Duisburg aktuell   -   Archiv Dezember 2007

 

Duisburg, 28. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Verschiebung der Müllabfuhrtermine durch Neujahr
Aufgrund des Feiertages am 01. Januar verschiebt sich die Müllabfuhr als auch die Papierbündelsammlung. Bei den Revieren die normalerweise dienstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung nun mittwochs. Die Mittwochsreviere werden donnerstags abgefahren usw.
Die Abfuhr der Gelben Wertstofftonnen bleibt unverändert.

Einmalige Zwischenleerungen der Gelben Tonnen im Januar 2008
Durch eine umfangreiche Revierumplanung bei der Leerung der Gelben Tonnen, kommt es in Duisburg in einigen Revieren zu Änderungen. Dies bedeutet, dass sich der Leerungstag einiger Straßen von 2007 auf 2008 geändert hat.
Sollte im Januar durch diese Revierumstellung eine längere Zeitspanne zwischen den Leerungsterminen liegen, erfolgt für diese Straßen eine Zwischenleerung. Grundsätzlich sind alle Leerungstermine, auch die Zwischenleerungen, im aktuellen Abfallkalender aufgeführt.
Bei den folgenden Straßen die sich ab 2008 im Revier 6 befinden, wurden die Zwischenleerungstermine im Abfallkalender nicht aufgeführt.
Straßenliste Zwischenleerung

Strasse - Stadtteil - 2008 Zwischenleerung

An der Bleek - Dellviertel 6 - 12.01.2008
Fröbelstr.Hochfeld  6 - 12.01.2008
Ährenstr. Rahm 6 - 12.01.2008
Am Böllert Rahm 6 - 12.01.2008
Am Junkersknappen, Rahm 6 - 12.01.2008
Am Weidengraben, Rahm 6 -12.01.2008
An der Huf, Rahm 6 - 12.01.2008
Angermunder Str.,Rahm 6 - 12.01.2008
Brengersweg,Rahm 6 - 12.01.2008
Heltorfer Str., Rahm 6 - 12.01.2008
Hirsestr., Rahm 6 - 12.01.2008
Im Kornfeld, Rahm 6 - 12.01.2008
Isarstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Kleestr., Rahm 6 - 12.01.2008
Lechstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Maisstr.Rahm 6 - 12.01.2008
Mohnstr. , Rahm 6 - 12.01.2008
Rapsstr., Rahm 6 - 12.01.2008
Reiserweg, Rahm 6 - 12.01.2008
Zur Kaffeehött, Rahm 6 - 12.01.2008
Feldstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Königstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Mühlenstr., Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Schifferstieg, Alt-Homberg 6 - 10.01.2008
Warbruckstr., Marxloh 6 - 04.01.2008

Bei der Hausmüllabfuhr ändert sich in 2008 grundsätzlich nichts.
Weitere Informationen zur Abfuhr der Gelben Tonnen stehen auf der Internetseite www.wb-duisburg.de oder erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.

Erweiterte Beratungszeiten der städtischen Schuldner- und Insolvenzberatung
Die Schuldner- und Insolvenzberatung der Stadt Duisburg hat drei zusätzliche Sprechstunden für persönliche Beratungen eingerichtet. Für den Bezirk Hamborn im Rathaus Hamborn, montags von 9 bis 11 Uhr, für den Stadtteil Obermeiderich im Bürgerhaus Hagenshof, freitags von 9 bis 11 Uhr und für Beeck und Beeckerwerth im Stadtteilbüro Beeck der Entwicklungsgesellschaft Duisburg, montags von 9 bis 11 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Druck mich - Drucken mit allerlei Material
Kreatives Programm für Kinder von 6-12 Jahren - Offener Samstag, 5. Januar 2008

Kaum hat das Neue Jahr begonnen, gibt es schon wieder einen "Offenen Samstag" im Lehmbruck Museum. Der Workshop des 5. Januar steht unter dem auffordernden Motto "Druck mich!". Allerdings geht es in erster Linie um druckgrafische Experimente mit unterschiedlichen Materialien. Die Frage, ob Fantasie und Praxis sich dabei vertragen, lässt spannende Ergebnisse erwarten. Die weiteren Themen und Termine der "Offenen Samstage" lauten:
19. Januar
Dieses Buch gehört... Exlibris entwerfen und drucken
2. Februar
Maskerade und Mummenschanz - Abklatschtechnik auf Papier
16. Februar
Kunst am Körper - Masken malen und fotografieren
1. März
Animalia fantastica - Fantastische Tiere aus Gips
15. März
Rollende Raser - Holzfahrzeuge bauen19. Januar Dieses Buch gehört... Exlibris entwerfen und drucken 2. Februar Maskerade und Mummenschanz - Abklatschtechnik auf Papier 16. Februar Kunst am Körper - Masken malen und fotografieren 1. März Animalia fantastica - Fantastische Tiere aus Gips 15. März Rollende Raser - Holzfahrzeuge bauen
Die Workshops finden in zwei Gruppen statt, entweder von 11 von 13.30 Uhr oder von 14 bis 16.30 Uhr. Anmeldungen werden jeweils ab Montag vor der Veranstaltung angenommen Kosten pro Kind 5 EUR. Anmeldung unter T. 0203 283 2195.
Die "Offenen Samstage" werden von der Grillo Familienstiftung großzügig gefördert.

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt -
eine Stunde Schifffahrtsgeschichte

Zu einer kurzweiligen Reise durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 30. Dezember, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Telefon (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Umweltverwaltung und bisherige staatliche Versorgungsämter:
Verwaltungsgerichte Düsseldorf, Minden und Münster kontra Landesregierung

NRW-Verbraucherpreisindex:
Teuerungsrate zum Jahresende wieder unter der Drei-Prozent-Marke

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik zwischen Dezember 2006 und Dezember 2007 um 2,9 Prozent auf 113,7 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Gegenüber November 2007 beträgt der Anstieg 0,4 Prozent.
Im Durchschnitt des Jahres 2007 stieg der Preisindex gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent. Hauptursachen für die höchste jahresdurchschnittliche Teuerung seit 1994 (damals: +2,7
Prozent) waren Preissteigerungen bei Strom (+8,2 Prozent) und bei verarbeiteten Nahrungsmitteln (Speisefette und -öle +11,2 Prozent, Brot und Dauerbackwaren +5,5 Prozent, Molkereiprodukte
und Eier +4,9 Prozent) sowie die Erhöhung von Gebühren im Bildungsbereich. Preisrückgänge gab es u. a. bei Produkten des Multimediabereichs (-5,4 Prozent) und Heizöl (-1,4 Prozent).
Gegenüber November 2007 stiegen vor allem die Preise für Pauschalreisen (+32,5 Prozent) und für Beherbergungsdienstleistungen (+11,7 Prozent), während die Kraftstoffpreise (-4,4 Prozent) nachgaben. (LDS NRW)
Wichtige Preisveränderungen siehe Tabelle:
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/230_07.pdf

Duisburg, 27. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Weihnachtstage
Abfall wird für den 26.12. ein Tag später geholt.
Aufgrund der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Leerung der Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel wie folgt:
Reguläre Abfuhr
Abfuhr in der Weihnachtswoche
Montag, 24.12. auf Samstag, 22.12. (früher)
Dienstag, 25.12. auf Montag, 24.12. (früher)
Mittwoch, 26.12 auf Donnerstag, 27.12. (später)
Donnerstag, 27.12. auf Freitag, 28.12. (später)
Freitag, 28.12. auf Samstag, 29.12. (später)
Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de

Bäder an Silvester und Neujahr geschlossen
Alle von DuisburgSport betriebenen Bäder sind am 31. Dezember (Silvester) und am 1. Januar (Neujahr) geschlossen. Weitere Infos rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter Tel. (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Pariser Einflüsse am Anfang des 20. Jahrhunderts
Sonntagsführung, 30.Dezember, 11.30 Uhr - Mit Madalina Rotter Eintritt: EUR 6,- / 3,-
Am Anfang des 20. Jahrhunderts war Paris die Kunstmetropole schlechthin. Nicht zuletzt Wilhelm Lehmbruck war sich dessen bewusst, als er 1910 seinen Wohnsitz vom Rheinland dorthin verlegte. Die französische Hauptstadt war geistiges Zentrum der avantgardistischen Kunst und der anti-akademischen Gesinnung.

Zum Jahresabschluss lädt die Kunsthistorikerin Madalina Rotter
die Besucher zu einer Zeitreise durch das Lehmbruck Museum ein. Nicht nur an Werken von Lehmbruck, sondern auch von Künstlern wie Maillol, Laurens (Foto) oder Archipenko wird sie Station machen und historische sowie künstlerische Zusammenhänge erklären.

Duisburg, 21. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Weihnachtsmarkt kam an: Besucher, Händler und Macher zufrieden
Große Erwartung auf das nächste Jahr 
Weihnachtsmarkt
Er war farblich ein wenig verändert und hatte auch den neuen König-Heinrich-Platz mit dem Citypalais mit einbezogen, der Weihnachtsmarkt 2007. Die Neugier der Menschen spielte ebenso mit wie das Wetter, so dass Duisburgs Weihnachtsmarkt. Geschäftsführer Uwe Gerste, Citymanager Georg Stahlschmidt und Stadtwerkesprecher Helmut Schoofs bestes Zahlenmaterial verkünden konnten.
An die 1,6 Millionen Menschen hätten den Weihnachtsmarkt besucht, was eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem letzten Jahr bedeutet. Mit ein Grund für die gute Resonanz war sicher auch die Werbekampagne in den westlichen Nachbarländern. Rund 150 niederländische bzw. belgische Busse wurden registriert, der Sprachenmix mit klar holländischen Akzent – und den Nikolausmützen – war deutlich und nett.
Während diese Zahlen schon beeindruckten, war aber die Kernaussage der Standbetreiber der eigentliche Gradmesser künftiger Märkte und deren Ausrichtung. Wenn 95 Prozent der Händler sagten, dass sie gern wieder nach Duisburg kommen, ist das Beweis genug, dass die Richtung stimmte.
Während unter den Duisburger die Blautönung des diesjährigen Marktes durchaus kontrovers geführt wurde –überraschend viele junge Bürger lehnten das ab – bei allen aber war der Eisbaum der Hit.
Beides – also Blaufärbung und der Eisbaum - soll im nächsten Jahr wieder angeboten werden. Allerdings will man dass den König-Heinrich-Platz noch mehr einbeziehen, also auch mit Ständen beleben. Was auch Sinn macht, da im Herbst 2008 das Forum seine Toren öffnet und es noch ganz andere Möglichkeiten bietet. Der gesamt Standort rund um den neuen König-Heinrich-Platz wird einer echten zentralen Bedeutung – nicht nur für den Weihnachtsmarkt – zugeführt und erhält tatsächlich so etwas wie eine internationale Dimension.
„Wir sind sehr gespannt, wie sich das darstellen wird“, so die einhellige Meinung der Besucher. Sie ahnen die Möglichkeiten, die sich im Herzen der Stadt dann bieten.

Die weiteren Glanzlichter des diesjährigen Marktes waren natürlich die wieder bestens angenommene Eisbahn und das Riesenrad.. Gut angenommen wurde auch die Partnercards (600 neue Kunden), mit denen die Besucher verbilligt eislaufen konnten. Auch das Weihnachtsticket der DVG für fünf Euro wurde mit mehr als 2500 verkauften Tickets gut angenommen. Kritik gab es am im Gegensatz zum letzten Jahr nicht kostenfreiem Parken.  Der Weihnachtsmarkt 2008 wird am 20. November eröffnet und schließt am 23. Dezember.  Fotos von Manfred Schneider

Umweltschutz bei der Stadt Duisburg wird gestärkt
Zum 1. Januar 2008 werden Aufgaben der staatlichen Umweltverwaltung von der Bezirksregierung Düsseldorf auf die Stadt Duisburg übertragen. Bisher war die Stadt im Umweltbereich zuständig für den Schutz von Boden, Abfall und Wasser sowie für den Schutz von Landschaft und Natur. Ab Januar 2008 wird die Stadtverwaltung auch „Untere Immissionsschutzbehörde“ und deckt damit fast alle Umweltschutzbelange ab. Am 7. Dezember hatte der Landtag mehrheitlich das Gesetz zur Kommunalisierung von Aufgaben des Umweltrechts verabschiedet. Damit ist die Stadt Duisburg in Kürze für die Genehmigung/Zulassung und Überwachung vieler technischer Anlagen zuständig, die Beeinträchtigungen in Form von Immissionen verursachen können.
Hiervon sind besonders Gewerbebetriebe betroffen, denn größere Betriebe oder größere einzelne technische Anlagen müssen bestimmte Anforderungen einhalten, damit Umwelt oder Nachbarn nicht gefährdet und belästigt werden. Davon gibt es in Duisburg ca. 320 und von denen werden nun erstmals 120 von der Stadt betreut. Anlagen der Nahrungsmittelindustrie gehören genauso dazu wie Anlagen zur Energieerzeugung, Abfallbehandlungsanlagen, Schrottplätze, Baustoffrecyclinganlagen, Schießstände und viele andere Betriebe.
Für die Genehmigung sehr komplexer Anlagen und Anlagen ab einer bestimmten Betriebsgröße bleibt die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig und ist bei allen Problemen mit Luft, Lärm, Geruch oder Erschütterung unter der bekannten Telefonnummer (0203) 3052-2222 zu erreichen.
Da Lärm und Geruch oft nicht gleich einem verursachenden Betrieb zuzuordnen sind, wird das Amt für Umwelt und Grün der Stadt die Ursachenforschung übernehmen und die Zusammenarbeit mit dem Land herstellen. Call Duisburg steht für Anfragen unter der Rufnummer (0203) 94000 zur Verfügung und wird den richtigen Ansprechpartner finden. Das Amt für Umwelt und Grün wird sich zusammen mit der Bezirksregierung Düsseldorf bemühen, den Übergang der Aufgaben so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Die Stadt Duisburg ist auf den Übergang trotz der engen Zeitschiene vorbereitet. Im neuen Jahr stehen sechs Mitarbeiter zur Verfügung, um Genehmigungen und Überwachungsaufgaben zu erfüllen.

Stadt befragt Duisburger Bevölkerung zur Integration von Zuwanderern
Das N.U.R.E.C. Institute Duisburg führt Anfang des nächsten Jahres (Befragungszeitraum 2. bis 31. Januar 2008) im Auftrag der Stadt eine Befragung der Bevölkerung zur Integration von Zuwanderern durch. Für diese Erhebung sind bei der Stadt Duisburg das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten und das Referat für Integration gemeinsam verantwortlich. Finanziert wird das Projekt aus Fördermitteln des Landes NRW.
In den nächsten Wochen werden 100 Interviewer ausschwärmen, um rund 2.700 nach dem statistischen Zufall ausgewählte Personen nach ihrer Lebenssituation und ihren Meinungen zu befragen. Befragt werden sowohl Deutsche als auch Zuwanderer. Bei den Fragen geht es um die Arbeits- und Bildungssituation, die sozialen Beziehungen und die Einstellungen zu anderen Bevölkerungsgruppen und zur Integration von Zuwanderern.
Die Ergebnisse der Befragung sollen wichtige Hinweise für eine bürgernahe Planung und Politik im Integrationsbereich liefern. Das Referat für Integration führt damit federführend den in Duisburg mit den Integrationskonferenzen begonnenen Prozess fort. Die Erkenntnisse der Befragung werden in die konkrete Integrationsarbeit miteinbezogen.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Weihnachtstage
Abfall wird für den 24. und 25. 12. ein Tag früher und für den 26.12. ein Tag später geholt
Aufgrund der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Leerung der Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel wie folgt:
Reguläre Abfuhr
Abfuhr in der Weihnachtswoche
Montag, 24.12. auf Samstag, 22.12. (früher)
Dienstag, 25.12. auf Montag, 24.12. (früher)
Mittwoch, 26.12 auf Donnerstag, 27.12. (später)
Donnerstag, 27.12. auf Freitag, 28.12. (später)
Freitag, 28.12. auf Samstag, 29.12. (später)
Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de

Viele Führungen im Stadtmuseum
Duisburg. Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen bleibt Heiligabend und am 1. Weihnachtstag sowie zu Silvester und Neujahr geschlossen. An allen anderen Tagen können die Ausstellungen zu den üblichen Zeiten besucht werden. Zum Jahresende bietet das Museum Führungen in verschiedenen Ausstellungen an:
Mittwoch, 26. Dezember, 15 Uhr: Die Mercator-Schatzkammer Donnerstag, 27. Dezember, 15 Uhr: Stadtgeschichte Duisburgs Freitag, 28. Dezember, 12 Uhr: Die Mercator-Schatzkammer Sonntag, 30. Dezember, 15 Uhr: Der Kupferstecher Hendrick Goltzius. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro.

Acryl-Malen für Jugendliche - noch Plätze frei Für Jugendliche von 14-24 Jahren
Duisburg. 3./4. Januar 2008, 11 bis16 Uhr Anmeldung ab sofort!

"Der Fehler beginnt schon dann, wenn jemand Leinwand und Farbe kauft", hat Joseph Beuys einmal gesagt. Jugendliche, die ins Lehmbruck Museum kommen, können es von Anfang an richtig und vor allem selber machen: Rahmen bauen, Leinwände aufziehen, grundieren, Farben mischen.
Die Kölner Künstlerin Judith Ganz wird die TeilnehmerInnen in die "experimentelle Malerei" einführen. Sie hat unter anderem an der State University in San Francisco studiert und sich längere Zeit in New York aufgehalten. Der Workshop ist die beste Gelegenheit, malerisch alles Mögliche auszuprobieren - egal, ob die Farbe mit Pinsel, Schwamm oder Spachtel. Kosten inkl. Material: 35 Euro, 25 Euro für Mitglieder von Jugend-trifft-Kunst. Informationen und Anmeldung unter: Fon: 0203-283 2195 oder E-Mail mp@lehmbruckmuseum.de

Erwerbstätigenzahl in NRW auch im dritten Quartal weiter angestiegen
Düsseldorf (LDS NRW). Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen war im dritten Quartal 2007 um rund 138 000 höher als im dritten Vierteljahr 2006. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war dies ein Anstieg um 1,6 Prozent (auf 8,620 Millionen Personen). Die positive
Entwicklung der ersten beiden Quartale setzt sich damit unvermindert fort; die Zuwachsrate liegt erstmals seit 2005 auf der Höhe des Bundesdurchschnitts.

Getragen wird die positive Entwicklung vor allem von dem unverändert hohen Anstieg im Dienstleistungsbereich (+116 000 oder +1,9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2006). Weiterhin
positiv ist auch die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe (+18 000 bzw. +0,9 Prozent). Hierzu trug insbesondere das Verarbeitende Gewerbe mit einem Zuwachs von fast 13 000 Erwerbstätigen bei. Auch im Baugewerbe setzte sich die positive Entwicklung fort: Allerdings ist hier bei einem Plus von 7 000
Erwerbstätigen eine Abschwächung der Dynamik im Vergleich zum Vorquartal zu erkennen (zweites Quartal 2007: +11 000 Erwerbstätige).
Die aktuelle Vierteljahresrechnung des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" weist für Deutschland im dritten Quartal 2007 eine Erwerbstätigenzahl von 39,930 Millionen Personen aus. Das waren 1,6 Prozent mehr als im dritten Vierteljahr 2006. (LDS NRW)

Duisburg, 20. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Oberbürgermeister Sauerland sieht sich vom Verfassungsgericht bestätigt
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht sich vom heutigen Bundesverfassungsgerichtsurteil, wonach die bisherige Konstruktion der Argen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, in seiner Auffassung bestätigt: „Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Arbeitsmarktpolitik aus einer Hand kommen sollte. Deswegen werde ich meinen Einfluss über den Städtetag und auf anderen Kanälen dafür geltend machen, dass die Arbeitsmarktpolitik in kommunale Verantwortung übergeht.“
Oberbürgermeister Sauerland ist gleichzeitig froh, dass die Verfassungsrichter die Argen in der aktuellen Form weiterarbeiten lassen und dem Gesetzgeber ausreichend Zeit gegeben haben, die notwendigen Gesetzesänderungen umzusetzen: „Die Kunden der Duisburger Arge haben keinen Grund zur Sorge. Sie werden weiterhin so betreut wie bisher. Alle ergangenen Bescheide sind bestandssicher.“

Das Urteil
Das Bundesverfassungsgericht hat die gemeinsame Betreuung der ALG-II-Bezieher in den Arbeitsgemeinschaften von Bundesagentur und Kommunen für nicht zulässig erklärt. Auch nach dem Urteil erhalten alle Betroffenen ihre Leistungen wie bisher. Bis Ende 2010 muss die Aufgabenverteilung jetzt neu regelt werden.
"Das Arbeitslosengeld II ist verfassungsgemäß", sagte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz zum Urteil. Das Bundesverfassungsgericht habe hier für Klarheit gesorgt.
"Keine Arbeitslose und kein Arbeitsloser muss sich Sorgen machen", unterstrich Scholz. Auch nach dem Urteil würden alle Betroffenen ihre Leistungen wie bisher erhalten. Die Betreuung und Unterstützung seitens der Arbeitsvermittlung vor Ort laufe wie gewohnt weiter.Zeit, um Grundsicherung tragfähig zu gestalten
Auch für die Beschäftigten in den Job-Centern ändert das Urteil erst einmal nichts: Ihre Arbeitskraft, ihr Fachwissen und ihr Engagement werden auch in Zukunft gebraucht.
Die vom Bundesverfassungsgericht gesetzte Frist bis Ende 2010 schafft zusätzliche Sicherheit. So ist ausreichend Zeit, die Grundsicherung für Arbeitsuchende langfristig tragfähig und effizient zu organisieren. Der Bundesarbeitsminister kündigte dazu Vorschläge an. Trotz der langen Übergangsfrist will er versuchen, zügig eine Lösung zu finden.
Scholz: "Für die Bundesregierung ist wichtig: Die Betreuung und Vermittlung von Menschen, die länger arbeitslos sind, bleiben Aufgaben des Bundes. Das ist vernünftig, damit auch in Zukunft ein Arbeitsloser in Flensburg auf einen freien Arbeitsplatz in Frankfurt vermittelt werden kann."
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte die Zusammenlegung der Aufgaben von Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit (BA) in gemeinsamen Arbeitsgemeinschaften (Argen) für verfassungswidrig. Die Betreuung der rund sieben Millionen Empfänger so genannter Hartz-IV-Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II muss nun verwaltungstechnisch neu organisiert werden. Dafür hat das Gericht dem Gesetzgeber eine dreijährige Frist bis Ende 2010 gesetzt. Das Gericht gab damit einer Klage von elf Landkreisen teilweise statt. Sie sahen in den Arbeitsgemeinschaften eine unzulässige Mischverwaltung.
Die Jobcenter entstanden mit der Arbeitsmarktreform im Jahr 2005 als Folge der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II. Bundesweit gibt es 353 Arbeitsgemeinschaften. Daneben gibt es 69 so genannte Optionskommunen, die die Betroffenen in alleiniger Verantwortung betreuen. In 21 Regionen nehmen Kommunen und Arbeitsagenturen die Aufgabe nach wie vor in getrennter Trägerschaft wahr.

Erfolgreiche Modelle prüfen
Für Scholz sind die 21 Landkreise "erfolgreiche Vorbilder, die zeigen, wie die Arbeitsvermittlung für Langzeitarbeitslose in Zukunft aussehen könnte". Dabei nehmen Arbeitsagentur und Gemeinde ihre Aufgaben getrennt wahr, wenn auch meist unter einem Dach.
Die Agentur für Arbeit übernimmt die Betreuung und Vermittlung in Arbeit und zahlt das Arbeitslosengeld II an die Betroffenen aus. Die Kommune ist für die Kosten der Unterkunft und Heizung sowie die begleitenden Hilfen (Schuldnerberatung, Suchtberatung, Kinderbetreuung und anderes) zuständig. Diese Zusammenarbeit funktioniere "gut und effizient", sagte Scholz.

Abschlagszahlungen der Landesregierung für die Kommunen
20.253.200,- Millionen Euro  für Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 20. Dezember 2007 - Die Landesregierung wird den Kommunen Abschlagszahlungen in Höhe von insgesamt 280 Mio. EUR für 2006 und 220 Mio. EUR für 2007 zur Verfügung stellen. Innenminister Dr. Ingo Wolf hat heute (20.12.) bekannt gegeben, wie sich diese Abschlagszahlungen auf die Städte und Gemeinden verteilen. "Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts in der vergangenen Woche ist das ein schneller und fairer erster Schritt", sagte Wolf dazu in Düsseldorf.
Damit setzt die Landesregierung eine Maßgabe des Verfassungsgerichts um. Das Gericht hatte dem Land in der vergangenen Woche aufgegeben, zu viel gezahlte kommunale Beiträge zu den Lasten der Deutschen Einheit im Jahr 2006 auszugleichen. In welcher Höhe es tatsächlich zu Überzahlungen gekommen ist, steht noch nicht genau fest. Dazu müsse zunächst die Urteilsbegründung genau ausgewertet werden. Daher stünden die Abschlagszahlungen noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Berechnung und Abrechnung.
Die beiden Abschlagszahlungen werden auf die Städte und Gemeinden nach der Systematik für Schlüsselzuweisungen in den Gemeindefinanzierungsgesetzen 2006 und 2007 verteilt. Das heißt, dass sehr finanzstarke Kommunen keine Zahlungen bekommen. Kreise und Landschaftsverbände erhalten weder direkt noch indirekt Anteile dieser Abschläge. Ausgezahlt werden die Mittel, sobald der Nachtrag und das entsprechende Gesetz über die Abschlagszahlungen in Kraft getreten sind.
Beispiel:
Die Stadt Duisburg erhält davon für das Jahr 2006 als Abschlagszahlung 11.416.206,- und für das Jahr 2007 einen Betrag von 8.836.994,- . Beide Abschläge betragen zusammen 20.253.200,- . Die Höhe der Abschläge für jede Kommune finden Sie im Internet unter www.im.nrw.de/aktuell.

Neue Tagesmütter
14 Tagesmütter haben im städtischen Familienzentrum Geeststraße in Rheinhausen-Friemersheim ihre Zusatzqualifikation für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Margret Nöchel vom Jugendamt (u.li.) überreichte die Zertifikate in einer feierlicher Runde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bruttomonatsverdienste in NRW: 3 132 Euro für Vollzeit- und
1 396 Euro für Teilzeitbeschäftigte

Düsseldorf (LDS NRW). Die regelmäßigen monatlichen Bruttobezüge (ohne Sonderzahlungen) der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich NRWs betrugen im zweiten Quartal 2007 durchschnittlich 3 132 Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse
der neuen vierteljährlichen Verdiensterhebung mitteilt, erzielten die Vollzeitbeschäftigten im Produzierenden Gewerbe mit 3 221 Euro einen um 5,2 Prozent höheren Betrag als jene im
Dienstleistungsbereich (3 061 Euro), obwohl bei letzteren die Zahl der bezahlten Wochenarbeitsstunden mit 39,0 Stunden um 0,6 Stunden höher war als im Produzierenden Gewerbe.
Teilzeitbeschäftigte kamen bei durchschnittlich 22,6 bezahlten Wochenarbeitsstunden auf einen Bruttomonatsverdienst von 1 396 Euro (Produzierendes Gewerbe: 1 521 Euro bei 22,9
Wochenarbeitsstunden; Dienstleistungsbereich 1 380 Euro bei 22,6 Wochenarbeitsstunden). Geringfügig Beschäftige verdienten im Schnitt 275 Euro monatlich. Auch hier lag der Wert im
Produzierenden Gewerbe mit 299 Euro höher als im Dienstleistungsbereich (270 Euro).
Wie die Statistiker mitteilen, sind die Ergebnisse mit denen der früheren Verdiensterhebungen nicht vergleichbar, da ab 2007 auch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte sowie leitende Kräfte einbezogen sind und die Erhebung auf fast alle Wirtschaftsbereiche (mit Ausnahme der Bereiche "Land- und Forstwirtschaft", "Fischerei und Fischzucht" sowie "Öffentliche
Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung") ausgedehnt wurde. (LDS NRW)

Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste1) in Nordrhein-Westfalen
– 2. Quartal 2007 –
Wirtschaftsbereich Vollzeit- Teilzeit- geringfügig
Beschäftigte
in Euro
  Produzierendes Gewerbe 3 221 1 521 299
  Dienstleistungsbereich 3 061 1 380 270
Zusammen 3 132 1 396 275
1) ohne einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte - Vom Einbaum zum Containerschiff
Duisburg. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort, am Sonntag, 23. Dezember, um 15 Uhr ein. Eine Voranmeldung für die Zeitreisen durch die Schifffahrtsgeschichte ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet einen Euro, zusätzlich zum Eintrittspreis. Seit Urzeiten nutzen die Menschen das Wasser zur Fortbewegung. Über Tausende von Jahren wurden die Schiffe im Landesinneren mit Muskelkraft von Menschen und Tieren vorwärts bewegt.
Im 19. Jahrhundert kam der Dampfantrieb. Die modernen Binnenschiffe fahren mit Dieselmotoren. Über die Jahrhunderte wandelten sich auch die Baumaterialien und die transportierten Lasten. Wenig scheint der Einbaum aus vorchristlicher Epoche mit einem Containerschiff aus heutiger Zeit gemeinsam zu haben. Oder doch etwas? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten interessierte Besucher im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.

Duisburg, 19. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Lebendige Krippe

Auflösung der Versorgungsämter: Elterngeld und Elternzeit ab 1. Januar beim Jugendamt
Nach Auflösung der Versorgungsämter des Landes werden die Aufgaben, die das Elterngeld und die Elternzeit betreffen, ab dem 1. Januar 2008 vom Jugendamt wahrgenommen. Der Standort Ludgeristraße 12 in Duisburg-Neudorf bleibt erhalten.
Wegen der zur Zeit stattfindenden Umzüge sind bis Ende des Jahres 2007 Beratungen und individuelle Auskünfte nicht möglich. In dringenden Fällen stehen Call Duisburg unter der Rufnummer (0203) 940094 sowie das Jugendamt unter (0203) 283-2636 zur Verfügung.
Ab dem 2. Januar 2008 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ludgeristraße 12 in der 1. Etage zu erreichen. Grundsätzlich gelten für diesen Bereich folgende Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr. Allgemeine Auskünfte gibt es auch bei Call Duisburg unter (0203) 940094.

Zwei neue Publikationen zur Stadtarchäologie vorgestellt
Mit der Herausgabe zweier neuer Publikationen der Unteren Denkmalbehörde zur Stadtarchäologie wird eine über 100-jährige Forschungstradition der Duisburger Stadtarchäologie fortgeführt, auf welche die Stadt mit Stolz zurückblicken kann. Die Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, unter den in der Stadt lebenden Menschen Identität zu stiften und ein gemeinschaftliches Geschichtsbewusstsein aufzubauen. Gerade in einer durch die industrielle Infrastruktur stark überprägten, dynamischen Großstadt, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft wohnen, ist dies ein wichtiger Beitrag der Kommune zur Gestaltung der Zukunft. Durch die gezielt anschaulich gehaltenen Texte und eine durchgehend farbige Bebilderung beider Bände soll nicht nur das historische Fachpublikum angesprochen werden. Auch heimatverbundene und geschichtsinteressierte Leserkreise in der Stadt sollen dazu ermuntert werden, auf diesem Wege Neues über die Geschichte ihrer Stadt zu erfahren. Durch ihre überregionale Verbreitung fungieren die Bücher gleichsam weit über die Grenzen der Stadt hinaus als historische Botschafter der Stadt Duisburg.
Beide Bände erscheinen jeweils in bereits seit langem in der Fachwelt etablierten Schriftenreihen der Unteren Denkmalbehörde. Beide Reihen waren vom ehemaligen Stadtarchäologen Dr. Tilmann Bechert begründet worden.
Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg 7: Duisburg zwischen Römerzeit und Karl dem Großen:
Dr. Elke Nieveler aus Moers, eine ausgewiesene Wissenschaftlerin der frühgeschichtlichen Archäologie im Rheinland, beleuchtet in ihrer Arbeit das linksrheinische Stadtgebiet zwischen Römerzeit und Karl dem Großen. Vorgestellt werden die aus dem Stadtgebiet bekannten fränkischen Friedhöfe und Siedlungen links des Rheins. Behandelt werden darin Fragen zum damaligen Grabbrauch und Lebensalltag der Franken zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert. Die Publikation erscheint als Band 7 der Reihe „Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg“ und kostet 19.90 Euro.

Funde aus Asciburgium 14: Tiere in Asciburgium:
Dieser Band widmet sich den Untersuchungen an Tierknochenfunden aus dem römischen Kastell von Asberg (Asciburgium) und beleuchtet die daraus resultierenden Aussagemöglichkeiten für die Tierwelt in der römischen Provinz. Verfasst wurde dieser Band von Frau Dr. Sabine Deschler-Erb. Als international anerkannte Wissenschaftlerin ist sie auf die Bearbeitung von Tierknochenfunden der römischen Antike spezialisiert und arbeitet derzeit am Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Basel. Aus der Feder von Dr. Tilmann Bechert, einem ausgewiesenen Kenner der römischen Provinz Niedergermanien, stammen einige ergänzende Beiträge in diesem Band. Die Arbeit erscheint als Band 14 in der Reihe „Funde aus Asciburgium“ und kostet 14.90 Euro.
Beide Bücher werden von der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem archäologischen Fachverlag Dr. Faustus, Büchenbach, herausgegeben. Vertrieben werden beide Bände vom Verlag und können über den Buchhandel bezogen werden.

Neue Zuständigkeit für das Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht
Zum 31. Dezember 2007 werden die Versorgungsämter des Landes aufgelöst. Für das Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht sind dann die Kreise und kreisfreien Städte zuständig. Für die Duisburger Bürgerinnen und Bürger wird es keine Veränderungen geben, da das Versorgungsamt nach wie vor in seinen bisherigen Räumlichkeiten beim Amt für Soziales und Wohnen, Schwerbehindertenrecht, Ludgeriestraße 12, 47057 Duisburg zu erreichen ist. Ab dem 2. Januar ändert sich allerdings die Telefonnummer in 0203 / 94 00 94. Durch notwendige Umstellungsarbeiten bleibt das Amt vom 17. bis 21. Dezember geschlossen.

Seniorenbeirat:Arbeitsschwerpunkte für 2008 und eine monatliche Bürgersprechstunde
Ab dem kommenden Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Erstmalig findet diese Sprechstunde am Mittwoch, 9. Januar 2008, von 10 bis 12 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5 - 7 in Duisburg-Mitte statt.
Alle Seniorinnen und Senioren sind gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirats eingeladen, die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden. Zukünftig wird diese Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat, immer zur gleichen Zeit und am selben Ort, stattfinden.
Der Seniorenbeirat hat sich außerdem für 2008 neue Arbeitsschwerpunkte gesetzt. Als Erkenntnis aus dem Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) "Die altersfreundliche Stadt - Age Friendly Cities", an dem Duisburg und das Ruhrgebiet neben anderen internationalen Ballungsräumen beteiligt waren, hat sich der Beirat zum Ziel gesetzt, die im Rahmen der WHO-Studie als relevant identifizierten Fragen weiter zu diskutieren und zu verfolgen. Ab dem kommenden Jahr sollen deshalb folgende Schwerpunkte angegangen werden:
Gesund alt werden in Duisburg - Prävention, Angebote, Chancen
Wie seniorenfreundlich ist der Duisburger Nahverkehr? - Ein Überblick über den Stand und die zukünftige Planung Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg - Ein Überblick, wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?
Älter werden in den Bezirken - Senioren und Wohnen, Wohnmodelle und Konzepte in Duisburg
Geplant ist, hierzu ausgewiesene Fachleute zur Diskussion in den Beirat einzuladen. Die Kommunale Gesundheitskonferenz wird sich in Kürze bereits mit dem Thema "Gesund alt werden in Duisburg" befassen. Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an diesem Prozess der Weiterentwicklung Duisburgs zur altersfreundlichen Stadt zu beteiligen. Weitere Infos zur Arbeit des Seniorenbeirats gibt es unter Tel. (0203) 283-2720.

Künstler im Straßenverkehrsamt: Wild West Pictures

In der Reihe "Künstler im Straßenverkehrsamt" sind vom 10. Januar bis 20. März 2008 Fotografien von Sabine Schlossmacher zu sehen. "Wild West Pictures" lautet der Titel ihrer Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern. Die Arbeiten können zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Rhein-Ruhr-Bad am zweiten Weihnachtstag geöffnet
In diesem Jahr bietet DuisburgSport den schwimmfreudigen Duisburgern wieder die Möglichkeit, auch an einem der Weihnachtsfeiertage dem Schwimmvergnügen nachzugehen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, sind der Badbereich von 8 bis 21 Uhr und der Saunabereich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Doch nicht nur Schwimmen steht im Rhein-Ruhr-Bad auf dem Programm. In der kalten Jahreszeit bietet der großzügige Saunabereich mit seinen unterschiedlichen Saunen genug Möglichkeiten, den Winter vor der Tür zu lassen. In der finnischen Blockhaussauna im Außenbereich, in der Biosauna, dem Dampfbad oder der heißen finnischen Sauna im Innenbereich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle anderen Bäder bleiben Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen geschlossen.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter Tel. (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Kindertageseinrichtungen des Bistums die in Duisburg geschlossen werden - KiTa im Forum

Duisburg, 18. Dezember 2007 - Historischer Kalender

KiTa im Forum Duisburg - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
57.000 Quadratmeter Handelsfläche öffnen sich im September 2008 für Besucher und Kunden im Forum Duisburg an der Königstraße.
Der Investor Multi Development Germany GmbH baut hier eines der größten innerstädtischen Shoppingcenter in NRW. Auf insgesamt vier Etagen bietet dann das Forum Duisburg Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen in ca. 90 Shops. Eine Kindertagesstätte komplettiert das Angebot.
„Für Multi Development ist es eine Premiere, eine Kindertagesstätte als Mieter und gleichzeitig als Service für die Beschäftigten und Kunden unseres Projektes bieten zu können“, freute sich Axel Funke, Geschäftsführer des in Duisburg-Neudorf beheimateten Investors.
Die Kindertagesstätte gewährleistet auf 800 Quadratmetern eine qualifizierte und professionelle Betreuung, davon eine 300 Quadratmeter große Dachterrasse mit Außenspielfläche und Naturlehrpfad.
Träger der öffentlichen Kindertagesstätte ist der Zweckverband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen. Die KiTa wird ab September mindestens Platz für zwei Gruppen, sowie eine zusätzliche Tagesgruppe für die Kinder der Forum-Kunden bieten.
Wir freuen uns ganz besonders darüber, mit dem Zweckverband eine Institution der katholischen Kirche als Partner gefunden zu haben, die neben hervorragender Qualität in der Erziehung, eine wertorientierte Anleitung der Kinder gewährleistet, sagte Axel Funke auf der Pressekonferenz im Rohbau des Forums.
Der KiTa Zweckverband eröffnet mit seinem Angebot einer katholischen Tageseinrichtung für Kinder im Forum Duisburg ein bundesweit einzigartiges Dienstleistungsangebot.

Den Gerüchten, dass bereits Namen im Zuge von geplanten Schließungen Duisburger katholischer Tageseinrichtungen festliegen sollen, widersprach der stellvertretende Geschäftsführer des KiTa Zweckverbandes, Jürgen Haberl. Die Entscheidung darüber fiele erst im Januar/Februar 2008.

Von links: Barbara Wagner - Regionalleitung Duisburg KiTa Zweckverband, Peter Haberl - stellvertretender Geschäftsführer KiTa Zweckverband, Peter Wenzel - Geschäftsführer KiTa Zweckverband, Axel Funke - Vorsitzender der Geschäftsführung Multi Development Germany GmbH und Peter Knopf - Projektmanager Forum Duisburg, Multi Development Germany GmbH.

Schließungen von Kindertageseinrichtungen im Bistum Essen zum 31. Juli 2008
In den vergangen Wochen hat der Kita-Zweckverband im Bistum Essen mitgeteilt, dass im Gebiet der Stadt Duisburg sukzessive bis zum 31. Juli 2010 insgesamt 54 Kindergartengruppen geschlossen werden sollen. Damit werden in Duisburg rund 1.350 Kindergartenplätze abgebaut, die aktuell von Kindern besucht werden. Da die Kommune dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz entsprechen muss und nach den aktuellen Bedarfszahlen die Plätze nach wie vor benötigt werden, ist es Aufgabe des kommunalen Jugendhilfeträgers, den Verlust an Kindergartenplätzen zu kompensieren. Hierzu bedarf es allerdings frühzeitig Klarheit darüber, zu welchem Zeitpunkt welche der 18 möglichen Einrichtungen geschlossen werden sollen. Diese Information fehlte bisher.
Auf Einladung des Jugendamtes der Stadt Duisburg haben jetzt Vertreter des Zweckverbandes erstmals mitgeteilt, welche der Einrichtungen zum Ende des laufenden Kindergartenjahres, also zum 31. Juni 2008, geschlossen werden sollen.
Betroffen sind St. Paul, An der Paulskirche, Marxloh (50 Plätze, zwei Gruppen); Liebfrauen, Schulstraße, Bruckhausen (50 Plätze, zwei Gruppen); Herz Jesu, Brückelstraße, Obermeiderich (100 Plätze, vier Gruppen); St. Bonifazius, Wanheimer Straße, Hochfeld (60 Plätze, drei Gruppen); St. Rafael, Märchenweg, Bissingheim (50 Plätze, zwei Gruppen) und St. Suitbert, Am Tollberg, Wanheim-Angerhausen (75 Plätze, drei Gruppen). Darüber hinaus soll zum 31. Juli 2008 in der viergruppigen Einrichtung St. Norbert an der Schillerstraße in Obermarxloh eine Gruppe abgebaut werden. Die noch in Trägerschaft des Kita-Zweckverbandes befindliche Einrichtung St. Anna an der Geibelstraße in Neudorf-Nord wird im Laufe des ersten Halbjahres 2008 in die Trägerschaft des Studentenwerkes Essen/Duisburg überwechseln.
Aufgabe ist es jetzt, mit allen am Prozess Beteiligten Verfahrenswege abzustimmen, damit die betroffenen Kinder eine wohnortnahe KiTa-Alternative finden. Hierzu werden auch Gespräche mit anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen, seien es kirchliche oder freie, gesucht. Auf das Anmeldeverfahren in den genannten Einrichtungen hat der mögliche Trägerwechsel keinen Einfluss. Klar wird aber sein, dass die bisher in katholischer Trägerschaft geführten Einrichtungen nach einem Trägerwechsel auch mit einem neuen inhaltlich-fachlichen Konzept, das den Prinzipien des jeweiligen neuen Trägers entspricht, zum 1. August 2008 an den Start gehen.

Dazu Infos zum neuen Kibitzgesetz:

http://www.stadtelternrat-duesseldorf.org/dokumente/pdf/2007.06_sonicht_flyer.pdf

Co-Pipeline: Bayer-Konzern zunächst ausgebremst
Nichts hat die Menschen zwischen Dormagen, Duisburg und Krefeld in diesem Jahr so aufgeregt wir die politische Umsetzung, Planung und Durchführung zum Bau der umstritten Co-Pipeline. Jetzt hatten Beschwerdeführer zur Enteignung ihrer Grundstücke zum Bau der Pipeline einen Teilerfolg erzwungen. Die Richter des Oberveraltungsgerichtes in Münster verwehrten die Inbetriebnahme der Pipeline. Mehr im Moment noch nicht, da bis zur Hauptverhandlung die Enteignungsbehörde, also die Bezirksregierung als Vorbereiter sowie der Konzern darzulegen haben, wo tatsächlich die notwendige Begründung zum Bau dieser Pipeline denn liegt.
Ob auch tatsächlich in der Hauptverhandlung das Thema Sicherheit zum Hauptthema werden kann, muss abgewartet werden. Entscheidend sind hier die Gutachten - so auch eines von der Stadt Duisburg. Auch wird dem Sinn des Allgemeinwohls nicht zwingend eine positive Ableitung für die betroffenen Bürger bringen. Zu vage ist der Begriff, zu viele Definitionen sind hier auch seitens Bayer vermittelbar.

Auf Antrag zweier Kläger aus Monheim stellten die Richter die aufschiebende Wirkung ihrer Widersprüche gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf für den Bau der CO-Pipeline  her. Über die Beschwerden gegen die vorzeitigen Besitzeinweisungen auf Grundlage des Enteignungs-Spezialgesetzes des Landes will das Gericht Anfang Januar entscheiden.
Das Gericht hatte grundlegende Bedenken gegen das gesamte Verfahren. Was sind das für Werte, die Bayer schützen muss?" fragte das Gericht. Ob hier der Zeitfaktor zur Ausräumung aller Bedenken eine zermürbende Angelegenheit für Bayer sein könnte, ist nicht auszuschließen. Die geballte Unterstützung die der Konzern hier vor allem vom Gesetzgeber genießt, lässt Zweifel aufkommen. Auch wird jetzt wohl überwiegend von Arbeitsplatzverlusten die Rede sein. Ungeachtet dessen haben die Gegner dem Konzern mehr als nur ein Bein gestellt.

Duisburg Marketing Gesellschaft verschenkt Weihnachtsbäume
Am kommenden Sonntag, 23. Dezember 2007, endet um 18.00 Uhr der diesjährige Duisburger Weihnachtsmarkt. Die Duisburg Marketing Gesellschaft verschenkt im Anschluss Weihnachtsbäume, die zur Dekoration des Weihnachtsmarktes eingesetzt waren. In der Zeit von 19.00 - 21.00 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Bäume auf dem Averdunkplatz abholen. Die Duisburg Marketing Gesellschaft bittet allerdings zu berücksichtigen, dass diese Bäume nicht frisch geschlagen sind sondern bereits Mitte November in Duisburg angeliefert wurden.

Brücke über die Kleine Emscher in Duisburg-Neumühl gesperrt
Duisburg. Die Brücke über die Kleine Emscher wird im Zuge der Otto-Hahn-Straße in Duisburg-Neumühl ab Mittwoch, 2. Januar 2008, komplett gesperrt. Da mit schwerem Gerät Spundwände im Uferbereich eingerammt werden, gilt die Sperrung aus Sicherheitsgründen auch für Fußgänger. Die Vollsperrung wird voraussichtlich am Freitag, 18. Januar 2008, wieder aufgehoben, eine halbseitige Sperrung bleibt jedoch bis auf Weiteres bestehen. Die Regelung des Verkehrs erfolgt dann durch eine Ampelanlage. Umleitungsempfehlungen werden eingerichtet. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis, da insbesondere Fußgänger Umwege in Kauf nehmen müssen.

Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Rohrverlegung in der kleinen Emscher.
Sobald die Komplettmaßnahme abgeschlossen ist, wird das Schmutzwasser in diesen Rohren unter der Wasseroberfläche befördert.

Mit dem kleinen Eisbären ins neue Jahr - Das Kinderprogramm der Stadtbibliothek
Mit dem Vorlesespaß "Kleiner Eisbär hilf mir fliegen" eröffnet die Stadtbibliothek am Donnerstag, 3. Januar, um 16 Uhr in der Bezirksbibliothek Buchholz ihr neues Kinderprogramm 2008. "Kleiner Eisbär nimm mich mit" heißt es am Dienstag, 8. Januar, um 15 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek der Gesamtschule Süd und "Kleiner Eisbär wohin fährst du?" am Mittwoch, 9. Januar, um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort. Das komplette Programm aller 30 Veranstaltungen im Januar gibt es als Faltblatt und im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

"Böll"-Büchertisch in der Zentralbibliothek
Duisburg. Bücher von und über Heinrich Böll, der am 21. Dezember 90 Jahre alt geworden wäre, sind zurzeit auf einem Büchertisch im zweiten Obergeschoss der Zentralbibliothek ausgestellt. Ausgeliehen werden können unter anderem seine Romane "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", "Haus ohne Hüter" und "Fürsorgliche Belagerung", der Erzählband "Wanderer, kommst du nach Spa..." sowie das Fotoalbum "Bilder eines Lebens" aus dem Kiepenheuer & Witsch Verlag. der Verein für Literatur und Kunst widmet dem Literaturnobelpreisträger von 1972 mit dem Motto "Von Büffeln und Lämmern", einem Zitat aus dem Roman "Billard um halb zehn", seine diesjährige Veranstaltungssaison. Die Medienzusammenstellung des Büchertisches übernahm Christiane Bays (Telefon 0203/283-4239).

"Unicef" informiert in der Zentralbibliothek
Duisburg. Die Kinderschutzorganisation der Vereinigten Nationen "Unicef" präsentiert sich am Samstag, 5. Januar, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr erstmals im neuen Jahr wieder mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, gibt es verschiedene Drucksachen sowie Grußkarten aller Art. "Unicef" setzt sich in über 160 Ländern der Erde für das Überleben und den Schutz von Kindern ein.

Kinder- und Jugendschutz fördern
Netzwerke stärken - Obligatorische Vorsorgeuntersuchungen

Mit Blick auf den am Mittwoch dieser Woche stattfindenden Kinder- und Jugendschutzgipfel der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund zusätzliche Anstrengungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Der Präsident des Verbandes, der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer wies darauf hin, dass die Kommunen immer öfter eingreifen müssten, weil ein Teil der Eltern nicht mehr in der Lage seien, ihrem Erziehungsauftrag gerecht zu werden. In etwa 170.000 Fällen sei deshalb im vergangenen Jahr die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen notwendig geworden, um dem Kindeswohl gerecht zu werden. "Wir müssen die sozialen Frühwarnsysteme zum Schutz der Kinder weiter ausbauen", sagte Schäfer heute in Berlin.
Notwendig sei ein Netzwerk mit Informationsaustausch und Informationspflichten. Das beginne bei der Hebamme und gehe über den Arzt, den Kindergarten, die Schule bis hin zum Jugendamt und zur Polizei. Dazu gehöre auch eine Checkliste von typischen Warnsignalen, die Hinweise auf Vernachlässigung geben könnten.
Schäfer forderte dem Vorbild von Bayern und dem Saarland zu folgen und eine Kontrolle im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen von Kleinkindern verbindlich vorzuschreiben. Ein Arzt könne bei einer Untersuchung viel eher feststellen, ob ein Kind vernachlässigt werde, als durch einen Besuch des Jugendamtes.
"Für das Wohl gerade dieser Kinder ist es oftmals sinnvoller, die Infra- und Hilfsstruktur in den Kommunen zu stärken, als immer nur höhere Transferleistungen vorzusehen", sagte Schäfer abschließend. Die Verbesserung des Jugendschutzes muss ein nachhaltiger Prozess werden, in den die Kommunen, die vor Ort diese Aufgabe leisten, eingebunden werden müssen.

Aufschwung für weitere Reformen nutzen - Vorrang für Bildung, Investitionen, Schuldenabbau
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine Fortsetzung des Reformprozesses in Deutschland. Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Roland Schäfer, Bergkamen, warnte die Politik davor, die Spielräume des Aufschwungs ausschließlich für neue und bessere Sozialleistungen zu nutzen. Derartige Versprechungen wecken bei den Bürger falsche Erwartungen und führen zu immer neuen Belastungen der Kommunen. Der notwendige Spielraum für mehr Investitionen in Schule, Bildung, Kinderbetreuung und Infrastruktur werde damit immer weiter ausgehöhlt. Der Bund gebe schon heute 124,4 Mrd. Euro für Arbeit und Soziales aus, das seien 48 % des Gesamthaushalts, während z. B. für Forschung und Bildung nur 8,5 Mrd. Euro ausgegeben würden. Zweitgrößter Posten im Bundeshaushalt sei der Schuldendienst mit 40,5 Mrd. Euro. Damit werden nur die Kredite finanziert. Von der Rückführung der gigantischen Staatsverschuldung von 1,6 Billionen Euro von Bund, Länder und Gemeinden seien wir noch meilenweit entfernt.
Trotz der sprudelnden Steuerquellen steige die Staatsverschuldung weiter an. Die Kassenkredite der Kommunen haben 2007 die gigantische Summe von fast 30 Mrd. Euro erreicht. Dies trotz guter Konjunktur. Auch die Sozialleistungen der Kommunen steigen weiterhin ungebremst und haben 2007 bei 37,5 Mrd. Euro gelegen. Damit die liegen die Ausgaben deutlich über den Einnahmen aus der Gewerbesteuer.
Insgesamt haben die Kommunen im Jahre 2007 einen geringen Überschuss erwirtschaftet, der aber insbesondere dadurch zustande kommt, dass die Privatisierung vorangetrieben wurde, der Personalabbau fortgesetzt und einige wenige große Städte überproportionale Zuwächse bei der Gewerbesteuer erzielen konnten. Für die Masse der Kommunen kann finanziell keine Entwarnung geben werden, wie insbesondere die Kassenkredite zeigen. Belastet werden die Kommunen insbesondere durch die steigenden Ausgaben bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Hinzu kommen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter, für die die Kommunen über 3,2 Mrd. Euro aufwenden mussten, was einer Steigerungsrate von etwa 10 v. H. gegenüber dem vergangenen Jahr entspricht. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werden diese Ausgaben weiter steigen. Die Kommunen können dies nicht alleine schultern. Schäfer forderte den Bund erneut auf, sich mit mindestens 20 v. H. an der Grundsicherung im Alter und der Eingliederungshilfe für Behinderte zu beteiligen.
Im Rahmen der Föderalismusreform II muss es, so Schäfer, eine wirksame Begrenzung der Verschuldung der öffentlichen Haushalte geben. Dabei ist sicherzustellen, dass der verfassungsrechtlich gesicherte Anspruch der Kommunen auf eine aufgabenangemessene Finanzausstattung nicht in Frage gestellt werden darf. Schäfer warnte die Politik vor der Illusion, man könne durch eine Verfassungsnorm die Verschuldungsproblematik lösen. Eine Verschuldungsgrenze wird nur dann wirksam, wenn entweder die Ausgaben reduziert, oder die Einnahmen verbessert oder beides kombiniert wird. Es ist Aufgabe der Politik, dies den Bürgern immer wieder deutlich zu machen.

Den Weg aus dem Schuldenstaat werden wir nur schaffen, wenn wir die Reformen beherzt fortsetzen und dem Bürger immer wieder deutlich machen, dass er auch weiterhin verstärkt Eigenvorsorge betreiben muss. Das gilt zum Beispiel für die nach wie vor notwendige Reform der Pflegeversicherung. Wer eine vernünftige Pflege im Alter will, muss bereits in jungen Jahren Eigenvorsorge betreiben. Ein richtiger Weg wäre hier eine private Zusatzversicherung. Auch das Risiko von vorübergehender Arbeitslosigkeit wird vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung zunehmen. Auch hier müssen private Anreize gestärkt werden, etwa nach einem Riestermodell sich zusätzlich abzusichern.

Die Vorsorge von heute ist die Sicherung des Sozialstaates von morgen. Zukunft hat der Sozialstaat nur, wenn die Leistungen auf die wirklich Bedürftigen konzentriert werden, wenn sie möglichst effektiv und unbürokratisch erbracht werden und die Eigenverantwortung der Menschen stärken.

Kommunen warnen vor überzogenen Forderungen - Tarifrecht weiter modernisieren - Arbeitsplätze sichern und erhalten
Mit Blick auf die Tarifrunde 2008, von der auf Seiten der Kommunen rund 1,5 Millionen Beschäftigte betroffen sind, warnt der DStGB vor überzogenen Forderungen. Der kommunale öffentliche Dienst ist nach wie vor von einer soliden Finanzausstattung weit entfernt, sagte Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg heute auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin.
Die Verschuldung der Kommunen liegt bei über 80 Mrd., die Kassenkredite sind im Jahr 2007 auf den Höchststand von fast 30 Mrd. gestiegen. Die Kommunen können vielfach dringend notwendige Erhaltungsinvestitionen nicht oder nicht im notwendigen Umfang tätigen. Dies ist in Schulen, Schwimmbädern, auf den Straßen oder an vielen anderen öffentlichen Gebäuden deutlich sichtbar. Geringe Zuschüsse an Vereine, höhere Gebühren und Einsparungen im kulturellen Bereich sind weitere Folgen. Ein Vergleich mit der Privatwirtschaft und den dort vereinbarten Lohn- und Gehaltszuwächsen ist deshalb nicht möglich. Den kommunalen Arbeitgebern ist allerdings auch daran gelegen, dass die nach wie vor notwendige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht einseitig zu Lasten des Personals gehen, sagte Landsberg.
"Wir wissen sehr Wohl, dass unser gutes Personal und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Wichtigste sind, um die notwendige bürgernahe und effektive Verwaltung in den Kommunen zu gewährleisten. Deshalb wollen wir die Leistungsbezahlung ausbauen", erklärte Landsberg. Zurzeit wird ein Prozent der Entgelte leistungsbezogen ausgekehrt, acht Prozent - und damit ein Monatsgehalt im Durchschnitt aller Beschäftigten - sind mit den Gewerkschaften bereits als Zielgröße ins Auge gefasst.

Tarifsteigerungen müssen allerdings auch dazu führen, dass endlich die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst wieder vereinheitlicht wird. Bei den Beamten wurde sie auf bis 42 Stunden erhöht, bei den Tarifbeschäftigten der Länder auf bis zu 40 Stunden. Die Wochenarbeitszeit muss bei den kommunalen Arbeitgebern im Flächentarifvertrag wieder einheitlich festgelegt werden.
Mit Sorge sieht der DStGB die Situation der kommunalen Krankenhäuser, die die flächendeckende stationäre Versorgung der älter werdenden Bevölkerung sicherstellen. Die im Jahr 2006 vereinbarte Einkommensverbesserungen, sowohl für das Pflegepersonal als auch für die Ärzte sind bislang nicht refinanziert, haben zu einer Verschlechterung der Betriebsergebnisse sowie zu einem beschleunigten Abbau der Arbeitplätze in Krankenhäusern geführt. Die verschiedenen Gesundheitsreformen haben immer weitere Belastungen der kommunalen Krankenhäuser verursacht. Dies wird die Versorgungsqualität weiter schwächen. Die Budgetdeckelung der kommunalen Krankenhäuser müssen deshalb beendet und die Sonderopfer rückgängig gemacht werden.

Duisburg, 17. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Abschied
Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung und hochrangiger Politiker aus ganz Deutschland wurde Abschied von Irmgard Karwatzki genommen. Die Messe in ihrer Heimatgemeinde in Neudorf St. Ludger hielten die Bischöfe Vorrath und Luthe. Sie waren alle gekommen, ihre ehemaligen Weggefährten aus den Bereichen Caritas und Politik. Deutschlands dritthöchster Politiker Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Landtagspräsidentin Regina van Dinther, Rita Süßmuth, Heiner Geißler, wobei der Bundestagspräsident und OB Sauerland sowie ihre langjährige Freundin Dr. Anneliese Lissner das Wirken der bodenständigen Neudorferin noch einmal besonders herausstellten.

Irmgard Karwatzki starb nur wenige Tage vor ihrem 67. Geburtstag starb. Ihr Tod löste tiefe Trauer aus. Ihr Wirken hat Spuren hinterlassen. Sie war mit Leib und Seele Neudorferin und liebte es, sich hartnäckig um die sozialen Probleme der Menschen in ganz Duisburg zu kümmern. Ihre Nachbarn von der Neudorfer Kettenstraße, ihre Heimatgemeinde St. Ludger oder das Meidericher Kolpinghaus wussten ihre Bürgernähe und Engagement zu schätzen.   Karwatzki, Irmgard (15.12.1940 - 9.12.2007) ). Langjährige  Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin (CDU) aus Duisburg-Neudorf.

Weihnacht bei der Sparkassen-Stiftung - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Schon eine Woche vor Weihnachten fand im Immobilien-Center der Sparkasse Duisburg eine Bescherung statt. Bereits zum 4. Male schüttete die Sparkasse Duisburg-Stiftung, die 2003 im Rahmen der Fusion mit der Sparkasse Kamp-Lintfort gegründet wurde, ihr Füllhorn aus. Entsprechend ihrer Satzung lässt die Stiftung 2/3 der Ausschüttungen in Duisburger Projekte fließen. Das sind in diesem Jahr mehr als 200.000,00 Euro.
Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, gleichzeitig auch Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Stadtkämmerer Dr. Peter Langner übergaben in einer Feierstunde die Zuwendungen an die begünstigten Vereine und Institutionen. Die Beträge in Höhe von 3.400,00 bis 50.000,00 Euro gingen an folgende Empfänger:

cubus Kunsthalle, Deutscher Kanuverband, Duisburger Reiterverein, Kinderhilfe und Jugendarbeit, Knappenverein Walsum, Mühlenverein Lohmühle, Rheinhausener Bergbausammlung, Stiftung Salvator-Kirchenmusik und Wildwasser Duisburg – „sexuelle Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen“.
Die Sparkasse Duisburg-Stiftung will mit diesen Förderungen ein Zeichen setzen für ehrenamtliches Engagement und Dank sagen den Menschen die für Menschen da sind, so der Vorstandsvorsitzende Artur Grzesiek.

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Stehend von links: Berend Virgils - Stellv. Vorstand der Stiftung, Dr. Peter Langner - Stadtkämmerer, Artur Grzesiek - Vorstandsvorsitzender Sparkasse, Dieter Hinnenberg - Salvatorkirche, Bernd Uhlen - Kinderhilfe und Jugendarbeit, Wolfgang Over - Deutscher Kanuverband, Norbert Nienhaus - Mühlenverein, Georg Salomon - Knappenverein, Silvia Schulze-Thiemig - Wildwasser, Wilfried Brücksken - Bergbausammlung
Sitzend von links: Erich Biebricher - Reiterverein, Bernd Fastabend - Stellv. Jugendamtleiter, Dr. Claudia Schäfer - cubus Kunsthalle und Katrin Hainke - Wildwasser

Stadtbibliothek bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr geöffnet
Die Zentralbibliothek sowie alle Bezirksbibliotheken sind zwischen Weihnachten und Neujahr (27. bis 29. Dezember) zu den üblichen Zeiten für den Besucherverkehr geöffnet. Die Schul- und Stadtteilbibliotheken bleiben geschlossen und auch der Bücherbus der Stadtbibliothek verkehrt in dieser Zeit nicht. Heiligabend und Silvester bleibt die gesamte Stadtbibliothek geschlossen.

Mondscheinsauna im Rhein-Ruhr-Bad
Die Mondscheinsauna steht am Freitag, 21. Dezember, wieder auf dem Programm des Rhein-Ruhr-Bades. Bis 1.00 Uhr morgens haben Nachtschwärmer die Möglichkeit, die Saunalandschaft des Rhein-Ruhr-Bades zu genießen. Der Einlass ist an diesem Abend bis 23 Uhr. Auch zu dieser späten Stunde stehen den Gästen in der Blockhaussauna und der finnischen Sauna die unterschiedlichsten Aufgüsse zur Verfügung, die wohltuend für die Haut sind sowie Körper, Geist und Seele entspannen.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es bei der Hotline für Bäder und Sportstätten unter Tel. (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.

Trinkwasser- und Abwasserentgelte in NRW

Für Trinkwasser beliefen sich Anfang 2007 im NRW-Durchschnitt die verbrauchsabhängigen Kosten pro Kubikmeter brutto auf 1,59 Euro; für Abwasser waren im Schnitt 2,39 Euro zu entrichten. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war damit ein Kubikmeter Trinkwasser um vier Cent und ein Kubikmeter Abwasser um neun Cent teurer als zwei Jahre zuvor.
Nicht vom Verbrauch abhängige Kosten (z. B. Zählergebühren), die in 391 der 396 Städte und Gemeinden NRWs zusätzlich und in unterschiedlicher Höhe erhoben wurden, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Ebenso nicht enthalten sind flächenbezogene Entgelte (Niederschlagswassergebühren), Entgeltpauschalen u. dgl. bei Abwassergebühren.

Mit den Wasser- und Abwasserentgelten dürfen die Gemeinden keine Gewinne erzielen, sondern haben alle Kosten abzudecken, die ihnen von Verbänden der Wasserversorgung und -entsorgung in Rechung gestellt werden bzw. ihnen selbst entstehen. Dazu zählen u. a. die laufenden Kosten der Unterhaltung und des Ausbaus der Anlagen, z. B. des Kanalnetzes, der Kläranlagen, der Pumpwerke und der Rückhaltebecken sowie der Wassergewinnungsanlagen. Diese Kosten fallen aufgrund unterschiedlicher geografischer, topografischer und infrastruktureller Verhältnisse der Gemeinden auch sehr unterschiedlich aus.

Zwischen den einzelnen Kommunen stellten die Statistiker beträchtliche Unterschiede bei den Trinkwasserkosten fest: Für die fünf Kommunen ohne Trinkwasser-Grundgebühr reichte die Preisspanne je Kubikmeter von 1,82 Euro bis 2,67 Euro, für die übrigen 391 Kommunen von 0,62 Euro bis 2,48 Euro. Bei den Abwasserkosten streuten die Kubikmeterpreise von 0,90 Euro bis zu 6,45 Euro; einen Sonderfall stellt hier Havixbeck im Kreis Coesfeld dar, wo kein Kubikmeter-Entgelt für Abwasser erhoben wurde, sondern eine verbrauchsunabhängige Grundgebühr.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung der Unternehmen, die Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung betreiben, bzw. der zuständigen Gemeinden. Die Erhebung wurde mit der Neufassung des Umweltstatistikgesetzes 2005 eingeführt und wird künftig alle drei Jahre (für das jeweilige Berichtsjahr und die beiden Vorjahre) durchgeführt. (LDS NRW)

Duisburg, 16. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Wahlamt der Stadt Duisburg: Bürgerentscheid der Stadt Duisburg am 16.12.2007
Vorläufiges Endergebnis - Duisburg insgesamt und Stadtbezirke (mit Briefabst.)

Stadtbezirk
Erforderliche Stimmen (20 %)
74 101
Stimm-
berechtigte
Abstim-
mende
Stimmen Gültige Stimmen
Un-
gültige
Gültige JA NEIN
A Walsum 39311 1781
4,5
6 1775 1555
87,6
220
12,4
B Hamborn 48846 2227
4,6
8 2219 1995
89,9
224
10,1
C Meiderich/Beeck 51274 2589
5,0
3 2586 2354
91,0
232
9,0
D Homberg/Ruhrort/Baerl 32406 2660
8,2
3 2657 2406
90,6
251
9,4
E Mitte 79978 6400
8,0
16 6384 5655
88,6
729
11,4
F Rheinhausen 59368 15869
26,7
11 15858 15352
96,8
506
3,2
G Süd 59349 4832
8,1
10 4922 4241
86,2
681
13,8
DUISBURG insgesamt 370505 36458
9,8
57 36401 33558
92,2
2843
7,

Heute Bürgerentscheid zum Freibad Toeppersee - Abstimmung in 37 Wahllokalen
370 500 Duisburger können heute über die Zukunft der Duisburger Bäderlandschaft entscheiden.
20 % der Wahlberechtigten - also etwa 74 100 Bürger müssen für den Entscheid bzw. für den Erhalt
des Toepersee-Freibades stimmen, ansonsten gilt der Bürgerentscheid in diesem Fall als gescheitert.

Der Rat der Stadt hatte iam 17. September 2007 das Bürgerbegehren für zulässig erklärt, weil sich mehr Bürger als notwendig dafür ausgesprochen hatten, dass das Freibad Toeppersee zu erhalten und auch nach Errichtung des Hallenbades als Kombibad weiter betrieben werden soll.
Im April 2007 hatte der Rat beschlossen, das Freibad aus Kostengründen sofort zu schließen. Im Rahmen des Bäderkonzeptes ist für den Standort Toeppersee ein Hallenbad geplant.

Der Rat folgte mehrheitlich nicht dem Vorschlag der Bürgerinnen und Bürger, das Freibad im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Vertrags bis zur Fertigstellung des Hallenbades zwei Monate im Jahr zu öffnen. Er legte fest, dass somit die Abstimmung über den Bürgerentscheid am Sonntag, 16. Dezember 2007, stattfinden soll. Gleichzeitig wurde der Oberbürgermeister beauftragt, die abstimmungsberechtigten Bürgerinnen und Bürger über den Standpunkt des Rates der Stadt zu unterrichten.

Die Bürgerinitiative fordert den Bau eines Hallenbades zusätzlich zum Freibad, so dass ein Kombibad entsteht. Dieses soll wahlweise als Hallen- oder als Freibad dienen. Eine Kostenrechnung hiefür legte ein Initiativen-Sprecher auf der Ratsitzung im September vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Medical Center Ruhrort eingeweiht

Neu:  „FF Frauen Fußball Magazins“
Das „FF Frauen Fußball Magazin“ ist das einzige Frauenfußballmagazin auf dem deutschsprachigen Markt.
Chefredakteurin des Magazins ist die ehemalige Duisburger Nationalspielerin Martina Voss. Das „FF Magazin“ liefert immer aktuelle Informationen und Hintergrundstorys zum Frauenfußball. Die Leser finden Geschichten aus aller Welt, erfahren Neuigkeiten von der Nationalmannschaft und werden immer über die aktuellen Ereignisse in der ersten und zweiten Frauen-Bundesliga informiert.
Ab 2008 wird das „FF Magazin“ monatlich erscheinen mit je einer Doppelausgaben im Sommer und im Winter.
Am 4. Dezember 2007 traf sich das Redaktionsteam um die Jahrespianung für 2008 zu besprechen.
Selbstverständlich wird die Frauenfußball-WM 2011 zukünftig eines der zentralen Themen des Magazins sein.

Duisburg, 14. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Oberbürgermeister Sauerland freut sich über positive Indikatoren für Duisburger Wirtschaftsentwicklung
Duisburg. Zwei soeben veröffentlichte Kennzahlen belegen, dass der Wirtschaftsaufschwung in Duisburg an Fahrt gewonnen hat. So hat sich Duisburg im neuen "NUI-Ranking 2006" des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung im Vergleich aller 439 deutschen Kreise und kreisfreien Städte deutlich verbessern können. Duisburg liegt aktuell auf Rang 142, was eine Verbesserung um 67 Plätze zum Vorjahr und gar um 179 Plätze zum Jahr 2004 bedeutet. NUI steht für Neue Unternehmerische Initiative in einer Region und bildet die Existenz- und Betriebsgründungen sowie Zuzüge und Übernahmen von Gewerbebetrieben eines Jahres regional vergleichbar ab.
Auch bei den bis September neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen kann Duisburg glänzen. Für das laufende Ausbildungsjahr wurden 3.797 Ausbildungsverträge abgeschlossen und damit das beste Ausbildungsergebnis seit 15 Jahren erzielt. Nach den jetzt veröffentlichten Daten des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik NRW zählt Duisburg damit 567 mehr Ausbildungsverträge als im Vorjahr, was einer Steigerung um 17,6 Prozent entspricht. Mit diesem Zuwachs liegt die Stadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit +8,6 Prozent und über dem Landesdurchschnitt mit +14,1 Prozent.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich über diese Entwicklung: "Diese Kennzahlen unterstreichen eindrucksvoll das immense Potenzial des Standortes Duisburg. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren sogar noch weiter zulegen werden."

Rudi Bommer Gast beim Adventsschoppen des Neudorfer Bürgervereins
MSV-Trainer Rudi Bommer war Gast beim Bürgerverein Neudorf am Wochenmarkt an der Neudorfer Gabrielstraße.
Nach dem bisher obligatorischen Adventsschoppen des Bürgerverein Duisburg-Neudorf, finden in diesem Jahr Gemeinschafts-Adventsschoppen mit dem FrischeKontor Duisburg und TuRa 88 mit Vorstand und Landesligateam noch am Freitag, 21. Dezember 2007 von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. "Spaß hatten alle beim Besuch des MSV-Trainers. So die 13-jährige Schülerin der Hauptschule Gneisenaustraße, die sich riesig freute, dem Trainer Fragen stellen zu können. Eine gute Figur machte der Zebra-Coach auch im Imbisswagen von Uschi Thaten, der guten Seele des Wochenmarktes im Süden Neudorfs.
"So etwas macht Spaß", meinte Rudi Bommer, der sich für nichts zu schade ist, wenn es um den Bürger aber vor allem um Kinder geht. Beim anschließendem Plausch im Bürgervereinsbüro erfuhr er einiges über Neudorf und die Besucher über Rudi Bommer - und den MSV natürlich. Fotos Manfred Schneider

   

Neues Leben in der Einschornsteinsiedlung
Das zarte Pflänzchen Neubelebung der Ladenstraße in der Einschornsteinsiedlung an der Gabrielstraße blüht - und das mitten in der kalten Jahreszeit.  In Kürze eröffnet ein Friseur seinen Salon in der ehemaligen Trinkhalle, gegenüber der Waschhaus-Baustelle. Nun richten junge Damen die Geschäftsräume an der Gabrielstraße 40 für einen Kleinkinderhort (Kinder bis zu 3 Jahren) her. Zur Zeit ist noch ein Platz frei. Geplanter Eröffnungstermin ist Mitte Februar. Von links: Martina Inhetveen, Hortleiterin Nicole Laakmann mit Tochter Jill. Foto Manfred Schneider

Schuldnerberatung wird ausgebaut - Kooperationsverträge unterzeichnet
Sozialdezernent Reinhold Spaniel hat mit Vertretern von vier Verbänden der Wohlfahrtspflege die Verträge zur Aufstockung der Schuldnerberatung abgeschlossen. Beteiligt sind die Arbeiterwohlfahrt Integrations gGmbH, der Caritasverband für die Stadt Duisburg, das Diakonische Werk Duisburg und die Diakonie Duisburg-West.
Hintergrund ist der Beschluss des Rates der Stadt, die vorhandene Schuldnerberatung in der Verwaltung und bei den Verbänden um zehn zusätzliche Stellen aufzustocken, wobei fünf Mitarbeiter im Amt für Soziales und Wohnen in der Fachstelle für Wohnungsnotfälle und fünf Mitarbeiter bei den Wohlfahrtsverbänden angesiedelt werden sollen.
Der Sozialbericht 2007 kam zu dem Ergebnis, dass in Duisburg rund 30.000 überschuldete Menschen leben. Daraus resultierte die Handlungsempfehlung zur Ausweitung der Insolvenz- und Schuldnerberatung, die vom Rat der Stadt schnell aufgegriffen wurde. Mit der Überschuldung sind vielfältige Probleme in der Familie, der Arbeitsstelle oder mit der Wohnung verbunden. Eine qualifizierte Beratung ist oft der einzige Ausweg aus der Schuldenfalle.
Diese Beratung soll künftig noch mehr als bisher im Vorfeld der Überschuldung durch gezielte präventive Maßnahmen (etwa Unterrichtseinheiten an den Schulen) greifen.
Deshalb sollen mit den nun abzuschließenden Leistungsverträgen die bestehenden Wartezeiten bei der Insolvenzberatung verringert, die Beratungen in den besonders betroffenen Quartieren intensiviert, präventive Maßnahmen entwickelt, die Zahl der überschuldeten Personen verringert sowie Arbeitsplatzverluste verhindert werden.
Neben qualitativen Inhalten, die sich auf kundenfreundliche Öffnungszeiten, die Qualifikation der Schuldner und Insolvenzberater sowie den Beratungsumfang beziehen, wird eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Amtes für Soziales und Wohnen, bestehend aus Mitarbeitern der Verbände und der Verwaltung, den Prozess begleiten. Inhalte sind insbesondere die Koordination, die Bewertung, die Entwicklung von Projekten zur Prävention sowie die Abstimmung zwischen den Partnern, um einheitliche Leistungsstandards sicher zu stellen.

Erste Unternehmerin in der Region Niederrhein mit dem Zertifikat "Unternehmerinnenbrief NRW" ausgezeichnet
In der Schifferbörse Duisburg-Ruhrort haben in der Vergangenheit die Rheinschiffer mit den Unternehmen Frachtraten und Schlepplöhne verhandelt - an diesem historischen Ort, an dem Kontakte geknüpft und Geschäfte gemacht wurden, fand am 11. Dezember das landesweite Jahrestreffen 2007 des Unternehmerinnenbrief NRW auf Einladung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW statt.

Es trafen sich alle aktiv am Auszeichnungsverfahren Beteiligten: Die mit dem Unternehmerinnenbrief ausgezeichneten Unternehmerinnen aus NRW, Patinnen und Paten, Expertinnen und Experten der Jurys sowie die Koordinatorinnen des Bewerbungsverfahrens. Ziel des Unternehmerinnenbriefes NRW ist es, Gründungs- und Wachstumsvorhaben von Frauen zu fördern und zu unterstützen. Im Rahmen dieser Veranstaltung überreichten Ministerialdirigentin Claudia Zimmermann-Schwarz und Duisburgs Bürgermeisterin Doris Janicki an Silke Forster als erste Unternehmerin in der Region Niederrhein das Zertifikat "Unternehmerinnenbrief NRW" .
Silke Forster, Friseurmeisterin und Inhaberin des Unternehmens "heads HAAR-AESTHETIK, Moers, hatte sich mit ihrem Geschäftskonzept dem Jury-Team vorgestellt. In dieser Jury sind Expertinnen und Experten der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer Düsseldorf, der Sparkasse Duisburg, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH Duisburg, der UnternehmerHaus AG, der Entwicklungsagentur Wirtschaft, Kreis Wesel, des Gründungsbüros und Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft, Stadt Duisburg, des Unternehmerinnen Forums Niederrhein, der Regionalagentur NiederRhein sowie eine erfahrene Unternehmerin und ein versierter Unternehmer vertreten. Mit ihrer engagierten Präsentation überzeugte die Bewerberin die Jury von der Qualität ihres Unternehmenskonzeptes insbesondere mit seiner klaren Fokussierung auf die Alleinstellungsmerkmale seiner Marketingstrategien. Bewertet wurden auch die wirtschaftlichen Chancen und Perspektiven des Vorhabens sowie das Unternehmensziel, weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen..
In der Region Niederrhein organisiert das Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft das Auszeichnungsverfahren, das in 2008 einmal pro Quartal durchgeführt wird. Interessierte Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich um die landesweite Auszeichnung bewerben.
Ansprechpartnerinnen in der Region Niederrhein sind die Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings (Tel: 0203/283-4997/2249) im Projektbüro Unternehmerinnenbrief Niederrhein, c/o Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Stadt Duisburg, E-Mail: u-brief.niederrhein@stadt-duisburg.de. Weitere Infos: www.unternehmerinnenbrief.de.

Bürgermeisterin Doris Janicki überreicht mit Ministerialdirigentin Claudia Zimmermann-Schwarz, Ministerium für Familie, Frauen und Integration NRW, den „Unternehmerinnenbrief NRW“ an Silke Forster (Mitte), die als erste Unternehmerin der Region Niederrhein mit dem Zertifikat ausgezeichnet wurde.

Theater Duisburg mit Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Das Theater Duisburg präsentiert sich am kommenden Wochenende mit einem eigenen Stand auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt neben dem Riesenrad. Bei einem Gewinnspiel können Karten für Konzert und Schauspiel gewonnen werden. Wer sich nicht auf das Glück verlassen möchte, kann Karten für ausgewählte Vorstellungen zum Weihnachts-Sonderpreis erwerben.
Von Freitagmittag bis Sonntagabend informieren die Mitarbeiter des Theaters über das vielfältige Gesamtangebot - vom Geschenkgutschein für einen wunderbaren Theaterabend

Duisburg, 13. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Konzept zur Verkehrsentlastung in Duisburg-Ruhrort  - Plan der Maßnahmen

Rudi Bommer beim Adventsschoppen des Neudorfer Bürgervereins
 Am Freitag, 14. Dezember 2007 in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr, wird MSV Trainer Rudi Bommer, als Gast des Bürgervereins Neudorf, den Wochenmarkt an der Neudorfer Gabrielstraße besuchen.
Nach dem bisher obligatorischen Adventsschoppen des Bürgerverein Duisburg-Neudorf, finden in diesem Jahr Gemeinschafts-Adventsschoppen mit dem FrischeKontor Duisburg und TuRa 88 mit Vorstand und Landesligateam, wie folgt statt:

Freitag, 14. Dezember 2007 von 15:00 bis 18:00 Uhr
Freitag, 21. Dezember 2007 von
15:00 bis 18:00 Uhr

Zu den angegebenen Terminen findet ein vom Bürgerverein Neudorf subventioniertes Grünkohlessen statt. Die Veranstalter freuen sich über regen Besuch und auf gute und nette Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Jour fix
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Richtig? Ja, auch. Weihnachtlich - besinnlich ist die letzte Jour - Fixe - Veranstaltung der Duisburger Volkshochschule am König-Heinrich- Platz in diesem Jahre 2007.
Ute Steinhauer (Sopran), Bettina Reiter (Klavier) und Jörg Mascherrek (Sprecher) tragen bekannte Weihnachtslieder wie "Süßer die Glocken..." oder "O Tannenbaum", aber auch weihnachtliche Gedichte von Hans Christian Andersen, Peter Cornelius, Hermann Löns und Robert Widmann vor.
Wie üblich ist die Veranstaltung sehr gut besucht. Witzig und charmant, auf jeden Fall aber gut zusammengestellt und hervorragend vorgetragen ist der Abend. Die Einstimmung auf das Fest der Liebe ist jedenfalls so überzeugend, dass die Interpreten sogar eine Zugabe bieten müssen - was im Jour Fixe nicht gang und gäbe ist. Andreas Rüdig

Weihnachtliche Grüße mit Duisburgs E-Card verschicken

Duisburg kommt in Weihnachtsstimmung - nicht nur auf dem Markt in der City. Auf der städtischen Homepage www.duisburg.de kann man es jetzt schneien lassen, den Weihnachtsmann vors Rathaus stellen, den Weihnachtsstern über der Salvatorkirche leuchten lassen und viele, viele Geschenkpakete unter die blauen Tannen legen. Jeder Surfer kann sich seine eigene Weihnachts-E-Card ganz einfach mit der PC-Maus zusammenstellen und in die weite Internetwelt verschicken. Natürlich richtet der nette Engel auch liebe Grüße an den Empfänger aus - ganz wie es der Absender wünscht. Und ein Traum wird wahr: Nach Jahren ist Duisburg mal wieder ganz winterlich - Schnee fällt aus allen Wolken, Schneemann und Pinguin machen es sich am Iglu gemütlich oder laden zur flotten Schlittenfahrt ein. Ein Mausklick macht's möglich, schon sausen die Weihnachtsgrüße durchs Internet. Die fröhlich-festliche E-Card findet man direkt auf der Homepage der Stadt Duisburg.

Ausschuss stellt Ergebnis des Bürgerentscheids fest
Der Abstimmungsausschuss wird am Dienstag, 18. Dezember 2007, um 13 Uhr im Rathaus, Burgplatz 19, Zimmer 130, tagen. Auf der Tagesordnung steht neben der Wahl eines Schriftführers und Stellvertreters die Feststellung des endgültigen Ergebnisses des Bürgerentscheids zum Erhalt des Freibads Toeppersee. Die Sitzung ist öffentlich.

Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek pausiert während der Weihnachtsferien
Der Kindergarten- und Schulservice der Stadtbibliothek, zu denen das Schulmedienzentrum und auch der so genannte Klassensatzservice gehören, bleibt während der Weihnachtsferien, vom 20. Dezember bis 4. Januar, geschlossen. Ab 7. Januar sind diese Service-Einrichtungen in der Zentralbibliothek für Lehrer und Erzieher wieder erreichbar.

"Blickpunkt Bibliothek" eröffnet Vorverkauf für 2008
Mit dem neuen Monatskalender "Blickpunkt Bibliothek" Januar/Februar 2008 startet der Vorverkauf für alle darin angekündigten Veranstaltungen. Eintrittskarten für die beiden Lesungen des Vereins für Literatur und Kunst Duisburg am 22. Januar mit Peter Merseburger sowie am 19. Februar mit Silke Scheuermann gibt es ab sofort an der Erstinformation der Zentralbibliothek. Die Karten kosten im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro. Weitere Veranstaltungshöhepunkte Anfang nächsten Jahres sind der Vortrag von Johannes Willms zu "Balzac" im Rahmen der Französischen Woche am 25. Januar sowie ein Prominenten-Lesen zum Thema "Liebe" am Valentinstag (14. Februar), das in Kooperation mit dem Lions Club stattfindet. Das Programm mit der kompletten Veranstaltungsübersicht liegt stadtweit aus und steht im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es unter 0203/283-4218.

"Eine Welt Netz NRW" informiert in der Zentralbibliothek
Duisburg. Alle zwei Monate präsentiert sich samstags die Organisation "Eine Welt Netz NRW" von 11 bis 16 Uhr in der Zentralbibliothek, das nächste Mal am Samstag, 22. Dezember.
Das "Eine Welt Netz NRW" ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Menschen, Organisationen und Gruppen in Nordrhein-Westfalen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in globaler Verantwortung engagieren. Mitglied ist auch die Informationsstelle "Dritte Welt" des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, die seit 31 Jahren besteht und entwicklungspolitische Aktivitäten in Duisburg vernetzt. Weitere Informationen unter www.eine-welt-netz-nrw.de.

NRW: Weniger Babys starben an "plötzlichem Kindstod"
Düsseldorf (LDS NRW). Im vergangenen Jahr starben in Nordrhein-Westfalen 1 015 Kinder unter 15 Jahren, 570 Jungen und 445 Mädchen. Das waren fünf Prozent weniger als im Jahr 2005. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW mitteilt, waren in 687 Fällen Babys
(jünger als ein Jahr) betroffen. Jedes zweite (344) Kind in dieser Altersgruppe starb an Zuständen, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode (Zeit um die Geburt) hatten. Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien führten in 171 Fällen zum Tode.
Mit 97 Todesfällen durch den "plötzlichen Kindstod" lag die Zahl für diese Todesursache erstmals unter 100 Fällen pro Jahr; im Jahr 2000 waren in NRW noch 164 Babys an plötzlichem Kindstod gestorben.
328 verstorbene Kinder waren zwischen einem und 14 Jahren alt. 72 von ihnen starben an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Nervensystems; bösartige Neubildungen führten bei 62 zum Tode. 69 Kinder kamen durch nichtnatürliche Todesursachen (Verletzungen, Vergiftungen, Verkehrsunfälle usw.) ums Leben. (LDS NRW)

Duisburg, 12. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Crash - Leinwände selber bauen und mit Farbe experimentieren Ferienworkshop,
3./4. Januar 2008, 11-16 Uhr
Für Jugendliche von 14-24 Jahren Duisburg. Keilrahmen bauen, Leinwand aufziehen, grundieren - vor dem Malen gibt es viele handwerkliche Arbeitsschritte, die man nicht kennt, wenn man fertige Leinwände und Farben kauft. Im Wochenendworkshop mit der Kölner Malerin Judith Ganz können Jugendliche alle Arbeitsschritte unter fachkundiger Anleitung selber nachvollziehen, um dann am 2. Tag auf der grundierten Leinwand farbige Experimente zu erproben: Selbst gemischte Acryl- und Pigmentfarben, mit Pinsel, Spachtel, Schwamm oder Händen auf den Bildträger aufgetragen, aber auch gespritzt, geschüttet und gemalt: dem eigenen Spaß und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und es wird überraschende farbige Ergebnisse geben.
Übrigens: Wer sich auch als Erwachsener immer schon dem Experiment Farbe und Leinwand widmen wollte: mit Judith Ganz gibt es am 26./27. Januar 2008 dazu Gelegenheit! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Kosten inkl. Material: 35 Euro, 25 Euro für Mitglieder von Jugend-trifft-Kunst Informationen und Anmeldung unter: Fon: 0203-283 2195, -2492 e-Mail: mp@lehmbruckmuseum.de

Kriegsopferfürsorge: Wechsel der Zuständigkeit
Leistungen der Kriegsopferfürsorge erhalten nicht nur die Beschädigten und Hinterbliebenen der beiden Weltkriege. Auch heute gibt es noch neue Anspruchsberechtigte, zum Beispiel nach dem Gesetz über Entschädigung für Opfer von Gewalttaten. Ab 1. Januar 2008 ändert sich für die Betroffenen die Zuständigkeit. Nicht mehr die Stadt sondern der Landschaftsverband in Köln ist zukünftig die richtige Adresse.
Bei Duisburger Bürgern war bisher für diese Leistung die Stadt als örtliche Fürsorgestelle zuständig. Dor mussten die Anträge gestellt werden und es erfolgten auch die entsprechenden Zahlungen. Nun hat sich durch den normalen Alterungsprozess in allen Städten im Land die Zahl der Anspruchsberechtigten in den letzen Jahren immer weiter verringert. In Duisburg sind noch gut Hundert Personen betroffen, die monatliche Leistungen erhalten. Konsequenz dieser Entwicklung ist, dass das Land nach einer Möglichkeit gesucht hat, auch bei verringerten Fallzahlen eine qualifizierte Betreuung und Bearbeitung der Ansprüche sicher zu stellen. Als Ergebnis konzentriert nun das Land die Bearbeitung überörtlich auf den Landschaftsverband. Dabei spielt auch die Neuorganisation der Versorgungsverwaltung eine Rolle, in deren Rahmen die Zahlung der Kriegsopferrenten auf den Landschaftsverband übertragen wurde.

Ab Januar 2008 haben alle leistungsberechtigten Personen nun nur noch einen Ansprechpartner: die Hauptfürsorgestelle beim Landschaftsverband. Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen bei der Stadt: "An dieser Stelle möchte ich mich für das Vertrauen bedanken, dass uns von den Betroffenen in den vergangenen Jahrzehnten entgegengebracht wurde."
Bei der Stadt hat man mittlerweile die Akten schon nach Köln geschickt. Sicher gestellt ist auch, dass jeder ohne Unterbrechung seine Leistung aufs Konto überwiesen erhält und auch weiß, wer zukünftig für ihn zuständig ist.

NRW: Energiebedingte CO2-Emissionen gesunken
Die energiebedingten CO2-Emissionen in Nordrhein-Westfalen summierten sich im Jahr 2005 auf 282 Millionen Tonnen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Im "Kyoto-Jahr" 1990 hatten diese CO2-Emissionen insgesamt 299,0 Millionen Tonnen betragen.
Der relativ moderate (-5,5 Prozent) Rückgang des CO2-Ausstoßes gegenüber 1990 ist in erster Linie auf die Verminderung des Primärenergieverbrauchs und auf eine Veränderung des "Energiemixes" zugunsten eher emissionsfreier (erneuerbare Energien) oder emissionsarmer (z. B. Erdgas) Energieträger zurückzuführen. (LDS NRW)

UDE: Infotag für SchülerInnen am 17. Januar  - Tag der offenen Tür
Die Uni Duisburg-Essen (UDE) ist am Donnerstag, 17. Januar, dem Tag vor der Zeugnisausgabe, fest in Schülerhänden. Ab 9 Uhr können sich SchülerInnen über das Studienangebot der UDE informieren. Sie haben die Qual der Wahl aus über 100 Veranstaltungen auf beiden Campi. Das Programm wurde vom Akademischen Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ) bereits an alle Schulen in der Region verschickt und steht im Internet unter www.uni-due.de/schuelerinfotag. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die SchülerInnen erwartet ein vielfältiges Angebot: Fachübergreifende Veranstaltungen stehen auf dem Programm zu den Themen „Studieren so geht’s“, „Lehrer werden“, zur „Studienfinanzierung“, „Studienplatzvergabe“ oder „Zwischen Abi und Studium“. Im Mittelpunkt steht natürlich die Vorstellung aller Studiengänge durch die Dozenten der UDE. Bis auf wenige Ausnahmen erhalten die Studieninteressierten sowohl in Duisburg als auch in Essen Einblick über die gesamte Fächer-Palette, von A wie Anglistik über M wie Medizin bis W wie Wirtschaftsingenieurwesen.
Am Campus Duisburg laden zusätzlich die Physik und die Ingenieurwissenschaften zu Praktika und Laborführungen ein. In Essen zeigen u.a. Dozenten und Studierende der Medizin den SchülerInnen ihre ärztlichen Fähigkeiten.
An beiden Campi stehen am 17. Januar Ansprechpartner verschiedener Beratungseinrichtungen Rede und Antwort, darunter Studienberatung, Agentur für Arbeit, Akademisches Auslandsamt und Studentenwerk.

UDE: Aktuelle Studierendenstatistik Steigende Erstsemesterzahlen
An der Universität Duisburg-Essen haben sich in diesem Wintersemester mehr Erstsemester eingeschrieben als im vergangenen Jahr -- trotz der Einführung von Studienbeiträgen. Mehr als 4.000 Studierende (exakt 4.058) haben sich in diesem Wintersemester an der UDE in ihr erstes
Hochschulsemester eingeschrieben, und damit knapp fünf Prozent mehr als vor einem Jahr (3.872 Erstsemester). Die Gesamtstudierendenzahl ist um 7,2 Prozent zurückgegangen, von 32.827 auf 30.459. Im wesentlichen ist dies darauf zurückzuführen, dass die Studierenden in den stark
nachgefragten Fächern ihr Studium schneller beendet haben. Nach Köln und Münster gehört die UDE damit zu den größten Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Knapp 1.000 (994) Erstsemester haben sich für einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang an der Universität Duisburg-Essen entschieden, die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaft und
Betriebswirtschaft verfügen jetzt insgesamt über 7.328 Studierende. Die geisteswissenschaftlichen Fächer betreuen 6.196 Studierende. 545 der hier aufgenommenen 884 Erstsemester haben sich für Germanistik entschieden, gefolgt von Anglistik (198) und Romanistik (57). Die
Ingenieurwissenschaften verzeichnen in diesem Semester 4.940 Studierende, darunter 769 Neuanfänger. Im Maschinenbau haben 264 ihr Studium aufgenommen, in der Elektrotechnik 169 und in der Angewandten Kognitions- und Medienwissenschaft 144.

315 Erstsemester gibt es in den Sozialwissenschaften mit insgesamt 2.636 Studierenden, 236 in den 2.347 Studierende starken Bildungswissenschaften. In der Mathematik gibt es 321 Erstsemester unter 1.949 Studierenden. Physik und Chemie betreuen insgesamt 1.460
Studierende mit 222 Neuanfängern. Biologie und Geografie verzeichnen 108 Erstsemester unter 1.087 Studierenden. Die Fakultät für Medizin hat 165 Studierende immatrikuliert, so dass dort jetzt 1.690 Studierende eingeschrieben sind (Stand: 10.12.07).

Duisburg, 11. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Bürgerentscheid Freibad Toeppersee:
Briefwahl geht bis Freitag, 14. Dezember 2007

Die Stadt Duisburg informiert über die Fristen zum Bürgerentscheid über das Freibad Toeppersee am 16. Dezember 2007.
Abstimmungsberechtigte, die beim Bürgerentscheid am Sonntag, 16. Dezember 2007, den für sie zuständigen Abstimmungsraum zur Stimmabgabe nicht aufsuchen können, haben noch bis zum Freitag, 14. Dezember, 18 Uhr Gelegenheit, einen Stimmschein mit Briefabstimmungsunterlagen zu beantragen.
Der Antrag kann schriftlich (möglichst mit der Rückseite der Abstimmungsbenachrichtigung oder mit einem Antrag auf Erteilung eines Stimmscheins von der Internet-Seite www.duisburg.de) oder persönlich (nicht telefonisch) beim Wahlamt der Stadt Duisburg, Bismarckstr. 150 – 158, 47057 Duisburg, gestellt werden.
Beim Wahlamt besteht auch die Möglichkeit, die Stimme direkt abzugeben. Zusätzlich kann der Antrag auch per Email unter der Adresse wahlamt@stadt-duisburg.de gestellt werden. Hierzu ist die Angabe des vollständigen Namens, der Meldeadresse und des Geburtsdatums erforderlich.

Am Samstag vor dem Bürgerentscheid und am Abstimmungstag werden Stimmscheine für die Briefabstimmung nur bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung von Abstimmungsberechtigten ausgestellt, wenn deswegen der Abstimmungsraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann. In derartigen Fällen ist einer beauftragten Person das Attest und eine schriftliche Vollmacht für die Antragsstellung und die Empfangsberechtigung mitzugeben.
Die Briefabstimmungsunterlagen werden am Abstimmungswochenende im Wahlamt, Zimmer 14, ausgestellt: Samstag von 8 bis 13 Uhr und am Abstimmungstag von 8 bis 15 Uhr.
Bei Rücksendung der Briefwahlunterlagen durch die Deutsche Post müssen die Briefe spätestens Donnerstag, 13. Dezember 2007, in Briefkästen der Deutschen Post sein, vorausgesetzt, diese werden am Donnerstag noch geleert. Die am Wochenende ausgestellten Briefabstimmungsunterlagen finden nur noch Berücksichtigung, wenn sie bis spätestens Sonntag, 16 Uhr, in die Hausbriefkästen der Stadtverwaltung Duisburg am Rathaus, Burgplatz 19, Memelstr. 25-33 (Neudorf), oder Bismarckstr. 150-158 (Neudorf), eingeworfen werden.
Abstimmungsberechtigte, die ihre Briefabstimmungsunterlagen nicht erhalten haben, können bis Samstag, 15. Dezember 2007, 12 Uhr beim Wahlamt einen neuen Stimmschein erhalten, soweit sie versichern, dass ihnen der beantragte Schein nicht zugegangen ist. Für Abstimmungsberechtigte, die nicht im Abstimmungsverzeichnis eingetragen sind, kann in Ausnahmefällen (z. B. schuldloses Versäumen der Einspruchsfrist zu Aufnahme in das Abstimmungsverzeichnis, Einbürgerung) ein „selbstständiger Stimmschein“ ausgestellt werden.

Abstimmungsberechtigte, die den für sie bestimmten Abstimmungsraum nicht aufsuchen können, weil er nicht barrierefrei ist, können ebenfalls die Ausstellung eines Stimmscheines beantragen und mit dem Stimmschein einen barrierefreien Abstimmraum aufsuchen.

Die barrierefreien Abstimmungsräume verteilen sich wie folgt über das Stadtgebiet:

Theißelmannschule
Theißelmannstr. 33
47178 Duisburg
Gesamtschule Walsum, Abt. Kurze Str.
Kurze Str. 51
47179 Duisburg
„Schule Am Röttgersbach, Städt. GGS Bilsestr.
Eingang Ziegelhorststr. (Pavillion)“Bilsestr. 10
47169 Duisburg
     
Schule Nordhäuser Str.
Nordhäuser Str. 3
47259 Duisburg
Kaufmännisches Berufskolleg
Walther-Rathenau-Str. 10
47166 Duisburg
Theodor-König-Gesamtschule
Möhlenkampstr. 10
47198 Duisburg Schule
     
Gesamtschule Marxloh
Gertrudenstr. 43
47169 Duisburg
Gesamtschule DU-Hamborn/Neumühl
Albert-Einstein-Str. 11
47167 Duisburg
Koopmannstr.
Koopmannstr. 112
47138 Duisburg
     
Erich-Kästner-Gesamtschule
Ehrenstr. 87 –Neubau-
47198 Duisburg
Schule In den Haesen
In den Haesen 84
47198 Duisburg
Krupp-Gymnasium,
Eingang In den Peschen
Flutweg 62
47228 Duisburg
     
Steinbart-Gymnasium
Realschulstr. 43
47051 Duisburg
Schule Hebbelstr.
Hebbelstr. 1
47057 Duisburg
Albert-Einstein-Gymnasium
Schulallee 11
47239 Duisburg
     
 Schule Am Mattlerbusch
Wehofer Str. 45
47169 Duisburg
Weitere Infos bei Call DU unter Telefon 0203-94000 oder im Internet www.duisburg.de

Betreuungskräfte in Ganztagsgrundschulen sind fit für die Sprachförderung
Vierzehn Betreuungskräfte aus elf verschiedenen Duisburger Ganztagsgrundschulen (GGS) trafen sich am 11. Dezember 2007 zum letzten Mal in der Aula der RAA Duisburg (Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA). Ein Jahr lang nahmen sie an den monatlichen Treffen teil, um Impulse für ihre Arbeit, besonders für die sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund zu erhalten. Ebenso wichtig war ihnen der kollegiale Austausch, der Blick von einer Schule zur anderen.
„Deutsche Sprache – schwere Sprache“ so heisst die zehntägige Fortbildungsreihe, die Leonie Müßgens und Ute Scheffler, RAA Duisburg, entwickeln und leiten. „Wir wollen die Betreuungskräfte sensibel machen für die Stolperstellen unserer Sprache. Gerade für Grundschulkinder, die Deutsch als ihre zweite Sprache lernen, ist eine kompetente sprachbewusste Unterstützung im Ganztag eine große Chance“, so Leonie Müßgens. Im Rahmen der Fortbildung werden den Betreuungskräften Anregungen gegeben, wie sie in allen Angeboten des Ganztags sprachfördernd wirken können, zum Beispiel beim gemeinsamen Mittagessen, bei der Hausaufgabenbetreuung, bei Schulhofspielen bei musischen und sportlichen Angeboten. Ute Scheffler: „Dort finden und nutzen die Betreuungskräfte viele Gelegenheiten, um das Verstehen, das Sprechen und das Erlernen von Sprache zu fördern.“
Die Teilnehmerinnen äußerten sich am letzten Fortbildungstag sehr zufrieden, so Claudia Legrand, GGS Donkschule: „Es hat Spaß gemacht. Die Veranstaltungen fanden in sehr angenehmer Atmosphäre statt. Alles war interessant und lehrreich. Ich habe gute Ideen für meine Praxis bekommen, und man musste wenig mitschreiben, weil wir viel Material erhalten haben.“ Auch für Fadime Cakan, GGS Mozartstraße hat sich der Aufwand gelohnt: „Mir war der Austausch mit den Kolleginnen in der Gruppe sehr wichtig, wie sie mit Problemen umgehen, die ich auch habe. Ich habe an Sicherheit gewonnen und viele Anregungen bekommen.“
Auch 2008 soll die Qualifizierung wieder angeboten werden, damit mehr Kinder ganztags besser im Zweitspracherwerb unterstützt werden.
Gruppenbild mit Betreuungskräften und den beiden Leiterinnen der Fortbildung, Ute Scheffler (rechts außen) und Leonie Müßgens (3. v.l. hintere Reihe).

Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek pausiert während der Weihnachtsferien

Der Kindergarten- und Schulservice der Stadtbibliothek, zu denen das Schulmedienzentrum und auch der so genannte Klassensatzservice gehören, bleibt während der Weihnachtsferien, vom 20. Dezember bis 4. Januar, geschlossen. Ab 7. Januar sind diese Service-Einrichtungen in der Zentralbibliothek für Lehrer und Erzieher wieder erreichbar.

Mütterberatung in Hochfeld fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Hochfeld in der Rheinhauser Straße 199 fällt am Donnerstag, 20. Dezember, aus. Die nächste Mütterberatung findet am 3. Januar 2008 statt, allerdings ohne Arzt.

Duisburg, 10. Dezember 2007 - Historischer Kalender  - Ratsitzung 10. Dez 2007 

Irmgard Karwatzki starb in der Nacht zum Montag an den Folgen eines vor einigen Wochen erlittenen Herzinfarktes. Nur wenige Tage vor ihrem 67. Geburtstag starb die Neudorferin. Ihr Tod löste tiefe Trauer aus. Ihr Wirken hat Spuren hinterlassen. Sie war mit Leib und Seele Neudorferin und liebte es, sich hartnäckig um die sozialen Probleme der Menschen in ganz Duisburg zu kümmern. Ihre Nachbarn von der Neudorfer Kettenstraße, ihre Heimatgemeinde St. Ludger oder das Meidericher Kolpinghaus wussten ihre Bürgernähe und Engagement zu schätzen.  

Die Messe findet am Montag, den 17. Dezember um 11 Uhr in St. Ludger, die Beisetzung am Alten Friedhof um 13:30 statt.

Karwatzki, Irmgard (15.12.1940 - 9.12.2007) ). Ehemalige langjährige  Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin (CDU) aus Duisburg-Neudorf

Sie wurde im Dezember 1940 in Duisburg geboren. Mit dem Eintritt in die CDU 1965 begann es für Irmgard Karwatzki. Sie startet ihre politische Karriere in verschiedenen Funktionen zunächst in der CDU Duisburg, dann in der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 1975 bis 1977 und 1979 bis 1990 war sie Mitglied des Rates der Stadt Duisburg und von Oktober 1979 bis Juni 1983 Bürgermeisterin der Stadt.
Ab 1976 ging es in den Bundestag nach Bonn. Von Oktober 1982 bis zum 12. März 1987 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, vom 12. März 1987 bis zum 21. April 1989 beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (unter Jürgen Möllemann) und vom 17. November 1994 bis zum 26. Oktober 1998 beim Bundesminister der Finanzen.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit den vorgezogenen Bundestagswahlen im September 2005 verhindert, dass sie die 30 Jahre im Bundestag nicht voll machen konnte.

Entwurf der Haushaltssatzung 2008 sowie des Beteiligungsberichts 2006/2007 wird ausgelegt
Der Entwurf der Haushaltssatzung 2008 mit ihren Anlagen sowie der Beteiligungsbericht 2006/2007 liegen gemäß §§ 80 (3) und 117 (2) der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) zur Einsichtnahme vom 12. Dezember 2007 bis 25. Februar 2008 in folgenden Dienststellen zu den allgemeinen Verkehrsstunden öffentlich aus: Bezirksamt Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152, Bürgerservice (Erdgeschoss, Zimmer 2); Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße 213, Bürgerservice; Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36, Zimmer 100, Bürgerservice; Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, Zimmer 107; Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73, Zimmer 420; Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 201; Außenstelle Rumeln-Kaldenhausen des Bezirksamtes Rheinhausen, Kirchfeldstraße 3, Zimmer 1, Bürgerservice; Bezirksamt Süd, Sittardsberger Allee 14, Gebäude A, Bürgerservice; Stadtkämmerei, Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 210.
Außerdem stehen der Entwurf der Haushaltssatzung 2008 sowie der Beteiligungsbericht 2006/2007 für Interessierte im Internet auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de zur Verfügung.
Einwendungen gemäß § 80 (3) GO NRW gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2008 können Einwohner oder Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Beginn der Auslegung am 12. Dezember erheben. Diese gesetzliche Einwendungsfrist wird verlängert bis zum 31. Dezember, 24 Uhr. Einwendungen sollten schriftlich abgefasst und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23, 47049 Duisburg, adressiert werden.

Kanalbaumaßnahme auf der Albert-Hahn-Straße in Duisburg-Großenbaum
Im Einmündungsbereich Albert-Hahn-Straße/Angermunder Straße in Großenbaum wird ab kommenden Montag, 10. Dezember, 9 Uhr, der Kanal erneuert. Ein Einbiegen von der Angermunder Straße in die Albert-Hahn-Straße ist dann nicht möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 14. Dezember. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Hoher Besuch aus neuer russischer Partnerstadt
Im Oktober hatten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und sein Permer Amtskollege Igor Shubin in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Merkel und des russischen Staatspräsidenten Putin die Städtepartnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, zwei Monate später kam Igor Shubin schon zum ersten Besuch nach Duisburg. Spätestens beim Blick von der 180-Meter-Plattform des Duisburger Stadtwerketurms wurde dem Permer Oberbürgermeister klar, wie ähnlich sich beide Städte sind. Sowohl Perm als auch Duisburg liegen an einem großen Strom, beide sind industriell geprägt und reich an kulturellen Angeboten. Perm ist mit über einer Million Einwohnern dreizehntgrößte Stadt Russlands, Duisburg belegt den gleichen Rang in Deutschland. Duisburgs neue Partnerstadt liegt am Fuße des Urals und bezeichnet sich selbst als von Asien aus betrachtet erste europäische Stadt. Wirtschaftlich ist Perm geprägt durch Schwerindustrie, Petrochemie, Flugzeug- und Raumfahrttechnik sowie Holzverarbeitung. In Perm leben zehn Minderheiten, die alle ihre eigene Kultur pflegen. Früher lebten in der Region Perm auch viele Deutsche, so Oberbürgermeister Shubin, die meisten seien aber in den vergangenen Jahren nach Deutschland ausgewandert.
Igor Shubin nutzte seinen fünftägigen Duisburg-Besuch vom 3. bis zum 7. Dezember, um sich eingehend zu informieren, wie hier die wichtigsten kommunalen Aufgaben organisiert werden. Ganz wichtig waren ihm die Versorgung mit Energie und Wasser und der öffentliche Personennahverkehr. Er war beeindruckt darüber, wie Duisburg mit seinen Industriebrachen umgeht, hat sich aber auch zeigen lassen, wie in Duisburg Abwasserkanäle saniert werden. Da der Permer OB Ambitionen hat, den Zoo in seiner Stadt zum modernsten in Russland auszubauen, schaute er sich auch ausgiebig im Duisburger Zoo am Kaiserberg um.
"Nur bei einem Problem konnten wir ihm nicht helfen", sagte sein Duisburger Amtskollege Adolf Sauerland: "Wir müssen uns in Duisburg keine Gedanken darüber machen, wie wir Hunderttausende von Tonnen Schnee aus der Innenstadt herausbefördern. Diesem Problem muss sich die Stadtverwaltung von Perm jeden Winter aufs neue stellen, denn eine zwei Meter hohe Schneedecke ist dort Standard."
Auf die Frage, wie die neue Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt werden soll, sagte Igor Shubin: "Wir sind für alles offen!" Die Permer haben einen Katalog mit Vorschlägen zur Zusammenarbeit im kulturellen Bereich mitgebracht. Besonders im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2010 soll geprüft werden, was umsetzbar ist. "Wir wollen aber auch auf dem Gebiet der Wirtschaft eng zusammenarbeiten", waren sich beide OBs einig.
Der Gegenbesuch einer Delegation aus Duisburg in Perm wurde für den nächsten Sommer verabredet.

2,6 Prozent mehr Schüler an NRW-Berufskollegs
610 900 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind
das 2,6 Prozent mehr als im Schuljahr 2006/07. Der Ausländeranteil liegt aktuell bei 8,6 Prozent und 4,1 Prozent der Schülerinnen und Schüler kommen aus Aussiedlerfamilien.
Der Schülerinnenanteil liegt an den Berufskollegs zurzeit bei 44,2 Prozent. Frauendomänen sind die Bildungsgänge der Fachoberschule, gefolgt von jenen der Fachschule, der Berufsfachschule und des Beruflichen Gymnasiums. Männliche Schüler hingegen sind in den Bildungsgängen der Berufsschule (insbesondere in der klassischen dualen Berufsausbildung), im Berufsgrundschuljahr, aber auch im Berufsorientierungsjahr überrepräsentiert. Die Ausländeranteile schwanken je nach Schulform zwischen 4,1 Prozent (Fachschule) und 26,4 Prozent (Berufsorientierungsjahr).
Ergebnisse zum derzeit laufenden Schuljahr für die allgemeinbildenden Schulen können die Statistiker erst ab Januar 2008 veröffentlichen. (LDS NRW
Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise unter:
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/215_07.pdf

Vollsperrung der A 59 am kommenden Wochenende

Duisburg, 6. Dezember 2007 - Historischer Kalender - Jour fix: Nikolaus und Knecht Ruprecht

Forum erhält Kindertagesstätte mit drei Gruppen - Politiker empört über Bistum Essen

Zukünftiges Landschaftsbauwerk Angerpark voll im Plan

Sonntag, 9. Dezember 2007, 15 Uhr: Duisburger Lesewelle im Lehmbruck Museum
Eintritt frei für Besucher der Veranstaltung
Seit knapp 2 Monaten rollt die Lesewelle schon durch Duisburg. 600 Duisburger Schülerinnen und Schüler sind an Bord und haben schon an den verschiedensten Orten für den guten Zweck gelesen. Und so kann man sich das vorstellen: Schülerinnen und Schüler lesen im Rathaus, im Theater oder im Zoo für sich oder vor Publikum und werden für ihre Leistung mit Lesequittungen belohnt. Diese werden dann wiederum in Spenden umgetauscht, mit denen Straßenkindern geholfen wird oder Schulprojekte gefördert werden. Jede Spende trägt also dazu bei, dass Kinder zum Lesen motiviert werden und sich außerdem sozial engagieren.
An diesem Sonntag ist die 5. Klasse der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn zu Gast im Lehmbruck Museum und wird vor ausgewählten Kunstwerken lesen und so die Welt der Literatur mit der Welt der Kunst in Austausch bringen – und das natürlich für einen guten Zweck.
Und, wer darüber hinaus noch weiterlesen möchte, für den gibt es im Lehmbruck Museum an diesem Wochenende eine besondere Gelegenheit. Im Rahmen des Verkaufswochenendes werden – neben exklusiven Kunstwerken aus den Editionen des Hauses - wertvolle Kunstpublikationen aus dem Bestand zu günstigen Preisen angeboten.

((Abb.: Niki de Saint Phalle / Jean Tinguely, Lifesaver, 1991, bemaltes Polyester über Stahlsockel, Eisen, Elektromotor, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, VG Bild-Kunst, Bonn 2007, Foto: Museum)

Stadtbücherei: Lesung der besonderen Art - Von Andreas Rüdig
Wenn ein Taifun über Südostasien bläst, stürmt dort ein Wirbelwind. Ob der Tayfun Demir auch so ein Wirbelwind ist, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall arbeitet er aber in der Duisburger Stadtbücherei. Und organisierte am Mittwoch, dem 5. Dezember 2007, eine Lesung der besonderen Art in der Duisburger Stadtbücherei. Beginn war um 20 Uhr, "Der Nazi und der Friseur Roman von Edgar Hilsenrath ins Türkische übersetzt von Sezer Duru" lautete der TItel. Unter der Moderation von Volker Dittrich fand die Veranstaltung im Rahmen der deutsch - türkischen Buchmesse Ruhr statt.
Gut besucht ist die Veranstaltung; deutsche und türkische Liebhaber guter Literatur sind gleichermaßen vertreten. Auf die langen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei weist Demir hin, die vor rund 150 Jahren begann. Doch irgendwann waren die kulturellen Beziehungen eine Einbahnstraße von Deutschland aus in Richtung Türkei. Die Arbeitsmigration vieler junger Türken nach Deutschland sorgte dafür, daß die türkische Kultur in Deutschland bekannt gemacht wurde. In einen kurzen Interview stellt Hilsenrath kurz und knapp seine Jugend vor. Humorvoll und ernst, deutsch und türkisch, nicht immer ganz jugendfrei, vor allem aber sehr gut ist die Lesung, die sich daran anschließt. Man kann Demir nur zu dieser Veranstaltung beglückwünschen.
Edgar Hilsenrath wurde 1926 in Leipzig geboren. 1938 flüchtete er mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder nach Rumänien. 1941 kam die Familie in ein jüdisches Ghetto in der Ukraine. Hilsenrath überlebte und wanderte 1945 nach Palästina, 1951 in die USA aus. Heute lebt er in Berlin.
Sezer Duru wurde 1942 geboren. Seit Jahrzehnten ist sie als Übersetzerin und Kulturvermittlerin deutscher Literatur tätig und hat unter anderem Werke von Bertolt Brecht, Max Frisch, Peter Handke, Siegfried Lenz, Hans Magnus Enzensberger und Thomas Bernhard ins Türkisch übersetzt. Seit 1982 ist sie Vorstandsmitglied des türkischen P.E.N. und war von 2005 bis 2007 dessen Generalsekretärin.

Duisburg, 5. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Vollsperrung der A 59 am kommenden Wochenende
Am Samstag, 8. Dezember, wird die Autobahn 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf ab dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord um 22 Uhr komplett gesperrt. Die Sperrung wird am darauffolgenden Sonntagmorgen gegen 10 Uhr wieder aufgehoben. Betroffen sind auch Autofahrer, die von der A 42 kommen. Eine Umleitungsempfehlung über die Anschlussstelle Duisburg-Alt Hamborn wird eingerichtet. Arbeiten an einer Rohrleitungsbrücke über die A 59 machen die Sperrung erforderlich.

Schützenbrüder spendeten für den guten Zweck 

Vögel am Toeppersee: Winter-Exkursion
Duisburg. Wer auch bei winterlichen Temperaturen interessante Vogelarten beobachten möchte, sollte am Samstag, 15. Dezember, ab 14 Uhr an einer Exkursion der Volkshochschule teilnehmen. Treffpunkt ist der Eingang zum Freibad Toepper, Bergheimer Straße, in Rheinhausen. Jürgen Hinke macht bei der Wanderung mit der Lebensweise der am Toeppersee überwinternden Wasservögel und mit der Vogelwelt in Gehölzen bekannt. Eine Gebühr von fünf Euro ist vor Ort zu zahlen.

Sonntagsführung: "Duisburg - die neue Geschichte einer alten Stadt"
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz lädt am kommenden Sonntag, 9. Dezember, um 15 Uhr in die Dauerausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte ein. Vom Steinzeitbeil bis zur Schimanski-Jacke geht es mit Museumssprecher Werner Pöhling durch die aufregende Geschichtsszenerie, die seit der Eröffnung im Juni dieses Jahres viel Lob erhalten hat. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Druck machen! - Familienführung - Sonntagsführung, 9. Dezember 2007
Mit Sybille Kastner - Eintritt: EUR 6 / 3
Was verbirgt sich hinter den Ausdrücken Hochdruck, Tiefdruck oder Flachdruck? Was ist eine Radierung und wieso heißt die so, obwohl man ohne Radiergummi arbeitet? Diese und viele weitere Fragen werden am Sonntag bei einer Familienführung im Lehmbruck Museum erörtert. Die Grundlagen der Druckgrafik werden in der didaktischen Ausstellung "Druck machen" anhand von praktischen Beispielen kennen gelernt.
Werke von Künstlern wie Picasso oder Dürer machen anschaulich, mit welcher Könnerschaft und Präzision die Techniken angewendet wurden. Ein kleiner praktischer Teil bietet anschließend allen Familienmitgliedern die Möglichkeit, mit Drucktechniken verschiedener Schwierigkeitsgrade zu experimentieren. Vielleicht entsteht auf diesem Wege ja noch eine schöne Weihnachtskarte oder ein hübsches Geschenkpapier.

Duisburg, 4. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Ruhrbistum beschließt Bedarfsplan für Kindertageseinrichtungen
Duisburg mit 54 Schließungen am härtesten betroffen -
Von Harald Jeschke

Duisburg trifft es hart. Der Abbau des Bistums Essen in den Städten  trifft mit insgesamt 54 Einrichtungen Duisburg besonders hart.
Seit fast zwei Wochen herrscht Bestürzung bei Eltern und Mitarbeiterinnen im katholischen Kindergarten St. Anna in Duisburg-Neudorf. Dies wird bei 53 anderen Einrichtungen des Bistums Essen in Duisburg kaum anders liegen. Die Annaniter aus Neudorf wurden schon vor eineinhalb Jahren geschockt, als die Schließungen von Gemeinden allgemein und hier die in Neudorf bekannt wurde. Die Fusion von St. Anna mit der einen Kilometer weiter liegenden Gemeinde St. Gabriel ist Anfang des Jahres vollzogen worden, der Schmerz des Verlustes der Eigenständigkeit nicht, auch nicht über das jetzt immer noch verwaiste und unter Denkmalschutz stehende Gotteshaus am St. Annaweg.

Der Kindergarten ist bei Eltern hoch im Kurs. Die Einrichtung mit den erfahrenen sechs Mitarbeiterinnen soll nun vom Studentenwerk der Universität Essen-Duisburg übernommen werden. Ob auch die Mitarbeiterinnen, das fragen sich diese sowie die Eltern. Das ist alles noch völlig offen", erklärte der stellvertretende Geschäftsführer des Studentenwerkes Scherner auf Nachfrage. "Zunächst muss in dieser Woche die Kirche selbst ihren Segen zur Übernahme geben, dann intern die Angelegenheit der Mitarbeiterinnen klären. Ich sehe frühesten Anfang April 2008 die komplette Übernahme durch das Studentenwerk. Das neue Kindergartengesetz und die daraus resultierenden Auflagen lassen im Moment für uns gar keine konkreten Aussagen über Mitarbeiterübernahme oder Gruppenstärke zu. Bei den Mitarbeiterinnen sieht das neue Gesetz eine Bezuschussung nur für Fachkräfte, nicht für die so genannten Ergänzungskräfte vor. Das betrifft im Fall St. Anna drei Mitarbeiterinnen. Sicher ist, dass alle Kinder übernommen werden."
Nach ersten Einschätzungen und Verlautbarungen von Jugendamtsleiter Thomas Krützberg will die Stadt Duisburg alles versuchen, die gesetzliche Vorgabe des Kindergartenanspruchs für die betroffenen Duisburger Kinder zu erfüllen.  Dass dann die geplanten finanziellen Anstrengungen für Kindertageseinrichtngen bei dem Millionenaufwand jetzt zurückgestellt werden müssen, das verhehlte er nicht.  Mehr...

Der Abbau des Bistums Essen in den Städten  
Bis zum Sommer 2010 sollen im Ruhrbistum schrittweise 240 Kindergartengruppen sowie insgesamt 60 Hort- und altersgemischte Gruppen abgebaut werden. Die Entscheidung zum Rückbau Gruppen begründet sich insbesondere im Ausstieg der Landesregierung aus der Förderung dieser Angebotsformen.  Der vom Bistum vorgegebene Abbau von Kindergartengruppen verteilt sich wie folgt:

Altena 6
Bochum 34
Bottrop 20  
Duisburg 54
Essen 39
Gelsenkirchen 29
Gladbeck 17
Hattingen und Schwelm und Lüdenscheid je 3 
Mülheim 10
Oberhausen 25
chließungen am härte

 

Politisches Nachtgebet in der Markuskirche - Von Andreas Rüdig

"Der Trend zur ungesicherten Beschäftigung Ein Angriff auf die Menschenwürde?" Etwas pathetisch lautet der Titel des Politischen Nachtgebets in der (evangelischen) Markuskirche Ostacker am Montag, dem 3. Dezember 2007.
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt. Die evangelische Kirchengemeinde Ruhrort - Beeck. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung. Die Katholische Gemeinde St. Franziskus. IG Metall Duisburg. Breit ist der Veranstalterkreis, der jeden ersten Montag im Monat in die Markuskirche Ostacker, Ostackerweg 75, ruft. Das Politische Nachtgebet ist inzwischen eine etablierte Veranstaltungsreihe von Kirchen und Gewerkschaften im Duisburger Norden.
Multimedial befasst sich die Veranstaltung mit dem Thema - musikalisch, filmisch, sprachlich. "So übervorteile nun keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott; denn ich bin dein Herr, euer Gott. Darum tut nach meinen Satzungen und haltet meine Rechte, dass ihr danach tut, auf dass ihr im Lande sicher wohnen könnt. Denn das Land soll euch seine Früchte geben, dass ihr genug zu essen habt und sicher darin wohnt," heißt es im 3. Mose 25, 17 - 19. Schnell wird klar: Leiharbeit ist unsozial und schädlich, weil sie äußerst schlecht bezahlt wird.

Gleichzeitig wird aber auch das Dilemma der Gewerkschaften deutlich. Einerseits ist Leiharbeit sozial schädlich, weil gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird. Wer ist Leiharbeit beschäftigt ist, hat kaum Aussichten auf berufliche Sicherzeit, geschweige denn auf beruflichen Aufstieg. Gleichzeitig fehlen aber schlüssige Konzepte, wie der Leiharbeit effektiv begegnet werden kann. Solang Leiharbeit betriebswirtschaftlich Sinn macht, weil sie billig ist, und der Arbeitnehmer über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, fehlen den Gewerkschaften überzeugende Argumente, wie sie dagegen angehen können. Die Gewerkschaften klagen über den Sozialabbau, entwickeln aber keine Konzepte, wie bezahlbare und sozial abgesicherte Arbeit geschaffen werden kann.

Gewerkschaftler vermitteln eher den Eindruck, sie wollten eher die Kluft unter den Arbeitnehmern zementieren. Wer Arbeit hat, um den kümmern sich die Gewerkschaften. Wer seine Arbeit los und somit arbeitslos ist, der erfährt keine Unterstützung. "Es ist nicht unsere Aufgabe, Arbeit zu schaffen." Mit unsinnigen Argumenten schleichen sich die Gewerkschaften aus der Verantwortung. Es wird eher nach einem starken Staat gerufen, der regulierend in den Arbeitsmarkt eingreifen soll. Fällt dieser Staat aus, wird die ganze Hilflosigkeit und Ratlosigkeit der Gewerkschaften mehr als überdeutlich.

 

Binnenschifffahrtsmuseum: 30 Jahre Fördergesellschaft
Es war eine ganz besondere Feierstunde: Kuratorium und Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt hatten sich in der ehemaligen Ruhrorter Badeanstalt versammelt, um das 30. Jubiläum des Vereins zu begehen. In diesen drei Jahrzehnten hat die Fördergesellschaft viel bewegt und begleitet – von der ersten Ausstellung im historischen Radschleppdampfer „Oscar Huber“, über die größere Präsentation im alten Ruhrorter Rathaus bis zum Umzug des Museums im Jahr 1998 in sein heutiges Domizil, dem Jugendstil-Hallenbad an der Apostelstraße.
Viele Maßnahmen, die das Museum umgesetzt hat, waren erst mit der finanziellen und ideellen Unterstützung durch die Gesellschaft möglich. Zum Jahrestag machte daher die Fördergesellschaft auf Initiative des gegenwärtigen Vorsitzenden Caspar Berninghaus dem Museum und vor allem den Besuchern zwei Geschenke. Beide beziehen sich auf das Museumsschiff, auf dem vor 30 Jahren alles begann: Neu aufgelegt wurde die lange Zeit erfolgreiche Publikation „Oscar for Kids“ unter dem Titel „Oscar Huber – Technik und Funktion eines Radschleppdampfers“. Sie erklärt verständlich und mit vielen Bildern die Details des Dampfers und ist „für Neugierige ab zwölf Jahren“ geeignet.
Eine kleine Sensation ist die Dokumentation „Seitenradschleppdampfer auf dem Rhein. Raab Karcher XIV ‚Oscar Huber’“. Vor mittlerweile 36 Jahren zeichnete der Filmemacher Detlev Luckmann eine der letzten Fahrten das Räderbootes auf, die er auf der Jubiläumsfeier präsentierte. Das Material hat er aufwändig neu geschnitten, bearbeitet und mit technischen Erläuterungen versehen. So wird in dem Film die Funktionsweise einer imposanten Technik aus vergangenen Zeiten anschaulich.

Für die Besucher sind beide Medien ab sofort im Museumsshop erhältlich: „Oscar Huber – Technik und Funktion eines Radschleppdampfers“, 34 Seiten, 2,80 Euro. „Seitenradschleppdampfer auf dem Rhein“, DVD, 17 Minuten, 8,50 Euro. Ein Versand ist möglich. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 808890.
Caspar Berninghaus und Filmemacher Detlef Luckmann (rechts) überreichen DVD und Publikation an Museumsleiter Heinrich Kemper (links).


OB Sauerland freut sich über Auszeichnung für Norman Foster
Lord Norman Foster wurde jüngst vom Urban Land Institute (ULI) Germany zur Führungsperson des Jahres 2007 in der Kategorie "Stadtplanung/Administration" gekürt. Damit würdigt das ULI Fosters Verdienste um die Stadtentwicklung.
In einer Mitteilung der Organisation heißt es dazu: "Insbesondere mit dem wegweisenden Masterplan für Duisburg und dem Konzept für die Entwicklung des Duisburger Innenhafens ist Foster ein völlig neuer Weg gelungen, Stadtentwicklung zu gestalten. Mit Fosters Planungsinstrument wird die Zukunftsfähigkeit einer Stadt gemeinsam von der öffentlichen Hand, den Investoren, Nutzern, Projektentwicklern und nicht zuletzt unter Einbeziehung der Bürger erarbeitet. Gleichzeitig hat der Masterplan Benchmarkcharakter für die Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung - öffentlicher Raum wird aufgewertet, Verkehrsflächen werden reduziert und gleichzeitig ÖPNV und Radverkehr gestärkt."
Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich über die Auszeichnung Fosters: "Diese Würdigung des Fosterschen Masterplans für Duisburg durch so eine renommierte Einrichtung wie das ULI zeigt, dass wir in Duisburg den richtigen und vor allem einen visionären Weg eingeschlagen haben. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass andere Städte den Duisburger Ansatz übernehmen wollen."
Das ULI ist eine 1936 gegründete Nonprofit-Experten-Organisation, die sich mit dem Städtebau und der Immobilienwirtschaft befasst. Weltweit zählt sie mehr als 40.000 Mitglieder. In Deutschland haben sich mehr als 300 Experten zusammengefunden und engagieren sich für die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften aus der Immobilienbranche.
 

Binnenschifffahrtsmuseum: 30 Jahre Fördergesellschaft
 Es war eine ganz besondere Feierstunde: Kuratorium und Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt hatten sich in der ehemaligen Ruhrorter Badeanstalt versammelt, um das 30. Jubiläum des Vereins zu begehen. In diesen drei Jahrzehnten hat die Fördergesellschaft viel bewegt und begleitet - von der ersten Ausstellung im historischen Radschleppdampfer "Oscar Huber", über die größere Präsentation im alten Ruhrorter Rathaus bis zum Umzug des Museums im Jahr 1998 in sein heutiges Domizil, dem Jugendstil-Hallenbad an der Apostelstraße.
Viele Maßnahmen, die das Museum umgesetzt hat, waren erst mit der finanziellen und ideellen Unterstützung durch die Gesellschaft möglich. Zum Jahrestag machte daher die Fördergesellschaft auf Initiative des gegenwärtigen Vorsitzenden Caspar Berninghaus dem Museum und vor allem den Besuchern zwei Geschenke. Beide beziehen sich auf das Museumsschiff, auf dem vor 30 Jahren alles begann: Neu aufgelegt wurde die lange Zeit erfolgreiche Publikation "Oscar for Kids" unter dem Titel "Oscar Huber - Technik und Funktion eines Radschleppdampfers". Sie erklärt verständlich und mit vielen Bildern die Details des Dampfers und ist "für Neugierige ab zwölf Jahren" geeignet.
Eine kleine Sensation ist die Dokumentation "Seitenradschleppdampfer auf dem Rhein. Raab Karcher XIV ,Oscar Huber'". Vor mittlerweile 36 Jahren zeichnete der Filmemacher Detlev Luckmann eine der letzten Fahrten das Räderbootes auf, die er auf der Jubiläumsfeier präsentierte. Das Material hat er aufwändig neu geschnitten, bearbeitet und mit technischen Erläuterungen versehen. So wird in dem Film die Funktionsweise einer imposanten Technik aus vergangenen Zeiten anschaulich.

Für die Besucher sind beide Medien ab sofort im Museumsshop erhältlich: "Oscar Huber - Technik und Funktion eines Radschleppdampfers", 34 Seiten, 2,80 Euro. "Seitenradschleppdampfer auf dem Rhein", DVD, 17 Minuten, 8,50 Euro. Ein Versand ist möglich. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 808890.

 

Kunstkekse - kneten, kreieren und knabbern.
Druckfrisch - Weihnachtskarten und Geschenkpapier

Kreatives Programm für Kinder von 5-12 Jahren Offene Samstage, 8./15. Dezember 2007
Kekse Backen ist eine typische Weihnachtsbeschäftigung, zu der man ein gutes Rezept, ein bisschen Zeit und Lust mitbringen sollte. Im Lehmbruck Museum können Kinder an diesem Samstag ganz besondere Kekse herstellen, nämlich "Kunstkekse". Inspirationen dafür gibt es im Museum genug, z.B. die ausdruckstarken Gemälde der Expressionisten oder die abstrakten Plastiken von Moore und Arp. Dass man für ein gutes Gelingen selber kosten muss, versteht sich von selbst.
Am darauf folgenden Samstag geht es dann schon in den Weihnachtsendspurt: "druckfrisch" werden Weihnachtskarten und Geschenkpapiere gestaltet. In der Ausstellungswerkstatt des Lehmbruck Museums stehen dazu verschiedene Materialien und Drucktechniken zur Verfügung.
Die Kurse laufen vormittags von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr und nachmittags von 14 bis 16.30 Uhr und kosten jeweils 5 EUR. Anmeldung unter T. 0203 / 283 2195.

 

Geschenkidee für Duisburg-Fans - So kochen wir in Duisburg
Über 400 Duisburger Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihren Lieblingsrezepten und Beiträgen an diesem KochKulturBuch beteiligt und damit für sich und ihre Mitbürger ein einzigartiges Koch- und Lesebuch geschaffen: ein Buch, das nicht nur den Blick in die heimischen Töpfe, sondern auch in die Köpfe und Herzen der Duisburger gewährt. Denn garniert sind die Rezepte mit den jeweils dazu gehörenden Geschichten, aber auch mit den Wünschen, die den Duisburgern für ihre Stadt und Mitmenschen wichtig sind. Historische und literarische Beiträge prominenter Duisburger zur Ess- und Kochkultur der Stadt geben dem Buch eine besondere Würze.
Eine Liebeserklärung an Duisburg! Geschmackvoll gestaltet und küchenfest gebunden, 384 Seiten mit über 1000 Abbildungen und einem Lesebändchen versehen. Erhältlich ist es bei der Tourist Information, Königstraße 86, und auf dem Duisburg-Souvenirstand auf dem Weihnachtsmarkt am Lifesaver-Brunnen. Es kostet 19.50 Euro. Davon gehen 3,00 Euro an die Aktion "Kind im Krankenhaus"

 

NRW: Anteil erneuerbarer Energieträger am Primärenergieverbrauch im Jahre 2005 weiter gestiegen
Der Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2005 um 2,6 Prozent auf 3 805 Petajoule (PJ) zurückgegangen; das entspricht 966 Milliarden Kilowattstunden. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg dabei der Verbrauch an erneuerbaren
Energieträgern aus Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Klär- und Deponiegas um 31,7 Prozent auf 108 Petajoule.
Der Anteil erneuerbarer Energieträger am gesamten Primärenergieverbrauch lag damit bei 2,83 Prozent; im Vergleich zum "Kyoto-Jahr" 1990 hat sich dieser Anteil versiebenfacht.
Maßgeblich für diese Steigerung ist der stetig gewachsene Einsatz von Biomasse (Biogas, feste und flüssige biogene Stoffe, biogene Kraftstoffe, Klärschlamm sowie der biogene Anteil des Abfalls) in den drei Sektoren, Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereitstellung. (LDS NRW)


AKADEMOS: Immendorff  Beuys und mehr in der Küppersmühle

Duisburg, 3. Dezember 2007 - Historischer Kalender

Sirenen: Probealarm in den Nachbarstädten Düsseldorf und Krefeld
In Teilen des Regierungsbezirks Düsseldorf gibt es am Mittwoch, 7. Dezember 2007, einen Probealarm der Sirenenanlagen. Unter anderem werden die Sirenen in Düsseldorf und Krefeld ausgelöst, deren Warnsignale möglicherweise auch in den angrenzenden Duisburger Stadtteilen zu hören sind. Der Probealarm beginnt um 11Uhr und dauert 13 Minuten. Dabei werden die Signale „Entwarnung“, „Warnung“ und „Entwarnung“ mit jeweils fünfminütigen Pausen zwischen den Signalen ausgelöst.

Mütterberatung fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung in Duisburg-Hochfeld auf der Rheinhauserstraße 199 fällt am 20. Dezember 2007 aus. Die nächste Mütterberatung findet am 3. Januar 2008, ausnahmsweise ohne Arzt, statt.

6. Kinderoperproduktion - erste abendfüllende Oper von Kindern für Kinder

"Das Lebenslicht" lautet der Titel der spätromantischen Weihnachtsoper des süddeutschen Komponisten Armin Knab. Es ist die erste abendfüllende große Oper, auf die sich über 50 Kinder bereits seit einem halben Jahr unter Leitung des Konzertpädagogen Thomas Honickel vorbereiten. Die über 20 kleinen und großen Rollen, sowie die vielgestaltigen und umfangreichen Chorpartien werden von Kindern im Alter zwischen 7 und 17 Jahren realisiert.
Flachshaar ist ein mutiges Mädchen, das die Hilfe der gesamten Welt braucht, um das verlöschende Lebenslicht der kranken Mutter zu heilen. Das Lebenslicht steht in der Höhle des Todes, das von Lichtwichteln und Elfen bewacht wird. Auf ihrer langen Reise durch die Welt wird Flachshaar von Bienen, Sonnenstrahlen, Wichteln, Elfen, Blumen, dem himmlischen Gärtner und sogar einer Gießkanne unterstützt. Auch die Sonne steht ihr zur Seite. Ob es gelingt, rechtzeitig zum Heiligen Abend daheim zu sein, um die Mutter zu retten und Weihnachten glücklich zu feiern?
Eine Erzählerin wird zu Beginn der Szenen die komplexe Handlung als kleine Märchenerzählung zusammenfassen und auf Künftiges hinweisen. Ein sehr umfangreiches und bebildertes Programmheft, das auch Aufschluss über das "Making of" dieser Produktion gibt, erwartet das Publikum in dieser letzten Produktion des Jahres. Der WDR 5 hat diese Produktion seit der Sommerpause verfolgt und wird am 13.12. ab 14 Uhr eine eigene Sendung im Rahmen von "Lilipuz" über dieses Opernprojekt bringen.
Die Produktion ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren und dauert ca. 2 Stunden. Es gibt eine Pause. Wenige Restkarten gibt es für die Premiere im Opernfoyer des Theater Duisburg am 16.12.2007 um 17 Uhr sowie für die Folgeaufführungen am 20.und 21.12.2007 um 11 Uhr. In der Konzertaula des Schulzentrums Mülheim-Broich (Holzstrasse 80) wird es ein Gastspiel am 6.1.2008 um 15 Uhr geben.
Es singen und spielen die "Kid´s Klassik Kinder- und Jugendchöre" und das Gastkinder-Ensemble am Theater Duisburg. Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Konzertpädagogen Thomas Honickel, der auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnet.
Karten zu 6 ? (erm. 4 ?) gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg (0203-3009-122) Weitere Informationen unter www.klasseklassik.de.

Karneval der Tiere mit Alt-OB Josef Krings im Theater Duisburg
Der etwas ältere weißhaarige Herr sitzt in einem bequemen Armstuhl. Er wird von den hohen Lehnen umschlossen und sicher getragen. Seine Füße hat er auf einem Bänkchen gestellt, damit sie nicht in der Luft baumeln. Mit ruhiger, bedachter und tiefer Stimme fängt er an zu sprechen:
Er erzählt vom stolzen Löwen, der den Einzug der Tiere in die Arena anführt. Stolz und königlich schreitet dieser voran und lässt sein raunendes Grollen hören, als er sein gefährliches Maul aufreißt.
Nach dem Löwen kommen die Hühner. Die Streichinstrumente lassen das wilde Gezeter einer Schar pickender und streitender Hühner erklingen.
Alt-Oberbürgermeister Josef Krings lässt eine ausgewählte tierische Gesellschaft auf der Bühne des Theaters Duisburg lebendig werden. Schließlich treten zum Finale des Werkes von Camille Saint-Saens alle Tiere noch einmal auf, bis hin zum stolzen Schwan.
Der "Karneval der Tiere" zählt zweifelsohne zu den Höhepunkten im Adventprogramm des Theaters Duisburg.  Josef Krings wird die Geschichte der Tiere in seiner väterlich freundlichen Art mit Bedacht und Witz erzählen.
Die Duisburger Philharmoniker und die Pianisten Swetlana und Vladimir Kharin lassen den Kuckuck, die anderen Vögel, den Schwan, Esel, die Fische und Kängurus nacheinander auftreten.
Die Leitung der Aufführung sowie die Moderation übernimmt Martin Fratz.
Ein wichtiger Bestandteil des Abends wird von Otmar Alt gestaltet. Alt ist einer der erfolgreichsten Künstler der Gegenwart, wovon zahlreiche Ausstellungen und Projekte im In- und Ausland zeugen. So ist er auch eingeladen, ein Projekt zur Kulturhauptstadt 2010 zu entwickeln.
Eigens für den "Karneval der Tiere" hat Otmar Alt eine neue Bilderserie geschaffen. Diese wird zum ersten Mal in Duisburg zu sehen sein. Die Bilder und Werke des Künstlers werden die Aufführung auf der Bühne umrahmen.
Alle Kinder sind eingeladen, sich zur Vorstellung von ihrem Kuscheltier begleiten zu lassen.
Im Anschluss an das Konzert können alle Besucher der Vorstellungen den Künstler Otmar Alt und die Mitwirkenden im Foyer kennen lernen.
Der "Karneval der Tiere" wird am 14. und 15. Dezember jeweils um 18 Uhr im großen Saal des Theaters Duisburg aufgeführt. Karten gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen, z.B. im Servicebüro des Theaters Duisburg oder im Opernshop an der Düsseldorfer Straße.

Duisburg, 1. Dezember 2007 - Historischer Kalender

OB Sauerland lässt es strahlen - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Ja ist denn schon Weihnachten? – Zumindest für die Sportler, die Tag für Tag die Laufwege rund um die Regattabahn bevölkern. Gemeinsam drückten Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich auf den roten Buzzer (links) an der Brücke Nr. 7 am Parallelkanal, um die beliebte Trainingsstrecke zu beleuchten. Auf Einladung der Stadt Duisburg, des Stadtsportbund Duisburg, des LC Duisburg sowie des Duisburger Laufpapstes Jörg Bunert, nahmen viele Läuferinnen und Läufer am Eröffnungslauf teil, die von Dr. Peter Greulich und Jörg Bunert über die beleuchtete Laufstrecke geführt wurden. Nach dem Lauf war der allgemeine Tenor zu hören: “Nun macht das Laufen hier wieder richtig Spaß!“

Wildbretessen im Johanniter-Stift Duisburg
Von Manfred Schneider (Text) und Detlef Wacker (Foto)

Ein vorweihnachtliches Wildbretessen fand im Hause des Johanniter-Stift Duisburg-Neudorf statt. Rund Einhundert Gäste, Bewohner des Stifts und interessierte Mitbürger waren der Einladung gefolgt. Ottmar Birke, 2. Vorsitzender des Bürgerverein Neudorf und passionierter Jäger, hat die Veranstaltung vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Nachdem der Jagdbläser-Chor Hegering 4 aus Rheinhausen, unter der Leitung von Ulrike Götzken, die Gäste klangvoll auf das Kommende vorbereitet hatte, eröffnete der Hausherr, Detlef Wacker, diese gelungenen Veranstaltung.
Neben dem vorzüglichen Wildbret, dass als Drei-Gänge-Menue serviert wurde, kam auch die Unterhaltung der Teilnehmer nicht zu kurz. So hatten u.a. die Jäger ihre gelehrigen Jagdhunde mitgebracht, die den Anwesenden viel Freude bereiteten. Außerdem erfreuten noch Frettchen die Besucher. Der Jagdbläser-Chor demonstrierte musikalisch, welche Bedeutung jede einzelne Melodie und jedes Horn bei der Jagd hat. Leider musste der „Auftritt“ des beliebten Bussardweibchen in diesem Jahr ausfallen, da sich „Lara“ z.Zt. in der Mauser befindet. Die allgemeine Resonanz zur Veranstaltung war sehr positiv und die Gäste wünschten sich, dass das Wildbretessen im nächsten Jahr wieder auf dem Programm des Johanniter-Stift steht.

NRW-Tag 2008 - Aufruf zum Mitmachen! Thema Mobilität und Bewegung
Vereine, Initiativen, Firmen und Kulturschaffende sind aufgerufen, sich am diesjährigen NRW-Tag in Wuppertal zu beteiligen. Vom 29. bis 31. August 2008 soll die Mobilität, Bewegung und Vielfalt des Landes sichtbar gemacht werden. Möglichkeiten bieten sich z.B. auf der touristischen Meile mit einem Präsentationsstand, mit einem Bühnenprogramm oder mit Straßenkunst im Schatten der Schwebebahn.
Geplant sind bereits eine kulturelle Flanier- und Tanzmeile, sportliche Highlights, wie die Weltmeisterschaft im Parcouring, die Inszenierung eines historischen Postkartenmotivs von 1914 zum Thema Mobilität sowie eine Vielzahl von Bühnen zu unterschiedlichen Themen.
Anmeldungen sind möglich bis zum 15.12. 2007 bei der
Wuppertal Marketing GmbH
Sandra Evertz, Friedrich-Engels-Allee 83 - 42285 Wuppertal

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Technik. Geschichte. Erleben!
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung bietet Schifffahrts-Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.
Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk "Goede Verwachting", ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 2. Dezember um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Zentralbibliothek stellt "Erlesene Völlereien" aus
"Erlesene Völlereien", lautet der Titel der neuen Medienausstellung im Eingangsbereich der Zentralbibliothek im Dezember. Der Interessierte findet alles, was mit Kochen, Essen und Trinken zu tun hat. Bücher wie "Augenlust und Tafelfreuden. Essen und Trinken in Europa" oder "Sage mir, Muse, vom Schmause ... Vom Essen und Trinken in der Weltliteratur" oder "Das Revier für Genießer" als auch Titel der Belletristik, darunter "Das persische Café. Roman mit Rezepten" von Marsha Mehran, sind dort ausgestellt - falls sie nicht gerade ausgeliehen sind. Zusammengestellt wurde die Bücherschau von Birgit Gildehaus, die unter (0203) 283-2924 auch weitere Informationen erteilt.