Duisburg aktuell   -   Archiv Dezember 2009

Donnerstag, 31. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

Menschen und Projekte Duisburg 2009 (111. Bilder)- Rückblick DU 2009 

Das war, das kommt  - Von Harald Jeschke

Allgemein

Auf den unerlässlichen Neujahrsempfängen im Januar werden jede Menge Reden über Abschwung, Rezession und andere Unannehmlichkeiten zu hören sein, die die Stadt direkt und indirekt betreffen. Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts – die Nuller-Dekade – ist Vergangenheit. Was hat sich seitdem für Duisburg getan?
In politischer Hinsicht haben sich Welten geändert. Die Dominanz der Sozialdemokraten war gebrochen, Grüne mischten mit – bis sich die Bündnis-Grünen sogar 2004 der CDU zuwandten. Duisburg erlebte von 2004 bis 2009 wie eine Minderheit den Rat fünf Jahre lang unter Zuhilfenahme einer dem rechten Spektrum zugeordneten Gruppierung Mehrheiten sicherte, Beschlüsse und finanzielle Entwicklungen durchsetzten. Seit einigen Monaten hat sich das Blatt ein wenig gedreht, wird mit wechselnden Mehrheitsereignissen zu rechnen sein.

Die zurückgelegte Dekade brachte der Stadt auch den Wechsel von der beliebten Mark zum Euro. Der Strukturwandel von der Montanindustrie zum Logistik- und Dienstleistungsstandort wurde vervollständigt. Entscheidend dazu beigetragen hatte die Entwicklung des Innenhafens und die des ehemaligen Geländes der Kruppwerke Rheinhausen, dem Logport.
Mit duisPort wuchs die Logistikbranche, wurde Duisburg mit dem Binnenhafen zur Drehscheibe von Massengütern und schaffte bzw. sicherte Arbeitsplätze. Zu der 1995 begonnen Entwicklung des Innenhafens kam ab 2007 der Masterplan des Lords für die Stadt, der auch maßgeblich den Innenhafen mit entwickelt hatte und der Duisburg wieder zu einem Oberzentrum mit gestärktem Kaufkraftindex machen soll.

Das half aber nur bedingt. 514 915 Einwohner zählte Duisburg am 31. Dezember 2000, am 31. Dezember 2008 waren es nur noch 494 048. Die Prognosen rechnen mit einem Schwund auf nur noch 450 000 Einwohner bis zum Jahre 2030. Dazu kommt der immer größer werdende Anteil der älteren Bevölkerung.

Bevölkerung Duisburgs (jeweils am 31. Dezember)

2000

2007

insgesamt

Frauen

insgesamt

Frauen

514 915

264 475

496 665

253 522

30. Juni 2008 31. Dezember 2008 30. Juni 2009

insgesamt

weiblich

insgesamt

weiblich

insgesamt

weiblich
494 920 252 442 494 048 251 686 492 674 250 893

Diese Abwanderung - von Janar2000 bis Ende 2009 hat Duisburg in etwa Einwohner in der Größenordnung Neudorfs verloren - wird durch die anhaltende Wirtschaftskrise noch gefördert, wobei noch viele andere, durchaus gut situierte schnellstmöglich der Stadt den Rücken kehren würden, was sie aber nicht mehr können.
Die Genehmigung der Co-Pipeline mitten durch beste Wohngebiete hat für die betroffenen Menschen quasi zur Enteignung ihrer Grundstücke und Immobilien geführt. Die nur als Menschen verachtende Politik der Entscheidungsträger des Bayer Konzerns sowie der Verantwortlichen der Landesregierung nebst Lobbyisten aus den Reihen der betreffenden Gewerkschaften muss dies eindeutig angelastet werden: Sie haben den betroffenen Kommunen erheblich geschadet und können sich nicht nur hinter dem Allgemeinwohl für die Arbeitsplatz erhaltenden Maßnahmen verstecken. Irgendwo hört es auf, muss die Politik erkennen, dass sie für die Bürger zu entscheiden hat, wenn es um den zentralen Lebensmittelpunkt und dessen Sicherheit geht. Die kommende Landtagswahl wird solchen Politikern wie Duisburgs FDP-Mann Ellerbrock oder CDU-Ministerin Christa Thoben nebst Helfern eine Quittung der besonderen Art bescheren.

Für Duisburg kam nach zwei guten Jahren der Konjunktur 2007 und 2008 der Einbruch an Gewerbe- und Einkommenssteuer hinzu, was schon im Dezember 2008 zu einem viel diskutierten Eingreifen der kommunalen Aufsichtsbehörde führte.

Die tiefroten Zahlen werden durch die neue schwarz-gelbe Bundesregierung noch mehr zum roten Spektrum tendieren, da den Kommunen wie in den Jahren zuvor weitere Belastungen aufgebürdet werden. Die Städte sind diesen angeblichen Wohltaten für die Bürger aus der wenig realen Feder der FDP völlig ausgeliefert. Es geht dabei um gesetzliche Pflichtaufgaben, bei denen die Städte keinen Spielraum mehr für Investitionen haben. Einen ausgeglichen Haushalt hinzulegen ist dabei so schwierig wie einen Gletscher in die Sahara zu befördern.
Was bleibt ist die dauerhafte Aufnahme von Kassenkrediten, deren Zinsen zwar im Moment nach der Weltwirtschaftskrise und dem Eingreifen der europäischen Zentralbank niedrig sind, aber trotzdem die Kommunen in Deutschland im vergangenen Jahr mit rund 33 Milliarden Euro belasteten wie noch nie zuvor.
Ohne die Aufbringung der Zinsen und dem Soli Ost wären reichlich dingend notwendige Investitionen machbar, was der heimischen Wirtschaft ja auch zugute käme.

Der Regierungspräsident verbietet z.B. freiwillige Leistungen in Bereichen Kultur oder Sport. Er verlangt aber die Erhöhung des Gewerbesteuerhebsatzes. Das aber ist absolut kontraproduktiv, da Unternehmen abwandern könnten, was der Stadt noch mehr Schaden zufügen würde.

Die Kommunen haben eigentlich nur mit der Grunderwebsteuer eine relativ verlässliche Größe. Die allein reicht natürlich hinten und vorne nicht. Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass die in NRW unter Haushaltsaufsicht stehenden Kommunen in Saus und Braus gelebt hätten. Duisburg hat nicht nur den Rand einer Abwärtsspirale, sondern schon einen Mahlstrom erreicht. So bleiben noch nicht einmal die Chance, mehr als 14 Beamten der Stadt die längst fälligen Beförderungen zu erlauben oder mehr Azubis zu übernehmen.
Was passiert mit der Stadt, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen? Wie kann das spezifische Fachwissen dieser Verwaltungsbeamten oder Angestellten kompensiert werden, wenn die Anreize für Auszubildende oder Bewerber aus anderen Regionen nicht gegeben sind?

Es wird pessimistische und gegenteilige Töne geben - je nach politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung der Redner. Beide Seiten werden recht haben. Und das ist das Schlimme. Wen kann man jetzt als den Schuldigen schlechthin ausmachen? Was bleibt ist das ewige Lied, dass der Bürger die Zeche zahlen muss.

So wird es im März sein, wenn die Stadt dem Regierungspräsidenten den Haushalt mit "Streichkonzert" vorlegt, den er nun aber auch abzusegnen hat. Es wird zu drastischen Einschränkungen in vielen Bereichen kommen.
Nun ist es zu einfach, wenn man wie im Fußball bei schlechten Leistungen des heimischen Teams (Kommunalpolitischer Mehrheit) alle Schuld dem Schiedsrichter (Regierungspräsident) anlastet.

Sport
Die Finanzen haben die Vereine der Stadt immer gedrückt. Dass jahrzehntelang diese Stadt sich als Sportstadt bezeichnete, ist im Grunde korrekt, nur waren die Rahmenbedingungen für die sportliche Basis immer eher schlecht als recht. Das dürfte sich kaum verändern. Geändert hat sich schon das Vertrauen in die Stadt. Finanzielle Zusagen wurden nicht eingehalten und erst nach Protest des Stadtsportbundes wurde gehandelt. Dies aber in der Form des Bittganges zur Sparkasse, um hier per Sponsor die zugesicherten Zuschüsse für die Vereine doch noch erfüllen zu können. Das alles schafft keine Planungssicherheit für die Sportvereine der Stadt, wird zukünftig lähmend wirken.

Es wird die Angst um den Erhalt der Heimat der Jugend angesagt sein. Inwieweit hier die schöpferische Kraft der Funktionäre diese Zeit überbrücken hilft wird sich zeigen. Im sozialen Sinn muss hier alles getan werden, diese sportlich hervorragende Infrastruktur - jeder fünfte Duisburger ist Mitglied in einem Sportverein - zu erhalten. Dass man den Zugpferden bessere Zeiten wünscht, liegt deshalb auf der Hand. Mit der Spitze kommt die Breite. Aber für diese Spitzensportarten werden die Sponsoren weniger. Es wird kaum möglich sein, den jetzigen Stand halten zu können. Und wie lange ein Alleingesellschafter bei den Kufenflitzern noch bei Laune zu halten ist, wird sich auch sehr schnell zeigen, obwohl man Ralf Pape auf jeden Fall schon ein langes Durchhaltevermögen zugestehen muss.  Auch wie viel ein Walter Hellmich für diese Stadt mit dem Aushängeschild MSV Duisburg getan hat, wird leider sehr schnell vergessen.

Kultur
Egal was auf der Welt passiert, zuerst leidet immer wieder die Kultur. Kaum hat der rot angehauchte Regierungspräsident sein Auftreten hinter sich gebracht, werden Ängste der schlimmen Art wach.  Da wird vor allem bei der Kleinkunst das Aus drohen. Aber: Wie viele Bürger will man noch aus der Stadt treiben? Welche Perspektiven haben jungen Menschen in einer solchen Stadt? Welche Gründe gibt es, in Duisburg seinen Lebensmittelpunkt zu sehen, wenn im kulturellen Bereich nicht der Rotstift, sondern der Sensemann das Sagen hat?

Lebensmittelpunkt Duisburg
Neben rigorosen Sparmaßnahmen und wesentlich schlechteren Angeboten gegenüber anderen Städten hat die Abwanderung aus dieser Stadt zum einen immer etwas mit dem Arbeitsplatz zu tun. Dort, wo man sichere Arbeit hat, da möchte man auch bleiben bzw. hin. Wenn man den Job (noch) hat, geht es auch um Rahmenbedingungen, konkret gesagt um Nahversorgung der allgemeinen aber auch der speziellen (Freizeit- und Kulturangebote) Art. Zu den wichtigsten Bedingungen zählt das Wohnumfeld. Es muss sicher und sauber sein, auf jeden Fall aber darf Lärm jeglicher Art nicht zu gesundheitlichen Belastungen führen. Genau das aber ist in den meisten Stadtteilen immer schlimmer der Fall. Zwei von drei wegziehenden Bürgern gehen wegen dieser Belastungen - wenn sie denn gehen können. Wer aber seinen Lebensmittelpunkt mit Eigentum versehen hat, ist im Sinne des Wortes wesentlich immobiler und hat - auch wenn er es unbedingt will - kaum Chancen seine Immobilie zu vernünftigen Preisen los zu werden. Auch wenn die Logistik durch die globale Finanzkrise und der drohenden Rezession eine "Delle" erhalten wird, wird sich an der grundlegenden Ausrichtung auf noch viel mehr Verkehr nichts ändern.
Das große Problem Nahversorgung resultiert aus der demografischen Entwicklung und der angeführten Wegzüge durch Belastungen. Die Stadt muss Ansiedlungen fördern, Discounter auf der grünen Wiese verhindern und Vollsortimentanbieter in den Stadteilen animieren zu investieren bzw. am Ort zu bleiben.

Wie aber macht man Vollsortimentanbietern dies schmackhaft, wenn der Kundenstamm immer kleiner wird und die Kosten nicht mehr gedeckt werden können? Hier ist vor allem in den sogenannten Gartenstädten oder Werkssiedlungen der Nachkriegesjahre ein Umdenken angesagt. Es geht um familiengerechte und hochwertige Bebauungen, aber auch um preiswerten Wohnraum für junge Menschen oder mit schmalem Geldbeutel. Von Bestandssicherung bzw. Ausbau von Angeboten an Kitas, Schulen, Arztpraxen aller Art und Krankenhäusern sowie einem gut funktionierenden ÖPNV ist dabei ebenfalls viel abhängig.  

Mittwoch, 30. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

NRW-Einwohnerzahl geht weiter zurück
Die Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens ist auch im ersten Halbjahr 2009 zurückgegangen.  Das bevölkerungsreichste Bundesland hatte Ende Juni 17 893 212 Einwohner, das waren 39 852 weniger als zu Jahresbeginn. Der Rückgang resultierte überwiegend aus der negativen Bilanz (-30 512) bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung - d. h. die Zahl der Sterbefälle (97 571) war im ersten Halbjahr 2009 höher als die Zahl der Geborenen (67 059). Außerdem zogen 9 257 Menschen weniger nach NRW als das Land verließen - 381 365 Zuzügen standen 390 622 Fortzüge gegenüber. Nach den Ergebnissen der letzten "Vorausberechnung
der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2008 bis 2030/2050" wird sich der Rückgang der Einwohnerzahlen in NRW in den nächsten 40 Jahren weiter fortsetzen.
Für alle fünf Regierungsbezirke des Landes war im ersten Halbjahr 2009 eine Abnahme der Bevölkerung zu konstatieren. Am stärksten verringerte sich die Einwohnerzahl in den Regierungsbezirken Arnsberg (-13 353) und Düsseldorf (-10 536). Moderater fiel der Rückgang in den Regierungsbezirken Köln (-7 443), Münster (-4 620) und Detmold (-3 900) aus. Größte Stadt in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin Köln (-1 911 auf nun
993 509 Einwohner). Auf Platz zwei hat sich Düsseldorf (+144 auf 584 361) vorgeschoben, dahinter folgen Dortmund (-2 228 auf 582 184) und Essen (-1 282 auf 578 477). (IT.NRW)

Bevölkerung im Regierungsbezirk Düsseldorf

Verwaltungsbezirk Bevölkerung am
30. Juni 2008 31. Dezember 2008 30. Juni 2009
insgesamt darunter
weiblich
insgesamt darunter
weiblich
insgesamt darunter
weiblich
Nordrhein-Westfalen 17 968 124 9 204 472 17 933 064 9 186 645 17 893 212 9 164 285
Düsseldorf, Reg.-Bez. 5 200 303 2 681 815 5 191 042 2 677 058 5 180 506 2 670 775
Düsseldorf, krfr. Stadt 582 222 305 064 584 217 306 142 584 361 306 059
Duisburg, krfr. Stadt 494 920 252 442 494 048 251 686 492 674 250 893
Essen, krfr. Stadt 580 751 301 896 579 759 301 372 578 477 300 510
Krefeld, krfr. Stadt 236 516 121 683 236 333 121 647 235 860 121 423
Mönchengladbach, krfr. Stadt 259 396 133 790 258 848 133 379 258 346 133 037
Mülheim a. d. Ruhr, krfr. Stadt 168 669 87 954 168 288 87 763 167 672 87 410
Oberhausen, krfr. Stadt 216 392 111 197 215 670 110 843 214 990 110 429
Dienstag, 29. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

Verschiebungen der Dienstleistungen durch die Feiertage - Termine/Kalender 2010

NRW-Verbraucherpreisindex: Niedrigste Teuerung im
Jahresdurchschnitt seit 1987

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex zwischen Dezember 2008 und Dezember 2009 um 0,8 Prozent auf 107,4 Punkte (Basisjahr 2005 = 100)
gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, liegt auch der Anstieg gegenüber dem Vormonat (November 2009) bei 0,8 Prozent.

Im Durchschnitt des Jahres 2009 stieg der Preisindex gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Hauptursachen für die niedrigste jahresdurchschnittliche Teuerung seit 1987 (damals: +0,1 Prozent) waren Preisrückgänge bei Heizöl (-31,6 Prozent), Kraftstoffen (-10,7 Prozent) und Molkereiprodukten (-9,3 Prozent). Preiserhöhungen gab es dagegen z. B. bei Strom (+5,3 Prozent); auch die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+4,6 Prozent) sowie Pauschalreisen (+4,2 Prozent) verteuerten
sich im zu Ende gehenden Jahr überdurchschnittlich.
Saisonüblich zur Weihnachtszeit stiegen im Dezember 2009 im Vergleich zum Vormonat (November 2009) vor allem die Preise für Beherbergungsdienstleistungen (+22,1 Prozent) und Pauschalreisen (+19,3 Prozent). (IT.NRW)

Modernisierung des Verwaltungsrechtes
Einheitlicher Ansprechpartner bei einer  Unternehmensgründung

Mit der Föderalismusreform hat Nordrhein-Westfalen größere  Gesetzgebungszuständigkeiten für die Behördenorganisation und das Verwaltungsverfahren erhalten. Erste wichtige Modernisierungen im Verfahrensrecht erfolgten 2009 zur Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie, so z.B. die Einrichtung sogenannter einheitlicher Ansprechpartner, die bei einer  Unternehmensgründung alle erforderlichen Formalitäten für die Dienstleitungen zentral abwickeln.
Wolf: "Wir wollen es aber nicht bei diesen Änderungen bewenden lassen. Wir werden die neuen Kompetenzen nutzen, um ein insgesamt modernes und schlankes Verwaltungsrecht zu entwickeln." So wird beispielsweise untersucht werden müssen, warum derzeit die allgemeinen Informationsrechte von Nichtverfahrensbeteiligten zum Teil weitergehender ausgestaltet sind, als die Einsichtsrechte von Verfahrensbeteiligten. Auch bei dem Thema Anzeigen und Genehmigungen seien konkrete Verbesserungen erforderlich.
Das Verwaltungsverfahrensgesetz stammt aus den sechziger Jahren. Damals war dieses Gesetz ein echter Meilenstein im Sinne der Abkehr von dem jahrhundertelang praktizierten "Obrigkeitsstaat". Nach nunmehr fünf Jahrzehnten soll das in die Jahre gekommene Verwaltungsverfahrensgesetz, das sich als das "Grundgesetz der Verwaltung" bewährt hat, auf die moderne Verwaltung zugeschnitten werden. Der Novellierungsbedarf wurde auch im Rahmen einer vom Innenministerium ausgerichteten Fachtagung im September 2009 zur Zukunft des Verwaltungsrechts von Vertretern aus der Justiz, der Wissenschaft, der Verwaltung und der Anwaltschaft als dringend notwendig erachtet. Bis zum Frühjahr 2011 sollen konkrete Reformvorschläge erarbeitet werden.

Güterverkehr mit Binnenschiffen um 19% eingebrochen
Die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt hat nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes  in den ersten drei Quartalen 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 19% oder über 35 Millionen Tonnen abgenommen. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen 2009 151,4 Millionen
Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert. Im gleichen
Zeitraum des Vorjahres waren es 186,8 Millionen Tonnen. Bei anderen Verkehrsträgern ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. So verzeichnete der Güterverkehr der Eisenbahn in den ersten drei Quartalen 2009 einen Rückgang von 20,3%, der Seeverkehr nahm um 18,7% ab und die Luftfracht sank um 12%.

Mit einem Minus von fast einem Viertel (- 24,8%) ging in der Binnenschifffahrt der Empfang aus dem Ausland am stärksten zurück. Insgesamt wurden hier in den ersten drei Quartalen 2009 über 20 Millionen Tonnen weniger Güter umgeschlagen. Der Versand ins Ausland verringerte sich um gut 17%, der Durchgangsverkehr sank um knapp 14%. Im innerdeutschen Verkehr wurde mit - 12% die vergleichsweise geringste Abnahme verzeichnet.
Differenziert nach Güterarten zeigten sich in den ersten drei Quartalen 2009 in acht von zehn Güterabteilungen zweistellige Rückgänge. Die stärkste Abnahme wurde mit über - 40% bei Eisen und Nichteisen-Metallen beobachtet. Nur geringfügig gesunken ist mit circa 4% die Beförderung von Mineralölerzeugnissen. Stark zugenommen hat die transportierte Menge landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit über 18%. Absolut bilden Steine und Erden mit 32,5 Millionen Tonnen weiterhin die mengenmäßig bedeutendste Güterabteilung, gefolgt von Mineralölerzeugnissen mit 26,3 Millionen
Tonnen.
Für sich allein betrachtet zeigt das dritte Quartal 2009 bei den Gütern zum Teil abweichende Entwicklungen. Neben den landwirtschaftlichen Produkten weisen erstmals auch die anderen Halb- und Fertigerzeugnisse wieder ein leichtes Plus auf. Andererseits geht der Transport von Mineralölerzeugnissen, der in den ersten drei Quartalen 2009 zusammen nur geringfügig gesunken war, im dritten Quartal um knapp 18% zurück.
Beim Transport von Containern auf Binnenschiffen war in den ersten drei Quartalen 2009 ein Minus auf knapp 1,4 Millionen TEU (1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) festzustellen. Dies sind 222 000 TEU oder 13,7% weniger als im gleichen Zeitraum 2008. Damit waren im Containerverkehr die Rückgänge etwas niedriger als im Binnenschiffsverkehr insgesamt. Diese Tendenz scheint sich fortzusetzen, was in der mittlerweile wieder positiven Zuwachsrate der für Container wichtigsten Gütergruppe - den anderen Halb- und Fertigwaren - zum Ausdruck kommt. So hat im September der Transport derartiger Güter um 7% zugenommen, die Containerbeförderung sogar um 9,3%.

Montag, 28. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

Verschiebungen der Dienstleistungen durch die Feiertage - Termine/Kalender 2010

Einbruch auf dem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe in Meiderich
In der Nacht von Sonntag, den 27.12. auf Montag, den 28.12.2009 wurde auf dem Betriebshof Schlachtenstraße der Wirtschaftsbetriebe Duisburg in Meiderich eingebrochen. Die Täter demolierten mehrere Türen und Garagentore und entwendeten ca. 40 Motorsägen und diverse Elektro-Kleingeräte.
Die Schäden, die bisher entstanden sind werden auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Anwohner oder Zeugen, die ein Geräusch gehört, etwas gesehen bzw. Hinweise auf die Täter geben können, können sich an das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 wenden.

Die Comedian Harmonists heute in Duisburg
Am 18. Dezember 1927 veröffentliche Harry Frommermann im Berliner "Lokalanzeiger" folgendes Inserat: "Achtung selten. Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingende Stimme, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht." Er traf scheinbar den Zahn der Zeit, denn bereits ein Jahr später standen Harry Frommermann, Robert Biberti, Ari Leschnikoff, Roman Cycowski, Erich Collin und Pianist Erwin Bootz zum ersten Mal als "Comedian Harmonists" auf der Bühne.
Eine einzigartige und außergewöhnlich steile Karriere folgte. Mit Liedern wie "Ein Freund, ein guter Freund", "Schöne Isabella aus Kastilien" oder "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen" haben die sechs jungen Männer Geschichte geschrieben und weltweiten Ruhm einheimsen können. Die erste Boygroup der Welt hat einen ganz neuen, unverwechselbaren Gesangsstil entwickelt, der sie zum berühmtesten Ensemble ihrer Zeit machte.
Ein jähes Ende fand der Erfolg mit der Machtergreifung der Nazis. Bis 1935 konnten sie noch auftreten, dann wurde ihnen ein Auftrittsverbot erteilt, weil sie auch drei Nichtarier in ihren Reihen hatten. Ihr Glanz ist aber bis heute nicht verblasst. Am 28. Dezember treten Nicola Mastroberardino, Andreas Meier, Dominic Oley, Thorsten Krohn, Friedemann Thiele, Mark Weigel und Hajo Wiesemann als "Comedian Harmonists" im Theater Duisburg auf.


Teba-Mitarbeiter spenden für Duisburger Immersatt e.V.
Gesunde Ernährung – kosten-lose Bildung“ ist das Motto des Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., der sich vor allem um die Probleme von Kindern und Jugendlichen kümmert. Finanziert werden die Angebote und Leistungen des Vereins vor allem durch Fördermitgliedschaften, ehrenamtliche Mithilfe, Sponsoring oder auch Spenden - wie die der Teba GmbH & Co. KG in Homberg. Geschäftsführer Frank Tovornik überreichte jetzt 794 Euro und eine Fülle von Sachspenden (Spiele, Bücher, Plüschtiere, Lebens-mittel) an Ralf Menrad, Vertreter des Immersatt e.V.
„Wir freuen uns darüber, dass wir diesen Beitrag leisten können“, so Teba-Geschäftsführer Frank Tovornik. Sein besonderer Dank galt den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Homberger Unternehmens, die durch ihr Engagement eine Spende wie diese möglich machten.
Mit dem Slogan „Willkommen Sonne“ verkauft Teba bereits seit 1938 über den Fachhandel maßgeschneiderte Fensterdekoration. Teba-Maßanfertigungen werden am Standort Duisburg mit viel Handarbeit gefertigt. Die Produktpalette reicht von Rollos, Raffrollos, Jalousien, Lamellenvorhängen, Faltstores, Flächenvorhängen über Insektenschutzprodukten bis hin zu Vorhangstangen und -schienen. Heute zählt das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro zu den größten deutschen Anbietern für Sonnen-, Licht- und Sicht-schutzsysteme.
„Von knapp 500.000 Einwohnern Duisburgs leben 21.000 Kinder und Jugendliche an der Armutsgrenze, das entspricht 32,7 Prozent aller Duisburger Kinder unter 15 Jahren“, macht Ralf Menrad deutlich, dass die Arbeit des Vereins keineswegs eine Angelegenheit für eine Minderheit ist.“Diese Kinder erleben eine unverschuldete Notlage, die weit mehr als nur wirtschaftliche Sorge umfasst“, so Ralf Menrad. Dies drücke sich unter anderem auch in der zunehmenden Unmöglichkeit aus, selbst zu handeln und damit die persönliche Situation zu verändern. Deshalb sei es umso wichtiger, bei dieser besonderen Problematik einzugreifen. Nähere Informationen über die Arbeit des Vereins finden sich im Internet unter www.immersatt.org.

NRW-Einzelhandel: Umsätze im November unter Vorjahresniveau
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im November 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 2,3 Prozent weniger um als im November 2008. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 2,1 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die
Beschäftigtenzahl ging um 2,4 Prozent zurück.
Für den Zeitraum Januar bis November 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 3,4 Prozent; real lagen die Umsätze um 2,6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

 

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Einzelhandel
im November 20091)

Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
nominal
(in jeweiligen
Preisen)
real
(in Preisen
von 2005)
Veränderung gegenüber
November 2008 in Prozent
1) vorläufige Ergebnisse; einschl. Tankstellen, ohne Handel mit Kfz
Einzelhandel insgesamt −2,3 −2,1 −2,4
  davon      
    Einzelhandel mit Lebensmitteln −3,4 −2,6 −1,0
    Einzelhandel mit anderen Gütern −1,6 −1,7 −3,2
  darunter      
    Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
      in Verkaufsräumen (z. B. Warenhäuser,
      SB-Warenhäuser, Supermärkte)
−4,3 −3,7 −3,0
    Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf −2,5 +0,2 −1,7
    Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik,
      Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln
+1,5 +0,6 −2,7
    Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
      und Schuhen
−2,5 −2,8 −3,4
    Apotheken und Facheinzelhandel mit medizinischen,
      orthopädischen und kosmetischen Artikeln
+1,9 +0,8 −2,1
    Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen
      (z. B. Versand- und Interneteinzelhandel)
−8,4 −5,3 −2,4
  nachrichtlich:
    Einzelhandel ohne Tankstellen
−2,4 −1,9 −2

Armin Laschet und Asli Sevindim im Gespräch über
 "Die Aufsteigerrepublik - Zuwanderung als Chance"

Duisburg. Am: Dienstag, 12.01.2010 um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum - Eintritt: frei
Asli Sevindim, die Duisburgerin mit Wurzeln in der Türkei, ist die erste türkeistämmige Moderatorin für die Aktuelle Stunde des Westdeutschen Rundfunks (WDR), die frischen Wind in das deutsche Fernsehen brachte. Mit ihrer ganz besonderen Art, die eine gelungene Mischung aus Cleverness, Neugier, Kompetenz, Humor und Charme ist, hat sie ihren persönlichen Aufstieg geschafft: Sie arbeitet heute als Moderatorin, Autorin, Journalistin und ist künstlerische Direktorin der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Armin Laschet, überzeugter Rheinländer, Politiker mit Herzblut, ist Deutschlands erster Integrationsminister, der das Thema Integration zu einer zentralen Aufgabe erklärte, mit seiner Sprache zum Nachdenken anregte, die andere Seite der Medaille in den Blick nahm und somit das herrschende Bild der Migranten in ein besseres Licht rückte. Laschet macht mit Fingerspitzengefühl auf die Bedürfnisse der Zuwanderer aufmerksam, verzichtet dabei auf die Schönsichtbrille und stellt die Forderung, eine Aufsteigerrepublik zu werden.

Reiterplakette 2010
Das Reiten in der freien Landschaft und im Wald ist sehr beliebt. Um auch im neuen Jahr das Vergnügen ungetrübt genießen zu können, macht das Amt für Umwelt und Grün darauf aufmerksam, dass ab 4. Januar die Reiterplaketten 2010 erworben werden können. Anders als in den Vorjahren erfolgt keine separate Zahlungsaufforderung mehr an die Reiterinnen und Reiter, da alle Infos auch auf den Internetseiten der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de (Stichwort: Reitkennzeichen) zu finden sind.
Zur Finanzierung der Instandhaltung der Reitwege trägt jeder Reiter bei, indem er jährlich die Reiterplakette erwirbt, in der die Reitabgabe enthalten ist. Hierbei handelt es sich um einen Solidarbeitrag, denn nur wenn alle Reiter die Abgabe zahlen, kann ein optimales Reitwegenetz sichergestellt werden. Die Plakette muss gut sichtbar beim Reiten am Zaumzeug angebracht sein.
Schon jetzt können alle Reiterinnen und Reiter bargeldlos (unter Angabe des Kassenzeichens) ihre Plakette erwerben. Die Zusendung der Plaketten bzw. Kennzeichen erfolgt dann innerhalb von etwa zwei Wochen nach Zahlungseingang.
Der Verkauf der Reiterkennzeichen und -plaketten beginnt am 4. Januar 2010 im Amt für Umwelt und Grün auf der Friedrich-Wilhelm-Straße 96 in Duisburg-Mitte, 10. Etage, Zimmer 1010. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten ist der Erwerb der Reiterplaketten und neuer Kennzeichen auch nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Sonntag, 27. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

Oper, Operette
CAVALLERIA RUSTICANA UND PAGLIACCI
Opern von Pietro Mascagni und Ruggiero Leoncavallo. In italienischer
Sprache mit deutschen Übertiteln
Theater Duisburg, Neckarstraße 1, Innenstadt,
http://www.theater-duisburg.de
27. Dezember 2009; 18.30-21.40 Uhr

Feste, Märkte
TRÖDELMARKT
Marktplatz, Alfred-Hitz-Platz, Bergheim
27. Dezember 2009

Feste, Märkte
MODELLEISENBAHN- UND SPIELZEUGMARKT
Glückauf-Halle, Dr.-Kolb-Straße 2, Homberg,
http://www.duisburger-hallen.de
27. Dezember 2009; 11.00-16.00 Uhr

Kinder, Jugend
HELLO MR. CHAPLIN
Von Ragtime bis Klassik. Familienkonzert des Brendel Quartetts.
Moderation: André Gatzke
Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd - Steinhof Huckingen e.V.,
Düsseldorfer Landstraße 347, Huckingen,
http://www.steinhof-duisburg.de
27. Dezember 2009; 16.00 Uhr

Samstag, 26. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

Oper, Operette
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Oper von Richard Wagner
Theater Duisburg, Neckarstraße 1, Innenstadt,
http://www.theater-duisburg.de
26. Dezember 2009; 19.30-21.45 Uhr

Konzert, Musik
Jolly Roger Party mit Beatagentin Judith & der grausige Fund
Konzert mit Long Tall Shorty & Beatrevolver. Anschl. Party
Djäzz, Börsenstraße 11, Innenstadt, http://www.djaezz.de
26. Dezember 2009; 21.00 Uhr

Leben in Beziehungen
Mit Familien- und Systemaufstellungen beschäftigt sich ein Seminar der Volkshochschule unter dem Titel „Leben in Beziehungen“ am Samstag, 9. Januar, von 10 bis 16.30 Uhr und am Sonntag, 10. Januar, von 10 bis 16.30 Uhr im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz.
Mit der Aufstellungsarbeit besteht die Möglichkeit, Einsichten in die Hintergründe von aktuellen oder immer wiederkehrenden persönlichen und beruflichen Schwierigkeiten zu gewinnen. Gleichzeitig können hierbei neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden, um sich von belastenden Gefühlen oder Verhaltensweisen zu lösen und festgefahrene Lebensumstände zu verändern.

Forum Duisburg verschickt nun auch Briefe - DHL-Servicepunkt im Untergeschoss eröffnet
Das Forum Duisburg hat nun auch eine DHL-Station. Im Shop Tabac & Co im Untergeschoss des Einzelhandelszentrums steht diese mit allen üblichen Postdienstleistungen wie Brief- und Paketversand, Nachsendeservice und Postwertzeichen zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind von werktags von 9:00 bis 19:00 Uhr.

„Neujahrsempfang“ im Rhein-Ruhr-Bad
Gäste, die sich am Montag, 4. Januar, in der Saunalandschaft des Rhein-Ruhr-Bads entspannen, werden anlässlich des Jahreswechsels ab 10 Uhr mit einem Glas Sekt begrüßt. An diesem Tag wartet die Gastronomie des Bads zudem mit besonderen Angeboten auf. Jeder weitere Sekt kostet beispielsweise 1,50 Euro.

Freitag, 25. Dezember 2009 - Historischer Kalender 

1897 schrieb die achtjährige Virginia O´Hanlon an die Sun.
"Gibt es einen Weihnachtsmann?“

Die achtjährige Virginia O´Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief: „Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der „Sun“ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann ?“ Virginia O´Hanlon.
Die Sache war dem Chefredakteur so wichtig, dass er seinen erfahrensten Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort zu entwerfen – für die Titelseite der „Sun“.

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.
Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen - das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.
Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum ? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. Ist das denn auch wahr ? Kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.“ Dein Francis Church.

P.S.: Der Briefwechsel zwischen Virginia O´Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung abgedruckt.
 

Auf den Spuren des schönsten Weihnachtsliedes der Welt
Zwei Milliarden Menschen singen es an Heiligabend. In mehr als 300 Sprachen und Dialekte wurde es übersetzt und ist in fast allen Ländern der Erde bekannt. Kein Song eines Popstars, sondern das 1818 uraufgeführte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“, mit dem Franz Xaver Gruber und Josef Mohr, aus Salzburg, Weltruhm erlangten.

Insgesamt sind es 6 Orte im Salzburger Land, die eng mit Gruber und Mohr verbunden sind. Arnsdorf, Hallein, Mariapfarr, Oberndorf, Salzburg und Wagrain. Folgt man den Spuren des Liedes, so beginnt die Entdeckungsreise in Arnsdorf. Hier befindet sich das älteste Schulhaus Österreichs, in dem der Lehrer Franz Xaver Gruber, 21 Jahre gelebt und unterrichtet hat. In diesem Gebäude komponierte Gruber am 24.12.1818 die Melodie von „Stille Nacht…“. Auf Bitte von Josef Mohr, sollte das von ihm verfasste Gedicht, für eine Gitarren-Begleitung, vertont werden. Warum Mohr sein Lied von einer Gitarre begleitet wissen wollte und nicht, wie üblich von der Orgel, ist ungeklärt. Viele Legenden ranken sich um die Entstehung des Liedes. So auch die Geschichte von den hungrigen Kirchenmäusen, die den Blasebalg der Orgel zerbissen hätten. 

Noch am gleichen Tage, lt. der Überlieferung, überreichte Franz Xaver Gruber Mohr seine Komposition. 

Auch um die Uraufführung des Weihnachtsliedes, gibt es viele Geschichten. Fakt ist, dass der Hilfspriester Josef Mohr, Gefallen an der von Gruber komponierten Melodie fand. So kam es am 24.12.1818 im Rahmen der Christmette, in der Schifferkirche St. Nikolaus von Oberndorf, dass erstmals die 6 Strophen der ursprünglichen Fassung von „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklangen. Josef Mohr sang den Tenor und übernahm das Gitarrenspiel, Gruber die Bassstimme.

 

Verfolgt man die Spuren weiter, führen sie nach Wagrain, wo Josef Mohr den größten Teil seines Lebens verbrachte. Ein Spaziergang durch den Ort bringt den Besucher zu den wichtigsten Wirkungsstätten von Mohr. 

Weiter geht es nach Hallein. Hier lebte Franz Xaver Gruber 28 Jahre lang und war dort als Chorregent und Organist tätig. Vor seinem ehemaligen Wohnhaus, neben der Pfarrkirche, liegt er begraben. Im Wohnhaus befindet sich heute das „Stille-Nacht-Museum“ im dem u.a. die Gitarre ausgestellt ist, auf der das Weihnachtslied erstmals begleitet wurde.     

Schlussendlich gebührt dem Ort Mariapfarr besondere Aufmerksamkeit. In der schweren Zeit, als Kriegsgeschehnisse, Epidemien, sowie steigende Abgaben an das Land, für eine triste Situation sorgten, verfasste Josef Mohr, hier den Text zu Stille Nacht“. Die Not nach dem Abzug der bayrischen Besatzungstruppen, spiegelt sich in der 4. Strophe des Liedes wider:

 Stille Nacht! Heilige Nacht!

Wo sich heut alle Macht

Väterlicher Liebe ergoß

Und als Bruder huldvoll umschloß

Jesus die Völker der Welt,

Jesus die Völker der Welt. 

Nach der Uraufführung in Oberndorf, trat das Weihnachtslied seinen unvergleichlichen Siegeszug um die Welt an.  

Nähere Informationen zur Spurensuche im Salzburger Land unter www.salzburgerland.com 
Manfred Schneider (Text und Fotos) 

Originaltext des berühmte Liedes

 

Links Advendsingen im Salzburger Festspielhaus - rechts ältestes Schulhaus in Österreich. Hier in Arnsdorf wirkte Franz Xaver Gruber als Lehrer


An Weihnachten in Duisburg

WEIHNACHTS-EISLAUFEN
Eissporthalle (Scania Arena Duisburg), Margaretenstraße 17-19, Wedau,
http://www.eissporthalle-duisburg.de
25. Dezember 2009; 13.00-18.00 Uhr

Disco, Party
DJ AKKI & FRIENDS
X-mas Party
Bolero, Philosophenweg 31-33, Innenhafen, http://www.bolerobar.de

25. Dezember 2009; 22.00 Uhr
Disco, Party
TRASHFLASH
"cause rhythm is a dancer". Beats der 80s, 90s, NDW, Charts und Hits
mit DJ Bo und Gästen
Kulturzentrale HundertMeister, Goldstraße 16a, Innenstadt,
http://www.hundertmeister.de
25. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Disco, Party
TRUE LEGENDS XMAS RUMBLE
mit dem Mad Flava DJ Team
Djäzz, Börsenstraße 11, Innenstadt, http://www.djaezz.de
25. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Disco, Party
1. WEIHNACHTSTAG IM KULTKELLER
School of Rock - Xmas Special. Freier Eintritt für Steinbart-,
Mannesmann-, Max-Planck- und Landfermanngymnasium
Kultkeller Duisburg, Steinsche Gasse 48, Innenstadt,
http://www.kultkeller.com
25. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Kinder, Jugend
HÄNSEL UND GRETEL
Märchenoper für Kinder und Jugendliche mit Musik von Engelbert
Humperdinck
Theater Duisburg, Neckarstraße 1, Innenstadt,
http://www.theater-duisburg.de
25. Dezember 2009; 18.00-20.00 Uhr

Donnerstag, 24. Dezember 2009 - Historischer Kalender


An Heiligabend in Duisburg:

Konzert, Musik
MUSIK AM HEILIGABEND
für Harfe und Orgel
Salvatorkirche, Burgplatz, Innenstadt, http://www.salvatorkirche.de
24. Dezember 2009; 18.00 Uhr
Konzert, Musik
Weihnachtliche Chormusik mit der Kantorei
Werke für Blockflöten und Orgel mit Mitgliedern des Flötenkreises.
Leitung und Orgel: Annette Erdmann
Ev. Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21-23, Großenbaum,
http://www.gemeindegrossenbaum-rahm.de/
24. Dezember 2009; 18.00 Uhr

Konzert, Musik
MUSIK AM HEILIGABEND
mit der Kantorei der Salvatorkirche
Salvatorkirche, Burgplatz, Innenstadt, http://www.salvatorkirche.de
24. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Disco, Party
WIR WARTEN AUF DAS CHRISTKIND
Eislaufen
Eissporthalle (Scania Arena Duisburg), Margaretenstraße 17-19, Wedau,
http://www.eissporthalle-duisburg.de
24. Dezember 2009; 10.00-14.00 Uhr

Disco, Party
SCHWARZHALT XMAS-SPECIAL
Wave | Gothic | Electro
Pulp - Grotte, Wanheimer Straße 231 a, Hochfeld,
http://www.pulp-duisburg.de
24. Dezember 2009; 22.00 Uhr

Disco, Party
BURN THE CITY XMAS SPECIAL
mit Dominik und Schmieri, der Hund
Djäzz, Börsenstraße 11, Innenstadt, http://www.djaezz.de
24. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Disco, Party
EVIL X-MAS PARTY
Rock & Alternative meets Wave & Electro
Kultkeller Duisburg, Steinsche Gasse 48, Innenstadt,
http://www.kultkeller.com
24. Dezember 2009; 23.00 Uhr

Treffpunkt
WEIN NACH TEN
Weihnachtliches Chilllout bei Glühwein, Kartoffelsalat und Würstchen
Kulturzentrale HundertMeister - Café, Goldstraße 16a, Innenstadt,
http://www.hundertmeister.de
24. Dezember 2009; 22.00 Uhr

Kinder, Jugend
OX UND ESEL
ReibeKuchenTheater. Die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Norbert
Ebel. Für Kinder ab 5 Jahren
KOM'MA Theater, Schwarzenberger Straße 147, Rheinhausen,
http://www.kommatheater.de
24. Dezember 2009; 11.00 Uhr

Kinder, Jugend
HEILIGABEND IM ZOO
Schöne Bescherung mit Weihnachtsverlosung in den Vorführungen
Zoo Duisburg - RWE Delfinarium, Mülheimer Straße 273, Duissern,
http://www.zoo-duisburg.de
24. Dezember 2009; 11.30 Uhr und 13.00 Uhr

Mittwoch, 23. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Tausendste Eheschließung des Standesamtes Duisburg-Mitte
Heute kam es im Trausaal des Rathauses Duisburg zur 1.000sten Eheschließung des Standesamtes Duisburg-Mitte im Jahr 2009. Der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mitte, Hartmut Spiekermann, gratulierte dem Brautpaar.

Weihnachtszeit, Zeit des Gänsebratens
In der Weihnachtszeit gehört der Gänsebraten traditionell auf die Speisekarte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kamen im Jahr 2008 rund 2 200 Tonnen Gänsefleisch aus deutschen Schlachtungen auf den Markt. Damit nahm die Erzeugung von Gänsefleisch in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 113 Tonnen zu (+ 5%) und erzielte damit erneut einen Höchstwert seit dem Jahr 2000.
Über drei Viertel der Gänse (1 800 Tonnen) wurden in den Monaten September bis Dezember geschlachtet. Besonders im Dezember ist die Nachfrage nach Gänsebraten hoch. In diesem Monat erfolgten die meisten Schlachtungen (841 Tonnen).
Aber der beliebte Gänsebraten stammt zum größten Teil nicht aus deutschen Landen. So wurden im Jahr 2008 rund 22 000 Tonnen Gänsefleisch im Gesamtwert von 140,0 Millionen Euro aus dem Ausland eingeführt. Die wichtigsten Lieferländer waren dabei Polen mit etwa 15 000 Tonnen, gefolgt von Ungarn mit 6 500 Tonnen.

Sommerflugplan 2009: 4,3% weniger Passagiere als im Vorjahr
Während des Sommerflugplans von April bis Oktober 2009 unternahmen insgesamt 58,8 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen aus eine Flugreise. Das waren 4,3% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. In allen sieben Monaten des Sommerflugplans sanken die Passagierzahlen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat, der stärkste Rückgang wurde im Juni mit - 8,0% beobachtet.
Der Inlandsverkehr war mit - 5,5% stärker vom Rückgang betroffen als der Auslandsverkehr (- 3,8%). Fast jeder vierte Passagier (24%, 14,0 Millionen Passagiere) reiste innerhalb Deutschlands, insgesamt 44,8 Millionen oder 76% aller Passagiere flogen ins Ausland.
Die meisten Auslandsreisen gingen mit 35,0 Millionen Passagieren ins europäische Ausland. Bei fast allen europäischen Zielen nahm die Passagierzahl ab, insgesamt lag der Rückgang bei 4,4%. Der Passagierstrom nach Spanien, dem von Deutschland aus beliebtesten Flugreiseziel, verringerte sich um 5,3%. Frankreich musste die prozentual höchste Abnahme hinnehmen (- 7,6%). Weniger stark betroffen vom Rückgang waren Italien (- 2,3%) und das Vereinigte Königreich (- 2,6%). Hingegen konnten für
Norwegen (+ 10,2%), Finnland (+ 0,7%) und Kroatien (+ 0,8%) mit jeweils 0,5 Millionen Zunahmen der Passagierzahlen verzeichnet werden.
Zum amerikanischen Kontinent flogen 4,2 Millionen Passagiere, das waren 4,7% weniger als im Vorjahr. Die USA kamen allein auf 3,0 Millionen Passagiere (- 4,4%). Flugreisen nach Kanada gingen um 0,4% und Flugreisen nach Brasilien um 1,1% zurück. Die Passagierzahl in die Dominikanische Republik ist indessen um 15,8% gesunken.
Entgegen dem Gesamttrend nahmen Flugreisen nach Asien um 1,0% zu, dorthin reisten insgesamt 3,7 Millionen Passagiere. Erstmals stellten in der Sommerflugperiode die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Zunahme von 20,3% das wichtigste asiatische Reiseziel dar. Allerdings waren mehr als die Hälfte aller Passagiere in die Vereinigten Arabischen Emirate Durchgangsreisende, allein ihre Zahl stieg um + 29,8%. Aber auch andere asiatische Länder konnten ihre Vorjahreswerte verbessern: So kam
China auf ein Plus von 0,6%, Flugreisen nach Indien nahmen um 1,9% und nach Israel um 6,0% zu.
Auch Afrika traf der Einbruch weniger stark: Hierher reisten mit 1,8 Millionen Passagieren 1,4% weniger als im Vorjahr, das wichtigste afrikanische Reiseland Ägypten musste mit 0,8 Millionen Passagieren ebenfalls nur leichte Einbußen hinnehmen (- 1,0%). Der stärkste Rückgang wurde bei Flugreisen nach Südafrika beobachtet (- 19,9%).

Dienstag, 22. Dezember 2009 - Historischer Kalender

In Verkehr gebrachte Verkaufsverpackungen - IHK: Frist für Unternehmen zum Eintrag ins elektronische Register endet an Silvester
Es wird eng für Unternehmen, die gesetzlich verpflichtet sind, eine Erklärung über die von ihnen in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen abzugeben. Die Frist endet am 31. Dezember. Darauf weist die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve hin. Die IHK ist für den Niederrhein die Hinterlegungsstelle der Erklärungen.
Die sogenannte Vollständigkeitserklärung (VE) muss das Unternehmen in einem elektronischen Register hinterlegen, das die IHK-Organisation unter der Adresse www.ihk-ve-register.de betreibt. Alle bis zum Stichtag eingehenden VEs werden von der IHK noch freigeschaltet, damit die jeweilige Unternehmensadresse noch in der VE-Liste für 2008 erscheint. Zwar war die gesetzliche Frist bereits der 1. Mai dieses Jahres, doch wegen der Neuartigkeit der Aufgabe ermöglichte die IHK-Organisation die technische Hinterlegung über diesen Zeitpunkt hinaus.

Ox und Esel im ReibeKuchenTheater - Gesamter Erlös geht an die Kindernothilfe
Schon traditionell spielt das ReibeKuchenTheater am 23. Dezember seine etwas andere und mehrfach ausgezeichnete Weihnachtsgeschichte
"Ox und Esel" für die Kindernothilfe. Für die Vorstellung am Mittwoch,
23.12., um 20 Uhr sind nur noch wenige Restkarten zu haben, um telefonische Anmeldung wird gebeten. Das Stück richtet sich an alle Altersgruppen, für die Erwachsenen gibt es ab 19 Uhr Glühwein im Foyer.
ReibeKuchenTheater. Die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Norbert Ebel. Für Kinder ab 5 Jahren - KOM'MA Theater Schwarzenberger Straße 147, Rheinhausen
Mi, 23.12. 20.00 Uhr

Fachtagung für Frauen aus der Mädchenarbeit

„Mädchenarbeit in Duisburg“ lautete das Thema einer Fachtagung für die Teilnehmerinnen der drei Duisburger Mädchenarbeitskreise aus dem Norden, Süden und Westen der Stadt am 10. Dezember im Regionalzentrum Nord.
Insgesamt trafen sich über 50 Frauen, um gemeinsam Workshops zu besuchen und im Forum zu diskutieren. Der Austausch unter den Fachkolleginnen und die Zusammenführung der Mädchenarbeiterinnen aus den verschiedenen Stadtteilen stand dabei im Vordergrund.
Der Schwerpunkt lag auf der Fragestellung „Wie geht es weiter mit der Mädchenarbeit?“ im Zeitalter der Gender-Diskussion. Folgende Themen wurden in den Workshops erarbeitet: Zwangsheirat in der Mädchenarbeit, „Selbstbewusst und stark“, Interkulturelle Ansätze im Sport - Erfahrungen aus dem Projekt „spin-sport interkulturell“, Gewalt unter Mädchen sowie Kooperation Mädchen- und Jungenarbeit
Die Tagung wurde von allen als erfolgreich angesehen – eine Wiederholung in den nächsten Jahren ist durchaus erwünscht.

Christus Gemeinde Duisburg spendet 2.300 Euro für Kinder psychisch kranker Eltern

Spenden für einen guten Zweck – ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art machte die Christus Gemeinde Duisburg Kindern, die in einer sehr schwierigen Lebenssituation sind. Die Gemeinde trug insgesamt 2.300 Euro zusammen und wandte sich an das städtische Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten auf der Suche nach einem geeigneten Spendenzweck.
Martin Spreer von der Christus Gemeinde Duisburg erklärt: „Wir haben uns dazu entschlossen das Modell zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern psychisch kranker Eltern zu unterstützen, da uns auch besonders das Wohl von Kindern in Duisburg am Herzen liegt.“
Kinder psychisch kranker Eltern haben nachweislich ein erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken. Mit präventiven Projekten kann jedoch wesentlich dazu beigetragen werden, dieses Risiko zu minimieren. Auf Initiative der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg gibt es mittlerweile vier Netzwerke in Duisburg. Sie bieten unter anderem Sprechstunden, Gruppenangebote, Kunsttherapie und ein Patenschaftsmodell an. Häufig befinden sich die Kinder in Situationen, in denen sie besonderer Begleitung bedürfen. Nicht selten sind bereits Kinder im Grundschulalter in die Situation versetzt, dass sie den Haushalt organisieren und sich um die Eltern kümmern müssen. Meist geben sie sich die Schuld an der Erkrankung ihrer Eltern. Die Kosten für die präventive Betreuung der Kinder werden häufig nicht von den Krankenkassen übernommen.
„Mit der Spende der Christus Gemeinde Duisburg können wir bis zu zehn Kindern die notwendigen Betreuungsangebote finanzieren“, freut sich Marcel Hellmich vom städtischen Gesundheitsamt, „für die Kinder ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr!“.

Montag, 21. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind auf den Winter vorbereitet
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind wie jedes Jahr auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Seit heute morgen 4.30 Uhr sind 96 Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit 20 Großstreufahrzeugen, 26 Kleinstreuern und 28 Kolonnenwagen im Einsatz.

Normalerweise beginnt der Winterdienst Mitte November und endet Mitte März. Bei entsprechenden Temperaturen und Wetterverhältnissen sind die Mitarbeiter während des Winterdienstes ab 5.00 Uhr oder früher im Einsatz, um die Straßen im Stadtgebiet wieder befahrbar zu machen. Tägliche Informationen und Prognosen vom Wetterdienst gewährleisten einen schnellen Einsatz der Streufahrzeuge.
Alle Straßen in Duisburg sind je nach Verkehrsaufkommen in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Das gesamte Straßennetz in Duisburg hat eine Länge von 1.104 km. Als erstes werden die Straßen der Dringlichkeitsstufe 1 gestreut. Darin befinden sich mit einer Streulänge von 930 km die Hauptstraßen. Die zweite Stufe mit einer Streulänge von 250 km umfasst die Nebenstraßen und mit einer Streulänge von 105 km befinden sich die Wohnstraßen in der Dringlichkeitsstufe 3. Dies entspricht einer Streulänge von 1.285 km.
Wenn der Wetterdienst nur für exponierte Flächen Frost vorhersagt, betrifft dies freiliegende Flächen, wie z.B. Brücken, auf denen die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe zunächst tätig werden. Diese umfassen eine Strecke von 380 km im Duisburger Stadtgebiet und sind in der Dringlichkeitsstufe 1 enthalten.
Zum Streuen der Straße wird Feuchtsalz verwendet. Das Feuchtsalz besteht aus einer angefeuchteten Mischung aus Salz und Sole, das mit dem Streuteller des Fahrzeuges auf die Straße aufgebracht wird. Auf Gehwegen ist das Streuen mit Salz verboten, es sollten nur abstumpfende Mittel, wie z.B. Granulat eingesetzt werden.
Wichtig: Die Streupflicht auf allen Gehwegen obliegt den Anliegern. Des Weiteren bitten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg alle Bürger, sich bei winterlichen Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich dementsprechend im Straßenverkehr zu verhalten.

Hauptfahrbahnen der Autobahnen wieder frei - drei Nachtschichten des
Räumdienstes - Bürokräfte mussten mit ran

Wieder freie Hauptfahrbahnen auf den 2.200 Kilometern Autobahnen meldet der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen heute morgen. Das gelte jedoch noch nicht für alle Bundes- und Landesstraßen und einige Anschlussstellen. "Wir sind am Wochenende an die Grenzen des Machbaren gestoßen", berichtete Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz. Strecken, die geräumt wurden, seien in kürzester Zeit wieder zugeschneit gewesen. "Ich möchte unsere 2.100 Straßenwärter loben für ihren unermüdlichen Einsatz mit drei Nachtschichten hintereinander", betonte Pudenz. In einigen Fällen mussten sogar Bürokräfte mit aushelfen, die Streuwagen durch die Nacht zu steuern. Für die kommenden Stunden mit Nässe und Temperaturen um den Gefrierpunkt empfiehlt Straßen.NRW erhöhte Aufmerksamkeit: "Hinter jeder Kurve kann es glatt sein."

Freitag, 18. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Im Oktober 2009 deutlich weniger Unfalltote im Straßenverkehr
 Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Oktober 2009 in Deutschland 372 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen getötet, 9,5% weniger als im Oktober 2008. Weitere 34 800 Personen wurden verletzt, das waren 5,8% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Insgesamt registrierte die Polizei im Oktober 2009 rund 208 900 Straßenverkehrsunfälle, dies war ein  Rückgang um 1,6% gegenüber Oktober 2008. Während die Unfälle mit Personenschaden um 6,5% auf rund 27 000 relativ stark zurückgegangen sind, ist die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden
nur um 0,8% auf 181 900 gesunken.
Von Januar bis Oktober 2009 hat die Zahl der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle in  Deutschland gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,1% auf 1,89 Millionen abgenommen. Darunter waren 1,63 Millionen Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstand (+ 0,6%), und
262 400 Unfälle (- 4,0%), bei denen Personen zu Schaden kamen. Bei diesen Unfällen starben seit Jahresbeginn 3 464 Menschen, das waren rund 10% weniger als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres (3 852). Die Zahl der Verletzten sank von Januar bis Oktober 2009 um 3,6% auf 335 400.

"Am heiligen Abend denk ich immer an früher"
"Geschichten rund ums Weihnachtsfest" hieß eine Lesung mit Akkordeonbegleitung von Silvester Pece, die Ursula Jung am Freitag, dem 18. Dezember, um 17 Uhr in der Bezirksbibliothek Buchholz gab. Die Veranstaltung war sehr gut besucht.
Jung trägt diverse weihnachtliche Geschichten vor. Es sind hübsche, moderne Geschichten, die den Zuhörern gefallen. Die Akkordeonmusik trug genauso wie Kaffee und Gebäck zu der angenehmen Atmosphäre bei.
Wir kennen Jung ja aus dem Jour Fix der Volkshochschule. Die Veranstaltung fand in der Bücherei in wesentlich angenehmerer, fast schon kuschelig-familiärer Stimmung statt. Der wesentlich kleinere Raum als in der Volkshochschule, die Kerzen auf den Tischen - es gab vieles, was zu dieser angenehmen Stimmung beitrug....KaMa

Mietspiegel 2009 verabschiedet
Der Mietspiegel 2009 wurde in der Sitzung der Mietspiegelkommission am 18. Dezember verabschiedet. Die Mietervereine, Haus- und Grundeigentümervereine sowie der Immobilienverband Deutschland haben dem Mietspiegel zugestimmt.
Der Mietspiegel ist gesetzlich nicht verpflichtend, dient aber den Mietparteien bei Vertragsverhandlungen als Orientierungshilfe, um in eigener Verantwortung die Miethöhe je nach Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage zu vereinbaren. Er wird seit über dreißig Jahren von den beteiligten Institutionen der Mieter- und Vermieterseite unter Federführung der Stadt Duisburg herausgegeben. Der Mietspiegel ist qualifiziert gemäß § 558 d BGB. Das bedeutet, dass alle vier Jahre eine repräsentative Umfrage bei Mietern durchgeführt wird und alle zwei Jahre eine Fortschreibung analog des Lebenshaltungsindex erfolgt.
Der Mietspiegel trägt als Basis der Mietpreisgestaltung wesentlich zur Entspannung im Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern bei und wird auch bei Gericht als Entscheidungsgrundlage gewertet.
Der aktuell zu veröffentlichende Mietspiegel basiert auf einer Fortschreibung des Lebenshaltungsindex NRW. Die Erhöhungen des Mietspiegels sind moderat. Insgesamt erhöht sich der Mietpreis einer Beispielwohnung (70 Quadratmeter, normale Wohnlage, Mittelwert) in der Gruppe I um 0,07 Euro auf 4,37 Euro und in der Gruppe VI um 0,12 Euro auf 6,95 Euro.
Nach Verabschiedung geht der Mietspiegel in den Druck. Erste Exemplare werden dann voraussichtlich nach Weihnachten bei den Mieter-, Haus- und Grundeigentümervereinen, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Bezirksämtern und Bibliotheken erhältlich sein. Im Internet wird der Mietspiegel ab dem 19. Dezember unter www.duisburg.de abrufbar sein.

Museum Küppersmühle: Angebot für Schulen
Das Museum Küppersmühle hat im Jahr 2010 einige Angebote für Schulen im Programm, insbesondere die Einrichtung gesonderter Öffnungszeiten für Schulen ist neu. Wichtig ist der Hinweis, dass für die Angebote eine Voranmeldung im Museum erforderlich ist.
Darüber hinaus laden wir die Duisburger Lehrer am 28. Januar 2010 um 16 Uhr herzlich zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung ins Museum Küppersmühle ein (mit Bitte um Anmeldung). Bei dieser Gelegenheit stellen wir das Haus vor und informieren darüber, wie Schulen aus Duisburg das spannende Vermittlungsprogramm der RuhrKunstMuseen im Kulturhauptstadtjahr nutzen können.

Gerüstbau Stromberg spendet 7.000 Euro für Kinder in Indien
Geld geht an ein Präventionsprojekt gegen Kinderprostitution

Statt Weihnachtsgeschenke für Kunden und Lieferanten spendet dieFirma Gerüstbau Stromberg aus Duisburg in diesem Jahr 7.000 Euro an die Kindernothilfe.
Das Geld geht in ein Präventionsprojekt gegen Kinderprostitution in Mumbai, Indien.
Geschäftsführer Karl-Georg Stromberg und sein Team unterstützen die Kindernothilfe schon seit einigen Jahren. "Für mich und meine Mitarbeiter scheint es sinnvoller und nachhaltiger, unser komplettes Weihnachtsbudget in ein wichtiges Projekt der Kindernothilfe zu stecken, als viele kleine Aufmerksamkeiten zu verschenken", so Stromberg. Der Vorschlag der Kindernothilfe, das Präventionsprojekt in Kamathipura, einem riesigen Rotlichtviertel im indischen Mummbai zu unterstützen, fand gleich bei allen Mitarbeitern Zustimmung.
Sex, Armut, Gewalt und Kriminalität sind in Kamathipura allgegenwärtig. Hier kümmert sich die Kindernothilfe um verwahrloste Kinder und bewahrt sie davor in die Prostitution
abzugleiten. In zwei Kindertagesstätten sorgen Sozialarbeiterinnen des Projektes für rund 100 Mädchen und Jungen. Die Kinder erhalten gesunde Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und psychologisch betreut. Die Schulkinder werden mit Schulmaterialien ausgestattet und bei den Hausaufgaben betreut. Die Kleineren werden auf spielerische Weise unterrichtet und können beim Singen, Tanzen und Spielen ihren tristen Alltag vergessen. Nachts finden in den Tagesstätten etwa 150 Mädchen und Jungen einen sicheren Schlafplatz.

 

Duisburgerinnen vom „Forum“ begeistert
„Das Forum Duisburg dürfte zu den frauenfreundlichen Einkaufszentren Europas zählen“, kommentiert Frauenbeauftragte Doris Freer die Besichtigung des Forums, die sie unter der Perspektive der Nachhaltigkeit und der Frauenfreundlichkeit für das „Duisburger Frauennetzwerk Agenda 21“ organisiert hatte. Anlass für den Besuch war, dass das Forum Duisburg mit einem renommierten Zertifikat für Nachhaltigkeit, dem sogenannten BREEAM-Zertifikat, ausgezeichnet worden war.
Die Teilnehmerinnen der Führung, die sich seit etlichen Jahren intensiv mit Themen wie Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Umweltschutz aus Frauensicht beschäftigen, erhielten vom Centermanager Lutz Müller detaillierte Einzelheiten in einem Vortrag, der alle begeisterte. Beim Bau wurden durchweg umweltfreundliche Materialien, z. B. entsprechende Dämmstoffe sowie Naturstein verwandt. Bis auf wenige Ausnahmen erhielten ausschließlich Firmen aus der Region die Aufträge im handwerklichen Bereich (regionale Vermarktung). Maßnahmen zur Energieeinsparung erfolgen wo immer möglich, und das Dach des Forums ist nicht nur begrünt, es bietet auch Nistkästen für Fledermäuse.
Von ebenso großem Interesse für das Frauennetzwerk war, dass das gesamte Forum bewusst frauen- bzw. familienfreundlich gestaltet ist: Es gibt einen öffentlichen Kindergarten im Forum, wo die Kinder der Besucherinnen und Besucher nachmittags kostenfrei von pädagogischen Fachkräften betreut werden; es gibt Wickelräume für Mütter, aber auch für die Väter, und das gesamte Forum ist barrierefrei gebaut. Es existieren Räumlichkeiten für stillende Mütter. Auch unter der Perspektive Sicherheit für Frauen ist das gesamte Forum vorbildlich gestaltet. Dies gilt sowohl für den gesamten Einkaufsbereich wie auch für das Parkhaus, das hell und übersichtlich gestaltet ist . Dort gibt es Mutter-Kind-Parkplätze, die breiter sind als gewöhnliche Parklätze, und Frauenparkplätze mit Notrufsäulen.
Alle Teilnehmerinnen des Duisburger Frauennetzwerks Agenda 21 waren sich nach dem Forumsbesuch einig: „Wir sind begeistert, ein solches Einkaufszentrum in Duisburg zu haben!“


Centermanager Lutz Müller und die Teilnehmerinnen des „Duisburger Frauennetzwerkes Agenda 21“.

 

Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg: „Band 9 – Neues zum Mittelalter an Rhein und Ruhr – Duisburg, Huckingen, Mittelmeiderich“ erschienen
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler hat heute Band 9 der städtischen Schriftenreihe „Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg“ präsentiert. Auf 224 Seiten bietet die reich und teils farbig illustrierte Publikation mit dem Titel „Neues zum Mittelalter an Rhein und Ruhr – Duisburg, Huckingen, Mittelmeiderich“ höchst interessante neue Einsichten in die Ergebnisse archäologischer Forschungen zum Mittelalter im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Duisburg.
Neben der Altstadt sind diesmal auch die Ortsteile Huckingen und Mittelmeiderich im Fokus. Autor des Bandes ist der Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann mit einem Beitrag von Dr. Mathias Hensch, Regensburg.
Mit der Neustrukturierung und Neuausrichtung der kommunalen Bodendenkmalpflege als Einrichtung der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg ging in den vergangenen drei Jahren ein Neubeginn der archäologischen Forschung in Duisburg einher. Der neue Band der Reihe „Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg“ bringt dies mit dem thematischen Schwerpunkt „Neues zum Mittelalter an Rhein und Ruhr“ zum Ausdruck. Der Blick der Autoren reicht mit ihren Beiträgen weit über die Grenzen der Duisburger Altstadt hinaus. Neben der frühen Geschichte der Handels- und Pfalzstadt Duisburg ist der Fokus auf die zwei Ortsteile Huckingen und Mittelmeiderich gerichtet, die mit einem ebenso reichen historischen Erbe wie die Altstadt aufwarten können.
Im ersten Beitrag fasst Volker Herrmann die neuen Forschungsansätze zur Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Duisburger Altstadt zusammen und bindet diese in die überregionale Geschichtsforschung zum Mittelalter ein. Neue, teils Aufsehen erregende Thesen und Fragestellungen zur Pfalz, Hafen- und Händlersiedlung, aber auch zu den Sakralbauten und zur Stadtbefestigung werden formuliert.
Der nächste Beitrag von Volker Herrmann widmet sich den Grabungen in der evangelischen Kirche Mittelmeiderich von 2008. Im Zuge der dortigen Sanierungsarbeiten eröffneten sich überraschende Einblicke in die lange Baugeschichte dieser Kirche. Die Anfänge der späteren Pfarrkirche St. Georg reichen in das frühe Mittelalter zurück. Aus einer kleinen adeligen Eigenkirche entwickelte sich eine großzügig angelegte dreischiffige Basilika. Nach vielen Umbauten wurde sie 1862 durch den heutigen neugotischen Bau ersetzt.
In den folgenden drei Kapiteln berichten Volker Herrmann und Mathias Hensch von ihren Arbeiten und Forschungen zu Huckingen. Archäologische Spuren bezeugen eine erstaunlich frühe Gründung des Ortes im frühen 5. Jahrhundert. Damit besitzt der Ort ein ebenso hohes Alter wie Duisburg. Ausgerichtet war Huckingen von Beginn an auf das überregionale Wegenetz, das die beiden ehemaligen königlichen Zentren Duisburg und Kaiserswerth noch heute miteinander verbindet. Besonders intensive Untersuchungen fanden im Steinhof und im dortigen Steinturm statt, über die hier erstmals ausführlich berichtet wird. Entstanden ist der Turm, wie erhaltene Holzbalken belegen, im ausgehenden 12. Jahrhundert. Als Steinwerk erfüllte er zunächst Speicheraufgaben im Zusammenhang mit der vorbeiziehenden Straße. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde er herrschaftlich ausgebaut. Davon sind bis heute beeindruckende Baureste im Turm erhalten geblieben, die zukünftig im Rahmen einer musealen Präsentation gezeigt werden sollen.
Abgeschlossen wird das Buch durch eine Rezension zu einer wichtigen Publikation von E. Cichy über vor- und frühgeschichtliche Siedlungsreste und einen mittelalterlichen Oberhof bei Hamm in Westfalen.
Mit dem neuen Band der Schriftenreihe setzt die Stadtarchäologie konsequent ihre Zielsetzung fort, die Öffentlichkeit zeitnah über neue Forschungen zur Archäologie im Duisburger Stadtgebiet zu informieren. Sichtbar wird einmal mehr das erstaunlich große historische Potential und die hohe Denkmaldichte in der Region im Mündungsgebiet der Ruhr. Es lohnt, die Kräfte in der Bodendenkmalpflege dafür einzusetzen, die archäologischen Quellen vor ihrem endgültigen Untergang zu bewahren und für die Stadtgeschichtsforschung zu erschließen. Doch die Stadtarchäologie braucht Unterstützer und Freunde in allen Teilen der Gesellschaft und des öffentlichen Lebens, um ihre Aufgaben erfolgreich für alle bewältigen zu können. Der vorliegende Band soll dazu beitragen, das historische Bewusstsein in der Stadt in diesem Sinne zu stärken und zu fördern.
Das Buch kann ab sofort über den Buchhandel (ISBN 978-3-933474-64-3) oder direkt über den Verlag Dr. Faustus (www.verlag-dr-faustus.de) zum Preis von 29 Euro bezogen werden.

Donnerstag, 17. Dezember 2009 - Historischer Kalender

MSV Duisburg - Alemannia Aachen (18.12.09):
DVG setzt zusätzliche Busse und Bahnen ein
Für die Zuschauer des Fußballspieles MSV Duisburg gegen Alemannia Aachen (Freitag, 18:00 Uhr) setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 (Bus) und 902 (Straßenbahn) ein

Duisburg-Hochemmerich – Vollsperrung der Hochstraße
Die Hochstraße in Duisburg-Hochemmerich wird ab Montag, 21. Dezember, um 8 Uhr auf Höhe der Hausnummer 17, kurz vor der Einmündung in die Asterlager Straße, vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Dort befindet sich eine Gebäudebrücke, die durch einen LKW beschädigt wurde. Zur Begutachtung der Schäden ist es erforderlich, den Bereich für zwei Tage zu sperren. Die Hochstraße wird in dieser Zeit aus beiden Richtungen als Sackgasse ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können während der Arbeiten passieren. Für Kraftfahrzeugführer werden Umleitungsempfehlungen ausgeschildert.

Von der José-Carreras-Gala direkt ins Forum Duisburg
Startenor Tony Henry heute erneut zu Gast

Der britische Tenor Tony Henry tritt am 18. Dezember um 19:00 Uhr erneut im Forum Duisburg auf. Am 17. Dezember ist er neben dem Geiger David Garrett, der „Britain’s Got Talent“-Entdeckung Paul Potts, dem Sänger Andrea Bocelli, den Popstars Milow und „Ich & Ich“, Marius Müller-Westernhagen und weiteren Stars live in der José-Carreras-Gala in der ARD zu sehen.
Im Forum präsentiert Henry eine Auswahl klassischer Arien und Songs seiner aktuellen CD „Modern Classics“. Anschließend steht er für eine Autogrammstunde zur Verfügung.
Centermanager Lutz Müller: „Tony Henry war Ende November bereits bei uns im Forum. Ein sehr sympathischer Mensch! Ganz locker, leicht und fantastisch hat er „Nessun Dorma“ gesungen. Da war ich sicher nicht der einzige Zuschauer mit Gänsehaut! Wir freuen uns, dass er sich für seine letzte Show in diesem Jahr in Deutschland das Forum Duisburg ausgesucht hat.“
Neben dem Auftritt von Tony Henry erwartet den Besucher auch am dritten Adventswochenende viel Musik und Unterhaltung mit unter anderen dem „New Life Gospel Choir“ am Freitag um 18:00 Uhr und mit Musikern der Duisburger Philharmonie am Samstag um 15:30 Uhr.
Der Tenor Tony Henry
Er ist bereits im Buckingham Palace, dem Wembley Stadion, der Royal Albert Hall und der West End Stage aufgetreten und hat als Sänger und Entertainer 2006 und 2007 bei der "Night of the Proms" über 700.000 Besucher auf der europaweiten Tour begeistert. Die englische „Mail on Sunday“ beschreibt Tony Henry als „Englands Antwort auf Pavarotti“. Seine aktuelle Single „Solo Con Te“ hat er gemeinsam mit der dänischen Popsängerin Natasha Thomas aufgenommen.
Das Album „Modern Classics“ von Tony Henry variiert zwischen großer Oper und zeitgemäßen Welthits. Darauf sind Neuinterpretationen von Welthits wie z.B. „Sailing“, „A Whiter Shade Of Pale“, „Amazing Grace“, „Libiamo“ oder „You Never Walk Alone“ zu finden. „Modern Classics (Deluxe Edition)“ ist am 27.11.2009 bei GLOR Music erschienen.

Wirtschaftsbetriebe auf kalte Jahreszeit vorbereitet
Seit heute morgen 4.30 Uhr sind 96 Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit 20 Großstreufahrzeugen, 26 Kleinstreuern und 28 Kolonnenwagen im Einsatz.
Normalerweise beginnt der Winterdienst Mitte November und endet Mitte März. Bei entsprechenden Temperaturen und Wetterverhältnissen sind die Mitarbeiter während des Winterdienstes ab 5.00 Uhr oder früher im Einsatz, um die Straßen im Stadtgebiet wieder befahrbar zu machen. Tägliche Informationen und Prognosen vom Wetterdienst gewährleisten einen schnellen Einsatz der Streufahrzeuge.
Alle Straßen in Duisburg sind je nach Verkehrsaufkommen in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Das gesamte Straßennetz in Duisburg hat eine Länge von 1.104 km. Als erstes werden die Straßen der Dringlichkeitsstufe 1 gestreut. Darin befinden sich mit einer Streulänge von 930 km die Hauptstraßen. Die zweite Stufe mit einer Streulänge von 250 km umfasst die Nebenstraßen und mit einer Streulänge von 105 km befinden sich die Wohnstraßen in der Dringlichkeitsstufe 3. Dies entspricht einer Streulänge von 1.285 km.
Wenn der Wetterdienst nur für exponierte Flächen Frost vorhersagt, betrifft dies freiliegende Flächen, wie z.B. Brücken, auf denen die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe zunächst tätig werden. Diese umfassen eine Strecke von 380 km im Duisburger Stadtgebiet und sind in der Dringlichkeitsstufe 1 enthalten.
Zum Streuen der Straße wird Feuchtsalz verwendet. Das Feuchtsalz besteht aus einer angefeuchteten Mischung aus Salz und Sole, das mit dem Streuteller des Fahrzeuges auf die Straße aufgebracht wird. Auf Gehwegen ist das Streuen mit Salz verboten, es sollten nur abstumpfende Mittel, wie z.B. Granulat eingesetzt werden.
Wichtig: Die Streupflicht auf allen Gehwegen obliegt den Anliegern. Des Weiteren bitten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg alle Bürger, sich bei winterlichen Temperaturen den Wetterverhältnissen anzupassen und sich dementsprechend im Straßenverkehr zu verhalten.

Benefizkonzert im Pulp zu Gunsten der Kinderheimband des
Schifferkinderheims in Duisburg-Ruhrort verschoben

Das Benefizkonzert am 20.12.2009 muss leider aus gesundheitlichen Gründen auf Anfang 2010 verschoben werden.
Da Ilja Richter aus gesundheitlichen Gründen am 20.12.2009 nicht auftreten kann, müssen wir das Benefizkonzert auf Anfang 2010 verschieben. Sobald wir einen neuen Termin gefunden haben, werden wir ihn schnellstmöglich bekannt geben. Alle verkauften Eintrittskarten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf einen tollen Abend im nächsten Jahr. Das Benefizkonzert ist eine Kooperation zwischen dem Duisburger Pulp und dem Caritasverband Duisburg.

Schutz vor Wind und Wetter für wohnungslose Personen
Mit Blick auf die vorhergesagte Kälteperiode weist Sozialdezernent Reinhold Spaniel darauf hin, dass niemand ungeschützt den Einflüssen des Wetters ausgesetzt sein muss. Wohnungslosen Personen, die trotz des bestehenden Angebotes zur Unterbringung bis heute hiervon keinen Gebrauch gemacht haben, kann jederzeit kurzfristig ein beheizter Schlafplatz zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus gibt es insbesondere für die Nachtstunden witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeiten.

Bürgerbeteiligung : Lärmaktionsplan der Stadt startet in Meiderich/Beeck
Die ersten Maßnahmenvorschläge zur Lärmminderung für den Bezirk Meiderich/Beeck im Rahmen der Lärmaktionsplanung werden am Donnerstag, 17. Dezember, veröffentlicht. Damit startet die Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung der Stadt Duisburg für die Reduzierung des Straßenverkehrslärms. Die Stadt Duisburg bietet den Bürgerinnen und Bürgern auf ihrer Internetseite eine innovative Form der Beteiligung an der Maßnahmenplanung an.

Duisburger Fußballstars und The Rocking Santa`s auf dem Eis
In der letzten Woche vor Weihnachten startet die Stadtwerke Duisburg AG das Wochenend-Programm bei „Energy on ice" bereits am Donnerstag, 17. Dezember.

Über eine halbe Million Deutsche leben in den Nachbarländern
2008 haben mehr als eine halbe Million deutsche Staatsbürger in einem der Nachbarländer Deutschlands gelebt, davon allein rund 203 000 in der Schweiz und 120 000 in Österreich. Dies teilt das Statistische Bundesamt anlässlich des internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember auf der Basis von Daten des statistischen
Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) mit. Auch Belgien, die Niederlande und Luxemburg waren bei deutschen Auswanderern beliebt: In den Benelux-Staaten lebten 2008 rund 112 000 Deutsche. Für Frankreich liegen nur Daten für 2005 vor. Damals wohnten rund 91 000 Deutsche zwischen Rhein und Atlantik. In Dänemark, Polen und der Tschechischen Republik lebten 2008 zusammen etwa 46 000 Deutsche.
In allen Nachbarländern, für die Daten vorliegen, ist die Zahl der deutschen Einwohner 2008 gegenüber 2007 stabil geblieben oder hat sich erhöht. Am deutlichsten stieg sie in der Schweiz (+ 29 000), in Österreich (+ 11 000) und in der Tschechischen Republik (+ 6 000).
In Luxemburg und der Schweiz waren 2008 deutlich mehr als 2% der Gesamtbevölkerung deutsch. Auch in Österreich war der Anteil der Deutschen mit 1,4% vergleichsweise hoch, während er in Frankreich (2005) und bei den östlichen Nachbarn unter 0,2% lag. In Luxemburg, Österreich und der Schweiz war nicht nur der deutsche Bevölkerungsanteil am höchsten: Unter den Nachbarländern wiesen diese Staaten auch insgesamt die höchsten Ausländeranteile an der Gesamtbevölkerung auf.
Nicht nur in den Nachbarländern, auch in weiter entfernten Staaten der Europäischen Union lebten viele Deutsche. Besonders beliebt waren Spanien, wo 2008 rund 182 000 Deutsche lebten und Italien, wo 40 000 Einwohner die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen. Für das Vereinigte Königreich liegen nur Daten für 2005 vor. Damals wohnten dort rund 100 000 Deutsche. In den meisten europäischen Ländern, für die
Vergleichswerte von Eurostat vorliegen, erhöht sich die Zahl der deutschen Bewohner bereits seit über zehn Jahren.

Mittwoch, 16. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Rechtsstreit um Ausbau des Outlet-Centers in Ochtrup noch nicht beendet
Bereits am 26.08.2009 hat der Verfassungsgerichtshof des Landes NRW festgestellt, dass die Regelung in § 24a Abs. 1 Satz 4 Landesentwicklungsprogramm (LEPro) unwirksam ist.
Dieser verbot Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern sog. Factory Outlet Center (FOC) mit einer Verkaufsfläche von mehr als 5.000 m² zu planen. Seit dem sind FOC so zu beurteilen, wie alle anderen Planungen großflächiger Einzelhandelsbetriebe auch.
In Fortsetzung dieses Rechtstreites hat das Oberverwaltungsgericht Münster in seinem Urteil vom 30.09.2009 – 10 A 1676/08 – die Bezirksregierung Münster verpflichtet, den Flächennutzungsplan der Stadt Ochtrup zu genehmigen. Der Flächennutzungsplan sieht eine Erweiterung des bestehenden FOC von 3.500 m² auf 11.500 m² Verkaufsfläche vor. Zu den weiteren Regelungen des § 24a LEPro hat sich das Gericht im Wesentlichen wie folgt geäußert:
§ 24 a LEPro enthalte allenfalls von den Kommunen zu berücksichtigende Grundsätze.
Er sei somit kein verbindliches Ziel der Raumordnung und sei daher Gegenstand der
kommunalen Abwägungsentscheidung.
Die geregelte Materie gehöre nicht dem Recht der Raumordnung, sondern dem
Bodenrecht an, für das nicht das Land, sondern der Bundesgesetzgeber die
Gesetzgebungskompetenz besitze.
Zudem sei die Vorschrift nicht hinreichend bestimmt. Der § 24a LEPro benutze den
Begriff „Beeinträchtigung“, welcher nicht eindeutig definiert sei.
Das Oberverwaltungsgericht ließ die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zu. Daher legte die Bezirksregierung Münster gegen das Urteil fristwahrend  Nichtzulassungsbeschwerde ein. Bis zur Rechtskraft des Urteils ist daher § 24a LEPro weiterhin wirksam und zunächst wie bisher anzuwenden. Bez. Regierung Düsseldorf

Armutsgefährdung in den Bundesländern unterschiedlich
Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich: Im Jahr 2008 war fast jede vierte Person (24,0%) in Mecklenburg-Vorpommern und mehr als jede fünfte (22,2%) in Bremen armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg (10,2%) und Bayern (10,8%) hatte dagegen nur ungefähr jeder zehnte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko. Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung, hier dem mittleren Einkommen in Deutschland, auskommen müssen. Die Ergebnisse gehen aus
Berechnungen des Mikrozensus für das Jahr 2008 hervor, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts "Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik" durchgeführt wurden.
Bundesweit waren nach diesen Berechnungen im Jahr 2008 14,4% der Bevölkerung armutsgefährdet. Dabei gibt es einen deutlichen Ost-West-Unterschied: Hatten in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) 19,5% der Bevölkerung ein erhöhtes Armutsrisiko, waren im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) nur 13,1% der Menschen
armutsgefährdet. Lediglich die 65-Jährigen und Älteren hatten in den neuen Ländern (10,2%) ein geringeres Armutsrisiko als im früheren Bundesgebiet (12,5%). Daneben lag die Armutsgefährdungsquote der Frauen im Westen mit 13,7% höher als bei den Männern (12,4%), während im Osten keine nennenswerten Unterschiede festzustellen waren (Frauen: 19,6; Männer 19,4%). Zwischen den Bundesländern zeigt sich nicht nur der deutliche Ost-West-Unterschied. Auch innerhalb Westdeutschlands sind zum
Beispiel Menschen in Bremen (22,2%) deutlich häufiger armutsgefährdet als etwa in Hamburg (13,1%).
Bundesweit sind besonders erwerbslose Personen sowie Alleinerziehende und deren Kinder armutsgefährdet. Auch hier gibt es große regionale Unterschiede: Während 2008 in Baden-Württemberg 42,7% der Erwerbslosen armutsgefährdet waren, hatten in Bremen 68,7% der Erwerbslosen ein erhöhtes Armutsrisiko. Mitglieder von Alleinerziehenden-Haushalten waren in Baden-Württemberg (31,8%) und Hamburg (32,1%) am seltensten von Armut bedroht, in Mecklenburg-Vorpommern (62,7%) am häufigsten.

Erster Kunstrasenplatz aus Konjunkturpaket-II-Mitteln fertiggestellt
Mit einem von Oberbürgermeister Adolf Sauerland ausgeführten Anstoß für das Kreisliga-A-Meisterschaftsspiel zwischen der DJK Vierlinden und dem SV Walsum am Sonntag, 13. Dezember 2009, wurde der erste Kunstrasenplatz, der in Duisburg aus den Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert wurde, offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Großer Bahnhof zur offiziellen Einweihung des ersten aus den Mitteln des Konjunkturpakets II fertiggestellten Duisburger Kunstrasenplatzes bei der DJK Vierlinden: OB Adolf Sauerland und Bezirksbürgermeister Heinz Plückelmann und die übrigen Honoratioren im Mittelkreis des neuen Kunstrasenplatzes
Nach nur vier Monaten Bauzeit kann somit der Spiel- und Trainingsbetrieb auf der modernisierten Sportanlage aufgenommen werden. Die Modernisierung der Platzanlage hat rund 770.000 Euro gekostet.
Zur offiziellen Inbetriebnahme kamen auch Walsums Bezirksbürgermeister Heinz Plückelmann, Herbert Mettler, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, Sportdezernent Reinhold Spaniel, Heinz-Gerd Janßen, Betriebsleiter von DuisburgSport, sowie Walsums Bezirksamtsleiter Reinhold Mettlen. Horst Gaal, Vereinsvorsitzenden der DJK Vierlinden, hat sich bei den Verantwortlichen aus Stadt und Politik für die Zügige Realisierung der Modernisierung bedankt.
Die Kunstrasenplätze, die aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert werden, verbessern die Wirtschaftlichkeit der Sportanlagen deutlich. Denn im Gegensatz zu Tennen- oder Rasenplätzen sind Kunstrasenplätze zu jeder Jahreszeit theoretisch rund um die Uhr nutzbar. Außerdem ist der Pflegebedarf von Kunstrasenplätzen deutlich geringer als der herkömmlicher Sportplätze. In der Summe reduzieren sich die Unterhaltungskosten pro Nutzungsstunde deutlich.

Benefizkonzert im Pulp zu Gunsten der Kinderheimband des Schifferkinderheims in Duisburg-Ruhrort
Am 20. Dezember 2009 findet ab 17.00 Uhr im Duisburger Pulp ein Benefizkonzert zu Gunsten der Kinderheimband „na und?!“ statt. Der Eintritt beträgt 10,- €. Mit dem Erlös sollen für die Kinder und Jugendlichen Übungsinstrumente und Musikunterricht finanziert werden. An diesem Abend werden Ilja´s Richter, The Painters und Fuerte auftreten. Zum Abschluss wird, neben einer Verlosung, auch die Kinderheimband „na und?!“ ihren ersten richtig großen Auftritt haben.
Seit Anfang 2009 gibt es im Schifferkinderheim, in Duisburg Ruhrort, die Kinderheimband „na und?!“. Die Bandmitglieder sind Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie sind mit Ehrgeiz und Enthusiasmus bei der Sache und haben in kurzer Zeit einige Coversongs einstudiert. Diese konnten „na und?!“ bereits bei kleineren Auftritten der Öffentlichkeit präsentieren. Damit die Kinder und Jugendlichen weiterhin Spaß und Interesse an der Musik haben, ist es notwendig, dass sie Übungsinstrumente und auch Musikunterricht bekommen. Um dies finanzieren zu können, ist die Idee zu dem Benefizkonzert entstanden. Alle Beteiligten, sowohl das Pulp als auch die Bands und etliche Helfer werden an diesem Abend ohne Gage auftreten bzw. helfen. Das Benefizkonzert ist eine Kooperation zwischen dem Duisburger Pulp und dem Caritasverband Duisburg.

Dienstag, 15. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Ferienpreise für Kinder im Rhein-Ruhr-Bad
Während der Weihnachtsferien können Kinder von Samstag, 26. Dezember, bis Mittwoch, 6. Januar 2010, im Rhein-Ruhr-Bad von 10 bis 14 Uhr vierstündigen Badespaß für nur 2 anstatt 4 Euro genießen. Ein Grund mehr also, das Bad mit seinen Attraktionen aufzusuchen und unbeschwerte Stunden mit viel Spiel und Spaß zu erleben. Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bleibt das Bad geschlossen.

In 221 000 Haushalten leben drei Generationen unter einem Dach
Im Jahr 2008 gab es rund 221 000 Haushalte in Deutschland, in denen Großeltern, Eltern und Enkel sowie eventuell Urenkel gemeinsam lebten. Der Anteil dieser Haushalte mit drei und mehr Generationen an allen 40,1 Millionen Haushalten betrug damit 0,6%. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.
Im April 1991 gab es in Deutschland noch fast doppelt so viele Haushalte mit drei und mehr Generationen (429 000 Haushalte oder 1,2%). Mit einem Rückgang des Anteils der Mehrgenerationenhaushalte an allen Haushalten von 1,1% im April 1991 auf 0,4% im Jahr 2008 war die rückläufige Entwicklung in den neuen Ländern und Berlin etwas stärker ausgeprägt als im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin-West). Dort ging der Anteil dieser Haushalte von 1,2% im April 1991 auf 0,6% im Jahr 2008 zurück.

Englisch intensiv lernen
Der Intensivkurs Englisch ist bei der Volkshochschule ein fester Bestandteil der Weiterbildung. Eine Woche lang kann man vom 18. bis 22. Januar 2010 seine Sprachkenntnisse wieder auffrischen und weiter ausbauen. Auf der Basis von Englischtests stellt die VHS Kleingruppen mit möglichst gleichem Kenntnisstand zusammen, die dann von einem Team von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten täglich sieben Unterrichtsstunden, von 9 bis 16.15 Uhr, im VHS-Gebäude, Königstraße 47, sprachlich fit gemacht werden. Allerdings richtet sich der Intensivkurs nur an Lernende mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache. Nach dieser Woche werden die Teilnehmenden über die weiteren Lernmöglichkeiten an der Volkshochschule informiert, deren Frühjahrssemester am 25. Januar beginnt.
Der Intensivsprachkurs ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen anerkannt. Deshalb haben die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub für die Teilnahme an diesem Kurs. Das Entgelt beträgt 155€ (ermäßigt 116,50 €, 77,50 €, 31 €). Anmeldungen sind ab sofort möglich. Weitere Auskünfte erteilen Wilma Johst, Telefon 283-41 54

Sozialhilfe: 1,2 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen
Im Laufe des Jahres 2008 erhielten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland rund 1,2 Millionen Personen besondere Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe"). Gegenüber dem Vorjahr stieg damit die Zahl der Empfänger besonderer Leistungen um 6,2%. Die
Nettoausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,0%. Nach Abzug insbesondere von Erstattungen anderer Sozialleistungsträger gaben die Träger der Sozialhilfe 2008 netto rund 15,2 Milliarden Euro für diese Leistungen aus. Dies waren über drei Viertel (77%) der gesamten Nettoausgaben für Sozialhilfe in Höhe von 19,8 Milliarden Euro.
Die mit Abstand wichtigste Hilfeart im Rahmen der Sozialhilfe ist die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Insgesamt erhielten 713 000 Personen diese Eingliederungshilfe. Das sind 60% aller Empfänger besonderer Leistungen. Die im 6. Kapitel des SGB XII "Sozialhilfe" geregelte Hilfe hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung zu verhüten, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen beziehungsweise zu mildern und die Menschen mit Behinderungen in die
Gesellschaft einzugliedern. Leistungsberechtigt sind alle Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer Behinderung bedroht sind, so weit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Leistungsträger - wie zum Beispiel der Krankenversicherung, der Rentenversicherung oder der Agentur für Arbeit - erbracht wird.
2008 waren 60% der Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen männlich. Die Empfänger waren mit durchschnittlich 32,5 Jahren (Männer: 31,3 Jahre, Frauen: 34,4 Jahre) vergleichsweise jung. Knapp 61% der Leistungsberechtigten erhielt die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ausschließlich in voll- oder teilstationären Einrichtungen (1998: 74%), 33% ausschließlich außerhalb von Einrichtungen(1998: 25%). Gemäß dem gesetzlich festgelegten Grundsatz "ambulant vor stationär" haben sich die Anteile in den letzten Jahren kontinuierlich zugunsten
der Leistungen außerhalb von Einrichtungen verschoben. Rund 6% der Leistungsberechtigten bezogen 2008 Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen sowohl in als auch außerhalb von Einrichtungen.
2008 gaben die Träger der Sozialhilfe 11,2 Milliarden Euro netto für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen aus. Mit einem Anteil von deutlich über der Hälfte (57%) an den gesamten Nettoausgaben der Sozialhilfe war die  Eingliederungshilfe für behinderte Menschen auch finanziell die mit Abstand bedeutendste Hilfeart im Rahmen der Sozialhilfe.
Die zweitwichtigste Hilfeart im Rahmen der besonderen Sozialhilfeleistungen ist die Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel des SGB XII. Hilfe zur Pflege wird pflegebedürftigen Personen gewährt, die in Folge von Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens
auf fremde Hilfe angewiesen sind. Sie wird jedoch nur geleistet, wenn der Pflegebedürftige die Pflegeleistungen finanziell weder selbst tragen kann noch sie von anderen - etwa der Pflegeversicherung - erhält.
Im Laufe des Jahres 2008 erhielten rund 397 000 Personen Hilfe zur Pflege. Die Sozialhilfeträger gaben hierfür knapp 2,8 Milliarden Euro netto aus. 72% der Leistungsbezieher befanden sich ausschließlich in stationärer Pflege, 27% wurde die Hilfe zur Pflege ausschließlich außerhalb von Einrichtungen gewährt. Rund 1% der Berechtigten bezog Leistungen der Hilfe zur Pflege sowohl außerhalb von Einrichtungen als auch in Einrichtungen. Bei den Empfängern von Hilfe zur Pflege überwogen
die Frauen mit einem Anteil von 68% deutlich. Die Empfänger dieser Leistung waren im Durchschnitt 75,1 Jahre alt (Männer: 66,4 Jahre,Frauen: 79,3 Jahre).

Sieben AWO-Seniorenzentren decken den Tisch für Familien und Gäste
Auch in diesem Jahr servieren die AWO-Seniorenzentren am 1. Weihnachtstag wieder ein Festtagsmenü. Es wird „wild“ am 25. Dezember, denn die Chefköche Dirk Herrmann und Reinhardt Schweichler wollen Bewohner und Gäste mit einem Hirschgulasch „Hubertus“ verwöhnen. „Wir wollen Menschen, die Weihnachten sonst vielleicht allein verbringen müssen, ein ausgewähltes Menü in angenehmer Gesellschaft ermöglichen“, sagt Dirk Herrmann von der Serva GmbH, die in den Seniorenzentren der AWO-Duisburg den Tisch deckt.
Auch Angehörige, die ihre Lieben zum Fest besuchen, können sich auf das gemeinsame Essen an den schön gedeckten Tischen in den stimmungsvollen Restaurants der Duisburger AWO-Häuser freuen, ergänzt Reinhardt Schweichler, der Küchenchef der Seniorendienste Niederrhein. Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr zeige, dass dieses Angebot, das Fest auf diese Weise gemeinsam zu feiern, gut angenommen werde. Die Nachbarn, die allein leben, reservieren ebenso einen Tisch wie die Familien, die zu Besuch im Haus sind, so Dirk Herrmann.
Ein dreigängiges Menü servieren die Köche am Ersten Weihnachtstag: Nach einer Rinderkraftbrühe mit Einlage, folgt das Hirschgulasch mit Speckrosenkohl und Butterspätzle. Zum Nachtisch versüßt Zimteis mit Pflaumenkompott den Abschluss des gemeinsamen Essens. Serviert wird das dreigängige Menü zum Preis von 9,90 Euro.
Der Weihnachtstisch wird gedeckt im Seniorenzentrum Im Schlenk in Wanheimerort, im Seniorenzentrum Lene Reklat in Rheinhausen, Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern, im Wohndorf Laar und im Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum sowie in den Seniorenzentren Innenhafen und Karl-Jarres-Straße in Hochfeld. Über eine Anmeldung bis zum 23. Dezember freut sich Dirk Herrmann unter 0203 3095-106.

Krebsberatung in Duisburg
Für eine psychoonkologische Krebsberatung heute, am Dienstag, 15. Dezember, sind noch Termine frei. Die Psychoonkologin Dr. Gisela Kremer steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Montag, 14. Dezember 2009 - Historischer Kalender

„Rahmer“ Bombe entschärft
Die unmittelbar an der Bundesstraße 288 in Richtung Essen gefundene amerikanische Zehn-Zentner-Bombe, wurde heute erfolgreich von Peter Giesecke, Feuerwerker bei der Bezirksregierung Düsseldorf, entschärft. In der Zeit von 11:04 bis 11:22 Uhr schraubte er den Aufschlagzünder, der sich etwas gesträubt habe, so Giesecke, aus der mit 145 Kg TNT-Sprengstoff gefüllten Bombe heraus.

Die Bürgerinitiative (BI) „COntra Pipeline Duisburg-Süd“ nahm den Bombenfund zum Anlass, auf die Gefahren des Baus der Giftgasleitung durch Bayer und Wingas hinzuweisen. Es sei vollkommen unverständlich, dass eine solche tödliche Gefahr, auch nach 60 Jahren, nicht bei den Erweiterungen und Auskofferungen der B288 gefunden wurden.
In ihrer letzten Medienkonferenz hatte die BI schlüssig dargestellt, dass der Duisburger Süden mit einem Bombenteppich, sowie einem 6-wöchigem Dauer-Granatenbeschuss zum Kriegsende eingedeckt wurde. Die BI erinnert daran, dass bereits am 14.06.2007 eine Grante bei Grabungsarbeiten in Rahm gefunden wurde.
Deshalb verlangt die BI, dass längs an der sich im Bau befindlichen Pipeline, eine gründliche Untersuchung erfolgt. Manfred Schneider - Text und Fotos

Forum Duisburg sucht das Duisburger „Kind des Jahres“
Duisburger können abstimmen
Vom 5. bis zum 16.1.2010 können Eltern im Forum Duisburg ihre Sprösslinge kostenlos von Profis in Szene setzen und fotografieren lassen. Die Bilder werden - sofern die Eltern einverstanden sind – Ende Januar für mehrere Tage im Forum Duisburg ausgestellt und nehmen an der Wahl zum Duisburger „Kind des Jahres“ teil. Gekürt wird das „Kind des Jahres“ von den Besuchern des Forum Duisburg – direkt per Stimmkarte vor Ort oder per Abstimmung im Internet unter www.forumduisburg.de. Alle Ausstellungsteilnehmer erhalten eine Bildübersicht geschenkt, darüber hinaus können Bilder käuflich erworben werden.
Die Prämierung zum „Kind des Jahres“ und die Bekanntgabe der Plätze zwei bis zehn erfolgt am 28.01.2009 um 17:00 Uhr im Forum Duisburg. Alle Prämierten erhalten ihr Bild in Großformat und eine Urkunde, die drei Erstplatzierten zusätzlich Einkaufsgutscheine. Details zur Veranstaltung sind unter www.forumduisburg.de zu finden.

Außerschulische Jugendbildung erreicht 1,4 Millionen junge Menschen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2008 rund 1,4 Millionen junge Menschen in Deutschland an 33 600 Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung teilgenommen. Während die Zahl der mit öffentlichen Mitteln der Kommunen, der Länder, vom Bund oder der EU geförderten Maßnahmen im Vergleich zu 2004 um 9% niedriger lag, blieb die Zahl der Teilnehmenden unverändert. Dadurch waren die
Maßnahmen im Schnitt stärker belegt: 2008 besuchten durchschnittlich 41 junge Menschen zum Beispiel Veranstaltungen zur politischen, kulturellen, ökologischen oder gesundheitlichen Bildung. Im Jahr 2004, dem vorangegangenen Erhebungsjahr, hatte der Durchschnitt bei 37 jungen Menschen pro Maßnahme gelegen.
Zusätzlich zur außerschulischen Jugendbildung werden in der Statistik aus dem breiten Feld der Jugendarbeit noch die Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung, der internationalen Jugendarbeit und der Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe gezählt. Insgesamt wurden 89 150 Maßnahmen der Jugendarbeit 2008 von öffentlichen Stellen finanziell gefördert. Dies ist im Vergleich zu 2004 ein Rückgang um rund 8%. Auch die Zahl der jungen Menschen, die an Veranstaltungen der öffentlich geförderten Jugendarbeit teilgenommen haben, ging insgesamt zurück: Sie verminderte sich gegenüber 2004 um knapp 385 000 oder rund 11% auf 3,3 Millionen.

"Das Mädchen mit den Schwefelhölzern"
So heißt ein Märchen von Hans Christian Andersen. Das HalloDu-Theater aus Bochum bringt es am Sonntag, dem 13.12., im Duisburger Stadttheater auf die Bühne.
Die Vorstellung dauert etwa eine Stunde und ist gut besucht. Die anrührende und fesselnde Geschichte zieht die großen und kleinen Besucher gleichermaßen in ihren Bann. Passend zur Adventszeit behandelt die Geschichte ein weihnachtliches Thema. Ihr Schutzengel ermöglicht es einem kleinen Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, ihre Wünsche und Träume verwirklicht zu bekommen. Das Stadttheater hat hier also ein jahreszeitlich passendes Stück ausgewählt. Der Geist von Weihnachten kommt gut herüber. KaMa

Sonntag, 13. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Schwimmbadbereich des Rhein-Ruhr-Bads wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung und Wartung des Schwimmbadbereichs im Rhein-Ruhr-Bad wird das komplette Bad den Schwimmfreunden ab Montag, 21. Dezember, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

"Däumelinchen"
So heißt ein Werk von Hans Christian Andersen. Das Theater an der Ruhr bringt das gleichnamige Erzähltheater am 12.12. bei uns in Duisburg auf die Bühne. Die beteiligte Schauspielerin heißt Maria Neumann. Die Aufführung dauert 30 Minuten und ist gut besucht. Eine Bühnendekoration gibt es nicht; Neumann benutzt auch nur einige wenige Requisiten. Das Erzähltheater für Kinder kommt also sehr modern daher. Die Schauspielerin singt auch ein kurzes, leider englischsprachiges Liedchen. "Leider" deswegen, weil die Kinder wohl kaum verstanden haben dürften, worum es in dem Lied überhaupt geht. Sie bezieht die Kinder auch in die Handlung mit ein. Die Kinder und ihre sie begleitenden Eltern sind begeistert. Die Kinder können nach der Aufführung noch die Bühne erobern und beispielsweise die Kostüme ausprobieren. KaMa

Gingkobaum-Problem:
Geruchsbelästigung durch Früchte der "weiblichen "Bäume
Was heimische Holzgewächse so mit sich bringen ist bekant. Was Exoten so im Laufe der Jahre für völlig neue Probleme bringen dagegen nicht immer.
Der Gingkobaum ist sehr unempfindlich gegenüber Luftschadstoffen und eignet sich deshalb sehr gut als Straßen- und Parkbaum. Er ist weitgehend resistent gegen Insektenfraß sowie von Pilzen, Bakterien und Viren ausgelösten Krankheiten. Die Art erträgt Temperaturen von bis zu -30° C. Aber: Es gibt es in Duisburg an einigen Straßen, an denen vor Jahren oder gar Jahrzehnten Gingkobäume gepflanzt wurden, ein echtes Geruchsproblem.
Dieses ist auf die Buttersäure der "weiblichen" Bäume und deren Früchte zurückzuführen, die nach etwa 20 - 30 Jahren, wenn die "Geschlechtsreife" gegeben ist, auftreten. Im Baumkataster der rund 50 000 Duisburger Bäume will Dr. Peter Greulich, Umweltchef und Stadtdirektor, nun alle Standorte der Gingkobäume überprüfen lassen, um ggf. auszuwechseln.

UDE: Ringvorlesung „Herausforderung Metropole“
RUHR.2010 lädt alle ein

Kultur und Kunst gemeinsam erleben – dieses Motto begleitet Essen, die Kulturhauptstadt Europas, sowie die Universität Duisburg-Essen im kommenden Jahr. Vielfältige Einblicke in die bevorstehenden Projekte gibt Marc Grandmontagne am 16. Dezember. Er leitet das Büro der RUHR.2010-Geschäftsführung und kennt sich mit den rund 300 spannenden Vorhaben bestens aus.
Mit Toleranz und Fleiß begründeten die Industriearbeiter aus aller Welt den Mythos Ruhr. Dem Ende der Montanindustrie begegnen die Menschen seither mit Mut zum Aufbruch und zur Gestaltung eines beispiellosen Wandels. Ein Erfolg wurde die Bewerbung „Essen für das Ruhrgebiet“, indem sich die in 53 Städte gegliederte Region geschlossen zu dem Motto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ bekannt hat.
Wie Kunst die Menschen einander näher bringt und Barrieren niederreißt, das erklärt Grandmontagne in seinem Vortrag „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich im nächsten Jahr mit Kunst zu beschäftigen, so das Ziel des großen Ereignisses. „Kulturpolitik ist auch Sozialpolitik“, sagt der Referent und deshalb werde das Ruhrgebiet von den Veranstaltungen profitieren. Es sei auf dem Weg, als unkonventionelle Metropole ein neues Zentrum Europas zu bilden und werde so noch attraktiver für seine Bürger, Investoren und Besucher.
RUHR.2010 führt die regionalen Akteure aus Kultur, Politik und Wirtschaft in kreativen Allianzen zusammen. Der Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Herausforderung Metropole“ beginnt um 18.15 Uhr im Bibliothekssaal R11 T00 K18 am Campus Essen. Der Eintritt ist frei.

Sonntagsführung im Stadtmuseum:
Duisburg - von der Eiszeit bis zur Gegenwart.

Heute, Sonntag, 13. Dezember, um 16 Uhr lädt die Historikerin Asligül Aysel zum Rundgang durch die große Stadtgeschichte-Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen ein. Sie erzählt spannende Geschichten anhand der schönsten Ausgrabungsfunde aus Duisburgs Boden, ergänzt durch Fotos und Dokumente. „Duisburg – die neue Geschichte einer alten Stadt“ bietet eine Reise von der Steinzeit bis heute. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Haushalte in NRW testen Fragebogen für den Zensus 2011
In den kommenden Wochen testen ca. 4 000 ausgewählte Haushalte in Nordrhein-Westfalen den Fragebogen für die im Rahmen des Zensus 2011 stattfindende Haushaltsstichprobe. Der Test erfolgt vorwiegend schriftlich, etwa 300 Haushalte
werden von Interviewern besucht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, dient dieser sog. "Pretest" dazu, mögliche Probleme beim Ausfüllen des Fragebogens bereits im Vorfeld zu erkennen, um bei der
eigentlichen Zählung einen verständlichen Fragebogen vorlegen zu können. Neben Fragen zur Person werden u. a. Angaben zur Berufstätigkeit, aber auch zum Bildungsstand und Migrationshintergrund gestellt.
Die Europäische Union hat für das Jahr 2011 einen gemeinschaftsweiten Zensus (Volkszählung) angeordnet, an dem sich die Bundesrepublik Deutschland mit einem registergestützten Verfahren beteiligen wird. Im Gegensatz zur letzten Volkszählung
im Jahr 1987 werden beim Zensus 2011 überwiegend Daten aus bestehenden Verwaltungsregistern verwendet. Um die Registerangaben zu überprüfen und zusätzliche Daten zu gewinnen, die aus den Registern nicht gewonnen werden können, wird zusätzlich ein Teil der Bevölkerung in einer Haushaltsstichprobe befragt.

Samstag, 12. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Bombenfund an der B 288 in Duisburg-Rahm:
Montag wird ab 11 Uhr entschärft
Bei Arbeiten zum planmäßigen Neubau des Autobahnkreuzes Duisburg-Süd und der Überprüfung einer Verdachtsstelle aus der Luftbildauswertung ist gestern in Duisburg-Rahm unmittelbar an der Bundesstraße 288 eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe gefunden worden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird am Montag, 14. Dezember, um 11 Uhr mit der Entschärfung beginnen.
Die Evakuierungszone ist unbewohnt. In der Sicherheitszone bis 1.000 Meter um den Fundort, die sich auch auf Düsseldorfer Stadtgebiet erstreckt, leben rund 1.000 Menschen. Besondere Gewerbebetriebe, Kindergärten oder Schulen sind nicht betroffen. In dieser Zone ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig. Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr gestattet. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert.
Betroffen sein werden auch die BAB 59, die BAB 524 und die B 288. Die BAB 59 ist von Norden kommend in Richtung Autobahnkreuz DU-Süd nur bis Anschlussstelle DU-Großenbaum und in Fahrtrichtung Norden erst ab Anschlussstelle Großenbaum befahrbar. Die BAB 524 (Fahrtrichtung Krefeld, B 288) ist ab Anschlussstelle DU-Rahm gesperrt. Die B 288 (Fahrtrichtung Ratingen, BAB 524) ist ab Anschlussstelle B8/Düsseldorfer Landstraße gesperrt.
Autofahrer werden am Montag aktuell über den Verkehrswarnfunk informiert. Die Sperrungen der Fahrwege erfolgen um 10.30 Uhr. Die innerstädtischen Absperrungen zur Sicherheits- und Evakuierungszone werden um 10 Uhr aktiviert.
Beginn und Ende der Entschärfung werden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben; Infos hierzu gibt es auch über Call Duisburg unter 0203/94000 oder im Internet unter www.duisburg.de.

Landeskriminalamt  nimmt sich der Straftaten gegen Polizisten an
Ab Januar 2010 erhebt das Landeskriminalamt in allen Polizeibehörden die notwendigen Informationen über Straftaten gegen Polizisten. "Damit erhalten wir fortlaufend objektive und aussagekräftige Daten, um aktuelle Entwicklungen zu erkennen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf gestern in Düsseldorf. "Wir wollen unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bestmöglich schützen. Dazu müssen wir herausfinden, in welchem Umfang und aus welchen Anlässen Gewalt gegen Polizisten ausgeübt wird. Die Sicherheit der Polizisten hat für mich höchste Priorität."
Die Innenministerkonferenz hatte im Sommer das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) mit der Untersuchung der Gewalt gegen Polizisten beauftragt. Der vom KFN entwickelten Fragebogen führte zu öffentlicher kontroverser Diskussion und zu mangelnder Akzeptanz innerhalb der Polizei. "Wir haben von Anfang an den vorgesehen Fragekatalog kritisch gesehen. Letzte Zweifel sind immer noch nicht ausgeräumt. Deshalb wird sich Nordrhein-Westfalen nicht an der Studie beteiligen. Die für uns wichtigen Informationen bekommen wir über unsere eigenen Erhebungen ", erklärte Wolf. Auch will das KfN die in der Studie erhobenen Daten für andere Zwecke uneingeschränkt und ohne weitere Genehmigung durch die Länder als Auftraggeber der Untersuchung weiter verwenden. "Wir wollen nicht, dass solch umfangreiches Datenmaterial von nordrhein-westfälischer Polizisten beliebig und ohne unsere Kontrolle genutzt wird", stellte der Minister klar.
"Die Polizistinnen und Polizisten erleben auf der Straße, bei Fußballspielen oder bei Demonstrationen von Rechts- und Linksextremisten tagtäglich Aggressionen und gewalttätige Angriffe" stellte Wolf fest. Deshalb werden alle Polizisten im Wachdienst zurzeit mit einem Schutzhelm ausgestattet. In Kürze stehen ihnen auch moderne Einsatzmehrzweckstöcke zur Verfügung. Damit wird der Schutz der Polizisten vor Verletzungen in eskalierenden Einsatzlagen weiter verbessert. In den vergangenen Jahren hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte bereits deutlich verbessert. Unter anderem wurde das Einsatztraining für den Wachdienst neu konzipiert, Funkstreifenwagen mit einem Videoeigensicherungssystem und Polizisten mit einer persönlichen Unterziehschutzweste sowie neuen Dienstwaffen ausgestattet.

In Alt-Hamborn entsteht im Kreuzungsbereich Richterstraße und Buschstraße ein Kreisel
Im Kreuzungsbereich Richterstraße und Buschstraße in Duisburg-Hamborn wird am Mittwoch, 16. Dezember, mit den Bauarbeiten zur Einrichtung eines Kreisverkehrs begonnen. Die Richterstraße wird deshalb in Fahrtrichtung Dieselstraße als Einbahnstraße ausgeschildert. Ab Dr.-Heinrich-Laakmann-Straße ist dann die Buschstraße gesperrt. Aus Fahrtrichtung Hamborner Straße kann dann nur noch in Fahrtrichtung Duisburg-Bruckhausen links abgebogen werden. Fußgänger sind hiervon nicht betroffen.
Die DVG wird in diesem Zusammenhang die Bushaltestellen für die Linie 935 von der Richterstraße auf die Dr.-Heinrich-Laakmann-Straße und die Linie 917 von Johannes-Hospital auf die Reichenbergerstraße verlegen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Mitte März 2010 andauern. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

DerWesten.de: Ulrich Reitz neuer Chefredakteur
Nach dem Wechsel von Katharina Borchert hat WAZ-Chefredakteur und Content Desk-Chef Ulrich Reitz nun auch die Chefredaktion von DerWesten übernommen.
Kommissarischer Geschäftsführer von WAZ NewMedia wird Volker Wentz. Die Geschäftsführer Mark-Oliver Multhaup (Leitung WAZ FotoPool, Leitung Foto Content Desk) und Arndt Salzburgbleiben in den gegenwärtigen Funktionen.

Noch freie Plätze im Weihnachtstheater
Nach dem musikalischen Auftakt „Marlene sucht den Weihnachtsmann“ mit Helmut Meier am letzten Freitag geht das Kindertheater-Programm in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße mit dem bereits ausverkauften Stück „Ritter Rost feiert Weihnachten“ weiter. Karten gibt es aber noch für zwei weitere Weihnachtsstücke für Kinder ab 4 Jahren.
In „Weihnachtsmann gesucht“ am Mittwoch, 16. Dezember, um 15.30 Uhr, können drei arbeitslose Clowns in einer Endausscheidung ihre weihnachtstauglichen Fähigkeiten beweisen. Live aus der Stadtbibliothek Duisburg berichtet dann der „Weihnachtsmännische Rundfunk“ von diesem Ereignis. Spannung und Spaß sind garantiert, und wie in allen Stücken von Achim Sonntag wird auch hier die Mithilfe des Publikums gebraucht.
Den Abschluss der Theater-Reihe bildet am Freitag, 18. Dezember, um 15.30 Uhr, „Der kleine Sternenputzer“ vom Theater Blaues Haus. In dem Handpuppenspiel wünscht sich ein kleiner Engel ein großer Sternenputzer zu werden. Dann hätte er einen Stern, um den er sich kümmern könnte. Eines Tages geht sein Wunsch in Erfüllung und er bekommt einen sehr kleinen, unbedeutenden Stern zugewiesen. Doch dieser Stern sollte einmal eine ganz besondere Bedeutung bekommen...
Karten sind für 3,50 Euro am Info-Schreibtisch in der Kinderbücherei der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7, erhältlich.

Freitag, 11. Dezember 2009 - Historischer Kalender

"Wege ins Mangement" - Vortragsveranstaltung im Berufsinformationszentrum des Duisburger Arbeitsamtes
"Wird jemand zum Manager geboren, oder kann er es lernen, das war stets die Frage. Die Wege ins Management sind vielfältig, mal direkt und mal über Umwege. Auch die vorauszusenden Qualifikationen haben sich im Laufe der letzten 40 Jahre erheblich verändert. Waren es, zumindest in Mitteleuropa, die Juristen (Generalqualifikation), die sich in Spitzenpositionen wiederfanden. trat ein Wandel ein, der zunehmend in allen Bereichen des privaten, aber auch öffentlichen Lebens die Wirtschaftswissenschaften zur Kernqualifikation werden ließen. Aber auch Absolventen aus anderen Studienrichtungen fanden den Weg ins Management.
Die einschlägige Fach- und Studienliteratur benennt die Leitung von Wirtschaftsunternehmen bis in die späten 70er Jahre als Unternehmensführung. In gleicher Weise wurde so einer der Schwerpunkte im betriebswirtschaftlichen Studium ausgewiesen. Aus dieser Zeit stammen auch die Hochschulen für Unternehmensführung aus privater Hand. Im Vergleich dazu haben sich sowohl Hochschulen wie auch Studiengänge aller Hochschultypen (Universitäten, Fachhochschulen) des Begriffs des Managements bedient.

Dies mag erstaunen, da bereits in den `60er Jahren in Deutschland der Begriff des Managers als Macher bekannt war, ironisierend als jemand, der entweder halbseidenen Charakters zu sein schien oder aus Amerika zu uns gekommen war. Bleibt nur noch der Seitenblick auf die vielleicht bekannteste Krankheit der Führungskräfte, die Managerkrankheit, oft doppeldeutig benutzt, zumal damit auch leise Ironie gegenüber den Führungskräften mitschwang, aber auch Hinweise auf die extreme gesundheitliche Belastung von Führungskräften gab.
Im Zuge der Internationalisierung von Wirtschaftsbegriffen und Englisch als der Wirtschaftssprache beinhaltet der Ausdruck heute weit mehr als nur die Führung von Wirtschaftsbetrieben und umfasst unterschiedliche Bereiche, die im Profit- und Nonprofitbereich zuhause sind. Ebenso differenzierter bilden sie die sogenannten Management-Ebenen in wirtschaftlichen und anderen Organisationen ab. Und letztlich wurden Leitungs- und Führungsinstrumente entwickelt und ausgebaut, die sich in Einzelfällen (Managementinstrumenten) sowie übergreifen (Managementsystemen) anwesenden lassen," berichtet die Einladung.
Harald Großheim heißt der Referent des Nachmittags. Er berichtet, daß es unterschiedliche Managementbereiche gibt. Das Wirtschaftsmanagement, Sozialmanagement, Verwaltungsmanagement und Gesundheitsmanagement seien hier als Beispiele genannt.

Management kann nach Ebenen unterschieden werden. Das untere, mittlere, gehobene und Top-Management sind hier zu nennen. "Der Vorarbeiter ist das klassische untere Management," gibt Großheim ein Beispiel. "Der Abteilungsleiter im Einzelhandel würde schon zum mittleren Management gehören."
Management kann man nach Zielen / Gegenständen unterteilen. Das Zeitmanagement, Personalmanagement, Finanzmanagement und das Organisations- und Unternehmensmanagement sind Beispiele dafür.
Es gibt unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen. BWL, Jura, Ingenieurs- und Naturwissenschaften, Psychologie, Soziologie und Mathematik sind die klassischen Studienfächer für Manager. "Lange Zeit dominierten Juristen. Inzwischen gibt es eine Verschiebung in Richtung Betriebswissenschaftler. Sprachwissenschaftler bleiben in der Regel außen vor," berichtet Großheim.
Das lineare Managementsystem ist sehr hierarchisch aufgeteilt und verteilt sich auf verschiedenen Ebenen. Ein Stab wird für bestimmte Zwecke auf Dauer eingerichtet.

Welche Wege gibt es aber ins Management? Man kann als Assistent der Geschäftsleitung beginnen. Der Vorteil: Man kann von der Spitze lernen. Es gibt auch Anwärter einer Abteilungsleiterposition. "Der Substitut im Einzelhandel ist ein Beispiel dafür," berichtet Großheim. "Man bewährt sich in einer Funktion." Ein anderer Weg ist der des Spezialisten zum Generalisten. "Dafür kann es verschiedene Gründe geben," erzählt Großheim. "Die Ermüdung in der jetzigen Position und die Änderung der beruflichen Ziele können der Auslöser sein, aber auch, dass jemand die Führungsfähigkeiten der jeweiligen Person entdeckt." Es gibt aber auch die geborenen Generalisten, die überall mal "reingerochen" haben. Sie haben keine Angst vor Veränderungen. Bei ihnen ist auch regionale Mobilität erwünscht. Ein weiterer Weg ist der Führungsaufstieg in Fachpositionen. Wer einen Stab leitet, führt Hochspezialisierte. Man ist dann Fachspezialist und Systemspezialist. Man kann auch fachlich bei Entscheidungen überzeugen. KlaM

Stadtbibliothek öffnet ihre Schatzkammer
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt am Mittwoch, 16. Dezember, um 16.30 Uhr zu einer Führung durch ihre Buchkunstsammlung in den Räumen der Zentralbibliothek ein. Die Sammlung besteht aus rund 3.500 Druckwerken, die einen erlesenen Überblick über die Geschichte des Buches seit dem 13. Jahrhundert und des Buchdruckerhandwerks seit dem 15. Jahrhundert geben. Zu sehen sind unter anderem lateinische und griechische Klassikerausgaben in bedeutenden Editionen sowie zeitgenössische Lutherausgaben der „Sammlung Böninger“, zu der auch die Gesamtausgaben der Werke Friedrichs des Großen und Voltaires, historische Reisebeschreibungen, die Geschichte Napoleons und seiner Feldzüge sowie die „Ausgabe letzter Hand“ sämtlicher Werke Goethes zählen.
Daneben werden Drucke aus dem Bestand der alten Universität Duisburg von 1655 bis 1818 gezeigt, zu denen auch drei herausragenden Atlanten Gerhard Mercators und rund 60 Erd- und Reisebeschreibungen aus dem 18. Jahrhundert gehören. Lateinische und griechische Klassiker wie Cicero, Livius, Vergil und Horaz sind mit seltenen Ausgaben aus dem frühen 16. Jahrhundert ebenso vertreten, wie eine deutschsprachigen Handschrift des „Sachsenspiegel“ aus dem Jahre 1385. Insgesamt sind weltweit nur etwa 460 Handschriften des „Sachsenspiegel“ überliefert und die Stadtbibliothek Duisburg zeigt diesen Schatz, der im Normalfall fest verschlossen gehütet wird, nur anlässlich ausgewählter Führungen.
Eine Auswahl der schönsten Bücher ist ab 14. November auch als Foto-Ausstellung in der Zentralbibliothek zu bewundern. Von allen ausgestellten Bildern können darüber hinaus noch schnell vor Weihnachten hochwertige Posterdrucke für nur 10 Euro als besonderes Weihnachtsgeschenk für Bücherliebhaber bestellt werden.
Anmeldungen zur Buchkunstführung und Posterbestellungen nimmt die Erstinformation in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße entgegen.

Höhere Geschwindigkeit der Güterzüge zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Mannesmann
Die Deutsche Bahn AG hat zwischen Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg-Mannesmann die Gleise erneuert. Ab dem 13. Dezember werden die Güterzüge mit einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern (statt bisher 20 Stundenkilometern) diese Strecke befahren. Betroffen ist hiervon auch der Bahnübergang "Friemersheimer Straße", der durch eine Umlaufsperre gesichert ist. Die Deutsche Bahn bittet daher die Anwohner um erhöhte Vorsicht bei der Überquerung des Bahnübergangs.

Projekt „Frieden auf Erden“
In der städtischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Adlerstraße ist in Zusammenarbeit mit dem türkisch-stämmigen Duisburger Künstler Erdal Ünal das Bild „The Dance“ von Henri Matisse (1869-1954) als Mosaik auf einer Wand in der Größe 3x3 Meter entstanden. Zahlreiche Kinder und Jugendliche aller Altersklassen und Nationalitäten haben an diesem mehrwöchigen Projekt mitgearbeitet, das in der heutigen Zeit, in der so viel über Krieg, Konflikte, Streit und Schlägereien berichtet wird, ein positives Zeichen setzen soll.
Während der Projektphase haben die Beteiligten nicht nur an dem Mosaik gearbeitet, sondern sich mit dem Thema einer friedlichen Koexistenz aller Menschen, egal welcher Nationalität oder Religion, intensiv auseinandergesetzt.

Donnerstag, 10. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Bombenfund in Duisburg-Rahm: Entschärfung am Montag
Bei Arbeiten zum planmäßigen Neubau des Autobahnkreuzes Duisburg-Süd und der Überprüfung einer Verdachtsstelle aus der Luftbildauswertung ist heute in Duisburg-Rahm unmittelbar an der Bundesstraße 288 eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe gefunden worden. Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 500 Metern um die Fundstelle erforderlich. Der Kampfmittelräumdienst wird am Montag, 14. Dezember, um 11 Uhr mit der Entschärfung beginnen.
Die Evakuierungszone ist unbewohnt. In der Sicherheitszone bis 1.000 Meter um den Fundort leben rund 1.000 Menschen. Betroffen von der Entschärfung sein werden die A 59 im Bereich den Autobahnkreuzes Duisburg-Süd sowie die Bundesstraße 288. Hier ist aus Sicherheitsgründen ab sofort eine Fahrspur in Richtung Breitscheid gesperrt.

COntra Pipeline beging besinnlichen Adventabend
Zum besinnlichen Beisammensein hatte die sonst als so kämpferisch bekannte COntra Pipeline Initiative im Duisburger Süden ihre Mitstreiter in den Huckinger Steinhof geladen. Einem Rückblick von Initiativen Sprecher Erich Hennen auf das verflossene Jahr, das insbesondere durch die Diskussion um die nicht erfolgte "Kampfmittelprüfung" der Pipeline Trasse geprägt war, folgte ein schöner und geruhsamer Abend, bei dem man bei vorweihnachtlicher Musik, vorgetragen durch die Familie Hegewald, sowie Stollen, Plätzchen und Tee die Kraft für den Kampf im bevorstehenden neuen Jahr schöpfte. HaMo

Ökumenischer Gottesdienst im Forum Duisbrg
Am Sonntag, den 13.12., findet im Forum Duisburg um 15:00 Uhr ein ökumenischer Adventsgottesdienst der katholischen Pfarrgemeinde Liebfrauen und der evangelischen Gemeinde Trinitas statt. Musikalisch begleitet wird die Andacht vom ‚Chor Neues Geistliches Lied’ und dem Posaunenchor der Gemeine Trinitas. Der Gottesdienst wird vom Stadtdechanten Pfarrer Bernhard Lücking und Superintendent Pfarrer Armin Schneider gehalten und hat das Thema „Macht hoch die Tür“.
Weitere Veranstaltungen
Am Freitag, den 11.12. um 18:00 Uhr tritt der Duisburger Chor „Orlandos Erben“ auf und präsentiert eine Auswahl an klassischen, religiösen und populären Weihnachtsliedern. Am Samstag, den 12.12. um 15:30 Uhr sind wieder Musiker der Duisburger Philharmonie zu Gast. Nach einem kurzen klassischen Konzert werden Weihnachtslieder angestimmt. Dabei ist das Mitsingen erwünscht, Liedtexte werden zur Verfügung gestellt.
Ebenfalls am Samstag, zwischen 11 und 16:00 Uhr, verkaufen im Forum Duisburg Bürgermeister Benno Lensdorf, Bezirksbürgermeister Hartmut Spiekermann und Bezirksvertreter Joachim Schneider Baumkuchen zugunsten der Duisburger Tafel e.V. Der Baumkuchen wird von der Konditorei Café Richter vor Ort produziert.

Zahl der Verkehrstoten sinkt weiter um fast 10% im Jahr 2009
Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes, die auf vorliegenden Eckdaten von Januar bis Oktober 2009 basieren, wird die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2009 einen neuen Tiefstand erreichen und bei etwa 4 050 liegen. Damit werden knapp 10% weniger Getötete im Straßenverkehr erwartet als im vergangenen Jahr. Der langfristige Rückgang der Verkehrstoten auf deutschen Straßen würde sich somit fortsetzen. Zugleich wäre die Zahl der Verkehrstoten so niedrig wie noch nie seit 1950. Ebenso ist mit einem weiteren Rückgang bei der Zahl der Verletzten für das
Jahr 2009 zu rechnen: Rund 392 000 Verkehrsteilnehmer werden voraussichtlich bis Jahresende bei Straßenverkehrsunfällen verletzt, das wären gut 4% weniger als 2008.
Die polizeilich erfassten Unfälle insgesamt dürften etwa die Zahl des Vorjahres (2,29 Millionen) erreichen. Während die Gesamtzahl der Unfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, um mehr als 4% auf 306 500 abnehmen dürfte, wird die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden voraussichtlich leicht um knapp 1% auf 1,99 Millionen zunehmen.
Aus den bisher vorliegenden tiefer gegliederten Ergebnissen der Monate Januar bis September zeichnet sich folgende Entwicklung des Unfallgeschehens für das Jahr 2009 ab:
Es wird erwartet, dass die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen getöteten Kinder unter 15 Jahren auch in diesem Jahr wieder sinken wird. Im Zeitraum Januar bis September 2009 verloren 66 Kinder ihr Leben im Straßenverkehr, das waren 20 Kinder oder 23% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Noch stärker, um ein Drittel auf 93, zurückgegangen ist die Anzahl der Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren, die bis Ende September 2009 auf deutschen Straßen tödlich verunglückten. Aufgrund des bisherigen Verlaufs ist auch für diese Altersgruppe mit einer deutlichen Abnahme der Getötetenzahl im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Weit unter dem Durchschnitt der übrigen Altersgruppen dürfte der Rückgang der Getöteten bei den Senioren (65 Jahre und älter) im Jahr 2009 liegen.
Die meisten Menschen kommen bei Straßenverkehrsunfällen in einem Auto zu Schaden. Daher ist es besonders erfreulich, dass sich voraussichtlich die Gesamtzahl der getöteten Pkw-Insassen in diesem Jahr stark verringern wird. Von Januar bis September 2009 kamen 16% oder 280 Personen weniger in einem Pkw zu Tode als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dagegen hat sich die Zahl der getöteten Motorradbenutzer in den ersten drei Quartalen dieses Jahres negativ entwickelt, sie ist gegenüber Januar bis September 2008 um 0,3% leicht angestiegen. Der insgesamt rückläufige Trend bei Alkoholunfällen wird auch im Jahr 2009 voraussichtlich anhalten.

Neue Grünflächen und Wege im Bereich der Königsberger Allee
In dieser Woche wird im Rahmen des Konjunkturpakets II mit den Bauarbeiten an der Königsberger Allee in Duisburg-Duissern begonnen. Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung im Februar 2010 ist mit einigen Behinderungen in Bereichen der Grünflächen und Wege zu rechnen.
Die Königsberger Allee ist ein etwa 700 Meter langer Grünzug im Stadtteil Duissern. Sie verläuft in west-östlicher Richtung von der Hansastraße bis zur Zieglerstraße. Prägend ist der Fußweg unter der alten Platanenallee. Die Grünflächen seitlich der Allee werden durch Verbindungswege unterteilt. Genutzt wird die Allee hauptsächlich als Durchgangsfläche. Der Bedarf an Aufenthaltsflächen für Anwohner, Berufstätige aus dem Umfeld oder „Durchreisende“ ist jedoch hoch einzuschätzen, da die Grünflächen viele (noch ungenutzte) Möglichkeiten bieten.
Leider ist dieser Grünzug mittlerweile in die Jahre gekommen. Im Rahmen des Konjunkturpakets wird die Königsberger Allee nun in den nächsten Wochen umgestaltet. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Wegeverbindungen. Eine Überarbeitung soll optimale Verbindungen schaffen. Weiterhin werden an markanten Punkten kleine Platzflächen geschaffen, die die Aufenthaltsqualität und Verweildauer erhöhen sollen. Es entstehen Plätze am Kunstwerk „Fohlengruppe“ sowie gegenüber des Marktplatzes und des Bunkers.
Barrierefreiheit spielt auch bei dieser KPII-Maßnahme eine wichtige Rolle. Störende Randsteine im Fuß- und Radwegebereich werden zurückgebaut, taktile Aufmerksamkeitsfelder an Ein- und Ausgängen der Verbindungswege erleichtern sehbehinderten Nutzern die Orientierung.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 150.000 Euro trägt auch diese Maßnahme dazu bei, die Qualität dieses wichtigen innerstädtischen Grünzuges den aktuellen Anforderungen einer zeitgemäßen Grünanlage anzupassen.

Dressler ist Mitglied im ULI
Beigeordneter Jürgen Dressler ist jetzt Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der deutschen Sektion des Urban Land Institute. Das Urban Land Institut (ULI) ist ein ehrenamtlicher Zusammenschluss von weltweit mehr als 35.000 Stadtentwicklungs- und Immobilienexperten, die sich zur Aufgabe gesetzt haben, das gesamte Spektrum im Bereich der Immobilienentwicklung und Stadtplanung zu beraten und zu fördern. Bekannt geworden ist die Vereinigung in Duisburg, als sie im September 2005 mit einem Expertengremium eine Bestandsaufnahme der Duisburger Innenstadt erstellte und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung gab. Die ehrenamtlichen Experten des ULI sind weltweit tätig im Bereich der Forschung und Ausbildung. Alle Themen der Stadtentwicklung, Immobilienentwicklung und Wohnbauentwicklung sind zentrale Anliegen des Zusammenschlusses.
Das ULI wurde 1936 in den USA gegründet. In Europa hat das Institut bereits mehr als 2.600 Mitglieder. Die Vorsitzende der deutschen Abteilung ist die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Der geschäftsführende Ausschuss ist mit hochrangigen Immobilien- und Stadtentwicklungsexperten aus öffentlichen Einrichtungen und der Privatwirtschaft besetzt. Durch Forschung und Ausbildung, multidisziplinäre Foren zum Austausch von Ideen, Informationen und Erfahrungen, Umfragen und eine Reihe von Publikationen unterstützt das ULI die Weiterentwicklung der Städte. Unter der Internetadresse http://germany.uli.org findet man ausführliche Informationen zur deutschen Sektion des Urban Land Instituts.

Vegetationsarbeiten im Hauptbahnhof Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt in der Nacht 10./11.12.2009, von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten im Hauptbahnhof Duisburg durch.
Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Neue Broschüre zum Thema "Wohnen im Alter"
Zum ersten Mal präsentiert das Amt für Soziales und Wohnen, Wohnberatungsagentur, eine Informationsbroschüre zum Thema "Wohnen im Alter".
Der Wegweiser soll einen Überblick über die unterschiedlichen Wohnangebote in Duisburg geben und bei der Auswahl einer geeigneten Wohnform behilflich sein.
Die Broschüre wird vorgestellt von Reinhold Spaniel, Sozialdezernent, Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Dagmar Danes und Ute Heinrich von der Wohnberatung für ältere Menschen.

Infobroschüre "Wohnen in Duisburg"  (pdf, 1,89 MB)

Mittwoch, 9. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Wunschbaum im Forum Duisburg nach zwei Tagen leergefegt
Aktion wird fortgeführt

Am vergangenen Freitag wurde im Forum Duisburg der Wunschbaum mit 300 Weihnachtswünschen von bedürftigen Duisburger Kindern aufgestellt. Bereits am Samstag konnte das Centermanagement Vollzug melden: Alle 300 Wunschkarten waren in Kundenhände übergegangen. Die ersten Geschenke sind bereits im Centermanagement eingegangen.
„Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet”, zeigte sich Centermanager Lutz Müller hoch erfreut. „Manche der Kunden haben auf den gewünschten MP3-Player sogar weihnachtliche Musik aufgespielt, wirklich toll! Ein ganz großes Dankeschön an die Spender! Unsere Mitarbeiter an der Information haben uns von vielen Nachfragen von Kunden berichtet, die sich engagieren möchten. Weil die Aktion so gut angenommen wurde, haben wir uns entschlossen, weitere 100 Kinderwünsche zu erfüllen.“
Der Verein Immersatt e.V., der die Wunschbaum-Aktion gemeinsam mit dem Forum Duisburg koordiniert, stellt momentan die zusätzliche Wunschliste zusammen. Das Centermanagement rechnet damit, dass die neuen Wünsche noch diese Woche am Baum hängen werden. Der Wunschbaum steht noch bis zum 18. Dezember im Forum. Die erstandenen Geschenke sollten spätestens innerhalb von einer Woche wieder im Forum Duisburg abgeben werden, damit diese noch rechtzeitig an die Kinder überstellt werden können.

Dienstag, 8. Dezember 2009 - Historischer Kalender

HKM öffnete TOR 1 zur 5. Barbarafeier

Gut 1500 Besucher waren der Einladung der Firma HKM in Hüttenheim am zweiten Adventsonntag gefolgt und feierten gemeinsam einen wunderbaren ökumenischen Gottesdienst zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute und Hüttenwerker in der alten Werkshalle gleich am TOR 1. Die Dekoration war ganz im Stahlwerkstil mit einem Altar aus Stahlbrammen.

Unter Mitwirkung des „Clara Schumann Kinderchores“ aus Düsseldorf, Leitung Justine Wanat, der Gruppe „Duisburg VoiCes“ unter Leitung von Prof. Dr. Okko Herlyn, dem Posaunenchor Ungelsheim unter Leitung von Ulrich van de Sand und einem musikalischen Novum, der Indonesischen Frauengruppe „Anklung Nadu Bambu“ wurde der Gottesdienst ein Ohren und Augenschmaus.

Dieser stand zudem im Zeichen von „100 Jahre Mannesmann“ und „50 Jahre Kindernothilfe“ die auf ihre Arbeit aufmerksam machte. Die Predigt hielt kein Geringerer als Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), dessen Vater als Meister bei Mannesmann beschäftigt war und der seine Kindheit unweit der Hütte verbracht hat. Im Mittelpunkt seiner Gedanken standen die Kinder, insbesondere die in der Dritten Welt. Aber auch die sozialen Missstände der durch die HARTZ IV Gesetzgebung gebeutelten Kinder in unserem Land prangerte Schneider an.
Beim gemütlichen „Danach“, zu dem HKM Arbeitsdirektor Peter Gasse alle Anwesenden einlud, klang der Abend bei Glühwein und Gebäck besinnlich aus. Harald Molder

Posaunenchor Ungelsheim

"Kanzelreden"

"Der Oberbürgermeister auf der Kanzel? Ein Journalist predigt? Eine Unternehmerin spricht in der Kirche? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kanzelreden" werden im Jahre 2010 prominente Menschen auf die Kanzel der Salvatorkirche steigen. Die Idee hinter den "Kanzelreden" knüpft an einen zentralen Gedanken der Generalsynode von 1610 an: Die evangelische Kirche ist eine Kirche der Teilhabe und der geteilten Verantwortung, also presbyterial - synodal. Über alle Fragen wird seither in Presbyterien und Synoden entschieden. Die Kanzelreden in der Salvatorkirche nehmen diesen historischen Impuls auf: Prominente Menschen aus Wirtschaft, Politik und Journalismus entfalten als theologische "Laien" das Thema des Jubiläums "Wir sind so frei..." aus ihrer jeweiligen Perspektive. Ihre Reden stehen im Mittelpunkt von sieben besonderen Veranstaltungen im Jahr 2010, die sich an der Schnittstelle zwischen Vortrag und Gottesdienst bewegen. Geprägt sind die Kanzelreden außerdem von einer besonderen musikalischen Gestaltung, die sich am Thema der jeweiligen Kanzelrede orientiert. Der Eintritt ist übrigens frei. Erbeten wird in jeder `KanzelredeŽ eine Spende für ein vom Kanzelredner bestimmtes Projekt," berichtet die Gemeine Alt-Duisburg in ihrem Gemeindebrief.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland macht am 6. Dezember 2009, also am 2. Advent den Anfang. Eher schwach besucht ist seine Kanzelrede. Sein Thema: "Wir sind so frei, der Stadt Bestes zu suchen."
"Wo liegt das Wohl für das Gemeinwesen angesichts von Sparzwängen und einbrechenden Gewerbesteuern," fragt Superintendent Armin Schneider. "Wir fragen dies im Advent angesichts der Erwartung des Kommen Gottes."

"Stadtluft macht frei" hieß es im Mittelalter. Ein Leibeigener, der sich ein Jahr vor seinem Herrn in einer Stadt verbergen konnte, war frei. Heute kann eine Stadt mehr bieten als beheizte Schulen, Müllabfuhr und Straßenbeleuchtung, nämlich auch Freiheit. Die befreiende Stadtluft des Mittelalters hat sich bis heute herübergerettet. Geld gilt als gedruckte Freiheit. Freiheit fängt im Kopf an. Kanzeln sind übrigens Erfindungen von Bettelorden.
"Wir sind so unfrei" - müsste ich heute einen Spruch über die Rathauspforte schreiben, würde ich diesen Spruch wählen. Die Kommunalaufsicht, kein genehmigter Haushalt und ein fehlendes Haushaltssicherungskonzept beschreiben die Lage. Nur ein Beispiel: 160 Millionen Euro Gewerbesteuer fehlen in diesem Jahr angesichts der Wirtschaftskrise. Was ist da von der verfassungsrechtlich gesicherten Kommunalfreiheit geblieben?
Was können wir uns in der Stadt noch erlauben? Wir können gerade einmal die Pflichtausgaben bezahlen. Sind wir nur noch eine reine Erfüllungs- und Abwicklungsinstanz? Wir wenden die Känguruh-Methode an - wir müssen mit leerem Beutel weite Sprünge machen.
Die Suche nach dem Besten der Stadt heißt nicht nur, Alternativen zu finden und auszuwählen, sondern auch anzustreben und sie zu realisieren. >Wir brauchen eine Stadtpolitik, sich an den christlichen Werten orientiert ist und die Menschen im Fokus hat.
Es gibt das Gebot der Nächstenliebe, in der die Starken für die Schwachen und die Reichen für die Armen eintreten. Nächstenliebe muss auf Augenhöhe erfolgen; die Schlagworte heißen dabei "Fördern und Fordern", Solidarität und Subsidiarität.
Es gibt den Respekt vor den zukünftigen Generationen. Sind die Schulden von heute vor unseren Kindern zu vertreten? Schulden bedeuten eingeschmolzene Lebenschancen folgender Generationen."  Mako

17,4% mehr Unternehmensinsolvenzen im September 2009
Im September 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 910 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 17,4% gegenüber September 2008. Die
Verbraucherinsolvenzen lagen im September 2009 mit 8 925 Fällen um 7,4% höher als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 14 430 Insolvenzen registriert. Das waren 10,0% mehr als im September 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für September 2009 auf 42,6 Milliarden Euro gegenüber 2,8 Milliarden Euro im September des Vorjahres. Dieser ungewöhnlich starke Anstieg der Forderungen ist auf die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen.

Von Januar bis September 2009 wurden 24 717 Insolvenzen von Unternehmen (+ 11,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) sowie 74 635 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 1,5%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 121 337 Insolvenzen. Das waren 3,8% mehr als in den Monaten Januar bis September 2008.
Auf Grund der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2009 mit über 34 000 Unternehmensinsolvenzen (2008: 29 291) und rund 100 000 Verbraucherinsolvenzen (2008: 98 140). Insgesamt werden über 160 000 Insolvenzfälle (2008: 155 202) erwartet.

Montag, 7. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Emissionen von Treibhausgasen in NRW gesunken
In Nordrhein-Westfalen verminderte sich die Emission von Treibhausgasen - berechnet in CO2-Äquivalenten - von 1995 (352,1 Millionen Tonnen) bis 2006 (318,2 Millionen Tonnen CO2) um 9,6 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anlässlich der UN-Klimakonferenz (7. bis 18. Dezember 2009) in Kopenhagen mitteilt, werden bei der Berechnung die entsprechenden Volumen an Kohlendioxyd sowie die CO2-Äquivalente für den Ausstoß von Methan und Lachgas ausgewiesen.
92,4 Prozent der Treibhausgase wurden als Kohlendioxyd emittiert; auf Lachgas entfielen 4,4 Prozent und auf Methan 3,2 Prozent der Emissionsmenge. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung ist der CO2-Ausstoß in NRW sogar um 10,7 Prozent zurückgegangen (1995: 19,7 Tonnen; 2006: 17,6 Tonnen je Einwohner. Das relative
Treibhauspotenzial (CO2-Äquivalent) gibt an, wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt.
Unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Leistung des Landes ergibt sich für den betrachteten Zeitraum eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (in jeweiligen Preisen) je emittierter Tonne CO2-Äquivalent um ein Drittel (1995: 1 188 Euro; 2006: 1 580 Euro. Auch in Bezug zur Zahl der Erwerbstätigen ergibt sich ein Rückgang des CO2-Ausstoßes: Von 1995 (44,7 Tonnen) bis 2006 (37,6 Tonnen) sanken die Emissionen je Erwerbstätigen um 15,9 Prozent.


Informationsbroschüre zum Thema „Wohnen im Alter“

Zum ersten Mal präsentiert das Amt für Soziales und Wohnen, Wohnberatungsagentur, eine Informationsbroschüre zum Thema „Wohnen im Alter“. Der Wegweiser soll einen Überblick über die unterschiedlichen Wohnangebote in Duisburg geben und bei der Auswahl einer geeigneten Wohnform behilflich sein.

„Kinder-Wunschbaum“ im Forum Duisburg
Kunden erfüllen Weihnachtswünsche von bedürftigen Kindern
Gemeinsame Aktion mit dem Verein Immersatt e.V.

Seit Freitag steht im Forum Duisburg ein Kinder-Wunschbaum mit Wunschkarten von 300 Duisburger Kindern. Diese stammen aus sozial schwachen Familien, ihre Weihnachtswünsche blieben normalerweise unerfüllt. Die Kunden des Forum Duisburg sind eingeladen, sich zu engagieren und einen oder auch gerne mehrere der Kinderwünsche zu erfüllen. Die Aktion wird vom Duisburger Verein Immersatt e.V. gemeinsam mit dem Forum Duisburg betreut.

Beteiligungsbericht 2008 liegt aus
Der Beteiligungsbericht für das Jahr 2008 wird am 7. Dezember dem Rat der Stadt Duisburg vorgestellt. Er informiert den Rat und die Gemeinde über städtische Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen und soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligten, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe enthalten.
Ab 8. Dezember 2009 bis Ende Januar 2010 können interessierte Bürgerinnen und Bürger den Bericht in folgenden Dienststellen zu den allgemeinen Verkehrsstunden einsehen:
• Bezirksamt Walsum, Rathaus Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152, Bürgerservice (Erdgeschoss, Zimmer 2),
• Bezirksamt Hamborn, Rathaus Hamborn, Duisburger Straße 213, Bürgerservice,
• Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Zimmer 100, Bürgerservice,
• Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Rathaus Homberg, Bismarckplatz 1, Zimmer 103,
• Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 417,
• Bezirksamt Rheinhausen, Rathaus Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201,
• Außenstelle Rumeln-Kaldenhausen des Bezirksamtes Rheinhausen, Kirchfeldstraße 3, Zimmer 1, Bürgerservice,
• Bezirksamt Süd, Sittardsberger Allee 14, Gebäude A, Bürgerservice,
• Stadtkämmerei, Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 210.
• Stabsstelle Beteiligungen, Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Zimmer 328.
Der Beteiligungsbericht kann außerdem im Internet unter „Rathaus, Politik, Bürgerservice; Städtische Gesellschaften; Beteiligungsbericht“ als PDF-Datei eingesehen werden.

Samstag, 5. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Moschee in Hüttenheim: Erster Bauabschnitt fertig gestellt
Mit einer Feierstunde beging am Freitag die Hüttenheimer Moscheegemeinde die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes.

Hoher Besuch war aus diesem Anlass in Hüttenheim erschienen um gemeinsam mit der Gemeinde das Ereignis zu feiern.
Moschee Verein Vorstand Mehmet Kurt (li.) sprach in seiner Begrüßungsrede von der Verwirklichung eines Traumes nicht nur für die Gemeinde sondern für alle Menschen über die Grenzen Hüttenheims hinaus. Möglich geworden war der Neubau durch den Zusammenschluss von zwei Moscheegemeinden. Finanziert wird der Bau aus Spenden und den Verkauf einer Immobilie. Viele Angebote sollen nach der Fertigstellung die Menschen aus Hüttenheim zusammenführen. Das transparente Vorgehen unter Einbeziehung der Bewohner und Vereine vor Ort hätte Verständnis geweckt. Man erziele eine Aufwertung für den Stadtteil und für die deutsche Bevölkerung gibt es keinen Heimatverlust. Man wolle die Herzen der Menschen erreichen um sagen zu können „das ist unsere Moschee“.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland, ging als Festredner nach der Volksabstimmung in der Schweiz zum Minarettverbot sehr kritisch mit der Entscheidung der Eidgenossen um. „Duisburg setzt hier in Hüttenheim einen Gegenpunkt!“ Es habe zwar lange gedauert, bis sein Terminkalender eine Teilnahem zugelassen habe, er sei aber stolz, heute mit dabei sein zu können. Rückblickend auf die lange Phase des Zusammengehens der beiden Hüttenheimer Gemeinden lobte er das Zusammengehen und die dadurch gewonnene Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln. Es sei wichtig die Moscheen aus den Hinterhöfen herauszuholen. Man müsse die Gemeinsamkeiten der Religionen hervorheben und Duisburg würde nach Marxloh in Hüttenheim erneut ein Musterbeispiel für die Integration der Muslime setzen. Es liege nun an den Muslimen, die oft noch vorhandene „Angst vor dem Fremden“ aufzubrechen. In einem würdigen Gotteshaus, das diesen Namen auch alle Ehre macht, wäre dieses problemlos möglich.

Pfarrer Roland Winkelmann (re.) überbrachte die Grüße für die christlichen Gemeinden und zeigte sich erfreut, dass man nach vielen Jahren des Nebeneinander die Barrieren langsam aufbrechen würde. Aus momentan noch Bekannten könnten wirkliche Freunde werden. Der Moscheegemeinde wünschte er alles Gute im neuen Gotteshaus.
Der neue türkische Konsul Surat Sunel ging auf die Symbolträchtigkeit des Neubaus ein und stellte das neue Moscheegebäude als Zeichen der Toleranz in beide Richtungen dar. Man müsse in der Lage sein, den Muslimen eine würdige Stätte für ihr Gebet zuzugestehen. Aber auch von Seiten der Gemeinden ist eine Zusammenarbeit mit den Nicht Muslimen vor Ort wichtig.
Der Attaché für Religiöse Angelegenheiten des Generalkonsulats der Republik Türkei, Dr. Ilhami Ayranci (re.) , freute sich, dass hier nicht nur ein Ort des Gebetes sondern auch ein solcher für die Zusammenkunft der Menschen aller Religionen entsteht. Völkerverständigung und Menschenwürde wären die erstrebenswerten Ziele. Hierbei müssen die Nächstenliebe, der Respekt voreinander und die Brüderlichkeit zwischen den Religionen im Mittelpunkt stehen. Für Hüttenheim entsteht nicht nur ein neues Gebäude sondern ein Punkt der Sicherheit und Vertrauen zwischen den Bevölkerungsgruppen.
Sadi Arslan (li.), Vorsitzender der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion eV) in Köln ging in seiner Rede auf den Begriff „Moschee“, arabisch „Camii“, ein, der einen Ort der Versammlung beschreibt. Und hier in Hüttenheim würde ein solcher Ort entstehen, an dem man sich zum Gebet versammeln wird. Es sei ein würdiges Gotteshaus. Man wolle im Rahmen der Religionsfreiheit nach Außen hin zeigen, daß neben dem Gebet hier auch Begegnung in einem repräsentativen Rahmen stattfinden kann und soll. Man sei sehr bemüht, das Herz der Menschen hier in Hüttenheim zu gewinnen.
Als letzter Redner ging Sevket Avci, Vorsitzender Beirat für Zuwanderung und Integration Duisburg, auf die fast 20 jährige Entwicklung der Hüttenheimer Gemeinden ein, und dankte vor allem Mehmet Yildirim (re.) für seinen Einsatz um die Zusammenführung der beiden Hüttenheimer Gemeinden. Auch er wolle dazu beitragen, dass man die Vielfalt in Hüttenheim als Chance für die Zukunft nutzt.
Nach den Festreden kam es zum symbolischen Akt einer (nachträglichen) Grundsteinlegung, der in einem Gebet der Muslime für eine gute Zukunft des neuen Gotteshauses endete.  HaMo

Duisburger Philharmoniker erneut im Forum Duisburg
Das Forum Duisburg bietet auch am zweiten Adventswochenende ein musikalisches und weihnachtliches Veranstaltungsprogramm. Am Samstag um 15:30 Uhr sind wieder Musiker der Duisburger Philharmonie zu Gast. Nach einem kurzen klassischen Konzert werden Weihnachtslieder angestimmt. Dabei ist das Mitsingen erwünscht, Liedtexte werden zur Verfügung gestellt. Bereits am Freitag um 18:00 Uhr spielt die „Exlusive Band“ auf der Bühne im Erdgeschoss deutsche und englische Weihnachtslieder.
Nach dem Konzert der Philharmoniker am Samstag können Kinder im Forum Duisburg einen Stiefel abgeben, sie erhalten diesen am verkaufsoffenen Sonntag (6.12.) gefüllt zurück.

Klöckner beweist lokale Verbundenheit mit 48.500 Euro Spenden für regionale Projekte
Ein herzliches Dankeschön von Oberbürgermeister Adolf Sauerland war dem Vorsitzenden des Vorstandes des Duisburger Klöckner-Konzerns Gisbert Rühl sicher, als er am 4. Dezember 2009 das Rathaus am Burgplatz betrat. Das Unternehmen, hatte sich entschieden, mit einer großzügigen Spende in Höhe von insgesamt 48.500 Euro für drei Projekte in städtischem Rahmen seine lokale Verbundenheit zu unterstreichen.

„Als Unternehmen mit Hauptsitz in Duisburg möchten wir insbesondere regionale Projekte für Kinder unterstützen. Dabei liegen uns die Bereiche Grundversorgung von Kindern und Bildung besonders am Herzen“, so Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE.Im November hatte sich Klöckner auf der Suche nach einem geeigneten Spendenzweck an das städtische Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten gewandt. Aus den vorgelegten Vorschlägen wählte der Vorstand gleich drei Projekte aus, die mit Geldspenden bedacht werden sollten.

Mit einer Spende in Höhe von 37.500 Euro übernimmt Klöckner die Kosten für die Mittagsverpflegung in drei Ganztagsgruppen an zwei Duisburger Grundschulen. Viele Kinder aus Familien mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze können nicht an der Mittagsverpflegung im Bereich „Offener Ganztag“ in Grundschulen teilnehmen und besuchen die Schule ohne ausreichende Ernährung. Dies wirkt sich sowohl gesundheitlich als auch pädagogisch nachteilig auf die Kinder aus. Die eine Hälfte dieser Spende geht an die Gemeinschaftsgrundschule Marktplatz in Hochheide, die andere an die Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße in Marxloh. Das Unternehmen Klöckner sichert den Kindern auf diese Weise ein Jahr lang täglich eine kostenlose warme Mahlzeit in der Schule.
Dem Kinderdorf Duisburg e.V. finanziert der Konzern mit 6.000 Euro die Biographiearbeit mit Jugendlichen für ein ganzes Jahr. In dieser Jugendhilfeeinrichtung finden Kinder, Jugendliche und Familien vielseitige Unterstützungsangebote. Ein Hauptaugenmerk liegt darauf, Heimkindern eine gute Chance in der Gesellschaft zu geben und ihnen eine sorglose Kindheit zu ermöglichen. In der mit der Spende geförderten Gruppentherapie können die Jugendlichen Frieden mit der eigenen Vergangenheit schließen und Hoffnung für die Zukunft schöpfen.
Auch die Bürgerinitiative Goerdeler Park e.V. wird von dem Unternehmen mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro bedacht. Der Verein errichtete in Eigenarbeit einen öffentlichen Spielplatz im Goerdeler Park, der 2005 eingeweiht wurde und seitdem ein Anziehungspunkt nicht nur für Kinder aus der Umgebung, sondern auch für Familien aus anderen Stadtteilen ist. Die engagierten Duisserner sind für die Instandhaltung, Reinigung und Pflege des Spielplatzes zuständig und finanzieren Reparaturen, Anpflanzungen etc. ausschließlich über Spenden.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (rechts), Ingrid Astrath, Kinderdorf Duisburg, Birgit Feykes, Bürgerinitiative Goerdeler Park, Matthias Seifert, Grundschule Sandstraße, und Iris Schönherr, Grundschule Marktplatz, bedankten sich bei Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender des Klöckner-Konzerns (3. von links) für die großzügige Spende. Astrid Jochum vom Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten (links) hatte die Projekte vorgeschlagen.

Personalversammlung 2009
Zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere Verwaltung“ am Mittwoch, 9. Dezember, ab 10 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg werden wieder zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Ausnahme der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 9 bis 14 Uhr gerechnet werden. Das Straßenverkehrsamt bleibt an diesem Tag komplett geschlossen. Alle von DuisburgSport betriebenen Bäder sind an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr geschlossen.

Bibliotheksausweis als Weihnachtsgeschenk
Mit dem Advent beginnt nicht nur die besinnliche Zeit, sondern auch die alljährliche Hast auf die richtigen Weihnachtsgeschenke. Parfüm, Kaschmirpulli, eine Playstation, oder lieber etwas Praktisches? Eigentlich sollte es auch nicht das Portemonnaie zu sehr strapazieren und dann läuft vor Weihnachten, wie immer, die Zeit davon. In diesem Fall hilft ein Besuch in der Stadtbibliothek. Für nur 12 Euro Jahresbeitrag kann man seinen Lieben mit einem Ausweis der Stadtbibliothek den Zugang zur ganzen Welt unter den Weihnachtsbaum legen. In Familien, in denen bereits ein Ausweis vorhanden ist, kostet der zweite Ausweis sogar nur 9 Euro. Kinder unter 13 Jahren zahlen in diesem Fall nur noch 6 Euro für ein Jahr Mitgliedschaft.
Die Zentralbibliothek hat von montags bis freitags jeweils bis 19 Uhr geöffnet und samstags bis 16 Uhr. Ein monatliches Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene bietet darüber hinaus Lesungen, Vorträge, Gespräche, Musik und Ausstellungen.
Einen Bibliotheksausweis als Geschenk gibt es in jeder Filiale der Stadtbibliothek. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gerne persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-2108 oder -4461.

Freitag, 4. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Zwei Zebras zur Autogrammstunde heute dem Weihnachtsmarkt
Heute sind die beiden verletzten MSV-Stürmer Sandro Wagner (li.) und Sören Larsen zu einer Autogrammstunde auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt zu Gast. In der Zeit von 19 bis 20 Uhr schreiben die beiden erfolgreichsten Torschützen der Zebras am Stand der Stadtwerke Duisburg fleißig Autogramme für ihre Fans. Direkt gegenüber bietet der ZebraShop bis zum 23. Dezember 2009 wieder alles, was das Zebraherz begehrt. In der festlich geschmückten Weihnachtsmarkthütte an der Untermauerstraße/Ecke Kuhtor präsentiert sich der MSV Duisburg in blau-weißem Festglanz. Täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr freut sich das Zebrapersonal auf den Besuch von Groß und Klein.

Auch FCR-Bundesligafrauen auf dem Weihnachtsmarkt
Drei Stammspielerinnen des FCR 2001 Duisburg werden am 5. Dezember auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt
eine Autogrammstunde geben, und zwar ab 17.30 Uhr an der Eisbahn der Stadtwerke Duisburg am Kuhtor auf der Königstraße.
Anwesend sein werden Welt- und Europameisterin Simone Laudehr  (li.)sowie die Auswahlspielerinnen Turid Knaak und Alexandra Popp (. Die Löwinnen kommen direkt vom Spitzenspiel gegen Bayern München; Gesprächsstoff wird es deshalb sicher genügend geben - und genügend Autogrammkarten bringt das Trio auch mit; noch ein Grund also, um am Samstag auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und unbedingt die Eislaufbahn der Stadtwerke zu besuchen. Begleitet werden die Spielerinnen des aktuellen DFB- und UEFA-Cupsiegers vom FCR-Vorsitzenden Guido Lutz.

Zoo-Nikolaus besucht FORUM
Im letzten Jahr begingen der Zoo Duisburg als meistbesuchte Freizeiteinrichtung der Stadt sowie deren größtes Einkaufszentrum, das FORUM, eine enge Kooperationsvereinbarung. Eigens hierfür wurde ein Messestand gebaut, der fortan am Wochenende in der Einkaufs- und Erlebniswelt im Herzen Duisburgs zu sehen ist.
Dank der Tierfotografin Claudia Kuster ist dieser Informationsstand reich bebildert und bietet neben Informationen zu den Kernaufgaben des Zoos auch eine Mal- und Bastel-ecke für Kinder. Für die vielen Fragen der kleinen aber auch großen Besucher steht fachkundiges Zoopersonal zur Verfügung. Diese informieren ebenfalls über die mitge-brachten Terrarien und sorgen für ein einmaliges Tiererlebnis.
Der Nikolaus steht am kommenden verkaufsoffenen Sonntag, 6.12., von 13 bis 18 Uhr, im wahrsten Sinne des Wortes vor oder besser gesagt hinter der Eingangstüre zum FORUM. Dann wird der „tierische“ Nikolaus, der vom Zoo am Kaiserberg anrauscht, für Groß und Klein süße Überraschungen bereit halten.

 

Jazz: VHS-Fahrt nach Köln zur Philharmonie
Der Bariton Thomas Quasthoff ist für seine Schubertlieder, Mahlerklänge, Bachkantaten berühmt und seit einigen Jahren auch für seine Jazzkonzerte. Gemeinsam mit den Musikern Frank Chastenier (Piano), Chuck Loeb (Gitarre), Dieter Ilg (Bass) und Wolfgang Haffner (Percussion) wird er am Samstag, 20. Februar 2010 in der Kölner Philharmonie Jazz-Standards singen.

Demografischer Wandel:
Zahl der NRW-Privathaushalte geht langfristig zurück - besonders Haushalte mit drei oder mehr Personen betroffen

Einer aktuellen Modellrechnung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen zufolge wird die Zahl der Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen, die derzeit bei
8,58 Millionen liegt, bis 2023 noch um 0,6 Prozent auf 8,64 Millionen zunehmen, danach aber bis 2050 auf 8,12 zurückgehen und damit um 5,4 Prozent unter dem gegenwärtigen Stand liegen. Besonders stark betreffen wird diese Entwicklung größere
Haushalte, also mehrheitlich solche mit Kindern: Die Zahl der Haushalte mit drei Personen (derzeit 1,12 Millionen) wird bis 2050 um nahezu ein Viertel (23,4 Prozent) auf 860 000 zurückgehen, und die Zahl der Haushalte mit vier oder mehr
Personen wird mit dann 880 000 sogar um 28,7 Prozent niedriger sein als gegenwärtig (1,2 Millionen). Die Zahl der Ein- (+3,8 Prozent) und Zweipersonenhaushalte (+0,9 Prozent) wird sich dagegen bis 2050 noch erhöhen.
Regionalisierte Berechnungen, die die Statistiker in der Studie bis zum Jahr 2030 vornehmen, zeigen bei der Betrachtung der kreisfreien Städte und Kreise NRWs starke Unterschiede: Während für die Städte Köln und Düsseldorf sowie die Kreise Borken und
Kleve bei der Zahl der Privathaushalte Zuwächse um mehr als zehn Prozent bis 2030 erwartet werden, ergeben sich bis dahin für Herne und Remscheid Abnahmeraten von mehr als zehn Prozent.
Die künftige Entwicklung der Haushaltszahlen wird insbesondere Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Aber auch in anderen Bereichen, in denen Haushalte als Nachfrager in Erscheinung treten - etwa Strom- und Wasserversorgung oder Abfall- und
Abwasserbeseitigung - sind die künftigen Veränderungen von Belang.

Böninger Acht
Die Grünanlage zwischen der Düsseldorfer Straße und der Heerstraße im Duisburger Stadtteil Hochfeld, die aus dem ehemaligen Privatgarten der Familien Böninger zwischen 1921 und 1951 zu einem Stadtpark ausgebaut wurde, konnte im Herbst 2009 aufgewertet werden. Der neue gepflasterte Weg ist Teil der 1,65 Kilometer langen Böninger Acht.

Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wurde der Böninger Park barrierefrei ausgebaut. Der Park erfüllt jetzt die Anforderung an Grünanlagen, für alle Menschen vom fremder Hilfe unabhängig nutzbar zu sein.
Hierzu wurde im ersten Bauabschnitt das vorhandene Wegesystem barrierefrei ausgebaut. Für etwa eine halbe Million Euro wurden dabei rund 2.100 m wassergebundener Wege und ca. 3.000 Quadratmeter Pflasterfläche hergestellt. Es wurden Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt. Die Treppenanlage am Tunnel Johanniterstraße wurde in eine behindertengerechte Rampe umgebaut. Die Beleuchtung wurde erneuert. Zusätzlich erleichtern taktile Elemente an relevanten Stellen, vor allem aber an den Parkein- und -ausgängen, nun sehbehinderten Menschen die Orientierung.
Darüber hinaus wurde der Fußgängertunnel unter der Johanniterstraße mit einem überdimensional großen Graffiti, das Motive aus der Fabelwelt aufgreift, versehen. Das Kunstwerk, wie auch die rund 1,7 km lange und mit attraktiven Farbmarkierungen gestaltete Laufstrecke "Böninger Acht", entstand unter der Regie der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH.
Dank einer großzügigen Spende der Familie Böninger von mehr als 100.000 Euro kann auch die Möblierung im Park erneuert werden.

Duisburg Marketing mit Weihnachtsmarkt Sonderaktion
Zwei Ruhrgebietsschokoladen zum Preis von einer!

Adventszeit ist auch die Zeit der süßen Köstlichkeiten. Und da das Auge bekanntlich mitisst, gibt es die Tafel Schokolade nun in besonders ansehnlicher Form: In den Versionen Vollmilch oder Zartbitter zeigt sie die exakte geographische Form des Ruhrgebiets. Die jeweiligen Stadtgrenzen werden durch die Bruchvertiefungen der Schokoladenstücke markiert und selbstverständlich fehlen auch unsere heimischen Gewässer Rhein und Ruhr nicht. Auch „Nicht-Ruhrgebietlern“ wird klar, welchen Ort sie sich gerade auf der Zunge zergehen lassen, da jede Stadt bzw. Kreisstadt mit ihrem Stadtkürzel gekennzeichnet ist. Ein Text auf der Schachtelrückseite informiert zudem über das Ruhrgebiet.
Sonderaktion: Während des Weihnachtsmarktes gibt es 2 Ruhrgebietsschokoladen zum Preis von 1 = 7.90 € (nur solange Vorrat reicht!)
Außerdem im Angebot: ‚Grubengold’, das ist ein Säckchen gefüllt mit köstlicher Knusperschokolade. Beide Produkte sind bei der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, für 7.90 € erhältlich.Vögel im Winter: Exkursion nach Baerl
Wer auch bei winterlichen Temperaturen interessante Vogelarten beobachten möchte, sollte am Samstag, 12. Dezember, ab 14 Uhr an einer Exkursion der Volkshochschule teilnehmen. Treffpunkt ist „An der Lohmühle“ (Nähe Mühlenstraße) in Baerl. Jürgen Hinke vermittelt bei der Wanderung an den Lohheidesee und zu den benachbarten weiteren Seen einen Einblick in die Vogelwelt und ihre Lebensräume. Eine Gebühr von 5 Euro ist vor Ort zu zahlen. Weitere Informationen unter 0203 / 283-3725 und 02065/905-8475.

Donnerstag, 3. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Römische Siedlungsspuren in Rheinhausen gefunden
Die von den städtischen Archäologen begleiteten Tiefbaumaßnahmen in der Trompeter Straße in Rheinhausen haben wieder überraschende Funde zu Tage gefördert. Bei Ausschachtungsarbeiten zum Bau eines neuen Kanals wurden Keramikscherben mit dicken wulstigen Rändern ausgegraben. Es sind Teile von Vorratsgefäßen, wie sie in der römischen Kaiserzeit zwischen Christi Geburt und dem 3. Jahrhundert nach Christus gebräuchlich waren. Die gefundenen Scherben und die Schichtungen im Boden lassen auf einen römischen Siedlungsbereich schließen.
Die Archäologen werden in den nächsten Wochen weiter dem Bagger in dem etwa drei Meter breiten Graben, der eine neue Abwasserleitung aufnehmen wird, folgen, um weitere Spuren zu sichern.

"Wege ins Management"
Am Donnerstag, den 10. Dezember 2009, findet von 16:00 bis 18:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg ein Vortrag zum Thema "Wege ins Management" statt.
Der Referent beschäftigt sich mit unterschiedlichen Fragestellungen wie: Management in unterschiedlichen Branchen, Zugangsmöglichkeiten zum Management, persönliche Voraussetzungen für eine Tätigkeit im Management, Biographien bekannter Manager u.a..
Angesprochen sind Studierende aller Fakultäten mit dem Berufs- und Karriereziel "Management". Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Kinder sollen früh den Umgang mit Medien lernen
Rahmenkonzept der Stadt Duisburg für die Primarstufe

Medienkompetenz ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen die vierte europaweit anerkannte Schlüsselkompetenz. Im Schulentwicklungsplan wurde darum die Entwicklung eines Medienkonzeptes bis 2011 gefordert. Für die Primarstufe liegt nun ein Rahmenmedienkonzept vor. Mit ihm haben Eltern ebenso wie Schüler, Schulaufsicht, Schulträger und die Schulen selbst eine Hilfe erhalten. Als Ausdruck der Verbindlichkeit liegt dem Konzept ein Medienpass bei.
Das Rahmenmedienkonzept schafft für Duisburg und alle am Bildungsprozess Beteiligten Transparenz und Verlässlichkeit. Eltern wissen nun, was Schule in den ersten vier Jahren leisten muss und welche Qualifikationen ihre Kinder beim Übergang in die weiterführende Schule aufweisen sollten. Die Grundschulen erhalten eine kommunal orientierte Handlungshilfe, auf deren Grundlage sie die Kompetenzen vermitteln und die weiterführenden Schulen wissen, worauf sie aufbauen können. Der Schulträger wiederum kann sich aufgrund der benannten Medien in seiner Ausstattungsplanung orientieren und die Schulaufsicht weiß, welche Anforderung an Unterricht sie zu stellen hat. Mit einem Kompetenzteam erhalten die Lehrer begleitende Fortbildungen in den medialen Unterrichtsfeldern. Stadtbibliothek sowie Volkshochschule sind als Bildungspartner integraler Bestandteil des Konzeptes.

Im Rahmenmedienkonzept zeigt sich, dass Medienkompetenz nicht eindimensional auf Computer beschränkt wurde. Neben der IT sind Bücher und audiovisuelle Medien ebenso Teil der vermittelten Qualifikation in der Primarstufe. Leseförderung wird beim Einsatz der Medien immer mitgedacht. Kinder sind zudem umgeben von medialen Welten. Das Handy ebenso wie das Internet und der Fernseher bestimmt das alltägliche Leben mit Medien. Den Umgang mit den Medien zu erlernen, beinhaltet einerseits Medien als Werkzeuge nutzen zu können und andererseits mit Medien kritisch umzugehen. Sicher im Netz unterwegs zu sein, seinen Fernsehkonsum zeitlich und inhaltlich zu steuern sowie die Risiken der Kostenfalle Handy zu erkennen, sind Ausdruck einer Medienkompetenz, wie sie für Duisburger Schüler angestrebt wird.
Das Rahmenmedienkonzept für die Primarstufe gibt es als Download unter: www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de

Märchennachmittag im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Märchennachmittag lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes- Corputius-Platz am Innenhafen am Sonntag, 6. Dezember, ein. Ingeborg Bitterer, Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft, erzählt ab 15 Uhr aus ihrem Programm „Sonne, Mond und Sterne“.
Ingeborg Bitterer, die 1940 in Eger geboren wurde, ist in ganz Deutschland als Märchenerzählerin unterwegs. Zu ihrem Programm sagt sie: „Es war einmal und ist auch heute noch so, dass die Menschen sich nicht der Faszination und dem Zauber des nächtlichen Firmaments mit dem sanften Licht des Mondes und dem tausendfachen Sternengefunkel entziehen können. Wir sehnen uns nach der Sonne, wenn sie nach der dunklen Winterszeit den Frühling und Sommer mit ihren wärmenden Strahlen beglückt, damit neues Leben entstehen kann. In den Märchen und Mythen der Völker wird davon erzählt.“ Der Eintritt beträgt drei Euro.

Rund 1,4% aller Haushalte erhielten Ende 2008 Wohngeld
Am Jahresende 2008 erhielten in Deutschland rund 569 000 Haushalte Wohngeld. Das entsprach 1,4% aller privaten Haushalte (2007:
1,5%). Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Empfängerhaushalte um 1,9% zurück.
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird - gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes - einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können.
In den neuen Ländern (ohne Berlin) wird Wohngeld rund doppelt so häufig in Anspruch genommen wie im früheren Bundesgebiet (mit Berlin): Am Jahresende 2008 bezogen 2,5% aller ostdeutschen Privathaushalte und 1,2% aller westdeutschen Privathaushalte Wohngeld. Am häufigsten waren die privaten Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (3,3%) sowie Sachsen (2,9%) auf Wohngeld angewiesen. Am seltensten nahmen die Privathaushalte in Bayern (0,9%) sowie in Baden-Württemberg und Hessen (je
1,0%) entsprechende Leistungen in Anspruch.
Gut die Hälfte (54%) aller Wohngeldempfänger führte einen Einpersonenhaushalt. 14% der Wohngeldempfänger lebten in einem Zwei-Personen-Haushalt, 8% in einem Drei-Personen-Haushalt. In 24% der Empfängerhaushalte wohnten vier oder mehr Personen.
90% der Empfängerhaushalte erhielten 2008 ihr Wohngeld als Mietzuschuss, die restlichen 10% als Lastenzuschuss, das heißt als Zuschuss zu den Aufwendungen für Kapitaldienst und Bewirtschaftung ihres Eigentums. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag bei 88 Euro: Den Empfängerhaushalten von Mietzuschuss wurden durchschnittlich 85 Euro im Monat an Wohngeld ausgezahlt, den Empfängerhaushalten von Lastenzuschuss durchschnittlich 113 Euro. Die monatliche
Bruttokaltmiete der Empfänger von Mietzuschuss betrug Ende 2008 durchschnittlich 6,10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, die monatliche Belastung der Lastenzuschussempfänger lag mit durchschnittlich 4,31 Euro je Quadratmeter Wohnfläche niedriger.
Neben den rund 569 000 "reinen" Wohngeldhaushalten gab es Ende 2008 in Deutschland noch rund 52 000 wohngeldrechtliche Teilhaushalte in so genannten "Mischhaushalten". Dies entspricht einer Verdoppelung der "Mischhaushalte" gegenüber dem Vorjahr (2007: 26 122). Dabei handelt es sich um Haushalte, in denen Empfänger von staatlichen Transferleistungen, die nicht selbst wohngeldberechtigt sind, mit Personen zusammen leben, die wohngeldberechtigt sind.
Die Gesamtausgaben für das Wohngeld - also für "reine" Wohngeldhaushalte und "Mischhaushalte" zusammen - betrugen im Jahr 2008 bundesweit rund 750 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um knapp ein Fünftel (18,8%) gegenüber dem Vorjahr.
Im Jahr 2004, dem Jahr vor Inkrafttreten des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz IV") und den damit verbundenen Änderungen wohngeldrechtlicher Bestimmungen zum 1. Januar 2005, beliefen sich die Ausgaben für das Wohngeld auf 5,18 Milliarden Euro; damals bezogen noch 3,5 Millionen Haushalte Wohngeld. Durch die Reform entfällt für Empfänger staatlicher
Transferleistungen (zum Beispiel Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Asylbewerberleistungen) sowie Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft das Wohngeld. Die angemessenen Unterkunftskosten der Empfänger dieser Transferleistungen werden seitdem im Rahmen der jeweiligen Sozialleistungen berücksichtigt. Mit der von Bundestag und Bundesrat zum 1. Januar 2009 beschlossenen Wohngeldreform sind
Leistungsverbesserungen für die Wohngeldbezieher verbunden; auch wird sich die Zahl der wohngeldberechtigten Haushalte wieder erhöhen.

Neue Hundesteuermarken ab 2010
Nach der Duisburger Hundesteuersatzung werden im Abstand von drei Jahren für alle versteuerten Hunde neue Hundesteuermarken versandt. Die neuen Marken gelten für die Jahre 2010 bis 2012. Der Versand erfolgt durch das Amt für Rechnungswesen und Steuern Anfang Januar 2010, so dass die Hundesteuermarken bis zum 15. Januar 2010 vorliegen werden. Bis zum Erhalt der neuen Marke bleibt die Hundesteuermarke für die Jahre 2007 bis 2009 gültig.

Mittwoch, 2. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Adventszeit in der Stadtbibliothek
In der Adventszeit steht das Thema „Genießen“ im Mittelpunkt der Medienausstellung im Erdgeschoss der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße. Vorgestellt werden Bücher, CD´s und DVD´s, die sich den Wohlfühlseiten des Lebens widmen. So werden Kochbücher, Wellnesstipps, Reise- und Hotelführer sowie Kulturgeschichtliches und Philosophisches präsentiert. Alle Medien können bei Vorlage eines gültigen Büchereiausweises ausgeliehen werden.

Weihnachten für Kinder in den Stadtbibliotheken
Das Dezember-Kinderprogramm der Duisburger Stadtbibliotheken zeigt sich in Weihnachtsstimmung. Neben den vielen Vorleseveranstaltungen, Bilderbuchkinos, Bastelstunden und Kreativwerkstätten wird im Monat Dezember auch Kindertheater angeboten.
Die Zentralbibliothek lädt an vier Tagen zu unterschiedlichen Aufführungen ein. Während „Ritter Rost feiert Weihnachten“ bereits ausverkauft ist, stehen noch Karten für das Musikstück „Marlene sucht den Weihnachtsmann“ mit Helmut Meier am 4. Dezember zur Verfügung. Eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren, die Spaß am Mitsingen und Mitlachen haben. Auch für die Aufführung „Weihnachtsmann gesucht“ am 16. Dezember und für das Handpuppenspiel „Der Sternenputzer“, die beide für Kinder ab vier Jahren geeignet sind, gibt es noch Karten an der Erstinformation der Zentralbibliothek. Der Eintrittspreis für alle Theaterveranstaltungen beträgt 3,50 Euro. Beginn ist jeweils 15:30 Uhr.
Am 11. Dezember ist die Märchenerzählerin Christiane Willms in der Zentralbibliothek zu Gast. Unter dem Titel „Winterlicher Märchenzauber“ nimmt sie Kinder und Erwachsene mit, auf eine bezaubernde Reise in das Reich der Märchen. Sie lädt ein zu Geschichten und Gedichten zum Lauschen und Lachen und zum Singen und Träumen. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Alle anderen Veranstaltungen des Kinderprogramms sind wie immer kostenlos. Ein gültiger Bibliotheksausweis wird aber vorausgesetzt. Auskünfte zum Gesamtprogramm unter Tel. 283-4203 oder 283-4221.

Eisenbahn-Tonnage: - 20,3% von Januar bis September 2009
Auf dem deutschen Schienennetz sind von Januar bis September 2009 insgesamt 226,4 Millionen Tonnen Güter transportiert worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entspricht dies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum einem Rückgang von 57,7 Millionen Tonnen (- 20,3%). Parallel ging in den ersten drei Quartalen 2009 die Beförderungsleistung - also das Produkt aus Tonnage und Weg - um 21,5%
auf 69,8 Milliarden Tonnenkilometer gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode zurück.
Eine Betrachtung nach Quartalen zeigt, dass sich der ausgeprägte Negativ-Trend von Juli bis September abgeschwächt hat: Während Mengenverluste von 21,2% im ersten Quartal beziehungsweise 23,6% im zweiten Quartal zu verzeichnen waren, reduzierte sich das Minus im dritten Quartal auf 16,1%.
Der Rückgang der Tonnage insgesamt von Januar bis September 2009 um rund
ein Fünftel ist auch auf die Abnahme der Güterströme mit Auslandsbezug zurückzuführen: So nahmen der Versand ins Ausland (30,5 Millionen Tonnen) um 29,6%, der Empfang aus dem Ausland (31,9 Millionen) um 30,3% und der Transitverkehr durch Deutschland (11,3 Millionen) um 30,8% ab.Der prozentuale Rückgang im innerdeutschen Verkehr (152,7 Millionen) war mit - 14,5% deutlich moderater.
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise schlägt sich deutlich in den Güterstrukturen des Eisenbahnverkehrs nieder: Insbesondere die Stahl produzierende und verarbeitende Industrie hat durch ihren hohen Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen der Bahn einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Gütertransports. In den Güterabteilungen Eisen und Nichteisen-Metalle, Erze und Metallabfälle sowie bei den zur Verarbeitung benötigten Festen mineralischen Brennstoffen wurden in den ersten drei Quartalen 2009 etwa 34% der Gesamttransporte, aber fast 39 Millionen Tonnen weniger transportiert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das sind mehr als zwei Drittel des Gesamtrückgangs von 57,7 Millionen Tonnen. Weitere starke Abnahmen gab es bei Chemischen Erzeugnissen und bei "Besonderen Transportgütern", die auch den
Kombinierten Verkehr (Container und Wechselbehälter) umfassen. Stabil oder sogar leicht zunehmend zeigten sich die Transportergebnisse von Steinen und Erden sowie von Mineralölerzeugnissen.
Die im Kombinierten Verkehr verladenen Güter erreichten bei einem Minus von 21,5% eine Tonnage von 40,8 Millionen.

LeBuffet und Forum Duisburg laden zur All-you-can-(b)eat-Party
Idealer Rahmen für Weihnachtsfeiern

Das Restaurant LeBuffet veranstaltet in Kooperation mit dem Forum Duisburg am 3. Dezember ab 18 Uhr eine Party unter dem Motto „All you can (b)eat“. Für 19 Euro können sich die Gäste unbegrenzt am „Live-Cooking“-Buffet im Obergeschoss von Karstadt bedienen. Getränke bis zu einem Gegenwert von 19 Euro sind ebenfalls inklusive. Das Parken in den Tiefgaragen Forum Duisburg und Königstraße ist für Gäste der Veranstaltung kostenlos. Tickets sind im Vorverkauf im LeBuffet-Restaurant sowie im Karstadt-Service-Center im Forum Duisburg erhältlich. Die Veranstaltung wird künftig regelmäßig stattfinden.
Ideale Weihnachtsfeier
„Die Party bietet sicherlich auch für viele kleinere Firmen eine gute Möglichkeit, in diesem Rahmen ihre Weihnachtsfeier zu gestalten“, meint Guido Gartz, Leiter des LeBuffet in Duisburg. Neben der Verköstigung erwartet die Gäste Lounge- und Diskomusik, ein Tanzbereich und eine Raucherlounge.

Ausbau der Kreuzung Kaßlerfelder Straße/Am Brink in Fahrtrichtung A 40
Im Bereich des Autobahnzubringers Kreuzung Kaßlerfelder Straße/Am Brink kommt es ab Donnerstag, 3. Dezember, zu Einengungen der Fahrbahn in Fahrtrichtung A 40.
Grund sind Baumaßnahmen zum Ausbau des Zubringers. In Fahrtrichtung A 40 wird eine weitere Fahrspur erstellt, so dass zukünftig der aus der Kaßlerfelder Straße kommende Verkehr eine eigenständige Fahrspur bis zur Auffahrt A 40 erhält. Die Fahrbahnverengungen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Mit Störungen im Verkehrsfluss muss gerechnet werden. Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt:
Öffnungszeiten während der Feiertage Dezember/Januar 2009/2010

Während der Weihnachtsfeiertage und über den Jahreswechsel ist das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen. An allen übrigen Tagen ist es zu den regulären Zeiten geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr; Montag geschlossen.

Dienstag, 1. Dezember 2009 - Historischer Kalender

Einzelhandel in NRW mit Umsatzrückgängen im Oktober
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Oktober 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 4,7 Prozent weniger um als im Oktober 2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter
Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,9 Prozent unter dem
Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 2,1 Prozent zurück. Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang um 3,7 Prozent; real lagen die Umsätze um 2,8 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis.

NRW: Unternehmensinsolvenzen im dritten Quartal 2009
2 828 Unternehmen stellten im dritten Quartal 2009 bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,3 Prozent mehr als von Juli bis September des Jahres 2008 (damals: 2 765 Unternehmensinsolvenzen). In 2 170 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 658 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich auf 40,9 Mrd. Euro.
Neben den Unternehmen beantragten 6 773 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelt es sich in 6 220 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 6,9 Prozent mehr als im dritten Vierteljahr 2008 (damals: 5 818). Bei den übrigen 553 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war im dritten Quartal 2009 mit 9 601 um 5,1 Prozent höher als von Juli bis September 2008. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 41,4 Milliarden Euro.
Für die ersten neun Monate des Jahres 2009 ermittelten die Statistiker mit 27 822 eine um 5,8 Prozent höhere Gesamtzahl der Insolvenzen als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2008. Dabei war die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche mit 8 040 um 1,9 Prozent, jene der Verbraucherinsolvenzen mit 18 093 um 7,1 Prozent höher als im Zeitraum Januar bis September 2008.
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Die (von Jan. bis Sept. 2009) betroffenen 117 Unternehmen beschäftigten 12 550 Personen und die Gläubigerforderungen summierten sich auf 4,7 Milliarden Euro.

Heute Welt-Aids-Tag 2009
Die HIV-Epidemie verläuft weiterhin mit erschreckender Dynamik. National haben die drei großen Aids-Organisationen (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutsche AIDS-Stiftung) das Motto „Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und andere“ ausgegeben und richten damit die Aufmerksamkeit besonders auf die individuelle Ebene der Verantwortung.
In diesem Jahr hat sich das Management des Duisburger FORUMS an der Organisation und Durchführung der verschiedenen Aktivitäten maßgeblich beteiligt. Das FORUM DUISBURG steht am 1. Dezember mit vielen interessanten Aktionsformen ganz im Zeichen des Welt-Aids-Tages.
Welt-Aidstag im Forum Duisburg Einladung zur Podiumsdiskussion
Im Rahmen des Aktionstages im Forum Duisburg findet unter dem Motto „Wir übernehmen Verantwortung – für uns selbst und andere“ um 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen statt.
Es diskutieren:
Frank Mischo, Referatsleiter HIV/AIDS der Kindernothilfe und Repräsentant des bundesweiten Aktionsbündnisses gegen AIDS
Dr. Ingulf Becker-Boost HIV-Schwerpunktarzt und Onkologe, Hämatologe, Duisburg
Rolf Ringeler Vorstandsvorsitzender der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V., Delegiertenrat der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und Vertreter der Positivenselbsthilfe
Dietmar Heyde Youthwork, Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V. , Holger Ellerbrock Mitglied des Landtages (FDP)
Lutz Müller Centermanagement Forum Duisburg.
Das Gespräch wird moderiert von Jörg Conradi, Studio 47.
Welt-Aidstag im Forum Duisburg: Zwischen 10:00 und 20:00 Uhr erwarten den Besucher Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen, ein Fotoshooting (Werde Botschafter!) und andere Aktivitäten rund um das Thema Aids.

Zahl der Erwerbstätigen sinkt weiterhin moderat
Im Oktober 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) 40,51 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 260 000 ab (- 0,6%).
Die monatliche Erwerbstätigenzahl liegt seit vier Monaten unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahreszeitraumes. Insgesamt ist der beobachtbare Rückgang nach wie vor als moderat zu bezeichnen. Ein massiver Einbruch des deutschen Arbeitsmarktes infolge der allgemeinen Wirtschaftskrise ist auch im Oktober 2009, nicht zuletzt aufgrund der arbeitsmarkt- und konjunkturpolitischen Maßnahmen, ausgeblieben.
Im Vergleich mit dem Vormonat September 2009 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober 2009 um 157 000 (+ 0,4%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergibt sich gegenüber September 2009 eine Abnahme um 29 000 (- 0,1%).

Montag, 30. November 2009 - Historischer Kalender

Kombibad Homberg wird wieder eröffnet
Der Hallenbadbereich des Kombibades Homberg wird am 1. Dezember von DuisburgSport wieder eröffnet. Seit dem Brand vom 26. Mai 2009 konnte nur der Freibadbereich in den Sommermonaten provisorisch von den Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden, da umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen für die vom Feuer zerstörten oder vom Rauch kontaminierten Badbereiche durchgeführt werden mussten.

Als erster und wichtigster Bereich steht nun das Hallenbad wieder zur Verfügung. Der Eingangs- und Kassenbereich, der Umkleide- und Sanitärbereich des Hallenbades und die gesamte Dachkonstruktion einschließlich der Zwischendecken wurden gereinigt, instandgesetzt und teilweise komplett erneuert. Dies gilt auch für die in den Zwischendecken verlaufenden Leitungen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ein Schwimmbaderlebnis in einem hellen und freundlichen Ambiente freuen.
Nach dem Brand blieb das Bad vorerst geschlossen. Die Schadensbegutachtung wurde durchgeführt und es wurde mit Aufräum- und Reinigungsarbeiten sowie den ersten Sanierungsmaßnahmen begonnen. Nachdem alle Arbeiten nur noch im oder auf dem Badgebäude stattfanden, wurde der Freibadbereich am 9. Juli provisorisch in Betrieb genommen. Diese Bademöglichkeit bestand bis zum 27. September. Danach wurden alle erforderlichen Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Hallenbadbereiches mit Hochdruck durchgeführt, damit die Bürgerinnen und Bürger nun ab dem 1. Dezember im Kombibad wieder schwimmen können.
Folgende Bereiche wurden gereinigt und instandgesetzt oder auch komplett erneuert:
• Eingangs- und Kassenbereich gereinigt und gestrichen
• Umkleide- und Sanitärbereich Hallenbad gereinigt und gestrichen, Herren- und Damenduschen gefliest und neue Armaturen eingebaut, Sanitärbereiche komplett erneuert
• alle Zwischendecken im Bad erneuert
• Elektroanlagen erneuert (Verkabelung und Unterverteilung)
• Lautsprecheranlage in den Fluren und im Umkleide- und Sanitärbereich erneuert
• Komplette Dachhaut erneuert und Dämmung eingebaut, Unterkonstruktion gereinigt und teilerneuert
• Lüftungskanäle komplett erneuert
• Nebenräume gereinigt und gestrichen
Die Erneuerung des Saunabereiches und der Sommerumkleiden dauert noch an. Der Saunabereich soll bis Mitte Januar fertig gestellt werden.
Die Gesamtkosten des Brandschadens betragen rund 600.000 Euro, die von der Feuerversicherung getragen werden. Die Stadt trägt zusätzlich rund 400.000 Euro für die Dachsanierung. Anstelle von Flickarbeiten in dem Teil, der durch den Brand beschädigt wurde, erfolgte eine Kompletterneuerung der Dachhaut und der Einbau einer Dämmung. Diese Arbeiten waren für den Sommer 2009 bereits geplant und konnten nun mit einer erheblichen Kosteneinsparung für die Stadt durchgeführt werden. Darüber hinaus amortisieren sich die angefallenen Kosten im Laufe der kommenden Jahre durch Energieeinsparungen im Bad.
Schwimmfreunde können zukünftig wieder montags immer von 14 bis 21 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 18 Uhr, donnerstags von 6.30 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 12 Uhr auf ihre Kosten kommen. An Feiertagen bleibt das Kombibad geschlossen.

Prüfen die Wassertemperatur:  (v.l.) Heinz-Gerd Janßen, Betriebsleiter DuisburgSport, Sportdezernent Reinhold Spaniel und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann. Bild 03: Otto Schulte, Bereichsleiter Bäder bei DuisburgSport, erläutert bei einem Rundgang die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, hier im Saunabereich.

Adventslesungen im LiteraurBistro
Im LiteraurBistro in der Zentralbibliothek auf der Düsseldorfer Straße 5-7 beginnt ab Dienstag, 1. Dezember, eine Adventslesereihe. Gleichsam einem Adventskalender werden jeden Tag neue besinnliche oder heitere Geschichten zur Weihnachtszeit vorgelesen. Das vorweihnachtlich geschmückte Cafe lädt bei Punsch, heißem Kakao und winterlichem Waffelsortiment zu einer kulturellen und literarischen Auszeit im allgemeinen Weihnachtstrubel ein.
Alle Vorleserinnen und Vorleser, die auch in der Literaturreihe „ AusERLESENes“ des Bistros mitwirken, lesen ehrenamtlich und suchen die Geschichten aus. Den Auftakt macht Dr. Ludger Heid, ihm folgen unter anderem Klaus T. Hofmann, Klaus Hundgeburth, Petra Sörensen, Ernst Hufen, Roland Wolf und weitere Vorleserinnen und Vorleser. Die Adventslesungen beginnen jeweils um 12.30 Uhr. Sonntags und montags finden keine Lesungen statt. Der Eintritt ist frei.

Beauftragte für Chancengleichheit informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 3. Dezember 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Am Jahresende 2007 erhielten in Deutschland 8,1 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit war rund jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch (9,8%) auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Insgesamt wurden 2007 für diese Leistungen 41,6 Milliarden Euro ausgegeben.
Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:- Arbeitslosengeld II/Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II "Grundsicherung für Arbeitsuchende"),
- Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach
dem SGB XII "Sozialhilfe",
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
"Sozialhilfe",
- Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und
- Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Wie im Vorjahr wurden diese Leistungen auch 2007 in den Stadtstaaten und in den neuen Bundesländern häufiger in Anspruch genommen. In Berlin erhielt jeder Fünfte (19,9%) finanzielle Hilfen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts. Am seltensten nahmen die Menschen in den südlichen Bundesländern entsprechende Unterstützung in Anspruch. Dort bezog am Jahresende 2007 rund jeder Zwanzigste (Bayern: 5,0%; Baden-Württemberg: 5,4%) Leistungen der Mindestsicherungssysteme.
Der mit Abstand größte Teil der Personen, die Mindestsicherungsleistungen beziehen, und damit auch der größte Teil der Ausgaben entfiel den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld. Diese beiden Leistungen werden umgangssprachlich auch als "Hartz-IV" bezeichnet.
Arbeitslosengeld II erhalten erwerbsfähige Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Ihre im Haushalt lebenden nicht erwerbsfähigen Familienangehörigen (vor allem Kinder) bekommen Sozialgeld.
Insgesamt rund 7,0 Millionen Menschen waren am Jahresende 2007 auf "Hartz-IV-Leistungen" angewiesen. Davon waren rund drei Viertel (73%) erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II, rund ein Viertel (27%) war nicht erwerbsfähig und erhielt Sozialgeld. Für unmittelbare Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts wurden im Verlauf des Jahres 2007 rund 36,3 Milliarden Euro ausgegeben.
Laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII bezogen am Jahresende 2007 etwa 821 000 Menschen. Die Sozialhilfe bildet das soziale Auffangnetz für bedürftige ältere Menschen sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins reguläre Erwerbsleben integriert werden können, sowie für deren im Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren. Insgesamt wurden für diese Leistungen
rund 4,1 Milliarden Euro brutto ausgegeben.
In Deutschland lebende Asylbewerber und -bewerberinnen erhalten seit November 1993 anstelle von Sozialhilfe sogenannte "Asylbewerberleistungen", um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Am Jahresende 2007 bekamen rund 153 000 Personen laufende Asylbewerberleistungen (Regelleistungen). Die Bruttoausgeben lagen
hierfür im Laufe des Jahres 2007 bei etwa 0,8 Milliarden Euro.
Die Kriegsopferfürsorge ist eine Mindestsicherungsleistung, die neben Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen bei Bedürftigkeit zum Beispiel auch Soldaten, Zivildienstleistende, Opfer von Gewalttaten und Impfgeschädigte versorgt. Sowohl die Zahl der Menschen, die diese Leistungen empfangen, als auch die Ausgaben sind seit Mitte der 1990er Jahre stark rückläufig. Die Statistiken zur Kriegsopferfürsorge werden alle zwei Jahre erhoben, weshalb für 2007 keine aktuellen Ergebnisse
vorliegen. Am Jahresende 2006 erhielten knapp 60 000 Menschen Kriegsopferfürsorge. Dafür wurden im Laufe des Jahres 2006 0,5 Milliarden Euro ausgegeben.