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Duisburg aktuell - Archiv August
2009 |
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Montag, 31. August 2009
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Historischer Kalender |
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Eisenbahngüterverkehr sinkt im ersten Halbjahr 2009 um 22,4%
Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Halbjahr 2009 147,3
Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilt, bedeutet dies im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 einen
Rückgang von 42,5 Millionen Tonnen (- 22,4%); das war der größte
Volumeneinbruch seit Beginn der Statistik im Jahr 1950. Die
Beförderungsleistung in Tonnenkilometern ging im ersten Halbjahr
2009 um 22,8% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 zurück. Die
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transportnachfrage im
Eisenbahngüterverkehr zeigen sich seit November 2008; in den Monaten
November und Dezember 2008 verringerte sich die Transportnachfrage
gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat um 2,3%. Im ersten Halbjahr
2009 verstärkten sich die entsprechenden Rückgänge mit Werten
zwischen - 14,8% (März) und - 31,2% (April) deutlich.
Im ersten Halbjahr 2009 insgesamt kam es im Vergleich zum Vorjahr in
allen vier Hauptverkehrsbeziehungen zu erheblichen Rückgängen:
Beförderungen im grenzüberschreitenden Versand (- 30,5%) und Empfang
(- 29,7%) sind besonders stark zurückgegangen. Auch der
Durchgangsverkehr durch Deutschland verringerte sich mit - 29,4% um
fast ein Drittel. Die Abnahmen im Binnenverkehr waren mit - 17,8%
etwas schwächer. Containertransporte zeigten mit einem
Transportvolumen von 26,9 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2009
ebenfalls starke Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr (- 21,2%). Das
auf der Basis der Zwanzig-Fuß-Einheiten gemessene Transportvolumen
sank um 19,3% auf rund 2,5 Millionen TEU und lag damit nur noch
leicht über dem Niveau von vor drei Jahren (1. Halbjahr 2006: 2,3
Millionen TEU).
Nahezu alle Güterarten verzeichneten zweistellige Rückgänge im
ersten Halbjahr 2009: Den stärksten Einbruch wiesen Eisen und
Nichteisen-Metalle auf, die mit einem Verlust von 15,2 Millionen
Tonnen (- 44,1% gegenüber den ersten sechs Monaten 2008) nahezu ein
Drittel des Gesamtrückgangs für alle Güterarten verursachten. Eine
ähnliche Entwicklung zeigten auch Erze und Metallabfälle mit -
40,1%. Lediglich Mineralölerzeugnisse (+ 4,8%) und
landwirtschaftliche Erzeugnisse (+ 23,1%) konnten ihr
Transportvolumen steigern. Die durchschnittliche Transportweite ging
für den Gesamtverkehr um 0,5% auf 313,2 Kilometer zurück, für
Container stieg sie um 0,9% auf 501,5 Kilometer.
VHS:
„Schluss mit dem Chaos – Wie schaffe ich endlich Ordnung?“
Der gute Vorsatz endlich einmal Ordnung zu schaffen, wird oftmals
weder im privaten Bereich noch am Arbeitsplatz umgesetzt. Unter dem
Titel „Schluss mit dem Chaos – Wie schaffe ich endlich Ordnung?“
bietet die Volkshochschule Hilfe in einem Wochenendseminar im
Gebäude an der Königstraße 47, Duisburg-Stadtmitte, an. Unter der
Leitung von Anton L. Thomas können am Freitag, 18. September, 18 bis
22 Uhr, und am Samstag, 19. September, 9 bis 13.45 Uhr, Strategien
erlernt werden, um bei der Ordnung zu einem nachhaltigen Erfolg zu
gelangen. Eine vorherige Anmeldung zur Kursnummer SZ 1809 ist
erforderlich.
Einzelhandel in NRW mit Umsatzrückgängen im Juli
Der nordrhein-westfälische Einzelhandel setzte im Juli 2009 nach
ersten vorläufigen Ergebnissen nominal 2,8 Prozent weniger um als im
Juli 2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze real, also unter
Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,6 Prozent unter dem
Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl
ging um 1,8 Prozent zurück.
Für den Zeitraum Januar bis Juli 2009 ermittelten die Statistiker
einen nominalen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent; real lagen die
Umsätze um 3,0 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)
Spätsommer-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken
Spätsommerliche Werkstatt- und Aktionsangebote bietet das
September-Kinderprogramm in der Zentralbibliothek und vielen
Zweigstellen. Mädchen und Jungen von vier bis acht Jahren sind
eingeladen zum Geschichten hören und ins beliebte Bilderbuchkino. In
Zusammenarbeit mit der Berlitz Sprachschule wird am Mittwoch, 23.
September, in der Zentralbibliothek „Tingos englischer
Spielnachmittag“, angeboten. Das Programm liegt in allen
Bibliotheken zur Mitnahme aus. Da für die Veranstaltungen die
Teilnehmerzahl auf je 20 Kinder begrenzt ist, wird um frühzeitige
Anmeldungen gebeten. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger
Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.
NMKS: Studienberatung und Ausstellung
Die Ausstellung „MAPPE machen VIII“ wird am Mittwoch, 2. September,
um 17 Uhr im Hauptgebäude der Niederrheinischen Musik- und
Kunstschule auf der Duissernstraße 16 eröffnet. Die Vorlage einer
Mappe mit Zeichnungen und Skizzen ist Voraussetzung für den
Studienbeginn an einer Kunsthochschule. Das ist für manchen Bewerber
eine ziemliche Hürde. Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule
bietet seit vielen Jahren mit großem Erfolg studienvorbereitende
Mappenkurse an. Die Ausstellung zeigt bis einschließlich 5. Oktober
erfolgreich angenommene Mappen von fünf jungen Erwachsenen, die in
diesem Jahr die Aufnahme für die Studiengänge Innenarchitektur,
Grafik Design und Kunstpädagogik bestanden haben.
Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag zwischen 9 und 20 Uhr
besucht werden. Außerdem gibt es eine Mappenberatung vor Ort:
Mittwoch, 2. September, ab 17 Uhr, in der NMKS Duisburg-Duissern,
Duissernstraße 16; Mittwoch, 11. November, ab 17 Uhr, im Atelier
Duisburg-Homberg, Duisburger Str. 192; Montag, 7. Dezember, ab 18
Uhr, im Atelier Duisburg-Buchholz, Münchener Straße. 25-27 |
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Samstag, 29. August 2009
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Schlagbaumfest in Großenbaum
Bei gutem Wetter und mit Guggen-Musik der Duisburger Burg-Geischda,
konnte Ehrenpräsident Hans Wirtz, von der KG "Op de Hippe Höh",
zahlreiche festfreudige Gäste begrüßen. Parteienübergreifend
eröffnete Oberbürgermeister Adolf Sauerland, im Beisein u.a von
Alt-OB Josef Krings, Petra Weis (MdB/SPD), Thomas Mahlberg
(MdB/CDU), Gisela Walsken (MdL/SPD), sowie den Ratsherren Peter
Keime (CDU) und Jürgen te Paß (SPD) das 27. Großenbaumer
Schlagbaumfest. Sauerland betonte unter den Beifall der Zuhörer,
dass es sich bei der Eröffnung nicht um eine Wahlveranstaltung
handeln würde. Wie in jedem Jahr hatten die Veranstalter auch
diesmal wieder ein tolles Programm aufgeboten. Manfred Schneider
Text und Foto

"Zeit - heute schon gelebt? Leben in der Beschleunigungsspirale"
So ist das Feierabendmahl in der Großenbaumer
Versöhnungskirche überschrieben. Es wird von evangelischen Männern
aus Wanheim, Untermeiderich, Neudorf, Buchholz und Großenbaum-Rahm
gemeinsam gefeiert.
Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem geselligen
Beisammensein. So gegen 19 Uhr beginnt der Großenbaumer Pfarrer
Gerhard Haack mit seinem Impulsreferat. "Ich merke es an mir, wie
uns die Zeit davonrennt. Ich gehe schon bald in Rente. Es ist
absehbar, dass ich Großvater werde. Bald ist Weihnachten. "Schön,
dass Sie sich die Zeit (für uns / für etwas) genommen haben" besagt
eine Redensart. Doch kann man seine Zeit in die Hand nehmen? Bei
sportlichen Veranstaltungen wie der Olympiade messen Schiedsrichter
die Zeit bis auf drei Stellen nach dem Komma.. Zeit ist der Stoff,
aus dem die Welt gemacht ist. Zeit ist der Hintergrund unseres
Lebens und seine Bühne. Man kann in die Zukunft schauen und planen.
Man kann in die Vergangenheit schauen und sehen, was man erledigt
hat. Die Zeit kann aus den Fugen geraten. Oder sind es eher die
Menschen, bei denen das Leben aus den Fugen gerät? Es ist schon
komisch, wenn man abends nicht mehr weiß, was man morgens getan hat?
Man kann es auf die Medien schieben. Informationen sind immer
verfügbar. Wir sind immer erreichbar. Die Zeit vor dem Computer
vergeht schnell, ist aber auch weg. Man kann keine Zeit gewinnen
oder sparen. Warum versuchen wir es aber? Zeit kann man nur leben.
Schluss mit dem Ladenschluss! Alle Zeit Einkaufszeit! Geht es nach
dem Handel, sind die Geschäfte die ganze Woche geöffnet. "Einkaufen
ist Freizeitgestaltung. Einkaufen macht Spaß," behauptet der Handel.
Zeitmanagement stellt sicher, dass man das kostbare Gut "Zeit"
sinnvoll nutzt. Gespräche mit Mitmenschen werden Zeitdiebe genannt.
Zukunft ist die bevorstehende Arbeit, Vergangenheit die erledigte
Zeit," berichtet er. Andreas Rüdig
STADT!
STATT STUBE. Duisburger Tapetenwechsel"
Erstmals in der Duisburger Innenstadt. Hintergrund dieser neuen
Idee für die City ist die erfolgreiche Teilnahme der Stadt am
Landeswettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW".
Duisburg konnte sich als eine von 24 Kommunen aus 48 Bewerbern Ende
vergangenen Jahres einen der begehrten Förderpreise sichern.
Initiiert wurde diese Bewerbung von der Duisburg Marketing GmbH, dem
City-Management Duisburg, der Innenstadt Duisburg
Entwicklungsgesellschaft und dem Stadtentwicklungsdezernat.
Schon seit 1999 werden im Rahmen von "Ab in die Mitte!" Kommunen für
Projektideen zur Revitalisierung der eigenen Innenstädte
ausgezeichnet. "Der Duisburger Beitrag hatte die Jury durch die
intelligente Verbindung von Stadtentwicklungsthemen und einer
ungewöhnlichen Projektidee schnell überzeugt," betont Barbara Thüer
von der Imorde Projekt- und Kulturberatung, die für das Land NRW die
Landesinitiative "Ab in die Mitte!" betreut.
"Mit der Umgestaltung des König-Heinrich-Platzes, der Eröffnung des
CityPalais mit der neuen Mercatorhalle und dem Casino oder dem Forum
Duisburg hat unsere Innenstadt in den letzten Jahren einen wahren
'Tapetenwechsel' erlebt und etabliert sich wieder als gute Stube der
Duisburger," betont Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Diese
Veränderungen werden nun zum Anlass genommen, die neuen
Innenstadtqualitäten einer noch größeren Öffentlichkeit näher zu
bringen.
Vom 29. August bis zum 6. September 2009 kann man nun erleben, was
passiert, wenn das heimische Wohnzimmer in die Duisburger Innenstadt
einzieht und beispielsweise die Stereoanlage aufgedreht, die Lese-
oder Fernsehecke eingerichtet oder am Esstisch Platz genommen wird.
Natürlich darf dabei auch eine echte Einzugsparty nicht fehlen. Die
wird am 29. August auf dem König-Heinrich-Platz gegeben. Dann wird
die Innenstadt auch mit 50 großen "Zweisitzern" möbliert und die
Duisburgerinnen und Duisburger bis zum Beginn des Winters noch mehr
zum Platznehmen, Verweilen und Staunen einladen. "Mit den
zusätzlichen Sitzgelegenheiten auf der Königstraße möchten wir die
neue Aufenthaltsqualität der Duisburger Innenstadt unterstreichen,"
so City-Manager Georg Stahlschmidt. Unterstützung finden die
Initiatoren dabei bei vielen Duisburger Unternehmen, die sich gleich
ein eigenes Sofa bestellt und gestaltet haben.
Nach der Einzugsparty folgt eine ganze Woche voller Lesungen,
Konzerte, Workshops und Aktionen rund ums Thema "Wohnzimmer" in der
Duisburger Innenstadt, unter anderem mit dem Ruhrgebietsliteraten
Frank Goosen.
Matrosen, wenn sie singen – Konzert des Shanty Chors Duisburg
Mittlerweile schon traditionell gibt der Shanty Chor Duisburg
sein caritatives Konzert im Johanniter-Stift Duisburg auf der
Wildstraße 10. Shanties (Seemannslieder) ursprünglich gesungen zu
gemeinschaftlich harter Arbeit auf See, laden zum Mitsingen und
Schunkeln ein. Für alle die, die dieses Brauchtum und Kulturgut der
Waterkant lieben gelernt haben, beginnt am 02.09.2009 um 16.00 Uhr
das Konzert. Der Eintritt ist natürlich frei. Im Anschluss
sind alle Konzertbesucher eingeladen es sich gemütlich zu machen und
den Abend mit Bratwurst und Kartoffelsalat ausklingen zu lassen.

Literatur und Film in der Volkshochschule: Die wahre Geschichte über
„Jules und Jim“
Unter dem Titel „FranÇois Truffaut und Henri-Pierre Roché - Die
wahre Geschichte über „Jules und Jim“ erinnern am Donnerstag, 3.
September, um 19 Uhr Hannelore Schulte und Wolfgang Schwarzer im
Vortragssaal der Volkshochschule an der Königstraße 47,
Duisburg-Stadtmitte, an eine gemeinsame Sternstunde von Literatur
und Film.
Im Jahre 1959, als FranÇois Truffaut in Cannes mit einer Goldenen
Palme die „Nouvelle Vague“ besiegelte, starb der Schriftsteller
Henri-Pierre Roché (1879 – 1959). Beides ist 50 Jahre später einer
Erinnerung wert, da Truffaut im Jahre 1962 Rochés Roman „Jules und
Jim“ auf die Leinwand brachte. Dies ist bis heute vor allem wegen
der Interpretation Jeanne Moreaus ein Kultfilm der „Nouvelle Vague“.
Der Eintritt zum Vortrag mit Lesung kostet an der Abendkasse fünf
Euro.
1.
September 2009: Änderungen der straßenverkehrsrechtlichen
Vorschriften
Zum 1. September 2009 treten Änderungen der
straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften in Kraft, die auch
wesentliche Erleichterungen und Verbesserungen für den
Fahrradverkehr bedeuten. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee:
"Die umweltfreundlichen Verkehrsmittel sind auf dem Vormarsch. Immer
häufiger wird das Fahrrad genutzt. Die Bundesregierung hat in den
vergangenen Jahren die Weichen richtig gestellt und den Radverkehr
konsequent gefördert. Dafür geben wir 100 Millionen Euro im Jahr
aus. Jetzt haben wir mit der Änderung der Straßenverkehrsordnung und
der entsprechenden Verwaltungsvorschriften Erleichterungen für
Radler eingeführt:
- In Fahrradstraßen gilt künftig Tempo 30 für alle.
- Einbahnstraßen können einfacher für Radfahrer geöffnet werden.
-Die Städte erhalten größeren Entscheidungsspielraum beim Bau von
Radverkehrsanlagen. Die Durchlässigkeit von Sackgassen wird
deutlicher gekennzeichnet. Insgesamt bedeutet das für die
Radfahrer: mehr Sicherheit, weniger Umwege, freiere Fahrt." |
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Freitag, 28. August 2009
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Bürgerhaus Neumühl dank Konjunkturpaket bald barrierefrei
In
kürze beginnen die Umbauarbeiten am Bürgerhaus Neumühl an der
Otto-Hahn-Straße. Nach Fertigstellung im Mai kommenden Jahres wird
diese hochfrequentierte Einrichtung auch für Menschen mit
Behinderungen im vollen Umfang nutzbar sein. Der barrierefreie
Ausbau des Bürgerhauses wird aus Mitteln des Konjunkturpakets II
finanziert. Bislang konnten Rollstuhlfahrer nicht selbständig in das
Gebäude gelangen. Auch die WC-Anlage war für die Bedürfnisse von
Menschen mit Behinderungen nicht ausgelegt. Jetzt bekommt das
Gebäude eine Rampe, sodass geheingeschränkte Menschen und
Rollstuhlfahrer sich selbständig durch das Gebäude bewegen können.
Zur besseren Orientierung seheingeschränkten Menschen wird ein
Leitsystem mit Aufmerksamkeitsfeldern installiert. Für
hörgeschädigte Menschen wird ein Funksystem mit Halsringschleifen
eingebaut. Die Alte WC-Anlage wird erweitert und mit einem
zusätzlichen Behinderten-WC ausgestattet. Die Gesamtkosten der
Umbaumaßnahme liegen bei rund 500.000 Euro.
Zur Vorstellung der Sanierungsmaßnahme durch Oberbürgermeister Adolf
Sauerland kamen zahlreiche Vertreter Neumühler Vereine und der
politischen Parteien
Erfolgsstory Familienkarte
Die
Familienkarte ist und bleibt heiß begehrt. Jetzt überreichte
Oberbürgermeister Adolf Sauerland zusammen mit Jugendamtsleiter
Thomas Krützberg den Ehepartnern Dagmar Degner und Frank Volk, die
von Söhnchen David begleitet wurden, in seinem Dienstzimmer die
Familienkarte mit der Nummer 25.000. Damit haben nach Start der
Aktion vor knapp elf Monaten rund 50 Prozent der
anspruchsberechtigten Familien diese Karte angefordert.
Durch Vorlage der Karte bei den mittlerweile schon über 200 Partnern
mit familienfreundlichen Angeboten aus Kultur, Handel, Gastronomie,
Bildung, Sport und Freizeit erhalten Duisburger Familien
ansprechende Vergünstigungen. Das schont das Familienbudget und kann
einen Beitrag dazu leisten, mehr als Familie zu unternehmen.
Jugendamtsleiter Thomas Krützberg, Frank Volk mit Sohn David, Mutter
Dagmar Degner mit der 25.000.
Berufseinstieg: Immobilienfachgeschäft und Hausverwaltung
Zum Thema „Existenzgründung im Immobilienfachgeschäft und in der
Hausverwaltung“ bietet die Volkshochschule an der Königstraße 47,
Duisburg-Mitte, ab 10. September einen
Intensivkurs an. An zehn Donnerstagen, jeweils von 18.30 bis 21.45
Uhr, werden einzelne Tätigkeitsfelder sowie die Möglichkeiten der
Existenzgründung, der Mitarbeit im Maklerbüro oder Hausverwaltung
ausführlich besprochen. Auf Chancen und Risiken, die sich bei der
haupt- oder nebenberuflichen Tätigkeit in diesem Markt ergeben
können, wird verwiesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Stadtentwicklung im Dialog: „Wie die Väter so die Söhne? Prägungen
und Brüche, Kontinuitäten und Wandel im Verständnis von Architektur
und Städtebau der Nachkriegsära“
Im Rahmen der Reihe Stadtentwicklung im Dialog geht es am
Dienstag, 1. September, 19 Uhr, um „Architektur und Städtebau in der
Nachkriegsära“. Veranstaltungsort ist die Liebfrauenkirche am
König-Heinrich-Platz.
Am 24. August wurde in der Duisburger Liebfrauenkirche die
Ausstellung „Architektur im Aufbruch“ eröffnet, die einen
umstrittenen Ausschnitt der Architekturgeschichte thematisiert. Die
Architektur der 60er und 70er Jahre, geprägt von bis dahin nicht
geahnten Bauvolumina und Großstrukturen, experimentellen
Raumtragwerken und Fertigteilbausystemen sowie einer
avantgardistisch brutalistischen Sichtbeton-Ästhetik, provozierte
die Zeitgenossen zu einer breiten öffentlichen Kritik an der
„Unwirtlichkeit der Städte“. Auf der anderen Seite, als Konsequenz
von Flächensanierungen und Massenabbrüchen in den Altstädten, führte
die Gegenbewegung zum Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 und den
modernen Denkmalschutzgesetzen. Heute ist das bauliche Erbe dieser
Epoche wiederum bedroht - weil ungeliebt. Die vielfältigen
architektonischen Qualitäten und künstlerischen Ansätze der
Architektur der Nachkriegsjahrzehnte sind weitgehend unbekannt und
ungewürdigt. Das Podiumsgespräch möchte dazu einladen, in eine
intensive öffentliche Auseinandersetzung einzusteigen.
Eingeladen sind dazu die Söhne dreier großer Baumeister der
Nachkriegsära, ihrerseits heute bekannte und prägende Architekten
der Gegenwart: Christian Schaller, Köln; Prof. Hannes Hermanns,
Kleve und Peter A. Poelzig, Duisburg. Weitere Teilnehmer sind Dr.
Claudia Euskirchen, Leiterin der Duisburger Denkmalbehörde und Dr.
Stefanie Lieb, Privatdozentin an der Universität zu Köln.
Büssow
nickt Planänderung ohne Öffentlichkeit ab - Bayer darf
Schieberstationen unsicher weiterbauen
Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat Reg. Präsident Büssow nicht
für nötig gehalten, obwohl das Verwaltungsgericht Düsseldorf in dem
Beschluss vom 26.Mai 2009 genau dieses angemahnt hatte. Gegen diese
Änderung vorgebrachte Einwendungen der Städte Ratingen, Hilden und
Langenfeld wegen einer weiteren Herabsetzung des Sicherheitsniveaus,
hat Büssow erneut zurückgewiesen und den Bayer-Vorschlägen
zugestimmt.
Den Antrag hat die Bayer - Currenta GmbH & Co. oHG gestellt.
Currenta ist die Gesellschaft, die die Chemieparks in Dormagen und
in Uerdingen betreibt. Damit ist einwandfrei bewiesen, daß die
Leitung als Werksleitung zu sehen ist, die zwei Bayer Standorte
miteinander verbindet. Sie wäre auch rechtlich als Werksleitung zu
behandeln gewesen, obwohl der Reg. Präsident dieses niemals wollte.
Bayer selbst hatte dieses zwar auch immer öffentlich bestritten,
musste in den Landtagsanhörungen aber zugeben, dass die CO-Pipeline
nicht gesondert, sondern im Gesamtrisiko der Bayer- Chemieanlagen
mitversichert ist.
Zu dem Rechtsproblem, dass eine Werksleitung gar nicht dem
Gemeinwohl dienen kann, gesellt sich dann noch eine weitere Hürde.
Die Leitung unterliegt als Werksleitung der Störfall-Verordnung. Und
genau diese Verordnung beinhaltet Abstandregelungen, die sich nach
der Gefährdung richten. Die gefährliche Nähe zur Wohnbebauung, zu
Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern wäre damit gar nicht möglich.
Aber die Firma Bayer baut weiter, riskiert eigenes Geld und Reg.
Präsident Büssow setzt weiter auf Sirenenwarnung.
„Der Mann handelt nach der Devise: Wenn ich den Menschen keine
Rettung versprechen kann, dann will ich die auf jeden Fall
erschrecken können! Von der mitgeteilten Kampfmittelüberprüfung ist
in der Planänderung übrigens nicht die Rede. Wir sind gespannt, ob
wieder ein Brief anonym zu uns gelangt oder ob Büssow die
Öffentlichkeit diesmal selbst informieren wird?“ so der launige
Kommentar der Initiative! HM
Bauernmarkt parallel zu „Duisburg bewegt sich“
Am Samstag, 5. September 2009, findet die Veranstaltung
„Duisburg bewegt sich“ in der Duisburger City statt. Aus diesem
Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 5. September 2009, um einige
Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen City-Palais und
Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit
ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Samstag zwischen
10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch
den Bauernmarkt und die Veranstaltung „Duisburg bewegt sich“ ein
doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.
Nach
Berlin, nach Berlin,
Nach Berlin umzuziehen,...
Diese Ringelnatz-Verse werden im Oktober für mich aktuell. Aber auch
wenn ich in der Bundeshauptstadt Quartier beziehe, so bleibe ich
doch weiterhin in Duisburg mit zahlreichen Veranstaltungen präsent.
Im beginnenden Herbstsemester füllen sie an der VHS zwei getrennte
Wochen. Ab dem Frühjahrssemester 2010 werden dank einer großmütigen
Spende sogar vier intensive Wochen mit Vorträgen, Seminaren und
Workshops möglich sein. Dieses E-Mail ist also alles andere als ein
Abschiedsschreiben und ich hoffe sehr, dass Sie mir die Treue
halten. Ich darf Sie also heute aufs Neue herzlich einladen, mich im
anbrechenden Semester zu begleiten auf dem einen oder anderen
Erkundungsgang durch die Gefilde von bildender Kunst, Literatur,
Geschichte, Religion und Philosophie. Zu Ihrer Orientierung befinden
sich im E-Mail-Anhang ein kurzer und ein ausführlicher
Veranstaltungskalender.
Wieder sind mehrere Jubiläen zu feiern: Die Berliner Mauer fiel vor
20 Jahren und vor 250 Jahren wurde Friedrich Schiller geboren.
"Freiheit" steht als Überschrift über beiden Ereignissen. Diesem
ehrenwerten Begriff selbst wollen wir uns anhand zentraler Texte der
Gegenwartsphilosophie annähern (25.11., 9.12.). Schillers kühner
Freiheitstheorie der Schönheit ist ein Samstagworkshop gewidmet
(5.12.). Von diesseitigeren Aspekten der Schönheit fasziniert zeigt
sich Tizian mit seiner "Venus von Urbino" (7.12.).
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mitmenschlichkeit. Wie sehr
werden wir im Miteinander mit anderen Menschen geformt? Wie sollen
wir uns den anderen gegenüber verhalten und uns auf die anderen hin
entwerfen? Vor allem jüdische PhilosophInnen des 20. Jahrhunderts
haben bleibende Einsichten zu diesem Problemfeld beigesteuert. Ihnen
ist ein Lektürekurs (23.11., 7.12.) und ein Vortrag (8.12.)
gewidmet. Ein weiterer Vortrag befasst sich mit den ebenso ungemein
kreativen, provozierenden und wirkmächtigen jüdischen Philosophen
vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert: Moses Maimonides, Baruch de
Spinoza und Moses Mendelssohn (24.11.).
Diese drei Namen stehen zugleich für ein Denken der Bezüge zwischen
Mensch, Gott und Kosmos - Bezüge, die Hildegard von Bingen visionär
in ihren bewegenden Schriften reflektiert. Ihren sprachlichen und
visuellen Bildern spürt ein Seminar nach (24.11., 8.12.), die Person
Hildegard in ihrem erstaunlichen Facettenreichtum erschließt ein
Vortrag (26.11.). Äußeren Anlass für die Beschäftigung mit Hildegard
bietet ein Film über sie von Margarethe von Trotta, der für
kommenden Herbst angekündigt ist. Dann wird auch "Die Päpstin",
aufschlussreiches Konstrukt mittelalterlicher Legenden, nicht nur
ins Kino kommen, sondern ebenso Thema eines VHS-Vortrages sein
(9.12.). Gelegenheit, sich mit dem ganzen Körper in mittelalterliche
Frauenwelten zu begeben, besteht auf der Reise in die Lüneburger
Heide zu den Damenstiften, wo sich mittelalterliche Ausstattung
einzigartig erhalten hat (2.-6.6.2010).
Schließlich sollen zwei Veranstaltungen, die in den letzten
Semestern aus Gesundheitsgründen leider ausfallen mussten, im Herbst
nachgeholt werden: der Vortrag über die neuesten (und für den
Dichter wenig schmeichelhaften) historischen Thesen zu Homer
(23.11.) sowie der Wochenendworkshop "Philosophie und Malerei" mit
Julia Rüther (21./22.11.). Im Wochenendworkshop sollen eigene
künstlerische Aktivität und Philosophieren zusammengeführt werden.
Die Suche nach nicht textgebundenen Formen des Philosophierens liegt
mir persönlich ja ganz besonders am Herzen," stellt Alexander
Wiehart sein neues Volkshochschul-Programm vor. Der sympathische
Österreicher wird uns also auch im kommenden Studienhalbjahr
erhalten bleiben... Andreas Rüdig
„Keine
Angst vor Chinesisch!“: Sprachkurse in der VHS
Im „Schnupperkurs Chinesisch“ der Volkshochschule am morgigen
Samstag, 29. August, um 11 Uhr im
Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte werden die
Grundfragen zum Chinesischen, zu Aufbau und Besonderheiten der
Sprache beantwortet. Gezeigt werden Ausspracheregeln und Satzbau
sowie Zahlen, Datums- und Uhrzeitangaben, um sich im Chinesischen
auszudrücken. Außerdem erfährt man von der erfahrenen Sprachlehrerin
Dr. Yanqian von der Lippe-Fan Wissenswertes über die Schriftzeichen,
zum Beispiel wie alt die chinesische Schrift ist, wie viele
Schriftzeichen es gibt, ob chinesische Schriftzeichen Bilder sind
und wie ein chinesisches Wörterbuch funktioniert. Es wird keine
Teilnahmegebühr erhoben, Interessierte sind jederzeit herzlich
eingeladen. Ein Besuch des ersten Kursteils ist für das Verständnis
des zweiten Teils nicht zwingend erforderlich.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, biete die VHS
außerdem in Kooperation mit dem Konfuzius Institut in Duisburg
erstmals einen Chinesisch-Sprachkurs an. Der Kurs findet dienstags
und donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr statt und startet am 1.
September. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg und Trompet
Die Deutsche Bahn AG führt in der Nacht 1.9./2.9.2009, zwischen 22
Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg-Rheinhausen und
Trompet sowie im Bahnhof DU-Rheinhausen durch. Die Deutsche Bahn AG
ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die
Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch
verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu
halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das
Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke
behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer
zu vermeiden.
„Erlebnisweg
Rheinschiene“: Erster Bauabschnitt des Geh- und Radwegenetzes im
Rheinuferpark Rheinhausen fertiggestellt
In einer Bauzeit von nur 44 Werktagen wurde der erste von vier
Bauabschnitten zwischen der Rheinbrücke und der Kruppschen Halde an
der Rheingasse fertiggestellt und für Radfahrer und Fußgänger
freigegeben. Von den insgesamt im Rahmen des Konjunkturpaketes II
zur Verfügung gestellten 623.000 Euro wurden hier 135.000 Euro
verbaut.
Auf einer Länge von ca. 1,1 km entlang des Hochufers wurden die
alten Schienen auf der ehemaligen Werksbahntrasse entfernt, die alte
Schotterfläche mit einer Spezialfräse gelockert und eine neue
Tragschicht und wassergebundene Deckschicht in einer Breite von drei
Meter neu aufgetragen. Damit die Wege auch bei schlechtem Wetter
befahrbar bleiben, wurden im Randbereich Entwässerungsmulden
angelegt und die Vegetationsflächen beigearbeitet und eingesät. Auch
der tiefer liegende T unnelbereich
unter der Rheinbrücke wurde neu ausgebaut und gepflastert und ist
nun auch bei Regenwetter befahrbar. Die Kreuzungen an der
Osttangente und Fährstraße wurden barrierefrei ausgebaut. Dazu
gehören das Absenken von Bordsteinen und die Kennzeichnung von
Kreuzungen mit taktilen Elementen in Form von Noppenpflaster und
rauem Natursteinpflaster, an dem auch Blinde eine Kreuzung mit ihrem
Stock erkennen können. Zur besseren Wahrnehmung für Radfahrer und
Fußgänger sind in den Kreuzungsbereichen als seitliche Begrenzung
Ruhrsandsteinfelsen eingebaut, mit Verkehrszeichen „Geh- und Radweg“
beschildert und gegen unbefugtes Befahren durch Pkw mit rot-weiß
reflektierenden Absperrpfosten gesichert. Radwanderer auf dem
„Erlebnisweg Rheinschiene“ sind nun nicht mehr auf die unbequeme
Überquerung des Kreisverkehrs an der Rheinbrücke mit seinen Ampeln
angewiesen und können diesen durch den Tunnel unterfahren.
V.l.:
Bezirksvertreterin Claudia Leiße, Bezirksbürgermeisterin Katharina
Gottschling, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, einen begeisterten
Radfahrer sowie Dieter Depnering vom ADFC Duisburg auf dem
fertiggestellten Radweg.
Wohnbericht 2009 wurde vorgestellt
Der Wohnbericht 2009 ist da. Sozialdezernent Reinhold Spaniel
hat das 51 Seiten umfassende Werk heute im Rahmen eines
Pressegesprächs vorgestellt. Bereits seit vielen Jahren gibt das
Amtes für Soziales und Wohnen Auskunft über die Tätigkeiten der
Abteilung Wohnungswesen und die Entwicklungen des Duisburger
Wohnungsmarktes.
Trotz einer Abnahme der Einwohnerzahl nimmt der Wohnungsbestand
leicht zu, denn immer mehr Haushalte bestehen aus Singles, Senioren
oder Alleinerziehenden. Der Sozialwohnungsbestandes, der vor allem
für finanzschwache Haushalte eine gute Versorgung qualitativ
hochwertiger, dennoch günstiger Wohnungen garantiert, nimmt hingegen
ab. So wird sich nach einer Prognose der Abteilung Wohnungswesen die
Zahl der Sozialwohnungen bis 2025 halbieren. Dadurch wird die
Zugriffsmöglichkeit und Wohnungsbelegung durch die Kommune selbst
weiter eingeschränkt werden.
Die Vielfalt der Fördermöglichkeiten durch das Land NRW mit ihren
bedarfsgerechten Angeboten zur Wohnraumförderung sind besonders
wichtig. Neben der bekannten Eigenheim- und
Mietwohnungsbauförderung, der Förderung der Wohnheime,
Gruppenwohnungen und der Pflegewohnplätze, wird auf Barrierefreiheit
und Verbesserung der Energieeffizienz gesetzt. Inzwischen wurden
einige Beispielprojekte zum Stadtumbau in Duisburg mit Hilfe von
Wohnungsbaumitteln in Kooperation mit Ministerium, Investor und
Kommune erfolgreich durchgeführt. Derzeit erarbeitet die Abteilung
Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für innovative
Sozialforschung und Sozialplanung e.V. aus Bremen ein
Handlungskonzept, das als ganzheitliches Konzept die Grundlage für
die Wohnraumförderung bildet und zugleich als Beitrag zum Projekt
„Duisburg 2027“ dienen wird. Damit werden für das Wohnen in Duisburg
wichtige Leitlinien und Strategien gesetzt.
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im BIZ
Am Donnerstag, den 3. September 2009, informiert die Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg,
Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der
Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im
Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr.
29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen
Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen
zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe
Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der
Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die
Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Amt für Umwelt und Grün morgen nur eingeschränkt erreichbar
Das Amt für Umwelt und Grün wird morgen, 28. August, ab 11 Uhr auf
Grund eines Betriebsausfluges nur mit einer Notbesetzung arbeiten.
In dringenden Fällen ist Call Duisburg unter 94000 zu erreichen. |
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Donnerstag, 27. August 2009
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Historischer Kalender |
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Brücke
über den Marientorplatz wird gesperrt:
Am kommenden Freitag, 28. August, beginnen Reparaturarbeiten an
den Übergängen der Straßenbrücke über den Marientorplatz in
Duisburg-Altstadt. Die Brücke wird deshalb ab 18 Uhr für beide
Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Die Sperrung wird spätestens
am Montag, 31. August, um 5 Uhr wieder aufgehoben, so dass der
Berufsverkehr ungehindert fließen kann. Die Reparatur sollte bereits
Anfang Juli 2009 durchgeführt werden, musste aber aufgrund der hohen
Temperaturen verschoben werden. Umleitungsempfehlungen werden
ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig
zu umfahren, da es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Schulanfänger müssen angemeldet werden
Die Schulanfänger, die 2010 schulpflichtig werden, sind am 6.
Oktober 2009 in der Zeit von 10 bis 17 Uhr und 7. Oktober 2009 in
der Zeit von 10 bis 14 Uhr an den Duisburger Grundschulen
anzumelden.
Schulpflichtig werden die Kinder, die bis zum Beginn des 1.
Septembers 2010 das sechste Lebensjahr vollenden. Die
Erziehungsberechtigten dieser Kinder werden vom Schulamt in der 36.
Kalenderwoche benachrichtigt. Kinder, die nach dem oben genannten
Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag
ebenfalls am 6. und 7. Oktober an den Grundschulen angemeldet
werden. Dabei ist das Familienbuch oder ein anderer amtlicher
Geburtennachweis des Kindes vorzulegen. Es wird gebeten alle Kinder,
die eingeschult werden sollen, bei der Anmeldung in der Schule
vorzustellen.
Morgen
startet die Beecker Kirmes
210 Geschäfte, darunter 17 Fahr- und Schaugeschäfte, verschaffen bis
zum 1. September der Beecker Kirmes das Prädikat, größte Kirmes am
Niederrhein zu sein. Herausragende Neuheit ist in diesem Jahr die
Wildwasserbahn "Atlantis Rafting".
Erstmals wurde die Beecker Kirmes 1539 erwähnt, tatsächlich ist sie
jedoch wesentlich älter. War sie doch ursprünglich das Kirchweihfest
der Kirche des Beecker Oberhofs und dieser bestand schon im 9.
Jahrhundert. Patron der Kirche war der heilige Laurentius, dessen
Namenstag (10. August) in die Haupterntezeit fällt. Darum verschob
man die Kirmes auf den Sonntag nach Bartholomäi (24. August), eine
Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Ebenfalls Tradition hat
das Fisternölleken - ein Korn, der mit Zucker und Rosinen getrunken
wird. Neben dem Festplatz hinter dem Beecker Oberhof findet
die Kirmes auch auf dem Beecker Marktplatz und in den angrenzenden
Straßen statt. Montags ist Kindertag, es gilt der
"Familientarif" mit reduzierten Preisen. Ihren offiziellen Abschluss
findet die Kirmes am letzten Tag mit einem Feuerwerk vom Festplatz
um 22.45 Uhr.
Monopoly erscheint als Duisburg-Edition
Wer
war noch nicht auf der Schlossallee und hatte sich maßlos geärgert,
wenn er dort beim Mitspieler und Konkurrenten um die imaginären
Immobilie horrende Mieten zahlen musste. Monopoly erscheint eines
der weltweit erfolgreichsten Brettspiele demnächst in einer
Duisburg-Edition. Bisher schon in 37 Sprachen übersetzt und in 103
Ländern verkauft, bleibt auch bei der Duisburg Edition der weltweit
bekannte Spielinhalt des Vermögensaufbaus in der schnellen Welt des
Immobilienhandels erhalten.
Die Duisburg-Edition setzt aber in der Gesamtgestaltung natürlich
den Duisburg-Akzent. Sehenswürdigkeiten und Highlights von Duisburg
werden sowohl die Verpackung als auch das Spielbrett zieren. Auch
die bekannten Straßen werden bei der lokalen Edition durch echte
Duisburger Straßennamen mit Bildmotiven ersetzt sein. Bei der
Auswahl der Straßen und Highlights waren die Vermarkter der DMG
aktiv und haben den Hersteller unterstützt. Aber welche örtlichen
Straßen hat man anstatt der „Schlossallee“ und „Parkstraße“ in der
Duisburg-Edition?
Modellprojekt: Erfahrungsausstausch zum Abschluss
Am 31.August 2009 endet nach fünfjähriger Laufzeit das
Modellprogramm “FörMig - Förderung von Kindern und Jugendlichen mit
Migrationshintergrund". Ziel des Modellprogramms FörMig NRW am
Standort Duisburg/ Essen war und ist die Optimierung der
Sprachförderung in der Orientierungsstufe, die sich in Methodik und
Didaktik möglichst bruchlos an die Förderung im Laufe der
Grundschulzeit anschließen sollte. Der Fokus liegt auf der Förderung
der „Bildungssprache“, die als Aufgabe jeden Unterrichts im Sinne
der durchgängigen Sprachbildung angesehen wird.
In Duisburg und Essen haben sich acht „Basiseinheiten“ (Schulen der
Sekundarstufe I, fünf Gesamtschulen und drei Hauptschulen, mit ihren
Kooperationspartnern) an dem Programm beteiligt. Die im
Modellprogramm entwickelten Förderkonzepte dieser Schulen sind
unterschiedlich je nach den Gegebenheiten vor Ort. Gemeinsam war
jedoch die Berücksichtigung der folgenden FörMig - Prinzipien einer
koordinierten und durchgängigen sprachlichen Bildung, an denen sich
die Arbeit zu orientieren versuchte:
Sprachförderung an bildungsbiographischen Schnittstellen
Auf Diagnose aufbauende Förderung
Sprachförderung als Querschnittsaufgabe aller Fächer
Förderung der Mehrsprachigkeit
„Durchgängigen Sprachbildung“ als Prinzip für Schulentwicklung
Neues Meldeverfahren soll Kindeswohl sicherstellen
Das Jugendamt Duisburg überwacht die Früherkennungsuntersuchungen
Nicht alle Eltern gehen mit ihren Kindern zur Vorsorgeuntersuchung.
Diese bekommen demnächst Post vom Landesinstitut für Gesundheit und
Arbeit (LIGA) mit der Bitte, die Termine nachzuholen. Passiert das
nicht, werden weitere Maßnahmen vom Jugendamt der Stadt Duisburg ab
dem 1. September 2009 getroffen. Das Jugendamt hat sich zum Ziel
gesetzt, die Teilnahmequote an den Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen
und gleichzeitig den Schutz der Kinder zu verbessern. Das neue
Meldeverfahren ermöglicht es dann auch, jene Sorgeberechtigten
herauszufiltern, die ihre Kinder nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen
vorstellen. Das funktioniert wie folgt:
Das LIGA erfasst die Daten, die von den Kinderärzten seit Januar
2009 nach erfolgten Untersuchungen gemeldet werden. Das sind alle
Termine ab der sogenannten U5, also etwa sechs Monate nach der
Geburt des Kindes. Danach erfolgt der Abgleich mit der
Einwohnermeldedatei. Eltern, die nicht mit ihren Kindern zur
Untersuchung waren, erhalten eine Erinnerung von der LIGA mit der
Bitte, die Untersuchung nachzuweisen. Falls keine Rückmeldung
erfolgt, wird das Jugendamt der Stadt Duisburg tätig.
Gemäß der neuen Verordnung werden die Eltern erneut angeschrieben,
um die versäumte Untersuchung nachzuweisen. Gleichzeitig erhalten
sie bei Bedarf einen weiteren Überblick über kostenlose
Hilfsangebote. Nach Ablauf einer Frist von vier Wochen erfolgt eine
persönliche Kontaktaufnahme, etwa im Rahmen eines Hausbesuches, mit
den Eltern. Unter Umständen ist es notwendig, das Kind persönlich
kennen zu lernen und auf weitere Unterstützungsangebote zur
gesundheitlichen Förderung hinzuweisen.
Hallenbad Rheinhausen wieder geöffnet
Nach Abschluss der jährlichen Grundreinigung im Hallenbad
Rheinhausen steht das Bad allen Schwimmfreunden ab Montag, 31.
August, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
NRW-Verbraucherpreisindex: Keine Veränderung im Jahresabstand
In Nordrhein-Westfalen erreichte der Verbraucherpreisindex im August
2009 mit 106,9 Punkten (Basisjahr 2005 = 100) exakt das Niveau vom
August des Vorjahres. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erhöhte
sich im Monatsabstand (gegenüber Juli 2009) der Preisindex um 0,3
Prozent.
Die moderate Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich
auf Preisrückgänge bei Heizöl (-32,8 Prozent), Kraftstoffen (-11,4
Prozent) und Gas (-10,2 Prozent) zurückzuführen. Auch Nahrungsmittel
(-3,4 Prozent), insbesondere Vollmilch (-23,6 Prozent) und Butter
(-22,1 Prozent), waren preisgünstiger als im Vorjahr, während für
Tabakwaren (+5,2 Prozent) und Pauschalreisen (+5,1 Prozent) mehr
aufgewendet werden musste.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich vor allem Heizöl (+8,2
Prozent) und Kraftstoffe (+4,8 Prozent). Auch Verbundfahrkarten
(+4,3 Prozent) kosteten mehr als im Juli 2009. Dagegen gingen die
Preise für Frischobst (-6,1 Prozent) und
Frischgemüse (-5,7 Prozent) saisonbedingt zurück. (IT.NRW)
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Mittwoch, 26. August 2009
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Historischer Kalender |
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CO-Pipeline: Stadt klagt gegen Änderungsbescheide der
Bezirksregierung
Die Stadt Duisburg ergreift seit über zwei Jahren in enger
Kooperation mit der Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg Süd
Maßnahmen, um den Bau bzw. Betrieb der Kohlenmonoxid-Leitung in der
planfestgestellten Form zu verhindern. Wesentliche Schritte waren
die Beauftragung eines Sicherheitsgutachtens (Veenker-Gutachten) und
die Unterstützung einer Klage aus der Bürgerschaft. Außerdem wurden
die Besitzeinweisungen, die gegenüber der Stadt Duisburg durch die
Bezirksregierung Düsseldorf erlassen wurden, beklagt.
Nach den neuesten Planänderungsverfahren, an deren Erarbeitung die
betroffenen Kommunen von der Bezirksregierung nicht beteiligt
wurden, ist die Stadt Duisburg in der Lage, selbst Klage vor dem
Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben. Gemeinsam mit vielen
anderen Gemeinden, auf deren Stadtgebiet die CO-Pipeline gebaut
wurde, klagt die Stadt Duisburg gegen die Planänderungsbeschlüsse
der Bezirksregierung Düsseldorf.
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat mit Beschluss vom 26.Mai 2009
den Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme
der bereits weitgehend fertig gestellten CO-Pipeline abgelehnt. Das
Gericht ist insbesondere zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die
Sicherheitslage durch die Änderungsbescheide der Bezirksregierung
Düsseldorf vom 2. und 3. März 2009 nicht verbessert, sondern sogar
verschlechtert hat, weil nach deren Inhalt das ursprünglich
vorgesehene oberflächennahe Warnband entfällt, die Breite der
sogenannten Geo-Grid-Matten von ursprünglich 80 cm auf nunmehr 60 cm
und die Rohrwanddicke an verschiedenen Stellen von 6,3 mm auf 5,6 mm
reduziert wurde. Die Kammer hat festgestellt, dass hierdurch das
Sicherheitsniveau entscheidungserheblich herabgesetzt worden sei;
eine abschließende Klärung müsse jedoch einem Hauptsacheverfahren
vorbehalten bleiben.
Die Änderungsbescheide vom 2. und 3. März 2009 beinhalten dadurch,
dass sich nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts Düsseldorf
eine Verschlechterung der Sicherheitslage ergeben hat, eine
selbständige Klagebefugnis für die Stadt Duisburg, da auch
städtische Grundstücke von diesen Planänderungsbescheiden betroffen
sind. Dies hat die Verwaltung dazu veranlasst, am 7. August 2009
eine Klage gegen die bezeichneten Änderungsbescheide der
Bezirksregierung Düsseldorf beim Verwaltungsgericht Düsseldorf
einzureichen. Inhaltlich besonders wichtig ist die Klage deshalb,
weil sich das Verwaltungsgericht in dem Beschluss vom 26. Mai 2009
nicht abschließend zu der Frage geäußert hat, inwieweit sich durch
die Verringerung der Rohrwanddicke eine Absenkung des
Sicherheitsniveaus der Leitung ergibt. Deutliche Worte wurden
bislang nur zur Frage der Absenkung des Sicherheitsniveaus bezüglich
der Geo-Grid-Matten (Planänderungsbescheid vom 3. März 2009)
gefunden, weil die Antragsteller in dem Verfahren, das zu dem
Beschluss vom 26. Mai 2009 führte, mit ihren Grundstücken nicht im
Betroffenheitsbereich des Planänderungsbescheides vom 2.März 2009
zur Verringerung von Rohrwanddicke in Kreuzungsbereichen lagen.
Genau in diese Lücke stößt die Stadt Duisburg mit ihrer Klage, weil
sie – anders als die Antragsteller in den bisherigen Verfahren -
Eigentümerin von Grundstücken ist, auf denen Rohre mit dünneren
Wandstärken verlegt worden sind. Das Verwaltungsgericht soll auch
insoweit zu einer klaren Entscheidung bewegt werden.
VHS:
Outlook und das Internet
Die Volkshochschule an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte, bietet
zu den Themen „Outlook“ und „Internet“ Kurse an. Das Tagesseminar am
Samstag, 29. August, vermittelt von 10
bis 17 Uhr den effektiven Einsatz von Outlook und seinen wichtigsten
Komponenten. Termine, Kontakte und Aufgaben verwalten, Kommunikation
in Arbeitsgruppen, in internen Netzen unterstützen, E-Mails
versenden - das sind Möglichkeiten, die diese Software bietet.
Außerdem lädt ein Internet-Kurzseminar freitags an sechs
Vormittagen, beginnend am 4. September, jeweils von 10 bis 11.30
Uhr, ältere Menschen ein. Der Kurs bietet einen praxisnahen Zugang
zu den wichtigsten Internetanwendungen. Themen wie „Zugang zum Netz“
oder „Erfolgreiche Internetsuche“ werden ebenso erklärt wie
Einkaufen im Internet oder Online-Banking.
Neue
Verkehrsregelung auf der Halener- und Königsberger Straße in Homberg
Die Halener- und Königsberger Straße in Duisburg-Homberg werden in
eine Tempo-30-Zone einschließlich rechts-vor-links-Regelung
umgewandelt. Auf der bisher vorfahrtsberechtigten Halener Straße
werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ab kommenden Montag, 31.
August, die vorfahrtsberechtigenden Schilder abmontieren und die
Tempo-30-Zone-Schilder aufstellen. Somit gilt an allen Kreuzungen
innerhalb dieser Tempo-30-Zone rechts vor links. Die
Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl hatte diese Maßnahmen
beschlossen, um dem Wunsch aus der Bürgerschaft und der Politik nach
einer Geschwindigkeitsreduzierung nachzukommen. Damit wird die
Sicherheit für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen erhöht.
Alle Kraftfahrzeugführer werden gebeten, die neue Regelung zu
beachten und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.
VHS:
Bewerben im Internet - die digitale Bewerbung
Einen Kurs zum Thema „Bewerben im Internet - die digitale Bewerbung“
bietet die Volkshochschule im Zentrum für Personalentwicklung in
Buchholz, Lüderitzallee 27, am Sonntag, 6.
September, an. In der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr kann eine
individuelle digitale Bewerbungsmappe erstellt werden. Die Bewerbung
per E-Mail wird thematisiert und es gibt Tipps für eine
Online-Stellensuche.
Bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit sollte eine Bewerbung im
Internet nicht außer Acht gelassen werden, da immer mehr Firmen bei
Stellenausschreibungen den Erstkontakt und die Bewerbung auf diesem
Wege anbieten. Sogar Assessment-Center können bei manchen
Arbeitgebern online durchgeführt werden. Jobbörsen bieten die
Möglichkeit, sich selbst und sein Profil potentiellen Arbeitgebern
vorzustellen.
Landmarke Angerpark: Großer Besucherandrang auf kleinem Raum -
Führung am Samstag
Die Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe „Landmarke Angerpark“
erfreut sich großer Beliebtheit bei den Duisburger und ihren Gästen.
Am letzten Wochenende wanderten insgesamt über 100 Besucher auf die
Heinrich-Hildebrand-Höhe an der Berzeliusstraße in Duisburg-Wanheim,
um sich die Entwürfe von Stephen Craig, Michael Sailstorfer, Rita
McBride sowie der Preisträger Heike Mutter und Ulrich Genth
anzuschauen. Am kommenden Sonntag, 30. August 2009, wird Frau Dr.
Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg um 15 Uhr
durch die Ausstellung führen und über die Wettbewerbsgeschichte
erzählen. Treffpunkt ist auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe
VHS:
Grammatikseminare
Die Volkshochschule bietet am Samstag, 29.
August, und am Samstag, 5. September, im Gebäude an der
Königstraße 47, Stadtmitte, Grammatikseminare in den Sprachen
Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch an. Die Kurse dauern
jeweils von 9 bis 18 Uhr. Sie laden ein, verschollene Kenntnisse
aufzufrischen und Grammatik zu verstehen. Die Kursgebühr beträgt 30
Euro, Ermäßigungen sind möglich. Anmeldungen können ab sofort
erfolgen. |
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Dienstag, 25. August 2009
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Stellwerksstörung in Duisburg-Hochfeld beseitigt - Keine Zugausfälle
und Verspätungen mehr . Busnotverkehr aufgehoben
Wegen einer Stellwerkstörung in Duisburg-Hochfeld kam es seit
heute früh ab 8.40 Uhr zu umfangreichen Verspätungen und
Zugausfällen. Gegen 16 Uhr waren die Störungen beseitigt. Betroffen
waren die Züge der Linie RE 2
(Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg-Essen-
Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster), der RB 31 (Duisburg-Xanten)
und der RB 33 (Aachen-Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg). Die Züge
mussten teilweise über Köln umgeleitet werden. Die Reparaturarbeiten
sind seit 16.00 Uhr beendet, alle Züge verkehren wieder über den
Regelweg und im Regelfahrplan.
Stellwerksstörung in Hochfeld - Zugausfälle und Verspätungen bei den
Nahverkehrslinien RE 2, RB 31 und RB 33 . Busnotverkehr eingerichtet
Wegen einer Stellwerkstörung in Duisburg-Hochfeld kommt es zu
folgenden Fahrplanänderungen:
Die Züge der Linie RE 2 (Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg-Essen-
Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster) werden von Duisburg Hbf nach
Mönchengladbach und Gegenrichtung über Düsseldorf Hbf und
Köln-Deutzerfeld umgeleitet. RB 31 (Duisburg-Xanten) verkehrt nur
bis Millingen und wendet dort auf den Zug der Gegenrichtung.
Zwischen Millingen und Xanten fahren Busse als Ersatz für den
Schienenverkehr.
Die Linie RB 33 (Aachen-Mönchengladbach-Krefeld-Duisburg) endet in
Rheinhausen und fährt zurück nach Aachen Hbf. Züge der Linie RB 33
(Wesel-Mönchengladbach) fahren fahrplanmäßig.
Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich noch bis ca. 13 Uhr
andauern.
CO-Pipeline: Stadt Duisburg klagt gegen Planänderungsbeschlüsse der
Bezirksregierung Düsseldorf
Die Stadt Duisburg ergreift seit über zwei Jahren in enger
Kooperation mit der Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg Süd
Maßnahmen, um den Bau bzw. Betrieb der Kohlenmonoxid-Leitung in der
planfestgestellten Form zu verhindern. Wesentliche Schritte waren
die Beauftragung eines Sicherheitsgutachtens (Veenker-Gutachten) und
die Unterstützung einer Klage aus der Bürgerschaft. Außerdem wurden
die Besitzeinweisungen beklagt. Nach den neuesten
Planänderungsverfahren ist die Stadt Duisburg in der Lage, selbst
Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben. Gemeinsam
mit vielen anderen Gemeinden, auf deren Stadtgebiet die CO-Pipeline
gebaut wurde, klagt die Stadt Duisburg gegen die
Planänderungsbeschlüsse der Bezirksregierung Düsseldorf.
70%
aller Ertrunkenen waren älter als 45
Insgesamt 351 Menschen sind im Jahr 2007 bei Unfällen durch
Ertrinken oder Untergehen gestorben. Dies teilt das Statistische
Bundesamt mit. 70% der Personen waren über 45 Jahre alt. Kinder und
Jugendliche unter 15 Jahren stellten mit knapp 12% nur einen kleinen
Teil der Fälle. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2007 rund 16% weniger
Menschen ertrunken. Durch Ertrinken starben weit mehr Männer als
Frauen. Über 71% der Verstorbenen (250 Personen) waren Männer, 29%
Frauen.
45% (158 Personen) der tödlichen Unfälle durch Ertrinken und
Untergehen ereigneten sich in der wärmeren Jahreszeit von Mai bis
August. Nimmt man den im Jahr 2007 sehr warmen April noch dazu,
erhöht sich die Zahl in der Badesaison auf 198 Personen und somit
auf gut 56%.
Homberg:
Kirchstraße erhält neue Fahrbahndecke
Auf der Kirchstraße in Duisburg-Homberg beginnen am Dienstag, 25.
August, gegen 7 Uhr Straßenbauarbeiten. Zwischen Moerser Straße und
Blücherstraße wird eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Aufgrund der
Bauarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Voraussichtlich
ab Montag, 7. September, wird die Kirchstraße vorübergehend zur
Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Blücherstraße gefahren
werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die
Baumaßnahme dauert bis zum 14. September.
Deutsche Herzstiftung Duisburg
Wer
sein Herz verloren hat, der ist schwer verliebt. Und wessen Herz
gebrochen ist, der hat Liebeskummer. "Wir kümmern uns um Leute, die
an Herzerkrankungen leiden," berichtet Werner Ernst. Bei der
Deutschen Herzstiftung betreut er die Kreise Wesel und Kleve sowie
die Stadt Duisburg. Es ist nun rund 30 Jahre her, dass Ärzte aus dem
Raum Frankfurt am Main / Heidelberg die Herzstiftung gründeten.
"Damals gab es die erste Bypass-Operation," erinnert Ernst. "Das
Wissen um Herzerkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten stieg damals
explosionsartig. Es sollte nicht nur Wissen zusammengetragen werden,
sondern auch populärwissenschaftlich veröffentlicht werden."
Rund 60.000 Mitglieder gehören der Herzstiftung an. Sie ist damit
die größte Hilfsorganisation in Deutschland für
Herz-Kreislauferkrankungen. "2005 gab es rund 830.000 Todesfälle in
ganz Deutschland. Jeder Zweite starb an Krankheiten des
Herz-Kreislaufsystems." Schriftliche und telefonische Sprechstunden,
Beratung und Hilfe von Eltern herzkranker Kinder, Vorträge und
Seminare sind die wesentlichen Angebote der Herzstiftung. Kontakte
zu Firmen ("In Duisburg ist Haniel lobend zu erwähnen.") und
Selbsthilfegruppen ("Da hat Duisburg noch Nachholbedarf!") sind
weitere Tätigkeitsschwerpunkte.
In seinem Berufsleben arbeitete Ernst als Lehrer. Mit 52 Jahren
bekam er seinen ersten Herzinfarkt. Während einer Reha lernte er die
Deutsche Herzstiftung kennen. Heute ist er einer von 100 Leuten
deutschlandweit, die die Herzstiftung vor Ort repräsentieren. "Wer
sonst soll sich um die Belange von Herzkranken kümmern, wenn nicht
die Betroffenen selbst," fragt Ernst. Mitstreiter sind in seiner
Gruppe durchaus noch bekommen.
"Die Mitglieder sind oft in einem fortgeschrittenen Alter." Wer
wegstirbt, wird gewissermaßen durch einen neuen
Herzinfarkt-Patienten ersetzt. Das Problem dabei ist die
psychologische Situation der Patienten. Ist die medizinische
Behandlung beendet, ist die Behandlung abgeschlossen. "Die
Betroffenen gehen dann auf Abstand zu ihrer Erkrankung. Sie werden
sehr viele wehleidige Menschen dabei finden. Es ist aber kaum jemand
bereit, sich verbandsmäßig und ehrenamtlich zu engagieren. So
nebenbei bemerkt: Wir finanzieren uns hauptsächlich durch unsere
Mitgliedsbeiträge und erhalten kaum Spenden."
Starke und anhaltende Druckschmerzen im Brustbereich, die sich bis
in die Arme und Schulter ausbreiten, starke Übelkeit, starker
Schwindel, Schweißausbrüche und Angstzustände sind zumindest bei
Männern deutliche Hinweise auf einen Herzinfarkt. "Bei Diabetikern
fehlen oft die Schmerzen. Bei Frauen kommen oft Schmerzen im
Oberbauch hinzu," berichtet Ernst. Ihm ist die Verkürzung der
Prähospitalzeit, als die Zeit zwischen Herzinfarkt und Aufnahme in
ein Krankenhaus, wichtig. "Beim Herzinfarkt ist schnell Hilfe
wichtig. Leider scheuen sich viele Menschen aus den
unterschiedlichsten Gründen, bei Bedarf einen Notarzt zu holen."
Das Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus in Meiderich das Herzzentrum in
Duisburg. Das Johannes-Hospital, das St. Anna-Krankenhaus, das
Johanniter - Krankenhaus, St. Joseph und die Städtischen Kliniken
sind ebenfalls im kardiologischen Bereich sehr aktiv.
Einen Rat gibt mir Ernst noch auf den Weg, als wir unser Gespräch
beenden. "Man kann nur mittels EKG feststellen, ob jemand einen
Herzinfarkt hat. Im Zweifelsfall ist es also besser, den Notarzt /
die 112 anzurufen und Hilfe zu erbitten. Da spielt es dann auch
keine Rolle, ob es eventuell ein Fehlalarm war. Andreas Rüdig |
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Montag, 24. August 2009
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Historischer Kalender |
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Fünf
Freunde auf dem „Jakobsweg“ - Olympiasieger Rolf Milser auf den
Spuren des Apostels Jakobus
Einen ganzen Monat wird Hotelier und Olympiasieger Rolf Milser
gemeinsam mit vier Freunden den Jakobsweg zwischen
Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich und Santiago de Compostela.
Von der französischen Region Aquitanien im Département Pyrénées –
Atlantiques, direkt an der Grenze zu Spanien im französischen
Baskenland werden Milser und seine Freunde den 800km langen
Pilgerweg vom 27. August bis zum 27. September begehen.
„Vier von uns werden am Tag etwa 30 – 35km gehen. Der fünfte fährt
mit dem Wohnmobil zur nächsten Etappe und besorgt Unterkunft und
Verpflegung!“ so der weltbekannte Sportler. „Gelaufen wird aufgrund
der Hitze zwischen 6 und 10 Uhr morgens sowie von 17 – 19 Uhr am
Abend, also 6 Stunden am Tag!“
Der Jakobsweg auch bekannt als Camino de Santiago ist der Pilgerweg
zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela, Hauptstadt
der Autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Die Stadt ist
katholischer Erzbischofsitz, Wallfahrtsort und Ziel des Jakobswegs.
Verabschiedet wird das Team der Pilger am Donnerstag um 17 Uhr am
Landhaus Milser. HM
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| Der Weg ist das Ziel -
auch für Rolf Milser |
Santiago de Compostela |
Tag des
Dialogs 2009 in der Alten Feuerwache
Das Referat für Integration der Stadt Duisburg und das
Anti-Rassismus Informations-Centrum (ARIC-NRW e.V.) veranstalten
erstmals gemeinsam im November den „Tag des Dialogs“. Er steht unter
dem Motto „Wir sind DU“. Dazu findet am Freitag, 28. August, um
18.30 Uhr in der Alten Feuerwache in Hochfeld auf der Friedenstraße
5-7 eine von drei Informationsveranstaltungen für interessierte
Bürgerinnen und Bürger statt.
Die Leiterin des Referats für Integration, Leyla Özmal, möchte mit
diesem „Tag des Dialogs“ Gelegenheit für Begegnungen schaffen, denn:
„Das Zusammenleben von Menschen kann nur im Dialog und Austausch
miteinander gelingen“. Anlässe für Begegnungen gibt es im Alltag
natürlich jede Menge. Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern
unterschiedlicher Herkunft findet allerorts und ständig statt. Der
„Tag des Dialogs“ soll diesen Meinungsaustausch öffentlich machen.
Am „Tag des Dialogs“ treffen sich Duisburger an unterschiedlichen
Dialogtischen an verschiedenen Orten der Stadt. Hierfür stellen
verschiedene Gastgeber „Dialogtische“ bereit, die sie in Eigenregie
gestalten. Gastgeber können Vereine, Verbände, Initiativen,
Selbstorganisationen, Firmen, Kirchen oder Privatpersonen sein.
Jeder, der möchte, kann einen Dialogtisch gestalten und an seinen
Tisch Gäste einladen.
Begleitet werden die Gespräche durch Moderatoren. Sie kommen aus den
eigenen Reihen der Gastgeber und werden von ARIC-NRW e.V. auf ihre
Aufgabe vorbereitet. Wer mehr über den „Tag des Dialogs“ erfahren
möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich eine der
Infoveranstaltungen zu besuchen: Freitag, 28. August, von 18.30 bis
19.30 Uhr, Mittwoch, 2. September, 17 bis 18 Uhr, und Mittwoch, 16.
September. 18 bis 19 Uhr, jeweils in der Alten Feuerwache auf der
Friedenstraße 5-7 in Duisburg-Hochfeld.
Mitarbeiter des städtischen Integrationsreferates wird Professor in
Osnabrück
Dr.
Rauf Ceylan (33 Jahre) verlässt zum Monatsende das städtische
Referat für Integration, weil er an der Universität Osnabrück eine
Professur erhalten hat. Im Referat für Integration war Dr. Ceylan
für die wissenschaftliche Begleitung zuständig und hat in seiner
zweijährigen Tätigkeit wesentlich am integrationspolitischen Prozess
mitgewirkt. An der Universität Osnabrück wird Dr. Ceylan den
Lehrstuhl für Religionssoziologie vertreten. Oberbürgermeister Adolf
Sauerland bedankte sich bei ihm für die in Duisburg geleistete
Arbeit und wünschte ihm viel Glück bei seiner neuen Aufgabe.
Umzug
und Schlüsselübergabe bei der Kindertageseinrichtung Rubensstraße in
Rheinhausen
Das alte Gebäude der Kindertageseinrichtung Rubensstraße ist in die
Jahre gekommen und baufällig. Um den Kita-Betrieb aufrechterhalten
zu können, musste ein Ersatz geschaffen werden. Die neue Kita
Rubensstraße ist in unmittelbarer Nachbarschaft zur alten von der
GEBAG errichtet worden. Heute werden die Schlüssel zur neuen Kita an
Oberbürgermeister Adolf Sauerland übergeben und somit gleichzeitig
der Startschuss für den Umzug gegeben.
Mehr als eine Million Euro für
energetische Sanierung der
Friemersheimer
Gemeinschaftsgrundschule Marktstraße
Aus dem Konjunkturpaket II wird auch die Gemeinschaftsgrundschule
Markstraße in Duisburg-Friemersheim energetisch saniert.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird sich vor Ort über den
Fortgang der mehr als eine Million Euro teuren Maßnahme informieren.
VHS: Lehrgänge zum Erwerb von
Sportbootführerscheinen
Die Volkshochschule bietet ab dem 8. September
wieder eine theoretische Ausbildung zum Erwerb des amtlichen
„Sportbootführerscheins See“ und des „Sportbootführerscheins Binnen“
an. Für alle Interessenten, die sich näher informieren wollen,
findet vorab am Dienstag, 1. September,
im Vortragssaal der VHS auf der Königstr. 47 in Duisburg- Mitte eine
Informationsveranstaltung statt. Dabei geht es um Fragen wie: Wer
benötigt welchen Führerschein? In welcher Reihenfolge sollten die
Ausbildungen stattfinden? Welche Prüfungsvoraussetzungen sind zu
erfüllen? und Wie und wo erlangt man die praktischen Kenntnisse und
Fertigkeiten?
Bauernmarkt-Verlegung zum Duisburger Citi-Run
Am 27. August 2009 findet der Citi-Run in der Duisburger City statt.
Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 27. August
2009, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen
Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Marktbeschicker
werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment
zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.
Service der Stadtbibliothek: Frag
die Bibliothek
Seit dem 20. August bietet die Stadtbibliothek Duisburg ihren Kunden
einen neuen Online-Service. Über ein komfortables Onlineformular,
das unter www.stadtbibliothek-duisburg.de aufrufbar ist, können rund
um die Uhr Fragen direkt an die Stadtbibliothek gerichtet werden.
Erforderlich ist lediglich eine gültige Benutzerausweisnummer, die
in das Formular eingetragen werden muss. Beantwortet werden sowohl
Fragen zur Benutzung der Stadtbibliothek als auch zu benötigten
Fachinformation für Schule, Beruf oder Studium. Damit die Anfrage
möglichst umfassend und schnell bearbeitet werden kann, sollte diese
auch möglichst präzise gestellt sein. Die Antwort kommt dann
innerhalb von zwei Werktagen per Mail. Juristische und medizinische
Auskünfte können nicht gegeben werden.
NRW: Zahl der Wohnungen auf Rekordhöhe
Anfang 2009 gab es in Nordrhein-Westfalen mit 8 532 600 so viele
Wohnungen (ohne Wohnheime) wie nie zuvor. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren das 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 17,5 Prozent
mehr als vor 20 Jahren (1. Januar 1990: 7 260 200 Wohnungen). Mehr
als die Hälfte der Wohnungen (56,0 Prozent) in NRW befanden sich in
Mehrfamilienhäusern, ein Viertel (25,0 Prozent) in Ein- und etwa ein
Sechstel (17,4 Prozent) in Zweifamilienhäusern; 1,6 Prozent der
Wohnungen gehörten zu sog. Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte
Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen).
Rein rechnerisch sind die Wohnungen in NRW durchschnittlich 85,0
Quadratmeter groß; vor zwanzig Jahren waren dies noch drei
Quadratmeter weniger (1. Januar 1990: 81,9 m²) gewesen. In den
Kreisen Borken (105,8 m²), Höxter (104,9 m²) und Coesfeld (104,9 m²)
sind die Wohnungen im Schnitt am größten - in Gelsenkirchen (69,6
m²), Duisburg (71,1 m²) und Düsseldorf
(71,4 m²) am kleinsten. (IT.NRW).
Finanzgericht Düsseldorf:
Unterschiedliche Umsatzsteuersätze bei dem Verkauf von Speisen zum
Verzehr an Ort und Stelle oder zur Lieferung außer Haus
Die Klägerin betreibt in einem Einkaufszentrum einen Imbiss. Das
Finanzamt ging davon aus, dass die Abgabe von Speisen mit einem
Umsatzanteil von 90 % dem Regelsteuersatz (Abgabe von Speisen zum
Verzehr an Ort und Stelle) und nur mit 10% dem ermäßigte Steuersatz
(Lieferung außer Haus ) zu unterwerfen sei Das Gericht hat dies
bestätigt. Der Verzehr der Speisen habe in unmittelbarer räumlicher
Nähe zum Abgabeort stattgefunden. Hiervon sei schon im Hinblick auf
die fehlende wärmeisolierende Verpackung auszugehen (Az: 13 K
2530/01 U).
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Sonntag, 23. August 2009
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Historischer Kalender |
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Hafen-Talk beim
Ruhrorter Hafenfest
Vier Tage Hafenfest in Ruhrort. Am heutigen frühen Sonntag konnten
die Veranstalter wie in jedem Jahr einen guten Besuch verzeichnen.
Bei herrlichem Sonnenschein spazierten die Festbesucher gemütlich
entlang der Kaimauer bis hin zur Hafenkirmes und zurück. Hierbei
ließen sich an den bunten Ständen der Aussteller von „Grünes
Ostfriesland“ über Niederrhein Werbung und Niederrhein-Therme bis
hin zur Floriade 2012 Venlo, informieren oder erwarben den einen
oder anderen Gegenstand, um sich oder einem Anderen eine Freude zu
machen.
Dicht gedrängt, sitzend oder stehend verfolgten dann die Besucher ab
11:00 Uhr auf der Bühne Schifferbörse, den Radio Duisburg Hafen-Talk
mit dessen Chefredakteur Rainer Zimmermann. Gäste waren u.a.
MSV-Trainer Peter Neururer und Dietmar Cremer, Geschäftsführer der
GEBAG. Peter Neururer warb bei allen, die in irgendeiner Weise mit
dem MSV sympathisieren, diesen am Montag, 31. 08 09 beim Heimspiel
gegen Fortuna Düsseldorf zu unterstützen. Nur so sei zu vermeiden,
dass die Düsseldorfer, die mit 10.000 Fans anreisen, in der schönen
MSV-Arena ein Heimspiel bestreiten können. Der nächste Auftritt war
den Blues Brothers vorbehalten. Nachdem diese die Bühne unsicher
gemacht hatten, unterhielt der Duisburger Kabarettist Kai Magnus
Sting die Anwesenden und Radio DU-Hörer, in seiner gewohnt
liebenswürdigen Art, bis zum Ende der Sendezeit des Hafen-Talk.
Anschließend sorgte, nach einigen technischen Problemen, der
Duisburger Shanty-Chor, passend zum Hafenfest. für eine maritime
Atmosphäre. Manfred Schneider – Text und Fotos
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| Buntes Treiben an der
Ruhrorter Kaimauer |
Peter Neuruer, Rainer
Zimmermann und Dietmar Cremer (v.li.n.re.) |
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| Der Duisburger
Shanti-Chor sorgte für maritime Atmosphäre |
Kai Magnus Sting (re.)in
Aktion. Neben ihm, Radio DU Chefredakteur Rainer
Zimmermann |
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Freitag, 21. August 2009
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Historischer Kalender |
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Rucola
mit Greiskraut
Nach den Berichten über den Fund des giftigen Greiskrauts in
Rucola hat auch das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz
der Stadt Duisburg das Rucola Angebot verstärkt kontrolliert. In der
letzten Woche wurde bei sieben Kontrollen in einer Charge Rucola,
die jedoch aus holländischem Anbau stammt, das „Gemeine Kreuz- oder
Greiskraut (Senecio vulgaris)“ gefunden. Die Blätter des Greiskrauts
ähneln zwar in der Form dem Blatt der Wilden Rauke/Rucola, sie sind
jedoch gezackt, insbesondere an den Blattverzweigungen stark behaart
und erheblich dicker. Besonders an der zylinderförmigen Blüte sind
die beiden Produkte leicht zu unterscheiden. Das Greiskraut riecht
beim Zerreiben sehr streng, der Geschmack ist sehr bitter. Alle
Pflanzenteile des Greiskrauts enthalten das sogenannte ungesättigte
Pyrrolizidin-Alkaloid (PA), ein starkes Lebergift, das bei Mensch
und Tier – je nach aufgenommener Menge – lebensbedrohliche
Leberschäden hervorrufen kann und als krebserregend gilt. Das
Lebensmittelüberwachungsamt wird weiter intensiv den Markt in
Duisburg zum Schutz der Verbraucher beobachten. Wer Zweifel hat kann
sich an folgende Rufnummer wenden: (0203) 283-2749.
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| Bund Rucula |
Greiskraut |
Neues
Gesundheitszentrum an der Steinschen Gasse
Schon
im vergangenen Jahr kündigte Dr. Ralph Oehmke an, dass sich auf dem
Parkplatz vor der Marienkirche an der Steinschen Gasse ein neues
Medizinisches Zentrum entstehen soll. "Es gibt genügend Investoren
und Interessenten", so der Geschäftsführer der Duisburger
Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft. Nun soll, da mehr als zwei
Drittel der sogenannten Ankermieter feststehen, in rund 15 Monaten
unter Federführung der Trapp-Projektentwicklung (Wesel) das neue
Gesundheitszentrum an der exponierten Stelle entstehen. Schon bei
der Ratsvorlage zum Umbau des Marientorplatzes war die geschwungene
Form des neuen Gebäudes auf der damaligen Vorlage erkennbar.
Aus der verkehrlichen Neuorganisation des Marientorplatzes ergeben
sich einzigartige städtebauliche Potenziale, diesen Ort zu einem
repräsentativen Stadteingang zu entwickeln:
Innenstadt, Innenhafen und der Stadtteil Hochfeld können in ihrer
Unverwechselbarkeit am Marientor präsentiert werden. Im Detail
bedeutet dies, den Endpunkt des Sonnenwalls zu formulieren und den
Übergang nach Hochfeld zu verdeutlichen. Die räumlich-funktionale
Verflechtung des Marientortheaters mit der Innenstadt kann betont
werden. Kurze Wege zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil
Hochfeld können entwickelt werden (Anlage 2).
Leitlinien der städtebaulichen Umgestaltung des Marientorplatzes und
unmittelbar angrenzender Flächen sind:
• optische Aufwertung des Marientortheaters durch Fassadensanierung
und einen Wasserspiegel auf den Vorplatz
• Sanierung von Bestandsgebäuden und Fassaden
• einheitliches Lichtkonzept für Bestands- und Neubauten
• Baulückenschließung durch Neubau
• einheitliches Farb- und Lichtkonzept für Neubauten. Auf die
Erarbeitung des Lichtkonzeptes des Marientorplatzes ist besonderes
Augenmerk zu richten, da hiermit kurzfristig die Veränderung der
Eingangssituation hin zu einem repräsentativen Stadteingang
verdeutlicht werden kann. Ergänzend sollte hierbei Kunst im Straßen-
und öffentlichen Raum zum Einsatz kommen.
Im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung ist unter
städtebaulichen Gesichtspunkten eine konsequente möglichst
gradlinige Straßenführung zu verfolgen, um nicht baulich oder
funktional Flächen zu minimieren. Grundsätzlich gilt, dass der Umbau
des Marientorplatzes neue hervorragend erschlossene und
positionierte Flächenpotenziale für bauliche Nutzung mit kurz-,
mittel- und langfristiger Perspektive bietet.

Ruhrorter Hafenfest
Heute steigt es wieder, das Ruhrorter Hafenfest . Und das
mittlerweile zum 16. Mal. Von Freitag bis einschließlich Montag gibt
es wieder Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.Wie üblich ist für die ganze Familie etwas dabei: Ob die
Hafenrundfahrt oder die Lichtinszenierung für die Erwachsenen; die
Holtbootwerkstatt oder das Spielmobil für die Kleinen oder
schließlich das Bungeejumping oder der Autoscooter für die schon
etwas Größeren, hier findet jeder etwas, das ihm gefällt.
Selbstverständlich ist auch für das kulinarische Wohlbefinden
gesorgt. Vom bodenständigen Hafenimbiss bis zum Gourmetgarten für
die Feinschmecker wird hier die ganze Palette des schmackhaften
Essens abgedeckt. Natürlich immer im Bezug zum Hafen. Natürlich
kommt auch die musikalische Seite nicht zu kurz. Ein
breitgefächertes Musikprogramm auf zwei Bühnen gleichzeitig macht
das Hafenfest auch für Musikfans interessant.
Spiel, Spaß und Theater auf der Wiese und in der Ausstellung
Großes Museumskinderfest zum Ruhrorter Hafenfest
Vom Spielmobil bis zum Trommelworkshop, vom Modellbootfahren bis zum
Dampflokomobil, von der Kreativwerkstatt bis zum Kindertheater: Das
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bietet in diesem Jahr auf dem
Museumskinderfest zum Ruhrorter Hafenfest am 22. und 23. August ein
umfangreiches Programm.
Zwei Tage lang geht es auf der Museumswiese und in der Ausstellung
hoch her. Das Kinderfest beginnt am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag
bereits um 11 Uhr und dauert jeweils bis 18 Uhr. Alle Angebote sind
für die Besucher kostenfrei, auch der Museumseintritt ist an diesen
Tagen gratis. Speisen und Getränke gibt es zu zivilen Preisen im
Museumsrestaurant „Navigare“.
Mittelalterliches Kinderspektakel in Rheinhausen
Zu einem mittelalterlichen Kinderspektakel lädt die integrative
Kindertageseinrichtung Am Holderbusch am Samstag, 29. August, von 11
bis 18 Uhr Kinder, Eltern, Verwandte, und Freunde ein. Auf dem
Außengelände und in den Räumen der städtischen Einrichtung geben
Attraktionen, Spiele, Sehenswürdigkeiten und Musik einen Einblick in
eine vergangene Zeit. Alle Akteure sind mittelalterlich gekleidet,
sodass es Ritter, Burgfräuleins und Gaukler zu bestaunen gibt. Auch
für mittelalterliche Gaumenfreuden ist gesorgt.
Mit dem
„Aletta Haniel Programm“ zum besseren Schulabschluss
Auch Tom Starke, Torhüter beim MSV Duisburg ist Pate
An
der Gesamtschule Ruhrort ist ein neues Bildungsprojekt gestartet:
das „Aletta Haniel Programm – Die Chance für deine Zukunft“. Es
richtet sich an Schüler ab der 8. Klasse, die Gefahr laufen, nur
einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss zu machen. Ziel ist
es, ihnen zu besseren Noten und damit zu einem leichteren
Berufseinstieg zu verhelfen. Das Programm ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule Ruhrort, der Stadt Duisburg
mit dem Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus
Zuwandererfamilien (RAA) und der Haniel Stiftung.
Feierlicher Auftakt zum Aletta Haniel Programm war am 21. August in
der Schulaula. Dort lernten die Schüler auch die Projektpaten
kennen: Asli Sevindim (35), als Tochter türkischer Zuwanderer in
Duisburg-Marxloh geboren, arbeitet als Autorin und
Moderatorin beim Westdeutschen Rundfunk. Clara Woltering (26),
Torfrau der deutschen Handball-Nationalmannschaft, geht mit gutem
Beispiel voran, weil sie ihre Zukunft nicht auf eine Karte gesetzt
hat: Neben der sportlichen Karriere machte sie erst Abitur, dann
eine Ausbildung und zurzeit studiert sie. Die dritte Patenschaft hat
Tom Starke übernommen. Auch der 28-jährige Torwart des
Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg hat eine berufliche Ausbildung
absolviert – zum Bürokaufmann.
Haniel Stiftung engagiert sich in der Region.
Die Finanzierung des Aletta Haniel Programms übernimmt die Haniel
Stiftung. „Es ist das Pilotprojekt in unserem neuen
Tätigkeitsschwerpunkt – der Regionalförderung“,erklärt Ulrike
Zimmer, Projektleiterin bei der Haniel Stiftung. „Wir engagieren uns
von nun an stärker in unserem unmittelbaren Umfeld. Damit knüpfen
wir an eine jahrhundertealte Tradition der Familie Haniel an.“
Bisher konzentrierte die Haniel Stiftung ihre Nachwuchsförderung auf
Kooperationen mit Universitäten und auf Stipendien für talentierte
Studenten. Mit dem Aletta Haniel Programm setzt sie sich zusätzlich
für ein Bildungsprojekt ein, das vor allem Schülern mit
Leistungsdefiziten zugute kommt. „Vor dem Hintergrund des
demografischen Wandels sind wir für die vielfältigen Aufgaben in
Gesellschaft und Wirtschaft auf jeden jungen Menschen angewiesen.
Wer Unterstützung braucht, um sich zu einer qualifizierten Fachkraft
zu entwickeln, sollte sie deshalb so früh wie möglich bekommen“,
sagt Peter Groos. Der Ehrenkurator der Haniel Stiftung hat die
Regionalförderung mit einer Zustiftung angestoßen.
Überreichung der Urkunden an die Schüler der Klasse 9a, durch
Elisabeth Prater (RAA) und Schulleiterin Christa Klingen (Foto
Schneider)
Zwei eigens eingestellte pädagogische Fachkräfte begleiten die
Programmteilnehmer bis zum Schulabschluss. Sie sind ihre ständigen
Ansprechpartner, wenn es um individuelle Zukunftsperspektiven,
Berufsorientierung und Bewerbungen geht. Auch
Eltern werden in die Betreuung einbezogen. Unterstützung bekommen
die Sozialpädagogen von Lehramtsstudenten, die den Schülern
Förderunterricht geben und ihnen bei den Hausaufgaben helfen. Die
Lernbegleitung erstreckt sich auf das
gesamte Schuljahr. Hinzu kommen Blockangebote zur Berufsvorbereitung
in den Ferien: Sommerakademien für Acht- und Neuntklässler sowie ein
Trainingscamp in den Herbstferien für den Abschlussjahrgang.
Die Fortschritte der Schüler werden dokumentiert und ausgewertet.
Der Beste bekommt am Schuljahresende einen Preis. Darüber hinaus
überprüfen die pädagogischen Fachkräfte fortwährend das Konzept des
Pilotprojekts: Sind die verschiedenen Förderangebote hinlänglich
aufeinander abgestimmt? Dazu zählen unter anderem der erprobte
Deutschunterricht der RAA für Schüler aus Zuwandererfamilien und das
vorhandene Berufsorientierungsprogramm an der Gesamtschule Ruhrort.
„Unsere Zehntklässler machen ein Langzeitpraktikum, das heißt sie
verbringen während des gesamten Schuljahrs einen Tag in der Woche in
einem Betrieb“, erklärt Schulleiterin Christa Klingen. „Wir haben
mit den Unternehmen, in die unsere Schüler hineingeschnuppert haben,
ein Netzwerk aufgebaut. Darauf können auch die Teilnehmer des Aletta
Haniel Programms zurückgreifen, wenn sie nach einer Praktikumsstelle
suchen.“ Ziel der Projektpartner ist es, das Aletta Haniel Programm
systematisch weiterzuentwickeln und das Modell auf andere Schulen zu
übertragen.
Aletta Haniel – die
Namensgeberin
Das Programm ist nach Aletta Haniel (1742-1815) benannt, Tochter
des Unternehmensgründers Jan Willem Noot. Sie war eine Person mit
Vorbildcharakter: Nach dem frühen Tod ihres Ehemanns Jacob W. Haniel
übernahm Aletta die Verantwortung für das Familienunternehmen. Sie
nutzte ideenreich die Chancen, die sich ihr als Geschäftsfrau boten.
Zum Beispiel weitete sie den Kolonialwarenhandel auf Eisenwaren und
Kohle aus. Parallel sorgte sie für eine umfassende Ausbildung ihrer
Söhne. So wurden Gerhard und Franz Haniel – wie Letzterer selbst
notierte – „in dem Knabenalter von 5-10 Jahren im Lesen, Schreiben,
Orthografie, Geografie, Französisch, Tanz, Flöte und Geige
unterrichtet“. Das Rechnen hat ihnen ihre Mutter möglicherweise im
Büro beigebracht. Aletta Haniel schuf also die Grundlage für den
späteren Erfolg ihrer Söhne. Sie trug mit ihren Entscheidungen
maßgeblich dazu bei, dass sie zu Industrie-Pionieren des Ruhrgebiets
wurden.
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Donnerstag, 20. August 2009
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Historischer Kalender |
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Unwetterwarnung für die Stadt Duisburg
AKTUALISIERUNG und VERLÄNGERUNG (23 Uhr): Von Westen her Durchzug
oder Neubildung SCHWERER GEWITTER. Dabei örtlich Gefahr von
Starkregen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter und Stunde,
Schweren Sturmböen um 100 km/h Stärke 10 und Hagel um 3 cm.
ACHTUNG Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht
Lebensgefahr. Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer
beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel
oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie
örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen sind
möglich. Es können Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster
und Türen. Sichern Sie Gegenstände im Freien. Halten Sie Abstand von
Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen.
Vermeiden Sie möglichst den
Aufenthalt im Freien
Säuglingssterblichkeit
in NRW auf niedrigstem Stand
Die Säuglingssterblichkeit ist in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008
auf ein Rekordtief gesunken: Mit 644 lag die Zahl der verstorbenen
Säuglinge im vergangenen Jahr um 84 (-11,5 Prozent) niedriger als
2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, starben im vergangenen Jahr 284
Mädchen (2007: 316) und 360 Jungen (2007: 412) im ersten Lebensjahr.
Die Säuglingssterblichkeit (Anteil der Kinder, die vor Vollendung
des ersten Lebensjahres sterben, bezogen auf je 1 000
Lebendgeborene) lag 2008 sowohl bei Jungen mit 4,7 (5,3) als auch
bei Mädchen mit 3,9 unter dem Vorjahresniveau (4,3).
Die Säuglingssterblichkeit war in Nordrhein-Westfalen Anfang der
siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch etwa fünf mal so
hoch wie im Jahr 2008. Mit dem derzeitigen Stand von 4,3 gestorbenen
Säuglingen je 1 000 Lebendgeborenen liegt die Säuglingssterblichkeit
in Nordrhein-Westfalen etwa auf dem Niveau der Schweiz; sie ist
niedriger als z. B. in den USA (6) oder in Großbritannien (5), aber
höher als im Bundesdurchschnitt (3,5) oder in Japan (3). (IT.NRW)
Alkohol
in Schokosaucen „versteckt“
In der Sommerzeit genießen viele Verbraucher gern ein leckeres Eis.
Den Genuss verfeinern leckere Schokosaucen. Aber welche Eltern,
welcher Verbraucher, denkt hierbei an Alkohol? Das Institut für
gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg hat mehrere
Schokosaucen auf ihren Alkoholgehalt hin untersuchen lassen. Im
Fokus standen fünf Fertigprodukte und sechs lose Proben aus Eiscafes
und mobilen Eisständen. Von den Fertigprodukten enthielt nur eine
Probe Alkohol, der auch korrekt kenntlich gemacht war. Erstaunlich
dagegen, dass vier der sechs lose geprüften Schokosaucen Alkohol in
Mengen zwischen 1 und 1,7 Prozent enthielten. Einen Hinweis auf den
Alkoholgehalt gab es hier nicht. Leider schreibt der Gesetzgeber
auch keine Angabe des Alkoholgehaltes bei losen Waren vor. Lediglich
auf Fertigpackungen findet sich der Hinweis auf Alkohol im
Zutatenverzeichnis.
Alkohol zählt zu den am weitesten verbreiteten Suchtmitteln. Die
Risiken, die zu einer Abhängigkeit führen können, sollten deshalb so
gering wie möglich gehalten werden. Kinder sollten sich nicht in
jungen Jahren an den Geschmack von Alkohol gewöhnen. Mit den
Schokosaucen können bereits Kleinkinder an den Alkoholgeschmack
unbemerkt herangeführt werden. Für Jugendliche geht es dann mit
Alkopops weiter bis hin zum Verzehr von „hartem“ Alkohol. Während
der Alkohol in Kuchen oder Snacks nur leicht wahrnehmbar ist, ist
bei den Schokosaucen ein deutlich wahrnehmbarer Geschmack nach
Weinbrand und Rum festzustellen. Auch für „trockene“ Alkoholiker
besteht durch den versteckten Alkohol die erhöhte Gefahr eines
Rückfalls.
Fazit: Wer sein Eis mit Schokosauce ohne zusätzlichen Alkohol
genießen möchte, sollte im Eiscafe oder beim Eisverkäufer direkt
nach Alkohol in der Schokosauce fragen, um bösen Überraschungen
vorzubeugen.
KinderOrchesterRuhr zu Gast in Duisburg
Am kommenden Wochenende beginnt die neuen Arbeitsphase des
KinderOrchsterRuhr. Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule
freut sich, dass die jungen Musiker an zwei Probenwochenenden
(22./23. August und am 3./4. Oktober) ihre Gäste sein werden.
Das KinderOrchesterRuhr (KOR) ist eine Initiative der
Landesregierung Nordrhein-Westfalen. 2006 gegründet widmet es sich
der Förderung sehr junger, begabter Musikerinnen und Musiker. Es ist
ein Angebot an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren, die Freude
am gemeinsamen Musizieren haben und sich weit über den
Instrumentalunterricht hinaus engagieren möchten. Das Orchester ist
für Kinder in dieser Altersgruppe ein einzigartiges regionales
Förderprojekt. Ziel der intensiven Orchesterarbeit ist die Stärkung
und Festigung der musikalischen, sozialen und persönlichen
Kompetenzen seiner jungen Mitglieder. Mit hoher Motivation und viel
Begeisterung für die Musik treffen die Kinder und Jugendlichen
regelmäßig zu Arbeitsphasen zusammen: Sie erarbeiten an Wochenenden
und während der Ferien sinfonische Literatur im Original oder als
Bearbeitung. Das Orchester präsentiert sich schließlich mit
Konzerten in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets,
Nordrhein-Westfalens und weit darüber hinaus.
Seit März 2008 befindet sich das KOR in der Trägerschaft der
Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“ in Bochum. Es steht damit in
engem Zusammenhang mit dem großangelegten Programm gleichen Namens
und stellt im Ensemblebereich dessen Spitzenförderung dar. Die
musikalische Leitung hatten bisher Samuel Bächli (Opernhaus
Gelsenkirchen), Barbara Rucha (MHS Leipzig), Gottfried Engels (MHS
Köln) und Bernd Wilden (Bielefeld). Im Rahmen einer Kooperation mit
den Bergischen Symphonikern im Frühjahr 2009 hat darüber hinaus
deren Generalmusikdirektorin, Romely Pfund, die Leitung für ein
Programm übernommen. In seiner Herbstarbeitsphase unternimmt das KOR
einen Ausflug in die Welt der Filmmusik. Bis November 2009 stehen
bekanntesten Melodien aus Verfilmungen von „Herr der Ringe“, „Harry
Potter“ und „E.T. – der Außerirdische“ auf dem Programm. Viermal
präsentiert das Orchester das Programm im Herbst im Ruhrgebiet unter
der Leitung von Witolf Werner, Kapellmeister am Theater Bielefeld.

Tag der offenen
Tür beim Klinikum Duisburg
Das Klinikum Duisburg lädt am Sonntag, den 23. August 2009, von
10.30 bis 17.00 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Hierbei haben
die Besucher eine besondere Gelegenheit zu einem umfassenden Blick
hinter die Kulissen der einzelnen Fachbereiche. Ärzte und
Pflegekräfte demonstrieren und erklären in den Operationsräumen
anschaulich und moderne Operationsverfahren bei unterschiedlichen
Erkrankungen und stehen für die Besucher zur Beantwortung ihrer
Fragen bereit. Ebenso zeigen die Teams der Fachbereiche Radiologie,
Neuroradiologie oder Strahlentherapie ihre Möglichkeiten zur
Diagnostik und Therapie. Wer sich für Einblicke in außergewöhnliche
Bereiche wie z.B. die Rechtsmedizin, die Aufbereitung von
OP-Instrumentarium oder die Notfallmedizin interessiert, ist hier
genau richtig. Ein überdimensionales und begehbares Modell eines
Gehirns lädt zu einer Besichtigung ein.
Den Besuchern werden zahlreiche Tests zu unterschiedlichen
Risikofaktoren und Gesundheits-Checks angeboten. Wer sich zudem
umfassend über das Thema Gesundheitsförderung und Wellness
informieren möchte, ist herzlichst eingeladen, die Angebote zum
Mitmachen des Therapie- und Bewegungszentrums sowie der
Therapiepraxis Convalesco auszuprobieren.
Zur Besichtigung stehen an diesem Tag der Rettungshubschrauber
Christoph 9 und Rettungsfahrzeuge sowie ein Löschzug der Feuerwehr
zur Verfügung. Ebenso demonstriert die Feuerwehr einen
Versorgungsplatz für den Anfall von Massenverletzten. Das DRK
präsentiert seine Rettungsversorgung. Auch das Vergnügen kommt nicht
zu kurz. Ein attraktives Rahmenprogramm wartet auf die Besucher.
Beim Bühnentalk mit Radio Duisburg diskutieren Experten über
interessante Themen aus Medizin und Therapie und geben Antworten auf
die Fragen der Gäste. Es gibt Comedy mit Wolfgang Trepper und
Live-Musik mit jazzigen und südamerikanischen Rhythmen. Zudem winken
attraktive Preise bei einer Tombola. Das Cafeteria-Team bietet eine
Auswahl an internationalen Gerichten und Schaukochen, ebenso gibt es
Bier vom Faß und eine echte Cocktailbar.
Für Kinder und Jugendliche gibt es einen Gesundheitsparcours, eine
Kinder-Olympiade und in allen Bereichen gibt es aktive Angebote,
darunter auch Kochaktionen für Kinder. Ebenso stehen z.B.
Bungee-Trampolin, Piratenchallenger, Fußballparcours und viele
Spielaktionen bereit. Die Polizei bietet eine Steckbriefaktion mit
Foto und Fingerabdruck für Kinder an.
Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro
das Gebäude am Kuhlenwall
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch
am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der
70er Jahre versprüht. Das
Verwaltungsgebäude
der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße,
Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die
Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem
aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009
dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des
Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.
Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt
begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem
CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen.
Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre
Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nun
folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex
Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in
Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein
umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der
eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne
Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto),
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der
Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche
Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der
vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine
Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein
attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen
weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die
Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu
investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem
Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und
Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von
der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex
sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen
Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der
Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen
zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500
qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten
Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.
Dritte RevierRad-Station in Duisburg
wird es im Sportpark gebenNeben den bereits bestehenden RevierRad-Stationen im Landschaftspark
Duisburg-Nord und am Duisburger Hauptbahnhof wird jetzt im Sportpark
Duisburg die dritte RevierRad-Station in unserer Stadt eröffnet.
Dort wird man in Zukunft Räder mieten können, mit denen man dann
bequem beispielsweise den Sportpark und Sechs-Seen-Platte erkunden
oder aber bis zu einer der weiteren 23 RevierRad-Stationen im
Ruhrgebiet fahren kann.
Die neue Rad-Station wird in Räumlichkeiten von DuisburgSport
unmittelbar an der Regattabahn-Tribüne untergebracht. Sie wird
bewirtschaftet von der Paritätischen Initiative für Arbeit e.V.
(PIA). Das Fahrradfachgeschäft Kuhnen hat als „Startkapital“ zehn
Fahrräder zur Verfügung gestellt.
Defekter
Kanaldeckel blockiert August-Hirsch-Straße in Duisburg-Ruhrort
Derzeit arbeiten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg an einem defekten
Kanaldeckel auf der Ruhrorter Straße. Die Baustelle befindet sich im
Einmündungsbereich der August-Hirsch-Straße. Während der
Bauarbeiten, die voraussichtlich bis zum 28. August dauern, kann
nicht von der August-Hirsch-Straße in die Ruhrorter Straße
eingebogen werden. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.
Rheinuferpromenade barrierefrei
gestaltet
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen
barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar
sein. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II wird daher die
Rheinuferpromenade Wanheim durch das Amt für Umwelt und Grün
barrierefrei gestaltet. Auf einem rund 850 Meter langen Abschnitt
werden der alte Oberflächenbelag und die Einfassungen erneuert.
Hierbei wird das vorhandene Wegesystem barrierefrei ausgebaut.
Insgesamt werden rund 450.000 Euro investiert. Die gesamte
Baumaßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Von der
Metallhütte in Wanheim zum Angerpark
- Von Andreas Rüdig
Die Metallhütte in Wanheim wurde 1905 als Rösthütte und
Schwefelsäurefabrik von der Firma Matthes und Weber gegründet. Die
Zinkhütte kam 1906 dazu. Das gesamte Werk ging später in den Besitz
der Berzelius Metallhütte, einem Werk der Metallgesellschaft
Frankfurt, über. Im Laufe der Zeit wurde hier Blei, Zinn, Zink,
Schwefelsäure und anderes hergestellt. 1929 erhielt die Metallhütte
eine Schlackenhalde im Bereich Ehinger Straße / Berzeliusstraße /
Angerbach, die bis 2005 genutzt wurde. Bedingt durch ständig
wechselnde Geschäftsführer und vermutlich kriminelle Machenschaften
ging die Metallhütte 2006 pleite. Die Hütte wurde 2006 abgerissen.
Wer das Wanheimer Industriegelände noch von früher kennt, für den
ist diese riesige Freifläche auch heute noch ungewohnt. Auf der
gegenüberliegenden Seite entstand nach aufwendiger Sanierung der
Angerpark als 14 ha große Grünanlage. Das 67 m hohe
Landschaftsbauwerk wurde auf Wunsch des Wanheimer Heimat- und
Bürgervereins "Heinrich-Hildebrand-Höhe" getauft. Der Angerpark
wurde am 7. November 2008 eingeweiht. Die Duisburger
Hafengesellschaft duisport hat inzwischen das Werksgelände gekauft.
Hier soll das Logistic Center Logport II entstehen.
Die
Skulptur "Tiger & Turtel / Magic Mountain" des Künstlerduos Heike
Mutter & Ulrich Genth ist eine begehbare Großskulptur. Sie greift
die Form einer Achterbahn auf und schreibt sich mit einer Höhe von
18 Meter und ihren geschwungenen Linien weithin sichtbar in die
Landschaft ein. Bewegen sich die Passanten über die spiralförmige
Weganlage der Heinrich-Hildebrand-Höhe hinauf, so scheint sich die
Skulptur in ihrer Form zu verändern. Die metallisch schimmernde
Stahlkonstruktion verspricht das Erlebnis von Beschleunigung. Erst
wenn der Besucher die Skulptur selbst begeht, wird diese Wahrnehmung
in ihr Gegenteil verkehrt und das Gefühl von Langsamkeit erfahrbar.
Die
technischen Daten: verzinkter Stahlbau auf Stelzen, maximal 18 m
Höhe, Tracklänge maximal rund 200 m lang, 1 m Gehbahnbreite,
Geländerhöhe 1,10m, unterschiedliche Stelzenhöhe, Kosten: rund
390.000 Euro.
Heike
Mutter (*1971 in Tübingen) und Ulrich Genth (*1969 in München)
wurden bereits durch zahlreiche Preise und Stipendien - wie dem
Duisburger Lehmbruck-Preis 2005 - ausgezeichnet. Das Künstlerduo
gehört zu den avanciertesten Nachwuchstalenten im Bereich Kunst im
öffentlichen Raum. Für ihre großformatigen Arbeiten nutzten sie seit
2005 ein Atelier auf dem Gelände der Hüttenwerke Krupp Mannesmann in
Duisburg. Seit 2008 ist Heike Mutter Professorin an der Hochschule
für Bildende Künste in Hamburg. Ulrich Genth hat 2009 das
renommierte Hamburger Arbeitsstipendium für Bildende Kunst erhalten.
Mutter & Genth leben und arbeiten in Hamburg und Duisburg. Beide
Künstler beteiligten sich auch 2008 an den damaligen Duisburger
Akzenten.
"Wir
arbeiten seit 7 Jahren zusammen. Wir arbeiten orts- und
kontextbezogen. Die Management- und Eventkultur prägt das
Ruhrgebiet. Wir nehmen sie verlangsamt auf. Die Achterbahn kann man
nur als Fußgänger benutzen; die Loopings sind nicht begehbar. Die
Leute blicken auf ihre Heimat. Das ist auch beabsichtigt. Sie sollen
den Raum wahrnehmen und sich kontemplativ damit beschäftigen."
Die
Wettbewerbsentwürfe für die Landmarke Angerbach sind vom 20. bis 30.
August 2009 auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe, Berzeliusstraße in
Duisburg - Wanheim zu besichtigen.
Beeckerwerth: Vollsperrung der
Heisterbacher Straße
Auf der Heisterbacher Straße in Duisburg-Beeckerwerth beginnen am
Montag, 24. August, um 7 Uhr Kanalbauarbeiten. Die Baustelle
befindet sich zwischen Ölbergstraße und Hausnummer 9. Während der
Bauarbeiten, die voraussichtlich bis 18. September dauern, wird die
Straße hier vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Von
der Drachenfelsstraße, Ölbergstraße und Breibergstraße wird die
Heisterbacher Straße als Sackgasse ausgeschildert. Fußgänger und
Radfahrer können den Bereich passieren. Die Stadt Duisburg bittet
alle Betroffenen um Verständnis.
600.000 Wunschkennzeichen vergeben
Für die einen ist es irgendeine Kombination aus Buchstaben und
Zahlen, für die anderen etwas ganz besonderes: Das eigene
Fahrzeugkennzeichen. 600.000 Wunschkennzeichen hat das
Straßenverkehrsamt seit 1993 vergeben. Für jedes zweite Fahrzeug
wird ein solchen Kennzeichen gewünscht. Die Bandbreite der
Kundenwünsche für Buchstaben- und Zahlenkombinationen zum
gesetzlichen Unterscheidungszeichen „DU“ für den Verwaltungsbezirk
Duisburg sind umfangreich. Häufig werden Initialen des Namens sowie
persönliche Zeitdaten (Geburtstag, Abiurjahr.) oder technische Daten
(Fahrzeugtyp, Hubraum, Baujahr.) ausgesucht. Jährlich suchen über
100.000 Bürgerinnen und Bürger das Straßenverkehrsamt auf, um dort
ihr privates oder geschäftliches Kraftfahrzeug an-, ab- oder
umzumelden. Diese gesetzliche Gebühr für ein Wunschkennzeichen
beträgt 10,20 Euro. Das über die Jahre erwirtschaftete
Gebührenaufkommen für diese rund 600.000 Wunschkennzeichen beträgt
mehr als sechs Millionen Euro. Als Zulassungsbehörde administriert
das Straßenverkehrsamt seit Jahren einen konstanten Bestand von etwa
293.000 Kraftfahrzeugen.
Polizei wirbt
Nachwuchs jetzt mobil
Mit Unterstützung der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wird die Polizei jetzt
"mobil" in Sachen Personalwerbung. Landesweit bietet die Polizei NRW
1100 Stellen für engagierte, fähige junge Leute.
Klaus
Siewior, Vorstandsvorsitzender der DVG, übergab heute symbolisch den
mit den neuen Werbeaufdrucken versehenen Linienbus, an
Polizeipräsident Cebin. (Foto links - zum Vergrößern anklicken)
Der lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem
Verkehrsunternehmen, nicht nur bei diesem Projekt. In neun
Städten NRW' s sind jetzt Linienbusse mit Personalwerbung unterwegs.
Direkt ins Auge fällt ein großes Foto mit drei uniformierten
Polizisten neben einer weißen Silhouette. "Damit wollen wir
deutlich machen, dass wir im Team arbeiten. Wir suchen teamfähige
Bewerber für einen spannenden Beruf," erklärte Rolf Cebin heute
in Duisburg. Online-Bewerbungen sind noch bis voraussichtlich
Ende Oktober unter
www.polizei.nrw.de/beruf
möglich. Voraussetzungen für eine Bewerbung bis Ende Oktober
sind neben dem Abitur oder der Fachhochschulreife unter anderem
soziale Kompetenz, eine gute gesundheitliche Kondition und das
Deutsche Sportabzeichen. Bevor sie als Kommissaranwärter eingestellt
werden, müssen die Bewerberinnen und Bewerber das
Rettungsschwimmerabzeichen nachweisen. Sie durchlaufen ein
mehrtägiges Auswahlverfahren und beginnen bei erfolgreichem
Abschluss jeweils im September mit einem Bachelorstudium an der
Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung. Polizeianwärter erhalten
in Nordrhein-Westfalen schon während des Studiums rund 1.000 Euro im
Monat und haben die Sicherheit, dass sie nach bestandener Prüfung
übernommen werden. Der Arbeitsplatz ist krisensicher, bietet eine
finanzielle und soziale Absicherung schon mit Studienbeginn sowie
Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
Ausbildung: Kaufmann im
Gesundheitswesen im St. Anna-Krankenhaus
"...weil Nähe zählt." So
lautet der Wahlspruch des St. Anna-Krankenhauses (na ja, genau
genommen heißt es jetzt "Malteser Krankenhaus St. Anna"). Doch dort
gehen nicht nur Patienten hin. "Seit 2004 bilden wir auch Kaufleute
im Gesundheitswesen aus," berichtet Daniela Nöchel. Sie ist nicht
nur Leiterin der Patientenverwaltung; sie betreut auch nebenbei die
Auszubildenden.
Wer Informationen zu dem kaufmännischen Beruf sucht, sei an dieser
Stelle an BerufeNet, die berufskundliche Datenbank im Internet,
verwiesen. Dort sind alle relevanten Daten zu dem Beruf enthalten.
"Eine Sache ist allerdings wichtig," berichtet Nöchel. "Der Kaufmann
im Gesundheitswesen gehört in die duale Ausbildung. Die
Auszubildenden gehen also in die Berufsschule und erhalten eine
Ausbildungsvergütung."
Chirurgie, Gynäkologie und HNO sind einige der Bereich, in denen St.
Anna medizinische Leistungen erbringt (wer detailliertere
Informationen dazu oder zur Unterbringung wünscht, sie an die im
Krankenhaus erhältliche Broschüre "Patienteninformation" verwiesen).
Es hat schon einen ganz konkreten Grund, warum ich dies erwähne.
"Bis zum Jahre 2004 bildeten wir Bürokaufleute aus. Deren Ausbildung
war aber sehr allgemein; diverse krankenhaustypische Elemente kamen
dort nicht vor," berichtet Nöchel. "Es kommt uns sehr entgegen, dass
es diesen neuen kaufmännischen Ausbildungsberuf gibt. Er ist auf das
Gesundheitswesen zugeschnitten und paßt sehr gut zu dem, was wir
anbieten. Als wir umschwenkten, kamen auch auf einmal ganz andere
Bewerber, nämlich Abiturienten und Leute aus der Höheren
Handelsschule."
Und wie sieht der ideale Lehrling aus? "Wer als Patient zu uns
kommt, befindet sich in einer besonderen Lebenssituation. Die
Patienten haben Schmerzen und Angst. Offenheit und
Einfühlungsvermögen ist also angesagt. Ein gutes Abgangszeugnis ohne
unentschuldigte Fehlzeiten gehören genauso zum guten Bewerber wie
Sekundärtugenden wie Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit
und Genauigkeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Der
Gesamteindruck muß stimmen. Pro Jahr wird ein angehender Kaufmann im
Gesundheitswesen eingestellt. Soweit möglich, übernehmen wir die
ausgelernten Kaufleute auch. Möchte ich nach der Ausbildung Kontakt
zu Menschen? Dann kann ich beispielsweise in die Patientenaufnahme.
Oder möchte ich lieber Kontakt zu Zahlen? Dann gehe ich
beispielsweise besser in die Buchhaltung. Wir haben bislang nur gute
Erfahrungen mit unseren Lehrlingen gemacht."
Seit 900 Jahren wollen die
Malteser zur Stelle sein, wenn Menschen in Not Hilfe brauchen. Im
11. Jahrhundert kümmert sich die Malteser in Jerusalem um Pilger,
die auf dem Weg ins Heilige Land erkrankt waren. So entstand der
Malteser Orden, der die Einrichtungen der Malteser heute weltweit
trägt. Mehr als sechshundertmal sind die Malteser in Deutschland
vertreten mit Krankenhäusern, mit Einrichtungen der Altenhilfe,
Rettungswachen, als Anbieter ambulanter Pflege- und
Betreuungsdienste und in der Jugendarbeit. Mehr als 35.000 Malteser
sind in Deutschland für andere Menschen im Einsatz.
St. Anna-Krankenhaus
Am 19. Mai 1914 eröffneten die Cellitinnen das St. Anna Krankenhaus.
Damals galt es als eines der modernsten Krankenhäuser in
Westdeutschland. Im Ersten Weltkrieg war das Krankenhaus
Reserve-Lazarett. In den 20er und 30er Jahren wurde das Krankenhaus
erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wird St. Anna in der Nacht vom 21.
zum 22. Mai 1944 von einer Bombe und einer Luftmine getroffen. Der
Mittelbau wird völlig zerstört. 48 Menschen sterben. Es folgt der
Wiederaufbau. Er ist 1950 abgeschlossen. Im Jahre 1989 feierte St.
Anna sein 75jähriges Jubiläum. Die Cellitinnen plagen
Nachwuchssorgen. Weil immer weniger junge Frauen in den Orden
eintreten, sehen sich die Schwestern gezwungen, die Trägerschaft für
das St. Anna-Krankenhaus abzugeben. Am 1. Januar 1994 übernimmt
schließlich der Malteserorden das Krankenhaus.
Die Heilige Anna ist die Schutzpatronin des Krankenhauses. Die
Heilige Anna, die in der Heiligen Schrift nicht vorkommt, hatte nach
einer frühchristlicher Legende viel Leid zu ertragen. Dennoch blieb
sie ausgeglichen.
Neben der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Buchholz ist
das St. Anna-Krankenhaus das einzige Krankenhaus im Duisburger
Süden. Ich war dort schon als Patient, habe dort aber auch meinen
Zivildienst abgeleistet. Wer mit der U 79 nach Düsseldorf fährt,
kommt automatisch an dem Krankenhaus vorbei. Soweit ich es als
Außenstehender, der (zum Glück?) nicht jeden Tag dort ist,
mitbekomme, hat sich das Krankenhaus in den vergangenen 2
Jahrzehnten doch sehr verändert. Sehr modern es ist geworden, nicht
mehr so verschlafen wie zu den Zeiten der Schwestern. Das
medizinische Spektrum ist auf jeden Fall erweitert und ausgebaut
worden. Andreas Rüdig
Präsentation des „Masterplan Ruhrort“
„Hier will ich leben“ titelte im Juli ein Szenemagazin und
wählte Ruhrort zum lebenswertesten Stadtteil im Ruhrgebiet. Der
häufig verkannte Ortsteil bietet bei genauerem Hinsehen ungeheuren
Charme und ein großes Entwicklungspotential. Unabhängig von diesem
Votum haben vier starke Partner in einer konzertierten Aktion ein
Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben, das als „Masterplan Ruhrort“
vorgestellt wurde. Der Plan markiert einen wichtigen Meilenstein zur
Weiterentwicklung des Stadtteils im Zusammenfluss von Rhein und Ruhr
am Hafenmund des größten europäischen Binnenhafens. Das
Stadtentwicklungsdezernat der Stadt Duisburg, die Franz Haniel &
Cie. GmbH, die Duisburger Hafen AG Duisport und die Duisburger
Gemeinnützige Baugesellschaft GeBAG haben den „Masterplan Ruhrort“
in Auftrag gegeben, um den Stadtteil einer integrierten
perspektivischen Betrachtung zu unterziehen und die städtebaulichen
Möglichkeiten und Chancen zu analysieren. Die Studie zeigt eine
Vielzahl von Projekten und Perspektiven auf, die es nun zeitnah in
wettbewerblicher Auseinandersetzung zu qualifizieren und umzusetzen
gilt. Die konzertierte Aktion der immobilienwirtschaftlich
relevanten Partner bietet hierfür ideale Voraussetzungen.
Sparkasse Duisburg
spendet zwei Drachenboote
Die Sparkasse Duisburg ermöglichte durch eine Spende die Anschaffung
von zwei Drachenbooten. Ab sofort können Gruppen das
Drachenbootfahren auf dem Parallelkanal ausprobieren. Darüber hinaus
soll aber auch Einzelpersonen an regelmäßigen „Schnuppertagen“ die
Möglichkeit gegeben werden, diesen Trendsport kennen zu lernen.
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Mittwoch, 19. August 2009
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Historischer Kalender |
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Finanzgericht: Zeitnahe Betriebsprüfung "im Jahrestakt" gegen
den Willen des Unternehmens bedenklich
Nach der Betriebsprüfungsordnung unterliegen sog. Großbetriebe der
lückenlosen Anschlussprüfung. Jeder Prüfungszeitraum schließt an den
vorherigen Prüfungszeitraum an, so dass im Ergebnis jeder
Veranlagungszeitraum vom Betriebsprüfer des Finanzamts überprüft
wird. In der Vergangenheit wurden im Rahmen einer Prüfung regelmäßig
drei oder mehr Jahre überprüft, so dass die Unternehmen bisher nicht
jedes Jahr die Betriebsprüfung im Unternehmen hatten. Vor diesem
Hintergrund hält der 13. Senat des Finanzgerichts Köln es
grundsätzlich für bedenklich, ob die in Nordrhein-Westfalen
eingeführte zeitnahe Betriebsprüfung von Großbetrieben, bei der vom
Finanzamt jeweils nur ein Veranlagungszeitraum geprüft wird, gegen
den Willen des Unternehmens ermessensfehlerfrei angeordnet werden
könne.
In seinem Beschluss vom 7.7.2009 (13 V 1232/09) wies er darauf hin,
dass die Verkürzung des Prüfungszeitraums für einen Großbetrieb
nicht nur vorteilhaft sei. Dem Vorteil der größeren Zeitnähe stünden
insbesondere die Nachteile sich jährlich wiederholender Prüfungen
und eines erheblich höheren Aufwands für die einzelne Prüfung
gegenüber. Durch die Anordnung von Betriebsprüfungen im Jahrestakt
gegen den ausdrücklichen Willen des betroffenen Unternehmens könnten
daher die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten werden.
Der Beschluss erging im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes. Seine
grundsätzlichen Bedenken konnte der Senat letztlich dahingestellt
lassen, weil in dem zu entscheidenden Fall bereits aufgrund von
Ermessensfehlern im Einzelfall Zweifel daran bestanden, ob die
Verkürzung des Prüfungszeitraums rechtmäßig ist.
AWO feiert großes Ehrenamtlerfest auf dem Ingenhammshof
Am kommenden Samstag feiert die AWO-Duisburg das Ehrenamt. Auf dem
Ingenhammshof richtet der Wohlfahrtsverband ein großes Fest für
seine über 640 freiwilligen Helferinnen und Helfer aus. Unter dem
Motto „Nordseewellen“ können die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler
einen entspannten Nachmittag auf dem Lernbauernhof der
AWO-Integrations gGmbH verbringen. Ein buntes Programm unterhält die
Ehrengäste.
Manfred Dietrich, der Vorsitzende der AWO-Duisburg, wird sich in
seiner Begrüßungsansprache bei den Helferinnen und Helfer des
Verbandes bedanken. Pro Jahr stellen die Frauen und Männer über
78.000 Stunden in den Dienst der Gemeinschaft. Dazu gehören Besuche
von Menschen, die ohne Hilfe nicht mehr ihre Wohnung verlassen
können, Unterstützung bei den Hausaufgaben für Schulkinder oder das
Ausbessern schadhafter Bekleidung von Bewohnern im Seniorenzentrum.
2. Quartal 2009:
Erwerbstätigkeit unter Vorjahresniveau
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
hatten im zweiten Quartal 2009 rund 40,2 Millionen Erwerbstätige
ihren Arbeitsort in Deutschland und damit 25 000 Personen oder 0,1%
weniger als vor einem Jahr. Vor dem Hintergrund der aktuellen
Schwäche der Gesamtwirtschaft ist damit erstmals seit dem dritten
Quartal 2005 die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im
Vorjahresvergleich wieder zurückgegangen. Im Vergleich zum
Vorquartal kam es zu einem, im zweiten Quartal eines Jahres
üblichen, saisonal bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit. Dieser
fiel jedoch geringer aus als in den Vorjahren. So war der Zuwachs im
zweiten Quartal 2009 mit einem Plus von 215 000 Personen (+ 0,5%) um
rund die Hälfte geringer als im zweiten Quartal des vergangenen
Jahres (+ 416 000 Personen oder + 1,0%). Es ist damit der geringste
Zuwachs seit 1994 (+ 142 000 Personen oder + 0,4%) in einem zweiten
Quartal.
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der
üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ist die Zahl der
Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um
105 000 Personen (- 0,3%) gesunken. Damit hat sich der Rückgang im
Vergleich zum ersten Quartal (- 34 000 Personen oder - 0,1%)
nochmals verstärkt.
Nach Wirtschaftsbereichen unterteilt entwickelte sich die
Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich: Während im
Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe eine Abnahme zu verzeichnen
war, kam es zu einem Anstieg in den Dienstleistungsbereichen und der
Landwirtschaft. In den Dienstleistungsbereichen (bestehend aus
Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private
Dienstleister) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten
Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr um 128 000 Personen oder 0,4%,
nach einem Anstieg um 219 000 Personen oder 0,8% im ersten Quartal
2009.
In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wuchs die Zahl der
Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2009 um 11 000 Personen oder 1,3%
gegenüber dem Vorjahr (erstes Quartal 2009: + 13 000 Personen oder +
1,6%). Im Produzierenden Gewerbe
ohne Baugewerbe ist die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal
2009 um 144 000 Personen oder 1,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken
(erstes Quartal 2009: - 51 000 Personen oder - 0,6%). Im Baugewerbe
setzte sich der seit dem vierten Quartal 2007 anhaltende Rückgang
der Erwerbstätigkeit fort: Im zweiten Quartal 2009 gingen mit 20 000
Personen oder - 0,9% gegenüber dem Vorjahr in diesem Bereich viermal
so viele Arbeitsplätze verloren wie im Quartal zuvor.
Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im zweiten Quartal 2009
geringfügig um 15 000 Personen (+ 0,04%) auf 35,7 Millionen
Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender
Familienangehöriger verringerte sich hingegen gegenüber dem Vorjahr
um 40 000 Personen (- 0,9%) auf rund 4,4 Millionen Personen. Eine
wesentliche Ursache ist der Rückgang bei der geförderten
Selbstständigkeit.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich
im zweiten Quartal 2009 die Zahl der durchschnittlich geleisteten
Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8%
auf 328,8 Stunden reduziert. Wesentlich dazu beigetragen haben, dass
im zweiten Quartal 2009 drei Arbeitstage weniger zur Verfügung
standen als im entsprechenden Vorjahresquartal und die hohe
Inanspruchnahme von Kurzarbeit. Gleichzeitig sank das
gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus
Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - um
4,8% auf 13,2 Milliarden Stunden.
8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde von Januar
bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80 700 Wohnungen genehmigt.
Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im
Vorjahreszeitraum. Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80 700
genehmigten Wohnungen waren 69 950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden
(- 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für
Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (- 8,3% beziehungsweise -
11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der
Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (- 4,6%).
Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen
Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um
24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf
dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf
80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten
dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter. Ein
nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs
Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (-
14,5%) festgestellt.
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Dienstag, 18. August 2009
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Historischer Kalender |
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„20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ -
Plakatausstellung im Foyer der Volkshochschule
Zum Jahreswechsel 2009/2010 jähren sich die Friedliche Revolution
und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Die
Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur, die derzeit im Foyer der Volkshochschule zu sehen ist,
wirft Schlaglichter auf die damaligen Ereignisse. Sie erinnert an
den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die
Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die
SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der
Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität
und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung
der Deutschen Einheit. Das Foyer der VHS-Gebäudes auf der
Königstraße 47 ist von montags bis donnerstags von 10 bis 19 Uhr
geöffnet. Anmeldungen für das neue Semester, das am 31. August
beginnt, werden in dieser Zeit gern entgegengenommen.

„Familienhilfe sofort vor Ort“ schenkte 43 Stadtteil-Kindern
eine Schultüte
AWO-Duisburg versüßt Erstklässern in Laar den Schulanfang
Zum
Schuljahresbeginn hat die „Familienhilfe sofort vor Ort“ der
AWO-Integrations gGmbH den I-Dötzchen in Laar eine Schultüte
gepackt. 43 Kinder, die am Dienstag ihren ersten Schultag haben,
durften sich schon vorab über den süßen Start in die erste Klasse
freuen. Mit dieser Aktion verband die Diplom-Pädagogin Münevver
Alkac-Yasar einen Besuch bei allen Familien mit Erstklässlern im
Stadtteil. Weit über die Hälfte der Familien mit den angehenden
Erstklässlern nutzte das Angebot, mit dem kleinen Geschenk Kontakt
zur „Familienhilfe sofort vor Ort“ aufzunehmen.
Die Leiterin der AWO-Familienhilfe am Laarer Markt verband mit der
süßen Überraschung das Angebot zur Unterstützung beim Einstieg in
die Schullaufbahn. Das im März gegründete Zentrum will unter anderem
die Familien erreichen, die bislang Hemmungen hatten, sich direkt an
die Jugendhilfe zu wenden. „Ich habe mit vielen Eltern sehr gute
Gespräche geführt und konnte auch gleich vereinbaren, bei uns im
Zentrum auf der Eligiusstraße mal vorbeizuschauen“, sagt Münevver
Alkac-Yasar.
Ihr Ziel sei es, zu nahezu allen Familien mit Kindern im Stadtteil
einen Kontakt aufzubauen und die Möglichkeiten der AWO-Einrichtung
noch weiter in Laar zu etablieren. Münevver Alkac-Yasar: „Die
Schultüten-Aktion war erst der Anfang.“ Es sei wichtig, auf die
Menschen in Laar zuzugehen und nicht nur abzuwarten, bis sich jemand
von selbst meldet.
Das Prinzip der „Familienhilfe sofort vor Ort“ sei es, dass
möglichst alle Bürger im Stadtteil von der Kompetenz des AWO-Teams
profitieren, so die Leiterin der Einrichtung. Dazu gehört es auch,
mögliche Vorbehalte zu nehmen und ganz konkrete Angebote für eine
geeignete Unterstützung zu machen. „Dabei spielt die Herkunft keine
Rolle, wir sind offen für alle Familien“, betont Münevver
Alkac-Yasar.
Duissern: Flüsterasphalt auf der Schweizer Straße wird
verlängert
Die derzeitige Einbahnstraßenregelung auf der Schweizer Straße in
Duissern bleibt eine Woche länger bestehen. Aus dem Konjunkturpaket
II wurden weitere Gelder bereitgestellt. Die Fahrbahn wird damit bis
an die Einmündung Waldsteige heran mit Flüsterasphalt ausgestattet.
Bis zur Fertigstellung am Sonntag, 30. August, kann weiterhin nur
Richtung Mülheimer Straße gefahren werden. Eine Umleitungsempfehlung
ist ausgeschildert.
Geburtenziffer in NRW weiterhin bei 1,39 Kindern je Frau
Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau (zusammengefasste
Geburtenziffer) lag in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2008 wieder
bei 1,39. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, hatte dieser Wert auch 2007 bei
1,39 Kindern je Frau gelegen. Für die Vorjahre (2006: 1,36; 2005:
1,37; 2004: 1,39) hatten die Statistiker noch Rückgänge der
Geburtenziffer ermittelt. Regional betrachtet sind hohe Unterschiede
hinsichtlich der Kinderzahl je Frau zu konstatieren: 2008 war die
Geburtenziffer in den Städten Bochum (1,19 Kinder je Frau), Münster
(1,19) und Aachen (1,24) am niedrigsten. Die höchste
durchschnittliche Kinderzahl je Frau erreichte der Kreis Lippe mit
1,61; auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise Borken (1,60)
und Minden-Lübbecke (1,57).
Die zusammengefasste Geburtenziffer ist ein rechnerischer Wert, der
die durchschnittliche Zahl der Kinder beziffert, die eine Frau im
Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr
Geburtenverhalten dem aller Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren des
betrachteten Zeitraumes entspräche. Die tatsächliche Zahl der
Geburten hängt jedoch nicht ausschließlich von dieser Geburtenziffer
ab, sondern wird auch maßgeblich durch den Umfang der
Elterngeneration bestimmt: In NRW ist die Zahl der Frauen im Alter,
in dem Frauen üblicherweise Kinder bekommen (15 bis 44 Jahre), seit
1996 um über fünf Prozent zurückgegangen. (IT.NRW)

Neu im VHS-Programm: „Der Jazz heute“
Der zeitgenössische Jazz gilt als intellektuell und schwierig. In
seinem neuen Kurs „Der Jazz heute“ möchte Klaus T. Hofmann erfahrbar
machen, dass Jazz auch und vor allem ein großes Hörvergnügen ist.
Der Kurs in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Stadtmitte
bietet an 13 Montagen, vom 31. August bis zum 5. Oktober und vom 26.
Oktober bis zum 7. Dezember, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr,
Gelegenheit die Hörgewohnheiten zu erweitern. Aktuelle
Neuerscheinungen des CD-Marktes werden ebenso vorgestellt wie
Klassiker aus Europa und Amerika. Neben der Musik kommen auch die
Geschichten der Musiker und Musikerinnen nicht zu kurz. Vorherige
Anmeldung unter SZ 2402 ist erforderlich. Das Entgelt beträgt 55
Euro (Ermäßigung möglich). Der Kurs eignet sich für Neulinge im Jazz
ebenso wie für Fortgeschrittene.
Ruhrorter Hafenfest
Am
21. August steigt es wieder, das Ruhrorter Hafenfest . Und das
mittlerweile zum 16. Mal. Von Freitag bis einschließlich Montag gibt
es wieder Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.Wie üblich ist für die ganze Familie etwas dabei: Ob die
Hafenrundfahrt oder die Lichtinszenierung für die Erwachsenen; die
Holtbootwerkstatt oder das Spielmobil für die Kleinen oder
schließlich das Bungeejumping oder der Autoscooter für die schon
etwas Größeren, hier findet jeder etwas, das ihm gefällt.
Selbstverständlich ist auch für das kulinarische Wohlbefinden
gesorgt. Vom bodenständigen Hafenimbiss bis zum Gourmetgarten für
die Feinschmecker wird hier die ganze Palette des schmackhaften
Essens abgedeckt. Natürlich immer im Bezug zum Hafen. Natürlich
kommt auch die musikalische Seite nicht zu kurz. Ein
breitgefächertes Musikprogramm auf zwei Bühnen gleichzeitig macht
das Hafenfest auch für Musikfans interessant.
Psychologische Fortbildung in drei Modulen
Wer ohne Approbation als Psychotherapeut oder Arzt
psychotherapeutisch arbeiten möchte, benötigt eine Zulassung nach
dem Heilpraktikergesetz. Zur qualifizierten und umfassenden
Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung für Psychotherapie bietet
die Volkshochschule eine dreiteilige Fortbildung an. Personen die im
Rahmen einer bestehenden beruflichen Tätigkeit ihre Kompetenzen im
Bereich des psychologischen Grundlagenwissens, der Psychotherapie
und -pathologie erweitern möchten, werden ebenfalls angesprochen.
Das erste Modul zum Themenbereich „Basiskenntnisse der Psychologie
sowie Vermittlung von ersten Grundkenntnissen psychischer Störungen
und psychiatrischer Krankheitsbilder“ findet vom 31. Oktober bis 6.
Februar 2010 statt. Vor Beginn des dreisemestrigen Kurses mit
insgesamt 220 Unterrichtsstunden bietet die VHS auf der Königstraße
47 in Duisburg-Mitte zwei Informationsveranstaltungen an, die Inhalt
und Ablauf der Seminare vorstellen: Freitag, 28. August, von 17 bis
18.30 Uhr und Dienstag, 29. September, von 17 bis 19.30 Uhr.
Baubeginn für neue
Vierfachturnhalle in Hamborn
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Oberbürgermeister
Adolf Sauerland am 17. August 2009 den Bau einer neuen
Vierfachturnhalle auf der Sportanlage von SW Westende
Hamborn, unweit des Rhein-Ruhr-Bades, begonnen.
„In den kommenden 18 Monaten entsteht hier für rund 6,5
Millionen Euro nicht nur eine Sportstätte für Vereine
und vier benachbarte Schulen, sondern auch eine Halle
für andere Verantstaltungen im Bezirk“, sagte
Oberbürgermeister Sauerland anlässlich des Baubeginns.
Der Rat hatte dem Bau der neuen Halle zugestimmt, weil
durch Schließung maroder Sporthallen die Kapazititäten
für den Schul- und Vereinssport in Hamborn nicht mehr
ausreichen.
Die neue Sporthalle mit einer Grundfläche von über 3.200
Quadratmetern und einer 60 mal 28 Meter großen
Hallenspielfläche (1.680 Quadratmeter) kann mit
Trennvorhängen in vier unabhänhgige Hallenbereiche
aufgeteilt werden. Zusätzlich verfügt die Halle über
einen 225 Quadratmeter großen Gymnastikraum sowie alle
notwendigen Nebenräume wie Umkleiden, Lager,
Geschäftszimmer, Außengeräteraum für die
Bezirkssportanlage u.ä. Mit einer Tribünenanlage können
800 Sitzplätze für größere Sportevents in der Halle zur
Verfügung gestellt werden. Das Gebäude, dessen Planung
beim Beirat für Stadtgestaltung BEST vollständige
Zustimmung erfahren hat wegen der funktionalen
Konsequenz und gestalterisch durchgängigen Qualität,
wird barrierefrei errichtet und entspricht der erst im
Herbst in Kraft tretenden Energieeinsparverordnung 2009.
Die Hallenkonstruktion wird vorwiegend durch ein
vorgefertigtes Stahlbetonskelett mit vorgehängtem
Fertigteil-Wandelelementen gebildet. Die Beleuchtung der
Halle erfolgt über ein umlaufendes Fensterband, mit
lichtstreuenden Kapillargläsern. So ist auch bei
gleißendem Sonnenlicht eine Blendung der Sportler und
Hallenbesucher ausgeschlossen. Die Halle soll im
Frühjahr 2011 eingeweiht werden. Das Dach erhält eine
offene Stahlträgerkonstruktion, auf der eine
Photovoltaikanlage montiert werden kann.
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Montag, 17. August 2009
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Historischer Kalender |
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Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg und Mülheim-Styrum
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 19.8./20.8.2009, von
22 Uhr bis 6 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf und
Mülheim-Styrum sowie im Hauptbahnhof Duisburg durch. Die Deutsche
Bahn AG ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff
in die Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch
verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu
halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das
Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf
die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen
nicht immer zu vermeiden.
NRW-Gastgewerbe im Juni mit Umsatzrückgängen
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Juni 2009
nominal 13,3 Prozent weniger um als im Juni 2008. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 15,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im
Gastgewerbe war um 3,0 Prozent niedriger als im Juni 2008. Für den
Zeitraum Januar bis Juni 2009 ermittelten die Statistiker für das
Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 9,3 (nominal) bzw. 11,4
Prozent (real) gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. (IT.NRW)
Auslands- und Fachvermittlung informiert im BIZ
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind
Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am
Montag, den 24. August 2009 von 10:00 bis 12:00 Uhr im
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über
alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und
Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso
Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das
Sozialversicherungsrecht der einzelnen europäischen
Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit
abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei
besucht werden.
Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 31.
August von Dietrich Köhler-Miggel besetzt. In der Zeit von 18.00 bis
20.00 Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Trinitatis (Buchholz / Wedau-Bissingheim) Antwort auf Fragen rund um
kirchliche Arbeit unter der kostenfreien Telefonnummer
0800/12131213.
Salvatorkantorei sucht Singfreudige für Verdi-Requiem und
Honegger-Oratorium
Die Salvatorkantorei lädt Interessierte zum Mitsingen der nächsten
Konzerte ein: Am 28. November führt die Kantorei den symphonischen
Psalm ?König David von Arthur Honegger auf; es ist eines der
bedeutendsten Oratorien des frühen 20. Jahrhunderts. Einen Tag
später wird das Konzert im Rahmen des Neujahrsempfanges des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg wiederholt. Außerdem bereitet
der Chor das Requiem von Verdi vor. Sängerinnen und Sänger mit
Chorerfahrung sind herzlich eingeladen mitzusingen; ein Vorsingen
ist nicht erforderlich. Weitere Informationen hat Salvatorkantor
Marcus Strümpe (Tel.: 0203/3635792; E-Mail: struempe.m@arcor.de).
Gemeindefest in Hochfeld
Am 29. August feiert die Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld ein
Fest am Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Johanniterstr. 145. Neben Kaffee
und Kuchen gibt es zu Livemusik auch Gegrilltes und Bier. Für
Stimmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wedau.
Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche
Ein Minigottesdienst findet am 30. August um 11.30 Uhr in der
Marienkirche Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10, statt. Eingeladen
sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien.
Den 20-minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern
nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert,
leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im
Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer
Blank (Telefon 24808).
Kinder-Bibel-Tag in Neudorf
Zum Kinder-Bibel-Tag lädt die Evangelische Kirchengemeinde
Neudorf-West am 29. August von 10.00 bis 17.00 Uhr alle Kinder von 4
bis 11 Jahren in das Gemeindehaus, Gustav-Adolf-Str. 65 ein. Der
Tag, an dem sich alles um das Thema dreht ?Wasser ist zum Spaß haben
da, beginnt für die Kleinen jedoch mit einem Frühstück um 9.30 Uhr;
den Abschluss bildet um 16.00 Uhr der Gottesdienst mit Taufe in der
benachbarten Christuskirche. Weitere Informationen hat Pfarrerin
Stephanie Krüger (Telefon 0203/353108).
Wanderurlaub in der Steiermark mit der Kirchengemeinde
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz /
Wedau-Bissingheim) lädt Interessierte ein, vom 17. September bis zum
1. Oktober im österreichischen Schladming-Rohrmoos den Herbst in
seiner ganzen Farbenpracht zu erleben. Für den Wanderurlaub in der
Steiermark sind noch einige Plätze frei. Entspannung und Abwechslung
versprechen die geführten Wanderungen und Spaziergänge in der
landschaftlich reizvollen Umgebung des Dachsteins und der Niederen
Tauern und der Aufenthalt in einem vier Sterne Alpenhotel.
Anmeldungen und weitere Informationen bei Familie Meißburger (Tel.:
0203/721202).
Lebensretterbrunnen Thema beim Senioren-aktiv-Kreis
Um den Lebensretterbrunnen in der Duisburger Innenstadt geht es beim
nächsten Treffen des ?Senioren-aktiv-Kreises der Evangelischen
Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, Bezirk Laar, am 26. August. Birgit
Höchter, Kunsterzieherin und Dozentin des Evangelischen
Familienbildungswerkes Duisburg, will den aktiven Seniorinnen und
Senioren die Gemeinschaftsarbeit von Niki de Saint Phalle und Jean
Tinguely nahe bringen. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Gemeindesaal
der Kirche Laar, Apostelstraße 58. Der Eintritt ist frei.
Informationen unter Telefon: 89388 (Eheleute Rahm) oder 81555
(Eheleute Schmitz).
Bürgerinformationsveranstaltung zur Neugestaltung des
Bissingheimer Dorfplatzes
Am Mittwoch, 19. August 2009, um 19 Uhr, wird Oberbürgermeister
Adolf Sauerland mit Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung
und Projektmanagement im Gemeindesaal St. Raphael,
Hermann-Grothe-Straße 52 in Bissingheim die Pläne zur
Neugestaltung des Dorfplatzes vorstellen und erläutern. Mit den
Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wird der Platz barrierefrei
ausgebaut. Die Fahrbahnen, Platzflächen und Gehwege werden
niveaugleich hergestellt, störende Hindernisse und Einbauten
werden entfernt. Die Bushaltestelle erhält einen Buskap, der den
barrierefreien Einstieg in den Bus ermöglicht. Für Bissingheim
bedeutet die Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche
städtebauliche Aufwertung. Die Planungen sind weitgehend
abgeschlossen und die Vorbereitung der Ausschreibungen an
Fachfirmen werden jetzt auf den Weg gebracht, um so auch
Arbeitsplätze in der Region zu sichern. In der Bürgerinformation
werden die planerischen Grundzüge präsentiert und die Bauabläufe
erläutert. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu
diesem Termin herzlich eingeladen.
Rhein-Ruhr-Bad am Sonntag in
Kinderhänden
Beim „Kids´ Day“ am Sonntag, 16. August, zwischen
15.30 und 17 Uhr, regieren die Kinder wieder das Bad. Mit
Spielgeräten kann das Sportbecken erobert werden und Clown Juppi
bezaubert alle Besucher mit seinen Zauberkünsten. Einfach nur gute
Laune verbreitet er unter anderem, indem er Tierfiguren aus
Luftballons knotet. Mit den attraktiven „Aktionspreisen“ im
Rhein-Ruhr-Bad kann die ganze Familie bereits für 11 Euro einen
vierstündigen Besuch am Sonntagnachmittag genießen. Für 15 Euro
besteht für Familien zudem die Möglichkeit, den ganzen Tag im
Rhein-Ruhr-Bad zu bleiben. |
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Sonntag, 16 August 2009
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Historischer Kalender |
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Kanzlerin lockte Scharen ans Seehaus
Dicht
gedrängt saßen oder standen CDU-Anhänger und Andersgläubige am
Seehaus im Sportpark Duisburg, um den Auftritt von Bundeskanzlerin
Angela Merkel mitzuerleben. Nach einer Verspätung von ca. 30
Minuten, wegen ihres vorausgegangenen Auftritts in der
Mercatorhalle, schritt die Kanzlerin durch die Reihen ihrer
geduldig wartenden Fans zur Bühne. Mit flammender Rede, sowie ein
paar gezielten Seitenhieben auf die Konkurrenz beschwor sie die
richtige Partei für den Aufschwung Deutschlands zu wählen. Auch für
die kommende Kommunalwahl am 30. August warb sie dafür, dem
bisherigen Amtsinhaber OB Adolf Sauerland die Stimme zu geben, damit
in Duisburg der Strukturwandel weiter durchgeführt werden kann.
Peter Neururer, MSV-Trainer und Mitarbeiter in Merkels
Wahlkampf-Team, überreichte Angela Merkel ein Fußballtrikot der
anderen Art. Weil die Kanzlerin bekennender Fan von Energie Cottbus
ist, wurde eine Trikot, je zur Hälfte in den Farben von MSV und
Energie geschneidert, das auf der Rückseite von allen Aktiven des
begeisternden Freitagabendspiels unterschieben ist. Dass das Spiel
2:2 ausgegangen ist, sei ihm zu verdanken sagte Neururer unter dem
Gelächter der Besucher. Er habe seinen Jungs, die Cottbus an die
Wand gespielt haben, vor dem Spiel gesagt: „Sonntag kommt die
Kanzlerin – spielt unentschieden!“ Manfred Schneider - Text und
Fotos In
New York war die Kanzlerin auch...
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| Mit Clownnerien und
Musik wurde die Wartezeit verkürzt |
Das Bad in der Menge |
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| Das Medieninteresse war
groß |
MSV Trainer Peter
Neururer überreicht der Kanzlerin das MSV und Energie
kombinierte Trikot |
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Samstag, 15. August 2009
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Historischer Kalender |
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Sparkassen-Stiftung hilft Bürgern
Zwei Jahre früher als geplant, ist das Stiftungsvermögen der
Sparkasse Duisburg in Höhe 9 Millionen Euro innerhalb von fünf
Jahren erreicht worden. Die noch fehlenden 2 Millionen wurde heute
symbolisch in ein riesiges rotes Sparschwein gesteckt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, gleichzeitig
Aufsichtsratvorsitzenden der Sparkasse Duisburg dankte dem
Geldinstitut für die erbrachte Leistung. Der Stiftungszweck ist
vielseitig und umfasst die Förderung von Bildung, Erziehung, Kunst
und Kultur, Sport, Völkerverständigung, Umweltschutz, Tierschutz
sowie die Jugend- und Altenhilfe. Die Stiftung wurde anlässlich der
Fusion der Sparkasse Duisburg und Kamp-Lintfort gegründet. Aus den
erwirtschafteten Erträgen der Stiftung fließen in diesem Jahr
300.000 Euro im Verhältnis 2:1 an gemeinnützige und wohltätige
Einrichtungen, Vereine und Institutionen der beiden Städte. Es sei
ein Zeichen der Stabilität und Verlässlichkeit, dass die Sparkasse
Duisburg, in Zeiten in denen andere Banken staatliche Hilfen in
Anspruch nehmen, in so kurzer Zeit, das volle Stiftungskapital
erreicht hat, sagte Hans-Werrner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Sparkasse. Tomalak ist stolz, dass sein Unternehmen in
der Lage ist, für die Bürger diese außergewöhnliche Leistung zu
erbringen. Mit rund 1,2 Millionen Euro wurden in Duisburg und
Kamp-Lintfort, in den fünf Jahren, bereits 48 Projekte unterstützt.
Manfred Schneider - Text und Foto

Wilfried Klein, stellv. Bürgermeister von Kamp-Lintfort - Hans
Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender Spk Duisburg - OB Adolf
Sauerland - Uwe Haddenhorst, Vorstand Sparkasse Duisburg -
Claus-Robert Witte, Vorstand Sparkasse Duisburg
conject sammelt 15.000 Euro für das
Haus der Jugend in Duisburg
Software-Experten zeigen, wie man in ehrenamtlicher Arbeit plant,
baut und hilft
„Dass eine hier in Duisburg
ansässige Firma mit einem solch gewaltigen Engagement und mit einer
so hohen finanziellen Unterstützung unsere Kinder- und Jugendarbeit
in Duisburg begleitet, ist einfach sensationell. Ich kann mich nur
im Namen der Nutzer der Einrichtung "Haus der Jugend" bei der Firma
conject und allen Sponsoren herzlichst bedanken." Der das sagt, weiß
worum es geht: Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes Duisburg,
ist vor Ort in Sachen Jugendarbeit bekannt wie ein bunter Hund. Und
er kennt sich aus. Das aber hat er in neun Jahren so noch nicht
erlebt: Das Software-Unternehmen conject AG – mit Niederlassung auch
in Duisburg – zeigt, wie es gehen kann: Man sucht ein soziales
Projekt, einen prominenten Schirmherrn, ruft zu einer großen
Spendenaktion auf, sammelt so rund 15.000 Euro Gelder ein und gleich
Dutzende von Firmen aus der Region wie bundesweit ziehen mit. Den
Restbetrag trägt conject.

Saniert wurde so das Haus der Jugend in Duisburg-Rheinhausen: Im
Außenbereich der Anlage entstanden ein neuer Geräte-schuppen,
Tischtennisplat-ten, Sitzhügel und sogar ein Beachvolleyballfeld.
Dafür rief conject alle Mitarbeiter zum traditionellen Sommer-fest
ins Ruhrgebiet, die zwei Tage lang ihr Geschick unter Beweis stellen
mussten. „Nicht reden, selbst zur Schaufel greifen!" Nach dieser
Devise handelte conject ganz konsequent. Die Software-Experten, die
im Alltag Europas führende Plattform für die Bau- und
Immobilienbranche betreiben, konnten Mitte August auch ihr
handwerkliches Geschick beweisen: Planen, Bauen, Logistik,
Kommunikation – alles, was zu einem erfolgreichen Bauprojekt dazu
gehört. An zwei Tagen arbeiteten rund 120 Mitarbeiter aus allen
weltweiten Standorten – ob aus Dubai, St. Petersburg, Wien oder
Dresden – für einen sozialen Zweck. Und auch Schirmherr Adolf
Sauerland, Oberbürgermeister der Mercatorstadt, ist begeistert: „So
eine Maßnahme, bei der ein Unternehmen nicht nur Geld spendet,
sondern alle seine Mitarbeiter motiviert, zwei Tage lang selbst Hand
anzulegen, und obendrein weitere Firmen als Sponsoren gewinnt,
versinnbildlicht die solidarische Stadtgesellschaft, wie ich sie mir
in Duisburg vorstelle. Wo die Möglichkeiten der Stadtverwaltung
begrenzt sind, springt das bürgerschaftliche Engagement ein. Vor dem
Hintergrund dieses Beispiels mache ich mir um die Zukunft unserer
Stadt keine Sorgen."
Schirmherren der Aktion, Oberbürgermeister Adolf Sauerland,
Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling (ganz rechts),
Jugendamtsleiter Thomas Krützberg (vor OB links) und die Initiatoren
und Sponsoren der Aktion vor dem "Bauschild".
Hintergrund der Aktion: conject veranstaltet alljährlich ein
Sommerfest, um die Mitarbeiter aller Standorte miteinander zu
vernetzen. „Dieses Jahr haben wir bewusst auf ein soziales Projekt
gesetzt", erklärt Elke Tonscheidt, Mitgründerin des Softwarehauses.
„Gemeinsam die Arme hochkrempeln und dabei denen helfen, die es am
nötigsten haben, das war und ist unser Gedanke." conject, seit 2003
im Duisburger Innenhafen angesiedelt, entschied sich für eine
Umbaumaßnahme in Rheinhausen. „Das Haus der Jugend zeigte sich von
unserem ehrenamtlichen Engagement erst überrascht, dann mehr als
angetan und später als klasse Kooperationspartner", sagt die
Unternehmenssprecherin und so koordinierte man vom 13. bis 14.
August 2009 diverse Bau- und Sanierungsarbeiten. „Unser Kerngeschäft
ist die Bau- und Immobilienbranche. Dass wir nun ein gemeinnütziges
Bauprojekt selbst organisieren, fördern und mit finanzieren konnten,
ist neu. Und ein Ergebnis, das uns auch als Arbeitgeber sehr
zufrieden macht. Nachhaltige Entwicklung fängt dort an, wo die
Jüngsten leben: Kinder und Jugendliche, aber auch die eigenen
Kollegen sehen, wie man sich sinnvoll engagiert."
Ein Argument, das auch private Sponsoren selbst außerhalb
Duisburgs überzeugte: „Das Rheinhausen-Projekt hat uns fasziniert.
Ein privates Unternehmen, das soziale Verantwortung übernimmt,
gerade in Krisenzeiten. Damit konnten wir uns identifizieren und
haben uns gern angeschlossen – zum Wohl der Kinder und Jugendlichen
vor Ort in Duisburg", erläutert Karin Lehmann, Mitglied der
Geschäftsleitung von Lehmann Natur aus Mönchengladbach. Das auf
Bio-Obst und Gemüse konzentrierte Handelsunternehmen hatte früher
auch in Duisburg ein Büro. Und Frau Lehmann weiß auch, „wie wichtig
es ist, nachhaltig zu handeln." Lehmann Natur beliefert
Großhandelskunden täglich mit heimischen und internationalen
Produkten - konsequent aus kontrolliertem ökologischem Landbau.
„Ohne nachhaltige Anbaumethoden wäre das nicht zu schaffen. Wir
freuen uns, auch bei diesem lokalen Projekt Flagge zu zeigen", sagt
die gebürtige Essenerin. Nachhaltige Stadtentwicklung ist für einen
weiteren Sponsor, den Projektentwickler Multi Development, eine
wichtige Handlungsmaxime und zwar nicht nur bei Entwicklung und Bau
von umweltfreundlichen Gebäuden. „Nachhaltigkeit schlägt sich auch
in dem verantwortungsvollen und engagierten Umgang mit dem Umfeld,
der Stadt und der Gesellschaft nieder. Daher setzt sich Multi
Development nicht nur für nachhaltiges Bauen wie beim
Bream-zertifizierten Forum Duisburg ein, sondern investiert auch in
Jugend und Bildung.", so Lutz Müller, Centermanager der Multi Gruppe
für das Forum Duisburg. „Unser Unternehmen hat vor Jahren in
Duisburg die Initiative „Multi-Talent" ins Leben gerufen und
finanziert, bei dem arbeitslose Jugendliche innerhalb von zwei
Jahren sehr erfolgreich auf das Berufsleben vorbereitet wurden.
Daher freuen wir uns nun das Projekt der conject AG zu
unterstützen."
Nächste Woche wird das Haus der Jugend offiziell von den Kindern und
Jugendlichen in Empfang genommen. Viele sind derzeit noch im Urlaub.
Wenn sie zurück kommen, können sich sich doppelt freuen: Über die
neuen Geräte und Spielflächen, aber auch über prominente Gäste: Der
MSV Duisburg beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und schickt am
19. August zwei Spieler für eine Autogrammstunde zum Haus der
Jugend. Die Spendenaktion läuft weiter! Unternehmen und
Privatpersonen, die zum Gelingen des Projektes beitragen möchten,
erfahren mehr dazu unter www.konsequentconject.com. Dort ist auch
namentlich gelistet, wer sich bereits beteiligt hat. Dazu gehören
Banken, Sparkassen, Baumärkte und viele anderen Unternehmen als auch
Privatpersonen.
Zeitreise durch Themen und Jahrhunderte
Auch
in diesem Jahr gibt es wieder eine „Zeitreise“ auf der Königstraße.
Einen Tag lang wird sich die Duisburger Innenstadt in einen bunten
Marktplatz verwandeln – man kann hier die schönsten Raritäten
finden. Der gleichzeitig stattfindende Oldtimertreff, gibt der
gesamten Veranstaltung durch seine Ausstellung von Oldtimern und
Youngtimern eine besondere Note.
Auf viele Sammler- und Designliebhaber wartet ein reichhaltiges
Angebot. Trödel, Nostalgisches, Antikmarkt, Klassiker aus den50er-,
oder70er-Jahren, modernes Design des 20. Jahrhunderts und eine
OLDTIMER-YOUNGTIMER Parade. |
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Freitag, 14. August 2009
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Historischer Kalender |
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Montag
Spatenstich zum Bau der Vierfachturnhalle in Hamborn
Der Rat der Stadt hat den Bau einer Vierfachturnhalle in der
Nachbarschaft zum Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße in
Duisburg-Hamborn beschlossen. In der neuen Halle soll sowohl der
Sportunterricht von vier Schulen stattfinden als auch kulturelle
Veranstaltungen des Bezirks. In Anwesenheit von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland wird jetzt der symbolische erste Spatenstich für das
rund 6,5 Millionen Euro teure Objekt vollzogen, dessen Planung beim
Beirat für Stadtgestaltung BEST wegen ihrer funktionalen Konsequenz
und gestalterisch durchgängigen Qualität vollständige Zustimmung
fand.
Duissern: Schweizer Straße
vorübergehend Einbahnstraße
Die Schweizer Straße wird ab Montag, 17. August, vorübergehend zur
Einbahnstraße. Dies gilt für den Abschnitt zwischen Tonstraße und
Mülheimer Straße. In Richtung Mülheimer Straße kann gefahren werden.
Betroffen ist nur der Kraftfahrzeugverkehr, Radfahrer können beide
Fahrtrichtungen nutzen. Die Arbeiten beginnen gegen 7 Uhr und dauern
voraussichtlich bis Sonntag, 23. August.
Grund für die Sperrung sind Straßenbauarbeiten. Die Schweizer Straße
erhält betreffenden Bereich eine neue Fahrbahndecke. Es wird
Flüsterasphalt aufgebracht, der die Abrollgeräusche des
Kraftfahrzeugverkehrs deutlich reduziert. Die Maßnahem wird aus
Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert. Eine
Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.
Es geht los -
Umbau zur Königsgalerie hat begonnen!
Multi Development investiert mit 70-Millionen Euro mehr als die
Bundesregierung mit dem Konjunktur II-Paket für Duisburg von 67,8
Millionen Euro
Mit den ersten sichtbaren Abrissarbeiten hat am 14. August 2009 im
Beisein und mit tatkräftiger Unterstützung von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland der Umbau der Galeria Duisburg zur Königsgalerie
begonnen. Das Stadtoberhaupt hat eigenhändig mit einem Kran einen
Teil des Glasdaches in der Untermauerstraße, welches der Galeria
vorgelagert ist, entfernt. Mit der Königsgalerie erfährt die
Haupteinkaufsstraße Duisburgs, die Königstraße, sowie der Sonnenwall
einen weiteren wichtigen Impuls. Die um- und ausgebaute
Einkaufsgalerie wird mit ihrem hochwertigen Handels- und
Gastronomiekonzept eine Marktlücke in Duisburgs
Einzelhandelslandschaft schließen und markiert an der Königstraße
den Auftakt zum Einkaufserlebnis in der Duisburger Innenstadt.
Die
Königsgalerie bietet 16.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie
3.500 Quadratmeter Fläche für Büros und Dienstleistungen in
1A-Innenstadtlage – zwischen Königstraße, Sonnenwall und Steinscher
Gasse. Sie wird über 50 Mieteinheiten
und ca. 320 Parkplätze verfügen. Das “Parkhaus Königsgalerie” bleibt
während der gesamten Umbaumaßnahmen geöffnet. Das
Investitionsvolumen für die Königsgalerie liegt bei 80 Mio. Euro.
Die Eröffnung ist für Ende 2010 geplant. Tag der offenen Tür
Projektentwickler und Investor der Königsgalerie Multi Development
wird am Donnerstag, den 27. August 2009 einen “Tag der offenen Tür”
veranstalten. Von 15.00 bis 18.00 Uhr wird das Multi-Team vor Ort in
der Königsgalerie sein und Anwohner, Nachbarn sowie Interessierte
über die geplanten Baumaßnahmen informieren.
"Dieses Projekt
ist für uns ein Erstlingswerk, da wir bisher bisher nur neu gebaut
und noch nicht umgestaltet haben. Wir investieren in dieses Projekt
mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket II für
Duisburg, wobei wie auch keinen hauptausführenden Baukonzern damit
beauftragt haben, es wird alles mit Duisburger Unternehmen
umgebaut", erklärte MD-Geschäftsführer Axel Funke (Foto rechts).
Und: "Es sind exakt 70 Millionen Euro an Investitionen", bestätigte
der technische MD-Vorstand Peter Knopf. Harald Jeschke
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Königsgalerie Bereich Königstraße |
Königsgalerie Bereich
Sonnenwall |
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Zahlreiche Prominenz
war beim Baubeginn der Königsgalerie vertreten
Fotos Manfred Schneider |
Gemeinsam starteten Dr.
Ralf Oehmke, OB Adolf Sauerland und der Beigeordnete
Jürgen Dressler das Projekt |
Hallenbad
Rheinhausen bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung vorübergehend
geschlossen
Das Hallenbad Rheinhausen bleibt von Montag, 17. August, bis
Sonntag, 30. August, wegen der jährlichen Grundreinigung
geschlossen. Ab 31. August wird das Bad den Schwimmfreunden wieder
zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. DuisburgSport
bittet dafür um Verständnis.
Oliver Uschmann liest aus "MURP! Hartmut und ich verzetteln sich"
Programmpunkt des Projektes "Sta(d)tt. Wohnzimmer - Duisburger
Tapetenwechsel" im Rahmen von "Ab in die Mitte!" - Die
City-Offensive NRW 2009
Am: Dienstag, 01.09.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung,
Forum Duisburg, Königstr. 48, 47051 Duisburg. Eintritt: 10,-/ 7,-
(Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder
können unter 0203 / 70900400 reserviert werden.
Hartmut und seine Mitbewohner sind unterwegs auf der Autobahn.
Während Caterinas Mitmach-Ausstellung "Kunstpause" das Volk auf den
Rasthöfen erobert, führt Hartmut einen Feldzug gegen alle, die in
unser Leben eingreifen wollen. Das Finanzamt, die GEZ, die
Verkehrspolizei, das neue Elite-Schüler-Zuchtprojekt "Vorsprung!"
sowie den Manager aus dem ersten Roman, der Hartmuts Idee des
"Unperfekt Seins" gestohlen und zur Wellnessmethode verfremdet hat.
Hartmut ergreift Maßnahmen: Auf Zetteln schreibt er ein "Buch im
Buch", sein Manifest der Unvollkommenheit, und entwirft eine neue
Methode, anders zu leben: den MURP!
Oliver Uschmann (geboren 1977 in Wesel) brach eine Buchhändlerlehre
nach einem Tag ab und arbeitete als Packer und Berufsrevolutionär.
In Bochum studierte er Germanistik, in Berlin die Wirklichkeit. Seit
2005 entwirft er mit seiner Frau Sylvia Witt die »Hui-Welt« um eine
skurrile WG. Seine Romane >Hartmut und ich<, >Voll beschäftigt<,
>Wandelgermanen< und >Murp!< sind Bestseller. Uschmann ist Träger
des Förderpreises NRW 2008, Dozent für Literaturpraxis sowie
Journalist für Magazine wie >GEE<, >Visions< und >Am Erker<.
Die
durchschnittliche Lebenserwartung in NRW steigt weiter an
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Nordrhein-Westfalen steigt
weiter an. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, liegt die durchschnittliche
Lebenserwartung neugeborener Mädchen mit 81 Jahren
und 10 Monaten um 41 Monate höher als vor zwanzig Jahren.
Neugeborene Jungen werden mit 76 Jahren und 9 Monaten
voraussichtlich sogar 59 Monate älter als noch Ende der 1980er
Jahre. Mädchen haben bei der Geburt aber immer noch eine um 5 Jahre
und 2 Monate höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Jungen.
Dass einjährige Mädchen nach dieser Berechnung beispielsweise noch
eine Lebenserwartung von weiteren 81 Jahren und 2 Monaten haben,
liegt daran, dass sie nach einem Jahr bereits gewisse Sterberisiken
(z. B. plötzlicher Kindstod) überwunden haben. Weil ältere Menschen
bereits eine Vielzahl von Risiken überlebt haben, liegt z. B. die
weitere Lebenserwartung 60-jähriger Frauen nach der neuen
Sterbetafel bei 24
Jahren und 5 Monaten; 60-jährigen Männern offeriert die neue
Berechnung noch 20 Lebensjahre und 6 Monate. Die Angaben beruhen auf
der "Sterbetafel NRW 2006/2008", die die Statistiker anhand der
Daten über die Gestorbenen und die Bevölkerung der Jahre 2006 bis
2008 neu berechnet haben. (IT.NRW)
Jüdische
Kindergarten Duisburg auf der Kardinal-Galen-Straße 8a wird
feierlich seiner Bestimmung übergeben
Am kommenden Montag, 17. August 2009, wird um 11.00 Uhr der Jüdische
Kindergarten Duisburg auf der Kardinal-Galen-Straße 8a feierlich
seiner Bestimmung übergeben. Träger dieser neuen Einrichtung für
Kinder verschiedener Religionen und Nationalitäten ist die Jüdische
Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Rund 35 Plätze, davon 14
sogenannte "U3-Plätze", stehen ab diesem Tag zur Verfügung. Im
Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf
Sauerland, des Generalsekretärs des Zentralrates der Juden in
Deutschland, Stephan J. Kramer, Superintendent Armin Schneider,
Vertretern der Jüdischen Gemeinde sowie aus Politik und
Gesellschaft, wird im Anschluss an einige Grußworte, der jüdische
Haussegen durch den Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yaacov Zinvirt,
an die Eingangstür befestigt.
Aufgrund der Landesvorgaben im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) NRW
wurde das bestehende Gebäude, dass bis Herbst 2008 eine katholische
Kindertageseinrichtung beherbergte, kindgerecht für unter
Dreijährige umgebaut. So entstanden beispielsweise Ruheräume, neue
Sanitäranlagen sowie ein Wickelbereich. Verantwortlich für diese
Maßnahmen ist das Duisburger Architekturbüro Arnd Blömer. Darüber
hinaus entsteht bis November 2009 ein rund 120 Quadratmeter großer
Anbau, der einen Multifunktionsraum, Büro, Aufenthaltsraum und
Nebenräume beherbergen wird. |
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Donnerstag, 13. August 2009
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Historischer Kalender |
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Zusatzkurs der
VHS aufgrund der großen Nachfrage: Glasbearbeitung
Aufgrund der großen Beliebtheit der Kurse „Allerlei aus Glas“ bei
Manfred Schäfers hat die Volkhochschule einen zusätzlichen Kurs
eingerichtet, der auch dem Wunsch nach einer höheren Stundenzahl
entspricht. Der Zusatzkurs findet am Donnerstag, 3. September, von
18.30 bis 21.30 Uhr bei Glas Design Schäfers auf der Oststraße
156-158 in Duisburg-Neudorf statt. Der Kurs beginnt am 3. September
und endet am 10. Dezember. Entgegen der Angabe im VHS-Programmheft
betragen die Kosten 120 Euro für 13 Abende. Ermäßigungen sind
möglich. Eine vorherige Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2883 ist
erforderlich.
Duisburger
Ausflugsziel evangelische Dorfkirche Friemersheim
und Lehrerhaus
Die ursprünglich dem heiligen Martin geweihte Kapelle der Abtei
Werden wird 1147 erstmals erwähnt. Seit 1560 evangelisch. Die Kirche
wurde im 18. Jahrhundert in Etappen neu errichtet, der Turm nach
Einsturz 1778. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann ab 1946
der Wiederaufbau. Eine umfassende Renovierung erfolgt 1962 - 1964,"
berichtet ein Schild in der Nähe der Eingangstür.
Von außen sieht die evangelische Dorfkirche Friemersheim schon
wieder so aus, als könnte sie einen neuen Anstrich gebrauchen. Hatte
sie ursprünglich einen weißen Anstrich, ist die Farbe inzwischen
abgeblättert oder schwarz verfärbt.
Sieht die Kirche von außen wenig einladend aus, sieht das Bild von
innen doch schon wieder anders aus. Farbige Glasfenster und viel
(leider dunkles) Holz bestimmen den Gesamteindruck. Bänke, die nur
leicht erhöhte Kanzel, der Altartisch mit seinen Kerzen,
Blumenschmuck und der aufgeschlagenen Bibel und die
Deckenverkleidung - dies erwartet den Besucher. Die Orgel befindet
sich über dem Eingangsbereich. Wer es gut reformiert mag, wird sich
hier schon wohlfühlen. Veranstaltungshinweise gibt es im örtlichen
Gemeindegruß.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Doch was tun,
wenn die Reisekasse keine weite Unternehmungen erlaubt? Duisburger
können in diesem Fall das Landschaftsschutzgebiet im
linksrheinischen Stadtteil Rheinhausen aufsuchen. Wer kein eigenes
Auto hat, fährt mit den Bussen 914 oder 927 bis zur Haltestelle "Dahlingschule"
und ist dann praktisch schon in dem Landschaftsschutzgebiet. Auf den
ersten Blick könnte man meinen, dass das Gelände landwirtschaftlich
genutzt wird. Pferde gibt es hier nämlich genauso zu sehen wie
Schafe und Schwäne (zumindest an dem Donnerstagvormittag, als ich
dort hinfahre). Doch der erste Eindruck täuscht. Es gibt ein gut
ausgebautes System an Wanderwegen, das für Spaziergänge wie für
Fahrradtouren gleichermaßen geeignet ist. Wer danach noch ein wenig
Zeit hat, kann sich noch in der evangelische Friemersheimer
Dorfkirche und dem Lehrerhaus (= einem lokalen Heimatmuseum)
aufhalten.
Ich fahre an einem bewölkten und nur mäßig warmen Augusttag in das
Landschaftsschutzgebiet. Ich staune, wie viele Leute an diesem
Vormittag hier unterwegs sind. Hier gehen Leute mit ihren Hunden
spazieren und machen Eltern mit ihren Kindern einen Ausflug...
Andreas Rüdig
Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim
Auch nach der Sommerpause lädt die Kommunale Gesundheitskonferenz
zum Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim ein. Begonnen wird am
Mittwoch, 19. August, mit dem Thema „Entspannt und beweglich bleiben
– mit mobiler Shiatsu-Massage“ von 17 bis 19 Uhr im
Seniorentreffpunkt Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße 96.
Referentin ist die Heilpraktikerin Luise-Charlotte Brockschmidt. Die
Teilnahme ist kostenlos.
„Rhein-Schauen“ - Geführte Radtour entlang des Rheins
Der Internetradtourentipp des Monats August wird am Sonntag, 16.
August, um 14 Uhr wieder als geführte Tour angeboten. Treffpunkt ist
vor dem Rathaus Duisburg am Burgplatz 19 in Duisburg-Mitte. Ein
erfahrener Radtourenführer leitet die Tour entlang des Rheins bis
zur Uerdinger Brücke und auf der linksrheinischen Seite über die A
40 Rheinbrücke wieder zurück bis in die Innenstadt. Dabei gibt es
allerhand unterwegs zu entdecken. Die Strecke ist etwa 50 Kilometer
lang. Ein Kostenbeitrag von 6 Euro ist beim Tourenleiter zu
entrichten.
Bruttoinlandsprodukt wächst um 0,3% im 2. Quartal 2009 gegenüber dem
vorherigen Quartal
Die deutsche Wirtschaft ist nach Mitteilung des Statistischen
Bundesamtes im zweiten Quartal 2009 erstmals seit dem ersten Quartal
2008 wieder leicht gewachsen. Um 0,3% war das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im zweiten
Vierteljahr 2009 höher als im Vorquartal.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 ging das preisbereinigte BIP
um 7,1% zurück. Kalenderbereinigt war die Wirtschaftsleistung um
5,9% niedriger als vor einem Jahr, weil im Berichtsquartal drei
Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im gleichen Zeitraum
des Vorjahres. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich von
den privaten und staatlichen Konsumausgaben und von den
Bauinvestitionen. Da die preisbereinigten Importe erheblich stärker
zurückgegangen sind als die Exporte, trug auch der Außenbeitrag zum
BIP-Wachstum bei. Negative Einflüsse ergaben sich durch einen Abbau
der Lagerbestände. Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2009
wurde von 40,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 25 000
Personen oder 0,1% weniger als ein Jahr zuvor.
Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals wurden zu diesem
Termin - wie jedes Jahr im August - auch die bisher veröffentlichten
Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2005) überarbeitet. Diese
laufenden Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu
verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen
einzubeziehen. Die Berechnung des BIP wird damit sukzessive auf eine
statistisch immer besser fundierte Datenbasis gestellt. Die für eine
"finale" Berechnung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen (VGR) notwendigen Basisstatistiken liegen in der
Regel erst nach vier Jahren vollständig vor, so dass erst dann die
Ergebnisse endgültig sind und nicht mehr regelmäßig revidiert werden
müssen.
Die aktuelle Neuberechnung ergab Veränderungsraten des jährlichen
und vierteljährlichen BIP (Ursprungswerte), die um bis zu 0,3
Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen abweichen.
Die Veränderungsraten der saison- und kalenderbereinigten
Quartalsergebnisse wurden ebenfalls um bis zu 0,3 Prozentpunkte
revidiert.
„Die schönsten
Leseplätze“
In einer Foto-Ausstellung zum Ferienausklang zeigen Leserinnen und
Leser der Stadtbibliothek vom 17. August bis zum 12. September ihre
Lieblingsleseplätze. Strand, Wald, Garten, Terrasse und Balkon, nahe
und ferne Länder oder die vertraute Umgebung laden zu Ferien und
Urlaub ein. Zum Ferienbeginn hatte die Stadtbibliothek Duisburg ihre
Leser gebeten, sich mit ihren ausgeliehenen Büchern an ihren
Urlaubslieblingsplätzen zu fotografieren. Mit Unterstützung der
Firma Photo Beck konnte eine schöne Auswahl der eingereichten Fotos
vergrößert werden und ist nun in der Galerie des Treppenhauses der
Zentralbibliothek zu bewundern.
Technik. Geschichte.
Erleben! Sonntagsführung durch das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt
Schifffahrts-Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als
multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen
Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen: das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt ist Deutschlands größtes und
umfassendstes Museum seiner Art. Blickfang und Mittelpunkt in der
ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk „Goede Verwachting“,
ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der
ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines
Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord.
Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien
zu Wasser und zu Lande. Am kommenden Sonntag, 16. August,
beginnt um 15 Uhr im Foyer des Museums eine öffentliche Führung
durch die Dauerausstellung. Die Teilnahme kostet einen Euro
zusätzlich zum Eintrittspreis. Voranmeldung ist nicht erforderlich. |
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Mittwoch, 12. August 2009
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Historischer Kalender |
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Oberbürgermeister
Sauerland kondoliert der Familie von Ulrich Tholuck
In einem Brief an die Witwe des plötzlich und unerwartet
verstorbenen Schulleiters des Landfermann-Gymnasiums, Ulrich Tholuck,
hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland seine tiefe Betroffenheit zum
Ausdruck gebracht und seine aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen.
„Auch im Duisburger Rathaus trauert man um einen außergewöhnlich
engagierten und erfolgreichen Schulleiter, dem unsere Stadt und vor
allem die jungen Duisburgerinnen und Duisburger viel zu verdanken
haben“, heißt es in dem Schreiben wörtlich.
Andrea
Nahles besuchte Neudorfer CAP-Markt
Prominenten Besuch konnte heute der Neudorfer CAP-Markt an der
Mozartstraße verzeichnen. Auf Einladung der Duisburger
SPD-Bundestagskandidatin Bärbel Bas, besuchte die stellvertretende
SPD-Bundesvorsitzende und Sprecherin für Arbeits- und Sozialpolitik,
Andrea Nahles, den Lebensmittelmarkt. Der Vorsitzende des Regenbogen
e.V., Jörg Bickenbach, konnte weiterhin den
SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Krug, sowie den Duisburger
SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Jürgen C. Brand begrüßen.
Jörg Bickenbach und die Geschäftsführerin des Regenbogen e:V.,
Elisabeth Hofmann, erläuterten den Gästen das Konzept der Regenbogen
Integrationsbetriebe, bezüglich der Umsetzung eines CAP-Marktes.
Andrea Nahles, die zum ersten Mal einen solchen Markt besuchte, war
sichtlich beeindruckt von der Arbeit des Regenbogen e.V., der allein
im Jahr 2008 rund 2000 Menschen in Duisburg betreut und begleitet
hat.
In dem seit drei Jahren bestehenden Markt sind zur Zeit 17
Mitarbeiter, davon elf mit einer körperlichen, bzw. geistigen
Behinderung beschäftigt. Bei dem gemeinsamen Rundgang hat sich
Nahles bei diversen Mitarbeitern des Marktes über deren Tätigkeit
informiert und versprach sich künftig noch stärker für die Belange
von Menschen mit Handicap zu engagieren.
Manfred Schneider – Text und FotosBärbel Bas, Jörg
Bickenbach, Andrea Nahles und Elisabeth Hofmann (v.li.) vor dem
Neudorfer CAP-Markt
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Filialleiter Roman Chaber (re.)
stellte Jörg Bickenbach, Andreas Nahles, Bärbel Bas und
Wilfried Trotz (v.li.) sein Warenangebot vor |
Azubi Frank Tschischka (re.)
erläutert Andrea Nahles, Jürgen C. Brand und Bärbel Bas
humorvoll und konkret, wie seine Ausbildung bisher
verlaufen ist |
Influenza –
Schulen und Kitas werden informiert
In den letzten Tagen ist die Zahl derer, der an der neuen Grippe
(Influenza A/H1N1) erkrankt sind, deutlich gestiegen. Dies ist vor
allem auf Reiserückkehrer aus dem Urlaub, insbesondere aus Spanien,
zurück zu führen. Bundesweit wurden bislang 10.155 Fälle
verzeichnet. 3.716 Erkrankte kommen aus NRW. In Duisburg wurde das
Virus bisher bei 64 Personen nachgewiesen. Alle Krankheitsverläufe
waren sehr mild. In den meisten Fällen war eine stationäre
Behandlung nicht erforderlich. Es erfolgte dann eine Quarantäne im
häuslichen Milieu. In der Mehrzahl der Fälle ist die
Krankheitssymptomatik in der Zwischenzeit abgeklungen.
Informationen zur Erkrankung und Empfehlungen zum persönlichen
Grippeschutz finden Sie im Internet auf der Homepage des
Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg sowie unter der Internetadresse
www.wir-gegen-viren.de
An die Schulen und Kindertagessstätten in Duisburg werden
rechtzeitig zur Wiedereröffnung nach den großen Ferien
Informationsschreiben versandt, die auch unter www.duisburg.de zu
finden sind.
NRW: 10,3 Prozent weniger
Baugenehmigungen
Im ersten Halbjahr 2009 genehmigten die nordrhein-westfälischen
Bauämter den Bau von insgesamt 16 031 Wohnungen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren das 10,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (Januar bis Juni
2008: 17 881 Wohnungen). 13 836 Wohnungen (-12,2 Prozent) sollten in
neuen Wohngebäuden und 1 832 (+5,3 Prozent) durch Baumaßnahmen an
bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In
neuen "Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die
überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) waren weitere 356 (+12,3
Prozent)
Wohnungen geplant.
Gegen den NRW-weiten Trend verlief die Entwicklung der
Baugenehmigungen im Regierungsbezirk Münster, wo ein Plus von 5,0
Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 verzeichnet wurde.
Abnahmen waren hingegen in den Regierungsbezirken Düsseldorf (-10,4
Prozent), Köln (-11,6 Prozent) und Detmold (-12,6 Prozent) sowie
insbesondere in Arnsberg (-21,6 Prozent) zu beobachten. (IT.NRW)

Frank Goosen liest aus "Weil Samstag ist"
Programmpunkt des Projektes "Sta(d)tt.Wohnzimmer - Duisburger
Tapetenwechsel" im Rahmen von "Ab in die Mitte!" - Die
City-Offensive NRW 2009
Am: Montag, 31.08.2009Um: 20.15 UhrWo: Mayersche Buchhandlung,
Forum Duisburg, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,-/ 7,- (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder
können unter 0203 / 70900400 reserviert werden.
"Weil Samstag ist" versammelt die besten Fußballgeschichten des
Bochumer Autors und Kabarettisten Frank Goosen endlich in einem
Band. Hier schreibt der bekennende Ruhri über die Leidenschaft für
den Fußballsport im Allgemeinen und über all die wundersamen Blüten,
welche diese Leidenschaft gerade zwischen Duisburg und Unna,
Recklinghausen und Hattingen treibt, im Besonderen.
Es geht um die noch immer berühmten, die leider vergessenen und die
nie gekannten Helden, ums Gewinnen und Verlieren und wie man das
alles an seine Kinder weitergibt. Goosen gibt ungeübten Zuschauern
mit dem "Kleinen Stadionknigge" einen Leitfaden an die Hand, wie man
sich während eines Spiels zu benehmen hat, er berichtet von
bekloppten Engländern, die mit dem Taxi quer durch Europa zum
Champions-League-Endspiel fahren und von den Schwierigkeiten,
Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft zu bekommen. Er trifft
gegnerische Fans auf der Stadiontoilette, geht fremd mit Wacker
Burghausen, denkt sogar in New York nur an seinen Heimatverein und
beantwortet endlich die Frage, wieso Schalke 2001 nicht deutscher
Meister geworden ist.
"Weil Samstag ist" - Geschichten, Gedichte und Kolumnen für alle,
die diesen Sport lieben, zwischen den Spielen aber auch mal drüber
lachen können.
Frank Goosen, Jahrgang 1966, hat sich mit seinen Romanen Liegen
lernen und Pokorny lacht einen Namen gemacht. Zuletzt im Eichborn
Verlag erschienen: "Mein Ich und sein Leben" (2004), "Pink Moon"
(2005) und der Bestseller "So viel Zeit" (2007). |
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Dienstag, 11. August 2009
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Historischer Kalender |
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Mit dem Rad zur Arbeit oder ins
Konzert
Bund fördert neues regionales Fahrradverleihsystem „MetroRad Ruhr“
„Mit Fahrrad, Bus und Bahn schnell und umweltfreundlich in der
Metropole Ruhr unterwegs“ - mit diesem Ziel haben sich zehn
Ruhrgebietsstädte, der Regionalverband Ruhr und der Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr unter Federführung der Stadt Dortmund erfolgreich an
einem bundesweiten Wettbewerb für innovative Fahrradverleihsysteme
beteiligt. Am 10. August hat Bundesverkehrsminister Wolfgang
Tiefensee die Preisträger ausgezeichnet. Die Metropole Ruhr setzte
sich mit sieben weiteren Bewerbern unter 44 Wettbewerbsbeiträgen
durch. Bis zum Jahr 2012 wird das Bundesverkehrsministerium nun den
Aufbau des Mietradsystems „MetroRad Ruhr“ fördern. Mit welcher
Summe, blieb noch offen. Zur Verfügung stehen 12,7 Millionen Euro;
die Arbeitsgemeinschaft aus der Metropole Ruhr hatte 2,3 Millionen
Euro beantragt.
Die erfolgreiche Bewerbung basiert auf der Idee, dass künftig der
letzte Kilometer von der Haltestelle bis zum Büro oder vom Bahnhof
bis zum Kulturevent mit einem Leihfahrrad zurückgelegt werden kann.
Dafür sollen an markanten Punkten wie
Bahnhöfen,
Museen oder Standorten der Route der Industriekultur Leihstationen
eingerichtet werden. Kennzeichnen sollen das neue System die
vereinfachte Ausleihe, die Registrierung und Rückgabe der Leihräder
sowie Infos und Reservierung im Internet. Zudem können alle
VRR-Kunden die Leihräder auf kurzen Strecken ohne zusätzliche Kosten
nutzen.
Das öffentliche und innovative Mietradsystem „MetroRad Ruhr“ soll in
drei Stufen ausgebaut werden: Das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 ist der
radtouristische Einstieg ins Projekt. Für die erste Stufe sollen
rund 1.500 Fahrräder an zentralen und touristisch interessanten
Punkten der Metropole Ruhr zur Verfügung stehen. Im Jahr 2011 (Stufe
zwei) wird das öffentliche Leihradsystem dann verstärkt auf den
Alltags- und Pendlerverkehr ausgerichtet. Die Anzahl an Leihrädern
wird auf rund 2.500 erhöht. Die dritte Stufe im Jahr 2012 setzt
diese Strategie fort, so dass bis Ende 2012 rund 3.000 Räder an
verschiedenen Stationen in der ganzen Metropole Ruhr ausgeliehen
werden können.
„Die Auszeichnung und Förderung des Projekts ‚MetroRad Ruhr’ ist mit
seinem flächenhaften Ansatz ein gutes Beispiel für Zusammenarbeit im
Ruhrgebiet und einmalig in Deutschland. Dies ist ein wichtiger
Beitrag zu Duisburgs Ziel, umweltfreundliche Verkehrssysteme zu
fördern," freut sich Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler über
die Berliner Entscheidung.
Zur Arbeitsgemeinschaft „MetroRad Ruhr“ gehören der Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr, der Regionalverband Ruhr (RVR), sowie die Städte
Dortmund, Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm,
Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie die Paritätische
Initiative für Arbeit e. V. (PIA) in Mülheim und das
Fahrradverleihsystem nextbike. Bis Ende 2012 können weitere
Ruhrgebiets-Städte der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Links:
Illustration, die zeigt, wie eine Mietradstation später aussehen
könnte.
Zufahrt zur Rheinfähre in Walsum
geändert – Schranke für die Nachtstunden
Auf
Wunsch der Bezirksvertretung Walsum haben die Wirtschaftbetriebe
Duisburg jetzt die Zufahrt zur Rheinfähre in Walsum in den
Nachtstunden durch eine Schrankenanlage abgesperrt. Die Schranke
wird nur noch zu den Fahrzeiten der Rheinfähre Walsum-Orsoy
geöffnet. In den Sommermonaten bleibt sie zwischen abends 21 Uhr und
morgens 6 Uhr geschlossen. Im Winter stellt die Fähre ihren Betrieb
schon um 20 Uhr ein.
Die genauen Fahrzeiten der Fähre gibt es im Internet unter
www.rheinfaehre-walsum.de. Den Schließdienst übernimmt der
Fährmeister. Er hofft, so seine Fähre besser schützen zu können. Die
Sperrung in den Nachtstunden wurde von Polizei und Ordnungsbehörde
angeregt, weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Störungen und
Beschädigungen an der Fähre und im Umfeld gekommen ist.
Schulmaterialkammer für den
Duisburger Süden
Ab Mittwoch, dem 12.08. öffnet die Schulmaterialkammer des
Caritascentrum Süd und der Pfarrei St. Judas Thaddäus zum ersten Mal
ihre Pforten. Dann werden Schulkinder aus bedürftigen Familien mit
den notwendigen Materialien für das neue Schuljahr versorgt. Die
Schulmaterialienkammer Duisburg-Süd im Caritascentrum Süd,
Sittardsberger Allee 32, ist jeweils von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr
geöffnet:
in der letzten Ferienwoche: Mittwoch (12.08.) bis Freitag (14.08.)
und in der ersten Schulwoche: Montag (17.08.) bis Freitag (21.08.)
Wegen der Zahlung der Schulmittelpauschale sind folgende
Ausgabebedingungen zu beachten:
Eltern/Sorgeberechtigte aus Duisburg-Süd, können bei Bedürftigkeit
(nachgewiesen durch einen Hartz IV-Bescheid und ihren
Personalausweis oder Wohngeld- und Kindergeld-zuschlagberechtigte)
für einen geringen Beitrag Schulmaterialien für ihre
schulpflichtigen Kinder bekommen, wenn die Schülerinnen und Schüler
die Schulklassen 1 -13 besuchen. Die ausgegebenen Schulmaterialien
werden ausschließlich durch Sach- oder Geldspenden ermöglicht.
Möglichkeit zum Spenden: Pfarrei St. Judas Thaddäus – Stadtsparkasse
Duisburg, Konto-Nr. 22 800 19 47, BLZ: 350 500 00).
„Kinderalarm“ - Stadtranderholung
2009 zieht Bilanz
Drei Wochen Kinderalarm sind erfolgreich zu Ende gegangen. 1.500
Duisburger Kinder nahmen an der Ferienmaßnahme teil und verbrachten
die Sommerferienhälfte mit vielen anderen Kindern sowie engagierten
und begeisterten Betreuern. Es gab kleine und große Fußballturniere,
Beachsoccer-Turniere, Chearleadertrainings, Mini-Playback-Shows,
Volleyballspiele, Chaosspiele, Olympiaden, Ralleys, Schnitzeljagden,
Theatergruppen, kreative Angebote, Schwimmausflüge, Grilltage und
vieles mehr.
Besondere Erlebnisse waren die klassischen Ausflüge in den
Freizeitpark Ketteler Hof in das Maislabyrinth Irrland oder zum
Wildpark Frankenhof. Der ganz besondere Höhepunkt war in diesem Jahr
– auf vielfachen Wunsch der Kinder und Betreuer – wieder eine
Discoveranstaltung, diesmal im Musikpark Delta.
Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Mittwoch, 19. August,
wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können
Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder
Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 17.
August, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203)
283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und
Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.
Kaffeesteuer erbringt 2008 über eine Milliarde Euro für den Bund
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Kaffeesteuer sind im Jahr
2008 1,008 Milliarden Euro an Kaffeesteuer in die Bundeskasse
geflossen. Die Kaffeesteuer wird als Verbrauchssteuer auf Röstkaffee
(Steuertarif 2,19 Euro je Kilogramm) und löslichen Kaffee
(4,78 Euro je Kilogramm) erhoben. Zusätzlich werden kaffeehaltige
Waren (zum Beispiel Cappuccino, Eiskaffee, Café au Lait) bei der
Einfuhr in das deutsche Steuergebiet gemäß ihrem Kaffeeanteil mit
der Steuer belastet.
Seit dem 1. Januar 1993 wird die Kaffeesteuer als
Fertigproduktsteuer mit diesen Steuersätzen erhoben. Der Bund
erzielte seitdem mit der Kaffeesteuer jährlich relativ konstante
Einnahmen zwischen 0,973 Milliarden Euro im Jahr 2006 und 1,161
Milliarden Euro 1994. Aktuell ist die Kaffeesteuer in die Diskussion
geraten, da beim Deutschen Bundestag eine Petition zur Abschaffung
der Steuer vorliegt.
So wenig Verkehrstote in NRW wie
seit 1953
Noch nie seit 1953 starben in einem Halbjahr weniger Menschen auf
den nordrhein-westfälischen Straßen als in den ersten sechs Monaten
dieses Jahres. Die Zahl der Verkehrstoten verringerte sich im
Vorjahresvergleich um 47 auf 293 (- 14%). Dies gab Innenminister Dr.
Ingo Wolf heute (11. August) in Jülich auf einem gemeinsamen
Pressetermin von Innenministerium und Landesverkehrswacht NRW
bekannt. "Zu dieser positiven Entwicklung hat auch unsere Strategie
gegen die Hauptursachen von tödlichen Unfällen wie Rasen, Alkohol
und Drogen am Steuer sowie Nichtanschnallen beigetragen", so der
Innenminister. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank insgesamt um 2.873
auf 273.295 (- 1 %). Dabei wurden 6.313 Personen (- 5,6%) schwer und
30.127 (- 6,4 %) leicht verletzt.
Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht NRW (LVW), sicherte
dem Innenminister die Unterstützung der 67 örtlichen Verkehrswachten
des Landes zu: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die Zahl der im
Straßenverkehr verletzten und getöteten Menschen weiter zu senken.
Die Verkehrswachten arbeiten mit Aufklärungsmaßnahmen und
vorbeugenden Aktionen auf dieses Ziel hin", erklärte Hardt. "Der
ehrenamtliche Einsatz der vielen Freiwilligen in den Verkehrswachten
ist ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit auf unseren
Straßen", lobte Wolf.
In Jülich stellte die LVW das erfolgreiche Programm
"Sicherheitstraining statt Strafe" vor, bei dem Verkehrssünder,
statt eine Geldbuße zu zahlen, ein Sicherheitstraining absolvieren
müssen. Erstmals wurden auch alle Motive einer neuen
Anzeigenkampagne präsentiert, mit der die LVW ab sofort bei
Verkehrsteilnehmern für eine rücksichtsvolle Fahrweise wirbt.
Bis Ende Juni war jeder fünfte Verkehrstote ein Biker, insgesamt 55
(- 4). Im Jahr 2008 war es noch jeder sechste. Fast die Hälfte aller
getöteten Motorradfahrer war zu schnell unterwegs und verursachte
dadurch einen Unfall. "Kurvenreiche enge Straßen, schönes Wetter und
eine schwere Maschine verführen Biker oft zu schnellen und riskanten
Fahrmanövern", stellte Wolf fest. Bei den Unfällen mit Verletzten
sehen die Zahlen ähnlich aus: Insgesamt verunglückten 2098 Biker,
457 von ihnen wurden durch zu schnelles Fahren und dadurch selbst
verursachte Unfälle verletzt. "Die Polizei wird auch weiterhin
konsequent gegen die Raser unter ihnen vorgehen", kündigte der
Innenminister an.
Das Unfallrisiko ist für Motorradfahrer gegenüber Autofahrern 18 Mal
höher. "Gerade Kradfahrer müssen noch umsichtiger und
vorausschauender fahren. Sie haben keine Knautschzone und werden
manches Mal in ihrer Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern
unterschätzt", erläuterte der Innenminister. LVW-Präsident Heinz
Hardt sieht besonders die Neu- oder Wiedereinsteiger unter den
Motorradfahrern als gefährdet an. "Ein Fahr- und
Sicherheitstraining, wie es die Verkehrswachten in
Nordrhein-Westfalen anbieten, hilft die eigenen fahrerischen
Fähigkeiten richtig einzuschätzen und in brenzligen Situationen
überlegt zu reagieren."
Auch betonten Wolf und Hardt die Bedeutung moderner
Sicherheitstechnik, wenn es darum geht Unfälle zu vermeiden. "ABS
sollte, wie bei PKW längst üblich, von den Herstellern als Standard
in jede Maschine eingebaut werden", fordern der Innenminister und
der LVW-Präsident. |
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Montag, 10. August 2009
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Historischer Kalender |
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Heinrich-Hildebrand-Höhe:
Kulturhauptstadt-Projekt „Landmarke Angerpark“
Ein Ausstellungscontainer kündigt das zukünftige Baugeschehen an:
Die Entwürfe des internationalen Kunstwettbewerbs „Landmarke
Angerpark“ von Stephen Craig, Rita McBride, Michael Sailstorfer
sowie der Preisträger Heike Mutter & Ulrich Genth sind vom 20. bis
zum 30. August 2009 auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe zu sehen.
Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 wird die begehbare
Großskulptur „Tiger & Turtle / Magic Mountain“ von Heike Mutter &
Ulrich Genth im Duisburger Süden mit Blick auf den Rhein entstehen.
Vegetationsarbeiten zwischen
Duisburg und Oberhausen
Die Deutsche Bahn AG führt in den Nächten 11.8./12.8.2009 bis
12.8./13.8.2009, jeweils von 1 Uhr bis 5 Uhr, Vegetationsarbeiten
zwischen Duisburg Hbf und Oberhausen Hbf durch. Die Deutsche Bahn AG
ist bemüht, im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die
Natur so gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch
verpflichtet, ihre Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu
halten. Es muss verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das
Gleisprofil hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf
die Strecke behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen
nicht immer zu vermeiden.
Bundesagentur für Arbeit am 14. August 2009 nur verkürzt zu
erreichen
Das Service-Center der Duisburger Arbeitsagentur ist am 14. August
2009 wegen bundesweiter Wartungsarbeiten nur bis 16:00 Uhr
erreichbar. Die Arbeiten dienen der Verbesserung des
Service-Angebots. Am Freitag, den14. August 2009, sind die
Service-Center der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter 01801 - 555
111 (3,9 Cent/ Min. aus dem Festnetz; Mobilfunkpreise abweichend)
ausnahmsweise nur bis 16.00 Uhr zu erreichen.
Diese Einschränkung der telefonischen Erreichbarkeit ist notwendig,
weil wir den Service für unsere Kunden weiterentwickeln wollen. Dazu
notwendige umfangreiche Wartungsarbeiten an den Verfahren und
Systemen erfordern das vorzeitige Schließen der Service Center. Ab
dem folgenden Montag können die Telefonserviceberaterinnen und
Telefonserviceberater der BA wieder wie gewohnt von 8.00 bis 18.00
Uhr erreicht werden. Die bundesweit 52 Service Center sind
inzwischen als Bestandteil der BA nicht mehr wegzudenken. Eingeführt
mit der Neuorganisation der Bundesagentur im Laufe der Jahre 2004
und 2005 ist ihre Hauptaufgabe, die telefonische Erreichbarkeit der
Agenturen für Arbeit sicher zu stellen. Seit der Gründung der ersten
Service Center haben sie inzwischen über 110 Millionen Kundenanrufe
entgegengenommen. In über 80% der Gespräche können die Anliegen der
Anrufer abgeschlossen behandelt werden und machen in diesen Fällen
ein persönliches Erscheinen des Kunden entbehrlich. Neben
diesen eingehenden Telefonanrufen rufen die Mitarbeiter der Service
Center in erheblichem Umfang auch Kunden an, um sie z.B. auf
Veranstaltungen, Termine etc. der Agentur für Arbeit hinzuweisen
(sog. Outboundaktivitäten). |
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Sonntag, 9. August 2009
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Historischer Kalender |
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CO-Initiativen schreiben an
Regierungspräsident Büssow
In einem offenen Brief haben sich nunmehr die Bürgerinitiativen
entlang der CO Pipelinetrasse an den NRW Regierungspräsidenten
gewendet, um abschließend die Frage der Kampfmittelüberprüfung
beantwortet zu bekommen.
Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Regierungspräsident,
dem kürzlich bekannt gewordenen Brief vom 3. Juli des zuständigen
Dezernates der Bezirksregierung nach hat es keinen Antrag von WINGAS
und Bayer zur Kampfmittelsondierung gegeben und es hat bisher keine
Überprüfung der Pipelinetrasse auf Kampfmittelfreiheit durch die
Bezirksregierung - vor Baubeginn - stattgefunden.
Dies wurde erst jetzt – so Äußerungen der Pressestelle von WINGAS –
festgestellt. Deshalb setzte das Dezernat der Bau ausführenden Firma
WINGAS eine Frist bis Ende Juli um alternative Verfahren zu testen,
wie bei schon verlegten Leitungen eine Kampfmittelüberprüfung
möglich sein könnte, widrigenfalls drohe der Entzug der
Betriebsgenehmigung. In der Lokalzeit Düsseldorf vom 3. August wurde
dann ein Sprecher der Bezirksregierung zitiert, es gebe kein
entsprechendes Verfahren. Die Frist sei daher unsinnig und eine
Sanktion (der Widerruf der Betriebsgenehmigung?) nicht möglich.
Am 4. August gab ein Sprecher der Bezirksregierung zu, dass es
entlang der Pipeline viele Stellen gebe, die nicht auf Blindgänger
untersucht seien. Da zudem in der Presse Aussagen sowohl der Firmen
Bayer und Wingas sowie von Vertretern der Bezirksregierung zitiert
wurden, die dies unverantwortliche Vorgehen als „Normalfall“
darstellen und im Gegensatz zu dem oben genannten Brief
unterstellen, die Kampfmittelüberprüfung habe bis auf geringe
Restflächen stattgefunden, fordern wir nunmehr unverzüglich klare
Auskünfte darüber:
- ob und welche Teile der Trasse wann, von wem und mit welchen
Verfahren auf Kampfmittel überprüft wurden
- ob der Bezirksregierung für alle Teile der Trasse mittlerweile
Auswertungen über Abwürfe und mögliche Blindgänger vorliegen
- welche Konsequenzen die Bezirksregierung zu ziehen gedenkt, falls
kein Nachweis über die Kampfmittelfreiheit der gesamten Trasse
erbracht wird bzw. erbracht werden kann
- ob zur Zeit an den Trassen noch Bau- und sonstige Arbeiten
stattfinden und wenn, weshalb kein Stopp der Arbeiten verfügt wurde
Wir erwarten Ihre kurzfristige Stellungnahme und eine öffentliche
Klarstellung.Auch die vielen anderen Anlieger im Duisburger Süden
sehen den Antworten mit Spannung entgegen.
Es bleibt festzustellen, dass die Vorgehensweise beim Bau der
Leitung schon als menschenverachtend zu bezeichnen ist, da man die
Mitarbeiter der Baufirmen ohne Vorwarnung als „lebendige Detektoren“
zur Suche nach Bomben und Granaten benutzt hat. Ein Umstand, der
auch zur Strafanzeige gegen die Bauleitung bei der
Staatsanwaltschaft Duisburg durch die „BI Contra Pipeline“ geführt
hat. HaMo
Steinbruch heute: Easy Sunday Pop Lounge
mit TRIONOVA - Welthits ganz nah
Die Easy
Sunday Pop Lounge findet an jedem Sonntag der Woche im
Steinbruch statt. Bei freiem Eintritt werden akustische
Coversongs im Café und im Sommer im Biergarten von
verschiedenen Bands präsentiert.
Die zweiten
und vierten Sonntage sind nach wie vor für die Duisburger
Band trionova um Sänger Jupp Götz reserviert.
trionova ersetzen gefühlsmäßig eher das
traditionelle Jazztrio. Die Songs bewegen sich zwischen
Stevie Wonder, den Beatles, Lenny Kravitz und Sting, sind
jedoch immer so arrangiert, dass sie der kleinen,
akustischen Besetzung entsprechen.
www.trionova.de - // Beginn: 19:30 h // Eintritt
frei!
VORTRAG: „Ziel
DUISBURG - Duisburg im Fadenkreuz der Alliierten Bomberflotte“ Teil
1 1940 - 1942
In diesem Jahr jährt sich zum 65. Male die Angriffsserie vom 14. /
15. Oktober 1944, bei der im Rahmen der OPERATION HURRICANE u.a.
auch unsere Heimatstadt zum Ziel für das Bomber Command der
britischen RAF wurde. Diesen Jahrestag möchte die ZEITZEUGENBÖRSE
DUISBURG nutzen, die langjährigen Recherchen über den Luftkrieg auf
Duisburg den interessierten Bürgern vorzustellen!
Zeitzeugenbörse-Mitstreiter Harald Molder hat in den vergangenen 15
Jahren in Archiven im In- und Ausland geforscht, sowie von
Zeitzeugen aus aller Welt, viele, zum Teil noch nie gezeigte Fotos
und Dokumente erhalten. Diese zeigt er in drei Vorträgen zur
Luftkriegsgeschichte der Stadt Duisburg. Der erste Vortrag
beleuchtet den Weg in den Luftkrieg und die Angriffe auf die Stadt
zwischen 1940 und 1942.
Ort: Gaststätte Bienenkorb, Duisburg Hochfeld, Ecke Heerstraße /
Johanniterstraße am Mittwoch, 12. August 2009, 18.30 Uhr
Der zweite Teil wird am 09. September die großen Flächenangriffe der
Jahre 1943 und 1944 in Erinnerung rufen und am 14. / 15. Oktober,
dem Jahrestag der größten Luftoperation des zweiten Weltkrieges auf
Deutschland, werden in Teil 3 die beiden Schreckenstage und das
letzte Kriegsjahr 1945 im Blickpunkt stehen. Wer sich für die
Duisburger Stadtgeschichte interessiert ist herzlich eingeladen!
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Ein
Lancaster Bomber wirft am Morgen des 14. Oktober 1944
eine Luftmine und mehrere 30 kg Phosphorbrandbomben auf
die Stadt |
Zerstörungen am Friedrich Wilhelm Platz am 13.05.1943
Fotos
ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG |
Reiseziele in Duisburg:
Walsumer Naturschutzgebiet
Urlaubszeit ist Reisezeit. Doch was tun, wenn man im Duisburger
Norden, etwa in Marxloh oder Walsum, wohnt? Kann da das Walsumer
Naturschutzgebiet eine Freizeitalternative sein?
Ich mache mich an einem sonnigen und warmen Donnerstagvormittag
auf den Weg. Da mir persönlich der Duisburger Norden doch sehr
fremd ist, bin ich sehr gespannt, was mich dort erwarten wird.
Da ich zwar einen Führerschein, aber kein Auto habe, reise ich
mit Bus und Straßenbahn aus dem Duisburger Süden an. Am
Marxloher Pollmann steigt ich in die Linie 919 um. Sie bringt
mich zur Haltestelle "Walsumer Wardtstraße". Dort ganz in der
Nähe liegt mein Reiseziel.
Flächenmäßig ist das Naturschutzgebiet recht groß. Es bietet
ausgedehnte Rasen- und Wasserflächen sowie größere Baumgruppen.
Auch wenn das Naturschutzgebiet wegemäßig nur dürftig
erschlossen ist, lohnt sich der Besuch trotzdem. Der Besucher
lernt hier das grüne, ländliche Walsum kennen. Vom
Schmuddelimage des Duisburger Nordens ist hier nichts zu spüren.
Gutbürgerliche Einfamilienhäuser sind hier in der Umgebung zu
sehen, wenn man durch die Straßen läuft - fast schon gepflegte
Langeweile. "Was für ein Unterschied zum Pollmann," möchte man
da sagen. Andreas Rüdig
Reiseziele in Duisburg:
Naturschutzgebiet in Binsheim
Sommer Sonne Urlaubszeit. Doch was tun, wenn die Gelegenheit zu
einer ausgedehnten Reise fehlt. Da könnte das Naturschutzgebiet
in Binsheim eventuell eine kostengünstige Alternative sein.
Wer - wie ich - kein Auto hat, steuert das Naturschutzgebiet
mittels Bus und Bahn an. Die Linie 913 hält an der Haltestelle
"Lohheide Dressler" (ob die was mit unserem
Stadtplanungsdezernenten zu tun hat?). Steigt man dort aus,
braucht man nur noch den Sandmannsbruchweg entlanglaufen. Und
schon ist man am Ziel.
Das Naturschutzgebiet liegt auf Duisburger Gebiet zwischen Baerl
und Rheinberg. Direkt am Rhein gelegen, wird die Gegend hier auf
den Stadtplänen als "Binsheim" geführt. Als ich an einem warmen
und sonnigen Mittwochvormittag dort hinfahre, verläuft die
Anreise problemlos.
Das Gebiet ist landschaftlich schon reizvoll. Sehr grün,
flächenmäßig riesig und sehr ruhig ist es dort. Das
Landschaftsschutzgebiet wird landwirtschaftlich genutzt.
Behaupte ich etwas Falsches, wenn ich sage, daß hier Getreide
und anderes angebaut wird? Kühe sehe ich jedenfalls keine. Wer
gerne wandert oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat hier ein
gutes Ausflugsziel. Einziger Wermutstropfen: Sitzbänke sehe ich
hier (noch) nicht.Ein praktischer Hinweis sei hier erlaubt. Im
Baerl fahren die Busse an Wochentagen nur stündlich, am
Samstagnachmittag und Sonntag sogar nur stündlich. Wer also mit
Bus und Bahn anreisen möchte, sollte sich rechtzeitig einen
Fahrplan besorgen. Andreas Rüdig
Polizei, Gurtmuffel und der
Kinospot "Der kleine Schreihals"
Ab sofort wirbt die nordrhein-westfälische Polizei mit dem
neuen pfiffigen Kinospot "Der kleine Schreihals" für das
Anschnallen im Auto. "Gurt und Kindersitz sind Lebensretter
Nummer 1. Deshalb ist es verantwortungslos und gefährlich, wenn
Eltern ihre Kinder im Auto nicht anschnallen", sagte
Innenminister Dr. Ingo Wolf heute bei der Premiere in einem
Aachener Kino. "Den Erwachsenen muss klar sein, dass sie die
Verantwortung für die Kinder im Auto haben." Der neue Film läuft
in den nächsten Wochen in den Aachener Kinos, später in den
anderen Regionen des Landes. Außerdem werden alle
Polizeibehörden den Kurzfilm nutzen.
In der "Kurzkomödie" schnallt eine junge Mutter ihre dreijährige
Tochter im Kindersitz an, setzt sich ans Steuer, startet den
Motor und will losfahren. In diesem Moment ertönt von der
Rückbank ein markerschütternder Schrei. Genervt dreht die Mutter
sich um und merkt, dass sie nicht angeschnallt ist. Erst als ihr
Gurtschloss einrastet, gibt das Kind Ruhe. "Wir wollen, dass
alle im Auto angegurtet sind. Das macht der Film witzig und
unüberhörbar deutlich", erklärte Wolf. "Damit zeigen wir den
Kindern, wie sie uns Erwachsene ans Anschnallen erinnern
können."
Im ersten Halbjahr 2009 stellte die Polizei bei Kontrollen mehr
als 216.000 Gurtverstöße fest. Bis Ende Juni starben 138
Menschen bei Unfällen in Fahrzeugen. "31 von ihnen könnten noch
leben, wenn sie angeschnallt gewesen wären", sagte Wolf. Ein
Unfall auch mit niedriger Geschwindigkeit ohne Sicherheitsgurt
oder Kindersitz bedeutet ein tödliches Risiko. "Ein Aufprall mit
50 km/h ist wie ein Sprung von einem 10-Meter-Brett in ein
leeres Schwimmbecken", erläuterte der Minister. "Den
Sicherheitsgurt anzulegen oder das Kind richtig zu sichern
dauert nur Sekunden, nicht richtig sichern kann tödlich sein."
Grundsätzlich gilt, dass Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als
150 cm sind, durch ein spezielles Rückhaltesystem gesichert
werden müssen. Je nach Alter und Gewicht der Kinder gibt es eine
europaweite Einteilung in verschieden Kindersitzklassen (siehe
Tabelle). Wolf: "Die Polizei kontrolliert konsequent. Es darf
nicht sein, dass ein Kind ungesichert im Auto mitfährt, weil zum
Beispiel gerade kein passender Kindersitz zur Hand ist."
Der Spot "Der kleine Schreihals" kann im Internet unter
www.im.nrw.de aufgerufen werden.
Duisburgs „Event-Planer“
www.duisburgnonstop.de jetzt auch in aktualisierter englischer
Fassung
Randvoll mit allen wichtigen Informationen zu den
Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Highlights in Duisburg
hat sich das Portal www.duisburgnonstop.de in den letzten 4
Jahren als Top-Informationsquelle in den Bereichen Freizeit,
Kultur und Tourismus etabliert. Rund 850.000 Besucher nutzten im
vergangenen Jahr das vielseitige Informationsangebot. Den
14-tägigen Newsletter abonnieren über 2.000 registrierte Nutzer
und auch die mobile Anwendung unter www.duisburgnonstop.mobi
erfreut sich wachsender Beliebtheit mit bis zu 10.000 Nutzern
pro Monat.
Um dem wachsenden Potential der Stadt Duisburg als touristischer
Destination und dem regionalem Bezug auch mit Blick auf die
Kulturhauptstadt 2010 gerecht zu werden, wurden die Inhalte auf
www.duisburgnonstop.de bereits seit dem vergangenen Jahr
sukzessive um zahlreiche Informationen für Gäste der Stadt
erweitert. Abschluss dieses Entwicklungsprozesses ist die
vollständige Überarbeitung der vorhandenen englischen Fassung
und Ausweitung um etwa 100 neue Artikel mit touristischer
Relevanz.
„Dem auswärtigen, fremdsprachigen Besucher einen repräsentativen
Überblick über die wesentlichen Highlights in der Stadt und
überregional bedeutender Veranstaltungen zu geben, war dabei
unser Hauptziel“ so Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG. „Mit
der Überarbeitung haben wir uns gut aufgestellt, Duisburg im
Kulturhauptstadtjahr unseren internationalen Gästen auch online
ansprechend zu präsentieren.“
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Samstag, 8. August 2009
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Historischer Kalender |
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Wahlbenachrichtigungen und
Briefwahlstart
Das Duisburger Wahlamt hat über die Deutsche Post AG alle
Wahlbenachrichtigungen versandt. Wenn jemand, der wahlberechtigt
ist, noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, und sich
vergewissern will, dass er auch im Wählerverzeichnis eingetragen
ist, kann er bei Call Duisburg unter (0203) 94000 nachfragen, ob
dies der Fall ist. Man kann auch ohne Wahlbenachrichtigung im
Wahllokal wählen, aber bitte Personalausweis oder Reisepass, oder
für Unionsbürger: den Identitätsausweis, in das Wahllokal
mitbringen.
Der Versand der Briefwahlunterlagen konnte wegen eines
Wahleinspruchs einer Partei erst am vergangenen Freitag beginnen.
Die Möglichkeit, einen Wahlscheinantrag online abzugeben, wurde bis
jetzt über 6.400 Mal in Anspruch genommen, im Vergleich dazu wurden
bei der Europawahl insgesamt 2.400 Online-Anträge gestellt (www.duisburg.de/wahlen).
Die Zahl der eingegangenen Briefwahlanträge (Stand: 7. August 2009)
ist mit 18.000 gegenüber 12.000 zu einem vergleichbaren Zeitpunkt
vor der Kommunalwahl im Jahre 2004 deutlich erhöht.
Es werden in Duisburg drei Stimmzettel versandt: ein weißer
Stimmzettel für die OB-Wahl, ein grüner Stimmzettel für die Wahl des
Rates der Stadt und ein blauer Stimmzettel für die Wahl der
Bezirksvertretung. Die Stimmzettel für die Ratswahl sind in allen 37
Wahlbezirken unterschiedlich. Zum Beispiel sind im Wahlbezirk 1
Overbruch/Vierlinden-Nord andere Direktkandidaten abgedruckt als im
Wahlbezirk 37 Huckingen. Bei den Stimmzetteln für den Wahlbezirk 1
liegt ein blauer Stimmzettel für die Bezirksvertretungswahl in A
Walsum bei und im Wahlbezirk 37 der blaue Stimmzettel für die
Bezirksvertretungswahl im Stadtbezirk G Süd. Die Großbuchstaben vor
den Stadtbezirksnamen gehören übrigens nach der Hauptsatzung der
Stadt Duisburg dazu und dienen der Abkürzung. Nur der weiße
OB-Stimmzettel ist überall in Duisburg gleich. Wer Fragen dazu hat,
wendet sich bitte an Call Duisburg unter (0203) 94000.
Duisburg-Altstadt: Baustelle Landfermannstraße Ecke Saarstraße
Im Kreuzungsbereich Landfermannstraße/Saarstraße in Duisburg-Mitte
beginnen am Montag, 10. August, gegen 7 Uhr Arbeiten an der
Wasserleitung. Die Baustelle befindet sich vor dem Zollamt. Während
der Bauarbeiten, die bis Samstag, 15. August dauern, können
Kraftfahrzeuge aus Richtung Hauptbahnhof nicht rechts Richtung
Mülheimer Straße abbiegen. Die Baumaßnahme steht im Zusammenhang mit
der Verbreiterung der A 59. Eine Umleitungsempfehlung wird
ausgeschildert. Der Radverkehr ist davon nicht betroffen.
Neuer Minikreisel an der Kreuzung Dittfeldstraße/Schulstraße
Im
Kreuzungsbereich Dittfeldstraße/Schulstraße in Duisburg-Walsum wurde
ein weiterer Kreisverkehrsplatz fertig gestellt. Es handelt sich
hierbei um einen „Minikreisverkehr“ mit einem Außendurchmesser von
14 Metern. Dies ist ausreichend, da er überwiegend vom Pkw- und
Radverkehr genutzt wird. Lkw sowie die hier verkehrende Buslinie
können den erhöhten Mittelbereich im Bedarfsfalle mitbenutzten. In
den Einmündungsbreichen wurden die Fahrbahnen verengt und mit
Zebrastreifen versehen.
Diese stellen eine sichere und komfortable Alternative zur vorher
vorhandenen Ampelanlage dar.
Da Wartezeiten für Fußgänger entfallen, wird die Verbindungsqualität
und Akzeptanz für Fußgänger erhöht. Taktile Elemente in den Gehwegen
führen sehbehinderte Menschen zu den Überwegen. Der Radverkehr wird
vor dem Kreis von den Radwegen (soweit vorhanden) auf die Fahrbahn
geleitet und zusammen mit dem Kfz-Verkehr durch den Kreisel geführt.
Im Jahre 2006 hatte der Rat der Stadt beschlossen, Ampelanlagen
soweit wie möglich zurückzubauen, da hierdurch mittel- und
langfristig Kosten eingespart werden. Es wurden Kriterien
festgelegt, die im Einzelfall geprüft werden müssen. Der
Kreuzungsbereich Dittfeldstraße/Schulstraße erfüllte sämtliche
Vorgaben. Insbesondere die Sicherheit der schwächeren
Verkehrsteilnehmer bleibt durch den Umbau und den Verzicht auf die
Ampeln uneingeschränkt erhalten.
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Freitag, 7. August 2009
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Historischer Kalender |
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Stadtfenster wird bald gebaut
Nach dem offiziellen Startschuss am heutigen Freitag, kann im
Frühjahr 2010 mit dem Bau des Stadtfensters, an der Ecke Steinsche
Gasse/Münzstraße, begonnen werden. Dies gaben Oberbürgermeister
Adolf Sauerland und der Geschäftführer der Multi Development Germany
GmbH, Axel Funke, bekannt. Nach dem Abriss des Gebäudes ab
Jahresende, in sich der beliebte Knüllermarkt befindet (damit die
Duisburger Frauen dort noch in Ruhe ihre Weihnachtseinkäufe tätigen
können, so der OB), entsteht auf einer Fläche von 11.000 m² eine
multifunktionelle Immobilie, die neben der neuen Bibliothek und der
Volkshochschule auch ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird.
Zusätzlich werden ca. 1.200 m² für gewerbliche Zwecke
bereitgestellt. Wo der besonders bei Frauen beliebte Knüllermarkt
sein Domizil aufschlagen wird, ist bis noch nicht geklärt. Der OB
und auch die Inhaberin des Marktes, Petra Manoah hoffen, bald
entsprechende Räumlichkeiten in der Duisburger City zu finden.
Manfred Schneider – Text und Fotos
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Startschuss für das
Stadtfenster durch den Geschäftsführer der IDE, Dr. Ralf
Oehmke, OB Adolf Sauerland und Planungsdezernent Jürgen
Dressler |
Axel Funke,
Geschäftsführer der Multi Development Germany gibt den
Bau des Stadtfensters bekannt |
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Das Transparent zeigt
unten links, wie das neue Gebäude aussehen wird |
Quo vadis? - Die
Inhaberin Petra Manoah vor ihren Knüllermarkt |

Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Großenbaum – Einladung zu einer
Bürgerinformationsveranstaltung
Am Donnerstag, 13. August 2009, wird um 19 Uhr im Gemeindesaal
St. Franziskus, Am Glockenturm 1, in Großenbaum Oberbürgermeister
Adolf Sauerland mit Vertretern des Amtes für Stadtentwicklung und
Projektmanagement die Pläne zur Neugestaltung des Großenbaumer
Bahnhofsvorplatzes vorstellen und erläutern. Mit den Mitteln aus dem
Konjunkturpaket II wird der Platz barrierefrei ausgebaut. Die
Platzflächen und Gehwege werden niveaugleich hergestellt, störende
Hindernisse und Einbauten werden entfernt.
Die Einmündung Saarner Straße in die Großenbaumer Allee wird zu
einem Kreisverkehr umgestaltet. Für Großenbaum bedeutet die
Umgestaltung und Verkehrsberuhigung eine deutliche städtebauliche
Aufwertung. Die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die
Vorbereitung der Ausschreibungen an Fachfirmen werden jetzt auf den
Weg gebracht, um so auch Arbeitsplätze in der Region zu sichern. In
der Bürgerinformation werden die planerischen Grundzüge präsentiert
und die Bauabläufe erläutert. Alle Interessierten Bürgerinnen und
Bürger sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.
Disco-Alarm bei der
Stadtranderholung 2009
Wie in den letzten Jahren wurde für die 1.500
Stadtranderholungs-Kinder und ihre 250 Betreuer des diesjährigen
Kinderalarms des Jugendamtes eine große Gemeinschaftsveranstaltung
organisiert. Am Dienstagvormittag besuchen alle zwischen 9.30 bis
15.30 Uhr die Disco Delta in Duisburg-Hamborn. Das Motto lautet: „Beach-Party“.
Gemeinschaftsgrundschule Unter den Kastanien 28 in
Duisburg-Wehofen.
Mit dem
Maßnahmenpaket zum Konjunkturpaket II hat der Rat der Stadt Duisburg
auch die energetische Sanierung des Lehrschwimmbades an der
Gemeinschaftsgrundschule „Unter den Kastanien“ beschlossen.
Neudorfer Spielplatz wieder sicher
Endlich ist der Kinderspielplatz an der Neudorfer Lotharstraße
wieder sicher. Besonders die Eltern der dort spielenden Kinder und
Jugendlichen sind froh, dass diese nun nicht mehr auf die viel
befahrene Güterverkehrsstrecke der Deutschen Bahn klettern können.
Wie von Bezirksamtleiter Mitte, Wolfgang Komorowski , zu erfahren
war, bemühten sich die BezirksvertreterInnen schon seit Jahren die
Gefahrenstelle zu beseitigen.
Alle Abstimmungsversuche mit der Deutschen Bahn blieben jedoch ohne
Erfolg. So hat dann die Bezirksvertretung auf ihrer Sitzung am
14.05.09 einstimmig beschlossen, diesen Spielplatz schnellstmöglich
abzusichern, um Kinder, wie auch Spaziergänger zu schützen. Dies
geschah durch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbereichen
in Rekordzeit. Ein Weidezaun von 500 Metern Länge, dessen oberer
Abschluss, statt mit Stacheldraht, mit einem Spanndraht versehen
ist, sichert nun den Spielplatz und den Spazierweg vom Bahngelände
ab. Manfred Schneider – Text und Foto
Barrierefreier Ausbau des
Böninger Parks dank Konjunkturpaket II
Der
Böninger Park in Hochfeld ist eines der außerhalb des Stadtteils
weniger bekannten Kleinode in Duisburg. Entstanden aus dem
ehemaligen Privatgarten der Familie Böninger wurde die Grünanlage
zwischen 1921 und 1951 in verschiedenen Stufen zu einem Stadtpark
ausgebaut. Etwas in die Jahre gekommen ist nun eine konzeptionelle
Aufwertung notwendig, damit der Park den aktuellen Anforderungen der
zahlreichen Besucherinnen und Besucher gerecht wird.
So bietet der Böninger Park beispielsweise die für öffentlich
zugängliche Grünanlagen geforderte Barrierefreiheit nicht. Um den
Böninger Park für alle Menschen barrierefrei und von fremder Hilfe
weitgehend unabhängig nutzbar zu machen, optimiert das Amt für
Umwelt und Grün aus Mitteln des Konjunkturpakets II das Wegenetz. Im
ersten Bauabschnitt werden für cirka 430.000 Euro rund 2.100 Meter
wassergebundene Wege und etwa 3.000 Quadratmeter Pflasterfläche
hergestellt. Dabei werden Höhenunterschiede ausgeglichen und
Stolperkanten beseitigt. Die Treppenanlage am Tunnel
Johanniterstraße wird in eine behindertengerechte Rampe umgebaut.
Taktile Elemente an relevanten Stellen, vor allem aber an den
Parkeingängen und Parkausgängen, erleichtern sehbehinderten Menschen
die Orientierung. Im Zuge der Maßnahme wird der Baumbestand
durchgelichtet. Die Beleuchtung im Park wird erneuert und ausgebaut,
genauso wie die Parkbänke. „Nach Fertigstellung der kompletten
Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 900.000 Euro im
Herbst 2010 wird der Böninger Park nicht nur barrierefrei sein,
sondern auch eine deutliche Verbesserte Aufenthaltsqualität haben“,
freut sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
14,9% mehr Unternehmensinsolvenzen
im Mai 2009
Im Mai 2009 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes 2 663 Unternehmensinsolvenzen. Damit
nahmen die Unternehmensinsolvenzen um 14,9% gegenüber Mai 2008 zu.
Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Mai 2009 mit 7 493 Fällen um
0,4% höher als im Mai des Vorjahres. Zusammen mit den Insolvenzen
von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen wurden insgesamt 12
511 Insolvenzen registriert, das waren 4,1% mehr als im Mai 2008.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten
die Gerichte für den Mai 2009 auf 6,7 Milliarden Euro gegenüber 2,6
Milliarden Euro im Mai des Vorjahres.
Von Januar bis Mai 2009 wurden 13 354 Insolvenzen von Unternehmen
sowie 39 850 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet. Insgesamt
registrierten die Gerichte in diesem Zeitraum 65 191 Insolvenzen.
Ein Vergleich dieser Zahlen mit den Angaben für den
Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt
widerspiegeln, da von nordrhein-westfälischen Gerichten im ersten
Quartal 2008 Insolvenzfälle des Jahres 2007 nachgemeldet wurden.
Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die
Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der
übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen stieg
von Januar bis Mai 2009 die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um
12,9%, die Verbraucherinsolvenzen nahmen dagegen um 3,5% ab. Die
Gesamtzahl der Insolvenzen von Januar bis Mai 2009 ging gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 0,1% zurück.
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Donnerstag, 6. August 2009
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Historischer Kalender |
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Duisburg beweist sich täglich als
„Ort der Vielfalt“
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 6. August persönlich die
Tafel „Ort der Vielfalt“ an der Außenwand des Jugendzentrums „Die
Mühle“ in Duisburg-Friemersheim festgeschraubt. Ende Mai hatte
Jugendamtsleiter Thomas Krützberg beim Bundesfamilienministerium in
Berlin die Auszeichnung entgegen genommen. Als Anerkennung für
Duisburgs vorbildliches Engagement für Vielfalt, Toleranz und
Demokratie war ihm unter anderem auch dieses Schild überreicht
worden.
Duisburg ist als Halbmillionenstadt Lebensort für Menschen
unterschiedlichster Herkunft, Weltanschauung und Lebensart. Nahezu
ein Drittel seiner Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. „Wir
nehmen das Thema Integration als Herausforderung an und sehen
besonders in den jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte kein
Problem, sondern das Potenzial für die Zukunft unserer Stadt“, so
Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Ein wichtiger Baustein sei dabei
die interkulturelle Ausrichtung der Verwaltung. Anerkennung und
Akzeptanz seien der Grundstein für die Beziehung zwischen der Stadt
und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Die Bemühungen der Stadt
Duisburg, ein Ort der Vielfalt und zugleich Heimatort für alle
Bürgerinnen und Bürger zu sein, erstrecken sich über eine hohe Zahl
einzelner Projekte und übergreifender Vernetzungen und
Veranstaltungen. Hinzu kommen die Beiträge vieler einzelner,
engagierter Bürgerinnen und Bürger.
Exemplarisch für die zahlreichen Aktivitäten der Stadt Duisburg im
Bereich Integration, Toleranz und Zivilcourage wurden bei der
Bewerbung drei Projekte des Jugendamtes der Stadt, die vor allem auf
Jugendliche abzielen, beschrieben:
•
„Rage against Racism“ (Rockfestival gegen Rassismus, das im
Jugendzentrum “Die Mühle” veranstaltet wird )
• Deutsch-Türkischer und Deutsch-Polnischer Jugendaustausch
• Fußball bei Nacht (ausgezeichnet mit dem Duisburger Preis für
Toleranz und Zivilcourage)
Dass in Duisburg Toleranz gelebt wird, kann man im und am
Jugendzentrum „Die Mühle“ nicht übersehen, ist hier doch ein
Stützpunkt der vom Jugendamt organisierten Stadtranderholung
„Kinderalarm“. Wie in den Vorjahren sind auch in diesem Jahr 1.500
Kinder dabei. An 14 Standorten kümmern sich 261 Betreuerinnen und
Betreuer um die Kinder in Gruppen von 40 bis 310 Teilnehmern. Auf
dem Programm steht beispielsweise Spielen, Basteln, Klettern,
Fußball, Schwimmen, Ausflüge und sogar ein gemeinsamer
Disco-Nachmittag im Delta-Musik-Park.
Unter den Augen der Leiterin des Jugendzentrums „Die Mühle“, Nicole
Mock, des Jugendamtsleiters Thomas Krützberg sowie vieler
Kinderalarm-Kinder schraubte OB Sauerland persönlich das Schild an
die Außenwand des Jugendzentrums
Abfallaufsicht: 60.000 Euro
Bußgelder in einem Jahr
Die Abfallaufsicht gibt es seit 1. März 2007. Die Maßnahme wurde
zunächst auf ein Jahr projektierte und wegen der guten
Arbeitsergebnisse bis 28. Februar 2010 verlängert. Die Anzahl der
Mitarbeiter wurde nach einem Jahr von 9 auf 18 Mitarbeiter
verdoppelt, der Zuständigkeitsbereich nach der einjährigen
Projektphase auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet (vorher nur
Duisburger Norden).
Im Stadtgebiet sind von montags bis samstags 16
Außendienstmitarbeiter in acht Doppelstreifen im Einsatz. Zwei
Innendienstmitarbeiter koordinieren die Einsätze, führen Gespräche
mit Beschwerdeführern und leiten Bußgeldverfahren ein.
Ordnungswidrigkeiten werden vor Ort mit Verwarnungsgeldern zwischen
10 und 35 Euro geahndet. Geringfügiges Fehlverhalten wird mündlich
verwarnt. In schwerwiegenden Fällen werden Bußgeldverfahren
eingeleitet.
Die Abfallaufsicht in Zahlen
Feststellung und Beseitigung von wilden Müllkippen = 5.800 Fälle
Feststellung ordnungswidriger Sperrmüllablagerungen = 510 Fälle
Feststellung von Schrottfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und
Verfahrenseinleitung zur Entsorgung = 1.570 Fälle
Ahndung illegaler Abfallablagerungen in Parks und auf Gehwegen mit
Verwarnungsgeldern (Zigarettenkippe, Hundekot, Autowäsche u. dergl.)
= 260 Fälle
Einleitung von schriftlichen Bußgeldbescheiden = 480 Fälle
Für festgestellte Ordnungswidrigkeiten wurden vor Ort in den
vergangenen zwölf Monaten Verwarnungsgelder von insgesamt 3.000 Euro
festgesetzt. Im selben Zeitraum wurden in 480 Fällen
Bußgeldbescheide mit festgesetzten Bußgeldern von insgesamt 60.000
Euro erlassen.
Grundwassersanierung im Bereich ehemalige Benzolfabrik Neumühl
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg saniert im Bereich
der ehemaligen Benzolfabrik Neumühl das belastete Grundwasser. Bei
der Sanierungsmaßnahme handelt es sich um eine Kombination aus
hydraulischer Sicherung mit gezielter Unterstützung der natürlichen
Abbauprozesse, die im Schutz der hydraulischen Sicherungsmaßnahme
stattfinden.
VHS-Sommerakademie: Malen und
Zeichnen im Zoo
Unter dem Titel „Malen und Zeichnen im Zoo“ bietet Edith Dürbaum im
Rahmen der diesjährigen Sommerakademie der Volkshochschule ein
viertägiges Kompaktseminar an. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 20.
August, um 14.15 Uhr mit einer VIP-Führung durch den Zoo. Danach
folgt auf die Auseinandersetzung mit dem „Modell“ durch Beobachtung
der anatomischen Besonderheiten die zeichentechnische Umsetzung. Der
erste Kurstag endet um 18 Uhr. Weitere Termine sind der 21. August
von 14.15 bis 18 Uhr, 22. und 23 August jeweils von 10.45 bis 14.30
Uhr. Das Entgelt beträgt 70 Euro inklusive Zooeintritt. Vorherige
Anmeldung unter der Kursnummer SZ 2821 ist unbedingt erforderlich.
2,5 Prozent mehr Auszubildende in
Nordrhein-Westfalen
Ende 2008 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 341 708
junge Menschen in der Ausbildung. Das waren das 2,5 Prozent mehr als
ein Jahr zuvor (damals: 333 473). Jede(r) 20. Azubi hatte einen
ausländischen Pass. Ihre Zahl lag mit 17 458 um 1,6 Prozent über dem
Vorjahresergebnis (17 185). Ende 2008 war die Zahl der männlichen
Auszubildenden mit 209 124 um 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor;
diejenige der weiblichen Azubis stieg um 3,4 Prozent auf nunmehr 132
584.
Damit sind nur noch knapp vier von zehn Auszubildenden weiblichen
Geschlechts.
Im Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen,
Gast- und Verkehrsgewerbe" stieg die Zahl der Auszubildenden binnen
Jahresfrist um 4,0 Prozent auf 198 724. Bei den Freiberuflern, zu
denen u. a. Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und
Steuerberater gehören, stieg sie um 1,8 Prozent auf 27 896. In der
Landwirtschaft wurden 7 656 (+4,4 Prozent) und im öffentlichen
Dienst 7 135 (+3,4 Prozent) Personen ausgebildet. Lediglich im
Handwerk (98 105; -0,4 Prozent) und im Bereich der Hauswirtschaft (2
192; -0,5 Prozent) war die Zahl der Azubis niedriger als ein Jahr
zuvor. 127 445 Ausbildungsverträge wurden 2008 in NRW neu
geschlossenen. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 2007
war (gegenüber 2006) noch ein Plus von 11,1 Prozent erreicht worden.
(IT.NRW)
Jazz auf´m
Plazz mit kubanischem Charme
30
Grad und Sonnenschein sind auch für den morgigen Donnerstag für
Duisburg vorhergesagt. Beste Bedingungen für ein weiteres Konzert
der Veranstaltungsreihe Jazz auf´m Plazz, die mittlerweile im
zweiten Jahr und immer am ersten Donnerstag im Monat in den
Sommermonaten durchgeführt wird. Gut, dass die Organisatoren auch
mit einer zu diesem Traum-Wetter passenden Gruppe zu dem Konzert ab
19.30 Uhr auf den König-Heinrich-Platz einladen. Das diesjährige
Motto „Ethno-Jazz“ verspricht mit der Gruppe „Sonoc de las Tunas“
Rhythmen des jungen Cuba mit traditionellen Melodien a la Buena
Vista Social Club. Viel Power auf und sicherlich auch vor der Bühne
können morgen Abend genossen werden.
Der Eintritt zu Jazz auf`m Plazz ist wie immer frei, die
gastronomischen Angebote sind ab 19.00 Uhr verfügbar.
Ferienworkshop im Stadtmuseum:
Drei Nachmittage Schattentheater, Basteln und Spielen
Vom 11. bis 13. August, jeweils von 14 bis 16 Uhr, können
Mädchen und Jungen von 8 bis 14 Jahren das beliebte türkische
Schattenspiel im Kultur- und Stadthistorischen Museum erlernen.
Betreut von Museumsmitarbeiterin Asligül Aysel werden zuerst die
Spielfiguren gebastelt und bemalt, dann kurze Szenen eingeübt und am
dritten Tag auf einer Bühne aufgeführt.
Das Schattentheater Karagöz ist in der Türkei so beliebt wie
hierzulande das Kasperle-Theater – und ähnlich frech und respektlos
wie der deutsche Kasper benimmt sich auch sein türkischer Bruder.
Aber die Figuren sind transparent bemalt und werden mit Stäben
geführt. Sie werden gegen eine beleuchtete Leinwand gedrückt, so
sieht der Zuschauer die Szene farbig wie in einem Film.
Infos und Anmeldung im Museum, Telefon (0203) 283-2640, oder per
Mail a.aysel@stadt-duisburg.de. Kostenbeitrag 3 Euro pro Tag und
Kind – und jeder darf seine selbst gebastelte Figur mit nach Hause
nehmen. Eltern, die beim Basteln mithelfen, haben freien Eintritt.
TEU-Story: Der Hafen der Zukunft
in einem Multimedia-Container
Neue Ausstellungseinheit im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Rund 300 Transport- und Logistikunternehmen sorgen für 36.000
Arbeitsplätze in Duisburg und Umgebung. Sie erwirtschaften jährlich
weit mehr als zwei Milliarden Euro und leisten Investitionen von
mehr als 250 Millionen Euro. Duisport – so der Markenname des Hafens
– hat eine wichtige Funktion als Knotenpunkt im Hinterland der
großen Seehäfen an der Nordsee und als Warendrehscheibe von und nach
Zentraleuropa. Bisher reichte die historische Dokumentation des
Duisburger Hafens im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bis in
die 1970er Jahre. Die neue, moderne Ausstellungseinheit entstand mit
großzügiger Unterstützung der Duisburger Hafen AG und in Kooperation
mit der Fachhochschule Düsseldorf.
Urkunden für mehr Ausbildungsplätze
Um ihre Mitgliedsbetriebe zu motivieren, mehr Ausbildungsplätze
zur Verfügung zu stellen, hat die Kreishandwerkerschaft Duisburg
eine neue Auszeichnung kreiert. Mit einer Urkunde, die unterzeichnet
ist vom Kreishandwerksmeister, dem Hauptgeschäftsführer der
Kreishandwerkerschaft, dem jeweiligen Innungsobermeister und vom
Schirmherren Oberbürgermeister Adolf Sauerland, werden solche
Handwerksbetriebe bedacht, die sich besonders in der Ausbildung
engagieren. Die ersten
fünfzehn
Urkunden wurden am 5. August 2009 im Duisburger Rathaus überreicht.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland appellierte dabei insbesondere an
die Jugendlichen, ihre Anstrengungen um einen Ausbildungsplatz nicht
aufzugeben, weil es noch viele unbesetzte Ausbildungsstellen gebe.
„Es ist egal, welche Ausbildung man macht, Hauptsache man hat
überhaupt eine Qualifikation erreicht“, sagte der Oberbürgermeister
wörtlich: „Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung lässt es sich
später leichter aufbauen oder aber auch in ein anderes Metier
wechseln.“
Kreishandwerksmeister Lothar Hellmann nannte die Ausbildung eine
Investition in die Zukunft und wies auf die vielfältigen Vorteile
hin, die gut ausgebildetes Personal den Betrieben biete. Er sieht
die Duisburger Handwerksbetriebe aber auch in der Pflicht zur
Ausbildung. „Lassen Sie mich bitte nicht hängen“, so Hellmanns
Appell: „Die Stadt vergibt Aufträge aus dem Konjunkturpaket II an
die örtlichen Betriebe, um sie zu stützen. Es ist unsere Aufgabe im
Gegenzug für die Qualifizierung junger Menschen zu sorgen.“
Vorbildliches Engagement: Vertreter ausbildender Duisburger
Handwerksbetriebe mit den Urkunden
AWO-Mehrgenerationenhaus startet Raupen-Rekord-Versuch
Wie viele nimmersatte -Meter schafft Duisburg?
Die kleine Raupe Nimmersatt hat Geburtstag. 40 Jahre alt wird der
Bilderbuch-Krabbler, den Eric Carle ins leuchtend grüne Leben rief.
Das Buch ist ein Klassiker für Alt und Jung ist und passt deshalb so
gut ins Programm des Mehrgenerationenhauses. Der Gerstenberg-Verlag
hat aus diesem Grund einen Wettbewerb gestartet. Gesucht wird die
längste Raupe Nimmersatt. Das AWO-Mehrgenerationenhaus nimmt an der
Geburtstagsaktion teil. Im November soll sich die Rekord-Raupe auf
der Königstraße lang machen. Dazu werden noch eifrige Mitbastler
gesucht, die mit viel Pappmaschee und noch mehr Phantasie ihren
Beitrag zum Rekordversuch leisten. Inzwischen haben sich bereits
viele Eltern-Kind-Spielgruppen und zwei Kindertagesstätten ans
bastelnde Werk gemacht. Mitmachen können auch Großeltern mit ihren
Enkeln, Väter mit ihren Söhnen oder Mütter mit ihren Töchtern.
Bastelanleitungen hat die AWO-Familienbildungsstätte vorbereitet und
liegen am Infoschalter des Mehrgenerationenhauses auf der
Börsenstraße 10 in der Innenstadt bereit. Damit kann eigentlich
nichts mehr schief gehen. Am 11. November 2009 ist für alle kleinen
und großen Akteure Abgabeschluss. Die AWO-Duisburg lädt alle Akteure
ein, wenn der große Tag der Riesenraupe gefeiert wird. Unter allen
Mitmachern verlost das AWO-Mehrgenerationenhaus Bücher rund um die
Raupe und Co.
Startschuss für das Stadtfenster
Am Freitag, den 7. August ist es soweit, dann fällt der
offizielle Startschuss für den Bau des Stadtfensters. Investor und
Projektentwickler ist die Multi Development. Den Start des Projektes
Stadtfenster, das am 22. Juni vom Rat der Stadt Duisburg beschlossen
wurde, geben am kommenden Freitag, den 7. August OB Adolf Sauerland
und Axel Funke, Geschäftsführer der Multi Development Germany GmbH,
gemeinsam bekannt.
Auf einer Fläche von 11.000 m² entsteht an der Ecke Steinschen
Gasse/Münzstraße das Stadtfenster, eine multifunktionale Immobilie,
die neben der neuen Bibliothek und der Volkshochschule Duisburg auch
ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird. Zudem sind etwa 1.200
m² für gewerbliche Nutzung vorgesehen. Nach dem Abriss des
ehemaligen Boecker-Hauses ab Jahresende, soll im Frühjahr nächsten
Jahres mit dem Bau des Stadtfensters begonnen werden. Die
Fertigstellung ist für Sommer 2011 geplant.
Vegetationsarbeiten der Bahn
zwischen Hbf, Hochfeld Süd und Großenbaum
(Düsseldorf, 5. August 2009) Die Deutsche Bahn AG führt in den
Nächten 7.8./8.8.2009 bis 10.8./11.8.2009, jeweils von 22 Uhr bis 6
Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf, Duisburg-Hochfeld
Süd und Duisburg Großenbaum sowie im Hauptbahnhof Duisburg und im
Bahnhof Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht,
im Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so
gering wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre
Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss
verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke
behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer
zu vermeiden.
Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Er möchte ein umweltpolitischer Mitglieder-, Verbraucher- und
Lobbyverband für eine ökologische und sozialverträgliche
Verkehrspolitik sein: Den VCD Verkehrsclub Deutschland gibt es seit
1986. Seitdem möchte er eine ökologische Alternative zum ADAC sein.
Versicherungen, eine Mitgliederzeitschrift und Verkehrsberatungen
sind allgemeine Angebote, die der VCD Ratsuchenden unterbreitet.
"Wie sieht eine nachhaltige Verkehrspolitik aus? Sie ist nicht nur
auf ein einziges Verkehrsmittel fixiert, sondern setzt auf eine
Kombination und das sinnvolle Miteinander aller Arten von Mobilität
- egal ob Fahrrad fahren, zu Fuß gehen, Straßenbahn, Bus, Bahn oder
Auto fahren, alles braucht seinen Raum," berichtet eine Broschüre
des VCD.
63.000 Mitglieder gehören dem VCD deutschlandweit an; rund 150 sind
es bei uns in Duisburg - allgemein mit sinkender Tendenz, wie Frank
Beise von der Duisburger Gruppe bedauert. Er selbst sei schon seit
15 Jahren dabei, wie der Familienvater berichtet. "Ich selbst stamme
aus Berlin. Dort bin ich immer mit Bus und Bahn gefahren. Der Takt
ist dort so dicht, daß Busse und Bahnen alle 5 Minuten kommen. Da
war Duisburg ein richtiger Kulturschock," erinnert sich Beise. Er
fahre heute viel Fahrrad - "das ist schneller und billiger als DVG."
Nach seiner Meinung könnte der ÖPNV in Duisburg bedeutend besser
sein. Unübersichtliche Haltestelle und unpünktliche Bahnen sind für
ihn genauso ein Thema wie Sicherheit und Sauberkeit. Und: "Die DVG
könnte ruhig geschäftstüchtiger sein. Sie könnte beispielsweise mit
dem Einzelhandel zusammenarbeiten und einen Lieferservice bei
größeren Einkäufen anbieten."
Fahrräder sind für ihn ein anderes Thema. Stadt- und Verkehrsplanung
heißt nach seiner Beobachtung in Duisburg, daß Autofahrer die
Radwege planen und überprüfen. Die Radwege in Duisburg sind außerdem
unsicher. Der Belag der Radwege ist oft schadhaft. Wer als Radfahrer
die Straße überqueren möchte, wird - auch dank parkender Autos -
leicht von Autofahrern übersehen. "Längere Touren mit Bus und Bahn
müssen schon genau geplant werden. Schließlich muß ich schauen, ob
und wo ich Fahrräder mitnehmen kann."
Dank des platten Landes ist Duisburg eigentlich eine ideale
Fahrradstadt. Nur: Offensichtlich ist dies noch lange nicht in der
Lokalpolitik angekommen. "Duisburg ist noch keine fahrradfreundliche
Stadt," urteilt Beise. "Die fehlenden Fahrradständer in der
Innenstadt sind ein Beispiel dafür."
Die Verkehrserziehung von Kindern ist ein weiteres Thema, das Beise
auf den Nägeln brennt. Hier geht es aber nicht nur um das richtige
Verhalten von Kindern im Straßenverkehr. "Immer mehr Eltern bringen
ihre Kinder zur Schule; der Schulweg ist immer unsicherer, weil
immer mehr Eltern ihre Kinder zur Schule bringen." Diese Beobachtung
ist für Beise, selbst Vater einer Tochter, nicht neu. Wie bewege ich
mich sicher im Straßenverkehr? Wie komme ich auch ohne Eltern
irgendwo hin? Für Beise gehören diese Fragen schon mit zu einer
vernünftigen Verkehrserziehung.
Beise ist einer der wenigen verbliebenen Aktiven des Duisburger VCD.
"Bedingt durch Beruf, Familienphase und andere Aktivitäten sind die
früheren Aktiven weggebrochen. Daher entfalten wir derzeit kaum
Außenwirkung. Andererseits können wir nicht nur jammern. Wir müssen
auch was machen. Neue Mitstreiter sind da also gerne willkommen."
Andreas Rüdig
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Mittwoch, 5. August 2009
-
Historischer Kalender |
|
Duisburger Innenstadt wird vom 29.
August bis zum 6. September zum Wohnzimmer
„STADT! STATT STUBE. – Duisburger Tapetenwechsel“ heißt es vom 29.
August bis 6. September 2009 erstmals in der Duisburger Innenstadt.
Hintergrund dieser neuen Idee für die City ist die erfolgreiche
Teilnahme der Stadt am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! Die
City-Offensive NRW“. Dabei konnte sich Duisburg als eine von 24
Kommunen aus 48 Bewerbern Ende vergangenen Jahres einen der
begehrten Förderpreise sichern. Initiiert wurde diese Bewerbung von
der Duisburg Marketing GmbH, dem City-Management Duisburg, der
Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem
Stadtentwicklungsdezernat.
Schon seit 1999 werden im Rahmen von „Ab in die Mitte!“ Kommunen für
Projektideen zur Revitalisierung der eigenen Innenstädte
ausgezeichnet. „Der Duisburger Beitrag hatte die Jury durch die
intelligente Verbindung von Stadtentwicklungsthemen und einer
ungewöhnlichen Projektidee schnell überzeugt,“ betont Barbara Thüer
von der Imorde Projekt- und Kulturberatung, die für das Land NRW die
Landesinitiative „Ab in die Mitte!“ betreut.
Hintergrund und Aufhänger für „STADT! STATT STUBE.“ sind die
zurückliegenden Umbaumaßnahmen rund um den König-Heinrich-Platz und
die Königstraße. „Mit der Umgestaltung des König-Heinrich-Platzes,
der Eröffnung des CityPalais mit der neuen Mercatorhalle und dem
Casino oder dem Forum Duisburg hat unsere Innenstadt in den letzten
Jahren einen wahren ‚Tapetenwechsel’ erlebt und etabliert sich
wieder als gute Stube der Duisburger,“ betont Oberbürgermeister
Adolf Sauerland. Diese Veränderungen werden nun zum Anlass genommen,
die neuen Innenstadtqualitäten einer noch größeren Öffentlichkeit
näher zu bringen.
Vom 29. August bis zum 6. September 2009 kann man nun erleben, was
passiert, wenn das heimische Wohnzimmer in die Duisburger Innenstadt
einzieht und beispielsweise die Stereoanlage aufgedreht, die Lese-
oder Fernsehecke eingerichtet oder
am
Esstisch Platz genommen wird. Natürlich darf dabei auch eine echte
Einzugsparty nicht fehlen. Die wird am 29. August auf dem
König-Heinrich-Platz gegeben. Dann wird die Innenstadt auch mit 50
großen „Zweisitzern“ möbliert und die Duisburgerinnen und Duisburger
bis zum Beginn des Winters noch mehr zum Platznehmen, Verweilen und
Staunen einladen.
„Mit den zusätzlichen Sitzgelegenheiten auf der Königstraße möchten wir
die neue Aufenthaltsqualität der Duisburger Innenstadt
unterstreichen,“ so City-Manager Georg Stahlschmidt. Unterstützung
finden die Initiatoren dabei bei vielen Duisburger Unternehmen, die
sich gleich ein eigenes Sofa bestellt und gestaltet haben.
Nach der Einzugsparty folgt eine ganze Woche voller Lesungen,
Konzerte, Workshops und Aktionen rund ums Thema „Wohnzimmer“ in der
Duisburger Innenstadt, unter anderem mit dem Ruhrgebietsliteraten
Frank Goosen. Am 1. September wird DJ Thomcraft an den Turntables
des Hundertmeister stehen und den Soundtrack zum Wohnzimmer liefern.
„Und zum Abschluss der Aktionswoche am 5. September werden auf dem
König-Heinrich-Platz beim großen Schimanski-Open-Air die
Fernsehsessel aufgebaut,“ freut sich Stadtmarketing-Chef Uwe Gerste
über eine echte Premiere für Duisburg, die in Kooperation mit dem
WDR realisiert werden konnte.
Barbara Thüer von der Agentur Imorde und OB Adolf Sauerland
sitzen auf einem von 50 Zweisitzern, die in der City aufgestellt
werden. Dahinter Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt
Duisburg Entwicklungsgesellschaft, Uwe Gerste, Geschäftsführer von
Duisburg Marketing, und Citymanager Georg Stahlschmidt
Wegenetz im Böninger Park wird mit
Konjunkturpaket II -Mitteln barrierefrei
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen
barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar
sein. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II optimiert das Amt für
Umwelt und Grün jetzt das Wegenetz im Böninger Park. Insgesamt
werden rund 900.000 Euro investiert. Die gesamte Baumaßnahme, die in
zwei Bauabschnitte aufgeteilt ist, soll bis Herbst 2010
abgeschlossen sein.
Erfahrungsaustausch zum
Gesundheitszirkel
Zu
einem Erfahrungsaustausch bezüglich des Gesundheitszirkels vom
29./30.07.09 der Auszubildenden der Citibank Duisburg, im Rahmen der
TK-Ausbildungsoffensive, trafen sich Matthias Leitis (TK), Raphaela
Brzoska (Citibank Ausbildungskoordinatorin), Sarah Utku (Citibank
Azubi), Arne Sausmikat (Citibank Azubi) und Andreas Kuhn (TK) (von
links nach rechts) auf Einladung der Sprecherin der Techniker
Krankenkasse (TK) Landesvertretung NRW, Beate Hanak, in der
Geschäftsstelle der TK Duisburg
Foto: Manfred Schneider
Plant
for the Planet: Deutschen Post AG unterstützt Aktion mit 1.000
Bäumen
Die Deutsche Post AG wird die Aktion „Plant for the Planet“ in
Duisburg tatkräftig unterstützen. Anlässlich dieser Zusage werden
Stefan Schmidt, Jörg Mersfeld und Udo Schräde (Deutschen Post AG)
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich eine entsprechende
Schenkungsurkunde überreichen. Die Bäume werden dann im Herbst
gemeinsam mit den Duisburger Klimabotschafterinnen und -botschaftern
gepflanzt.
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltete im
Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 gemeinsam mit der
Schülerinitiative „Plant for the Planet“ ein Akademiewochenende für
Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6. Das Ziel dieser
bundesweiten Kampagne ist es, eine Million Bäume für den Klimaschutz
in Deutschland zu pflanzen.
72 Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 30 Duisburger Schulen,
begleitet von 25 Betreuern, nahmen an der „Plant for the
Planet“-Akademie in Duisburg“ teil und wurden zu Klimabotschaftern
ausbildet. Sie werden sich nun für den Klimaschutz engagieren.
Gemeinsam haben die Klimabotschafter eine Erklärung erarbeitet.
Hierin verpflichten sie sich, mit Unterstützung der Stadt und
weiteren Engagierten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000
Bäume zu pflanzen.
Frische Wochenmarkt-Vitamine für
die I-Dötzchen
Auch in diesem Jahr verteilt das FrischeKontor zur Einschulung
wieder 2.500 quietsch-gelbe Frühstücksboxen an insgesamt 38
Duisburger Grundschulen und verschönt den Kindern damit den Einstieg
in das Schulleben. Am 17. August 2009 geht’s los!
Eine gesunde Ernährung mit möglichst viel frischem Obst und
knackigem Gemüse ist für die positive Entwicklung von jungen
Menschen unerlässlich. Ausgewogenheit und Frische der
Nahrungselemente haben dabei eine wesentliche Bedeutung und bilden
die Grundlage für eine gute körperliche und geistige Entwicklung.
Die Mitarbeiter/Innen des städtischen Wochenmarktbetreibers
FrischeKontor nehmen das zum Anlass und haben sich dazu etwas
Pfiffiges einfallen lassen. „Insgesamt 2.500 Duisburger Erstklässler
erhalten von uns zur Einschulung eine außergewöhnliche
Frühstücksbox“, erklärt Peter Joppa, Geschäftsführer vom
FrischeKontor. Außergewöhnlich ist sie wirklich, auffallend gelb,
und während im Hauptteil Platz für ein schmackhaftes Pausenbrot ist,
kann im separaten Kopf der Box Obst oder Gemüse untergebracht
werden. Die Frühstücksbox soll den engen Zusammenhang der gesunden
Ernährung mit dem regelmäßigen Verzehr von Obst oder Gemüse deutlich
unterstreichen. Getreu der Devise: „5 am Tag“, bei der es darauf
ankommt, möglichst 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag zu essen. Um
diesen Ansatz zu unterstützen, erhalten die ABC-Schützen neben der
Frühstücksbox auch eine Kiwi als Start in ein „gesundheitsbewusstes
Schulleben“. An insgesamt 38 Duisburger Grundschulen werden am
Einschulungstag diese „Vitamin-Bomben“ an die I-Dötzchen verteilt.
Die Idee einer vitaminreichen Frühstücksbox hatte die FrischeKontor
Duisburg GmbH bereits vor 6 Jahren und sie erfreut sich seitdem bei
den Duisburger Grundschulen von Jahr zu Jahr immer größerer
Beliebtheit.
Mercator-Ehrennadel für Duisburgs
"Gitarrenlehrer"
Aufgrund
seiner herausragenden Leistungen hat Oberbürgermeister Adolf
Sauerland dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gitarristen
Peter Bursch am 3. August die Mercator - Ehrennadel verliehen.
Peter Bursch engagiert sich neben seinen Lehrtätigkeiten an Schulen,
Hochschulen und Akademien seit 1993 auch als Initiator des
Bandworkshops "Euro Rock", einem Projekt, bei dem junge Rockbands
aus Duisburg und den Partnerstädten Vilnius, Perm und Portsmouth
gemeinsam Musik machen und auftreten. Nicht zu letzt wegen dieses
Einsatzes wurde am 3. August, Peter Bursch die Mercator -
Ehrennadel, eine Auszeichnung des Rates der Stadt Duisburg für
besonderes bürgerliches Engagement, verliehen.
Oberbürgermeister Sauerland und Peter Bursch"Dass dieser Peter
Bursch aus Duisburg kommt, in Duisburg lebt und immer wieder den
Namen unserer Stadt in die Welt getragen hat, macht mich nicht nur
dankbar, sondern auch stolz", so Oberbürgermeister Adolf Sauerland
in seiner Ansprache zu Ehren des "Gitarrenlehrers der Nation", wie
er ihn nennt. Mit diesen Worten sprach der Oberbürgermeister den
anwesenden Fans und Teilnehmern des Bandworkshops aus der Seele.
Projekt "Euro-Rock"
Vom 4. bis 8. August spielen und experimentieren die Bands "Thalamus"
aus Duisburg, "Make it Real Projekt" aus Vilnius, und "The Saffrons"
aus Portsmouth beim 17. "Euro Rock". Die vier Rockgruppen werden
nach und nach aus ihren Originalbesetzungen herausgelöst und neu
kombiniert. So entstehen neben neuen "europäischen Bands" und neuen
Melodien auch Kontakte zwischen den jungen Leuten und somit eine
engere Bindung zwischen den Partnerstädten. Als Basis des fast
einwöchigen Seminars dient das Kulturzentrum "Parkhaus" in Meiderich,
das aus diesem Grund auch für die Übergabe der Mercator - Ehrennadel
durch den Oberbürgermeister ausgewählt wurde.
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Dienstag, 4. August 2009
-
Historischer Kalender |
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Wegenetz im Böninger Park wird mit
Konjunkturpaket II -Mitteln barrierefrei
Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen
barrierefrei und von fremder Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar
sein. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II optimiert das Amt für
Umwelt und Grün jetzt das Wegenetz im Böninger Park. Insgesamt
werden rund 900.000 Euro investiert. Die gesamte Baumaßnahme, die in
zwei Bauabschnitte aufgeteilt ist, soll bis Herbst 2010
abgeschlossen sein.
Plant
for the Planet: Deutschen Post AG unterstützt Aktion mit 1.000
Bäumen
Die Deutsche Post AG wird die Aktion „Plant for the Planet“ in
Duisburg tatkräftig unterstützen. Anlässlich dieser Zusage werden
Stefan Schmidt, Jörg Mersfeld und Udo Schräde (Deutschen Post AG)
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich eine entsprechende
Schenkungsurkunde überreichen. Die Bäume werden dann im Herbst
gemeinsam mit den Duisburger Klimabotschafterinnen und -botschaftern
gepflanzt.
Das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg veranstaltete im
Rahmen der Duisburger Umwelttage 2009 gemeinsam mit der
Schülerinitiative „Plant for the Planet“ ein Akademiewochenende für
Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6. Das Ziel dieser
bundesweiten Kampagne ist es, eine Million Bäume für den Klimaschutz
in Deutschland zu pflanzen.
72 Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren aus 30 Duisburger Schulen,
begleitet von 25 Betreuern, nahmen an der „Plant for the
Planet“-Akademie in Duisburg“ teil und wurden zu Klimabotschaftern
ausbildet. Sie werden sich nun für den Klimaschutz engagieren.
Gemeinsam haben die Klimabotschafter eine Erklärung erarbeitet.
Hierin verpflichten sie sich, mit Unterstützung der Stadt und
weiteren Engagierten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000
Bäume zu pflanzen.
Arbeitsgericht: Handy aufgeladen -
Fristlose Kündigung wegen Stromdiebstahls?
Beim Arbeitsgericht Oberhausen ist unter dem Aktenzeichen 4 Ca
1228/09 ein Verfahren anhängig, in welchem es um die Wirksamkeit
einer außerordentlichen fristlosen Kündigung geht.
Dem Arbeitnehmer wird von seinem Arbeitgeber vorgeworfen, trotz
eines entsprechenden Verbots Fotos von seinem Arbeitsplatz gemacht
zu haben und ferner, sein Mobiltelefon regelmäßig im Betrieb
aufgeladen zu haben. Hierfür soll er es eigens an einer versteckten
Stelle platziert haben. Nachdem der Gütetermin erfolglos blieb,
findet nunmehr Termin zur streitigen Verhandlung am 29.10.2009,
11.00 Uhr, Saal I, statt.
Frische Wochenmarkt-Vitamine für
die I-Dötzchen
Auch in diesem Jahr verteilt das FrischeKontor zur Einschulung
wieder 2.500 quietsch-gelbe Frühstücksboxen an insgesamt 38
Duisburger Grundschulen und verschönt den Kindern damit den Einstieg
in das Schulleben. Am 17. August 2009 geht’s los!
Eine gesunde Ernährung mit möglichst viel frischem Obst und
knackigem Gemüse ist für die positive Entwicklung von jungen
Menschen unerlässlich. Ausgewogenheit und Frische der
Nahrungselemente haben dabei eine wesentliche Bedeutung und bilden
die Grundlage für eine gute körperliche und geistige Entwicklung.
Die Mitarbeiter/Innen des städtischen Wochenmarktbetreibers
FrischeKontor nehmen das zum Anlass und haben sich dazu etwas
Pfiffiges einfallen lassen. „Insgesamt 2.500 Duisburger Erstklässler
erhalten von uns zur Einschulung eine außergewöhnliche
Frühstücksbox“, erklärt Peter Joppa, Geschäftsführer vom
FrischeKontor. Außergewöhnlich ist sie wirklich, auffallend gelb,
und während im Hauptteil Platz für ein schmackhaftes Pausenbrot ist,
kann im separaten Kopf der Box Obst oder Gemüse untergebracht
werden. Die Frühstücksbox soll den engen Zusammenhang der gesunden
Ernährung mit dem regelmäßigen Verzehr von Obst oder Gemüse deutlich
unterstreichen. Getreu der Devise: „5 am Tag“, bei der es darauf
ankommt, möglichst 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag zu essen. Um
diesen Ansatz zu unterstützen, erhalten die ABC-Schützen neben der
Frühstücksbox auch eine Kiwi als Start in ein „gesundheitsbewusstes
Schulleben“. An insgesamt 38 Duisburger Grundschulen werden am
Einschulungstag diese „Vitamin-Bomben“ an die I-Dötzchen verteilt.
Die Idee einer vitaminreichen Frühstücksbox hatte die FrischeKontor
Duisburg GmbH bereits vor 6 Jahren und sie erfreut sich seitdem bei
den Duisburger Grundschulen von Jahr zu Jahr immer größerer
Beliebtheit.
Kinder, wie die Zeit vergeht ....!
Fünf Jahre sind schon vergangen, seit der durch die
Bürgerinitiative Goerdeler Park liebevoll gestaltete Spielplatz den
Kindern des Stadtteils übergeben wurde. Dieses Jubiläum hat der
Bezirk Mitte zum Anlass genommen, um gemeinsam mit der
Bürgerinitiative am Montag, 14. August, das diesjährige große
Familienfest im Goerdeler Park zu feiern. Neben einem attraktiven
Bühnenprogramm von 14 bis 22 Uhr werden auch ein Handwerkermarkt
sowie viele weitere Attraktionen geboten
Termine der evangelischen Kirche
Mit der Seniorenbegegnungsstätte nach Bad Waldliesborn
Die Begegnungsstätte der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort
organisiert für Seniorinnen und Senioren einen elftägigen Urlaub in
Bad Waldliesborn. Was vom 24. August bis zum 4. September auf dem
Programm steht, erfahren Interessierte von Maria Hönes telefonisch
unter 0203/774134 oder direkt in der Begegnungsstätte an der
Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1.
Tanztee für Senioren im Duisburger Süden
Zu einem Tanznachmittag lädt das Evangelische Christophoruswerk am
9. August in das Buchholzer Seniorenzentrum am Altenbrucher Damm 8.
Von 14.30 bis 17.30 Uhr sorgt Pelle Wolter für tanzbare Musik.
Kaffee, Kuchen und Getränke gibt es zu zivilen Preisen. Karten zu je
zwei Euro sind an der Tageskasse erhältlich. Weitere Informationen
unter Tel.: 0203 / 7979114.
Service-Telefon
Das Service-Telefon der Evangelischen Kirche in Duisburg ist am 10.
August von Gerhard Haack besetzt. In der Zeit von 18.00 bis 20.00
Uhr gibt der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Großenbaum-Rahm auf Fragen rund um kirchliche Arbeit unter der
kostenfreien Telefonnummer 0800/12131213.
Oberlandesgericht: "Cross
Ticketing" bzw. "Cross Border Selling" bleiben unzulässig
Lufthansa darf Unterlaufen ihres Tarifsystems durch
Beförderungsbedingungen unterbinden
Nach einem am 31.07.2009 verkündeten Urteil des Oberlandesgerichts
Köln darf die Deutsche Lufthansa AG ihren Kunden weiterhin durch
Allgemeine Geschäftsbedingungen vorschreiben, bei ihr gebuchte Flüge
hinsichtlich der gesamten Beförderungsstrecke und in der im
Flugschein vorgesehenen Reihenfolge in Anspruch zu nehmen. Der
Bundesverband der Verbraucherzentralen scheiterte vor dem
Oberlandesgericht Köln im Wesentlichen mit seiner Klage, mit der er
der Deutschen Lufthansa AG die Verwendung der entsprechenden
Klauseln in deren Beförderungsbedingungen verbieten lassen wollte.
Nur in einem Nebenpunkt erklärte das OLG das Klauselwerk für
unzulässig (Az. 6 U 224/08). Das Urteil ist noch nicht
rechtskräftig.
Cross-Ticketing - das heißt Verkauf von Flugscheinen mit sich
überkreuzenden Daten, durch den der Kunde Mindestaufenthaltsfristen
umgeht und mit dem Verfall je eines Rück- und Hinfluges im
Einzelfall erhebliche Kosten spart. D. h. statt eines Normalfluges
werden zwei günstige "Return-Tickets" gekauft, wobei der Flugkunde
von vornherein plant, von dem einen Flug nur den Hinflug und von dem
anderen nur den Rückflug in Anspruch zu nehmen. Beim Cross Border
Selling geht es darum, dass der Kunde beispielsweise einen Flug von
Kairo nach Sao Paulo via Frankfurt a. M. bucht, aber nur den Flug ab
Frankfurt nutzen möchte, weil das Ticket ab Kairo billiger verkauft
wird als der Flug ab Frankfurt. Diese Praxis wollte die Lufthansa
durch Ticketverfall unterbinden, so dass die einzelnen Coupons für
Teilflüge ihre Gültigkeit verlieren, wenn sie nicht komplett in der
gebuchten Reihenfolge angetreten werden. Der Bundesverband
Verbraucherzentralen sah in den entsprechenden Klauseln eine
unangemessene Benachteiligung der Kunden. Die Fluggesellschaft
argumentierte demgegenüber, die Klauseln seien zur Stützung ihres
Tarifsystems notwendig, damit dies von den Kunden nicht unterlaufen
werde.
Anders als die Vorinstanz hält der 6. Zivilsenat des
Oberlandesgerichts Köln es nicht für eine unangemessene
Benachteiligung der Flugkunden, wenn diese daran gehindert werden,
nur Teile einer gebuchten Flugreise in Anspruch zu nehmen. Die
Lufthansa biete Flugreisen zu Preisen an, deren Höhe sich nicht
allein an der Länge der Flugstrecke, sondern auch an anderen
Kriterien, wie dem Datum der Reise und den Marktverhältnissen am
Abflugort orientiere. Das Tarifsystem biete findigen Fluggästen
indes Möglichkeiten, es mit Cross Ticketing oder Cross Border
Selling zu umgehen und die Fluggesellschaft so "auszutricksen". Die
Gesellschaft offeriere ihre Flüge zu einem bestimmten von ihr
festgelegten Preis. Sie bringe damit zum Ausdruck, zu welchen
Konditionen sie bereit ist, den Fluggast an dem von diesem
bestimmten Tag in der von ihm gewählten Klasse an den ausgesuchten
Zielflughafen zu befördern, und mache deutlich, dass sie nicht
willens ist, den Fluggast zu für diesen günstigeren Konditionen,
also insbesondere zu einem niedrigeren Flugpreis, auf der gleichen
Strecke reisen zu lassen. Daher stelle es eine berechtigte
Wahrnehmung ihrer Interessen dar, wenn die Gesellschaft versuche,
das Unterlaufen ihrer Tarifstruktur zu verhindern. Der Kunde, der
von Anfang an das Ticket nur teilweise nutzen wolle, verdiene auch
keinen Schutz. Das Tarifsystem der Lufthansa und seine Absicherung
durch "das Kleingedruckte" stelle sich daher nicht als unangemessene
Benachteiligung der Kunden dar.
Der Senat hat die Revision gegen sein Urteil wegen der
grundsätzlichen Bedeutung der Sache und wegen abweichender
Entscheidungen anderer Gerichte zugelassen. Der Bundesverband der
Verbraucherzentralen kann daher binnen eines Monats nach Zustellung
des schriftlichen Urteils Revision zum Bundesgerichtshof einlegen.
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Montag, 3. August 2009
-
Historischer Kalender |
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Hafenkonzert live in Duisburg
Mit einem Staraufgebot, viel guter Laune und erstmals Open air
präsentieren die Stadt Duisburg und WDR 4 am 6. September das
diesjährige Hafenkonzert in Ruhrort. Von 11.30 bis 17 Uhr sorgen
unter anderem Patrick Lindner, Ireen Sheer, Leonard, Fernando
Express, die Küstenrebellen und Geraldine Olivier auf der
Mühlenweide für Stimmung. Zum Abschluss geben „Die Paldauer“ ein
90-minütiges Live-Konzert. Durch das Programm führt Peter Kuttler.
Der Eintritt ist frei.
Anlässlich des Hafenkonzerts gastiert das WDR4 Radiocafé am gleichen
Tag in der „Schifferbörse“ in Duisburg-Ruhrort. Angelika Nehm und
Stefan Verhasselt erfüllen von 11 bis 17 Uhr sechs Stunden lang
Hörerwünsche. Zusätzlich gibt es viel Live-Musik vom Hafenkonzert
und Interviews mit den Stars. Die Musikwünsche werden telefonisch
unter der kostenfreien Hotline 0800-5678 444 in der Zeit von 10 bis
13 Uhr angenommen.
750 km schiffbare und
sportbootgerechte Wasserstraßen in NRW
Mit 750 km schiffbaren sportbootgerechten Wasserstraßen verfügt
Nordrhein-Westfalen über ein breites Angebot für die
Sportschifffahrt. Mehr als ein Drittel aller Fluss- und
Kanalkilometer Nordrhein-Westfalens und 60 der 200 Seen sind für den
Wassertourismus erschlossen. "Bootstourismus und Wassersport werden
immer beliebter und Nordrhein-Westfalen nimmt bei der Umgestaltung
der Wasserwege eine Vorreiterrolle ein", sagte Innenminister Dr.
Ingo Wolf heute in Düsseldorf. Als erstes Bundesland hat
Nordrhein-Westfalen systematisch die schiffbaren Wasserwege für den
Bootstourismus ausgebaut.
Im Zuge des Ausbaus der Wasserwege wurden schiffbare Kanäle, Rhein,
Ruhr, Weser und Ems sportbootgerecht ausgestaltet. Unter anderem
verfügen sie jetzt über besondere Haltevorrichtungen in den
Schleusen und Wasserwanderrastplätze, die Schiffe mit Wasser und
Strom versorgen können. Durch den Anschluss von Radfahrwegen an die
Anlegeplätze können Bootstouren mit touristischen und
landschaftlichen Attraktionen, der Besichtigung von Denkmälern sowie
dem Besuch von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen verbunden
werden. "Die Verknüpfung von Wasser- und Landwegen schafft neue
Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und erhöht die Attraktivität
für die Bürger, aber auch für Touristen, Urlaub und Freizeit in
Nordrhein-Westfalen zu verbringen", sagte Wolf.
Anhaltende Nachfrageschwäche in
der NRW-Industrie
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden
Gewerbe gaben im Juni 2009 preisbereinigt um 31 Prozent gegenüber
dem Juni des Vorjahres nach und erreichten einen Indexwert von 76,1
Punkten (2005 = 100). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt,
nahmen die Bestellungen aus dem Inland um 25 Prozent und die aus dem
Ausland sogar um 36 Prozent ab.
Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im Juni in
allen Industriebereichen rückläufig. Bei den Herstellern von
Investitionsgütern zeigten sich im Jahresvergleich die höchsten
Rückgänge, während im Vorleistungsgüterbereich sowie bei den
konsumnahen Ge- und Verbrauchsgütern moderatere Abschläge zu
verzeichnen waren.
Zum Jahresbeginn 2009 wurden die monatlichen Auftragseingangsindizes
für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2000 = 100 auf das
neue Basisjahr 2005 umgestellt. Darüber hinaus werden die
Auftragseingänge nur noch für zwölf ausgewählte
Wirtschaftsabteilungen der neuen Klassifikation der
Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) erhoben. Um eine Vergleichbarkeit
der Ergebnisse zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung der
Ergebnisse bis Januar 2005. (IT.NRW)
|
Jahr |
Monat |
Auftragseingangsindex (real),
Basis 2005 = 100 |
Veränderung gegenüber
Vorjahresmonat in % |
|
ins-
gesamt |
Inland |
Ausland |
ins-
gesamt |
Inland |
Ausland |
|
2008 |
Juni |
109,5 |
108,0 |
110,9 |
−2,8 |
+0,7 |
−6,0 |
|
Juli |
106,5 |
106,9 |
106,2 |
−4,8 |
−2,3 |
−7,2 |
|
Aug. |
104,2 |
98,7 |
109,7 |
−4,8 |
−9,5 |
0,0 |
|
Sept. |
106,0 |
103,2 |
108,8 |
−2,8 |
−1,7 |
−4,0 |
|
Okt. |
99,9 |
99,0 |
100,7 |
−17,6 |
−14,4 |
−20,6 |
|
Nov. |
82,3 |
84,5 |
80,2 |
−34,1 |
−33,3 |
−34,8 |
|
Dez. |
71,6 |
69,2 |
74,0 |
−33,0 |
−33,1 |
−32,9 |
|
2009 |
Jan. |
74,4 |
78,5 |
70,4 |
−39,8 |
−32,5 |
−46,2 |
|
Febr. |
71,1 |
73,3 |
69,0 |
−42,7 |
−36,8 |
−47,7 |
|
März |
78,4 |
82,8 |
74,0 |
−33,3 |
−25,4 |
−40,3 |
|
April |
69,3 |
74,5 |
64,1 |
−43,5 |
−36,4 |
−50,0 |
|
Mai |
70,6 |
74,0 |
67,2 |
−35,3 |
−30,0 |
−40,2 |
|
Juni |
76,1 |
81,1 |
71,2 |
−30,5 |
−24,9 |
−35,8 |
*) Erhebung und
Auswertung erfolgt für 12 ausgewählte Wirtschaftsabteilungen
der Klassifikation der Wirtschaftszweige Ausgabe 2008 (WZ 2008)
Briefwahlstellen ab heute geöffnet
Das Wahlamt der Stadt verschickt zur Zeit die
Wahlbenachrichtigungskarten für die Kommunalwahl am 30. August an
die etwa 369.000 Wahlberechtigten.
Mit der Wahlbenachrichtigungskarte kann jeder Wahlberechtigte am
Wahlsonntag in seinem Wahllokal wählen gehen. Soweit einzelne
Wahlberechtigte keine Karte erhalten oder diese verloren haben,
besteht auch die Möglichkeit gegen Vorlage des Personalausweises
oder eines anderen amtlichen Ausweises zu wählen. Wer das tun will,
sollte vorher beim Wahlamt nachfragen, ob er im Wählerverzeichnis
eingetragen ist, um mögliche Schwierigkeiten am Wahltag zu
vermeiden.
Mit Hilfe der Wahlbenachrichtigungskarte kann ein sogenannter
Wahlschein beantragt werden. Mit diesem Wahlschein kann der Wähler
eine klassische Briefwahl durchführen, in dem er die Rückseite der
Benachrichtigung ausfüllt und an das Wahlamt schickt. Von dort
bekommt er die nötigen Unterlagen. Den Wahlbrief mit den
angekreuzten Stimmzetteln schickt der Bürger kostenlos per Post an
das Wahlamt.
Briefwahlstellen sind ab 3. August geöffnet.
Der Bürger hat zusätzlich die Möglichkeit, mit seiner
Wahlbenachrichtigung eine der Briefwahlstellen in den sieben
Bezirksämtern aufzusuchen, unabhängig von seinem Wohnbezirk. Die
Bezirksämter halten Wahlunterlagen für alle Duisburger Stadtbezirke
bereit. Mehr Infos beim Wahlamt Duisburg, Bismarckstr. 150-158,
47041 Duisburg. Auch Call Duisburg beantwortet unter 0203 94000
gerne alle Fragen zum Thema Wahl.
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Samstag, 1. August 2009
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Historischer Kalender |
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Vegetationsarbeiten der Bahn in
Duisburg
Die Deutsche Bahn AG führt vom 3.8.2009 bis 6.8.2009, jeweils von
7.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Vegetationsarbeiten zwischen Duisburg Hbf
und Duisburg-Großenbaum durch. Die Deutsche Bahn AG ist bemüht, im
Rahmen der Vegetationsarbeiten den Eingriff in die Natur so gering
wie möglich zu halten. Die Bahn ist jedoch verpflichtet, ihre
Bahnanlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten. Es muss
verhindert werden, dass Bäume oder Sträucher in das Gleisprofil
hineinragen und die freie Sicht auf die Signale und auf die Strecke
behindern. Während der Arbeiten sind Lärmbelästigungen nicht immer
zu vermeiden.
"Solwodi": "Solidarität mit
Frauen in Not".
Die Abkürzung "Solwodi" steht für "Solidarity with woment in
distress", auf Deutsch: "Solidarität mit Frauen in Not". Die
Ordensschwester Lea Ackermann gründete das Hilfsprojekt 1985 in
Kenia. Solwodi wendet sich dort an Frauen, die aus Armut zur
Prostitution gezwungen sind. Solwodi unterstützt diese Frauen
auch heute noch, wenn es gilt, aus der Prostitution auszusteigen
und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Schwester Lea gründete 1988 Solwodi auch in Deutschland. Solwodi
möchte eine Anlaufstelle für ausländische Frauen und Mädchen
sein, die in Deutschland in Not geraten sind. Zwangsprostitution
und Menschenhandel, Zwangsheirat und Bedrohung durch Ehrenmord,
Gewalt in der Ehe und Partnerschaft, Integrations- und
Aufenthaltsprobleme und sonstige schwierige Lebenssituationen,
die für die Frauen allein nicht lösbar sind - dies können
Notsituationen sein, die die Frauen zu Solwodi führen. Solwodi
möchte individuelle Beratungs- und Hilfsangebote bieten.
"Gerade für Frauen, die Opfer von Menschenhandel und
Zwangsprostitution geworden sind, bietet Solwodi ein
spezialisiertes Beratungsangebot. Dies umfasst die sichere
Unterbringungen in einer Schutzwohnung, psychosoziale Betreuung,
Vermittlung von Rechtsberatung, Begleitung zu Behördengängen,
Arzt- und Anwaltsterminen sowie die Begleitung zu den
Prozessterminen. Gerade für diese meist traumatisierten Opfer
ist eine umfassende und langfristige Betreuung von besonderer
Bedeutung.
Mädchen und Frauen, die von einer Zwangsheirat bedroht sind oder
sich in einer Zwangsehe befinden, erfahren bei Solwodi Hilfe.
Durch sichere Unterbringung in einer Schutzwohnung, Hilfe bei
der Arbeits- und Wohnungssuche und langfristige Beratung
unterstützen wir diese Frauen beim Start in ein neues Leben. Für
Frauen, die in ihr Heimatland zurückkehren wollen oder müssen,
bietet das Solwodi-Rückkehrerinnen-Projekt Unterstützung. Neben
der Beratung sind Überbrückungshilfen, Förderung der beruflichen
Aus- und Weiterbildung, Förderung der Existenzgründung und
anderes möglich. Ziel ist die wirtschaftliche Eigenständigkeit
der Frauen in ihrem Heimatland," stellt Solwodi in einem Flyer
seine Hilfsangebote vor.
Solwodi ist auch in Duisburg tätig. Die hier tätige
Ordensschwester ist mir persönlich bekannt. Um einen Schutzraum
für die ratsuchenden Damen zu haben und um diskret, aber
erfolgreich ihre Arbeit erledigen zu können, möchte sie sich
nicht unbedingt ins Licht der Öffentlichkeit drängen. Wer
Kontakte zu Solwodi sucht, sei auf deren Internetauftritt (www.solwodi.de)
verwiesen. Andreas Rüdig
Sonne, Wein und gute Laune in der
City
Genuss und Weinlaune war angesagt auf dem 24. Duisburger
Weinfest. Rund 40 Winzer aus diversen deutschen Weinbaugebieten
präsentierten ihre Erzeugnisse auf der Königstraße, bei viel
Sonnenschein, den Duisburger Weinkennern. Das Duisburger Weinfest
ist ein Event, dass von Jahr zu Jahr immer mehr an Beliebtheit
gewinnt. Fotos: Manfred Schneider
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Kein Platz mehr frei |
Nichts hielt die
Besucher bei Schunkelliedern auf den Sitzen |
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Spaß für Groß und Klein
in der Innenstadt |
Der Shanty-Chor
Duisburg sorgte für gute Stimmung beim Weinfest |
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