unternehmen mit Umsatzverbesserungen (17 %) sogar drei Betriebe (53 %) mit Einbußen gegenüber.

Export: Wende geschafft
Die wichtigste Botschaft: Beim Export ist endlich die Wende geschafft. In der Industrie am Niederrhein überwiegt erstmals seit über einem Jahr wieder der Anteil der Unternehmen, die über steigende Auslandsaufträge berichten (29 %) gegenüber den Betrieben mit Rückgängen (21 %). Auch die Aussichten werden positiv eingeschätzt. Jeder vierte Exporteur (25 %) erwartet eine weiter steigende Auslandsnachfrage, jeder fünfte (20 %) ist skeptisch.

Erträge: Erst allmählich Erholung
Eine nur allmähliche Erholung zeigt sich bei den Erträgen der befragten Unternehmen am Niederrhein. Jedes vierte (24 %; Herbst 2009: 17 %) berichtet über steigende, aber noch fast jedes zweite (45 %; Herbst 2009: 56 %) über rückläufige Erträge. Dieser Saldo hat sich damit jedoch innerhalb eines halben Jahres erkennbar verbessert. Dies zeigt auch Wirkung bei den Investitionsplanungen: Jedes fünfte Unternehmen (21 %) plant für 2010 eine Ausweitung seines Budgets. Dies ist ein Anstieg um 6 Prozentpunkte im Vergleich zum Herbst 2009. Voraussichtlich jeder vierte Betrieb (25 %) schränkt aber die Investitionsausgaben ein.

Beschäftigung: Gefahr nicht gebannt
Bei der Beschäftigung zeigt sich zwar eine positive Grundtendenz, doch steht der Arbeitsmarkt weiter unter Druck. So kommen auf ein Unternehmen mit Planungen zur Personalausweitung (12 %) zwei (23 %), die für 2010 mit kleineren Belegschaftszahlen rechnen. Vor einem halben Jahr belief sich dieses Verhältnis aber noch auf 1 zu 3. IHK-Hauptgeschäftsführer Dietzfelbinger: „Der Arbeitsmarkt am Niederrhein erweist sich trotz der Krise immer noch als relativ robust. Aber die Gefahr ist nicht gebannt. Die Unternehmen brauchen mehr Luft zum Atmen, um sich zu stärken und zunächst Arbeitsplätze zu sichern. Das muss bei anstehenden Tarifrunden seinen Niederschlag finden.“ 

Schließung des Hallenbades Wanheim 
Die SPD Fraktion wird in der BV Sitzung am 18.02.09 mit einem Antrag den Oberbürgermeister auffordern das Hallenbad Wanheim unverzüglich wieder zu öffnen.Ohne jegliche Abstimmung, Information oder Unterrichtung hat Duisburg Sport das Hallenbad Wanheim geschlossen. Am Dienstagmorgen standen zahlreiche Bürger völlig verdutzt vor verschlossenen Türen. Offensichtlich hatte die „Verwaltung“ kurzfristig mit dem Wanheimer Personal die Lücken in Walsum geschlossen. Nach den dortigen Protesten nimmt Duisburg Sport und der OB jetzt wohl lieber die Schließungen in Wanheim und Rheinhausen in Kauf als im Wahlbezirk des OB. Nach Gutsherrenart wird hier ein Problem gelöst mit der Schaffung zweier neuer Probleme. Es kann zudem nicht angehen, dass die fristlose Entlassung von Personal zu einem strukturellen Kahlschlag bei der Versorgung der Bevölkerung führt. 

Warum wird nicht planvoll mit der Personalverknappung umgegangen? Oder soll hier das Wanheimer Bad über die Hintertüre endgültig geschlossen werden? Hiermit würde der OB gegen eindeutige und rechtlich bindende Beschlüsse des Rates und der BV verstoßen. Bereits am Dienstag haben sich Besucher des Hallenbades an den Bezirksbürgermeister Dietmar Eliaß und Ratsherrn Werner von Häfen gewendet, welche gemeinsam sich am Mittwoch um 15 Uhr vor dem Hallenband an der Düsseldorfer Landstrasse mit den Besuchern des Bades treffen werden.

SPD-Fraktion in der BV Süd zur Schließung des Hallenbades Wanheim
Die SPD Fraktion wird in der BV Sitzung am 18.02.09 mit einem Antrag den Oberbürgermeister auffordern das Hallenbad Wanheim unverzüglich wieder zu öffnen.
Ohne jegliche Abstimmung, Information oder Unterrichtung hat Duisburg Sport das Hallenbad Wanheim geschlossen. Am Dienstagmorgen standen zahlreiche Bürger völlig verdutzt vor verschlossenen Türen. Offensichtlich hatte die „Verwaltung“ kurzfristig mit dem Wanheimer Personal die Lücken in Walsum geschlossen.
Nach den dortigen Protesten nimmt Duisburg Sport und der OB jetzt wohl lieber die Schließungen in Wanheim und Rheinhausen in Kauf als im Wahlbezirk des OB.
Nach Gutsherrenart wird hier ein Problem gelöst mit der Schaffung zweier neuer Probleme. Es kann zudem nicht angehen, dass die fristlose Entlassung von Personal
zu einem strukturellen Kahlschlag bei der Versorgung der Bevölkerung führt.
Warum wird nicht planvoll mit der Personalverknappung umgegangen? Oder soll hier das Wanheimer Bad über die Hintertüre endgültig geschlossenwerden? Hiermit würde der OB gegen eindeutige und rechtlich bindende Beschlüsse des Rates und der BV verstoßen. Bereits am Dienstag haben sich Besucher des Hallenbades an den Bezirksbürgermeister Dietmar Eliaß und Ratsherrn Werner von Häfen gewendet,
welche gemeinsam sich am Mittwoch um 15 Uhr vor dem Hallenband an der Düsseldorfer Landstrasse mit den Besuchern des Bades treffen werden.

Wiedereröffnung des Allwetterbads Walsum
Zur Entlastung der seit dem 30. Januar von der Schließung des Allwetterbads Walsum besonders betroffenen Einwohner im Duisburger Norden wird ab Dienstag, 9. Februar, das Allwetterbad Walsum wieder ganztägig zu den gewohnten Öffnungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb öffnen.
Obwohl DuisburgSport mit Hochdruck daran arbeitet, die nach wie vor angespannte Personalsituation seines Bäderbereichs in den Griff zu bekommen, müssen dafür jedoch gleichzeitig zunächst für einige Tage die Hallenbäder in Rheinhausen und Wanheim schließen. Schulen und Vereine können ihre dortigen Schwimmzeiten jedoch weiterhin wahrnehmen. DuisburgSport bittet um Verständnis und wird kurzfristig darüber informieren, sobald eine Wiedereröffnung des Badbetriebs in beiden Bädern möglich ist.

6,9% mehr Unternehmensinsolvenzen im November 2009
Im November 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes 2 539 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 6,9% mehr als im November 2008. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im November 2009 mit 8 882 Fällen um 12,4% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 13 804 Insolvenzen registriert. Das bedeutet ein Anstieg von 10,9% gegenüber November 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für November 2009 auf 3,0 Milliarden Euro gegenüber 2,2 Milliarden Euro im November des Vorjahres.  Von Januar bis November 2009 wurden 30 104 Insolvenzen von Unternehmen (+ 11,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) sowie 92 446 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 2,7%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 149 321 Insolvenzen. Das waren 4,7% mehr als in den Monaten Januar bis November 2008.

Grüngürtel Nord: Oberbürgermeister bekräftigt Hilfsangebote bei Umzügen
In einem Gespräch mit Vertretern der Marxloher Bürgerinitiative gegen den Grüngürtel Nord hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland erläutert, dass der Planungsprozess zur Umsetzung des Grüngürtels auch im sogenannten Entenkarreé im offenen Dialog mit den Bürgern fortgeführt wird.
Dabei werde im Rahmen des vom Rat der Stadt beschlossenen Sozialplans auch auf die Wünsche der betroffenen Bewohner Rücksicht genommen und auf die jeweils individuellen Bedürfnisse eingegangen. Der Oberbürgermeister reagierte enttäuscht auf den Abbruch des heutigen Gesprächs durch die Bürgerinitiative: „Ich habe im gesamten Prozess großen Wert darauf gelegt, die Planungen für den Grüngürtel im Dialog mit der Bürgerschaft voranzutreiben. Ich finde es bedauerlich, dass die Bürgerinitiative jetzt aus dem Dialog aussteigt.“

Dienstag, 9. Februar 2010 - Historischer Kalender

Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten in NRW
Die Zahl der Verkehrstoten auf nordrhein-westfälischen Straßen hat im vergangenen Jahr einen historischen Tiefstand erreicht. 621 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben und damit über 10 % (- 73) weniger als im Vorjahr. Außerdem verringerte sich die Zahl der Verletzten um 1,7 % auf 78.365 (- 1.400). Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort. "Die Straßen in Nordrhein-Westfalen sind sicherer geworden. Wir haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Denn seit 2005 arbeitet unsere Polizei an der Vorgabe, bis 2015 die Zahl der Verkehrstoten in NRW zu halbieren. Das können wir schaffen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf bei der Vorstellung der Verkehrsunfallzahlen 2009.
"Unsere Strategien gegen die Hauptursachen von tödlichen Unfällen wie überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen am Steuer sowie Nichtanschnallen wirken", betonte Wolf. Seit 2005 konnte die Zahl der Verkehrstoten um mehr als ein Viertel (- 246) und die der Verletzten um 5,5 % (- 4.560) verringert werden. Setzt man die Zahl der Verkehrstoten ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, so belegt Nordrhein-Westfalen Platz 1 mit den wenigsten Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner (35) unter den Flächenländern. "Wir haben das dichteste und am meisten befahrene, aber auch das sicherste Straßennetz in Deutschland", stellte der Minister fest.
Die Polizei registrierte insgesamt 560.243 Verkehrsunfälle - von der Parkplatzschramme bis zum Unfall mit mehreren Toten. Die Gesamtzahl der Unfälle blieb damit nahezu unverändert (+ 0,3 %). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % (- 1.241), seit 2005 sogar um 5,8 % (- 3.845). Rund 89 % (knapp 500.000) aller Unfälle hatten Blechschäden als Folge.
Weniger Verkehrstote bei Pkw-Insassen und den Motorradfahrern
In 2009 wurden 65 Pkw-Insassen (- 20,6 %) weniger getötet. Das ist mit 258 Toten der niedrigste Wert seit 1953. Einen historischen Tiefstand erreichten auch die Motorradfahrer. Im vergangenen Jahr starben 12 Biker (- 12 %) weniger als 2008. Das ist mit 90 Toten die niedrigste Zahl seit 1970.
Zwei Drittel der Krad-Unfälle ereigneten sich zwar innerorts, aber besonders gefährlich sind für Motorradfahrer die Landstraßen. Dort starb mehr als die Hälfte (58 %). Häufigste Unfallursache ist zu schnelles Fahren, gefolgt von zu geringem Abstand und gefährlichen Überholmanövern.
"Der deutliche Rückgang der Verletztenzahlen bei Pkw-Insassen ist auch ein Erfolg der Polizei. Sie hat mit ihrer Gurtkampagne im vergangenen Jahr und dem Einsatz der Schockvideos vielen Gurtverweigerern und Rasern die Folgen ihres riskanten Handelns klar gemacht", erläuterte der Innenminister. "Mit ihren technisch sehr gut ausgestatteten Videomotorrädern hat die Polizei auch die Möglichkeit, Motorradfahrer wirksam zu kontrollieren".

DerWesten.de: Neuausrichtung
DerWesten.de, das gemeinsame Web-Portal der WAZ-Titel in NRW, steht offenbar vor einer radikalen Neuausrichtung. Geplant sei die Abstufung zu einem "Unterhaltungsportal", das überwiegend "weiche Themen" bietet; harte Nachrichten und Lokalthemen sollten wieder stärker auf die Websites der einzelnen Tageszeitungen wie waz.de verlagert werden, berichten übereinstimmend Medienberater.

Forum Duisburg verschenkt Valentinsbilder
Am Samstag, den 13.02.2010 zwischen 12:00 und 17:00 Uhr können sich Verliebte im Forum Duisburg fotografieren lassen. Die Bilder werden vor Ort ausgedruckt – ein Geschenk des Forum Duisburg an seine Kunden. Die Aktion wird von dem Pianisten Pavel Sarkissian und der Sängerin Alexandra Scherrmann von der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf musikalisch begleitet.

Reibekuchentheater: So. 14.02. um 15.00 h
Kleine KinderLiederLandschaft 2010 mit Helmut Meier und "Lila Lindwurm" (Andreas Orth) KinderLiederLandschaft ist ein Musikfestival für Kinder von 4 10 Jahren, für die Freunde der Kinder, für ihre Eltern und Verwandten. Es wird seit 2007 von mehreren Schulen, Musikschulen, Jugend- und Kulturämtern, Theatern und Stadtbibliotheken am Niederrhein und in Duisburg veranstaltet. Ideengeber und Organisator ist der in Duisburg-Rheinhausen gebürtige Musiker Helmut Meier
Eintritt: Kinder: 3 Euro Erwachsene: 6 Euro," lädt das Duisburger ReibeKuchenTheater ein.

Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße auch im Februar einen zweitägigen Internet-Schnupperkurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Am Dienstag, 23. Februar, und am Freitag, 26. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, führt der Kurs in den Umgang mit dem World Wide Web ein.
Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erforderlich. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro.

Armin Rohde präsentiert "Größenwahn und Lampenfieber. Die Wahrheit über Schauspieler"
Duisburg. Am: Dienstag, 09.03.2010Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung,
Eintritt: € 10,-/ € 7,- (Schüler & Studenten). Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich.
Warum Schauspieler? Die Welt der Schauspieler wird von Klischees und Vorurteilen bestimmt – Armin Rohde nimmt kein Blatt vor den Mund: Warum muss man keinen Mörder treffen, um einen darzustellen? Warum kann ein Proll mit Lederjacke auch einen Schönheitschirurgen spielen? Und warum will man immer wieder an der Rampe stehen, obwohl man die Hose gestrichen voll hat? Anhand vieler Fragen, die seine Karriere begleitet haben, erzählt Armin Rohde anekdotenreich und unterhaltsam seinen Weg vom Arbeitersohn zum Filmstar – und gewährt gleichzeitig einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen des Berufs Schauspieler. Ein Leitfaden der ganz besonderen Art.
Armin Rohde, 1955 in Gladbeck geboren, ließ sich nach dem Besuch der Schauspielschule auch zum Clown ausbilden und spielte bis 1995 im Schauspielhaus Bochum. Heute gehört er zu den bedeutendsten Filmschauspielern des Landes.

VHS: Der Faktor Mensch in der IT-Sicherheit
Was jeder Nutzer im Internet zur eigenen Sicherheit beachten sollte, ist Gegenstand eines VHS-Vortrages am Dienstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr im Konferenzzentrum „Kleiner Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte mit dem IT- und Sicherheitsexperten Edgar Scholl.
Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, StayFriends, Xing oder myspace.com erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit weltweit über 200 Millionen Nutzern ist myspace.com Marktführer. Das Business-Netzwerk Xing verzeichnet immerhin 6 Millionen Registrierungen. Diese Kommunikations- und Austauschplattformen im Internet bieten neue Chancen der schnellen Informationen und des sozialen Kontaktes, sei es privat oder beruflich. Aber sie bergen auch Risiken und Gefahren, die schnell unangenehme und vor allem langfristige Folgen haben können; denn das Internet vergisst nichts – alles bleibt im World Wide Web gespeichert.

Montag, 8. Februar 2010 - Historischer Kalender

Möglichkeiten für eine haupt- oder nebenberufliche Erwerbsquelle
Ein Kurs der Volkshochschule informiert ab dem 18. Februar an zehn Abenden über Möglichkeiten der Existenzgründung im Immobilienfachgeschäft und/oder in der Hausverwaltung. Der Kurs richtet sich an diejenigen, die einen Einstieg in diesen Markt beabsichtigen und behandelt intensiv die Aufgabengebiete dieser Berufe, zeigt jedoch auch Chancen und Risiken auf. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In 40 Unterrichtsstunden werden außer den gesetzlichen Voraussetzungen für die Tätigkeit und Existenzgründung auch Themen wie freie Mitarbeit in einem Maklerbüro, Auftragsakquisition und Wertermittlung von Immobilien, Finanzierungsfragen und steuerliche Aspekte für Eigennutzer und Kapitalanleger oder Grundlagen der Hausverwaltung behandelt.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine 50-prozentige Förderung über den Bildungsprämiengutschein oder den Bildungsscheck möglich.

Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg weist das Ordnungsamt darauf hin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Halteverbotsbereiche ausgewiesen werden. Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Fahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die Halteverbotsbereiche ab den frühen Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt sind.
Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bitte das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den betroffenen Stadtteilen auf die Halteverbote, die mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und Ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.
Als Besonderheit ist in diesem Jahr aufgrund einer Großbaumaßnahme eine Änderung der Zugstrecke des Rosenmontagszuges erforderlich. Dieser zieht nicht – wie in den Vorjahren – von der Grabenstraße über die Kammerstraße in die Neudorfer Straße. In diesem Jahr verläuft der Zug zu Beginn von der Grabenstraße in die Memelstraße, die Bismarckstraße und Klöcknerstraße (links vorbei an der Ludgerikirche) in die Neudorfer Straße.

Neuer Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen - Wahlergebnis Umbruch für die Gemeinde
Am gestrigen Sonntag, 7. Februar 2010, fand die ordentliche Wahl eines neuen Gemeinderates der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen statt.Knapp 25 Prozent der über zweitausend Wahlberechtigten machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. 
Nach achtunddreißig Jahren im Amt als Vorstandsvorsitzender, hatte Jacques Marx auf eine erneute Kandidatur freiwillig verzichtet. Sechs der bisherigen Gemeinderäte kandidierten erneut – jedoch bis auf den bisherigen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Henry Hornstein ohne Erfolg. Von den neun Plätzen im Gemeinderat gingen acht an Kandidatinnen und Kandidaten, die sich erstmals zur Wahl stellten. Rund siebzehn Gemeindemitglieder hatten ihre Kandidatur erklärt, davon neun sogenannte Neuzuwanderer aus den ehemaligen GUS-Staaten. Mehr als fünfundneunzig Prozent der Gemeindemitglieder stammen aus diesen Staaten. 

Trotz großer Erfolge des bisherigen Gemeinderates, insbesondere der Gründung des Jüdischen Kindergartens Duisburg im vergangenen August, votierte die Gemeinde für einen Umbruch mit acht neuen Gemeinderäten. Mit der Oberhausenerin Svetlana Gurevich gewann eine Frau die meisten aller abgegebenen gültigen Stimmen, gefolgt von Patrick Marx, Sohn des bisherigen Vorstandsvorsitzenden. Es folgten Alexandra Goferman (Mülheim), Boris Beregovskiy (Mülheim), Dr. Henry Hornstein (Duisburg), Olga Olesko (Duisburg), Alexander Digilov (Duisburg), Dr. Benedict Lacner (Duisburg) sowie Dan Bondy (Duisburg). Nach einer siebentägigen Einspruchsfrist gegen das Wahlergebnis wird sich der neue Gemeinderat voraussichtlich am 21. Februar 2010 konstituieren und dabei den neuen Vorstand aus seiner Mitte wählen.

Agentur für Arbeit und ARGE Duisburg am Donnerstag geschlossen
Am Donnerstag, den 11. Februar 2010 (Altweiber), werden Hauptagentur und Geschäftsstellen von Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE Duisburg ab 13:00 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Montag, den 15. Februar 2010 (Rosenmontag), sind Arbeitsagentur und ARGE ganztägig geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit von Agentur für Arbeit (01801 555 111) und ARGE (0203 302 1910) ist aber an beiden Tagen gewährleistet.

Bezirksvertretung Mitte präsentiert Bebauungsplanentwurf „Duisburger Freiheit“
Am Donnerstag, 18. Februar, findet um 18 Uhr im Rathaus Duisburg am Burgplatz 19, Ratssitzungssaal (Raum 100), in Duisburg-Mitte ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte über den Bebauungsplan „Duisburger Freiheit“ informiert. Bestandteile der Planung sind der Bebauungsplan Nr. 1129 Dellviertel, ein Teilbereich des Bebauungsplans Nr. 1009 C Dellviertel/Duissern/Neudorf-Nord sowie Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.52 Dellviertel.
Die nicht mehr benötigten Bahnflächen südlich des Hauptbahnhofes, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, sollen städtebaulich und architektonisch hochwertig entwickelt werden. Unter der Dachmarke „Duisburger Freiheit“ soll die regionale Bedeutung Duisburgs als Wohnort und Dienstleistungsstandort nachhaltig gestärkt werden. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Die Pläne können vom 8. Februar bis zum 17. Februar im Bezirksamt Mitte, Mercedeshaus, Zimmer 417, Sonnenwall 73, (Montag bis Freitag jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Zweite öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Röttgersbach-Mattlerstraße
Gegenüber dem Revierpark Mattlerbusch soll eine Bebauung mit Wohngebäuden für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige entstehen. Darüber hinaus ist ein heilpädagogisches Zentrum mit Kommunikationszentrum und Cafe sowie ein Pflege- und Beratungsstützpunkt vorgesehen. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben ergaben sich verschiedene Änderungen, so dass der Bebauungsplan Nr. 115 Röttgersbach-Mattlerstraße überarbeitet wurde. Deshalb hat der Rat der Stadt Duisburg eine erneute öffentliche Auslegung beschlossen.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 8. Februar bis zum 8. März jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement auf dem Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, in Duisburg-Mitte. Hier sind auch in Zimmer 306 weitere Auskünfte erhältlich. Der Plan liegt weiterhin aus im Bezirksamt Hamborn in Zimmer 1 auf der Duisburger Straße 213 (hier donnerstags auch bis 18 Uhr).
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Samstag, 6. Februar 2010 - Historischer Kalender

ASV Winterlaufserie
Start zum 1. Hauptlauf der ASV Winterlaufserie vor der MSV Arena mit ca. 1.500 Teilnehmern. Auch der 2. Hauptlauf startete anschließend mit ebenfalls rund 1.500 Läuferinnen und Läufern. 

Foto Manfred Schneider

"Strange days indeed"
So heißt ein Stück, das das "junge theater basel" in Zusammenarbeit mit dem "Theaterhaus Gessnerallee Zürich" Anfang Februar 2010 bei uns in Duisburg vorstellt.
Es spielen: Sauna Gürler, Sina Keller, Elena Manuel, Nives Onori, Arzu Saglam, David Speiserstrange
strange{adj}: fremd, skurril, verquer, seltsam, unüblich, verdreht, mysteriös, unbekannt, sonderbar, ungewohnt, befremdend, fremdartig, auffallend, eigenartig, merkwürdig, sonderlich, wunderlich, befremdlich, verschroben, absonderlich, eigentümlich, nicht normal, verwunderlich, nicht geläufig, außergewöhnlich, außerordentlich, komisch [ugs.], ulkig [ugs.], verkorkst [ugs.]
Wir leben in einer Zeit der Verpflichtung zur Außergewöhnlichkeit. In der Politik ringt man ebenso um Aufmerksamkeit, wie es tagtäglich die meisten von uns auch tun. Wer nicht speziell ist, wird nicht beachtet. Auch die Nachrichten kommen immer schreiender daher. Gewollt Absurdes mischt sich mit dem alltäglichen Grauen ... und kaum jemand, kann sich dem entziehen ... weder im Großen, noch im Kleinen. Das Ringen um Aufmerksamkeit und die dabei schnell erreichten Grenzen der Gemeinsamkeit hat der belgische Choreograph Ives Thuwis mit sechs Jugendlichen untersucht und zu einem Tanztheaterabend verdichtet," berichtet das Duisburger Stadttheater. Die Aufführung findet dort im Foyer III statt.

Die Veranstaltung ist zwar nicht komplett ausverkauft, aber wenigstens gut besucht.
Was will uns der Autor damit sagen? Diese Fragen müssen Schüler oft genug im Deutschunterricht beantworten, wenn sie einen Text interpretieren sollen.
Was will uns der Choreograph mit dem Tanztheater sagen? Viele Interpretationshilfen und Interpretationsansätze bekommt der Zuschauer nicht geboten. Die "Bühne" ist spärlich gestaltet. An der Stirnseite gibt es eine hängende Metallplatte. Dahinter können sich die Tänzer umkleiden. Auf den Geländer am linken und rechten Rand der Tanzfläche hängen jede Menge bunte Kleidungsstücke. 8 Telefonhörer hängen von der Decke; die Tänzer verlesen hier skurrile, kurze Nachrichten. Sie bewegen sich zu moderner Popmusik. Wer sich im Tanz nicht auskennt, könnte dies prompt für eine Mischung aus Sport und Gehopse halten.
Ich bin nun wirklich kein ausgewiesener Fachmann für den Tanz. Aber auch ich sehe den oft vorhandenen Humor, wenn etwa ein Schneemann (eine Tänzerin ist komplett in weißen Pelz gekleidet) zu dem Lied "River deep mountain high" von Tina Turner tanzt. Auch der schwyzerdeutsche Dialekt der Damen entwickelt seinen Charme.
Das Stück ist in der Tat herrlich verrückt. Der Besucht hat sich auf jeden Fall gelohnt. KaMa

Ausstellung „Trinkhallen im Ruhrgebiet.
Anne Bude – da fühl ich mich wohl“
In einer Fotoausstellung zum Thema „Trinkhallen im Ruhrgebiet“ zeigt der Duisburger Wolfgang Schneider in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße vom 9. Februar bis zum 27. März eine kleine Auswahl seiner weit über 1500 Fotografien von Trinkhallen. Bereits seit 1992 sind Schneiders Bilder in etlichen Ausstellungen im Ruhrgebiet und am Niederrhein, aber auch international in Los Angeles, Brüssel, Kaliningrad und Tilsit zu sehen gewesen.
Trinkhallen im Ruhrgebiet – eine Begleiterscheinung im Zuge der Industrialisierung, vor allem auch in Duisburg, die heute längst zum Kulturgut des Ruhrpotts zählt. Die ersten Initiatoren waren Mineralwasserfabrikanten, die Trinkhallen vor Fabriken, in Arbeitervierteln, auf Bahnhöfen oder auf Fabrik- und Zechengeländen errichteten. Daher auch der Name Selters- oder Wasserbude. Heute existieren rund 18.000 Trinkhallen, wovon die Hochburg zwischen Duisburg, mit nahezu 900 und Essen, mit 800 Trinkhallen liegt. An der Trinkhalle im Revier gibt es so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Und in der Regel bekommt man eine Portion Menschlichkeit gratis dazu, denn zwischen Klümpchen und Bier erfährt man so manch Interessantes aus der Nachbarschaft.


„Ein Friedhof aus der Eisenzeit und mehr ...“
Archäologischer Nachmittag im Stadtmuseum
Dr. Brigitta Kunz und Dr. Gerard Jentgens von der Bodendenkmalpflege Duisburg berichten am Sonntag, 7. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum mit Bildern von der Ausgrabung über die neuesten Funde der Stadtarchäologie in Duisburg-Bergheim. Anschließend erläutert die Restauratorin des Museums, Doris Lydia Stark, ihre Arbeiten zur Sicherung der Fundobjekte in der Restaurierungswerkstatt.
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, (Nähe Rathaus, am Innenhafen), Duisburg-Mitte

Röntgenfoto einer großen Urne aus dem Gräberfeld Bergheim.

Freitag, 5. Februar 2010 - Historischer Kalender

ThyssenKrupp Bausysteme GmbH änderte Produktionsstätte
Die ThyssenKrupp Bausysteme GmbH hat mit Wirkung vom 1. Februar 2010 ihre Produktionsstätte für Isoliertüren in Pansdorf, Schleswig-Holstein, veräußert. Die Produktion umfasst neben zahlreichen Sonderanfertigungen insbesondere Dreh- und Schiebetüren für Kühl- und Gefrierräume. Erwerber ist die neu gegründete Gesellschaft ems Isoliertüren GmbH.
Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens ist Wilhelm Dück, der bislang als Werksleiter am Standort Pansdorf tätig war. Die ems Isoliertüren GmbH wird die Geschäfte mit den bisherigen Mitarbeitern fortführen. Im Rahmen der Transaktion gehen 37 Mitarbeiter auf die neue Gesellschaft über. Vertrieben wird das Produktprogramm auch in Zukunft unter der eingeführten Marke ems-isolier®. Diese Marke wird zugleich auch für entsprechende Sandwichelemente der ThyssenKrupp Bausysteme GmbH für den Kühlraumbau verwendet. Ein am Standort vorhandener Kantteilbetrieb wird nicht mit veräußert, sondern zur Produktionsstätte der ThyssenKrupp Bausysteme GmbH nach Oldenburg verlegt.
ThyssenKrupp trennt sich mit der Veräußerung von einer weiteren Randaktivität und setzt seine Portfoliobereinigung fort. Die neue Eigentümerstruktur ist optimal an die Anforderungen des stark mittelständisch geprägten Türenmarkts angepasst. ?Wir sind überzeugt, einen Eigentümer gefunden zu haben, der das Türengeschäft auch in Zukunft erfolgreich führen wird. Wir gratulieren Herrn Dück zu seinem Gang in die Selbständigkeit und wünschen ihm und seinen Mitarbeitern alles Gute., erklärt Dr. Horst Dieter Schulz, Geschäftsführer der ThyssenKrupp Bausysteme GmbH. KaMa

Neubau eines Rangierbahnhofes im Bahnhof Duisburg-Ruhrort Hafen
Die DB Netz AG modernisiert bundesweit Rangierbahnhöfe. Der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes sowie die dazugehörigen Unterlagen für den Bahnhof Duisburg-Ruhrort Hafen werden öffentlich ausgelegt. Er kann in der Zeit vom 17. Februar bis zum 2. März jeweils von 8 bis 16 Uhr an folgenden Stellen eingesehen werden: Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Zimmer 221, Duisburg-Mitte sowie im Bezirksamt Meiderich, Bürgerservicestelle, Von-der-Mark-Straße 36, Duisburg-Meiderich.
Nach vorheriger Terminabsprache kann der Beschluss vorab beim Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Essen, Hachestraße 61, 45127 Essen, Tel. (0201) 2420-116, eingesehen werden. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den Betroffenen gegenüber, an die keine persönliche Zustellung erfolgt ist, als zugestellt.
Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.eisenbahn-bundesamt.de.

VHS: Alberto Giacometti
Die Volkshochschule bietet eine Reihe von Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Alberto Giacometti“ an, die zur Zeit im Wilhelm Lehmbruck Museums gezeigt wird.
„Ich will den Kern des Lebens verstehen“ ist der Titel eines Tagesseminar und Werkstatt. Neben Kurzvorträgen, Textlektüre und Filmausschnitten wird außerdem die Möglichkeit geboten, mit einer kleinen kreativen Übung auf den Spuren Giacomettis zu wandeln (Samstag, 6. März, 11 bis 16 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47). Dazu passt ein Besuch in der exzellenten Ausstellung im Museum am Samstag, 13. März, um 11 Uhr. Anmeldung in der VHS unter Telefon 0203-283-2206).
Ganz nah kann man dem Künstler in der Konzertlesung „Höchstpersönlich: Alberto Giacometti“ kommen. Am Montag, 12. April, um 18 Uhr werden Texte des Künstlers gelesen. Dazu gibt es Bilder seiner Werke und Musik aus der Schweiz und aus Paris. Mit: Jörg Mascherrek (Sprecher) und dem Gitarrenduo Volker und Judith Niehusmann.
Und dann gibt es noch eine Studienfahrt in die Schweiz: „Giacometti, Segantini und das Engadin Festival“ vom 19. bis 27. Juli (Infos unter Telefon 0203-283-2206). Hier kann auch ein Handzettel mit ausführlichen Informationen zu allen Veranstaltungen angefordert werden.

Donnerstag, 4. Februar 2010 - Historischer Kalender

ver.di legte Duisburg lahm

Vor verschlossenen Toren standen die Duisburger am Donnerstag, wie an der Münchener Straße in Buchholz oder auch am Hauptbahnhof. Mit ihrem Warnstreik hatte die Gewerkschaft die Bürger der Stadt in „Sippenhaft“ genommen, wie es ein Fahrgast an der Verknüpfungshalle ausdrückte.

„Man hat mal wieder die Falschen bestraft!“, wurde der Unmut der zu Tausenden durch das Stadtgebiet pilgernden Menschen deutlich! Die meisten Menschen hatten sich am Mittwoch schon auf das Chaos eingestellt. Glück hatten die Rheinhausener, denn der Bus 921 der NIAG fuhr zumindest im Stundentakt! HaMo

Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft steht in Ungelsheim in den Startlöchern

Das Bauschild steht bereits und ein Informationscontainer wurde für Kaufinteressenten aufgestellt.

Noch im Februar soll mit dem Abbruch der alten Gebäude Am Grünen Hang begonnen werden teilte Rheinwohnungsbau Geschäftsführer Manfred Franck in einer Sitzung des neuen Ungelsheimer Bürgervereins mit. Das anfänglich umstrittene Projekt, wurde im Herbst 2009 von der BV SÜD auf den Weg gebracht.

Die Gesellschaft wird hier - in einem gewachsenen und grünen Wohnumfeld das Neubauvorhaben „Am Angerbach“ mit 20 Doppelhaushälften und 3 Reihenhäusern verwirklichen. Angenehm große Hausgärten in Sonnenlage und individuelle Haustypen mit warmen Putzfarbtönen und roten Dachziegeln werden dem Wohngebiet ein interessantes und lebendiges Gesamtbild verleihen.

Die durchdachte Raumaufteilung der Eigenheime, mit Wohnflächen von 134 - 141 qm zuzüglich einer vollen Unterkellerung, werden den neuen Besitzern jede Menge Platz und Raum auch für größere Familien bieten. Die Grundstücksgrößen liegen bei 283 qm. Ziel ist es, den Anforderungen im heutigen Hausbau gerecht zu werden und komfortable und solide Wohnhäuser mit attraktiver Architektur nach der neuesten Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) anzubieten. Der Kaufpreis liegt bei rund 250.000.- EURO! HaMo

Partylifter sollen Loveparade sichern
Duisburg Marketing nimmt Unterstützungsangebot der Raver auf 
Unter dem Motto „Lift Up – Werd` Partylifter für den Rave“, startet die Duisburg Marketing GmbH (DMG) einen Aufruf zur Unterstützung der diesjährigen Loveparade in Duisburg. Anlass ist die intensive öffentliche Diskussion um die kommunal entstehenden Kosten der Loveparade.  
Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG: „Duisburg will die Loveparade in Duisburg, der Veranstalter Lopavent will die Loveparade in Duisburg. Und die Szene will ebenfalls die Loveparade in Duisburg. Es gab diverse Angebote zur Unterstützung der Parade und die Bitte, ein Konto einzurichten, auf das Unterstützungszahlungen geleistet werden können. Dem kommen wir gerne nach, denn es wäre ein Unding, dass die durch den Veranstalter durchfinanzierte Parade an der Nichtgenehmigung kommunaler Kosten, die außerhalb des Veranstaltungsgeländes begründet sind, noch scheitert. 
Ebenfalls ist es aus unserer Sicht wichtig, eine seriöse Unterstützungsmöglichkeit für die Parade zu bieten, bei der sichergestellt ist, dass das Geld nicht in unseriösen Kanälen verschwindet. Dafür hat die DMG unter dem Empfänger-Namen Duisburg Marketing GmbH, Verwendungsweck „Stichwort Partylifter“ ein Sonderkonto eingerichtet. Die Kontonummer lautet: 212 999 999, BLZ 350 500 00 bei der Sparkasse Duisburg und kann ab sofort für Einzahlungen genutzt werden. Die Unterstützer können im Verwendungszweck gerne ihre E-Mail Adresse eingeben. Dadurch ist es uns möglich, die „Partylifter“ über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Vorgesehen ist ebenfalls, eine Liste der Partylifter im Zugangsbereich zur Veranstaltungsstrecke zu platzieren und begleitend zu der Aktion sind Clips zur Einspielung in Social Media Networks wie Twitter, Facebook oder Youtube in Vorbereitung.“ 
Selbstverständlich sind auch Beiträge von Unternehmen willkommen, die sich der Kulturhauptstadt und der Durchführung dieser einmaligen Großveranstaltung in Duisburg verbunden fühlen.  
Zudem sieht der DMG Geschäftsführer die lokale Diskussion viel zu stark auf den Bereich kommunal entstehender Kosten fokussiert: „Kaum betrachtet wurde der große wirtschaftliche Impuls, den die Loveparade für die Region und für Duisburg darstellen würde. Selbst bei einer sehr konservativen Betrachtungsweise werden bei Durchführung der Loveparade in Duisburg aller Voraussicht nach mindestens 500.000 € finanzielle Rückflüsse in der Stadtkasse verbleiben.
Dabei ist der medial entstehende Effekt, den die Loveparade auf die Stadt legt überhaupt noch nicht berücksichtigt. Dieser liegt nach Einschätzung des Veranstalters Lopavent, die von mir geteilt wird, bei mindestens 40 Mio. €. Jeder Euro, der durch Unterstützer jedoch aufgebracht wird, unterstützt den Willen der Verantwortlichen, die Loveparade in Duisburg zu der größten international geprägten Feier in diesem Jahr zu führen.“

Warnstreik trifft Stadtwerke Duisburg AG und Duisburger Verkehrsgesellschaft
Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder für heute zu einem Warnstreik aufgerufen. Verdi hat angekündigt, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadtwerke Duisburg AG ganztägig zu bestreiken.

Krebsberatung in Duisburg
Für eine sozialrechtliche Krebsberatung am Dienstag, 9. Februar, sind noch Termine frei. Die Diplom-Sozialarbeiterin Constanze Köpper steht im Konferenz- und Beratungszentrum, (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte von 15 bis 16.30 Uhr zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Mittwoch, 3. Februar 2010 - Historischer Kalender

Das Februar-Kinderprogramm der Stadtbibliothek liegt aus
In allen Bibliotheken liegt das Februarprogramm der Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Mit vielen Vorleseveranstaltungen, dem Bilderbuchkino und vielfältigen Kreativwerkstätten werden Kinder von drei bis acht Jahren in die Kinderabteilungen der Zentralbibliothek und der Zweigstellen eingeladen. Wer einen der begehrten Plätze bei den einzelnen Aktionen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

Kinderkino in der Zentralbibliothek
Unter dem Titel „Erlebnis Kinderkino“ startet am 17. März mit dem Film „Das Sams“ die diesjährige Kinoreihe in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße. Es folgen am 21. April „Das fliegende Klassenzimmer“ und am 19. Mai „Ferien auf Saltkrokan“. Am 16. Juni wird im Rahmen der Duisburger Umwelttage „Nomaden der Lüfte“ gezeigt.
Die Veranstaltungsreihe ist ein medienpädagogisches Angebot an Grundschulklassen im Bereich Literatur und Film und wird in Kooperation mit der filmothek der jugend nrw e.V. und der Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek angeboten. Im Anschluss an jede Filmvorführung wird die Möglichkeit der spielerischen und kreativen Auseinandersetzung mit dem Filmerlebnis gegeben. Filmeinführungen, Gespräche, Spiele, Malen, Zeichnen und andere handwerkliche Tätigkeiten ergänzen und vertiefen das Erlebte. Voranmeldungen sind unbedingt erforderlich unter Tel. 0203/ 283 6798 oder per E-Mail unter schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de.

Stadtbibliotheken bleiben Karneval geschlossen
Mit Einstieg in die heiße Phase der fünften Jahreszeit bleiben einige Bibliotheken im Duisburger Stadtgebiet geschlossen. Für die Bezirksbibliothek Walsum gilt dies am 11. Februar, Altweiber und für die Bezirksbibliothek Homberg am Nelkensamstag, 13. Februar. Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße bleibt am Rosenmontag, 15. Februar geschlossen.

Dellviertel: Kanalbauarbeiten Kölner Straße/Curtiusstraße
Der Straßenzug Kölner Straße/Curtiusstraße in Duisburg-Dellviertel wird ab Donnerstag, 4. Februar, vorübergehend zur Einbahnstraße. Dies gilt für den Bereich zwischen dem ehemaligen Sportplatz und der Pilgrimstraße. Es kann hier nur Richtung Düsseldorfer Straße gefahren werden. In Gegenrichtung wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Grund für diese Regelung ist eine Kanalbaumaßnahme der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, welche bis voraussichtlich Ende März 2010 dauert.

Rosenmontagzug Duisburg  
Zugstrecke
In Duisburg finden wieder mehrere Karnevalszüge statt, dieses Jahr unter dem Motto
"Kultur in DU- wat sachse nu?".

Anstelle des üblichen Zugweges über die Grabenstraße und Kammerstraße (auf der Kammerstraße finden derzeit umfangreiche Bautätigkeiten statt) wählt der Zug folgende Strecke: Memelstraße - links Bismarckstraße - rechts Oststraße - am Ludgeriplatz vorbei - Klöcknerstraße - Neudorfer Straße - ab dort alte Streckenführung. Durch diese Streckenänderung bedingt wird es Fahrzeugführen, die ihre Fahrzeuge auf dem Ludgeriplatz, der Heinrich-Lersch-Straße und dem an die Oststraße grenzenden Teilstück der Blumenstraße parken, nicht möglich sein, die Fahrzeuge während des Karnevalsumzuges zu bewegen.
Um ca. 16:00 Uhr wird der Duisburger Rosenmontagszug im Innenhafen enden, hier kann dann die große Feier in den zahlreichen gastronomischen Betrieben weitergehen.
Zugstrecke Neumühl, Rosenmontag  
Weitere Züge: Sonntag, 14. Februar:
Zugstrecke Kinderkarnevalszug Hamborn Zugstrecke Karnevalszug Serm startet um 14:11 Uhr

Haushaltstage: Bürgerabende zur Entwicklung der Bezirke
Bei den mittlerweile fünften stadtweiten Haushaltstagen wird es um die Finanzsituation der Stadt im Allgemeinen und die aktuellen bezirklichen Haushaltsansätze im Besonderen gehen. Wie in den Vorjahren werden die für das laufende Haushaltsjahr im Bezirk geplanten investiven Maßnahmen vorgestellt, die mit anwesenden Fachleuten aus der Verwaltung und den Gesellschaften und Betrieben diskutiert werden können.
Im zweiten Teil der Informationsveranstaltung stellen die Bürgerforen, die im Rahmen des Projektes Duisburg2027 ins Leben gerufen wurden, ihre Ideen zur zukünftigen Entwicklung ihres Bezirks und der gesamten Stadt vor. Diese Ideen sollen dann mit der Stadtspitze und interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.

Bezirk Mitte, Mittwoch, 3. Februar 2010, 18 Uhr
Pausenhalle der Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen-Straße 3, Duisburg-Mitte

Bezirk Süd, Donnerstag, 4. Februar 2010, 18 Uhr
Bezirksamt, Sittardsberger Allee 14, Duisburg-Buchholz

Bezirk Rheinhausen, Montag, 8. Februar 2010, 18 Uhr
Bezirksamt, Körnerplatz 1, Duisburg-Rheinhausen

Bezirk Meiderich/Beeck, Dienstag, 9. Februar 2010, 18 Uhr
Aula der Gesamtschule Meiderich (Zentrum Westende), Westender Straße 30, Duisburg-Meiderich

Bezirk Walsum, Mittwoch, 10. Februar 2010, 18 Uhr
Bezirksamt Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152, Duisburg-Walsum

40. Niederrheinisches Prinzentreffen
Ein Stelldichein der karnevalistischen Würdenträger aus dem In- und Ausland erwartet der Prinzenclub der Stadt Duisburg am 5. Februar 2010 im Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd, dem Steinhof Huckingen. 21 Prinzen-, Prinzenpaare und Dreigestirne, die einen Anhang von 160 Karnevalisten mitbringen, werden die Sitzungspräsidenten Peter Kirchholtes, Wilfried Schmitz, und Bürgermeister Benno Lensdorf begrüßen dürfen. Mit dabei sind Tollitäten aus Antwerpen, Beerse, Amsterdam, Blankenberge, Hameln, Karlsruhe (weiteste Anreise von 420 km), Düsseldorf, Kempen, Bochum, Bottrop, Essen, Kamp-Lintfort, Grevenbroich, Hagen, Marl, Moers, Mülheim/Ruhr, Neukirchen-Vluyn, Oberhausen, Velbert, Kamp-Lintfort und selbstverständlich unsere Tollität Prinz Michel I. und Kinderprinzenpaar Leon I. und Lisa I. Ab 19.00 Uhr stimmen die Blechharmoniker das Publikum auf die Veranstaltung ein.
Was auf dem 39. Niederrheinischen Prinzentreffen in 2009 begonnen wurde, wird getreu dem Motto: „Der Jugend eine Chance“ ab 19.30 Uhr mit den Kindertanzgarden der KG Alle Mann an Bord sowie der KG Rheinhausen fortgesetzt. Die Kinder werden ihr Können präsentieren und auch den letzten Besucher begeistern. Im Programm sind mit dabei: Blom un Blömscher, Bruce Kapusta, De Huusmeister vom Bundesdaach, Sound Fanfares der Roten Funken, Tanzmariechen Kathrin sowie die Showband all4music. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) Eintritt 22,00 € (incl. 1,00 € Zugspende).
Kartenvorverkauf: Fritz Hesselmann Tel. 0203-771257 – Internet: www.prinzenclub.de
Vorverkaufsstellen des Steinhof Huckingen.

Dienstag, 2. Februar 2010 - Historischer Kalender

Stadt hat sich von Schwimmmeistern getrennt
Die Stadt Duisburg hat sich von mehreren Beschäftigten getrennt, weil es im Rhein-Ruhr-Bad zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. Die ehemaligen Beschäftigten sind geständig und werden den Schaden von insgesamt rund 1000 Euro ersetzen. DuisburgSport hat unverzüglich Vorkehrungen getroffen, damit sich derartige Unregelmäßigkeiten nicht wiederholen können.
Aufgrund dieser Vorkommnisse und einem gleichzeitig hohen Krankenstand stehen DuisburgSport zur Zeit nicht die notwendigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Verfügung, um die Sicherheit in allen Bädern zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist das Allwetterbad in Walsum vorübergehend für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen worden.

37 % aller Einweisungen ins Krankenhaus waren im Jahr 2008 Notfälle
 Mehr als ein Drittel aller Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland wurden im Jahr 2008 als Notfall eingewiesen (6,3 Millionen). Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,4 Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,6 Millionen).
Am häufigsten wurden Notfallpatientinnen und -patienten wegen Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Hirninfarkt die häufigste Diagnose, bei den Verletzungen und Vergiftungen wurde die Schädel-/Hirnverletzung (intrakranielle Verletzung) am häufigsten diagnostiziert.

Vorübergehende Schließung des Allwetterbads Walsum
Das Allwetterbad Walsum muss aus betrieblichen Gründen leider bis auf Weiteres für den öffentlichen Badebetrieb schließen. Schulen und Vereine können ihre Schwimmzeiten jedoch weiterhin wahrnehmen. Über die Widereröffnung wird kurzfristig informiert.

"Arbeiten im Ausland"
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Carina Pankratow von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 8. Februar 2010 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten im Ausland". Tipps und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und zu Lebens- und Arbeitsbedingungen außerhalb Deutschlands. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Comics und Manga – nicht nur für Jugendliche
Am Donnerstag, 11. Februar, startet der neue Comics- und Mangakurs in der Volkshochschule mit Jen Satora von der Comiczeichenschule Moers. Für Anfänger wird der Einstieg durch leicht nachvollziehbare Übungen ermöglicht, während Fortgeschrittene gern auch eigene Arbeiten mitbringen und begonnene Projekte unter individueller Anleitung fortsetzen können. Der Kurs umfasst zehn Abende vom 11. Februar bis 29. April und findet jeweils von 17 bis 19.15 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 statt. Eine vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2839 ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65 Euro, Ermäßigungen möglich.

„... Haarlocken, Petschaften und Boten“
Im Rahmen der Reihe „Wechselspiele – Kultureller Austausch im Wandel der Zeit“ mit dem Thema „Brief“ widmet sich Dr. Claudia Kleinert am Mittwoch, 10. Februar, um 18 Uhr im VHS-Gebäude auf der Königstraße 47 Briefbeilagen, Briefgeheimnis und Briefbeförderung - damals und heute. Ob Haarlocke, Gedicht, Notenblatt, gepresste Pflanzen oder ein Hauch von Parfum, die Menschen haben immer ihren Briefen etwas beigelegt, die schriftliche Botschaft des Briefes durch eine weitere, indirekte untermauert. Wie man dabei sicherstellte, dass der Brief auch unbeschädigt bei der Zielperson ankam und dass keine ungebetenen Augen die Zeilen lasen, dazu zeigt der Vortrag Beispiele auf. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.

Montag, 1. Februar 2010 - Historischer Kalender

62 Millionen-Euro-Projekt: Baubeginn für letztes Teilstück der B8n zwischen "Froschenteich" und der A59 in Duisburg und Ausbau der B288
Der Startschuss für den Bau des letzten Abschnitts der Ortsumgehung Düsseldorf-Wittlaer (B8n) zwischen dem Bereich "Froschenteich" und der A59 in Duisburg und den Ausbau der B288 zur A524 ist erfolgt.
Schaufeln war angesagt für Staatsekretär Enak Ferlemann und NRW-Minister Lutz Lienenkämper (rechts)

Zum feierlichen ersten Spatenstich konnte Straßen.NRW-Geschäftsführer
Harald-Friedrich Austmeyer heute den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, und den nordrhein-westfälischen Minister für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper, begrüßen. 62 Millionen Euro wird der Bund hier in den kommenden drei Jahren investieren.


Ansprache zum Bauprojekt von NRW-Minister Lutz Lienenkämper vor geladenen Gästen

"Mit dem Anschluss der B8n an die A59 am neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd schaffen wir eine durchgehende und leistungsfähige Verbindung zwischen Duisburg und Düsseldorf", beschrieb Minister Lutz Lienenkämper den Nutzen der neuen Strecke. "In Verbindung mit dem Ausbau der B288 zur A524 wird der Verkehr gleichmäßig
und zügig fließen können."
"In den nächsten drei Jahren bauen wir 1,4 Kilometer neue Bundesstraße und eine 0,7 Kilometer lange Verlängerung der A59 und 2,7 Kilometer der B288 zur A524 um", beschrieb Geschäftsführer Harald-Friedrich Austmeyer die Maßnahme.
52 Millionen entfallen auf den Autobahn-Ausbau und zehn Millionen auf die B8n, die bereits spätestens Anfang 2011 fertig sein soll.
"Zwei Jahre später werden alle Bauarbeiten abgeschlossen sein", prognostizierte Austmeyer.
Am neuen Autobahnkreuzes Duisburg-Süd fallen dann die Ampeln zwischen der A59 und der jetzigen B288
weg, an denen es im Berufsverkehr oft Staus gab. Mit dem Ausbau wird die Nord-Süd Verbindung fit für die Zukunft gemacht.
"Für das Jahr 2020 rechnen wir auf der neuen A524 mit 41.600 Fahrzeugen täglich. Auf der B8n werden 34.400 Autos erwartet, auf dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd 48.000", so Austmeyer.
Der Ausbau der B288 zur A524 erhöht die Verkehrssicherheit, weil die Fahrtrichtungen künftig durch einen Mittelstreifen getrennt werden. Standstreifen bieten auf beiden Seiten Platz für die Arbeiten der Straßenwärter
oder Pannenfahrzeuge. Auch die Anwohner profitieren vom Ausbau: Neue Lärmschutzwände werden sie vor den Immissionen des Autoverkehrs schützen. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur legt Straßen.NRW 32 Hektar so genannter Ausgleichsflächen an.

Minister baggert für Duisburg - Fotos Manfred Schneider

UDE: Junge Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften
Jetzt für die Sommeruni anmelden
Keine Sommerferien ohne S.U.N.I.: Bereits zum 15. Mal findet die Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.) für Schülerinnen ab 16 Jahren statt. Vom 9. bis 13. August können rund 150 Teilnehmerinnen in die naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereiche der Universität Duisburg-Essen (UDE) hinein schnuppern.
Der Stundenplan bietet viel Zeit und Raum, um ausgiebig zu forschen und zu experimentieren. Angeboten wird eine große Auswahl an Einführungsvorträgen, Vorlesungen, Praktika, Übungen oder Laborbesichtigungen aus den Fachgebieten Biologie und Geografie, Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, Physik, Chemie und Informatik.
Neben dem Uni-Alltag können die Schülerinnen im Rahmen eines eintägigen Kontaktikums die Arbeit von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren aus namhaften Industrie- und Wirtschaftsunternehmen kennenlernen und erste Kontakte knüpfen. Die Mitarbeiter der Firmen beantworten Fragen, führen die Teilnehmerinnen durch die Betriebe und erklären die spannenden Arbeitsfelder, die mit einem naturwissenschaftlichen oder technischen Studium ausgeübt werden können.
Für das tägliche Mittagessen in der Mensa und Transporte zwischen den Campi wird ein Beitrag von 40 € erhoben. Übernachtungsmöglichkeiten in der Jugendherberge können zusätzlich gebucht werden.

Spracherwerb ist ein Kinderspiel ?! - Meilensteine des Spracherwerbs bei ein- und zweisprachigen Kindern
In ihrem Vortrag „Sprachliche Kompetenzen der frühen Kindheit: Wie können wir sie erkennen und gezielt fördern?“ am Mittwoch, 3. Februar, von 17 bis 19.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte wendet sich Prof. Dr. Rosemarie Tracy an pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Sie beleuchtet die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Unterstützung frühkindlicher Mehrsprachigkeit. Die Wissenschaftlerin wird den aktuellen Forschungsstand zu Meilensteilen des Spracherwerbs bei ein- und mehrsprachigen Kindern vorstellen und aufzeigen, wie das Entwicklungspotenzial der frühen Kindheit genutzt werden kann, um Kinder optimal zu fördern. Veranstalter sind das Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, die Schulaufsicht sowie das Jugendamt der Stadt.
Kinder meistern die Grundstrukturen ihrer Umgebungssprache bis zum Alter von drei bis vier Jahren. Somit gehört der Spracherwerb zu den eindrucksvollsten Leistungen der frühen Kindheit. Wenn die Umgebungsbedingungen günstig sind, können Kinder auch sehr schnell eine weitere Sprache erwerben. Viele Duisburger Kinder wachsen mit mehr als einer Sprache auf und werden dabei durch die pädagogischen Fachkräfte in Duisburger Kindertageseinrichtungen und Schulen begleitet.
Prof. Dr. Rosemarie Tracy von der Universität Mannheim begleitet Förderprojekte in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Spracherwerbs und der Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen.

Vorlesewettbewerb 2009/2010:
Stadtentscheid in der Mayerschen Buchhandlung

Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Zum Stadtentscheid Duisburg treffen sich in der Mayerschen Buchhandlung die Schulsieger der 6. Klassen aus Gymnasien, Haupt-, Gesamt- und Realschulen.
Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr wieder am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. Rund 7.500 Schulen haben im vergangenen Herbst ihre besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt, die nun in regionalen Entscheiden an den Start gehen. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Finale im Juni 2010. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.
Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen. Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich am Wettbewerb.
Die erfolgreiche Leseförderung will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren. Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen.
Am Sonntag,  21. Februar ab 14.00 Uhr Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg

VHS: Betriebswirtschaftslehre in der beruflichen Praxis – nicht nur für Kaufleute
Betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden heute in vielen Unternehmensbereichen vorausgesetzt. Dienstleistungs- und technische Bereiche verknüpfen sich immer mehr mit kaufmännischen Aufgabenstellungen. Daher bietet die Volkshochschule einen praxisorientierten BWL-Kurs an, der von den Grundlagen unternehmerischen Handelns über Marketing, Rechnungswesen, Controlling und Vertragsrecht bis zu Organisation und Personal reicht.
Der Kurs beginnt am 2. Februar und umfasst 40 Unterrichtsstunden, jeweils dienstags von 18.15 bis 21.30 Uhr im Kaufmännischen Berufskolleg, Am Burgplatz, in Duisburg-Mitte. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Die Kosten für ausführliche Unterrichtsmaterialien sind im Entgelt von 120 Euro enthalten.

Betreiber einer Trinkhalle am Wasserspielplatz im Sportpark gesucht
DuisburgSport sucht einen Interessenten, der als Betreiber einer Trinkhalle mit dazugehöriger Toilettenanlage Besuchern des Sportparks Duisburg, allen voran denjenigen des Wasserspielplatzes, ein warenwirtschaftliches und sanitäres Angebot vorhält.
Informationen und Ausschreibungshinweise des Interessenbekundungsverfahrens werden im Amtsblatt Nr. 4 der Stadt Duisburg bekannt gemacht, das am 29. Januar erschienen ist. Es kann auch im Internet unter www.duisburg.de/amtsblatt eingesehen werden.