Duisburg aktuell   -   Archiv Februar 2009

Samstag, 28. Februar 2009 - Historischer Kalender

Feuerwehrleute aus Kayseri (Türkei) zu Gast in Duisburg
Zwei Wochen lang werden Feuerwehrleute aus Kayseri und Duisburg zusammen lernen und üben. Die gemeinsame Schulung geht auf eine Initiative der Berufsfeuerwehr der türkischen Stadt Kayseri zurück, die in der Ausbildung und Ausstattung einen europäischen, speziell den deutschen Standard anstrebt. Kayseri ist Hauptstadt der Provinz Kapadokien, in deren Einzugsbereich rund 1,3 Millionen Einwohner leben. Die 16 Feuerwehrleute kommen am Sonntag, 1. März, nach Duisburg.
Durch den Kayseri-Verein in Marxloh und dessen persönlichen Beziehungen zur Stadt Kayseri, wurde der Kontakt zur Duisburger Feuerwehr geschaffen und ein gemeinsames Projekt entwickelt. Mit Mitteln der Europäischen Union und der Stadt Kayseri wurde das Programm „Die Feuerwehr Kayseri auf dem Weg in die EU“ gefördert und finanziert.
Das Projekt ist in drei Abschnitte gegliedert: Zunächst informierten sich im November 2008 vier Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg fünf Tage lang in Kayseri über die Feuerwehr und deren Ausbildungswünschen. Vom 1. bis 15.März und vom 20. April bis 3. Mai 2009 kommen jeweils 16 Feuerwehrleute aus Kayseri an den Rhein, um an einem abgestimmten Ausbildungs- und Informationsaustausch teilzunehmen. Der Besuch wird von einem kleinen Kultur-Rahmenprogramm begleitet. Abschließend fahren vier Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg vom 24. Mai bis 4. Juni 2009 zur abgesprochenen Vertiefung der Ausbildungsinhalte und Vermittlung weiterer gewünschter Informationen in die Türkei.

VHS-Seminar zum Thema „Existenzgründung“
Umfangreiche Antworten auf die Frage „Wie mache ich mich selbstständig?“ gibt ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 7. März, von 9 bis 18 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47. Im Mittelpunkt stehen Entscheidungshilfen zur Betriebseröffnung, von der Ideenfindung über Finanzierung, öffentliche Hilfen, Verträge und Fallstricke auf dem Weg bis zur erfolgreichen Selbstständigkeit.

Bürgerforen: Dritter Fachvortrag zum Thema Mobilität in der Stadt
Der dritte Fachvortrag im Rahmen der Bürgerforen des Projekts Duisburg 2027 beschäftigt sich am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte mit dem Thema Entwicklung der Mobilität in der Stadt. Das Stadtentwicklungsdezernat organisiert diese Expertenvorträge für interessierte Bürgerinnen und Bürger und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerforen.
Dr. Herbert Kemming vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund gibt einen Ausblick auf Entwicklungstendenzen im Verkehrsbereich auf dem Hintergrund des demographischen Wandels. Er zeigt kommunale Möglichkeiten auf, Verkehrssysteme möglichst effizient, umwelt- und sozialverträglich zu organisieren und zu gestalten. Martin Linne, Leiter des Amtes Stadtentwicklung und Projektmanagement, steht ebenfalls für Erläuterung und Rückfragen zur Verfügung.

Freitag, 27. Februar 2009 - Historischer Kalender

Kompromiss zwischen Hundehaltern und Schäfern gefunden
Die Auseinandersetzung zwischen Hundehaltern und Schäfern in den Rhein- und Ruhrwiesen soll mit einer gegenseitig anerkannten Rücksichtsnahmeerklärung beendet werden. Nach langen und ausgiebigen Gesprächen zwischen den beiden Interessensgruppe konnte der städtische Moderator, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, im Rathaus einen Kompromiss vorstellen: „Mit der gemeinsam erarbeiteten Rücksichtsnahmeerklärung soll ein friedliches Miteinander bei gegenseitigem Respekt erreicht werden. Ich bin sicher, dass beide Interessen gewahrt bleiben können. Es handelt sich jedoch nicht um einen Vertrag, der einklagbar ist, sondern um eine Regelung, die allen Interessen die Nutzung der Flächen ermöglichen soll.“
In der Vergangenheit war es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Schäfern, die die Wiesen im Rhein- und Ruhrvorland bewirtschaften, und Spaziergängern mit Hunden gekommen, die ihre Tiere nicht unter Kontrolle hatten. Die Schäfer pochten auf die Rechte ihrer Pachtverträge, die Mehrheit der Hundehalter, deren Tiere gehorchen, fühlten sich von den Naturflächen am Flussufer ausgeschlossen.
In der gemeinsamen Erklärung, die sich nur auf die städtischen Grünflächen bezieht, verpflichten sich Hundehalter, zum Beispiel ihre Tiere anzuleinen und auf den Wegen zu halten, wenn sie in der Nähe von Weidenflächen und Schafherden sind. Dort wo keine Schafe weiden, dulden die Schäfer Spaziergänger und Hundehalter – allerdings habe die dafür zu sorgen, dass der Kot der Vierbeiner weggeräumt wird. Die Stadt wird zusätzliche Abfallbehälter entlang der Rhein- und Ruhrwiesen aufstellen, gemeinsam mit den Duisburger Hundefreunden einen Informationsflyer herausbringen und Hinweisschilder aufstellen. Mit dem Ordnungsamt sollen Kontrollaktionen durchgeführt werden. Ende des Jahres wollen Stadt, Hundehalter und Schäfer bewerten, ob sich Vier- und Zweibeiner im Rahmen der Vereinbarung vertragen haben. 
Rücksichtnahmeerklärung zur Nutzung der Rhein- und Ruhrwiesen durch Schäfer und Erholungssuchende / Hundehalter

Der Frühling kommt: Heckenschnitt nur noch dieses Wochenende
Das kommende Wochenende wird sicherlich den ein oder anderen Gartenbesitzer nach draußen locken. Schließlich sollen die Temperaturen nach langer Zeit erstmalig wieder zweistellig sein. Auch die Sonne soll sich gelegentlich blicken lassen.
Wer umfangreichere Schnittmaßnahmen plant, muss sich beeilen. Hecken und Gebüsche dürfen nach dem Landschaftsrecht nur bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen erlaubt. Grünschnitt wird übrigens kostenlos auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe angenommen. Die Recyclinghöfe sind samstags von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Kita Heinestraße in Duisburg-Walsum
Die städtische Kindertageseinrichtung Heinestraße in Walsum lädt am Samstag, 7. März, von 10 bis 13 Uhr zu einer Kinderkleider- und Spielzeugbörse ein. Für die kleinen Gäste bieten Kinder und Erzieherinnen eine Kreativaktion an. Kaffee und Kuchen sowie ein Mittagstisch runden das Angebot ab.

Jean-Marie Gustave Le Clezio vorgestellt
Jean-Marie Gustave Le Clezio, den französischen Nobelpreisträger für Literatur 2008, stellt Nicole Millet im Jour Fixe am Donnerstag, den 26. Februar, vor. Beginn: wie gewohnt um 17 Uhr. Veranstaltungsort: wie gewohnt der Vortragssaal der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Wie gewohnt ist es sehr voll - die Veranstaltung ist hervorragend besucht.
Millet und Wolfgang Schwarzer von der deutsch-französischen Gesellschaft stellen (bisheriges) Leben und Werk des französischen Globetrotters vor. Sehr nervös und unsicher, fast schon hektisch trägt Millet vor. "Sie hatte riesiges Lampenfieber," gesteht Schwarzer nach der Veranstaltung. Das Niveau leidet - trotz Millets eigentlich charmanten französischen Akzents - schon darunter. Wir Zuhörer sind eigentlich souveränere Veranstaltungen gewöhnt. Ob Le Clezio nach jedermanns Geschmack ist, sei einmal dahingestellt. Da er aber nun einmal ein Literaturnobelpreisträger ist, hätte er eine vernünftigere Vorstellung verdient. Andreas Rüdig


"Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive"
Die Denkschrift "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive" ist das Thema einer öffentlichen Sitzung des evangelisch-kreiskirchlichen Fachausschusses "Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt", die am Donnerstag, den 26.2.2009 im Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt stattfindet. Referentin ist Marlies Drückes, 1991 - 2005 Personalleiterin bei Messer Griesheim. Sie ist gelernte Chemielaborantin, die 1961 eine Lehre bei der Kupferhütte begann und dort bis zu ihrem Wechsel nach Messer Griesheim 1971 arbeitet.
"Wir reden hier über eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland," führt Hans-Peter Lauer, Pfarrer beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt in Duisburg, in das Thema ein. Was ist der Anlass der Denkschrift, die bei der EKD in Hannover erhältlich ist? "Das Verhältnis von Protestantismus und Unternehmertum in Deutschland ist von Spannungen und Missverständnissen durchzogen. Es geht um eine Vertrauenskrise: Es gibt eine zunehmende Kritik am unternehmerischen Handeln und ein schwindendes Vertrauen in Wirtschaft und Unternehmertum. Es soll einen neuen Dialog zwischen evangelischer Kirche und Unternehmertum geben. Die evangelische Kirche möchte zu einer verantwortlichen, an grundlegenden ethischen Maßstäben orientierten Gestaltung ermutigen.

"Unser Land braucht überzeugende, glaubwürdige und tatkräftige Unternehmer und ein positives Leitbild für unternehmerisches Handeln, wenn das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft wieder gewonnen werden soll" lautet die Grundaussage zur Zielsetzung. Menschen, die in christlicher Verantwortung Politik und Wirtschaft gestalten, Verbraucher, die bewusst Verantwortung übernehmen wollen, Pfarrer und aktive Gemeindeglieder sind die Adressaten der Denkschrift." Die Denkschrift beschäftigt sich dann mit Themen wie dem sozialen Handeln gewerblicher Unternehmen, Mitbestimmung, dem Verhältnis von Unternehmer und Arbeitnehmer, dem evangelischen Profil eines Unternehmers und die Berufung / Motivation zu unternehmerischen Handeln. Hier alle Aussagen der Denkschrift wider zu geben, würde sicherlich zu weit führen; der Leser sei daher eingeladen, sich die Denkschrift selbst zu besorgen und komplett zu lesen.
"Kirche hat bei meiner Arbeit nie stattgefunden," berichtet Drückes. "Von daher habe ich den Dialog zwischen Kirche und Unternehmen auch nie vermisst. Das Jahr 1987 war die Ausnahme, als das Krupp-Werk in Rheinhausen von der Schließung bedroht war. Sowohl der evangelische wie auch der katholische Pfarrer kümmerten sich damals um die Menschen. Wenn ich mir das Management größerer Unternehmen anschaue, halten ich den Dialog zwischen Kirche und Unternehmen auch für schwierig. Das Management ist sehr auf das Geldverdienen und den Wert des Unternehmens fixiert. Die Denkschrift verbreitet eine Sozialromantik, die es in der Praxis nicht gibt. Manager denken über Zahlen nach. Sie treffen Zielvereinbarungen mit ihrem Arbeitgeber.  Erreichen sie diese Ziele (ganz egal, wie), erhalten sie Bonuszahlungen. Ihnen ist es egal, für wen sie arbeiten. Die Arbeitnehmer sind ihrem Betrieb treu und leisten bis zum bitteren Ende gute Arbeit. 
Wie gesagt: Den Managern ist es egal, für wen sie arbeiten. Wie viele Potemkinsche Dörfer dabei gebaut wurden, erfahren wir heute. Kirche kann Trost bieten. Kirche kann vermitteln, dass es bei ihr um den Menschen als Menschen geht. Unternehmer sind heute nicht von Gott berufen. Aber auch Kirche unterliegt ökonomischen Zwängen, wie Gewerkschaften auch.  Da muss sie sich fragen, wie  sie mit ihren Einnahmen umgeht. Mitbestimmung schafft Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber. Firmen, die die Mitbestimmung praktizieren, landen weniger vor dem Arbeitsgericht, weil Meinungsverschiedenheiten oft einvernehmlich gelöst werden. Unternehmer ziehen nicht nur von Firma zu Firma, sondern auch von Branche zu Branche weiter. Sie sind beratungs- und lernresistent. Manager wirtschaften nicht nachhaltig. Sie werden am kurzfristigen Erfolg gemessen. Es spielt keine Rolle, wie die Rendite erreicht wird. Kirche von den Unternehmen lernen können; sie wird es lernen müssen, unternehmerisch zu handeln. Wie gehe ich mit dem um, was ich habe? Sie wird ihre Ziele und Möglichkeiten festlegen müssen."
Die anschließende Diskussion ist zwar angeregt, zeigt aber auch eine gewisse Ratlosigkeit. Es ist zwar einfach, Fehlentwicklungen aufzuzeigen und zu beklagen; eine Patentlösung, wie alles besser werden kann, gibt es aber nicht. Andreas Rüdig

Sind die Schriften der drei monotheistischen Religionen heilig?
Die drei großen monotheistischen Religionen berufen sich in verschiedener Weise auf ihre Heiligen Schriften. Doch was verstehen Judentum, Christentum und Islam unter Heilige Schrift? Und was ist die Entstehungsgeschichte dieser weltweit bedeutenden Texte? Darüber informiert Dr. Heinrich Silber in seinem Vortrag am Mittwoch, 4. März, 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule Stadtmitte, Königstr. 47. Eintritt an der Abendkasse: 5 €

Partnerstadt Calais: Film über Illegale Migranten
Duisburgs französische Partnerstadt Calais hat große Probleme mit illegalen Migranten, die mit den Fähren oder durch den Kanaltunnel nach Großbritannien wollen. Der kurze Dokumentarfilm „Valentin“ zeigt einen Jugendlichen dieses Namens aus Calais, der sich um Flüchtlinge kümmert, die auf Straßen und Plätzen campieren. Zu sehen ist die Dokumentation am Sonntag, 1. März 2009, um 14.30 Uhr im Hauptgebäude der Volkshochschule, Königstraße 47, Duisburg-Mitte. Jessica Manstetten von der Duisburger Filmwoche und Wolfgang Schwarzer, deutsch-französische Gesellschaft, werden über diesen Film ebenso sprechen wie über den zweiten Dokumentarfilm des Tages. „In einem Pariser Vorort“ erzählt die Geschichte arabischstämmiger Jugendlicher.

„Kooperation und Eigensinn“: Zehn Ruhrgebietsstädte legen gemeinsamen Masterplan vor

GE. Auf dem Weg zu mehr regionaler Kooperation legen die zehn Ruhrgebietsstädte Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen und Dortmund den Masterplan Ruhr 2008 als 188 Seiten umfassende Broschüre vor.
Der Masterplan Ruhr 2008 beinhaltet eine umfassende Analyse zu den Handlungsfeldern Wohnen, Städtebau und Stadtentwicklung sowie Region am Wasser. Getreu ihrem Motto „Kooperation und Eigensinn“ stellen die zehn Städte aktuelle Entwicklungen aus den jeweiligen Kommunen vor und arbeiten zugleich das regional Verbindende heraus. Gelsenkirchens Stadtdirektor Michael von der Mühlen begrüßt unter anderem seinen Amtskollegen aus Dortmund, Ullrich Sierau, der den Masterplan 2008 vorstellen wird.
Planungsdezernenten aus fünf weiteren Städten nehmen teil und stehen für Nachfragen zur Verfügung: Mülheim, Essen, Bochum, Herne und Hagen. Daran anschließend äußern sich zwei Gastautoren der Broschüre: Professor Doktor Hans-Peter Noll (Mitglied der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien
GmbH, Essen) und Doktor Dieter Kraemer (Geschäftsführer der VBW Bauen und Wohnen GmbH, Bochum). Für alle Handlungsfelder definiert der Masterplan Ruhr 2008 Leitlinien und Ziele, die zukünftig gemeinsam verfolgt werden sollen:
Wohnen
Das Wohnen in der Städteregion Ruhr stellt sich in allen Teilmärkten als ausgewogen dar. Attraktive Angebote sind in allen Lagen und Qualitäten vorhanden. Die Region verfügt über ausreichend Wohnbauland und sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise für Immobilien - bei größeren Unterschieden innerhalb der Region – sind vergleichsweise günstig.
Die bereits 2006 formulierte Idee einer regionalen Wohnungsmarktbeobachtung wurde inzwischen in die Praxis umgesetzt. Der erste regionale Wohnungsmarktbericht wird demnächst erscheinen.
Städtebau und Stadtentwicklung
Das städtebauliche Gesicht der Region ist durch die industrielle Vergangenheit geprägt: Brachflächen und nicht mehr genutzte Gebäude als Konsequenz des wirtschaftlichen Wandels stellen die Städte immer wieder vor Herausforderungen. Alle beteiligten Kommunen sind sich einig, dass diese Flächenpotenziale qualitätsvoll und mit Augenmaß entwickelt werden müssen.
Region am Wasser
„Camperkultur“ und „Spundwandpool“ – die Menschen aus dem Ruhrgebiet haben ihre Wasserflächen schon immer zu nutzen verstanden. Aus Stadtentwicklungssicht entstehen durch die Aufgabe von industriellen Anlagen und Flächen in den vergangenen Jahren neue Potenzialräume an den Wasserkanten der Städteregion. Anhand der Fülle der dargestellten kommunalen Projekten wird deutlich, dass die Städte diese Potenziale erkannt haben und mitten in der Umsetzung sind.
Wirtschaftsflächen und Einzelhandel
Die Städteregion Ruhr hat in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Bild von der Region und ihrer Zukunft entwickelt und sich auf erste Ziele und Leitlinien geeinigt. Diese zu präzisieren ist nun das Ziel der weiteren Arbeit. Darauf aufbauend ist nun vorgesehen, die Themen Wirtschaftsflächen und Einzelhandel regional zu bearbeiten.
Hinweis: Im Anschluss an das Pressegespräch findet um 18 Uhr im Stadtbauraum die Katalogpräsentation „IBA Emscher Park – Die Projekte zehn Jahre danach“ mit Diskussion statt.
Teilnehmer sind unter anderem Karl Jasper (NRW-Ministerium Bauen und Wohnen) und Doktor Christoph Zöpel.

Tarifrunde zweites Halbjahr 2008: Wenig Neuabschlüsse, viele Stufenerhöhungen
Im zweiten Halbjahr 2008 wurden in Deutschland nur wenige Tarifverträge neu abgeschlossen. Der Großteil der Tariferhöhungen beruhte auf Stufenerhöhungen aus der Tarifrunde 2007.

Donnerstag, 26. Februar 2009 - Historischer Kalender

Öffentliche Betriebsversammlung Thyssen Krupp Steel AG der IG Metall
6000 Versammlungsteilnehmer angereist
Duisburg-Bruckhausen - Vor dem Hintergrund befürchteter Entlassungen im Zusammenhang mit einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Thyssen Krupp Steel AG, rief die IG Metall am 26.02.2009, 15.00 Uhr, zu einer Kundgebung mit einer öffentlichen Betriebsversammlung in Duisburg-Bruckhausen auf. Dem Aufruf folgten ca. 6000 Personen, die zum Teil mit 45 Autobussen aus allen Standorten der Thyssen Krupp Steel AG zum Veranstaltungsort angereist waren.
Die Versammlung endete gegen 16.10 Uhr störungsfrei.

Oberbürgermeister Sauerland steht im Gespräch mit TKS-Leitung
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat Kontakt zum Vorstand der ThyssenKrupp Steel AG, Dr. Karl-Ulrich Köhler, aufgenommen und mit ihm ein Gespräch über die vom Unternehmen angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen verabredet. Der Oberbürgermeister versteht die Sorgen der Beschäftigten und appelliert eindringlich an die Unternehmensleitung, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen und bei allen angedachten Konsolidierungsschritten Augenmaß zu wahren. Das hat der Oberbürgermeister auch in einem Schreiben an den Duisburger IG-Metall-Bevollmächtigen Jürgen Dudzek und den Betriebsratsvorsitzenden von ThyssenKrupp Steel, Willi Segerath, zum Ausdruck gebracht.
Sauerland wörtlich: „Die vergangenen Jahre waren für das Unternehmen sehr erfolgreich. Die Rekordgewinne des Konzerns wurden insbesondere in der Stahlsparte unter maßgeblicher Beteiligung der Belegschaft eingefahren. Es ist den Menschen schwer zu vermitteln, warum schon zu Beginn einer konjunkturellen Schwächephase von Kündigungen als unabwendbarer Strategie gesprochen wird. Ich erinnere das Unternehmen nicht nur an seine soziale Verpflichtung den eigenen Mitarbeitern gegenüber, sondern warne auch davor, sich zu schnell von gut ausgebildeten Fachkräften zu trennen, die bei einem hoffentlich bald wieder einsetzenden Aufschwung schmerzlich vermisst würden. Bei einer sich abzeichnenden globalen Rezession sollten erst alle anderen Möglichkeiten zur Einsparung geprüft werden, bevor die Belegschaft in die Pflicht genommen wird, einen Konsolidierungsbeitrag zu leisten. Es gibt eine gemeinsame Verantwortung des Unternehmens und der Beschäftigten. In Krisenzeiten muss es einen Schulterschluss aller am Unternehmen beteiligten geben, vom Anteilseigner über den Vorstand, die Leitungsriege, die Fachkräfte bis zum Arbeiter vor Ort. Dies hat Tradition aus anderen Krisenzeiten und ist auch zukünftig der richtige Weg.“

Fotoausstellung „Wir sind DU!“ im Forum Duisburg eröffnet
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und die Integrationsbeauftragte Leyla Özmal haben am 25. Februar 2009 gemeinsam die Fotoausstellung „Wir sind DU“ im Forum Duisburg eröffnet.
Das Referat für Integration hatte Ende vergangenen Jahres einen Fotowettbewerb zum Thema „Interkulturalität in Duisburg“ ausgeschrieben. Über 100 Fotos wurden von der Duisburger Bevölkerung eingereicht. Eine Auswahl von rund 30 Fotografien ist jetzt im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Einkaufszentrum Forum zu sehen. Nahezu alle Fotos sind Amateurarbeiten und zeigen verschiedene Facetten des interkulturellen Lebens in Duisburg. Als Motiv tauchen Kindergesichter, Begegnungen von Menschen, Portraits, natürlich die erste richtige Moschee Duisburgs sowie architektonisch interessante Orte auf – alles Motive, die die kulturelle Vielfalt Duisburgs eindrucksvoll widerspiegeln. Die Ausstellung kann bis einschließlich 7. März 2009 zu den Öffnungszeiten des Forum Duisburg besichtigt werden.
Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind darüber hinaus eingeladen, am Sonntag, 1. März 2009, um 14 Uhr der offiziellen Freischaltung des neuen interkulturellen Portals www.wir-sind-du.de ebenfalls im Forum Duisburg beizuwohnen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm.

DB Regio NRW macht neue S-Bahn-Fahrzeuge mit kostenlosen Frühstücksaktionen schmackhaft
Moderne Elektrotriebzüge der Baureihe ET 422 sind bereits auf den Linien S 7, S 2 und S 9 im Einsatz / Willkommensaktion mit Live-Musik am Freitag (Düsseldorf, 26. Februar 2009) „S-Bahn Rhein-Ruhr. Genau auf meiner Linie“: Unter diesem Motto setzt DB Regio NRW auf den Linien der S-Bahn Rhein Ruhr nach und nach neue Fahrzeuge vom Typ ET 422 ein. Seit November sind die komfortablen Elektrotriebzüge auf der S 7 zwischen Solingen Hbf und Düsseldorf Flughafen Terminal unterwegs; im Dezember fiel der Startschuss für den Einsatz der modernen ET 422 auf der S 2 zwischen Dortmund und Duisburg und bis Februar wurde auch die S 9 zwischen Haltern und Wuppertal auf die modernen Fahrzeuge umgerüstet. Insgesamt befinden sich jetzt 25 neue Fahrzeuge im Einsatz. Ab März wird als nächstes die S 1 zwischen Dortmund und Düsseldorf sukzessive auf neue Fahrzeuge umgestellt.
Um den Fahrgästen das neue Fahrzeugangebot schmackhaft zu machen, führt DB Regio NRW in den Morgenstunden des kommenden Freitag (27.02.) eine kostenlose Frühstücksaktion durch. Dabei werden zwischen sechs und neun Uhr mit Getränken und Keksen gefüllte Frühstücksboxen an den Gleisen 7 und 11 im Essener Hauptbahnhof verteilt. Für gute Stimmung sorgt eine Marching- Band, die diese Aktion mit Live-Musik begleitet.
Insgesamt 84 neue S-Bahn-Züge der Baureihe ET 422 bringt DB Regio NRW bis 2010 auf die Schiene. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast 400 Millionen Euro setzt die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn eines der umfassendsten Modernisierungsprogramme in der Geschichte des Unternehmens um.

Erwerbstätigkeit zum Jahresbeginn deutlich gesunken
Auf Grundlage erster vorläufiger Berechnungen waren im Januar 2009 39,83 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Damit lag die Erwerbstätigenzahl erstmals seit März 2008 wieder unter der 40 Millionen-Marke. Die Beschäftigung übertraf im Januar 2009 das Niveau des Vorjahresmonats noch um 107 000 Personen oder um 0,3%.

GEBAG startet neues Bauvorhaben in Neumühl
Die GEBAG beginnt auf Grund der positiven Resonanz auf die bereits in den vergangenen Jahren an diesem Standort erstellten Einfamilienhäuser ein neues Bauvorhaben an der Halfmannstraße in Duisburg-Neumühl. Das Bauvorhaben startet mit einem neuen Haustyp.

Straßenansicht Doppelhaushälfte

Dieser ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängertyps, der bereits an vielen Stellen und großen Stückzahlen in Duisburg erfolgreich gebaut worden ist. Die Wohngebäude werden überwiegend als Doppelhaushälften errichtet.
Die Wohnfläche von ca. 140 m² bietet genügend Freiraum - ideal für Familien. Alle Häuser sind voll unterkellert und bieten so noch eine zusätzliche Nutzfläche von ca. 40 m².
Großzügige Grundstücksgrößen von ca. 260 m² bis 429 m² ermöglichen eine aufgelockerte Bebauung und bieten ausreichend Platz zur Entspannung im eigenen Garten. Zu jedem Haus gehört ein PKW-Stellplatz. Als zusätzliche Leistung ist der Erwerb einer Garage möglich.

VHS: „Die dritte Haut – mein Zuhause“
„Die dritte Haut – mein Zuhause“ lautet der Titel einer Veranstaltung der Volkshochschule, Königstraße 47, am Mittwoch, 4. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr. Es werden Tipps und Tricks vorgestellt, um mit einfachen Gestaltungsmitteln in kleinen Räumen und Ordnungssystemen mehr Individualität und Wohnatmosphäre zu schaffen. Teilnahmeentgelt beträgt 10 Euro.

VHS-Seminar: „Von der Idee zum Buch“
Wie aus einer Idee ein Buch entstehen kann, erklärt Lothar Koopmann, Leiter des Duisburger Mercator-Verlages am Samstag, 7. März, 10 bis 16 Uhr, in der VHS auf der Königstraße 47. Mit Fallbeispielen aus der Praxis werden alle Problemfelder besprochen, die rund um ein Buch auftauchen können.

VHS: „Jüngst zeigt Nordirland“
Nach jahrzehntelangen politischen Negativschlagzeilen entwickelt sich Nordirland vom politischen Krisenherd zur Region mit Charme. Über diesen Prozess berichtet der Irlandkenner Harald Jüngst in einer Bilder- und Erzählreise am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule, Flachsmarkt 15.
Nordirland ist ein Gebiet von großer Vielfalt, mit windumwehten Küstenstraßen, nebelverhangenen Bergen, weiten Mooren und glasklaren, fischreichen Seen. Faszinierende kleine Orte und versteckte Dörfer sowie Städte mit reicher Geschichte und Kultur warten darauf entdeckt zu werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Mittwoch, 25. Februar 2009 - Historischer Kalender
Panoramafotografien des Duisburger Fotografen Karl Lang
2008: Geringste Zahl an Verkehrstoten seit 1950
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 4 467 Menschen im Straßenverkehr getötet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es seit 1950, dem Jahr, für das erstmals seit dem zweiten Weltkrieg wieder Zahlen vorlagen noch nie so wenig Verkehrstote. Damit hat sich 2008 die positive Entwicklung der letzten Jahre bei den Getöteten mit einem Rückgang um 9,7% oder 482 Personen gegenüber dem Vorjahr verstärkt fortgesetzt. Anders als ein Jahr zuvor wurden im Jahr 2008 auch weniger Menschen bei Straßenverkehrs­unfällen verletzt. Die Zahl der Verletzten ist gegenüber 2007 um 5,5% auf rund 407 900 gesunken.

Einführung über den Hinduismus in der VHS
Bei einer Einführung in die Religion Indiens behandelt der Religionswissenschaftler Michael A. Schmiedel am Montag, 9. März, 20 Uhr, den Hinduismus. Veranstaltungsort ist das Hauptgebäude der Volkshochschule, Königstraße 47. Der Eintritt beträgt fünf Euro.
Der Hinduismus ist eine Religion voller Widersprüche, ja eigentlich ist er gar keine Religion, sondern eine Gruppe von Religionen mit einigen Gemeinsamkeiten. Es werden eine Vielzahl von Gottheiten verehrt, aber nicht jeder Hindu verehrt die selben. Nach traditionellem Verständnis kann man nicht Hindu werden, es sei denn durch Wiedergeburt als solcher. Aber dennoch gibt es auch hinduistische Mission. Einige Hindus genießen ihren Reichtum als Folge guten Karmas in früheren Leben, andere geben sich alle erdenkliche Mühe, sich von allen weltlichen Besitztümern zu lösen und leben als asketische Yogis in der Wildnis. Die heiligsten Schriften der Hindus sind die Veden, aber in der heutigen Frömmigkeit spielen sie im Vergleich zu Ramayana und Mahabharata und besonders zur Bhagavadgita eine untergeordnete Rolle.

VHS-Kurs zum Thema „Rhetorik für Frauen"
Um „Rhetorik für Frauen" geht es in einem Seminar der Volkshochschule, Königstraße 47, am Samstag, 14. März, 10 bis 17 Uhr. Unter der Leitung von Martina Berger lernen die Teilnehmerinnen, wie sie ihre rhetorischen Fähigkeiten erweitern können, mit weniger Angst vor einer Gruppe sprechen und sich in Gesprächen besser durchsetzen. Auch „frauentypische“ Schwierigkeiten in beruflichen und privaten Redesituationen kommen zur Sprache.

Sonntagsführung im Stadtmuseum: „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“
Zu einer Führung mit dem Titel „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr ein. Die Historikerin Cordula Klümper berichtet vom jüdischen Leben in der mittelalterlichen Handelsstadt Duisburg und dem reichen Kultur- und Geschäftsleben vor der Zeit des Nationalsozialismus. Weiter wird ein Einblick in das heutige Leben der nach 1945 wiedergegründeten jüdischen Gemeinde in der Synagoge am Innenhafen gegeben. Eintritt 3 Euro.

VHS: „Jüngst zeigt Nordirland“
Nach jahrzehntelangen politischen Negativschlagzeilen entwickelt sich Nordirland vom politischen Krisenherd zur Region mit Charme. Über diesen Prozess berichtet der Irlandkenner Harald Jüngst in einer Bilder- und Erzählreise am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule, Flachsmarkt 15.
Nordirland ist ein Gebiet von großer Vielfalt, mit windumwehten Küstenstraßen, nebelverhangenen Bergen, weiten Mooren und glasklaren, fischreichen Seen. Faszinierende kleine Orte und versteckte Dörfer sowie Städte mit reicher Geschichte und Kultur warten darauf entdeckt zu werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Nordrhein-westfälische Landesverwaltung und Kommunen gemeinsam auf der CeBIT 2009
Mit 17 modernen E-Government-Verfahren sind Behörden und Einrichtungen des Landes und der Kommunen Nordrhein-Westfalens auf der CeBIT 2009 (Hannover, 3. bis 8. März) vertreten. Nach Mitteilung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen, das die Organisation des NRW-Gemeinschaftsstandes (Halle 9, Stand E 09) übernommen hat, werden unter dem Motto "Nordrhein-Westfalen - Gemeinsam. Digital. Innovativ." folgende Projekte präsentiert:

. Knastladen.de: Der Online-Shop der Justizvollzugsanstalten (Justizministerium Nordrhein-Westfalen)
. Justiz-Auktion.de: Das virtuelle Auktionshaus der Justiz (Justizministerium NRW)
. Justiz-Online: Das Mitarbeiterportal der Justiz (Justizministerium NRW)
. Virtuelle Poststelle NRW: Rechtsverbindlicher Austausch elektronischer Nachrichten (IT.NRW/Oberverwaltungsgericht NRW)
. GEObasis.nrw: Karten, Daten und Dienstleistungen der Landesvermessung (Bezirksregierung Köln, Abteilung 7/GEObasis.nrw)
. GeoServer NRW: Zentrale GIS-Infrastruktur für die Landesverwaltung (IT.NRW)
. vergabe.NRW: Online-Abwicklung von Vergabeverfahren (Finanzministerium Nordrhein-Westfalen)
. eAkademie: Das virtuelle Lern- und Wissensangebot (Fortbildungsakademie des Innenministeriums des Landes NRW)
. Informationssystem Gefährliche Stoffe "IGS": Stoffinformationen für Behörden und Öffentlichkeit (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW)
. Beteiligung online: Aktiv an der Entwicklung lebendiger Gewässer mitwirken (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW)
. Regress mit Re.Ma.N: Ein IT-Verfahren für das Regressmanagement (Bezirksregierung Münster/IT.NRW, Niederlassung Münster)
. Virtualisierung von x86-Systemen: Dynamische Zuweisung von Systemressourcen (Rechenzentrum der Finanzverwaltung NRW)
. IT-Service-Management und Business Service: Management von virtualisierten Lösungen (Rechenzentrum der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen)
. Kölner Bürgerhaushalt 2008: Internetbasierte Bürgerbeteiligung (Stadt Köln)
. "KIGAN": Elektronisches Kindergarten-Informationssystem (Stadt Bonn)
. KiBiz.web: Webbasierte Zuweisung von Landesmitteln (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen)

Staat schließt 2008 mit einem Defizit von 3,3 Milliarden Euro ab
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2008 nach vorläufigen Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 3,3 Milliarden Euro. Dieser Betrag errechnet sich als Differenz der Einnahmen (1 091,1 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1 094,4 Milliarden Euro) des Staates. Aufgeteilt auf die staatlichen Ebenen betrug das Defizit des Bundes 15,8 Milliarden Euro und das der Länder 3,6 Milliarden Euro. Im Gegensatz hierzu erzielten die Gemeinden mit 8,4 Milliarden Euro und die Sozialversicherung mit 7,7 Milliarden Euro erhebliche Überschüsse im Jahr 2008. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (2 492,0 Milliarden Euro) errechnet sich für den Staat eine Defizitquote von ? 0,1% im Jahr 2008.

Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2008
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2008 deutlich zurückgegangen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war preis-, saison- und kalender­bereinigt um 2,1% niedriger als im dritten Quartal 2008. Im Vorquartalsvergleich verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit zum dritten Mal hintereinander eine rückläufige Entwicklung. Lediglich in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt gewachsen (+ 1,5%).

Comedian Mirja Boes liest aus "Boese Tagebücher"
Am: Dienstag, 17.03.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung, Duisburg Forum, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,- ? / 7,- ? (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
«Ich war dreizehn und flach wie ein Brett. Wie ein sehr flaches Brett. Und ich war ständig verliebt. In Markus. In Michael. Und in Mirko. Und natürlich in Christian Körner, meine bis dahin längste Beziehung: Sie dauerte ganze drei Tage, obwohl mich gegen Ende das Gefühl überkam, dass wir uns etwas auseinander gelebt hatten.» Hormonstau, Pickel und Zungenküsse - Mirja Boes öffnet ihr geheimes, streng bewachtes Original-Tagebuch aus den 80ern. Sie erzählt, was es heißt, beim ersten Date mit dem Traumtypen dessen Wellensittich breit zu sitzen, und sich im Frottee-Pyjama in die erste Reihe internationaler Popstars im Kinderzimmer zu performen. Unaussprechlich und unerhört peinlich. Und das Schlimmste: Es hat sich bis heute nicht viel verändert.
Mirja Boes, Jahrgang 1971, spielte nach dem Theaterensemble «Compagnia 820» bei den «Fabulösen Thekenschlampen» und dem Improvisationstheater «Frizzles», ehe sie im Fernsehen bei den «Dreisten Drei», bei «Frei Schnauze», "Genial daneben" oder in der «Gong Show» als Comedian bekannt wurde. In der RTL-Serie «Angie» spielte sie die Titelrolle. Zur Zeit ist sie mit dem Soloprogramm «Morgen mach' ich Schluss! . wahrscheinlich» auf Deutschlandtour.

Wasserwelt Wedau: Neue Website online
Die Wasserwelt Wedau hat eine neue Website:
Unter www.wasserweltwedau.de wird mit sonnigen Impressionen aus der Wasserwelt Lust auf Erholung und körperliche Betätigung im Freien gemacht.

Dienstag, 24. Februar 2009 - Historischer Kalender
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 2. März 2009 um 10.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Biennale Venedig
Eine Studienfahrt zur diesjährigen Kunst-Biennale in Venedig bietet die Volkshochschule von Dienstag, 29. September, bis Samstag, 3. Oktober, an.
Ausführliche Besuche vieler Stationen dieser weltweit anerkannten Ausstellung moderner Kunst gehören ebenso zum Programm wie Führungen in den Museen Guggenheim, Palazzo Grassi und selten zugänglichen Palazzi. Ein besonderer Höhepunkt der Reise ist ein Besuch im legendären Teatro La Fenice und dem dortigen Gastspiel des Hamburger Balletts mit der Choreografie „Tod in Venedig“ von John Neumeier.

Stadt, IHK und Taxenbranche entwickeln „Taxiknigge“
Seit etwa zwei Jahren widmen sich Vertreter des Straßenverkehrsamtes, der Industrie- und Handelskammer sowie von Taxenverbänden und örtlicher Taxenunternehmen darum das örtliche Taxi- und Mietwagengewerbe qualitativ zu verbessern. Hans Gerd Tomberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes: „Wir haben in dieser Kommission bereits Themen wie Anpassung des Taxentarifs an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Gestaltung einer zeitgemäßen Ortskenntnisprüfung gemeinsam entwickelt. Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, dass die Kommissionsmitglieder ihre umfangreichen Erfahrungen zur Taxenbranche einbringen, um notwendige Qualitätssteigerungen zu bewirken“.
Jetzt hat die Kommission einen Flyer mit dem Titel „Taxiknigge“ aufgelegt, der ebenso dem erfahrenen wie insbesondere dem neuen Fahrpersonal Tipps zu den Aspekten Erscheinungsbild, Verhalten, Fahrzeugzustand und Beachtung von Rechtsvorschriften vermitteln soll. 2008 haben von 132 Prüflingen nur etwa 70 Bewerber - zum Teil nach mehreren Anläufen - die Ortskenntnisprüfung bestanden.
So sollte aus Sicherheitsgründen weibliches Fahrpersonal keine Kurzbekleidung wie Miniröcke tragen und das männliche Fahrpersonal zur Vermeidung von Würgemöglichkeiten nur Steck- oder Gummizugkrawatten benutzen. Umfangreich sind die Anregungen hinsichtlich des Verhaltens gegenüber den Kunden, wie das Gepäck ein- und ausladen sowie Fragen des Fahrgastes zur Fahrstrecke und zum Fahrpreis erläutern, sich bei unterschiedlichen Meinungen zurückhalten und durch deeskalierendes Verhalten zur Lösung von Differenzen beitragen. Auch der Nichtraucherschutz sowie souveränes Fahrverhalten werden behandelt. Eindeutig hat sich die Kommission zum Thema „Sprache“ positioniert, in dem sie für das Gespräch mit den Kunden das Erfordernis ausreichender Deutschkenntnisse für unverzichtbar herausstellt.
Tomberg: „Stadt Duisburg, IHK sowie Verbandsvertreter und Taxenunternehmer wollen mit dem Taxiknigge dazu beitragen, dass vor allem die Bürger und auswärtige Kunden von den Vorschlägen profitieren. Gleichzeitig trägt jeder Umsatz dazu bei, dass die Fahrer und Unternehmer ihren Beruf ausüben und damit Geld verdienen können.“ Der Flyer wird ab sofort über die Taxenzentralen an Fahrer und Unternehmer verteilt und ist beim Straßenverkehrsamt zu erhalten.

NRW: Baunachfrage im vierten Quartal um 17,6 Prozent gesunken
Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im vierten Vierteljahr 2008 um 17,6 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Nachfrage sowohl im Hochbau (-1,5 Prozent) als auch im Tiefbau (-32,1 Prozent) unter dem entsprechenden Vergleichswert des Vorjahres.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker Nachfragerückgänge für den öffentlichen Hochbau (-10,2 Prozent) und den gewerblichen und industriellen Hochbau (-6,2 Prozent); im Wohnungsbau lagen die Auftragseingänge um 14,9 Prozent über dem Ergebnis des vierten Quartals 2007. Im Bereich des Tiefbaus verschlechterte sich die Auftragslage in allen Bausparten  gegenüber dem Vorjahresquartal (Straßenbau: -43,9 Prozent; sonstiger öffentlicher Tiefbau: -37,9 Prozent; gewerblicher und industrieller Tiefbau: -2,6 Prozent). (IT.NRW)
 

3. Rheinischen Ärztetag
unter dem Motto „Wir sind für Sie da!“ richtet die Ärztekammer Nordrhein am Samstag, 28. Februar 2009 ab 11:00 Uhr den 3. Rheinischen Ärztetag im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf aus. Der 3. Rheinische Ärztetag ist als Mitgliedertag konzipiert. Schwerpunkt der Veranstaltung sind die persönlichen Fragen und Wünsche der Ärztinnen und Ärzte an Service und Hilfe für ihre ärztliche Berufsausübung. In einigen kurzen Vorträgen werden den Kammermitgliedern die wesentlichen Tätigkeitsbereiche der Ärztekammer vorgestellt.

Montag, 23. Februar 2009 - Historischer Kalender
250.000 Zuschauer beim Rosenmontagszug
Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen insgesamt ruhigen Verlauf. Dennoch kam es zu einzelnen Vorfällen. Der Rosenmontagsumzug in Duisburg-Stadtmitte startete pünktlich um 13:11 Uhr und endete gegen 16.10 Uhr. Dem närrischen Treiben sahen ca. 250.000 Zuschauer zu. Aus polizeilicher Sicht nahm die Veranstaltung einen insgesamt ruhigen Verlauf. Dennoch kam es zu einzelnen Vorfällen. 
OB-elix Adolf Sauerland übergab Prinz Stefan I. den Rathausschlüssel.Im Bereich Düsseldorfer Straße/Friedrich-Wilhelm-Straße kam es durch zwei ca. 18 jährige männliche Personen zu einer sexuellen Belästigung.
Weiterhin mussten mehrere Ingewahrsam-Maßnahmen nach vorangegangenen Schlägereien bzw. nach Nichtbefolgen von Platzverweisen durchgeführt werden. Bei 3 Personen wurden Strafanzeigen nach Widerstandshandlungen gefertigt. Blutproben wurden entnommen.
Die Stadt Duisburg teilte mit, dass ein vom Ordnungsamt angetroffenes 5-jähriges Kind den Eltern zugeführt werden konnte. Darüber griff das Ordnungsamt 5 Kinder wegen Alkoholmissbrauchs auf.
OB-elix Adolf Sauerland übergab Prinz Stefan I. den Rathausschlüssel

Obelix Adolf Sauerland und sein Gefolge wurde heuet überrannt. Die Jecken übernahmen die Macht im Rathaus. Der Hinkelstein-Produzent hatte seine Truppe beim Prinzenfrühstück gut aufgestellt: Bürgermeisterin Doris Janicki glänzte als Falbala, Bürgermeister Benno Lensdorf als Majestix und Bürgermeister Manfred Osenger als Asterix. Selbst der kleine Idefix stand in "Hab-Acht-Stellung". Angesichts der karnevalistischen Übermacht nahm Obelix mit spitzer Zunge und scharfem Humor Freund und Gegner aufs Korn, um dann mit einem dreifachen, donnernden Helau an Prinz Stefan I. zu übergeben. "Vergiss bitte nicht, das Rathaus abends auch wieder abzuschließen", denn ab Dienstag schließt der Oberbürgermeister wieder selber auf und dann folgt Aschermittwoch...

Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Karnevalsumzüge

Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg weist das Ordnungsamt daraufhin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche ausgewiesen werden. Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die Haltverbotsbereiche in den frühen Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt sind.  Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.

Karnevalszüge in Duisburg
Rosenmontagszug
Montag, 23.02.2009
13.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: Hauptausschuss Duisburger Karneval HDK

Pilssucher Neumühl
Montag, 23.02.2009
9.45 Uhr 11.45 Uhr
Veranstalter: Karnevalgesellschaft Blau-Weiß "Die Pilssucher"

Schulden der öffentlichen Haushalte Ende 2008: 1,5 Billionen Euro
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die öffentlichen Haushalte (einschließlich Extrahaushalte) in Deutschland zum Jahresende 2008 insgesamt mit 1 517,1 Milliarden Euro am Kreditmarkt verschuldet. Gegenüber dem Vorjahresstand ist das ein Anstieg um 14,9 Milliarden Euro oder 1,0%. Die Angaben beziehen sich auf die Kernhaushalte des Bundes, der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände und ihre jeweiligen Extrahaushalte.

Freitag, 20. Februar 2009 - Historischer Kalender

87-Millionen-Euro-Paket -Maßnahmenübersicht in den Bezirken

Stadtranderholung „Kinderalarm 2009“:
Junge engagierte Leute für Sommerferienjob gesucht
Das Jugendamt der Stadt Duisburg bietet wieder in den Sommerferien ein Ferienangebot für Schulkinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren an. Unter dem Titel „Kinderalarm“ wird die Stadtranderholung an 14 verschiedenen Standorten, verteilt über das ganze Stadtgebiet Duisburgs, durchgeführt. Für den Zeitraum vom 27. Juli bis 14. August (zweite Sommerferienhälfte) werden noch Betreuerinnen und Betreuer gesucht. Junge Leute, die mindestens 16 Jahre alt sind, können sich ab sofort beim Jugendamt für diesen Ferienjob bewerben. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Freude am Umgang mit Kindern, die Bereitschaft im Team zu arbeiten und sich in einer Schulung die erforderlichen Kenntnisse anzueignen, werden aber vorausgesetzt. Das Jugendamt zahlt für den dreiwöchigen Ferienjob eine steuerfreie Vergütung in Höhe von 350 Euro. Interessierte können sich beim Jugendamt der Stadt Duisburg telefonisch melden unter (0203) 283-3418 und -2779.

Gastfamilien gesucht
Der Freundeskreis Südafrika sucht Gastfamilien in Deutschland, die für ein bis drei Monate einen südafrikanischen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren aufnehmen. Der Freundeskreis organisiert die Bahnfahrt zu den Gastfamilien sowie die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. Die Schüler bringen ihr eigenes Taschengeld mit. Die Gastfamilien sollten den Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung und die Teilnahme am Familienalltag bieten.
Die Jugendlichen kommen im Jahr 2009 in drei Gruppen nach Deutschland: im Juni/Juli und Dezember/Januar jeweils für vier Wochen sowie von Oktober bis Januar für drei Monate.
Der Freundeskreis Südafrika ist eine unpolitische Privatinitiative, die 1996 von einem südafrikanischen Lehrer sowie ehemaligen deutschen und südafrikanischen Gastfamilien ins Leben gerufen wurde. Interessierte Familien können unverbindlich weitere Informationen anfordern: Freundeskreis Südafrika, Petra Jacobi, 0521 / 160050, petra@fsa-youthexchange.de www.fsa-youthexchange.de

US-"Playboy" sucht einen Käufer
Der angeschlagene Erotik-Konzern Playboy Enterprises, der im vergangenen Quartal einen Rekordverlust von 157 Mio Dollar einstecken musste, biedert sich in aller Öffentlichkeit möglichen Käufern an. Jerome Kern, nach dem überraschenden Abgang von Gründer-Tochter Christie Hefner im Dezember vorläufiger Chef des "Playboy"-Verlags, sagte bei einer Telefonkonferenz mit Aktien-Analysten, er sei "offen für Diskussionen" über einen Verkauf des gesamten Unternehmens.

 Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
Girls they just want to have fun. War es Kylie Minogue, die so in einer Liedzeile sang? "Keine Ahnung. Ich weiß nur, das Mädchen und Frauen gleichermaßen arbeiten wollen," berichtet Annette von Brauchitsch-Lavaulx. Bei der Duisburger Agentur für Arbeit ist sie Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt.
"Gemäß dem SGB III ist bei der Arbeitsförderung die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Prinzip zu verfolgen. Nach SGB III sind die Leistungen der aktiven Arbeitsförderung so einzusetzen, dass sie zur Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen beitragen. Das SGB III schreibt vor, die Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung so zu gestalten, dass sie die Lebensverhältnisse von erziehenden und pflegenden Frauen und Männern berücksichtigen.
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt vertreten die Agentur für Arbeit in allen Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt, der Frauenförderung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie informieren und beraten Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie deren Organisationen. Sie informieren über die Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und zeigen Handlungsbedarfe zum Abbau von Benachteiligungen au. Sie arbeiten mit den Stellen des Agenturbezirks zusammen, die mit Fragen der Frauenerwerbsarbeit befaßt sind," stellt die Bundesagentur für Arbeit das gesetzlich vorgeschriebene Amt in einem Faltblatt vor.
"Ich bin allerdings keine Frauenbeauftragte, wie es sie etwa bei der Stadt Duisburg (Doris Freer) gibt. Bei der Agentur für Arbeit gibt es zwar eine Gleichstellungsbeauftragte; mein Aufgabenbereich ist ein anderer. Ich arbeite intern den Führungskräften zu, pflege Außenkontakte und führe Informationsveranstaltungen durch.
Das Faltblatt "Wiedereinstieg nach der Familienphase - Wie nutze ich meine Chance?" bietet einen Überblick über die Veranstaltungen, die in diesem Jahr in der Duisburger Agentur für Arbeit stattfinden.
"Wir sind Dienstleister auch für Leute, die kein Geld von der Arbeitsverwaltung erhalten. Es kann jeder / jede kommen. Von der Thematik her richten sich die Veranstaltungen aber an Frauen nach der Familienphase (Betreuung von Eltern und Kinder). Schließlich wollen viele Frauen Familie und Beruf vereinbaren. Viele Frauen gehen - unabhängig vom Verdienst des Mannes - selsbt arbeiten." Doch Vorsicht! An dieser Stelle warnt von Brauchitsch vor zu hohen Erwartungen: "Meine Veranstaltungen ersetzen kein individuelles Beratungsangebot bei den Kollegen von der Arbeitsvermittlung. Ich kann nur allgemeine, generelle Informationen geben."
Doch wie gestaltet sich der Duisburger Arbeitsmarkt für Frauen? "Abhängig davon, welche Stellen sie suchen, ist es für die Frauen nicht schwieriger als für Männer, eine Stelle zu finden. Bei Teilzeit ist es schon schwieriger. Frauen konzentrieren sich aber teilweise auf einige wenige Berufe. Da ist es wichtig, dass sich Mädchen in der Phase der Berufsorientierung auch für vermeintliche Männerberufe interessieren. Aus demographischen Gründen wird es in den kommenden Jahren einen Fachkräftemangel geben. Da wird Frauenförderung zunehmend wichtig sein." Andreas Rüdig

Heute im Cafe Steinbruch: „Geheimtip“: BATRIDER (NZ) - Noise & Grunge aus Neuseeland  
Sie sind so brutal wie melodiös und gleichzeitig abstoßend und wunderschön. Batrider aus Neuseeland stehen für ein destruktives Gebilde, ausgedrückt durch Gitarren, die sich in dein Herz schneiden werden. Die kahlen und ehrlichen Lyrics erzählen von Depression und Isolation, was gänzlich zu den düsteren Sounds der Band passt. Batrider veröffentlichten gerade ihr Debutalbum “Tara” in Australien. Die zehn Stücke sind melancholisch, wild und voller Menschenhass. Das klingt teilweise naiv und selbstzweifelnd, aber auch nostalgisch und dann wieder optimistisch.

Die Show beginnt. Und sobald die Band das erste Mal die Saiten anschlägt, sich die Mikrofone krallt und die Plattenteller zu rotieren beginnen, hört man bereits von weitem, dass Crushhour (Foto) dort oben auf der Bühne zu Hause ist. Plötzlich fühlt sich jeder Zuschauer gezwungen mitzuwippen, denn den Spagat zwischen musikalischem Anspruch, emotionalen Texten, einer schweißtreibenden Bühnenshow und dem Spass an der Musik meistern die Jungs von Crushhour wie keine zweite Band. Das Arsenal der Musik reicht von Pop-Rock bis hin zu gradlinigem Rock gemixt mit Hip Hop und Rap. Auch Funk-, Jazz- und Blues-Elemente sind nicht selten zu hören.

Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 5 €; AK: 7 € // ****Shuttle Service****

 

Exkursion zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof
Eine Exkursion der Volkshochschule führt, begleitet von Rainer Spallek, am Samstag, 25. April, von 9.15 bis 15.45 Uhr zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof. 1991 entstand auf dem 300 Jahre alten Gutshof am Niederrhein das Buddhistische Zentrum Pauenhof. Es begreift sich als Vermittlungsinstanz des Buddhismus in der westlichen Kultur. Äbte, Lamas, Mönche und Lehrer vermitteln hier authentische buddhistische Lehre und Praktiken. Bewusst öffnet man sich für alle Schulen des Buddhismus. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Entgelt beträgt 40 Euro, Mittagessen/Imbiss sowie Tee/Kaffee werden gegen einen Unkostenbeitrag von 6 Euro zubereitet

Wieder steigende Zahl an Masernerkrankungen - Gesundheitsamt bietet Sonderimpfungen an
Im Ruhrgebiet nimmt seit Jahresbeginn die Zahl der Masernerkrankungen langsam, aber stetig zu. In Duisburg gibt es aktuell elf Meldungen. Zunächst waren nur Kinder unter einem Jahr betroffen sowie ein zweieinhalbjähriges Kind, das noch keine Gemeinschaftseinrichtung besuchte. Am vergangenen Wochenende gab es allerdings auch Neumeldungen von älteren Kindern (3, 6 und 11 Jahre alt).
Vor dem Hintergrund der Neuerkrankungen und den bevorstehenden Karnevalstagen rät das Gesundheitsamt deshalb noch einmal dringend, den Impfschutz bis zum 30. Lebensjahr zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen. Immun ist derjenige, der die natürliche Infektion durchgemacht hat. Erwachsene mit einer Impfung gelten als lebenslang geschützt. Kinder und Jugendliche sollten zwei Impfungen bekommen haben.
Eine Impfung kann auch noch einige Tage nach der Infektion gegeben werden. Allerdings sollte man es nicht darauf ankommen lassen. Da der genaue Infektionszeitpunkt meist nicht bekannt ist, kann es sein, dass die Impfung dann doch zu spät kommt.  Das Gesundheitsamt bietet als Sonderaktion bis zum 27. Februar kostenlos Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln an für Personen bis zum 30. Lebensjahr. Impfzeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15.30 Uhr (Rosenmontag ausgenommen). Weitere Infos gibt es bei Call Duisburg unter (0203) 94000.

Philosophie und Tanz
Ganz neue Formen der Annäherung an die Fragen des Lebens bietet eine neue Reihe von Workshops der Volkshochschule. „Philosophie und Tanz“ macht am 7. und 8. März den Auftakt mit der Tänzerin und Tanzpädagogin Bettina Rutsch und dem Philosophen Dr. Alexander Wiehart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ausführliche Informationen gibt es in der VHS (Tel: 0203-283 4321). Weitere Workshops folgen: „Philosophie und Malerei. Denken mit dem Pinsel“ (14. vom 15. März) und „Philosophie und Skulptur“ (28. bis 29. März).

NRW-Bauproduktion im Dezember um 4,3 Prozent gestiegen
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Dezember 2008 um 4,3 Prozent höher als im Dezember 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-
Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahm dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau (+6,8 Prozent) als auch im Tiefbau (+1,4 Prozent) zu.
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker für den öffentlichen Hochbau (-0,1 Prozent) und den Wohnungsbau (-0,6 Prozent) Produktionseinbußen gegenüber Dezember 2007. Dagegen stieg die Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau um 14,1 Prozent. Im Bereich des Tiefbaus stieg die Bauleistung im Straßenbau (+5,6 Prozent), während im gewerblichen und industriellen Tiefbau das Ergebnis von Dezember 2007 bestätigt werden konnte; im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-0,6 Prozent) mussten dagegen Rückgänge hingenommen werden. (IT.NRW)

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim

Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Donnerstag, 26. Februar, zum nächsten Treffen des Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim mit dem Thema „Gut informiert – gesund ins Neue Jahr starten“ ein. Von 17 bis 19 Uhr wird im Restaurant Saalbau am Wedauer Markt 13 fachkundig und kostenlos über die individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen) und die Finanzierung von Pflegeleistungen informiert. Weitere Themen und Termine

Märchenwerkstatt
Das Wochenendseminar der Volkshochschule unter dem Titel „Märchenwerkstatt“ am Freitag 6. März, von 18.30 bis 21.30 Uhr, sowie Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr, im Gebäude an der Königstraße soll helfen den Handlungsaufbau eines klassischen Märchens kennenzulernen, Figuren, Schauplätze und Motive für ein eigenes Märchen zu entwickeln, Gespenster- und Gruselgeschichten zu entwerfen und märchenhafte Gedichte zu schreiben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro.

Letzte Chance für ‚Mein Duisburg 2008 abzustimmen
Der Fotowettbewerb auf www.duisburgnonstop.de wird bald die Sieger präsentieren können. Nur noch bis zum 28. Februar haben alle Duisburger, Duisburg-Fans und -Interessierte Zeit, um ihren ganz persönlichen Favoriten zu wählen. Dann ist Schluss! Dann ist die Jury beim Auswerten gefragt.
Sechzig Einsendungen hat die Jury zur Abstimmung bereitgestellt. Allerdings hat man es sich mit dieser Auswahl nicht leicht getan. Denn die Qualität der Motive nahezu aller Einsender war außerordentlich gut.
Um den Fotofreunden Gelegenheit zu geben sich selbst ein Bild von den vielen kreativen Einsendungen zu machen, hat sich die Jury entschlossen, nicht nur die 60 Wettbewerbsbeiträge zu präsentieren, sondern in einer zusätzlichen Galerie auch weitere 40 Motive zu ‚Mein Duisburg 2008’.
Ob Landschaftspark bei Nacht, Tankschiffe auf dem Rhein im Morgenrot, Duisburger Wintermärchen oder spielende Kinder auf dem Brunnenfeld in der City – entscheiden Sie, welcher Fotograf einen der attraktiven Preise gewinnt und wählen auf www.duisburgnonstop.de mit.

Half alles nix - Schlips des Oberbürgermeisters musste dran glauben
Da half kein Flehen - die Krawatte des Oberbürgermeisters fiel dem Brauchtum zum Opfer.Was die Narren sonst noch treiben, das haben wir hier für Sie zusammengestellt. Neben Hinweisen zu den einzelnen Karnevalszügen finden Sie weitere hilfreiche Informationen zum Karneval in Duisburg. Zuallererst dürfen sich die kleinen Karnevalisten freuen. Der Duisburger Kinderkarnevalszug in Hamborn rollt unter dem Motto: "Karneval - International. Europas größter Kinderkarnevalszug geht in die 47. Runde" und startet am 22.02.2009 um 14:11 Uhr am Hamborner Altmarkt. Um 12:00 Uhr findet sich der fantasievoll gestaltete Zug bereits ein. Wer frühzeitig kommt, kann sich einen Platz in der ersten Reihe sichern und der Kapelle beim Einspielen lauschen.
Genau einen Tag später startet um 13:11 Uhr der große Rosenmontagszug. Auf der Kammerstraße in Neudorf werden die ersten Pauken geschlagen, und die kamellebeladenen Wagen ins Rollen kommen. Die Königstraße, die Friedrich-Wilhelm-Straße und der Dellplatz sind nur einige Stationen der Tour, bis das Ziel am Innenhafen erreicht wird. Tribühnenplätze, direkt gegenüber dem Rathaus, können einfach über den HDK erworben werden.
Und bevor mit dem Aschermittwoch die Ruhe wieder einkehrt, wird am 23.02.2009 ab 15:30 Uhr noch einmal richtig gefeiert. Alle teilnehmenden Musikgruppen des Rosenmontagszuges pilgern nach dem Geschehen in die Mercatorhalle im Citypalais. Mit vollem Elan wird noch einmal ordentlich musiziert, bis der Hoppeditz am Ende des Tages endlich wieder seinen wohlverdienten Schlaf antreten darf.

Donnerstag, 19. Februar 2009 - Historischer Kalender

Arbeitsgericht Duisburg: Praktikum vor Beginn der Berufsausbildung verkürzt die Probezeit nicht
Das Arbeitsgericht Duisburg hat mit Urteil vom 19.02.2009 (Az.: 1 Ca 3082/08) die Kündigungsschutzklage eines Auszubildenden abgewiesen, der innerhalb der viermonatigen Probezeit gekündigt wurde. Der Auszubildende berief sich darauf, die Zeiten seines der Ausbildung vorgelagerten Praktikums seien auf die Probezeit anzurechnen mit der Folge, dass die Probezeit zum Zeitpunkt der Kündigung abgelaufen wäre. Die Klage wurde mit der Begründung abgewiesen, dass ein Praktikum einen anderen Inhalt als ein Ausbildungsverhältnis hätte. Die gegenseitigen Pflichten eines Ausbildungsverhältnisses bestünden im Praktikum noch nicht.

Arbeitsgericht Duisburg: Ein Betriebsrat für Mutter- und Tochtergesellschaft?
Vor dem Arbeitsgericht Duisburg fand heute der Gütetermin in dem Rechtsstreit zwischen dem Betriebsrat und der Duisburg Marketing GmbH statt. Beteiligt ist weiter die Duisburg Messe- und Service GmbH, eine 100%ige Tochter der Duisburg Marketing GmbH.
Der Betriebsrat macht geltend, dass beide Gesellschaften einen sog. gemeinsamen Betrieb bilden. Dies hätte u. a. zur Folge, dass der – zur Zeit nur von Beschäftigten der Duisburg Marketing GmbH gewählte - Betriebsrat auch für die Mitarbeiter der Duisburg Messe- und Service GmbH zuständig wäre.
Der Betriebsrat beruft sich im Wesentlichen darauf, dass der Geschäftsführer der Duisburg Messe- und Service GmbH gleichzeitig (Mit-)Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH ist und beide Gesellschaften in demselben Gebäudekomplex untergebracht sind. Zum Teil seien die Mitarbeiter auch jeweils für die andere Gesellschaft tätig.

Demgegenüber wendet die Arbeitgeberin im Wesentlichen ein, dass eine gemeinsame Führungsvereinbarung nicht existiere. Maßgeblich sei, dass der Mitgeschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, der die Geschicke maßgeblich bestimmen könne, bei der Tochtergesellschaft nicht tätig sei. Die Arbeitgeberfunktionen würden bei der Duisburg Messe- und Service GmbH durch andere Personen wahrgenommen. Beide Gesellschaften seien in dem Gebäude in unterschiedlichen Büroetagen untergebracht.
Bis zum Jahr 2007 hatte es einen einheitlichen Betriebsrat gegeben. Anlässlich erforderlicher Neuwahlen wurde aufgrund eines Gutachtens der Stadt Duisburg dann jedoch der Antragsteller nur für die Duisburg Marketing GmbH gewählt.
Alle Beteiligten des Verfahrens haben nunmehr die Möglichkeit, zu den entscheidungserheblichen Fragen weiter Stellung zu nehmen. Termin zur mündlichen Verhandlung vor der Kammer, in der die Streitfrage durch Beschluss entschieden werden kann, wurde bestimmt auf Montag, den 20.04.2009, 09.00 Uhr.

Verwaltungsgericht: Journalist hat Anspruch auf Auskunft gegen Kreisverwaltung
Der Landrat des Kreises Siegen/Wittgenstein und eine kreiseigene Beteiligungsgesellschaft sind verpflichtet, einem Journalisten Auskünfte über die vom Kreis gehaltenen Aktien der RWE AG, über Verkäufe entsprechender Aktien und über entsprechende Planungen zu erteilen. Das ergibt sich aus zwei aktuellen Urteilen des Verwaltungsgerichts Arnsberg.
Geklagt hatte ein freier Journalist, der sich unter anderem mit Energiethemen befasst. Im Jahre 2007 richtete er eine Umfrage an eine Vielzahl von Kommunen, mit der er im Einzelnen nach ihren Beteiligungen an der RWE sowie nach entsprechenden Aktienverkäufen und Planungen fragte. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen beantworteten die Beklagten die Anfragen nicht. Die daraufhin im vergangenen Jahr erhobenen Auskunftsklagen hatten jetzt Erfolg.
In den Urteilen vom 30. Januar 2009 führt das Gericht im Wesentlichen aus: Nach dem Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen seien die Behörden verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben dienenden Auskünfte zu erteilen. Bei der Auslegung dieser Vorschriften sei vor allem die im Grundgesetz verbürgte Pressefreiheit zu berücksichtigen. Deren Bedeutung werde es nicht gerecht, Auskünfte zu verweigern, wenn ein durchgreifender Grund nicht entgegenstehe. Der presserechtliche Auskunftsanspruch erstrecke sich auch auf von der öffentlichen Hand beherrschte juristische Personen des Privatrechts, sofern mit ihnen öffentliche Aufgaben erfüllt würden.

Von diesen Grundsätzen ausgehend habe der Kläger Anspruch auf die begehrten Auskünfte. Es gehe um Informationen, die der Erfüllung der öffentlichen Aufgabe der Presse dienten. Vorschriften über die Geheimhaltung stünden der Erteilung der verlangten Informationen nicht entgegen, wie das Gericht im Einzelnen dargelegt hat. Insbesondere führe nicht jede Geheimhaltungsvorschrift zugleich zu einem Auskunftsverweigerungsrecht. Bei der Auslegung dieser Bestimmungen sei vielmehr das Gewicht der betroffenen Rechtsgüter abzuwägen. Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse würden im vorliegenden Fall nicht berührt.  Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Über Anträge auf Zulassung der Berufung hätte das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster zu entscheiden. Az.: 12 K 136/08, 12 K 1088/08

Brunch und Party im Bistro Restaurant AWOcado der AWO-Duisburg
Närrische Stärkung für die Jecken beim Hamborner Kinderkarnevalszug

Närrische Zeiten im „AWOcado“ auf der Duisburger Straße mitten in Hamborn. Im und um das Bistro–Restaurant der AWO-Duisburg können sich Jecken am Sonntag, 22. Februar, ab 11:11 Uhr für den größten Kinderkarnevalszug in Europa stärken. Beim Sonntagsbrunch schaffen süße und deftige Spezialitäten die Grundlage, um den jungen Narren beim bunten Umzug unter dem Motto „Karneval – International“ ab 14:11 Uhr ein kraftvolles „Helau“ zurufen zu können und bei den Schlagern mitzusingen.
Der Kinderkarnevalszug führt unmittelbar am „AWOcado“ vorbei. Das Team vom AWOcado deckt für die Narren den Tisch. Es müssen ja nicht immer Kamelle sein, die Duisburger Karnevalsfreunde während der fünften Jahreszeit genießen können.
Frische Brötchen, eine Schale Müsli, ein herzhafter Rollmops oder leckeres Züricher Geschnetzeltes wecken beim Brunch am Karnevalssonntag durchaus die Lust am Schunkeln. Nach dem Brunch startet pünktlich zum Beginn des Karnevalszuges die Party im Bistro-Restaurant der AWO-Duisburg. Mit Getränken, Berliner Ballen und Grillspezialitäten zeigt die AWOcado-Mannschaft, dass es wirklich heiß her geht, wenn in Hamborn die Jecken los sind. Der Preis fürs närrische Büffet beträgt auf den Tag wohl angestimmte 11,11 Euro. Kinder zwischen 3 und 12 Jahren bezahlen 77 Cent pro Lebensalter.

Duisburg schneidet bei Ziel-2-Wettbewerben erfreulich ab – Universität ist der Motor
Unter allen Kreisen und kreisfreien Städten landete Duisburg nach der ersten Wettbewerbsrunde um die EU-NRW-Ziel-2-Fördergelder auf einem erfreulichen fünften Platz. Das geht aus einem vom Land Nordrhein-Westfalen Ende vergangenen Jahres veröffentlichten Zwischenbericht hervor. Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden der Stadt haben die Universität Duisburg-Essen mit ihrem natur- und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt am Duisburger Campus sowie ihre regionalen An-Institute. „Ich freue mich, dass Duisburg gerade dort punkten konnte, wo ich den strukturpolitischen Fokus unserer Stadt sehe, nämlich im modernen Technologien und in der Logistik“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Von den 16 erfolgreichen Duisburger Projekten der ersten Wettbewerbsrunde waren fünf aus dem Bereich der Nanotechnologie, drei aus dem Bereich Brennstoffzellentechnik, einer
aus dem Bereich Information und Kommunikation sowie vier aus dem Bereich Logistik. Universitäts-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke: „Das gute Abschneiden in diesem wichtigen
europäischen Wettbewerb belegt den gelungenen engen Schulterschluss zwischen der Universität und der Stadt. Unsere Spitzenforscher kümmern sich bei ihren Projektanträgen
nicht nur um die Weiterentwicklung der Grundlagen ihrer Disziplinen, sondern haben dabei auch die Erfordernisse des regionalen Strukturwandels im Blick.“
Erfreulicherweise ist im Bereich Information und Kommunikation Ende 2008 noch eine Förderempfehlung ausgesprochen worden, die in dem aktuellen Zwischenbericht noch
nicht berücksichtigt werden konnte.
In der ersten Ziel-2-Wettbewerbsrunde des Landes ging es um ein Fördervolumen von insgesamt 450 Millionen Euro. 2009 steht ein ähnlich hoher Förderbetrag zur Verfügung.
Das Land plant im laufenden Jahr 17 Wettbewerbe auszuschreiben. Mehr Informationen gibt es unter www.foerderinfos.duisburg.de.

VHS: Wohnungseigentum kaufen
Beim Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung gilt es, Fehlentscheidungen zu vermeiden. Das Seminar der Volkshochschule „Kauf von Wohnungseigentum“ am Samstag, 28. Februar, von 9 bis 16.30 Uhr, im Gebäude Königstraße 47 will hier Hilfestellung geben. Von der Standortwahl und Wertermittlung bis zu Themen wie Zwangsversteigerung und Notarvertrag gibt es Informationen. Voranmeldung unter Telefon (0203) 283-3725 und -2616.

Fernstudium bei der VHS: Für Kinder und Jugendliche schreiben
In dem achtwöchigen Fernstudienseminar der Volkshochschule mit dem Titel „Entstaube das Kind in Dir und glaube wieder an Wunder!“ vom 2. März bis 10. Mai (exklusive Osterferien) lernen Interessenten am heimischen PC, was es bedeutet, für Kinder und Jugendliche zu schreiben, wie unterschiedlich die Bedürfnisse in den einzelnen Phasen sind. Der Kurs bietet Hilfe für erste Gehversuche zu Kinder- und Jugendliteratur mit den Schwerpunkten Kleinkinder und Kindergartenkinder, Erstleser, ab 10 Jahren: Jungen gegen Mädchen? sowie Jugendliche. Neben der Textproduktion werden die Ergebnisse gemeinsam redigiert. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro, eine Ermäßigung ist nicht möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Informationen zum neuen Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmanns/der Personaldienstleitungskauffrau im BIZ
Am Donnerstag, den 22. Januar 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmanns/der Personaldienstleitungskauffrau statt. Ausbildungsexperten aus Unternehmen der Region berichten über die Berufsaussichten in diesem interessanten neuen Berufsfeld.  Die Veranstaltung wendet sich an Ausbildungsstellensuchende. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Neues Grün für die Stadt
Amt für Umwelt und Grün beginnt mit Ersatzpflanzungen
Ganz langsam beginnt der Boden nach der Kälteperiode wieder aufzutauen. Das Amt für Umwelt und Grün kann nun mit der ersten Pflanzaktion in diesem Jahr beginnen. Gepflanzt werden im Stadtgebiet 225 Bäume. Gut 100.000 Euro werden investiert, die Gelder stammen aus den so genannten Ausgleichzahlungen der Baumschutzsatzung.
Werden im Stadtgebiet Duisburg innerhalb bebauter Ortsteile bzw. im Geltungsbereich der Bebauungspläne Bäume gefällt, die einen Stammumfang von 80 cm oder mehr haben (gemessen in 1 m Höhe über dem Erdboden), muss nach der Baumschutzsatzung zuvor ein Fällantrag gestellt werden. Wenn die Fällung genehmigt wird, muss eine Ersatzpflanzung erfolgen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer Ausgleichszahlung in Höhe von 250 Euro je Ersatzpflanzung. Das Amt für Umwelt und Grün organisiert dann die Baumbeschaffung und Pflanzung, übernimmt die Anwuchsgarantie und sichert die Baumpflege über viele Jahre. Die Pflanzungen erfolgen dann auf städtischen Grundstücken.
Die umfangreichsten Pflanzungen erfolgen im Landschaftsschutzgebiet Angerbogen. Hier werden 36 Ahorn gesetzt. Gepflanzt wird beispielsweise auch in den Stadtteilen Hochfeld (16 Eichen im Bereich der Sedanwiese), Röttgersbach (34 Ahorn Am Atropshof) und Rheinhausen (zehn Ahorn, neun Eschen und vier Weiden in der Friemersheimer Rheinaue). Eine detaillierte Übersicht findet man im Internet unter www.duisburg.de/Stichwort:Duisburg. Grün.

Heilfasten statt Medizin?
Ein Vortrag der Volkshochschule informiert am Montag, 2. März, um 20 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 in DU-Mitte über Möglichkeiten und Grenzen des Heilfastens. Wird für eine begrenzte Zeit auf feste Nahrung verzichtet, können sich zahlreiche Stoffwechselstörungen wieder normalisieren und das Immunsystem hat Gelegenheit, sich zu regenerieren. Heilfasten hat sich daher sowohl bei den sogenannten Zivilisationskrankheiten als auch bei vielen chronischen Entzündungen als mögliche Therapie bewährt. Eine effektive Art, den inneren Arzt wirken zu lassen, besteht im Weglassen aller Nahrung. So kann sich der Körper von überflüssigen Stoffen entsorgen und neu entfalten.

Karnevalszüge in Duisburg
Rosenmontagszug
Montag, 23.02.2009
13.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: Hauptausschuss Duisburger Karneval HDK

Streckenübersicht Rosenmontagszug
Kika Wehofen
Samstag, 21.02.2009
15.11 Uhr 16.40 Uhr
Veranstalter: Kinderkarnevalgesellschaft Wehofen

Streckenübersicht Kika Wehofen
Kika Hamborn
Sonntag, 22.02.2009
14.11 Uhr 16.30 Uhr
Veranstalter: 1. Große Karnevalgesellschaft "Rot-Weiß" Hamborn/Marxloh

Pilssucher Neumühl
Montag, 23.02.2009
9.45 Uhr 11.45 Uhr
Veranstalter: Karnevalgesellschaft Blau-Weiß "Die Pilssucher"

Meiderich
Sonntag, 15.02.2009
14.11 Uhr 15.15 Uhr
Veranstalter: 1. Große Carnevalgesellschaft MCV Blau-Weiß

Serm
Sonntag, 22.02.2009
14.11 Uhr 16.00 Uhr
Veranstalter: KG Südstern Serm

Nelkensamstagszug Homberg/Moers
Samstag, 21.02.2009
13.11 Uhr 15.30 Uhr
Veranstalter: Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. Moers

Die VHS-Theater Tour: Von Maximilian Schell bis Jessye Norman
Ein neues Programm der „Theater-Tour Rhein-Ruhr“ der Volkshochschule liegt nun vor. Unter diesem Titel werden Abendfahrten zu außergewöhnlichen Aufführungen in der näheren Umgebung (unter anderem zu den Ruhrfestspielen) angeboten. In diesem Frühjahr gehören Aufführungen mit Armin Müller-Stahl, Maximilian Schell, Jessye Norman und Harald Schmidt dazu. Angeboten wird eine Busfahrt mit einem Einführungsvortrag zum Theaterabend und eine gute Eintrittskarte. Ein ausführliches Programm kann in der VHS angefordert werden unter Tel. (0203) 283-2206.

Mittwoch, 18. Februar 2009 - Historischer Kalender

Duales Studium - Informationsveranstaltung für Abiturient(inn)en und Fachhochschüler/innen im BIZ
Am Donnerstag, den 26. Februar 2009 informiert die Agentur für Arbeit ab 16:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) über Möglichkeiten für Abiturient(inn)en und Fachhochschüler/innen, bei der Bundesagentur für Arbeit ein duales Studium zu absolvieren.
In Nordrhein-Westfalen sollen zum 1. September 2009 86 Studierende für die Studienrichtungen „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“ eingestellt werden, die beide nach drei Jahren mit dem Bachelor-Abschluss enden. Ein anschließendes Masterstudium ist ebenfalls möglich.
Die Studierenden erhalten schon während des Studiums 1.470,- Euro im Monat und zusätzlich umfangreiche Sozialleistungen. Durch diese finanzielle Unabhängigkeit können sie sich voll auf das Studium konzentrieren. Dafür erwartet die Arbeitsagentur motivierte junge Menschen, die ihre persönlichen Stärken darin einbringen wollen, Menschen und Arbeit zusammenzubringen.

Oberbürgermeister Sauerland beeindruckt vom Beratungsangebot der Verbraucherzentrale
Seit fast sieben Jahren befindet sich die Duisburger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW an der Friedrich-Wilhelm-Straße unweit des gleichnamigen Platzes in der Duisburger City und verzeichnet eine stetig wachsende Nachfrage. „Rund 20.000 Menschen haben im vergangenen Jahr Kontakt zu uns aufgenommen, 15.000 sprachen persönlich vor, vier Tausend riefen an und die Übrigen meldeten sich schriftlich“, so Hedwig Kersken, die Leiterin der Duisburger Beratungsstelle gegenüber Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Sie hatte den OB in die Beratungsstelle eigeladen, um ihn vor Ort über ihre Arbeit zu informieren.
Das Themenspektrum, das von der Verbraucherzentrale abgedeckt wird, ist breit und lässt sich gut an der Broschürenauslage ablesen. Die Titel lauten vom „ABC der Sozialleistungen“, über „Geschafft. Schuldenfrei!“ bis zum „Zeitmanagement im Alltag“. Viele Rat suchende sind im Internet in eine Falle getappt, haben Zahlungsaufforderungen bekommen und wissen nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Hedwig Kersken rät zur Ruhe und zu starken Nerven: „Wer nicht sofort nachgibt und zahlt, hat gute Chancen zu obsiegen.“
Es mag überraschen, aber immer noch werden ältere Menschen auf Kaffeefahrten geneppt und wenden sich dann Hilfe suchend an die Verbraucherzentrale. Vermeintliche Glücksspielgewinne entpuppen sich meist als schlitzohrige Versuche, an das Geld der unbedarften Menschen zu kommen.

Mancher Abzockversuch ist so dreist, dass man es kaum glauben kann. So sind offensichtlich alle Frauen, die den ein wenig aus der Mode gekommenen Vornamen „Anneliese“ tragen und damit klar signalisieren, dass sie im vorgerückten Alter sind, mit einer gleichlautenden Zahlungsaufforderung über 17,26 Euro angeschrieben worden. Angeblich hätten sie telefonisch Dienstleistungen Dritter für knapp vier Euro in Anspruch genommen, die mit der Telefonrechnung nicht beglichen worden seien. Man bitte, dieses mit beigefügten Überweisungsvordruck und inklusive der Inkassogebühren nachzuholen. „Da die Summe nicht allzu hoch ist, werden viele den Betrag überwiesen haben“, ist sich Hedwig Kersken sicher, „nicht zuletzt, um sich vermeintlichen Ärger vom Halse zu halten.“ Bei der Duisburger Beratungsstelle haben sich 26 „Anneliesen“ gemeldet, in der Stadt wohnen 1.904. Hedwig Kersken empfiehlt, bloß nicht zu zahlen und hat in diesem Fall die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Doch nicht alles, was die Verbraucherzentrale bearbeitet, ist mit Nepp und Betrug gleichzusetzen. Regelmäßig hält dort ein Anwalt Mietrechtsberatungen ab. Außerdem kann man sich bei Versicherungsfragen, bei Bauvorhaben, bei Energiesparfragen, Ernährungsfragen, bei Abfall- oder Umweltfragen u.ä. Ratschlag holen. Die Bandbreite der Themen hat auch den Oberbürgermeister beeindruckt: „Dass die Duisburger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale eine notwendige Einrichtung in unserer Stadt ist, hat mir allein die Besucherfrequenz während meines kurzen Aufenthalts im Hause gezeigt.“

Hedwig Kersken, Leiterin der Duisburger Verbraucherberatung, und OB Adolf Sauerland

Fernstudium bei der VHS: Für Kinder und Jugendliche schreiben
In dem achtwöchigen Fernstudienseminar der Volkshochschule mit dem Titel „Entstaube das Kind in Dir und glaube wieder an Wunder!“ vom 2. März bis 10. Mai (exklusive Osterferien) lernen Interessenten am heimischen PC, was es bedeutet, für Kinder und Jugendliche zu schreiben, wie unterschiedlich die Bedürfnisse in den einzelnen Phasen sind. Der Kurs bietet Hilfe für erste Gehversuche zu Kinder- und Jugendliteratur mit den Schwerpunkten Kleinkinder und Kindergartenkinder, Erstleser, ab 10 Jahren: Jungen gegen Mädchen? sowie Jugendliche. Neben der Textproduktion werden die Ergebnisse gemeinsam redigiert. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60 Euro, eine Ermäßigung ist nicht möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Lehrgänge zum Erwerb von Sportbootführerscheinen
Ab dem 17. März bietet die Volkshochschule wieder theoretische Ausbildungen zum Erwerb des amtlichen „Sportbootführerscheines See“ und des „Sportküstenschifferscheins“ an. Für alle Interessenten, die sich näher über diese Angebote informieren wollen, findet vorab am Dienstag, 3. März, im Vortragssaal der VHS an der Königstraße 47 eine Informationsveranstaltung statt. Erörtert werden Themen wie: Überblick über die Inhalte der Kurse; wer benötigt welchen Führerschein?; in welcher Reihenfolge sollten die Ausbildungen stattfinden?; welche Prüfungsvoraussetzungen sind zu erfüllen und wie bzw. wo erlangt man die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten?

Besucherrekord im NRW-Tourismus
Im Jahr 2008 besuchten über 17,6 Millionen Gäste die nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens neun Gästebetten und auf Campingplätzen); sie brachten es zusammen auf 41,5 Millionen Übernachtungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2007 erneut übertroffen: Die Besucherzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent und die der Übernachtungen um 2,8 Prozent. Bei den ausländischen Gästen lag ebenfalls sowohl die Zahl der Ankünfte (3,6 Millionen; +2,9 Prozent) als auch diejenige der Übernachtungen (8,1 Millionen; +3,9 Prozent) über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahres.
Wie die Grafik zeigt, konnten sich die Beherbergungsbetriebe in den städtisch geprägten Gebieten "Bergisches Städtedreieck", "Düsseldorf und Kreis Mettmann" und der Region "Niederrhein" über die höchsten Zuwachsraten freuen. In den Reisegebieten "Bergisches Land", "Köln und Region" und "Siegerland-Wittgenstein" konnten die Gäste- und Übernachtungszahlen des Jahres 2007 nicht wieder erreicht werden. (IT.NRW)

Rückläufiger Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen
Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist seit dem Jahr 2000 in Deutschland deutlich rückläufig: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich der Verbrauch an Haushaltsenergie ? bereinigt um Temperaturschwankungen und Veränderungen der Lagerbestände bei leichtem Heizöl ? zwischen 2000 und 2007 um insgesamt 10,9. Im Vergleich zum Vorjahr sank der bereinigte Energieverbrauch 2007 um 2,9%.

4,7% mehr Ausgaben für außeruniversitäre Forschung im Jahr 2007
Für außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland im Jahr 2007 wurden 8,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das waren 4,7% mehr als 2006.

Auslandskontrollierte Unternehmen erbringen 20% der Wertschöpfung der Industrie
In Deutschland wurde 2006 rund ein Fünftel der gesamten Wertschöpfung der Industrie von Unternehmen erbracht, die zu einer Muttergesellschaft mit Sitz im Aus­land gehörten. Diese und weitere Informationen zur Verflechtung deutscher Unternehmen mit dem Ausland hat Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), heute in Berlin auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Dienstag, 17. Februar 2009 - Historischer Kalender

Gutachterausschuss legt den Grundstücksmarktbericht 2009 vor
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg hat in seiner Jahressitzung am 11. Februar 2009 den Grundstücksmarktbericht 2009 und die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2009 beschlossen.
Im Jahr 2008 wurden nur 37 Kaufverträge weniger als im Vorjahr abgeschlossen. Insgesamt wurden 3.664 Kaufverträge in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses registriert.
Ein Anstieg der Kaufverträge der Weiterverkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern in 2008 um rund 10 Prozent ist auf eine hohe Attraktivität bestehender Wohngebiete zurückzuführen. Die Anzahl der Kaufverträge von Renditeobjekten wie Mietwohnhäusern und Wohn- und Geschäftshäusern ist in 2008 gegenüber 2007 mit 730 Kaufverträgen stabil geblieben.
Im Teilmarkt „Wohnungs- und Teileigentum“ wurden mit 1.332 Kaufverträgen 18 Kaufverträge weniger registriert als im Vorjahr. Die Anzahl der unbebauten Grundstücke ging um fast zehn Prozent auf 309 Kaufverträge zurück.
Im Jahr 2008 betrug der Geldumsatz auf dem Duisburger Immobilienmarkt rund 672 Millionen Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 378 Millionen Euro bzw. um 36 Prozent. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf eine Normalisierung des Grundstücksmarktes, der mit dem Rückgang von Eigentümerwechseln besonderer Objekte und von „Paketkäufen“ zu begründen ist, zurückzuführen.
Insgesamt ist der Immobilienmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser durch leicht steigende Preise gekennzeichnet. Die Kaufpreise für durch Bauträger neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser sind um rund vier Prozent gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich 231.000 Euro. Die Preise bei Neubau-Eigentumswohnungen sind dagegen im Mittel um neun Prozent gefallen. Die Weiterverkäufe von Eigentumswohnungen blieben im Preisniveau weitgehend stabil. Gesucht wurden insbesondere Wohnungen der Baujahre 1950 bis 1974 mit einer Wohnfläche von über 70 m². Entgegen dem allgemeinen Trend wurde bei den Erstverkäufen nach Umwandlung von Mietwohnungen ein geringfügiger Preisanstieg festgestellt.
Durch die anhaltende Nachfrage nach sogenannten Renditeobjekten ist für die Gruppen der Wohn- und Geschäftshäuser und der Mehrfamilienhäuser eine Senkung des Liegenschaftszinssatzes um jeweils 0,25 Prozent auf 7,25 Prozent bzw. 5,75 Prozent zu verzeichnen. Für ein Dreifamilienhaus ohne Leerstand in mittlerer Lage wurde im Jahr 2008 im Durchschnitt das 14,2-fache der Jahresnettomiete als Kaufpreis erzielt. Im Vorjahr dagegen war es nur das 13,5-fache.

Die Preise für Baugrundstücke sind im gesamten Stadtgebiet leicht gesunken. Ein Einfamilienhausgrundstück in einer mittleren Lage kostete einschließlich Erschließungs- und Kanalanschlussbeiträgen rd. 250 Euro/m². In einfachen Lagen betrugen die Preise ca. 170 Euro/m², in guten und bevorzugten Lagen rd. 340 Euro/m².
Auch im Bereich der unbebauten, baureifen Grundstücke für mehrgeschossige Wohnbebauung stellte der Gutachterausschuss ein geringfügig gesunkenes Preisniveau fest. Gewerbegrundstücke in Duisburg wurden dagegen im Preis bestätigt. Der größte Flächen- und Preisumsatz wurde in 2008 für rd. 68.500 m² mit fast 4,5 Millionen Euro in Rheinhausen erzielt.
Einen Überblick über die in den verschiedenen Stadtbezirken und Ortsteilen gezahlten Durchschnittspreise für unbebautes, baureifes Land gibt die vom Gutachterausschuss erstellte Bodenrichtwertkarte. Diese kann ab sofort im Zimmer 101 des Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7 zu den Geschäftszeiten eingesehen und erworben werden. Daneben werden von der Geschäftsstelle schriftliche, mündliche oder fernmündliche Auskünfte aus der Bodenrichtwertkarte erteilt.
Außerdem werden die Bodenrichtwerte und die Grundstücksmarktdaten im Internet unter der Adresse www.borisplus.nrw.de bereitgestellt. Neu ist hier der Service der „Allgemeinen Preisauskunft“, über den für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser mittels Kaufpreisrecherche ein mittleres Preisniveau ermittelt werden kann. Einen umfassenden Überblick über den Grundstücksmarkt in Duisburg gibt der Grundstücksmarktbericht 2009. Dieser kann ab Ende März 2009 gegen eine Gebühr von 25 Euro in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erworben werden.

Zahl der Verkehrstoten auf NRW-Straßen erreichte im vergangenen Jahr einen historischen Tiefststand
687 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben und damit 6,2 Prozent oder 45 weniger als im Vorjahr. Außerdem gab es weniger Verletzte und weniger Unfälle. "Diese gute Entwicklung ist für uns Ansporn, die Straßen noch sicherer zu machen, damit weniger Menschen im Verkehr sterben oder verletzt werden", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (17. Februar) in Düsseldorf bei der Vorstellung der Verkehrsunfallzahlen 2008.
"Unsere Strategien gegen die Hauptursachen von tödlichen Unfällen wie überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen am Steuer sowie Nichtanschnallen wirken", betonte Wolf. Setzt man die Zahl der Verkehrstoten ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, so belegt Nordrhein-Westfalen deutschlandweit Platz 1 mit den wenigsten Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner unter den Flächenländern. "Wir haben das dichteste, aber auch sicherste Straßennetz in Deutschland", betonte der Minister.
Weniger Verletzte und weniger Unfälle
Die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen ging um fast sechs Prozent auf insgesamt 79.757 zurück. Dies sind rund 5.000 weniger als 2008. Die Tendenz der vergangenen Jahre setzte sich damit fort. Die Polizei registrierte insgesamt 558.500 Verkehrsunfälle - von der Parkplatzschramme bis zum Unfall mit mehreren Toten. Die Gesamtzahl der Unfälle sank um 2,4 Prozent oder 13.894 Unfälle.
Weniger Verkehrstote bei den Motorradfahrern
Die Zahl der Motorradunfälle nahm um 11,5 Prozent ab und weniger Biker wurden getötet oder verletzt. Bei 4.956 Verkehrsunfällen starben 102 Motorradfahrer oder deren Beifahrer. Das sind 18,4 Prozent oder 23 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten ging um 11,8 Prozent von 4.896 auf 4.320 zurück. "Hier sehen wir erste Erfolge der Motorradkampagne, die die Polizei 2007 ins Leben gerufen hat, um dem riskanten Fahren entgegen zu wirken", sagte Wolf. Sie beinhaltet intensive Kontrollen mit Videomotorrädern, aber auch den Einsatz der so genannten Schockvideos. "Die Verkehrssicherheitsberater führen dem angehaltenen Biker, der einen Verkehrsverstoß begangen hat, Video-Clips mit realen Motorradunfällen vor, um die schrecklichen Folgen von Verkehrsverstößen deutlich zu machen", erläuterte der Minister.
So wenig verunglückte Kinder wie nie zuvor
Bei den Kindern sank die Zahl der Verunglückten gegenüber 2007 um zehn Prozent auf die historisch niedrigste Zahl von 7.612. Davon starben 18 Kinder; das ist ein Kind mehr als 2007.
Zum Vergleich: Im Jahr 1970, dem Jahr mit den meisten Verkehrstoten, starben 652 Kinder bei Verkehrsunfällen. Das ist mehr als das 30fache. "Wir haben in den letzten 40 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Aber wir wollen noch besser werden und die schwächsten Verkehrsteilnehmer noch wirksamer schützen", betonte Wolf.

Begleitetes Fahren mit 17
Rund 77.000 junge Menschen nutzten im vergangenen Jahr das Angebot des seit Oktober 2005 laufenden Modellversuchs "Begleitetes Fahren mit 17". Die Zahl der Verkehrsunfälle, die von den Teilnehmern verursacht wurden, ist sehr niedrig. Sie ging im Jahr 2008 von 56 auf 33 zurück. "Für ein endgültiges Resümee ist es noch zu früh. Das Modell scheint aber erfolgreich zu sein. Deshalb bin ich froh, dass wir es in Nordrhein-Westfalen frühzeitig eingeführt haben", erklärte der Innenminister.

Junge Fahrer: Historisch wenig Verkehrstote
Nie zuvor seit 1970 wurden in einem Jahr weniger junge Fahrer getötet und verletzt als 2008. Die Zahl der 18- bis 24jährigen, die bei einem Unfall ums Leben kamen, sank um 16,9 Prozent auf 113 (2007: 136). Die Zahl der Verletzten ging um 980, das sind 6,5 Prozent weniger, auf 14.081 zurück. "Die Polizei kümmert sich weiter intensiv um diese Gruppe der noch unerfahrenen und oftmals risikofreudigen Verkehrsteilnehmer", betonte der Minister. "Die Verkehrssicherheitsberater gehen in Schulen oder Jugendeinrichtungen, um die jungen Fahrer aufzuklären, wie gefährlich überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol und Drogen am Steuer sowie das Fahren ohne Gurt ist."

Lastkraftwagen: Weniger Verletzte, mehr Tote
Bei Verkehrsunfällen mit Lkw wurden im letzten Jahr mit 169 Verkehrstoten fünf Menschen mehr getötet als 2007, das ist ein Zuwachs um 3,1 Prozent. Die Verletztenzahl sank um 7,5 Prozent auf 7.841. Die Gesamtzahl der Unfälle mit Lkw ging um 2,6 Prozent auf 24.669 zurück.
Im Frühsommer des vergangenen Jahres gab es eine Serie von Unfällen, bei denen Lkw ungebremst auf das Ende eines Verkehrsstaus auffuhren. Ursachen solcher Stauendunfälle, bei denen es oft Tote und Verletzte gibt, sind Abstands- und Geschwindigkeitsverstöße sowie Übermüdung und Unaufmerksamkeit. Deshalb hat die nordrhein-westfälische Polizei die systematischen Großkontrollen von Lastwagen auf den Autobahnen verstärkt. "Lkw-Fahrer, die bei Tempo 90 Zeitung lesen, mit dem Handy am Ohr telefonieren oder sich während der Fahrt Kaffee kochen, handeln verantwortungslos und müssen mit Konsequenzen rechnen", warnte Innenminister Wolf.
"Aber auch die Spediteure stehen in der Pflicht. Der Einbau technischer Hilfen wie Abstandswarn-, Notbrems- und Spurhaltesysteme schützt den eigenen Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer." Die Europäische Kommission schätzt, dass jährlich bis zu 2.500 Menschenleben gerettet werden könnten, wenn alle Nutzfahrzeuge solche Fahrerassistenzsysteme hätten.
Kampagne: ER hält alles - der Profi fährt mit Gurt
Auch in Zukunft kämpft die Polizei in Nordrhein-Westfalen schwerpunktmäßig besonders gegen folgenschwere Verkehrsunfälle. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr den Gurtverweigerern. "Der Sicherheitsgurt ist der Lebensretter Nummer 1. Wir werben deshalb energisch dafür, dass sich alle Fahrer und Mitfahrer anschnallen", erklärte Wolf. "Unsere Verkehrsexperten gehen davon aus, dass allein im vergangen Jahr 72 Menschen nicht gestorben wären, wenn sie sich angeschnallt hätten. Das heißt: Jeder neunte aus der Verkehrstoten-Statistik könnte noch leben."
Anfang des Jahres startete die Polizei landesweit eine neue Kampagne unter dem Motto: "Er hält alles - der Profi fährt mit Gurt". Neben verstärkten Kontrollen und konsequentem Ahnden von Gurtverstößen klärt sie über die dramatischen Folgen von fehlendem Sicherheitsgurt auf. Auch dabei setzen die Polizisten bei Kontrollen Schockvideos ein. Gurtverweigerer können sehen, welche gravierende Auswirkung ihr Verhalten haben kann. Wolf: "Sie machen sich oft kein Bild von den gewaltigen Kräften, die bei einem Zusammenstoß frei werden." So ist auf den Clips zum Beispiel zu sehen, wie der Kopf eines Gurtverweigerers beim Unfall gegen die Windschutzscheibe prallt oder auch ein Beifahrer, der beim Unfall ohne Gurt im Auto umher geschleudert wird und dabei seine Mitfahrer tötet. "Jeder Unfall schon mit niedriger Geschwindigkeit bedeutet ohne Sicherheitsgurt ein tödliches Risiko. Das muss wieder stärker in die Köpfe der Menschen", forderte der Innenminister.

Van Gogh geht auf Reisen - Ausstellung "Wolfgang Müller trifft Vincent van Gogh" verlässt das FORUM
Duisburg am 21. Februar und dann nicht „leise“ sondern mit einer großen Versteigerung findet um 11.00 Uhr am „offenen Atelier“ im 1. Obergeschoss die Versteigerung des Werkes von Wolfgang Müller statt, das von den Besuchern des FORUM Duisburgs als das schönste seiner Werke ausgewählt wurde. Alle Besucher haben jetzt die einmalige Chance ein Original aus den geplanten und zum großen Teil schon fertig gestellten Interpretationen der 873 Ölgemälde van Goghs zu ersteigern.
„Eigentlich verkaufe ich keines meiner Werke, denn mein Ziel ist es, alle 873 Werke van Goghs zu interpretieren – diese Sammlung darf nicht  auseinandergerissen werden, denn ich möchte sie allen Menschen zugänglich machen. Als mich aber die Werbegemeinschaft des FORUM Duisburgs ansprach, eines meiner Originale für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen, war ich begeistert. Denn gerade die Idee des Kulturbusses, den der Duisburger Verein immersatt e.V. ins Leben gerufen hat, entspricht meiner Idee allen Menschen die Kunst näher zu bringen.“

Das FORUM Duisburg hofft, mit dem Erlös aus dieser Versteigerung diese Idee unterstützen zu können und ruft alle interessierten Bürger auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Mario Mais Moderator der Talkrunde „Spruchreif“ wird durch das Programm führen, beginnend mit einem kurzen Konzert mit und von W. Müller 3. Vorlesen der Gewinner der Aktionen:
- Mitmachen. Mitgewinnen.
-> Kinder malen van Gogh
1. Preis: Jahreskarte Zoo / 2. Preis Familienkarte Zoo / 3. Preis: 2 Tagekarten Zoo
- > Erwachsene malen van Gogh
1. Preis: Handsignierter Druck auf Leinwand / 2. Preis: Familienkarte Zoo / 3. Preis: 2 Einzelkarten Zoo

 Heute im Cafe Steinbruch: “Gitarrissimo” mit MURIEL ANDERSON (US)
Erste Gewinnerin der
"National Fingerpicking Championships"

Muriel Anderson wurde in einer musikalischen Familie in Illinois (USA) geboren. Seit ihrem sechsten Lebensjahr komponierte sie und schrieb Musik für Gitarre und Orchester.

Als erste Gitarristin und erster Nylon-Strings-Gitarrist überhaupt, gewann sie die "National Fingerpicking Championships." Ihre Show präsentiert virtuosiche Gitarrenarbeit vom spanischen Flamenco und japanischer Koto-Musik bis hin zu den Beatles, sowie zu ihren eigenen abenteuerlichen Kompositionen, durchsetzt mit einem zarten Sinn für Humor.

Mit ihrem eigenen Stil begeistert sie die Fans auf der ganzen Welt. Ihre vielfältigen Kompositionen zeigen die Leidenschaft für die Musik, ihr Einssein mit dem Instrument und ihren sanften Humor, der sie weltweit beim Publikum beliebt gemacht hat. 

www.murielanderson.com & www.myspace.com/murielanderson
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: AK: 10 € // Tickets im Steinbruch

Gastgewerbeumsatz 2008 real um 2,5% gegenüber 2007 gesunken
De Unter­nehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Jahr 2008 nominal 0,1% mehr und real 2,5% weniger um als im Jahr 2007.

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt  - Vom Einbaum zum Containerschiff
Zu einer kurzweiligen Führung durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 22. Februar, 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg Tel.: (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de.

Rhetorikseminar in der VHS
„Stimme – Bewegung – Wirkung“ lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule am 6. und 7. März im Gebäude an der Königstraße 47. Dieses Rhetorikseminar unter der Leitung von Dr. Goldstein beginnt am Freitag um 18 Uhr und dauert am Samstag von 10 bis 17 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Eigenpräsentation. Ausgehend von einer Analyse der individuellen Bewegungs- und Stimmmuster lernen die Teilnehmer individuelle Strategien kennen, um sich selbst optimal zu präsentieren und dies mit einer angemessenen Sachpräsentation zu verbinden. Eine Voranmeldung in der VHS ist erforderlich.

VHS-Vortrag: Seele und Krebs
„Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?“ fragt ein Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr an der Königstraße 47 in DU-Mitte. Spekulationen über seelische Ursachen der Krebsentstehung sind so alt wie die Medizingeschichte. Der Mythos von der „Krebspersönlichkeit“ scheint heute glücklicherweise widerlegt. Tatsache aber ist, dass die Psyche einer der Faktoren ist, die an dem Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Die Forschungsergebnisse der Psychoneuro-Immunologie beweisen wie zum Beispiel Denkmuster und Gefühle körperliche Abläufe beeinflussen. Diese Wechselwirkungen sollen im Vortrag vorgestellt werden. Vor allem geht es auch darum, wie das Wissen um diese Vorgänge genutzt werden kann, um durch ein geeignetes „Gesundheitstraining“ den Verlauf von Krankheit und Genesung positiv zu unterstützen.

Montag, 16. Februar 2009 - Historischer Kalender
Das März-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken liegt aus
In allen Bibliotheken liegt bereits jetzt schon das Märzprogramm der Kinderveranstaltungen zur Mitnahme aus. Frühling ist das Thema des Monats März. Mit vielfältigen Vorleseveranstaltungen, dem Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten werden Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren in die Zentralbibliothek und die Zweigstellen eingeladen. Wer einen der begehrten Plätze bei den mehr als 30 Veranstaltungen ergattern möchte, sollte sich frühzeitig an den Informationen in den jeweiligen Stadtbibliotheken anmelden. Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder beschränkt.
Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird. Auskünfte zum Programm unter Tel.: (0203) 283-4117 oder 283-4221.
Alle Veranstaltungstermine des Kinderprogramms können auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de abgerufen werden.

2,4% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2008
Im Jahresdurchschnitt 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,4 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 124 400 Personen oder 2,4% mehr als im Jahresdurchschnitt 2007.

Mobil über alles.?
Weltweit soll es derzeit 4 Milliarden Handys geben - mehr als Menschen mit Strom und fließend Wasser versorgt sind.

Darwin in der Zentralbibliothek
Am 12. Februar jährte sich zum 200sten Mal der Geburtstag von Charles Darwin, der mit seiner Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler gilt. Vor 150 Jahren wurde sein Hauptwerk „Über den Ursprung der Arten..." veröffentlicht. Die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 bietet anlässlich dieser bedeutsamen Jahrestage eine umfangreiche Medienpräsentation an. Alle Medien sind auch ausleihbar.

Bäderschließungen zu Karneval
Alle durch DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben Rosenmontag, 23. Februar, geschlossen. Wegen des Hamborner Kinderkarnevalszugs wird das Rhein-Ruhr-Bad darüber hinaus auch am Karnevalssonntag (22. Februar) nicht geöffnet sein. Ab Dienstag, 24. Februar, werden den Badegästen wieder alle Bäder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. DuisburgSport bittet um Verständnis. Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Medientipps zur Finanz- und Bankenkrise
Die Angst vor der weltweiten Finanz- und Bankenkrise macht auch vor dem eigenen Konto nicht halt. Zu diesem Thema bietet die Stadtbibliothek eine übersichtliche und informative Liste aktueller Buchtipps auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de an. Alle Bücher können in den Filialen der Stadtbibliothek entliehen werden.

„Weniger ist mehr“
Unter dem Motto „Entrümpeln Sie Ihr Leben“ führt die Volkshochschule in diesem Semester ein Wochenendseminar durch. In dieser Veranstaltung mit dem Titel „Weniger ist mehr“ soll unter der Leitung von Anton L. Thomas vermittelt werden, wie man sich auf das Wesentliche konzentrieren und dadurch sein Leben besser in den Griff bekommen kann. Das Seminar findet am Freitag, 6. März, von 18 bis 22 Uhr, und am Samstag, 7. März, von 9 bis 13.45 Uhr im Gebäude Steinsche Gasse 31 in DU-Mitte statt. Es werden langjährig erprobte Techniken und Methoden der persönlichen Organisation besprochen und auf die Bedürfnisse jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers individuell angepasst. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Samstag, 14. Februar 2009 - Historischer Kalender
Europäischer Narrenhochadel traf sich im Steinhof in Huckingen
Beim 39. Niederrheinischen Prinzentreffen am vergangenen Freitag konnte Conferencier Peter Kirchholtes närrische Tollitäten, Prinzen und Prinzessinnen, eine Kaiserin und mit „Alfred I.“, der mit Hofstaat und Europapräsident Robert Van Mullem aus Belgien angereist war, sogar den Europa Prinzen 2009 in Huckingen begrüßen.
Noch 15 weitere närrische Oberhäupter kamen aus Antwerpen, Amsterdam, aber auch aus dem Rheinland sowie der Ruhrregion zwischen Mülheim und Wattenscheid. Entsprechend lang war auch die Vorstellungsrunde, die jedoch mit schönen Gesangseinlagen der Tollitäten aus Mülheim und Velbert aufgelockert wurde.
Und natürlich durfte der stadteigene Prinz beim Empfang seiner „Kollegen“ aus Nah und Fern nicht fehlen. Zum Endspurt auf der Zielgeraden vor dem höchsten Feiertag, dem „Rosenmontag“, hatte dieser es sich natürlich nicht nehmen lassen, diese mitsamt seiner Prinzencrew, persönlich in Duisburgs „Guter Stube“ zu empfangen!
Neue Wege ging der Prinzenclub mit dem Motto „Der Jugend eine Chance“ und so stellten im Vorprogramm die Kindertanzgarden der „KG Alle Mann an Bord“ sowie der „KG Königreich Duissern“ bravourös ihre Tänze vor.
Mit Bürgermeister Benno Lensdorf und Guido Schneider (Direktor Victoria Versicherung) wurden zwei neue Ehrensenatoren und mit Frank Moritz ein neuer Senator in den Prinzenclub aufgenommen. Und niemand Geringeren als Klaus Fischer (Schalke 04) und Ex-Nationalspieler konnten die Veranstalter ebenfalls in Huckingen begrüßen.
Ein herrliches und abwechslungsreiches Programm, durch das wieder einmal souverän Ex Prinz Wilfried Schmitz führte, hatten die Verantwortlichen des Prinzenclub zur Freude der Gäste zusammengestellt. Neben den Einlagen von „Et Schnäuzer Duo“ und der Gruppe „Colör – Die Töchter Kölns“ boten die Mädels der „Große Kölner Landsknechte“ furiose Tanzdarbietungen ebenso wie die „Tanzsportgarde Harsewinkel“, gleichzeitig Deutscher Vizemeister 2008!
Musikalisch führte durch den Abend die Tanz- und Showband „all4music“! Und wiederum zeigte sich die herrliche Qualität des Veranstaltungsortes „Steinhof“, der dank Manfred Brey, Präsident der KG Königreich Duissern, unter den Karnevalisten nur noch als „Gürzenich von Duisburg“ gehandelt wird, für solche Großveranstaltungen. Bis in die frühen Morgenstunden feierte die Duisburger und Europäische Narrenschar. HaMo

 

 

V.l.:Europapräsident Robert Van Mullem, Europaprinz Alfred I. und Hofdame Sylvia

Die Tanzgarde der Kölner Landsknechte
Die Gäste aus dem In- und Ausland auf der Bühne des Steinhofes Fußball-Nationalspieler Klaus Fischer war ein Gast des Abends

Bis(s) zum Ende der Nacht: Mayersche Buchhandlung öffnet um Mitternacht
Das lange Warten hat ein Ende: Am 14. Februar erscheint der vierte und vorerst letzte Teil der Liebesgeschichte zwischen dem Vampir Edward Cullen und der menschliche Bella Swan auf deutsch. Die Mayersche Buchhandlung bietet allen Fans der einzigartigen Liebesgeschichte einen ganz besonderen Service. Um Mitternacht öffnet unsere Buchhandlung in der Galerie.
Wird Bella Edward heiraten und zum Vampir werden? Oder bleibt sie doch ein Mensch und entscheidet sich für ihren besten Freund Jacob Black?
Antworten auf diese Fragen bekommen Nachteulen und lichtscheue Geschöpfe in der Nacht auf den 14. Februar. Exklusiv ab 0.00 Uhr ist die Mayersche Buchhandlung in der Galerie Duisburg, Kuhstraße 33, geöffnet und bietet „Bis(s) zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer zum Preis von 24,90 € zum Verkauf an.
Langschläfer und alle Fans, die bis zur normalen Öffnungszeit warten können, dürfen sich ihr Exemplar natürlich auch während unserer bekannten Öffnungszeiten im Laufe des Samstags aussuchen, die Bis(s)-Reihe inklusive Teil vier ist in ausreichender Menge vorrätig.
In der Mayerschen Buchhandlung vorbeizuschauen lohnt sich an diesem Tag übrigens dreifach: Ebenfalls am 14.02. erscheint der zweite Teil der Bis(s)-Reihe, „Bis(s) zur Mittagsstunde“ als Taschenbuch. Auch sind alle Interessierten eingeladen, sich einen Gutschein über 10 Euro für eine Aufführung des Musicals „Tanz der Vampire“ im Metronom Theater Oberhausen an der Kasse abzuholen.
Die Mayersche
Die Mayersche wurde im Jahr 1817 von Jacob Anton Mayer in Aachen gegründet. Im Jahr 2007 feierte sie ihr 190-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit an insgesamt 39 Standorten im Westen Deutschlands vertreten. Es werden rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 130 Auszubildende beschäftigt.

Die Seele Japans – ni hon no kokoro!
Der Zauber des fernen Ostens in seiner ganzen Faszination ist am Sonntag, 15. Februar, ab 16 Uhr in der Aula der Gesamtschule Duisburg-Mitte zu erleben. Begleitet von Studenten der Nippon Sport Science University „Nittai Dai“ erwartet die Besucher eine faszinierende Reise in das Land der aufgehenden Sonne. In künstlerischen und sportlichen Darbietungen werden die Programme „Tanz & Trommeln“ sowie „Das Ritual des Sumo“ präsentiert.

Die Gruppe setzt sich zusammen aus den Studenten und Studentinnen der Nippon Science University, auch Nittaidai genannt. Die Nittaidai existiert seit 1893 und ist eine der größten Sporthochschulen Japans. Sie ist eine langjährige Partnerhochschule der Deutschen Sporthochschule Köln. Sie veranstaltet alljährlich ein Auslandspraktikum für das dritte Studienjahr des Studiengangs „Budô“ (Kampfkunst).
Tanz und Trommeln gehören zum Fachbereich „Traditionelle Bewegungskultur“, der diesem Studiengang eingegliedert ist.
Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats steht, wird unterstützt vom Bezirksamt Mitte. Der Eintritt ist frei.

Ein Nachmittag bei Köpi
In der König-Brauerei treffen High-Tech und klassische deutsche Braukunst aufeinander. Erleben Sie eine der größten deutschen Brauereien einmal aus der Nähe. Schauen Sie sich an, wie eines der besten Biere nach Pilsener Brauart gebraut wird. Die Führung startet um 14 Uhr, dauert etwa drei Stunden und kostet 9.50 € inkl. Verpflegung. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Eine Anmeldung vorab ist notwendig! Anmeldungen bei der Tourist Information auf der Königstraße.
Treffpunkt ist Donnerstag, 5. März um 13.45 Uhr am Eingang König-Brauerei, Pförtnerhaus, Friedrich-Ebert-Straße
INFO + ANMELDUNG: Tourist Information Duisburg Königstraße 86 | 47051 Duisburg Tel. 0203.28544.0, Fax -.44 service@duisburg-marketing.de

Internet-Schnupper-Kurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek bietet im Februar einen weiteren Internet-Schnupper-Kurs speziell für Menschen ab 50 Jahren an. Interessierte können am Dienstag, 17. Februar, und am Donnerstag, 26. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, in den Räumen der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek gebeten. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro.

„Warm-Up“ zum Promilesen im LiterturBistro der Zentralbibliothek
In der Reihe „AusErlesenes“ der Stadtbibliothek liest der Schauspieler Georg Adler am Mittwoch, 18. Februar, 16.30 Uhr, „Ritter, Reime und Romanzen“ nach Heinz Erhardt, der im Februar 100 Jahre alt geworden wäre. Damit macht Adler den Auftakt für die sich anschließende Promilesung ab 17 Uhr.
Der Eintritt zur Lesung im LiteraturBistro ist traditionsgemäß frei. Die nachfolgende Promilesung kostet fünf Euro, die dem Ausbau der SchülerCenter in den Bibliotheken zu Gute kommen sollen.


Heute im Cafe Steinbruch: METAL MAMA – Party + TOXIC VIRGIN – live on stage: Rock’n Roll is coming home!
Am 14.02. findet wieder die HardRock/Metal Party „Metal Mama“ im Steinbruch statt. Bereits im März & September letzten Jahres war "hartes und metallisches" bis zum Morgengrauen angesagt. Die Klassiker aus 30 Jahren Metal mit garantiertem "Bang Your Head" Anspruch werden zusätzlich durch aktuelle Songs aufgefrischt.
Die Musik von Toxic Virgin bewegt sich im Melodic Metal / Heavyrock- bereich. Im Gegensatz zu ähnlichen Formationen dieses Genres verzichtet Toxic Virgin ganz bewusst auf die üblichen symphonischen Elemente; also: Heavy Metal pur! Toxic Virgin bestehen seit 1995 und haben bis 2006 vier CDs veröffentlicht, die von der Fachpresse im In- und Ausland sehr gelobt wurden. Die Live-Konzerte der Band, (u. a. zusammen mit Status Quo, Therapy, Dog Eat Dog, Doro Pesch, Bonfire) konnten deutschlandweit und im Ausland überzeugen. Dass die Band begeistert, zeigte auch die zweimalige Finalteilnahme am Deutschen Rockmusikerpreis. Toxic Virgin - das ist gelebte Rockmusik mit Energie und Leidenschaft.

www.metalmama.de  - www.myspace.com/toxicvirgin
Beginn: 20h //
Eintritt: AK: 5 € /
Tickets im Steinbruch & bei
www.kartenhaus.de
 

Was ist eigentlich die Krankheit an der Sucht?
Süchtige Elemente sind Teil des ganz normalen alltäglichen Lebensstils. Sie können jedoch unter Umständen zu körperlichen Veränderungen führen, die in der Folge zu Verhaltenszwängen führen, welche krankheitswertig sind. In einem Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 24. Februar, um 18 Uhr im Gebäude an der Königstraße 47 wird von dem Chefarzt der St. Camillus Fachklinik, Dr. Andreas Brunk, der Stand des heutigen Wissens über den Krankheitscharakter von Suchtkrankheiten dargestellt.

Reden und Vorträge vorbereiten
„Besser und freier reden“ - unter dieser Überschrift führt die Volkshochschule vom 6. bis 8. März unter der Leitung von Sandra Hartwig ein Wochenendseminar im Gebäude an der Königstraße 47 durch Die Teilnehmer lernen, Reden und Vorträge vorzubereiten und mit Hilfe eines Stichwortzettels zu halten. Die Veranstaltung beginnt am Freitag in der Zeit von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag von 10 bis 17 Uhr und Sonntag (10 bis 15 Uhr) fortgesetzt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Baumfällung in Kaßlerfeld
Baumfällungen gibt es ab Montag, 16. Februar, auf der Baukampstraße in Kaßlerfeld. Zwischen Weidenweg und Scharnhorsttrasse werden 15 nicht mehr verkehrssichere Ahornbäume entfernt und durch Erlen ersetzt. Die Maßnahme wurde mit der Bezirksvertretung abgestimmt.

Logistik-Informationen im Internet: Ausbildung, Stellen, Qualifizierung
Auch wenn der Logistik-Sektor derzeit aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich Einbrüche verkraften muss, ist mittel- und langfristig mit fehlendem Fachpersonal zu rechnen, mahnt die Logistik Initiative Duisburg Niederrhein. Nicht umsonst versuchen viele Firmen zur Zeit ihre Belegschaft mittels Kurzarbeit zu halten. Die Logistik ist nach wie vor eine der wachstumsstärksten Branchen der Zukunft. Die Basis für den Einstieg in diese zukunftsträchtige Branche ist eine gute Ausbildung und aktuelle Qualifizierung. Ob als Berufsanfänger, Seiten- oder Umsteiger: für jeden gibt es entsprechende Möglichkeiten.
So werden auf www.logistic-people.de von einem der führenden Personalberater für kaufmännisches Fach- und Führungspersonal auf 34 Seiten offene Stellen angeboten. Direkter Ansprechpartner für Stellenangebote oder Qualifizierung ist Bernd Mares, der unter 02102 / 133 98 33 oder b.mares@logistic-people.de erreichbar ist.

Ein „Berufs- und Beschäftigungsguide Logistik“ kann unter www.logistik-berufe.de eingesehen werden. Daten und Fakten zur Logistik, die unterschiedlichen, interessanten Arbeitschancen, Ausbildungs- und Höherqualifizierungsmöglichkeiten und auch die Verordnungen zu entsprechenden Prüfungen sind auf dieser Website zu finden.Über die Beschäftigungs- und Karrierechancen von Frauen informiert ein eigenes Kapitel. Die Broschüre „Logistik – Eine Branche stellt sich Schülerinnen und Schüler vor“ ist aufgrund der starken Nachfrage in dritter Auflage erschienen. Interessierte Schulen können diese downloaden und kostenlos unter 0231 / 236691 oder d.waescher@bvtev.de bestellen.

Freitag, 13. Februar 2009 - Historischer Kalender
Wanheim - Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn AG auf der Atroper Straße
Am Sonntag, 15. Februar, 6 Uhr, werden Gleisbauarbeiten am Bahnübergang auf der Atroper Straße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, durchgeführt. Die Atroper Straße muss hier vollständig für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt werden. Die Arbeiten dauern bis zum darauffolgenden Montag, 16. Februar, 20 Uhr. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Es ist vorgesehen, Fußgänger bereits ab Sonntag, 21 Uhr, wieder passieren zu lassen.

Wanheim - Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn AG auf der Heiligenbaumstraße
In der Zeit von Sonntag, 22. Februar, bis Montag, 23. Februar, 20 Uhr, werden erneut Gleisbauarbeiten am Bahnübergang auf der Heiligenbaumstraße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, durchgeführt. Die Heiligenbaumstraße wird in dieser Zeit vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

IT.NRW bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer - nächster Lehrgang beginnt im März
Düsseldorf (IT.NRW). Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an
Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu
absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt.
Drei unterschiedliche Ausbildungszweige stehen zur Auswahl:
- PC-Lehrgang Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java;
- PC-Lehrgang Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen;
- PC-Lehrgang Typ 3: System- und Netzwerkadministration.
Die Ausbildungen vermitteln Kenntnisse zu Programmier- und Markup-Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, HTML, Java), zu den Themenbereichen MS-Office, relationale Datenbanken und Serverdienste sowie zu Anwendungen verschiedener Server.Für die kommenden Lehrgänge, von denen der nächste Anfang März 2009 beginnt, stehen noch Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sollten (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) schnellstmöglich bei IT.NRW (Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch (0211 9449-3462 oder -2462) oder im Internet (www.it.nrw.de/jobs/stellprog.html).

Seit 1985 hat IT.NRW schon über 95 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 000 Teilnehmer(innen) haben seither diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche
Absolvent(inn)en mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

Wirtschaftsleistung ging im 4. Quartal 2008 deutlich zurück
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2008 deutlich zurückgegangen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? im vierten Quartal 2008 um 2,1% niedriger als im dritten Quartal; das war der größte Rückgang gegenüber einem Vorquartal im wiedervereinigten Deutschland. Eine rückläufige Wirtschaftentwicklung verzeichneten bereits die beiden Vorquartale, in denen das BIP--Bruttoinlandsprodukt um jeweils 0,5% gesunken war. Lediglich in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 ist die deutsche Wirtschaft gewachsen (+ 1,5%).

Oberlandesgericht:
"Deutschland sucht das hässlichste Jugendzimmer": Möbeldiscounter zu Unterlassung und Schadenersatz verurteilt

In einem jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 06.02.2009 hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln (Az. 6 U 147/08) die Betreiberin der "Roller"-Möbeldiscountkette zur Unterlassung einer Werbeaktion unter Verwendung des Logos "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Jugendzimmer" bzw. "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Wohnzimmer" verurteilt. Zugleich wurde festgestellt, dass der Discounter gegenüber der RTL Television GmbH verpflichtet ist, den durch die Werbeaktion entstandenen Schaden zu ersetzen.
Die Möbelmarktkette hatte im August 2007 ein Gewinnspiel mit dem Slogan "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Jugendzimmer" veranstaltet, das sie mit einem Logo bewarb ähnlich dem ovalen Markenzeichen "Deutschland sucht den Superstar" vor dunkelblauem Hintergrund, das zugunsten von RTL als sog. Wort- und Bildmarke geschützt ist. Teilnehmer des Gewinnspieles sollten ein Foto ihres alten und abgewohnten Jugendzimmers auf der Internetseite des Möbelhauses einstellen und sich einem "voting" der Seitenbesucher stellen. Der Gewinner sollte ein komplett neues Jugendzimmer inklusive Teppichboden, Wandfarbe, Tapeten und Beleuchtung im Wert von 1.500 EUR erhalten; den "Wählern" bei der Abstimmung winkten weitere Preise. Ein ähnliches Gewinnspiel fand später unter dem Slogan "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Wohnzimmer" statt. Dagegen hatte der Privatsender geklagt und die Möbelmarktkette vor dem Landgericht Köln erfolgreich auf Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz in Anspruch genommen.

Das Oberlandesgericht Köln hat jetzt die Berufung des Möbelhändlers zurückgewiesen. Zur Begründung heißt es im Urteil, der Möbeldiscounter habe durch die Werbung mit dem ovalen Logo die Wertschätzung der zugunsten von RTL geschützten Wort-/Bildmarke ungerechtfertigt und in unlauterer Weise ausgenutzt. Bereits der Text "Roller sucht Deutschlands hässlichstes Jugendzimmer" wecke Assoziationen zur allgemein bekannten Marke der Klägerin "Deutschland sucht den Superstar". Verstärkt werde dies durch die graphische Gestaltung; in beiden Logos finden sich die ovale Form, der blaue Hintergrund und die Lichteffekte am Rand. Das Zeichen des Möbeldiscounters nehme auf das geschützte Markenzeichen von RTL Bezug. Darin liege gerade der Witz der Werbeaktion, indem durch die Suche nach etwas Hässlichem darauf angespielt werde, dass der Publikumserfolg der Fernsehsendung "DSDS" nicht nur darin liegt, einen Superstar zu ermitteln, sondern auch solche Bewerber vorzustellen, die gerade nicht einen strahlenden Superstar, sondern eher ein hässliches Entlein abgeben.
Der Möbelhändler muss jetzt Auskunft über den Umfang der Werbeaktion erteilen, damit RTL seinen Schaden berechnen kann.
Die Revision gegen das Urteil wurde vom Senat nicht zugelassen; der Möbelmarktbetreiber kann allerdings binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erheben.

Jugendschutzkontrollen im Duisburger Karneval
Während der Duisburger Karnevalsumzüge führt das Ordnungsamt auch in diesem Jahr wieder Jugendschutzkontrollen durch.
Das Jugendschutzgesetz untersagt insbesondere Gewerbetreibenden die Abgabe alkoholischer Getränke an Personen unter 16 Jahren. Für hochprozentige Getränke gilt sogar die Altersgrenze von 18 Jahren. In Zweifelsfällen besteht die Verpflichtung, das Alter der jungen Kunden durch deren Ausweispapiere zu überprüfen.
Die Einhaltung dieser Bestimmung wird auch in diesem Jahr durch gezielte Kontrollen in der Gastronomie überwacht. „Schwarze Schafe“ haben mit empfindlichen Strafen bis zu 50.000 Euro zu rechnen.

Donnerstag, 12. Februar 2009 - Historischer Kalender
Prüfungsvorbereitung mit der Stadtbibliothek
In Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen IHK Duisburg - Wesel - Kleve stellt die Stadtbibliothek Duisburg ihren neuen Ratgeber „Erfolg in der kaufmännischen Ausbildung? - Kein Problem!" vor. Eine optimale Vorbereitung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Bestehen der Abschlussprüfung in den zahlreichen Berufsfeldern der kaufmännischen Ausbildung. Mit den Prüfungstrainern aus der Stadtbibliothek ist das kein Problem, da ein breites Angebot aktueller Titel zum Thema angeboten wird. Eine Auswahl dieser vielfältigen Medien verzeichnet der neue Ratgeber, der in allen Stadtbibliotheken ausliegt und im Servicecenter der Niederrheinischen IHK Duisburg - Wesel - Kleve erhältlich ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Flyer über das Internetangebot der Stadtbibliothek im Bereich Service / Lese- und Medientipps unter der Adresse www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie auf den Seiten des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der Niederrheinischen IHK unter der Adresse www.ihk-niederrhein.de herunterzuladen.

Altweiber 2009: Sturm auf das Rathaus
Mit dem Rathaussturm der ‚Alten Weiber’ am Donnerstag, 19. Februar, werden traditionell die dollen Tage eingeläutet. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird das Stadtzepter gezwungenermaßen zeitweilig aus der Hand geben müssen. Da er aber bekanntlich stets diplomatisches Geschick beweist, wird er die ersten 30 Umstürzlerinnen ab 13.11 Uhr mit einem Glas Sekt begrüßen. Von 13.11 Uhr bis 19.00 Uhr lädt der Hauptausschuss des Duisburger Karnevals gemeinsam mit der Duisburg Marketing GmbH zur fröhlich jecken Weiberfastnacht mit Musik und Snacks. Neben DJ Mike wird die Gruppe ‚Guggemusik’ mit klassischen Karnevalsliedern aufwarten. Ab 14.45 Uhr wird dann Prinz Stefan I. mit seinem Gefolge erwartet.
Eintrittskarten sind am Empfang im Rathaus Duisburg erhältlich (max. 2 Stück pro Person). Die Karten sind kostenlos – nicht verkleidete Herren müssen jedoch 3 Euro zahlen.

Bildvortrag über Ausgrabungen bei Gaziantep
Aufsehenerregende Forschungsergebnisse von Ausgrabungen bei Gaziantep stellt Professor Engelbert Winter am Sonntag, 1. März, 16 Uhr, im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg vor. Innerhalb der Religionsgeschichte der römischen Kaiserzeit erlebten verschiedene Kulte ursprünglich orientalischer Gottheiten eine neue Blüte. Eine zentrale Rolle spielten dabei Mithras und Iupiter Dolichenus. Beide Gottheiten waren im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus im gesamten Römischen Reich sehr populär. Die Frage nach den Ursprüngen und der Genese sowohl des Mithras- als auch des Iupiter Dolichenus-Kultes sind jedoch umstritten.
Die jüngsten Ausgrabungen in der antiken Stadt Doliche, unweit der heutigen südostanatolischen Metropole Gaziantep gelegen, zugleich offizielle Partnerstadt von Duisburg, scheinen nun weiterführende Hinweise zu ermöglichen. Dank einer Vielzahl außergewöhnlicher und bemerkenswerter neuer Funde erscheinen diese beiden Kulte nunmehr in neuem Licht.
Der Vortrag kam durch eine Initiative des Gaziantep Vereins zustande, der die Städtepartnerschaft zwischen Gaziantep und Duisburg engagiert unterstützt. Einer der spektakulärsten Funde aus dem Jahr 2007: Die Basaltstele mit einem Kultrelief ist die erste bildliche Darstellung des Iupiter Dolichenus.

Das aktuelle Grabungsareal unweit der antiken Stadt Doliche. Hier lag einst auf einem 1200 m hohen Berg das Heiligtum des Iupiter Dolichenus. Asia Minor.

UDE: Junge Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften - Anmeldung für S.U.N.I. startet
Ab sofort ist es wieder soweit: Schülerinnen ab 16 Jahren können sich für die bundesweite „Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften“ (S.U.N.I.) online unter
(http://www.uni-due.de/suni/) anmelden. Vom 27. bis zum 31. Juli erwarten die Teilnehmerinnen spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen aus den naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen der Universität Duisburg-Essen.
Rund 150 Mädchen können sich während der Projektwoche ihr ganz eigenes Bild vom Unialltag machen. Angeboten wird eine große Auswahl an Einführungsveranstaltungen, Vorlesungen, Praktika, Übungen oder Laborbesichtigungen aus den Fachgebieten Biologie und Geografie, Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, Physik, Chemie und Informatik. Aber auch der Kontakt mit der späteren Arbeitswelt kommt nicht zu kurz: bei einem ganztägigen Kontaktikum haben die Schülerinnen die Möglichkeit erste Kontakte mit
Wirtschaftsunternehmen der Region zu knüpfen und im Gespräch mit Naturwissenschaftlern und Ingenieuren deren Arbeitsbereiche näher kennenzulernen.
Ziel der Sommeruni ist es, Mädchen und junge Frauen für Natur- und Technikwissenschaften zu begeistern und sie bei der Wahl des Studiums und der Berufsfindung zu unterstützen. Die Teilnahme an S.U.N.I. kostet 55 Euro und beinhaltet ein tägliches Mittagessen in der Mensa. Übernachtungsmöglichkeiten für Mädchen, die nicht aus der Nähe kommen, können zusätzlich bis zum 29. Mai gebucht werden. Das komplette Veranstaltungsprogramm wird voraussichtlich ab April online verfügbar sein.abz.suni@uni-due.de

Neue Wege in den Beruf – Mentoring für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Potenziale nutzen und unterstützen

Duisburg ist als Stadt mit einem hohem Migrantenanteil auf den Ausbau und die Nutzung der Potenziale der jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte geradezu angewiesen. Ihre Ausbildungsbeteiligung liegt seit Jahren landesweit unter 25 %. Hinzu kommt, dass sich die jungen Frauen bisher auf eine geringe Anzahl von Ausbildungsberufen konzentriert haben. Die Benachteiligung von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte ist im Ausbildungssektor erheblich. Auch in der Hochschulbil-dung zeigen sich Unterschiede zwischen Studierenden mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.
Um dieser Realität entgegen zu wirken wurde das Mentoring-Projekt „Neue Wege in den Beruf“ initiiert. Das Pilot-Projekt wurde im letzten Schuljahr 2007/2008 in Duisburg mit 26 Mentees (Schülerinnen) erfolgreich durchgeführt. Schülerinnen der Gesamtschulen Herbert Grillo und Hamborn Neumühl haben an dem Projekt teilgenommen.
Das Projekt wird in diesem Jahr fortgesetzt. Duisburg ist neben weiteren 6 Städten (Bottrop, Castrop-Rauxel, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne und Oberhausen) wieder als Projektstandort mit einer Gruppe von Schülerinnen vertreten.
Am Donnerstag Abend trafen sich die Schülerinnen zum ersten Mal mit ihren Mento-rinnen in den Räumen des Referates zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA in Ruhrort. In monatlichen persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee werden sie bald einen persönlichen Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und Insider-Wissen zu Fragen der Studien- und Berufswahl und der Ausbildungsplatzsuche erhalten. Die Mentorinnen lernen durch die Arbeit mit den jungen Frauen die verschiedenen Spannungsfelder, in denen sich vie-le junge Migrantinnen bewegen, kennen.
Bei den Metorinnen handelt es sich um berufserfahrene Frauen aus Wirtschaft und Verwaltung, Kammern und Verbänden, die ihr Wissen und ihre Kontakte ehrenamt-lich zur Verfügung stellen. Die Mentees sind Schülerinnen der 9. Klassen, die moti-viert und engagiert ihrer beruflichen Zukunft entgegen blicken. Die Aufnahme in das Projekt erfolgte über ein Bewerbungsverfahren. Die Mentoring-Paare wurden vom Projektteam des ZFBT (Zentrum Frau in Beruf und Technik) zusammengestellt und werden in Ihrer Arbeit von der RAA Duisburg beglei-tet. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen RAA´s und der Koordinierungsstelle des RAA-Verbundes wird das Rahmenprogramm für die Mentees und Mentorinnen organisiert.

Mittwoch, 11. Februar 2009 - Historischer Kalender
7,9 Milliarden Euro aus dem Steuerverbund für NRW-Kommunen
Die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erhalten im Jahr 2009 rund 7,9 Milliarden Euro aus dem Steuerverbund. Das ergibt sich aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2009, das der Landtag heute (11. Februar) beschlossen hat. "Das ist ein neues Allzeithoch, das den Kommunen erleichtern wird, die derzeit rückläufigen Steuereinnahmen zu verkraften", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf in Düsseldorf. Die Zuweisungen (Duisburg) steigen aufgrund der höheren Steuereinnahmen in den beiden Vorjahren gegenüber 2008 um 5,3 % oder rund 400 Millionen Euro.
Die Kommunen erhalten die Mittel des Gemeindefinanzierungsgesetzes hauptsächlich (6,8 Milliarden Euro) als Schlüsselzuweisungen, über deren Verwendung sie frei entscheiden. Darüber hinaus erhalten sie 529 Millionen Euro pauschaliert für Investitionen, 600 Millionen Euro als Schulpauschale/Bildungspauschale sowie 50 Millionen Euro als Sportpauschale.

Hinweisschilder zur Umweltzone stehen – ab Donnerstag wird kontrolliert
Die fehlenden Hinweisschilder zur Umweltzone Duisburg sind inzwischen auf den Autobahnen aufgestellt worden. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW der Stadt Duisburg mitgeteilt. Wegen der lückenhaften Beschilderung wurden Fahrzeuge innerhalb der Umweltzone bisher noch nicht kontrolliert. Das ändert sich ab Donnerstag, 12. Februar 2009: wer ohne eine rote, gelbe oder grüne „Umweltplakette“ oder eine Ausnahmegenehmigung in die Umweltzone fährt, muss mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt im Flensburger Bundeszentralregister rechnen.

Verwaltungsgericht Düsseldorf:
Kein Etappensieg der Stadt Solingen in Sachen Bayer-Pipeline
Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hat heute die beiden Eilanträge der Stadt Solingen gegen den Bau der sogenannten „Bayer-Pipeline“ auf einem 320 Meter langen - noch fehlenden - Teilstück in Solingen-Ohligs abgelehnt.
Wegen im ursprünglich vorgesehenen Trassenbereich vorhandener Fremdleitungen hatte die Beigeladene - die Bayer Material Science AG - eine Verschiebung der Trasse um eine Reihe von Metern beantragt. Diesem Antrag gab die Bezirksregierung Düsseldorf mit Planänderungsbeschluss vom 18. Dezember 2008 statt und ordnete unter dem 22. Januar 2009 hinsichtlich der vom Bau der Leitung betroffenen Grundstücke auch die vorzeitige Besitzeinweisung an.

Die Stadt Solingen wollte mit ihren Eilanträgen erreichen, dass der Lückenschluss der Leitung in diesem Teilbereich erst nach einer endgültigen (gerichtlichen) Zulassung auch des Betriebs der Kohlenmonoxid-Rohrfernleitungsanlage erfolgen darf. Damit sollte ein Erhalt des Baumbestandes in dem betroffenen Teil des Landschaftsschutzgebietes „Ohligser Mittelterrasse“ erreicht werden.
Zur Begründung ihrer Entscheidungen führt die Kammer aus, dass weder der Planänderungsbeschluss noch der Besitzeinweisungsbeschluss Rechtsfehler zum Nachteil der Stadt Solingen aufwiesen, sodass deren in den Hauptsacheverfahren erhobenen Klagen voraussichtlich erfolglos bleiben würden. Dabei macht sich das Gericht insbesondere auch die fachliche Bewertung der höheren Landschaftsbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf) zu eigen, die eine Befreiung von den Verboten des Landschaftsplans erteilt hatte.
Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass die Entscheidungen nur den Bau dieses „Pipeline“-Teilstücks, nicht aber die Inbetriebnahme der Anlage (insgesamt) betreffen. Es bleibe damit hinsichtlich dieser Lücke bei der bisherigen - auch vom Oberverwaltungsgericht NRW in Münster geteilten - Rechtsprechung der Kammer, dass die Leitung gebaut werden dürfe. Nicht Gegenstand dieser - sondern anderer - Verfahren seien die nicht nur im Umweltausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags, sondern auch in der Öffentlichkeit allgemein diskutierten Fragen der Bauausführung, insbesondere auch zu den Punkten Geogrid-Matten und Rohrwandstärke. Über den Betrieb und alle sicherheitstechnischen Fragen werde ebenfalls in gesonderten Verfahren entschieden werden. Az.: 3 L 64/09 und 3 L 101/09

VHS: „Crashkurse in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache“
Um schnelles und intensives Erwerben von Sprachgrundkenntnissen geht es in den „Crashkursen“ in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache der Volkshochschule, Königstraße 47. In der Zeit vom Samstag, 28. Februar, bis Sonntag, 22. März, wird in 59 Unterrichtsstunden Grundwissen für die wichtigsten Situationen des Alltags vermittelt. Anmeldung ist ab sofort möglich.

1,6 Prozent mehr Schüler an NRW-Berufskollegs
Exakt 620 400 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 1,6 Prozent mehr als im Schuljahr 2007/08. Der Ausländeranteil liegt aktuell bei 8,5 Prozent und 3,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler kommen aus Aussiedlerfamilien.
Der Anteil der Schülerinnen an der gesamten Schülerzahl liegt an den Berufskollegs zurzeit bei 44,3 Prozent. Frauendomänen sind die Bildungsgänge der Fachoberschule, gefolgt von jenen der Berufsfachschule, der Fachschule und des Beruflichen Gymnasiums. Männer sind hingegen in den Bildungsgängen der Berufsschule (insbesondere in der klassischen dualen Berufsausbildung), im Berufsgrundschuljahr, aber auch im Berufsorientierungsjahr überrepräsentiert. Die Ausländeranteile schwanken je nach Schulform zwischen 4,3 Prozent (Fachschule) und 25,3 Prozent (Berufsorientierungsjahr). (IT.NRW)

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum - Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 15. Februar, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

VHS: „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“
Einen „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“ in 59 Unterrichtsstunden bietet die Volkhochschule in diesem Semester im Gebäude des Kaufmännischen Berufskollegs, Burgplatz in Duisburg-Mitte an. Die Veranstaltung findet in der Zeit von Samstag, 28. Februar, bis Sonntag, 22. März statt .
Kenntnisse verschiedener schriftlicher Textsorten wie Brief, Fax, Protokoll, Memo, Bericht und die mündliche Anwendung für Telefon, Kunden- und Lieferantengespräch, geschäftliche Verhandlungen werden trainiert. Nach einem Aufbauprogramm besteht die Möglichkeit, die schriftliche und mündliche Prüfung „English for Business“ der London Chamber of Commerce and Industry abzulegen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Vollsperrung der Gelderblomstraße in Obermeiderich
Ab Donnerstag, 12. Februar, erneuern die Wirtschaftsbetriebe Duisburg den Kanal in der Gelderblomstraße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Emmericher Straße und Bügelstrasse. Da die Bauarbeiten in der Straßenmitte erfolgen, wird die Gelderblomstraße aus beiden Richtungen zur Sackgasse. Im Einmündungsbereich der Emmericher Straße wird mit den Arbeiten begonnen. Die Baustelle wandert dann in Richtung Bügelstraße. Die gesamte Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Juni 2009. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert, Anwohner können die Straße jedoch bis zur Baustelle befahren.

VHS: „CSS-Cascading Style Sheets”
Professionelle Websites haben eine durchgehend einheitliche Gestaltung. Die Umsetzung dieser Einheitlichkeit mit CSS-Technik (Cascading Style Sheets) bietet die Volkshochschule, Königstraße 47, in einem Wochenendkurs „CSS-Cascading Style Sheets” an. Die ganztägige Veranstaltung beginnt am Samstag, 28. Februar, und wird am Sonntag, 1. März, fortgesetzt. Kenntnisse der Windowsgrundlagen und HTML-Kenntnisse sind erforderlich.

VHS-Hamborn: „Linux für Einsteiger“
Einen „Einstieg in das Betriebssystem Linux“ in Wochenendform bietet die Volkshochschule in diesem Semester in Hamborn an. Die jeweils ganztägige Veranstaltung beginnt am Samstag, 28. Februar, und wird am Sonntag, 1. März, fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das Gebäude in der Parallelstraße.
In dem Kurs werden Kenntnisse vermittelt zur Installation der open-source-Software Linux, zur Einrichtung von Anwenderprogrammen und zur Nutzung des Internets unter Linux. Grundkenntnisse im EDV-Bereich sind erforderlich. Die Teilnahme kostet 70 Euro.

Präsentationstraining in der VHS
Die Volkshochschule führt in diesem Semester im Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein Präsentationstraining für Schüler, Studenten und Auszubildende durch. Dieses Wochenendseminar unter der Leitung von Sandra Hartwig beginnt am Freitag, 27. Februar, von 18.30 bis 21.30 Uhr und wird am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden lernen, wie sie bei Referaten oder auch bei Vorstellungsgesprächen souverän auftreten. Sie erhalten Tipps zur Präsentation und lernen Tricks kennen, das Lampenfieber wirkungsvoll zu bekämpfen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine eigene Präsentation zu üben und durch eine Videoanalyse zu optimieren. Eine vorherige Anmeldung in der VHS ist erforderlich.

Dienstag, 10. Februar 2009 - Historischer Kalender
Mütterberatung in Hochfeld fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung/Elternberatung in Duisburg-Hochfeld auf der Rheinhauserstraße 199 fällt am Donnerstag, 19. Februar (Altweiber), aus.

NRW-Gastgewerbe: Niedrigere Umsätze im Dezember
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Dezember 2008 nominal 5,3 Prozent weniger um als im Dezember 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 7,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl war um 1,6 Prozent niedriger als
im Dezember 2007. Für das komplette Jahr 2008 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 1,8 (nominal) bzw. 4,2 Prozent (real) gegenüber dem Jahr 2007. (IT.NRW)

EnergieAgentur.NRW - Fachkongress Zukunftsenergien
Seit dem 1. Januar 2007 ist die EnergieAgentur.NRW das gemeinsame Dach der bisher getrennt operierenden "Energieagentur NRW" und "Landesinitiative Zukunftsenergien NRW". Damit wurde eine strategische Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich geschaffen; von der Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung hin bis zur beruflichen Weiterbildung. In Zeiten hoher Energiepreise gilt es mehr denn je, die Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und Privatleute ökonomischer mit dem immer kostbarer werdenden Gut Energie umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.
Die Energieagentur bietet in Kompetenz-Netzwerken den Unternehmen im Lande Plattformen für strategische Allianzen an. Darüber hinaus werden Energieberatungsleistungen in Form in Initial- und Contractingberatungen für Unternehmen und Verwaltungen sowie Informations- und Weiterbildungsangebote für Fach- und Privatleute angeboten. Auch die Schulung des Nutzerverhaltens gehören zum Aufgabenbereich. In den Schwerpunktbereichen `Energieeffizienz und Erneuerbare Energien für Unternehmen und Kommunen", "Energieeffizientes und solares Bauen", Innovative Kraftwerke und Netztechnik, Biomasse, Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft, Brennstoffzelle und Wasserstoff sowie Solarenergie werden technische Innovationen vorangetrieben, der Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft forciert, umfassende Beratungs- und Weiterbildungsleistungen angeboten und Unternehmen aus NRW im Bereich Außenwirtschaft unterstützt," stellt sich die EnergieAgentur.NRW selbst vor.

Am Dienstag, den 10. Februar 2009 findet in Essen der Fachkongress Zukunftsenergien statt. Auch wenn bei den Vortragsveranstaltungen diverse Sitzplätze frei bleiben, ist die Veranstaltung laut Energieagentur komplett ausgebucht. Auch Duisburg ist gut aufgestellt. Firmen wie Krohne Messtechnik, AMG BioSolar, eviag, Salzgitter Mannesmann Forschung und ThyssenKrupp Steel nutzen die Gelegenheit, hier anwesend zu sein. Hier alle Redebeiträge wiederzugeben, würde hier zu weit führen. Sie sind auch zu fachspezifisch dafür.
Die Fachmesse "e-world energy - water" findet zeitgleich in der Essener Messe statt. Es ist eine internationale Messe. Essen, Berlin, Düsseldorf und München sind die (deutschen) Städte, aus denen viele Aussteller kommen. Sogar das kleine DInslaken mit seiner Fernwärmeversorgung Niederrhein ist mit einem Stand vertreten. Und Duisburg? Duisburger Unternehmen sind im Ausstellerverzeichnis nicht aufgeführt. Gibt es in Duisburg keine Energieunternehmen? ARü

VHS: „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“
Einen „Crashkurs für Wirtschaftsenglisch“ in 59 Unterrichtsstunden bietet die Volkshochschule in diesem Semester im Gebäude des Kaufmännischen Berufskollegs, Burgplatz in Duisburg-Mitte an. Die Veranstaltung findet in der Zeit von Samstag, 28. Februar, bis Sonntag, 22. März statt .
Kenntnisse verschiedener schriftlicher Textsorten wie Brief, Fax, Protokoll, Memo, Bericht und die mündliche Anwendung für Telefon, Kunden- und Lieferantengespräch, geschäftliche Verhandlungen werden trainiert. Nach einem Aufbauprogramm besteht die Möglichkeit, die schriftliche und mündliche Prüfung „English for Business“ der London Chamber of Commerce and Industry abzulegen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten an Rosenmontag
Auch die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte beugen sich dem närrischen Trubel und damit verbunden, kommt es an Karneval zu Terminänderungen bei den Wochenmärkten. Am Rosenmontag, 23. Februar 2009, fallen daher die Veranstaltungen in Neumühl (Hohenzollernplatz) und in Marxloh (August-Bebel-Platz) ersatzlos aus. Die Händlerinnen und Händler der Duisburger Wochenmärkte und das FrischeKontor Duisburg bitten um Verständnis für die veränderten Markttermine. Ab Veilchendienstag finden die Wochenmärkte wieder wie gewohnt mit Qualität und Frische statt.

Karnevalsbesuch auf den Duisburger Wochenmärkten
Duisburger Karnevalsprinz Stefan I. besucht mit Prinzencrew Duisburgs Frische-Standorte
Endlich ist sie wieder da – die Zeit des närrischen Treibens! Die 5. Jahreszeit im Jahr macht auch vor den Duisburger Wochenmärkten nicht halt. Und gerade weil Wochenmarkt und buntes Treiben so gut zusammen passen, hat sich das FrischeKontor, der Veranstalter der Duisburger Wochenmärkte, für diese Session etwas ganz besonderes ausgedacht.
An 5 Terminen besucht der Duisburger Karnevalsprinz Stefan I. mit seiner Crew ausgewählte Wochenmärkte in Duisburg! Im Rahmen seines Besuches sollen vor allem verdiente Markthändlerinnen und -händler gewürdigt und diesen ein Wochenmarkt-Verdienstorden verliehen werden. Zudem steht Prinz Stefan I. während eines gemeinsamen Marktrundgangs auch für den einen oder anderen „karnevalistischen Schnack“ zur Verfügung.
An den folgenden Terminen haben Sie die Möglichkeit Prinz Stefan I. auf den Duisburger Wochenmärkten zu treffen:

Samstag, 14. Februar, 11:00 Uhr Vierlinden (Franz-Lenze-Platz)
Samstag, 14. Februar, 12:00 Uhr Hamborn (Altmarkt)
Dienstag, 17. Februar, 10:30 Uhr Neudorf (Ludgeriplatz)
Mittwoch, 18. Februar, 10:30 Uhr Hochheide (Bürgermeister-Bongartz-Platz)
Samstag, 21. Februar, 10:45 Uhr Hochemmerich (Atroper-/Duisburger Straße)

Jecken aufgepasst: Lust auf buntes Treiben?
Allle Karnevalsjecken sind am Mittwoch, den 11.02.2009 ab 16.00 Uhr im Johanniter-Stift auf der Wildstraße 10 richtig.
Das schönste Königreich am Niederrhein (Königreich Duissern 1934 e.V.) veranstaltet für alle närrischen Fans eine ausgelassene Karnevalsveranstaltung.
In diesem Jahr handelt es sich um ein kleines Jubiläum: zum 10. mal zieht das Königreich Duissern in die Hallen des Johanniter-Stiftes ein und das als eine ehrenamtliche Veranstaltung!!!
Unter dem Motto der Session 2009 „Wat soll et denn – et kömmt wie et kömmt“ können sich alle Närrinnen und Narren auf ein buntes Potpourri von Büttenreden, musikalischen Einlagen, Tanzvorführungen von den Kaputt Nix Grün / Rot Neudorf sowie dem Funkenmariechen Kathrin des Königreichs Duissern freuen. Natürlich darf auch der Prinz und seine Leibgarde nicht fehlen. Gute Laune und mitgebrachte Stimmung sind Voraussetzung für diesen Nachmittag. Mit einem dreimal „Duissern Helau“ seien alle Jecken gegrüßt und herzlich zur kostenfreien Teilnahme eingeladen.

Untersuchungen von Wildfleisch - Änderung in der EU-Gesetzgebung
In Duisburg gibt es einige Hundert Jäger. Für sie gibt es durch eine neue EU-Gesetzgebung Änderungen bei der so genannten Trichinenuntersuchung. Die Entnahme der Trichinenprobe darf nur noch von speziell geschulten Jägern durchgeführt werden. Die Untersuchung der Probe erfolgt dann durch das Veterinäramt am Schlachthof Meiderich. Es dürfen hier jedoch nur Proben für Jäger untersucht werden, die in Duisburg wohnen oder hier ihr Jagdrevier haben. Neu ist außerdem eine Wildmarkenpflicht. Wer mehr über die Änderungen wissen möchte, kann sich beim Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz informieren. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.duisburg.de, Suchbegriff „Trichinen“.

Nur noch leichte Zunahme im Passagierluftverkehr 2008
Das Wachstum der Passagierzahlen auf deutschen Flughäfen hat sich 2008 im Vergleich zu den Vorjahren abgeschwächt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) unternahmen im Jahr 2008 insgesamt 165,6 Millionen Personen eine Flugreise, das waren 2,1 Millionen oder 0,9% mehr als im Vor­jahr. Dies ist die geringste Zunahme seit 2002. Damals war das Passagiervolumen sogar um 3,2% zurückgegangen. Die Zuwächse in den Jahren 2003 bis 2007 lagen zwischen 4,0 und 9,3%.

Inlandstourismus Jahr 2008: 2% mehr Gästeübernachtungen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2008 in Deutschland 369,6 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungs­stätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Das war ein Plus von 2% gegenüber 2007. Damit stieg die Zahl der Gästeübernachtungen zum fünften Mal in Folge. Von der Gesamtzahl der Übernachtungen entfielen 313,1 Millionen auf inländische Gäste (+ 2%) und 56,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+ 3%).

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen: Vom Onkel geliehenes Geld wird nicht auf Hartz-IV-Leistung angerechnet
Gewährt ein Verwandter einem Hartz-IV-Empfänger eindeutig ein zinsloses Darlehen, darf dieser Betrag nicht auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet werden. Der Darlehnsvertrag braucht dafür nicht unbedingt genauso dokumentiert zu sein, wie dies unter fremden Dritten üblich wäre. Wie das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden hat, kann die zuständige Behörde Leistungen des Arbeitslosengelds II („Hartz-IV“) von einem Hilfebedürftigen nicht zurückfordern, wenn er sich von Verwandten Geld nur geliehen und die Rückzahlung fest vereinbart hat. Solche Darlehen gelten nach Ansicht des LSG auch dann nicht als auf ALG-II Leistungen anzurechnendes Einkommen, wenn der Hilfebedürfte damit Rechnungen bezahle und Anschaffungen tätige. Seine Vermögenssituation ändere sich nämlich durch ein solches Darlehen nicht, weil er verpflichtet sei, dem Darlehnsgeber später das empfangene Geld zurückzuzahlen.
Geklagt hatte eine Hartz-IV-Empfängerin, deren Onkel, ein Rechtsanwalt aus Polen, ihr 1500 Euro „als Darlehen“ auf ihr Konto überwiesen und in einem Brief ausdrücklich an die Vereinbarung erinnert hatte, dass die Summe ein halbes Jahr später zurückgezahlt werden sollte, sobald die Klägerin eine Beschäftigung aufnehmen würde. Das LSG sah diese schnelle und unbürokratische Hilfe als Ausdruck intakter verwandtschaftlicher Verhältnisse und verneinte das Vorliegen eines Scheingeschäfts. Wenn sich im Zeitpunkt des Geldzuflusses die Rückzahlungsverpflichtung eindeutig feststellen lassen, bestehe auch bei einem Geschäft unter Verwandten regelmäßig keine Veranlassung, eine Dokumentation des Geschäfts im Sinne des Fremdvergleichs – also wie zwischen fremden Dritten üblich - zu fordern. Dies sei erst der Fall, wenn eine Prüfung des Einzelfalls Zweifel am Vorlegen eines Darlehns ergebe und es deshalb auf die Beweislast ankomme (Az. L 7 AS 62/08 nicht rechtskräftig).

Montag, 9. Februar 2009 - Historischer Kalender
Der Jahresempfang des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg
"Offenheit statt Hinterhof! Begegnung statt Intoleranz," fordert Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates, in einem Grußwort. "Die Moschee ist auf drei Etagen 2.500 Quadratmeter groß. "Hier wird nicht nur gebetet. Hier treffen sich alle Duisburger. Nur im toleranten Umgang miteinander können wir das Zusammenleben gelingen lassen. Integration ist eine gemeinsame Aufgabe. Duisburg kann stolz sein auf eine lange Zeit der Gremienarbeit im Hinblick auf die Integration zurückblicken. Es gibt sie seit dem 15.10.1970, als ein erster diesbezüglicher Arbeitskreis gegründet wurde. Den Ausländerbeirat gibt es seit 1985. Diese Gremienarbeit ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Politik und den Zuwanderern."

"Duisburg ist eine offene Stadt, in der Menschen aus 140 Ländern friedlich miteinander leben," berichtet Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Wir alle machen Duisburg aus. Wir sind stolz darauf. Buntheit, Kreativität und der Wille voranzukommen, machen Duisburg aus. Wen mancher Wirtschaftsführer diese Energie aufbringen würde, bräuchten wir nicht pessimistisch sein."
 Andreas Rüdig   Kommentar zur Ausgewogenheit

Änderung der Mütterberatungszeiten in Meiderich
Die öffentliche Elternberatung/Mütterberatung im Gesundheitsamt Meiderich auf der Weißenburger Strasse 17-19 findet nur noch jeden vierten Dienstag im Monat von 10 bis 11 Uhr statt. ( vorher jeden ersten und vierten Dienstag).

Bis(s) zum Ende der Nacht: Mayersche Buchhandlung öffnet um Mitternacht
Das lange Warten hat ein Ende: Am 14. Februar erscheint der vierte und vorerst letzte Teil der Liebesgeschichte zwischen dem Vampir Edward Cullen und der menschliche Bella Swan auf deutsch. Die Mayersche Buchhandlung bietet allen Fans der einzigartigen Liebesgeschichte einen ganz besonderen Service. Um Mitternacht öffnen die Buchhandlungen an allen Standorten.
Wird Bella Edward heiraten und zum Vampir werden? Oder bleibt sie doch ein Mensch und entscheidet sich für ihren besten Freund Jacob Black?
Antworten auf diese Fragen bekommen Nachteulen und lichtscheue Geschöpfe in der Nacht auf den 14. Februar. Exklusiv ab 0.00 Uhr sind die Mayersche Buchhandlungen geöffnet und bieten "Bis(s) zum Ende der Nacht" von Stephenie Meyer zum Preis von 24,90 ? zum Verkauf an.
Langschläfer und alle Fans, die bis zur normalen Öffnungszeit warten können, dürfen sich ihr Exemplar natürlich auch während unserer bekannten Öffnungszeiten im Laufe des Samstags aussuchen, die Bis(s)-Reihe inklusive Teil vier ist in ausreichender Menge vorrätig.
In der Mayerschen Buchhandlung vorbeizuschauen lohnt sich an diesem Tag übrigens dreifach: Ebenfalls am 14.02. erscheint der zweite Teil der Bis(s)-Reihe, "Bis(s) zur Mittagsstunde" als Taschenbuch. Auch sind alle Interessierten eingeladen, sich Ihren Gutschein über 10 Euro für eine Aufführung des Musicals "Tanz der Vampire" im Metronom Theater Oberhausen an der Kasse abzuholen.

VHS-Reihe: Doku-Film mit Duisburger Gästen
„Los Guerrilleros Colombianos“

Den Alltag einer Guerilla-Gruppe aus Männern, Müttern, jungen Frauen und Kindern in den Bergen Kolumbiens zeigt der Dokumentarfilm „Los Guerrilleros Colombianos“ von Peter Atanassow am Sonntag, 15. Februar, 14.30 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47, Duisburg-Mitte. Nach dem Film führt Bastian Blachut von der Duisburger Filmwoche ein Gespräch mit Fabian Fonseca, der aus Kolumbien stammt und jetzt in Duisburg lebt. Gezeigt wird der Film in der VHS-Reihe „Doku-Film mit Duisburger Gästen“.

VHS-Rheinhausen: Schlagfertigkeitstraining
Ein „Schlagfertigkeitstraining“ in Wochenendform bietet die Volkshochschule in diesem Semester in Rheinhausen an. Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. Februar, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr statt und wird am folgenden Tag von 9 bis 13 Uhr fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das Gebäude in der Arndtstraße. Die Teilnehmer werden ihre Fähigkeit verbessern, in jeder Situation die passenden Worte zu finden und lernen, wie sie auf unfaire Argumentationen reagieren können. Das Seminar wird von Christoph Dahms geleitet. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

In der Karnevalszeit auch nüchtern Spaß haben - Alkohol und Arzneimittel vertragen sich nicht
Düsseldorf. Die fünfte Jahreszeit nähert sich ihrem Höhepunkt. Bis zum Aschermittwoch am 25. Februar werden eingefleischte Narren noch einige Male ausgelassen feiern und dabei sicher auch das ein oder andere alkoholische Getränk zu sich nehmen. Was vielen angesichts ausgelassener Stimmung gerade zur Karnevalszeit besonders schwer fällt: Wer Arzneimittel einnehmen muss, sollte auf den Genuss alkoholischer Getränke verzichten. Und das natürlich nicht nur zur Karnevalszeit, raten die Apotheker in Nordrhein.
"In den meisten Fällen wird die Wirkung der eingenommenen Arzneimittel unkalkulierbar", erklärt Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Manche Arzneimittel, wie zum Beispiel Antibiotika, verlangsamen den Abbau des Alkohols im Körper. Das kann zu Übelkeit, Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck führen." Andere Arzneimittel werden wie der Alkohol über das gleiche Entsorgungssystem der Leber abgebaut. Dieses System ist aber mit dem Abbau des Alkohols schon so stark beschäftigt, dass der Arzneistoff weiter im Körper kreist und nicht ausgeschieden wird. Dadurch verstärken und verlängern sich sowohl die Wirkungen als auch die Nebenwirkungen des Arzneimittels.

Schlaf- und Beruhigungsmittel, Antidepressiva und andere Psychopharmaka wirken an denselben Angriffspunkten im Körper wie der Alkohol. "Dadurch erhöhen sie gegenseitig ihre Wirkungen und Nebenwirkungen", so Katzenbach. Dazu kommen noch Schmerzmittel, Kaliumsalze und Eisenpräparate, die in Verbindung mit Alkohol den Magen-Darm-Trakt reizen können. "Wer an den Karnevalstagen zu viel getrunken hat, sollte ebenfalls bedenken, dass auch am nächsten Tag noch der Alkohol Wechselwirkungen mit Arzneimitteln eingehen kann", gibt der Apotheker zu Bedenken.
Am besten ist es, gezielt in der Apotheke nachzufragen, wie das eingenommene Arzneimittel auf Alkohol wirkt. "Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte, wenn er Medikamente einnimmt, besser ganz auf Alkohol verzichten. Denn im Karneval kann man auch nüchtern Spaß haben," so Katzenbach.

Wechselwirkungen Alkohol und Arzneimittel:
Arzneimittel, deren Wirkung durch Alkohol verstärkt werden kann:
Antidepressiva (orale), Beruhigungsmittel, Betäubungsmittel,
Blutdruckmittel, Insulin, Schlafmittel
Medikamente, die den Abbau von Alkohol im Körper hemmen können:
Antibiotika, Arzneimittel gegen Diabetes

NRW: Jedes fünfte Kind in einer Kindertageseinrichtung spricht zu Hause überwiegend eine andere Sprache als Deutsch
Im März 2008 besuchten rund 568 800 Kinder unter 14 Jahren eine Kindertageseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte etwa jedes dritte betreute Kind (191 600) mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In der Familie jedes fünften betreuten Kindes (121 100) wird zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen.
Regional betrachtet ergeben sich z. T. deutliche Unterschiede: In Duisburg entstammt jedes zweite Kind in einer Kindertageseinrichtung einer Familie mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft. Bielefeld, Hagen, Köln und Gelsenkirchen folgen mit rund 47 Prozent. Die niedrigsten Anteile weisen bei dieser Betrachtung die Kreise Coesfeld (14,5 Prozent), Borken (18,8 Prozent) und Höxter (19,3 Prozent) auf.
Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend in einer Fremdsprache unterhalten, weisen die Städte Duisburg (37,7 Prozent), Gelsenkirchen (34,0 Prozent) und Köln (33,1 Prozent) die höchsten Quoten auf. Den niedrigsten Anteil haben die Statistiker für die Kreise Höxter (7,5 Prozent) und Coesfeld (8,3 Prozent) ermittelt.

Diese und weitere Informationen sind der soeben erschienenen Veröffentlichung "Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen am 15. März 2008" zu entnehmen. Eine PDF-Version dieses Statistischen Berichtes steht im Internet-Angebot von IT.NRW unter der Adresse https://webshop.it.nrw.de/webshop/details.php?id=15333 zum kostenlosen Download bereit. Neben Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen sind dort auch Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise verfügbar. (IT.NRW)

Amt für Umwelt und Grün informiert: Heckenschnitt bis zum 1. März durchführen
Auch wenn der Winter uns noch fest im Griff hat, sollten Gartenbesitzer schon an die nächste Gartensaison denken. Das Amt für Umwelt und Grün weist darauf hin, dass Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden dürfen. Außerhalb dieser Zeit sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte gestattet.  Alle umfangreicheren Arbeiten, die nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen daher noch im Februar durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Besonders das scheinbar wilde Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtner stört, bietet Vögeln und anderen Tieren wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2008: Real Minus 12,6% zum Vorjahr
Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnet nach vorläufigen Angaben im Dezember 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang um 12,6% gegenüber dem Dezember 2007 (nach revidiert ? 6,5% im November 2008). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 9,2% ab; der Auslandsumsatz ging mit 16,6% noch stärker zurück. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 19,8%, der Absatz in das übrige Ausland um 14,0% unter dem Vorjahresniveau.

VHS: Neukundengewinnung
Über „Neukundengewinnung – Erfolgsfaktoren für den Mittelstand“ informiert ein Seminar der Volkshochschule, Königstraße 47 am Samstag, 14. Februar, von 10 bis 17 Uhr.
Ingo Thielen informiert anhand praxisnaher Beispiele, wie Unternehmen und ihre Mitarbeiter neue Kunden mit vernünftigen Strategien, modernen Methoden und überschaubarem Mitteleinsatz ansprechen und halten können.

Samstag, 7. Februar 2009 - Historischer Kalender
Duisburger Stadtwald: Waldi muss „nicht“ an die Leine
Hunde müssen im Duisburger Stadtwald nicht an die Leine. Auch wenn eine Schiefertafel am Aktienweg, direkt hinter der Autobahnbrücke in Richtung Forsthaus darauf hinweißt.
Die Schiefertafel steht dort etwas versteckt seit mehr als 40 Jahren. Aufgestellt wurde diese Tafel von dem damaligen Revierförster Scheithauer, der ein leidenschaftlicher Jäger war und im Forsthaus (wo heute das Heizkraftwerk der UNI ist) wohnte.
Der Text auf dieser Hinweistafel stammt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, wie Revierförster Stefan Jeschke mitteilte.
Der textliche Inhalt stimmt mit der heutigen Gesetzgebung nicht mehr überein. Auf „aktuellen“ Hinweistafeln im Stadtwald ist heute lediglich vermerkt: „Hunde sind auf den Wegen zu halten“. Dennoch sollte man dieses historische Vermächtnis ruhig stehen lassen, dies ist auch die Meinung von Stefan Jeschke. Text und Foto Hans-Willi Bütefür

Heute im Cafe Steinbruch: “Originalton” mit TOM LIWA - ein bisschen mehr als ein Konzert
Tom Liwa war von 1986 bis 1996 Chef der deutschsprachigen Indierock-Institution Flowerpornoes. Eine Band, die damals den Weg ebnete für vieles von dem, was man später als Hamburger Schule bezeichnete. Seit auflösung der Flowerpornoes hat er sich einer Bandbreite verschiedenster Projekte gewidmet und sich vor allem durch zahlreiche Soloauftritte einen Kultstatus bei einem ständig nachwachsenden, sympathischen Publikum erspielt. Ein solcher Abend mit Tom Liwa ist ein bisschen mehr als ein Konzert. Der höchstwahrscheinlich beste deutsche Singer-Songwriter (Zitat Musikexpress) versteht es, eine Atmosphäre zu kreieren, die in punkto Intimität ihresgleichen sucht. Liwas brilliant formulierte Songs schöpfen sensibel aus dem Leben und können daher manchmal ganz schön weh tun.
www.tomliwa.de
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 10 €; AK: 13 € // Tickets im Steinbruch & bei www.kartenhaus.de ****Shuttle Service****

Volkshochschule qualifiziert 16 Konfliktschlichter: Abschluss der sechsten Mediationsfortbildung
16 neue Konfliktschlichter hat die Volkshochschule zertifiziert: Am 1. Februar 2009 wurden den erfolgreichen Absolventen der Mediationsfortbildung (Foto) die Abschlusszertifikate überreicht. Von Mai 2008 bis Januar 2009 hatten sich die Teilnehmer unterschiedlichen Konfliktthemen gestellt und dabei intensivst Einigungsgespräche geführt. Neben Techniken der Gesprächsführung und der Konfliktanalyse haben die frisch gebackenen Mediatoren die unterschiedlichen Einsatzgebiete von Mediation trainiert.
Mediation ist ein Verfahren der alternativen Konfliktlösung. In der Mediation geht es darum, Konflikte unter Einbeziehung aller Beteiligten gewaltfrei und außergerichtlich mit Hilfe eines unparteiischen Mediators zu lösen. Dabei sollen durch eine Übereinkunft alle „gewinnen“.
Die Mediation hat mittlerweile einen festen Platz in der Konfliktbearbeitung eingenommen. Die nebenberufliche Fortbildung umfasste 140 Stunden. In dieser Zeit wurde gelernt, in verschiedenen Konfliktsituationen zu schlichten. Aufgrund der großen Nachfrage bietet die VHS auch in diesem Jahr wieder eine Mediationsfortbildung an. Termine und weitere Informationen unter 0203 / 283-2775 oder -4320.

VHS-Vortrag: „Vom Nichts zum Etwas. Theologie der Schöpfung“
Um die „Theologie der Schöpfung" geht es in einem Vortrag am Mittwoch, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr in seinem Vortrag in der VHS, Königstraße 47.
Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Seit dem Mittelalter suchen Theologen und Philosophen die Antwort auf diese Frage in einer Schöpfungstheorie. Kann das Etwas aus dem Nichts geschaffen werden oder muss eine formbare Urmaterie vorliegen? Oder ist das Etwas eigentlich ein Nichts, das uns nur als Etwas erscheint? Dr. Alexander Wiehart geht diesen und anderen verblüffenden Fragen nach.

Freitag, 6. Februar 2009 - Historischer Kalender

„Mr. Hafenkonzert“ Hasso Wolf ist tot
Der frühere langjährige WDR-Radioreporter Hasso Wolf ist tot. Er starb, wie erst jetzt bekannt wurde, im Januar im Alter von 82 Jahren in Köln. Wolf war in Duisburg vor allem als „Mr. Hafenkonzert“ bekannt, denn er prägte wie kaum ein anderer die populäre Sendung aus Ruhrort von den 50er Jahren bis zu seinem Abschied am 22. September 1991.
Hasso Wolf gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den „Reportern der ersten Stunde“ und erlangte mit originellen und spektakulären Reportagen über den Schwarzmarkt, die Spätheimkehr von Kriegsgefangenen aus Russland und den Nachkriegswiederaufbau großes Ansehen.
Wolfgang Schmitz, Hörfunkdirektor des Westdeutschen Rundfunks (WDR) würdigt Wolf: „Hasso hat das WDR-Radioprogramm über Jahrzehnte maßgeblich geprägt, auch in der Unterhaltung, etwa als Präsentator der Duisburger Hafenkonzerte. Der WDR hat ihm viel zu verdanken.“ Duisburg bedankte sich 1991 mit einem Empfang im Speicher des Haniel-Museums. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings sagte über Hasso Wolf: „Er gehörte zu den Reportern der ersten Stunde, der die beliebte WDR-Sendung bis auf den heutigen Tag begleitet hat und so viele Informationen über Duisburg und den größten Binnenhafen der Welt an die Rundfunkhörer vermittelte wie kein anderer.“ Die Stadt ehrte Hasso Wolf 1986 für besondere Verdienste mit der Stadtplakette.

Den Fans des Hafenkonzerts bleibt Hasso Wolf als „charmanter Plauderer“ in Erinnerung, der seinen prominenten Gästen immer wieder interessante Geschichten und Ansichten entlockte. Er begrüßte auf der Bühne nicht nur Sängerinnen und Sänger, sondern auch Prominente der Stadt, wie Zoo-Direktor Dr. Wolfgang Gewalt, der gerne wilde Tiere vorstellte. In Erinnerung blieb aber auch das „Wettschälen“ mit frischem Spargel vom Niederrhein, das Wolf im Stil eines Sportreporters übertrug. Hasso war ein Profi am Mikrofon und das markante Gesicht des Duisburger Hafenkonzerts.


Live und in Aktion: Reporter Hasso Wolf mit Oberbürgermeister August Seeling und dem großen Volkssänger Willy Schneider im Mai 1962.

Cooler als die Feuerwehr erlaubt: Frau löscht Feuer und geht schlafen
Zwei Feuerwehrleute staunten nicht schlecht, als ihnen in Walsum eine rußverschmierte Frau die Tür aufmachte und erstaunt fragte, warum die beiden überhaupt gekommen wären. Die Feuerwehr war am Morgen von der Pflegerin, die täglich die 86jährige betreut, gerufen worden, weil es in der Wohnung offensichtlich gebrannt hatte und es stark nach Rauch roch.
Als die Beamten mit der Frau die Wohnung betraten, bot sich ein Bild der Zerstörung: die Treppe war verkokelt, das Feuer hatte sich im Flur ausgebreitet, Badezimmerschrank und Durchlauferhitzer schmelzen lassen, im Wohnzimmer um sich gegriffen und dann im Schlafzimmer Tapeten und den Jalousienkasten durch die Hitze zerstört. Bei einem Notruf wäre ein ganzer Löschzug mit zehn Mann Besatzung ausgerückt. Nicht aber in Walsum: die Frau, die in ihrem Bett schlief, wurde durch Rauch und Hitze geweckt, griff sofort zum Wassereimer und löschte damit die Flammen. Mehrfach füllte sie nach, dann brannte anscheinend nichts mehr – und sie legte sich wieder schlafen. Für diese „Kleinigkeit“ hätte sie doch nicht die Feuerwehr gerufen, so die Seniorin.
Im Gespräch mit den Feuerwehrleuten erzählte sie, dass immer ein Eimer mit Wasser im Schlafzimmer sei, da sie im Bett auch mal eine Zigarette rauchen und dann die Kippe ins Wasser werfen würde. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Brand auch nicht durch einen Glimmstengel sondern durch eine Nachtlampe entstanden sein. Die 86-jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, weil sie Rauch eingeatmet hatte.
In dieser Nacht muss die Walsumerin einen Schutzengel gehabt haben, davon sind die Feuerwehrleute überzeugt. Aber sie weisen auch darauf hin, dass das Verhalten der Frau nicht richtig war und bitten dringend darum, im Bett nicht zu rauchen und immer die Feuerwehr anzurufen, wenn es im Haus brennt. Nicht immer ist ein Schutzengel vor Ort.

Die Genießermesse „Baden-Württemberg Classics“ am 14./15. März
1000 Weine aus Deutschlands Süden im Landschaftspark Duisburg-Nord
Die „Baden-Württemberg Classics“ bringen am 14. und 15. März wieder den „Geschmack des Südens“ in den Landschaftspark Duisburg-Nord. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr präsentieren 75 Winzer aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg Erlesenes in Rot, Weiß und Rosé. Die Weinmesse lädt Genießer am Samstag, 14. März, von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 15. März, von 11 bis 18 Uhr ein. Der Eintritt beträgt 15 Euro, im Preis ist die Verkostung enthalten.
Die Kraftzentrale des Landschaftsparks setzt einen spannenden Rahmen für Genießer und Kenner. Industriekultur trifft Lebensart. Dort wo einst Tausend Feuer glühten, genießen Kenner an einem Wochenende die Auswahl aus 1000 Weinen. Duisburg macht in diesen Jahr den Auftakt der Classics, die in dem kommenden Monaten darüber hinaus in Hamburg, München und Berlin Station machen.
Die Aussteller präsentieren erlesene Weine, Schaumweine, Wein- und Obstbrände. Das „Weinfestival der Sinne“ ermöglicht den Besuchern direkt an den Ständen der Winzer, aus den von Sonne verwöhnten Anbaugebieten die Weine zu verkosten. Wer seinen Lieblingstropfen erschmeckt hat, kann dann auch gleich den Vorrat für den heimischen Weinkeller ordern. Im Mittelpunkt der württembergischen Weingärtner steht in diesem Jahr der „Trollinger“. Die Winzer aus dem „Burgunderland Baden“ präsentieren insbesondere Weine aus den edlen Rebsorten Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder. Spezielle Seminare verfeinern den Geschmackssinn.
Kulinarische Spezialitäten aus Baden und Württemberg ermöglichen die passende Stärkung für die Genussreise durch den deutschen Süden. Wer sich Baden-Württembergs Bestes nicht nur auf der Zunge zergehen lassen möchte, sondern auch gleich seine eigene Weinreise zum Kaiserstuhl oder ins Neckartal plant, erhält auf der Messe auch touristische Informationen.

Über 100 Beiträge beim Fotowettbewerb „Wir sind DU!“
Die Einsendefrist für den Fotowettbewerb „Wir sind DU!“ des Referats für Integration der Stadt Duisburg ist abgelaufen. Eingegangen sind über 100 Fotographien, die verschiedene Aspekte der Interkulturalität in Duisburg zeigen.
Eine unabhängige Jury wird jetzt die Arbeiten begutachten und die Siegerfotos auswählen. Mitglieder der Jury sind: Ute Saalmann, Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Duisburg, Alexandra Umbach, Fotografin der NRZ, Sevket Avci, Vorsitzender des Beirates für Zuwanderung und Integration, Frank Kopatschek, Leiter des Referats für Kommunikation der Stadt, und Leyla Özmal, Leiterin des Referats für Integration.
Das Referat für Integration dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Beiträge. Die Sieger werden Mitte Februar schriftlich benachrichtigt.
Zu sehen sind die Wettbewerbsbeiträge im Rahmen einer Ausstellung im Forum in der letzten Februarwoche. Die Siegerfotos werden am 1. März auf einer Veranstaltung prämiert, mit der zugleich der Startschuss für das interkulturelle Stadtportal „Wir sind DU!“ fällt.

Mein Duisburg 2008: Jetzt abstimmen! Online-Voting ab Dienstag
Der Fotowettbewerb von duisburgnonstop.de geht in die heiße Schlussphase. Vom 10. bis zum 28. Februar können Duisburger Bürgerinnen und Bürger, aber auch Duisburg-Fans und Interessierte nun auf dem Internetportal ihren ganz persönlichen Favoriten wählen. Sechzig Einsendungen hat die Jury zur Abstimmung bereitgestellt. Allerdings hat man sich mit dieser Auswahl nicht leicht getan. Denn die Qualität der Motive nahezu aller Einsender war außerordentlich gut.
60 plus
Um den Fotofreunden Gelegenheit zu geben sich selbst ein Bild von den vielen kreativen Einsendungen zu machen, hat sich die Jury entschlossen, nicht nur die 60 Wettbewerbsbeiträge zu präsentieren, sondern in einer zusätzlichen Galerie auch weitere 40 Motive zu ‚Mein Duisburg 2008’, die man den Besuchern von duisburgnonstop.de nicht vorenthalten möchte.
Große Resonanz
Petra Schröder von der Duisburg Marketing hatte bereits den vorangegangenen Fotowettbewerb im Jahr 2005 betreut. Um so mehr ist sie über die große Resonanz erfreut: „Wir hatten weitaus mehr Einsendungen als 2005. Und das, obwohl es diesmal zeitgleich mehrere andere Fotowettbewerbe gab.“ Nun hofft sie auf rege Teilnahme am Online-Voting und bittet die Wählerinnen und Wähler Ihren Favoriten sorgfältig auszuwählen, denn jeder hat nur eine Stimme.

"Das Wandern ist des..." - Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) in Duisburg
Das Wandern ist des Müllers Lust. So heißt es zumindest in einem bekannten Volkslied. "Ich heiße nicht Müller. Ich bin auch kein Müller, sondern Vereinsvorsitzender," berichtet Eugen Dröse, Leiter des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV). "In Duisburg gibt es den Verein seit 1913. Wir haben heute 260 Mitglieder, von denen 40 bis 60 aktive Wanderer sind," berichtet Droese.
Das sonntägliche Wandern nennt Droese als einen Schwerpunkt des Vereins. In der Mittwochswandergruppe treffen sich Senioren, die keine großen Wanderungen mehr machen möchte. "Ihnen ist die Kommunikation wichtig." Radtouren und kulturelle Veranstaltungen wie Volkstänze, Spielkreise (Gesellschaftsspiele) und Singen kommen hinzu. Wer Details wissen möchte, sei an dieser Stelle auf den Internetauftritt des SGV verwiesen.
Der SGV (in Duisburg) ist auf der Futterstraße in Duissern angesiedelt. Seit 1954 gibt es dort das Paul-Berger-Haus. "Haus und Grundstück ist unser Eigentum. Wir konnten das Grundstück von duisport kaufen. Das Haus haben wir damals in Eigenregie gebaut. Wir sind stolz darauf, daß wir so autark sind," betont Droese.
Wandern ist nach Droeses Beobachtung beliebt. Aber nicht im Verein, sondern lieber im privaten Bereich. "Die Leute wollen sich nicht binden. Sie kommen erst im Rentenalter zu uns. Dann steht die Bewegung im Vordergrund." Doch was ist es, was die Freude am Wandern ausmacht? "Mir persönlich ist die Gruppe, der Freundeskreis und die Unterhaltung wichtig. Man erhält Informationen über die Ausflugsziele. Und man kehrt irgendwo in eine Gaststätte ein," betont Droese. Wer mitwandern möchte, sollte sich also das Programm für das 1. Halbjahr 2009 besorgen. Andreas Rüdig

11% weniger Verbraucherinsolvenzen im November 2008
Im November 2008 haben die deutschen Amtsgerichte insgesamt 12 447 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 903 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 375 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Ent­wicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im November 2008 gegenüber dem Vorjahr um 9,9% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 10,7% und die Unternehmensinsolvenzen um 7,5% abnahmen.

Januar 2009: Rohstahlproduktion um 35,6% niedriger als im Vorjahr
Die deutschen Hüttenwerke haben im Januar 2009 1,72 Millionen Tonnen Roheisen und 2,65 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 35,8% weniger Roheisen und 35,6% weniger Rohstahl als im Januar 2008. Gegenüber Dezember 2008 erhöhte sich die Produktion bei Roheisen um 5,0% und bei Rohstahl um 8,4%, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 2,9%.

Donnerstag, 5. Februar 2009 - Historischer Kalender

NRW-Ministerin Thoben überreichte „Fuel Cell Box“- Baukästen an Schüler
Eingeleitet wurde heute im Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, die Endphase des NRW-Schülerwettbewerbs 2009 zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik. Nach der Begrüßung durch Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, überreichte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, an die 20 besten von über 200 Gruppen, je eine „Fuel Cell Box“ – einen Baukasten, aus dem die Schülerinnen und Schüler einen brennstoffzellenbetriebenen Modell-Gabelstapler entwickeln sollen. Als Vorbild gelten derartige Gabelstapler, die u.a. von NRW-Firmen und Forschungsinstituten entwickelt wurden.
Dieser Wettbewerb, von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH unter der Schirmherrschaft von Ministerin Thoben veranstaltet, wird in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt. Sinn des Wettbewerbs ist es, den Schülerinnen und Schülern die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher zu bringen. Unter den 20 besten Teams haben sich auch Thorben Lang und Lukas Zausch, vom Albert-Einstein-Gymnasium in Duisburg qualifiziert, die von ihrem Mathematik- und Chemielehrer Marc Brode auf den Wettbewerb vorbereitet wurden.

Mit dem Inhalt der "Fuel Cell Box" müssen die Schüler Thorben Lang (mitte) und Lukas Zausch (re.) einen brennstoffbetriebenen Model-Gagelstapler entwickeln

"Mit dem Wettbewerb wollen wir erreichen, bei den Schülern die Neugier für Technik zu wecken und sie mit dieser Begeisterung zum Studium oder zur Ausbildung anregen", sagte NRW-Ministerin Christa Thoben. Als Preis winken den drei Gewinnerteams am Ende des Wettbewerbs, professionelle Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb, von der Firma h-tec. Manfred Schneider (Text und Fotos)

 

 


Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Ministerin Christa Thoben, Lukas Zausch und Thorben Lang (vord. Reihe v. li.), hintere Reihe v. li.: Ake Johnsen (h-tec),Marc Brode und Dr. Frank Baumann (EnergieAgentur.NRW)

Heute im Cafe Srteinbruch: NEW ORLEANS DREAM TEAM - New Orleans Jazz zum träumen 
Das New Orleans Dream Team aus dem Rheinland gehört zu den wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues, Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere wunderschöne Melodien.
www.new-orleans-dream-team.de
Im Saal // Beginn: 19h30 // Eintritt frei!

"Mary Shelley - Die Lady und das Monster"
So ist das Jour Fixe am Donnerstag, dem 5. Februar tituliert. Wie gewohnt findet es um 17 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule in der Duisburger Innenstadt statt. Jörg Mascherrek und Hannelore Schulte sind die beiden Referenten.
Als ich den Vortragssaal kurz vor fünf Uhr betrete, ist er nur mäßig besucht. Eine Hintergrundstimme liest aus dem "Frankenstein". Ein Beamer strahlt ein Bild mit dem Thema des Spätnachmittags / Frühabends an die hintere Wand der Bühne. Während des Vortrages werden dann aber verschiedene Bilder gezeigt.
Die beiden Vortragenden stellen die Entstehungsgeschichte des Buches vor, auch die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Die Lebensgeschichte der Mary Shelley wird sehr ausführlich vorgestellt. Wer Details dazu wissen möchte, sei an dieser Stellen an die beiden Fachbeiträge in der Internetenzyklopädie Wikipedia verwiesen.
Die beiden Referenten stellen somit nicht nur das literarische Werk, sondern auch ein Sittengemälde des Englands im 19. Jahrhundert vor. Alles in allem ist dies eine interessante Vorstellung. Andreas Rüdig

Oberbürgermeister greift Anregung der Wohlfahrtsverbände auf
Im Dezember haben die Duisburger Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Paritäten und Jüdische Gemeinde eine Erklärung zur Arbeitsmarktpolitik veröffentlicht. Die Verbände würdigen die Erfolge der Vermittlung in den Arbeitsmarkt, weisen aber zugleich auf die Probleme bei der Vermittlung der schwierigen Zielgruppen hin.
Die Wohlfahrtsverbände regen als Folge des Sozialberichtes und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage einen Runden Tisch zur Sozial und Arbeitsmarktpolitik an. Die handelnden Akteure des Arbeitsmarktes, zum Beispiel die Wohlfahrtsverbände, die ARGE Duisburg, die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkskammer, der Unternehmerverband und die städtische Gesellschaft zur Beschäftigungsförderung werden beteiligt. Ebenfalls einbezogen sind die Fachbereiche der Verwaltung mit dem Jugendamt, dem Schulamt und dem Amt für Soziales und Wohnen.
Auf Einladung des Oberbürgermeisters wurden nun in einem ersten sehr konstruktiven Gespräch die Überlegungen konkretisiert. Der Oberbürgermeister hat die Initiative aufgegriffen und wird in Kürze zu einer Auftaktveranstaltung einladen. Bei diesem Treffen werden die für 2008 fortgeschriebenen arbeitsmarktrelevanten Zahlen des Sozialberichts vorgestellt, analysiert und bewertet. Damit soll die Kooperationsstruktur zwischen den arbeitsmarktpolitischen Akteuren intensiviert und vernetzt werden, um ganzheitliche Strategien zu entwickeln.

Trotz Finanzkrise: Touristenzahlen in Duisburg steigen weiter
Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist das Thema zahlreicher Diskussionen. Einige Branchen hat sie bereits erreicht. Trotz dieser schlechten Voraussetzungen, schreitet die touristische Entwicklung in Duisburg mit großen Schritten weiter voran. Dies zeigen die jüngsten veröffentlichten Zahlen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen aus November 2008. Während die Ankünfte in NRW um 2,8% gegenüber dem Vorjahresmonat zurückging und die Übernachtungen ebenfalls um 1,2% sanken, stiegen die Ankünfte nationaler und internationaler Touristen in Duisburg um 3,6% und die Übernachtungen um 2,9%.
Auch im gesamten Jahresverlauf, von Januar bis November 2008, haben sich die Touristenzahlen in Duisburg wesentlich positiver entwickelt als im gesamten Bundesland. Hier stehen Steigerungen von 3,6% der Ankünfte und 7,8% der Übernachtungen in Duisburg einem Zuwachs von nur 2,4% der Ankünfte und 3,2% der Übernachtungen in NRW gegenüber. Die hohen Übernachtungszahlen in Duisburg gehen einher mit einer hohen mittleren Aufenthaltsdauer der Gäste. Diese lag im November 2008 mit 2 Tagen deutlich über dem Niveau von Düsseldorf mit 1,7 Tagen.
Der Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, Uwe Gerste, sieht diese positive Entwicklung als Resultat eines effektiven Tourismusmarketings in den vergangenen Jahren. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Präsentation der Stadt auf nationalen und internationalen Tourismusmessen. So hat die Duisburg Marketing Gesellschaft auch im Jahr 2008 nicht nur innerhalb Deutschlands für ihre Stadt geworben, sondern war auch in Belgien, in den Niederlanden, in Österreich und in London mit Fachpersonal vertreten. In wenigen Wochen wird die Duisburg Marketing GmbH auf der ITB, der weltgrößten Tourismusbörse, vom 11.03. – 15.03.2009 in Berlin wieder präsent sein. Besondere Aufmerksamkeit ist Duisburg auf der ITB bereits jetzt sicher gestellt. Als Teil der Metropole Ruhr, bildet die Stadt zusammen mit den anderen Ruhrgebietstädten in diesem Jahr die Partnerregion der Internationalen Tourismusbörse.

Nach Einschätzung der Duisburg Marketing GmbH hat auch das erste volle Betriebsjahr der Mercatorhalle Duisburg mit verschiedenen, auch größeren Tagungen und Kongressen und daraus resultierendem Tagungstourismus, zu der positiven Entwicklung beigetragen. So fanden z. B. das 9. Logistics Forum des Logistikverbandes BVL, der NRW-Tag der Türkisch-Deutschen IHK, mehrere Parteiveranstaltungen auf Landes- und Bundesebene sowie viele geschlossene Tagungen und Kongresse namhafter national und international operierender Unternehmen in der Mercatorhalle Duisburg statt.
Durch die in der Mercatorhalle Duisburg stattgefundenen Tagungen und Kongresse wurden in den meisten Fällen Hotelübernachtungen sowie Rahmenveranstaltungen im Stadtgebiet umgesetzt. Nicht zu unterschätzen ist auch der Faktor „Shopping“ in der hier beschriebenen Umwegsrentabilität. Durch den innerstädtischen Standort der Mercatorhalle haben viele Tagungsteilnehmer die Pausen genutzt, um die City zu erkunden und den einen oder anderen Einkauf zu tätigen.

Apotheker in Nordrhein: Apotheker unterstützen NADA im Kampf gegen Doping
Gezielte Informations- und Aufklärungsarbeit für Sportler

 Egal ob Breiten- oder Spitzensportler, den Überblick über die Dopingrelevanz der vielen auf dem Markt befindlichen Arzneimittel zu behalten, fällt oftmals schwer. Besonders betroffen sind chronisch kranke Leistungssportler, die regelmäßig Arzneimittel einnehmen und immer darauf achten müssen, welche Arzneimittel auf der Dopingliste stehen. Der Apothekerverband Nordrhein e.V. und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) haben daher jetzt eine Kooperation gestartet. Sie wollen die Sportler gemeinsam über die Dopingrelevanz von Arzneimitteln informieren und aufklären.
Auch die Apotheken in Nordrhein beteiligen sich an der Zusammenarbeit. "Durch die gezielte persönliche Informations- und Aufklärungsarbeit von Sportlern können wir nun einen aktiven Beitrag zur Vermeidung von Dopingvorfällen leisten, die nicht selten auch aufgrund von Unwissenheit entstehen", erklärt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Im Kampf gegen Doping ist eine fundierte medizinisch-pharmazeutische Aufklärung der Sportler durch fachlich geschulte Ansprechpartner unerlässlich. Daher freuen wir uns, dass uns die Apotheken als kompetente Anlaufstelle in allen Fragen rund um Arzneimittel jetzt noch stärker mit ihrer Fachkompetenz unterstützen", sagt Kerstin Neumann, Apothekerin in der Abteilung Medizin & Forschung der NADA.
Die Apotheken in Nordrhein haben von der NADA Exemplare der "Beispielliste zulässiger Medikamente" erhalten. Diese Liste enthält eine Zusammenstellung von rund 400 Arzneimitteln zu verschiedenen Krankheitsbildern, die von Breiten-, Leistungs- und Hochleistungssportler ohne Risiko des Dopings eingenommen werden können. Die Online-Medikamenten-Datenbank der NADA (www.nadamed.de) enthält zudem weitere Informationen über knapp 3.000 Arzneimittel und Wirkstoffe.

Service der AWO-Familienbildungsstätte ab sofort offiziell zertifiziert
- Erste Familienbildungsstätte erfüllt DIN EN ISO 9001-2000
- 260 Kurse pro Trimester im AWO-Zentrum in der City
- Neue Angebote starten im April
Als erste Duisburger Familienbildungsstätte hat die AWO-Duisburg ihre Einrichtung nach DIN EN ISO 9001-2000 zertifizieren lassen. Die Leiterin der AWO-Familienbildungsstätte, Dr. Petra Schimanski, konnte inzwischen die Urkunde für das Erreichen der Service-Norm entgegennehmen.
„Die Zertifizierung hebt vor allem auf Kundenzufriedenheit ab. Wir können offiziell sicherstellen, dass wir in unserer Einrichtung alles tun, damit die Kursteilnehmer hier entsprechend ihren Wünschen und Anforderungen unterrichtet werden“, sagt Dr. Schimanski. Die AWO-Familienbildungsstätte bietet auf der Börsenstraße 10 in der Duisburger Innenstadt pro Trimester insgesamt 260 Kurse an.
Das Angebot reicht von Eltern-Kind-Angeboten über Sportstunden für jede Altersgruppe bis hin zu Kreativseminaren und Sprachlehrgänge. 80 Kursleiterinnen und Kursleiter sind für die AWO-Duisburg tätig. Hinzu kommen 25 Leiterinnen und Leiter, die den Unterricht in den Integrationskursen für über 600 Menschen aus 42 Ländern geben.
Für das Service-Zertifikat hat die AWO-Duisburg einige Anstrengungen unternommen: „Wir haben noch einmal alle Organisationsabläufe überprüft und unsere Informationsstruktur neu geordnet. Der Aufwand hat sich gelohnt, weil wir nun sicher sind, dass wir optimalen Service für die Kursteilnehmer bieten und dies auch nachweisen können“, so Petra Schimanski.
Das aktuelle Trimester hat Mitte Januar begonnen. Die neuen Kurse bei der AWO-Duisburg beginnen am 20. April 2009. Der Kursfahrplan kann telefonisch bestellt werden und wird dann kostenlos an die Interessenten verschickt. Telefon 0203 3095-600.

Mittwoch, 4. Februar 2009 - Historischer Kalender

Deutsch-türkische Frauen mit Leidenschaft für Fußball
Sie passen so gar nicht in das Klischee über türkische Frauen in Deutschland, die jungen Mädchen und Frauen, die Fußball spielen. Nächsten Sonntag, 8. Februar, gibt es in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte Gelegenheit, gleich mehrere kennenzulernen. Zunächst ist ab 14.30 Uhr der Dokumentations-Film „Ich geh jetzt rein...“ von Aysun Bademsoy über deutschtürkische Spielerinnen in Berlin zu sehen. Anschließend wird live mit den Duisburger Spielerinnen Deniz Kocakaya vom FCR 2001 Duisburg sowie Rumeyssa Albayrak, Merve Özay und Youca Tabak vom OSC Rheinhausen darüber gesprochen.
Moderieren wird Lars Klostermann vom Team Duisburger Filmwoche. Dort hatte der Film letzten November erfolgreiche Uraufführung vor Filmfachpublikum. Nun wird er Duisburger Fußballerinnen, deren Familien aus der Türkei stammen, gezeigt. Der Eintritt frei. Ein persönlicher Beitrag wird erbeten.

Duisburger Frauenbeauftragte unterstützt die Gründung eines Beginen-Vereins
„Frauenforderungen an den Masterplan Innenstadt werden seit 2007 kontinuierlich umgesetzt.“ Dafür hat sich Duisburgs Frauenbeauftragte Doris Freer(Foto)  in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerks Lokale Agenda 21 stark engagiert und einen entsprechenden Katalog von frauenspezifischen Forderungen bzw. Empfehlungen in den Rat der Stadt eingebracht.
Ein aktuelles Projekt mit Signalwirkung ist die Errichtung eines Beginenhofs in Duisburg. „Beginenhöfe gab es bereits im Mittelalter in Duisburg,“ betont die Duisburger Frauenbeauftragte. „Es waren und sind Wohnprojekte von Frauen für Frauen, die autonom, selbstbestimmt und eigenverantwortlich leben wollen und sich dem Prinzip der gegenseitigen uneingeschränkten Hilfe verschrieben haben – gestern wie heute.“
Von der Idee, wieder einen solchen Beginenhof in Duisburg entstehen zu lassen, waren Duisburgs Politik und Verwaltung so angetan, dass der Rat der Stadt dem von der Frauenbeauftragten eingebrachten Empfehlungskatalog zum Masterplan Duisburg Innenstadt einhellig beipflichtete. Und neben dem Frauenbüro/Referat für Gleichstellung und Frauenbelange unterstützen gleich vier weitere städtische Dienststellen das Projekt: der Stadtentwicklungsdezernent, das Amt für Soziales und Wohnen und die Integrationsbeauftragte. Darüber hinaus stand das Rechtsamt den Frauen bei den Treffen zur Vereinsgründung mit juristischem Rat und Tat zur Seite.
Ende Januar war es so weit: Der Verein „Beginen in Duisburg e.V.“ wurde im Beisein etlicher Duisburgerinnen gegründet. „Damit ist die Stadt Duisburg der Gründung eines Beginenhofs in ihren Stadtmauern wieder einen Schritt näher gekommen“, freut sich Doris Freer. „Auch weiterhin können sich die Duisburger Beginen jeder nur möglichen Unterstützung durch die Stadt Duisburg sicher sein.“
Wer sich dem Verein als Mitglied anschließen möchte oder weitere Informationen wünscht kann sich an das Referat für Gleichstellung und Frauenbelange wenden. Ansprechpartnerin ist: Dagmar Overbeck, Telefon (0203) 283-3033.

Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“
Das Preisträgerkonzert des 46. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ findet am Sonntag, 8. Februar, um 11 Uhr im Foyer des Theaters der Stadt Duisburg statt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird den frisch gebackenen Preisträgern ihre Urkunden und Preise überreichen. Den Rahmen dieser Veranstaltung bilden ausgesuchte und preisgekürte musikalische Beiträge der jungen Künstler, die mit einem ersten Preis nach Hause gehen konnten. Der „Förderpreis Jugend musiziert“, den die Sparkasse Duisburg jährlich auslobt, geht in diesem Jahr an drei junge talentierte Duisburger Nachwuchsmusiker, die im Regionalwettbewerb einen ersten Preis mit der Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreichten. Claus-Robert Witte, Vorstand der Sparkasse Duisburg, wird die Geldpreise überreichen. Karten zu 5 Euro/erm. 3 Euro sind über das Büro der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, Tel. (0203) 283-2525 und im Servicebüro des Theaters Duisburg erhältlich.

Zwölf Millionen Spielkonsolen in privaten Haushalten
In den privaten Haushalten in Deutschland gab es Anfang des Jahres 2008 insgesamt zwölf Millionen Spielkonsolen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 5. bis 10. Februar 2009 stattfindenden Internationalen Spielwarenmesse TOY FAIR in Nürnberg mitteilt, konnte in nahezu jedem fünften Haushalt (19%) an mindestens einer Konsole gespielt werden. 20% der Konsolenbesitzer hatten zwei Geräte, 12% besaßen sogar mehr als zwei Spielkonsolen.

Arbeitsgericht Duisburg: Wirksame Kündigungen nach etwaigem Betriebsübergang?
Bei der 3. Kammer des Arbeitsgerichts Duisburg standen heute die ersten Verfahren betreffend die Umorganisation bei einem Paketdienstleistungsunternehmen in Duisburg zur Entscheidung an. Insgesamt sind bei vier verschiedenen Kammern 53 Verfahren anhängig, in denen es im Wesentlichen um die Frage geht, inwieweit das Unternehmen berechtigt ist, im Rahmen eines Betriebsübergangs die Paketverteilung und –sortierung auf ein anderes Unternehmen auszugliedern. 
Seitens der Beschäftigten wird geltend gemacht, ein Betriebsübergang liege nicht vor und die Arbeitgeberin setze die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Fremdunternehmens wie Leiharbeitnehmer ein. Sie lehnen eine Weiterbeschäftigung bei dem neuen Fremdunternehmen ab. Die Arbeitgeberin beruft sich hingegen darauf, dass in mehreren vergleichbaren Fällen das Bundesarbeitsgericht das Vorliegen eines Betriebsübergangs bejaht hat. Dies hätte zur Folge, dass dem Betriebsübergang widersprechende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz unter Umständen endgültig verlieren.
Aufgrund der Besonderheiten der Fallkonstellation kam es auf die Klärung dieser Frage indes nicht entscheidend an. Die 15 zur Entscheidung anstehenden Kündigungsschutzklagen der Beschäftigten hatten bereits aus anderen Gründen Erfolg. Maßgeblich für die Entscheidung waren folgende Erwägungen:
Ein Unternehmen, das eine Abteilung ausgliedert, ist verpflichtet, den dort beschäftigten Arbeitnehmern freie Arbeitsplätze anzubieten, bevor es Beendigungskündigungen ausspricht. Als „frei“ gelten auch Arbeitsplätze in anderen Betrieben eines Unternehmens, die zur Zeit ausgeschrieben sind. Dies gilt auch, wenn die Arbeitnehmer dem gegebenenfalls in der Ausgliederung der Abteilung liegenden Betriebsübergang widersprechen und damit auf ihren primären Schutz, denen ihnen das Arbeitsrecht bietet, verzichten. Damit bleibt weiterhin offen, ob es sich bei der Ausgliederung tatsächlich um einen Betriebsübergang handelt.

VHS: „Psychologie leicht verständlich – Überblick Grundlagen und Anwendungen der Psychologie“
Mit dem Thema „Psychologie leicht verständlich“ beschäftigt sich ein Vortrag in der Volkshochschule an der Königstraße 47 am Dienstag, 17. Februar, 18 bis 19.30 Uhr.
Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Felder der Psychologie. Grundlegende Begriffe und Vorgehensweisen werden erklärt, wichtige Konzepte und Studien präsentiert, bedeutende Forscherpersönlichkeiten vorgestellt. Nach dem Vortrag bleibt Zeit für die Beantwortung von Fragen.

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Technik. Geschichte. Erleben!

Zu einer kurzweiligen Führung durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 8. Februar, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

VHS: „Ist das Alte Testament eine christliche Schrift?“
Der Frage „Ist das Alte Testament eine christliche Schrift?“ geht am Donnerstag, 12. Februar, 18.30 bis 20 Uhr, in der Volkshochschule, Königstraße. 47, der Theologe Dr. Heinrich Silber nach. In dem Vortrag wird dargestellt, was die christliche Kirche veranlasst hat, am Alten Testament der Juden festzuhalten und seine Schriften in den biblischen Kanon aufzunehmen.

Dienstag, 3. Februar 2009 - Historischer Kalender
Lichtbildervortrag und Diskussion mit HARTMUT HERING

Seit langem gehört der Fußball zum Lebensrhythmus des Ruhrpotts. Vor über 100 Jahren begann das runde Leder die Herzen der Menschen dort zu erobern, und seit 70 Jahren verkörpert diese Region die deutsche Fußballhochburg schlechthin.

Vor allem die zahllosen Derbys, die emotionsgeladenen Spiele zwischen konkurrierenden Nachbarvereinen, sorgen dann für Gesprächsstoff.
Der Vortrag beleuchtet die große Tradition der Spitzenvereine wie Schalke 04 und Borussia Dortmund ebenso wie die "zweite Reihe" der Profivereine MSV Duisburg und VfL Bochum; er erinnert an die Glanztage einst berühmter, aber heute vergessener, Klubs und beobachtet auch den Stadtteilverein um die Ecke.
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt frei

 

Seniorenbeirat lädt zur Bürgersprechstunde ein
Die nächste Sprechzeit des Seniorenbeirates findet am Mittwoch, 11. Februar, von 10 bis 11 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Alle Duisburger Seniorinnen und Senioren sind eingeladen, gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Auch individuelle Fragen und Anliegen können erörtert werden. Viele Senioren nutzten bisher die Gelegenheit zum Austausch zu verschiedensten Themen mit Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg und nahmen das Angebot der monatlichen Sprechstunden wahr.

VHS: „Patientenverfügung – Das Recht auf freie Entscheidung“
In dem Vortrag „Patientenverfügung – das Recht auf freie Entscheidung“ wird in der Volkshochschule, Königstraße 47 am Dienstag, 10. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr darüber informiert, wie und in welcher Form solche „Verfügungen“ zu erstellen sind und welche rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.
Jeder Patient hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das gilt auch für Situationen, in denen er nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern. Für diesen Fall gibt es vorsorgliche Willensbekundungen, die den Arzt darüber informieren, in welchem Umfang bei fehlender Einwilligungsfähigkeit eine medizinische Behandlung gewünscht wird.

Vorlesewettbewerb 2008/ 2009: Stadtentscheid in der Mayerschen Buchhandlung
Am: Sonntag, dem 01.03.09Um: ab 14.00 - ca. 18.00 Uhr
Wo: Mayersche BuchhandlungForum Duisburg, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Zum Stadtentscheid in Duisburg treffen sich in der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg die Schulsieger der 6. Klassen aus Gymnasien, Haupt-, Gesamt- und Realschulen.
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schüler-wettbewerben. Rund 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.
Die traditionsreiche Leseförderung möchte Kinder dazu ermuntern, sich mit erzäh-lender Literatur zu beschäftigen und Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Leselust und Lesespaß stehen dabei im Mittelpunkt. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle motiviert zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre, vermittelt Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur und sensibilisiert zum gegenseitigen Zuhören. Kinder können die Erfahrung machen, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten, aber auch, dass Lesen und Vorlesen die Phantasie anregen und neue Horizonte eröffnen.

Endphase beim NRW-Schülerwettbewerb „Fuel Cell Box 2009“ eingeläutet
Ministerin Thoben überreicht Baukästen an 20 Schülergruppen am 5. Februar in Duisburg

Die 20 besten Schülergruppen (darunter auch aus Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck und Herne) des NRW-Schülerwettbewerbs
FuelCellBox 2009 werden am kommenden Donnerstag, 5.2., um 15 Uhr im Zentrum für Brennstoffzellentechnik (www.zbt-duisburg.de) am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen durch Wirtschaftsministerin Thoben begrüßt. Sie erhalten außerdem einen Baukasten, aus dem ein brennstoffzellenbetriebener Miniatur-Gabelstapler entwickelt werden soll.

Mehr als 200 Teams haben sich an der 1. Phase des NRW-Schülerwettbewerbs „Fuel Cell Box 2009" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik beteiligt. Die besten 20 Gruppen werden jetzt für die Praxisphase zugelassen und erhalten hierzu die „Fuel Cell Box“. Die Box ist ein Baukasten, aus dem ein brennstoffzellenbetriebener Miniatur-Gabelstapler entwickelt werden soll. Den besten Gruppen winken am Ende professionelle Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb der Firma h-tec sowie weitere attraktive Preise.
Die 20 Gruppen kommen aus Aachen, Bergkamen (2), Bochum, Bonn, Brilon, Coesfeld, Detmold, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herford, Herne, Mönchengladbach, Münster, Rheine, Recklinghausen (2) und Unna. Bei den Gruppen sind die vier Schularten Berufskolleg, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasium vertreten. Zwar sind die Jungen noch in der Überzahl, aber schon in acht Gruppen sind junge Damen dabei. Der Wettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH veranstaltet und soll Schülern die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher bringen. Schirmherrin ist Ministerin Christa Thoben.

Verwaltungsgericht Düsseldorf: Erhebung einer Zweitwohnungssteuer für Studentenbude rechtens
Mit dem soeben verkündeten Urteil vom heutigen Tage hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf die Klage einer Studierenden aus Wuppertal gegen die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer für ihre Studentenwohnung abgewiesen und sich damit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts angeschlossen, nach der die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer für eine Studentenbude unabhängig davon rechtens ist, ob die Studierenden ihren ersten Wohnsitz mit Zimmer oder Schlafgelegenheit weiterhin in der elterlichen Wohnung haben.  Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen beantragt werden.
Az.: 25 K 5977/08. Die Klage in der Parallelsache 25 K 2703/07 wurde von der Klägerin zurückgenommen.

Männer und Frauen im Gesundheitswesen: Ein Kostenvergleich
Für den Erhalt und die Wiederherstellung unserer Gesundheit werden jährlich beachtliche finanzielle Mittel aufgebracht: Im Jahr 2006 entstanden in Deutschland für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege von erkrankten Menschen Krankheitskosten von rund 236 Milliarden Euro, das sind 2 870 Euro pro Kopf. Schnell fällt bei der Auseinandersetzung mit den Kosten im Gesundheitswesen eine Besonderheit auf: Während sich die Bevölkerung im Jahr 2006 aus rund 4% mehr Frauen als Männern zusammensetzte, überschritten die Krankheitskosten der Frauen die der Männer um 36%. Welche Erklärung gibt es für diese Geschlechterdifferenz?

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 11. Februar, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 09. Februar, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Montag, 2. Februar 2009 - Historischer Kalender
Spielen und Basteln in Englisch
In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Berlitz bieten die Stadtteilbibliotheken in Wanheimerort und in der Gesamtschule Süd ab März monatlich englischsprachige Spielnachmittage für Kinder von 5 bis 7 Jahren an. In Wanheimerort finden die Spielenachmittage am 18. März und 13. Mai und in der Gesamtschule Süd am 22. April und am 17. Juni statt. Unter dem Titel „Tingos englischer Spielnachmittag“ können dann alle Kinder, die Lust auf die englische Sprache haben, mit Tingo spielen, singen, malen und basteln. Es werden jeweils zwei Gruppen angeboten, einmal von 15.30 bis 16.30 Uhr und nachfolgend von 16.30 bis 17.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl der einzelnen Veranstaltungen ist auf maximal 15 Kinder beschränkt. Eine Anmeldung ist deshalb unbedingt erforderlich.

Kinderkino in der Zentralbibliothek
Unter dem Titel „Erlebnis Kinderkino“ startet am Mittwoch, 18. Februar, mit dem Film „Der kleine Vampir“ eine neue Kinoreihe in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7. Es folgen jeweils mittwochs, 18. März, „Kannst du pfeifen, Johanna“, 22. April, „Ben liebt Anna“, 13. Mai, „Krümel hat Ferien“ und 17. Juni, „Der Sommer des Falken“.
Im Anschluss an jede Filmvorführung wird die Möglichkeit der spielerischen und kreativen Auseinandersetzung mit dem Filmerlebnis gegeben. Filmeinführungen, Gespräche, Spiele, Malen, Zeichnen und andere handwerkliche Tätigkeiten ergänzen und vertiefen das Erlebte. An diesen im Anschluss stattfindenden Werkstätten kann sich maximal eine Schulklasse beteiligen. Voranmeldungen sind unbedingt erforderlich unter Telefon (0203) 283-6798 oder per E-Mail unter schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de.

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen: Befreiung von der Studiengebühr während der Kindererziehung
Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen hat am 28. Januar 2008 den Klagen mehrerer Studentinnen gegen die Universität Duisburg - Essen auf Befreiung von der Studiengebühr stattgegeben. Die Studentinnen hatten bei der Universität wegen der Pflege und Erziehung ihrer minderjährigen Kinder einen Antrag auf Befreiung von den Studiengebühren gestellt. Diesen lehnte die Universität ab, weil die Klägerinnen bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss in einem Erststudium erworben hatten. Die Universität berief sich auf § 3 der Studienbeitrags- und Hochschulabgabenverordnung, der eine Befreiung für Studierende eines weiteren Studiums ausschließe.
Das Gericht erklärte § 3 dieser in ganz Nordrhein - Westfalen geltenden Verordnung für nichtig, weil das Studienbeitrags- und Hochschulabgabengesetz eine Befreiung wegen der Pflege und Erziehung minderjähriger Kinder umfassend, also auch für das Zweitstudium, vorsehe. Das zuständige Ministerium dürfe diese landesgesetzliche Regelung nicht durch eine Verordnung einschränken. Das Gericht hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache die Berufung zum Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein - Westfalen zugelassen.
Aktenzeichen: 4 K 1378/07 u.a.

VHS: „Drachen live und in Farbe“
„Drachen live und in Farbe“ lautet ein Vortrag am Mittwoch, 11. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr in der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstr. 47. Der Kurator des Duisburger Zoos, Dr. Jochen Reiter, referiert über Reptilien, die Menschen an Drachen erinnern.
Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Wechselspiele – Kulturelle Vielfalt im Wandel der Zeit“ statt, die in diesem Semester dem Thema „Drachen“ gewidmet ist. Informationen zu den Vorträgen der Reihe bei Dr. Claudia Kleinert unter Telefon (0203) 283-4157. Der Eintritt beträgt 5 Euro an der Abendkasse.

Massage und Relaxen
Dem Alltag entfliehen und in einer ruhigen Atmosphäre entspannen und auftanken - ein Wochenendseminar der Volkshochschule bietet am Samstag, 7. Februar, von 13 bis 16 Uhr und am Sonntag, 8. Februar, von 10 bis 13 Uhr neben der Vermittlung von leicht zu erlernenden Massagetechniken für den Nacken-Schulter-Bereich, der Arme und Beine auch verschiedene Entspannungs- und Atemübungen an. Veranstaltungsort ist das Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte.

UDE: Neues Exzellenznetzwerk - Service-Revolution im Internet
Guter Service spielt nicht nur im Restaurant, im Taxi oder beim Friseur eine große Rolle. Perfekte Dienstleistungen sind immer mehr auch im Internet gefragt. Hier können die Nutzer durch so genannte Software-Services beispielsweise Flüge buchen, online einkaufen oder Kontakte in sozialen Netzwerken pflegen. Bekannte Anbieter solcher Programme sind Google, YouTube, Expedia, Amazon, eBay und facebook. Was aber verbirgt sich dahinter? Wie können Anwender solche Dienste künftig noch besser nutzen und an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen? Dieser Aufgabe widmet sich das europäische Exzellenznetzwerk S Cube, das von der Arbeitsgruppe Software Systems Engineering (SSE) der Universität Duisburg-Essen koordiniert wird.

Innerhalb von vier Jahren soll S Cube die Grundpfeiler für eine multidisziplinäre Forschungsgemeinschaft legen, die die Software-Service-Entwicklung in Europa entscheidend vorantreibt, denn diese Forschung ist wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der EU. Bereits heute sind Software-Services aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wie Joao Da Silva, Direktor der Europäischen Kommission für „Converged Networks and Services“, berichtete, sind derzeit bereits über eine Milliarde Menschen in sozialen Netzwerken aktiv – mehr als drei Milliarden Minuten pro Tag. Immer mehr Daten werden hin und her geschickt: Der Internet-Video-Service YouTube war im Jahr 2006 für einen Internet-Verkehr von 27 Petabyte (= 27 Millionen Megabyte) verantwortlich. Das entspricht dem gesamten Internet-Verkehr aus dem Jahr 2000.
„Das heutige Angebot und die skizzierten Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs. Die Zahl sowie die Vielfalt der Dienstleistungen nehmen stetig zu. So wird sich die Bedeutung von Software-Services sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld rasant weiterentwickeln. Die Art und Weise, wie wir das servicebasierte Internet der Zukunft nutzen, wird sich wesentlich verändern“, prognostiziert Projektkoordinator Prof. Dr. Klaus Pohl von der Arbeitsgruppe SSE. Innovative Software-Services entstehen zunehmend durch die Kombination unterschiedlicher Software-Bausteine und existierender Services. Fachleute nennen dies Komponieren. So können beispielsweise Karten mit aktuellen Verkehrsinformationen oder Fotos der jeweiligen Orte angereichert werden. Googlemaps oder map24 bieten dies bereits für ausgewählte Orte an. Die Entwickler gehen damit auf die unterschiedlichen Wünsche der Nutzer ein.

In der Forschung beschäftigen technologische und gesellschaftliche Aspekte die Experten: Wie kann man die Komplexität der vielen komponierten Services beherrschen? Lassen sie sich so einfach gestalten, dass auch unbedarfte Nutzer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Services erstellen können? Kann man hochwertige Services so bauen, dass sie sich selbst managen und korrigieren? Wie können Unternehmen solche Dienste besser und flexibler für ihre IT-Dienstleistungen nutzen?
„Diese Herausforderungen können nicht von einer einzelnen Gruppe oder Forschungsdisziplin bewältigt werden. Sie erfordern die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Software Engineering, Geschäftsprozessmanagement, Service-Oriented Computing, Verteilte Systeme und Middleware“, unterstreicht Professor Pohl. Ein wesentliches Element der Arbeiten im Exzellenznetzwerk S-Cube sei daher, Synergien zwischen unterschiedlichen Forschungsrichtungen zu nutzen. Langfristig sollen die Forschungsaktivitäten der S-Cube-Partner auf einer europaweiten Ebene abgestimmt und vertieft werden.
Erarbeitet werden neue Ansätze für selbstanpassbare Software-Services, moderne Techniken für die Qualitätssicherung sowie Methoden für die Erhebung und das Management von Anforderungen an innovative Services. Professor Pohls Team arbeitet hierzu mit mehr als 70 Forschern und über 50 Doktoranden aus 16 Forschungseinrichtungen in zehn europäischen Ländern zusammen. S Cube wird von der Europäischen Kommission mit 8,5 Millionen Euro gefördert.

Zeitarbeitsbörse
Die Agentur für Arbeit Duisburg veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine Zeitarbeitsbörse, die am 10. und 11. Februar 2009 von 10:00 bis 13:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) stattfindet. Die Arbeitsagentur Duisburg verspricht sich von dieser Kontakt- und Vermittlungsplattform für qualifizierte Fach- und Hilfskräftekräfte einen weiteren Beschäftigungsimpuls für die Stadt und den lokalen Arbeitsmarkt. Am 10. Februar werden sich rund 15 Zeitarbeitsfirmen mit aktuellen Stellenangeboten aus dem gewerblich – technischen Bereich präsentieren.
Am 11. Februar werden die kaufmännischen Berufe Ihren Schwerpunkt haben. Auch hier werden rund 15 Zeitarbeitsfirmen ihre aktuellen Stellenangebote vorstellen.
Die Personalverantwortlichen stehen vor Ort für Gespräche zur Verfügung. Angesprochen sind mit dieser Veranstaltung sowohl Fachkräfte als auch Helfer mit Berufserfahrung.

NRW-Industrie: Nachfrage im Dezember um 28 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor
Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Dezember 2008 preisbereinigt um 28 Prozent niedriger als im Dezember des
Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 74,8 Punkten (Basis 2000=100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nahmen dabei sowohl die Bestellungen aus dem Inland (-27 Prozent) als auch die aus dem Ausland (-30 Prozent) ab.
Die Nachfrageentwicklung war in fast allen Industriebereichen niedriger als im Dezember 2007. Lediglich die Hersteller von Verbrauchsgütern meldeten ein Auftragsplus von 6 Prozent, wobei die Auslandsnachfrage stärker zulegte als das Inlandsgeschäft. Besonders stark fiel dagegen der Rückgang im Bereich der Vorleistungs- und Investitionsgüter aus, während die Hersteller von Gebrauchsgütern vergleichsweise moderate Abschläge hinnehmen mussten.

Sonntag, 1. Februar 2009 - Historischer Kalender
Duisburger Künstler Wolfgang Müller stellte sich im Forum vor
Vom 02. bis 21. Februar 2009 wird das Forum Duisburg zur Galerie und präsentiert gemeinsam mit dem Duisburger Kžnstler Wolfgang Müller ein faszinierendes Ausstellungsprojekt.?Als neues Einkaufsziel in der Duisburger Innenstadt fühlen wir uns mit der Region, unserer Stadt und den hier lebenden Menschen eng verbunden. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit dieser Ausstellung einen interessanten Duisburger Künstler unterstützen und einen Beitrag zum Kulturleben Duisburgs leisten können., erläuterte Lutz Müller, Centermanager des FORUM Duisburg.
Vor sieben Jahren ist der Ausnahmekžnstler Wolfgang Mžller mit dem Ziel angetreten, alle 873 Gemälde von Vincent van Gogh zu malen. Auf Außenstehende mag diese Idee zunächst befremdlich wirken, aber wer Wolfgang Müller einmal kennengelernt hat, merkt schnell, dass der Duisburger Künstler sein ungewöhnliches Vorhaben äußerst zielstrebig verfolgt. ?Von den 873 Gemälden, die van Gogh gemalt hat, habe ich bereits etwa 500 nachempfunden. Ich fühle mich van Gogh im Geiste verbunden, daher möchte ich das weltweit zerstreute Werk dieses einzigartigen Künstlers interpretieren und als Gesamtwerk erstmals an einem Ort ausstellen, erklärte Wolfgang Müller. Wie van Gogh weiß auch Wolfgang Müller, was es heißt, unter schwierigen Bedingungen Kunst zu machen. Der Künstler wurde 1968 in Duisburg-Marxloh geboren und wuchs dort gemeinsam mit seinen sieben Geschwistern auf.

Er wurde zunächst als Autodidakt Pianist und Komponist, bevor er im Jahr 2001 mit der Malerei begann.

Obwohl er aus ärmlichen Verhältnissen stammt und schon früh als Hilfsarbeiter arbeiten musste, entschied er sich nach seinem Zivildienst, mit 20 Jahren die Fachoberschulreife nachzumachen. Die Musik ging ihm nie aus dem Kopf, so dass er sich wieder auf die Musik konzentrierte und sich das Ziel setzte, sich so lange von der Gesellschaft zu isolieren, bis er mit seiner Leistung zufrieden ist. Das hieß für ihn, sich in einen Bunker nur mit einer Matratze und einem Klavier zurückzuziehen und dort 2 Jahre seines Lebens nur Musik zu machen. Durch kurze Auftritt verschaffte er sich das Geld zum Leben. Er spielte bei Ausstellungen, Theateraufführungen, in Hotels, überall da, wo ein Klavier stand.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Polen (Breslau) kam er nach Weimar und stellte sich in der Franz-Liszt-Hochschule bei Professor Wolchina vor. Dieser erkannte sein Talent. Da es aber keine Möglichkeit für Wolfgang Müller gab ein Stipendium zu erhalten, erklärte sich Professor Wolchina bereit, ihm Privatunterricht im Kompositionslehre zu geben. Nach zwei erfolgreichen Studienjahren kehrt Wolfgang Müller zurück nach Dinslaken. Bis heute hat Müller etwa 400 Werke komponiert. Durch ein Praktikum in einer Bildergalerie lernte er die Faszination der Bilder und Farben kennen. Der Galerist zeigt ihm die ersten Schritte in der Malerei und gab ihm die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Künstlern auseinanderzusetzen.

Er fing an, in seiner 16 Quadratmeter großen Wohnung die Technik und Farblehre van Goghs zu studieren mit dem Ziel, van Gogh nicht zu kopieren, vielmehr in jedem Werk auch seine eigene Handschrift zu hinterlassen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich bei ihm der Wunsch, alle 873 Motive van Goghs an einem Ort zu sammeln und für jeden Menschen zugänglich zu machen, so wie es sich van Goghs bei seinen Werken gewünscht hätte. Bis heute hat er weit über die Hälfte der 873 Bilder interpretiert. Die Originalwerke van Goghs sind in der Welt zerstreut, zum Teil zerstört und verschwunden. Um die etwa 600 Werke, die der Öffentlichkeit überhaupt zugänglich sind, sehen zu können, müssten 27 Länder auf 5 Kontinenten bereist und über 100 Museen besucht werden.
Die Bilder werden nicht verkauft. Jedes bereits geschaffene Werk der 873 Ölbilder kann allerdings für einen festgelegten Zeitraum ausgeliehen. Zum Verkauf bietet Wolfgang Müller Aquarelle und Zeichnungen von van Gogh an, die nicht zum Gesamtwerk der 873 Ölbilder zählen. Diese hat er zum Teil in Öl gemalt und in eigene Interpretationen umgesetzt," berichtet das Forum Duisburg.
"Künstler müssen nicht altruistisch arbeiten. Am Ende des Tages müssen der Kühlschrank und der Brotkorb voll sein. Die Kunst ist ein Wachstumsmarkt Die Künstler müssen nicht kommerzialisiert werden; wenn man aber mit Kunst Geld verdienen kann, ist es in Ordnung," meint Siegmund Ehrmann. Der Moerser ist Bundestagsabgeordneter und dort Stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses.
"Duisburg ist Kulturstadt. Oper, Philharmonie und Lehmbruck - Museum sind Beispiele dafür," betont Kulturdezernent Karl Janssen. "Duisburg hat aber nicht nur Hochkultur. Es gibt allein 500 freischaffende Künstler. In der Schule gibt es die Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathe. Dann gibt es die Nebenfächer wie Religion, Kunst und Sport. Will man Kinder stark machen, muß man ihre Stärken aktivieren. Die Kunst kann dabei helfen. Dieses Projekt ist weltweit einzigartig. Das Konzept "rt for rent" scheint wirtschaftlich tragfähig zu sein. Es erinnert an Joseph Beuys, der sagte: `Kunst kann jeder. Aber es bekommt nicht jeder 20.000 Mark dafür.`"

"Er ist absoluter Autodidakt," berichtet Hildegard Hugo, Musiklehrerin an der Duisburger Abendrealschule. "Wenn Müller nicht so willensstark wäre, hätte er schon längst aufgegeben. Es hätte ihm gut getan, wenn er in eine bürgerliche Familie hineingeboren wäre. Er hat mit 20 Jahren angefangen, Musik zu machen. Sein Elternhaus hatte keinen Zugang zur Musik. Müller kann sich aber in Stimmungen hineinversetzen und daraus Musik machen. Mit ein bisschen Glück könnte er Musik für Filme und Hörbücher schreiben. Als Komponist fehlt es ihm an Verbindungen und Auftraggeber. Und als Musiker? Da mußte er sich den Lebensunterhalt selbst verdienen; er hätte Sponsoren gebraucht, die ihn frühzeitig eine vernünftige musikalische Ausbildung finanzieren. Ihm fehlen praktisch 20 Jahre Probetätigkeit, um als klassischer Musiker auftreten zu können." Andreas Rüdig
 

Interessiert lauschen der Künstler Wolfgang Müller, Kulturdezernent Karl Janssen, NOAH!-Moderator Oliver Engelhard und die Geschäftsführerin des Casino Duisburg Caudia Bieling (v.re.n.li., sowie die geladenen Gäste, den Worten von Centermanager Lutz Müller und dem stellv. Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Siegmund Ehrmann (MdB)

Diskussionsrunde mit Siegmund Ehrmann (MdB), Karl Janssen (Kulturdezernent), Claudia Bieling (Casino Duisburg), Lutz Müller (Forum Centermanger), Moderator Oliver Engelhardt und der Künstler Wolfgang Müller (v.li. Neben der seiner Malerei brachte der vielseitige Künstler Wolfgang Müller auch noch virtuoses Klavierspiel zu Gehör
Wolfgang Müller stellt Idee und Wettbewerb vor, bei der Kinder ab 3 Jahren teilnehmen können. Unter fachgerechter Anleitung sollen dann aus den vom ihm vorgezeichneten Szkizzen kleine van Gogh´s werden Der Duisburger Künstler Wolfgang Müller im nachempfundenen "van Gogh-Zimmer" des Forums Fotos von Manfred Schneider

Heute im Cafe Steinbruch „PostRock“ mit GREGOR SAMSA (US) - Affinität für minimalistische und klassische Instrumentation mit Hang zu großen Momenten
Support: KOM  
Auf dem neuen Album “Rest”, expandiert Gregor Samsa auf dem Gebiet der Affinität für minimalistische und klassische Instrumentation, vermischt mit vertrackten und manipulierten Soundelementen durch die Verflechtung von unkonventionellen Instrumenten wie die Celesta, die Klarinette oder das Vibraphon. Diese Stücke veranschaulichen die Verlagerung ins Blickfeld der Harmonie, der Zurückhaltung und der Nutzung leiser Töne; weniger auf energiegeladene Klangverschiebungen, durch die sonst die Mehrzahl der Kompositionen gekennzeichnet war.
KOM live zu erleben ähnelt einer Reise durch Tiefen und Höhen bittersüßer Musiklandschaften. Man kommt sich vor als würden einige Stücke direkt aus einem bitter-schönen David Lynch Streifen entspringen oder gar der Filmmusik aus den 30er Jahren angehören. Hier heben und senken sich Klangelemente und Songstrukturen, welche getragen werden von atmosphärisch klaren Gitarrensounds sowie einem treibenden Schlagzeug und eher partiell eingesetzten Gesangsparts. www.myspace.com/wwwkomkomnet & www.kom-kom.net
Im Saal // Beginn: 20h // Eintritt: VVK: 6 Euro; AK: 9 Euro // Tickets im Steinbruch & bei www.kartenhaus.de ****Shuttle Service****