Duisburg aktuell   -   Archiv August 2009

Montag, 31. August 2009 - Historischer Kalender

Eisenbahngüterverkehr sinkt im ersten Halbjahr 2009 um 22,4%
Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Halbjahr 2009 147,3 Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, bedeutet dies im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 einen Rückgang von 42,5 Millionen Tonnen (- 22,4%); das war der größte Volumeneinbruch seit Beginn der Statistik im Jahr 1950. Die Beförderungsleistung in Tonnenkilometern ging im ersten Halbjahr 2009 um 22,8% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 zurück. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transportnachfrage im Eisenbahngüterverkehr zeigen sich seit November 2008; in den Monaten November und Dezember 2008 verringerte sich die Transportnachfrage gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat um 2,3%. Im ersten Halbjahr 2009 verstärkten sich die entsprechenden Rückgänge mit Werten zwischen - 14,8% (März) und - 31,2% (April) deutlich.
Im ersten Halbjahr 2009 insgesamt kam es im Vergleich zum Vorjahr in allen vier Hauptverkehrsbeziehungen zu erheblichen Rückgängen: Beförderungen im grenzüberschreitenden Versand (- 30,5%) und Empfang (- 29,7%) sind besonders stark zurückgegangen. Auch der Durchgangsverkehr durch Deutschland verringerte sich mit - 29,4% um fast ein Drittel. Die Abnahmen im Binnenverkehr waren mit - 17,8% etwas schwächer. Containertransporte zeigten mit einem Transportvolumen von 26,9 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2009 ebenfalls starke Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr (- 21,2%). Das auf der Basis der Zwanzig-Fuß-Einheiten gemessene Transportvolumen sank um 19,3% auf rund 2,5 Millionen TEU und lag damit nur noch leicht über dem Niveau von vor drei Jahren (1. Halbjahr 2006: 2,3 Millionen TEU).
Nahezu alle Güterarten verzeichneten zweistellige Rückgänge im ersten Halbjahr 2009: Den stärksten Einbruch wiesen Eisen und Nichteisen-Metalle auf, die mit einem Verlust von 15,2 Millionen Tonnen (- 44,1% gegenüber den ersten sechs Monaten 2008) nahezu ein Drittel des Gesamtrückgangs für alle Güterarten verursachten. Eine ähnliche Entwicklung zeigten auch Erze und Metallabfälle mit - 40,1%. Lediglich Mineralölerzeugnisse (+ 4,8%) und landwirtschaftliche Erzeugnisse (+ 23,1%) konnten ihr Transportvolumen steigern. Die durchschnittliche Transportweite ging für den Gesamtverkehr um 0,5% auf 313,2 Kilometer zurück, für Container stieg sie um 0,9% auf 501,5 Kilometer.

VHS: „Schluss mit dem Chaos – Wie schaffe ich endlich Ordnung?“
Der gute Vorsatz endlich einmal Ordnung zu schaffen, wird oftmals weder im privaten Bereich noch am Arbeitsplatz umgesetzt. Unter dem Titel „Schluss mit dem Chaos – Wie schaffe ich endlich Ordnung?“ bietet die Volkshochschule Hilfe in einem Wochenendseminar im Gebäude an der Königstraße 47, Duisburg-Stadtmitte, an. Unter der Leitung von Anton L. Thomas können am Freitag, 18. September, 18 bis 22 Uhr, und am Samstag, 19. September, 9 bis 13.45 Uhr, Strategien erlernt werden, um bei der Ordnung zu einem nachhaltigen Erfolg zu gelangen. Eine vorherige Anmeldung zur Kursnummer SZ 1809 ist erforderlich.

Einzelhandel in NRW mit Umsatzrückgängen im Juli
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Juli 2009 nach ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 2,8 Prozent weniger um als im Juli 2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,6 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um 1,8 Prozent zurück.
Für den Zeitraum Januar bis Juli 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent; real lagen die Umsätze um 3,0 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)

Spätsommer-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken

Spätsommerliche Werkstatt- und Aktionsangebote bietet das September-Kinderprogramm in der Zentralbibliothek und vielen Zweigstellen. Mädchen und Jungen von vier bis acht Jahren sind eingeladen zum Geschichten hören und ins beliebte Bilderbuchkino. In Zusammenarbeit mit der Berlitz Sprachschule wird am Mittwoch, 23. September, in der Zentralbibliothek „Tingos englischer Spielnachmittag“, angeboten. Das Programm liegt in allen Bibliotheken zur Mitnahme aus. Da für die Veranstaltungen die Teilnehmerzahl auf je 20 Kinder begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldungen gebeten. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

NMKS: Studienberatung und Ausstellung
Die Ausstellung „MAPPE machen VIII“ wird am Mittwoch, 2. September, um 17 Uhr im Hauptgebäude der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule auf der Duissernstraße 16 eröffnet. Die Vorlage einer Mappe mit Zeichnungen und Skizzen ist Voraussetzung für den Studienbeginn an einer Kunsthochschule. Das ist für manchen Bewerber eine ziemliche Hürde. Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule bietet seit vielen Jahren mit großem Erfolg studienvorbereitende Mappenkurse an. Die Ausstellung zeigt bis einschließlich 5. Oktober erfolgreich angenommene Mappen von fünf jungen Erwachsenen, die in diesem Jahr die Aufnahme für die Studiengänge Innenarchitektur, Grafik Design und Kunstpädagogik bestanden haben.
Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag zwischen 9 und 20 Uhr besucht werden. Außerdem gibt es eine Mappenberatung vor Ort: Mittwoch, 2. September, ab 17 Uhr, in der NMKS Duisburg-Duissern, Duissernstraße 16; Mittwoch, 11. November, ab 17 Uhr, im Atelier Duisburg-Homberg, Duisburger Str. 192; Montag, 7. Dezember, ab 18 Uhr, im Atelier Duisburg-Buchholz, Münchener Straße. 25-27

Samstag, 29. August 2009 - Historischer Kalender

Schlagbaumfest in Großenbaum
Bei gutem Wetter und mit Guggen-Musik der Duisburger Burg-Geischda, konnte Ehrenpräsident Hans Wirtz, von der KG "Op de Hippe Höh", zahlreiche festfreudige Gäste begrüßen. Parteienübergreifend eröffnete Oberbürgermeister Adolf Sauerland, im Beisein u.a von Alt-OB Josef Krings, Petra Weis (MdB/SPD), Thomas Mahlberg (MdB/CDU), Gisela Walsken (MdL/SPD), sowie den Ratsherren Peter Keime (CDU) und Jürgen te Paß (SPD) das 27. Großenbaumer Schlagbaumfest. Sauerland betonte unter den Beifall der Zuhörer, dass es sich bei der Eröffnung nicht um eine Wahlveranstaltung handeln würde. Wie in jedem Jahr hatten die Veranstalter auch diesmal wieder ein tolles Programm aufgeboten. Manfred Schneider Text und Foto

"Zeit - heute schon gelebt? Leben in der Beschleunigungsspirale"
So  ist das Feierabendmahl in der Großenbaumer Versöhnungskirche überschrieben. Es wird von evangelischen Männern aus Wanheim, Untermeiderich, Neudorf, Buchholz und Großenbaum-Rahm gemeinsam gefeiert.
Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem geselligen Beisammensein. So gegen 19 Uhr beginnt der Großenbaumer Pfarrer Gerhard Haack mit seinem Impulsreferat. "Ich merke es an mir, wie uns die Zeit davonrennt. Ich gehe schon bald in Rente. Es ist absehbar, dass ich Großvater werde. Bald ist Weihnachten. "Schön, dass Sie sich die Zeit (für uns / für etwas) genommen haben"  besagt eine Redensart. Doch kann man seine  Zeit in die Hand nehmen? Bei sportlichen Veranstaltungen wie der Olympiade messen Schiedsrichter die Zeit bis auf drei Stellen nach dem Komma.. Zeit ist der Stoff, aus dem die Welt gemacht ist. Zeit ist der Hintergrund unseres Lebens und seine Bühne. Man kann in die Zukunft schauen und planen. Man kann in die Vergangenheit schauen und sehen, was man erledigt hat. Die Zeit kann aus den Fugen geraten. Oder sind es eher die Menschen, bei denen das Leben aus den Fugen gerät? Es ist schon komisch, wenn man abends nicht mehr weiß, was man morgens getan hat? Man kann es auf die Medien schieben. Informationen sind immer verfügbar. Wir sind immer erreichbar. Die Zeit vor dem Computer vergeht schnell, ist aber auch weg. Man kann keine Zeit gewinnen oder sparen. Warum versuchen wir es aber? Zeit kann man nur leben. Schluss mit dem Ladenschluss! Alle Zeit Einkaufszeit! Geht es nach dem Handel, sind die Geschäfte die ganze Woche geöffnet. "Einkaufen ist Freizeitgestaltung. Einkaufen macht Spaß," behauptet der Handel. Zeitmanagement stellt sicher, dass man das kostbare Gut "Zeit" sinnvoll nutzt. Gespräche mit Mitmenschen werden Zeitdiebe genannt. Zukunft ist die bevorstehende Arbeit, Vergangenheit die erledigte Zeit," berichtet er. Andreas Rüdig

STADT! STATT STUBE. Duisburger Tapetenwechsel"
Erstmals in der Duisburger Innenstadt. Hintergrund dieser neuen Idee für die City ist die erfolgreiche Teilnahme der Stadt am Landeswettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW". 
Duisburg konnte sich als eine von 24 Kommunen aus 48 Bewerbern Ende vergangenen Jahres einen der begehrten Förderpreise sichern. Initiiert wurde diese Bewerbung von der Duisburg Marketing GmbH, dem City-Management Duisburg, der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem Stadtentwicklungsdezernat.
Schon seit 1999 werden im Rahmen von "Ab in die Mitte!" Kommunen für Projektideen zur Revitalisierung der eigenen Innenstädte ausgezeichnet. "Der Duisburger Beitrag hatte die Jury durch die intelligente Verbindung von Stadtentwicklungsthemen und einer ungewöhnlichen Projektidee schnell überzeugt," betont Barbara Thüer von der Imorde Projekt- und Kulturberatung, die für das Land NRW die Landesinitiative "Ab in die Mitte!" betreut.
"Mit der Umgestaltung des König-Heinrich-Platzes, der Eröffnung des CityPalais mit der neuen Mercatorhalle und dem Casino oder dem Forum Duisburg hat unsere Innenstadt in den letzten Jahren einen wahren 'Tapetenwechsel' erlebt und etabliert sich wieder als gute Stube der Duisburger," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Diese Veränderungen werden nun zum Anlass genommen, die neuen Innenstadtqualitäten einer noch größeren Öffentlichkeit näher zu bringen.
Vom 29. August bis zum 6. September 2009 kann man nun erleben, was passiert, wenn das heimische Wohnzimmer in die Duisburger Innenstadt einzieht und beispielsweise die Stereoanlage aufgedreht, die Lese- oder Fernsehecke eingerichtet oder am Esstisch Platz genommen wird.
Natürlich darf dabei auch eine echte Einzugsparty nicht fehlen. Die wird am 29. August auf dem König-Heinrich-Platz gegeben. Dann wird die Innenstadt auch mit 50 großen "Zweisitzern" möbliert und die Duisburgerinnen und Duisburger bis zum Beginn des Winters noch mehr zum Platznehmen, Verweilen und Staunen einladen. "Mit den zusätzlichen Sitzgelegenheiten auf der Königstraße möchten wir die neue Aufenthaltsqualität der Duisburger Innenstadt unterstreichen," so City-Manager Georg Stahlschmidt. Unterstützung finden die Initiatoren dabei bei vielen Duisburger Unternehmen, die sich gleich ein eigenes Sofa bestellt und gestaltet haben.
Nach der Einzugsparty folgt eine ganze Woche voller Lesungen, Konzerte, Workshops und Aktionen rund ums Thema "Wohnzimmer" in der Duisburger Innenstadt, unter anderem mit dem Ruhrgebietsliteraten Frank Goosen.

Matrosen, wenn sie singen – Konzert des Shanty Chors Duisburg
Mittlerweile schon traditionell gibt der Shanty Chor Duisburg sein caritatives Konzert im Johanniter-Stift Duisburg auf der Wildstraße 10. Shanties (Seemannslieder) ursprünglich gesungen zu gemeinschaftlich harter Arbeit auf See, laden zum Mitsingen und Schunkeln ein. Für alle die, die dieses Brauchtum und Kulturgut der Waterkant lieben gelernt haben, beginnt am 02.09.2009 um 16.00 Uhr das Konzert.  Der Eintritt ist natürlich frei. Im Anschluss sind alle Konzertbesucher eingeladen es sich gemütlich zu machen und den Abend mit Bratwurst und Kartoffelsalat ausklingen zu lassen.

Literatur und Film in der Volkshochschule: Die wahre Geschichte über „Jules und Jim“
Unter dem Titel „FranÇois Truffaut und Henri-Pierre Roché - Die wahre Geschichte über „Jules und Jim“ erinnern am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr Hannelore Schulte und Wolfgang Schwarzer im Vortragssaal der Volkshochschule an der Königstraße 47, Duisburg-Stadtmitte, an eine gemeinsame Sternstunde von Literatur und Film.
Im Jahre 1959, als FranÇois Truffaut in Cannes mit einer Goldenen Palme die „Nouvelle Vague“ besiegelte, starb der Schriftsteller Henri-Pierre Roché (1879 – 1959). Beides ist 50 Jahre später einer Erinnerung wert, da Truffaut im Jahre 1962 Rochés Roman „Jules und Jim“ auf die Leinwand brachte. Dies ist bis heute vor allem wegen der Interpretation Jeanne Moreaus ein Kultfilm der „Nouvelle Vague“. Der Eintritt zum Vortrag mit Lesung kostet an der Abendkasse fünf Euro.

1. September 2009: Änderungen der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften
Zum 1. September 2009 treten Änderungen der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften in Kraft, die auch wesentliche Erleichterungen und Verbesserungen für den Fahrradverkehr bedeuten. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: "Die umweltfreundlichen Verkehrsmittel sind auf dem Vormarsch. Immer häufiger wird das Fahrrad genutzt. Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren die Weichen richtig gestellt und den Radverkehr konsequent gefördert. Dafür geben wir 100 Millionen Euro im Jahr aus. Jetzt haben wir mit der Änderung der Straßenverkehrsordnung und der entsprechenden Verwaltungsvorschriften Erleichterungen für Radler eingeführt:
- In Fahrradstraßen gilt künftig Tempo 30 für alle.
- Einbahnstraßen können einfacher für Radfahrer geöffnet werden.
-Die Städte erhalten größeren Entscheidungsspielraum beim Bau von Radverkehrsanlagen. Die Durchlässigkeit von Sackgassen wird deutlicher gekennzeichnet. Insgesamt bedeutet das für die
Radfahrer: mehr Sicherheit, weniger Umwege, freiere Fahrt."

Freitag, 28. August 2009 - Historischer Kalender

Bürgerhaus Neumühl dank Konjunkturpaket bald barrierefrei
In kürze beginnen die Umbauarbeiten am Bürgerhaus Neumühl an der Otto-Hahn-Straße. Nach Fertigstellung im Mai kommenden Jahres wird diese hochfrequentierte Einrichtung auch für Menschen mit Behinderungen im vollen Umfang nutzbar sein. Der barrierefreie Ausbau des Bürgerhauses wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. Bislang konnten Rollstuhlfahrer nicht selbständig in das Gebäude gelangen. Auch die WC-Anlage war für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen nicht ausgelegt. Jetzt bekommt das Gebäude eine Rampe, sodass geheingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer sich selbständig durch das Gebäude bewegen können. Zur besseren Orientierung seheingeschränkten Menschen wird ein Leitsystem mit Aufmerksamkeitsfeldern installiert. Für hörgeschädigte Menschen wird ein Funksystem mit Halsringschleifen eingebaut. Die Alte WC-Anlage wird erweitert und mit einem zusätzlichen Behinderten-WC ausgestattet. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme liegen bei rund 500.000 Euro.
Zur Vorstellung der Sanierungsmaßnahme durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland kamen zahlreiche Vertreter Neumühler Vereine und der politischen Parteien

Erfolgsstory Familienkarte
Die Familienkarte ist und bleibt heiß begehrt. Jetzt überreichte Oberbürgermeister Adolf Sauerland zusammen mit Jugendamtsleiter Thomas Krützberg den Ehepartnern Dagmar Degner und Frank Volk, die von Söhnchen David begleitet wurden, in seinem Dienstzimmer die Familienkarte mit der Nummer 25.000. Damit haben nach Start der Aktion vor knapp elf Monaten rund 50 Prozent der anspruchsberechtigten Familien diese Karte angefordert.
Durch Vorlage der Karte bei den mittlerweile schon über 200 Partnern mit familienfreundlichen Angeboten aus Kultur, Handel, Gastronomie, Bildung, Sport und Freizeit erhalten Duisburger Familien ansprechende Vergünstigungen. Das schont das Familienbudget und kann einen Beitrag dazu leisten, mehr als Familie zu unternehmen.
Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Frank Volk mit Sohn David, Mutter Dagmar Degner mit der 25.000.


Berufseinstieg: Immobilienfachgeschäft und Hausverwaltung

Zum Thema „Existenzgründung im Immobilienfachgeschäft und in der Hausverwaltung“ bietet die Volkshochschule an der Königstraße 47, Duisburg-Mitte, ab 10. September einen Intensivkurs an. An zehn Donnerstagen, jeweils von 18.30 bis 21.45 Uhr, werden einzelne Tätigkeitsfelder sowie die Möglichkeiten der Existenzgründung, der Mitarbeit im Maklerbüro oder Hausverwaltung ausführlich besprochen. Auf Chancen und Risiken, die sich bei der haupt- oder nebenberuflichen Tätigkeit in diesem Markt ergeben können, wird verwiesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Stadtentwicklung im Dialog: „Wie die Väter so die Söhne? Prägungen und Brüche, Kontinuitäten und Wandel im Verständnis von Architektur und Städtebau der Nachkriegsära“
Im Rahmen der Reihe Stadtentwicklung im Dialog geht es am Dienstag, 1. September, 19 Uhr, um „Architektur und Städtebau in der Nachkriegsära“. Veranstaltungsort ist die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz.
Am 24. August wurde in der Duisburger Liebfrauenkirche die Ausstellung „Architektur im Aufbruch“ eröffnet, die einen umstrittenen Ausschnitt der Architekturgeschichte thematisiert. Die Architektur der 60er und 70er Jahre, geprägt von bis dahin nicht geahnten Bauvolumina und Großstrukturen, experimentellen Raumtragwerken und Fertigteilbausystemen sowie einer avantgardistisch brutalistischen Sichtbeton-Ästhetik, provozierte die Zeitgenossen zu einer breiten öffentlichen Kritik an der „Unwirtlichkeit der Städte“. Auf der anderen Seite, als Konsequenz von Flächensanierungen und Massenabbrüchen in den Altstädten, führte die Gegenbewegung zum Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 und den modernen Denkmalschutzgesetzen. Heute ist das bauliche Erbe dieser Epoche wiederum bedroht - weil ungeliebt. Die vielfältigen architektonischen Qualitäten und künstlerischen Ansätze der Architektur der Nachkriegsjahrzehnte sind weitgehend unbekannt und ungewürdigt. Das Podiumsgespräch möchte dazu einladen, in eine intensive öffentliche Auseinandersetzung einzusteigen.
Eingeladen sind dazu die Söhne dreier großer Baumeister der Nachkriegsära, ihrerseits heute bekannte und prägende Architekten der Gegenwart: Christian Schaller, Köln; Prof. Hannes Hermanns, Kleve und Peter A. Poelzig, Duisburg. Weitere Teilnehmer sind Dr. Claudia Euskirchen, Leiterin der Duisburger Denkmalbehörde und Dr. Stefanie Lieb, Privatdozentin an der Universität zu Köln.

Büssow nickt Planänderung ohne Öffentlichkeit ab - Bayer darf Schieberstationen unsicher weiterbauen
Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat Reg. Präsident Büssow nicht für nötig gehalten, obwohl das Verwaltungsgericht Düsseldorf in dem Beschluss vom 26.Mai 2009 genau dieses angemahnt hatte. Gegen diese Änderung vorgebrachte Einwendungen der Städte Ratingen, Hilden und Langenfeld wegen einer weiteren Herabsetzung des Sicherheitsniveaus, hat Büssow erneut zurückgewiesen und den Bayer-Vorschlägen zugestimmt.
Den Antrag hat die Bayer - Currenta GmbH & Co. oHG gestellt. Currenta ist die Gesellschaft, die die Chemieparks in Dormagen und in Uerdingen betreibt. Damit ist einwandfrei bewiesen, daß die Leitung als Werksleitung zu sehen ist, die zwei Bayer Standorte miteinander verbindet. Sie wäre auch rechtlich als Werksleitung zu behandeln gewesen, obwohl der Reg. Präsident dieses niemals wollte. Bayer selbst hatte dieses zwar auch immer öffentlich bestritten, musste in den Landtagsanhörungen aber zugeben, dass die CO-Pipeline nicht gesondert, sondern im Gesamtrisiko der Bayer- Chemieanlagen mitversichert ist.
Zu dem Rechtsproblem, dass eine Werksleitung gar nicht dem Gemeinwohl dienen kann, gesellt sich dann noch eine weitere Hürde. Die Leitung unterliegt als Werksleitung der Störfall-Verordnung. Und genau diese Verordnung beinhaltet Abstandregelungen, die sich nach der Gefährdung richten. Die gefährliche Nähe zur Wohnbebauung, zu Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern wäre damit gar nicht möglich.
Aber die Firma Bayer baut weiter, riskiert eigenes Geld und Reg. Präsident Büssow setzt weiter auf Sirenenwarnung.
„Der Mann handelt nach der Devise: Wenn ich den Menschen keine Rettung versprechen kann, dann will ich die auf jeden Fall erschrecken können! Von der mitgeteilten Kampfmittelüberprüfung ist in der Planänderung übrigens nicht die Rede. Wir sind gespannt, ob wieder ein Brief anonym zu uns gelangt oder ob Büssow die Öffentlichkeit diesmal selbst informieren wird?“ so der launige Kommentar der Initiative! HM

Bauernmarkt parallel zu „Duisburg bewegt sich“
Am Samstag, 5. September 2009, findet die Veranstaltung „Duisburg bewegt sich“ in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 5. September 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen City-Palais und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und die Veranstaltung „Duisburg bewegt sich“ ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Nach Berlin, nach Berlin,
Nach Berlin umzuziehen,...

Diese Ringelnatz-Verse werden im Oktober für mich aktuell. Aber auch wenn ich in der Bundeshauptstadt Quartier beziehe, so bleibe ich doch weiterhin in Duisburg mit zahlreichen Veranstaltungen präsent. Im beginnenden Herbstsemester füllen sie an der VHS zwei getrennte Wochen. Ab dem Frühjahrssemester 2010 werden dank einer großmütigen Spende sogar vier intensive Wochen mit Vorträgen, Seminaren und Workshops möglich sein. Dieses E-Mail ist also alles andere als ein Abschiedsschreiben und ich hoffe sehr, dass Sie mir die Treue halten. Ich darf Sie also heute aufs Neue herzlich einladen, mich im anbrechenden Semester zu begleiten auf dem einen oder anderen Erkundungsgang durch die Gefilde von bildender Kunst, Literatur, Geschichte, Religion und Philosophie. Zu Ihrer Orientierung befinden sich im E-Mail-Anhang ein kurzer und ein ausführlicher Veranstaltungskalender.
Wieder sind mehrere Jubiläen zu feiern: Die Berliner Mauer fiel vor 20 Jahren und vor 250 Jahren wurde Friedrich Schiller geboren. "Freiheit" steht als Überschrift über beiden Ereignissen. Diesem ehrenwerten Begriff selbst wollen wir uns anhand zentraler Texte der Gegenwartsphilosophie annähern (25.11., 9.12.). Schillers kühner Freiheitstheorie der Schönheit ist ein Samstagworkshop gewidmet (5.12.). Von diesseitigeren Aspekten der Schönheit fasziniert zeigt sich Tizian mit seiner "Venus von Urbino" (7.12.).
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mitmenschlichkeit. Wie sehr werden wir im Miteinander mit anderen Menschen geformt? Wie sollen wir uns den anderen gegenüber verhalten und uns auf die anderen hin entwerfen? Vor allem jüdische PhilosophInnen des 20. Jahrhunderts haben bleibende Einsichten zu diesem Problemfeld beigesteuert. Ihnen ist ein Lektürekurs (23.11., 7.12.) und ein Vortrag (8.12.) gewidmet. Ein weiterer Vortrag befasst sich mit den ebenso ungemein kreativen, provozierenden und wirkmächtigen jüdischen Philosophen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert: Moses Maimonides, Baruch de Spinoza und Moses Mendelssohn (24.11.).
Diese drei Namen stehen zugleich für ein Denken der Bezüge zwischen Mensch, Gott und Kosmos - Bezüge, die Hildegard von Bingen visionär in ihren bewegenden Schriften reflektiert. Ihren sprachlichen und visuellen Bildern spürt ein Seminar nach (24.11., 8.12.), die Person Hildegard in ihrem erstaunlichen Facettenreichtum erschließt ein Vortrag (26.11.). Äußeren Anlass für die Beschäftigung mit Hildegard bietet ein Film über sie von Margarethe von Trotta, der für kommenden Herbst angekündigt ist. Dann wird auch "Die Päpstin", aufschlussreiches Konstrukt mittelalterlicher Legenden, nicht nur ins Kino kommen, sondern ebenso Thema eines VHS-Vortrages sein (9.12.). Gelegenheit, sich mit dem ganzen Körper in mittelalterliche Frauenwelten zu begeben, besteht auf der Reise in die Lüneburger Heide zu den Damenstiften, wo sich mittelalterliche Ausstattung einzigartig erhalten hat (2.-6.6.2010).
Schließlich sollen zwei Veranstaltungen, die in den letzten Semestern aus Gesundheitsgründen leider ausfallen mussten, im Herbst nachgeholt werden: der Vortrag über die neuesten (und für den Dichter wenig schmeichelhaften) historischen Thesen zu Homer (23.11.) sowie der Wochenendworkshop "Philosophie und Malerei" mit Julia Rüther (21./22.11.). Im Wochenendworkshop sollen eigene künstlerische Aktivität und Philosophieren zusammengeführt werden. Die Suche nach nicht textgebundenen Formen des Philosophierens liegt mir persönlich ja ganz besonders am Herzen," stellt Alexander Wiehart sein neues Volkshochschul-Programm vor. Der sympathische Österreicher wird uns also auch im kommenden Studienhalbjahr erhalten bleiben... Andreas Rüdig

„Keine Angst vor Chinesisch!“: Sprachkurse in der VHS
Im „Schnupperkurs Chinesisch“ der Volkshochschule am morgigen Samstag, 29. August, um 11 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte werden die Grundfragen zum Chinesischen, zu Aufbau und Besonderheiten der Sprache beantwortet. Gezeigt werden Ausspracheregeln und Satzbau sowie Zahlen, Datums- und Uhrzeitangaben, um sich im Chinesischen auszudrücken. Außerdem erfährt man von der erfahrenen Sprachlehrerin Dr. Yanqian von der Lippe-Fan Wissenswertes über die Schriftzeichen, zum Beispiel wie alt die chinesische Schrift ist, wie viele Schriftzeichen es gibt, ob chinesische Schriftzeichen Bilder sind und wie ein chinesisches Wörterbuch funktioniert. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben, Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen. Ein Besuch des ersten Kursteils ist für das Verständnis des zweiten Teils nicht zwingend erforderlich.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, biete die VHS außerdem in Kooperation mit dem Konfuzius Institut in Duisburg erstmals einen Chinesisch-Sprachkurs an. Der Kurs findet dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr statt und startet am 1. September. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg und Trompet
Die Deutsche Bahn AG führt in der Nacht 1.9./2.9.2009, zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg-Rheinhausen und Trompet sowie im Bahnhof DU-Rheinhausen durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

 „Erlebnisweg Rheinschiene“: Erster Bauabschnitt des Geh- und Radwegenetzes im Rheinuferpark Rheinhausen fertiggestellt
In einer Bauzeit von nur 44 Werktagen wurde der erste von vier Bauabschnitten zwischen der Rheinbrücke und der Kruppschen Halde an der Rheingasse fertiggestellt und für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Von den insgesamt im Rahmen des Konjunkturpaketes II zur Verfügung gestellten 623.000 Euro wurden hier 135.000 Euro verbaut.
Auf einer Länge von ca. 1,1 km entlang des Hochufers wurden die alten Schienen auf der ehemaligen Werksbahntrasse entfernt, die alte Schotterfläche mit einer Spezialfräse gelockert und eine neue Tragschicht und wassergebundene Deckschicht in einer Breite von drei Meter neu aufgetragen. Damit die Wege auch bei schlechtem Wetter befahrbar bleiben, wurden im Randbereich Entwässerungsmulden angelegt und die Vegetationsflächen beigearbeitet und eingesät. Auch der tiefer liegende Tunnelbereich unter der Rheinbrücke wurde neu ausgebaut und gepflastert und ist nun auch bei Regenwetter befahrbar. Die Kreuzungen an der Osttangente und Fährstraße wurden barrierefrei ausgebaut. Dazu gehören das Absenken von Bordsteinen und die Kennzeichnung von Kreuzungen mit taktilen Elementen in Form von Noppenpflaster und rauem Natursteinpflaster, an dem auch Blinde eine Kreuzung mit ihrem Stock erkennen können. Zur besseren Wahrnehmung für Radfahrer und Fußgänger sind in den Kreuzungsbereichen als seitliche Begrenzung Ruhrsandsteinfelsen eingebaut, mit Verkehrszeichen „Geh- und Radweg“ beschildert und gegen unbefugtes Befahren durch Pkw mit rot-weiß reflektierenden Absperrpfosten gesichert. Radwanderer auf dem „Erlebnisweg Rheinschiene“ sind nun nicht mehr auf die unbequeme Überquerung des Kreisverkehrs an der Rheinbrücke mit seinen Ampeln angewiesen und können diesen durch den Tunnel unterfahren. 

V.l.: Bezirksvertreterin Claudia Leiße, Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, einen begeisterten Radfahrer sowie Dieter Depnering vom ADFC Duisburg auf dem fertiggestellten Radweg.

Wohnbericht 2009 wurde vorgestellt
Der Wohnbericht 2009 ist da. Sozialdezernent Reinhold Spaniel hat das 51 Seiten umfassende Werk heute im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt. Bereits seit vielen Jahren gibt das Amtes für Soziales und Wohnen Auskunft über die Tätigkeiten der Abteilung Wohnungswesen und die Entwicklungen des Duisburger Wohnungsmarktes.
Trotz einer Abnahme der Einwohnerzahl nimmt der Wohnungsbestand leicht zu, denn immer mehr Haushalte bestehen aus Singles, Senioren oder Alleinerziehenden. Der Sozialwohnungsbestandes, der vor allem für finanzschwache Haushalte eine gute Versorgung qualitativ hochwertiger, dennoch günstiger Wohnungen garantiert, nimmt hingegen ab. So wird sich nach einer Prognose der Abteilung Wohnungswesen die Zahl der Sozialwohnungen bis 2025 halbieren. Dadurch wird die Zugriffsmöglichkeit und Wohnungsbelegung durch die Kommune selbst weiter eingeschränkt werden.
Die Vielfalt der Fördermöglichkeiten durch das Land NRW mit ihren bedarfsgerechten Angeboten zur Wohnraumförderung sind besonders wichtig. Neben der bekannten Eigenheim- und Mietwohnungsbauförderung, der Förderung der Wohnheime, Gruppenwohnungen und der Pflegewohnplätze, wird auf Barrierefreiheit und Verbesserung der Energieeffizienz gesetzt. Inzwischen wurden einige Beispielprojekte zum Stadtumbau in Duisburg mit Hilfe von Wohnungsbaumitteln in Kooperation mit Ministerium, Investor und Kommune erfolgreich durchgeführt. Derzeit erarbeitet die Abteilung Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V. aus Bremen ein Handlungskonzept, das als ganzheitliches Konzept die Grundlage für die Wohnraumförderung bildet und zugleich als Beitrag zum Projekt „Duisburg 2027“ dienen wird. Damit werden für das Wohnen in Duisburg wichtige Leitlinien und Strategien gesetzt.

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im BIZ
Am Donnerstag, den 3. September 2009, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Amt für Umwelt und Grün morgen nur eingeschränkt erreichbar
Das Amt für Umwelt und Grün wird morgen, 28. August, ab 11 Uhr auf Grund eines Betriebsausfluges nur mit einer Notbesetzung arbeiten. In dringenden Fällen ist Call Duisburg unter 94000 zu erreichen.

Donnerstag, 27. August 2009 - Historischer Kalender

Brücke über den Marientorplatz wird gesperrt:
Am kommenden Freitag, 28. August, beginnen Reparaturarbeiten an den Übergängen der Straßenbrücke über den Marientorplatz in Duisburg-Altstadt. Die Brücke wird deshalb ab 18 Uhr für beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Die Sperrung wird spätestens am Montag, 31. August, um 5 Uhr wieder aufgehoben, so dass der Berufsverkehr ungehindert fließen kann. Die Reparatur sollte bereits Anfang Juli 2009 durchgeführt werden, musste aber aufgrund der hohen Temperaturen verschoben werden.  Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren, da es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

Schulanfänger müssen angemeldet werden
Die Schulanfänger, die 2010 schulpflichtig werden, sind am 6. Oktober 2009 in der Zeit von 10 bis 17 Uhr und 7. Oktober 2009 in der Zeit von 10 bis 14 Uhr an den Duisburger Grundschulen anzumelden.
Schulpflichtig werden die Kinder, die bis zum Beginn des 1. Septembers 2010 das sechste Lebensjahr vollenden. Die Erziehungsberechtigten dieser Kinder werden vom Schulamt in der 36. Kalenderwoche benachrichtigt. Kinder, die nach dem oben genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag ebenfalls am 6. und 7. Oktober an den Grundschulen angemeldet werden. Dabei ist das Familienbuch oder ein anderer amtlicher Geburtennachweis des Kindes vorzulegen. Es wird gebeten alle Kinder, die eingeschult werden sollen, bei der Anmeldung in der Schule vorzustellen.

Morgen startet die  Beecker Kirmes
210 Geschäfte, darunter 17 Fahr- und Schaugeschäfte, verschaffen bis zum 1. September der Beecker Kirmes das Prädikat, größte Kirmes am Niederrhein zu sein. Herausragende Neuheit ist in diesem Jahr die Wildwasserbahn "Atlantis Rafting".
Erstmals wurde die Beecker Kirmes 1539 erwähnt, tatsächlich ist sie jedoch wesentlich älter. War sie doch ursprünglich das Kirchweihfest der Kirche des Beecker Oberhofs und dieser bestand schon im 9. Jahrhundert. Patron der Kirche war der heilige Laurentius, dessen Namenstag (10. August) in die Haupterntezeit fällt. Darum verschob man die Kirmes auf den Sonntag nach Bartholomäi (24. August), eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Ebenfalls Tradition hat das Fisternölleken - ein Korn, der mit Zucker und Rosinen getrunken wird.  Neben dem Festplatz hinter dem Beecker Oberhof findet die Kirmes auch auf dem Beecker Marktplatz und in den angrenzenden Straßen statt.  Montags ist Kindertag, es gilt der "Familientarif" mit reduzierten Preisen. Ihren offiziellen Abschluss findet die Kirmes am letzten Tag mit einem Feuerwerk vom Festplatz um 22.45 Uhr.

Monopoly erscheint als Duisburg-Edition
Wer war noch nicht auf der Schlossallee und hatte sich maßlos geärgert, wenn er dort beim Mitspieler und Konkurrenten um die imaginären Immobilie horrende Mieten zahlen musste. Monopoly erscheint eines der weltweit erfolgreichsten Brettspiele demnächst in einer Duisburg-Edition. Bisher schon in 37 Sprachen übersetzt und in 103 Ländern verkauft, bleibt auch bei der Duisburg Edition der weltweit bekannte Spielinhalt des Vermögensaufbaus in der schnellen Welt des Immobilienhandels erhalten.
Die Duisburg-Edition setzt aber in der Gesamtgestaltung natürlich den Duisburg-Akzent. Sehenswürdigkeiten und Highlights von Duisburg werden sowohl die Verpackung als auch das Spielbrett zieren. Auch die bekannten Straßen werden bei der lokalen Edition durch echte Duisburger Straßennamen mit Bildmotiven ersetzt sein. Bei der Auswahl der Straßen und Highlights waren die Vermarkter der DMG aktiv und haben den Hersteller unterstützt. Aber welche örtlichen Straßen hat man anstatt der „Schlossallee“ und „Parkstraße“ in der Duisburg-Edition?

Modellprojekt: Erfahrungsausstausch zum Abschluss
Am 31.August 2009 endet nach fünfjähriger Laufzeit das Modellprogramm “FörMig - Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund". Ziel des Modellprogramms FörMig NRW am Standort Duisburg/ Essen war und ist die Optimierung der Sprachförderung in der Orientierungsstufe, die sich in Methodik und Didaktik möglichst bruchlos an die Förderung im Laufe der Grundschulzeit anschließen sollte. Der Fokus liegt auf der Förderung der „Bildungssprache“, die als Aufgabe jeden Unterrichts im Sinne der durchgängigen Sprachbildung angesehen wird.
In Duisburg und Essen haben sich acht „Basiseinheiten“ (Schulen der Sekundarstufe I, fünf Gesamtschulen und drei Hauptschulen, mit ihren Kooperationspartnern) an dem Programm beteiligt. Die im Modellprogramm entwickelten Förderkonzepte dieser Schulen sind unterschiedlich je nach den Gegebenheiten vor Ort. Gemeinsam war jedoch die Berücksichtigung der folgenden FörMig - Prinzipien einer koordinierten und durchgängigen sprachlichen Bildung, an denen sich die Arbeit zu orientieren versuchte:
 Sprachförderung an bildungsbiographischen Schnittstellen
 Auf Diagnose aufbauende Förderung
 Sprachförderung als Querschnittsaufgabe aller Fächer
 Förderung der Mehrsprachigkeit
 „Durchgängigen Sprachbildung“ als Prinzip für Schulentwicklung

Neues Meldeverfahren soll Kindeswohl sicherstellen
Das Jugendamt Duisburg überwacht die Früherkennungsuntersuchungen

Nicht alle Eltern gehen mit ihren Kindern zur Vorsorgeuntersuchung. Diese bekommen demnächst Post vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) mit der Bitte, die Termine nachzuholen. Passiert das nicht, werden weitere Maßnahmen vom Jugendamt der Stadt Duisburg ab dem 1. September 2009 getroffen. Das Jugendamt hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilnahmequote an den Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen und gleichzeitig den Schutz der Kinder zu verbessern. Das neue Meldeverfahren ermöglicht es dann auch, jene Sorgeberechtigten herauszufiltern, die ihre Kinder nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen vorstellen. Das funktioniert wie folgt:
Das LIGA erfasst die Daten, die von den Kinderärzten seit Januar 2009 nach erfolgten Untersuchungen gemeldet werden. Das sind alle Termine ab der sogenannten U5, also etwa sechs Monate nach der Geburt des Kindes. Danach erfolgt der Abgleich mit der Einwohnermeldedatei. Eltern, die nicht mit ihren Kindern zur Untersuchung waren, erhalten eine Erinnerung von der LIGA mit der Bitte, die Untersuchung nachzuweisen. Falls keine Rückmeldung erfolgt, wird das Jugendamt der Stadt Duisburg tätig.
Gemäß der neuen Verordnung werden die Eltern erneut angeschrieben, um die versäumte Untersuchung nachzuweisen. Gleichzeitig erhalten sie bei Bedarf einen weiteren Überblick über kostenlose Hilfsangebote. Nach Ablauf einer Frist von vier Wochen erfolgt eine persönliche Kontaktaufnahme, etwa im Rahmen eines Hausbesuches, mit den Eltern. Unter Umständen ist es notwendig, das Kind persönlich kennen zu lernen und auf weitere Unterstützungsangebote zur gesundheitlichen Förderung hinzuweisen.

Hallenbad Rheinhausen wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad Rheinhausen steht das Bad allen Schwimmfreunden ab Montag, 31. August, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

NRW-Verbraucherpreisindex: Keine Veränderung im Jahresabstand
In Nordrhein-Westfalen erreichte der Verbraucherpreisindex im August 2009 mit 106,9 Punkten (Basisjahr 2005 = 100) exakt das Niveau vom August des Vorjahres. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erhöhte sich im Monatsabstand (gegenüber Juli 2009) der Preisindex um 0,3 Prozent.
Die moderate Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich auf Preisrückgänge bei Heizöl (-32,8 Prozent), Kraftstoffen (-11,4 Prozent) und Gas (-10,2 Prozent) zurückzuführen. Auch Nahrungsmittel (-3,4 Prozent), insbesondere Vollmilch (-23,6 Prozent) und Butter (-22,1 Prozent), waren preisgünstiger als im Vorjahr, während für Tabakwaren (+5,2 Prozent) und Pauschalreisen (+5,1 Prozent) mehr aufgewendet werden musste.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich vor allem Heizöl (+8,2 Prozent) und Kraftstoffe (+4,8 Prozent). Auch Verbundfahrkarten (+4,3 Prozent) kosteten mehr als im Juli 2009. Dagegen gingen die Preise für Frischobst (-6,1 Prozent) und
Frischgemüse (-5,7 Prozent) saisonbedingt zurück. (IT.NRW)

Mittwoch, 26. August 2009 - Historischer Kalender

CO-Pipeline: Stadt klagt gegen Änderungsbescheide der Bezirksregierung
Die Stadt Duisburg ergreift seit über zwei Jahren in enger Kooperation mit der Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg Süd Maßnahmen, um den Bau bzw. Betrieb der Kohlenmonoxid-Leitung in der planfestgestellten Form zu verhindern. Wesentliche Schritte waren die Beauftragung eines Sicherheitsgutachtens (Veenker-Gutachten) und die Unterstützung einer Klage aus der Bürgerschaft. Außerdem wurden die Besitzeinweisungen, die gegenüber der Stadt Duisburg durch die Bezirksregierung Düsseldorf erlassen wurden, beklagt.
Nach den neuesten Planänderungsverfahren, an deren Erarbeitung die betroffenen Kommunen von der Bezirksregierung nicht beteiligt wurden, ist die Stadt Duisburg in der Lage, selbst Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben. Gemeinsam mit vielen anderen Gemeinden, auf deren Stadtgebiet die CO-Pipeline gebaut wurde, klagt die Stadt Duisburg gegen die Planänderungsbeschlüsse der Bezirksregierung Düsseldorf.
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat mit Beschluss vom 26.Mai 2009 den Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der bereits weitgehend fertig gestellten CO-Pipeline abgelehnt. Das Gericht ist insbesondere zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die Sicherheitslage durch die Änderungsbescheide der Bezirksregierung Düsseldorf vom 2. und 3. März 2009 nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert hat, weil nach deren Inhalt das ursprünglich vorgesehene oberflächennahe Warnband entfällt, die Breite der sogenannten Geo-Grid-Matten von ursprünglich 80 cm auf nunmehr 60 cm und die Rohrwanddicke an verschiedenen Stellen von 6,3 mm auf 5,6 mm reduziert wurde. Die Kammer hat festgestellt, dass hierdurch das Sicherheitsniveau entscheidungserheblich herabgesetzt worden sei; eine abschließende Klärung müsse jedoch einem Hauptsacheverfahren vorbehalten bleiben.

Die Änderungsbescheide vom 2. und 3. März 2009 beinhalten dadurch, dass sich nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts Düsseldorf eine Verschlechterung der Sicherheitslage ergeben hat, eine selbständige Klagebefugnis für die Stadt Duisburg, da auch städtische Grundstücke von diesen Planänderungsbescheiden betroffen sind. Dies hat die Verwaltung dazu veranlasst, am 7. August 2009 eine Klage gegen die bezeichneten Änderungsbescheide der Bezirksregierung Düsseldorf beim Verwaltungsgericht Düsseldorf einzureichen. Inhaltlich besonders wichtig ist die Klage deshalb, weil sich das Verwaltungsgericht in dem Beschluss vom 26. Mai 2009 nicht abschließend zu der Frage geäußert hat, inwieweit sich durch die Verringerung der Rohrwanddicke eine Absenkung des Sicherheitsniveaus der Leitung ergibt. Deutliche Worte wurden bislang nur zur Frage der Absenkung des Sicherheitsniveaus bezüglich der Geo-Grid-Matten (Planänderungsbescheid vom 3. März 2009) gefunden, weil die Antragsteller in dem Verfahren, das zu dem Beschluss vom 26. Mai 2009 führte, mit ihren Grundstücken nicht im Betroffenheitsbereich des Planänderungsbescheides vom 2.März 2009 zur Verringerung von Rohrwanddicke in Kreuzungsbereichen lagen.
Genau in diese Lücke stößt die Stadt Duisburg mit ihrer Klage, weil sie – anders als die Antragsteller in den bisherigen Verfahren - Eigentümerin von Grundstücken ist, auf denen Rohre mit dünneren Wandstärken verlegt worden sind. Das Verwaltungsgericht soll auch insoweit zu einer klaren Entscheidung bewegt werden.

VHS: Outlook und das Internet

Die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte, bietet zu den Themen „Outlook“ und „Internet“ Kurse an. Das Tagesseminar am Samstag, 29. August, vermittelt von 10 bis 17 Uhr den effektiven Einsatz von Outlook und seinen wichtigsten Komponenten. Termine, Kontakte und Aufgaben verwalten, Kommunikation in Arbeitsgruppen, in internen Netzen unterstützen, E-Mails versenden - das sind Möglichkeiten, die diese Software bietet.
Außerdem lädt ein Internet-Kurzseminar freitags an sechs Vormittagen, beginnend am 4. September, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr, ältere Menschen ein. Der Kurs bietet einen praxisnahen Zugang zu den wichtigsten Internetanwendungen. Themen wie „Zugang zum Netz“ oder „Erfolgreiche Internetsuche“ werden ebenso erklärt wie Einkaufen im Internet oder Online-Banking.

Neue Verkehrsregelung auf der Halener- und Königsberger Straße in Homberg
Die Halener- und Königsberger Straße in Duisburg-Homberg werden in eine Tempo-30-Zone einschließlich rechts-vor-links-Regelung umgewandelt. Auf der bisher vorfahrtsberechtigten Halener Straße werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ab kommenden Montag, 31. August, die vorfahrtsberechtigenden Schilder abmontieren und die Tempo-30-Zone-Schilder aufstellen. Somit gilt an allen Kreuzungen innerhalb dieser Tempo-30-Zone rechts vor links. Die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl hatte diese Maßnahmen beschlossen, um dem Wunsch aus der Bürgerschaft und der Politik nach einer Geschwindigkeitsreduzierung nachzukommen. Damit wird die Sicherheit für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht.  Alle Kraftfahrzeugführer werden gebeten, die neue Regelung zu beachten und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

VHS: Bewerben im Internet - die digitale Bewerbung
Einen Kurs zum Thema „Bewerben im Internet - die digitale Bewerbung“ bietet die Volkshochschule im Zentrum für Personalentwicklung in Buchholz, Lüderitzallee 27, am Sonntag, 6. September, an. In der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr kann eine individuelle digitale Bewerbungsmappe erstellt werden. Die Bewerbung per E-Mail wird thematisiert und es gibt Tipps für eine Online-Stellensuche.
Bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit sollte eine Bewerbung im Internet nicht außer Acht gelassen werden, da immer mehr Firmen bei Stellenausschreibungen den Erstkontakt und die Bewerbung auf diesem Wege anbieten. Sogar Assessment-Center können bei manchen Arbeitgebern online durchgeführt werden. Jobbörsen bieten die Möglichkeit, sich selbst und sein Profil potentiellen Arbeitgebern vorzustellen.

Landmarke Angerpark: Großer Besucherandrang auf kleinem Raum - Führung am Samstag
Die Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe „Landmarke Angerpark“ erfreut sich großer Beliebtheit bei den Duisburger und ihren Gästen. Am letzten Wochenende wanderten insgesamt über 100 Besucher auf die Heinrich-Hildebrand-Höhe an der Berzeliusstraße in Duisburg-Wanheim, um sich die Entwürfe von Stephen Craig, Michael Sailstorfer, Rita McBride sowie der Preisträger Heike Mutter und Ulrich Genth anzuschauen. Am kommenden Sonntag, 30. August 2009, wird Frau Dr. Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg um 15 Uhr durch die Ausstellung führen und über die Wettbewerbsgeschichte erzählen. Treffpunkt ist auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe

VHS: Grammatikseminare
Die Volkshochschule bietet am Samstag, 29. August, und am Samstag, 5. September, im Gebäude an der Königstraße 47, Stadtmitte, Grammatikseminare in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch an. Die Kurse dauern jeweils von 9 bis 18 Uhr. Sie laden ein, verschollene Kenntnisse aufzufrischen und Grammatik zu verstehen. Die Kursgebühr beträgt 30 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

Dienstag, 25. August 2009 - Historischer Kalender

Stellwerksstörung in Duisburg-Hochfeld beseitigt - Keine Zugausfälle und Verspätungen mehr . Busnotverkehr aufgehoben
Wegen einer Stellwerkstörung in Duisburg-Hochfeld kam es seit heute früh ab 8.40 Uhr zu umfangreichen Verspätungen und Zugausfällen. Gegen 16 Uhr waren die Störungen beseitigt. Betroffen waren die Züge der Linie RE 2 (Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg-Essen- Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster), der RB 31 (Duisburg-Xanten) und der RB 33 (Aachen-Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg). Die Züge mussten teilweise über Köln umgeleitet werden. Die Reparaturarbeiten sind seit 16.00 Uhr beendet, alle Züge verkehren wieder über den Regelweg und im Regelfahrplan.

Stellwerksstörung in Hochfeld - Zugausfälle und Verspätungen bei den Nahverkehrslinien RE 2, RB 31 und RB 33 . Busnotverkehr eingerichtet
Wegen einer Stellwerkstörung in Duisburg-Hochfeld kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
Die Züge der Linie RE 2 (Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg-Essen- Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster) werden von Duisburg Hbf nach Mönchengladbach und Gegenrichtung über Düsseldorf Hbf und Köln-Deutzerfeld umgeleitet. RB 31 (Duisburg-Xanten) verkehrt nur bis Millingen und wendet dort auf den Zug der Gegenrichtung. Zwischen Millingen und Xanten fahren Busse als Ersatz für den Schienenverkehr.
Die Linie RB 33 (Aachen-Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg) endet in Rheinhausen und fährt zurück nach Aachen Hbf. Züge der Linie RB 33 (Wesel-Mönchengladbach) fahren fahrplanmäßig.
Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich noch bis ca. 13 Uhr andauern.

CO-Pipeline: Stadt Duisburg klagt gegen Planänderungsbeschlüsse der Bezirksregierung Düsseldorf
Die Stadt Duisburg ergreift seit über zwei Jahren in enger Kooperation mit der Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg Süd Maßnahmen, um den Bau bzw. Betrieb der Kohlenmonoxid-Leitung in der planfestgestellten Form zu verhindern. Wesentliche Schritte waren die Beauftragung eines Sicherheitsgutachtens (Veenker-Gutachten) und die Unterstützung einer Klage aus der Bürgerschaft. Außerdem wurden die Besitzeinweisungen beklagt. Nach den neuesten Planänderungsverfahren ist die Stadt Duisburg in der Lage, selbst Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben. Gemeinsam mit vielen anderen Gemeinden, auf deren Stadtgebiet die CO-Pipeline gebaut wurde, klagt die Stadt Duisburg gegen die Planänderungsbeschlüsse der Bezirksregierung Düsseldorf.

70% aller Ertrunkenen waren älter als 45
Insgesamt 351 Menschen sind im Jahr 2007 bei Unfällen durch Ertrinken oder Untergehen gestorben. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. 70% der Personen waren über 45 Jahre alt. Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren stellten mit knapp 12% nur einen kleinen Teil der Fälle. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2007 rund 16% weniger Menschen ertrunken. Durch Ertrinken starben weit mehr Männer als Frauen. Über 71% der Verstorbenen (250 Personen) waren Männer, 29% Frauen.
45% (158 Personen) der tödlichen Unfälle durch Ertrinken und Untergehen ereigneten sich in der wärmeren Jahreszeit von Mai bis August. Nimmt man den im Jahr 2007 sehr warmen April noch dazu, erhöht sich die Zahl in der Badesaison auf 198 Personen und somit auf gut 56%.

Homberg: Kirchstraße erhält neue Fahrbahndecke
Auf der Kirchstraße in Duisburg-Homberg beginnen am Dienstag, 25. August, gegen 7 Uhr Straßenbauarbeiten. Zwischen Moerser Straße und Blücherstraße wird eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Aufgrund der Bauarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Voraussichtlich ab Montag, 7. September, wird die Kirchstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Blücherstraße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Baumaßnahme dauert bis zum 14. September.

Deutsche Herzstiftung Duisburg
Wer sein Herz verloren hat, der ist schwer verliebt. Und wessen Herz gebrochen ist, der hat Liebeskummer. "Wir kümmern uns um Leute, die an Herzerkrankungen leiden," berichtet Werner Ernst. Bei der Deutschen Herzstiftung betreut er die Kreise Wesel und Kleve sowie die Stadt Duisburg. Es ist nun rund 30 Jahre her, dass Ärzte aus dem Raum Frankfurt am Main / Heidelberg die Herzstiftung gründeten. "Damals gab es die erste Bypass-Operation," erinnert Ernst. "Das Wissen um Herzerkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten stieg damals explosionsartig. Es sollte nicht nur Wissen zusammengetragen werden, sondern auch populärwissenschaftlich veröffentlicht werden."
Rund 60.000 Mitglieder gehören der Herzstiftung an. Sie ist damit die größte Hilfsorganisation in Deutschland für Herz-Kreislauferkrankungen. "2005 gab es rund 830.000 Todesfälle in ganz Deutschland. Jeder Zweite starb an Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems." Schriftliche und telefonische Sprechstunden, Beratung und Hilfe von Eltern herzkranker Kinder, Vorträge und Seminare sind die wesentlichen Angebote der Herzstiftung. Kontakte zu Firmen ("In Duisburg ist Haniel lobend zu erwähnen.") und Selbsthilfegruppen ("Da hat Duisburg noch Nachholbedarf!") sind weitere Tätigkeitsschwerpunkte.
In seinem Berufsleben arbeitete Ernst als Lehrer. Mit 52 Jahren bekam er seinen ersten Herzinfarkt. Während einer Reha lernte er die Deutsche Herzstiftung kennen. Heute ist er einer von 100 Leuten deutschlandweit, die die Herzstiftung vor Ort repräsentieren. "Wer sonst soll sich um die Belange von Herzkranken kümmern, wenn nicht die Betroffenen selbst," fragt Ernst. Mitstreiter sind in seiner Gruppe durchaus noch bekommen.
"Die Mitglieder sind oft in einem fortgeschrittenen Alter." Wer wegstirbt, wird gewissermaßen durch einen neuen Herzinfarkt-Patienten ersetzt. Das Problem dabei ist die psychologische Situation der Patienten. Ist die medizinische Behandlung beendet, ist die Behandlung abgeschlossen. "Die Betroffenen gehen dann auf Abstand zu ihrer Erkrankung. Sie werden sehr viele wehleidige Menschen dabei finden. Es ist aber kaum jemand bereit, sich verbandsmäßig und ehrenamtlich zu engagieren. So nebenbei bemerkt: Wir finanzieren uns hauptsächlich durch unsere Mitgliedsbeiträge und erhalten kaum Spenden."
Starke und anhaltende Druckschmerzen im Brustbereich, die sich bis in die Arme und Schulter ausbreiten, starke Übelkeit, starker Schwindel, Schweißausbrüche und Angstzustände sind zumindest bei Männern deutliche Hinweise auf einen Herzinfarkt. "Bei Diabetikern fehlen oft die Schmerzen. Bei Frauen kommen oft Schmerzen im Oberbauch hinzu," berichtet Ernst. Ihm ist die Verkürzung der Prähospitalzeit, als die Zeit zwischen Herzinfarkt und Aufnahme in ein Krankenhaus, wichtig. "Beim Herzinfarkt ist schnell Hilfe wichtig. Leider scheuen sich viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen, bei Bedarf einen Notarzt zu holen."
Das Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus in Meiderich das Herzzentrum in Duisburg. Das Johannes-Hospital, das St. Anna-Krankenhaus, das Johanniter - Krankenhaus, St. Joseph und die Städtischen Kliniken sind ebenfalls im kardiologischen Bereich sehr aktiv.
Einen Rat gibt mir Ernst noch auf den Weg, als wir unser Gespräch beenden. "Man kann nur mittels EKG feststellen, ob jemand einen Herzinfarkt hat. Im Zweifelsfall ist es also besser, den Notarzt / die 112 anzurufen und Hilfe zu erbitten. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob es eventuell ein Fehlalarm war. Andreas Rüdig

Montag, 24. August 2009 - Historischer Kalender

Fünf Freunde auf dem „Jakobsweg“ - Olympiasieger Rolf Milser auf den Spuren des Apostels Jakobus
Einen ganzen Monat wird Hotelier und Olympiasieger Rolf Milser gemeinsam mit vier Freunden den Jakobsweg zwischen Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich und Santiago de Compostela. Von der französischen Region Aquitanien im Département Pyrénées – Atlantiques, direkt an der Grenze zu Spanien im französischen Baskenland werden Milser und seine Freunde den 800km langen Pilgerweg vom 27. August bis zum 27. September begehen.
„Vier von uns werden am Tag etwa 30 – 35km gehen. Der fünfte fährt mit dem Wohnmobil zur nächsten Etappe und besorgt Unterkunft und Verpflegung!“ so der weltbekannte Sportler. „Gelaufen wird aufgrund der Hitze zwischen 6 und 10 Uhr morgens sowie von 17 – 19 Uhr am Abend, also 6 Stunden am Tag!“
Der Jakobsweg auch bekannt als Camino de Santiago ist der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela, Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Die Stadt ist katholischer Erzbischofsitz, Wallfahrtsort und Ziel des Jakobswegs. Verabschiedet wird das Team der Pilger am Donnerstag um 17 Uhr am Landhaus Milser. HM

Der Weg ist das Ziel - auch für Rolf Milser Santiago de Compostela

Tag des Dialogs 2009 in der Alten Feuerwache
Das Referat für Integration der Stadt Duisburg und das Anti-Rassismus Informations-Centrum (ARIC-NRW e.V.) veranstalten erstmals gemeinsam im November den „Tag des Dialogs“. Er steht unter dem Motto „Wir sind DU“. Dazu findet am Freitag, 28. August, um 18.30 Uhr in der Alten Feuerwache in Hochfeld auf der Friedenstraße 5-7 eine von drei Informationsveranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt.
Die Leiterin des Referats für Integration, Leyla Özmal, möchte mit diesem „Tag des Dialogs“ Gelegenheit für Begegnungen schaffen, denn: „Das Zusammenleben von Menschen kann nur im Dialog und Austausch miteinander gelingen“. Anlässe für Begegnungen gibt es im Alltag natürlich jede Menge. Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlicher Herkunft findet allerorts und ständig statt. Der „Tag des Dialogs“ soll diesen Meinungsaustausch öffentlich machen.
Am „Tag des Dialogs“ treffen sich Duisburger an unterschiedlichen Dialogtischen an verschiedenen Orten der Stadt. Hierfür stellen verschiedene Gastgeber „Dialogtische“ bereit, die sie in Eigenregie gestalten. Gastgeber können Vereine, Verbände, Initiativen, Selbstorganisationen, Firmen, Kirchen oder Privatpersonen sein. Jeder, der möchte, kann einen Dialogtisch gestalten und an seinen Tisch Gäste einladen.
Begleitet werden die Gespräche durch Moderatoren. Sie kommen aus den eigenen Reihen der Gastgeber und werden von ARIC-NRW e.V. auf ihre Aufgabe vorbereitet. Wer mehr über den „Tag des Dialogs“ erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich eine der Infoveranstaltungen zu besuchen: Freitag, 28. August, von 18.30 bis 19.30 Uhr, Mittwoch, 2. September, 17 bis 18 Uhr, und Mittwoch, 16. September. 18 bis 19 Uhr, jeweils in der Alten Feuerwache auf der Friedenstraße 5-7 in Duisburg-Hochfeld.

Mitarbeiter des städtischen Integrationsreferates wird Professor in Osnabrück
Dr. Rauf Ceylan (33 Jahre) verlässt zum Monatsende das städtische Referat für Integration, weil er an der Universität Osnabrück eine Professur erhalten hat. Im Referat für Integration war Dr. Ceylan für die wissenschaftliche Begleitung zuständig und hat in seiner zweijährigen Tätigkeit wesentlich am integrationspolitischen Prozess mitgewirkt. An der Universität Osnabrück wird Dr. Ceylan den Lehrstuhl für Religionssoziologie vertreten. Oberbürgermeister Adolf Sauerland bedankte sich bei ihm für die in Duisburg geleistete Arbeit und wünschte ihm viel Glück bei seiner neuen Aufgabe.

Umzug und Schlüsselübergabe bei der Kindertageseinrichtung Rubensstraße in Rheinhausen
Das alte Gebäude der Kindertageseinrichtung Rubensstraße ist in die Jahre gekommen und baufällig. Um den Kita-Betrieb aufrechterhalten zu können, musste ein Ersatz geschaffen werden. Die neue Kita Rubensstraße ist in unmittelbarer Nachbarschaft zur alten von der GEBAG errichtet worden. Heute werden die Schlüssel zur neuen Kita an Oberbürgermeister Adolf Sauerland übergeben und somit gleichzeitig der Startschuss für den Umzug gegeben.

Mehr als eine Million Euro für energetische Sanierung der Friemersheimer Gemeinschaftsgrundschule Marktstraße
Aus dem Konjunkturpaket II wird auch die Gemeinschaftsgrundschule Markstraße in Duisburg-Friemersheim energetisch saniert. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird sich vor Ort über den Fortgang der mehr als eine Million Euro teuren Maßnahme informieren.

VHS: Lehrgänge zum Erwerb von Sportbootführerscheinen
Die Volkshochschule bietet ab dem 8. September wieder eine theoretische Ausbildung zum Erwerb des amtlichen „Sportbootführerscheins See“ und des „Sportbootführerscheins Binnen“ an. Für alle Interessenten, die sich näher informieren wollen, findet vorab am Dienstag, 1. September, im Vortragssaal der VHS auf der Königstr. 47 in Duisburg- Mitte eine Informationsveranstaltung statt. Dabei geht es um Fragen wie: Wer benötigt welchen Führerschein? In welcher Reihenfolge sollten die Ausbildungen stattfinden? Welche Prüfungsvoraussetzungen sind zu erfüllen? und Wie und wo erlangt man die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten?

Bauernmarkt-Verlegung zum Duisburger Citi-Run
Am 27. August 2009 findet der Citi-Run in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 27. August 2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.

Service der Stadtbibliothek: Frag die Bibliothek
Seit dem 20. August bietet die Stadtbibliothek Duisburg ihren Kunden einen neuen Online-Service. Über ein komfortables Onlineformular, das unter www.stadtbibliothek-duisburg.de aufrufbar ist, können rund um die Uhr Fragen direkt an die Stadtbibliothek gerichtet werden. Erforderlich ist lediglich eine gültige Benutzerausweisnummer, die in das Formular eingetragen werden muss. Beantwortet werden sowohl Fragen zur Benutzung der Stadtbibliothek als auch zu benötigten Fachinformation für Schule, Beruf oder Studium. Damit die Anfrage möglichst umfassend und schnell bearbeitet werden kann, sollte diese auch möglichst präzise gestellt sein. Die Antwort kommt dann innerhalb von zwei Werktagen per Mail. Juristische und medizinische Auskünfte können nicht gegeben werden.

NRW: Zahl der Wohnungen auf Rekordhöhe
Anfang 2009 gab es in Nordrhein-Westfalen mit 8 532 600 so viele Wohnungen (ohne Wohnheime) wie nie zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 17,5 Prozent mehr als vor 20 Jahren (1. Januar 1990: 7 260 200 Wohnungen). Mehr als die Hälfte der Wohnungen (56,0 Prozent) in NRW befanden sich in Mehrfamilienhäusern, ein Viertel (25,0 Prozent) in Ein- und etwa ein Sechstel (17,4 Prozent) in Zweifamilienhäusern; 1,6 Prozent der Wohnungen gehörten zu sog. Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen).
Rein rechnerisch sind die Wohnungen in NRW durchschnittlich 85,0 Quadratmeter groß; vor zwanzig Jahren waren dies noch drei Quadratmeter weniger (1. Januar 1990: 81,9 m²) gewesen. In den Kreisen Borken (105,8 m²), Höxter (104,9 m²) und Coesfeld (104,9 m²) sind die Wohnungen im Schnitt am größten - in Gelsenkirchen (69,6 m²), Duisburg (71,1 m²) und Düsseldorf (71,4 m²) am kleinsten. (IT.NRW).
 

Finanzgericht Düsseldorf:
Unterschiedliche Umsatzsteuersätze bei dem Verkauf von Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle oder zur Lieferung außer Haus

Die Klägerin betreibt in einem Einkaufszentrum einen Imbiss. Das Finanzamt ging davon aus, dass die Abgabe von Speisen mit einem Umsatzanteil von 90 % dem Regelsteuersatz (Abgabe von Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle) und nur mit 10% dem ermäßigte Steuersatz (Lieferung außer Haus ) zu unterwerfen sei Das Gericht hat dies bestätigt. Der Verzehr der Speisen habe in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Abgabeort stattgefunden. Hiervon sei schon im Hinblick auf die fehlende wärmeisolierende Verpackung auszugehen (Az: 13 K 2530/01 U).

Sonntag, 23. August 2009 - Historischer Kalender

Hafen-Talk beim Ruhrorter Hafenfest
Vier Tage Hafenfest in Ruhrort. Am heutigen frühen Sonntag konnten die Veranstalter wie in jedem Jahr einen guten Besuch verzeichnen. Bei herrlichem Sonnenschein spazierten die Festbesucher gemütlich entlang der Kaimauer bis hin zur Hafenkirmes und zurück. Hierbei ließen sich an den bunten Ständen der Aussteller von „Grünes Ostfriesland“ über Niederrhein Werbung und Niederrhein-Therme bis hin zur Floriade 2012 Venlo, informieren oder erwarben den einen oder anderen Gegenstand, um sich oder einem Anderen eine Freude zu machen.
Dicht gedrängt, sitzend oder stehend verfolgten dann die Besucher ab 11:00 Uhr auf der Bühne Schifferbörse, den Radio Duisburg Hafen-Talk mit dessen Chefredakteur Rainer Zimmermann. Gäste waren u.a. MSV-Trainer Peter Neururer und Dietmar Cremer, Geschäftsführer der GEBAG. Peter Neururer warb bei allen, die in irgendeiner Weise mit dem MSV sympathisieren, diesen am Montag, 31. 08 09 beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf zu unterstützen. Nur so sei zu vermeiden, dass die Düsseldorfer, die mit  10.000 Fans anreisen, in der schönen MSV-Arena ein Heimspiel bestreiten können. Der nächste Auftritt war den Blues Brothers vorbehalten. Nachdem diese die Bühne unsicher gemacht hatten, unterhielt der Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting die Anwesenden und Radio DU-Hörer, in seiner gewohnt liebenswürdigen Art, bis zum Ende der Sendezeit des Hafen-Talk. Anschließend sorgte, nach einigen technischen Problemen, der Duisburger Shanty-Chor, passend zum Hafenfest. für eine maritime Atmosphäre.  Manfred Schneider – Text und Fotos  

Buntes Treiben an der Ruhrorter Kaimauer  Peter Neuruer, Rainer Zimmermann und Dietmar Cremer (v.li.n.re.)
Der Duisburger Shanti-Chor sorgte für maritime Atmosphäre Kai Magnus Sting (re.)in Aktion. Neben ihm, Radio DU Chefredakteur Rainer Zimmermann

Freitag, 21. August 2009 - Historischer Kalender

Rucola mit Greiskraut
Nach den Berichten über den Fund des giftigen Greiskrauts in Rucola hat auch das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg das Rucola Angebot verstärkt kontrolliert. In der letzten Woche wurde bei sieben Kontrollen in einer Charge Rucola, die jedoch aus holländischem Anbau stammt, das „Gemeine Kreuz- oder Greiskraut (Senecio vulgaris)“ gefunden. Die Blätter des Greiskrauts ähneln zwar in der Form dem Blatt der Wilden Rauke/Rucola, sie sind jedoch gezackt, insbesondere an den Blattverzweigungen stark behaart und erheblich dicker. Besonders an der zylinderförmigen Blüte sind die beiden Produkte leicht zu unterscheiden. Das Greiskraut riecht beim Zerreiben sehr streng, der Geschmack ist sehr bitter. Alle Pflanzenteile des Greiskrauts enthalten das sogenannte ungesättigte Pyrrolizidin-Alkaloid (PA), ein starkes Lebergift, das bei Mensch und Tier – je nach aufgenommener Menge – lebensbedrohliche Leberschäden hervorrufen kann und als krebserregend gilt. Das Lebensmittelüberwachungsamt wird weiter intensiv den Markt in Duisburg zum Schutz der Verbraucher beobachten. Wer Zweifel hat kann sich an folgende Rufnummer wenden: (0203) 283-2749.

Bund Rucula Greiskraut

Neues Gesundheitszentrum an der Steinschen Gasse
Schon im vergangenen Jahr kündigte Dr. Ralph Oehmke an, dass sich auf dem Parkplatz vor der Marienkirche an der Steinschen Gasse ein neues Medizinisches Zentrum entstehen soll. "Es gibt genügend Investoren und Interessenten", so der Geschäftsführer der Duisburger Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft. Nun soll, da mehr als zwei Drittel der sogenannten Ankermieter feststehen, in rund 15 Monaten unter Federführung der Trapp-Projektentwicklung (Wesel) das neue Gesundheitszentrum an der exponierten Stelle entstehen. Schon bei der Ratsvorlage zum Umbau des Marientorplatzes war die geschwungene Form des neuen Gebäudes auf der damaligen Vorlage erkennbar.

Aus der verkehrlichen Neuorganisation des Marientorplatzes ergeben sich einzigartige städtebauliche Potenziale, diesen Ort zu einem repräsentativen Stadteingang zu entwickeln:
Innenstadt, Innenhafen und der Stadtteil Hochfeld können in ihrer Unverwechselbarkeit am Marientor präsentiert werden. Im Detail bedeutet dies, den Endpunkt des Sonnenwalls zu formulieren und den Übergang nach Hochfeld zu verdeutlichen. Die räumlich-funktionale Verflechtung des Marientortheaters mit der Innenstadt kann betont werden. Kurze Wege zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Hochfeld können entwickelt werden (Anlage 2).
Leitlinien der städtebaulichen Umgestaltung des Marientorplatzes und unmittelbar angrenzender Flächen sind:
• optische Aufwertung des Marientortheaters durch Fassadensanierung und einen Wasserspiegel auf den Vorplatz
• Sanierung von Bestandsgebäuden und Fassaden
• einheitliches Lichtkonzept für Bestands- und Neubauten
• Baulückenschließung durch Neubau
• einheitliches Farb- und Lichtkonzept für Neubauten. Auf die Erarbeitung des Lichtkonzeptes des Marientorplatzes ist besonderes Augenmerk zu richten, da hiermit kurzfristig die Veränderung der Eingangssituation hin zu einem repräsentativen Stadteingang verdeutlicht werden kann. Ergänzend sollte hierbei Kunst im Straßen- und öffentlichen Raum zum Einsatz kommen.
Im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung ist unter städtebaulichen Gesichtspunkten eine konsequente möglichst gradlinige Straßenführung zu verfolgen, um nicht baulich oder funktional Flächen zu minimieren. Grundsätzlich gilt, dass der Umbau des Marientorplatzes neue hervorragend erschlossene und positionierte Flächenpotenziale für bauliche Nutzung mit kurz-, mittel- und langfristiger Perspektive bietet.

Ruhrorter Hafenfest
Heute steigt es wieder, das Ruhrorter Hafenfest . Und das mittlerweile zum 16. Mal. Von Freitag bis einschließlich Montag gibt es wieder Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.Wie üblich ist für die ganze Familie etwas dabei: Ob die Hafenrundfahrt oder die Lichtinszenierung für die Erwachsenen; die Holtbootwerkstatt oder das Spielmobil für die Kleinen oder schließlich das Bungeejumping oder der Autoscooter für die schon etwas Größeren, hier findet jeder etwas, das ihm gefällt.
Selbstverständlich ist auch für das kulinarische Wohlbefinden gesorgt. Vom bodenständigen Hafenimbiss bis zum Gourmetgarten für die Feinschmecker wird hier die ganze Palette des schmackhaften Essens abgedeckt. Natürlich immer im Bezug zum Hafen. Natürlich kommt auch die musikalische Seite nicht zu kurz. Ein breitgefächertes Musikprogramm auf zwei Bühnen gleichzeitig macht das Hafenfest auch für Musikfans interessant.

Spiel, Spaß und Theater auf der Wiese und in der Ausstellung
Großes Museumskinderfest zum Ruhrorter Hafenfest

Vom Spielmobil bis zum Trommelworkshop, vom Modellbootfahren bis zum Dampflokomobil, von der Kreativwerkstatt bis zum Kindertheater: Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet in diesem Jahr auf dem Museumskinderfest zum Ruhrorter Hafenfest am 22. und 23. August ein umfangreiches Programm.  Zwei Tage lang geht es auf der Museumswiese und in der Ausstellung hoch her. Das Kinderfest beginnt am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag bereits um 11 Uhr und dauert jeweils bis 18 Uhr. Alle Angebote sind für die Besucher kostenfrei, auch der Museumseintritt ist an diesen Tagen gratis. Speisen und Getränke gibt es zu zivilen Preisen im Museumsrestaurant „Navigare“.

Mittelalterliches Kinderspektakel in Rheinhausen
Zu einem mittelalterlichen Kinderspektakel lädt die integrative Kindertageseinrichtung Am Holderbusch am Samstag, 29. August, von 11 bis 18 Uhr Kinder, Eltern, Verwandte, und Freunde ein. Auf dem Außengelände und in den Räumen der städtischen Einrichtung geben Attraktionen, Spiele, Sehenswürdigkeiten und Musik einen Einblick in eine vergangene Zeit. Alle Akteure sind mittelalterlich gekleidet, sodass es Ritter, Burgfräuleins und Gaukler zu bestaunen gibt. Auch für mittelalterliche Gaumenfreuden ist gesorgt.

Mit dem „Aletta Haniel Programm“ zum besseren Schulabschluss
Auch Tom Starke, Torhüter beim MSV Duisburg ist Pate

An der Gesamtschule Ruhrort ist ein neues Bildungsprojekt gestartet: das „Aletta Haniel Programm – Die Chance für deine Zukunft“. Es richtet sich an Schüler ab der 8. Klasse, die Gefahr laufen, nur einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss zu machen. Ziel ist es, ihnen zu besseren Noten und damit zu einem leichteren Berufseinstieg zu verhelfen. Das Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule Ruhrort, der Stadt Duisburg mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) und der Haniel Stiftung.
Feierlicher Auftakt zum Aletta Haniel Programm war am 21. August in der Schulaula. Dort lernten die Schüler auch die Projektpaten kennen: Asli Sevindim (35), als Tochter türkischer Zuwanderer in Duisburg-Marxloh geboren, arbeitet als Autorin und
Moderatorin beim Westdeutschen Rundfunk. Clara Woltering (26), Torfrau der deutschen Handball-Nationalmannschaft, geht mit gutem Beispiel voran, weil sie ihre Zukunft nicht auf eine Karte gesetzt hat: Neben der sportlichen Karriere machte sie erst Abitur, dann eine Ausbildung und zurzeit studiert sie. Die dritte Patenschaft hat Tom Starke übernommen. Auch der 28-jährige Torwart des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg hat eine berufliche Ausbildung absolviert – zum Bürokaufmann.
Haniel Stiftung engagiert sich in der Region.
Die Finanzierung des Aletta Haniel Programms übernimmt die Haniel Stiftung. „Es ist das Pilotprojekt in unserem neuen Tätigkeitsschwerpunkt – der Regionalförderung“,erklärt Ulrike Zimmer, Projektleiterin bei der Haniel Stiftung. „Wir engagieren uns von nun an stärker in unserem unmittelbaren Umfeld. Damit knüpfen wir an eine jahrhundertealte Tradition der Familie Haniel an.“ Bisher konzentrierte die Haniel Stiftung ihre Nachwuchsförderung auf Kooperationen mit Universitäten und auf Stipendien für talentierte Studenten. Mit dem Aletta Haniel Programm setzt sie sich zusätzlich für ein Bildungsprojekt ein, das vor allem Schülern mit Leistungsdefiziten zugute kommt. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind wir für die vielfältigen Aufgaben in Gesellschaft und Wirtschaft auf jeden jungen Menschen angewiesen. Wer Unterstützung braucht, um sich zu einer qualifizierten Fachkraft zu entwickeln, sollte sie deshalb so früh wie möglich bekommen“, sagt Peter Groos. Der Ehrenkurator der Haniel Stiftung hat die Regionalförderung mit einer Zustiftung angestoßen.

Überreichung der Urkunden an die Schüler der Klasse 9a, durch Elisabeth Prater (RAA) und Schulleiterin Christa Klingen (Foto Schneider)
Zwei eigens eingestellte pädagogische Fachkräfte begleiten die Programmteilnehmer bis zum Schulabschluss. Sie sind ihre ständigen Ansprechpartner, wenn es um individuelle Zukunftsperspektiven, Berufsorientierung und Bewerbungen geht. Auch Eltern werden in die Betreuung einbezogen. Unterstützung bekommen die Sozialpädagogen von Lehramtsstudenten, die den Schülern Förderunterricht geben und ihnen bei den Hausaufgaben helfen. Die Lernbegleitung erstreckt sich auf das
gesamte Schuljahr. Hinzu kommen Blockangebote zur Berufsvorbereitung in den Ferien: Sommerakademien für Acht- und Neuntklässler sowie ein Trainingscamp in den Herbstferien für den Abschlussjahrgang.
Die Fortschritte der Schüler werden dokumentiert und ausgewertet. Der Beste bekommt am Schuljahresende einen Preis. Darüber hinaus überprüfen die pädagogischen Fachkräfte fortwährend das Konzept des Pilotprojekts: Sind die verschiedenen Förderangebote hinlänglich aufeinander abgestimmt? Dazu zählen unter anderem der erprobte Deutschunterricht der RAA für Schüler aus Zuwandererfamilien und das vorhandene Berufsorientierungsprogramm an der Gesamtschule Ruhrort. „Unsere Zehntklässler machen ein Langzeitpraktikum, das heißt sie verbringen während des gesamten Schuljahrs einen Tag in der Woche in einem Betrieb“, erklärt Schulleiterin Christa Klingen. „Wir haben mit den Unternehmen, in die unsere Schüler hineingeschnuppert haben, ein Netzwerk aufgebaut. Darauf können auch die Teilnehmer des Aletta Haniel Programms zurückgreifen, wenn sie nach einer Praktikumsstelle suchen.“ Ziel der Projektpartner ist es, das Aletta Haniel Programm systematisch weiterzuentwickeln und das Modell auf andere Schulen zu übertragen.

Aletta Haniel – die Namensgeberin
Das Programm ist nach Aletta Haniel (1742-1815) benannt, Tochter des Unternehmensgründers Jan Willem Noot. Sie war eine Person mit Vorbildcharakter: Nach dem frühen Tod ihres Ehemanns Jacob W. Haniel übernahm Aletta die Verantwortung für das Familienunternehmen. Sie nutzte ideenreich die Chancen, die sich ihr als Geschäftsfrau boten. Zum Beispiel weitete sie den Kolonialwarenhandel auf Eisenwaren und Kohle aus. Parallel sorgte sie für eine umfassende Ausbildung ihrer Söhne. So wurden Gerhard und Franz Haniel – wie Letzterer selbst notierte – „in dem Knabenalter von 5-10 Jahren im Lesen, Schreiben, Orthografie, Geografie, Französisch, Tanz, Flöte und Geige unterrichtet“. Das Rechnen hat ihnen ihre Mutter möglicherweise im Büro beigebracht. Aletta Haniel schuf also die Grundlage für den späteren Erfolg ihrer Söhne. Sie trug mit ihren Entscheidungen maßgeblich dazu bei, dass sie zu Industrie-Pionieren des Ruhrgebiets wurden.

Donnerstag, 20. August 2009 - Historischer Kalender

Unwetterwarnung für die Stadt Duisburg
AKTUALISIERUNG und VERLÄNGERUNG (23 Uhr): Von Westen her Durchzug oder Neubildung SCHWERER GEWITTER.
Dabei örtlich Gefahr von Starkregen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter und Stunde, Schweren Sturmböen um 100 km/h Stärke 10 und Hagel um 3 cm.
ACHTUNG Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr.
Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen sind möglich. Es können Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen. Sichern Sie Gegenstände im Freien. Halten Sie Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen.
 Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien

Säuglingssterblichkeit in NRW auf niedrigstem Stand
Die Säuglingssterblichkeit ist in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008 auf ein Rekordtief gesunken: Mit 644 lag die Zahl der verstorbenen Säuglinge im vergangenen Jahr um 84 (-11,5 Prozent) niedriger als 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, starben im vergangenen Jahr 284 Mädchen (2007: 316) und 360 Jungen (2007: 412) im ersten Lebensjahr. Die Säuglingssterblichkeit (Anteil der Kinder, die vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben, bezogen auf je 1 000 Lebendgeborene) lag 2008 sowohl bei Jungen mit 4,7 (5,3) als auch bei Mädchen mit 3,9 unter dem Vorjahresniveau (4,3).
Die Säuglingssterblichkeit war in Nordrhein-Westfalen Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch etwa fünf mal so hoch wie im Jahr 2008. Mit dem derzeitigen Stand von 4,3 gestorbenen Säuglingen je 1 000 Lebendgeborenen liegt die Säuglingssterblichkeit in Nordrhein-Westfalen etwa auf dem Niveau der Schweiz; sie ist niedriger als z. B. in den USA (6) oder in Großbritannien (5), aber höher als im Bundesdurchschnitt (3,5) oder in Japan (3). (IT.NRW)

Alkohol in Schokosaucen „versteckt“
In der Sommerzeit genießen viele Verbraucher gern ein leckeres Eis. Den Genuss verfeinern leckere Schokosaucen. Aber welche Eltern, welcher Verbraucher, denkt hierbei an Alkohol? Das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg hat mehrere Schokosaucen auf ihren Alkoholgehalt hin untersuchen lassen. Im Fokus standen fünf Fertigprodukte und sechs lose Proben aus Eiscafes und mobilen Eisständen. Von den Fertigprodukten enthielt nur eine Probe Alkohol, der auch korrekt kenntlich gemacht war. Erstaunlich dagegen, dass vier der sechs lose geprüften Schokosaucen Alkohol in Mengen zwischen 1 und 1,7 Prozent enthielten. Einen Hinweis auf den Alkoholgehalt gab es hier nicht. Leider schreibt der Gesetzgeber auch keine Angabe des Alkoholgehaltes bei losen Waren vor. Lediglich auf Fertigpackungen findet sich der Hinweis auf Alkohol im Zutatenverzeichnis.
Alkohol zählt zu den am weitesten verbreiteten Suchtmitteln. Die Risiken, die zu einer Abhängigkeit führen können, sollten deshalb so gering wie möglich gehalten werden. Kinder sollten sich nicht in jungen Jahren an den Geschmack von Alkohol gewöhnen. Mit den Schokosaucen können bereits Kleinkinder an den Alkoholgeschmack unbemerkt herangeführt werden. Für Jugendliche geht es dann mit Alkopops weiter bis hin zum Verzehr von „hartem“ Alkohol. Während der Alkohol in Kuchen oder Snacks nur leicht wahrnehmbar ist, ist bei den Schokosaucen ein deutlich wahrnehmbarer Geschmack nach Weinbrand und Rum festzustellen. Auch für „trockene“ Alkoholiker besteht durch den versteckten Alkohol die erhöhte Gefahr eines Rückfalls.
Fazit: Wer sein Eis mit Schokosauce ohne zusätzlichen Alkohol genießen möchte, sollte im Eiscafe oder beim Eisverkäufer direkt nach Alkohol in der Schokosauce fragen, um bösen Überraschungen vorzubeugen.

KinderOrchesterRuhr zu Gast in Duisburg
Am kommenden Wochenende beginnt die neuen Arbeitsphase des KinderOrchsterRuhr. Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule freut sich, dass die jungen Musiker an zwei Probenwochenenden (22./23. August und am 3./4. Oktober) ihre Gäste sein werden.
Das KinderOrchesterRuhr (KOR) ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. 2006 gegründet widmet es sich der Förderung sehr junger, begabter Musikerinnen und Musiker. Es ist ein Angebot an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben und sich weit über den Instrumentalunterricht hinaus engagieren möchten. Das Orchester ist für Kinder in dieser Altersgruppe ein einzigartiges regionales Förderprojekt. Ziel der intensiven Orchesterarbeit ist die Stärkung und Festigung der musikalischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen seiner jungen Mitglieder. Mit hoher Motivation und viel Begeisterung für die Musik treffen die Kinder und Jugendlichen regelmäßig zu Arbeitsphasen zusammen: Sie erarbeiten an Wochenenden und während der Ferien sinfonische Literatur im Original oder als Bearbeitung. Das Orchester präsentiert sich schließlich mit Konzerten in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets, Nordrhein-Westfalens und weit darüber hinaus.
Seit März 2008 befindet sich das KOR in der Trägerschaft der Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“ in Bochum. Es steht damit in engem Zusammenhang mit dem großangelegten Programm gleichen Namens und stellt im Ensemblebereich dessen Spitzenförderung dar. Die musikalische Leitung hatten bisher Samuel Bächli (Opernhaus Gelsenkirchen), Barbara Rucha (MHS Leipzig), Gottfried Engels (MHS Köln) und Bernd Wilden (Bielefeld). Im Rahmen einer Kooperation mit den Bergischen Symphonikern im Frühjahr 2009 hat darüber hinaus deren Generalmusikdirektorin, Romely Pfund, die Leitung für ein Programm übernommen. In seiner Herbstarbeitsphase unternimmt das KOR einen Ausflug in die Welt der Filmmusik. Bis November 2009 stehen bekanntesten Melodien aus Verfilmungen von „Herr der Ringe“, „Harry Potter“ und „E.T. – der Außerirdische“ auf dem Programm. Viermal präsentiert das Orchester das Programm im Herbst im Ruhrgebiet unter der Leitung von Witolf Werner, Kapellmeister am Theater Bielefeld.

Tag der offenen Tür beim Klinikum Duisburg
Das Klinikum Duisburg lädt am Sonntag, den 23. August 2009, von 10.30 bis 17.00 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Hierbei haben die Besucher eine besondere Gelegenheit zu einem umfassenden Blick hinter die Kulissen der einzelnen Fachbereiche. Ärzte und Pflegekräfte demonstrieren und erklären in den Operationsräumen anschaulich und moderne Operationsverfahren bei unterschiedlichen Erkrankungen und stehen für die Besucher zur Beantwortung ihrer Fragen bereit. Ebenso zeigen die Teams der Fachbereiche Radiologie, Neuroradiologie oder Strahlentherapie ihre Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie. Wer sich für Einblicke in außergewöhnliche Bereiche wie z.B. die Rechtsmedizin, die Aufbereitung von OP-Instrumentarium oder die Notfallmedizin interessiert, ist hier genau richtig. Ein überdimensionales und begehbares Modell eines Gehirns lädt zu einer Besichtigung ein.
Den Besuchern werden zahlreiche Tests zu unterschiedlichen Risikofaktoren und Gesundheits-Checks angeboten. Wer sich zudem umfassend über das Thema Gesundheitsförderung und Wellness informieren möchte, ist herzlichst eingeladen, die Angebote zum Mitmachen des Therapie- und Bewegungszentrums sowie der Therapiepraxis Convalesco auszuprobieren.
Zur Besichtigung stehen an diesem Tag der Rettungshubschrauber Christoph 9 und Rettungsfahrzeuge sowie ein Löschzug der Feuerwehr zur Verfügung. Ebenso demonstriert die Feuerwehr einen Versorgungsplatz für den Anfall von Massenverletzten. Das DRK präsentiert seine Rettungsversorgung. Auch das Vergnügen kommt nicht zu kurz. Ein attraktives Rahmenprogramm wartet auf die Besucher. Beim Bühnentalk mit Radio Duisburg diskutieren Experten über interessante Themen aus Medizin und Therapie und geben Antworten auf die Fragen der Gäste. Es gibt Comedy mit Wolfgang Trepper und Live-Musik mit jazzigen und südamerikanischen Rhythmen. Zudem winken attraktive Preise bei einer Tombola. Das Cafeteria-Team bietet eine Auswahl an internationalen Gerichten und Schaukochen, ebenso gibt es Bier vom Faß und eine echte Cocktailbar.
Für Kinder und Jugendliche gibt es einen Gesundheitsparcours, eine Kinder-Olympiade und in allen Bereichen gibt es aktive Angebote, darunter auch Kochaktionen für Kinder. Ebenso stehen z.B. Bungee-Trampolin, Piratenchallenger, Fußballparcours und viele Spielaktionen bereit. Die Polizei bietet eine Steckbriefaktion mit Foto und Fingerabdruck für Kinder an.

Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro das Gebäude am Kuhlenwall
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.

Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen. Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500 qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.

Dritte RevierRad-Station in Duisburg wird es im Sportpark gebenNeben den bereits bestehenden RevierRad-Stationen im Landschaftspark Duisburg-Nord und am Duisburger Hauptbahnhof wird jetzt im Sportpark Duisburg die dritte RevierRad-Station in unserer Stadt eröffnet. Dort wird man in Zukunft Räder mieten können, mit denen man dann bequem beispielsweise den Sportpark und Sechs-Seen-Platte erkunden oder aber bis zu einer der weiteren 23 RevierRad-Stationen im Ruhrgebiet fahren kann.
 Die neue Rad-Station wird in Räumlichkeiten von DuisburgSport unmittelbar an der Regattabahn-Tribüne untergebracht. Sie wird bewirtschaftet von der Paritätischen Initiative für Arbeit e.V. (PIA). Das Fahrradfachgeschäft Kuhnen hat als „Startkapital“ zehn Fahrräder zur Verfügung gestellt.

Defekter Kanaldeckel blockiert August-Hirsch-Straße in Duisburg-Ruhrort
Derzeit arbeiten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg an einem defekten Kanaldeckel auf der Ruhrorter Straße. Die Baustelle befindet sich im Einmündungsbereich der August-Hirsch-Straße. Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis zum 28. August dauern, kann nicht von der August-Hirsch-Straße in die Ruhrorter Straße eingebogen werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.
 

Rheinuferpromenade barrierefrei gestaltet

Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II wird daher die Rheinuferpromenade Wanheim durch das Amt für Umwelt und Grün barrierefrei gestaltet. Auf einem rund 850 Meter langen Abschnitt werden der alte Oberflächenbelag und die Einfassungen erneuert. Hierbei wird das vorhandene Wegesystem barrierefrei ausgebaut. Insgesamt werden rund 450.000 Euro investiert. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Von der Metallhütte in Wanheim zum Angerpark - Von Andreas Rüdig

Die Metallhütte in Wanheim wurde 1905 als Rösthütte und Schwefelsäurefabrik von der Firma Matthes und Weber gegründet. Die Zinkhütte kam 1906 dazu. Das gesamte Werk ging später in den Besitz der Berzelius Metallhütte, einem Werk der Metallgesellschaft Frankfurt, über. Im Laufe der Zeit wurde hier Blei, Zinn, Zink, Schwefelsäure und anderes hergestellt. 1929 erhielt die Metallhütte eine Schlackenhalde im Bereich Ehinger Straße / Berzeliusstraße / Angerbach, die bis 2005 genutzt wurde. Bedingt durch ständig wechselnde Geschäftsführer und vermutlich kriminelle Machenschaften ging die Metallhütte 2006 pleite. Die Hütte wurde 2006 abgerissen. Wer das Wanheimer Industriegelände noch von früher kennt, für den ist diese riesige Freifläche auch heute noch ungewohnt. Auf der gegenüberliegenden Seite entstand nach aufwendiger Sanierung der Angerpark als 14 ha große Grünanlage. Das 67 m hohe Landschaftsbauwerk wurde auf Wunsch des Wanheimer Heimat- und Bürgervereins "Heinrich-Hildebrand-Höhe" getauft. Der Angerpark wurde am 7. November 2008 eingeweiht. Die Duisburger Hafengesellschaft duisport hat inzwischen das Werksgelände gekauft. Hier soll das Logistic Center Logport II entstehen.

Die Skulptur "Tiger & Turtel / Magic Mountain" des Künstlerduos Heike Mutter & Ulrich Genth ist eine begehbare Großskulptur. Sie greift die Form einer Achterbahn auf und schreibt sich mit einer Höhe von 18 Meter und ihren geschwungenen Linien weithin sichtbar in die Landschaft ein. Bewegen sich die Passanten über die spiralförmige Weganlage der Heinrich-Hildebrand-Höhe hinauf, so scheint sich die Skulptur in ihrer Form zu verändern. Die metallisch schimmernde Stahlkonstruktion verspricht das Erlebnis von Beschleunigung. Erst wenn der Besucher die Skulptur selbst begeht, wird diese Wahrnehmung in ihr Gegenteil verkehrt und das Gefühl von Langsamkeit erfahrbar.
Die technischen Daten: verzinkter Stahlbau auf Stelzen, maximal 18 m Höhe, Tracklänge maximal rund 200 m lang, 1 m Gehbahnbreite, Geländerhöhe 1,10m, unterschiedliche Stelzenhöhe, Kosten: rund 390.000 Euro.
Heike Mutter (*1971 in Tübingen) und Ulrich Genth (*1969 in München) wurden bereits durch zahlreiche Preise und Stipendien - wie dem Duisburger Lehmbruck-Preis 2005 - ausgezeichnet. Das Künstlerduo gehört zu den avanciertesten Nachwuchstalenten im Bereich Kunst im öffentlichen Raum. Für ihre großformatigen Arbeiten nutzten sie seit 2005 ein Atelier auf dem Gelände der Hüttenwerke Krupp Mannesmann in Duisburg. Seit 2008 ist Heike Mutter Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ulrich Genth hat 2009 das renommierte Hamburger Arbeitsstipendium für Bildende Kunst erhalten. Mutter & Genth leben und arbeiten in Hamburg und Duisburg. Beide Künstler beteiligten sich auch 2008 an den damaligen Duisburger Akzenten.
"Wir arbeiten seit 7 Jahren zusammen. Wir arbeiten orts- und kontextbezogen. Die Management- und Eventkultur prägt das Ruhrgebiet. Wir nehmen sie verlangsamt auf. Die Achterbahn kann man nur als Fußgänger benutzen; die Loopings sind nicht begehbar. Die Leute blicken auf ihre Heimat. Das ist auch beabsichtigt. Sie sollen den Raum wahrnehmen und sich kontemplativ damit beschäftigen."
Die Wettbewerbsentwürfe für die Landmarke Angerbach sind vom 20. bis 30. August 2009 auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe, Berzeliusstraße in Duisburg - Wanheim zu besichtigen.
 

Beeckerwerth: Vollsperrung der Heisterbacher Straße
Auf der Heisterbacher Straße in Duisburg-Beeckerwerth beginnen am Montag, 24. August, um 7 Uhr Kanalbauarbeiten. Die Baustelle befindet sich zwischen Ölbergstraße und Hausnummer 9. Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis 18. September dauern, wird die Straße hier vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Von der Drachenfelsstraße, Ölbergstraße und Breibergstraße wird die Heisterbacher Straße als Sackgasse ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.


600.000 Wunschkennzeichen vergeben
Für die einen ist es irgendeine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, für die anderen etwas ganz besonderes: Das eigene Fahrzeugkennzeichen. 600.000 Wunschkennzeichen hat das Straßenverkehrsamt seit 1993 vergeben. Für jedes zweite Fahrzeug wird ein solchen Kennzeichen gewünscht. Die Bandbreite der Kundenwünsche für Buchstaben- und Zahlenkombinationen zum gesetzlichen Unterscheidungszeichen „DU“ für den Verwaltungsbezirk Duisburg sind umfangreich. Häufig werden Initialen des Namens sowie persönliche Zeitdaten (Geburtstag, Abiurjahr.) oder technische Daten (Fahrzeugtyp, Hubraum, Baujahr.) ausgesucht. Jährlich suchen über 100.000 Bürgerinnen und Bürger das Straßenverkehrsamt auf, um dort ihr privates oder geschäftliches Kraftfahrzeug an-, ab- oder umzumelden. Diese gesetzliche Gebühr für ein Wunschkennzeichen beträgt 10,20 Euro. Das über die Jahre erwirtschaftete Gebührenaufkommen für diese rund 600.000 Wunschkennzeichen beträgt mehr als sechs Millionen Euro. Als Zulassungsbehörde administriert das Straßenverkehrsamt seit Jahren einen konstanten Bestand von etwa 293.000 Kraftfahrzeugen.
 

Polizei wirbt Nachwuchs jetzt mobil
Mit Unterstützung der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wird die Polizei jetzt "mobil" in Sachen Personalwerbung. Landesweit bietet die Polizei NRW 1100 Stellen für engagierte, fähige junge Leute.
Klaus Siewior, Vorstandsvorsitzender der DVG, übergab heute symbolisch den mit den neuen Werbeaufdrucken versehenen Linienbus, an Polizeipräsident Cebin.
(Foto links - zum Vergrößern anklicken)
Der lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Verkehrsunternehmen, nicht nur bei diesem Projekt.
In neun Städten NRW' s sind jetzt Linienbusse mit Personalwerbung unterwegs. Direkt ins Auge fällt ein großes Foto mit drei uniformierten Polizisten neben einer weißen Silhouette.
"Damit wollen wir deutlich machen, dass wir im Team arbeiten. Wir suchen teamfähige Bewerber für einen spannenden Beruf," erklärte Rolf Cebin heute in Duisburg.
Online-Bewerbungen sind noch bis voraussichtlich Ende Oktober unter
www.polizei.nrw.de/beruf möglich.
Voraussetzungen für eine Bewerbung bis Ende Oktober sind neben dem Abitur oder der Fachhochschulreife unter anderem soziale Kompetenz, eine gute gesundheitliche Kondition und das Deutsche Sportabzeichen. Bevor sie als Kommissaranwärter eingestellt werden, müssen die Bewerberinnen und Bewerber das Rettungsschwimmerabzeichen nachweisen. Sie durchlaufen ein mehrtägiges Auswahlverfahren und beginnen bei erfolgreichem Abschluss jeweils im September mit einem Bachelorstudium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung. Polizeianwärter erhalten in Nordrhein-Westfalen schon während des Studiums rund 1.000 Euro im Monat und haben die Sicherheit, dass sie nach bestandener Prüfung übernommen werden. Der Arbeitsplatz ist krisensicher, bietet eine finanzielle und soziale Absicherung schon mit Studienbeginn sowie Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.

 

Ausbildung: Kaufmann im Gesundheitswesen im St. Anna-Krankenhaus

"...weil Nähe zählt." So lautet der Wahlspruch des St. Anna-Krankenhauses (na ja, genau genommen heißt es jetzt "Malteser Krankenhaus St. Anna"). Doch dort gehen nicht nur Patienten hin. "Seit 2004 bilden wir auch Kaufleute im Gesundheitswesen aus," berichtet Daniela Nöchel. Sie ist nicht nur Leiterin der Patientenverwaltung; sie betreut auch nebenbei die Auszubildenden.
Wer Informationen zu dem kaufmännischen Beruf sucht, sei an dieser Stelle an BerufeNet, die berufskundliche Datenbank im Internet, verwiesen. Dort sind alle relevanten Daten zu dem Beruf enthalten. "Eine Sache ist allerdings wichtig," berichtet Nöchel. "Der Kaufmann im Gesundheitswesen gehört in die duale Ausbildung. Die Auszubildenden gehen also in die Berufsschule und erhalten eine Ausbildungsvergütung."
Chirurgie, Gynäkologie und HNO sind einige der Bereich, in denen St. Anna medizinische Leistungen erbringt (wer detailliertere Informationen dazu oder zur Unterbringung wünscht, sie an die im Krankenhaus erhältliche Broschüre "Patienteninformation" verwiesen). Es hat schon einen ganz konkreten Grund, warum ich dies erwähne. "Bis zum Jahre 2004 bildeten wir Bürokaufleute aus. Deren Ausbildung war aber sehr allgemein; diverse krankenhaustypische Elemente kamen dort nicht vor," berichtet Nöchel. "Es kommt uns sehr entgegen, dass es diesen neuen kaufmännischen Ausbildungsberuf gibt. Er ist auf das Gesundheitswesen zugeschnitten und paßt sehr gut zu dem, was wir anbieten. Als wir umschwenkten, kamen auch auf einmal ganz andere Bewerber, nämlich Abiturienten und Leute aus der Höheren Handelsschule."
Und wie sieht der ideale Lehrling aus? "Wer als Patient zu uns kommt, befindet sich in einer besonderen Lebenssituation. Die Patienten haben Schmerzen und Angst. Offenheit und Einfühlungsvermögen ist also angesagt. Ein gutes Abgangszeugnis ohne unentschuldigte Fehlzeiten gehören genauso zum guten Bewerber wie Sekundärtugenden wie Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit und Genauigkeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Gesamteindruck muß stimmen. Pro Jahr wird ein angehender Kaufmann im Gesundheitswesen eingestellt. Soweit möglich, übernehmen wir die ausgelernten Kaufleute auch. Möchte ich nach der Ausbildung Kontakt zu Menschen? Dann kann ich beispielsweise in die Patientenaufnahme. Oder möchte ich lieber Kontakt zu Zahlen? Dann gehe ich beispielsweise besser in die Buchhaltung. Wir haben bislang nur gute Erfahrungen mit unseren Lehrlingen gemacht."

Seit 900 Jahren wollen die Malteser zur Stelle sein, wenn Menschen in Not Hilfe brauchen. Im 11. Jahrhundert kümmert sich die Malteser in Jerusalem um Pilger, die auf dem Weg ins Heilige Land erkrankt waren. So entstand der Malteser Orden, der die Einrichtungen der Malteser heute weltweit trägt. Mehr als sechshundertmal sind die Malteser in Deutschland vertreten mit Krankenhäusern, mit Einrichtungen der Altenhilfe, Rettungswachen, als Anbieter ambulanter Pflege- und Betreuungsdienste und in der Jugendarbeit. Mehr als 35.000 Malteser sind in Deutschland für andere Menschen im Einsatz.
St. Anna-Krankenhaus
Am 19. Mai 1914 eröffneten die Cellitinnen das St. Anna Krankenhaus. Damals galt es als eines der modernsten Krankenhäuser in Westdeutschland. Im Ersten Weltkrieg war das Krankenhaus Reserve-Lazarett. In den 20er und 30er Jahren wurde das Krankenhaus erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wird St. Anna in der Nacht vom 21. zum 22. Mai 1944 von einer Bombe und einer Luftmine getroffen. Der Mittelbau wird völlig zerstört. 48 Menschen sterben. Es folgt der Wiederaufbau. Er ist 1950 abgeschlossen. Im Jahre 1989 feierte St. Anna sein 75jähriges Jubiläum. Die Cellitinnen plagen Nachwuchssorgen. Weil immer weniger junge Frauen in den Orden eintreten, sehen sich die Schwestern gezwungen, die Trägerschaft für das St. Anna-Krankenhaus abzugeben. Am 1. Januar 1994 übernimmt schließlich der Malteserorden das Krankenhaus.
Die Heilige Anna ist die Schutzpatronin des Krankenhauses. Die Heilige Anna, die in der Heiligen Schrift nicht vorkommt, hatte nach einer frühchristlicher Legende viel Leid zu ertragen. Dennoch blieb sie ausgeglichen.
Neben der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Buchholz ist das St. Anna-Krankenhaus das einzige Krankenhaus im Duisburger Süden. Ich war dort schon als Patient, habe dort aber auch meinen Zivildienst abgeleistet. Wer mit der U 79 nach Düsseldorf fährt, kommt automatisch an dem Krankenhaus vorbei. Soweit ich es als Außenstehender, der (zum Glück?) nicht jeden Tag dort ist, mitbekomme, hat sich das Krankenhaus in den vergangenen 2 Jahrzehnten doch sehr verändert. Sehr modern es ist geworden, nicht mehr so verschlafen wie zu den Zeiten der Schwestern. Das medizinische Spektrum ist auf jeden Fall erweitert und ausgebaut worden. Andreas Rüdig

 

Präsentation des „Masterplan Ruhrort“
„Hier will ich leben“ titelte im Juli ein Szenemagazin und wählte Ruhrort zum lebenswertesten Stadtteil im Ruhrgebiet. Der häufig verkannte Ortsteil bietet bei genauerem Hinsehen ungeheuren Charme und ein großes Entwicklungspotential. Unabhängig von diesem Votum haben vier starke Partner in einer konzertierten Aktion ein Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben, das als „Masterplan Ruhrort“ vorgestellt wurde. Der Plan markiert einen wichtigen Meilenstein zur Weiterentwicklung des Stadtteils im Zusammenfluss von Rhein und Ruhr am Hafenmund des größten europäischen Binnenhafens. Das Stadtentwicklungsdezernat der Stadt Duisburg, die Franz Haniel & Cie. GmbH, die Duisburger Hafen AG Duisport und die Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft GeBAG haben den „Masterplan Ruhrort“ in Auftrag gegeben, um den Stadtteil einer integrierten perspektivischen Betrachtung zu unterziehen und die städtebaulichen Möglichkeiten und Chancen zu analysieren. Die Studie zeigt eine Vielzahl von Projekten und Perspektiven auf, die es nun zeitnah in wettbewerblicher Auseinandersetzung zu qualifizieren und umzusetzen gilt. Die konzertierte Aktion der immobilienwirtschaftlich relevanten Partner bietet hierfür ideale Voraussetzungen.
 

Sparkasse Duisburg spendet zwei Drachenboote
Die Sparkasse Duisburg ermöglichte durch eine Spende die Anschaffung von zwei Drachenbooten. Ab sofort können Gruppen das Drachenbootfahren auf dem Parallelkanal ausprobieren. Darüber hinaus soll aber auch Einzelpersonen an regelmäßigen „Schnuppertagen“ die Möglichkeit gegeben werden, diesen Trendsport kennen zu lernen.

Mittwoch, 19. August 2009 - Historischer Kalender

Finanzgericht: Zeitnahe Betriebsprüfung "im Jahrestakt" gegen den Willen des Unternehmens bedenklich
Nach der Betriebsprüfungsordnung unterliegen sog. Großbetriebe der lückenlosen Anschlussprüfung. Jeder Prüfungszeitraum schließt an den vorherigen Prüfungszeitraum an, so dass im Ergebnis jeder Veranlagungszeitraum vom Betriebsprüfer des Finanzamts überprüft wird. In der Vergangenheit wurden im Rahmen einer Prüfung regelmäßig drei oder mehr Jahre überprüft, so dass die Unternehmen bisher nicht jedes Jahr die Betriebsprüfung im Unternehmen hatten. Vor diesem Hintergrund hält der 13. Senat des Finanzgerichts Köln es grundsätzlich für bedenklich, ob die in Nordrhein-Westfalen eingeführte zeitnahe Betriebsprüfung von Großbetrieben, bei der vom Finanzamt jeweils nur ein Veranlagungszeitraum geprüft wird, gegen den Willen des Unternehmens ermessensfehlerfrei angeordnet werden könne.
In seinem Beschluss vom 7.7.2009 (13 V 1232/09) wies er darauf hin, dass die Verkürzung des Prüfungszeitraums für einen Großbetrieb nicht nur vorteilhaft sei. Dem Vorteil der größeren Zeitnähe stünden insbesondere die Nachteile sich jährlich wiederholender Prüfungen und eines erheblich höheren Aufwands für die einzelne Prüfung gegenüber. Durch die Anordnung von Betriebsprüfungen im Jahrestakt gegen den ausdrücklichen Willen des betroffenen Unternehmens könnten daher die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten werden.  Der Beschluss erging im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes. Seine grundsätzlichen Bedenken konnte der Senat letztlich dahingestellt lassen, weil in dem zu entscheidenden Fall bereits aufgrund von Ermessensfehlern im Einzelfall Zweifel daran bestanden, ob die Verkürzung des Prüfungszeitraums rechtmäßig ist.

AWO feiert großes Ehrenamtlerfest auf dem Ingenhammshof
Am kommenden Samstag feiert die AWO-Duisburg das Ehrenamt. Auf dem Ingenhammshof richtet der Wohlfahrtsverband ein großes Fest für seine über 640 freiwilligen Helferinnen und Helfer aus. Unter dem Motto „Nordseewellen“ können die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler einen entspannten Nachmittag auf dem Lernbauernhof der AWO-Integrations gGmbH verbringen. Ein buntes Programm unterhält die Ehrengäste.
Manfred Dietrich, der Vorsitzende der AWO-Duisburg, wird sich in seiner Begrüßungsansprache bei den Helferinnen und Helfer des Verbandes bedanken. Pro Jahr stellen die Frauen und Männer über 78.000 Stunden in den Dienst der Gemeinschaft. Dazu gehören Besuche von Menschen, die ohne Hilfe nicht mehr ihre Wohnung verlassen können, Unterstützung bei den Hausaufgaben für Schulkinder oder das Ausbessern schadhafter Bekleidung von Bewohnern im Seniorenzentrum.

2. Quartal 2009: Erwerbstätigkeit unter Vorjahresniveau
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im zweiten Quartal 2009 rund 40,2 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland und damit 25 000 Personen oder 0,1% weniger als vor einem Jahr. Vor dem Hintergrund der aktuellen Schwäche der Gesamtwirtschaft ist damit erstmals seit dem dritten Quartal 2005 die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im Vorjahresvergleich wieder zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorquartal kam es zu einem, im zweiten Quartal eines Jahres üblichen, saisonal bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit. Dieser fiel jedoch geringer aus als in den Vorjahren. So war der Zuwachs im zweiten Quartal 2009 mit einem Plus von 215 000 Personen (+ 0,5%) um rund die Hälfte geringer als im zweiten Quartal des vergangenen Jahres (+ 416 000 Personen oder + 1,0%). Es ist damit der geringste Zuwachs seit 1994 (+ 142 000 Personen oder + 0,4%) in einem zweiten Quartal.

Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ist die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um 105 000 Personen (- 0,3%) gesunken. Damit hat sich der Rückgang im Vergleich zum ersten Quartal (- 34 000 Personen oder - 0,1%) nochmals verstärkt.
Nach Wirtschaftsbereichen unterteilt entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich: Während im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe eine Abnahme zu verzeichnen war, kam es zu einem Anstieg in den Dienstleistungsbereichen und der Landwirtschaft. In den Dienstleistungsbereichen (bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 128 000 Personen oder 0,4%, nach einem Anstieg um 219 000 Personen oder 0,8% im ersten Quartal 2009.
In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 um 11 000 Personen oder 1,3% gegenüber dem Vorjahr (erstes Quartal 2009: + 13 000 Personen oder + 1,6%). Im Produzierenden Gewerbe
ohne Baugewerbe ist die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 um 144 000 Personen oder 1,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken (erstes Quartal 2009: - 51 000 Personen oder - 0,6%). Im Baugewerbe setzte sich der seit dem vierten Quartal 2007 anhaltende Rückgang der Erwerbstätigkeit fort: Im zweiten Quartal 2009 gingen mit 20 000 Personen oder - 0,9% gegenüber dem Vorjahr in diesem Bereich viermal so viele Arbeitsplätze verloren wie im Quartal zuvor.

Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im zweiten Quartal 2009 geringfügig um 15 000 Personen (+ 0,04%) auf 35,7 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger verringerte sich hingegen gegenüber dem Vorjahr um 40 000 Personen (- 0,9%) auf rund 4,4 Millionen Personen. Eine wesentliche Ursache ist der Rückgang bei der geförderten Selbstständigkeit.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im zweiten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% auf 328,8 Stunden reduziert. Wesentlich dazu beigetragen haben, dass im zweiten Quartal 2009 drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im entsprechenden Vorjahresquartal und die hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeit. Gleichzeitig sank das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - um 4,8% auf 13,2 Milliarden Stunden.

8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80 700 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80 700 genehmigten Wohnungen waren 69 950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (- 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (- 8,3% beziehungsweise - 11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (- 4,6%).
Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf 80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter. Ein nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs
Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (- 14,5%) festgestellt.

Dienstag, 18. August 2009 - Historischer Kalender

„20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ - Plakatausstellung im Foyer der Volkshochschule
Zum Jahreswechsel 2009/2010 jähren sich die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Die Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die derzeit im Foyer der Volkshochschule zu sehen ist, wirft Schlaglichter auf die damaligen Ereignisse. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Das Foyer der VHS-Gebäudes auf der Königstraße 47 ist von montags bis donnerstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Anmeldungen für das neue Semester, das am 31. August beginnt, werden in dieser Zeit gern entgegengenommen.

„Familienhilfe sofort vor Ort“ schenkte 43 Stadtteil-Kindern eine Schultüte
AWO-Duisburg versüßt Erstklässern in Laar den Schulanfang

Zum Schuljahresbeginn hat die „Familienhilfe sofort vor Ort“ der AWO-Integrations gGmbH den I-Dötzchen in Laar eine Schultüte gepackt. 43 Kinder, die am Dienstag ihren ersten Schultag haben, durften sich schon vorab über den süßen Start in die erste Klasse freuen. Mit dieser Aktion verband die Diplom-Pädagogin Münevver Alkac-Yasar einen Besuch bei allen Familien mit Erstklässlern im Stadtteil. Weit über die Hälfte der Familien mit den angehenden Erstklässlern nutzte das Angebot, mit dem kleinen Geschenk Kontakt zur „Familienhilfe sofort vor Ort“ aufzunehmen.
Die Leiterin der AWO-Familienhilfe am Laarer Markt verband mit der süßen Überraschung das Angebot zur Unterstützung beim Einstieg in die Schullaufbahn. Das im März gegründete Zentrum will unter anderem die Familien erreichen, die bislang Hemmungen hatten, sich direkt an die Jugendhilfe zu wenden. „Ich habe mit vielen Eltern sehr gute Gespräche geführt und konnte auch gleich vereinbaren, bei uns im Zentrum auf der Eligiusstraße mal vorbeizuschauen“, sagt Münevver Alkac-Yasar.
Ihr Ziel sei es, zu nahezu allen Familien mit Kindern im Stadtteil einen Kontakt aufzubauen und die Möglichkeiten der AWO-Einrichtung noch weiter in Laar zu etablieren. Münevver Alkac-Yasar: „Die Schultüten-Aktion war erst der Anfang.“ Es sei wichtig, auf die Menschen in Laar zuzugehen und nicht nur abzuwarten, bis sich jemand von selbst meldet.
Das Prinzip der „Familienhilfe sofort vor Ort“ sei es, dass möglichst alle Bürger im Stadtteil von der Kompetenz des AWO-Teams profitieren, so die Leiterin der Einrichtung. Dazu gehört es auch, mögliche Vorbehalte zu nehmen und ganz konkrete Angebote für eine geeignete Unterstützung zu machen. „Dabei spielt die Herkunft keine Rolle, wir sind offen für alle Familien“, betont Münevver Alkac-Yasar.

Duissern: Flüsterasphalt auf der Schweizer Straße wird verlängert
Die derzeitige Einbahnstraßenregelung auf der Schweizer Straße in Duissern bleibt eine Woche länger bestehen. Aus dem Konjunkturpaket II wurden weitere Gelder bereitgestellt. Die Fahrbahn wird damit bis an die Einmündung Waldsteige heran mit Flüsterasphalt ausgestattet. Bis zur Fertigstellung am Sonntag, 30. August, kann weiterhin nur Richtung Mülheimer Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Geburtenziffer in NRW weiterhin bei 1,39 Kindern je Frau
Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau (zusammengefasste Geburtenziffer) lag in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2008 wieder bei 1,39. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte dieser Wert auch 2007 bei 1,39 Kindern je Frau gelegen. Für die Vorjahre (2006: 1,36; 2005: 1,37; 2004: 1,39) hatten die Statistiker noch Rückgänge der Geburtenziffer ermittelt. Regional betrachtet sind hohe Unterschiede hinsichtlich der Kinderzahl je Frau zu konstatieren: 2008 war die Geburtenziffer in den Städten Bochum (1,19 Kinder je Frau), Münster (1,19) und Aachen (1,24) am niedrigsten. Die höchste durchschnittliche Kinderzahl je Frau erreichte der Kreis Lippe mit 1,61; auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise Borken (1,60) und Minden-Lübbecke (1,57).
Die zusammengefasste Geburtenziffer ist ein rechnerischer Wert, der die durchschnittliche Zahl der Kinder beziffert, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren des betrachteten Zeitraumes entspräche. Die tatsächliche Zahl der Geburten hängt jedoch nicht ausschließlich von dieser Geburtenziffer ab, sondern wird auch maßgeblich durch den Umfang der Elterngeneration bestimmt: In NRW ist die Zahl der Frauen im Alter, in dem Frauen üblicherweise Kinder bekommen (15 bis 44 Jahre), seit 1996 um über fünf Prozent zurückgegangen. (IT.NRW)

Neu im VHS-Programm: „Der Jazz heute“
Der zeitgenössische Jazz gilt als intellektuell und schwierig. In seinem neuen Kurs „Der Jazz heute“ möchte Klaus T. Hofmann erfahrbar machen, dass Jazz auch und vor allem ein großes Hörvergnügen ist. Der Kurs in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Stadtmitte bietet an 13 Montagen, vom 31. August bis zum 5. Oktober und vom 26. Oktober bis zum 7. Dezember, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr, Gelegenheit die Hörgewohnheiten zu erweitern. Aktuelle Neuerscheinungen des CD-Marktes werden ebenso vorgestellt wie Klassiker aus Europa und Amerika. Neben der Musik kommen auch die Geschichten der Musiker und Musikerinnen nicht zu kurz. Vorherige Anmeldung unter SZ 2402 ist erforderlich. Das Entgelt beträgt 55 Euro (Ermäßigung möglich). Der Kurs eignet sich für Neulinge im Jazz ebenso wie für Fortgeschrittene.

Ruhrorter Hafenfest
Am 21. August steigt es wieder, das Ruhrorter Hafenfest . Und das mittlerweile zum 16. Mal. Von Freitag bis einschließlich Montag gibt es wieder Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.Wie üblich ist für die ganze Familie etwas dabei: Ob die Hafenrundfahrt oder die Lichtinszenierung für die Erwachsenen; die Holtbootwerkstatt oder das Spielmobil für die Kleinen oder schließlich das Bungeejumping oder der Autoscooter für die schon etwas Größeren, hier findet jeder etwas, das ihm gefällt.
Selbstverständlich ist auch für das kulinarische Wohlbefinden gesorgt. Vom bodenständigen Hafenimbiss bis zum Gourmetgarten für die Feinschmecker wird hier die ganze Palette des schmackhaften Essens abgedeckt. Natürlich immer im Bezug zum Hafen. Natürlich kommt auch die musikalische Seite nicht zu kurz. Ein breitgefächertes Musikprogramm auf zwei Bühnen gleichzeitig macht das Hafenfest auch für Musikfans interessant.

Psychologische Fortbildung in drei Modulen

Wer ohne Approbation als Psychotherapeut oder Arzt psychotherapeutisch arbeiten möchte, benötigt eine Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz. Zur qualifizierten und umfassenden Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung für Psychotherapie bietet die Volkshochschule eine dreiteilige Fortbildung an. Personen die im Rahmen einer bestehenden beruflichen Tätigkeit ihre Kompetenzen im Bereich des psychologischen Grundlagenwissens, der Psychotherapie und -pathologie erweitern möchten, werden ebenfalls angesprochen. Das erste Modul zum Themenbereich „Basiskenntnisse der Psychologie sowie Vermittlung von ersten Grundkenntnissen psychischer Störungen und psychiatrischer Krankheitsbilder“ findet vom 31. Oktober bis 6. Februar 2010 statt. Vor Beginn des dreisemestrigen Kurses mit insgesamt 220 Unterrichtsstunden bietet die VHS auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte zwei Informationsveranstaltungen an, die Inhalt und Ablauf der Seminare vorstellen: Freitag, 28. August, von 17 bis 18.30 Uhr und Dienstag, 29. September, von 17 bis 19.30 Uhr.

Baubeginn für neue Vierfachturnhalle in Hamborn
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland am 17. August 2009 den Bau einer neuen Vierfachturnhalle auf der Sportanlage von SW Westende Hamborn, unweit des Rhein-Ruhr-Bades, begonnen.
„In den kommenden 18 Monaten entsteht hier für rund 6,5 Millionen Euro nicht nur eine Sportstätte für Vereine und vier benachbarte Schulen, sondern auch eine Halle für andere Verantstaltungen im Bezirk“, sagte Oberbürgermeister Sauerland anlässlich des Baubeginns. Der Rat hatte dem Bau der neuen Halle zugestimmt, weil durch Schließung maroder Sporthallen die Kapazititäten für den Schul- und Vereinssport in Hamborn nicht mehr ausreichen.

Die neue Sporthalle mit einer Grundfläche von über 3.200 Quadratmetern und einer 60 mal 28 Meter großen Hallenspielfläche (1.680 Quadratmeter) kann mit Trennvorhängen in vier unabhänhgige Hallenbereiche aufgeteilt werden. Zusätzlich verfügt die Halle über einen 225 Quadratmeter großen Gymnastikraum sowie alle notwendigen Nebenräume wie Umkleiden, Lager, Geschäftszimmer, Außengeräteraum für die Bezirkssportanlage u.ä. Mit einer Tribünenanlage können 800 Sitzplätze für größere Sportevents in der Halle zur Verfügung gestellt werden. Das Gebäude, dessen Planung beim Beirat für Stadtgestaltung BEST vollständige Zustimmung erfahren hat wegen der funktionalen Konsequenz und gestalterisch durchgängigen Qualität, wird barrierefrei errichtet und entspricht der erst im Herbst in Kraft tretenden Energieeinsparverordnung 2009.
Die Hallenkonstruktion wird vorwiegend durch ein vorgefertigtes Stahlbetonskelett mit vorgehängtem Fertigteil-Wandelelementen gebildet. Die Beleuchtung der Halle erfolgt über ein umlaufendes Fensterband, mit lichtstreuenden Kapillargläsern. So ist auch bei gleißendem Sonnenlicht eine Blendung der Sportler und Hallenbesucher ausgeschlossen. Die Halle soll im Frühjahr 2011 eingeweiht werden. Das Dach erhält eine offene Stahlträgerkonstruktion, auf der eine Photovoltaikanlage montiert werden kann.

Montag, 17. August 2009 - Historischer Kalender

Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg und Mülheim-Styrum
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 19.8./20.8.2009, von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Mülheim-Styrum sowie im Hauptbahnhof Duisburg durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

NRW-Gastgewerbe im Juni mit Umsatzrückgängen
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Juni 2009 nominal 13,3 Prozent weniger um als im Juni 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 15,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 3,0 Prozent niedriger als im Juni 2008. Für den Zeitraum Januar bis Juni 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 9,3 (nominal) bzw. 11,4 Prozent (real) gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. (IT.NRW)

Auslands- und Fachvermittlung informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 24. August 2009 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg

Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 31. August von Dietrich Köhler-Miggel besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau-Bissingheim) Antwort auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/12131213.

Salvatorkantorei sucht Singfreudige für Verdi-Requiem und Honegger-Oratorium
Die Salvatorkantorei lädt Interessierte zum Mitsingen der nächsten Konzerte ein: Am 28. November führt die Kantorei den symphonischen Psalm ?König David von Arthur Honegger auf; es ist eines der bedeutendsten Oratorien des frühen 20. Jahrhunderts. Einen Tag später wird das Konzert im Rahmen des Neujahrsempfanges des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg wiederholt. Außerdem bereitet der Chor das Requiem von Verdi vor. Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung sind herzlich eingeladen mitzusingen; ein Vorsingen ist nicht erforderlich. Weitere Informationen hat Salvatorkantor Marcus Strümpe (Tel.: 0203/3635792; E-Mail: struempe.m@arcor.de).

Gemeindefest in Hochfeld
Am 29. August feiert die Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld ein Fest am Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Johanniterstr. 145. Neben Kaffee und Kuchen gibt es zu Livemusik auch Gegrilltes und Bier. Für Stimmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wedau.

Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche
Ein Minigottesdienst findet am 30. August um 11.30 Uhr in der Marienkirche Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10, statt. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20-minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Telefon 24808).

Kinder-Bibel-Tag in Neudorf
Zum Kinder-Bibel-Tag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West am 29. August von 10.00 bis 17.00 Uhr alle Kinder von 4 bis 11 Jahren in das Gemeindehaus, Gustav-Adolf-Str. 65 ein. Der Tag, an dem sich alles um das Thema dreht ?Wasser ist zum Spaß haben da, beginnt für die Kleinen jedoch mit einem Frühstück um 9.30 Uhr; den Abschluss bildet um 16.00 Uhr der Gottesdienst mit Taufe in der benachbarten Christuskirche. Weitere Informationen hat Pfarrerin Stephanie Krüger (Telefon 0203/353108).

Wanderurlaub in der Steiermark mit der Kirchengemeinde
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau-Bissingheim) lädt Interessierte ein, vom 17. September bis zum 1. Oktober im österreichischen Schladming-Rohrmoos den Herbst in seiner ganzen Farbenpracht zu erleben. Für den Wanderurlaub in der Steiermark sind noch einige Plätze frei. Entspannung und Abwechslung versprechen die geführten Wanderungen und Spaziergänge in der landschaftlich reizvollen Umgebung des Dachsteins und der Niederen Tauern und der Aufenthalt in einem vier Sterne Alpenhotel. Anmeldungen und weitere Informationen bei Familie Meißburger (Tel.: 0203/721202).

Lebensretterbrunnen Thema beim Senioren-aktiv-Kreis
Um den Lebensretterbrunnen in der Duisburger Innenstadt geht es beim nächsten Treffen des ?Senioren-aktiv-Kreises der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, Bezirk Laar, am 26. August. Birgit Höchter, Kunsterzieherin und Dozentin des Evangelischen Familienbildungswerkes Duisburg, will den aktiven Seniorinnen und Senioren die Gemeinschaftsarbeit von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely nahe bringen. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Gemeindesaal der Kirche Laar, Apostelstraße 58. Der Eintritt ist frei. Informationen unter Telefon: 89388 (Eheleute Rahm) oder 81555 (Eheleute Schmitz).

Bürgerinformationsveranstaltung zur Neugestaltung des Bissingheimer Dorfplatzes
Am Mittwoch, 19. August 2009, um 19 Uhr, wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement im Gemeindesaal St. Raphael, Hermann-Grothe-Straße 52 in Bissingheim die Pläne zur Neugestaltung des Dorfplatzes vorstellen und erläutern. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Platz barrierefrei ausgebaut. Die Fahrbahnen, Platzflächen und Gehwege werden niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten werden entfernt. Die Bushaltestelle erhält einen Buskap, der den barrierefreien Einstieg in den Bus ermöglicht. Für Bissingheim bedeutet die Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. Die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die Vorbereitung der Ausschreibungen an Fachfirmen werden jetzt auf den Weg gebracht, um so auch Arbeitsplätze in der Region zu sichern. In der Bürgerinformation werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in Kinderhänden

Beim „Kids´ Day“ am Sonntag, 16. August, zwischen 15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus Luftballons knotet. Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben.

Sonntag, 16 August 2009 - Historischer Kalender

Kanzlerin lockte Scharen ans Seehaus
Dicht gedrängt saßen oder standen CDU-Anhänger und Andersgläubige am Seehaus im Sportpark Duisburg, um den Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel mitzuerleben. Nach einer Verspätung von ca. 30 Minuten, wegen ihres vorausgegangenen Auftritts in der Mercatorhalle,  schritt die  Kanzlerin durch die Reihen ihrer geduldig wartenden Fans zur Bühne. Mit flammender Rede, sowie ein paar gezielten Seitenhieben auf die Konkurrenz beschwor sie die richtige Partei für den Aufschwung Deutschlands  zu wählen. Auch für die kommende Kommunalwahl am 30. August warb sie dafür, dem bisherigen Amtsinhaber OB Adolf Sauerland die Stimme zu geben, damit in Duisburg der Strukturwandel weiter durchgeführt werden kann.
Peter Neururer, MSV-Trainer und Mitarbeiter in Merkels Wahlkampf-Team, überreichte Angela Merkel ein Fußballtrikot der anderen Art. Weil die Kanzlerin bekennender Fan von Energie Cottbus ist, wurde eine Trikot, je zur Hälfte in den Farben von MSV und Energie geschneidert, das auf der Rückseite von allen Aktiven des begeisternden Freitagabendspiels  unterschieben ist. Dass das Spiel 2:2 ausgegangen ist, sei ihm zu verdanken sagte Neururer unter dem Gelächter der Besucher. Er habe seinen Jungs, die Cottbus an die Wand gespielt haben, vor dem Spiel gesagt: „Sonntag kommt die Kanzlerin – spielt unentschieden!“ Manfred Schneider  -  Text und Fotos I
n New York war die Kanzlerin auch...

Mit Clownnerien und Musik wurde die Wartezeit verkürzt Das Bad in der Menge
Das Medieninteresse war groß MSV Trainer Peter Neururer überreicht der Kanzlerin das MSV und Energie kombinierte Trikot
Samstag, 15. August 2009 - Historischer Kalender

Sparkassen-Stiftung hilft Bürgern
Zwei Jahre früher als geplant, ist das Stiftungsvermögen der Sparkasse Duisburg in Höhe 9 Millionen Euro innerhalb von fünf Jahren erreicht worden. Die noch fehlenden 2 Millionen wurde heute symbolisch in ein riesiges rotes Sparschwein gesteckt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland, gleichzeitig Aufsichtsratvorsitzenden der Sparkasse Duisburg dankte dem Geldinstitut für die erbrachte  Leistung. Der Stiftungszweck ist vielseitig und umfasst die Förderung von Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur, Sport, Völkerverständigung, Umweltschutz, Tierschutz sowie die Jugend- und Altenhilfe. Die Stiftung wurde anlässlich der Fusion der Sparkasse Duisburg und Kamp-Lintfort gegründet. Aus den erwirtschafteten Erträgen der Stiftung fließen in diesem Jahr 300.000 Euro im Verhältnis 2:1 an gemeinnützige und wohltätige Einrichtungen, Vereine und Institutionen der beiden Städte. Es sei ein Zeichen der Stabilität und Verlässlichkeit, dass die Sparkasse Duisburg, in Zeiten in denen andere Banken staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, in so kurzer Zeit, das volle Stiftungskapital erreicht hat, sagte  Hans-Werrner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Sparkasse. Tomalak ist stolz, dass sein Unternehmen in der Lage ist, für die Bürger diese außergewöhnliche Leistung zu erbringen. Mit rund 1,2 Millionen Euro wurden in Duisburg und Kamp-Lintfort, in den fünf Jahren, bereits 48 Projekte unterstützt. Manfred Schneider  -  Text und Foto

Wilfried Klein, stellv. Bürgermeister von Kamp-Lintfort - Hans Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender Spk Duisburg - OB Adolf Sauerland  - Uwe Haddenhorst, Vorstand Sparkasse Duisburg - Claus-Robert Witte, Vorstand Sparkasse Duisburg

conject sammelt 15.000 Euro für das Haus der Jugend in Duisburg
Software-Experten zeigen, wie man in ehrenamtlicher Arbeit plant, baut und hilft
„Dass eine hier in Duisburg ansässige Firma mit einem solch gewaltigen Engagement und mit einer so hohen finanziellen Unterstützung unsere Kinder- und Jugendarbeit in Duisburg begleitet, ist einfach sensationell. Ich kann mich nur im Namen der Nutzer der Einrichtung "Haus der Jugend" bei der Firma conject und allen Sponsoren herzlichst bedanken." Der das sagt, weiß worum es geht: Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes Duisburg, ist vor Ort in Sachen Jugendarbeit bekannt wie ein bunter Hund. Und er kennt sich aus. Das aber hat er in neun Jahren so noch nicht erlebt: Das Software-Unternehmen conject AG – mit Niederlassung auch in Duisburg – zeigt, wie es gehen kann: Man sucht ein soziales Projekt, einen prominenten Schirmherrn, ruft zu einer großen Spendenaktion auf, sammelt so rund 15.000 Euro Gelder ein und gleich Dutzende von Firmen aus der Region wie bundesweit ziehen mit. Den Restbetrag trägt conject.

Saniert wurde so das Haus der Jugend in Duisburg-Rheinhausen: Im Außenbereich der Anlage entstanden ein neuer Geräte-schuppen, Tischtennisplat-ten, Sitzhügel und sogar ein Beachvolleyballfeld. Dafür rief conject alle Mitarbeiter zum traditionellen Sommer-fest ins Ruhrgebiet, die zwei Tage lang ihr Geschick unter Beweis stellen mussten. „Nicht reden, selbst zur Schaufel greifen!" Nach dieser Devise handelte conject ganz konsequent. Die Software-Experten, die im Alltag Europas führende Plattform für die Bau- und Immobilienbranche betreiben, konnten Mitte August auch ihr handwerkliches Geschick beweisen: Planen, Bauen, Logistik, Kommunikation – alles, was zu einem erfolgreichen Bauprojekt dazu gehört. An zwei Tagen arbeiteten rund 120 Mitarbeiter aus allen weltweiten Standorten – ob aus Dubai, St. Petersburg, Wien oder Dresden – für einen sozialen Zweck. Und auch Schirmherr Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Mercatorstadt, ist begeistert: „So eine Maßnahme, bei der ein Unternehmen nicht nur Geld spendet, sondern alle seine Mitarbeiter motiviert, zwei Tage lang selbst Hand anzulegen, und obendrein weitere Firmen als Sponsoren gewinnt, versinnbildlicht die solidarische Stadtgesellschaft, wie ich sie mir in Duisburg vorstelle. Wo die Möglichkeiten der Stadtverwaltung begrenzt sind, springt das bürgerschaftliche Engagement ein. Vor dem Hintergrund dieses Beispiels mache ich mir um die Zukunft unserer Stadt keine Sorgen."

Schirmherren der Aktion, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling (ganz rechts), Jugendamtsleiter Thomas Krützberg (vor OB links) und die Initiatoren und Sponsoren der Aktion vor dem "Bauschild".

Hintergrund der Aktion: conject veranstaltet alljährlich ein Sommerfest, um die Mitarbeiter aller Standorte miteinander zu vernetzen. „Dieses Jahr haben wir bewusst auf ein soziales Projekt gesetzt", erklärt Elke Tonscheidt, Mitgründerin des Softwarehauses. „Gemeinsam die Arme hochkrempeln und dabei denen helfen, die es am nötigsten haben, das war und ist unser Gedanke." conject, seit 2003 im Duisburger Innenhafen angesiedelt, entschied sich für eine Umbaumaßnahme in Rheinhausen. „Das Haus der Jugend zeigte sich von unserem ehrenamtlichen Engagement erst überrascht, dann mehr als angetan und später als klasse Kooperationspartner", sagt die Unternehmenssprecherin und so koordinierte man vom 13. bis 14. August 2009 diverse Bau- und Sanierungsarbeiten. „Unser Kerngeschäft ist die Bau- und Immobilienbranche. Dass wir nun ein gemeinnütziges Bauprojekt selbst organisieren, fördern und mit finanzieren konnten, ist neu. Und ein Ergebnis, das uns auch als Arbeitgeber sehr zufrieden macht. Nachhaltige Entwicklung fängt dort an, wo die Jüngsten leben: Kinder und Jugendliche, aber auch die eigenen Kollegen sehen, wie man sich sinnvoll engagiert."

Ein Argument, das auch private Sponsoren selbst außerhalb Duisburgs überzeugte: „Das Rheinhausen-Projekt hat uns fasziniert. Ein privates Unternehmen, das soziale Verantwortung übernimmt, gerade in Krisenzeiten. Damit konnten wir uns identifizieren und haben uns gern angeschlossen – zum Wohl der Kinder und Jugendlichen vor Ort in Duisburg", erläutert Karin Lehmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Lehmann Natur aus Mönchengladbach. Das auf Bio-Obst und Gemüse konzentrierte Handelsunternehmen hatte früher auch in Duisburg ein Büro. Und Frau Lehmann weiß auch, „wie wichtig es ist, nachhaltig zu handeln." Lehmann Natur beliefert Großhandelskunden täglich mit heimischen und internationalen Produkten - konsequent aus kontrolliertem ökologischem Landbau. „Ohne nachhaltige Anbaumethoden wäre das nicht zu schaffen. Wir freuen uns, auch bei diesem lokalen Projekt Flagge zu zeigen", sagt die gebürtige Essenerin. Nachhaltige Stadtentwicklung ist für einen weiteren Sponsor, den Projektentwickler Multi Development, eine wichtige Handlungsmaxime und zwar nicht nur bei Entwicklung und Bau von umweltfreundlichen Gebäuden. „Nachhaltigkeit schlägt sich auch in dem verantwortungsvollen und engagierten Umgang mit dem Umfeld, der Stadt und der Gesellschaft nieder. Daher setzt sich Multi Development nicht nur für nachhaltiges Bauen wie beim Bream-zertifizierten Forum Duisburg ein, sondern investiert auch in Jugend und Bildung.", so Lutz Müller, Centermanager der Multi Gruppe für das Forum Duisburg. „Unser Unternehmen hat vor Jahren in Duisburg die Initiative „Multi-Talent" ins Leben gerufen und finanziert, bei dem arbeitslose Jugendliche innerhalb von zwei Jahren sehr erfolgreich auf das Berufsleben vorbereitet wurden. Daher freuen wir uns nun das Projekt der conject AG zu unterstützen." 
Nächste Woche wird das Haus der Jugend offiziell von den Kindern und Jugendlichen in Empfang genommen. Viele sind derzeit noch im Urlaub. Wenn sie zurück kommen, können sich sich doppelt freuen: Über die neuen Geräte und Spielflächen, aber auch über prominente Gäste: Der MSV Duisburg beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und schickt am 19. August zwei Spieler für eine Autogrammstunde zum Haus der Jugend.  Die Spendenaktion läuft weiter! Unternehmen und Privatpersonen, die zum Gelingen des Projektes beitragen möchten, erfahren mehr dazu unter www.konsequentconject.com. Dort ist auch namentlich gelistet, wer sich bereits beteiligt hat. Dazu gehören Banken, Sparkassen, Baumärkte und viele anderen Unternehmen als auch Privatpersonen.

Zeitreise durch Themen und Jahrhunderte
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine „Zeitreise“ auf der Königstraße. Einen Tag lang wird sich die Duisburger Innenstadt in einen bunten Marktplatz verwandeln – man kann hier die schönsten Raritäten finden. Der gleichzeitig stattfindende Oldtimertreff, gibt der gesamten Veranstaltung durch seine Ausstellung von Oldtimern und Youngtimern eine besondere Note.

Auf viele Sammler- und Designliebhaber wartet ein reichhaltiges Angebot. Trödel, Nostalgisches, Antikmarkt, Klassiker aus den50er-, oder70er-Jahren, modernes Design des 20. Jahrhunderts und eine OLDTIMER-YOUNGTIMER Parade.

Freitag, 14. August 2009 - Historischer Kalender

Montag Spatenstich zum Bau der Vierfachturnhalle  in Hamborn
Der Rat der Stadt hat den Bau einer Vierfachturnhalle in der Nachbarschaft zum Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße in Duisburg-Hamborn beschlossen. In der neuen Halle soll sowohl der Sportunterricht von vier Schulen stattfinden als auch kulturelle Veranstaltungen des Bezirks. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird jetzt der symbolische erste Spatenstich für das rund 6,5 Millionen Euro teure Objekt vollzogen, dessen Planung beim Beirat für Stadtgestaltung BEST wegen ihrer funktionalen Konsequenz und gestalterisch durchgängigen Qualität vollständige Zustimmung fand.

Duissern: Schweizer Straße vorübergehend Einbahnstraße
Die Schweizer Straße wird ab Montag, 17. August, vorübergehend zur Einbahnstraße. Dies gilt für den Abschnitt zwischen Tonstraße und Mülheimer Straße. In Richtung Mülheimer Straße kann gefahren werden. Betroffen ist nur der Kraftfahrzeugverkehr, Radfahrer können beide Fahrtrichtungen nutzen. Die Arbeiten beginnen gegen 7 Uhr und dauern voraussichtlich bis Sonntag, 23. August.
Grund für die Sperrung sind Straßenbauarbeiten. Die Schweizer Straße erhält betreffenden Bereich eine neue Fahrbahndecke. Es wird Flüsterasphalt aufgebracht, der die Abrollgeräusche des Kraftfahrzeugverkehrs deutlich reduziert. Die Maßnahem wird aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Es geht los - Umbau zur Königsgalerie hat begonnen!
Multi Development investiert mit 70-Millionen Euro mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunktur II-Paket für Duisburg von 67,8 Millionen Euro

Mit den ersten sichtbaren Abrissarbeiten hat am 14. August 2009 im Beisein und mit tatkräftiger Unterstützung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland der Umbau der Galeria Duisburg zur Königsgalerie begonnen. Das Stadtoberhaupt hat eigenhändig mit einem Kran einen Teil des Glasdaches in der Untermauerstraße, welches der Galeria vorgelagert ist, entfernt. Mit der Königsgalerie erfährt die Haupteinkaufsstraße Duisburgs, die Königstraße, sowie der Sonnenwall einen weiteren wichtigen Impuls. Die um- und ausgebaute Einkaufsgalerie wird mit ihrem hochwertigen Handels- und Gastronomiekonzept eine Marktlücke in Duisburgs Einzelhandelslandschaft schließen und markiert an der Königstraße den Auftakt zum Einkaufserlebnis in der Duisburger Innenstadt.
Die Königsgalerie bietet 16.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie 3.500 Quadratmeter Fläche für Büros und Dienstleistungen in 1A-Innenstadtlage – zwischen Königstraße, Sonnenwall und Steinscher Gasse. Sie wird über 50 Mieteinheiten
und ca. 320 Parkplätze verfügen. Das “Parkhaus Königsgalerie” bleibt während der gesamten Umbaumaßnahmen geöffnet. Das Investitionsvolumen für die Königsgalerie liegt bei 80 Mio. Euro. Die Eröffnung ist für Ende 2010 geplant. Tag der offenen Tür Projektentwickler und Investor der Königsgalerie Multi Development wird am Donnerstag, den 27. August 2009 einen “Tag der offenen Tür” veranstalten. Von 15.00 bis 18.00 Uhr wird das Multi-Team vor Ort in der Königsgalerie sein und Anwohner, Nachbarn sowie Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen informieren.

"Dieses Projekt ist für uns ein Erstlingswerk, da wir bisher bisher nur neu gebaut und noch nicht umgestaltet haben. Wir investieren in dieses Projekt mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket II für Duisburg, wobei wie auch keinen hauptausführenden Baukonzern damit beauftragt haben, es wird alles mit Duisburger Unternehmen umgebaut", erklärte MD-Geschäftsführer Axel Funke (Foto rechts). Und: "Es sind exakt 70 Millionen Euro an Investitionen", bestätigte der technische MD-Vorstand Peter Knopf. Harald Jeschke

Königsgalerie  Bereich Königstraße

Königsgalerie Bereich Sonnenwall

Zahlreiche Prominenz war beim Baubeginn der Königsgalerie vertreten
 Fotos Manfred Schneider

Gemeinsam starteten Dr. Ralf Oehmke, OB Adolf Sauerland und der Beigeordnete Jürgen Dressler das Projekt

Hallenbad Rheinhausen bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Das Hallenbad Rheinhausen bleibt von Montag, 17. August, bis Sonntag, 30. August, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab 31. August wird das Bad den Schwimmfreunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. DuisburgSport bittet dafür um Verständnis.

Oliver Uschmann liest aus "MURP! Hartmut und ich verzetteln sich"
Programmpunkt des Projektes "Sta(d)tt. Wohnzimmer - Duisburger Tapetenwechsel" im Rahmen von "Ab in die Mitte!" - Die City-Offensive NRW 2009
Am: Dienstag, 01.09.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung, Forum Duisburg, Königstr. 48, 47051 Duisburg. Eintritt: 10,-/ 7,- (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 70900400 reserviert werden.
Hartmut und seine Mitbewohner sind unterwegs auf der Autobahn. Während Caterinas Mitmach-Ausstellung "Kunstpause" das Volk auf den Rasthöfen erobert, führt Hartmut einen Feldzug gegen alle, die in unser Leben eingreifen wollen. Das Finanzamt, die GEZ, die Verkehrspolizei, das neue Elite-Schüler-Zuchtprojekt "Vorsprung!" sowie den Manager aus dem ersten Roman, der Hartmuts Idee des "Unperfekt Seins" gestohlen und zur Wellnessmethode verfremdet hat. Hartmut ergreift Maßnahmen: Auf Zetteln schreibt er ein "Buch im Buch", sein Manifest der Unvollkommenheit, und entwirft eine neue Methode, anders zu leben: den MURP!
Oliver Uschmann (geboren 1977 in Wesel) brach eine Buchhändlerlehre nach einem Tag ab und arbeitete als Packer und Berufsrevolutionär. In Bochum studierte er Germanistik, in Berlin die Wirklichkeit. Seit 2005 entwirft er mit seiner Frau Sylvia Witt die »Hui-Welt« um eine skurrile WG. Seine Romane >Hartmut und ich<, >Voll beschäftigt<, >Wandelgermanen< und >Murp!< sind Bestseller. Uschmann ist Träger des Förderpreises NRW 2008, Dozent für Literaturpraxis sowie Journalist für Magazine wie >GEE<, >Visions< und >Am Erker<.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in NRW steigt weiter an
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Mädchen mit 81 Jahren
und 10 Monaten um 41 Monate höher als vor zwanzig Jahren. Neugeborene Jungen werden mit 76 Jahren und 9 Monaten voraussichtlich sogar 59 Monate älter als noch Ende der 1980er Jahre. Mädchen haben bei der Geburt aber immer noch eine um 5 Jahre und 2 Monate höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Jungen. Dass einjährige Mädchen nach dieser Berechnung beispielsweise noch eine Lebenserwartung von weiteren 81 Jahren und 2 Monaten haben, liegt daran, dass sie nach einem Jahr bereits gewisse Sterberisiken (z. B. plötzlicher Kindstod) überwunden haben. Weil ältere Menschen bereits eine Vielzahl von Risiken überlebt haben, liegt z. B. die weitere Lebenserwartung 60-jähriger Frauen nach der neuen Sterbetafel bei 24
Jahren und 5 Monaten; 60-jährigen Männern offeriert die neue Berechnung noch 20 Lebensjahre und 6 Monate. Die Angaben beruhen auf der "Sterbetafel NRW 2006/2008", die die Statistiker anhand der Daten über die Gestorbenen und die Bevölkerung der Jahre 2006 bis 2008 neu berechnet haben. (IT.NRW)

Jüdische Kindergarten Duisburg auf der Kardinal-Galen-Straße 8a wird feierlich seiner Bestimmung übergeben
Am kommenden Montag, 17. August 2009, wird um 11.00 Uhr der Jüdische Kindergarten Duisburg auf der Kardinal-Galen-Straße 8a feierlich seiner Bestimmung übergeben. Träger dieser neuen Einrichtung für Kinder verschiedener Religionen und Nationalitäten ist die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Rund 35 Plätze, davon 14 sogenannte "U3-Plätze", stehen ab diesem Tag zur Verfügung. Im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, des Generalsekretärs des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, Superintendent Armin Schneider, Vertretern der Jüdischen Gemeinde sowie aus Politik und Gesellschaft, wird im Anschluss an einige Grußworte, der jüdische Haussegen durch den Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yaacov Zinvirt, an die Eingangstür befestigt.
Aufgrund der Landesvorgaben im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) NRW wurde das bestehende Gebäude, dass bis Herbst 2008 eine katholische Kindertageseinrichtung beherbergte, kindgerecht für unter Dreijährige umgebaut. So entstanden beispielsweise Ruheräume, neue Sanitäranlagen sowie ein Wickelbereich. Verantwortlich für diese Maßnahmen ist das Duisburger Architekturbüro Arnd Blömer. Darüber hinaus entsteht bis November 2009 ein rund 120 Quadratmeter großer Anbau, der einen Multifunktionsraum, Büro, Aufenthaltsraum und Nebenräume beherbergen wird.

Donnerstag, 13. August 2009 - Historischer Kalender

Zusatzkurs der VHS aufgrund der großen Nachfrage: Glasbearbeitung
Aufgrund der großen Beliebtheit der Kurse „Allerlei aus Glas“ bei Manfred Schäfers hat die Volkhochschule einen zusätzlichen Kurs eingerichtet, der auch dem Wunsch nach einer höheren Stundenzahl entspricht. Der Zusatzkurs findet am Donnerstag, 3. September, von 18.30 bis 21.30 Uhr bei Glas Design Schäfers auf der Oststraße 156-158 in Duisburg-Neudorf statt. Der Kurs beginnt am 3. September und endet am 10. Dezember. Entgegen der Angabe im VHS-Programmheft betragen die Kosten 120 Euro für 13 Abende. Ermäßigungen sind möglich. Eine vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2883 ist erforderlich.

Duisburger Ausflugsziel evangelische Dorfkirche Friemersheim und Lehrerhaus
Die ursprünglich dem heiligen Martin geweihte Kapelle der Abtei Werden wird 1147 erstmals erwähnt. Seit 1560 evangelisch. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert in Etappen neu errichtet, der Turm nach Einsturz 1778. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann ab 1946 der Wiederaufbau. Eine umfassende Renovierung erfolgt 1962 - 1964," berichtet ein Schild in der Nähe der Eingangstür.
Von außen sieht die evangelische Dorfkirche Friemersheim schon wieder so aus, als könnte sie einen neuen Anstrich gebrauchen. Hatte sie ursprünglich einen weißen Anstrich, ist die Farbe inzwischen abgeblättert oder schwarz verfärbt.
Sieht die Kirche von außen wenig einladend aus, sieht das Bild von innen doch schon wieder anders aus. Farbige Glasfenster und viel (leider dunkles) Holz bestimmen den Gesamteindruck. Bänke, die nur leicht erhöhte Kanzel, der Altartisch mit seinen Kerzen, Blumenschmuck und der aufgeschlagenen Bibel und die Deckenverkleidung - dies erwartet den Besucher. Die Orgel befindet sich über dem Eingangsbereich. Wer es gut reformiert mag, wird sich hier schon wohlfühlen. Veranstaltungshinweise gibt es im örtlichen Gemeindegruß.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Doch was tun, wenn die Reisekasse keine weite Unternehmungen erlaubt? Duisburger können in diesem Fall das Landschaftsschutzgebiet im linksrheinischen Stadtteil Rheinhausen aufsuchen. Wer kein eigenes Auto hat, fährt mit den Bussen 914 oder 927 bis zur Haltestelle "Dahlingschule" und ist dann praktisch schon in dem Landschaftsschutzgebiet. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das Gelände landwirtschaftlich genutzt wird. Pferde gibt es hier nämlich genauso zu sehen wie Schafe und Schwäne (zumindest an dem Donnerstagvormittag, als ich dort hinfahre). Doch der erste Eindruck täuscht. Es gibt ein gut ausgebautes System an Wanderwegen, das für Spaziergänge wie für Fahrradtouren gleichermaßen geeignet ist. Wer danach noch ein wenig Zeit hat, kann sich noch in der evangelische Friemersheimer Dorfkirche und dem Lehrerhaus (= einem lokalen Heimatmuseum) aufhalten.
Ich fahre an einem bewölkten und nur mäßig warmen Augusttag in das Landschaftsschutzgebiet. Ich staune, wie viele Leute an diesem Vormittag hier unterwegs sind. Hier gehen Leute mit ihren Hunden spazieren und machen Eltern mit ihren Kindern einen Ausflug... Andreas Rüdig

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Auch nach der Sommerpause lädt die Kommunale Gesundheitskonferenz zum Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim ein. Begonnen wird am Mittwoch, 19. August, mit dem Thema „Entspannt und beweglich bleiben – mit mobiler Shiatsu-Massage“ von 17 bis 19 Uhr im Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96. Referentin ist die Heilpraktikerin Luise-Charlotte Brockschmidt. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Rhein-Schauen“ - Geführte Radtour entlang des Rheins
Der Internetradtourentipp des Monats August wird am Sonntag, 16. August, um 14 Uhr wieder als geführte Tour angeboten. Treffpunkt ist vor dem Rathaus Duisburg am Burgplatz 19 in Duisburg-Mitte. Ein erfahrener Radtourenführer leitet die Tour entlang des Rheins bis zur Uerdinger Brücke und auf der linksrheinischen Seite über die A 40 Rheinbrücke wieder zurück bis in die Innenstadt. Dabei gibt es allerhand unterwegs zu entdecken. Die Strecke ist etwa 50 Kilometer lang. Ein Kostenbeitrag von 6 Euro ist beim Tourenleiter zu entrichten.

Bruttoinlandsprodukt wächst um 0,3% im 2. Quartal 2009 gegenüber dem vorherigen Quartal
Die deutsche Wirtschaft ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal 2009 erstmals seit dem ersten Quartal 2008 wieder leicht gewachsen. Um 0,3% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im zweiten Vierteljahr 2009 höher als im Vorquartal.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 ging das preisbereinigte BIP um 7,1% zurück. Kalenderbereinigt war die Wirtschaftsleistung um 5,9% niedriger als vor einem Jahr, weil im Berichtsquartal drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich von den privaten und staatlichen Konsumausgaben und von den Bauinvestitionen. Da die preisbereinigten Importe erheblich stärker zurückgegangen sind als die Exporte, trug auch der Außenbeitrag zum BIP-Wachstum bei. Negative Einflüsse ergaben sich durch einen Abbau der Lagerbestände. Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2009 wurde von 40,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 25 000 Personen oder 0,1% weniger als ein Jahr zuvor.

Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals wurden zu diesem Termin - wie jedes Jahr im August - auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2005) überarbeitet. Diese laufenden Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen einzubeziehen. Die Berechnung des BIP wird damit sukzessive auf eine statistisch immer besser fundierte Datenbasis gestellt. Die für eine "finale" Berechnung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) notwendigen Basisstatistiken liegen in der Regel erst nach vier Jahren vollständig vor, so dass erst dann die Ergebnisse endgültig sind und nicht mehr regelmäßig revidiert werden müssen.
Die aktuelle Neuberechnung ergab Veränderungsraten des jährlichen und vierteljährlichen BIP (Ursprungswerte), die um bis zu 0,3 Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen abweichen. Die Veränderungsraten der saison- und kalenderbereinigten Quartalsergebnisse wurden ebenfalls um bis zu 0,3 Prozentpunkte revidiert.

„Die schönsten Leseplätze“
In einer Foto-Ausstellung zum Ferienausklang zeigen Leserinnen und Leser der Stadtbibliothek vom 17. August bis zum 12. September ihre Lieblingsleseplätze. Strand, Wald, Garten, Terrasse und Balkon, nahe und ferne Länder oder die vertraute Umgebung laden zu Ferien und Urlaub ein. Zum Ferienbeginn hatte die Stadtbibliothek Duisburg ihre Leser gebeten, sich mit ihren ausgeliehenen Büchern an ihren Urlaubslieblingsplätzen zu fotografieren. Mit Unterstützung der Firma Photo Beck konnte eine schöne Auswahl der eingereichten Fotos vergrößert werden und ist nun in der Galerie des Treppenhauses der Zentralbibliothek zu bewundern.

Technik. Geschichte. Erleben! Sonntagsführung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Schifffahrts-Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen: das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist Deutschlands größtes und umfassendstes Museum seiner Art. Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk „Goede Verwachting“, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande.  Am kommenden Sonntag, 16. August, beginnt um 15 Uhr im Foyer des Museums eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 12. August 2009 - Historischer Kalender

Oberbürgermeister Sauerland kondoliert der Familie von Ulrich Tholuck
In einem Brief an die Witwe des plötzlich und unerwartet verstorbenen Schulleiters des Landfermann-Gymnasiums, Ulrich Tholuck, hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland seine tiefe Betroffenheit zum Ausdruck gebracht und seine aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen. „Auch im Duisburger Rathaus trauert man um einen außergewöhnlich engagierten und erfolgreichen Schulleiter, dem unsere Stadt und vor allem die jungen Duisburgerinnen und Duisburger viel zu verdanken haben“, heißt es in dem Schreiben wörtlich.

Andrea Nahles besuchte Neudorfer CAP-Markt
Prominenten Besuch konnte heute der Neudorfer CAP-Markt an der Mozartstraße verzeichnen. Auf Einladung der Duisburger SPD-Bundestagskandidatin Bärbel Bas, besuchte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und Sprecherin für Arbeits- und Sozialpolitik, Andrea Nahles, den Lebensmittelmarkt. Der Vorsitzende des Regenbogen e.V., Jörg Bickenbach, konnte weiterhin den SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Krug, sowie den Duisburger SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Jürgen C. Brand begrüßen.
Jörg Bickenbach und die Geschäftsführerin des Regenbogen e:V., Elisabeth Hofmann, erläuterten den Gästen das Konzept der Regenbogen Integrationsbetriebe, bezüglich der Umsetzung eines CAP-Marktes. Andrea Nahles, die zum ersten Mal einen solchen Markt besuchte, war sichtlich beeindruckt von der Arbeit des Regenbogen e.V., der allein im Jahr 2008 rund 2000 Menschen in Duisburg betreut und begleitet hat.
In dem seit drei Jahren bestehenden Markt sind zur Zeit 17 Mitarbeiter, davon elf mit einer körperlichen, bzw. geistigen Behinderung beschäftigt. Bei dem gemeinsamen Rundgang hat sich Nahles bei diversen Mitarbeitern des Marktes über deren Tätigkeit informiert und versprach sich künftig noch stärker für die Belange von Menschen mit Handicap zu engagieren.
Manfred Schneider – Text und FotosBärbel Bas, Jörg Bickenbach, Andrea Nahles und Elisabeth Hofmann (v.li.) vor dem Neudorfer CAP-Markt

Filialleiter Roman Chaber (re.) stellte Jörg Bickenbach, Andreas Nahles, Bärbel Bas und Wilfried Trotz (v.li.) sein Warenangebot vor

Azubi Frank Tschischka (re.) erläutert Andrea Nahles, Jürgen C. Brand und Bärbel Bas humorvoll und konkret, wie seine Ausbildung bisher verlaufen ist

Influenza – Schulen und Kitas werden informiert
In den letzten Tagen ist die Zahl derer, der an der neuen Grippe (Influenza A/H1N1) erkrankt sind, deutlich gestiegen. Dies ist vor allem auf Reiserückkehrer aus dem Urlaub, insbesondere aus Spanien, zurück zu führen.  Bundesweit wurden bislang 10.155 Fälle verzeichnet. 3.716 Erkrankte kommen aus NRW. In Duisburg wurde das Virus bisher bei 64 Personen nachgewiesen. Alle Krankheitsverläufe waren sehr mild. In den meisten Fällen war eine stationäre Behandlung nicht erforderlich. Es erfolgte dann eine Quarantäne im häuslichen Milieu. In der Mehrzahl der Fälle ist die Krankheitssymptomatik in der Zwischenzeit abgeklungen.
Informationen zur Erkrankung und Empfehlungen zum persönlichen Grippeschutz finden Sie im Internet auf der Homepage des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg sowie unter der Internetadresse www.wir-gegen-viren.de
An die Schulen und Kindertagessstätten in Duisburg werden rechtzeitig zur Wiedereröffnung nach den großen Ferien Informationsschreiben versandt, die auch unter www.duisburg.de zu finden sind.

NRW: 10,3 Prozent weniger Baugenehmigungen
Im ersten Halbjahr 2009 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von insgesamt 16 031 Wohnungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Januar bis Juni 2008: 17 881 Wohnungen). 13 836 Wohnungen (-12,2 Prozent) sollten in neuen Wohngebäuden und 1 832 (+5,3 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) waren weitere 356 (+12,3 Prozent)
Wohnungen geplant.
Gegen den NRW-weiten Trend verlief die Entwicklung der Baugenehmigungen im Regierungsbezirk Münster, wo ein Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 verzeichnet wurde. Abnahmen waren hingegen in den Regierungsbezirken Düsseldorf (-10,4 Prozent), Köln (-11,6 Prozent) und Detmold (-12,6 Prozent) sowie insbesondere in Arnsberg (-21,6 Prozent) zu beobachten. (IT.NRW)

Frank Goosen liest aus "Weil Samstag ist"
Programmpunkt des Projektes "Sta(d)tt.Wohnzimmer - Duisburger Tapetenwechsel" im Rahmen von "Ab in die Mitte!" - Die City-Offensive NRW 2009
Am: Montag, 31.08.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung, Forum Duisburg, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt:  10,-/ 7,- (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 70900400 reserviert werden.
"Weil Samstag ist" versammelt die besten Fußballgeschichten des Bochumer Autors und Kabarettisten Frank Goosen endlich in einem Band. Hier schreibt der bekennende Ruhri über die Leidenschaft für den Fußballsport im Allgemeinen und über all die wundersamen Blüten, welche diese Leidenschaft gerade zwischen Duisburg und Unna, Recklinghausen und Hattingen treibt, im Besonderen.
Es geht um die noch immer berühmten, die leider vergessenen und die nie gekannten Helden, ums Gewinnen und Verlieren und wie man das alles an seine Kinder weitergibt. Goosen gibt ungeübten Zuschauern mit dem "Kleinen Stadionknigge" einen Leitfaden an die Hand, wie man sich während eines Spiels zu benehmen hat, er berichtet von bekloppten Engländern, die mit dem Taxi quer durch Europa zum Champions-League-Endspiel fahren und von den Schwierigkeiten, Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft zu bekommen. Er trifft gegnerische Fans auf der Stadiontoilette, geht fremd mit Wacker Burghausen, denkt sogar in New York nur an seinen Heimatverein und beantwortet endlich die Frage, wieso Schalke 2001 nicht deutscher Meister geworden ist.
"Weil Samstag ist" - Geschichten, Gedichte und Kolumnen für alle, die diesen Sport lieben, zwischen den Spielen aber auch mal drüber lachen können.
Frank Goosen, Jahrgang 1966, hat sich mit seinen Romanen Liegen lernen und Pokorny lacht einen Namen gemacht. Zuletzt im Eichborn Verlag erschienen: "Mein Ich und sein Leben" (2004), "Pink Moon" (2005) und der Bestseller "So viel Zeit" (2007).

Dienstag, 11. August 2009 - Historischer Kalender

Mit dem Rad zur Arbeit oder ins Konzert
Bund fördert neues regionales Fahrradverleihsystem „MetroRad Ruhr“

„Mit Fahrrad, Bus und Bahn schnell und umweltfreundlich in der Metropole Ruhr unterwegs“ - mit diesem Ziel haben sich zehn Ruhrgebietsstädte, der Regionalverband Ruhr und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr unter Federführung der Stadt Dortmund erfolgreich an einem bundesweiten Wettbewerb für innovative Fahrradverleihsysteme beteiligt. Am 10. August hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Preisträger ausgezeichnet. Die Metropole Ruhr setzte sich mit sieben weiteren Bewerbern unter 44 Wettbewerbsbeiträgen durch. Bis zum Jahr 2012 wird das Bundesverkehrsministerium nun den Aufbau des Mietradsystems „MetroRad Ruhr“ fördern. Mit welcher Summe, blieb noch offen. Zur Verfügung stehen 12,7 Millionen Euro; die Arbeitsgemeinschaft aus der Metropole Ruhr hatte 2,3 Millionen Euro beantragt.
Die erfolgreiche Bewerbung basiert auf der Idee, dass künftig der letzte Kilometer von der Haltestelle bis zum Büro oder vom Bahnhof bis zum Kulturevent mit einem Leihfahrrad zurückgelegt werden kann. Dafür sollen an markanten Punkten wie Bahnhöfen, Museen oder Standorten der Route der Industriekultur Leihstationen eingerichtet werden. Kennzeichnen sollen das neue System die vereinfachte Ausleihe, die Registrierung und Rückgabe der Leihräder sowie Infos und Reservierung im Internet. Zudem können alle VRR-Kunden die Leihräder auf kurzen Strecken ohne zusätzliche Kosten nutzen.
Das öffentliche und innovative Mietradsystem „MetroRad Ruhr“ soll in drei Stufen ausgebaut werden: Das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 ist der radtouristische Einstieg ins Projekt. Für die erste Stufe sollen rund 1.500 Fahrräder an zentralen und touristisch interessanten Punkten der Metropole Ruhr zur Verfügung stehen. Im Jahr 2011 (Stufe zwei) wird das öffentliche Leihradsystem dann verstärkt auf den Alltags- und Pendlerverkehr ausgerichtet. Die Anzahl an Leihrädern wird auf rund 2.500 erhöht. Die dritte Stufe im Jahr 2012 setzt diese Strategie fort, so dass bis Ende 2012 rund 3.000 Räder an verschiedenen Stationen in der ganzen Metropole Ruhr ausgeliehen werden können.
„Die Auszeichnung und Förderung des Projekts ‚MetroRad Ruhr’ ist mit seinem flächenhaften Ansatz ein gutes Beispiel für Zusammenarbeit im Ruhrgebiet und einmalig in Deutschland. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu Duisburgs Ziel, umweltfreundliche Verkehrssysteme zu fördern," freut sich Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler über die Berliner Entscheidung.
Zur Arbeitsgemeinschaft „MetroRad Ruhr“ gehören der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Regionalverband Ruhr (RVR), sowie die Städte Dortmund, Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie die Paritätische Initiative für Arbeit e. V. (PIA) in Mülheim und das Fahrradverleihsystem nextbike. Bis Ende 2012 können weitere Ruhrgebiets-Städte der Arbeitsgemeinschaft beitreten.  Links: Illustration, die zeigt, wie eine Mietradstation später aussehen könnte.

Zufahrt zur Rheinfähre in Walsum geändert – Schranke für die Nachtstunden
Auf Wunsch der Bezirksvertretung Walsum haben die Wirtschaftbetriebe Duisburg jetzt die Zufahrt zur Rheinfähre in Walsum in den Nachtstunden durch eine Schrankenanlage abgesperrt. Die Schranke wird nur noch zu den Fahrzeiten der Rheinfähre Walsum-Orsoy geöffnet. In den Sommermonaten bleibt sie zwischen abends 21 Uhr und morgens 6 Uhr geschlossen. Im Winter stellt die Fähre ihren Betrieb schon um 20 Uhr ein.
Die genauen Fahrzeiten der Fähre gibt es im Internet unter www.rheinfaehre-walsum.de. Den Schließdienst übernimmt der Fährmeister. Er hofft, so seine Fähre besser schützen zu können. Die Sperrung in den Nachtstunden wurde von Polizei und Ordnungsbehörde angeregt, weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Störungen und Beschädigungen an der Fähre und im Umfeld gekommen ist.

Schulmaterialkammer für den Duisburger Süden
Ab Mittwoch, dem 12.08. öffnet die Schulmaterialkammer des Caritascentrum Süd und der Pfarrei St. Judas Thaddäus zum ersten Mal ihre Pforten. Dann werden Schulkinder aus bedürftigen Familien mit den notwendigen Materialien für das neue Schuljahr versorgt. Die Schulmaterialienkammer Duisburg-Süd im Caritascentrum Süd, Sittardsberger Allee 32, ist jeweils von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet:
in der letzten Ferienwoche: Mittwoch (12.08.) bis Freitag (14.08.)
und in der ersten Schulwoche: Montag (17.08.) bis Freitag (21.08.)
Wegen der Zahlung der Schulmittelpauschale sind folgende Ausgabebedingungen zu beachten:
Eltern/Sorgeberechtigte aus Duisburg-Süd, können bei Bedürftigkeit (nachgewiesen durch einen Hartz IV-Bescheid und ihren Personalausweis oder Wohngeld- und Kindergeld-zuschlagberechtigte) für einen geringen Beitrag Schulmaterialien für ihre schulpflichtigen Kinder bekommen, wenn die Schülerinnen und Schüler die Schulklassen 1 -13 besuchen. Die ausgegebenen Schulmaterialien werden ausschließlich durch Sach- oder Geldspenden ermöglicht.  Möglichkeit zum Spenden: Pfarrei St. Judas Thaddäus – Stadtsparkasse Duisburg, Konto-Nr. 22 800 19 47, BLZ: 350 500 00).

„Kinderalarm“ - Stadtranderholung 2009 zieht Bilanz
Drei Wochen Kinderalarm sind erfolgreich zu Ende gegangen. 1.500 Duisburger Kinder nahmen an der Ferienmaßnahme teil und verbrachten die Sommerferienhälfte mit vielen anderen Kindern sowie engagierten und begeisterten Betreuern. Es gab kleine und große Fußballturniere, Beachsoccer-Turniere, Chearleadertrainings, Mini-Playback-Shows, Volleyballspiele, Chaosspiele, Olympiaden, Ralleys, Schnitzeljagden, Theatergruppen, kreative Angebote, Schwimmausflüge, Grilltage und vieles mehr.
Besondere Erlebnisse waren die klassischen Ausflüge in den Freizeitpark Ketteler Hof in das Maislabyrinth Irrland oder zum Wildpark Frankenhof. Der ganz besondere Höhepunkt war in diesem Jahr – auf vielfachen Wunsch der Kinder und Betreuer – wieder eine Discoveranstaltung, diesmal im Musikpark Delta.

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 19. August, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 17. August, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Kaffeesteuer erbringt 2008 über eine Milliarde Euro für den Bund
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Kaffeesteuer sind im Jahr 2008 1,008 Milliarden Euro an Kaffeesteuer in die Bundeskasse geflossen. Die Kaffeesteuer wird als Verbrauchssteuer auf Röstkaffee (Steuertarif  2,19 Euro je Kilogramm) und löslichen Kaffee (4,78 Euro je Kilogramm) erhoben. Zusätzlich werden kaffeehaltige Waren (zum Beispiel Cappuccino, Eiskaffee, Café au Lait) bei der Einfuhr in das deutsche Steuergebiet gemäß ihrem Kaffeeanteil mit der Steuer belastet.
Seit dem 1. Januar 1993 wird die Kaffeesteuer als Fertigproduktsteuer mit diesen Steuersätzen erhoben. Der Bund erzielte seitdem mit der Kaffeesteuer jährlich relativ konstante Einnahmen zwischen 0,973 Milliarden Euro im Jahr 2006 und 1,161 Milliarden Euro 1994. Aktuell ist die Kaffeesteuer in die Diskussion geraten, da beim Deutschen Bundestag eine Petition zur Abschaffung der Steuer vorliegt.

So wenig Verkehrstote in NRW wie seit 1953
Noch nie seit 1953 starben in einem Halbjahr weniger Menschen auf den nordrhein-westfälischen Straßen als in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Die Zahl der Verkehrstoten verringerte sich im Vorjahresvergleich um 47 auf 293 (- 14%). Dies gab Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (11. August) in Jülich auf einem gemeinsamen Pressetermin von Innenministerium und Landesverkehrswacht NRW bekannt. "Zu dieser positiven Entwicklung hat auch unsere Strategie gegen die Hauptursachen von tödlichen Unfällen wie Rasen, Alkohol und Drogen am Steuer sowie Nichtanschnallen beigetragen", so der Innenminister. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank insgesamt um 2.873 auf 273.295 (- 1 %). Dabei wurden 6.313 Personen (- 5,6%) schwer und 30.127 (- 6,4 %) leicht verletzt.
Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht NRW (LVW), sicherte dem Innenminister die Unterstützung der 67 örtlichen Verkehrswachten des Landes zu: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die Zahl der im Straßenverkehr verletzten und getöteten Menschen weiter zu senken. Die Verkehrswachten arbeiten mit Aufklärungsmaßnahmen und vorbeugenden Aktionen auf dieses Ziel hin", erklärte Hardt. "Der ehrenamtliche Einsatz der vielen Freiwilligen in den Verkehrswachten ist ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen", lobte Wolf.
In Jülich stellte die LVW das erfolgreiche Programm "Sicherheitstraining statt Strafe" vor, bei dem Verkehrssünder, statt eine Geldbuße zu zahlen, ein Sicherheitstraining absolvieren müssen. Erstmals wurden auch alle Motive einer neuen Anzeigenkampagne präsentiert, mit der die LVW ab sofort bei Verkehrsteilnehmern für eine rücksichtsvolle Fahrweise wirbt.
Bis Ende Juni war jeder fünfte Verkehrstote ein Biker, insgesamt 55 (- 4). Im Jahr 2008 war es noch jeder sechste. Fast die Hälfte aller getöteten Motorradfahrer war zu schnell unterwegs und verursachte dadurch einen Unfall. "Kurvenreiche enge Straßen, schönes Wetter und eine schwere Maschine verführen Biker oft zu schnellen und riskanten Fahrmanövern", stellte Wolf fest. Bei den Unfällen mit Verletzten sehen die Zahlen ähnlich aus: Insgesamt verunglückten 2098 Biker, 457 von ihnen wurden durch zu schnelles Fahren und dadurch selbst verursachte Unfälle verletzt. "Die Polizei wird auch weiterhin konsequent gegen die Raser unter ihnen vorgehen", kündigte der Innenminister an.
Das Unfallrisiko ist für Motorradfahrer gegenüber Autofahrern 18 Mal höher. "Gerade Kradfahrer müssen noch umsichtiger und vorausschauender fahren. Sie haben keine Knautschzone und werden manches Mal in ihrer Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt", erläuterte der Innenminister. LVW-Präsident Heinz Hardt sieht besonders die Neu- oder Wiedereinsteiger unter den Motorradfahrern als gefährdet an. "Ein Fahr- und Sicherheitstraining, wie es die Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen anbieten, hilft die eigenen fahrerischen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und in brenzligen Situationen überlegt zu reagieren."
Auch betonten Wolf und Hardt die Bedeutung moderner Sicherheitstechnik, wenn es darum geht Unfälle zu vermeiden. "ABS sollte, wie bei PKW längst üblich, von den Herstellern als Standard in jede Maschine eingebaut werden", fordern der Innenminister und der LVW-Präsident.

Montag, 10. August 2009 - Historischer Kalender

Heinrich-Hildebrand-Höhe: Kulturhauptstadt-Projekt „Landmarke Angerpark“
Ein Ausstellungscontainer kündigt das zukünftige Baugeschehen an: Die Entwürfe des internationalen Kunstwettbewerbs „Landmarke Angerpark“ von Stephen Craig, Rita McBride, Michael Sailstorfer sowie der Preisträger Heike Mutter & Ulrich Genth sind vom 20. bis zum 30. August 2009 auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe zu sehen.  Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 wird die begehbare Großskulptur „Tiger & Turtle / Magic Mountain“ von Heike Mutter & Ulrich Genth im Duisburger Süden mit Blick auf den Rhein entstehen.

Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg und Oberhausen
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 11.8./12.8.2009 bis 12.8./13.8.2009, jeweils von 1 Uhr bis 5 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Oberhausen Hbf durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Bundesagentur für Arbeit am 14. August 2009 nur verkürzt zu erreichen
Das Service-Center der Duisburger Arbeitsagentur ist am 14. August 2009 wegen bundesweiter Wartungsarbeiten nur bis 16:00 Uhr erreichbar. Die Arbeiten dienen der Verbesserung des Service-Angebots. Am Freitag, den14. August 2009, sind die Service-Center der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter 01801 - 555 111 (3,9 Cent/ Min. aus dem Festnetz; Mobilfunkpreise abweichend) ausnahmsweise nur bis 16.00 Uhr zu erreichen.
Diese Einschränkung der telefonischen Erreichbarkeit ist notwendig, weil wir den Service für unsere Kunden weiterentwickeln wollen. Dazu notwendige umfangreiche Wartungsarbeiten an den Verfahren und Systemen erfordern das vorzeitige Schließen der Service Center. Ab dem folgenden Montag können die Telefonserviceberaterinnen und Telefonserviceberater der BA wieder wie gewohnt von 8.00 bis 18.00 Uhr erreicht werden. Die bundesweit 52 Service Center sind inzwischen als Bestandteil der BA nicht mehr wegzudenken. Eingeführt mit der Neuorganisation der Bundesagentur im Laufe der Jahre 2004 und 2005 ist ihre Hauptaufgabe, die telefonische Erreichbarkeit der Agenturen für Arbeit sicher zu stellen. Seit der Gründung der ersten Service Center haben sie inzwischen über 110 Millionen Kundenanrufe entgegengenommen. In über 80% der Gespräche können die Anliegen der Anrufer abgeschlossen behandelt werden und machen in diesen Fällen ein persönliches Erscheinen des Kunden entbehrlich.  Neben diesen eingehenden Telefonanrufen rufen die Mitarbeiter der Service Center in erheblichem Umfang auch Kunden an, um sie z.B. auf Veranstaltungen, Termine etc. der Agentur für Arbeit hinzuweisen (sog. Outboundaktivitäten).

Sonntag, 9. August 2009 - Historischer Kalender

CO-Initiativen schreiben an Regierungspräsident Büssow
In einem offenen Brief haben sich nunmehr die Bürgerinitiativen entlang der CO Pipelinetrasse an den NRW Regierungspräsidenten gewendet, um abschließend die Frage der Kampfmittelüberprüfung beantwortet zu bekommen.
Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Regierungspräsident,
dem kürzlich bekannt gewordenen Brief vom 3. Juli des zuständigen Dezernates der Bezirksregierung nach hat es keinen Antrag von WINGAS und Bayer zur Kampfmittelsondierung gegeben und es hat bisher keine Überprüfung der Pipelinetrasse auf Kampfmittelfreiheit durch die Bezirksregierung - vor Baubeginn - stattgefunden.
Dies wurde erst jetzt – so Äußerungen der Pressestelle von WINGAS – festgestellt. Deshalb setzte das Dezernat der Bau ausführenden Firma WINGAS eine Frist bis Ende Juli um alternative Verfahren zu testen, wie bei schon verlegten Leitungen eine Kampfmittelüberprüfung möglich sein könnte, widrigenfalls drohe der Entzug der Betriebsgenehmigung. In der Lokalzeit Düsseldorf vom 3. August wurde dann ein Sprecher der Bezirksregierung zitiert, es gebe kein entsprechendes Verfahren. Die Frist sei daher unsinnig und eine Sanktion (der Widerruf der Betriebsgenehmigung?) nicht möglich.
Am 4. August gab ein Sprecher der Bezirksregierung zu, dass es entlang der Pipeline viele Stellen gebe, die nicht auf Blindgänger untersucht seien. Da zudem in der Presse Aussagen sowohl der Firmen Bayer und Wingas sowie von Vertretern der Bezirksregierung zitiert wurden, die dies unverantwortliche Vorgehen als „Normalfall“ darstellen und im Gegensatz zu dem oben genannten Brief unterstellen, die Kampfmittelüberprüfung habe bis auf geringe Restflächen stattgefunden, fordern wir nunmehr unverzüglich klare Auskünfte darüber:
- ob und welche Teile der Trasse wann, von wem und mit welchen Verfahren auf Kampfmittel überprüft wurden
- ob der Bezirksregierung für alle Teile der Trasse mittlerweile Auswertungen über Abwürfe und mögliche Blindgänger vorliegen
- welche Konsequenzen die Bezirksregierung zu ziehen gedenkt, falls kein Nachweis über die Kampfmittelfreiheit der gesamten Trasse erbracht wird bzw. erbracht werden kann
- ob zur Zeit an den Trassen noch Bau- und sonstige Arbeiten stattfinden und wenn, weshalb kein Stopp der Arbeiten verfügt wurde
Wir erwarten Ihre kurzfristige Stellungnahme und eine öffentliche Klarstellung.Auch die vielen anderen Anlieger im Duisburger Süden sehen den Antworten mit Spannung entgegen.
Es bleibt festzustellen, dass die Vorgehensweise beim Bau der Leitung schon als menschenverachtend zu bezeichnen ist, da man die Mitarbeiter der Baufirmen ohne Vorwarnung als „lebendige Detektoren“ zur Suche nach Bomben und Granaten benutzt hat. Ein Umstand, der auch zur Strafanzeige gegen die Bauleitung bei der Staatsanwaltschaft Duisburg durch die „BI Contra Pipeline“ geführt hat. HaMo

Steinbruch heute: Easy Sunday Pop Lounge mit TRIONOVA - Welthits ganz nah

Die Easy Sunday Pop Lounge findet an jedem Sonntag der Woche im Steinbruch statt. Bei freiem Eintritt werden akustische Coversongs im Café und im Sommer im Biergarten von verschiedenen Bands präsentiert.
Die zweiten und vierten Sonntage sind nach wie vor für die Duisburger Band trionova um Sänger Jupp Götz reserviert. trionova ersetzen gefühlsmäßig eher das traditionelle Jazztrio. Die Songs bewegen sich zwischen Stevie Wonder, den Beatles, Lenny Kravitz und Sting, sind jedoch immer so arrangiert, dass sie der kleinen, akustischen Besetzung entsprechen.
www.trionova.de - // Beginn: 19:30 h // Eintritt frei!

VORTRAG: „Ziel DUISBURG - Duisburg im Fadenkreuz der Alliierten Bomberflotte“ Teil 1 1940 - 1942
In diesem Jahr jährt sich zum 65. Male die Angriffsserie vom 14. / 15. Oktober 1944, bei der im Rahmen der OPERATION HURRICANE u.a. auch unsere Heimatstadt zum Ziel für das Bomber Command der britischen RAF wurde. Diesen Jahrestag möchte die ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG nutzen, die langjährigen Recherchen über den Luftkrieg auf Duisburg den interessierten Bürgern vorzustellen!
Zeitzeugenbörse-Mitstreiter Harald Molder hat in den vergangenen 15 Jahren in Archiven im In- und Ausland geforscht, sowie von Zeitzeugen aus aller Welt, viele, zum Teil noch nie gezeigte Fotos und Dokumente erhalten. Diese zeigt er in drei Vorträgen zur Luftkriegsgeschichte der Stadt Duisburg. Der erste Vortrag beleuchtet den Weg in den Luftkrieg und die Angriffe auf die Stadt zwischen 1940 und 1942.
Ort: Gaststätte Bienenkorb, Duisburg Hochfeld, Ecke Heerstraße / Johanniterstraße am Mittwoch, 12. August 2009, 18.30 Uhr

Der zweite Teil wird am 09. September die großen Flächenangriffe der Jahre 1943 und 1944 in Erinnerung rufen und am 14. / 15. Oktober, dem Jahrestag der größten Luftoperation des zweiten Weltkrieges auf Deutschland, werden in Teil 3 die beiden Schreckenstage und das letzte Kriegsjahr 1945 im Blickpunkt stehen. Wer sich für die Duisburger Stadtgeschichte interessiert ist herzlich eingeladen!

Ein Lancaster Bomber wirft am Morgen des 14. Oktober 1944 eine Luftmine und mehrere 30 kg Phosphorbrandbomben auf die Stadt

Zerstörungen am Friedrich Wilhelm Platz am 13.05.1943
Fotos
ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG

Reiseziele in Duisburg: Walsumer Naturschutzgebiet
Urlaubszeit ist Reisezeit. Doch was tun, wenn man im Duisburger Norden, etwa in Marxloh oder Walsum, wohnt? Kann da das Walsumer Naturschutzgebiet eine Freizeitalternative sein?
Ich mache mich an einem sonnigen und warmen Donnerstagvormittag auf den Weg. Da mir persönlich der Duisburger Norden doch sehr fremd ist, bin ich sehr gespannt, was mich dort erwarten wird. Da ich zwar einen Führerschein, aber kein Auto habe, reise ich mit Bus und Straßenbahn aus dem Duisburger Süden an. Am Marxloher Pollmann steigt ich in die Linie 919 um. Sie bringt mich zur Haltestelle "Walsumer Wardtstraße". Dort ganz in der Nähe liegt mein Reiseziel.
Flächenmäßig ist das Naturschutzgebiet recht groß. Es bietet ausgedehnte Rasen- und Wasserflächen sowie größere Baumgruppen. Auch wenn das Naturschutzgebiet wegemäßig nur dürftig erschlossen ist, lohnt sich der Besuch trotzdem. Der Besucher lernt hier das grüne, ländliche Walsum kennen. Vom Schmuddelimage des Duisburger Nordens ist hier nichts zu spüren. Gutbürgerliche Einfamilienhäuser sind hier in der Umgebung zu sehen, wenn man durch die Straßen läuft - fast schon gepflegte Langeweile. "Was für ein Unterschied zum Pollmann," möchte man da sagen. Andreas Rüdig

Reiseziele in Duisburg: Naturschutzgebiet in Binsheim
Sommer Sonne Urlaubszeit. Doch was tun, wenn die Gelegenheit zu einer ausgedehnten Reise fehlt. Da könnte das Naturschutzgebiet in Binsheim eventuell eine kostengünstige Alternative sein.
Wer - wie ich - kein Auto hat, steuert das Naturschutzgebiet mittels Bus und Bahn an. Die Linie 913 hält an der Haltestelle "Lohheide Dressler" (ob die was mit unserem Stadtplanungsdezernenten zu tun hat?). Steigt man dort aus, braucht man nur noch den Sandmannsbruchweg entlanglaufen. Und schon ist man am Ziel.
Das Naturschutzgebiet liegt auf Duisburger Gebiet zwischen Baerl und Rheinberg. Direkt am Rhein gelegen, wird die Gegend hier auf den Stadtplänen als "Binsheim" geführt. Als ich an einem warmen und sonnigen Mittwochvormittag dort hinfahre, verläuft die Anreise problemlos.
Das Gebiet ist landschaftlich schon reizvoll. Sehr grün, flächenmäßig riesig und sehr ruhig ist es dort. Das Landschaftsschutzgebiet wird landwirtschaftlich genutzt. Behaupte ich etwas Falsches, wenn ich sage, daß hier Getreide und anderes angebaut wird? Kühe sehe ich jedenfalls keine. Wer gerne wandert oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat hier ein gutes Ausflugsziel. Einziger Wermutstropfen: Sitzbänke sehe ich hier (noch) nicht.Ein praktischer Hinweis sei hier erlaubt. Im Baerl fahren die Busse an Wochentagen nur stündlich, am Samstagnachmittag und Sonntag sogar nur stündlich. Wer also mit Bus und Bahn anreisen möchte, sollte sich rechtzeitig einen Fahrplan besorgen. Andreas Rüdig

Polizei, Gurtmuffel und der Kinospot "Der kleine Schreihals"
Ab sofort wirbt die nordrhein-westfälische Polizei mit dem neuen pfiffigen Kinospot "Der kleine Schreihals" für das Anschnallen im Auto. "Gurt und Kindersitz sind Lebensretter Nummer 1. Deshalb ist es verantwortungslos und gefährlich, wenn Eltern ihre Kinder im Auto nicht anschnallen", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute bei der Premiere in einem Aachener Kino. "Den Erwachsenen muss klar sein, dass sie die Verantwortung für die Kinder im Auto haben." Der neue Film läuft in den nächsten Wochen in den Aachener Kinos, später in den anderen Regionen des Landes. Außerdem werden alle Polizeibehörden den Kurzfilm nutzen.
In der "Kurzkomödie" schnallt eine junge Mutter ihre dreijährige Tochter im Kindersitz an, setzt sich ans Steuer, startet den Motor und will losfahren. In diesem Moment ertönt von der Rückbank ein markerschütternder Schrei. Genervt dreht die Mutter sich um und merkt, dass sie nicht angeschnallt ist. Erst als ihr Gurtschloss einrastet, gibt das Kind Ruhe. "Wir wollen, dass alle im Auto angegurtet sind. Das macht der Film witzig und unüberhörbar deutlich", erklärte Wolf. "Damit zeigen wir den Kindern, wie sie uns Erwachsene ans Anschnallen erinnern können."
Im ersten Halbjahr 2009 stellte die Polizei bei Kontrollen mehr als 216.000 Gurtverstöße fest. Bis Ende Juni starben 138 Menschen bei Unfällen in Fahrzeugen. "31 von ihnen könnten noch leben, wenn sie angeschnallt gewesen wären", sagte Wolf. Ein Unfall auch mit niedriger Geschwindigkeit ohne Sicherheitsgurt oder Kindersitz bedeutet ein tödliches Risiko. "Ein Aufprall mit 50 km/h ist wie ein Sprung von einem 10-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken", erläuterte der Minister. "Den Sicherheitsgurt anzulegen oder das Kind richtig zu sichern dauert nur Sekunden, nicht richtig sichern kann tödlich sein."

Grundsätzlich gilt, dass Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als 150 cm sind, durch ein spezielles Rückhaltesystem gesichert werden müssen. Je nach Alter und Gewicht der Kinder gibt es eine europaweite Einteilung in verschieden Kindersitzklassen (siehe Tabelle). Wolf: "Die Polizei kontrolliert konsequent. Es darf nicht sein, dass ein Kind ungesichert im Auto mitfährt, weil zum Beispiel gerade kein passender Kindersitz zur Hand ist."
Der Spot "Der kleine Schreihals" kann im Internet unter www.im.nrw.de aufgerufen werden.

Duisburgs „Event-Planer“ www.duisburgnonstop.de jetzt auch in aktualisierter englischer Fassung
Randvoll mit allen wichtigen Informationen zu den Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Highlights in Duisburg hat sich das Portal www.duisburgnonstop.de in den letzten 4 Jahren als Top-Informationsquelle in den Bereichen Freizeit, Kultur und Tourismus etabliert. Rund 850.000 Besucher nutzten im vergangenen Jahr das vielseitige Informationsangebot. Den 14-tägigen Newsletter abonnieren über 2.000 registrierte Nutzer und auch die mobile Anwendung unter www.duisburgnonstop.mobi erfreut sich wachsender Beliebtheit mit bis zu 10.000 Nutzern pro Monat.
Um dem wachsenden Potential der Stadt Duisburg als touristischer Destination und dem regionalem Bezug auch mit Blick auf die Kulturhauptstadt 2010 gerecht zu werden, wurden die Inhalte auf www.duisburgnonstop.de bereits seit dem vergangenen Jahr sukzessive um zahlreiche Informationen für Gäste der Stadt erweitert. Abschluss dieses Entwicklungsprozesses ist die vollständige Überarbeitung der vorhandenen englischen Fassung und Ausweitung um etwa 100 neue Artikel mit touristischer Relevanz.
„Dem auswärtigen, fremdsprachigen Besucher einen repräsentativen Überblick über die wesentlichen Highlights in der Stadt und überregional bedeutender Veranstaltungen zu geben, war dabei unser Hauptziel“ so Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG. „Mit der Überarbeitung haben wir uns gut aufgestellt, Duisburg im Kulturhauptstadtjahr unseren internationalen Gästen auch online ansprechend zu präsentieren.“

Samstag, 8. August 2009 - Historischer Kalender

Wahlbenachrichtigungen und Briefwahlstart
Das Duisburger Wahlamt hat über die Deutsche Post AG alle Wahlbenachrichtigungen versandt. Wenn jemand, der wahlberechtigt ist, noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, und sich vergewissern will, dass er auch im Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann er bei Call Duisburg unter (0203) 94000 nachfragen, ob dies der Fall ist. Man kann auch ohne Wahlbenachrichtigung im Wahllokal wählen, aber bitte Personalausweis oder Reisepass, oder für Unionsbürger: den Identitätsausweis, in das Wahllokal mitbringen.
Der Versand der Briefwahlunterlagen konnte wegen eines Wahleinspruchs einer Partei erst am vergangenen Freitag beginnen. Die Möglichkeit, einen Wahlscheinantrag online abzugeben, wurde bis jetzt über 6.400 Mal in Anspruch genommen, im Vergleich dazu wurden bei der Europawahl insgesamt 2.400 Online-Anträge gestellt (www.duisburg.de/wahlen). Die Zahl der eingegangenen Briefwahlanträge (Stand: 7. August 2009) ist mit 18.000 gegenüber 12.000 zu einem vergleichbaren Zeitpunkt vor der Kommunalwahl im Jahre 2004 deutlich erhöht.
Es werden in Duisburg drei Stimmzettel versandt: ein weißer Stimmzettel für die OB-Wahl, ein grüner Stimmzettel für die Wahl des Rates der Stadt und ein blauer Stimmzettel für die Wahl der Bezirksvertretung. Die Stimmzettel für die Ratswahl sind in allen 37 Wahlbezirken unterschiedlich. Zum Beispiel sind im Wahlbezirk 1 Overbruch/Vierlinden-Nord andere Direktkandidaten abgedruckt als im Wahlbezirk 37 Huckingen. Bei den Stimmzetteln für den Wahlbezirk 1 liegt ein blauer Stimmzettel für die Bezirksvertretungswahl in A Walsum bei und im Wahlbezirk 37 der blaue Stimmzettel für die Bezirksvertretungswahl im Stadtbezirk G Süd. Die Großbuchstaben vor den Stadtbezirksnamen gehören übrigens nach der Hauptsatzung der Stadt Duisburg dazu und dienen der Abkürzung. Nur der weiße OB-Stimmzettel ist überall in Duisburg gleich. Wer Fragen dazu hat, wendet sich bitte an Call Duisburg unter (0203) 94000.

Duisburg-Altstadt: Baustelle Landfermannstraße Ecke Saarstraße
Im Kreuzungsbereich Landfermannstraße/Saarstraße in Duisburg-Mitte beginnen am Montag, 10. August, gegen 7 Uhr Arbeiten an der Wasserleitung. Die Baustelle befindet sich vor dem Zollamt. Während der Bauarbeiten, die bis Samstag, 15. August dauern, können Kraftfahrzeuge aus Richtung Hauptbahnhof nicht rechts Richtung Mülheimer Straße abbiegen. Die Baumaßnahme steht im Zusammenhang mit der Verbreiterung der A 59.  Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Der Radverkehr ist davon nicht betroffen.

Neuer Minikreisel an der Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße
Im Kreuzungsbereich Dittfeldstraße/Schulstraße in Duisburg-Walsum wurde ein weiterer Kreisverkehrsplatz fertig gestellt. Es handelt sich hierbei um einen „Minikreisverkehr“ mit einem Außendurchmesser von 14 Metern. Dies ist ausreichend, da er überwiegend vom Pkw- und Radverkehr genutzt wird. Lkw sowie die hier verkehrende Buslinie können den erhöhten Mittelbereich im Bedarfsfalle mitbenutzten. In den Einmündungsbreichen wurden die Fahrbahnen verengt und mit Zebrastreifen versehen.
Diese stellen eine sichere und komfortable Alternative zur vorher vorhandenen Ampelanlage dar.
Da Wartezeiten für Fußgänger entfallen, wird die Verbindungsqualität und Akzeptanz für Fußgänger erhöht. Taktile Elemente in den Gehwegen führen sehbehinderte Menschen zu den Überwegen. Der Radverkehr wird vor dem Kreis von den Radwegen (soweit vorhanden) auf die Fahrbahn geleitet und zusammen mit dem Kfz-Verkehr durch den Kreisel geführt.

Im Jahre 2006 hatte der Rat der Stadt beschlossen, Ampelanlagen soweit wie möglich zurückzubauen, da hierdurch mittel- und langfristig Kosten eingespart werden. Es wurden Kriterien festgelegt, die im Einzelfall geprüft werden müssen. Der Kreuzungsbereich Dittfeldstraße/Schulstraße erfüllte sämtliche Vorgaben. Insbesondere die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer bleibt durch den Umbau und den Verzicht auf die Ampeln uneingeschränkt erhalten.
 

Freitag, 7. August 2009 - Historischer Kalender

Stadtfenster wird bald gebaut
Nach dem offiziellen Startschuss am heutigen Freitag, kann im Frühjahr 2010 mit dem Bau des Stadtfensters, an der Ecke Steinsche Gasse/Münzstraße, begonnen werden. Dies gaben Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Geschäftführer der Multi Development Germany GmbH, Axel Funke, bekannt. Nach dem Abriss des Gebäudes ab Jahresende, in sich der beliebte Knüllermarkt befindet (damit die Duisburger Frauen dort noch in Ruhe ihre Weihnachtseinkäufe tätigen können, so der OB), entsteht auf einer Fläche von 11.000 m² eine multifunktionelle Immobilie, die neben der neuen Bibliothek und der Volkshochschule auch ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird. Zusätzlich werden ca. 1.200 m² für gewerbliche Zwecke bereitgestellt. Wo der besonders bei Frauen beliebte Knüllermarkt sein Domizil aufschlagen wird, ist bis noch nicht geklärt. Der OB und auch die Inhaberin des Marktes, Petra Manoah hoffen, bald entsprechende Räumlichkeiten in der Duisburger City zu finden. Manfred Schneider – Text und Fotos

Startschuss für das Stadtfenster durch den Geschäftsführer der IDE, Dr. Ralf Oehmke, OB Adolf Sauerland und Planungsdezernent Jürgen Dressler

Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development Germany gibt den Bau des Stadtfensters bekannt

Das Transparent zeigt unten links, wie das neue Gebäude aussehen wird

Quo vadis? - Die Inhaberin Petra Manoah vor ihren Knüllermarkt


Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum – Einladung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung
Am Donnerstag, 13. August 2009, wird um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Franziskus, Am Glockenturm 1, in Großenbaum Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement die Pläne zur Neugestaltung des Großenbaumer Bahnhofsvorplatzes vorstellen und erläutern. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Platz barrierefrei ausgebaut. Die Platzflächen und Gehwege werden niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten werden entfernt.
Die Einmündung Saarner Straße in die Großenbaumer Allee wird zu einem Kreisverkehr umgestaltet. Für Großenbaum bedeutet die Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche Aufwertung. Die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die Vorbereitung der Ausschreibungen an Fachfirmen werden jetzt auf den Weg gebracht, um so auch Arbeitsplätze in der Region zu sichern. In der Bürgerinformation werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe erläutert. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Disco-Alarm bei der Stadtranderholung 2009
Wie in den letzten Jahren wurde für die 1.500 Stadtranderholungs-Kinder und ihre 250 Betreuer des diesjährigen Kinderalarms des Jugendamtes eine große Gemeinschaftsveranstaltung organisiert. Am Dienstagvormittag besuchen alle zwischen 9.30 bis 15.30 Uhr die Disco Delta in Duisburg-Hamborn. Das Motto lautet: „Beach-Party“.

Gemeinschaftsgrundschule Unter den Kastanien 28 in Duisburg-Wehofen.

Mit dem Maßnahmenpaket zum Konjunkturpaket II hat der Rat der Stadt Duisburg auch die energetische Sanierung des Lehrschwimmbades an der Gemeinschaftsgrundschule „Unter den Kastanien“ beschlossen.

Neudorfer Spielplatz wieder sicher
Endlich ist der Kinderspielplatz an der Neudorfer Lotharstraße wieder sicher. Besonders die Eltern der dort spielenden Kinder und Jugendlichen sind froh, dass diese nun nicht mehr auf die viel befahrene Güterverkehrsstrecke der Deutschen Bahn klettern können. Wie von Bezirksamtleiter Mitte, Wolfgang Komorowski , zu erfahren war, bemühten sich die BezirksvertreterInnen schon seit Jahren die Gefahrenstelle zu beseitigen.
Alle Abstimmungsversuche mit der Deutschen Bahn blieben jedoch ohne Erfolg. So hat dann die Bezirksvertretung auf ihrer Sitzung am 14.05.09 einstimmig beschlossen, diesen Spielplatz schnellstmöglich abzusichern, um Kinder, wie auch Spaziergänger zu schützen. Dies geschah durch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbereichen in Rekordzeit. Ein Weidezaun von 500 Metern Länge, dessen oberer Abschluss, statt mit Stacheldraht, mit einem Spanndraht versehen ist, sichert nun den Spielplatz und den Spazierweg vom Bahngelände ab. Manfred Schneider – Text und Foto

Barrierefreier Ausbau des Böninger Parks dank Konjunkturpaket II
Der Böninger Park in Hochfeld ist eines der außerhalb des Stadtteils weniger bekannten Kleinode in Duisburg. Entstanden aus dem ehemaligen Privatgarten der Familie Böninger wurde die Grünanlage zwischen 1921 und 1951 in verschiedenen Stufen zu einem Stadtpark ausgebaut. Etwas in die Jahre gekommen ist nun eine konzeptionelle Aufwertung notwendig, damit der Park den aktuellen Anforderungen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher gerecht wird.
So bietet der Böninger Park beispielsweise die für öffentlich zugängliche Grünanlagen geforderte Barrierefreiheit nicht. Um den Böninger Park für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar zu machen, optimiert das Amt für Umwelt und Grün aus Mitteln des Konjunkturpakets II das Wegenetz. Im ersten Bauabschnitt werden für cirka 430.000 Euro rund 2.100 Meter wassergebundene Wege und etwa 3.000 Quadratmeter Pflasterfläche hergestellt. Dabei werden Höhenunterschiede ausgeglichen und Stolperkanten beseitigt. Die Treppenanlage am Tunnel Johanniterstraße wird in eine behindertengerechte Rampe umgebaut. Taktile Elemente an relevanten Stellen, vor allem aber an den Parkeingängen und Parkausgängen, erleichtern sehbehinderten Menschen die Orientierung. Im Zuge der Maßnahme wird der Baumbestand durchgelichtet. Die Beleuchtung im Park wird erneuert und ausgebaut, genauso wie die Parkbänke. „Nach Fertigstellung der kompletten Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 900.000 Euro im Herbst 2010 wird der Böninger Park nicht nur barrierefrei sein, sondern auch eine deutliche Verbesserte Aufenthaltsqualität haben“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

14,9% mehr Unternehmensinsolvenzen im Mai 2009
Im Mai 2009 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 663 Unternehmensinsolvenzen. Damit nahmen die Unternehmensinsolvenzen um 14,9% gegenüber Mai 2008 zu. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Mai 2009 mit 7 493 Fällen um 0,4% höher als im Mai des Vorjahres. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen wurden insgesamt 12 511 Insolvenzen registriert, das waren 4,1% mehr als im Mai 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Mai 2009 auf 6,7 Milliarden Euro gegenüber 2,6 Milliarden Euro im Mai des Vorjahres.
Von Januar bis Mai 2009 wurden 13 354 Insolvenzen von Unternehmen sowie 39 850 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 65 191 Insolvenzen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit den Angaben für den Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg von Januar bis Mai 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 12,9%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 3,5% ab. Die Gesamtzahl der Insolvenzen von Januar bis Mai 2009 ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,1% zurück.

Donnerstag, 6. August 2009 - Historischer Kalender

Duisburg beweist sich täglich als „Ort der Vielfalt“
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 6. August persönlich die Tafel „Ort der Vielfalt“ an der Außenwand des Jugendzentrums „Die Mühle“ in Duisburg-Friemersheim festgeschraubt. Ende Mai hatte Jugendamtsleiter Thomas Krützberg beim Bundesfamilienministerium in Berlin die Auszeichnung entgegen genommen. Als Anerkennung für Duisburgs vorbildliches Engagement für Vielfalt, Toleranz und Demokratie war ihm unter anderem auch dieses Schild überreicht worden.
Duisburg ist als Halbmillionenstadt Lebensort für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Weltanschauung und Lebensart. Nahezu ein Drittel seiner Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. „Wir nehmen das Thema Integration als Herausforderung an und sehen besonders in den jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte kein Problem, sondern das Potenzial für die Zukunft unserer Stadt“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Ein wichtiger Baustein sei dabei die interkulturelle Ausrichtung der Verwaltung. Anerkennung und Akzeptanz seien der Grundstein für die Beziehung zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Die Bemühungen der Stadt Duisburg, ein Ort der Vielfalt und zugleich Heimatort für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein, erstrecken sich über eine hohe Zahl einzelner Projekte und übergreifender Vernetzungen und Veranstaltungen. Hinzu kommen die Beiträge vieler einzelner, engagierter Bürgerinnen und Bürger.

Exemplarisch für die zahlreichen Aktivitäten der Stadt Duisburg im Bereich Integration, Toleranz und Zivilcourage wurden bei der Bewerbung drei Projekte des Jugendamtes der Stadt, die vor allem auf Jugendliche abzielen, beschrieben:
• „Rage against Racism“ (Rockfestival gegen Rassismus, das im Jugendzentrum “Die Mühle” veranstaltet wird )
• Deutsch-Türkischer und Deutsch-Polnischer Jugendaustausch
• Fußball bei Nacht (ausgezeichnet mit dem Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage)

Dass in Duisburg Toleranz gelebt wird, kann man im und am Jugendzentrum „Die Mühle“ nicht übersehen, ist hier doch ein Stützpunkt der vom Jugendamt organisierten Stadtranderholung „Kinderalarm“. Wie in den Vorjahren sind auch in diesem Jahr 1.500 Kinder dabei. An 14 Standorten kümmern sich 261 Betreuerinnen und Betreuer um die Kinder in Gruppen von 40 bis 310 Teilnehmern. Auf dem Programm steht beispielsweise Spielen, Basteln, Klettern, Fußball, Schwimmen, Ausflüge und sogar ein gemeinsamer Disco-Nachmittag im Delta-Musik-Park.

Unter den Augen der Leiterin des Jugendzentrums „Die Mühle“, Nicole Mock, des Jugendamtsleiters Thomas Krützberg sowie vieler Kinderalarm-Kinder schraubte OB Sauerland persönlich das Schild an die Außenwand des Jugendzentrums

Abfallaufsicht: 60.000 Euro Bußgelder in einem Jahr
Die Abfallaufsicht gibt es seit 1. März 2007. Die Maßnahme wurde zunächst auf ein Jahr projektierte und wegen der guten Arbeitsergebnisse bis 28. Februar 2010 verlängert. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde nach einem Jahr von 9 auf 18 Mitarbeiter verdoppelt, der Zuständigkeitsbereich nach der einjährigen Projektphase auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet (vorher nur Duisburger Norden).
Im Stadtgebiet sind von montags bis samstags 16 Außendienstmitarbeiter in acht Doppelstreifen im Einsatz. Zwei Innendienstmitarbeiter koordinieren die Einsätze, führen Gespräche mit Beschwerdeführern und leiten Bußgeldverfahren ein. Ordnungswidrigkeiten werden vor Ort mit Verwarnungsgeldern zwischen 10 und 35 Euro geahndet. Geringfügiges Fehlverhalten wird mündlich verwarnt. In schwerwiegenden Fällen werden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Abfallaufsicht in Zahlen
Feststellung und Beseitigung von wilden Müllkippen = 5.800 Fälle
Feststellung ordnungswidriger Sperrmüllablagerungen = 510 Fälle
Feststellung von Schrottfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und Verfahrenseinleitung zur Entsorgung = 1.570 Fälle
Ahndung illegaler Abfallablagerungen in Parks und auf Gehwegen mit Verwarnungsgeldern (Zigarettenkippe, Hundekot, Autowäsche u. dergl.) = 260 Fälle
Einleitung von schriftlichen Bußgeldbescheiden = 480 Fälle

Für festgestellte Ordnungswidrigkeiten wurden vor Ort in den vergangenen zwölf Monaten Verwarnungsgelder von insgesamt 3.000 Euro festgesetzt. Im selben Zeitraum wurden in 480 Fällen Bußgeldbescheide mit festgesetzten Bußgeldern von insgesamt 60.000 Euro erlassen.

Grundwassersanierung im Bereich ehemalige Benzolfabrik Neumühl
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg saniert im Bereich der ehemaligen Benzolfabrik Neumühl das belastete Grundwasser. Bei der Sanierungsmaßnahme handelt es sich um eine Kombination aus hydraulischer Sicherung mit gezielter Unterstützung der natürlichen Abbauprozesse, die im Schutz der hydraulischen Sicherungsmaßnahme stattfinden.

VHS-Sommerakademie: Malen und Zeichnen im Zoo
Unter dem Titel „Malen und Zeichnen im Zoo“ bietet Edith Dürbaum im Rahmen der diesjährigen Sommerakademie der Volkshochschule ein viertägiges Kompaktseminar an. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 20. August, um 14.15 Uhr mit einer VIP-Führung durch den Zoo. Danach folgt auf die Auseinandersetzung mit dem „Modell“ durch Beobachtung der anatomischen Besonderheiten die zeichentechnische Umsetzung. Der erste Kurstag endet um 18 Uhr. Weitere Termine sind der 21. August von 14.15 bis 18 Uhr, 22. und 23 August jeweils von 10.45 bis 14.30 Uhr. Das Entgelt beträgt 70 Euro inklusive Zooeintritt. Vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2821 ist unbedingt erforderlich.

2,5 Prozent mehr Auszubildende in Nordrhein-Westfalen
Ende 2008 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 341 708 junge Menschen in der Ausbildung. Das waren das 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (damals: 333 473). Jede(r) 20. Azubi hatte einen ausländischen Pass. Ihre Zahl lag mit 17 458 um 1,6 Prozent über dem Vorjahresergebnis (17 185). Ende 2008 war die Zahl der männlichen Auszubildenden mit 209 124 um 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor; diejenige der weiblichen Azubis stieg um 3,4 Prozent auf nunmehr 132 584.
Damit sind nur noch knapp vier von zehn Auszubildenden weiblichen Geschlechts.
Im Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe" stieg die Zahl der Auszubildenden binnen Jahresfrist um 4,0 Prozent auf 198 724. Bei den Freiberuflern, zu denen u. a. Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater gehören, stieg sie um 1,8 Prozent auf 27 896. In der Landwirtschaft wurden 7 656 (+4,4 Prozent) und im öffentlichen Dienst 7 135 (+3,4 Prozent) Personen ausgebildet. Lediglich im Handwerk (98 105; -0,4 Prozent) und im Bereich der Hauswirtschaft (2 192; -0,5 Prozent) war die Zahl der Azubis niedriger als ein Jahr zuvor. 127 445 Ausbildungsverträge wurden 2008 in NRW neu geschlossenen. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 2007 war (gegenüber 2006) noch ein Plus von 11,1 Prozent erreicht worden. (IT.NRW)

Jazz auf´m Plazz mit kubanischem Charme
30 Grad und Sonnenschein sind auch für den morgigen Donnerstag für Duisburg vorhergesagt. Beste Bedingungen für ein weiteres Konzert der Veranstaltungsreihe Jazz auf´m Plazz, die mittlerweile im zweiten Jahr und immer am ersten Donnerstag im Monat in den Sommermonaten durchgeführt wird. Gut, dass die Organisatoren auch mit einer zu diesem Traum-Wetter passenden Gruppe zu dem Konzert ab 19.30 Uhr auf den König-Heinrich-Platz einladen. Das diesjährige Motto „Ethno-Jazz“ verspricht mit der Gruppe „Sonoc de las Tunas“ Rhythmen des jungen Cuba mit traditionellen Melodien a la Buena Vista Social Club. Viel Power auf und sicherlich auch vor der Bühne können morgen Abend genossen werden.
Der Eintritt zu Jazz auf`m Plazz ist wie immer frei, die gastronomischen Angebote sind ab 19.00 Uhr verfügbar.

Ferienworkshop im Stadtmuseum: Drei Nachmittage Schattentheater, Basteln und Spielen
Vom 11. bis 13. August, jeweils von 14 bis 16 Uhr, können Mädchen und Jungen von 8 bis 14 Jahren das beliebte türkische Schattenspiel im Kultur- und Stadthistorischen Museum erlernen. Betreut von Museumsmitarbeiterin Asligül Aysel werden zuerst die Spielfiguren gebastelt und bemalt, dann kurze Szenen eingeübt und am dritten Tag auf einer Bühne aufgeführt.
Das Schattentheater Karagöz ist in der Türkei so beliebt wie hierzulande das Kasperle-Theater – und ähnlich frech und respektlos wie der deutsche Kasper benimmt sich auch sein türkischer Bruder. Aber die Figuren sind transparent bemalt und werden mit Stäben geführt. Sie werden gegen eine beleuchtete Leinwand gedrückt, so sieht der Zuschauer die Szene farbig wie in einem Film.
Infos und Anmeldung im Museum, Telefon (0203) 283-2640, oder per Mail a.aysel@stadt-duisburg.de. Kostenbeitrag 3 Euro pro Tag und Kind – und jeder darf seine selbst gebastelte Figur mit nach Hause nehmen. Eltern, die beim Basteln mithelfen, haben freien Eintritt.

TEU-Story: Der Hafen der Zukunft in einem Multimedia-Container
Neue Ausstellungseinheit im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt

Rund 300 Transport- und Logistikunternehmen sorgen für 36.000 Arbeitsplätze in Duisburg und Umgebung. Sie erwirtschaften jährlich weit mehr als zwei Milliarden Euro und leisten Investitionen von mehr als 250 Millionen Euro. Duisport – so der Markenname des Hafens – hat eine wichtige Funktion als Knotenpunkt im Hinterland der großen Seehäfen an der Nordsee und als Warendrehscheibe von und nach Zentraleuropa. Bisher reichte die historische Dokumentation des Duisburger Hafens im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bis in die 1970er Jahre. Die neue, moderne Ausstellungseinheit entstand mit großzügiger Unterstützung der Duisburger Hafen AG und in Kooperation mit der Fachhochschule Düsseldorf.

Urkunden für mehr Ausbildungsplätze
Um ihre Mitgliedsbetriebe zu motivieren, mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, hat die Kreishandwerkerschaft Duisburg eine neue Auszeichnung kreiert. Mit einer Urkunde, die unterzeichnet ist vom Kreishandwerksmeister, dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, dem jeweiligen Innungsobermeister und vom Schirmherren Oberbürgermeister Adolf Sauerland, werden solche Handwerksbetriebe bedacht, die sich besonders in der Ausbildung engagieren. Die ersten fünfzehn Urkunden wurden am 5. August 2009 im Duisburger Rathaus überreicht.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland appellierte dabei insbesondere an die Jugendlichen, ihre Anstrengungen um einen Ausbildungsplatz nicht aufzugeben, weil es noch viele unbesetzte Ausbildungsstellen gebe. „Es ist egal, welche Ausbildung man macht, Hauptsache man hat überhaupt eine Qualifikation erreicht“, sagte der Oberbürgermeister wörtlich: „Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung lässt es sich später leichter aufbauen oder aber auch in ein anderes Metier wechseln.“
Kreishandwerksmeister Lothar Hellmann nannte die Ausbildung eine Investition in die Zukunft und wies auf die vielfältigen Vorteile hin, die gut ausgebildetes Personal den Betrieben biete. Er sieht die Duisburger Handwerksbetriebe aber auch in der Pflicht zur Ausbildung. „Lassen Sie mich bitte nicht hängen“, so Hellmanns Appell: „Die Stadt vergibt Aufträge aus dem Konjunkturpaket II an die örtlichen Betriebe, um sie zu stützen. Es ist unsere Aufgabe im Gegenzug für die Qualifizierung junger Menschen zu sorgen.“
Vorbildliches Engagement: Vertreter ausbildender Duisburger Handwerksbetriebe mit den Urkunden
AWO-Mehrgenerationenhaus startet Raupen-Rekord-Versuch
Wie viele nimmersatte -Meter schafft Duisburg?

Die kleine Raupe Nimmersatt hat Geburtstag. 40 Jahre alt wird der Bilderbuch-Krabbler, den Eric Carle ins leuchtend grüne Leben rief. Das Buch ist ein Klassiker für Alt und Jung ist und passt deshalb so gut ins Programm des Mehrgenerationenhauses. Der Gerstenberg-Verlag hat aus diesem Grund einen Wettbewerb gestartet. Gesucht wird die längste Raupe Nimmersatt. Das AWO-Mehrgenerationenhaus nimmt an der Geburtstagsaktion teil. Im November soll sich die Rekord-Raupe auf der Königstraße lang machen. Dazu werden noch eifrige Mitbastler gesucht, die mit viel Pappmaschee und noch mehr Phantasie ihren Beitrag zum Rekordversuch leisten. Inzwischen haben sich bereits viele Eltern-Kind-Spielgruppen und zwei Kindertagesstätten ans bastelnde Werk gemacht. Mitmachen können auch Großeltern mit ihren Enkeln, Väter mit ihren Söhnen oder Mütter mit ihren Töchtern.
Bastelanleitungen hat die AWO-Familienbildungsstätte vorbereitet und liegen am Infoschalter des Mehrgenerationenhauses auf der Börsenstraße 10 in der Innenstadt bereit. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Am 11. November 2009 ist für alle kleinen und großen Akteure Abgabeschluss. Die AWO-Duisburg lädt alle Akteure ein, wenn der große Tag der Riesenraupe gefeiert wird. Unter allen Mitmachern verlost das AWO-Mehrgenerationenhaus Bücher rund um die Raupe und Co.

Startschuss für das Stadtfenster
Am Freitag, den 7. August ist es soweit, dann fällt der offizielle Startschuss für den Bau des Stadtfensters. Investor und Projektentwickler ist die Multi Development. Den Start des Projektes Stadtfenster, das am 22. Juni vom Rat der Stadt Duisburg beschlossen wurde, geben am kommenden Freitag, den 7. August OB Adolf Sauerland und Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development Germany GmbH, gemeinsam bekannt.
Auf einer Fläche von 11.000 m² entsteht an der Ecke Steinschen Gasse/Münzstraße das Stadtfenster, eine multifunktionale Immobilie, die neben der neuen Bibliothek und der Volkshochschule Duisburg auch ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird. Zudem sind etwa 1.200 m² für gewerbliche Nutzung vorgesehen. Nach dem Abriss des ehemaligen Boecker-Hauses ab Jahresende, soll im Frühjahr nächsten Jahres mit dem Bau des Stadtfensters begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2011 geplant.

Vegetationsarbeiten der Bahn zwischen Hbf, Hochfeld Süd und Großenbaum
(Düsseldorf, 5. August 2009) Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 7.8./8.8.2009 bis 10.8./11.8.2009, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf, Duisburg-Hochfeld Süd und Duisburg Großenbaum sowie im Hauptbahnhof Duisburg und im Bahnhof Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Er möchte ein umweltpolitischer Mitglieder-, Verbraucher- und Lobbyverband für eine ökologische und sozialverträgliche Verkehrspolitik sein: Den VCD Verkehrsclub Deutschland gibt es seit 1986. Seitdem möchte er eine ökologische Alternative zum ADAC sein. Versicherungen, eine Mitgliederzeitschrift und Verkehrsberatungen sind allgemeine Angebote, die der VCD Ratsuchenden unterbreitet. "Wie sieht eine nachhaltige Verkehrspolitik aus? Sie ist nicht nur auf ein einziges Verkehrsmittel fixiert, sondern setzt auf eine Kombination und das sinnvolle Miteinander aller Arten von Mobilität - egal ob Fahrrad fahren, zu Fuß gehen, Straßenbahn, Bus, Bahn oder Auto fahren, alles braucht seinen Raum," berichtet eine Broschüre des VCD.
63.000 Mitglieder gehören dem VCD deutschlandweit an; rund 150 sind es bei uns in Duisburg - allgemein mit sinkender Tendenz, wie Frank Beise von der Duisburger Gruppe bedauert. Er selbst sei schon seit 15 Jahren dabei, wie der Familienvater berichtet. "Ich selbst stamme aus Berlin. Dort bin ich immer mit Bus und Bahn gefahren. Der Takt ist dort so dicht, daß Busse und Bahnen alle 5 Minuten kommen. Da war Duisburg ein richtiger Kulturschock," erinnert sich Beise. Er fahre heute viel Fahrrad - "das ist schneller und billiger als DVG."
Nach seiner Meinung könnte der ÖPNV in Duisburg bedeutend besser sein. Unübersichtliche Haltestelle und unpünktliche Bahnen sind für ihn genauso ein Thema wie Sicherheit und Sauberkeit. Und: "Die DVG könnte ruhig geschäftstüchtiger sein. Sie könnte beispielsweise mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten und einen Lieferservice bei größeren Einkäufen anbieten."
Fahrräder sind für ihn ein anderes Thema. Stadt- und Verkehrsplanung heißt nach seiner Beobachtung in Duisburg, daß Autofahrer die Radwege planen und überprüfen. Die Radwege in Duisburg sind außerdem unsicher. Der Belag der Radwege ist oft schadhaft. Wer als Radfahrer die Straße überqueren möchte, wird - auch dank parkender Autos - leicht von Autofahrern übersehen. "Längere Touren mit Bus und Bahn müssen schon genau geplant werden. Schließlich muß ich schauen, ob und wo ich Fahrräder mitnehmen kann."
Dank des platten Landes ist Duisburg eigentlich eine ideale Fahrradstadt. Nur: Offensichtlich ist dies noch lange nicht in der Lokalpolitik angekommen. "Duisburg ist noch keine fahrradfreundliche Stadt," urteilt Beise. "Die fehlenden Fahrradständer in der Innenstadt sind ein Beispiel dafür."
Die Verkehrserziehung von Kindern ist ein weiteres Thema, das Beise auf den Nägeln brennt. Hier geht es aber nicht nur um das richtige Verhalten von Kindern im Straßenverkehr. "Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder zur Schule; der Schulweg ist immer unsicherer, weil immer mehr Eltern ihre Kinder zur Schule bringen." Diese Beobachtung ist für Beise, selbst Vater einer Tochter, nicht neu. Wie bewege ich mich sicher im Straßenverkehr? Wie komme ich auch ohne Eltern irgendwo hin? Für Beise gehören diese Fragen schon mit zu einer vernünftigen Verkehrserziehung.
Beise ist einer der wenigen verbliebenen Aktiven des Duisburger VCD. "Bedingt durch Beruf, Familienphase und andere Aktivitäten sind die früheren Aktiven weggebrochen. Daher entfalten wir derzeit kaum Außenwirkung. Andererseits können wir nicht nur jammern. Wir müssen auch was machen. Neue Mitstreiter sind da also gerne willkommen." Andreas Rüdig

Mittwoch, 5. August 2009 - Historischer Kalender

Duisburger Innenstadt wird vom 29. August bis zum 6. September zum Wohnzimmer
„STADT! STATT STUBE. – Duisburger Tapetenwechsel“ heißt es vom 29. August bis 6. September 2009 erstmals in der Duisburger Innenstadt. Hintergrund dieser neuen Idee für die City ist die erfolgreiche Teilnahme der Stadt am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“. Dabei konnte sich Duisburg als eine von 24 Kommunen aus 48 Bewerbern Ende vergangenen Jahres einen der begehrten Förderpreise sichern. Initiiert wurde diese Bewerbung von der Duisburg Marketing GmbH, dem City-Management Duisburg, der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem Stadtentwicklungsdezernat.
Schon seit 1999 werden im Rahmen von „Ab in die Mitte!“ Kommunen für Projektideen zur Revitalisierung der eigenen Innenstädte ausgezeichnet. „Der Duisburger Beitrag hatte die Jury durch die intelligente Verbindung von Stadtentwicklungsthemen und einer ungewöhnlichen Projektidee schnell überzeugt,“ betont Barbara Thüer von der Imorde Projekt- und Kulturberatung, die für das Land NRW die Landesinitiative „Ab in die Mitte!“ betreut.

Hintergrund und Aufhänger für „STADT! STATT STUBE.“ sind die zurückliegenden Umbaumaßnahmen rund um den König-Heinrich-Platz und die Königstraße. „Mit der Umgestaltung des König-Heinrich-Platzes, der Eröffnung des CityPalais mit der neuen Mercatorhalle und dem Casino oder dem Forum Duisburg hat unsere Innenstadt in den letzten Jahren einen wahren ‚Tapetenwechsel’ erlebt und etabliert sich wieder als gute Stube der Duisburger,“ betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Diese Veränderungen werden nun zum Anlass genommen, die neuen Innenstadtqualitäten einer noch größeren Öffentlichkeit näher zu bringen.
Vom 29. August bis zum 6. September 2009 kann man nun erleben, was passiert, wenn das heimische Wohnzimmer in die Duisburger Innenstadt einzieht und beispielsweise die Stereoanlage aufgedreht, die Lese- oder Fernsehecke eingerichtet oder am Esstisch Platz genommen wird. Natürlich darf dabei auch eine echte Einzugsparty nicht fehlen. Die wird am 29. August auf dem König-Heinrich-Platz gegeben. Dann wird die Innenstadt auch mit 50 großen „Zweisitzern“ möbliert und die Duisburgerinnen und Duisburger bis zum Beginn des Winters noch mehr zum Platznehmen, Verweilen und Staunen einladen.
 „Mit den zusätzlichen Sitzgelegenheiten auf der Königstraße möchten wir die neue Aufenthaltsqualität der Duisburger Innenstadt unterstreichen,“ so City-Manager Georg Stahlschmidt. Unterstützung finden die Initiatoren dabei bei vielen Duisburger Unternehmen, die sich gleich ein eigenes Sofa bestellt und gestaltet haben.
Nach der Einzugsparty folgt eine ganze Woche voller Lesungen, Konzerte, Workshops und Aktionen rund ums Thema „Wohnzimmer“ in der Duisburger Innenstadt, unter anderem mit dem Ruhrgebietsliteraten Frank Goosen. Am 1. September wird DJ Thomcraft an den Turntables des Hundertmeister stehen und den Soundtrack zum Wohnzimmer liefern. „Und zum Abschluss der Aktionswoche am 5. September werden auf dem König-Heinrich-Platz beim großen Schimanski-Open-Air die Fernsehsessel aufgebaut,“ freut sich Stadtmarketing-Chef Uwe Gerste über eine echte Premiere für Duisburg, die in Kooperation mit dem WDR realisiert werden konnte.
Barbara Thüer von der Agentur Imorde und OB Adolf Sauerland sitzen auf einem von 50 Zweisitzern, die in der City aufgestellt werden. Dahinter Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, Uwe Gerste, Geschäftsführer von Duisburg Marketing, und Citymanager Georg Stahlschmidt

Wegenetz im Böninger Park wird mit  Konjunkturpaket II -Mitteln barrierefrei
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II optimiert das Amt für Umwelt und Grün jetzt das Wegenetz im Böninger Park. Insgesamt werden rund 900.000 Euro investiert. Die gesamte Baumaßnahme, die in zwei Bauabschnitte aufgeteilt ist, soll bis Herbst 2010 abgeschlossen sein.

Erfahrungsaustausch zum Gesundheitszirkel
Zu einem Erfahrungsaustausch bezüglich des Gesundheitszirkels vom 29./30.07.09 der Auszubildenden der Citibank Duisburg, im Rahmen der TK-Ausbildungsoffensive, trafen sich Matthias Leitis (TK), Raphaela Brzoska (Citibank Ausbildungskoordinatorin), Sarah Utku (Citibank Azubi), Arne Sausmikat (Citibank Azubi) und Andreas Kuhn (TK) (von links nach rechts) auf Einladung der Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) Landesvertretung NRW, Beate Hanak, in der Geschäftsstelle der TK Duisburg Foto: Manfred Schneider

Plant for the Planet: Deutschen Post AG unterstützt Aktion mit 1.000 Bäumen
Die Deutsche Post AG wird die Aktion „Plant for the Planet“ in Duisburg tatkräftig unterstützen. Anlässlich dieser Zusage werden Stefan Schmidt, Jörg Mersfeld und Udo Schräde (Deutschen Post AG) Stadtdirektor Dr. Peter Greulich eine entsprechende Schenkungsurkunde überreichen. Die Bäume werden dann im Herbst gemeinsam mit den Duisburger Klimabotschafterinnen und -botschaftern gepflanzt.
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltete im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 gemeinsam mit der Schülerinitiative „Plant for the Planet“ ein Akademiewochenende für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6. Das Ziel dieser bundesweiten Kampagne ist es, eine Million Bäume für den Klimaschutz in Deutschland zu pflanzen.
72 Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 30 Duisburger Schulen, begleitet von 25 Betreuern, nahmen an der „Plant for the Planet“-Akademie in Duisburg“ teil und wurden zu Klimabotschaftern ausbildet. Sie werden sich nun für den Klimaschutz engagieren. Gemeinsam haben die Klimabotschafter eine Erklärung erarbeitet. Hierin verpflichten sie sich, mit Unterstützung der Stadt und weiteren Engagierten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000 Bäume zu pflanzen.

Frische Wochenmarkt-Vitamine für die I-Dötzchen

Auch in diesem Jahr verteilt das FrischeKontor zur Einschulung wieder 2.500 quietsch-gelbe Frühstücksboxen an insgesamt 38 Duisburger Grundschulen und verschönt den Kindern damit den Einstieg in das Schulleben. Am 17. August 2009 geht’s los!
Eine gesunde Ernährung mit möglichst viel frischem Obst und knackigem Gemüse ist für die positive Entwicklung von jungen Menschen unerlässlich. Ausgewogenheit und Frische der Nahrungselemente haben dabei eine wesentliche Bedeutung und bilden die Grundlage für eine gute körperliche und geistige Entwicklung.
Die Mitarbeiter/Innen des städtischen Wochenmarktbetreibers FrischeKontor nehmen das zum Anlass und haben sich dazu etwas Pfiffiges einfallen lassen. „Insgesamt 2.500 Duisburger Erstklässler erhalten von uns zur Einschulung eine außergewöhnliche Frühstücksbox“, erklärt Peter Joppa, Geschäftsführer vom FrischeKontor. Außergewöhnlich ist sie wirklich, auffallend gelb, und während im Hauptteil Platz für ein schmackhaftes Pausenbrot ist, kann im separaten Kopf der Box Obst oder Gemüse untergebracht werden. Die Frühstücksbox soll den engen Zusammenhang der gesunden Ernährung mit dem regelmäßigen Verzehr von Obst oder Gemüse deutlich unterstreichen. Getreu der Devise: „5 am Tag“, bei der es darauf ankommt, möglichst 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag zu essen. Um diesen Ansatz zu unterstützen, erhalten die ABC-Schützen neben der Frühstücksbox auch eine Kiwi als Start in ein „gesundheitsbewusstes Schulleben“. An insgesamt 38 Duisburger Grundschulen werden am Einschulungstag diese „Vitamin-Bomben“ an die I-Dötzchen verteilt. Die Idee einer vitaminreichen Frühstücksbox hatte die FrischeKontor Duisburg GmbH bereits vor 6 Jahren und sie erfreut sich seitdem bei den Duisburger Grundschulen von Jahr zu Jahr immer größerer Beliebtheit.

Mercator-Ehrennadel für Duisburgs "Gitarrenlehrer"
Aufgrund seiner herausragenden Leistungen hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gitarristen Peter Bursch am 3. August die Mercator - Ehrennadel verliehen.
Peter Bursch engagiert sich neben seinen Lehrtätigkeiten an Schulen, Hochschulen und Akademien seit 1993 auch als Initiator des Bandworkshops "Euro Rock", einem Projekt, bei dem junge Rockbands aus Duisburg und den Partnerstädten Vilnius, Perm und Portsmouth gemeinsam Musik machen und auftreten. Nicht zu letzt wegen dieses Einsatzes wurde am 3. August, Peter Bursch die Mercator - Ehrennadel, eine Auszeichnung des Rates der Stadt Duisburg für besonderes bürgerliches Engagement, verliehen.
Oberbürgermeister Sauerland und Peter Bursch"Dass dieser Peter Bursch aus Duisburg kommt, in Duisburg lebt und immer wieder den Namen unserer Stadt in die Welt getragen hat, macht mich nicht nur dankbar, sondern auch stolz", so Oberbürgermeister Adolf Sauerland in seiner Ansprache zu Ehren des "Gitarrenlehrers der Nation", wie er ihn nennt. Mit diesen Worten sprach der Oberbürgermeister den anwesenden Fans und Teilnehmern des Bandworkshops aus der Seele.

Projekt "Euro-Rock"
Vom 4. bis 8. August spielen und experimentieren die Bands "Thalamus" aus Duisburg, "Make it Real Projekt" aus Vilnius, und "The Saffrons" aus Portsmouth beim 17. "Euro Rock". Die vier Rockgruppen werden nach und nach aus ihren Originalbesetzungen herausgelöst und neu kombiniert. So entstehen neben neuen "europäischen Bands" und neuen Melodien auch Kontakte zwischen den jungen Leuten und somit eine engere Bindung zwischen den Partnerstädten. Als Basis des fast einwöchigen Seminars dient das Kulturzentrum "Parkhaus" in Meiderich, das aus diesem Grund auch für die Übergabe der Mercator - Ehrennadel durch den Oberbürgermeister ausgewählt wurde.

Dienstag, 4. August 2009 - Historischer Kalender

Wegenetz im Böninger Park wird mit  Konjunkturpaket II -Mitteln barrierefrei
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II optimiert das Amt für Umwelt und Grün jetzt das Wegenetz im Böninger Park. Insgesamt werden rund 900.000 Euro investiert. Die gesamte Baumaßnahme, die in zwei Bauabschnitte aufgeteilt ist, soll bis Herbst 2010 abgeschlossen sein.

Plant for the Planet: Deutschen Post AG unterstützt Aktion mit 1.000 Bäumen
Die Deutsche Post AG wird die Aktion „Plant for the Planet“ in Duisburg tatkräftig unterstützen. Anlässlich dieser Zusage werden Stefan Schmidt, Jörg Mersfeld und Udo Schräde (Deutschen Post AG) Stadtdirektor Dr. Peter Greulich eine entsprechende Schenkungsurkunde überreichen. Die Bäume werden dann im Herbst gemeinsam mit den Duisburger Klimabotschafterinnen und -botschaftern gepflanzt.
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltete im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 gemeinsam mit der Schülerinitiative „Plant for the Planet“ ein Akademiewochenende für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6. Das Ziel dieser bundesweiten Kampagne ist es, eine Million Bäume für den Klimaschutz in Deutschland zu pflanzen.
72 Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 30 Duisburger Schulen, begleitet von 25 Betreuern, nahmen an der „Plant for the Planet“-Akademie in Duisburg“ teil und wurden zu Klimabotschaftern ausbildet. Sie werden sich nun für den Klimaschutz engagieren. Gemeinsam haben die Klimabotschafter eine Erklärung erarbeitet. Hierin verpflichten sie sich, mit Unterstützung der Stadt und weiteren Engagierten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000 Bäume zu pflanzen.

Arbeitsgericht: Handy aufgeladen - Fristlose Kündigung wegen Stromdiebstahls?

Beim Arbeitsgericht Oberhausen ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca 1228/09 ein Verfahren anhängig, in welchem es um die Wirksamkeit einer außerordentlichen fristlosen Kündigung geht.
Dem Arbeitnehmer wird von seinem Arbeitgeber vorgeworfen, trotz eines entsprechenden Verbots Fotos von seinem Arbeitsplatz gemacht zu haben und ferner, sein Mobiltelefon regelmäßig im Betrieb aufgeladen zu haben. Hierfür soll er es eigens an einer versteckten Stelle platziert haben. Nachdem der Gütetermin erfolglos blieb, findet nunmehr Termin zur streitigen Verhandlung am 29.10.2009, 11.00 Uhr, Saal I, statt.

Frische Wochenmarkt-Vitamine für die I-Dötzchen
Auch in diesem Jahr verteilt das FrischeKontor zur Einschulung wieder 2.500 quietsch-gelbe Frühstücksboxen an insgesamt 38 Duisburger Grundschulen und verschönt den Kindern damit den Einstieg in das Schulleben. Am 17. August 2009 geht’s los!
Eine gesunde Ernährung mit möglichst viel frischem Obst und knackigem Gemüse ist für die positive Entwicklung von jungen Menschen unerlässlich. Ausgewogenheit und Frische der Nahrungselemente haben dabei eine wesentliche Bedeutung und bilden die Grundlage für eine gute körperliche und geistige Entwicklung.
Die Mitarbeiter/Innen des städtischen Wochenmarktbetreibers FrischeKontor nehmen das zum Anlass und haben sich dazu etwas Pfiffiges einfallen lassen. „Insgesamt 2.500 Duisburger Erstklässler erhalten von uns zur Einschulung eine außergewöhnliche Frühstücksbox“, erklärt Peter Joppa, Geschäftsführer vom FrischeKontor. Außergewöhnlich ist sie wirklich, auffallend gelb, und während im Hauptteil Platz für ein schmackhaftes Pausenbrot ist, kann im separaten Kopf der Box Obst oder Gemüse untergebracht werden. Die Frühstücksbox soll den engen Zusammenhang der gesunden Ernährung mit dem regelmäßigen Verzehr von Obst oder Gemüse deutlich unterstreichen. Getreu der Devise: „5 am Tag“, bei der es darauf ankommt, möglichst 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag zu essen. Um diesen Ansatz zu unterstützen, erhalten die ABC-Schützen neben der Frühstücksbox auch eine Kiwi als Start in ein „gesundheitsbewusstes Schulleben“. An insgesamt 38 Duisburger Grundschulen werden am Einschulungstag diese „Vitamin-Bomben“ an die I-Dötzchen verteilt. Die Idee einer vitaminreichen Frühstücksbox hatte die FrischeKontor Duisburg GmbH bereits vor 6 Jahren und sie erfreut sich seitdem bei den Duisburger Grundschulen von Jahr zu Jahr immer größerer Beliebtheit.

Kinder, wie die Zeit vergeht ....!
Fünf Jahre sind schon vergangen, seit der durch die Bürgerinitiative Goerdeler Park liebevoll gestaltete Spielplatz den Kindern des Stadtteils übergeben wurde. Dieses Jubiläum hat der Bezirk Mitte zum Anlass genommen, um gemeinsam mit der Bürgerinitiative am Montag, 14. August, das diesjährige große Familienfest im Goerdeler Park zu feiern. Neben einem attraktiven Bühnenprogramm von 14 bis 22 Uhr werden auch ein Handwerkermarkt sowie viele weitere Attraktionen geboten

Termine der evangelischen Kirche
Mit der Seniorenbegegnungsstätte nach Bad Waldliesborn
Die Begegnungsstätte der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort organisiert für Seniorinnen und Senioren einen elftägigen Urlaub in Bad Waldliesborn. Was vom 24. August bis zum 4. September auf dem Programm steht, erfahren Interessierte von Maria Hönes telefonisch unter 0203/774134 oder direkt in der Begegnungsstätte an der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1.
Tanztee für Senioren im Duisburger Süden
Zu einem Tanznachmittag lädt das Evangelische Christophoruswerk am 9. August in das Buchholzer Seniorenzentrum am Altenbrucher Damm 8. Von 14.30 bis 17.30 Uhr sorgt Pelle Wolter für tanzbare Musik. Kaffee, Kuchen und Getränke gibt es zu zivilen Preisen. Karten zu je zwei Euro sind an der Tageskasse erhältlich. Weitere Informationen unter Tel.: 0203 / 7979114.
Service-Telefon
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 10. August von Gerhard Haack besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/12131213.

Oberlandesgericht: "Cross Ticketing" bzw. "Cross Border Selling" bleiben unzulässig
Lufthansa darf Unterlaufen ihres Tarifsystems durch Beförderungsbedingungen unterbinden

Nach einem am 31.07.2009 verkündeten Urteil des Oberlandesgerichts Köln darf die Deutsche Lufthansa AG ihren Kunden weiterhin durch Allgemeine Geschäftsbedingungen vorschreiben, bei ihr gebuchte Flüge hinsichtlich der gesamten Beförderungsstrecke und in der im Flugschein vorgesehenen Reihenfolge in Anspruch zu nehmen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen scheiterte vor dem Oberlandesgericht Köln im Wesentlichen mit seiner Klage, mit der er der Deutschen Lufthansa AG die Verwendung der entsprechenden Klauseln in deren Beförderungsbedingungen verbieten lassen wollte. Nur in einem Nebenpunkt erklärte das OLG das Klauselwerk für unzulässig (Az. 6 U 224/08). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Cross-Ticketing - das heißt Verkauf von Flugscheinen mit sich überkreuzenden Daten, durch den der Kunde Mindestaufenthaltsfristen umgeht und mit dem Verfall je eines Rück- und Hinfluges im Einzelfall erhebliche Kosten spart. D. h. statt eines Normalfluges werden zwei günstige "Return-Tickets" gekauft, wobei der Flugkunde von vornherein plant, von dem einen Flug nur den Hinflug und von dem anderen nur den Rückflug in Anspruch zu nehmen. Beim Cross Border Selling geht es darum, dass der Kunde beispielsweise einen Flug von Kairo nach Sao Paulo via Frankfurt a. M. bucht, aber nur den Flug ab Frankfurt nutzen möchte, weil das Ticket ab Kairo billiger verkauft wird als der Flug ab Frankfurt. Diese Praxis wollte die Lufthansa durch Ticketverfall unterbinden, so dass die einzelnen Coupons für Teilflüge ihre Gültigkeit verlieren, wenn sie nicht komplett in der gebuchten Reihenfolge angetreten werden. Der Bundesverband Verbraucherzentralen sah in den entsprechenden Klauseln eine unangemessene Benachteiligung der Kunden. Die Fluggesellschaft argumentierte demgegenüber, die Klauseln seien zur Stützung ihres Tarifsystems notwendig, damit dies von den Kunden nicht unterlaufen werde.

Anders als die Vorinstanz hält der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln es nicht für eine unangemessene Benachteiligung der Flugkunden, wenn diese daran gehindert werden, nur Teile einer gebuchten Flugreise in Anspruch zu nehmen. Die Lufthansa biete Flugreisen zu Preisen an, deren Höhe sich nicht allein an der Länge der Flugstrecke, sondern auch an anderen Kriterien, wie dem Datum der Reise und den Marktverhältnissen am Abflugort orientiere. Das Tarifsystem biete findigen Fluggästen indes Möglichkeiten, es mit Cross Ticketing oder Cross Border Selling zu umgehen und die Fluggesellschaft so "auszutricksen". Die Gesellschaft offeriere ihre Flüge zu einem bestimmten von ihr festgelegten Preis. Sie bringe damit zum Ausdruck, zu welchen Konditionen sie bereit ist, den Fluggast an dem von diesem bestimmten Tag in der von ihm gewählten Klasse an den ausgesuchten Zielflughafen zu befördern, und mache deutlich, dass sie nicht willens ist, den Fluggast zu für diesen günstigeren Konditionen, also insbesondere zu einem niedrigeren Flugpreis, auf der gleichen Strecke reisen zu lassen. Daher stelle es eine berechtigte Wahrnehmung ihrer Interessen dar, wenn die Gesellschaft versuche, das Unterlaufen ihrer Tarifstruktur zu verhindern. Der Kunde, der von Anfang an das Ticket nur teilweise nutzen wolle, verdiene auch keinen Schutz. Das Tarifsystem der Lufthansa und seine Absicherung durch "das Kleingedruckte" stelle sich daher nicht als unangemessene Benachteiligung der Kunden dar.
Der Senat hat die Revision gegen sein Urteil wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache und wegen abweichender Entscheidungen anderer Gerichte zugelassen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kann daher binnen eines Monats nach Zustellung des schriftlichen Urteils Revision zum Bundesgerichtshof einlegen.

Montag, 3. August 2009 - Historischer Kalender

Hafenkonzert live in Duisburg
Mit einem Staraufgebot, viel guter Laune und erstmals Open air präsentieren die Stadt Duisburg und WDR 4 am 6. September das diesjährige Hafenkonzert in Ruhrort. Von 11.30 bis 17 Uhr sorgen unter anderem Patrick Lindner, Ireen Sheer, Leonard, Fernando Express, die Küstenrebellen und Geraldine Olivier auf der Mühlenweide für Stimmung. Zum Abschluss geben „Die Paldauer“ ein 90-minütiges Live-Konzert. Durch das Programm führt Peter Kuttler. Der Eintritt ist frei.
Anlässlich des Hafenkonzerts gastiert das WDR4 Radiocafé am gleichen Tag in der „Schifferbörse“ in Duisburg-Ruhrort. Angelika Nehm und Stefan Verhasselt erfüllen von 11 bis 17 Uhr sechs Stunden lang Hörerwünsche. Zusätzlich gibt es viel Live-Musik vom Hafenkonzert und Interviews mit den Stars. Die Musikwünsche werden telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800-5678 444 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr angenommen.

750 km schiffbare und sportbootgerechte Wasserstraßen in NRW
Mit 750 km schiffbaren sportbootgerechten Wasserstraßen verfügt Nordrhein-Westfalen über ein breites Angebot für die Sportschifffahrt. Mehr als ein Drittel aller Fluss- und Kanalkilometer Nordrhein-Westfalens und 60 der 200 Seen sind für den Wassertourismus erschlossen. "Bootstourismus und Wassersport werden immer beliebter und Nordrhein-Westfalen nimmt bei der Umgestaltung der Wasserwege eine Vorreiterrolle ein", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute in Düsseldorf. Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen systematisch die schiffbaren Wasserwege für den Bootstourismus ausgebaut.
Im Zuge des Ausbaus der Wasserwege wurden schiffbare Kanäle, Rhein, Ruhr, Weser und Ems sportbootgerecht ausgestaltet. Unter anderem verfügen sie jetzt über besondere Haltevorrichtungen in den Schleusen und Wasserwanderrastplätze, die Schiffe mit Wasser und Strom versorgen können. Durch den Anschluss von Radfahrwegen an die Anlegeplätze können Bootstouren mit touristischen und landschaftlichen Attraktionen, der Besichtigung von Denkmälern sowie dem Besuch von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen verbunden werden. "Die Verknüpfung von Wasser- und Landwegen schafft neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und erhöht die Attraktivität für die Bürger, aber auch für Touristen, Urlaub und Freizeit in Nordrhein-Westfalen zu verbringen", sagte Wolf.

Anhaltende Nachfrageschwäche in der NRW-Industrie
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe gaben im Juni 2009 preisbereinigt um 31 Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres nach und erreichten einen Indexwert von 76,1 Punkten (2005 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, nahmen die Bestellungen aus dem Inland um 25 Prozent und die aus dem Ausland sogar um 36 Prozent ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im Juni in allen Industriebereichen rückläufig. Bei den Herstellern von Investitionsgütern zeigten sich im Jahresvergleich die höchsten Rückgänge, während im Vorleistungsgüterbereich sowie bei den konsumnahen Ge- und Verbrauchsgütern moderatere Abschläge zu verzeichnen waren.
Zum Jahresbeginn 2009 wurden die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2000 = 100 auf das neue Basisjahr 2005 umgestellt. Darüber hinaus werden die Auftragseingänge nur noch für zwölf ausgewählte Wirtschaftsabteilungen der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) erhoben. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung der Ergebnisse bis Januar 2005. (IT.NRW)

Jahr

Monat

Auftragseingangsindex (real),
Basis 2005 = 100

Veränderung gegenüber
Vorjahresmonat in %

ins-
gesamt

Inland

Ausland

ins-
gesamt

Inland

Ausland

2008

Juni

109,5

108,0

110,9

−2,8

+0,7

−6,0

Juli

106,5

106,9

106,2

−4,8

−2,3

−7,2

Aug.

104,2

98,7

109,7

−4,8

−9,5

0,0

Sept.

106,0

103,2

108,8

−2,8

−1,7

−4,0

Okt.

99,9

99,0

100,7

−17,6

−14,4

−20,6

Nov.

82,3

84,5

80,2

−34,1

−33,3

−34,8

Dez.

71,6

69,2

74,0

−33,0

−33,1

−32,9

2009

Jan.

74,4

78,5

70,4

−39,8

−32,5

−46,2

Febr.

71,1

73,3

69,0

−42,7

−36,8

−47,7

März

78,4

82,8

74,0

−33,3

−25,4

−40,3

April

69,3

74,5

64,1

−43,5

−36,4

−50,0

Mai

70,6

74,0

67,2

−35,3

−30,0

−40,2

Juni

76,1

81,1

71,2

−30,5

−24,9

−35,8

*) Erhebung und Auswertung erfolgt für 12 ausgewählte Wirtschaftsabteilungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige Ausgabe 2008 (WZ 2008)

Briefwahlstellen ab heute geöffnet
Das Wahlamt der Stadt verschickt zur Zeit die Wahlbenachrichtigungskarten für die Kommunalwahl am 30. August an die etwa 369.000 Wahlberechtigten.
Mit der Wahlbenachrichtigungskarte kann jeder Wahlberechtigte am Wahlsonntag in seinem Wahllokal wählen gehen. Soweit einzelne Wahlberechtigte keine Karte erhalten oder diese verloren haben, besteht auch die Möglichkeit gegen Vorlage des Personalausweises oder eines anderen amtlichen Ausweises zu wählen. Wer das tun will, sollte vorher beim Wahlamt nachfragen, ob er im Wählerverzeichnis eingetragen ist, um mögliche Schwierigkeiten am Wahltag zu vermeiden.
Mit Hilfe der Wahlbenachrichtigungskarte kann ein sogenannter Wahlschein beantragt werden. Mit diesem Wahlschein kann der Wähler eine klassische Briefwahl durchführen, in dem er die Rückseite der Benachrichtigung ausfüllt und an das Wahlamt schickt. Von dort bekommt er die nötigen Unterlagen. Den Wahlbrief mit den angekreuzten Stimmzetteln schickt der Bürger kostenlos per Post an das Wahlamt.

Briefwahlstellen sind ab 3. August geöffnet.
Der Bürger hat zusätzlich die Möglichkeit, mit seiner Wahlbenachrichtigung eine der Briefwahlstellen in den sieben Bezirksämtern aufzusuchen, unabhängig von seinem Wohnbezirk. Die Bezirksämter halten Wahlunterlagen für alle Duisburger Stadtbezirke bereit. Mehr Infos beim Wahlamt Duisburg, Bismarckstr. 150-158, 47041 Duisburg. Auch Call Duisburg beantwortet unter 0203 94000 gerne alle Fragen zum Thema Wahl.

Samstag, 1. August 2009 - Historischer Kalender

Vegetationsarbeiten der Bahn in Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt vom 3.8.2009 bis 6.8.2009, jeweils von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden.

"Solwodi": "Solidarität mit Frauen in Not".
Die Abkürzung "Solwodi" steht für "Solidarity with woment in distress", auf Deutsch: "Solidarität mit Frauen in Not". Die Ordensschwester Lea Ackermann gründete das Hilfsprojekt 1985 in Kenia. Solwodi wendet sich dort an Frauen, die aus Armut zur Prostitution gezwungen sind. Solwodi unterstützt diese Frauen auch heute noch, wenn es gilt, aus der Prostitution auszusteigen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Schwester Lea gründete 1988 Solwodi auch in Deutschland. Solwodi möchte eine Anlaufstelle für ausländische Frauen und Mädchen sein, die in Deutschland in Not geraten sind. Zwangsprostitution und Menschenhandel, Zwangsheirat und Bedrohung durch Ehrenmord, Gewalt in der Ehe und Partnerschaft, Integrations- und Aufenthaltsprobleme und sonstige schwierige Lebenssituationen, die für die Frauen allein nicht lösbar sind - dies können Notsituationen sein, die die Frauen zu Solwodi führen. Solwodi möchte individuelle Beratungs- und Hilfsangebote bieten.
"Gerade für Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind, bietet Solwodi ein spezialisiertes Beratungsangebot. Dies umfasst die sichere Unterbringungen in einer Schutzwohnung, psychosoziale Betreuung, Vermittlung von Rechtsberatung, Begleitung zu Behördengängen, Arzt- und Anwaltsterminen sowie die Begleitung zu den Prozessterminen. Gerade für diese meist traumatisierten Opfer ist eine umfassende und langfristige Betreuung von besonderer Bedeutung.

Mädchen und Frauen, die von einer Zwangsheirat bedroht sind oder sich in einer Zwangsehe befinden, erfahren bei Solwodi Hilfe. Durch sichere Unterbringung in einer Schutzwohnung, Hilfe bei der Arbeits- und Wohnungssuche und langfristige Beratung unterstützen wir diese Frauen beim Start in ein neues Leben. Für Frauen, die in ihr Heimatland zurückkehren wollen oder müssen, bietet das Solwodi-Rückkehrerinnen-Projekt Unterstützung. Neben der Beratung sind Überbrückungshilfen, Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Förderung der Existenzgründung und anderes möglich. Ziel ist die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Frauen in ihrem Heimatland," stellt Solwodi in einem Flyer seine Hilfsangebote vor.
Solwodi ist auch in Duisburg tätig. Die hier tätige Ordensschwester ist mir persönlich bekannt. Um einen Schutzraum für die ratsuchenden Damen zu haben und um diskret, aber erfolgreich ihre Arbeit erledigen zu können, möchte sie sich nicht unbedingt ins Licht der Öffentlichkeit drängen. Wer Kontakte zu Solwodi sucht, sei auf deren Internetauftritt (www.solwodi.de) verwiesen. Andreas Rüdig

Sonne, Wein und gute Laune in der City
Genuss und Weinlaune war angesagt auf dem 24. Duisburger Weinfest. Rund 40 Winzer aus diversen deutschen Weinbaugebieten präsentierten ihre Erzeugnisse auf der Königstraße, bei viel Sonnenschein, den Duisburger Weinkennern. Das Duisburger Weinfest ist ein Event, dass von Jahr zu Jahr immer mehr an Beliebtheit gewinnt.  Fotos: Manfred Schneider

Kein Platz mehr frei

Nichts hielt die Besucher bei  Schunkelliedern auf den Sitzen

Spaß für Groß und Klein in der Innenstadt

Der Shanty-Chor Duisburg sorgte für gute Stimmung beim Weinfest