Duisburg aktuell   -   Archiv April 2009

Donnerstag 30.. April 2009 - Historischer Kalender

Raus aus dem Abseits mit Weiterbildung und Qualifizierung!
DFB, DFL und die Bundesagentur für Arbeit werben für Bildung

Familienkarte schon für ungeborene Kinder attraktiv

Die Familienkarte ist nach wie vor heiß begehrt: Gabriele Priem, im Jugendamt der Stadt Duisburg wurde das Projekt Familienkarte zuständig, konnte bereits 24.500 mal die Karte verschicken. Einen ungewöhnlichen Antrag legte sie Jugendamtsleiter Thomas Krützberg jüngst vor: Die Familie besteht aus Mutter, Vater, einem Sohn und dem Kind Veronika – das voraussichtlich am 12. Juni 2009 zur Welt kommen soll. Das Jugendamt wird den jungen Eltern die Familienkarte mit einem besonderen Anschreiben zustellen.
Durch Vorlage der Karte bei den mittlerweile schon über 160 Partner mit familienfreundlichen Angeboten aus Kultur, Handel, Gastronomie, Bildung, Sport und Freizeit erhalten Duisburger Familien ansprechende Vergünstigungen. Das schont das Familienbudget und kann einen Beitrag dazu leisten, mehr als Familie zu unternehmen.

Erstmals seit Februar 2006 weniger Erwerbstätige als im Vorjahr
 Die Erwerbstätigenzahl in Deutschland hat im März 2009
erstmals seit langem wieder unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats
gelegen. Wie vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) ergeben, waren in diesem Monat 39,89 Millionen Personen mit
Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im
Vorjahresvergleich einer Abnahme um 46 000 Personen (- 0,1%). Das letzte
Mal war die Erwerbstätigenzahl im Februar 2006 im Vergleich zum
Vorjahresmonat rückläufig gewesen.
Normalerweise nimmt die Erwerbstätigenzahl im März auf Grund der sonst
üblichen Frühjahrsbelebung zu. In den zurückliegenden drei Jahren war
die Erwerbstätigkeit durchschnittlich im Vergleich zum Vormonat um 138
000 Personen gestiegen. In diesem März fiel die Zunahme deutlich kleiner
aus. Im Vergleich mit dem Vormonat Februar 2009 ist die Zahl der
Erwerbstätigen im März um 53 000 (+ 0,1%) gestiegen. Die Ausweitung der
Kurzarbeit dürfte den negativen Einfluss der aktuellen Wirtschaftslage
auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgeschwächt haben.

Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher
jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im März 2009 in Deutschland
40,18 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer
saisonbereinigten Abnahme um 27 000 Personen (- 0,1%) gegenüber dem
Vormonat Februar.
Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen für den Berichtsmonat März
2009 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten monatlichen
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit für Januar und Februar 2009 neu
berechnet. Dazu wurden alle jetzt neu vorliegenden erwerbsstatistischen
Quellen ausgewertet. Aus der Neuberechnung resultieren Veränderungsraten
gegenüber dem Vorjahr, die auf gesamtwirtschaftlicher Ebene um maximal
0,1 Prozentpunkte vom bisherigen Rechenstand nach oben abweichen.

Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Erwerbslosenzahlen nach dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Nach vorläufigen Schätzungen waren im März 2009 saisonbereinigt 3,28 Millionen Personen erwerbslos. Die Zahl der Erwerbslosen lag somit saisonbereinigt um 70 000 Personen oder 2,2% über der des Vorjahresmonats März 2008. Gegenüber dem Vormonat Februar 2009 ist die saisonbereinigte Erwerbslosenzahl um 2,3% angestiegen. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für
Deutschland, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen
insgesamt, lag bei 7,6% und damit erstmals seit November 2005 wieder
über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Im März 2008 lag die
Erwerbslosenquote bei 7,4%.

AWO-Duisburg stellte Ortsverein Marxloh-International in Berlin vor
Gleichberechtigte Teilhabe wirkt vorbildlich

Der Ortverein Marxloh-International ist beispielhaft für die Arbeiterwohlfahrt in Deutschland. Dies stellte Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, während einer Fachtagung des Bundesverbands in Berlin heraus. Im Rahmen der Veranstaltung „Interkulturelle Öffnung der ambulanten und stationären Angebote für ältere Menschen“ bekam der im Jahr 2000 gegründete Ortsverein mit derzeit über 100 Mitgliedern Gele-genheit, sich den Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet vorzustellen. Gründungsmitglied Ismet Güntürk und die Vorstandsmitglieder Bekir Ülger und Erdogan Bal erläuterten die gemeinsame und ehrenamtliche Arbeit mit den Menschen und für die Menschen im Stadtteil.
Karl-August Schwarthans machte in seinem Referat während des Fachge-sprächs deutlich: „Es gibt für die AWO einen Dreiklang: „Gleichberechtigte Teil-habe an Dienstleistungen, Arbeitsplätzen und an den Mitgliedschaften machen interkulturelle Öffnung aus.“ Die gute Arbeit der Duisburger AWO wirkt dabei buchstäblich vorbildlich. Anfang April hat sich der AWO-Ortsverein Nürnberg-International gegründet. Die Franken nahmen sich dabei ein Beispiel an Marx-loh-International in Duisburg. Während der Veranstaltung in Berlin vereinbarte man auch gleich einen regelmäßigen Austausch und gegenseitige Besuche.

VHS-Seminar zum Thema „Trauer“
Ein Seminar zum Thema „Trauer“ bietet die VHS jeweils dienstags, 12. bis 26. Mai, von 18 bis 20 Uhr an. Veranstaltungsort ist das Gebäude auf der Königstraße 47.
Trauer als individuelles Erlebnis, angesichts des Verlustes von nahestehenden Menschen oder sich verändernden Situationen, erfahren viele Menschen. Und doch scheint Trauer ein Tabu zu sein. Betroffene berichten, wie sie von ihrer Umwelt gemieden werden und wie erwartet wird, dass sie nach kurzer Zeit wieder zur Tagesordnung übergehen. Bewusst zu trauern, eröffnet jedoch die Möglichkeit mit dem Vergangenen abzuschließen und befreiter in ein neues Leben hineinzuwachsen.

Fatih Çevikkollu in der Stadtbibliothek
Einen vergnüglich kabarettistischen Abend über Deutsch-Türkisches in Deutschland verspricht der Auftritt von Fatih Çevikkollu am Montag, 4. Mai, in der Zentralbibliothek an der Düssseldorfer Straße. Ab 20 Uhr wird er sein Buch „Moslem-TÜV“ vorstellen. Mit viel Witz und Ironie betrachtet der preisgekrönte Kabarettist die politische Diskussion um Integration und Terrorismus. Er widmet sich intelligent und humorvoll den alltäglichen Reibungspunkten zwischen In-, Um- und Ausländern in Deutschland und nimmt die Eigenarten beider Kulturen gnadenlos auf die Schippe.  (Foto Rowolth)Fatih Çevikkollu wurde 1972 in Köln geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Von 2001 bis 2004 war er Ensemblemitglied im Schauspielhaus Düsseldorf. Überregional bekannt wurde er als Murat in Atzes Schröders Programm „Alles Atze“. Seit Ende 2005 tritt er mit eigenen Soloprogrammen in ganz Deutschland auf. Für sein erstes Soloprogramm „Fatihland" erhielt Çevikkollu 2006 den renommierten Pantheon Preis.
Karten zur Veranstaltung sind in der Zentralbibliothek zum Preis von vier Euro im Vorverkauf erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt fünf Euro.

VHS-Rheinhausen: Radfahren für Anfänger
Alle, die in ihrer Jugend nicht die Möglichkeit hatten, das Radfahren zu erlernen, können dies in einem Seminar der Volkshochschule auf der Arndtstraße in Duisburg-Rheinhausen an zwei aufeinander folgenden Wochenenden in entspannter Atmosphäre nachholen. Im Mittelpunkt stehen die Beherrschung des Fahrrades und das sichere Fahren im abgesicherten Raum. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer eigenständige Touren durchführen können. Die Termine im Einzelnen: Samstag, 9. Mai, 16 bis 19 Uhr; Sonntag, 10. Mai, 10 bis 13 Uhr; Samstag, 16. Mai, 16 bis 19 Uhr; Sonntag, 17. Mai, 10 bis 13 Uhr.

Mittwoch, 29. April 2009 - Historischer Kalender

Nach heutigem Stand gibt es in Duisburg weder Verdachts- noch Krankheitsfälle der sogenannten Schweinegrippe aus Mexiko. Dennoch bereiten sich das Duisburger Gesundheitsamt und alle notwendigen Dienststellen vorsorgend auf eine mögliche Ausbreitung des neuen Virus vor.

Eigener Herd ist Goldes wert
Die Zahl der privaten Immobilienbesitzer in Nordrhein-Westfalen hat sich binnen zehn Jahren um 21 Prozent erhöht. Sie stieg von 3,3 Millionen im Jahr 1998 auf knapp 4,0 Millionen im Jahr 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, liegt der Anteil
der privaten Haushalte mit Haus- und Grundbesitz in NRW mit 47 Prozent etwa auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts (48 Prozent).
Einfamilienhäuser sind weiterhin die verbreitetste Immobilie:
58,4 Prozent der Eigentümer besaßen ein Einfamilienhaus; auf Platz zwei folgen Eigentumswohnungen mit 33,5 Prozent.
Die Immobilien der privaten Haushalte hatten einen durchschnittlichen Verkehrswert von etwa 248 000 Euro. Ungefähr jeder zwanzigste Immobilienbesitzer bezifferte den Verkehrswert seines Haus- oder Grundbesitzes mit mindestens 500 000 Euro. 2,3 Millionen Immobilienbesitzer müssen noch Restschulden aus einem oder mehreren Hypothekenkrediten zahlen - im Schnitt noch etwas mehr als 100 000 Euro.

Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 (EVS 2008). Sie basieren auf Angaben von etwa 9 500 Haushalten aus NRW.

Gegenstand der Nachweisung

1998

2003

2008

Zahl in Klammern: Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert statistisch gesehen relativ unsicher ist
1) geschätzte Werte
2) Restschuld von Hypotheken, Baudarlehen und allen sonstigen Darlehen zum Erwerb bzw. zur 
Instandsetzung von Haus- und Grundvermögen
3) Stand: letzter Einheitswertbescheid

Erfasste Haushalte (Anzahl)

14 605

12 271

9 457

Hochgerechnete Haushalte (in 1 000)

8 040

8 301

8 431

Haushalte mit …

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

  Haus- und Grundbesitz

3 279

x

3 699

x

3 969

x

  Angaben zur Art des
   Haus- und Grundbesitzes

3 279

100

3 528

100

3 630

100

    hiervon: unbebaute Grundstücke

193

5,9

264

7,5

236

6,5

    Einfamilienhäuser

1 843

56,2

1 979

56,1

2 121

58,4

    Zweifamilienhäuser

509

15,5

547

15,5

464

12,8

    Wohngebäude mit 3 und mehr Wohnungen

240

7,3

306

8,7

209

5,8

    Eigentumswohnungen

894

27,3

1099

31,2

1 215

33,5

    sonstige Gebäude

60

1,8

154

4,4

168

4,6

Haushalte ohne  Angaben
  zur Art des Haus- und Grundbesitzes

171

4,6

339

8,5

Haushalte mit …

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

  Angaben zur Höhe des Verkehrswertes1)

3 279

100

3 305

100

3 282

100

  von … bis unter … EUR

  unter 100 000

390

11,9

430

13,0

470

14,3

  100 000 – 200 000

1 405

42,8

1 206

36,5

1 134

34,6

  200 000 – 375 000

1 162

35,4

1 262

38,2

1 257

38,3

  375 000 – 500 000

154

4,7

184

5,6

185

5,6

  500 000 und mehr

168

5,1

222

6,7

236

7,2

Haushalte ohne Angaben
 zur Höhe des Verkehrswertes

390

11,9

395

10,7

687

17,3

Haushalte mit …

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

in 1 000

Prozent

  Restschuld2)

1 855

x

2095

x

2 304

x

  Angaben zur Höhe der Restschuld

1 855

100

2068

100

2 208

100

  von … bis unter … EUR

  unter 5 000

85

4,6

85

4,1

76

3,4

  5 000 – 10 000

83

4,5

86

4,2

74

3,4

  10 000 – 25 000

262

14,1

241

11,7

243

11,0

  25 000 – 50 000

376

20,3

346

16,7

407

18,4

  50 000 und mehr

1 049

56,5

1 309

63,3

1 408

63,8

Haushalte ohne Angaben
 zur Höhe der Restschuld

(27)

(1,3)

97

4,2

Durchschnittswert je hochgerechneten Haushalt in 1 000 EUR

Einheitswert3)

10,2

13,4

16,2

Verkehrswert1)

90,2

96,9

96,4

Restschuld2)

17,4

23,4

26,4

Durchschnittswert je Haushalt mit jeweiliger Angabe zur Höhe … in 1 000 EUR

des Einheitswertes3)

24,9

35,6

44,9

des Verkehrswertes1)

22,1

24,4

24,8

der Restschuld2)

75,5

93,8

100,7

Tag gegen den Lärm 2009 - Aktionstag am 29. April in Duisburg
„Horch, was kommt von draußen rein!“ - unter diesem Motto findet am 29. April ab 9 Uhr der „Tag gegen Lärm - International Noise Awareness Day“ statt, zum zwölften Male in Deutschland.
Das Amt für Umwelt und Grün und das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement gestalten zusammen mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW (NUA) und dem Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) an der Königstraße/Kuhtor in der Innenstadt ab 9 Uhr einen Aktions- und Informationstag, bei dem, neben dem aktuellen lokalen Sachstand zur Umgebungslärmrichtlinie, medizinische und technische Informationen zu Lärm, seinen Folgen und den Möglichkeiten der aktiven und passiven Minderung geboten werden.
Neben dem Mess-Bus des LANUV steht der Umweltbus LUMBRICUS mit seinem praxisorientierten Lärm-Modul Schulklassen (ab Sekundarstufe I) zur Verfügung. Das LANUV informiert über den Schutz vor Geräuschimmissionen von Industrie- und Sportanlagen. Angeboten werden weiterhin Lautstärkemessungen von Kopfhörern mitgebrachter MP3-Spieler.
Die Stadt Duisburg informiert über den Sachstand der Lärmminderung im Rahmen der EU- Umgebungslärmrichtlinie und das NUA führt mit Schulklassen einen etwa zweistündigen Praxis-Kurs zum Thema „Lärm“ durch. Im Anschluss daran können die teilnehmenden Schulklassen eine Lärmkarte der Duisburger Innenstadt erstellen. Fotos Manfred Schneider

Umweltdezernent Dr. Peter Greulich, Ottmar Hartwig, Natur- und Umweltschutz, sowie Dr.  Ribhi Yousef vom Duisburger Umweltamt, vor den neuen Plakat gegen den Lärm

 

Der Umweltpädagoge Dietmar Schruck zeigt den Schülern, wie ein Schallpegel-Messgerät  funktioniert

Im Umweltbus klärt Experte Ottmar Hartwig die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Lärms auf

v.li.: Die Schüler der 7. Klasse der Gesamtschule Duisburg testen den Lärmpegel. Im  Hintergrund: Dr. Ribhi Yousef, Ottmar Hartwig, Dr. Peter Greulich und Dietmar Schruck     

Kommentar am Tag gegen den Lärm
Lärm und Erschütterungen: Bedrohlicher Güterzugbetrieb

Zu schwer, zu schnell zu schädlich
Das grundsätzliche Probleme mit Lärm, Erschütterungen und Gesundheitsbelastungen von 16 Millionen an Schienenstrecken der Bahn leben müssenden Bürgern wird dem Wirtschaftsfaktor ausgeliefert. Die Grundgesetzformulierung zum "Wohl der Allgemeinheit " wird in den oben genannten Belastungen zugunsten des Unternehmens eingestuft. Allein die eklatante Diskrepanz zwischen Lärmvorsorge und Lärmsanierung reicht hier, um dem Bürger drastisch vor Augen zu halten, was machbar ist. Solange nicht das Verursacherprinzip wirklich juristische Geltung erhält, bleibt alles wie es ist. Da helfen auch Erhöhungen der Fördergelder des Bundes zur Lärmsanierung nicht wirklich.
Als eine "Beinah-Verhöhnung" muss es gesehen werden, wenn beim passiven Lärmschutz der betroffenen Anwohner von Güterzugstrecken 25 Prozent der Kosten zu tragen haben. Es findet ja nach Ansicht der Förderers eine Wertsteigerung der Immobilie statt. Das dies in 99 Prozent der Fälle lediglich eine Minimum-Linderung darstellt ist bei der Politik nicht angekommen. Die Passiv-Lärmschutzregel förderte auch eine Zwei-Klassengesellschaft zutage (BImschG - vor 1974 gebaute Immobilien erhalten passiven Lärmschutz, danach nicht) sagt schon alles.

Die Lippenbekenntnisse der Lokalpolitiker dem Bürger zur Seite zu stehen sind nett, aber im Bundestag zeigt sich dann, was Fraktions- oder Koalitionszwang in der Realität bedeuten.
Wenn die Gesetzgebung es vorsieht, dass sich die Bahn AG für ihre Strecken in der Regel auf die Rechtsfolgen einer Planfeststellung (§75 Abs. 2 Verwaltungsverfahrensgesetz) berufen kann, weiß der Bürger, was ihm blüht. Und Politiker verschanzen sich gern hinter diesem Verfahren.

Den betroffenen Anwohnern solcher Strecken mit Ungetümen, die einige tausend Tonnen Materialien transportieren geht es heutzutage darum, dass er sich vom Transportmittel Bahn bedroht fühlt. Die Bedingungen in einigen Rheintälern haben zusätzliche "Spannungselemente", die keiner wirklich weiter ausmalen möchte. Fest steht, dass der Güterzugbetrieb den Bürger tatsächlich bedroht.

Die Erschütterungen mit bestimmten Geschwindigkeiten haben den Charakter von seismologischen Ereignissen, haben erhebliche Auswirkungen auf Gebäude und Gesundheit. Wenn Dachziegel fallen, Risse in den Mauern festzustellen sind oder Vitrinen brechen sind das keinen Dinge mehr, die man verniedlichen kann.
Wer da aus der Politik wie Bundesminister Tiefensee die Erwatungshaltung hat, dass der Bürger das Transportmittel Bahn doch bitteschön akzeptieren müsse, der hat keine Ahnung wie der betroffene Bürger empfindet, was er real dauerhaft zu erleiden hat.

Wer aus diesen Ministerium schreibt, dass beispielsweise eine Grundschule, die an einer enorm frequentierten Güterzugstrecke liegt, nicht schutzbedürftig ist, da die Schulräume ja nicht 24 Stunden genutzt werden, der muss sich wahrlich nicht wundern, wenn er beim Säen von Wind Sturm erntet. Die Hilferufe der Schule wurden übrigens immer noch nicht erhört, da DB-Projektbau in Köln z.B. angeblich andere Prioritäten setzen muss. Soweit dazu.

Klare Aussage hierzu: Wer nicht alles unternimmt um die Bevölkerung vor gesundheitlichen und materiellen Schaden vollumfänglich zu schützen, wer der Planfeststellung höhere Priorität einräumt als den Schutz der Bevölkerung, der muss sich Versagen vorwerfen lassen. Dies betrifft Bundespolitiker sowie die nachrangige Behörde des Bundesverkehrsministerium Eisenbahnbundesamt. Sie haben im Sinne der gesundheitlich und materiell Geschädigten versagt. Und wir sprechen hier nicht von einigen wenigen. Aussagen von Ministeriums-Angehörigen wie "Wer in die Nähe von Bahnlinien oder Flughäfen zieht ist doch selbst schuld, hatte wohl nur den günstigeren Kauf im Sinn," sagen fast alles. Dies als Argumente gegen Betroffene in Ballungsräumen zu nutzen ist schon herbe.
Auch wenn im Logistikbereich derzeit aufgrund der Weltwirtschaftkrise eine Delle verzeichnen muss, ändert dies nichts an den bestehenden Fakten.

Es wird hier nicht der sagenhafte Rettungsschirm für Banken oder die verabschiedeten Konjunkturpakte zitiert, die Geschädigten wollen mit einem Minimum an Einschränkungen (Geschwindigkeitsreduzierung z.B., auch wenn DB-Netz wegen der bundesweiten Vertaktung so etwas grundsätzlich ablehnt) an den Güterzugstrecken eine erträgliche Lebensbedingung, auf jeden Fall aber den Mindestanspruch auf Unversehrtheit und gesundes Leben umgesetzt wissen. Harald Jeschke

Akzente: "Mehmet Turan oder noch ein Jahr noch ein Jahr"
"Mehmet Turan oder noch ein Jahr noch ein Jahr" heißt ein Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe aus dem Jahre 1977. Er ist im Djäzz am Dienstag, dem 28. April, um 20.30 Uhr zu sehen.
"Sie haben ihre Heimat verlassen, um ein oder zwei Jahre in Deutschland zu arbeiten. Doch dann mussten sie feststellen, dass die Zeit nicht reicht, um den ersehnten Wohlstand anzusparen. Also setzten sie sich immer wieder eine neue Frist zur Rückkehr: "Noch ein Jahr, noch ein Jahr". Einer von ihnen ist Mehmet Turan. Wie er leiden viele Menschen unter einem Riß in ihrem Leben zwischen der Hoffnung auf einen gewissen Wohlstand und der Sehnsucht nach Rückkehr.
Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Hans-Dieter Grabe hat Mehmet Turan und seine Familie zwischen 1973 und 1976 sowohl in Berlin als auch in Mittelanatolien begleitet. Er zeigt Menschen, die mit der Absicht kamen, Deutschland bald wieder zu verlassen. Doch sie haben sich selbst betrogen, ihre Rückkehrtermine immer wieder um ein Jahr verschoben und erst spät gemerkt, daß sich Deutschland zu ihrer Heimat entwickelt hat," berichtet das Programmheft.
Bei Veranstaltungen wie diesen weiß ich am Ende nicht, was ich sagen soll. Der Film ist ein historisches Dokument, bei dem es um das Thema Integration von Ausländern geht. Neue Erkenntnisse gibt es nicht. Landeskundliche Informationen über die Türkei werden nicht vermittelt. Einziger Vorteil des Films: Ich persönlich lerne endlich den Djäzz-Keller kennen.

Akzente-Fotoausstellung
Drift - Mersin Tü+rkei Fotografie von Christof Kniel und Ilja Mess" heißt eine Fotoausstellung, die noch bis zum 31. Mai zu den gewohnen Öffnungszeiten im Djäzz auf der Börsenstraße 11 zu sehen ist..
"Kulturen, die am Rande Europas liegen und dem westeuropäischen Blick nah und fern zugleich sind, faszinieren die Fotografen Ilja Mess und Christof Kniel schon seit einigen Jahren. Eine ihrer Reisen führte sie in das türkische Mersin. Zu einem Zeitpunkt, an dem der Konflikt mit der PKK neu auflebte, konnten sie die verschiedenen Positionen junger Türken verfolgen. Ihr durchaus subjektiver Blick auf die Menschen zeichnet ein vielschichtiges Bild von einem Leben zwischen Atatürk, Nationalismus, strenger Religionsausübung und westlichem Lebensstil.
Christof Kniel und Ilja Mess haben in Dortmund Fotografie studiert.  "Drift-Mersin Türkei" ist Teil eines Projekts, mit dem sie durch Reisen nach Russland, in die Türkei und nach Marokko einen "Kreis" um Europa schlagen wollen und nach der Rolle von Geschichte von Migration, aber auch nach Wünschen und Träumen der Menschen fragen wollen," berichtet das Programmheft.
Auf den ersten Blick erscheint die Ausstellung unprofessionell. Die Fotos sind ohne Rahmen und ohne erklärende Worte einfach so an der Wand befestigt. Selbst in der eigentlich gemütlichen Kelleratmosphäre des Djäzz wirkt dies deplaziert.
Und inhaltlich - was ist inhaltlich von den Fotos zu halten? Sie wirken wie Allerweltsfotos, die in jedem x-beliebigen arabischen Land aufgenommen sein könnten. Es gibt kein Foto, das lange im Gedächtnis bleiben wird. So anerkennenswert es auch sein mag, dass sich das Djäzz an den Akzenten beteiligt, so hätte doch auf mehr Qualität geachtet werden sollen.
Andreas Rüdig

100 Millionen Euro zusätzlich durch Konjunkturprogramme
Tiefensee: Rekordinvestitionen für Lärmschutz an Bahnstrecken

 "Mit Schienendämpfern, niedrigen Schallschutzwänden und weiteren Maßnahmen direkt am Gleis rücken wir Lärm und Erschütterungen an Bahnstrecken zuleibe. In den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung sind dafür 100 Millionen Euro zusätzlich für die Jahre 2009 und 2010 vorgesehen", so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgestern.
Zusammen mit seinem rheinland-pfälzischen Amtskollegen Hendrik Hering startet er heute zwischen Bingen-Gaulsheim und Gau-Algesheim das bundesweit erste Pilotprojekt.
Tiefensee: "Die Anwohner müssen so gut wie möglich vor dem nervtötenden Lärm geschützt werden. Dafür entwickeln wir völlig neue und effiziente Methoden. Mit dem Bau gedämpfter Schienen und neuartiger Schutzwände erreichen wir jetzt eine neue Qualität beim Lärmschutz. In einem ersten Schritt werden im Mittelrheintal auf einer Gesamtlänge von 26 Kilometern über 40.000 Schienendämpfer eingebaut. Insgesamt starten wir mit den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung bis Ende 2010 bundesweit mehr als 40 Projekte mit schalldämpfender Wirkung.
Besonders an Brücken und in hoch belasteten Städten werden wir damit Lärm und Erschütterungen spürbar verringern. Neben den 100 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen stellt mein
Haus pro Jahr weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Investitionen für den Lärmschutz an den Bahnstrecken steigen damit auf Rekordhöhe."

Kreise in Sachsen-Anhalt sind Spitzenreiter bei Betreuung unter Dreijähriger
Die Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt
liegen bei der Tagesbetreuung von Kindern unter drei Jahren bundesweit
vorn. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, werden dort
landesweit mehr als die Hälfte der Kinder unter drei Jahren (53%) als
Ergänzung zur Erziehung und Betreuung durch ihre Eltern in
Kindertageseinrichtungen oder in öffentlich geförderter
Kindertagespflege betreut. Bundesweit liegt die Betreuungsquote bei 18%.

Die höchste Betreuungsquote weist zum Stichtag 15. März 2008 der Kreis
Jerichower-Land (59%) auf, gefolgt vom Landkreis Wittenberg (58%) und
dem Salzlandkreis (57%; alle Sachsen-Anhalt). Die niedrigsten
Betreuungsquoten finden sich im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) mit 3%
sowie in den Kreisen Cloppenburg und Leer (Niedersachsen) mit jeweils 4%.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2013 die Betreuungsquote
für Kinder unter drei Jahren auf bundesweit 35% zu erhöhen. In gut einem
Fünftel aller Kreise in Deutschland wurde diese Zielmarke bislang
erreicht. Hierzu zählen Berlin (40%), 88 ostdeutsche Kreise sowie in
Westdeutschland einzig die Stadt Heidelberg mit 35%.
Diese und weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung gehen aus der
gemeinsamen Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der
Länder "Kindertagesbetreuung regional 2008" hervor, die Daten zur
Situation der Kindertagesbetreuung in allen 429 Stadt- und Landkreisen
in Deutschland enthält. Sie stellt neben den Betreuungsquoten der Kinder
unter drei Jahren auch Daten zur Tagesbetreuung der Kinder im Alter von
drei bis fünf Jahre sowie zur Ganztagsbetreuung von Kindern bis zu fünf
Jahren zur Verfügung.

Dienstag, 28. April 2009 - Historischer Kalender

Zweimal Akzente-Ausstellungen
Die Marxloher Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft P.Y.P. im MedienBunkerMarxloh zeigt im Foyer der Alten Feuerwache und im Cafe-Restaurant Mondial eine Fotoausstellung mit einer Video- und Klanginstallation zum Thema "Istanbul". Zu sehen sind etwa 30 zum Teil großformatige Fotos. Die Aufnahmen stammen von Rainer Kzonsek. Den Videofilm drehte Halil Özet und die Klanginstallation schuf Jürgen Piechutta. Die Organisation übernahm Mustafa Tageoglu," stellt das Programmheft die Fotoausstellung in der Alten Feuerwache vor. Der Eintritt ist kostenlos, die Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten der Alten Feuerwache zu sehen.
Dunkel sind die Wände des Foyers, in dem die Fotos an roten Fäden von der Decke hängen. Die Massen drängen sich hier wahrlich nicht. Ob die Fotomotive ortstypisch für Istanbul sind oder auch in anderen türkischen Städten (z. B. Izmir oder Ankara) vorkommen könnten, kann ich als Ortsunkundiger nicht beurteilen.
Motivauswahl und abseitige Lage führen schon zu der Frage: Hätten die Ausstellungsmacher nicht mehr daraus machen können?

Ausgehend von der literarischen Edition "Türkische Bibliothek" des Unionsverlags mit Klassiker, Erzählungen, Essays sowie junger Lyrik zeichnet die Ausstellung ein umfassendes Bild ausgewählter Autoren und ihrer Zeit: der türkischen Moderne seit Beginn des 20. Jahrhunderts. In anschaulicher Form präsentiert sie die soziale und kulturelle Komplexität der Türkeit und regt zur Auseinandersetzung mit dem in Deutschland vorherrschenden Gesellschaftsbild des Landes am Bosporus an," berichtet das Programmheft.
Autoren wie Murathan Mungan, Murat Uyurkulak, Sabahattin Ali, Halide Edib Adivar und Halid Ziya Usakligil werden hier vorgestellt, nicht ausführlich, eher schlaglichtartig und immer mit Literaturhinweisen versehen.
Eine eigene Schautafel stellt die türkische Geschichte ab 1879, überblickartige die türkische Literatur ab dem 19. Jahrhundert und grob die Türkische Bibliothek (das ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung) vor. Hier liegt eine Ausstellung vor, wie wir sie von der Stadtbibliothek kennen. Die Ausstellung hängt als Schautafeln im Treppenhaus. Sie gibt einen kurzen, knappen Einblick in das Thema und soll vermutlich nicht nur informieren, sondern auch dazu anregen, sich eigeninitiativ mit dem Thema zu beschäftigen. Die grobe Gefahr bei dieser Art der Ausstellung: Der Büchereibesucher geht achtlos daran vorbei und nimmt nicht richtig wahr, worum es hier geht. Ob und wie man es besser machen könnte, weiß ich allerdings auch nicht. Von daher ist mir an dieser Stelle auch nur der Hinweis wichtig, dass die Akzente auch in der Stadtbibliothek stattfinden.

Familienpflichten häufigster Grund für Teilzeitarbeit
16% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland gingen im
Jahr 2008 einer Teilzeitbeschäftigung mit einer Wochenarbeitszeit von 20
Stunden oder weniger nach. Das waren 4,9 Millionen Personen, wie das
Statistische Bundesamt anlässlich des Tages der Arbeit am 1.
Mai mitteilt.
Die Gründe, eine Teilzeitbeschäftigung auszuüben, sind vielfältig. Mehr
als die Hälfte der Teilzeitbeschäftigten gibt an, hauptsächlich aus
familiären oder anderen Betreuungspflichten in zeitlich reduziertem
Umfang zu arbeiten. Nur 23% der in Teilzeit Tätigen nennen als
Hauptgrund, keine Vollzeitbeschäftigung gefunden zu haben. West- und
Ostdeutschland unterscheiden sich in dieser Hinsicht jedoch erheblich:
Während im früheren Bundesgebiet nur 17% der Teilzeittätigen keine
Vollzeitbeschäftigung gefunden haben, trifft dies in den neuen Ländern
(einschließlich Berlin) auf rund 65% der befragten Teilzeitbeschäftigten zu.
Teilzeittätigkeiten werden vor allem von Frauen im Alter von 35 bis 54
Jahren ausgeübt. Auch weisen Teilzeitbeschäftigte ein etwas niedrigeres
Bildungsniveau auf als die Gesamtheit der abhängig Beschäftigten. Dieser
Unterschied ist möglicherweise auch dadurch bedingt, dass fast die
Hälfte aller Teilzeitbeschäftigten geringfügig beschäftigt ist und diese
Beschäftigungsform den höchsten Anteil an Personen ohne berufliche Bildungsabschlüsse aufweist.

Samstag, 27.06.2009:
BEATLESONS beim Stadtfest Duisburg - Trashpolka as its best!

Bereits im letzten Jahr konnte Kellergeister06 das Stadtfest Duisburg mit zwei Programmpunkten bereichern. Damals brachten die Akustik Projekte Over The Atlantic aus Neuseeland und The Hussy Hicks aus Australien frischen Wind auf die Königsstraße.
Und auch in diesem Jahr wird mit den Beatlesons eine Band auf der Bühne „Steinsche Gasse“ stehen, die sich mit ihrem Trashpolka bereits eine riesige Fangemeinde aufbauen konnte und auch das Duisburger Publikum am 26. Juni zum Tanzen und Staunen bringen wird.
Balkan, Irish, Country, Cajun, Flamenco, Chanson und Rock’n’Roll - gut das es euch als Musikstile gibt. Wenn man jetzt aber hingeht und den Stil nicht mehr als Stil, sondern als eine individuell zu mischende Zutat für etwas Neues betrachtet, wenn man in diesen Topf von der Heavy Metal Gitarre bis zum Akkordeon noch die unterschiedlichsten Rock und Folkinstrumente wirft und wenn man dann dies alles mit neuen Arrangements und Melodien würzt und über ausgewählte Hitleichen der letzten 50 Jahre gießt - dann kommt das raus was die Beatlesøns seit nunmehr 13 Jahren machen - TRASHPOLKA
Stadtfest Duisburg - Bühne Steinsche Gasse
Ecke Steinsche Gasse/Königsstraße

Teuerungsrate in NRW um 0,8 Prozent höher als im Vorjahr
In Nordrhein-Westfalen ist der
Verbraucherpreisindex von April 2008 bis April 2009 um 0,8 Prozent auf 106,6 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2009) um 0,2 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat zeigten sich die auffälligsten Preisänderungen im Bereich der Haushaltsenergien und Kraftstoffe: Während die Preise für Heizöl (+5,8 Prozent) und Kraftstoffe (+4,7 Prozent) gegenüber März 2009 anzogen, gingen die Preise für Gas um 9,4 Prozent zurück. Auch Frischgemüse (-
5,1 Prozent) und Frischobst (-2,6 Prozent) wurden günstiger als
noch im Vormonat angeboten.
Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich aufgrund der Osterfeiertage insbesondere Pauschalreisen (+16,5 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+5,8 Prozent). Preisgünstiger als
im April 2008 waren dagegen Heizöl (-37,7 Prozent), Kraftstoffe
(-13,6 Prozent) und Molkereiprodukte (-10,4 Prozent). (IT.NRW)

Familienfest präsentiert Vielfalt der Kulturen am 1. Mai in Hochfeld
AWO-Duisburg feiert Party im (Böninger) Park

Die AWO-Duisburg setzt Akzente bei der Verbindung zwischen Kultur und Kulturen. Am 1. Mai feiern der Ortsverein Hochfeld-Stadtmitte und der Ortsverein Marxloh-International gemeinsam das Familienfest im Böninger Park. Von 13 bis 18 Uhr dürfen sich die Besucher auf ein Programm freuen, das Musik- und Tanzgruppen unterschiedlicher nationaler Herkunft auf der Bühne des Parks im Stadtteil Hochfeld präsentieren. Der Eintritt zum Fest ist frei.

Ihren Auftritt haben unter anderem die türkische Chorgruppe des Ortsvereins Marxloh-International sowie eine deutsch-russische Chorgemeinschaft, das griechische Ensemble Fatses sowie die Jugendmusikgruppe „Charisma“. Wer gern deutschen Schlager mag, darf sich auf das Fest ebenfalls freuen. Von Folklore bis Pop, von Volkstanz bis Rap – die Party im Park macht es den Besuchern leicht, die eigenen musikalischen Vorlieben zu erleben.
International sind auch die kulinarischen Spezialitäten, die die AWO-Ortsvereine den Besuchern des Familienfestes präsentieren: Frisch gebackene Berliner servieren die Gastgeber ebenso wie Besonderheiten der türkischen Küche.
Ein besonderes Angebot machen die ehrenamtlich engagierten AWO-Mitglieder den kleinen Festgästen. Kinderschminken, Kistenklettern und Kistenrutschen sowie Bastelspaß sorgen für gute Unterhaltung. Das Spielmobil macht am 1. Mai ebenfalls im Böninger Park Station.
Bereits zum fünften Mal richten die beiden Ortsvereine gemeinsam die Party im Park aus. Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integrations gGmbH, sieht in der Veranstaltung ein gelungenes Beispiel für gelungenes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft: „Beide Ortsvereine entwickeln zusammen das Programm und arbeiten Hand in Hand. Mindestens ebenso wichtig ist für uns, dass sich beim Fest Familien unterschiedlicher Herkunft begegnen und ihren Spaß haben. Die kulturelle Vielfalt kommt gut an.“

VHS-Workshop: „Wenn die Seele krank wird“
Eine Einführung in die klinische Psychologie bietet die VHS am Samstag, 9. Mai, 10 bis 15.15 Uhr an. Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz. Eine Psychologin vermittelt grundlegende Informationen zu psychischen Störungen, Symptomen und Therapieformen.

Wirtschaft neuer EU-Staaten seit dem Beitrittsjahr um fast 23% gewachsen
 Die Wirtschaft der zehn Staaten, die der Europäischen Union
(EU) am 1. Mai 2004 beigetreten sind, ist in den vergangenen Jahren
kräftig gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich
des fünften Jahrestages der EU-Osterweiterung mitteilt, lag das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der zehn Länder 2008 in der Summe
um 22,5% höher als im Beitrittsjahr. Dieses Wachstum war deutlich höher
als in den fünfzehn älteren Mitgliedsländern, deren Bruttoinlandsprodukt
im gleichen Zeitraum um 8,3% zulegte, die deutsche Wirtschaft wuchs um 7,7%.
Das höchste Wachstum unter den neuen EU-Staaten erzielte die Slowakei.
Hier lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2008 um 35,8% über dem
Niveau des Beitrittsjahres. Am schwächsten war die
Wirtschaftsentwicklung in Ungarn, wo das Bruttoinlandsprodukt im
gleichen Zeitraum um 9,9% gestiegen ist. Dazwischen lagen die
Wachstumsraten von Malta (14,3%), Zypern (17,2%), Slowenien (22,2%),
Polen (23,0%), Estland (23,5%), der Tschechischen Republik (25,6%),
Lettland (30,3%) und Litauen (30,5%). Die aktuelle Wirtschaftskrise
setzt allerdings auch den neuen EU-Ländern zu: Überall schwächte sich
das Wachstum im Laufe des vergangenen Jahres deutlich ab und in vielen
Staaten schrumpfte die Wirtschaftsleistung Ende 2008.

IKIBU 2009 will es wissen

Unter dem Titel „IKiBu will es wissen. Erfinden, Entdecken, Experimentieren“ lädt die Stadtbibliothek Duisburg auch dieses Jahr zur Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung (IKiBu) ein. Zum 38. Mal steht dann wieder ein umfangreiches Literatur- und Kreativprogramm im Angebot, das vom 16. bis 21. November in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße und in den Zweigstellen präsentiert wird.
Speziell für Schulen sind in diesem Jahr 75 Lesungen vorgesehen. Die Übersicht hierzu wird bereits Mitte Juni an die Schulen verschickt. Das Gesamtprogramm der diesjährigen IKiBu wird Ende September vorgestellt und ist dann in den Stadtbibliotheken und den bekannten Auslagestellen erhältlich.

Pflanzentauschmarkt der VHS
Der beliebte Pflanzentauschmarkt der Volkshochschule findet am Freitag, 8. Mai, von 16 bis 18 Uhr wieder im Internationalen Zentrum am Innenhafen statt. Gartenbesitzer sind eingeladen, überzählige Stauden, Kräuter und Blumen abzugeben, möglichst mit Namensschild. Auch ohne eigene Pflanzen können Besucher - gegen eine kleine Spende - interessante Gewächse für Naturgärten, Balkone und zur Innenhofbegrünung mitnehmen. Infos gibt es unter (0203) 283-3725.
Die VHS erwartet zahlreiche Besucher, die zugleich praktische Anregungen für Naturgarten und Stadtgrün suchen. Selbst schwierige Gartenfragen wollen die Mitglieder des Arbeitskreises Stadtgrün beantworten. Im Mittelpunkt des Tauschmarktes stehen aber die Auswahl interessanter Pflanzen und der Erfahrungsaustausch mit anderen Gartenfreunden.
Eine kleine Ausstellung informiert zudem am 8. Mai über das Thema „Bienenfreundliche Pflanzen“.

Montag, 27. April 2009 - Historischer Kalender

Neuer "Duisburger FrauenWegweiser von A - Z" erschienen
Der neue Wegweiser wurde vom Referat für Gleichstellung und Frauenbelange im Dezernat des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg erarbeitet, das auf breiter Basis für die Gleichberechtigung der Frauen und für die Chancengleichheit der Geschlechter in unserer Stadt wirkt.
Das Kompendium wird vielen Duisburger Bürgern und insbesondere Bürgerinnen, Beratungsstellen, Behörden, Frauengruppen, Vereinen und Verbänden von großem Nutzen sein.
Das Referat ist geschätzte Anlaufstelle für Duisburgerinnen und Duisburger aller Nationalitäten und Altersgruppen, die Rat in Gleichstellungsfragen suchen, sowie Ansprech- und Kooperationspartner für Einrichtungen gleichermaßen.
Aus dieser Erfahrung und Alltagspraxis heraus wurde das Konzept für dieses Nachschlagewerk entwickelt. Übersichtlich nach Stichworten "von A bis Z" gegliedert, soll es dazu dienen, das große Spektrum von frauenrelevanten Institutionen in seiner Gesamtheit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Diese Vielzahl von Angeboten wurde den einzelnen Stich- bzw. Schlagworten zugeordnet, wobei großer Wert darauf gelegt wurde, die aufgeführten Institutionen in die Erstellung des Wegweisers einzubinden. Durch diese enge Zusammenarbeit ist es gelungen, den Leserinnen und Lesern einen Frauenwegweiser an die Hand zu geben, dessen sämtliche Texte den eigenen Darstellungen der Institutionen und Einrichtungen entsprechen bzw. mit diesen abgestimmt sind
Die Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer und Nicole Labusch vom Referat für Gleichstellung und Frauenbelange präsentieren den neuen FrauenWegweiser

Lebenshilfe NRW: Geschenk zum Geburtstag
Lebenshilfe journal wird anderthalb Jahre alt und knackt die Auflagenhöhe von  300.000 Exemplaren

Geburtstagsparty mit Erfolgserlebnis: Das schönste Geschenk zum anderthalb-jährigen Geburtstag macht sich das Lebenshilfe journal selbst: Mit der aktuellen Ausgabe 02/2009, die in diesen Tagen erscheint, knackt es die Auflagenhöhe von 300.000 Exemplaren: „Es ist ein toller Erfolg in dieser kurzen Zeit. Als nächstes Ziel möchten wir die halbe Million Grenze und damit auch 500.000 Menschen in NRW erreichen“, sagt Verena Weiße, Redakteurin des Lebenshilfe journals. Möglich wäre es. Denn seit der ersten Ausgabe des Lebenshilfe journals im Oktober 2007 konnte sich die Auflagenhöhe fast verdoppeln.
Das Lebenshilfe journal ist mehr als eine regionale Zeitung, denn es schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Geschichten, die aus dem Leben von Menschen mit Behinderung berichten, lokalen Neuigkeiten aus 26 Orten und Städten in Nordrhein-Westfalen und NRW-und bundesweiten Berichten über Reisen, Kultur und besondere Persönlichkeiten – es ist eine Zeitung für alle Bürger/innen. Die Verteilung erfolgt über die Lebenshilfe-Partner, die die Zeitung kostenlos auslegen – und Auslage beispielsweise im Einzelhandel, in Schulen, in verschiedenen Ämtern, in Arztpraxen, Vereinen und Gaststätten.

Mit dem Lebenshilfe journal, das vierteljährlich erscheint, möchte die Lebenshilfe NRW die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Gemeinwesen weiter vorantreiben.
Die Lebenshilfe NRW vertritt die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Angehörigen. Sie setzt sich für die gesellschaftliche Anerkennung aller geistig behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Es ist dabei ihr Ziel zu verdeutlichen, dass Behinderung ein Ausdruck der Vielgestaltigkeit menschlichen Lebens ist.

Vorschulkinder des Kindergartens Paul-Rücker-Straße besichtigen das Rathaus am Burgplatz
„Ja so war`n die Rittersleut“ ist in diesem Jahr das Thema der städtischen Kindertageseinrichtung Paul-Rücker-Straße in Duisburg-Neuenkamp. Die Kinder lernten bereits viel über das damalige Leben der Ritter: wie sie lebten, wo sie wohnten, was sie aßen und wie sie sich mit Schwert und Rüstung gegen Feinde verteidigten. Speziell für die Vorschulkinder haben Erzieherinnen ein Projekt anhand eines Rittergeschichtenbuches gestartet, in dem zwei fiktive Kinder namens Anuf und Sieglinde über ihre Stadt, ihr Elternhaus, die damalige Kleidung und über das Handwerk ihres Vaters berichten.

Da das Rathaus am Burgplatz an frühere Epochen erinnert und durch seine Gestaltung Kinder in vergangene Zeiten versetzten kann, hat Bürgermeister Manfred Osenger die Vorschulkinder zu einer Besichtigung am Mittwoch, 6. Mai, um 10 Uhr eingeladen. Mit Geschichten und Erlebnissen über die Stadt Duisburg wird die Führung durch das Rathaus für die kleinen Besucher spannend gestaltet.

„Das Uhrenstellinstitut“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße lädt am Donnerstag, 30. April, um 20 Uhr im Rahmen der Duisburger Akzente zur Lesung aus einer, wie die Presse nach der Veröffentlichung titelte, „abgefahrensten Groteske der Weltliteratur" ein. Ahmet Hamdi Tanipars Buch „Das Uhrenstellinstitut“ macht die Zeit des Wandels vom Osmanischen Reich zur türkischen Republik zum zentralen Thema. Erzählt wird das Selbstporträt eines türkischen Mannes ohne Eigenschaften: Hayri Irdal ist bereits als Kind von Uhren fasziniert. Durch die Begegnung mit dem Lebenskünstler Halit wird er plötzlich zu einem einflussreichen Menschen. Gemeinsam gründen sie das Uhrenstellinstitut, einen gigantischen und doch ganz und gar überflüssigen Verwaltungsapparat, der für die korrekte Einstellung sämtlicher Uhren im Land zu sorgen hat.

Wie viele der Erzählungen und Gedichte von Tanpinar wurde auch „Das Uhrenstellinstitut“ erst posthum veröffentlicht. Aus dem kurzweiligen Werk liest Recai Hallaç, Rezitator, Regisseur, Schauspieler und hier in der Region als langjähriges Ensemblemitglied des Theaters an der Ruhr bekannt. Eine Einführung in Leben und Werk von Ahmet Hamdi Tanipar gibt der Münchener Professor Dr. Christoph K. Neumann.
Karten sind nur an der Erstinformation in der Zentralbibliothek erhältlich. Der Eintritt kostet im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro.

Wochenmarkt-Frühjahrsgewinnspiel läuft noch bis 2. Mai!
Auftakt und Verlauf des Frühjahrsgewinnspiels der FrischeKontor Duisburg GmbH und der Duisburger Wochenmärkte waren erfreulich. Viele Kundinnen und Kunden nutzten nach dem Start am Montag, 6. April 2009, die Möglichkeit, sich mit dem Gewinnspielabschnitt des Wochenmarktflyers für 8 ausgewählte Marktstandorte am Gewinnspiel zu beteiligen.
Peter Joppa, FrischeKontor-Geschäftsführer, schätzt ein: „Wir als FrischeKontor freuen uns sehr darüber, dass wir viele potentielle Kundinnen und Kunden mit dem Gewinnspiel begeistern konnten, denn hunderte Gewinnspielabschnitte sind in den vergangenen 3 Wochen bei uns eingelaufen.“ Und noch bis zum 2. Mai haben die Duisburgerinnen und Duisburger der Stadtteile Vierlinden, Untermeiderich, Beeckerwerth, Baerl, Homberg, Neudorf, Wanheim und Friemersheim, die Chance, mit ihrem Wochenmarktflyer am Frühjahrsgewinnspiel teilzunehmen und interessante Preise zu gewinnen.
Zu gewinnen gibt’s unter anderem eine Schauinsland-Reise für 2 Personen in ein 5-Sterne-Hotel nach Tunesien, Dauerkarten für den MSV Duisburg, einen Kochkurs in der Schifferbörse und frisch-vitaminreiche Warenkörbe von den Duisburger Wochenmärkten. Also nix wie hin zum Wochenmarkt, beim Frühjahrsgewinnspiel mitspielen und immer daran denken: Auf den Duisburger Wochenmärkten hat die Frische immer Saison!
Zum Wochenmarktflyer:
Insgesamt 40.000 Exemplare wurden in den Stadtteilen Vierlinden, Untermeiderich, Beeckerwerth, Baerl, Homberg, Neudorf, Wanheim und Friemersheim verteilt und sollen dort als „rundum-sorglos-Informationspaket“ für alle potentiellen Wochenmarkt-Interessierten dienen.
Schnell und auf einen Blick sind umfangreiche Informationen zum Standort, den Öffnungszeiten und dem angebotenen Sortiment enthalten. Zudem werden aber auch Besonderheiten des jeweiligen Marktes benannt und beispielsweise ÖPNV-Haltestellen, Parkmöglichkeiten sowie Anfahrtswege mittels einer Skizze erläutert. Mit dem Wochenmarktflyer verbunden haben die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und mit einem bisschen Glück interessante Preise zu gewinnen.

Der Darm - "Die teuerste Straße der Welt"
Über „Die teuerste Straße der Welt", den Darm, führt ein Vortrag der Volkshochschule, Königstraße 47 in Duisburg-Stadtmitte am Dienstag, 5. Mai, von 20 bis 21.30 Uhr. Verdauungsabläufe und die Umwandlung der Nährstoffe werden auf leicht verständliche Art erklärt. Wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern von dem, was unser Verdauungssystem daraus macht. Der Mensch muss "müssen" können und jeder Stau auf dieser Straße hat verhängnisvolle Folgen für unsere Gesundheit.
Viele Krankheiten haben ihre Ursache in einem kranken Verdauungsapparat. Durch falsche Essgewohnheiten wie zu hastiges Essen, Verschlingen der Speisen und mangelhaftes Kauen wird der Darm überlastet und erschlafft. Seine Verdauungsleistung wird eingeschränkt. Migräne, Rheuma, Allergien und Stoffelwechselkrankheiten können die Folgen sein.

Samstag, 25. April 2009 - Historischer Kalender

"Asyl in der Kirche": Gegenbesuch aus Arizona
Zusammen mit "Asyl in der Kirche" besuchte Prof. Dr. Wolf-Dieter Just, der bekanntlich auch im Duisburger Flüchtlingsrat aktiv ist, die Stadt Tucson in Arizona an der amerikanisch-mexikanischen Grenze, um sich dort über die Situation illegaler Einwanderer zu informieren.
Sechs Mitglieder der Gruppe "No more death" sind in diesen Tagen zu einem Gegenbesuch bei uns in Duisburg. Am Samstag, dem 25. April, statteten sie auch dem Flüchtlingsrat NRW einen Besuch ab. Unterstützt durch eine Powerpointpräsentation und Fotographien berichteten die US-Amerikaner über ihre Arbeit.
Die amerikanisch-mexikanische Grenze wird insbesondere in städtischen Gebieten stark überwacht. Es gibt einen Grenzzaun, der wie die Berliner Mauer aussieht, allerdings aus Stahl gebaut ist. "Arbeitsmigration gab es immer," berichtet Tony. "Früher waren es überwiegend Saisonarbeiter, die in der Industrie und Landwirtschaft arbeiteten. Der Einschnitt kam 1994, als die NAFTA, die nordamerikanische Freihandelszone, gegründet wurde. Viele wirtschaftspolitischen Schutzvorrichtungen vielen weg; die mexikanische Landwirtschaft war auf einmal nicht mehr konkurrenzfähig, zumal die mexikanische Regierung auch keine Subventionen zahlt. Immer mehr Wirtschaftsmigranten wollen nun irgendwie in die USA." An der mexikanisch-amerikanischen Grenze gab es allein 2005 282 Tote. "Wir leisten humanitäre und medizinische Hilfe, verteilen bei Bedarf Wasser und Obst. Unsere Arbeit wird durch private Spenden finanziert," berichtet Tony. Andreas Rüdig

Unternehmerinnentag
Der Unternehmerinnentag NRW findet am Samstag, dem 25. April, im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Hier gibt es Seminare und Vorträge genauso wie Informationsstände, an denen sich die unterschiedlichsten Unternehmer/Unternehmerinnen-Verbände vorstellen.
Auch wenn der Schwerpunkt der vertretenen Firmen auf den Städten Essen und Boch um liegt, so ist auch Duisburg mit der Marketingfirma Sigrid Heyl & Pia Hopp GbR vertreten. (Ein wenig mehr Präsenz hätte schon sein dürfen, meine Damen! Oder gibt es keine anderen Unternehmerinnen in Duisburg?)
Die Veranstaltung ist gut besucht. Frauen machen natürlich den Hauptteil der Besucher aus; nur wenige Männer sind anwesend. Sollte es tatsächlich Duisburger Unternehmerinnen geben, vertun sie hier eine gute Chance, sich und ihr Unternehmen hier zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.

3000 Wahlhelfer gesucht – Freiwillige vor
Das Superwahljahr startet am 7. Juni mit der Europawahl. Am 30. August folgt die Kommunalwahl und die Bundestagswahl findet dann am 27. September statt. Zudem wird im Herbst in Duisburg der Beirat für Zuwanderung und Integration neu gewählt. Viel Arbeit für das Duisburger Wahlamt: 250 Wahllokale, 401 Stimmbezirke, etwa 3.000 ehrenamtliche Wahlhelfer pro Wahl, 30 bis 50 Tausend Briefwahlanträge, ca. 360 Tausend Wahlberechtigte und palettenweise Papier in Form von Wahlscheinen, Stimmzetteln und Briefwahlanträgen. Organisation und Information laufen auf der Bismarckstraße in Neudorf zusammen.

Eines der drängendsten Probleme bei vier aufeinanderfolgenden Terminen ist die Gewinnung von Wahlhelfern. Freiwillige sind dazu sehr willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Was man wissen muss, wird in einer kurzen Schulung vermittelt. Die Wahlhelfer kümmern sich im Wahllokal um den reibungslosen Ablauf: Überprüfung der Personalien, Ausgabe der Stimmzettel und Ermittlung der Wahlbeteiligung. Am Ende des Wahltages zählen sie die Stimmen aus - Demokratie live.
Wahlhelferin oder Wahlhelfer darf jeder werden, der auch wahlberechtigt ist. Das sind bei der Europawahl am 7. Juni alle EU-Bürger, die seit mindestens drei Monaten in einer Wohnung in Deutschland oder einem anderen Mitgliedsstaat der EU wohnen und mindestens 18 Jahre alt sind. In jedem Wahlkreis gibt es eine ganze Reihe von Wahllokalen, so dass die Helfer in der Nähe ihres Wohnortes eingesetzt werden können. Jeder ehrenamtlich Tätige wird mit einer kleinen Entschädigung entlohnt. Je nach Aufgabe gibt es zwischen 25 und 35 Euro. Auch Empfänger von Sozialleistungen können sich melden. Die Entschädigung wird nicht angerechnet. Gerne nimmt das Wahlamt Vormerkungen für die nächsten Wahlen entgegen.
Interessenten melden sich bitte schriftlich beim Wahlamt Duisburg, Bismarckstraße 150-158, 47051 Duisburg, telefonisch unter 0203/94000 (CallDuisburg) oder per E-Mail an wahlhelfer@stadt-duisburg.de. Außerdem kam man sich online anmelden unter www.duisburg.de/wahlen. Für die postalische Abwicklung gibt es eine Neuerung. Wer an das Wahlamt schreiben will, kann ab sofort die neue Aktionspostleitzahl benutzen: 47041 Duisburg.

Dellviertel: Tempo 30 für die Düsseldorfer Straße
Zukünftig darf auf der Düsseldorfer Straße zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Kremerstraße/Mercatorstraße nur noch mit Tempo 30 gefahren werden. Außerdem wird die Radwegbenutzungspflicht in diesem Abschnitt aufgehoben. Am kommenden Dienstag, 28. April, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Beschilderung entsprechend ändern. Es werden Tempo-30-Schilder aufgestellt, gleichzeitig werden die Schilder an den Radwegen abmontiert. Das heißt für Radfahrer, sie dürfen die vorhanden Radwege zwar weiterhin befahren, können aber auch die Fahrbahn benutzen.
Die Bezirksvertretung Mitte sowie der zuständig Fachausschuss hatten sich Vorfeld für diese Maßnahme ausgesprochen. In diesem Bereich der Düsseldorfer Straße ist keine durchgängige, einheitliche Radverkehrsanlage vorhanden. Um dem Radverkehr hier eine adäquate Alternative zu bieten, darf dieser nun die Fahrbahn im gesamten Streckenabschnitt befahren. Durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit wird die Sicherheit für den Radverkehr erhöht. Da sich auch Schulen in unmittelbarer Nähe befinden, gilt dies auch für Schülerinnen und Schüler. Autofahrer haben auch einen Vorteil. Die schrägen Parkplätze auf dem Mittelstreifen können sicherer wieder verlassen werden, da der Verkehr langsamer fließt.

UDE: Sommeruniversität für Frauen
SUNI: Noch Plätze frei!

Noch bis zum 10. Juli können sich Schülerinnen ab 16 Jahren für die
„Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften“
(S.U.N.I.) unter www.uni-due.de/abz/suni anmelden. Über 40 spannende und
abwechslungsreiche Veranstaltungen aus den naturwissenschaftlichen und
technischen Fachbereichen der Universität Duisburg-Essen stehen in
diesem Jahr auf dem Programm.
Rund 150 Mädchen können sich während der Projektwoche vom 27. bis 31.
Juli ihr ganz eigenes Bild vom Uni-Alltag machen. Geboten wird ein
weites Spektrum an Vorlesungen, Exkursionen, Seminaren und Übungen aus
den Fachgebieten Biologie und Geografie, Bau- und
Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie oder
Wirtschaftswissenschaften. Aber auch der Kontakt mit der späteren
Arbeitswelt kommt nicht zu kurz: Bei einem ganztägigen Kontaktikum haben
die Schülerinnen die Möglichkeit erste Kontakte mit
Wirtschaftsunternehmen der Region zu knüpfen und in Gesprächen mit
Naturwissenschaftlern und Ingenieuren deren Arbeitsbereiche näher
kennenzulernen.
Ziel der Sommeruni ist es, Mädchen und junge Frauen für Natur- und
Technikwissenschaften zu begeistern und sie bei der Wahl des Studiums
und der Berufsfindung zu unterstützen. Die Teilnahme an S.U.N.I. kostet
55 Euro und beinhaltet ein tägliches Mittagessen in der Mensa.
Übernachtungsmöglichkeiten in der Jugendherberge können außerdem
zusätzlich bis zum 29. Mai gebucht werden. Das komplette
Veranstaltungsprogramm ist ab Mitte Mai online verfügbar.

Digitale Kluft in Nordrhein-Westfalen
Personen mit Haupt- oder Volksschulabschluss nutzen in Nordrhein-Westfalen
Computertechnologien und das Internet immer noch weniger häufig
als Menschen mit höheren Schulabschlüssen. Damit zeigt sich bei
der Nutzung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien seit Jahren eine "digitale Kluft".
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten im ersten Quartal 2007 nur etwas mehr als die Hälfte der Personen mit Haupt- oder Volksschulabschluss (56 Prozent) mindestens einmal einen Computer genutzt. Dagegen hatten 86 Prozent der Personen mit
Realschulabschluss, 92 Prozent derer mit Fachhochschulreife und 96 Prozent derer mit Abitur bereits diese elektronischen Technologien genutzt. Niedrigere Quoten als ihre jeweiligen Pendants erreichten auch ältere Menschen, Frauen und Haushalte mit geringerem Einkommen.

Freitag, 24. April 2009 - Historischer Kalender

Seehaus-Eröffnung am 16. Mai
Das Seehaus im Sportpark  wird, so Bauherr Walter Hellmich heute im Rathaus, am 16. Mai offiziell eröffnet. "Das ist dann passend zum UEFA-Pokal-Finale des FCR Duisburg gegen Perm am 22. Mai in der MSV-Arena", so der MSV-Chef.

Duisburg-Rheinhausen: Sperrung der Sedanstraße
Ab kommenden Montag, 27. April, wird die Sedanstraße gesperrt. Dies ist erforderlich, da die Wirtschaftsbetriebe Duisburg hier Kanalbauarbeiten durchführen. Begonnen wird im Einmündungsbereich „In den Bänden“. Die Baustelle wandert dann in Richtung Schelmenweg. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Mitte September 2009. Die Sedanstraße wird in dieser Zeit aus beiden Richtungen als Sackgasse ausgeschildert.

Duisburg-Wanheim – Nachbesserungsarbeiten der Deutschen Bahn AG auf der Heiligenbaumstraße
Am Dienstag, 28. April, werden von 7 bis 17 Uhr, Nachbesserungsarbeiten am Bahnübergang auf der Heiligenbaumstraße, kurz vor der Einmündung in die Ehinger Straße, durchgeführt. Die Heiligenbaumstraße wird in dieser Zeit vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Es kann weder in die Heiligenbaumstraße hinein, noch aus ihr herausgefahren werden. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

Städtische Bäder starten in die Freibadsaison
DuisburgSport eröffnet in diesem Jahr am Montag, 4. Mai, die Freibadsaison. In den zwei städtischen Freibädern, dem Kombibad Homberg und dem Allwetterbad Walsum, kann dann wieder dem Badespaß unter freiem Himmel nachgegangen werden. Im Kombibad Homberg steht den Badegästen eine großzügige Liegewiese zur Verfügung. Hier kann zudem, wenn Petrus es mit den Schwimmfreunden nicht gut meint, ins Hallenbad ausgewichen werden, um dort im „Trockenen“ weiterzubaden.
Natürlich kann auch im Allwetterbad Walsum (Foto unten) wetterunabhängig gebadet werden, da das Dach je nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen wird. Gerade für die Kinder trägt die 93 Meter lange Wasserrutsche zum spritzigen Vergnügen bei.



Als besonderen Service für alle Berufstätigen steht in dieser Freibadsaison zudem wieder das „Feierabendschwimmen“ auf dem Programm, so dass Erwachsene täglich ab 18 Uhr in den beiden Bädern für nur zwei Euro schwimmen gehen können.

Montags hat das Kombibad Homberg (Foto unten) üblicherweise von 10 bis 20 Uhr und das Allwetterbad Walsum von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Innerhalb der vom 2. Juli bis 14. August dauernden Sommerferien öffnet das Allwetterbad Walsum aber montags bereits ebenfalls um 10 Uhr. In beiden Bädern können die Wasserratten darüber hinaus dienstags bis freitags von 6.30 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr sowie an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr auf ihre Kosten kommen.


Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Führungen durch den Sportpark Duisburg
Eine Führung zur neuen Wasserwelt, zum Klettergarten und weiteren Orten an der Regattabahn bietet die Volkshochschule am Sonntag, 26. April, von 11 bis 12.30 Uhr, an.  Voranmeldung unter 0203-283 2206.

UDE: 20 Euro für jeden Betroffenen
Rücküberweisung abgeschlossen

Die Rücküberweisung zuviel erhobener Studienbeiträge konnte
zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen werden. Außerdem hat sich
Rektor Prof. Ulrich Radtke in einem persönlichen E-Mail-Schreiben direkt
an die Betroffenen gewandt, um sich bei ihnen persönlich für die
bedauerliche Panne zu entschuldigen.
"Wir setzen alles daran, dass sich dieser bedauerliche Zwischenfall
künftig nicht wiederholen kann", so Rektor Professor Radtke. Als kleinen
Ausgleich für die erlittenen Unannehmlichkeiten überweist die
Universität jetzt pauschal allen Betroffenen 20 Euro. Falls ein höherer
materieller Schaden entstanden sein sollte, wird darum gebeten, ihn dem
Studierendensekretariat anzuzeigen, damit er entsprechend ausgeglichen
werden kann.

Gleisbauarbeiten in Wanheim
Bahnübergänge für Kraftfahrzeugverkehr gesperrt

Die Deutsche Bahn AG führt vom 24.4.2009, 6 Uhr bis 28.4.2009, 18 Uhr, Gleisbauarbeiten zwischen Wanheim und Mannesmann durch. Wegen der Bauarbeiten müssen die Bahnübergänge "Atroper Straße" und
"Heiligenbaumstraße" vom 26.4.2009, 8 Uhr bis 27.4.2009, 18 Uhr, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Bahnübergänge bleibt für Radfahrer und Fußgänger passierbar.

Terminänderungen bei den Wochenmärkten zum Maifeiertag
Aufgrund des Maifeiertages fallen am Freitag, 1. Mai 2009, die Wochenmärkte in Marxloh (August-Bebel-Platz), Neumühl (Hohenzollernplatz), Beeckerwerth (Schwalbenplatz), Ruhrort (Neumarkt) und Wedau (Wedauer Markt) ersatzlos aus.
Die Wochenmärkte in Aldenrade (Kometenplatz), Bruckhausen (Heinrichplatz), Untermeiderich (Spichernplatz), Homberg (Bismarckplatz), Baerl (Augustastraße), Neudorf (Ludgeriplatz), Neudorf-Süd (Gabrielstraße), Duissern (Königsberger Allee), Friemersheim (Kaiser-/Kronprinzenstraße), Bergheim (Alfred-Hitz-Platz) und Buchholz (Münchner Straße) werden auf Donnerstag, 30. April 2009, vorverlegt.
Die Marktbeschicker der Duisburger Wochenmärkte und die FrischeKontor Duisburg GmbH bitten um Verständnis aufgrund der Terminänderungen und wünschen ihren Kundinnen und Kunden einen erholsamen Feiertag.

Nazım-Hikmet-Baum im Hamborner Dichterviertel:
Ein Dichterbaum für die Akzente
 
Einer der berühmtesten türkischen Dichter der Moderne, Nazım Hikmet, der die Menschen und die Natur seiner Heimat ebenso wie die Heimatlosigkeit sehr vieler Menschen des 20 Jahrhunderts in universalen Bildern beschrieben hat, soll durch die Pflanzung eines Walnussbaumes im Dichterviertel in Duisburg-Hamborn geehrt werden.

 Damit findet im deutschen Dichterviertel der erste türkische Dichter eine Heimat. Dazu werden die Bewohner des Dichterviertels, die sich einmal im Monat im Nostalgiecafe der deutschen und türkischen Dichtung widmen, eine Dichterlesung gestalten.
Am internationalen Tag des Baumes, dem 25. April, wird an der Kleiststraße 70 von
14 Uhr bis 15 Uhr ein Walnussbaum gepflanzt, so wie ihn Nazim Hıkmet schon im Gülhane-Park in Istanbul besungen hat. Damit zeigt das Amt für Umwelt und Grün, dass Bäume kulturübergreifend ein unverzichtbarer Teil unserer Natur und Kultur sind.
 Zusammen mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg, Evonik Wohnen und Haus Vogelsang wird an diesem Tag nicht nur ein ein Baum gepflanzt, sondern auch ein Schild mit Zeilen des Dichters über Bäume enthüllt, ein Vertreter der Stadtbücherei wird in das Leben von Nazım Hikmet einführen, die Teilnehmer des Nostalgiecafes werden Gedichte von Nazım Hikmet vortragen und eine kleine Stärkung gibt es auch. Alle Naturliebhaber ebenso wie Kulturliebhaber haben die Gelegenheit, beide Vorlieben an diesem Tage zu verbinden und bei der Pflanzung des Nazım-Hikmet-Baums dabei zu sein.

Konjunkturpaket II-Gelder auch für Barrierefreiheit
Das Geld aus dem Konjunkturpaket II steht auch für Investitionen zur Verfügung, mit denen Barrierefreiheit hergestellt wird. Das stellte Innenminister Dr. Ingo Wolf in einem gemeinsamen Schreiben mit den Hauptgeschäftsführern der Kommunalen Spitzenverbände (Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW) klar, das jetzt an die Kommunen versandt wurde. Darin wird außerdem noch einmal darauf hingewiesen, dass die Mittel nicht nur für kommunale Einrichtungen, sondern z.B. auch für Investitionen in Ersatzschulen oder Kindergärten von Elterninitiativen zur Verfügung stehen. Deshalb wird den Kommunen empfohlen, ihr Investitionspaket mit allen in Betracht kommenden Trägern wie etwa den Kirchen zu beraten und transparente Entscheidungen über die Verwendung des Geldes zu treffen.
Eine wesentliche Einschränkung beim Einsatz der finanziellen Mittel ergibt sich zurzeit noch aus der geltenden Fassung des Artikels 104 b Grundgesetz. Zu dieser wird inzwischen ein Änderungsvorschlag von den Gesetzgebungsorganen des Bundes beraten. "Die beabsichtigte Änderung des Grundgesetzes wird die Flexibilität der Kommunen sehr erhöhen. Einschränkungen, die sich aus dem Zukunftsinvestitionsgesetz des Bundes ergeben, zum Beispiel in den Bereichen Abwasser, Straßen und ÖPNV, müssen aber weiterhin beachtet werden", erklärte der Innenminister.

"Die zur Verfügung stehenden Mittel sollten schnell genutzt werden, damit die gewünschte Wirkung auf die Konjunktur eintreten kann", forderte Wolf. Die Konzeption der Maßnahmen solle nun zügig vorangetrieben, die nötigen Beschlüsse herbeigeführt und die Umsetzung der Maßnahmen begonnen werden. "Die Kommunen können ihr Investitionspaket im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten so zusammenstellen, wie es den Verhältnissen vor Ort am besten gerecht wird".
Das "Gesetz zur Umsetzung des Zukunftsinvestitionsgesetzes in Nordrhein-Westfalen" ist am 8. April 2009 in Kraft getreten. Damit stehen 2,844 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen ganz überwiegend in den Kommunen bereit. "Das sehr zügig durchgeführte Gesetzgebungsverfahren hat gezeigt, dass Land und Kommunen zur Bekämpfung der Krise Hand in Hand arbeiten", sagte Wolf. Sowohl bei der Festlegung der Eckpunkte für den Gesetzentwurf als auch im parlamentarischen Verfahren habe es einen weitgehenden Konsens zwischen dem Land und den kommunalen Spitzenverbänden gegeben.

Donnerstag, 23. April 2009 - Historischer Kalender

Girl's Day: Schülerinnen begleiteten Verwaltungsexperten
Einen Tag lang konnten am 23. April rund dreißig Schülerinnen im Rahmen des Girls' Day 2009 einen Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung gewinnen. Das Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft organisierte den bundesweiten Aktionstag für die Stadt.
Die jungen Frauen begleiteten nach einer kurzen Information über die Arbeit der Dezernate und Ämter Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Beigeordnete und Amtsleiter durch den Arbeitsalltag. Unter anderem standen für sie die Teilnahme an einer Pressekonferenz, der Besuch einer Baustelle, ein Rundgang durch die Mercatorhalle, der Besuch der Buchhaltung, der Werkstatt für Behinderte, des Integrationscafes "Kleiner Prinz" und Informationen über den Zukunftsprozess "Duisburg 2027" auf dem Programm. Ein großer Teil der Schülerinnen interessierte sich für die Arbeit im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Insgesamt waren am diesjährigen Mädchen-Zukunftstag 517 Duisburger Schülerinnen aktiv.

Liste der beteiligten Unternehmen und anderen Institutionen:
Autohaus Scharmach (BMW)
Autohaus Nagel (MAZDA)
Bildungszentrum Handwerk (BZH)
Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Duisburg
Bundeswehr/Militärpolizei
Currenta GmbH & Co.OHG
DB Mobility Logistics AG
Deutscher Gewerkschaftsbund, DGB Niederrhein
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Hexion Speciality Chemicals GmbH, Duisburg
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, Niederlassung Duisburg
Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg
NRZ Lokalredaktion / Medienhaus
Polizei des Landes NRW, Einstellungsberatung Duisburg
Radio Duisburg
RAG BILDUNG, Bildungszentrum Duisburg
Rhein-, Maas- und Schiffahrtskontor GmbH
RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG
Rheinkraft International GmbH, Duisburg
SanderWerbung GmbH, Duisburg
Der Oberbürgermeister und die Dezernenten Amt für Umwelt und Grün, Feuer- und Zivilschutzamt, Kulturbetriebe,K ultur- und Stadthistorisches Museum; Referat für Kommunikation, Zentrum für Personalentwicklung
ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg-Hamborn
Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich
Ziraat Bank International, Filiale Duisburg

Liste der beteiligten Schulen:
sieben Gymnasien: Abtei-Gymnasium, Albert-Einstein-Gymnasium, Franz-Haniel-Gymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Steinbart-Gymnasium, St. Hildegardis-Gymnasium, Otto-Hahn-Gymnasium (Dinslaken)
zwei Realschulen: Realschule Duisburg-Süd und Realschule Duisburg-Hamborn II
drei Gemeinschaftshauptschulen: GHS Beim Knevelshof, GHS Gneisenaustraße, GHS Gottfried-Koenzgen
vier Gesamtschulen: Gesamtschule Duisburg-Meiderich, Gesamtschule Duisburg-Süd, Gesamtschule Walsum, Heinrich-Heine-Gesamtschule
eine Förderschule: Städtische Förderschule Dittfeldstraße

23. April Welttag des Buches
Im November 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, da "Bücher in der Geschichte der wichtigste Faktor für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen sind," wie es in der Resolution heißt. Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Katalonien zurück, wo es seit den 1920er Jahren am 23. April, dem Sankt Jordi-Tag, auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet.
Den Welttag des Buches geht die Duisburger Stadtbücherei mit dem Aktionstag am 23. April zwischen 11 und 19 Uhr. Ein kleiner Büchertrödel ist am Eingang aufgebaut; unter dem Titel "Das besondere Buch" werden Bildbände, Antiquarisches und Raritäten angeboten. Die Massen strömen hier nicht. Genauso wenig übrigens an der ersten Bibliotheksführung, die um 13 Uhr beginnt. 2 Personen nehmen an ihr teil.
Wo finde ich welche Bücher? Wie funktionieren OPAC und die Ausleihe? Was verbirgt sich hinter dem TeenPoint? Was muss ich tun, wenn ich das Internet nutzen möchte? Fragen wie diese werden in der 45-minütigen Führung, die fast schon an einen privaten Plausch erinnert, beantwortet.
Auch ein Blick auf die Ausstellung "Kuriose Lesezeichen" mit ihren Postkarten, privaten Fotos, Eintrittskarten, Gutscheinen, ausländischen Geldscheinen und sonstigen Fundstücken ist bei der Führung möglich.
Die erste "Führung durch die türkische Bibliothek und die fremdsprachige Literatur" beginnt um 14 Uhr. Hier bin ich der einzige Teilnehmer. Wie sieht die türkische Bibliothek aus? Welche fremdsprachige Literatur besitzt die Stadtbücherei? Wie kann ich die Duisburger Stadtbücherei nutzen, wenn ich eine fremde Sprache nutzen will? Wie kann ich die Duisburger Stadtbücherei nutzen, wenn ich die deutsche Sprache lernen möchte? Diese Fragen werden hier beantwortet.
Wie die Lesungen und das Kinderprogramm angenommen werden, bekomme ich nicht mehr mit. Da bin ich schon zu einer anderen Verabredung entfleucht.

Sauna im Rhein-Ruhr-Bad bleibt wegen der jährlichen Grundreinigung vorübergehend geschlossen
Die Sauna im Rhein-Ruhr-Bad in Duisburg-Hamborn bleibt von Montag, 27. April, bis Sonntag, 3. Mai, wegen der jährlichen Grundreinigung geschlossen. Ab Montag, 4. Mai, wird die Sauna wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Der normale Badebetrieb ist von der Schließung nicht betroffen.

Vitalstoffexperte im Huckinger Steinhof:
Neue Wege bei Arthrose schafft Linderung bei Gelenkbeschwerden
Einer der führenden Vitalstoffexperten Deutschlands, Dr. Wolfgang Feil, hält in Duisburg einen Vortrag zum Thema „Neue Wege bei Arthrose durch Stoffwechselaktivierung sowie schmerzlindernde und Knorpel aufbauende Nährstoffversorgung“. Der Biologe und Sportwissenschaftler aus Tübingen informiert am Mittwoch, 6. Mai, um 19.30 Uhr im Steinhof, Duisburg-Huckingen, Düsseldorfer Landstr. 347, Personen mit Gelenkbeschwerden, aber auch Sportler mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Der Dozent der ernährungsmedizinischen Ausbildung von Physiotherapeuten zeigt dabei leicht umsetzbare Strategien zur Linderung von Gelenkbeschwerden auf. Eine ausgewogene Kombination aus gezielter, die Gelenke aufbauender Ernährung sowie richtiger Bewegung verschafft mehr Lebensqualität. Dazu gehört nach den Erkenntnissen von Dr. Wolfgang Feil auch die ergänzende Gabe von Mikronährstoffen.
Der Mediziner ist selbst Marathonläufer. Er hat die Deutsche Handballnationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft sowie die Skisprungnationalmannschaft ernährungsmäßig beraten. Auch Triathlon- Olympiasieger Jan Frodeno vertraut seinen Empfehlungen. Dr. Feil schrieb bereits mehrere anerkannte Bücher.
Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse zu kaufen, eine vorherige Anmeldung unter Tel. 0203 – 377300 ist erforderlich.

16% weniger Tote auf deutschen Straßen im Februar 2009
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes starben im Februar 2009 in Deutschland 249 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen. Das waren 46 Personen oder 16% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Um 18% auf 22 400 zurückgegangen ist auch die Zahl der Personen, die Verletzungen davon trugen. Insgesamt ereigneten sich 167 500 Straßenverkehrsunfälle im Februar 2009, 0,6% weniger als im Februar 2008. Während die Zahl der Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstand, um 1,9% auf rund 150 100 angestiegen ist, sind die Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, um 18% auf 17 400 stark gesunken.

Messe Essen präsentiert die FIBO 2009
Ab Donnerstag, 23.04.09 bis zum Sonntag, 26.04.09 findet die Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit „FIBO“ in den Hallen der Messe Essen, mit 517 Ausstellern aus 38 Nationen, statt. Der 23. und 24. April sind den Fachbesuchern aus über 60 Ländern vorbehalten. Samstag, 25. und Sonntag, 26. April ist die Messe für das breite Publikum geöffnet. Wie in jedem Jahr haben sich auch diesmal zahlreiche Promis angekündigt.

So will Reiner Calmund, Ex-Fußballmanager und Fitness-Fan, begleitet von der Firma Precor mit dem Projekt „IRON CALLI“, ein Jahr lang seine Lebensqualität steigern, sein Körpergewicht deutlich reduzieren und halten. An Stand A16 des Unternehmens in Halle 3 wird Calmund, am 23. April einen Fitnesstest durchführen.
Ebenfalls am 23. April ist der deutsche TOP-Turner, Olympia-Dritter 2008 und Weltmeister 2007 am Reck, Fabian Hambüchen, in der Zeit von 10-12 Uhr an Stand B14 von Technogym, in Halle 3 anzutreffen.
Deutschlands wohl härtester Bundeswehr-Ausbilder macht Dampf auf der FIBO. Comedian Holger Müller stattet der Messe einen Besuch ab, denn „Ausbilder Schmidt“ will sich am 24. April, pünktlich zum Start seines ersten Kinofilms „Morgen ihr Luschen!“, einen Überblick über neue Trainingsmöglichkeiten verschaffen.
Die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Rudern Kathrin Boron, gibt am 24. April den Startschuss in Halle 7 für die bundesweite Benefiz-Aktion „Deutschland rudert“, zugunsten Not leidender Kinder.Auch am 24. April, um 15:00 Uhr wird Ex-Box-Weltmeisterin Regina Halmich im Innovations-Forum, in Halle 7 den „Fitness-Oscar“ verleihen.

Last but not least startet der 42-Jährige Ausnahmesportler Andreas Niedrig die „Cycling Tour“. Hochleistungssportler Niedrig ist bekannt geworden durch sein Buch „Vom Junkie zum Ironman“, in dem er seine bewegende Lebengeschichte beschreibt, die dann unter dem Titel „Lauf um dein Leben“ verfilmt wurde.
Niedrig geriet bereits als Zwölfjähriger auf die schiefe Bahn. Nach Zigaretten-, Haschisch- und Heroinkonsum landet er ganz unten. An diesen Problemen zerbrach fast seine junge Familie.
Nach einer Therapie war es der Sport, der in wieder nach oben beförderte. Mit eiserner Disziplin und harten Training kämpfte sich Niedrig dann vom Marathonläufer, über den Triathlon bis hin zum Ironman. Bei allen seine Ironman-Läufen, ob in Europa, Neuseeland, Florida, Hawaii und andere, schaffte er unter die ersten zehn. Heute arbeitet der Ehemann und Vater von zwei Kindern, als Hochleistungssportler und Motivator.

Zur Zeit trainiert Niedrig wöchentlich 50 Stunden den Ironman in Frankfurt, der im Juli 2009 stattfindet. Am 24. April, 13:00 Uhr, gibt Niedrig auf der Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, in Halle 9 den Startschuss zum Charity-Event „Cycling Tour der Hoffnung“.Das Bühnenprogramm der FIBO in Halle 6 verspricht Action pur. Hier erleben die Besucher Fitness, Akrobatik und Show in Perfektion. Die Messe ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Manfred Schneider

Am Stand des Unternehmens Technogym, zeigte TOP-Turner Fabian Hambüchen, Olympia-Dritter 2008 und Weltmeister 2007 seine außergewöhnliche Fitness

Mittwoch, 22. April 2009 - Historischer Kalender

Hauptmieter des Medical Center Ruhrort meldet Insolvenz an
Betrieb läuft unverändert weiter

GEBAG und Haniel erarbeiten gemeinsam  mit Insolvenzverwalter und Ärzten ein Konzept zur Weiterführung
Die Hauptmieterin des Medical Center Ruhrort, die  GTG MaM (Geräteträgergesellschaft Medical and More) hat beim Amtsgericht
 Krefeld einen Insolvenzantrag gestellt. Die stadteigene Immobiliengesellschaft  GEBAG und der in Duisburg-Ruhrort ansässige Haniel-Konzern hatten sich 2004 für den Bau des Medical Center zum Gemeinschaftsunternehmen „Haus  Ruhrort II“ zusammengeschlossen. „Wir haben bereits Kontakt mit dem  Insolvenzverwalter aufgenommen und werden gemeinsam mit ihm und den  Ärzten des Medical Center ein tragfähiges Konzept zur Weiterführung des Medical Center entwickeln“, erläutert Udo Hemker, Geschäftsführer der Haniel
 Verwaltungsgesellschaft. „Wir sind davon überzeugt, dass mit der geordneten Insolvenz ein belastbares Fundament geschaffen werden kann, auf dem wir  aufbauen können. Ziel ist es, das Geschäftsmodell des Medical Center stärker an die Gegebenheiten des Standorts und die Bedürfnisse der Patienten anzupassen.“ Ungeachtet der Insolvenz läuft der Betrieb im Medical Center weiter. Medical Center Ruhrort  

Öffnung der Goldstraße in Duisburg-Mitte und Geibelstraße in Duisburg-Neudorf für den gegenläufigen Radverkehr
 Die Goldstraße in Duisburg-Mitte und die Geibelstraße in Duisburg-Neudorf werden am Donnerstag, 23. April, für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Dazu werden Fahrbahnmarkierungen aufgebracht und Verkehrszeichen aufgestellt. Alle Verkehrsteilnehmer sollten die Straße mit der notwendigen Aufmerksamkeit befahren.
 Für Radfahrer sind Umwege besonders unangenehm. Um dem soweit wie möglich entgegenzuwirken, hatte die Stadt Duisburg im vergangenen Jahr begonnen, die Einbahnstraßen im Stadtgebiet zu überprüfen. Ziel war es, geeignete Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr freizugeben, um so den Komfort für Radfahrer zu erhöhen.

Serverausfall für rund 40 Millionen T-Mobile-Kunden
Gestern standen ab waren 16.09 Uhr 39,1 Mio Handys nicht zur Verfügung. Ein Novum in Deutschland. Grund für die Funkstille war der Ausfall von zwei Rechnern des Home Location Registers (HLR). Es ordnet die Telefonnummern den Geräten der Kunden zu - ohne HLR geht nichts bei T-Mobile.


AWO-Duisburg: Nachbarschaftstreff in der City
Besonderes Programm von 12 bis 16 Uhr
Vorstellung des AWO-Mehrgenerationenhaus
Schnupperstunde in den Kursen
Mit einem Tag der offenen Tür stellt sich am Mittwoch, 29. April, das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der AWO-Duisburg in der Innenstadt vor. Bürgerinnen und Bürger haben dann von 12 bis 16 Uhr die Möglichkeit, die Angebote des AWO-Hauses auf der Börsenstraße 10, direkt in der City, kennen zu lernen. Rosemarie Herfurtner, die Leiterin des BBZ, hat für den besonderen Tag ein ganz spezielles Angebot zusammengestellt.
„Wir stellen unseren Senioren-Computer-Klub und auch unseren Tauschring, den AWO-Markt, vor“, sagt Rosemarie Herfurtner. Das BBZ öffne die Tür für alle Menschen, die aktiv am Leben teilnehmen möchten. „Die AWO hat zum Beispiel einen ehrenamtlichen Besuchsdienst eingerichtet, damit Menschen, die oft allein sind, mal herauskommen oder einfach nur einen Spielenachmittag verleben können“, berichtet Frau Herfurtner.
Besonders freue sie sich, Besuchern das AWO-Mehrgenerationenhaus zeigen zu können. „Hier können Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam aktiv sein, voneinander lernen und miteinander Spaß haben“, erläutert die Leiterin des BBZ in der Innenstadt.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Tags der offenen Tür ist die Beratung: „Bei uns können Menschen ihre Fragen und Sorgen loswerden. Wir helfen schnell weiter. Auch wenn wir mal selbst nicht die richtigen Ansprechpartner sind, wissen wir doch, an wen man sich wenden kann. Da vermitteln wir gern. Kaffee und Kuchen stehen zur notwendigen Stärkung selbstverständlich ebenfalls bereit.“
Rosemarie Herfurtner weiter: „Wir veranstalten diesen Besucher-Tag, damit noch mehr Menschen regelmäßig zu uns finden. Denn genau das macht ja ein Begegnungs- und Beratungszentrum aus.“ Sie ergänzt: „Wer ausgerechnet zu diesem Termin nicht kann, der soll doch einfach so bei uns vorbeischauen. Leichter als bei uns kann man eigentlich keine netten Menschen kennen lernen.“
Tag der Offenen Tür im BBZ Vierlinden
Das Hausorchester spielt für die AWO-Besucher in Walsum
Besonderes Programm von 11 bis 17:30 Uhr
Auftritt des Hausorchesters
Spezielle Informationen zum Wohnen im Alter
Mit einem Tag der offenen Tür stellt sich am Donnerstag, 30. April, das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der AWO-Duisburg in Walsum-Vierlinden vor. Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Nordens haben dann von 11 bis 17:30 Uhr die Möglichkeit, die Angebote des AWO-Hauses auf der Rudolfstraße 19 kennen zu lernen. Gisela Sper, die Leiterin des BBZ, hat für den besonderen Tag ein ganz spezielles Angebot zusammengestellt.
„Wir wollen den Menschen zeigen, was hier in Vierlinden möglich ist“, sagt sie.
Und sie fügt hinzu: „Wir informieren ganz speziell zum Thema Wohnen im Alter. Aber auch auf Fragen zur Pflege oder Unterstützung bei den täglichen Aufgaben geben wir Antwort.“ Dabei komme die Unterhaltung für die Besucher des Tages der offenen Tür nicht zu kurz. Ab 15 Uhr spielt das Hausorchester Vierlinden unter der Leitung von Amos Alister. Gleich im Anschluss lädt Walter Tiedemann mit seinem Akkordeon zum Mitsingen ein. Kaffee und Kuchen stehen selbstverständlich ebenfalls bereit. „Den ganzen Tag über erhalten Sie Einblick in unsere Kurse und Aktivitäten“, sagt Gisela Sper.
Gisela Sper: „Wir laden alle Bewohner des Stadtteils ein, bei uns am 30. April hereinzuschnuppern.“ Sie ergänzt: „Wer ausgerechnet zu diesem Termin nicht kann, der soll doch einfach so bei uns vorbeischauen. Leichter als bei uns kann man eigentlich keine netten Menschen kennen lernen.“

"WIr sind DU!"
"Deutschland, das sind wir selbst," sagte Heinrich Heine 1833. "WIr sind DU!" heißt es bei uns in Duisburg. In Duisburg findet in diesem Jahr ein Bundeskongress statt. Am 4./5. Mai treffen sich alle Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Städten in unserer Stadt. Staatssekretärin ist nicht nur die Bundesintegrationsbeauftragte, sondern auch die Schirmherrin. Es gibt Workshops, die sich ausschließlich an Fachleute wenden. Es gibt aber auch einen Markt der Möglichkeiten, auf dem sich die örtlichen, aber auch die örtlichen Integrationslotsen vorstellen können.
Die Bundeskonferenz beginnt am Montag, dem 4. Mai, um 10 Uhr. Zu den Eröffnungsrednern werden unter anderem unser Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der nordrhein-westfälische Integrationsminister Laschet zählen. Kultur, Verwaltung / Daseinsvorsorge und Jugend / Bildung sind einige der Themen, über die bei der Bundeskonferenz gesprochen werden.

Die Bewerbungsmappe im Test
Am Donnerstag, den 30. April 2009, von 14:00 bis 17:00 Uhr werden erfahrene Berater und Beraterinnen des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur Bewerbungsunterlagen überprüfen. Im Einzelgespräch haben Interessierte die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen des Inhalts und der Gestaltung ihrer Bewerbungsmappe auseinander zu setzen. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Öffnung der Barbarastraße in Homberg für den gegenläufigen Radverkehr
Die Barbarastraße in Homberg wird am Mittwoch, 22. April, für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Dazu werden Fahrbahnmarkierungen aufgebracht und Verkehrszeichen aufgestellt. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Straße mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu befahren
Für Radfahrer sind Umwege besonders unangenehm. Um dem soweit wie möglich entgegenzuwirken, hatte die Stadt Duisburg im vergangenen Jahr begonnen, die Einbahnstraßen im Stadtgebiet zu überprüfen. Ziel war es, geeignete Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr freizugeben, um so den Komfort für Radfahrer zu erhöhen.
Erste Einbahnstraßenöffnungen wurden in Homberg bereits vor einigen Jahren umgesetzt. Insgesamt wurden 16 Einbahnstraßen, zuletzt Johannisstraße und Schlägelstraße, freigegeben.

Gospelchor singt und swingt zugunsten der Kindernothilfe
Am Sonntag, dem 3. Mai um 17 Uhr veranstaltet die Bruderhilfe Pax Familienfürsorge zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis in Duisburg-Buchholz, Arlberger Straße 12, ein Benefizkonzert zugunsten der Kindernothilfe.
Unter dem Motto "Ohne Euch geht es nicht!" präsentiert der Gospelchor Essen sein variantenreiches Repertoire an bekannter und neuer Gospelmusik in deutscher und englischer Sprache. Mal melancholisch, mal fetzig kommt die Musik daher und animiert zum Mitswingen und Klatschen. Fast alle Lieder wurden von Chorleiter Axel Christian Schullz komponiert oder arrangiert.
Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro bei Löwenzahn-Blumen, Münchener Str. 86, Tel. 0203.7398717 oder bei der Kindernothilfe, Düsseldorfer Landstraße 180, Tel. 0203.7789-109.
Die Einnahmen gehen an ein Projekt für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, das die Kindernothilfe in Brasilien unterstützt.

Die Sprache der Depressionen verstehen
Mit dem Thema „Wie kann die Botschaft der Depression besser verstanden werden?“ beschäftigt sich eine Veranstaltung der Volkshochschule an der Königstraße 47, Duisburg-Mitte am Dienstag, 28. April, von 20 bis 21.30 Uhr.
Obwohl Depressionen immer häufiger auftreten, wird wenig über sie gesprochen. Umso schwerer fällt es Betroffenen, ihre Situation zu verstehen und zu bewältigen. Eine Ursache für die tiefe Traurigkeit findet sich oft in der Lebensgeschichte oder der aktuellen Situation eines Menschen. Das Erkennen der Ursachen kann ein erster Schritt sein, um das Lebensgefühl zu verbessern.

Dienstag, 21. April 2009 - Historischer Kalender

Duisburg soll Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden werden
Eine Kommission des Städtezusammenschlusses „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein Westfalen e. V.“ hat am Montag gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich mit dem Fahrrad die Duisburger Radverkehrsinfrastruktur erkundet. Mit von der Partie waren viele Beteiligte, die an einer Verbesserung der Radfahrbedingungen in Duisburg arbeiten.
Damit wird eine Forderung des ADFC realisiert, der sich seit Jahren eine Mitgliedschaft der Stadt in dieser Arbeitsgemeinschaft gewünscht hat. Die Stadt Duisburg sieht in der Mitgliedschaft die Möglichkeit, die Ziele aus dem Luftreinhalteplan umsetzen zu können. Auch hier ist eine Steigerung des Radverkehrs enthalten. Die Mitgliedschaft in der AGFS beinhaltet eine kommunale Zusammenarbeit zur Förderung des Radverkehrs. Gemeinsame Kampagnen, Werbung zur Nutzung des Verkehrsmittels Fahrrad und eine gemeinsame Interessenvertretung gegenüber den Fördergebern sind wichtige Effekte einer solchen Zusammenarbeit. Insgesamt sind 49 Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft.
Die knapp 40 Teilnehmer der Fahrradbereisung besichtigten, hervorragend durch die Rad-staffel der Polizei und zwei Motorräder begleitet und an Kreuzungen und Einmündungen gesichert, nach einer Innenstadtrunde, die im Innenhafen endete, den Duisburger Norden. Hier führte die Tour vom Revierpark Mattlerbusch über die ehemalige HOAG-Bahntrasse dann über Wehofen, Walsum, Fahrn, Röttgersbach schließlich bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord.
Oberbürgermeister Sauerland fasste die Motive zur Bewerbung um die Mitgliedschaft zusammen: „Duisburg bietet ideale Voraussetzungen für den Fahrradverkehr, der Masterplan von Foster für die Innenstadt sieht eine deutliche Steigerung des Rad- und Fußverkehrs vor, für die Umwelt bringt es viele Vorteile und es dient der Gesundheitsförderung der Radnutzer.“ Stadtdirektor Dr. Peter Greulich stellte den Bezug zum Luftreinhalteplan her: „Wir haben uns in den Plan die Förderung des Fahrradverkehrs schreiben lassen als einen Beitrag der Feinstaub und CO2 Reduzierung.“
Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement, stellte die in den letzten Jahren eingeführten Neuerungen für den Fahrradverkehr vor und zeigte die Planungsabsichten auf. Hier kann in diesem Jahr die Ost-West Verbindung durch die Innenstadt zwischen Stadttheater und Rathaus fortgesetzt werden. Die weitere Planung und Umsetzung eines engmaschigen Routennetzes wird zu weiteren Komfort- und Sicherheitsverbesserungen führen.
Nach Beratung der Anerkennungskommission, wurde der Duisburger Delegation das Ergebnis mitgeteilt: „Die Kommission schlägt dem Verkehrsminister einstimmig die Aufnahme der Stadt Duisburg in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte vor.“ Peter London, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW, erläuterte das Urteil: „Besonders die zukunftsweisenden Planungen und Konzepte für die Stärkung des Fahrrad- und Fußverkehrs haben die Kommission beeindruckt. Duisburg arbeitet intensiv an der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und am bisher nicht ganz so guten Fahrradimage.“ So wird denn die Stadt Duisburg in Kürze die Urkunde erhalten und mit Schildern auf den neuen Titel „Fahrradfreundliche Stadt“ hinweisen können. Dr. Greulich machte zum Abschluss klar, das Duisburg dies als Auszeichnung und als Ansporn verstehe, die Anstrengungen für mehr Radverkehr in der Stadt zu verstärken.


Foto von den Teilnehmern der Fahrradbereisung am Innenhafen.

Günstige Wohnungen für Studenten
Unter dem Motto "Clever studieren, Uni-nah wohnen!" bietet die GEBAG in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen kurzfristig verfügbaren Wohnraum zu Vorzugspreisen an.
Für bereits 165,00 € Warmmiete im Monat kann man Appartements mit einer Wohnfläche von 23 m² am Rande des Dellviertels anmieten.
Diese verfügen über eine integrierte Kochzeile mit Kühlschrank und einen Internetanschluss, der bereits in den Mietkosten inbegriffen ist.
Es besteht die Möglichkeit, seine Wäsche für einen Unkostenbeitrag von 0,50 €/Waschgang im Haus zu waschen.
Gut erreichbar
Aufgrund der hervorragenden Anbindung an Bus und U-Bahn ist man schnell an der Universität. Auch die Innenstadt ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Weitere Angebote
Natürlich bietet die GEBAG für Stundenten auch andere Wohnmöglichkeiten, von Appartements bis hin zu WG-tauglichen Mehrzimmerwohnungen.
Mehr Informationen gibt es auf der Website der GEBAG oder direkt bei dem zuständigen Mitarbeiter.

DUskatet 2009
Passend zum schönen Wetter kann am kommenden Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr wieder gerollt werden: Dieses Jahr laden sechs unterschiedliche Skatetouren zu Stadtbesichtigungen auf acht Rollen ein, die wieder neue Eindrücke von der Stadt geben werden.
Am 26. April geht es um 17:00 Uhr an der Kruppstraße los.

DUskatet geht ins neunte Jahr. Und die Inlineskater können sich wieder auf eine tolle Veranstaltungsreihe freuen, die sich in den letzten Jahren zum absoluten Selbstläufer und zur besten Werbung für die Stadt Duisburg entwickelt hat. DuisburgSport und der Stadtsportbund Duisburg als Veranstalter waren im Jahr 2008 hoch zufrieden mit der Resonanz und der Durchführung der Veranstaltung.
Selbstverständlich ist die beliebte Rheinhausen-Tour und Dank der Zusage der ThyssenKruppSteel AG auch die Werksbesichtigung auf 8 Rollen wieder im Veranstaltungsprogramm.
So ist es für alle Skate-Begeisterten auch im Jahr 2008 absolutes Muss: jeweils am 3. Sonntag des Monats die Skates anschnallen und, geleitet durch die Polizei und abgesichert durch die Skate- und Fahrradordner, die verkehrsfrei gehaltenen Duisburger Straßen zu erobern.

Apotheker wollen unabhängig bleiben
Über 840 ApothekerleiterInnen geben in einer Umfrage des Institutes für Handelsforschung eindeutiges Votum ab

Den freien Heilberuf Apotheker/in auch künftig unabhängig in der eigenen Apotheke ausüben - das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Mitgliederbefragung, die das Institut für Handelsforschung, Köln, im Auftrag des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. im November 2008 durchgeführt hat. Über 840 ApothekenleiterInnen haben sich daran beteiligt. Nahezu 100 Prozent (96,4 Prozent) gaben an, den freien Heilberuf Apotheker/in auch künftig in ihrer eigenen Apotheke ausüben zu wollen. Über 80 Prozent könnten sich - falls der Europäische Gerichtshof sich dem Votum seines Generalanwaltes nicht anschließen und das Fremdbesitzverbot kippen würde - noch nicht einmal vorstellen, als angestellter Apotheker in einer Apothekenkette zu arbeiten.
"Dieses Votum für die unabhängige Ausübung des Apothekerberufes ist noch eindeutiger ausgefallen als es zu erwarten war. Und das obwohl die Mitgliederbefragung zwischen dem 10.11. und 05.12.2008 durchgeführt wurde und damit vor der Bekanntgabe der Schlussanträge zum Fremdbesitzverbot des Generalanwalts Yves Bot am 16.12.2008", erklärt Dr. Markus Preißner, Studienleiter der Mitgliederbefragung und Leiter der Forschungsstelle Arzneimitteldistribution am Institut für Handelsforschung, Köln.
Der Generalanwalt hatte das Fremdbesitzverbot bestätigt und dabei insbesondere die Unabhängigkeit des Apothekers als entscheidendes Qualitätskriterium für die Arzneimittelabgabe des Apothekers hervorgehoben. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) wird für den 19. Mai erwartet.

Mai-Kinderprogramm der Stadtbibliotheken
Vielfältige Werkstatt- und Aktionsangebote bietet das Mai-Kinderprogramm in der Zentralbibliothek und vielen Zweigstellen. Mädchen und Jungen von drei bis acht Jahren sind eingeladen zum Geschichten hören, Malen, Lesen, Singen und ins Bilderbuchkino.
Das Programm liegt in allen Bibliotheken zur Mitnahme aus. Da für die rund 30 Veranstaltungen die Teilnehmerzahl auf je 25 Kinder beschränkt ist, wird um frühzeitige Anmeldungen gebeten. Eintritt wird nicht erhoben, da ein gültiger Bibliotheksausweis vorausgesetzt wird.

Schlechter Straßenzustand, schöne neue Bäume
Förster Stefan Jeschke hatte noch geringfügig Luft in seinem Budget. Dav0n profitierte die westliche Steinbruchstraße, die mit schlechtem Straßenzustand nebst hässlicher Güterzugstrecken-Unterführung und nach Zuzug und Kleingärtner verstärkt mit Parkdruck - natürlich auch bei gut besuchten MSV-Heimspielen oder Großveranstaltungen im Sportpark - zu kämpfen hat.

Eine Feinstaubmessung in Hinblick auf die drei Güterzugstrecken nebst A 3 würde die Werte der Kardinal-Galen-Straße übrigens locker überbieten. Foto Manfred Schneider

Ausstellungsvorbesichtigung „Kuriose Lesezeichen“
Im Rahmen der Aktionen zum Tag des Buches am 23. April zeigt die Zentralbibliothek eine Ausstellung mit Lesezeichen, die Leser bei der Rückgabe ihrer Bücher darin hinterlassen haben. Die Ausstellung lädt zum Schmunzeln und Wiederentdecken ein.
Die Lesezeichen werden seit 1980 gesammelt und umfassen mittlerweile 900 Exponate. Zum Tag des Buches wird eine Auswahl gezeigt, die nicht nur Kurioses, sondern auch einen Gang durch Duisburgs Alltags- und Zeitgeschichte bietet.

2,1% weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2008
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2008 rund 610 800 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind 2,1% (- 13 100) weniger als im Jahr 2007.
Maßgeblich hierfür war der starke Rückgang der Vertragsabschlüsse in den
neuen Ländern (einschließlich Berlin). Obwohl in Ostdeutschland ein
großer Teil der Ausbildungsanfänger staatlich gefördert wird, sank die
Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 10,8% (- 13 600). Im
früheren Bundesgebiet stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um
0,1% (+ 500).
Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel (zu dem auch die
Ausbildungsberufe von Banken, Versicherungen sowie des Gast- und
Verkehrsgewerbes gehören) wurden 0,2% (- 600) weniger neue
Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im Handwerk, dem
zweitgrößten Ausbildungsbereich, sank die Zahl der neuen
Ausbildungsverträge um 5,0% (- 8 800).
Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2008 nach vorläufigen
Ergebnissen rund 1,611 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im
dualen System. Das sind 1,1% (+ 16 800) mehr als im Vorjahr. Auch hier
verlief die Entwicklung in Ost und West unterschiedlich. Während die
Zahl der Auszubildenden im früheren Bundesgebiet um 2,4% (+ 30 900)
stieg, gab es in den neuen Ländern 4,3% (- 14 100) weniger Auszubildende
als im Vorjahr.

Montag, 20. April 2009 - Historischer Kalender

Bürgerverein Neudorf:
Aurelis-Gelände am Güterbahnhof für neues Berufskolleg Mitte erheblich besser geeignet
Nach vielen Diskussionen nicht nur hier in Neudorf sieht der Vorstand des Bürgervereins Neudorf es so, dass vielschichtige Gründe dafür sprechen, den Standort Bebauungsplan Nr. 1084 - Neudorf  "Neues Berufskolleg Mitte" in Frage zu stellen.

Die von der Verwaltung aufgeführten Begründungen zu den Einlassungen der Bürger/Anwohner für den Standort Carstanjens sind zwar zum großen Teil nachvollziehbar, indes kann man das auch anders angehen.

Der Standort "Aurelis-Areal" am Güterbahnhof scheint erheblich geeigneter.
Wer die Umwelt geringer belasten will, wer den ÖPNV stärken möchte und wer unnötige Belastungen in einem guten Wohnquartier vermeiden möchte und sogar Abriss von Wohnungen (Ankerstraße 8 - 10) verhindern kann, der muss zwangsläufig den Vorteil der Bahnareals sehen. Der Unwille im Neudorfer Norden und der auch in  Duissern ist groß, die gegenüberstehende Notwendigkeit des Neubaus deutlich:
Aber warum nicht ein ohnehin zu erschließendes Gelände optimal nutzen? 
Oberbürgermeister Sauerland und Planungsdezernent Dressler stellten bei der Eröffnung der Bürgerforums deutlich heraus, dass immer noch der Rat bestimme, was auf welchem Gelände entwickelt werden soll und dabei auch Gelände, welches sich nicht in städtischen Eigentum befindet, klar einbezogen wird. Auch deshalb bietet sich der Standort Hauptbahnhof an.

Im Gegenzug kann ja Aurelis die Entwicklung des Carstanjengeländes mit Hotel oder Bürokomplex - übrigens im doppelten Sinn naheliegend neben dem Haus der Wirtschaft von Lord Foster - angeboten oder auch die PPP-Beteiligung am Berufskolleg - schmackhaft gemacht werden.  

Heute, 15 Uhr, im AWO-Nachbarschaftscafé im Wohndorf Laar


Experte gibt Antworten auf Fragen zur Rente
Der Infonachmittag im AWO-Nachbarschaftscafé des Wohndorfs Laar gibt morgen Antwort auf alle Fragen rund um die Rente. Frank Dzierzawa von der Rentenversicherungsanstalt Rheinland schließt ab 15 Uhr in dem beliebten Treffpunkt für alle Laarer Bürger die Wissenslücken, wenn es um Altersruhegeld geht. Das Thema das Nachnachmittags: „Rentenansprüche – wer, wann und wie sind sie zu stellen“. Der Besuch des Nachbarschaftscafés der Duisburger AWO im Wohndorf Laar, Im Wohndorf 1, ist kostenlos. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Gäste ganz entspannt informieren und ihre Frage zur Rente an den Experten der Rentenversicherungsanstalt stellen.

 

10 Jahre Hundertmeister
Es ist ein angenehmer Frühlingssamstagnachmittag, als ich am Dellplatz eintreffe. Grund meiner Fahrt in die Duisburger Innenstadt: Das Hundertmeister feiert seinen 10. Geburtstag. Der Biergarten ist geöffnet. Die ersten Besucher sind zu Kinderschminken und einen Häppchen Mittagessen eingetroffen. Viel lost ist nicht.
Das offizielle Programm beginnt so gegen 15 Uhr mit japanischem Trommeln. Shakti tritt als Trommelmannschaft auf. Das Tanzprojekt "Compagnie Danse Automatique" folgt um 15.30 Uhr.
Der Abend verspricht, wesentlich interessanter zu werden. Da sind Duisburger Künstler wie Kai Magnus Sting, Ludger K. und Anja Lerch angekündigt. Je später der Abend, desto illustrer die Gäste. Heißt so die Redensart? Keine Ahnung. "God loves those who try," behauptet zumindest die Bibel. Das Hundertmeister gab sie jedenfalls viel Mühe, ein guter Gastgeber zu sein und viel Unterhaltung zu bieten. Bedeutend mehr Zuspruch hätte die Duisburger Kultureinrichtung schon verdient.
Ohne behaupten zu wollen, dass die anderen Künstler schlecht wären, gefiel mir persönlich das Duo Diagonal am besten. Es bot eine hübsche Show für das Auge. Andreas Rüdig

 

„Amerikas Traum“ in der VHS
Eine musikalisch-literarische Collage amerikanischer Songs und Texte gibt es in der Volkshochschule (Königstraße 47) am Donnerstag, 23. April, um 17 Uhr. Von Puccinis „La funciulla del West“ über „Moon River“ bis „Summertime“ reicht der Bogen, der mit Texten zur amerikanischen Geschichte erweitert wird. Mit Ricarda Holtkamp (Sopran), Birgit Zinecker (Klavier), Jörg Mascherrek (Sprecher). Das Konzert findet im Rahmen Veranstaltung der Reihe „Jour Fixe. Donnerstags um fünf“ statt. Der Eintritt ist frei.


"Doof it yourself" mit Stefan Bonner und Anne Weiss
Duisburg. Am: Mittwoch, 20.05.2009Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Duisburg Forum, Königstr. 48, 47051 Duisburg
Eintritt: 10,- ? / 7,- ? (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0203 / 7090040-0 reserviert werden.
"Doof it Yourself" ist das Lösungsbuch zum Bestseller "Generation Doof": ein humorvoller Ratgeber für alle, die schon immer geahnt haben, dass es nicht ohne Wissen und Ahnung geht. Weiss und Bonner präsentieren ausgewählte Notfall-Maßnahmen und Hilfe zur Selbsthilfe für alle, die trotz Halbbildung und Realitätsferne im Leben weiterkommen wollen. Junge Verwirrte, Halbwisser und Bildungsmuffel erfahren, was für das Leben der Generation Doof entscheidend ist:
â Wie groß ist die Chance, durch eine Castingshow ein Star zu werden?
â Was gehört heute zur Allgemeinbildung, was kann man getrost vergessen?
â Warum werden unsere Kinder Tyrannen?
â Wo ist der Ausgang aus der Generation Praktikum?
â Und was ist ein Heiratsversprechen im Chat wert?
Die Autoren:
Anne Weiss und Stefan Bonner gehören zu einer Generation, der Allgemeinwissen im Allgemeinen egal ist und die zur Orientierung im Leben ein GPS-Gerät braucht. Nachdem es mit den Traumberufen Filmstar und Kapitalrentner nicht geklappt hat, sitzen die beiden als Lektoren in einem kleinen Büro eines großen Publikumsverlages.

VHS bietet Führung durch den Innenhafen an
Eine Führung durch den Duisburger Innenhafen bietet die Volkshochschule am Samstag, 25. April von 11 bis 12.30 Uhr an. Der Innenhafen Duisburg ist in den vergangenen Jahren zu einem wirklichen Publikumsmagneten geworden, der zahlreiche Besuchergruppen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anzieht. Weiterhin wird dort gebaut und so verändert dieses neue Stadtquartier, das nur wenige Schritte von der Innenstadt entfernt liegt, fortwährend sein Gesicht. Die Führung wird alle wichtigen Orte des Innenhafens zum Thema haben: die Umnutzung der alten Speichergebäude, die spektakuläre Hängebrücke, die Synagoge und der „Garten der Erinnerung", die Wohnbauten von Sir Norman Foster und vieles mehr.

Fachvortrag im Rahmen des Projektes Duisburg 2027 zum Thema „Zukunftsmanagement und Zukunftstrends"
Der achte Fachvortrag des Projektes Duisburg 2027 beschäftigt sich am Dienstag, 21. April, um 19 Uhr mit dem Thema „Zukunftsmanagement und Zukunftstrends“. Veranstaltungsort ist „Der Kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 in Duisburg-Mitte.
Der Referent Dr. Pero Micic ist ein international renommierter Experte, der Politik, Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen berät. Er stellt die Methodik des Zukunftsmanagements vor und zeigt auf, welche Trends und Technologien Duisburg in Zukunft verändern und als relevante Faktoren für die Stadtentwicklung zu berücksichtigen sind.
Im Anschluss werden Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler und der Referent Dr. Pero Micic mit dem Publikum über die Zukunftsoptionen der Stadt diskutieren.

Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und Autofahrer
Einen Selbsthilfekurs für Autofahrerinnen und Autofahrer bietet die Volkshochschule ab 27. April an vier Montagen jeweils in der Zeit von 18 bis 21 Uhr in Duisburg-Duissern an. Die Teilnehmer erwarten Infos über Funktion und Aufbau des Autos, Wartung und Pflege sowie kostengünstige Beschaffung und umweltbewusstes Verhalten. Notwendige Maßnahmen beim alltäglichen Gebrauch eines Autos, insbesondere bei Schwierigkeiten und Pannen, werden ebenso erklärt wie das Reparieren mit einfachen Hilfsmitteln. Unter Anleitung werden einfache Reparaturen selbst durchgeführt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

„Anders lernen“ lernen in der Volkshochschule
„Anders lernen” – unter dieser Überschrift führt die Volkshochschule am Freitag, 24. April, von 18 bis 21.30 Uhr unter der Leitung von Anton L. Thomas im Gebäude an der Königstraße 47 einen Workshop durch. Weiterbildung ist in Zeiten rascher Veränderung Voraussetzung für beruflichen Erfolg. In diesem Abendseminar werden Lerntechniken besprochen, die speziell auf die Situation des berufstätigen Menschen ausgerichtet sind und neue Erkenntnisse aus der Erwachsenenbildung berücksichtigen. Voranmeldung ist erforderlich.

Buddhismus –Exkursion zum Pauenhof
Zu einer Exkursion zum Buddhistischen Zentrum Pauenhof lädt die Volkshochschule am Samstag, 25. April, 9.15 bis 15.45 Uhr, ein. 1991 entstand auf dem 300 Jahre alten Gutshof am Niederrhein das Zentrum, das sich um die Vermittlung des Buddhismus in der westlichen Kultur bemüht. Lehrer vermitteln hier authentische, buddhistische Lehre und Praktiken. Dabei öffnet man sich bewusst für alle Schulen des Buddhismus. Der Laienmönch Rainer Spallek begleitet die Exkursion. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Mittagessen und ein kleiner Imbiss kosten 6 Euro. Vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4187.

Schrebergärten - die grüne Lunge der Städte
Sie sind die grüne Lunge der Städte: die Gärten und Parks. Kleingärten, auch Schrebergärten genannt, entwickelten sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus den Armengärten, Schrebergärten, Arbeiter- und Laubengärten und aus den Naturheilvereinen. Die Idee, Menschen den freien Zugang zur Natur zu ermöglichen, geht im wesentlichen auf den Leipziger Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber zurück. "Der Garten sollte aber nur so groß sein, wie ihn die eigene Frau bewirtschaften kann," scherzt Erwin Eichholz, Vorsitzender des Verbandes der Duisburger Kleingartenvereine.
106 Vereine mit über 6300 Kleingärten aus ganz Duisburg sind dem Verband angeschlossen. "Unser Verband wurde 1926 gegründet. Ihm sind 106 Vereine mit 6.330 Kleingärten angeschlossen. Die Gesamtpachtfläche beträgt 2.300.000 qm. Für das Stadtgebiet Duisburg besteht ein genehmigter Flächennutzungsplan. Duisburgs ältester Kleingartenverein ist der ?Gut Grün Bergbau e.V. 1913.
Mit seinen 110 Parzellen auf 27.013 qm Gesamtfläche gehört der Verein zur grünen Lunge der Stadt. 96 Jahre Vereinsgeschichte bedeuten auch 96 Jahre Stadtgeschichte. Die Anlage wurde anfangs ausschließlich Bergleuten zur Verfügung gestellt. Heute hat sie sich der breiten Bevölkerungsschicht geöffnet. Im Laufe der Zeit entstanden, in erster Linie durch Gemeinschaftsleistungen, ein Vereinsheim mit Festplatz, ein Spielplatz für Kinder und 1989 ein Feuchtbiotop. Regelmäßig finden Fachberatungen wie Obstgehölzschnittkurse und Seminare über Nistkastenbau statt. Darüber hinaus ist das soziale Engagement der Gartenfreunde zu erwähnen. Der Kgv. Gut Grün Bergbau ist Mitgründer eines jährlich stattfindenden Fußballturniers der Kleingartenvereine im Duisburger Norden, dessen Erlös der benachbarten Schule für Körperbehinderte zur Verfügung gestellt wird," berichtet der Verband auf seiner eigenen Internetseite. Die Hilfe beim Kauf / Verkauf einer Parzelle, Fachberatung und die Beteiligung an den Duisburger Umwelttagen (in Form von Fahrradtouren und dem Tag des Gartens) sind Aktivitäten, die der Verband ganz praktisch durchführt.

"Das Kleingartengesetz, das in diesem Jahr 25 Jahre alt wird, stellt zwar ganz bestimmte Regeln auf, wie der Kleingarten angelegt und genutzt werden sollte, bietet aber auch den Vorteil, dass die Pacht auf das vierfache dessen, was der gewerbliche Obst- und Gemüseanbau an Pacht zahlen müsste, begrenzt wird. In Duisburg sind dies rund 20 Cent. Außerdem wird festgelegt, dass die Fläche des Schrebergartens nicht mehr als 400 Quadratmeter betragen sollte. Mein eigener Schrebergarten ist 330 Quadratmeter groß," berichtet Eichholz.
Und was führte ihn persönlich in den Schrebergarten? "Ich gehöre seit 1973 dem Verein Duissern an," berichtet Eichholz. "Ich wohne in Neudorf, habe also nur eine Stadtwohnung. Der Gedanke der Erholung und Geselligkeit, aber auch der Wunsch nach gärtnerischer Betätigung waren Anreiz genug, mir einen Schrebergarten zu besorgen." Dass er seit 18 Jahren Vorsitzender des Duisburger Verbandes ist, sei hier nur am Rande erwähnt. Andreas Rüdig

Samstag, 18. April 2009 - Historischer Kalender

Heute im Steinbruch: “Karawane”: BERNT LÜCHTENBORG “Meereslust”: Eine preisgekrönte Weltumsegelung
Zu außergewöhnlichen Aufnahmen erzählt Bernt Lüchtenborg Meeresgeschichten von der Schönheit archaischer Welten, paradiesischer Inseln und von den „Eindrücken im Meersein“.
Seine Abenteuer führen abseits der normalen Routen um das gefürchtete Kap Hoorn, das Kap der Guten Hoffnung und durchs Südpolarmeer zur Antarktis. Bilder vom Zauber der Karibik, der Südsee, Brasiliens, der Seychellen, Madagaskars und des Great Barrier Reefs mischen sich mit wunderbaren Naturaufnahmen von den Fjorden Feuerlands, der mystischen Osterinsel und vom urzeitlichen Papua-Neuguinea.
 
Beginn: 19h30 // Eintritt: 8 € // Karten-Vorbestellungen sind nur unter karawane-info@gmx.de bis 2 Tage vorher möglich. Diese bitte bis spätestens 19.15 Uhr an der Abendkasse abholen.

T-Mobile Extreme Playgrounds im Landschaftspark
Der Action-Sports Gipfel in Duisburg: Am Sonntag, 19. April präsentieren die T-Mobile Extreme Playgrounds im Landschaftspark Nord (Kraftzentrale) BMX Dirt Jump und Mountainbike Slopestyle auf Weltniveau.
Der Mountainbike- und BMX-Parcour wurde von Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit den beiden Spitzenfahrern Pierre Grawitter (li. MTB Dirt Jump) und Benny Paulsen (re. BMX) freigegeben.Mit Extremsport-Giganten wie BMX Weltmeister Kye Forte, dem deutschen Meister Markus Hampl, dem dreifachen X Games Gewinner aus Australien Corey Bohan, dem Vorjahressieger im Mountainbike Slopestyle Paul Bassagoita, US-Legende John Cowan und dem derzeit besten deutschen Mountainbike-Street-Fahrer und Duisburger Lokalhelden Marius Hoppensack trifft hier die internationale Elite aufeinander.
Als perfekte Kulisse für spektakuläre Wettkämpfe um den begehrten Titel und 40.000 Dollar Preisgeld wird in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord ein aufwendiger Parcours aus 100 Kubikmetern Erde und 2 Tonnen Stahlgerüst geschaffen.
Für die internationale BMX und Mountainbike-Szene stellen die T-Mobile Extreme Playgrounds am 19. April in Duisburg einen der wichtigsten Wettkämpfe im Jahr 2009 dar. Hier sind nur die besten Fahrer der Welt gesetzt.

Informationstag zur Systemgastronomie
Am Donnerstag, den 23. April 2009, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg eine Vortragsveranstaltung zu dem neuen Ausbildungsberuf der Fachkraft für Systemgastronomie statt. Jan Wittenbrink, Geschäftsführer der Subway Restaurants in Duisburg, wird als Ausbildungsexperte über die Berufsaussichten in diesem interessanten neuen Berufsfeld informieren. Eines seiner Duisburger Restaurants wird allein von Auszubildenden geführt. Systemgastronomie ist somit ein Ausbildungsberuf, in dem schon früh viel Verantwortung übernommen werden kann.

Girl’s Day 2009 am 23. April in Duisburg
Für den Mädchen-Zukunftstag 2009 kordiniert und steuert das Duisburger

Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Stadt Duisburg, 29 Veranstaltungen für 517 Schülerinnen die von 31 Unternehmen und Institutionen für 17 Schulen durchgeführt werden.
An diesem Tag erkunden die Schülerinnen den Berufsalltag mit praktischen Übungen und Tests in Werkstätten und Büros, Laboren und Fotostudios, auf einem Schiff, in Einsatzfahrzeugen sowie in Gesprächsrunden mit Auszubildenden. Siehe auch:
Aktionstag im Landtag NRW

Irish Dancing: Die Besten der Welt  in der Mercatorhalle
Wenn am 19. April die Mercatorhalle für den "World Show Championship of Irish Dancing" ihre Tore öffnet, dann treffen sich hier die besten Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt, um ihre mitreißende Stimmung und ausgelassene Bewegungsfreude auch nach Duisburg zu bringen.
Wer an den Irish Dance denkt, hat wohl vor allem wirbelnde Füße und drehende Körper, fliegende Kostüme und strahlende Gesichter im Kopf. Schließlich sieht kaum ein anderer Tanz so nach Leidenschaft, nach Bewegungs- und Lebensfreude aus wie Set Dance, Céilí Tanz und Sean-nós Dance von der grünen Insel. Dabei wissen jedoch vermutlich die Wenigsten, dass der Spaß und die Ausgelassenheit, die große Tanzshows wie "Riverdance" mit solch erfrischender Leichtigkeit mittlerweile überall auf der Welt auf die Bühnen bringen, nicht nur harte Arbeit ist.

Schon lange ist der Irish Dance nämlich auch eine anerkannte und streng reglementierte Wettkampfsportart, für die schon von klein auf konsequent trainiert wird, um sich eines Tages mit den Besten der Besten messen zu können. In diesem Jahr kommen die in Duisburg beim "World Show Championship of Irish Dancing" in der Mercatorhalle im City Palais zusammen. Dabei wird die Elite des irischen Tanzsports vor allem eines tun: eine wirklich gute Show abliefern.

Freitag, 17. April 2009 - Historischer Kalender

Wegebaumaßnahmen am Uettelsheimer See
Der Wanderweg hinter der Straße „Im Grünen Winkel" am Uettelheimer See muss erneuert werden. Das Amt für Umwelt und Grün wird am kommenden Mittwoch mit den Bauarbeiten beginnen. Die Bauarbeiten werden circa. zwei Wochen dauern. Während der Bauzeit muss der Weg komplett gesperrt werden.

Modellbahnen rollen für die Kindernothilfe
Noch bis Sonntag laden die Modellbahn-Freunde aus Duisburg Buchholz im Trinitatis-Gemeindehaus an der Arlberger Straße 12 große und kleine Lokomotivführer zum Spielen und Rangieren mit original Schweizer Lokomotiven ein. Die größte Lok, das Schweizer Krokodil, hat eine Länge von rund 60 cm. Auf der liebevoll gestalteten vier mal 12 Meter großen Modellbahn-Anlage können Erwachsene und Kinder täglich von 11 bis 18 Uhr, Sonntag bis 15 Uhr, die Miniatur-Lokomotiven auf große Fahrt schicken. Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro, Kinder zahlen 1,50 Euro. Der gesamte Erlös kommt der Kindernothilfe zugute. An allen Tagen gibt es Kaffee und Kuchen.

Lassen Ihre Schweizer Modellbahn-Loks zugunsten der Kindernothilfe fahren: Dr. Hans-Bernd Hülsböhmer und Rolf Meißburger

Wegebaumaßnahmen am Toeppersee
Heute beginnt das Amt für Umwelt und Grün mit Wegebaumaßnahmen auf der ehemaligen Bergheimer Straße, zwischen Toeppersee und Tegge, am Toeppersee. Die Bauarbeiten werden circa zwei Wochen dauern. Während der Bauzeit muss mit Behinderungen gerechnet werden. Ab Freitag wird der Weg für eine Woche komplett gesperrt. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Graffitti kostet - Täter lassen sich durch Anwalt vertreten
Mutwillige Sachbeschädigung und oft nicht mehr zu entfernende Farbschmierereien kosteten die DB im letzten Jahr mehr als 8,5 Millionen Euro. Bundesweit registrierte das Unternehmen rund 46.000 Fälle mit einem Schaden von über 50 Millionen Euro. Die Duisburger  Verkehrsbetrieb können ein Lied über Scatching und Grafitti an den Haltestellen singen. Gerichte wollen härter und schneller durchgreifen - Täter aber lassen sich anwaltlich vertreten. Soweit zur Realität..
Den Unternehmen, aber auch dem Bürger stinkt das alles gewaltig. So eine  Schmiererei wie an dieser Jugendstilfassade kostet allein 300 Euro.

Donnerstag, 16. April 2009 - Historischer Kalender

Bundesweiter Tag der Logistik am 16. April: DB Schenker macht Logistik an 19 Standorten hautnah erlebbar
DB Schenker lädt ein zu einem Blick hinter die Kulissen von Container-terminals, Logistikzentren, Servicestellen und Rangierbahnhöfen
(Berlin, 14. April 2009) Unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ öffnet DB Schenker am Tag der Logistik (16. April) an 19 Standorten seine Türen für die Öffentlichkeit. Damit ist der Transport- und Logistikdienstleister erneut engagiert am bundesweiten Aktionstag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) beteiligt. Ziel der Exkursionen ist zum einen, Schüler und Studenten die Einstiegsmöglichkeiten und den Arbeitsalltag bei einem internationalen Transport- und Logistikdienstleister zu zeigen. Zum anderen soll der Aktionstag das allgemeine Bewusstsein für die Komplexität logistischer Abläufe vertiefen.


„Jeder Einzelne von uns nutzt täglich Logistikdienstleistungen – wenn auch meist nur indirekt. Denn die Produktion und der Transport in den Handel der meisten Konsum- und Gebrauchsgüter sind ohne komplexe Logistikleistungen unmöglich, denken wir nur an Mobiltelefone, Computer oder Autos. Der Tag der Logistik ist die ideale Plattform, um diese vernetzten Abläufe hautnah erlebbar zu machen und gleichzeitig ein tieferes Bewusstsein für die Bedeutung der Branche zu schaffen", so DB Schenker-Chef Dr. Norbert Bensel.


An den Standorten in Duisburg, Frankfurt am Main und Hamburg zeigen die Experten von DB Schenker, wie Containerterminals als typische Schnittstelle zwischen Straße und Schiene funktionieren. Besucher können live dabei sein, wenn Spezialkräne Container vom Zug auf den Lkw – oder umgekehrt – verladen. Die Schenker Deutschland AG ist einer der führenden Anbieter für integrierte Logistik im deutschen Markt. An den Standorten Bad Krozingen, Duisburg und Hannover erläutern die Logistiker, wie komplexe Lieferketten konzipiert und abgewickelt werden.
DB Schenker Rail bewegt täglich mehr als 5.000 Güterzüge in Deutschland. Dafür ist ein immenser Fuhrpark notwendig, der regelmäßig in speziellen Servicestellen gewartet wird. An den Standorten Berlin, Hannover, Magdeburg, Mannheim, München und Nürnberg können Interessierte den DB Schenker-Mitarbeitern bei den Instandhaltungsarbeiten über die Schulter schauen.

Güterbahnhöfe sind zentrale Knotenbahnhöfe von DB Schenker Rail. Hier werden bestehende Zugverbände wie von Geisterhand getrennt und zu neuen Zugverbänden zusammengestellt, bevor sie auf die Strecke gehen. Wie das funktioniert, zeigt ein Blick hinter die Kulissen der Rangierbahnhöfe Hamburg, Mannheim, München und Nürnberg. Insgesamt über zwei Millionen Güterwagen werden hier pro Jahr abgefertigt. www.dbschenker.com/tag-der-logistik.  Fotos: Manuela Ihnle

Rhein-Ruhr-Bad ist am 1. Mai geöffnet
Auch in diesem Jahr bietet DuisburgSport die Möglichkeit, am 1. Mai das vielfältige Angebot im Rhein-Ruhr-Bad in Duisburg-Hamborn zu genießen. Für alle großen und kleinen Wasserratten öffnet das Bad von 8 bis 21 Uhr. Die dortige Saunalandschaft lädt ab 9 Uhr zum Entspannen ein. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Buddhisten erobern den Duisburger Westen
Sie ist eine von zwei buddhistischen Gruppen in Duisburg: die Buddhistische Gruppe Duisburg der Karma Kagyü Linie. "Wir folgen dem diamantenen Weg," berichtet Dilek Tugral-Oldengott, Leiterin der Gruppe. Die Gruppe ist der Deutschen Buddhistischen Union DBU in München angeschlossen; bei der DBU sind auch gut und leicht verständliche Informationen über den Buddhismus erhältlich.
Etwas abgelegen auf der Schulstraße in Homberg liegen die Räumlichkeiten; ein Meditationsraum und ein wohnküchenartiger Aufenthaltsraum gehören dazu. Eher schlicht ist der Meditationsraum ausgestattet. Ein kleiner Schrank, ein Teppich, Bilder der Lehrer und Buddha-Figuren gibt es hier. 35 Leute gehören der Gruppe an. "Ich bin jetzt 9 Jahre dabei," berichtet Dilek. "Schon als Kind hatte ich viele Fragen. Ich war immer auf der Suche. "Warum müssen wir sterben?" fragte ich beispielsweise, als mein Bruder mit 8 Jahren starb. Ich wurde in eine muslimische Familie hineingeboren. Ich merke schnell: Dieser Gott ist nicht komplett. Im Laufe meiner Suche bin ich auf den Buddhismus gestoßen."
Zum Glück war Dileks Familie tolerant genug, sie die Religion wechseln zu lassen. Die Gruppe folgt dem tibetischen Buddhismus. Der Karmapa Thaye Dorje und der (dänische) Lama Ole Nydahl sind die Lehrer der Gruppe.

Seit über 7 Jahren gibt es die Gruppe in Homberg. "Wer sich für den Buddhismus interessiert, kann und darf uns gerne besuchen. Unser Zentrum ist jeden Mittwoch ab 20 Uhr für Besucher geöffnet." Wer einen Besuch wagt, sollte allerdings schon ein gewisses Basiswissen mitbringen. Ansonsten taucht er schon in eine doch sehr fremde Welt ein. Andreas Rüdig

Senioren-Begleitservice der DVG
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) bietet einen neuen Service für Senioren an: Der Senioren-Begleitservice hilft älteren Menschen am Fahrkartenautomaten und begleitet sie auf Ihrer Fahrt in Bus und Bahn, ganz gleich wohin sie im Duisburger Stadtgebiet möchten.

Sicher unterwegs mit der DVG
Der Dienst wird werktags (Montag bis Freitag) in der Zeit von 7.30 bis 19.00 Uhr angeboten. Auf Wunsch können Kunden auch vom Seniorenbegleiter zu Hause abgeholt werden.
Was kostet der Senioren-Begleitservice der DVG?
Der Senioren-Begleitservice ist kostenlos. Sie brauchen allerdings eine gültige Fahrkarte für die Fahrt.
Wie bestellen Sie den Senioren-Begleitservice?
Aus organisatorischen Gründen rufen Sie uns bitte mindestens einen Tag vorher an oder teilen Sie uns ihre Wünsche per Fax mit. Wir nehmen Ihre Bestellungen zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr gerne entgegen.

"Türkei in Sicht - Fotos aus der Luft von Alp Alper"
So heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 10. Mai im Foyer der Volkshochschule in der Innenstadt zu sehen ist.
"Alp Alper stammt aus Ankara. Seit 1992 ist er bei Turkish Airlines tätig. Seine Reisedokumentationen wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht, u. a. in Cosmos Travel, National Geographic, Gurme, Gezi-Traveler. "Türkiye form 1.000 feet" ("Türkei aus der Luft") ist sein Traumprojekt, das er seit 1999 verwirklicht. Dazu ist ein aufwendiger Bildband erschienen.
Während der Tätigkeiten in Griechenland, Polen und Südafrika stellte er seine Fotos in diesen Ländern aus. Auch in London und Berlin waren seine Fotos zu sehen. Aus beruflichen Gründen lebt Alper zur Zeit in Südafrika. Der leidenschaftliche Fotograf beschäftigt sich darüber hinaus mit Paragliding und Tauchen, aber auch mit Archäologie und Geschichte. Die Schönheiten Istanbuls und Anatoliens aus der Vogelperspektive zu dokumentieren ist das künstlerische Konzept Alpers. Er nimmt Ballons, Paraglider, Microlights und Hubschrauber zur Hilfe - fast alles was fliegen kann. Die Ausstellung "Türkei in Sicht" zeigt Fotos aus verschiedenen Regionen der Türkei und aus Istanbul," stellt ein ausliegender Handzettel die türkischen Fotographen vor.

13 Bilder zeigt die Ausstellung. Sie zeigen überwiegend Landschaftsbilder. Die Aufnahmen sind schon sehr hübsch geraten. Jemand wie ich, der sich mit der Türkei nicht auskennt, wird hier schon viel Neues entdecken. Dies ist aber auch das große Manko. Die Fotos wirken wie Allerweltsaufnahmen, die irgendwo auf der Welt aufgenommen wurden. Einen Wiedererkennungseffekt gibt es nicht. Schade eigentlich. Die Türkei hält bestimmt bessere Motive bereit.   Istanbul, Bosporus

Oberbürgermeister Adolf Sauerland weiter im Hauptausschuss
des Städtetages

Der Vorstand des Städtetages NRW hat auf seiner letzten Sitzung Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland erneut in den Hauptausschuss des Deutschen Städtetages gewählt. Der Städtetag ist der größte kommunale Spitzenverband, der die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte vertritt. Die Mitglieder des Hauptausschusses werden von den Landeverbänden entsandt. Das Gremium tagt drei Mal im Jahr.

Amtliche Statistik verantwortet 0,7% der Bürokratiekosten von Unternehmen
Wie aus dem zweiten Jahresbericht der Bundesregierung zum Programm "Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung" hervorgeht, beruhen 0,7% der bei Unternehmen in Deutschland jährlich anfallenden Bürokratiekosten durch Informationspflichten auf amtlichen Statistiken.
Durch sie entstehen den Unternehmen Kosten in Höhe von 351 Millionen Euro. Insgesamt wendet die deutsche Wirtschaft über 47 Milliarden Euro jährlich für die Erfüllung bürokratischer Pflichten, wie zum Beispiel Anträge, Nachweise oder statistische Berichtspflichten auf.

Schmiedekurs für Damaszenerstahl am Stadtmuseum
Wenige Plätze sind noch frei bei dem historischen Schmiedekurs am kommenden Wochenende, 18. und 19. April, jeweils von 11 bis 17 Uhr auf dem Corputius-Platz am Kultur- und Stadthistorischen Museum. Wer neben dem Feuerverschweißen an der Lehm-Esse auch das Schleifen, Feilen, Polieren und Ätzen erproben möchte, kann sich noch direkt anmelden bei Olaf Knoepges unter Telefon 01776898044. Der Kurs kostet 150 Euro.

0,3% weniger Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2009
Ende Februar 2009 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten in Deutschland knapp 5,2 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 13 000 Personen oder 0,3% weniger als im Februar 2008. Damit hat die Zahl der Beschäftigten erstmals seit September 2006 im Vorjahresvergleich wieder abgenommen.

Mittwoch, 15. April 2009 - Historischer Kalender

Umsetzung des Konjunkturpaktes II in Duisburg hat begonnen
Mit der Zustellung des Zuwendungsbescheides zum Konjunkturpaket II durch die Bezirksregierung am 15. April 2009 kann die Stadt Duisburg ab sofort Mittel für die einzelnen Maßnahmen aus diesem Programm abrufen. Die Verwaltung hat im Geiste des Gesetzgebungsverfahrens, das auf eine schnelle und unbürokratische Umsetzung des Konjunkturprogramms abzielte, Aufträge vergeben, ohne diesen Zuwendungsbescheid abzuwarten. So wurden bislang 39 Einzelaufträge mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Millionen Euro beauftragt.
Das geht aus einer soeben veröffentlichten Mitteilungsvorlage hervor für den Haupt- und Finanzausschuss, der am kommenden Dienstag tagt. In der Drucksache 09-0311/1, die von jedermann im städtischen Ratsinformationssystem eingesehen werden kann, sind auch alle weiteren von der Verwaltung bislang veranlassten organisatorischen Maßnahmen erläutert.

Neudorf: Ab heute Sperrung der Kammerstraße
Ab heute, Dienstag, 14. April, beginnen die Stadtwerke Duisburg damit, eine Fernwärmeleitung in der Kammerstraße zu verlegen. Die Baustelle befindet sich zwischen der Heinrich-Bertmans-Straße und der Blumenstraße. Die Kammerstraße wird hier vorübergehend zur Einbahnstraße, so dass nur Richtung Blumenstraße gefahren werden kann. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2009. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Treidelpfad in Homberg ist wieder befahrbar
Die Untere Bauaufsicht der Stadt Duisburg ist von der Polizei am 31. März auf eine Gefahrenstelle mit sofortiger Einsturzgefahr am Treidelpfad im Bereich der Königstraße aufmerksam gemacht worden. Da der Eigentümer nicht zu erreichen war, hat die Bauordnung im Rahmen der Ersatzvornahme noch am selben Tag eine Sperrung durchführen lassen.
Inzwischen hat der Eigentümer die Gefahr beseitigt, so dass die Absperrung aufgehoben werden kann.

Tipps zur Erstellung optimaler Bewerbungsunterlagen
Am 23. April 2009 von 16:00 bis 18:00 Uhr erhalten Interessierte im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg wichtige Tipps zu Erstellung optimaler Bewerbungsunterlagen. Was erwarten die Arbeitgeber, welche Anforderungen sind an eine Bewerbung zu stellen und wie bereitet man sich optimal auf ein Bewerbungsgespräch vor.
Ein Referent aus dem Personalbereich gibt hier wichtige Praxistips. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Deutsche Bahn stellt rund 900 Plätze für Girls' Day zur Verfügung
Junge Frauen sollen für technische Berufe bei der Deutschen Bahn
begeistert werden

Fragen, anfassen, selber machen: Unter diesem Motto
steht auch der diesjährige Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag am 23. April.
Schon seit 2001 beteiligt sich die Deutsche Bahn (DB) am Girls' Day. Zum
neunten Girls', bietet die DB bundesweit rund 900 Mädchen an 62
Veranstaltungsorten die Möglichkeit, sich ein Bild von der Vielfalt der
Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bahn zu machen.
Schülerinnen der Klassen
fünf bis zehn wird die Möglichkeit gegeben, Betriebszentralen zu besichtigen,
hinter die Kulissen von Stellwerken und Bahnhöfen zu schauen oder bei einer
Fahrt im Simulator ein Gespür für die Lokführerausbildung zu bekommen.
Bundesweit haben bereits mehr als 7.000 Mädchen seit Beginn des
Aktionstages die Möglichkeit genutzt, die Arbeitswelt bei der Deutschen Bahn in zukunftsorientierten Berufen in Technik, Handwerk, Ingenieur- und
Naturwissenschaften kennenzulernen oder weibliche Vorbilder in
Führungspositionen zu begleiten. Die Deutsche Bahn will die Berufsorientierung der Mädchen in den weniger typischen Berufen fördern und sie hierfür begeistern.
Die Mädchen in Nordrhein-Westfalen haben bei der Deutsche Bahn an den
Orten Paderborn, Duisburg, Köln, Dortmund und Bielefeld die Möglichkeit
Ausbildungswerkstätten, Werkstätten für die Instandhaltung von ICE-Zügen,
Stellwerke oder Bahnbaustellen zu besichtigen und mit Auszubildenden der DB Erfahrungen auszutauschen. Einen vollständigen Überblick über die
Veranstaltungen der Deutschen Bahn zum Girls' Day 2009 gibt es unter dem
Suchbegriff "Deutsche Bahn" auf der Aktionslandkarte im Internet unter
www.girls-day.de. Dort finden interessierte Mädchen die noch freie Plätze und
können sich direkt online anmelden.

Die Deutsche Bahn ist mit rund 8.100 Auszubildenden in mehr als 25 modernen und zukunftsorientierten Ausbildungsberufen einer der größten Ausbilder in Deutschland. Durch Schulkooperationen werden Schüler und Lehrkräfte frühzeitig in der Phase der Beruforientierung der Jugendlichen unterstützt.
Informationen zu den Ausbildungsberufen der Bahn und zu Studiengängen gibt
es unter www.deutschebahn.com/schueler.

Autobiografische Schreibwerkstatt: Beim Aufschreiben das eigene Leben lesen lernen...
Eine „autobiographische Schreibwerkstatt“ bietet die Volkshochschule im Institut für Aus- & Fortbildung, Lüderitzallee 27 in Duisburg- Buchholz an. Am Freitag, 24. April, (18 -21 Uhr) und am Samstag, 25. April, (10 –17 Uhr) können die Teilnehmer mit unterschiedlichen Techniken des kreativen Schreibens dem eigenen Lebenslauf nachgehen und Erinnerungen wachrufen.

Start frei für die Frühjahrsoffensive der Duisburger Wochenmärkte
FrischeKontor und Wochenmärkte starten offensiv-informativ in die Frühjahrssaison

Lang, kalt und nass war der Winter – besonders für die Duisburger Wochenmärkte und deren Marktbeschicker. Aber nun ist „Er“ endlich angekommen – der Frühling. Auch die Duisburger Wochenmarktbeschicker starten nun voll durch und bereichern mit super-frischen Saisonprodukten wie z.B. Blumen, Pflanzen, Freilandgemüse oder auch Spargel die zahlreichen Wochenmärkte.
Damit aber auch jede Duisburgerin und jeder Duisburger weiß, dass es in ihrem/seinem Stadtteil einen Wochenmarkt gibt, hat das Duisburger FrischeKontor einen entsprechenden Wochenmarktflyer entwickeln lassen. Insgesamt 40.000 Exemplare wurden zunächst in den Stadtteilen Vierlinden, Untermeiderich, Beeckerwerth, Baerl, Homberg, Neudorf, Wanheim und Friemersheim verteilt und sollen dort als „rundum-sorglos-Informationspaket“ für alle potentiellen Wochenmarkt-Interessierten dienen. Die anderen Stadtteile mit Wochenmärkten werden im weiteren Verlauf des Jahres folgen.
Schnell und auf einen Blick sind umfangreiche Informationen zum Standort, den Öffnungszeiten und dem angebotenen Sortiment enthalten. Zudem werden aber auch Besonderheiten des jeweiligen Marktes benannt und beispielsweise ÖPNV-Haltestellen, Parkmöglichkeiten sowie Anfahrtswege mittels einer Skizze erläutert. Mit dem Wochenmarktflyer verbunden haben die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und mit einem bisschen Glück interessante Preise zu gewinnen. Hauptgewinn ist eine Schauinsland-Reise für 2 Personen in ein 5-Sterne-Hotel nach Tunesien. Einsendeschluss des Gewinnspiels ist Samstag, 2. Mai 2009.
Mit dieser Aktion werden das FrischeKontor und die Duisburger Marktbeschicker „gemeinsam“ mit ihren Kundinnen und Kunden positiv ins neue Frühjahr starten. Und, dass Frühlingsgefühle und die Duisburger Wochenmärkte zusammen gehören, wird jedem klar, der das bunte Treiben für einen netten Einkaufsbummel oder einfach nur als Treffpunkt nutzt.

Dienstag, 14. April 2009 - Historischer Kalender

Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Ostertage
Aufgrund der Ostertage verschieben sich die Leerung der Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel sowie der Papiertonne wie folgt:

Für Ostermontag verschiebt sich die Leerung bzw. Sammlung um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert.
Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw. Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im Abfallkalender aufgeführt.

Ostern in Wanheim
Es ist Ostersamstag, so gegen 23 Uhr. Auch in Waheim hat sich eine kleine Schar evangelischer Christen versammelt, um die Osternach zusammen zu feiern. In dem Gottesdienst gibt es viel Gesang; es wird aber auch auf das gesprochene Wort Gottes gehört. An Ostern vollbrachte Jesus das Wunder, von den Toten aufzuerstehen. Auch heute kann ich - trotz wirtschaftlich schlechter Zeiten - noch viele kleine Wunder erleben, etwa in der Familie oder bei Freunden. Das erfahre ich in der Predigt.
Nach dem Gottesdienst wird das Osterfeuer angezündet; die Gottesdienstbesucher bleiben noch zum Agape - Mahl (bestehend aus Wein oder Saft, Brot, Käse und Weintrauben) und freundschaftlichen Gesprächen zusammen.
"Musik zur Todesstunde" heißt eine kirchenmusikalische Veranstaltung, die am Karfreitag 20069 in der innerstädtischen evangelischen Salvatorkirche stattfindet. Kantor Marcus Strümpe begleitet den Bariton Gregor Finke an der Orgel. Sie präsentieren Werke von Max Reger, Günter Raphael, Hugo Wolf, Johann Sebastian Bach, Heinrich von Herzogenberg, Richard Wagner und Antonin Dvorak.
"Gregor Finke studierte zunächst Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen. Nach dem anschließenden Studium der Alten Musik, Hauptfach Gesang, am Sweelinck-Conservatorium Amsterdam bei Peter Kooy und Max van Egmond setzte seine umfangreiche Konzerttätigkeit ein. Neben dem gängigen Konzertrepertoire bildet die Alte Musik einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Seit dem Wintersemester 2007 / 2008 unterrichtet er an der Folkwang-Hochschule Essen," stellt ein Faltblatt den Sänger vor.
Der Besuch hätte zwar besser sein können; wahrscheinlich hält das warme und sonnige Wetter doch viele potentielle Besucher ab. Wer aber kommt, der hört die gewohnt erstklassige Musik, die wir von der Salvatorkirche gewohnt sind. Andreas Rüdig

Kulturdezernent der Stadt Istanbul eröffnet Duisburger Akzente
Die diesjährigen Duisburger Akzente stehen unter der Schirmherrschaft des Ministers für Kultur und Tourismus der Republik Türkei, Ertugrul Günay. „Es erfüllt mich mit Genugtuung, dass die 32. Duisburger Akzente unter dem Motto „Bosporus – Tor der Kulturen“ veranstaltet werden. Ich werte die Akzente als wichtigen Schritt um die sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland, die verbunden sind durch eine lange und intensive Freundschaft, weiter zu entfalten“, so der Minister in seinem Grußwort im Programmheft der Duisburger Akzente.
„Da Istanbul, wie die Stadt Duisburg, 2010 Kulturhauptstadt sein wird, sind die Duisburger Akzente im Jahr 2009 wie eine Ouvertüre zur Kulturhauptstadt 2010,“ betont der Kulturdezernent der Stadt Duisburg, Karl Janssen.

Nach dem der Koordinator Istanbul 2010, Prof. Nuri Colakoglü, zurückgetreten ist, hat nun der Kulturdezernent der Stadt Istanbul und derzeitige kommissarische Koordinator Istanbul 2010, Prof. Dr. Ahmet Emre Bilgili, sein Kommen nach Duisburg zugesagt. „Wir freuen uns sehr, dass Prof. Bilgili in Duisburg vertreten wird. Besonders glücklich sind wir darüber, dass Istanbul 2010 sich während der Duisburger Akzente mit einem Informationszelt auf dem König-Heinrich-Platz präsentieren wird“, freut sich Kulturdezernent Karl Janssen.
Die 32. Duisburger Akzente unter dem Thema „Bosporus – Tor der Kulturen” werden am 24. April in der Mercatorhalle Duisburg eröffnet

VHS: „Wanderung auf dem Bergbaurundweg in der Wiege des Kohlebergbaus - Das Muttental bei Witten“
Eine Wanderung auf dem Bergbaurundweg in der Wiege des Kohlebergbaus bietet die Volkshochschule am Sonntag, 19. April, an. Zeche Nachtigall, Göpelschächte, Stollenmundlöcher - die Tour durch das Muttental bei Witten vereint Geschichte, Kultur und Naturgenuss. Es ist eine der schönsten Wanderungen im Ruhrgebiet. Eine Einfahrt in das Besucherbergwerk ist vorgesehen.

2008: Fast eine Million Rasenmäher mit Elektromotor eingeführt
Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der nach Deutschland eingeführten Elektrorasenmäher deutlich auf knapp eine Million Stück angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zu Beginn der Gartensaison mitteilt, wurden 2008 nach vorläufigen Ergebnissen 976 000 Elektrorasenmäher im Wert von 64,7 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt. Das aren 25,2% mehr Rasenmäher als im Jahr 2007.
Die meisten dieser nach Deutschland importierten Rasenmäher mit
Elektromotor kamen dabei im vergangenen Jahr mit 364 000 Stück aus
China, gefolgt von 336 000 Stück aus dem Vereinigten Königreich.
Aus Deutschland ausgeführt wurden 555 000 Elektrorasenmäher im Wert von
39,2 Millionen Euro, das waren 4,1% weniger als 2007. Größter Abnehmer
im Jahr 2008 war Polen mit 103 000 Stück.

Die Macht der Gefühle - wie Emotionen unser Leben bestimmen
Eine unterhaltsame Wissensshow

Worin bestehen die Unterschiede zwischen Menschen und intelligenten Tieren? Wie kommt der Geist ins Gehirn? Wer ist Chef in uns: Gefühl oder Verstand? Diesen und weiteren Fragen geht der Wissenschaftsautor Willi Werner in einer unterhaltsamen Wissensshow in der Volkshochschule, Königstraße 47 am Dienstag, 21. April, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr nach. Die modernen Neurowissenschaften bringen neben besseren Behandlungsmöglichkeiten von Gehirnkrankheiten auch neue Erkenntnisse über unser Selbstverständnis. Zusammenhänge von Gehirn, Geist und Psyche werden leicht verständlich erklärt und mit Beispielen aus dem Alltag veranschaulicht. Kleine Experimente verdeutlichen, wie die Macht der Gefühle unser Handeln bestimmt. Dabei gibt es viel zu staunen, zu lachen und auch noch etwas zu gewinnen: Menschenkenntnis.

Mittwoch 22. April: Tag der Offenen Tür im BBZ Rheinhausen
AWO-Duisburg zeigt, wie gute Nachbarschaft gelingt

Mit einem Tag der Offenen Tür stellt sich am Mittwoch, 22.4.2009, das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der AWO-Duisburg in Rheinhausen vor. Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Westens haben dann von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, die Angebote des AWO-Treffpunkts im Lene-Reklat-Seniorenzentrum auf der Friedrich-Ebert-Straße 147 kennen zu lernen. Helma

Pönisch, die Leiterin des BBZ, hat für den besonderen Tag ein ganz spezielles Angebot zusammengestellt.
„Wir wollen den Menschen bei uns in Rheinhausen zeigen, was hier alles möglich ist“, sagt sie. Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Die Türen stehen bei uns immer offen. Aber am 22. April machen wir sie besonders weit auf.“
Mit besonderem Stolz präsentiert das AWO-Team in Rheinhausen seine neue Info-Theke. Einen eigenen Bereich Nahe des Eingangs haben die Mitarbeiterinnen besonders gemütlich eingerichtet. Hier steht auch ein Computer. Wer eine Frage zum Beispiel zu den Pflegeangeboten in seiner Nähe hat oder einen ganz speziellen Kurs sucht, dem wird hier datenschnell und mit viel Lebenserfahrung geholfen.
Helma Pönisch: „Beratung ist für uns ein ganz wichtiges Thema. Viele Senioren haben Fragen, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden können. Wir nehmen uns Zeit und helfen kostenlos weiter. Das kommt sehr gut an.“

Darüber hinaus lädt am Mittwoch, 22. April, die Mandalawerkstatt des Seniorentreffs Martinistraße zum Mitmachen ein. Hausführungen hat Helma Pönisch mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen geplant. Der Basar des Seniorentreffs Oskarstraße zeigt seine künstlerisch gestalteten Angebote. Die AWO-Duisburg gibt zudem einen Einblick in Aktivitäten und Kurse in Rheinhausen. Im BBZ können ältere Menschen zum Beispiel ihre Englischkenntnisse schulen oder sich im Computerraum mit dem Internet vertraut machen. Kaffee und Kuchen zur Stärkung stehen selbstverständlich ebenfalls bereit.
Helma Pönisch: „Wir freuen uns auf jeden Besucher, der am Tag der Offenen Tür bei uns hereinschnuppern möchte.“ Sie ergänzt: „Wer ausgerechnet zu diesem Termin nicht kann, der soll doch einfach so bei uns vorbei schauen. Leichter als bei uns kann man eigentlich keine netten Nachbarn kennen lernen.“ Das BBZ in Rheinhausen besuchen im Durchschnitt etwa 500 meist ältere Menschen pro Woche.

Ostermontag, 13. April 2009 - Historischer Kalender

Improvisationstheather im Ruhrgebiet
DramaKarma gibt am 24.04. ein Gastspiel im Steinhof Duisburg

Mit dem Improvisationstheater „DramaKarma“ geht der Steinhof neue Wege und bietet zugleich allen Kulturinteressierten eine weitere Facette kulturellen Lebens an.
Einzigartiges Theater, das von der Improvisation des Ensembles lebt. Jede Szene entsteht in Sekunden, dauert Minuten und wird kein zweites Mal so gezeigt! Alltagserlebnisse werden in tabulose Comedy, in kultverdächtige Hits oder in ergreifende, Welt verändernde Dramen verwandelt!
DramaKarma hat es sich zur Aufgabe gemacht, Phänomene der Gegenwart unter die Lupe zu nehmen und diese humoristisch aufzuarbeiten.
Ein neues Theatererlebnis, zu dem der Steinhof am 24.04.09, Einlass 19:00 Uhr, einlädt. Karten sind zum Preis von € 11,- an allen bekannten VVK des Steinhofs erhältlich. Ein Freigetränk ist inklusive.

Buntes Programm bei Wochenmarkteröffnungen
im Duisburger Süden
Ganz Huckingen und Wedau freuen sich auf baldigen Wochenmarkt-Start

Nicht nur die Marktbeschicker fiebern mit der veranstaltenden FrischeKontor Duisburg GmbH den Eröffnungen der beiden neuen Wochenmärkte im Duisburger Süden in Huckingen und Wedau entgegen; auch die Anwohnerinnen und Anwohner sind schon ganz gespannt auf die neue Einkaufsmöglichkeit direkt im heimischen Stadtteil.
Zur Eröffnung in Huckingen am Donnerstag, 16. April 2009, und in Wedau am Freitag, 17. April 2009, jeweils zwischen 8:00 und 13:00 Uhr wird das FrischeKontor neben einem vielversprechenden Angebot an Frisch- und Gemischtwaren wieder einige besondere Leckerbissen für alle „großen und kleinen“ Marktbesucher/Innen anbieten. Neben einem bunten Kinderschminken, lustigen Glücksrad-Spaß und aktionsreichen Torwandschiessen, hält der Veranstalter Bier, alkoholfreie Getränke und leckere Bratwurstspezialitäten vom Grill zu erschwinglichen Preisen bereit. Als Dankeschön für den Besuch werden unter den Kundinnen und Kunden für den Wochenmarkteinkauf praktische Einkaufstaschen verteilt.
Feierlich eröffnet werden die beiden Wochenmärkte jeweils um 11:00 Uhr. Hier erwartet das FrischeKontor den Bezirksvorsteher Arno Müller, der das symbolische Band der Eröffnung durchschneiden wird.
Als „Special-Guest“ der Eröffnung in Wedau dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher auf Alexandra Popp freuen. Sie ist Stammspielerin beim Duisburger Frauenfußballverein FCR Duisburg und steht für Autogrammwünsche am Freitag, 17. April 2009, ab 11:00 Uhr zur
Verfügung. Und natürlich besteht für jeden Fußball-Fan auch die Möglichkeit, beim Torwandschiessen gegen eine Bundesliga-Spielerin und Eurofighterin anzutreten.
Das Duisburger FrischeKontor, die Marktbeschicker, und auch die lokalen Partner, der Atrium Huckingen e.V. Werbering und der Bürgerverein Wedau/Bissingheim, freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher zur Wochenmarkteröffnung.

Kurzportrait Wochenmarkt Huckingen und Öffnungszeiten:
- ab Donnerstag, 16. April 2009, immer donnerstags zwischen 8:00 und 13:00 Uhr
Marktplatz:
- auf dem Parkplatz Ecke Mündelheimer Straße/Im Wittfeld
Warensortiment
- Obst und Gemüse
- Backwaren
- Molkereiprodukte
- Fleisch und Wurst
- Geräucherte Wurstspezialitäten
- Fisch
- Ethnische Spezialitäten
- Kräuter & Gewürze
- Pflanzen
- Tischdecken

Ostersonntag, 12. April 2009 - Historischer Kalender

Gesundheitstreff  an folgenden Standorten:

Seniorenzentrum „Haus am See“ - Masurenallee 255, 47279 Duisburg, Tel.: 0203 994230

Seniorentreffpunkt Bissingheim, Hermann-Grothe-Straße 96, 47279 Duisburg, Tel.: 0203 722094

Restaurant Saalbau

 

Termine:
Mittwoch, 22.04.2009
Seniorentreffpunkt Bissingheim  „Ernährung – Fit und gesund die nächsten 50 Jahre“

Referentin: Petra Schorsch, Lebensmittelchemikerin

Ideen für einen kleinen Imbiss zu Hause, es werden kalte Snacks angeboten

(Fingerfood)
 

Montag, 04.05.2009 Seniorenzentrum „Haus am See“ „Gehirnjogging“

Referent: Dr. Wolfried Schröer, Geriater

Wie kann ich mir Dinge leichter merken und meine Gedächtnisleistung

steigern? Dazu werden Übungen angeboten.
 

Mittwoch, 20.05.2009 Seniorentreffpunkt Bissingheim „Finanzierung von Pflege- und Betreuungsleistungen“

Referent: Heribert Tönshoff, Pflegeteamleiter

Vortrag über Informationen und Leistungen der Pflegeversicherung

und zusätzliche Betreuungsleistungen, Fragen und Antworten
 

Donnerstag, 18.06.2009 Restaurant Saalbau „Der kluge Mann sorgt vor“

Referent: Dr. Rolf Behler, Amtsleiter des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg

Männer vernachlässigen häufiger ihre Gesundheit als Frauen, regelmäßige

Vorsorge und Früherkennungsuntersuchungen sind aber unerlässlich für

ein gesundes Leben, Fragen und Antworten

Im Rahmen unserer Stadtteilarbeit des Runden Tisches Wedau Bissingheim

laden wir herzlich zum Thema „Wohnberatung“ (Badausbau, Eingangsbereich;

Sicher und bequem Wohnen; Selbstbestimmtes Wohnen im Alter) ein.

Anschließend stehen wir beratend zur Verfügung.
 

Montag  29.06.2009 Seniorentreffpunkt Bissingheim „Wohnberatung“

Referentinnen:

Dagmar Danes, Stadt Duisburg

Maria-Brigitte Parlo, Ratsfrau

Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz

Landfermannstraße 1, 47051 Duisburg

www.gesundheitskonferenz-duisburg.de

www.duisburg.de - Telefon 0203 283-3938
 

Krebsberatung Duisburg

Für eine psychoonkologische Beratung steht am Dienstag, 21. April, Dr. Gisela Kremer (Psychoonkologin) zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte. 

Damit niemand lange warten muss und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283 3938 gebeten.


Eine Krebserkrankung bedeutet für die meisten Betroffenen einen massiven Einschnitt in ihr bisheriges Leben. Seelische und soziale Belastungen sind häufig die Folge. Betroffene, Angehörige und Freunde fühlen sich oft allein gelassen mit ihren Fragen, die sich meist erst nach Abschluss der stationären Behandlung ergeben. (In Duisburg gibt es pro Jahr etwa 2.300 Krebsneuerkrankungen; im Jahr 2005 starben 1.600 Menschen an dieser Krankheit.)
In dieser Situation bieten Fachberaterinnen und Fachberater im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz ab sofort Beratung und Unterstützung an. Die Ärzte und Sozialarbeiter mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Krebserkrankungen zeigen Wege, mit der veränderten Lebenssituation umzugehen, unterstützen bei der Bewältigung krankheitsbedingter Probleme und Krisen und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen. Die Krebsberatung beginnt am 10. März mit der psychoonkologischen Beratung durch Dr. Gisela Kremer und wird wöchentlich dienstags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (Roter Raum) an der Schwanenstraße 5 – 7 in Duisburg-Mitte fortgesetzt. Die Gespräche sind vertraulich und kostenfrei. Falls erforderlich können interkulturelle Gesundheitsmediatoren beim Übersetzen behilflich sein.


Je nach Bedarf stehen zur Verfügung: ein Onkologe für medizinische Fragen (Dr. Michael Schroeder), ein Sozialarbeiter zur Beratung im sozialen Bereich (Stephan Fromm) sowie drei Psychoonkologinnen für die durch die Krankheit bedingten psychischen Probleme (Dr. Gisela Kremer, Ulrike Röhl und Ute Grießl). Die Arbeit der Berater ist ehrenamtlich. Eine Voranmeldung bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz wird telefonisch unter (0203) 283-3938, jeweils in der Zeit von 9 bis 13 Uhr, erbeten. Hier sowie im Internet unter www.duisburg.de/Stichwort: Krebsberatung gibt es die weiteren Termine.

Termine bis Juni 2009 und die telefonische Anmeldung
(0203 283 3938):

Psychoonkologische Beratung

14.04. Stephan Fromm - Dipl. Sozialarbeiter

Beratung in sozialen Fragen

21.04. Dr. Gisela Kremer - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung

28.04. Dr. Michael Schroeder - Internist und Onkologe

Medizinische Fragestunde

05.05. Ulrike Röhl - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung

12.05. Stephan Fromm - Dipl. Sozialarbeiter

Beratung in sozialen Fragen

19.05. Dr. Gisela Kremer - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung

26.05. Dr. Michael Schroeder - Internist und Onkologe

Medizinische Fragestunde

02.06. Ulrike Röhl - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung

09.06. Stephan Fromm - Dipl. Sozialarbeiter

Beratung in sozialen Fragen

16.06. Dr. Gisela Kremer - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung

23.06. Dr. Michael Schroeder - Internist und Onkologe

Medizinische Fragestunde

30.06. Dr. Gisela Kremer - Psychoonkologin

Psychoonkologische Beratung
 

„Kendo und Tjin Dao“ in der Volkshochschule
Eine Einführung in die fernöstliche Fechtkunst für junge Menschen im Alter von 15 bis 18 Jahren gibt es in einem Schnupperworkshop am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April, jeweils von je 10.30 bis 14 Uhr. Veranstaltungsort ist die Turnhalle der Christian-Zeller-Schule in Duisburg-Großenbaum.
Elegante, fließende Bewegungen, kraftvolle, dynamische Techniken, blitzschnelle Aktionen und Reaktionen, aber auch hohe Konzentration und meditative Stille bilden die Schwerpunkte dieses Trainings. Der Umgang mit einem Schwert - auch wenn es nur aus Bambus oder Holz besteht - erfordert wie kaum eine andere Sportart Achtung und Respekt. Jede Handlung muss mit vollkommener Wachsamkeit ausgeführt, jede Bewegung bis zur Perfektion geübt werden. Ein entsprechend gestaltetes Training stärkt in hohem Maße die körperliche Belastbarkeit, Reaktionsschnelle und Willenskraft. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und dem Partner gefördert.. Weitere Informationen unter 0203/283 2616 oder -4320.

Karfreitag, 10. April 2009 - Historischer Kalender

Die Mini-Geysire vor dem König-Heinrich-Platz sprudeln wieder
(Foto Manfred Schneider)

Arbeiten in Europa
Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 20. April 2009 um 10.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa". Tips und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Kinderalarm – Stadtranderholung 2009
Die beliebte Ferienaktion des Jugendamtes startet dieses Jahr wieder in der zweiten Hälfte der Sommerferien am Montag, 27. Juli und dauert bis Freitag, 14. August. Wie in den letzten Jahren stehen 1500 Plätze zur Verfügung. Es können alle Schulkinder, die nach den Ferien in das zweite Schuljahr kommen, teilnehmen. Die Altersgrenze nach oben beträgt 13 Jahre (die Kinder dürfen am letzten Ferientag höchstens 13 Jahre alt sein).
Nach den Osterferien vom 20. bis 24 April können Eltern ihre Kinder anmelden:
Für die vier großen Stadtrandplätze Wedau , Stadtpark Meiderich, Abenteuerfarm Robinson und Abenteuerspielplatz Tempoli starten die Anmeldungen am Dienstag, 21. April, in den jeweiligen Bezirksämtern. Für Wedau wird im Bezirksamt Mitte und Süd verkauft, für Meiderich in Hamborn und Meiderich, für Tempoli in Hamborn sowie für Robinson in Rheinhausen. Die Anmeldungen für die restlichen zehn kleineren Stadtrandstandorte können in der Einrichtung getätigt werden, in der die Ferienmaßnahme stattfindet.

Der Normalpreis beträgt 60 Euro, Geschwisterkinder zahlen 35 Euro. Weitere Auskünfte unter 283-2779, 283-3418 und 283-2670

Die genauen Termine und Orte:
Walsum: Mo, 20.04. Jugendzentrum Driesenbusch / Beckersloh 15
Mo, 20.04. Jugendzentrum Alte Schmiede / Schachtstr. 31a
Hamborn: Di, 21.04. AWO Bauspielplatz / Alexstr. 6
Beeckerwerth: Di, 21.04. Eisenbahncafe / Löwenburgstraße
Meiderich Mi, 22.04. AWO Lernbauernhof / Am Ingenhammshof 1
Rheinhausen Mi, 22.04. Jugendzentrum Rumeln / Dorfstr. 19b
Do,23.04. Jugendzentrum Mühle / Clarenbachstr. 14
Mitte: Do, 23.04.Ev.Jugendzentrum Gustav-Adolf / Gustav-Adolf-Str. 65
Süd: Fr, 24.04. Jugendzentrum Angertaler Str. / Angertaler Str. 108
Fr, 24.04. Regionalzentrum Süd / Mündelheimer Str. 115

Veterinäramt warnt:
Unterschätzte Gefahr - „Süße Welpen“ aus dem Ausland

Große Kulleraugen verleiten viele Tierliebhaber dazu, Tiere aus dem Ausland mitzubringen oder per Internet zu bestellen. Ein günstiges Schnäppchen scheint zu locken. Wenig bekannt ist, außerdem dass man sich dabei schnell strafbar machen. In vielen, auch nahen Ländern treten immer noch Fälle von Tollwut bei Hunden und Katzen auf. An diesen kann sich auch der Mensch mit der tödlichen Krankheit infizieren. Das Fatale der Krankheit: anfangs erscheinen die Tiere gesund. Das Virus kann dann noch nicht nachgewiesen werden, aber man kann sich schon anstecken.
Eindeutige Vorschriften innerhalb der EU regeln, dass Tiere von einem EU-Heimtierausweis begleitet werden müssen. Sie müssen gekennzeichnet sein (zum Beispiel durch einen Chip) und eine gültige Tollwutimpfung besitzen. Tiere unter drei Monaten, die noch nicht geimpft werden können, müssen eine Zusatzbescheinigung mit sich führen. Aber: In Deutschland dürfen Hunde und Katzen unter acht Wochen nicht ohne das Muttertier befördert werden. Die Auflagen für die Einfuhr aus einem Drittland sind meist noch komplizierter. Werden diese Forderungen nicht erfüllt, wird es teuer.
Zum Schutz für Menschen und Tiere muss das örtliche Veterinäramt bei Verstößen eingreifen. Dann werden die Tiere für zwölf Wochen in einer Quarantänestation ohne Kontakt zur Außenwelt untergebracht. Gerade für Welpen ist diese eine Qual. Die hohen Unterbringungs- und Behandlungskosten werden dem Besitzer angelastet. Ein Bußgeld kann noch dazu kommen.
Das Veterinäramt der Stadt Duisburg bittet deshalb ausdrücklich darum, kein Tier ohne gültige Tollwutimpfung zu kaufen. Papiere, Kennzeichnung und Rechnung sollten sollte sich der künftige Halter aushändigen lassen. Fragen zu diesem Thema beantwortet das „Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz / Veterinäramt“ der Stadt Duisburg unter 0203 - 759860.

Nutzung der Wiesen an Rhein und Ruhr - neue Informationen und Kartendarstellungen im Internet
In der Vergangenheit war es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Schäfern, die die Wiesen im Rhein- und Ruhrvorland bewirtschaften und Spaziergängern mit Hunden gekommen, die ihre Tiere nicht unter Kontrolle hatten.
Durch eine gemeinsam erarbeitete Erklärung wurde im Februar ein Kompromiss gefunden, der sowohl den Schäfern als auch den Erholungssuchenden die Nutzung der Wiesen ermöglicht. Die gemeinsamen Erklärung bezieht sich allerdings nur auf die städtischen Flächen, die im Landschaftsschutzgebiet liegen und die nicht eingezäunt sind. Eine Kartendarstellung dieser städtischen Flächen mit Schafbeweidung findet man nun im Internet unter www.duisburg.de / Button „Duisburg.Grün“
Ein Großteil der Flächen im Rhein- und Ruhrvorland ist nicht in städtischer Hand. Die Flächen im Rheinvorland in Homberg befindet sich größtenteils in Privatbesitz. Auch auf den Privatflächen dürfen bestimmte Wege betreten werden. Eine entsprechende Karte mit dem Wegenetz in Homberg findet man ebenfalls auf städtischen Homepage.
Naturschutzgebiete sind von den getroffenen Regelung ausgenommen. In den Naturschutzgebieten müssen Hunde immer an der Leine geführt werden, hier dürfen sowohl Hundehalter als auch anderen Erholungssuchende nur die Wege betreten. Auch hierzu findet man auf der oben angegebenen Internetseite eine Kartendarstellung.

Weiterer leichter Zuwachs im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen
Im Jahr 2008 nutzten in Deutschland Fahrgäste den
Linienverkehr mit Bussen und Bahnen über 10,5 Milliarden mal; dies
entspricht durchschnittlich fast 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,9% mehr Fahrten
als 2007, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre
weiter fortsetzte. Im Nahverkehr wurden 2008 je Fahrt durchschnittlich
9,4 Kilometer und im Fernverkehr 291 Kilometer zurückgelegt. Die
Beförderungsleistung - das Produkt aus den beförderten Personen und der
Fahrtweite - lag bei 135 Milliarden Personenkilometern und damit um 2,1%
höher als 2007.
Im Nahverkehr beförderten die Unternehmen 10,4 Milliarden Fahrgäste (+
0,9%), dabei wurde eine Beförderungsleistung von 98,0 Milliarden
Personenkilometern (+ 1,5%) erbracht. Straßen-, Stadt- und U-Bahnen
wurden etwas häufiger genutzt als im Vorjahr: Ihre Fahrgastzahlen
stiegen um 0,3% auf 3,6 Milliarden Personen. Dagegen musste der
Omnibusnahverkehr mit 5,2 Milliarden Personen (- 0,5%) leichte Verluste
hinnehmen. Die Entwicklung des Bundesergebnisses sowohl beim
Straßenbahn- als auch beim Busverkehr wurde allerdings wesentlich durch
einen mehrere Wochen andauernden Streik im Frühjahr 2008 im Land Berlin
beeinflusst (rund 12% aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland
werden von Berliner Unternehmen befördert). Dieser führte hier zu
starken Rückgängen der Fahrgastzahlen und der Beförderungsleistungen im
Nahverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen. Dagegen konnte in den
anderen fünfzehn Bundesländern ein Plus bei den Fahrgästen im
Straßenbahnverkehr (+ 1,7%) und im Busverkehr (+ 0,2%) verbucht werden.

Mit 2,2 Milliarden Fahrgästen (+ 4,7%) erzielte der Eisenbahnnahverkehr
starke Zuwächse im Jahr 2008. Auch der Fernverkehr mit Eisenbahnen
konnte mit 124 Millionen Reisenden (+ 3,9%) das Vorjahresergebnis
deutlich übertreffen. Insbesondere im vierten Quartal 2008 wurden
wesentlich mehr Fahrgäste befördert als im Vorjahr (Eisenbahnnahverkehr:
+ 6,3%, Eisenbahnfernverkehr: + 7,9%). Dies wurde durch den Streik der
Lokführer im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mit beeinflusst.
Die Angaben stammen von den rund 910 größeren Unternehmen im
Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen und im Linienfernverkehr mit
Bussen, die mindestens 250 000 Fahrgäste im Jahr beförderten, sowie von
allen Unternehmen mit Eisenbahnfernverkehr.

Donnerstag, 9. April 2009 - Historischer Kalender

Bombe in Baerl erfolgreich entschärft
Der Kampfmitteräumdienst hat die bei Bauarbeiten im Bereich des Baerler Leitgrabens gefundene Bombe aus dem 2. Weltkrieg um 12.25 erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben.

Bombe in Baerl gefunden - Entschärfung heute  Lageplan
Bei Bauarbeiten im Bereich des Baerler Leitgrabens wurde gestern eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Am Donnerstag, 9. April, 12 Uhr, wird mit der Entschärfung der Bombe begonnen. Das Gebiet – bis zu einer Entfernung von 250 m vom Fundort aus (innerer Kreis auf dem Plan auf der Rückseite) – muss am Donnerstag um 11 Uhr geräumt sein.
Als Aufenthaltsraum steht für diese Zeit der kleine Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Schulstraße 5, 47199 Duisburg zur Verfügung. Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine Sicherheitszone (500 m vom Fundort/äußerer Kreis auf dem Plan) geben, in der zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig ist.
Die Bevölkerung wird gebeten, sich ab 15 Minuten vor der geplanten Entschärfung in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster sind geschlossen zu halten. Ein Aufenthalt im Freien ist ab 11 Uhr nicht mehr gestattet.
Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab sofort bei Call Duisburg unter der Rufnummer 0203/94000 (bis heute 20 Uhr) zu melden. Beginn und Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben.  Informationen über das Ende der Entschärfung gibt es über Call Duisburg, 0203/94000.
Deutsch-türkischer Jugendaustausch
Der deutsch-türkische Jugendaustausch „Die weiße Stahlbrücke“, der in diesem Jahr zum vierten Mal organisiert wird, beginnt am 10. April. 15 türkische Jugendliche aus der Stadt Denizli und ihre Betreuer sind. bis zum 17. April zu Gast in Duisburg und werden gemeinsam mit 15 Duisburger Jugendlichen unter der Leitung von Cevdet Maras und Monika Klein-Radtka vom städtischen Regionalzentrum Süd ein buntes und abwechslungsreiches Programm erleben: Besichtigungen, Ausflüge, Spiel und Spaß – aber auch ernsthafte Auseinandersetzung mit der Kultur und der Religion des anderen Landes.
Karl Janssen, Duisburgs Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, verweist auf die besondere Bedeutung des interkulturellen Austauschs schon im Jugendalter: „Um einen besseren Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft wie wir sie in Duisburg vorfinden zu verwirklichen, müssen Kindern und Jugendlichen schon früh die Gelegenheit geboten werden, sich über unterschiedliche Religionen und Kulturen gemeinsam mit anderen zu informieren. Nur so können Vorurteile abgebaut werden.“ Das Austauschprojekt soll den Jugendlichen einen Einblick in die deutsche Kultur und das Leben der türkischen Migranten in Duisburg geben. So wird am Ostersonntag sowohl ein katholischer Gottesdienst als auch die Moschee in Marxloh besucht werden.
Der Leiter des Duisburger Jugendamtes, Thomas Krützberg, ist sicher, dass „Die weiße Stahlbrücke“ auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg werden wird: „Durch die Inhalte und Ziele dieses Projektes werden die Jugendlichen befähigt, sich mit den Werten und Normen, Sitten und Gewohnheiten des jeweils anderen Landes auseinander zu setzen.“

Bürgerforum: "Zukunftsmanagement und Zukunftstrends"
am Dienstag, den 21. April 2009 findet der nächste Fachvortrag für die Bürgerforen zu dem Thema "Zukunftsmanagement und Zukunftstrends" statt, zu dem Herr Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Herr Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler.
Dr. Pero Micic von der FutureManagementGroup stellt die Methodik des Zukunftsmanagements vor und zeigt auf, welche Trends und Technologien Duisburg in Zukunft verändern und als relevante Faktoren für die Stadtentwicklung zu berücksichtigen sind. Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, mit Herrn Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Herrn Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler diese Thematik zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5, in Duisburg-Mitte statt. Sie beginnt um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr

NRW-Wirtschaft:
Außergewöhnlicher Abschwung zum Jahresende 2008

Die Wirtschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen hat sich zum Jahresende 2008 außergewöhnlich stark verschlechtert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerten sich
gegenüber dem vierten Quartal 2007 vor allem die realen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe (-26,0 Prozent); infolgedessen gingen in den letzten drei Monaten des Jahres 2008 sowohl der reale Produktionsindex (-8,6 Prozent) als auch die nominalen Umsätze (-5,5 Prozent) spürbar zurück.
Allerdings waren nicht alle Branchen gleichermaßen vom Abschwung betroffen. Einige Wirtschaftszweige des Verarbeitenden Gewerbes verzeichnen bis zum Dezember 2008 vergleichsweise moderate Rückgänge. Im Baugewerbe konnte auch im zweiten Halbjahr noch ein Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahresergebnis erwirtschaftet werden. Die von den Statistikern seinerzeit für das erste Halbjahr 2008 gemeldete Erholung auf dem Arbeitsmarkt und auf den nordrhein-westfälischen Konsummärkten zeigte sich zum Jahresende erheblich gebremst.
Diese und weitere Ergebnisse können dem Bericht "Wirtschaftliche
Entwicklung in Nordrhein-Westfalen" entnommen werden, den die Statistiker soeben veröffentlicht haben. In der aktuellen Publikation wird außerdem die Wahrscheinlichkeit für eine Erholung der Wirtschaft noch im Laufe des Jahres 2009 untersucht.

Verbraucherpreise März 2009: + 0,5% zum März 2008
Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im März 2009 gegenüber März 2008 um 0,5% gestiegen. Dies ist die niedrigste Inflationsrate seit Juli 1999 mit ebenfalls 0,5%. Im Januar 2009 hatten die Jahresteuerungsrate noch bei 0,9% und im Februar bei 1,0% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2009 verringerte sich der Index um 0,1%. Die Schätzung für März 2009 wurde damit bestätigt.

Gaststätte „Zur Linde“ auf Neudorfs Koloniestraße öffnete
Alte Neudorfer Gaststätte unter neuer Leitung
Mit Buffet und Discomusik wurde die bekannte Neudorfer Gaststätte „Bütefür“ an der Koloniestraße wieder eröffnet. Unter dem ursprünglichen Namen „Zur Linde“ soll die 1876 von Johann Bütefür als Schankwirtschaft gegründete Gaststätte,mit seinem neuen Pächter Saban Mahmutovic (Bildmitte) ein kulinarischer Treffpunkt werden.

Handschlag vor dem Bild der alten Schankwirtschaft "Zur Linde". Die Besitzer Marion und Hans-Willi Bütefür(li.) und der neue Pächter Saban Mahmutovic. Im Hintergrund stehend,  Armin der Sohn des Pächters (li.)und Demis Martinovic   

Schenkwirtschaft „Zur Linde“, Koloniestraße 99 um 1920
Fotos: Manfred Schneider

Heute im Cafe Steinbruch:
“Highlight” mit
THE LEGENDARY PINK DOTS (UK) –
„Plutonium Blonde“ Tour 2009 einzige Konzert in NRW

Support: Melanchoholics 
Bands wie The Legendary Pink Dots haftet in der schnelllebigen Jetztzeit etwas Anachronistisches an. Obwohl sie in ihrer mehr als 25-jährigen Karriere immer ein Underground-Phänomen geblieben sind, haben sie bis heute Dutzende Alben veröffentlicht, hunderte Locations bespielt und sich über die Jahre eine kleine, aber umso treuere Fangemeinde erspielt.

Psychedelisch in der Anlage, schwingen die Songs des Quintetts erneut zwischen den Polen experimentell und poppig. Über diesem Fundament setzen die Dots mit Gitarre, Saxophon, Klarinette und Bass zu schwelgerischen Soli an. Zusammen mit den charakteristischen Hall-belegten Vocals von Edward Ka-Spel verdichten sich die unterschiedlichen Spuren zu vielschichtigen Klanggebilden, wie sie seit den frühen Bandtagen typisch sind.
Die deutsche Formation Melanchoholics hat sich für einen ungewohnteren Weg entschieden: Sie wählten die elektrischen Gitarre zum zentralen Instrument, um ihre verhallten, echolastigen Klangskulpturen zu erschaffen. An manchen Stellen grummeln Keyboards durch und mysteriöse Stimmen verlieren sich in der Ferne.Das ist atmosphärisch und spannend...

Mittwoch, 8. April 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Wehofer Straße in Duisburg-Wehofen
Am Mittwoch, 15. April, finden Straßenbauarbeiten auf der Wehofer Straße statt. Die Baustelle befindet sich zwischen Im Eickelkamp und Dinslaker Straße. Die Wehofer Straße wird deshalb aus Fahrtrichtung Im Eickelkamp als Sackgasse ausgeschildert. Die Gegenrichtung bleibt frei. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann sich die Maßnahme verschieben. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Ostermalwettbewerb für Kinder in den von DuisburgSport betriebenen Bädern
Kleine Künstler können bis Montag, 20. April, in den Bädern, die von DuisburgSport betrieben werden, ihr zeichnerisches Talent unter Beweis stellen. Bilder, auf denen der Osterhase zu sehen ist, egal ob im Wasser, auf dem Lande oder in der Luft, können in den Bädern an der Kasse abgegeben werden. Die schönsten Kunstwerke werden prämiert. Auf die Gewinner warten Preise.
Die Kinder werden gebeten, auf die Rückseite des Bildes ihren Namen, Adresse, Alter und Telefonnummer zu schreiben. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

St. Gabriel in Neudorf vorübergehend geschlossen - St. Anna Ersatz-Domizil
Str. Anna kommt wieder zu Ehren: Da es Sicherheitsprobleme (Putz bröckelt von den Wänden) in St. Gabriel gekommen ist, muss die Kirche vorübergehend geschlossen bleiben. Die leerstehende Kirche von St. Anna kommt bis zur endgültigen Klärung wieder zur Geltung.

Vorbereitung auf die Duisburger Akzente
„Bosporus – Tor der Kulturen“

Zum Thema der diesjährigen Duisburger Akzente „Bosporus – Tor der Kulturen“ bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 in der Ausstellung im Erdgeschoss eine große Medienauswahl an. Bücher, CDs und DVDs informieren über Geschichte, Kultur, Kunst, Musik und Literatur. Neben klassischen Dichtungen in deutscher und türkischer Sprache werden Einblicke in die spezielle Rezeptküche Istanbuls, vielfältige Reisetipps und Reiseführer an den Bosporus angeboten. Ausgestellt sind Medien in deutscher, türkischer und englischer Sprache, die auch ausgeliehen werden können.

Deutscher Städte- und Gemeindebund:
Ausbau des Breitbandnetzes beschleunigen
Regulierungsvorgaben ändern

Im Hinblick auf die sich verschärfende Wirtschaftskrise hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine Beschleunigung des Ausbaus der Breitbandversorgung in Deutschland angemahnt. "Ohne die flächendeckende Breitbandversorgung verspielen wir die Chance auf Wachstum und Arbeitsplätze in der Fläche", erklärte DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin. Schätzungen erwarten bei einem schnellen Internet in ganz Deutschland bis zu 250.000 neue Arbeitplätze. Der schnelle Ausbau wäre auch ein Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft, da rund 75 Prozent der Kosten auf den Tiefbau entfallen. Gerade im Ausbau der Glasfasernetze, die für die zukünftigen Datenmengen und die notwendige Übertragungsgeschwindigkeit immer wichtiger werden, hat Deutschland Nachholbedarf.
Die regulatorischen Rahmenbedingungen müssen zusätzliche Anreize dafür schaffen, dass die Unternehmen nicht nur in den Metropolen, sondern gerade auch in der Fläche investieren. Die Bundesnetzagentur muss durch ihre Entscheidungen die notwendigen Anreize für Investitionen in der Fläche setzen. Auch sie muss ihren Beitrag dazu leisten, dass das Ziel der Bundesregierung, bis 2010 alle Haushalte mit mindestens 1 MBit/s zu versorgen, umgesetzt werden kann.
Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, bis 2014 75 Prozent aller Haushalte mit einer Bandbreite von 50 MBit/s zu versorgen, wird nur erreicht, wenn die erforderlichen Investitionsmittel in Milliardenhöhe von den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden können. Dafür braucht es entsprechende Investitionsanreize. "Wir fordern die Bundesnetzagentur daher auf, mit den für Mitte Mai angekündigten 'Eckpunkten zur Schaffung einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur' deutliche Signale zu setzen", betont Landsberg. Dazu gehören Rahmenbedingungen, dass derjenige, der in die Fläche investiert, die Aufbauleistungen auch wieder refinanzieren kann. Landsberg: "Entscheidend für den erfolgreichen Weg in die Informationsgesellschaft sind nicht immer mehr Billiganbieter in den Metropolen, sondern endlich der Ausbau und die Investitionen in die Fläche". Dies sollte die Behörde bei der Ausgestaltung der Regulierung stärker als bislang berücksichtigen und gerade bei den Vorleistungsentgelten Anreize für die Infrastrukturunternehmen setzen.
Es ist ein Alarmzeichen, wenn der größte Anbieter, die Deutsche Telekom ihre Ausbauaktivitäten aufgrund von Regulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur in der Fläche zunächst überprüfen will. Wir erwarten von der Deutschen Telekom wie auch von den Wettbewerbern, dass sie ihre Verantwortung gerade für die Fläche konsequent wahrnehmen.

Wunschtexte gesucht
„Lesung selbst gestalten“ heißt es am Tag des Buches in der Stadtbibliothek. Ab sofort können im LiteraturBistro der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 Lesewünsche in eine Literaturbox eingeworfen werden. Die Auszüge aus Büchern, Kurzgeschichten, Gedichten oder Selbstgeschriebenem können auch mit einer Widmung versehen werden. Eine Auswahl der abgegebenen Textwünsche werden am Donnerstag, 23. April, im Rahmen des Aktionstages vorgelesen. Ab 15 Uhr stehen dann zwei Stunden unterhaltsame Lektüre bei Kaffee und Kuchen auf dem Programm.
Die Literaturbox steht noch bis Freitag, 17. April, im LiteraturBistro. Vorlesewünsche können während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek eingeworfen werden.

Bäder-Öffnungszeiten zu Ostern
Alle von DuisburgSport betriebenen Bäder sind Karsamstag (11. April) zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Bis auf das Rhein-Ruhr-Bad bleiben sie an den anderen Osterfeiertagen geschlossen. Im Rhein-Ruhr-Bad stehen den Besuchern am Karfreitag (10. April), Ostersonntag (12. April) und Ostermontag (13. April) die Erlebnisbecken sowie das Sportbecken von 8 bis 21 Uhr zur Verfügung. Die Saunalandschaft ist jeweils ab 9 Uhr geöffnet. DuisburgSport bittet um Verständnis dafür, dass Ostermontag der Damensaunatag im Rhein-Ruhr-Bad ausfällt, um auch Familien an diesem Tag einen Saunabesuch zu ermöglichen.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Neuer Nähkurs von Frauen für Frauen im städtischen Familienzentrum Ursulastraße in Duisburg-Rheinhausen
In den Kursräumen des Familienzentrums Ursulastraße 36 in Duisburg-Rheinhausen startet am Freitag, 24. April, in der Zeit von 9 bis 11 Uhr ein neuer Nähkurs. Bei einer Damenschneiderin mit Migrationshintergrund, die auch Mutter im Familienzentrum ist, lernen Frauen nicht nur neue Kleidungsstücke anzufertigen, sondern auch bereits vorhandene Kleidung modisch aufzuwerten. Die Teilnehmerinnen werden Ihren Kurs und Ihre Produkte auf einem Stadtteilfest im Juni präsentieren. Organisation und Durchführung der Maßnahme wird in enger Absprache mit dem Familienzentrum, weitestgehend von den Kursteilnehmerinnen übernommen.
Sollten viele Anmeldungen eingehen, wird freitags ein zweiter Nähkurs angeboten.
Bei Interesse wenden Sie sich an Angela Jakobi unter Telefon (02065) 550728 oder per Mail: ursulastr@kita.duisburg.de.

13% weniger Verbraucherinsolvenzen im Januar 2009
Im Januar 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 12 668 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 901 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 444 Insolvenzen von Unternehmen.
Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Ent­wick­lung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2008 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen.
Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im Januar 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,8% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 12,8% abnahmen. Die Zahl der Unterneh­mens­insolvenzen stagnierte (? 0,1%).

Baupreisindex Februar 2009: Wohngebäude + 2,0% zum Vorjahr
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Deutsche Ausfuhren im Februar 2009:
Minus von 23,1% zum Februar 2008

Anhand vorläufiger Ergebnisse wurden im Februar 2009 von Deutschland Waren im Wert von 64,8 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 56,2 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Februar 2009 um 23,1% und die Einfuhren um 16,4% niedriger als im Februar 2008. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Januar 2009 um 0,7% und die Einfuhren um 4,2% ab.


Heute im Cafe Steinbruch:
MOUTIQUE ENSEMBLE mit Audrey (Swe) & Sara Lov (US): einzige Konzerte in NRW
Vorhang auf für das zweite Moutique Ensemble! Ziel der Moutique Ensembles soll es sein, mehrere Künstler musikalisch aufeinander abzustimmen, über längeren Zeitraum zusammenzubringen und so letztendlich ein noch reizvolleres Tour- und Konzerterlebnis für Künstler und Zuschauer zu ermöglichen: Nämlich einen unvergesslichen Abend voller harmonischer Musikalität. Beim zweiten Moutique Ensemble wollen wir euch Audrey und Sara Lov ans Herz legen: Wir versprechen euch einen wunderschönen emotionsgeladenen, vielleicht auch ein wenig melancholischen Abend.
Bei Audrey (Foto) trifft Low auf Björk und Cat Power. Die Stimmen der vier Ladies zaubern jedem einen Schauer über den Rücken. Selten war Musik so wunderschön wie diese. Audrey kombinieren melancholische Melodien, unberechenbare Arrangements und ihre eigene einzigartige Unstrukturiertheit. Wer es noch nicht gehört hat, kann sich freuen: Es wird ein musikalisches Highlight!

“Simple and sad with a shot of scotch.” So beschreibt Sara Lov ihren düsteren, aber auch engelsgleichen Sound. Das ehemalige Mitglied der Dream-Pop-Band Devics, ein Kritikerliebling, der von den Cocteau Twins für Bella Union gesigned wurde, wärmt eure Seelen mit angemessen minimalistischen, wie auch schmerzlich melancholischen Melodien.
Einlass: 20h // Eintritt: VVK: 9 €; AK: 12 €
// Tickets im Steinbruch/ ****Shuttle Service****

 „Wand der 1000 Gesichter“ steht kurz vor der Vollendung
Wer in diesen Tagen von der Hochfelder Bonifatiuskirche aus zum RheinPark Duisburg hinübergeschaut hat, dem wird eine rege Bautätigkeit an der großen Industriehalle aufgefallen sein. Hier entsteht gerade die „Wand der 1000 Gesichter“, für die sich viele Stadtteilbewohner haben fotografieren lassen.
Jedes Porträt wurde auf ein Maß von 75 mal 55 Zentimeter vergrößert, auf eine wetterfeste Trägerplatte aufgezogen und jetzt in gleichmäßigem Raster auf der Hallenwand montiert. Der größere Teil wurde als schwarz-weiße, der Rest als blau-weiße Vergrößerung angelegt. Aus der fernen Betrachtung wird die Fotowand als Fläche erscheinen, aus der sich der Schriftzug „Duisburg am Rhein“ abhebt, der aus den blau-weißen Porträts gestaltet wurde. Aus der Nähe jedoch kann jedes einzelne der Fotos entdeckt und angeschaut werden.
Die Organisatoren des Kunstprojektes, die EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg und die Stadt Duisburg, haben die „Wand der 1000 Gesichter“ nach endgültiger Fertigstellung Mitte März der Öffentlichkeit präsentiert.

Karfreitag und Ostern: Führungen im Stadtmuseum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet am Karfreitag (10. April) um 15 Uhr eine englischsprachige Führung durch die Duisburger Stadtgeschichte an: “A new look upon an old Town“. Am Ostersonntag (12. April) um 16 Uhr geht es in der Mercator-Schatzkammer um Globen und Karten des berühmten Duisburger Kartographen und um die Grundlagen heutiger Satellitennavigation. Am Ostermontag (13. April) um 16 Uhr beginnt ein Rundgang durch die Ausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte.
Erstmals bietet das Museum am Innenhafen an den beiden Ostertagen auch spezielle Familienführungen zum Marina-Markt an. Die Führungen für Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern beginnen jeweils um 13 Uhr und 15 Uhr unter dem passenden Motto: „Der Duisburger Markt im Mittelalter“
Johannes-Corputius-Platz, (Innenhafen), Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Ludwigshafen unterzeichnet Freundschaftsvertrag mit der Duisburger Partnerstadt Gaziantep
Gut ein Jahr nach der Brandkatastrophe mit neun Toten in Ludwigshafen haben die Städte Ludwigshafen und die Partnerstadt Duisburgs Gaziantep einen Freundschaftsvertrag in Gaziantep unterzeichnet. „Ich glaube, dass die Freundschaft zwischen Türken und Deutschen ein Eckstein sein kann für den offenen Dialog zwischen muslimischer und christlicher Welt,“ betont die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Eva Lohse. Sie wurde begleitet durch die Bundesministerin für Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer und dem Deutschen Botschafter in der Türkei, Dr. Eckart Cuntz.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gaziantep, Dr. Asim Güzelbey, betonte bei seiner Festansprache: „Zwischen Deutschland und der Türkei gibt eine lange Beziehung. Diese Freundschaft ist es auch, die uns heute zusammenführt. Besonders stolz sind wir auf unsere große Freundschaft mit unserer Partnerstadt Duisburg“. Der Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Duisburg, Karl Janssen, vertrat Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei den Feierlichkeiten in Gaziantep. „Dass es nach diesem schrecklichen Unglück gelungen ist, eine Freundschaft zwischen den Städten Ludwigshafen und Gaziantep zu gestalten, ist der Verdienst der Oberbürgermeister dieser Städte, zeigt aber letztendlich auch, wie tief und gefestigt das freundschaftliche Fundament zwischen Türken und Deutschen ist,“ sagt Janssen unter dem Eindruck seiner Erlebnisse in Gaziantep.

Am 4. Mai 2009 wird im Rahmen der 32. Duisburger Akzente „Bosporus – Tor der Kulturen“ eine Fotoausstellung des Fotokünstlers Tayfun Karabag in der Mercatorhalle in Duisburg gezeigt. Diese Fotoausstellung wird nach seiner Präsentation in Duisburg ebenso in der Niederländischen Partnerstadt von Gaziantep, Nijmegen, und im weiteren Verlauf in der Stadt Ludwigshafen gezeigt. „Ich freue mich, dass die eher regional wirkenden Duisburger Akzente durch die Ausstellung des Fotokünstlers Karabag aus Gaziantep auf ihrer Reise in die Niederlande und nach Süddeutschland überregional strahlen werden,“ so Karl Janssen.

Dienstag, 7. April 2009 - Historischer Kalender

48 Schulen in der Region Duisburg erhalten 2009
jeweils bis zu 7.500 Euro für die Berufsorientierung

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Montag, 20. April, wieder zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Donnerstag, 16. April, können die Gesprächstermine ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.

Integration nichts Neues für das Deutsche Rote Kreuz
"Integration ist in Duisburg nichts Neues. Das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ist in Duisburg Alltag," berichtet Cornelia Spitzei. Sie arbeitet in der Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge des Deutschen Roten Kreuzes.
"Wir vermitteln und beraten Flüchtlinge zu Fachdiensten, Rechtsanwälten, Ärzten und Behörden. In Beratungsgesprächen informieren wir über das Asylbewerberleistungsgesetz, das SGB II, SGB XII und die Beschäftigungsverordnung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung und Begleitung während des Asylverfahrens. Unsere Aufgabe ist es, dem Flüchtling in jeder Phase des Verfahrens realistische Perspektiven aufzuzeigen, rechtliche Spielräume auszuloten, aber auch immer auf die Grenzen des Machbaren hinzuweisen. Die Beratungsstelle informiert bei drohender Abschiebung über die Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr. Das DRK ist Mitglied der Duisburger Aufenthaltsrechtlichen Beratungskommission. Wir suchen dort vorab nach Lösungsmöglichkeiten, um den Aufenthalt im Einzelfall zu klären," beschreibt ein Faltblatt die Arbeit der Beratungsstelle.
"Wir sind keine Konkurrenz zur Diakonie," betont Spitzlei. "Wir sind Teil der Wohlfahrt. Es gibt bei uns keine Spardiskussion. Wir sind bekannt, weil wir als Rotes Kreuz internationale tätig sind. Wir werden gelegentlich zwar für eine Behörde gehalten, können aber leider keinen helfenden Stempel aus der Schublade holen. Es war bisher noch nie ein Problem, dass wir im Bezirksamt Meiderich untergebracht sind."
Spitzlei und ihre Kollegin Barbara Eßen ("Barbara spricht Russisch. Das ist eine besondere Kompetenz," wirbt Spitzlei) führen Beratungsstunden in Meiderich und Bruckhausen durch; bei Bedarf machen sie aber auch Hausbesuche. 250 Ratsuchende mit unterschiedlichem Beratungsbedarf kamen 2007. Sie kamen aus 23 Ländern, wobei der Schwerpunkt auf dem Kosovo, Serbien-Montenegro, den GUS-Staaten, dem Irak und Westafrika lag.
"Flüchtlinge müssen ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen, oftmals aufgrund akuter Gefahr für Leib und Leben. Sie nehmen bei der Flucht große Risiken und Gefahren auf sich und brauchen nach ihrer Ankunft in Deutschland Unterstützung," betont Spitzlei. Da ist es schon eine sinnvolle Sache, dass es Einrichtungen wie diese Beratungsstelle gibt.
Andreas Rüdig

„Anders lernen“ lernen in der Volkshochschule
„Anders lernen” – unter dieser Überschrift führt die Volkshochschule am Freitag, 24. April, von 18 bis 21.30 Uhr unter der Leitung von Anton L. Thomas im Gebäude an der Königstraße 47 einen Workshop durch. Weiterbildung ist in Zeiten rascher Veränderung Voraussetzung für beruflichen Erfolg. In diesem Abendseminar werden Lerntechniken besprochen, die speziell auf die Situation des berufstätigen Menschen ausgerichtet sind und neue Erkenntnisse aus der Erwachsenenbildung berücksichtigen. Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Praxisseminar: „Kommunikationsmittel Stimme"
„Kommunikationsmittel Stimme" lautet der Titel eines Praxisseminars der Volkshochschule im Gebäude an der Königstraße 47, das am Sonntag, 26. April, beginnt und am Sonntag, 10. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr, fortgesetzt wird. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung unter der Leitung von Ralf Ingo Gronwald steht der bewusste Umgang mit der eigenen Stimme, die durch Körperhaltung und Atemführung beeinflusst wird.

Tausende Stahlarbeiter demonstrierten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze
Mehrere Tausend Beschäftigte des Konzerns ThyssenKrupp aus dem gesamten Bundesgebiet kamen um fünf vor zwölf auf dem Marktplatz in Beeck zusammen, um lautstark gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau im Unternehmen zu demonstrieren.
Zu dieser symbolträchtigen Stunde forderten die Betriebsräte die Konzernleitung auf, keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen und keine Werke zu schließen. Es sei nicht hinnehmbar, dass der Konzern, der in den zurückliegenden Jahren dicke Gewinne eingefahren habe, bei ersten Anzeichen einer Krise auf Kosten der Mitarbeiter sparen wolle, hieß es unisono. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte sich mit den TKS-Beschäftigten solidarisch erklärt und war zur Kundgebung gekommen.

Mehr Sterbefälle und Eheschließungen, etwas weniger Geburten
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im Jahr 2008 mit 675 000 Kindern gegenüber der vergleichbaren Zahl des Vorjahres (683 000) leicht zurückgegangen (- 1,1%).
Das vorläufige Jahresergebnis liegt unterhalb der Schätzung von etwa 680
000 bis 690 000 Geburten, die Destatis Anfang des Jahres auf Grundlage
der bis dahin verfügbaren Angaben vorgenommen hatte (Pressemitteilung
vom 7. Januar 2009). Grund dafür ist die jetzt erkennbare schwächere
Geburtenentwicklung in den letzten Monaten des Jahres 2008.

Bei den Sterbefällen ergab sich im Jahr 2008 ein Anstieg um 20 000 Fälle
oder um 2,4% auf 844 000. Damit wurden 2008 168 000 weniger Kinder
geboren als Menschen verstarben. 2007 hatte der Saldo aus lebend
geborenen Kindern und Sterbefällen nach vorläufigen Ergebnissen - 141
000 betragen. Im Jahr 2008 heirateten 375 000 Paare, im Vorjahr taten dies 368 000. Damit ist die Zahl der Eheschließungen im Vergleichszeitraum um 7 000  oder 1,8% angestiegen.

Rohstahlproduktion sinkt im März 2009 um 50% gegenüber März 2008
Die deutschen Hüttenwerke haben im März 2009 1,28 Millionen Tonnen Roheisen und 2,10 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 50,3% weniger Roheisen und 49,8% weniger Rohstahl als im März 2008.
Das ist sowohl für Roheisen als auch für Rohstahl der höchste Rückgang im Vorjahresvergleich seit der deutschen Wiedervereinigung. Gegenüber Februar 2009 ging die Produktion im März 2009 bei Roheisen um 14,2% und bei Rohstahl um 17,5% zurück, kalender- und saison bereinigt (Berliner Verfahren 4.1 ? BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine Verringerung um 31,0%.

Blühendes Balkonien
Dorothée Waechter, Gartenexpertin aus dem ARD Morgenmagazin, demonstriert Bepflanzungsvariationen, gibt Tipps zur Gestaltung und berät zu Fragen rund um Pflanzung und Pflege
Am: Freitag, 15.05.2009 um 15.00 - 18.00 Uhr in der Mayersche Buchhandlung Duisburg Forum. Eintritt: frei
"Blühendes Balkonien" - Dorothée Waechter demonstriert in der Mayerschen Buchhandlung Bepflanzungsvariationen, gibt Tipps zur Gestaltung und berät zu Fragen rund um Pflanzung und Pflege. Die Gartenbau-Ingenieurin Dorothée Waechter hat bereits über 20 Bücher verfasst und sich als Fach-Journalistin einen Namen gemacht. Sie tritt regelmäßig im ARD Morgenmagazin auf und ist dadurch einem breiten Publikum bekannt.

Montag, 6. April 2009 - Historischer Kalender

Sozialgericht - Nachzahlung von Arbeitslosenhilfe nicht auf Hartz IV-Leistungen anrechenbar
Die 35. Kammer des Sozialgerichts Düsseldorf hat entschieden, dass eine Nachzahlung von Arbeitslosenhilfe nicht als Einkommen oder Vermögen auf einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) angerechnet werden darf, und damit einer Düsseldorfer Klägerin Recht gegeben.
Die Klägerin hatte in einem Rechtsstreit gegen die Bundesagentur für Arbeit erreicht, dass diese ihr für die Jahre 2003 und 2004 Arbeitslosenhilfe in Höhe von rund 9.200,00 Euro nachzahlen musste. Die Klägerin, die inzwischen von der ARGE Düsseldorf Arbeitslosengeld II bezog, erhielt diesen Betrag im Jahr 2005 und beließ ihn fast vollständig auf ihrem Konto. Die ARGE kam zu dem Ergebnis, dass die Klägerin, die einige Vermögenswerte besaß, nun den Vermögensfreibetrag überschritten habe. Die ARGE hob ihre Bewilligung auf und forderte ihre Leistungen zurück.
Die 35. Kammer des Sozialgerichts Düsseldorf gab der hiergegen gerichteten Klage statt. Sie sah die Nachzahlung der Arbeitslosenhilfe zunächst als Einkommen an und stützte sich dabei auf den Grundsatz, dass Einkommen alles das ist, was jemand in der Bedarfszeit wertmäßig dazu erhält, und Vermögen das, was er in der Bedarfszeit bereits hat. Die Nachzahlung sei aber eine zweckbestimmte Einnahme, die nach dem Gesetz nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden dürfe. Der Zweck bestehe darin, den rechtmäßigen Zustand wiederherzustellen. Ab dem Monat, der auf den Zuflussmonat folge, handele es sich bei der Nachzahlung um Vermögen. Dieses sei aber ebenfalls gesetzlich geschützt, denn seine Verwertung bedeute eine besondere Härte. Denn anderenfalls kämen die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit der Klägerin nicht zugute. Diese habe aber nicht zu verantworten, dass die Leistungen der Bundesagentur verspätet gewährt worden seien.
Die 35. Kammer des Sozialgerichts Düsseldorf ließ offen, ob ein derart erworbenes Vermögen dauerhaft unangetastet bleiben darf. Urteil vom 09.03.2009 - Az.: S 35 AS 12/07 - nicht rechtskräftig

Tradition Osterfeuer - Ein Spiel mit dem Feuer
Der Frühling ist endlich da. Am kommenden Wochenende erhellen die lodernden Osterfeuer die dunkle Nacht. Traditionell vertreibt der Schein ihres Feuers dann endgültig den Winter - so die Überlieferung. Zahlreiche Vereine in Deutschland erhalten die Tradition zum Osterfest am Leben. Zwischen Ostersamstag und Ostermontag entfachen sie in ihren Gemeinden ein Osterfeuer. Doch Vorsicht: Dabei müssen die Veranstalter für Sicherheit sorgen. Denn Teilnehmer können sich sonst an einer schlecht gesicherten Feuerstelle verletzen. Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. informiert die ehrenamtlich engagierten Veranstalter: Vereinsvorstände müssen bestimmte Vorschriften bei einem Osterfeuer einhalten. Sie müssen die Teilnehmer und sich selbst vor Risiken schützen.

München, 06. April 2009. Die Tradition des Osterfeuers ist in ganz Deutschland verbreitet. Früher diente der Brauch dazu, die keimende Saat vor bösen Geistern zu schützen und den Winter zu vertreiben. Heute zünden die örtlichen Vereine ihre Osterfeuer allerdings mehr zum geselligen Beisammensein an. Dabei verbrennen sie die bis zu fünfzehn Meter aufgetürmten Holzstöße nicht nur. Viele grillen auch und schenken Bier oder Glühwein aus. Zu Ostern organisieren Vereine zudem oft Fackelzüge. In der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag bricht manche Gruppe etwa gemeinsam zu einer Wanderung zum Osterfeuer auf. In manchen norddeutschen Regionen ist es sogar Tradition, dass Gruppen sich den Streich erlauben, nachts das Osterfeuer im Nachbarort vorzeitig anzuzünden - deswegen organisieren Vereine dort vielfach Nachtwachen am Feuerplatz.

Risiken, die oft übersehen werden
Doch dass die Bräuche rund um Osterfeuer und Fackelzug auch Gefahren mit sich bringen, bedenken viele ehrenamtlich Engagierte nicht. Jedes Jahr ereignen sich deshalb kleinere und größere Unfälle. Teilnehmer eines Fackelzuges können beispielsweise Verbrennungen erleiden oder in der Dunkelheit stolpern und sich den Knöchel verstauchen. Bei einem Osterfeuer im Raum Ulm verletzten sich zwei Frauen durch einen umstürzenden Holzbalken. Verletzt sich ein Teilnehmer, greift die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung des Vereins aber nur, wenn die Veranstaltung dem satzungsgemäßen Zweck dient.
Das ist aber nur gegeben, wenn zum Beispiel ein Traditions- oder Heimatverein sich laut Satzung um die Ausrichtung eines Osterfeuers kümmert, nicht aber wenn ein Sport-, Jugend oder Feuerwehrverein ein Osterfeuer organisiert. Dient die Veranstaltung also nicht dem Vereinszweck, ist eine zusätzliche Absicherung nötig. Fehlt ein Schutz vor dem persönlichen Haftungsrisiko, haftet der Vorstand im Ernstfall mit seinem Privatvermögen. Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. hilft den Vorständen sich auf eine Veranstaltung wie das Osterfeuer richtig vorzubereiten und sich rechtlich abzusichern. Er sorgt dafür, dass das Ehrenamt nicht zum persönlichen Risiko wird.
Der Verein Deutsches Ehrenamt e. V. steht seinen Mitgliedern mit Rat und Tat als kompetenter Partner zur Seite. Er unterstützt die Vorstände bei allen rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Fragen rund um die Vereinsführung. Falls doch mal etwas passiert, schützt der Verein seine Mitglieder durch eine kurzfristige Veranstaltungs-Haftpflichtversicherung und eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung.

Sieben Praxis-Tipps zum Osterfeuer
Damit die Freude am Osterfeuer ungetrübt bleibt, rät der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. den Verantwortlichen die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:
1. Verwenden Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, das frei von Blättern ist.
2. Erstellen Sie einen Plan, damit die Feuerstelle bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigt wird.
3. Sichern Sie die Feuerstelle vorschriftsmäßig ab.
4. Melden Sie das Osterfeuer beim Ordnungsamt an und lassen Sie sich die Größe des Osterfeuers genehmigen.
5. Kontrollieren Sie, ob die Wege für den Fackelzug begehbar sind. Markieren Sie größere Hindernisse und Stolperstellen in der Dunkelheit.
6. Überprüfen Sie, ob die Veranstaltung des Osterfeuers laut Satzung Ihrem Vereinszweck entspricht.
7. Klären Sie, ob Sie und Ihre Gäste bei der Veranstaltung unfallversichert sind.

„Schnupperpaddeln“ auf dem Parallelkanal
Auf dem Parallelkanal der Duisburger Regattabahn werden, initiiert von DuisburgSport, seit letztem Jahr Ruder- und Paddelkurse unterschiedlichster Art angeboten. Unter fachmännischer Anleitung der Kanuschule NRW beginnt die diesjährige Saison mit zwei „Schnupperkursen“ am Freitag, 24. April. Kursteilnehmer müssen keine Vorkenntnisse im Kanusport besitzen, Boote (Einerkajaks und -Canadier) sowie Zubehör werden gestellt.
Freie Plätze zum Preis von 16 Euro pro Person sind noch für alle zweistündigen Kurse zu haben, die freitags immer um 16 und 18 Uhr sowie samstags um 10 und 12 Uhr beginnen werden: Freitag, 24. April, Samstag, 25. April, Freitag, 8. Mai, Samstag, 9. Mai, Freitag, 28. August, und Samstag, 29. August.
Kinder von 8 bis 14 Jahren können für jeweils acht Euro an den Kursen teilnehmen. Die Kurse starten immer am Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Kanurennsport an der Kruppstraße 30 a. Neben den regelmäßigen Kursen besteht auch die Möglichkeit, zusätzliche Termine für Gruppen, beispielsweise für Familien- oder Betriebsausflüge zu vereinbaren.
Weitere Infos gibt es unter www.kanuschule-nrw.de und www.duisburgsport.de. Anmeldungen zu den einzelnen Kursen werden per Mail unter info@kanuschule-nrw.de erbeten.

Der Weiße Ring
Er ist der bekannteste Ganovenjäger Deutschlands: Eduard Zimmermann wurde durch die Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" bekannt. Vor 33 Jahren gründete er den Weißen Ring. "Wir bieten Hilfe für Opfer von Gewalt und Hilfe zur Selbsthilfe," berichtet Manfred Kaufeld. Der ehemalige Polizist aus Homberg und heutige Rentner leitet die Duisburger Gruppe.
"Jahr für Jahr werden bundesweit mehr als 700.000 Menschen Opfer von Rohheitsdelikten, Straftaten gegen die persönliche Freiheit, gegen die sexuelle Selbstbestimmung und gegen das Leben. Unter den Tatfolgen leiden auch ihre Angehörigen und Hinterbliebenen. Viele dieser Opfer können Ansprüche auf staatliche Unterstützung haben. Doch nur wenige der Geschädigten wissen um ihren Anspruch nach dem Opferentschädigungsgesetz. Bezogen auf jährlich rund 215.000 Gewalttaten stellen nur knapp 11 Prozent einen Antrag auf staatliche Entschädigung. Wenn es dem Staat nicht möglich ist, seine Bürger ausreichend vor Straftaten zu schützen, so muss er sich wenigstens ausreichend um die Opfer kümmern. Dies ist der Leitgedanke des 1976 verabschiedeten Opferentschädigungsgesetzes. Anspruch auf Leistungen hat derjenige, der in Deutschland infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat.
Millionen von Bürgern werden von Dieben, Einbrechern und Betrügern um ihr Hab und Gut gebracht. Die Opfer allzu oft verharmloster Eigentumsdelikte müssen nicht selten die bittere Erfahrung machen, dass sie von der Gesellschaft nicht ernst genommen werden. Das öffentliche Interesse gilt meist nur dem Tatgeschehen, der Persönlichkeit des Täters, seiner Verfolgung und Verurteilung. An das betroffene Opfer und seine Situation nach der Tat wird noch immer zu wenig gedacht. Dies zu ändern ist Ziel und Aufgabe des Weißen Rings, des Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten," stellt sich der Weiße Ring in einem Faltblatt selbst vor. Doch wie sieht die Hilfe ganz konkret aus? Menschlicher Beistand und Beratung gehören genauso dazu wie die Begleitung zu Gerichtsterminen, die Hilfestellung im Umgang mit Behörden und die Unterstützung bei materieller Not im Zusammenhang mit der Straftat (z. B. Beratungsscheck für die kostenlose Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt und die Übernahme weiterer Anwaltskosten zur Durchsetzung sozialrechtlicher Ansprüche und zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren).
Rund 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiter sind in deutschlandweit 4.200 Außenstellen des Weißen Rings tätig. "In Duisburg sind 8 Mitarbeiter tätig. In diesem Jahr kommen noch 2 Frauen dazu. Bei uns sind auch 2 Türkinnen aktiv," berichtet Kaufeld. Rund 300 Anfragen erreichen das Team jedes Jahr. In 83 Fällen wurde im vergangenen Jahr materielle Hilfe geleistet. "Wir haben rund 30.000 Euroausgezahlt. Die finanzielle Hilfe ist aber eher die Ausnahme. Oft reicht schon ein Gespräch."
Häusliche Gewalt und der sexuelle Missbrauch von Kindern bilden einen Schwerpunkt der Kriminalität, mit denen es der Duisburger Weiße Ring zu tun bekommt. "Die meisten Opfer sind Frauen," berichtet Kaufeld. Nach seiner Beobachtung gibt es die unterschiedlichsten Gründe für Kriminalität. Armut gehört genauso dazu wie familiäre Probleme, Erziehungsprobleme oder kulturelle Hintergründe. "Der Opferschutzbeauftragte der Polizei schickt die Kriminalitätsopfer genau zu uns wie etwa das Frauenhaus."
Der Weiße Ring bietet aber auch Prävention, also Vorbeugung an. "Ich halte dann Vorträge, beispielsweise in Seniorenbegegnungsstätten oder Kirchengemeinden," berichtet Kaufeld. Andreas Rüdig

Freie Kantorei
Wer Silberhochzeit feiert, ist 25 Jahre verheiratet. "So ein Quatsch," fährt Bernhard Quast dazwischen. "Ich habe die Freie Kantorei Duisburg vor 25 Jahren gegründet, bin aber nur ihr Chorleiter." 50 Sänger gehören der Kantorei an. Sie tragen kirchenmusikalische Werke, aber auch weltliche Chormusik vor.
"Eine geschulte Stimme und eine musikalische Auffassungsgabe sind Teilnahmevoraussetzung. Das bisher zu hörende Repertoire umspannt nahezu alle Epochen und Musikformen der abendländischen Kultur. Es reicht von der Gregorianik und Hildegard von Bingen bis zu Werken des 20. Jahrhunderts, von der A-capella-Tradition der Werke von Monteverdi, Schütz, Pärt und Bernstein bis hin zu großen Aufführungen wie Bachs Johannes-Passion, Mozarts Reqiuem, Händels Messias, der Petite Messe Solennelle von Rossini oder Joseph Haydns Stabat Mater," berichtet Quast.
Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach ist die Jubiläums-Aufführung, die am Sonntag, dem 5. April, in der Liebfrauen-Kirche auf dem Programm steht. Elisabeth Esch, Hans-Joachim Ritzerfeld, Alexander Schmidt und Waltraud Heinrich sind einige der Sänger, die an dem wirklich hervorragenden Konzert beteiligt sind. "Das besondere Anliegen der Freien Kantorei Duisburg ist es, die Stiftung `Brennender DornbuschŽ dabei zu unterstützen, die Liebfrauenkirche als Ort für Kult und Kultur in der Innenstadt zu sichern und weiterzuentwickeln. Mit mehreren Benefizkonzerten und unter Mitwirkung von Duisburger Lion-Clubs konnten bisher annähernd 25.000 Euro erbracht werden. Das ist alles bestes Bürgerengagement," betont Quast.
Einen Wehrmutstropfen gibt es dann doch. "20 Euro Eintritt sind doch elitär. Da kommen ja doch nur die Reichen," ist unter der Hand als Kritik zu hören.

Umfrage: Jeder vierte Befragte aus dem öffentlichen Dienst bezeichnet Rechtschreibung als "unwichtig" 

Ergebnisse der Dudenumfrage: "Wie wichtig ist eine korrekte Rechtschreibung in Behörden und öffentlichen Einrichtungen?"

 Mannheim, 06. April 2009. Erstaunliche Ergebnisse brachte die von Dezember 2008 bis Januar 2009 durchgeführte Umfrage des Dudenverlags: Sie richtete sich an Mitarbeiter aus dem öffentlichen Bereich und widmete sich dem Thema: "Wie wichtig ist eine korrekte Rechtschreibung in Behörden und öffentlichen Einrichtungen?". Nur rund zwei Drittel der insgesamt 581 Teilnehmer waren der Ansicht, dass eine fehlerfreie Orthografie in Gesetzestexten "wichtig" oder "sehr wichtig" sei (71,9 %). Ähnlich bewertet wurde die Frage nach einer einwandfreien Rechtschreibung in selbst verfassten Texten (64,5 %), in Dokumenten, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (66,4 %) und in Texten, in denen öffentliche Stellen mit Bürgern kommunizieren (63,9 %).  

"Unwichtig" ist es laut Umfrageergebnis immerhin 23,4 % aller Befragten, ob die Rechtschreibung in den Dokumenten, in denen sie selbst mit dem Bürger kommunizieren, fehlerfrei ist. Bei der internen Kommunikation ihrer Einrichtungen halten die Umfrageteilnehmer sogar noch mehr Toleranz für angebracht. Nur 31,9 % bezeichnen eine durchweg richtige Schreibweise als "sehr wichtig", weitere 27,8 % als "wichtig" . 

Im Gegensatz zu diesen zunächst einmal verblüffenden Angaben steht hingegen das individuelle Verhalten der öffentlichen Bediensteten: 96,7 % gaben nämlich an, dass sie selbst sehr wohl eine korrekte Rechtschreibung in der täglichen Arbeit sicherstellen (Abb. 2). 79,5 % der Befragten schlagen dafür in herkömmlichen Wörterbüchern nach, einem knappen Viertel (22,7 %) steht dafür sogar ein eigenes Lektorat zur Verfügung. 63,2 % nutzen zur Sicherstellung der richtigen Schreibung Online-Wörterbücher (Doppelnennungen waren möglich).  

Die Rechtschreibhilfen von herkömmlichen Office-Anwendungen werden von immerhin 84 % der Befragten genutzt. Allerdings sehen 60,2 % der Anwender den Nutzen dieser Rechtschreibhilfen als unzureichend an. Die Fehlererkennung wird von den meisten Befragten (38,8 %) als mittelmäßig eingeschätzt, nur 5,1 % geben sich damit zufrieden und bezeichnen sie als "sehr gut" (Abb 3).

Bei den Korrekturvorschlägen waren nur 2,8 % ganz zufrieden, 4,1 % fanden sie schlichtweg unbrauchbar. Die Abdeckung des Fachvokabulars durch die Office-eigene Rechtschreibprüfung wurde von 4,4 % mit "sehr gut" beurteilt, 15,5 % bezeichneten sie hingegen als "sehr schlecht". Etwas weniger als die Hälfte aller Befragten gab sogar an, ein zusätzliches Benutzerwörterbuch zu pflegen, um die korrekte Schreibweise der Fachbegriffe ihres Bereiches besser kontrollieren zu können.

Zum Abschluss der Umfrage wurde nach der Assoziation gefragt, die Bedienstete von Behörden mit der Rechtschreib- oder Grammatikprüfung verbinden (Abb. 4). Mit 90,1% lag die Assoziation "Korrektheit" an der Spitze. Prozentual weit abgeschlagen an zweiter Stelle folgte der Gedanke an die "Außenwirkung" (54,3%), an den Faktor "Repräsentation" dachten sogar nur 33,8%. 

Vordergründig deuten fehlerhafte Texte auf einen nachlässigen Umgang mit Sprache und fehlende Rechtschreibkenntnisse hin, unbewusst zieht der Leser aber noch weitere Rückschlüsse. Ein niedriges Bildungsniveau, unsaubere Arbeitsweise, Unprofessionalität und Unzuverlässigkeit des Verfassers sind nur einige Assoziationen, die durch falsche Rechtschreibung hervorgerufen werden. Rückschlüsse von der Korrektheit der Schreibweise auf die Richtigkeit des Inhalts sind schnell gezogen. Texte, die frei von Fehlern sind, zeigen dagegen, dass die Sprache bewusst und sorgfältig eingesetzt wurde. Der Leser schließt daraus, dass der Verfasser ein hohes Bildungsniveau hat, in seinen Aussagen zuverlässig und professionell arbeitet. 

Rechtschreibfehler haben daher direkte Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Reputation von Behörden und Institutionen bei den Bürgern. Als Angestellte oder Beamte im Dienst der Allgemeinheit stehen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes automatisch auch im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und nehmen damit implizit eine Vorbildfunktion ein, repräsentieren die von ihnen verfassten Texten doch auch die Arbeitsweise ihrer Organisation. Der Dudenverlag bietet deshalb spezielle Korrekturlösungen für den öffentlichen Sektor an.

Bahnhof „Kesselsberg“ barrierefrei
Nachdem bereits Bahnhöfe „Münchener Straße“ sowie „St.-Anna-Krankenhaus“ im Zuge der U-Bahn-Linie U 79 bereits umfangreich saniert und behindertengerecht ausgestattet werden konnten, ist jetzt auch der Bahnhof „Kesselsberg“ barrierefrei zugänglich. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie Bezirksbürgermeister Arno Müller werden die beiden neuen Aufzüge der U-Bahn-Station „Kesselsberg“ offiziell in Betrieb genommen und an den Verkehrsbetrieb (DVV AG) übergeben. Nachdem der Bahnhof aufwendig saniert wurde, erfolgt nun mit Fertigstellung der Aufzugsanlagen der letzte Schritt zur Anpassung der Station an den barrierefreien Standard.

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Mitte
Das Bezirksamt Mitte führt am Freitag, 24. April, ab 13 Uhr im Hinterhof des Bürogebäudes (An der Bleek) eine Fundsachenversteigerung durch. Versteigert werden öffentlich meistbietend Uhren, Schmuck, Textilien, Schirme, Unterhaltungselektronik, Handys, Damen-, Herren- und Jugendräder. Es besteht keine Möglichkeit zur vorherigen Besichtigung der Gegenstände. Eigentumsansprüche können bis zum 23. April im Bürger-Service Mitte, Sonnenwall 73, geltend gemacht werden. Das Fundbüro bleibt an diesem Tag geschlossen.

Reduzierter Ferieneintrittspreis für Kinder im Rhein-Ruhr-Bad
Während der Osterferien (Montag, 6. April, bis Samstag, 18. April) können Kinder von 10 bis 14 Uhr im Rhein-Ruhr-Bad den Badespaß für nur zwei Euro statt vier Euro genießen. Grund genug also, um das Rhein-Ruhr-Bad mit seinen zahlreichen Attraktionen aufzusuchen und dort vier Stunden mit viel Spiel und Spaß zu verbringen. Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

AWO-Restaurants decken auch für auswärtige Gäste den Tisch
Lammkeule in Rosmarin-Jus macht Ostern zum Fest

Auf dem Speiseplan, den die mit dem NRW-Smiley für herausragende Hygiene ausgezeichneten AWO-Küchen für den Ostersonntag zusammengestellt haben, steht in diesem Jahr: Hühnerkraftbrühe mit Eierstich, danach Lammbraten in Rosmarin-Jus mit Butterböhnchen und Kartoffelkroketten. Den Nachtisch versüßt eine Eiskreation. Stefan Schlegel, Prokurist der AWO-Tochter Serva, hat bereits Erfahrungen mit den Festtagsmenüs: „Wir bieten dieses besondere Essen gerade für Menschen an, die Ostern sonst ganz allein bei sich zu Hause verbringen. Bei uns im Restaurant können sie ein wenig von der Feiertagsfreude erleben und den Tag mit netten Menschen verbringen.“
Bereits im vergangenen Jahr zu Ostern und auch an Weihnachten seien viele Nachbarn der AWO-Seniorenzentren auf den Geschmack gekommen.

Die Ostermenüs können sich die Gäste in diesen AWO-Seniorenzentren servieren lassen: Ernst Ermert Seniorenzentrum (Duissern); Wohndorf Laar; Lene-Reklat-Seniorenzentrum (Rheinhausen); Seniorenzentrum Vierlinden (Walsum), Seniorenzentrum Im Schlenk (Wanheimerort); Seniorenzentrum Karl–Jarres–Straße (Hochfeld) und Seniorenzentrum Innenhafen. Anmeldungen sind möglich unter 0203 3095-106.

Samstag, 4. April 2009 - Historischer Kalender

20. Kunsthandwerkerfestival und verkaufsoffener Sonntag
Ab dem 3. April ist wieder Open-Air-Saison in Duisburg: Das 20. Kunsthandwerkerfestival macht den Anfang und bietet bis einschließlich Sonntag von jeweils 11:00 bis 20:00 Uhr jede Menge Althergebrachtes aus Handwerk und Küche. Gleichzeitig ist am 5. April verkaufsoffener Sonntag in der Duisburg Innenstadt. Die Errungenschaften der Moderne in allen Ehren, aber dennoch hat die Vergangenheit einen eigentümlichen Charme, der uns auch heute noch fasziniert. Im Elektronik-Zeitalter, in dem alles von Maschinen oder winzig kleinen Chips gefertigt wird, haben wir keine Verwendung mehr für einen Korbflechter, einen Scherenschleifer oder eine Seifensiederin. Doch haftet solchen Berufen ein romantischer Touch an. Kein Wunder, dass die historischen Märkte von "Gaudium" seit 26 Jahren ein voller Erfolg sind und auch in Duisburg die Open-Air-Saison einläuten.
Den Mittelpunkt des Kunsthandwerkerfestivals bildet die Dorfschmiede. Um diese haben sich die Meister fast ausgestorbener Handwerke wie Drechsler, Stellmacher oder Flachsbrecher versammelt. An allen Ständen haben die Handwerker ein offenes Ohr für ihre Kunden, beantworten Fragen und führen ein in die alte Kunst ihres Handwerks ein.
Es gibt aber auch filigranere Kunst zu kaufen und zu betrachten. Schöner Silberschmuck, Perlen, Gürtel, Kerzen oder Keramiken aus vielen Ländern der Erde lassen sich hier erstehen. Als besonderes Highlight gibt es einen Fotografen mit einem historischen Fotostudio, der in alter Manier Porträts schießt. Ungewöhnlich im
Zeitalter der Digitalfotografie.

Dem leiblichen Wohl wird sich hier desgleichen in traditioneller Weise gewidmet. Originelle Stände wie eine historische Backstube, die Fisch- und Schinkenräucherei, der Obstler mit Obstwein-Taverne oder die Thüringer Räucherey beköstigen die Gäste in angenehmer Atmosphäre. Auch für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Gaukler, Hexen, Spielleute, Ritter, Jongleure und Komödianten sorgen für eine prächtige Untermalung des historischen Marktes.  Fotos Harald Jeschke
Verschiebung der Abfuhrtermine durch die Ostertage

Aufgrund der Ostertage verschieben sich die Leerung der Hausmüllbehälter und die Sammlung der Papierbündel sowie der Papiertonne wie folgt:
Montag, 06.04. auf Samstag, 04.04. (früher)
Dienstag, 07.04. auf Montag, 06.04. (früher)
Mittwoch, 08.04. auf Dienstag, 07.04. (früher)
Donnerstag, 09.04. auf Mittwoch, 08.04. (früher)
Freitag, 10.04. auf Donnerstag, 09.04. (früher)
Für Ostermontag verschiebt sich die Leerung bzw. Sammlung um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert, Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw.
Die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen erfolgen zu den Terminen wie im Abfallkalender aufgeführt. Zu beachten ist, dass Ostersamstag alle Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg geöffnet sind.

Kontakt- und Beratungsstelle des Regenbogen erweiterte ihren Einzugsbereich
Tagesstruktur – jetzt auch auf Türkisch

Die Kontakt- und Beratungsstelle (KuB) der Regenbogen Duisburg GmbH in Rheinhausen hat ihren Einzugsbereich deutlich erweitert. Bis Ende 2008 kamen in die KuB an der Händelstraße überwiegend Menschen, die in Rheinhausen oder den Nachbarstadtteilen leben. Seit einigen Monaten hat sich das geändert. Besucher aus dem gesamten Stadtgebiet suchen den Regenbogen-Treff auf. Die neuen Interessenten sprechen die deutsche Sprache kaum, sie sind Menschen mit Migrationshintergrund. Und sie haben fast alle türkische Wurzeln.
Dass so viele kommen, ist vor allem Nuray Özer zu verdanken. Sie ist Dipl.-Pädagogin und arbeitet seit November 2008 bei Regenbogen. „Bis vor wenigen Monaten kamen nur sehr wenige Menschen mit Migrationshintergrund in die KuB“, erinnert sich die Geschäftsführerin der Regenbogen Duisburg GmbH, Elisabeth Hofmann. „Doch schon im ersten Quartal dieses Jahres konnten wir 60 Personen mit türkischem Migrationshintergrund willkommen heißen.“
„Auffallend ist, dass vor allem Frauen zwischen 24 und 55 Jahren zu uns kommen“, berichtet Özer. Regelmäßig bietet sie für diese Frauen einen Deutschkurs „ohne Leistungsdruck“ an. Das Erlernte trainieren die Migrantinnen gemeinsam mit den deutschsprachigen Besuchern. „Inzwischen unterrichte ich bereits die ersten deutschen Besucher in den Grundzügen der türkischen Sprache“, erzählt Özer, die betont, dass sie nicht nur für die türkischstämmigen Besucher Ansprechpartnerin ist. „Unsere Angebote werden von den neuen Besuchern sehr gut angenommen“, fasst Dr. Maria Rayermann, Bereichsleiterin Tagesstruktur, zusammen.
Die meisten Personen mit Migrationshintergrund werden von der Migrantenambulanz des Marienhospitals und vom Bertha-Krankenhaus an den Regenbogen vermittelt. Weitere Kooperationen gibt es zum Migrationsfachdienst der AWO, zur Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund (RAA) und zum Verein Mädchenbildungsarbeit Mabilda im Duisburger Norden. Inzwischen gibt es den Regenbogen-Flyer für den Bereich Tagesstruktur auch in Türkischer Sprache. Weitere Informationen im Internet: www.regenbogen-duisburg.de
Die Bereichsleiterin Tagesstruktur Dr. Maria Rayermann und Diplom-Pädagogin Nuray Özer mit dem neuen Flyer in türkischer Sprache.

Kulturhauptstadt 2010: Besucherzentrum genehmigt!
Nachdem bereits die vier Städte Essen, Dortmund, Bochum und Oberhausen ihre Förderanträge für ein Visitor Center bewilligt bekommen haben, hat nun auch Duisburg eine Zusage vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie für das Visitor Center Ruhr Duisburg erhalten.
Der offizielle Förderbescheid für das Visitor Center, das im City Palais Duisburg eröffnet wird, wird in den kommenden Tagen erwartet. Insgesamt konnten etwa 3 Mio.€ an Fördergeldern für Sach- und Personalkosten nach Duisburg geholt werden.
Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, freut sich, dass der Rat dem Verzichtantrag der FDP auf das Visitor Center in der Ratssitzung am 09.03.2009 mit breiter Mehrheit nicht gefolgt ist. Mit der Öffnung des Visitor Center Ruhr Duisburg wird die Tourist Information auf der Königstraße geschlossen. Das Visitor Center wird dessen Funktion übernehmen sowie weit darüber hinaus reichende Aufgaben erfüllen. So wird es beispielsweise mit interaktiven Funktionen und digitalen Informationsmedien ausgestattet werden, die den Besuchern der Stadt das touristische Angebot Duisburgs und der gesamten Metropole aufzeigen. Damit werden die Visitor Center in allen fünf Portalstädten der Kulturhauptstadtmetropole nicht nur effektive Investitionen im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs, sondern auch die Basis einer langfristig städteübergreifenden Kooperation für die touristische Vermarktung der Region darstellen.
Neben dem Visitor Center wird Duisburg als Vorbereitung auf das Kulturhauptstadtjahr weitere Investitionen in die touristische Infrastruktur der Stadt tätigen. So werden eine Info Lounge in dem Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum in Ruhrort sowie ein Info Point im Duisburg Zoo eingerichtet. Wie im Visitor Center, so können sich die Touristen auch in der Info Lounge und beim Info Point über das umfangreiche Freizeit- und Kulturangebot der Stadt und der Region informieren. Dies zum einen im konkreten Bezug auf das Kulturhauptstadtjahr. Zudem werden aber auch die Info Lounge und der Info Point über das Jahr 2010 hinaus erhalten bleiben und somit langfristige Investitionen in die touristische Infrastruktur der Stadt und des gesamten Ruhrgebiets bilden.
Uwe Gerste ist sich sicher: Duisburg als Hafen der Kulturhauptstadt wird mit seinem umfangreichen Angebot im Kulturhauptstadtjahr ein breites Klientel an Touristen begeistern und diesen mit dem Visitor Center Ruhr Duisburg einen optimalen Einstieg in die Metropole Ruhr bieten.

Freitag, 3. April 2009 - Historischer Kalender

Ausbau der A59 im Hauptbahnhof-Bereich offiziell gestartet
Bei strahlendem Sonnenschein haben heute Ministerialrat Stefan Strick vom Bundesverkehrsministerium, Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Ralf Pagenkopf, Geschäftsführer von Straßen NRW, auf den berühmten roten Knopf gedrückt, um damit eine Schlagramme in Gang zu setzen.
Stefan Strick vom Bundesverkehrsministerium, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper und Straßen-NRW-Chef Ralf Pagenkopf mit dem roten Knopf vor der Ramme
Die Ramme übernahm die Funktion des symbolischen Spatens. Damit wurden die Arbeiten an der Verbreiterung auf sechs Spuren des 2,3 Kilometer langen Stücks der Autobahn A 59 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissern und Duisburg-Hochfeld offiziell begonnen. Hauptmerkmal dieses Bauabschnitts wird ein 300 Meter langer nach Duisburgs berühmtesten Sohn benannter "Mercator"-Tunnel sein. Die gesamte Maßnahme wurde vom Landesbetrieb Straßen NRW mit 103,6 Millionen Euro veranschlagt.
Oberbürgermeister Sauerland und Minister Lienenkämper nahmen keine Spaten in die Hand, sondern steuerten eine Ramme fern
Fertigstellung soll spätestens Anfang 2012 erfolgen. "Von diesem Bauprojekt werden Duisburg und die gesamte Region profitieren", betonte der neue Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper. "Für Duisburg bedeutet die Verbreiterung der A 59 weit mehr als die notwendige Anpassung der Autobahn an das gestiegene Verkehrsaufkommen. Insbesondere die mit der Maßnahme vorgesehene Abdeckung der Fahrbahnen bietet der Stadt endlich die Gelegenheit, den Bahnhofsvorplatz mit der Königstraße zu verknüpfen und ihn städtebaulich aufzuwerten", freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Oberbürgermeister informierte Verbände über Umsetzung des Konjunkturpakets
Nachdem der Rat der Stadt die Duisburger Maßnahmen für das Konjunkturpaket II beschlossen hatte, hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland Vertreter der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer, des Unternehmerverbandes, des DGB und weiterer bei der Umsetzung betroffener Institutionen ins Rathaus eingeladen, um sie mit dem Vorgehen der Stadt vertraut zu machen.
Der Oberbürgermeister unterstrich, dass die Stadt Duisburg als bundesweit eine der ersten Kommunen ihr Maßnahmenpaket geschnürt und sogar erste Aufträge vergeben habe. „Dieses Konjunkturpaket ist von der Bundesregierung geschnürt worden, um der lokalen Wirtschaft in schwieriger wirtschaftlicher Lage Impulse zu geben und so Arbeitsplätze zu sichern und gegebenenfalls neu zu schaffen. Wir in Duisburg sind dafür optimal aufgestellt“, betonte der Oberbürgermeister.
Dank der vereinfachten Vergaberegeln werde man Aufträge in erster Linie an Unternehmen aus Duisburg und den Nachbarstädten vergeben und nur im Falle, dass bestimmte Leistungen von diesen nicht erbracht werden könnten, auch darüber hinaus gehen. Der Oberbürgermeister hat den Anwesenden das städtische Team vorgestellt, das die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen leiten soll, und diese Aufgefordert bei Schwierigkeiten den direkten Kontakt zu wählen.

Sperrung der Düsseldorfer Straße in Rumeln-Kaldenhausen
In Rumeln-Kaldenhausen wird die Düsseldorfer Straße zwischen Liebigstraße und Giesenfeldstraße ab kommenden Montag, 6. April, 9 Uhr, in Fahrtrichtung Moers gesperrt. In Gegenrichtung (Fahrtrichtung Uerdingen) bleibt die Straße einspurig befahrbar. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Osterferien werden dazu genutzt, die Fahrbahn der Düsseldorfer Straße zu erneuern. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 17. April. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.

Bezirksamt Meiderich startet „SauberkeitsOffensive“
Zum Frühlingsbeginn hat sich das Bezirksamt Meiderich/Beeck in Zusammenarbeit mit dem Meidericher City-Management auf der Von-der-Mark-Straße einiges einfallen lassen. Die Installation von neuen Mülleimern mit einem Aschenbecher-Aufsatz sorgt dafür, dass Zigarettenkippen nicht mehr wahllos auf die Straße geworfen werden müssen.
Eine weitere Bereicherung in Punkto Sauberkeit sind die in der vergangenen Woche vorgenommenen Installationen von drei Behältern mit Abfalltüten für Hundekot. Die Behälter wurden an den Punkten aufgestellt, welche durch Hunde am stärksten frequentiert werden.  Außerdem wurden Farb-Schmierereien an Stromkästen und Hauswänden entfernt. Kein leichtes Unterfangen für City-Hausmeister Markus Harder.

Stadtentwicklung im Dialog: Wissenschaftsstandort Duisburg
Von anderen lernen war am Dienstag, 31. März, die Devise beim inzwischen 11. Diskussionsforum der Reihe „Stadtentwicklung im Dialog“ zum Thema: „Wissenschaftsstandort Duisburg“. Oberbürgermeister Adolf Sauerland begrüßte die Teilnehmer und wies auf die Bedeutung der Universität für die Stadt hin: „12.000 Studierende und 1.700 Mitarbeiter sind eine gewichtige Größe.“ Für das Impulsreferat war Harald K. Lange, Geschäftsstellenleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Aachen eingeladen. Er präsentierte die Campusentwicklung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität Aachen. In Aachen entsteht in den nächsten Jahren eine der größten Forschungslandschaften Europas. Im Erweiterungsgelände der Hochschule sollen auf 270.000 Quadratmetern die ersten Forschungseinrichtungen von Hochschulinstituten und Unternehmen entstehen. In einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren sollen sich bis zu 100 nationale und internationale Unternehmen im direkten Verbund mit den Instituten und Forschungszentren ansiedeln können.
In der anschließenden von Willi Mohrs geleiteten Diskussion wurden die Potentiale des Campus Duisburg beleuchtet. „Auch unsere Universität hat hohe wissenschaftliche Reputation. Kürzlich konnte hier eine ‚Humboldt Professur’ gewonnen werden, die Max-Planck Medaille ging an einen Duisburger Physiker und das hiesige mathematische Institut zählt zu den größten“, erläutert Rektor Prof. Dr. Radtke die Aktivitäten. 
„Wir brauchen eine stärker diversifizierte Wirtschaft,“ beschreibt der Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler das Ziel, „Flächenareale gibt es in Duisburg genug, es bedarf einer politischen Diskussion um deren zukunftsgerichtete Entwicklung.“
In einer Umfrage unter Studenten wurden die Qualitäten Duisburgs aus studentischer Sicht bewertet: „Duisburg ist eine Stadt mit einer Universität, aber keine Universitätsstadt,“ fasste der Projektleiter Martin Florack die Ergebnisse zusammen. Ziel müsse es sein, die Studenten, zum Beispiel durch Ausbau der Freizeit- und Sportaktivitäten, an die Stadt zu binden. Hier hat Duisburg viele Potentiale, besonders auch im Bereich Wassersport. Die studentische Kultur sollte sich in einem Stadtteil konzentrieren können. Und auch die Wohnungsgesellschaften sind gefordert.  Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass Potential am Wissenschaftsstandort Duisburg vorhanden ist. Es bedarf aber weiterer Anstrengungen, das Image des Standortes zu verbessern und mehr studentisches Leben zu fördern und zuzulassen.

Das Geheimnis der Schwarzen Kunst
In der zweiten Osterferienwoche dürfen sich 15 Kinder der Grundschule Wrangelstrasse in Duisburg-Kaßlerfeld auf abwechslungsreiche und spannende Aktionen freuen. Unter dem Motto „Natur an Rhein und Ruhr“ organisiert das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg im Rahmen der Stadtteilsozialarbeit vielfältige Aktivitäten mit den Kindern und wird dabei vom Caritasverband unterstützt.
Ein Highlight in dieser Woche ist der Besuch im Künstlerhaus Weidenweg 10 am Donnerstag, 16. April. Die Kinder können dort ihre eigene Druckgrafik gestalten und die naturkundlichen Erlebnisse der vorangegangenen Tage mit einer Radiernadel in eine Platte ritzen. Der Künstler, Wilfried Weiß, wird die Kinder in das Geheimnis der schwarzen Kunst – ursprünglich wurden die Platten mit schwarzer Farbe eingefärbt – einweihen und ihnen künstlerische Fähigkeiten entlocken. Anschließend überträgt die Radierpresse die eingeritzten Zeichnungen jeder einzelnen Platte auf Papier. Mit dieser kreativen Aktion leisten die Kinder einen Beitrag zum „Jahr der Grafik“, zu dem die Museen das Jahr 2009 ernannt haben.
Zum Abschluss der Osterferienwoche werden die Eltern und weitere interessierte Familienmitglieder in die Begegnungsstätte „Mittendrin“ eingeladen. Dort können sie in entspannter Atmosphäre die Kunstwerke ihrer Kinder bewundern.

Vertreterin der Stadt Yangzhou zu Gast bei der Stadt Duisburg
Nachdem die Stadt Duisburg bereits im September 2008 zur Veranstaltung „The 2nd China Yangzhou World Canal Cities Expo & Experts’ Forum“ in der chinesischen Stadt Yangzhou eingeladen und dort von Arne Lorz, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, vertreten worden war, stand nun ein zweitägiger Gegenbesuch einer Vertreterin der Stadt Yangzhou, Frau Wang, in Duisburg an. Die Stadt Yangzhou sucht nach deutschen Partnern, um den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zu fördern.
Frau Wang hatte mit Hilfe von Frau Shen, der Vorstandsvorsitzenden der Business Europe China Aktiengesellschaft, und Arne Lorz die Gelegenheit, die verschiedenen Facetten Duisburgs kennen zu lernen. Unter anderem besuchten Sie das Rathaus, die Innenstadt, Ruhrort, den Landschaftspark, den Innenhafen und das Tectrum. Frau Wang war sehr beeindruckt von der Stadt: „Duisburg ist eine so vielfältige Stadt, dass wir mit Sicherheit viel voneinander lernen können“. Sie kam auch mit Vertretern der Wirtschaftsförderung zusammen und informierte sich über die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sowie über die Möglichkeit mit Partnern der lokalen Wirtschaft zu kooperieren. Eine Höhepunkt Ihres Besuchs war ein Empfang durch den Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler.
 V.l.n.r.: Beigeordneter Jürgen Dressler, Yiwei Shen, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Frau Wang, Arne Lorz

Tanzen mit dem Peter Weisheit Quartett
Standardtänze für Jedermann am Sonntag im Steinhof

Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt der Steinhof Duisburg zum Tanzabend für alle Generationen ein. Standard- und Lateinamerikanische Tänze stehen auf dem Programm, wenn der berühmte Bandleader Peter Weisheit mit seinem Quartett aufspielt. Viele Jahre waren Peter Weisheit und seine Band die Musiker des WWF – Clubs im WDR Fernsehen. Weit über 500 Fernseheinsätze machten Peter Weisheit zu einem der berühmtesten Bandleader in Deutschland.
Der Erfolg des ersten Tanzabends und vor allem die zahlreichen Wünsche nach einer Neuauflage überzeugten das Steinhof Team einen weiteren Tanzabend in ihr Programm aufzunehmen.
Am kommenden Sonntag, ab 17:00 Uhr, heißt es deshalb wieder: „Willkommen zum Tanzen im Steinhof“. Alle Generationen sind eingeladen ihre Tanzschulerfahrungen auf’ s Neue unter Beweis zu stellen. Die Karten werden für € 12,- angeboten und sind derzeit noch an allen bekannten Vorverkaufstellen des Steinhofs oder auch an der Abendkasse zu erhalten.

Roadshow: Ab sofort anmelden und 3.000 Euro für die Klassenkasse gewinnen
E=Quiz2 – „Energieschlaue“ Schüler sind gefragt

Schulen aufgepasst! Wenn im Mai die Roadshow des NRW-Wirtschaftsministeriums auf Tour durch zehn Kommunen geht, dann ist das nicht nur etwas für die Generation „Truck-Stop“. Auf dem Marktplatz für Energiesparer, der in Düsseldorf, Mülheim, Wuppertal, Essen, Dortmund, Köln, Münster, Bielefeld, Bonn und Duisburg durchgeführt wird, ist auch Schülerwissen gefragt: Die EnergieAgentur.NRW veranstaltet für Klassen und Arbeitsgemeinschaften der gastgebenden Städte ein Energiequiz. In diesem Quiz werden mit Fragen rund um die Themen Physik, Energie und Energiesparen die schlausten Klassen gesucht. Motto: E=Quiz2. Auf den Sieger warten 3.000 Euro. Aber: zugelassen werden nur acht Schülergruppen pro Kommune.
Ab sofort können Lehrer ihre Klassen anmelden unter www.nrw-spart-energie.de/marktplatz - die ersten acht Einsendungen sind qualifiziert.
Die Klassen werden pro Kommune im k.-o.-Modus gegeneinander antreten. Dabei werden den Klassen von einem Moderator elf Fragen gestellt. Die Klasse, die zuerst die richtige Antwort gibt, erhält den Punkt. Gespielt werden Viertelfinale und Halbfinale. Im Finale müssen in zwei Minuten nicht bloß so viele Fragen wie möglich beantwortet werden, es muss zusätzlich ein Würfelpuzzle zusammengesetzt werden. Die dafür benötigte Zeit bildet zusammen mit der Anzahl der richtig beantworteten Fragen das Gesamtergebnis.
Der Sieger der kommunalen Entscheidung wird mit 250 Euro für die Klassenkasse belohnt und ist automatisch mit seinem Ergebnis für die Endrunde qualifiziert. Dabei erhält die Klasse mit den landesweit meisten Punkten nach Abschluss der Roadshow zusätzlich 3.000 Euro, die in einem energieeffizienten Kontext zu nutzen sind – z.B. eine Klassenfahrt, die vollkommen klimaneutral durchgeführt wird. Für die Moderation konnte mit Harald „Harris“ Greising ein im WDR-Schulduell bestens bewährter Mikro-Profi gewonnen werden. Greising moderiert das Radio-Wettspiel der Klassen bereits seit fünf Jahren.
Die Roadshow „NRW spart Energie“ ist vom 4. bis 26. Mai 2009 in Nordrhein-Westfalen unterwegs. • Duisburg (13./14. Mai, Am Kuhtor, Quiz 13. Mai, ab 11 Uhr)

Donnerstag, 2. April 2009 - Historischer Kalender

Heute Seniorentag mit Diskussion und Info-Ausstellung
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“
Der Seniorentag, dessen Ausrichter der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg ist, findet am 02.04.2009 von 10.00 Uhr – 14.30 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstr. 5-7; 47051 Duisburg, mit dem Thema
„Beratung von Seniorinnen/Senioren und deren Angehörigen in Duisburg – Ein Überblick, Wer hilft bei plötzlich eintretender Pflege?“ statt.
Es wird ein Diskussionsforum durchgeführt, in dem das o.g. Thema behandelt werden soll. Die Moderation übernimmt Katharina Gödde, WDR, die unter anderem durch die Radiosendung „Hallo Ü-Wagen“ bekannt ist. Als Diskussionspartner konnten Vertreter der Pflegekassen, der offenen Altenhilfe, der Krankenhaussozialdienste und der Stadtverwaltung Duisburg gewonnen werden. Im Rahmen der Diskussion soll auch das Publikum einbezogen werden. Gleichzeitig werden im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ die verschiedensten Beratungsstellen ihr Angebot vorstellen. Der Seniorenbeirat lädt alle Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Duisburg herzlich ein, am Diskussionsforum teilzunehmen und auch die Ausstellung zu besuchen.

Neue Texte von und mit Werner Muth
"Muth`s Koffer - Neue Texte von und mit Werner Muth" ist das Jour Fixe in der innerstädtischen Volkshochschule am 2. April überschrieben. Die Stuhlreihen sind gerade einmal zur Hälfte besetzt. Einen so schwachen Besuch habe ich bislang noch nie bei dieser VHS - Veranstaltung erlebt. Die Zuhörer, die gekommen sind, erleben einen leicht chaotischen, oberflächlich-belanglosen und dennoch unterhaltsamen und witzig-charmanten Vortrag.

Cafe Steinbruch heute: NEW ORLEANS DREAM TEAM - New Orleans Jazz zum träumen 
Das New Orleans Dream Team aus dem Rheinland gehört zu den wenigen Jazzbands dieser Region, die den New Orleans-Jazz in seiner Reinkultur pflegen und verbreiten wollen. Das Repertoire der Gruppe orientiert sich am traditionellen, aber auch am aktuellen New Orleans Jazz-Stil und umfasst Spirituals, Blues, Marching-Musik, Tanzmusik des Mardi Gras und viele andere wunderschöne Melodien.
www.new-orleans-dream-team.de // Einlass: 19h30 // Eintritt frei!

Großer Kindertrödelmarkt im städtischen Kindergarten am Märchenweg
Die städtische Kindertageseinrichtung in Bissingheim lädt am Freitag, 24. April, von 15 bis 17 Uhr zu einem großen Kindertrödelmarkt am Märchenweg 15 ein. Verkauft wird diverse Kinderkleidung und jede Menge Spielzeug. Bei trockenem Wetter findet die Veranstaltung auf dem Außengelände der Einrichtung statt. Wer einen Stand anmieten möchten, wird gebeten, sich bis zum 21. April bei der Leiterin der Einrichtung, Monika Kuhmann, unter (0203) 6082876 zu melden. Als Standgebühr wird um ein Blech selbstgebackenen Kuchen und eine Thermoskanne Kaffee gebeten.

Kulturbunker Bruckhausen: Jugendliche Kung Fu-Sportler fahren nach China
Nach China zu den Wurzeln der Shaolin-Kultur geht es am Sonntag, 5. April 2009, für einige Jugendliche des Kung-Fu-Projektes im Kulturbunker Bruckhausen. Schon 2006 hat Heinz Soremsky vom Verband für Interkulturelle Arbeit (VIA) in Rheinhausen die Reise nach Zhenzhou in der Nähe des berühmten Kampfkunst-Klosters die Fahrt vorbereitet und auf einem Fachkräfteaustausch die ersten Kontakte zum Sportminister von Henan geknüpft. So entstand eine Jugendgruppe in Bruckhausen, die neben Kung Fu viele Aktivitäten startete.
Nach China zu fliegen, dort bei Familien der gastgebenden Schule zu übernachten und die mittlerweile über Internet kennen gelernten Jugendlichen zu treffen, ist für einige der Teilnehmerinnen noch kaum vorstellbar. Michael Fröhling vom Kulturbunker Bruckhausen wünscht sich als Leiter der Reise, dass die Jugendlichen offen für andere Kulturen werden, eigenes schätzen lernen und sich dauerhafte Kontakte nach China ergeben. Schon im September wird Besuch aus Zhenzhou erwartet.
Die Reise wird unter anderem von der Grillo-Stiftung unterstützt. Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben diese Reise möglich gemacht. Das Kung Fu-Projekt in Bruckhausen wird von der Aktion Mensch gefördert.

Manga-Workshop mit Alexandra Völker - Lernt das Zeichnen von Manga-Figuren
Am Samstag, 09.05.2009Um: 16.00 - 18.00 UhrWo: Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg - Eintritt: frei
Alexandra Völker zeichnet seit sie drei Jahre alt ist. Das Talent hat sie - laut eigenen Angaben - von Ihrer Mutter geerbt. Zum Manga-Zeichnen kam Alex - wie schon Lenka Buschová - durch die Manga-Reihe Sailor Moon. Seitdem hat sie das Manga-Fieber nicht mehr losgelassen. Die Teilnahme am Doujinshi-Wettbewerb der Connichi 2004 öffnete ihr die Tür zur Profi-Mangaka: Sie belegte mit ihrem Beitrag Tears in Heaven den zweiten Platz.

Führung durch den Sportpark am Ostersonntag entfällt
Die seit letztem Jahr an jedem zweiten Sonntag im Monat von DuisburgSport angebotene Führung durch den Sportpark fällt am Ostersonntag, 12. April, aus. Allerdings bietet die Volkshochschule ihrerseits am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr eine Sportparkführung an. Start der anderthalb- bis zweistündigen Führung, in der neben der Entstehung auch auf die weitere Entwicklung des Sportparks eingegangen wird, ist das Verwaltungsgebäude von DuisburgSport an der Kruppstraße 30 b. Um Voranmeldung bei der VHS unter (0203) 283-2206 wird gebeten.

Deutscher Städtetag in Duisburg:
Presseausschuss befasst sich mit Integration und Öffentlichkeitsarbeit

Welche Öffentlichkeitsarbeit braucht Integration? Wie verändern elektronische Serviceleistungen die Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung? Mit diesen Themen beschäftigt sich unter anderem der Presseausschuss des Deutschen Städtetages, der am Freitag, 3. April 2009, erstmalig in Duisburg tagt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der den Ausschuss eingeladen hatte, wird die Mitglieder am heutigen Donnerstag (17:45 Uhr) im Rathaus empfangen, bevor sie die Merkez-Moschee in Marxloh besuchen.
Der Presseausschuss hatte schon im Vorfeld der Sitzung großes Interesse an der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Duisburg im Rahmen der Integrationsentwicklung geäußert. Leyla Özmal, Integrationsbeauftragte, und Frank Kopatschek, Leiter des Kommunikationsreferates und Ausschussmitglied, werden erläutern, wie sie gemeinsam die Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten ansprechen und die Integrationsarbeit auch über elektronische Medien wie das Internetportal „Wir sind Du“ stärker vernetzen wollen. Norbert Brandstädter, Leiter des Duisburger CallCenters, gibt einen Einblick in die Chancen, die moderne Service-Angebote wie etwa die zentrale Behördennummer 115 den Bürgern und städtischen Verwaltungen ermöglichen können. Dem Presseausschuss des Deutschen Städtetages gehören Oberbürgermeister, Bürgermeister und Leiter von Pressestellen in der Bundesrepublik an.

Oberbürgermeister Sauerland nahm sich Zeit für kleinen Gast aus Honduras

Aus Anlass der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Duisburger Kinderhilfswerkes Kindernothilfe hatte diese auch Gäste aus Ländern eingeladen, in denen sie Hilfsprojekte unterstützt. Zu diesem Personenkreis gehörte auch der 14-jährige Guillermo Francisco Ramos Flores, der sich früher als Straßenkind in Honduras durchschlug und jetzt in einem Haus der „Casa Allianza“, einer Partnereinrichtung der Kindernothilfe lebt, sowie Dr. Elmar Villeda, der Koordinator der Kindernothilfe in Honduras.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland ließ es sich nicht nehmen, die beiden Gäste in dem Rathauszimmer zu empfangen, das nach Duisburgs honduranischer Partnerstadt San Pedro Sula benannt wurde. Guillermo Ramos, der zuvor im Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium und im Hildegardis-Gymnasium Schülerinnen und Schülern zu den Lebensverhältnissen der Kinder in Honduras Rede und Antwort stand, freute sich am Nachmittag über ein MSV-Trikot mit eigenem Namenszug, das ihm der Oberbürgermeister überreichte.
(V.l.n.r.): Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, Guillermo Francisco Ramos Flores, Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie Dr. Elmar Villeda, der Koordinator der Kindernothilfe in Honduras

Weihbischof Schepers trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein
Sein offizieller Besuch am 1. April 2009 in Duisburg führte den Weihbischof von Essen, Ludger Schepers, auch ins Duisburger Rathaus. Hier wurde der Weihbischof von Oberbürgermeister Adolf Sauerland empfangen und hat sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.
Ludger Schepers war von 1990 bis 2008 Gemeindepfarrer im Duisburger Süden, bevor er von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof im Bistum Essen ernannt wurde.
Der Oberbürgermeister würdigte in einer sehr persönlichen Rede die pastoralen Verdienste des engagierten Seelsorgers.

20. Kunsthandwerkerfestival und verkaufsoffener Sonntag
Ab dem 3. April ist wieder Open-Air-Saison in Duisburg: Das 20. Kunsthandwerkerfestival macht den Anfang und bietet bis einschließlich Sonntag von jeweils 11:00 bis 20:00 Uhr jede Menge Althergebrachtes aus Handwerk und Küche. Gleichzeitig ist am 5. April verkaufsoffener Sonntag in der Duisburg Innenstadt. Die Errungenschaften der Moderne in allen Ehren, aber dennoch hat die Vergangenheit einen eigentümlichen Charme, der uns auch heute noch fasziniert. Im Elektronik-Zeitalter, in dem alles von Maschinen oder winzig kleinen Chips gefertigt wird, haben wir keine Verwendung mehr für einen Korbflechter, einen Scherenschleifer oder eine Seifensiederin. Doch haftet solchen Berufen ein romantischer Touch an. Kein Wunder, dass die historischen Märkte von "Gaudium" seit 26 Jahren ein voller Erfolg sind und auch in Duisburg die Open-Air-Saison einläuten.
Den Mittelpunkt des Kunsthandwerkerfestivals bildet die Dorfschmiede. Um diese haben sich die Meister fast ausgestorbener Handwerke wie Drechsler, Stellmacher oder Flachsbrecher versammelt. An allen Ständen haben die Handwerker ein offenes Ohr für ihre Kunden, beantworten Fragen und führen ein in die alte Kunst ihres Handwerks ein. Es gibt aber auch filigranere Kunst zu kaufen und zu betrachten. Schöner Silberschmuck, Perlen, Gürtel, Kerzen oder Keramiken aus vielen Ländern der Erde lassen sich hier erstehen. Als besonderes Highlight gibt es einen Fotografen mit einem historischen Fotostudio, der in alter Manier Porträts schießt. Ungewöhnlich im Zeitalter der Digitalfotografie.
Dem leiblichen Wohl wird sich hier desgleichen in traditioneller Weise gewidmet. Originelle Stände wie eine historische Backstube, die Fisch- und Schinkenräucherei, der Obstler mit Obstwein-Taverne oder die Thüringer Räucherey beköstigen die Gäste in angenehmer Atmosphäre. Auch für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Gaukler, Hexen, Spielleute, Ritter, Jongleure und Komödianten sorgen für eine prächtige Untermalung des historischen Marktes.

Kulturhauptstadt 2010: Besucherzentrum genehmigt!
Nachdem bereits die vier Städte Essen, Dortmund, Bochum und Oberhausen ihre Förderanträge für ein Visitor Center bewilligt bekommen haben, hat nun auch Duisburg eine Zusage vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie für das Visitor Center Ruhr Duisburg erhalten.
Der offizielle Förderbescheid für das Visitor Center, das im City Palais Duisburg eröffnet wird, wird in den kommenden Tagen erwartet. Insgesamt konnten etwa 3 Mio.€ an Fördergeldern für Sach- und Personalkosten nach Duisburg geholt werden.
Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing GmbH, freut sich, dass der Rat dem Verzichtantrag der FDP auf das Visitor Center in der Ratssitzung am 09.03.2009 mit breiter Mehrheit nicht gefolgt ist. Mit der Öffnung des Visitor Center Ruhr Duisburg wird die Tourist Information auf der Königstraße geschlossen. Das Visitor Center wird dessen Funktion übernehmen sowie weit darüber hinaus reichende Aufgaben erfüllen. So wird es beispielsweise mit interaktiven Funktionen und digitalen Informationsmedien ausgestattet werden, die den Besuchern der Stadt das touristische Angebot Duisburgs und der gesamten Metropole aufzeigen. Damit werden die Visitor Center in allen fünf Portalstädten der Kulturhauptstadtmetropole nicht nur effektive Investitionen im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs, sondern auch die Basis einer langfristig städteübergreifenden Kooperation für die touristische Vermarktung der Region darstellen.
Neben dem Visitor Center wird Duisburg als Vorbereitung auf das Kulturhauptstadtjahr weitere Investitionen in die touristische Infrastruktur der Stadt tätigen. So werden eine Info Lounge in dem Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum in Ruhrort sowie ein Info Point im Duisburg Zoo eingerichtet. Wie im Visitor Center, so können sich die Touristen auch in der Info Lounge und beim Info Point über das umfangreiche Freizeit- und Kulturangebot der Stadt und der Region informieren. Dies zum einen im konkreten Bezug auf das Kulturhauptstadtjahr. Zudem werden aber auch die Info Lounge und der Info Point über das Jahr 2010 hinaus erhalten bleiben und somit langfristige Investitionen in die touristische Infrastruktur der Stadt und des gesamten Ruhrgebiets bilden.
Uwe Gerste ist sich sicher: Duisburg als Hafen der Kulturhauptstadt wird mit seinem umfangreichen Angebot im Kulturhauptstadtjahr ein breites Klientel an Touristen begeistern und diesen mit dem Visitor Center Ruhr Duisburg einen optimalen Einstieg in die Metropole Ruhr bieten.

Mütterberatung fällt aus
Die öffentliche Mütterberatung/Elternberatung in Duisburg-Mitte im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst auf der Beekstraße 48-50 fällt am 8. April aus.
Auch die Mütterberatung in Hochfeld auf der Rheinhauserstraße 199 am 16. April fällt aus.

UDE: Orientierungswoche für Erstsemester vom 6. bis 9. April - Durchblick behalten
Damit die Erstsemester der Uni Duisburg-Essen möglichst reibungslos ins Studentenleben starten, organisiert das Akademische BeratungsZentrum Studium und Beruf (ABZ) vor dem Vorlesungsbeginn eine Orientierungswoche. Vom 6. bis 9. April können "Erstis" die Campi und Uni-Einrichtungen kennen lernen, erste Kontakte zu Kommilitonen, Vertretern der Fächer und Fachschaften knüpfen und sich Hilfe bei der Planung des Studiums holen.
Für den buchstäblichen "Durchblick" im Lehramtsstudium sorgt außerdem die gleichnamige Broschüre. Für die anderen im Sommersemester startenden Studiengänge gibt es einzelne Programmflyer. Sie sind im Studierendensekretariat und im ABZ erhältlich oder können unter www.uni-due.de/erstsemester/termine_kurse.shtml abgerufen werden. Ein Blick auf das Erstsemester-Portal (www.uni-due.de/erstsemester) lohnt auf jeden Fall: Hier sind zusätzliche Infos zum Studium an der UDE zu finden.

Ostern feiern auf dem Marina-Markt!
Lang war die harte Winterzeit, aber jetzt heißt es wieder „Frisches, Schönes, Köstliches“! Pünktlich zum Osterfest startet die FrischeKontor Duisburg GmbH als Veranstalter mit einem langen Marina-Markt-Wochenende am Sonntag, 12. April 2009, von 11:00 bis 20:00 Uhr und am Montag, 13. April 2009, von 11:00 bis 18:00 Uhr, in die neue Saison.
Nun schon im achten Jahr erwartet der Marina-Markt im Innenhafen sein Publikum aufs Neue und bildet eine bunte Meile aus Wochenmarkt, Kunsthandwerk und Gastronomie. Inmitten der einzigartigen Kulisse des Innenhafens mit seinen Speichergebäuden, der alten Stadtmauer und der Sportboot-Marina stehen Spaß, Genuss und Erholung im Vordergrund. Der Markt lockt mit frischen Waren wie z.B. Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Backwaren und vielen Spezialitäten. Zahlreiche Kunsthandwerkerstände bieten attraktive Waren und gemütliche Gastronomieinseln laden zum Verweilen ein. Für Leib und Magen steht eine kulinarische Vielfalt aus der spanischen, italienischen, türkischen, belgischen, niederländischen oder deutschen Küche ebenso wie Gerichte vom Grill, aus der Pfanne, eingelegt oder geräuchert, herzhaft, süß oder salzig zur Verfügung.

Erster Marina-Markt im Jahr 2009

Zum Auftakt der Marina-Markt-Saison 2009 geht’s natürlich wieder österlich zu, denn das FrischeKontor verteilt am Ostersonntag an die Besucherinnen und Besucher 10.000 Stück bunte Ostereier als Willkommensgruß. Weitere Marina-Markt-Termine 2009:  10. Mai, 13.-14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober

Kultur- und Stadthistorisches Museum öffnet seine Tore:
Zu jeder Marina-Markt-Veranstaltung in diesem Jahr - beginnend am Osterwochenende - hat das Kultur- und Stadthistorische Museum ein ganz besonderes Programm im Angebot. Jeweils um 13 und um 15 Uhr haben die kleinen und großen Besucher/Innen die Möglichkeit, an der Familienführung „Der Duisburger Markt im Mittelalter“ teilzunehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3,00 Euro und für Ermäßigte 2,00 Euro.

Mittwoch, 1 April 2009 - Historischer Kalender

Sperrung der Laarer Straße/Mühlenfelder Straße
Am Samstag, 4. April, finden Arbeiten an der Gasleitung über die Laarer Straße statt. Aus diesem Grunde wird die Laarer- bzw. Mühlenfelder Straße zwischen 8 und 15 Uhr vollständig gesperrt. Dies gilt auch für den Fußgängerverkehr. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert.

Vortragsreihe Duisburg 2027: Qualitäten und Entwicklungspotentiale Duisburger Siedlungen und Stadtquartiere
Der für den 26. März geplante Beitrag von Christof Hölters zu dem Thema „Qualitäten und Entwicklungspotentiale Duisburger Siedlungen und Stadtquartiere“ musste verschoben werden. Er findet jetzt am Donnerstag, 2. April, abweichend von dem bisherigen Veranstaltungsort im Rathaus Duisburg am Burgplatz 19, Zimmer 300, statt und beginnt wie gewohnt um 19 Uhr.

Wochenmarkt-Zuwachs im Süden

Was 2005 der Bürgerverein Neudorf nach Schließung eines Lebensmittelmarkts im Dezember 2004 initiierte, nämlich die Linderung der Nahversorgungsnöte der Bevölkerung durch die Installation eines neuen Wochenmarktes,  wird nun auch im Süden umgesetzt.. Auf Vorschlag und Initiative des Bürgervereins Wedau/Bissingheim und des Werberings Huckingen e.V. hat die FrischeKontor Duisburg GmbH neue Wochenmarkt-Konzepte für die beiden Stadtteile erarbeitet und wird im Auftrag der Bezirksvertretung Duisburg-Süd ab Mitte April einen halbjährigen Probelauf durchführen.
Los gehen wird es in Huckingen am Donnerstag, 16. April 2009, und in Wedau am Freitag, 17. April 2009. Dann können sich alle Anwohnerinnen und Anwohner auf unverwechselbares "Marktflair und Einkaufsvergnügen" freuen. An beiden Eröffnungstagen werden das FrischeKontor und seine beiden lokalen Partner für ein buntes Rahmenprogramm sorgen. Auf die dann hoffentlich zahlreich erscheinenden großen und kleinen Marktbesucher/Innen wartet ein buntes Überraschungsprogramm mit Kinderanimation, Glücksrad-Spaß und Gastronomie.

Die Stadtbibliothek feiert den Tag des Buches
Im November 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, da „Bücher in der Geschichte der wichtigste Faktor für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen sind“, wie es in der Resolution heißt. Zu diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek am 23. April mit einem bunten Programm zum Aktionstag in die Zentralbibliothek ein.
Bereits um 10.30 Uhr öffnet der beliebte Büchertrödel vor dem Haus, der diesmal unter dem Motto „Das besondere Buch“ steht. Geboten werden Raritäten und Antiquarisches in einer Preisspanne von fünf bis zwanzig Euro. Daneben werden Duisburgerinnen und Duisburger mit zahlreichen Führungen durch die Bibliothek und die ansonsten verschlossene „Buchkunstsammlung“ zu einem Blick hinter die Kulissen eingeladen. Die Ausstellung „Kuriose Lesezeichen“ in der 1. Etage der Bibliothek lädt zum Schmunzeln und auch Wiederentdecken ein. Gezeigt werden nämlich Lesezeichen, die in entliehenen Büchern gefunden wurden. Speziell für Menschen ab 50 Jahren wird im Rahmen des Aktionstages um 11 Uhr ein kostenloser Schnupperkurs durch die Welt des Internets und der virtuellen Bibliothek angeboten. Hier ist, ebenso wie bei der Führung durch die „Buchkunstsammlung“, eine Voranmeldung erforderlich. In der Kinderbibliothek im Erdgeschoss wartet ab 15 Uhr ein tolles Kinderprogramm mit Bastelwerkstatt und Vorleserunden auf die kleinen Bücherliebhaber.
Für die Erwachsenen stehen im LiteraturBistro ab 15 Uhr ebenfalls zwei Stunden Vorlesen auf dem Programm. Unter dem Titel „Wünsch Dir eine Geschichte“ werden Wunschtexte der Besucherinnen und Besucher gelesen. In der Zeit vom 7. bis 17. April können Vorlesewünsche in die eigens dafür aufgestellte Literaturbox im Bistro eingeworfen werden. Dies können Auszüge aus Büchern, Kurzgeschichten, Gedichte oder Selbstgeschriebenes sein, gerne auch mit Widmung. Eine Auswahl der abgegebenen Textwünsche wird dann am Tag des Buches von ehrenamtlichen Vorlesern vorgetragen. Den Abschluss des 23. April gestaltet die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg mit ihrem Vorlesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler. Ab 18 Uhr finden auf der Vortragsbühne im Erdgeschoss die öffentliche Endausscheidung und die Prämierung der glücklichen Gewinner statt.

Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim
Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Montag, 6. April, zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Erste Hilfe im Notfall“ ein. Von 17 bis 19 Uhr geht es im Seniorenzentrum „Haus am See“ auf der Masurenallee 255 in Duisburg-Wedau um praktische vorbereitende Maßnahmen und die Organisation, wenn ein Notfall eintritt, zum Beispiel der plötzliche Klinikaufenthalt. Der Eintritt ist frei.

Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2008: real Minus 5,3%
Der Umsatz im Einzelhandel lag in Deutschland im Februar 2009 nominal und real jeweils um 5,3% niedriger als im Februar 2008. Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008. Das Ergebnis für Februar 2009 wurde mit Daten aus sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Januar 2009 stieg der Umsatz im Februar 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,2% und sank real um 0,2%.

Mittwoch, 01.04.2009: Liederraum mit STEF, PONOKA (NL) & ALEX AMSTERDAM - Songwriter-Indie gepaart mit relaxten Lo-Fi Sounds
Stef schreibt konsequent eigene Stücke, in denen sie ihre musikalischen Einflüsse verarbeitet. Pop, Rock und auch Country in einer sehr persönlichen Mischung, geprägt durch Stef’s außergewöhnliche Stimme und sehr persönliche, deutsche und englische Texte.
Ponoka (Foto li.) stehen für Songwriter Indie gepaart mit relaxten Lo-Fi Sounds und poppigen Electro-Spielerein. Wenn man nach Vergleichen suchen möchte, denkt man an Lemonheads, Pavement, Sparklehorse und Eels.
Singer/Songwriter war gestern…heute geht es um Indie-Pop. Und ihren Mut zum Pop stellen Alex Amsterdam (re) jede Woche aufs neue unter Beweis! Die brand-neue EP „The die is cast“ in kompletter Bandbesetzung erscheint Mitte März!  
www.myspace.com/stefboens  
www.alex-amsterdam.de  & www.myspace.com/alexamsterdam
www.ponoka.org  & www.myspace.com/ponoka 
Im Saal // Einlass: 19h30 // Eintritt frei!

Duisburger Badeseen 2009: Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz denkt  an die Qualität
Obwohl der Frühling nun endlich sein blaues Band flattern lässt, ist an Baden noch nicht zu denken. Das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz bereitet aber bereits die Badesaison der drei gemeldeten Duisburger Seen vor.
Nach wie vor zeigen Kruppsee, Wolfsee und der Großenbaumer See ausgezeichnete Badegewässerqualität. Die Saison wird am 1. Mai starten und dauert bis zum 15. September. Auch die fünf Entnahmezeitpunkte sind, so wie es die Richtlinie der EU für Badegewässer vorschreibt, schon festgelegt. Die erste Probe wird Mitte April entnommen.
Die Ergebnisse werden in diesem Jahr erstmals „live“ (sofort nach Eingang) in das neue EDV-System des Landes eingepflegt. Die Daten sind dann direkt für alle Bürger im Internet abrufbar unter www.umwelt.nrw.de/extern/karte.html.
Die aktuellen einzelnen Untersuchungsergebnisse können auf den Internetseiten des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz eingesehen werden unter www.duisburg.de/vv/53-5/51/102010100000133272.php. Hier finden sich zudem weiter Infos zu Badegewässern. Die Bürgerinnen und Bürger haben ebenso die Möglichkeit, sich bei Vorschlägen, Anmerkungen aber auch bei Beschwerden zu Badegewässern an das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz zu wenden (Rufnummern 0203/283-2776 oder -2723). Das Baden ist aus Sicherheitsgründen nur in den freigegebenen drei Badeseen erlaubt.

„KINDERZEIT. Großes Theater für kleine Besucher im Binnenschifffahrtsmuseum
Theater im Museum“ heißt das neue Angebot im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Es beginnt am Donnerstag, 23. April, mit der „Reise einer Wolke“ vom ReibeKuchenTheater Duisburg. Insgesamt acht Termine mit je zwei Aufführungen finden in diesem Jahr statt . Museumsleiter Heinrich Kemper und Sozialpädagogin Anne Sonderkamp wollen auf diese Weise ganz junge Besucher ins Museum holen. Die Sozialpädagogin organisierte zuvor sieben Jahre lang das Duisburger Kinderkulturfestival. Jetzt arbeitet sie daran mit, das Museum für weitere Zielgruppen zu erschließen.
Die erste Aufführung des Stücks „Die Reise einer Wolke“. beginnt um 9.30 Uhr, die zweite um 11 Uhr. Sie dauern jeweils rund eine dreiviertel Stunde. Anmeldungen werden ab sofort unter (0203) 8088932 entgegengenommen.
Zwei Ziele stehen bei dem neuen Angebot im Vordergrund. Zum einen ist das Museum für Tagesstätten vor allem aus dem Duisburger Norden schnell und einfach zu erreichen. Anne Sonderkamp: „Der Weg ist deutlich kürzer als zu den Spielstätten der Theater.“ Zum anderen will die Pädagogin ein ganz junges Publikum verstärkt für das Museum begeistern, das auch für Familien sehr interessant ist.
Natürlich dürfen sich Kinder und Erzieherinnen anschließend gerne ein wenig in der Ausstellung umsehen. Museumsleiter Heinrich Kemper hofft, „die jungen Besucher so neugierig zu machen, dass sie später noch einmal wiederkommen, etwa mit den Eltern oder Großeltern“. Auch wenn sich das Angebot an Gruppen richtet, will Anne Sonderkamp interessierte Einzelbesucher nicht ausschließen: „Wenn eine Mutter mit zwei Kindern nachfragt, und wir haben noch Plätze frei, dürfen sie natürlich ebenfalls zuschauen“. Aber auch hier ist eine vorherige telefonische Anmeldung erforderlich. Anmeldung: Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg, Tel. 0203 8088932, Fax 0203 8088922, info@binnenschifffahrtsmuseum.de