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Duisburg aktuell - Archiv Februar
2009
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Samstag, 28. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Feuerwehrleute aus Kayseri (Türkei)
zu Gast in Duisburg
Zwei Wochen lang werden Feuerwehrleute aus Kayseri und Duisburg zusammen
lernen und üben. Die gemeinsame Schulung geht auf eine Initiative der
Berufsfeuerwehr der türkischen Stadt Kayseri zurück, die in der
Ausbildung und Ausstattung einen europäischen, speziell den deutschen
Standard anstrebt. Kayseri ist Hauptstadt der Provinz Kapadokien, in
deren Einzugsbereich rund 1,3 Millionen Einwohner leben. Die 16
Feuerwehrleute kommen am Sonntag, 1. März, nach Duisburg.
Durch den Kayseri-Verein in Marxloh und dessen persönlichen Beziehungen
zur Stadt Kayseri, wurde der Kontakt zur Duisburger Feuerwehr geschaffen
und ein gemeinsames Projekt entwickelt. Mit Mitteln der Europäischen
Union und der Stadt Kayseri wurde das Programm „Die Feuerwehr Kayseri
auf dem Weg in die EU“ gefördert und finanziert.
Das Projekt ist in drei Abschnitte gegliedert: Zunächst informierten
sich im November 2008 vier Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg fünf
Tage lang in Kayseri über die Feuerwehr und deren Ausbildungswünschen.
Vom 1. bis 15.März und vom 20. April bis 3. Mai 2009 kommen jeweils 16
Feuerwehrleute aus Kayseri an den Rhein, um an einem abgestimmten
Ausbildungs- und Informationsaustausch teilzunehmen. Der Besuch wird von
einem kleinen Kultur-Rahmenprogramm begleitet. Abschließend fahren vier
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg vom 24. Mai bis 4. Juni 2009
zur abgesprochenen Vertiefung der Ausbildungsinhalte und Vermittlung
weiterer gewünschter Informationen in die Türkei.
VHS-Seminar zum Thema
„Existenzgründung“
Umfangreiche Antworten auf die Frage „Wie mache ich mich selbstständig?“
gibt ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 7. März, von 9 bis 18
Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47. Im Mittelpunkt stehen
Entscheidungshilfen zur Betriebseröffnung, von der Ideenfindung über
Finanzierung, öffentliche Hilfen, Verträge und Fallstricke auf dem Weg
bis zur erfolgreichen Selbstständigkeit.
Bürgerforen: Dritter Fachvortrag zum
Thema Mobilität in der Stadt
Der dritte Fachvortrag im Rahmen der Bürgerforen des Projekts Duisburg
2027 beschäftigt sich am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr im Konferenz-
und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in
Duisburg-Mitte mit dem Thema Entwicklung der Mobilität in der Stadt. Das
Stadtentwicklungsdezernat organisiert diese Expertenvorträge für
interessierte Bürgerinnen und Bürger und die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Bürgerforen.
Dr. Herbert Kemming vom Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung in Dortmund gibt einen Ausblick auf
Entwicklungstendenzen im Verkehrsbereich auf dem Hintergrund des
demographischen Wandels. Er zeigt kommunale Möglichkeiten auf,
Verkehrssysteme möglichst effizient, umwelt- und sozialverträglich zu
organisieren und zu gestalten. Martin Linne, Leiter des Amtes
Stadtentwicklung und Projektmanagement, steht ebenfalls für Erläuterung
und Rückfragen zur Verfügung. |
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Freitag, 27. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Kompromiss zwischen Hundehaltern und
Schäfern gefunden
Die Auseinandersetzung zwischen Hundehaltern und Schäfern in den Rhein-
und Ruhrwiesen soll mit einer gegenseitig anerkannten
Rücksichtsnahmeerklärung beendet werden. Nach langen und ausgiebigen
Gesprächen zwischen den beiden Interessensgruppe konnte der städtische
Moderator, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, im Rathaus einen Kompromiss
vorstellen: „Mit der gemeinsam erarbeiteten Rücksichtsnahmeerklärung
soll ein friedliches Miteinander bei gegenseitigem Respekt erreicht
werden. Ich bin sicher, dass beide Interessen gewahrt bleiben können. Es
handelt sich jedoch nicht um einen Vertrag, der einklagbar ist, sondern
um eine Regelung, die allen Interessen die Nutzung der Flächen
ermöglichen soll.“
In der Vergangenheit war es immer wieder zu Auseinandersetzungen
zwischen den Schäfern, die die Wiesen im Rhein- und Ruhrvorland
bewirtschaften, und Spaziergängern mit Hunden gekommen, die ihre Tiere
nicht unter Kontrolle hatten. Die Schäfer pochten auf die Rechte ihrer
Pachtverträge, die Mehrheit der Hundehalter, deren Tiere gehorchen,
fühlten sich von den Naturflächen am Flussufer ausgeschlossen.
In der gemeinsamen Erklärung, die sich nur auf die städtischen
Grünflächen bezieht, verpflichten sich Hundehalter, zum Beispiel ihre
Tiere anzuleinen und auf den Wegen zu halten, wenn sie in der Nähe von
Weidenflächen und Schafherden sind. Dort wo keine Schafe weiden, dulden
die Schäfer Spaziergänger und Hundehalter – allerdings habe die dafür zu
sorgen, dass der Kot der Vierbeiner weggeräumt wird. Die Stadt wird
zusätzliche Abfallbehälter entlang der Rhein- und Ruhrwiesen aufstellen,
gemeinsam mit den Duisburger Hundefreunden einen Informationsflyer
herausbringen und Hinweisschilder aufstellen. Mit dem Ordnungsamt sollen
Kontrollaktionen durchgeführt werden. Ende des Jahres wollen Stadt,
Hundehalter und Schäfer bewerten, ob sich Vier- und Zweibeiner im Rahmen
der Vereinbarung vertragen haben.
Rücksichtnahmeerklärung zur Nutzung der Rhein- und Ruhrwiesen durch
Schäfer und Erholungssuchende / Hundehalter
Der Frühling kommt: Heckenschnitt nur
noch dieses Wochenende
Das kommende Wochenende wird sicherlich den ein oder anderen
Gartenbesitzer nach draußen locken. Schließlich sollen die Temperaturen
nach langer Zeit erstmalig wieder zweistellig sein. Auch die Sonne soll
sich gelegentlich blicken lassen.
Wer umfangreichere Schnittmaßnahmen plant, muss sich beeilen. Hecken und
Gebüsche dürfen nach dem Landschaftsrecht nur bis Ende Februar gerodet
oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit sind lediglich schonende
Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen
erlaubt. Grünschnitt wird übrigens kostenlos auf den Recyclinghöfen der
Wirtschaftsbetriebe angenommen. Die Recyclinghöfe sind samstags von 8
bis 15 Uhr geöffnet.
Kinderkleider- und Spielzeugbörse in
der Kita Heinestraße in Duisburg-Walsum
Die städtische Kindertageseinrichtung Heinestraße in Walsum lädt am
Samstag, 7. März, von 10 bis 13 Uhr zu einer Kinderkleider- und
Spielzeugbörse ein. Für die kleinen Gäste bieten Kinder und
Erzieherinnen eine Kreativaktion an. Kaffee und Kuchen sowie ein
Mittagstisch runden das Angebot ab.
Jean-Marie Gustave Le Clezio
vorgestellt
Jean-Marie Gustave Le Clezio, den französischen Nobelpreisträger für
Literatur 2008, stellt Nicole Millet im Jour Fixe am Donnerstag, den 26.
Februar, vor. Beginn: wie gewohnt um 17 Uhr. Veranstaltungsort: wie
gewohnt der Vortragssaal der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz.
Wie gewohnt ist es sehr voll - die Veranstaltung ist hervorragend
besucht.
Millet und Wolfgang Schwarzer von der deutsch-französischen Gesellschaft
stellen (bisheriges) Leben und Werk des französischen Globetrotters vor.
Sehr nervös und unsicher, fast schon hektisch trägt Millet vor. "Sie
hatte riesiges Lampenfieber," gesteht Schwarzer nach der Veranstaltung.
Das Niveau leidet - trotz Millets eigentlich charmanten französischen
Akzents - schon darunter. Wir Zuhörer sind eigentlich souveränere
Veranstaltungen gewöhnt. Ob Le Clezio nach jedermanns Geschmack ist, sei
einmal dahingestellt. Da er aber nun einmal ein
Literaturnobelpreisträger ist, hätte er eine vernünftigere Vorstellung
verdient. Andreas Rüdig
"Unternehmerisches Handeln in
evangelischer Perspektive"
Die Denkschrift "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive"
ist das Thema einer öffentlichen Sitzung des
evangelisch-kreiskirchlichen Fachausschusses "Kirchlicher Dienst in der
Arbeitswelt", die am Donnerstag, den 26.2.2009 im Haus der Kirche in der
Duisburger Innenstadt stattfindet. Referentin ist Marlies Drückes, 1991
- 2005 Personalleiterin bei Messer Griesheim. Sie ist gelernte
Chemielaborantin, die 1961 eine Lehre bei der Kupferhütte begann und
dort bis zu ihrem Wechsel nach Messer Griesheim 1971 arbeitet.
"Wir reden hier über eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche
in Deutschland," führt Hans-Peter Lauer, Pfarrer beim Kirchlichen Dienst
in der Arbeitswelt in Duisburg, in das Thema ein. Was ist der Anlass der
Denkschrift, die bei der EKD in Hannover erhältlich ist? "Das Verhältnis
von Protestantismus und Unternehmertum in Deutschland ist von Spannungen
und Missverständnissen durchzogen. Es geht um eine Vertrauenskrise: Es
gibt eine zunehmende Kritik am unternehmerischen Handeln und ein
schwindendes Vertrauen in Wirtschaft und Unternehmertum. Es soll einen
neuen Dialog zwischen evangelischer Kirche und Unternehmertum geben. Die
evangelische Kirche möchte zu einer verantwortlichen, an grundlegenden
ethischen Maßstäben orientierten Gestaltung ermutigen.
"Unser Land braucht überzeugende,
glaubwürdige und tatkräftige Unternehmer und ein positives Leitbild für
unternehmerisches Handeln, wenn das Vertrauen der Menschen in die
Wirtschaft wieder gewonnen werden soll" lautet die Grundaussage zur
Zielsetzung. Menschen, die in christlicher Verantwortung Politik und
Wirtschaft gestalten, Verbraucher, die bewusst Verantwortung übernehmen
wollen, Pfarrer und aktive Gemeindeglieder sind die Adressaten der
Denkschrift." Die Denkschrift beschäftigt sich dann mit Themen wie dem
sozialen Handeln gewerblicher Unternehmen, Mitbestimmung, dem Verhältnis
von Unternehmer und Arbeitnehmer, dem evangelischen Profil eines
Unternehmers und die Berufung / Motivation zu unternehmerischen Handeln.
Hier alle Aussagen der Denkschrift wider zu geben, würde sicherlich zu
weit führen; der Leser sei daher eingeladen, sich die Denkschrift selbst
zu besorgen und komplett zu lesen.
"Kirche hat bei meiner Arbeit nie stattgefunden," berichtet Drückes.
"Von daher habe ich den Dialog zwischen Kirche und Unternehmen auch nie
vermisst. Das Jahr 1987 war die Ausnahme, als das Krupp-Werk in
Rheinhausen von der Schließung bedroht war. Sowohl der evangelische wie
auch der katholische Pfarrer kümmerten sich damals um die Menschen. Wenn
ich mir das Management größerer Unternehmen anschaue, halten ich den
Dialog zwischen Kirche und Unternehmen auch für schwierig. Das
Management ist sehr auf das Geldverdienen und den Wert des Unternehmens
fixiert. Die Denkschrift verbreitet eine Sozialromantik, die es in der
Praxis nicht gibt. Manager denken über Zahlen nach. Sie treffen
Zielvereinbarungen mit ihrem Arbeitgeber. Erreichen sie diese Ziele
(ganz egal, wie), erhalten sie Bonuszahlungen. Ihnen ist es egal, für
wen sie arbeiten. Die Arbeitnehmer sind ihrem Betrieb treu und leisten
bis zum bitteren Ende gute Arbeit.
Wie gesagt: Den Managern ist es egal, für wen sie arbeiten. Wie viele
Potemkinsche Dörfer dabei gebaut wurden, erfahren wir heute. Kirche kann
Trost bieten. Kirche kann vermitteln, dass es bei ihr um den Menschen
als Menschen geht. Unternehmer sind heute nicht von Gott berufen. Aber
auch Kirche unterliegt ökonomischen Zwängen, wie Gewerkschaften auch.
Da muss sie sich fragen, wie sie mit ihren Einnahmen umgeht.
Mitbestimmung schafft Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber.
Firmen, die die Mitbestimmung praktizieren, landen weniger vor dem
Arbeitsgericht, weil Meinungsverschiedenheiten oft einvernehmlich gelöst
werden. Unternehmer ziehen nicht nur von Firma zu Firma, sondern auch
von Branche zu Branche weiter. Sie sind beratungs- und lernresistent.
Manager wirtschaften nicht nachhaltig. Sie werden am kurzfristigen
Erfolg gemessen. Es spielt keine Rolle, wie die Rendite erreicht wird.
Kirche von den Unternehmen lernen können; sie wird es lernen müssen,
unternehmerisch zu handeln. Wie gehe ich mit dem um, was ich habe? Sie
wird ihre Ziele und Möglichkeiten festlegen müssen."
Die anschließende Diskussion ist zwar angeregt, zeigt aber auch eine
gewisse Ratlosigkeit. Es ist zwar einfach, Fehlentwicklungen aufzuzeigen
und zu beklagen; eine Patentlösung, wie alles besser werden kann, gibt
es aber nicht. Andreas Rüdig
Sind die Schriften der drei
monotheistischen Religionen heilig?
Die drei großen monotheistischen Religionen berufen sich in
verschiedener Weise auf ihre Heiligen Schriften. Doch was verstehen
Judentum, Christentum und Islam unter Heilige Schrift? Und was ist die
Entstehungsgeschichte dieser weltweit bedeutenden Texte? Darüber
informiert Dr. Heinrich Silber in seinem Vortrag am
Mittwoch, 4. März, 18 bis 19.30 Uhr in
der Volkshochschule Stadtmitte, Königstr. 47. Eintritt an der
Abendkasse: 5 €
Partnerstadt Calais: Film über
Illegale Migranten
Duisburgs französische Partnerstadt Calais hat große Probleme mit
illegalen Migranten, die mit den Fähren oder durch den Kanaltunnel nach
Großbritannien wollen. Der kurze Dokumentarfilm „Valentin“ zeigt einen
Jugendlichen dieses Namens aus Calais, der sich um Flüchtlinge kümmert,
die auf Straßen und Plätzen campieren. Zu sehen ist die Dokumentation am
Sonntag, 1. März 2009, um 14.30 Uhr
im Hauptgebäude der Volkshochschule, Königstraße 47, Duisburg-Mitte.
Jessica Manstetten von der Duisburger Filmwoche und Wolfgang Schwarzer,
deutsch-französische Gesellschaft, werden über diesen Film ebenso
sprechen wie über den zweiten Dokumentarfilm des Tages. „In einem
Pariser Vorort“ erzählt die Geschichte arabischstämmiger Jugendlicher.
„Kooperation und Eigensinn“: Zehn
Ruhrgebietsstädte legen gemeinsamen Masterplan vor
GE. Auf dem Weg zu mehr regionaler Kooperation legen die zehn
Ruhrgebietsstädte Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop,
Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen und Dortmund den Masterplan
Ruhr 2008 als 188 Seiten umfassende Broschüre vor.
Der Masterplan Ruhr 2008 beinhaltet eine umfassende Analyse zu den
Handlungsfeldern Wohnen, Städtebau und Stadtentwicklung sowie Region am
Wasser. Getreu ihrem Motto „Kooperation und Eigensinn“ stellen die zehn
Städte aktuelle Entwicklungen aus den jeweiligen Kommunen vor und
arbeiten zugleich das regional Verbindende heraus. Gelsenkirchens
Stadtdirektor Michael von der Mühlen begrüßt unter anderem seinen
Amtskollegen aus Dortmund, Ullrich Sierau, der den Masterplan 2008
vorstellen wird.
Planungsdezernenten aus fünf weiteren Städten nehmen teil und stehen für
Nachfragen zur Verfügung: Mülheim, Essen, Bochum, Herne und Hagen. Daran
anschließend äußern sich zwei Gastautoren der Broschüre: Professor
Doktor Hans-Peter Noll (Mitglied der Geschäftsführung der RAG Montan
Immobilien
GmbH, Essen) und Doktor Dieter Kraemer (Geschäftsführer der VBW Bauen
und Wohnen GmbH, Bochum). Für alle Handlungsfelder definiert der
Masterplan Ruhr 2008 Leitlinien und Ziele, die zukünftig gemeinsam
verfolgt werden sollen:
Wohnen
Das Wohnen in der Städteregion Ruhr stellt sich in allen Teilmärkten als
ausgewogen dar. Attraktive Angebote sind in allen Lagen und Qualitäten
vorhanden. Die Region verfügt über ausreichend Wohnbauland und sowohl
die Mieten als auch die Kaufpreise für Immobilien - bei größeren
Unterschieden innerhalb der Region – sind vergleichsweise günstig.
Die bereits 2006 formulierte Idee einer regionalen
Wohnungsmarktbeobachtung wurde inzwischen in die Praxis umgesetzt. Der
erste regionale Wohnungsmarktbericht wird demnächst erscheinen.
Städtebau und Stadtentwicklung
Das städtebauliche Gesicht der Region ist durch die industrielle
Vergangenheit geprägt: Brachflächen und nicht mehr genutzte Gebäude als
Konsequenz des wirtschaftlichen Wandels stellen die Städte immer wieder
vor Herausforderungen. Alle beteiligten Kommunen sind sich einig, dass
diese Flächenpotenziale qualitätsvoll und mit Augenmaß entwickelt werden
müssen.
Region am Wasser
„Camperkultur“ und „Spundwandpool“ – die Menschen aus dem Ruhrgebiet
haben ihre Wasserflächen schon immer zu nutzen verstanden. Aus
Stadtentwicklungssicht entstehen durch die Aufgabe von industriellen
Anlagen und Flächen in den vergangenen Jahren neue Potenzialräume an den
Wasserkanten der Städteregion. Anhand der Fülle der dargestellten
kommunalen Projekten wird deutlich, dass die Städte diese Potenziale
erkannt haben und mitten in der Umsetzung sind.
Wirtschaftsflächen und Einzelhandel
Die Städteregion Ruhr hat in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Bild
von der Region und ihrer Zukunft entwickelt und sich auf erste Ziele und
Leitlinien geeinigt. Diese zu präzisieren ist nun das Ziel der weiteren
Arbeit. Darauf aufbauend ist nun vorgesehen, die Themen
Wirtschaftsflächen und Einzelhandel regional zu bearbeiten.
Hinweis: Im Anschluss an das Pressegespräch findet um 18 Uhr im
Stadtbauraum die Katalogpräsentation „IBA Emscher Park – Die Projekte
zehn Jahre danach“ mit Diskussion statt.
Teilnehmer sind unter anderem Karl Jasper (NRW-Ministerium Bauen und
Wohnen) und Doktor Christoph Zöpel.
Tarifrunde zweites Halbjahr 2008:
Wenig Neuabschlüsse, viele Stufenerhöhungen
Im zweiten Halbjahr 2008 wurden in Deutschland nur wenige Tarifverträge
neu abgeschlossen. Der Großteil der Tariferhöhungen beruhte auf
Stufenerhöhungen aus der Tarifrunde 2007. |
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Donnerstag, 26. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Öffentliche Betriebsversammlung Thyssen
Krupp Steel AG der IG Metall
6000 Versammlungsteilnehmer angereist
Duisburg-Bruckhausen - Vor dem Hintergrund befürchteter Entlassungen
im Zusammenhang mit einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der
Thyssen Krupp Steel AG, rief die IG Metall am 26.02.2009, 15.00 Uhr, zu
einer Kundgebung mit einer öffentlichen Betriebsversammlung in
Duisburg-Bruckhausen auf. Dem Aufruf folgten ca. 6000 Personen, die zum
Teil mit 45 Autobussen aus allen Standorten der Thyssen Krupp Steel AG
zum Veranstaltungsort angereist waren.
Die Versammlung endete gegen 16.10 Uhr störungsfrei.
Oberbürgermeister Sauerland steht im
Gespräch mit TKS-Leitung
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat Kontakt zum Vorstand der
ThyssenKrupp Steel AG, Dr. Karl-Ulrich Köhler, aufgenommen und mit ihm
ein Gespräch über die vom Unternehmen angekündigten
Kostensenkungsmaßnahmen verabredet. Der Oberbürgermeister versteht die
Sorgen der Beschäftigten und appelliert eindringlich an die
Unternehmensleitung, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen und bei
allen angedachten Konsolidierungsschritten Augenmaß zu wahren. Das hat
der Oberbürgermeister auch in einem Schreiben an den Duisburger
IG-Metall-Bevollmächtigen Jürgen Dudzek und den Betriebsratsvorsitzenden
von ThyssenKrupp Steel, Willi Segerath, zum Ausdruck gebracht.
Sauerland wörtlich: „Die vergangenen Jahre waren für das Unternehmen
sehr erfolgreich. Die Rekordgewinne des Konzerns wurden insbesondere in
der Stahlsparte unter maßgeblicher Beteiligung der Belegschaft
eingefahren. Es ist den Menschen schwer zu vermitteln, warum schon zu
Beginn einer konjunkturellen Schwächephase von Kündigungen als
unabwendbarer Strategie gesprochen wird. Ich erinnere das Unternehmen
nicht nur an seine soziale Verpflichtung den eigenen Mitarbeitern
gegenüber, sondern warne auch davor, sich zu schnell von gut
ausgebildeten Fachkräften zu trennen, die bei einem hoffentlich bald
wieder einsetzenden Aufschwung schmerzlich vermisst würden. Bei einer
sich abzeichnenden globalen Rezession sollten erst alle anderen
Möglichkeiten zur Einsparung geprüft werden, bevor die Belegschaft in
die Pflicht genommen wird, einen Konsolidierungsbeitrag zu leisten. Es
gibt eine gemeinsame Verantwortung des Unternehmens und der
Beschäftigten. In Krisenzeiten muss es einen Schulterschluss aller am
Unternehmen beteiligten geben, vom Anteilseigner über den Vorstand, die
Leitungsriege, die Fachkräfte bis zum Arbeiter vor Ort. Dies hat
Tradition aus anderen Krisenzeiten und ist auch zukünftig der richtige
Weg.“
Fotoausstellung „Wir sind DU!“ im
Forum Duisburg eröffnet
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und die Integrationsbeauftragte Leyla
Özmal haben am 25. Februar 2009 gemeinsam die Fotoausstellung „Wir sind
DU“ im Forum Duisburg eröffnet.
Das Referat für Integration hatte Ende vergangenen Jahres einen
Fotowettbewerb zum Thema „Interkulturalität in Duisburg“ ausgeschrieben.
Über 100 Fotos wurden von der Duisburger Bevölkerung eingereicht. Eine
Auswahl von rund 30 Fotografien ist jetzt im Rahmen einer öffentlichen
Ausstellung im Einkaufszentrum Forum zu sehen. Nahezu alle Fotos sind
Amateurarbeiten und zeigen verschiedene Facetten des interkulturellen
Lebens in Duisburg. Als Motiv tauchen Kindergesichter, Begegnungen von
Menschen, Portraits, natürlich die erste richtige Moschee Duisburgs
sowie architektonisch interessante Orte auf – alles Motive, die die
kulturelle Vielfalt Duisburgs eindrucksvoll widerspiegeln. Die
Ausstellung kann bis einschließlich 7. März 2009 zu den Öffnungszeiten
des Forum Duisburg besichtigt werden.
Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind darüber hinaus eingeladen, am
Sonntag, 1. März 2009, um 14 Uhr der offiziellen Freischaltung des neuen
interkulturellen Portals www.wir-sind-du.de ebenfalls im Forum Duisburg
beizuwohnen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges
Programm.
DB Regio NRW macht neue S-Bahn-Fahrzeuge
mit kostenlosen Frühstücksaktionen schmackhaft
Moderne Elektrotriebzüge der Baureihe ET 422 sind bereits auf den Linien
S 7, S 2 und S 9 im Einsatz / Willkommensaktion mit Live-Musik am
Freitag (Düsseldorf, 26. Februar 2009) „S-Bahn Rhein-Ruhr. Genau auf
meiner Linie“: Unter diesem Motto setzt DB Regio NRW auf den Linien der
S-Bahn Rhein Ruhr nach und nach neue Fahrzeuge vom Typ ET 422 ein. Seit
November sind die komfortablen Elektrotriebzüge auf der S 7 zwischen
Solingen Hbf und Düsseldorf Flughafen Terminal unterwegs; im Dezember
fiel der Startschuss für den Einsatz der modernen ET 422 auf der
S 2 zwischen Dortmund und Duisburg und
bis Februar wurde auch die S 9 zwischen Haltern und Wuppertal auf die
modernen Fahrzeuge umgerüstet. Insgesamt befinden sich jetzt 25 neue
Fahrzeuge im Einsatz. Ab März wird als nächstes die S 1 zwischen
Dortmund und Düsseldorf sukzessive auf neue Fahrzeuge umgestellt.
Um den Fahrgästen das neue Fahrzeugangebot schmackhaft zu machen, führt
DB Regio NRW in den Morgenstunden des kommenden Freitag (27.02.) eine
kostenlose Frühstücksaktion durch. Dabei werden zwischen sechs und neun
Uhr mit Getränken und Keksen gefüllte Frühstücksboxen an den Gleisen 7
und 11 im Essener Hauptbahnhof verteilt. Für gute Stimmung sorgt eine
Marching- Band, die diese Aktion mit Live-Musik begleitet.
Insgesamt 84 neue S-Bahn-Züge der Baureihe ET 422 bringt DB Regio NRW
bis 2010 auf die Schiene. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast
400 Millionen Euro setzt die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn eines
der umfassendsten Modernisierungsprogramme in der Geschichte des
Unternehmens um.
Erwerbstätigkeit zum Jahresbeginn deutlich gesunken
Auf Grundlage erster vorläufiger Berechnungen waren im Januar 2009 39,83
Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Damit lag die
Erwerbstätigenzahl erstmals seit März 2008 wieder unter der 40
Millionen-Marke. Die Beschäftigung übertraf im Januar 2009 das Niveau
des Vorjahresmonats noch um 107 000 Personen oder um 0,3%.
GEBAG startet neues Bauvorhaben in Neumühl
Die
GEBAG beginnt auf Grund der positiven Resonanz auf die bereits in den
vergangenen Jahren an diesem Standort erstellten Einfamilienhäuser ein
neues Bauvorhaben an der Halfmannstraße in Duisburg-Neumühl. Das
Bauvorhaben startet mit einem neuen Haustyp.
Straßenansicht Doppelhaushälfte
Dieser ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängertyps, der
bereits an vielen Stellen und großen Stückzahlen in Duisburg erfolgreich
gebaut worden ist. Die Wohngebäude werden überwiegend als
Doppelhaushälften errichtet.
Die Wohnfläche von ca. 140 m² bietet genügend Freiraum - ideal für
Familien. Alle Häuser sind voll unterkellert und bieten so noch eine
zusätzliche Nutzfläche von ca. 40 m².
Großzügige Grundstücksgrößen von ca. 260 m² bis 429 m² ermöglichen eine
aufgelockerte Bebauung und bieten ausreichend Platz zur Entspannung im
eigenen Garten. Zu jedem Haus gehört ein PKW-Stellplatz. Als zusätzliche
Leistung ist der Erwerb einer Garage möglich.
VHS: „Die dritte Haut – mein Zuhause“
„Die dritte Haut – mein Zuhause“ lautet der Titel einer Veranstaltung
der Volkshochschule, Königstraße 47, am
Mittwoch, 4. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr. Es werden Tipps
und Tricks vorgestellt, um mit einfachen Gestaltungsmitteln in kleinen
Räumen und Ordnungssystemen mehr Individualität und Wohnatmosphäre zu
schaffen. Teilnahmeentgelt beträgt 10 Euro.
VHS-Seminar: „Von der Idee zum Buch“
Wie aus einer Idee ein Buch entstehen kann, erklärt Lothar Koopmann,
Leiter des Duisburger Mercator-Verlages am
Samstag, 7. März, 10 bis 16 Uhr, in der VHS auf der
Königstraße 47. Mit Fallbeispielen aus der Praxis werden alle
Problemfelder besprochen, die rund um ein Buch auftauchen können.
VHS: „Jüngst zeigt Nordirland“
Nach jahrzehntelangen politischen Negativschlagzeilen entwickelt sich
Nordirland vom politischen Krisenherd zur Region mit Charme. Über diesen
Prozess berichtet der Irlandkenner Harald Jüngst in einer Bilder- und
Erzählreise am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr
im Internationalen Zentrum der Volkshochschule, Flachsmarkt 15.
Nordirland ist ein Gebiet von großer Vielfalt, mit windumwehten
Küstenstraßen, nebelverhangenen Bergen, weiten Mooren und glasklaren,
fischreichen Seen. Faszinierende kleine Orte und versteckte Dörfer sowie
Städte mit reicher Geschichte und Kultur warten darauf entdeckt zu
werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro. |
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Mittwoch, 25. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Panoramafotografien des Duisburger Fotografen Karl Lang
2008: Geringste Zahl an Verkehrstoten seit 1950
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 4
467 Menschen im Straßenverkehr getötet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, gab es seit 1950, dem Jahr, für das erstmals seit dem
zweiten Weltkrieg wieder Zahlen vorlagen noch nie so wenig Verkehrstote.
Damit hat sich 2008 die positive Entwicklung der letzten Jahre bei den
Getöteten mit einem Rückgang um 9,7% oder 482 Personen gegenüber dem
Vorjahr verstärkt fortgesetzt. Anders als ein Jahr zuvor wurden im Jahr
2008 auch weniger Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt. Die
Zahl der Verletzten ist gegenüber 2007 um 5,5% auf rund 407 900
gesunken.Einführung über den
Hinduismus in der VHS
Bei einer Einführung in die Religion Indiens behandelt der
Religionswissenschaftler Michael A. Schmiedel am
Montag, 9. März, 20 Uhr, den
Hinduismus. Veranstaltungsort ist das Hauptgebäude der Volkshochschule,
Königstraße 47. Der Eintritt beträgt fünf Euro.
Der Hinduismus ist eine Religion voller Widersprüche, ja eigentlich ist
er gar keine Religion, sondern eine Gruppe von Religionen mit einigen
Gemeinsamkeiten. Es werden eine Vielzahl von Gottheiten verehrt, aber
nicht jeder Hindu verehrt die selben. Nach traditionellem Verständnis
kann man nicht Hindu werden, es sei denn durch Wiedergeburt als solcher.
Aber dennoch gibt es auch hinduistische Mission. Einige Hindus genießen
ihren Reichtum als Folge guten Karmas in früheren Leben, andere geben
sich alle erdenkliche Mühe, sich von allen weltlichen Besitztümern zu
lösen und leben als asketische Yogis in der Wildnis. Die heiligsten
Schriften der Hindus sind die Veden, aber in der heutigen Frömmigkeit
spielen sie im Vergleich zu Ramayana und Mahabharata und besonders zur
Bhagavadgita eine untergeordnete Rolle.
VHS-Kurs zum Thema „Rhetorik für Frauen"
Um „Rhetorik für Frauen" geht es in einem Seminar der Volkshochschule,
Königstraße 47, am Samstag, 14. März, 10 bis 17
Uhr. Unter der Leitung von Martina Berger lernen die
Teilnehmerinnen, wie sie ihre rhetorischen Fähigkeiten erweitern können,
mit weniger Angst vor einer Gruppe sprechen und sich in Gesprächen
besser durchsetzen. Auch „frauentypische“ Schwierigkeiten in beruflichen
und privaten Redesituationen kommen zur Sprache.
Sonntagsführung im Stadtmuseum: „Schalom!
Jüdisches Leben im alten Duisburg“
Zu einer Führung mit dem Titel „Schalom! Jüdisches Leben im alten
Duisburg“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am
Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr
ein. Die Historikerin Cordula Klümper berichtet vom jüdischen Leben in
der mittelalterlichen Handelsstadt Duisburg und dem reichen Kultur- und
Geschäftsleben vor der Zeit des Nationalsozialismus. Weiter wird ein
Einblick in das heutige Leben der nach 1945 wiedergegründeten jüdischen
Gemeinde in der Synagoge am Innenhafen gegeben. Eintritt 3 Euro.
VHS: „Jüngst zeigt Nordirland“
Nach jahrzehntelangen politischen Negativschlagzeilen entwickelt sich
Nordirland vom politischen Krisenherd zur Region mit Charme. Über diesen
Prozess berichtet der Irlandkenner Harald Jüngst in einer Bilder- und
Erzählreise am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr
im Internationalen Zentrum der Volkshochschule, Flachsmarkt 15.
Nordirland ist ein Gebiet von großer Vielfalt, mit windumwehten
Küstenstraßen, nebelverhangenen Bergen, weiten Mooren und glasklaren,
fischreichen Seen. Faszinierende kleine Orte und versteckte Dörfer sowie
Städte mit reicher Geschichte und Kultur warten darauf entdeckt zu
werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Nordrhein-westfälische
Landesverwaltung und Kommunen gemeinsam auf der CeBIT 2009
Mit 17 modernen E-Government-Verfahren sind Behörden und Einrichtungen
des Landes und der Kommunen Nordrhein-Westfalens auf der CeBIT 2009
(Hannover, 3. bis 8. März) vertreten. Nach Mitteilung von Information
und Technik Nordrhein-Westfalen, das die Organisation des
NRW-Gemeinschaftsstandes (Halle 9, Stand E 09) übernommen hat, werden
unter dem Motto "Nordrhein-Westfalen - Gemeinsam. Digital. Innovativ."
folgende Projekte präsentiert:
. Knastladen.de: Der Online-Shop der Justizvollzugsanstalten
(Justizministerium Nordrhein-Westfalen)
. Justiz-Auktion.de: Das virtuelle Auktionshaus der Justiz
(Justizministerium NRW)
. Justiz-Online: Das Mitarbeiterportal der Justiz (Justizministerium
NRW)
. Virtuelle Poststelle NRW: Rechtsverbindlicher Austausch elektronischer
Nachrichten (IT.NRW/Oberverwaltungsgericht NRW)
. GEObasis.nrw: Karten, Daten und Dienstleistungen der Landesvermessung
(Bezirksregierung Köln, Abteilung 7/GEObasis.nrw)
. GeoServer NRW: Zentrale GIS-Infrastruktur für die Landesverwaltung (IT.NRW)
. vergabe.NRW: Online-Abwicklung von Vergabeverfahren (Finanzministerium
Nordrhein-Westfalen)
. eAkademie: Das virtuelle Lern- und Wissensangebot
(Fortbildungsakademie des Innenministeriums des Landes NRW)
. Informationssystem Gefährliche Stoffe "IGS": Stoffinformationen für
Behörden und Öffentlichkeit (Landesamt für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz NRW)
. Beteiligung online: Aktiv an der Entwicklung lebendiger Gewässer
mitwirken (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz NRW)
. Regress mit Re.Ma.N: Ein IT-Verfahren für das Regressmanagement
(Bezirksregierung Münster/IT.NRW, Niederlassung Münster)
. Virtualisierung von x86-Systemen: Dynamische Zuweisung von
Systemressourcen (Rechenzentrum der Finanzverwaltung NRW)
. IT-Service-Management und Business Service: Management von
virtualisierten Lösungen (Rechenzentrum der Finanzverwaltung
Nordrhein-Westfalen)
. Kölner Bürgerhaushalt 2008: Internetbasierte Bürgerbeteiligung (Stadt
Köln)
. "KIGAN": Elektronisches Kindergarten-Informationssystem (Stadt Bonn)
. KiBiz.web: Webbasierte Zuweisung von Landesmitteln (Ministerium für
Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen)
Staat schließt 2008 mit einem Defizit von 3,3 Milliarden Euro ab
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2008 nach
vorläufigen Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) 3,3 Milliarden Euro. Dieser Betrag
errechnet sich als Differenz der Einnahmen (1 091,1 Milliarden Euro) und
der Ausgaben (1 094,4 Milliarden Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die
staatlichen Ebenen betrug das Defizit des Bundes 15,8 Milliarden Euro
und das der Länder 3,6 Milliarden Euro. Im Gegensatz hierzu erzielten
die Gemeinden mit 8,4 Milliarden Euro und die Sozialversicherung mit 7,7
Milliarden Euro erhebliche Überschüsse im Jahr 2008. Bezogen auf das
Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (2 492,0 Milliarden Euro)
errechnet sich für den Staat eine Defizitquote von ? 0,1% im Jahr 2008.
Ausführliche Ergebnisse zur
Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2008
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2008 deutlich
zurückgegangen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war preis-, saison- und
kalenderbereinigt um 2,1% niedriger als im dritten Quartal 2008. Im
Vorquartalsvergleich verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit zum
dritten Mal hintereinander eine rückläufige Entwicklung. Lediglich in
den ersten drei Monaten des Jahres 2008 ist das deutsche
Bruttoinlandsprodukt gewachsen (+ 1,5%).
Comedian Mirja Boes liest aus "Boese
Tagebücher"
Am: Dienstag, 17.03.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung,
Duisburg Forum, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,- ? / 7,- ? (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder
können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
«Ich war dreizehn und flach wie ein Brett. Wie ein sehr flaches Brett.
Und ich war ständig verliebt. In Markus. In Michael. Und in Mirko. Und
natürlich in Christian Körner, meine bis dahin längste Beziehung: Sie
dauerte ganze drei Tage, obwohl mich gegen Ende das Gefühl überkam, dass
wir uns etwas auseinander gelebt hatten.» Hormonstau, Pickel und
Zungenküsse - Mirja Boes öffnet ihr geheimes, streng bewachtes
Original-Tagebuch aus den 80ern. Sie erzählt, was es heißt, beim ersten
Date mit dem Traumtypen dessen Wellensittich breit zu sitzen, und sich
im Frottee-Pyjama in die erste Reihe internationaler Popstars im
Kinderzimmer zu performen. Unaussprechlich und unerhört peinlich. Und
das Schlimmste: Es hat sich bis heute nicht viel verändert.
Mirja Boes, Jahrgang 1971, spielte nach dem Theaterensemble «Compagnia
820» bei den «Fabulösen Thekenschlampen» und dem Improvisationstheater «Frizzles»,
ehe sie im Fernsehen bei den «Dreisten Drei», bei «Frei Schnauze»,
"Genial daneben" oder in der «Gong Show» als Comedian bekannt wurde. In
der RTL-Serie «Angie» spielte sie die Titelrolle. Zur Zeit ist sie mit
dem Soloprogramm «Morgen mach' ich Schluss! . wahrscheinlich» auf
Deutschlandtour.
Wasserwelt Wedau: Neue Website online
Die Wasserwelt Wedau hat eine neue Website:
Unter www.wasserweltwedau.de wird mit sonnigen Impressionen aus der
Wasserwelt Lust auf Erholung und körperliche Betätigung im Freien
gemacht. |
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Dienstag, 24. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen
immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der
Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag,
den 2. März 2009 um 10.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum
(BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema
"Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im
europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie
Informationen über das Sozialversicherungsrecht und
Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener
Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.Biennale Venedig
Eine Studienfahrt zur diesjährigen Kunst-Biennale in Venedig bietet die
Volkshochschule von Dienstag, 29. September, bis Samstag, 3. Oktober,
an.
Ausführliche Besuche vieler Stationen dieser weltweit anerkannten
Ausstellung moderner Kunst gehören ebenso zum Programm wie Führungen in
den Museen Guggenheim, Palazzo Grassi und selten zugänglichen Palazzi.
Ein besonderer Höhepunkt der Reise ist ein Besuch im legendären Teatro
La Fenice und dem dortigen Gastspiel des Hamburger Balletts mit der
Choreografie „Tod in Venedig“ von John Neumeier.
Stadt, IHK und Taxenbranche
entwickeln „Taxiknigge“
Seit
etwa zwei Jahren widmen sich Vertreter des Straßenverkehrsamtes, der
Industrie- und Handelskammer sowie von Taxenverbänden und örtlicher
Taxenunternehmen darum das örtliche Taxi- und Mietwagengewerbe
qualitativ zu verbessern. Hans Gerd Tomberg, Leiter des
Straßenverkehrsamtes: „Wir haben in dieser Kommission bereits Themen wie
Anpassung des Taxentarifs an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und
Gestaltung einer zeitgemäßen Ortskenntnisprüfung gemeinsam entwickelt.
Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, dass die
Kommissionsmitglieder ihre umfangreichen Erfahrungen zur Taxenbranche
einbringen, um notwendige Qualitätssteigerungen zu bewirken“.
Jetzt hat die Kommission einen Flyer mit dem Titel „Taxiknigge“
aufgelegt, der ebenso dem erfahrenen wie insbesondere dem neuen
Fahrpersonal Tipps zu den Aspekten Erscheinungsbild, Verhalten,
Fahrzeugzustand und Beachtung von Rechtsvorschriften vermitteln soll.
2008 haben von 132 Prüflingen nur etwa 70 Bewerber - zum Teil nach
mehreren Anläufen - die Ortskenntnisprüfung bestanden.
So sollte aus Sicherheitsgründen weibliches Fahrpersonal keine
Kurzbekleidung wie Miniröcke tragen und das männliche Fahrpersonal zur
Vermeidung von Würgemöglichkeiten nur Steck- oder Gummizugkrawatten
benutzen. Umfangreich sind die Anregungen hinsichtlich des Verhaltens
gegenüber den Kunden, wie das Gepäck ein- und ausladen sowie Fragen des
Fahrgastes zur Fahrstrecke und zum Fahrpreis erläutern, sich bei
unterschiedlichen Meinungen zurückhalten und durch deeskalierendes
Verhalten zur Lösung von Differenzen beitragen. Auch der
Nichtraucherschutz sowie souveränes Fahrverhalten werden behandelt.
Eindeutig hat sich die Kommission zum Thema „Sprache“ positioniert, in
dem sie für das Gespräch mit den Kunden das Erfordernis ausreichender
Deutschkenntnisse für unverzichtbar herausstellt.
Tomberg: „Stadt Duisburg, IHK sowie Verbandsvertreter und
Taxenunternehmer wollen mit dem Taxiknigge dazu beitragen, dass vor
allem die Bürger und auswärtige Kunden von den Vorschlägen profitieren.
Gleichzeitig trägt jeder Umsatz dazu bei, dass die Fahrer und
Unternehmer ihren Beruf ausüben und damit Geld verdienen können.“ Der
Flyer wird ab sofort über die Taxenzentralen an Fahrer und Unternehmer
verteilt und ist beim Straßenverkehrsamt zu erhalten.
NRW: Baunachfrage im vierten Quartal
um 17,6 Prozent gesunken
Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren
im vierten Vierteljahr 2008 um 17,6 Prozent niedriger als im vierten
Quartal 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Nachfrage sowohl im Hochbau
(-1,5 Prozent) als auch im Tiefbau (-32,1 Prozent) unter dem
entsprechenden Vergleichswert des Vorjahres.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker Nachfragerückgänge
für den öffentlichen Hochbau (-10,2 Prozent) und den gewerblichen und
industriellen Hochbau (-6,2 Prozent); im Wohnungsbau lagen die
Auftragseingänge um 14,9 Prozent über dem Ergebnis des vierten Quartals
2007. Im Bereich des Tiefbaus verschlechterte sich die Auftragslage in
allen Bausparten
gegenüber dem Vorjahresquartal (Straßenbau: -43,9 Prozent; sonstiger
öffentlicher Tiefbau: -37,9 Prozent; gewerblicher und industrieller
Tiefbau: -2,6 Prozent). (IT.NRW)
3. Rheinischen Ärztetag
unter dem Motto „Wir sind für Sie da!“ richtet die Ärztekammer Nordrhein
am Samstag, 28. Februar 2009 ab 11:00 Uhr den 3. Rheinischen Ärztetag
im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf aus. Der 3. Rheinische Ärztetag
ist als Mitgliedertag konzipiert. Schwerpunkt der Veranstaltung sind die
persönlichen Fragen und Wünsche der Ärztinnen und Ärzte an Service und
Hilfe für ihre ärztliche Berufsausübung. In einigen kurzen Vorträgen
werden den Kammermitgliedern die wesentlichen Tätigkeitsbereiche der
Ärztekammer vorgestellt.
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Montag, 23. Februar 2009
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Historischer Kalender |
250.000 Zuschauer beim
Rosenmontagszug
Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen insgesamt
ruhigen Verlauf. Dennoch kam es zu einzelnen Vorfällen. Der
Rosenmontagsumzug in Duisburg-Stadtmitte startete pünktlich um 13:11 Uhr
und endete gegen 16.10 Uhr. Dem närrischen Treiben sahen ca. 250.000
Zuschauer zu. Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen
insgesamt ruhigen Verlauf. Dennoch kam es zu einzelnen Vorfällen.
Im
Bereich Düsseldorfer Straße/Friedrich-Wilhelm-Straße kam es durch zwei
ca. 18 jährige männliche Personen zu einer sexuellen Belästigung.
Weiterhin mussten mehrere
Ingewahrsam-Maßnahmen nach vorangegangenen Schlägereien bzw. nach
Nichtbefolgen von Platzverweisen durchgeführt werden. Bei 3 Personen
wurden Strafanzeigen nach
Widerstandshandlungen gefertigt. Blutproben wurden entnommen.
Die Stadt Duisburg teilte mit, dass ein vom Ordnungsamt angetroffenes
5-jähriges Kind den Eltern zugeführt werden konnte. Darüber griff das
Ordnungsamt 5 Kinder wegen Alkoholmissbrauchs auf.
OB-elix Adolf Sauerland übergab Prinz Stefan I. den Rathausschlüssel
Obelix Adolf Sauerland und sein Gefolge wurde heuet überrannt. Die
Jecken übernahmen die Macht im Rathaus. Der Hinkelstein-Produzent hatte
seine Truppe beim Prinzenfrühstück gut aufgestellt: Bürgermeisterin
Doris Janicki glänzte als Falbala, Bürgermeister Benno Lensdorf als
Majestix und Bürgermeister Manfred Osenger als Asterix. Selbst der
kleine Idefix stand in "Hab-Acht-Stellung". Angesichts der
karnevalistischen Übermacht nahm Obelix mit spitzer Zunge und scharfem
Humor Freund und Gegner aufs Korn, um dann mit einem dreifachen,
donnernden Helau an Prinz Stefan I. zu übergeben. "Vergiss bitte nicht,
das Rathaus abends auch wieder abzuschließen", denn ab Dienstag schließt
der Oberbürgermeister wieder selber auf und dann folgt Aschermittwoch...
Überwachung des ruhenden
Straßenverkehrs vor und während der Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg weist das
Ordnungsamt daraufhin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen
Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche
ausgewiesen werden. Diese Bereiche sind zwingend von parkenden
Kraftfahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen
Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die
Haltverbotsbereiche in den frühen Morgenstunden kontrollieren und
Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig
abgestellt sind. Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet
das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den
betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die mindestens 48 Stunden
vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und ihre Fahrzeuge
rechtzeitig zu entfernen.Karnevalszüge in Duisburg
Rosenmontagszug
Montag, 23.02.2009
13.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: Hauptausschuss Duisburger Karneval HDK
Pilssucher Neumühl
Montag, 23.02.2009
9.45 Uhr 11.45 Uhr
Veranstalter: Karnevalgesellschaft Blau-Weiß "Die Pilssucher"
Schulden der öffentlichen Haushalte
Ende 2008: 1,5 Billionen Euro
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
waren die öffentlichen Haushalte (einschließlich Extrahaushalte) in
Deutschland zum Jahresende 2008 insgesamt mit 1 517,1 Milliarden Euro am
Kreditmarkt verschuldet. Gegenüber dem Vorjahresstand ist das ein
Anstieg um 14,9 Milliarden Euro oder 1,0%. Die Angaben beziehen sich auf
die Kernhaushalte des Bundes, der Länder, der Gemeinden und
Gemeindeverbände und ihre jeweiligen Extrahaushalte. |
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Freitag, 20. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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87-Millionen-Euro-Paket
-Maßnahmenübersicht in den Bezirken
Stadtranderholung „Kinderalarm 2009“:
Junge
engagierte Leute für Sommerferienjob gesucht
Das Jugendamt der Stadt Duisburg bietet wieder in den Sommerferien
ein Ferienangebot für Schulkinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren an.
Unter dem Titel „Kinderalarm“ wird die Stadtranderholung an 14
verschiedenen Standorten, verteilt über das ganze Stadtgebiet Duisburgs,
durchgeführt. Für den Zeitraum vom 27. Juli bis 14. August (zweite
Sommerferienhälfte) werden noch Betreuerinnen und Betreuer gesucht.
Junge Leute, die mindestens 16 Jahre alt sind, können sich ab sofort
beim Jugendamt für diesen Ferienjob bewerben. Spezielle Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich. Freude am Umgang mit Kindern, die Bereitschaft
im Team zu arbeiten und sich in einer Schulung die erforderlichen
Kenntnisse anzueignen, werden aber vorausgesetzt. Das Jugendamt zahlt
für den dreiwöchigen Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von
350 Euro. Interessierte können sich beim Jugendamt der Stadt Duisburg
telefonisch melden unter (0203) 283-3418 und -2779.
Gastfamilien gesucht
Der Freundeskreis Südafrika sucht Gastfamilien in Deutschland, die für
ein bis drei Monate einen südafrikanischen Jugendlichen zwischen 14 und
18 Jahren aufnehmen. Der Freundeskreis organisiert die Bahnfahrt zu den
Gastfamilien sowie die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.
Die Schüler bringen ihr eigenes Taschengeld mit. Die Gastfamilien
sollten den Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung und die Teilnahme am
Familienalltag bieten.
Die Jugendlichen kommen im Jahr 2009 in drei Gruppen nach Deutschland:
im Juni/Juli und Dezember/Januar jeweils für vier Wochen sowie von
Oktober bis Januar für drei Monate.
Der Freundeskreis Südafrika ist eine unpolitische Privatinitiative, die
1996 von einem südafrikanischen Lehrer sowie ehemaligen deutschen und
südafrikanischen Gastfamilien ins Leben gerufen wurde. Interessierte
Familien können unverbindlich weitere Informationen anfordern:
Freundeskreis Südafrika, Petra Jacobi, 0521 / 160050, petra@fsa-youthexchange.de
www.fsa-youthexchange.de
US-"Playboy" sucht einen Käufer
Der angeschlagene Erotik-Konzern Playboy Enterprises, der im vergangenen
Quartal einen Rekordverlust von 157 Mio Dollar einstecken musste,
biedert sich in aller Öffentlichkeit möglichen Käufern an. Jerome Kern,
nach dem überraschenden Abgang von Gründer-Tochter Christie Hefner im
Dezember vorläufiger Chef des "Playboy"-Verlags, sagte bei einer
Telefonkonferenz mit Aktien-Analysten, er sei "offen für Diskussionen"
über einen Verkauf des gesamten Unternehmens.
Beauftragte für Chancengleichheit am
Arbeitsmarkt
Girls they just want to have fun. War es Kylie Minogue, die so in
einer Liedzeile sang? "Keine Ahnung. Ich weiß nur, das Mädchen und
Frauen gleichermaßen arbeiten wollen," berichtet Annette von
Brauchitsch-Lavaulx. Bei der Duisburger Agentur für Arbeit ist sie
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt.
"Gemäß dem SGB III ist bei der Arbeitsförderung die Gleichstellung von
Frauen und Männern als durchgängiges Prinzip zu verfolgen. Nach SGB III
sind die Leistungen der aktiven Arbeitsförderung so einzusetzen, dass
sie zur Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen beitragen. Das
SGB III schreibt vor, die Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung so zu
gestalten, dass sie die Lebensverhältnisse von erziehenden und
pflegenden Frauen und Männern berücksichtigen.
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt vertreten die Agentur
für Arbeit in allen Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern am
Arbeitsmarkt, der Frauenförderung und der Vereinbarkeit von Familie und
Beruf. Sie informieren und beraten Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie deren
Organisationen. Sie informieren über die Situation auf dem Ausbildungs-
und Arbeitsmarkt und zeigen Handlungsbedarfe zum Abbau von
Benachteiligungen au. Sie arbeiten mit den Stellen des Agenturbezirks
zusammen, die mit Fragen der Frauenerwerbsarbeit befaßt sind," stellt
die Bundesagentur für Arbeit das gesetzlich vorgeschriebene Amt in einem
Faltblatt vor.
"Ich bin allerdings keine Frauenbeauftragte, wie es sie etwa bei der
Stadt Duisburg (Doris Freer) gibt. Bei der Agentur für Arbeit gibt es
zwar eine Gleichstellungsbeauftragte; mein Aufgabenbereich ist ein
anderer. Ich arbeite intern den Führungskräften zu, pflege Außenkontakte
und führe Informationsveranstaltungen durch.
Das Faltblatt "Wiedereinstieg nach der Familienphase - Wie nutze ich
meine Chance?" bietet einen Überblick über die Veranstaltungen, die in
diesem Jahr in der Duisburger Agentur für Arbeit stattfinden.
"Wir sind Dienstleister auch für Leute, die kein Geld von der
Arbeitsverwaltung erhalten. Es kann jeder / jede kommen. Von der
Thematik her richten sich die Veranstaltungen aber an Frauen nach der
Familienphase (Betreuung von Eltern und Kinder). Schließlich wollen
viele Frauen Familie und Beruf vereinbaren. Viele Frauen gehen -
unabhängig vom Verdienst des Mannes - selsbt arbeiten." Doch Vorsicht!
An dieser Stelle warnt von Brauchitsch vor zu hohen Erwartungen: "Meine
Veranstaltungen ersetzen kein individuelles Beratungsangebot bei den
Kollegen von der Arbeitsvermittlung. Ich kann nur allgemeine, generelle
Informationen geben."
Doch wie gestaltet sich der Duisburger Arbeitsmarkt für Frauen?
"Abhängig davon, welche Stellen sie suchen, ist es für die Frauen nicht
schwieriger als für Männer, eine Stelle zu finden. Bei Teilzeit ist es
schon schwieriger. Frauen konzentrieren sich aber teilweise auf einige
wenige Berufe. Da ist es wichtig, dass sich Mädchen in der Phase der
Berufsorientierung auch für vermeintliche Männerberufe interessieren.
Aus demographischen Gründen wird es in den kommenden Jahren einen
Fachkräftemangel geben. Da wird Frauenförderung zunehmend wichtig sein."
Andreas Rüdig
Heute im Cafe Steinbruch: „Geheimtip“: BATRIDER (NZ)
- Noise
& Grunge aus Neuseeland
Sie
sind so brutal wie melodiös und gleichzeitig abstoßend und
wunderschön. Batrider aus Neuseeland stehen für ein
destruktives Gebilde, ausgedrückt durch Gitarren, die sich in
dein Herz schneiden werden. Die kahlen und ehrlichen Lyrics
erzählen von Depression und Isolation, was gänzlich zu den
düsteren Sounds der Band passt. Batrider
veröffentlichten gerade ihr Debutalbum “Tara” in Australien. Die
zehn Stücke sind melancholisch, wild und voller Menschenhass.
Das klingt teilweise naiv und selbstzweifelnd, aber auch
nostalgisch und dann wieder optimistisch.
Die
Show beginnt. Und sobald die Band das erste Mal die Saiten
anschlägt, sich die Mikrofone krallt und die Plattenteller zu
rotieren beginnen, hört man bereits von weitem, dass
Crushhour (Foto) dort oben auf der Bühne zu Hause ist.
Plötzlich fühlt sich jeder Zuschauer gezwungen mitzuwippen, denn
den Spagat zwischen musikalischem Anspruch, emotionalen Texten,
einer schweißtreibenden Bühnenshow und dem Spass an der Musik
meistern die Jungs von Crushhour wie keine zweite Band. Das
Arsenal der Musik reicht von Pop-Rock bis hin zu gradlinigem
Rock gemixt mit Hip Hop und Rap. Auch Funk-, Jazz- und
Blues-Elemente sind nicht selten zu hören.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 5 €; AK: 7 € //
****Shuttle Service****
Exkursion zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof
Eine Exkursion der Volkshochschule führt, begleitet von Rainer Spallek,
am Samstag, 25. April, von 9.15 bis 15.45 Uhr zum Buddhistischen Zentrum
Pauenhof. 1991 entstand auf dem 300 Jahre alten Gutshof am Niederrhein
das Buddhistische Zentrum Pauenhof. Es begreift sich als
Vermittlungsinstanz des Buddhismus in der westlichen Kultur. Äbte,
Lamas, Mönche und Lehrer vermitteln hier authentische buddhistische
Lehre und Praktiken. Bewusst öffnet man sich für alle Schulen des
Buddhismus. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Entgelt beträgt 40
Euro, Mittagessen/Imbiss sowie Tee/Kaffee werden gegen einen
Unkostenbeitrag von 6 Euro zubereitet
Wieder steigende Zahl an Masernerkrankungen -
Gesundheitsamt bietet Sonderimpfungen an
Im Ruhrgebiet nimmt seit Jahresbeginn die Zahl der
Masernerkrankungen langsam, aber stetig zu. In Duisburg gibt es aktuell
elf Meldungen. Zunächst waren nur Kinder unter einem Jahr betroffen
sowie ein zweieinhalbjähriges Kind, das noch keine
Gemeinschaftseinrichtung besuchte. Am vergangenen Wochenende gab es
allerdings auch Neumeldungen von älteren Kindern (3, 6 und 11 Jahre
alt).
Vor dem Hintergrund der Neuerkrankungen und den bevorstehenden
Karnevalstagen rät das Gesundheitsamt deshalb noch einmal dringend, den
Impfschutz bis zum 30. Lebensjahr zu überprüfen bzw. überprüfen zu
lassen. Immun ist derjenige, der die natürliche Infektion durchgemacht
hat. Erwachsene mit einer Impfung gelten als lebenslang geschützt.
Kinder und Jugendliche sollten zwei Impfungen bekommen haben.
Eine Impfung kann auch noch einige Tage nach der Infektion gegeben
werden. Allerdings sollte man es nicht darauf ankommen lassen. Da der
genaue Infektionszeitpunkt meist nicht bekannt ist, kann es sein, dass
die Impfung dann doch zu spät kommt.
Das Gesundheitsamt bietet als Sonderaktion bis zum 27. Februar kostenlos
Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln an für Personen bis
zum 30. Lebensjahr. Impfzeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr
und Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15.30 Uhr (Rosenmontag
ausgenommen).
Weitere Infos gibt es bei Call Duisburg unter (0203) 94000.
Philosophie und Tanz
Ganz neue Formen der Annäherung an die Fragen des Lebens bietet eine
neue Reihe von Workshops der Volkshochschule. „Philosophie und Tanz“
macht am 7. und 8. März den Auftakt
mit der Tänzerin und Tanzpädagogin Bettina Rutsch und dem Philosophen
Dr. Alexander Wiehart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ausführliche Informationen gibt es in der VHS (Tel: 0203-283 4321).
Weitere Workshops folgen: „Philosophie und Malerei. Denken mit dem
Pinsel“ (14. vom 15. März) und „Philosophie und Skulptur“ (28. bis 29.
März).
NRW-Bauproduktion im Dezember um 4,3
Prozent gestiegen
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im
Dezember 2008 um 4,3 Prozent höher als im Dezember 2007. Wie Information
und Technik Nordrhein-
Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahm dabei die
Bauleistung sowohl im Hochbau (+6,8 Prozent) als auch im Tiefbau (+1,4
Prozent) zu.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen
Hochbau (-0,1 Prozent) und den Wohnungsbau (-0,6 Prozent)
Produktionseinbußen gegenüber Dezember 2007. Dagegen stieg die
Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau um 14,1 Prozent. Im
Bereich des Tiefbaus stieg die Bauleistung im Straßenbau (+5,6 Prozent),
während im gewerblichen und industriellen Tiefbau das Ergebnis von
Dezember 2007 bestätigt werden konnte; im sonstigen öffentlichen Tiefbau
(-0,6 Prozent) mussten dagegen Rückgänge hingenommen werden. (IT.NRW)
Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Donnerstag, 26. Februar, zum
nächsten Treffen des Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim mit dem Thema
„Gut informiert – gesund ins Neue Jahr starten“ ein. Von 17 bis 19 Uhr
wird im Restaurant Saalbau am Wedauer Markt 13 fachkundig und kostenlos
über die individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen) und die
Finanzierung von Pflegeleistungen informiert.
Weitere Themen und Termine
Märchenwerkstatt
Das Wochenendseminar der Volkshochschule unter dem Titel
„Märchenwerkstatt“ am Freitag 6. März, von
18.30 bis 21.30 Uhr, sowie Samstag, 7. März, und Sonntag, 8.
März, jeweils von 10 bis 17 Uhr, im Gebäude an der Königstraße soll
helfen den Handlungsaufbau eines klassischen Märchens kennenzulernen,
Figuren, Schauplätze und Motive für ein eigenes Märchen zu entwickeln,
Gespenster- und Gruselgeschichten zu entwerfen und märchenhafte Gedichte
zu schreiben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro.
Letzte Chance für ‚Mein Duisburg 2008 abzustimmen
Der Fotowettbewerb auf www.duisburgnonstop.de wird bald die Sieger
präsentieren können. Nur noch bis zum 28. Februar haben alle Duisburger,
Duisburg-Fans und -Interessierte Zeit, um ihren ganz persönlichen
Favoriten zu wählen. Dann ist Schluss! Dann ist die Jury beim Auswerten
gefragt.
Sechzig Einsendungen hat die Jury zur Abstimmung bereitgestellt.
Allerdings hat man es sich mit dieser Auswahl nicht leicht getan. Denn
die Qualität der Motive nahezu aller Einsender war außerordentlich gut.
Um den Fotofreunden Gelegenheit zu geben sich selbst ein Bild von den
vielen kreativen Einsendungen zu machen, hat sich die Jury entschlossen,
nicht nur die 60 Wettbewerbsbeiträge zu präsentieren, sondern in einer
zusätzlichen Galerie auch weitere 40 Motive zu ‚Mein Duisburg 2008’.
Ob Landschaftspark bei Nacht, Tankschiffe auf dem Rhein im Morgenrot,
Duisburger Wintermärchen oder spielende Kinder auf dem Brunnenfeld in
der City – entscheiden Sie, welcher Fotograf einen der attraktiven
Preise gewinnt und wählen auf www.duisburgnonstop.de mit.
Half alles nix - Schlips des Oberbürgermeisters musste dran glauben
Was
die Narren sonst noch treiben, das haben wir hier für Sie
zusammengestellt. Neben Hinweisen zu den einzelnen Karnevalszügen finden
Sie weitere hilfreiche Informationen zum Karneval in Duisburg.
Zuallererst dürfen sich die kleinen Karnevalisten freuen. Der Duisburger
Kinderkarnevalszug in Hamborn rollt unter dem Motto: "Karneval -
International. Europas größter Kinderkarnevalszug geht in die 47. Runde"
und startet am 22.02.2009 um 14:11 Uhr am Hamborner Altmarkt. Um 12:00
Uhr findet sich der fantasievoll gestaltete Zug bereits ein. Wer
frühzeitig kommt, kann sich einen Platz in der ersten Reihe sichern und
der Kapelle beim Einspielen lauschen.
Genau einen Tag später startet um 13:11 Uhr der große Rosenmontagszug.
Auf der Kammerstraße in Neudorf werden die ersten Pauken geschlagen, und
die kamellebeladenen Wagen ins Rollen kommen. Die Königstraße, die
Friedrich-Wilhelm-Straße und der Dellplatz sind nur einige Stationen der
Tour, bis das Ziel am Innenhafen erreicht wird. Tribühnenplätze, direkt
gegenüber dem Rathaus, können einfach über den HDK erworben werden.
Und bevor mit dem Aschermittwoch die Ruhe wieder einkehrt, wird am
23.02.2009 ab 15:30 Uhr noch einmal richtig gefeiert. Alle teilnehmenden
Musikgruppen des Rosenmontagszuges pilgern nach dem Geschehen in die
Mercatorhalle im Citypalais. Mit vollem Elan wird noch einmal ordentlich
musiziert, bis der Hoppeditz am Ende des Tages endlich wieder seinen
wohlverdienten Schlaf antreten darf. |
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Donnerstag, 19. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Arbeitsgericht Duisburg: Praktikum vor Beginn der
Berufsausbildung verkürzt die Probezeit nicht
Das Arbeitsgericht Duisburg hat mit Urteil vom 19.02.2009 (Az.: 1 Ca
3082/08) die Kündigungsschutzklage eines Auszubildenden abgewiesen, der
innerhalb der viermonatigen Probezeit gekündigt wurde. Der Auszubildende
berief sich darauf, die Zeiten seines der Ausbildung vorgelagerten
Praktikums seien auf die Probezeit anzurechnen mit der Folge, dass die
Probezeit zum Zeitpunkt der Kündigung abgelaufen wäre. Die Klage wurde
mit der Begründung abgewiesen, dass ein Praktikum einen anderen Inhalt
als ein Ausbildungsverhältnis hätte. Die gegenseitigen Pflichten eines
Ausbildungsverhältnisses bestünden im Praktikum noch nicht.
Arbeitsgericht Duisburg: Ein Betriebsrat für Mutter-
und Tochtergesellschaft?
Vor dem Arbeitsgericht Duisburg fand heute der Gütetermin in dem
Rechtsstreit zwischen dem Betriebsrat und der Duisburg Marketing GmbH
statt. Beteiligt ist weiter die Duisburg Messe- und Service GmbH, eine
100%ige Tochter der Duisburg Marketing GmbH.
Der Betriebsrat macht geltend, dass beide Gesellschaften einen sog.
gemeinsamen Betrieb bilden. Dies hätte u. a. zur Folge, dass der – zur
Zeit nur von Beschäftigten der Duisburg Marketing GmbH gewählte -
Betriebsrat auch für die Mitarbeiter der Duisburg Messe- und Service
GmbH zuständig wäre.
Der Betriebsrat beruft sich im Wesentlichen darauf, dass der
Geschäftsführer der Duisburg Messe- und Service GmbH gleichzeitig (Mit-)Geschäftsführer
der Duisburg Marketing GmbH ist und beide Gesellschaften in demselben
Gebäudekomplex untergebracht sind. Zum Teil seien die Mitarbeiter auch
jeweils für die andere Gesellschaft tätig.
Demgegenüber wendet die Arbeitgeberin im Wesentlichen ein, dass eine
gemeinsame Führungsvereinbarung nicht existiere. Maßgeblich sei, dass
der Mitgeschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, der die Geschicke
maßgeblich bestimmen könne, bei der Tochtergesellschaft nicht tätig sei.
Die Arbeitgeberfunktionen würden bei der Duisburg Messe- und Service
GmbH durch andere Personen wahrgenommen. Beide Gesellschaften seien in
dem Gebäude in unterschiedlichen Büroetagen untergebracht.
Bis zum Jahr 2007 hatte es einen einheitlichen Betriebsrat gegeben.
Anlässlich erforderlicher Neuwahlen wurde aufgrund eines Gutachtens der
Stadt Duisburg dann jedoch der Antragsteller nur für die Duisburg
Marketing GmbH gewählt.
Alle Beteiligten des Verfahrens haben nunmehr die Möglichkeit, zu den
entscheidungserheblichen Fragen weiter Stellung zu nehmen. Termin zur
mündlichen Verhandlung vor der Kammer, in der die Streitfrage durch
Beschluss entschieden werden kann, wurde bestimmt auf Montag, den
20.04.2009, 09.00 Uhr.
Verwaltungsgericht: Journalist hat Anspruch auf
Auskunft gegen Kreisverwaltung
Der Landrat des Kreises Siegen/Wittgenstein und eine kreiseigene
Beteiligungsgesellschaft sind verpflichtet, einem Journalisten Auskünfte
über die vom Kreis gehaltenen Aktien der RWE AG, über Verkäufe
entsprechender Aktien und über entsprechende Planungen zu erteilen. Das
ergibt sich aus zwei aktuellen Urteilen des Verwaltungsgerichts
Arnsberg.
Geklagt hatte ein freier Journalist, der sich unter anderem mit
Energiethemen befasst. Im Jahre 2007 richtete er eine Umfrage an eine
Vielzahl von Kommunen, mit der er im Einzelnen nach ihren Beteiligungen
an der RWE sowie nach entsprechenden Aktienverkäufen und Planungen
fragte. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen beantworteten die
Beklagten die Anfragen nicht. Die daraufhin im vergangenen Jahr
erhobenen Auskunftsklagen hatten jetzt Erfolg.
In den Urteilen vom 30. Januar 2009 führt das Gericht im Wesentlichen
aus: Nach dem Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen seien die
Behörden verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer
öffentlichen Aufgaben dienenden Auskünfte zu erteilen. Bei der Auslegung
dieser Vorschriften sei vor allem die im Grundgesetz verbürgte
Pressefreiheit zu berücksichtigen. Deren Bedeutung werde es nicht
gerecht, Auskünfte zu verweigern, wenn ein durchgreifender Grund nicht
entgegenstehe. Der presserechtliche Auskunftsanspruch erstrecke sich
auch auf von der öffentlichen Hand beherrschte juristische Personen des
Privatrechts, sofern mit ihnen öffentliche Aufgaben erfüllt würden.
Von diesen Grundsätzen ausgehend habe der Kläger Anspruch auf die
begehrten Auskünfte. Es gehe um Informationen, die der Erfüllung der
öffentlichen Aufgabe der Presse dienten. Vorschriften über die
Geheimhaltung stünden der Erteilung der verlangten Informationen nicht
entgegen, wie das Gericht im Einzelnen dargelegt hat. Insbesondere führe
nicht jede Geheimhaltungsvorschrift zugleich zu einem
Auskunftsverweigerungsrecht. Bei der Auslegung dieser Bestimmungen sei
vielmehr das Gewicht der betroffenen Rechtsgüter abzuwägen. Betriebs-
oder Geschäftsgeheimnisse würden im vorliegenden Fall nicht berührt.
Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Über Anträge auf Zulassung der
Berufung hätte das Oberverwaltungsgericht für das Land
Nordrhein-Westfalen in Münster zu entscheiden. Az.: 12 K 136/08, 12 K
1088/08
Brunch und Party im Bistro Restaurant AWOcado der
AWO-Duisburg
Närrische Stärkung für die Jecken beim Hamborner Kinderkarnevalszug
Närrische Zeiten im „AWOcado“ auf der Duisburger Straße mitten in
Hamborn. Im und um das Bistro–Restaurant der AWO-Duisburg können sich
Jecken am Sonntag, 22. Februar, ab 11:11 Uhr für den größten
Kinderkarnevalszug in Europa stärken. Beim Sonntagsbrunch schaffen süße
und deftige Spezialitäten die Grundlage, um den jungen Narren beim
bunten Umzug unter dem Motto „Karneval – International“ ab 14:11 Uhr ein
kraftvolles „Helau“ zurufen zu können und bei den Schlagern mitzusingen.
Der Kinderkarnevalszug führt unmittelbar am „AWOcado“ vorbei. Das Team
vom AWOcado deckt für die Narren den Tisch. Es müssen ja nicht immer
Kamelle sein, die Duisburger Karnevalsfreunde während der fünften
Jahreszeit genießen können.
Frische Brötchen, eine Schale Müsli, ein herzhafter Rollmops oder
leckeres Züricher Geschnetzeltes wecken beim Brunch am Karnevalssonntag
durchaus die Lust am Schunkeln. Nach dem Brunch startet pünktlich zum
Beginn des Karnevalszuges die Party im Bistro-Restaurant der
AWO-Duisburg. Mit Getränken, Berliner Ballen und Grillspezialitäten
zeigt die AWOcado-Mannschaft, dass es wirklich heiß her geht, wenn in
Hamborn die Jecken los sind. Der Preis fürs närrische Büffet beträgt auf
den Tag wohl angestimmte 11,11 Euro. Kinder zwischen 3 und 12 Jahren
bezahlen 77 Cent pro Lebensalter.
Duisburg schneidet bei Ziel-2-Wettbewerben erfreulich
ab – Universität ist der Motor
Unter allen Kreisen und kreisfreien Städten landete Duisburg nach der
ersten Wettbewerbsrunde um die EU-NRW-Ziel-2-Fördergelder auf einem
erfreulichen fünften Platz. Das geht aus einem vom Land
Nordrhein-Westfalen Ende vergangenen Jahres veröffentlichten
Zwischenbericht hervor. Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden der
Stadt haben die Universität Duisburg-Essen mit ihrem natur- und
ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt am Duisburger Campus sowie ihre
regionalen An-Institute. „Ich freue mich, dass Duisburg gerade dort
punkten konnte, wo ich den strukturpolitischen Fokus unserer Stadt sehe,
nämlich im modernen Technologien und in der Logistik“, so
Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Von den 16 erfolgreichen Duisburger Projekten der ersten
Wettbewerbsrunde waren fünf aus dem Bereich der Nanotechnologie, drei
aus dem Bereich Brennstoffzellentechnik, einer
aus dem Bereich Information und Kommunikation sowie vier aus dem Bereich
Logistik. Universitäts-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke: „Das gute
Abschneiden in diesem wichtigen
europäischen Wettbewerb belegt den gelungenen engen Schulterschluss
zwischen der Universität und der Stadt. Unsere Spitzenforscher kümmern
sich bei ihren Projektanträgen
nicht nur um die Weiterentwicklung der Grundlagen ihrer Disziplinen,
sondern haben dabei auch die Erfordernisse des regionalen
Strukturwandels im Blick.“
Erfreulicherweise ist im Bereich Information und Kommunikation Ende 2008
noch eine Förderempfehlung ausgesprochen worden, die in dem aktuellen
Zwischenbericht noch
nicht berücksichtigt werden konnte.
In der ersten Ziel-2-Wettbewerbsrunde des Landes ging es um ein
Fördervolumen von insgesamt 450 Millionen Euro. 2009 steht ein ähnlich
hoher Förderbetrag zur Verfügung.
Das Land plant im laufenden Jahr 17 Wettbewerbe auszuschreiben. Mehr
Informationen gibt es unter
www.foerderinfos.duisburg.de.
VHS: Wohnungseigentum kaufen
Beim Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung gilt es,
Fehlentscheidungen zu vermeiden. Das Seminar der Volkshochschule „Kauf
von Wohnungseigentum“ am Samstag, 28. Februar, von 9 bis 16.30 Uhr, im
Gebäude Königstraße 47 will hier Hilfestellung geben. Von der
Standortwahl und Wertermittlung bis zu Themen wie Zwangsversteigerung
und Notarvertrag gibt es Informationen. Voranmeldung unter Telefon
(0203) 283-3725 und -2616.
Fernstudium bei der VHS: Für Kinder und Jugendliche
schreiben
In dem achtwöchigen Fernstudienseminar der Volkshochschule mit dem Titel
„Entstaube das Kind in Dir und glaube wieder an Wunder!“ vom
2. März bis 10. Mai (exklusive
Osterferien) lernen Interessenten am heimischen PC, was es bedeutet, für
Kinder und Jugendliche zu schreiben, wie unterschiedlich die Bedürfnisse
in den einzelnen Phasen sind. Der Kurs bietet Hilfe für erste
Gehversuche zu Kinder- und Jugendliteratur mit den Schwerpunkten
Kleinkinder und Kindergartenkinder, Erstleser, ab 10 Jahren: Jungen
gegen Mädchen? sowie Jugendliche. Neben der Textproduktion werden die
Ergebnisse gemeinsam redigiert. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro,
eine Ermäßigung ist nicht möglich. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich.
Informationen zum neuen Ausbildungsberuf des
Personaldienstleistungskaufmanns/der Personaldienstleitungskauffrau im
BIZ
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet
von 16:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ)
der Agentur für Arbeit Duisburg eine Vortragsveranstaltung zu dem neuen
Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmanns/der
Personaldienstleitungskauffrau statt. Ausbildungsexperten aus
Unternehmen der Region berichten über die Berufsaussichten in diesem
interessanten neuen Berufsfeld. Die Veranstaltung wendet sich an
Ausbildungsstellensuchende. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und
die Teilnahme ist kostenlos.
Neues Grün für die Stadt
Amt für Umwelt und Grün beginnt mit Ersatzpflanzungen
Ganz langsam beginnt der Boden nach der Kälteperiode wieder
aufzutauen. Das Amt für Umwelt und Grün kann nun mit der ersten
Pflanzaktion in diesem Jahr beginnen. Gepflanzt werden im Stadtgebiet
225 Bäume. Gut 100.000 Euro werden investiert, die Gelder stammen aus
den so genannten Ausgleichzahlungen der Baumschutzsatzung.
Werden im Stadtgebiet Duisburg innerhalb bebauter Ortsteile bzw. im
Geltungsbereich der Bebauungspläne Bäume gefällt, die einen Stammumfang
von 80 cm oder mehr haben (gemessen in 1 m Höhe über dem Erdboden), muss
nach der Baumschutzsatzung zuvor ein Fällantrag gestellt werden. Wenn
die Fällung genehmigt wird, muss eine Ersatzpflanzung erfolgen. Es
besteht jedoch auch die Möglichkeit einer Ausgleichszahlung in Höhe von
250 Euro je Ersatzpflanzung. Das Amt für Umwelt und Grün organisiert
dann die Baumbeschaffung und Pflanzung, übernimmt die Anwuchsgarantie
und sichert die Baumpflege über viele Jahre. Die Pflanzungen erfolgen
dann auf städtischen Grundstücken.
Die umfangreichsten Pflanzungen erfolgen im Landschaftsschutzgebiet
Angerbogen. Hier werden 36 Ahorn gesetzt. Gepflanzt wird beispielsweise
auch in den Stadtteilen Hochfeld (16 Eichen im Bereich der Sedanwiese),
Röttgersbach (34 Ahorn Am Atropshof) und Rheinhausen (zehn Ahorn, neun
Eschen und vier Weiden in der Friemersheimer Rheinaue). Eine
detaillierte Übersicht findet man im Internet unter www.duisburg.de/Stichwort:Duisburg.
Grün.
Heilfasten statt Medizin?
Ein Vortrag der Volkshochschule informiert am
Montag, 2. März, um 20 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47
in DU-Mitte über Möglichkeiten und Grenzen des Heilfastens. Wird für
eine begrenzte Zeit auf feste Nahrung verzichtet, können sich zahlreiche
Stoffwechselstörungen wieder normalisieren und das Immunsystem hat
Gelegenheit, sich zu regenerieren. Heilfasten hat sich daher sowohl bei
den sogenannten Zivilisationskrankheiten als auch bei vielen chronischen
Entzündungen als mögliche Therapie bewährt. Eine effektive Art, den
inneren Arzt wirken zu lassen, besteht im Weglassen aller Nahrung. So
kann sich der Körper von überflüssigen Stoffen entsorgen und neu
entfalten.
Karnevalszüge in Duisburg
Rosenmontagszug
Montag, 23.02.2009
13.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: Hauptausschuss Duisburger Karneval HDK
Streckenübersicht Rosenmontagszug
Kika Wehofen
Samstag, 21.02.2009
15.11 Uhr 16.40 Uhr
Veranstalter: Kinderkarnevalgesellschaft Wehofen
Streckenübersicht Kika Wehofen
Kika Hamborn
Sonntag, 22.02.2009
14.11 Uhr 16.30 Uhr
Veranstalter: 1. Große Karnevalgesellschaft "Rot-Weiß" Hamborn/Marxloh
Pilssucher Neumühl
Montag, 23.02.2009
9.45 Uhr 11.45 Uhr
Veranstalter: Karnevalgesellschaft Blau-Weiß "Die Pilssucher"
Meiderich
Sonntag, 15.02.2009
14.11 Uhr 15.15 Uhr
Veranstalter: 1. Große Carnevalgesellschaft MCV Blau-Weiß
Serm
Sonntag, 22.02.2009
14.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: KG Südstern Serm
Nelkensamstagszug Homberg/Moers
Samstag, 21.02.2009
13.11 Uhr 15.30 Uhr
Veranstalter: Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. Moers
Die VHS-Theater Tour: Von Maximilian
Schell bis Jessye Norman
Ein neues Programm der „Theater-Tour Rhein-Ruhr“ der Volkshochschule
liegt nun vor. Unter diesem Titel werden Abendfahrten zu
außergewöhnlichen Aufführungen in der näheren Umgebung (unter anderem zu
den Ruhrfestspielen) angeboten. In diesem Frühjahr gehören Aufführungen
mit Armin Müller-Stahl, Maximilian Schell, Jessye Norman und Harald
Schmidt dazu. Angeboten wird eine Busfahrt mit einem Einführungsvortrag
zum Theaterabend und eine gute Eintrittskarte. Ein ausführliches
Programm kann in der VHS angefordert werden unter Tel. (0203) 283-2206. |
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Mittwoch, 18. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Duales Studium - Informationsveranstaltung für
Abiturient(inn)en und Fachhochschüler/innen im BIZ
Am Donnerstag, den 26. Februar 2009 informiert die Agentur für
Arbeit ab 16:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) über
Möglichkeiten für Abiturient(inn)en und Fachhochschüler/innen, bei der
Bundesagentur für Arbeit ein duales Studium zu absolvieren.
In Nordrhein-Westfalen sollen zum 1. September 2009 86 Studierende für
die Studienrichtungen „Arbeitsmarktmanagement“ und
„Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“ eingestellt
werden, die beide nach drei Jahren mit dem Bachelor-Abschluss enden. Ein
anschließendes Masterstudium ist ebenfalls möglich.
Die Studierenden erhalten schon während des Studiums 1.470,- Euro im
Monat und zusätzlich umfangreiche Sozialleistungen. Durch diese
finanzielle Unabhängigkeit können sie sich voll auf das Studium
konzentrieren. Dafür erwartet die Arbeitsagentur motivierte junge
Menschen, die ihre persönlichen Stärken darin einbringen wollen,
Menschen und Arbeit zusammenzubringen.
Oberbürgermeister Sauerland beeindruckt vom Beratungsangebot der
Verbraucherzentrale
Seit fast sieben Jahren befindet sich die Duisburger Beratungsstelle der
Verbraucherzentrale NRW an der Friedrich-Wilhelm-Straße unweit des
gleichnamigen Platzes in der Duisburger City und verzeichnet eine stetig
wachsende Nachfrage. „Rund 20.000 Menschen haben im vergangenen Jahr
Kontakt zu uns aufgenommen, 15.000 sprachen persönlich vor, vier Tausend
riefen an und die Übrigen meldeten sich schriftlich“, so Hedwig Kersken,
die Leiterin der Duisburger Beratungsstelle gegenüber Oberbürgermeister
Adolf Sauerland. Sie hatte den OB in die Beratungsstelle eigeladen, um
ihn vor Ort über ihre Arbeit zu informieren.
Das Themenspektrum, das von der Verbraucherzentrale abgedeckt wird, ist
breit und lässt sich gut an der Broschürenauslage ablesen. Die Titel
lauten vom „ABC der Sozialleistungen“, über „Geschafft. Schuldenfrei!“
bis zum „Zeitmanagement im Alltag“. Viele Rat suchende sind im Internet
in eine Falle getappt, haben Zahlungsaufforderungen bekommen und wissen
nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Hedwig Kersken rät
zur Ruhe und zu starken Nerven: „Wer nicht sofort nachgibt und zahlt,
hat gute Chancen zu obsiegen.“
Es mag überraschen, aber immer noch werden ältere Menschen auf
Kaffeefahrten geneppt und wenden sich dann Hilfe suchend an die
Verbraucherzentrale. Vermeintliche Glücksspielgewinne entpuppen sich
meist als schlitzohrige Versuche, an das Geld der unbedarften Menschen
zu kommen.
Mancher Abzockversuch ist so dreist, dass man es kaum glauben kann. So
sind offensichtlich alle Frauen, die den ein wenig aus der Mode
gekommenen Vornamen „Anneliese“ tragen und damit klar signalisieren,
dass sie im vorgerückten Alter sind, mit
einer
gleichlautenden Zahlungsaufforderung über 17,26 Euro angeschrieben
worden. Angeblich hätten sie telefonisch Dienstleistungen Dritter für
knapp vier Euro in Anspruch genommen, die mit der Telefonrechnung nicht
beglichen worden seien. Man bitte, dieses mit beigefügten
Überweisungsvordruck und inklusive der Inkassogebühren nachzuholen. „Da
die Summe nicht allzu hoch ist, werden viele den Betrag überwiesen
haben“, ist sich Hedwig Kersken sicher, „nicht zuletzt, um sich
vermeintlichen Ärger vom Halse zu halten.“ Bei der Duisburger
Beratungsstelle haben sich 26 „Anneliesen“ gemeldet, in der Stadt wohnen
1.904. Hedwig Kersken empfiehlt, bloß nicht zu zahlen und hat in diesem
Fall die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Doch nicht alles, was die Verbraucherzentrale bearbeitet, ist mit Nepp
und Betrug gleichzusetzen. Regelmäßig hält dort ein Anwalt
Mietrechtsberatungen ab. Außerdem kann man sich bei Versicherungsfragen,
bei Bauvorhaben, bei Energiesparfragen, Ernährungsfragen, bei Abfall-
oder Umweltfragen u.ä. Ratschlag holen. Die Bandbreite der Themen hat
auch den Oberbürgermeister beeindruckt: „Dass die Duisburger
Beratungsstelle der Verbraucherzentrale eine notwendige Einrichtung in
unserer Stadt ist, hat mir allein die Besucherfrequenz während meines
kurzen Aufenthalts im Hause gezeigt.“
Hedwig Kersken, Leiterin der Duisburger Verbraucherberatung, und OB
Adolf Sauerland
Fernstudium bei der VHS: Für Kinder und Jugendliche
schreiben
In dem achtwöchigen Fernstudienseminar der Volkshochschule mit dem Titel
„Entstaube das Kind in Dir und glaube wieder an Wunder!“ vom 2. März bis
10. Mai (exklusive Osterferien) lernen Interessenten am heimischen PC,
was es bedeutet, für Kinder und Jugendliche zu schreiben, wie
unterschiedlich die Bedürfnisse in den einzelnen Phasen sind. Der Kurs
bietet Hilfe für erste Gehversuche zu Kinder- und Jugendliteratur mit
den Schwerpunkten Kleinkinder und Kindergartenkinder, Erstleser, ab 10
Jahren: Jungen gegen Mädchen? sowie Jugendliche. Neben der
Textproduktion werden die Ergebnisse gemeinsam redigiert. Das
Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro, eine Ermäßigung ist nicht möglich.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Lehrgänge zum Erwerb von Sportbootführerscheinen
Ab dem 17. März bietet die Volkshochschule wieder theoretische
Ausbildungen zum Erwerb des amtlichen „Sportbootführerscheines See“ und
des „Sportküstenschifferscheins“ an. Für alle Interessenten, die sich
näher über diese Angebote informieren wollen, findet vorab am Dienstag,
3. März, im Vortragssaal der VHS an der Königstraße 47 eine
Informationsveranstaltung statt. Erörtert werden Themen wie: Überblick
über die Inhalte der Kurse; wer benötigt welchen Führerschein?; in
welcher Reihenfolge sollten die Ausbildungen stattfinden?; welche
Prüfungsvoraussetzungen sind zu erfüllen und wie bzw. wo erlangt man die
praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten?
Besucherrekord im NRW-Tourismus
Im Jahr 2008 besuchten über 17,6 Millionen Gäste die
nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens neun
Gästebetten und auf Campingplätzen); sie brachten es zusammen auf 41,5
Millionen Übernachtungen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit
das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2007 erneut übertroffen: Die
Besucherzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent und die der
Übernachtungen um 2,8 Prozent. Bei den ausländischen Gästen lag
ebenfalls sowohl die Zahl der Ankünfte (3,6 Millionen; +2,9 Prozent) als
auch diejenige der Übernachtungen (8,1 Millionen; +3,9 Prozent) über dem
Ergebnis des entsprechenden Vorjahres.
Wie die Grafik zeigt, konnten sich die Beherbergungsbetriebe in den
städtisch geprägten Gebieten "Bergisches Städtedreieck", "Düsseldorf und
Kreis Mettmann" und der Region "Niederrhein" über die höchsten
Zuwachsraten freuen. In den Reisegebieten "Bergisches Land", "Köln und
Region" und "Siegerland-Wittgenstein" konnten die Gäste- und
Übernachtungszahlen des Jahres 2007 nicht wieder erreicht werden. (IT.NRW)

Rückläufiger Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen
Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist seit dem Jahr
2000 in Deutschland deutlich rückläufig: Nach Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich der Verbrauch an
Haushaltsenergie ? bereinigt um Temperaturschwankungen und Veränderungen
der Lagerbestände bei leichtem Heizöl ? zwischen 2000 und 2007 um
insgesamt 10,9. Im Vergleich zum Vorjahr sank der bereinigte
Energieverbrauch 2007 um 2,9%.
4,7% mehr Ausgaben für außeruniversitäre Forschung im Jahr 2007
Für außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland im Jahr
2007 wurden 8,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung
ausgegeben. Das waren 4,7% mehr als 2006.
Auslandskontrollierte Unternehmen erbringen 20% der Wertschöpfung der
Industrie
In Deutschland wurde 2006 rund ein Fünftel der gesamten Wertschöpfung
der Industrie von Unternehmen erbracht, die zu einer Muttergesellschaft
mit Sitz im Ausland gehörten. Diese und weitere Informationen zur
Verflechtung deutscher Unternehmen mit dem Ausland hat Roderich Egeler,
Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), heute in Berlin auf
einer Pressekonferenz vorgestellt.
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Dienstag, 17. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Gutachterausschuss legt den Grundstücksmarktbericht 2009
vor
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg hat in
seiner Jahressitzung am 11. Februar 2009 den Grundstücksmarktbericht
2009 und die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2009 beschlossen.
Im Jahr 2008 wurden nur 37 Kaufverträge weniger als im Vorjahr
abgeschlossen. Insgesamt wurden 3.664 Kaufverträge in der
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses registriert.
Ein Anstieg der Kaufverträge der Weiterverkäufe von Ein- und
Zweifamilienhäusern in 2008 um rund 10 Prozent ist auf eine hohe
Attraktivität bestehender Wohngebiete zurückzuführen. Die Anzahl der
Kaufverträge von Renditeobjekten wie Mietwohnhäusern und Wohn- und
Geschäftshäusern ist in 2008 gegenüber 2007 mit 730 Kaufverträgen stabil
geblieben.
Im Teilmarkt „Wohnungs- und Teileigentum“ wurden mit 1.332 Kaufverträgen
18 Kaufverträge weniger registriert als im Vorjahr. Die Anzahl der
unbebauten Grundstücke ging um fast zehn Prozent auf 309 Kaufverträge
zurück.
Im Jahr 2008 betrug der Geldumsatz auf dem Duisburger Immobilienmarkt
rund 672 Millionen Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen
Rückgang um 378 Millionen Euro bzw. um 36 Prozent. Im Wesentlichen ist
dieser Rückgang auf eine Normalisierung des Grundstücksmarktes, der mit
dem Rückgang von Eigentümerwechseln besonderer Objekte und von
„Paketkäufen“ zu begründen ist, zurückzuführen.
Insgesamt ist der Immobilienmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser durch
leicht steigende Preise gekennzeichnet. Die Kaufpreise für durch
Bauträger neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser sind um rund vier
Prozent gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich 231.000 Euro. Die
Preise bei Neubau-Eigentumswohnungen sind dagegen im Mittel um neun
Prozent gefallen. Die Weiterverkäufe von Eigentumswohnungen blieben im
Preisniveau weitgehend stabil. Gesucht wurden insbesondere Wohnungen der
Baujahre 1950 bis 1974 mit einer Wohnfläche von über 70 m². Entgegen dem
allgemeinen Trend wurde bei den Erstverkäufen nach Umwandlung von
Mietwohnungen ein geringfügiger Preisanstieg festgestellt.
Durch die anhaltende Nachfrage nach sogenannten Renditeobjekten ist für
die Gruppen der Wohn- und Geschäftshäuser und der Mehrfamilienhäuser
eine Senkung des Liegenschaftszinssatzes um jeweils 0,25 Prozent auf
7,25 Prozent bzw. 5,75 Prozent zu verzeichnen. Für ein Dreifamilienhaus
ohne Leerstand in mittlerer Lage wurde im Jahr 2008 im Durchschnitt das
14,2-fache der Jahresnettomiete als Kaufpreis erzielt. Im Vorjahr
dagegen war es nur das 13,5-fache.
Die Preise für Baugrundstücke sind im gesamten Stadtgebiet leicht
gesunken. Ein Einfamilienhausgrundstück in einer mittleren Lage kostete
einschließlich Erschließungs- und Kanalanschlussbeiträgen rd. 250
Euro/m². In einfachen Lagen betrugen die Preise ca. 170 Euro/m², in
guten und bevorzugten Lagen rd. 340 Euro/m².
Auch im Bereich der unbebauten, baureifen Grundstücke für
mehrgeschossige Wohnbebauung stellte der Gutachterausschuss ein
geringfügig gesunkenes Preisniveau fest. Gewerbegrundstücke in Duisburg
wurden dagegen im Preis bestätigt. Der größte Flächen- und Preisumsatz
wurde in 2008 für rd. 68.500 m² mit fast 4,5 Millionen Euro in
Rheinhausen erzielt.
Einen Überblick über die in den verschiedenen Stadtbezirken und
Ortsteilen gezahlten Durchschnittspreise für unbebautes, baureifes Land
gibt die vom Gutachterausschuss erstellte Bodenrichtwertkarte. Diese
kann ab sofort im Zimmer 101 des Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7 zu den
Geschäftszeiten eingesehen und erworben werden. Daneben werden von der
Geschäftsstelle schriftliche, mündliche oder fernmündliche Auskünfte aus
der Bodenrichtwertkarte erteilt.
Außerdem werden die Bodenrichtwerte und die Grundstücksmarktdaten im
Internet unter der Adresse www.borisplus.nrw.de bereitgestellt. Neu ist
hier der Service der „Allgemeinen Preisauskunft“, über den für
Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser mittels
Kaufpreisrecherche ein mittleres Preisniveau ermittelt werden kann.
Einen umfassenden Überblick über den Grundstücksmarkt in Duisburg gibt
der Grundstücksmarktbericht 2009. Dieser kann ab Ende März 2009 gegen
eine Gebühr von 25 Euro in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses
erworben werden.
Zahl der Verkehrstoten auf NRW-Straßen erreichte im
vergangenen Jahr einen historischen Tiefststand
687 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben und damit 6,2
Prozent oder 45 weniger als im Vorjahr. Außerdem gab es weniger
Verletzte und weniger Unfälle. "Diese gute Entwicklung ist für uns
Ansporn, die Straßen noch sicherer zu machen, damit weniger Menschen im
Verkehr sterben oder verletzt werden", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf
heute (17. Februar) in Düsseldorf bei der Vorstellung der
Verkehrsunfallzahlen 2008.
"Unsere Strategien gegen die Hauptursachen von tödlichen Unfällen wie
überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen am Steuer sowie
Nichtanschnallen wirken", betonte Wolf. Setzt man die Zahl der
Verkehrstoten ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, so belegt
Nordrhein-Westfalen deutschlandweit Platz 1 mit den wenigsten
Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner unter den Flächenländern. "Wir haben
das dichteste, aber auch sicherste Straßennetz in Deutschland", betonte
der Minister.
Weniger Verletzte und weniger Unfälle
Die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen ging um fast sechs Prozent
auf insgesamt 79.757 zurück. Dies sind rund 5.000 weniger als 2008. Die
Tendenz der vergangenen Jahre setzte sich damit fort. Die Polizei
registrierte insgesamt 558.500 Verkehrsunfälle - von der
Parkplatzschramme bis zum Unfall mit mehreren Toten. Die Gesamtzahl der
Unfälle sank um 2,4 Prozent oder 13.894 Unfälle.
Weniger Verkehrstote bei den Motorradfahrern
Die Zahl der Motorradunfälle nahm um 11,5 Prozent ab und weniger Biker
wurden getötet oder verletzt. Bei 4.956 Verkehrsunfällen starben 102
Motorradfahrer oder deren Beifahrer. Das sind 18,4 Prozent oder 23
weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten ging um 11,8 Prozent von
4.896 auf 4.320 zurück. "Hier sehen wir erste Erfolge der
Motorradkampagne, die die Polizei 2007 ins Leben gerufen hat, um dem
riskanten Fahren entgegen zu wirken", sagte Wolf. Sie beinhaltet
intensive Kontrollen mit Videomotorrädern, aber auch den Einsatz der so
genannten Schockvideos. "Die Verkehrssicherheitsberater führen dem
angehaltenen Biker, der einen Verkehrsverstoß begangen hat, Video-Clips
mit realen Motorradunfällen vor, um die schrecklichen Folgen von
Verkehrsverstößen deutlich zu machen", erläuterte der Minister.
So wenig verunglückte Kinder wie nie zuvor
Bei den Kindern sank die Zahl der Verunglückten gegenüber 2007 um zehn
Prozent auf die historisch niedrigste Zahl von 7.612. Davon starben 18
Kinder; das ist ein Kind mehr als 2007.
Zum Vergleich: Im Jahr 1970, dem Jahr mit den meisten Verkehrstoten,
starben 652 Kinder bei Verkehrsunfällen. Das ist mehr als das 30fache.
"Wir haben in den letzten 40 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Aber
wir wollen noch besser werden und die schwächsten Verkehrsteilnehmer
noch wirksamer schützen", betonte Wolf.
Begleitetes Fahren mit 17
Rund 77.000 junge Menschen nutzten im vergangenen Jahr das Angebot des
seit Oktober 2005 laufenden Modellversuchs "Begleitetes Fahren mit 17".
Die Zahl der Verkehrsunfälle, die von den Teilnehmern verursacht wurden,
ist sehr niedrig. Sie ging im Jahr 2008 von 56 auf 33 zurück. "Für ein
endgültiges Resümee ist es noch zu früh. Das Modell scheint aber
erfolgreich zu sein. Deshalb bin ich froh, dass wir es in
Nordrhein-Westfalen frühzeitig eingeführt haben", erklärte der
Innenminister.
Junge Fahrer: Historisch wenig Verkehrstote
Nie zuvor seit 1970 wurden in einem Jahr weniger junge Fahrer getötet
und verletzt als 2008. Die Zahl der 18- bis 24jährigen, die bei einem
Unfall ums Leben kamen, sank um 16,9 Prozent auf 113 (2007: 136). Die
Zahl der Verletzten ging um 980, das sind 6,5 Prozent weniger, auf
14.081 zurück. "Die Polizei kümmert sich weiter intensiv um diese Gruppe
der noch unerfahrenen und oftmals risikofreudigen Verkehrsteilnehmer",
betonte der Minister. "Die Verkehrssicherheitsberater gehen in Schulen
oder Jugendeinrichtungen, um die jungen Fahrer aufzuklären, wie
gefährlich überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol und Drogen am Steuer
sowie das Fahren ohne Gurt ist."
Lastkraftwagen: Weniger Verletzte, mehr Tote
Bei Verkehrsunfällen mit Lkw wurden im letzten Jahr mit 169
Verkehrstoten fünf Menschen mehr getötet als 2007, das ist ein Zuwachs
um 3,1 Prozent. Die Verletztenzahl sank um 7,5 Prozent auf 7.841. Die
Gesamtzahl der Unfälle mit Lkw ging um 2,6 Prozent auf 24.669 zurück.
Im Frühsommer des vergangenen Jahres gab es eine Serie von Unfällen, bei
denen Lkw ungebremst auf das Ende eines Verkehrsstaus auffuhren.
Ursachen solcher Stauendunfälle, bei denen es oft Tote und Verletzte
gibt, sind Abstands- und Geschwindigkeitsverstöße sowie Übermüdung und
Unaufmerksamkeit. Deshalb hat die nordrhein-westfälische Polizei die
systematischen Großkontrollen von Lastwagen auf den Autobahnen
verstärkt. "Lkw-Fahrer, die bei Tempo 90 Zeitung lesen, mit dem Handy am
Ohr telefonieren oder sich während der Fahrt Kaffee kochen, handeln
verantwortungslos und müssen mit Konsequenzen rechnen", warnte
Innenminister Wolf.
"Aber auch die Spediteure stehen in der Pflicht. Der Einbau technischer
Hilfen wie Abstandswarn-, Notbrems- und Spurhaltesysteme schützt den
eigenen Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer." Die Europäische
Kommission schätzt, dass jährlich bis zu 2.500 Menschenleben gerettet
werden könnten, wenn alle Nutzfahrzeuge solche Fahrerassistenzsysteme
hätten.
Kampagne: ER hält alles - der Profi fährt mit Gurt
Auch in Zukunft kämpft die Polizei in Nordrhein-Westfalen
schwerpunktmäßig besonders gegen folgenschwere Verkehrsunfälle.
Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr den Gurtverweigerern. "Der
Sicherheitsgurt ist der Lebensretter Nummer 1. Wir werben deshalb
energisch dafür, dass sich alle Fahrer und Mitfahrer anschnallen",
erklärte Wolf. "Unsere Verkehrsexperten gehen davon aus, dass allein im
vergangen Jahr 72 Menschen nicht gestorben wären, wenn sie sich
angeschnallt hätten. Das heißt: Jeder neunte aus der
Verkehrstoten-Statistik könnte noch leben."
Anfang des Jahres startete die Polizei landesweit eine neue Kampagne
unter dem Motto: "Er hält alles - der Profi fährt mit Gurt". Neben
verstärkten Kontrollen und konsequentem Ahnden von Gurtverstößen klärt
sie über die dramatischen Folgen von fehlendem Sicherheitsgurt auf. Auch
dabei setzen die Polizisten bei Kontrollen Schockvideos ein.
Gurtverweigerer können sehen, welche gravierende Auswirkung ihr
Verhalten haben kann. Wolf: "Sie machen sich oft kein Bild von den
gewaltigen Kräften, die bei einem Zusammenstoß frei werden." So ist auf
den Clips zum Beispiel zu sehen, wie der Kopf eines Gurtverweigerers
beim Unfall gegen die Windschutzscheibe prallt oder auch ein Beifahrer,
der beim Unfall ohne Gurt im Auto umher geschleudert wird und dabei
seine Mitfahrer tötet. "Jeder Unfall schon mit niedriger Geschwindigkeit
bedeutet ohne Sicherheitsgurt ein tödliches Risiko. Das muss wieder
stärker in die Köpfe der Menschen", forderte der Innenminister.
Van Gogh geht auf Reisen - Ausstellung "Wolfgang Müller
trifft Vincent van Gogh" verlässt das FORUM
Duisburg am 21. Februar und dann nicht „leise“ sondern mit einer großen
Versteigerung findet um 11.00 Uhr am „offenen Atelier“ im 1.
Obergeschoss die Versteigerung des Werkes von Wolfgang Müller
statt, das von den Besuchern des FORUM Duisburgs als das schönste seiner
Werke ausgewählt wurde. Alle Besucher haben jetzt die einmalige Chance
ein Original aus den geplanten und zum großen Teil schon fertig
gestellten Interpretationen der 873 Ölgemälde van Goghs zu ersteigern.
„Eigentlich verkaufe ich keines meiner Werke, denn mein
Ziel ist es, alle 873 Werke van Goghs zu interpretieren – diese Sammlung
darf nicht auseinandergerissen werden, denn ich möchte sie allen
Menschen zugänglich machen. Als mich aber die Werbegemeinschaft des
FORUM Duisburgs ansprach, eines meiner Originale für einen guten Zweck
zur Verfügung zu stellen, war ich begeistert. Denn gerade die Idee des
Kulturbusses, den der Duisburger Verein immersatt e.V. ins Leben gerufen
hat, entspricht meiner Idee allen Menschen die Kunst näher zu bringen.“
Das FORUM Duisburg hofft, mit dem Erlös aus dieser
Versteigerung diese Idee unterstützen zu können und ruft alle
interessierten Bürger auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Mario
Mais Moderator der Talkrunde „Spruchreif“ wird durch das Programm
führen, beginnend mit einem kurzen Konzert mit und von W. Müller 3.
Vorlesen der Gewinner der Aktionen:
- Mitmachen. Mitgewinnen.
-> Kinder malen van Gogh
1. Preis: Jahreskarte Zoo / 2. Preis Familienkarte Zoo / 3. Preis: 2
Tagekarten Zoo
- > Erwachsene malen van Gogh
1. Preis: Handsignierter Druck auf Leinwand / 2. Preis: Familienkarte
Zoo / 3. Preis: 2 Einzelkarten Zoo
Heute
im Cafe Steinbruch: “Gitarrissimo” mit
MURIEL ANDERSON
(US)
Erste
Gewinnerin der
"National Fingerpicking Championships"
Muriel
Anderson wurde in einer musikalischen
Familie in Illinois (USA) geboren. Seit ihrem sechsten
Lebensjahr komponierte sie und schrieb Musik für Gitarre und
Orchester.
Als erste
Gitarristin und erster Nylon-Strings-Gitarrist überhaupt, gewann
sie die "National Fingerpicking Championships." Ihre
Show präsentiert virtuosiche Gitarrenarbeit vom spanischen
Flamenco und japanischer Koto-Musik bis hin zu den Beatles,
sowie zu ihren eigenen abenteuerlichen Kompositionen, durchsetzt
mit einem zarten Sinn für Humor.
Mit ihrem eigenen Stil
begeistert sie die Fans auf der ganzen Welt. Ihre vielfältigen
Kompositionen zeigen die Leidenschaft für die Musik, ihr
Einssein mit dem Instrument und ihren sanften Humor, der sie
weltweit beim Publikum beliebt gemacht hat.
www.murielanderson.com
&
www.myspace.com/murielanderson
Im Saal
// Beginn: 20h // Eintritt: AK: 10 € // Tickets im Steinbruch
Gastgewerbeumsatz 2008 real um 2,5% gegenüber 2007
gesunken
De Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Jahr 2008
nominal 0,1% mehr und real 2,5% weniger um als im Jahr 2007.
Sonntagsführung im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt - Vom Einbaum zum Containerschiff
Zu einer kurzweiligen Führung durch die Geschichte der Binnenschifffahrt
lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag,
22. Februar, 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die
Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die
Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro
zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Tel.: (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de,
info@binnenschifffahrtsmuseum.de.
Rhetorikseminar in der VHS
„Stimme – Bewegung – Wirkung“ lautet der Titel eines Wochenendseminars
der Volkshochschule am 6. und 7. März
im Gebäude an der Königstraße 47. Dieses Rhetorikseminar unter der
Leitung von Dr. Goldstein beginnt am Freitag um 18 Uhr und dauert am
Samstag von 10 bis 17 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Eigenpräsentation.
Ausgehend von einer Analyse der individuellen Bewegungs- und Stimmmuster
lernen die Teilnehmer individuelle Strategien kennen, um sich selbst
optimal zu präsentieren und dies mit einer angemessenen Sachpräsentation
zu verbinden. Eine Voranmeldung in der VHS ist erforderlich.
VHS-Vortrag: Seele und Krebs
„Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?“ fragt ein Vortrag der
Volkshochschule am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr
an der Königstraße 47 in DU-Mitte. Spekulationen über seelische Ursachen
der Krebsentstehung sind so alt wie die Medizingeschichte. Der Mythos
von der „Krebspersönlichkeit“ scheint heute glücklicherweise widerlegt.
Tatsache aber ist, dass die Psyche einer der Faktoren ist, die an dem
Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Die Forschungsergebnisse der
Psychoneuro-Immunologie beweisen wie zum Beispiel Denkmuster und Gefühle
körperliche Abläufe beeinflussen. Diese Wechselwirkungen sollen im
Vortrag vorgestellt werden. Vor allem geht es auch darum, wie das Wissen
um diese Vorgänge genutzt werden kann, um durch ein geeignetes
„Gesundheitstraining“ den Verlauf von Krankheit und Genesung positiv zu
unterstützen.
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Montag, 16. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Das März-Kinderprogramm der
Stadtbibliotheken liegt aus
In allen Bibliotheken liegt bereits jetzt schon das Märzprogramm der
Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Frühling ist das Thema des
Monats März. Mit vielfältigen Vorleseveranstaltungen, dem
Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten werden Kinder im
Alter von 4 bis 8 Jahren in die Zentralbibliothek und die Zweigstellen
eingeladen. Wer einen der begehrten Plätze bei den mehr als 30
Veranstaltungen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den
Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle
Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt.
Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis
vorausgesetzt wird. Auskünfte zum Programm unter Tel.: (0203) 283-4117
oder 283-4221.
Alle Veranstaltungstermine des Kinderprogramms können auch im Internet
unter www.stadtbibliothek-duisburg.de abgerufen werden.
2,4% mehr Beschäftigte im
Verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2008
Im Jahresdurchschnitt 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden
Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,4 Millionen Personen
tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren
dies rund 124 400 Personen oder 2,4% mehr als im Jahresdurchschnitt
2007.
Mobil über alles.?
Weltweit soll es derzeit 4 Milliarden Handys geben - mehr als
Menschen mit Strom und fließend Wasser versorgt sind.
Darwin in der Zentralbibliothek
Am 12. Februar jährte sich zum 200sten Mal der Geburtstag von Charles
Darwin, der mit seiner Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten
Naturwissenschaftler gilt. Vor 150 Jahren wurde sein Hauptwerk „Über den
Ursprung der Arten..." veröffentlicht. Die Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße 5-7 bietet anlässlich dieser bedeutsamen Jahrestage
eine umfangreiche Medienpräsentation an. Alle Medien sind auch
ausleihbar.
Bäderschließungen zu Karneval
Alle durch DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben Rosenmontag, 23.
Februar, geschlossen. Wegen des Hamborner Kinderkarnevalszugs wird das
Rhein-Ruhr-Bad darüber hinaus auch am Karnevalssonntag (22. Februar)
nicht geöffnet sein. Ab Dienstag, 24. Februar, werden den Badegästen
wieder alle Bäder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
DuisburgSport bittet um Verständnis. Weitere Informationen gibt es unter
der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet
unter www.duisburgsport.de.
Medientipps zur Finanz- und
Bankenkrise
Die Angst vor der weltweiten Finanz- und Bankenkrise macht auch vor dem
eigenen Konto nicht halt. Zu diesem Thema bietet die Stadtbibliothek
eine übersichtliche und informative Liste aktueller Buchtipps auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de an. Alle Bücher können in
den Filialen der Stadtbibliothek entliehen werden.
„Weniger ist mehr“
Unter dem Motto „Entrümpeln Sie Ihr Leben“ führt die Volkshochschule in
diesem Semester ein Wochenendseminar durch. In dieser Veranstaltung mit
dem Titel „Weniger ist mehr“ soll unter der Leitung von Anton L. Thomas
vermittelt werden, wie man sich auf das Wesentliche konzentrieren und
dadurch sein Leben besser in den Griff bekommen kann. Das Seminar findet
am Freitag, 6. März, von 18 bis 22 Uhr, und am Samstag, 7. März, von 9
bis 13.45 Uhr im Gebäude Steinsche Gasse 31 in DU-Mitte statt. Es werden
langjährig erprobte Techniken und Methoden der persönlichen Organisation
besprochen und auf die Bedürfnisse jeder Teilnehmerin und jedes
Teilnehmers individuell angepasst. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich. |
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Samstag, 14. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Europäischer Narrenhochadel traf sich
im Steinhof in Huckingen
Beim 39. Niederrheinischen Prinzentreffen am vergangenen Freitag
konnte Conferencier Peter Kirchholtes närrische Tollitäten, Prinzen und
Prinzessinnen, eine Kaiserin und mit „Alfred I.“, der mit Hofstaat und
Europapräsident Robert Van Mullem aus Belgien angereist war, sogar den
Europa Prinzen 2009 in Huckingen begrüßen.
Noch 15 weitere närrische
Oberhäupter kamen aus Antwerpen, Amsterdam, aber auch aus dem Rheinland
sowie der Ruhrregion zwischen Mülheim und Wattenscheid. Entsprechend
lang war auch die Vorstellungsrunde, die jedoch mit schönen
Gesangseinlagen der Tollitäten aus Mülheim und Velbert aufgelockert
wurde.
Und
natürlich durfte der stadteigene Prinz beim Empfang seiner „Kollegen“
aus Nah und Fern nicht fehlen. Zum Endspurt auf der Zielgeraden vor dem
höchsten Feiertag, dem „Rosenmontag“, hatte dieser es sich natürlich
nicht nehmen lassen, diese mitsamt seiner Prinzencrew, persönlich in
Duisburgs „Guter Stube“ zu empfangen!
Neue Wege ging der Prinzenclub mit dem Motto „Der Jugend eine Chance“
und so stellten im Vorprogramm die Kindertanzgarden der „KG Alle Mann an
Bord“ sowie der „KG Königreich Duissern“ bravourös ihre Tänze vor.
Mit Bürgermeister Benno Lensdorf und Guido Schneider (Direktor Victoria
Versicherung) wurden zwei neue Ehrensenatoren und mit Frank Moritz ein
neuer Senator in den Prinzenclub aufgenommen. Und niemand Geringeren als
Klaus Fischer (Schalke 04) und Ex-Nationalspieler konnten die
Veranstalter ebenfalls in Huckingen begrüßen.
Ein herrliches und abwechslungsreiches Programm, durch das wieder einmal
souverän Ex Prinz Wilfried Schmitz führte, hatten die Verantwortlichen
des Prinzenclub zur Freude der Gäste zusammengestellt. Neben den
Einlagen von „Et Schnäuzer Duo“ und der Gruppe „Colör – Die Töchter
Kölns“ boten die Mädels der „Große Kölner Landsknechte“ furiose
Tanzdarbietungen ebenso wie die „Tanzsportgarde Harsewinkel“,
gleichzeitig Deutscher Vizemeister 2008!
Musikalisch führte durch den Abend die Tanz- und Showband „all4music“!
Und wiederum zeigte sich die herrliche Qualität des Veranstaltungsortes
„Steinhof“, der dank Manfred Brey, Präsident der KG Königreich Duissern,
unter den Karnevalisten nur noch als „Gürzenich von Duisburg“ gehandelt
wird, für solche Großveranstaltungen. Bis in die frühen Morgenstunden
feierte die Duisburger und Europäische Narrenschar. HaMo
V.l.:Europapräsident
Robert Van Mullem, Europaprinz Alfred I. und Hofdame Sylvia
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Die
Tanzgarde der Kölner Landsknechte |
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Die Gäste
aus dem In- und Ausland auf der Bühne des Steinhofes |
Fußball-Nationalspieler Klaus Fischer war ein Gast des
Abends |
Bis(s) zum Ende der Nacht: Mayersche
Buchhandlung öffnet um Mitternacht
Das lange Warten hat ein Ende: Am 14. Februar erscheint der vierte und
vorerst letzte Teil der Liebesgeschichte zwischen dem Vampir Edward
Cullen und der menschliche Bella Swan auf deutsch. Die Mayersche
Buchhandlung bietet allen Fans der einzigartigen Liebesgeschichte einen
ganz besonderen Service. Um Mitternacht öffnet unsere Buchhandlung in
der Galerie.
Wird Bella Edward heiraten und zum Vampir werden? Oder bleibt sie doch
ein Mensch und entscheidet sich für ihren besten Freund Jacob Black?
Antworten auf diese Fragen bekommen Nachteulen und lichtscheue Geschöpfe
in der Nacht auf den 14. Februar. Exklusiv ab 0.00 Uhr ist die Mayersche
Buchhandlung in der Galerie Duisburg, Kuhstraße 33, geöffnet und bietet
„Bis(s) zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer zum Preis von 24,90 €
zum Verkauf an.
Langschläfer und alle Fans, die bis zur normalen Öffnungszeit warten
können, dürfen sich ihr Exemplar natürlich auch während unserer
bekannten Öffnungszeiten im Laufe des Samstags aussuchen, die
Bis(s)-Reihe inklusive Teil vier ist in ausreichender Menge vorrätig.
In der Mayerschen Buchhandlung vorbeizuschauen lohnt sich an diesem Tag
übrigens dreifach: Ebenfalls am 14.02. erscheint der zweite Teil der
Bis(s)-Reihe, „Bis(s) zur Mittagsstunde“ als Taschenbuch. Auch sind alle
Interessierten eingeladen, sich einen Gutschein über 10 Euro für eine
Aufführung des Musicals „Tanz der Vampire“ im Metronom Theater
Oberhausen an der Kasse abzuholen.
Die Mayersche
Die Mayersche wurde im Jahr 1817 von Jacob Anton Mayer in Aachen
gegründet. Im Jahr 2007 feierte sie ihr 190-jähriges Bestehen. Seit der
Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das
Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit an
insgesamt 39 Standorten im Westen Deutschlands vertreten. Es werden rund
1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 130 Auszubildende
beschäftigt.
Die
Seele Japans – ni hon no kokoro!
Der Zauber des fernen Ostens in seiner ganzen Faszination ist am
Sonntag, 15. Februar, ab 16 Uhr in der Aula der Gesamtschule
Duisburg-Mitte zu erleben. Begleitet von Studenten der Nippon Sport
Science University „Nittai Dai“ erwartet die Besucher eine faszinierende
Reise in das Land der aufgehenden Sonne. In künstlerischen und
sportlichen Darbietungen werden die Programme „Tanz & Trommeln“ sowie
„Das Ritual des Sumo“ präsentiert.
Die Gruppe setzt sich zusammen aus den Studenten und Studentinnen der
Nippon Science University, auch Nittaidai genannt. Die Nittaidai
existiert seit 1893 und ist eine der größten Sporthochschulen Japans.
Sie ist eine langjährige Partnerhochschule der Deutschen Sporthochschule
Köln. Sie veranstaltet alljährlich ein Auslandspraktikum für das dritte
Studienjahr des Studiengangs „Budô“ (Kampfkunst).
Tanz und Trommeln gehören zum Fachbereich „Traditionelle
Bewegungskultur“, der diesem Studiengang eingegliedert ist.
Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Japanischen
Generalkonsulats steht, wird unterstützt vom Bezirksamt Mitte. Der
Eintritt ist frei.
Ein Nachmittag bei Köpi
In der König-Brauerei treffen High-Tech und klassische deutsche
Braukunst aufeinander. Erleben Sie eine der größten deutschen Brauereien
einmal aus der Nähe. Schauen Sie sich an, wie eines der besten Biere
nach Pilsener Brauart gebraut wird. Die Führung startet um 14 Uhr,
dauert etwa drei Stunden und kostet 9.50 € inkl. Verpflegung. Das
Mindestalter ist 18 Jahre. Eine Anmeldung vorab ist notwendig!
Anmeldungen bei der Tourist Information auf der Königstraße.
Treffpunkt ist Donnerstag, 5. März um 13.45 Uhr am Eingang
König-Brauerei, Pförtnerhaus, Friedrich-Ebert-Straße
INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051
Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44
service@duisburg-marketing.de
Internet-Schnupper-Kurs 50Plus in der
Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek bietet im Februar einen weiteren
Internet-Schnupper-Kurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an.
Interessierte können am Dienstag, 17. Februar,
und am Donnerstag, 26. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, in
den Räumen der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7
erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat. Ohne
Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus
und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt.
Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der
PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im
Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut
zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige persönliche
Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek
gebeten. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter
(0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen
Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro.
„Warm-Up“ zum Promilesen im LiterturBistro der
Zentralbibliothek
In der Reihe „AusErlesenes“ der Stadtbibliothek liest der Schauspieler
Georg Adler am Mittwoch, 18. Februar, 16.30 Uhr, „Ritter, Reime und
Romanzen“ nach Heinz Erhardt, der im Februar 100 Jahre alt geworden
wäre. Damit macht Adler den Auftakt für die sich anschließende
Promilesung ab 17 Uhr.
Der Eintritt zur Lesung im LiteraturBistro ist traditionsgemäß frei. Die
nachfolgende Promilesung kostet fünf Euro, die dem Ausbau der
SchülerCenter in den Bibliotheken zu Gute kommen sollen.
Heute im Cafe
Steinbruch: METAL MAMA
– Party + TOXIC VIRGIN – live on stage: Rock’n Roll is coming
home!
Am
14.02. findet wieder die HardRock/Metal Party „Metal Mama“
im Steinbruch statt. Bereits im März & September letzten Jahres
war "hartes und metallisches" bis zum Morgengrauen angesagt. Die
Klassiker aus 30 Jahren Metal mit garantiertem "Bang Your Head"
Anspruch werden zusätzlich durch aktuelle Songs aufgefrischt.
Die Musik von
Toxic Virgin bewegt sich im Melodic Metal / Heavyrock-
bereich. Im Gegensatz zu ähnlichen Formationen dieses Genres
verzichtet Toxic Virgin ganz bewusst auf die üblichen
symphonischen Elemente; also: Heavy Metal pur!
Toxic Virgin bestehen seit 1995 und haben bis 2006 vier CDs
veröffentlicht, die von der Fachpresse im In- und Ausland sehr
gelobt wurden. Die Live-Konzerte der Band, (u. a. zusammen mit
Status Quo, Therapy, Dog Eat Dog, Doro Pesch, Bonfire) konnten
deutschlandweit und im Ausland überzeugen. Dass die Band
begeistert, zeigte auch die zweimalige Finalteilnahme am
Deutschen Rockmusikerpreis.
Toxic
Virgin - das ist gelebte Rockmusik mit Energie und Leidenschaft.
www.metalmama.de
-
www.myspace.com/toxicvirgin
Beginn: 20h //
Eintritt: AK: 5 € /
Tickets im Steinbruch &
bei
www.kartenhaus.de
Was ist eigentlich die Krankheit an
der Sucht?
Süchtige Elemente sind Teil des ganz normalen alltäglichen Lebensstils.
Sie können jedoch unter Umständen zu körperlichen Veränderungen führen,
die in der Folge zu Verhaltenszwängen führen, welche krankheitswertig
sind. In einem Vortrag der Volkshochschule am
Dienstag, 24. Februar, um 18 Uhr im Gebäude an der
Königstraße 47 wird von dem Chefarzt der St. Camillus Fachklinik, Dr.
Andreas Brunk, der Stand des heutigen Wissens über den
Krankheitscharakter von Suchtkrankheiten dargestellt.
Reden und Vorträge vorbereiten
„Besser und freier reden“ - unter dieser Überschrift führt die
Volkshochschule vom 6. bis 8. März
unter der Leitung von Sandra Hartwig ein Wochenendseminar im Gebäude an
der Königstraße 47 durch Die Teilnehmer lernen, Reden und Vorträge
vorzubereiten und mit Hilfe eines Stichwortzettels zu halten. Die
Veranstaltung beginnt am Freitag in der Zeit
von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am
Samstag von 10 bis 17 Uhr und Sonntag (10 bis 15 Uhr)
fortgesetzt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Baumfällung in Kaßlerfeld
Baumfällungen gibt es ab Montag, 16. Februar, auf der Baukampstraße in
Kaßlerfeld. Zwischen Weidenweg und Scharnhorsttrasse werden 15 nicht
mehr verkehrssichere Ahornbäume entfernt und durch Erlen ersetzt. Die
Maßnahme wurde mit der Bezirksvertretung abgestimmt.
Logistik-Informationen im Internet:
Ausbildung, Stellen, Qualifizierung
Auch wenn der Logistik-Sektor derzeit aufgrund der Finanz- und
Wirtschaftskrise deutlich Einbrüche verkraften muss, ist mittel- und
langfristig mit fehlendem Fachpersonal zu rechnen, mahnt die Logistik
Initiative Duisburg Niederrhein. Nicht umsonst versuchen viele Firmen
zur Zeit ihre Belegschaft mittels Kurzarbeit zu halten. Die Logistik ist
nach wie vor eine der wachstumsstärksten Branchen der Zukunft. Die Basis
für den Einstieg in diese zukunftsträchtige Branche ist eine gute
Ausbildung und aktuelle Qualifizierung. Ob als Berufsanfänger, Seiten-
oder Umsteiger: für jeden gibt es entsprechende Möglichkeiten.
So werden auf www.logistic-people.de von einem der führenden
Personalberater für kaufmännisches Fach- und Führungspersonal auf 34
Seiten offene Stellen angeboten. Direkter Ansprechpartner für
Stellenangebote oder Qualifizierung ist Bernd Mares, der unter 02102 /
133 98 33 oder b.mares@logistic-people.de erreichbar ist.
Ein „Berufs- und Beschäftigungsguide Logistik“ kann unter
www.logistik-berufe.de eingesehen werden. Daten und Fakten zur Logistik,
die unterschiedlichen, interessanten Arbeitschancen, Ausbildungs- und
Höherqualifizierungsmöglichkeiten und auch die Verordnungen zu
entsprechenden Prüfungen sind auf dieser Website zu finden.Über die
Beschäftigungs- und Karrierechancen von Frauen informiert ein eigenes
Kapitel. Die Broschüre „Logistik – Eine Branche stellt sich Schülerinnen
und Schüler vor“ ist aufgrund der starken Nachfrage in dritter Auflage
erschienen. Interessierte Schulen können diese downloaden und kostenlos
unter 0231 / 236691 oder d.waescher@bvtev.de bestellen. |
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Freitag, 13. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Wanheim - Gleisbauarbeiten der
Deutschen Bahn AG auf der Atroper Straße
Am Sonntag, 15. Februar, 6 Uhr, werden Gleisbauarbeiten am Bahnübergang
auf der Atroper Straße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße,
durchgeführt. Die Atroper Straße muss hier vollständig für den Fahrzeug-
und Fußgängerverkehr gesperrt werden. Die Arbeiten dauern bis zum
darauffolgenden Montag, 16. Februar, 20 Uhr. Umleitungsempfehlungen sind
ausgeschildert. Es ist vorgesehen, Fußgänger bereits ab Sonntag, 21 Uhr,
wieder passieren zu lassen.
Wanheim - Gleisbauarbeiten der
Deutschen Bahn AG auf der Heiligenbaumstraße
In der Zeit von Sonntag, 22. Februar, bis Montag, 23. Februar, 20 Uhr,
werden erneut Gleisbauarbeiten am Bahnübergang auf der
Heiligenbaumstraße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße,
durchgeführt. Die Heiligenbaumstraße wird in dieser Zeit vollständig für
den Fahrzeugverkehr gesperrt. Fußgänger können den Baustellenbereich
passieren. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.
IT.NRW bietet kostenlose Ausbildung
zum Programmierer - nächster Lehrgang beginnt im März
Düsseldorf (IT.NRW). Information und Technik Nordrhein-Westfalen
(IT.NRW) bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das
Angebot richtet sich in erster Linie an
Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten
wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder
Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu
absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe
in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
- PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
- PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
- PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und
Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den
Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste
sowie zu Anwendungen verschiedener Server.Für die kommenden Lehrgänge,
von denen der nächste Anfang März 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur
Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen
wie Lebenslauf und Zeugniskopien) schnellstmöglich bei IT.NRW
(Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere
Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462 oder
-2462) oder im Internet (www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html).
Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt -
mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche
Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei
Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)
Wirtschaftsleistung ging im 4.
Quartal 2008 deutlich zurück
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2008 deutlich
zurückgegangen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war ? preis-, saison- und
kalenderbereinigt ? im vierten Quartal 2008 um 2,1% niedriger als im
dritten Quartal; das war der größte Rückgang gegenüber einem Vorquartal
im wiedervereinigten Deutschland. Eine rückläufige Wirtschaftentwicklung
verzeichneten bereits die beiden Vorquartale, in denen das
BIP--Bruttoinlandsprodukt um jeweils 0,5% gesunken war. Lediglich in den
ersten drei Monaten des Jahres 2008 ist die deutsche Wirtschaft
gewachsen (+ 1,5%).
Oberlandesgericht:
"Deutschland sucht das hässlichste Jugendzimmer": Möbeldiscounter zu
Unterlassung und Schadenersatz verurteilt
In einem jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 06.02.2009 hat der 6.
Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln (Az. 6 U 147/08) die Betreiberin
der "Roller"-Möbeldiscountkette zur Unterlassung einer Werbeaktion unter
Verwendung des Logos "Roller sucht Deutschlands hässlichstes
Jugendzimmer" bzw. "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Wohnzimmer"
verurteilt. Zugleich wurde festgestellt, dass der Discounter gegenüber
der RTL Television GmbH verpflichtet ist, den durch die Werbeaktion
entstandenen Schaden zu ersetzen.
Die Möbelmarktkette hatte im August 2007 ein Gewinnspiel mit dem Slogan
"Roller sucht Deutschlands hässlichstes Jugendzimmer" veranstaltet, das
sie mit einem Logo bewarb ähnlich dem ovalen Markenzeichen "Deutschland
sucht den Superstar" vor dunkelblauem Hintergrund, das zugunsten von RTL
als sog. Wort- und Bildmarke geschützt ist. Teilnehmer des Gewinnspieles
sollten ein Foto ihres alten und abgewohnten Jugendzimmers auf der
Internetseite des Möbelhauses einstellen und sich einem "voting" der
Seitenbesucher stellen. Der Gewinner sollte ein komplett neues
Jugendzimmer inklusive Teppichboden, Wandfarbe, Tapeten und Beleuchtung
im Wert von 1.500 EUR erhalten; den "Wählern" bei der Abstimmung winkten
weitere Preise. Ein ähnliches Gewinnspiel fand später unter dem Slogan
"Roller sucht Deutschlands hässlichstes Wohnzimmer" statt. Dagegen hatte
der Privatsender geklagt und die Möbelmarktkette vor dem Landgericht
Köln erfolgreich auf Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz in
Anspruch genommen.
Das Oberlandesgericht Köln hat jetzt die Berufung des Möbelhändlers
zurückgewiesen. Zur Begründung heißt es im Urteil, der Möbeldiscounter
habe durch die Werbung mit dem ovalen Logo die Wertschätzung der
zugunsten von RTL geschützten Wort-/Bildmarke ungerechtfertigt und in
unlauterer Weise ausgenutzt. Bereits der Text "Roller sucht Deutschlands
hässlichstes Jugendzimmer" wecke Assoziationen zur allgemein bekannten
Marke der Klägerin "Deutschland sucht den Superstar". Verstärkt werde
dies durch die graphische Gestaltung; in beiden Logos finden sich die
ovale Form, der blaue Hintergrund und die Lichteffekte am Rand. Das
Zeichen des Möbeldiscounters nehme auf das geschützte Markenzeichen von
RTL Bezug. Darin liege gerade der Witz der Werbeaktion, indem durch die
Suche nach etwas Hässlichem darauf angespielt werde, dass der
Publikumserfolg der Fernsehsendung "DSDS" nicht nur darin liegt, einen
Superstar zu ermitteln, sondern auch solche Bewerber vorzustellen, die
gerade nicht einen strahlenden Superstar, sondern eher ein hässliches
Entlein abgeben.
Der Möbelhändler muss jetzt Auskunft über den Umfang der Werbeaktion
erteilen, damit RTL seinen Schaden berechnen kann.
Die Revision gegen das Urteil wurde vom Senat nicht zugelassen; der
Möbelmarktbetreiber kann allerdings binnen eines Monats nach Zustellung
des Urteils Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erheben.
Jugendschutzkontrollen im Duisburger
Karneval
Während der Duisburger Karnevalsumzüge führt das Ordnungsamt auch in
diesem Jahr wieder Jugendschutzkontrollen durch.
Das Jugendschutzgesetz untersagt insbesondere Gewerbetreibenden die
Abgabe alkoholischer Getränke an Personen unter 16 Jahren. Für
hochprozentige Getränke gilt sogar die Altersgrenze von 18 Jahren. In
Zweifelsfällen besteht die Verpflichtung, das Alter der jungen Kunden
durch deren Ausweispapiere zu überprüfen.
Die Einhaltung dieser Bestimmung wird auch in diesem Jahr durch gezielte
Kontrollen in der Gastronomie überwacht. „Schwarze Schafe“ haben mit
empfindlichen Strafen bis zu 50.000 Euro zu rechnen. |
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Donnerstag, 12. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Prüfungsvorbereitung mit der
Stadtbibliothek
In Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen IHK Duisburg - Wesel - Kleve
stellt die Stadtbibliothek Duisburg ihren neuen Ratgeber „Erfolg in der
kaufmännischen Ausbildung? - Kein Problem!" vor. Eine optimale
Vorbereitung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Bestehen der
Abschlussprüfung in den zahlreichen Berufsfeldern der kaufmännischen
Ausbildung. Mit den Prüfungstrainern aus der Stadtbibliothek ist das
kein Problem, da ein breites Angebot aktueller Titel zum Thema angeboten
wird. Eine Auswahl dieser vielfältigen Medien verzeichnet der neue
Ratgeber, der in allen Stadtbibliotheken ausliegt und im Servicecenter
der Niederrheinischen IHK Duisburg - Wesel - Kleve erhältlich ist.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Flyer über das
Internetangebot der Stadtbibliothek im Bereich Service / Lese- und
Medientipps unter der Adresse www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie auf
den Seiten des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der
Niederrheinischen IHK unter der Adresse www.ihk-niederrhein.de
herunterzuladen.Altweiber 2009:
Sturm auf das Rathaus
Mit dem Rathaussturm der ‚Alten Weiber’ am Donnerstag, 19. Februar,
werden traditionell die dollen Tage eingeläutet. Oberbürgermeister Adolf
Sauerland wird das Stadtzepter gezwungenermaßen zeitweilig aus der Hand
geben müssen. Da er aber bekanntlich stets diplomatisches Geschick
beweist, wird er die ersten 30 Umstürzlerinnen ab 13.11 Uhr mit einem
Glas Sekt begrüßen. Von 13.11 Uhr bis 19.00 Uhr lädt der Hauptausschuss
des Duisburger Karnevals gemeinsam mit der Duisburg Marketing GmbH zur
fröhlich jecken Weiberfastnacht mit Musik und Snacks. Neben DJ Mike wird
die Gruppe ‚Guggemusik’ mit klassischen Karnevalsliedern aufwarten. Ab
14.45 Uhr wird dann Prinz Stefan I. mit seinem Gefolge erwartet.
Eintrittskarten sind am Empfang im Rathaus Duisburg erhältlich (max. 2
Stück pro Person). Die Karten sind kostenlos – nicht verkleidete Herren
müssen jedoch 3 Euro zahlen.
Bildvortrag über Ausgrabungen bei
Gaziantep
Aufsehenerregende Forschungsergebnisse von Ausgrabungen bei Gaziantep
stellt Professor Engelbert Winter am Sonntag, 1. März, 16 Uhr, im
Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg vor. Innerhalb der
Religionsgeschichte der römischen Kaiserzeit erlebten verschiedene Kulte
ursprünglich orientalischer Gottheiten eine neue Blüte. Eine zentrale
Rolle spielten dabei Mithras und Iupiter Dolichenus. Beide Gottheiten
waren im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus im gesamten Römischen Reich
sehr populär. Die Frage nach den Ursprüngen und der Genese sowohl des
Mithras- als auch des Iupiter Dolichenus-Kultes sind jedoch umstritten.
Die jüngsten Ausgrabungen in der antiken Stadt Doliche, unweit der
heutigen südostanatolischen Metropole Gaziantep gelegen, zugleich
offizielle Partnerstadt von Duisburg, scheinen nun weiterführende
Hinweise zu ermöglichen. Dank einer Vielzahl außergewöhnlicher und
bemerkenswerter neuer Funde erscheinen diese beiden Kulte nunmehr in
neuem Licht.
Der Vortrag kam durch eine Initiative des Gaziantep Vereins zustande,
der die Städtepartnerschaft zwischen Gaziantep und Duisburg engagiert
unterstützt. Einer der spektakulärsten Funde aus dem Jahr 2007: Die
Basaltstele mit einem Kultrelief ist die erste bildliche Darstellung des
Iupiter Dolichenus.

Das aktuelle Grabungsareal unweit der antiken Stadt Doliche. Hier lag
einst auf einem 1200 m hohen Berg das Heiligtum des Iupiter Dolichenus.
Asia Minor.
UDE: Junge Frauen in Natur- und
Ingenieurwissenschaften - Anmeldung für S.U.N.I. startet
Ab sofort ist es wieder soweit: Schülerinnen ab 16 Jahren können sich
für die bundesweite „Sommeruniversität für Frauen in Natur- und
Ingenieurwissenschaften“ (S.U.N.I.) online unter
(http://www.uni-due.de/suni/) anmelden. Vom 27. bis zum 31. Juli
erwarten die Teilnehmerinnen spannende und abwechslungsreiche
Veranstaltungen aus den naturwissenschaftlichen und technischen
Fachbereichen der Universität Duisburg-Essen.
Rund 150 Mädchen können sich während der Projektwoche ihr ganz eigenes
Bild vom Unialltag machen. Angeboten wird eine große Auswahl an
Einführungsveranstaltungen, Vorlesungen, Praktika, Übungen oder
Laborbesichtigungen aus den Fachgebieten Biologie und Geografie,
Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik,
Physik, Chemie und Informatik. Aber auch der Kontakt mit der späteren
Arbeitswelt kommt nicht zu kurz: bei einem ganztägigen Kontaktikum haben
die Schülerinnen die Möglichkeit erste Kontakte mit
Wirtschaftsunternehmen der Region zu knüpfen und im Gespräch mit
Naturwissenschaftlern und Ingenieuren deren Arbeitsbereiche näher
kennenzulernen.
Ziel der Sommeruni ist es, Mädchen und junge Frauen für Natur- und
Technikwissenschaften zu begeistern und sie bei der Wahl des Studiums
und der Berufsfindung zu unterstützen. Die Teilnahme an S.U.N.I. kostet
55 Euro und beinhaltet ein tägliches Mittagessen in der Mensa.
Übernachtungsmöglichkeiten für Mädchen, die nicht aus der Nähe kommen,
können zusätzlich bis zum 29. Mai gebucht werden. Das komplette
Veranstaltungsprogramm wird voraussichtlich ab April online verfügbar
sein.abz.suni@uni-due.de
Neue Wege in den Beruf – Mentoring
für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Potenziale nutzen und unterstützen
Duisburg ist als Stadt mit einem hohem Migrantenanteil auf den Ausbau
und die Nutzung der Potenziale der jungen Frauen mit
Zuwanderungsgeschichte geradezu angewiesen. Ihre Ausbildungsbeteiligung
liegt seit Jahren landesweit unter 25 %. Hinzu kommt, dass sich die
jungen Frauen bisher auf eine geringe Anzahl von Ausbildungsberufen
konzentriert haben. Die Benachteiligung von Jugendlichen mit
Zuwanderungsgeschichte ist im Ausbildungssektor erheblich. Auch in der
Hochschulbil-dung zeigen sich Unterschiede zwischen Studierenden mit und
ohne Zuwanderungsgeschichte.
Um dieser Realität entgegen zu wirken wurde das Mentoring-Projekt „Neue
Wege in den Beruf“ initiiert. Das Pilot-Projekt wurde im letzten
Schuljahr 2007/2008 in Duisburg mit 26 Mentees (Schülerinnen)
erfolgreich durchgeführt. Schülerinnen der Gesamtschulen Herbert Grillo
und Hamborn Neumühl haben an dem Projekt teilgenommen.
Das Projekt wird in diesem Jahr fortgesetzt. Duisburg ist neben weiteren
6 Städten (Bottrop, Castrop-Rauxel, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne und
Oberhausen) wieder als Projektstandort mit einer Gruppe von Schülerinnen
vertreten.
Am Donnerstag Abend trafen sich die Schülerinnen zum ersten Mal mit
ihren Mento-rinnen in den Räumen des Referates zur Förderung von Kindern
und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA in Ruhrort. In monatlichen
persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee werden sie bald
einen persönlichen Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und
Insider-Wissen zu Fragen der Studien- und Berufswahl und der
Ausbildungsplatzsuche erhalten. Die Mentorinnen lernen durch die Arbeit
mit den jungen Frauen die verschiedenen Spannungsfelder, in denen sich
vie-le junge Migrantinnen bewegen, kennen.
Bei den Metorinnen handelt es sich um berufserfahrene Frauen aus
Wirtschaft und Verwaltung, Kammern und Verbänden, die ihr Wissen und
ihre Kontakte ehrenamt-lich zur Verfügung stellen. Die Mentees sind
Schülerinnen der 9. Klassen, die moti-viert und engagiert ihrer
beruflichen Zukunft entgegen blicken. Die Aufnahme in das Projekt
erfolgte über ein Bewerbungsverfahren. Die Mentoring-Paare wurden vom
Projektteam des ZFBT (Zentrum Frau in Beruf und Technik)
zusammengestellt und werden in Ihrer Arbeit von der RAA Duisburg
beglei-tet. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen RAA´s und der
Koordinierungsstelle des RAA-Verbundes wird das Rahmenprogramm für die
Mentees und Mentorinnen organisiert.
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Mittwoch, 11. Februar 2009
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Historischer Kalender |
7,9 Milliarden Euro aus dem
Steuerverbund für NRW-Kommunen
Die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erhalten im Jahr 2009 rund 7,9
Milliarden Euro aus dem Steuerverbund. Das ergibt sich aus dem
Gemeindefinanzierungsgesetz 2009, das der Landtag heute (11. Februar)
beschlossen hat. "Das ist ein neues Allzeithoch, das den Kommunen
erleichtern wird, die derzeit rückläufigen Steuereinnahmen zu
verkraften", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf in Düsseldorf. Die
Zuweisungen
(Duisburg) steigen aufgrund der höheren Steuereinnahmen in den
beiden Vorjahren gegenüber 2008 um 5,3 % oder rund 400 Millionen Euro.
Die Kommunen erhalten die Mittel des Gemeindefinanzierungsgesetzes
hauptsächlich (6,8 Milliarden Euro) als Schlüsselzuweisungen, über deren
Verwendung sie frei entscheiden. Darüber hinaus erhalten sie 529
Millionen Euro pauschaliert für Investitionen, 600 Millionen Euro als
Schulpauschale/Bildungspauschale sowie 50 Millionen Euro als
Sportpauschale.
Hinweisschilder zur Umweltzone stehen
– ab Donnerstag wird kontrolliert
Die fehlenden Hinweisschilder zur Umweltzone Duisburg sind inzwischen
auf den Autobahnen aufgestellt worden. Das hat der Landesbetrieb
Straßenbau NRW der Stadt Duisburg mitgeteilt. Wegen der lückenhaften
Beschilderung wurden Fahrzeuge innerhalb der Umweltzone bisher noch
nicht kontrolliert. Das ändert sich ab Donnerstag, 12. Februar 2009: wer
ohne eine rote, gelbe oder grüne „Umweltplakette“ oder eine
Ausnahmegenehmigung in die Umweltzone fährt, muss mit 40 Euro Bußgeld
und einem Punkt im Flensburger Bundeszentralregister rechnen.
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Kein Etappensieg der Stadt Solingen in Sachen Bayer-Pipeline
Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hat heute die
beiden Eilanträge der Stadt Solingen gegen den Bau der sogenannten
„Bayer-Pipeline“ auf einem 320 Meter langen - noch fehlenden - Teilstück
in Solingen-Ohligs abgelehnt.
Wegen im ursprünglich vorgesehenen Trassenbereich vorhandener
Fremdleitungen hatte die Beigeladene - die Bayer Material Science AG -
eine Verschiebung der Trasse um eine Reihe von Metern beantragt. Diesem
Antrag gab die Bezirksregierung Düsseldorf mit Planänderungsbeschluss
vom 18. Dezember 2008 statt und ordnete unter dem 22. Januar 2009
hinsichtlich der vom Bau der Leitung betroffenen Grundstücke auch die
vorzeitige Besitzeinweisung an.
Die Stadt Solingen wollte mit ihren Eilanträgen erreichen, dass der
Lückenschluss der Leitung in diesem Teilbereich erst nach einer
endgültigen (gerichtlichen) Zulassung auch des Betriebs der
Kohlenmonoxid-Rohrfernleitungsanlage erfolgen darf. Damit sollte ein
Erhalt des Baumbestandes in dem betroffenen Teil des
Landschaftsschutzgebietes „Ohligser Mittelterrasse“ erreicht werden.
Zur Begründung ihrer Entscheidungen führt die Kammer aus, dass weder der
Planänderungsbeschluss noch der Besitzeinweisungsbeschluss Rechtsfehler
zum Nachteil der Stadt Solingen aufwiesen, sodass deren in den
Hauptsacheverfahren erhobenen Klagen voraussichtlich erfolglos bleiben
würden. Dabei macht sich das Gericht insbesondere auch die fachliche
Bewertung der höheren Landschaftsbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf)
zu eigen, die eine Befreiung von den Verboten des Landschaftsplans
erteilt hatte.
Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass
die Entscheidungen nur den Bau dieses „Pipeline“-Teilstücks, nicht aber
die Inbetriebnahme der Anlage (insgesamt) betreffen. Es
bleibe damit hinsichtlich dieser Lücke bei der bisherigen - auch vom
Oberverwaltungsgericht NRW in Münster geteilten - Rechtsprechung der
Kammer, dass die Leitung gebaut werden dürfe. Nicht Gegenstand dieser -
sondern anderer - Verfahren seien die nicht nur im Umweltausschuss des
nordrhein-westfälischen Landtags, sondern auch in der Öffentlichkeit
allgemein diskutierten Fragen der Bauausführung, insbesondere auch zu
den Punkten Geogrid-Matten und Rohrwandstärke.
Über den Betrieb und alle sicherheitstechnischen Fragen werde ebenfalls
in gesonderten Verfahren entschieden werden. Az.: 3 L 64/09 und 3 L
101/09
VHS: „Crashkurse in französischer,
italienischer, spanischer und niederländischer Sprache“
Um schnelles und intensives Erwerben von Sprachgrundkenntnissen geht es
in den „Crashkursen“ in französischer, italienischer, spanischer und
niederländischer Sprache der Volkshochschule, Königstraße 47. In der
Zeit vom Samstag, 28. Februar, bis Sonntag, 22.
März, wird in 59 Unterrichtsstunden Grundwissen für die
wichtigsten Situationen des Alltags vermittelt. Anmeldung ist ab sofort
möglich.
1,6 Prozent mehr Schüler an
NRW-Berufskollegs
Exakt 620 400 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden
Schuljahr die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 1,6 Prozent mehr als im
Schuljahr 2007/08. Der Ausländeranteil liegt aktuell bei 8,5 Prozent und
3,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler kommen aus Aussiedlerfamilien.
Der Anteil der Schülerinnen an der gesamten Schülerzahl liegt an den
Berufskollegs zurzeit bei 44,3 Prozent. Frauendomänen sind die
Bildungsgänge der Fachoberschule, gefolgt von jenen der
Berufsfachschule, der Fachschule und des Beruflichen Gymnasiums. Männer
sind hingegen in den Bildungsgängen der Berufsschule (insbesondere in
der klassischen dualen Berufsausbildung), im Berufsgrundschuljahr, aber
auch im Berufsorientierungsjahr überrepräsentiert. Die Ausländeranteile
schwanken je nach Schulform zwischen 4,3 Prozent (Fachschule) und 25,3
Prozent (Berufsorientierungsjahr). (IT.NRW)
Sonntagsführungen im
Binnenschifffahrtsmuseum - Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die
Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in
einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten
industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu
einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 15. Februar, um 15 Uhr ein. Die
Teilnahme kostet ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg, Tel.
(0203) 808890,
www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de
VHS: „Crashkurs für
Wirtschaftsenglisch“
Einen „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“ in 59 Unterrichtsstunden
bietet die Volkhochschule in diesem Semester im Gebäude des
Kaufmännischen Berufskollegs, Burgplatz in Duisburg-Mitte an. Die
Veranstaltung findet in der Zeit von Samstag,
28. Februar, bis Sonntag, 22. März statt .
Kenntnisse verschiedener schriftlicher Textsorten wie Brief, Fax,
Protokoll, Memo, Bericht und die mündliche Anwendung für Telefon,
Kunden- und Lieferantengespräch, geschäftliche Verhandlungen werden
trainiert. Nach einem Aufbauprogramm besteht die Möglichkeit, die
schriftliche und mündliche Prüfung „English for Business“ der London
Chamber of Commerce and Industry abzulegen. Anmeldungen sind ab sofort
möglich.
Vollsperrung der Gelderblomstraße in
Obermeiderich
Ab Donnerstag, 12. Februar, erneuern die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
den Kanal in der Gelderblomstraße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen
Emmericher Straße und Bügelstrasse. Da die Bauarbeiten in der
Straßenmitte erfolgen, wird die Gelderblomstraße aus beiden Richtungen
zur Sackgasse. Im Einmündungsbereich der Emmericher Straße wird mit den
Arbeiten begonnen. Die Baustelle wandert dann in Richtung Bügelstraße.
Die gesamte Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Juni 2009.
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert, Anwohner können die Straße
jedoch bis zur Baustelle befahren.
VHS: „CSS-Cascading Style Sheets”
Professionelle Websites haben eine durchgehend einheitliche Gestaltung.
Die Umsetzung dieser Einheitlichkeit mit CSS-Technik (Cascading Style
Sheets) bietet die Volkshochschule, Königstraße 47, in einem
Wochenendkurs „CSS-Cascading Style Sheets” an. Die ganztägige
Veranstaltung beginnt am Samstag, 28. Februar,
und wird am Sonntag, 1. März, fortgesetzt. Kenntnisse der
Windowsgrundlagen und HTML-Kenntnisse sind erforderlich.
VHS-Hamborn: „Linux für Einsteiger“
Einen „Einstieg in das Betriebssystem Linux“ in Wochenendform bietet die
Volkshochschule in diesem Semester in Hamborn an. Die jeweils ganztägige
Veranstaltung beginnt am Samstag, 28. Februar,
und wird am Sonntag, 1. März, fortgesetzt. Veranstaltungsort
ist das Gebäude in der Parallelstraße.
In dem Kurs werden Kenntnisse vermittelt zur Installation der
open-source-Software Linux, zur Einrichtung von Anwenderprogrammen und
zur Nutzung des Internets unter Linux. Grundkenntnisse im EDV-Bereich
sind erforderlich. Die Teilnahme kostet 70 Euro.
Präsentationstraining in der VHS
Die Volkshochschule führt in diesem Semester im Gebäude an der
Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein Präsentationstraining für Schüler,
Studenten und Auszubildende durch. Dieses Wochenendseminar unter der
Leitung von Sandra Hartwig beginnt am Freitag,
27. Februar, von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag, 28. Februar,
von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer werden lernen, wie sie bei Referaten oder auch bei
Vorstellungsgesprächen souverän auftreten. Sie erhalten Tipps zur
Präsentation und lernen Tricks kennen, das Lampenfieber wirkungsvoll zu
bekämpfen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine eigene Präsentation
zu üben und durch eine Videoanalyse zu optimieren. Eine vorherige
Anmeldung in der VHS ist erforderlich. |
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Dienstag, 10. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Mütterberatung in Hochfeld fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung/Elternberatung in Duisburg-Hochfeld auf
der Rheinhauserstraße 199 fällt am Donnerstag, 19. Februar (Altweiber),
aus.NRW-Gastgewerbe: Niedrigere Umsätze
im Dezember
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Dezember 2008 nominal
5,3 Prozent weniger um als im Dezember 2007. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also
unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 7,7 Prozent. Die
Beschäftigtenzahl war um 1,6 Prozent niedriger als
im Dezember 2007. Für das komplette Jahr 2008 ermittelten die
Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 1,8
(nominal) bzw. 4,2 Prozent (real) gegenüber dem Jahr 2007. (IT.NRW)
EnergieAgentur.NRW - Fachkongress
Zukunftsenergien
Seit dem 1. Januar 2007 ist die EnergieAgentur.NRW das gemeinsame Dach
der bisher getrennt operierenden "Energieagentur NRW" und
"Landesinitiative Zukunftsenergien NRW". Damit wurde eine strategische
Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich geschaffen; von der
Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und
Markteinführung über die Energieberatung hin bis zur beruflichen
Weiterbildung. In Zeiten hoher Energiepreise gilt es mehr denn je, die
Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und
von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und
Privatleute ökonomischer mit dem immer kostbarer werdenden Gut Energie
umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.
Die
Energieagentur bietet in Kompetenz-Netzwerken den Unternehmen im Lande
Plattformen für strategische Allianzen an. Darüber hinaus werden
Energieberatungsleistungen in Form in Initial- und Contractingberatungen
für Unternehmen und Verwaltungen sowie Informations- und
Weiterbildungsangebote für Fach- und Privatleute angeboten. Auch die
Schulung des Nutzerverhaltens gehören zum Aufgabenbereich. In den
Schwerpunktbereichen `Energieeffizienz und Erneuerbare Energien für
Unternehmen und Kommunen", "Energieeffizientes und solares Bauen",
Innovative Kraftwerke und Netztechnik, Biomasse, Kraftstoffe und
Antriebe der Zukunft, Brennstoffzelle und Wasserstoff sowie Solarenergie
werden technische Innovationen vorangetrieben, der Know-how-Transfer
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft forciert, umfassende Beratungs- und
Weiterbildungsleistungen angeboten und Unternehmen aus NRW im Bereich
Außenwirtschaft unterstützt," stellt sich die EnergieAgentur.NRW selbst
vor.
Am Dienstag, den 10. Februar 2009 findet in Essen
der Fachkongress Zukunftsenergien statt. Auch wenn bei den
Vortragsveranstaltungen diverse Sitzplätze frei bleiben, ist die
Veranstaltung laut Energieagentur komplett ausgebucht. Auch Duisburg ist
gut aufgestellt. Firmen wie Krohne Messtechnik, AMG BioSolar, eviag,
Salzgitter Mannesmann Forschung und ThyssenKrupp Steel nutzen die
Gelegenheit, hier anwesend zu sein. Hier alle Redebeiträge
wiederzugeben, würde hier zu weit führen. Sie sind auch zu
fachspezifisch dafür.
Die Fachmesse "e-world energy - water" findet zeitgleich in der Essener
Messe statt. Es ist eine internationale Messe. Essen, Berlin, Düsseldorf
und München sind die (deutschen) Städte, aus denen viele Aussteller
kommen. Sogar das kleine DInslaken mit seiner Fernwärmeversorgung
Niederrhein ist mit einem Stand vertreten. Und Duisburg? Duisburger
Unternehmen sind im Ausstellerverzeichnis nicht aufgeführt. Gibt es in
Duisburg keine Energieunternehmen? ARü
VHS: „Crashkurs für
Wirtschaftsenglisch“
Einen „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“ in 59 Unterrichtsstunden
bietet die Volkshochschule in diesem Semester im Gebäude des
Kaufmännischen Berufskollegs, Burgplatz in Duisburg-Mitte an. Die
Veranstaltung findet in der Zeit von Samstag, 28.
Februar, bis Sonntag, 22. März statt .
Kenntnisse verschiedener schriftlicher Textsorten wie Brief, Fax,
Protokoll, Memo, Bericht und die mündliche Anwendung für Telefon,
Kunden- und Lieferantengespräch, geschäftliche Verhandlungen werden
trainiert. Nach einem Aufbauprogramm besteht die Möglichkeit, die
schriftliche und mündliche Prüfung „English for Business“ der London
Chamber of Commerce and Industry abzulegen. Anmeldungen sind ab sofort
möglich.
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten an Rosenmontag
Auch die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte beugen sich dem
närrischen Trubel und damit verbunden, kommt es an Karneval zu
Terminänderungen bei den Wochenmärkten. Am Rosenmontag, 23. Februar
2009, fallen daher die Veranstaltungen in Neumühl (Hohenzollernplatz)
und in Marxloh (August-Bebel-Platz) ersatzlos aus. Die Händlerinnen und
Händler der Duisburger Wochenmärkte und das FrischeKontor Duisburg
bitten um Verständnis für die veränderten Markttermine. Ab
Veilchendienstag finden die Wochenmärkte wieder wie gewohnt mit Qualität
und Frische statt.
Karnevalsbesuch auf den Duisburger
Wochenmärkten
Duisburger Karnevalsprinz Stefan I. besucht mit Prinzencrew Duisburgs
Frische-Standorte
Endlich ist sie wieder da – die Zeit des närrischen Treibens! Die 5.
Jahreszeit im Jahr macht auch vor den Duisburger Wochenmärkten nicht
halt. Und gerade weil Wochenmarkt und buntes Treiben so gut zusammen
passen, hat sich das FrischeKontor, der Veranstalter der Duisburger
Wochenmärkte, für diese Session etwas ganz besonderes ausgedacht.
An 5 Terminen besucht der Duisburger Karnevalsprinz Stefan I. mit seiner
Crew ausgewählte Wochenmärkte in Duisburg! Im Rahmen seines Besuches
sollen vor allem verdiente Markthändlerinnen und -händler gewürdigt und
diesen ein Wochenmarkt-Verdienstorden verliehen werden. Zudem steht
Prinz Stefan I. während eines gemeinsamen Marktrundgangs auch für den
einen oder anderen „karnevalistischen Schnack“ zur Verfügung.
An den folgenden Terminen haben Sie die Möglichkeit Prinz Stefan I. auf
den Duisburger Wochenmärkten zu treffen:
Samstag, 14. Februar, 11:00 Uhr Vierlinden (Franz-Lenze-Platz)
Samstag, 14. Februar, 12:00 Uhr Hamborn (Altmarkt)
Dienstag, 17. Februar, 10:30 Uhr Neudorf (Ludgeriplatz)
Mittwoch, 18. Februar, 10:30 Uhr Hochheide (Bürgermeister-Bongartz-Platz)
Samstag, 21. Februar, 10:45 Uhr Hochemmerich (Atroper-/Duisburger
Straße)
Jecken aufgepasst: Lust auf buntes
Treiben?
Allle Karnevalsjecken sind am Mittwoch, den 11.02.2009 ab 16.00 Uhr im
Johanniter-Stift auf der Wildstraße 10 richtig.
Das schönste Königreich am Niederrhein (Königreich Duissern 1934 e.V.)
veranstaltet für alle närrischen Fans eine ausgelassene
Karnevalsveranstaltung.
In diesem Jahr handelt es sich um ein kleines Jubiläum: zum 10. mal
zieht das Königreich Duissern in die Hallen des Johanniter-Stiftes ein
und das als eine ehrenamtliche Veranstaltung!!!
Unter dem Motto der Session 2009 „Wat soll et denn – et kömmt wie et
kömmt“ können sich alle Närrinnen und Narren auf ein buntes Potpourri
von Büttenreden, musikalischen Einlagen, Tanzvorführungen von den Kaputt
Nix Grün / Rot Neudorf sowie dem Funkenmariechen Kathrin des Königreichs
Duissern freuen. Natürlich darf auch der Prinz und seine Leibgarde nicht
fehlen. Gute Laune und mitgebrachte Stimmung sind Voraussetzung für
diesen Nachmittag. Mit einem dreimal „Duissern Helau“ seien alle Jecken
gegrüßt und herzlich zur kostenfreien Teilnahme eingeladen.
Untersuchungen von Wildfleisch -
Änderung in der EU-Gesetzgebung
In Duisburg gibt es einige Hundert Jäger. Für sie gibt es durch eine
neue EU-Gesetzgebung Änderungen bei der so genannten
Trichinenuntersuchung. Die Entnahme der Trichinenprobe darf nur noch von
speziell geschulten Jägern durchgeführt werden. Die Untersuchung der
Probe erfolgt dann durch das Veterinäramt am Schlachthof Meiderich. Es
dürfen hier jedoch nur Proben für Jäger untersucht werden, die in
Duisburg wohnen oder hier ihr Jagdrevier haben. Neu ist außerdem eine
Wildmarkenpflicht. Wer mehr über die Änderungen wissen möchte, kann sich
beim Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz informieren.
Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.duisburg.de,
Suchbegriff „Trichinen“.
Nur noch leichte Zunahme im
Passagierluftverkehr 2008
Das Wachstum der Passagierzahlen auf deutschen Flughäfen hat sich 2008
im Vergleich zu den Vorjahren abgeschwächt. Nach Mitteilung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) unternahmen im Jahr 2008 insgesamt
165,6 Millionen Personen eine Flugreise, das waren 2,1 Millionen oder
0,9% mehr als im Vorjahr. Dies ist die geringste Zunahme seit 2002.
Damals war das Passagiervolumen sogar um 3,2% zurückgegangen. Die
Zuwächse in den Jahren 2003 bis 2007 lagen zwischen 4,0 und 9,3%.
Inlandstourismus Jahr 2008: 2% mehr
Gästeübernachtungen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
wurden im Jahr 2008 in Deutschland 369,6 Millionen Gästeübernachtungen
in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf
Campingplätzen gezählt. Das war ein Plus von 2% gegenüber 2007. Damit
stieg die Zahl der Gästeübernachtungen zum fünften Mal in Folge. Von der
Gesamtzahl der Übernachtungen entfielen 313,1 Millionen auf inländische
Gäste (+ 2%) und 56,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+ 3%).
Landessozialgericht
Nordrhein-Westfalen: Vom Onkel geliehenes Geld wird nicht auf
Hartz-IV-Leistung angerechnet
Gewährt ein Verwandter einem Hartz-IV-Empfänger eindeutig ein
zinsloses Darlehen, darf dieser Betrag nicht auf die
Grundsicherungsleistungen angerechnet werden. Der Darlehnsvertrag
braucht dafür nicht unbedingt genauso dokumentiert zu sein, wie dies
unter fremden Dritten üblich wäre. Wie das Landessozialgericht
Nordrhein-Westfalen in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden
hat, kann die zuständige Behörde Leistungen des Arbeitslosengelds II („Hartz-IV“)
von einem Hilfebedürftigen nicht zurückfordern, wenn er sich von
Verwandten Geld nur geliehen und die Rückzahlung fest vereinbart hat.
Solche Darlehen gelten nach Ansicht des LSG auch dann nicht als auf
ALG-II Leistungen anzurechnendes Einkommen, wenn der Hilfebedürfte damit
Rechnungen bezahle und Anschaffungen tätige. Seine Vermögenssituation
ändere sich nämlich durch ein solches Darlehen nicht, weil er
verpflichtet sei, dem Darlehnsgeber später das empfangene Geld
zurückzuzahlen.
Geklagt hatte eine Hartz-IV-Empfängerin, deren Onkel, ein Rechtsanwalt
aus Polen, ihr 1500 Euro „als Darlehen“ auf ihr Konto überwiesen und in
einem Brief ausdrücklich an die Vereinbarung erinnert hatte, dass die
Summe ein halbes Jahr später zurückgezahlt werden sollte, sobald die
Klägerin eine Beschäftigung aufnehmen würde. Das LSG sah diese schnelle
und unbürokratische Hilfe als Ausdruck intakter verwandtschaftlicher
Verhältnisse und verneinte das Vorliegen eines Scheingeschäfts. Wenn
sich im Zeitpunkt des Geldzuflusses die Rückzahlungsverpflichtung
eindeutig feststellen lassen, bestehe auch bei einem Geschäft unter
Verwandten regelmäßig keine Veranlassung, eine Dokumentation des
Geschäfts im Sinne des Fremdvergleichs – also wie zwischen fremden
Dritten üblich - zu fordern. Dies sei erst der Fall, wenn eine Prüfung
des Einzelfalls Zweifel am Vorlegen eines Darlehns ergebe und es deshalb
auf die Beweislast ankomme (Az. L 7 AS 62/08 nicht rechtskräftig).
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Montag, 9. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Der Jahresempfang des Beirates für
Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg
"Offenheit statt Hinterhof! Begegnung statt Intoleranz," fordert Sevket
Avci, Vorsitzender des Beirates, in einem Grußwort. "Die Moschee ist auf
drei Etagen 2.500 Quadratmeter groß. "Hier wird nicht nur gebetet. Hier
treffen sich alle Duisburger. Nur im toleranten Umgang miteinander
können wir das Zusammenleben gelingen lassen. Integration ist eine
gemeinsame Aufgabe. Duisburg kann stolz sein auf eine lange Zeit der
Gremienarbeit im Hinblick auf die Integration zurückblicken. Es gibt sie
seit dem 15.10.1970, als ein erster diesbezüglicher Arbeitskreis
gegründet wurde. Den Ausländerbeirat gibt es seit 1985. Diese
Gremienarbeit ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Politik und den
Zuwanderern."
"Duisburg ist eine offene Stadt, in der Menschen aus 140 Ländern
friedlich miteinander leben," berichtet Oberbürgermeister Adolf
Sauerland. "Wir alle machen Duisburg aus. Wir sind stolz darauf.
Buntheit, Kreativität und der Wille voranzukommen, machen Duisburg aus.
Wen mancher Wirtschaftsführer diese Energie aufbringen würde, bräuchten
wir nicht pessimistisch sein."
Andreas Rüdig
Kommentar zur Ausgewogenheit
Änderung der Mütterberatungszeiten in
Meiderich
Die öffentliche Elternberatung/Mütterberatung im Gesundheitsamt
Meiderich auf der Weißenburger Strasse 17-19 findet nur noch jeden
vierten Dienstag im Monat von 10 bis 11 Uhr statt. ( vorher jeden ersten
und vierten Dienstag).
Bis(s) zum Ende der Nacht: Mayersche
Buchhandlung öffnet um Mitternacht
Das lange Warten hat ein Ende: Am 14. Februar erscheint der vierte
und vorerst letzte Teil der Liebesgeschichte zwischen dem Vampir Edward
Cullen und der menschliche Bella Swan auf deutsch. Die Mayersche
Buchhandlung bietet allen Fans der einzigartigen Liebesgeschichte einen
ganz besonderen Service. Um Mitternacht öffnen die Buchhandlungen an
allen Standorten.
Wird Bella Edward heiraten und zum Vampir werden? Oder bleibt sie doch
ein Mensch und entscheidet sich für ihren besten Freund Jacob Black?
Antworten auf diese Fragen bekommen Nachteulen und lichtscheue Geschöpfe
in der Nacht auf den 14. Februar. Exklusiv ab 0.00 Uhr sind die
Mayersche Buchhandlungen geöffnet und bieten "Bis(s) zum Ende der Nacht"
von Stephenie Meyer zum Preis von 24,90 ? zum Verkauf an.
Langschläfer und alle Fans, die bis zur normalen Öffnungszeit warten
können, dürfen sich ihr Exemplar natürlich auch während unserer
bekannten Öffnungszeiten im Laufe des Samstags aussuchen, die
Bis(s)-Reihe inklusive Teil vier ist in ausreichender Menge vorrätig.
In der Mayerschen Buchhandlung vorbeizuschauen lohnt sich an diesem Tag
übrigens dreifach: Ebenfalls am 14.02. erscheint der zweite Teil der
Bis(s)-Reihe, "Bis(s) zur Mittagsstunde" als Taschenbuch. Auch sind alle
Interessierten eingeladen, sich Ihren Gutschein über 10 Euro für eine
Aufführung des Musicals "Tanz der Vampire" im Metronom Theater
Oberhausen an der Kasse abzuholen.
VHS-Reihe: Doku-Film mit Duisburger
Gästen
„Los Guerrilleros Colombianos“
Den Alltag einer Guerilla-Gruppe aus Männern, Müttern, jungen Frauen und
Kindern in den Bergen Kolumbiens zeigt der Dokumentarfilm „Los
Guerrilleros Colombianos“ von Peter Atanassow am
Sonntag, 15. Februar, 14.30 Uhr in der Volkshochschule,
Königstraße 47, Duisburg-Mitte. Nach dem Film führt Bastian Blachut von
der Duisburger Filmwoche ein Gespräch mit Fabian Fonseca, der aus
Kolumbien stammt und jetzt in Duisburg lebt. Gezeigt wird der Film in
der VHS-Reihe „Doku-Film mit Duisburger Gästen“.
VHS-Rheinhausen:
Schlagfertigkeitstraining
Ein „Schlagfertigkeitstraining“ in Wochenendform bietet die
Volkshochschule in diesem Semester in Rheinhausen an. Die Veranstaltung
findet am Samstag, 28. Februar, in der Zeit von 9
bis 17 Uhr statt und wird am folgenden Tag von 9 bis 13 Uhr
fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das Gebäude in der Arndtstraße. Die
Teilnehmer werden ihre Fähigkeit verbessern, in jeder Situation die
passenden Worte zu finden und lernen, wie sie auf unfaire
Argumentationen reagieren können. Das Seminar wird von Christoph Dahms
geleitet. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
In der Karnevalszeit auch nüchtern
Spaß haben - Alkohol und Arzneimittel vertragen sich nicht
Düsseldorf. Die fünfte Jahreszeit nähert sich ihrem Höhepunkt. Bis zum
Aschermittwoch am 25. Februar werden eingefleischte Narren noch einige
Male ausgelassen feiern und dabei sicher auch das ein oder andere
alkoholische Getränk zu sich nehmen. Was vielen angesichts ausgelassener
Stimmung gerade zur Karnevalszeit besonders schwer fällt: Wer
Arzneimittel einnehmen muss, sollte auf den Genuss alkoholischer
Getränke verzichten. Und das natürlich nicht nur zur Karnevalszeit,
raten die Apotheker in Nordrhein.
"In den meisten Fällen wird die Wirkung der eingenommenen Arzneimittel
unkalkulierbar", erklärt Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker
in Nordrhein. "Manche Arzneimittel, wie zum Beispiel Antibiotika,
verlangsamen den Abbau des Alkohols im Körper. Das kann zu Übelkeit,
Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck führen." Andere Arzneimittel
werden wie der Alkohol über das gleiche Entsorgungssystem der Leber
abgebaut. Dieses System ist aber mit dem Abbau des Alkohols schon so
stark beschäftigt, dass der Arzneistoff weiter im Körper kreist und
nicht ausgeschieden wird. Dadurch verstärken und verlängern sich sowohl
die Wirkungen als auch die Nebenwirkungen des Arzneimittels.
Schlaf- und Beruhigungsmittel, Antidepressiva und andere Psychopharmaka
wirken an denselben Angriffspunkten im Körper wie der Alkohol. "Dadurch
erhöhen sie gegenseitig ihre Wirkungen und Nebenwirkungen", so
Katzenbach. Dazu kommen noch Schmerzmittel, Kaliumsalze und
Eisenpräparate, die in Verbindung mit Alkohol den Magen-Darm-Trakt
reizen können. "Wer an den Karnevalstagen zu viel getrunken hat, sollte
ebenfalls bedenken, dass auch am nächsten Tag noch der Alkohol
Wechselwirkungen mit Arzneimitteln eingehen kann", gibt der Apotheker zu
Bedenken.
Am besten ist es, gezielt in der Apotheke nachzufragen, wie das
eingenommene Arzneimittel auf Alkohol wirkt. "Wer auf Nummer sicher
gehen will, sollte, wenn er Medikamente einnimmt, besser ganz auf
Alkohol verzichten. Denn im Karneval kann man auch nüchtern Spaß haben,"
so Katzenbach.
Wechselwirkungen Alkohol und Arzneimittel:
Arzneimittel, deren Wirkung durch Alkohol verstärkt werden kann:
Antidepressiva (orale), Beruhigungsmittel, Betäubungsmittel,
Blutdruckmittel, Insulin, Schlafmittel
Medikamente, die den Abbau von Alkohol im Körper hemmen können:
Antibiotika, Arzneimittel gegen Diabetes
NRW: Jedes fünfte Kind in einer
Kindertageseinrichtung spricht zu Hause überwiegend eine andere Sprache
als Deutsch
Im März 2008 besuchten rund 568 800 Kinder unter 14 Jahren eine
Kindertageseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte
etwa jedes dritte betreute Kind (191 600) mindestens ein Elternteil, das
nicht in Deutschland geboren wurde. In der Familie jedes fünften
betreuten Kindes (121 100) wird zu Hause überwiegend nicht Deutsch
gesprochen.
Regional betrachtet ergeben sich z. T. deutliche Unterschiede: In
Duisburg entstammt jedes zweite Kind in einer Kindertageseinrichtung
einer Familie mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft.
Bielefeld, Hagen, Köln und Gelsenkirchen folgen mit rund 47 Prozent. Die
niedrigsten Anteile weisen bei dieser Betrachtung die Kreise Coesfeld
(14,5 Prozent), Borken (18,8 Prozent) und Höxter (19,3 Prozent) auf.
Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend in einer Fremdsprache
unterhalten, weisen die Städte Duisburg (37,7 Prozent), Gelsenkirchen
(34,0 Prozent) und Köln (33,1 Prozent) die höchsten Quoten auf. Den
niedrigsten Anteil haben die Statistiker für die Kreise Höxter (7,5
Prozent) und Coesfeld (8,3 Prozent) ermittelt.
Diese und weitere Informationen sind der soeben erschienenen
Veröffentlichung "Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen am 15.
März 2008" zu entnehmen. Eine PDF-Version dieses Statistischen Berichtes
steht im Internet-Angebot von IT.NRW unter der Adresse https://webshop.it.nrw.de/webshop/details.php?id=15333
zum kostenlosen Download bereit. Neben Ergebnissen für
Nordrhein-Westfalen sind dort auch Ergebnisse für kreisfreie Städte und
Kreise verfügbar. (IT.NRW)
Amt für Umwelt und Grün informiert:
Heckenschnitt bis zum 1. März durchführen
Auch wenn der Winter uns noch fest im Griff hat, sollten Gartenbesitzer
schon an die nächste Gartensaison denken. Das Amt für Umwelt und Grün
weist darauf hin, dass Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und
Schilfbestände nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder
geschnitten werden dürfen. Außerhalb dieser Zeit sind lediglich
schonende Form- und Pflegeschnitte gestattet. Alle umfangreicheren
Arbeiten, die nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen
daher noch im Februar durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für
öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Besonders das scheinbar wilde Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in
dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtner stört, bietet
Vögeln und anderen Tieren wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die
Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen
wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im
Dezember 2008: Real Minus 12,6% zum Vorjahr
Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnet nach vorläufigen Angaben im
Dezember 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang um
12,6% gegenüber dem Dezember 2007 (nach revidiert ? 6,5% im November
2008). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 9,2% ab; der
Auslandsumsatz ging mit 16,6% noch stärker zurück. Dabei lag der Umsatz
mit den Ländern der Eurozone um 19,8%, der Absatz in das übrige Ausland
um 14,0% unter dem Vorjahresniveau.
VHS: Neukundengewinnung
Über „Neukundengewinnung – Erfolgsfaktoren für den Mittelstand“
informiert ein Seminar der Volkshochschule, Königstraße 47 am Samstag,
14. Februar, von 10 bis 17 Uhr.
Ingo Thielen informiert anhand praxisnaher Beispiele, wie Unternehmen
und ihre Mitarbeiter neue Kunden mit vernünftigen Strategien, modernen
Methoden und überschaubarem Mitteleinsatz ansprechen und halten können. |
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Samstag, 7. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Duisburger Stadtwald: Waldi muss „nicht“
an die Leine
Hunde müssen im Duisburger Stadtwald nicht an die Leine. Auch wenn eine
Schiefertafel am Aktienweg, direkt hinter der Autobahnbrücke in Richtung
Forsthaus darauf hinweißt.
Die Schiefertafel steht dort etwas versteckt seit mehr als 40 Jahren.
Aufgestellt wurde diese Tafel von dem damaligen Revierförster
Scheithauer, der ein leidenschaftlicher Jäger war und im Forsthaus (wo
heute das Heizkraftwerk der UNI ist) wohnte.
Der Text auf dieser Hinweistafel stammt von der Schutzgemeinschaft
Deutscher Wald, wie Revierförster Stefan Jeschke mitteilte.
Der textliche Inhalt stimmt mit der heutigen Gesetzgebung nicht mehr
überein. Auf „aktuellen“ Hinweistafeln im Stadtwald ist heute lediglich
vermerkt: „Hunde sind auf den Wegen zu halten“. Dennoch sollte man
dieses historische Vermächtnis ruhig stehen lassen, dies ist auch die
Meinung von Stefan Jeschke. Text und Foto Hans-Willi Bütefür

Heute im Cafe Steinbruch: “Originalton” mit TOM LIWA - ein bisschen
mehr als ein Konzert
Tom
Liwa war von 1986 bis 1996 Chef der
deutschsprachigen Indierock-Institution Flowerpornoes. Eine
Band, die damals den Weg ebnete für vieles von dem, was man
später als Hamburger Schule bezeichnete. Seit auflösung der
Flowerpornoes hat er sich einer Bandbreite verschiedenster
Projekte gewidmet und sich vor allem durch zahlreiche
Soloauftritte einen Kultstatus bei einem ständig nachwachsenden,
sympathischen Publikum erspielt.
Ein solcher Abend mit Tom Liwa ist ein bisschen
mehr als ein Konzert. Der höchstwahrscheinlich beste deutsche
Singer-Songwriter (Zitat Musikexpress) versteht es, eine
Atmosphäre zu kreieren, die in punkto Intimität ihresgleichen
sucht. Liwas brilliant formulierte Songs schöpfen sensibel aus
dem Leben und können daher manchmal ganz schön weh tun.
www.tomliwa.de
Im Saal
// Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 €; AK: 13 € // Tickets im
Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle Service****
Volkshochschule qualifiziert 16
Konfliktschlichter: Abschluss der sechsten Mediationsfortbildung
16 neue Konfliktschlichter hat die Volkshochschule zertifiziert: Am 1.
Februar 2009 wurden den erfolgreichen Absolventen der
Mediationsfortbildung (Foto) die Abschlusszertifikate überreicht. Von
Mai 2008 bis Januar 2009 hatten sich die Teilnehmer unterschiedlichen
Konfliktthemen gestellt und dabei intensivst Einigungsgespräche geführt.
Neben Techniken der Gesprächsführung und der Konfliktanalyse haben die
frisch gebackenen Mediatoren die unterschiedlichen Einsatzgebiete von
Mediation trainiert.
Mediation ist ein Verfahren der alternativen Konfliktlösung. In der
Mediation geht es darum, Konflikte unter Einbeziehung aller Beteiligten
gewaltfrei und außergerichtlich mit Hilfe eines unparteiischen Mediators
zu lösen. Dabei sollen durch eine Übereinkunft alle „gewinnen“.
Die Mediation hat mittlerweile einen festen Platz in der
Konfliktbearbeitung eingenommen. Die nebenberufliche Fortbildung
umfasste 140 Stunden. In dieser Zeit wurde gelernt, in verschiedenen
Konfliktsituationen zu schlichten. Aufgrund der großen Nachfrage bietet
die VHS auch in diesem Jahr wieder eine Mediationsfortbildung an.
Termine und weitere Informationen unter 0203 / 283-2775 oder -4320.

VHS-Vortrag: „Vom Nichts zum Etwas.
Theologie der Schöpfung“
Um die „Theologie der Schöpfung" geht es in einem Vortrag am
Mittwoch, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr in
seinem Vortrag in der VHS, Königstraße 47.
Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Seit dem
Mittelalter suchen Theologen und Philosophen die Antwort auf diese Frage
in einer Schöpfungstheorie. Kann das Etwas aus dem Nichts geschaffen
werden oder muss eine formbare Urmaterie vorliegen? Oder ist das Etwas
eigentlich ein Nichts, das uns nur als Etwas erscheint? Dr. Alexander
Wiehart geht diesen und anderen verblüffenden Fragen nach. |
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Freitag, 6. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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„Mr. Hafenkonzert“ Hasso
Wolf ist tot
Der
frühere langjährige WDR-Radioreporter Hasso Wolf ist
tot. Er starb, wie erst jetzt bekannt wurde, im Januar
im Alter von 82 Jahren in Köln. Wolf war in Duisburg vor
allem als „Mr. Hafenkonzert“ bekannt, denn er prägte wie
kaum ein anderer die populäre Sendung aus Ruhrort von
den 50er Jahren bis zu seinem Abschied am 22. September
1991.
Hasso Wolf gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den
„Reportern der ersten Stunde“ und erlangte mit
originellen und spektakulären Reportagen über den
Schwarzmarkt, die Spätheimkehr von Kriegsgefangenen aus
Russland und den Nachkriegswiederaufbau großes Ansehen.
Wolfgang Schmitz, Hörfunkdirektor des Westdeutschen
Rundfunks (WDR) würdigt Wolf: „Hasso hat das
WDR-Radioprogramm über Jahrzehnte maßgeblich geprägt,
auch in der Unterhaltung, etwa als Präsentator der
Duisburger Hafenkonzerte. Der WDR hat ihm viel zu
verdanken.“ Duisburg bedankte sich 1991 mit einem
Empfang im Speicher des Haniel-Museums. Der damalige
Oberbürgermeister Josef Krings sagte über Hasso Wolf:
„Er gehörte zu den Reportern der ersten Stunde, der die
beliebte WDR-Sendung bis auf den heutigen Tag begleitet
hat und so viele Informationen über Duisburg und den
größten Binnenhafen der Welt an die Rundfunkhörer
vermittelte wie kein anderer.“ Die Stadt ehrte Hasso
Wolf 1986 für besondere Verdienste mit der
Stadtplakette.
Den Fans des Hafenkonzerts bleibt Hasso Wolf als
„charmanter Plauderer“ in Erinnerung, der seinen
prominenten Gästen immer wieder interessante Geschichten
und Ansichten entlockte. Er begrüßte auf der Bühne nicht
nur Sängerinnen und Sänger, sondern auch Prominente der
Stadt, wie Zoo-Direktor Dr. Wolfgang Gewalt, der gerne
wilde Tiere vorstellte. In Erinnerung blieb aber auch
das „Wettschälen“ mit frischem Spargel vom Niederrhein,
das Wolf im Stil eines Sportreporters übertrug. Hasso
war ein Profi am Mikrofon und das markante Gesicht des
Duisburger Hafenkonzerts.

Live und in Aktion: Reporter Hasso Wolf mit
Oberbürgermeister August Seeling und dem großen
Volkssänger Willy Schneider im Mai 1962.
Cooler als die Feuerwehr
erlaubt: Frau löscht Feuer und geht schlafen
Zwei Feuerwehrleute staunten nicht schlecht, als ihnen
in Walsum eine rußverschmierte Frau die Tür aufmachte
und erstaunt fragte, warum die beiden überhaupt gekommen
wären. Die Feuerwehr war am Morgen von der Pflegerin,
die täglich die 86jährige betreut, gerufen worden, weil
es in der Wohnung offensichtlich gebrannt hatte und es
stark nach Rauch roch.
Als die Beamten mit der Frau die Wohnung betraten, bot
sich ein Bild der Zerstörung: die Treppe war verkokelt,
das Feuer hatte sich im Flur ausgebreitet,
Badezimmerschrank und Durchlauferhitzer schmelzen
lassen, im Wohnzimmer um sich gegriffen und dann im
Schlafzimmer Tapeten und den Jalousienkasten durch die
Hitze zerstört. Bei einem Notruf wäre ein ganzer
Löschzug mit zehn Mann Besatzung ausgerückt. Nicht aber
in Walsum: die Frau, die in ihrem Bett schlief, wurde
durch Rauch und Hitze geweckt, griff sofort zum
Wassereimer und löschte damit die Flammen. Mehrfach
füllte sie nach, dann brannte anscheinend nichts mehr –
und sie legte sich wieder schlafen. Für diese
„Kleinigkeit“ hätte sie doch nicht die Feuerwehr
gerufen, so die Seniorin.
Im Gespräch mit den Feuerwehrleuten erzählte sie, dass
immer ein Eimer mit Wasser im Schlafzimmer sei, da sie
im Bett auch mal eine Zigarette rauchen und dann die
Kippe ins Wasser werfen würde. Nach ersten Ermittlungen
der Polizei soll der Brand auch nicht durch einen
Glimmstengel sondern durch eine Nachtlampe entstanden
sein. Die 86-jährige wurde vorsorglich in ein
Krankenhaus gebracht, weil sie Rauch eingeatmet hatte.
In dieser Nacht muss die Walsumerin einen Schutzengel
gehabt haben, davon sind die Feuerwehrleute überzeugt.
Aber sie weisen auch darauf hin, dass das Verhalten der
Frau nicht richtig war und bitten dringend darum, im
Bett nicht zu rauchen und immer die Feuerwehr anzurufen,
wenn es im Haus brennt. Nicht immer ist ein Schutzengel
vor Ort.
Die Genießermesse
„Baden-Württemberg Classics“ am 14./15. März
1000 Weine aus Deutschlands Süden im Landschaftspark
Duisburg-Nord
Die „Baden-Württemberg Classics“ bringen am 14. und
15. März wieder den „Geschmack des Südens“ in den
Landschaftspark Duisburg-Nord. Nach dem erfolgreichen
Start im vergangenen Jahr präsentieren 75 Winzer aus den
Anbaugebieten Baden und Württemberg Erlesenes in Rot,
Weiß und Rosé. Die Weinmesse lädt Genießer am Samstag,
14. März, von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 15. März,
von 11 bis 18 Uhr ein. Der Eintritt beträgt 15 Euro, im
Preis ist die Verkostung enthalten.
Die Kraftzentrale des Landschaftsparks setzt einen
spannenden Rahmen für Genießer und Kenner.
Industriekultur trifft Lebensart. Dort wo einst Tausend
Feuer glühten, genießen Kenner an einem Wochenende die
Auswahl aus 1000 Weinen. Duisburg macht in diesen Jahr
den Auftakt der Classics, die in dem kommenden Monaten
darüber hinaus in Hamburg, München und Berlin Station
machen.
Die Aussteller präsentieren erlesene Weine, Schaumweine,
Wein- und Obstbrände. Das „Weinfestival der Sinne“
ermöglicht den Besuchern direkt an den Ständen der
Winzer, aus den von Sonne verwöhnten Anbaugebieten die
Weine zu verkosten. Wer seinen Lieblingstropfen
erschmeckt hat, kann dann auch gleich den Vorrat für den
heimischen Weinkeller ordern. Im Mittelpunkt der
württembergischen Weingärtner steht in diesem Jahr der
„Trollinger“. Die Winzer aus dem „Burgunderland Baden“
präsentieren insbesondere Weine aus den edlen Rebsorten
Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder.
Spezielle Seminare verfeinern den Geschmackssinn.
Kulinarische Spezialitäten aus Baden und Württemberg
ermöglichen die passende Stärkung für die Genussreise
durch den deutschen Süden. Wer sich Baden-Württembergs
Bestes nicht nur auf der Zunge zergehen lassen möchte,
sondern auch gleich seine eigene Weinreise zum
Kaiserstuhl oder ins Neckartal plant, erhält auf der
Messe auch touristische Informationen.
Über 100 Beiträge beim
Fotowettbewerb „Wir sind DU!“
Die Einsendefrist für den Fotowettbewerb „Wir sind
DU!“ des Referats für Integration der Stadt Duisburg ist
abgelaufen. Eingegangen sind über 100 Fotographien, die
verschiedene Aspekte der Interkulturalität in Duisburg
zeigen.
Eine unabhängige Jury wird jetzt die Arbeiten
begutachten und die Siegerfotos auswählen. Mitglieder
der Jury sind: Ute Saalmann, Geschäftsführerin der
Kulturbetriebe Duisburg, Alexandra Umbach, Fotografin
der NRZ, Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates für
Zuwanderung und Integration, Frank Kopatschek, Leiter
des Referats für Kommunikation der Stadt, und Leyla
Özmal, Leiterin des Referats für Integration.
Das Referat für Integration dankt allen Teilnehmerinnen
und Teilnehmern für ihre Beiträge. Die Sieger werden
Mitte Februar schriftlich benachrichtigt.
Zu sehen sind die Wettbewerbsbeiträge im Rahmen einer
Ausstellung im Forum in der letzten Februarwoche. Die
Siegerfotos werden am 1. März auf einer Veranstaltung
prämiert, mit der zugleich der Startschuss für das
interkulturelle Stadtportal „Wir sind DU!“ fällt.
Mein Duisburg 2008:
Jetzt abstimmen! Online-Voting ab Dienstag
Der Fotowettbewerb von duisburgnonstop.de geht in die
heiße Schlussphase. Vom 10. bis zum 28. Februar können
Duisburger Bürgerinnen und Bürger, aber auch
Duisburg-Fans und Interessierte nun auf dem
Internetportal ihren ganz persönlichen Favoriten wählen.
Sechzig Einsendungen hat die Jury zur Abstimmung
bereitgestellt. Allerdings hat man sich mit dieser
Auswahl nicht leicht getan. Denn die Qualität der Motive
nahezu aller Einsender war außerordentlich gut.
60 plus
Um den Fotofreunden Gelegenheit zu geben sich selbst ein
Bild von den vielen kreativen Einsendungen zu machen,
hat sich die Jury entschlossen, nicht nur die 60
Wettbewerbsbeiträge zu präsentieren, sondern in einer
zusätzlichen Galerie auch weitere 40 Motive zu ‚Mein
Duisburg 2008’, die man den Besuchern von
duisburgnonstop.de nicht vorenthalten möchte.
Große Resonanz
Petra Schröder von der Duisburg Marketing hatte bereits
den vorangegangenen Fotowettbewerb im Jahr 2005 betreut.
Um so mehr ist sie über die große Resonanz erfreut: „Wir
hatten weitaus mehr Einsendungen als 2005. Und das,
obwohl es diesmal zeitgleich mehrere andere
Fotowettbewerbe gab.“ Nun hofft sie auf rege Teilnahme
am Online-Voting und bittet die Wählerinnen und Wähler
Ihren Favoriten sorgfältig auszuwählen, denn jeder hat
nur eine Stimme.
"Das Wandern ist des..."
- Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) in Duisburg
Das Wandern ist des Müllers Lust. So heißt es zumindest
in einem bekannten Volkslied. "Ich heiße nicht Müller.
Ich bin auch kein Müller, sondern Vereinsvorsitzender,"
berichtet Eugen Dröse, Leiter des Sauerländischen
Gebirgsvereins (SGV). "In Duisburg gibt es den Verein
seit 1913. Wir haben heute 260 Mitglieder, von denen 40
bis 60 aktive Wanderer sind," berichtet Droese.
Das sonntägliche Wandern nennt Droese als einen
Schwerpunkt des Vereins. In der Mittwochswandergruppe
treffen sich Senioren, die keine großen Wanderungen mehr
machen möchte. "Ihnen ist die Kommunikation wichtig."
Radtouren und kulturelle Veranstaltungen wie Volkstänze,
Spielkreise (Gesellschaftsspiele) und Singen kommen
hinzu. Wer Details wissen möchte, sei an dieser Stelle
auf den Internetauftritt des SGV verwiesen.
Der SGV (in Duisburg) ist auf der Futterstraße in
Duissern angesiedelt. Seit 1954 gibt es dort das
Paul-Berger-Haus. "Haus und Grundstück ist unser
Eigentum. Wir konnten das Grundstück von duisport
kaufen. Das Haus haben wir damals in Eigenregie gebaut.
Wir sind stolz darauf, daß wir so autark sind," betont
Droese.
Wandern ist nach Droeses Beobachtung beliebt. Aber nicht
im Verein, sondern lieber im privaten Bereich. "Die
Leute wollen sich nicht binden. Sie kommen erst im
Rentenalter zu uns. Dann steht die Bewegung im
Vordergrund." Doch was ist es, was die Freude am Wandern
ausmacht? "Mir persönlich ist die Gruppe, der
Freundeskreis und die Unterhaltung wichtig. Man erhält
Informationen über die Ausflugsziele. Und man kehrt
irgendwo in eine Gaststätte ein," betont Droese. Wer
mitwandern möchte, sollte sich also das Programm für das
1. Halbjahr 2009 besorgen. Andreas Rüdig
11% weniger
Verbraucherinsolvenzen im November 2008
Im November 2008 haben die deutschen Amtsgerichte
insgesamt 12 447 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 903
Insolvenzen von Verbrauchern und 2 375 Insolvenzen von
Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung
nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen
die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet
wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre
lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland
insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15
Bundesländer darstellen. Demnach ging die Gesamtzahl der
Insolvenzen im November 2008 gegenüber dem Vorjahr um
9,9% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 10,7%
und die Unternehmensinsolvenzen um 7,5% abnahmen.
Januar 2009: Rohstahlproduktion um 35,6% niedriger
als im Vorjahr
Die deutschen Hüttenwerke haben im Januar 2009 1,72
Millionen Tonnen Roheisen und 2,65 Millionen Tonnen
Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, produzierten sie damit 35,8% weniger Roheisen
und 35,6% weniger Rohstahl als im Januar 2008. Gegenüber
Dezember 2008 erhöhte sich die Produktion bei Roheisen
um 5,0% und bei Rohstahl um 8,4%, kalender- und
saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab
sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 2,9%. |
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Donnerstag, 5. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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NRW-Ministerin Thoben
überreichte „Fuel Cell Box“- Baukästen an Schüler
Eingeleitet wurde heute im Zentrum für
BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, die Endphase
des NRW-Schülerwettbewerbs 2009 zur Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnik. Nach der Begrüßung durch
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, überreichte
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, an die 20
besten von über 200 Gruppen, je eine „Fuel Cell Box“ –
einen Baukasten, aus dem die Schülerinnen und Schüler
einen brennstoffzellenbetriebenen Modell-Gabelstapler
entwickeln sollen. Als Vorbild gelten derartige
Gabelstapler, die u.a. von NRW-Firmen und
Forschungsinstituten entwickelt wurden.
Dieser Wettbewerb, von der EnergieAgentur.NRW und der
h-tec GmbH unter der Schirmherrschaft von Ministerin
Thoben veranstaltet, wird in enger Kooperation mit der
Wirtschaft
durchgeführt.
Sinn des Wettbewerbs ist es, den Schülerinnen und
Schülern die Zukunftstechnologien Wasserstoff und
Brennstoffzelle näher zu bringen. Unter den 20 besten
Teams haben sich auch Thorben Lang und Lukas Zausch, vom
Albert-Einstein-Gymnasium in Duisburg qualifiziert, die
von ihrem Mathematik- und Chemielehrer Marc Brode auf
den Wettbewerb vorbereitet wurden.
Mit dem Inhalt der "Fuel Cell Box" müssen die Schüler
Thorben Lang (mitte) und Lukas Zausch (re.) einen
brennstoffbetriebenen Model-Gagelstapler entwickeln
"Mit dem Wettbewerb wollen
wir erreichen, bei den Schülern die Neugier für Technik
zu wecken und sie mit dieser Begeisterung zum Studium
oder zur Ausbildung anregen", sagte NRW-Ministerin
Christa Thoben. Als Preis winken den drei Gewinnerteams
am Ende des Wettbewerbs, professionelle Modellautos mit
Brennstoffzellenantrieb, von der Firma h-tec. Manfred
Schneider (Text und Fotos)

Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Ministerin Christa
Thoben, Lukas Zausch und Thorben Lang (vord. Reihe v. li.),
hintere Reihe v. li.: Ake Johnsen (h-tec),Marc Brode und
Dr. Frank Baumann (EnergieAgentur.NRW)
Heute im Cafe Srteinbruch: NEW ORLEANS DREAM TEAM -
New Orleans Jazz zum träumen
Das
New Orleans Dream Team aus dem Rheinland gehört zu den
wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in
seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire
der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am
aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues,
Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere
wunderschöne Melodien.
www.new-orleans-dream-team.de
Im Saal //
Beginn: 19h30 // Eintritt frei!
"Mary Shelley - Die Lady
und das Monster"
So ist das Jour Fixe am Donnerstag, dem 5. Februar
tituliert. Wie gewohnt findet es um 17 Uhr im
Vortragssaal der Volkshochschule in der Duisburger
Innenstadt statt. Jörg Mascherrek und Hannelore Schulte
sind die beiden Referenten.
Als ich den Vortragssaal kurz vor fünf Uhr betrete, ist
er nur mäßig besucht. Eine Hintergrundstimme liest aus
dem "Frankenstein". Ein Beamer strahlt ein Bild mit dem
Thema des Spätnachmittags / Frühabends an die hintere
Wand der Bühne. Während des Vortrages werden dann aber
verschiedene Bilder gezeigt.
Die beiden Vortragenden stellen die
Entstehungsgeschichte des Buches vor, auch die
Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Die Lebensgeschichte
der Mary Shelley wird sehr ausführlich vorgestellt. Wer
Details dazu wissen möchte, sei an dieser Stellen an die
beiden Fachbeiträge in der Internetenzyklopädie
Wikipedia verwiesen.
Die beiden Referenten stellen somit nicht nur das
literarische Werk, sondern auch ein Sittengemälde des
Englands im 19. Jahrhundert vor. Alles in allem ist dies
eine interessante Vorstellung. Andreas Rüdig
Oberbürgermeister greift
Anregung der Wohlfahrtsverbände auf
Im Dezember haben die Duisburger Wohlfahrtsverbände
AWO, Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Paritäten
und Jüdische Gemeinde eine Erklärung zur
Arbeitsmarktpolitik veröffentlicht. Die Verbände
würdigen die Erfolge der Vermittlung in den
Arbeitsmarkt, weisen aber zugleich auf die Probleme bei
der Vermittlung der schwierigen Zielgruppen hin.
Die Wohlfahrtsverbände regen als Folge des
Sozialberichtes und angesichts der aktuellen
wirtschaftlichen Lage einen Runden Tisch zur Sozial und
Arbeitsmarktpolitik an. Die handelnden Akteure des
Arbeitsmarktes, zum Beispiel die Wohlfahrtsverbände, die
ARGE Duisburg, die Agentur für Arbeit, die Industrie-
und Handelskammer, die Kreishandwerkskammer, der
Unternehmerverband und die städtische Gesellschaft zur
Beschäftigungsförderung werden beteiligt. Ebenfalls
einbezogen sind die Fachbereiche der Verwaltung mit dem
Jugendamt, dem Schulamt und dem Amt für Soziales und
Wohnen.
Auf Einladung des Oberbürgermeisters wurden nun in einem
ersten sehr konstruktiven Gespräch die Überlegungen
konkretisiert. Der Oberbürgermeister hat die Initiative
aufgegriffen und wird in Kürze zu einer
Auftaktveranstaltung einladen. Bei diesem Treffen werden
die für 2008 fortgeschriebenen arbeitsmarktrelevanten
Zahlen des Sozialberichts vorgestellt, analysiert und
bewertet. Damit soll die Kooperationsstruktur zwischen
den arbeitsmarktpolitischen Akteuren intensiviert und
vernetzt werden, um ganzheitliche Strategien zu
entwickeln.
Trotz Finanzkrise:
Touristenzahlen in Duisburg steigen weiter
Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist das Thema
zahlreicher Diskussionen. Einige Branchen hat sie
bereits erreicht. Trotz dieser schlechten
Voraussetzungen, schreitet die touristische Entwicklung
in Duisburg mit großen Schritten weiter voran. Dies
zeigen die jüngsten veröffentlichten Zahlen des
Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik
Nordrhein-Westfalen aus November 2008. Während die
Ankünfte in NRW um 2,8% gegenüber dem Vorjahresmonat
zurückging und die Übernachtungen ebenfalls um 1,2%
sanken, stiegen die Ankünfte nationaler und
internationaler Touristen in Duisburg um 3,6% und die
Übernachtungen um 2,9%.
Auch im gesamten Jahresverlauf, von Januar bis November
2008, haben sich die Touristenzahlen in Duisburg
wesentlich positiver entwickelt als im gesamten
Bundesland. Hier stehen Steigerungen von 3,6% der
Ankünfte und 7,8% der Übernachtungen in Duisburg einem
Zuwachs von nur 2,4% der Ankünfte und 3,2% der
Übernachtungen in NRW gegenüber. Die hohen
Übernachtungszahlen in Duisburg gehen einher mit einer
hohen mittleren Aufenthaltsdauer der Gäste. Diese lag im
November 2008 mit 2 Tagen deutlich über dem Niveau von
Düsseldorf mit 1,7 Tagen.
Der Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, Uwe
Gerste, sieht diese positive Entwicklung als Resultat
eines effektiven Tourismusmarketings in den vergangenen
Jahren. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die
Präsentation der Stadt auf nationalen und
internationalen Tourismusmessen. So hat die Duisburg
Marketing Gesellschaft auch im Jahr 2008 nicht nur
innerhalb Deutschlands für ihre Stadt geworben, sondern
war auch in Belgien, in den Niederlanden, in Österreich
und in London mit Fachpersonal vertreten. In wenigen
Wochen wird die Duisburg Marketing GmbH auf der ITB, der
weltgrößten Tourismusbörse, vom 11.03. – 15.03.2009 in
Berlin wieder präsent sein. Besondere Aufmerksamkeit ist
Duisburg auf der ITB bereits jetzt sicher gestellt. Als
Teil der Metropole Ruhr, bildet die Stadt zusammen mit
den anderen Ruhrgebietstädten in diesem Jahr die
Partnerregion der Internationalen Tourismusbörse.
Nach Einschätzung der Duisburg Marketing GmbH hat auch
das erste volle Betriebsjahr der Mercatorhalle Duisburg
mit verschiedenen, auch größeren Tagungen und Kongressen
und daraus resultierendem Tagungstourismus, zu der
positiven Entwicklung beigetragen. So fanden z. B. das
9. Logistics Forum des Logistikverbandes BVL, der
NRW-Tag der Türkisch-Deutschen IHK, mehrere
Parteiveranstaltungen auf Landes- und Bundesebene sowie
viele geschlossene Tagungen und Kongresse namhafter
national und international operierender Unternehmen in
der Mercatorhalle Duisburg statt.
Durch die in der Mercatorhalle Duisburg stattgefundenen
Tagungen und Kongresse wurden in den meisten Fällen
Hotelübernachtungen sowie Rahmenveranstaltungen im
Stadtgebiet umgesetzt. Nicht zu unterschätzen ist auch
der Faktor „Shopping“ in der hier beschriebenen
Umwegsrentabilität. Durch den innerstädtischen Standort
der Mercatorhalle haben viele Tagungsteilnehmer die
Pausen genutzt, um die City zu erkunden und den einen
oder anderen Einkauf zu tätigen.
Apotheker in Nordrhein: Apotheker unterstützen NADA
im Kampf gegen Doping
Gezielte Informations- und Aufklärungsarbeit für
Sportler
Egal ob Breiten- oder Spitzensportler, den Überblick über die
Dopingrelevanz der vielen auf dem Markt befindlichen
Arzneimittel zu behalten, fällt oftmals schwer.
Besonders betroffen sind chronisch kranke
Leistungssportler, die regelmäßig Arzneimittel einnehmen
und immer darauf achten müssen, welche Arzneimittel auf
der Dopingliste stehen. Der Apothekerverband Nordrhein
e.V. und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) haben
daher jetzt eine Kooperation gestartet. Sie wollen die
Sportler gemeinsam über die Dopingrelevanz von
Arzneimitteln informieren und aufklären.
Auch die Apotheken in Nordrhein beteiligen sich an der
Zusammenarbeit. "Durch die gezielte persönliche
Informations- und Aufklärungsarbeit von Sportlern können
wir nun einen aktiven Beitrag zur Vermeidung von
Dopingvorfällen leisten, die nicht selten auch aufgrund
von Unwissenheit entstehen", erklärt Werner Heuking,
Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Im Kampf
gegen Doping ist eine fundierte
medizinisch-pharmazeutische Aufklärung der Sportler
durch fachlich geschulte Ansprechpartner unerlässlich.
Daher freuen wir uns, dass uns die Apotheken als
kompetente Anlaufstelle in allen Fragen rund um
Arzneimittel jetzt noch stärker mit ihrer Fachkompetenz
unterstützen", sagt Kerstin Neumann, Apothekerin in der
Abteilung Medizin & Forschung der NADA.
Die Apotheken in Nordrhein haben von der NADA Exemplare
der "Beispielliste zulässiger Medikamente" erhalten.
Diese Liste enthält eine Zusammenstellung von rund 400
Arzneimitteln zu verschiedenen Krankheitsbildern, die
von Breiten-, Leistungs- und Hochleistungssportler ohne
Risiko des Dopings eingenommen werden können. Die
Online-Medikamenten-Datenbank der NADA (www.nadamed.de)
enthält zudem weitere Informationen über knapp 3.000
Arzneimittel und Wirkstoffe.
Service der
AWO-Familienbildungsstätte ab sofort offiziell
zertifiziert
- Erste Familienbildungsstätte erfüllt DIN EN ISO
9001-2000
- 260 Kurse pro Trimester im AWO-Zentrum in der City
- Neue Angebote starten im April
Als erste Duisburger Familienbildungsstätte hat die
AWO-Duisburg ihre Einrichtung nach DIN EN ISO 9001-2000
zertifizieren lassen. Die Leiterin der
AWO-Familienbildungsstätte, Dr. Petra Schimanski, konnte
inzwischen die Urkunde für das Erreichen der
Service-Norm entgegennehmen.
„Die Zertifizierung hebt vor allem auf
Kundenzufriedenheit ab. Wir können offiziell
sicherstellen, dass wir in unserer Einrichtung alles
tun, damit die Kursteilnehmer hier entsprechend ihren
Wünschen und Anforderungen unterrichtet werden“, sagt
Dr. Schimanski. Die AWO-Familienbildungsstätte bietet
auf der Börsenstraße 10 in der Duisburger Innenstadt pro
Trimester insgesamt 260 Kurse an.
Das Angebot reicht von Eltern-Kind-Angeboten über
Sportstunden für jede Altersgruppe bis hin zu
Kreativseminaren und Sprachlehrgänge. 80 Kursleiterinnen
und Kursleiter sind für die AWO-Duisburg tätig. Hinzu
kommen 25 Leiterinnen und Leiter, die den Unterricht in
den Integrationskursen für über 600 Menschen aus 42
Ländern geben.
Für das Service-Zertifikat hat die AWO-Duisburg einige
Anstrengungen unternommen: „Wir haben noch einmal alle
Organisationsabläufe überprüft und unsere
Informationsstruktur neu geordnet. Der Aufwand hat sich
gelohnt, weil wir nun sicher sind, dass wir optimalen
Service für die Kursteilnehmer bieten und dies auch
nachweisen können“, so Petra Schimanski.
Das aktuelle Trimester hat Mitte Januar begonnen. Die
neuen Kurse bei der AWO-Duisburg beginnen am 20. April
2009. Der Kursfahrplan kann telefonisch bestellt werden
und wird dann kostenlos an die Interessenten verschickt.
Telefon 0203 3095-600. |
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Mittwoch, 4. Februar 2009
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Historischer Kalender |
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Deutsch-türkische Frauen
mit Leidenschaft für Fußball
Sie passen so gar nicht in das Klischee über türkische
Frauen in Deutschland, die jungen Mädchen und Frauen,
die Fußball spielen. Nächsten Sonntag, 8. Februar, gibt
es in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte Gelegenheit, gleich mehrere
kennenzulernen. Zunächst ist ab 14.30 Uhr der
Dokumentations-Film „Ich geh jetzt rein...“ von Aysun
Bademsoy über deutschtürkische Spielerinnen in Berlin zu
sehen. Anschließend wird live mit den Duisburger
Spielerinnen Deniz Kocakaya vom FCR 2001 Duisburg sowie
Rumeyssa Albayrak, Merve Özay und Youca Tabak vom OSC
Rheinhausen darüber gesprochen.
Moderieren wird Lars Klostermann vom Team Duisburger
Filmwoche. Dort hatte der Film letzten November
erfolgreiche Uraufführung vor Filmfachpublikum. Nun wird
er Duisburger Fußballerinnen, deren Familien aus der
Türkei stammen, gezeigt. Der Eintritt frei. Ein
persönlicher Beitrag wird erbeten.
Duisburger
Frauenbeauftragte unterstützt die Gründung eines
Beginen-Vereins
„Frauenforderungen an den Masterplan Innenstadt
werden seit 2007 kontinuierlich umgesetzt.“ Dafür hat
sich Duisburgs Frauenbeauftragte Doris Freer(Foto)
in Zusammenarbeit mit dem
Frauennetzwerks
Lokale Agenda 21 stark engagiert und einen
entsprechenden Katalog von frauenspezifischen
Forderungen bzw. Empfehlungen in den Rat der Stadt
eingebracht.
Ein aktuelles Projekt mit Signalwirkung ist die
Errichtung eines Beginenhofs in Duisburg. „Beginenhöfe
gab es bereits im Mittelalter in Duisburg,“ betont die
Duisburger Frauenbeauftragte. „Es waren und sind
Wohnprojekte von Frauen für Frauen, die autonom,
selbstbestimmt und eigenverantwortlich leben wollen und
sich dem Prinzip der gegenseitigen uneingeschränkten
Hilfe verschrieben haben – gestern wie heute.“
Von der Idee, wieder einen solchen Beginenhof in
Duisburg entstehen zu lassen, waren Duisburgs Politik
und Verwaltung so angetan, dass der Rat der Stadt dem
von der Frauenbeauftragten eingebrachten
Empfehlungskatalog zum Masterplan Duisburg Innenstadt
einhellig beipflichtete. Und neben dem
Frauenbüro/Referat für Gleichstellung und Frauenbelange
unterstützen gleich vier weitere städtische
Dienststellen das Projekt: der
Stadtentwicklungsdezernent, das Amt für Soziales und
Wohnen und die Integrationsbeauftragte. Darüber hinaus
stand das Rechtsamt den Frauen bei den Treffen zur
Vereinsgründung mit juristischem Rat und Tat zur Seite.
Ende Januar war es so weit: Der Verein „Beginen in
Duisburg e.V.“ wurde im Beisein etlicher Duisburgerinnen
gegründet. „Damit ist die Stadt Duisburg der Gründung
eines Beginenhofs in ihren Stadtmauern wieder einen
Schritt näher gekommen“, freut sich Doris Freer. „Auch
weiterhin können sich die Duisburger Beginen jeder nur
möglichen Unterstützung durch die Stadt Duisburg sicher
sein.“
Wer sich dem Verein als Mitglied anschließen möchte oder
weitere Informationen wünscht kann sich an das Referat
für Gleichstellung und Frauenbelange wenden.
Ansprechpartnerin ist: Dagmar Overbeck, Telefon (0203)
283-3033.
Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“
Das Preisträgerkonzert des 46. Regionalwettbewerbs
„Jugend musiziert“ findet am Sonntag, 8. Februar, um 11
Uhr im Foyer des Theaters der Stadt Duisburg statt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird den frisch
gebackenen Preisträgern ihre Urkunden und Preise
überreichen. Den Rahmen dieser Veranstaltung bilden
ausgesuchte und preisgekürte musikalische Beiträge der
jungen Künstler, die mit einem ersten Preis nach Hause
gehen konnten. Der „Förderpreis Jugend musiziert“, den
die Sparkasse Duisburg jährlich auslobt, geht in diesem
Jahr an drei junge talentierte Duisburger
Nachwuchsmusiker, die im Regionalwettbewerb einen ersten
Preis mit der Weiterleitung zum Landeswettbewerb
erreichten. Claus-Robert Witte, Vorstand der Sparkasse
Duisburg, wird die Geldpreise überreichen. Karten zu 5
Euro/erm. 3 Euro sind über das Büro der
Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, Tel. (0203)
283-2525 und im Servicebüro des Theaters Duisburg
erhältlich.
Zwölf Millionen
Spielkonsolen in privaten Haushalten
In den privaten Haushalten in Deutschland gab es Anfang
des Jahres 2008 insgesamt zwölf Millionen Spielkonsolen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der
vom 5. bis 10. Februar 2009 stattfindenden
Internationalen Spielwarenmesse TOY FAIR in Nürnberg
mitteilt, konnte in nahezu jedem fünften Haushalt (19%)
an mindestens einer Konsole gespielt werden. 20% der
Konsolenbesitzer hatten zwei Geräte, 12% besaßen sogar
mehr als zwei Spielkonsolen.
Arbeitsgericht Duisburg:
Wirksame Kündigungen nach etwaigem Betriebsübergang?
Bei der 3. Kammer des Arbeitsgerichts Duisburg standen
heute die ersten Verfahren betreffend die Umorganisation
bei einem Paketdienstleistungsunternehmen in Duisburg
zur Entscheidung an. Insgesamt sind bei vier
verschiedenen Kammern 53 Verfahren anhängig, in denen es
im Wesentlichen um die Frage geht, inwieweit das
Unternehmen berechtigt ist, im Rahmen eines
Betriebsübergangs die Paketverteilung und –sortierung
auf ein anderes Unternehmen auszugliedern.
Seitens der Beschäftigten wird geltend gemacht, ein
Betriebsübergang liege nicht vor und die Arbeitgeberin
setze die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des
Fremdunternehmens wie Leiharbeitnehmer ein. Sie lehnen
eine Weiterbeschäftigung bei dem neuen Fremdunternehmen
ab. Die Arbeitgeberin beruft sich hingegen darauf, dass
in mehreren vergleichbaren Fällen das
Bundesarbeitsgericht das Vorliegen eines
Betriebsübergangs bejaht hat. Dies hätte zur Folge, dass
dem Betriebsübergang widersprechende Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz unter Umständen
endgültig verlieren.
Aufgrund der Besonderheiten der Fallkonstellation kam es
auf die Klärung dieser Frage indes nicht entscheidend
an. Die 15 zur Entscheidung anstehenden
Kündigungsschutzklagen der Beschäftigten hatten bereits
aus anderen Gründen Erfolg. Maßgeblich für die
Entscheidung waren folgende Erwägungen:
Ein Unternehmen, das eine Abteilung ausgliedert, ist
verpflichtet, den dort beschäftigten Arbeitnehmern freie
Arbeitsplätze anzubieten, bevor es
Beendigungskündigungen ausspricht. Als „frei“ gelten
auch Arbeitsplätze in anderen Betrieben eines
Unternehmens, die zur Zeit ausgeschrieben sind. Dies
gilt auch, wenn die Arbeitnehmer dem gegebenenfalls in
der Ausgliederung der Abteilung liegenden
Betriebsübergang widersprechen und damit auf ihren
primären Schutz, denen ihnen das Arbeitsrecht bietet,
verzichten. Damit bleibt weiterhin offen, ob es sich bei
der Ausgliederung tatsächlich um einen Betriebsübergang
handelt.
VHS: „Psychologie leicht
verständlich – Überblick Grundlagen und Anwendungen der
Psychologie“
Mit dem Thema „Psychologie leicht verständlich“
beschäftigt sich ein Vortrag in der Volkshochschule an
der Königstraße 47 am Dienstag, 17. Februar, 18 bis
19.30 Uhr.
Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über die
verschiedenen Felder der Psychologie. Grundlegende
Begriffe und Vorgehensweisen werden erklärt, wichtige
Konzepte und Studien präsentiert, bedeutende
Forscherpersönlichkeiten vorgestellt. Nach dem Vortrag
bleibt Zeit für die Beantwortung von Fragen.
Sonntagsführung im
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Technik. Geschichte. Erleben!
Zu einer kurzweiligen Führung durch die Geschichte der
Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 8. Februar, um
15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die
Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums
für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland
kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine
Voranmeldung ist nicht erforderlich.
VHS: „Ist das Alte
Testament eine christliche Schrift?“
Der Frage „Ist das Alte Testament eine christliche
Schrift?“ geht am Donnerstag, 12. Februar, 18.30 bis
20 Uhr, in der Volkshochschule, Königstraße. 47, der
Theologe Dr. Heinrich Silber nach. In dem Vortrag wird
dargestellt, was die christliche Kirche veranlasst hat,
am Alten Testament der Juden festzuhalten und seine
Schriften in den biblischen Kanon aufzunehmen. |
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Dienstag, 3. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Lichtbildervortrag und Diskussion mit HARTMUT HERING

Seit langem gehört der Fußball zum Lebensrhythmus des Ruhrpotts.
Vor über 100 Jahren begann das runde Leder die Herzen der
Menschen dort zu erobern, und seit 70 Jahren verkörpert diese
Region die deutsche Fußballhochburg schlechthin.
Vor allem die zahllosen Derbys, die emotionsgeladenen Spiele
zwischen konkurrierenden Nachbarvereinen, sorgen dann für
Gesprächsstoff.
Der Vortrag beleuchtet die
große Tradition der Spitzenvereine wie Schalke 04 und Borussia
Dortmund ebenso wie die "zweite Reihe" der Profivereine MSV
Duisburg und VfL Bochum; er erinnert an die Glanztage einst
berühmter, aber heute vergessener, Klubs und beobachtet auch den
Stadtteilverein um die Ecke.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt frei
Seniorenbeirat lädt zur
Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am
Mittwoch, 11. Februar, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz-
und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße
5-7 in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Seniorinnen
und Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern
des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen
in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen
Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und
Anliegen können erörtert werden. Viele Senioren nutzten
bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten
Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt
Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen
Sprechstunden wahr.
VHS: „Patientenverfügung
– Das Recht auf freie Entscheidung“
In dem Vortrag „Patientenverfügung – das Recht auf freie
Entscheidung“ wird in der Volkshochschule, Königstraße
47 am Dienstag, 10. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr
darüber informiert, wie und in welcher Form solche
„Verfügungen“ zu erstellen sind und welche rechtlichen
Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.
Jeder Patient hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das
gilt auch für Situationen, in denen er nicht mehr in der
Lage ist, seinen Willen zu äußern. Für diesen Fall gibt
es vorsorgliche Willensbekundungen, die den Arzt darüber
informieren, in welchem Umfang bei fehlender
Einwilligungsfähigkeit eine medizinische Behandlung
gewünscht wird.
Vorlesewettbewerb 2008/
2009: Stadtentscheid in der Mayerschen Buchhandlung
Am: Sonntag, dem 01.03.09Um: ab 14.00 - ca. 18.00 Uhr
Wo: Mayersche BuchhandlungForum Duisburg, Königstr. 48,
47051 Duisburg
Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Zum
Stadtentscheid in Duisburg treffen sich in der
Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg die
Schulsieger der 6. Klassen aus Gymnasien, Haupt-,
Gesamt- und Realschulen.
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 alljährlich vom
Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit
mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen
kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er steht unter
der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu
den größten bundesweiten Schüler-wettbewerben. Rund
700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes
Jahr.
Die traditionsreiche Leseförderung möchte Kinder dazu
ermuntern, sich mit erzäh-lender Literatur zu
beschäftigen und Passagen aus ihren Lieblingsbüchern
vorzulesen. Leselust und Lesespaß stehen dabei im
Mittelpunkt. Die eigenständige Buchauswahl und das
Vorbereiten einer Textstelle motiviert zur aktiven
Auseinandersetzung mit der Lektüre, vermittelt Einblicke
in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder-
und Jugendliteratur und sensibilisiert zum gegenseitigen
Zuhören. Kinder können die Erfahrung machen, dass Bücher
zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele
Facetten bieten, aber auch, dass Lesen und Vorlesen die
Phantasie anregen und neue Horizonte eröffnen. Endphase beim NRW-Schülerwettbewerb „Fuel
Cell Box 2009“ eingeläutet
Ministerin Thoben überreicht Baukästen an 20 Schülergruppen am 5.
Februar in Duisburg
Die 20 besten Schülergruppen (darunter auch aus Bochum, Duisburg, Essen,
Gelsenkirchen, Gladbeck und Herne) des NRW-Schülerwettbewerbs
FuelCellBox 2009 werden am kommenden Donnerstag, 5.2., um 15 Uhr im
Zentrum für Brennstoffzellentechnik (www.zbt-duisburg.de) am Duisburger
Campus der Universität Duisburg-Essen durch Wirtschaftsministerin Thoben
begrüßt. Sie erhalten außerdem einen Baukasten, aus dem ein
brennstoffzellenbetriebener Miniatur-Gabelstapler entwickelt werden
soll.
Mehr als 200 Teams haben sich an der 1. Phase des NRW-Schülerwettbewerbs
„Fuel Cell Box 2009" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik
beteiligt. Die besten 20 Gruppen werden jetzt für die Praxisphase
zugelassen und erhalten hierzu die „Fuel Cell Box“. Die Box ist ein
Baukasten, aus dem ein brennstoffzellenbetriebener Miniatur-Gabelstapler
entwickelt werden soll. Den besten Gruppen winken am Ende professionelle
Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb der Firma h-tec sowie weitere
attraktive Preise.
Die 20 Gruppen kommen aus Aachen, Bergkamen (2), Bochum, Bonn, Brilon,
Coesfeld, Detmold, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herford,
Herne, Mönchengladbach, Münster, Rheine, Recklinghausen (2) und Unna.
Bei den Gruppen sind die vier Schularten Berufskolleg, Real- und
Gesamtschulen sowie Gymnasium vertreten. Zwar sind die Jungen noch in
der Überzahl, aber schon in acht Gruppen sind junge Damen dabei. Der
Wettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH
veranstaltet und soll Schülern die Zukunftstechnologien Wasserstoff und
Brennstoffzelle näher bringen. Schirmherrin ist Ministerin Christa
Thoben.
Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Erhebung einer Zweitwohnungssteuer für Studentenbude rechtens
Mit dem soeben verkündeten Urteil vom heutigen Tage hat die 25. Kammer
des Verwaltungsgerichts Düsseldorf die Klage einer Studierenden aus
Wuppertal gegen die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer für ihre
Studentenwohnung abgewiesen und sich damit der Rechtsprechung des
Bundesverwaltungsgerichts angeschlossen, nach der die Erhebung einer
Zweitwohnungssteuer für eine Studentenbude unabhängig davon rechtens
ist, ob die Studierenden ihren ersten Wohnsitz mit Zimmer oder
Schlafgelegenheit weiterhin in der elterlichen Wohnung haben.
Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim
Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt
werden.
Az.: 25 K 5977/08. Die Klage in der Parallelsache 25 K 2703/07 wurde von
der Klägerin zurückgenommen.
Männer und Frauen im
Gesundheitswesen: Ein Kostenvergleich
Für den Erhalt und die Wiederherstellung unserer Gesundheit werden
jährlich beachtliche finanzielle Mittel aufgebracht: Im Jahr 2006
entstanden in Deutschland für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation
und Pflege von erkrankten Menschen Krankheitskosten von rund 236
Milliarden Euro, das sind 2 870 Euro pro Kopf. Schnell fällt bei der
Auseinandersetzung mit den Kosten im Gesundheitswesen eine Besonderheit
auf: Während sich die Bevölkerung im Jahr 2006 aus rund 4% mehr Frauen
als Männern zusammensetzte, überschritten die Krankheitskosten der
Frauen die der Männer um 36%. Welche Erklärung gibt es für diese
Geschlechterdifferenz?
Termine für Gespräche mit
Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 11. Februar, zur
Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und
Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit
dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 09. Februar, können die
Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für
Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden. |
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Montag, 2. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Spielen und Basteln in Englisch
In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Berlitz bieten die
Stadtteilbibliotheken in Wanheimerort und in der Gesamtschule Süd ab
März monatlich englischsprachige Spielnachmittage für Kinder von 5 bis 7
Jahren an. In Wanheimerort finden die Spielenachmittage am 18. März
und 13. Mai und in der Gesamtschule Süd am 22. April und am 17. Juni
statt. Unter dem Titel „Tingos englischer Spielnachmittag“ können dann
alle Kinder, die Lust auf die englische Sprache haben, mit Tingo
spielen, singen, malen und basteln. Es werden jeweils zwei Gruppen
angeboten, einmal von 15.30 bis 16.30 Uhr und nachfolgend von 16.30 bis
17.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl der einzelnen Veranstaltungen ist auf
maximal 15 Kinder beschränkt. Eine Anmeldung ist deshalb unbedingt
erforderlich.Kinderkino in der Zentralbibliothek
Unter dem Titel „Erlebnis Kinderkino“ startet am Mittwoch, 18. Februar,
mit dem Film „Der kleine Vampir“ eine neue Kinoreihe in der
Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7. Es folgen jeweils
mittwochs, 18. März, „Kannst du pfeifen, Johanna“, 22. April, „Ben liebt
Anna“, 13. Mai, „Krümel hat Ferien“ und 17. Juni, „Der Sommer des
Falken“.
Im Anschluss an jede Filmvorführung wird die Möglichkeit der
spielerischen und kreativen Auseinandersetzung mit dem Filmerlebnis
gegeben. Filmeinführungen, Gespräche, Spiele, Malen, Zeichnen und andere
handwerkliche Tätigkeiten ergänzen und vertiefen das Erlebte. An diesen
im Anschluss stattfindenden Werkstätten kann sich maximal eine
Schulklasse beteiligen. Voranmeldungen sind unbedingt erforderlich unter
Telefon (0203) 283-6798 oder per E-Mail unter schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de.
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen:
Befreiung von der Studiengebühr während der Kindererziehung
Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen hat am 28. Januar
2008 den Klagen mehrerer Studentinnen gegen die Universität Duisburg -
Essen auf Befreiung von der Studiengebühr stattgegeben. Die Studentinnen
hatten bei der Universität wegen der Pflege und Erziehung ihrer
minderjährigen Kinder einen Antrag auf Befreiung von den Studiengebühren
gestellt. Diesen lehnte die Universität ab, weil die Klägerinnen bereits
einen berufsqualifizierenden Abschluss in einem Erststudium erworben
hatten. Die Universität berief sich auf § 3 der Studienbeitrags- und
Hochschulabgabenverordnung, der eine Befreiung für Studierende eines
weiteren Studiums ausschließe.
Das Gericht erklärte § 3 dieser in ganz Nordrhein - Westfalen geltenden
Verordnung für nichtig, weil das Studienbeitrags- und
Hochschulabgabengesetz eine Befreiung wegen der Pflege und Erziehung
minderjähriger Kinder umfassend, also auch für das Zweitstudium,
vorsehe. Das zuständige Ministerium dürfe diese landesgesetzliche
Regelung nicht durch eine Verordnung einschränken. Das Gericht hat wegen
der grundsätzlichen Bedeutung der Sache die Berufung zum
Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein - Westfalen zugelassen.
Aktenzeichen: 4 K 1378/07 u.a.
VHS: „Drachen live und in Farbe“
„Drachen live und in Farbe“ lautet ein Vortrag am Mittwoch, 11.
Februar, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule im Gebäude auf
der Königstr. 47. Der Kurator des Duisburger Zoos, Dr. Jochen Reiter,
referiert über Reptilien, die Menschen an Drachen erinnern.
Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Wechselspiele – Kulturelle
Vielfalt im Wandel der Zeit“ statt, die in diesem Semester dem Thema
„Drachen“ gewidmet ist. Informationen zu den Vorträgen der Reihe bei Dr.
Claudia Kleinert unter Telefon (0203) 283-4157. Der Eintritt beträgt 5
Euro an der Abendkasse.
Massage und Relaxen
Dem Alltag entfliehen und in einer ruhigen Atmosphäre entspannen und
auftanken - ein Wochenendseminar der Volkshochschule bietet am
Samstag, 7. Februar, von 13 bis 16 Uhr und am Sonntag, 8.
Februar, von 10 bis 13 Uhr neben der Vermittlung von leicht zu
erlernenden Massagetechniken für den Nacken-Schulter-Bereich, der Arme
und Beine auch verschiedene Entspannungs- und Atemübungen an.
Veranstaltungsort ist das Gebäude auf der Königstraße 47 in
Duisburg-Mitte.
UDE: Neues Exzellenznetzwerk -
Service-Revolution im Internet
Guter Service spielt nicht nur im Restaurant, im Taxi oder beim Friseur
eine große Rolle. Perfekte Dienstleistungen sind immer mehr auch im
Internet gefragt. Hier können die Nutzer durch so genannte
Software-Services beispielsweise Flüge buchen, online einkaufen oder
Kontakte in sozialen Netzwerken pflegen. Bekannte Anbieter solcher
Programme sind Google, YouTube, Expedia, Amazon, eBay und facebook. Was
aber verbirgt sich dahinter? Wie können Anwender solche Dienste künftig
noch besser nutzen und an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen?
Dieser Aufgabe widmet sich das europäische Exzellenznetzwerk S Cube, das
von der Arbeitsgruppe Software Systems Engineering (SSE) der Universität
Duisburg-Essen koordiniert wird.
Innerhalb von vier Jahren soll S Cube die Grundpfeiler für eine
multidisziplinäre Forschungsgemeinschaft legen, die die
Software-Service-Entwicklung in Europa entscheidend vorantreibt, denn
diese Forschung ist wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der EU.
Bereits heute sind Software-Services aus unserer Gesellschaft nicht mehr
wegzudenken. Wie Joao Da Silva, Direktor der Europäischen Kommission für
„Converged Networks and Services“, berichtete, sind derzeit bereits über
eine Milliarde Menschen in sozialen Netzwerken aktiv – mehr als drei
Milliarden Minuten pro Tag. Immer mehr Daten werden hin und her
geschickt: Der Internet-Video-Service YouTube war im Jahr 2006 für einen
Internet-Verkehr von 27 Petabyte (= 27 Millionen Megabyte)
verantwortlich. Das entspricht dem gesamten Internet-Verkehr aus dem
Jahr 2000.
„Das heutige Angebot und die skizzierten Beispiele sind nur die Spitze
des Eisbergs. Die Zahl sowie die Vielfalt der Dienstleistungen nehmen
stetig zu. So wird sich die Bedeutung von Software-Services sowohl im
privaten als auch im geschäftlichen Umfeld rasant weiterentwickeln. Die
Art und Weise, wie wir das servicebasierte Internet der Zukunft nutzen,
wird sich wesentlich verändern“, prognostiziert Projektkoordinator Prof.
Dr. Klaus Pohl von der Arbeitsgruppe SSE. Innovative Software-Services
entstehen zunehmend durch die Kombination unterschiedlicher
Software-Bausteine und existierender Services. Fachleute nennen dies
Komponieren. So können beispielsweise Karten mit aktuellen
Verkehrsinformationen oder Fotos der jeweiligen Orte angereichert
werden. Googlemaps oder map24 bieten dies bereits für ausgewählte Orte
an. Die Entwickler gehen damit auf die unterschiedlichen Wünsche der
Nutzer ein.
In der Forschung beschäftigen technologische und gesellschaftliche
Aspekte die Experten: Wie kann man die Komplexität der vielen
komponierten Services beherrschen? Lassen sie sich so einfach gestalten,
dass auch unbedarfte Nutzer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Services
erstellen können? Kann man hochwertige Services so bauen, dass sie sich
selbst managen und korrigieren? Wie können Unternehmen solche Dienste
besser und flexibler für ihre IT-Dienstleistungen nutzen?
„Diese Herausforderungen können nicht von einer einzelnen Gruppe oder
Forschungsdisziplin bewältigt werden. Sie erfordern die
interdisziplinäre Zusammenarbeit von Software Engineering,
Geschäftsprozessmanagement, Service-Oriented Computing, Verteilte
Systeme und Middleware“, unterstreicht Professor Pohl. Ein wesentliches
Element der Arbeiten im Exzellenznetzwerk S-Cube sei daher, Synergien
zwischen unterschiedlichen Forschungsrichtungen zu nutzen. Langfristig
sollen die Forschungsaktivitäten der S-Cube-Partner auf einer
europaweiten Ebene abgestimmt und vertieft werden.
Erarbeitet werden neue Ansätze für selbstanpassbare Software-Services,
moderne Techniken für die Qualitätssicherung sowie Methoden für die
Erhebung und das Management von Anforderungen an innovative Services.
Professor Pohls Team arbeitet hierzu mit mehr als 70 Forschern und über
50 Doktoranden aus 16 Forschungseinrichtungen in zehn europäischen
Ländern zusammen. S Cube wird von der Europäischen Kommission mit 8,5
Millionen Euro gefördert.
Zeitarbeitsbörse
Die Agentur für Arbeit Duisburg veranstaltet auch in diesem Jahr
wieder eine Zeitarbeitsbörse, die am 10. und 11. Februar 2009 von 10:00
bis 13:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) stattfindet. Die
Arbeitsagentur Duisburg verspricht sich von dieser Kontakt- und
Vermittlungsplattform für qualifizierte Fach- und Hilfskräftekräfte
einen weiteren Beschäftigungsimpuls für die Stadt und den lokalen
Arbeitsmarkt. Am 10. Februar werden sich rund 15 Zeitarbeitsfirmen mit
aktuellen Stellenangeboten aus dem gewerblich – technischen Bereich
präsentieren.
Am 11. Februar werden die kaufmännischen Berufe Ihren Schwerpunkt haben.
Auch hier werden rund 15 Zeitarbeitsfirmen ihre aktuellen
Stellenangebote vorstellen.
Die Personalverantwortlichen stehen vor Ort für Gespräche zur Verfügung.
Angesprochen sind mit dieser Veranstaltung sowohl Fachkräfte als auch
Helfer mit Berufserfahrung.
NRW-Industrie: Nachfrage im Dezember
um 28 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen
Verarbeitenden Gewerbe waren im Dezember 2008 preisbereinigt um 28
Prozent niedriger als im Dezember des
Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 74,8 Punkten (Basis
2000=100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, nahmen dabei sowohl die Bestellungen
aus dem Inland (-27 Prozent) als auch die aus dem Ausland (-30 Prozent)
ab.
Die Nachfrageentwicklung war in fast allen Industriebereichen niedriger
als im Dezember 2007. Lediglich die Hersteller von Verbrauchsgütern
meldeten ein Auftragsplus von 6 Prozent, wobei die Auslandsnachfrage
stärker zulegte als das Inlandsgeschäft. Besonders stark fiel dagegen
der Rückgang im Bereich der Vorleistungs- und Investitionsgüter aus,
während die Hersteller von Gebrauchsgütern vergleichsweise moderate
Abschläge hinnehmen mussten. |
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Sonntag, 1. Februar 2009
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Historischer Kalender |
Duisburger Künstler Wolfgang Müller
stellte sich im Forum vor
Vom 02. bis 21. Februar 2009 wird das Forum Duisburg zur Galerie und
präsentiert gemeinsam mit dem Duisburger Kžnstler Wolfgang Müller ein
faszinierendes Ausstellungsprojekt.?Als neues Einkaufsziel in der
Duisburger Innenstadt fühlen wir uns mit der Region, unserer Stadt und
den hier lebenden Menschen eng verbunden. Daher freuen wir uns sehr,
dass wir mit dieser Ausstellung einen interessanten Duisburger Künstler
unterstützen und einen Beitrag zum Kulturleben Duisburgs leisten
können., erläuterte Lutz Müller, Centermanager des FORUM Duisburg.
Vor sieben Jahren ist der Ausnahmekžnstler Wolfgang Mžller mit dem Ziel
angetreten, alle 873 Gemälde von Vincent van Gogh zu malen. Auf
Außenstehende mag diese Idee zunächst befremdlich wirken, aber wer
Wolfgang Müller einmal kennengelernt hat, merkt schnell, dass der
Duisburger Künstler sein ungewöhnliches Vorhaben äußerst zielstrebig
verfolgt. ?Von den 873 Gemälden, die van Gogh gemalt hat, habe ich
bereits etwa 500 nachempfunden. Ich fühle mich van Gogh im Geiste
verbunden, daher möchte ich das weltweit zerstreute Werk dieses
einzigartigen Künstlers interpretieren und als Gesamtwerk erstmals an
einem Ort ausstellen, erklärte Wolfgang Müller. Wie van Gogh weiß auch
Wolfgang Müller, was es heißt, unter schwierigen Bedingungen Kunst zu
machen. Der Künstler wurde 1968 in Duisburg-Marxloh geboren und wuchs
dort gemeinsam mit seinen sieben Geschwistern auf.
Er wurde zunächst als Autodidakt Pianist und Komponist, bevor er im Jahr
2001 mit der Malerei begann.
Obwohl er aus ärmlichen Verhältnissen stammt und schon früh als
Hilfsarbeiter arbeiten musste, entschied er sich nach seinem
Zivildienst, mit 20 Jahren die Fachoberschulreife nachzumachen. Die
Musik ging ihm nie aus dem Kopf, so dass er sich wieder auf die Musik
konzentrierte und sich das Ziel setzte, sich so lange von der
Gesellschaft zu isolieren, bis er mit seiner Leistung zufrieden ist. Das
hieß für ihn, sich in einen Bunker nur mit einer Matratze und einem
Klavier zurückzuziehen und dort 2 Jahre seines Lebens nur Musik zu
machen. Durch kurze Auftritt verschaffte er sich das Geld zum Leben. Er
spielte bei Ausstellungen, Theateraufführungen, in Hotels, überall da,
wo ein Klavier stand.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Polen (Breslau) kam er nach Weimar und
stellte sich in der Franz-Liszt-Hochschule bei Professor Wolchina vor.
Dieser erkannte sein Talent. Da es aber keine Möglichkeit für Wolfgang
Müller gab ein Stipendium zu erhalten, erklärte sich Professor Wolchina
bereit, ihm Privatunterricht im Kompositionslehre zu geben. Nach zwei
erfolgreichen Studienjahren kehrt Wolfgang Müller zurück nach Dinslaken.
Bis heute hat Müller etwa 400 Werke komponiert. Durch ein Praktikum in
einer Bildergalerie lernte er die Faszination der Bilder und Farben
kennen. Der Galerist zeigt ihm die ersten Schritte in der Malerei und
gab ihm die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Künstlern
auseinanderzusetzen.
Er fing an, in seiner 16 Quadratmeter großen Wohnung die Technik und
Farblehre van Goghs zu studieren mit dem Ziel, van Gogh nicht zu
kopieren, vielmehr in jedem Werk auch seine eigene Handschrift zu
hinterlassen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich bei ihm der Wunsch,
alle 873 Motive van Goghs an einem Ort zu sammeln und für jeden Menschen
zugänglich zu machen, so wie es sich van Goghs bei seinen Werken
gewünscht hätte. Bis heute hat er weit über die Hälfte der 873 Bilder
interpretiert. Die Originalwerke van Goghs sind in der Welt zerstreut,
zum Teil zerstört und verschwunden. Um die etwa 600 Werke, die der
Öffentlichkeit überhaupt zugänglich sind, sehen zu können, müssten 27
Länder auf 5 Kontinenten bereist und über 100 Museen besucht werden.
Die Bilder werden nicht verkauft. Jedes bereits geschaffene Werk der 873
Ölbilder kann allerdings für einen festgelegten Zeitraum ausgeliehen.
Zum Verkauf bietet Wolfgang Müller Aquarelle und Zeichnungen von van
Gogh an, die nicht zum Gesamtwerk der 873 Ölbilder zählen. Diese hat er
zum Teil in Öl gemalt und in eigene Interpretationen umgesetzt,"
berichtet das Forum Duisburg.
"Künstler müssen nicht altruistisch arbeiten. Am Ende des Tages müssen
der Kühlschrank und der Brotkorb voll sein. Die Kunst ist ein
Wachstumsmarkt Die Künstler müssen nicht kommerzialisiert werden; wenn
man aber mit Kunst Geld verdienen kann, ist es in Ordnung," meint
Siegmund Ehrmann. Der Moerser ist Bundestagsabgeordneter und dort
Stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses.
"Duisburg ist Kulturstadt. Oper, Philharmonie und Lehmbruck - Museum
sind Beispiele dafür," betont Kulturdezernent Karl Janssen. "Duisburg
hat aber nicht nur Hochkultur. Es gibt allein 500 freischaffende
Künstler. In der Schule gibt es die Hauptfächer Deutsch, Englisch und
Mathe. Dann gibt es die Nebenfächer wie Religion, Kunst und Sport. Will
man Kinder stark machen, muß man ihre Stärken aktivieren. Die Kunst kann
dabei helfen. Dieses Projekt ist weltweit einzigartig. Das Konzept "rt
for rent" scheint wirtschaftlich tragfähig zu sein. Es erinnert an
Joseph Beuys, der sagte: `Kunst kann jeder. Aber es bekommt nicht jeder
20.000 Mark dafür.`"
"Er ist absoluter Autodidakt," berichtet Hildegard Hugo, Musiklehrerin
an der Duisburger Abendrealschule. "Wenn Müller nicht so willensstark
wäre, hätte er schon längst aufgegeben. Es hätte ihm gut getan, wenn er
in eine bürgerliche Familie hineingeboren wäre. Er hat mit 20 Jahren
angefangen, Musik zu machen. Sein Elternhaus hatte keinen Zugang zur
Musik. Müller kann sich aber in Stimmungen hineinversetzen und daraus
Musik machen. Mit ein bisschen Glück könnte er Musik für Filme und
Hörbücher schreiben. Als Komponist fehlt es ihm an Verbindungen und
Auftraggeber. Und als Musiker? Da mußte er sich den Lebensunterhalt
selbst verdienen; er hätte Sponsoren gebraucht, die ihn frühzeitig eine
vernünftige musikalische Ausbildung finanzieren. Ihm fehlen praktisch 20
Jahre Probetätigkeit, um als klassischer Musiker auftreten zu können."
Andreas Rüdig

Interessiert lauschen der Künstler Wolfgang
Müller, Kulturdezernent Karl Janssen, NOAH!-Moderator Oliver Engelhard
und die Geschäftsführerin des Casino Duisburg Caudia Bieling
(v.re.n.li., sowie die geladenen Gäste, den Worten von Centermanager Lutz
Müller und dem stellv. Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Kultur
und Medien, Siegmund Ehrmann (MdB)
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| Diskussionsrunde mit
Siegmund Ehrmann (MdB), Karl Janssen (Kulturdezernent),
Claudia Bieling (Casino Duisburg), Lutz Müller (Forum
Centermanger), Moderator Oliver Engelhardt und der Künstler
Wolfgang Müller (v.li. |
Neben der seiner Malerei
brachte der vielseitige Künstler Wolfgang Müller auch noch
virtuoses Klavierspiel zu Gehör |
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| Wolfgang Müller stellt Idee
und Wettbewerb vor, bei der Kinder ab 3 Jahren teilnehmen
können. Unter fachgerechter Anleitung sollen dann aus den
vom ihm vorgezeichneten Szkizzen kleine van Gogh´s werden |
Der Duisburger Künstler
Wolfgang Müller im nachempfundenen "van Gogh-Zimmer" des
Forums Fotos von Manfred Schneider |
Heute im Cafe Steinbruch „PostRock“ mit GREGOR SAMSA
(US) -
Affinität für minimalistische und klassische Instrumentation
mit
Hang zu großen Momenten
Support: KOM
Auf dem
neuen Album “Rest”, expandiert Gregor Samsa auf dem
Gebiet der Affinität für minimalistische und klassische
Instrumentation, vermischt mit vertrackten und manipulierten
Soundelementen durch die Verflechtung von unkonventionellen
Instrumenten wie die Celesta, die Klarinette oder das Vibraphon.
Diese Stücke veranschaulichen die Verlagerung ins Blickfeld der
Harmonie, der Zurückhaltung und der Nutzung leiser Töne; weniger
auf energiegeladene Klangverschiebungen, durch die sonst die
Mehrzahl der Kompositionen gekennzeichnet war.
KOM live zu erleben ähnelt einer Reise
durch Tiefen und Höhen bittersüßer Musiklandschaften. Man kommt
sich vor als würden einige Stücke direkt aus einem
bitter-schönen David Lynch Streifen entspringen oder gar der
Filmmusik aus den 30er Jahren angehören.
Hier
heben und senken sich Klangelemente und Songstrukturen, welche
getragen werden von atmosphärisch klaren Gitarrensounds sowie
einem treibenden Schlagzeug und eher partiell eingesetzten
Gesangsparts.
www.myspace.com/wwwkomkomnet
&
www.kom-kom.net
Im Saal
// Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 6 Euro; AK: 9 Euro // Tickets
im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
****Shuttle
Service****
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