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Duisburg aktuell - Archiv Dezember
2008
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Mittwoch, 31. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Duisburg und 2009
Allgemein Auf den unerlässlichen Neujahrsempfangen im Januar werden jede Menge
Reden über Abschwung, Rezession und andere Unannehmlichkeiten zu hören
sein, die die Stadt direkt und indirekt betreffen. Es wird
pessimistische und gegenteilige Töne geben - je nach politischer oder
wirtschaftlicher Ausrichtung der Redner. Beide Seiten werden recht
haben. Und das ist das Schlimme. Wen kann man jetzt als den Schuldigen
schlechthin ausmachen? Die globale Finanzkrise? Na klar. Den
Regierungspräsidenten? Ganz sicher auch. Den Politiker? Aber natürlich.
Man kann dabei niemanden in "Schutzhaft" nehmen oder
Generalverdächtigung bzw. einen Freibrief erteilen. Was bleibt ist das
ewige Lied, dass der Bürger die Zeche zahlen muss.
So wird es im März sein, wenn die Stadt
dem Regierungspräsidenten das "Streichkonzert" vorlegt, das er nun aber
auch abzusegnen hat. Es wird zu den drastischen Einschränkungen in
vielen Bereichen kommen, womöglich aber auch im Superwahljahr 2009 zu
den einen oder anderen Mildtätigkeiten der Regierenden. Ganz sicher. Nur
müssen auch diese wiederum vom Bürger bezahlt werden. Im Moment kann man
eigentlich nur den gewaltigen Wortschatz der Kabarettisten als
Trostspender oder Generalkritik nehmen, die es im Sinne der Bürger
irgendwie wie immer im Klartext rüberbringen. Kann oder muss man sogar
alles nur mit bissigem Humor betrachten? Wer dazu neigt hat in diesen
Zeiten das leichtere Leben. Wer zu Fatalismus neigt nicht ganz, wer nur
Nörgler ist hat Hochzeit. Daueroptimisten werden es schwer haben. In
Duisburg alles schönreden ist nicht angesagt, aber auf keinen Fall alles
niedermachen.
Wirtschaft, Finanzen und
Stadtentwicklung Das feine Gespür der Bürger für die Realität wird oft genug von der
Politik verkannt. Irgendwo zwischen Verniedlichung oder Aufbauschen von
Problemen liegt sie sowieso, die goldene Mitte des gebeutelten
Steuerzahlers.
Nach dem Gang des OB zum
Regierungspräsidenten wird erst klar sein, was diese Stadt noch wirklich
darf. Nach der Kommunalwahl - egal ob Juni oder Oktober - wird es so
oder so Veränderungen geben. Es fragt sich nur wie weitreichend diese
sein werden. Sicher gilt, dass die Sozialdemokraten alles tun werden, um
Schwarz-Grün ablösen zu können. Ob aber nur Miesreden reicht, wird sich
zeigen. Sicher ist ebenso, dass Schwarz-Grün auf das erfolgreiche
Anschieben der Stadtentwicklung in Hochzeiten der Steuereinnahmen
hinweisen wird. Ganz klar werden die Linken in Duisburg stärker werden.
Zu welchen Lasten wird sich zeigen. Allerdings muss gewarnt werden: Wer
penetrant der heimischen Wirtschaft immer höhere Lasten abverlangen will
(Hebesatzerhöhung) sorgt eher für ein Ausbluten oder im geringeren Fall
für Stillstand. Nur mit sozialromantisch anmutenden Forderungen ist der
Stadt nicht geholfen. Im Gegenteil. Hier zählt nach wie vor die
Großindustrie und ganz sicher stehen Mittelstands- und Handwerksbetrieb
- meistens als Familienunternehmen - im Mittelpunkt, besser gesagt als
Duisburgs Rückgrat da.
Parteien - Kommunalwahl Ohne Zweifel wird es eine neue bunte Vielfalt der politischen
Gruppierungen geben, werden neue Wählergruppierungen zur Kommunalwahl
antreten. Dabei ist es wenig hilfreich, wenn die etablierten Parteien
das große Geschrei anstimmen, dass die politische Landschaft durch
Zersplitterung zur Gefahr wird und kein zielorientiertes kommunales
Handeln möglich sein wird. Der mündige Bürger soll also gefälligst auf
eines der höchsten Grundrechte verzichten. Wo steht geschrieben, dass
nur die bisher bekannten Parteien das Geschick aller auf immer und ewig
lenken sollen? Der Weg der Grünen hat gezeigt, was möglich ist. Und es
hat zudem noch nie geschadet, wenn es eine Vielzahl von Meinungen der
Bürger gibt. Sicher wird das politische Leben dadurch nicht einfacher.
Sicher kann man gewisse Pfründe nicht mehr so leicht sichern wie zuvor.
Aber was ist schlecht daran? In Duisburg konnte in nur fünf Jahren
beobachtet werden, wie eine Volkspartei wie die SPD sich selbst
zerlegte, von knapp 10 000 Mitgliedern auf eine Zahl schrumpfte, die von
den 19 Bürgervereinen Duisburgs mit etwa 7500 Mitgliedern fast um das
doppelte überboten wird. Von den mehr als 300 Selbsthilfegruppen der
Stadt soll erst gar nicht gesprochen werden.
Die Weichen für den OB-Kandidaten wurden
ebenso gestellt wie Bundestagswahlkandidaten. Dabei gab es bei der SPD
Veränderungen. Die eigentlich gewünschte Personaländerung von Hans Pflug
- "...zuhause brennt im Wahlkreis im Norden Duisburgs der Baum und der
Sozialdemokrat ist monatelang für den auswärtigen Ausschuss im
Hindukusch!" - zu Bärbel Bas und ein Verbleiben von der seit 2002 im
Bundestag vertretenen Duissernerin Petra Weis wurde durch geschickte
Untergrundarbeit nicht Realität. Die CDU hat nach Irmgard Karwatzki mit
Nachrücker Mahlberg wieder eine Stimme im Bundestag und würde das gerne
so zementiert sehen. Beim Bürger kamen so laut FDP-Forderungen pro
Co-Pipeline von Landtagsabgeordneten Holger Ellerbrock wie zuvor bei
SPD-Vertreterin Im Landtag Gisela Walsken (SPD-Vertreterin Mitte/Süd)
keinesfalls gut an. Die FDP-Gruppe im Rat der Stadt wird darunter wohl
stark zu leiden haben. Die Grünen versuchen - obwohl vor Jahren mit der
SPD im Boot der Verantwortung - nun alle positiven Entwicklungen für
sich zu verbuchen und schieben alle negativen Einflüsse der
Vergangenheit auf die damals übermächtige rote Fraktion des Rathauses.
Es wird sich zeigen, inwieweit die bunte Vielfalt bürgerlicher
Interessenvertreter beim Wähler ankommen um erneut Zünglein an der Waage
spielen zu können und wie hoch die Zahl derer sein wird, die von einem
wesentlichen Grundrecht zur Wahl zu gehen keinen Gebrauch machen.
Sport Die Finanzen haben die Verein der Stadt immer
gedrückt. Dass jahrzehntelang diese Stadt sich als Sportstadt
bezeichnete, ist im Grunde korrekt, nur waren die Rahmenbedingungen für
die sportliche Basis immer eher schlecht als recht. Das dürfte sich kaum
verändern. Die Zugpferde und Publikumsmagneten wie MSV Duisburg und EV
Duisburg schwächeln. Die Sogwirkung der Aufstiege (Bundesliga hier, DEL
dort - sowie der Neubau der Arena verpufften genauso schnell wie die
überregional bestens registrierten Spitzenereignisse wie world games
2005 und die Kanu-WM 2007. Nun wurde ziemlich geräuscharm die
Ausrichtung der Spiel der Nicht-olympischen Sportarten wegen des Diktats
des Geldes bzw. des Regierungspräsidenten beerdigt. Somit wird es weder
eine Kanu-WM noch world games geben. Was bleibt ist mit knapp 19
Millionen Euro eine enorm aufgewertete Wasserwelt Sportpark nebst
hervorragenden Einrichtungen wie der MSV-Arena, dem
Leichtathletikstadion, dem Parallelkanal und der nun bunten
touristischen Ausrichtung des Sportparks auch für
Freizeitsportler. Es bleibt aber die Angst, dass der Heimat der Jugend, die Vereine, durch
die drohenden Auswirkungen der Finanzkrise und des sich abzeichnenden
Abschwungs sowie der absolut klammen Kommune die Luft abgeschnürt wird.
Inwieweit hier die schöpferische Kraft der Funktionäre diese Zeit
überbrücken hilft wird sich zeigen. Im sportlichen und sozialem Sinn
muss hier alles getan werden, diese sportlich hervorragende
Infrastruktur - jeder fünfte Duisburger ist Mitglied in einem
Sportverein - zu erhalten. Dass man den Zugpferden bessere Zeiten
wünscht, liegt deshalb auf der Hand. Mit der Spitze kommt die Breite.
Aber für diese
Spitzensportarten werden die Sponsoren weniger. Es wird kaum möglich
sein, den jetzigen Stand halten zu können. Und wie lange ein
Alleingesellschafter bei den Kufenflitzern noch bei Laune zu halten ist,
wird sich auch sehr schnell zeigen, obwohl man Ralf Pape auf jeden Fall
schon ein langes Durchhaltevermögen zugestehen muss. Wie viel ein
Walter Hellmich für diese Stadt mit dem Aushängeschild MSV Duisburg
getan hat, wird sehr schnell vergessen. Es kann nicht angehen, dass so
schnell so viel mies geredet wird. Wer will schon in einer solch
schlechten atmosphärischen Infrastruktur wie bei der Rote-Karte-Aktion
gegen Cheftrainer Rudi Bommer hier und das in den aufkommenden
schlechten wirtschaftlichen Zeiten hier investieren? Harald Jeschke |
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Dienstag, 30. Dezember 2008
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Stromausfall bei ARGE und der
Arbeitsagentur Die Hauptgeschäftsstelle in Duissern auf der Wintgenstraße sowie
alle neun Außenstellen waren ohne Strom. Durch den Ausfall konnten auch
keine Daten abgerufen bzw. Anträge bearbeitet werden. Spätestens am
Freitag sollen alle Dienstleistungen wieder angeboten werden können.
Eisflächen auf Duisburger Seen nicht
begehbar Infolge des augenblicklichen Frostwetters haben sich bereits auf den
Wasserflächen einiger Seen im Duisburger Stadtgebiet Eisdecken gebildet.
Diese Eisdecken sind zur Zeit allerdings noch sehr dünn und daher auch
noch nicht tragfähig! Deshalb werden vor allem Eltern gebeten, insbesondere ihre Kinder darauf
aufmerksam zu machen, dass das Betreten der Eisdecken lebensgefährlich
ist. Sollte es in nächster Zeit möglich sein, Eisflächen freizugeben, so wird
dies rechtzeitig mitgeteilt
Pimp dein Weihnachtsgeschenk 2. - 4.
Januar 2009, 14 -17 Uhr Workshop für Jugendliche von 11 bis 18 Jahren Mit Till Weinhold
Teilnahmegebühr: 25 EUR Wer kennt und hat sie nicht nach den Weihnachtstagen - ungeliebte
Weihnachtsgeschenke, mit denen keiner etwas anfangen kann. Im neuen Jahr
fristen sie in Schubladen, Ecken oder noch in der Verpackung ein
kümmerliches Dasein außer: Sie werden verändert, verfremdet, aufgemotzt
und damit aufgewertet bzw. einfach gepimpt. Der aus Duisburg stammende Kunstpädagoge Till Weinhold wird in diesem
Workshop jede Menge praktische Ideen, Anregungen und Materialien
liefern, um Gegenstände wie Weihnachtsgeschenke künstlerisch zu
verfremden. Skulpturen aus Alltagsmaterialien, die sich im Wilhelm
Lehmbruck Museum befinden, können dabei Anregungen geben, mit wenig
Materialaufwand, aber viel Spaß und Kreativität Gegenstände in
künstlerische Objekte zu verwandeln.
Polizei NRW warnt: An Silvester keine
Signalmunition mit Hilfe von Schreckschusswaffen abzufeuern Die Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt davor, an Silvester
Signalmunition mit Hilfe von Schreckschusswaffen abzufeuern. "Viele
Waffenbesitzer wissen nicht, dass sie damit ordnungswidrig oder sogar
strafbar handeln", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (28.
Dezember) in Düsseldorf. Auch wer einen so genannten "Kleinen
Waffenschein" zum Führen einer Schreckschusspistole besitzt, ist nicht
berechtigt, damit zu schießen. "In den dicht besiedelten Gebieten von Nordrhein-Westfalen ist auch das
Schießen auf dem eigenen Grundstück unzulässig. Es kann nämlich nicht
sichergestellt werden, dass die pyrotechnische Munition das eigene
Grundstück nicht verlässt", warnte Wolf. Wer außerhalb des eigenen
Grundstücks Silvestermunition verschießt oder gegen das Waffengesetz
verstößt, riskiert eine Strafanzeige. Auch das Schießen von Balkonen
oder aus Fenstern ist verboten. Waffenbesitzer dürfen außerdem ihre Schreckschusspistolen nicht zu
öffentlichen Veranstaltungen wie Silvesterfeiern mitnehmen. Dabei droht
in jedem Fall eine Strafanzeige. Wolf: "Die Polizei geht auch in der
Silvesternacht konsequent gegen alle vor, die sich nicht an die gültigen
Gesetze halten."
"Wiedereinstieg nach der
Familienphase" Am Donnerstag, den 8. Januar 2009, informiert die Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg,
Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der
Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im
Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33,
47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus
der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den
Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen
Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit
erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden
können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist
kostenlos.
Der schnellste Weg zur Reiterplakette
2009 Das Reiten in der freien Landschaft und im Wald ist sehr beliebt. Um
auch im neuen Jahr das Vergnügen ungetrübt genießen zu können, macht das
Amt für Umwelt und Grün darauf aufmerksam, dass ab sofort die
Reiterplaketten 2009 erworben werden können. Anders als in den Vorjahren
erfolgt keine separate Zahlungsaufforderung mehr an die Reiterinnen und
Reiter, da alle Infos auch auf den Internetseiten der Stadt Duisburg
unter www.duisburg.de (Stichwort: Reiterplakette) zu finden sind. Zur Finanzierung der Instandhaltung der Reitwege trägt jeder Reiter bei,
indem er jährlich die Reiterplakette erwirbt, in der die Reitabgabe
enthalten ist. Bei der Reitabgabe handelt es sich um einen
Solidarbeitrag; denn nur wenn alle Reiter die Abgabe zahlen, kann ein
optimales Reitwegenetz sichergestellt werden. Die Reiterplakette muss
dann gut sichtbar beim Reiten am Zaumzeug angebracht sein. Schon jetzt
können alle Reiterinnen und Reiter bargeldlos (unter Angabe des
Kassenzeichens) ihre Plakette erwerben. Die Zusendung der Plaketten bzw.
Kennzeichen erfolgt dann innerhalb von etwa zwei Wochen nach
Zahlungseingang. Der Verkauf der Reiterkennzeichen bzw. -plaketten
beginnt am 5. Januar 2009 im Amt für Umwelt und Grün,
Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, 10. Etage, Zimmer 1008
(montags bis mittwochs von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und 13
bis 15 Uhr). Außerhalb dieser Zeiten ist der Erwerb der Reiterplaketten und neuer
Kennzeichen auch nach telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon
(0203) 283-2067 möglich. Bei Rückfragen oder Unklarheiten kann unter der
Telefonnummer (0203) 283-2068 Kontakt aufgenommen werden oder auch unter
der Faxnummer (0203) 283-6464.
Künstler im Straßenverkehrsamt: Fotografien von Bernd Kirtz In der Reihe "Künstler im Straßenverkehrsamt" sind vom 6. Januar bis 20.
März 2009 Fotografien von Bernd Kirtz zu sehen. "Verwandlungen" lautet
der Titel seiner Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der
Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern. Die Bilder, die in
stillgelegten Industrieanlagen entstanden sind, zeigen wie die Natur in
die Industriebrache eindringt und diese Schritt für Schritt
zurückerobert. Sie können zu den üblichen Öffnungszeiten montags,
mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags
von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden.
Verbraucherpreisindex gestiegen Düsseldorf (LDS NRW). In Nordrhein-Westfalen ist der
Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik zwischen Dezember 2007 und Dezember 2008 um 1,0 Prozent auf 106,5 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Gegenüber November 2008 beträgt der Anstieg +0,4 Prozent. Im Durchschnitt des Jahres 2008 stieg der Preisindex gegenüber dem
Vorjahr um 2,5 Prozent. Hauptursachen für die höchste
jahresdurchschnittliche Teuerung seit 1994 (damals: +2,6 Prozent) waren
Preissteigerungen bei Haushaltsenergien (+11,2 Prozent; darunter Heizöl:
+31,1 Prozent) und bei Nahrungsmitteln (+5,7 Prozent; darunter
insbesondere Molkereiprodukte und Eier: +12,7 Prozent). Preisrückgänge
gab es u. a. bei Produkten des Multimediabereichs (-9,3 Prozent) und
Telekommunikationsdienstleistungen (-3,3 Prozent).
Finanzierungsdefizit öffentlicher Haushalte bis Ende September 2008 14,6
Milliarden Euro Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aufgrund vorläufiger
Ergebnisse der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte für das erste
bis dritte Quartal 2008 mitteilt, haben die Einnahmen der öffentlichen
Haushalte um 3,2% auf 760,2 Milliarden Euro zugenommen. Die Ausgaben
nahmen um 2,5% zu und waren mit 774,8 Milliarden Euro höher als die
Einnahmen. Als Differenz errechnet sich hieraus ein Finanzierungsdefizit
der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Finanzstatistik,
einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen) von
14,6 Milliarden Euro. Es fiel damit gegenüber den ersten drei Quartalen
des Vorjahres um 4,2 Milliarden Euro niedriger aus. |
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Montag, 29. Dezember 2008
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NKF für alle BRW-Kommunen ab 2009
Ab 2009 werden alle
nordrhein-westfälischen Kommunen mit dem Neuen Kommunalen
Finanzmanagement (NKF) arbeiten. Das kündigte Innenminister Dr. Ingo
Wolf heute (29. Dezember) in Düsseldorf an. "Diese neue Art des
Rechnungswesens wird die kommunale Wirklichkeit entscheidend verbessern,
weil sie mehr Transparenz schafft", so Wolf. Das althergebrachte
kameralistische Rechnungswesen habe damit endgültig ausgedient. Die kaufmännische Buchführung ermöglicht es, nicht nur jährliche
Einnahmen und Ausgaben, sondern auch die Vermögenslage einer Kommune
übersichtlich darzustellen. Wichtige Informationen werden nun für die
Verwaltung der Stadt und ihre Bürger deutlicher und nachvollziehbarer.
Bisher wurden im traditionellen Haushalt nur die Einnahmen und die
Ausgaben eines Jahres aufgelistet. Das neue System berücksichtigt die
Abschreibungen auf das kommunale Vermögen und die Pensionen für Beamte
ebenso wie die laufenden Kosten für notwendige Instandhaltungen. Bis Ende 2010 müssen alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen außerdem einen
NKF-Gesamtabschluss aufstellen, der auch die kommunalen Unternehmen und
Beteiligungen in die Bilanz einbezieht. "Wir machen so die engen
Zusammenhänge zwischen dem jeweiligen Kernhaushalt der Kommunen und
ihren wirtschaftlichen Beteiligungen deutlich, so wie es auch im
Handelsrecht vorgesehen ist", so der Innenminister. Viele Kommunen verfügen über eine konzernähnliche Struktur mit einer
Vielzahl an ausgegliederten Unternehmen und Einrichtungen oder sind an
anderen privaten Unternehmen beteiligt. Die Kommune legt künftig
Rechenschaft über ihr Handeln und die wirtschaftliche Entwicklung ihrer
Organisationseinheiten ab, da der NKF-Gesamtabschluss alle
Aufgabenbereiche und Beteiligungen einbezieht. "Der Gesamtabschluss
trägt zukünftig dazu bei, den Konzern Kommune mit modernen und in der
Wirtschaft seit Jahrzehnten bewährten Methoden zu steuern", sagte Wolf. Seit Mai 2007 setzen die fünf Modellkommunen Düsseldorf, Essen, Solingen
und Lippstadt sowie der Kreis Unna beispielhaft die Vorgaben des NKF um
und stellen die ersten Gesamtabschlüsse auf. "Von den Erfahrungen mit
dem für die meisten noch recht unbekannten Thema profitieren zukünftig
alle anderen Kommunen", erklärte der Innenminister. Der Abschlussbericht
aus den Modellkommunen soll Mitte 2009 vorliegen, so dass jede Kommune
dann die Erkenntnisse aus dem Projekt anwenden kann. Der Innenminister:
"NKF bleibt also in allen Kommunen eine Daueraufgabe der Politik und der
Verwaltungschefs."
Durchschnittserlös für Gas betrug 3,70 Cent/kWh--Kilowattstunde im Jahr
2007 Im Jahr 2007 betrug der vorläufige Durchschnittserlös (Grenzpreis)
für Gas 3,70 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der
Grenzpreis damit um 2,6% gesunken. Der Grenzpreis ist gesetzlich
definiert als Durchschnittserlös je Kilowattstunde aus den Lieferungen
von Gas an alle Letztverbraucher und wird ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.
Sportabzeichenabnahme für
Nachwuchspolizisten in Duisburg Am Montag, den 05.01.2009, ab 10.00 Uhr, können junge Leute, die sich
für den Polizeiberuf interessieren, im Duisburger Leichtathletikstadion
das Sportabzeichen erlangen. Es ist wesentliche Voraussetzung für eine
Bewerbung bei der Polizei NRW und darf nicht älter als ein halbes Jahr
sein. Die Polizeibehörden Duisburg, Krefeld, Viersen, Wesel, Kleve und
Mönchengladbach bieten daher direkt zum Jahresbeginn dem interessierten
„Polizeinachwuchs“ die Chance, seine körperliche Fitness zu beweisen.
Neben der Möglichkeit, die verschiedenen Laufdisziplinen im Stadion zu
absolvieren, steht auch nebenan die Sporthalle für weitere Disziplinen,
z.B. Hochsprung, zur Verfügung. Insgesamt 1100 junge Frauen und Männer mit Abitur oder
Fachhochschulreife können bei der Polizei NRW im nächsten Jahr, das für den Polizeiberuf
erforderliche Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung zu beginnen. Interessenten, die die Mindestgröße (Frauen: 163 cm; Männer: 168 cm)
erfüllen, am Einstellungstage im September noch nicht 32 Jahre alt sind,
die charakterliche Eignung mitbringen und über Fremdsprachenkenntnisse
in Englisch verfügen, melden sich bitte bis spätestens Freitag,
02.01.2009 unter der Rufnummer: 0203 / 280 – 1055 bei Susanne Herman
oder Rainer Schwartz. |
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Samstag, 27. Dezember 2008
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Beratungsangebot
für hörbeeinträchtigte Menschen Im Januar bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des
Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg Sprechstunden für
Gehörlose am Montag, 5. Januar, von 15 bis 17 Uhr, sowie am Montag, 19.
Januar, von 10 bis 11 Uhr an. Während der Sprechstunden sind
Gebärdendolmetscher anwesend. Wegen der hohen Nachfrage ist mit
Wartezeiten zu rechnen. Das Angebot ist kostenlos. Die Beratung findet
im Konferenz- und Beratungszentrum Der Kleine Prinz an der
Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt. Hilfesuchende können sich mit allen Anliegen, die sie bedingt durch ihre
Hörbehinderung selbst nicht lösen können, an die Beraterinnen wenden.
Diese klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln auch
an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde
sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und
-6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203)
283-2374 erreichbar.
Führungen im Stadtmuseum Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen hat am Heiligabend
und am 1. Weihnachtstag geschlossen, am 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Am 2. Weihnachtstag führt Werner Pöhling um 15 Uhr durch die
Mercator-Schatzkammer. Am Samstag, 27. Dezember, um 15 Uhr beginnt eine
türkischsprachige Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung mit
Asligül Aysel. Am Sonntag, 28. Dezember, führt Steffi Paufler um 14 Uhr
durch die neue Sonderausstellung "Schätze der Seidenstraße".
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten zum Jahreswechsel
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Aufgrund des Neujahrsfeiertages
fallen die Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz)
und Laar (Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.
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Der Wochenmarkt in Rumeln und der
Bauernmarkt in der Duisburger Innenstadt werden auf Dienstag, 30.
Dezember 2008, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort
(Michaelplatz) findet am Freitag, 2. Januar 2009, statt.
Mütterberatung in Laar Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Laar in der Schule
Erzstraße ändern sich ab Januar 2009 die Öffnungszeiten: Bisher zweiter
Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr; jetzt neu zweiter Montag im Monat von
10 bis 11Uhr |
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Mittwoch, 24. Dezember 2008
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1897 schrieb die achtjährige Virginia O´Hanlon an die Sun. "Gibt es einen
Weihnachtsmann?“
Die achtjährige
Virginia O´Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen.
Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief: „Ich
bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt
keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „Sun“ steht, ist
immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann
?“ Virginia O´Hanlon. Die Sache war dem Chefredakteur so wichtig, dass er seinen
erfahrensten Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine
Antwort zu entwerfen – für die Titelseite der „Sun“.
„Virginia, Deine
kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie
sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem
kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist
klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im
Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher
Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen
und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es
gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue.
Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.
Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es
gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie –
gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein
Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht
der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es
gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen
nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle
am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu
fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu
Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach
so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben
meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf
Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu
denken – geschweige denn sie zu sehen - das vermag nicht der
Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles.
Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen
Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden,
nichts weiter. Warum ? Weil es einen Schleier gibt, der die
wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt
auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe
können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit
dahinter auf einmal zu erkennen sein. Ist das denn auch wahr ?
Kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist
wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig
wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da
sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu
erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.“ Dein Francis Church.
P.S.: Der Briefwechsel zwischen Virginia O´Hanlon und Francis P.
Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes
Jahrhundert – bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 – alle Jahre
wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung
abgedruckt.
Rückblick Ereignisse 2008
AWO-Duisburg kritisiert
Benachteiligung bei Kindergelderhöhung 23.000 arme Kinder in Duisburg gehen leer aus
Kinder von Hartz IV-Empfängern haben keinen Anspruch auf zehn Euro mehr
Besonders betroffen sind Marxloh und Hochfeld Bildungschancen armer Kinder sind deutlich geringer
Für etwa 23.000 Mädchen und Jungen in Duisburg bringt die
Kindergeld-Erhöhung zum 1. Januar 2009 keine schöne Bescherung. Ihre
Familien empfangen Hartz IV und sind damit von der Erhöhung der
Zuwendung ausgeschlossen. Die AWO-Duisburg sieht darin eine Form der
Benachteiligung. „Arme Kinder gehen leer aus. Jeder Millionär bekommt
jedoch den Aufschlag, ohne dass irgendwer die Bedürftigkeit prüft“, sagt
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg. Gerade die unteren
Einkommensgruppen brauchen nach seiner Auffassung aber dringend
finanzielle Entlastung. Und genau diese Gruppen seien jetzt von
notwendiger zusätzlicher Unterstützung ausgeschlossen, so Krause.
Das Kindergeld wird zum neuen Jahr um 10 Euro pro Kind und Monat erhöht.
Dieses zusätzliche Geld erhalten auch die Bezieher von höheren und
höchsten Einkommensgruppen. Bezieher von Hartz IV aber bleiben außen
vor. Sie können davon nicht profitieren, weil das zusätzliche Geld auf
den Regelsatz angerechnet wird. Der Regelsatz für Sozialgeld beträgt für
Kinder zwischen 7 und 14 Jahren derzeit 208 Euro. Pro Tag ist dem Staat
ein Kind damit 2,71 Euro wert. Für Schulmaterial sind nicht einmal zwei
Euro pro Monat vorgesehen. „Jeder weiß, dass Kinderarmut in Deutschland und ganz besonders in
Duisburg ein ernstes Problem ist. Umso unverständlicher ist es uns, dass
der Gesetzgeber versäumt hat, gerade die Familien zu entlasten, die auf
mehr Geld dringend angewiesen sind“, so Krause. Der AWO-Geschäftsführer
sagte weiter: „Es wurde eine Chance auf Hilfe verpasst und wirklich am
ganz falschen Ende gespart“. Zudem werde immer von der Ankurbelung der
Binnenkonjunktur gesprochen, hier aber habe man eine Chance verpasst.
„Die Familien sind so arm, dass sie zusätzliches Geld nicht sparen
können, sondern auch sofort für ihre Bedürfnisse ausgeben“, erläutert
Krause. Der Sozialbericht der Stadt Duisburg weist aus, dass etwa 30 Prozent der
Bewohner unter 15 Jahren Sozialgeld erhalten. Besonders hoch ist der
Anteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in den Stadtteilen
Marxloh und Hochfeld. Wolfgang Krause: „Wir sind auch in diesen
Stadtteilen aktiv und wissen, wie sich Armut auswirkt: Kinder kommen
ohne Frühstück in die Schule. Es fehlt ihnen auch am notwendigen
Schulmaterial“, so Krause. Aus seiner Sicht sei jedoch entscheidend:
„Durch die geringeren finanziellen Mittel sind auch ihre Chancen, sich
im Bildungssystem zu behaupten deutlich geringer. Damit ist der Empfang
von Sozialgeld quasi erblich.“ Mit eigenen Projekten, zum Beispiel auf dem Bauspielplatz Alexstraße in
Neumühl oder Lernhilfen für Kindergartenkinder, die von der
AWO-Duisburg-Stiftung mitfinanziert werden, arbeite sein Verband gegen
diese Entwicklung. „In unserer Schuldnerberatung können wir Tag für Tag
sehen, dass unter einer ausweglosen finanziellen Situation in der
Familie die Kinder in besonderem Maße zu leiden haben“, so der
AWO-Geschäftsführer. „Es wäre jedoch hilfreich., wenn auch der Staat ein Herz für arme Kinder
gezeigt hätte und die Erhöhung des Kindergelds nicht per Gesetz für
diese Menschen gleich wieder einkassieren würde“, so Krause.
Am zweiten Weihnachtfeiertag ins Museum Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort von 10 bis
17 Uhr zum Besuch ein. Geschlossen ist das Museum an den folgenden
Feiertagen: Heiligabend (24. Dezember), erster Weihnachtsfeiertag (25.
Dezember), Silvester (31. Dezember) sowie Neujahr (1. Januar 2009).
Geöffnet ist Deutschlands größtes Museum für die Geschichte der
Binnenschifffahrt regulär von Dienstag bis Sonntag an allen übrigen
Tagen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. Infos: Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort.
Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Weihnachtstage Abfall wird für den 24. und 25. 12. ein Tag früher und für den 26.12.
ein Tag später geholt Aufgrund der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Leerung der
Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel sowie der Papiertonne
wie folgt: Reguläre Abfuhr Abfuhr in der Weihnachtswoche Montag, 22.12. auf Samstag, 20.12. (früher) Dienstag, 23.12. auf Montag, 22.12. (früher) Mittwoch, 24.12. auf Dienstag, 23.12. (früher) Donnerstag, 25.12. auf Mittwoch, 24.12. (früher) Freitag, 26.12. auf Samstag, 27.12. (später) Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im
Abfallkalender aufgeführt.
Das Lehmbruck Museum an den
Feiertagen Mittwoch, 24. Dezember 2008 (Heiligabend): geschlossen Donnerstag, 25. Dezember 2008(1. Weihnachtstag): geschlossen Freitag, 26. Dezember 2008 (2. Weihnachtstag): geöffnet von 11 bis 17
Uhr Mittwoch, 31. Dezember 2009 (Silvester): geschlossen Donnerstag, 1. Januar 2009 (Neujahr): geschlossen
Zwischen den Jahren bietet sich die Möglichkeit, an einer öffentlichen
Sonntagsführung teilzunehmen und die Meisterwerke der modernen Skulptur
in der Sammlung des Lehmbruck Museums zu entdecken: Sonntag, 28. Dezember, 11.30 Uhr Sonntagsführung: Meisterwerke der Skulptur Mit Madalina Rotter Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Madalina Rotter nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch das
Jahrhundert moderner Skulptur von Wilhelm Lehmbruck bis Joseph Beuys. Ebenfalls zu sehen (nur noch bis 11. Januar) sind die aktuellen
Wechselausstellungen: Im Wechselausstellungsraum läuft in Kooperation mit der Kunsthalle
Düsseldorf die Ausstellung "Reiner Ruthenbeck". Das Werk des
Lehmbruck-Preisträgers 2006 wird mit über 40 Skulpturen, darunter fünf
der berühmten Aschehaufen, sowie Fotografien und Zeichnungen gezeigt. Im
Grafischen Kabinett ist mit "Lehmbruck - Beuys. Zeichnungen" eine
Gegenüberstellung der beiden deutschen Künstler zu sehen. Rund 40
Leihgaben aus dem Museum Schloss Moyland von Joseph Beuys und 60 Werke
aus der Lehmbruck-Sammlung des Hauses veranschaulichen das intuitive,
tastende Suchen nach der idealen plastischen Form, das vor allem die
Zeichnungen von Lehmbruck und Beuys miteinander verbindet. Ebenfalls noch zu sehen ist die Studiopräsentation zum Gedenken an den
2007 verstorbenen Duisburger Künstler Kurt Budewell (1924-2007) im
Heerich-Raum des Museums.
Rhein-Ruhr-Bad bleibt am zweiten Weihnachtsfeiertag geöffnet Das Rhein-Ruhr-Bad öffnet auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (Freitag,
26. Dezember). Nicht nur Schwimmfreunde können an diesem Tag auf ihre
Kosten kommen, da gerade in der kalten Jahreszeit auch der großzügige
Saunabereich mit seinen vier unterschiedlichen Saunen viele
Möglichkeiten der Entspannung bietet. Während der Badbereich von 8 bis
21 Uhr geöffnet ist, steht der Saunabereich den Gästen von 9 bis 21 Uhr
zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben
an diesem Tag geschlossen.
Terminänderungen bei den
Wochenmärkten an den Weihnachtsfeiertagen
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und damit verbunden kommt es an den
Feiertagen zu Terminänderungen der Duisburger
Wochenmarktveranstaltungen.
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Am Donnerstag, 25. Dezember 2008,
fallen die Wochenmarktveranstaltungen in Hamborn (Altmarkt), Beeck
(Marktplatz), Laar (Werth-/Schillstraße) und Wanheimerort
(Michaelplatz) ersatzlos aus.
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Der Wochenmarkt in Rumeln
(Dorf-/Verbindungsstraße) und der Bauernmarkt in der Duisburger
Innenstadt werden auf Dienstag, 23. Dezember 2008, vorverlegt.
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Am Freitag, 26. Dezember 2008,
fallen die Veranstaltungen in Aldenrade (Kometenplatz), Marxloh
(August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Untermeiderich (Spichernplatz),
Beeckerwerth (Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße), Homberg (Bismarckplatz),
Ruhrort (Neumarkt), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd
(Gabrielstraße), Duissern (Königsberger Allee), Friemersheim
(Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz), und
Buchholz (Münchner Straße) ersatzlos aus.
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Der Bruckhauser Wochenmarkt auf dem
Heinrichplatz wird auf Dienstag, 23. Dezember 2008, vorverlegt. Am
Mittwoch, 24. Dezember 2008, finden die Wochenmärkte wie gewohnt
statt.
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek während der Weihnachtszeit
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Die Zentralbibliothek Duisburg an der Düsseldorfer Straße und die
Zweigstellen im Duisburger Stadtgebiet haben in diesem Jahr am
Mittwoch, 24. Dezember, Samstag, 27. Dezember und Mittwoch, 31.
Dezember geschlossen.
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Für das Schulmedienzentrum und den
Klassensatzservice in der Zentralbibliothek gelten abweichende
Öffnungszeiten. Diese sind während der Weihnachtsferien am Montag,
22. Dezember, und Dienstag, 23. Dezember, sowie Montag, 5. Januar,
und Dienstag, 6. Januar, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15
Uhr erreichbar. Am Freitag, 2. Januar, bleibt das Schulmedienzentrum
geschlossen, die Bibliotheken haben aber wieder geöffnet.
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Dienstag, 23. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Neue Internetplattform präsentiert
Angebote für kinderfreundliche Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen Bauminister Oliver Wittke hat am Dienstag (23. Dezember) eine neue
Internetplattform zur kinderfreundlichen Stadtentwicklung vorgestellt.
„Wir wollen junge Menschen stärker an der Stadtentwicklung beteiligen.
Es ist wichtig ist, dass sie die Möglichkeit bekommen, die Entstehung
ihres Lebensraums und ihrer gewachsenen städtebaulichen Umwelt zu
verstehen“, sagte Minister Wittke in Düsseldorf. Mit der Internetseite www.kinderfreundliche-stadtentwicklung.nrw.de
stellt das Bauministerium eine Plattform zur Verfügung, um Kommunen auf
ihrem Weg zu einer kinderfreundlichen Stadt zu unterstützen. Sie
erhalten hier Anregungen und Tipps für die Praxis, können ihre Ideen
austauschen und aktuelle Beispiele präsentieren. Auf der Seite sind Informationen darüber zu finden, wie Kinder und
Jugendliche für die Bereiche Stadtentwicklung, Architektur und
Kulturerbe sensibilisiert werden können. Die Nutzer erfahren alles rund
um das Thema Partizipation (etwa Formen der Partizipation oder Kriterien
für eine erfolgreiche Beteiligung). Darüber hinaus werden
Förderprogramme vorgestellt und Kontaktadressen aufgeführt. Mittels
einer Übersichtskarte lassen sich erfolgreiche Projekte aus ganz
Nordrhein-Westfalen finden. Die Internetplattform soll sukzessive mit neuen Projekten und
Materialien ergänzt werden. Beispiele sind jederzeit willkommen, ein
entsprechendes Kontaktformular steht auf der Homepage zur Verfügung.
Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ von
Januar bis Juni 2009 Die 20. Ausgabe des Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ mit
Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 20 Jahren
liegt ab sofort an allen öffentlichen Stellen aus. Die Reaktionen des
Publikums über Jahre hinweg zeigen wie groß das Interesse an Kinder- und
Jugendaufführungen ist. Auch 2009 wird es wieder viele interessante Kinder- und
Jugendtheaterstücke sowie einige Kinder- und Jugendopern, Konzerte für
Junges Publikum, Kinder und die ganze Familie geben. Neues findet sich
auch im Angebot für Kinder, Jugendliche, Schulklassen und
Kindergartengruppen von Dr. Barbara Volkwein, der neuen Konzertpädagogin
der Duisburger Philharmoniker. Sonderveranstaltungen für Kindergärten und Schulen gibt es zudem im
KOM´MA-Theater in Rheinhausen. Highlights wie „Der trojanische Krieg
findet nicht statt“, dargestellt vom Jugendclub „Spieltrieb“ des
Theaters Duisburg mit Premiere im Januar 2009, das Preisträgerkonzert
„Jugend musiziert“ im Februar 2009 sowie das Masken-Beatbox-Theater
„Klasse Klasse“ mit dem Theater Strahl aus Berlin finden im Theater
Duisburg statt. Einige Duisburger Schulen werden sich wieder mit interessanten Stücken
im ersten Halbjahr 2009 präsentieren. Im März 2009 findet dann das 11.
Niederländisch-Deutsch Kinder und Jugendtheaterfestival KAAS &KAPPES
2009 im KOM´MA-Theater statt und die 17. Marxloher Theatertage werden im
Juni im internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e. V.
eröffnet. Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH,
ist im Internet unter www.theater-duisburg.de/vorhangauf einzusehen.
AWO-Duisburg serviert Senioren ein festliches Weihnachtsessen
Am 1. Feiertag deckt sich in den Seniorenzentren der festliche Tisch
„Gans“ schöne Weihnachten servieren die Köche der AWO-Seniorenzentren am
1. Weihnachtstag. Chefkoch Dirk Herrmann hat für die Häuser der AWOcura
ein Festtagsessen mit Gänsekeule, Steinpilzbouillon und Bratapfel-Eis
zusammengestellt. Gäste aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen.
„Wir wollen Menschen, die Weihnachten vielleicht allein verbringen, ein
ausgewähltes Menü in angenehmer Gesellschaft ermöglichen“, sagt Dirk
Herrmann. Auch Angehörige, die ihre Lieben zum Fest besuchen, können sich auf das
gemeinsame Essen an den schön gedeckten Tischen in den stimmungsvollen
Restaurants in den Seniorenzentren freuen. Bereits zu Ostern hatte
AWOcura zu einem Festessen eingeladen. Serviert wird das dreigängige
Menü zum Preis von 9,90 Euro im Seniorenzentrum Im Schlenk in
Wanheimerort, im Lene-Reklat-Seniorenzentrum in Rheinhausen,
Ernst-Ermert-Seniorenzentrum in Duissern, im Wohndorf Laar und im
Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum. Über eine Anmeldung bis zum 23.
Dezember freut sich Dirk Herrmann unter 0203 3095-106.
Bebauungsplan zur "Königsgalerie"
wird öffentlich ausgelegt Der Bebauungsplan 1125 - Altstadt "Königsgalerie" wird öffentlich
ausgelegt Betroffen ist der Bereich zwischen Kuhstraße, Sonnenwall,
Friedrich-Wilhelm-Platz und Steinsche Gasse. Es sollen damit die
planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Umbau sowie die Erweiterung
der "Galeria Duisburg" zur "Königsgalerie" geschaffen werden. Der
Planentwurf liegt vom 29. Dezember bis zum 30. Januar 2009 öffentlich
aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Er ist einzusehen im Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7
(Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25,
Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in den Zimmer 438
und 441. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Mitte/ Mercedeshaus (Zi.
417) auf dem Sonnenwall 73 aus. Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen
abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu
richten. Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter:
www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Bauleitplanung".
BV Mitte
13.
Nov 2008
Bebauungsplan "Neues Berufskolleg Mitte" wird erneut öffentlich
ausgelegt Der Bebauungsplan 1084 - Neudorf "Neues Berufskolleg Mitte" wird erneut
öffentlich ausgelegt. Der aktualisierte Entwurf bezieht sich auf einen
Bereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und
Memelstraße. Vorgesehen ist hier der Bau des Neuen Berufskollegs Mitte.
Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 29. Dezember bis zum 30. Januar
2009 öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Er ist
einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor
den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere
Auskünfte in Zimmer 441. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Mitte/
Mercedeshaus (Zi. 417) auf dem Sonnenwall 73 aus.
Flächennutzungsplanänderung 2.10 und Bebauungsplan Nr. 611 A/1. Änderung
- Neumühl werden öffentlich ausgelegt Der Flächennutzungsplanänderung 2.10 und der Bebauungsplan Nr. 611 A/1.
Änderung - Neumühl werden öffentlich ausgelegt. Die Pläne beziehen sich
auf einen Bereich zwischen Fiskusstraße, westlich des Spielplatzes an
der Albert-Einstein-Straße, Alexstraße einschließlich der Grünverbindung
zwischen Fiskusstraße und Alexstraße. Ziel ist, hier Wohnbebauung in
Form von Einfamilienhäusern planungsrechtlich zu ermöglichen. Die
Planentwürfe liegen in der Zeit vom 5. Januar 2009 bis zum 6. Februar
2009 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt
für Stadtentwicklung und Projektmanagement am
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor
den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere
Auskünfte in Zimmer E 39. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Hamborn,
Duisburger Straße 213, Zimmer 1, aus (hier donnerstags auch bis 18 Uhr).
Bebauungsplan Nr. 688 A - Marxloh
wird ausgelegt Der Bebauungsplan Nr. 688 A - Marxloh wird öffentlich ausgelegt
Betroffen ist ein Bereich zwischen Kopernikusstraße im Norden und
Westen, der Straße "Im Holtkamp" im Süden und der Kleingartenanlage "Schönnenbeckshof".
Ziel ist, im betreffenden Bereich Wohnbebauung in Form von
Einfamilienhäusern planungsrechtlich zu ermöglichen. Der Planentwurf
liegt in der Zeit vom 5. Januar 2009 bis zum 6. Februar 2009 jeweils von
8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7
(Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25,
Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in Zimmer E 39.
Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213,
Zimmer 1, aus (hier donnerstags auch bis 18 Uhr).
Niedrigere Umsätze im
NRW-Einzelhandel im November Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im November 2008 nach
vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Datenverarbeitung und
Statistik nominal 2,7 Prozent weniger um als im November 2007. Real, also unter
Berücksichtigung der Preisentwicklung, sanken die Umsätze um 3,7
Prozent. Die Beschäftigtenzahl nahm um 0,2 Prozent ab. Für den Zeitraum Januar bis November 2008 ermittelten die Statistiker
eine nominale Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent (real: -1,1 Prozent)
gegenüber den ersten elf Monaten 2007. (LDS NRW)
Kino Cafe auch im neuen Jahr Auch im Jahr 2009 wird das Kino Cafe wegen des großen Erfolges
fortgesetzt. Die nächste Vorführung findet am Mittwoch 7. Januar 2009,
um 14.30 Uhr in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof statt.
Gezeigt wird der Film "Wolke 9", der sich mit dem Thema "Liebe im Alter"
beschäftigt. Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, wird
seitens des Seniorenbeirates, der Stadt Duisburg, den Duisburger
Wohlfahrtsverbänden, der UCI Kinowelt sowie der Serva GmbH Duisburg und
dem Restaurant Ocho unterstützt. Somit ist es möglich, zu einem
Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro an jedem ersten Mittwoch im Monat
einen Kinofilm zu präsentieren mit anschließendem Kaffee und Kuchen.
Damit jeder Besucher den Film nebst Kaffee und Kuchen in angenehmer
Atmosphäre genießen kann, ist die Besucherzahl auf 170 beschränkt. Es
wird daher empfohlen, die Eintrittskarte bereits im Vorverkauf zu
erwerben.
Verwaltungsgericht Münster:
Bachelor-Studienplätze dürfen nicht wegen künftiger Master-Studiengänge
reduziert werden 23.12.2008 An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind in einem
Bachelor-Studiengang der Kommunikationswissenschaft über die zum
Wintersemester 2008/2009 vergebenen Studienanfängerplätze hinaus noch
weitere Plätze vorhanden. Dies hat das Verwaltungsgericht Münster mit
Eilbeschlüssen vom 22. Dezember 2008 errechnet und damit weiteren
Bewerbern vorläufig die Studienzulassung ermöglicht. Einem Vorschlag der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster folgend
hatte das Ministerium für Innovation, Forschung und Technologie des
Landes Nordrhein-Westfalen die Studienanfängerkapazität für die
Studiengänge der Kommunikationswissenschaft für das Studienjahr
2008/2009 auf die beiden Bachelor-Studiengänge und einen für das
Wintersemester 2009/2010 vorgesehenen Master-Studiengang verteilt. Diese
Vorgehensweise erklärte das Gericht für fehlerhaft.
Hierzu heißt es in den Beschlüssen unter anderem: Bei der
Kapazitätsermittlung seien nur diejenigen Studiengänge zu
berücksichtigen, die im Berechnungszeitraum 2008/2009 für die Aufnahme
von Studienanfängern tatsächlich bereit stünden. Da ein
Master-Studiengang an der Westfälischen Wilhelms-Universität gegenwärtig
weder eingerichtet sei noch angeboten werde, dürften auch die hierfür
erst künftig benötigten Lehrleistungen jetzt noch nicht berücksichtigt
werden. Auch wenn mit der Einbeziehung des zukünftigen
Master-Studiengangs nach der Planung der Hochschule dort einer späteren
Überlast entgegengewirkt werden solle, sei die Maßnahme nicht
gerechtfertigt, weil dies zu Lasten der Studienbewerber für die
tatsächlich existierenden grundständigen (Bachelor-) Studiengänge zu
einer unwiederbringlichen Kapazitätsvernichtung führe. Der erstrebte
Ausgleich könne ebenfalls später durch die dann zu bildenden
Anteilquoten geschaffen werden. Az.: 9 Nc 224/08 und 9 Nc 238/08 (nicht
rechtskräftig)
Verstärkte Alkoholkontrollen "Betrunkene am Steuer sind eine rollende Gefahr auf unseren Straßen. Das
vergessen offenbar zu viele im Rausch der Feiertage", warnte
Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (22. Dezember) in Düsseldorf. An den
Feiertagen werden deshalb auch in diesem Jahr die Alkoholkontrollen in
Nordrhein-Westfalen verstärkt. Fahrverbot und Geldstrafe drohen allen,
die Alkohol trinken und danach Auto fahren. Wolf: "Betrunkene im
Straßenverkehr können durch einen Unfall das Leben eines Menschen
zerstören." Beim vergangenen Jahreswechsel wurden bei Verkehrsunfällen
drei Menschen getötet und 113 verletzt. Dabei war 36mal Alkohol im
Spiel. Insgesamt mussten 109 Autofahrer bei den Kontrollen eine
Blutprobe abgeben. Die Polizei beschlagnahmte 86 Führerscheine. "Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht
uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Wolf.
Alleine in den ersten Dezemberwochen dieses Jahres hat die Polizei in
Nordrhein-Westfalen etwa 60.000 Autofahrer kontrolliert und dabei über
400 Verstöße wegen Alkohol und Drogen festgestellt. 108 Fahrer mussten
ihren Führerschein abgeben. Alkoholkonsum führt unter anderem zur Beeinträchtigung des Sehfeldes,
dem so genannten Tunnelblick, und zum Nachlassen der Reaktionsfähigkeit.
Sicheres Autofahren wird schon nach einer geringen Menge Alkohol
unmöglich. Deshalb sollten alle, die an den Feiertagen unterwegs sind,
entweder abstinent bleiben oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln
beziehungsweise mit dem Taxi fahren.
Öffnungszeiten des
Stadtsportbundes im Rahmen der Feiertage eingeschränkt 24.12.2008 geschlossen 29. und 30.12.2008 von 10 – 12 Uhr geöffnet 31.12.2008 geschlossen 02.01.2009 von 10 – 12 Uhr geöffnet.
Kulturzentrale HundertMeister:
Seasons of Love Am 2. Januar geht es um 20.30 Uhr in der Kulturzentrale HundertMeister
weiter mit der Playlist. ?Seasons of Love ist der Titel des Konzertes. Der gleichnamige Song aus dem Musical RENT, das als Soul-, Pop-,
Rock-Version von Puccinis Oper La Boheme die Künstlerszene in New York
behandelt, steht über diesem Musical-Abend. Und damit zeigen die Studenten der diesjährigen Abschlussklasse der
Musical-Abteilung der Folkwang-Hochschule nicht nur weitere mögliche und
unmögliche Variationen des bekannten Themas, sondern vor allem auch
viele noch nicht bekannte Möglichkeiten des Genres. Mit Szenen, Soli, Ensembles und Choreographien aus dem neueren
Repertoire des unterhaltenden Musiktheaters aus RENT, CHICAGO, URINETOWN,
NONNSENSE, VICTOR/ VICTORIA, HELLO AGAIN, LOVE LIFE, CAMELOT, THE WILD
PARTY und SWEENEY TODD werden Kompositionen von Kurt Weill, Steven
Sondheim, John Kander, John la Chiusa, Mark Hollmann, Jonathan Larson
und viele weitere im modernen Bühnendreikampf - Singen, Spielen und
Tanzen - präsentiert. Die musikalische Leitung des Abends hat die Professorin Patricia Martin,
die Regie führt Prof. Gil Mehmert und die Choreographien entwickelten
Katie Farkas, Karen Babcock und Bernd Paffrath. Professorin Patricia Martin und Professor Michael Mills spielen Klavier,
die Percussion spielt Stefan Turton. Es singen und spielen Natalya
Bogdanis, Merle Hoch, Dionne Wudu, Stefan Igeler, Tim Ludwig und Jonas
Hein. Alle Beteiligten kann man nach dem Konzert treffen. Der Eintritt
kostet 9 Euro. Darin enthalten ist der Eintritt für die anschließende
Disco im HundertMeister
5% mehr Tote auf deutschen Straßen im
Oktober 2008 FotoNach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
starben im Oktober 2008 bei Straßenverkehrsunfällen 418 Menschen, das
waren 5,3% oder 21 Personen mehr als im Oktober 2007. Weitere 37 000
Personen wurden verletzt, eine Zunahme um 3,3% gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresmonat. |
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Montag, 22. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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War
in Duisburg: Gewichtheber und Goldmedaillengewinner und jetzt "Sportler des Jahres" Mathias Steiner Der Mann, der seien Goldmedaille von Peking seiner vor einem Jahr
gestorbenen Frau widmete war Gast in Milsers Landhaustreff.
Foto Manfred Schneider
Reibekuchentheater für
Kindernothilfe: "Die etwas andere Weihnachtsgeschichte"
Das Reibekuchentheater spielt am kommenden Dienstag, 23.12., um 20 Uhr
zugunsten der Kindernothilfe. Auf dem Programm steht "die etwas andere
Weihnachtsgeschichte" Ox und Esel. Bei der Benefiz-Vorführung wird für
ein Projekt in Peru gesammelt, das Opfer von familiärer und sexueller
Gewalt begleitet. Das Stück: Als der Ochse nach getaner Schwerstarbeit zurück in seinen Stall kommt,
findet er mitten auf seiner Mahlzeit - seinem frischen Heu - ein
verpacktes schreiendes Bündel. Der hinzueilende Esel vermutet in dem
Baby vielleicht sogar das Jesuskind. Beide entwickeln sich im Laufe der
Geschichte durch die Bedrohungen von außen zu einem fürsorglichen
Adoptivgespann. Das Benfiz-Projekt: Gemeinsam mit der peruanischen Organisation APORTES setzt sich die
Kindernothilfe gegen familiäre und sexuelle Gewalt in Huancavelica ein.
Besonders Kinder und Frauen werden im eigenen Hause zu Opfern von
sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt. Doch ihnen fehlt meist der
Mut, sich zu wehren oder die Täter anzuzeigen. Im Vordergrund steht die
Aufklärung von Schülern, Lehrern und Eltern über Gewalt. Für die
Aufklärung der Bevölkerung werden rund 1.900 Radioprogramme,
Theaterstücke und Bildungsprogramme eingesetzt und Workshops mit Frauen
und Kindern durchgeführt. Eintritt: Kinder: 3 Euro; Erwachsene: 6 Euro ReibeKuchenTheater im KOM´MA - Schwarzenberger Straße 147 - 47226
Duisburg
"Eine nie vergessene
Geschichte" in der Zentralbibliothek Der Verein für Kunst und Literatur Duisburg lädt am Montag, 12. Januar
2009 zur Autorenlesung mit anschließender Diskussion in die
Zentralbibliothek, Düsseldorfer Str. 5-7 ein. Gast ist der Autor Jan
Koneffke, der aus seinem Buch "Eine nie vergessene Geschichte" lesen
wird, einem Panorama deutscher Zeitgeschichte. Felix Kannmacher wächst zusammen mit drei Brüdern in Freiwalde an der
Ostsee auf. Während der Vater den Philosophen Immanuel Kant verehrt und
die Mutter von Stimmungsschwankungen, schließlich auch von Wahnideen
beherrscht wird, flüchtet sich Felix ins Klavierspiel. Das Klavier muss
allerdings verstummen, als die Mutter die Saiten im Zweiten Weltkrieg
als Rohstoff für die Rüstungsproduktion opfert. Die Geschichte von Felix
Kannmacher und seiner Familie vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum
Kriegsende und der Flucht gibt tiefe und ungeschönte Einblicke in jene
Zeit. In ihr und an den eigenen Wahnvorstellungen scheitert nicht nur
eine Lebenswelt, sondern Menschen nehmen physischen und seelischen
Schaden. Jan Koneffke, 1960 geboren, studierte Philosophie und Germanistik in
Berlin. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Wien und Bukarest.
Für seine Erzählungen und Romane erhielt er mehrere literarische
Auszeichnungen, u.a. den Leonce-und-Lena-Preis. Durch die Veranstaltung
führt Prof. Dr. Werner Jung, von der Universität Duisburg-Essen. Beginn
der Lesung ist 20 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf vier Euro, an
der Abendkasse fünf Euro. Karten sind ab sofort während der
Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek erhältlich.
Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst Duisburg haben freien
Eintritt. |
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Samstag, 20. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Ab dem 1. Januar 2009 gibt es auch "Die
Standesbeamtin" Zum 1. Januar 2009 tritt das im vergangenen Jahr verabschiedete neue
Personenstandsgesetz, das die Arbeit der Standesämter regelt, in Kraft.
Dann heißt es Abschied nehmen vom gewohnten Aussehen und den
Bezeichnungen der bisher ausgestellten standesamtlichen Urkunden. Allen vom Standesamt ausgestellten Urkunden hat der Gesetzgeber ein
moderneres Aussehen verpasst und sie mit einem großflächigen Bundesadler
versehen. Außerdem wurden einige Namen der Urkunden verändert. So werden
zum Beispiel zukünftig anstelle von Heiratsurkunden Eheurkunden
ausgestellt und die bisherige Abstammungsurkunde wird durch die
Geburtsurkunde ersetzt. Neben den optischen Veränderungen und den geänderten Bezeichnungen hat
der Gesetzgeber den Urkunden auch eine "Schlankheitskur" verpasst und
die zu beurkundenden Daten und die Angaben in den Urkunden auf das
Notwendige reduziert. So werden zukünftig zum Beispiel keine Berufe und
akademischen Grade mehr beurkundet und auch nicht mehr mit in die
standesamtlichen Urkunden aufgenommen. Da der Gesetzgeber auch die Behördenbezeichnung geändert hat, sind die
Briefbögen und Siegel der Standesbeamten auch nicht mehr mit der
Bezeichnung "Der Standesbeamte des Standesamtes" versehen, sondern
enthalten nur noch die Angabe "Standesamt". Dafür hat der Gesetzgeber
namentlich anerkannt, dass es weibliche Standesbeamte gibt, die auch
bisher schon "Standesbeamtinnen" waren. Es war ihnen aber bisher
verwehrt, diese Bezeichnung zu benutzen. Auch sie waren bisher "Der
Standesbeamte". Ab Januar 2009 gibt es (rein nach dem Gesetz) endlich
auch "Die Standesbeamtin". Die bisher von den Standesbeamten
ausgestellten Urkunden bleiben auch nach dem Inkrafttreten des neuen
Gesetzes weiterhin gültig.
Auf eine wichtige Änderung müssen die Standesbeamtinnen und
Standesbeamten aber noch einige Zeit warten. Der Gesetzgeber gibt vor,
dass zukünftig die Beurkundung der Personenstandsangelegenheiten nicht
mehr in Papierform in Personenstandsbüchern, sondern elektronisch
erfolgt. Da die technischen Voraussetzungen aber noch nicht vorliegen,
wird dies noch einige Zeit dauern. Der Gesetzgeber hat den Standesämtern
deshalb eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2014 gewährt. An den Voraussetzungen, unter denen zum Beispiel eine Ehe oder
Lebenspartnerschaft geschlossen werden kann oder welche Namen nach einer
Eheschließung, Begründung einer Lebenspartnerschaft oder für ein neu
geborenes Kind gewählt werden können, hat der Gesetzgeber mit dem neuen
Personenstandsgesetz nichts geändert. Da das bei den Standesämtern bereits genutzte EDV-Verfahren an die neue
Gesetzeslage angepasst werden muss, kann es in den ersten Januartagen zu
Verzögerungen bei der Bearbeitung in den Standesämtern kommen. Die
Duisburger Standesämter (Standesamt Duisburg-Nord, Standesamt
Duisburg-Mitte und Standesamt Duisburg-West) bitten daher, soweit
möglich, die Standesämter nicht in den ersten Januartagen aufzusuchen,
um ein Anliegen zu klären.
Bruttomonatsverdienste in NRW
gestiegen Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) in NRW erzielten im dritten
Quartal 2008 mit 3 223 Euro einen um 2,8 Prozent höheren
durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren
die Verdienste teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer(innen) mit 1 467 Euro
sogar um 4,0 Prozent höher als im dritten Quartal 2007. Die
durchschnittlichen Verdienste geringfügig Beschäftigter stiegen um 1,2
Prozent auf 286 Euro monatlich. Einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen sind in
den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten. (LDS NRW)
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Wirtschaftsabschnitt a = Insgesamt b = Männer c = Frauen
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Durchschnittliche Bruttostunden- und Bruttomonatsverdienste sowie bezahlte Wochenarbeitszeit der Arbeitnehmer/-innen im III. Quartal 2008 |
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Vollzeit- beschäftigte1)
|
Teilzeit- beschäftigte1)
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Geringfügig Beschäftigte
2)
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Euro je |
Stunden |
Euro je |
Stunden |
Euro je Monat |
|
Stunde |
Monat |
Stunde |
Monat |
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Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen3)
|
a |
19,11 |
3 223 |
38,8 |
14,59 |
1 467 |
23,1 |
286 |
|
b |
20,13 |
3 417 |
39,1 |
14,44 |
1 490 |
23,8 |
277 |
|
c |
16,30 |
2 704 |
38,2 |
14,62 |
1 463 |
23,0 |
291 |
|
Produzierendes Gewerbe |
a |
19,76 |
3 302 |
38,4 |
15,44 |
1 607 |
24,0 |
303 |
|
b |
20,36 |
3 418 |
38,6 |
16,17 |
1 676 |
23,8 |
301 |
|
c |
16,43 |
2 669 |
37,4 |
15,31 |
1 595 |
24,0 |
305 |
|
Bergbau und Gewinnung
von Steinen und Erden |
a |
19,17 |
3 504 |
42,1 |
17,77 |
1 949 |
25,2 |
333 |
|
b |
19,17 |
3 512 |
42,2 |
16,48 |
1 881 |
26,3 |
337 |
|
c |
19,25 |
3 231 |
38,6 |
18,79 |
1 999 |
24,5 |
329 |
|
Verarbeitendes Gewerbe |
a |
19,95 |
3 310 |
38,2 |
15,26 |
1 623 |
24,5 |
300 |
|
b |
20,71 |
3 453 |
38,4 |
15,93 |
1 663 |
24,0 |
295 |
|
c |
16,22 |
2 631 |
37,3 |
15,14 |
1 615 |
24,5 |
303 |
|
Energie- und Wasserversorgung |
a |
24,67 |
4 126 |
38,5 |
20,49 |
2 110 |
23,7 |
255 |
|
b |
25,26 |
4 238 |
38,6 |
22,81 |
2 782 |
28,1 |
309 |
|
c |
21,07 |
3 455 |
37,7 |
20,19 |
2 038 |
23,2 |
213 |
|
Baugewerbe |
a |
16,97 |
2 910 |
39,5 |
14,40 |
1 246 |
19,9 |
327 |
|
b |
17,02 |
2 924 |
39,5 |
/ |
/ |
/ |
330 |
|
c |
16,15 |
2 676 |
38,1 |
/ |
/ |
/ |
325 |
|
Dienstleistungen3)
|
a |
18,59 |
3 160 |
39,1 |
14,48 |
1 449 |
23,0 |
282 |
|
b |
19,90 |
3 416 |
39,5 |
14,21 |
1 466 |
23,7 |
271 |
|
c |
16,26 |
2 716 |
38,5 |
14,52 |
1 446 |
22,9 |
288 |
|
Handel; Instandhaltung und
Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern |
a |
17,72 |
3 009 |
39,1 |
12,71 |
1 288 |
23,3 |
293 |
|
b |
18,89 |
3 235 |
39,4 |
12,18 |
1 155 |
21,8 |
284 |
|
c |
14,95 |
2 486 |
38,3 |
12,78 |
1 306 |
23,5 |
297 |
|
Gastgewerbe |
a |
11,36 |
1 923 |
39,0 |
9,09 |
1 008 |
25,5 |
283 |
|
b |
12,31 |
2 092 |
39,1 |
8,84 |
998 |
26,0 |
285 |
|
c |
10,27 |
1 731 |
38,8 |
9,18 |
1 011 |
25,4 |
282 |
|
Verkehr- und Nachrichtenübermittlung |
a |
16,04 |
2 846 |
40,8 |
14,84 |
1 488 |
23,1 |
291 |
|
b |
16,11 |
2 892 |
41,3 |
14,64 |
1 621 |
25,5 |
291 |
|
c |
15,69 |
2 630 |
38,6 |
14,96 |
1 417 |
21,8 |
291 |
|
Kredit- und Versicherungsgewerbe |
a |
23,85 |
4 002 |
38,6 |
18,85 |
1 828 |
22,3 |
315 |
|
b |
26,75 |
4 495 |
38,7 |
19,88 |
2 213 |
25,6 |
277 |
|
c |
19,73 |
3 305 |
38,6 |
18,78 |
1 804 |
22,1 |
328 |
|
Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von wirtschaftlichen
Dienstleistungen,
a.n.g. |
a |
19,60 |
3 308 |
38,8 |
12,38 |
1 258 |
23,4 |
265 |
|
b |
20,77 |
3 523 |
39,1 |
12,48 |
1 365 |
25,2 |
249 |
|
c |
16,69 |
2 780 |
38,3 |
12,35 |
1 230 |
22,9 |
272 |
|
Erziehung und Unterricht |
a |
18,91 |
3 209 |
39,1 |
16,88 |
1 556 |
21,2 |
257 |
|
b |
20,29 |
3 451 |
39,1 |
17,25 |
1 402 |
18,7 |
260 |
|
c |
17,71 |
3 000 |
39,0 |
16,79 |
1 600 |
21,9 |
253 |
|
Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialwesen |
a |
18,86 |
3 172 |
38,7 |
16,07 |
1 600 |
22,9 |
300 |
|
b |
22,77 |
3 868 |
39,1 |
17,27 |
1 853 |
24,7 |
275 |
|
c |
16,55 |
2 769 |
38,5 |
15,95 |
1 576 |
22,7 |
306 |
|
Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen |
a |
18,97 |
3 224 |
39,1 |
14,77 |
1 478 |
23,0 |
277 |
|
b |
20,79 |
3 572 |
39,6 |
15,44 |
1 574 |
23,5 |
270 |
|
c |
15,89 |
2 651 |
38,4 |
14,67 |
1 464 |
23,0 |
281 |
|
/ = Keine Angabe,
da Zahlenwert nicht sicher genug 1) ohne einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete
Zahlungen 2) Verdienste insgesamt 3) ohne den Wirtschaftsabschnitt „öffentliche Verwaltung,
Verteidigung, Sozialversicherung“ |
|
|
Freitag, 19. Dezember 2008
-
Historischer Kalender |
|
Bilinguale Sprachförderung in
städtischen Kindertageseinrichtungen Am Beispiel der städtischen Kindertageseinrichtung Wörthstrasse 70 in
Duisburg-Hochfeld haben heute Thomas Krützberg, Leiter des Duisburger
Jugendamtes, und Angelika Fix, Leiterin der Einrichtung, das Projekt
"Bilinguale Sprachförderung" vorgestellt. Hierbei unterstützt das
Jugendamt 20 Duisburger Kindertageseinrichtungen mit Landesmitteln in
Höhe von jeweils 500 Euro.
Von dem Betrag wurden Literaturkoffer angeschafft, die Kinderbücher mit
türkischen und deutschen Texten beinhalten. Geschulte Sprachförderkräfte
arbeiten in den Kindertageseinrichtungen mit Migrantenkindern in
Kleingruppen, um den deutschen Sprachgebrauch zu fördern. Sie verwenden
dabei die bilinguale Methode, um türkisch sprechende Kinder intensiv zu
fördern. Texte werden in Türkisch und in Deutsch erzählt. Dabei kann die
Sprachfachkraft erfahren, ob die türkische Muttersprache von den Kindern
beherrscht wird und ob die Kinder die deutsche Spracheinheit verstanden
haben. Das Beherrschen der Muttersprache bildet die Basis der deutschen
Spracherlernung. Gezielte Sprachförderung gehört in jedem Kindergarten zum pädagogischen
Alltag. Ein Kind, dass eine harmonische Entwicklung hatte, ein gesundes
Urvertrauen und eine erlernte Muttersprache besitzt, hat eine bessere
Chance, die zweite Sprache "Deutsch" zu erlernen. Auch die Einstellung
der Eltern zur Zweitsprache ist von großer Bedeutung. Je offener sie dem
Gegenüber eingestellt sind, desto einfacher wird das Erlernen der
Zweitsprache "Deutsch" für das Kind. In den 20 Kindertageseinrichtungen wurden Leihbibliotheken eingerichtet,
um Eltern und Kindern ein hohes Repertoire an Büchern anbieten zu
können. Sie haben so die Möglichkeit, Bilderbücher in verschiedenen
Sprachen direkt im Kindergarten auszuleihen. Durch das gemeinsame
Betrachten und Vorlesen der Bücher soll sowohl die Phantasie der Kinder
angeregt als auch deren Sprachkompetenz gefördert werden. In der Kindertageseinrichtung Wörthstrasse wird die bilinguale
Sprachförderung intensiv umgesetzt. Mütter und Väter können an den
Bilderbucherzählungen teilnehmen. So wird auch das Interesse der Eltern
geweckt, mit ihren Kindern Bücher zu lesen beziehungsweise Geschichten
zu erzählen und in der Bibliothek gleich das Buch auszuleihen. In
Kooperation mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen
aus Zuwandererfamilien (RAA) und dem BLK-Modellprogramm FörMig
(Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) ist
es darüber hinaus gelungen, eine zusätzliche Fachkraft einzustellen, die
nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit deren Eltern im täglichen
Kindergartenablauf Bücher betrachtet und so Sprachkompetenzen fördert.
Hallenbad Wanheim wegen defekter Hauptlüftungsanlage vorübergehend
geschlossen Das Hallenbad Wanheim ist wegen des Ausfalls der Hauptlüftungsanlage ab
sofort geschlossen, da eine Beheizung des Bades nicht mehr möglich ist.
Die Reparaturarbeiten können voraussichtlich erst am 23. Dezember
abgeschlossen werden. Daher steht das Bad frühestens nach den
Weihnachtsfeiertagen, also ab Samstag, 27. Dezember, wieder zu den
gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. DuisburgSport bittet um
Verständnis.
Hochschulabsolventenquote erreicht
Höchststand im Jahr 2007 WIESBADEN ? Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und
-absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die
Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen
eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen
neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren
ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen
zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und
bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist
zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den
Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die
Absolventenquote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um
jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.
Erzeugerpreise November 2008: + 5,3% gegenüber November 2007 Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2008 um 5,3% höher
als im November 2007. Gegenüber Oktober 2008 sank der Index dagegen um
1,5%. Dies war der bislang stärkste monatliche Preisrückgang seit Beginn
der Preisbeobachtung im Jahr 1949.
Band 8 der Reihe „Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg“
vorgestellt: „Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im Duisburger Stapelviertel“ Die Aufarbeitung der Geschichte der Stadt ist eine grundlegende Aufgabe
der Stadtarchäologie. In Publikationsreihen werden die Ergebnisse der
Arbeit vorgestellt. Der neue Band der Reihe
„Archäologie
und Denkmalpflege“ mit dem Titel „Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen
im Duisburger Stapelviertel/Band 8“ beschäftigt sich mit der
Siedlungsgeschichte des Stapelviertels in der Duisburger Altstadt. Vor mehr als 20 Jahren wurde im Stapelviertel in der Duisburger Altstadt
zwischen Niederstraße und Stadtmauer unter der Leitidee „Wohnen am
Innenhafen“ ein großes Bauprojekt realisiert. Zur Sicherung der noch im
Boden enthaltenen archäologischen Quellen wurden vor Beginn der
Erdarbeiten und zum Teil auch begleitend Grabungen durchgeführt.
Zahlreiche Gebäudereste, Gruben und viele andere Siedlungsspuren aus der
vorrömischen Eisenzeit, aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit
konnten vor ihrer endgültigen Zerstörung freigelegt und eingehend
dokumentiert werden. Geborgene Knochen, Tonscherben und
Gebrauchsgegenstände aus Metall gewähren den Archäologen sehr
authentische Einblicke in das Alltagsleben der mittelalterlichen Stadt.
Das Stapelviertel lag im Mittelalter direkt am Rhein. So zeigten die
Funde, wie weit verflochten bereits damals die Handelsverbindungen
Duisburgs gewesen sein müssen. Über die überregionalen Handelsrouten
haben viele Produkte und Rohstoffe den Weg nach Duisburg gefunden bzw.
wurden von hier aus die verschiedensten Waren über den Rhein und den
Hellweg versandt. Archäologische Grabungen und Funde bieten häufig die
einzige und nicht selten die letzte Möglichkeit, mehr über die
Besiedlungsgeschichte dieser Stadt zu erfahren. Denn häufig fehlen für
diese frühen Zeitabschnitte der Geschichte aussagekräftige, schriftliche
oder bildliche Quellen. Das Bauareal bot hier besonders günstige
Voraussetzungen, da weite Teile der dortigen Parzellen seit dem Ende des
Zweiten Weltkriegs unbebaut geblieben waren. So war mit den Grabungen die Hoffnung verbunden, neue Aufschlüsse zur
Funktion des Stapelviertels im frühen und hohen Mittelalter zu gewinnen.
Schon lange vor dem späten Mittelalter sollen in diesem Areal Händler
und Kaufleute ihre Wohnsitze angelegt haben, auch die aus der
schriftlichen Überlieferung bekannte Friesenkolonie wird in diesem
Stadtviertel vermutet. Archäologische Belege für diese Thesen konnten
noch nicht gefunden werden. Durch die Auswertung von Thomas Peek liegen
nun aber immerhin konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass an der
Niederstraße und westlich davon in der Zeit vor dem 11. Jahrhundert
Hafenbetrieb und Warenumschlag stattgefunden haben. Thomas Peek hat die
Ergebnisse der Grabungen im Rahmen seiner Magisterarbeit an der
Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgewertet und in einen
überregionalen Kontext gestellt.
Vier zentrale Aspekte für die Geschichte der Stadt Duisburg leiten sich
aus seiner Arbeit ab: Die große Zahl an importierten Keramikfunden
belegt Duisburg als wichtigen Handels- und Umschlagplatz im Mittelalter,
in der Zeit um 1000 waren Schmiede und Hüttenleute im Stapelviertel
tätig, frühmittelalterlicher Schiffsbau und –reparatur sind durch
charakteristische Funde an der Niederstraße belegt, die Auswertung weist
für das ausgehende 10. Jahrhundert einen Funktionswechsel im
Stapelviertel nach. Der einstige vorstädtische Gewerbestandort wandelt
sich in dieser Zeit zu einem Wohnviertel der befestigten Stadt. Hinweise zum Buch: „Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im Duisburger Stapelviertel. Die
Ausgrabung Niederstraße, Block D. Archäologie und Denkmalpflege in
Duisburg, Band 8“, Büchenbach/ Duisburg 2008; Autor: Thomas Peek;
herausgegeben von Dr. Volker Herrmann, im Auftrag der Stadt Duisburg,
Untere Denkmalbehörde
Sonntag, 21. Dezember, 11.30 Uhr
Sonntagsführung für Familien: POMP (inkl. Workshop) Mit Ruth Gilberger. Eintritt: 6,- / 3,- Euro Kurz vor Weihnachten wird geklebt, eingewickelt und umhüllt. In der
Ausstellungswerkstatt können Familien künstlerisch tätig werden. Ruth
Gilberger lädt am vierten Advent zu einer Sonntagsführung mit
praktischem Arbeiten in die Ausstellung POMP ein. Die Künstlerin Karin Hochstatter arbeitet mit scheinbar vertrauten
Alltagsmaterialien. Klebeband, Bindfäden, Plastikfolien und Drähte sind
Bestandteile der Installationen, die sich überlappend, geschnitten und
geschichtet zueinander fügen und in einer spielerisch-kritischen
Reflexion die Grenzen von Raum, Fläche und Form untersuchen. Die
interaktive Rauminstallation in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck
Museums entsteht im Verlauf der Ausstellung durch die Mitarbeit der
POMP-Besucher. Im Rahmen der Sonntagsführung führt Ruth Gilberger, Kuratorin der
Ausstellung, in die Arbeitsprinzipien der Künstlerin ein. Am praktischen
Beispiel wird aufgezeigt, auf welche Weise in den Installationen
Hochstatters die Grenzen zwischen Skulptur und Raum, zwischen Fläche und
Dreidimensionalität und zwischen Zurückhaltung und Überschreitung
hinterfragt werden. Im Anschluss an eine Einführung wird gemeinsam in
der Ausstellungswerkstatt an POMP gearbeitet. POMP wächst seit gut sechs Wochen. Regelmäßig fotografiert die
Künstlerin die Installation und ihr Wuchern im Ausstellungsraum. Am Ende
entsteht eine Dokumentation in Form einer Plakatserie, auf der alle
beteiligten Gruppen verzeichnet sind. |
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
-
Historischer Kalender |
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Kriegsbombe in Duisburg-Wanheimerort
entschärft Der Kampfmittelräumdienst hat die bei Bauarbeiten auf dem
Bahngelände in der Nähe der Gießingstraße in DU-Wanheimerort gefundene
amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 16.15 Uhr
erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden, die
Bahnstrecke zwischen Duisburg-Hauptbahnhof und Duisburg-Rheinhausen ist
wieder frei. Bombenfund in Duisburg-Wanheimerort:
Heute wird ab 15.30 Uhr entschärft Bahnlinie zwischen Rheinhausen und DU-Hauptbahnhof betroffen Bei Bauarbeiten wurde heute eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe auf
dem Bahngelände in der Nähe der Gießingstraße in Duisburg-Wanheimerort
gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird um 15.30 Uhr mit der
Entschärfung beginnen. Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig
auf Bahn- bzw. Werksgelände, so dass die Anwohner in ihren Häusern
bleiben können. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus
Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die
Menschen (betroffen sind ca. 1.500 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die
Beschäftigten der ansässigen Firmen wie der Betriebshof der DVG) sind
aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt
sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein.
Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 15.30 Uhr
nicht mehr gestattet. Die Bahnlinie zwischen Duisburg-Hauptbahnhof und Duisburg-Rheinhausen
liegt innerhalb der Sicherheitszone, so dass die Strecke in beide
Fahrtrichtung für die Dauer der Entschärfung gesperrt wird. Mitarbeiter
des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen
Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen
bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter
0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.
In der Weihnachtswoche erwartet das
FORUM Duisburg den 3.000.000 Besucher Kurz vor dem 4. Advent erwartet das FORUM Duisburg den 3.000.000
Besucher. Gestützt durch die automatische Kundenzählung kann das FORUM
schon fast einen Monat nach dem 2.000.0000 Besucher diesen Rekord
melden. Für die Mieter des FORUM sowie für das Centermanagement ist dies
ein Beweis für die Attraktivität des Centers. Heiligabend und Silvester bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Geschäfte des
FORUM Duisburg werden von 9:30 bis 13:00 Uhr für Kunden und Besucher
geöffnet sein. Während der Feiertage haben Besucher die Möglichkeit
einen Schaufensterbummel zu machen. Von 11.00 — 13.00 Uhr haben Eltern
die Möglichkeit Ihre Kinder im Kundenkindergarten St. Maximus betreuen zu lassen. Spendenaktion FORUM Duisburg Die Werbegemeinschatt des FORUM Duisburg hat sich entschieden von
Kindern geschmückte, Weihnachtsbäume an verschiedene Einrichtungen der
Arbeiterwohlfahrt und der Caritas zu spenden. Lutz Müller (Centermanager
und Geschäftsführer der Werbegerneinschaft) wird am 4. Advent
persönlich, die geschmückten Weihnachtsbäume an Senioren- und
Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und Caritas verschenken.
Widerspruchsrecht gegen die Erteilung
von Melderegisterauskünften Am 7. Juni 2009 finden die Kommunalwahl und die Europawahl statt. Die
Bundestagswahl wird ebenfalls im Jahr 2009 erfolgen. Nach dem
Meldegesetz Nordrhein-Westfalen darf die Meldebehörde in dem halben Jahr
vor der Wahl den politischen Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern
von Wahlvorschlägen Auskunft aus dem Melderegister erteilen. Wer eine
Melderegisterauskunft an Parteien über seine Daten nicht wünscht, kann
der Datenweitergabe ohne Angabe von Gründen ab dem 15. Lebensjahr
widersprechen. Der Widerspruch sollte schnellstens bei den
Bürger-Services in den Bezirksämtern erklärt werden.
Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die
Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in
einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten
industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu
einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 21. Dezember, um 15 Uhr ein. Die
Teilnahme kostet ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Stadthaus: Heute nur Notbesetzung Wegen einer innerbetrieblichen Versammlung stehen die Dienststellen im
Stadthaus am morgigen Donnerstag, 18. Dezember, ab 12 Uhr nur
eingeschränkt zur Verfügung. Betroffen hiervon sind das Amt für Baurecht
und Bauberatung, das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
sowie InvestSupport und Genehmigungsportal. Das Büro für
Parkerleichterungen bzw. Ausnahmegenehmigungen für die Umweltzone bleibt
ab 12 Uhr geschlossen. In den anderen Bereichen wird zwar eine
Notbesetzung vorgehalten, es empfiehlt sich jedoch, vor einem
persönlichen Besuch anzurufen, damit unnötige Wege vermieden werden.
Sprechzeiten im Bereich "Wirtschaftliche
Schülerangelegenheiten" Im Sachgebiet "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten" des Referats für
Schule und Verwaltung in der Bildungsholding Duisburg werden ab 1.
Januar 2009 wegen der hohen Arbeitsbelastung in den Bereichen der
"Ausbildungsförderung" und "Schülerfahrkosten" Sprechzeiten eingeführt,
um Freiräume für eine zügige und korrekte Bearbeitung der Anträge zu
schaffen. Um den Interessen der Antragstellerinnen und Antragsteller
auch weiterhin entgegenkommen zu können, erfolgt eine Bearbeitung in
dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeiten. Darüber hinaus ist im
Bedarfsfall eine Terminvergabe möglich. Ab 1. Januar 2009 gelten
folgende Öffnungszeiten: montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 13 bis
16 Uhr, mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags
ist geschlossen.
2008: 18% der Kinder unter drei Jahren in Tagesbetreuung Im März 2008 haben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
die Eltern von rund 364 000 Kindern unter drei Jahren in Deutschland
eine Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich
geförderter Kindertagespflege als Ergänzung zur eigenen Kindererziehung
und Betreuung in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht
dies einem Anstieg um rund 43 000 Kinder beziehungsweise 13%. Der Anteil
der Kinder in Tagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe
(Betreuungsquote) belief sich damit bundesweit auf fast 18% (2007:
15,5%). Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2013 die
Betreuungsquote für die Kinder in dieser Altersgruppe auf bundesweit 35%
zu erhöhen.
2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 190 Euro für Trinkwasser
Die Wasserrechnung lag für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem
Trinkwasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Jahr 2007 im
Bundesdurchschnitt bei knapp 190 Euro. Dies war 1,64 Euro mehr als 2006.
Die Wasserrechnung enthält neben dem Kubikmeterpreis als
verbrauchabhängigem Entgelt auch die von den meisten Wasserversorgern
berechnete Grundgebühr sowie die Mehrwertsteuer. Nach den aktuellen
Ergebnissen der Verbraucherpreisstatistik lag der Preisindex für die
Wasserversorgung aller privaten Haushalte im November 2008 um 0,7% höher
als im November 2007.
1. bis 3. Quartal 2008: Kommunen mit Einnahmenüberschuss Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (ohne die
Stadtstaaten) haben in den ersten drei Quartalen 2008 123,9 Milliarden
Euro und damit 4,7% mehr an Einnahmen erzielt als im Vergleichszeitraum
2007. Die kassenmäßigen Ausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände
lagen mit 118,3 Milliarden Euro um 3,2% über dem entsprechenden
Vorjahresbetrag. |
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Mittwoch, 17. Dezember 2008
-
Historischer Kalender |
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Leitfaden für Immobilien- und Standortgemeinschaften ab sofort
erhältlich In den letzten vier Jahren haben insgesamt sechs Bundesländer, darunter
Nordrhein-Westfalen, die rechtlichen Voraussetzungen für Immobilien- und
Standortgemeinschaften (ISG) geschaffen. Damit können Vereinigungen von
Gewerbetreibenden und Immobilienbesitzern nun die Entwicklung ihres
Stadtteils positiv vorantreiben. Jetzt ist dazu ein praktischer Ratgeber über die Möglichkeiten der
Einflussnahme erschienen, an dem auch Anja Geer, Leiterin des Amtes für
Baurecht und Bauberatung in Duisburg, als Autorin mitgearbeitet hat.
„Ich finde es außerordentlich wichtig, dass wir im
Stadtentwicklungsdezernat so eine qualitative Beratung mit anbieten
können. Durch die Arbeit von Frau Geer leisten wir einen weiteren
Beitrag dazu, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei der
Stadtentwicklung der Stadt Duisburg engagieren,“ sagte
Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler anlässlich der Veröffentlichung.
Anja Geer, die vor ihrem Wechsel in die Stadtverwaltung im Juni dieses
Jahres bei der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein den
Bereich der Stadt- und Einzelhandelsentwicklung betreute, konnte ihre
über elfjährige Erfahrung in den Leitfaden einbringen: „Ursprünglich
kommt die Idee, dass sich Bürger eines Stadtquartiers zusammenfinden, um
Probleme anzugehen und Entwicklungschancen gemeinsam voranzutreiben, aus
den USA. Bereits seit den 1970er Jahren kennt man sie dort unter dem
Kürzel BID, was für Business Improvement Districts steht. In Deutschland
waren die nördlichen Bundesländer Vorreiter dieser Entwicklung, der sich
nun auch Nordrhein-Westfalen angeschlossen hat.“
Der 72 Seiten umfassende Leitfaden behandelt zunächst die Geschichte und
Entwicklung der ISG, befasst sich anschließend mit den Aufgaben, Zielen
und Akteuren darin. Einen großen Rahmen nimmt dann der Prozess von der
Vorbereitung bis zur Umsetzung und Erfolgskontrolle ein. Nicht fehlen
darf dann eine Mustersatzung, der Gesetzestext und eine Übersicht über
bereits bestehende Initiativen in Deutschland. Anja Geer und ihre
Mitautoren, die den ISG-Leitfaden im Rahmen ihrer genehmigten
nebenberuflichen Tätigkeit entwickelt haben, hoffen, dass mit ihrer
Hilfe viele erfolgreiche Immobilien- und Standortgemeinschaften in
Nordrhein-Westfalen entstehen.
Spielzeug für Honduras wird verpackt -
letzte Chance, etwas abzugeben Die Schülerinnen des Hildegardis-Gymnasiums sortieren und verpacken
fleißig das ausgemusterte Spielzeug, das viele Duisburgerinnen und
Duisburger für bedürftige Kinder in San Pedro Sula gespendet haben. Bis
Freitag müssen die Container versandfertig beladen sein, damit sie auf
dem Seeweg in Duisburgs honudranische Partnerstadt geschickt werden
können. Sollte es Menschen geben, die ihr ausgemustertes, aber funktionsfähiges
Spielzeug oder gut erhaltene gebrauchte Kinderschuhe, für arme Kinder in
Honduras spenden wollen, können dieses allerspätestens noch bis
Donnerstag um 15 Uhr an einer von sechs Feuerwachen im Stadtgebiet
abgeben. Die Adressen der Feuerwachen können bei CallDuisburg unter
0203/94000 erfragt werden. Folgende Wachen nehmen Spenden entgegen:
 Feuer- und Rettungswache 3 Duisburger Straße 145 47166 Duisburg-Hamborn
Feuer- und Rettungswache 4 Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200 47179 Duisburg-Walsum
Feuer- und Rettungswache 5 Rheindeichstraße 22 47198 Duisburg-Homberg
Feuer- und Rettungswache 6 Friedrich-Ebert-Straße 8 47226 Duisburg-Rheinhausen Feuer- und Rettungswache 7 Düsseldorfer Landstraße 92 47249 Duisburg-Wanheim-Angerhausen
Feuer- und Rettungswache 8 (Hafenwache) Vinckeweg 30 47119 Duisburg-Ruhrort
Verlegung der Bushaltestelle Wildstraße
Ortsbesichtigung
zwecks Verlegung der Bushaltestelle Wildstraße. Nach diesbezüglicher
Anfrage der Vorsitzenden des Heimbeirats des Johanniter-Stifts in
Duisburg-Neudorf, trafen sich zu einem Gedankenaustausch der Leiter des
Johanniter-Stifts, Dieter Smolarczyk von der DVG, Ralf Heinemann,
Verkehrslenkung der Stadt Duisburg, Heimbeiratsvorsitzende Cläre van
Merwyk, der Leiter des Bezirksamt-Duisburg-Mitte, Wolfgang Komorowski
(s. Foto v.li.), Bezirksbürgermeister Heinrich Klose, Peter Volk von der
Polizei Duisburg und Walter Brinkmeier vom Bezirksamt, sowie weitere
Mitglieder des Heimbeirats.
Nach baldigen Erhebungen von DVG und Johanniter-Stift über die Nutzung
der Haltestelle von Bürgern und Heimbewohnern, sowie der Prüfung einer
Möglichkeit zur Verlegung, wird über den Antrag entschieden. Direkt
übereingekommen sind die Teilnehmer, dass ein Schild an der Haltestelle
mit Hinweis auf den Weg zum Johanniter-Stift angebracht wird.
Manfred Schneider Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter im Dezember waren in Deutschland 2007 2,25 Millionen Menschen
pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das
waren ? im Zuge der Alterung der Bevölkerung ? rund 118 000 oder 5,6%
mehr als 2005 und 231 000 beziehungsweise 11,4% mehr als bei der ersten
Durchführung der Erhebung im Jahr 1999.
Beschäftigung im Gesundheitswesen steigt weiter an Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren zum 31.
Dezember 2007 rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa
jeder zehnte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Im Jahr 2007 gab es
im Gesundheitswesen damit rund 63 000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr
2006. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,5%.
Verbraucherpreise November 2008: + 1,4% zum Vorjahr Der Verbraucherpreisindex ist für Deutschland im November 2008 gegenüber
November 2007 um 1,4% gestiegen. Der Preisauftrieb hat sich damit den
vierten Monat in Folge abgeschwächt (Oktober: + 2,4%; September: + 2,9%;
August: + 3,1%); im November 2008 blieb die jährliche Teuerung erstmals
seit Juni 2007 unterhalb der Zwei-Prozent-Marke. Im Vergleich zum
Vormonat Oktober 2008 verringerte sich der Index um 0,5%. Die Schätzung
für November 2008 wurde damit bestätigt.
Verwendung fluorierter Treibhausgase 2007 um 4,8% gestiegen
Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2007 9 702 Tonnen fluorierte
Treibhausgase verwendet. Dies entspricht einer Steigerung von 4,8% im
Vergleich zum Vorjahr. |
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Dienstag, 16. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Kriegsbombe im Rhein bei
Duisburg-Rheinhausen entschärft Der Kampfmittelräumdienst hat die im Bereich des Hafens Rheinhausen
bei Baggerarbeiten gefundene Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um
13.15 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben
worden, die Schiffe auf dem Rhein können wieder fahren. Die Bombe wurde auf einem Kieshaufen im Laderaum des Arbeitsschiffes
(Rheinschiff "Kranvogel") liegend entschärft und anschließend vom Schiff
in den Hafen Rheinhausen gebracht, wo sie vom Kampfmittelräumdienst
abtransportiert wurde. Es mussten keine Menschen evakuiert werden. Allerdings war der Rhein für
etwa eine halbe Stunde gesperrt. Im Bereich der Sicherheitszone 250 bis
500 Meter um den Fundort waren Firmen auf dem Logport-Gelände in
Duisburg-Rheinhausen und zum Teil auch auf der rechten Rheinseite
betroffen.
Duisburg-Rheinhausen: Fünf-Zentner-Bombe
im Rhein gefunden Heute wird ab 13 Uhr entschärft, Rhein ist ab 12.40 Uhr gesperrt Bei Baggerarbeiten im Bereich des Hafens Rheinhausen, Rhein-Kilometer
773,5, hob gestern (15. Dezember), gegen 17 Uhr der Bagger eine
Fünf-Zentner-Bombe in den Laderaum des Arbeitsschiffes (Rheinschiff
„Kranvogel“). Die amerikanische Fliegerbombe liegt auf einem Kieshaufen
und soll heute um 13 Uhr vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden.
Mit den Baggerarbeiten etwa 300 Meter unterhalb der Hafeneinfahrt und
ca. 60 Meter vom linksrheinischen Ufer soll eine Untiefe im Rheinstrom
beseitigt werden. In der Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle sind keine
Menschen betroffen. Allerdings muss der Rhein ab 12.40 Uhr gesperrt
werden. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus
Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Betroffen
sind hier Firmen auf dem Logport-Gelände in Duisburg-Rheinhausen und zum
Teil auch auf der rechten Rheinseite. Die Menschen dort sind
aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt
sind. Die Fenster sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt
im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 12.30 Uhr nicht mehr
gestattet. Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000.
Duisburg bewirbt sich um Modellprojekt
SimplyCity Mehr Lebensqualität und mehr Verkehrssicherheit sind die Ziele des
Modellprojekts SimplyCity, was soviel heißt wie die einfache Stadt. Das
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
schreibt dieses Modellprojekt aus und sucht Kommunen, die ihre Plätze,
Straßen und Verkehrssysteme grundlegend vereinfachen wollen. Die Stadt
Duisburg bewirbt sich mit dem Ortsteil Beeckerwerth um Teilnahme an
diesem Modellprojekt. "Beeckerwerth stellt mit seiner Größe und den alten Zechensiedlungen
einen typischen Ortsteil für Duisburg und sogar fürs ganze Ruhrgebiet
dar", sagt Christoph Hölters, Abteilungsleiter Stadtplanung der Stadt
Duisburg. Der im Volksmund "Schwanenplatz" genannte Bereich
Haus-Knipp-Straße/Ahrstraße bietet für das Modellvorhaben eine Menge
Ansatzpunkte. Hier befindet sich das Zentrum des Ortsteils mit Kirche,
Läden, Post, Sparkasse und Gastwirtschaft. In der Nachkriegszeit
orientierte sich der Umbau der Stadt vorrangig an den Bedürfnissen des
Autoverkehrs. Der frühere Treffpunkt und Ortsteilplatz ist durch die
Verkehrskreuzung in den Hintergrund getreten. "Sowohl bei den Bürgern
als auch bei den Bezirksvertretungen besteht eine große Offenheit,
überflüssige Verkehrsregelungen abzubauen und mehr Gleichberechtigung
der Verkehrsteilnehmer einzufordern", so Hölters weiter.
Hier können Erkenntnisse gewonnen werden, die auf viele andere Bereiche
in der Stadt übertragen werden können. Die "Entrümpelung" des
Schilderwaldes, aber auch der Rückbau überflüssiger Einbauten sind nur
einige der Möglichkeiten, Plätze attraktiver zu machen. Den öffentlichen
Raum den Bürgerinnen und Bürgern wieder zur Nutzung zur Verfügung zu
stellen, ist ein wesentliches Anliegen dieses Vorhabens. Aus den
eingereichten Bewerbungen wird das Land zwei Projekte auswählen. Eine
Finanzierung der Planung durch ein Fachbüro und 100.000 Euro für eine
Umsetzung von Maßnahmen winken dann den Teilnehmen des Modellprojektes.
Der Stadt Duisburg würden bei einer Umsetzung so keinerlei Kosten
entstehen.
Sprechzeiten im Bereich "Wirtschaftliche
Schülerangelegenheiten" Im Sachgebiet "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten" des Referats für
Schule und Verwaltung in der Bildungsholding Duisburg werden ab 1.
Januar 2009 wegen der hohen Arbeitsbelastung in den Bereichen der
"Ausbildungsförderung" und "Schülerfahrkosten" Sprechzeiten eingeführt,
um Freiräume für eine zügige und korrekte Bearbeitung der Anträge zu
schaffen. Um den Interessen der Antragstellerinnen und Antragsteller
auch weiterhin entgegenkommen zu können, erfolgt eine Bearbeitung in
dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeiten. Darüber hinaus ist im
Bedarfsfall eine Terminvergabe möglich. Ab 1. Januar 2009 gelten
folgende Öffnungszeiten: montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 13 bis
16 Uhr, mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags
ist geschlossen.
Baupreise in NRW um 2,5 Prozent höher
als vor einem Jahr Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in
Nordrhein-Westfalen erreichte nach Berechnungen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik im November 2008 einen Indexstand von
112,0 (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100) und war damit um
2,5 Prozent höher als im November 2007. Gegenüber August 2008 stieg der
Preisindex für Bauleistungen um 0,2 Prozent. Seit dem Berichtsmonat August 2008 erfolgt die Berechnung der
Preisindizes für die Bauwirtschaft auf der Basis 2005 = 100 (bisheriges
Basisjahr: 2000). Die Preisindizes für die Bauwirtschaft werden etwa
alle fünf Jahre auf ein neues Basisjahr umgestellt. Hierbei werden die
Berechnungsgrundlagen - insbesondere die Gewichtungsstrukturen, die den
Berechnungen der Preisindizes zugrunde liegen - aktualisiert, indem sie
den aktuellen Bauverfahren und Bauweisen angepasst werden. (LDS NRW)
OB bittet Stadtdirektor Dr. Greulich,
beim Streit um Betretungsverbot für Rhein- und Ruhrwiesen zu vermitteln Seit langem verpachtet die Stadt Duisburg Wiesen im Rhein- und
Ruhrvorland an Schäfer, damit diese dort die Tiere grasen lassen können.
Seit Gründung des Immobilienmanagement Duisburg (IMD) ist dieser der
Vertragspartner der Schäfer für die städtischen Flächen. In der
Vergangenheit war es häufig zu Konflikten zwischen den Pächtern und
Spaziergängern, vornehmlich Hundehaltern, gekommen, weil diese die
Wiesen betraten, obwohl sie dieses nach den Vertragsinhalten mit den
Schäfern nicht dürften. Nachdem in einigen Bereichen vom IMD jetzt Hinweisschilder aufgestellt
worden waren, um die Spaziergänger über das Betretungsverbot und die
Anleinpflicht für Hunde zu informieren, haben sich etliche Bürgerinnen
und Bürger an Oberbürgermeister Adolf Sauerland gewandt. Der
Oberbürgermeister hat Stadtdirektor Dr. Peter Greulich gebeten, Anfang
des Jahres beide Seiten mit den zuständigen Verwaltungsbereichen an
einen Tisch zu holen und mit ihnen über eine allseits verträgliche
Lösung zu sprechen.
Ölpreisanstieg verteuerte Luftfrachttransporte im 3. Quartal 2008 Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte
lagen im dritten Quartal 2008 durchschnittlich um 34,3% höher als im
dritten Quartal 2007. Gegenüber dem zweiten Quartal 2008 betrug der
Preisauftrieb 8,4%. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des
Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Sommerflugplan 2008: Nur noch leichte Passagierzunahmen Während der Sommerflugplanperiode flogen von April bis Oktober 2008 von
deutschen Flughäfen insgesamt 61,4 Millionen Passagiere. Im Vergleich
zum Vorjahr wurde eine Million Fluggäste mehr gezählt, das
Passagiervolumen hat sich damit um 1,2% erhöht; Im Vorjahr hatte der
Zuwachs noch 5,5% betragen. Im Vergleich zu den einzelnen
Vorjahresmonaten konnten für die Monate April bis Juni Zuwächse (+ 4,7%)
erzielt werden, während für Juli bis Oktober en leichter Rückgang (?
1,2%) zu verzeichnen war.
Gastgewerbeumsatz im Oktober 2008 real um 3,9% gesunken Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Oktober 2008
nominal 0,7% und real 3,9% weniger um als im Oktober 2007. Im Vergleich
zum September 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2008 nach
Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,4% höher und real 0,2%
niedriger.
2,0% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2008 Ende Oktober 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit
50 und mehr Beschäftigten gut 5,4 Millionen Personen tätig. Dies waren
rund 105 700 Personen oder 2,0% mehr als im Oktober 2007. |
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Montag, 15. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Romantische
Weihnachtsoper im Theater Duisburg
Stadtspitze eröffnet „Weg der
Bewegung“ -
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Die
neue Attraktion, der „Weg der Bewegung“, im Sportpark Duisburg ist
fertig gestellt. Egal, ob Muskeltraining oder Entspannung, die neue
Sportanlage bietet für jeden Geschmack etwas. Oberbürgermeister Adolf
Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Vorsitzende des
Stadtbund Duisburg, Franz Hering (Foto links), haben die Anlage getestet
und für gut befunden. Der „Weg der
Bewegung“ ist das neue Highlight im Sportpark Duisburg. Die stetig steigende Anzahl der Freizeit- und Gesundheitssportler,
findet nun ein Angebot, das viel mehr ist, als die „Trimm-Dich-Pfade“
der 70-iger Jahre. Die attraktiven Geräte können von den
Freizeitsportlerinnen und Sportlern als ideale Ergänzung zu den meist
ausdauergeprägten Freizeitaktivitäten oder für ein gezieltes allgemein
gesundheitsorientiertes Körpertraining genutzt werden.
Insgesamt 22 Stationen beinhaltet der „Weg der Bewegung“ mit seinen 3
Arealen „Fitness, Wellness und Mobilität. Die Bewegung in der freien
Natur erfährt hier eine ganz neue Dimension. So kann insbesondere der
Weg der Mobilität auch von gehbehinderten Menschen, bis hin zu
Rollstuhlfahrern genutzt werden. Das Konzept wurde vom Stadtsportbund
unter der Federführung von Ideengeber Christoph Gehrt-Butry erarbeitet.
Nun sind Duisburgs Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler
aufgerufen, die 3 Areale rund um den Parallelkanal mit Leben zu füllen.
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Ein Teil des Weges der
Mobilität |
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Die neue Boulebahn, für ein
gemeinsames Miteinander beim Sport |
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15- Sicher
landet der Wurf von Dr. Peter Greulich im KorbWas Stadtdirektor Dr. Greulich kann, dachte sich Oberberbürgermeister Adolf
Sauerland, kann ich auch und traf ebenfalls |
Theoretische Führerscheinprüfung ab
Januar nur noch elektronisch Die Papierfragebögen bei der Führerscheinprüfung haben ausgedient. Ab
Januar 2009 wird es die theoretische Prüfung in allen
Führerscheinklassen beim TÜV in Nordrhein-Westfalen nur noch am Computer
geben. „Die Prüfung am PC ist zeitgemäß und bringt viele Vorteile:
Reines Auswendiglernen von Antworten reicht nicht mehr aus. Die
Fahrschüler müssen sich stärker als bisher mit den Inhalten
auseinandersetzen“, sagte Verkehrsminister Oliver Wittke am Montag
(15.12.) in Düsseldorf. Probeweise läuft die Prüfung am Computer bereits seit Mitte 2006 an mehr
als einem Dutzend TÜV-Prüfstellen landesweit. Die Durchfallquote lag bei
der PC-Prüfung auf dem gleichen Niveau wie bei herkömmlichen Prüfungen.
Nordrhein-Westfalen zählt zu den ersten Bundesländern, die die
elektronische Wissensabfrage einführen.
Zu den Vorteilen des Computereinsatzes zählt unter anderem, dass Fragen,
die besonders häufig falsch beantwortet werden, kurzfristig geprüft und
angepasst werden können. Auch gesetzliche Änderungen lassen sich per
Knopfdruck deutschlandweit umsetzen. Insgesamt wird ein Auswendiglernen
der rund 900 Fragen und Antworten nahezu unmöglich. Die Auswertung
erfolgt ebenfalls elektronisch. Hat der Prüfling zu viele Fehler
gemacht, dann erhält er ein Fehlerprotokoll, um für die Wiederholung
gezielt lernen zu können. Minister Wittke bedankte sich bei den Technischen Prüfstellen: „Ohne die
tatkräftige Unterstützung des TÜV hätten wir dieses wichtige Projekt
nicht umsetzen können“. Unter www.argetp21.de kann die PC-Prüfung getestet werden.
Geschenktipps von der DMG Auf der Suche nach einem besonders attraktiven Weihnachtsgeschenk werden
zunehmend auch Eintrittskarten für hochwertige Events erworben. Darauf
verweist Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH: "Die
Kartenverkäufe für die Veranstaltungen in unseren Häusern sind auf
unserem Internetportal www.duisburgticket.de in den letzten Wochen
spürbar angestiegen. Dies hat natürlich mit der Veranstaltungssaison in
unseren Häusern zu tun, aber sicherlich wird auch manche Karte auf dem
Gabentisch zu finden sein." Das erstaunt den DMG-Geschäftsführer
überhaupt nicht, denn anspruchsvolle Live-Veranstaltungen seien nun mal
auch eine hervorragende Alternative zu den üblichen Geschenken wie
Parfüm, Mode, Spielwaren oder Technikartikeln. Längst seien
Eintrittskartengeschenke Ausdruck einer besonderen emotionalen Zuwendung
des Schenkenden seinen Liebsten gegenüber, einige besonders schöne und
außergewöhnliche Stunden zu erleben.
An Geschenkmöglichkeiten gibt es in den nächsten Monaten aus den in der
Mercatorhalle oder dem Theater am Marientor angebotenen Veranstaltungen
eine umfangreiche Auswahl, ein Geschenk für jeden Geschmack auszusuchen.
Uwe Gerste: "Ob das Festival der Tenöre am 3.1.2009 in der Mercatorhalle
oder aber die Vielfalt der Show und Tourneeveranstaltungen im Theater am
Marientor, für fast jeden Geschmack haben wir in den kommenden Wochen
und Monaten das passende Angebot in Duisburg. Für die Familie ist
sicherlich ein Besuch in einer der letzten Aufführungen des Musicals
"Der kleine Lord" (bis zum 28.12.2008 im Theater am Marientor) die
richtige Ergänzung zum Weihnachtsfest." Mit dem umfangreichen und sehr
unterschiedlichen Angebot an Shows (u.a. Magic of the Dance 23/01/09 im
TaM, The Bar at Buena Vista 16/01/09 im TaM, Max Raabe & das
Palastorchester 30/01/09, Harlem Gospel Singers 18/01/09 im TaM, Die
Rückkehr der Shaolin 31/01/09 ebenfalls TaM), welches allein im Januar
noch mit mehreren Musicalgalas ergänzt wird, kann sich das Duisburger
Veranstaltungsangebot im Winter sehen lassen. Wer längere Vorfreude
verschenken möchte, kann natürlich auch Karten für weitaus später
durchgeführte Veranstaltungen auf den Gabentisch legen: "Die zeitlich am
weitesten entfernt liegende Veranstaltung für die bereits Tickets
erworben werden können, ist Dieter Nuhr, der am 21. und 22.11.2009
erneut 2 Tage in Duisburg im Theater am Marientor gastieren wird."
Die DMG weist darauf hin, dass Karten, die über das Internetportal
www.duisburgticket.de erworben und noch am heiligen Abend verschenkt
werden, schnellstmöglich bestellt werden sollten. Uwe Gerste: "Mit 3
Tagen Lieferzeit ab der Buchung muss der Besteller mindestens rechnen,
die Auslieferung erfolgt nach Zahlungseingang." In den örtlichen
Vorverkaufsstellen ist ein Kauf natürlich bis zum 24.12.2008 möglich. Bis zum 23.12.2008 können auch noch Weihnachtsgeschenke in der
Tourist-Information erworben werden. Von den dort vorgehaltenen Duisburg
Artikeln gibt es einige, die sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk
eignen, meint Petra Schröder, Bereichsleiterin Kommunikation der
Duisburg Marketing: "Mit unserer neuen Pralinenselektion oder aber auch
unserem Kellnermesser mit dem Aufdruck "Duisburg - zieht an!" haben wir
nicht nur eine sehr attraktive Souvenirkollektion entwickelt, sondern
auch Artikel für echte Duisburgfans im Angebot." Natürlich kann die
Kollektion der DMG auch im Internet auf der Webseite
www.duisburgnonstop.de im Menüpunkt "Souvenirs" begutachtet werden.
UDE: IAQ untersucht Grundsicherung bei
Erwerbstätigkeit - Aufstocken hat viele Gründe Immer mehr Menschen in Deutschland müssen ihr Arbeitseinkommen mit
Sozialleistungen aufstocken, weil sie gering beschäftigt, schlecht
bezahlt oder Alleinverdiener sind. Diesen Trend sieht der
Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut Arbeit und
Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen nach der Auswertung
aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit bestätigt. Demnach ist seit Anfang 2007 die Zahl der Aufstocker von 1.093.000 auf
1.352.500 im Juli 2008 gestiegen. Der Anteil der Leistungsbezieher mit
Erwerbseinkommen stieg in dem Zeitraum von 20,4 Prozent auf 26,9
Prozent. Ein großer Teil ist nur für wenige Monate auf zusätzliche
Grundsicherung angewiesen, etwa zur Überbrückung bei Arbeitsaufnahme
oder zwischen Gelegenheitsjobs. Es bleibt aber ein "harter Kern" von
aktuell ca. 100.000 Menschen, die auch nach 12 Monaten noch aufstockende
Leistungen beziehen. Wer Erwerbseinkommen durch Sozialleistungen aufstocken muss, arbeitet
nur wenige Stunden pro Woche, der Stundenlohn ist niedrig oder es müssen
so viele Menschen von einem Verdienst leben, der aber selbst bei einer
Vollzeitbeschäftigung nicht ausreicht. "In der Praxis fallen oft zwei
oder sogar alle drei Gründe zusammen", so Knuth. Überwiegend (90%) ist
in den "aufstockenden" Bedarfsgemeinschaften nur eine Person
erwerbstätig -- selbst in der Einkommensklasse ab 1.200 Euro Brutto gilt
das noch für drei Viertel. Der Anteil von Leistungsbeziehern mit Arbeitseinkommen von 800 Euro und
mehr betrug bei Singles 2,5%, bei Paaren mit Kindern dagegen 25%.
"Offensichtlich könnte ein Teil der fast 700.000 Paare mit Kindern aus
dem Leistungsbezug nach dem SGB II herauskommen, wenn sie für ihre
Kinder eine höhere anderweitige Unterstützung erhalten würden", stellt
Knuth fest. Schlechte Bezahlung ist für einen erheblichen Teil der Betroffenen der
Grund für den Aufstockungsbedarf, rechnet Knuth. Mehr als die Hälfte der
erwerbstätigen Leistungsbezieher verdienen weniger als 400 Euro im
Monat. Auffällig ist allerdings, dass allein 20,5% der "Aufstocker" in
der Verdienstklasse von 100 bis unter 200 Euro liegen und offenbar wegen
Anrechnungsregeln für den Hinzuverdienst kein höheres Einkommen
erzielen. Niedriglöhne und Instabilität der damit verbundenen Arbeitsplätze lassen
die Zahl der "Aufstocker" wachsen, sind aber nach Knuths Einschätzung
nicht die einzige Ursache. Auch ungelöste Probleme der Familien- und
Bildungspolitik spielen eine Rolle. Einfache Dienstleistungstätigkeiten
oder Helfertätigkeiten in der Produktion ernährten heute selbst bei
einer Vollzeitstelle bestenfalls einen Erwachsenen, aber keinen Partner
oder Kinder, so der IAQ-Wissenschaftler. Anstelle des in Deutschland
immer noch mächtigen "Alleinernährermodells" müsse konsequent allen
Erwachsenen eine Erwerbstätigkeit ermöglicht und dafür die (ggf. auch
kostenlose) Kinderbetreuung ausgebaut werden. Knuth, Matthias, 2008: Aufstocken von Arbeitseinkommen durch
Arbeitslosengeld II -- eine verzwickte Geschichte. Institut Arbeit und
Qualifikation www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2008/knuth_20081204.pdf
Elternberatung fällt aus Die öffentliche Elternberatung (früher Mütterberatung) im Kindergarten
Kiebitzmühlenstraße 21 in Duisburg-Marxloh kann am 5. Januar 2009 nicht
stattfinden. Der nächste Termin ist am 19. Januar 2009 um 9.30 Uhr.
Referat für Integration schreibt Fotowettbewerb "Wir sind DU!" aus "Wir sind DU!" - unter diesem Motto schreibt das Referat für Integration
der Stadt Duisburg einen Fotowettbewerb aus. Gesucht werden Fotografien,
die sich mit der Interkulturalität und der Vielfalt in der Duisburger
Stadtgesellschaft kreativ auseinandersetzen. Der Titel "Wir sind DU!" gibt das Leitmotiv des Wettbewerbs vor: Gleich
welcher Herkunft und Nationalität, jeder der in Duisburg lebt, gehört
dazu. Alle interessierten Duisburgerinnen und Duisburger sind
eingeladen, Vielfalt in Begegnungen, im Alltag, im Stadtbild oder in der
Architektur fotografisch festzuhalten. Erwünscht sind ebenfalls witzige
und amüsante Eindrücke aus dem interkulturellen Leben in Duisburg. Bis Ende Januar 2009 - der bisherige Einsendeschluss 10. Januar 2009
wurde um drei Wochen verlängert - können Fotobeiträge per E-Mail oder
per Post eingereicht werden. Eine unabhängige Jury prämiert die drei
besten Fotos mit Geldpreisen in Höhe von je 300, 200 und 100 Euro. Die
Jury setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Alexandra Umbach,
Fotografin, Ute Saalmann, Geschäftsführerin Kulturbetriebe, Leyla Özmal,
Leiterin des Integrationsreferates, Sevket Avci, Vorsitzender Beirat für
Integration und Zuwanderung, und Frank Kopatschek, Leiter Referat für
Kommunikation. Die schönsten Fotos veröffentlicht das Referat außerdem im neuen
Internetportal mit dem gleichen Titel "Wir sind DU!", das Anfang des
nächsten Jahres ans Netz geht. Die Website wird allen Akteuren aus dem
Integrationsbereich und den Duisburgerinnen und Duisburgern eine
Plattform zur Information, zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Ø Informationen zum Wettbewerb und Teilnahmeformulare liegen in
öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus. Im Internet unter
www.duisburg.de/zuwanderung.
Transferleistungen bei 29% der
begonnenen erzieherischen Hilfen Im Jahr 2007 haben Jugendämter in Deutschland 421 000 erzieherische
Hilfen für Familien, Kinder, Jugendliche und junge Volljährige neu
gewährt. Davon erhielten 29% dieser Familien beziehungsweise der jungen
Volljährigen auch finanzielle staatliche Unterstützung. Als finanzielle
staatliche Unterstützung wird in der Statistik der erzieherischen Hilfe
berücksichtigt, wenn (auch teilweise) Arbeitslosengeld II,
bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder
Sozialhilfe (SGB XII) bezogen wird.
Außenhandel im 3. Quartal 2008: Exporte erreichen 250 Milliarden Euro In den Monaten Juli bis September 2008 wurden Waren im Wert von 250
Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt. Das ist eine Steigerung um
4,1% gegenüber dem Vorjahresquartal. Preisbereinigt erhöhten sich die
Ausfuhren um 1,5%.
2,5% weniger Gründungen größerer Betriebe von Januar bis September
2008 Von Januar bis September 2008 wurden rund 115 000 Betriebe gegründet,
deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche
Bedeutung schließen lassen. Das waren 2,5% weniger als im vergleichbaren
Vorjahreszeitraum. |
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Samstag, 13. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Ausflugsrestaurant am Bertasee: Klage zurückgezogen
Hauptbahnhöfe Dortmund und Duisburg werden Eingangstore zur
Kulturhauptstadt
Der
Rhein-Ruhr-Express (RRX) kommt.
- Großenbaum wird modernisiert
Duisburg beim Landeswettbewerb „Ab in
die Mitte“ 2009 ausgezeichnet -
Die
City-Offensive NRW“: „Stadt.Einfach.Machen“ Zum zehnten Mal konnten sich Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ beteiligen und Projektideen zur
Stärkung der Innenstädte und Ortszentren erarbeiten. Das
Wettbewerbsmotto im Jubiläumsjahr lautet „Stadt.Einfach.Machen“. Dabei
sollen die eingereichten Konzepte der zentralen Frage nachgehen „Was
macht eine Stadt aus?“ und sich mit Aspekten wie Erreichbarkeit,
Sauberkeit, Sicherheit, Helligkeit, Attraktivität und Herzlichkeit
auseinandersetzen. Für die Stadt Duisburg haben das Stadtentwicklungsdezernat, die Duisburg
Marketing Gesellschaft, die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft
und das City-Management Duisburg ein gemeinsam erarbeitetes Konzept
unter dem Projektansatz „Sta(d)tt. Wohnzimmer“ zum Wettbewerb
eingereicht, mit dem man die emotionale Bindung der Bürgerinnen und
Bürger an die neue Innenstadt und den Prozess der Masterplan-Umsetzung
verstärken will. Dabei machen die Duisburger ihre Innenstadt zum eigenen
Wohnzimmer, in dem die Funktionen eines Wohnzimmers wie z.B. Sauberkeit,
Sicherheit, Helligkeit, Attraktivität und Herzlichkeit auf den
öffentlichen Raum übertragen und erlebbar werden. Am Freitag, 12. Dezember sind in Ahlen im Rahmen der
Abschlussveranstaltung zum Wettbewerb 2008 auch die Preisträger des
Jahres 2009 ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten 44 Städte einen
Wettbewerbsantrag eingereicht, aus denen eine hochkarätig besetzte Jury
die Preisträger ausgewählt hat. Dazu zählt auch die Stadt Duisburg, die
damit zum vierten Mal im Rahmen dieses Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.
Für Duisburg nahmen Dagmar Bungardt von der Innenstadt
Entwicklungsgesellschaft, Rolf Bröcker vom Stadtentwicklungsdezernat und
City-Manager Georg Stahlschmidt den Preis entgegen, der mit einer
Landesförderung von rund 90 000 € ausgestattet ist.
Bauarbeiten zwischen
Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Mannesmann Bahnübergang „Richard-Seifert-Straße“ für gesamten Straßenverkehr
gesperrt Die Deutsche Bahn AG arbeitet vom 13.12.2008, 7 Uhr bis 19.12.2008, 16
Uhr, zwischen Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Mannesmann an ihren
Gleisen. Aufgrund dieser Arbeiten muss der Bahnübergang „Richard-Seifert-Straße“
vom 18.12.2008, 7 Uhr bis 19.12.2008, 16 Uhr, für den gesamten
Straßenverkehr gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert.
Briten informierten sich über den Strukturwandel Fünfzehn hochrangige Kommunalpolitiker und Praktiker aus der britischen
Großregion Yorkshire und Humberside (22 Städte zwischen Sheffield und
Hull) haben sich am 10. und 11. Dezember über Duisburgs beispielhafte
Praxis des Strukturwandels und insbesondere des
Public-Private-Partnership-Ansatzes informiert. Vor einem Jahr besuchten
sie Valencia, nun kamen sie nach Duisburg, um Logport, den
Landschaftspark, den Innenhafen und die Moschee zu besichtigen. "Die Gespräche könnten den Weg ebnen für Strukturwandelprojekte im
Rahmen von transeuropäischen EU-Förderprogrammen", erklärte Robert Tonks
vom Amt für Europaangelegenheiten. Die Delegation zeigte vor allem
Interesse an den großen Projekten, die Duisburg in den vergangenen
Jahren gestemmt hat und die auch für die Region Yorkshire-Humberside
(drei Millionen Einwohner) beispielhaft sein könnten. So haben die Stahlstadt Sheffield, aber auch andere Industriestädte
ähnliche Probleme mit verwaisten Produktionsstandorten, wie Duisburg sie
im Innenhafen, beim Hüttenwerk Meiderich und dem Krupp-Stahlwerk in
Rheinhausen besaß. "Für uns war es wichtig zu verstehen, wie die Stadt
Duisburg mit privaten Partnern und Fördermitteln diesen Wandel
vorangetrieben hat", erklärte Councillor Roger Stone,
Stadtratsvorsitzender des Metropolitan Borough Rotherham, beim Besuch
des Innenhafens. "Und wir wollen Kontakte zu den entscheidenden Behörden
und Planern knüpfen." Kris Hopkins aus Bradford, einer Stadt mit hohem Migrantenanteil, war
nicht nur von der Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen bei
der Planung der Moschee beeindruckt: "In Marxloh konnte man deutlich
erkennen, dass sich die Migranten auch wirtschaftlich für ihre Stadt
einsetzen." Die Vertreter der Stadt Hull, Seehafen an der Flussmündung
des Humber, interessierten sich für die Struktur von Logport und die
Schiffsverbindungen zum Duisburger Hafen. In Hull soll im kommenden Jahr
ein großes, internationales Container-Terminal gebaut werden. Ralf
Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW),
freute sich über das große Interesse der Region an Duisburg. "Wir werden
die Anregungen aufgreifen und weitere Kontakte herstellen."
Möglicherweise auch vor Ort, denn die Briten haben die Duisburger zu
einem Gegenbesuch im kommenden Jahr eingeladen.
Informationen über die Region Yorkshire-Humberside Bekannte Strukturwandelprojekte in der Region Yorkshire-Humberside sind
das multifunktionale Einkaufszentrum "Meadowhall" in Sheffield (Vorbild
für CentrO, das bekanntlich durch einen britischen Investor realisiert
wurde) oder die in ein Veranstaltungszentrum umgebaute Stahlanlage
"Magnum" an der Stadtgrenze Sheffield-Rotherham (vergleichbar mit dem
hiesigen Landschaftspark). Als traditionelles Zentrum der britischen
Textilindustrie galt Leeds vor drei Jahrzehnten als wirtschaftlich
erledigt. Heute ist die Universitätsstadt mit eigenem Flughafen und der
ausgeprägtesten Clubszene auf der Insel einer der beliebtesten Zielorte
für Nachtschwärmer in Europa. Über die Montanstädte Sheffield, Rotherham, Doncaster und Barnsley
hinaus gehört auch Bradford zur Region, die kleine Schwester von
Sheffield, mit dem größten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund
im Lande. Schließlich ist die Stadt Hull an der Mündung des Flusses
Humber der Seehafen der Region, der vom Duisburger Hafen aus mehrmals
wöchentlich, zeitweise täglich, angefahren wird. |
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Freitag, 12. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Bombe wurde um 14:50 Uhr entschärft Bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände von HKM Hüttenwerke Krupp
Mannesmann wurde heute morgen, 12. Dezember eine britische
Fünf-Zentner-Bombe in der Nähe der Straße Im Haselbusch in
Duisburg-Ehingen gefunden. Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe um
14:50 Uhr entschärft.
Bombenfund in Duisburg-Ehingen: Heute
wird ab 14 Uhr entschärft Bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände von HKM Hüttenwerke Krupp
Mannesmann wurde heute morgen eine britische Fünf-Zentner-Bombe in der
Nähe der Straße Im Haselbusch in Duisburg-Ehingen gefunden. Der
Kampfmittelräumdienst wird um 13 Uhr mit der Entschärfung beginnen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig
auf dem HKM-Werksgelände, so dass die Anwohner in ihren Häusern bleiben
können. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus
Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die
Menschen (betroffen sind ca. 80 Bewohnerinnen und Bewohner) sind
aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt
sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein.
Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 12.30 Uhr
nicht mehr gestattet. Die Straßen Im Haselbusch, Hirtenweg und die Uerdinger Straße werden ab
12.30 Uhr für die Dauer der Entschärfung gesperrt, die Mannesmannstraße
kann weiter befahren werden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen
Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen
bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter
0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.
Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel noch bis Dienstag gesperrt Die derzeitige Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße zwischen Wegnerstraße
und Düsseldorfer Straße bleibt noch bis Dienstag, 16. Dezember,
bestehen. Ursprünglich sollte die Straße am Sonntag wieder freigegeben
werden. Da sich die Bauarbeiten verzögert haben, kann dies erst zwei
Tage später erfolgen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig
zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.
Meiderich: Vollsperrung der
Emscherstraße am Landschaftspark Duisburg Nord Am kommenden Samstag, 13. Dezember, finden am Landschaftspark Duisburg
Nord Filmaufnahmen statt. Die Dreharbeiten dauern von 6 bis etwa 20 Uhr.
In dieser Zeit wird die Emscherstraße zwischen Wittfelder Straße und "Am
Schürmannshof" für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Der Fuß- und
Radverkehr kann über den Landschaftspark ausweichen. Für den
Kraftfahrzeugverkehr werden Umleitungsempfehlungen ausgeschildert. Der
Parkplatz am Landschaftspark kann aus Fahrtrichtung Neumühler Straße
angefahren werden.
AuserLESENes im LiteraturBistro der
Stadtbibliothek Das LiteraturBistro der Zentralbibliothek lädt am Mittwoch, 17.
Dezember, zu einer Lesung mit Klaus T. Hofmann ein. Unter dem Titel "Der
Mann mit der roten Weste" präsentiert Hofmann Heiteres und Ernstes aus
der Feder von Roda Roda. Mit bürgerlichem Namen Sándor Friedrich
Rosenfeld, war Roda Roda eine schillernde Figur: verkrachter
Jurastudent, schwarzes Schaf der k. u. k. Kavallerie, Verlobter der
wüsten Adele Sandrock, witziger Simplizissimus-Autor, imposanter
Filmdarsteller, skandalöser Bühnenautor, gefeierter Vortragskünstler und
kritischer Kriegsberichterstatter. Roda Roda ist nicht nur als glänzender Humorist bekannt, sondern auch
als Zeit- und Gesellschaftskritiker von Rang. Populär geblieben ist sein
Abgesang auf die österreichisch ungarische Doppelmonarchie in
Anekdotenform. Weniger bekannt dagegen sind seine Kommentare zum
Zeitgeschehen der Zwischenkriegsjahre, die ihn als hellwachen Beobachter
der politischen und sozialen Entwicklung in den 1920er und 1930er Jahren
ausweisen. Beginn der Lesung ist 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
NRW:
Erwerbstätigenzahl NRW auch im dritten Quartal 2008 angestiegen Die Zahl der Erwerbstätigen in
Nordrhein-Westfalen ist im dritten Quartal 2008 im Vergleich zum dritten
Vierteljahr 2007 um rund 125 000 Personen oder 1,5 Prozent auf 8 734 000
angestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik
mitteilt, lag der Anstieg der Erwerbstätigenzahl in NRW damit auf dem
Niveau der gesamtdeutschen Entwicklung: Deutschlandweit stieg die
Erwerbstätigenzahl im dritten Vierteljahr ebenfalls um 1,5 Prozent auf
40,5 Millionen.
An Rhein und Ruhr wurde diese Entwicklung von der weiterhin bedeutsamen
Zunahme der Beschäftigtenzahlen im Dienstleistungsbereich maßgeblich
beeinflusst: Gegenüber Juli bis September 2007 stieg hier die Zahl der
Erwerbstätigen im dritten Quartal 2008 um 114 000 (+1,8 Prozent).
Weiterhin positiv war auch die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe mit einem Zuwachs um 10 000 Erwerbstätige (+0,5 Prozent).
Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des
Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem
auch das NRW-Landesamt angehört. In die Erwerbstätigenrechnung
einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und
geringfügig Beschäftigte. (LDS NRW)
Weitere SmartCards für Traumzeitfestival
2009 Das Kontingent der hundert SmartCards für das Traumzeit-Festival ist
jetzt innerhalb einer Woche ausverkauft. Deshalb hat die Duisburg
Marketing GmbH beschlossen, noch einmal fünfzig Karten zum Vorzugspreis
von 49 Euro (regulär 65 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühren in den
Weihnachtsverkauf zu geben. Erhältlich ist die SmartCard an allen
NRW-Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.duisburgticket.de. Das
dreizehnte Traumzeit-Festival wird vom 3. bis 5. Juli 2009 im
Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden und wieder eine Mischung von
hochkarätigen internationalen Top-Acts und innovativen Entdeckungen
präsentieren.
Zahl der Verkehrstoten: Neuer
Tiefststand im Jahr 2008 Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf
vorliegenden Eckdaten von Januar bis Oktober 2008 basieren, dürfte die
Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um rund 7% auf
etwa 4 600 erneut sinken. Dies wäre die niedrigste Zahl an Unfallopfern,
die seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 gezählt wurde und nur
noch etwas mehr als ein Fünftel (22%) der Todesopfer, die 1970 zu
beklagen waren. 407 000 Menschen werden dieses Jahr voraussichtlich auf
deutschen Straßen schwer- oder leichtverletzt, annähernd 6% weniger als
im Jahr 2007. |
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Lehmbruck-Nachlass
für Duisburg gesichert
Duisburgs
Städtepartner Portsmouth, Calais, Vilnius und Perm waren zu Gast
Vorlesespaß, Bilderbuchkino und Basteln
in der Zentralbibliothek Auch im Dezember lädt die Kinderbücherei in der Zentralbibliothek an
der Düsseldorfer Straße 5-7 zu tollen Veranstaltungen für Kinder ab vier
Jahren ein. Natürlich dreht sich fast alles um Weihnachten. Am Freitag,
12. Dezember, liest Renate Schlak die Geschichte „Der kleine Nikolaus“,
der sich bereits das ganze Jahr darauf gefreut hat, in den Kindergarten
zu kommen. Am Dienstag, 16. Dezember, sind dann alle Kinder ab fünf
Jahren zum Bilderbuchkino „Der Drache mit den roten Augen“ von Astrid
Lindgren eingeladen. Im Anschluss geht es in die Bastelwerkstatt. Und am
letzten Adventssamstag, 20. Dezember, sind wieder alle Kinder ab vier
Jahren zum Bilderbuchkino und Basteln eingeladen. Thema ist das Buch
„Das Mädchen an der Krippe“ von Christine Merz und Astrid Krömer. Alle
Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr. Eine rechtzeitige Anmeldung ist
erforderlich, persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-4221.
Eintritt wird nicht erhoben, lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis
muss vorgelegt werden.
Feierlicher Adventsgottesdienst im FORUM
Duisburg Am 3. Advent - Sonntag, 14. Dezember um 15:00 Uhr — findet im
Erdgeschoss des FO RUM Duisburgs ein feierlicher Adventsgottesdienst mit
dem Chor der Liebfrauenkirche statt. Nachdem der Einweihungsgottesdienst
im September diesen Jahres großen Anklang gefunden hat, entschieden sich
Herr Pfarrer Lücking von der Kirche Liebfrauen und Herr Armin Schneider
(Superintendant der ev. Kirche Duisburg) gemeinsam mit dem
Centermanagement wiederum einen ökomenischen Gottesdienst im FORUM
Duisburg durchzuführen. Multi Development Germany unterstützt diesen
außergewöhnlichen Event mit technischem Equipment.
Donnerstag, 11.12.2008: „PostRock“
mit SHIT AND SHINE (UK)
– Grenzwerterfahrung. Antikunst.
Shit
and Shine ist ein
mindestens einstündiger Trancezustand auf der
Basis von Repetition - primitiv bis ins Mark und
ohne jede Effekthascherei. Die Wirkung immer
wiederkehrender musikalischer Muster kennen wir
nicht erst seit gestern. Der Urmensch, der bis
zur totalen Trance immer wieder auf denselben
Baumstumpf trommelte, südamerikanische
Waldvölker, amerikanische Ureinwohner,
indonesische Gamelan-Orchester, die
Didgeridoo-Musik der Aborigines - alle kennen
die exstatische Macht und Wirkung der
Repetition. Nichts weniger als die Grundessenz
des Rock'n'Roll wird hier geboten. Shit And
Shine überführen diese Traditionen in einen
Noise-Kontext und bieten dabei Superlative auf:
Zwei Bassisten, sechs Drummer. Ihre Shows sind
mehr Events als Konzerte.
Wer also nach Duisburg in den
Steinbruch kommen kann und Ohrstöpsel hat,
sollte sich das nicht entgehen lassen.
www.myspace.com/shitandshine
Im Saal //
Beginn: 20 h // Shuttle Service
//
Eintritt: VVK: 6 Euro; AK: 8 Euro
// Tickets im Steinbruch & bei
Kartenhaus.de
// ****Shuttle Service****
Neuer Standort im Forum hat sich
bestens bewährt - Mayersche Buchhandlung zieht Bilanz nach drei Monaten Die Eröffnung liegt gerade einmal drei Monate zurück, und schon hat sich
die Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg zu einem verlässlichen
Bestseller für die Kundinnen und Kunden entwickelt. Das moderne Ambiente
sowie der gute Service haben die Duisburger offenbar überzeugt, und so
ist das Forum neben der Galeria zu einer zweiten Heimat der Mayerschen
in Duisburg geworden. Konstanze Remberg, Leiterin der Buchhandlung, und
ihr Team konnten am neuen Standort schon viele Bücherfreunde für sich
gewinnen. Und dank der kompetenten Beratung vergrößert sich die
Stammkundschaft stetig. "Wir erhalten sehr viel positive Resonanz von unseren Kundinnen und
Kunden", erklärt Konstanze Remberg, die vor der Neueröffnung auch die
Buchhandlung in der Galeria leitete. "Ich bin froh, dass es uns hier im
Forum so gut gelungen ist, unseren Ruf als Premiumbuchhandlung zu
festigen. Wir sind hier sehr zufrieden, gerade an den Wochenenden
herrscht ein reges Treiben, das nicht nur den Kunden selbst, sondern
auch uns Buchhändlern viel Freude macht." Immer wieder werden Konstanze Remberg und ihr Team auf die tolle
Einrichtung und die helle Atmosphäre über die drei Etagen des Ladens
angesprochen. Auch die hohe Aufenthaltsqualität wird immer wieder
gelobt. "Besonders der Bereich Jugendbuch sowie die Taschenbuchabteilung
kommen hier bestens an. Außerdem der das Angebot von Zweitausendeins,
welches einzigartig in Duisburg ist und deshalb viele Kundinnen und
Kunden findet." Wer schließlich aus dem großen Angebot der Mayerschen
eine Auswahl getroffen hat, findet in den Leseecken sowie im Café im
obersten Geschoss seine Ruhe und kann für eine Weile in eine andere Welt
versinken.
„Vom Baggersee zum Sportpark
Duisburg“ Die nächste Führung durch den Sportpark Duisburg wird am Sonntag, 14.
Dezember, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen
Führung wird das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an der Kruppstraße
30 b sein. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs
Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden.
Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen - auch zu
den regelmäßigen - Sportparkerkundungen können unter Angabe der
Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter
sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444
vorgenommen werden.
Öffentliches Finanzvermögen 2007 um
4% gesunken Das Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte betrug zum Jahresende 2007
insgesamt 213 Milliarden Euro. Dies entspricht rechnerisch einem
Finanzvermögen von 2 594 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr (mit
223 Milliarden Euro) ist ein Rückgang um 4,4% oder rund 10 Milliarden
Euro zu verzeichnen. Zu den öffentlichen Haushalten zählen Bund, Länder
und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte.
Nicht enthalten ist der Vermögensbestand an Anteilsrechten, wie Aktien
oder Investmentzertifikaten und sonstigen Beteiligungen.
Männer häufiger ohne Krankenversicherungsschutz Im Jahr 2007 in Deutschland waren durchschnittlich 196 000 Personen
nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf
Krankenversorgung. Damit waren 0,2% der Gesamtbevölkerung ohne
Krankenversicherungsschutz. Zum größten Teil handelte es sich dabei um
Männer (68%). Dies zeigen die Ergebnisse des alle vier Jahre erhobenen
Zusatzprogramms ?Angaben zur Krankenversicherung? im Mikrozensus, der
größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.
Verweildauer in Krankenhäusern auf Tiefststand Die Verweildauer der Krankenhauspatientinnen und -patienten in
Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Sie sank
von 14 Tagen im Jahr 1991 auf einen neuen Tiefststand von 8,3 Tagen im
Jahr 2007. Diese und weitere Ergebnisse der Krankenhausstatistik hat
Peter Weigl, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis),
heute in Berlin bei der Pressekonferenz ?Krankenhauslandschaft im
Umbruch? vorgestellt. |
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Mittwoch, 10. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Bürgerforen: Fachvorträge für die Teilnehmer beginnen im Januar
Grenzüberschreitendes Projekt
unterstreicht Komplexität des Themas "Integration" Drei Jahre lang haben je zwei Städte aus NRW und aus den
Niederlanden gemeinsam verschiedene interkulturell gestaltete Projekte
genauer unter die Lupe genommen. Unter dem Titel "Sozialer Zusammenhalt
und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" (SIS) wurden in
Arnheim, Duisburg, Köln und Rotterdam bestehende und selbstinitiierte
Projekte aus verschiedenen Lebensräumen wie Stadtteil, Nachbarschaft,
Straße, Schule oder Beruf wissenschaftlich begleitet und beschrieben.
"Das ernüchternde Ergebnis am Ende der dreijährigen wissenschaftlichen
bi-nationalen Studie lautet: Integration lässt sich nicht
standardisieren. Wegen der Komplexität der Lebensumstände lassen sich
keine einfachen ,Integrationsrezepte' ableiten", so Leyla Özmal, die
Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg. Die Ansätze der im Rahmen
von SIS begleiteten Projekte können als "Best Practice"-Beispiele
beziehungsweise als Handlungsempfehlungen dienen, an denen sich
Integrationsprojekte in europäischen Städten orientieren können. Der Projektkoordinator Dr. Aydin Sayilan: "Auch wenn sich
Integrationsprogramme nicht standardisieren lassen, so hat SIS gezeigt,
dass es wohl Sinn macht, die Ausgangssituation von Migranten vor
einzelnen Integrationsmaßnahmen zu eruieren, um daraus konkrete
Anknüpfungspunkte abzuleiten." Im Rahmen des SIS-Projektes wurden verschiedene Indikatorensysteme zur
Beschreibung und Messung der Integration von Zugewanderten entwickelt
und getestet. Sie gilt es jetzt in der Praxis zu etablieren."Auch wenn
beim SIS-Projekt nicht der ,Stein der Weisen' in Sachen Integration
gefunden wurde, so war das Projekt selbst ein konkreter Beitrag zur
europäischen Integration", sagt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf
Sauerland als Vorsitzender des Projekt-Lenkungsausschusses: "Durch
vielfältige Begenungen im Euregio-Raum und darüber hinaus wurde im
Projekt grenzüberschreitende Integration gelebt." Der Auf- und Ausbau der Netzwerke in diesem Sinne soll wichtige
Grundlagen für ein längerfristiges Projekt im Rahmen des
INTERREG-Programms sein. Für diese Zielsetzung haben die Volkshochschule
Duisburg (VHS) und das Regionaal Opleidingscentrum (ROC) in Nijmegen die
ersten Schritte unternommen. Die umfangreichen Dokumentationen zum
SIS-Projekt sind im Internet unter www.euregio-integration.eu abrufbar.
Kreative Nachbarschaft in den
AWO-Seniorenwohnungen Im Schlenk Landschaftsbilder im großen Format machen den Flur zur Allee
Grete Hecker sorgt für Natur auf dem Flur. Die Bewohnerin eines der 16
Seniorenapartments im AWO-Seniorenzentrum in Wanheimerort hat mit ihren
Nachbarinnen den Hausflur auf der vierten Etage des Hauses Im Schlenk
neu gestaltet. Acht großformatige Landschaftsaufnahmen bringen Leben und
Farben in den Eingangsbereich zu den altengerechten Wohnungen. Die
Hausgemeinschaft feiert die Einweihung ihrer „Flurallee“, wie Grete
Hecker sagt. Auf ein Glas Sekt gönnten sich auch Wolfgang Krause,
Geschäftsführer der AWO-Duisburg, und Wilma Katzinski, Geschäftsführerin
der AWOcura, die das Seniorenzentrum betreut, die neue Aussicht auf
einen Wasserfall, Bergwiesen, den Herbstwald und einen Birkenpfad. Wolfgang Krause bedankte sich bei Grete Hecker für ihren Einsatz zur
Verschönerung des Korridors. „Mit ihrer Initiative ist es gelungen, eine
gute Idee auch wirklich in die Tat umzusetzen. Das zeigt, wie gut die
Hausgemeinschaft hier funktioniert und wie die Menschen ihre
Nachbarschaft leben“, sagte Wolfgang Krause. Grete Hecker hat die Neugestaltung des Korridors selbst angeregt,
gemeinsam mit ihren Nachbarn die Motive ausgewählt und auch die
Finanzierung über einen Sponsor auf den Weg gebracht. „Der Einfall, den
Eingangsbereich bunt und lebendig zu gestalten, kam uns bei der
Sitzgymnastik“, berichtet Grete Hecker. Jeden Montag stellen die
Bewohnerinnen und Bewohner sich buchstäblich den Stuhl vor die Tür und
turnen zusammen. „Wir haben sehr viel Spaß und kommen so auch ins
Gespräch“, so Grete Hecker. Immer mittwochnachmittags sitzt die
Nachbarschaft im AWO-Haus bei Kaffee und Kuchen zusammen. Da machte man
sich dann an die Feinplanung. Dazu gehörte auch, die Genehmigung der
AWO-Duisburg einzuholen. „Wir wollten ja nicht einfach etwas auf die
Tapete kleben, sondern die über zwei Meter hohen Bilder richtig von
einem Malermeister einarbeiten lassen“, sagt Grete Hecker.
Geschäftsführer Wolfgang Krause gab gerne die Zusage für das Projekt.
„Wir unterstützen die Bewohner und sind natürlich dafür zu haben, wenn
sie ihrer Umgebung eine persönliche Note geben wollen.“ Grete Heckers Lieblingsbild ist eine Aufnahme von einem Birkenpfad im
Wald. „Das Bild erinnert mich an einen Waldweg an der Sechs-Seen-Platte.
Wenn ich hier im Flur stehe, habe ich das Gefühl, als könnte ich dort
entlangspazieren“, so die Bewohnerin. Eine Marketingspezialistin ist an ihr verloren gegangen. „Als ich den
Aushang für die Sitzgymnastik gemacht habe, da wollte ich nicht einfach
schreiben: Wir treffen uns im Flur. Ich habe dann gesagt, wir turnen in
der Flurallee. Das klingt viel sympathischer.“ Durch die
Landschaftsaufnahmen haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner nun
tatsächlich eine Flurallee eingerichtet.

Abteilung des Jugendamtes am Freitag
geschlossen Aufgrund einer internen Fortbildungsveranstaltung wird der Bereich
Amtsvormundschaft, Beistandschaft, Unterhaltsvorschuss und Elterngeld
des Jugendamtes am Freitag, 12. Dezember 2008, in allen Außenstellen
geschlossen sein. In dringenden Notfällen können sich Bürgerinnen und
Bürger an Call Duisburg, Telefon 0203 - 94000, oder das Vorzimmer des
Jugendamtes unter der Rufnummer 0203 -2833484 wenden.
7,6 Millionen Bundesbürger fahren mehr als 20 Kilometer zur Arbeit Anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur
Entfernungspauschale haben im Jahr 2004 ? dem letztverfügbaren
vollständigen Veranlagungsjahr ? 15,0 Millionen Bundesbürger von der
damaligen Entfernungspauschale, die keine Kilometerbeschränkung vorsah,
profitiert. Dabei legten sie täglich durchschnittlich 26,0 Kilometer auf
dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle zurück. 7,6 Millionen Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer haben in ihren Einkommensteuererklärungen eine
Entfernung zur Arbeitsstelle von mehr als 20 Kilometer geltend gemacht,
bei 7,4 Millionen betrug die Entfernung bis zu 20 Kilometer. Insgesamt
wurden 69,1 Milliarden Kilometer anerkannt. Drei Viertel davon entfielen
auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mehr als 20 Kilometer
Entfernung zur Arbeitsstätte.
Letzte "Beat-UP"-Disco in diesem Jahr
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt alle tanzfreudigen
Kinder und Jugendlichen zu letzten "Beat-Up/U 18" Disco in diesem Jahr
ein. Sie findet wieder im "Pulp" am Sonntag, 14. Dezember 2008, statt.
Diese Veranstaltung besuchten im letzten Monat rund 320 junge Leute, die
gemeinsam viel Freude und Spaß beim Tanzen, Treffen und Unterhalten
hatten. Die alkohol- und nikotinfreie Tanzparty steigt von 17 bis 21 Uhr im
Event-Schloss "Pulp", Wanheimer Straße 231a in Hochfeld. Der Eintritt
für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren ist bei Vorlage
eines Schülerausweises frei. Der "Pulp"-Besitzer und sein Team sorgen
für tolle, abwechslungsreiche Musik, preiswerte alkoholfreie Getränke
sowie eine besondere Club-Atmosphäre.
Faire Chancen beim Auswahlverfahren -
Expertenworkshop im Kleinen Prinzen Bieten Auswahlverfahren für Berufsanfänger faire Chancen für junge
Menschen mit Migrationshintergrund? Darüber beraten Experten aus
deutschen und niederländischen Städten am Donnerstag, 11. Dezember 2008
im Kleinen Prinzen. Die Stadt Duisburg bemüht sich seit Jahren darum, junge Menschen mit
Zuwanderungsgeschichte für die städtische Ausbildung zu gewinnen.
Strategien zur Information und Werbung zu den einzelnen
Verwaltungsberufen sind entwickelt und erfolgreich eingesetzt worden.
Schließlich wurde auch das Auswahlverfahren im Hinblick auf
Chancengleichheit unter die Lupe genommen. Zusammen mit der Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung
von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/ RAA hat sich die
Stadt Duisburg in einer Projektgruppe mit dem Auswahlverfahren und
Bewertungsmethoden unter interkulturellen Aspekten beschäftigt. Dabei
wurde das mündliche Auswahlverfahren für den mittleren Dienst methodisch
so überarbeitet, dass interkulturelle Kompetenzen besser erfasst werden
können. Diese Erfahrungen sollen am Donnerstag, 11. Dezember (9.30 bis 17 Uhr)
im Kleinen Prinzen, Schwanenstraße, vorgestellt und mit
Personalverantwortlichen aus städtischen Verwaltungen diskutiert werden.
Der Experten-Workshop wird durch Fachreferate aus dem Bundesgebiet und
den Niederlanden angereichert.
Deutliche regionale Unterschiede bei der
Höhe des Elterngeldes Bei der Höhe des durchschnittlichen bewilligten monatlichen
Elterngeldanspruchs zeigen sich nach Mitteilung des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) deutliche regionale Unterschiede. Während in
ostdeutschen Kreisen der monatliche Elterngeldanspruch sowohl bei Vätern
als auch bei Müttern meist deutlich unter dem jeweiligen
Bundesdurchschnitt lag (Väter: 973 Euro; Mütter: 590 Euro), waren in den
süddeutschen Kreisen sowie in Hessen und Hamburg häufig
überdurchschnittliche Werte zu beobachten. Diese und weitere
Kreisergebnisse hat Destatis in einer umfangreichen Untersuchung zum
Elterngeldbezug für im Jahr 2007 geborene Kinder veröffentlicht.
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Dienstag, 9. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Abstand von World Games 2013 Bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung ist der Rat der Stadt
Duisburg in seiner Sitzung am 8. Dezember 2008 dem Antrag der Bürger
Union gefolgt, den am 25. Februar 2008 einstimmig gefassten Beschluss
über die Ausrichtung der World Games 2013 in Duisburg und Düsseldorf
aufzuheben. Mit dieser Entscheidung trägt die Politik in Duisburg dem
Paragraphen 82 der Gemeindeordnung NW Rechnung, wonach außerplanmäßige
Ausgaben nur zulässig sind, wenn sie unabweisbar sind. Oberbürgermeister Adolf Sauerland macht keinen Hehl aus seiner
persönlichen Enttäuschung: „Unter dem Motto ‚Deutschland kann´s.
Duisburg zeigt´s’ hatten wir 2005 die World Games zu einem weltweit
beachteten sportlichen Großereignis gemacht. Ich bin sicher, dass uns
mit Düsseldorf in fünf Jahren noch bessere Spiele gelungen wären. Aber
vor dem Hintergrund der gesetzlichen Restriktionen verstehe und
respektiere ich die Entscheidung des Rates.“ Der Duisburger Oberbürgermeister hat am Dienstag nach der Ratssitzung
umgehend den Präsidenten der IWGA, Ron Froehlich, den Präsidenten des
Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, sowie seinen
Düsseldorfer Amtskollegen Dirk Elbers über den Ratsbeschluss informiert.
Neue Daten zu Kinderlosigkeit und
Geburten 87% der 50- bis 75-jährige Frauen gaben an, Kinder geboren zu haben.
Entsprechend waren 13% der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos
geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus für das
Jahr 2008 (ersten drei Quartale), der größten jährlichen
Haushaltsbefragung in Europa. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren
(Frauenjahrgänge 1933 bis 1958) ist davon auszugehen, dass sie keine
eigenen Kinder mehr bekommen werden.
UDE: Insolvenzsicherung von
Arbeitszeitguthaben Für eine solidarische Lösung Im Ernstfall gehen Tausende Überstunden verloren: Nur eine Minderheit
der deutschen Betriebe sichert bisher ihre Arbeitszeitkonten gegen den
Pleitefall; jedes vierte Langzeitkonto ist nicht gegen Insolvenz
geschützt. „Durch die jüngsten Reformen werden der große Schwachpunkt
der Insolvenzsicherung, die mangelnde Verbreitung in den Betrieben, aber
auch Defizite in Wirksamkeit und Kontrolle nicht behoben“, kritisiert
Dr. Marc Schietinger, Experte für Insolvenzsicherung am Institut Arbeit
und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. In der aktuellen
Ausgabe der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“ schlägt er deshalb ein
Umlageverfahren nach dem Vorbild des Pensionssicherungsvereins (PSV) bei
der betrieblichen Altersvorsorge vor. Immer wieder gingen in den letzten Jahren Zeitguthaben der Beschäftigten
bei spektakulären Insolvenzfällen verloren. Dass in solchen Fällen die
Betriebsrenten sicher bleiben, garantiert seit inzwischen über 30 Jahren
der PSV: Selbst Großinsolvenzen (z.B. AEG-Telefunken in den 1980er
Jahren) und gestiegene Insolvenzquoten in der Volkswirtschaft konnten
aufgefangen werden. Alles in allem betrug der jährliche Beitragssatz in
der Geschichte des PSV zwischen 0,3 und 6,9 Promille der
Versorgungsansprüche der Beschäftigten. Der Beitrag, den jedes
Unternehmen zu zahlen hat, wird anhand der bilanziellen Rückstellungen
für die betriebliche Altersversorgung festgelegt. In diese
Rückstellungen müssen alle künftigen Zahlungsansprüche an die
Arbeitnehmer eingerechnet sein. Die große sozialpolitische Bedeutung des PSV wird anhand der
abgewickelten Unternehmensinsolvenzen deutlich. So wurden in den letzten
30 Jahren über 11.000 Insolvenzen bearbeitet mit einem Schadensvolumen
von insgesamt 13 Milliarden Euro. Ohne den PSV wären diese Ansprüche für
die betroffenen Berufstätigen und Rentner verloren gegangen. Insgesamt
profitieren derzeit knapp über eine Million Beschäftigte vom Bestehen
des PSV, wobei knapp die Hälfte eine Pension vom PSV bezieht (oder
bezogen hat). Die andere Hälfte steht noch im Arbeitsleben, kann aber
künftig von den gesicherten Anwartschaften profitieren. Nach diesem Modell könnte auch das Insolvenzrisiko bei
Arbeitszeitguthaben über eine zentralisierte und solidarische Lösung
abgesichert werden. Mit dem PSV besteht sogar schon eine Institution,
die auf Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen und die Aufgabe
übernehmen könnte. „Die Umsetzung einer solchen Lösung sollte von den
politischen Akteuren eingehender als bislang geprüft werden“, rät
Schietinger, da sie gegenüber dem bisher gültigen pluralen Modell
mehrere gewichtige Vorteile biete: „Mit einem solchen verbindlichen
Modell, das auf einer eindeutigen und sanktionsbewährten Verpflichtung
beruht, ließe sich die betriebliche Verbreitung von
Insolvenzschutzmodellen erheblich erhöhen. Die großen Vorzüge für die
Unternehmen wären nicht nur die vermutlich erheblich geringeren Kosten,
sondern auch der komplett entfallende Aufwand für die Suche und Auswahl
einer funktionierenden Sicherungslösung.“
VHS: Arbeitskreis Indonesien Gestern fand eine Veranstaltung des Arbeitskreises Indonesien statt, die
- wie immer im Dezember - wieder von mehreren Mitgliedern gestaltet
wird. Das Motto des Abends lautete "Märchen und Mythen". Die einzelnen
Referenten nehmen jeweils ein Märchen oder eine Legende, die vorgetragen
wird, zum Anlass, die jeweilige Region, in der die Geschichte spielt,
mit Bildern vorzustellen und einiges über die jeweilige Landschaft und
Kultur zu erzählen." Die Veranstaltung war mit rund 25 Leuten gut besucht. Damen und Herren,
Deutsche und Indonesier und überwiegend lebensälter ist das Publikum,
das hier zu weihnachtlichem Gebäck und geistiger Nahrung
zusammengekommen ist. Auch wenn die Veranstaltung eher den Charakter von Liebhaberei
versprühte, war sie doch sehr informativ. Ich lernte sehr viel über
Kultur und Landeskunde; viele Details sind mir neu. Leider wird im
Fernsehen ja nur von der offiziellen Politik berichtet, so dass leicht
ein schiefes Bild entsteht. Die vielen hinduistischen und animistischen
Einflüsse werden so leicht übersehen, um nur ein Beispiel zu bringen.
Andreas Rüdig
Verschenken Sie doch mal eine Bibliothek Mit dem Advent beginnt nicht nur die besinnliche Zeit, sondern auch die
alljährliche Hast auf die richtigen Weihnachtsgeschenke. Parfüm,
Kaschmirpulli, eine Playstation, oder lieber etwas Praktisches? Und
eigentlich sollte es auch nicht das Portemonnaie überfordern und jetzt
so kurz vor Weihnachten läuft die Zeit davon. In diesem Fall hilft noch
schnell ein Besuch in der Stadtbibliothek. Mit einem Jahresausweis der
Bibliothek legt man seinen Lieben den Zugang zur ganzen Welt unter den
Weihnachtsbaum.
In der Zentralbibliothek und den stadtweiten Zweigstellen stehen mehr
als 700.000 Medieneinheiten zum Verleih. Dies sind nicht nur die
klassischen Bücher, sondern auch DVD`s, Videos, CD´s, Hörbücher bis hin
zu Zeitschriften und Noten. Über den Internetport "Bibliothek Virtuell"
steht zusätzlich eine große Bandbreite digitaler Medien wie eBooks,
eAudios, eMusic und eVideos zur Verfügung, die als Inhaber eines
Ausweises zusätzlich kostenlos ausgeliehen und heruntergeladen werden
können. Altersgerechte und themenspezifische Mediatheken, sowie Kinder-
und Jugendbibliothek, Musikbibliothek, eine umfangreiche
türkischsprachige Bibliothek, frei nutzbare Internetterminals und ein
monatliches Veranstaltungsprogramm runden das vielfältige Angebot der
Stadtbibliotheken ab. Die Zentralbibliothek hat an sechs Tagen die Woche
und die Zweigstellen von Dienstag bis Samstag geöffnet. Mit Arbeits-,
Lern- und aber auch gemütlichen Lesebereichen wird Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen ein zusätzlicher Lebensraum zur Verfügung gestellt, der
gerne und viel genutzt wird. Allein im Jahr 2007 wurden 1.400.000
Besucher gezählt und nicht umsonst hat die Duisburger Stadtbibliothek
bei ihrer Kundenbefragung die Note 1,2 erhalten. Der Jahresausweis der Stadtbibliothek Duisburg ist nicht nur ein
besonders reichhaltiges und an fast jedem Tag des Jahres nutzbares
Weihnachtsgeschenk, sondern auch ein besonders preiswertes.
Bibliotheksausweise sind bereits ab 6 Euro Jahresbeitrag erhältlich, der
teuerste Ausweis kostet 12 Euro. Die Preise richten sich nach der
gültigen Entgeltordnung der Stadtbibliothek. Ausführliche Informationen
geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek und
beraten gerne. Alle Infos sind auch im Internet unter
www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.
Festakt der Effizienz-Agentur im Haus
der Unternehmer Die Effizienz-Agentur NRW, das Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz
des Landes Nordrhein - Westfalen, feierte am 8. Dezember 2008 mit einen
Festakt im Haus der Unternehmer ihren zehnten Geburtstag. Die EFA war
1998 auf Initiative des NRW-Umweltministeriums ins Leben gerufen worden,
um kleine und mittlere Unternehmen bei der Steigerung der
Ressourceneffizienz zu unterstützen. Seit Beginn ihrer Tätigkeit hat die
EFA in Nordrhein-Westfalen über 700 Ressourceneffizienz-Projekte in der
Wirtschaft initiiert. Wie immens wichtig das Thema für den Standort Deutschland und für
deutsche Unternehmen ist, zeigen anerkannte Studien. In Deutschland
werden jährlich Materialien im Wert von 500 Milliarden Euro verarbeitet.
Davon können nach diesen Studien durch effizientere Abläufe und
Verfahren etwa 20 Prozent eingespart werden, also rund 100 Mrd. Euro pro
Jahr. "Die oft im Mittelpunkt der Sparpolitik stehenden Personalkosten machen
durchschnittlich 20 Prozent der Gesamtkosten eines produzierenden
Unternehmens aus, Material aber rund 40 Prozent. Das zeigt, warum die
Einsparpotentiale im Bereich der Ressourceneffizienz so hoch angesetzt
werden," betont Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW. Die Effizienz- Agentur NRW (EFA) ist der erste Ansprechpartner für
produzierende Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zum Produktintegrierten
Umweltschutz und zum ressourceneffizienten Wirtschaften. Seit ihrer
Gründung auf Initiative des NRW-Umweltministeriums ist die EFA ein
kompetenter, verlässlicher und neutraler Partner für den Mittelstand,
der als leistungsfähige Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik und Öffentlichkeit agiert. 20 Mitarbeiter setzen sich in Duisburg und den fünf Regionalbüros in
Aachen, Bielefeld, Münster, Siegen und im Bergischen Städtedreieck
gemeinsam dafür ein, dass Unternehmen von den Vorteilen des
ressourceneffizienten Wirtschaftens profitieren können. Gemeinsam mit
Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik entwickelte die EFA
eine Reihe von speziellen Methoden zur Stärkung der Ressourceneffizient,
die in der EFA - Toolbox zusammengefasst sind. Über 700 Projekte konnten
seit dem Jahr 2000 mit kleinen und mittleren Unternehmen initiiert
werden. Die Veranstaltung findet im Haus der Unternehmer statt. Liegt das nun in
Wanheim oder Buchholz? Egal. Das Gebäude war früher das Offizierskasino
der englischen Kaserne. Früher hatte ich nie Gelegenheit, das Kasino zu
betreten. Daher ist es für mich schon eine Premiere; aber auch das
Gebäude nach dem Abzug der englischen Truppen massiv im hinteren Bereich
(also zum Gleiskörper der U79 hin) umgebaut wurde, lerne ich es endlich
kennen. 200 Besucher sind angekündigt. Ob tatsächlich so viele Leute
gekommen sind, sei einmal dahingestellt. Da so mancher Sitzplatz leer
geblieben ist, schätze ich, dass es gerade einmal 150 sind. Andreas
Rüdig
2. Quartal 2008: Geringster Anstieg der Arbeitskosten in Europa Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten
Arbeitgeber im dritten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im
gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt + 2,0% mehr für eine
geleistete Arbeitsstunde als in dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Dies ist der höchste Anstieg seit dem dritten Quartal 2003. Im Vergleich
zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt
um 1,1%.
NRW: Durchschnittlich 23 Kilometer
Anfahrtsweg zur Arbeitsstätte Durchschnittlich 22,7 Kilometer legten die nordrhein-westfälischen
Arbeitnehmer im Jahr 2004 täglich auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle
zurück. 41,4 Prozent der Arbeitnehmer gaben gegenüber dem Finanzamt
einen Anfahrtsweg von mehr als 20 Kilometern an. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2004 mitteilt, machten die
Arbeitnehmer die Entfernungspauschale für durchschnittlich 209
Arbeitstage im Jahr steuerlich geltend. Ausgewertet wurden die Angaben von gut 3,3 Millionen Arbeitnehmern, die
im Rahmen ihrer Steuerveranlagung zur Anrechnung kamen. Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich ein recht unterschiedliches
Bild: Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum nahmen in der Regel größere
Entfernungen zwischen Arbeits- und Wohnort in Kauf als diejenigen der eher dichter besiedelten kreisfreien
Städte. In 18 der 31 nordrhein-westfälischen Kreise lag der
durchschnittliche Anfahrtsweg der Arbeitnehmer über dem Landesdurchschnitt von 22,7 Kilometern. Spitzenreiter waren die Kreise
Euskirchen (31,4 km) und Heinsberg (29,3 km), gefolgt von den ebenfalls
am Rande der Ballungszentren an Rhein und Ruhr liegenden Kreise Kleve
(27,6 km), Coesfeld (27,4 km) und Wesel (26,9 km). In den
Ballungszentren selbst lag die durchschnittlich zurückgelegte
Kilometerzahl auf dem Weg zum Arbeitsplatz wegen der räumlichen Nähe der Großstädte unter dem
Landesdurchschnitt. Erst auf Platz 13 findet sich mit Hamm (24,2 km) die
erste kreisfreie Stadt in der Rangliste; zusammen mit Mönchengladbach
(24,1 km), Dortmund (23,2 km), Oberhausen (23,1 km), Bottrop (22,8) und
Herne (22,8) liegen insgesamt nur 6 der 23 kreisfreien Städte über dem
Landesdurchschnitt. Die durchschnittlich kürzesten Wege zum Arbeitsplatz hatten die
Arbeitnehmer mit Wohnort in Bielefeld (17,2 km) gefolgt von den
umliegenden Kreisen Gütersloh (18,2 km) und Herford (18,8 km). In dieser
Region - relativ weit entfernt von den Ballungsgebieten an Rhein und
Ruhr - wirkt sich aus, dass Bielefeld die einzige Großstadt für ein
verhältnismäßig großes Einzugsgebiet ist. (LDS NRW)
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2008: Real 3,3% zum
Vorjahr Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnet nach vorläufigen Angaben im
Oktober 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang von
3,3% gegenüber dem Oktober 2007 (nach revidiert ? 2,4% im September
2008). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 2,2%, die Erlöse
im Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 4,5% ab. Dabei lag der Umsatz
mit den Ländern der Eurozone um 5,8%, der Absatz in das übrige Ausland
um 3,5% unter dem Vorjahresniveau.
Deutsche Ausfuhren im Oktober 2008: + 1,4% zum Oktober 2007 Vorläufiger Ergebnisse zeigen, dass im Oktober 2008 von Deutschland
Waren im Wert von 89,7 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von
73,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im
Oktober 2008 um 1,4% und die Einfuhren um 5,4% höher als im Oktober
2007. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber
September 2008 um 0,5% und die Einfuhren um 3,5% ab. |
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Montag, 8. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Polizei verstärkt Alkoholkontrollen Die Duisburger Polizei verstärkt ab sofort ihre Alkoholkontrollen im
Stadtgebiet bis zum Jahresende. Leider nimmt erfahrungsgemäß die Zahl
der alkoholisierten Kraftfahrzeugführer in der Vorweihnachtszeit und zu
Silvester immer zu. Polizeipräsident Rolf Cebin warnt: „Lassen Sie ihr
Auto stehen und planen einfach das Taxi im Budget für die
Weihnachtsfeier mit ein. Bedenken Sie, die Folgen eines Verkehrsunfalles
unter Alkoholeinfluss sind für Fahrer und besonders für die Opfer
gravierend“.
Polizei in
Nordrhein-Westfalen komplett auf "Blau" um Mit der Entscheidung für die neue Uniform stellt die Polizei in
Nordrhein-Westfalen komplett auf "Blau" um. "Wir wechseln nicht nur die
Farbe, sondern investieren weiter konsequent in die Ausstattung der
Polizei", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (8. Dezember) in
Düsseldorf. Dort stellte er neben der hochwertigen Uniform auch die
ersten neuen Streifenwagen und das neue Internetdesign vor. Sechs neue
Streifenwagen übergab er direkt an die Polizeibehörden Bielefeld,
Krefeld und Mettmann. Hier hatten sich 1.400 Beamte von der
Praxistauglichkeit der neuen Uniform während eines einjährigen
Trageversuchs überzeugt. Sie erhielten außerdem in vielen Gesprächen mit
den Bürgerinnen und Bürgern positive Rückmeldungen.
"Die neue Farbe kommt bei den Menschen in den Teststädten gut an.
Außerdem geht der Trend bundes- und europaweit zur blauen
Polizeiuniform", erklärte der Innenminister. Insgesamt werden mehr als
30.000 Polizistinnen und Polizisten des Wach- und des Innendienstes in
den kommenden Jahren mit 1,8 Millionen Uniformteilen ausgestattet. Alle
grünen Streifenwagen und Motorräder werden nach und nach gegen blaue
ausgetauscht. Vorgesehen ist, dass eine Behörde nach der anderen mit
Uniform und Fahrzeugen vollständig ausgestattet wird. "Die gesamte
Umstellung ist eine große logistische Herausforderung, die sich aber
lohnt. Bezahlt wird sie aus dem jährlich für Bekleidung vorgesehenen
Budget der Polizei", erläuterte Wolf.
"Wir haben uns für eine funktionale Bekleidung entschieden, bei der
Tragekomfort, Sicherheit und Arbeitsschutz optimal zusammenspielen.
Außerdem sollen sich die Beamten, die einen verantwortungsvollen Job
machen, in ihrer Uniform wohl fühlen. Sie muss wie eine zweite Haut
sein", betonte Wolf. Aus diesem Grund seien die Polizisten intensiv an
der Auswahl der einzelnen Komponenten beteiligt gewesen. Sie bewerteten
die Uniform mit der Note "Gut". Ihre Verbesserungsvorschläge fließen
unter anderem mit mehr reflektierenden Schriftzügen auf den Jacken und
hochwertigerem Material beim Unterziehrolli in die überarbeitete
Variante ein.
Oberlandesgericht Düsseldorf:
Unterhaltsrecht: Düsseldorfer Tabelle wird neu gefasst Zum 1.1.2009 tritt die neue Düsseldorfer Tabelle in Kraft. Eine
Anpassung ist erforderlich, weil sich zum Jahreswechsel die steuerlichen
Kinderfreibeträge und voraussichtlich auch das Kindergeld ändern wird.In
der Düsseldorfer Tabelle, die vom Oberlandesgericht Düsseldorf
herausgegebenen wird, werden in Abstimmung mit den anderen
Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag
Unterhaltsleitlinien, u. a. Regelsätze für den Kindesunterhalt,
festgelegt.
Ausschreibung des Fotowettbewerbs
"Parks und Bäume in Istanbul" Das Amt für Umwelt und Grün möchte in Kooperation mit der TEMA-Stiftung
und mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger eine Brücke schlagen
zwischen den Duisburger Umwelttagen 2009 unter dem Thema "Baum und
Umwelt" und den 32. Duisburger Akzenten 2009 mit dem Titel "Bosporus -
Tor der Kulturen". Dabei spielen Reisende in die Türkei bzw. nach Istanbul eine zentrale
Rolle. Sie werden gebeten, Bilder von Bäumen und Grünanlagen,
insbesondere aus den berühmten Grünanlagen wie Gülhane Park und
Yıldız Park oder Waldgebiete um Istanbul wie der Belgrader
Forest zu schießen. Die schönsten Motive, über die eine Jury Mitte April
entscheidet, bilden ab dem 10. Mai 2009 die Brücke zwischen beiden
Veranstaltungen und werden als Ausstellung im Duisburger Rathaus
gezeigt. Das Amt für Umwelt und Grün ruft alle Türkeifreunde, die in Istanbul
Urlaub machen, dazu auf, sich am Fotowettbewerb zu beteiligen.
Einsendeschluss ist der 15. April 2009. Es können selbstverständlich
auch Fotos aus den Vorjahren eingereicht werden. Unter allen Teilnehmern
werden zehn Obstbäume für den eigenen Garten verlost oder eine
Baumpflanzung für die Familie, wenn kein eigener Garten vorhanden ist. Wer mitmachen möchte, sollte sein Foto in digitaler Form einreichen und
muss damit einverstanden sein, dass sein Motiv in der Ausstellung
gezeigt wird. Jede Teilnehmerin bzw. Teilnehmer kann maximal fünf
Aufnahmen einreichen. Fotos bis 2 MB können per Mail an dr.yousef@stadt-duisburg.de
geschickt werden, größere Dateien bitte entweder persönlich beim Amt für
Umwelt und Grün im HOIST-Haus am Hauptbahnhof abgeben oder per Post
unter dem Stichwort "Bäume und Parks in Istanbul" an das Amt für Umwelt
und Grün, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47049 Duisburg einsenden.
Vögel in Huckingen: Winter-Exkursion Wer auch bei winterlichen Temperaturen interessante Vogelarten
beobachten möchte, sollte am Samstag, 13. Dezember, ab 14 Uhr an einer
Exkursion der Volkshochschule teilnehmen. Treffpunkt ist der
Haupteingang des St. Anna Krankenhauses, Albertus-Magnus-Straße in
Huckingen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Wanderung in die Umgebung des
Remberger Sees einen Einblick in die Vogelwelt und ihre Lebensräume. Die
Teilnahmegebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen.
Europäisches Jahr des interkulturellen Dialoges Die Europäische Kommission hat das Jahr 2008 zum "Europäischen Jahr des
interkulturellen Dialoges" erklärt. Ziel ist es, das Augenmerk auf die
Vielfalt der Kulturen, Sprachen, Glaubensrichtungen in der "Europäischen
Union" zu richten und diese als einen besonderen Reichtum sowie als eine
Chance zu betrachten. Anlässlich der Bedeutung dieses Jahres für
Duisburg hat der EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice im Amt für
Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg gemeinsam mit dem
Internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e.V., der
Stadtbibliothek sowie dem Referat für Integration und der Regionalen
Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus
Zuwandererfamilien (RAA) der Stadt Duisburg zu einem Schreibwettbewerb
aufgerufen. Eingeladen waren Schülerinnen und Schüler aller Duisburger Schulen ab
der 9. Klasse, ihre eigenen Erlebnisse und Eindrücke zum Thema
"Interkulturelles Miteinander" zu schildern. Auf zwei Seiten sollten sie
Begegnungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen mit dem "Anderen" bzw. mit
dem "Fremden" beschreiben. Diesen Aufruf sind viele Schülerinnen und
Schüler gefolgt und haben ihre Beiträge eingereicht. Eine Jury hat eine Auswahl der zur Nominierung stehenden Beiträge
getroffen. Die Preisverleihung findet am Freitag, 12. Dezember, um 17
Uhr in der Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 in
Duisburg-Mitte statt.
5,7% mehr Verbraucherinsolvenzen im
September 2008 Im September 2008 haben die deutschen Amtsgerichte insgesamt 13 115
Insolvenzen verzeichnet, darunter 8 312 Insolvenzen von Verbrauchern und
2 479 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt
widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht
periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der
vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland
insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer
darstellen. Demnach stieg die Gesamtzahl der Insolvenzen um 4,1% und die
Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 5,7%. Dagegen gingen die
Unternehmensinsolvenzen um 0,5% zurück.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg lassen Abfallkalender 2009 verteilen Derzeit werden im Duisburger Stadtgebiet die Abfallkalender für das
kommende Jahr verteilt. Jeder Haushalt erhält diesen als
Hauswurfsendung. Im Abfallkalender sind wieder alle wichtigen Termine und Daten, wie z.B.
die Leerung der Gelben Tonnen, die Abholtermine der Weihnachtsbäume, die
Verschiebung der Hausmüll- und Altpapierabfuhr durch Feiertage usw.
aufgeführt. Selbstverständlich sind jetzt schon alle Termine über die
Internetseite www.wb-duisburg.de sowie über das Infotelefon unter (0203)
283 - 3000 erhältlich. Wer bis zum 11. Dezember keinen Abfallkalender
erhalten hat, möchte sich bitte über das Infotelefon oder per Mail über
das Kontaktformular melden. Ab 12. Dezember liegen die Abfallkalender
dann auch auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe und bei den
Bürgerservicestationen der Bezirksämter aus.
Großes Interesse an den Tanztagen Der "First Call" zu den Duisburger Tanztagen endet am 19. Dezember!
Gruppen, die sich bis dahin anmelden, haben die beste Chance, dabei zu
sein. Ab Januar werden dann vorhandene Restplätze oder Nachrückerplätze
in einem sogenannten "Second Call / Final Call" vergeben. Bislang ist
das Interesse an den Tanztagen enorm. Schon am 30. November um 2:37 Uhr
nachts ging die 100. Anmeldung ein. Mittlerweile haben sich rund 150
Gruppen angemeldet. Alle Anmeldeunterlagen und Informationen sind unter
www.duisburgertanztage.de im Internet zu finden. Für Rückfragen stehen
außerdem Arnd Wende und Diana Miebach vom Tanzlabel UP TO DANCE unter
Tel. 0209 613048 oder E-Mail uptodance@gmx.de zur Verfügung. Auf der
Homepage der Tanztage kann zudem jederzeit der aktuelle Stand der
Anmeldungen eingesehen werden
Barbarafeier Zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen
Arbeitnehmerbewegung und der Industriegewerkschaft Metall veranstalteten
die Hüttenwerke Krupp Mannesmann in diesem Jahr zum vierten Mal einen
ökumenischen Gottesdienst zum Barbaratag. Er steht unter dem Motto
"Macht hoch Tor 1". "Wir möchten damit ein adventliches Zeichen für die
Beziehung zwischen Glauben und Leben, Kirche und Arbeitswelt geben,"
betont Dr. Herbert Eichelkraut, Leiter des Werkes. Die Heilige Barbara
ist Schutzpatronin der Bergleute - und in der engen Verbindung zu Kohle,
Erz und Eisen - auch der Hüttenleute. In den vielfachen Gefährdungen
dieser Berufe vertrauen die Menschen auf deren Schutz und Hilfe.
Die Predigt in diesem Gottesdienst hält Gabriela Grillo. Sie ist als
Unternehmerpersönlichkeit seit Jahren in der Kultur-, Sozial- und
Integrationspolitik engagiert. Schon in frühen Jahren hat sie als
Olympionikin Internationalität, also das Zusammenleben und
Sportbetreiben von vielen Nationen kennengelernt. Heute leben und
arbeiten in Duisburg Menschen unterschiedlicher kulturellen und
nationaler Herkunft. Mit dem Bau der Moschee mit Begegnungsstätte im
Duisburger Norden ist ein gewaltiger Schritt in Richtung Integration
getätigt worden. Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel, also Ort der
Integration, ist nicht reduziert auf Arbeitsmigration einer
Nationalität. Der Zustrom ins Ruhrgebiet war immer epochenabhängig. Wer
weiß heute noch, daß auf der Zeche Neumühl eine Großzahl von Asiaten
gearbeitet hat. Ort der Veranstaltung: das ehemalige Elektrobetriebgebäude auf dem HKM-Gelände. Beginn war am 2. Advent um 16.30 Uhr. Kantorei und Jugendchor
Großenbaum unter der Leitung von Annette Erdmann, der Posaunenchor Ungelsheim unter der Leitung von Helmut Hoeft, Peter Paul Heinen an der
Posaune und die Duisburg VoiCes unter der Leitung von Prof. Dr. Okko
Herlyn - sie sind die musikalischen Mitwirkenden. Es ist so gegen 16 Uhr, als ich eintreffe; reichlich gefüllt sind die
Stuhlreihen schon jetzt. Vorne, am Kopfende des Raumes, in der Mitte:
ein Altartisch aus Stahl; ein Tannengesteck mit brennender Kerze, eine
aufgeschlagene Bibel und ein Mikrophon schmücken ihn. Links vom
Altartisch: ein Kreuz als Stahlstangen und unzählige brennende Kerzen.
Rechts vom Altartisch: eine Kanzel, vier Notenständer (incl. Mikrophon)
und ein Garderobenständer, auf dem vier Brandschutzanzüge (incl.) Helme
hängen. Hans Büning schuf als Künstler das Barbara-Bild, das im
Hintergrund hängt. Frau Grillo sagt in ihrer Predigt: "In seinem Brief an die
Korinther(Kapitel 12) gebraucht Paulus das Bild von dem Leib und seinen
Gliedern sowie deren Verhältnis zueinander. Jeder vitale Körper braucht
alle Glieder, die gleichermaßen füreinander sorgen. Alle Sinne und
Organe sind gleichwertig. Sie bedürfen einander. Der Leib Christi sorgt
auch für die schwächsten Glieder, auch wenn wir meinen, es würde eine
Rangordnung unter den Gliedern geben. Diese Einheit der Glieder ist ein
Geschenk, das gepflegt werden will. Paulus gibt eine Anleitung in seinem Brief. Der Leib lebt durch die
Vielfalt und Vielfältigkeit. Toleranz und Solidarität sollen auch für
die Gemeinden heute wichtig sein. Dies gilt auch für die Familie, die
Nachbarschaft, den Verein, die Kommune und erst recht für die
Gesellschaft, auch wenn die Durchsetzung dieser Ideale desto schwieriger
wird, desto höher die Organisationsform ist. Die Beschäftigung mit
Pferden war für mich eine Lehre fürs Leben. Jung oder alt, hübsch oder
hässlich, arm oder reich - dies ist für sie nicht wichtig. Auch ein
Betrieb wie HKM kann - bildlich gesprochen - ein lebender Organismus
sein. Einkauf, Controlling, Werksschutz, Ausbilder, Hilfsarbeiter - sie
alle können die Glieder eines Betriebes sein. Ohne den Kollegen geht es
nicht, weder bei der Arbeit noch bei der Freizeit. Der Betrieb braucht
die Häuptlinge und die Indianer; ohne ihr Miteinander geht es nicht.
Solidarität heißt dann Miteinander und Füreinander. Leben und Leben
lassen im Wettbewerb wider den Ellenbogen. Die Werte der Sozialen
Marktwirtschaft tragen auch in den Wellen der Konjunktur." Andreas
Rüdig
0,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im
dritten Quartal 2008 Im dritten Quartal 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis)
rund 27 900 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit
0,8% (200) weniger als im dritten Quartal 2007. |
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Sonntag, 7. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Nacir Chemao – Künstler mit Herz für Duisburg
Über den Duisburger Künstler Nacir Chemao kann man nicht sagen, dass er
auf eine Stilrichtung festgelegt ist. Er ist kein Künstler der in
irgendeine Schublade hinein passt. Chemao, 1954 in Marokko geboren, lebt
seit 1984 in Duisburg. Nach Studium der bildenden Künste, der
angewandten Kunst, Innenarchitektur, Ästhetik und Kunstwissenschaft mit
dem Abschluss Magister Artium, widmet er sich seit 1987 der Malerei und
der freischaffenden Künste. Mit seinen Arbeiten, Fresco, Öl, Portrait
und Wandmalerei ist er in ganz Europa bekannt geworden, Durch seine
„Visionen“ gibt er ständig Anlässe zum Nachdenken. Von sich sagt Chemao,
er sei ein „postmoderner Maler“, der sich verschiedener Malweisen und
Paradoxien für seine Werke bedient. In seinen Atelier in der
Schwanenstraße 32 sind kann man Chemao besuchen. Zum Thema Duisburg gab es bereits mehrere Ausstellungen, u.a. in der
cubus kunsthalle Duisburg, deren Mitbegründer er ist. Für die
bürgerschaftliche Vereinigung „proDuisburg“, hat Chemao eine
Weihnachtskarte mit der Abbildung des Duisburger Rathauses gestaltet.
Eine seiner großen Visionen ist es, am Kaiufer des Schwanentors im
Sommer etwas zu schaffen, dass die Leute in Urlaubslaubsstimmung
versetzt. Eine Atmosphäre mit südländischen Flair, ein
„Klein-Montmartre“. Zur Zeit ist Nacir Chemao mit einigen seiner Werke
auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt, am Livesafer-Brunnen, an der
Düsseldorfer Straße zu finden. Mit einer Vernissage, am 11. Januar 2009
wird Chemao die Veranstaltung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf,
Verleihung der „Neudorfer Ehrentafel“ im SilberPalais, bereichern.
Manfred Schneider (Text und Fotos)
Posr-Rock im Cafe Steinbruch Sonntag, 07.12.2008: „Post Rock“ mit
MAJMOON - Post-Rock, Noise und
melodiöse Instrumentalmusik
Majmoon spielt mit viel
Energie und Dynamik als Trio eine Mischung aus
Post-Rock, Noise und melodiöser
Instrumentalmusik. Live ergänzt „Doublevisions“
die Musik mit Projektionen, die speziell für
diese Performances entwickelt wurden – Visionen
zwischen psychodelischen Effekten und virtuellen
Räumen, die sich mit den Klängen permanent
verändern.
Majmoon laden ihre Zuhörer zu
einem Tagtraum ein, hin und her gerissen
zwischen erholsamen Relax-Passagen und
gewaltigen Noise-Ausbrüchen! Der Sound der Band
speist sich aus den unterschiedlichen
musikalischen Quellen ihrer Mitglieder, deren
Wurzeln vom musikalischen Background des
Balkans, über Hardcore bis Jazz und Worldmusic
reichen.
www.myspace.com/majmoonmusic
Im Saal
//
Beginn: 20 h // Eintritt: 4 Euro
// Tickets im Steinbruch // ****Shutlle Service****
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Samstag, 6. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Service-Tag in Neudorf - CAP-Markt
und Bürgerverein feierten mit Nikolaus und Glühwein das zweijährige
Bestehen. Der Andrang war groß beim Nikolaus- und
CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein mit den Bürgern und vor
allem Eltern und Kindern feierten. Der Nikolaus und seine Gehilfin
hatten viel zu tun. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk,
wobei die Rute im Sack blieb. Vom Bürgerverein gab es kostenfreien
Glühwein.
Im Oktober 2006
eröffnete der Markt mit massiver Unterstützung aus der Politik und dem
Regenbogen e.V. Menschen mit Behinderung traten fortan in den Dienst für
den Kunden. Mit dem Servicedienst des CAP-Marktes werden jetzt auch
Stadtteile wie Bissingheim, Wedau oder Wanheimerort bedient, in denen im
Zuge des demografischen Wandels die immer älter werdende Bevölkerung
gern auf die mobilen Dienste des Marktes zurückgreift. "Das hat sich
jetzt wunderbar entwickelt", freute sich Regenbogen-Geschäftsführerin
Elisabeth Hoffmann mit dem Bürgerverein. So ist der Markt nach zwei
Jahren gut bei der Bevölkerung angenommen und zur einer festen und vor
allem verlässlichen Größe für die Menschen geworden.
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Der Andrang war
groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem
Bürgerverein feierte. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes
Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Unten links: Marina,
Roman und der kleine Ron. |
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Ein gefragter Mann, der neue Sparkassenchef Hans-Werner Tomalak
Hans-Werner
Tomalak (59) Nachfolger vom nach Köln gewechselten
Sparkassen-Vorstandsvorsitzender und Mitglied des MSV-Aufsichtsrates
Artur Grzesiek hat – was den sportlichen Bereich angeht –
Gemeinsamkeiten mit dem Neu-Kölner. Der gebürtige Marxloher kennt die
Duisburger Sportszene samt den Zebras, war aber jahrelang sozusagen
Aktivposten beim TV Voerde, einem Verein mit rund 3500 Mitgliedern –
darunter 1800 Jugendliche – und weltweite Erfahrung mit
Faustballweltmeisterschaften (Weltpokalsieger). Allerdings liegt sein Aufgabenschwerpunkt derzeit auf einer ganz anderen
Ebene. Wie jeder Vorstandsvorsitzende eines Geldinstitutes geht es
derzeit um die Auswirkungen der globalen Finanzkrise – auch im „Biotop"
Sparkassen- und Giroverband. Kein Institut kann sich von den
Auswirkungen ganz abschotten.
„Wir verfügen über 236
000 Privatgirokunden, 30 000 Geschäftskunden und auch über 30 000
Wertpapierkunden bei insgesamt 480 000 Sparkonten. In der Fläche
verfügen wir über 80 Standorte“, umreißt Hans-Wenrer Tomalak die
Dimension seiner Institution. „Wir müssen die Sparkasse durch unruhige
Zeiten bringen. Dabei werden wir viele Prozesse verschlanken müssen,
aber auf gar keinen Fall eine Einschränkung bei den Filialen ins Auge
fassen“, setzt er klar die Prioritäten.
Die Interessen bei
seinem Amtsantritt war riesig. Allein rund 1000 der 1450 Mitarbeiter
wollten ihm zuhören. Dabei wollte er nur 20 Minuten zu den Mitarbeitern
sprechen – es wurde 80 Minuten. Das dokumentiert das hohe Interesse des
neuen Chefs an Informationsweitergabe an die Mitarbeiter – vor allem in
der Zeit des Wechsels und der globalen Unruhe. Klar war auch, dass er bei
einer Vielzahl von Vereinen, Institutionen ein gefragter Mann sein
würde. „Ich kann aber nicht alle Ehrenämter, die Artur Grzesiek
bekleidet hat, derzeit voll übernehmen. Dazu sind die Zeiten zu unruhig.
Ich muss mich auf die Dinge konzentrieren, für die ich bezahlt werde,
sonst wäre ich auch schnell überfordert“, erklärte er mit entwaffnender
Offenheit. Stürmische Zeiten erfordern den Blick für das ganze – zum
Wohl der Beschäftigen und Kunden. Harald Jeschke (Foto Manfred
Schneider)
Kindertheater Danilo, Gawrilo und Iwan sind Brüder. Wobei der kleinste allgemein als
Iwan-Dummkopf gilt. Eines Tages gehen die drei aufs Feld, aber etwas
Furchtbares ist geschehen. Irgendjemand hat das Feld erwüstet und die
Ernte zerstört. Eines Nachts, während Iwan das Feld bewacht, gelingt es
ihm den Übeltäter zu stellen es ist ein himmlischer Schimmel. Er
verspricht Iwan zwei wunderschöne, heißblütige Pferde, falls er ihn
verschone, und ein Zauberpferd: "Mit zwei meterlangen Ohrn und und zwei
Buckeln wirds geborn." Mit Hilfe seines zaubermächtigen Pferdchens löst
Iwan die lebensgefährlichen Aufgaben, die ihm gestellt werden: Er fängt
den Feuervogel, raubt die schöne Meeresprinzessin für den habgierigen
Zaren, bringt Sonne und Mond wieder zum Scheinen. Und am Ende gewinnt er
alles: den Reichtum, die Macht und natürlich auch die schöne
Prinzessin," stellt das Stadttheater eine Produktion vor, die es in der
ersten Dezemberwoche zeigt. Patricia Christmann, Uta Nawrath, Susanne
Schyns, Günther Henne und Michael Meyer heißen die Mitwirkenden. Regie
führt Ania Michaelis.
Die Vorstellung am Freitagnachmittag ist sehr gut besucht. Die meisten
Besucher sind Kinder; nur wenige Erwachsene finden den Weg ins Theater.
Zur Begrüßung gibt es warmen, geschmacksneutralen Tee. Zwei
multifunktionale Treppen in sind die wichtigsten Utensilien auf der
Bühne. Die in bunte und weite Kleidung gehüllten Schauspieler reden in
Reimform und erzählen so die Handlung. Gelegentlich kommt Gesang und
Tanz hinzu. Die Aufführung erinnert doch sehr an modernes Theater. Den
Kindern jedenfalls gefällt`s. Sie sind zumindest anfangs ganz still und
schauen gebannt zu. Einziger Kritikpunkt: Mit 80 Minuten ist das Stück
etwas lang, so dass die Kinder doch irgendwann unruhig werden. Andreas Rüdig |
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Freitag, 5. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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WaschArena Duisburg eröffnet
2,5 Millionen Euro Investition schafften 13 neue Arbeitsplätze Ein hochmodern und dazu umweltschonende WaschArena wurde heute mit und
durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet. "Die Stadt hat kein
Geld, also lass uns heute hier auch mein Auto waschen", sorgte Duisburgs
erster Bürger für den Schmunzeleffekt an der Meidericher Straße
gegenüber der Hauptfeuerwache. Dort, wo früher einmal auf dem Gelände
von Friemann & Wolf auch Hochleistungsbatterien für den Weltraum bzw. die
NASA produziert wurden, geht es jetzt um Sauberkeit im Sinne der Umwelt.
"Wie muss ich denn überhaupt vorgehen?", fragte Investor Frank Hegemann
vor gar nicht so langer Zeit bei der Verwaltung und hier speziell bei
Wolfgang Komorowski (Verwaltungschef Bezirksamt Mitte) und Heinrich
Klose (Bezirksbürgermeister Mitte) an. Aus diesem ersten Gespräch wurde
ein Intensivkontakt und eine richtige Investition.
"Da gab es schon die eine oder andere
schlaflose Nacht - und das nicht nur wegen des drei Monte alten Sohnes
Leo", meinte Andrea Hegemann seufzend und doch zufrieden. 2,5 Millionen
Euro - in der heutigen Zeit in Duisburg zu investieren - das heißt schon
etwas. Auch darum, weil hier 13 Arbeitsplätze geschaffen wurden -
darunter sechs durch Direktkontakt der ARGE. Das ging einfach so. Zwei
Mitarbeiterinnen der ARGE sahen die Baumaßnahme und machten sozusagen
auf Direktvermittlung im Sinne der Arbeitssuchenden. Im kommenden Jahr
soll es neben der Außen- und Innenreinigung auch noch ein Bistro für die
Kundschaft geben. Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
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OB und Investor Frank
Hegemann in der Waschstrasse |
V.L.: Andrea und Frank
Hegemann, OB Sauerland, Bezirksbürgermeister Mitte Heinrich
Klose und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski |
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Prinz Karneval Stefan
Leiwen kümmerte sich um das Wohl der Gäste |
Runder Tisch mit den beiden
blonden und erfolgreichen Arbeitsvermittlerinnen der ARGE in
der Mitte |
Sperrung der Bregenzer Straße in
Buchholz Die Bregenzer Straße in Buchholz zwischen Münchener Straße in
Fahrtrichtung Sittardsberger Allee wird ab Montag, 8. Dezember, zur
Einbahnstraße. Eine Zufahrt aus der Sittardsberger Allee in die
Bregenzer Straße ist dann nicht mehr möglich. Grund für die Sperrung
sind Arbeiten zur Erneuerung der Gasleitung. Die Sperrung wird
voraussichtlich bis Ende April 2009 dauern. Umleitungen sind
ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die
Verkehrsbehinderungen und empfiehlt, den Baustellenbereich weiträumig zu
umfahren.
Personalversammlung der Stadtverwaltung Zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats "Innere
Verwaltung" am Mittwoch, 10. Dezember, ab 10 Uhr, werden wieder viele
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung erwartet. Aus
diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Ausnahme der
Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe mit Beeinträchtigungen des
Publikumsverkehrs von 9 bis 14 Uhr gerechnet werden. Das
Straßenverkehrsamt bleibt an diesem Tag komplett geschlossen. Alle von
DuisburgSport betriebenen Bäder sind an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr
geschlossen.
Service der Tourist Information am
verkaufsoffenen Sonntag Die Tourist Information bietet ihren Service auch am Sonntag, 7.
Dezember an. Zwar bleibt der Pavillon auf der Königstraße 86
geschlossen, dafür sind aber fast alle Serviceleistungen, wie Auskünfte
oder Souvenirs, auf dem Weihnachtsmarktstand der Tourist Information zu
bekommen. Der Stand befindet sich auf der Königstraße / Ecke Tonhallenstraße und
hat am Sonntag geöffnet von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Innenstadtführung am Sonntag Der Weihnachtsmarkt allein sorgt schon für eine volle
Innenstadt und dann auch noch verkaufsoffener Sonntag!
Stadtführer Thorsten Fischer wird am nächsten Sonntag Einiges
abverlangt werden. Er wird seine Besuchergruppe durch
Budengassen und Menschenmassen lotsen müssen. Auch wird er an
diesem Tag eine kräftige Stimme haben müssen, damit sein Wissen
über die alte und neue Stadt, über die Brunnenmeile und das
Rathaus auch bei seinen Zuhörern ankommt. Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt – wie an jedem ersten
Sonntag im Monat – zu einer Führung durch die Innenstadt ein.
Treffpunkt ist am Sonntag, 7. Dezember um 14 Uhr beim Eingang der Tourist
Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten
betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 – 13
Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit
zu halten.
November 2008: 18,5% weniger Rohstahl
produziert als im Vorjahr Die gegenwärtige wirtschaftliche Abschwächung hat auch die
Stahlindustrie erreicht. Die deutschen Hüttenwerke haben im November
2008 2,09 Millionen Tonnen Roheisen und 3,28 Millionen Tonnen Rohstahl
hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
produzierten sie damit 17,8% weniger Roheisen und 18,5% weniger Rohstahl
als im November 2007. Gegenüber Oktober 2008 nahm die Produktion bei
Roheisen um 18,9% ab, bei Rohstahl waren es 15,4% weniger. Kalender- und
saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich gegenüber
dem Vormonat bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 15,4%.
Dienstleistungsbereich: Beschäftigung im 3. Quartal 2008 stabil Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat
die Anzahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im
dritten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,2%
zugenommen. Gegenüber dem Vorquartal blieb die Anzahl der Beschäftigten
im dritten Quartal 2008 in ausgewählten Dienstleistungsbereichen
saisonbereinigt annähernd unverändert (+0,1%).
"Nikolaus. Geschichten und Lieder um den Mann mit der Mitra"
So der Titel zum Jour Fixe am Donnerstag, dem 4. Dezember 2008
überschrieben. Beginn: wie gewohnt um 17 Uhr im Vortragssaal der
Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Referenten: Ute Steinhauer
(Sopran), Bettina Reiter (Klavier) und Jörg Mascherrek (Sprecher). Sie
präsentieren bekannte (Theodor Fontane, Giulio Caccini) und unbekannte
(Armin Reuter, Fred J. Coots, Felix Bernhard) Autoren und Komponisten. Ungewöhnlich schwach ist der Besuch. Viele vertraute Gesichter fehlen.
Zu Recht? Wie gewohnt bieten die Vortragenden gute Unterhaltung. Dem
anwesenden Publikum gefällt es jedenfalls sehr. Nur die
Schokoladen-Nikolause fehlen am Ende....
Verein HoKuDu - Homosexuelle Kultur Duisburg lädt ein "Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus kannten die Ägypter den Dildo
als Stimulansmittel zur Steigerung der Sinnesfreuden. Dabei änderten
sich mit fortschreitender Entwicklung auch die Materialien, aus denen
der Dildo hergestellt wurde. Silke Heimsoth vom Erotikshop Pussy
Pleasure wird in ihrem Vortrag zur Geschichte und Entwicklung des Dildo
vielfältige Einblicke in das Thema eröffnen," lädt der Verein HoKuDu -
Homosexuelle Kultur Duisburg zu der letzten Veranstaltung seiner
diesjährigen Veranstaltungsreihe "Ein Blick zu anderen Ufern" ein. Ort
der Veranstaltung ist die Friedenstraße 100 in Hochfeld. Ein gemischtes
Publikum und fast schon mehr Herren der Schöpfung kommen an dem
Donnerstagabend Anfang Dezember 2008. Trotz des kalten und regnerischen
Wetters ist der Vortrag mit 16 Zuhörern gut besucht. Die Referentin ist 44 Jahre alt und Diplom - Bibliothekarin. Sehr
anschaulich stellt sie die Geschichte und Gegenwart dieses Lustspenders
vor. Es ist schon recht witzig, diesen Teil der Kulturgeschichte
kennenzulernen. Wer Details wissen möchte, sollte auf die
dementsprechende Fachliteratur zurückgreifen oder den Laden besuchen.
Anschauungsobjekte gibt es an dem Tag (leider?) nicht zu sehen; die
Zuhörer müssen sich mit Bildern begnügen. Der Phantasie kann dabei
freien Lauf gelassen werden. |
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Sperrung der Hochstraße in
Rheinhausen In der Hochstraße in Rheinhausen, zwischen Bergheimer Straße und
Dieselstraße, werden ab Montag, 8. Dezember, Kanalbauarbeiten
durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt wird die Einfahrt in die
Hochstraße von der Bergheimer Straße in Richtung Asterlager
Straße gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Die
Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Februar dauern.
Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu
umfahren.
Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel wird ab kommenden Montag, 8.
Dezember, 7 Uhr, zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße
komplett gesperrt. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also
auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Sperrung ist im
Zusammenhang mit dem Brückenbau im Zuge der A 59 erforderlich.
Sie wird voraussichtlich am Sonntag, 14. Dezember, wieder
aufgehoben. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig
zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind
ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.
Vollsperrung der Schlachthofstraße in Röttgersbach Die Schlachthofstraße in Duisburg-Röttgersbach erhält zwischen
„Am Bischofskamp“ und „Obere Holtener Straße“ einen neuen Kanal.
Die Arbeiten dazu beginnen am Montag, 8. Dezember. Der
Straßenabschnitt wird zunächst bis Freitag, 19. Dezember,
vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird
dann vorübergehend aufgehoben und am Mittwoch, 7. Januar 2009,
wieder in Kraft gesetzt. Die Kanalbauarbeiten dauern
voraussichtlich bis Ende Januar 2009, so dass die Durchfahrt
voraussichtlich ab Februar wieder freigegeben werden kann.
Zu dem von der Bundesregierung vorgestellten
Konjunkturprogramm Verkehr erklärt NRW-Verkehrsminister Oliver
Wittke: „Wir werden das vom Bund angebotene Geld zur Belebung der
Konjunktur gerne und zügig annehmen. Da wir in den
zurückliegenden Jahren eine große Zahl an
Planfeststellungsbeschlüssen für Straßenprojekte gefasst haben,
wird es uns problemlos möglich sein, die Finanzmittel in vollem
Umfang zu verbauen. Bei der Regierungsübernahme vor dreieinhalb Jahren wären wir
dagegen nicht in der Lage gewesen, an einem solchen
Konjunkturprogramm teilzunehmen. 2004 gab es gerade einmal einen
Planfeststellungsbeschluss. Im Jahr 2007 lag die Zahl bereits
bei 19. Wir können jeden Euro gut gebrauchen, um im Bereich
Straßenverkehr den immensen Nachholbedarf zu verringern. Darüber hinaus sind wir in der Lage, auch weitere Mittel beim
Bund für den Straßenbau abzurufen. Sollten andere Bundesländer
Gelder nicht in Anspruch nehmen können, stehen wir wie in den
vergangenen beiden Jahr bereit, diese Mittel umgehend in
Nordrhein-Westfalen zu verbauen.“ Aus dem Konjunkturprogramm Verkehr des Bundes sollen für
Investitionen in Bundesfernstraßen insgesamt 180 Millionen Euro
nach Nordrhein-Westfalen fließen. 82 Millionen Euro sind
vorgesehen für sechs neue Straßenprojekte: A1 Brücke im
Autobahnkreuz Münster/Süd, A524 im Raum
Duisburg, (B 288 zwischen Rahm und Mündelheim) B1 Salzkotten-Paderborn, B8 Ortsumgehung
Düsseldorf/Wittlar, B 58 Ortsumgehung Wesel-Büderich und B525
Ortsumgehung Nottuln. In laufende Baumaßnahmen werden weitere 58
Millionen Euro fließen. Für Erhaltungsmaßnahmen sieht das
Programm 40 Millionen Euro vor.
Tiefensee: Wir bauen für Sie und
schaffen Arbeit! Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Berlin
den ersten Teil des Arbeitsplatzprogramms Bauen und Verkehr
vorgelegt. Es enthält Bauprojekte für Straßen, Schienen und
Wasserwege in ganz Deutschland. Das Programm umfasst 44 neue
Straßenbauprojekte, die Verstärkung und den Anschub von 13
Bedarfsplanvorhaben im Schienenverkehr, Vorhaben für mehr
Lärmschutz, das Sonderprogramm Bahnhöfe sowie für die
Wasserstraßen. Damit sollen Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft
gesichert und neue geschaffen werden. Das Arbeitsplatzprogramm
ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung für Wachstum
und Beschäftigung. Die Maßnahmen im Bereich energetische
Gebäudesanierung und Stadterneuerung werden in den kommenden
Wochen gesondert vorgestellt. Tiefensee: "Der Verkehrshaushalt 2009 wird die Konjunktur
ankurbeln und das Wachstum stärken. Im kommenden Jahr geben wir
11,2 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und Wasserwege aus,
so viel wie nie zuvor. Die Menschen in allen Regionen
Deutschlands können sich freuen: Wir bauen für sie! Wir packen
dort an, wo der Asphalt bröckelt, wo Engpässe nervtötenden und
gefährlichen Stau verursachen, wo neue Schienenstrecken und
Wasserwege dringend benötigt werden. Wir beseitigen Schäden,
ermöglichen Ortsumgehungen, erweitern Fahrstreifen, treiben den
Lärmschutz voran und sanieren Bahnhöfe. Wir werden jetzt
möglichst schnell loslegen. Dadurch wird der Arbeitsmarkt
unterstützt, viele Menschen werden durch verstärkte Baumaßnahmen
einen Job finden oder ihren Arbeitsplatz sichern. Es gilt die
Faustformel: 1 Milliarde Euro Investitionen schafft und sichert
20.000-25.000 Jobs für ein Jahr."
Verkehrshaushalt: Gut für die Infrastruktur. Gut für
Beschäftigung und die Umwelt In den kommenden beiden Jahren stehen insgesamt 20,1 Milliarden
Euro im Haushalt zur Verfügung. Dazu kommen 2009 und 2010
jeweils eine Milliarde Euro für das Arbeitsplatzprogramm. Das
nützt den Verkehrsteilnehmern, der Wirtschaft und der Umwelt.
Von den Investitionen in den Verkehrsbereich werden alle
Bundesländer in starkem Maße profitieren. Zusätzliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur Mit den Mitteln aus dem Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr (APBV)
erreichen die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur 2009
das Rekordniveau von 11,2 Milliarden Euro. Darin enthalten sind eine Milliarde Euro zusätzliche Einnahmen
aus der LKW/Mautanpassung. Für die Bundesfernstraßen: rund 5,75 Milliarden Euro Für die Schiene: rund 4,1 Milliarden Euro Für die Wasserstraße: rund 1,2 Milliarden Euro Für den Kombinierten Verkehr: 150 Millionen Euro Die konkreten Projekte, die mit den zusätzlichen Mauteinnahmen
finanziert werden, berät der Bund bis Jahresende abschließend
mit den Ländern.
44 neue Straßenbauprojekte Das "Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr" enthält 44 neue
Bauprojekte für die Bundesfernstraßen. Insgesamt werden in den
nächsten beiden Jahren für neue Maßnahmen 456,3 Millionen Euro
eingesetzt. 243,7 Millionen Euro stehen darüber hinaus für die
Verstärkung von Bauarbeiten bereit. So können diese schneller
beendet werden. 220 Millionen Euro fließen in den Erhalt der
Straßen. Für den Bau von neuen LKW-Parkplätzen können 30
Millionen Euro zusätzlich ausgegeben werden. Damit erreichen wir
das Ziel, 2008 und 2009 mindestens 3.000 neue Parkplätze zu
bauen. 620 Millionen mehr für Schiene,
Lärmschutz und Bahnhöfe Für die Verstärkung und den Anschub von 13 Bedarfsplanvorhaben
im Schienenverkehr (420 Millionen Euro mehr), für die
Lärmsanierung (50 Millionen Euro mehr) und das Sonderprogramm
Bahnhöfe (150 Millionen Euro) stehen in den kommenden zwei
Jahren 620 Millionen Euro mehr bereit.
Ausbau der umweltfreundlichen Wasserwege wird verstärkt! Zur Verbesserung der seewärtigen Zufahrten und der
Hinterlandanbindungen stehen 210 Millionen Euro mehr zur
Verfügung. Hiervon werden u.a. die Baumaßnahmen am
Nord-Ostsee-Kanal finanziert. 170 Millionen Euro fließen
zusätzlich in die Netzoptimierung, z.B. für Schleusen und
Kanäle. Zur Erhaltung von Brücken, Wehren oder für
Ersatzinvestitionen wie Fahrzeuge und Geräte werden 50 Millionen
Euro extra ausgegeben.
Mautmittel zur Verbesserung der Verkehrswege Tiefensee: "Der Löwenanteil der Gelder für den Ausbau und Erhalt
der Verkehrsinfrastruktur ist steuerfinanziert. Neben den
ursprünglich geplanten 9,2 Milliarden Euro haben wir im Jahr
2009 eine Milliarde Euro für das Arbeitsplatzprogramm zur
Verfügung. Hinzu kommen die Mautmehreinnahmen in Höhe von einer
Milliarde, die wir vor kurzem beschlossen haben. Zu den
Projekten, die aus diesen Mitteln finanziert werden, laufen bis
Jahresende mit den Bundesländern abschließende Gespräche."
Beteiligungsbericht 2007 Duisburg. Der Beteiligungsbericht 2007 der Stadt Duisburg wird
ab 11. Dezember ausgelegt. Nach der Gemeindeordnung NRW (§ 112
Abs. 3 GO) hat die Gemeinde zur Information der Ratsmitglieder
und der Einwohner einen Bericht über ihre Beteiligungen an
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten
Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht
soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen
Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligten,
Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe
erhalten. Der aktuelle Beteiligungsbericht 2007 (Berichtsjahr 2007) wird
dem Rat der Stadt in der Sitzung am 8. Dezember vorgelegt. Die
Einsicht in den Bericht ist jedermann gestattet, daher hat die
Gemeinde den Bericht bereitzuhalten. Das Auslegungsverfahren des
Haushaltsentwurfs 2009 hatte in diesem Jahr bereits Mitte
Oktober begonnen. Eine zeitgleiche Möglichkeit, Einsicht in den
Beteiligungsbericht 2007 zu nehmen, war damit nicht mehr
gegeben. Der Bericht wird daher ab 11. Dezember bis Ende Januar 2009 in
folgenden Dienststellen zu den allgemeinen Verkehrsstunden zur
Einsichtnahme verfügbar sein: Bezirksamt Walsum,
Friedrich-Ebert-Straße 152, Bürgerservice (Erdgeschoss, Zimmer
2); Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Bürgerservice;
Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Zimmer 100,
Bürgerservice; Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz
1, Zimmer 103; Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 419;
Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201; Außenstelle
Rumeln-Kaldenhausen des Bezirksamtes Rheinhausen,
Kirchfeldstraße 3, Zimmer 1, Bürgerservice; Bezirksamt Süd,
Sittardsberger Allee 14, Gebäude A, Bürgerservice;
Stadtkämmerei, Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 210, sowie
Stabsstelle Beteiligungen, Rathaus Duisburg, Burgplatz 19,
Zimmer 328. Der Bericht 2007 steht auch im Internet unter www.duisburg.de
zur Ansicht bzw. zum Download bereit (Dienststellen der
Stadtverwaltung Duisburg/Stabsstelle
Beteiligungen/Beteiligungsbericht 2007).
Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung für Arbeit informiert am 10. Dezember im BIZ Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind
Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am
Mittwoch, den 10. Dezember 2008 ab 10.00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg
über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten im Ausland". Tipps
und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im Ausland sind ebenso
Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das
Sozialversicherungsrecht der einzelnen Staaten. Die
Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener
Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.
NRW: Mehr neue Betriebs-, Büro-
und Verwaltungsgebäude genehmigt In den ersten neun Monaten 2008 genehmigten die
nordrhein-westfälischen Bauämter Bauvorhaben für insgesamt 3 257
neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Das waren 12,3 Prozent mehr als von Januar bis September des
Vorjahres. Dabei handelte es sich um 955 landwirtschaftliche
Betriebsgebäude (+27,5 Prozent), 914 Handels- und Lagergebäude
(+4,0 Prozent), 534 Fabrik- und Werkstattgebäude (+9,7 Prozent),
257 Büro- und Verwaltungsgebäude (+7,1 Prozent) und 597 sonstige
Gebäude (+9,7 Prozent). Der Rauminhalt dieser 3 257 neuen sog. "Nichtwohngebäude"
erhöhte sich gegenüber den ersten neun Monaten 2007 um 16,6
Prozent auf über 32,9 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Zuwachs
beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker in den ersten
drei Quartalen bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden: Der
genehmigte Rauminhalt hat sich hier mit über 4,7 Millionen
Kubikmetern mehr als verdoppelt (+156,9 Prozent). (LDS NRW)
Deutsch-Französische
Gesellschaft Duisburg Frankreich ist die Heimat von Asterix & Obelix, Baguettes,
Croissants und dem Eiffelturm. Auch viele gute Weine kommen von
dort. "Frankreich ist mehr," berichtet Wolfgang Schwarzer. Er
ist Vorsitzender der Deutsch - Französischen Gesellschaft
Duisburg.
" Vorstand: Wolfgang Schwarzer - 1. Vorsitzender seit März 2003 Dr. Jürgen Kleine-Cosack - 2. Vorsitzender Dr. Dagmar Troost - Schriftführerin Klaus Jankus - Schatzmeister Dr. Ingeborg Christ, Beisitzerin, Schule und Jugend Nicole Millet, Beisitzerin, Frz. Sprache und Kultur
Ehemalige Vorsitzende: Dr. Beate Gödde-Baumanns - bis März 2003 Frau Dr. Gödde-Baumanns war auch bis 2002 Präsidentin der
V.D.F.G.
DFG Duisburg gegründet: 1952 Beteiligt an der Gründung der Städtepartnerschaft Calais -
Duisburg 1964 Partnerschaft mit der D.F.G. Frankfurt/Oder.
Ziele: Förderung der französischen und deutschen Kultur in der
Region, Förderung der Völkerverständigung, Förderung des
Europagedankens. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg
e.V. sieht ihre Aufgabe darin, französische, deutsche und
europäische Kultur in Duisburg und der Region zu fördern, und
auch einen Beitrag zu leisten, den Ruf unserer Stadt
überregional in angemessener Weise fördern. Mitglieder: zur Zeit ca. 170. Als die Deutsch-Französische
Gesellschaft Duisburg 1952 gegründet wurde, sollte sie ihren
Beitrag zur Versöhnung zwischen den beiden Nationen leisten,
welche in zwei Weltkriegen unerbittlich gegeneinander gekämpft
hatten. Seither gilt der Weg von der Erbfeindschaft zur
verbrieften Freundschaft zwischen den beiden Völkern als
Musterbeispiel. Das Ziel ist erreicht. Nun gilt es, die Freundschaft zu pflegen
und gemeinsam auf das Ziel eines geeinten Europa hin zu steuern.
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg bemüht sich um
die Pflege der deutschen und der französischen Kultur, um ihre
Gemeinsamkeiten und um ihre Unterschiede. Kultur, das bedeutet: gewachsener Lebensstil, gemeinsame
Sprache, Pflege der Nachbarschaft - zu Hause und über die
Grenzen hinweg, Neugier auf die eigene Geschichte, Literatur,
Musik, Film, Kunst - und auf die des Nachbarn, Teilhabe an
Politik, Wissenschaft, am gesamten öffentlichen Leben," stellt
sich die Gesellschaft im Internet selbst vor. Daß die Mitglieder
nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus den Nachbarstädten
kommen, erfahre ich so ganz nebenbei. Vortragsveranstaltungen, Lesungen, Kochkurse, Filmpräsentationen
und ein Stammtisch für Französischlehrer gehören zu den
regelmäßigen Angeboten der Gesellschaft. Wer wissen möchte, was
aktuell läuft, kann sich den jeweils aktuellen Flyer besorgen
oder im Internet unter "Deutsch - Französische Gesellschaft
Duisburg" nachschauen.
"Wir nehmen einen Jahresbeitrag von 35 Euro. Davon bestreiten
wir nicht nur die Portokosten. Wir bezahlen davon auch die
Honorare der Referenten. Da wir keine eigenen Räumlichkeiten
haben, sind wir auf Anmietungen und die Kooperationen mit
anderen Partner angewiesen. Kooperationen - etwa mit der
Volkshochschule, dem Filmforum oder dem Familienbildungswerk der
evangelischen Kirche in Duissern - sind allein schon deswegen
sinnvoll, weil wir so eine größere Teilnehmerzahl erreichen
können." "Ich bin Romanist. Ich interessiere ich auch für Film und
Literatur. Über die Beschäftigung mit französischen Filmen und
Büchern kam das Interesse an dem Land," blickt Schwarzer, ein
durchaus sympathischer, freundlicher und umgänglicher Mann, der
seit langer Zeit bei der Volkshochschule arbeitet, zurück. "Ich
bin eigentlich kein Vereinsmensch. Unabhängig von der DFG hatte
ich an der Volkshochschule ein deutsch - französisches
eingerichtet. Eines Tages kam dann Frau Dr. Gödde - Baumann zu
mir und suchte das Gespräch. Der Kontakt zu ihr führte dann zu
der Zusammenarbeit." Ob er auch schon mal in Frankreich gewesen ist? Welcher Teil des
Landes ihm am besten gefallen hat? Irgendwie traue ich mich
nicht so recht, diese Frage zu stellen. Daß Schwarzer für
französische Küche schwärmt, das bekomme ich dann doch noch mit.
Die französische Woche in Duisburg ist vom 22. bis 31. Januar
2009. Gleich der erste Termin beschäftigt sich auch schon mit
den kulinarischen Genüssen unseres südwestlichen Nachbarlandes.
Unter dem Titel: "Kochen mit Sylvie: Fetons la Nouvelle Annee
avec un menu exquis!" gibt es Crumble au Foie Gras (mit
Gänseleber), Poelee de Langouistines aus Agrumes et Doucette
(Langusten mit Zitrusfrüchten und Rapunzel), Marcassin au
Genievre et Champignons Sauvages (Frischlingsnüsschen mit
Wacholderbeeren und Wildpilzen), Spoon aux marrons Glaces (Bourbonvanilleeis
mit kandierten Kastanien). (Leider kann mein Computer nicht die
vielen Sonderzeichen der französischen Schriftsprache erzeugen.
Ich muß also jeden Kenner der französischen Sprache um
Entschuldigung für die gewöhnungsbedürftige Schreibweise der
Worte bitten). Der Kochkurs findet im Familienbildungswerk,
Hinter der Kirche 34, 47058 Duisburg - Duissern (dort kann man
sich auch anmelden) statt. Die Gebühr beträgt 22,34 Euro; die
Lebensmittelumlage ist im Preis enthalten. Andreas Rüdig
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Mittwoch, 3. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Fünf Preisträgerinnen aus der
Region erhielten den Unternehmerinnenbrief NRW Ein Gespür für neue Trends, Begeisterung und professionelle
Strategien verbinden die Preisträgerinnen der landesweiten
Initiative des Unternehmerinnenbriefes (U-Brief)
Nordrhein-Westfalen. Das Projektbüro U-Brief Niederrhein beim
Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, der Stadt Duisburg
zieht Bilanz für den Zeitraum November 2007 bis dato: Fünf
Unternehmerinnen wurden für ihre erfolgversprechenden
Gründungskonzepte mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Die erste
Preisträgerin war die Frisörmeisterin Silke Forster aus Moers.
In den beiden folgenden Jury-Sitzungen erhielten drei Duisburger
Unternehmerinnen das Gütesiegel: Susanne Kühne, Gründerin des
Kühne Reise-Managements, die mobile Fotografin Birgit Seidel und
die Theaterpädagogin Verena Meyer, theateroffensive Duisburg.
Eine neue Preisträgerin des Briefes steht nun zum
Jahresabschluss fest. Die Expertenjury, bestehend aus
Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, Kammern,
Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und Banken, überreichte
einer weiteren Unternehmerin aus Duisburg die begehrte Urkunde:
Michaela Paarmann überzeugte mit ihrem Verlags- und
Medien-Unternehmen "Culex-Litmedia", das sich mit
avantgardistischen Titeln und Events in einer Nische
präsentiert. Die Geschichte der neuen Preisträgerin ist beispielhaft.
Michaela Paarmann absolvierte eine Ausbildung zur
Verlagskauffrau, wechselte zu einem Presse-Marketing-Service,
sammelte Erfahrungen bei einem Zeitungsverlag und gehörte zum
Redaktionsteam einer Musikzeitschrift. Sie studierte
Betriebswirtschaft und ging das Vorhaben, ein eigenes
Unternehmen zu führen, schrittweise und mit 16 Jahren
Berufserfahrung an. Im September 2008 gründete sie ihr
Unternehmen "Culex-Litmedia", Kunstverlag und
Performance-Agentur. Es ist ein sogenanntes crossmediales
Konzept unter dem Leitspruch "...anders denken!" und verbindet
Musik mit Literatur, Lyrik mit Fotografie, Klang mit Skulptur.
Die Resonanz auf die ersten Veranstaltungen brachten der jungen
Geschäftsfrau aus Duisburg Zuspruch von vielen Seiten: "Sie
bringen Kunst in diese Stadt!" Die Vernetzung von Gründerinnen und Unternehmerinnen mit
Experten ist ein wichtiger Aspekt des Projektes
Unternehmerinnenbrief NRW, das vom nordrhein-westfälischen
Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration
ins Leben gerufen wurde. Fachlicher Rat, unternehmerische
Erfahrung und ein Angebot der kurzen Wege sind zentrale Punkte.
Landesweit können sich Frauen mit guten Geschäftsplänen oder
Wachstumsvorhaben um die Auszeichnung bewerben. Sie präsentieren
ihr Konzept einem regionalen Expertengremium, und zwar in mehr
als zehn Regionen in Nordrhein-Westfalen. "Die Preisträgerinnen sind Vorbilder, die ein realistisches
Unternehmerinnenbild zeigen und Frauen auf dem Weg in die
Selbstständigkeit Mut machen", so die Projektkoordinatorinnen
Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings. Die Auszeichnung
garantiert auch eine nachhaltige Begleitung: Erfahrene
Unternehmerinnen und Unternehmer geben ihr Wissen im Rahmen
einer Patenschaft weiter und stehen ein Jahr lang beratend zur
Seite. Interessierte Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich
jederzeit um die landesweite Auszeichnung bewerben.
Bewerbungsschluss für die nächste Auswahlrunde am Niederrhein
ist im neuen Jahr, am 20. Februar 2009.

v. l. 1. Reihe:
U-Brief-Preisträgerinnen: Verena Meyer, Silke Forster, Birgit
Seidel, Michaela Paarmann, nicht im Bild: Susanne Kühne v. l. 2. Reihe: Koordinatorinnen des Projektbüros U-Brief
Niederrhein: Magdalena Kowalczyk, Irene Schiefen, Karin
Schillings
485 000 Pflegebedürftige in NRW Ende 2007 gab es in Nordrhein-Westfalen 484 800 pflegebedürftige
Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie
das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt,
waren das 5,8 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Mehr als zwei Drittel (68,3 Prozent) der Pflegebedürftigen
wurden zu Hause versorgt. Davon erhielten 224 500
Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld, um die Pflege durch selbst organisierte Pflegehilfen sicherzustellen. Die übrigen
106 800 Personen wurden zu Hause von ambulanten Diensten
betreut. In Pflegeheimen waren weitere 153 500 Personen untergebracht. Die Zahl der von ambulanten Pflegediensten
Betreuten stieg im Vergleich zu 2005 um 8,8 Prozent, die der
Pflegegeldempfänger um 5,7 Prozent und die der in Heimen untergebrachten Pflegebedürftigen um 3,8 Prozent. Der häuslichen Versorgung der Pflegebedürftigen nahmen sich 2
136 in NRW zugelassene ambulante Dienste an, die rund 48 000
Pflegepersonen beschäftigten. Gegenüber 2005 stieg die Zahl der
ambulanten Dienste um 5 Prozent und diejenige der Beschäftigten
um 11 Prozent an. Die stationäre Versorgung erfolgte in 2 138
Pflegeheimen (+6 Prozent) mit 139 000 Beschäftigten (+4Prozent).
(LDS NRW)
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Leistungsempfänger(innen) … |
Leistungsempfänger(innen) der Pflege- versicherung in
NRW im Dezember 2007 |
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darunter in
Pflegestufe |
insgesamt |
|
I |
II |
III |
|
*)
einschl. ca. 700
Leistungsempfängern, die noch keiner Pflegestufe
zugeordnet waren |
|
die zu Hause versorgt wurden |
60,8% |
31,0% |
8,2% |
331 300 |
|
davon durch … |
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selbst organisierte
Pflegehilfen |
64,3% |
28,6% |
7,1% |
224 500 |
|
ambulante Dienste |
53,7% |
35,8% |
10,5% |
106 800 |
|
in Heimen |
36,5% |
43,4% |
20,1% |
153 500*) |
|
Insgesamt |
53,2% |
34,9% |
11,9% |
484 800*) |
"Da kommt was auf Sie zu!" Öffnung weiterer Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr
in Homberg Im Bereich Bismarckplatz am Bezirksamt Homberg werden die
Einbahnstraßenregelungen für Radfahrer am kommenden Samstag, 6.
Dezember, aufgehoben. Gleichzeitig wird die Schillerstraße
(zwischen Parallelstraße und Saarstraße) und die Viktoriastraße
(zwischen Gartenstraße und Augustastraße) für den Gesamtverkehr
freigegeben. Die Stadt Duisburg stellt derzeit sämtliche Einbahnstraßen im
Stadtgebiet auf den Prüfstand. In erster Linie wird geprüft, ob
eine gegenläufige Öffnung für den Radverkehr möglich ist. Umwege
für Radfahrer sollen so minimiert werden. Hierbei wurde
deutlich, dass eine Öffnung der Schiller- und Viktoriastraße in
den betreffenden Abschnitten für den gesamten Fahrzeugverkehr
sinnvoll ist. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die
Straßen mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu befahren.
VHS: "Heilige Feste: Was feiern
die anderen?" "Heilige Feste: Was feiern die anderen?" ist der Titel eines
Vortrags in der Volkshochschule, Königstraße 47, am Mittwoch,
10. Dezember, um 18 Uhr. Der Theologe und Pfarrer Dr. Heinrich
Silber hat selbst mehrere Jahre im Ausland gearbeitet und so
unterschiedlichste Sitten und Gebräuche kennen gelernt. Mit
seinem Vortrag über die unterschiedlichsten Feiern der großen
Weltreligionen möchte er das Interesse an "fremden" Feiern
wecken. Wer Menschen verstehen will, muss sie feiern sehen oder
noch besser, mit ihnen feiern. Der Eintritt an der Abendkasse
beträgt 5 Euro.
Nikolauskonzert in der Friedenskirche Der Bezirk Nord der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
lädt am Sonntag, 6. Dezember, um 17 Uhr zu seinem
Jahresabschlusskonzert in die Friedenskirche nach Hamborn ein.
Ein vorweihnachtliches Programm, präsentiert von Schülern und
Dozenten, verkürzt die Wartezeit bis Heiligabend und beschert
einen bunten und abwechslungsreichen, musikalischen Nachmittag
für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenfrei.
|
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Dienstag, 2. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Das Projekt „Familienhebammen“
wird gut angenommen Mit dem Familienprojekt „Hebammen an unserer Seite“ gelingt dem
Jugendamt der Stadt Duisburg seit August diesen Jahres die
Verknüpfung von Schutz und Vertrauen bei der Versorgung
besonders kleiner Kinder. „Die familiäre Lage wird für viele
immer schwieriger. Hier will das Jugendamt zielgerichtet
präventive Hilfestellungen geben“, so Jugenddezernent Karl
Janssen. In Kooperation mit dem Gesundheitsamt wird die Hilfe für sehr
junge und auch unerfahrene Kindesmütter in allen Stadtteilen
angeboten und erfolgreich angenommen. Drei Hebammen mit einer
Zusatzausbildung als Familienhebamme beraten, betreuen und
unterstützen Mütter und Väter in schwierigen Lebenssituationen.
„Sie leisten mit ihrem Engagement in den Familien einen
wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinderversorgung und
fördern gleichzeitig eine positive Mutter-Kind-Beziehung“, so
Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes Duisburg.
Neben der Verbesserung der Entwicklungsbedingungen von
Säuglingen und Kleinkindern stehen auch die Vorbeugung von
Überforderungssituationen von Eltern und die Vermeidung späterer
Kriseninterventionen im Zentrum der Bemühungen. Gerade sehr
jungen Müttern sind vorhandene Unterstützungsangebote oft nicht
bekannt oder bedeuten aus Unkenntnis eine hohe Hemmschwelle. „Der Familienhebamme kommt hier eine wichtige Zugangs- und
Vermittlungsfunktion zu“, so Krützberg. „Sie kann Informationen
zu weiteren Hilfsangeboten geben und Kontakte zu Ämtern
herstellen. Außerdem gibt sie Auskunft über den
Entwicklungsstand des Babys, leitet die Mutter an, das Baby in
angemessener Weise zu versorgen, eine gute Bindung aufzubauen
und das Kind in seiner Entwicklung zu fördern“. Die Betreuung
findet in der Regel im vertrauten häuslichen Umfeld statt, ist
kostenfrei und bietet Motivation und Stärkung in Situationen, in
denen einem sonst alles „über den Kopf wächst“. Unmittelbar nach der Geburt eines Kindes, in Einzelfällen auch
schon während der Schwangerschaft, kann die Hilfe im 1.
Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden.
Geburtskliniken, Kinderärzte, Gynäkologen, Gesundheitsamt, ARGE
und das Jugendamt geben nähere Auskünfte über das
Unterstützungsangebot und helfen gerne bei der Einrichtung der
frühen Hilfe weiter.
Erfolgreiche Umschulung speziell
für alleinerziehende Frauen Oft können alleinerziehende Frauen Berufs- und Privatleben nur
schwer miteinander vereinbaren. Die Folge: finanzielle
Hilfebedürftigkeit wächst. Dem Problem nimmt sich die
Arbeitsgemeinschaft Duisburg (ARGE) an und bietet über
Bildungsgutscheine das speziell ausgerichtete
Umschulungsprogramm "Kauffrau für Bürokommunikation" für die
Zielgruppe an. Dort bekommen Alleinerziehende optimale
Voraussetzungen für einen besseren Start ins Berufsleben. Ein Vollzeit-Konzept mit Halbtags-Charakter: vormittags erhalten
die Teilnehmerinnen Unterricht im Schulungszentrum GELOS,
nachmittags lernen sie von zuhause aus. Das spezielle
Softwaresystem Telehome-Learning ermöglicht die außergewöhnliche
Lehrmethode. Über eine Kommunikationsplattform tauschen sich die
angehenden Kauffrauen mit ihren Dozenten aus. Diese geben via
Computer Anleitungen und kontrollieren die erarbeiteten
Ergebnisse. Wer keinen Computer hat, bekommt einen von GELOS
gestellt. Auch Scanner und Digitalkameras stehen zur Verfügung.
"Wir wollen den Frauen optimale Voraussetzungen bieten, um einen
Job zu erlernen und in die Arbeitswelt zu finden. Mit einem
sinnvollen Konzept ist das möglich", erklärt ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul. Der erste Durchlauf dieser Ausbildungsform wurde mit guten
Ergebnissen abgeschlossen. Mehr als die Hälfte aus der Maßnahme
haben bereits jetzt schon eine Arbeit (elf von 18
Teilnehmerinnen). Die Teilnehmer der zweiten Maßnahme werden
ihre Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer im Mai
nächsten Jahres ablegen und eine dritte Maßnahme läuft noch. "Einige haben jetzt schon Aussichten auf eine Festanstellung",
freut sich Karl-Heinz Eimertenbrink, geschäftsführender
Gesellschafter des Schulungszentrums GELOS. Keiner wird allein gelassen. Wer bis zum Tag der
Abschlussprüfung keinen Job hat, erhält zusätzlich
Bewerbungstraining. "Wir begleiten die Teilnehmerinnen
allumfassend", so Eimertenbrink. Während der Ausbildung sind
Arbeitsblöcke bestehend aus Praktika vorgesehen. So sollen sich
die Absolventinnen in die Berufswelt einfinden. Nicht selten ist
daraus eine Festanstellung geworden.
Amnesty International in
der Stadtbibliothek Duisburg Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen
in Paris verabschiedet. Anlässlich dieses denkwürdigen Tages und
des 40-jährigen Jubiläums der Duisburger Gruppe von Amnesty
International wird in der Zentralbibliothek vom 8. Dezember 2008
bis 17. Januar 2009 eine Plakatausstellung gezeigt. Die
Exponate, die alle aus dem Fundus der Duisburger Amnesty Gruppe
stammen, werden im Treppenhaus der Bibliothek ausgestellt und
laden zur Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema ein. Eröffnet wird die Ausstellung am 10. Dezember, dem offiziellen
Tag der Menschenrechte, mit einer Lesung von Elke
Oertgen-Twiehaus im Literaturbistro der Stadtbibliothek. Unter
dem Titel „Wir geben Ihnen eine Stimme“ wird sie ab 16.30 Uhr
eigene und fremde Texte lesen, Literatur von Autoren, die
Verfolgten und Entrechteten eine Stimme gegeben haben. Der
Eintritt zur Lesung ist frei. Am gleichen Tag und am 20.
Dezember stellt die Duisburger Gruppe von Amnesty International
sich und ihre Arbeit mit einem Informationsstand in der
Zentralbibliothek vor und lädt dazu alle Interessierten herzlich
ein.
Sirenenprobealarm in Krefeld Die Feuerwehr der Stadt Krefeld wird am Freitag, 5. Dezember,
von 11 bis 11.13 Uhr einen Probebetrieb ihres Sirenennetzes
durchführen, der teilweise auch im Duisburger Westen zu hören
sein kann. Der Probealarm dient der technischen Erprobung der
installierten Systeme und soll außerdem die Verbreitung und
Bedeutung der Sirenensignale in der Öffentlichkeit stärken.
Die
Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale:
Verkehrslage am Marientor erfordert kurzfristige Maßnahme Bedingt durch erhöhtes Lkw-Verkehrsaufkommen durch Lkw staut sich der
Verkehr auf der Vulkanstraße jetzt in erheblichem Maße.
Das im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für die Osttangente
erstellte Verkehrsgutachten kam u. a. zu dem Ergebnis, dass, wenn der
Lkw-Verkehr von Logport Richtung Osten über die Rheinbrücke Richtung
Marientor abgeleitet wird, sich auch am Marientor eine Verbesserung des
Verkehrsabflusses Richtung Autobahn(Zubringer) ergeben muss. Die
Verwaltung hatte vorgesehen, eine der drei Fahrspuren auf der
Vulkanstraße (zwischen Werft- und Charlottenstraße, hier führt derzeit
eine Spur Richtung TaM und zwei in Gegenrichtung) umzukehren, so dass
der Verkehr von der Ampel Vulkan-/Ecke Werftstraße über zwei Fahrspuren
hätte abfließen können. Die Verwaltung wollte diese Maßnahme aus
Kostengründen im zurückliegenden Frühjahr umsetzen, denn zu diesem
Zeitpunkt fanden an genau dieser Stelle Kanalbaumaßnahmen statt und es
hätte in einem Guss abgearbeitet werden können. Diese an sich sinnvolle
Maßnahme wurde aber nicht umgesetzt.
Dadurch droht ein Teil der Entlastung, welche die Osttangente bringt, im
wahrsten Sinne des Wortes zu "verpuffen", denn kein Lkw-Fahrer wird mehr
als zwei- oder dreimal Wartezeiten von z. T. mehr als 15 Minuten in der
Vulkanstraße Freudenhausmeile in Kauf nehmen. Nein, er wird Logport
künftig wieder über die Friedrich-Ebert-Straße Richtung A 40 verlassen -
das ist erheblich schneller. Soll nun der Lkw-Verkehr sogar über
Vulkan-, Werft- und Marientorstraße geführt werden? Im Fall der
Marientorstraße hieße das, den Verkehr direkt vorbei an Wohnbebauung und
zwei Hotels führen. Im Zuge der Prüfung und Erarbeitung des Verkehrskonzeptes sollten aus
Sicht der BL-Vertreter Duisburg Mitte Harald Jeschke und Jochem Knörzer
sowie Karsten Vüllings aus Rheinhausen folgende Aspekte mit einbezogen
werden:
Der Abfluss der Verkehre von der kürzlich für den
Verkehr freigegebenen „Osttangente“ Richtung A 40 über die
Anschlussstelle Marientor verursacht ein hohes Verkehrsaufkommen am
„Nadelöhr“ Marientor, das die Attraktivität dieser Verkehrsachse
deutlich schmälert. Die Mitteilungsvorlagen der Verwaltung an die BV
Mitte (DS 08-1023) und an die BV Rheinhausen (DS 08-1063) zeigen noch
keine schlüssigen Lösungen auf. Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen
erfordert jedoch kurzfristige Maßnahmen.
Vorgeschichte Bauliche Maßnahmen zum schnelleren Abfluss des Verkehrs im Bereich des
Marientors bei Fertigstellung der Osttangente. Zu den in der o.g.
Drucksache im Juni 2008 in der Bezirksvertretung Mitte aufgeworfenen
Fragen nahm die Verwaltung wie folgt Stellung: 1. Auf Grund der Verkehrsprognose für das Jahr 2015 war in Folge des zu
erwartenden erhöhten Lkw-Aufkommens am Marientorplatz (insbesondere von
der Vulkanstraße zum Zubringer der A 40) eine Umkehrung der
Richtungsspuren auf der Vulkanstraße zwischen Werftstraße und
Marientorplatz vorgesehen. Um diese Ummarkierung vor nehmen zu können,
sollte der innere Bordstein des freien Rechtsabbiegers am Fuße der
Abfahrtsrampe aus Richtung A 40 nach hinten verlegt werden, um eine
Befahrung des dann engeren Radius durch große Lkw zu gewährleisten. 2. Die Notwendigkeit der unter 1. geschilderten Maßnahmen ergab sich aus
den Auswirkungen der Fertigstellung der Osttangente (diese wird im
Herbst diesen Jahres er öffnet) und aus dem wachsenden Lkw-Aufkommen von
Logport bis zum Jahr 2015. Die Auswirkungen des bis heute noch nicht in
seiner vollständigen Intensität auftretenden Logport-Verkehrs auf den
Marientorplatz wurden nicht untersucht.
3. Der Einfluss der Nichtdurchführung dieser Maßnahme auf die
Feinstaubemissionen des Lkw-Verkehrs können nicht quantifiziert werden. 4. Die Umbaumaßnahmen am Marientor waren nicht Gegenstand der Förderung
der Osttangente Rheinhausen. 5. Mittel für die Maßnahme sind im Haushalt 2008 derzeit nicht
eingestellt. 6. Es ist vorgesehen den Marientorplatz, unter weitestgehender
Verwendung der vorhandenen Fahrbahnen, zu einem Kreisverkehrsplatz
umzugestalten. Vor Abschluss dieser Planungsaufgabe sollen keine
Baumaßnahmen umgesetzt werden, die im Zuge dieser Platzaufwertung evtl.
wieder zurückgenommen werden müssten.
7. Im Prinzip ist der Wirkungszusammenhang zwischen der
Nichtdurchführung der bau lichen Maßnahmen am Marientor und den
Reaktionen der Verkehrsteilnehmer im Vorwort der Anfrage korrekt
wiedergegeben. Allerdings werden sich die Verlagerungen nicht in erster
Linie auf die Straßen in Rheinhausen auswirken. Der Umweg über die
Anschlussstelle Homberg für Fahrten auf die A 40 nach Osten ist mit 4,4
km . (davon 3,8 Autobahnkilometer mit entsprechenden Mautzahlungen) und 2 bis
3 Minuten Mehraufwand doch deutlich. Demgegenüber fahren heute immer
noch ca. 1.000 Pkw vom Industriegebiet Hochfelds über die Vulkanstraße
in den Marientorplatz ein. Verlagern sich diese wegen der sich
ergebenden Zeitgewinne auf die Zufahrt Charlottenstraße so werden
hierdurch ohne weitere Maßnahmen Kapazitäten für zusätzliche 200 Lkw auf
der Vulkanstraße geschaffen.
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Zwei "normale"
Verkehrsstuationen im Bereich Vulkan- und Werftstraße -
Fotos Manfred Schneider |
Adventsführung im Stadtmuseum: „Frisch gezapft“
– Duisburger Bier- und Brauereigeschichte(n) Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag,
7. Dezember, um 15 Uhr in die Ausstellung „Frisch gezapft!“ ein. Die
Historikerin Stefanie Paufler, die mit viel Engagement in Archiven,
bei Sammlern und Duisburger Brauereifamilien recherchiert hat, führt
durch die Präsentation, in deren Mittelpunkt die Geschichte der
König-Brauerei steht. Duisburg hatte vor 100 Jahren weit über 50
Brauereien und eine unübersehbare Anzahl von Gaststätten. Die
zahlreichen Objekte, Fotos und Dokumente sind eindrucksvolle Zeugen
des sozialhistorischen und wirtschaftlichen Wandels der Stadt. Als
besonderes Highlight wird ein Werbefilm aus dem Duisburg der 50er
Jahre zu sehen sein. Der Eintritt beträgt drei Euro. Kultur- und
Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1,
Duisburg-Innenhafen.
Statt Geschenken zum Fünfzigsten
2.000 Euro für den Pflegekinderdienst
Peter
Hüsken, Präsident der RESG Walsum, hat vor einem Monat seinen 50.
Geburtstag gefeiert und seine Gäste gebeten, auf Geschenke zu verzichten
und stattdessen Geldspenden für den Pflegekinderdienst des Duisburger
Jugendamtes zu geben. Dieser kann sich freuen, dass der Jubilar einen
großen Familien- und Freundeskreis hat. Denn es kamen insgesamt 2.000
Euro an Spendengeldern zusammen, die Peter Hüsken jetzt in Anwesenheit
von Oberbürgermeister Adolf Sauerland an die Leiterin des
Pflegekinderdienstes, Helga Prügl, übergeben hat.
In Duisburg leben zurzeit mehr als 2.000 Kinder außerhalb ihrer
"leiblichen" Familien. Fast 800 davon konnten in Pflegefamilien
untergebracht werden, die ihnen geordnete familiäre Beziehungen, eine
gute Versorgung und viel Verständnis auf ihrem Weg zum Großwerden
bieten. Die von Peter Hüsken eingesammelten Spendengelder werden für die
Einrichtung eines kindgerecht ausgestatteten Spielzimmers beim
Pflegekinderdienst eingesetzt. Anmeldungen für die Duisburger Tanztage 2009 ab sofort möglich Vom 12. - 29. März 2009 bieten die Duisburger Tanztage Amateuren aus
allen Teilen des Landes wieder eine Bühne und ein großes Publikum. Ab
sofort können sich Gruppen, die bei diesem Festival auftreten wollen,
anmelden. Teilnehmen können Tänzerinnen und Tänzer jeden Alters und jeder
Stilrichtung von Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen, ambitionierten
Formationen. Es gibt außer zeitlichen Einschränkungen keine festgelegten
tänzerischen Ausführungsrichtlinien. Die Duisburger Tanztage gelten als das größte deutsche
Amateurtanz-Festival. In den letzten Jahren haben jeweils rund 4.000
Tänzerinnen und Tänzer teilgenommen und ein breites Spektrum von HipHop
über Showtanz und Aerobic bis hin zu Modern Dance und Folklore
präsentiert. Organisatorisch betreut wird das Festival in diesem Jahr von dem
Gelsenkirchener Tanzlabel UP TO DANCE, das schon seit einigen Jahren bei
den Duisburger Tanztage mitarbeitet. Alle Anmeldeunterlagen und
Informationen sind unter www.duisburgertanztage.de im Internet zu
finden. Für Rückfragen stehen außerdem Arnd Wende und Diana Miebach von
UP TO DANCE unter Tel. 0209 613048 oder uptodance@gmx.de zur Verfügung.
SmartCard für das Traumzeitfestival
2009 Zur Weihnachtszeit bietet die Duisburg Marketing GmbH wieder ein
Kontingent von hundert SmartCards für das Traumzeit-Festival im Jahr
2009 zum Vorzugspreis von 49 Euro (regulär 65 Euro) zuzüglich
Vorverkaufsgebühren an. Erhältlich ist die SmartCard an allen NRW
Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.duisburgticket.de. Das
dreizehnte Traumzeit-Festival wird vom 3. bis 5. Juli 2009 im
Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden und wieder eine Mischung von
hochkarätigen internationalen Top-Acts und innovativen Entdeckungen
präsentieren.
Sozialhilfe 2007: 1,1 Millionen Menschen erhielten besondere
Leistungen Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten in
Deutschland im Laufe des Jahres 2007 rund 1,1 Millionen Personen
besondere Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches
Sozialgesetzbuch (SGB--Sozialgesetzbuch XII ?Sozialhilfe?). Dies sind
2,1 % mehr als im Jahr zuvor. Die mit Abstand wichtigste Hilfeart ist
dabei die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit 679 000
Empfängern. Ferner ist die Hilfe zur Pflege quantitativ von erheblicher
Bedeutung: So erhielten im Laufe des Jahres 2007 rund 357 000 Personen
diese Hilfeleistung. Insgesamt gab die öffentliche Hand im Jahr 2007
netto rund 14,6 Milliarden Euro für die besonderen Leistungen nach dem
5. bis 9. Kapitel des SGB--Sozialgesetzbuch XII ?Sozialhilfe? (+ 1,7 %
gegenüber dem Vorjahr) aus. Diese Summe entspricht einem Anteil von 78%
an den gesamten Nettoaufwendungen der Sozialhilfe (18,8 Milliarden
Euro).
Erste Ergebnisse der EVS 2008: Ausstattung mit Gebrauchsgütern 40 Millionen Autos, 48 Millionen Personal Computer, 60 Millionen
Mobiltelefone und 70 Millionen Fahrräder hat es Anfang 2008 insgesamt in
den 39 Millionen privaten Haushalten in Deutschland gegeben. Diese
ersten Ergebnisse aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
2008 teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit und dankt in diesem
Zusammenhang den rund 59 000 Privathaushalten, die zum Stichtag 1.
Januar 2008 die Fragen des ersten Erhebungsteils der EVS zur Ausstattung
mit Gebrauchsgütern beantwortet haben. Alle fünf Jahre führt das
Statistische Bundesamt gemeinsam mit den Statistischen Landesämtern
diese größte freiwillige Haushaltserhebung durch. Im Jahr 2008 findet
die EVS bereits zum zehnten Mal statt.
Öffentliche Bildungsausgaben im Jahr 2008 bei 92,6 Milliarden Euro Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Bund, Länder
und Gemeinden für das Jahr 2008 Bildungsausgaben in Höhe von etwa 92,6
Milliarden Euro veranschlagt; das sind 0,8% mehr als für das Jahr 2007
geplant waren. Die Haushaltsplanungen sehen damit für 2008 Ausgaben
vor, die in allen Bildungsbereichen über dem Niveau der tatsächlichen
Aufwendungen für 2005 liegen. Im Jahr 2005, dem letzten Jahr, für das
endgültige Angaben verfügbar sind, wurden von Bund, Ländern und
Gemeinden insgesamt 86,7 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung
gestellt; 1995 waren es 75,9 Milliarden Euro. |
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Montag, 1. Dezember 2008
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Historischer Kalender |
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Regierungspräsident trat auf die Bremse
Heute Welt-AIDS-Tag
Seit
einem Vierteljahrhundert hat die Menschheit mit der Geißel AIDS zu
kämpfen - und ein kein Ende ist nicht in Sicht. Und doch wächst der
Eindruck, Aids sei immer weiter weg - ein Thema für die Dritte Welt und
zunehmend auch für Osteuropa. Aber die Zahl der Neuinfektionen steigt
auch bei uns seit einigen Jahren wieder an.
Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages finden weltweit Aktionen statt.
In diesem Jahr lautet das Motto: "Gemeinsam gegen AIDS. Wir übernehmen
Verantwortung - für uns selbst und Andere". In Duisburg werden sich die
Beratungsstelle zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen
des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg und die AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e.V. beteiligen. Besondere Beachtung dürften die
JugendFilmTage am 27. und 28. November 2008 zu den Themen Sexualität,
Liebe, Freundschaft & HIV/Aids sowie der Tag der offenen Tür in der
AIDS-Beratung des Gesundheitsamtes finden.
"Arme Kinder - arme Kirche - arme
Stadt" Das Kirchenjahr beginnt am 1. Advent. Der dazugehörige Neujahrsempfang
fand am 29.11.2008 in der Salvatorkirche statt. "Die Sozialpolitische
Konferenz, die 2007 von der Kreissynode eingerichtet wurde, beschäftigte
sich in ihrem 1. Jahr ihres Bestehens mit der Kinderarmut; daher hat
mein Vortrag nichts mit protestantischer Betroffenheitskultur zu tun.
Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen sind Kinder Gottes.
Ein Hartz für Kinder - bei Kindern geht es nicht nur um Bildung. Jedes
6. Kind ist von materieller Armut betroffen. Zumindest in ganz
Deutschland. In Duisburg erhält jedes 3. Kind Leistungen nach dem SGB
II. Die Kinderarmut ist also erheblich. Laut EU-Definition ist derjenige
arm, der weniger als die Hälfte des Geldes zur Verfügung hat, das im
jeweiligen Land als Durchschnitt hat. Diese Definition ist europaweit
akzeptiert. Die materielle Armut ist in den vergangenen Jahren drastisch
gestiegen. Es ist also zu überlege, ob die Regelsätze erhöht werden.
Hartz IV macht arm. Schulen und Kindergärten bekommen dies deutlich zu
spüren, wenn Kinder kein Geld für Essen, Papier und Klassenfahrten
haben. Auch die Kirchen bekommen dies zu spüren, weil sie die Hälfte aller
Kindergartenplätze stellt. Kirche muss sich aus Glaubwürdigkeitsgründen
um die Armen kümmern. Sich um Kinder zu kümmern muss auch aus Gründender
Selbsterhaltung erfolgen. Wer arm ist, kann sich eine Taufe und
Konfirmation finanziell nicht erlauben - Not lehrt nicht beten, sondern
entfremdet von der Kirche. Die Duisburger Gemeinden haben die Not
erkannt und ihre soziale Arbeit daran ausgerichtet. Die Kirche hat nicht
die Aufgabe, Armut zu lindern, sondern muss auch öffentliche Maßnahmen
einzufordern. Die Kirche hat die Aufgabe, das Beste der Stadt
mitzusuchen. Sie hat also eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe,"
berichtet Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werks
Duisburg in seinem Vortrag "Arme Kinder - arme Kirche - arme Stadt".
Andreas Rüdig
Podiumsdiskussion zur Zukunft Europas „Wie geht` s weiter mit Europa?“ lautet der Titel des dritten Duisburger
City Talk am kommenden Donnerstag, 4. Dezember, um 19 Uhr im City Palais
an der Königstraße in Duisburg-Mitte (im Foyer vor dem Eingang zum
Casino, 1. Etage). Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die
Möglichkeit, mit einem international besetzen Podium Fragen zur Zukunft
Europas zu diskutieren. Auf dem Podium sitzen Dr. Christoph Konrad,
EVP-ED/Europäisches Parlament, Richard Stock, Direktor des Centre
Européen Robert Schuman/Frankreich, Prof. Dr. Henri Ménudier, Université
Sorbonne Nouvelle/Frankreich, Tomás Sharkey, Kandidat der Sinn Féin
Partei des Regionalwahlbezirks „Ost-Irland“ für die Wahlen zum
Europaparlament/Irland, James Candon, Counsel Internet Security Systems
IBM, Brussels/Irland sowie Dr. Jaroslav Šonka, Studienleiter an der
Europäischen Akademie Berlin/Tschechische Republik.
Moderiert wird die Podiumsdiskussion durch Wolfgang Schwarzer von der
Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg sowie Robert Tonks von der
Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg e.V.. Am 31. Dezember diesen Jahres endet die französische
Ratspräsidentschaft. Das Motto der Nachfolgepräsidentschaft, die ab 1.
Januar 2009 an die Tschechische Republik übergeht, heißt „Europa ohne
Grenzen“. Grund genug, zu resümieren um über die zukünftigen
Perspektiven der EU zu diskutieren: „Wie soll es weitergehen mit dem
Vertrag von Lissabon“, „Wie ist Europa aufgestellt vor dem Hintergrund
einer global drohenden Rezession?“ Oder „Wie wird sich das Verhältnis
zwischen Europa und den USA oder auch zu Russland künftig entwickeln?“.
Verantwortlich für die Veranstaltung ist ein breites Bündnis
unterschiedlicher regionaler Partner. Im einzelnen sind dies der EUROPE
DIRECT EU-Bürgerservice Duisburg im Amt für Europaangelegenheiten der
Stadt Duisburg, die Deutsch-Französische sowie Deutsch-Britische
Gesellschaft Duisburg e.V., die Europa Union Duisburg-Mülheim
Niederrhein, der Bund der Kroaten e.V. Duisburg, der GAZIANTEP Verein
e.V. sowie das Forum für Mehr Demokratie e.V.. Finanziell unterstützt wird die Podiumsdiskussion vom EUROPE DIRECT
EU-Bürgerservice Duisburg, ein Informationszentrum für Bürgerinnen und
Bürger, das von der Europäischen Kommission gefördert wird.
Duisburgs Partnerstädte zu Gast Politiker und Vertreter der Verwaltungen aus vier Partnerstädten
besuchen bis Montag, 1. Dezember 2008, die Stadt Duisburg. Die Gäste
kommen in diesem Jahr aus Portsmouth (Großbritannien), Calais
(Frankreich), Vilnius (Litauen) und Perm (Russland). Das umfangreiche Programm der Besucher wurde wieder auf deren besondere
Wünsche hin ausgerichtet. So strebt die Stadt Perm eine Kooperation mit
der Universität Duisburg-Essen an, die Engländer besuchen das
Albert-Einstein-Gymnasium, weil die Milton Cross School in Portsmouth
eine Partnerschaft mit einer Schule aufbauen möchte, und es gibt Treffen
mit der Niederrheinischen IHK und Vertretern der Begegnungsstätte in der
Merkez-Moschee. Am Freitag Abend, 28. November 2008, wird
Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Gäste im Rathaus empfangen,
anschließend tragen sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Auf dem
Programm stehen außerdem die Teilnahme an der Musikpreis-Verleihung an
Pina Bausch, der Besuch der Acoustic Night mit Peter Bursch im Steinhof
und natürlich ein Bummel über den Weihnachtsmarkt.
Städtepartnerschaften
Fachverband Deutscher Floristen fordert
Verkauf an den ersten Feiertagen der Fachverband Deutscher Floristen, Landesverband NRW, wird am morgigen
Dienstag, 2. Dezember 2008, um 10.15 Uhr im Empfangsraum der Präsidentin
ca. 11.000 Unterschriften an Landtagsvizepräsident Edgar Moron
überreichen. Mit der Unterschriftenaktion wird gefordert, dass der
Verkauf von Blumen an den ersten Feiertagen (Ostersonntag,
Pfingstsonntag und 1. Weihnachtstag) wieder erlaubt ist.
Neuer Höchststand bei
Studienanfängerquote Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
haben im Studienjahr 2008 rund 385 500 Erstsemester ein Studium in
Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote ? das ist der Anteil
Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung ?
liegt für das Studienjahr 2008 bei 39%. Sie erreicht damit einen neuen
Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40% eines Altersjahrgangs für
ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert.
Personalversammlung der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg Am 2. Dezember 2008 findet ab 7.30 Uhr eine Personalversammlung der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt. Folgende Veränderungen bzw.
Einschränkungen ergeben sich daraus: · Die Abfuhr der Hausmüllbehälter sowie die Leerung der Papiertonnen
bzw. die Papierbündelsammlung erfolgt einige Stunden später als üblich,
aber noch am selben Tag. · Die Recyclinghöfe und der Botanische Garten Hamborn öffnen
voraussichtlich gegen 11.00 Uhr. · Das Schadstoffmobil der Wirtschaftsbetriebe ist ab
13.00 Uhr wieder im Einsatz. Somit werden die Standorte Winkelhausen (Winkelhauser
Str. Ecke Wiesenweg) und Rumeln (Marktplatz) nicht angefahren.
Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um 1,5% gesunken Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
setzte der Einzelhandel in Deutschland im Oktober 2008 nominal 0,9% mehr
und real 1,5% weniger um als im Oktober 2007. Beide Monate hatten
jeweils 26 Verkaufstage. Dieses Ergebnis für den Oktober 2008 wurde aus
Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des
Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Theater pur für Kinder und Großeltern In der weißen Stadt oben auf dem Felsen weint ein kleiner Prinz. Gerade
ist der alte König für immer eingeschlafen. Jetzt ist die Reihe am
kleinen Prinzen. Jetzt wird er zum König gekrönt und muss den Thron
besteigen. Der kleine König ist ganz durcheinander. Er ist doch noch so
jung und klein und der Aufgabe überhaupt nicht gewachsen. "Ein König
muss tun, was ein König tun muss," sagt sein Hofmarschall. Aber was muss
ein König tun? Der kleine König weiß es nicht. Also tut er, was sein Hofmarschall sagt
und wird dabei immer trauriger. Bis zu dem Tag, an dem Triboulet, der
Hofnarr, vorbeigewirbelt kommt und dem kleinen König die Augen
öffnet...," beschreibt das Theater eine Vorstellung für Kinder, die am
Samstag, dem 29. November 2008 um 15 Uhr im Stadttheater aufgeführt
wurde. Ganz gut besucht war die Aufführung. Viele (Groß-)Eltern nutzten
die Gelegenheit, dem Trubel des Weihnachtsmarktes zu entrinnen. Teils lustig teils anspruchsvoll ist das Stück, so dass die Kinder
durchaus konzentriert zuhören. Das Stück ist eine Mischung aus
Puppenspiel und klassischem Theater. So kann man Kinder auch als
zukünftige Besucher gewinnen und an das Theater heranführen.
Großzügigkeit und Geiz - mitten im tiefen Wald! Das alte, hagere
Kräuterweib ist traurig. Sie versucht, einen Heiltrank zu brauen, aber
es geht immer schief. Schlimmer noch, ihre immer glückliche Schwester
lässt sie nie an die Zauberfläschchen heran. Dann taucht eine
geheimnisvolle Landkarte auf, die zu einem verborgenen Schatz führt. Die
Hagere macht sich alleine auf den Weg und macht eine unerwartete
Begegnung...," stellt das Stadttheater ein Stück vor, das am Sonntag,
dem 30.11.2008 um 15 Uhr vom Theater R.A.B. aus Freiburg gegeben wird.
Die Aufführung ist wirklich gut besucht. Maskentheater? Maskentheater? Dies ist keine Karnevalsaufführung. Hinter
dem Maskentheater verbirgt sich Pantomime, die Masken verwendet. Auch
Musik, Maskenwechsel und Tanz werden als Stilelemente eingesetzt.
Lustig, spannend, geheimnisvoll und charmant ist das Stück, mit einem
Wort: kindgerecht. Doch auch die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten.
Nach der Aufführung bleibt noch einwenig Zeit, sich die eingesetzten
Masken anzuschauen. Das Theater hat hier eine ansprechende Produktion
eingekauft. Andreas Rüdig |
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Sonntag, 30. November 2008
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Historischer Kalender |
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Judy Rafat: Festliche
Weihnachtsgala zu Gunsten des Seniorenzentrums der AWO
Am
Dienstag den 09.12., 20.00 Uhr präsentiert Judy Rafat im Duett mit dem
Pianisten Thomas Rückert ihre diesjährige Weihnachtsgala im AWO -
Begegnungs- und Beratungszentrum Karl- Jarres Straße 100-104, 47053
Duisburg. Die Einnahmen des Konzerts kommen den Bewohnern des Hauses zu
Gute. Weihnachtliche Stimmung zu verbreiten heißt bei Judy Rafat
Jazz-Versionen weltbekannter Weihnachtssongs zu präsentieren. Die
Klassiker der amerikanischen Weihnachtslieder finden so ihre jazzige
Interpretation. Angefangen bei „I´m Dreaming Of A White Christmas“ bis
hin zu der zuckersüßen Geschichte von „Rudolf, The Red Nosed Raindeer“
wird alles dabei sein. Das dunkle Timbre der sanften und facettenreiche
Stimme der international erfolgreichen Jazzsängerin Judy Rafat geht
jedem Jazzfan unter die Haut und berührt ihn bis auf die Knochen.
Niemand geringerer als Dizzy Gillespie hat die Sängerin entdeckt und
gefördert. Später hat sie mit dem weltberühmten Dave-Brubeck-Quartett
zusammengearbeitet.
Am Piano wird die gebürtige Kanadierin von dem Jazzpianisten Thomas
Rückert begleitet. Der Kölner arbeitete während und nach seinem Studium
mit Ack van Royen, John Goldsby und Mark Murphy zusammen. Internationale
Erfolge zeichnen ihn aus. „Ich freue mich besonders in diesem Jahr die Möglichkeit zu haben, mit
den Einnahmen der Gala den Bewohnern und Besuchern des Seniorenzentrums
Karl – Jarres – Strasse eine Freude machen zu können. Es ist selten
geworden so engagierten Mitarbeitern zu begegnen und sie dann noch
unterstützen zu können. Ich bin mir sicher, dass wir dort ein
wunderbares Jazzy Christmas Fest feiern werden“, so die Sängerin.
Adventschoppen beim
Bürgerverein Neudorf Der traditionelle Adventschoppen des
Bürgerverein Duisburg-Neudorf findet am Freitag, 05. Dezember 2008
auf dem Wochenmarkt in Neudorf-Süd, an der Gabrielstraße statt.
Ab 14:00 Uhr treffen sich wieder Neudorfer und Neudorferinnen, bei
Glühwein und Grünkohl an „Thaten´s Reibekuchenwagen“, zu informellen
Gesprächen und zum nachbarschaftlichen Gedankenaustausch. Natürlich
freut sich der BV-Neudorf auch über den Besuch von Bürgerinnen und
Bürgern aus anderen Stadtteilen. Manfred Schneider
Vom Hartz-IV-Empfänger zum
Ordnungshüter In zwei Jahren erhält der Sonderaußendienst des Ordnungsamtes Zuwachs:
20 ausgewählten langzeitarbeitslosen Männern und Frauen werden durch ein
bundesweit einzigartiges Fortbildungsprogramm berufliche Perspektiven im
Sonderaußendienst des städtischen Ordnungsamtes geboten. Die Teilnehmer der Umschulungsmaßnahme mit OB Sauerland und
Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe Die Teilnehmer der Umschulungsmaßnahme, die von der ARGE Duisburg über
Bildungsgutscheine finanziert und von der Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung Duisburg in Kooperation mit dem städtischen
Studieninstitut durchgeführt wird, werden in den nächsten 23 Monaten zu
"Fachkräften für den kommunalen Ordnungsdienst" ausgebildet.
 Die Lehrinhalte der Ausbildung orientieren sich am Lehrplan für
Verwaltungsfachangestellte und werden um Spezialthemen wie Allgemeines
Ordnungs- und Polizeirecht oder Sozialkompetenzen wie
Konfliktbewältigung ergänzt. Sport, als ein weiteres Fach, soll Fit
machen, für einen Dienst, der physisch wie psychisch fordert und in dem
mitunter auch Eigensicherung gefragt ist. Neben den rund 3.100
Theoriestunden steht auch ein halbjähriges Praktikum beim Duisburger
Ordnungsamt auf dem Programm. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, wird von der Stadt
übernommen, um den rund 40-köpfigen Sonderaußendienst des städtischen
Ordnungsamtes möglichst dauerhaft zu verstärken. Für Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist dieser Schritt eine
konsequente Fortsetzung seiner Bemühungen um mehr Sicherheit und Ordnung
in Duisburg: "Kurz nach meiner Wahl vor vier Jahren habe ich dafür
gesorgt, dass der kommunale Ordnungsdienst von acht auf jetzt fast 40
Kräfte verstärkt wurde. Jetzt können wir dank des beispielhaften
Engagements der ARGE und der GfB einen Schritt weiter gehen und nicht
nur die Zahl der städtischen Ordnungskräfte erhöhen, sondern auch 20
Langzeitarbeitslosen eine verlässliche berufliche Perspektive geben." Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe sieht die Stadt nach Abschluss dieser
Maßnahme bei der Ordnungspartnerschaft mit der Polizei deutlich besser
aufgestellt: "Dann werden noch mehr gemischte Streifen in der Stadt zu
sehen sein." Aus ARGE-Sicht bestand die besondere Anforderung darin, die passenden
Kandidaten zu finden. ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul: "Wir haben bei
der Auswahl der Teilnehmer größte Sorgfalt walten lassen. Denn sie
sollen schließlich hoheitliche Aufgaben übernehmen und im direkten
Kontakt mit den Bürgern die Interessen der Allgemeinheit durchsetzen.
Dafür kommen nur integere Persönlichkeiten in Frage." Die 13 Männer und sieben Frauen, die ihre Ausbildung zur "Fachkraft für
den kommunalen Außendienst" am 20. Oktober begonnen haben, hatten sich
als geeignetste der 60 Bewerber herausgestellt. Auch die Gesellschaft für Beschäftigungsförderung hat mit dieser
Verwaltungsausbildung Neuland betreten. GfB-Geschäftsführer Ingo
Schachta: "Wir haben bislang hauptsächlich im gewerblichen Bereich
ausgebildet, uns hier deswegen der Kompetenz des städtischen
Studieninstituts versichert."
Weihnachtsmusical für die ganze
Familie: "Der kleine Lord"
Im
Dezember ist es wieder so weit: Dort, wo im letzten Jahr noch die
rührende Geschichte vom "Geist der Weihnacht" Groß und Klein
begeisterte, wird in diesem Jahr, vom 4. bis 31. Dezember, die
wundervolle Geschichte "Der kleine Lord" die Besucher des Duisburger
Theaters am Marientor verzaubern. Das Musical "Der kleine Lord - Das Musical" bringt den literarischen
Klassiker "Little Lord Fauntleroy" von Frances Hodgson Burnetts, der im
Jahr 1886 erschienen ist, in einer faszinierenden, berührenden und
brandneuen Musicalfassung von Christian Berg auf die Bühne. Die
wundervolle und einfühlsame Musik stammt aus der Feder des deutschen
Komponisten Konstantin Wecker. Es ist bereits die siebte gemeinsame
Musical-Produktion von Berg und dem Münchner Liedermacher Wecker. Ihre Musicals "Pettersson und Findus", "Das Dschungelbuch", "Peter Pan",
dem "Kindermitmachmusiktheater" "Tamino Pinguin", "Jim Knopf und Lukas
der Lokomotivführer" und "Jim Knopf und die Wilde 13" feierten bereits
in den Jahren 1999 bis heute große Erfolge. Wunderschöne Lieder, eine
ganz besondere Bühnenshow und die einfühlsamen Geschichten geben ihren
Musicals das besondere Etwas für die ganze Familie.Dies zeigt sich auch
wieder in ihrem neusten Werk "Der kleine Lord". Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Cedric? Der kleine Lord (Bild: ARD/DEGETO)Der kleine Cedric Errol ist gemeinsam
mit seiner Mutter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufgewachsen
und ein liebenswerter Junge geworden. Von der anderen Seite des
Atlan tiks
wurde er immer mit strengen Augen bewacht, und eines Tages ist es
soweit: Cedric wird von seinem hartherzigen, griesgrämigen Großvater,
dem Earl of Durincourt, nach England geholt, damit er sich auf sein Erbe
und seine Pflichten als Earl vorbereiten kann. Seine Mutter, eine Amerikanerin, begleitet ihn, allerdings darf sie dem
alten Mann nicht unter die Augen treten, weil dieser es immer noch nicht
verwunden hat, dass sein einziger, verstorbener Sohn ausgerechnet eine
Amerikanerin geheiratet hat. Cedric merkt nichts von all dem und sieht die Hartherzigkeit seines
Großvaters nicht. Mit Liebe und Unbekümmertheit erweicht er den
verbitterten, alten Mann und gewinnt schließlich dessen Herz. Auch nach
so vielen Jahren hat diese Geschichte nichts von ihrer aktuellen Aussage
verloren, geht es in ihr doch letztendlich um Werte wie Aufrichtigkeit,
Menschlichkeit, Achtsamkeit und um die Liebe. |
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Samstag, 29. November 2008
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Historischer Kalender |
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Der
Regierungspräsident und die unter Aufsicht stehenden Kommunen Nach Küppersmühlenhammer - nun der Sparhammer
Jugendparlament Duisburg feiert
Geburtstag Duisburg. Vor einem Jahr meldeten sich 121 Kandidaten, die ihr Recht auf
Beteiligung und Mitwirkung auf kommunaler Ebene im Jugendparlament
wahrnehmen wollten. Es wurden letztendlich 42 junge Parlamentarier aus
13 weiterführenden Schulen des Bezirkes Mitte von Schülern gewählt.
Diese 42 gewählten Jugendparlamentarier diskutieren seitdem in
unterschiedlichen Arbeitskreisen über wichtige Ideen und Belange der
Kinder und Jugendlichen dieser Stadt, planen und entwickeln daraus
verschiedene Aktionen und Projekte. Zum ersten Geburtstag soll am
Dienstag, 2. Dezember 2008, soll im Internationalen Zentrum der VHS ein
Rückblick auf die Ereignisse und das Geschehen der "jungen" Amtszeit
geworfen und die Bedeutung des Jugendparlamentes verdeutlicht werden.
Das Forum bietet eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch und
Diskussionsrunden zwischen den Duisburger Politikern, Lehrern und dem
jüngsten Gremium dieser Stadt, das die ersten Schritte in der
Beteiligung auf kommunaler Ebene bereits erfolgreich absolviert hat.
Kanalbauarbeiten in Duisburg -
Neudorf Der Kanal auf der Mülheimer Straße, von der Karl-Benz-Straße bis zur
Monningstraße ist sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Die
Bauarbeiten, die am kommenden Montag beginnen, werden Mitte Mai 2009
abgeschlossen sein. Auf der Mülheimer Straße bleibt in der Zeit der
Arbeiten der rechte Fahrspurstreifen der zweispurigen Fahrbahn in
Richtung Mülheim gesperrt. Die Zufahrt zu den Autobahnen und den
anliegenden Parkplätzen bleibt weiterhin bestehen.
Parkleitsystem in Duisburg fertig
gestellt Pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes in der Duisburger
Innenstadt haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg das Parkleitsystem
planmäßig Mitte November vollständig fertig gestellt. Nach der
Inbetriebnahme des 1. Bauabschnittes im Bereich der Innenstadt zur
Eröffnung des Forums am 18.09.2008 weisen jetzt weitere 48
Hinweisschildern auf zusätzliche 8 Parkstätten hin. Das System umfasst
nun auch Parkhäuser und Parkplätze im Innenhafen, im Bereich des
Hauptbahnhofes sowie die Kundenstellplätze der Banken in der Innenstadt.
Die geplante Anbindung des Parkhauses des Theaters am Marientor wird
derzeit in Abstimmung mit dem Eigentümer noch vorbereitet. Der Betrieb des Parkleitsystems kann nur durch die enge Zusammenarbeit
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit den Betreibern der Parkhäuser
gewährleistet werden. Diese liefern die Daten über freie und belegte
Stellplätze aus dem Parkhaus an den zentralen Rechner im Stadthaus,
welche auf den Außenanzeigen angezeigt werden.
Nach der gelungenen Inbetriebnahme des Parkleitsystems im Zuge der
Eröffnung des Forums im September 2008, konnte sich das System bereits
zum letzten verkaufsoffenen Sonntag am 02.11.2008 bewähren.
DIVA informiert über
Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen Eine Übersicht über die verkehrsplanerischen Beschlüsse der letzten zehn
Jahre ermöglicht jetzt eine Datenbank, die das Stadtentwicklungsdezernat
im Internet zur Verfügung stellt. DIVA steht dabei als Abkürzung für
Duisburger Infrastruktur- und Verkehrsanalyse. Was zunächst als
Arbeitsinstrument für die Planer in der Stadtverwaltung entwickelt
wurde, wird jetzt auch den Bürgerinnen und Bürgern in einer
übersichtlichen Version zur Verfügung gestellt. Die neue Datenbank
dokumentiert alle geplanten und inzwischen zum Teil auch umgesetzten
Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen in Duisburg auf der Grundlage von
Planungs- und Baubeschlüssen ab 1998. Hier sind die Inhalte der
politischen Beschlüsse übersichtlich zusammengefasst.
Die Verknüpfung zum Stadtplan ermöglicht einen schnellen Überblick der
Maßnahmen, inklusive ihrer zeitlichen und räumlichen Schnittstellen zu
anderen Projekten und relevanten Planungen. Informationen erhält der
Interessierte zum Planungsinhalt und Planungsstand, zu Kosten,
Finanzierung und zur politischen Beratungsfolge und den gefassten
Beschlüssen. Eine komfortable Filterfunktion ermöglicht, aus der
Gesamtliste die Maßnahmen nach Bezirken und nach Umsetzungsstand
anzuzeigen. Die Datenbank ist im Internet zu finden unter:
www.duisburg.de/stadtentwicklung und über den Link
"Ratsinformationssystem".
Zentralbibliothek setzt auf die
"Liebe" Im Dezember bietet die Zentralbibliothek ein herzerwärmendes Thema in
ihrer Bücherschau im Erdgeschoss an. Passend zum anstehenden Fest dreht
sich alles "Rund um die Liebe", die so vielschichtig ist, dass die ganze
Spannbreite des Themas in Text, Bild und Ton angeboten wird. Neben
Romanen, Lyrik und Märchen von der Liebe stehen auch Ratgeber,
Psychologisches und Philosophisches sowie Bildbände zur Auswahl. DVD´s
und Hörbücher komplettieren das Angebot. Wer möchte, kann sich die Liebe
auch mit nach Hause nehmen: alle in der Ausstellung vorgestellten Medien
sind wie immer ausleihbar. Mehr Informationen unter Telefon 0203 283
4239 |
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