Duisburg aktuell   -   Archiv August 2008

 

Sonntag, 31. August 2008 - Historischer Kalender
Vorstellung des Schauspielprogramms im Theater Duisburg
Am Dienstag, 02. September lädt das Theater Duisburg alle Schauspielinteressierten zu einer kostenlosen Soiree-Veranstaltung in das Opernfoyer ein. Ab 19:30 wird Michael Steindl, Künstlerischer Leiter Schauspiel, die Stücke der neuen Saison vorstellen und in die Inhalte einführen. Ihm zur Seite stehen Hajo Schüler, Regisseur und Schauspieler des Maskentheaters Familie Flöz und Nicola Mastrobaradino, Aalto-Preisträger 2008 vom Schauspiel Essen. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Eröffnung des Kino Cafes im UCI

Das neue Kino Cafe in der UCI Kinowelt am Duisburger Hauptbahnhof wird am kommenden Mittwoch, 3. September, um 14.30 Uhr eröffnet. Das Kino Cafe, dessen Zielgruppe die Generation "50 plus" ist, entstand in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat der Stadt Duisburg, dem Amt für Soziales und Wohnen, den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, der UCI-Kinowelt sowie Serva Duisburg und dem Restaurant Ocho. Zu einem Eintrittspreis von 5 Euro wird hier an jedem ersten Mittwoch im Monat ein Kinofilm präsentiert, inklusive des Verzehrs von anschließendem Kaffee und Kuchen. An der Eröffnung des Kino Cafes wird neben den Vertretern der Wohlfahrtsverbände auch der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wilhelm Hamacher, teilnehmen.

Tag des offenen Denkmals 2008
Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung

Am 14. September findet zum 16. Mal in Deutschland der Tag des offenen Denkmals statt. Die Besucherzahlen belegen alljährlich das große Geschichtsinteresse der Bundesbürger. Im letzten Jahr nutzten 5,5 Mio. Bürger in 3.450 Städten und Gemeinden die Gelegenheit, einen Blick hinter sonst verschlossene Türen zu werfen und an den vielfältig gebotenen Veranstaltungen teilzunehmen.
Der Tag des offenen Denkmals rückt in diesem Jahr die Archäologie und Bauforschung in den Fokus: Archäologen und Bauforscher liefern neben neuen Beurteilungen über Alter und Konstruktionsweisen auch neue Erkenntnisse zur örtlichen Geschichte. Sie tragen mit ihrer Arbeit wesentlich zum Verständnis unserer eigenen historischen Identität bei.
Fünf Standorte in Duisburg wurden zu diesem Thema ausgewählt: Der Steinhof in Huckingen vermittelt überraschende Ergebnisse nach aktueller Bauforschung. Die Salvatorkirche gibt Einblicke in ihre elfhundertjährige Baugeschichte. Der Landschaftspark DU-Nord präsentiert sich als herausragendes Industriedenkmal (Voranmeldung erforderlich unter 0203/283-2054). Die Abtei Hamborn stellt sich nach umfassender Restaurierung des romanischen Kreuzgangs vor. Das BauhausKarree zeigt sich im Ambiente des neu gestalteten Stadtplatzes. Eine geführte Fahrradtour folgt im Duisburger Westen (nicht nur) den Spuren der Römer. (Voranmeldung erforderlich unter 0203/283-2054).

Freitag, 29. August 2008 - Historischer Kalender
Bezirksvertretung Süd informiert über städtebaulichen Rahmenplan Bissingheim
Im Pädagogischen Zentrum des Bertold-Brecht-Berufskolleg, Am Ziegelkamp 28-30 (Eingang Biegerfelder Weg), in Duisburg-Huckingen findet am Donnerstag, 11. September, um 19 Uhr, ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Süd über den städtebaulichen Rahmenplan Bissingheim informiert, der die Grundlage zur Weiterführung des Bebauungsplanes Nr. 1049 - Bissingheim - bilden soll. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Planentwurf kann vom 8. bis 10 September im Bürger-Service Süd, Sittardsberger Allee 14, Duisburg-Buchholz (montags und mittwochs, jeweils von 8 bis 16 Uhr, dienstags bis 18 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Spielplatz in Meiderich bekommt neues Klettergerüst
Auf dem Spielplatz im Stadtpark Meiderich wird ein neues Klettergerüst aufgestellt. Notwendige Reparaturarbeiten an dem alten Klettergerüst erwiesen sich als nicht mehr wirtschaftlich, so dass die Wirtschaftsbetriebe Duisburg an gleicher Stelle das neue Großspielgerät, das nur unter Zuhilfenahme eines Krans montiert werden kann, aufgestellt wird.
Das Spielgerät besteht aus massiven, naturgeformten Eichenhölzern und lädt auf vielen unterschiedlichen Spielebenen die Kids zum Toben und Klettern ein. Gedulden müssen sich die Kleinen allerdings noch cirka zwei Wochen. So lange wird es dauern, bis der Beton des Fundamentes ausgehärtet ist und der Kletterspaß beginnen kann.

Rhein-Ruhr-Bad wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Rhein-Ruhr-Bad wird das Bad ab Montag, 1. September, den Schwimmfreundinnen und Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Interkulturellen Wochen: Kulturelle Vielfalt und Kulturförderung

`Kulturelle Vielfalt und Kulturförderung' lautet der Titel einer Fachtagung des Referats für Integration im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Donnerstag, dem 28. August 2008, ab 16 Uhr in der Alten Feuerwache auf der Friedenstraße 5 in Duisburg - Hochfeld. Nach Grußworten des Kulturdezernenten Karl Janssen und der Leiterin des Referats für Integration, Leyla Özmal, wird Ulla Harting von der Kulturabteilung der Staatskanzlei NRW vortragen. Weitere Referenten sind Meinhard Motzko von Interkultur.pro, Tina Jerman von Exile Kulturkoordination e. V. sowie Daniel Jung von den Kulturbetrieben der Stadt.
Ins Leben gerufen hat diesen Workshop Tayfun Demit, zuständig für Kultur und interkulturelle Kulturarbeit im Referat für Integration. Es sei ein Novum in Duisburg, daß sich so hochkarätige Fachleute dieses Themas annehmen. Tayfun Demir weiter: "Wichtig ist, daß kulturelle Vielfalt sichtbar wird. Kulturschaffende mit Zuwanderungsgeschichte wünschen einen stärkeren Austausch sowohl untereinander als auch mit der Kulturverwaltung."
In dem Workshop sollen Ideen, Projekte und Fördermöglichkeiten im interkulturellen Kunst- und Kulturbereich diskutiert werden. Zum Abschluß des Symposiums soll das `Duisburger Forum der Kulturen' gegründet werden. Dieses Netzwerk soll Künstler, Initiativen und kulturpolitische Institutionen zusammenbringen und dazu beitragen, Aktivitäten zu koordinieren. Tayfun Demir: "Unsere Stadtgesellschaft ist Ausdruck einer gemeinsamen Kultur, die verschiedene Facetten und Farben zeigt. Die stärkere Wahrnehmung und Förderung von Arbeiten zugewandeter Künstler wird unsere Gesellschaft bereichern." lädt die Stadt Duisburg ein.
Nur schwach besucht ist dieser Workshop. Nur etwa halb sind die Stuhlreihen besetzt. Auch hier gilt wieder: Es ist eine deutsch-türkische Veranstaltung von Fachleuten für Fachleute. Wo sind die übrigen 169 Nationalitäten, die angeblich in Duisburg leben? Wo sind die Selbstorganisationen von Künstlern? Die vielen Fotoapparate vermitteln eher den Eindruck, daß hier ein Feigenblatt und eine Showveranstaltung vorliegt, die sagt: "Sehr her, wir tun was."
"Die kulturelle Vielfalt der Stadt Duisburg ist ein großen Potential, über das bisher noch viel zu wenig bekannt ist und das viel zu wenig genutzt wird. Das soll sich mit der Gründung des `Duisburger Forums der Kulturen' ändern. Die Plattform könnte ein Modell für andere Kommunen werden, wenn es gelingt, die Vision einer gegenseitigen Inspiration und Kooperation der Kulturen in Duisburg zu verwirklichen. Das `Duisburger Forum der Kulturen' soll die kulturelle Teilhabe aller Duisburger fördern und unterstützen. Im Kulturleben ihrer Stadt sollen sie mit ihrem sozialen und kulturellen Kapital sichtbar machen.
Die Kulturinstitutionen arbeiten mit den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammen. Kulturkonzepte werden gemeinsam entworfen, umgesetzt und genossen. Alle Kulturanbieter wissen voneinander und inspirieren sich gegenseitig. Es finden viele gemeinsame Projekte der Bevölkerungsgruppen statt. Die Vereine und interkulturellen Projekte sind gut informiert über die bestehenden Kultureinrichtungen und Förderstrukturen. Die Kriterien der städtischen Kunst- und Kulturförderung sind erweitert und an den Bedarf interkultureller Projekte angepasst. Alle Menschen in Duisburg nehmen die kulturellen Angebote wahr. Damit Kunst und Kultur, Wissen und Können im Duisburger Kulturleben sichtbar werden können und damit in Kooperationen Neues entstehen kann, verfolgt das `Duisburger Forum der Kulturen' verschiedene Ziele. Das `Duisburger Forum der Kulturen' soll mehr über das Kulturleben in der Stadt herausfinden und bekannt machen.
Migratenvereine und Migranteninitiativen sollen von den kulturellen Aktivitäten möglichst vieler anderer Migrantenvereine in der Stadt erfahren. Dafür legt die Plattform `Duisburger Forum für Kulturen' eine Datenbank mit allen kulturell und interkulturell aktiven Vereinen und Einzelpersonen an.
Das `Duisburger Forum der Kulturen' soll die Zusammenarbeit von Vereinen und Künstlern der Migratengemeinden mit etablierten Duisburger Kultureinrichtungen fördern. Vorhandene Strukturen werden genutzt und erweitert und neue Strukturen entstehen durch Kooperationsprojekte.
Die Plattform unterstützt Migratenvereine bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für ihre Kulturangebote und -aktivitäten. Die Plattform informiert Künstler, Vereine und Initiativen über Förderstrukturen und Förderkriterien für ihre Projekte. Die Plattform qualifiziert und professionalisiert Vereine und Künstler für Projektplanung, Projektfinanzierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Das `Duisburger Forum für Kulturen' will einen Ort in Duisburg etablieren, der Zentrum interkultureller Aktionen und Angebote in und für Duisburg. Langfristig soll die Alte Feuerwache in Hochfeld ein solches Zentrum interkultureller Kulturarbeit werden. Dazu möchte das `Duisburger Forum der Kulturen' die Räume der Alten Feuerwache Duisburg nicht nur für seine Kulturveranstaltungen, sondern auch für Weiterbildungen nutzen," stellt sich das "Duisburger Forum der Kulturen" selbst vor.
"Ein Viertel der Duisburger Bevölkerung kommt in der Hochkultur nicht vor, bestenfalls in der soziokulturellen Kultur. Daher ist ein solches kommunalpolitisches Handlungskonzept `Interkultur' wichtig. Der Kulturhaushalt muss die Kultur der Zuwanderer fördern. Die Hochkultur kümmert sich um die westeuropäische Kultur. Selbst wenn es ausländische Musiker in den städtischen Orchestern gibt, spielen sie eher Mozart und Vivaldi. Doch wo ist die Musik Afghanistans," fragt Ulla Harting.
Wie interessiert ist die Duisburger Lokalpolitik wirklich an einer solchen Veranstaltung? Kulturdezernent Karl Janssen ergreift schon nach kurzer Zeit die Flucht. Andere hochrangige Kommunalpolitiker glänzen durch Abwesenheit. Auch Behördenleiter (Stadtbücherei, Volkshochschule, Stadtarchiv, Stadttheater, Philharmonie) sind hier offensichtlich nicht vertreten. Lediglich Jürgen C. Brandt von der SPD nutzt die Veranstaltung für seinen Wahlkampf. Entwertet die Stadt hier nicht selbst ihre eigene Veranstaltung?
"Reden wir von Migranten, denken wir an Türken. Eine aktuelle Studie zeigt, daß es in Dortmund schon deutlich mehr osteuropäische Zuwanderer gibt als türkische. Die Osteuropäer wurden deswegen lange Zeit nicht wahrgenommen, weil sich schon oft bei der Einreise einen deutschen Paß erhielten. Sie werden erst dann wieder wahrgenommen, wenn es Probleme gibt," berichtet Motzko. Ob sich die Dortmunder Verhältnisse wohl auch auf Duisburg übertragen lassen. Hat die Duisburger Stadtverwaltung wohl ein Amt, das statistische Daten liefern könnte? Andreas Rüdig

Tagung zur "Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur"
Der "Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur" ist eine wissenschaftliche Tagung gewidmet, die am 12. und 13. September im Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen stattfindet. Gemeinsame Veranstalter sind die Stadtbibliothek Duisburg, das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt in Dortmund und die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets in Bochum. Die Tagung gibt zum einen einen Überblick über rund 150 Jahre deutscher Literaturgeschichte im Spiegel des Themenfelds Ruhrgebiet. Zum anderen erschließt sie neue, bislang unbeachtete Themenfelder und regt weitere Forschungen an.
In 14 Vorträgen setzen sich Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland mit den Fragen auseinandersetzen, welche Abbilder und Visionen diese Industrielandschaft in der Literatur hinterlassen hat und in der Gegenwart entstehen lässt. Vielfältige literarische Genres werden ebenso betrachtet wie beispielsweise die Markierung der Region durch die Sprache, das "pathologisch-pathetische" Bild der Ruhrgebietsindustrie und die Ambivalenz zwischen großen Zukunftsentwürfen und rückwärtsgewandter Nostalgie. Für die Tagung wird um eine vorherige Anmeldung über das Fritz Hüser Institut, Grubenweg 5, 44388 Dortmund gebeten. Das gesamte Tagungsprogramm findet sich auf der Homepage der Stadtbibliothek Duisburg unter www.stadtbibliothek.duisburg.de

Historische Buchschätze
Ausstellung in der Zentralbibliothek Duisburg aus Anlass des Stadtjubiläums 1125 Jahre Duisburg
Die Stadtbibliothek Duisburg verfügt über eine in der Region einzigartige Sammlung an "Historischen und Schönen Büchern". Der mehr als 3500 Bücher umfassende Bestand reicht von einer Originalausgabe des "Sachsenspiegel" aus dem Jahre 1385 über wertvolle Bibelausgaben des 15. und 16. Jahrhunderts bis zu Erstausgaben deutscher Klassiker aus dem 19. Jahrhundert. Aus Anlass des Stadtjubiläums öffnet die Stadtbibliothek ihre Schatzkammer und zeigt eine repräsentative Auswahl mit einem Schwerpunkt auf der Duisburger Stadtgeschichte. In der Zeit vom 1. bis 27. September sind zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7, Vitrinen mit einzelnen Ausgaben und im Treppenhaus Fotos von Britta Lauer zu den Highlights der Sammlung zu sehen.
Die Prunkstücke der Sammlung können allerdings nur im Rahmen von Führungen gezeigt werden: am Samstag, 6. September, und am Dienstag, 9. September, jeweils in der Zeit von 11.15 bis 12 Uhr. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt werden muss: Telefonnummer (0203) 283-4218 oder per E-Mail unter stadtbibliothek@stadt-duisburg.de. Unter diesen Adressen können für Schulklassen bei Interesse gerne gesonderte Termine vereinbart werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt bei den Führungen ist jeweils der Auskunftsplatz im hinteren Bereich des Erdgeschosses der Zentralbibliothek.

Viele Tarifabschlüsse im ersten Halbjahr 2008 über 4%
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fielen im ersten Halbjahr 2008 viele Tarifabschlüsse in Deutschland mit über 4% erneut deutlich höher aus als in den Vorjahren. In diesem Zeitraum gab es einen Anstieg der Verbraucherpreise von bis zu 3,3% (Juni gegenüber dem Vorjahresmonat).

Bei mehr als 100 000 Babys bezieht der Vater Elterngeld
Bis Juni 2008 wurden in Deutschland rund 103 000 Elterngeldanträge von Vätern für 106 000 im Jahr 2007 geborene Kinder bewilligt. Bezogen auf die insgesamt 685 000 geborenen Kinder entspricht dies einem Anteil von 15%. Dies geht aus den neuesten Ergebnissen der Elterngeldstatistik hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) erstmals unter Bezug zur Geburtenstatistik 2007 veröffentlicht.

Großhandelsumsatz im Juli 2008 real um 3,5% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im Juli 2008 nominal 10,8% und real 3,5% mehr um als im Juli 2007. Im Vergleich zum Juni 2008 stieg der Umsatz im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten um nominal 0,4% und um real 0,3%.
OB Sauerland und Marianne Birthler eröffnen Ausstellung „Staatssicherheit-Garant der SED-Diktatur“

Donnerstag, 28. August 2008 - Historischer Kalender
Einbahnstraßenregelung wird umgedreht
Am Donnerstag, 28. August, wird die Einbahnstraßenregelung auf der Vom-Rath-Straße und der Börsenstraße
(zwischen Vom-Rath-/ und Claubergstraße) wegen der Bauarbeiten für das Forum umgedreht. Von der Friedrich-Wilhelm-Straße kann dann in die Vom-Rath-Straße eingebogen werden. An deren Ende muss dann rechts in die Börsenstraße und danach wieder rechts in die Claubergstraße abgebogen werden, um diesen Bereich wieder zu verlassen.

Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße im Dellviertel
Die Karl-Lehr-Straße im Dellviertel wird am kommenden Samstag, 30. August, zwischen Wegnerstraße und Düsseldorfer Straße komplett gesperrt. Die Sperrung gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Sperrung ist im Zusammenhang mit dem Brückenbau im Zuge der A 59 erforderlich.
Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

Keine Umkehr des positiven Trends am Arbeitsmarkt

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat Juli 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 40,16 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 562 000 Personen (+ 1,4%) gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat Juni 2008 lag die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2008 um 42 000 (? 0,1%) niedriger.

NRW-Wirtschaft: Jeder zweite Beschäftigte und jeder dritte Euro
stammt von kleinen und mittleren Unternehmen

Düsseldorf (LDS NRW). In Nordrhein-Westfalen ist etwa jeder zweite Beschäftigte in einem Unternehmen tätig, in dem weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Wie  das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW berichtet, erwirtschaften diese kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auch jeden dritten Euro der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.
Diese und weitere Ergebnisse stammen aus einer Untersuchung zu Strukturmerkmalen von kleinen und mittleren Unternehmen, die das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik soeben veröffentlicht hat. Die Untersuchung bezieht sich auf Schätzungen aus vorhandenen Datenquellen. Auf diese Weise konnten Daten über einen wesentlichen Teil der NRW-Wirtschaft gewonnen werden, zu dem bislang nur lückenhafte Informationen
verfügbar sind.

IFA--Internationale Funkausstellung 2008: 27 Millionen Menschen kaufen über das Internet ein
Das Internet wird als Medium für private Einkäufe immer beliebter: 27 Millionen Menschen ab zehn Jahren haben in Deutschland im 1. Quartal 2007 Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet bestellt. Im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres mit 25 Millionen privaten Online-Käufern war das ein Zuwachs von knapp 7%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin (29.08. bis 03.09.2008) weiter mitteilt, nutzte damit gut die Hälfte (53%) der 51 Millionen privaten Internetnutzer des 1. Quartals 2007 das World Wide Web als Medium für den Einkauf.

Zahl der Ehescheidungen ging im Jahr 2007 um 2% zurück
Die Zahl der Ehescheidungen ist im Jahr 2007 um 2% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2007 in Deutschland knapp 187 100 Ehen geschieden; 2006 waren 190 900 Ehescheidungen registriert worden. Wie im Vorjahr wurden damit 2007 von 1 000 bestehenden Ehen zehn ge­schieden, 1992 waren es sieben und in den Jahren 2002 bis 2005 elf Ehen gewesen
Mittwoch, 27. August 2008 - Historischer Kalender
 Infotag und Kinderfest im Städtischen Familienzentrum Ursulastraße
Am Samstag, 30. August 2008 feiert die städtische Kindertagesseinrichtung Ursulastraße 36 in der Zeit von 13 bis 16 Uhr ihre Zertifizierung zum „anerkannten Familienzentrum des Landes NRW“. Ein großes Fest der Freude und der Information ist geplant, zu dem alle interessierten Familien eingeladen sind. Alle Eltern und Kinder können sich über die neuen und laufenden Kurse und Angebote informieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund und im Bereich der Bewegung. Neben vielen Spielangeboten besteht auch die Möglichkeit, Kurse auszuprobieren. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Die offizielle Eröffnung und die Übergabe des Schildes „anerkanntes Familienzentrum des Landes NRW“, findet um 13.30 Uhr durch den Leiter des Jugendamtes, Thomas Krützberg statt.
SommerSerenade im Jüdischen Gemeindezentrum
Bevor der Sommer zu Ende geht, lädt die „camerata vocalis“, der Kammerchor der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule, am Sonntag, 31. August 2008 um 18 Uhr zu einer sommerlichen Serenade mit romantischer Chormusik ein. Im Veranstaltungssaal des Jüdischen Gemeindezentrums Am Springwall 16 werden unter der Leitung von Ute Steffens selten aufgeführte Chorwerke von Johannes Brahms und Edward Elgar zu hören sein. Abgerundet wird dieses Programm durch ausgewählte Liebesgedichte, die den spätsommerlichen Abend mit „Herzeleid und Abschied“ aber auch „Freude und Erfüllung“ zu Ende gehen lassen. Eintritt Abendkasse: 6 Euro / erm. 4 Euro

Neuerungen in der Mercatorhalle -  Anregungen der Gäste umgesetzt
Mit Beginn der neuen Spielsaison 2008/2009 gibt es in der Mercatorhalle einige Verbesserungen. So wird in den Pausen ab sofort ein Snackservice angeboten. Vor den Philharmonischen Konzerten kann man zwischen 19 und 20 Uhr eine Bestellung aufgeben. In der Pause steht dann ein reservierter Tisch mit den bestellten Speisen und Getränken bereit. Für das wechselnde Snackangebot sorgt die ‚Frank Schwarz Gastro Group’. Für Hallenleiterin Sandra Gagliardi eine konsequente Weiterentwicklung des Veranstaltungsservices: „Wir möchten unseren Gästen einen weiteren Mehrwert bieten, um auch die Pause unserer Philharmonischen Konzerte rundum genießen zu können.“
Eine weitere umfangreiche Neuerung geht auf Anregung von Besuchern zurück: Um den Gästen den Weg zum und vom Platz komfortabler zu gestalten, wurden im Rang Handläufe installiert. Hierzu waren recht aufwändige Arbeiten nötig, weshalb diese Maßnahme nur in der Sommerpause umgesetzt werden konnte. Treppen mussten verbreitert werden und Sitzreihen neu angeordnet werden. "Mit dieser Maßnahme haben wir auf Anregungen reagiert, die uns seitens unserer Besucher angetragen wurden. Da wir immer bemüht sind, den Wünschen unserer Gäste zu entsprechen, haben wir nicht gezögert und die Sommerpause für die umfangreiche Neuerung genutzt. Dass den Handläufen einige Sitzplätze zum Opfer fallen mussten, haben wir gerne in Kauf genommen, da uns die Zufriedenheit unserer Besucher sehr am Herzen liegt", so Uwe Gerste, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Duisburg Marketing GmbH.

NRW-Teuerungsrate mit +2,9 Prozent niedriger als im Vormonat
Düsseldorf (LDS NRW). In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen August 2007 und August 2008 um 2,9 Prozent auf 106,9 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen.
Gegenüber dem Vormonat (Juli 2008) sank der Preisindex um 0,4 Prozent. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Preise für Heizöl gegenüber dem hohen Stand des Vormonats um 11,6 Prozent und die Preise für Kraftstoffe um 4,9 Prozent sanken. Gleichfalls preiswerter wurden saisonabhängige Nahrungsmittel (-4,9 Prozent; darunter Frischgemüse -9,4  Prozent). Saisonbedingt stiegen die Preise für Bekleidung um 3,6 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr verteuerten sich Molkereiprodukte und Eier um 16,3 Prozent, Haushaltsenergien um 13,9 Prozent sowie die Personenbeförderung im Luftverkehr um 13,6 Prozent. Nachrichtenübermittlungen waren um 3,6 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. (LDS NRW)

Interkulturelle Wochen: "Wortmonstrum oder Herausforderung"
"Wortmonstrum oder Herausforderung" heißt ein Vortrag, den das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am Dienstag, dem 26.8.2008 in der Hochfelder Pauluskirche durchführt.
"Was ist eigentlich gemeint, wenn wir in unserer Stadt von Menschen mit Migrationshintergrund sprechen, und was bedeutet für uns Migration? Ein Beitrag der Evangelischen Kirche in Duisburg zur begrifflichen und inhaltlichen Klärung der aktuellen Diskussion und zur Formulierung unserer Zukunftsaufgaben im Zusammenhang mit Einwanderung," steht in der Einladung.
Dr. phil. Klaus J. Bade ist Professor für neueste Geschichte an der Universität Osnabrück. 1944 geboren, studierte er Geschichte, Germanistik sowie Politik- und Sozialwissenschaften. Promotion und Habilitation erfolgten an der Universität Erlangen - Nürnberg. Bade arbeitet seit 1981 als Professor an verschiedenen Universitäten. Er ist Autor und Herausgeber von mehr als 40 Büchern. Daneben ist er Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen, Kommissionen und Beiräten.
Die Kirche ist an diesem Abend bestenfalls zu einem Drittel gefüllt. Der Flüchtlingsrat Duisburg (Michael Gödde, Regina Scheuerer) ist hier genauso vertreten wie der Kirchenkreis (Superintenden Armin Schneider, Stephan Kiepe - Fahrenholz vom Diakonischen Werk, Ulrich Schmitz vom Familienbildungswerk) und die Flüchtlingsberatung des Deutschen Roten Kreuzes. Im Grunde also wieder dieselbe Veranstaltung von Fchleuten für vermeintliche und / oder tatsächliche Fachleute. Naja, wollen wir gerecht sein: Ein paar unbekannte Gesichter sind schon gekommen.
Kabarettistisch hervorragend geht Bade der Frage nach, wie politisch mit der Frage der Zuwanderung und Integration umgegangen wird. Worin unterscheiden sich "Menschen mit Migrationshintergrund" von eingebürgerten Deutschen? Worin unterscheidet sich der hier geborene türkische Staatsangehörige von dem polnischen Arbeitsmigranten der Jahrhundertwende? "Onur Öger ist ein Beispiel dafür, wie Statistiken verwirren können. Einerseits ist der deutscher Staatsbürger und ein erfolgreicher deutscher Unternehmer. Gleichzeitig hat er als Einwanderer / Zuwanderer / Migrant / Mensch mit Migrationshintergrund eine Erfolgsgeschichte geschrieben.
Wir haben noch nicht den Wert von Einwanderern erkannt. In den vergangenen 30 Jahren bewegte sich die Integrationspolitik. Es gab - um nur ein Beispiel zu bringen - keine Förderprogramme. Schul- und Berufsabschlüsse wurden nicht anerkannt und Menschen so sozial degradiert." Woran sollen sich Zuwanderer orientieren - an der Kultur des Aufnahmelandes oder an der Kultur des Heimatlandes? In Deutschland wurde den Zuwanderern gesagt: Ihr seid hier nur auf Zeit. Zu spät erkannten Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft, dass Menschen auf Dauer gekommen sind. In der Schule muss es mehr Begabungsgerechtigkeit geben, also nicht nur objektiv meßbare Leistung benotet werden. Hauptschulen bedeuten keinen guten Start ins Leben. Ob Deutschland ein beliebtes Ziel von gut qualifizierten Fachkräften ist, sei einmal dahingestellt. Die Abwanderung von Fachkräften spricht Bände.
Interessant ist der Vortrag von Bade schon. Ein paar Zuhörer mehr hätte der Vortrag schon verdient. Interessant dabei: Bade wird den Zuhörern als Lichtgestalt der deutschen Migrationsforschung präsentiert. Gleichzeitig kann man seinen Vortrag auch als eine Chronik des eigenen Scheiterns verstehen. Zu oft habe er auf Probleme bei der Integrations- und Zuwanderungspolitik aufmerksam gemacht, berichtet der Professor. Gehört wurde er nie, geschweige denn seine Vorschläge in die tägliche Praxis umgesetzt. Was soll ich wohl von einem solchen Referenten halten, liebes Diakonisches Werk? Andreas Rüdig

Wandern - der Gesundheitssport für alle
Bewegung an der frischen Luft ist ein wirksames Mittel, sich selbst aus emotionaler Anspannungen und Stress zu befreien. Daher bietet die Volkshochschule mit drei Tageswanderungen die Möglichkeit, gemeinsam und im Austausch mit Gleichgesinnten interessante Gebiete zu Fuß zu entdecken und dabei gleichzeitig gesundheitswirksam aktiv zu sein. Die durchschnittliche Wandergeschwindigkeit bei den Tagestouren liegt bei ca. 3,5 bis 4 km pro Stunde. Es kommt nicht darauf an, schnell zu laufen, sondern die Natur zu genießen und an schönen Stellen auch eine Pause zu machen.
Die Termine im Einzelnen:
Info-Abend zu den drei Tageswanderungen: Dienstag, 9. September, 18 Uhr, in der VHS, Königstraße 47, Stadtmitte
28. September: „Auf dem Rheinsteig unterwegs von Niederdollendorf bis Bonn“
12. Oktober: „Alte Knochen, moderne Kunst – Wanderung durch das Neandertal“
26. Oktober: „Wo das Wasser bergauf fließt – Wanderung durch das Rotbachtal“
Weitere Informationen unter 0203/283-4320 oder -2775.

Importpreise Juli 2008: + 9,3% gegenüber Juli 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2008 um 9,3% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000 (+ 10,6%). Im Juni und im Mai 2008 hatten die Jahresveränderungsraten + 8,9 und + 7,9% betragen. Gegenüber Juni 2008 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 0,6%.

8% mehr Hochschulabschlüsse
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Prüfungsjahr 2007 8% mehr Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss als im Vor­jahr erreicht. Die Zahl der bestandenen Lehramtsprüfungen stieg um 9%, der Universi­tätsdiplome um 6% und der Fachhochschulabschlüsse um 2%. Zusammengefasst verzeichneten diese traditionellen Prüfungsgruppen eine Zunahme von 5% im Vergleich zu 2006. Dagegen lagen die Bachelorabschlüsse an Universitäten um 38% und an Fachhochschulen um 95% über dem Stand des Vorjahrs. Die Zahl der Masterabschlüsse erhöhte sich um 28% an Universitäten und um 23% an Fachhochschulen. Zusammen­gefasst erreichten die neuen Abschlussarten binnen Jahresfrist eine Zunahme von 43%.

Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern
Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern Der Bruttostundenverdienst von Frauen lag im Jahr 2006 um 24% unter dem der Männer. Dies bedeutet nicht, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit 24% weniger verdienten. Die Ursachen für den Verdienstabstand sind vielfältig. Frauen und Männer unterscheiden sich in der Wahl ihrer Berufe, Branchen und in der Erwerbsbiografie. Diese Unterschiede sind in der Differenz von 24% enthalten. Dieser Verdienstunterschied wird daher auch unbereinigter Verdienstabstand oder englisch "unadjusted Gender Pay Gap" genannt.

 Galeria Kaufhof - Mercatorhaus - IHK-Gebäude 

Dienstag, 26. August 2008 - Historischer Kalender
Abschlusskonzert des Orgelfestivals.ruhr 2008
Das Abschlusskonzert des Orgelfestivals.ruhr 2008 findet am Sonntag, dem 31. August 2008 um 19 Uhr (Einführung 18.30 Uhr) in der Mülheimer Petrikirche statt. Der Eintritt kostet 10 Euro.
Der niederländische Organist Leo van Doeselaar, vielfach als einer der renomiertesten europäischen Organisten gerühmt, spielt Werke von J. P. Sweelinck, S. Roda, T. de Leeuw, A. Isoir und O. Massiaen.
"Das Orgelfestival entstand im Vorfeld der Kulturhauptstadt 2010. Entlang der A 40 gibt es eine Zusammenarbeit der rheinischen und westfälischen Landeskirche. Die Grenze verläuft ja bekanntlich zwischen Essen und Bochum," berichtet Marcus Strümpe, Kantor an der Duisburger Salvatorkirche. Gijs Burger aus Mülheim, Ludwig Kaiser aus Essen, Andreas Fröhling aus Gelsenkirchen, Arno Hartmann aus Bochum und Klaus Müller aus Dortmund sind die anderen beteiligten Innenstadtkantoren. "Wir haben alle dasselbe Alter. Die Chemie unter uns passt."
Das Orgelfestival ist in die kirchenmusikalischen Veranstaltungsreihen der jeweiligen Ortsgemeinden eingebettet. Rund 1.000 Besucher kamen zu den 12 Veranstaltungen des Festivals, darunter auch viele auswärtige Besucher. "Wir sind nicht nur das erste 2010-Projekt, das tatsächlich verwirklicht wurde," betont Strümpe. "Diese Marke hat Entwicklungspotential. Wir stecken derzeit in den Vorbereitungen für das Orgelfestival 2009."
Bundestagspräsident Lammert ist Schirmherr der Veranstaltungsreihe. Die Finanzierung erfolgt über Zuschüsse der beteiligten Städte und Eintrittsgelder. "Das Orgelfestival ist keine Eintagsfliege; die Reihe wird fortgesetzt. Es gibt eine regionale Vernetzung, nämlich in der evangelischen Kirchenmusik. Es gibt eine Vernetzung mit den europäischen Ausland; nämlich durch die Beteiligung ausländischer Musiker. Damit erfüllen wir schon drei Kriterien der Kulturhauptstadt 2010," betont Strümpe. Wir dürfen also gespannt sein, wie es in den kommenden Jahren weitergeht. A.Rüdig

Die Niederrhein-Therme im Revierpark Mattlerbusch
Geht eine Sache baden, dann läuft sie schief. Geht jemand schwimmen, könnte er in Duisburg in den Revierpark Mattlerbusch gehen. "Bei uns gibt es ein großes Angebot," berichtet Sandra Blat y Bränder von der Marketingabteilung der Revierpark Mattlerbusch GmbH.
"Die Niederrhein-Therme erstreckt sich über eine Fläche von rund 10.000 Quadratmeter unter Dach und im Freien. Das Sauna- und Soleangebot wird durch Gastronomien, das Karibik-Wellenbad, die Ganzjahres-Außenanlage (Römerbecken) und den großen Palmengarten ergänzt. Süß- und Salzwasser-Whirlpools, unterschiedliche Solarien, Wertfächer in den Thermeumkleiden kommen hinzu.
Die Niederrhein-Therme und der Revierpark Mattlerbusch ergänzen sich. In den Anlagen setzt sich das Erholungsangebot fort. Der Wasserfall, der Pavillon oder auch das naturnah gestaltete Feuchtbiotop vermitteln Vielseitigkeit und Abwechslung beim Spaziergang. Für die Rast steht das Brauhaus Mattlerhof oder der Parkkiosk an der Saline zur Verfügung. Im Reiherhof werden Ponyreiten und Planwagenfahrten angeboten," stellt sich die Niederrhein-Therme selbst vor.
Den Park gibt es seit 30 Jahren, die Therme seit 20 Jahren. Die Zielrichtung des halb städtischen, halb zum Regionalverband Ruhrgebiet gehörenden Freizeitbetriebes? "Wir wollen Naherholung und Gesundheitsvorsorge bieten," betont Blat y Bränder. "Früher gab es im Duisburger Norden noch viel mehr Industrie als heute. Damals stand die Arbeit im Vordergrund. Heute boomt der Wellness-Bereich. Da möchten wir Gruppen wie Migranten oder sozial Schwache anlocken. Wir bieten aber auch Sonderangebote für Familien an."
Etwa 400.000 bis 450.000 Besucher kommen pro Jahr. "Die Besucherzahl ist tendenziell rückläufig. Eine große Konkurrenz und ein verändertes Freizeitverhalten der Menschen sind die Ursachen. Über Rabataktionen und neue Attraktionen sollen neue Besucher angelockt werden," berichtet Blat y Bränder.
25 Leute sind bei der GmbH beschäftigt. Rund 75 Leute (wie etwa Kassierer und Bademeister) kommen über Personaldienstleister hinzu. Die Gastronomie ist komplett ausgegliedert. "Als wir dieses Personalkonzept einführten, waren wir die ersten, die es so machten. Inzwischen haben die anderen Revierparks das Konzept übernommen. Wir waren die Vorreiter."
Die Niederrhein - Therme ist eine gemeinnützige GmbH, wie Blat y Bränder betont. "Im Grunde sind wir ein Zuschussbetrieb. Wir erwirtschaften unsere Betriebskosten. Mit dem Geld, das wir erwirtschaften, finanzieren wir unsere soziale Angebote und den Park." Die Beteiligung privater Investoren sei bisher noch nicht angedacht worden. "Es sind öffentliche Gelder geflossen. Es gibt langfristige Verträge, etwa mit den Gastronomen. Da weiß ich auch nicht, ob eine (Teil-)Privatisierung überhaupt möglich wäre," erzählt Blat y Bränder.
Ein zeitgemäßer Umbau des Wellenbades (mit Strandlandschaft) und eine Kinderbetreuung im Saunabereich nennt Blat y Bränder als Wünsche für die absehbare Zukunft. Die Finanzierung dafür sei derzeit allerdings noch völlig unklar.
Lässt man seiner Phantasie freien Lauf, kommen ganz andere Fragen. Warum gibt es den Revierpark nur im Duisburger Norden und nicht auch im Süden und Westen? Wellness in Wanheim, Sauna in Serm? Warum nicht? Die Begründung "Wir schaffen Wohlfühlangebote für die arbeitende Bevölkerung" würde - zugeschnitten auf die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse - auch im Süden und Westen Duisburgs funktionieren.
Das breite Angebot (im Internet unter www.niederrhein-therme.de aufrufbar) und die soziale Komponente bei dem Eintrittspreis sind natürlich Pluspunkte. Wird es sich eine Stadt wie Duisburg mit ihren klammen Finanzen aber auf Dauer erlauben können, einen solchen Betrieb in Eigenregie fortzuführen? Gehört er wirklich zur Daseinsvorsorge? Oder sind auch private Investoren langfristig, eventuell mit neuen Konzepten denkbar? Hier sollte schon eine Diskussion möglich sein? Andreas Rüdig

Jedem Kind ein Instrument!
In den 34 Städten im Ruhrgebiet, die seit Sommer 2007 am Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JEKI) teilnehmen, werden jetzt die Instrumente an die Grundschüler übergeben. In Duisburg freuten sich auch die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Am Röttgersbach.
Sie übergaben die Instrumente an die Kinder (v.l.): Carsten Soltau, Volksbank Rhein Ruhr, Asli Sevindim, "Kulturhauptstadt 2010", und Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Schulleiter Friedhelm Balo freute sich.
Im Rahmen eines Festprogramms mit Musik und Unterhaltung erhielten die Zweitklässler unter anderem Flöten, Gitarren und Kontrabässe - stellvertretend für die anderen teilnehmenden Schulen. Schulleiter Friedhelm Balo freute sich, dass Asli Sevindim, künstlerische Direktorin der "Kulturhauptstadt 2010", Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Carsten Soltau, Vorstand der Volksbank Rhein Ruhr, die Instrumente überreichten.  Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Bildungsholding, zeichnete im Anschluss an die Vergabe 17 Duisburger "JEKI"-Grundschulen mit Emaille-Schildern aus, die seit 2007 teilgenommen haben. Inzwischen haben sich elf weitere Schule entschlossen, an diesem Projekt teilzunehmen.
Jugendamt lädt wieder zum Weltkindertag ein
"Ohne Zukunft - Kinder in Armut?!" lautet der Titel des diesjährigen Weltkindertages in Duisburg am Sonntag, 21. September, von 11 bis 18 Uhr am Innenhafen. Er beschäftigt sich mit dem Recht des Kindes auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen, den Artikeln 26 und 27 der Konvention über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Fragestellungen und möglichen Antworten sind das Hintergrundthema für das große Kinderfest. Vor Ort sind die wirtschaftlichen Verhältnissen der Kinder allerdings einerlei, denn wie schon seit über zehn Jahren sind die Angebote der Veranstaltung weitestgehend kostenfrei.
Über 100 Kooperationspartner des Jugendamtes Duisburg haben sich an dem Thema orientiert und eine breite Palette aus Workshops, Mitmach- und Sportangeboten, Infoständen und Großspielgeräten zusammengestellt, um den Kindern und Eltern aus Duisburg und Umgebung "ihren" Tag auch in diesem Jahr wieder bunt und vielfältig zu gestalten.
Auf der Bühne präsentieren sich, umrahmt von Kinderliedermachern und Puppenspielern, Tanzgruppen Duisburger Kinder und Jugendlicher. Zudem sorgen die Cafes von Immersatt e. V., den Falken und des Jugendamtes für ein äußerst kostengünstiges Angebot an Speisen und Getränken. Alle Kinder- und Jugendlichen bis zu 14 Jahren haben wieder freie An- und Abfahrt auf allen Linien der DVG.
Über 350 ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich bereits auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher. Info-Flyer liegen ab sofort in allen Bezirksämtern der Stadt Duisburg aus und werden zudem an alle städtischen Kindergärten und Grundschulen der Stadt Duisburg verteilt. Auf den Internetseiten des Jugendamtes unter www. duisburg.de steht der Flyer als Download zur Verfügung.

Vegetationsarbeiten zwischen Rheinhausen und Trompet
Die Deutsche Bahn AG führt in der Nacht vom 1.9.2008, 22 Uhr bis 2.9.2008, 6 Uhr auf der Strecke zwischen Bf Rheinhausen und Trompet Vegetationsarbeiten durch. Die Bahn ist verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.
Vegetationsarbeiten im Bahnhof Duisburg-Hochfeld Süd
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 30./31.8.2008 und 6./7.9.2008 – jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr - im Bereich des Bahnhofs Duisburg-Hochfeld Süd Vegetationsarbeiten durch. Die Bahn ist verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

Im Jahr 2006 verdienten Frauen 24% weniger als Männer
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen in Deutschland mit 14,05 Euro im Jahr 2006 um 24% unter dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern in Höhe von 18,38 Euro.

Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2008
HWie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 14. August 2008 mitgeteilt hat, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? im zweiten Quartal 2008 um 0,5% niedriger als in den ersten drei Monaten des Jahres. Im ersten Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung noch um 1,3% gestiegen.

Staat schließt erstes Halbjahr 2008 mit Überschuss von 6,7 Milliarden Euro ab
Der Finanzierungsüberschuss des Staates hat im ersten Halbjahr 2008 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 6,7 Milliarden Euro betragen. Damit konnte der Überschuss vom ersten Halbjahr 2007 von 4,2 Milliarden Euro noch übertroffen werden. Im ersten Halbjahr 2008 wurde der Finanzierungssaldo, wie schon im Vorjahr, durch eine anhaltend positive Entwicklung auf der Einnahmenseite geprägt. Der Zuwachs bei den Einnahmen fiel mit 3,0% allerdings nur noch rund halb so hoch aus. Auf der Ausgabenseite wurde, nach vier Jahren mit sehr moderaten Zuwächsen, im ersten Halbjahr 2008 mit einem Plus von 2,5% wieder eine spürbare Entwicklung registriert.

Montag, 25. August 2008 - Historischer Kalender
„German Masters“-Serie im Kunstradfahren erstmalig in Duisburg
Duisburg ist erstmalig Austragungsort der „German Masters“-Serie im Einer- und Zweier-Kunstradfahren. Am Samstag, 6. September, findet der zweite von insgesamt drei Wettbewerben der Serie in der Homberger Glückauf-Halle statt.
Somit werden sich die Duisburger Lokalmatadore Stefan Musu und Lukas Matla auch vor heimischem Publikum präsentieren können. Ausrichter der Duisburger Ausscheidung mit über 50 Aktiven ist der RMSV Wanderlust Hochheide 1904 in Kooperation mit DuisburgSport. Der Eintritt der Sportveranstaltung, die um 10 Uhr beginnt, kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder.

Bei der „German Masters“-Serie im Kunstradfahren geht es im Wesentlichen für die Sportlerinnen und Sportler darum, sich für die im Oktober 2008 in Österreich stattfindende WM im Hallenradsport zu qualifizieren. Die anderen Wettkämpfe finden am 23. August in Moers und am 20. September in Unterweißbach statt.  Mehr Infos gibt es hier: www.rmsv-hochheide.de

Stefan Musu und Lukas Matla, die schon mal eine Kostprobe ihres Könnens im Rahmen des heutigen Pressetermins vor dem Duisburger Rathaus gaben.

Lehrgänge zum Erwerb von Sportbootführerscheinen
Lehrgänge für den „Sportbootführerschein See“ und den „Sportbootführerschein Binnen“ bietet die VHS ab Dienstag, 9. September, an.
Die Kurse vermitteln die notwendigen Kenntnisse aus den Bereichen Seemannschaft, Schiffsbaukunde, Gesetzeskunde, Yachtbedienung, Wetterkunde sowie der Navigation und bereiten auf die entsprechenden theoretischen Prüfungen vor.

Tanz-Philosophie
Die Philosophen beginnen den Tanz zu entdecken: die Möglichkeit, mit dem Körper zu reflektieren, philosophische Inhalte körperlich zu erfahren scheint für Nicht-TänzerInnen außergewöhnlich zu sein. In einem Wochenendkurs der Volkshochschule am 6. und 7. September soll anhand des Themas „Glück“ tanzend und diskutierend nach Antworten zu diesem Erfahrungsbereich gesucht werden. Das Besondere an diesem Wochenendkurs: Er wird von einer erfahrenen Tanzpädagogin (Dr. Bettina Rutsch), die selbst eine bekannte zeitgenössische Tänzerin ist, und einem Philosophen (Dr. Alexander Wiehart) geleitet.
Vorträge, die ein reichhaltiges Text-, Bild- und Filmmaterial bereitstellen, das gemeinsame Gespräch, eigene kreative Bewegung und tänzerische Ausdrucksfindung wechseln einander ab. Weder philosophische, noch tänzerische Vorkenntnisse sind erforderlich. Anmeldung  VHS Duisburg, Tel: 0203-283 4321

30 NRW-Athleten holten 7 von 16 Goldmedaillen
Sportminister Dr. Ingo Wolf zeigte sich zum Abschluss der Olympischen Spiele in Peking sehr zufrieden: "Die nordrhein-westfälischen Sportler haben einen großen Anteil am Erfolg der deutschen Mannschaft." Insgesamt haben 30 NRW-Athleten 7 von 16 Goldmedaillen, 6 von 10 Silbermedaillen und 4 von 15 Bronzemedaillen errungen."
Sportminister Wolf freute sich sehr über den glänzenden Abschluss: "Mit dem Gewinn des Olympiasieges der Hockey-Herren und einer Silber- und 2 Bronzemedaillen durch zwei nordrhein-westfälische Kanuten haben wei-tere nordrhein-westfälische Sportler olympische Medaillen gewonnen."
"Es zählen jedoch nicht nur die Medaillen", sagte Wolf. "Meine Hochach-tung gilt allen Athleten, die sich für die Olympischen Spiele qualifiziert haben. Allein dies ist eine großartige Leistung. Viele haben Endkämpfe und Endläufe erreicht, eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt und das Sportland Nordrhein-Westfalen in China würdig vertreten. Auch wenn wir wie beispielsweise im Handball der Männer und Frauen-Hockey keine Medaille errungen haben, so gehören wir dennoch in diesen Mannschafts-sportarten zur Weltspitze". Jedoch seien in einigen Sportarten, beispielsweise in der Leichtathletik, im Rudern und im Schwimmen, Schwächen offenkundig geworden. Die Landesregierung wolle helfen, künftig auch in diesen Sportarten wieder Anschluss an die Weltspitze zu erlangen.
Daran werde programmatisch gearbeitet. "Mit dem Landessportbund ha-ben wir vereinbart, ein gemeinsames Zukunftsprogramm "Leistungssport 2020 - Förderung von Eliten und Nachwuchsleistungssport in Nordrhein-Westfalen" zu erarbeiten", erklärte der Minister.
Wichtige Grundlagen hierfür wurden bereits gelegt. So wurden fünf neue NRW-Sportschulen in Düsseldorf, Minden, Solingen, Dortmund und Münster zur Förderung des Nachwuchses bestimmt; drei von ihnen haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Sportstiftung Nordrhein-Westfalen leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Trainerinnen und Trainern. Die gezielte wissenschaftliche Begleitung der Spitzensportler wird durch die Unterstützung von "momentum", dem Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport an der Sporthochschule in Köln, vorangetrieben. Der Sportminister: "Außerdem fördert die Landesregierung die duale Karriere durch Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und Beratungsangebote an den Sportschulen, um Leistungssport und Studium besser mit-einander vereinbaren zu können."

NACH 15 JAHREN WIEDER IN DUISBURG
Es war im Februar 1993, als die letzten Soldaten der „Glamorgan Barracks“ in Wanheimerort die Stadt Duisburg verließen und die 56 jährige Geschichte als „Garnisonsstadt“ zu Ende ging. Heimatforscher Harald Molder, Ehrenmitglied in der „Royal Air Force Bomber Command Association“, der die Luftkriegsgeschichte und auch die Geschichte der Kaserne seit 15 Jahren intensiv erforscht, hatte die Idee zu einer „REUNION“, zu einem Wiedersehen, der ehemaligen britischen Soldaten und viele folgten der Einladung in die alte Stadt ihres Wirkens.
Einige sind auch in Deutschland geblieben, wie Mit Organisator Ian Bruce, der heute in Wanheim lebt oder Kevin Shucksmith, der als Busfahrer für die DVG arbeitet. Nach einem fröhlichen Auftakt im Buchholzer „Queens Pub“ am Samstagabend zog es die „Old Lads“, die alten Jungs, am Sonntag in die Innenstadt. Neben einer Diskothekentour zu den nicht mehr vorhandenen Stätten ihrer Duisburger Jahre, ging es auch zum Gedenkstein im Rathausbogen, der an die Jahre der „3rd Armored Division“ in Duisburg erinnert! Auf dem Weg dorthin gab es am Infokasten der GEBAG noch einmal einen Blick auf das ehemalige Kasernengelände, wie es sich heute darbietet! Fotos: Harald Molder und Kevin Shucksmith

2,4 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es im Jahr 2007 gut 2,4 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland, in denen Frau und Mann zusammenlebten. Seit 1996 ist ihre Anzahl um rund ein Drittel (+ 34%) gestiegen. Damals lebten und wirtschafteten 1,8 Millionen gemischtgeschlechtliche Paare ohne Trauschein gemeinsam in einem Haushalt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2007, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Zahl der Adoptionen 2007 weiter gesunken
In Deutschland wurden im Jahr 2007 insgesamt 4 509 Kinder und Jugendliche adoptiert; das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 5% weniger als im Vorjahr (4 748). Damit setzte sich die rückläufige Entwicklung der letzten Jahre fort. Gegenüber 1993 hat sich die Zahl der Adoptionen fast halbiert (? 48%).

Ein Viertel der Steuerpflichtigen zahlte 80% der Einkommensteuer
Fast drei Viertel (73,2%) aller erfassten Steuerpflichtigen in Deutschland haben im Jahr 2004 Einkünfte von höchstens 37 500 Euro erzielt, das heißt etwas mehr als ein Viertel (26,8%) der Steuerpflichtigen hatte jährliche Einkünfte von über 37 500 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus der Einkommensteuerstatistik weiter mitteilt, brachte die erste Gruppe 20,4% der festgesetzten Lohn- und Einkommensteuer auf, auf die Steuerpflichtigen mit mehr als 37 500 Euro Jahreseinkünften entfielen 79,6% der festgesetzten Lohn- und Einkommensteuer. Das sind erste Ergebnisse der Einkommensteuerstatistik 2004, die von Destatis alle drei Jahre nach Abschluss der zeitaufwändigen Veranlagungsarbeiten in den Finanzämtern vorgelegt wird.
„KÖNIGSGALERIE“ weiteres Innenstadt-Schmuckstück

Freitag, 22. August 2008 - Historischer Kalender
Bauernmarkt am Wochenende auf den Burgplatz verlegt - Historischer Markt auf dem Burgplatz
Am 23. und 24. August 2008 verändert der Bauernmarkt sein Gesicht und seinen Standort. Zum 600-jährigen Jubiläum der Duisburger Wochenmärkte wird er – auch mit den gewohnten Händlerinnen und Händlern – als Historischer Bauernmarkt auf dem Burgplatz vor dem Rathaus stattfinden und soll die Kundschaft in die Gründungszeit der Duisburger Märkte zurückversetzen.
Lassen Sie sich entführen in die Zeit des Mittelalters und haben mit Ihrer ganzen Familie Spaß an originell verkleideten Händlern, alten Handwerkern, einem Ritterlager und altertümlicher Gastronomie. Weiterhin wartet ein buntes Rahmenprogramm mit u.a. dem Gaukler Jeremias, mittelalterlichen Musikdarbietungen des Duos Lautenlümmel oder auch der Gruppe Saltarello sowie einer mittelalterlichen Kirmes und vielem weiteren mehr. Natürlich können die Besucherinnen und Besucher am Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr und am Sonntag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr wie gewohnt ihr Einkäufe in der bewährt erzeugernahen Qualität auf dem Historischen Bauernmarkt erledigen. Die Händlerinnen und Händler und das Duisburger FrischeKontor freuen sich auf zahlreiche historisch-interessierte Marktgängerinnen und Marktgänger.
Zum Rahmenprogramm des Historischen Bauernmarktes:

Verkürzte Schwimmzeiten im Hallenbad Neudorf
Wegen einer Schwimmveranstaltung bleibt das Hallenbad Neudorf am morgigen Samstag, 23. August, und am Sonntag, 24. August, jeweils nur bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

NRW-Geburtstag mit landesweiter Beflaggung
Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat anlässlich des Landesgeburtstags am 23. August 2008 für diesen Tag die landesweite Beflaggung angeordnet. Zur Erinnerung an die Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen am 23. August 1946 sollen künftig regelmäßig am 23. August alle Dienststellen des Landes und der Kommunen öffentlich beflaggt werden. "Die Menschen sind stolz auf ihr Land. Das Hissen der Flagge am Landesgeburtstag stärkt die Identifikation der Menschen mit Nordrhein-Westfalen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (22.8.) in Düsseldorf. Die Anordnung der Beflaggung gilt für alle Dienststellen des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen. Eine Übersicht über die regelmäßigen Beflaggungstage in Nordrhein-Westfalen bietet das Innenministerium im Internet unter www.im.nrw.de/ser/35.htm.

Stadtbibliothek auf der Höhe der Zeit: Neues Angebot „Stadtbibliothek virtuell“
Die Stadtbibliothek hat heute ihren neuen Online-Service vorgestellt – die „Stadtbibliothek virtuell“. Diese Bibliotheks-Zweigstelle im Internet bietet mehrere tausend digitale Medien aller Art, die von zuhause aus online ausgeliehen werden können. Die Nutzung ist denkbar einfach. Man loggt sich über die Homepage der Stadtbibliothek (www.stadtbibliothek-duisburg.de) ein, wählt das gewünschte Medium aus und legt es in den Warenkorb. Nach der Identifizierung durch Benutzerausweisnummer und Passwort erfolgt das Herunterladen auf den eigenen PC. Am Ende der Leihfrist erlischt die Nutzbarkeit, eine Rückgabe ist nicht notwendig.
Dieses neue Angebot der Stadtbibliothek richtet sich an Kundinnen und Kunden, die sich auch gerne außerhalb der Öffnungszeiten und Standort unabhängig mit Medien versorgen möchten. Notwendig ist lediglich ein gültiger Benutzerausweis. Die neue Dienstleistung ist in der Jahresgebühr der Stadtbibliothek inbegriffen. Auch bisherige Nicht-Kunden können den Online-Service im Sieben-Tage-Schnupper-Abo unverbindlich ausprobieren.
„Unser neues Angebot ist eine konsequente Weiterführung des eingeschlagenen Weges unserer Modernisierung“, stellt der Leiter der Stadtbibliothek Dr. Jan-Pieter Barbian fest. Reinhold Heckmann, zuständiger Abteilungsleiter und verantwortlicher Projektmanager, ergänzt: „Wir wollen auch nicht-traditionelle Bibliotheksgänger erreichen. ‚Stadtbibliothek virtuell’ ist eine unserer Antworten auf das veränderte Mediennutzungsverhalten unserer Kundinnen und Kunden“. Weitere Informationen zu diesem innovativen Angebot bietet die Stadtbibliothek auf ihrer Homepage www.stadtbibliothek-duisburg.de.

 „Interkulturellen Wochen“  "Cap Anamur - ein Flüchtlingsdrama auf See"

"Cap Anamur - ein Flüchtlingsdrama auf See" heißt ein Vortrag den der Kölner Autor und Journalist Elias Bierdel am Donnerstag, den 21. August 2008 im Konferenzzentrum des "Kleinen Prinzen" hält. Äußerer Rahmen des Vortrags sind die Duisburger Interkulturellen Wochen.
"Im Sommer 2004 trieben 37 afrikanische Flüchtlinge auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben außerhalb ihrer Heimat mit einem Schlauchboot hilflos im Meer. Die Cap Anamur rettete diese Flüchtlinge aus schwerer Seenot. Als das Schiff den nächstgelegenen Hafen Porto Empodocle auf Sizilien anlaufen sollte, wurde ihnen dieses verweigert. Es begann für die Geretteten eine wochenlange Odyssee," berichtet die Einladung.
Flüchtlingsrat Duisburg, Jüdische Gemeinde, Deutsches Rotes Kreuz und Stadt Duisburg sind die Organisatoren dieser Veranstaltung. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der Organisatoren: Auch hier liegt wieder eine Veranstaltung von Fachleuten für Fachleute vor. Auch wenn einige Jugendliche kommen, die sich (angeblich? / tatsächlich?) für das Thema interessieren: Man begegnet hier den vertrauten Gesichtern, die man aus der Flüchtlingsarbeit kennt. Schwester Leonie von Solwodi ist genauso da wie Rechtsanwalt Michael Gödde vom Flüchtlingsrat Duisburg, um nur einige Beispiele zu nennen.
Multimedial, sehr kompetent und sehr professionell berichtet Bierdel über seine eigenen Erfahrungen mit der europäischen Flüchtlingspolitik und wie versucht wird, selbst Hilfe für Menschen in (See-)Not zu kriminalisieren. Aufrütteln soll dieser Vortrag. "Geht sorgsam mit den Flüchtlingen um und helft ihnen, wenn sie in Not sind" könnte die Botschaft lauten. So menschlich anrührend die Geschichte auch ist, so leicht verpufft sie auch im politischen Kontext. Solange Zuwanderung mit allen Mitteln verhindert werden soll, haben Ideal wie Mitmenschlichkeit und christliche Nächstenliebe keine Chance mehr. Andreas Rüdig

Integrationsreferat lädt zur Fachtagung „Kulturelle Vielfalt und Kulturförderung“
„Kulturelle Vielfalt und Kulturförderung“ lautet der Titel einer Fachtagung des Referats für Integration im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Donnerstag, 28. August, ab 16 Uhr in der Alten Feuerwache auf der Friedenstraße 5 in Duisburg-Hochfeld Nach Grußworten des Kulturdezernenten Karl Janssen und der Leiterin des Referats für Integration, Leyla Özmal, wird Ulla Harting von der Kulturabteilung der Staatskanzlei NRW vortragen. Weitere Referenten sind Meral Cerci, Projektleiterin beim Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW, Tina Jerman von Exile Kulturkoordination e.V., sowie Daniel Jung von den Kulturbetrieben der Stadt.

Ins Leben gerufen hat diesen Workshop Tayfun Demir, zuständig für Kultur und interkulturelle Kulturarbeit im Referat für Integration. Es sei ein Novum in Duisburg, dass sich so hochkarätige Fachleute dieses Themas annehmen. Tayfun Demir weiter: „Wichtig ist, dass kulturelle Vielfalt sichtbar wird. Kulturschaffende mit Zuwanderungsgeschichte wünschen einen stärkeren Austausch sowohl untereinander als auch mit der Kulturverwaltung.“
In dem Workshop sollen Ideen, Projekte und Fördermöglichkeiten im interkulturellen Kunst- und Kulturbereich diskutiert werden. Zum Abschluss des Symposiums soll das „Duisburger Forum der Kulturen“ gegründet werden. Dieses Netzwerk soll Künstler, Initiativen und kulturpolitische Institutionen zusammenbringen und dazu beitragen, Aktivitäten zu koordinieren. Tayfun Demir: „Unsere Stadtgesellschaft ist Ausdruck einer gemeinsamen Kultur, die verschiedene Facetten und Farben zeigt. Die stärkere Wahrnehmung und Förderung von Arbeiten zugewanderter Künstler wird unsere Gesellschaft bereichern.“
Für die Teilnahme an der Fachkonferenz ist eine Anmeldung beim Referat für Integration unter der Email-Adresse z.sen@stadt-duisburg.de erforderlich. Zum Ausklang des Tages gibt es ab 20 Uhr das Kabarettprogramm „Islam für Anfänger“ mit dem Frankfurter Kabarettisten Sinasi Dikmen. Karten hierzu sind an allen bekannten Verkaufsstellen erhältlich.

Oberlandesgericht Hamm: Schalker Asamoah muss wegen rasanter Fahrt wieder vor Gericht
Der Schalker Fußballprofi Gerald Asamoah muss sich nach einer aktuellen Entscheidung des 5. Senats für Bußgeldsachen des OLG Hamm wegen seiner zu schnellen Autofahrt zu seiner damals hochschwangeren Ehefrau erneut vor Gericht verantworten. Das Oberlandesgericht hat ein Urteil des Amtsgerichts Dorsten, das anstelle eines an sich vorgesehenen Fahrverbots nur eine Geldbuße in Höhe von 1.000,00 € verhängt hat, auf die Rechtsbeschwerde der Staatsanwaltschaft Essen aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung an das Amtsgericht Dorsten zurückverwiesen. Im Februar 2007 befuhr Asamoah die A 52 in Dorsten statt der erlaubten 80 km/h mit einer Geschwindigkeit von 185 km/h, weil bei seiner schwangeren Ehefrau die Wehen eingesetzt hatten.
Nach Auffassung des OLG-Senats kann hierfür nach den vom Amtsgericht getroffenen Feststellungen nicht von der Verhängung eines Fahrverbots abgesehen werden. Nach § 25 Straßenverkehrsgesetz (StVG) kann einem Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit, die er unter grober Verletzung seiner Pflichten als Kraftfahrzeugführer begangen hat, für die Dauer von einem bis zu drei Monaten verboten werden, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 105 km/h stellt eine solche grobe Pflichtverletzung dar, die nach dem sog. Bußgeldkatalog in der Regel neben einer Geldbuße von 375,00 € mit einem Fahrverbot von drei Monaten zu ahnden ist. Die festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitung offenbart zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr, dass es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbots bedarf. Nur ausnahmsweise kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wenn greifbare Anhaltspunkte vorliegen, dass sich die konkrete Tat von den Regelfällen zugunsten des Betroffenen unterscheidet.

 Ein solcher Sonderfall lag aber nach den bislang getroffenen Feststellungen des Amtsgerichts nicht vor, da Asamoah im Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung wusste, dass sich seine Ehefrau bereits auf dem Weg ins Krankenhaus und damit in ärztlicher Obhut befand. Allein der Wunsch schnellstmöglich zur bevorstehenden Geburt seiner Kinder ins Krankenhaus zu gelangen, um seiner Frau beizustehen, rechtfertigt nicht die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Zudem darf sich das Gericht nicht mit der bloßen Einlassung des Betroffenen zum Vorliegen einer besonderen Notsituation begnügen, sondern muss diese anhand sonstiger Beweismittel, etwa der Aussage der Ehefrau, des behandelnden Arztes oder einer Nachfrage beim Einwohnermeldeamt nach dem genauen Geburtstermin, überprüfen und kritisch hinterfragen. Soll nämlich vom Regelfall der Verhängung eines Fahrverbots abgesehen werden, so bedarf es wegen der grundsätzlich gebotenen Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer einer besonders eingehenden und sorgfältigen Überprüfung der Einlassung eines Betroffenen, um das missbräuchliche Behaupten eines solchen Ausnahmefalles auszuschließen.  Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 19.08.2008 - 5 Ss OWi 493/08 -

2007: Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verstarben nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 827 155 Personen (391 139 Männer und 436 016 Frauen). Dies waren 5 528 Sterbefälle und damit 0,7% mehr als im Jahr 2006.

Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt weiter zu
Die Lebenserwartung in Deutschland hat weiter zugenommen. Nach der neuen Sterbetafel 2005/2007 beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen 76,9 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,3 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2004/2006 waren es 76,6 beziehungsweise 82,1 Jahre.

Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juni 2008: Real + 1,6% zum Juni 2007
Das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) verzeichnete im Juni 2008 in Deutschland preisbereinigt um 1,6% höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 4,6% zu, im Tiefbau dagegen um 1,5% ab.

BV Mitte 21.08.08 - Denkmalschutzanträge für:  Galeria Kaufhof - Mercatorhaus - IHK-Gebäude 

Donnerstag, 21. August 2008 - Historischer Kalender

Beecker Kirmes 2008 wieder mit einigen Premieren!

Galeria" wird zur "Königsgalerie": Einladung zur Bürgerbeteiligung
Die Bezirksvertretung Mitte lädt heute um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung ins Rathaus (Raum 100) ein. Vorgestellt wird der Bebauungsplans Nr. 1125 - Altstadt "Königsgalerie", der den Ausbau des Einkaufszentrums "Galeria" an der Ecke Kuhstraße/Steinsche Gasse und die Erweiterung bis zum Sonnenwall mit der neuen Bezeichnung "Königsgalerie" beinhaltet. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.

Gleisbauarbeiten auf der Ruhrorter Straße in Duisburg-Kaßlerfeld
Auf der Ruhrorter Straße in Duisburg-Kaßlerfeld beginnen am kommenden Montag, 25. August, Gleisbauarbeiten. Für die Dauer der Bauarbeiten kann die Fahrbahn im Einmündungsbereich Kaßlerfelder Straße und Auf der Höhe nicht gequert werden. Der Verkehr auf der Ruhrorter Straße wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Mit Verkehrsbehinderungen ist jedoch zu rechnen. Die Stadt Duisburg bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer hierfür um Verständnis.

Bundesbauminister Tiefensee: "Stadtumbau West wird deutlich ausgebaut!"
"Das Stadtumbau-Programm ist in Ost und West erfolgreich. So planen wir allein für 2009 die Aufstockung der Bundesfinanzhilfen auf 76 Millionen Euro für den Stadtumbau
West. Denn wir fördern auch hier nach Bedarf und nicht nach Himmelsrichtung." Das sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee. Seit 2004 unterstützt das Programm Stadtumbau West mehr als 280 Kommunen bei der Bewältigung des Strukturwandels. Bis 2008 sind insgesamt 246 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen für Stadtumbaumaßnahmen eingesetzt worden.
"Auch in den Städten der alten Bundesländer zeichnet sich immer deutlicher ein wirtschaftlicher und demographischer Strukturwandel ab. Auf diese Entwicklung müssen die Kommunen vorbeugend städtebaulich reagieren. Der Bund handelt. Mein Haus hat im Jahr 2004 das Programm Stadtumbau West aufgelegt. Kernpunkte des Programms sind die Erarbeitung von integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepten und die Aufwertung der vom wirtschaftlichen Strukturwandel betroffenen Stadtgebiete.
So stärken wir Stadtquartiere als Wohn- und Wirtschaftsstandorte und passen Wohngebiete der 1950er - 80er Jahre an den aktuellen Bedarf an. Ziel ist auch die Schaffung
zukunftsfähiger, familiengerechter und generationsübergreifender Wohnformen und nicht zuletzt das Vermeiden von Wohnungsleerstand", sagte Tiefensee.

Mit diesen Maßnahmen werde dazu beigetragen, dass der Wohnungsleerstand in den alten Ländern nicht zum flächendeckenden Problem wird. Es sei gelungen, Siedlungen erfolgreich umzugestalten und aufzuwerten. Als Beispiele nannte Tiefensee Bremen-Osterholz-Tenever und Oer-Erkenschwick.
"Schon die Pilotprojekte haben innerhalb von nicht einmal fünf Jahren gezeigt, dass in einigen Städten ganze Quartiere ihr Gesicht positiv verändert haben," sagte Tiefensee.
Der Stadtumbau bei Wohnquartieren wird insbesondere in den Ländern Nordrhein-Westfalen, Bremen und Schleswig Holstein praktiziert. In rund 50 Maßnahmegebieten setzen sich die Programmkommunen mit der Problematik des Wohnens in unterschiedlichen Quartierstypenauseinander.

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen:Eilantrag eines Journalisten auf Einsicht in Unterlagen über die Subventionen für das Nokia-Werk in Bochum erfolglos
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts NRW hat durch Beschluss vom heutigen Tage den Eilantrag eines Journalisten auf Einsicht in die Unterlagen über die für das Nokia-Werk in Bochum gewährten Subventionen endgültig abgelehnt.
Ein für eine Rundfunkanstalt tätiger freier Journalist begehrte von der NRW Bank im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes Einsicht in die das Nokia-Werk in Bochum betreffenden Förderunterlagen. Er stützte sich dabei auf das Pressegesetz NRW und das Informationsfreiheitsgesetz NRW. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf lehnte den Eilantrag ab.
Die Beschwerde des Antragstellers gegen diese Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht zurückgewiesen. Zur Begründung hat es im Wesentlichen ausgeführt, die nach wie vor laufenden Verhandlungen über die Rückforderung der Investitionszuschüsse würden erheblich beeinträchtigt, wenn die vom Antragsteller begehrten Informationen zum jetzigen Zeitpunkt allgemein bekannt würden. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

Auf Kurs gebracht - Schüler paddeln auf dem Parallelkanal

Auf Initiative von DuisburgSport werden neuerdings Paddelkurse auf dem Parallelkanal der Regattabahn Duisburg angeboten. Den Auftakt machten am vergangenen Mittwoch, 20. August, Schüler und Lehrer des Krefelder Vera-Beckers-Berufskollegs unter fachmännischer Anleitung der Kanuschule NRW. Auf ihrer etwas anderen Klassenfahrt zeigten sich die 25 Schülerinnen und Schüler des Sport-Leistungskurses sowie ihr Lehrer Achim Stenger vom Umfeld begeistert und waren mit viel Eifer und Spaß bei der Sache.
Erfreut über die gelungene "Jungfernfahrt" waren auch Gerhard Gottlieb und Uwe Hoffmann von der Kanuschule NRW, die den Kurs gemeinsam mit DuisburgSport organisierte. Die beiden Übungsleiter hoffen, dass sich ihre eigene Begeisterung für den Kanurennsport auch auf ihre Kursteilnehmer überträgt.
Bereits einen Tag später paddelten knapp 30 Schülerinnen des Duisburger St. Hildegardis-Gymnasiums ebenfalls durch den Parallelkanal. Die Kurse sind für jedermann gedacht, nicht nur für Interessierte aus dem schulischen Umfeld. Sie können ab einer Teilnehmeranzahl von jeweils mindestens sechs Personen angeboten werden.
Freie Plätze zum Preis von 11,50 Euro pro Person sind noch für folgende, zweistündigen Kurse zu haben: Montag, 1. September, und Freitag, 19. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr und von 18 bis 20 Uhr sowie am Samstag, 20. September, von 10 bis 12 Uhr und von 12 bis 14 Uhr. Die Kurse starten immer am Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Kanurennsport, Kruppstraße 30 a, Duisburg-Mitte.
Weitere Infos gibt es unter www.kanuschule-nrw.de. Die Anmeldungen zu den einzelnen Kursen sind per Mail unter info@kanuschule-nrw.de vorzunehmen.

2. Quartal 2008: Erneut über 40 Millionen Erwerbstätige
Im zweiten Quartal 2008 hatten rund 40,2 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 566 000 Personen oder 1,4% mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen überschritt damit ? wie schon im vierten Quartal 2007 ? zum zweiten Mal nach der Wiedervereinigung in einem Quartal die Zahl von 40 Millionen. Dabei fiel der Anstieg der Erwerbstätigkeit im Berichtsquartal allerdings etwas schwächer aus als im ersten Quartal 2008, in dem die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 612 000 Personen oder 1,6% zugenommen hatte.
Unfallbilanz: 12% weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Halbjahr 2008 in Deutschland 2 170 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet; das waren 298 oder 12% weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit diesem deutlichen Rückgang dürfte sich die günstige Entwicklung bei den Verkehrstoten auch in diesem Jahr fortsetzen.

Mittwoch, 20. August 2008 - Historischer Kalender
Irreführende Versprechungen durch Versandfirma
In einem Anschreiben der Versandfirma BelaVita, das anscheinend auch an Duisburger Bürgerinnen und Bürger verschickt wurde, entsteht der falsche Eindruck, dass die Stadt Duisburg die Versandfirma unterstützt. Darauf machte ein Duisburger Empfänger des Anschreibens die Stadt aufmerksam. Im Rahmen eines Gewinnspiels behauptet die Versandfirma, dass "sogar der Bürgermeister" mit "Blumen und persönlicher Jubelrede" der möglichen Gewinnerin oder dem Gewinner gratulieren würde. Ein entsprechender Pressetext, der in "der jeweiligen Tageszeitung" veröffentlicht werden soll, sei schon vorbereitet worden und lag dem Anschreiben bei. Die Stadt Duisburg stellt fest, dass es keine Zusammenarbeit mit der Versandfirma gibt und dass kein Bürgermeister der Stadt im Rahmen des Gewinnspiels eine Rolle spielt.

"Stark durch Vielfalt": Auftakt der „Interkulturellen Wochen“  Von Andreas Rüdig (Text) und Harald Molder (Fotos)
Das kommunale Ausländerwahlrecht  - Kommentar
1,4 Millionen erwachsene Einwohner von Nordrhein-Westfalen haben kein Kommunalwahlrecht. Sie sind Einwanderer. Die meisten von ihnen leben schon seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten in Deutschland. Viele engagieren sich in der Gesellschaft vor Ort, dürften politisch aber nicht mitbestimmen. Während Bürger von EU-Staaten das kommunale Wahlrecht in Deutschland haben, sind Bürger anderer Staaten wie der Türkei von der politischen Teilhabe in ihrer Gemeinde vollkommen ausgeschlossen.
Integration ist jedoch mehr als Sprachförderung und kann auch über politische Beteiligung gelingen. Es geht um gleichberechtigte Teilhabe für die Menschen, die hier eine Heimat gefunden haben," laden die Interkulturellen Wochen 2008 zu ihrer Auftaktveranstaltung ein. Diese findet am 19. August im Duisburger Rathaus statt.
"Die 1125 Jahr-Feier ist eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und nachzudenken," berichtet Oberbürgermeister Adolf Sauerland. "Welche Brüche und welche Konstanten prägten die Stadt? Welche Konstanten werden sie in Zukunft prägen? Die Zuwanderung gehört zu der Stadt wie der Rhein, die Ruhr und der Hafen. Die Duisburger Geschichte ist immer auch eine Geschichte der Zuwanderung. Die Integration ist ein Zukunftsthema. `Stark durch Vielfalt' lautet das Motto der Interkulturellen Wochen. Das meinen wir nicht nur. Das leben wir auch. Eine Stadt, die fertig ist, ist langweilig. Duisburg ist nicht langweilig."
"Viele Parteien arbeiten strategisch und machtorientiert. Dementsprechend gehen sie mit der Frage des kommunalen Wahlrechts für Ausländer um. Für Parteien ist es wichtiger, wie viele Mandate sie im Rat haben. Es ist absurd, dass es ein Zweiklassenwahlrecht für Ausländer gibt. EU - Bürger dürfen auf kommunaler Ebene wählen, Nicht-EU-Bürger nicht. In anderen europäischen Ländern wurde
das kommunale Wahlrecht für Ausländer bereits erfolgreich eingeführt," ist vom Verein "Mehr Demokratie wagen" zu hören.
"Das Betriebsverfassungsgesetz gibt es seit 1972," berichtet Jürgen Dzudzek von der Duisburger IG Metall. "Auf betrieblicher Ebene dürfen Ausländer mitbestimmen. Das gilt auch für die Sozialwahlen, Jugendvertreter oder Schwerbehindertenbeiräte. Auf der kommunalen politischen Ebene fehlt das Wahlrecht für Ausländer seit 36 Jahren."

Gerade einmal halb voll war der Ratssaal, in dem die Veranstaltung stattfand, besetzt. Von Fachleuten für Fachleute - so kann man die Veranstaltung charakterisieren. Steht das kommunale Wahlrecht wirklich ganz oben auf der Prioritätenliste der Integrationspolitik? Auf der Veranstaltung ist beispielsweise zu hören, dass die Essener CDU (incl. ihres OBs Reiniger) demonstrativ gegen das kommunale Wahlrecht für Ausländer gestimmt habe. Die Diskussion scheint also noch nicht so weit vorangeschritten zu sein, als dass sich irgendein Konsens herausgebildet hätte. Interessant war auch die Beobachtung, dass die anderen Duisburger Medien nicht offensichtlich vertreten waren. Darf man daraus Rückschlüsse auf die Bedeutung des Themas ziehen?

Diskutierten mit den anwesenden Bürgern – das Podium v.l.: Moderatorin Daniela Milutin, Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO Integrations gGmbH, Jürgen Dzudzek, Erster Bevollmächtigter der IG Metall, Islamwissenschaftlerin und Lehrerin Lamya Kaddor, Daniel Schily vom Verein "Mehr Demokratie" und Muhammet Balaban, Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaften der Migrantenvertreter

"Menschenwürde als maßgebliches Element des interreligiösen und interkulturellen Zusammenlebens"
So heißt ein Vortrag, zu dem das Schulreferat des evangelischen Kirchenkreises Duisburg am Mittwoch, dem 20.8.2008 in die Salvatorkirche lud. Referent. Kirchentagspräsident und Ministerpräsident a. D. Dr. Reinhard Höppner. "Höppner sieht in der Macht der Würde eine praktische Möglichkeit, den Umgang untereinander und mit der Umwelt in zukunftsfähige Bahnen zu leben," verspricht die Einladung.
Die Veranstaltung ist leider nur sehr schwach besucht. Das Publikum ist evangelisch und kirchlich gebunden. Ob das wohl (auch) daran, liegt, daß die Veranstaltung (auch) gleichzeitig der Neujahrsempfang des Schulreferats ("Schule hat begonnen") ist?
"Die enge Zusammenarbeit zwischen weltlichen und religiösen Mandatsträgern ist eine Sache, auf die wir stolz sein können. Wir haben viele engagierte Pädagogen, die den Jugendlichen helfen, Verständnis für andere Kulturen und Lebensformen zu entwickeln. Liebe Pädagogen: Sie mögen nicht mit allem einverstanden sein, was die Politik macht. Mir als Oberbürgermeister geht es ähnlich: Als Oberbürgermeister bin ich auch nicht mit allem einverstanden, was an mich herangetragen wird," berichtet Adolf Sauerland. Selbst Berufsschullehrer, ist der Beruf des Lehrers der schönste Beruf für Sauerland - nur noch übertroffen durch das Amt des Oberbürgermeisters.

"Jeder Mensch erhielt von Gott eine unteilbare und unzerstörbare Würde. Der Staat besitzt einen allgemeinen Bildungsauftrag; die Kirchen erfüllen ihn im Religionsunterricht. Nur wer seine geistigen Grundlagen kennt, kann Toleranz und Verständnis anderen Kulturen gegenüber entwickeln," betont Armin Schneider, Superintendent des Duisburger Kirchenkreises.
Und dann kommt das Referat Höppners. "Macht und Würde - passt das überhaupt zusammen? Woher stammt die Würde? In der Bibel sagt Gott: Lasst uns Menschen schaffen, auf dass sie uns ähnlich sind und über die Erde herrschen. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbilde, den Nobelpreisträger wie den Straßenkehrer, den Behinderten wie den Obdachlosen.
Gott ist den Menschen gleich geworden, nicht: Die Menschen machen sich Gott gleich. Seine Allmacht besteht nicht darin, dass er von oben in die Welt hineinregiert und die Menschen wie Marionetten agieren. Die Menschen regieren die Welt. Die Menschen sorgen dafür, dass die Würde in ihnen Gestalt annimmt. Die Menschen benahmen sich oft daneben und vergeigten vieles. Gott ärgerte sich oft darüber. Alle Bösen umbringen, das macht die Welt nicht gut. Gott sagt trotzdem: In jedem Menschen ist mein Antlitz, auch wenn es für uns manchmal schwierig ist zu glauben. Diesen Kern haben alle drei Buchreligionen gemeinsam." Andreas Rüdig

Anlässlich der Interkulturellen Wochen 2008:
Sonntagsführung für Familien - Marxloh, ein Stadtteil im Wandel

I
n der Ausstellung "...und ewig droht der Baggerzahn" Mit Sybille Kastner Eintritt: 6,- / 3,- Euro
Anlässlich der Interkulturellen Wochen widmet das Lehmbruck Museum dem Stadtteil Duisburg-Marxloh eine Familienführung in der Ausstellung "...und ewig droht der Baggerzahn". Mustafa Tazeoglu vom Medienbunker Marxloh ist zu Gast in der Ausstellungswerkstatt.
Noch bis zum 19. Oktober zeigt die Ausstellungswerkstatt im Lehmbruck Museum die originalen Grafiken und Mappenwerke des Kinder- und Jugendbuchillustrators Jörg Müller. Wie nur wenige andere Illustratoren nutzte Müller das Medium Bilderbuch zur zeit- und gesellschaftskritischen Auseinandersetzung und fokussierte bereits in den 1970er Jahren die grundlegenden Eingriffe in Landschaft und Stadt.
Sybille Kastner nimmt das Werk Müllers an diesem Sonntag zum Anlass im Rahmen der Interkulturellen Wochen den Blick auf ein aktuelles Thema der Duisburger Stadtentwicklung zu lenken: In Duisburg-Marxloh wird nicht nur die wohl größte Moschee Deutschlands gebaut, im Stadtteil, der zum Bezirk Hamborn gehört, entsteht auch etwa das Projekt "Gülhane-Rosen für Marxloh und Istanbul".
Im Gespräch mit Mustafa Tazeoglu vom "Medienbunker Marxloh" wird Sybille Kastner auch auf die Bewohnerinnen und Bewohner Marxlohs eingehen, von denen die Mehrheit einen Migrationshintergrund hat, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden nachspüren. Anhand der eindrucksvollen Fotos des Bottroper Fotografen Rainer Kzonsek werden aber auch städtebauliche Veränderungen dieses als entwicklungsbedürftig eingestuften Stadtteils zum Thema und Anknüpfungspunkt an das in der Ausstellung Jörg Müllers gezeigte.

Mehr Radverkehr in der Innenstadt - Workshop entwickelte Handlungsstrategien zur Erhöhung des Radverkehrsanteils in Duisburg
"Wie lässt sich der Radverkehrsanteil in Duisburg erhöhen?" lautete die Leitfrage eines Workshops, zu dem sich das Umweltdezernat, der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Verkehrsplaner des Amtes für Stadtentwicklung und die Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft sowie weitere Interessierte trafen. Großstädte haben das Fahrrad als ein umweltverträgliches Stadtverkehrsmittel entdeckt. Münster gilt als Vorbild, aber auch Städte wie Köln, Düsseldorf und München haben in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme des Radverkehrs erreicht. Für Duisburg sind sowohl die Ziele des Luftreinhalteplans als auch die Selbstverpflichtung zur Erhöhung des Radverkehrsanteils aus dem Aufnahmeantrag in die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte (AGFS) Motivation für mehr Fahrradfahren in der Stadt.
Viele der täglich zurückgelegten Wege in der Stadt sind kürzer als fünf Kilometer, eine Strecke, die man bequem mit dem Fahrrad fahren kann. Das geht häufig sogar schneller, spart Geld, schont die Umwelt und macht Spaß. Die Teilnehmer des Workshops, alle selbst Nutzer des Fahrrades in der Innenstadt, arbeiteten zwei Handlungsschwerpunkte heraus: Trotz grundsätzlich funktionierender Radverkehrsanlagen in Duisburg können die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. Hier wurde ein Handlungskatalog erarbeitet, der in ein von der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft beauftragtes Innenstadtverkehrskonzept einfließen wird. Eine Verbesserung der Routenangebote und hier besonders der Ausbau der Ost-Westquerung der City parallel zur Königstraße und der weitere Ausbau des grünen Rings, der zahlreiche Routen zur Erreichung vieler innerstädtischer- und Freizeitziele bietet, sind Eckpfeiler für komfortablere Radrouten in der Stadt.
Aber auch jetzt schon kann man gut in Duisburg Rad fahren. Durch eine verstärkte Werbung für die Nutzung des Fahrrades lässt sich auch kurzfristig eine Erhöhung des Radverkehrsanteils erzielen. Hier gilt es, ganz gezielt Quartiere zu bewerben, die man gut mit dem Fahrrad erreichen kann. Der Innenhafen und der Sportpark Wedau sind zwei stark besuchte Ziele, die sich hierfür besonders eignen. Die Teilnehmer des Workshops schlagen vor, gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen und Vereinen der beiden Quartiere ein Werbe- und Marketingkampagne zu initiieren und das Verkehrsmittel Fahrrad gezielt zu bewerben. In Quartierskonferenzen sollen das Vorhaben vorgestellt und gemeinsame Maßnahmen entwickelt werden, die dann im Frühjahr 2009 mit Beginn der neuen Fahrradsaison umgesetzt werden können.

Sozialgericht: Kein Mehrbedarf für Alleinerziehende bei Mithilfe der Großeltern
Alleinerziehende, die ihr Kind von den Großeltern mitbetreuen lassen, können den Mehr­bedarfszuschlag zum Arbeitslosengeld II verlieren.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle einer 23-jährigen Langzeitarbeitslosen aus Lippstadt, die mit ihrem Säugling zunächst im Haushalt ihrer Eltern lebte. Ihr Vater versuchte, Pflege- und Betreuungsleistungen für seine Enkeltochter der Sozialbehörde in Rechnung zu stellen. Daraufhin lehnte die Arbeit Hellweg Soest die Gewährung eines Mehrbedarfszuschlages von 36 % zum Arbeitslosengeld II ab, weil die Kindsmutter nicht allein für die Pflege und Erziehung ihrer Tochter sorge.
Zu Recht, wie das Sozialgericht Dortmund auf die Klage der arbeitslosen Mutter entschied. Die erforderliche alleinige Sorge der Leistungsempfängerin für ihr Kind liege nur dann vor, wenn kein anderer - dies könne auch ein Großelternteil sein - gleichberechtigt und unent­geltlich in erheblichem Umfang mitwirke. Die Rechnungen des Großvaters dokumentierten seine erheblichen Betreuungsleistungen zu Tages- und Nachtzeiten. Auch die gemeinsa­me Haushaltsführung spreche hierfür. Die Bezahlung der Betreuungsleistungen sei ledig­lich gegenüber der Beklagten, nicht aber der Klägerin verlangt worden. Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 28.04.2008, Az.: S 14 AS 206/07

Sommerferienquiz 2008 - Auslosung der Gewinner

Was befand sich doch gleich 1956 an der Ecke der Königstraße und der Düsseldorfer Straße? Wann wurde das erste Kaufhaus an der Stelle des heutigen Kaufhofs gebaut? Und "Wen trifft der Zinnsoldat im Abwasserkanal?" 12 knifflige Fragen stellte das Team der Kunstvermittler in diesem Jahr den ratebegeisterten Kindern und Jugendlichen im Sommerferienquiz. Nun werden die Preise verlost!
Das Sommerferienquiz des Lehmbruck Museums ist inzwischen fester Bestandteils des Ferienprogramms vieler junger Duisburger. In diesem Jahr drehte sich beim Quiz alles um das Thema Stadtveränderung. Ausgehend von der aktuellen Präsentation in der Ausstellungswerkstatt "...und ewig droht der Baggerzahn" (noch bis 19. Oktober) mit originalen Grafiken und Mappenwerken des Kinder- und Jugendbuchillustrators Jörg Müller, ging es mit dem Quizheft auch hinaus in die nähere Umgebung des Museums. Nicht immer ganz einfach zu lösen waren die Fragen, die sich das Team der Kunstvermittlung ausgedacht hatte. Um herauszubekommen, ob sich an der Ecke Königstraße / Düsseldorfer Straße früher ein Bismarck-Denkmal, ein Kreisverkehr oder doch ein Spielplatz befunden hat, mussten die jungen Ratefüchse manchmal sogar die Hilfe der Eltern oder Großeltern in Anspruch nehmen. Aber dennoch freut sich Andreas Benedict, Leiter der Museumspädagogik, über den Erfolg des diesjährigen Museumsquiz: "Über 150 Einsendungen haben wir bekommen, ein voller Erfolg trotz nicht immer ganz einfacher Fragen." Vielleicht liegt der Grund hierfür auch in den tollen Preisen. Passend zum Thema lockten ein Technic RC Bulldozer, 3 Raupenbagger und 5 Minibagger der Firma Lego oder alternativ ein Warengutschein von Spielwaren Roskothen in Duisburg. Am Mittwoch, 20. August, um 16 Uhr werden die Gewinner des diesjährigen Sommerferienquiz ausgelost. Alle, die mitgemacht haben, sind herzlich eingeladen, an der Ziehung teilzunehmen.

Oberlandesgericht Düsseldorf: Gescheiterte Übernahme von ProSiebenSat.1 Media AG durch die Axel Springer AG:
Sitzung des 1. Kartellsenats am 20.8.2008
Der 1. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf verhandelt am 20.8.2008 die Sache „Axel Springer AG gegen Bundeskartellamt“, in der um die Zulässigkeit der – inzwischen gescheiterten Übernahme der ProSiebenSat1.1 Media AG-Anteile durch die Axel Springer AG gestritten wird.
Die Axel Springer AG beabsichtigte 2005 sämtliche Stammaktien der ProSiebenSat1.1 Media AG zu übernehmen. Das Bundeskartellamt untersagte das Vorhaben mit Beschluss vom 19.1.2006, weil auf drei relevanten Märkten (Fernsehwerbemarkt, Lesermarkt Straßenverkaufszeitungen und bundesweiter Anzeigenmarkt für Zeitungen) eine Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung der Beteiligten zu befürchten sei. Die Axel Springer AG hatte dagegen Beschwerde bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt, die Beteiligten das Fusionsvorhaben dann aber im Jahr 2006 aufgegeben.
Der 1. Kartellsenat des Oberlandesgerichts hatte am 29.9.2006 die Beschwerde als unzulässig verworfen, weil sich die Sache zwischenzeitlich erledigt habe. Es sei auch kein berechtigtes Interesse erkennbar, die Rechtmäßigkeit der erledigten Untersagungsverfügung gerichtlich klären zu lassen.
Der Bundesgerichtshof hat mit Entscheidung vom 25.9.2007 bestätigt, dass sich die Hauptsache erledigt habe. Jedoch bestehe ein berechtigtes Interesse an der Überprüfung der Untersagungsverfügung des Bundeskartellamtes. So hätten die Beteiligten das Vorhaben infolge der Untersagungsverfügung des Bundeskartellamtes aufgeben. Auch könne der Ausgang des Verfahrens für künftige, wenn auch derzeit noch nicht absehbare Zusammenschlussvorhaben präjudizielle Wirkung haben. Der Bundesgerichtshof hat die Sache daher insoweit an das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückverwiesen.
Der 1. Kartellsenat des Oberlandesgericht wird nunmehr erstmals prüfen, ob die seinerzeit geplante und dann doch nicht durchgeführte Fusion zulässig gewesen wäre.
Die Sitzung beginnt am 20. August 2008 um 10.00 Uhr im Saal A01 des Oberlandesgerichts Düsseldorf. (Aktenzeichen VI-Kart 7/06 (V)

Jahr 2007: Durchschnittliche Kinderzahl steigt auf 1,37 Kinder je Frau
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2007 in Deutschland die durchschnittliche Kinderzahl je Frau 1,37 nach 1,33 im Jahr 2006. Sie nahm damit 2007 erstmals seit 2004 wieder zu. Einen höheren Wert hatte die durchschnittliche Kinderzahl je Frau zuletzt 2000 erreicht (1,38). 2007 waren rund 685 000 Kinder geboren worden, etwa 12 000 mehr als 2006.

Erzeugerpreise Juli 2008: + 8,9% gegenüber Juli 2007
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2008 um 8,9% höher als im Juli 2007. Eine höhere Jahresteuerungsrate hatte es letztmalig im Oktober 1981 (+ 9,1%) gegeben. Im Juni 2008 hatte der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte noch um 6,7% über dem Vorjahr gelegen. Gegenüber Juni 2008 stieg der Index um 2,0%.

Panther und Felix lieben Sitztanz
Die beiden jüngsten Bewohner des AWO-Seniorenzentrums Im Schlenk heißen Felix und Panther. Sie sind ein und zwei Jahre alt, schleichen auf Samtpfoten über die dritte Etage und sind besonders gern dabei, wenn Sitztanz auf dem Programm steht. Panther und Felix sind zwei Kater, die seit zwei Monaten im AWO-Haus in Wanheimerort eine neue Heimat gefunden haben. Vorher lebten sie beim Tierschutz, doch auf der Demenz-Etage des Seniorenzentrums fühlen sie sich inzwischen weitaus wohler.
Kein Wunder, die Bewohner verwöhnen sie. Ein wunderschöner Dachgarten erlaubt kleinere Ausflüge und wenn es Zeit für ein Päuschen wird, verstecken sich Panther und Felix einfach unter den Vorhängen. Da hilft kein Locken und kein Rufen: Ihren Mittagsschlaf unterbrechen die zwei „Herren“ nicht.
Doch es gibt noch andere Lieblingsplätze: Panther hat sich zum Beispiel die Kommode im Apartment einer Bewohnerin als bevorzugten Schlafplatz ausgewählt. Sie freut sich über den regelmäßigen Besuch und gönnt dem tierischen Mitbewohner die wohlverdiente Ruhe. Die Therapeutin Jutta Muntoni hat die beiden Katzen ins Seniorenzentrum geholt - und zwar als echte Haustiere. „Sie leben hier und gehören einfach dazu. Wir benutzen sie nicht zu therapeutischen Zwecken. Katzen wollen sich nicht dressieren lassen“, sagt sie.

Was nun nicht heißt, dass sich Felix und Panther nicht am Gemeinschaftsleben beteiligen. Wenn die Sitztanzgruppe sich zur Musik bewegt, dann wagt sich vor allem der etwas mutigere und ältere Panther in den Stuhlkreis. Er lässt sich auch gern von den Bewohnern streicheln. Felix lebt da zurückhaltender und zeigt sich nur, wenn ihm danach ist. Für ein Leckerchen lässt er sich schon mal herab, den Wohnbereich gemessenen Schrittes zu durchqueren.
Die beiden Katzen sorgen gerade auf diese selbstständige Weise für Atmosphäre im Haus. Jutta Muntoni sagt: „Alle hier haben sie lieb gewonnen, weil sie so selbstverständlich mit dazu gehören.“ Die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit. Kratzbürstig zeigen sich die beiden Katzen nie. Die Versorgung übernehmen dabei derzeit noch die Mitarbeiterinnen. „Wir wünschen uns, dass einiges Tages die Bewohner diese Aufgabe übernehmen“, sagt Jutta Muntoni.
Panther und Felix bleiben da gelassen. Das Zusammenleben mit 24 Menschen auf der Etage ist für sie inzwischen ganz normal. Wenn ihnen mal nicht nach Unterhaltung ist, dann bleiben sie eben „unsichtbar“. Und wenn Panther nur ein wenig Gemeinschaft sucht, dann bleibt immer noch die Kommode.
Frau Anni Doberenz, 87 Jahre

Casino erinnert ihn an Las Vegas
Elvis-Darsteller Grahame Patrick will unerkannt ein Spielchen wagen

Die glitzernde Welt zwischen Roulettekugeln und Scheinwerfern, klirrenden Münzen und satten Sounds – die Welt des Showbusiness, das ist die Welt, in der sich Grahame Patrick am wohlsten fühlt. Die Welt, in der er ‚groß’ wurde, zum Star wurde. Das war damals in Las Vegas. Heute ist er der unbestritten beste Elvis-Darsteller der Welt und ab dem 4. September steht er auf der Bühne im Duisburger Theater am Marientor.
Die TaM-Bühne sagt ihm überaus zu, sie bietet den luxuriösen Flair, den er für seine Show braucht, und die zauberhafte Entrücktheit, wie man sie sonst nur in alten Londoner Theatern vorfindet. Aber das Beste: Gleich nebenan befindet sich das modernste Casino Deutschlands. Das erinnert ihn an seine Zeit in Las Vegas. Hier will er unerkannt den einen oder anderen Euro am Roulettetisch einsetzen.
Dabei ist er im Grunde ein recht bescheidener Mensch, der es nach der schweißtreibenden Show lieber ein wenig ruhiger mag. So hat er sich fest vorgenommen, Duisburg gemeinsam mit seiner Hündin Bella zu Fuß zu erkunden. Und noch etwas hat er sich vorgenommen. Einen Test will er unbedingt machen. Es gab da solche Gerüchte in Berlin, wo er zurzeit noch auf der Bühne steht. Stimmt es, dass die Duisburger Currywurst besser schmeckt, als die Berliner? In knapp 2 Wochen wird er es wissen.

Dienstag, 19. August 2008 - Historischer Kalender
Trauriger Rekord
Einen bemerkenswerten, aber traurigen Rekord hat ein Autofahrer auf der Obermarxloher Straße im Stadtteil Neumühl aufgestellt.
Bei einer Geschwindigkeitsmessung vor einem Wohnheim für Behinderte auf der Obermarxloher Straße fiel ein Fahrzeug auf, das dem abgestellten städtischen Messfahrzeug mit augenscheinlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam.
Kurze Zeit später wurde dasselbe Fahrzeug vom städtischen Messwagen bei der Rückfahrt erfasst. Die geeichte Messanlage errechnete einen Spitzenwert von gefahrenen 132 Stundenkilometern. Auf der Obermarxloher Straße handelt es sich um eine innerörtliche Straße, auf der mit 50 Stundenkilometern gefahren werden darf.
Nach Abzug der üblichen Toleranzwerte wird dem Fahrer nun eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 78 Stundenkilometern vorgeworfen. Zu rechnen ist mit einer Geldbuße von 425 Euro, vier Punkten und einem dreimonatigem Fahrverbot.

Kanalbaumaßnahme in Neuenkamp geht weiter
Die Kanalbauarbeiten in der Lilienthalstraße, Paul-Rücker-Straße und „In der Rheinau“ werden am Mittwoch, 19. August, wieder aufgenommen. Die Baumaßnahme soll bis Ende September abgeschlossen sein. In diesem Bereich kann es zu Verkehrsbehinderungen durch verengte oder vollständig gesperrte Straßenabschnitte kommen.
Grund für die Unterbrechung waren Schäden an zahlreichen Hausanschlüssen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg hatten deshalb zunächst die Hauseigentümer angeschrieben und um Mitteilung gebeten, ob sie die Anschlüsse reparieren sollen. Dies hat einige Zeit in Anspruch genommen.

Beecker Kirmes 2008
Vom 29. August bis zum 2. September geht es in Beeck mal wieder um Schwerkraft, Nervenkitzel und Zuckerwatte. Die Beecker Kirmes hat auch in diesem Jahr wieder einiges Neues zu bieten, worüber wir Sie gerne ausführlich informieren möchten. Dazu laden wir Sie am Donnerstag, 21. August 2008 um 11 Uhr in den Theodor-König-Keller, König-Brauerei, in Duisburg Beeck ein. Gesprächspartner aus allen beteiligten Bereichen werden anwesend sein. Neben dem Herrn Bezirksbürgermeister Willi Jankowski Herr Thomas Kuhn für Duisburg Marketing, Frau Karin Sauer für die Bitburger Braugruppe, Mike Bengel, Ralf Reminder und Pierre Dupré für die Schausteller, Vertreter von Polizei und Feuerwehr. Außerdem wird Herr Helmut Schoofs von der DVG über das Kirmes-Ticket 2008 informieren.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Hochemmerich
Der Kanal am Marktplatz in Duisburg-Hochemmerich (Atroper Str. / Duisburger Str.) muss erweitert werden. Zusätzlich werden drei neue Senken gelegt. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag und werden voraussichtlich Ende August 2008 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme wird so ausgelegt, dass der Wochenmarkt mittwochs und samstags, nicht beeinträchtigt wird.

Steigende Energieausgaben für private Haushalte
Heiz- und Stromkosten sowie Aufwendungen für Kraftstoffe erhöhten sich für die Privathaushalte in Deutschland bereits in den Jahren 2002 bis 2006 um insgesamt rund 28%. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) aus den aktuell ausgewerteten Daten der Laufenden Wirtschaftsrechnungen mit. Unter Einbeziehung der Preisentwicklung seit 2006 und unter der Annahme, dass die privaten Haushalte ihren Energieverbrauch unverändert beibehalten hätten, wären die Energieausgaben von 2006 bis Juli 2008 um weitere 21% gestiegen.

Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland immer wichtiger
Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen für die Beschäftigung eine wichtige Rolle und gelten als tragende Säulen unserer Wirtschaft. Dementsprechend groß ist das Interesse an Daten und Fakten über diese Unternehmen. Das Statistische Bundesamt hat daher im Rahmen einer wirtschaftsbereichsübergreifenden Analyse ausgewählte Informationen zu KMU--Kleine und mittlere Unternehmen zusammengestellt. Sie basiert auf Daten aus mehreren Unternehmensstrukturstatistiken, die das Produzierende Gewerbe, den Handel und das Gastgewerbe, den Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie Teile der sonstigen Dienstleistungsbranchen und damit rund 80% aller Unternehmen abdecken.

Montag, 18. August 2008 - Historischer Kalender
Gefechte im Norden Sri Lankas neu aufgeflammt - Kindernothilfe-Partner evakuieren Kindertagesstätten
Nach Informationen von Kindernothilfe-Partnerorganisationen in Sri Lanka ist die Region südlich der Rebellen-Hochburg Kilinochchi im Nordosten Sri Lankas seit Tagen Zentrum verschärfter Kämpfe zwischen Regierungstruppen und tamilischen Rebellen. Mehr als 200.000 Menschen im Vanni, dem von der tamilischen Rebellenorganisation LTTE kontrollierten Gebiet, fliehen vor dem Beschuss der Armee, die auf Kilinochchi vormarschiert. Ganze Dörfer werden seit dem erneuten Ausbruch der Kämpfe Anfang August evakuiert, darunter auch Projekte der Kindernothilfe.
Seit Freitag vergangener Woche sind insgesamt 175 Mädchen und Jungen zweier Tagesstätten und eines Kinderheims um das Dorf Jeyapuram, die von der Kindernothilfe unterstützt werden, in Sicherheit gebracht worden. In den kommenden Tagen sollen weitere 125 Kinder und Jugendliche das von den militärischen Auseinandersetzungen bedrohte Kilinochchi verlassen.
Die Kinder, von denen viele bereits Vater, Mutter oder beide Elternteile im Bürgerkrieg verloren haben, werden auf dem Gelände einer Kirche ca. 25 km von Kilinochchi entfernt vor den Gefechten geschützt. Im Rahmen eines Nothilfe-Plans unterstützt die Kindernothilfe ihre Partnerorganisationen, die die Versorgung der Kinder und deren Familien in der Vanni-Region sicherstellen. Die Flüchtlinge brauchen dringend Zelte, sauberes Wasser, Lebensmittel und Medikamente. In der flachen, teilweise mit dichtem Dschungel überzogenen Region, werden aber auch Werkzeuge gebraucht, um das Dickicht zu beseitigen, damit die Zelte aufgeschlagen werden können. Die Kindernothilfe ruft für die Versorgung der Bürgerkriegsflüchtlinge dringend zu Spenden auf.

Lehmbruck-Stipendiaten 2007-2009 stellen vor
Luka Fineisen: "Intervention"

Sonntag, 17. August - Sonntag, 31. August 2008 Nach Dragan Lovrinovic und Jáchym Fleig ist Luka Fineisen die dritte und letzte Wilhelm Lehmbruck-Stipendiatin der Stadt Duisburg, die ein Konzept für eine Zwischenpräsentation erarbeitet hat. Ab dem 17. August 2008 ist ihre "Intervention" zu sehen, mit der sie in einen Dialog mit der Sammlung des Museums tritt.
In drei verschiedenen Räumen des Museums, der Glashalle, der Straßengalerie und dem Neubau, befindet sich je eine Hörstation, bestehend aus einem Sockel, auf dem ein Kopfhörer liegt. Den Ton zu dieser Audio-Installation liefert die Stimme der Künstlerin selber: Sie vermittelt ihre eigene künstlerische Wahrnehmung einiger Werke und Aspekte des Raumes, die sich dem Betrachter von der jeweiligen Hörstation aus bieten. Äußerlich Wahrgenommenes scheint sich dabei unter dem Einfluss sinnlicher oder psychologischer Wahrnehmung zu verändern; gleichzeitig geben ihre "kleinen Geschichten" dem Zuhörer Gelegenheit, sich von pragmatischen Bindungen der Außenwelt zu lösen, bestehen sie nun aus Schwerkraft, Kosten oder Brandschutzverordnungen. Luka Fineisen: "Ich kann auf diese Weise frei intervenieren, ohne den ausgestellten Arbeiten, vor denen ich großen Respekt habe, zu nahe zu treten."
Am 31. August, dem letzten Tag der Intervention, bietet sich Besuchern des Lehmbruck Museums die Gelegenheit, mit Luka Fineisen, die in Duisburg und Köln lebt, sowie Andreas Benedict (Lehmbruck Museum) über ihre "Intervention" zu sprechen.

Sonntag, 17. August 2008 - Historischer Kalender

Straßenfest auf der Grabenstraße für krebskranke Kinder: "Erstlingswerk Duisburg mit Herz" ein voller Erfolg
 

WACHE 7 WAR GEÖFFNET
Zum Tag der offenen Türe hatte die Wache 7 der Berufsfeuerwehr Duisburg in Buchholz eingeladen. Ein buntes Programm mit Einsatzübungen wurde geboten, aber man konnte auch einen Blick in die Feuerwehr Historie nehmen oder den modernen Fuhrpark begutachten. Alles in allem war es ein gelungener Tag für Alt und Jung bei der Süd Wache. HaMo

Die „BEDUWE Dampfspritze Nr. 181“ ist die einzige noch im Original erhaltene und funktionstüchtige Spritze ihrer Art
Der moderne Fuhrpark
Die Zentrale
Auch die Jüngsten hatten ihren Spaß


TÜRKISCHE GASTSTÄTTE IST MITTELPUNKT DER BEGEGNUNG IN HÜTTENHEIM

Neu eröffnet wurde im großen Rahmen die „Gaststätte EFESUS“ in Duisburg Hüttenheim. Zur Eröffnung strafen sich deutsche und türkische Bewohner und gratulierten G. Deniz zum gelungenen Start!
In gemütlicher Runde saß man bis in die frühe Morgenstunde zusammen und zeigte ein gutes Maß deutsch türkischer Freundschaft in orientalischem Ambiente! HaMo


Die Vertreter der Bürger Interessen Gemeinschaft Hüttenheim mit ihren türkischen Nachbarn

 

 

AUFZUG NEUBAU AM KESSELSBERG LÄUFT AUF HOCHTOUREN
Nachdem in der vergangenen Woche das Stahlgerüst für die neuen Aufzüge am Stadtbahnhof Kesselsberg aufgestellt wurde, können nun die Techniker anrücken um diese einzubauen.
HaMo

Heute und  vor ein paar Monaten
Samstag, 16. August 2008 - Historischer Kalender
Zertifizierung der städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen mit dem "Gut-Drauf-Label"
"Gut Drauf " ist eine Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und jetzt auch ein fester Bestandteil in allen 17 städtischen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel der Aktion ist es, das Ernährungs-, Bewegungs- und Stressbewältigungsverhalten von jungen Menschen nachhaltig zu verbessern.
Von der BZgA wurden in Zusammenarbeit mit transfer e.V. für die Einrichtungen Qualitätsstandards entwickelt mit der Zielsetzung, die Gut-Drauf-Idee in die Struktur und den Alltag der Einrichtungen zu integrieren. Die 17 städtischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen erfüllen nun diese Standards und werden mit dem Label ausgezeichnet.
Karl Janssen, Duisburgs Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, hat die Aktion von Beginn an unterstützt: "Ich bin stolz und froh, dass es gelungen ist, alle 17 städtischen Jugendfreizeiteinrichtungen in diesen doch arbeitsintensiven Prozess einzubinden. Es ist in der Geschichte von "Gut-Drauf-Aktionen" einmalig, dass in einer bundesdeutschen Großstadt flächendeckend das Gütesiegel verliehen wird."
Nach dem Ansatz der kleinen Schritte wurden in den letzten zwei Jahren nach und nach Elemente in den pädagogischen Alltag und die Konzeption der Einrichtungen übernommen. Freiwilligkeit der Kinder und Jugendlichen und ihre Beteiligung war dabei Prinzip. Es sollte weniger mit Verboten, als mit Anreizen gearbeitet werden, gesündere Alternativen auszuprobieren. Dieser Veränderungsprozess fand seinen Ausdruck in einem zuätzlichen Raumangebot und einer erweiterten Angebotspalette in den Einrichtungen.
Praxisbeispiele sind:
Kostenlose Probiertische mit gesunden Lebensmitteln wurden eingerichtet.
Essenfeste wurden gefeiert, bei denen gesunde Lebensmittel in einem gemeinsamen Gruppenerlebnis kreativ zu einem Menü zubereitet und gemeinsam verzehrt werden.
Kostenlose Mineralwasserstationen als Alternative zu zuckerhaltigen Getränken wurden eingerichtet.
Die Angebotspaletten der Cafeterias wurden auf die Qualität der angebotenen Produkte überprüft und gesunde Alternativen gesucht.
Es wurden Entspannungsräume und Ruhezonen eingerichtet.
Angeleitete Körper- und Entspannungsangebote ergänzen nun die Angebote.
Regelmäßige Sportangebote und erlebnispädagogische Veranstaltungen bereichern die Programme der Einrichtungen.
Regionale Gut-Drauf-Aktionstage als Kooperationsveranstaltung der Einrichtungen bilden mindestens einmal jährlich ein Highlight.
Der Leiter des Jugendamtes, Thomas Krützberg, sieht diese Zertifizierung als wichtiges Qualitätsmerkmal für eine Arbeit an, die auch in Zukunft nachhaltig im Lebensraum der Kinder und Jugendlichen stattfinden muss: "Durch die Verleihung des Gut-Drauf-Labels wird die gelungene Vernetzung und Kooperation der Einrichtungen dokumentiert. Daneben ist es ein erneuter Beweis für den hohen fachliche Standard, auf dem sich die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Duisburg bewegt."

OB Adolf Sauerland bei einem Ausflug per Pedes an der Neudorfer Regattabahn

Landesarbeitsgericht Düsseldorf: Fristlose Kündigung wegen Drohung oder erst Abmahnung?
Beim Landesarbeitsgericht Düsseldorf ist zurzeit ein Kündigungsschutzverfahren anhängig, in dem es schwerpunktmäßig um eine fristlose Kündigung wegen Drohungen gegen Leib und Leben geht. Der Kläger ist bei der Beklagten als Maschinenbauer tätig und soll den Betriebsfrieden durch eine Tätlichkeit gegen einen Kollegen und durch Äußerungen wie „hier fliegt alles in die Luft“ und „wenn ich entlassen werde, dann bring ich alle um“ derart gestört haben, dass die Beklagte ihn fristlos, hilfsweise fristgerecht gekündigt hat, ohne vorher eine Abmahnung ausgesprochen zu haben.
Die unmittelbare Kollegenschaft des Klägers soll angekündigt haben, im Falle der Rückkehr des Klägers die Arbeit einzustellen.
Das Arbeitsgericht Wuppertal hat in seinem Urteil vom 13.12.2007 die Kündigungen wegen fehlender Abmahnung für unwirksam erklärt. Auch liegen nach seiner Auffassung die Voraussetzungen für eine so genannte Druckkündigung nicht vor, da Zweifel an der Ernsthaftigkeit der behaupteten Ankündigung der Kollegen, gegebenenfalls nicht zu arbeiten, geblieben seien. Vor dem Landesarbeitsgericht sollen im angekündigten Verhandlungstermin durch die Vernehmung mehrerer Zeugen die Vorwürfe näher aufgeklärt werden.

Amt für Umwelt und Grün beteiligt sich an den EnergieSpaßTagen 2008

Auch in diesem Jahr gibt es am kommenden Wochenende wieder Quiz, Spaß und viele Informationen am Stand des Amtes für Umwelt und Grün bei den EnergieSpaßTage 2008 der Stadtwerke Duisburg. Neben mehr als 30 weiteren Ausstellern besteht die Möglichkeit, sich rund um die Themen Modernisierung, Sanierung, Energiekosteneinsparung im Haushalt, Förderung, Finanzierung und regenerative Energien zu informieren. Der Stand ist am Samstag von 13 bis 22 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 20 Uhr auf der Bungertstraße 27 in Duisburg-Hochfeld zu finden.
Die Experten des KlimaTisch Duisburg erläutern in einem persönlichen Beratungsgespräch individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen zur energetischen Gebäudesanierung. Braucht die Immobilie einen Energieausweis? Welche Art des Energieausweises wird empfohlen? Welche Fördermittel stellt die Stadt Duisburg zur Verfügung bei energetischer Gebäudesanierung? Zu diesen Fragen sowie zur Umweltzone erhalten die Besucher am Stand des Amtes für Umwelt und Grün qualifizierte Antworten. Ein Quiz zu den Themen Umwelt, Klima und Energie rundet das Angebot ab.

"Bilderwelten" - Neues integratives Kunstprojekt der VHS
Bundesweit gibt es zunehmend Bemühungen, der praktischen Kunst geistig behinderter Menschen einen öffentlichen Raum zu geben und ihr die verdiente Anerkennung zu verschaffen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem integrativen Fotoprojekt bietet die Volkshochschule Duisburg geistig behinderten Menschen in einem offenen Kunstforum einmal wöchentlich für mehrere Stunden die Möglichkeit, sich gemeinsam mit geistig nicht behinderten Menschen unter Anleitung einer Kunsttherapeutin künstlerisch zu betätigen. Die Termine erfolgen nach Absprache freitags von 17 bis 20 Uhr. Dabei stehen weder der pädagogische noch der therapeutische Aspekt im Vordergrund, sondern das gemeinsame künstlerische Arbeiten. Das Projekt, eine Kooperation der VHS und der KoKoBe Duisburg läuft vom 1. September 2008 bis 31. Mai 2009. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei, das Material wird gestellt. Auch Menschen, die im Behindertenbereich ehrenamtlich tätig sind, sind als Teilnehmer an dem integrativen Kurs willkommen.
Die praktische künstlerische Arbeit soll aber nicht alleiniges Ziel sein. Zusätzlich sollen eine gemeinsame Ausstellung konzipiert, Kunstausstellungen besucht und die Öffentlichkeit für diese Art Kunst sensibilisiert werden.

Freitag, 15. August 2008 - Historischer Kalender
"Duisburg mit Herz!" - Grabenstraßenfest für krebskranke Kinder

Beginentradition in Duisburg neu belebt - Stadt Duisburg und Frauennetzwerk laden zum 1. Duisburger Beginentag ein
Das Duisburger Frauennetzwerk Lokale Agenda 21 hat gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt im Jahr 2007 erreicht, dass die Einrichtung von Beginenhöfen unter dem Motto "Duisburger Frauen leben miteinander - füreinander" in den Masterplan Innenstadt aufgenommen wurde. Seitdem wird dieses Anliegen vom Stadtentwicklungsdezernat, vom Amt für Soziales und Wohnen und von der Frauenbeauftragten der Stadt Duisburg mit Rat und Tat unterstützt.
Jetzt startet die Beginenbewegung in Duisburg mit ihrem 1. Duisburger Beginentag am 25. August 2008 im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte.
In Duisburg sind Beginenhöfe seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Anknüpfend an diese Tradition stellt der 1. Duisburger Beginentag die Auftaktveranstaltung zur Gründung und Einrichtung eines Beginenhofes in Duisburg dar. Dazu laden die Stadt Duisburg und das Duisburger Frauennetzwerk Lokale Agenda 21 alle Interessierten ein - dies gilt für allgemein Interessierte ebenso wie für mögliche spätere Bewohnerinnen oder auch für Investoren.
Was sind eigentlich Beginenhöfe, wie könnten sie in Duisburg aussehen und wie können sie tatsächlich realisiert werden? Diese Fragen will die Veranstaltung klären. Dazu gibt es Vorträge zur Geschichte der Beginen, zur Einbindung des Frauen-Wohnprojekts in den Masterplan Innenstadt und zu Erfahrungen aus dem Essener Beginenhof. In den anschließenden Workshops werden die ersten konzeptionellen Anforderungen erarbeitet und im dritten abschließenden Teil dem Gremium vorgestellt.
Alle Interessierten sind eingeladen, an dieser Idee mitzuarbeiten, sich zu engagieren, gern auch zu investieren und mit zu helfen dieses neue Konzept zu verwirklichen. Das Frauenbüro bittet aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung bis zum 18. August 2008 unter Telefon 0203/283-3316, Fax: 0203/283-3964 oder per Mail: frauenbuero@stadt-duisburg.de.
Hintergrundinfo: Was sind eigentlich Beginen und Beginenhöfe?

Der Name "Beginen" ist verbunden mit einer Frauenbewegung des Mittelalters. Frauen aus allen Bevölkerungsschichten schlossen sich zusammen, um selbstbestimmt zu leben. In den Beginenhöfen, die auch räumlich eine Einheit bildeten, entwickelte sich eine frühe emanzipierte Frauengesellschaft, die eine Alternative zu den damals üblichen "Frauenkarrieren" als Nonne oder Ehefrau bot. Die Frauen konnten jederzeit aus der Gemeinschaft wieder ausscheiden, ihr Vermögen mitnehmen und heiraten.
Die Beginenhöfe waren wirtschaftlich autonom und frei von männlicher Bevormundung. Die Beginen bildeten eine lose Gemeinschaft des Miteinanders/Füreinanders und sie engagierten sich in karitativen Einrichtungen der mittelalterlichen Gesellschaft. Kritisch beäugt von der Kirche und gelegentlich auch verfolgt, suchten diese Frauen ihren eigenen Weg auch in religiösen Fragen.
Die Bewegung der Beginen begann im 12. Jahrhundert in Belgien und Flandern. Es folgten Gemeinschaften in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Italien und Frankreich.
Aufgrund eines völlig veränderten sozialen Gefüges wünschen sich viele Frauen ein Lebenskonzept, das einerseits weitgehende Autonomie garantiert, andererseits aber eine gelebte Gemeinschaft ermöglicht. Diese Wunschvorstellung von erhaltener Selbständigkeit bei gleichzeitiger Überwindung von Isolation und Einbindung in eine "umfassende" Gemeinschaft soll im Duisburger Beginenhof realisiert werden.

Kongress "Umweltökonomische Gesamtrechnungen" in Düsseldorf:
Private Haushalte im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie

Auf dem Kongress "Private Haushalte im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie", der am 15. Oktober 2008 in Düsseldorf stattfindet (in den Räumen des Landesamtes für
Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen, Mauerstraße 51, Beginn 10 Uhr), präsentiert die Arbeitsgruppe "Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder" (AG UGRdL) sowohl eigene Ergebnisse der Statistischen Ämter der Länder als auch Arbeiten anderer Facheinrichtungen.
Aufgabe der Arbeitsgruppe UGR dL ist es, Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichem Handeln und Umwelt aufzuzeigen und für eine Reihe wichtiger umweltbezogener Indikatoren regionale Daten bereitzustellen. Die Ergebnisse dienen sowohl als unverzichtbare statistische Grundlage für regionale politische Entscheidungen im Rahmen des nachhaltigen
Wirtschaftens als auch zur Überprüfung der Einhaltung politischer Ziele in der Nachhaltigkeitspolitik und der Umsetzung europäischer Rechtsakte (z. B. Wasserrahmenrichtlinie).

Themen der Veranstaltung sind der Konsum, der Energieverbrauch einschließlich der Treibhausgasemissionen, die Pendler, die Nutzung und Einsparung von Flächen sowie das Abfallaufkommen und die Abfallwirtschaft aus Sicht der privaten Haushalte. Die Referenten kommen aus verschiedenen Institutionen der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.
Neben der Vorstellung der weiteren Planungen der Arbeitsgruppe UGR dL sollen auf dem Kongress durch offenen Meinungsaustausch Hinweise auf den Informationsbedarf von Politik und Verwaltung für die weitere Arbeit gewonnen werden.

Zwei Drittel der 18- bis 64-Jährigen leben von Erwerbstätigkeit
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, bezogen im Jahr 2007 rund zwei Drittel (65%) der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus Erwerbstätigkeit; von den 51,7 Millionen Personen in diesem Alter waren das 33,8 Millionen. Unterschiedlich hoch sind die Anteile bei Männern und Frauen: 74% der Männer zwischen 18 und 64 Jahren lebten überwiegend von Erwerbstätigkeit; bei den Frauen der gleichen Altersgruppe waren es nur 57%. 5,5 Millionen aller 18- bis 64-Jährigen (11% dieser Altersgruppe) lebten hauptsächlich von öffentlichen Leistungen (ohne Renten und Pensionen). 8% der Männer und 25% der Frauen dieser Altersgruppe nannten als Haupteinkommensquelle den Unterhalt durch Angehörige.

806 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2007 in Deutschland rund 806 000 Personen (knapp 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 494 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren 11 000 oder 1,4% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um 4 000 (? 0,8%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 7 000 (? 2,3%) zurück.

Türkische Jugendliche aus Gaziantep besuchen Duisburg
Vom 11. bis 24. August sind 16 Jugendliche aus der türkischen Partnerstadt Gaziantep im Rahmen einer Internationalen Jugendbegegnung in Duisburg zu Gast. Das Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) betreut die Schüler und ermöglicht ihnen den Erwerb von Englisch- und Deutsch-Kenntnissen. Während des Aufenthaltes sind die Jugendlichen in Duisburger Gastfamilien untergebracht, sodass sie auch Einblicke in die hiesige Kultur bekommen.
Darüber hinaus wurde ein umfangreiches Programm organisiert, das neben Jugendbegegnungen auch Ausflüge beinhaltet und so den Schülern Land und Leute näher bringt. Der Besuch mündet schließlich in einen Empfang für alle Gäste und deren Gastfamilien bei Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Freitag, 22. August, im Franz-Haniel-Hof des Rathauses.

Bodennutzung in der NRW-Landwirtschaft im Wandel
Die Ackerfläche in Nordrhein-Westfalen war im Frühjahr 2008 mit 1,069 Millionen Hektar um 0,3 Prozent größer als ein Jahr zuvor; dabei ergaben sich im Hinblick auf die angebauten
Kulturen teils deutliche Verschiebungen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse der Bodennutzungshaupterhebung vom Mai 2008 mitteilt, haben die hohen Weizenpreise bei der letzten Ernte unter anderem dazu geführt, dass in Nordrhein-Westfalen der Anbau von Winterweizen auf nahezu 291 000
Hektar (+ 8,9 Prozent) angestiegen ist. Ausgedehnt wurden auch die Anbauflächen von Körnermais, Corn-Cob-Mix und Silomais auf fast 260 000 Hektar (+12,8 Prozent). Hier wirkte sich die stetig zunehmende Nachfrage nach Mais als Substrat für Biogasanlagen aus.
Als Folge der EU-Agrarpolitik wurde der Zuckerrübenanbau auf knapp 53 400 Hektar (-13,9 Prozent) reduziert und durch den Wegfall der obligatorischen Flächenstilllegung sind die Brachflächen auf unter 16 000 Hektar (-63,3 Prozent) zurückgegangen.

Bei regionaler Betrachtung der Ergebnisse ergeben sich für die Landesteile Rheinland und Westfalen bei einigen Kulturen zum Teil deutliche Unterschiede: Während die Anbaufläche von Verarbeitungskartoffeln für Speisezwecke im Rheinland gegenüber dem Vorjahr um 25,0 Prozent auf 3 367 Hektar anstieg, war in Westfalen ein Rückgang um 3,9 Prozent auf knapp über 1 000 Hektar zu verzeichnen. Auch beim Anbau von Gemüse, Erdbeeren und anderen Gartengewächsen sind gegenläufige Tendenzen feststellbar: Während
diese Anbauflächen im Rheinland erstmals unter 16 000 Hektar (-4,7 Prozent) gefallen sind, war in Westfalen ein Anstieg um 1,7 Prozent auf fast 9 200 Hektar zu verzeichnen. Unterschiedlich hoch fiel der Rückgang bei den Brachen aus; im Rheinland gingen die Brachflächen auf 2 514 Hektar (-74,3 Prozent) zurück, in Westfalen war ein
Rückgang auf 13 378 Hektar (-60,1 Prozent) zu verzeichnen. (LDS NRW)

Donnerstag, 14. August 2008 - Historischer Kalender

Vollsperrung des Forsthausweges in Neudorf
Der Forsthausweg in Neudorf wird ab Montag, 18. August, für drei Tage zwischen Lotharstraße und Parkplatz Carl-Benz-Straße gesperrt. Nach Leitungsarbeiten wird dann die Fahrbahndecke erneuert. Umleitungen sind ausgeschildert.

Es gibt noch freie Plätze:
Betreuung während der Herbstferien für alle Grundschulkinder

 Das Referat schulische Bildung der Stadt Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit Trägern der freien Jugendhilfe für Grundschulkinder während der Herbstferien eine Betreuung an. Wie in den vergangenen Jahren haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder wochenweise in der Zeit vom 29. September bis zum 10. Oktober, an verschiedenen Standorten in den Stadtteilen anzumelden. Die Betreuung wird montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr angeboten. In den Kosten von 66 Euro ist Essen und Trinken enthalten. Der Beitrag muss für jedes Kind gezahlt werden, eine Ermäßigung für Geschwister ist nicht möglich.
Die Angebote sind sehr vielseitig: Kreatives Basteln, unterschiedliche sportliche Aktivitäten und verschiedene Ausflüge zu attraktiven Zielen, zum Beispiel Zoo, Kaisergarten, Spielplätze oder Schwimmbäder stehen auf dem Programm. In Baerl können Kinder an einem Tenniskurs oder Fußballtrainingsprogamm teilnehmen.
Die Herbstferienstandorte sind: Bezirk Süd: Spielzentrum Süd Rotdornstraße; Bezirk Rheinhausen: Abenteuerspielplatz Robinson; Bezirk Nord: Gemeinschaftsgrundschule Usedomstraße; Bezirk Mitte: Gemeinschaftsgrundschule Tonstraße und Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße; Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: Die SJD Falken, Kirchstraße 125 und TUS Baerl Buchenallee 35.
Die Betreuung wird von pädagogischen Fachkräften durchgeführt. Mehr Informationen zu den einzelnen Standorten gibt es bei Cornelia Böhm unter (0203) 283-3173. Verbindliche Anmeldeformulare sind in allen Schulen erhältlich. Anmeldschluss ist Mittwoch, 20. August 2008.

Neue Apotheke im Hauptbahnhof bis 21 Uhr geöffnet
Sich vor dem Abflug oder der Abfahrt doch noch mit einem altbewährten Mittel gegen Kopfschmerzen oder Reiseprobleme einzudecken ist oft genug gefragt. Nun ist das auch direkt im Hauptbahnhof möglich, obschon es in unmittelbarer Nähe diese Versorgungszentren für die Bürger gibt.
Die Neueröffnung der Apotheke „farma-plus" im Hauptbahnhof in Duisburg hat am Eröffnungstag zu einem Kundenansturm geführt. „Viele Kunden waren völlig überrascht, wie preiswert es bei uns ist", freut sich der Apothekenleiter. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten sind die Preise bei allen Apotheken in Deutschland gleich; bei Medikamenten, die apothekenpflichtig sind, also nur in der Apotheke erhältlich sind, hat der Gesetzgeber die Preisbindung 2004 aufgehoben. Dies hat bisher nicht zu spürbaren Preisreduzierungen bei diesen Arzneimitteln geführt. Mit der Eröffnung der ersten farma-plus Discountapotheke in Duisburg dürfte es damit vorbei sein.
Nach der Eröffnungsanzeige stand das Telefon in der Apotheke nicht mehr still. Alle Mitarbeiterinnen waren ebenso begeistert wie die Kunden: „Da war eine unglaublich gute Stimmung in der Apotheke und trotz der vielen Arbeit hat das richtig Spaß gemacht." Die Apotheke hatte extra einen Beratungsplatz geschaffen, damit auch die Kunden, die spezielle Fragen hatten, gut bedient werden konnten.

Kontakt: farma-plus Apotheke im Hauptbahnhof
Apothekenleiter Gregor Krug
Mercatorstr. 17 ∙ 47051 Duisburg
Tel.: 0203 / 29 88 99 6 ∙ Fax: 0203 / 29 88 96 6

Waschhaus: Neubauten in der Einschornsteinsielung gehen voran

 

Endspurt für den Landeswettbewerb „Energieeffizientes Bauen für die Zukunft“: Vorbildliche Häuser und Siedlungsprojekte gesucht!
Noch bis zum 8. September 2008 können sich Bauherren, Architekten und Ingenieure für den neuen „Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau“ bewerben. Gefragt sind Gebäude und Siedlungen, die anspruchsvolle, zukunftsweisende Architektur mit energieeffizienten Baukonzepten verknüpfen. Bis zu 15 realisierte Entwürfe mit Vorbildcharakter sollen mit jeweils 4.000 Euro prämiert werden. Daran erinnerte Bauminister Oliver Wittke heute.
Die Projekte müssen seit Februar 2002 in Nordrhein Westfalen errichtet sein. Aber auch nordrhein-westfälische Architekten, Stadtplaner und Ingenieure mit entsprechenden Bauten außerhalb der Landesgrenzen können sich bewerben.
„Mit dem Themenpreis wollen wir zukünftig in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Bauthemen aufgreifen und vorbildliche Gebäude in Nordrhein-Westfalen würdigen. Bauherren, Auftraggeber und Investoren erhalten daraus Impulse für künftige Bauvorhaben“, sagte Wittke. Auslober sind die Ministerien für Bauen und Verkehr sowie für Wirtschaft, Mittelstand und Energie in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Ingenieur-Kammer Bau Nordrhein-Westfalen.
Den vollständigen Auslobungstext und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.mbv.nrw.de und auf den Internetseiten der Kooperationspartner. Bis spätestens zum 08. September 2008 müssen die Bewerbungen beim Ministerium für Bauen und Verkehr,
Jürgensplatz 1, 40219 Düsseldorf eingehen. Die prämierten Projekte sollen in einer Ausstellung und einer Broschüre dokumentiert werden.

VHS-Vortrag zu Gilgamesch und Homer
Als Begleitveranstaltung zur Exkursion zur Karlsruher Ausstellung "Zeit der Helden. Die dunklen Jahrhunderte Griechenlands 1200-800 v. Chr" (November 2008) bietet die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte am Mittwoch, 27. August, um 18 Uhr einen Vortrag von Dr. Alexander Wiehart.
Sich mit den ältesten literarischen Texten einer Kultur auseinander zu setzen fördert neue kulturhistorische Einsichten über die Entstehungszeit zu Tage. Gerade das Gilgamesch-Epos und die Dichtungen Homers eröffnen bis heute existentielle Dimensionen des Menschen, mit denen sich seitdem jede Generation aufs Neue auseinandersetzen muss: die Geheimnisse des Todes, den Wert des Lebens, Leiden und Verblendung der größten Helden in den Wirren in und um einen unkontrollierbaren Krieg. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2008
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2008 zum ersten Mal seit knapp vier Jahren wieder geschrumpft: Um 0,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? niedriger als im ersten Quartal 2008. In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP, das den Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung misst, um 1,3% gestiegen. Einen Rückgang verzeichnete die deutsche Wirt­schaft zuletzt im dritten Quartal 2004 (? 0,2%).

Gastgewerbeumsatz im Juni 2008 real um 2,0% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Juni 2008 nominal genauso viel und real 2,0% weniger um als im Juni 2007. Im Vergleich zum Mai 2008 war der Umsatz im Gastgewerbe im Juni 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 2,0% und real 1,9% niedriger.

Verbraucherpreise Juli 2008: + 3,3% zum Juli 2007
Der Verbraucherpreisindex ist für Deutschland im Juli 2008 gegenüber Juli 2007 um 3,3% gestiegen. Die Inflationsrate verblieb damit auch im Juli 2008 auf ihrem höchsten Stand seit fast 15 Jahren (Dezember 1993: + 4,2%; Juni 2008: + 3,3%). Im Vergleich zum Vormonat Juni 2008 erhöhte sich der Index um 0,6%. Die Schätzung für Juli 2008 wurde damit bestätigt.

Klöckner: Positive Geschäftsentwicklung im ersten Quartal
Nach der sehr guten Geschäftsentwicklung des Klöckner & Co. - Konzerns im ersten Quartal 2008 hat sich die Entwicklung im zweiten Quartal aufgrund der anhaltend günstigen Marktsituation für Stahl- und Metallprodukte nochmals verbessert. Der Absatz des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2008 - überwiegend akquisitionsbedingt - mit 3,5 Mio. Tonnen um 5,5 % über dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg auf 3,6 Mrd. Euro und bewegte sich damit - zusätzlich preisbedingt - um 12 % über dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBITDA) erreichte nach den ersten sechs Monaten 321 Mio. Euro und lag damit um 65 % über dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss steigerte sich im ersten Halbjahr 2008 um 155,2 % auf 178 Mio. Euro. "Wir haben die gestiegenen Preise erfolgreich in höhere Bruttomargen umsetzen können. Das ist die Basis der erfreulichen Ergebnisentwicklung," erläutert Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender Der Klöckner & Co. SE.

Vor dem Hintergrund weiterhin positiver Rahmenbedingungen für die Stahldistribution geht Klöckner & Co. für das Geschäftsjahr 2008 von einem operativen Ergebnis (EBITDA) ohne Einmalerträge von über 500 Mio. Euro aus. Gemeinsam mit den erwarteten Einmalerträgen aus den Desinvestitionen in Kanada und der Schweiz im dritten Quartal wird gegenüber dem Vorjahr mit einer Verdoppelung des EBITDA auf über 770 Mio. Euro und einer Verdreifachung des Jahresüberschusses auf über 500 Mio. Euro gerechnet. "Das für das Gesamtjahr 2008 erwartete Rekordergebnis und der hohe Mittelzufluss bieten eine hervorragende Plattform für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns," so Dr. Ludwig.
Zudem konnte dei Fokussierung auf das Konzerngeschäft weiter vorangetrieben werden; der Erwerb des auf Grobbleche spezialisierten Destributors Temtco Steel in den USA konnte abgeschlossen werden. Der Verkauf der kanadischen Tochtergesellschaft Namasco Ltd. an das kanadische Unternehmen Samuel, Son & Co. Ltd. wurde im Juli 2008 durchgeführt. Darüber hinaus hat im Juli über die Schweizer Landesgesellschaft Debrunner Koenig Holding (DKH) eine Vertragsunterzeichnung zum Verkauf der 100%igen Tochtergesellschaft Koenig Verbindungstechnik (KVT) an das Beteiligungsunternehmen Capvis stattgefunden. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden. Die Bürgerzeitung berichtete bereits darüber.

Mittwoch, 13. August 2008 - Historischer Kalender
Orientierungsveranstaltung im Gründungsbüro der Stadt: "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit"
Orientierung und Informationen sind gefragt, um die Entscheidungen für eine unternehmerische Selbstständigkeit treffen zu können. Einen Überblick vermitteln die Informations- und Orientierungsveranstaltungen, die das Gründungsbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit dem Startercenter NRW Duisburg bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg anbietet. Die nächste Veranstaltung gibt es am Mittwoch, 20. August, von 10 bis 12.30 Uhr, im Gründungsbüro der Stadt Duisburg, Bismarckstraße 150-158, Raum 100. Die Teilnahme ist kostenlos, eine telefonische Anmeldung wird erbeten.
Es gibt verschiedene Wege einer Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit - meistens sind sie sehr individuell, herausfordernd und Erfolg versprechend, nie risikolos. Die Teilnehmer erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die Bedingungen der sozialen Absicherung, die Förderinstrumente Gründungszuschuss und Einstiegsgeld sowie über die ersten Planungsschritte. Vorgestellt werden auch die besonderen Perspektiven einer "Zirkelberatung NRW" für Kleingründungen und deren finanzielle Unterstützung durch das Land.

Interkulturelle Wochen 2008
Bereits zum achten Mal finden vom 19. bis 29. August in Duisburg die "Interkulturellen Wochen" statt. Sie bieten Zeit und Raum für interreligiöse und interkulturelle Begegnungen. Neues bleibt gut! 2008 ist vieles anders, doch die diesjährigen Interkulturellen Wochen Duisburg bleiben das,was sie seit ihrer Entstehung auszeichnen: Zeit und Raum für interkulturelle und interreligiöse Begegnungen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger abseits ihres Alltages.

Die Interkulturellen Wochen Duisburg 2008 unterscheiden sich von ihren Vorläuferinnen in zwei wesentlichen Punkten: der Veranstaltungszeitraum liegt im August, und die Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten ist so breitgefächert wie noch nie. Zwischen dem 19. und 29. August präsentiert die Veranstaltergemeinschaft - bestehend aus in der interkulturellen Arbeit tätigen sozialen, religiösen, kommunalen und gewerkschaftlichen Institutionen und Organisationen - rund dreißig Begegnungsprojekte, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte, Vorträge, Feste, Bildungsveranstaltungen und Mitmachaktionen. "Stark durch Vielfalt" - so lautet der Leitsatz.

Galeria" wird zur "Königsgalerie": Einladung zur Bürgerbeteiligung
Die Bezirksvertretung Mitte lädt am Donnerstag, 21. August, um 18.30 Uhr, zu einer öffentlichen Sitzung ins Rathaus (Raum 100) ein. Vorgestellt wird der Bebauungsplans Nr. 1125 - Altstadt "Königsgalerie", der den Ausbau des Einkaufszentrums "Galeria" an der Ecke Kuhstraße/Steinsche Gasse und die Erweiterung bis zum Sonnenwall mit der neuen Bezeichnung "Königsgalerie" beinhaltet. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Planentwurf kann vom 12. bis 20. August im Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73-75, Zimmer 417, (werktags von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung", oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

„ZEITREISE“ auf der Königstraße: Neue Eventmarkt-Idee belebt die Innenstadt
Eine Reise durch Themen und Jahrhunderte verspricht der Nostalgiemarkt ‚Zeitreise’, der an diesem Wochenende, 16. und 17. August erstmalig die Duisburger Innenstadt beleben wird.
Hier kann man dann in den schönsten Raritäten stöbern. Auf Sammler und Designliebhaber wartet ein selten dargebotenes Angebot an 50er - 70er Jahre-Design, Möbeln, Kunst-Objekten, Raritäten, Schallplatten und Nostalgika. Einige Oldtimer werden am Sonntag zusätzlich die Blicke auf sich ziehen. Für Oldtimerliebhaber, die sich mit ihrem eigenen Gefährt an der Zeitreise beteiligen wollen, wird am Sonntag der Parkplatz Obermauerstraße/Kuhlenwall freigehalten.
 

Dienstag, 12. August 2008 - Historischer Kalender

Aufbauhilfe West? Tiefensee-Vorstoß für gebeutelte Revierstädte

Oberbürgermeister Adolf Sauerland:
Finanzhilfen sollten nicht nach Himmelsrichtungen verteilt werden
Oberbürgermeister Adolf Sauerland reagiert zustimmend auf den Vorstoß von Bundesminister Wolfgang Tiefensee, der heute Finanzhilfen für Westregionen im strukturellen Umbruch forderte: "Die jetzige Regelung des Solidarpakts ist nicht mehr zeitgemäß und gehört auf den Prüfstand. Die Gelder dürfen nicht nach der geografischen Lage einer Stadt verteilt werden, sondern nach den tatsächlichen Erfordernissen. Vergleichbare Verhältnisse müssen auch gleich behandelt werden - egal ob im Osten oder im Westen Deutschlands. Dies sollte keine Frage der Geografie, sondern von Gerechtigkeit sein."
Duisburg muss wie andere westdeutsche Städte tief in die Tasche greifen, um den neuen Bundesländern beim Aufbau zu helfen. Von 1991 bis heute hat dies die Stadt insgesamt über eine halbe Milliarde Euro gekostet. Das sind rund 43 Prozent des städtischen Defizits. Der Gesetzgeber macht keine Unterschiede zwischen armen und reichen Gemeinden. Auch die Arbeitslosenquote findet keine Berücksichtigung.
OB Adolf Sauerland hat in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im Februar 2006 darum gebeten, die Gelder nicht nach Ost-West Kriterien zu verteilen, sondern nach Bedürftigkeit: "Objektive Kriterien sind neben der Steuerkraft, Verschuldung, Arbeitslosigkeit beziehungsweise die Zahl der Beschäftigten."

 

Wirtschaftsbetriebe Duisburg stellen 17 Auszubildende ein
Am 1. August 2008 haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg 17 neue Auszubildende eingestellt, die in den folgenden Berufen ausgebildet werden:

Berufskraftfahrer/-in
Bürokauffrau/-mann
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Gärtner/-in in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistung
Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Bauzeichner/-in in der Fachrichtung Tiefbau
Der erste Tag der Azubis begann mit einer Einführungsveranstaltung im Institut für Aus- und Fortbildung. Dieser Einführungstag dient zum gegenseitigen Kennen lernen und zur Vermittlung der Struktur der Wirtschaftstriebe. Am zweiten Tag wurden verschiedene Einrichtungen der Wirtschaftsbetriebe, wie die Kläranlage oder das Krematorium usw. besichtigt. Ab dem dritten Tag wurde jeder Auszubildende in seinen jeweiligen Arbeitsbereich eingesetzt.

 

Hamborner Wohnungsbörse bietet Infos rund ums Wohnen
"Ansehen, aussuchen, anmieten" lautet das Motto der diesjährigen Hamborner Wohnungsbörse unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sauerland. Die insgesamt 15 Zelte der Veranstaltung öffnen sich am Donnerstag, 14. August, von 9 bis 13 Uhr auf dem Rathausplatz in Duisburg-Hamborn.

Das Plakat der WohnungsbörseIm Mittelpunkt steht ein umfangreiches Info- und Beratungsangebot rund ums Wohnen durch die teilnehmenden Unternehmen. Schnell und unkompliziert soll sich die Suche nach einer schönen Wohnung oder einem Eigenheim in Duisburg gestalten. Neben zahlreichen attraktiven Mietwohnungen werden erstmals auch Kaufobjekte angeboten. Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen beraten neben der Frage ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt werden kann oder wie man Wohngeld beantragt auch über das Thema Mietschulden und das Wohnen im Alter. Außerdem gibt es Infos zur Abfallentsorgung, Angebote des Mieterschutzes und zum Grüngürtel Duisburg Nord. Der aktuelle Flyer "Wohnen und Leben in Duisburg" mit zahlreichen Adressen zur Wohnungssuche ist kostenlos erhältlich.

Auch Unterhaltung verspricht Organisator Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen. Vor dem historischen Rathaus sorgt das Duo "Leierkastenheiterkeit". In ihren traditionellen Kostümen wollen Doris van Rhee und Dr. Ulrich Wimmer mit Drehorgelmusik, klassischen Moritaten und beliebten Weisen das Publikum im Duisburger Norden erfreuen.

Im Rahmen des Veranstaltungsaufbaus kann es am Mittwoch, 13. August, zwischen 8 und 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz zu Beeinträchtigungen im Lieferverkehr kommen.

 

Der Prinz geht laufen!!
Nach dem anstrengenden Fegen der Rathaustreppe ist für Prinz Stefan I. i.S. noch lange nicht Schluss. Die Vorbereitungen für die kommende Session gehen weiter.
Und da der Prinz in Zukunft nicht so außer Puste sein soll wie am vergangenen Sonntag, wird das Training jetzt intensiviert. Laufen als Konditionstraining ist
angesagt. Damit das ganze dann auch einen offiziellen Charakter bekommt, geht er gleich zusammen mit seinen beiden Hofmarschällen an den Start beim 4. Duisburger
Citi-Run.
Nachdem die Prinzencrew bereits Anfang Juni beim 13. Tengelmannlauf in Mülheim erfolgreich teilgenommen hat, weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung
finden Sie unter www.prinz-duisburg.de, soll es jetzt natürlich auch in der Heimat wiederholt werden. Als Ziel setzt sich die Prinzencrew die 5,5 Kilometer unter 35 Minuten zu laufen.
 

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 21. August 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Montag, 18. August 2008, ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

 

Zahl der Hochschulabsolventen steigt im fünften Jahr in Folge
 Im Prüfungsjahr 2007 haben an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 63 400 Studierende ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg die Zahl der  Hochschulabsolventen im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent (2006: 57 200). Der Trend steigender Absolventenzahlen hält  inzwischen seit fünf Jahren an: Im Prüfungsjahr 2002 hatten die Statistiker lediglich 44 500 Hochschulabsolventen zählen können.

Die Einführung der neuen Studienabschlüsse, die auf Beschluss der europäischen Wissenschaftsminister bis zum Jahre 2010 zu einem einheitlichen europäischen Hochschulraum führen sollen, zeigt sich u. a. an der steigenden Zahl der neu eingeführten Bachelor- und Masterabschlüsse: In NRW haben im Jahr 2007 insgesamt 11,2 Prozent der Absolventen einen Bachelorstudiengang abgeschlossen und weitere 4,3 Prozent einen Masterstudiengang. Dennoch: Der Großteil der Absolventen verließ die Hochschule im Jahr 2007 noch mit einem klassischen Studienabschluss, wie beispielsweise einem Universitätsdiplom (37,3 Prozent), einem Fachhochschuldiplom (28,0 Prozent) oder einem klassischen Lehramtsabschluss (10,0 Prozent).
Die Einführung der neuen Studienabschlüsse soll unter anderem die internationale Mobilität der Studierenden fördern. Im Prüfungsjahr 2007 betrug der Ausländeranteil bei den
Hochschulabsolventen 10,9 Prozent (2006: 10,2 Prozent). Dabei scheinen die Masterstudiengänge in NRW besonders viele ausländische Studierende anzuziehen: Der Ausländeranteil bei den Masterabschlüssen lag im Jahr 2007 bei 40,2 Prozent. (LDS NRW)

 

Mitmachgewerkschaft IG Bau

"Schaffe schaffe Häusle baue" heißt es im süddeutschen Volksmund. "Wir kümmern uns tatsächlich um die Bauhauptberufe und die Baunebenberufe," berichtet Theodor Groesdonk von der Industriegewerkschaft Bau - Agrar - Umwelt (IG BAU). "Natürlich kommen noch die ganzen Berufe in der Agrarbranche und Umweltbranche hinzu."
Die IG Bau - Steine - Erden und die IG Landwirtschaft und Forsten sind Vorläuferorganisationen der heutigen IG Bau; bei ihrer Fusion erweiterte sind die neue Gewerkschaft um den ständig wachsenden Umweltschutzbereich.
11 Ortsvereine gibt es im Bereich Niederrhein, der neben Duisburg auf die Kreise Wesel und Kleve umfasst. Wenn es um die Zahl der Mitglieder geht, ist Groesdonk bei meinem Gespräch mit ihm ein wenig zurückhaltend. "Ich kann im Moment keine Zahlen liefern. Um die statistischen Einzelheiten habe ich mich nicht richtig gekümmert," gesteht der eigentlich freundliche, sympathische und umgängliche Mauer, der inzwischen Rentner ist.
Man wolle den Menschen in den Betrieben helfen, berichtet er, und erzählt dann auch gleich von den Schwierigkeiten, auf die er als Gewerkschafter dabei stößt. Es gibt ein riesiges Potential an möglichen Mitgliedern, aber kaum jemand gehört der Gewerkschaft tatsächlich an. "Der Organisationsgrad ist nicht sehr hoch. Es gibt viele kleine und mittelständische Unternehmen, oft Familienunternehmen. Da werden Probleme oft unter der Hand gelöst, weil es vermeintlich einfacher ist." Die hohe Arbeitslosigkeit und eine hohe Austrittsbereitschaft bei Rentnern nennt Groesdonk als weitere Gründe für die geringe Organisationsbereitschaft von Arbeitnehmern. "In den Branchen, die wir betreuen, stirbt man als Betrieb still und leise. Deswegen werden Konkurse auch in der Öffentlichkeit kaum erwähnt."
"Die IG Bau ist eine Mitmachgewerkschaft," betont Groesdonk. Soll heißen: Die hauptamtlichen Gewerkschaftssekretäre übernehmen hauptsächlich Koordinationsaufgaben. Die eigentliche gewerkschaftliche Arbeit muss dann an der Basis geleistet werden. Das Problem dabei: "Viele Menschen sehen die Gewerkschaft nicht als Kampforganisation, sondern als Versicherung. Wenn sich die Basis nicht aktiv beteiligt, können die Hauptamtlichen auch nichts erreichen. Die Gesellschaft ist gewerkschaftsfeindlich. Erst wenn man sie braucht, erinnert  man sich daran."
Vermögenswirksame Leistungen? Mindestlöhne? "Wir waren die ersten, die so etwas hatten," betont Groesdonk. Arbeitsschutz, die korrekte Auszahlung von Löhnen und Lohndumping sind Themen, um die sich die Gewerkschaft derzeit kümmert. "Seit Mitte der `90er Jahre gingen rund 600.000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft verloren. Aktuell sind rund 300.000 Bauarbeiter arbeitslos. Illegale Beschäftigung und Lohndumping sind Hauptursachen. Es wird gegen Tarifverträge und Gesetze verstoßen. Immer wieder müssen wir feststellen, daß Arbeitgeber Illegale beschäftigen. Sie tragen damit wesentlich zum ruinösen Preiskampf auf dem Rücken der ordentlich Beschäftigten bei. Oftmals haben die Arbeitnehmer keine gültigen Arbeitspapiere oder sind nicht richtig bei Behörden, Sozialversicherungsträgern oder bei der Sozialkasse des Baugewerbes angemeldet. Andere schwarze Schafen ziehen den Arbeitnehmern horrende Summen für Unterkunft und Verpflegung ab. Der Mindestlohn II - für Facharbeiten - wird, obwohl zwingend vorgeschrieben, nicht immer gezahlt. Damit wird gegen den Grundsatz `Es gilt der Lohn der Baustelle' - verstoßen. Der Mindestlohn beträgt im Westen 12,47 und im Osten 9,65 Euro pro geleistete Stunde. Die zirka 300.000 illegalen, nicht angemeldeten Beschäftigten entsprechen zirka 180.000 legalen Beschäftigungsverhältnissen. Die Sozialversicherung würde jährlich 1 Milliarde Euro und der Staat rund 480.000 Millionen Euro an Steuern einnehmen.
Doch Gesetze und Tarifverträge müssen auch in der Praxis angewandt werden. Um sie durchzusetzen, müssen die Kontrollen verbessert werden und Strafen konsequent verhängt werden. Nur so kann der Arbeitsplatzabbau gestoppt werden. Das gelingt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Beschäftigte und Betriebsräte können einiges zur Sicherheit ihrer Arbeitsplätze beitragen. Sie wissen oft genau, wer auf den Baustellen nicht `sauber' arbeitet. Die IG BAU fordert deshalb ein Netzwerk auf, damit Informationen schneller fließen und Kontrollen effektiver durchgeführt werden können," berichtet ein Faltblatt zum Thema Tarifverträge. Andreas Rüdig

Montag, 11. August 2008 - Historischer Kalender

Bauminister Oliver Wittke besichtigt das Internationale Handelszentrum Duisburg (IHZ)
Am Mittwoch erkundigt sich NRW-Baiminister ,Oliver Wittke über die Einzelhandelssituation im Stadtteil Marxloh

Holzflächen in der Hansegracht und Speichergracht am Innenhafen müssen erneuert werden
Bei Kontrollen der begehbaren Holzbohlen in der Hansegracht und der Speichergracht durch die Wirtschaftbetriebe Duisburg hat sich herausgestellt, dass einige der Bohlen sich gelockert hatten. Im Rahmen der weiteren Begutachtung stellte sich heraus, dass ca. 60 - 70% der darunter liegenden Holzkonstruktionen verfault und vermorscht sind. Die Bohlen können somit nicht wieder befestigt werden. Um eine Unfallgefahr zu vermeiden, müssen die beiden Holzkonstruktionen komplett ausgetauscht werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Oktober andauern.

Sperrung der Bergheimer Straße im Bereich der Moerser Straße in Rheinhausen

Am Montag und Dienstag, 11. und 12. August, muss wegen Sanierung der Fahrbahndecke auf der Moerser Straße die Zufahrt der Bergheimer Straße in Fahrtrichtung Kreuzacker gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert.
Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen und empfiehlt, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Bezirksvertretung Rheinhausen stellt Bebauungsplan Bergheim vor
Im Bereich des Bebauungsplans 999 – Bergheim – Julius-Leber-Straße soll südlich der Moerser Straße zwischen Oberfeld, Goerdeler Straße, Leuschnerstraße und Geschwister-Scholl-Straße neben einer Wohnbebauung ein Lebensmittelmarkt und eine multifunktionale Grünfläche entstehen.
Am Donnerstag, 28. August, findet um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Friedensgemeinde Rheinhausen an der Lutherstraße 4, ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Der Entwurf des Bebauungsplans wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Planentwurf kann vom 21. bis 28. August im Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1 in Duisburg-Rheinhausen, 2. Etage, Zimmer 201 (werktags von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Vegetationsarbeiten im Ferngleis Duisburg Hbf und Kaiserberg
Die Deutsche Bahn AG schneidet vom 12./13.August 2008 bis zum 13./14. August 2008 im Ferngleis zwischen Duisburg Hbf und Abzweig Kaiserberg, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr, die Vegetation zurück.
Diese Maßnahme ist erforderlich, um auch künftig die Betriebssicherheit der Strecke zu gewährleisten und so die Gefährdung von Reisenden, von Mitarbeitern und Transportgütern auszuschließen. Im Hinblick auf einen sicheren Eisenbahnbetrieb müssen dabei die folgenden Grundsätze beachtet werden:
- Die erforderlichen Sicherheitsabstände der Vegetation zur Oberleitung müssen gewährleistet sein,
- die erforderlichen Abstände zur Ober- und Speiseleitungen müssen eingehalten werden,

- die freie Sicht auf die Signale an einer Eisenbahnstrecke muss gewährleistet sein. Die Signalsicht auf ein Hauptsignal muss mindestens 300 Meter, auf ein Vorsignal 200 Meter betragen,
- es muss verhindert werden, das Bäume umstürzen oder Äste in den Gleisbereich fallen,
- Bäume die zu nahe an einer Eisenbahnstrecke stehen, können durch Laubfall im Herbst Schäden am Gleisbett verursachen. Das Gleisbett verliert im Laufe der Zeit dadurch seine Elastizität und Haltekraft. Außerdem können sich die Bremswege der Züge durch Laubfall verlängern.

„KÖPI“ AKTION ZUM JUBILÄUM WAR EIN RIESENERFOLG
„150 Jahre König-Brauerei – und ganz Duisburg feiert mit!“ unter diesem Motto bedankte sich die König-Brauerei anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums mit einer königlichen Jubiläums-Aktion bei allen Duisburgern.  

Gut 260.000 Duisburger Haushalte erhielten ein königliches Geburtstagsgeschenk: einen Gutschein über einen Sixpack König Pilsener, König Pilsener Alkoholfrei oder König Pilsener Lemon. Der Erste, der seinen Gutschein einlöste, war Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Eine mehrere hundert Meter lange Schlange bildete sich vor dem Brauereitor

Unter dem Motto „150 Jahre König-Brauerei. Auf Ihr Wohl!“ lud die König-Brauerei alle Duisburger Bürger ein, mit ihren Freunden und Bekannten auf das königliche Jubiläum anzustoßen. „Seit 150 Jahren existiert die König-Brauerei am Standort Beeck – ein besonderes Jubiläum, das wir gerne mit allen Duisburgern feiern möchten“, so Guido Christiani, Geschäftsführer Technik der König-Brauerei. Er überreichte mit Marketing-Direktor Frank Hilgenberg, den ersten Sixpack an den ersten Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Adolf Sauerland.  
Sichtlich erfreut feierten die Übergabe des ersten SIxpacks neben den jungen Hostessen der Brauerei v.lks: Marketing Direktor Frank Hilgenberg, OB Adolf Sauerland, Geschäftsführer Technik Guido Christiani und „KÖPI Legende“ Edgar Kaspers

„Wenn ich hier bin, dann muss ich einfach lächeln! Es freut mich bei diesem Jubiläum dabei zu sein!“ so OB Adolf Sauerland an die Direktion der Brauerei und die anwesenden Bürger.  

Per Postwurfsendung erhielten alle Duisburger Haushalte die königliche Überraschung am 7. August ins Haus. Eingelöst werden konnte der Gutschein am 9. August an vier Plätzen im Duisburger Stadtgebiet (Norbert-Spitzer-Platz, Buchholz, Bürgermeister-Wendel-Platz, Homberg, Parkplatz der MSV-Arena, Wedau sowie natürlich der Hof der König-Brauerei in Beeck) an denen königliche Abholstellen errichtet wurden.  

Wohl dem, der zur Brauerei gefahren war, heir ließ der Nachschub nicht nach, und alle Bürger erhielten ihr Jubiläumsgeschenk! Anders schon an den auswärtigen Verteilstellen, wie an der MSV Arena oder dem Marktplatz in Buchholz. Hier mussten die Anwesenden bis zu 2 Stunden auf das kühle Nass warten, da die LKW aus Beeck wg. Rückstaus bis zur A 42 den Betriebshof nur schwer verlassen konnten. Der Polizist, der den Verkehr an Werkstor regelte, verstand die Welt nicht mehr: „Wegen 6 Flaschen Bier stehen die Menschen zwei Kilometer im Stau und verballern ihren Sprit!“ 

Darüber hinaus gab es für „König-Treue“ einen zusätzlichen Jubiläums-Bonus: Gegen Vorlage eines Kaufbelegs von zwei Kästen König Pilsener bekamen sie eine 5l Fassdose geschenkt, bei fünf Kästen sogar drei 5l Fassdosen. „Die Menschen in Duisburg haben die König-Brauerei von Anfang an begleitet und unser König Pilsener zu dem gemacht, was es heute ist: die Top-Premium-Marke auf dem deutschen Biermarkt. Deswegen bedanken wir uns zum 150-jährigen Jubiläum mit dieser ganz besonderen Aktion“, so Frank Hilgenberg, Marketing-Direktor König Pilsener.  HaMo


Zu lascher Nichtraucherschutz: NRW-Staatssekretär trat zurück
Prof. Dr. Stefan F. Winter (Foto Schneider), Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Sport und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sind in NRW zwei Tote täglich durch Passivrauchen (700 im Jahr) entschieden zu viel.
Die zu lasche Handhabung des Nichtraucherschutzes kreidet er seiner eigenen Landesregierung an.

 


Sozialhilfeausgaben 2007: Anstieg auf netto 18,8 Milliarden Euro

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Jahr 2007 die Ausgaben für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB--Sozialgesetzbuch XII ?Sozialhilfe?) in Deutschland brutto 21,1 Milliarden Euro betragen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, die den Sozialhilfeträgern zum größten Teil aus Erstattungen anderer Sozialleistungsträger zuflossen, betrugen die Sozialhilfeausgaben netto 18,8 Milliarden Euro; dies waren 3,9% mehr als im Vorjahr.

Großhandelspreise Juli 2008: + 9,9% zum Juli 2007
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2008 um 9,9% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 1981 (+ 10,0%). Im Juni 2008 und im Mai 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,9% beziehungsweise + 8,1% betragen. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Großhandelspreisindex im Juli 2008 um 1,4%.

1133 Euro für "pro Kids" - Bienenkorb-Freunde legten sich ins Zeug
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Samstag, 9. August 2008 - Mit einem mehr als nur gelungenen Abend beendeten Freunde, Stammgäste und viele Vereine, die in der Hochfelder Gaststätte "Bienenkorb" an der Heerstraße sozusagen beheimatet sind, eine gelungene Spendenaktion.
Die Idee etwas für Duisburger Kinder zu tun wurde beim Kegeln geboren.
Von Mai bis Ende Juli setzten sich unter der Federführung von Bienenkorb-Wirt Lothar Weggen (rechtes Bild am Mikro), Stammgäste, Freunde sowie der Mannesmann- und Demag-Chor, die "Restroomsingers" der Polizei Duisburg, der Mandolinen- und der Zitherverein sowie 38 Kegelmannschaften mit einem Preiskegeln für die Kinder bzw. dem Diakoniewerk Duisburg "pro Kids" (Sitz in der Börsentraße) ein.

Mit einem Festabend wurde gestern Abend die gute Sache prächtig abgerundet. Mitwirkende:
Der Mannesmann/Demag-Chor, Tenor Heinz Servos, die Blue Sisters und die Kegelteams.
Bienenkob-Wirt Lothar Weggen  konnte ProKids-Vertreter Ilse Unverhau (rechts) und Matthias Beine von "pro kids" hocherfreut einen Scheck mit 1133,49 Euro überreichen.

 
Der Tenor Heinz Servos (rechts) wurde begleitet von Horst Ketter am Klavier
09- Vom Mannesmann/DEMAG-Chor unter der Leitung von Werner Marzi (Klavier) wurde Zugabe verlangt
Die Blue Sister´s machten Stimmung Zufriedene Gäste
150 Jahre Köpi

Freitag, 8. August 2008 - Historischer Kalender
Bauarbeiten an der Grundschule Salzmannstraße abgeschlossen
Die Bauarbeiten an der Grundschule Salzmannstraße wurden in den Sommerferien abgeschlossen. Aufgetretene Risse in einem Trakt der Schule machten einen Teilabbruch nötig, der für Lehrer und Schüler bei laufendem Schulbetrieb sicher nicht einfach war.
Der Unterricht wurde provisorisch in das benachbarte Gebäude einer Gesamtschule und in die Räume einer Kirchengemeinde verlagert.
Der verbleibende Gebäudeteil wurde entsprechend den Vorgaben und Empfehlungen des durch den IMD beauftragten Gutachters in den Sommerferien hergerichtet. Außerdem erhielt die Giebelwand zum abgebrochenen Gebäudeteil eine Nottreppe als sogenannten zweiten Fluchtweg. Nach den Sommerferien kann der Unterricht wieder im verbliebenen Gebäude uneingeschränkt und gefahrlos stattfinden.

Befragung zur Lage des Einzelhandels
Im Auftrag der Stadt Duisburg untersucht das Dortmunder Planungsbüro Stadt + Handel die Struktur der Zentren, des Einzelhandels und der Nahversorgung, um ein Einzelhandelskonzept zu erstellen, das als Grundlage zur zukünftigen Entwicklung der Duisburger Einzelhandelsstandorte sowie zur Beurteilung von Bauanfragen dient. Für die aktuelle Beurteilung der Angebotssituation in der Stadt wurden bereits zuvor die Einzelhandelsbetriebe im Stadtgebiet durch Mitarbeiter des Dortmunder Büros erfasst. Aufbauend auf dieser Erhebung werden die gewonnenen Erkenntnisse vertieft. Aus diesem Grund beginnt nun eine Befragung ausgewählter Einzelhändler, um das Einzugsgebiet der Stadt Duisburg für den Einzelhandel zu ermitteln und um eine Einschätzung zum Einkaufsstandort Duisburg aus Sicht der Einzelhändler zu erhalten.
Darüber hinaus startet eine telefonische Befragung von rund 1.000 Haushalten zum räumlichen Einkaufsverhalten. Die Stadt und das beauftragte Büro ziehen aus diesen Erhebungen und Befragungen Rückschlüsse über die Angebots- und Nachfragesituation und das Kaufverhalten in Duisburg.
Alle Erhebungen werden im August durchgeführt. Die Mitarbeiter des Büros Stadt + Handel können sich mit einem Anschreiben der Stadt Duisburg ausweisen. Für die Befragung der Einzelhändler und der ausgewählten Haushalte bittet die Stadt Duisburg um Unterstützung der Aktivitäten, damit die Erstellung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts und somit die zukünftige Entwicklung Duisburgs voran gebracht wird.
Weitere Informationen gibt es bei Michael Alberts unter (0203) 283-2004.

Wiederholungstäter
Ganze fünfmal fuhr in dieser Woche ein Autofahrer in Neumühl in die gleiche Geschwindigkeitskontrolle - und das innerhalb von nur 42 Minuten. Für die Verstöße in der Gartenstraße, in der ein Tempolimit von 30 herrscht, werden nun fünf Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig.

Sozialdezernent Spaniel lobt die Arbeit der Fürsorgestelle
Beratung von schwerbehinderten Menschen ist uns wichtig" - so könnte die Motto der Fürsorgestelle der Stadt Duisburg lauten, wenn man sich die aktuelle Entwicklung innerhalb des Jahresberichts der Fürsorgestelle ansieht. Die städtische Fürsorgestelle befasst sich mit Angelegenheiten von schwerbehinderten Menschen, die im Arbeitsleben stehen. Sie ist somit der Ansprechpartner von Fragen zum Kündigungsschutz bis hin zu Förderung von Leistung in Zusammenhang mit der Errichtung von Gestaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel zeigt sich sehr erfreut über die aktuellen Fallzahlen: "Über die ansprechende Beratung der Fürsorgestelle ist es uns gelungen, nicht nur die Kündigungsschutzverfahren zu reduzieren, sondern auch die behindertengerechte Arbeitsplatzgestaltung zu fördern."
Die Entwicklung innerhalb des Jahresberichts belegt nicht nur die rückläufigen Fallzahlen der Kündigungsschutzverfahren. Waren es im Jahre 2004 noch 271 Verfahren, so ist die Zahl im Jahre 2007 auf 167 Verfahren gesunken. "Diese Entwicklung ist sicherlich auf die gestiegene Qualität der Fürsorgestelle als beratene Institution in Fragen der Weiterbeschäftigung auf einem anderen Arbeitsplatz des Arbeitgebers oder der behinderungsgerechten Umrüstung des Arbeitsplatzes innerhalb des Verfahrens zurück zu führen", so Spaniel.
Weiterhin positiv ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung im Bereich der Ausgleichsabgabe. Die Erhebung der Ausgleichsabgabe ist in den Jahren 2004 bis 2007 durchweg rückläufig. Die Ausgleichsabgabe richtet sich nach der Besetzung der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen.
Dazu Reinhold Spaniel: "Der Einnahmerückgang von 830.000 Euro in 2004 auf 760.000 Euro in 2007 belegt, dass die Besetzung eines Arbeitsplatzes mit einem schwerbehinderten Menschen deutlich in den Vordergrund gerückt ist. Zusätzlich konnten mit den Geldern aus der Abgabe behindertengerechte Maßnahmen mit Zuschüssen in Höhe von 570.000 Euro gefördert werden."

14,1% weniger Insolvenzen im Mai 2008
Im Mai 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12 023 Insolvenzen, darunter 2 317 von Unternehmen und 7 462 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahresmonat würde die tatsächliche Entwicklung nicht widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 14,1% und die der Unternehmen um 10,9% zurückgegangen. Die Verbraucherinsolvenzen nahmen um 15,3% und damit stärker ab als die Unternehmensinsolvenzen.

Krankheiten des Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache
Im Jahr 2007 verstarben in Nordrhein-Westfalen 184 954 Personen (96 920 Frauen und 88 034 Männer). Dabei waren Erkrankungen des Kreislaufsystems (43 Prozent aller
Todesfälle) weiterhin Todesursache Nummer eins. Von den Kreislauferkrankungen hatten die sog. ischämischen Herzkrankheiten, wie Herzinfarkt oder koronare Herzerkrankungen, das größte Gewicht (16 Prozent aller Todesfälle).
Zweithäufigste Todesursache waren "bösartige Neubildungen" (Krebserkrankungen), die für etwa jeden vierten Todesfall ursächlich waren (26 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (8 Prozent) wie Lungenentzündung, Grippe oder
Asthma.
Die Erkrankungen des Kreislaufsystems gehören zu den Ursachen, an denen Menschen vor allem in hohem Alter sterben. So waren nahezu drei Viertel der an Kreislauferkrankungen Gestorbenen bereits mindestens 75 Jahre alt. Aufgrund der höheren Lebenserwartung der Frauen waren zwei von drei dieser gestorbenen Personen weiblich. Im Unterschied dazu waren aber bei der Krebssterblichkeit mehr Männer als Frauen betroffen (25 425 Männer gegenüber 22 493 Frauen); vor allem an bösartigen
Neubildungen der Atmungsorgane starben mehr als doppelt so viele Männer (7 695 Fälle) wie Frauen (3 601). (LDS NRW)

UCI KINOWELT eröffnet das "Kino Café" in Duisburg
Am Mittwoch, 03. September, um 14:30 Uhr öffnet in der UCI KINOWELT in Duisburg am Hauptbahnhof zum ersten Mal das "Kino Café". Diese neue monatliche Veranstaltungsreihe (jeweils am ersten Mittwoch des Monats) spricht besonders die Duisburger Kinogänger der Generation "50plus" an.
Den Flyer des "Kino Café" können Sie witer unten herunterladen.Einmal pro Monat wird ihnen ein niveauvoller Kinofilm präsentiert, bei dem sie im Anschluss noch Kaffee & Kuchen genießen können.
Das "Kino Café" ist ein Projekt in Kooperation mit der Stadt Duisburg, dem Seniorenbeirat und den Duisburger Wohlfahrtsverbänden, die diese Kinoreihe tatkräftig unterstützen und mit Ihrer Hilfe den sehr attraktiven Eintrittspreis von 5,00 € pro Person inkl. Kaffee & Kuchen erst ermöglichen.
Zum Start am 03.September läuft im "UCI Kino Café" der überaus erfolgreiche Dokumentarfilm "Unsere Erde", der mit seinen Bildern schon weit über 3 Mio. Kinobesucher fasziniert hat.
Direkt im Anschluss an den Film, der um 14.30 Uhr startet, gibt es im am Kino angeschlossenen Restaurant "OCHO" die Kaffee & Kuchentafel, bei der man noch wunderbar über den gesehenen Film reden kann.

Der Kuchen wird von der Serva Duisburg zur Verfügung gestellt.
Karten für diese neue, vergnügliche Kinoreihe in der UCI KINOWELT gibt es ab sofort an der Kinokasse des UCI, oder online unter www.uci-kinowelt.de zu kaufen!

Junge Bands treffen sich zum Euro Rock 2008
Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Duisburg vom 3. bis 9. August wieder junge Bands aus den Partnerstädten Vilnius, Calais und Portsmouth zum Euro Rock ein. Wie üblich nimmt auch eine junge Duisburger Band als Gastgeber teil. In diesem Jahr ist es "Fools Erranet".
Der aktuelle FlyerDas knapp einwöchige Programm beinhaltet öffentliche Auftritte, ein Intensivseminar, Begegnung und Austausch mit Schülern und jugendlichen Musikern sowie das Kennenlernen der Gastgeberstadt.

Ziel von "Euro Rock" ist die Förderung direkter Kontakte junger Menschen in Europa. Das Medium Musik garantiert über alle sprachlichen Barrieren hinweg eine intensive Kommunikation und Auseinandersetzung für alle Beteiligten. Die Ursprungsformation der Bands werden dabei aufgelöst und es bilden sich neue, europäische Bands. Jeder Musiker spielt im Laufe des Seminars in einer neuen Band, arrangiert sich mit dem Stil anderer Musiker, erkennt die Chance und das Wagnis, das eine neue Band beinhaltet.
Die Musiker und Bandcoacher leben und arbeiten vom 3. bis 9. August miteinander in Duisburg. Übernachten werden die Teilnehmer, wie in den Vorjahren, in einer Sportunterkunft im Duisburger Norden. Als "Seminarbasis" wird das rockerprobte Parkhaus in Meiderich genutzt. Im Anschluss an die Duisburger Tage geht es noch zu Konzerten nach Calais und Portsmouth.

Donnerstag, 7. August 2008 - Historischer Kalender
Duisburg mit Herz: Straßenfest für krebskranke Kinder - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Ein gemeinsames Straßenfest veranstalten die Interessengemeinschaft Grabenstraße und der Bürgerverein Duisburg-Neudorf zugunsten krebskranker Kinder in der Kinderklinik des Klinikum Duisburg. Die Idee dazu hatten Wilfried Schneeberger und Ben Tomanek, die Familienangehörige durch Krebs verloren haben und nun etwas für krebskranke Kinder tun wollen.
Schneeberger und Tomanek suchten Mitstreiter für ein etwas anderes Straßenfest und fanden diese beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf mit seinem rührigen Vorsitzenden Harald Jeschke. Die Veranstaltung startet am 16. August 2008 um 12 Uhr, im oberen Bereich der Grabenstraße ab Einmündung in die Mülheimer Straße.
Motto: „ Duisburg mit Herz!“
Schirmherr ist Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. der das fest auch eröffnen wird. Wie die Ideengeber auf der heutigen Pressekonferenz erklärten, gehen die gesamten Einnahmen, abzüglich der Kosten als Spende an die Kinderklinik im Klinikum Duisburg.
 Eine Tombola, bei der jedes zweite Los gewinnt, mit vielen super Preisen, wie zum Beispiel ein massiver Kickertisch, ein Sony-Ericson-Handy oder die von einem Anwohner selbst gebastelte schöne Krippe, sowie diverse Versteigerungen, sollen den Spendenbetrag erhöhen. Sollten wider Erwarten Tombola-Preise übrig bleiben, werden diese der Kinderklinik gestiftet. Der bei der Pressekonferenz anwesende Chefarzt, Dr. Rainer Schramedei, der Kinderklinik zeigte sich sehr erfreut über die Aktivitäten der Veranstalter. Das Klinikum Duisburg stellt zwecks Versteigerung künstlerisch, von Kindern gestaltete Bilder zur Verfügung. Die Spenden, so Dr. Schramedei werden für die Aufwertung einer Station für 2- 18-Jährige in der Kinderklinik verwand. Es soll ein Bereich geschafft werden, in dem sich die Kinder wohl fühlen und adäquat untergebracht sind. Auch soll die Station mit neuen Nasszellen ausgestattet werden.

Das Programm auf der Bühne der Rheinischen Post:

12:00 Uhr - Eröffnung durch OB Sauerland und Ärzten des Klinikum
anschl. die Little Devils aus Neudorf und KiBoDaiKo (Japanische Trommeln) mit Monika Schindler und Team
13:30 Uhr - Elvis-Imitator
14:00 Uhr - Autogrammstunde MSV Duisburg und Trikotversteigerung – Moderation: Tim Michallak
15:00 Uhr - Teaminformationen von EV Duisburg und RESG Walsum
16:00 Uhr - Little Devils und KiBoDaiKo
16:30 Uhr - Kindergarde Duissern mit Tanzmariechen
17:00 Uhr – Musik mit Dr. Beat

Mit Info- Aktivitäten- und FirmenProduktständen nehmen Teil:
ASB Duisburg, TuRa 88, MSV Duisburg, EV Duisburg, RESG Walsum, KG Rot-Grün Neudorf, Närrischer Stammtisch, Polizei, Feuerwehr, Hauptzollamt Rheinische Post, WAZ Duisburg, Studio 47, Stadtwerke Duisburg Sinalco Hövelmann, Getränke Zilasko, Red Bull, Viktoria Versicherung, Restaurant Flora und Bürgerverein Neudorf
Die Veranstalter hoffen nun auf gutes Wetter, damit viele „Duisburger mit Herz“ den krebskranken Kindern helfen können.

Kinderkino in der Zentralbibliothek - Literatur anders erleben

Einmal im Monat, jeweils mittwochs, bietet die Stadtbibliothek in Kooperation mit der "filmothek der jugend NRW" für Duisburger Grundschulen die Veranstaltungsreihe "Erlebnis Kinderkino" im Vortragssaal der Zentralbibliothek an. Dieses medienpädagogische Angebot für Schüler im Alter von fünf bis zehn Jahren gilt als Schnittstelle von Literatur und Film. Neben dem eigentlichen Filmerlebnis werden noch vertiefende Einführungen und Gespräche sowie Spiel- und Kreativwerkstätten angeboten und von den Schülern mit großem Interesse wahrgenommen. Gemeinschaftliches Filmerleben, persönliche Erfahrung und Eigenaktivität werden gefördert. Das Kinderkino leistet damit eine wichtige Ergänzung zum Medienalltag der Kinder.
Jetzt ist das neue Programm für die Reihe Erlebnis Kinderkino im zweiten Halbjahr erschienen. Das Faltblatt liegt in allen Zweigstellen der Stadtbibliothek aus und wird an alle Grundschulen in der Stadt verschickt. Der erste Film "Pünktchen und Anton" als zeitgenössische Neuverfilmung von Kästners Vorlage läuft am 17. September und ist eine Veranstaltung für das dritte bis vierte Schuljahr. Nach einer Pause im Oktober folgen die Filme "Momo" nach dem erfolgreichen Buch von Michael Ende am 12. November und "Morgen Findus, wird's was geben" als Zeichentrickfilm bekannt aus der Bilderbuchreihe von Sven Nordqvist am 10. Dezember. Alle Filme werden stets als Doppelvorstellungen um 9 und 12 Uhr aufgeführt. Die anschließenden Werkstätten für jeweils eine Klasse dauern etwa 30 bis 45 Minuten. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen und Informationen zum Kinderkino erteilt das Schulmedienzentrum in der Zentralbibliothek unter der Rufnummer: 0203/283-6798. Das Programm ist auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.

Mit der Fibel um die Welt reisen
Der erste Schultag: "Wie Kinder in aller Welt lesen lernen" heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 30. August zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 14 zu sehen ist.
"Es werden Fibeln ausgestellt aus 21 Ländern: Deutschland, Türkei, Polen, Russland, ehemaliges Jugoslawien, Italien, Spanien, Afrika, Indien, Thailand, Japan, Palästina, Libanon, Israel, Australien, Rumänien, Afghanistan, Portugal, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Serbien, Tschechien und Slowakei.
Die Fibeln werden mit sämtlichen Informationen zum jeweiligen Bildungssystem und mit Erinnerungsberichten zum ersten Schultag und auch Berichten aus dem Schulalltag von Lehrern und Schülern ausgestellt. Zusätzlich werden Reiseberichte aus dem Artikel `Mein erster Schultag' der Zeitschrift Stern (2007 Heft 35) und Reiseführer zu den entsprechenden Ländern bereitgestellt. Materialien zu Hilfsorganisationen runden die Ausstellung ab," berichtet ein Handzettel, der Werbung für die Ausstellung machen soll.
Leider ist die Ausstellung nicht so spannend wie gehofft. Viele Fotos gibt es zwar, auch ein paar Schnellhefter mit Infos. Doch oh wehe! Originale fehlen, das Anschauungsmaterial, das die Situation vor Ort illustriert. In der vorliegenden Form gehen die Büchereibesucher leider viel zu oft achtlos an der Ausstellung vorbei.

Mittwoch, 6. August 2008 - Historischer Kalender
Stufenpromenade im Innenhafen nimmt Formen an
Am Holzhafen im Duisburger Innenhafen werden täglich neue Beton-Fertigteile angeliefert und aufgestellt, und mancher Passant fragt sich, was das wohl wird, wenn es fertig ist. Die lange angekündigte Stufenpromenade, die den Abschluss des Baugrundstücks für das Eurogate zum Wasser hin bilden soll, nimmt langsam aber sicher Form an. Im September ist das 370 Meter lange Bauwerk in seiner ganzen Pracht zu sehen.
Im November sollen dann auch die Restarbeiten beendet sein. Doch die bereits jetzt sichtbaren Teile des Bauwerks beeindrucken und lassen ahnen, wie imposant es nach Fertigstellung sein wird. Die Fläche der Uferpromenade, das ist die oberste Plattform des Bauwerks, wird 1.500 Quadratmeter groß sein, die Fläche aller Stufen zusammen summiert sich auf weitere 9.000 Quadratmeter.
Mehrere Tausend Menschen können an sonnigen Tagen hier sitzen und aufs Wasser schauen. Mit einer schwimmenden Bühne entstünde hier in Handumdrehen ein riesiges Amphitheater am Wasser. Der Fantasie für die künftige Nutzung sind kaum Grenzen gesetzt. Vor dem Bau der Stufenpromenade mussten 15.000 Kubikmeter Hafenschlamm ausgehoben und 75.000 Kubikmeter Verfüllmaterial eingebracht werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf zehn Millionen Euro.



Deutsche Kanu-Olympiamannschaft mit Rückenwind aus Duisburg

Seit Ende Juli bereiten sich die deutschen Kanu-Rennsportler in Duisburg auf die Olympischen Spiele vor. Sie nutzen die sehr guten Trainingsbedingungen der Duisburger Regattabahn, um sich optimal für die am 18. August beginnenden Wettkämpfe in China vorzubereiten. Am Dienstagabend wurde das deutsche Kanu-Olympiateam auf Einladung des Kanu-Regattavereins Duisburg und im Namen der Stadt Duisburg von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Sportdezernent Reinhold Spaniel sowie von Vertretern der Duisburger Sponsoren offiziell verabschiedet. Die 20 Aktiven und ihre Betreuer werden am 12. August nach Peking aufbrechen. Sie bleiben so lange wie möglich in Duisburg, weil es in China wegen der bereits laufenden Ruderwettbewerbe nur eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten geben wird. In Athen vor vier Jahren waren die Kanuten die erfolgreichste deutsche Mannschaft mit vier Gold- und drei Silbermedaillen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wünscht den Athletinnen und Athleten, dass sie diesen Erfolg auch in bei den Olympischen Spielen in Peking wiederholen können.

Tag der offenen Tür der Feuerwache Buchholz
Die Feuerwache 7 in Duisburg-Buchholz, Düsseldorfer Landstraße 92, lädt am Samstag, 16. August, 11 bis 18 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Übungen zu Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall und Menschenrettung im Brandeinsatz. Ganztägig gibt es außerdem eine Fahrzeug- und Geräteausstellung, Rettungsdienstvorführungen, Führungen durch die Feuerwache und vieles mehr.

Neue Gleise für die Weseler Straße in Duisburg-Marxloh
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft beginnt am Montag, 11. August, mit der Erneuerung der Gleise in der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh. Dies betrifft den Bereich zwischen Warbruckstraße und Walsumer Straße. Hier steht dem Kraftfahrzeugverkehr nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung. In der Zeit von Freitag, 22. August, 20 Uhr bis Montag, 25. August, 4 Uhr muss die Weseler Straße in Fahrtrichtung Duisburg-Fahrn vollständig gesperrt werden. Eine entsprechende Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich Ende September 2008. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle ungehindert passieren.

Kanaldeckel auf der Bahnhofstraße in Duisburg-Meiderich werden ausgetauscht
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ersetzen ab Donnerstag, 7. August, drei defekte Kanaldeckel auf der Bahnhofstraße in Duisburg-Meiderich. Im Bereich der Einmündung Ritterstraße sowie der Einmündung Borkhofer Straße befinden sich dann zwei Baustellen. In beiden Bereichen wird der Kraftfahrzeugverkehr mit Hilfe einer Ampelanlage einspurig vorbeigeleitet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 11. August, an. Radfahrer und Fußgänger können die Baustellenbereiche ungehindert passieren.

Sprechstunde des Seniorenbeirates
Der Seniorenbeirat der Stadt lädt am Mittwoch, 13. August, von 10 bis 11 Uhr zur nächsten Sprechstunde im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte ein. Seniorinnen und Senioren können gemeinsam mit Mitgliedern des Beirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse oder individuellen Fragen und Anliegen darlegen. Die Sprechstunden, die seit Januar 2008 durchgeführt werden, wurden bisher intensiv genutzt.

Straßen in NRW: Erschreckend viele Motorradfahrer streben
Auf nordrhein-westfälischen Straßen sterben weiter erschreckend viele Motorradfahrer. Bis Ende Juni kamen 59 Biker ums Leben, drei weniger als in der ersten Jahreshälfte 2007, 2.135 von ihnen wurden verletzt. Das sind 367 weniger als im Vergleichszeitraum 2007. "Zu schnelles oder risikoreiches Fahren sind nach wie vor Hauptursachen für die tödlichen Unfälle. Die Polizei geht deshalb weiter konsequent gegen die Raser auf zwei Rädern vor, auch zu deren eigenem Schutz", erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. August) in Düsseldorf. "Noch in diesem Jahr schafft die Polizei fünf weitere Videomotorräder an, mit denen Verkehrsverstöße beweissicher aufgenommen werden." Damit verfüge die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt über 20 solcher Kräder.
Die mit modernster Video-Technik ausgestatteten schnellen Maschinen zeichnen schwere Verkehrsverstöße wie gefährliches Rasen oder unverantwortliches Überholen in Kurven auf. Die Polizisten stellen die Motorradrowdies direkt nach dem Verstoß und zeigen ihnen ihr Fehlverhalten auf dem Videomonitor. "Die direkte Konfrontation mit der Tat und ihren Folgen hat eine erzieherische Wirkung auf den Verkehrssünder", stellte Wolf fest.
Jeder sechste Verkehrstote im ersten Halbjahr 2008 war ein Motorradfahrer. Insgesamt starben in dieser Zeit 340 Menschen bei Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen, das sind 30 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der polizeilich bekannt gewordenen Verkehrsunfälle ist mit 276.168 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zurückgegangen. Bei 31.238 Unfällen kamen Menschen zu Schaden. Das sind 6,6 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2007. Dabei wurden 6.683 Verkehrsteilnehmer (minus 9 Prozent) schwer und 32.179 (minus 6,5 Prozent) leicht verletzt.
Das Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, ist für einen Motorradfahrer 18-mal höher, als für einen Autofahrer. Schönes Wetter verleitet außerdem viele Kradfahrer zum Fahren in kurzer Hose und T-Shirt. "Das ist lebensgefährlich! Eine gute Schutzkleidung und der Helm entscheiden bei einem Verkehrsunfall über Leben und Tod", mahnte der Innenminister. Eine weitere Unfallursache ist, dass Biker im Straßenverkehr oft übersehen werden oder deren Geschwindigkeit unterschätzt wird. Wolf forderte deswegen mehr Aufmerksamkeit von allen Autofahrern.

Lea Beckers ist das Duisburger Kirsch-Ohrring-Model
Fotowettbewerb der Duisburger Wochenmärkte ist beendet

Einige Hundert Kinder und Jugendliche haben teilgenommen, mehr als 5.000 haben über die schönsten Bilder abgestimmt: der Kirsch-Ohrring-Wettbewerb der Duisburger Wochenmärkte ist nun beendet. Viele Internetuser hatten vom 21. Juli bis 3. August 2008 ihr favorisiertes Kirsch-Ohrring-Fotomodel bei der Internetabstimmung auf www.frischekontor.de fleißig unterstützt. Nun ist die Entscheidung endlich gefallen!

Gewinnerin des Wochenmarkt-Sommer-Wettbewerbs mit mehr als 500 Stimmen ist Lea Beckers (Bild) aus Duisburg-Hamborn. Sie darf sich auf einen Erlebnistag mit 9 weiteren Personen ihrer Wahl im Phantasialand Brühl bei Köln freuen. Überreicht wird ihr der Preis am Samstag, 23. August 2008, im Rahmen des Historischen Bauernmarktes auf dem Burgplatz von Oberbürgermeister und Schirmherr Adolf Sauerland.

Nicht nur auf die Gewinnerin sondern auf die 10 Erstplatzierten warten interessante Preise wie z.B. Eintrittskarten für das Heimspiel des MSV Duisburg gegen Hansa Rostock, Karten für einen Besuch des Legoland Discovery Centre Duisburg oder Eintrittskarten für den Duisburger Zoo und die Niederrhein-Therme Mattlerbusch.

Hier alle Gewinnerinnen und Gewinner auf einen Blick:
1. Platz: Lea Beckers
2. Platz: Sibel Süfer
3. Platz: Kilian Schawert
4. Platz: Lena Kalwak
5. Platz: Evla Daglioglu
6. Platz: Feli Straub
7. Platz: Christina Hoppe
8. Platz: Rueveyda Kurtumus
9. Platz: Riccarda Wolfgart
10. Platz: Justin Wagner
Selbstverständlich werden auch die Abstimmenden für ihre Mühe belohnt. Aus den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden per Los Nicole Grabowski, Gerd Rottländer und Michael Tinz gezogen, die jeweils prall gefüllte Obstkörbe von den Duisburger Wochenmärkten erhalten. Alle Gewinnerinnen und Gewinner werden im Laufe der nächste Tage benachrichtigt.
Das FrischeKontor freut sich über das gelungene Echo der Sommeraktion auf den Duisburger Wochenmärkten und wünscht allen Teilnehmer/Innen einen tollen Start ins neue Schuljahr. Und wer Interesse hat, sich alle 80 Models noch einmal anzusehen, der hat bis auf Weiteres auf www.frischekontor.de die Gelegenheit dazu. Viel Spaß damit!

Selbsthilfetag im Innenhafen
Am Sonntag den 10. August 2008 lädt die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Selbsthilfegruppen (AG SHG) in der Zeit von 11.00 – 17.00 Uhr die Duisburger Bürger und Bürgerinnen zum 5. Duisburger Selbsthilfetag im Innenhafen/ „Garten der Erinnerung“ auf dem „Ludwigsforum“ (parallel zum Marinamarkt) ein. Sie wird dabei von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg des Paritätischen unterstützt.
Auf der Aktionsfläche des „Ludwigsforums“ stellen sich an diesen Tag insgesamt 30 verschiedene Selbsthilfegruppen mit Infoständen und Interviews dar.

Sie werden mit Themen von A wie Alkoholsucht, Adipositas etc. bis Z wie Zöliakie, Zwangserkrankungen etc. zu den Themenbereichen Sucht, chronische Erkrankungen, Behinderungen, psychische Erkrankungen seltene Krankheitsbilder und soziale Probleme das Spektrum der Selbsthilfe einer breiten Öffentlichkeit näher bringen. Die Besucherinnen und Besucher können sich im persönlichen Gespräch informieren und die Arbeit der Selbsthilfegruppen kennen lernen.
Besondere Aktionen laden zum mitmachen ein wie ein Risikocheck, ein Promille-Parcour, Kinderschminken, Hüpfburg, ein Rollstuhlparcour, ein Glücksrad und mehr.
Das begleitende Kulturprogramm bietet Vorstellungen mit Tanz-, Zauber- und Kampfkünsten.

Soul am See 2008
Am 9. August ab 18:00 Uhr steigt wieder im Strandbad Wedau" Soul am See" Af zwei Bühnen werden Fred Kellner, Candy Cream, Arthur Ebeling und den Musikhausmeistern auftreten.
Seit 2005 ist "Candy Cream" aktiv. Sie spielen auf großen Festivals, in den coolsten Clubs der Republik und haben sogar Erfolge in Großbritannien. Im Sommer 2007 wurde ihnen dann die Ehre zuteil, als Support von Lionel Richie aufzutreten. Mit ihrem Mix aus Soul, Dancefloor-Jazz, Disco, House und Latin bringen sie den klassischen Soul der 1960er und 1970er Jahre zurück. Gleichzeitig kleiden sie ihn in ein neues, modernes Gewand.
"Fred Kellner & Die famosen Soul Sisters feat. Anke Engelke" lassen den Soul und Funk seit 20 Jahren wieder auferstehen. Anke Engelke und ihre Schwester Susanne halten gemeinsam mit Fred Kellner den Weltrekord im Dauersoul, und sie zelebrieren eine abgefahrene Soul-Party.
Das "Arthur Ebeling Quartet" spielt eine faszinierende Mischung aus Jazz, Blues und Folk. Gemeinsam mit höchster Spielkultur entsteht ein toller Rhythmus, der von Arthur Ebelings herrlicher Stimme begleitet wird. Eigene Songs, ebenso wie bekannte und unbekannte Coversongs, bilden die Grundlage der souligen Show.

Auf der Nebenbühne ist Showtime für die "Musikhausmeister". Der Duisburger Entertainer Christoph Terbonssen wird mit den schönsten Klassikern der Soul-, Rock- und Popgeschichte das Publikum in den Umbauphasen auf der Hauptbühne das Publikum unterhalten. Soul am See wird auch in diesem Jahr wieder ein faszinierendes Ereignis, das niemand verpassen sollte.

Dienstag, 5. August 2008 - Historischer Kalender
Umweltzonen Duisburg

Jazz auf dem König-Heinrich-Platz Abend mit der Big Band Dorsten
Die Big Band Dorsten bevorzugt anspruchsvolle, moderne Kompositionen bzw. Arrangements z.B. von Thad Jones, Robert Curnow, Bob Mintzer, Pat Metheny, Peter Herbolzheimer, Bob Brookmeyer und Jim Mc Neely. Die Profi- und Hobbymusiker treten regelmäßig in Münsteraner Jazzclubs auf und haben sich dort eine eingeschworene Fangemeinde erspielt. Die Band kann bereits auf drei CD-Produktionen verweisen. Stolz ist man auch auf die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Götz Alsmann, Barbara Dennerlein, Greetje Kauffeld, Jeff Cascaro, Peter Herbolzheimer und Jörg Achim Keller. Am Donnerstag, 7. August ist die Big Band Dorsten ab 19.30 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz zu sehen und zu hören.

‚Jazz auf’m Platz’ – das ist Musikgenuss bei entspannter und geselliger Atmosphäre mitten im Herzen der City. Bis September immer am ersten Donnerstag des Monats, immer um 19.30 Uhr, immer live, immer draußen, immer umsonst.

Rhein-Ruhr-Bad wegen jährlicher Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Das Rhein-Ruhr-Bad in Hamborn bleibt von Montag, 11. August, bis Sonntag, 31. August, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab Montag, 1. September, wird das Bad den Schwimmfreundinnen und Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Seminar für Berufsrückkehrerinnen: Unternehmerische Grundlagen
Die ZukunftsInitiative Frauen bietet im Rahmen des Projektes „Selbstständige Erwerbsarbeit – Eine Chance für Berufsrückkehrerinnen“ vom 11. bis 15. August im Rhein Ruhr Institut auf der Heinrich-Lersch-Straße 15 in Duisburg-Neudorf ein Seminar für zukünftige Existenzgründerinnen und Frauen, die ihren Weg zurück in den Beruf suchen, an. Eine Expertin berät in Gruppen und Einzelgesprächen über Möglichkeiten der Existenzgründung und erarbeitet mit den Frauen betriebswirtschaftliche Grundlagen der Führung und Steuerung eines Unternehmens. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Aufgrund der Projektförderung durch die Landesinitiative „Regionen Stärken Frauen“ des Landes NRW und der EU ist die Teilnahme an diesem Seminar und dem gesamten Projekt kostenlos.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Termine September 2008
Ausstellungsende: „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern!“
Mythos und Klischees von der Arbeit auf hoher See
Popeye und die Blauen Jungs, Hans Albers und die „Große Freiheit“, Freddy Quinn, die Gitarre und das Meer. Der Matrose als harter, trinkfester Bursche, der in jedem Hafen ein Mädchen hat – Seemanns-Bilder gibt es zahllose.
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg zeigt in einer Ausstellung, wie sich Mythos und Klischees von der Arbeit auf hoher See entwickelt haben. Plakate, Tondokumente und Filmausschnitte belegen, wie Werbung und Filmindustrie das Bild vom Matrosen verarbeitet und für ihre Zwecke genutzt haben.

Letzter Tag der Ausstellung: Sonntag, 7. September 2008.
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Im Museumseintritt enthalten

Nur noch diesen Monat: Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“
Solide Schiffbauerarbeit, eine mächtige Dampfmaschine, Bedienungselemente und Interieur wie aus einer anderen Zeit: Die „Oscar Huber“ steht für eine Technologie, die mehr als 100 Jahre im Einsatz war. Direkt neben dem letzten Radschleppdampfer auf dem Rhein liegt der fast 130 Jahre alte Eimerkettendampfbagger „Minden“.

Die beiden Schiffe, die am Ruhrorter Leinpfad (an der Schifferbörse) liegen und zum Museum der Deutschen Binnenschifffahrt gehören, sind in diesem Jahr nur noch bis 30. September zu besichtigen, danach beginnt die Herbst- und Winterpause.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Eintritt Museumsschiffe: 2 Euro; ermäßigt: 1,50 Euro.
Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands größtes und umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr, ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)

47% der Krankheitskosten entstehen im Alter
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entstanden im Jahr 2006 bei der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren Krankheitskosten von rund 111,1 Milliarden Euro. Damit entfielen 47% der gesamten Krankheitskosten in Deutschland auf ältere Menschen. Das zeigen die neuesten Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung, einem Rechensystem des Statistischen Bundesamtes, das die ökonomischen Konsequenzen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft abschätzt.

Jede vierte Familie in Deutschland hat einen Migrationshintergrund
I Jahr 2007 hatte in Deutschland von den insgesamt knapp 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern im Haushalt gut jede vierte Familie (27%) einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil war im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 30% mehr als doppelt so hoch wie in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) mit 14%.
Eheschließungen am 8. August 2008
Wie schon in vergangenen Jahren trifft in diesem Jahr der Eheschließungstermin mit gleichen Ziffern, der 8.8.2008, auf großes Interesse. Insgesamt 76 Paare haben sich entschieden, an diesem besonderen Tag die Ehe miteinander einzugehen. Damit liegt das Interesse deutlich über den Zahlen der Vorjahre. So wurden beispielsweise am 7.7.2007 55 Ehen geschlossen. Nur einmal war bei den Duisburger Standesämtern das Interesse der Brautpaare noch größer: am 9.9.1999 „trauten“ sich 110 Paare.
Auch in diesem Jahr war es den Duisburger Standesämtern möglich, allen heiratswilligen Brautpaaren einen Termin anbieten zu können. In den drei Duisburger Standesämtern in Duisburg-Nord, Duisburg-Mitte und Duisburg-West wird an diesem Tag jeweils von 8 bis 17 Uhr getraut. Aufgrund der großen Nachfrage können die Eheschließungen parallel in fünf Trauräumen mit insgesamt elf Standesbeamten, die abwechselnd im Einsatz sind, geschlossen werden.

NRW: Weniger Baulandverkäufe, aber steigender Kaufwert im ersten Quartal 2008
Im ersten Quartal 2008 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 489 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 476 000 Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 51 Millionen Euro getätigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 107,49 Euro je Quadratmeter Bauland.
Gegenüber dem vierten Quartal 2007 verringerte sich die Zahl der Baulandverkäufe um 22,5 Prozent, die insgesamt veräußerte Fläche sank um 33,3 Prozent und der Gesamtwert um 22,7 Prozent. Dagegen war der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter im ersten Quartal 2008 um 14,67 Euro (15,8 Prozent) höher als von Oktober bis Dezember 2007.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 verringerte sich die Zahl der Verkäufe um 93 Fälle (-16,0 Prozent), der Gesamtverkaufswert ging um 22,7 Prozent und die veräußerte Fläche um 24,4 Prozent zurück. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter lag um 2,42 Euro über dem Durchschnittswert des ersten Quartals 2007 (105,07 Euro).

In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur von den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldete Daten über durch Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von 100 und mehr Quadratmetern ein, sofern die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und damit Baulandeigenschaft besitzen. (LDSNRW)

Montag, 4. August 2008 - Historischer Kalender
Wedau-Fischerei-Verein lobt Parallelkanal
Im Nachklang der Eröffnung des Parallelkanals am 5. Juli dankte Jürgen Diebäcker, 1. Vorsitzender des Wedau-Fischerei-Vereins, den Verantwortlichen für die Planung und Umsetzung dieser Anlage. Seiner Ansicht nach wird der Parallelkanal „nicht nur seine Aufgabe für den Sport erfüllen, sondern ist auch landschaftlich ein Schmuckstück geworden, das den Sportpark aufwertet.“ Über die Bedeutung des Parallelkanals für seinen Verein stellte er fest: „Vor allem das flache, gut bepflanzte Westufer des Kanals bietet nun ein neues Laichgebiet für den Fischbestand (...)“ So „wurden im Kanal bereits große Schwärme Fischbrut gesichtet.“
Sportdezernent Reinhold Spaniel freute sich über das Lob des Wedau-Fischerei-Vereins: „Ich denke, dass die Modernisierungen einen durchweg positiven Gesamteindruck bei den Regattabahnbesuchern hinterlassen haben. Die Attraktivität der Anlage als Ausflugs- und Wettkampfort wird hierdurch deutlich aufgewertet.“
Die Regattabahn, so Spaniel weiter, entwickele sich zu einem Ausflugs- und Naherholungsziel für die Duisburger Bürger, was nicht nur die Besucherströme, sondern auch die zahlreichen Jogger, Walker, Spaziergänger oder Radfahrer, die die Anlage täglich umrunden, zeigten.

Vegetationsrückschnitt zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Hochfeld Süd
Die Deutsche Bahn AG führt vom 6.8.2008 bis 8.8.2008, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Hochfeld Süd an ihren Gleisen durch.  Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern.

Vollsperrung der Grafschafter Straße in Duisburg-Baerl
Die Grafschafter Straße in Baerl erhält zwischen Rheindeichstraße und Autobahnbrücke eine neue Fahrbahndecke. Aus diesem Grund muss der Bereich von Mittwoch, 6. August, ab 7 Uhr bis Donnerstagnachmittag, 7. August, vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert, Fußgänger können den Baustellenbereich passieren.

Neue Fahrbahndecke für die Bürgermeister-Pütz-Straße in Meiderich
Die Bürgermeister-Pütz-Straße in Duisburg-Meiderich erhält zwischen Bleibtreustraße und Lakumer Straße eine neue Fahrbahndecke. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 6. August, und dauern voraussichtlich bis Samstag, 9. August. Für die Dauer der Bauarbeiten wird dieser Bereich vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in Richtung Lakumer Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Aufwändige Sanierungsmaßnahmen an 370-Wohnungen-Komplex in Neumühl

Mit dem Abriss des ersten von drei achtgeschossigen Hochhäusern im Wohnkomplex an der Otto-Hahn-Straße in Duisburg-Neumühl wird der beachtliche Umfang der dort von der Firma Sahle Wohnen eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen augenfällig. Die Wohnungsgesellschaft aus Greven ist Eigentümerin von rund 370 Wohnungen im Bereich Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße in Duisburg-Neumühl. Der Wohnkomplex entstand Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre und weist die typische hochgeschossige und hochverdichtete Bauweise auf. Die Wohnungen entsprechen nach vier Jahrzehnten nicht mehr den heutigen Anforderungen und sind modernisierungsbedürftig.
Diese Wohnform und die demografische Entwicklung lassen langfristig Vermietungsprobleme erkennen. "Wir haben uns frühzeitig mit dieser Entwicklung auseinandergesetzt und möchten mit den jetzt eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen ein zukunftsfähiges Quartier mit neuen Wohnformen und Qualitäten gestalten und die Vermietung dauerhaft sichern", sagt Uwe Sahle, Geschäftsführer von Sahle Wohnen.
Gemeinsam mit dem zuständigen Landesministerium für Bauen und Verkehr und dem städtischen Amt für Soziales und Wohnen konnte ein in sich geschlossenes und bedarfsgerechtes Konzept entwickelt werden, das sich aus den Bausteinen Modernisierung, Abriss, Um- und Neubau zusammensetzt. "Diese Erneuerungsstrategie ist auch ein wichtiger Beitrag zum Stadtumbau in Duisburg", betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Zielgruppe für das künftige Nutzungskonzept sind ältere Menschen und Behinderte, aber auch Familien mit Kindern. "Hier entsteht ein Quartier für klassisches Mehrgenerationenwohnen", lobt Bauminister Oliver Wittke (unten links) den Ansatz der Maßnahme: "Damit setzt die Firma Sahle Wohnen eine vorbildliche und weitsichtige Maßnahme zur Weiterentwicklung einer in die Jahre gekommenen Wohnanlage um, die ganz sicher positiv auf das komplette Quartier ausstrahlen wird." Begonnen wurde das Projekt bereits mit der Modernisierung von 110 sogenannten freifinanzierten Wohnungen, die ohne Ausnahme schon wieder bezogen sind. Als spektakulärster Schritt im Sanierungsvorhaben steht nun der Abriss von 24 Wohnungen im Gebäude Otto-Hahn-Straße 4, an. In der Folge werden dann zwei weitere Häuser mit weiteren insgesamt 48 Wohnungen abgerissen.


Die grundlegende Modernisierung der übrigen rund 200 Wohnungen, die hauptsächlich mit Landesmitteln auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, ist bereits angelaufen. Diese Wohnungen werden nach Abschluss der Arbeiten barrierefrei sein und neuen Wohnkomfort für alle Generationen bieten.
Unterstützt wird das Gesamtkonzept durch ein umfangreiches Service-Angebot für Mieter aller Generationen. Dazu gehören beispielsweise haushaltsnahe Dienstleistungen wie Einkaufshilfen oder auch die Vermittlung kleinerer Reparaturen. Aber auch ein ambulanter Pflegedienst wird vor Ort zu finden sein. Mit dem Neubau von 20 Pflegewohnplätzen in einem dreigeschossigen Gebäude auf einem der Abrissstandorte entsteht eine quartiersintegrierte Pflegeinsel, die das Nutzungskonzept abrundet. Für die ambulante und stationäre Pflege wird das Pflegebüro Bahrenberg zuständig sein. Im Erdgeschoss des Gebäudes entstehen zugleich Gemeinschaftsräumlichkeiten für die Bewohner, die die Nachbarschaftstreffen und Gemeinschaftsaktivitäten ermöglichen sollen. Unter dem Motto "Aktives Seniorenwohnen" wird die soziale Dienstleistungsgesellschaft Parea dort ein Spektrum unterschiedlicher Veranstaltungen und Angebote organisieren.
Vorausgegangen ist eine intensive Planungs- und Konzeptionsphase, in der die Firma Sahle Wohnen, das zuständige Bauministerium und das Amt für Soziales und Wohnen nach eingehender Analyse und Beratung zu dem Ergebnis gekommen sind, dass nur eine tiefgreifende Erneuerung und Umstrukturierung dieses Quartiers eine zukunftsfähige Entwicklung gewährleistet.
Das Ministerium fördert das Projekt aus Mitteln der Wohnungsbauförderung in Höhe von rund 11 Millionen Euro. Für Duisburgs Sozialdezernenten Reinhold Spaniel wird so gewährleistet, dass die jetzigen Bewohner in neuen Wohnformen zu akzeptablen und für sie tragbaren Mieten bleiben können. Informationen zum Unternehmen "Sahle Wohnen" finden Sie im Internet unter www.sahle-wohnen.de

Antrittsbesuch des neuen LVR-Direktors in Duisburg


Seit dem 1. Juni 2008 ist Harry K. Voigtsberger (Bildmitte) Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und damit der Chef der Verwaltung. Die Reihe seiner Antrittsbesuche in den 27 Mitgliedskörperschaften, die zum LVR gehören, führte ihn jetzt nach Duisburg. Der LVR ist auch in Duisburg ein wichtiger Dienstleister und Arbeitgeber. So ist er beispielsweise Träger zweier Förderschulen für Kinder und Jugendliche mit Handicap.
In der Johanniterschule, Rheinische Förderschule mit Förderschwerpunkt Sehen, werden 90 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, 260 Schülerinnen und Schüler besuchen die Christy-Brown-Schule, Rheinische Förderschule für Körperliche und motorische Entwicklung. Außerdem fördert der LVR in Duisburg vier Sozialpsychiatrische Zentren (SPZ) sowie vier KoKoBe - die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstellen als Ergänzung und Unterstützung des Ausbaus ambulanter Wohnangebote insbesondere für Menschen mit geistigen Behinderungen.
Im gesamten Rheinland arbeiten 15.000 Beschäftigte des LVR für etwa 9,6 Millionen Menschen in der Region. Mit seinen 41 Förderschulen, zehn Krankenhäusern, sechs Museen und seinem Heilpädagogischen Netzwerk sowie als größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland erfüllt der LVR Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Die 14 kreisfreien Städte und 13 Kreise im Gebiet Nordrhein sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Arbeit von der Landschaftsversammlung Rheinland mit 113 Mitgliedern aus den rheinischen Kommunen gestaltet wird.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland freut sich über Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt

Während in den übrigen nordrhein-westfälischen Städten die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vormonat leicht stiegen, wurde in Duisburg auch im vergangenen Monat ein leichter Rückgang verzeichnet. Dieses Ergebnis ist nicht zuletzt auf die Leistungen der ARGE-Mitarbeiter zurückzuführen, die alleine in ihrem Bestand im Juli 373 Arbeitslose weniger verzeichneten als noch im Juni.
Das bedeutet einen Rückgang um 1,4 Prozent. Wenn man die aktuellen Zahlen mit dem Juli des Vorjahres vergleicht, ist die Zahl der Leistungsempfänger nach SGB II sogar um 2.137 oder 7,8 Prozent zurückgegangen. "Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ARGE, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass wir landesweit so ein gutes Ergebnis vorlegen konnten," sagte Oberbürgermeister Sauerland als Vorsitzender der ARGE-Trägerversammlung, nachdem er die Zahlen zur Kenntnis genommen hatte.

Hamborner Wohnungsbörse bietet Infos rund ums Wohnen
„Ansehen, aussuchen, anmieten“ lautet das Motto der diesjährigen Hamborner Wohnungsbörse unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sauerland. Die insgesamt 15 Zelte der Veranstaltung öffnen sich am Donnerstag, 14. August, von 9 bis 13 Uhr auf dem Rathausplatz in Duisburg-Hamborn.
Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches Info- und Beratungsangebot rund ums Wohnen durch die teilnehmenden Unternehmen. Schnell und unkompliziert soll sich die Suche nach einer schönen Wohnung oder einem Eigenheim in Duisburg gestalten. Neben zahlreichen attraktiven Mietwohnungen werden erstmals auch Kaufobjekte angeboten. Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen beraten neben der Frage ob ein Wohnberechtigungsschein ausgestellt werden kann oder wie man Wohngeld beantragt auch über das Thema Mietschulden und das Wohnen im Alter. Außerdem gibt es Infos zur Abfallentsorgung, Angebote des Mieterschutzes und zum Grüngürtel Duisburg Nord. Der aktuelle Flyer „Wohnen und Leben in Duisburg“ mit zahlreichen Adressen zur Wohnungssuche ist kostenlos erhältlich.
Auch Unterhaltung verspricht Organisator Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen. Vor dem historischen Rathaus sorgt das Duo „Leierkastenheiterkeit“. In ihren traditionellen Kostümen wollen Doris van Rhee und Dr. Ulrich Wimmer mit Drehorgelmusik, klassischen Moritaten und beliebten Weisen das Publikum im Duisburger Norden erfreuen. Im Rahmen des Veranstaltungsaufbaus kann es am Mittwoch, 13. August, zwischen 8 und 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz zu Beeinträchtigungen im Lieferverkehr kommen.

Disco-Alarm
Alle 1540 Kinder, die am diesjährigen „Kinderalarm“ des Jugendamtes teilgenommen haben, können sich am Dienstag, 5. August, noch einmal richtig austoben. Von 9.30 bis 12.30 Uhr geht es gemeinsam in die Disco PM in Moers. Die Musikauswahl wird von den Kindern bestimmt. Die Betreuerinnen und Betreuer der Stadtranderholung bieten mit Partytänzen und Spielen ein tolles Programm.

Bombardier Transportation: Neue S-Bahn für Rhein-Ruhr soll im Oktober den Betrieb aufnehmen

Freitag, 1. August 2008 - Historischer Kalender
Jubilare und Azubi bei der BEK
Zu einer kleinen Jubiläumsfeier hatte Johannes Kebbekus, Regionalstellenleiter der Barmer Ersatzkasse (BEK) Duisburg/Wesel, die betreffenden Mitarbeiter eingeladen. Kebbekus, selbst Silberjubilar seit Juli 2008, bedankte sich bei Uwe Bathen, Jörg Bollin, Hermann-Josef Busche, Angela Kasselmann und Werner Schmitz-Büsing für 25 Jahre vorbildlichen Einsatz für die BEK und derer Kunden.
Zugleich nutzte er die Gelegenheit und begrüßte die neuen Auszubildenden, Henriette Buckel, Anne Oehlen, sowie Susan de Winkel und wünschte ihnen viel Erfolg für die Zukunft. Manfred Schneider

Gemeinsame Freude: Hintere Reihe v.li.: Werner Schmitz-Büsing,Joachim Seegers, stv.  Regionalstellenleiter, Jörg Bollin, Uwe Bathen, Hermann-Josef Busche, Johannes Kebbekus  Vorne v.li.: Henriette Buckel, Angela Kasselmann, Anne Oehlen und Susan de Winkel

Johannes Kebbekus beglückwünscht seine Mitarbeiterin Angela Kasselmann Freuen sich über die Einstellung von Henriette Buckel, Anne Oehlen, Susan de Winkel: Ausbilder Dieter Szostak (li.) und der örtliche Personalratsvorsitzende Holger Bauer (re.)
Die Jubilare Werner Schmitz-Büsing, Jörg Bollin, Angela Kasselmann, Uwe Bathen,     Hermann-Josef Busche und Regionalstellenleiter Johannes Kebbekus (v.li.)

Neue Fahrbahndecke für die Oststraße in Duisburg-Neudorf
Nachdem nun Kanal und Fernwärmeleitung in der Oststrasse verlegt sind, erhält diese zwischen Heinrich-Lersch-Straße und Bismarckstraße abschließend eine neue Fahrbahndecke. Aus diesem Grund kommt es ab der nächsten Woche zu Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr.
In der Zeit von Montag, 4. August, bis Mittwoch, 6. August, wird der Bereich zur Einbahnstraße. Es kann dann nur in Richtung Bismarckstraße gefahren werden. Am Donnerstag, 7. August, und Freitag, 8. August, wird der Abschnitt komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. 

Preisträger bei Make Up Duisburg
Zwei Meidericher Häuser teilen sich den 1. Platz

Der Straßenname ist ab sofort Programm: Stolzestraße 12 und Stolzestraße 14 – hier stehen Duisburgs Häuser mit dem schönsten Make Up 2008. So entschied jedenfalls die Jury beim diesjährigen Fassadenwettbewerb, der nunmehr seit 35 Jahren für frische Farbtöne in Duisburg sorgt. Die Hauseigner Wolfgang Stürzbecher und Katharine Mertens hatten ein goldenes Händchen bewiesen, als sie den Malerbetrieb Dirk Wegener beauftragten, den Pinsel an ihren Meidericher Immobilien anzusetzen.
Der 3. Platz in der Kategorie Gebäude mit Stuck ging an Heinz-Josef May. Sein Haus steht auf der Franz-Julius-Straße 12 in Marxloh und wurde durch den Malerbetrieb Stricker in Bestform gebracht. Die weiteren Preisträger:
Gebäude ohne Stuck:
1. Moltkestraße 40, Duissern, Eheleute Roschlak, Maler Horst Münzberger
2. Schillstr. 66, Laar, Wohnungsgenossenschaft Ruhrort, Maler Dieter Reiffert
3. Am Glockenturm 6, Großenbaum, Dr. Laudien, Maler Spangenberger GmbH

Wohnsiedlungen:
1. Paulstraße, 6-30, Rheinhausen, Bauverein Rheinhausen, Maler Schönwaldt GmbH
2. Memelstraße 18, Neudorf, Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Mitte, Maler Gerhard Schmidt GmbH
3. Memelstraße 22-24 / Kettenstraße 14-20, Neudorf, Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Mitte, Maler Robert Grope GmbH

Hinterfronten und Hinterhöfe:
1. Schillstraße 39-51, Laar, Wohnungsgenossenschaft Ruhrort, Maler Dieter Reifert
2. Bismarckstraße 148, Neudorf, Manfred Dohmen, Maler Horst Münzberger
3. Gr0ßenbaumer Allee 11, Großenbaum, Walburga Rudovicz u. Marianne Reichler, Maler: Franz Born

Neue Auszubildende beim Immobilien-Management Duisburg
Zwei auszubildende Immobilienkaufleute sowie eine auszubildende Technische Zeichnerin und eine Auszubildende für den Beruf der Bauzeichnerin haben am 1. August den Start ins Berufsleben beim Immobilien-Management Duisburg (IMD) begonnen. Geschäftsführer Uwe Rohde begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsgebäude Am Burgacker 3 in Duisburg-Mitte.
Im Rahmen der Einführungstage wird den Auszubildenden die Betriebsgeschichte der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung der Stadt nahe gebracht. Eine Führung durch das Duisburger Rathaus rundet die Veranstaltung ab.
(V. l.) Uwe Rohde, IMD-Geschäftsführer, die Auszubildenden Cristina Malessa, Vanessa Molitor, Xenia Netter, Christine Stelter sowie die Ausbildungsleiterin Susanne Giehl.

Weinfest 2008

Von Donnerstag, 31. Juli bis Sonntag, 3. August 2008 werden mehr als 40 Winzer vor allem von der Mosel, der Nahe, dem Rhein und aus der Pfalz ihre edlen Tropfen im Rahmen des Weinfestes auf der Königstraße in Duisburg vorstellen. Das Weinfest wird am Donnerstag um 11:00 Uhr von Oberbürgermeister Adolf Sauerland eröffnet.

Rassige Weißweine, vollmundige Rotweine und spritzige Winzersekte stellen sich dem Publikum vor, das nicht nur aus Duisburg, sondern auch aus dem Umland kommt.
Aber so wie ein guter Film nicht nur von den Hauptdarstellern lebt, brauchen auch die Stars des Weinfests "Nebendarsteller", mit denen sie lukullische Verbindungen eingehen können. Baguettes, Laugenbrezeln, Reibekuchen, Poffertjes, Pfälzer Flammkuchen, Wurst- und Käsespezialitäten unterstützen die Weine in ihrem Bemühen zum Verweilen einzuladen.

Einzelhandelsumsatz im Juni 2008 real um 3,9% gesunken
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juni 2008 nominal 1,2% und real 3,9% weniger um als Juni 2007. Allerdings hatte der Juni 2008 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Juni 2007. Dieses Ergebnis für den Juni 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

DGB: Immer mehr Rentner müssen dazuverdienen
In Gelsenkirchen übten letztes Jahr 2.183 Rentner eine geringfügig entlohnte Beschäftigung aus, 24 Prozent mehr als noch im Jahr 2003. Diese Fakten hat der DGB durch eine Sonderauswertung der amtlichen Statistik ermittelt.
"Für viele Rentner im Kreis sieht es finanziell schlecht aus. Sie jobben um nicht zu verarmen", so DGB-Sekretär Hans Hampel. Viele Rentner seien bei niedriger Rente auf einen Minijob angewiesen, um finanziell über die Runden zu kommen; denn die Renten sind in den letzten Jahren preisbereinigt deutlich gesunken. Für langjährig Versicherte lag die Altersrente in 2007 im Durchschnitt im Westen bei 1.143,21 Euro pro Monat. Langjährig Beschäftigte, die zuletzt auf Hartz IV angewiesen waren, erhalten im Schnitt eine um 20 - 30 % niedrigere Rente. Sie mussten sich im Westen durchschnittlich mit 809,29 Euro zufrieden geben.
"Mit der Ausweitung von Niedriglohn und prekärer Beschäftigung droht sich der Anteil der auf Jobs angewiesenen Rentner weiter zu erhöhen", so Hampel weiter. Auch steige die Zahl der Arbeitnehmer, die noch vor Erreichen des Ruhestandes in eine prekäre Lebenssituation geraten. So waren im Juni 2008 in Gelsenkirchen bereits 6.674 Arbeitnehmer im Alter von 50 - 65 Jahren auf Hartz IV angewiesen. Seit 2007 wurden die Rentenversicherungsbeiträge für Arbeitslose halbiert, so dass deren Rentenanwartschaften für ein volles Jahr des Hartz IV-Bezugs nur noch um 2,19 Euro steigen. Bei Ihnen sei daher eine Fortschreibung der Armut ins Rentenalter wahrscheinlich.

Sozialgericht: Höhe des Elterngeldes von vorherigem Einkommen abhängig
Elterngeld kann nur für tatsächlich erzieltes, nicht aber für ein gedachtes, wegen der Betreuung eines älteren Kindes ausgefallenes Einkommen beansprucht werden.
Dies entschied das Sozialgericht Dortmund in zwei Fällen von Klägerinnen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie argumentierten, das wegen der Betreuung des 1. Kindes während der Elternzeit ausgefallene Einkommen müsse durch das vor dessen Geburt im ungekündigten Arbeitsverhältnis erzielte Einkommen ersetzt werden. Die gesetzliche Regelung, nur das tatsächlich in den letzten 12 Monaten vor der Geburt des 2. Kindes erzielte Einkommen zugrunde zu legen, missachte den mit der Einführung des Elterngeldes verfolgten familienfördernden Zweck und verstoße zudem gegen das Grundgesetz.
Das Sozialgericht Dortmund hat entschieden, dass der Gesetzgeber beim Wechsel von der vorher geltenden Erziehungsgeldgewährung, die abhängig von einer bestimmten Höhe des Familieneinkommens war, auf die seit dem 01.01.2007 eingeführte Elterngeldregelung frei gewesen sei, dies vom tatsächlich erzielten und nicht vom ausgefallenen, vorherigen Einkommen abhängig zu machen. Im Rahmen einer zusätzlichen, von Grundbedürfnissen des Kindes bzw. der Familie unabhängigen familienfördernden Leistung habe der Gesetzgeber, ohne hierdurch gegen den Gleichheitssatz oder den Schutz- und Förderungegedanken von Ehe und Familie des Grundgesetzes zu verstoßen, auf das vor der Geburt des 2. Kindes tatsächlich erzielte Einkommen abstellen dürfen.  Sozialgericht Dortmund, Urteile vom 28.07.2008, Az.: S 11 EG 28/07 / S 11 EG 41/07