Duisburg aktuell   -   Archiv Februar 2008

Freitag, 29. Februar 2008 - Historischer Kalender
Unwetterwarnung für Duisburg: Emma kommt mit orkanartigen Böen
Der Deutsche Wetterdienst in Essen hat für Duisburg eine Sturmwarnung herausgegeben: In der Nacht auf Samstag, 1. März 2008 sollen orkanartige Böen aus Südwest bis West durchs Stadtgebiet fegen. Die Feuerwehr rät dringend zur Vorsicht! Alle Wochenmärkte sind für Samstag abgesagt worden.
Die amtliche Unwetterwarnung gilt zur Zeit von Freitag, 29. Februar 2008, 21 Uhr bis Samstag Vormittag, 1. März 2008. Der Sturm kann bei kräftigen Schauern sogar eine Windgschwindigkeit von 120 Kilomtern pro Stunde erreichen (Vergleich Kyrill lag bei bis zu 150 Kilometer pro Stunde). Die Feuerwehr warnt vor Bäumen, die entwurzelt werden können , und beschädigten Dächern. "Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände", so Stefan Crain, Leiter der Duisburger Feuerwehr. Rund ums Haus sollten lose Gegenstände gesichert werden, Rolladen oder Fensterläden geschlossen werden.

Feuerwachen wurden verstärkt
"Wir haben aus den Erfahrungen von Kyrill gelernt", sagt Feuerwehrdezernent Wolfgang Rabe: "Deshalb sind in der Nacht auf Samstag alle Wachen personell verstärkt worden. Die Einsatzleitstelle ist vollständig besetzt, und die Freiwillige Feuerwehr ist in Bereitschaft." Alle Hilfsorganisationen, die zum Einsatz kommen könnten, sind von Stefan Crain informiert worden, um im Notfall nachts sofort mobilisiert werden zu können.
Sollte wie beim letzten Sturm die Deutsche Bahn den Zugverkehr unterbrechen, können "gestrandete" Reisende in der Sporthalle der Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, Klöcknerstraße 48, untergebracht werden.

Wochenmärkte abgesagt

"Wir wollen keine Panik verbreiten und hoffen, dass alles glimpflich verläuft", so Dezernent Rabe, "aber es ist wichtig, dass die Bevölkerung frühzeitig informiert ist. Wir werden die Lage genau beobachten und dann weitere Entscheidungen treffen. Auch eine Wettervorhersage ist eben nur eine Vorhersage."

NRW-Teuerungsrate im Januar +2,9 Prozent, im Februar +3,0 Prozent
Nach vorläufigen Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik war der Verbraucherpreisindex in Nordrhein-Westfalen im Februar 2008 mit 105,5 Punkten (neues
Basisjahr 2005 = 100) um 3,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 0,6 Prozent höher als im Vormonat. Für Januar 2008 (Indexstand: 104,9) ermittelten die Statistiker einen Rückgang um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und einen Anstieg um 2,9 Prozent gegenüber
Januar 2007. Die Zahlen sind vorläufig, da die noch nicht ganz abgeschlossene Umstellung auf das neue Basisjahr 2005 noch zu geringfügigen Korrekturen führen kann.

Teurer als ein Jahr zuvor waren im Februar vor allem Heizöl (+34,2 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (+22,2 Prozent), Speisefette und -öle (+20,0 Prozent) sowie Kraftstoffe (+12,6 Prozent).
Mit der Umstellung auf das neue Basisjahr 2005 erfolgte eine Anpassung des Wägungsschemas an die veränderten Verbrauchsgewohnheiten der privaten Haushalte, ferner wurde erstmals eine explizite Gewichtung unterschiedlicher Geschäftstypen in die Indexberechnung aufgenommen. Die nach den bisherigen Berechnungen ermittelte Jahresdurchschnitts-Teuerung von 2,2 Prozent für 2007 wird infolge der neuen Berechnungen auf 2,3 Prozent revidiert. (LDS NRW)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auftakt für Duisburger Familienkarte:
Familienfreundliche Unternehmen und Vereine gesucht

Der demografische Wandel in Deutschland betrifft auch Duisburg. Die Menschen werden immer älter und immer weniger Familien leben in unserer Stadt. Da aber ein ausgeglichener Generationenmix wichtig für die Gesellschaft, für die Infrastruktur und die Wirtschaft ist, setzt die Stadt Duisburg mit der Familienkarte, die noch vor den Sommerferien 2008 kostenlos an alle Erziehungsberechtigten mit Kind im Haushalt ausgegeben wird, ein weiteres Zeichen für eine familienfreundliche Stadt.
Die Karte bietet den Familien Rabatte verschiedenster Art von städtischen Einrichtungen als auch von privaten Unternehmen. Die Stadt Duisburg wird mit zahlreichen Angeboten in Vorlage gehen. Vergünstigte Eintrittspreise in Museen, Bädern, dem Zoo und anderen städtischen Einrichtungen sollen helfen, das Familienbudget zu schonen und die Familien in Duisburg zu halten.
Gesucht werden jetzt familienfreundliche Unternehmen und Vereine, die mithelfen, dass die Familienkarte in Duisburg ein voller Erfolg wird. Die Beteiligung kann in Form einer Sach- oder Dienstleistung, mit einem Spezialangebot nur für Familien, mit einem Rabatt oder einer einmaligen oder wiederkehrenden Aktion erfolgen. Vereine können dazu beitragen, musikalische, sportliche oder sonstige Interessen der Kinder und Jugendliche zu wecken. Es gilt, den Kids eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten oder Hilfen bei Hausaufgaben, Bewerbungen und vieles mehr zu verschaffen.
Selbstverständlich ist die Beteiligung für alle kostenlos. Unternehmen und Vereine erhalten ein unverkennbares Signet, das sie als "familienfreundlich" auszeichnet und für Kunden und Mitglieder sichtbar sein soll. Außerdem werden alle Beteiligten in einem Angebotskatalog genannt, der vor den Sommerferien erscheinen wird, ebenso wie in der Übersicht, die im Internet veröffentlich wird.
Die Teilnahme bedeutet keinen bürokratischen Aufwand; Angebote können per Brief an das Jugendamt der Stadt Duisburg, Kuhstraße 6, 47051 Duisburg, per Fax unter (0203) 283-4120, oder per E-Mail unter familienkarte@stadt-duisburg.de abgeben werden.

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl
Angel und Cityroller suchen neuen Besitzer

Das Fundbüro des Bezirksamts Homberg, Bismarckplatz 1, lädt am Samstag, 12. April , ab 12.30 Uhr zu einer öffentlichen Versteigerung ein. Neben den „üblichen Fundstücken“, suchen etwa 63 Fahrräder, diverse Kleidungsstücke, Geldbörsen und Handys sowie ein Cityroller, ein Autoladegerät und eine Angel einen neuen Besitzer.
Meistbietend versteigert werden außerdem ein Elektrofahrrad, sechs Armbänder, zwei Ketten, drei Ringe, drei Ohrringe, drei Armbanduhren, zwei Jacken, ein Jacket, zwei Kindermützen, ein Kindercappy, ein Kinder T-Shirt, eine Kinderhose, ein Paar Kinderschuhe, zwei Schals, ein Seidenschal, eine Schneehose, fünf Rucksäcke, zwei Sporttaschen, eine Gürteltasche, eine Kamera mit Tasche, eine CD-Mappe, eine Bohrmaschine, fünf Lesebrillen, drei Sonnenbrillen, 56-teiliges Besteck mit Besteckkasten, eine Packung mit DVD-R Rohlingen, eine Hundeleine, ein Sturzhelm, drei Handtücher, diverses Kinderspielzeug sowie eine Bohrmaschine.
Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können am Versteigerungstag ab 12 Uhr besichtigt werden.
Eigentumsansprüche können bis Montag, 31. März, beim Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl im Bürgerservice unter (0203) 283-8952 oder –8954 geltend gemacht werden.

Oberbürgermeister und Landräte für eine neue Kultur der Kooperation in der Metropole Ruhr
Oberbürgermeister und Landräte der Metropole Ruhr (nicht anwesend die Städte Bottrop, Essen und der Kreis Unna) trafen sich am heutigen Donnerstag, 28. Januar, in Dortmund. Thema des Gespräches, an dem auch Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland teilgenommen hatte, war eine neue Kultur der Kooperation in der Metropole Ruhr. Der Kreis der Oberbürgermeister und Landräte verständigte sich in der Sitzung auf ein Grundsatzpapier, das dieser Pressemitteilung beigefügt ist.
Räumliche Verflechtungen, knappe Ressourcen und die Zunahme überörtlicher Handlungserfordernisse führen zu einem Miteinander, das vorhandene Potenziale nutzen, Synergien erzielen und Kosten sparen lässt.
Die Metropole Ruhr weist starke Verflechtungen untereinander und mit dem Umland auf. Ihre Siedlungsgrenzen entsprechen nicht funktionalen Gesichtspunkten, sondern sind historisch und politisch bedingt. Durch bereits vorhandene Kooperationsprojekte in der Metropole Ruhr ist ein gemeinsames Problembewusstsein und eine ausgeprägte Kooperationskultur entstanden. Basis für die weitere Arbeit ist der 2003 abgeschlossene "Stadtregionale Kontrakt". Die Städte kooperieren auf freiwilliger Basis und in verschiedenen Projekten (z.B. Masterplan Ruhr, Regionaler Flächennutzungsplan), für die wiederum jeweils eine Stadt die Federführung innehat. Die Kreise sind eingeladen beizutreten.
Diese Form der Kooperation bedeutet keinen Verzicht auf die Interessen der einzelnen Städte, sondern sie muss für jede Stadt einen Mehrwert bringen. Der Eigensinn der Städte ist kein Hindernis für interkommunale Zusammenarbeit, sondern die Voraussetzung für flexible und erfolgreiche Anstrengungen in gemeinsamen Leitprojekten.
Insbesondere in Bereichen der Planung und Wirtschaftsförderung hat die interkommunale Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten an Bedeutung gewonnen und Kontakte und Vertrauen als Grundlage der Zusammenarbeit aufgebaut.

"Alma Mahler-Werfel Die Kunst geliebt zu werden"
Der Titel verrät es: Es ist später Donnerstagnachmittag, Jour Fixe - Zeit an der Duisburger Volkshochschule und Ende Februar 2008. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal am König-Heinrich-Platz statt. Hannelore Schulte und Jörg Mascherrek heißen die Referenten. "Auch wenn ich dem Personalamt gegenüber behaupten muss, dass es harte Arbeit ist: Mir bereitet die Veranstaltung viel Vergnügen," scherzt Mascherrekt noch vor Beginn der gut besuchten Veranstaltung. Warum kommt mir der gute Mann nur wie ein eitler Gockel vor?
Beruf: Künstlerehefrau, Muse und Boheme. Wäre da nicht das bewegte Liebesleben, wäre Mahler-Würfel einer jener nichtssagenden Weibsbilder, die man schnell vergisst. Es macht aber trotzdem viel Spaß, dem Vortrag zu lauschen. Was aber eher an den Referenten liegt. Es gelingt ihnen, sehr lebendig Biographie und Charakter dieser Dame vorzustellen. Alles in allem ist es eine gelungene Vorstellung. Andreas Rüdig

VHS-Vortrag: "Jungen in der zweiten Liga?"
"Jungen in der zweiten Liga?" lautet der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47. Am Dienstag, 11. März, um 20 Uhr geht es um das Thema der Benachteiligung von Jungen in unserem Bildungssystem. Die Referentin, Maren Tiedtke, wird unter anderem der Frage nachgehen, welche Gründe es gibt, dass weniger Jungen Abitur machen als Mädchen und dass Jungen in Haupt- und Förderschulen überrepräsentiert sind. Was kann getan werden, um die Benachteilung der Jungen in unserem Bildungssystem zu beenden und was können Eltern tun, um das Lernverhalten ihres männlichen Nachwuchses gezielt zu fördern? Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 28. Februar 2008 - Historischer Kalender
Drei Stahlwerksbesichtigungen im März! TKS-Führung auch an einem Samstag
Lernen Sie die Faszination eines hochmodernen industriellen Mikrokosmos kennen, der nicht mehr viel zu tun hat mit der rauchumnebelten Bilderwelt vergangener Wirtschaftswunderjahre! Diese Zeiten sind längst vorbei: Mit vollautomatischen Fertigungsanlagen, höchstem Emissionsschutz und einer nahezu perfekten Kreislaufwirtschaft gehört die ThyssenKrupp Stahl AG zu den weltweit modernsten Industrieunternehmen. Viele ihrer Produkte sind internationale „Exportschlager“: Made in Duisburg! Die nächsten Termine:
Mittwoch, 5. März und Mittwoch, 19.März von 8.15 Uhr bis ca. 14.40 Uhr
Samstag 22. März von 8.15 Uhr bis ca. 13.40
Treffpunkt ist der Busparkplatz am Hauptbahnhof. Kosten 38 Euro.
Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahre. Da die Nachfrage recht groß ist, ist eine rechtzeitige Anmeldung bei der Tourist-Info notwendig. INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

Bei den Bürgern kommt diese "Werbeaktion mit Gebühren" nicht gut an.
"Das hat es in den früheren Jahren bei der Kupferhütte, DEMAG oder Mannesmann nie gegeben," können sich einzelne Duisburger über den Grüngürtel-Aktivisten TKS, der im weltweiten Stahlboom Milliarden verdient, gar nicht beruhigen.

Elterngeld/Elternzeit: Neue Aufgaben für das Jugendamt
Die Aufgaben Elterngeld und Elternzeit werden seit dem 1. Januar 2008 vom Jugendamt wahrgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Gebäude Ludgeristr. 12 , 47057 Duisburg auf der 1. Etage zu erreichen. Für diesen Bereich gelten ab März 2008 folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 8 bis 15 Uhr, Dienstag und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr. Weiterhin steht Call Duisburg unter der Rufnummer 94000 für allgemeine Auskünfte zur Verfügung.

Geballte Tanzpower zum Abschluss der Tanzsparten
 Geballte Tanzpower wird zum Abschluss der Spartenveranstaltungen am Wochen-ende der Duisburger Tanztage zu erleben sein. 164 Gruppen mit knapp 1900 Tänzerinnen und Tänzer werden in der Rheinhausen-Halle noch einmal tänzerisch so richtig Speed geben.
Eingeläutet wird das Wochenende am Freitag, 29.2.08, 19.00 Uhr, recht gemütlich mit 13 Gruppen aus verschiedenen Bereichen wie Tanzgeschichte, Steptanz, Klassik sowie Lyrical- und Contemporary-Dance.
Ab Samstag, 1.3., geht es dagegen gleich in der Früh um 11 Uhr turbulent los: 23 Gruppen, die nicht mehr in den verschiedenen Sparten untergebracht werden konnten, wurden hier zusammengemixt. Im 15 Uhr-Block treten die ersten 25 Streetdan-cegruppen mit 330 und der damit höchsten Anzahl der Tänzer innerhalb einer Einzelveranstaltung auf. Die 19 Uhr Veranstaltung bleibt ausschließlich den 25 Jazz-/Modern-Gruppen vorbehalten.
Am Sonntag, 2.3.08, dem letzten Spartentag in der RhH, werden sich in den drei Veranstaltungsblöcken um 11, 15 und 19 Uhr 80 Streetdance-/VideoClip-Gruppen die tänzerische Klinke in die Hand geben.
Allen Gruppen gemeinsam ist, dass sie ihr Bestes geben werden, um noch einmal zum Finaltag am 9.3.08 im Theater am Marientor eingeladen zu werden. Dazu müssen die Zuschauer, die per Stimmzettel abstimmen und eine Fachjury, die zusätzliche Bonuspunkte und Empfehlungen aussprechen kann, überzeugt werden.
(Tages-)Karten können nur noch an der Tageskasse der RhH zum Einheitspreis von 6 ? pro Veranstaltungstag erworben werden. Eine gekaufte Karte garantiert zwar den Besuch eines Programmblocke, gewährt aber bei ausverkauftem Haus nicht den Besuch aller drei Tagesveranstaltungen. Alle Informationen und Auswertungen stehen im Web unter www.duisburgertanztage.de.

Rahmenprogramm zu "Schrumpfende Städte"
Kulturhauptstadt RUHR.2010 in Duisburg: Über die Bedeutung kultureller Projekte für Stadterneuerungsprozesse

Duisburg. Die zentrale Herausforderung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist es, mit Hilfe der Kultur eine Erneuerung der Industrieregion zu bewirken. Um diese Aufgabe zu erfolgreich meistern, ist es wichtig, die poetischen Kräfte, die in den ökonomischen Prozessen verborgen liegen, zu entdecken und zu nutzen. Duisburg präsentiert sich im Jahr 2010 als "Hafen der Kulturhauptstadt". Mit diesem symbolstarken Bild wird die Stadt dazu beitragen, herrschende Vorstellungen vom Ruhrgebiet zu erneuern, zu erweitern und kulturell zu fundieren. Welche Projekte im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in Duisburg geplant sind, wird am Dienstag, 4. März 2008, im Rahmen einer Diskussion in der Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, vorgestellt. Ab 19 Uhr sprechen die Teilnehmer über die Möglichkeiten der Kultur, Stadterneuerungsprozesse zu begleiten und zu befördern.
Die Projekte zur Kulturhauptstadt in Duisburg werden von Kulturdezernent Karl Janssen (Konzept und Idee "Duisburg - Hafen der Kulturhauptstadt"), Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer Innenstadt Entwicklungsgesellschaft ("Die Entwicklung der Duisburger Innenstadt und die Bewegung ans Wasser"), Dr. Walter Smerling, Direktor Museum Küppersmühle für Moderne Kunst ("Das Museum MKM und seine Bedeutung für den Innenhafen"), Dr. Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg RUHR.2010 ("Kooperationsprojekte im Kulturhauptstadtjahr 2010"), Zülfiye Kaykin, Geschäftsführerin DITIB Begegnungsstätte Duisburg-Marxloh, und Gudrun Alt, Bürgerinitiative "Gülhane Elise - Rosen für Marxloh", vorgestellt. Die Diskussion wird von Jürgen Fischer, Programmkoordinator RUHR.2010, moderiert.

Änderung der Verkehrsführung auf der Königsberger Straße in Duisburg-Homberg
Die Königsberger Straße in Richtung Rheindeichstraße wird ab Freitag, 29. Februar, bis voraussichtlich 11. April zur Einbahnstraße. Die Stadtwerke Duisburg führen Arbeiten an der Wasserleitung durch. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.
Die Stadt Duisburg bittet die Autofahrer sowie die durch die Umleitung betroffenen Anlieger um Verständnis.

Lesung zum Internationalen Frauentag
Liane Dirks liest aus ihrem Roman "Falsche Himmel"

Duisburg. Der Internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für Frieden und eine menschenwürdige Gesellschaft. Die Zentralbibliothek veranstaltet dazu in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Duisburg und dem Verein für Literatur und Kunst am Freitag,
7. März, ab 20 Uhr eine Lesung mit anschließender Diskussion. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.
Der Klimawandel ist eines der großen Medienthemen. Doch was er für unser Leben und unseren Alltag konkret bedeuten wird, kann sich kaum jemand so richtig vorstellen. In ihrem neuen Roman lässt Liane Dirks ihre Erzählerin und deren 17-jährige Tochter in einer nicht näher bestimmten Zukunft die Katastrophe erleben.
Temperaturen, Ozonwerte und Zustand des Himmels werden so bestimmend, dass sie am Anfang jeder Tagebucheintragung stehen, mit denen die Erzählerin sich ihrer selbst vergewissert. Der Veränderung des Klimas folgen die Erosion der Gesellschaft und des persönlichen Lebenszusammenhangs, in denen die Auseinandersetzung mit der Hitze, mit der Knappheit an Wasser und Lebensmitteln zu den beherrschenden Problemen geworden sind.

Einführung in die Feldenkrais-Methode
Mit der Feldenkrais-Methode beschäftigt sich ein Seminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Samstag, 9. März, von 10 bis 15.15 Uhr. Die Feldenkrais-Methode zielt auf eine Verbesserung der Bewegungsqualität und des Körperbewusstseins. Die im Seminar vermittelten Bewegungsanleitungen können leicht und spielerisch ausgeführt werden. Die Teilnehmer lernen Ihre Beweglichkeit zu verbessern, größere Leichtigkeit in der Bewegungsausführung zu erreichen, Stress, Verspannungen und Schmerzen abzubauen sowie Haltung und Koordination zu verbessern. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-2616 oder -4320.

VHS-Seminar: Führen mit Stil - Grundlagen konstruktiver Führung
Um konstruktive Personalführung geht es in dem Seminar "Führen mit Stil - Grundlagen konstruktiver Führung", das die Volkshochschule am Samstag, 15. März, von 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 16. März, von 10 bis 15.30 Uhr anbietet. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27, in Duisburg-Buchholz. Im Seminar werden die Grundlagen und Techniken moderner, kooperativer Führung vermittelt. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Führungstechniken kennen und entwickeln und stärken somit das persönliche Führungsprofil. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: Patientenverfügungen erstellen
Mit dem Thema "Patientenverfügung erstellen" beschäftigt sich ein Seminar der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47, am Samstag, 15. März, von 10 bis 13.15 Uhr. Die Teilnehmer erhalten Informationen über die wichtigsten Rahmenbedingungen zur Erstellung einer Patientenverfügung. Die Wertvorstellungen, Erfahrungen, Glaubensüberzeugungen und die sich daraus ergebenden Entscheidungen der einzelnen Menschen sind sehr vielfältig. Ziel des Workshops ist es, unter Anleitung eine individuelle Patientenverfügung, die den rechtlichen Anforderungen entspricht, zu erstellen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283 2616 oder -4320.

Wandern - Gesundheitssport für alle
Eine Informationsveranstaltung zu verschiedenen Wanderungen bietet die Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 am Dienstag, 11. März, von 18 bis 19 Uhr.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Bewegung an der frischen Luft das wirksamste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. Die VHS bietet die Möglichkeit, gemeinsam und im Austausch mit Gleichgesinnten die Umgebung Duisburgs zu Fuß zu entdecken und dabei gleichzeitig gesundheitswirksam aktiv zu sein. Die durchschnittliche Wandergeschwindigkeit bei den Tagestouren liegt bei etwa 3,5 bis vier Kilometer pro Stunde. Es kommt nicht darauf an, schnell zu laufen, sondern die Natur zu genießen und an schönen Stellen eine Pause einzulegen.
Eine Wanderung über die Rheinpreussenhalde in Moers am Sonntag, 6. April, widmet sich der Bergbaugeschichte am Niederrhein. Duisburgs "grüner Westen" ist das Thema der Wanderung am Sonntag, 27. April, bei der Wanderung durch die Friemersheimer Rheinaue. "Wo das Wasser bergauf fließt", durch das Rotbachtal geht es am Sonntag, 18. Mai.
Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283 2616 oder -4320.

Mittwoch, 27. Februar 2008 - Historischer Kalender
Ausstellung schrumpfende Städte: Duisburg mit 25 % Bevölkerungsverlust
Minister Wittke:
„Projekt Liebfrauenkirche“ wird finanziell unterstützt!"
Von Hans-Willi Bütefür (Text und Fotos)
Gestern wurde in der Liebfrauenkirche die Ausstellung von Bauminister Oliver Wittke
und OB Adolf Sauerland eröffnet. Erstmals wird die Liebfrauenkirche als Ausstellungsraum genutzt. Die Ausstellung selbst ist eine kulturelle Intervention.
Unter großen Applaus wurde die Zusage von Wittke begrüßt, dass „Projekt Liebfrauenkirche“ finanziell zu unterstützen, um hier zukünftig regelmäßig Veranstaltungen wie z.B. Ausstellungen, Tanzveranstaltungen und kulturelle Veranstaltungen abhalten zu können. Hierzu sind erst entsprechende bauliche Maßnahmen erforderlich um eine derartige Nutzung zu ermöglichen.
Nicht nur das Ruhrgebiet und Duisburg sind von dem Bevölkerungsverlust betroffen.
Duisburg verlor in den Jahren von 1962-2006 knapp 25% seiner Bevölkerung.
Als Vergleich die Stadt Detroit in den USA, in den Jahren von 1950-2005 sogar 52%.
In der Ausstellung soll jedoch auch verdeutlicht werden, dass Schrumpfung nicht nur als Verlust, sondern auch als Ausgangspunkt für kulturelle Neuerung gesehen werden kann.Im Beispiel Duisburg ist hier sicherlich der „Masterplan“ von großer Bedeutung.
 Im Bild OB Sauerland, in der ersten Reihe NRW-Bauminister Oliver Wittke (re.) und neben ihm SPD-Bundestagsabgeordnete Petras Weis. 

"Schrumpfende Städte – Interventionen“
Diese Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Landesinitiative StadtBauKultur wird diese Ausstellung neben der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und der Stadt Duisburg wird auch im Museum am Ostwall in Dortmund zu sehen sein.
Seit den 90er Jahren ist mehr als ein Viertel aller Großstädte auf der Welt geschrumpft, ihre Anzahl nimmt stetig zu. Im Rahmen des Projektes Schrumpfende Städte, einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, haben seit 2002 mehr als 200 Künstler, Architekten, Wissenschaftler und lokale Initiativen Ursachen und Auswirkungen von städtischen Schrumpfungsprozessen untersucht und Vorschläge für Interventionen gemacht. Ab Februar 2008 zeigt das Projekt mit der Doppelausstellung Schrumpfende Städte – Regionen neu denken in Dortmund und Duisburg abschließend ein Resümee seiner 6-jährigen Forschungsarbeit.
Hierbei werden auch erstmals eine Reihe neu entwickelter Ausstellungsprojekte zum Ruhrgebiet präsentiert, die die Region in einen Zusammenhang mit den anderen Fallbeispielen aus Europa, USA und Asien stellen.
In der Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte, die erstmals als Ausstellungsraum genutzt wird, zeigt die Ausstellung Schrumpfende Städte – Interventionen internationale Vorschläge zum Umgang mit Stadtschrumpfungsprozessen: von künstlerischen Interventionen und Self-Empowerment-Projekten über architektonische, landschaftliche, politische und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen. Für die Arbeiten zum Ruhrgebiet liegt mit den Projekten Grüngürtel, Masterplan Innenstadt (Norman Foster) und zum Kirchenleerstand ein besonderer Schwerpunkt auf Duisburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UDE/Kinderschutzbund: Fachtagung Patenschaftsprojekte für Kinder in Deutschland  Studierende helfen Kindern
"Patenschaftsprojekte für Kinder in Deutschland" stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung an der Universität Duisburg-Essen am kommenden Freitag, 29. Februar. Veranstalter ist das Essener Schülerhilfeprojekt, das vom Kinderschutzbund in Essen in Kooperation mit der Universität
Duisburg-Essen getragen wird. Zwölf bundesweite Patenschaftsprojekte werden auf der Tagung vorgestellt.
Die gezielte Förderung von Kindern, die in der Schule unter ernsthaften Lernproblemen leiden und die schulisch zu versagen drohen, stehen im Mittelpunkt des Schülerhilfeprojekts an drei Essener Grundschulen (Tiegel-, Karl- und Kantschule). Kooperationspartner sind der Essener Kinderschutzbund und die Universität Duisburg-Essen (Prof. Gisela Steins Professorin für Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie im Fachbereich Bildungswissenschaften).
UDE-Studierende begleiten und fördern in diesem Projekt ein Jahr lang ein sozial benachteiligtes Kind mindestens zwei Stunden in der Woche.
Das Kind hat die Gewissheit, dass für einen bestimmten Zeitraum in der Woche jemand wirklich präsent ist und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Studierende und Kind überlegen gemeinsam, was in der Zeit des Zusammenseins unternommen wird: Spielen oder Lesen, Ausflüge (ins Schwimmbad oder in ein Museum) oder auch Bastelarbeiten. Auch das
gemeinsame schulische Lernen ist möglich. Auf Wunsch des Kindes können die Studierenden Hilfestellungen bei den Hausaufgaben anbieten.
Der Vorteil für Studierende ist, dass sie Einblick in andere Lebenswelten erhalten und mit Kernkonflikten ihrer späteren Berufsrolle in Berührung kommen. Für die kooperierenden Schulen ist positiv, dass mit dem Schülerhilfeprojekt besonders hilfsbedürftigen Schülern eine individuelle 1:1-Betreuung geboten wird, die die schulischen Erziehungs- und Bildungsbemühungen sinnvoll ergänzt.

VHS: "Die dritte Haut - mein Zuhause"

Ein Seminar der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 beschäftigt sich am Mittwoch, 5. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr, mit der dritten Haut, den Wänden. Nur sehr wenige Menschen können von sich behaupten, dass ihr Zuhause ihrem Ideal entspricht. Die Referentin Stefanie Seng stellt Tipps und Tricks vor, wie mit den Gestaltungsmitteln Farbe, Material, Struktur und Einrichtung von Spezialanforderungen von kleinen Räumen bis hin zu Ordnungssystemen theoretisch die Möglichkeiten zu mehr Individualität und Wohnatmosphäre geschaffen werden können. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.

VHS präsentiert wieder "Große Momente der Musikgeschichte"
Der dritte Abend der Vortragsreihe widmet sich wieder der sogenannten leichten Muse. "Die Zarzuela - Der Zauber der spanischen Operette" steht am Donnerstag, 6. März, von 20 bis 21.30 Uhr auf dem Programm der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47. Renate Bernard stellt wieder Lebensbilder und Ausschnitte aus bedeutenden Aufnahmen der Künstler vor. Den Abschluss der Reihe wird der Abend "Il Tenorissimo - zum Gedenken an Luciano Pavarotti" am 3. April bilden. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

Dia-Vortrag im Internationalen Zentrum: Albaner in Südosteuropa
Neun Jahre nach dem Krieg hat die albanische Mehrheit im Kosovo die Unabhängigkeit von Serbien erklärt. 2006 ist Albanien ein Stück näher an Europa herangerückt. Die EU hat ein Assoziierungs- und Stabilisierungsabkommen mit dem Adrialand unterzeichnet. Aber auch in Mazedonien gibt es Gebiete, in denen die Albaner die Bevölkerungsmehrheit stellen, selbst im kleinen Montenegro lebt eine albanische Minderheit.
Bodo Gudjons beleuchtet in einem Dia-Vortrag am Donnerstag, 6. März, die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage in Albanien und den benachbarten albanisch besiedelten Gebieten. Er führt auf eine Zeitreise durch die gemeinsame Geschichte, gibt einen kulturgeschichtlichen Abriss und stellt die Frage nach den Perspektiven für die weitere Entwicklung. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule am Flachsmarkt 15 in Duisburg-Mitte. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Dienstag, 26. Februar 2008 - Historischer Kalender
Auswirkungen der Gesundheitsreformen
Eine Kooperationsveranstaltung der VHS Duisburg mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg und der AOK informiert am Dienstag, 4. März, von 19 bis 21 Uhr, im Gebäude der VHS auf der Königstraße 47 über die Auswirkungen der Gesundheitsreformen.
Mit der Gesundheitsreform 2007 sollen sich die Versicherten stärker für die eigene Gesundheit engagieren und somit die Kosten senken. Die bisher nur empfohlenen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen oder die Teilnahme an qualitätsgesicherten Präventionsprogrammen sollen zur Pflicht werden. Der Referent Gregor Bornes informiert über "therapiegerechte Verhalten", Pflichtuntersuchungen und Konsequenzen bei nicht wahrgenommenen Vorsorgeuntersuchungen.

Sportdezernent Spaniel zur Bewerbung für die Ruder EM 2010:
„Duisburg ist nicht nur für Kanuten die erste Adresse!“

Duisburgs Sportdezernent Reinhold Spaniel freut sich, dass die Bewerbung für die Ruder EM 2010 der FISA (Internationaler Ruderverband) in diesen Tagen zugegangen ist. Reinhold Spaniel: „Duisburg ist nicht nur für Kanuten die erste Adresse!“.
In puncto Infrastruktur hat die Stadt Duisburg ihre „Hausaufgaben“ gemacht, um auch zukünftig Kanu- und Ruderveranstaltungen von internationaler Bedeutung ausrichten zu können. Der Bau des Parallelkanals der Regattabahn wird in Kürze abgeschlossen sein.
Reinhold Spaniel: „Wir sehen uns für die kommenden Besuche der FISA im März und April des Jahres, wenn alle Kandidatenstädte besucht werden, gewappnet. Vor dem Hintergrund, dass wir in den vergangenen Jahren etliche Großveranstaltungen auf der Regattabahn hatten, blicken wir mit einer ,gespannten Gelassenheit´ in die Zukunft.“ Der Ausrichter der Ruder EM 2010 wird am 20. September 2008 in Griechenland bekannt gegeben.

UDE: Welker-Stiftung fördert NRW School of Governance Forschen zur Metropole Ruhr
Die Duisburger Welker-Stiftung ist neuer Förderpartner der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen (UDE). In den kommenden zwei Jahren stellt die Stiftung 140.000 Euro bereit, die in die Einrichtung eines politikwissenschaftlichen Forschungsschwerpunktes zur
Metropole Ruhr und in die Doktoranden-Förderung fließen. Eine Fortsetzung der Partnerschaft über 2009 hinaus ist geplant.
Die NRW School of Governance bietet Postgraduierten schon jetzt ausgezeichnete Promotionsbedingungen. Dank der Unterstützung verschiedener Förderer stehen Stipendien, Infrastruktur und betreute Promovendenprogramme zur Verfügung. Die Mittel aus der Welker-Stiftung verstärken diese hervorragenden Bedingungen für junge Wissenschaftler weiter. So will die NRW School individuelle Promotionsvorhaben finanzieren und die Betreuung verbessern, etwa durch zusätzliches Personal im Promotionskolleg.
Die neue Förderpartnerschaft mit der Welker-Stiftung verhilft darüber hinaus dem neuen Forschungsschwerpunkt "Neue gesellschaftliche Konfliktlinien in der Metropole Ruhr" zum Start. "Der wirtschaftliche und soziale Wandel verändert die Rahmenbedingungen für erfolgreiche
Politikgestaltung im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen insgesamt", erklärt Prof. Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte, Wissenschaftlicher Leiter der NRW School of Governance. "Wir wollen Antworten finden auf die Fragen, wie die Bürger zukünftig Einfluss auf die politische Willensbildung
nehmen können, inwieweit sich politische und kulturelle Werte verändern, welche gesellschaftlichen Konflikte stärker werden und wie Politik unterschiedliche Interessen integrieren kann."
Die Welker-Stiftung wurde errichtet als testamentarisches Vermächtnis des im Jahre 1962 verstorbenen Dr. J.W. Welker, der mehr als zwei Jahrzehnte als Generaldirektor die Firma Franz Haniel & Cie, Duisburg-Ruhrort, leitete. Zunächst lagen die Stiftungsziele vorwiegend
im sozialen Bereich, insbesondere in der Fürsorge für ältere Menschen. Nach einer Satzungsänderung im Jahre 2006 wurden in Anpassung an die besondere Situation Deutschlands Stichwort "Wissensgesellschaft" die neuen Förderschwerpunkte Wissenschaft, Forschung und Bildung/Ausbildung geschaffen. "Die Welker-Stiftung sieht in der Förderung von neuen
Projekten der NRW School of Governance einen wichtigen ersten Schritt in Richtung der Wahrnehmung und Erfüllung der aktuellen Satzungsziele" so die Vorsitzende des Kuratoriums, Birgit Schlegel.

Informationsveranstaltung zur Kindertagespflege
Das städtische Familienzentrum Geeststraße in Friemersheim informiert am Donnerstag,
13. März, um 17 Uhr, zum Thema Kindertagespflege. Margret Nöchel vom Tagespflegedienst des Jugendamtes der Stadt Duisburg gibt Tipps, wie man eine Tagesmutter sucht und wie man selbst Tagesmutter werden kann. Die Veranstaltung ist kostenlos. Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt. Eine Voranmeldung im Familienzentrum ist erforderlich unter (02065) 94144.

Kanalbaumaßnahme auf der Hochfeldstraße in Duisburg-Alt-Homberg
Am Mittwoch, 27. Februar, beginnt eine Kanalbaumaßnahme auf der Hochfeldstraße im Einmündungsbereich der Lauerstraße in Duisburg-Alt-Homberg. Die Einfahrt in die Hochfeldstraße in Richtung Ruhrorter Straße ist von dort aus dann nicht mehr möglich.
Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Im Zuge dieser Maßnahme werden auf der Lauerstraße fünf Kanaldeckel ausgetauscht. Deshalb wird dort die rechte Fahrspur in Richtung Rheinbrücke gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Dienstag, 4. März.

Kanalbaumaßnahme auf Siegfriedstraße in Duisburg-Rheinhausen
Die Siegfriedstraße in Duisburg-Rheinhausen wird wegen einer Kanalbaumaßnahme ab Donnerstag, 28. Februar, im Einmündungsbereich in die Krefelder Straße komplett gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung wird vorübergehend aufgehoben, so dass die Siegfriedstraße über die Bertholdstraße bzw. Günterstraße erreicht werden kann. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag, 6. März.

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrtsgeschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 2. März, um 15 Uhr, ein. Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis).
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Nordrhein-westfälische Landesverwaltung und Kommunen gemeinsam auf der CeBIT
Mit 17 modernen E-Government-Verfahren sind Behörden und Einrichtungen des Landes und der Kommunen NRW auf der CeBIT 2008 (Hannover, 4. bis 9. März) vertreten. Nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik, das die Organisation des NRW-gemeinschaftsstandes (Halle 9, Stand E 09) übernommen hat, werden unter dem Motto
"Nordrhein-Westfalen - Gemeinsam. Digital. Innovativ." im Einzelnen folgende Projekte präsentiert:
*OSIRIS-Webkomponenten: Naturschutz im Internet und im Intranet (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) *GeoServer NRW: Zentrale GIS-Infrastruktur für die
Landesverwaltung (Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik)

*Partner für Geobasisdaten: Karten, Daten & Dienstleistungen der Landesvermessung (Bezirksregierung Köln / GEObasis.nrw)
*Informationssystem Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen (Innenministerium und Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik)
*NRW.Justiz-Online: Service im Netz (Justizministerium)
*Gemeinsames Grundbuchportal der Länder (Justizministerium)
*eVoting - mehr als die Umsetzung eines Fragebogens in eine Web-Seite (Rechenzentrum der Finanzverwaltung)
*IT-Service-Management und Business Service (Rechenzentrum der Finanzverwaltung)

*Ernährungsportal NRW (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
*BeihilfeNRW / eBeihilfe - IT-Lösung für die Bearbeitung und Erfassung der Beihilfe in NRW (Gemeinsames Gebietsrechenzentrum Köln)
*Verbraucherschutz aus dem Netz (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz)
*Gemeinsames Registerportal der Länder (Justizministerium)*Dienstleistungsportal NRW (Innenministerium)
*Behördenlotse: Konsequenter Kundenblick - Eine Verwaltung wechselt die Perspektive (Rheinisch-Bergischer-Kreis)
*Bürgerkonto (KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister / GKD - Gemeinsame kommunale Datenverarbeitung Rhein-Sieg / Oberberg)
*Innovatives SchulNetzwerk Essen (Essener Systemhaus)
*Elektronische Vergabe (ME-BIT - Eigenbetrieb für Informationstechnologie des Kreises Mettmann)

Montag, 25. Februar 2008 - Historischer Kalender
Ratsitzung heute 

Langjähriger Pächter für Restaurant Silberpalais gefunden
Hoch erfreut zeigte sich Björn Erasmus, Property Manger im Silberpalais von der BNP Paribas Real state über den zustande gekommenen Pachtvertrag mit Gastronom Antonio Link. "Nach einer Empfehlung der Stadtwerke Duisburg kam es zu sehr guten Gesprächen und einem Pachtvertrag für die nächste zehn Jahre. Dies beinhaltet das Restaurant, welches unter dem Namen Silbertafel geführt werden soll sowie die im Foyer des Silberpalais gelegene Redbox, ein bisher für die Angestellten der Unternehmen im Silberpalais als Kantine genutzte Räumlichkeit.
Antonio Link besitzt im Ruhrgebiet beste Referenzen beispielsweise mit dem edlen Overbeckhof in Bottrop sowie dem Brauhaus Mattlerhof, um nur die wichtigsten Einrichtungen zu nennen. Nach diesem guten Vertrag strebt der Property Manager des Silberpalais nach Umbau der ehemaligen großen Kantine im Gebäude eine weitere externe und interne Nutzung wie beim Vertrag mit Antonio Link an.

Ausstellung "Schrumpfende Städte - Interventionen"
Ab Februar 2008 zeigt das Projekte "Schrumpfende Städte" mit der Doppelausstellung "Schrumpfende Städte - Regionen neu denken" sowie einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm abschließend ein Resümee seiner 6jährigen Forschungsarbeit. Dabei werden erstmals eine Reihe neu entwickelter Ausstellungsobjekte zum Ruhrgebiet präsentiert, die die Region in einen Zusammenhang mit den anderen Fallbeispielen aus Europa, USA und Asien stellen.
Das Ruhrgebiet stemmt seit Jahrzehnten einen massiven Strukturwandel infolge der Deindustrialisierung. Über Jahrzehnte haben Städte wie Gelsenkirchen und Duisburg bis zu 30 Prozent Einwohner verloren. Trotz intensiver Interventionen und auch bemerkenswerter Erfolge im Strukturwandel wird sich der Schrumpfungsprozess in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Die Bevölkerung wird weniger, älter und bunter. Amtliche Stellen gehen davon aus, dass die Region bis 2050 weitere 17 % Einwohner verlieren wird. Das Ruhrgebiet wird sich in diesen Prozessen neu organisieren, restrukturieren und neu erfinden müssen.

Ausstellung 1 "Schrumpfende Städte - Internationale Untersuchung"
17. Februar bis 27. April 2008 im Museum am Ostwall, Ostwall 7, 44135 Dortmund, Öffnungszeiten 10 - 17 Uhr, Do bis 20 Uhr, Mo geschlossen Eintritt 3 ?, ermäßigt 1,50 ?, Ticket für beide Ausstellung gültig
Eine globale Analyse und internationale Fallbeispiele schrumpfender Städte werden mit künstlerischen Beiträgen sowie wissenschaftlichen Untersuchungen ausführlich vorgestellt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Stadtregionenen Detroit (USA), Manchester / Liverpool (Großbritannien), Ivanovo (Rußland), Hokadate (Japan), Halle / Leipzig und das Ruhrgebiet.

Ausstellung 2 "Schrumpfende Städte - Interventionen"
27. Februar bis 11. Mai 2008 in der Liebfrauenkirche, König - Heinrich - Platz, 47051 Duisburg - Mitte, Öffnungszeiten täglich 12 - 19 Uhr / Di bis 22 Uhr Eintritt 3 ? ermäßigt 1,50 ?, Ticket für beide Ausstellungen gültig
In fünf Kapiteln werden Handlungsmöglichkeiten für schrumpfende Städte aufgezeigt: "Ungleichheit verhandeln", "Selbst regieren", "Bilder machen", "Rückzug organisieren" und "Räume besetzen". Die Arbeiten reichen von künstlerischen Interventionen und Self-Empowerment-Projekten über architektonische, landschaftliche und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen.
Drei Viertel der Menschheit werden bis 2050 in Städten wohnen. Gleichzeitig werden die Städte über 1 Million Einwohner schrumpfen. Duisburg verlor in den vergangenen 40 Jahren ein Viertel seiner Einwohner. "Stadtluft macht frei," galt im Mittelalter. Heute besteht kein Zwang mehr, in einer Stadt zu wohnen. Was für Städte wollen wir? Was geschieht mit der freiwerdenden Fläche? "Was können wir uns noch erlauben," fragt der Duisburger Stadtplanungsdezernent Rudolf Dreßler. "Brauchen wir - beispielsweise - eine Kanalisation, die auf 600.000 Menschen ausgerichtet ist und nur noch von 400.000 Einwohnern genutzt und bezahlt wird?"
Eine allgemeingültige Antwort gibt es (noch) nicht. Es liegt jetzt an der Duisburger Stadtplanung, die lokal passende Antwort zu finden. "Eines ist jedoch sicher: Diese Kirche reißt niemand ab!" Diese verbindliche Zusage gibt Dreßler. Eine persönliche Aussage sei hier erlaubt. Die Liebfrauenkirche ist offizielle immer noch eine Kirche. So hübsch die Kirche auch von innen sein mag, eine solche Ausstellung hat sie nicht verdient. Ausstellung und Raum korrespondieren nicht miteinander; ein paar Modelle und Schautafeln reichen nicht, um Zukunftsoptionen einer Großstadt wie Duisburg vorzustellen. Ein wenig inhaltlich dichter dürfte die Ausstellung schon sein.
Andreas Rüdig

Städtepartnerschaftsvertrag: Besuch aus Honduras
Der 2. Bürgermeister von Duisburgs neuer Partnerstadt San Pedro Sula in Honduras, Dr. Eduardo Bueso, befindet sich mit einer Delegation zu einem viertägigen Besuch in Duisburg. Neben der feierlichen Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages am 25. Februar 2008 standen auch mehrere Arbeitsgespräche auf dem Programm der Gäste aus Mittelamerika. Oberbürgermeister Adolf Sauerland möchte mit den honduranischen Gästen eine Zwischenbilanz des Besuchsprogramms ziehen.

Umzug der Elternberatungsstelle im Gesundheitsamt Hamborn
Die Elternberatung (früher Mütterberatung) im Gesundheitsamt Duisburg-Hamborn in der Viktoriastraße 8 zieht um. Ab Montag, 3. März, befindet sich die Beratungsstelle im Kindergarten Kiebitzmühlenstraße 21 in Duisburg-Marxloh.
Die Beratungen finden an jedem 1. und 3. Montag im Monat zwischen 9.30 Uhr und 10.30 Uhr mit einer Ärztin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, einer Sozialmedizinischen Assistentin und ab jetzt auch mit einer Stillberaterin statt.

Zug der Erinnerung

Wenn man auf Gleis 2 am Duisburger Hauptbahnhof letzte Woche eintraf, dachte man, eine historisch Eisenbahn sei im Bahnhof eingefahren. Auf den ersten Blick dachte man, es erwartet einen eine Ausstellung der Bahn. Kinder, Jugendliche, Erwachsene stehen Schlange. Vor dem Zug Lärm, schreiende und rennende Kinder und Schüler.
Doch der Schein trügt. Wenn man genauer hin sieht und den Zug betritt, überwältigen einen eine Flut von gemischten Gefühlen. Entsetzen, Wut, Trauer, Fassungslosigkeit. Stille. Denn in diesem Zug befindet sich eine Ausstellung über deportierte Kinder und Jugendliche während der NS-Zeit.
Nur kurz mag ich hierauf eingehen, da sich ein jeder selbst diesen Zug besichtigen gehen sollte.
Lebens- und Leidensgeschichten von jüdischen Kindern und Jugendlichen. Nicht nur von Juden, sondern auch von Sinti, Roma, Behinderten und Widerständler.
Zahlreiche Schautafeln und Geschichten einzelner Schicksale verdeutlichen die unfassbaren Verbrechen, die von Menschen an Menschen begangen wurden, die nicht die Chance hatten ihre Kindheit auszuleben und es nicht wert waren, erwachsen werden zu dürfen.
Besondern getroffen hat mich die Geschichte des kleines Mädchens, das als Säugling unter einer schweren Mittelohrentzündung litt. Diese heilte nie richtig aus, was auch die Entwicklung dieses Kindes beeinträchtigte. Die Nazis sahen in ihr ein behindertes Kind, welches es nicht wert war weiter leben zu dürfen. Diese kleine Mädchen wurde zum Sterben in der Gaskammer verurteilt.
Eine Liste von 130 namentlich bekannter Kinder aus Duisburg wurde ausgehängt, die ebenfalls aus Duisburg in Vernichtungslager deportiert wurden.
Den wenigsten Duisburgern ist bekannt, das sich in Duisburg-Meiderich (Ratingsee) ein Sammellager für jüdische Häftlinge befand.
Dieser Zug bietet jedem Interessierten einen Einblick in eine dunkle Vergangenheit.
Unter www.zug-der-erinnerung.eu sind die Stationen des Zuges für alle Interessierte veröffentlicht.
Die Aussteller sind für zahlreiche Besuche und auch für Spenden dankbar, da unfassbarer Weise die Deutsche Bahn für die Nutzung der Gleise täglich (!) 2.000,00 ? verlangt. Unglaublich, aber wahr! Obwohl die Reichsbahn im hohen Maße an der Massenvernichtung beteiligt war. Manu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Die nächste Sprechstunde für Gehörlose bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg am Montag,
3. März, von 15 bis 17 Uhr im Nürnberger Haus, Schwanenstraße 5-7, Duisburg-Mitte, 3. Etage, Zimmer 310 an. Eine Gebärdendolmetscherin ist anwesend. Hilfesuchende können mit allen Problemen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, dieses kostenlose Angebot nutzen. Die Beraterinnen klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln gegebenenfalls an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Freitag, 22. Februar 2008 - Historischer Kalender

Ausstellung „Schrumpfende Städte – Interventionen“
NRW-Bauminister Oliver Wittke (Foto) eröffnet am Dienstag (26. Februar 2008) mit einem Grußwort um 19 Uhr in der Liebfrauenkirche die Ausstellung „Schrumpfende Städte – Interventionen“ eröffnen.
Diese Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Landesinitiative StadtBauKultur wird diese Ausstellung neben der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und der Stadt Duisburg wird auch im Museum am Ostwall in Dortmund zu sehen sein.
Seit den 90er Jahren ist mehr als ein Viertel aller Großstädte auf der Welt geschrumpft, ihre Anzahl nimmt stetig zu. Im Rahmen des Projektes Schrumpfende Städte, einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, haben seit 2002 mehr als 200 Künstler, Architekten, Wissenschaftler und lokale Initiativen Ursachen und Auswirkungen von städtischen Schrumpfungsprozessen untersucht und Vorschläge für Interventionen gemacht. Ab Februar 2008 zeigt das Projekt mit der Doppelausstellung Schrumpfende Städte – Regionen neu denken in Dortmund und Duisburg abschließend ein Resümee seiner 6-jährigen Forschungsarbeit.
Hierbei werden auch erstmals eine Reihe neu entwickelter Ausstellungsprojekte zum Ruhrgebiet präsentiert, die die Region in einen Zusammenhang mit den anderen Fallbeispielen aus Europa, USA und Asien stellen.
In der Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte, die erstmals als Ausstellungsraum genutzt wird, zeigt die Ausstellung Schrumpfende Städte – Interventionen internationale Vorschläge zum Umgang mit Stadtschrumpfungsprozessen: von künstlerischen Interventionen und Self-Empowerment-Projekten über architektonische, landschaftliche, politische und mediale Eingriffe bis zu neuen gesetzlichen Regelungen und utopischen Entwürfen. Für die Arbeiten zum Ruhrgebiet liegt mit den Projekten Grüngürtel, Masterplan Innenstadt (Norman Foster) und zum Kirchenleerstand ein besonderer Schwerpunkt auf Duisburg.

Vollsperrung der Bissingheimer Straße in Duisburg-Bissingheim
Die Bissingheimer Straße zwischen „Am Brunnen“ und dem Sportplatz ETuS Bissingheim wird ab Montag, 25. Februar, komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn AG errichtet dort eine Lärmschutzwand. Die Maßnahme wird in zwei Abschnitten durchgeführt. Zuerst wird der Bereich zwischen „Am Brunnen“ und „Am Südgraben“ gesperrt. Im Anschluss ist der Abschnitt zwischen „Am Südgraben“ und dem Sportplatz betroffen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 23. Mai.
Die Arbeiten werden immer montags bis donnerstags in der Zeit von 6 bis 18 Uhr durchgeführt. Die Straße wird auch nur während dieser Zeit gesperrt. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet die Verkehrsteilnehmer sowie die durch die Umleitung betroffenen Anlieger um Verständnis.

Diebstahl auf Spielplätzen in Duisburg-Meiderich
In den letzten drei Monaten ist es verstärkt zu Diebstählen auf Spielplätzen in Duisburg-Meiderich gekommen. Der oder die Täter haben sich auf Edelstahl spezialisiert und montieren diese Bauteile von den Spielgeräten ab.
Stellen die Spielplatzkontrolleure der Wirtschaftsbetriebe Mängel oder fehlende Teile an Spielgeräten fest, erfolgt entweder eine Reparatur oder es werden Ersatzteile bestellt und der Schaden wird zunächst, bis das Ersatzteil geliefert wird, provisorisch behoben. Bis jetzt werden die Schäden, die bisher entstanden sind auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Zeugen bzw. Hinweise auf die Täter können an das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 gegeben werden.

Neuer "Christoph" für die schnelle Rettung aus der Luft
Duisburg hat einen Luftrettungshubschrauber erhalten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab dem Luftrettungszentrum Duisburg am 22. Februar 2008 einen neuen orangenen Zivilschutz-Hubschrauber. Im Zuge des technischen Fortschritts löst die neue Hubschrauber-Generation vom Typ EC 135 T2i die bisher eingesetzte Maschine des Typs Bölkow BO 105-CBS 5 ab.
BBK-Präsident Christoph Unger wird zum Zeichen der Übergabe den Steuerknüppel an Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, reichen. Gunter Carloff wird ihn als Leiter der Bundespolzei-Fliegergruppe wiederum von Oberbürgermeister Adolf Sauerland entgegennehmen.
Seit 1975 ist "Christoph 9", so der Funkrufname des Zivilschutz-Hubschraubers, in Duisburg als Rettungshubschrauber stationiert. Zum Einsatz kommt der orangene Retter sowohl in Duisburg als auch in Bottrop, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Krefeld, Mönchengladbach, Mülheim, Oberhausen und in den Kreisen Wesel, Kleve, Mettmann und Neuss. Piloten der Bundespolizei, Notärzte der chirurgischen Klinik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg und Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr Duisburg bilden die Mannschaft von Christoph 9.

Durch die Technischen Neuerungen lässt sich der Zivilschutz-Hubschrauber vielfältig einsetzen. Höhere Geschwindigkeiten, geringeres Gewicht und ein Navigationssystem tragen zu einer schnelleren Luftrettung bei. Darüber hinaus sind die Maschinen mit dem Hinderniswarnsystem HELLAS ausgestattet. Dieses weltweit einzigartige System warnt vor dem Einflug in Hindernisse wie Stromleitungen und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Flugsicherheit.

Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können
Verletzte nach erster Behandlung vor Ort abtransportiert,
schnelle notärztliche Hilfe auch an unwägbares Gelände gebracht,
Schadensstellen erkundet und überwacht,
Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt,
radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen und
Spezialisten und Material herbeigeschafft werden.

Das Bundesministerium des Innern beschafft bereits seit 2007 die neueste Generation der Zivilschutz-Hubschrauber für den Bevölkerungsschutz. Diese stellt er den zwölf Luftrettungszentren in den Ländern zur Verfügung.

Duisburger Tanztage

Als ein echtes Glanzstück haben sich die seit 1988 in Duisburg statfindenden Tanztage etabliert - und das auch überregional. Sie gelten als viel beachtetes Forum für Tänzerinnen und Tänzer. Von HipHop und Breakdance über Orientalischen Tanz bis hin zu Showtanz und Modern Dance ist hier eine enorme Bandbreite von tänzerischen Ausdrucksformen zu sehen. Die Tanztage 2008 finden vom 22. Februar bis zum 2. März statt, das Finale ist am 9. März.
Altersgrenzen oder sonstige Beschränkungen gibt es bei den Tanztagen nicht. Hier machen Anfänger ihre ersten Schritte auf der Bühne, aber hier sind auch professionell anmutende Glanzleistungen zu sehen.
Mit durchschnittlich 4.000 Aktiven und rund 8.000 Besuchern haben sich die Duisburger Tanztage als größtes deutsches Amateurtanz-Festival etabliert. Sie setzen nicht auf Wettbewerb, sondern wollen vor allem die Freude an unterschiedlichen tänzerischen Ausdrucksformen wecken und den Aktiven ein optimales Podium bieten. Dadurch leisten die Tanztage zugleich einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Kanalbaustelle im Kreuzungsbereich Willy-Brandt-Ring/Egonstraße in Duisburg-Marxloh
Bedingt durch Kanalarbeiten kann ab Mittwoch, 27. Februar, vom Willy-Brandt-Ring nicht mehr links in die Egonstraße abgebogen werden. Die Regelung gilt werktags von sieben bis 15.30 Uhr. Voraussichtlich werden die Arbeiten bis Freitag, 7. März, dauern. Sie können sich jedoch witterungsbedingt verschieben.


Notwendigkeit der kommunalen Geschwindigkeitskontrollen bestätigt
Zwei Wochen nach Beginn der Geschwindigkeitsmessungen durch das Duisburger Ordnungsamt hat sich die Notwendigkeit der Kontrollen bestätigt. Nach den jetzigen Erfahrungen lässt sich feststellen, dass es im Stadtgebiet viele Straßenbereiche an Schulen und Kindergärten gibt, an denen sich die Autofahrer in vorbildlicher Weise an die geltenden Geschwindigkeitsregelungen halten. Es gibt aber auch Örtlichkeiten, da werden die Geschwindigkeitsvorgaben völlig ignoriert.
Ein erschreckendes Ergebnis ergab der Einsatz eines städtischen Messfahrzeugs in Duisburg-Rheinhausen. Dort wurde eine dreistündige Kontrolle auf der Friedrich-Ebert-Straße kurz vor der Kreuzung zur Krefelder Straße durchgeführt. In dem Bereich gilt wegen der in unmittelbarer Nähe befindlichen Schule eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Von den 1.900 Fahrzeugen, die den kontrollierten Bereich passierten, überschritten mehr als 600 die zulässige Geschwindigkeit um mehr als sechs Stundenkilometer, darunter auch viele Lkw. Ein Pkw befuhr den Bereich mit 71 km/h, also mit einer Überschreitung von ca. 40 Stundenkilometern. Der Fahrer hat mit einer Geldbuße von 100 Euro und einem Fahrverbot zu rechnen; hinzu kommt noch ein Punkt im Verkehrszentralregister. Insgesamt wurden 574 Verwarnungsgeldverfahren eingeleitet und 42 Bußgeldverfahren.

„Duisburg. Schön grün.“ geht in die zweite Runde
Im vergangenen Herbst startete die Aktion „Duisburg. Schön grün.“ mit der Umgestaltung der Kardinal-Galen-Straße und der Düsseldorfer Straße in der Innenstadt. Ziel dieser Aktion ist es, durch mehr Grün in der Stadt die Umweltqualität und somit das Stadtklima zu verbessern. Mehr Grün in unseren Straßen hilft auf ganz natürliche Art, die Luftqualität zu verbessern – ohne künstliche Filter.
Nach der Winterpause geht es nun in die zweite Runde. Gesucht werden öffentliche Flächen in der Stadt, die durch mehr Grün aufgewertet werden können. Alle Duisburgerinnen und Duisburger werden gebeten, Vorschläge einzubringen, wie Straßen und Plätze der Stadt grüner werden könnten, z.B. durch die Pflanzung zusätzlicher Straßenbäume, durch die Anlage kleiner Grünbereiche oder die Entsiegelung von Flächen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Alle Vorschläge werden gesammelt und auf ihre Realisierbarkeit überprüft. Bis zum Sommer wird entschieden, welche Maßnahmen die besten sind und umgesetzt werden können. Gepflanzt, entsiegelt oder umgestaltet wird dann ab kommenden Herbst.
Die Vorschläge können bis Feitag, 14. März, an das Amt für Umwelt und Grün gesandt werden (Kontaktformular über www.duisburgschoengruen.de oder telefonisch vormittags unter 0203/283-4652).
„Duisburg. Schön grün“ ist Teil eines Euregio-Projektes zur Reduzierung von Feinstaub durch mehr Grün in den Städten. Beteiligt daran sind die Städte Venlo, Nijmwegen, Krefeld und Duisburg. Kofinanziert wird das Projekt durch das EU-Programm INTERREG III A, der euregio rhein-maas-nord sowie die Provinzen Gelderland und Limburg, das NRW-Wirtschaftsministerium und das niederländische Ministerie voor Landbouw, Natuur en Voedselkwaliteit.

"Pensées Francaises" - Musik früher Lautenkomponisten der Renaissance
"Pensées Francaises" spielt das Gitarrenduo Niehusmann - es ist später Donnerstagnachmittag und Jour-Fixe-Zeit in der Duisburger Volkshochschule. Ort des Geschehens: Der Vortragssaal am König-Heinrich-Platz.
Das Niehusmann Gitarrenduo spielt Musik früher Lautenkomponisten der Renaissance und des Barock. Im Vordergrund stehen dabei die ursprünglichen Werke für 2 Gitarren oder Lauten. An diesem Tag spielen sie Musik von Robert de Visée (etwa 1660 - 1720), Annette Kruisbrink (*1958), Volker Niehusmann (*1963), Ida Presti (1924-1967) und Fernando Sor (1778 - 1839).
Zwei Stühle mit Ständern für die Notenblätter, ein Tischchen, ein Podest für den Bilderstrahler und große Bilder für die Rückwand - die Bühne sieht so aus, wie man es bei einem Konzert erwartet. Das Publikum ist deutlich anders als bei den sonstigen Jour-Fixes, nämlich jünger und männlicher. Für Jour-Fixe-Verhältnisse eher schwach besucht ist die Veranstaltung, was vielleicht auch daran liegt, daß es kaum Werbung für die Veranstaltung gab. Das Ehepaar Judith und Volker Niehusmann bietet ein kurzweiliges und ansprechendes Konzert, das eine angenehme Abwechslung zum sonst eher literaturorientierten Jour-Fixe-Betrieb ist. Andreas Rüdig

2000 mal „Volle Kanne – Service täglich“ - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Bereits zum 2000. Mal lief heute das ZDF-Vormittagsmagazin „Volle Kanne – Service täglich“ über den Bildschirm. Täglich, von Montag bis Freitag ab 9.05 Uhr, gibt es für die Zuschauer Rat und Tipps für alle Lebensbereiche.

Das Magazin hat mittlerweile einen Marktanteil von 12,4 Prozent, seit seiner ersten Sendung am 31.08.99 erreicht.
Die Informationen zu lebensnahen Verbraucherfragen und der unterhaltsame Service kommen bei den Zuschauern gut an.
Täglich nimmt ein prominenter Studiogast an Deutschlands wohl bekanntesten Frühstücktisch platz. Bei der heutigen Sendung war es die Schauspielerin Diana Körner.
Die Moderatoren Andrea Ballschuh (links) und Ingo Nommsen wollen den Zuschauern mit der Sendung einen fröhlichen und ungezwungenen Start in den Tag bereiten.
„Volle Kanne – Service täglich“ setzt auf Interaktion – sei es mit Experten, Redakteuren oder Promis, per Telefon, Mail, Brief oder auch Hausbesuche.
Diverse Rubriken, vom „Top Thema“ über „Einfach lecker“, „Praxis täglich“, Gartengestaltung bis hin zur Lösung von Erziehungsproblemen mit widerspenstigen Vierbeinern u.v.a.m. bietet das Magazin täglich.
Umfragen haben ergeben, dass den Zuschauern die thematische Vielfalt bei „Volle Kanne – Service täglich“ besonders zusagt und loben, dass sie die gebotenen Tipps und Ratschläge für ihre eigene Lebensrealität nutzen können. Das ZDF-Vormittagsmagazin will in diesem Sinne Kurs auf weitere gute Jahre im Dienst am Zuschauer nehmen.

Kinder erfinden fantastische Tiere & Rollende Raser bei den „Offenen Samstagen“ im Lehmbruck Museum
„Animalia fantastica“ – Fantastische Tiere entstehen am 1. März, dem nächsten „Offenen Samstag“ im Lehmbruck Museum. Georg Mallitz, studierter Geologe und erfahren im „Fossilienfälschen“ mit Kindern, leitet den Workshop für 5- bis 12-Jährige. Die Ergebnisse aus Ton und Gips dürfen natürlich zu Hause in die Vitrine gestellt werden. Anmeldung ab Montag unter T. 0203 283 2195.
Am letzten „Offenen Samstag“ in dieser Saison, am 15. März, hilft die Duisburger Künstlerin Barbara Wolf-Meyer den Kindern dabei, „Rollende Raser“ herzustellen. Damit ist alles gemeint, was Räder hat und schnell aussieht. Vorwiegend wird in diesem Workshop mit Holz gearbeitet.
Die Workshops finden in zwei Gruppen statt, entweder von 11 von 13.30 Uhr oder von 14.00 bis 16.30 Uhr. Anmeldungen werden jeweils ab Montag vor der Veranstaltung angenommen: T. 0203 283 2195. Kosten pro Kind 5 EUR.
Die „Offenen Samstage“ werden von der Grillo Familienstiftung großzügig gefördert.
Teilnehmerin des Workshops „Kunst am Körper“ (15. Feb. 08), vor René Magrittes „L´avenir des statues“ / „Die Zukunft der Denkmäler“, Foto: Winkler-Rufenach)

Zwangsverheiratet und rechtlos?
Ergebnisse eines Projekts des Referats für Integration

 Frauen mit Migrationshintergrund in Duisburg - zwangsverheiratet und rechtlos? So lautet der provokante Titel eines Projekts, das sich im Auftrag des Referats für Integration der Stadt Duisburg mit der Lebenswirklichkeit von zugewanderten Frauen in Duisburg befasste.
Anhand eines Fragebogens wurden 140 Zuwanderinnen zu ihren Lebensumständen befragt. Die Ergebnisse der Befragung werden auf einer Abschlussveranstaltung am Samstag, 23. Februar 2008 in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der kleine Prinz", Schwanenstraße 5, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Nach den Grußworten der Bürgermeisterin Doris Janicki sprechen auf der Veranstaltung die Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer und die Integrationsbeauftragte Leyla Özmal. Danach folgt die Präsentation der Umfrageergebnisse durch die Projektleiterinnen Gülgün Teyhani und Ulrike Kloeters. Dabei gehen sie auch auf die Definitionen der Begriffe "Zwangsverheiratung" und "arrangierte Ehe" ein, berichten über die Gesprächskreise, die geschaffen wurden und erläutern die rechtliche Situation bei Zwangsverheiratungen. Canan Büyrü, die Moderatorin der Veranstaltung, lädt anschließend zur Diskussion ein.

Donnerstag, 21. Februar 2008 - Historischer Kalender
Vandalismus auf Duisburger Friedhöfen
Leider ist es in dieser Woche auf den beiden städtischen Friedhöfen Sternbuschweg und Waldfriedhof zu Vandalismusschäden gekommen. Von den Gräbern wurden Grablichter, Schalen und Blumenvasen aus Metall gestohlen.
Neben dem materiellen Wert der entwendeten Gegenstände, sind Bestürzung und Schmerz bei Vandalismusschäden für die Angehörigen besonders groß, da die Schändung der Grabstätten oft als persönlicher Angriff betrachtet wird. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten alle Geschädigten bei der Polizei Anzeige zu erstatten, damit die Täter strafrechtlich verfolgt werden können.

Streiksatire
Die Busse und Bahnen streiken heute. Naja, eigentlich sind es ihre Fahrer, die nicht zur Arbeit kommen. Sie bestreiken damit auch mich - ich werde Schwierigkeiten haben, zur Arbeit zu kommen. Zum Glück macht die Bücherei erst um 11 Uhr auf; ich werde also viel Zeit haben, zu Fuß zur Arbeit zu gehen. Doch halt; es ist ja schon fast Mittag. Da werde ich mir erst einmal eine Pizza dick belegt zur Arbeit bestellen; den Pizzataxifahrer werde ich fragen, ob er mich mitnimmt, wenn er ausliefert.
Frecher Flegel, fieser Fahrer! Als ich ihn fragte, ob er mich mitnehmen könne, öffnete er den Deckel der Pizzaschachtel, wedelte er sich genüsslich den Duft der herzhaft belegten Pizza in die Nase - und warf sie mir dann schwungvoll ins Gesicht. So eine Lebensmittelverschwendung! So eine Energieverschwendung! Und ich armer Wicht darf trotzdem zur Arbeit laufen! rüdig

Sprachkurs für Frauen in Kasslerfeld: Deutsch lernen und Freundinnen gewinnen
Duisburg. Unter dem Titel "Frauen lernen Deutsch in Kaßlerfeld" ermöglicht ein Sprachkurs gemeinsames Lernen von Frauen unterschiedlicher Nationen. Der Kurs ist eine Kooperation zwischen dem Amt für Soziales und Wohnen, dem evangelischen Kindergarten, der Grundschule und der Familienbildung der Arbeiterwohlfahrt.
Seit Oktober 2007 besuchen 15 Frauen aus verschiedenen Nationen einen Sprachkurs für Anfängerinnen in Duisburg-Kaßlerfeld. Die Idee zu diesem Projekt entstand in der Ortsteilkonferenz Kaßlerfeld. Dort wurde festgestellt, dass auffallend viele Frauen, die durch ihre Kinder Kontakt zu den Erzieherinnen der Kindergärten und den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule hatten, nur über geringe oder keine Deutschkenntnisse verfügen. Die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Amtes für Soziales und Wohnen nahm deshalb Kontakt zur AWO auf. Gemeinsam wurde eine Infoveranstaltung zum Thema Sprachkurs vorbereitet. Die Erzieherinnen und Lehrer konnten durch intensive Motivationsarbeit die anfänglichen Schwierigkeiten ausräumen. Zum Erfolg beigetragen hat auch das Kaßlerfelder Netzwerk, insbesondere die dort ansässigen Kindergärten, sowie die Grundschule Wrangelstraße. Die Kooperation mit den Integrationslotsen, vermittelt durch das Referat für Integration, war ebenfalls sehr hilfreich.
Jetzt sitzen 15 Frauen an zwei Vormittagen in einem Klassenraum der Grundschule an der Wrangelstraße, erweitern ihre schon erworbenen Deutschkenntnisse und lernen sich näher kennen. Das Besondere dabei ist auch, dass sie ihre Kinder in dieser Zeit gut versorgt wissen. Sie können entspannt lernen während ihre Babys im Familienzentrum von zwei Betreuerinnen der AWO betreut werden. So sind auch die acht Kinder zu einer Krabbelgruppe gekommen und können frühzeitig soziales Miteinander lernen.
Der Sprachkurs wird nun im März fortgeführt und erweitert. Weitere Infos gibt es bei Elke Marnette (Tel. 3095642) von der AWO, und Karin Diepenbrock vom Amt für Soziales und Wohnen (Tel. 283-8864).

Tiefensee: Klimagerechte Gebäudesanierung auch in finanzschwachen
Kommunen ermöglichen - Investitionspakt und KfW Förderprogramme für Klimaschutz in den Kommunen

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will mit maßgeschneiderten Förderprogrammen den Sanierungsstau in den Gemeinden auflösen und dabei auch Kommunen in schwieriger Haushaltslage unterstützen.
"Wenn wir die vereinbarten Klimaschutzziele erreichen wollen, muss der Energiebedarf bestehender Gebäude verringert werden. Das gilt nicht nur für Wohngebäude, sondern zum Beispiel auch für Schulen, Schulturnhallen und Kindergärten", so Tiefensee.
"Gerade für Gemeinden in schwieriger Finanzlage ist es wichtig, jetzt zu handeln. Eine Investition heute spart Jahr für Jahr hohe Energierechnungen und kann damit in wenigen
Jahren zur Haushaltssanierung beitragen."
Der mit insgesamt 600 Millionen ausgestattete "Investitionspakt" ermöglicht auch Kommunen, die aufgrund ihrer angespannten Haushaltslage dringend notwendige Investitionen in ihren
Gebäudebestand nicht allein mit Darlehen finanzieren können, ihre Gebäude instand zu setzen. Der Bund steuert in diesem Jahr 200 Millionen Euro bei, Länder und Gemeinden beteiligen sich in gleicher Höhe.
"Für Zuschüsse aus diesem Pakt kommen nicht nur Gebäude im kommunalen Eigentum in Frage, sondern auch Gebäude privater, kirchlicher und gemeinnütziger Träger, solange sie für kommunale Zwecke genutzt werden", stellte Tiefensee klar.
"Wichtig ist, alle zu erreichen. Nicht nur die Gemeinden selbst, auch gemeinnützige und kirchliche Organisationen sind Träger solcher Einrichtungen und damit antragsberechtigt",
machte Tiefensee deutlich. "Ich habe die Spitzenverbände der gemeinnützigen und kirchlichen Träger der sozialen Infrastruktur deshalb in einem Schreiben gezielt auf diese
Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht." 
Die vertragliche Vereinbarung zur Umsetzung des Investitionspakts liegt den Ländern zur Zeit zur Unterzeichnung vor. "Ich hoffe, dass die Vereinbarung rasch unterzeichnet wird und
die Mittel dann zügig in die sanierungsbedürftigen Gebäude gesteckt werden", so Tiefensee.
Der Investitionspakt ergänzt andere Förderprogramme des Bundes, wie das KfW Programm "Sozial Investieren", das ebenfalls auch gemeinnützigen und kirchlichen Trägern von Gebäuden der so genannten "sozialen Infrastruktur" offensteht, wie Kindergärten, Schulen oder Jugendeinrichtungen. Das KfW-Programm "Kommunalkredit" richtet sich dagegen direkt an die Kommunen. 200 Millionen Euro stellt der Bund für diese KfW-Programme bereit.

Dia-Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Auf Safari in Tansania - Die große Wanderung

Der Mülheimer Fotojournalist Paul Schulte zeigt am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr, Natur- und Tieraufnahmen aus den Nationalparks von Tansania. Mit seiner Kamera begleitete er die große Wanderung der Weißbartgnus durch die Serengeti. Im Gefolge der gigantischen Herde sammeln sich Tiere wie Löwen, Leoparden und Schakale. Die imposante Natur Tansanias im jährlichen Wechsel von Trocken- und Regenzeit bildet den Hintergrund dieser spannenden Fotosafari. Der Eintritt kostet drei Euro.
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen, läuft zurzeit die Sonderausstellung "Tansania - Glaube, Kult und Geisterwelt". Zu sehen sind ausgewählte ostafrikanische Plastiken aus der Sammlung des Duisburgers Ralf Schulte-Bahrenberg.

Fahrt zum Konzert von Diana Damrau
Eine Abendfahrt zum Konzert der Sopranistin Diana Damrau in die Düsseldorfer Tonhalle bietet die Volkshochschule am Samstag, 15. März, an. Diana Damrau gilt als eine der größten Sopranistinnen unserer Zeit. Zusammen mit dem Orchester Cercle de l'Harmonie und dem Dirigenten Jérémie Rhorer wird sie bedeutende Arien von Mozart und seinen Zeitgenossen Saliere und Righini singen.

Lehramtsstudium in NRW: Mehr Absolventen

5 900 Studierende haben in Nordrhein-Westfalen im Prüfungsjahr 2006 eine Lehramtsprüfung mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anlässlich der DIDACTA mitteilt, waren das 7,1 Prozent mehr als im Jahr 2005 (damals: 5 500). Gegenüber dem Prüfungsjahr 1996 ist die Zahl der Absolventen allerdings um 2,6 Prozent gesunken.
Von den Lehramtsabsolventen des Prüfungsjahres 2006 qualifizierten sich die meisten (2 100 Absolventen; 35,2 Prozent) für ein Lehramt der Sekundarstufe II / Sekundarstufe I
an allgemeinbildenden Schulen, gefolgt vom Lehramt der Grundstufe / Primarstufe (1 800; 30,0 Prozent) und dem Lehramt der Sekundarstufe I (910; 15,4 Prozent). Die meisten Absolventen belegten im ersten Studienfach Deutsch (870 Absolventen),
gefolgt von Sport (520) und Englisch (500).
Die Zahl der Studienanfänger(innen), die im Studienjahr 2006 erstmalig auf klassisches Lehramt studiert haben, ging binnen Jahresfrist um 15,3 Prozent auf 8 200 zurück. Neben dem klassischen Lehramtsstudium gibt es an den Universitäten Bielefeld, Bochum, Dortmund, Münster und Wuppertal Bachelorstudiengänge, die die Option für ein Lehramtsstudium
eröffnen. Zwar reduzierte sich auch dort die Zahl der Studienanfänger um 2,1 Prozent (7 700) gegenüber dem Vorjahr (7 900), doch ist nicht abzusehen, wie viele dieser Studenten
letztlich ein Lehramt anstreben. (LDS NRW)

Mittwoch, 20. Februar 2008 - Historischer Kalender
Zug der Erinnerung in Duisburg
Seit November 2007 fährt ein "Zug der Erinnerung" durch die Bundesrepublik und sucht nach den Spuren zehntausender von den Nationalsozialisten verschleppter Kinder. Die Duisburger Jugendverbände haben die Koordination dieses Zuges für Duisburg übernommen. Er wird vom 19.02. bis zum 21.02.2008 in Duisburg Station machen.

Der Jugendring Duisburg plant für Dienstag, den 19.02.2008 um 13:30 Uhr eine Auftaktveranstaltung.
Der Zug, für den Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Schirmherrschaft übernimmt, hält an den Bahnhöfen, durch die die Kinder auf ihre letzte Reise geschickt wurden. Zwei Ausstellungswagen informieren über das damalige Geschehen und regen an, sich mit den Hintergründen der Kinder aus der eigenen Region - aus Duisburg waren es 130 Kinder, mehr als in anderen NRW Städten - auseinanderzusetzen.

Das besondere an diesem Projekt ist, dass neben der festen Ausstellung im ersten Waggon des Zuges, der zweite Waggon mit Ergebnissen lokaler Spurensuche gefüllt wird. Die lokale Spurensuche zum Schicksal der Stadt in der der Zug gerade ist, ist einer der wesentlichen Aspekte und macht dieses Projekt besonders spannend.

Der Jugendring der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Verbänden und Institutionen die Koordination dieses Zuges für Duisburg übernommen.
Sträucher im Kantpark werden gerodet
Im Kantpark entlang der Friedrich-Wilhelm-Straße in Duisburg-Mitte und entlang der Düsseldorfer Straße bis zum Lehmbruck Museum werden ab morgen (21. Februar) Sträucher gerodet. Die Maßnahme soll im Besonderen der Durchsichtigkeit und Erlebbarkeit des Kantparks zu Gute kommen. Die Arbeiten sollen bis Anfang nächster Woche abgeschlossen sein. Im Anschluss folgt eine hochwertige Überarbeitung der Pflanzbeete mit Stauden und Gräsern. Der Park erfährt somit in diesen Bereichen eine deutliche Qualitätsverbesserung. Bäume sind von der Maßnahme nicht betroffen

„Allgemeine Verwaltung“ des Gesundheitsamtes zieht um
Umbauarbeiten im Gebäude Landfermannstraße 1 machen einen Umzug der Abteilung „Allgemeine Verwaltung“ des Gesundheitsamtes erforderlich. Ab Mittwoch, 5. März, bis voraussichtlich Ende Oktober ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die 2. Etage des HOIST-Hochhauses am Bahnhof um. Während des Umzugs vom 3. bis 4. März ist keine Ausgabe von Lebensmittelzeugnissen möglich.
Ab Mittwoch, 5. März stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der neuen Adresse Gesundheitsamt HOIST-Hochhaus, Friedrich-Wilhelm-Straße 86-96, in Duisburg-Mitte wieder bereit. Lebensmittelzeugnisse können dann unter der neuen Anschrift beantragt werden. Der medizinische Dienst ist während der Bauphase unter der bisherigen Anschrift auf der Landfermannstraße zu erreichen. Sollten durch die Umbaumaßnahmen andere Zugänge zum Gebäude Landfermannstraße 1 erforderlich sein, werden rechtzeitig entsprechende Wegweiser angebracht.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland war Gast bei der Auftaktveranstaltung "Integration gemeinsam schaffen" in Berlin
Ende vergangenen Jahres wurde auf Initiative des Deutschen Städtetages, des DITIB-Verbandes und des Koordinierungsrates des christlich-islamischen Dialogs (KCID) sowie einzelner Vertreter aus Politik und Gesellschaft der Verein "Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V." gegründet. Seine Ziele sind u.a. der christlich-muslimische Dialog auf Basis der Wertordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, Förderung von Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen, Weitergabe von Wissen über Christen und Muslime und der Abbau von Ressentiments und Vorurteilen gegenüber der jeweils anderen Seite. Vorsitzender der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative ist der Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz.
Am 19. Februar fand in Berlin die Auftaktveranstaltung zu einer von der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative initiierten bundesweiten Aktionswoche statt. Festredner war Bundestagspräsident Norbert Lammert. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland war neben der Bundesintegrationsbeauftragten Prof. Dr. Maria Böhmer, der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, dem ZDF-Intendanten Markus Schächter, dem DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga und weiteren Teilnehmern Gast einer Talkrunde, in der Beispiele für gelungene Integrationsprojekte vorgestellt wurden. Als ein herausragendes Beispiel gelungener Integration wurde der Bau der Marxloher Moschee herausgestellt. "Das ist positive Normalität", erläuterte Oberbürgermeister Adolf Sauerland, warum in Duisburg der Moscheebau keinen Widerstand in der Bevölkerung hervorgerufen hat: "Es ist eine ganz normale Geschichte. Wir bauen ein Gotteshaus mit einer Begegnungsstätte, in der der im Vorfeld begonnene Dialog aller Menschen im Stadtteil fortgesetzt werden soll."
Am Ende der Veranstaltung wurde ein von allen Teilnehmern getragener Aufruf, die Initiative zu unterstützen, veröffentlicht. "Erfolgreiche Integrationsarbeit konzentriert sich nicht auf die Herkunft der Menschen, sondern auf die Zukunft der gesamten Gesellschaft. Diese Zukunft müssen wir alle gemeinsam gestalten", wird Oberbürgermeister Sauerland in der Veröffentlichung zitiert. Der Duisburger Oberbürgermeister hat am Rande dieser Veranstaltung weitergehende Gespräche geführt.

„Selbsthilfe und Migration – ein Thema für Duisburg?“
Die Kommunale Gesundheitskonferenz Duisburg lädt in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg und der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg gGmbH am Mittwoch, 5. März, von 12.30 bis 17 Uhr zu einer Interkulturelle Fachtagung ein. Das Thema der Veranstaltung im Ernst-Lohmeyer-Haus auf der Dahlstraße 23 in Duisburg-Marxloh lautet „Selbsthilfe und Migration – ein Thema für Duisburg?“.
Anmeldung können bis zum 29. Februar an die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Landfermannstraße 1, 47051 Duisburg, unter (0203) 283-4632 oder an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg, Musfeldstraße 161 – 163, 47053 Duisburg unter (0203) 60 990-41, gerichtet werden.

"Schulkunst.." unter diesem Titel stellen die weiterführenden Meidericher Schulen einmal im Jahr aus, was aus dem Kunstunterricht an bemerkenswerten, interessanten und pfiffigen Arbeiten hervorgeht. Es sind dies die Schulen: Hoher Weg, Bronkhorstschule, Wiesbadener Straße, Heinrich-Böll-Schule, Gesamtschule Duisburg-Meiderich und das Max-Planck-Gymnasium.
Eine so enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der Schulen im Kunstbereich ist eher selten. Ausstellungs- und Eröffnungsort ist seit jeher die Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße. Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, dass die Schüler der teilnehmenden Schulen die Eröffnung der Ausstellung musikalisch und künstlerisch gestalten," berichtet die Bücherei.
Die Ausstellung ist im Treppenhaus der Bezirksbibliothek zu sehen. Es ist eine schön bunte Kunst, die Textilien wie eine Baseballkappe verarbeitet. Wenn ich an meine eigene künstlerische Unbegabung denke, muss ich sagen, dass dies eine hübsche Kunst ist, die hier ausgestellt hat. Wer sowieso vorhat, die Bezirksbibliothek zu besuchen, sollte durchaus einen Blick darauf werfen und nicht achtlos daran vorbeigehen. Andreas Rüdig

Visionäre Meisterwerke
Pianist Lars Vogt beim Duisburger Kammerkonzert in der Mercatorhalle
 Lars Vogt, 1970 in Düren geboren, gilt weltweit als der wichtigste Vertreter der jüngeren deutschen Pianistengeneration. Seit vielen Jahren ist er regelmäßig auf den großen Konzertpodien zu erleben, als glanzvoller Solist ebenso wie als feinsinniger Kammermusiker. Im Rahmen der Duisburger Kammerkonzerte spielt Lars Vogt am Sonntag, dem 24. Februar 2008 um 20 Uhr in der Mercatorhalle im CityPalais Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Franz Liszt. Der zweite Preis beim renommierten Klavierfestival in Leeds hatte Lars Vogt 1990 die Tore zu seiner großen internationalen Karriere geöffnet. Er konnte sich in der Folge besonders als Interpret Beethovens und der deutschen Romantiker profilieren, allerdings auch als engagierter Anwalt der Moderne. 1998 gründete er das Festival "Spannungen" im Kraftwerk Heimbach, das als unkonventionelles und entdeckungsfreudiges Kammermusikforum längst überregional beachtet wird und in diesem Jahr bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiert.
Mozart mit Säbelrasseln Mit der Sonate h-Moll von Franz Liszt widmet sich Lars Vogt dem vielleicht bedeutendsten, ganz sicher aber dem pianistisch anspruchvollsten Klavierwerk der Romantik. Epische Weite und Gestaltenfülle des einsätzigen Werkes haben schon die Zeitgenossen zu poetischen Spekulationen angeregt - so soll Liszt in den Hauptthemen des Werkes Goethes Faust, Mephisto und Gretchen portraitiert haben. Auch Mozarts Sonate A-Dur KV 331 ist auf der ewigen Bestsellerliste der Klavierliteratur verzeichnet - freilich nicht so sehr wegen ihrer formalen Originalität, sondern wegen des berühmten "Rondo alla turca", das die Sonate mit säbelrasselnder Janitscharenmusik beendet. Schwerer war der Weg zum Ruhm für die drei späten Klavierstücke, die Franz Schubert in seinem Todesjahr 1828 schrieb. Fast vierzig Jahre musste es dauern, bis sie erstmals im Druck erschienen - heute stehen sie als reife, visionäre Meisterwerke gleichberechtigt neben den späten Sonaten.
4. Kammerkonzert Sonntag 24. Februar 2008, 20 Uhr Mercatorhalle im CityPalais
Lars Vogt Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart Sonate A-Dur KV 331 Franz Schubert Drei Klavierstücke D 946 Franz Liszt Sonate h-moll

Dienstag, 19. Februar 2008 - Historischer Kalender
Aussichtspunkt "Waldspitz" restauriert
Der am Ostufer des Wildförstersees an der Sechs-Seen-Platte gelegene Aussichtspunkt "Waldspitz" lädt Erholungssuchende zum Verweilen ein. Je nach Wetterlage bietet das vorhandene Wetterschutzdach Unterschlupf. Das mittlerweile in die Jahre gekommene Dach wurde jetzt vom Amt für Umwelt und Grün restauriert und der Platz mit Naturmaterialen neu gestaltet.
Um die Platzsituation möglichst naturnah zu gestalten, wurde ein Findling als Picknicktisch umfunktioniert und die vorhandenen Bankplätze durch eine neue vandalenresistente Sitzgruppe aus Holz ersetzt. Der häufig genutzte Weg zur Uferlinie wurde mit Natursteinblöcken gesichert und mittels eines gepflasterten Natursteinweges ergänzt. Als Fahrradständer dienen unkonventionell umgearbeitete Baumstämme. Die Kosten der Maßnahme betragen 27.500 Euro.


Wo ist der Bücherbus?

Es ist Dienstag, der 19. Februar 2008. Zur Mittagszeit, so gegen 12 Uhr, stehe ich in Kälte und Sonnenschein am Wanheimer Markt. Eigentlich warte ich dort auf den Bücherbus der Stadtbibliothek. Als es 12.05 Uhr ist, schrecke ich hoch. Wo ist der Bücherbus? Verwirrt schaue ich auf den Aushang. Aufgrund technischer Probleme könne der Bücherbus die Haltestelle heute nicht anfahren. Der Bücherbus komme dann erst wieder Anfang März.
Liebe Stadtbücherei: Die Duisburger Lokalpolitik hat sich sehr darum bemüht, den Bücherbus zu erhalten. In meinen Augen ist es eine Frage der Ehre und des Anstandes, ihn dann auch einzusetzen. Oder sollen weiter ganze Stadtteile von der literarischen Grundversorgung abgeschnitten werden? Andreas Rüdig

Baumaßnahme in der Eisenbahnstraße in Duisburg-Ruhrort wechselt die Seite
Der Verkehr in der Eisenbahnstraße in Duisburg-Ruhrort wird ab Montag, 25. Februar, auf die fertig gestellte Seite verlegt. Auf der südlichen Seite beginnen dann die Leitungsverlegung und der Straßenbau. Aus diesem Grund werden die Landwehrstraße, Karlstraße und Hanielstraße aus Richtung Amtsgerichtstraße als Sackgassen ausgeschildert.
Die gesamte Straßenbaumaßnahme, die auch die Gehwege beinhaltet, dauert voraussichtlich bis Ende Mai 2008. Die Fahrbahn soll Mitte April fertig gestellt sein.

VHS informiert über späte Elternschaft
 "Späte Mutterschaft - späte Vaterschaft" lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Samstag, 8. März, von 14 bis 18 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Väter und Mütter, die erst in einem etwas höheren Lebensalter Eltern geworden sind. Die Referentin Maren Tiedtke spricht unterschiedliche Themen aus dem Erziehungsalltag an. Dabei wird immer die besondere Situation der Mütter und Väter thematisiert, die bei der Geburt ihres ersten Kindes schon im mittleren Alter sind. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Bildungsurlaub in der VHS
In diesem Semester bietet die Volkshochschule einen Bildungsurlaub als Fortbildungsangebot für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinderarbeit an. Dem Thema des Kurses "Entspannung mit Kindern" kommt heute eine immer größere Bedeutung zu. Unter der Leitung von Kirsten Junker lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kindgerechte Entspannungsmöglichkeiten kennen.
Der Bildungsurlaub erstreckt sich über insgesamt fünf Tage. Die ersten drei Unterrichtstage finden in der Zeit vom 26. bis 28. März, jeweils in Zeit von 9 bis 16 Uhr statt. Fortgesetzt wird der Bildungsurlaub dann am 19. und 20. Mai 2008.
Das Seminar ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von NRW anerkannt. Dadurch haben die meisten Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub. Eine Voranmeldung in der Volkshochschule ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es bei Manfred Fenner unter (0203) 283-3240.

"Johannes erzählt, wie Jesus starb...."
 So lautet der Titel des kommenden 4. Familienkonzertes am 24.Februar 2008 um 18 Uhr im Grossen Haus des Theater Duisburg.
Gegenstand der künstlerischen und pädagogischen Auseinandersetzung ist Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" in einer stark gestrafften und kind- bzw. jugendgerechten Aufarbeitung. Es erklingen sämtliche handlungsbezogenen Chöre sowie alle Choräle der opulenten Partitur. Mit Ausnahme der Sterbearie mit Chor werden die Arien ausgespart. Stattdessen wird der Passionsbericht in einer Neufassung für Kinder von zwei erfahrenen Erzählen vorgetragen.
Zwischen die einzelnen Szenen und während der Choräle werden die jungen Konzertbesucher die Versatzstücke und Requisiten des Passionsberichtes,- Dornenkrone, Würfelbecher, Nägel, Kelch, Schwert u.v.m.- in eigens vorbereitete kleine Landschaften legen, welche die Handlungsorte des Passionsberichtes widerspiegeln sollen: Gethsemane, Jerusalem, Golgatha, Grabeshöhle.
So entsteht während der Aufführung durch die Publikumskinder ein selbst gelegter Kreuzweg, der auch im Anschluss an das Konzert betrachtet werden kann.
Bereits vor vier Jahren wurde diese Produktion in schlichter Ausführung im Foyer von den Besuchern gefeiert. Jetzt erhält sie ein erheblich größeres Forum auf der Hauptbühne des Theaters.
Den umfangreichen musikalischen Part der Chorpartien übernimmt das bewährte Wuppertaler Vokalensemble. Ein Kammerorchester der Duisburger Philharmoniker spielt unter der Leitung des Konzertpädagogen Thomas Honickel.

Ein Programmheft, das mit kindgerechten Illustrationen und den Erzählungen versehen ist, gibt es am Ausgang wieder kostenlos.
Bereits am Vortag, Samstag 23.2.2008 um 15 Uhr, gibt es eine Aufführung in St. Vincentius / Dinslaken (Gartenstrasse 22).
Das Konzert dauert ca. 90 Minuten (ohne Pause) und ist geeignet für Kinder ab 7 Jahren!
Insbesondere für angehende Kommunionkinder und Konfirmationsjugendliche ist diese Produktion bestens geeignet!
Kartenbestellung: Servicebüro Theater Duisburg (0203-3009-122) Weitere Informationen unter der unserer "Klasse! Klassik"-Internetpräsentation: www.klasseklassik.de

NRW-Bauproduktion im Dezember um sechs Prozent gesunken
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Dezember 2007 um 6,0 Prozent niedriger als im Dezember 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung
und Statistik mitteilt, verringerte sich dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (-4,1 Prozent) als auch im Tiefbau (-8,2 Prozent).
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen Hochbau (+18,2 Prozent) eine Produktionssteigerung, während die Bauleistung im gewerblichen und industriellen
Hochbau (-5,4 Prozent) und im Wohnungsbau (-6,9 Prozent) niedriger war als zwölf Monate zuvor. Im Bereich des Tiefbaus verringerte sich die Bauproduktion in allen Sparten (gewerblicher und industrieller Tiefbau: -9,7 Prozent; Straßenbau: -9,6 Prozent; sonstiger öffentlicher Tiefbau -4,3 Prozent). (LDS NRW)

Montag, 18. Februar 2008 - Historischer Kalender
Gedenkt der Kinder - eine Lesung mit Walter Kaumann
Donnerstag, 21. Februar 2008 17.30 Uhr

Walter Kaufmann ist 1924 in Berlin geboren, in Duisburg aufgewachsen.
Seine jüdischen Eltern wurden aus Duisburg Duissern von den Nazis deportiert
und getötet. Walter Kaufmann selbst gelang 1939 mit einem jüdischen
Kindertransport die Flucht nach England.
Er lebt und arbeitet in Berlin, schreibt Romane und Erzählungen, Kinderbücher und Reportagen. Die Lesung wird musikalisch begleitet vom "Trio Rosenberg"
Rathaus, Raum 300 (Achtung der Raum wurde wegen der großen Nachfrage
geändert: früher Raum 50) Burgplatz 19, 47051 Duisburg
Veranstalter: Bündnis 90/DIE GRÜNEN, DuisBürgerBündnis (DUBB), Walsumer
Initiative "Erinnern gegen Rechts"

Elternveranstaltung in Bruckhausen: „Kinder stark machen“
Das städtische Familienzentrum Bruckhausen auf der Schulstraße 51 lädt am Donnerstag, 21. Februar, von 9 bis 11 Uhr zu einem Elternvormittag mit dem Thema „Kinder stark machen – Grenzen setzen“ ein. Referentin Monika Kaulke-Niermann ist von der Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes.
Grenzen zu setzen und konsequent einzuhalten ist für viele Eltern die wichtigste Aufgabe, aber auch die größte Herausforderung in der Erziehung ihres Kindes. Kinder und Jugendliche sind geborene Meister, wenn es darum geht, die Geduld und Konsequenz der Eltern zu prüfen.

Zum Schutz vor Gefahren im und außer Haus brauchen Kinder Grenzen. Sinnvolle und übersichtliche Regelungen geben dem Kind Sicherheit. Manchmal fällt es den Eltern schwer, gegen den Willen der Kinder zu handeln. Doch auf lange Sicht ist es für beide Seiten einfacher, wenn Kinder wissen, wo ihre Grenzen sind.

VHS-Seminar: Französische Weine
Ein Seminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47 beschäftigt sich am Freitag, 29. Februar, von 18 bis 22.30 Uhr mit dem Thema "Französische Weine". Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Weinanbaugebiete Frankreichs und über die Techniken der Weinherstellung. Es werden etwa 20 Weine, überwiegend Rotweine, aus den bedeutendsten Anbaugebieten vorgestellt und probiert. Dabei werden Überseeweine, Weine aus Italien, Spanien und Deutschland den französischen Weinen gegenübergestellt, um Qualität und Preis der Rotweine besser beurteilen zu können. Unter anderem geht es darum, die spezifischen Unterschiede zwischen den einzelnen Anbaugebieten, unterschiedlichen Rebsorten und Weinherstellungsverfahren kennen zu lernen. Der Referent Harald Burg informiert über Weineinkauf, Weinetikett, und gibt Tipps zur richtigen Auswahl des Weines und zum fachgerechten Servieren. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, zusätzlich 25 Euro für den Wein.

VHS-Vortrag: "Patientenverfügung - Das Recht auf freie Entscheidung"
"Patientenverfügung - Das Recht auf freie Entscheidung" lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47, am Dienstag, 26. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr. Jeder Patient hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das gilt auch für Situationen, in denen er nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern. Für diesen Fall gibt es vorsorgliche Willensbekundungen, die den Arzt darüber informieren, in welchem Umfang bei fehlender Einwilligungsfähigkeit eine medizinische Behandlung gewünscht wird. Die Teilnehmer erhalten Informationen über die wichtigsten Rahmenbedingungen zur Erstellung einer Patientenverfügung.

Städtepartnerschaft mit San Pedro Sula – Terminverschiebung
Die geplante Unterzeichnung der Vereinbarung zur Städtepartnerschaft zwischen San Pedro Sula und Duisburg wird nicht wie angekündigt am 20. Februar 2008, sondern in der kommenden Woche geschehen. Die Gäste aus Honduras haben kurzfristig um Verschiebung ihres Besuchstermins gebeten, weil sie einer Einladung ihres Präsidenten folgen wollen.

Samstag, 16. Februar 2008 - Historischer Kalender
Im Mai Waschhaus-Richtfest
Duisburg-Neudorf, 16. Februar 2008 - Am Freitag, den 16 Mai 2008 - also genau in drei Monaten - soll das Waschhaus-Richtfest stattfinden.

Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt werden.

Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit dem Oberbürgermeister statt. Im Mai wird die Wiederbelebung des zentralen Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung erneut gebührend gefeiert.

Foto Manfred Schneider

 

VHS-Kurs: Einführung in die fernöstliche Fechtkunst des Kendo und Tijn Dao
Eine Einführung in die fernöstliche Fechtkunst des Kendo und Tijn Dao, speziell für junge Menschen im Alter von vierzehn bis achtzehn Jahren, bietet ein Schnupperworkshop am Samstag, 23. Februar, und Sonntag, 24. Februar, jeweils von 10.30 bis 14 Uhr, in der Turnhalle der Gustav-Heinemann Realschule.

"Acoustic Colours" - Konzert mit Flöte und Gitarre in der VHS
Duisburg. Nicht nur an Klassikfans wendet sich das Konzert mit dem Titel "Acoustic Colours" in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Donnerstag, 28. Februar, um 20 Uhr.
Flötistin Elsa Ruiba und Gitarrist Stephan Griefingholt wollen mit zauberhaften Kompositionen und ungewöhnlichen Arrangements begeistern. Das preisgekrönte Duo verbindet mühelos swingend Einflüsse des Jazz, klassischer oder lateinamerikanischer Musik mit ihren eigenen Kompositionen oder Klassikern des Genres. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro.

Freitag, 15. Februar 2008 - Historischer Kalender
Bahn informiert Bürger über Lärmsanierungsmaßnahmen in Duisburg-Bissingheim
Schallschutzwand schütz künftig die Anwohner vor Bahnlärm

Im Rahmen einer Bürgerversammlung informierte die Deutsche Bahn AG am Donnerstag, 14.02.2008 die Anwohner an der Bahnstrecke in Duisburg-Bissingheim über geplante Lärmsanierungs-maßnahmen.
Entlang der Bissingheimer Straße soll eine 3 Meter hohe und 737 Meter lange Schallschutzwand errichtet werden, die die Anwohner an der Bahnstrecke vor Bahnlärm schützen soll. Die Schallschutzwand soll in Höhe der Straße Am Brunnen beginnen und in Höhe des Sportplatzes ETuS Duisburg-Bissingheim 1925 e. V. enden.
Mit dem Bau der Schallschutzwand soll voraussichtlich Mitte Februar 2008 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2008 geplant.
Diese Maßnahme ist Teil des Lärmsanierungsprojektes, für das der Bund inzwischen jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Daten und Fakten zur Baumaßnahme:
Länge der Schallschutzwand: 737 m
Stahlrohrpfähle: 145 Stück
Bohrpfähle: 14 Stück
Pfostenelemente: 780 lfd. m
Stahlbeton-Sockelelemente: 495 m²
Schallschutzelemente aus Aluminium: 2.250 m²
Stahlbetonbalken 5 m³

Lilienthalstraße, Paul-Rücker-Straße und In der Rheinau in Duisburg-Neuenkamp erhalten neuen Kanal
Am Montag, 18. Februar, beginnen Kanalbauarbeiten in den Straßen Lilienthalstraße, Paul-Rücker-Straße und In der Rheinau in Duisburg-Neuenkamp. Begonnen wird gleichzeitig an zwei Stellen: in der Lilienthalstraße im Einmündungsbereich Paul-Rücker-Straße sowie in der Paul-Rücker-Straße in Höhe der Hausnummer 104. In den Baustellenbereichen werden die Straßen komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Da die Baustellen wandern, verlagern sich die gesperrten Bereiche entsprechend. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich vier Monate.

Mathildenstraße in Duisburg-Obermarxloh wird vorübergehend zur Sackgasse
Die Straßenbaumaßnahme in der Kaiser-Friedrich-Straße quert ab Montag, 18. Februar, die Mathildenstraße. Aus diesem Grund wird die Mathildenstraße von der Wilhelmstraße aus als Sackgasse ausgeschildert. Von der Kaiser-Wilhelm-Straße aus kann nicht in die Mathildenstraße eingebogen werden. Die Arbeiten in diesem Bereich dauern voraussichtlich bis Freitag, 22. Februar.

Gutachterausschuss für Grundstückswerte:
Übersicht über den Grundstücksmarkt 2007

Der Gutachterausschuss hat auch in diesem Jahr die durchschnittlichen Lagewerte für Baugrundstücke – sogenannte Bodenrichtwerte – und weitere wesentliche Daten zum Grundstücksmarkt aufgrund der Vorschriften des Baugesetzbuches ermittelt. Im Jahre 2007 wurde in Duisburg für den Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie für Wohnungs– und Teileigentum ein Geldumsatz von rd. 1,055 Mrd. Euro erzielt.

Die deutliche Umsatzsteigerung gegenüber den Vorjahren ist auf die weiterhin verstärkte Nachfrage nach sogenannten Renditeobjekten zurückzuführen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Immobilienmarkt für Kapitalanleger wieder interessant geworden ist. Hier lag auch in der Gruppe der Mehrfamilienhäuser mit einem Plus von 10 Prozent die höchste Preissteigerungsrate. In mittleren Lagen wurde im Durchschnitt das 11,3 fache der Jahresnettomiete als Kaufpreis erzielt.
Die Anzahl der Verkäufe für Einfamilienhäuser ist leicht zurückgegangen, was wohl hauptsächlich auf den Wegfall der Eigenheimzulage zurückzuführen ist. Die Preise sind in etwa stabil geblieben.

Auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist wieder rückläufig. Die Anzahl der Kaufverträge hat sich um rd. 17 Prozent verringert. Die Preise für neuerstellte Eigentumswohnungen sind gestiegen, während sie für gebrauchte Objekte gefallen sind. Eine neuerstellte Eigentumswohnung (ohne Garagenanteil) kostet in Spitzenlagen durchschnittlich 2.400 Euro/m². Gebrauchte Eigentumswohnungen wechseln je nach Lage und Alter zwischen 850 Euro/m² und 1.800 Euro/m² den Eigentümer.
Die Preise für Baugrundstücke für den Eigenheimbau sind im gesamten Stadtgebiet konstant geblieben. Gefragt waren insbesondere größere Grundstücke in guten Lagen. Ein Einfamilienhausgrundstück in mittlerer Lage kostet mit Erschließung rd. 260 Euro/m². In einfachen Lagen betragen die Preise 175 Euro/m² und in guten Lagen 340 Euro/m²; in Spitzenlagen und bei sehr kleinen Grundstücken liegen die Preise deutlich höher.

Einen Überblick über die in den verschiedenen Stadtbezirken und Ortsteilen gezahlten Durchschnittspreise vermittelt die vom Gutachterausschuss erstellte Bodenrichtwertkarte. Diese kann ab sofort im Zimmer 101 des Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7, Duisburg- Mitte, zu den Geschäftszeiten eingesehen werden. Weiterhin werden von der Geschäftsstelle schriftliche, mündliche oder fernmündliche Auskünfte aus der Bodenrichtwertkarte erteilt.
Einen umfassenden Überblick über den Grundstücksmarkt in Duisburg vermittelt der Grundstücksmarktbericht 2008. Dieser kann ab Ende März 2008 gegen eine Gebühr von 20 Euro bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erworben werden.
Weiterhin werden die Bodenrichtwerte und wesentliche Daten im Internet unter der
Adresse www.gutachterausschuss.nrw.de bzw. www.boris.nrw.de bereitgestellt.
Nach Angabe von Gemeinde, Straßenname und Hausnummer wird ein Kartenausschnitt mit der Darstellung des aktuellen Bodenrichtwertes präsentiert, wobei auch dessen beschreibende Informationen abgerufen werden können.

"Sprache wird Welt'. Erinnerung an Böll"
 Unter diesem Titel steht das Jour Fixe, das die Volkshochschule gestern durchführt. Ort der Veranstaltung: der Vortragssaal der VHS am König-Heinrich-Platz. Ursula Jung und Jörg Mascherrek heißen die Referenten des späten Nachmittags.
Wie gewohnt kommen überwiegend ältere Damen. Eher durchschnittlich besucht ist die Veranstaltung. Unterstützt durch diverse Bilder, die mittels Beamer an die Wand gestrahlt werden, bieten die beiden Referenten schwere Kost, zumindest für Jour Fixe - Verhältnisse.
Texte von Böll präsentieren Jung und Mascherrek, aber auch biographische Daten. Besonders attraktiv ist die Stunde nicht. Nicht, dass die beiden Referenten schlecht lesen würden; nein, es ist etwas anderes. Mich persönlich überzeugen die ausgewählten Böll`schen Texte nicht. Böll mag anspruchsvolle Literatur abliefern; man muss aber einen Zugang zu ihr haben, um sie zu schätzen. Fehlt dieser Zugang, wirken die Texte durchschnittlich und langweilig. Andreas Rüdig

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Freitag, 22. Februar 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Mittwoch, 20. Februar 2008, ab 8:30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

VHS-Seminar: „Geldanlage für Generation 45 plus“
Bei über 45-jährigen gelten für Geldanlagen, Finanz- und Vermögensplanung andere Kriterien als in jüngeren Jahren. Ein neues Seminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Samstag, 23. Februar, von 15 bis 18.15 Uhr, vermittelt Informationen und Strategien zur Anlage in Fonds, Aktien, Renten, Immobilien und Versicherungen. Auch Überlegungen zur neuen Abgeltungssteuer wird der Referent Wolfgang Ruhnau in diesem Kurzseminar berücksichtigen.

Donnerstag, 14. Februar 2008 - Historischer Kalender
Zurück in den Handwerksberuf - Wiedereinstieg von Frauen
Infoveranstaltung für Betriebe und Unternehmen

Duisburg. Demografischer Wandel und die aktuelle Konjunkturlage verursachen in Unternehmen Engpässe im Personalbereich. Qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu gewinnen wird zunehmend problematischer. Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW hat mit 15 verschiedenen Pilotprojekten mit dem Aufbau des "Netzwerkes W" für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach der Familienphase begonnen. Ziel des Projektes ist, dieses qualifizierte Arbeitskräftepotenzial für Unternehmen besser zu erschließen.
Eine Umfrage im Rahmen des Pilotprojektes des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft und seiner Kooperationspartner mit dem Titel "Sind Unternehmen an in einem Handwerksberuf ausgebildeten Berufsrückkehrerinnen interessiert?" fand große Resonanz. Über 200 Unternehmen, überwiegend aus dem Handwerk, aber auch anderen Dienstleistungsunternehmen, beteiligten sich an der Fragebogenaktion.
Die Kreishandwerkerschaft Duisburg und das Duisburger Zentrum laden am Donnerstag, 21. Februar, von 11 Uhr bis 13 Uhr zu einer Informationsveranstaltung für Handwerksbetriebe und Unternehmen anderer Branchen in das Haus des Handwerks in Duisburg ein.
Neben dem Umfrageergebnis werden Förderinstrumente für Unternehmen, die auch bei Einstellung und Beschäftigung von Berufsrückkehrerinnen genutzt werden können vorgestellt. Eingliederungszuschüsse (Agentur für Arbeit Duisburg), Leistungen zur Eingliederung (ARGE Duisburg), Bildungsscheck (Bildungsberatungsstelle), Arbeitszeitberatung (Regionalagentur Niederrhein) und einige der Angebote auch für Unternehmen zur Unterstützung der Organisation von Kinderbetreuung (Elternschule - Duisburger Familienbildungswerke, Elternservice - AWO Niederrhein, Familienmanagement - UnternehmerHaus AG, Tagesmütter - VHS Duisburg/Jugendamt Duisburg).
Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung an Stadt Duisburg, Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Tel. (0203) 283-3985, E-Mail: zfbw@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen zum Programm unter www.duisburg.de/zfbw.

Zahl der Bachelor- und Masterabschlüsse an NRW-Hochschulen um
mehr als die Hälfte gestiegen

Düsseldorf (LDS NRW). An den nordrhein-westfälischen Hochschulen schlossen 30 000 Studierende ihr Studium im Wintersemester 2006/07 mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung ab. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 3 600 oder 13,8 Prozent mehr als im Wintersemester 2005/06. Um mehr als die Hälfte stieg dabei die Zahl der Bachelor- (+63,2 Prozent) und Masterabschlüsse (+53,7 Prozent). 15 300 Absolventen waren weiblich; der Ausländeranteil lag bei 11,2 Prozent.
Fast ein Drittel (9 600) der Hochschulabsolventen machten ihren Abschluss in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften", gefolgt von "Sprach- und Kulturwissenschaften" mit 20,3 Prozent (6 100) und "Ingenieurwissenschaften" mit 16,7 Prozent (5 000). Die
geringste Zahl gab es mit 400 Absolventen bei den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaftlern. (LDS NRW)


Sonntagsführung:
Arte Povera oder: Wie kommt Mario Merz zu seinem Iglu?

Die "Arte Povera" entstand Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts als eine Kunstrichtung, die sich gegen die Ästhetisierung und die Verbürgerlichung des Kunstbegriffs wandte. Die Objekte aus einfachen, "armen" Materialien sollten nicht nur die Fantasie, sondern auch eine gesellschaftskritische Sicht anregen.
Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe wird in ihrer sonntäglichen Führung erläutern, auf welche Weise die Bildhauer Mario Merz und Jannis Kounellis, deren Werke im Lehmbruck Museum zu sehen sind, zivilisationskritische Zusammenhänge in ihre Arbeiten einbeziehen. Doch keine Angst vor einem zu intellektuellen Diskurs: Die sogenannten "armen Materialien" wie Erde, Asche, Abfälle oder Steine, Ton und Holz sind in ihrer Kombination auch noch schön anzusehen. Mit Hiltrud Lewe Eintritt: 6,- / 3,- Euro

 

Mittwoch, 13. Februar 2008 - Historischer Kalender
Der CAP-Markt in Neudorf bleibt geöffnet
Seit einigen Tagen wird in den Medien über die drohende Schließung des CAP-Marktes in der Siedlung Eickelkamp in Walsum-Wehofen berichtet. „Viele unserer Kunden haben uns seitdem besorgt angesprochen und nach den Gründen gefragt, warum unser CAP-Markt in Neudorf geschlossen werden muss“, berichtet Elisabeth Hofmann (Foto), Geschäftsführerin des Regenbogen e.V., dessen Tochtergesellschaft Regenbogen Integrationsbetriebe den CAP-Markt an der Mozartstraße betreibt. „Unser CAP-Markt in Neudorf bleibt geöffnet“, betont Elisabeth Hofmann.
„Da in den Berichten nicht immer zwischen den beiden Märkten an unterschiedlichen Standorten unterschieden wurde, ist die Verunsicherung bei unseren Kunden groß“, erläutert Elisabeth Hofmann. „Viele unserer Kunden wissen nicht, dass in Wehofen ein anderer Betreiber zuständig ist.“
Seit Oktober 2006 betreibt die Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH den CAP-Markt in Neudorf mit Erfolg. Hier arbeiten überwiegend Menschen mit Behinderungen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nur geringe Chancen auf eine reguläre Anstellung haben. Insgesamt haben elf Menschen einen festen Arbeitsplatz gefunden. „Diese Arbeitsplätze sind sicher“, betont Elisabeth Hofmann.
„Wir bitten unsere Kunden darum, uns weiter die Treue zu halten und unser Angebot zu nutzen“, so Hofmann. „Wenn Sie weiter bei uns einkaufen und damit die Eingliederung behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt unterstützen, wird es den CAP-Markt in Neudorf noch viele Jahre geben.“


August-Hirsch-Straße und Vinckeweg in Duisburg-Ruhrort werden vorübergehend zu Einbahnstraßen

Die August-Hirsch-Straße sowie der Vinckeweg in Duisburg-Ruhrort werden ab Donnerstag, 14. Februar, zu Einbahnstraßen. Grund für diese Maßnahme ist der Baubeginn am RIW-Tower, einem sechzehnstöckiges Bürogebäude mit etwa 13.000 Quadratmeter Büroflächen. Von der Ruhrorter Straße aus erfolgt die Zufahrt in diesen Bereich nur über den Vinckeweg, die Ausfahrt über die August-Hirsch-Straße. Um die Zufahrt für LKW und schwere Baumaschinen zu sichern, muss gegenläufiger Verkehr ausgeschlossen werden. Die Verkehrsführung wird voraussichtlich bis Ende des Jahres bestehen.

Infoveranstaltung im Gründungsbüro der Stadt:
"Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit"

Duisburg. Auch in diesem Jahr bietet das Gründungsbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg Informations- und Orientierungsveranstaltungen an. Die nächste Veranstaltung für Erwerbslose vor dem Start in die Selbstständigkeit zum Thema "Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit" gibt es am Mittwoch, 27. Februar, von 10 bis 12.30 Uhr im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg, auf der Bismarckstraße 150-158, in Duisburg-Neudorf, (Raum 100). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Expertinnen und Experten aller genannten Netzwerkpartner treten bei dieser Veranstaltung als Referenten auf. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte, die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten sowie über die Aspekte der sozialen Absicherung. Darüber hinaus werden Beratungs-, Seminar- und Coachingangebote der Region vorgestellt.

Farbe als Ausdruck
Auch im Erwachsenenalter haben viele Menschen noch nie eine eigene Leinwand aufgespannt und darauf ihren Gefühlen farbige Formen verliehen. Im Lehmbruck Museum bietet ein Workshop nun die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen. Ausgehend von den expressionistischen Gemälden des Lehmbruck Museums (u.a. Nolde, Macke, Kokoschka, Kirchner) können die TeilnehmerInnen sich mit dem Ausdruckswert von Farbe kreativ auseinandersetzen. Unter Anleitung der Kölner Malerin Judith Ganz werden, nach einer Einführung vor den Werken im Museum, in der Werkstatt eigenhändig Rahmen mit Leinwand bespannt (ca. 50 x 70 cm) und grundiert und am nächsten Tag wird expressiv mit Pigmenten und Acrylfarben experimentiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!.
Kosten inkl. Material: 45 Euro, 35 Euro für Freundeskreismitglieder
Informationen und Anmeldung unter:Fon: 0203-283 2195 / E-Mail: mp@lehmbruckmuseum.de

Viele bunte Steine für Duisburg
LEGOLAND Discovery Centre Duisburg stellte sich vor

Im späten Frühjahr soll im Werhahnspeicher am Philosophenweg die interaktive Indoor LEGO Welt eröffnen.
Die Besucher können in der rund 3.500 Quadratmeter großen Freizeitattraktion für zwei Stunden in eine interaktive Welt aus Lego-Steinen eintauchen. Insgesamt gibt es im LEGOLAND Discovery Centre acht Themenbereiche.
Die erste Station entführt den Besucher in das Miniland, hier ist das Ruhrgebiet im Kleinformat aus hunderttausenden Lego-Steinen nachgebaut. Ob Duisburger Innenhafen oder der Gasometer in Oberhausen, alles kann bestaunt werden. Danach werden die Besucher im 4-D-Kino für einen Moment der Realität entzogen und selbst Teil des Geschehens. Spezialeffekte und die vierte Dimension - Effekte wie Wind und Regen - machen den Kinobesuch zu einem einmaligen Erlebnis. Zurück aus der virtuellen Lego-Welt führt der Weg in eine Galerie, in der bekannte Figuren aus dem Fernsehen nachgebaut sind. Im nächsten Abschnitt sorgt eine Fahrattraktion für eine Reise durch die Drachenburg. In einer Gondel fahren die Besucher an Rittern, Drachen und Burgfräulein aus Lego-Steinen entlang.
Die fünfte Station ist die hauseigene Lego-Fabrik. Hier heißt es "Steine Marsch!". Der Blick hinter die Kulissen zeigt den kleinen und großen Lego-Fans, wie die bunten Steine entstehen. Als Andenken kann sich jeder seinen eigenen mit nach Hause nehmen. Der folgende Themenbereich ist ein Raum für wechselnde Sonderausstellungen. Was dieser zur Eröffnung beinhaltet, bleibt für die Besucher noch eine Überraschung. Auf dem Dschungel-Quizpfad, dem siebten Abschnitt, sollen die Lego-Forscher durch den Urwald wandern und Fragen beantworten. Zum Abschluss geht es in den großen Spielbereich für Kinder. Dort heißt es kreativ sein und seinen Ideen freien Lauf lassen. Auf Rütteltischen können Baumeister zum Beispiel testen, ob ihr Lego-Turm einem
Erdbeben standhält. Auf einer Rennstrecke können Groß und Klein Autos um die Wette fahren lassen. Still am Tisch sitzen muss in diesem Bereich niemand: Tausende Lego-Steine warten darauf, in fantasievolle Kreationen verwandelt zu werden.
Damit bis zur Eröffnung jede Lego-Figur an ihrem Platz steht, laufen die Bauarbeiten im LEGOLAND Discovery Centre Duisburg auf Hochtouren. Um die interaktive Welt vorzubereiten, wurden Wände herausgerissen, Decken durchbrochen und an anderen Stellen neue Mauern errichtet. "Noch sind die Räume gespenstisch leer, aber schon bald sollen die Lego-Steine Einzug erhalten. Bis dahin muss der Umbau abgeschlossen sein", erklärt Carsten Müller, zukünftiger Manager des Legoland Discovery Centre.

Touristisches Pfund  LEGOLAND Discovery Centre - 4-D-Kino, Miniaturwelt und mehr...

Dienstag, 12. Februar 2008 - Historischer Kalender
Bismarckstraße in Duisburg-Neudorf wird teilweise zur Einbahnstraße
Ab Donnerstag, 14. Februar, wird die Bismarckstraße in Duisburg-Neudorf zwischen Oststraße und Memelstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Memelstraße gefahren werden. Die Stadtwerke Duisburg verlegen in diesem Bereich eine Fernwärmeleitung. Die Arbeiten dauern voraussichtlich sechs Wochen. Die dortige Bushaltestelle der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) wird für diese Zeit in die Memelstraße verlegt.

Plakat der Duisburger Umwelttage 2008 vorgestellt
Duisburg. Die Duisburger Umwelttage beschäftigen sich in diesem Jahr vom 2. bis 21. Juni mit dem Thema "Umwelt - Mensch und Klima". Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Sabine Hoster, Leiterin des Amtes für Umwelt und Grün und Dr. Ribhi Yousef, Organisator der Umwelttage, stellten im Rahmen der heutigen Pressekonferenz das Plakat für die Umwelttage 2008 vor.
Das Motiv des Plakats orientiert sich an dem Titel der Veranstaltung und zeigt auf einfache und plakative Art exemplarisch die Konsequenzen des Klimawandels.
Zu sehen ist der Anstieg des Meeresspiegels vor unserer Haustür - der Livesafer steht bis zum Bauchnabel im Wasser.
Eröffnet werden die Duisburger Umwelttage 2008 am 2. Juni auf der Königstraße durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland gemeinsam mit Schirmherr Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW.
Das Programm wird Anfang Mai in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erstellt und dann in allen öffentlichen Stellen der Stadt ausgelegt. Interessierte Bürger können sich mit eigenen Programmbeiträgen zum Thema "Umwelt - Mensch und Klima" darstellen. Anmeldungen bitte bis zum 15. März 2008 an das Amt für Umwelt und Grün, Dr. Ribhi Yousef, unter (0203) 283-3357.


v. l. Dr. Ribhi Yousef, Organisator der Umwelttage, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Sabine Hoster, Leiterin des Amtes für Umwelt und Grün stellten im Duisburger Rathaus das Plakat für die Umwelttage 2008 "Umwelt - Mensch und Klima" vor.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Technik. Geschichte. Erleben!
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung bietet Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen. Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk "Goede Verwachting", ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln.
 In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 17. Februar, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Montag, 11. Februar 2008 - Historischer Kalender
„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
An der Eisenbahnstrecke in Duisburg-Bissingheim soll eine Schallschutzwand errichtet werden. Die Anwohner in diesem Bereich werden am
14.02.2008, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle des ETUS Duisburg-Bissingheim 1925 e.V.,
Vor dem Tore 76, in 47279 Duisburg über das geplante Projekt und die erforderlichen Bauarbeiten umfassend informiert.

Führung durch die MSV-Arena
Ein Blick in die MSV-Arena ist nicht nur für eingefleischte Fußballfans interessant, denn das im März 2005 fertig gestellte Stadion gilt als eines der Schönsten weit und breit. Bis zu 31500 Fans können hier regelmäßig die Heimspiele des MSV verfolgen. Aber auch Seminare, Geburtstagsfeiern und sogar Hochzeitsfeiern werden im schicken, modernen Innenbereich abgehalten.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft führt mehrmals im Jahr durch die Arena. Die nächste Führung ist am Dienstag, 12. Februar. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Foyer der MSV-Arena. Die Führung dauert etwa 1 Stunde und kostet 7.50 Euro für Erwachsene / 4.50 Euro für Kinder.
Wichtig: Eine Vorab-Anmeldung ist notwendig bei der Tourist-Info, Tel. 285440, Königstraße 86.

Elternveranstaltung in Bruckhausen: "Kinder stark machen"
Das städtische Familienzentrum Bruckhausen auf der Schulstraße 51 lädt am Donnerstag, 21. Februar, von 9 bis 11 Uhr zu einem Elternvormittag mit dem Thema "Kinder stark machen - Grenzen setzen" ein. Referentin Monika Kaulke-Niermann ist von der Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes.
Grenzen zu setzen und konsequent einzuhalten ist für viele Eltern die wichtigste Aufgabe, aber auch die größte Herausforderung in der Erziehung ihres Kindes. Kinder und Jugendliche sind geborene Meister, wenn es darum geht, die Geduld und Konsequenz der Eltern zu prüfen.
Zum Schutz vor Gefahren im und außer Haus brauchen Kinder Grenzen. Sinnvolle und übersichtliche Regelungen geben dem Kind Sicherheit. Manchmal fällt es den Eltern schwer, gegen den Willen der Kinder zu handeln. Doch auf lange Sicht ist es für beide Seiten einfacher, wenn Kinder wissen, wo ihre Grenzen sind.

Änderung der Verkehrsführung im Rahmen der Straßenbaumaßnahme "Eisenbahnstraße" in Duisburg-Ruhrort
Duisburg. Die Eisenbahnstraße in Duisburg-Ruhrort erhält eine neue Fahrbahndecke. Aus diesem Grund kann ab Montag, 18. Februar, bis voraussichtlich Montag, 25. Februar, von der Fabrikstraße nicht mehr geradeaus in die Friedrich-Ebert-Straße gefahren werden. Im Anschluss daran wird der Verkehr in der Eisenbahnstraße auf die fertig gestellte Seite gelegt, so dass mit den Arbeiten an der anderen Seite begonnen werden kann.
Die gesamte Straßenbaumaßnahme dauert voraussichtlich noch bis Ende Mai 2008. Die Verkehrsführung kann sich bedarfsbedingt ändern.

Vollsperrung der Bergheimer Straße in Duisburg-Bergheim
Am vergangenen Freitagabend, 8. Februar, kam es in der Bergheimer Straße in Duisburg-Bergheim zu einem Schaden an einer Wasserleitung.
Auf Höhe der Hausnummer 94 wurde die Fahrbahn unterspült. Deshalb musste die Bergheimer Straße in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Die Stadtwerke Duisburg hoffen, den Schaden bis kommenden Mittwoch, 13. Februar, beheben zu können, so dass dann wieder Richtung Norden gefahren werden kann. Seit September besteht bereits eine Einbahnstraßenregelung zwischen Moerser Straße und Hochstraße in Richtung Homberg. Diese bleibt bis auf Weiteres bestehen. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Kanalbaustelle in der Schweizer Straße in Duisburg-Duissern wandert weiter
Die Kanalbaumaßnahme in der Schweizer Straße in Duisburg-Duissern wandert weiter Richtung TÜV. Aus diesem Grund wird ab Mittwoch, 13. Februar, die Verkehrsführung in den Straßen "Am Botanischen Garten" und "Am Kaiserberg" geändert. In der Straße "Am Kaiserberg" wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Die Straße "Am Botanischen Garten" wird zur Sackgasse, da sich der Baustellenbereich genau im Einmündungsbereich in der Schweizer Straße befindet. Der gegenläufige Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt, weil die Fahrbahnbreite der Schweizer Straße zu gering ist.
Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich noch bis Ende Juni 2008. Mit größeren Verkehrsbehinderungen muss hier weiterhin gerechnet werden.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Obermarxloh
Der Kanal in der Herderstraße, Kantstraße, Hans-Sachs-Straße, Kampstraße und der Hauffstraße in Duisburg-Obermarxloh ist sanierungsbedürftig und wird deshalb erneuert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Mai 2009 abgeschlossen sein.
Für den ersten Bauabschnitt wird die Herderstrasse zwischen der Grillparzerstraße und der Novalis Straße für cirka acht Wochen gesperrt. Die Grundstücke sind weiterhin jederzeit erreichbar. Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Hamborn
Der Kanal in der Röttgersbachstraße, Am Bischofskamp und der Schlachthofstraße ist sanierungsbedürftig und wird deshalb erneuert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im März 2009 abgeschlossen sein.
Für den ersten Bauabschnitt wird die Straße am Bischofskamp zwischen Eichsfelder Straße und der Röttgersbachstraße für cirka acht Wochen gesperrt. Für die weiteren Bauabschnitte werden die einzelnen Straßen jeweils in 50 m Abschnitten gesperrt. Die Buslinie der DVG kann die Straße Am Bischofskamp während der Bauarbeiten nicht mehr befahren und wird über die Schlachthofstraße umgeleitet. Die entfallenen Haltestellen werden durch die DVG bekannt gegeben. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist jederzeit gewährleistet. Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann.


Chinesisches Frühlingsfest
Während sich Duisburg allmählich auf Ostern vorbereitet und die ersten Schokoladenosterhasen in den Kaufhäusern zu sehen sind, leitet das chinesische Frühlingsfest Anfang Februar das traditionelle neue Jahr ein. Zusammen mit der Chinesischen Gemeinschaft Duisburg (CGD) luden das Akademische Auslandsamt und das Studentenwerk der Universität Duisburg-Essen in diesem Jahr gemeinsam zum Chinesischen Frühlingsfest 2008 ein. Ort der Veranstaltung: das Internationale Zentrum der Volkshochschule.
Am Samstag, dem 9. Januar 2008, öffneten die Pforten um 18 Uhr. Von Karaoke bis Karate reichte das Programm. Von dem chinesischen Essen, das wir aus Chinarestaurants kennen, wirkd leider nur sehr wenig angeboten. Auch wenn das angebotene Essen mit 1,50 Euro recht billigt ist, schreckt es doch offensichtlich einen Teil der chinesischen Gemeinde ab. Es herrscht jedenfalls ein reges Kommen und Gehen. Andreas Rüdig

IGEDO - Kleider machen Leute  - Von Andreas Rüdig
Kleider machen Leute. Das weiß selbst die deutsche Literatur schon seit langer Zeit. Die IGEDO, die berühmte Modemesse in Düsseldorf, startete am Sonntag, dem 10. Februar 2008.
2150 Aussteller aus 44 Ländern, von Ägypten bis Zypern gibt es zu sehen. Bekannte Marken wie Gerry Weber oder Anja Gockel sind hier vertreten; daneben präsentiert etwa die Private Modeschule Düsseldorf die kommenden Superstars der Modeszene.
Die Modenschau von Gerry Weber begann am Sonntag um 11 Uhr. Keine Experimente - an diesen Adenauerspruch erinnert mich die Show. So hübsch die Vorführdamen (in Fachkreisen auch "Models" genannt) auch sein mögen, so alltäglich wirkt auch die Bekleidung. Gedeckte Farben bestimmen das Bild. Überwiegend Hosen, Jacken, Pullover, Hüte und die eine oder andere Handtasche bekomme ich zu sehen. Die Kleidung, die ich hier präsentiert bekomme, ist auch von der Dame auf der Straße tragbar.
Beate Heymann präsentiert ihre Mode an der Catwalk in der Messehalle 12. Auch hier herrschen gedeckte, dunkte Farben vor. Kleider, Jacken / Mäntel, Hosen und Blusen bekommen die Zuschauer hier zu sehen. Alltagstauglich (weil angenehm gewagt und, ja, auch etwas extravagant) ist die Kleidung nicht; dafür aber hübsch anzusehen.
Die monegassische Firma "Fernando Pensato SAM Mode Creation" hat ihren kleinen Stand in der Halle 12. Schuhe, Handtaschen und Modeschmuck stellt sie aus. Teilweise schrillbunt, teilweise dezent, auf jeden Fall aber grell - kitschige Produkte bekommt der zufällige Besucher zu sehen. Die Produkte sind einfach zu extravagant, als dass sie alltagstauglich wäre.
Die Firma "MBC Group" stammt aus Australien und hat damit einen der längsten Anreisewege. Sie präsentiert tragbare Umstandskleider.
Peter O. Mahler, The Swiss Label, Dunque und anderer Modemacher zeigen auf der "gallery designers show II" eine bunte, wagemutige und extravagante Mode, die offensichtlich für diese Show zusammengestellt wurde. Im Alltagsleben läuft jedenfalls keine Frau so herum. Früher hätte man solche Klamotten wohl als "Fummel" bezeichnet. Teilweise ist sogar wieder der gute alte Pelz zu sehen.
Isa Dorn ist eine jener Modedesignerinnen, die schon lange auf der IGEDO vertreten sind. Am Eröffnungssonntag hat sie ihre eigene Show im "Fashion Theater" in der Halle 11. Dem Wesen des Ortes gemäß wird hier nicht nur Mode gezeigt, sondern auch Theater gemacht. Dorn knüpft so an die sehenswerten Shows früherer Tage an. Die Bekleidung ist extravagant, fast schon mit künstlerischem Einschlag und wirkt so, als sei sie extra für diese Vorführung geschaffen worden.
Die altbekannte Annette Görtz (aus Gütersloh), Mais il est ou le soleil (aus Belgien), Rimini BV (aus Bulgarien) - international geht es zu bei der anschließenden CPD Show. Die hier gezeigte Mode ist zumindest bedingt tragbar. Bei entsprechend magerer Figur ist die Mode zumindest auf offiziellen Anlässen anziehbar.
"Anfangs hui am Ende pfui!" könnte man die Aufführung bezeichnen. Letztendlich laufen die Vorführdamen nur den Laufsteg entlang. Dass es besser geht, habe ich in der Show zuvor gesehen.
Die Firma Ploenes ist in Krefeld ansässig. Sie stellt Krawatten her. Ihr Stand auf der IGEDO ist ziemlich unauffällig, so dass der zufällige Besucher nicht mitbekommt, welche gute Ware hier ausgestellt wird. Für mich persönlich hat sich der Besuch auf der IGEDO auf jeden Fall gelohnt.

Sonntag, 10. Februar 2008 - Historischer Kalender
"Wir suchen Dich!" ...um mit Dir etwas zu bewegen!
Unter diesem Motto wollen Duisburgs Grüne eine aktive Integration angehen, aber auch noch mehr. Dies sprachen sie sehr deutlich auf dem Neujahrsempfang in der Geschäftsstelle an der Kardinal-Galen-Straße an. Gastredner war Arndt Klocke (links, rechts neben ihm Professor Dr. Heinz-Dieter Kantel),
Landesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen NRW. Er erläuterte die Perspektive der Partei zur Kommunalwahl 2009. In Kürze wollen die Duisburger Grünen auch die Bilanz ihrer bisherigen Arbeit in Duisburg präsentieren, die ihrer Meinung nach in Zusammenarbeit mit der hiesigen CDU nur positiv ausfallen kann.
Mit dieser optimistischen Einstellung haben sie die Veränderung in der City mitgetragen und sehen in Sachen Umwelt und Integration die Schwerpunkte zukünftiger Arbeit.

Der politische Partner der Grünen in Duisburg war auf dem Empfang personell mit Ratsmitgliedern und Oberbürgermeister Adolf Sauerland (rechts) stark vertreten. Harald Jeschke/Fotos Manfred Schneider

Samstag, 9. Februar 2008 - Historischer Kalender
DUISBURGER BASISDEMOKRATEN ALS NEUE POLITISCHE KRAFT IN DUISBURG GEGRÜNDET
„DUBA“, dieses ist die Kurzform für die am Samstag neu gegründete Freie Wählergemeinschaft „DUISBURGER BASISDEMOKRATEN“!
Seit Jahren habe man mitverfolgen können, dass immer wieder Bürgerinitiativen entstehen, Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden und Bürger sich zusammenschließen, um gegen die Politiker der etablierten Parteien und deren bürgerfeindliche Politik anzugehen.

DUBA-Gründungsmitglieder mit Harald Molder (Links sitzend) Foto Manfred Schneider.
„Das Klinikum in Wedau, Freibad Toeppersee, Abriss Pläne im Duisburger Norden, die CO Pipeline im Duisburger Süden, die Innenstadtentwicklung, der Masterplan, Bebauungsplan Desaster, Soziale Probleme (HARTZ IV u.a.) sind nur einige Stichworte, die als Beispiel für die Bürgerferne der etablierten Parteien stehen“, so gab es der 40 Jahre alte Lebensmitteltechnologe Janos Pec vom Gründungsausschuss den anwesenden Bürgern zu verstehen. Faktionszwänge bestimmten das Bild und nicht Abstimmungen zum Wohle der betroffenen Bürger.
Die Bürger müssen und können die Probleme selbst in die Hand nehmen und man wolle diesen im Rahmen einer „Freien Basisdemokratischen Wählergemeinschaft“ künftig eine Hilfestellung geben. Zahlreiche Vertreter von Bürger Initiativen hatten den Weg in das Cafe Museum gefunden und, nachdem die Satzung beschlossen war, gründete man die neue politische Kraft der Stadt.

In den Vorstand wurden gewählt
Vorsitzender: Harald Molder, COntra Pipeline Initiative
Stellvertreter: Janos Pec
Schatzmeister: Klaus Hanraths
Oeffentlichkeitsrefentin: Maren Simons
Beisitzer: Tobias Bechberger
Erich Hennen, COntra Pipeline Initiative
Thorsten Schwarz

Die berechtigten Interessen von Bürgerinitiativen und Bürgern sollen künftig im Sinn des Allgemeinwohls vertreten werden. DBA will sich für nachhaltige Stadtentwicklung, soziale und ökologische Ziele, demokratische Stadtkultur, Transparenz, echte Bürgerbeteiligung, Gleichbehandlung und Rechtsstaatlichkeit einsetzen.
Die Gewähr dafür bieten, dass über allen Parteiinteressen stehend der Wille der Bürger der Stadt Duisburg in den Gremien verantwortlich und sachgerecht zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger umgesetzt wird. Die betroffene Bürger will man umfassend und aktuell informieren und über die Möglichkeiten der Einflussnahme auf Verwaltungs- und Politikentscheidungen aufklären und zur Teilnahme an praktischer Kommunalpolitik anregen.
Um diese Ziele durchzusetzen will man die entsprechenden Gremien wie Rat, Ausschüsse und Bezirksvertretungen nutzen und zur Kommunalwahl 2009 antreten.

Tag der offenen Tür im Referat für Integration
Unter dem Motto „Hand reichen, Weg weisen, Brücken bauen“ stellt das Referat für Integration in am Freitag, 15. Februar 2008, um 16 Uhr Gutenbergstr. 24, Duisburg-Mitte in der Zeit von 16 bis 19 Uhr seine Arbeit vor und ehrt vor allem das große Engagement der Integrationslotsen, die eine wichtige Unterstützung in der Integrationsarbeit leisten.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit den Grußworten des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland und des Vorsitzenden des Beirates für Zuwanderung und Integration Sevket Avci.

Anschließend präsentieren die Integrationslotsen ihre Arbeit. Wer sie sind, wie sie ins Leben gerufen wurden und wie ihre Arbeit aussieht, können man persönlich von Ihnen erfahren.
An einzelnen Stationen, die die Gäste selbständig erkunden können, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats für Fragen zur Verfügung. Zu sehen ist außerdem die Ausstellung „Italienische Gastarbeiter in Duisburg“. Ein Gewinnspiel mit mehreren attraktiven Preisen erwartet die Besucher.

UDE: Schadet "Nano" bei Reinigungssprays oder in der Sonnenmilch der Gesundheit?
Ob in Reinigungssprays oder in der Sonnenmilch: Produkte, deren besondere Eigenschaften auf Nanopartikel zurückgehen, haben unseren Alltag erobert. Wie unser Körper auf die besonderen Inhaltsstoffe reagiert, die wegen ihrer Miniaturgröße auch in Zellen und Zellkerne
eindringen können, ist bislang nicht bekannt.
Mit der biologischen Wirkung von Nanopartikeln befasst sich deshalb ein neues Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG -SPP1313), das von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordiniert wird. In dem bundesweiten Forschungsverbund werden die grundlegenden Wechselwirkungen von Nanopartikeln mit biologischen Molekülen und
Systemen sowie mit Zellen interdisziplinär erforscht. Mit rund 10 Millionen Euro finanziert die DFG das Programm über einen Zeitraum von sechs Jahren.
Der wissenschaftliche Koordinator des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr. Dr. h.c. Professor Dr. Reinhard Zellner, bewertet die Zusage so: "Mit der Vergabe dieses Projekts bestätigt die DFG der Universität Duisburg-Essen eine wichtige Position in diesem zukunftsträchtigen
Forschungsgebiet." Prof. Zellner leitet das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie und ist Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) an der UDE.

Nanopartikel kommen immer häufiger in Materialien mit innovativen chemischen und physikalischen Eigenschaften vor und lassen ein riesiges Anwendungspotenzial erwarten. Weil Nanopartikel von vergleichbarer Größe wie typische Biomoleküle sind, können sie in Zellen und Zellkerne eindringen und deren Funktionalität negativ beeinflussen. Deshalb zielt  das neue Verbundforschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen darauf ab, die biologische Verträglichkeit der neuen Technologie zu überprüfen.
Das interdisziplinäre Verbundprojekt bündelt die derzeit wichtigsten in Deutschland tätigen Arbeitsgruppen der Chemie und Physik von Nanopartikeln sowie der Zellbiologie und Toxikologie, die sich mit der Erzeugung, Charakterisierung und der biologische Wirkung von
Nanopartikeln befassen. Insgesamt sind 38 Arbeitsgruppen an dem Forschungsprojekt beteiligt. Professor Zellner ist auf mehreren Ebenen an der Projektdurchführung beteiligt: Neben der Gesamtkoordination des Programms ist seine Arbeitsgruppe auch am Cluster-Projekt "Nano-ag"
beteiligt, das unter anderem die größendefinierte Herstellung sowie Charakterisierung und Zellaktivität von Silber-Nanopartikeln umfasst.
Die antibakterielle Wirkung von Silber ist schon seit vielen Jahren bekannt. So werden Silber-Nanopartikel bereits häufig in Handys, Kühlschränken, Kleidungsstücken, Handtüchern und Pflastern angewendet, um sie vor Mikroben zu schützen. Die Grundlagen dieser Wirkung werden im Schwerpunktprogramm von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe untersucht, zu der neben Zellner auch der Anorganiker Prof. Matthias Epple (Duisburg-Essen) und der Zellbiologe Prof. Manfred Köller (Bochum) gehören. Am 14. und 15. Februar werden sich alle beteiligten Forscher
zum einem Kick-off Meeting in Fulda treffen.

Vollsperrung der Kaiser-Friedrich-Straße in Röttgersbach
Die Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Röttgersbach zwischen Holtener Straße und Rohrstraße wird ab Dienstag, 12. Februar, von 8 bis 20 Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Kanalarbeiten und das Abladen von Rohren mittels eines Kranwagens machen die Vollsperrung erforderlich. Betroffen ist auch die Linie 935 der DVG. Sie wird zwischen den Haltestellen „Adamstraße“ und „Fiskusfriedhof Nord“ in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet. Die Fahrgäste werden rechtzeitig vor Abfahrt von diesen Haltestellen mittels Innensprechanlage über die Umleitung sowie den Ausfall der Haltestellen „Neuhausweg“ und „Rohrstraße“ informiert.
Umleitungsempfehlungen werden aus beiden Richtungen ausgeschildert. Fußgänger können den Bereich passieren.

Leselust statt Lesefrust
5. Leseaktion der Stadtbibliothek für den Deutschunterricht

„Leselust statt Lesefrust“, die erfolgreiche Leseaktion für den Deutschunterricht an Duisburger Hauptschulen, geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Am Montag, 18. Februar, geht das zweiwöchige, von der Nationalbank Duisburg geförderte Projekt, in die erste Phase. Die beiden Schauspieler Silke Roca und Peter G. Dirmeier tragen eine Lesefassung des Theaterstücks „Die Belagerung“ von Martin Baltscheit vor. Zuvor werden die Schülerinnen und Schüler der fünf Hauptschulen mit insgesamt zehn beteiligten Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 8 in das Leseprojekt mit verschiedenen Stimm-, Sprech- und Leseübungen eingeführt. In ihrem jeweiligen Klassenraum erwartet die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann eine Art „Theater für die Ohren“, das den Jugendlichen, die sich im sogenannten „Lese-Knick-Alter“ befinden, einen anderen Zugang zu Texten und zum Lesen vermitteln soll.
Der ausgewählte Text „Die Belagerung" von Martin Baltscheit, eine Lesefassung des Jugendstücks nach der gleichnamigen Erzählung, wurde 2006 auf dem Duisburger Theaterfestival „Kaas & Kappes“ prämiert. Der Düsseldorfer Autor hat seine Geschichte im sibirischen Russland von 1927 angesiedelt. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Stoff erzählt von einer russischen Familie mit Vater, Mutter und den Kindern Milan und Anna. Der Winter ist außergewöhnlich lang, hart und bitterkalt. Die Dorfbewohner und auch die die Ortschaft belagernden Wölfe haben Hunger. Eine spannende Dichtung über Leben, Angst und Überleben.
Mit der Idee und Konzeption der neuen „Leseaktion im Deutschunterricht an Duisburger Hauptschulen“, die von Jens Holthoff geleitet wird, will die Stadtbibliothek in Sachen Leselust und Lesekompetenz Kreativität fördern. Lesen soll erst die Sinne und dann den Verstand erreichen.

In der zweiten Phase des Projektes, die vom 25. bis zum 29. Februar dauert, vertiefen die Schülerinnen und Schüler das bisher Gehörte, Gesehene und Erprobte im Rahmen einer interaktiven Werkstatt gemeinsam mit den beiden Schauspielern.

Lesung in der Stadtbibliothek: „Knoten im Taschentuch“
In der Reihe „Kultur trifft Demenz am Dienstag“ lädt die Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Forum Demenz am Dienstag, 12. Februar, um 20 Uhr zu einem literarischen Abend mit zeitgenössischen Autoren ein. Sigrid Kruse und Wilhelm von Hoegen geben dem Gedächtnisverlust ihre Stimme und lesen Auszüge aus Texten von John Bayley, J. Bernlef, Irene Dische, Jonathan Franzen, Gerd Köpf, Annette Pehnt, Martin Suten und anderen. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro, im Vorverkauf vier Euro.

„Großes Antolinfest“
Spaß am Lesen in der Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide

In der Zeit vom 13. bis 23. Februar steht die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide ganz unter dem Motto „Spaß am Lesen“. Kinder der Homberger, Hochheider und Baerler Grundschulen messen sich in einem zweiwöchigen Vorlesewettbewerb, der seinen Höhepunkt auf dem „Großen Antolinfest“ am 23. Februar findet. Nach den schulinternen Vorentscheidungen in den Räumen der Bibliothek entscheidet eine Jury, welche drei Kinder am besten aus den Antolinbüchern vorgelesen haben. Die Jury setzt sich zusammen aus den Schulleitern der sechs Grundschulen, Jens Holthoff von der Stadtbibliothek und Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer.
Antolin ist ein interaktives Leseförderungsportal, in dem Kinder Lesepunkte sammeln können. Das Programm wird in allen Homberger, Hochheider und Baerler Grundschulen erfolgreich eingesetzt. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Bibliothek entstand die Idee, die fleißigsten Schüler mit einer Urkunde zu ehren. Die erfolgreichsten Punktesammler werden auf dem Antolinfest zwischen 15 und 17 Uhr durch Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer ausgezeichnet. Kinderliedermacher Olaf Wiesten wird das Programm musikalisch begleiten.
Die Grundschule Kirchstraße ist am Montag, 18. Februar, von 9 bis 10 Uhr in den Räumen der Bibliothek zu Gast, um die schulinterne Vorentscheidung durchzuführen. Am Samstag, 23. Februar findet die Endausscheidung zwischen 13.30 und 15 Uhr statt. Das Ergebnis wird dann während der Preisverleihung gegen 16.00 Uhr verkündet.

Ausstellung in der Zentralbibliothek: „Malen in verschiedenen Kulturen“
Anlässlich des „Fest der Kulturen“ im Rahmen der Interkulturellen Wochen Duisburgs am
5. September 2007 veranstaltete das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Duisburg e. V., mit der Künstlerin Heike Kempe-Jänecke eine Aktion zum Thema „Malen in verschiedenen Kulturen“. 90 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunftsländer gestalteten auf Leinwänden mit Acryl- und Aquarellfarben ihre Impressionen zum Thema Heimat. Mit der universellen Sprache des Malens entstanden am Informationsstand des DRK-Kreisverbandes Duisburg farbenfrohe Bilder, die, zu einem Mosaik zusammengefügt, vielfältige Aspekte des interkulturellen Lebens aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen in Duisburg aufzeigen. Auf eindrucksvolle Weise wurde so die Vorstellung des friedlichen und bereichernden Zusammenlebens verschiedener Kulturen verwirklicht.
Die Ausstellung kann vom 18. Februar bis 14. März in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5 – 7 besichtigt werden.

Freitag, 8. Februar 2008 - Historischer Kalender

Regierungspräsident stellt Bedenken gegen neues Berufskolleg zurück

Verkehrskonzept Ruhrort: Weitere Schritte
Die Verkehrssituation in Ruhrort hat in der letzten Zeit für eine öffentliche Diskussion gesorgt. Mit einem am 12. Dezember der Presse vorgestellten Konzeptentwurf haben die Verkehrsplaner eine Diskussionsgrundlage entwickelt, die allen Ruhrorter Haushalten in Form einer Postwurfsendung zugestellt wurde. Ziel ist es, die Betroffenen in die Entscheidungen einzubeziehen, um eine für alle verträgliche Lösung für das Verkehrsproblem im Ortsteil zu finden. Dabei gilt es die unterschiedlichen Belange von Anwohnern, Einzelhändlern und Betrieben in Ruhrort zu berücksichtigen.
Um allen die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben, wurde die Frist für Rückmeldungen und Anregungen bis Mitte Februar verlängert. Einige Bürger hatten bemängelt, kein Schreiben erhalten zu haben, was im Januar nachgeliefert wurde.
Nach Sichtung und Auswertung der Beiträge von Anwohnern und betroffenen Betrieben wird es zeitnah eine Bürgerversammlung in Ruhrort geben, in der die Ergebnisse und ein entsprechend der Anregungen modifizierter Konzeptentwurf vorgestellt werden. Der Beschluss zur Umsetzung wird dann schließlich durch die politischen Gremien erfolgen.

"Zwischen Aristokratie und Atelier. Das kurze Leben der Marie Bashkiertseff"

"Zwischen Aristokratie und Atelier. Das kurze Leben der Marie Bashkiertseff" ist das Jour Fixe in der Duisburger Volkshochschule am Donnerstag, dem 7. Februar 2008, betitelt. Die Veranstaltung findet wie gewohnt um 17 Uhr im Vortragssaal der VHS am König - Heinrich - Saal statt.
"Marie Bashkirtseff (* 24. November 1858 oder 1860 in Gawronzi, Ukraine (damals Neurussland); ? 31. Oktober 1884 in Paris) war eine russische Malerin. Ihr Werk ist dem Naturalismus zuzuordnen.
Die postume Edition ihres Tagebuchs 1887 avancierte zu einem Kultbuch ihrer Frauengeneration. Ihr Leben wurde mehrmals verfilmt, unter anderem in Italien mit der Schauspielerin Isa Miranda. Bashkirtseff liegt auf dem Pariser Friedhof von Passy bestattet.

Leben
Marie Bashkirtseff entstammte zwei südrussischen Landadelsfamilien, den Babanins und den Bashkirtseffs. Kurz nach der Geburt von zwei Kindern trennten sich die Eltern und Marie wuchs bei ihrer Mutter auf dem Gut der Großeltern auf. Nach Aufenthalten in Wien, Baden-Baden, Genf und Paris während der Jahre 1870-72 ließen sich Mutter, Großeltern und Tante in Nizza nieder. Dort begann die junge Marie ein Tagebuch zu führen.
Ein Kehlkopfleiden vereitelte den Plan der jungen Frau, Sängerin und Schauspielerin zu werden. Auch scheiterten Heiratspläne mit einem römischen Adligen am Widerstand von dessen Familie. Marie bewog ihre Familie zu einem Umzug nach Paris, wo sie Malerei studieren wollte. Nach zwei Jahren Ausbildung im Atelier Julian bei Tony Robert-Fleury schloss sie sich dem Maler Jules Bastien-Lepage als Schülerin und Freundin an und pflegte ihn zusammen mit dessen Mutter kurz vor seinem Tod. Doch Bashkirtseff starb selbst wenige Wochen vor Bastien-Lepage an Tuberkulose.
Baschkirtseffs Gemälde hingen zu dieser Zeit im Musée de Luxembourg in Paris, das Bild Zwei Pariser Gassenbuben, Jean und Jacques wurde 1891 auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin ausgestellt. Ihr Tagebuch, das sie bis wenige Tage vor ihrem frühen Tod geführt hatte, wurde in einer von der Mutter gekürzten und zensierten Fassung 1887 auf französisch publiziert und bald in viele Sprachen übersetzt, 1889 ins Englische, 1897 ins Deutsche. Laura Marholm bezeichnete das Tagebuch in ihrem Buch der Frauen (1894) als "Geheimbibel" der jungen Frauen ihrer Zeit. Fanny Reventlow schrieb 1901 in ihr Tagebuch: "Ich lese wieder Marie Baschkirtseff - das möchte die einzige Frau gewesen sein mit der ich mich ganz verstanden hätte, vor allem auch in der Angst etwas vom Leben zu verlieren, und in dem unerhörten Prügelbekommen vom Schicksal."," erfahre ich bei den Vorbereitungen im Internet.
Die Volkshochschule hat hier eine unbekannte und längst vergessene Künstlerin ausgegraben, die sich auch in der Frauenbewegung engagiert. Inwieweit die junge Russin irgendwelche Spuren in der (Kunst-)Geschichte hinterließ, können (Kunst-)Historiker besser beurteilen. Der Vortrag besteht aus Vortrag und einer Power-Point-Präsentation von historischen Bildern. Ob hier große Unterhaltung vorliegt, sei einmal dahingestellt. Ich bin aber sehr angetan davon, dass hier unbekannte, abseitige Kultur vorgestellt und so der Vergessenheit entrissen wird. Andreas Rüdig


Bahnübergangsarbeiten im Gleis Ratingen West – Duisburg-Wedau

„Großes Antolinfest“
Spaß am Lesen in der Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide
In der Zeit vom 13. bis 23. Februar steht die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide ganz unter dem Motto „Spaß am Lesen“. Kinder der Homberger, Hochheider und Baerler Grundschulen messen sich in einem zweiwöchigen Vorlesewettbewerb, der seinen Höhepunkt auf dem „Großen Antolinfest“ am 23. Februar findet. Nach den schulinternen Vorentscheidungen in den Räumen der Bibliothek entscheidet eine Jury, welche drei Kinder am besten aus den Antolinbüchern vorgelesen haben. Die Jury setzt sich zusammen aus den Schulleitern der sechs Grundschulen, Jens Holthoff von der Stadtbibliothek und Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer.
Antolin ist ein interaktives Leseförderungsportal, in dem Kinder Lesepunkte sammeln können. Das Programm wird in allen Homberger, Hochheider und Baerler Grundschulen erfolgreich eingesetzt. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Bibliothek entstand die Idee, die fleißigsten Schüler mit einer Urkunde zu ehren. Die erfolgreichsten Punktesammler werden auf dem Antolinfest zwischen 15 und 17 Uhr durch Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer ausgezeichnet. Kinderliedermacher Olaf Wiesten wird das Programm musikalisch begleiten.

Die Grundschule Kirchstraße ist am Montag, 18. Februar, von 9 bis 10 Uhr in den Räumen der Bibliothek zu Gast, um die schulinterne Vorentscheidung durchzuführen. Am Samstag, 23. Februar findet die Endausscheidung zwischen 13.30 und 15 Uhr statt. Das Ergebnis wird dann während der Preisverleihung gegen 16.00 Uhr verkündet.


Bei Rauch im Treppenraum in der Wohnung bleiben
Feuerwehrverband gibt Verhaltenstipps bei Bränden in Mehrfamilienhäusern
Angesichts der schweren Brandunglücke der vergangenen Tage weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf die Gefahr der schnellen Rauchausbreitung in Mehrfamilienhäusern hin. „Oft wirken Treppenräume wie Kamine, so dass der Rauch und die Hitze blitzschnell in die oberen Stockwerke ziehen“, erklärt DFV-Vizepräsident Bernd Pawelke. Bewohnern, die sich über den Flur in Sicherheit bringen wollten, werde dadurch häufig der Fluchtweg versperrt. „In einer ungewohnten, bedrohlichen Situation überlegt zu handelt, ist schwierig“, berichtet Pawelke. Hier helfe es, einen einfachen Grundsatz zu befolgen: „Wenn es in der Wohnung brennt, verlasse ich diese, schließe die Wohnungstür und benutze den Treppenraum – nie den Aufzug nehmen. Brennt der Treppenraum, bleibe ich in der Wohnung, und bin so vor Rauch und Feuer besser geschützt“, erklärt der Brandschutzexperte.
Wichtig sind auch Maßnahmen im Vorfeld: „Wenn ich vorausschauend handele, also grundsätzlich die Kellertür schließe und verhindere, dass brennbaren Gegenstände im Treppenraum abgelagert werden, verringert dies die Brandgefahr enorm“, erläutert der Fachmann für Vorbeugenden Brandschutz. Weiteren Schutz bieten Rauchwarnmelder, die in einigen Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben sind.

"Ich geh zur U! Und Du?"
Kinderarzt Dr. Ertan Saracbasi-Zender informiert heute um 14.30 Uhr im städtischen Familienzentrum an der Schulstraße 51 in Duisburg-Bruckhausen über die Schwerpunkte der Vorsorgeuntersuchungen U8 und U9.
Das Vorsorge-Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung soll zur Erhöhung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U7 bis U9 führen. Für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren sind zwei dieser Untersuchungen U8 (5. Lebensjahr) und U9 (6. Lebensjahr) vorgesehen. Vielen Eltern ist die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen nicht bewusst. Besondere Fördermaßnahmen zur rechtzeitigen Unterstützung der Entwicklung der Kinder können oft erst zu einem Zeitpunkt in die Wege geleitet werden, der zu wenig Raum lässt, um Entwicklungsrückstände vor Schulbeginn aufzuholen. Durch das Projekt soll bei den Eltern ein bewussterer Umgang mit den Vorsorgeuntersuchungen erreicht werden.
Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

Guter Vorsatz für 2008: "Ich werde (Teilzeit-)Chefin"

Ein Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte für viele Frauen die berufliche Selbstständigkeit mit freier Planung der Arbeitszeit und des Arbeitsumfangs sein. Aber meistens träumen Frauen nur davon und trauen sich nicht zumindest den ersten Schritt zu tun - sich eingehend zu informieren und beraten zu lassen. Damit Frauen vom Träumen zum Handeln kommen, dabei aber alle Chancen und Risiken einer Existenzgründung mit Gleichgesinnten unter Anleitung fachkundiger Begleitung genau unter die Lupe nehmen können, wurde das Projekt "Selbstständige Erwerbsarbeit - Eine Chance für Berufsrückkehrerinnen" ins Leben gerufen.

Am Dienstag, 12. Februar, werden Interessentinnen von 17 bis 19 Uhr im Rathaus Duisburg am Burgplatz 19 über Inhalte und den Ablauf des Projektes sowie die geplanten Seminare informiert.
Die Seminare sollen im März starten und an zwei bis drei Tagen in der Woche stattfinden. Zeitlich sind zwei bis drei Stunden pro Tag geplant, die flexibel auf die Teilnehmerinnen abgestimmt werden sollen. Das Projekt ist Teil der "ZukunftsInitiative Frauen" des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg und wird vom Land NRW und der Europäischen Union im Rahmen der Landesinitiative "Regionen Stärken Frauen" gefördert.
Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung: Rhein-Ruhr-Institut e.V., Elke Stolpe, Tel.: 0203/3630330, E-Mail:
e.stolpe@uni-duisburg.de

Duisburg, 7. Februar 2008 - Historischer Kalender

ProKids an der Börsenstraße - für die Alltagsprobleme von Jugendlichen
Kinder sind unsere Zukunft. So besagt es ein bekannter Slogan. Doch was tun, wenn die Kinder selbst ein Problem haben?
"Wir bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, anonym über das zu reden, was sie beschäftigt, Fragen zu stellen zu Themen wie Drogen, Wohnen, Eltern, Polizei und Ämtern. Darüber hinaus gibt es eine Duschmöglichkeit, eine Waschmaschine und einen Trockner, einen Ruheraum, Spiele, Dart, Musik, Internet, Informationen und vertrauliche Gespräche, Mahlzeiten, Snacks und Getränke zum Selbstkostenpreis. Wir wollen eine Notversorgung sicherstellen, elementare Grundbedürfnisse befriedigen, einen drogen- und gewaltfreien Raum zum angstfreien und zwanglosen Aufenthalt bieten, beim Umgang mit alltäglichen Problemstellungen helfen, beratend zur Seite stehen und Sachen wie die Ausbildung, Wohnen oder den Kontakt zur Familie unterstützen / erleichtern / ermöglichen," berichtet Matthias Beine. Ich besuche ihn an einem Donnerstagvormittag in den Räumlichkeiten von ProKids auf der Börsenstraße 13, ganz in der Nähe der Stadtbücherei.
Recht gemütlich sieht es hier aus. Ein Kicker steht in dem Raum, eine Theke in der Mitte des Raumes. Die ehrenamtliche Arbeit wird vollständig über Spenden finanziert, wie Beine betont. Kirchensteuern oder Zuschüsse der Stadt gibt es also keine. "Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Fundraising. Bei uns gibt es daher auch keine Nischen, in denen Geld verschwinden kann."
So etwa 10 bis 15 Jugendlichen zwischen 15 bis Anfang 20 kommen hier regelmäßig. Obdachlose kommen, Schulabbrecher, Drogenabhängige, durch Handygebühren Überschuldete, psychisch Auffällige. Die Räumlichkeiten auf der Börsenstraße sind montags bis donnerstags zwischen 14 und 18, freitags zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet. Der Cafébetrieb gehört zu den Säulen von ProKids, aber auch ein Hilfenetzwerk (von der Kirche über die Stadt bis zur AIDS - Hilfe und pro familia) und aufsuchende Sozialarbeit (die unter dem Namen "Streetwork") besser bekannt ist.
"Für uns ist es schon ein Erfolg, das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen. Wir sind ein Schmelztiegel, der eine Anlaufstelle ist, zuhört und an weitere Hilfsangebote vermittelt. Wir wollen eine Notfallversorgung anbieten."
Schon ruhig ist es an diesem späten Vormittag. Wie es wohl hier zugehen wird, wenn Jugendliche kommen? Bestimmt lebhaft. Ob ich jemals den Weg zu den normalen Öffnungszeiten dorthin finde, weiß ich nicht. Mit meinen 40 Jahren bin ich bestimmt zu alt dafür. Andreas Rüdig


Vollsperrung der Werthauser Straße in Duisburg-Hochfeld
Die Werthauser Straße in Duisburg-Hochfeld wird am kommenden Sonntag, 10. Februar, 0.00 Uhr, zwischen Sedanstraße und Charlottenstraße komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund sind Arbeiten der Firma Siemens an einer Leitungsbrücke über die Werthauser Straße. Diese dauern voraussichtlich drei Stunden, so dass die Sperrung gegen 3 Uhr wieder aufgehoben wird.

 
Info-Abend für Vermieter: Der Beginn eines Dialogs
Rund 100 private Vermieter sind am 23. Januar der Einladung des Amtes für Soziales und Wohnen zu einer Infoveranstaltung im Veranstaltungszentrum „Der Kleine Prinz“ gefolgt. Neben einem Überblick über Aufgaben und Angebote des Amtes standen Tipps und Ratschläge in der täglichen Zusammenarbeit im Vordergrund. Außerdem sollten die bestehenden Kontakte intensiviert, neue Kontakte geschlossen und mit den Vermietern in einen dauerhaften Dialog eingetreten werden. Dazu stellten sich die Fachbereiche auch den Fragen der Vermieter. Reinhard Luderer (im Bild vorn  links), Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, sieht die Ziele allesamt als erfüllt an. Es bestand in der Vermieterschaft in vielen Bereichen ein Informationsdefizit. Bereits am nächsten Tag seien erste Kontakte mit den vorgestellten Fachbereichen erfolgt.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von der Aufgabenvielfalt und den passgenauen Angeboten des Amtes. Als hilfreich wurden auch die ausgegebenen Informationsmappen mit den Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner angesehen. Andrea Bestgen, Abteilungsleiterin Wohnungswesen, moderierte die Veranstaltung und dankte den zahlreichen Gästen für den offenen und sachlichen Gesprächsverlauf auch bei sensiblen Themen wie Mietschulden und Fragen rund um Hartz IV.
Mit dieser Auftaktveranstaltung soll ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit mit den privaten Vermietern aufgeschlagen werden. Dazu wurde den Gästen ein Fragebogen an die Hand gegeben, um ihre Wünsche für kommende Veranstaltungen zu präzisieren. Die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft wird von Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen weiter koordiniert. Er hofft auf viele Rückläufer, um noch spezieller auf die Bedürfnisse der Vermieterschaft eingehen zu können.

Seniorenbeirat lädt wieder zur Bürgersprechstunde ein
Seit diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Die erste Sprechstunde Anfang Januar wurde gut angenommen. Etwa 30 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg über verschiedenste Themen auszutauschen.
Die zweite Sprechzeit findet nun am Mittwoch, 13. Februar, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte von 10 bis 12 Uhr statt. Alle Seniorinnen und Senioren sind wieder eingeladen gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden.
Zukünftig wird diese Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer zur gleichen Zeit und am selben Ort, stattfinden.
Heinz Peree, (links) sowie seines Stellvertreters, Wilhelm Hamacher, vor dem Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“.

 

Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße im Dellviertel 

In der Zeit von kommenden Freitag, 8. Februar, 9 Uhr, bis zum darauf folgenden Montag, 11. Februar, um 5 Uhr, wird die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße komplett gesperrt. Die Sperrung gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer und Fußgänger. Der Landesbetrieb Straßen NRW reißt die Autobahnbrücke über der Karl-Lehr-Straße ab. Dies erfolgt im Zusammenhang mit der Verbreiterung der A 59.  Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Bewegung und Starre am Beispiel der Skulptur des 20. Jahrhunderts
Sonntagsführung

Sonntag, 10. Februar, 11.30 Uhr Mit Reintje Brenders
Das Gegensatzpaar "Bewegung und Starre" ist ein prominentes Thema der Bildhauerei. Unter anderem Wilhelm Lehmbruck, Hans Arp und Alberto Giacometti haben Werke geschaffen, die beides formal und inhaltlich miteinander vereinen. Die Skulpturen, ob aus Stein oder Bronze, rufen zunächst Assoziationen von Schwere, Unbeweglichkeit und Solidität hervor. Sie können jedoch auch, wie die Kunsthistorikerin Reintje Brenders erläutern wird, über ihre äußere Materialität hinaus starke innere Bewegungen zeigen und hervorrufen. Im Zuge des 20. Jahrhunderts wurde der klassische Begriffs von Skulptur dramatisch erweitert. Die Vielfalt der Thematik reicht von der Darstellung innerer Bewegung in der expressionistischen Skulptur bis hin zu Skulpturen, die sich in sich bewegen, z.B. von Alexander Calder und Jean Tinguely.

Duisburg, 6. Februar 2008 - Historischer Kalender
"Traditionen, Trauer, Transparenz. Architektur des demokratischen Deutschlands"
"Traditionen, Trauer, Transparenz. Architektur des demokratischen Deutschlands" ist der Vortrag betitelt, den Dr. Alexander Wiehart am Veilchendienstag 2008 in der Volkshochschule Duisburg hält. Ort der Handlung: der Vortragssaal am König-Heinrich-Platz. Im Vergleich zur Auftaktveranstaltung eine Woche zuvor ist dieser Vortrag gut besucht.
Kunst und Kultur sind eine teuere Angelegenheit. Die Materialien sind teuer. Um die Personalausgaben gering zu halten, ist Kunst und Kultur oft Gemeinschaftsarbeit. Ist eine alte Kultur untergegangen und wächst etwas neues darauf, werden die alten Monumente abgerissen. Der Fall des Kommunismus 1989 ist ein aktuelles Beispiel.
"Demokratische" Monumente gab es schon im antiken Griechenland. Schließlich gilt die Halbinsel im Süden Europas als Wiege der Demokratie. Demokratische Monumente gibt es auch heute. Die "Straße der Menschenrechte" von Dani Karavan in Nürnberg ist ein Beispiel dafür. Karavan ist in Duisburg ja durch den Garten der Erinnerung am Innenhafen bekannt. Sehr kompetent, frei redend und diverse Dias einsetzend geht Dr. Wiehart auch auf Themen wie das Holocaust - Denkmal in Berlin und das dortige Regierungsviertel ein. Andreas Rüdig

UDE: Mit Karaoke, Live-Musik und Kung Fu - Chinesisches Neujahrsfest
Zum chinesischen Frühlingsfest im Zeichen der Ratte mit Karaoke und Kung Fu laden am kommenden Samstag, 9. Februar die Tutoren des Akademischen Auslandsamtes der Universität Duisburg-Essen und das Studentenwerk ein in Kooperation mit der Chinesischen Gemeinschaft Duisburg und dem Internationalen Zentrum der Volkshochschule.
Das Fest von und mit vielen der insgesamt 800 chinesischen Studierenden der UDE beginnt um 18 Uhr im Internationalen Zentrum der Stadt Duisburg, Flachsmarkt 15, direkt hinter dem Rathaus. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle, die mehr über chinesische Sitten und Traditionen
wissen möchten und an einem Kulturaustausch interessiert sind. Es gibt landestypische Speisen und Getränken, Karaoke, Live Musik, Kung Fu und natürlich darf auch die "Frühjahrsnacht-Sendung" nicht fehlen.

Bahnhofstraße in Duisburg-Walsum erhält neue Fahrbahndecke
Die Bahnhofstraße in Duisburg-Walsum zwischen Teutonenstraße und Vennbruchstraße wird ab Mittwoch, 13. Februar, vorübergehend zur Einbahnstraße, da eine neue Fahrbahndecke aufgebracht wird. Gefahren werden kann dann nur Richtung Römerstraße beziehungsweise Alt-Walsum. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 15. Februar, können sich jedoch wetterbedingt verschieben. 
Eine Umleitungsempfehlung über Römerstraße, Herzogstraße und Friedrich-Ebert-Straße wird ausgeschildert. Radfahrer und Fußgänger sind nicht betroffen.


Brücke über die Kleine Emscher im Zuge der Otto-Hahn-Straße in Neumühl gesperrt
Die Brücke über die Kleine Emscher im Zuge der Otto-Hahn-Straße in Duisburg-Neumühl wird ab Montag, 11. Februar, aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt. Dies gilt auch für Fußgänger, da mit schwerem Gerät Spundwände im Uferbereich eingerammt werden. Die Vollsperrung wird voraussichtlich am Freitag, 29. Februar, wieder aufgehoben. Im Anschluss daran bleibt jedoch eine halbseitige Sperrung bis auf Weiteres bestehen. Der Verkehr wird dann durch eine Ampelanlage geregelt. Umleitungsempfehlungen werden eingerichtet.
Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Rohrverlegung in der Kleinen Emscher.
Sobald die Komplettmaßnahme abgeschlossen ist, wird das Schmutzwasser in diesen Rohren unter der Wasseroberfläche befördert.

VHS-Seminar: Schöffe werden

Ehrenamtliche Richter (Schöffen) sind Bürger, die bei Strafprozessen vor dem Amts- und Landgericht eingesetzt werden. Gleichberechtigt mit dem Berufs-Richter urteilen sie über Schuld oder Unschuld der Angeklagten und legen die Höhe der Strafe fest. Diese ehrenamtlichen Richter werden für fünf Jahre gewählt. Eine neue Amtsperiode (2009 bis 2013) steht bevor. Aus diesem Grund informiert die Volkshochschule zusammen mit der Deutschen Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen und dem Landgericht Duisburg am Donnerstag, 21. Februar, um 18.30 Uhr, im Internationalen Zentrum, Flachsmarkt 15, über das Schöffenamt. Interessierte Bürger, die die Voraussetzungen erfüllen, können sich bewerben und auf die Vorschlagliste kommen. Alle Bevölkerungskreise sollten mit ihren Erfahrungen in Beruf, Familie und täglichem Leben in diesem wichtigen öffentlichen Amt vertreten sein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter iz-duisburg.de und www.schoeffen-nrw.de.

VHS-Seminar: Geld vom Finanzamt
Ein Seminar zur optimalen Gestaltung der eigenen Steuererklärung bietet die Volkshochschule am Samstag, 9. Februar von 10 bis 13.15 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47.
Anhand praktischer Fälle wird das Ausfüllen der Formulare unter Berücksichtigung relevanter steuerlicher Änderungen gemeinsam erarbeitet. Wesentliche Absetzungsmöglichkeiten wie Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen werden detailliert behandelt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Studienfahrt nach Masuren
Nach Masuren, ins „Land der Seen und Wälder“ führt eine Studienfahrt der Volkshochschule vom 18. bis 27. Juni. Auf dem Programm stehen unter anderem Stadtbesichtigungen in Danzig und Stettin, eine Fahrt durch die masurische Seenplatte und ein Abstecher in die Kaschubische Schweiz. Eine ausführliche Beschreibung der Reise sowie weitere Informationen gibt es unter (0203)283 2206.

Täterarbeit ist Opferschutz - Akis bittet um Unterstützung
Während seines gesamten Lebens steckt Robert W. (*) bereits in einem furchtbaren Teufelskreis. Schon früh hat er selbst körperliche Gewalt erfahren. Jahre lang wurde er geschlagen. Heute ist Robert W. Mitte dreißig und schlägt seine Freundin Anne (*), mit der er seit fünf Jahren zusammen ist.
„Es ist ein tragischer, aber klassischer Fall“, beschreibt Andreas von Schilling von der Assistenz-, Kontakt- und Informationsstelle für Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen (AKIS) in Kaßlerfeld, Ruhrorter Straße 53. „Ich habe noch keinen Täter erlebt, der zuvor nicht Opfer war.“ Und auch das Opfer kannte keine gewaltfreie Kindheit. Annes Mutter wurde 13 Jahre lang – oft vor den Augen der Tochter - verprügelt. „Auch hier wiederholt sich das Muster.“ Bislang habe sich keiner darum bemüht den Kreislauf zu durchbrechen.
„Dabei ist Täterarbeit der beste Opferschutz“, betont von Schilling. „Denn wenn diese Beziehung, die durchaus von liebevollen Gefühlen getragen wird, in die Brüche geht, wird Robert W. irgendwann eine neue Beziehung eingehen und dann eine andere Frau schlagen.“ Von Schilling: „Wenn wir die Opfer schützen wollen, müssen wir die Täter therapieren.“
Doch das ist schwer umsetzbar. Seit Monaten bemühe sich die AKIS darum, die Gemeinschaft von Robert und Anne, die beide eine geistige Behinderung haben, in eine friedliche und glückliche Zukunft zu führen. Vergebens. Das Paar, das von der staatlichen Grundsicherung und dem schmalen Einkommen, das beide durch die Arbeit in einer Behindertenwerkstatt erzielen, lebt, kann sich eine Therapie nicht leisten. „Leider übersteigt es die finanziellen Möglichkeiten der AKIS, eine Therapie zu finanzieren“, so von Schilling. „Es ist aber klar. Ohne eine Behandlung wird Robert, der therapiewillig ist, nicht aufhören, zuzuschlagen.“
„Es gibt mehrere professionelle Gewaltberater in der Region“, hat von Schilling recherchiert. Nach einer Behandlung durch einen von ihnen, wäre die Aussicht auf den Ausbruch aus der Spirale der Gewalt möglich. „Eine Therapie dauert mindestens 20 Stunden. Jede Stunde kostet 45 Euro.“
Von Schilling weiß: „Ohne finanzielle Unterstützung werden wir das nicht schaffen. Wir brauchen Spenden, die uns dabei helfen, dass Anne und Robert, die seit vier Monaten in einer gemeinsamen Wohnung leben, es beide schaffen, sich aus dem Kreislauf der Gewalt zu befreien.“
Wer die AKIS bei ihrer Bemühung unterstützen möchte, melde sich bitte unter der Rufnummer 0203 / 93 279-14. * Name geändert

Informationen zur AKIS:
Die AKIS unterstützt nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Dabei möchte die AKIS Zuversicht vermitteln, dass Menschen mit Behinderung fähig sind, ihr Leben auch in kritischen Situationen erfolgreich zu meistern. Seit der Gründung der AKIS vor zehn Monaten, ist das Projekt sehr erfolgreich.

Informationen zu Regenbogen Junior:
Die Regenbogen Junior GmbH wurde 2004 als Tochtergesellschaft des Regenbogen e.V. gegründet. und beschäftigt 21 Mitarbeiter.
An der Dammstraße in Duisburg-Ruhrort führt Regenbogen Junior die Wohneinrichtung „Haus Regenbogen“ mit 18 Plätzen für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer seelischen Behinderung.
Seit 2004 ist die Regenbogen Junior GmbH an der Ruhrorter Straße in Kaßlerfeld an der KoKoBe, der Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsstelle für Menschen mit geistigen Behinderungen und ihre Angehörigen für Duisburg Mitte/Süd, beteiligt. Darüber hinaus engagiert sich Regenbogen Junior im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderungen.

"Zeitreisen" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt - Museum für alle Sinne
Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 10. Februar, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle. Ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum und viele hochwertige Modelle.

Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort,
Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Duisburg, 5. Februar 2008 - Historischer Kalender
Ab Aschermittwoch "blitzt" auch das Ordnungsamt
Ab 6. Februar 2008 wird nicht mehr nur die Polizei die Verkehrsgeschwindigkeit in Duisburg überwachen, sondern auch das städtische Ordnungsamt.
"Wir wollen niemanden bestrafen", sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland, "wir möchten die Sicherheit der Duisburgerinnen und Duisburger erhöhen." Und es braucht ja wirklich niemand etwas zu befürchten, der sich an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit hält.
Lange hatten sich Politik und Verwaltung in Duisburg geziert, sich neben der Überwachung des ruhenden Verkehrs durch Politessen auch um den fließenden Verkehr zu kümmern. Doch im Rahmen der seit Jahren erfolgreich praktizierten Ordnungspartnerschaft von Polizei und städtischem Ordnungsamt steigt die Stadt nach Beschluss des Rates vom 11. Juni 2007 jetzt ein in die Überwachung des fließenden Verkehrs, soweit es die Gesetze zulassen.
Früher war die Geschwindigkeitsüberwachung nämlich ausschließlich Polizeiaufgabe. Dann hatte der Gesetzgeber den Kommunen erlaubt, stationäre Geschwindigkeitsmessstellen, sogenannte "Starenkästen", aufzustellen, später auch Messfahrzeuge einzusetzen. Allerdings dürfen die städtischen "Blitzer" nur an Unfallhäufungsstellen bzw. in schutzwürdigen Zonen wie beispielsweise vor Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen stehen. Dies ergibt rund 400 Messpunkte, an denen kontrolliert werden darf. Dort werden die städtischen Radarwagen künftig eingesetzt und zwar montags bis samstags im Zweischichtbetrieb. Die Stadt hat zwei Fahrzeuge angeschafft. Eines ist mit je einer Front- und einer Heckkamera ausgestattet, das zweite hat nur eine Heckkamera.
Im Gegensatz zur Polizei dürfen die Ordnungsamtsmitarbeiter die geblitzten Fahrzeuge nicht anhalten; die Betroffenen erhalten ihre Knolle per Post nach Hause.
Die Einführung der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung bedeutet aber nicht, dass sich die Polizei aus der Geschwindigkeitsüberwachung zurückziehen wird. Sie wird ihre Überwachung in Zukunft für mehr Verkehrserziehung nutzen. Motto: "Messung, Fahrzeugstopp, Aufklärung, Belehrung, Ahndung!"
Im Rahmen der Duisburger Ordnungspartnerschaft wurde bereits im Januar eine gemeinsame Citywache von Polizei und Ordnungsamt im Averdunk-Zentrum eröffnet.

Bewerbungsfrist für Polizeianwärter läuft ab
"Mit Sicherheit in die Zukunft - Teamwork live" heißt die Werbekampagne für den attraktiven Polizeiberuf. "Wer sich in diesem Jahr noch für einen der 1.100 Ausbildungsplätzen bewerben will, muss sich beeilen", erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute in Düsseldorf.
Am 18. Februar 2008 endet die Bewerbungsfrist für die Ausbildung ab 1. September 2008. "Wir bieten jungen, qualifizierten Leuten hochwertige und sichere Ausbildungsplätze. Die Polizei will die besten Absolventen eines jeden Jahrgangs", sagte Wolf.
In den kommenden vier Jahren verdoppelt sich die Zahl der Neueinsteiger bei der Polizei. 1.100 Polizeianwärter werden ab 2008 jährlich mit der Ausbildung beginnen können - statt 500 wie in den vergangenen Jahren. "Nordrhein-Westfalen verjüngt die Polizei mit einem bundesweit vorbildlichen Konzept durch vorgezogene Einstellungen", betonte der Innenminister. "Das stärkt vor allem den Wach- und Wechseldienst sowie die Ermittlungskommissariate."
Rund 7.000 junge Menschen haben sich inzwischen beworben. Die Hälfte davon hat das Auswahlverfahren schon hinter sich, bereits mehr als 500 haben sich für die Ausbildung zum Polizisten qualifiziert. Das Landesamt für Aus- und Fortbildung ist davon überzeugt, die angestrebten 1.100 Neueinstellungen zu erreichen. "Die aktuelle Bewerberzahl zeigt, dass der Polizeiberuf für junge Leute interessant ist", erklärte Wolf.
Die Polizei bietet ein Studium, das Bewerberinnen und Bewerber auf eine anspruchsvolle und interessante Tätigkeit vorbereitet. Der Arbeitsplatz ist krisensicher, bietet eine finanzielle und soziale Absicherung schon mit Studienbeginn sowie Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
Im Internet unter www.polizeiberuf-nrw.de finden Interessierte den Weg zur Online- Bewerbung.

UDE: Stiftung Mercator fördert freestyle-physics - Kreative Nachwuchsgewinnung
Mercatorstiftung stellt 250 000 Euro zur Verfügung
Alle Gymnasien und Gesamtschulen in NRW können teilnehmen

Mit jährlich über 2.000 Teilnehmern hat sich freestyle-physics zum größten deutschen Physik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche entwickelt. Für das erfolgreiche Projekt an der Universität
Duisburg-Essen stellt die Stiftung Mercator für die nächsten fünf Jahre 250.000 Euro zur Verfügung. "Wir möchten dazu beitragen, dass immer mehr junge Menschen Wissenschaft an der Universität erfahren können und sich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern", sagt Robert Faulstich, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. "Durch diese Förderung erfährt der kreative Ansatz zur Nachwuchsgewinnung besondere Anerkennung. Sie trägt dazu bei, die Veranstaltung als nordrhein-westfälische Institution mit dauerhafter Perspektive zu verankern."

Beim Wettbewerb freestyle-physics, den der UDE-Fachbereich Physik diesen Sommer bereits zu siebten Mal veranstaltet, haben Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 die Möglichkeit, an spannenden physikalischen Aufgaben zu tüfteln. Ziel ist es, junge Menschen für Physik zu
begeistern, sie anzuregen sich mit neuen Inhalten auseinander zu setzen und sie frühzeitig für eine akademische Ausbildung in naturwissenschaftlichen Fächern zu interessieren.

Auch in diesem Jahr gilt es, möglichst kreativ eine der vielfältigen Physik-Aufgaben zu lösen. Neben bewährten Aufgaben wie dem Bau einer Wasserrakete, einer Kettenreaktion oder einer Aschenputtelmaschine warten auch ganz neue Ideen auf die Teilnehmer: So sollen sie zum
Beispiel ein Fahrzeug bauen, das die Energie zur Fortbewegung aus seinem Gegenwind gewinnt. Eine weitere Herausforderung ist, einen Wasserläufer zu konstruieren, der sich auf der Wasseroberfläche hält, aber untergeht, sobald man dem Wasser Spülmittel zugibt und so die Oberflächenspannung senkt.
Eine Jury aus Wissenschaftlern des Fachbereichs Physik prämiert die besten Wettbewerbsbeiträge während eines mehrtägigen Finales vom 17. bis 19. Juni, an dem die Teilnehmer ihre Lösungsansätze präsentieren. Darüber hinaus haben die Nachwuchsforscher an den Wettbewerbstagen die Möglichkeit, an Laborführungen, Vorträgen und Experimenten teilzunehmen und so das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten hautnah zu erleben.
Alle Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen erhalten in den nächsten Tagen Post von der UDE mit weiteren Informationen zum Wettbewerb. Im Internet unter www.freestyle-physics.de können die diesjährigen Aufgaben eingesehen werden. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Anmeldung erforderlich.

Ich bin Duisburg, wer bist du?
Duisburg kennen lernen bei der Stadtführung

 Duisburg befindet sich wie kaum eine andere Stadt in einem gewaltigen Aufbruch. Besonders sichtbar ist das in der Innenstadt, wo auch an diesem Sonntag wieder eine Stadtführung der Duisburg Marketing Gesellschaft stattfindet. Selbst eingefleischte Duisburger sind immer wieder erstaunt, wenn sie all die Details über ihre Stadt erfahren. Die Stadtplanerin Iris Reichling, die an diesem Sonntag die Führung leitet, kennt Duisburg in allen Facetten. Seit sieben Jahren führt sie Besucher und wissensdurstige Einheimische durch die Stadt.
Stadtführungen finden an jeden ersten Sonntag im Monat statt. Der nächste Termin ist diesen Sonntag. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

UDE: Die Kinderuni beginnt am 15. Februar
Erdbeben, Gangstörungen, Streiten

Die neue Runde der Kinderuniversität der Universität Duisburg-Essen mit vielen spannenden und verständlich aufbereiteten Themen beginnt am 15. Februar, immer zwischen 17 bis 18 Uhr im Audimax am Essener Campus an der Segerothstraße. Dieses Mal geht es um die unruhige Erde und wie sie entstanden ist, um Banken und Computer, dem Streiten und dem Rechthaben,
Gangstörungen und den Strom aus der Steckdose.
Die erfolgreiche Vortrags-Reihe, in denen Uni-Professoren Kindern die Welt erklären, wendet sich an neugierige Nachwuchsforscher zwischen acht und zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Sie brauchen sich vorher nicht anzumelden, sollten aber rechtzeitig vor Ort sein, weil die 800 Plätze
erfahrungsgemäß schnell belegt sind. Ermöglicht wurde das hoch nachgefragte Vorzeigeprojekt durch die Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität, der Sparkasse Essen und der RWE Rhein-Ruhr AG. und die Sparkasse Essen. Das vollständige Programm
kann unter
www.unikids.de im Internet abgerufen werden.
In der ersten Vorlesung am Freitag, 15. Februar, stellt der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber unsere unruhige Erde vor. In ihrem Inneren wirken Energien und Kräfte, die fortwährend heißes Gesteinsmaterial umwälzen. Wenn die Erde bebt oder Vulkane ihre glühenden Massen
ausspeien, bekommen wir einen kleinen Eindruck von der gewaltigen Energie. Vor mehr als 11.000 Jahren war der letzte Vulkanausbruch in Deutschland. War es wirklich der letzte, und wie entstehen Vulkane eigentlich?
Am Mittwoch, 20. Februar, fragt der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Reinhard Jung gemeinsam mit Thomas Diederichs von der Sparkasse Essen danach, wie eine Bank funktioniert und was Computer damit zu tun haben. Am Freitag, 22. Februar, beantwortet der Philosoph Dr. Georg Kamp die Frage, warum wir uns streiten und wer Recht hat. Am Mittwoch, 27. Februar, geht der Kinderorthopäde Dr. med. Matthias Hövel dem Problem nach, warum nicht jeder richtig gehen kann. Am Freitag, 29. Februar, fragt der Theologe Prof. Dr. Ralf Miggelbrink danach, wie die Erde
entstanden ist: Schöpfung oder Evolution? Wie der Strom in die Steckdose kommt, erläutert am Mittwoch, 5. März, Physikprofessor Dr. Norbert Treitz zusammen mit Dipl.-Ing. Bernhard Slomka vom RWE.
Unter dem Titel "Unikids" wird seit dem Wintersemester 2003/2004 in jedem Semester eine speziell für Kinder konzipierte Vorlesungsreihe veranstaltet. Hochschullehrer erklären in den einstündigen Vorlesungen kindgerecht wissenschaftliche Grundfragen anhand spannender und
mitreißender Themen. Ziel der Kinderuni ist es, schon im frühesten Kindesalter mögliche Schwellenängste gegenüber der Universität zu verhindern.

Einzelhandel: Umsatzrückgang im Dezember
 Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte nach ersten vorläufigen Ergebnissen im Dezember 2007 nominal 5,3 Prozent weniger um als im Dezember 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, gingen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 7,3 Prozent zurück. Die Beschäftigtenzahl nahm um 1,1 Prozent zu, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,1 Prozent abnahm, während die Zahl der Teilzeitkräfte um
2,0 Prozent wuchs.
Für das ganze Jahr 2007 ermittelten die Statistiker einen Umsatzrückgang um 1,7 Prozent (nominal) bzw. 2,9 Prozent (real). (LDS NRW)

Duisburg, 4. Februar 2008 - Historischer Kalender
"Organ unlimited" Das etwas andere Orgelkonzert
Wer Karnevalssonntag Zeit hatte, kam um 17 Uhr in die Salvatorkirche, um Werken von Strauß, Mozart, Celentano und vielen anderen Autoren zu lauschen. Der Eintritt war frei. Die Kirche war rappelvoll. Und zwar so voll wie schon lange nicht mehr. Es mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden.
"Das Konzert wird per Video ins Kirchenschiff übertragen" verspricht die Vorankündigung. Und tatsächlich: Eine große Leinwand steht direkt vor der Kanzel. Marcus Strümpe und Michael Porr liefern kurzweilige und humorvolle Musik ab. Als 20 flinke und fleißig Finger Lieder wie die St. Petersburger Schlittenfahrt oder den Klassiker "Chanson d`amour" intonieren, ist es auf einmal ganz ruhig in der Hallenkirche, die für diesen Anlass wie geschaffen ist. Wer diesem Erlebnis nicht lauschen konnte, der hat wirklich was verpasst. Stehender Applaus war der verdiente Lohn für die beiden Organisten.
Duisburg, 1. Februar 2008 - Historischer Kalender
Vollsperrung "Am Bischofskamp" in Duisburg-Röttgersbach
Die Straße "Am Bischofskamp" in Duisburg-Röttgersbach zwischen Eichsfelder Straße und Schlachthofstraße erhält einen neuen Kanal. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 6. Februar, und werden voraussichtlich neun Monate dauern.
Im ersten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen Eichsfelder Straße und Röttgersbachstraße für etwa zwei Monate komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Die Bushaltestelle "Altersheim" der Linien 910 und 917 in der Straße "Am Bischofskamp" wird zur bestehenden Haltestelle "Altersheim" der Linie 935 in der Kaiser-Friedrich-Straße verlegt. Sobald der erste Abschnitt fertiggestellt ist, "wandert" der Baustellenbereich in Richtung Schlachthofstraße.

"Dämmerstundenteam"
Mit "Heiteren Geschichten" beschäftigt sich das "Dämmerstundenteam" Ursula Jung, Klaus Barbian und Peter Lufen. Sie merken es, liebe Leser: Es ist später Donnerstagnachmittag und Jour Fixe-Zeit an der Duisburger Volkshochschule. Gut gefüllt ist der Vortragssaal an dem König-Heinrich-Platz. Wie gewohnt kommen überwiegend Damen im vorgerückten Alter.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Jörg Mascherrek legen die drei Sprecher los. Liebevoll und vor allem humorvoll (es ist ja schließlich Altweiberfastnacht!) beschäftigen sich die drei Sprecher mit - nein, nicht mit dem Geschlechterkampf, sondern mit dem täglichen Zusammenleben von Männern und Frauen. Autoren wie Ephraim Kishon und Rüdiger Hoffmann kommen hier zu Wort. Für mich hat sich der Besuch dort gelohnt. Die Stunde vergeht angenehm. Rüd

Duisburg aus erster Hand - Stadtführung am Sonntag
Wie an jedem ersten Sonntag im Monat, veranstaltet die Duisburg Marketing Gesellschaft auch diesmal wieder eine Führung durch die Duisburger Innenstadt. Anekdotenreich und mit viel Hintergrundwissen führt diesmal Ilona Varwig durch die Stadtgeschichte von gestern und heute. Anhand von CityPalais und Forumbaustelle wird deutlich gemacht, dass Duisburg eine Stadt ist, die sich im Grunde seit über 1000 Jahren in einem stetigen Strukturwandel befindet.
Der nächste Termin ist Sonntag, 3. Februar. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

VHS: Intensivkurse in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache
Einen Sprachkurs für alle, die schnell und intensiv Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch erwerben möchten, bietet die Volkshochschule vom 16. Februar bis 9. März an. Eine Voranmeldungen ist erforderlich.