Duisburg aktuell   -   Archiv August 2007

 

Duisburg, 31. August 2007 - Historischer Kalender
Klinikum Duisburg: Aufsichtsrat beschließt Trennung von Geschäftsführer
Rücksicht auf die Interessen des Klinikums Duisburg hat der Aufsichtsrat heute in einer außerordentlichen Sitzung die Trennung von Reinhard Isenberg mit sofortiger Wirkung beschlossen. Das Aufsichtsgremium sieht das Vertrauensverhältnis aufgrund der bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Zahlungen an den Geschäftsführer für nachhaltig gestört. Die Voraussetzungen für eine erfolgsversprechende und belastbare Zusammenarbeit seien in Anbetracht der vorliegenden Erkenntnisse nicht mehr gegeben. Gestern hatte die Staatsanwaltschaft Duisburg die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bekannt gegeben. Isenberg hatte das Klinikum seit 1999 zunächst als kaufmännischer Leiter, dann als Geschäftsführer geleitet.
Wie zwischen Stadt und Sana vertraglich vereinbart, übernimmt Sana das Management des Hauses. Nach dem Ausscheiden von Reinhard Isenberg übernimmt zunächst mit sofortiger Wirkung der Sana-Generalbevollmächtigte Hans-Joachim Ehrhardt die alleinige Geschäftsführung. Ihm zur Seite steht die langjährige Prokuristin und Verwaltungsleiterin des Klinikums Claudia Scherrer.

Kanalbauarbeiten im Bereich Bahnhofstraße/Bronkhorststraße in Duisburg-Meiderich
Arbeiten an Kanalschachtdeckeln machen eine Teilsperrung im Bereich Bahnhofstraße/Bronkhorststraße in Meiderich ab Montag, 3. September, notwendig. Für die Dauer von etwa einer Woche kann von der Bahnhofstraße nicht in die Bronkhorststraße abgebogen werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Minister Seehofer startet Modellprojekt - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Zusammen mit seinen nordrhein-westfälischen Kollegen Schulministerin Barbara Sommer und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg, eröffnete Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, an der Joachim-Neander-Schule in Düsseldorf, das Modellprojekt zur Schulmilchförderung. Es soll Erkenntnisse über die Einflussfaktoren auf den Schulmilchverbrauch, der in den letzten Jahren rapide gesunken ist, bringen.

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, beim Melken  einer Plastikkuh, unter den Augen vieler Schulkinder und von  NRW- Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg

Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, dass den bundesweit zu verzeichnenden drastischen Schulmilchrückgang im Vergleich zu den anderen Bundesländern gebremst hat, sagte Hans Stöcker, rheinisch-westfälischer Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V..
Bei seinem Rundgang durch die Schule, informierte sich Horst Seehofer über Maßnahmen, die in NRW erfolgreich zur Schulmilchförderung eingesetzt werden.
Ideal ist Milch an langen Schultagen, da sie Leistungs- und Konzentrationsmängel ausgleichen kann. Geht man davon aus, dass nach Erkenntnis der der Landesvereinigung Milch, je nach Region, bis zu 50% der Kinder ohne gefrühstückt zu haben zur Schule kommen, liefert die Schulmilch Nährstoffe die unverzichtbar sind.

Rechtes Foto: Die Milch macht`s! - Deutliche Hinweise von NRW    Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg, Schulleiterin Frau    Michailow-Drees, NRW Schulministerin Barbara Sommer, Minister Horst Seehofer und Ursula Heinen (MdB) vom  Ernährungsausschuss)- von links n. rechts 

StartKlar! Woche des offenen Unterrichts an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule
"Zuhören - Zusehen - Informieren" lautet das Motto der Woche des offenen Unterrichts an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule von Montag, 3. September, bis Freitag, 7. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Durch Ausprobieren der Instrumente soll die Lust am eigenen Musizieren bei interessierten Eltern und ihren Kindern geweckt werden.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet in dieser Woche der Kunstbereich des Instituts mit dem Atelier "malen und gestalten" und der studienvorbereitenden Ausbildung, den sogenannten Mappenkursen. Innerhalb dieser Informationswoche sind die Ateliers in Homberg und Buchholz geöffnet, damit jeder Besucher einen direkten Einblick über die Anforderungen an Kunsthochschulen erhält und sich gleichzeitig vor Ort über die Möglichkeiten der studienvorbereitenden Ausbildung der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule informieren kann.
Nähere Auskünfte gibt es bei Call Duisburg unter 0203 94000 oder im Sekretariat der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule unter 0203 283 2525.
Unterrichtsorte der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule:
Duisburg-Mitte: Duissernstraße 16
Duisburg-Hamborn: Parallelstraße 5-7
Duisburg-Rheinhausen: Schwarzenberger Straße 147
Duisburg-Homberg: Duisburger Straße 192
Duisburg-Buchholz: Münchener Straße 25-27

Tricks verraten - Duisburger Kommunikationsprofis stellen Wege zum Kunden vor
Über 75 Unternehmer aus der Region besuchten am 29. August im TECTRUM an der Bismarckstraße in Duisburg-Neudorf die Veranstaltung "Kunden finden - Kunden binden". Die von Volkshochschule und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) Duisburg ins Leben gerufene Vortragsreihe bot in entspannter Atmosphäre einen rund einstündigen Fachvortrag der Duisburger Agenturen tazlthielen Kommunikation und der Durian PR.
Nach einem Grußwort von GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer stellte tazlthielen-Geschäftführer Ingo Thielen die These auf: "Ohne Neukunden sterben Sie!", was zunächst bei den Unternehmern Verwunderung auslöste. Anschließend bot Thielen zahlreiche Tipps an wie man es besser machen könne: "Ignorieren Sie Ihren Wettbewerb!" und "Der Preis ist Nebensache!" Ungewohnte Ideen, die bei den Zuhörern Anklang fanden.
Im Anschluss daran präsentierten Frank Oberpichler und Michael Bokelmann von der Durian PR Wirkung und Möglichkeiten der Pressearbeit. Im Gegensatz zur bunten Werbewelt geht es hierbei vor allem um den sinnvollen Inhalt im guten Text. Und dass Pressearbeit auch Neukunden schafft, demonstrierte Bokelmann anschaulich am dem Beispiel eines Fliegengitterherstellers aus dem Ruhrgebiet, der noch heute zahlreiche Anrufe von potentiellen Neukunden bekommt - zwei Jahre nach der lokalen Pressekampagne.
"Wir freuen uns sowohl über die lebendigen Vorträge also auch über das große Interesse der Duisburger Unternehmer an dieser Veranstaltung," erklärte Volker Heckner von der VHS. Dies bestätigte auch Jörg Bußmann von der Duisburger Helion GmbH: "Hier bekomme ich mal richtig handfeste Tipps, wie ich mit pfiffigen Werbeideen Neukunden gewinnen kann. Und die Kraft der Pressearbeit ist mir erst heute Abend wirklich bewusst geworden."

Archäologische Exkursion mit dem Bürgerverein Duisburg-Neudorf
Anlässlich seines sechsten autofreien Sonntags steigt beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf eine Exkursion in den Duisburger Stadtwald. Es geht zum einen um Verzicht auf das Auto im kleinräumigen Bereich, zum anderen auch um geschichtshistorische Informationen.
Die Führung übernimmt bei dem Spaziergang der frühere Stadtarchäologe Dr. Günter Krause.
Anschließend kann sich die Gruppe beim Grillen stärken. Treffpunkt am Sonntag, den 2. September um 11:00 Uhr ist der Haupteingang bei TuRa 88 am Kammerberg.

Erste-Hilfe-Kurs beim Bürgerverein Neudorf
In Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), bietet der Bürgerverein Duisburg-Neudorf einen Erste-Hilfe-Kurs, für Mitglieder und Bürger, gem. BGV A1 bzw. GUV-V A5 der Unfallverhütungsvorschriften an.
Der Lehrgang findet zu folgenden Terminen im Bürgerbüro des BV-Neudorf auf der Gabrielstraße 35 statt:
01. September und 08. September 2007 jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Teilnahmekosten: Mitglieder 20,00 Euro und Nichtmitglieder 25,00 Euro
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 18 Personen begrenzt.
Anmeldung bitte freitags im Bürgerbüro (auch Rufnummer 0203 / 363 44 66) oder eMail: nothilfe-neudorf@t-online.de, spätestens jedoch bis zum 24.08.07 am Stand des ASB, während des gemeinsamen großen Sommerfestes von Bezirksamt Duisburg-Mitte und Bürgerverein Duisburg-Neudorf, auf der Gabrielstraße. 

Unikat  Vohwinkel-/Ecke Gartsträucher Straße in Untermeiderich
Auf einem ansehnlichen Stück dieser Fahrbahn ist nachträglich mit Kreide ein zusätzlicher Fahrradweg zu dem schon bestehenden, mit wunderschönen roten Pflastersteinen markierten, angebracht worden. Kein Mensch weiß, warum.
 

Anwohner nehmen an, dass die zuständige Person weder Niederländer ist noch aus dem Münsterland stammt, denn die Leute können mit Fahrradfahrern (nicht Radfahrern) und den dazugehörenden Verkehrszeichen u. ä. umgehen.

Wir befürchten eher, dass die zusätzliche Fahrbahnmarkierung als erster Preis für... gedacht ist.
 


 

Preisfrage der Bürger:

Was bedeutet die Fahrbahnmarkierung (ein hämischer Mensch würde sagen, dass keine, eine oder gar mehrere Antworten richtig sind?
a) der Radfahrer muss, wenn er geradeaus fahren will, sein Rad über den weißen Strich schieben, dem Gegenverkehr aber Vorfahrt gewähren
b) der Radfahrer darf nur nach rechts abbiegen und kann erst, wenn er die gesamte Kreuzung umfahren hat, seinen Weg geradeaus fortsetzen.
c) der Radfahrer darf nur an Sonn- und Feiertagen geradeaus fahren.

Duisburg, 30. August 2007 - Historischer Kalender
Bundesminister Tiefensee besucht Marxloh - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Duisburg, 30.August 2007 - Im Rahmen seiner Sommerreise zum Thema „Soziale Stadt“ besuchte Bundesminister Wolfgang Tiefensee auch Duisburg-Marxloh und die sich dort im Bau befindende Moschee. Begrüßt wurde er von Bürgermeisterin Doris Janicki, als Vertreterin der Stadt, dem Aufsichtsratvorsitzenden der EG DU Rainer Enzweiler, von der Moscheegemeinde Geschäftsführerin Elif Saat und der Vorsitzenden vom Verein BS e.v., Frau Zülfiye Kaykin.
Während der Besichtigung wurde der Minister über Hintergründe, Entstehungsgeschichte und die zukünftige Nutzung des Bauwerks informiert.
Bei einem Spaziergang über die Weseler Straße konnte sich Tiefensee von der guten Stadtteilarbeit in Marxloh überzeugen. Er sei angenehm überrascht, so Minister Tiefensee, dass alle Gebäude der Straße bewohnt und bewirtschaftet sind.
Im Internationalen Handelszentrum (IHZ) wurde der Minister über die Arbeit des IHZ und des Vereins TIAD unterrichtet.
Bei seinem Besuch in Marxloh konnte sich Minister Wolfgang Tiefensee ausführlich über die Erfahrungen und Ergebnisse von Programmen der Stadtentwicklung in Duisburg als „Soziale Stadt“ sowie demografischer Wandel und Integration informieren. Auf seiner Sommer-Reiseroute wird der Minister noch einige Städte und Regionen besuchen, die bereits Erfahrung mit dieser Problematik haben.  
Anhand eines Modells wird Minister Tiefensee über das Bauwerk informiert.
Von links: Mehmet Yildirim (Generalsekretär der (DITIB), Ralf Meurer(Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung), Zülfiye Kaykin( Geschäftsführerin der BS e.V.), Elif Saat (Vorsitzende der BS e.V.) Petra Weis (MdB, Bundesminister Wolfgang Tiefensee), Bürgermeister Manfred Osenger, Rainer Enzweiler(EG DU AR-Vorsitzender)halb verdeckt von Bürgermeisterin Doris Janicki
 
Lockere Unterhaltung vor der Moschee: Von links: Heiner Maschke(Geschäftsführer EG DU), Rainer Enzweiler (AR-Vorsitzender EG DU), Bundesminister Wolfgang Tiefensee und  Duisburgs Bundestagsabgeordnete Petra Weis Minister Tiefensee übt sich im Belegen einer Türkischen Pizza
Der kleine Abdullha war immer nah am Minister. Lachend sagte  Minister Tiefensee zu ihm:"Morgen bist du in den Zeitungen zu   sehen, dann werden sich die Leser fragen, wer ist der lange Kerl neben Abdullha?!" Gut aufgelegt beim Besuch im Internationalen Handelszentrum waren Minister Tiefensee und Oberbürgermeister Adolf  Sauerland

Stadtführung - auch für Duisburger interessant! Anekdoten und Wissenswertes vor Ort
Mal ehrlich: Wussten Sie, dass in Duisburg mehr Nationen zusammenleben als im weltberühmten ,Melting Pot' New York? Dass unsere Straßenbahn auf der Königstraße Anfang des letzten Jahrhunderts noch von Pferden gezogen wurde? Oder, dass die Wikinger ganz früher mal auf Schiffen den Rhein herunterkamen und Duisburg überfielen?
Dies und Vieles mehr erfahren Sie bei den Stadtführungen, die an jedem ersten Sonntag im Monat zu einem unterhaltsamen und wissenswerten Bummel rund um den Burgplatz einladen. Natürlich wird dabei nicht nur in die Vergangenheit geschaut. Auch das heutige, im Wandel begriffene Duisburg wird erfahrbar gemacht. Anhand von CityPalais und Forumbaustelle wird deutlich gemacht, dass Duisburg eine Stadt ist, die sich im Grunde seit über 1000 Jahren in einem stetigen Strukturwandel befindet.
Der nächste Termin ist diesen Sonntag. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

In den Bädern von DuisburgSport endet die Freibadsaison
Die Freibadsaison geht für das Allwetterbad Walsum und das Kombibad Homberg am Sonntag, 2. September, zu Ende. Für das Kombibad Homberg und das Allwetterbad Walsum treten ab Montag, 3. September, die Winteröffnungszeiten wieder in Kraft.
DuisburgSport lockt die Schwimmfreunde jetzt mit vielen interessanten Angeboten in die Hallenbäder. So werden in einigen Bädern zum Beispiel Wassergymnastikkurse und Warmbadetage mit einer Wassertemperatur von 30/31 Grad C angeboten - für die Kids finden Spielnachmittage und Kindergeburtstage statt.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

Bandwettbewerb der Kümmerer
Die Duisburger Kümmerer loben einen Bandwettbewerb aus. Den Siegern winkt als Preis eine 3-Track Studio Aufnahme in einem professionellen Duisburger Studio. Jede Musikgruppe beliebiger handgemachter Musikrichtung kann sich um die Teilnahme am Bandwettbewerb am 27. Oktober 2007 im Haus der Jugend Rheinhausen bewerben. Das Publikum entscheidet mit, welche Duisburger Band die beste Musik und Show zu bieten hat. Der Eintritt ist frei. Alle Bands sind eingeladen, ihre Bewerbungen bis spätestens 12. September an das Jugendamt der Stadt Duisburg, 51-22, Kuhstraße 6 in 47051 Duisburg zu senden.
Die Bands bewerben sich jeweils für einen oder mehrere Stadtbezirke Duisburgs, aus denen die jeweiligen Mitglieder stammen. Denn nur eine Band pro Stadtbezirk kann die Bühnenbretter erobern und für den heimischen Stadtbezirk antreten. Die Kümmerer - Bezirkspolitikerinnen und Bezirkspolitiker aller Parteien, die sich besonders für die Kinder und Jugendlichen in den jeweiligen Stadtbezirken engagieren - werden die Bands präsentieren und natürlich die Daumen drücken.

VHS präsentiert „Wundertütenlesung“
Gemeinsam mit dem KunstQuartier Duisburg präsentiert die Volkshochschule am Mittwoch, 12. September von 18 bis 20 Uhr, eine Lesung der besonderen Art. Im Gebäude Stadtmitte an der Königstraße 51 entscheidet der Zuschauer live über das Programm.
Petra-Sabine Anders und Christina Böckler bieten in ihren „Wundertüten“ Texte aus den Bereichen Raumpatrouille bis Rotlichtmilieu. Hinweis: Der im Flyer „Literatur & Musik“ abgedruckte Termin ist falsch. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

Erstes Halbjahr 2007: Fast ein Drittel (32 Prozent) weniger Unternehmensinsolvenzen, aber 42 Prozent mehr Verbraucherinsolvenzen als vor zwei Jahren
Düsseldorf (LDS NRW). 3 830 nordrhein-westfälische Unternehmen stellten im ersten Halbjahr 2007 bei den
Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 32,1 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor (Januar bis Juni
2005: 5 644 Unternehmensinsolvenzen). In rund zwei von drei Fällen (2 800) wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in den übrigen 1 030 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.
Neben den Unternehmen beantragten 11 997 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, wobei
in 10 706 Fällen (+42,0 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2005) das Verbraucherinsolvenzverfahren (für
Personen, die nicht selbstständig tätig sind, z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose) in Anspruch genommen wurde. Insgesamt belief sich die Zahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen von Januar bis Juni 2007 auf 15 827 (erstes Halbjahr 2005: 14 367). Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 3,1 Milliarden Euro.
Hinweis: Anders als bislang üblich haben die Statistiker auf einen Vergleich mit dem Vorjahr verzichtet, da
Nachmeldungen aus dem Jahr 2006 noch ausstehen. Nach Eingang dieser Meldungen wird das LDS für das Jahr 2006
korrigierte Zahlen veröffentlichen. (LDS NRW)

Duisburg, 29. August 2007 - Historischer Kalender
Revision fördert Unregelmäßigkeiten zutage - Staatsanwaltschaft eingeschaltet
Bei einer im Zuge der Zusammenführung des Klinikums Duisburg gGmbH und der Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA durchgeführten Revision in der Duisburger Einrichtung wurden Unregelmäßigkeiten in erheblichem Umfang festgestellt. Diese Unregelmäßigkeiten wurden inzwischen auch von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einem vorläufigen Zwischenbericht bestätigt.
Die Gesellschafter des Klinikums (Stadt Duisburg und die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA) haben am 29. August 2007 die Staatsanwaltschaft in Duisburg über die bisherigen Erkenntnisse informiert. Diese sind nach Einschätzung der Gesellschafter so gravierend, dass eine außerordentliche Sitzung der zuständigen Aufsichtsgremien veranlasst wurde. Der bisherige Geschäftsführer befindet sich zwischenzeitlich in Urlaub. Die Leitung des Klinikums übernimmt Mit-Geschäftsführer Hans-Joachim Ehrhardt.

Nach bisher bekannt gewordenen Informationen geht es um Zahlungen in Höhe von rund 400 000 Euro im Zeitraum der letzen fünf Jahre an Geschäftsführer Reinhard Isenberg (Foto). Ob diese Zahlungen nun den Vertragsbedingen entsprechen wird nun überprüft.

Sparkassen-Informatik
Gemeinsame Initiative der OBs von Duisburg, Karlsruhe, Köln und Mainz
In einem gemeinsamen Schreiben haben sich die Oberbürgermeister der von der geplanten Standortaufgabe betroffenen Städte Duisburg, Karlsruhe, Köln und Mainz an Fridolin Neumann, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Sparkassen Informatik GmbH & Co. KG in Frankfurt, gewandt. Darin bitten sie ihn, die Schließung der vier Standorte nicht zu vollziehen. Sie weisen in ihrem Schreiben darauf hin, dass der seit Wochen andauernde Arbeitskampf drohe, die Vertrauensbasis der Sparkassen als regional verankerte öffentlich-rechtliche Finanzinstitute bei ihren 50 Millionen Kunden und vor allem bei den mittelständischen Unternehmen zu beschädigen. Der Erfolg der Sparkassen im dreigliedrigen deutschen Bankensystem gründe besonders auf der regionalen Verankerung. Und die Regionalität der Sparkassen manifestiere sind gerade in ihrem Zugriff auf dezentrale Dienstleistungsstrukturen und ihre Rolle als glaubwürdiger regionaler Arbeitgeber, heißt es in dem Schreiben weiter.
Dem Chef der Sparkassen Informatik wird ferner vorgeschlagen, zum Gesprächstermin, den dieser dem Karlsruher OB Heinz Fenrich angeboten hatte, auch die Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Duisburg), Fritz Schramma (Köln) sowie Jens Beutel (Mainz) samt den jeweiligen Betriebsratsvorsitzenden einzuladen.

"Duisburg - die neue Geschichte einer alten Stadt" - Sonntagsführung im Stadtmuseum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz, lädt am kommenden Sonntag, 2. September, um 15 Uhr in die neue Dauerausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte ein.
Museumssprecher Werner Pöhling erläutert die Präsentation von der Steinzeit bis zur "Fast"-Gegenwart. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro.

Sonntagsführung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt liegt in Duisburg-Ruhrort. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Eine öffentliche Führung durch das Museum, Apostelstraße 84, in Duisburg-Ruhrort gibt es am kommenden Sonntag, 2. September, 15 Uhr. Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Weitere Informationen unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de oder unter 02 03 / 80 88 90.

Empfang für die Weltmeisterinnen im Showtanz
Sie haben die Pokale gleich reihenweise abgeräumt, jetzt wurden sie auch noch Weltmeister und Vize-Weltmeister: Diese Erfolge waren Grund genug für Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Showtanzformationen "Calypso" und "Teeniecalypso" mit einem Empfang im Duisburger Rathaus zu ehren.

Die Rheinhauser Showtanzformation "Calypso" hat am 17. Juni in Landshut in der Kategorie "Moderner Showtanz mit Hebefiguren" den Titel "Weltmeister 2007" errungen. Zuvor im Mai bzw. März wurde "Calypso" Europameister, "Deutscher Vize-Meister" und "NRW-Meister". Die diesjährige Show trägt den Titel "Viva las Vegas". "Teeniecalypso" eifert den Großen nach und errang am 16. Juni in Essensbach den Titel "Vize-Weltmeister 2007" in der Kategorie "Moderne Gruppenformationen mit Hebefiguren 12-15 Jahren". Zuvor wurden Teeniecalypso im Mai dritter Europameister, dritter Deutscher Meister sowie NRW-Meister.
Die Showtanzformation "Calypso" ist ursprünglich aus der 1971 gegründeten "BSW-Tanzgruppe" entstanden, die mit zehn Mädchen im Kinderkarneval einen Gardetanz aufführte. Die Gruppe hat sich 1986 dann für den Showtanz entschieden und wurde unter dem Namen "Calypso" bekannt. Sie bestehen aus 19 Tänzerinnen und drei Tänzern, trainiert werden sie von Rita Küppers.
Die Mini-Showtanzformation (Alter 9 bis 15 Jahre) "Teeniecalypso" entstand im Sommer 2002 aus der Idee der Nachwuchsförderung heraus. Derzeit besteht die Gruppe aus 22 Tänzerinnen. Trainerin Ramona Ridder-Lausberg begleitet die tanzbegeisterten Minis von Anfang an.

Die Mini-Showtanzformation „Teeniecalypso“ mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland (hinten links) im Franz-Haniel-Hof des Rathauses.

VHS: Informationsveranstaltung zum Thema "Sportbootführerschein"
Eine Informationsveranstaltung zum Erwerb der amtlichen Sportbootführerscheine "Binnen" und "See" bietet die Volkshochschule, Königstraße 51, am Dienstag, 18. September, von 18.15 bis 19.45 Uhr an. Die theoretischen Ausbildungen beginnen am Dienstag, 9. Oktober.Alle Fragen zu den Inhalten der Kurse, zum Beispiel zu den Prüfungsvoraussetzungen, werden am Veranstaltungstag beantwortet.

Duisburg, 28. August 2007 - Historischer Kalender
Sperrung der Duisburger Straße in Homberg
Ab Montag, 3. September, wird die Duisburger Straße in Homberg ab Pionierstraße in Fahrtrichtung Lauerstraße gesperrt. Ein Rechtsabbiegen aus der Lauerstraße in die Duisburger Straße bleibt zunächst möglich. Grund für die Sperrung sind die Kanalbauarbeiten, die abschnittsweise von der Lauerstraße in Richtung Pionierstraße wandern. Die Arbeiten zur Erneuerung der Kanalisation werden voraussichtlich bis zum Jahresende dauern. Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Teuerungsrate in NRW bei + 2,0 Prozent
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen August 2006 und August 2007 um 2,0 Prozent auf 112,2 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (Juli 2007) sank der Preisindex um 0,1 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat (Juli 2007) erhöhten sich vor allem die Preise für Speisefette und -öle (+16,3
Prozent; darunter: Butter +31,1 Prozent). Auch für Molkereiprodukte und Eier (+1,7 Prozent) sowie für Bekleidung (+1,2 Prozent) musste mehr bezahlt werden. Preisgünstiger als im Vormonat waren u. a. Frischgemüse (-3,3 Prozent), Kraftstoffe (-3,1 Prozent) und Pauschalreisen (-2,1 Prozent).
Im Vergleich zum August 2006 musste vor allem für Strom (+8,3 Prozent) mehr ausgegeben werden als im Vorjahr,
während die Preise für Heizöl um 7,7 Prozent nachgaben. Preiswerter als vor Jahresfrist waren außerdem Produkte
des Multimediabereichs (-5,2 Prozent). (LDS NRW)

Getreideernte in NRW um 14,1 Prozent niedriger als 2006
Der ungewöhnlich milde Winter, die ausgeprägte Frühjahrstrockenheit mit ungewöhnlich hohen Temperaturen im April und Mai sowie regional unterschiedliche Niederschlagsmengen während der Wachstums- und Ernteperiode beeinflussten das Ertragsniveau der diesjährigen Getreideernte in NRW negativ. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurde mit 3,51 Millionen Tonnen 14,1 Prozent weniger Getreide (ohne Körnermais) im Land gedroschen als im Jahr zuvor, wobei die Anbaufläche um 2,8 Prozent reduziert wurde.
Beim Weizen, der hierzulande nach wie vor wichtigsten Getreideart, wurde bei leicht rückläufiger Anbaufläche
(-1,6 Prozent) mit 1,96 Millionen Tonnen eine um 9,7 Prozent geringere Gesamternte eingefahren; der Ertrag je
Hektar (7,16 Tonnen) war um 8,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.
Der Flächenertrag der Gerste lag im Erntejahr 2007 bei 5,63 Tonnen pro Hektar, das waren 16,5 Prozent weniger
als 2006. Somit wurde - auch bedingt durch die Reduzierung der Anbaufläche für Gerste um 4,0 Prozent -
mit 1,10 Millionen Tonnen eine um 19,9 Prozent geringere Gerstenmenge geerntet als im Vorjahr.

Da die Anbaufläche von Triticale um 4,2 Prozent eingeschränkt wurde und der Hektarertrag mit 5,47 Tonnen
um 8,7 Prozent sank, konnte für diese Getreideart mit 277 000 Tonnen eine um 12,5 Prozent niedrigere
Gesamternte eingefahren werden als im Vorjahr.
Beim Roggen wurde trotz einer in 2007 erneuten Ausdehnung der Anbaufläche (+1,3 Prozent), bedingt durch
den um 32,2 Prozent geringeren Ertrag von 4,47 Tonnen je Hektar, eine gegenüber dem Vorjahr um 31,3 Prozent
niedrigere Gesamternte von 87 000 Tonnen erzielt. (LDS NRW)

"Amnesty International" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 1. September, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die Duisburger Arbeitsgruppe der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" wieder mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren. An dem Stand, der im hinteren Eingangsfoyer aufgebaut ist, sind verschiedene Informationsbroschüren erhältlich, die über die Arbeit von "Amnesty International" Auskunft geben.


"Unicef" informiert in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 1. September, wird sich von 11 bis 16 Uhr die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren.

Duisburg, 27. August 2007 - Historischer Kalender
Aktion „Wir trommeln für Kinder“  - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat die Schirmherrschaft des Weltkindertages in Duisburg und auch für die Aktion „Wir trommeln für Kinder“, die der Verein „Kinder sind der Rhythmus der Welt e. V.“ veranstaltet, übernommen.
Entstanden ist die Idee, sich besonders für Kinder zu engagieren, sagte Gründer und Vereinsvorsitzender des Vereins, Viktor Seroneit, als 1996 die schlimmen Nachrichten über die Kinderschändungen in Belgien die Bevölkerung entsetzten. So wurden bereits 1997 eine weltweite Kinderschutzplakataktion „Wir trommeln für Kinder“ gestartet, die bis zur UNO in New York gelangte. In Jahre 2006 gründete sich dann der Verein „Kinder sind der Rhythmus der Welt e. V.“.
Am 20. September 2007 erfolgt nun die Auftaktveranstaltung zur einer neuen Aktion, die in der Regenbogen-Schule in Duisburg-Marxloh, als Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010 stattfindet. Dr. Martin Grimm, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins, sowie Vorsitzender der Geschäftsführung von Thyssen-Krupp, sagte hierzu, dass auch seinem Unternehmen an der Einheit des Ruhrgebiets gelegen sei.
Von den Kindern der Regenbogen-Schule wird ein Willkommensplakat gemalt, Freundschaftsbänder in allen Sprachen beschrieben und die notwendigen Trommeln gefertigt. Zum Start der Veranstaltung wird die gesamte Schule „für Kinder trommeln“.

Die symbolische Trommelübergabe in Rathaus soll auf das Engagement des Vereins "Kinder sind der Rhythmus der Welt e. V." hinweisen. Von links: Dr. Martin Grimm, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Viktor Seroneit

Den finanziellen Überblick wahren - Freiwillige gesucht,  die ein Haushaltsbuch führen
Zu Hause Buch zu führen, alle Einnahmen und Ausgaben zu notieren - das ist zwar mit Aufwand verbunden, aber es zahlt sich aus: Man bekommt einen genauen Überblick darüber, wo das Geld bleibt. Für die "Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008" (EVS) sucht das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik 15 000 Haushalte in NRW, die bereit sind, drei Monate lang ihre Einnahmen und Ausgaben in Haushaltsbüchern festzuhalten. Sinn der Aktion ist es, statistische Informationen über Einkünfte, Verbrauchsgewohnheiten und die Vermögensbildung zu gewinnen und Erkenntnisse über die Ausstattung der Haushalte mit langlebigen Gebrauchsgütern wie z. B. Pkws oder PCs zu erhalten. Als "Dankeschön" erhalten alle teilnehmenden Haushalte nach Abschluss der Aktion - abhängig von der Haushaltgröße und der Art der Teilnahme - eine Prämie zwischen 65 und 85 Euro. Detaillierte Infos finden Interessierte im Internet unter "www.evs.nrw.de".

Haushalte, die sich beteiligen möchten, können sich telefonisch (kostenlose Rufnummer 0800 9449324), per E-
Mail (evs2008@lds.nrw.de) oder schriftlich (LDS NRW, Stichwort EVS, Postfach 10 11 05, 40002 Düsseldorf) mit
dem Landesamt in Verbindung setzen.
Datenschutz und statistische Geheimhaltung sind bei der EVS - wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik -
umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich in anonymisierter Form für statistische Zwecke ausgewertet. (LDS NRW)

Projekt „Selbstständige Schule“: Neue Broschüre „Fortbildungsakademie Duisburg“ erschienen
Die Mitglieder der Regionalen Steuergruppe und des Regionalen Bildungsbüros freuen sich, den Lehrkräften der am Modellvorhaben „Selbstständige Schule“ beteiligten 53 Projektschulen eine Broschüre mit dem regionalen Fortbildungskonzept und den Qualifizierungsangeboten der Fortbildungsakademie Duisburg für das Schuljahr 2007/2008 aushändigen zu können.
Das zentrale Ziel der Schulentwicklung über das Projekt „Selbstständige Schule NRW“ hinaus ist die Verbesserung des Unterrichts auf der Basis eines optimierten Systems Schule. Deshalb ist vor allem eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer im Bereich der systematischen Unterrichtsentwicklung sowie eine daraus resultierende Schul- und Organisationsentwicklung erforderlich.
In Duisburg konnten positive Erfahrungen mit der regionalen Fortbildungsakademie der selbstständigen Schulen unter der Regie des Regionalen Bildungsbüros gesammelt werden. In enger Zusammenarbeit mit den Fortbildungsbeauftragten der einzelnen Projektschulen entwickelt die Fortbildungsakademie das Angebot und übernimmt zudem die Schnittstellenfunktion im übergeordneten Netzwerk verschiedener Bildungsregionen und kooperiert mit anderen Weiterbildungsinitiativen.
Ein zeitgemäßes regionales Fortbildungssystem versteht sich als regionaler Verbund mit schulformübergreifendem Ansatz und als Teil eines Netzwerks mit den Schulen der Region und Fortbildungsanbietern anderer Regionen. Es ist
systemisch sowohl in den Schulen wie auch in der Region verankert.
Die Angebote stehen in engem inhaltlichen Bezug zueinander und sind ausgerichtet auf die Verbesserung von Schul- und Unterrichtsqualität. In Anlehnung an die Erkenntnisse zu gutem Unterricht dienen sie entweder der Information oder dem Training zu relevanten pädagogischen Themen und Maßnahmen. Ziel ist die nachhaltige Verwendung des Gelernten in Unterricht, in die möglichst viele Kolleginnen und Kollegen einer Schule einbezogen sein sollten.
Die Broschüre ist im Internet unter www.rbdu.de zu finden.

Klaus Gith, Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule in Duisburg-Meiderich, nahm als erster Schulleiter einer der 53 Projektschulen von den beiden Mitarbeiterinnen des Regionalen Bildungsbüros, Nicole Weber links) und Carmen Druyen, die Broschüre „Fortbildungsakademie Duisburg“ entgegen.

IKiBu-Rahmenprogramm startet mit Aktionstag
Unter dem Titel „Freundschaft trägt die Welt“ findet vom 22. bis 27. Oktober in Duisburg die 36. Internationale Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek statt. Wie im Vorjahr gibt es auch diesmal wieder ein pädagogisches Rahmenprogramm, das bereits am 19. Oktober mit einem ganztägigen Aktionstag, den die Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur NRW veranstaltet, startet. Der LAG-Aktionstag wendet sich insbesondere an Erzieher und Grundschullehrer. Die Teilnahme kostet 25 Euro.
Das Tagesprogramm und weitere Informationen dazu ist unter 0231/1765881 erhältlich oder im Netz unter www.jugendstil-nrw.de. Zu allen anderen Seminaren des pädagogischen Rahmenprogramms, die in der Zeit zwischen 29. Oktober und 9. November stattfinden, kann man sich ab 31. August bis 10. Oktober über Call Duisburg (0203) 940094 anmelden.

Berufseinstieg Immobilienfachgeschäft und Hausverwaltung
Zum Thema „Existenzgründung im Immobilienfachgeschäft und in der Hausverwaltung“ bietet die VHS ab 6. September einen Intensivkurs an. Vom Lehrberuf bis zum einschlägigen Studium bietet die Wohnungswirtschaft auch gute Möglichkeiten für den Seiteneinstieg. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, die haupt- oder nebenberuflich in diesem Markt tätig werden wollen. Sowohl die einzelnen Tätigkeitsfelder als auch die Möglichkeiten der Existenzgründung bzw. der Mitarbeit in Maklerbüro oder Hausverwaltung werden ausführlich behandelt, einschließlich der Chancen und Risiken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs findet an zehn Donnerstagen statt, jeweils von 18.30 bis 21.45 Uhr in der Volkshochschule, Königstraße 47.  Infos unter Telefon 0203/283-3725 und -2616.
LiteraturBistro der Zentralbibliothek zeigt andersARTige Stadtlandschaften
„Stadtlandschaften“ hat Remo Schyroki seine Ausstellung im LiteraturBistro der Zentralbibliothek genannt, die noch bis Ende Oktober dort gezeigt wird. In seinen Bilder präsentiert der Künstler eine andere „Art“ der Architektur. Er führt den Betrachter in ein buntes Gassengewirr, vorbei an strahlenden Häuserfronten und über leuchtende Dächer. In einem Geflecht aus stürzenden Linien und sich ständig brechenden Perspektiven entstehen verwirrende Szenen: Oben ist unten und innen ist außen. Am Mittwoch, 5. September, findet zu der Ausstellung in der Reihe „AndersARTiges im LiteraturBistro“ ein Künstlergespräch statt, moderiert von Edith Kreth-Finkeissen. Der Eintritt ist frei.

Duisburg, 25. August 2007 - Historischer Kalender
OB-Vorschlag: Landesgartenschau 2014 nach Duisburg!
Oberbürgermeister Adolf Sauerland schlägt dem Rat der Stadt vor, dass sich Duisburg für die Durchführung der Landesgartenschau (LaGa) 2014 bewirbt. Das Motto: „Duisburg: Schau mal R(h)ein“. Basis für die Bewerbung zur LaGa ist der „Rheinplan“, der die Entwicklung des Erholungsraums entlang des Flusses und die Verknüpfung mit der Stadt zum Ziel hat.

Sperrung Am Neuen Angerbach/Förkelsgraben in Hüttenheim
Am Samstag, 1. September, ab 4 Uhr, muss die Straße Am Neuen Angerbach im Einmündungsbereich Förkelsgraben komplett gesperrt werden. Ein Schwerlastkran wird dann den Brückenüberbau für die neue Fuß- und Radwegebrücke über den Angerbach montieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag dauern. Umleitungen sind ausgeschildert.

Sperrung der Krefelder Straße in Rheinhausen
Ab Montag, 27. August, muss die Krefelder Straße zwischen Lindenallee und Rheingoldstraße ab dem Kreuzungsbereich Lindenallee gesperrt werden. Grund für die Sperrung sind Reparaturarbeiten an der Kanalisation im Straßenraum. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern. Umleitungen sind ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Neue "Tingo-Spielnachmittage" in der Stadtbibliothek
"Tingo" heißt der lustige Bursche, der seit einiger Zeit Kindern im Alter zwischen fünf und sieben Jahren die englische Sprache auf spielerische Weise näher bringt. In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Berlitz bietet die Duisburger Stadtbibliothek jetzt wieder acht Veranstaltungen mit ihm an: Am 4. September und 13. November in der Zentralbibliothek (Telefon: 0203/283-4221) sowie am 9. Oktober und 27. November in der Bezirksbibliothek Buchholz (Telefon: 0203/283-7108). Jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr bzw. 16.30 bis 17.30 Uhr haben dann maximal 15 Kinder die Möglichkeit, mit "Tingo" zu spielen, singen, malen und basteln. Anmeldungen und weitere Infos bei der jeweiligen Bibliothek.

Tag des offenen Denkmals am 9. September
Jedes Jahr wird am zweiten Sonntag im September europaweit auf den "Tag des offenen Denkmals" aufmerksam gemacht. Mit einem neuen Rekordangebot präsentiert sich in diesem Jahr der Denkmaltag. Über 9.500 historische Gebäude und Anlagen in mehr als 3.000 Städten und Gemeinden öffnen in der Bundesrepublik ihre Türen für interessierte Bürger. Das diesjährige Thema "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten" soll Einblicke geben in die jahrhundertealte Geschichte religiösen Lebens in unserem Land.
Duisburg lädt an diesem Tag auf eine Entdeckungstour ein und präsentiert Kirchen mit neuen Konzepten, eine archäologische Kultstätte und einen alten Friedhof mit bedeutenden Familiengrabstätten. Eine Fahrradtour führt auf malerischen Wegen durch den historischen Duisburger Süden.
Ein Flyer gibt Kurzinformationen zu jedem Standort und eine Veranstaltungsübersicht. Er liegt ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen aus oder wird im Internet unter www.duisburg.de als Download angeboten.

Fahrradexkursion entlang der Emscher
Eine Fahrradexkursion zum Thema "Die Emscher im Biotopverbund" bietet die Volkshochschule am Sonntag, 9. September. Treffpunkt um 14 Uhr ist das 100 Jahre alte Pumpwerk an der Alsumer Straße / Ecke Hoffsche Straße in Beek, das besichtigt wird. Über gut 20 Kilometer geht es entlang der Alten Emscher durch den Duisburger Norden über den Grünen Pfad bis zur Kleinen Emscher, mit einem Abstecher nach Oberhausen-Holten. Die Teilnehmer erkunden mit dem eigenen Fahrrad die Gewässer in der Region und interessante technische Anlagen und erhalten einen Satz Fahrradkarten. Der Wasserbauexperte Dr. Johannes Meßer informiert über die Landschaftsentwicklung und die ökologische Funktion des Emschersystems. Anmeldung bei der VHS unter 0203/283-3725 und 283-5215.

Feuerwehr Duisburg holt drei Titel bei der NRW-Triathlonmeisterschaft
Auch in diesem Jahr haben wieder Sportler der Berufsfeuerwehr Duisburg mit Erfolg am Leverkusen-Triathlon teilgenommen. In der Besetzung Stefan Cox, Norbert Kempf und Heike Speckmann gewann die Feuerwehr Duisburg die NRW-Triathlonmeisterschaft der Feuerwehr. Dabei war sicherlich die geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Erfolg. Nach 500-Meter-Schwimmen kamen alle drei dicht gefolgt aus dem Wasser, was sich auch auf der anspruchsvollen 22 km langen Radstrecke und der abschließenden 5 km Laufrunde nicht wesentlich änderte. Zudem siegten Stefan Cox und Heike Speckmann auch noch jeweils in ihrer Altersklasse.
Mehr Infos unter: www.leverkusen-triathlon.de

Duisburg, 24. August 2007 - Historischer Kalender
Duisburger zeigen Flagge - Bekennende Duisburger können ab sofort das Wappen hissen
Uwe Gerste und Petra Schröder von der Duisburg Marketing GmbH übergaben heute zweihundert Flaggen, die das Wappen von Duisburg zeigen, an die Tourist Info. Inge Keusemann-Gruben, die Leiterin des Services, strahlt über das ganze Gesicht. Sie ist sich sicher einen echten ,Renner' in Händen zu halten. Für 14,90 Euro ist das gute Stück aus Polyester in einer Größe von 90 mal 150 Zentimetern ab sofort bei der Tourist Info auf der Königstraße erhältlich und Einsatzmöglichkeiten seine Verbundenheit mit der Stadt zu zeigen gibt es Viele: Im Vorgarten, im Verein, am Küchenfenster oder auch im Urlaub auf dem Campingplatz.

Kinderprogramm der Stadtbibliothek mit neuen Bilderbuchkinos
"Guten Tag, lieber Wal" heißt es in dem Bilderbuchkino, das nach der gleichnamigen Geschichte von Achim Bröger und Gisela Kalow am 5. (Stadtteilbibliothek Wanheimerort), 6. (Stadtteilbibliothek Beeck), 13. (Bezirksbibliothek Walsum), 22. (Zentralbibliothek) und 27. September (Bezirksbibliothek Hamborn) jeweils um 15 Uhr (am 22.9. um 11.30 Uhr) von Anne Markstein für Kinder ab vier Jahren erzählt wird. Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek, das inzwischen bibliotheksweit ausliegt, hat noch andere Bilderbuchkinos ("Na warte, sagte Schwarte", "Prinzessin Isabella", "Kein Tag für Juli" und "Für Hund und Katz ist auch noch Platz"), Theater ("Der blaue Stuhl") und vielfältigen Vorlese- und Bastelspaß in ihren Zweigstellen anzubieten.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist zwar frei, doch ist jeweils eine Anmeldung und der Besitz eines gültigen Bibliotheksausweises erforderlich. Weitere Informationen bei Anne Markstein (0203/283-4117) oder Wolfgang Heiken (0203/283-4203 oder -4221) oder im Netz unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Bildungsurlaub: "Entspannung mit Kindern"
Die Volkshochschule bietet in diesem Semester einen Bildungsurlaub als Fortbildungsangebot für pädagogische Mitarbeiter in der Kinderarbeit an. Thema ist "Entspannung mit Kindern", ein Arbeitsfeld, dem heute eine immer größere Bedeutung zukommt. Unter der Leitung von Kirsten Junker lernen die Teilnehmer kindgerechte Entspannungsmöglichkeiten kennen. Der Bildungsurlaub erstreckt sich über insgesamt fünf Tage. Die ersten drei Unterrichtstage finden in der Zeit vom 26. bis 28. September (jeweils in Zeit von 9 bis 16 Uhr) statt. Der Bildungsurlaub wird dann am 17. und 18. Januar 2008 fortgesetzt.
Voranmeldung und weitere Auskünfte bei Manfred Fenner unter 0203-283-3240.

BLICKPUNKT BIBLIOTHEK startet Kartenvorverkauf
Mit Erscheinen des neuen Monatskalenders BLICKPUNKT BIBLIOTHEK startet der Vorverkauf für alle darin angekündigten Lesungen. So gibt es ab sofort für die Veranstaltungen im Rahmen von "PoesiePalast Ruhr" mit Erwin Grosche am 14. September, "Ungarischer Akzent" mit György Konrád am 12. Oktober sowie des Vereins für Literatur und Kunst Duisburg mit John von Düffel am 16. Oktober Karten im Vorverkauf an der Erstinformation der Zentralbibliothek. Der neue BLICKPUNKT mit der kompletten Veranstaltungsübersicht liegt inzwischen stadtweit aus und steht im Netz unter www.stadtbibliothek-duisburg.de. Weitere Infos unter 0203/283-4218.

Duisburg, 23. August 2007 - Historischer Kalender
Neue Broschüre zum Minderjährigenschutz vorgestellt
Das Jugendamt Duisburg hat eine neue Info-Broschüre zum Thema "Minderjährigenschutz; Hilfen für betroffene Kinder und Familien" erarbeitet. Jugenddezernent Karl Janssen und der Leiter der Jugendamtes, Thomas Krützberg, stellten die Broschüre, die in einer ersten Auflage von 2.000 Exemplaren erscheint, heute vor.
"Das Thema Kinderschutz/Kindesvernachlässigung ist im Arbeitsfeld der Jugendhilfe von zentraler Bedeutung," so Dezernent Karl Janssen. "Dem Jugendamt ist es daher ein dringendes Anliegen, mit verschiedenen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien eine effektive Kooperation zu pflegen, um in Fällen von Kindeswohlgefährdung möglichst frühzeitig die richtigen Maßnahmen einleiten zu können, die die Kinder schützen und den Familien weiterhelfen sollen."
Kinder und Jugendliche wachsen nicht immer in Lebenszusammenhängen auf, die ihre Entwicklung in dem gebotenen Maße fördern. In manchen Familien ist das leibliche und seelische Wohl der Kinder nicht ausreichend geschützt. So gibt es immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung und aus Einrichtungen, in denen Kinder betreut werden, die auf eine Gefährdung des Kindeswohls hinweisen.
Jugendamtsleiter Thomas Krützberg: "Es ist Aufgabe und Auftrag aller in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Menschen, Kinder zu fördern und deren Wohl zu schützen. Dem Jugendamt kommt hierbei eine besondere Schutzfunktion im Rahmen des "Wächteramtes" zu. Zur Erfüllung dieser Aufgabe setzen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, um auf diese Weise den Kindern und deren Familien wirkungsvolle Hilfe leisten zu können."
Die jetzt vorgelegte Broschüre wendet sich daher insbesondere an pädagogische Fachkräfte sowie an alle Personen, Institutionen und Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten. Sie soll dem Schutz von Kindern dienen, für deren Gesundheit und Wohlergehen das Jugendamt Duisburg im Zusammenwirken mit allen für Kinder tätigen Institutionen Verantwortung trägt. Im Interesse der Kinder und Jugendlichen der Stadt soll damit ein Beitrag zur Information und Kooperation geleistet werden. Die Broschüre ist in allen Bezirksämtern erhältlich und kann außerdem unter www.duisburg.de/51 herunter geladen werden.

Einladung zur Bürgerbeteiligung
Duisburg. Für den Bereich zwischen Prinzenstraße, Rolandstraße und Charlottenstraße in Homberg-Hochheide ist eine Einfamilienhausbebauung vorgesehen. Hierzu gibt es am Donnerstag, 30. August, 18 Uhr im Ratssaal des Bezirksrathauses Homberg, Bismarckplatz 1, einen Termin zur Bürgerbeteiligung, in dem in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl der Planentwurf vorgestellt wird.
Der Planentwurf kann vom 23. bis 29. August im Bezirks-Rathaus, Zimmer 103 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Tafel-Sommerfest
Der Duisburger Tafel e.V. veranstaltet am Samstag, den 25.08.2007 sein jährliches Sommerfest am Grunewald und lädt dazu alle Ritter, Spender, Mitglieder und interessierte Bürger herzlich ein. Das Team der Duisburger Tafel trotzt auch in diesem Jahr jedem Wetter und ist mit Pavillonzelten gegen Sonne und Regen geschützt.
An der Düsseldorfer Straße 346 gibt es ab 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen, frische Salate und Gegrilltes. Das Medienforum Duisburg sorgt für die musikalische Seite, so dass für ein gelungenes Fest alles vorbereitet ist.
Können Sie sich vorstellen selber ehrenamtlich tätig zu werden ? Dann nutzen Sie die Gelegenheit sich selbst einen Eindruck von der Arbeit der Duisburger Tafel zu machen und das Team und seine Gäste persönlich kennen zu lernen.

Der jährliche Fassadenwettbewerb „Make up Duisburg“ geht in die nächste Runde
Stadtbildverschönerung seit 1973

Unter dem Motto ‚LOKAL-COLOURIT’ wird auch 2007 wieder der schönste Fassadenanstrich gesucht. Seit 1973 haben über 4600 Bewerber teilgenommen und damit für mehr Farbe im Stadtbild gesorgt. Duisburg ist somit Vorreiter einer Initiative zur Stadtverschönerung, die inzwischen in vielen Städten Nachahmer gefunden hat.
Die neue Broschüre mit den Ausschreibungsbedingungen liegt ab sofort in der Tourist Information, bei der Maler- und Lackierer-Innung sowie der Sparkasse Duisburg aus. Ferner steht sie unter www.duisburgnonstop.de als download zur Verfügung.
In der Broschüre sind auch einige der aktuellen Sieger abgebildet, die am 14. September mit Preisgeldern und Urkunden prämiert werden. Zugelassen sind Gebäude in den Kategorien ‚mit Stuck’ und ‚ohne Stuck’ sowie als Sondergruppen Wohnsiedlungen, Öffentliche Gebäude und Gewerbeobjekte.
Die Veranstalter, Duisburg Marketing GmbH, Stadt Duisburg, die Sparkasse Duisburg und die Maler- und Lackierer-Innung, erwarten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Teilnehmer. Bis zum 31. Dezember kann man sich noch anmelden, weitere Auskünfte erhalten Sie auch beim Amt für Baurecht und Bauberatung unter: 283-4532.

Arbeitsagentur und ARGE am Mittwoch, den 29. August, geschlossen
Wegen einer Gemeinschaftsveranstaltung am Mittwoch, den 29. August 2007 sind die Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE-Duisburg ganztägig geschlossen. Wer sich an diesem Tag arbeitslos melden muss, kann dies ohne rechtliche Nachteile am Donnerstag, den 30. August, nachholen. Für telefonische Anfragen stehen die jeweiligen Service Center auch am 29. August bereit.
Telefonnummer Agentur: 01801 - 555 111 - Telefonnummer ARGE: 0203 - 302 1910

DuisburgSport rettet Landesschülerspiele im Rudern
Aufgrund des unbürokratischen und spontanen Einsatzes von DuisburgSport konnten die Finals der Schülerlandessportfeste (Jugend trainiert für Olympia) auf der Duisburger Regattabahn am Mittwoch, 22. August 2007, gerettet werden.
Eigentlich sollten die Rennen der Ruderer auf dem Essener Baldeneysee stattfinden. Aufgrund des starken Regens am Dienstag und Mittwoch musste dieser durch die Stadt Essen gesperrt werden. DuisburgSport konnte jedoch mit der Regattabahn Duisburg einspringen. Alle technischen Einrichtungen sind aufgrund der vor zwei Wochen zu Ende gegangenen Kanu Weltmeisterschaft in bestem Zustand, die Ruderer zeigten sich begeistert.

„Um 9 Uhr haben wir angefragt, bereits um 9.30 Uhr waren wir auf dem Weg zur Regattabahn in Duisburg.“
Bis zu 500 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 18 fuhren Rennen über die 1000 Meter Distanz. Die Gewinner qualifizierten sich für die Bundesfinals in Berlin im September.
Foto: Ruderrennen im Rahmen der Schülerlandesportfeste auf der Regattabahn.

Duisburg, 22. August 2007 - Historischer Kalender
Verkehrsbehinderungen am Schwanentor in Fahrtrichtung Ruhrort
Wegen Reparaturarbeiten an Leitungen kommt es im Kreuzungsbereich Schwanentor/Schifferstraße in Fahrtrichtung Ruhrort zu Verkehrsbehinderungen. Hier fallen zwei Fahrspuren für den Verkehr weg. Ein Ende der Arbeiten ist zz. noch nicht abzusehen. Ortskundige werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Sitzung Bezirksvertretung Mitte:
Umbau der Straßen Am Buchenbaum, Claubergstraße, Lenzmannstraße, Königstraße und Friedrich-Wilhem-Straße sowie neue Verkehrsführung auf der Vom-Rath-Sraße

Anlage eines Wasserspielplatzes im Rahmen des Ausbaus des Parallelkanals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Duisburger Philharmoniker geben erst die "Zugabe"
Pünktlich zur neuen Spielzeit 2007/2008 geben die Duisburger Philharmoniker eine eigene Zeitung heraus.
Das 12seitige Journal heißt "Zugabe!" und liefert Informationen über das und rundum das Orchester. Die "Zugabe!" ist kostenlos und wird in unregelmäßigen Abständen erscheinen.
In der ersten Ausgabe, die während der Konzerte am 22. und 23. August 2007 in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais erstmals verteilt wird, finden sich z.B. ein Interview mit Jonathan Darlington über seine ganz persönliche Vorbereitung für ein Konzert, die Zusammenstellung des neuen Jahresprogramms, die Solisten der neuen Konzertsaison und die Arbeit des Vereins der Freunde der Duisburger Philharmoniker .
In den nächsten Tagen kann man das neue Journal "Zugabe!" u.a. auch im Opernshop an der Düsseldorfer Straße und der Tourist Information auf der Königstraße bekommen.

"Skulptur" speziell für dementiell Erkrankte und Angehörige - Sonntagsführung, 26. August, 11.30 Uhr

Tagesausflug mit Duisburger Pflegekindern
Am 18. August fand die diesjährige Tagesfahrt des Jugendamtes für Duisburger Pflegekinder im Alter von 8 bis 12 Jahren statt. Unter dem Motto "Ich bin nicht allein" soll mit Aktionen wie dieser den Pflegekindern ermöglicht werden, sich untereinander kennen zu lernen und sich über ihre oft nicht einfache Rolle auszutauschen.
Ziel war diesmal der "tree 2 tree"-Hochseilgarten in Oberhausen. Begleitet von zwei Mitarbeitern des Duisburger Pflegekinderdienstes reisten 15 Kinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum "Event-Gelände" und wurden durch geschulte Mitarbeiter vor Ort in die Geheimnisse des Kletterns eingeweiht. Anschließend war freies Klettern im gesamten Gelände angesagt. Zur Stärkung gab es Würstchen vom Grill. Infos zu den Bereichen Pflegekinderdienst und Adoption gibt es beim Jugendamt unter Telefon (0203) 99805-10 oder unter www.duisburg.de.

ZukunftsInitiative Frauen eröffnet berufliche Chancen
Die ZukunftsInitiative Frauen (ZIF) startet wieder Projekte mit kostenfreien Angeboten, die im Rahmen der Landesinitiative "Regionen - Stärken - Frauen" aus Landes- und EU-Mitteln gefördert werden. Ziele der Projekte sind, die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Teilnehmen können Berufsrückkehrerinnen, Elternzeitler (weiblich und männlich), beschäftigte Frauen (Vollzeit, Teilzeit, geringfügig) und arbeitslose Frauen, die keine Ansprüche auf Geldleistungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit haben. Um die unternehmenspolitische Tendenz der gemeinsamen Verantwortung für die Abstimmung zwischen Familien- und Berufspflichten zu fördern, wird eine Qualifizierung auch für berufstätige Männer geöffnet.

Das Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft der Stadt Duisburg gibt als Koordinator für ZIF einen Info-Flyer heraus, der in vielen öffentlichen Einrichtungen (Stadtbibliothek, Kammern, Bürgerservicebüros, Rathaus, Agentur für Arbeit Duisburg u. a.) ausliegt und auf den Internetseiten des Zentrums unter www.duisburg.de (Stichworte: ZFBW oder ZIF) zu finden ist.
Die ZIF-Projekte bieten Interessierten kostenfreie Leistungen in folgenden Projekten an:
Beratung, Qualifizierung und Coaching für Frauen im Handwerk mit den möglichen Abschlüssen: Fachkauffrau (HWK, Ausbildereignung (HWK), Europäischer Computerführerschein (ECDL), Berechtigung zum Studium Betriebswirtin HWK und Fachwirtin
Kontakt: Bildungszentrum des Handwerks Melanie Beckmann, Telefon: 0203/ 99534-38
Coaching & TrainingsCenter für Frauen mit Angeboten zur Bildungsberatung, Vermittlungs- und Bewerbungsfragen, Seminaren für EDV, Englisch und kaufmännische Kurse
Kontakt: GfB mbH Kontakt: Heike Hänel, Tel.: 0203/ 51946-0

Duisburg, 21. August 2007 - Historischer Kalender
„Da kommt was auf Sie zu!“
Öffnung der Bertastraße und Annastraße in Rheinhausen für den Fahrradverkehr
In dieser Woche werden die beiden Einbahnstraßen Bertastraße und Annastraße in Rheinhausen-Hochemmerich für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Eine Beschilderung und Markierung auf der Fahrbahn weist auf die neue Verkehrsführung hin. Die Freigabe ist Bestandteil eines Gesamtpaketes von zehn Einbahnstraßen in Hochemmerich, die nach Beschluss durch die Bezirksvertretung Rheinhausen in Gegenrichtung für den Fahrradverkehr geöffnet werden. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, mit der notwendigen Vorsicht diese Straßen und die Einmündungsbereiche zu befahren, unter dem Motto: „Da kommt was auf Sie zu!“ Die weiteren beschlossenen Freigaben erfolgen nach und nach. Die Markierungsarbeiten sind abhängig von der Witterung.

Gestaltungsfibel für die Siedlung Beeckerswerth
Die Siedlung Beeckerswerth wurde als Berg- und Hüttenarbeitersiedlung des Thyssen-Konzerns Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts nahe der neuen Zeche Beeckerswerth gebaut. Mit dem Bau der Siedlung entstand auch der neue Ortsteil Beeckerswerth. In der Siedlung stehen 392 Gebäude unter Denkmalschutz mit insgesamt 1200 Wohneinheiten. Die Siedlung wird zunehmend privatisiert.

Als Handbuch und Leitfaden für die Praxis dient die reich illustrierte und - in Backsteinrot - ansprechend gestaltete Fibel dem Erhalt und der behutsamen Entwicklung des Denkmals und macht die Anliegen der Denkmalpflege einem breiten Publikum verständlich. Sie antwortet auf alle Fragen, die sich im Umgang mit dem denkmalgeschützten Ensemble ergeben und bietet Bewohnern, Bauherren und Architekten die Möglichkeit, sich eigenständig zu informieren. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde für eine vertiefende Beratung zur Verfügung (0203-283 2054 oder 0203-283 3076 bzw. info@denkmalschutz.de).

Die Gestaltungsfibel stellt in einem einführenden Teil Planungs- und Baugeschichte der Beeckerswerth-Siedlung vor und führt in einem Sanierungs- und Maßnahmenkatalog sowohl den ursprünglichen, historischen Zustand der baulichen Anlagen und Elemente auf (Fassaden, Dächer, Anbauten, Außenanlagen, etc.), als auch Erhaltungs- und Gestaltungsziele, die sich aus der jeweiligen historischen Situation ergeben. Als Anlage finden sich u. a. Antragsformulare für das denkmalrechtliche Erlaubnisverfahren sowie weitere praktische Informationen.

Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Oberste Denkmalbehörde hat die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Architekten und Bauhistoriker Dr.-Ing. Stephan Strauß, Historische Bauwerke GbR, eine Gestaltungsfibel für die Siedlung Beeckerswerth im Stadtbezirk Meiderich/Beeck herausgegeben.

Gleichzeitig mit der Präsentation der Fibel stellten das Amt für Soziales und Wohnen und die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg das neue Kreditförderungsprogramm "Bestandsinvest - Baustein 4 des Landes NRW" vor.

Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erklärt dazu: "Fibel und Handreichung sind ein Angebot des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen an private Eigentümer in denkmalgeschützten Arbeitersiedlungen. Mit dieser finanziellen Hilfestellung wollen wir einen Beitrag leisten für schnelle, unkomplizierte und dabei denkmalgerechte Sanierungsmaßnahmen."

In einer exemplarisch für das Denkmal Siedlung Beeckerswerth ausgearbeiteten Handreichung werden die Förderungsvoraussetzungen erläutert. Zudem werden zahlreiche weitere Hilfestellung gegeben. Informationen hierzu erteilen das Amt für Soziales und Wohnen und die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg. Anträge dazu sind beim Amt für Soziales und Wohnen, Schwanenstraße 5-7, zu stellen (Telefon 0203-283 2463).
Die Fibel ist für die Bewohner der Siedlung und Interessierte bei der Unteren Denkmalbehörde, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, und beim Bezirksamt Meiderich/Beeck erhältlich.
 

Widerspruchsrecht gegen die Erteilung von Melderegisterauskünften
Nach dem Meldegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen darf die Meldebehörde an politische Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Parlaments- und Kommunalwahlen sowie Volksbegehren und Volksentscheiden Auskunft aus dem Melderegister erteilen.
Wer eine Melderegisterauskunft an Parteien über seine Daten nicht wünscht, kann der Datenweitergabe ohne Angabe von Gründe ab dem fünfzehnten Lebensjahr widersprechen.
Außerdem darf die Meldebehörde Mitgliedern parlamentarischer und kommunaler Vertretungskörperschaften sowie Presse und Rundfunk eine Melderegisterauskunft über Alters- und Ehejubiläen von Einwohnern über 18 Jahre nach deren Einwilligung erteilen. Melderegisterauskunft von Einwohnern über 18 Jahre an Adressbuchverlage darf ebenfalls nur nach vorheriger Einwilligung der Betroffenen erteilt werden. Die Einwilligung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.
Nach dem Meldegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen können Melderegisterauskünfte auch per Internet eingeholt werden. Wer eine Übermittlung seiner Daten in dieser Form nicht wünscht, kann dem widersprechen.
Zuständig für die Entgegennahme des Widerspruchs und der Einwilligung, die schriftlich eingereicht werden sollten, sind die Bürger-Services in den Bezirksämtern.

VHS-Kurs: Betriebswirtschaft
Ein neu konzipierter Grundkurs Betriebswirtschaftslehre der Volkshochschule beginnt am 4. September. An fünf Donnerstagen, jeweils ab 18 Uhr, erhalten die Teilnehmer eine praxisorientierte Einführung in das auch für Nichtkaufleute, Selbstständige und Existenzgründer wichtige Thema. Veranstaltungsort ist die Kaufmännische Schule am Burgplatz. Dort findet ab Oktober auch ein Aufbaukurs statt.

Duisburg, 20. August 2007 - Historischer Kalender
"Fit von Klein auf" - Aktionstag im Kindergarten Kalkweg in Wedau
Die städtische Kindertageseinrichtung Kalkweg 144e in Duisburg-Wedau und die Betriebskrankenkasse BKK futur laden Kinder und Eltern am Montag, 27. August, von 10 bis 13 Uhr zum Fitnesstag ein. Unter dem Motto "Fit von Klein auf" haben die Erzieherinnen mit Unterstützung der BKK futur ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", sagt schon der Volksmund und die moderne Erziehungswissenschaft bestätigt: Die Grundlagen für ein gesundes Bewegungsverhalten können nicht früh genug gelegt werden. Grund genug für die BKK futur gemeinsam mit dem städtischen Kindergarten Kalkweg in Sachen Bewegung und Gymnastik im Kleinkindalter aktiv zu werden. Bei dem von Angela Dreier, einer lizenzierten Fitnesstrainerin, geleiteten Aktionstag läuft alles unter dem Motto "Fit von klein auf". Marc van der Wouw, BKK futur, betont: "Heute erleben die Kinder eine andere Kindheit als noch vor zehn bis zwanzig Jahren. Der Alltag ist zunehmend von der Einengung der Bewegungs- und Spielmöglichkeiten geprägt. Computerspiele haben kreatives Spielzeug ersetzt. Bewegungsmangel und Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung nehmen bei Kindern und Kleinkindern stetig zu. Die Folge: Die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt stetig zu, zudem steigt die Zahl der Verhaltensauffälligkeiten."
Hier steuert die BKK futur mit ihrem Projekt "Fit von klein auf" in Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen der Region schon seit einigen Jahren gegen. Erneut Marc van der Wouw: "Unser Ziel ist es, Kindern sowie deren Eltern gemeinsam mit den Erzieherinnen die Bedeutung von altersgerechter Bewegung und gesunder Ernährung zu vermitteln und bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Am Tag der offenen Tür steht das Training bestimmter Muskelgruppen des Stützapparates der 3- bis 4jährigen im Vordergrund. Die Übungen werden spielerisch vermittelt und sorgen dafür, dass die Kinder sich auf ihren Körper und die erlernten Bewegungsabläufe konzentrieren."

Für altersgerechte Ernährung und frisch gepresste Säfte im Anschluss an das Training ist gesorgt. Mehr Infos gibt es bei Marc van der Wouw, BKK futur, unter e-Mail marc.vanderwouw@bkk-futur.de.

3. Rheinhauser Jungentag im städtischen Jugendzentrum "Die Mühle"
Zwischen Kuscheltier und Superheld

Duisburg. Bereits zum 3. Mal findet am Donnerstag, 30. August, der Rheinhauser Jungentag im städtischen Kinder- und Jugendzentrum "Die Mühle" an der Clarenbachstraße 14 in Duisburg-Rheinhausen/Friemersheim statt. Wie bereits in den letzten Jahren gibt es auch diesmal wieder zahlreiche interessante Aktivitäten und Angebote, bei denen die teilnehmenden Rheinhauser Schüler aus Haupt- u. Grundschulen ihr "Jungendasein" von 9.30 bis 15 Uhr ausleben können.
Nachdem die Angebote der letzten Jahre auf positive Resonanz seitens der Schüler und Lehrer trafen, werden sich auch in diesem Jahr wieder 140 Jungen  an den  bekannten Attraktionen und  Workshops erproben und erfreuen. Der Markt der Möglichkeiten bietet Aktionen zum Thema "Gewalt und Ausgrenzung" durch das Anti-Rassismus Informations-Centrum NRW, Angeln am Kruppsee mit den Kümmerern, Baumklettern, Seifenkistenrennen, "Faires Kämpfen" in Kooperation mit Jungs e.V. sowie "Mut tut gut" mit Gaby Hörning, getreu ihrem Motto "Keine Straße ist lang mit einem Freund an deiner Seite". Außerdem wird "der große Aladin" die Jungs mit in seine Zauberwelt nehmen und gemeinsam mit ihnen einige Tricks lernen und auch präsentieren.
Erstmals wird das Fanprojekt-Duisburg e.V. mit einer "Street-Soccer-Anlage" auf dem Mühlengelände ein Fairness-Turnier durchführen. Schließlich können die "Jungs" ihre Kräfte beim Kicker, Basketball und Tischtennis fair miteinander messen.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Allen Besuchern steht von 11.30 bis 13 Uhr ein ausgewogenes Büfett mit Getränken für einen Unkostenbeitrag von 1 Euro bereit. Gegen 15 Uhr wird es eine gemeinsame Abschlussrunde und Präsentation der einzelnen Workshops geben.

Duisburg, 18. August 2007 - Historischer Kalender
Duisburg einst und heute: Der Köng-Heinrich-Platz und die Grünfläche
Schwebende Rasenflächen mit Lichtanlage - Projekt Ausbau König-Heinrich-Platz und Opernplatz

Solarenergie vom Dach der Anne-Frank-Schule
Auf dem Schulgebäude der Anne-Frank-Schule in Duisburg-Hamborn/Röttgersbach hat die Duisburger Firma Strehling eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 73 kWp (Kilowatt peak) errichtet und in Betrieb genommen. Pünktlich zum Schuljahresbeginn wurde für Schüler und Lehrer eine elektronische Informationstafel in der Aula installiert, die wichtige technische Daten der PV-Anlage, z.B. Leistung, Energie und CO2-Einsparung anzeigt. Die Photovoltaikanlage ist bereits die fünfte auf einer Duisburger Schule. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und der Geschäftsführer des Immobilien-Management Duisburg (IMD), Uwe Rohde, stellten die neue Anlage heute im Rahmen eines Pressetermins vor.
Das IMD hat nach statischer Prüfung die Dachfläche für die Vermietung freigegeben, sodass 340 Solarmodule auf dem Flachdach der Schule aufgestellt werden konnten. Zusammengenommen ergeben die Module eine Generatorfläche von 562 m2. Die polykristallinen Module wandeln das einfallende Sonnenlicht mit einem Wirkungsgrad von ca. 15 Prozent in elektrischen Strom um. Die Photovoltaik-Anlage wird ca. 65.000 kWh/Jahr erzeugen und in das öffentliche Netz der Stadtwerke Duisburg einspeisen. Das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien garantiert dem Betreiber der Anlage eine festgesetzte Vergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren. Durch die solare Stromerzeugung werden jährlich etwa 40.000 kg CO2 eingespart.
Da die Anlage fernüberwacht wird, können die Informationen unter www.solarlog-home.de/du-nord abgerufen werden. Die Daten werden vier Mal täglich aktualisiert.

Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse der Anne-Frank-Schule auf dem Dach vor der Anlage
 

"Neue Ansätze in der Personalwirtschaft"
Unternehmensbefragung in der Logistik-Branche angelaufen

Duisburg. Die Logistik-Branche zählt zu den Top-Branchen, die nicht nur deutschlandweit, sondern besonders auch in der Region Rhein-Waal als ein Branche mit guten Beschäftigungschancen gilt. Diese positive Entwicklung könnte jedoch ausgebremst werden, denn schon heute beklagen die Unternehmen einen deutlich spürbaren Fachkräftemangel. Die Logistik-Unternehmen werden zukünftig noch stärker darauf angeweisen sein, ihre Arbeitskräfte möglichst lange an sich zu binden und sie körperlich und geistig fit zu halten. Dazu gehören neben einer systematischen Weiterqualifizierung der Mitarbeiter auch Aspekte der Gesundheitsförderung und die bessere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben, zum Beispiel durch die Flexibilisierung von Arbeitszeiten.

Vor diesem Hintergrund führen aktuell die Partner Stadt Duisburg, die Fachhochschule für Oekonomie & Management, die Logistik Initiative Duisburg Niederrhein, die Kamer van Koophandel Arnheim und die Transport en Logistiek Nederland eine Erhebung bei den Unternehmen der Logistikwirtschaft am Niederrhein und in Gelderland durch, der sogenannten Region Rhein-Waal. Logistik-Unternehmen werden im von der Eurogio geförderten Projekt "Neue Ansätze in der Personalwirtschaft" derzeit befragt, wie sie mit dieser Entwicklung und den damit verbundenen Problemen umgehen. Anfang 2008 sollen die gewonnen Erkenntnisse in einer Studie zusammengefasst werden, mit dem Ziel, neue Ansätze und Konzepte zu finden, mit denen die Unternehmen in der Region auch zukünftig im internationalen Geschäft wettbewerbsfähig bleiben können.
Weitere Informationen bei Patrick Bolk vom Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten unter 0203 - 283-2184.
Neuer Internetauftritt für Philharmoniker
Die Duisburger Philharmoniker haben ihren Internetauftritt modernisiert und ihrem neuen Erscheinungsbild angepasst. Neben aktuellen Nachrichten und Konzerthinweisen auf der Startseite bieten die neuen Seiten einen umfangreichen Service: Die verschiedenen Konzertprogramme sowie aktuelle Publikationen können ebenso bequem per Knopfdruck heruntergeladen werden wie Bilder des Orchesters und des Generalmusikdirektors Jonathan Darlington.
Außerdem kann man das neue Jahresmagazin "Play" ganz einfach bestellen. Es wird dann per Post zugesandt.
Wer immer auf dem neuesten Stand sein will, meldet sich für den Newsletter der Duisburger Philharmoniker an. Er erscheint zu Anfang eines jeden Monats und bietet Informationen sowie Aktuelles und Buntes rund um das Orchester.
Das Orchester, Generalmusikdirektor Jonathan Darlington und seine Musiker sowie die verschiedenen Konzertorte: Klicken Sie sich einfach ein und informieren Sie sich unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

Über 8,2 Millionen Gäste in den NRW-Beherbergungsbetrieben
Düsseldorf (LDS NRW). Im ersten Halbjahr 2007 besuchten mehr als 8,2 Millionen Gäste die NRW-Beherbergungsbetriebe (mit mindestens neun Gästebetten und auf Campingplätzen); sie brachten es zusammen auf
über 18,9 Millionen Übernachtungen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, war damit
die Besucherzahl um 0,8 Prozent und die Übernachtungszahl um 0,2 Prozent höher als vor Jahresfrist. Rückläufig war die Zahl der ausländischen Gäste (-4,5 Prozent auf 1,6 Millionen) und deren Übernachtungen (-7,0 Prozent auf 3,5 Millionen) verbucht werden.
MSV-Arena: Führung durch das ‘Schmuckkästchen’

Duisburg, 17. August 2007 - Historischer Kalender
Geplante CO-Leitung: Oberbürgermeister Sauerland sprach mit Bayer und Wingas – Verwunderung über SPD-Antrag
Am gestrigen Abend trafen sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich mit Vertretern von Bayer und Wingas zu einem Klärungsgespräch zum Bau der CO-Leitung im Duisburger Süden. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen eine mögliche Verlagerung der Trasse auf den Bereich südlich der B 288 sowie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.
Sauerland machte zunächst deutlich, dass er den Unmut der Bevölkerung sehr gut verstehen kann:„Wir nehmen die Sorgen und Ängste der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst und erwarten dies auch von Bayer und Wingas.“ Ferner ließ er keinen Zweifel daran, dass ohne eine Umtrassierung mit erheblichem Druck aus Politik und Verwaltung gegen den Bau der CO-Leitung zu rechnen sei.
Bayer schlug ein Fünf-Punkte-Programm vor:
1. In einem dritten technischen Gutachten wird noch einmal die Sicherheit der CO-Leitung unter die Lupe genommen. Der Gutachter wird von Bayer und Wingas gemeinsam mit der Stadt und der Bürgerinitiative ausgesucht.
2. Die Leitung wird mit deutlich weniger Druck betrieben als bisher genehmigt. Die Druckreduzierung wird vertraglich abgesichert.
3. Bayer wird für die notwendige Ausstattung der kommunalen Feuerwehr für den Ernstfall sorgen. Ferner wird eine 24h-Standleitung zwischen Bayer und der Feuerwehr eingerichtet, um bei eventuellen Störfällen sofort reagieren zu können.
4. Bayer wird überprüfen, ob das Kohlenmonoxid durch die Beimischung von so genannten Odoraten riechbar gemacht werden kann.
5. Ferner denkt Bayer darüber nach, die CO-Leitung zumindest in den Siedlungsgebieten durch einen zusätzliche Betonmantel zu umgeben.
„Es liegt nun an Bayer und Wingas, den Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen“, so Sauerland nach dem Gespräch. „Von Bayer erwarten wir weitere Angebote, die über die bisherige Kosmetik hinausgehen. Ende der nächsten Woche haben auch die ersten Erörterungstermine zu den Klageverfahren stattgefunden. Dann sehen wir weiter.“
Verwundert zeigte sich OB Sauerland über die heutige Aufforderung der SPD-Fraktion, Rechtsmittel mit dem Ziel eines sofortigen Baustopps einzulegen. „Während die SPD im Rat blinden Aktionismus an den Tag legt, bleibt sie im Landtag stumm. Ein sinnvolles Handeln ist angesichts der Zuständigkeiten leichter gesagt als getan. Derzeit prüfen wir alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten. Wir tun, was wir können."

Wirtschaftsbetriebe Duisburg stellen 24 Auszubildende ein
Duisburg. Am 1. August haben die neuen Auszubildenden bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg angefangen. Von den insgesamt 24 Azubis werden drei bei dem Tochterunternehmen Kreislaufwirtschaft Duisburg GmbH als Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung ausgebildet.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bilden in diesem Jahr in folgenden Ausbildungsberufen aus:
Berufskraftfahrer/-in
Bürokauffrau/-mann
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Gärtner/-in in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Informatikkaufmann/- frau
Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistung
Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Der erste Tag der Azubis begann mit einer Einführungsveranstaltung im Institut für Aus- und Fortbildung. Dieser Einführungstag dient zum gegenseitigen Kennen lernen und zur Vermittlung der Struktur der Wirtschaftstriebe. Am zweiten Tag wurden verschiedene Einrichtungen der Wirtschaftsbetriebe, wie die Kläranlage oder das Krematorium besichtigt. Ab dem dritten Tag wurde jeder Auszubildende in seinen jeweiligen Arbeitsbereich eingesetzt.

Bauernmarkt-Verlegung zum Duisburger Citi-Run
Am Donnerstag, 23. August 2007, findet der Citi-Run in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt auf den Mittwoch, 22. August 2007, vorverlegt werden und wird auf der Königstraße zwischen Landgerichtsstraße und City-Palais aufgebaut. Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihren gewohnt frischen Waren für die Kundschaft am Mittwoch zwischen 10:00 bis 18:00 Uhr präsent sein.

Wochenmarktverlegung während der Beecker Kirmes
Vom 24. bis 28. August 2007 findet die größte Kirmes am Niederrhein in Beeck statt. Aus diesem Anlass muss der Wochenmarkt am Donnerstag, 23. August 2007, Samstag, 25. August 2007, und Dienstag, 28. August 2007, weichen und wird auf der Flottenstraße aufgebaut. Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihren gewohnt frischen Waren für die Kundschaft zwischen 8:00 und 13:00 Uhr präsent sein.

Historisches aus Duisburg gegen Nazis
Die überparteiliche Demokraten-Organisation "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" war bis zum Verbot durch die Nazis 1933 in ganz Deutschland und auch in Duisburg sehr aktiv. Darüber informiert der 81-jährige Adolf Graber bei seiner Führung durch die allgemeine Reichsbanner-Doku-Ausstellung im Hauptgebäude der Volkshochschule, Königstraße 47, am Dienstag, 28. August, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kindergarten Korbmacherstraße in Mündelheim feiert 10-jähriges Jubiläum
Die Mitarbeiterinnen und der Förderverein der städtischen Kindertageseinrichtung Korbmacherstraße 3 in Duisburg-Mündelheim laden alle Kinder, Eltern und ehemalige Eltern mit ihren Kindern zum 10-jährigen Jubiläum ein. Am Samstag, 25. August, wird von 11 bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten der zweigruppigen Einrichtung kräftig gefeiert. Ein Handwerkermarkt sorgt für attraktive Angebote und birgt viele Überraschungen für Groß und Klein. Natürlich wird für das leibliche Wohlergehen ausreichend gesorgt und die Kinder haben die Möglichkeit, an vielen unterschiedlichen Spielen teilzunehmen.

Nur noch wenige Plätze frei: Neues Kinderkino der Stadtbibliothek mit Kästner und Nordqvist
Die zweite Staffel der Veranstaltungsreihe "Erlebnis Kinderkino" startet am 12. September mit dem "Das fliegende Klassenzimmer" von Erich Kästner. Am 10. Oktober steht "Neues von Pettersson und Findus" von Sven Nordqvist auf dem Programm. Die Filme werden jeweils um 9 Uhr und um 12 Uhr im Vortragssaal der Zentralbibliothek vorgeführt.
Beim "fliegenden Klassenzimmer" gibt es derzeit noch 25 freie Plätze für die 12 Uhr-Vorführung. Alle anderen Termine sind ausgebucht. Anmeldungen nimmt das Schulmedienzentrum der Stadtbibliothek unter 0203/283-6798 oder schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de. entgegen.
Kooperationspartner der Stadtbibliothek sind wieder die Filmothek der Jugend NRW und Radio Duisburg.

"Eine Welt Netz NRW" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 25. August, wird sich die Organisation "Eine Welt Netz NRW" von 11 bis 16 Uhr in der Zentralbibliothek präsentieren. Das "Eine Welt Netz NRW" ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Menschen, Organisationen und Gruppen in Nordrhein-Westfalen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in globaler Verantwortung engagieren.

Duisburg, 16. August 2007 - Historischer Kalender
Dynamische Internetseiten programmieren
"Programmieren dynamischer Webseiten mit PHP" ist der Titel eines VHS-Seminars, das am Donnerstag, 30. August, 19.15 Uhr beginnt. Das Seminar dauert zehn Wochen und vermittelt, wie dynamische Internetseiten, die auf Datenbanken basieren, programmiert werden.
Beratung und Anmeldung unter 283-3939, 283-3058 und 283-2520.

Bauarbeiten auf der Neumühler Straße in Duisburg-Obermeiderich
Ab Montag, 20. August, finden auf der Neumühler Straße zwischen Essen-Steeler-Straße und Theodor-Heuss-Straße bzw. Auf-/Abfahrt der A42 Arbeiten im Gleisbereich der DVG statt. Aus diesem Grunde ist ein Linksabbiegen in die Essen-Steeler-Straße aus Fahrtrichtung Neumühl nicht möglich. In der Zeit von Freitag, 31. August, bis Montag,
3. September, muss der Kreuzungsbereich Essen-Steeler-Straße/Neumühler Straße komplett gesperrt werden. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind jeweils ausgeschildert. Die Gesamtmaßnahme wird bis voraussichtlich 7. September dauern.

Interviewer gesucht
Duisburg. Für die erste Duisburger Befragung zur Integration von Zuwanderer sucht das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg noch einige (nebenberufliche) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Interviewer und Interviewerinnen. Nähere Auskünfte über Art, Umfang und Vergütung dieser Tätigkeit gibt es bei Natalia Maxim unter Tel. 0203/283-4131.

Verbot von Killerspielen - Jugendschutz höheres Gut als Kunstfreiheit
Die Städte und Gemeinden lehnen die vom Deutschen Kulturrat angestoßene Debatte nach grundsätzlicher Anerkennung von Computerspielen als eigenständigen Kunstbereich entschieden ab. "So genannte Killerspiele, Gewalt verherrlichende und Gewalt beherrschte Spiele, die ausschließlich Mord- und Gemetzelszenen beinhalten, haben in Kinderhänden nichts zu suchen und müssen verboten werden, erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB", Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
Ein effektiver Jugendmedienschutz hat für die Kommunen hohe Priorität. "Computerspiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung vorkommt, unter die Kunstfreiheit fallen zu lassen und damit als wesentlichen Bereich der Kulturwirtschaft gleichzusetzen, ist nicht akzeptabel", so Landsberg. Vielmehr ist der Gesetzgeber gefordert, den bisherigen Verbotskatalog zu erweitern und insbesondere die Verkäufer von Computerspielen stärker als bisher zur Einhaltung der Verkaufsverbote anzuhalten.
Der im Bundesfamilienministerium erarbeitete Gesetzentwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes geht aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in die richtige Richtung. Neben den gesetzlichen Maßnahmen ist jedoch vor allem verstärkte Aufklärungsarbeit zu leisten. "In erster Linie sind Erziehungsberechtigte gefordert hinzusehen, womit ihre Kinder am Computer die Zeit verbringen. Darüber hinaus müssen Lehrer in Sachen Computer- und Videospiele verstärkt sensibilisiert werden", so Landsberg abschließend.

Gestaltungsfibel für die Siedlung Beeckerwerth
Die ehemalige Arbeitersiedlung Beeckerwerth entstand Anfang der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts und wurde von der August-Thyssen-Hütte und der Gewerkschaft Friedrich Thyssen gebaut. Ein Teil der Häuser wird im Rahmen einer Privatisierung langjährigen Bewohnern zum Kauf angeboten. Mit dieser „Fibel“ verfolgt die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg das Ziel, den Denkmalschützern vor Ort, den Besitzern der Immobilien, Informationen über die Geschichte und Bedeutung der Siedlung und Handreichungen zum denkmalgerechten Erhalt zu geben. Die Denkmalbehörde versteht sich hier als Ratgeber für die Besitzer, um das Erscheinungsbild dieser Siedlung zu bewahren.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler werden die für die Siedlung Beeckerwerth neu erstellte „Gestaltungsfibel Denkmal – Siedlung Beeckerwerth“  am 21. August in der Grundschule Beeckerwerth, an der Heisterbacher Straße in Beeckerwerth vorstellen.
Artenschutztag am 19. August: Das Umweltamt informiert im Zoo Duisburg 
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Zum vierten Mal beteiligt sich das Amt für Umwelt und Grün am Artenschutztag, der dieses Mal am Sonntag, 19. August, von 10 bis 18 Uhr im Zoo Duisburg statt findet. Artenschutz ist eine der vielen Aufgaben, die im Amt für Umwelt und Grün erledigt werden. Die Fragen reichen von dem richtigen Umgang mit exotischen Haustieren, über Zertifizierungen nach Artenschutzabkommen für Tierhändler bis zum Schutz heimischer, seltener Tiere, wie dem Mauersegler.
Dieses Jahr widmet sich der Zoo Duisburg am Artenschutztag speziell der Frage, wie Klimawandel und Artenschutz zusammenhängen. Als Folge des Klimawandels sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch die dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden. Die Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten wird immer länger, nicht wenige Arten stehen unmittelbar vor der Ausrottung.
Am Stand des Amtes für Umwelt und Grün werden die Besucher über Grundfragen von Klimaschutz und Klimawandel informiert - und damit wird auch schon mit den Themen der Duisburger Umwelttage 2008 begonnen, die sich um Energieeffizienz, Klimawandel und Klimaschutz drehen werden. Durch Mitmachaktionen und einem Quiz können die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ihr Wissen auf interessante Art zu allen Klimafragen erweitern.
Selbstverständlich steht zu allen Fragen des Artenschutzes der Artenschutzbeauftragte der Stadt Duisburg, Anselm Tinz-Füchtmeier, zur Verfügung

Sperrung der Brüderstraße in Duisburg-Altstadt
Ab Montag, 27. August, führen die Stadtwerke Duisburg in der Brüderstraße in Duisburg-Altstadt Arbeiten an ihrer Fernwärmeleitung durch. Dies betrifft den Bereich zwischen Salvatorstraße und Flachsmarkt. Aus diesem Grunde wird während der Arbeitszeiten (ca. 7 und 16.30 Uhr) die Brüderstraße nicht durchgängig zu befahren sein. Sie wird dann von beiden Seiten als Sackgasse ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern.

Duisburg, 15. August 2007 - Historischer Kalender

CO-Pipeline: Oberbürgermeister Sauerland bittet Ministerpräsident Rüttgers
um ein Gespräch mit der Bürgerinitiative

In die Diskussion um die geplante CO-Pipeline durch Duisburger Gebiet hat sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland jetzt direkt an den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewendet. In einem Brief an Dr. Jürgen Rüttgers versucht Sauerland ein Gespräch mit der ortsansässigen Bürgerinitiative zu vermitteln. Er bittet den Ministerpräsidenten, sich die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger anzuhören. Der Oberbürgermeister selbst kann nach Gesprächen mit den Betroffenen deren Sorgen nachvollziehen. Er hofft, dass es möglich ist, doch noch zu einer Lösung zu kommen, die möglichst viele Belange sowohl der beteiligten Unternehmen als auch der Stadt Duisburg und der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt.

„Fit von Klein auf“ - Aktionstag im Kindergarten Kalkweg in Wedau
Die städtische Kindertageseinrichtung Kalkweg 144e in Duisburg-Wedau und die Betriebskrankenkasse BKK futur laden Kinder und Eltern am Montag, 27. August, von 10 bis 13 Uhr zum Fitnesstag ein. Unter dem Motto „Fit von Klein auf“ haben die Erzieherinnen mit Unterstützung der BKK futur ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, sagt schon der Volksmund und die moderne Erziehungswissenschaft bestätigt: Die Grundlagen für ein gesundes Bewegungsverhalten können nicht früh genug gelegt werden. Grund genug für die BKK futur gemeinsam mit dem städtischen Kindergarten Kalkweg in Sachen Bewegung und Gymnastik im Kleinkindalter aktiv zu werden. Bei dem von Angela Dreier, einer lizenzierten Fitnesstrainerin, geleiteten Aktionstag läuft alles unter dem Motto „Fit von klein auf“. Marc van der Wouw, BKK futur, betont: „Heute erleben die Kinder eine andere Kindheit als noch vor zehn bis zwanzig Jahren. Der Alltag ist zunehmend von der Einengung der Bewegungs- und Spielmöglichkeiten geprägt. Computerspiele haben kreatives Spielzeug ersetzt. Bewegungsmangel und Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung nehmen bei Kindern und Kleinkindern stetig zu. Die Folge: Die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt stetig zu, zudem steigt die Zahl der Verhaltensauffälligkeiten.“
Hier steuert die BKK futur mit ihrem Projekt „Fit von klein auf“ in Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen der Region schon seit einigen Jahren gegen. Erneut Marc van der Wouw: „Unser Ziel ist es, Kindern sowie deren Eltern gemeinsam mit den Erzieherinnen die Bedeutung von altersgerechter Bewegung und gesunder Ernährung zu vermitteln und bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Am Tag der offenen Tür steht das Training bestimmter Muskelgruppen des Stützapparates der 3- bis 4jährigen im Vordergrund. Die Übungen werden spielerisch vermittelt und sorgen dafür, dass die Kinder sich auf ihren Körper und die erlernten Bewegungsabläufe konzentrieren.“
Für altersgerechte Ernährung und frisch gepresste Säfte im Anschluss an das Training ist gesorgt. Mehr Infos gibt es bei Marc van der Wouw, BKK futur, unter e-Mail marc.vanderwouw@bkk-futur.de.

VHS-Kurs: Grundlagen der Fluidtechnik-Hydraulik 
Um Grundlagen der Hydrauliktechnik geht es im VHS-Seminar „Grundlagen der Fluidtechnik-Hydraulik“. Zielgruppe sind Fachkräfte im Ingenieurwesen, Konstrukteure, Techniker, Ingenieure und Betriebspraktiker. Auch Studenten der entsprechenden Fachrichtungen können profitieren. Der Kurs beginnt am 27. August und umfasst, immer montags, 30 Unterrichtsstunden. Die Teilnahmegebühr beträgt  80 Euro. Veranstaltungort ist das VHS-Gebäude auf der Königstraße 47

Sperrung der Schwanentorbrücke
Die Schwanentorbrücke muss am Sonntag, 19. August, wegen Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten für ca. 30 Minuten angehoben werden. Dies geschieht in der Zeit von 8.16 bis 8.45 Uhr, wenn keine Straßenbahn über die Brücke passieren muss. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger können über die Hängebrücke am Innenhafen ausweichen oder sich die Aktion anschauen.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Dienstag, 21. August, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Freitag 17. August, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Duisburg, 14. August 2007 - Historischer Kalender
Erstmals Theater im Rathaus: „Pension Schöller“ kommt

Vandalismus auf dem Spielplatz Wintgensstraße in Duisburg-Duissern
Am letzten Wochenende ist der Spielplatz auf der Wintgensstraße durch Vandalismus stark beschädigt worden. Der Spielplatz wurde in den letzten Wochen durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg überarbeitet und ist erst mit den neuen Spielgeräten am Freitag, den 10. August freigegeben worden.
An dem neuen Rutsch- und Klettergerät wurde das Geländer, welches als Absturzsicherung dient, herausgetreten und ein Aufstiegsseil ist herausgerissen worden. Des Weiteren sind auch Papierkörbe aus ihren Verankerungen getreten worden. Vorab wird der Schaden an dem Spielgerät provisorisch behoben, bis die Ersatzteile geliefert werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Hinweise auf die Täter können an das hauseigene Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 gegeben werden.

Anmeldung zur Fischerprüfung 2007
Beim Ordnungsamt der Stadt Duisburg finden ab 29. Oktober die nächsten Fischerprüfungen statt. Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer in Duisburg seinen Wohnsitz hat, nicht entmündigt ist und das 13. Lebensjahr vollendet hat. Anträge auf Zulassung zur Prüfung sollten spätestens vier Wochen vor Beginn der Prüfung, also bis zum 29. September, beim Ordnungsamt - Untere Fischereibehörde, Königstraße 63-65, 47051 Duisburg-Stadtmitte, eingereicht werden. Bei Anträgen von Minderjährigen ist das Einverständnis der Eltern als gesetzliche Vertreter bzw. des Vormundes erforderlich. Die örtlichen Fischereiverbände und -vereine bieten begleitend zur Prüfung mehrere Ausbildungslehrgänge an.
Nähere Auskünfte erteilt das Ordnungsamt und sind auf der Homepage der Stadt Duisburg www.duisburg.de unter den Suchbegriffen "Fischerprüfung" und "Fischereibildungsseminare" zu finden.

Fahrradexkursion an den Rhein nach Orsoy
Fahrradexkursion in den Orsoyer Rheinbogen bietet die Volkshochschule am Sonntag, 26. August, 14 Uhr an. Treffpunkt ist der Fähranleger an der Rheinstraße in Walsum. Die Teilnehmer erkunden mit dem eigenen Fahrrad Auwälder und Feuchtwiesen im Naturschutzgebiet, mit der vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt. Der Biologe Georg Terwelp vermittelt auch Einblicke in die Ziele des Naturschutzes am Rhein. Anmeldung bis 20. August bei der VHS unter 0203 / 283-3725 und 283-5215.

"Greenpeace" zu Gast in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 18. August, wird sich in der Zeit von 11 bis 16 Uhr die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" mit einem Informationsstand in der Zentralbibliothek präsentieren.

Regenbogen-Sommerfest im Wohnheim
Es findet wieder statt, da Regenbogen-Sommerfest am Wohnheim Heiligenbaumstraße in Wanheim. Am Mittwoch, den 22. August ab 14 Uhr werden die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnheims für Menschen mit psychischer Erkrankung, den Gästen, zu denen unter anderem unsere Nachbarn, Vertreter der Wanheimer Vereine und Mitarbeiter kooperierender Einrichtungen gehören, das Haus vorstellen.
Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein: In unserem großen Garten wird gegrillt, zudem wird es ein reichhaltiges Kuchenbuffet sowie eine Saftbar geben. Wer seine Geschicklichkeit testen möchte, hat dazu an der Torwand oder beim Dosenwerfen Gelegenheit.

Duisburg, 13. August 2007 - Historischer Kalender
EU-Anlaufstelle für den Bürger Duisburgs eingeweiht 
Im Amt für Statistik auf der Neudorfer Bismarckstraße 150-158 hat die EU Einzug gehalten.
Europa wächst weiter zusammen. Bereiche des täglichen Lebens werden zunehmend durch die Politik und die Gesetzgebung der Europäischen Union beeinflusst. Damit steigt auch die Nachfrage der Bürger nach mehr Informationen über die EU.
Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament haben aus diesem Grund in der gesamten EU ein Netz an Informations- und Beratungszentren mit der Bezeichnung „Europe Direct“ eingerichtet. Diese Anlaufstellen arbeiten als Schnittstelle zwischen Bürgern und der EU. Sie haben die Aufgabe, den Menschen vor Ort Informationen, Rat, Hilfe und Antworten auf Fragen über die Europäische Union zu geben.

Ab morgen damit wird auch für die Duisburgerinnen und Duisburger der Weg zur EU deutlich kürzer. Von jetzt an steht in Neudorf im Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten das Info-Zentrum „Europe Direct“ montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Stadtkämmerer Dr. Peter Langner (links), OB Adolf Sauerland und Heinz Rudolf Miko (rechts) von der Europäischen Kommission weihten heute die neue Einrichtung offiziell ein.  "444 der EU-Center gibt es in Europa, 54 in Deutschland", erklärte Rudolf Miko.
 "Diese Center sollen sozusagen die Antenne zur EU sein, andersherum aber auch den Draht für den Bürger zur EU herstellen. Wir wollen dieses netz flächendeckend aufbauen. Duisburg ist hier ein positives Beispiel, da in Hinsicht auf Kooperation mit der Unon die Stadt schon lange eng zusammen gearbeitet hat", ergänzte der EU-Vertreter.
"Dies ist auch ein besonderer Verdienst von German Bensch," hob Adolf Sauerland den langjährigen Leiter (lrechts) des Amtes für Stadtforschung und Statistik hervor.
"Duisburg hat als allererste Stadt kapiert, das man sich um Europaangelegenheiten kümmern muss. Schon seit 1989 gab es vielfältige Kontakte. Dies natürlich auch zu wichtigen Fragen der Förderung und Wirtschaftskontakten", ergänzte Dr. Peter Langner.
Das Duisburger „Europe Direct“-Büro soll also nun als Informationszentrum in Duisburg für die Beantwortung von Bürgerfragen sein. Dies gilt aber auch im kritischen Umgang mit EU-Themen und auch zu EU-Politikern. Genau das ist sogar gewünscht.
Bislang gibt es den EUROPE 
DIRECT- Bürgerservice - so Dr. Langner - in Duisburgs näherer Umgebung nur in Köln, Neuss uns Dortmund..


Duisburg in Europa! -Joachim Fischer, Leiter des EUROPE 
DIRECT- Bürgerservice Duisburg  und Iris Seeger, Beratungs- und Service-Mitarbeiterin, mit  den, dem Titel entsprechen Fahnen.
Mehr Informationen zum neuen Angebot der EU gibt es unter: http://ec.europa.eu/europedirect/index_de.htm sowie www.duisburg.de/europa.  Harald Jeschke -  Fotos Manfred Schneider

Duisburg, 12. August 2007 - Historischer Kalender
Stadtbibliothek: Faltblatt über aktuelle Bücher zu Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe
Seit Einführung der Neuregelungen zum Arbeitslosengeld I, zur Grundsicherung für Arbeitslose (Sozialgesetzbuch II) und zur neuen Sozialhilfe (Sozialgesetzbuch XII) hat es zahlreiche Änderungen in den Vorschriften gegeben. Eine Übersicht aktueller Bücher zu diesem Thema hat die Stadtbibliothek in dem überarbeiteten Faltblatt "Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe" zusammengestellt, das in der Zentralbibliothek und in den Zweigstellen sowie im Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg erhältlich ist.
Außerdem besteht die Möglichkeit, diese Informationen auch über das Internet der Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-duisburg.de in der Rubrik Service unter Lese- und Medientipps abzurufen und herunterzuladen. Neben Büchern verzeichnet der Flyer außerdem ausgewählte Internetadressen und nennt wichtige Ansprechpartner. Darüber hinaus steht in der Themenmediathek "Ausbildung und Beruf" auf der ersten Etage der Zentralbibliothek ein umfangreiches Angebot an Berufs-, Bewerbungs- und Arbeitsrechtratgebern zur Verfügung.
Weitere Informationen bei Dirk Heyermann unter 0203/283-2919.

Museums-Programm zum 14. Ruhrorter Hafenfest
Spielen, schminken, basteln und Dampflokomobil fahren
Eine gute Tradition ist es mittlerweile und wichtiger Programm-Bestandteil des Ruhrorter Hafenfestes: das große Kinderfest am Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Wie in jedem Jahr werden auch am kommenden Wochenende, 18. und 19. August, Tausende von Besuchern auf die Museumswiese strömen. Das Museums-Team hat sich wieder viele große und kleine Attraktionen für Kleine und Große einfallen lassen.
Dazu gehören Spiel- und Mitmachaktionen, Basteln und Schminken mit dem Spielmobil. Die Naturwerkstatt Duisburg veranstaltet ein Aktionsprogramm. Urige Dampflokomobile, Gefährte wie aus einer anderen Zeit, laden zum kostenlosen Mitfahren ein.
Im Biergarten und im Museumsrestaurant "Navigare" gibt es Kaffee und Kuchen, Imbiss und Getränke. Das Programm beginnt am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und dauert jeweils bis 18 Uhr.
Bereits am Freitag von 10 bis 17 Uhr lädt das Museum eintrittsfrei zur Besichtigung ein, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Kostenlose öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung gibt es am Samstag und Sonntag um 14 und um 16 Uhr. Ebenfalls kostenlos zu besichtigen: die Sonderausstellung "Flagge zeigen" mit einer der umfangreichsten Sammlungen von Tisch- und Mützenflaggen aus der Binnenschifffahrt.
An allen drei Tagen jeweils ab 11 Uhr geöffnet ist die Hafenbar auf dem Museumsschiff "Oscar Huber" am Leinpfad.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
0203 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

World Games 2013 wieder in Duisburg?

Oberbürgermeister Adolf Sauerland bestätigte erstmals öffentlich, dass es seitens der Stadt Duisburg ernsthafte Überlegungen gibt, sich für die World Games 2013 zu bewerben. Allerdings müssten die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen und der "politische Wille im Rat" zustande kommen.
Ron Froehlich, Präsident der International World Games Association (IWGA), deutete es bei seinem Besuch am Freitag schon an: "Duisburg hat 2005 die besten World Games aller Zeiten organisiert!" Er könne sich gut vorstellen, dass die Weltspiele der nichtolympischen Sportarten gerne wieder kommen würden.

Oberbürgermeister Sauerland erklärte am Sonntag während der Bilanzpressekonferenz der Kanu-WM, dass er erste Gespräche mit dem Land, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der IWGA gegeben habe. "Ab morgen werden wir weitere Gespräche führen." Die Rahmenbedingungen seien klar: der Rat müsse politisch hinter dieser Idee stehen und der städtische Haushalt dürfe nicht mit den Kosten der World Games belastet werden. Eine Bewerbung für 2013 müsse bis Mitte 2008 abgegeben werden.

Duisburg, 11. August 2007 - Historischer Kalender
Sperrung wegen Kanalbaumaßnahmen in Neuenkamp
Duisburg. Ab Montag, 13. August, wird in der Neunkirchener Straße in Neuenkamp mit Kanalbauarbeiten begonnen. Die Straße ist im Baustellenbereich gesperrt. Von beiden Seiten ist sie bis zur Wanderbaustelle befahrbar. Die Arbeiten werden in der Paul-Rücker-Straße und Sulzbacher Straße fortgesetzt.  Die Arbeiten werden voraussichtlich fünf Monate dauern.

Stadtbibliothek verbessert ihren Internet-Service
Medienwünsche und Fernleihbestellungen jetzt rund um die Uhr

Literaturrecherchen, Vormerkungen und Leihfristverlängerungen von Büchern und anderen Medien der Duisburger Stadtbibliothek sind bereits seit längerem per Internet möglich. Jetzt können aber auch Medienwünsche und Fernleihbestellungen von zu Hause aus aufgegeben werden. Damit ist die Stadtbibliothek für ihre Kunden in zentralen Dienstleistungsangelegenheiten rund um die Uhr erreichbar. Voraussetzung für die neuen Dienste der Internetnutzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis.
Ab sofort bietet die Stadtbibliothek auf ihrer Homepage www.stadtbibliothek.duisburg.de ein "elektronisches Wunschbuch" an, in das Medien, die sich noch nicht im Bestand der Bibliothek befinden, eingetragen werden können. Und das geht so: In der Rubrik "Service" öffnet sich unter "Anschaffungsvorschlag" ein Formular, in das der Kunde die gewünschten Angaben schreibt. Hat er seine E-Mail-Adresse hinterlassen, erhält er von der Stadtbibliothek Nachricht, ob das Gewünschte angeschafft wird oder nicht. Auch kann er sich den Titel gegen eine Vormerkgebühr von einem Euro gleich reservieren lassen. Im Normalfall werden die gewünschten Medien innerhalb einer Woche ausleihfertig zur Verfügung gestellt, unabhängig davon, ob der Vorschlag im gedruckten Wunschbuch - denn auch das gibt es vor Ort in der Stadtbibliothek - oder im elektronischen Wunschbuch notiert wurde.
Die zweite Neuerung im Internet betrifft den "Auswärtigen Leihverkehr". Bücher, Zeitschriften und anderes mehr, die sich nicht im Angebot der Stadtbibliothek Duisburg befinden, können über dieses Serviceangebot bestellt werden. Es ist neben dem bestehenden schriftlichen Verfahren seit kurzem auch über die Homepage der Stadtbibliothek abrufbar. In der Rubrik "Service" unter "Auswärtiger Leihverkehr" sind dafür zwei Formulare vorgesehen. Das eine gilt für Bestellungen von Büchern, das andere für Aufsätze, die meist in Form von Fotokopien geliefert werden. Eine Bestellung im Fernleihverkehr kostet zwei Euro pro Medieneinheit und dauert etwa 10 bis 14 Tage bis zur Lieferung.
Duisburg, 10. August 2007 - Historischer Kalender

Deutschland bewegt sich! - Duisburg macht mit
Gesundheitsinitiative mit attraktiven Präventions- und Sportangeboten.
Open-Air-Aktionswochenende für die ganze Familie Averdunkplatz, Königstraße Innenstadt Fr, 10.8.
14.00 bis 18.00

Erste Querungsbrücke über den Parallelkanal erfolgreich eingesetzt
Die erste von insgesamt drei Querungsbrücke über den neuen Parallelkanal an der Regattabahn Duisburg wurde heute eingesetzt. Der Transport der 31,60 Meter langen und 3,50 Meter breiten Brücke erfolgte in einem Stück. Ein Schwerlasttransporter hatte die rund 100 Tonnen schwere Brücke zur Regattabahn gebracht.

Schwieriger Transport durch den engen und aufgeweichten Waldweg  - 100 Tonnen hängen am Haken
Die Brücke nähert sich ihrem Ziel  - Die ersten Fußgängerauf der neuen Brücke, v. links: Helmut van Wickeren (Stadt Duisburg), Oskar Tatura (Duisburgsport), Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Bauleiter Abdou El Said Abdou und Lothar Schröder (Duisburgsport) - Fotos von Manfred Schneider

 
Kooperationsvereinbarung: Stadt und Polizei arbeiten in Duisburg künftig noch enger zusammen
Am 10. August 2007 haben Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Polizeipräsident Rolf Cebin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der die bisher schon sehr gute Zusammenarbeit beider Behörden noch weiter intensiviert werden soll. Vereinbart wurde die Einrichtung einer gemeinsamen Citywache im Averdunk-Centrum sowie eine neue Aufgabenverteilung bei der Geschwindigkeitsüberwachung, die einer höheren Verkehrssicherheit in der Stadt dienen soll.
In einem Ladenlokal im Erdgeschoss des Einkaufszentrums am Hauptbahnhof wird die gemeinsame Wache als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die sowohl mit Mitarbeitern der Polizei als auch des städtischen Ordnungsamtes besetzt sein wird. Hier können die Bürger künftig in allen Fragen, die die öffentliche Ordnung betreffen, vorsprechen. Über die Wache wird man auch Anregungen oder Beschwerden in alle anderen Bereiche der Verwaltung weiterleiten können. In den Büros eine Etage höher, unmittelbar über der Wache, werden weitere Arbeitsplätze eingerichtet. Das Ordnungsamt wird mit rund 20 Kräften dort vertreten sein, die Polizei mit gut 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
"Wir haben ja schon lange erkannt, dass es in Fragen von Sicherheit und Ordnung Sinn macht, wenn Stadt und Polizei gemeinsam agieren und nicht aneinander vorbei", sagt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und verweist auf längst etablierte gemeinsame Streifengänge von Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeitern oder auf den Arbeitskreis Kriminalitätsvorbeugung. "Um die bisher schon sehr gute Kooperation zu optimieren und zu intensivieren, gehen wir mit der heute unterzeichneten Vereinbarung noch einen Schritt weiter und eröffnen bis zum Jahresende die gemeinsame Citywache", so der OB weiter.
Ein weiterer Baustein der künftig noch engeren Kooperation wird die neu definierte Rollenverteilung bei der Geschwindigkeitsüberwachung sein. Die Polizei wird künftig nur noch Radarmessungen durchführen, bei denen die Fahrer nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung sofort angehalten und ermahnt oder verwarnt werden bzw. gegen die ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Bei den Geschwindigkeitskontrollen, die die Stadt künftig nach Ratsbeschluss vom 11. Juni 2007 mit Radarwagen durchführen wird, werden die Raser nicht an Ort und Stelle angehalten und verwarnt, sondern bekommen die Verwarnung oder den Bußgeldbefehl per Post nach Hause.

Neben dem Plakat v.L.: Rechtsdezernent Wolfgang Rabe, Adolf sauerland und Polizeichef Rolf Cebin

Neubau von Einfamilienhäusern in Neumühl: Einladung zur Bürgerbeteiligung
Am Donnerstag, 23. August, findet um 15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses Hamborn an der Duisburger Straße 21 ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Hamborn folgende Planentwürfe vorgestellt: zum einen die Änderung des Flächennutzungsplanes Nr. 2.10 - Neumühl für einen Bereich zwischen der Fiskusstraße westlich des Spielplatzes an der Albert-Einstein-Straße, Alexstraße einschließlich der Grünverbindung zwischen Fiskusstraße und der Alexstraße; zum anderen die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 611 A 1 - Neumühl - für einen Teilbereich südlich der Fiskusstraße, zwischen Albert-Einstein-Straße, Alexstraße und Holtener Straße. Beabsichtigt ist die Errichtung von Einfamilienhäusern. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Die Entwürfe können vom 15. bis 22. August im Bezirksrathaus Hamborn, Großer Sitzungssaal (werktags jeweils 8 bis 16 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 18 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Gegen Hausaufgabenfrust und Prüfungsangst
SchülerCenter der Stadtbibliothek geben Hilfestellung beim Lernen

Mit Beginn des neuen Schuljahres bietet die Stadtbibliothek Duisburg in den sechs Bezirksbibliotheken, fünf Stadtteilbibliotheken und in den beiden kombinierten Schul- und Stadtteilbibliotheken „SchülerCenter“ als neuen Service für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II an. Ob Arithmetik, Genetik, Englisch oder Rechtschreibung, zu allen Unterrichtsthemen findet sich hier die passende Hilfe als Buch oder auch als CD-ROM. Stark nachgefragte Titel sind in mehreren Exemplaren vorhanden. Internetarbeitsplätze und attraktive Einzel- und Gruppenarbeitarbeitsplätze komplettieren das neue Angebot der Bibliothek und erleichtern die Vorbereitung auf den Unterricht und wirken so gegen Hausaufgabenfrust und Prüfungsangst.
Weitere Informationen gibt Wolfgang Eilers von der Stadtbibliothek unter Telefon 02065/905-8463.

SUBWAY DUISBURG GEHT VORBILDLICHEN WEG IN DER AUSBILDUNG VON FÜHRUNGSNACHWUCHS
Mehr als ungewöhnlich ist das Projekt, mit dem das Restaurant SUBWAY an der Königstraße in Duisburg den Führungsnachwuchs für seine Restaurantkette ausbildet. Hier führen die Azubis das Restauant in eigener Verantwortung, übrigens bundesweit das erste Restaurant der Kette.
"Ja das ist es!" war die Reaktion der heute 19 jährigen Jessica Kleinfeld, als sie in der Heinrich Heine Gesamtschule schon vor Beginn der Berufsausbildung eine "Schülerfirma" geleitet hat, deren Hauptziel das eigene Catering in der Schule war. Somit war der Weg geebnet in einen Gastronomieberuf. Und nach einem Praktikum in der SUBWAY Filiale begann für sie die dreijährige Lehrzeit.
"Wichtig ist für mich der Teamgeist, der hier herrscht! Wir arbeiten Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel!" so die Auszubildende im 3. Lehrjahr, die, wie es die beiden Geschäftsführer Martin Hinterthan und Jan Wittenbrink betonen "weit über das normale Ziel ihrer Ausbildung hinausschießt!"
"Ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit sowie die Qualität der Berufsausbildung sind Zeichen, daß das Projekt sich positiv entwickelt!"
Wesentlich zu dem erfolg beigetragen hat die Agentur für Arbeit in Duisburg, die bereits bei der Auswahl der Azubis auf ein hohes Maß an Motivation und Selbständigkeit geachtet hat.
"Die Auszubildenden bei SUBWAY zeigen, wozu junge Menschen fähig sind, wenn sie eine Chance erhalten. Anderen Arbeitgebern soll dieses Mut machen, sich weit stärker dem Thema Berufsausbildung zu widmen. Denn noch immer sind fast 2000 Jugendliche unversorgt!" brachte Hans Joachim Rulhoff, Teamleiter für die Ausstellungsstellenvermittlung bei der Duisburger Agentur für Arbeit, die Problematik auf den Punkt.
"Bis zum Jahr 2010 will alleine die Restaurantkette SUBWAY ihre momentan über 470 Restaurant in Deutschland auf 1500 erweitern!", so Diplom Kaufmann Jan Wittenbrink, der diese Form der Ausbildung prefäriert, damit die Azubis einen Einblick in die Gesamtstruktur des Betriebes erhalten.
"Dieses zeigt, das es sich um einen Beruf mit Zukunft handelt, den der Kaufmann für Systemgastronomie erlernt!", ergänzt sein Geschäftspartner Martin Hinterthan.
Für die IHK Duisburg gab Dirk Spinner, zuständig für die Ausbildungsberatung in industriell technischen und HOGA-Berufen, auch die positive Einschätzung seines Hauses für den Zukunftsmarkt "Systemgastronomie" deutlich zu verstehen.
"Nicht umsonst gibt es seit Anfang August an der Sophie Scholl Kollegschule eine Fachklasse für Systemgastronomie, um dem steigenden Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden!"
Das vorbildliche Ausbildungskonzept in einem Beruf in einem Wachstumsmarkt und das komplexe Arbeitsbild wird auch weiterhin durch die Firma SUBWAY und ihre Duisburger Geschäftsführung fortgesetzt. Bereits heute hat man Expansionspläne innerhalb der Stadt.
"Die positive Entwicklung nach Eröffnung des City Palais hat auch gerade an diesem Standort zu einem Kundenzuwachs geführt. Wenn das FORUM seine Pforten öffnet, erwarten wir ebenfalls eine weitere Frequenz! Das Altersspektrum reicht vom Schüler bis zum 94 jährigen Stammkunden, der die Frische unserer Produkte zu schätzen weiß!" erklärte abschließend Martin Hinterthan. Harald Molder

Duisburg, 9. August 2007 - Historischer Kalender
Oberbürgermeister Sauerland am Freitag im NRW-Integrationsbeirat
Auf Einladung von NRW-Integrationsminister Armin Laschet nimmt Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Freitag, 10. August 2007, an der Arbeitssitzung des Integrationsbeirates des Landes NRW in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf teil.
Aufgabe dieses Gremiums ist es, die Landesregierung in allen Fragen der Integrationspolitik zu beraten, zu unterstützen und kritisch zu begleiten. Der Beirat ist interdisziplinär mit Wissenschaftlern, Vertretern der Wirtschaft, Medien, Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen besetzt.
Erklärtes Ziel des Integrationsbeirates, in den Oberbürgermeister Sauerland als einziger kommunaler Spitzenvertreter berufen wurde, ist es, einen breiten gesellschaftlichen Konsens in der Integrationspolitik herbeizuführen und unter Beteiligung der Zugewanderten neue und weiter führende Vorschläge für die Politik zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Sitzung am Freitag stehen aus aktuellem Anlass der Nationale Integrationsplan und der Landesaktionsplan Integration.

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Homberg
Der Kanal in der Duisburger Straße bis Pionierstraße ist sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten beginnen in dieser Woche und werden voraussichtlich im November 2007 abgeschlossen sein.
Der erste Bauabschnitt bezieht den Kreuzungsbereich Duisburger Straße / Lauerstraße ein und wird voraussichtlich den Zeitraum von 4 Wochen nicht überschreiten. Für diese Dauer ist die Duisburger Straße zwischen Lauerstraße und Pionierstraße gesperrt. Die Lauerstraße bleibt für den Verkehr offen und kann einspurig befahren werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann.

Gemeinsame Citywache

Seit Jahren arbeiten in Duisburg Stadt und Polizei in Fragen von Sicherheit und Ordnung eng und gut zusammen. Für die Bürger augenfällig wurde dieses insbesondere bei gemeinsamen Streifengängen uniformierter Ordnungskräfte beider Behörden. Städtisches Ordnungsamt und Polizei haben auch den „Arbeitskreis Kriminalitätsvorbeugung“ initiiert und leiten diesen gemeinsam.

Jetzt soll die Zusammenarbeit durch eine Kooperationsvereinbarung, die zwei weitere in Zukunft gemeinsam zu bearbeitende Handlungsfelder definiert, intensiviert und optimiert werden. So soll noch im laufenden Jahr eine gemeinsame Citywache in Betrieb genommen werden, und ab Anfang 2008 werden sowohl Polizei als auch Ordnungsamt Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt - Flagge zeigen!
Eine Spurensuche nach Schifffahrtsunternehmen und ihren Flaggen Flaggen und Abzeichen aus der Sammlung Karl Scherf - 11. August - 30. September 2007 in der Galerie des Museums
Bevor es in der Schifffahrt Sprechfunk gab, übermittelte man Informationen mittels akustischer und optischer Signale. Bis heute werden diese traditionellen Mittel eingesetzt. Besonders Flaggen spielen nach wie vor eine große Rolle. Doch sie wehen nicht nur an Schiffen und Fahnenmasten, sondern zieren auch Schreibtische und Konferenzräume. Als Anstecker an der Mütze demonstrieren sie, für wen der Betreffende "Flagge zeigt".
Die Ausstellung "Flagge zeigen!" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt begibt sich auf die Spurensuche nach zum Teil vergessenen Schifffahrtsunternehmen. Sie präsentiert eine der umfangreichsten Tisch- und Mützenflaggensammlungen. Dazu sind historische Zeugnisse aus den Museumsdepots zu sehen, etwa ein Geschirr der Firma Raab Karcher oder ein Original-Haniel-Hahn.

Flagge ist nicht gleich Fahne
Zwischen Flaggen und Fahnen besteht ein Unterschied, obgleich landläufig unter beiden Begriffen meistens die gleiche Sache verstanden wird. Während es sich bei der Fahne um ein individuell gestaltetes einzelnes Exemplar handelt, werden Flaggen in vielen Größen und hohen Stückzahlen hergestellt.
Die erste Flagge, die auf dem Rhein erschien und ausschließlich Schifffahrtszwecken diente, war die des Rheinoktroi im Jahr 1805. Für diese gemeinsame Rheinzollverwaltung wollten Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation auch mit einer Flagge Einigkeit demonstrieren.

Die erste Reederei-Flagge
Wann die erste Reedereiflagge erschienen ist, lässt sich nicht genau feststellen. Es dürfte auf dem Rhein gewesen sein: Vermutlich diejenige der Reederei Matthias Stinnes, entwickelt aus einem rot-weißen Wimpel.
Mit der Ausdehnung der Schifffahrt und der Gründung neuer Reedereiunternehmen wuchs die Zahl der Flaggen. Aus ursprünglich beschränkten Farbkombinationen entstanden anspruchsvoll gestaltete Embleme der Schifffahrt, wie Anker, Glocke, Steuerruder, Dreizack. Damit demonstrierten die Reedereien nach außen sichtbar ihre Größe und Bedeutung und zeigten auch in diesem Sinn buchstäblich Flagge.

Karl Scherf: 55 Jahre Sammelleidenschaft
In rund 45 Berufsjahren in der Binnenschifffahrtsausrüstung hat der Duisburger Karl Scherf eine wohl einmalige Sammlung von Tisch- und Mützenflaggen zusammengetragen: von Reedereien, Transportgenossenschaften, Partikulieren, Werften, Reparaturbetrieben, Schiffsausrüstern, Mineralölgesellschaften, Vereinen und Organisationen. Zu fast jedem Exponat hat er für die Ausstellung eine eigene Geschichte beigesteuert. Seit mehr als zehn Jahren ist der ehemalige Geschäftsführende Mitgesellschafter eines großen Schiffsausrüsters im Ruhestand, aber er fühlt sich durch sein Hobby weiterhin der Schifffahrt verbunden. Mehr als 1.300 Tischflaggen und rund 300 Mützenflaggen befinden sich mittlerweile in seinem Besitz, und er sammelt und tauscht weiter.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg, 0203 808890 www.binnenschifffahrtsmuseum.de, info@binnenschifffahrtsmuseum.de

Die Ausstellung ist vom 11. August bis 30. September 2007 täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ist im Museumseintritt enthalten.

Mehrheit der Azubis in NRW weiterhin in traditionell stark besetzten Berufsbildern vertreten
Ende 2006 befanden sich in NRW 318 370 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Wie
das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren dies 2,1 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Wie schon in den Vorjahren ist dabei eine hohe Konzentration auf nur wenige Berufe festzustellen: Nahezu 60 Prozent aller
Auszubildenden verteilen sich auf nur 25 der zurzeit etwa 360 angebotenen Ausbildungsberufe.
Am stärksten besetzt bei den 124 311 weiblichen Auszubildenden war mit 9 921 die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (vormals Arzthelferin), gefolgt von Bürokauffrauen (8 355), Friseurinnen (7 994) und Industriekauffrauen (7 823). Bei den 194 059 männlichen Auszubildenden dominierte mit 13 662 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10 507) vor den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 7 677.
Mit 1 309 Azubis steht die Friseurausbildung bei den 16 376 ausländischen Auszubildenden an der Spitze. Einzelhandelskaufleute (1 032), Verkäufer bzw. Verkäuferinnen (912) sowie medizinische (893) und zahnmedizinische
Fachangestellte (797) folgen bei diesem Personenkreis auf den Plätzen 2 bis 4. (LDS NRW)

NRW: Vier Prozent weniger Geförderte beim "Meister-BAföG"
Düsseldorf (LDS NRW). 2006 erhielten in Nordrhein-Westfalen 20 861 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Das sind Leistungen zur Förderung von Fachkräften mit abgeschlossener Erstausbildung und an Existenzgründer. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 798 Personen oder 3,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Frauenanteil an den Geförderten erhöhte sich weiter auf nunmehr 27,4 Prozent; 1996 hatte der Frauenanteil noch bei 12,4 Prozent gelegen. Der Trend geht weiter zur
Teilzeitmaßnahme: Von anfänglich 27,6 Prozent (1996) ist der Anteil kontinuierlich auf 60,2 Prozent (2006)
angestiegen.
Das finanzielle Fördervolumen sank auf knapp 66 Millionen Euro (-9,4 Prozent). 46,7 Millionen wurden als
Darlehen bewilligt, die restlichen 19,3 Millionen Euro wurden als Zuschüsse zum Unterhalt sowie als
Kinderbetreuungszuschüsse zuerkannt. (LDS NRW).

Duisburg, 8. August 2007 - Historischer Kalender
Grüngürtel Duisburg-Nord:
Sanierungsgebiet soll nach Auswertung der Daten und Gutachten kleiner werden

Stadt Duisburg und EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH werden nach Auswertung der erhobenen Daten und der in Auftrag gegebenen Gutachten der Politik empfehlen, den Rückbau der Wohnbebauung im Verhältnis zu den ausgewiesenen Untersuchungsgebieten kleinflächiger abzugrenzen. In Marxloh wurde im Rahmen der Bürgeranhörung am 7. August dargelegt und erörtert, dass kein erweitertes Sanierungsgebiet förmlich festgesetzt werden soll. Zentrales Ergebnis der vorgestellten Datenanalyse ist aber auch, dass sich durch den Rückbau der im Untersuchungsgebiet in Marxloh befindlichen Häuser keine nennenswerten Verbesserungen für den verbleibenden Ortsteil sowohl hinsichtlich der Lärm- als auch hinsichtlich der Feinstaubbelastung ergeben würden.

 Aus umweltrelevanten und städtebaulichen Überlegungen macht in Marxloh nach Auffassung der städtischen Experten nur der Rückbau am südwestlichen Rand des Untersuchungsgebietes im Bereich Entenstraße/Willy-Brandt-Ring Sinn, um den Lärmschutzwall entlang des Willy-Brandt-Rings in Richtung Schwelgern-Stadion fortzusetzen. Weiterhin soll langfristig ein städtebauliches Entwicklungskonzept für ein wesentlich größeres Gebiet erarbeitet werden.

"Wir haben immer betont, dass die vom Rat der Stadt Duisburg eingeleiteten Vorbereitenden Untersuchungen ergebnisoffen sind", sagt Heiner Maschke, Geschäftsführer des Projektträgers EG DU, und führt fort: "Um zu entscheiden, welche Maßnahmen letztlich Sinn machen, mussten wir die Ergebnisse der Datenerhebung und der Gutachten abwarten. Die liegen jetzt vor und besagen, dass zumindest im Untersuchungsgebiet in Marxloh keine gegenüber dem übrigen Stadtteil gravierenden städtebaulichen Missstände nachzuweisen sind." Im Untersuchungsgebiet liegen eine eingeschränkte Funktionsschwäche und eine eingeschränkte Substanzschwäche vor. Diese rechtfertigen aber keinen großflächigen Rückbau der Wohnbebauung innerhalb des Gebietes der Vorbereitenden Untersuchung.
Anders sieht die Situation in Bruckhausen aus. Denn fast im gesamten Untersuchungsgebiet in Bruckhausen wurde eine signifikant ausgeprägte nachweisbare Substanzschwäche festgestellt. Allein der dort mehrheitlich überdurchschnittlich schlechte Gebäudebestand eröffne kaum eine andere Option, als die Häuser im Rahmen des angestrebten förmlichen Sanierungsverfahrens zurückzubauen. Der Rückbaubereich wird allerdings kleiner sein als das Sanierungsgebiet. Die Gutachten haben auch nachgewiesen, dass sich in Bruckhausen mit dem werkseitig geplanten Wall und einem Landschaftsbauwerk an Stelle der heutigen Wohnbebauung Umweltverbesserungen im übrigen Stadtteil erzielen lassen.
Innerhalb des südlich angrenzenden Teilbereichs Beeck-Arnoldstraße wurde eine durch die isolierte Kessellage inmitten stark befahrener Verkehrstrassen (A 42, Kaiser-Wilhelm-Straße, Werksbahn) bedingte Lärmbelastung festgestellt, die ebenfalls eine signifikant ausgeprägte Substanzschwäche bedeutet. Da hier gesundes Wohnen somit nicht mehr möglich ist, wird eine gewerbliche Umnutzung vorgeschlagen. Ein flächenhafter Rückbau ist hier somit nicht zwingend erforderlich. Vielmehr könnte auch - bei entsprechender Eignung - eine gewerbliche Umnutzung bestehender Bausubstanz erfolgen.
Nach Einarbeitung der noch am 7. und 9. August vorgebrachten Bürgeranregungen soll der Abschlussbericht erstellt werden. Dieser bildet dann auch die Grundlage der Beschlussvorlage für den Rat der Stadt, die im Herbst in den politischen Gremien diskutiert  und im Dezember verabschiedet werden soll. Bis dahin soll dann auch das Finanzierungskonzept für die Gesamtkosten in Höhe von ca. 70 Millionen Euro, das von TKS und öffentlicher Hand (EU/Land) getragen werden soll, präsentiert werden. Mehr Infos unter:
www.gruenguertel-nord.de.
GRÜNE STEHEN HINTER DEN BÜRGERPROTESTEN GEGEN DIE CO PIPELINE
Gasthaus Milser und Kanu-WM-Gäste sauer über Baggerarbeiten

Duisburg, 7. August 2007 - Hochkarätig waren am Dienstagabend die GRÜNEN aus Duisburg zur Demonstration am Kesselsberg erschienen. Neben Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Ratsfraktionsvorsitzender Prof. Heinz Dieter Kantel, Süd Ratsherr Frank Michael Rich und den Bezirksvertretern Gabi Wessel (BV Süd) und Luise Seelhoff (BV Mitte) und Rıza Kurç, sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, war aus Düsseldorf der parlamentarische Geschäftsführer der GRÜNEN Landtagsfraktion, Johannes Remmel (links), gleichfalls Sprecher für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, nach Huckingen gekommen um den rund 200 Bürgern Rede und Antwort zu stehen.  

„Der Leverkusener BAYER-Konzern will hochgiftiges Kohlenmonoxid (CO) durch eine neue unterirdische Pipeline von seinem Dormagener Werk zum Standort Krefeld leiten. Diese Pipeline soll fast 70 Kilometer lang werden. Nachdem der Düsseldorfer Regierungspräsident Büssow die Bedenken der BürgerInnen und Kommunen wegen einer neuen Risiko-Studie vom Tisch gewischt hatte, hat sich auch der Umweltausschuss des Landtags auf unseren Antrag hin mit den Gefahren der Bayer-Pipeline befasst.  Dabei blieb die Landesregierung die Frage schuldig, wie die vielen tausend Menschen geschützt werden sollen, die bei einem Vollbruch der geplanten Pipeline akut gefährdet wären. Der für das Gesamtverfahren zuständige Umweltminister Uhlenberg zuckte nur mit den Schultern und hielt sich für nicht zuständig und der für die Gefahrenabwehr zuständige Innenminister Wolf hat es nicht einmal für nötig befunden, in den Ausschuss zu kommen. Das bedeutet, dass die Landesregierung die Bayer-Pläne durchwinken will, obwohl sie weder die Sicherheitsgefahren der Pipeline genau kennt noch Notfall- und Gefahrenpläne vorliegen hat. Wir finden, so kann man mit den betroffenen Menschen und den von den Kommunen vorgetragenen Bedenken nicht umgehen.“, so Remmel. 

Man will die Bürger auch künftig in Ihren Bemühungen im Kampf gegen die CO Pipeline unterstützen gaben alle Redner zu verstehen. Ratsherr Frank Michael Rich hatte schon vor Monaten darauf verwiesen, dass das CO-Leitungsverfahren die Sicherheit und das Eigentum der DuisburgerInnen nur ungenügend schützt. Er war der Erste, der einen sofortigen Baustop beantragt hatte.  

„Die CO-Leitung der Bayer AG berücksichtigt die Rechte am Eigentum und die Sicherheit der Bürger in Rahm und Ungelsheim nur ungenügend. Das Gesetz über die Einrichtung und den Betrieb der Rohrleitungsanlage zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen muss das Wohl der Allgemeinheit in den Vordergrund stellen. Das ist nicht berücksichtigt worden.“ so Frank Michael Rich.  

„Die CO-Pipeline dient ausschließlich dem betriebswirtschaftlichen Ergebnis der Bayer AG. Das Wohl der Allgemeinheit tritt dabei in den Hintergrund, denn die Sicherheitsausstattung der Pipeline ist nicht hoch genug, wenn diese durch Wohngebiete geführt wird. Der Schieberabstand von 10 km lässt im Schadensfalle eine zu große Gasmenge austreten und die Einbautiefe von 1,40 m ist zu gering in Anbetracht des schwereren Güterkraftverkehrs an der Trassenführung“, meint Rich.  

Aus Hilden angereist war die dortige Initiativen Sprecherin Marlis Elsen (links), die noch einmal klar und deutlich zu verstehen gab, dass es dringend notwendig sei, nicht um Leitungsverlegungen zu kämpfen, sondern das gesamte Projekt zu verhindern: „Es werden immer und überall Menschen von der Leitungsführung betroffen sein!“

 

Erstmals äußerte sich gestern auch Hotelier Rolf Milser (Landhaus Milser) gegenüber der BÜRGERZEITUNG zur CO Pipeline, die direkt vor seiner Haustüre verlegt wird:  

„Dieses ist eine große Sauerei! Ich habe beim Umweltministerium angerufen. Die Bagger verursachen einen immensen Dreck und Lärm. Die Gäste der Kanu-WM die in unserem Hause wohnen sollen sich hier erholen. Es kann doch wohl nicht sein, dass uns durch diese Bauarbeiten vielleicht noch Medaillen durch die Lappen gehen!“
Harald Molder (Text und Fotos)

CO-PIPELINE KOMMT -  AUCH IN HUCKINGEN WERDEN NUN FAKTEN GESCHAFFEN 
Bürger im Süden erbost auch über Rahmer SPD-Landtagsabgeordnete Gisela Walsken
Duisburg, 6. August 2007 - Noch am vergangenen Montag hatten die Bürger im Duisburger Süden, und hier insbesondere die Bewohner in Huckingen und Ungelsheim, gehofft, dass die Firma BAYER eine Umplanung der Trasse in die Felder hinter Serm vornehmen würde. Doch weit gefehlt. Die Fotos aus dem Angerbogen zeigen, dass die Leitung, durch die hochgiftiges CO-Gas vom BAYER Werk in Dormagen nach BAYER Uerdingen transportiert werden soll, künftig nur wenige hundert Meter vom St. Anna Krankenhaus, direkt zwischen dem Sitz der Weltfirma INFINEON und dem Sporthotel "LANDHAUS MILSER" hindurch, und knapp einen Meter hinter den Gärten der Neubausiedlung im Angerbogen vorbei führen wird (Foto re. unten).  
"Den Bewohnern hat man seitens der Stadt Duisburg noch vor Jahresfrist die Grundstücke zu einen nicht unerheblichen Preis verkauft und nun so etwas," klagt ein Anwohner. "Dieses ist eine ausgemachte Sauerei!"
 
Doch ohne Rücksicht auf Verluste wird hier gebaut. Die Eingriffe in die Natur wird man irgendwann nicht mehr sehen, wenn Gras über die Leitung gewachsen ist. Doch die Gefahr und die Angst der Menschen an der 67 km langen Strecke vor dem Störfall wird niemand nehmen können. "Die Leitung ist sicher!" sagt BAYER. "Die Titanic war auch sicher, und auch Tschernobyl war sicher!" schallt es von den Mitgliedern der Initiative "Contra Pipeline Duisburg Süd" den Beteuerungen entgegen. Und gerade die Bewohner des Duisburger Südens sind seit dem Dioxin Zwischenfall im Jahr 1999 bei MHD mehr als sensibel bei Umweltfragen. 
Am vergangenen Samstag machten rund 1000 Betroffene in einer erfolgreichen Demonstration  in der Duisburger Innenstadt noch einmal auf die Fehlplanung der Firma aufmerksam, die nun auch in Huckingen Fakten schafft. Im Anschluss kam es allerdings zu mehr oder weniger erfreulichen Ansprachen, bei denen die Kritik des früheren Stadtdirektors und SPD OB Kandidaten für 2009, Jürgen C. Brandt, allerdings zu einem Eigentor wurde. Genauso wie der SPD Vorsitzende und MdL Ralf Jäger, schoss Brandt eine Breitseite gegen die Stadtspitze, und hier insbesondere gegen OB Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, in Bezug auf die Informationspolitik über die CO Pipeline!  
Die Reaktionen aus dem Kreis der Demonstranten gegen die Vorwürfe war m. E. nicht zu überhören. "Da hat die SPD doch auch zugestimmt! Fragen Sie mal Frau Walsken!" schallte es ihm sofort entgegen.
 
Wie so oft ist auch hier die Frage zu stellen, wer denn wann was wusste und hätte informieren können oder müssen? Bereits im Jahr 2005 gab es gezielte Anfragen zum Thema durch die LINKE im Umweltausschuss der Stadt, und sowohl Herr Jäger, als auch seine Duisburger Parteifreunde und SPD Landtagsmitglieder: Gisela Walsken, Rainer Bischoff und Sören Link wussten spätestens seit der Verabschiedung des Enteignungsgesetzes für den Pipelinebau Ende 2005 / Anfang 2006 darüber Bescheid, was die Stadt erwartet. Gleiches gilt für die Mitglieder der BV SÜD, im Rat der Stadt, die anscheinend auch über die Pipeline und ihren Weg durch den Duisburger Süden in Kenntnis waren. Und wie man aus gut unterrichteten Kreisen erfährt, gab es bereits im Jahr 2005 in Uerdingen ein Gespräch zwischen der Firma BAYER und Vertretern der BV SÜD. Harald Molder (Text und Fotos) Dazu der Kommentar: CO-Pipline und die Verantwortung der Politik
Duisburg, 6. August 2007 - Historischer Kalender
Hightech-Geräte im Medical Center Ruhrort - Von Manfred Schneider
Mit dem Medical Center Ruhrort (MCR) entsteht neben dem Tausendfensterhaus ein Gesundheitszentrum, dass durch die Konzentration vieler Fachgebiete unter einem Dach, mit seinen Hightech-Geräten, eine in Deutschland einzigartige Patientenversorgung bietet.
Per Kran mit riesigem Ausleger und großem logistischen Aufwand, wurden nun die mehrere Tonnen wiegenden Siemens Geräte, wie das MRT, CT, und PET-CT über spezielle Ausschnitte im Dach, in das Gebäude gehoben.

Die nach technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewählten Geräte, sind die Basis zur Diagnostik der 14 Facharztpraxen des MCR. So steht mit dem drei Tonnen schweren PET-CT die derzeit zuverlässigste Methode für die Erkennung von Tumoren und Metastasen zur Verfügung, während das ultraschnelle Hochleistungs-CT und das das 3Tesla-MRT in bisher nicht gekannter Qualität Erkrankungen des Gehirns, des
Herzens, der Gefäße und Gelenke feststellt.
Im Medical Center Ruhrort wird betont, dass alle diese Leistungen nicht nur Privatpatienten zu Gute kommen soll, sondern jedem, der sich und seine Gesundheit in exzellenten Händen wissen will.

Von links: Ralf Raabe, Vertriebsbeauftragter der Firma Siemens und früherer Ruderkamerad von Kanu WM Organisator  Otto Schulte im damaligen "Rebellen-Achter", Klaus  Bockmeier, Geschäftsführer der B&B Medconsult GmbH, Dr. med. Cord Neitzke, Radiologe, sowie Thomas Schöndorf, Mitglied  der Siemens Geschäftsleitung.

 

Das Jugendparlament Duisburg wird gewählt
Nach langer Vorbereitungsphase ist es nun endlich soweit: Am 30. Oktober wird in Duisburg das erste Jugendparlament (JuPa) gewählt – eine Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, sich auf politischer Ebene, überparteilich und von Vereinen, Verbänden und Schulen unabhängig, zu beteiligen. Sie können somit auf Dinge Einfluss nehmen, die ihr unmittelbares Lebensumfeld und ihre Lebenssituation betreffen. Das Jugendparlament versteht sich als Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Duisburg. Arbeitsweise und Struktur des Jugendparlamentes werden. die künftigen Parlamentarier unter fachlicher Begleitung durch das Jugendamt selbst erarbeiten.
Das Jugendparlament wird zunächst für zwei Jahre als Pilotprojekt im Stadtbezirk Duisburg-Mitte (Dellviertel. Altstadt, Neudorf, Duissern, Kasslerfeld, Neuenkamp, Hochfeld und Wanheimerort) eingerichtet. Das Projekt wird von den Kümmerern (Politiker, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen kümmern) und zwei Fachkräften des Jugendamtes begleitet und unterstützt. Die späteren Auswertungen der konkreten Erfahrungen dieses Pilotprojektes sollen als Grundlage für eine angestrebte Ausweitung auf das komplette Stadtgebiet dienen..
In den nächsten Tagen werden in den Duisburger Schulen im Stadtbezirk Duisburg-Mitte Flyer verteilt, die Schüler im Alter von zehn bis 16 Jahren, die im Stadtbezirk–Mitte wohnen und dort eine weiterführende Schule besuchen, aufrufen, sich als Kandidat aufstellen zu lassen.
Es kann sich jeder bewerben, der Ideen hat, seinen Stadtteil zu verändern. Die Bewerbung kann im Sekretariat der Schulen oder im Jugendamt, Kuhstraße 6, Zimmer 303, mit einem aktuellen Foto abgegeben werden. Bewerbungsende ist der 14. September. Je nach Größe der Schule werden zwei bis vier Kandidaten gewählt, so dass das Parlament sich aus 42 Parlamentariern zusammen setzten wird.
Die Wahlen finden in den 13 weiterführenden Schulen am 30. Oktober, zeitgleich in der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr, statt.

Regelmäßige Stadtführung in Duisburg
Die Duisburg Marketing GmbH bietet nun Gästen und Bürgern der Stadt an jedem ersten Sonntag im Monat eine Stadtführung an. Unter dem Thema: Geschichte und Moderne begleiten qualifizierte Gästeführer "Wissbegierige" auf einen kurzweiligen Rundgang, der bei jedem Wetter stattfinden wird.

Den Ablauf der Tour können Interessierte der folgenden Beschreibung entnehmen:
Begeben Sie sich auf einen Spaziergang in die ereignisreiche Geschichte einer lebendigen Stadt und sehen Sie das vielfältige Kunstangebot im öffentlichen Raum. Die Königstraße ist neben einer großzügig angelegten Flaniermeile auch Ausstellungsfläche für fünf Brunnenskulpturen renommierter Künstler, wie Niki de Saint Phalle und Andre Volten. Bei der Innenstadtführung lernen Sie einzelne Objekte näher kennen, erfahren seine Besonderheiten und darüber hinaus jede Menge zu Geschichte und Architektur unserer Stadt. Am König-Heinrich-Platz gelegen, neben dem klassischen Säulenportal des Theaters und vis-à-vis des altehrwürdigen Landgerichts fügt sich das CityPalais harmonisch in seine Umgebung. Im Rathaus am Burgplatz schlägt das politische Herz der Stadt, dem Höhepunkt und Ende der Tour. Der imposante Bau auf historischem Boden und die davor stehende Brunnenskulptur mit dem Abbild des berühmten Sohnes der Stadt Gerhard Mercator bieten Stoff für viel(e) Geschichte(n).
Termin: jeder erste Sonntag im Monat um 14:00 Uhr, erstmalig am 05.08.07, die Dauer beträgt ca. 1,5 Stunden. Treffpunkt ist beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro  und für Kinder (6 - 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

„Ghetto-Rapper“ im Schweriner Schloss
Kiebitz-Theatergruppe nahm am deutsch-französischen Projekt „Ein grenzenloses Miteinander“ in Schwerin teil

„Peace is all over the world“, dieses Lied war so etwas wie die inoffizielle„Hymne“ des internationalen Projekts „Ein grenzenloses Miteinander“, das Ende Juli in Schwerin stattfand. 40 Deutsche und Franzosen, im Alter zwischen 13 und 25 Jahre, die aus so unterschiedlichen Städten wie Duisburg, Marseille und Schwerin stammten, trafen sich bei einem internationalen Kunst-Workshop in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Teilnehmer, die teilweise afrikanischen, türkischen und arabischen Migrationshintergrund besaßen, brachten in die altehrwürdige Hansestadt einen Hauch von internationalem Flair und demonstrierten allein schon dadurch ein kulturelles Miteinander ohne trennende Grenzen. Deutlich wurde dies auch während eines Besuchs des Landtags, dem Schweriner Schloss. Eigentlich stand eine übliche Führung auf dem Plan. Doch als ein Teil der Gruppe durch Sicherheitskontrollen aufgehalten wurde, ergriffen die französischen HipHopper die Gelegenheit und das Mikrofon und verkürzten die Wartezeit durch improvisierte Raps. Sehr zur Freude der Gäste, aber auch der überraschten Schlossführerin und des Landtagspersonals.
Entstanden ist dieses Projekt im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts „KunstCode“ sowie durch eine Initiative des Internationalen Jugend- und Kulturzentrums Kiebitz e.V. und mit der „Schule der Künste“ aus Schwerin, die im letzten Jahr mit Jugendlichen in Duisburg zu Besuch waren. Daraus entwickelte sich zuerst die Idee eines großangelegten Workshops, der schließlich dank der Hilfe des Deutsch-Französischen Bildungswerks durch eine Gruppe französischer Jugendlicher aus Marseille international erweitert werden konnte.
Zusammengeschweißt
Zusammen mit den Schwerinern Helga Villany, Heidi Kwella und Holger Reschke, übernahm Müjgan Bayur, die Leiterin des Kiebitz e.V., die Gesamtorganisation. Dieser Job hatte es in sich, denn sie waren für den reibungslosen Verlauf rund um die Uhr im Einsatz. Und sie wurden gleich am Anfang richtig gefordert, denn der Start in Schwerin stand unter keinem guten Stern: Bereits am zweiten Tag wurde die Gruppe von rechtsradikalen Steinewerfern angegriffen und mit Nazi-Parolen beschimpft. „Erst hatte ich die Befürchtung, diese Attacke würde die Franzosen uns Deutschen gegenüber wegen der Nazi-Vergangenheit auf Abstand gehen lassen“, beschreibt David Kilinc aus Duisburg die Situation danach, „aber es war genau das Gegenteil: Es hat uns alle zusammengeschweißt.“Nach dem ersten Schock stürzten sich die Teilnehmer mit noch größerem Eifer in ihre Arbeit. So zum Beispiel weiteten die Musiker ihren geplanten Beitrag noch zusätzlich aus und schrieben neue Texte, die sich auf den Vorfall bezogen, wie Roman Lesko aus Duisburg. Sein Rap-Song wendet sich direkt gegen die Neo-Nazis und enthält unter anderem die Zeilen: „Schwarze, Weiße, Schwestern, Brüder/ Wir alle stehen längst über eurem Rassenhass drüber“. Am Tag der Abschluss-Präsentation kamen über 350 Besucher zur Freilichtbühne in den Park.
Die Gesamtleitung des künstlerischen Teils lag bei Kemal Demir aus Duisburg, der sich auch für die Inszenierung verantwortlich zeigte. Er hatte keine leichte Aufgabe vor sich, musste er doch die vielen verschiedenen Bereiche, bestehend aus Theater, Rap, HipHop, modernem und orientalischem Tanz zu einem schlüssigen Ganzen zusammenführen. Dies gelang ihm jedoch mühelos und die Zuschauer sahen eine gelungene gemeinsame 75minütige Aufführung. Die Teilnehmer schafften es, trotz aller Mentalitätsunterschiede und Sprachbarrieren, Brücken zu schlagen und trennende Ansichten abzubauen.
Doch was viel wichtiger war: „Zu sehen, wie die Jugendlichen im Verlauf des Projekts über ihre eigenen Grenzen hinausgewachsen sind, sich geöffnet und Freundschaften geschlossen haben, war der eigentliche nachhaltige Erfolg des Projekts“, gesteht Müjgan Bayur zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jugendlichen „Ghetto-Rapper“ beim aufregenden Workshop in Schwerin.

NRW: 2006 nahmen 37 Prozent mehr Teilnehmer als 1996 ein Angebot
des "zweiten Bildungsweges" wahr

Düsseldorf (LDS NRW). Die Teilnehmerzahlen an den Bildungsgängen der Weiterbildungskollegs in NRW sind von 1996 bis 2006 um 36,9 Prozent auf zuletzt 27 800 gestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, strebten 12 200 von ihnen (43,7 Prozent) einen Abschluss der Sekundarstufe I an einer Abendrealschule an; hier war die Schülerzahl um mehr als die Hälfte (58,6 Prozent) höher als zehn Jahre zuvor. Die bis zur allgemeinen Hochschulreife führenden Bildungsgänge des berufsbegleitenden Abendgymnasiums und des vollzeitschulischen
Kollegs wurden von 8 000 (gegenüber 1996: +13,7 Prozent) bzw. 7 700 (+36,2 Prozent) Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht.6 400 Teilnehmer erwarben 2006 einen Abschluss an einem Weiterbildungskolleg, das waren 28,8 Prozent mehr als 1996. Von den Absolventen erwarben 36,0 Prozent die allgemeine Hochschulreife, 17,2 Prozent die Fachhochschulreife, 27,2 Prozent die Fachoberschulreife, 13,5 Prozent den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und 6,2 Prozent den Hauptschulabschluss nach Klasse 9. (LDS NRW)

Duisburg, 5. August 2007 - Historischer Kalender
5. autofreier Sonntag - Bürgerverein-Neudorf besichtigte den Wasserturm in Hochfeld
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

1917 wurde er erbaut und er- und überlebte also zwei Weltkriege, der Wasserturm in Hochfeld. Er war auch tatsächlich ein echter Wasserturm. Benötigt wurden seine Dienste zum Auffüllen der mit Dampf betriebenen Loks. Dies bis in die 50-er Jahre, danach aber wurden die damaligen "Dampfrösser" durch elektrisch betriebene Loks ersetzt.
1996 war weder am oder neben dem Turm in den alten Lokschuppen Betrieb rund um Lokomotiven vorhanden. In diesem Jahr übernahmen die Brüder Mustafa und Mevlüt Akkurt den Turm.
Nach elf Jahren der intensivsten Sanierung ist er nun einer völlig anderen Nutzung zugeführt worden. Ein Cafe - und später auch wohl ein Restaurantbetrieb - sowie ein Ausflugsziel mit Blick über den Stadtteil und mehr ist nun für die Bürger geschaffen worden. "Sechseinhalb Millionen Euro hat das bisher gekostet", erklärte Mevlüt Akkurt. Man sieht es überall. Was man aber nicht sieht ist sein unglaubliches Innenleben.

Sauber und neu angelegt geht es im Eingangsbereich von der Paul-Esch-Straße aus zunächst auf einer Treppe und dann per Fahrstuhl in den elften Stock. Schon wenn der Gast aus dem Fahrstuhl herauskommt, bietet sich ihm ein grandioser Blick auf die nahe und ferne Umgebung. Atemberaubend schön ist dieser Anblick von oben.

In der Turmspitze ist ein schmuckes Cafe untergebracht, unter dessen in dezenten Blautönen gehaltenen Kuppel man sehr gemütlich sitzt und es auch größer ist, als man von  unten vermuten könnte.
Eine Etage unter dem Cafe ist im Bereich des alten Wasser-Reservoirs ein ähnlicher Raum nur ohne Außengeländer, dafür aber schon mit mittig angelegtem Deckenteil, der sozusagen perforiert mit hydraulischem Fahrstuhl die direkt Verbindung zum höher gelegenen Cafe in der Spitze des Turm bieten kann.
In den unteren Etagen sind Büroräume aber auch ein Festsaal für einige hundert Personen, im unteren Bereich aber mit einem wahren Schmuckkästchen versehen. Es ist ein vorzüglich eingerichteter Saal (links) mit enormen Ausmaßen und nebst Bühne sowie nettem Interieur, der sage und schreibe 1500 Personen Platz bietet.

Blick in Richtung Stadtmitte und Neudorf Blick in Richtung Sportpark
Blick in Richtung Altstadt Blick in Richtung Duisburg-Süd
Duisburg, 4. August 2007 - Historischer Kalender

5. autofreier Sonntag - der BV- Neudorf besichtigt den Wasserturm in Hochfeld
Anlässlich seines "5. autofreien Sonntag" wird der Bürgerverein Duisburg-Neudorf nach Hochfeld spazieren, um wieder ein paar Stunden, durch Verzicht auf das Auto, im kleinräumigen Bereich die Umwelt zu schonen.
Ziel der Veranstaltung ist diesmal der restaurierte Wasserturm an der Paul-Esch-Straße 54, Ecke Krummenhakstraße. Von dem sich im 11. Stockwerk befindenden Café hat man bei gutem Wetter einen tollen Panoramablick über Duisburg. Treffpunkt ist am 05. August 2007 um 11:00 Uhr an der MSV-Arena.

 

Erste-Hilfe-Kurs beim Bürgerverein Neudorf
In Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), bietet der Bürgerverein Duisburg-Neudorf einen Erste-Hilfe-Kurs, für Mitglieder und Bürger, gem. BGV A1 bzw. GUV-V A5 der Unfallverhütungsvorschriften an.
Der Lehrgang findet zu folgenden Terminen im Bürgerbüro des BV-Neudorf auf der Gabrielstraße 35 statt:
01. September und 08. September 2007 jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Teilnahmekosten: Mitglieder 20,00 Euro und Nichtmitglieder 25,00 Euro
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 18 Personen begrenzt.
Anmeldung bitte freitags im Bürgerbüro (auch Rufnummer 0203 / 363 44 66) oder eMail: nothilfe-neudorf@t-online.de, spätestens jedoch bis zum 24.08.07 am Stand des ASB, während des gemeinsamen großen Sommerfestes von Bezirksamt Duisburg-Mitte und Bürgerverein Duisburg-Neudorf, auf der Gabrielstraße.

Kinderalarm - Jugendamt zieht eine positive Bilanz
Drei Wochen Kinderalarm sind vorbei. 1500 Duisburger Kinder konnten an der Ferienmaßnahme des Jugendamtes teilnehmen - und waren begeistert. Ob es ins Schwimmbad ging oder bei Regen gebastelt und gespielt wurde, das Programm kam an. Besonders beliebt waren die Ausflüge in den Freizeitpark Ketteler Hof, ins Maislabyrinth oder der Besuch des Zoos. Ein Höhepunkt für alle war die Gemeinschaftsfahrt zur Theateraufführung von "Pippi Langstrumpf" in Ratingen.

Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes, bedankt sich bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben: "Das tolle Engagement und das hohe Verantwortungsbewusstsein, das die jungen Leute im Umgang mit den Kindern gezeigt haben, ist wirklich beeindruckend und mit Geld nicht zu bezahlen. Alle haben hervorragende Arbeit geleistet."
Zum guten Gelingen haben auch die zahlreichen Sponsoren beigetragen. Exemplarisch seien hier die Sparkasse und der Verein "Immersatt" genannt.

"Russlands Seele" - VHS-Exkursion in die Bundeskunsthalle
Die Volkshochschule Duisburg bietet am Samstag, 11. August, eine Tagesexkursion zur Ausstellung "Russlands Seele" in die Bonner Kunst- und Ausstellungshalle an.
Die dort gezeigte Sammlung russischer Kunst umfasst Ikonen, Gemälde und Zeichnungen vom 11. bis 20. Jahrhundert. Sie wurde benannt nach dem russischen Kaufmann Pawel Tretjakow (1832-1898), der  Mitte des 19. Jahrhunderts begann, Bilder russischer Maler zu erwerben. 1892 schenkte er seine über 2000 Werke umfassende Sammlung der Stadt Moskau. 150 Exponate sind in Bonn zu sehen. Eigens für die Bedürfnisse des westeuropäischen Publikums konzipiert, stellt sie den historischen Sammlungskern der ersten russischen Nationalgalerie in den Mittelpunkt.
Information und Anmeldung in der VHS unter 0203-283 2206.

Duisburg, 3. August 2007 - Historischer Kalender

Sperrung der Bissingheimer Straße in Bissingheim
Ab Montag, 6. August, wird die Bissingheimer Straße zwischen Präsident-Marx-Platz und Am Brunnen komplett gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Ausbau der Bissingheimer Straße in diesem Bereich. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende September dauern.

Fast jeder vierte Haushalt in NRW kann sich keine einwöchige Ferienreise leisten
 Knapp ein Viertel (23,4 Prozent) der Haushalte in NRW kann es sich nach eigenen Angaben nicht leisten, mindestens eine Woche Urlaub im Jahr woanders als zu Hause zu verbringen. Dies teilt das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand der 2005er Ergebnisse der europäischen Gemeinschaftsstatistik "Leben in Europa" mit. Bei etwa 27,0 Prozent ist der finanzielle Handlungsspielraum derart eingeschränkt, dass es ihnen nicht möglich ist, unerwartet anfallende Ausgaben wie etwa die Reparatur einer defekten Waschmaschine aus vorhandenen finanziellen Mitteln zu bestreiten.
An der Ernährung muss etwa jeder zehnte Haushalt sparen: 10,8 Prozent geben an, dass es ihnen finanziell nicht möglich ist, sich mindestens jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Geflügel oder Fisch bzw. eine hochwertige vegetarische Mahlzeit zu leisten.
Auch zwingen finanzielle Gründe zum Verzicht auf die Anschaffung langlebiger Gebrauchsgüter: Zwar stellt die
Ausstattung mit Telefon und Farbfernseher nur für wenige Haushalte ein Problem dar, doch kann sich nach eigenen Angaben jeweils rund ein Zehntel aller Haushalte die Anschaffung eines PKW (10,7 Prozent) oder eines Computers (9,3 Prozent) nicht leisten.
"Leben in Europa" ist die in Deutschland verwendete Bezeichnung für die neue europäische Gemeinschaftsstatistik
über Einkommen und Lebensbedingungen privater Haushalte (EU-SILC - Statistics on Income and Living Conditions), die 2005 erstmals in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen und Island durchgeführt wurde. In NRW nahmen rund 5 300 Personen ab 16 Jahre in knapp 2 800 Haushalten an dieser freiwilligen Erhebung teil. (LDS NRW)

Infoveranstaltung "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit" erstmalig im TEC-Center
Der größte Erfolgsfaktor für ein kleines Unternehmen sind die Gründer selbst. Zur Unterstützung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit bietet das Gründungsbüro der Stadt Duisburg am Dienstag, 14. August, von 13.30 Uhr bis 16 Uhr, erstmalig im Tec-Center, Bismarckstraße 142, in Duisburg-Neudorf, die Veranstaltung "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit" an. Die Orientierungsangebote sind kostenlos und werden mit Landes- und EU-Mitteln unterstützt. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit sind sehr vielschichtig, daraus resultiert ein hoher Informationsbedarf. Bereits bei der Planung einer selbstständigen Tätigkeit müssen fundierte Entscheidungen getroffen werden, welcher Weg den individuellen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen sowie den Marktanforderungen am besten entspricht. Zudem gilt es, die Chancen und Risiken einer unternehmerischen Selbstständigkeit abzuwägen.

Expertinnen und Experten der Netzwerkpartner Landesberatungsgesellschaft G.I.B., Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, Agentur für Arbeit und ARGE Duisburg treten bei dieser Veranstaltung als Referenten auf. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die ersten Planungsschritte, die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten sowie über die Aspekte der sozialen Absicherung. Darüber hinaus werden Beratungs-, Seminar- und Coachingangebote der Region vorgestellt.

Kindermuseum Atlantis: Verlagerung nach Besucher-Rekord?
Am Mittwoch, 25. Juli 2007 verbuchte das Kindermuseum die 125.000ste Besucherin
der Sonderausstellung "LEGO TRÄUME - Bauen wie ein Profi" . Nun steht die Verlagerung in TAM zum Marientor an, während
 die britische Merlin-Gruppe mit "Lego Discovery"  in den Museums-Speicher am Innenhafen einziehen will.

Binnenschifffahrtsmuseum: Termine September 2007
Flagge zeigen! Eine Spurensuche nach Schifffahrtsunternehmen und ihren Flaggen

Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bis zum 30. September 2007 in der Galerie des Museums.
Bevor es in der Schifffahrt Sprechfunk gab, übermittelte man Informationen mittels akustischer und optischer Signale. Bis heute werden diese traditionellen Mittel eingesetzt. Besonders Flaggen spielen nach wie vor eine große Rolle. Doch sie wehen nicht nur an Schiffen und Fahnenmasten, sondern zieren auch Schreibtische und Konferenzräume. Als Anstecker an der Mütze demonstrieren sie, für wen der Betreffende "Flagge zeigt". Die Ausstellung "Flagge zeigen!" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt begibt sich auf die Spurensuche nach zum Teil vergessenen Schifffahrtsunternehmen. Sie präsentiert eine der umfangreichsten Tisch- und Mützenflaggensammlungen. Dazu sind historische Zeugnisse aus den Museumsdepots zu sehen, etwa ein Geschirr der Firma Raab Karcher oder ein Original-Haniel-Hahn. In rund 45 Berufsjahren in der Binnenschifffahrtsausrüstung hat der Duisburger Karl Scherf eine wohl einmalige Sammlung von Tisch- und Mützenflaggen zusammengetragen: von Reedereien, Transportgenossenschaften, Partikulieren, Werften, Reparaturbetrieben, Schiffsausrüstern, Mineralölgesellschaften, Vereinen und Organisationen. Zu fast jedem Exponat hat er für die Ausstellung eine eigene Geschichte beigesteuert.
Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2007 täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ist im Museumseintritt enthalten. * Museumsschiffe "Oscar Huber" und "Minden" noch bis 30. September geöffnet
Solide Schiffbauerarbeit, eine mächtige Dampfmaschine, Bedienungselemente und Interieur wie aus einer anderen Zeit: Die "Oscar Huber" steht für eine Technologie, die mehr als 100 Jahre im Einsatz war. Direkt neben dem letzten Radschleppdampfer auf dem Rhein liegt der fast 130 Jahre alte Eimerkettendampfbagger "Minden".
Die beiden Schiffe, die am Ruhrorter Leinpfad (an der Schifferbörse) liegen und zum Museum der Deutschen Binnenschifffahrt gehören, sind in diesem Jahr letztmalig in diesem Monat zu sehen. Ab dem 1. Oktober ist dort Herbst-/Winterpause.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Eintritt Museumsschiffe: 2 Euro; ermäßigt: 1,50 Euro.

Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden. Zu öffentlichen Führungen lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt jeden Sonntag um 15 Uhr, ein.
jeden Sonntag, 15 Uhr; Beginn im Foyer des Museums Teilnahme: ein Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis) Adressen und Telefonnummern:
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort Tel.: 02 03-8 08 89-0, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen
Museumsrestaurant "Navigare" Tel. 02 03-500 31 30, Fax. 02 03-482 95 15, b.a.r.gastronomie@t-online.de Öffnungszeiten: Di - Sa, 11 - 23 Uhr, So 11 - 17 h, montags geschlossen
Fachbuchhandlung und Museumsshop im Binnenschifffahrtsmuseum Tel. 02 03-8 08 89-0, Fax. 02 03-8 08 89-22, info@binnenschifffahrtsmuseum.de Öffnungszeiten: Di - So, 10 - 17 Uhr, montags geschlossen
Museumschiffe "Oscar Huber" und "Minden", Leinpfad (an der Schifferbörse) Tel.: 02 03-283 43 04, Fax 02 03-8 08 89-22, binnenschifffahrtsmuseum@stadt-duisburg.de Öffnungszeiten: geöffnet bis 30. September; von Oktober bis April geschlossen.

Helfer für die KanuWM-Plaza gesucht
Für das Kulturprogramm der Kanu Weltmeisterschaft "Summer of Culture" vom 8. bis 12. August sucht das Festivalbüro der Duisburg Marketing GmbH noch freiwillige Helferinnen und Helfer.
Diesen "Volunteers" bietet sich die Chance, einen Blick hinter die Kulissen eines Kulturfestivals zu werfen.
Interessenten sollen mindestens 18 Jahre alt sein und vom 7. bis 13. August Zeit haben. Eingesetzt werden sie u.a. in der Künstlerbetreuung, beim Kinderprogramm, beim Catering oder bei leichten Auf- und Abbautätigkeiten. Während ihres Einsatzes bekommen die Volunteers freies Essen und Getränke.

Im Rahmen des "Summer of Culture" spielen u.a. Joy Denalane, Jan Delay, die Duisburger Philharmoniker, MIA. und Silbermond sowie mehrere internationale Straßentheater und einige Bands aus der Region.

Interessenten können sich bei Clemens Richert vom Festivalbüro melden, Tel 0203 283 2019 oder E-Mail clemens.richert@duisburg-marketing.de.

Duisburg, 2. August 2007 - Historischer Kalender
Sperrungen im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Hoffsche Straße in Beeck
Am Sonntag, 5. August, werden ab 7 Uhr Sperrungen im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße/Hoffsche Straße in Beeck notwendig. Die verkehrsarme Zeit des Sonntags wird genutzt, um die Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich zu erneuern. Die Arbeiten werden den gesamten Tag dauern. Umleitungen sind ausgeschildert. Es wird empfohlen, den Kreuzungsbereich weiträumig zu umfahren.
Die Rechtsabbiegespur von Hoffsche Straße in die Friedrich-Ebert-Straße wird ab Sonntag für circa drei Wochen gesperrt bleiben. Hier ist ein kompletter Ausbau der Abbiegespur notwendig. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Stadtteilfest im Hagenshof in Meiderich
Am Samstag, 11. August, veranstaltet der Arbeitskreis Hagenshof das alljährliche Stadteilfest im und um das Bürgerhaus Hagenshof in Duisburg-Meiderich. Ab 13 Uhr geht es an der Wiesbadener Straße 104 los mit einer Hüpfburg, Streetball, Bastelständen, Sport- und Spielangeboten sowie einem Kindertrödelmarkt. Ebenfalls mit von der Partie sind die freiwillige Feuerwehr Meiderich mit einem Übungshaus, der Malteser Hilfsdienst, der 1.FC Hagenshof und eine Ausstellung einer BMW Isetta mit Caravan. Gegen 20 Uhr wird die bekannte Rolling Stones Coverband "REWIND" im Saal des Bürgerhauses ein weiteres Highlight setzen. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist mit einem Bierstand, Würstchen und Waffeln gesorgt. Wer beim Kindertrödelmarkt mitmachen will, wird gebeten sich unter (0203) 4566700 anzumelden.

Umgestaltung von sechs Schulhöfen zu Spielplätzen in Duisburg
Mit Städtebaufördermittel des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW können in diesem Jahr in Duisburg sechs Schulhöfe neu gestaltet und mit Spieleinrichtungen ergänzt werden. Die Arbeiten dazu haben bereits in den Ferien an drei Schulen begonnen: An der Bergschule, der Schule Dislichstraße und am Max-Planck-Gymnasium in Meiderich sind die Erdarbeiten bereits weitgehend abgeschlossen. So entstand auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule an der Bergstraße bereits die Einfassung, die Fallschutzfläche und die Fundamente zum Aufbau eines fast vier Meter hohen "Seilzirkus", auf der Asphaltspielfläche werden Tore installiert und ein robuster Balltrichter ermöglicht Streetball. Flächen für einen Schulgarten und Natursteinsitzblöcke für eine "Freiklasse" komplettieren das Angebot für Spiel- und Freizeitaktivitäten im Freien. Der Aufbau der Spielgeräte und die Bepflanzung werden folgen. Die Planung wurde vom Duisburger Landschaftsarchitekturbüro Danielzik+Leuchter in enger Abstimmung mit den Schulen entwickelt.
An drei weiteren Schulen werden die Arbeiten in Kürze aufgenommen: August-Thyssen-Realschule in Hamborn, an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich und an der Karl-Lehr-Realschule in Duisburg-Mitte. Alle Schulhöfe sollen in diesem Jahr fertig gestellt werden und werden dann in der unterrichtsfreien Zeit als Spielplätze geöffnet.

Ausgeführt werden die Arbeiten mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die im Projektverbund "Weg & Raum" der LEG Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung zusammengeschlossen sind. Hier erhalten ehemals Arbeitslose neue berufliche Perspektiven und Grundqualifikationen.
Bereits seit 1996 wird ein Programm zur spielpädagogischen Umgestaltung von Schulhöfen in Duisburg durchgeführt. Diese sollen nicht nur für die Pausenzeiten genutzt werden, sondern auch den Kindern des Ortsteils in der unterrichtsfreien Zeit als Spiel- und Treffpunkt zur Verfügung stehen. Bisher wurden 71 Schulhöfe verteilt über das gesamte Stadtgebiet umgestaltet. Aus teils tristen Asphaltflächen wurden ansprechende Spielplätze für unterschiedliche Nutzungen: Kletterkombinationen, Ballspielflächen und befestigte Flächen bieten ein großes Spektrum für unterschiedliches Spielen an. Neue Bepflanzungen mit heimischen Gewächsen werten die Schulhöfe auch optisch und ökologisch auf.

Das Ernährungsforschercamp – Ein innovatives Projekt der Leibniz-Gesamtschule zur Förderung der Sprache und der Naturwissenschaften
Obwohl noch Ferien sind, trafen sich heute 13 Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrern und zwei Betreuerinnen des Referats zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien/RAA Duisburg in der Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn. Gemeinsam erforschten sie die Chemie der Lebensmittel und lernten nebenbei beim Kochen auch noch viele Begriffe der deutschen Sprache. Die Projektleiter Claus Heierberg und Silke Krämer erhoffen sich so, den Wortschatz der Schüler nachhaltig zu erweitern.  
Besonders erfreulich für die Kinder ist, dass sie dank der Mithilfe der RAA und des Projekts der Bund-Länder-Kommission FörMig NRW (Programm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) so intensiv betreut werden können. Das Projekt wird durch zusätzlich eingestellte Mittel zur schulischen Sprachförderung finanziert und soll mit seinen Ergebnissen zur Fortbildung anderer Lehrer dienen.  Nicht in allen Schulen ist die Sprachförderung in den Naturwissenschaften so fortschrittlich wie an der Leibniz-Gesamtschule. Hier arbeiten die Fachbereiche Naturwissenschaften und Deutsch mittlerweile gemeinsam an einem Thema. Chemielehrerin Silke Krämer sieht einen Nutzen der Kooperation für beide Seiten: „Den Naturwissenschaften erschließen sich neue Wege zur Textarbeit und Textproduktion, die Deutschlehrer erhalten nützliche Einblicke in die Anforderungen der naturwissenschaftlichen Fächer.“

 Das Bild zeigt eine Schülergruppe bei einem Experiment. Im Hintergrund Klaus Heierberg (links), Projektleiter, Heidi Scheinhardt-Stettner von der RAA (mittig verdeckt) und Silke Krämer, Projektleiterin.

Spielplatz an der Brahmstraße in Rheinhausen bekommt neue Turmanlage
Bei einer Kontrolle der Spielplätze in Duisburg- Rheinhausen wurden an Holzteilen der Turmanlage und der Seilbahn des Spielplatzes an der Brahmstrasse in Rheinhausen Vermorschungen festgestellt. Da eine Reparatur dieser Teile nicht mehr möglich ist, werden die komplette Turmanlage sowie die Seilbahn erneuert. Die Kosten für das neue Spielgerät belaufen sich auf rund 20.000 Euro.
Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, müssen sich die Kinder cirka sechs bis acht Wochen gedulden, dann kann auf dem Spielplatz wieder getobt und geklettert werden.

NRW: Weniger Baulandverkäufe im ersten Quartal
Im ersten Quartal 2007 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 582 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 630 000 Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 66 Millionen Euro getätigt. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 105,07 Euro je Quadratmeter Bauland.
Gegenüber dem vierten Quartal 2006 verringerte sich die Zahl der Baulandverkäufe um 23,1 Prozent und der
Gesamtwert um 2,8 Prozent, während die insgesamt veräußerte Fläche um 2,3 Prozent anstieg. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter war im ersten Vierteljahr 2007 um 5,51 Euro oder 5,0 Prozent niedriger als von Oktober bis Dezember 2006.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 verringerte sich die Zahl der Verkäufe um 54 Fälle (-8,5 Prozent), die
veräußerte Fläche war um 22,4 Prozent und der Gesamtverkaufswert um 13,0 Prozent niedriger. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter lag um 11,31 Euro über dem der ersten drei Monate des Vorjahres (93,76 Euro).
In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur von den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldete Daten
über durch Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von 100 und mehr Quadratmetern ein, sofern die Grundstücke in
den Baugebieten der Gemeinden liegen und damit Baulandeigenschaften besitzen. (LDS NRW).

AutobahnBrückenbauarbeiten an der A40-Rheinbrücke bei Neuenkamp
Verkehr auf der A40 Rheinbrücke bei Duisburg-Neuenkamp in Fahrtrichtung Essen sowie Venlo gestört.
Hier erhält die Brücke eine neue Abdichtung gegen Korrosion und danach eine neue Fahrbahnoberfläche. Die beiden anderen Fahrstreifen konnten bereits mit der großen Brückensanierung 2005/2006 durchgeführt werden. Dem Verkehr stehen ab Samstag (28.07.) bis voraussichtlich Mitte Oktober in jeder Richtung nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Gleichzeitig wird auch von der Brücke bis zur Anschlussstelle Duisburg-Häfen in Richtung Essen der Standstreifen erneuert und auf dem rechten Fahrstreifen Spurrinnen beseitigt.

Duisburg, 1. August 2007 - Historischer Kalender
Gesetzliche und andere Neuregelungen zum 1. August 2007

50 neue Auszubildende der Stadt Duisburg wurden heute von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Sportdezernent  Reinhold Spaniel auf der Rathaustreppe (s. Bildmitte) begrüßt. Foto Manfred Schneider

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CO-Pipeline: Stadt möchte Bayer an den Verhandlungstisch holen
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die CO-Leitung von Dormagen nach Uerdingen wurde in Duisburg auch eine Trassenführung südlich der B 288 in Betracht gezogen. Dass diese Trasse durch ein Wasserschutzgebiet führt, ist seitens der beteiligten Duisburger Institutionen nie als Ausschlusskriterium gesehen worden. Es hätten alleine Auflagen hinsichtlich der Art der Verlegung berücksichtigt werden müssen. Von daher hatte die Stadt Duisburg die Ankündigung der Firma Bayer begrüßt, die Trasse südlich der B 288 erneut in Erwägung zu ziehen. Mit dieser Trassenführung wären deutlich weniger Anwohner von der CO-Pipeline betroffen.
Nach der gestern überraschend bekanntgegebenen Rücknahme der zunächst angekündigten Untersuchungen einer alternativen Trassenführung für die CO-Pipeline durch die Firma Bayer bittet die Stadt Duisburg diese sich erneut an den Verhandlungstisch zu setzen. Die vor geraumer Zeit begonnenen Gespräche zu Grundstücksfragen sind von Bayer nicht wieder aufgenommen worden. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich findet den mit Wirtschaftlichkeitsüberlegungen begründeten Entschluss gegen die Trasse südlich der B 288 nicht überzeugend: "Bayer hat den Bürgerinnen und Bürgern im Duisburger Süden von sich aus die verträglichere, weil durch weniger besiedeltes Gebiet führende Variante in Aussicht gestellt. Diese Option nur wenige Tage später wieder in den Papierkorb zu werfen, ist nicht elegant. So spielt man nicht mit den Ängsten der Bevölkerung."
Dr. Greulich ist sich bewusst, dass sich die Stadt vor dem Hintergrund eines gültigen Landesgesetzes und eines gültigens Planfeststellungsbeschlusses in keiner einfachen Verhandlungsposition befindet, möchte aber jede sich bietende Möglichkeit, Bayer umzustimmen, nutzen.