Duisburg aktuell   -   Archiv Dezember 2008

Mittwoch, 31. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Duisburg und 2009

Allgemein
Auf den unerlässlichen Neujahrsempfangen im Januar werden jede Menge Reden über Abschwung, Rezession und andere Unannehmlichkeiten zu hören sein, die die Stadt direkt und indirekt betreffen. Es wird pessimistische und gegenteilige Töne geben - je nach politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung der Redner. Beide Seiten werden recht haben. Und das ist das Schlimme. Wen kann man jetzt als den Schuldigen schlechthin ausmachen? Die globale Finanzkrise? Na klar. Den Regierungspräsidenten? Ganz sicher auch. Den Politiker? Aber natürlich. Man kann dabei niemanden in "Schutzhaft" nehmen oder Generalverdächtigung bzw. einen Freibrief erteilen. Was bleibt ist das ewige Lied, dass der Bürger die Zeche zahlen muss.

So wird es im März sein, wenn die Stadt dem Regierungspräsidenten das "Streichkonzert" vorlegt, das er nun aber auch abzusegnen hat. Es wird zu den drastischen Einschränkungen in vielen Bereichen kommen, womöglich aber auch im Superwahljahr 2009 zu den einen oder anderen Mildtätigkeiten der Regierenden. Ganz sicher. Nur müssen auch diese wiederum vom Bürger bezahlt werden. Im Moment kann man eigentlich nur den gewaltigen Wortschatz der Kabarettisten als Trostspender oder Generalkritik nehmen, die es im Sinne der Bürger irgendwie wie immer im Klartext rüberbringen. Kann oder muss man sogar alles nur mit bissigem Humor betrachten? Wer dazu neigt hat in diesen Zeiten das leichtere Leben. Wer zu Fatalismus neigt nicht ganz, wer nur Nörgler ist hat Hochzeit. Daueroptimisten werden es schwer haben. In Duisburg alles schönreden ist nicht angesagt, aber auf keinen Fall alles niedermachen.

Wirtschaft, Finanzen und Stadtentwicklung
Das feine Gespür der Bürger für die Realität wird oft genug von der Politik verkannt. Irgendwo zwischen Verniedlichung oder Aufbauschen von Problemen liegt sie sowieso, die goldene Mitte des gebeutelten Steuerzahlers.

Nach dem Gang des OB zum Regierungspräsidenten wird erst klar sein, was diese Stadt noch wirklich darf. Nach der Kommunalwahl - egal ob Juni oder Oktober - wird es so oder so Veränderungen geben. Es fragt sich nur wie weitreichend diese sein werden. Sicher gilt, dass die Sozialdemokraten alles tun werden, um Schwarz-Grün ablösen zu können. Ob aber nur Miesreden reicht, wird sich zeigen. Sicher ist ebenso, dass Schwarz-Grün auf das erfolgreiche Anschieben der Stadtentwicklung in Hochzeiten der Steuereinnahmen hinweisen wird. Ganz klar werden die Linken in Duisburg stärker werden. Zu welchen Lasten wird sich zeigen. Allerdings muss gewarnt werden: Wer penetrant der heimischen Wirtschaft immer höhere Lasten abverlangen will (Hebesatzerhöhung) sorgt eher für ein Ausbluten oder im geringeren Fall für Stillstand. Nur mit sozialromantisch anmutenden Forderungen ist der Stadt nicht geholfen. Im Gegenteil. Hier zählt nach wie vor die Großindustrie und ganz sicher stehen Mittelstands- und Handwerksbetrieb - meistens als Familienunternehmen - im Mittelpunkt, besser gesagt als Duisburgs Rückgrat da.

Parteien - Kommunalwahl
Ohne Zweifel wird es eine neue bunte Vielfalt der politischen Gruppierungen geben, werden neue Wählergruppierungen zur Kommunalwahl antreten. Dabei ist es wenig hilfreich, wenn die etablierten Parteien das große Geschrei anstimmen, dass die politische Landschaft durch Zersplitterung zur Gefahr wird und kein zielorientiertes kommunales Handeln möglich sein wird. Der mündige Bürger soll also gefälligst auf eines der höchsten Grundrechte verzichten. Wo steht geschrieben, dass nur die bisher bekannten Parteien das Geschick aller auf immer und ewig lenken sollen? Der Weg der Grünen hat gezeigt, was möglich ist. Und es hat zudem noch nie geschadet, wenn es eine Vielzahl von Meinungen der Bürger gibt. Sicher wird das politische Leben dadurch nicht einfacher. Sicher kann man gewisse Pfründe nicht mehr so leicht sichern wie zuvor. Aber was ist schlecht daran?  In Duisburg konnte in nur fünf Jahren beobachtet werden, wie eine Volkspartei wie die SPD sich selbst zerlegte, von knapp 10 000 Mitgliedern auf eine Zahl schrumpfte, die von den 19 Bürgervereinen Duisburgs mit etwa 7500 Mitgliedern fast um das doppelte überboten wird. Von den mehr als 300 Selbsthilfegruppen der Stadt soll erst gar nicht gesprochen werden.

Die Weichen für den OB-Kandidaten wurden ebenso gestellt wie Bundestagswahlkandidaten. Dabei gab es bei der SPD Veränderungen. Die eigentlich gewünschte Personaländerung von Hans Pflug - "...zuhause brennt im Wahlkreis im Norden Duisburgs der Baum und der Sozialdemokrat ist monatelang für den auswärtigen Ausschuss im Hindukusch!" - zu Bärbel Bas und ein Verbleiben von der seit 2002 im Bundestag vertretenen Duissernerin Petra Weis wurde durch geschickte Untergrundarbeit nicht Realität. Die CDU hat nach Irmgard Karwatzki mit Nachrücker Mahlberg wieder eine Stimme im Bundestag und würde das gerne so zementiert sehen. Beim Bürger kamen so laut FDP-Forderungen pro Co-Pipeline von Landtagsabgeordneten Holger Ellerbrock wie zuvor bei SPD-Vertreterin Im Landtag Gisela Walsken (SPD-Vertreterin Mitte/Süd) keinesfalls gut an. Die FDP-Gruppe im Rat der Stadt wird darunter wohl stark zu leiden haben. Die Grünen versuchen - obwohl vor Jahren mit der SPD im Boot der Verantwortung - nun alle positiven Entwicklungen für sich zu verbuchen und schieben alle negativen Einflüsse der Vergangenheit auf die damals übermächtige rote Fraktion des Rathauses. Es wird sich zeigen, inwieweit die bunte Vielfalt bürgerlicher Interessenvertreter beim Wähler ankommen um erneut Zünglein an der Waage spielen zu können und wie hoch die Zahl derer sein wird, die von einem wesentlichen Grundrecht zur Wahl zu gehen keinen Gebrauch machen.

Sport
Die Finanzen haben die Verein der Stadt immer gedrückt. Dass jahrzehntelang diese Stadt sich als Sportstadt bezeichnete, ist im Grunde korrekt, nur waren die Rahmenbedingungen für die sportliche Basis immer eher schlecht als recht. Das dürfte sich kaum verändern. Die Zugpferde und Publikumsmagneten wie MSV Duisburg und EV Duisburg schwächeln. Die Sogwirkung der Aufstiege (Bundesliga hier, DEL dort - sowie der Neubau der Arena verpufften genauso schnell wie die überregional bestens registrierten Spitzenereignisse wie world games 2005 und die Kanu-WM 2007. Nun wurde ziemlich geräuscharm die Ausrichtung der Spiel der Nicht-olympischen Sportarten wegen des Diktats des Geldes bzw. des Regierungspräsidenten beerdigt. Somit wird es weder eine Kanu-WM noch world games geben. Was bleibt ist mit knapp 19 Millionen Euro eine enorm aufgewertete Wasserwelt Sportpark nebst hervorragenden Einrichtungen wie der MSV-Arena, dem Leichtathletikstadion, dem Parallelkanal und der nun bunten touristischen  Ausrichtung des Sportparks auch für Freizeitsportler.
Es bleibt aber die Angst, dass der Heimat der Jugend, die Vereine, durch die drohenden Auswirkungen der Finanzkrise und des sich abzeichnenden Abschwungs sowie der absolut klammen Kommune die Luft abgeschnürt wird. Inwieweit hier die schöpferische Kraft der Funktionäre diese Zeit überbrücken hilft wird sich zeigen. Im sportlichen und sozialem Sinn muss hier alles getan werden, diese sportlich hervorragende Infrastruktur - jeder fünfte Duisburger ist Mitglied in einem Sportverein - zu erhalten. Dass man den Zugpferden bessere Zeiten wünscht, liegt deshalb auf der Hand. Mit der Spitze kommt die Breite.
Aber für diese Spitzensportarten werden die Sponsoren weniger. Es wird kaum möglich sein, den jetzigen Stand halten zu können. Und wie lange ein Alleingesellschafter bei den Kufenflitzern noch bei Laune zu halten ist, wird sich auch sehr schnell zeigen, obwohl man Ralf Pape auf jeden Fall schon ein langes Durchhaltevermögen zugestehen muss.  Wie viel ein Walter Hellmich für diese Stadt mit dem Aushängeschild MSV Duisburg getan hat, wird sehr schnell vergessen. Es kann nicht angehen, dass so schnell so viel mies geredet wird. Wer will schon in einer solch schlechten atmosphärischen Infrastruktur wie bei der Rote-Karte-Aktion gegen Cheftrainer Rudi Bommer hier und das in den aufkommenden schlechten wirtschaftlichen Zeiten hier investieren? Harald Jeschke

Dienstag, 30. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Stromausfall bei ARGE und der Arbeitsagentur
Die Hauptgeschäftsstelle in Duissern auf der Wintgenstraße sowie alle neun Außenstellen waren ohne Strom. Durch den Ausfall konnten auch keine Daten abgerufen bzw. Anträge bearbeitet werden. Spätestens am Freitag sollen alle Dienstleistungen wieder angeboten werden können.

Eisflächen auf Duisburger Seen nicht begehbar
Infolge des augenblicklichen Frostwetters haben sich bereits auf den Wasserflächen einiger Seen im Duisburger Stadtgebiet Eisdecken gebildet. Diese Eisdecken sind zur Zeit allerdings noch sehr dünn und daher auch noch nicht tragfähig!
Deshalb werden vor allem Eltern gebeten, insbesondere ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass das Betreten der Eisdecken lebensgefährlich ist.
Sollte es in nächster Zeit möglich sein, Eisflächen freizugeben, so wird dies rechtzeitig mitgeteilt

Pimp dein Weihnachtsgeschenk 2. - 4. Januar 2009, 14 -17 Uhr
Workshop für Jugendliche von 11 bis 18 Jahren Mit Till Weinhold Teilnahmegebühr: 25 EUR

Wer kennt und hat sie nicht nach den Weihnachtstagen - ungeliebte Weihnachtsgeschenke, mit denen keiner etwas anfangen kann. Im neuen Jahr fristen sie in Schubladen, Ecken oder noch in der Verpackung ein kümmerliches Dasein außer: Sie werden verändert, verfremdet, aufgemotzt und damit aufgewertet bzw. einfach gepimpt.
Der aus Duisburg stammende Kunstpädagoge Till Weinhold wird in diesem Workshop jede Menge praktische Ideen, Anregungen und Materialien liefern, um Gegenstände wie Weihnachtsgeschenke künstlerisch zu verfremden. Skulpturen aus Alltagsmaterialien, die sich im Wilhelm Lehmbruck Museum befinden, können dabei Anregungen geben, mit wenig Materialaufwand, aber viel Spaß und Kreativität Gegenstände in künstlerische Objekte zu verwandeln.

Polizei NRW warnt: An Silvester keine Signalmunition mit Hilfe von Schreckschusswaffen abzufeuern
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt davor, an Silvester Signalmunition mit Hilfe von Schreckschusswaffen abzufeuern. "Viele Waffenbesitzer wissen nicht, dass sie damit ordnungswidrig oder sogar strafbar handeln", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (28. Dezember) in Düsseldorf. Auch wer einen so genannten "Kleinen Waffenschein" zum Führen einer Schreckschusspistole besitzt, ist nicht berechtigt, damit zu schießen.
"In den dicht besiedelten Gebieten von Nordrhein-Westfalen ist auch das Schießen auf dem eigenen Grundstück unzulässig. Es kann nämlich nicht sichergestellt werden, dass die pyrotechnische Munition das eigene Grundstück nicht verlässt", warnte Wolf. Wer außerhalb des eigenen Grundstücks Silvestermunition verschießt oder gegen das Waffengesetz verstößt, riskiert eine Strafanzeige. Auch das Schießen von Balkonen oder aus Fenstern ist verboten.
Waffenbesitzer dürfen außerdem ihre Schreckschusspistolen nicht zu öffentlichen Veranstaltungen wie Silvesterfeiern mitnehmen. Dabei droht in jedem Fall eine Strafanzeige. Wolf: "Die Polizei geht auch in der Silvesternacht konsequent gegen alle vor, die sich nicht an die gültigen Gesetze halten."

"Wiedereinstieg nach der Familienphase"
Am Donnerstag, den 8. Januar 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Der schnellste Weg zur Reiterplakette 2009
Das Reiten in der freien Landschaft und im Wald ist sehr beliebt. Um auch im neuen Jahr das Vergnügen ungetrübt genießen zu können, macht das Amt für Umwelt und Grün darauf aufmerksam, dass ab sofort die Reiterplaketten 2009 erworben werden können. Anders als in den Vorjahren erfolgt keine separate Zahlungsaufforderung mehr an die Reiterinnen und Reiter, da alle Infos auch auf den Internetseiten der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de (Stichwort: Reiterplakette) zu finden sind.
Zur Finanzierung der Instandhaltung der Reitwege trägt jeder Reiter bei, indem er jährlich die Reiterplakette erwirbt, in der die Reitabgabe enthalten ist. Bei der Reitabgabe handelt es sich um einen Solidarbeitrag; denn nur wenn alle Reiter die Abgabe zahlen, kann ein optimales Reitwegenetz sichergestellt werden. Die Reiterplakette muss dann gut sichtbar beim Reiten am Zaumzeug angebracht sein. Schon jetzt können alle Reiterinnen und Reiter bargeldlos (unter Angabe des Kassenzeichens) ihre Plakette erwerben. Die Zusendung der Plaketten bzw. Kennzeichen erfolgt dann innerhalb von etwa zwei Wochen nach Zahlungseingang. Der Verkauf der Reiterkennzeichen bzw. -plaketten beginnt am 5. Januar 2009 im Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, 10. Etage, Zimmer 1008 (montags bis mittwochs von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr).
Außerhalb dieser Zeiten ist der Erwerb der Reiterplaketten und neuer Kennzeichen auch nach telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon (0203) 283-2067 möglich. Bei Rückfragen oder Unklarheiten kann unter der Telefonnummer (0203) 283-2068 Kontakt aufgenommen werden oder auch unter der Faxnummer (0203) 283-6464.

Künstler im Straßenverkehrsamt: Fotografien von Bernd Kirtz
In der Reihe "Künstler im Straßenverkehrsamt" sind vom 6. Januar bis 20. März 2009 Fotografien von Bernd Kirtz zu sehen. "Verwandlungen" lautet der Titel seiner Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern. Die Bilder, die in stillgelegten Industrieanlagen entstanden sind, zeigen wie die Natur in die Industriebrache eindringt und diese Schritt für Schritt zurückerobert. Sie können zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Verbraucherpreisindex gestiegen
Düsseldorf (LDS NRW). In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen Dezember 2007 und
Dezember 2008 um 1,0 Prozent auf 106,5 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber November 2008 beträgt der Anstieg +0,4 Prozent.
Im Durchschnitt des Jahres 2008 stieg der Preisindex gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent. Hauptursachen für die höchste jahresdurchschnittliche Teuerung seit 1994 (damals: +2,6 Prozent) waren Preissteigerungen bei Haushaltsenergien (+11,2 Prozent; darunter Heizöl: +31,1 Prozent) und bei Nahrungsmitteln (+5,7 Prozent; darunter insbesondere Molkereiprodukte und Eier: +12,7 Prozent). Preisrückgänge gab es u. a. bei Produkten des Multimediabereichs (-9,3 Prozent) und Telekommunikationsdienstleistungen (-3,3 Prozent).

Finanzierungsdefizit öffentlicher Haushalte bis Ende September 2008 14,6 Milliarden Euro
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aufgrund vorläufiger Ergebnisse der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte für das erste bis dritte Quartal 2008 mitteilt, haben die Einnahmen der öffentlichen Haushalte um 3,2% auf 760,2 Milliarden Euro zugenommen. Die Ausgaben nahmen um 2,5% zu und waren mit 774,8 Milliarden Euro höher als die Einnahmen. Als Differenz errechnet sich hieraus ein Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Finanzstatistik, einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen) von 14,6 Milliarden Euro. Es fiel damit gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 4,2 Milliarden Euro niedriger aus.

Montag, 29. Dezember 2008 - Historischer Kalender

NKF für alle BRW-Kommunen ab 2009
Ab 2009 werden alle nordrhein-westfälischen Kommunen mit dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) arbeiten. Das kündigte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (29. Dezember) in Düsseldorf an. "Diese neue Art des Rechnungswesens wird die kommunale Wirklichkeit entscheidend verbessern, weil sie mehr Transparenz schafft", so Wolf. Das althergebrachte kameralistische Rechnungswesen habe damit endgültig ausgedient.
Die kaufmännische Buchführung ermöglicht es, nicht nur jährliche Einnahmen und Ausgaben, sondern auch die Vermögenslage einer Kommune übersichtlich darzustellen. Wichtige Informationen werden nun für die Verwaltung der Stadt und ihre Bürger deutlicher und nachvollziehbarer. Bisher wurden im traditionellen Haushalt nur die Einnahmen und die Ausgaben eines Jahres aufgelistet. Das neue System berücksichtigt die Abschreibungen auf das kommunale Vermögen und die Pensionen für Beamte ebenso wie die laufenden Kosten für notwendige Instandhaltungen.
Bis Ende 2010 müssen alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen außerdem einen NKF-Gesamtabschluss aufstellen, der auch die kommunalen Unternehmen und Beteiligungen in die Bilanz einbezieht. "Wir machen so die engen Zusammenhänge zwischen dem jeweiligen Kernhaushalt der Kommunen und ihren wirtschaftlichen Beteiligungen deutlich, so wie es auch im Handelsrecht vorgesehen ist", so der Innenminister.
Viele Kommunen verfügen über eine konzernähnliche Struktur mit einer Vielzahl an ausgegliederten Unternehmen und Einrichtungen oder sind an anderen privaten Unternehmen beteiligt. Die Kommune legt künftig Rechenschaft über ihr Handeln und die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Organisationseinheiten ab, da der NKF-Gesamtabschluss alle Aufgabenbereiche und Beteiligungen einbezieht. "Der Gesamtabschluss trägt zukünftig dazu bei, den Konzern Kommune mit modernen und in der Wirtschaft seit Jahrzehnten bewährten Methoden zu steuern", sagte Wolf.
Seit Mai 2007 setzen die fünf Modellkommunen Düsseldorf, Essen, Solingen und Lippstadt sowie der Kreis Unna beispielhaft die Vorgaben des NKF um und stellen die ersten Gesamtabschlüsse auf. "Von den Erfahrungen mit dem für die meisten noch recht unbekannten Thema profitieren zukünftig alle anderen Kommunen", erklärte der Innenminister. Der Abschlussbericht aus den Modellkommunen soll Mitte 2009 vorliegen, so dass jede Kommune dann die Erkenntnisse aus dem Projekt anwenden kann. Der Innenminister: "NKF bleibt also in allen Kommunen eine Daueraufgabe der Politik und der Verwaltungschefs."

Durchschnittserlös für Gas betrug 3,70 Cent/kWh--Kilowattstunde im Jahr 2007
Im Jahr 2007 betrug der vorläufige Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Gas 3,70 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Grenzpreis damit um 2,6% gesunken. Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös je Kilowattstunde aus den Lieferungen von Gas an alle Letztverbraucher und wird ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Sportabzeichenabnahme für Nachwuchspolizisten in Duisburg
Am Montag, den 05.01.2009, ab 10.00 Uhr, können junge Leute, die sich für den Polizeiberuf interessieren, im Duisburger Leichtathletikstadion das Sportabzeichen erlangen. Es ist wesentliche Voraussetzung für eine Bewerbung bei der Polizei NRW und darf nicht älter als ein halbes Jahr sein.
Die Polizeibehörden Duisburg, Krefeld, Viersen, Wesel, Kleve und Mönchengladbach bieten daher direkt zum Jahresbeginn dem interessierten „Polizeinachwuchs“ die Chance, seine körperliche Fitness zu beweisen. Neben der Möglichkeit, die verschiedenen Laufdisziplinen im Stadion zu absolvieren, steht auch nebenan die Sporthalle für weitere Disziplinen, z.B. Hochsprung, zur Verfügung.
Insgesamt 1100 junge Frauen und Männer mit Abitur oder Fachhochschulreife
können bei der Polizei NRW im nächsten Jahr, das für den Polizeiberuf erforderliche Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung zu beginnen.
Interessenten, die die Mindestgröße (Frauen: 163 cm; Männer: 168 cm) erfüllen, am Einstellungstage im September noch nicht 32 Jahre alt sind, die charakterliche Eignung mitbringen und über Fremdsprachenkenntnisse in Englisch verfügen, melden sich bitte bis spätestens Freitag, 02.01.2009 unter der Rufnummer: 0203 / 280 – 1055 bei Susanne Herman oder Rainer Schwartz.

Samstag, 27. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Beratungsangebot für hörbeeinträchtigte Menschen
Im Januar bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg Sprechstunden für Gehörlose am Montag, 5. Januar, von 15 bis 17 Uhr, sowie am Montag, 19. Januar, von 10 bis 11 Uhr an. Während der Sprechstunden sind Gebärdendolmetscher anwesend. Wegen der hohen Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen. Das Angebot ist kostenlos. Die Beratung findet im Konferenz- und Beratungszentrum Der Kleine Prinz an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt.
Hilfesuchende können sich mit allen Anliegen, die sie bedingt durch ihre Hörbehinderung selbst nicht lösen können, an die Beraterinnen wenden. Diese klären Sachverhalte, bieten Problemlösungen an und vermitteln auch an andere zuständige Stellen weiter. Auch außerhalb der Sprechstunde sind die Beraterinnen unter den Rufnummern (0203) 283-2760, -4791 und -6889 zu den üblichen Bürozeiten sowie über Telefax unter (0203) 283-2374 erreichbar.

Führungen im Stadtmuseum

Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen hat am Heiligabend und am 1. Weihnachtstag geschlossen, am 26. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 2. Weihnachtstag führt Werner Pöhling um 15 Uhr durch die Mercator-Schatzkammer. Am Samstag, 27. Dezember, um 15 Uhr beginnt eine türkischsprachige Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung mit Asligül Aysel. Am Sonntag, 28. Dezember, führt Steffi Paufler um 14 Uhr durch die neue Sonderausstellung "Schätze der Seidenstraße".

Terminänderungen bei den Wochenmärkten zum Jahreswechsel

  • Aufgrund des Neujahrsfeiertages fallen die Wochenmärkte in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz) und Laar (Werth-/Schillstraße) ersatzlos aus.

  • Der Wochenmarkt in Rumeln und der Bauernmarkt in der Duisburger Innenstadt werden auf Dienstag, 30. Dezember 2008, vorverlegt. Der Wochenmarkt in Wanheimerort (Michaelplatz) findet am Freitag, 2. Januar 2009, statt.

Mütterberatung in Laar
Bei der öffentlichen Mütterberatung in Duisburg-Laar in der Schule Erzstraße ändern sich ab Januar 2009 die Öffnungszeiten: Bisher zweiter Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr; jetzt neu zweiter Montag im Monat von 10 bis 11Uhr

Mittwoch, 24. Dezember 2008 - Historischer Kalender

1897 schrieb die achtjährige Virginia O´Hanlon an die Sun.
 "Gibt es einen Weihnachtsmann?“

Die achtjährige Virginia O´Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief: „Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „Sun“ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann ?“ Virginia O´Hanlon.
Die Sache war dem Chefredakteur so wichtig, dass er seinen erfahrensten Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort zu entwerfen – für die Titelseite der „Sun“.

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.
Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen - das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.
Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum ? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. Ist das denn auch wahr ? Kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.“ Dein Francis Church.

P.S.: Der Briefwechsel zwischen Virginia O´Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung abgedruckt.

 Rückblick Ereignisse 2008

AWO-Duisburg kritisiert Benachteiligung bei Kindergelderhöhung
23.000 arme Kinder in Duisburg gehen leer aus
Kinder von Hartz IV-Empfängern haben keinen Anspruch auf zehn Euro mehr
Besonders betroffen sind Marxloh und Hochfeld
Bildungschancen armer Kinder sind deutlich geringer
Für etwa 23.000 Mädchen und Jungen in Duisburg bringt die Kindergeld-Erhöhung zum 1. Januar 2009 keine schöne Bescherung. Ihre Familien empfangen Hartz IV und sind damit von der Erhöhung der Zuwendung ausgeschlossen. Die AWO-Duisburg sieht darin eine Form der Benachteiligung. „Arme Kinder gehen leer aus. Jeder Millionär bekommt jedoch den Aufschlag, ohne dass irgendwer die Bedürftigkeit prüft“, sagt Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg. Gerade die unteren Einkommensgruppen brauchen nach seiner Auffassung aber dringend finanzielle Entlastung. Und genau diese Gruppen seien jetzt von notwendiger zusätzlicher Unterstützung ausgeschlossen, so Krause.

Das Kindergeld wird zum neuen Jahr um 10 Euro pro Kind und Monat erhöht. Dieses zusätzliche Geld erhalten auch die Bezieher von höheren und höchsten Einkommensgruppen. Bezieher von Hartz IV aber bleiben außen vor. Sie können davon nicht profitieren, weil das zusätzliche Geld auf den Regelsatz angerechnet wird. Der Regelsatz für Sozialgeld beträgt für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren derzeit 208 Euro. Pro Tag ist dem Staat ein Kind damit 2,71 Euro wert. Für Schulmaterial sind nicht einmal zwei Euro pro Monat vorgesehen.
„Jeder weiß, dass Kinderarmut in Deutschland und ganz besonders in Duisburg ein ernstes Problem ist. Umso unverständlicher ist es uns, dass der Gesetzgeber versäumt hat, gerade die Familien zu entlasten, die auf mehr Geld dringend angewiesen sind“, so Krause. Der AWO-Geschäftsführer sagte weiter: „Es wurde eine Chance auf Hilfe verpasst und wirklich am ganz falschen Ende gespart“. Zudem werde immer von der Ankurbelung der Binnenkonjunktur gesprochen, hier aber habe man eine Chance verpasst. „Die Familien sind so arm, dass sie zusätzliches Geld nicht sparen können, sondern auch sofort für ihre Bedürfnisse ausgeben“, erläutert Krause.
Der Sozialbericht der Stadt Duisburg weist aus, dass etwa 30 Prozent der Bewohner unter 15 Jahren Sozialgeld erhalten. Besonders hoch ist der Anteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in den Stadtteilen Marxloh und Hochfeld. Wolfgang Krause: „Wir sind auch in diesen Stadtteilen aktiv und wissen, wie sich Armut auswirkt: Kinder kommen ohne Frühstück in die Schule. Es fehlt ihnen auch am notwendigen Schulmaterial“, so Krause. Aus seiner Sicht sei jedoch entscheidend: „Durch die geringeren finanziellen Mittel sind auch ihre Chancen, sich im Bildungssystem zu behaupten deutlich geringer. Damit ist der Empfang von Sozialgeld quasi erblich.“
Mit eigenen Projekten, zum Beispiel auf dem Bauspielplatz Alexstraße in Neumühl oder Lernhilfen für Kindergartenkinder, die von der AWO-Duisburg-Stiftung mitfinanziert werden, arbeite sein Verband gegen diese Entwicklung. „In unserer Schuldnerberatung können wir Tag für Tag sehen, dass unter einer ausweglosen finanziellen Situation in der Familie die Kinder in besonderem Maße zu leiden haben“, so der AWO-Geschäftsführer.
„Es wäre jedoch hilfreich., wenn auch der Staat ein Herz für arme Kinder gezeigt hätte und die Erhöhung des Kindergelds nicht per Gesetz für diese Menschen gleich wieder einkassieren würde“, so Krause.

Am zweiten Weihnachtfeiertag ins Museum
Am zweiten Weihnachtsfeiertag lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort von 10 bis 17 Uhr zum Besuch ein. Geschlossen ist das Museum an den folgenden Feiertagen: Heiligabend (24. Dezember), erster Weihnachtsfeiertag (25. Dezember), Silvester (31. Dezember) sowie Neujahr (1. Januar 2009). Geöffnet ist Deutschlands größtes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt regulär von Dienstag bis Sonntag an allen übrigen Tagen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. Infos: Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Weihnachtstage
Abfall wird für den 24. und 25. 12. ein Tag früher und für den 26.12. ein Tag später geholt

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Leerung der Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel sowie der Papiertonne wie folgt:
Reguläre Abfuhr Abfuhr in der Weihnachtswoche
Montag, 22.12. auf Samstag, 20.12. (früher)
Dienstag, 23.12. auf Montag, 22.12. (früher)
Mittwoch, 24.12. auf Dienstag, 23.12. (früher)
Donnerstag, 25.12. auf Mittwoch, 24.12. (früher)
Freitag, 26.12. auf Samstag, 27.12. (später)
Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im Abfallkalender aufgeführt.

Das Lehmbruck Museum an den Feiertagen
Mittwoch, 24. Dezember 2008 (Heiligabend): geschlossen
Donnerstag, 25. Dezember 2008(1. Weihnachtstag): geschlossen
Freitag, 26. Dezember 2008 (2. Weihnachtstag): geöffnet von 11 bis 17 Uhr
Mittwoch, 31. Dezember 2009 (Silvester): geschlossen
Donnerstag, 1. Januar 2009 (Neujahr): geschlossen

Zwischen den Jahren bietet sich die Möglichkeit, an einer öffentlichen Sonntagsführung teilzunehmen und die Meisterwerke der modernen Skulptur in der Sammlung des Lehmbruck Museums zu entdecken:
Sonntag, 28. Dezember, 11.30 Uhr
Sonntagsführung: Meisterwerke der Skulptur
Mit Madalina Rotter
Eintritt: 6,- / 3,- Euro

Madalina Rotter nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch das Jahrhundert moderner Skulptur von Wilhelm Lehmbruck bis Joseph Beuys.
Ebenfalls zu sehen (nur noch bis 11. Januar) sind die aktuellen Wechselausstellungen:
Im Wechselausstellungsraum läuft in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf die Ausstellung "Reiner Ruthenbeck". Das Werk des Lehmbruck-Preisträgers 2006 wird mit über 40 Skulpturen, darunter fünf der berühmten Aschehaufen, sowie Fotografien und Zeichnungen gezeigt. Im Grafischen Kabinett ist mit "Lehmbruck - Beuys. Zeichnungen" eine Gegenüberstellung der beiden deutschen Künstler zu sehen. Rund 40 Leihgaben aus dem Museum Schloss Moyland von Joseph Beuys und 60 Werke aus der Lehmbruck-Sammlung des Hauses veranschaulichen das intuitive, tastende Suchen nach der idealen plastischen Form, das vor allem die Zeichnungen von Lehmbruck und Beuys miteinander verbindet.
Ebenfalls noch zu sehen ist die Studiopräsentation zum Gedenken an den 2007 verstorbenen Duisburger Künstler Kurt Budewell (1924-2007) im Heerich-Raum des Museums.

Rhein-Ruhr-Bad bleibt am zweiten Weihnachtsfeiertag geöffnet
Das Rhein-Ruhr-Bad öffnet auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (Freitag, 26. Dezember). Nicht nur Schwimmfreunde können an diesem Tag auf ihre Kosten kommen, da gerade in der kalten Jahreszeit auch der großzügige Saunabereich mit seinen vier unterschiedlichen Saunen viele Möglichkeiten der Entspannung bietet. Während der Badbereich von 8 bis 21 Uhr geöffnet ist, steht der Saunabereich den Gästen von 9 bis 21 Uhr zur Verfügung. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten an den Weihnachtsfeiertagen
  Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und damit verbunden kommt es an den Feiertagen zu Terminänderungen der Duisburger Wochenmarktveranstaltungen.

  • Am Donnerstag, 25. Dezember 2008, fallen die Wochenmarktveranstaltungen in Hamborn (Altmarkt), Beeck (Marktplatz), Laar (Werth-/Schillstraße) und Wanheimerort (Michaelplatz) ersatzlos aus.

  • Der Wochenmarkt in Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) und der Bauernmarkt in der Duisburger Innenstadt werden auf Dienstag, 23. Dezember 2008, vorverlegt.

  • Am Freitag, 26. Dezember 2008, fallen die Veranstaltungen in Aldenrade (Kometenplatz), Marxloh (August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Untermeiderich (Spichernplatz), Beeckerwerth (Ahrstraße/Haus-Knipp-Straße), Homberg (Bismarckplatz), Ruhrort (Neumarkt), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd (Gabrielstraße), Duissern (Königsberger Allee), Friemersheim (Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz), und Buchholz (Münchner Straße) ersatzlos aus.

  • Der Bruckhauser Wochenmarkt auf dem Heinrichplatz wird auf Dienstag, 23. Dezember 2008, vorverlegt. Am Mittwoch, 24. Dezember 2008, finden die Wochenmärkte wie gewohnt statt.

   Öffnungszeiten der Stadtbibliothek während der Weihnachtszeit

  • Die Zentralbibliothek Duisburg an der Düsseldorfer Straße und die Zweigstellen im Duisburger Stadtgebiet haben in diesem Jahr am Mittwoch, 24. Dezember, Samstag, 27. Dezember und Mittwoch, 31. Dezember geschlossen.

  • Für das Schulmedienzentrum und den Klassensatzservice in der Zentralbibliothek gelten abweichende Öffnungszeiten. Diese sind während der Weihnachtsferien am Montag, 22. Dezember, und Dienstag, 23. Dezember, sowie Montag, 5. Januar, und Dienstag, 6. Januar, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr erreichbar. Am Freitag, 2. Januar, bleibt das Schulmedienzentrum geschlossen, die Bibliotheken haben aber wieder geöffnet.

Dienstag, 23. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Neue Internetplattform präsentiert Angebote für kinderfreundliche Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen
Bauminister Oliver Wittke hat am Dienstag (23. Dezember) eine neue Internetplattform zur kinderfreundlichen Stadtentwicklung vorgestellt. „Wir wollen junge Menschen stärker an der Stadtentwicklung beteiligen. Es ist wichtig ist, dass sie die Möglichkeit bekommen, die Entstehung ihres Lebensraums und ihrer gewachsenen städtebaulichen Umwelt zu verstehen“, sagte Minister Wittke in Düsseldorf.
Mit der Internetseite www.kinderfreundliche-stadtentwicklung.nrw.de stellt das Bauministerium eine Plattform zur Verfügung, um Kommunen auf ihrem Weg zu einer kinderfreundlichen Stadt zu unterstützen. Sie erhalten hier Anregungen und Tipps für die Praxis, können ihre Ideen austauschen und aktuelle Beispiele präsentieren.
Auf der Seite sind Informationen darüber zu finden, wie Kinder und Jugendliche für die Bereiche Stadtentwicklung, Architektur und Kulturerbe sensibilisiert werden können. Die Nutzer erfahren alles rund um das Thema Partizipation (etwa Formen der Partizipation oder Kriterien für eine erfolgreiche Beteiligung). Darüber hinaus werden Förderprogramme vorgestellt und Kontaktadressen aufgeführt. Mittels einer Übersichtskarte lassen sich erfolgreiche Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen finden.
Die Internetplattform soll sukzessive mit neuen Projekten und Materialien ergänzt werden. Beispiele sind jederzeit willkommen, ein entsprechendes Kontaktformular steht auf der Homepage zur Verfügung.

Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ von Januar bis Juni 2009
Die 20. Ausgabe des Kindertheaterprogramm „Vorhang auf!“ mit Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 20 Jahren liegt ab sofort an allen öffentlichen Stellen aus. Die Reaktionen des Publikums über Jahre hinweg zeigen wie groß das Interesse an Kinder- und Jugendaufführungen ist.
Auch 2009 wird es wieder viele interessante Kinder- und Jugendtheaterstücke sowie einige Kinder- und Jugendopern, Konzerte für Junges Publikum, Kinder und die ganze Familie geben. Neues findet sich auch im Angebot für Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Kindergartengruppen von Dr. Barbara Volkwein, der neuen Konzertpädagogin der Duisburger Philharmoniker.
Sonderveranstaltungen für Kindergärten und Schulen gibt es zudem im KOM´MA-Theater in Rheinhausen. Highlights wie „Der trojanische Krieg findet nicht statt“, dargestellt vom Jugendclub „Spieltrieb“ des Theaters Duisburg mit Premiere im Januar 2009, das Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ im Februar 2009 sowie das Masken-Beatbox-Theater „Klasse Klasse“ mit dem Theater Strahl aus Berlin finden im Theater Duisburg statt.
Einige Duisburger Schulen werden sich wieder mit interessanten Stücken im ersten Halbjahr 2009 präsentieren. Im März 2009 findet dann das 11. Niederländisch-Deutsch Kinder und Jugendtheaterfestival KAAS &KAPPES 2009 im KOM´MA-Theater statt und die 17. Marxloher Theatertage werden im Juni im internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e. V. eröffnet. Die Broschüre, gefördert durch die Franz Haniel & Cie. GmbH, ist im Internet unter www.theater-duisburg.de/vorhangauf einzusehen.

AWO-Duisburg serviert Senioren ein festliches Weihnachtsessen
Am 1. Feiertag deckt sich in den Seniorenzentren der festliche Tisch

„Gans“ schöne Weihnachten servieren die Köche der AWO-Seniorenzentren am 1. Weihnachtstag. Chefkoch Dirk Herrmann hat für die Häuser der AWOcura ein Festtagsessen mit Gänsekeule, Steinpilzbouillon und Bratapfel-Eis zusammengestellt. Gäste aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen. „Wir wollen Menschen, die Weihnachten vielleicht allein verbringen, ein ausgewähltes Menü in angenehmer Gesellschaft ermöglichen“, sagt Dirk Herrmann.
 Auch Angehörige, die ihre Lieben zum Fest besuchen, können sich auf das gemeinsame Essen an den schön gedeckten Tischen in den stimmungsvollen Restaurants in den Seniorenzentren freuen. Bereits zu Ostern hatte AWOcura zu einem Festessen eingeladen. Serviert wird das dreigängige Menü zum Preis von 9,90 Euro im Seniorenzentrum Im Schlenk in Wanheimerort, im Lene-Reklat-Seniorenzentrum in Rheinhausen, Ernst-Ermert-Seniorenzentrum in Duissern, im Wohndorf Laar und im Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum. Über eine Anmeldung bis zum 23. Dezember freut sich Dirk Herrmann unter 0203 3095-106.

Bebauungsplan zur "Königsgalerie" wird öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 1125 - Altstadt "Königsgalerie" wird öffentlich ausgelegt Betroffen ist der Bereich zwischen Kuhstraße, Sonnenwall, Friedrich-Wilhelm-Platz und Steinsche Gasse. Es sollen damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Umbau sowie die Erweiterung der "Galeria Duisburg" zur "Königsgalerie" geschaffen werden. Der Planentwurf liegt vom 29. Dezember bis zum 30. Januar 2009 öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in den Zimmer 438 und 441. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Mitte/ Mercedeshaus (Zi. 417) auf dem Sonnenwall 73 aus.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten. Weitere Informationen hierzu auch im Internet unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Bauleitplanung". 
BV Mitte 13. Nov 2008

Bebauungsplan "Neues Berufskolleg Mitte" wird erneut öffentlich ausgelegt
Der Bebauungsplan 1084 - Neudorf "Neues Berufskolleg Mitte" wird erneut öffentlich ausgelegt. Der aktualisierte Entwurf bezieht sich auf einen Bereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße. Vorgesehen ist hier der Bau des Neuen Berufskollegs Mitte. Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 29. Dezember bis zum 30. Januar 2009 öffentlich aus (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr). Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in Zimmer 441. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Mitte/ Mercedeshaus (Zi. 417) auf dem Sonnenwall 73 aus.

Flächennutzungsplanänderung 2.10 und Bebauungsplan Nr. 611 A/1. Änderung - Neumühl werden öffentlich ausgelegt

Der Flächennutzungsplanänderung 2.10 und der Bebauungsplan Nr. 611 A/1. Änderung - Neumühl werden öffentlich ausgelegt. Die Pläne beziehen sich auf einen Bereich zwischen Fiskusstraße, westlich des Spielplatzes an der Albert-Einstein-Straße, Alexstraße einschließlich der Grünverbindung zwischen Fiskusstraße und Alexstraße. Ziel ist, hier Wohnbebauung in Form von Einfamilienhäusern planungsrechtlich zu ermöglichen. Die Planentwürfe liegen in der Zeit vom 5. Januar 2009 bis zum 6. Februar 2009 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in Zimmer E 39. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Zimmer 1, aus (hier donnerstags auch bis 18 Uhr).

Bebauungsplan Nr. 688 A - Marxloh wird ausgelegt
Der Bebauungsplan Nr. 688 A - Marxloh wird öffentlich ausgelegt Betroffen ist ein Bereich zwischen Kopernikusstraße im Norden und Westen, der Straße "Im Holtkamp" im Süden und der Kleingartenanlage "Schönnenbeckshof". Ziel ist, im betreffenden Bereich Wohnbebauung in Form von Einfamilienhäusern planungsrechtlich zu ermöglichen. Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 5. Januar 2009 bis zum 6. Februar 2009 jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25, Duisburg-Mitte. Hier gibt es auch weitere Auskünfte in Zimmer E 39. Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Zimmer 1, aus (hier donnerstags auch bis 18 Uhr).

Niedrigere Umsätze im NRW-Einzelhandel im November
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im November 2008 nach vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik nominal 2,7
Prozent weniger um als im November 2007. Real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, sanken die Umsätze um 3,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nahm um 0,2 Prozent ab.
Für den Zeitraum Januar bis November 2008 ermittelten die Statistiker eine nominale Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent (real: -1,1 Prozent) gegenüber den ersten elf Monaten 2007. (LDS NRW)

Kino Cafe auch im neuen Jahr

Auch im Jahr 2009 wird das Kino Cafe wegen des großen Erfolges fortgesetzt. Die nächste Vorführung findet am Mittwoch 7. Januar 2009, um 14.30 Uhr in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof statt. Gezeigt wird der Film "Wolke 9", der sich mit dem Thema "Liebe im Alter" beschäftigt.
Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, wird seitens des Seniorenbeirates, der Stadt Duisburg, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, der UCI Kinowelt sowie der Serva GmbH Duisburg und dem Restaurant Ocho unterstützt. Somit ist es möglich, zu einem Eintrittspreis in Höhe von 5 Euro an jedem ersten Mittwoch im Monat einen Kinofilm zu präsentieren mit anschließendem Kaffee und Kuchen. Damit jeder Besucher den Film nebst Kaffee und Kuchen in angenehmer Atmosphäre genießen kann, ist die Besucherzahl auf 170 beschränkt. Es wird daher empfohlen, die Eintrittskarte bereits im Vorverkauf zu erwerben.

Verwaltungsgericht Münster: Bachelor-Studienplätze dürfen nicht wegen künftiger Master-Studiengänge reduziert werden
23.12.2008

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind in einem Bachelor-Studiengang der Kommunikationswissenschaft über die zum Wintersemester 2008/2009 vergebenen Studienanfängerplätze hinaus noch weitere Plätze vorhanden. Dies hat das Verwaltungsgericht Münster mit Eilbeschlüssen vom 22. Dezember 2008 errechnet und damit weiteren Bewerbern vorläufig die Studienzulassung ermöglicht.
Einem Vorschlag der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster folgend hatte das Ministerium für Innovation, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen die Studienanfängerkapazität für die Studiengänge der Kommunikationswissenschaft für das Studienjahr 2008/2009 auf die beiden Bachelor-Studiengänge und einen für das Wintersemester 2009/2010 vorgesehenen Master-Studiengang verteilt. Diese Vorgehensweise erklärte das Gericht für fehlerhaft.

Hierzu heißt es in den Beschlüssen unter anderem: Bei der Kapazitätsermittlung seien nur diejenigen Studiengänge zu berücksichtigen, die im Berechnungszeitraum 2008/2009 für die Aufnahme von Studienanfängern tatsächlich bereit stünden. Da ein Master-Studiengang an der Westfälischen Wilhelms-Universität gegenwärtig weder eingerichtet sei noch angeboten werde, dürften auch die hierfür erst künftig benötigten Lehrleistungen jetzt noch nicht berücksichtigt werden. Auch wenn mit der Einbeziehung des zukünftigen Master-Studiengangs nach der Planung der Hochschule dort einer späteren Überlast entgegengewirkt werden solle, sei die Maßnahme nicht gerechtfertigt, weil dies zu Lasten der Studienbewerber für die tatsächlich existierenden grundständigen (Bachelor-) Studiengänge zu einer unwiederbringlichen Kapazitätsvernichtung führe. Der erstrebte Ausgleich könne ebenfalls später durch die dann zu bildenden Anteilquoten geschaffen werden. Az.: 9 Nc 224/08 und 9 Nc 238/08 (nicht rechtskräftig)

Verstärkte Alkoholkontrollen
"Betrunkene am Steuer sind eine rollende Gefahr auf unseren Straßen. Das vergessen offenbar zu viele im Rausch der Feiertage", warnte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (22. Dezember) in Düsseldorf. An den Feiertagen werden deshalb auch in diesem Jahr die Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen verstärkt. Fahrverbot und Geldstrafe drohen allen, die Alkohol trinken und danach Auto fahren. Wolf: "Betrunkene im Straßenverkehr können durch einen Unfall das Leben eines Menschen zerstören." Beim vergangenen Jahreswechsel wurden bei Verkehrsunfällen drei Menschen getötet und 113 verletzt. Dabei war 36mal Alkohol im Spiel. Insgesamt mussten 109 Autofahrer bei den Kontrollen eine Blutprobe abgeben. Die Polizei beschlagnahmte 86 Führerscheine.
"Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Wolf. Alleine in den ersten Dezemberwochen dieses Jahres hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen etwa 60.000 Autofahrer kontrolliert und dabei über 400 Verstöße wegen Alkohol und Drogen festgestellt. 108 Fahrer mussten ihren Führerschein abgeben.
Alkoholkonsum führt unter anderem zur Beeinträchtigung des Sehfeldes, dem so genannten Tunnelblick, und zum Nachlassen der Reaktionsfähigkeit. Sicheres Autofahren wird schon nach einer geringen Menge Alkohol unmöglich. Deshalb sollten alle, die an den Feiertagen unterwegs sind, entweder abstinent bleiben oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise mit dem Taxi fahren.

Öffnungszeiten des Stadtsportbundes im Rahmen der Feiertage eingeschränkt
24.12.2008 geschlossen
29. und 30.12.2008 von 10 – 12 Uhr geöffnet
31.12.2008 geschlossen
02.01.2009 von 10 – 12 Uhr geöffnet.

Kulturzentrale HundertMeister: Seasons of Love
Am 2. Januar geht es um 20.30 Uhr in der Kulturzentrale HundertMeister weiter mit der Playlist. ?Seasons of Love ist der Titel des Konzertes.
Der gleichnamige Song aus dem Musical RENT, das als Soul-, Pop-, Rock-Version von Puccinis Oper La Boheme die Künstlerszene in New York behandelt, steht über diesem Musical-Abend.
Und damit zeigen die Studenten der diesjährigen Abschlussklasse der Musical-Abteilung der Folkwang-Hochschule nicht nur weitere mögliche und unmögliche Variationen des bekannten Themas, sondern vor allem auch viele noch nicht bekannte Möglichkeiten des Genres.
Mit Szenen, Soli, Ensembles und Choreographien aus dem neueren Repertoire des unterhaltenden Musiktheaters aus RENT, CHICAGO, URINETOWN, NONNSENSE, VICTOR/ VICTORIA, HELLO AGAIN, LOVE LIFE, CAMELOT, THE WILD PARTY und SWEENEY TODD werden Kompositionen von Kurt Weill, Steven Sondheim, John Kander, John la Chiusa, Mark Hollmann, Jonathan Larson und viele weitere im modernen Bühnendreikampf - Singen, Spielen und Tanzen - präsentiert.
Die musikalische Leitung des Abends hat die Professorin Patricia Martin, die Regie führt Prof. Gil Mehmert und die Choreographien entwickelten Katie Farkas, Karen Babcock und Bernd Paffrath.
Professorin Patricia Martin und Professor Michael Mills spielen Klavier, die Percussion spielt Stefan Turton. Es singen und spielen Natalya Bogdanis, Merle Hoch, Dionne Wudu, Stefan Igeler, Tim Ludwig und Jonas Hein. Alle Beteiligten kann man nach dem Konzert treffen. Der Eintritt kostet 9 Euro. Darin enthalten ist der Eintritt für die anschließende Disco im HundertMeister

5% mehr Tote auf deutschen Straßen im Oktober 2008
FotoNach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben im Oktober 2008 bei Straßenverkehrsunfällen 418 Menschen, das waren 5,3% oder 21 Personen mehr als im Oktober 2007. Weitere 37 000 Personen wurden verletzt, eine Zunahme um 3,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.

Montag, 22. Dezember 2008 - Historischer Kalender

War in Duisburg: Gewichtheber und Goldmedaillengewinner
und jetzt "Sportler des Jahres" Mathias Steiner

Der Mann, der seien Goldmedaille von Peking seiner vor einem Jahr gestorbenen Frau widmete war Gast in Milsers Landhaustreff.

Foto Manfred Schneider

Reibekuchentheater  für Kindernothilfe: "Die etwas andere Weihnachtsgeschichte"
Das Reibekuchentheater spielt am kommenden Dienstag, 23.12., um 20 Uhr zugunsten der Kindernothilfe. Auf dem Programm steht "die etwas andere Weihnachtsgeschichte" Ox und Esel. Bei der Benefiz-Vorführung wird für ein Projekt in Peru gesammelt, das Opfer von familiärer und sexueller Gewalt begleitet.
Das Stück:
Als der Ochse nach getaner Schwerstarbeit zurück in seinen Stall kommt, findet er mitten auf seiner Mahlzeit - seinem frischen Heu - ein verpacktes schreiendes Bündel. Der hinzueilende Esel vermutet in dem Baby vielleicht sogar das Jesuskind. Beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte durch die Bedrohungen von außen zu einem fürsorglichen Adoptivgespann.
Das Benfiz-Projekt:
Gemeinsam mit der peruanischen Organisation APORTES setzt sich die Kindernothilfe gegen familiäre und sexuelle Gewalt in Huancavelica ein. Besonders Kinder und Frauen werden im eigenen Hause zu Opfern von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt. Doch ihnen fehlt meist der Mut, sich zu wehren oder die Täter anzuzeigen. Im Vordergrund steht die Aufklärung von Schülern, Lehrern und Eltern über Gewalt. Für die Aufklärung der Bevölkerung werden rund 1.900 Radioprogramme, Theaterstücke und Bildungsprogramme eingesetzt und Workshops mit Frauen und Kindern durchgeführt.
Eintritt: Kinder: 3 Euro; Erwachsene: 6 Euro
ReibeKuchenTheater im KOM´MA - Schwarzenberger Straße 147 - 47226 Duisburg

"Eine nie vergessene Geschichte" in der Zentralbibliothek
 Der Verein für Kunst und Literatur Duisburg lädt am Montag, 12. Januar 2009 zur Autorenlesung mit anschließender Diskussion in die Zentralbibliothek, Düsseldorfer Str. 5-7 ein. Gast ist der Autor Jan Koneffke, der aus seinem Buch "Eine nie vergessene Geschichte" lesen wird, einem Panorama deutscher Zeitgeschichte.
Felix Kannmacher wächst zusammen mit drei Brüdern in Freiwalde an der Ostsee auf. Während der Vater den Philosophen Immanuel Kant verehrt und die Mutter von Stimmungsschwankungen, schließlich auch von Wahnideen beherrscht wird, flüchtet sich Felix ins Klavierspiel. Das Klavier muss allerdings verstummen, als die Mutter die Saiten im Zweiten Weltkrieg als Rohstoff für die Rüstungsproduktion opfert. Die Geschichte von Felix Kannmacher und seiner Familie vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Kriegsende und der Flucht gibt tiefe und ungeschönte Einblicke in jene Zeit. In ihr und an den eigenen Wahnvorstellungen scheitert nicht nur eine Lebenswelt, sondern Menschen nehmen physischen und seelischen Schaden.
Jan Koneffke, 1960 geboren, studierte Philosophie und Germanistik in Berlin. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Wien und Bukarest. Für seine Erzählungen und Romane erhielt er mehrere literarische Auszeichnungen, u.a. den Leonce-und-Lena-Preis. Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Werner Jung, von der Universität Duisburg-Essen. Beginn der Lesung ist 20 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro. Karten sind ab sofort während der Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst Duisburg haben freien Eintritt.

Samstag, 20. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Ab dem 1. Januar 2009 gibt es auch "Die Standesbeamtin"
Zum 1. Januar 2009 tritt das im vergangenen Jahr verabschiedete neue Personenstandsgesetz, das die Arbeit der Standesämter regelt, in Kraft. Dann heißt es Abschied nehmen vom gewohnten Aussehen und den Bezeichnungen der bisher ausgestellten standesamtlichen Urkunden.
Allen vom Standesamt ausgestellten Urkunden hat der Gesetzgeber ein moderneres Aussehen verpasst und sie mit einem großflächigen Bundesadler versehen. Außerdem wurden einige Namen der Urkunden verändert. So werden zum Beispiel zukünftig anstelle von Heiratsurkunden Eheurkunden ausgestellt und die bisherige Abstammungsurkunde wird durch die Geburtsurkunde ersetzt.
Neben den optischen Veränderungen und den geänderten Bezeichnungen hat der Gesetzgeber den Urkunden auch eine "Schlankheitskur" verpasst und die zu beurkundenden Daten und die Angaben in den Urkunden auf das Notwendige reduziert. So werden zukünftig zum Beispiel keine Berufe und akademischen Grade mehr beurkundet und auch nicht mehr mit in die standesamtlichen Urkunden aufgenommen.
Da der Gesetzgeber auch die Behördenbezeichnung geändert hat, sind die Briefbögen und Siegel der Standesbeamten auch nicht mehr mit der Bezeichnung "Der Standesbeamte des Standesamtes" versehen, sondern enthalten nur noch die Angabe "Standesamt". Dafür hat der Gesetzgeber namentlich anerkannt, dass es weibliche Standesbeamte gibt, die auch bisher schon "Standesbeamtinnen" waren. Es war ihnen aber bisher verwehrt, diese Bezeichnung zu benutzen. Auch sie waren bisher "Der Standesbeamte". Ab Januar 2009 gibt es (rein nach dem Gesetz) endlich auch "Die Standesbeamtin". Die bisher von den Standesbeamten ausgestellten Urkunden bleiben auch nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes weiterhin gültig.

Auf eine wichtige Änderung müssen die Standesbeamtinnen und Standesbeamten aber noch einige Zeit warten. Der Gesetzgeber gibt vor, dass zukünftig die Beurkundung der Personenstandsangelegenheiten nicht mehr in Papierform in Personenstandsbüchern, sondern elektronisch erfolgt. Da die technischen Voraussetzungen aber noch nicht vorliegen, wird dies noch einige Zeit dauern. Der Gesetzgeber hat den Standesämtern deshalb eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2014 gewährt.
An den Voraussetzungen, unter denen zum Beispiel eine Ehe oder Lebenspartnerschaft geschlossen werden kann oder welche Namen nach einer Eheschließung, Begründung einer Lebenspartnerschaft oder für ein neu geborenes Kind gewählt werden können, hat der Gesetzgeber mit dem neuen Personenstandsgesetz nichts geändert.
Da das bei den Standesämtern bereits genutzte EDV-Verfahren an die neue Gesetzeslage angepasst werden muss, kann es in den ersten Januartagen zu Verzögerungen bei der Bearbeitung in den Standesämtern kommen. Die Duisburger Standesämter (Standesamt Duisburg-Nord, Standesamt Duisburg-Mitte und Standesamt Duisburg-West) bitten daher, soweit möglich, die Standesämter nicht in den ersten Januartagen aufzusuchen, um ein Anliegen zu klären.

Bruttomonatsverdienste in NRW gestiegen
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) in NRW erzielten im dritten Quartal 2008 mit 3 223 Euro einen um 2,8 Prozent höheren durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst als ein Jahr zuvor.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren die Verdienste teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer(innen) mit 1 467 Euro sogar um 4,0 Prozent höher als im dritten Quartal 2007. Die durchschnittlichen Verdienste geringfügig Beschäftigter stiegen um 1,2 Prozent auf 286 Euro monatlich.
Einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen sind in den dargestellten Ergebnissen nicht enthalten. (LDS NRW)

Wirtschaftsabschnitt
a = Insgesamt
b = Männer
c = Frauen

Durchschnittliche Bruttostunden- und Bruttomonatsverdienste
sowie bezahlte Wochenarbeitszeit
der Arbeitnehmer/-innen
im III. Quartal 2008

Vollzeit-
beschäftigte1)

Teilzeit-
beschäftigte1)

Geringfügig
Beschäftigte
2)

Euro je

Stunden

Euro je

Stunden

Euro je
Monat

Stunde

Monat

Stunde

Monat

Produzierendes Gewerbe und
Dienstleistungen
3)

a

19,11

3 223

38,8

14,59

1 467

23,1

286

b

20,13

3 417

39,1

14,44

1 490

23,8

277

c

16,30

2 704

38,2

14,62

1 463

23,0

291

Produzierendes Gewerbe

a

19,76

3 302

38,4

15,44

1 607

24,0

303

b

20,36

3 418

38,6

16,17

1 676

23,8

301

c

16,43

2 669

37,4

15,31

1 595

24,0

305

Bergbau und Gewinnung
von Steinen und Erden

a

19,17

3 504

42,1

17,77

1 949

25,2

333

b

19,17

3 512

42,2

16,48

1 881

26,3

337

c

19,25

3 231

38,6

18,79

1 999

24,5

329

Verarbeitendes Gewerbe

a

19,95

3 310

38,2

15,26

1 623

24,5

300

b

20,71

3 453

38,4

15,93

1 663

24,0

295

c

16,22

2 631

37,3

15,14

1 615

24,5

303

Energie- und
Wasserversorgung

a

24,67

4 126

38,5

20,49

2 110

23,7

255

b

25,26

4 238

38,6

22,81

2 782

28,1

309

c

21,07

3 455

37,7

20,19

2 038

23,2

213

Baugewerbe

a

16,97

2 910

39,5

14,40

1 246

19,9

327

b

17,02

2 924

39,5

/

/

/

330

c

16,15

2 676

38,1

/

/

/

325

Dienstleistungen3)

a

18,59

3 160

39,1

14,48

1 449

23,0

282

b

19,90

3 416

39,5

14,21

1 466

23,7

271

c

16,26

2 716

38,5

14,52

1 446

22,9

288

Handel; Instandhaltung und
Reparatur  von Kraftfahrzeugen
und Gebrauchsgütern

a

17,72

3 009

39,1

12,71

1 288

23,3

293

b

18,89

3 235

39,4

12,18

1 155

21,8

284

c

14,95

2 486

38,3

12,78

1 306

23,5

297

Gastgewerbe

a

11,36

1 923

39,0

9,09

1 008

25,5

283

b

12,31

2 092

39,1

8,84

998

26,0

285

c

10,27

1 731

38,8

9,18

1 011

25,4

282

Verkehr- und
Nachrichtenübermittlung

a

16,04

2 846

40,8

14,84

1 488

23,1

291

b

16,11

2 892

41,3

14,64

1 621

25,5

291

c

15,69

2 630

38,6

14,96

1 417

21,8

291

Kredit- und
Versicherungsgewerbe

a

23,85

4 002

38,6

18,85

1 828

22,3

315

b

26,75

4 495

38,7

19,88

2 213

25,6

277

c

19,73

3 305

38,6

18,78

1 804

22,1

328

Grundstücks- und Wohnungswesen,
Vermietung beweglicher Sachen,
Erbringung von wirtschaftlichen
Dienstleistungen,
a.n.g.

a

19,60

3 308

38,8

12,38

1 258

23,4

265

b

20,77

3 523

39,1

12,48

1 365

25,2

249

c

16,69

2 780

38,3

12,35

1 230

22,9

272

Erziehung und Unterricht

a

18,91

3 209

39,1

16,88

1 556

21,2

257

b

20,29

3 451

39,1

17,25

1 402

18,7

260

c

17,71

3 000

39,0

16,79

1 600

21,9

253

Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialwesen

a

18,86

3 172

38,7

16,07

1 600

22,9

300

b

22,77

3 868

39,1

17,27

1 853

24,7

275

c

16,55

2 769

38,5

15,95

1 576

22,7

306

Erbringung von sonstigen
öffentlichen und persönlichen
Dienstleistungen

a

18,97

3 224

39,1

14,77

1 478

23,0

277

b

20,79

3 572

39,6

15,44

1 574

23,5

270

c

15,89

2 651

38,4

14,67

1 464

23,0

281

/  = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug
1) ohne einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen
2) Verdienste insgesamt
3) ohne den Wirtschaftsabschnitt „öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“

Freitag, 19. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Bilinguale Sprachförderung in städtischen Kindertageseinrichtungen
Am Beispiel der städtischen Kindertageseinrichtung Wörthstrasse 70 in Duisburg-Hochfeld haben heute Thomas Krützberg, Leiter des Duisburger Jugendamtes, und Angelika Fix, Leiterin der Einrichtung, das Projekt "Bilinguale Sprachförderung" vorgestellt. Hierbei unterstützt das Jugendamt 20 Duisburger Kindertageseinrichtungen mit Landesmitteln in Höhe von jeweils 500 Euro.

Von dem Betrag wurden Literaturkoffer angeschafft, die Kinderbücher mit türkischen und deutschen Texten beinhalten. Geschulte Sprachförderkräfte arbeiten in den Kindertageseinrichtungen mit Migrantenkindern in Kleingruppen, um den deutschen Sprachgebrauch zu fördern. Sie verwenden dabei die bilinguale Methode, um türkisch sprechende Kinder intensiv zu fördern. Texte werden in Türkisch und in Deutsch erzählt. Dabei kann die Sprachfachkraft erfahren, ob die türkische Muttersprache von den Kindern beherrscht wird und ob die Kinder die deutsche Spracheinheit verstanden haben. Das Beherrschen der Muttersprache bildet die Basis der deutschen Spracherlernung.
Gezielte Sprachförderung gehört in jedem Kindergarten zum pädagogischen Alltag. Ein Kind, dass eine harmonische Entwicklung hatte, ein gesundes Urvertrauen und eine erlernte Muttersprache besitzt, hat eine bessere Chance, die zweite Sprache "Deutsch" zu erlernen. Auch die Einstellung der Eltern zur Zweitsprache ist von großer Bedeutung. Je offener sie dem Gegenüber eingestellt sind, desto einfacher wird das Erlernen der Zweitsprache "Deutsch" für das Kind.
In den 20 Kindertageseinrichtungen wurden Leihbibliotheken eingerichtet, um Eltern und Kindern ein hohes Repertoire an Büchern anbieten zu können. Sie haben so die Möglichkeit, Bilderbücher in verschiedenen Sprachen direkt im Kindergarten auszuleihen. Durch das gemeinsame Betrachten und Vorlesen der Bücher soll sowohl die Phantasie der Kinder angeregt als auch deren Sprachkompetenz gefördert werden.
In der Kindertageseinrichtung Wörthstrasse wird die bilinguale Sprachförderung intensiv umgesetzt. Mütter und Väter können an den Bilderbucherzählungen teilnehmen. So wird auch das Interesse der Eltern geweckt, mit ihren Kindern Bücher zu lesen beziehungsweise Geschichten zu erzählen und in der Bibliothek gleich das Buch auszuleihen. In Kooperation mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) und dem BLK-Modellprogramm FörMig (Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) ist es darüber hinaus gelungen, eine zusätzliche Fachkraft einzustellen, die nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit deren Eltern im täglichen Kindergartenablauf Bücher betrachtet und so Sprachkompetenzen fördert.

Hallenbad Wanheim wegen defekter Hauptlüftungsanlage vorübergehend geschlossen
Das Hallenbad Wanheim ist wegen des Ausfalls der Hauptlüftungsanlage ab sofort geschlossen, da eine Beheizung des Bades nicht mehr möglich ist. Die Reparaturarbeiten können voraussichtlich erst am 23. Dezember abgeschlossen werden. Daher steht das Bad frühestens nach den Weihnachtsfeiertagen, also ab Samstag, 27. Dezember, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. DuisburgSport bittet um Verständnis.

Hochschulabsolventenquote erreicht Höchststand im Jahr 2007
WIESBADEN ? Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventen­quote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.

Erzeugerpreise November 2008: + 5,3% gegenüber November 2007
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2008 um 5,3% höher als im November 2007. Gegenüber Oktober 2008 sank der Index dagegen um 1,5%. Dies war der bislang stärkste monatliche Preisrückgang seit Beginn der Preisbeobachtung im Jahr 1949.

Band 8 der Reihe „Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg“ vorgestellt:
„Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im Duisburger Stapelviertel“

Die Aufarbeitung der Geschichte der Stadt ist eine grundlegende Aufgabe der Stadtarchäologie. In Publikationsreihen werden die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt. Der neue Band der Reihe „Archäologie und Denkmalpflege“ mit dem Titel „Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im Duisburger Stapelviertel/Band 8“ beschäftigt sich mit der Siedlungsgeschichte des Stapelviertels in der Duisburger Altstadt. Vor mehr als 20 Jahren wurde im Stapelviertel in der Duisburger Altstadt zwischen Niederstraße und Stadtmauer unter der Leitidee „Wohnen am Innenhafen“ ein großes Bauprojekt realisiert. Zur Sicherung der noch im Boden enthaltenen archäologischen Quellen wurden vor Beginn der Erdarbeiten und zum Teil auch begleitend Grabungen durchgeführt. Zahlreiche Gebäudereste, Gruben und viele andere Siedlungsspuren aus der vorrömischen Eisenzeit, aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit konnten vor ihrer endgültigen Zerstörung freigelegt und eingehend dokumentiert werden. Geborgene Knochen, Tonscherben und Gebrauchsgegenstände aus Metall gewähren den Archäologen sehr authentische Einblicke in das Alltagsleben der mittelalterlichen Stadt.
Das Stapelviertel lag im Mittelalter direkt am Rhein. So zeigten die Funde, wie weit verflochten bereits damals die Handelsverbindungen Duisburgs gewesen sein müssen. Über die überregionalen Handelsrouten haben viele Produkte und Rohstoffe den Weg nach Duisburg gefunden bzw. wurden von hier aus die verschiedensten Waren über den Rhein und den Hellweg versandt. Archäologische Grabungen und Funde bieten häufig die einzige und nicht selten die letzte Möglichkeit, mehr über die Besiedlungsgeschichte dieser Stadt zu erfahren. Denn häufig fehlen für diese frühen Zeitabschnitte der Geschichte aussagekräftige, schriftliche oder bildliche Quellen. Das Bauareal bot hier besonders günstige Voraussetzungen, da weite Teile der dortigen Parzellen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs unbebaut geblieben waren.
So war mit den Grabungen die Hoffnung verbunden, neue Aufschlüsse zur Funktion des Stapelviertels im frühen und hohen Mittelalter zu gewinnen. Schon lange vor dem späten Mittelalter sollen in diesem Areal Händler und Kaufleute ihre Wohnsitze angelegt haben, auch die aus der schriftlichen Überlieferung bekannte Friesenkolonie wird in diesem Stadtviertel vermutet. Archäologische Belege für diese Thesen konnten noch nicht gefunden werden. Durch die Auswertung von Thomas Peek liegen nun aber immerhin konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass an der Niederstraße und westlich davon in der Zeit vor dem 11. Jahrhundert Hafenbetrieb und Warenumschlag stattgefunden haben. Thomas Peek hat die Ergebnisse der Grabungen im Rahmen seiner Magisterarbeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ausgewertet und in einen überregionalen Kontext gestellt.

Vier zentrale Aspekte für die Geschichte der Stadt Duisburg leiten sich aus seiner Arbeit ab: Die große Zahl an importierten Keramikfunden belegt Duisburg als wichtigen Handels- und Umschlagplatz im Mittelalter, in der Zeit um 1000 waren Schmiede und Hüttenleute im Stapelviertel tätig, frühmittelalterlicher Schiffsbau und –reparatur sind durch charakteristische Funde an der Niederstraße belegt, die Auswertung weist für das ausgehende 10. Jahrhundert einen Funktionswechsel im Stapelviertel nach. Der einstige vorstädtische Gewerbestandort wandelt sich in dieser Zeit zu einem Wohnviertel der befestigten Stadt.
Hinweise zum Buch:
„Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen im Duisburger Stapelviertel. Die Ausgrabung Niederstraße, Block D. Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg, Band 8“, Büchenbach/ Duisburg 2008; Autor: Thomas Peek; herausgegeben von Dr. Volker Herrmann, im Auftrag der Stadt Duisburg, Untere Denkmalbehörde

Sonntag, 21. Dezember, 11.30 Uhr Sonntagsführung für Familien: POMP (inkl. Workshop)
Mit Ruth Gilberger. Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Kurz vor Weihnachten wird geklebt, eingewickelt und umhüllt. In der Ausstellungswerkstatt können Familien künstlerisch tätig werden. Ruth Gilberger lädt am vierten Advent zu einer Sonntagsführung mit praktischem Arbeiten in die Ausstellung POMP ein.
Die Künstlerin Karin Hochstatter arbeitet mit scheinbar vertrauten Alltagsmaterialien. Klebeband, Bindfäden, Plastikfolien und Drähte sind Bestandteile der Installationen, die sich überlappend, geschnitten und geschichtet zueinander fügen und in einer spielerisch-kritischen Reflexion die Grenzen von Raum, Fläche und Form untersuchen. Die interaktive Rauminstallation in der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums entsteht im Verlauf der Ausstellung durch die Mitarbeit der POMP-Besucher.
Im Rahmen der Sonntagsführung führt Ruth Gilberger, Kuratorin der Ausstellung, in die Arbeitsprinzipien der Künstlerin ein. Am praktischen Beispiel wird aufgezeigt, auf welche Weise in den Installationen Hochstatters die Grenzen zwischen Skulptur und Raum, zwischen Fläche und Dreidimensionalität und zwischen Zurückhaltung und Überschreitung hinterfragt werden. Im Anschluss an eine Einführung wird gemeinsam in der Ausstellungswerkstatt an POMP gearbeitet.
POMP wächst seit gut sechs Wochen. Regelmäßig fotografiert die Künstlerin die Installation und ihr Wuchern im Ausstellungsraum. Am Ende entsteht eine Dokumentation in Form einer Plakatserie, auf der alle beteiligten Gruppen verzeichnet sind.

Donnerstag, 18. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Kriegsbombe in Duisburg-Wanheimerort entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die bei Bauarbeiten auf dem Bahngelände in der Nähe der Gießingstraße in DU-Wanheimerort gefundene amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 16.15 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden, die Bahnstrecke zwischen Duisburg-Hauptbahnhof und Duisburg-Rheinhausen ist wieder frei.
Bombenfund in Duisburg-Wanheimerort: Heute wird ab 15.30 Uhr entschärft
Bahnlinie zwischen Rheinhausen und DU-Hauptbahnhof betroffen

Bei Bauarbeiten wurde heute eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe auf dem Bahngelände in der Nähe der Gießingstraße in Duisburg-Wanheimerort gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird um 15.30 Uhr mit der Entschärfung beginnen.
Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig auf Bahn- bzw. Werksgelände, so dass die Anwohner in ihren Häusern bleiben können. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen (betroffen sind ca. 1.500 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten der ansässigen Firmen wie der Betriebshof der DVG) sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 15.30 Uhr nicht mehr gestattet.
Die Bahnlinie zwischen Duisburg-Hauptbahnhof und Duisburg-Rheinhausen liegt innerhalb der Sicherheitszone, so dass die Strecke in beide Fahrtrichtung für die Dauer der Entschärfung gesperrt wird. Mitarbeiter des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

In der Weihnachtswoche erwartet das FORUM Duisburg den 3.000.000 Besucher
Kurz vor dem 4. Advent erwartet das FORUM Duisburg den 3.000.000 Besucher. Gestützt durch die automatische Kundenzählung kann das FORUM schon fast einen Monat nach dem 2.000.0000 Besucher diesen Rekord melden. Für die Mieter des FORUM sowie für das Centermanagement ist dies ein Beweis für die Attraktivität des Centers.
Heiligabend und Silvester bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Geschäfte des FORUM Duisburg werden von 9:30 bis 13:00 Uhr für Kunden und Besucher geöffnet sein. Während der Feiertage haben Besucher die Möglichkeit einen Schaufensterbummel zu machen. Von 11.00 — 13.00 Uhr haben Eltern die Möglichkeit Ihre
Kinder im Kundenkindergarten St. Maximus betreuen zu lassen.
Spendenaktion FORUM Duisburg

Die Werbegemeinschatt des FORUM Duisburg hat sich entschieden von Kindern geschmückte, Weihnachtsbäume an verschiedene Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas zu spenden. Lutz Müller (Centermanager und Geschäftsführer der Werbegerneinschaft) wird am 4. Advent persönlich, die geschmückten Weihnachtsbäume an Senioren- und Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und Caritas verschenken.

Widerspruchsrecht gegen die Erteilung von Melderegisterauskünften
Am 7. Juni 2009 finden die Kommunalwahl und die Europawahl statt. Die Bundestagswahl wird ebenfalls im Jahr 2009 erfolgen. Nach dem Meldegesetz Nordrhein-Westfalen darf die Meldebehörde in dem halben Jahr vor der Wahl den politischen Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen Auskunft aus dem Melderegister erteilen. Wer eine Melderegisterauskunft an Parteien über seine Daten nicht wünscht, kann der Datenweitergabe ohne Angabe von Gründen ab dem 15. Lebensjahr widersprechen. Der Widerspruch sollte schnellstens bei den Bürger-Services in den Bezirksämtern erklärt werden.

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 21. Dezember, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Stadthaus: Heute nur Notbesetzung
Wegen einer innerbetrieblichen Versammlung stehen die Dienststellen im Stadthaus am morgigen Donnerstag, 18. Dezember, ab 12 Uhr nur eingeschränkt zur Verfügung. Betroffen hiervon sind das Amt für Baurecht und Bauberatung, das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement sowie InvestSupport und Genehmigungsportal. Das Büro für Parkerleichterungen bzw. Ausnahmegenehmigungen für die Umweltzone bleibt ab 12 Uhr geschlossen. In den anderen Bereichen wird zwar eine Notbesetzung vorgehalten, es empfiehlt sich jedoch, vor einem persönlichen Besuch anzurufen, damit unnötige Wege vermieden werden.

Sprechzeiten im Bereich "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten"
Im Sachgebiet "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten" des Referats für Schule und Verwaltung in der Bildungsholding Duisburg werden ab 1. Januar 2009 wegen der hohen Arbeitsbelastung in den Bereichen der "Ausbildungsförderung" und "Schülerfahrkosten" Sprechzeiten eingeführt, um Freiräume für eine zügige und korrekte Bearbeitung der Anträge zu schaffen. Um den Interessen der Antragstellerinnen und Antragsteller auch weiterhin entgegenkommen zu können, erfolgt eine Bearbeitung in dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeiten. Darüber hinaus ist im Bedarfsfall eine Terminvergabe möglich. Ab 1. Januar 2009 gelten folgende Öffnungszeiten: montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags ist geschlossen.

2008: 18% der Kinder unter drei Jahren in Tagesbetreuung
Im März 2008 haben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Eltern von rund 364 000 Kindern unter drei Jahren in Deutschland eine Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege als Ergänzung zur eigenen Kindererziehung und Betreuung in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um rund 43 000 Kinder beziehungsweise 13%. Der Anteil der Kinder in Tagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe (Betreuungsquote) belief sich damit bundesweit auf fast 18% (2007: 15,5%). Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2013 die Betreuungsquote für die Kinder in dieser Altersgruppe auf bundesweit 35% zu erhöhen.

2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 190 Euro für Trinkwasser
Die Wasserrechnung lag für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Trinkwasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Jahr 2007 im Bundesdurchschnitt bei knapp 190 Euro. Dies war 1,64 Euro mehr als 2006. Die Wasserrechnung enthält neben dem Kubikmeterpreis als verbrauchabhängigem Entgelt auch die von den meisten Wasserversorgern berechnete Grundgebühr sowie die Mehrwertsteuer. Nach den aktuellen Ergebnissen der Verbraucherpreisstatistik lag der Preisindex für die Wasserversorgung aller privaten Haushalte im November 2008 um 0,7% höher als im November 2007.

1. bis 3. Quartal 2008: Kommunen mit Einnahmenüberschuss
Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (ohne die Stadtstaaten) haben in den ersten drei Quartalen 2008 123,9 Milliarden Euro und damit 4,7% mehr an Einnahmen erzielt als im Vergleichszeitraum 2007. Die kassenmäßigen Ausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände lagen mit 118,3 Milliarden Euro um 3,2% über dem entsprechenden Vorjahresbetrag.

Mittwoch, 17. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Leitfaden für Immobilien- und Standortgemeinschaften ab sofort erhältlich
In den letzten vier Jahren haben insgesamt sechs Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, die rechtlichen Voraussetzungen für Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) geschaffen. Damit können Vereinigungen von Gewerbetreibenden und Immobilienbesitzern nun die Entwicklung ihres Stadtteils positiv vorantreiben.
Jetzt ist dazu ein praktischer Ratgeber über die Möglichkeiten der Einflussnahme erschienen, an dem auch Anja Geer, Leiterin des Amtes für Baurecht und Bauberatung in Duisburg, als Autorin mitgearbeitet hat. „Ich finde es außerordentlich wichtig, dass wir im Stadtentwicklungsdezernat so eine qualitative Beratung mit anbieten können. Durch die Arbeit von Frau Geer leisten wir einen weiteren Beitrag dazu, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Stadtentwicklung der Stadt Duisburg engagieren,“ sagte Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler anlässlich der Veröffentlichung.
Anja Geer, die vor ihrem Wechsel in die Stadtverwaltung im Juni dieses Jahres bei der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein den Bereich der Stadt- und Einzelhandelsentwicklung betreute, konnte ihre über elfjährige Erfahrung in den Leitfaden einbringen: „Ursprünglich kommt die Idee, dass sich Bürger eines Stadtquartiers zusammenfinden, um Probleme anzugehen und Entwicklungschancen gemeinsam voranzutreiben, aus den USA. Bereits seit den 1970er Jahren kennt man sie dort unter dem Kürzel BID, was für Business Improvement Districts steht. In Deutschland waren die nördlichen Bundesländer Vorreiter dieser Entwicklung, der sich nun auch Nordrhein-Westfalen angeschlossen hat.“

Der 72 Seiten umfassende Leitfaden behandelt zunächst die Geschichte und Entwicklung der ISG, befasst sich anschließend mit den Aufgaben, Zielen und Akteuren darin. Einen großen Rahmen nimmt dann der Prozess von der Vorbereitung bis zur Umsetzung und Erfolgskontrolle ein. Nicht fehlen darf dann eine Mustersatzung, der Gesetzestext und eine Übersicht über bereits bestehende Initiativen in Deutschland. Anja Geer und ihre Mitautoren, die den ISG-Leitfaden im Rahmen ihrer genehmigten nebenberuflichen Tätigkeit entwickelt haben, hoffen, dass mit ihrer Hilfe viele erfolgreiche Immobilien- und Standortgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen entstehen.

Spielzeug für Honduras wird verpackt - letzte Chance, etwas abzugeben
Die Schülerinnen des Hildegardis-Gymnasiums sortieren und verpacken fleißig das ausgemusterte Spielzeug, das viele Duisburgerinnen und Duisburger für bedürftige Kinder in San Pedro Sula gespendet haben. Bis Freitag müssen die Container versandfertig beladen sein, damit sie auf dem Seeweg in Duisburgs honudranische Partnerstadt geschickt werden können.
Sollte es Menschen geben, die ihr ausgemustertes, aber funktionsfähiges Spielzeug oder gut erhaltene gebrauchte Kinderschuhe, für arme Kinder in Honduras spenden wollen, können dieses allerspätestens noch bis Donnerstag um 15 Uhr an einer von sechs Feuerwachen im Stadtgebiet abgeben. Die Adressen der Feuerwachen können bei CallDuisburg unter 0203/94000 erfragt werden. Folgende Wachen nehmen Spenden entgegen:

Feuer- und Rettungswache 3
Duisburger Straße 145
47166 Duisburg-Hamborn

Feuer- und Rettungswache 4
Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200
47179 Duisburg-Walsum

Feuer- und Rettungswache 5
Rheindeichstraße 22
47198 Duisburg-Homberg

Feuer- und Rettungswache 6
Friedrich-Ebert-Straße 8
47226 Duisburg-Rheinhausen
Feuer- und Rettungswache 7
Düsseldorfer Landstraße 92
47249 Duisburg-Wanheim-Angerhausen

Feuer- und Rettungswache 8 (Hafenwache)
Vinckeweg 30
47119 Duisburg-Ruhrort

Verlegung der Bushaltestelle Wildstraße
Ortsbesichtigung zwecks Verlegung der Bushaltestelle Wildstraße. Nach diesbezüglicher Anfrage der Vorsitzenden des Heimbeirats des Johanniter-Stifts in Duisburg-Neudorf, trafen sich zu einem Gedankenaustausch der Leiter des Johanniter-Stifts, Dieter Smolarczyk von der DVG, Ralf Heinemann, Verkehrslenkung der Stadt Duisburg, Heimbeiratsvorsitzende Cläre van Merwyk, der Leiter des Bezirksamt-Duisburg-Mitte, Wolfgang Komorowski (s. Foto v.li.), Bezirksbürgermeister Heinrich Klose, Peter Volk von der Polizei Duisburg und Walter Brinkmeier vom Bezirksamt, sowie weitere Mitglieder des Heimbeirats.

Nach baldigen Erhebungen von DVG und Johanniter-Stift über die Nutzung der Haltestelle von Bürgern und Heimbewohnern, sowie der Prüfung einer Möglichkeit zur Verlegung, wird über den Antrag entschieden. Direkt übereingekommen sind die Teilnehmer, dass ein Schild an der Haltestelle mit Hinweis auf den Weg zum Johanniter-Stift angebracht wird.  Manfred Schneider
Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter

im Dezember waren in Deutschland 2007 2,25 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das waren ? im Zuge der Alterung der Bevölkerung ? rund 118 000 oder 5,6% mehr als 2005 und 231 000 beziehungsweise 11,4% mehr als bei der ersten Durchführung der Erhebung im Jahr 1999.

Beschäftigung im Gesundheitswesen steigt weiter an
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren zum 31. Dezember 2007 rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder zehnte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Im Jahr 2007 gab es im Gesundheitswesen damit rund 63 000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr 2006. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,5%.

Verbraucherpreise November 2008: + 1,4% zum Vorjahr
Der Verbraucherpreisindex ist für Deutschland im November 2008 gegenüber November 2007 um 1,4% gestiegen. Der Preisauftrieb hat sich damit den vierten Monat in Folge abgeschwächt (Oktober: + 2,4%; September: + 2,9%; August: + 3,1%); im November 2008 blieb die jährliche Teuerung erstmals seit Juni 2007 unterhalb der Zwei-Prozent-Marke. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2008 verringerte sich der Index um 0,5%. Die Schätzung für November 2008 wurde damit bestätigt.

Verwendung fluorierter Treibhausgase 2007 um 4,8% gestiegen
Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2007 9 702 Tonnen fluorierte Treibhausgase verwendet. Dies entspricht einer Steigerung von 4,8% im Vergleich zum Vorjahr.

Dienstag, 16. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Kriegsbombe im Rhein bei Duisburg-Rheinhausen entschärft
Der Kampfmittelräumdienst hat die im Bereich des Hafens Rheinhausen bei Baggerarbeiten gefundene Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg um 13.15 Uhr erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden, die Schiffe auf dem Rhein können wieder fahren.
Die Bombe wurde auf einem Kieshaufen im Laderaum des Arbeitsschiffes (Rheinschiff "Kranvogel") liegend entschärft und anschließend vom Schiff in den Hafen Rheinhausen gebracht, wo sie vom Kampfmittelräumdienst abtransportiert wurde.
Es mussten keine Menschen evakuiert werden. Allerdings war der Rhein für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Im Bereich der Sicherheitszone 250 bis 500 Meter um den Fundort waren Firmen auf dem Logport-Gelände in Duisburg-Rheinhausen und zum Teil auch auf der rechten Rheinseite betroffen.

Duisburg-Rheinhausen: Fünf-Zentner-Bombe im Rhein gefunden
Heute wird ab 13 Uhr entschärft, Rhein ist ab 12.40 Uhr gesperrt
Bei Baggerarbeiten im Bereich des Hafens Rheinhausen, Rhein-Kilometer 773,5, hob gestern (15. Dezember), gegen 17 Uhr der Bagger eine Fünf-Zentner-Bombe in den Laderaum des Arbeitsschiffes (Rheinschiff „Kranvogel“). Die amerikanische Fliegerbombe liegt auf einem Kieshaufen und soll heute um 13 Uhr vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Mit den Baggerarbeiten etwa 300 Meter unterhalb der Hafeneinfahrt und ca. 60 Meter vom linksrheinischen Ufer soll eine Untiefe im Rheinstrom beseitigt werden.
In der Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle sind keine Menschen betroffen. Allerdings muss der Rhein ab 12.40 Uhr gesperrt werden. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Betroffen sind hier Firmen auf dem Logport-Gelände in Duisburg-Rheinhausen und zum Teil auch auf der rechten Rheinseite. Die Menschen dort sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 12.30 Uhr nicht mehr gestattet.
Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000.

Duisburg bewirbt sich um Modellprojekt SimplyCity
Mehr Lebensqualität und mehr Verkehrssicherheit sind die Ziele des Modellprojekts SimplyCity, was soviel heißt wie die einfache Stadt. Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt dieses Modellprojekt aus und sucht Kommunen, die ihre Plätze, Straßen und Verkehrssysteme grundlegend vereinfachen wollen. Die Stadt Duisburg bewirbt sich mit dem Ortsteil Beeckerwerth um Teilnahme an diesem Modellprojekt.
"Beeckerwerth stellt mit seiner Größe und den alten Zechensiedlungen einen typischen Ortsteil für Duisburg und sogar fürs ganze Ruhrgebiet dar", sagt Christoph Hölters, Abteilungsleiter Stadtplanung der Stadt Duisburg. Der im Volksmund "Schwanenplatz" genannte Bereich Haus-Knipp-Straße/Ahrstraße bietet für das Modellvorhaben eine Menge Ansatzpunkte. Hier befindet sich das Zentrum des Ortsteils mit Kirche, Läden, Post, Sparkasse und Gastwirtschaft. In der Nachkriegszeit orientierte sich der Umbau der Stadt vorrangig an den Bedürfnissen des Autoverkehrs. Der frühere Treffpunkt und Ortsteilplatz ist durch die Verkehrskreuzung in den Hintergrund getreten. "Sowohl bei den Bürgern als auch bei den Bezirksvertretungen besteht eine große Offenheit, überflüssige Verkehrsregelungen abzubauen und mehr Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer einzufordern", so Hölters weiter.

Hier können Erkenntnisse gewonnen werden, die auf viele andere Bereiche in der Stadt übertragen werden können. Die "Entrümpelung" des Schilderwaldes, aber auch der Rückbau überflüssiger Einbauten sind nur einige der Möglichkeiten, Plätze attraktiver zu machen. Den öffentlichen Raum den Bürgerinnen und Bürgern wieder zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, ist ein wesentliches Anliegen dieses Vorhabens. Aus den eingereichten Bewerbungen wird das Land zwei Projekte auswählen. Eine Finanzierung der Planung durch ein Fachbüro und 100.000 Euro für eine Umsetzung von Maßnahmen winken dann den Teilnehmen des Modellprojektes. Der Stadt Duisburg würden bei einer Umsetzung so keinerlei Kosten entstehen.

Sprechzeiten im Bereich "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten"
Im Sachgebiet "Wirtschaftliche Schülerangelegenheiten" des Referats für Schule und Verwaltung in der Bildungsholding Duisburg werden ab 1. Januar 2009 wegen der hohen Arbeitsbelastung in den Bereichen der "Ausbildungsförderung" und "Schülerfahrkosten" Sprechzeiten eingeführt, um Freiräume für eine zügige und korrekte Bearbeitung der Anträge zu schaffen. Um den Interessen der Antragstellerinnen und Antragsteller auch weiterhin entgegenkommen zu können, erfolgt eine Bearbeitung in dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeiten. Darüber hinaus ist im Bedarfsfall eine Terminvergabe möglich. Ab 1. Januar 2009 gelten folgende Öffnungszeiten: montags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags ist geschlossen.

Baupreise in NRW um 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen erreichte nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik im November 2008 einen Indexstand von 112,0 (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100) und war damit um 2,5 Prozent höher als im November 2007. Gegenüber August 2008 stieg der Preisindex
für Bauleistungen um 0,2 Prozent.
Seit dem Berichtsmonat August 2008 erfolgt die Berechnung der Preisindizes für die Bauwirtschaft auf der Basis 2005 = 100 (bisheriges Basisjahr: 2000). Die Preisindizes für die Bauwirtschaft werden etwa alle fünf Jahre auf ein neues Basisjahr umgestellt. Hierbei werden die Berechnungsgrundlagen - insbesondere die Gewichtungsstrukturen, die den Berechnungen der Preisindizes zugrunde liegen - aktualisiert, indem sie den aktuellen Bauverfahren und Bauweisen angepasst werden. (LDS NRW)

OB bittet Stadtdirektor Dr. Greulich, beim Streit um Betretungsverbot für Rhein- und Ruhrwiesen zu vermitteln
Seit langem verpachtet die Stadt Duisburg Wiesen im Rhein- und Ruhrvorland an Schäfer, damit diese dort die Tiere grasen lassen können. Seit Gründung des Immobilienmanagement Duisburg (IMD) ist dieser der Vertragspartner der Schäfer für die städtischen Flächen. In der Vergangenheit war es häufig zu Konflikten zwischen den Pächtern und Spaziergängern, vornehmlich Hundehaltern, gekommen, weil diese die Wiesen betraten, obwohl sie dieses nach den Vertragsinhalten mit den Schäfern nicht dürften.
Nachdem in einigen Bereichen vom IMD jetzt Hinweisschilder aufgestellt worden waren, um die Spaziergänger über das Betretungsverbot und die Anleinpflicht für Hunde zu informieren, haben sich etliche Bürgerinnen und Bürger an Oberbürgermeister Adolf Sauerland gewandt. Der Oberbürgermeister hat Stadtdirektor Dr. Peter Greulich gebeten, Anfang des Jahres beide Seiten mit den zuständigen Verwaltungsbereichen an einen Tisch zu holen und mit ihnen über eine allseits verträgliche Lösung zu sprechen.

Ölpreisanstieg verteuerte Luftfrachttransporte im 3. Quartal 2008
Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im dritten Quartal 2008 durchschnittlich um 34,3% höher als im dritten Quartal 2007. Gegenüber dem zweiten Quartal 2008 betrug der Preisauftrieb 8,4%. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Sommerflugplan 2008: Nur noch leichte Passagierzunahmen
Während der Sommerflugplanperiode flogen von April bis Oktober 2008 von deutschen Flughäfen insgesamt 61,4 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Million Fluggäste mehr gezählt, das Passagiervolumen hat sich damit um 1,2% erhöht; Im Vorjahr hatte der Zuwachs noch 5,5% betragen. Im Vergleich zu den einzelnen Vorjahresmonaten konnten für die Monate April bis Juni Zuwächse (+ 4,7%) erzielt werden, während für Juli bis Oktober en leichter Rückgang (? 1,2%) zu verzeichnen war.

Gastgewerbeumsatz im Oktober 2008 real um 3,9% gesunken
Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Oktober 2008 nominal 0,7% und real 3,9% weniger um als im Oktober 2007. Im Vergleich zum September 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,4% höher und real 0,2% niedriger.

2,0% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2008
Ende Oktober 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,4 Millionen Personen tätig. Dies waren rund 105 700 Personen oder 2,0% mehr als im Oktober 2007.

Montag, 15. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Romantische Weihnachtsoper im Theater Duisburg

Stadtspitze eröffnet „Weg der Bewegung“ -
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

Die neue Attraktion, der „Weg der Bewegung“, im Sportpark Duisburg ist fertig gestellt. Egal, ob Muskeltraining oder Entspannung, die neue Sportanlage bietet für jeden Geschmack etwas. Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Vorsitzende des Stadtbund Duisburg, Franz Hering (Foto links), haben die Anlage getestet und für gut befunden. Der „Weg der Bewegung“ ist das neue Highlight im Sportpark Duisburg.
Die stetig steigende Anzahl der Freizeit- und Gesundheitssportler, findet nun ein Angebot, das viel mehr ist, als die „Trimm-Dich-Pfade“ der 70-iger Jahre. Die attraktiven Geräte können von den Freizeitsportlerinnen und Sportlern als ideale Ergänzung zu den meist ausdauergeprägten Freizeitaktivitäten oder für ein gezieltes allgemein gesundheitsorientiertes Körpertraining genutzt werden.

Insgesamt 22 Stationen beinhaltet der „Weg der Bewegung“ mit seinen 3 Arealen „Fitness, Wellness und Mobilität. Die Bewegung in der freien Natur erfährt hier eine ganz neue Dimension. So kann insbesondere der Weg der Mobilität auch von gehbehinderten Menschen, bis hin zu Rollstuhlfahrern genutzt werden. Das Konzept wurde vom Stadtsportbund unter der Federführung von Ideengeber Christoph Gehrt-Butry erarbeitet. Nun sind Duisburgs Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler aufgerufen, die 3 Areale rund um den Parallelkanal mit Leben zu füllen.

 

Ein Teil des Weges der Mobilität

 

Die neue Boulebahn, für ein gemeinsames Miteinander beim Sport

 

15- Sicher landet der Wurf von Dr. Peter Greulich im KorbWas Stadtdirektor Dr. Greulich kann, dachte sich Oberberbürgermeister Adolf Sauerland,   kann ich auch und traf ebenfalls

Theoretische Führerscheinprüfung ab Januar nur noch elektronisch
Die Papierfragebögen bei der Führerscheinprüfung haben ausgedient. Ab Januar 2009 wird es die theoretische Prüfung in allen Führerscheinklassen beim TÜV in Nordrhein-Westfalen nur noch am Computer geben. „Die Prüfung am PC ist zeitgemäß und bringt viele Vorteile: Reines Auswendiglernen von Antworten reicht nicht mehr aus. Die Fahrschüler müssen sich stärker als bisher mit den Inhalten auseinandersetzen“, sagte Verkehrsminister Oliver Wittke am Montag (15.12.) in Düsseldorf.
Probeweise läuft die Prüfung am Computer bereits seit Mitte 2006 an mehr als einem Dutzend TÜV-Prüfstellen landesweit. Die Durchfallquote lag bei der PC-Prüfung auf dem gleichen Niveau wie bei herkömmlichen Prüfungen. Nordrhein-Westfalen zählt zu den ersten Bundesländern, die die elektronische Wissensabfrage einführen.

Zu den Vorteilen des Computereinsatzes zählt unter anderem, dass Fragen, die besonders häufig falsch beantwortet werden, kurzfristig geprüft und angepasst werden können. Auch gesetzliche Änderungen lassen sich per Knopfdruck deutschlandweit umsetzen. Insgesamt wird ein Auswendiglernen der rund 900 Fragen und Antworten nahezu unmöglich. Die Auswertung erfolgt ebenfalls elektronisch. Hat der Prüfling zu viele Fehler gemacht, dann erhält er ein Fehlerprotokoll, um für die Wiederholung gezielt lernen zu können.
Minister Wittke bedankte sich bei den Technischen Prüfstellen: „Ohne die tatkräftige Unterstützung des TÜV hätten wir dieses wichtige Projekt nicht umsetzen können“.
Unter www.argetp21.de kann die PC-Prüfung getestet werden.

Geschenktipps von der DMG

Auf der Suche nach einem besonders attraktiven Weihnachtsgeschenk werden zunehmend auch Eintrittskarten für hochwertige Events erworben. Darauf verweist Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH: "Die Kartenverkäufe für die Veranstaltungen in unseren Häusern sind auf unserem Internetportal www.duisburgticket.de in den letzten Wochen spürbar angestiegen. Dies hat natürlich mit der Veranstaltungssaison in unseren Häusern zu tun, aber sicherlich wird auch manche Karte auf dem Gabentisch zu finden sein." Das erstaunt den DMG-Geschäftsführer überhaupt nicht, denn anspruchsvolle Live-Veranstaltungen seien nun mal auch eine hervorragende Alternative zu den üblichen Geschenken wie Parfüm, Mode, Spielwaren oder Technikartikeln. Längst seien Eintrittskartengeschenke Ausdruck einer besonderen emotionalen Zuwendung des Schenkenden seinen Liebsten gegenüber, einige besonders schöne und außergewöhnliche Stunden zu erleben.

An Geschenkmöglichkeiten gibt es in den nächsten Monaten aus den in der Mercatorhalle oder dem Theater am Marientor angebotenen Veranstaltungen eine umfangreiche Auswahl, ein Geschenk für jeden Geschmack auszusuchen. Uwe Gerste: "Ob das Festival der Tenöre am 3.1.2009 in der Mercatorhalle oder aber die Vielfalt der Show und Tourneeveranstaltungen im Theater am Marientor, für fast jeden Geschmack haben wir in den kommenden Wochen und Monaten das passende Angebot in Duisburg. Für die Familie ist sicherlich ein Besuch in einer der letzten Aufführungen des Musicals "Der kleine Lord" (bis zum 28.12.2008 im Theater am Marientor) die richtige Ergänzung zum Weihnachtsfest." Mit dem umfangreichen und sehr unterschiedlichen Angebot an Shows (u.a. Magic of the Dance 23/01/09 im TaM, The Bar at Buena Vista 16/01/09 im TaM, Max Raabe & das Palastorchester 30/01/09, Harlem Gospel Singers 18/01/09 im TaM, Die Rückkehr der Shaolin 31/01/09 ebenfalls TaM), welches allein im Januar noch mit mehreren Musicalgalas ergänzt wird, kann sich das Duisburger Veranstaltungsangebot im Winter sehen lassen. Wer längere Vorfreude verschenken möchte, kann natürlich auch Karten für weitaus später durchgeführte Veranstaltungen auf den Gabentisch legen: "Die zeitlich am weitesten entfernt liegende Veranstaltung für die bereits Tickets erworben werden können, ist Dieter Nuhr, der am 21. und 22.11.2009 erneut 2 Tage in Duisburg im Theater am Marientor gastieren wird."
Die DMG weist darauf hin, dass Karten, die über das Internetportal www.duisburgticket.de erworben und noch am heiligen Abend verschenkt werden, schnellstmöglich bestellt werden sollten. Uwe Gerste: "Mit 3 Tagen Lieferzeit ab der Buchung muss der Besteller mindestens rechnen, die Auslieferung erfolgt nach Zahlungseingang." In den örtlichen Vorverkaufsstellen ist ein Kauf natürlich bis zum 24.12.2008 möglich.
Bis zum 23.12.2008 können auch noch Weihnachtsgeschenke in der Tourist-Information erworben werden. Von den dort vorgehaltenen Duisburg Artikeln gibt es einige, die sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignen, meint Petra Schröder, Bereichsleiterin Kommunikation der Duisburg Marketing: "Mit unserer neuen Pralinenselektion oder aber auch unserem Kellnermesser mit dem Aufdruck "Duisburg - zieht an!" haben wir nicht nur eine sehr attraktive Souvenirkollektion entwickelt, sondern auch Artikel für echte Duisburgfans im Angebot." Natürlich kann die Kollektion der DMG auch im Internet auf der Webseite www.duisburgnonstop.de im Menüpunkt "Souvenirs" begutachtet werden.

UDE: IAQ untersucht Grundsicherung bei Erwerbstätigkeit - Aufstocken hat viele Gründe
Immer mehr Menschen in Deutschland müssen ihr Arbeitseinkommen mit Sozialleistungen aufstocken, weil sie gering beschäftigt, schlecht bezahlt oder Alleinverdiener sind. Diesen Trend sieht der Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen nach der Auswertung aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit bestätigt.
Demnach ist seit Anfang 2007 die Zahl der Aufstocker von 1.093.000 auf 1.352.500 im Juli 2008 gestiegen. Der Anteil der Leistungsbezieher mit Erwerbseinkommen stieg in dem Zeitraum von 20,4 Prozent auf 26,9 Prozent. Ein großer Teil ist nur für wenige Monate auf zusätzliche Grundsicherung angewiesen, etwa zur Überbrückung bei Arbeitsaufnahme oder zwischen Gelegenheitsjobs. Es bleibt aber ein "harter Kern" von aktuell ca. 100.000 Menschen, die auch nach 12 Monaten noch aufstockende Leistungen beziehen.
Wer Erwerbseinkommen durch Sozialleistungen aufstocken muss, arbeitet nur wenige Stunden pro Woche, der Stundenlohn ist niedrig oder es müssen so viele Menschen von einem Verdienst leben, der aber selbst bei einer Vollzeitbeschäftigung nicht ausreicht. "In der Praxis fallen oft zwei oder sogar alle drei Gründe zusammen", so Knuth. Überwiegend (90%) ist
in den "aufstockenden" Bedarfsgemeinschaften nur eine Person erwerbstätig -- selbst in der Einkommensklasse ab 1.200 Euro Brutto gilt das noch für drei Viertel.
Der Anteil von Leistungsbeziehern mit Arbeitseinkommen von 800 Euro und mehr betrug bei Singles 2,5%, bei Paaren mit Kindern dagegen 25%. "Offensichtlich könnte ein Teil der fast 700.000 Paare mit Kindern aus dem Leistungsbezug nach dem SGB II herauskommen, wenn sie für ihre Kinder eine höhere anderweitige Unterstützung erhalten würden", stellt
Knuth fest.
Schlechte Bezahlung ist für einen erheblichen Teil der Betroffenen der Grund für den Aufstockungsbedarf, rechnet Knuth. Mehr als die Hälfte der erwerbstätigen Leistungsbezieher verdienen weniger als 400 Euro im Monat. Auffällig ist allerdings, dass allein 20,5% der "Aufstocker" in der Verdienstklasse von 100 bis unter 200 Euro liegen und offenbar wegen Anrechnungsregeln für den Hinzuverdienst kein höheres Einkommen erzielen.
Niedriglöhne und Instabilität der damit verbundenen Arbeitsplätze lassen die Zahl der "Aufstocker" wachsen, sind aber nach Knuths Einschätzung nicht die einzige Ursache. Auch ungelöste Probleme der Familien- und Bildungspolitik spielen eine Rolle. Einfache Dienstleistungstätigkeiten oder Helfertätigkeiten in der Produktion ernährten heute selbst bei einer Vollzeitstelle bestenfalls einen Erwachsenen, aber keinen Partner oder Kinder, so der IAQ-Wissenschaftler. Anstelle des in Deutschland immer noch mächtigen "Alleinernährermodells" müsse konsequent allen Erwachsenen eine Erwerbstätigkeit ermöglicht und dafür die (ggf. auch kostenlose) Kinderbetreuung ausgebaut werden.
Knuth, Matthias, 2008: Aufstocken von Arbeitseinkommen durch Arbeitslosengeld II -- eine verzwickte Geschichte. Institut Arbeit und Qualifikation www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2008/knuth_20081204.pdf

Elternberatung fällt aus
Die öffentliche Elternberatung (früher Mütterberatung) im Kindergarten Kiebitzmühlenstraße 21 in Duisburg-Marxloh kann am 5. Januar 2009 nicht stattfinden. Der nächste Termin ist am 19. Januar 2009 um 9.30 Uhr.

Referat für Integration schreibt Fotowettbewerb "Wir sind DU!" aus
"Wir sind DU!" - unter diesem Motto schreibt das Referat für Integration der Stadt Duisburg einen Fotowettbewerb aus. Gesucht werden Fotografien, die sich mit der Interkulturalität und der Vielfalt in der Duisburger Stadtgesellschaft kreativ auseinandersetzen.
Der Titel "Wir sind DU!" gibt das Leitmotiv des Wettbewerbs vor: Gleich welcher Herkunft und Nationalität, jeder der in Duisburg lebt, gehört dazu. Alle interessierten Duisburgerinnen und Duisburger sind eingeladen, Vielfalt in Begegnungen, im Alltag, im Stadtbild oder in der Architektur fotografisch festzuhalten. Erwünscht sind ebenfalls witzige und amüsante Eindrücke aus dem interkulturellen Leben in Duisburg.
Bis Ende Januar 2009 - der bisherige Einsendeschluss 10. Januar 2009 wurde um drei Wochen verlängert - können Fotobeiträge per E-Mail oder per Post eingereicht werden. Eine unabhängige Jury prämiert die drei besten Fotos mit Geldpreisen in Höhe von je 300, 200 und 100 Euro. Die Jury setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Alexandra Umbach, Fotografin, Ute Saalmann, Geschäftsführerin Kulturbetriebe, Leyla Özmal, Leiterin des Integrationsreferates, Sevket Avci, Vorsitzender Beirat für Integration und Zuwanderung, und Frank Kopatschek, Leiter Referat für Kommunikation.
Die schönsten Fotos veröffentlicht das Referat außerdem im neuen Internetportal mit dem gleichen Titel "Wir sind DU!", das Anfang des nächsten Jahres ans Netz geht. Die Website wird allen Akteuren aus dem Integrationsbereich und den Duisburgerinnen und Duisburgern eine Plattform zur Information, zum Austausch und zur Vernetzung bieten.
Ø Informationen zum Wettbewerb und Teilnahmeformulare liegen in öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus. Im Internet unter www.duisburg.de/zuwanderung.

Transferleistungen bei 29% der begonnenen erzieherischen Hilfen
Im Jahr 2007 haben Jugendämter in Deutschland 421 000 erzieherische Hilfen für Familien, Kinder, Jugendliche und junge Volljährige neu gewährt. Davon erhielten 29% dieser Familien beziehungsweise der jungen Volljährigen auch finanzielle staatliche Unterstützung. Als finanzielle staatliche Unterstützung wird in der Statistik der erzieherischen Hilfe berücksichtigt, wenn (auch teilweise) Arbeitslosengeld II, bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII) bezogen wird.

Außenhandel im 3. Quartal 2008: Exporte erreichen 250 Milliarden Euro

In den Monaten Juli bis September 2008 wurden Waren im Wert von 250 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt. Das ist eine Steigerung um 4,1% gegenüber dem Vorjahresquartal. Preis­bereinigt erhöhten sich die Ausfuhren um 1,5%.

2,5% weniger Gründungen größerer Betriebe von Januar bis September 2008
Von Januar bis September 2008 wurden rund 115 000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 2,5% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Samstag, 13. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Ausflugsrestaurant am Bertasee: Klage zurückgezogen

Hauptbahnhöfe Dortmund und Duisburg werden Eingangstore zur Kulturhauptstadt
Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) kommt
.  - Großenbaum wird modernisiert

Duisburg beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ 2009 ausgezeichnet - Die City-Offensive NRW“: „Stadt.Einfach.Machen“
Zum zehnten Mal konnten sich Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ beteiligen und Projektideen zur Stärkung der Innenstädte und Ortszentren erarbeiten. Das Wettbewerbsmotto im Jubiläumsjahr lautet „Stadt.Einfach.Machen“. Dabei sollen die eingereichten Konzepte der zentralen Frage nachgehen „Was macht eine Stadt aus?“ und sich mit Aspekten wie Erreichbarkeit, Sauberkeit, Sicherheit, Helligkeit, Attraktivität und Herzlichkeit auseinandersetzen.
Für die Stadt Duisburg haben das Stadtentwicklungsdezernat, die Duisburg Marketing Gesellschaft, die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und das City-Management Duisburg ein gemeinsam erarbeitetes Konzept unter dem Projektansatz „Sta(d)tt. Wohnzimmer“ zum Wettbewerb eingereicht, mit dem man die emotionale Bindung der Bürgerinnen und Bürger an die neue Innenstadt und den Prozess der Masterplan-Umsetzung verstärken will. Dabei machen die Duisburger ihre Innenstadt zum eigenen Wohnzimmer, in dem die Funktionen eines Wohnzimmers wie z.B. Sauberkeit, Sicherheit, Helligkeit, Attraktivität und Herzlichkeit auf den öffentlichen Raum übertragen und erlebbar werden.
Am Freitag, 12. Dezember sind in Ahlen im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wettbewerb 2008 auch die Preisträger des Jahres 2009 ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten 44 Städte einen Wettbewerbsantrag eingereicht, aus denen eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträger ausgewählt hat. Dazu zählt auch die Stadt Duisburg, die damit zum vierten Mal im Rahmen dieses Wettbewerbs ausgezeichnet wurde. Für Duisburg nahmen Dagmar Bungardt von der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft, Rolf Bröcker vom Stadtentwicklungsdezernat und City-Manager Georg Stahlschmidt den Preis entgegen, der mit einer Landesförderung von rund 90 000 € ausgestattet ist.

Bauarbeiten zwischen Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Mannesmann
Bahnübergang „Richard-Seifert-Straße“ für gesamten Straßenverkehr gesperrt

Die Deutsche Bahn AG arbeitet vom 13.12.2008, 7 Uhr bis 19.12.2008, 16 Uhr, zwischen Duisburg-Hochfeld-Süd und Duisburg-Mannesmann an ihren Gleisen.
Aufgrund dieser Arbeiten muss der Bahnübergang „Richard-Seifert-Straße“ vom 18.12.2008, 7 Uhr bis 19.12.2008, 16 Uhr, für den gesamten Straßenverkehr gesperrt werden.
Umleitungen werden ausgeschildert.

Briten informierten sich über den Strukturwandel
Fünfzehn hochrangige Kommunalpolitiker und Praktiker aus der britischen Großregion Yorkshire und Humberside (22 Städte zwischen Sheffield und Hull) haben sich am 10. und 11. Dezember über Duisburgs beispielhafte Praxis des Strukturwandels und insbesondere des Public-Private-Partnership-Ansatzes informiert. Vor einem Jahr besuchten sie Valencia, nun kamen sie nach Duisburg, um Logport, den Landschaftspark, den Innenhafen und die Moschee zu besichtigen.
"Die Gespräche könnten den Weg ebnen für Strukturwandelprojekte im Rahmen von transeuropäischen EU-Förderprogrammen", erklärte Robert Tonks vom Amt für Europaangelegenheiten. Die Delegation zeigte vor allem Interesse an den großen Projekten, die Duisburg in den vergangenen Jahren gestemmt hat und die auch für die Region Yorkshire-Humberside (drei Millionen Einwohner) beispielhaft sein könnten.
So haben die Stahlstadt Sheffield, aber auch andere Industriestädte ähnliche Probleme mit verwaisten Produktionsstandorten, wie Duisburg sie im Innenhafen, beim Hüttenwerk Meiderich und dem Krupp-Stahlwerk in Rheinhausen besaß. "Für uns war es wichtig zu verstehen, wie die Stadt Duisburg mit privaten Partnern und Fördermitteln diesen Wandel vorangetrieben hat", erklärte Councillor Roger Stone, Stadtratsvorsitzender des Metropolitan Borough Rotherham, beim Besuch des Innenhafens. "Und wir wollen Kontakte zu den entscheidenden Behörden und Planern knüpfen."
Kris Hopkins aus Bradford, einer Stadt mit hohem Migrantenanteil, war nicht nur von der Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen bei der Planung der Moschee beeindruckt: "In Marxloh konnte man deutlich erkennen, dass sich die Migranten auch wirtschaftlich für ihre Stadt einsetzen." Die Vertreter der Stadt Hull, Seehafen an der Flussmündung des Humber, interessierten sich für die Struktur von Logport und die Schiffsverbindungen zum Duisburger Hafen. In Hull soll im kommenden Jahr ein großes, internationales Container-Terminal gebaut werden. Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW), freute sich über das große Interesse der Region an Duisburg. "Wir werden die Anregungen aufgreifen und weitere Kontakte herstellen." Möglicherweise auch vor Ort, denn die Briten haben die Duisburger zu einem Gegenbesuch im kommenden Jahr eingeladen.

Informationen über die Region Yorkshire-Humberside
Bekannte Strukturwandelprojekte in der Region Yorkshire-Humberside sind das multifunktionale Einkaufszentrum "Meadowhall" in Sheffield (Vorbild für CentrO, das bekanntlich durch einen britischen Investor realisiert wurde) oder die in ein Veranstaltungszentrum umgebaute Stahlanlage "Magnum" an der Stadtgrenze Sheffield-Rotherham (vergleichbar mit dem hiesigen Landschaftspark). Als traditionelles Zentrum der britischen Textilindustrie galt Leeds vor drei Jahrzehnten als wirtschaftlich erledigt. Heute ist die Universitätsstadt mit eigenem Flughafen und der ausgeprägtesten Clubszene auf der Insel einer der beliebtesten Zielorte für Nachtschwärmer in Europa.
Über die Montanstädte Sheffield, Rotherham, Doncaster und Barnsley hinaus gehört auch Bradford zur Region, die kleine Schwester von Sheffield, mit dem größten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Lande. Schließlich ist die Stadt Hull an der Mündung des Flusses Humber der Seehafen der Region, der vom Duisburger Hafen aus mehrmals wöchentlich, zeitweise täglich, angefahren wird.

Freitag, 12. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Bombe wurde um 14:50 Uhr entschärft
Bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände von HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann wurde heute morgen, 12. Dezember eine britische Fünf-Zentner-Bombe in der Nähe der Straße Im Haselbusch in Duisburg-Ehingen gefunden. Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe um 14:50 Uhr entschärft.

Bombenfund in Duisburg-Ehingen: Heute wird ab 14 Uhr entschärft
Bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände von HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann wurde heute morgen eine britische Fünf-Zentner-Bombe in der Nähe der Straße Im Haselbusch in Duisburg-Ehingen gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wird um 13 Uhr mit der Entschärfung beginnen.

Die Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle liegt vollständig auf dem HKM-Werksgelände, so dass die Anwohner in ihren Häusern bleiben können. Im Bereich 250 bis 500 Meter um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen (betroffen sind ca. 80 Bewohnerinnen und Bewohner) sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 12.30 Uhr nicht mehr gestattet.
Die Straßen Im Haselbusch, Hirtenweg und die Uerdinger Straße werden ab 12.30 Uhr für die Dauer der Entschärfung gesperrt, die Mannesmannstraße kann weiter befahren werden.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes suchen die Anwohner und die betroffenen Gewerbebetriebe auf und informieren sie über die Verhaltensmaßnahmen.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel noch bis Dienstag gesperrt
Die derzeitige Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße bleibt noch bis Dienstag, 16. Dezember, bestehen. Ursprünglich sollte die Straße am Sonntag wieder freigegeben werden. Da sich die Bauarbeiten verzögert haben, kann dies erst zwei Tage später erfolgen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Meiderich: Vollsperrung der Emscherstraße am Landschaftspark Duisburg Nord
Am kommenden Samstag, 13. Dezember, finden am Landschaftspark Duisburg Nord Filmaufnahmen statt. Die Dreharbeiten dauern von 6 bis etwa 20 Uhr. In dieser Zeit wird die Emscherstraße zwischen Wittfelder Straße und "Am Schürmannshof" für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr kann über den Landschaftspark ausweichen. Für den Kraftfahrzeugverkehr werden Umleitungsempfehlungen ausgeschildert. Der Parkplatz am Landschaftspark kann aus Fahrtrichtung Neumühler Straße angefahren werden.

AuserLESENes im LiteraturBistro der Stadtbibliothek
Das LiteraturBistro der Zentralbibliothek lädt am Mittwoch, 17. Dezember, zu einer Lesung mit Klaus T. Hofmann ein. Unter dem Titel "Der Mann mit der roten Weste" präsentiert Hofmann Heiteres und Ernstes aus der Feder von Roda Roda. Mit bürgerlichem Namen Sándor Friedrich Rosenfeld, war Roda Roda eine schillernde Figur: verkrachter Jurastudent, schwarzes Schaf der k. u. k. Kavallerie, Verlobter der wüsten Adele Sandrock, witziger Simplizissimus-Autor, imposanter Filmdarsteller, skandalöser Bühnenautor, gefeierter Vortragskünstler und kritischer Kriegsberichterstatter.
Roda Roda ist nicht nur als glänzender Humorist bekannt, sondern auch als Zeit- und Gesellschaftskritiker von Rang. Populär geblieben ist sein Abgesang auf die österreichisch ungarische Doppelmonarchie in Anekdotenform. Weniger bekannt dagegen sind seine Kommentare zum Zeitgeschehen der Zwischenkriegsjahre, die ihn als hellwachen Beobachter der politischen und sozialen Entwicklung in den 1920er und 1930er Jahren ausweisen. Beginn der Lesung ist 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

NRW: Erwerbstätigenzahl NRW auch im dritten Quartal 2008 angestiegen
Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ist im dritten Quartal 2008 im Vergleich zum dritten Vierteljahr 2007 um rund 125 000 Personen oder 1,5 Prozent auf 8 734 000 angestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lag der Anstieg der Erwerbstätigenzahl in NRW damit auf dem Niveau der gesamtdeutschen Entwicklung:
Deutschlandweit stieg die Erwerbstätigenzahl im dritten Vierteljahr ebenfalls um 1,5 Prozent auf 40,5 Millionen.

An Rhein und Ruhr wurde diese Entwicklung von der weiterhin bedeutsamen Zunahme der Beschäftigtenzahlen im Dienstleistungsbereich maßgeblich beeinflusst: Gegenüber Juli bis September 2007 stieg hier die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2008 um 114 000 (+1,8 Prozent). Weiterhin positiv war auch die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe mit
einem Zuwachs um 10 000 Erwerbstätige (+0,5 Prozent).

Die vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch das NRW-Landesamt angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. (LDS NRW)


Weitere SmartCards für Traumzeitfestival 2009
Das Kontingent der hundert SmartCards für das Traumzeit-Festival ist jetzt innerhalb einer Woche ausverkauft. Deshalb hat die Duisburg Marketing GmbH beschlossen, noch einmal fünfzig Karten zum Vorzugspreis von 49 Euro (regulär 65 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühren in den Weihnachtsverkauf zu geben. Erhältlich ist die SmartCard an allen NRW-Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.duisburgticket.de. Das dreizehnte Traumzeit-Festival wird vom 3. bis 5. Juli 2009 im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden und wieder eine Mischung von hochkarätigen internationalen Top-Acts und innovativen Entdeckungen präsentieren.

Zahl der Verkehrstoten: Neuer Tiefststand im Jahr 2008
Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Eckdaten von Januar bis Oktober 2008 basieren, dürfte die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um rund 7% auf etwa 4 600 erneut sinken. Dies wäre die niedrigste Zahl an Unfallopfern, die seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 gezählt wurde und nur noch etwas mehr als ein Fünftel (22%) der Todesopfer, die 1970 zu beklagen waren. 407 000 Menschen werden dieses Jahr voraussichtlich auf deutschen Straßen schwer- oder leichtverletzt, annähernd 6% weniger als im Jahr 2007.

Donnerstag, 11. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Lehmbruck-Nachlass für Duisburg gesichert
Duisburgs Städtepartner Portsmouth, Calais, Vilnius und Perm waren zu Gast

Vorlesespaß, Bilderbuchkino und Basteln in der Zentralbibliothek
Auch im Dezember lädt die Kinderbücherei in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 zu tollen Veranstaltungen für Kinder ab vier Jahren ein. Natürlich dreht sich fast alles um Weihnachten. Am Freitag, 12. Dezember, liest Renate Schlak die Geschichte „Der kleine Nikolaus“, der sich bereits das ganze Jahr darauf gefreut hat, in den Kindergarten zu kommen. Am Dienstag, 16. Dezember, sind dann alle Kinder ab fünf Jahren zum Bilderbuchkino „Der Drache mit den roten Augen“ von Astrid Lindgren eingeladen. Im Anschluss geht es in die Bastelwerkstatt. Und am letzten Adventssamstag, 20. Dezember, sind wieder alle Kinder ab vier Jahren zum Bilderbuchkino und Basteln eingeladen. Thema ist das Buch „Das Mädchen an der Krippe“ von Christine Merz und Astrid Krömer. Alle Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich, persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-4221. Eintritt wird nicht erhoben, lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis muss vorgelegt werden.

Feierlicher Adventsgottesdienst im FORUM Duisburg
Am 3. Advent - Sonntag, 14. Dezember um 15:00 Uhr — findet im Erdgeschoss des FO RUM Duisburgs ein feierlicher Adventsgottesdienst mit dem Chor der Liebfrauenkirche statt. Nachdem der Einweihungsgottesdienst im September diesen Jahres großen Anklang gefunden hat, entschieden sich Herr Pfarrer Lücking von der Kirche Liebfrauen und Herr Armin Schneider (Superintendant der ev. Kirche Duisburg) gemeinsam mit dem Centermanagement wiederum einen ökomenischen Gottesdienst im FORUM Duisburg durchzuführen. Multi Development Germany unterstützt diesen außergewöhnlichen Event mit technischem Equipment.

Donnerstag, 11.12.2008: „PostRock“ mit SHIT AND SHINE (UK) – Grenzwerterfahrung. Antikunst.
Shit and Shine ist ein mindestens einstündiger Trancezustand auf der Basis von Repetition - primitiv bis ins Mark und ohne jede Effekthascherei. Die Wirkung immer wiederkehrender musikalischer Muster kennen wir nicht erst seit gestern. Der Urmensch, der bis zur totalen Trance immer wieder auf denselben Baumstumpf trommelte, südamerikanische Waldvölker, amerikanische Ureinwohner, indonesische Gamelan-Orchester, die Didgeridoo-Musik der Aborigines - alle kennen die exstatische Macht und Wirkung der Repetition. Nichts weniger als die Grundessenz des Rock'n'Roll wird hier geboten. Shit And Shine überführen diese Traditionen in einen Noise-Kontext und bieten dabei Superlative auf: Zwei Bassisten, sechs Drummer. Ihre Shows sind mehr Events als Konzerte. Wer also nach Duisburg in den Steinbruch kommen kann und Ohrstöpsel hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.
www.myspace.com/shitandshine
Im Saal // Beginn: 20 h // Shuttle Service // Eintritt: VVK: 6 Euro; AK: 8 Euro // Tickets im Steinbruch & bei Kartenhaus.de // ****Shuttle Service****

Neuer Standort im Forum hat sich bestens bewährt - Mayersche Buchhandlung zieht Bilanz nach drei Monaten
Die Eröffnung liegt gerade einmal drei Monate zurück, und schon hat sich die Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg zu einem verlässlichen Bestseller für die Kundinnen und Kunden entwickelt. Das moderne Ambiente sowie der gute Service haben die Duisburger offenbar überzeugt, und so ist das Forum neben der Galeria zu einer zweiten Heimat der Mayerschen in Duisburg geworden. Konstanze Remberg, Leiterin der Buchhandlung, und ihr Team konnten am neuen Standort schon viele Bücherfreunde für sich gewinnen. Und dank der kompetenten Beratung vergrößert sich die Stammkundschaft stetig.
"Wir erhalten sehr viel positive Resonanz von unseren Kundinnen und Kunden", erklärt Konstanze Remberg, die vor der Neueröffnung auch die Buchhandlung in der Galeria leitete. "Ich bin froh, dass es uns hier im Forum so gut gelungen ist, unseren Ruf als Premiumbuchhandlung zu festigen. Wir sind hier sehr zufrieden, gerade an den Wochenenden herrscht ein reges Treiben, das nicht nur den Kunden selbst, sondern auch uns Buchhändlern viel Freude macht."
Immer wieder werden Konstanze Remberg und ihr Team auf die tolle Einrichtung und die helle Atmosphäre über die drei Etagen des Ladens angesprochen. Auch die hohe Aufenthaltsqualität wird immer wieder gelobt. "Besonders der Bereich Jugendbuch sowie die Taschenbuchabteilung kommen hier bestens an. Außerdem der das Angebot von Zweitausendeins, welches einzigartig in Duisburg ist und deshalb viele Kundinnen und Kunden findet." Wer schließlich aus dem großen Angebot der Mayerschen eine Auswahl getroffen hat, findet in den Leseecken sowie im Café im obersten Geschoss seine Ruhe und kann für eine Weile in eine andere Welt versinken.

„Vom Baggersee zum Sportpark Duisburg“
Die nächste Führung durch den Sportpark Duisburg wird am Sonntag, 14. Dezember, um 11 Uhr angeboten. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung wird das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an der Kruppstraße 30 b sein. Zusätzlich können neben den regelmäßigen Führungen (sechs Euro pro Person) auch Termine für Gruppenführungen vereinbart werden. Preise für diese werden auf Anfrage mitgeteilt. Anmeldungen - auch zu den regelmäßigen - Sportparkerkundungen können unter Angabe der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls von Terminwünschen per Mail unter sporttourismus@duisburgsport.de oder telefonisch unter (0203) 283-4444 vorgenommen werden.

Öffentliches Finanzvermögen 2007 um 4% gesunken
Das Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte betrug zum Jahresende 2007 insgesamt 213 Milliarden Euro. Dies entspricht rechnerisch einem Finanzvermögen von 2 594 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr (mit 223 Milliarden Euro) ist ein Rückgang um 4,4% oder rund 10 Milliarden Euro zu verzeichnen. Zu den öffentlichen Haushalten zählen Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte. Nicht enthalten ist der Vermögensbestand an Anteilsrechten, wie Aktien oder Investmentzertifikaten und sonstigen Beteiligungen.

Männer häufiger ohne Krankenversicherungsschutz

Im Jahr 2007 in Deutschland waren durchschnittlich 196 000 Personen nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung. Damit waren 0,2% der Gesamtbevölkerung ohne Krankenversicherungsschutz. Zum größten Teil handelte es sich dabei um Männer (68%). Dies zeigen die Ergebnisse des alle vier Jahre erhobenen Zusatzprogramms ?Angaben zur Krankenversicherung? im Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Verweildauer in Krankenhäusern auf Tiefststand
Die Verweildauer der Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Sie sank von 14 Tagen im Jahr 1991 auf einen neuen Tiefststand von 8,3 Tagen im Jahr 2007. Diese und weitere Ergebnisse der Krankenhausstatistik hat Peter Weigl, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), heute in Berlin bei der Pressekonferenz ?Krankenhauslandschaft im Umbruch? vorgestellt.

Mittwoch, 10. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Bürgerforen: Fachvorträge für die Teilnehmer beginnen im Januar

Grenzüberschreitendes Projekt unterstreicht Komplexität des Themas "Integration"
Drei Jahre lang haben je zwei Städte aus NRW und aus den Niederlanden gemeinsam verschiedene interkulturell gestaltete Projekte genauer unter die Lupe genommen. Unter dem Titel "Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" (SIS) wurden in Arnheim, Duisburg, Köln und Rotterdam bestehende und selbstinitiierte Projekte aus verschiedenen Lebensräumen wie Stadtteil, Nachbarschaft, Straße, Schule oder Beruf wissenschaftlich begleitet und beschrieben. "Das ernüchternde Ergebnis am Ende der dreijährigen wissenschaftlichen bi-nationalen Studie lautet: Integration lässt sich nicht standardisieren. Wegen der Komplexität der Lebensumstände lassen sich keine einfachen ,Integrationsrezepte' ableiten", so Leyla Özmal, die Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg. Die Ansätze der im Rahmen von SIS begleiteten Projekte können als "Best Practice"-Beispiele beziehungsweise als Handlungsempfehlungen dienen, an denen sich Integrationsprojekte in europäischen Städten orientieren können.
Der Projektkoordinator Dr. Aydin Sayilan: "Auch wenn sich Integrationsprogramme nicht standardisieren lassen, so hat SIS gezeigt, dass es wohl Sinn macht, die Ausgangssituation von Migranten vor einzelnen Integrationsmaßnahmen zu eruieren, um daraus konkrete Anknüpfungspunkte abzuleiten."
Im Rahmen des SIS-Projektes wurden verschiedene Indikatorensysteme zur Beschreibung und Messung der Integration von Zugewanderten entwickelt und getestet. Sie gilt es jetzt in der Praxis zu etablieren."Auch wenn beim SIS-Projekt nicht der ,Stein der Weisen' in Sachen Integration gefunden wurde, so war das Projekt selbst ein konkreter Beitrag zur europäischen Integration", sagt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland als Vorsitzender des Projekt-Lenkungsausschusses: "Durch vielfältige Begenungen im Euregio-Raum und darüber hinaus wurde im Projekt grenzüberschreitende Integration gelebt."
Der Auf- und Ausbau der Netzwerke in diesem Sinne soll wichtige Grundlagen für ein längerfristiges Projekt im Rahmen des INTERREG-Programms sein. Für diese Zielsetzung haben die Volkshochschule Duisburg (VHS) und das Regionaal Opleidingscentrum (ROC) in Nijmegen die ersten Schritte unternommen. Die umfangreichen Dokumentationen zum SIS-Projekt sind im Internet unter www.euregio-integration.eu abrufbar.

Kreative Nachbarschaft in den AWO-Seniorenwohnungen
Im Schlenk Landschaftsbilder im großen Format machen den Flur zur Allee

Grete Hecker sorgt für Natur auf dem Flur. Die Bewohnerin eines der 16 Seniorenapartments im AWO-Seniorenzentrum in Wanheimerort hat mit ihren Nachbarinnen den Hausflur auf der vierten Etage des Hauses Im Schlenk neu gestaltet. Acht großformatige Landschaftsaufnahmen bringen Leben und Farben in den Eingangsbereich zu den altengerechten Wohnungen. Die Hausgemeinschaft feiert die Einweihung ihrer „Flurallee“, wie Grete Hecker sagt. Auf ein Glas Sekt gönnten sich auch Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, und Wilma Katzinski, Geschäftsführerin der AWOcura, die das Seniorenzentrum betreut, die neue Aussicht auf einen Wasserfall, Bergwiesen, den Herbstwald und einen Birkenpfad.
Wolfgang Krause bedankte sich bei Grete Hecker für ihren Einsatz zur Verschönerung des Korridors. „Mit ihrer Initiative ist es gelungen, eine gute Idee auch wirklich in die Tat umzusetzen. Das zeigt, wie gut die Hausgemeinschaft hier funktioniert und wie die Menschen ihre Nachbarschaft leben“, sagte Wolfgang Krause.
Grete Hecker hat die Neugestaltung des Korridors selbst angeregt, gemeinsam mit ihren Nachbarn die Motive ausgewählt und auch die Finanzierung über einen Sponsor auf den Weg gebracht. „Der Einfall, den Eingangsbereich bunt und lebendig zu gestalten, kam uns bei der Sitzgymnastik“, berichtet Grete Hecker. Jeden Montag stellen die Bewohnerinnen und Bewohner sich buchstäblich den Stuhl vor die Tür und turnen zusammen. „Wir haben sehr viel Spaß und kommen so auch ins Gespräch“, so Grete Hecker. Immer mittwochnachmittags sitzt die Nachbarschaft im AWO-Haus bei Kaffee und Kuchen zusammen. Da machte man sich dann an die Feinplanung. Dazu gehörte auch, die Genehmigung der AWO-Duisburg einzuholen. „Wir wollten ja nicht einfach etwas auf die Tapete kleben, sondern die über zwei Meter hohen Bilder richtig von einem Malermeister einarbeiten lassen“, sagt Grete Hecker. Geschäftsführer Wolfgang Krause gab gerne die Zusage für das Projekt. „Wir unterstützen die Bewohner und sind natürlich dafür zu haben, wenn sie ihrer Umgebung eine persönliche Note geben wollen.“
Grete Heckers Lieblingsbild ist eine Aufnahme von einem Birkenpfad im Wald. „Das Bild erinnert mich an einen Waldweg an der Sechs-Seen-Platte. Wenn ich hier im Flur stehe, habe ich das Gefühl, als könnte ich dort entlangspazieren“, so die Bewohnerin.
Eine Marketingspezialistin ist an ihr verloren gegangen. „Als ich den Aushang für die Sitzgymnastik gemacht habe, da wollte ich nicht einfach schreiben: Wir treffen uns im Flur. Ich habe dann gesagt, wir turnen in der Flurallee. Das klingt viel sympathischer.“ Durch die Landschaftsaufnahmen haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner nun tatsächlich eine Flurallee eingerichtet.

Abteilung des Jugendamtes am Freitag geschlossen
Aufgrund einer internen Fortbildungsveranstaltung wird der Bereich Amtsvormundschaft, Beistandschaft, Unterhaltsvorschuss und Elterngeld des Jugendamtes am Freitag, 12. Dezember 2008, in allen Außenstellen geschlossen sein. In dringenden Notfällen können sich Bürgerinnen und Bürger an Call Duisburg, Telefon 0203 - 94000, oder das Vorzimmer des Jugendamtes unter der Rufnummer 0203 -2833484 wenden.

7,6 Millionen Bundesbürger fahren mehr als 20 Kilometer zur Arbeit
Anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Entfernungspauschale haben im Jahr 2004 ? dem letztverfügbaren vollständigen Veranlagungsjahr ? 15,0 Millionen Bundesbürger von der damaligen Entfernungspauschale, die keine Kilometerbeschränkung vorsah, profitiert. Dabei legten sie täglich durchschnittlich 26,0 Kilometer auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle zurück. 7,6 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in ihren Einkommensteuererklärungen eine Entfernung zur Arbeitsstelle von mehr als 20 Kilometer geltend gemacht, bei 7,4 Millionen betrug die Entfernung bis zu 20 Kilometer. Insgesamt wurden 69,1 Milliarden Kilometer anerkannt. Drei Viertel davon entfielen auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mehr als 20 Kilometer Entfernung zur Arbeitsstätte.

Letzte "Beat-UP"-Disco in diesem Jahr
Das Jugendparlament der Stadt Duisburg lädt alle tanzfreudigen Kinder und Jugendlichen zu letzten "Beat-Up/U 18" Disco in diesem Jahr ein. Sie findet wieder im "Pulp" am Sonntag, 14. Dezember 2008, statt. Diese Veranstaltung besuchten im letzten Monat rund 320 junge Leute, die gemeinsam viel Freude und Spaß beim Tanzen, Treffen und Unterhalten hatten.
Die alkohol- und nikotinfreie Tanzparty steigt von 17 bis 21 Uhr im Event-Schloss "Pulp", Wanheimer Straße 231a in Hochfeld. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren ist bei Vorlage eines Schülerausweises frei. Der "Pulp"-Besitzer und sein Team sorgen für tolle, abwechslungsreiche Musik, preiswerte alkoholfreie Getränke sowie eine besondere Club-Atmosphäre.

Faire Chancen beim Auswahlverfahren - Expertenworkshop im Kleinen Prinzen
Bieten Auswahlverfahren für Berufsanfänger faire Chancen für junge Menschen mit Migrationshintergrund? Darüber beraten Experten aus deutschen und niederländischen Städten am Donnerstag, 11. Dezember 2008 im Kleinen Prinzen.
Die Stadt Duisburg bemüht sich seit Jahren darum, junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für die städtische Ausbildung zu gewinnen. Strategien zur Information und Werbung zu den einzelnen Verwaltungsberufen sind entwickelt und erfolgreich eingesetzt worden. Schließlich wurde auch das Auswahlverfahren im Hinblick auf Chancengleichheit unter die Lupe genommen.
Zusammen mit der Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/ RAA hat sich die Stadt Duisburg in einer Projektgruppe mit dem Auswahlverfahren und Bewertungsmethoden unter interkulturellen Aspekten beschäftigt. Dabei wurde das mündliche Auswahlverfahren für den mittleren Dienst methodisch so überarbeitet, dass interkulturelle Kompetenzen besser erfasst werden können.
Diese Erfahrungen sollen am Donnerstag, 11. Dezember (9.30 bis 17 Uhr) im Kleinen Prinzen, Schwanenstraße, vorgestellt und mit Personalverantwortlichen aus städtischen Verwaltungen diskutiert werden. Der Experten-Workshop wird durch Fachreferate aus dem Bundesgebiet und den Niederlanden angereichert.

Deutliche regionale Unterschiede bei der Höhe des Elterngeldes
Bei der Höhe des durchschnittlichen bewilligten monatlichen Elterngeldanspruchs zeigen sich nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) deutliche regionale Unterschiede. Während in ostdeutschen Kreisen der monatliche Elterngeldanspruch sowohl bei Vätern als auch bei Müttern meist deutlich unter dem jeweiligen Bundesdurchschnitt lag (Väter: 973 Euro; Mütter: 590 Euro), waren in den süddeutschen Kreisen sowie in Hessen und Hamburg häufig überdurchschnittliche Werte zu beobachten. Diese und weitere Kreisergebnisse hat Destatis in einer umfangreichen Untersuchung zum Elterngeldbezug für im Jahr 2007 geborene Kinder veröffentlicht.

Dienstag, 9. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Abstand von World Games 2013
Bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung ist der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 8. Dezember 2008 dem Antrag der Bürger Union gefolgt, den am 25. Februar 2008 einstimmig gefassten Beschluss über die Ausrichtung der World Games 2013 in Duisburg und Düsseldorf aufzuheben. Mit dieser Entscheidung trägt die Politik in Duisburg dem Paragraphen 82 der Gemeindeordnung NW Rechnung, wonach außerplanmäßige Ausgaben nur zulässig sind, wenn sie unabweisbar sind.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland macht keinen Hehl aus seiner persönlichen Enttäuschung: „Unter dem Motto ‚Deutschland kann´s. Duisburg zeigt´s’ hatten wir 2005 die World Games zu einem weltweit beachteten sportlichen Großereignis gemacht. Ich bin sicher, dass uns mit Düsseldorf in fünf Jahren noch bessere Spiele gelungen wären. Aber vor dem Hintergrund der gesetzlichen Restriktionen verstehe und respektiere ich die Entscheidung des Rates.“
Der Duisburger Oberbürgermeister hat am Dienstag nach der Ratssitzung umgehend den Präsidenten der IWGA, Ron Froehlich, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, sowie seinen Düsseldorfer Amtskollegen Dirk Elbers über den Ratsbeschluss informiert.

Neue Daten zu Kinderlosigkeit und Geburten

87% der 50- bis 75-jährige Frauen gaben an, Kinder geboren zu haben. Entsprechend waren 13% der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus für das Jahr 2008 (ersten drei Quartale), der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren (Frauenjahrgänge 1933 bis 1958) ist davon auszugehen, dass sie keine eigenen Kinder mehr bekommen werden.

UDE: Insolvenzsicherung von Arbeitszeitguthaben
Für eine solidarische Lösung

Im Ernstfall gehen Tausende Überstunden verloren: Nur eine Minderheit der deutschen Betriebe sichert bisher ihre Arbeitszeitkonten gegen den Pleitefall; jedes vierte Langzeitkonto ist nicht gegen Insolvenz geschützt. „Durch die jüngsten Reformen werden der große Schwachpunkt der Insolvenzsicherung, die mangelnde Verbreitung in den Betrieben, aber auch Defizite in Wirksamkeit und Kontrolle nicht behoben“, kritisiert Dr. Marc Schietinger, Experte für Insolvenzsicherung am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“ schlägt er deshalb ein Umlageverfahren nach dem Vorbild des Pensionssicherungsvereins (PSV) bei der betrieblichen Altersvorsorge vor.
Immer wieder gingen in den letzten Jahren Zeitguthaben der Beschäftigten bei spektakulären Insolvenzfällen verloren. Dass in solchen Fällen die Betriebsrenten sicher bleiben, garantiert seit inzwischen über 30 Jahren der PSV: Selbst Großinsolvenzen (z.B. AEG-Telefunken in den 1980er Jahren) und gestiegene Insolvenzquoten in der Volkswirtschaft konnten aufgefangen werden. Alles in allem betrug der jährliche Beitragssatz in der Geschichte des PSV zwischen 0,3 und 6,9 Promille der Versorgungsansprüche der Beschäftigten. Der Beitrag, den jedes Unternehmen zu zahlen hat, wird anhand der bilanziellen Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung festgelegt. In diese Rückstellungen müssen alle künftigen Zahlungsansprüche an die Arbeitnehmer eingerechnet sein.
Die große sozialpolitische Bedeutung des PSV wird anhand der abgewickelten Unternehmensinsolvenzen deutlich. So wurden in den letzten 30 Jahren über 11.000 Insolvenzen bearbeitet mit einem Schadensvolumen von insgesamt 13 Milliarden Euro. Ohne den PSV wären diese Ansprüche für die betroffenen Berufstätigen und Rentner verloren gegangen. Insgesamt profitieren derzeit knapp über eine Million Beschäftigte vom Bestehen des PSV, wobei knapp die Hälfte eine Pension vom PSV bezieht (oder bezogen hat). Die andere Hälfte steht noch im Arbeitsleben, kann aber künftig von den gesicherten Anwartschaften profitieren.
Nach diesem Modell könnte auch das Insolvenzrisiko bei Arbeitszeitguthaben über eine zentralisierte und solidarische Lösung abgesichert werden. Mit dem PSV besteht sogar schon eine Institution, die auf Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen und die Aufgabe übernehmen könnte. „Die Umsetzung einer solchen Lösung sollte von den politischen Akteuren eingehender als bislang geprüft werden“, rät Schietinger, da sie gegenüber dem bisher gültigen pluralen Modell mehrere gewichtige Vorteile biete: „Mit einem solchen verbindlichen Modell, das auf einer eindeutigen und sanktionsbewährten Verpflichtung beruht, ließe sich die betriebliche Verbreitung von Insolvenzschutzmodellen erheblich erhöhen. Die großen Vorzüge für die Unternehmen wären nicht nur die vermutlich erheblich geringeren Kosten, sondern auch der komplett entfallende Aufwand für die Suche und Auswahl einer funktionierenden Sicherungslösung.“

VHS: Arbeitskreis Indonesien
Gestern fand eine Veranstaltung des Arbeitskreises Indonesien statt, die - wie immer im Dezember - wieder von mehreren Mitgliedern gestaltet wird. Das Motto des Abends lautete "Märchen und Mythen". Die einzelnen Referenten nehmen jeweils ein Märchen oder eine Legende, die vorgetragen wird, zum Anlass, die jeweilige Region, in der die Geschichte spielt, mit Bildern vorzustellen und einiges über die jeweilige Landschaft und Kultur zu erzählen."
Die Veranstaltung war mit rund 25 Leuten gut besucht. Damen und Herren, Deutsche und Indonesier und überwiegend lebensälter ist das Publikum, das hier zu weihnachtlichem Gebäck und geistiger Nahrung zusammengekommen ist.
Auch wenn die Veranstaltung eher den Charakter von Liebhaberei versprühte, war sie doch sehr informativ. Ich lernte sehr viel über Kultur und Landeskunde; viele Details sind mir neu. Leider wird im Fernsehen ja nur von der offiziellen Politik berichtet, so dass leicht ein schiefes Bild entsteht. Die vielen hinduistischen und animistischen Einflüsse werden so leicht übersehen, um nur ein Beispiel zu bringen. Andreas Rüdig

Verschenken Sie doch mal eine Bibliothek
Mit dem Advent beginnt nicht nur die besinnliche Zeit, sondern auch die alljährliche Hast auf die richtigen Weihnachtsgeschenke. Parfüm, Kaschmirpulli, eine Playstation, oder lieber etwas Praktisches? Und eigentlich sollte es auch nicht das Portemonnaie überfordern und jetzt so kurz vor Weihnachten läuft die Zeit davon. In diesem Fall hilft noch schnell ein Besuch in der Stadtbibliothek. Mit einem Jahresausweis der Bibliothek legt man seinen Lieben den Zugang zur ganzen Welt unter den Weihnachtsbaum.
In der Zentralbibliothek und den stadtweiten Zweigstellen stehen mehr als 700.000 Medieneinheiten zum Verleih. Dies sind nicht nur die klassischen Bücher, sondern auch DVD`s, Videos, CD´s, Hörbücher bis hin zu Zeitschriften und Noten. Über den Internetport "Bibliothek Virtuell" steht zusätzlich eine große Bandbreite digitaler Medien wie eBooks, eAudios, eMusic und eVideos zur Verfügung, die als Inhaber eines Ausweises zusätzlich kostenlos ausgeliehen und heruntergeladen werden können. Altersgerechte und themenspezifische Mediatheken, sowie Kinder- und Jugendbibliothek, Musikbibliothek, eine umfangreiche türkischsprachige Bibliothek, frei nutzbare Internetterminals und ein monatliches Veranstaltungsprogramm runden das vielfältige Angebot der Stadtbibliotheken ab. Die Zentralbibliothek hat an sechs Tagen die Woche und die Zweigstellen von Dienstag bis Samstag geöffnet. Mit Arbeits-, Lern- und aber auch gemütlichen Lesebereichen wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein zusätzlicher Lebensraum zur Verfügung gestellt, der gerne und viel genutzt wird. Allein im Jahr 2007 wurden 1.400.000 Besucher gezählt und nicht umsonst hat die Duisburger Stadtbibliothek bei ihrer Kundenbefragung die Note 1,2 erhalten.
Der Jahresausweis der Stadtbibliothek Duisburg ist nicht nur ein besonders reichhaltiges und an fast jedem Tag des Jahres nutzbares Weihnachtsgeschenk, sondern auch ein besonders preiswertes. Bibliotheksausweise sind bereits ab 6 Euro Jahresbeitrag erhältlich, der teuerste Ausweis kostet 12 Euro. Die Preise richten sich nach der gültigen Entgeltordnung der Stadtbibliothek. Ausführliche Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek und beraten gerne. Alle Infos sind auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.

Festakt der Effizienz-Agentur im Haus der Unternehmer
Die Effizienz-Agentur NRW, das Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz des Landes Nordrhein - Westfalen, feierte am 8. Dezember 2008 mit einen Festakt im Haus der Unternehmer ihren zehnten Geburtstag. Die EFA war 1998 auf Initiative des NRW-Umweltministeriums ins Leben gerufen worden, um kleine und mittlere Unternehmen bei der Steigerung der Ressourceneffizienz zu unterstützen. Seit Beginn ihrer Tätigkeit hat die EFA in Nordrhein-Westfalen über 700 Ressourceneffizienz-Projekte in der Wirtschaft initiiert.
Wie immens wichtig das Thema für den Standort Deutschland und für deutsche Unternehmen ist, zeigen anerkannte Studien. In Deutschland werden jährlich Materialien im Wert von 500 Milliarden Euro verarbeitet. Davon können nach diesen Studien durch effizientere Abläufe und Verfahren etwa 20 Prozent eingespart werden, also rund 100 Mrd. Euro pro Jahr.
"Die oft im Mittelpunkt der Sparpolitik stehenden Personalkosten machen durchschnittlich 20 Prozent der Gesamtkosten eines produzierenden Unternehmens aus, Material aber rund 40 Prozent. Das zeigt, warum die Einsparpotentiale im Bereich der Ressourceneffizienz so hoch angesetzt werden," betont Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW.
Die Effizienz- Agentur NRW (EFA) ist der erste Ansprechpartner für produzierende Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zum Produktintegrierten Umweltschutz und zum ressourceneffizienten Wirtschaften. Seit ihrer Gründung auf Initiative des NRW-Umweltministeriums ist die EFA ein kompetenter, verlässlicher und neutraler Partner für den Mittelstand, der als leistungsfähige Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit agiert.
20 Mitarbeiter setzen sich in Duisburg und den fünf Regionalbüros in Aachen, Bielefeld, Münster, Siegen und im Bergischen Städtedreieck gemeinsam dafür ein, dass Unternehmen von den Vorteilen des ressourceneffizienten Wirtschaftens profitieren können. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik entwickelte die EFA eine Reihe von speziellen Methoden zur Stärkung der Ressourceneffizient, die in der EFA - Toolbox zusammengefasst sind. Über 700 Projekte konnten seit dem Jahr 2000 mit kleinen und mittleren Unternehmen initiiert werden.
Die Veranstaltung findet im Haus der Unternehmer statt. Liegt das nun in Wanheim oder Buchholz? Egal. Das Gebäude war früher das Offizierskasino der englischen Kaserne. Früher hatte ich nie Gelegenheit, das Kasino zu betreten. Daher ist es für mich schon eine Premiere; aber auch das Gebäude nach dem Abzug der englischen Truppen massiv im hinteren Bereich (also zum Gleiskörper der U79 hin) umgebaut wurde, lerne ich es endlich kennen. 200 Besucher sind angekündigt. Ob tatsächlich so viele Leute gekommen sind, sei einmal dahingestellt. Da so mancher Sitzplatz leer geblieben ist, schätze ich, dass es gerade einmal 150 sind. Andreas Rüdig

2. Quartal 2008: Geringster Anstieg der Arbeitskosten in Europa
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im dritten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt + 2,0% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als in dem entsprechenden Vorjahresquartal. Dies ist der höchste Anstieg seit dem dritten Quartal 2003. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt um 1,1%.

NRW: Durchschnittlich 23 Kilometer Anfahrtsweg zur Arbeitsstätte
Durchschnittlich 22,7 Kilometer legten die nordrhein-westfälischen Arbeitnehmer im Jahr 2004 täglich auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle zurück. 41,4 Prozent der Arbeitnehmer gaben gegenüber dem Finanzamt einen Anfahrtsweg von mehr als 20 Kilometern an. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2004 mitteilt, machten die Arbeitnehmer die Entfernungspauschale für durchschnittlich 209 Arbeitstage im Jahr steuerlich geltend.
Ausgewertet wurden die Angaben von gut 3,3 Millionen Arbeitnehmern, die im Rahmen ihrer Steuerveranlagung zur Anrechnung kamen.
Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich ein recht unterschiedliches Bild: Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum nahmen in der Regel größere Entfernungen zwischen Arbeits- und
Wohnort in Kauf als diejenigen der eher dichter besiedelten kreisfreien Städte. In 18 der 31 nordrhein-westfälischen Kreise lag der durchschnittliche Anfahrtsweg der Arbeitnehmer über dem
Landesdurchschnitt von 22,7 Kilometern. Spitzenreiter waren die Kreise Euskirchen (31,4 km) und Heinsberg (29,3 km), gefolgt von den ebenfalls am Rande der Ballungszentren an Rhein und Ruhr liegenden Kreise Kleve (27,6 km), Coesfeld (27,4 km) und Wesel (26,9 km). In den Ballungszentren selbst lag die durchschnittlich zurückgelegte Kilometerzahl auf dem Weg zum
Arbeitsplatz wegen der räumlichen Nähe der Großstädte unter dem Landesdurchschnitt. Erst auf Platz 13 findet sich mit Hamm (24,2 km) die erste kreisfreie Stadt in der Rangliste; zusammen mit Mönchengladbach (24,1 km), Dortmund (23,2 km), Oberhausen (23,1 km), Bottrop (22,8) und Herne (22,8) liegen insgesamt nur 6 der 23 kreisfreien Städte über dem Landesdurchschnitt.
Die durchschnittlich kürzesten Wege zum Arbeitsplatz hatten die Arbeitnehmer mit Wohnort in Bielefeld (17,2 km) gefolgt von den umliegenden Kreisen Gütersloh (18,2 km) und Herford (18,8 km). In dieser Region - relativ weit entfernt von den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr - wirkt sich aus, dass Bielefeld die einzige Großstadt für ein verhältnismäßig großes
Einzugsgebiet ist. (LDS NRW)

Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2008: Real 3,3% zum Vorjahr
Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnet nach vorläufigen Angaben im Oktober 2008 arbeitstäglich bereinigt einen realen Umsatzrückgang von 3,3% gegenüber dem Oktober 2007 (nach revidiert ? 2,4% im September 2008). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 2,2%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 4,5% ab. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 5,8%, der Absatz in das übrige Ausland um 3,5% unter dem Vorjahresniveau.

Deutsche Ausfuhren im Oktober 2008: + 1,4% zum Oktober 2007
Vorläufiger Ergebnisse zeigen, dass im Oktober 2008 von Deutschland Waren im Wert von 89,7 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Oktober 2008 um 1,4% und die Einfuhren um 5,4% höher als im Oktober 2007. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber September 2008 um 0,5% und die Einfuhren um 3,5% ab.

Montag, 8. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Polizei verstärkt Alkoholkontrollen
Die Duisburger Polizei verstärkt ab sofort ihre Alkoholkontrollen im Stadtgebiet bis zum Jahresende. Leider nimmt erfahrungsgemäß die Zahl der alkoholisierten Kraftfahrzeugführer in der Vorweihnachtszeit und zu Silvester immer zu. Polizeipräsident Rolf Cebin warnt: „Lassen Sie ihr Auto stehen und planen einfach das Taxi im Budget für die Weihnachtsfeier mit ein. Bedenken Sie, die Folgen eines Verkehrsunfalles unter Alkoholeinfluss sind für Fahrer und besonders für die Opfer gravierend“.

Polizei in Nordrhein-Westfalen komplett auf "Blau" um
Mit der Entscheidung für die neue Uniform stellt die Polizei in Nordrhein-Westfalen komplett auf "Blau" um. "Wir wechseln nicht nur die Farbe, sondern investieren weiter konsequent in die Ausstattung der Polizei", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (8. Dezember) in Düsseldorf. Dort stellte er neben der hochwertigen Uniform auch die ersten neuen Streifenwagen und das neue Internetdesign vor. Sechs neue Streifenwagen übergab er direkt an die Polizeibehörden Bielefeld, Krefeld und Mettmann. Hier hatten sich 1.400 Beamte von der Praxistauglichkeit der neuen Uniform während eines einjährigen Trageversuchs überzeugt. Sie erhielten außerdem in vielen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern positive Rückmeldungen.

"Die neue Farbe kommt bei den Menschen in den Teststädten gut an. Außerdem geht der Trend bundes- und europaweit zur blauen Polizeiuniform", erklärte der Innenminister. Insgesamt werden mehr als 30.000 Polizistinnen und Polizisten des Wach- und des Innendienstes in den kommenden Jahren mit 1,8 Millionen Uniformteilen ausgestattet. Alle grünen Streifenwagen und Motorräder werden nach und nach gegen blaue ausgetauscht. Vorgesehen ist, dass eine Behörde nach der anderen mit Uniform und Fahrzeugen vollständig ausgestattet wird. "Die gesamte Umstellung ist eine große logistische Herausforderung, die sich aber lohnt. Bezahlt wird sie aus dem jährlich für Bekleidung vorgesehenen Budget der Polizei", erläuterte Wolf.

"Wir haben uns für eine funktionale Bekleidung entschieden, bei der Tragekomfort, Sicherheit und Arbeitsschutz optimal zusammenspielen. Außerdem sollen sich die Beamten, die einen verantwortungsvollen Job machen, in ihrer Uniform wohl fühlen. Sie muss wie eine zweite Haut sein", betonte Wolf. Aus diesem Grund seien die Polizisten intensiv an der Auswahl der einzelnen Komponenten beteiligt gewesen. Sie bewerteten die Uniform mit der Note "Gut". Ihre Verbesserungsvorschläge fließen unter anderem mit mehr reflektierenden Schriftzügen auf den Jacken und hochwertigerem Material beim Unterziehrolli in die überarbeitete Variante ein.

Oberlandesgericht Düsseldorf: Unterhaltsrecht: Düsseldorfer Tabelle wird neu gefasst
Zum 1.1.2009 tritt die neue Düsseldorfer Tabelle in Kraft. Eine Anpassung ist erforderlich, weil sich zum Jahreswechsel die steuerlichen Kinderfreibeträge und voraussichtlich auch das Kindergeld ändern wird.In der Düsseldorfer Tabelle, die vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegebenen wird, werden in Abstimmung mit den anderen Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag Unterhaltsleitlinien, u. a. Regelsätze für den Kindesunterhalt, festgelegt.

Ausschreibung des Fotowettbewerbs "Parks und Bäume in Istanbul"

Das Amt für Umwelt und Grün möchte in Kooperation mit der TEMA-Stiftung und mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger eine Brücke schlagen zwischen den Duisburger Umwelttagen 2009 unter dem Thema "Baum und Umwelt" und den 32. Duisburger Akzenten 2009 mit dem Titel "Bosporus - Tor der Kulturen".
Dabei spielen Reisende in die Türkei bzw. nach Istanbul eine zentrale Rolle. Sie werden gebeten, Bilder von Bäumen und Grünanlagen, insbesondere aus den berühmten Grünanlagen wie Gülhane Park und Yıldız Park oder Waldgebiete um Istanbul wie der Belgrader Forest zu schießen. Die schönsten Motive, über die eine Jury Mitte April entscheidet, bilden ab dem 10. Mai 2009 die Brücke zwischen beiden Veranstaltungen und werden als Ausstellung im Duisburger Rathaus gezeigt.
Das Amt für Umwelt und Grün ruft alle Türkeifreunde, die in Istanbul Urlaub machen, dazu auf, sich am Fotowettbewerb zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 15. April 2009. Es können selbstverständlich auch Fotos aus den Vorjahren eingereicht werden. Unter allen Teilnehmern werden zehn Obstbäume für den eigenen Garten verlost oder eine Baumpflanzung für die Familie, wenn kein eigener Garten vorhanden ist.
Wer mitmachen möchte, sollte sein Foto in digitaler Form einreichen und muss damit einverstanden sein, dass sein Motiv in der Ausstellung gezeigt wird. Jede Teilnehmerin bzw. Teilnehmer kann maximal fünf Aufnahmen einreichen. Fotos bis 2 MB können per Mail an dr.yousef@stadt-duisburg.de geschickt werden, größere Dateien bitte entweder persönlich beim Amt für Umwelt und Grün im HOIST-Haus am Hauptbahnhof abgeben oder per Post unter dem Stichwort "Bäume und Parks in Istanbul" an das Amt für Umwelt und Grün, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47049 Duisburg einsenden.

Vögel in Huckingen: Winter-Exkursion
Wer auch bei winterlichen Temperaturen interessante Vogelarten beobachten möchte, sollte am Samstag, 13. Dezember, ab 14 Uhr an einer Exkursion der Volkshochschule teilnehmen. Treffpunkt ist der Haupteingang des St. Anna Krankenhauses, Albertus-Magnus-Straße in Huckingen. Jürgen Hinke vermittelt bei der Wanderung in die Umgebung des Remberger Sees einen Einblick in die Vogelwelt und ihre Lebensräume. Die Teilnahmegebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen.

Europäisches Jahr des interkulturellen Dialoges
Die Europäische Kommission hat das Jahr 2008 zum "Europäischen Jahr des interkulturellen Dialoges" erklärt. Ziel ist es, das Augenmerk auf die Vielfalt der Kulturen, Sprachen, Glaubensrichtungen in der "Europäischen Union" zu richten und diese als einen besonderen Reichtum sowie als eine Chance zu betrachten. Anlässlich der Bedeutung dieses Jahres für Duisburg hat der EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg gemeinsam mit dem Internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e.V., der Stadtbibliothek sowie dem Referat für Integration und der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) der Stadt Duisburg zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen.
Eingeladen waren Schülerinnen und Schüler aller Duisburger Schulen ab der 9. Klasse, ihre eigenen Erlebnisse und Eindrücke zum Thema "Interkulturelles Miteinander" zu schildern. Auf zwei Seiten sollten sie Begegnungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen mit dem "Anderen" bzw. mit dem "Fremden" beschreiben. Diesen Aufruf sind viele Schülerinnen und Schüler gefolgt und haben ihre Beiträge eingereicht.
Eine Jury hat eine Auswahl der zur Nominierung stehenden Beiträge getroffen. Die Preisverleihung findet am Freitag, 12. Dezember, um 17 Uhr in der Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 in Duisburg-Mitte statt.

5,7% mehr Verbraucherinsolvenzen im September 2008
Im September 2008 haben die deutschen Amtsgerichte insgesamt 13 115 Insolvenzen verzeichnet, darunter 8 312 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 479 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach stieg die Gesamtzahl der Insolvenzen um 4,1% und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 5,7%. Dagegen gingen die Unternehmensinsolvenzen um 0,5% zurück.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg lassen Abfallkalender 2009 verteilen
Derzeit werden im Duisburger Stadtgebiet die Abfallkalender für das kommende Jahr verteilt. Jeder Haushalt erhält diesen als Hauswurfsendung.
Im Abfallkalender sind wieder alle wichtigen Termine und Daten, wie z.B. die Leerung der Gelben Tonnen, die Abholtermine der Weihnachtsbäume, die Verschiebung der Hausmüll- und Altpapierabfuhr durch Feiertage usw. aufgeführt. Selbstverständlich sind jetzt schon alle Termine über die Internetseite www.wb-duisburg.de sowie über das Infotelefon unter (0203) 283 - 3000 erhältlich. Wer bis zum 11. Dezember keinen Abfallkalender erhalten hat, möchte sich bitte über das Infotelefon oder per Mail über das Kontaktformular melden. Ab 12. Dezember liegen die Abfallkalender dann auch auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe und bei den Bürgerservicestationen der Bezirksämter aus.

Großes Interesse an den Tanztagen
 Der "First Call" zu den Duisburger Tanztagen endet am 19. Dezember! Gruppen, die sich bis dahin anmelden, haben die beste Chance, dabei zu sein. Ab Januar werden dann vorhandene Restplätze oder Nachrückerplätze in einem sogenannten "Second Call / Final Call" vergeben. Bislang ist das Interesse an den Tanztagen enorm. Schon am 30. November um 2:37 Uhr nachts ging die 100. Anmeldung ein. Mittlerweile haben sich rund 150 Gruppen angemeldet. Alle Anmeldeunterlagen und Informationen sind unter www.duisburgertanztage.de im Internet zu finden. Für Rückfragen stehen außerdem Arnd Wende und Diana Miebach vom Tanzlabel UP TO DANCE unter Tel. 0209 613048 oder E-Mail uptodance@gmx.de zur Verfügung. Auf der Homepage der Tanztage kann zudem jederzeit der aktuelle Stand der Anmeldungen eingesehen werden

Barbarafeier
Zusammen mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und der Industriegewerkschaft Metall veranstalteten die Hüttenwerke Krupp Mannesmann in diesem Jahr zum vierten Mal einen ökumenischen Gottesdienst zum Barbaratag. Er steht unter dem Motto "Macht hoch Tor 1". "Wir möchten damit ein adventliches Zeichen für die Beziehung zwischen Glauben und Leben, Kirche und Arbeitswelt geben," betont Dr. Herbert Eichelkraut, Leiter des Werkes. Die Heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute - und in der engen Verbindung zu Kohle, Erz und Eisen - auch der Hüttenleute. In den vielfachen Gefährdungen dieser Berufe vertrauen die Menschen auf deren Schutz und Hilfe.

Die Predigt in diesem Gottesdienst hält Gabriela Grillo. Sie ist als Unternehmerpersönlichkeit seit Jahren in der Kultur-, Sozial- und Integrationspolitik engagiert. Schon in frühen Jahren hat sie als Olympionikin Internationalität, also das Zusammenleben und Sportbetreiben von vielen Nationen kennengelernt. Heute leben und arbeiten in Duisburg Menschen unterschiedlicher kulturellen und nationaler Herkunft. Mit dem Bau der Moschee mit Begegnungsstätte im Duisburger Norden ist ein gewaltiger Schritt in Richtung Integration getätigt worden. Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel, also Ort der Integration, ist nicht reduziert auf Arbeitsmigration einer Nationalität. Der Zustrom ins Ruhrgebiet war immer epochenabhängig. Wer weiß heute noch, daß auf der Zeche Neumühl eine Großzahl von Asiaten gearbeitet hat.
Ort der Veranstaltung: das ehemalige Elektrobetriebgebäude auf dem HKM-Gelände. Beginn war am 2. Advent um 16.30 Uhr. Kantorei und Jugendchor Großenbaum unter der Leitung von Annette Erdmann, der Posaunenchor Ungelsheim unter der Leitung von Helmut Hoeft, Peter Paul Heinen an der Posaune und die Duisburg VoiCes unter der Leitung von Prof. Dr. Okko Herlyn - sie sind die musikalischen Mitwirkenden.
Es ist so gegen 16 Uhr, als ich eintreffe; reichlich gefüllt sind die Stuhlreihen schon jetzt. Vorne, am Kopfende des Raumes, in der Mitte: ein Altartisch aus Stahl; ein Tannengesteck mit brennender Kerze, eine aufgeschlagene Bibel und ein Mikrophon schmücken ihn. Links vom Altartisch: ein Kreuz als Stahlstangen und unzählige brennende Kerzen. Rechts vom Altartisch: eine Kanzel, vier Notenständer (incl. Mikrophon) und ein Garderobenständer, auf dem vier Brandschutzanzüge (incl.) Helme hängen. Hans Büning schuf als Künstler das Barbara-Bild, das im Hintergrund hängt.
Frau Grillo sagt in ihrer Predigt: "In seinem Brief an die Korinther(Kapitel 12) gebraucht Paulus das Bild von dem Leib und seinen Gliedern sowie deren Verhältnis zueinander. Jeder vitale Körper braucht alle Glieder, die gleichermaßen füreinander sorgen. Alle Sinne und Organe sind gleichwertig. Sie bedürfen einander. Der Leib Christi sorgt auch für die schwächsten Glieder, auch wenn wir meinen, es würde eine Rangordnung unter den Gliedern geben. Diese Einheit der Glieder ist ein Geschenk, das gepflegt werden will.
Paulus gibt eine Anleitung in seinem Brief. Der Leib lebt durch die Vielfalt und Vielfältigkeit. Toleranz und Solidarität sollen auch für die Gemeinden heute wichtig sein. Dies gilt auch für die Familie, die Nachbarschaft, den Verein, die Kommune und erst recht für die Gesellschaft, auch wenn die Durchsetzung dieser Ideale desto schwieriger wird, desto höher die Organisationsform ist. Die Beschäftigung mit Pferden war für mich eine Lehre fürs Leben. Jung oder alt, hübsch oder hässlich, arm oder reich - dies ist für sie nicht wichtig. Auch ein Betrieb wie HKM kann - bildlich gesprochen - ein lebender Organismus sein. Einkauf, Controlling, Werksschutz, Ausbilder, Hilfsarbeiter - sie alle können die Glieder eines Betriebes sein. Ohne den Kollegen geht es nicht, weder bei der Arbeit noch bei der Freizeit. Der Betrieb braucht die Häuptlinge und die Indianer; ohne ihr Miteinander geht es nicht. Solidarität heißt dann Miteinander und Füreinander. Leben und Leben lassen im Wettbewerb wider den Ellenbogen. Die Werte der Sozialen Marktwirtschaft tragen auch in den Wellen der Konjunktur." Andreas Rüdig

0,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2008
Im dritten Quartal 2008 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 900 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 0,8% (200) weniger als im dritten Quartal 2007.

Sonntag, 7. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Nacir Chemao –  Künstler mit Herz für Duisburg
Über den Duisburger Künstler Nacir Chemao kann man nicht sagen, dass er auf eine Stilrichtung festgelegt ist. Er ist kein Künstler der in irgendeine Schublade hinein passt. Chemao, 1954 in Marokko geboren, lebt seit 1984 in Duisburg. Nach Studium der bildenden Künste, der angewandten Kunst, Innenarchitektur, Ästhetik und Kunstwissenschaft mit dem Abschluss Magister Artium, widmet er sich seit 1987 der Malerei und der freischaffenden Künste. Mit seinen Arbeiten, Fresco, Öl, Portrait und Wandmalerei ist er in ganz Europa bekannt geworden, Durch seine „Visionen“ gibt er ständig Anlässe zum Nachdenken. Von sich sagt Chemao, er sei ein „postmoderner Maler“, der sich verschiedener Malweisen und Paradoxien für seine Werke bedient. In seinen Atelier in der Schwanenstraße 32 sind kann man Chemao besuchen.
Zum Thema Duisburg gab es  bereits mehrere Ausstellungen, u.a. in der cubus kunsthalle Duisburg, deren Mitbegründer er ist. Für die bürgerschaftliche Vereinigung „proDuisburg“, hat Chemao eine Weihnachtskarte mit der Abbildung des Duisburger Rathauses gestaltet.  Eine seiner großen Visionen ist es, am Kaiufer des Schwanentors im Sommer etwas zu schaffen, dass die Leute in Urlaubslaubsstimmung versetzt. Eine Atmosphäre mit südländischen Flair, ein „Klein-Montmartre“. Zur Zeit ist Nacir Chemao mit einigen seiner Werke auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt, am Livesafer-Brunnen, an der Düsseldorfer Straße zu finden. Mit einer Vernissage, am 11. Januar 2009 wird Chemao die Veranstaltung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf, Verleihung der „Neudorfer Ehrentafel“ im SilberPalais, bereichern. Manfred Schneider (Text und Fotos)

Posr-Rock im Cafe Steinbruch
Sonntag, 07.12.2008: „Post Rock“ mit
MAJMOON - Post-Rock, Noise und melodiöse Instrumentalmusik
Majmoon spielt mit viel Energie und Dynamik als Trio eine Mischung aus Post-Rock, Noise und melodiöser Instrumentalmusik. Live ergänzt „Doublevisions“ die Musik mit Projektionen, die speziell für diese Performances entwickelt wurden – Visionen zwischen psychodelischen Effekten und virtuellen Räumen, die sich mit den Klängen permanent verändern. Majmoon laden ihre Zuhörer zu einem Tagtraum ein, hin und her gerissen zwischen erholsamen Relax-Passagen und gewaltigen Noise-Ausbrüchen! Der Sound der Band speist sich aus den unterschiedlichen musikalischen Quellen ihrer Mitglieder, deren Wurzeln vom musikalischen Background des Balkans, über Hardcore bis Jazz und Worldmusic reichen.
www.myspace.com/majmoonmusic
Im Saal // Beginn: 20 h // Eintritt: 4 Euro // Tickets im Steinbruch // ****Shutlle Service****

Samstag, 6. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Service-Tag in Neudorf - CAP-Markt und Bürgerverein feierten mit Nikolaus und Glühwein das zweijährige Bestehen.
Der Andrang war groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein mit den Bürgern und vor allem Eltern und Kindern feierten. Der Nikolaus und seine Gehilfin hatten viel zu tun. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Vom Bürgerverein gab es kostenfreien Glühwein.

Im Oktober 2006 eröffnete der Markt mit massiver Unterstützung aus der Politik und dem Regenbogen e.V. Menschen mit Behinderung traten fortan in den Dienst für den Kunden. Mit dem Servicedienst des CAP-Marktes werden jetzt auch Stadtteile wie Bissingheim, Wedau oder Wanheimerort bedient, in denen im Zuge des demografischen Wandels die immer älter werdende Bevölkerung gern auf die mobilen Dienste des Marktes zurückgreift. "Das hat sich jetzt wunderbar entwickelt", freute sich Regenbogen-Geschäftsführerin Elisabeth Hoffmann mit dem Bürgerverein. So ist der Markt nach zwei Jahren gut bei der Bevölkerung angenommen und zur einer festen und vor allem verlässlichen Größe für die Menschen geworden.

Der Andrang war groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein feierte. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Unten links: Marina, Roman und der kleine Ron.

Ein gefragter Mann, der neue Sparkassenchef Hans-Werner Tomalak
Hans-Werner Tomalak (59) Nachfolger vom nach Köln gewechselten Sparkassen-Vorstandsvorsitzender und Mitglied des MSV-Aufsichtsrates Artur Grzesiek hat – was den sportlichen Bereich angeht – Gemeinsamkeiten mit dem Neu-Kölner. Der gebürtige Marxloher kennt die Duisburger Sportszene samt den Zebras, war aber jahrelang sozusagen Aktivposten beim TV Voerde, einem Verein mit rund 3500 Mitgliedern – darunter 1800 Jugendliche – und weltweite Erfahrung mit Faustballweltmeisterschaften (Weltpokalsieger).
Allerdings liegt sein Aufgabenschwerpunkt derzeit auf einer ganz anderen Ebene. Wie jeder Vorstandsvorsitzende eines Geldinstitutes geht es derzeit um die Auswirkungen der globalen Finanzkrise – auch im „Biotop" Sparkassen- und Giroverband. Kein Institut kann sich von den Auswirkungen ganz abschotten. 

„Wir verfügen über 236 000 Privatgirokunden, 30 000 Geschäftskunden und auch über 30 000 Wertpapierkunden bei insgesamt 480 000 Sparkonten. In der Fläche verfügen wir über 80 Standorte“, umreißt Hans-Wenrer Tomalak die Dimension seiner Institution. „Wir müssen die Sparkasse durch unruhige Zeiten bringen. Dabei werden wir viele Prozesse verschlanken müssen, aber auf gar keinen Fall eine Einschränkung bei den Filialen ins Auge fassen“, setzt er klar die Prioritäten.

Die Interessen bei seinem Amtsantritt war riesig. Allein rund 1000 der 1450 Mitarbeiter wollten ihm zuhören. Dabei wollte er nur 20 Minuten zu den Mitarbeitern sprechen – es wurde 80 Minuten. Das dokumentiert das hohe Interesse des neuen Chefs an Informationsweitergabe an die Mitarbeiter – vor allem in der Zeit des Wechsels und der globalen Unruhe. Klar war auch, dass er bei einer Vielzahl von Vereinen, Institutionen ein gefragter Mann sein würde. „Ich kann aber nicht alle Ehrenämter, die Artur Grzesiek bekleidet hat, derzeit voll übernehmen. Dazu sind die Zeiten zu unruhig. Ich muss mich auf die Dinge konzentrieren, für die ich bezahlt werde, sonst wäre ich auch schnell überfordert“, erklärte er mit entwaffnender Offenheit. Stürmische Zeiten erfordern  den Blick für das ganze – zum Wohl der Beschäftigen und Kunden. Harald Jeschke (Foto Manfred Schneider)

Kindertheater
Danilo, Gawrilo und Iwan sind Brüder. Wobei der kleinste allgemein als Iwan-Dummkopf gilt. Eines Tages gehen die drei aufs Feld, aber etwas Furchtbares ist geschehen. Irgendjemand hat das Feld erwüstet und die Ernte zerstört. Eines Nachts, während Iwan das Feld bewacht, gelingt es ihm den Übeltäter zu stellen es ist ein himmlischer Schimmel. Er verspricht Iwan zwei wunderschöne, heißblütige Pferde, falls er ihn verschone, und ein Zauberpferd: "Mit zwei meterlangen Ohrn und und zwei Buckeln wirds geborn." Mit Hilfe seines zaubermächtigen Pferdchens löst Iwan die lebensgefährlichen Aufgaben, die ihm gestellt werden: Er fängt den Feuervogel, raubt die schöne Meeresprinzessin für den habgierigen Zaren, bringt Sonne und Mond wieder zum Scheinen. Und am Ende gewinnt er alles: den Reichtum, die Macht und natürlich auch die schöne Prinzessin," stellt das Stadttheater eine Produktion vor, die es in der ersten Dezemberwoche zeigt. Patricia Christmann, Uta Nawrath, Susanne Schyns, Günther Henne und Michael Meyer heißen die Mitwirkenden. Regie führt Ania Michaelis.

Die Vorstellung am Freitagnachmittag ist sehr gut besucht. Die meisten Besucher sind Kinder; nur wenige Erwachsene finden den Weg ins Theater. Zur Begrüßung gibt es warmen, geschmacksneutralen Tee. Zwei multifunktionale Treppen in sind die wichtigsten Utensilien auf der Bühne. Die in bunte und weite Kleidung gehüllten Schauspieler reden in Reimform und erzählen so die Handlung. Gelegentlich kommt Gesang und Tanz hinzu. Die Aufführung erinnert doch sehr an modernes Theater. Den Kindern jedenfalls gefällt`s. Sie sind zumindest anfangs ganz still und schauen gebannt zu. Einziger Kritikpunkt: Mit 80 Minuten ist das Stück etwas lang, so dass die Kinder doch irgendwann unruhig werden. Andreas Rüdig

Freitag, 5. Dezember 2008 - Historischer Kalender

WaschArena Duisburg eröffnet
2,5 Millionen Euro Investition schafften 13 neue Arbeitsplätze

Ein hochmodern und dazu umweltschonende WaschArena wurde heute mit und durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet. "Die Stadt hat kein Geld, also lass uns heute hier auch mein Auto waschen", sorgte Duisburgs erster Bürger für den Schmunzeleffekt an der Meidericher Straße gegenüber der Hauptfeuerwache. Dort, wo früher einmal auf dem Gelände von Friemann & Wolf auch Hochleistungsbatterien für den Weltraum bzw. die NASA produziert wurden, geht es jetzt um Sauberkeit im Sinne der Umwelt. "Wie muss ich denn überhaupt vorgehen?", fragte Investor Frank Hegemann vor gar nicht so langer Zeit bei der Verwaltung und hier speziell bei Wolfgang Komorowski (Verwaltungschef Bezirksamt Mitte) und Heinrich Klose (Bezirksbürgermeister Mitte) an. Aus diesem ersten Gespräch wurde ein Intensivkontakt und eine richtige Investition.

"Da gab es schon die eine oder andere schlaflose Nacht - und das nicht nur wegen des drei Monte alten Sohnes Leo", meinte Andrea Hegemann seufzend und doch zufrieden. 2,5 Millionen Euro - in der heutigen Zeit in Duisburg zu investieren - das heißt schon etwas. Auch darum, weil hier 13 Arbeitsplätze geschaffen wurden - darunter sechs durch Direktkontakt der ARGE. Das ging einfach so. Zwei Mitarbeiterinnen der ARGE sahen die Baumaßnahme und machten sozusagen auf Direktvermittlung im Sinne der Arbeitssuchenden. Im kommenden Jahr soll es neben der Außen- und Innenreinigung auch noch ein Bistro für die Kundschaft geben. Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

OB und Investor Frank Hegemann in der Waschstrasse

V.L.: Andrea und Frank Hegemann, OB Sauerland, Bezirksbürgermeister Mitte Heinrich Klose und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski

Prinz Karneval Stefan Leiwen kümmerte sich um das Wohl der Gäste

Runder Tisch mit den beiden blonden und erfolgreichen Arbeitsvermittlerinnen der ARGE in der Mitte

Sperrung der Bregenzer Straße in Buchholz
Die Bregenzer Straße in Buchholz zwischen Münchener Straße in Fahrtrichtung Sittardsberger Allee wird ab Montag, 8. Dezember, zur Einbahnstraße. Eine Zufahrt aus der Sittardsberger Allee in die Bregenzer Straße ist dann nicht mehr möglich. Grund für die Sperrung sind Arbeiten zur Erneuerung der Gasleitung. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende April 2009 dauern. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen und empfiehlt, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Personalversammlung der Stadtverwaltung
Zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats "Innere Verwaltung" am Mittwoch, 10. Dezember, ab 10 Uhr, werden wieder viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Ausnahme der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 9 bis 14 Uhr gerechnet werden. Das Straßenverkehrsamt bleibt an diesem Tag komplett geschlossen. Alle von DuisburgSport betriebenen Bäder sind an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr geschlossen.

Service der Tourist Information am verkaufsoffenen Sonntag
Die Tourist Information bietet ihren Service auch am Sonntag, 7. Dezember an. Zwar bleibt der Pavillon auf der Königstraße 86 geschlossen, dafür sind aber fast alle Serviceleistungen, wie Auskünfte oder Souvenirs, auf dem Weihnachtsmarktstand der Tourist Information zu bekommen.
Der Stand befindet sich auf der Königstraße / Ecke Tonhallenstraße und hat am Sonntag geöffnet von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Innenstadtführung am Sonntag
Der Weihnachtsmarkt allein sorgt schon für eine volle Innenstadt und dann auch noch verkaufsoffener Sonntag! Stadtführer Thorsten Fischer wird am nächsten Sonntag Einiges abverlangt werden. Er wird seine Besuchergruppe durch Budengassen und Menschenmassen lotsen müssen. Auch wird er an diesem Tag eine kräftige Stimme haben müssen, damit sein Wissen über die alte und neue Stadt, über die Brunnenmeile und das Rathaus auch bei seinen Zuhörern ankommt.
Die Duisburg Marketing Gesellschaft lädt – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – zu einer Führung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am
Sonntag, 7. Dezember um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,50 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,50 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

November 2008: 18,5% weniger Rohstahl produziert als im Vorjahr
Die gegenwärtige wirtschaftliche Abschwächung hat auch die Stahlindustrie erreicht. Die deutschen Hüttenwerke haben im November 2008 2,09 Millionen Tonnen Roheisen und 3,28 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 17,8% weniger Roheisen und 18,5% weniger Rohstahl als im November 2007. Gegenüber Oktober 2008 nahm die Produktion bei Roheisen um 18,9% ab, bei Rohstahl waren es 15,4% weniger. Kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich gegenüber dem Vormonat bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 15,4%.

Dienstleistungsbereich: Beschäftigung im 3. Quartal 2008 stabil
Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die Anzahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im dritten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,2% zugenommen. Gegenüber dem Vorquartal blieb die Anzahl der Beschäftigten im dritten Quartal 2008 in ausgewählten Dienstleistungsbereichen saisonbereinigt annähernd unverändert (+0,1%).

"Nikolaus. Geschichten und Lieder um den Mann mit der Mitra"
So der Titel zum Jour Fixe am Donnerstag, dem 4. Dezember 2008 überschrieben. Beginn: wie gewohnt um 17 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Referenten: Ute Steinhauer (Sopran), Bettina Reiter (Klavier) und Jörg Mascherrek (Sprecher). Sie präsentieren bekannte (Theodor Fontane, Giulio Caccini) und unbekannte (Armin Reuter, Fred J. Coots, Felix Bernhard) Autoren und Komponisten.
Ungewöhnlich schwach ist der Besuch. Viele vertraute Gesichter fehlen. Zu Recht? Wie gewohnt bieten die Vortragenden gute Unterhaltung. Dem anwesenden Publikum gefällt es jedenfalls sehr. Nur die Schokoladen-Nikolause fehlen am Ende....

Verein HoKuDu - Homosexuelle Kultur Duisburg lädt ein
"Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus kannten die Ägypter den Dildo als Stimulansmittel zur Steigerung der Sinnesfreuden. Dabei änderten sich mit fortschreitender Entwicklung auch die Materialien, aus denen der Dildo hergestellt wurde. Silke Heimsoth vom Erotikshop Pussy Pleasure wird in ihrem Vortrag zur Geschichte und Entwicklung des Dildo vielfältige Einblicke in das Thema eröffnen," lädt der Verein HoKuDu - Homosexuelle Kultur Duisburg zu der letzten Veranstaltung seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe "Ein Blick zu anderen Ufern" ein. Ort der Veranstaltung ist die Friedenstraße 100 in Hochfeld. Ein gemischtes Publikum und fast schon mehr Herren der Schöpfung kommen an dem Donnerstagabend Anfang Dezember 2008. Trotz des kalten und regnerischen Wetters ist der Vortrag mit 16 Zuhörern gut besucht.
Die Referentin ist 44 Jahre alt und Diplom - Bibliothekarin. Sehr anschaulich stellt sie die Geschichte und Gegenwart dieses Lustspenders vor. Es ist schon recht witzig, diesen Teil der Kulturgeschichte kennenzulernen. Wer Details wissen möchte, sollte auf die dementsprechende Fachliteratur zurückgreifen oder den Laden besuchen. Anschauungsobjekte gibt es an dem Tag (leider?) nicht zu sehen; die Zuhörer müssen sich mit Bildern begnügen. Der Phantasie kann dabei freien Lauf gelassen werden.

Donnerstag, 4. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Sperrung der Hochstraße in Rheinhausen
In der Hochstraße in Rheinhausen, zwischen Bergheimer Straße und Dieselstraße, werden ab Montag, 8. Dezember, Kanalbauarbeiten durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt wird die Einfahrt in die Hochstraße von der Bergheimer Straße in Richtung Asterlager Straße gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Februar dauern. Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel
Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel wird ab kommenden Montag, 8. Dezember, 7 Uhr, zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße komplett gesperrt. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Sperrung ist im Zusammenhang mit dem Brückenbau im Zuge der A 59 erforderlich. Sie wird voraussichtlich am Sonntag, 14. Dezember, wieder aufgehoben. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Vollsperrung der Schlachthofstraße in Röttgersbach
Die Schlachthofstraße in Duisburg-Röttgersbach erhält zwischen „Am Bischofskamp“ und „Obere Holtener Straße“ einen neuen Kanal. Die Arbeiten dazu beginnen am Montag, 8. Dezember. Der Straßenabschnitt wird zunächst bis Freitag, 19. Dezember, vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung wird dann vorübergehend aufgehoben und am Mittwoch, 7. Januar 2009, wieder in Kraft gesetzt. Die Kanalbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Januar 2009, so dass die Durchfahrt voraussichtlich ab Februar wieder freigegeben werden kann.

Zu dem von der Bundesregierung vorgestellten Konjunkturprogramm Verkehr erklärt NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke:
„Wir werden das vom Bund angebotene Geld zur Belebung der Konjunktur gerne und zügig annehmen. Da wir in den zurückliegenden Jahren eine große Zahl an Planfeststellungsbeschlüssen für Straßenprojekte gefasst haben, wird es uns problemlos möglich sein, die Finanzmittel in vollem Umfang zu verbauen.
Bei der Regierungsübernahme vor dreieinhalb Jahren wären wir dagegen nicht in der Lage gewesen, an einem solchen Konjunkturprogramm teilzunehmen. 2004 gab es gerade einmal einen Planfeststellungsbeschluss. Im Jahr 2007 lag die Zahl bereits bei 19. Wir können jeden Euro gut gebrauchen, um im Bereich Straßenverkehr den immensen Nachholbedarf zu verringern.
Darüber hinaus sind wir in der Lage, auch weitere Mittel beim Bund für den Straßenbau abzurufen. Sollten andere Bundesländer Gelder nicht in Anspruch nehmen können, stehen wir wie in den vergangenen beiden Jahr bereit, diese Mittel umgehend in Nordrhein-Westfalen zu verbauen.“
Aus dem Konjunkturprogramm Verkehr des Bundes sollen für Investitionen in Bundesfernstraßen insgesamt 180 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen fließen. 82 Millionen Euro sind vorgesehen für sechs neue Straßenprojekte: A1 Brücke im Autobahnkreuz Münster/Süd, A524 im Raum Duisburg, (B 288 zwischen Rahm und Mündelheim) B1 Salzkotten-Paderborn, B8 Ortsumgehung Düsseldorf/Wittlar, B 58 Ortsumgehung Wesel-Büderich und B525 Ortsumgehung Nottuln. In laufende Baumaßnahmen werden weitere 58 Millionen Euro fließen. Für Erhaltungsmaßnahmen sieht das Programm 40 Millionen Euro vor.

Tiefensee: Wir bauen für Sie und schaffen Arbeit!
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Berlin den ersten Teil des Arbeitsplatzprogramms Bauen und Verkehr vorgelegt. Es enthält Bauprojekte für Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland. Das Programm umfasst 44 neue Straßenbauprojekte, die Verstärkung und den Anschub von 13 Bedarfsplanvorhaben im Schienenverkehr, Vorhaben für mehr Lärmschutz, das Sonderprogramm Bahnhöfe sowie für die Wasserstraßen. Damit sollen Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft gesichert und neue geschaffen werden. Das Arbeitsplatzprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung. Die Maßnahmen im Bereich energetische Gebäudesanierung und Stadterneuerung werden in den kommenden Wochen gesondert vorgestellt.
Tiefensee: "Der Verkehrshaushalt 2009 wird die Konjunktur ankurbeln und das Wachstum stärken. Im kommenden Jahr geben wir 11,2 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und Wasserwege aus, so viel wie nie zuvor. Die Menschen in allen Regionen Deutschlands können sich freuen: Wir bauen für sie! Wir packen dort an, wo der Asphalt bröckelt, wo Engpässe nervtötenden und gefährlichen Stau verursachen, wo neue Schienenstrecken und Wasserwege dringend benötigt werden. Wir beseitigen Schäden, ermöglichen Ortsumgehungen, erweitern Fahrstreifen, treiben den Lärmschutz voran und sanieren Bahnhöfe. Wir werden jetzt möglichst schnell loslegen. Dadurch wird der Arbeitsmarkt unterstützt, viele Menschen werden durch verstärkte Baumaßnahmen einen Job finden oder ihren Arbeitsplatz sichern. Es gilt die Faustformel: 1 Milliarde Euro Investitionen schafft und sichert 20.000-25.000 Jobs für ein Jahr."

Verkehrshaushalt: Gut für die Infrastruktur. Gut für Beschäftigung und die Umwelt

In den kommenden beiden Jahren stehen insgesamt 20,1 Milliarden Euro im Haushalt zur Verfügung. Dazu kommen 2009 und 2010 jeweils eine Milliarde Euro für das Arbeitsplatzprogramm. Das nützt den Verkehrsteilnehmern, der Wirtschaft und der Umwelt. Von den Investitionen in den Verkehrsbereich werden alle Bundesländer in starkem Maße profitieren.
Zusätzliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
Mit den Mitteln aus dem Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr (APBV) erreichen die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur 2009 das Rekordniveau von 11,2 Milliarden Euro.
Darin enthalten sind eine Milliarde Euro zusätzliche Einnahmen aus der LKW/Mautanpassung.
Für die Bundesfernstraßen: rund 5,75 Milliarden Euro
Für die Schiene: rund 4,1 Milliarden Euro
Für die Wasserstraße: rund 1,2 Milliarden Euro
Für den Kombinierten Verkehr: 150 Millionen Euro
Die konkreten Projekte, die mit den zusätzlichen Mauteinnahmen finanziert werden, berät der Bund bis Jahresende abschließend mit den Ländern.

44 neue Straßenbauprojekte
Das "Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr" enthält 44 neue Bauprojekte für die Bundesfernstraßen. Insgesamt werden in den nächsten beiden Jahren für neue Maßnahmen 456,3 Millionen Euro eingesetzt. 243,7 Millionen Euro stehen darüber hinaus für die Verstärkung von Bauarbeiten bereit. So können diese schneller beendet werden. 220 Millionen Euro fließen in den Erhalt der Straßen. Für den Bau von neuen LKW-Parkplätzen können 30 Millionen Euro zusätzlich ausgegeben werden. Damit erreichen wir das Ziel, 2008 und 2009 mindestens 3.000 neue Parkplätze zu bauen.
620 Millionen mehr für Schiene, Lärmschutz und Bahnhöfe
Für die Verstärkung und den Anschub von 13 Bedarfsplanvorhaben im Schienenverkehr (420 Millionen Euro mehr), für die Lärmsanierung (50 Millionen Euro mehr) und das Sonderprogramm Bahnhöfe (150 Millionen Euro) stehen in den kommenden zwei Jahren 620 Millionen Euro mehr bereit.

Ausbau der umweltfreundlichen Wasserwege wird verstärkt!
Zur Verbesserung der seewärtigen Zufahrten und der Hinterlandanbindungen stehen 210 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Hiervon werden u.a. die Baumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal finanziert. 170 Millionen Euro fließen zusätzlich in die Netzoptimierung, z.B. für Schleusen und Kanäle. Zur Erhaltung von Brücken, Wehren oder für Ersatzinvestitionen wie Fahrzeuge und Geräte werden 50 Millionen Euro extra ausgegeben.

Mautmittel zur Verbesserung der Verkehrswege
Tiefensee: "Der Löwenanteil der Gelder für den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur ist steuerfinanziert. Neben den ursprünglich geplanten 9,2 Milliarden Euro haben wir im Jahr 2009 eine Milliarde Euro für das Arbeitsplatzprogramm zur Verfügung. Hinzu kommen die Mautmehreinnahmen in Höhe von einer Milliarde, die wir vor kurzem beschlossen haben. Zu den Projekten, die aus diesen Mitteln finanziert werden, laufen bis Jahresende mit den Bundesländern abschließende Gespräche."

Beteiligungsbericht 2007
Duisburg. Der Beteiligungsbericht 2007 der Stadt Duisburg wird ab 11. Dezember ausgelegt. Nach der Gemeindeordnung NRW (§ 112 Abs. 3 GO) hat die Gemeinde zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohner einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligten, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe erhalten.
Der aktuelle Beteiligungsbericht 2007 (Berichtsjahr 2007) wird dem Rat der Stadt in der Sitzung am 8. Dezember vorgelegt. Die Einsicht in den Bericht ist jedermann gestattet, daher hat die Gemeinde den Bericht bereitzuhalten. Das Auslegungsverfahren des Haushaltsentwurfs 2009 hatte in diesem Jahr bereits Mitte Oktober begonnen. Eine zeitgleiche Möglichkeit, Einsicht in den Beteiligungsbericht 2007 zu nehmen, war damit nicht mehr gegeben.
Der Bericht wird daher ab 11. Dezember bis Ende Januar 2009 in folgenden Dienststellen zu den allgemeinen Verkehrsstunden zur Einsichtnahme verfügbar sein: Bezirksamt Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152, Bürgerservice (Erdgeschoss, Zimmer 2); Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Bürgerservice; Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Zimmer 100, Bürgerservice; Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, Zimmer 103; Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 419; Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201; Außenstelle Rumeln-Kaldenhausen des Bezirksamtes Rheinhausen, Kirchfeldstraße 3, Zimmer 1, Bürgerservice; Bezirksamt Süd, Sittardsberger Allee 14, Gebäude A, Bürgerservice; Stadtkämmerei, Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 210, sowie Stabsstelle Beteiligungen, Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Zimmer 328.
Der Bericht 2007 steht auch im Internet unter www.duisburg.de zur Ansicht bzw. zum Download bereit (Dienststellen der Stadtverwaltung Duisburg/Stabsstelle Beteiligungen/Beteiligungsbericht 2007).

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung für Arbeit informiert am 10. Dezember im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Mittwoch, den 10. Dezember 2008 ab 10.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten im Ausland". Tipps und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der einzelnen Staaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

NRW: Mehr neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt
In den ersten neun Monaten 2008 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter Bauvorhaben für insgesamt 3 257 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude.
Das waren 12,3 Prozent mehr als von Januar bis September des Vorjahres. Dabei handelte es sich um 955 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (+27,5 Prozent), 914 Handels- und Lagergebäude (+4,0 Prozent), 534 Fabrik- und Werkstattgebäude (+9,7 Prozent), 257 Büro- und Verwaltungsgebäude (+7,1 Prozent) und 597 sonstige Gebäude (+9,7 Prozent).
Der Rauminhalt dieser 3 257 neuen sog. "Nichtwohngebäude" erhöhte sich gegenüber den ersten neun Monaten 2007 um 16,6 Prozent auf über 32,9 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Zuwachs beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker in den ersten drei Quartalen bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden: Der genehmigte Rauminhalt hat sich hier mit über 4,7 Millionen Kubikmetern mehr als verdoppelt (+156,9 Prozent). (LDS NRW)

Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg
Frankreich ist die Heimat von Asterix & Obelix, Baguettes, Croissants und dem Eiffelturm. Auch viele gute Weine kommen von dort. "Frankreich ist mehr," berichtet Wolfgang Schwarzer. Er ist Vorsitzender der Deutsch - Französischen Gesellschaft Duisburg.

" Vorstand: Wolfgang Schwarzer - 1. Vorsitzender seit März 2003
Dr. Jürgen Kleine-Cosack - 2. Vorsitzender
Dr. Dagmar Troost - Schriftführerin
Klaus Jankus - Schatzmeister
Dr. Ingeborg Christ, Beisitzerin, Schule und Jugend
Nicole Millet, Beisitzerin, Frz. Sprache und Kultur
Ehemalige Vorsitzende: Dr. Beate Gödde-Baumanns - bis März 2003
Frau Dr. Gödde-Baumanns war auch bis 2002 Präsidentin der V.D.F.G.

DFG Duisburg gegründet: 1952
Beteiligt an der Gründung der Städtepartnerschaft Calais - Duisburg 1964
Partnerschaft mit der D.F.G. Frankfurt/Oder.

Ziele: Förderung der französischen und deutschen Kultur in der Region, Förderung der Völkerverständigung, Förderung des Europagedankens. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V. sieht ihre Aufgabe darin, französische, deutsche und europäische Kultur in Duisburg und der Region zu fördern, und auch einen Beitrag zu leisten, den Ruf unserer Stadt überregional in angemessener Weise fördern.
Mitglieder: zur Zeit ca. 170. Als die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg 1952 gegründet wurde, sollte sie ihren Beitrag zur Versöhnung zwischen den beiden Nationen leisten, welche in zwei Weltkriegen unerbittlich gegeneinander gekämpft hatten. Seither gilt der Weg von der Erbfeindschaft zur verbrieften Freundschaft zwischen den beiden Völkern als Musterbeispiel.
Das Ziel ist erreicht. Nun gilt es, die Freundschaft zu pflegen und gemeinsam auf das Ziel eines geeinten Europa hin zu steuern. Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg bemüht sich um die Pflege der deutschen und der französischen Kultur, um ihre Gemeinsamkeiten und um ihre Unterschiede.
Kultur, das bedeutet: gewachsener Lebensstil, gemeinsame Sprache, Pflege der Nachbarschaft - zu Hause und über die Grenzen hinweg, Neugier auf die eigene Geschichte, Literatur, Musik, Film, Kunst - und auf die des Nachbarn, Teilhabe an Politik, Wissenschaft, am gesamten öffentlichen Leben," stellt sich die Gesellschaft im Internet selbst vor. Daß die Mitglieder nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus den Nachbarstädten kommen, erfahre ich so ganz nebenbei.
Vortragsveranstaltungen, Lesungen, Kochkurse, Filmpräsentationen und ein Stammtisch für Französischlehrer gehören zu den regelmäßigen Angeboten der Gesellschaft. Wer wissen möchte, was aktuell läuft, kann sich den jeweils aktuellen Flyer besorgen oder im Internet unter "Deutsch - Französische Gesellschaft Duisburg" nachschauen.

"Wir nehmen einen Jahresbeitrag von 35 Euro. Davon bestreiten wir nicht nur die Portokosten. Wir bezahlen davon auch die Honorare der Referenten. Da wir keine eigenen Räumlichkeiten haben, sind wir auf Anmietungen und die Kooperationen mit anderen Partner angewiesen. Kooperationen - etwa mit der Volkshochschule, dem Filmforum oder dem Familienbildungswerk der evangelischen Kirche in Duissern - sind allein schon deswegen sinnvoll, weil wir so eine größere Teilnehmerzahl erreichen können."
"Ich bin Romanist. Ich interessiere ich auch für Film und Literatur. Über die Beschäftigung mit französischen Filmen und Büchern kam das Interesse an dem Land," blickt Schwarzer, ein durchaus sympathischer, freundlicher und umgänglicher Mann, der seit langer Zeit bei der Volkshochschule arbeitet, zurück. "Ich bin eigentlich kein Vereinsmensch. Unabhängig von der DFG hatte ich an der Volkshochschule ein deutsch - französisches eingerichtet. Eines Tages kam dann Frau Dr. Gödde - Baumann zu mir und suchte das Gespräch. Der Kontakt zu ihr führte dann zu der Zusammenarbeit."
Ob er auch schon mal in Frankreich gewesen ist? Welcher Teil des Landes ihm am besten gefallen hat? Irgendwie traue ich mich nicht so recht, diese Frage zu stellen. Daß Schwarzer für französische Küche schwärmt, das bekomme ich dann doch noch mit. Die französische Woche in Duisburg ist vom 22. bis 31. Januar 2009. Gleich der erste Termin beschäftigt sich auch schon mit den kulinarischen Genüssen unseres südwestlichen Nachbarlandes. Unter dem Titel: "Kochen mit Sylvie: Fetons la Nouvelle Annee avec un menu exquis!" gibt es Crumble au Foie Gras (mit Gänseleber), Poelee de Langouistines aus Agrumes et Doucette (Langusten mit Zitrusfrüchten und Rapunzel), Marcassin au Genievre et Champignons Sauvages (Frischlingsnüsschen mit Wacholderbeeren und Wildpilzen), Spoon aux marrons Glaces (Bourbonvanilleeis mit kandierten Kastanien). (Leider kann mein Computer nicht die vielen Sonderzeichen der französischen Schriftsprache erzeugen. Ich muß also jeden Kenner der französischen Sprache um Entschuldigung für die gewöhnungsbedürftige Schreibweise der Worte bitten). Der Kochkurs findet im Familienbildungswerk, Hinter der Kirche 34, 47058 Duisburg - Duissern (dort kann man sich auch anmelden) statt. Die Gebühr beträgt 22,34 Euro; die Lebensmittelumlage ist im Preis enthalten. Andreas Rüdig

Mittwoch, 3. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Fünf Preisträgerinnen aus der Region erhielten den Unternehmerinnenbrief NRW
Ein Gespür für neue Trends, Begeisterung und professionelle Strategien verbinden die Preisträgerinnen der landesweiten Initiative des Unternehmerinnenbriefes (U-Brief) Nordrhein-Westfalen. Das Projektbüro U-Brief Niederrhein beim Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, der Stadt Duisburg zieht Bilanz für den Zeitraum November 2007 bis dato: Fünf Unternehmerinnen wurden für ihre erfolgversprechenden Gründungskonzepte mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Die erste Preisträgerin war die Frisörmeisterin Silke Forster aus Moers. In den beiden folgenden Jury-Sitzungen erhielten drei Duisburger Unternehmerinnen das Gütesiegel: Susanne Kühne, Gründerin des Kühne Reise-Managements, die mobile Fotografin Birgit Seidel und die Theaterpädagogin Verena Meyer, theateroffensive Duisburg.
Eine neue Preisträgerin des Briefes steht nun zum Jahresabschluss fest. Die Expertenjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und Banken, überreichte einer weiteren Unternehmerin aus Duisburg die begehrte Urkunde: Michaela Paarmann überzeugte mit ihrem Verlags- und Medien-Unternehmen "Culex-Litmedia", das sich mit avantgardistischen Titeln und Events in einer Nische präsentiert.
Die Geschichte der neuen Preisträgerin ist beispielhaft. Michaela Paarmann absolvierte eine Ausbildung zur Verlagskauffrau, wechselte zu einem Presse-Marketing-Service, sammelte Erfahrungen bei einem Zeitungsverlag und gehörte zum Redaktionsteam einer Musikzeitschrift. Sie studierte Betriebswirtschaft und ging das Vorhaben, ein eigenes Unternehmen zu führen, schrittweise und mit 16 Jahren Berufserfahrung an. Im September 2008 gründete sie ihr Unternehmen "Culex-Litmedia", Kunstverlag und Performance-Agentur. Es ist ein sogenanntes crossmediales Konzept unter dem Leitspruch "...anders denken!" und verbindet Musik mit Literatur, Lyrik mit Fotografie, Klang mit Skulptur. Die Resonanz auf die ersten Veranstaltungen brachten der jungen Geschäftsfrau aus Duisburg Zuspruch von vielen Seiten: "Sie bringen Kunst in diese Stadt!"
Die Vernetzung von Gründerinnen und Unternehmerinnen mit Experten ist ein wichtiger Aspekt des Projektes Unternehmerinnenbrief NRW, das vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration ins Leben gerufen wurde. Fachlicher Rat, unternehmerische Erfahrung und ein Angebot der kurzen Wege sind zentrale Punkte. Landesweit können sich Frauen mit guten Geschäftsplänen oder Wachstumsvorhaben um die Auszeichnung bewerben. Sie präsentieren ihr Konzept einem regionalen Expertengremium, und zwar in mehr als zehn Regionen in Nordrhein-Westfalen.
"Die Preisträgerinnen sind Vorbilder, die ein realistisches Unternehmerinnenbild zeigen und Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit Mut machen", so die Projektkoordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings. Die Auszeichnung garantiert auch eine nachhaltige Begleitung: Erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer geben ihr Wissen im Rahmen einer Patenschaft weiter und stehen ein Jahr lang beratend zur Seite.
Interessierte Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich jederzeit um die landesweite Auszeichnung bewerben. Bewerbungsschluss für die nächste Auswahlrunde am Niederrhein ist im neuen Jahr, am 20. Februar 2009.

v. l. 1. Reihe: U-Brief-Preisträgerinnen: Verena Meyer, Silke Forster, Birgit Seidel, Michaela Paarmann, nicht im Bild: Susanne Kühne
v. l. 2. Reihe: Koordinatorinnen des Projektbüros U-Brief Niederrhein: Magdalena Kowalczyk, Irene Schiefen, Karin Schillings

485 000 Pflegebedürftige in NRW
Ende 2007 gab es in Nordrhein-Westfalen 484 800 pflegebedürftige Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 5,8 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor.
Mehr als zwei Drittel (68,3 Prozent) der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon erhielten 224 500 Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld, um die Pflege durch
selbst organisierte Pflegehilfen sicherzustellen. Die übrigen 106 800 Personen wurden zu Hause von ambulanten Diensten betreut. In Pflegeheimen waren weitere 153 500 Personen
untergebracht. Die Zahl der von ambulanten Pflegediensten Betreuten stieg im Vergleich zu 2005 um 8,8 Prozent, die der Pflegegeldempfänger um 5,7 Prozent und die der in Heimen
untergebrachten Pflegebedürftigen um 3,8 Prozent.
Der häuslichen Versorgung der Pflegebedürftigen nahmen sich 2 136 in NRW zugelassene ambulante Dienste an, die rund 48 000 Pflegepersonen beschäftigten. Gegenüber 2005 stieg die Zahl der ambulanten Dienste um 5 Prozent und diejenige der Beschäftigten um 11 Prozent an. Die stationäre Versorgung erfolgte in 2 138 Pflegeheimen (+6 Prozent) mit 139 000 Beschäftigten (+4Prozent). (LDS NRW)

Leistungsempfänger(innen) …

Leistungsempfänger(innen) der Pflege-
versicherung in NRW im Dezember 2007

darunter in Pflegestufe

insgesamt

I

II

III

*) einschl. ca. 700 Leistungsempfängern, die noch keiner Pflegestufe zugeordnet waren

  die zu Hause versorgt wurden

60,8%

31,0%

8,2%

331 300

  davon durch …

    selbst organisierte Pflegehilfen

64,3%

28,6%

7,1%

224 500

    ambulante Dienste

53,7%

35,8%

10,5%

106 800

  in Heimen

36,5%

43,4%

20,1%

153 500*)

Insgesamt

53,2%

34,9%

11,9%

484 800*)

"Da kommt was auf Sie zu!"
Öffnung weiterer Einbahnstraßen für den gegenläufigen Radverkehr in Homberg
Im Bereich Bismarckplatz am Bezirksamt Homberg werden die Einbahnstraßenregelungen für Radfahrer am kommenden Samstag, 6. Dezember, aufgehoben. Gleichzeitig wird die Schillerstraße (zwischen Parallelstraße und Saarstraße) und die Viktoriastraße (zwischen Gartenstraße und Augustastraße) für den Gesamtverkehr freigegeben.
Die Stadt Duisburg stellt derzeit sämtliche Einbahnstraßen im Stadtgebiet auf den Prüfstand. In erster Linie wird geprüft, ob eine gegenläufige Öffnung für den Radverkehr möglich ist. Umwege für Radfahrer sollen so minimiert werden. Hierbei wurde deutlich, dass eine Öffnung der Schiller- und Viktoriastraße in den betreffenden Abschnitten für den gesamten Fahrzeugverkehr sinnvoll ist. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Straßen mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu befahren.

VHS: "Heilige Feste: Was feiern die anderen?"
"Heilige Feste: Was feiern die anderen?" ist der Titel eines Vortrags in der Volkshochschule, Königstraße 47, am Mittwoch, 10. Dezember, um 18 Uhr. Der Theologe und Pfarrer Dr. Heinrich Silber hat selbst mehrere Jahre im Ausland gearbeitet und so unterschiedlichste Sitten und Gebräuche kennen gelernt. Mit seinem Vortrag über die unterschiedlichsten Feiern der großen Weltreligionen möchte er das Interesse an "fremden" Feiern wecken. Wer Menschen verstehen will, muss sie feiern sehen oder noch besser, mit ihnen feiern. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Nikolauskonzert in der Friedenskirche
Der Bezirk Nord der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule lädt am Sonntag, 6. Dezember, um 17 Uhr zu seinem Jahresabschlusskonzert in die Friedenskirche nach Hamborn ein. Ein vorweihnachtliches Programm, präsentiert von Schülern und Dozenten, verkürzt die Wartezeit bis Heiligabend und beschert einen bunten und abwechslungsreichen, musikalischen Nachmittag für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenfrei.

Dienstag, 2. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Das Projekt „Familienhebammen“ wird gut angenommen
Mit dem Familienprojekt „Hebammen an unserer Seite“ gelingt dem Jugendamt der Stadt Duisburg seit August diesen Jahres die Verknüpfung von Schutz und Vertrauen bei der Versorgung besonders kleiner Kinder. „Die familiäre Lage wird für viele immer schwieriger. Hier will das Jugendamt zielgerichtet präventive Hilfestellungen geben“, so Jugenddezernent Karl Janssen.
In Kooperation mit dem Gesundheitsamt wird die Hilfe für sehr junge und auch unerfahrene Kindesmütter in allen Stadtteilen angeboten und erfolgreich angenommen. Drei Hebammen mit einer Zusatzausbildung als Familienhebamme beraten, betreuen und unterstützen Mütter und Väter in schwierigen Lebenssituationen. „Sie leisten mit ihrem Engagement in den Familien einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinderversorgung und fördern gleichzeitig eine positive Mutter-Kind-Beziehung“, so Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes Duisburg.

Neben der Verbesserung der Entwicklungsbedingungen von Säuglingen und Kleinkindern stehen auch die Vorbeugung von Überforderungssituationen von Eltern und die Vermeidung späterer Kriseninterventionen im Zentrum der Bemühungen. Gerade sehr jungen Müttern sind vorhandene Unterstützungsangebote oft nicht bekannt oder bedeuten aus Unkenntnis eine hohe Hemmschwelle.
„Der Familienhebamme kommt hier eine wichtige Zugangs- und Vermittlungsfunktion zu“, so Krützberg. „Sie kann Informationen zu weiteren Hilfsangeboten geben und Kontakte zu Ämtern herstellen. Außerdem gibt sie Auskunft über den Entwicklungsstand des Babys, leitet die Mutter an, das Baby in angemessener Weise zu versorgen, eine gute Bindung aufzubauen und das Kind in seiner Entwicklung zu fördern“. Die Betreuung findet in der Regel im vertrauten häuslichen Umfeld statt, ist kostenfrei und bietet Motivation und Stärkung in Situationen, in denen einem sonst alles „über den Kopf wächst“.
Unmittelbar nach der Geburt eines Kindes, in Einzelfällen auch schon während der Schwangerschaft, kann die Hilfe im 1. Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden. Geburtskliniken, Kinderärzte, Gynäkologen, Gesundheitsamt, ARGE und das Jugendamt geben nähere Auskünfte über das Unterstützungsangebot und helfen gerne bei der Einrichtung der frühen Hilfe weiter.

Erfolgreiche Umschulung speziell für alleinerziehende Frauen
Oft können alleinerziehende Frauen Berufs- und Privatleben nur schwer miteinander vereinbaren. Die Folge: finanzielle Hilfebedürftigkeit wächst. Dem Problem nimmt sich die Arbeitsgemeinschaft Duisburg (ARGE) an und bietet  über Bildungsgutscheine das speziell ausgerichtete Umschulungsprogramm "Kauffrau für Bürokommunikation" für die Zielgruppe an. Dort bekommen Alleinerziehende optimale Voraussetzungen für einen besseren Start ins Berufsleben.
Ein Vollzeit-Konzept mit Halbtags-Charakter: vormittags erhalten die Teilnehmerinnen Unterricht im Schulungszentrum GELOS, nachmittags lernen sie von zuhause aus. Das spezielle Softwaresystem Telehome-Learning ermöglicht die außergewöhnliche Lehrmethode. Über eine Kommunikationsplattform tauschen sich die angehenden Kauffrauen mit ihren Dozenten aus. Diese geben via Computer Anleitungen und kontrollieren die erarbeiteten Ergebnisse. Wer keinen Computer hat, bekommt einen von GELOS gestellt. Auch Scanner und Digitalkameras stehen zur Verfügung. "Wir wollen den Frauen optimale Voraussetzungen bieten, um einen Job zu erlernen und in die Arbeitswelt zu finden. Mit einem sinnvollen Konzept ist das möglich", erklärt
ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul.
Der erste Durchlauf dieser Ausbildungsform wurde mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Mehr als die Hälfte aus der Maßnahme haben bereits jetzt schon eine Arbeit (elf von 18 Teilnehmerinnen). Die Teilnehmer der zweiten Maßnahme werden ihre Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer im Mai nächsten Jahres ablegen und eine dritte Maßnahme läuft noch.
"Einige haben jetzt schon Aussichten auf eine Festanstellung", freut sich Karl-Heinz Eimertenbrink, geschäftsführender Gesellschafter des Schulungszentrums GELOS.
Keiner wird allein gelassen. Wer bis zum Tag der Abschlussprüfung keinen Job hat, erhält zusätzlich Bewerbungstraining. "Wir begleiten die Teilnehmerinnen allumfassend", so Eimertenbrink. Während der Ausbildung sind Arbeitsblöcke bestehend aus Praktika vorgesehen. So sollen sich die Absolventinnen in die Berufswelt einfinden. Nicht selten ist daraus eine Festanstellung geworden.

Amnesty International in der Stadtbibliothek Duisburg
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen in Paris verabschiedet. Anlässlich dieses denkwürdigen Tages und des 40-jährigen Jubiläums der Duisburger Gruppe von Amnesty International wird in der Zentralbibliothek vom 8. Dezember 2008 bis 17. Januar 2009 eine Plakatausstellung gezeigt. Die Exponate, die alle aus dem Fundus der Duisburger Amnesty Gruppe stammen, werden im Treppenhaus der Bibliothek ausgestellt und laden zur Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema ein.
Eröffnet wird die Ausstellung am 10. Dezember, dem offiziellen Tag der Menschenrechte, mit einer Lesung von Elke Oertgen-Twiehaus im Literaturbistro der Stadtbibliothek. Unter dem Titel „Wir geben Ihnen eine Stimme“ wird sie ab 16.30 Uhr eigene und fremde Texte lesen, Literatur von Autoren, die Verfolgten und Entrechteten eine Stimme gegeben haben. Der Eintritt zur Lesung ist frei. Am gleichen Tag und am 20. Dezember stellt die Duisburger Gruppe von Amnesty International sich und ihre Arbeit mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek vor und lädt dazu alle Interessierten herzlich ein.

Sirenenprobealarm in Krefeld
Die Feuerwehr der Stadt Krefeld wird am Freitag, 5. Dezember, von 11 bis 11.13 Uhr einen Probebetrieb ihres Sirenennetzes durchführen, der teilweise auch im Duisburger Westen zu hören sein kann. Der Probealarm dient der technischen Erprobung der installierten Systeme und soll außerdem die Verbreitung und Bedeutung der Sirenensignale in der Öffentlichkeit stärken.

Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale: Verkehrslage am Marientor erfordert kurzfristige Maßnahme
Bedingt durch erhöhtes Lkw-Verkehrsaufkommen durch Lkw staut sich der Verkehr auf der Vulkanstraße jetzt in erheblichem Maße.

Das im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für die Osttangente erstellte Verkehrsgutachten kam u. a. zu dem Ergebnis, dass, wenn der Lkw-Verkehr von Logport Richtung Osten über die Rheinbrücke Richtung Marientor abgeleitet wird, sich auch am Marientor eine Verbesserung des Verkehrsabflusses Richtung Autobahn(Zubringer) ergeben muss. Die Verwaltung hatte vorgesehen, eine der drei Fahrspuren auf der Vulkanstraße (zwischen Werft- und Charlottenstraße, hier führt derzeit eine Spur Richtung TaM und zwei in Gegenrichtung) umzukehren, so dass der Verkehr von der Ampel Vulkan-/Ecke Werftstraße über zwei Fahrspuren hätte abfließen können. Die Verwaltung wollte diese Maßnahme aus Kostengründen im zurückliegenden Frühjahr umsetzen, denn zu diesem Zeitpunkt fanden an genau dieser Stelle Kanalbaumaßnahmen statt und es hätte in einem Guss abgearbeitet werden können. Diese an sich sinnvolle Maßnahme wurde aber nicht umgesetzt. 

Dadurch droht ein Teil der Entlastung, welche die Osttangente bringt, im wahrsten Sinne des Wortes zu "verpuffen", denn kein Lkw-Fahrer wird mehr als zwei- oder dreimal Wartezeiten von z. T. mehr als 15 Minuten in der Vulkanstraße Freudenhausmeile in Kauf nehmen. Nein, er wird Logport künftig wieder über die Friedrich-Ebert-Straße Richtung A 40 verlassen - das ist erheblich schneller. Soll nun der Lkw-Verkehr sogar über Vulkan-, Werft- und Marientorstraße geführt werden? Im Fall der Marientorstraße hieße das, den Verkehr direkt vorbei an Wohnbebauung und zwei Hotels führen.
Im Zuge der Prüfung und Erarbeitung des Verkehrskonzeptes sollten aus Sicht der BL-Vertreter Duisburg Mitte Harald Jeschke und Jochem Knörzer sowie Karsten Vüllings aus Rheinhausen folgende Aspekte mit einbezogen werden: 

Der Abfluss der Verkehre von der kürzlich für den Verkehr freigegebenen „Osttangente“ Richtung A 40 über die Anschlussstelle Marientor verursacht ein hohes Verkehrsaufkommen am „Nadelöhr“ Marientor, das die Attraktivität dieser Verkehrsachse deutlich schmälert. Die Mitteilungsvorlagen der Verwaltung an die BV Mitte (DS 08-1023) und an die BV Rheinhausen (DS 08-1063) zeigen noch keine schlüssigen Lösungen auf. Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen erfordert jedoch kurzfristige Maßnahmen. 

Vorgeschichte
Bauliche Maßnahmen zum schnelleren Abfluss des Verkehrs im Bereich des Marientors bei Fertigstellung der Osttangente. Zu den in der o.g. Drucksache im Juni 2008 in der Bezirksvertretung Mitte aufgeworfenen Fragen nahm die Verwaltung wie folgt Stellung:
1. Auf Grund der Verkehrsprognose für das Jahr 2015 war in Folge des zu erwartenden erhöhten Lkw-Aufkommens am Marientorplatz (insbesondere von der Vulkanstraße zum Zubringer der A 40) eine Umkehrung der Richtungsspuren auf der Vulkanstraße zwischen Werftstraße und Marientorplatz vorgesehen. Um diese Ummarkierung vor nehmen zu können, sollte der innere Bordstein des freien Rechtsabbiegers am Fuße der Abfahrtsrampe aus Richtung A 40 nach hinten verlegt werden, um eine Befahrung des dann engeren Radius durch große Lkw zu gewährleisten.
2. Die Notwendigkeit der unter 1. geschilderten Maßnahmen ergab sich aus den Auswirkungen der Fertigstellung der Osttangente (diese wird im Herbst diesen Jahres er öffnet) und aus dem wachsenden Lkw-Aufkommen von Logport bis zum Jahr 2015. Die Auswirkungen des bis heute noch nicht in seiner vollständigen Intensität auftretenden Logport-Verkehrs auf den Marientorplatz wurden nicht untersucht.

3. Der Einfluss der Nichtdurchführung dieser Maßnahme auf die Feinstaubemissionen des Lkw-Verkehrs können nicht quantifiziert werden.
4. Die Umbaumaßnahmen am Marientor waren nicht Gegenstand der Förderung der Osttangente Rheinhausen.
5. Mittel für die Maßnahme sind im Haushalt 2008 derzeit nicht eingestellt.
6. Es ist vorgesehen den Marientorplatz, unter weitestgehender Verwendung der vorhandenen Fahrbahnen, zu einem Kreisverkehrsplatz umzugestalten. Vor Abschluss dieser Planungsaufgabe sollen keine Baumaßnahmen umgesetzt werden, die im Zuge dieser Platzaufwertung evtl. wieder zurückgenommen werden müssten.

7. Im Prinzip ist der Wirkungszusammenhang zwischen der Nichtdurchführung der bau lichen Maßnahmen am Marientor und den Reaktionen der Verkehrsteilnehmer im Vorwort der Anfrage korrekt wiedergegeben. Allerdings werden sich die Verlagerungen nicht in erster Linie auf die Straßen in Rheinhausen auswirken. Der Umweg über die Anschlussstelle Homberg für Fahrten auf die A 40 nach Osten ist mit 4,4 km .
(davon 3,8 Autobahnkilometer mit entsprechenden Mautzahlungen) und 2 bis 3 Minuten Mehraufwand doch deutlich. Demgegenüber fahren heute immer noch ca. 1.000 Pkw vom Industriegebiet Hochfelds über die Vulkanstraße in den Marientorplatz ein. Verlagern sich diese wegen der sich ergebenden Zeitgewinne auf die Zufahrt Charlottenstraße so werden hierdurch ohne weitere Maßnahmen Kapazitäten für zusätzliche 200 Lkw auf der Vulkanstraße geschaffen.

Zwei "normale" Verkehrsstuationen im Bereich Vulkan- und Werftstraße - Fotos Manfred Schneider

Adventsführung im Stadtmuseum: „Frisch gezapft“ – Duisburger Bier- und Brauereigeschichte(n)
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr in die Ausstellung „Frisch gezapft!“ ein. Die Historikerin Stefanie Paufler, die mit viel Engagement in Archiven, bei Sammlern und Duisburger Brauereifamilien recherchiert hat, führt durch die Präsentation, in deren Mittelpunkt die Geschichte der König-Brauerei steht. Duisburg hatte vor 100 Jahren weit über 50 Brauereien und eine unübersehbare Anzahl von Gaststätten. Die zahlreichen Objekte, Fotos und Dokumente sind eindrucksvolle Zeugen des sozialhistorischen und wirtschaftlichen Wandels der Stadt. Als besonderes Highlight wird ein Werbefilm aus dem Duisburg der 50er Jahre zu sehen sein. Der Eintritt beträgt drei Euro. Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, Duisburg-Innenhafen.

Statt Geschenken zum Fünfzigsten 2.000 Euro für den Pflegekinderdienst
P
eter Hüsken, Präsident der RESG Walsum, hat vor einem Monat seinen 50. Geburtstag gefeiert und seine Gäste gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Geldspenden für den Pflegekinderdienst des Duisburger Jugendamtes zu geben. Dieser kann sich freuen, dass der Jubilar einen großen Familien- und Freundeskreis hat. Denn es kamen insgesamt 2.000 Euro an Spendengeldern zusammen, die Peter Hüsken jetzt in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland an die Leiterin des Pflegekinderdienstes, Helga Prügl, übergeben hat.

In Duisburg leben zurzeit mehr als 2.000 Kinder außerhalb ihrer "leiblichen" Familien. Fast 800 davon konnten in Pflegefamilien untergebracht werden, die ihnen geordnete familiäre Beziehungen, eine gute Versorgung und viel Verständnis auf ihrem Weg zum Großwerden bieten. Die von Peter Hüsken eingesammelten Spendengelder werden für die Einrichtung eines kindgerecht ausgestatteten Spielzimmers beim Pflegekinderdienst eingesetzt.
Anmeldungen für die Duisburger Tanztage 2009 ab sofort möglich
Vom 12. - 29. März 2009 bieten die Duisburger Tanztage Amateuren aus allen Teilen des Landes wieder eine Bühne und ein großes Publikum. Ab sofort können sich Gruppen, die bei diesem Festival auftreten wollen, anmelden.
Teilnehmen können Tänzerinnen und Tänzer jeden Alters und jeder Stilrichtung von Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen, ambitionierten Formationen. Es gibt außer zeitlichen Einschränkungen keine festgelegten tänzerischen Ausführungsrichtlinien.
Die Duisburger Tanztage gelten als das größte deutsche Amateurtanz-Festival. In den letzten Jahren haben jeweils rund 4.000 Tänzerinnen und Tänzer teilgenommen und ein breites Spektrum von HipHop über Showtanz und Aerobic bis hin zu Modern Dance und Folklore präsentiert.
Organisatorisch betreut wird das Festival in diesem Jahr von dem Gelsenkirchener Tanzlabel UP TO DANCE, das schon seit einigen Jahren bei den Duisburger Tanztage mitarbeitet. Alle Anmeldeunterlagen und Informationen sind unter www.duisburgertanztage.de im Internet zu finden. Für Rückfragen stehen außerdem Arnd Wende und Diana Miebach von UP TO DANCE unter Tel. 0209 613048 oder uptodance@gmx.de zur Verfügung.

SmartCard für das Traumzeitfestival 2009
Zur Weihnachtszeit bietet die Duisburg Marketing GmbH wieder ein Kontingent von hundert SmartCards für das Traumzeit-Festival im Jahr 2009 zum Vorzugspreis von 49 Euro (regulär 65 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühren an. Erhältlich ist die SmartCard an allen NRW Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.duisburgticket.de. Das dreizehnte Traumzeit-Festival wird vom 3. bis 5. Juli 2009 im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden und wieder eine Mischung von hochkarätigen internationalen Top-Acts und innovativen Entdeckungen präsentieren.

Sozialhilfe 2007: 1,1 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten in Deutschland im Laufe des Jahres 2007 rund 1,1 Millionen Personen besondere Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB--Sozialgesetzbuch XII ?Sozialhilfe?). Dies sind 2,1 % mehr als im Jahr zuvor. Die mit Abstand wichtigste Hilfeart ist dabei die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit 679 000 Empfängern. Ferner ist die Hilfe zur Pflege quantitativ von erheblicher Bedeutung: So erhielten im Laufe des Jahres 2007 rund 357 000 Personen diese Hilfeleistung. Insgesamt gab die öffentliche Hand im Jahr 2007 netto rund 14,6 Milliarden Euro für die besonderen Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB--Sozialgesetzbuch XII ?Sozialhilfe? (+ 1,7 % gegenüber dem Vorjahr) aus. Diese Summe entspricht einem Anteil von 78% an den gesamten Nettoaufwendungen der Sozialhilfe (18,8 Milliarden Euro).

Erste Ergebnisse der EVS 2008: Ausstattung mit Gebrauchsgütern
40 Millionen Autos, 48 Millionen Personal Computer, 60 Millionen Mobiltelefone und 70 Millionen Fahrräder hat es Anfang 2008 insgesamt in den 39 Millionen privaten Haushalten in Deutschland gegeben. Diese ersten Ergebnisse aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit und dankt in diesem Zusammenhang den rund 59 000 Privathaushalten, die zum Stichtag 1. Januar 2008 die Fragen des ersten Erhebungsteils der EVS zur Ausstattung mit Gebrauchsgütern beantwortet haben. Alle fünf Jahre führt das Statistische Bundesamt gemeinsam mit den Statistischen Landesämtern diese größte freiwillige Haushalts­erhebung durch. Im Jahr 2008 findet die EVS bereits zum zehnten Mal statt.

Öffentliche Bildungsausgaben im Jahr 2008 bei 92,6 Milliarden Euro
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Bund, Länder und Gemeinden für das Jahr 2008 Bildungsausgaben in Höhe von etwa 92,6 Milliarden Euro veranschlagt; das sind 0,8% mehr als für das Jahr 2007 geplant waren. Die Haus­haltsplanungen sehen damit für 2008 Ausgaben vor, die in allen Bildungsbereichen über dem Niveau der tatsächlichen Aufwendungen für 2005 liegen. Im Jahr 2005, dem letzten Jahr, für das endgültige Angaben verfügbar sind, wurden von Bund, Ländern und Ge­mein­den insgesamt 86,7 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung gestellt; 1995 waren es 75,9 Milliarden Euro.

Montag, 1. Dezember 2008 - Historischer Kalender

Regierungspräsident trat auf die Bremse

Heute Welt-AIDS-Tag

Seit einem Vierteljahrhundert hat die Menschheit mit der Geißel AIDS zu kämpfen - und ein kein Ende ist nicht in Sicht. Und doch wächst der Eindruck, Aids sei immer weiter weg - ein Thema für die Dritte Welt und zunehmend auch für Osteuropa. Aber die Zahl der Neuinfektionen steigt auch bei uns seit einigen Jahren wieder an.

Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages finden weltweit Aktionen statt. In diesem Jahr lautet das Motto: "Gemeinsam gegen AIDS. Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und Andere". In Duisburg werden sich die Beratungsstelle zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg und die AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V. beteiligen. Besondere Beachtung dürften die JugendFilmTage am 27. und 28. November 2008 zu den Themen Sexualität, Liebe, Freundschaft & HIV/Aids sowie der Tag der offenen Tür in der AIDS-Beratung des Gesundheitsamtes finden.

"Arme Kinder - arme Kirche - arme Stadt"
Das Kirchenjahr beginnt am 1. Advent. Der dazugehörige Neujahrsempfang fand am 29.11.2008 in der Salvatorkirche statt. "Die Sozialpolitische Konferenz, die 2007 von der Kreissynode eingerichtet wurde, beschäftigte sich in ihrem 1. Jahr ihres Bestehens mit der Kinderarmut; daher hat mein Vortrag nichts mit protestantischer Betroffenheitskultur zu tun. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen sind Kinder Gottes. Ein Hartz für Kinder - bei Kindern geht es nicht nur um Bildung. Jedes 6. Kind ist von materieller Armut betroffen. Zumindest in ganz Deutschland. In Duisburg erhält jedes 3. Kind Leistungen nach dem SGB II. Die Kinderarmut ist also erheblich. Laut EU-Definition ist derjenige arm, der weniger als die Hälfte des Geldes zur Verfügung hat, das im jeweiligen Land als Durchschnitt hat. Diese Definition ist europaweit akzeptiert. Die materielle Armut ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Es ist also zu überlege, ob die Regelsätze erhöht werden. Hartz IV macht arm. Schulen und Kindergärten bekommen dies deutlich zu spüren, wenn Kinder kein Geld für Essen, Papier und Klassenfahrten haben.
Auch die Kirchen bekommen dies zu spüren, weil sie die Hälfte aller Kindergartenplätze stellt. Kirche muss sich aus Glaubwürdigkeitsgründen um die Armen kümmern. Sich um Kinder zu kümmern muss auch aus Gründender Selbsterhaltung erfolgen. Wer arm ist, kann sich eine Taufe und Konfirmation finanziell nicht erlauben - Not lehrt nicht beten, sondern entfremdet von der Kirche. Die Duisburger Gemeinden haben die Not erkannt und ihre soziale Arbeit daran ausgerichtet. Die Kirche hat nicht die Aufgabe, Armut zu lindern, sondern muss auch öffentliche Maßnahmen einzufordern. Die Kirche hat die Aufgabe, das Beste der Stadt mitzusuchen. Sie hat also eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe," berichtet Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werks Duisburg in seinem Vortrag "Arme Kinder - arme Kirche - arme Stadt". Andreas Rüdig

Podiumsdiskussion zur Zukunft Europas
„Wie geht` s weiter mit Europa?“ lautet der Titel des dritten Duisburger City Talk am kommenden Donnerstag, 4. Dezember, um 19 Uhr im City Palais an der Königstraße in Duisburg-Mitte (im Foyer vor dem Eingang zum Casino, 1. Etage). Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit einem international besetzen Podium Fragen zur Zukunft Europas zu diskutieren. Auf dem Podium sitzen Dr. Christoph Konrad, EVP-ED/Europäisches Parlament, Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schuman/Frankreich, Prof. Dr. Henri Ménudier, Université Sorbonne Nouvelle/Frankreich, Tomás Sharkey, Kandidat der Sinn Féin Partei des Regionalwahlbezirks „Ost-Irland“ für die Wahlen zum Europaparlament/Irland, James Candon, Counsel Internet Security Systems IBM, Brussels/Irland sowie Dr. Jaroslav Šonka, Studienleiter an der Europäischen Akademie Berlin/Tschechische Republik.

Moderiert wird die Podiumsdiskussion durch Wolfgang Schwarzer von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg sowie Robert Tonks von der Deutsch-Britischen Gesellschaft Duisburg e.V..
Am 31. Dezember diesen Jahres endet die französische Ratspräsidentschaft. Das Motto der Nachfolgepräsidentschaft, die ab 1. Januar 2009 an die Tschechische Republik übergeht, heißt „Europa ohne Grenzen“. Grund genug, zu resümieren um über die zukünftigen Perspektiven der EU zu diskutieren: „Wie soll es weitergehen mit dem Vertrag von Lissabon“, „Wie ist Europa aufgestellt vor dem Hintergrund einer global drohenden Rezession?“ Oder „Wie wird sich das Verhältnis zwischen Europa und den USA oder auch zu Russland künftig entwickeln?“.
Verantwortlich für die Veranstaltung ist ein breites Bündnis unterschiedlicher regionaler Partner. Im einzelnen sind dies der EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice Duisburg im Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg, die Deutsch-Französische sowie Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V., die Europa Union Duisburg-Mülheim Niederrhein, der Bund der Kroaten e.V. Duisburg, der GAZIANTEP Verein e.V. sowie das Forum für Mehr Demokratie e.V..
Finanziell unterstützt wird die Podiumsdiskussion vom EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice Duisburg, ein Informationszentrum für Bürgerinnen und Bürger, das von der Europäischen Kommission gefördert wird.

Duisburgs Partnerstädte zu Gast
Politiker und Vertreter der Verwaltungen aus vier Partnerstädten besuchen bis Montag, 1. Dezember 2008, die Stadt Duisburg. Die Gäste kommen in diesem Jahr aus Portsmouth (Großbritannien), Calais (Frankreich), Vilnius (Litauen) und Perm (Russland).
Das umfangreiche Programm der Besucher wurde wieder auf deren besondere Wünsche hin ausgerichtet. So strebt die Stadt Perm eine Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen an, die Engländer besuchen das Albert-Einstein-Gymnasium, weil die Milton Cross School in Portsmouth eine Partnerschaft mit einer Schule aufbauen möchte, und es gibt Treffen mit der Niederrheinischen IHK und Vertretern der Begegnungsstätte in der Merkez-Moschee. Am Freitag Abend, 28. November 2008, wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Gäste im Rathaus empfangen, anschließend tragen sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Auf dem Programm stehen außerdem die Teilnahme an der Musikpreis-Verleihung an Pina Bausch, der Besuch der Acoustic Night mit Peter Bursch im Steinhof und natürlich ein Bummel über den Weihnachtsmarkt.
Städtepartnerschaften

Fachverband Deutscher Floristen fordert Verkauf an den ersten Feiertagen
der Fachverband Deutscher Floristen, Landesverband NRW, wird am morgigen Dienstag, 2. Dezember 2008, um 10.15 Uhr im Empfangsraum der Präsidentin ca. 11.000 Unterschriften an Landtagsvizepräsident Edgar Moron überreichen. Mit der Unterschriftenaktion wird gefordert, dass der Verkauf von Blumen an den ersten Feiertagen (Ostersonntag, Pfingstsonntag und 1. Weihnachtstag) wieder erlaubt ist.

Neuer Höchststand bei Studienanfängerquote
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Studienjahr 2008 rund 385 500 Erstsemester ein Studium in Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote ? das ist der Anteil Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung ? liegt für das Studienjahr 2008 bei 39%. Sie erreicht damit einen neuen Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40% eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert.

Personalversammlung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Am 2. Dezember 2008 findet ab 7.30 Uhr eine Personalversammlung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt. Folgende Veränderungen bzw. Einschränkungen ergeben sich daraus:
· Die Abfuhr der Hausmüllbehälter sowie die Leerung der Papiertonnen bzw. die Papierbündelsammlung erfolgt einige Stunden später als üblich, aber noch am selben Tag.
· Die Recyclinghöfe und der Botanische Garten Hamborn öffnen voraussichtlich gegen 11.00 Uhr.
· Das Schadstoffmobil der Wirtschaftsbetriebe ist ab 13.00 Uhr wieder im Einsatz. Somit werden die Standorte Winkelhausen (Winkelhauser Str. Ecke Wiesenweg) und Rumeln (Marktplatz) nicht angefahren.

Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um 1,5% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Oktober 2008 nominal 0,9% mehr und real 1,5% weniger um als im Oktober 2007. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Dieses Ergebnis für den Oktober 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Theater pur für Kinder und Großeltern
In der weißen Stadt oben auf dem Felsen weint ein kleiner Prinz. Gerade ist der alte König für immer eingeschlafen. Jetzt ist die Reihe am kleinen Prinzen. Jetzt wird er zum König gekrönt und muss den Thron besteigen. Der kleine König ist ganz durcheinander. Er ist doch noch so jung und klein und der Aufgabe überhaupt nicht gewachsen. "Ein König muss tun, was ein König tun muss," sagt sein Hofmarschall. Aber was muss ein König tun?
Der kleine König weiß es nicht. Also tut er, was sein Hofmarschall sagt und wird dabei immer trauriger. Bis zu dem Tag, an dem Triboulet, der Hofnarr, vorbeigewirbelt kommt und dem kleinen König die Augen öffnet...," beschreibt das Theater eine Vorstellung für Kinder, die am Samstag, dem 29. November 2008 um 15 Uhr im Stadttheater aufgeführt wurde. Ganz gut besucht war die Aufführung. Viele (Groß-)Eltern nutzten die Gelegenheit, dem Trubel des Weihnachtsmarktes zu entrinnen.
Teils lustig teils anspruchsvoll ist das Stück, so dass die Kinder durchaus konzentriert zuhören. Das Stück ist eine Mischung aus Puppenspiel und klassischem Theater. So kann man Kinder auch als zukünftige Besucher gewinnen und an das Theater heranführen.

Großzügigkeit und Geiz - mitten im tiefen Wald! Das alte, hagere Kräuterweib ist traurig. Sie versucht, einen Heiltrank zu brauen, aber es geht immer schief. Schlimmer noch, ihre immer glückliche Schwester lässt sie nie an die Zauberfläschchen heran. Dann taucht eine geheimnisvolle Landkarte auf, die zu einem verborgenen Schatz führt. Die Hagere macht sich alleine auf den Weg und macht eine unerwartete Begegnung...," stellt das Stadttheater ein Stück vor, das am Sonntag, dem 30.11.2008 um 15 Uhr vom Theater R.A.B. aus Freiburg gegeben wird. Die Aufführung ist wirklich gut besucht.
Maskentheater? Maskentheater? Dies ist keine Karnevalsaufführung. Hinter dem Maskentheater verbirgt sich Pantomime, die Masken verwendet. Auch Musik, Maskenwechsel und Tanz werden als Stilelemente eingesetzt. Lustig, spannend, geheimnisvoll und charmant ist das Stück, mit einem Wort: kindgerecht. Doch auch die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten. Nach der Aufführung bleibt noch einwenig Zeit, sich die eingesetzten Masken anzuschauen. Das Theater hat hier eine ansprechende Produktion eingekauft. Andreas Rüdig

Sonntag, 30. November 2008 - Historischer Kalender

Judy Rafat: Festliche Weihnachtsgala zu Gunsten des Seniorenzentrums der AWO
Am Dienstag den 09.12., 20.00 Uhr präsentiert Judy Rafat im Duett mit dem Pianisten Thomas Rückert ihre diesjährige Weihnachtsgala im AWO - Begegnungs- und Beratungszentrum Karl- Jarres Straße 100-104, 47053 Duisburg. Die Einnahmen des Konzerts kommen den Bewohnern des Hauses zu Gute.
Weihnachtliche Stimmung zu verbreiten heißt bei Judy Rafat Jazz-Versionen weltbekannter Weihnachtssongs zu präsentieren. Die Klassiker der amerikanischen Weihnachtslieder finden so ihre jazzige Interpretation. Angefangen bei „I´m Dreaming Of A White Christmas“ bis hin zu der zuckersüßen Geschichte von „Rudolf, The Red Nosed Raindeer“ wird alles dabei sein. Das dunkle Timbre der sanften und facettenreiche Stimme der international erfolgreichen Jazzsängerin Judy Rafat geht jedem Jazzfan unter die Haut und berührt ihn bis auf die Knochen. Niemand geringerer als Dizzy Gillespie hat die Sängerin entdeckt und gefördert. Später hat sie mit dem weltberühmten Dave-Brubeck-Quartett zusammengearbeitet.

Am Piano wird die gebürtige Kanadierin von dem Jazzpianisten Thomas Rückert begleitet. Der Kölner arbeitete während und nach seinem Studium mit Ack van Royen, John Goldsby und Mark Murphy zusammen. Internationale Erfolge zeichnen ihn aus.
„Ich freue mich besonders in diesem Jahr die Möglichkeit zu haben, mit den Einnahmen der Gala den Bewohnern und Besuchern des Seniorenzentrums Karl – Jarres – Strasse eine Freude machen zu können. Es ist selten geworden so engagierten Mitarbeitern zu begegnen und sie dann noch unterstützen zu können. Ich bin mir sicher, dass wir dort ein wunderbares Jazzy Christmas Fest feiern werden“, so die Sängerin.

Adventschoppen beim Bürgerverein Neudorf
Der traditionelle Adventschoppen des Bürgerverein Duisburg-Neudorf findet am Freitag, 05. Dezember 2008 auf dem Wochenmarkt in Neudorf-Süd, an der Gabrielstraße statt.

Ab 14:00 Uhr treffen sich wieder Neudorfer und Neudorferinnen, bei Glühwein und Grünkohl an „Thaten´s Reibekuchenwagen“, zu informellen Gesprächen und zum nachbarschaftlichen Gedankenaustausch. Natürlich freut sich der BV-Neudorf auch über den Besuch von Bürgerinnen und Bürgern aus anderen Stadtteilen. Manfred Schneider

Vom Hartz-IV-Empfänger zum Ordnungshüter
In zwei Jahren erhält der Sonderaußendienst des Ordnungsamtes Zuwachs: 20 ausgewählten langzeitarbeitslosen Männern und Frauen werden durch ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprogramm berufliche Perspektiven im Sonderaußendienst des städtischen Ordnungsamtes geboten.
Die Teilnehmer der Umschulungsmaßnahme mit OB Sauerland und Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe
Die Teilnehmer der Umschulungsmaßnahme, die von der ARGE Duisburg über Bildungsgutscheine finanziert und von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung Duisburg in Kooperation mit dem städtischen Studieninstitut durchgeführt wird, werden in den nächsten 23 Monaten zu "Fachkräften für den kommunalen Ordnungsdienst" ausgebildet.

Die Lehrinhalte der Ausbildung orientieren sich am Lehrplan für Verwaltungsfachangestellte und werden um Spezialthemen wie Allgemeines Ordnungs- und Polizeirecht oder Sozialkompetenzen wie Konfliktbewältigung ergänzt. Sport, als ein weiteres Fach, soll Fit machen, für einen Dienst, der physisch wie psychisch fordert und in dem mitunter auch Eigensicherung gefragt ist. Neben den rund 3.100 Theoriestunden steht auch ein halbjähriges Praktikum beim Duisburger Ordnungsamt auf dem Programm.
Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, wird von der Stadt übernommen, um den rund 40-köpfigen Sonderaußendienst des städtischen Ordnungsamtes möglichst dauerhaft zu verstärken.
Für Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist dieser Schritt eine konsequente Fortsetzung seiner Bemühungen um mehr Sicherheit und Ordnung in Duisburg: "Kurz nach meiner Wahl vor vier Jahren habe ich dafür gesorgt, dass der kommunale Ordnungsdienst von acht auf jetzt fast 40 Kräfte verstärkt wurde. Jetzt können wir dank des beispielhaften Engagements der ARGE und der GfB einen Schritt weiter gehen und nicht nur die Zahl der städtischen Ordnungskräfte erhöhen, sondern auch 20 Langzeitarbeitslosen eine verlässliche berufliche Perspektive geben."
Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe sieht die Stadt nach Abschluss dieser Maßnahme bei der Ordnungspartnerschaft mit der Polizei deutlich besser aufgestellt: "Dann werden noch mehr gemischte Streifen in der Stadt zu sehen sein."
Aus ARGE-Sicht bestand die besondere Anforderung darin, die passenden Kandidaten zu finden. ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul: "Wir haben bei der Auswahl der Teilnehmer größte Sorgfalt walten lassen. Denn sie sollen schließlich hoheitliche Aufgaben übernehmen und im direkten Kontakt mit den Bürgern die Interessen der Allgemeinheit durchsetzen. Dafür kommen nur integere Persönlichkeiten in Frage."
Die 13 Männer und sieben Frauen, die ihre Ausbildung zur "Fachkraft für den kommunalen Außendienst" am 20. Oktober begonnen haben, hatten sich als geeignetste der 60 Bewerber herausgestellt.
Auch die Gesellschaft für Beschäftigungsförderung hat mit dieser Verwaltungsausbildung Neuland betreten. GfB-Geschäftsführer Ingo Schachta: "Wir haben bislang hauptsächlich im gewerblichen Bereich ausgebildet, uns hier deswegen der Kompetenz des städtischen Studieninstituts versichert."

Weihnachtsmusical für die ganze Familie: "Der kleine Lord"
Im Dezember ist es wieder so weit: Dort, wo im letzten Jahr noch die rührende Geschichte vom "Geist der Weihnacht" Groß und Klein begeisterte, wird in diesem Jahr, vom 4. bis 31. Dezember, die wundervolle Geschichte "Der kleine Lord" die Besucher des Duisburger Theaters am Marientor verzaubern.
Das Musical "Der kleine Lord - Das Musical" bringt den literarischen Klassiker "Little Lord Fauntleroy" von Frances Hodgson Burnetts, der im Jahr 1886 erschienen ist, in einer faszinierenden, berührenden und brandneuen Musicalfassung von Christian Berg auf die Bühne. Die wundervolle und einfühlsame Musik stammt aus der Feder des deutschen Komponisten Konstantin Wecker. Es ist bereits die siebte gemeinsame Musical-Produktion von Berg und dem Münchner Liedermacher Wecker.
Ihre Musicals "Pettersson und Findus", "Das Dschungelbuch", "Peter Pan", dem "Kindermitmachmusiktheater" "Tamino Pinguin", "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" und "Jim Knopf und die Wilde 13" feierten bereits in den Jahren 1999 bis heute große Erfolge. Wunderschöne Lieder, eine ganz besondere Bühnenshow und die einfühlsamen Geschichten geben ihren Musicals das besondere Etwas für die ganze Familie.Dies zeigt sich auch wieder in ihrem neusten Werk "Der kleine Lord".
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Cedric?
Der kleine Lord (Bild: ARD/DEGETO)Der kleine Cedric Errol ist gemeinsam mit seiner Mutter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufgewachsen und ein liebenswerter Junge geworden.  Von der anderen Seite des Atlantiks wurde er immer mit strengen Augen bewacht, und eines Tages ist es soweit: Cedric wird von seinem hartherzigen, griesgrämigen Großvater, dem Earl of Durincourt, nach England geholt, damit er sich auf sein Erbe und seine Pflichten als Earl vorbereiten kann.
Seine Mutter, eine Amerikanerin, begleitet ihn, allerdings darf sie dem alten Mann nicht unter die Augen treten, weil dieser es immer noch nicht verwunden hat, dass sein einziger, verstorbener Sohn ausgerechnet eine Amerikanerin geheiratet hat.
Cedric merkt nichts von all dem und sieht die Hartherzigkeit seines Großvaters nicht. Mit Liebe und Unbekümmertheit erweicht er den verbitterten, alten Mann und gewinnt schließlich dessen Herz. Auch nach so vielen Jahren hat diese Geschichte nichts von ihrer aktuellen Aussage verloren, geht es in ihr doch letztendlich um Werte wie Aufrichtigkeit, Menschlichkeit, Achtsamkeit und um die Liebe. 

Samstag, 29. November 2008 - Historischer Kalender

Der Regierungspräsident und die unter Aufsicht stehenden Kommunen
Nach Küppersmühlenhammer - nun der Sparhammer


Jugendparlament Duisburg feiert Geburtstag

Duisburg. Vor einem Jahr meldeten sich 121 Kandidaten, die ihr Recht auf Beteiligung und Mitwirkung auf kommunaler Ebene im Jugendparlament wahrnehmen wollten. Es wurden letztendlich 42 junge Parlamentarier aus 13 weiterführenden Schulen des Bezirkes Mitte von Schülern gewählt. Diese 42 gewählten Jugendparlamentarier diskutieren seitdem in unterschiedlichen Arbeitskreisen über wichtige Ideen und Belange der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt, planen und entwickeln daraus verschiedene Aktionen und Projekte. Zum ersten Geburtstag soll am Dienstag, 2. Dezember 2008, soll im Internationalen Zentrum der VHS ein Rückblick auf die Ereignisse und das Geschehen der "jungen" Amtszeit geworfen und die Bedeutung des Jugendparlamentes verdeutlicht werden. Das Forum bietet eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch und Diskussionsrunden zwischen den Duisburger Politikern, Lehrern und dem jüngsten Gremium dieser Stadt, das die ersten Schritte in der Beteiligung auf kommunaler Ebene bereits erfolgreich absolviert hat.

Kanalbauarbeiten in Duisburg - Neudorf
Der Kanal auf der Mülheimer Straße, von der Karl-Benz-Straße bis zur Monningstraße ist sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten, die am kommenden Montag beginnen, werden Mitte Mai 2009 abgeschlossen sein. Auf der Mülheimer Straße bleibt in der Zeit der Arbeiten der rechte Fahrspurstreifen der zweispurigen Fahrbahn in Richtung Mülheim gesperrt. Die Zufahrt zu den Autobahnen und den anliegenden Parkplätzen bleibt weiterhin bestehen.

Parkleitsystem in Duisburg fertig gestellt
Pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes in der Duisburger Innenstadt haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg das Parkleitsystem planmäßig Mitte November vollständig fertig gestellt. Nach der Inbetriebnahme des 1. Bauabschnittes im Bereich der Innenstadt zur Eröffnung des Forums am 18.09.2008 weisen jetzt weitere 48 Hinweisschildern auf zusätzliche 8 Parkstätten hin. Das System umfasst nun auch Parkhäuser und Parkplätze im Innenhafen, im Bereich des Hauptbahnhofes sowie die Kundenstellplätze der Banken in der Innenstadt. Die geplante Anbindung des Parkhauses des Theaters am Marientor wird derzeit in Abstimmung mit dem Eigentümer noch vorbereitet.
Der Betrieb des Parkleitsystems kann nur durch die enge Zusammenarbeit der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit den Betreibern der Parkhäuser gewährleistet werden. Diese liefern die Daten über freie und belegte Stellplätze aus dem Parkhaus an den zentralen Rechner im Stadthaus, welche auf den Außenanzeigen angezeigt werden. Nach der gelungenen Inbetriebnahme des Parkleitsystems im Zuge der Eröffnung des Forums im September 2008, konnte sich das System bereits zum letzten verkaufsoffenen Sonntag am 02.11.2008 bewähren.

DIVA informiert über Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen
Eine Übersicht über die verkehrsplanerischen Beschlüsse der letzten zehn Jahre ermöglicht jetzt eine Datenbank, die das Stadtentwicklungsdezernat im Internet zur Verfügung stellt. DIVA steht dabei als Abkürzung für Duisburger Infrastruktur- und Verkehrsanalyse. Was zunächst als Arbeitsinstrument für die Planer in der Stadtverwaltung entwickelt wurde, wird jetzt auch den Bürgerinnen und Bürgern in einer übersichtlichen Version zur Verfügung gestellt. Die neue Datenbank dokumentiert alle geplanten und inzwischen zum Teil auch umgesetzten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen in Duisburg auf der Grundlage von Planungs- und Baubeschlüssen ab 1998. Hier sind die Inhalte der politischen Beschlüsse übersichtlich zusammengefasst.

Die Verknüpfung zum Stadtplan ermöglicht einen schnellen Überblick der Maßnahmen, inklusive ihrer zeitlichen und räumlichen Schnittstellen zu anderen Projekten und relevanten Planungen. Informationen erhält der Interessierte zum Planungsinhalt und Planungsstand, zu Kosten, Finanzierung und zur politischen Beratungsfolge und den gefassten Beschlüssen. Eine komfortable Filterfunktion ermöglicht, aus der Gesamtliste die Maßnahmen nach Bezirken und nach Umsetzungsstand anzuzeigen. Die Datenbank ist im Internet zu finden unter: www.duisburg.de/stadtentwicklung und über den Link "Ratsinformationssystem".

Zentralbibliothek setzt auf die "Liebe"
Im Dezember bietet die Zentralbibliothek ein herzerwärmendes Thema in ihrer Bücherschau im Erdgeschoss an. Passend zum anstehenden Fest dreht sich alles "Rund um die Liebe", die so vielschichtig ist, dass die ganze Spannbreite des Themas in Text, Bild und Ton angeboten wird. Neben Romanen, Lyrik und Märchen von der Liebe stehen auch Ratgeber, Psychologisches und Philosophisches sowie Bildbände zur Auswahl. DVD´s und Hörbücher komplettieren das Angebot. Wer möchte, kann sich die Liebe auch mit nach Hause nehmen: alle in der Ausstellung vorgestellten Medien sind wie immer ausleihbar. Mehr Informationen unter Telefon 0203 283 4239