Duisburg aktuell   -   Archiv April 2007

 

Duisburg, 30. April 2007 - Historischer Kalender zum 30. April

Fragebogenaktion Mietspiegelerhebung 2007
In den vergangenen Tagen gingen, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, Fragebögen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der Nebenkosten an ca. 30.000 Duisburger Haushalte. Hintergrund der Aktion ist die Erstellung eines neuen Mietspiegels als wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter. Um eine sichere Datenbasis zu haben ist eine Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.
Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz- und Haus- u.- Grundeigentümervereine und Stadt Duisburg) bitten die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger dringend, falls noch nicht geschehen, die Fragebögen auszufüllen und an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu senden; das Porto zahlt der Empfänger. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur für die Erstellung des Mietspiegels verwendet.

Feldtest neues Fingerabdruck-Verfahren

Die Stadt Duisburg gehört zu den fünf Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen eines Feldversuches den Fingerabdruck als biometrisches Identifikationsmerkmal aufnehmen. In den Bürger-Services der Bezirksämter wird von Mai bis Ende Juni 2007 der Reisepass der Zukunft getestet. Bei der Beantragung eines neuen Reisepasses werden bei allen Personen ab dem 6. Lebensjahr auch Fingerabdrücke genommen.
Die Fingerabdruck-Daten werden in der Testphase ausschließlich für interne Tests bei der Bundesdruckerei verwendet. Danach werden sie wieder gelöscht. In die Reisepässe, die in der Testzeit beantragt werden, wird der Fingerabdruck nicht aufgenommen. Im Wesentlichen dient der Test dazu, alle Systemkomponenten wie die Einwohnersoftware und die Produktionssysteme zu erproben. Getestet wird die Datenübermittlung und die dortige Verarbeitung. Ab dem 1. November 2007 werden in allen neu erstellten Reisepässen auf dem Speicherchip zwei Fingerabdrücke des Passbesitzers gespeichert.

"Neue Wege" Grünvernetzung Duisburg-West:
Zweite Karte dieser Reihe mit sechs Radtourentipps durch den Duisburger Westen
Die neu entstandene Karte "Grünvernetzung Duisburg-West" stellt die Stadt- und Grünentwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre im Duisburger Westen vor. Die vielen neu entstandenen Wege und Freiflächen fügen sich zu einem veritablen Netz von Grünverbindungen durch den linksrheinischen Teil Duisburgs. Kohle und Stahl haben sich längst zurückgezogen aus den Ortsteilen, die Flächen haben neue Nutzungen gefunden: z. B. als großzügig angelegter, ins Grünsystem eingebetteter Gewerbepark, wie der Businesspark Niederrhein, als Parkanlage, wie der Diergardt-Park und der Rheinpreußenpark oder als Logistikpark. Auch die natürlichen Kiesvorkommen des Rhein Altstromtals haben die Flächenentwicklung im Duisburger Westen wesentlich geprägt: Ehemalige Kiesgruben wurden zu Seen, die für eine Freizeit- und Erholungsnutzung ausgebaut wurden.
Über Grünverbindungen ist ein Netz entstanden, das als Fuß- und Radwegeverbindung der Naherholung dient. Auf der ehemaligen Bahnstrecke von Hohenbudberg nach Baerl entstand eine 5,5 km lange Grünverbindung zwischen Friemersheim und dem Erholungsgebiet Schwafheim. Zusammen mit den natürlichen Landschaftsbestandteilen, dem weiten Rheinvorland und den landwirtschaftlich und dörflich geprägten Ortsteilen, bietet der Duisburger Westen ein hohes Maß an Lebensqualität. Nicht zuletzt deshalb ist er als Wohnstandort so begehrt.
Die sechs Radtourentipps mit einer Länge zwischen 15 km und 37 km zeigen die Vielfältigkeit des Raumes und verbinden die unterschiedlichen Teile miteinander. So zeigt beispielsweise die Tour 5, der "LoLa Rundkurs", die Entwicklung der ehemaligen Kruppschen Werke zu einem Logistikpark und führt in die Natur- Landschaft des Rheinvorlandes.
Die Karte wurde vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Amt für Umwelt und Grün erstellt. Für die Kosten der Produktion der Karte konnten Sponsoren gefunden werden. Sie ist ab sofort kostenlos bei den Sponsoren und folgenden weiteren Stellen zu erhalten: Geschäftsstellen der Volksbank Rhein-Ruhr in Friemersheim und Rheinhausen; logport, Bliersheimer Straße 80; Reitsportanlage Rinnen, Elisenstraße 28; Bauverein Rheinhausen e. G., Krefelder Straße 83; Gem. Spar- und Bauverein Friemersheim e. G., Kaiserstraße 53; Tourist Information, Königstraße 86; bei allen Bezirksämtern in den Bürgerservicestellen, im Stadthaus an der Moselstraße, Duisburg-Mitte sowie als download unter www.duisburg/Planen,Bauen,Wohnen.

Teich am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen wird saniert
Der Teich am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg wird in den nächsten zwei Wochen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg saniert. Ab dem 02.Mai 2007 wird die auf dem Boden des Teiches entstandene Schlammschicht entsorgt und die Uferbefestigung erneuert. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird ebenfalls die Springbrunnenanlage, die seit mehreren Jahren defekt ist, wieder in Stand gesetzt und in Betrieb genommen.
Da es sich bei der Teichanlage um eine Regenwasseranlage handelt, die an das Kanalnetz der Stadt angeschlossen ist, werden ebenfalls der Ab- und der Zulauf gereinigt.

VHS-Studienfahrt zur Picasso-Ausstellung in Münster
Eine Tagesfahrt nach Münster zur großen Picasso-Sonderausstellung bietet die Volkshochschule Duisburg am Samstag, 5. Mai 2007, an. Die vielbeachtete Ausstellung ist eine Leihgabe des Picasso-Museums in Antibes, die dort im Schloss Grimaldi untergebracht ist, in dem Pablo Picasso 1946 für ein halbes Jahr ein Atelier besaß. Neben einer Schenkung des Künstlers von 23 Gemälden konnte die Kollektion durch eine weitere großzügige Überlassung von Werken durch Jaqueline Picasso erweitert werden.
In Münster werden neben Gemälden auch eine Fülle von Grafiken, Keramiken und Skulpturen des Künstlers gezeigt. Es gibt noch einige Plätze. Informationen und Anmeldung unter 0203-283 2206.
VHS unternimmt Studienfahrt in "Englische Gärten"
Die für ihre Vielfalt und Üppigkeit berühmten englischen Gärten sind Thema und Ziel einer Studienfahrt der Volkshochschule vom 21. bis 29. Juni 2007. Neben Rosen, Stauden und anderen Gewächsen ist vor allem die Architektur der Anlagen von Bedeutung. Von London aus geht es in die berühmten Gärten von Sissinghurst, Somerset, Regents Park, zum Landschaftsgarten von Stowe und zu weiteren Orten. Ein ausführliches Programm kann in der VHS unter 0203-283 2206 angefordert werden.
VHS-Vortrag: "Zwischen Alltag und Illusion: Norm(alität) im Film

Mit dem Thema "Zwischen Alltag und Illusion: Norm(alität) im Film" befasst sich Dr. Andrea Grunert im Rahmen der Duisburger Akzente am Mittwoch, 9. Mai, 18 bis 19.30 Uhr, in der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz. Sie hinterfragt anhand ausgewählter Beispiele aus europäischen und amerikanischen Produktionen die Darstellung und Bedeutung von Normalität in Spielfilmen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.

Pflanzentauschmarkt der VHS feiert Jubiläum
Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 4. Mai, von 16 bis 18 Uhr der beliebte Pflanzentauschmarkt der Volkshochschule statt. Im Internationalen Zentrum der VHS am Flachsmarkt, zwischen Rathaus und Innenhafen, wird eine große Auswahl interessanter Gewächse für Garten und Balkon zu finden sein. Anfänger ohne Pflanzen können die gewünschten Exemplare gegen Spende mitnehmen. Erfahrene Hobbygärtner sind herzlich eingeladen, überzählige Stauden und Blumen mitzubringen, möglichst mit Namensschildchen, und gegen andere einzutauschen.
Anlässlich des Jubiläums erwartet Dr. Rainer Guttmann, Initiator des Arbeitskreises Stadtgrün, viele neue Gartenfreunde, zumal die Mitglieder des Arbeitskreises auch schwierige Gartenfragen beantworten wollen. Neben der Suche nach neuen Pflanzen sind Praxistipps und Erfahrungsaustausch an diesem Nachmittag garantiert. Eine kleine Ausstellung informiert über "20 Jahres VHS-Pflanzentauschmarkt".

VHS: Intensivsprachkurse in französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Sprache
Die Volkshochschule bietet einwöchige Intensivsprachkurse für Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse in Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch, sowie für Lernende mit Vorkenntnissen in den Sprachen Französisch, Spanisch und Niederländisch an. Vom 11. bis 15. Juni geben diese Kurse Gelegenheit, in kürzester Zeit bei ganztägigem Unterricht Basiskenntnisse zu erwerben bzw. vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu ergänzen. Die Intensivsprachkurse sind als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) von Nordrhein-Westfalen anerkannt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Duisburg, 29. April 2007 - Historischer Kalender zum  29. April

Festnahme nach Handel mit Marihuana in Neudorf - Spielplatz am Kammerberg Umschlagplatz
Aufmerksame Beamte des Einsatztrupps beobachteten am Freitag, gegen 19.00 Uhr, eine größere Ansammlung von Heranwachsenden und Jugend9lichen, die sich im Stadtwald, im Bereich der Lotharstraße und der A 3 aufhielten. Bei einer Kontrolle der Gruppe fiel ein 25–jähriger Mann auf, der etwas unter seiner Jacke verbergen wollte. Es konnte festgestellt werden, dass der Mann 20 Tütchen mit Marihuana mit sich führte, die er offensichtlich verkaufen wollte. Er wurde vorläufig festgenommen und am Samstag nach Vernehmung wieder entlassen. Er bestritt den Handel mit BTM. 
Schon seit langer Zeit beobachten Anwohner, besorgte Eltern und der Bürgerverein unter Einbeziehung der Bezirkspolizisten den negativen Dauerbetrieb in Neudorf.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch den 1. Mai
Aufgrund des Feiertages am 1. Mai 2007 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Revieren die normalerweise dienstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Mittwoch. Die Mittwochsreviere werden am Donnerstag abgefahren, usw.
Die Sammlung der Papierbündel verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag. Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert. Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de
 

Sommerferienbetreuung für alle Duisburger Grundschulkinder 

Das Schulverwaltungsamt der Stadt Duisburg organisiert in diesem Jahr zum ersten Mal während der Sommerferien eine Betreuung für alle Duisburger Grundschulkinder. Die Betreuung wird durchgeführt in den ersten drei Wochen der Sommerferien vom 25. Juni bis zum 13. Juli. Das Angebot kann von den Eltern wochenweise gebucht werden. Es findet täglich in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt und kostet 66 Euro pro Woche. Dieser Betrag muss für jedes Kind gezahlt werden.
Eine Ermäßigung für Geschwister ist nicht möglich. Die Kosten für Verpflegung sind enthalten. Die Sommerferienbetreuung erfolgt in der Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe. 

Die Angebote für die Kinder sind sehr vielseitig. Sie reichen von kreativen Bastelangeboten bis hin zu Ausflügen in den Zoo und in den Botanischen Garten. Anliegende Turn- und Schwimmhallen sowie Spielplätze werden genutzt, um den Kindern die Möglichkeit zur intensiven Bewegung zu bieten.
Die Sommerferienbetreuung wird an folgenden Standorten angeboten: Bezirk Süd: Spielzentrum „Süd“ Rotdornstraße; Bezirk Rheinhausen: „Haus der Jugend“ Friedrich- Ebert-Straße; Bezirk Nord: GGS Am Mattlerbusch Wehofer Straße; Bezirk Mitte: KGS Goldstraße und GGS Tonstraße; Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: Jugendzentrum Ottostraße und Sportplatz Buchenallee. 

Mehr Infos gibt es bei Cornelia Böhm vom Schulverwaltungsamt unter der Telefonnummer (0203/) 283-3173. Die verbindlichen Anmeldeformulare sind an allen Duisburger Grundschulen erhältlich. Anmeldeschluss ist Freitag, 18. Mai.

"Brundibar" kehrt noch einmal zurück
Der umjubelte Kinderopererfolg des @ucation-Projekts "Klasse! Klassik" der Duisburger Philharmoniker wird wegen der großen Nachfrage im Rahmen des 5. Kinderkonzertes ein letztes Mal wiederholt. Die letzte Gelegenheit das Stück in Duisburg zu sehen ist am 5. Mai um 15 Uhr im Opernfoyer des Theater Duisburg.
Neben den opernerfahrenen "Kid´s Klassik Kinder- und Jugendchören" werden noch einmal fast 30 Gastkinder aus Duisburg und angrenzenden Städten das Meisterwerk des tschechischen Komponisten Hans Krasa auf die Bühne bringen.
Die Geschichte vom Geschwisterpaar Anninka und Pepicek, das durch Straßenmusik Geld verdienen will, um ihrer kranken Mutter Milch kaufen zu können, rührt seit fast 15 Jahren die Herzen der kleinen und großen Theaterbesucher in der ganzen Welt. Die bezaubernde Kinderoper wurde im Ghetto (KZ) Theresienstadt von den inhaftierten Kindern gesungen und gespielt.
Gegen den bösen Leierkastenmann Brundibar (= Brummbär) kommen die Geschwister in der Oper nur mit Hilfe der Tiere und anderer Schulkinder an, sodass am Ende der Triumph über das Böse steht. Die facettenreiche Musik des damals bereits international renommierten Krasa bietet neben innigen und bühnenwirksamen Stimmungsbildern auch zahlreiche Melodien mit Ohrwurmqualitäten. Der fröhliche Schlussmarsch wurde zur Hymne von Theresienstadt. In einem kurzen Prolog weisen wir auf die Entstehungsgeschichte dieser Oper hin.
Die Produktion ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren und dauert ca. 40 Minuten.
Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung ihres Konzertpädagogen Thomas Honickel, der auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnet. Neben dieser Aufführung wird es am 6. Mai 2007 um 16 Uhr ein Gastspiel in Voerde beim dortigen Kulturverein (www.voerderverein.de) geben.
Eine CD und zwei DVD-Produktionen der Oper werden zu den Aufführungen angeboten.

Karten zu 8 ? (erm. 4 ?), Familienkarte 20 ? gibt es im Servicebüro des Theater Duisburg (0203-3009-122). Weitere Informationen unter www.klasseklassik.de
Karten für den 6.5.07 (Voerde) nur unter: t.honickel @stadt-duisburg.de.

Geist ist geil: Die neue Themenmediathek "Geschichte/Politik/Gesellschaft" in der Zentralbibliothek
Sonnenfarbene Säulen, eine Sitzbankgruppe mit roten und schwarzen Polstern über die ein Transparent angebracht ist, auf dem Napoleon, Anne Frank, John F. Kennedy, Willy Brandt und andere zeitgeschichtliche Persönlichkeiten abgebildet sind, davor ein mit Laminat ausgelegter Fußboden, mehrere moderne Arbeitsplätze in einer ruhigen Lern- und Arbeitszone, eine Hörstation mit entsprechenden CDs - mit all dem lockt seit kurzem die Stadtbibliothek insbesondere Schülerinnen und Schüler in ihre neue Themenmediathek "Geschichte/Politik/Gesellschaft". Dort findet der Jugendliche, aber nicht nur der, eine Vielzahl von so genannten Print- und AV-Medien, die ihm die Suche nach geeigneten Informationen zu diesen Themen erleichtern soll. Untergebracht ist die neue Themenmediathek auf der dritten Etage der Zentralbibliothek.
Frei nach dem Motto "Geist ist geil" will die Stadtbibliothek damit dem Wissens- und Bildungsanspruch ihrer Hauptklientel, nämlich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II, Rechnung tragen und ihr unterrichtsrelevante Literatur, darunter Einführungen, Nachschlagewerke, Lern-CDs sowie Abitur- und Schülerhilfen, kompakt an einer Stelle in ihrer Zentrale an der Düsseldorfer Straße anbieten. Diese Themenmediathek versteht sich als ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek, unterstützt damit die Schulen der Stadt in ihrer Arbeit und stärkt zugleich die Aufgabe und Funktion der Stadtbibliothek als das Informations- und Bildungszentrum in Duisburg.
Der angebotene Medienbestand ist derzeit ein Grundstock, der im weiteren Aufbau begriffen ist. Auch wird in naher Zukunft von dieser Stelle aus ein Zugriff auf die Digitale Bibliothek Rhein-Ruhr, die Deutsche Internetbibliothek und Datenbanken des hauseigenen CD-ROM-Servers möglich sein. Unabhängig davon kann der Bibliotheksnutzer sich ohnehin aller zu diesen Themen auf der dritten Etage befindlichen Medien bedienen. Des Weiteren wird die Zusammenarbeit mit parteiübergreifenden und parteiunabhängigen gesellschaftlich relevanten Gruppen angestrebt, die sich dort mit schriftlichen Materialien oder in Form persönlicher Informations- und Beratungsgespräche präsentieren wollen.
Ein wesentliches Element der neuen Themenmediathek, die vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde, ist die intensive bibliothekarische Betreuung der Lernenden, aber auch des an historisch oder aktuell politischen Themen Interessierten. Bibliothekarisch betreut wird die Mediathek von Gunda Schmidt, die auch weitere Auskünfte erteilt (Telefon 0203/283-2667).

Duisburg, 28. April 2007 - Historischer Kalender zum 28. April

Jahreshauptversammlung des Allgemeinen Bürgervereins Kaßlerfeld - Frauen lernen Deutsch in Kaßlerfeld

Kombilohn am Niederrhein
Im Rahmen des Projekts "Kombilohn NRW" bringt die Stadt Duisburg, gefördert durch  Mittel des Landes und des Europäischen Sozialfonds ( ESF ), nun ihr Kombilohnmodell "IKOLA" - intelligente Kombinationsmöglichkeiten von Lohn und Arbeit auf den Weg. In den nächsten Tagen startet eine erste schriftliche Information an ausgewählte Unternehmen verschiedener Branchen in der Region Niederrhein.
Das Ziel ist es neue Arbeitsplätze in Unternehmen und Organisationen zu schaffen und damit die Reintegration ins Berufsleben durch eine sozialversicherungspflichtige Arbeit zu ermöglichen. Denn Erwerbstätigkeit bedeutet heute mehr "nur" ein Einkommen.
Die Bereitschaft der Unternehmer, neue Geschäftsfelder und Dienstleistungen zu entwickeln, wie z.B. im Kundenservice, also auch gleichzeitig neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen ist da, scheitert allerdings oft an den damit verbundenen hohen Arbeitskosten.
Hier setzt das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW an und unterstützt interessierte Arbeitgeber durch das neu initiierte Programm "Kombilohn NRW" dabei, zusätzliche sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für ALG-II-Bezieher/innen zu erschaffen, deren Beschäftigungsdauer sich in diesem Projekt auf mindestens ein Jahr beläuft.
Grundsätzlich wird die Übernahme der vollständigen Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmerbruttogehaltes bis zu einem Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Es muss sich um einen neu geschaffenen Arbeitsplatz handeln. Die Förderung ist in allen Berufsbranchen möglich und bietet allen Arbeitgebern die Vorteile einer einfachen Beantragung und  zeitnahen Auszahlung der Zuschüsse.
In der Region Niederrhein wird das Projekt "IKOLA - Intelligente Kombinationsmöglichkeiten von Lohn und Arbeit" von Seiten der Stadt Duisburg  in Kooperation mit "Pro Arbeit Niederrhein" in Moers durchgeführt.

Brustkrebsfrüherkennung
Um Möglichkeiten und Grenzen der Brustkrebsfrüherkennung geht es in einem Vortrag der Volkshochschule am Dienstag, 8. Mai, um 18 Uhr im Gebäude am König-Heinrich-Platz. Bei früher Erkennung von Brustkrebs liegen die Heilungschancen über 90 Prozent. Trotzdem sind sich viele Frauen über die Bedeutung der Vorsorge nicht im Klaren. Dr. Beate Rautenberg, Oberärztin des Brustzentrums Bethesda, wird in verständlicher Form Früherkennungsmethoden vorstellen und Hinweise geben, wie Frauen selbst ihr persönliches Risiko senken können.

Duisburger Schulchöre - "ganz normal"
10. Duisburger Schulchortreffen im Rahmen der 31. Duisburger Akzente "NORMAL"

Zum 10. Mal findet am Freitag, 11. Mai, um 17 Uhr im Theater am Marientor das Duisburger Schulchortreffen statt. Unter der Federführung der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule und ihrem Dozenten für Chorleitung Bernhard Quast kommen zum Thema "NORMAL" 19 Chöre zusammen, aus den unterschiedlichsten Schulformen und quer durch das Duisburger Stadtgebiet.
Eingebunden in den SchulKulturTag, der in Zusammenarbeit mit dem Festivalbüro und dem Schulverwaltungsamt jährlich viele Schüler zu künstlerischem Arbeiten und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten motiviert, haben die Schulchöre ihren besonderen Auftritt. Sie singen über ihre Alltagserlebnisse, singen vom Kindsein und Erwachsenwerden, singen wie sie sind oder sein möchten. Für die Besucher liegt ein Liedheft bereit, das zum Mitsingen anregen soll. Die Karten inkl. Liedheft kosten 5 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.
Sich selbst ein Bild machen
Freie Plätze in den Kunst-Ateliers der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule

Kinder und Jugendliche, die vollkommen frei, ohne Leistungsdruck und thematische Vorgaben ihre künstlerischen Ideen verwirklichen möchten, erfahren durch ein Unterrichtsangebot der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule eine besondere Förderung.
Wöchentlich arbeiten die kleinen Künstler in den Atelierräumen des Instituts in Homberg und Buchholz mit Pinsel und Farben, Bleistift oder Wachsmalern, aber auch mit Ton, Pappmachee und Recycling-Materialien. So entstehen Bilder und Skulpturen, die eigenständig entwickelt wurden. Szenen aus dem Alltag werden verarbeitet, Comicfiguren oder Werke bekannter Maler dienen zur Inspiration. Das Angebot reicht von "malen und gestalten" für Schulkinder bis hin zur "Mappenvorbereitung" für die Fachoberschule bzw. ein künstlerisches Studium.

Duisburg, 27. April 2007 - Historischer Kalender zum 27. April

Sanas Chef Reinhold Schwarz zum Anteilskauf der Kliniken: "Wenn es geht weiten wir das Personal aus und bauen das Lehrkrankenhaus hier in Duisburg noch aus!"

Geplantes Steinkohlekraftwerk im Chemiepark Krefeld-Uerdingen:
Öffentliche Auslegung der Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf  zum Thema Energieversorgung 

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Beteiligungsverfahren zur 49. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) eröffnet. Die Änderung betrifft die textlichen Ziele und Erläuterungen zur Energieversorgung („Kraftwerkstandorte“). Anlass für diese Änderung ist ein geplantes Steinkohlekraftwerk im Chemiepark Krefeld-Uerdingen und der Antrag der Trianel Projekt-Powergesellschaft Kohlekraftwerk GmbH & Co. KG (TPK) auf Änderung des Regionalplans. Der Öffentlichkeit wird die Gelegenheit gegeben, während einer Auslegungsfrist von zwei Monaten zur Änderung mit einem Planentwurf, zur Begründung und zum Umweltbericht Stellung zu nehmen.
Die Unterlagen sind vom 4. Mai bis einschließlich
5. Juli 2007 öffentlich ausgelegt bei der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Zimmer 425 (täglich von Montag bis Freitag während der Dienststunden von 8 bis 16 Uhr).
Zusammenfassend erklärt die Bezirksregierung Düsseldorf die Bedeutung der 49. Regionalplan-Änderung folgendermaßen:
„Mit dem Erarbeitungsbeschluss wird die 49. Änderung des Regionalplans „Kraftwerkstandorte“ eingeleitet. Der GEP 99 sieht in seinen textlichen Zielen bislang vor, dass größere Kraftwerke zur öffentlichen Stromversorgung nur in bestimmten Bereichen für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) errichtet werden sollen. Hierbei handelt es sich um Standorte bestehender Anlagen und Standorte, die durch den Landesentwicklungsplan vorgegeben sind und im Kartenwerk über ein Sym­bol dargestellt werden.
Diese Beschränkung auf wenige bestimmte GIB soll entfallen. Durch die 49. GEP-Änderung soll eine Anpassung des GEP 99 an die veränderten Rahmenbedingungen auf dem Energiesektor (Liberalisierung des Strommarktes, neue Standortanforderungen) und die Regelungen in anderen Regierungsbezirken erfolgen. Kraft­wer­ke, die nicht der öffentlichen Stromversorgung dienen, sondern z.B. einem größeren Industrieunternehmen, sind regionalplanerisch bereits heute in jedem GIB zulässig.
Die 49. GEP-Änderung kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, da Kraftwerke an Standorten realisiert werden können, die den aktuellen Standortanforderungen z.B. der Kraft-Wärme-Kopplung, entsprechen. Ferner wird der Ersatz veralteter Anlagen erleichtert.
Prinzipiell dienen die im GEP 99 dargestellten GIB regionalplanerisch der Unterbringung von emittierenden Betrieben, zu denen auch Kraftwerke gehören. Es obliegt den Gemeinden, über ihre Bauleitplanung die Nutzungen im GIB zu differenzieren. So haben sich im Regierungsbezirk GIB unterschiedlicher Struktur entwickelt (Gewerbe- und Industriegebiete).
Durch die Bauleitplanung und das Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz wird jedoch sichergestellt, dass nur geeignete Standorte durch ein Kraftwerk in Anspruch genommen werden können. Die 49. GEP-Ände­rung vermeidet hier Doppelprüfungen, da zukünftig zusätzliche Änderungen des Regionalplans für einzelne Kraftwerkplanungen entfallen.“

Offizieller Startschuss für neuen Arge-Chef Norbert Maul

Sauerland: „Es gab keine Absprache zur Bürgermeisterwahl“ 

Zu den Äußerungen des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Ralf Jäger nimmt Oberbürgermeister Adolf Sauerland wie folgt Stellung:  
„Herr Jäger erweckt fälschlicherweise den Eindruck, als ob die Wahl von Ratsherr Manfred Osenger zum Bürgermeister mit mir abgesprochen worden wäre. Das ist nicht der Fall“, erklärt Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Er habe in einem Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herbert Mettler, vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass er zum Thema Bürgermeisterwahl bitte Kontakt zu den anderen Ratsfraktionen aufnehmen möge. Ein weiteres Gespräch mit einem Vertreter der SPD habe es dazu nicht gegeben. Erst in der Vorbesprechung der CDU-Fraktion unmittelbar vor der Ratssitzung sei er darüber informiert worden, dass sie den Kandidaten der SPD nicht mittragen werde.
Pressemitteilung der CDU zur Bürgermeister-Nachwahl

Ist die Landesgartenschau 2014 in Duisburg möglich? Rat beschloss Vergabe einer Machbarkeitsstudie
Nur mit der Ablehnung der FDP-Gruppe wurde die Machbarkeitsstudie für die Landesgartenschau 20014 beschlossen. heißt, das geprüft wird, ob sich Duisburg an der vom Land ausgeschrieben Gartenschau Duisburg für den Zuschlag bewerben soll. Bündnis 90/Grünen-VertreterHeinz-Dieter Prof. Dr. Kantel: "Für die nachhaltige Entwicklung Duisburgs ist diese Gartenschau sehr geeignet. Es müssen aber die Leistlinien eingehalten werden". Heißt hier, dass der wie immer Kostenrahmen die entscheidende Rolle spielt. Unter der Führung der SPD hatte die ehemalige Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling 2003 die Bundesgartenschau in Duisburg 2011 abgelehnt.  Um das Motto der LAGA 20014 "Duisburg: Schau 'mal RHEN" umzusetzen, wird in der Vorlage ein Kostenrahmen von 60 Millionen Euro veranschlagt. Dabei fallen 40 Millionen Euro auf dauerhafte Investitionen durch Entwicklung von Grün- und Freizeitflächen. Für gärtnerische Schauinhalte und Begleitprogramm im Jahre 2014 müssten 20 Millionen eingesetzt werden.

Masterplan nach erster Lesung nun vom Rat verabschiedet
Wie erwartet wurde der Masterplan Duisburg vom Rat abgesegnet.  Dies beinhaltet auch den Antrag der FDP-Gruppe, mit Projektentwicklern intensive Gespräche für den Bau eines Einkaufcenters in der Nähe des Hauptbahnhofes zu suchen.

Agrarstrukturerhebung 2007
Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg führt im Auftrag des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NRW die diesjährige "Agrarstrukturerhebung 2007" durch. Im Monat Mai werden die Duisburger Betriebe im Bereich der Land- und Forstwirtschaft und des Gartenbaus Besuch von einem Erhebungsbeauftragten bekommen, der im Auftrag des Landesamtes um Auskünfte zur Bodennutzung und zum Viehbestand bittet. Des Weiteren geht es um Angaben zu Arbeitskräften, Eigentums- und Pachtverhältnissen. Erstmals werden auch Fragen über den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen gestellt, die zur Biogaserzeugung verwendet werden.
Anfang Mai erhalten alle knapp 100 landwirtschaftlichen Betriebe in Duisburg, die mindestens zwei Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften oder über bestimmte tierische oder pflanzliche Erzeugungseinheiten verfügen, Besuch von einem Erhebungsbeauftragten ihrer zuständigen Kommune.
Zweck der "Agrarstrukturerhebung 2007" ist die Gewinnung umfassender, aktueller, realitätsnaher und verlässlicher statistischer Informationen über die wirtschaftliche und soziale Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Daten ermöglichen in Verbindung mit Ergebnissen aus anderen Agrarstatistiken die Ermittlung und Vorausschätzung von Erntemengen sowie die Beobachtung und Untersuchung des Strukturwandels in der Landwirtschaft. Die Ergebnisse dienen darüber hinaus der Regierung, Verwaltung, Verbände, Wirtschaft und Wissenschaft als Entscheidungsgrundlage.
Selbstverständlich entstehen den Betrieben durch ihre Auskünfte keinerlei steuerliche oder sonstige Nachteile, da die gewonnenen Einzeldaten der strikten Geheimhaltung unterliegen und ausschließlich statistisch ausgewertet werden.

Ampelabschaltungen beschlossen
Nachtabschaltung von Ampeln löste in den Bezirksvertretungen Diskussionen aus

Die Nachtabschaltung von Ampeln in der Stadt um Spareffekte zu erzielen verursachte Diskussionen in den Bezirksvertretung. Von den zuvor rund 420 betroffenen Ampelanlagen werden nun etwa 380 abgeschaltet. 263 dieser Anlagen können direkt über den Verkehrsrechner abgeschaltet werden. Bei 19 Lichtsignalanlagen  ist eine Nachrüstung mit Zeitschaltung nicht wirtschaftlich.

Ampelanlagen, die Kosten, Auswirkungen und Erfahrungen anderer Städte

Neues Bad in Rheinhausen für 6.125 Millionen beschlossen, dafür bleibt Toepperbad zu
Die Mehrheit des Rates beschloss nach langer Debatte gegen die Stimmen der SPD und Linke dem Vorschlag des Betriebsausschusses DuisburgSport zu folgen. Damit bleibt das Toepperbad  dicht. "Wir haben bei einem Unter Aufsicht stehe den Haushalt nun 6,125 Millionen Euro an Investitionen für ein neues Bad zugestimmt. Mehr ist nicht zu verantworten", erklärte Rainer Enzweiler(CDU). Die SPD, die Linke und Ratsherr de Jong vertraten die Ansicht, dass hier der Wille der Bezirksvertretung Rheinhausen untergraben werde und der Workshop mit den Bürgern nun nur noch als Farce anzusehen ist. "Stellen sie die Bezirksvertretung doch gleich ganz ein", forderte Ratsherr de Jong.  Ratsherr Bettermann (AMP/ Bürgerlich Liberale) meinte, dass hier alle Beschlüsse und die gesamte Arbeit der Bezirksvertreter nun nur noch Makulatur sei.

NRW-Verbraucherpreisindex:
+2,0 Prozent gegenüber April 2006,  +0,5 Prozent gegenüber März 2007

In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen April 2006 und April 2007 um 2,0 Prozent auf 111,6 Punkte (Basisjahr 2000 = 100) gestiegen.  Gegenüber dem Vormonat (März 2007) stieg der Preisindex um 0,5 Prozent.
Dieser Anstieg im Vergleich zum April des Vorjahres ist zurückzuführen u. a. auf Preissteigerungen bei Elektrizität, saisonabhängigen Nahrungsmitteln und Tabakwaren sowie auf die Erhöhung von Gebühren im Bildungsbereich. Die Preise für Heizöl bleiben nach wie vor hinter den Höchstständen aus dem Vorjahr zurück.
Gegenüber dem Vormonat stiegen vor allem die Preise für Frischgemüse (+6,8 Prozent) und Kraftstoffe (+3,8 Prozent). Die Preise für Heizöl und Gas entwickelten sich gegenläufig: Während Heizöl sich um 4,8 Prozent verteuerte, wurde Gas um 4,5 Prozent günstiger angeboten als im März 2007. Auch die Preise für Pauschalreisen entwickelten sich rückläufig (-8,8 Prozent). (LDS NRW)
 

DStGB warnt vor Scheitern des Kindergipfels
"Der Deutsche Städte- und Gemeindebund zeigt sich enttäuscht, dass der Bund beim Ausbau der Kinderbetreuung jetzt offenbar von seinen Ankündigungen abrückt und nur noch eine Teilfinanzierung der Investitionskosten ins Auge fasst", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
Das ehrgeizige Ziel 300.000 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze bis zum Jahr 2013 zu schaffen, wird nicht erreicht werden, wenn sich der Bund nur an den Investitionskosten beteiligt und diese auch noch zu niedrig ansetzt. Nach Berechnungen der Kommunen sind Investitionskosten von ca. 5. Mrd. Euro erforderlich, während der Bund nur von 3,7 Mrd. Euro ausgeht.
Die entscheidende Belastung für die Kommunen sind die dauerhaften Betriebskosten von über 3 Mrd. Euro pro Jahr. Dazu gehören insbesondere die Personalkosten für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das wichtige Ziel einer hochwertigen Betreuung und Erziehung erfüllen müssen.
Landsberg warnte zugleich davor, erneut auf die sog. demografische Rendite zu setzen, weil die Kinderzahlen zurückgehen. Es nützt einer Stadt, deren Bevölkerung wächst, nichts, wenn in einer weit entfernten anderen Stadt die Kinderzahl zurückgeht und damit Kindergartenplätze frei werden. Aus eigener Kraft können die Kommunen über die schon erhöhten Anstrengungen im Rahmen des Tagesbetreuungsausbaugesetzes hinaus das ehrgeizige Ziel ohne deutliche Unterstützung des Bundes bei den Betriebskosten nicht erreichen.
Trotz sprudelnder Steuerquellen sind viele Städte und Gemeinden in einer Haushaltsnotlage und finanzieren ihre Haushalte durch immer neue Schulden. Wenn die Politik denn Spielraum sieht, die Unternehmen mit über 5 Mrd. Euro zu entlasten, muss sie auch die Kraft haben, die wichtige Zukunftsaufgabe Kinderbetreuung dauerhaft und solide zu finanzieren. Landsberg appellierte an die große Koalition, sich nicht mit immer neuen Ankündigungen gegenseitig zu übertreffen, sondern sich doch auf ein solides Finanzierungskonzept zu verständigen.

Mehr als tausend Teilnehmer auf der "Baustelle Zukunft"
Mehr als tausend Teilnehmer haben sich für Samstag, 28. April 2007 zur "Baustelle Zukunft" im CityPalais angemeldet. Mit dieser Fachtagung und Messe wird die Mercatorhalle ihre Kongresstauglichkeit unter Beweis stellen. Denn das Arbeitsforum Sprache, ein Zusammenschluss nahezu aller Duisburger Bildungseinrichtungen, die mit Sprachförderung zu tun haben, wird an diesem Tag die "Baustelle Zukunft" in allen Räumen der Mercatorhalle zu "Sprachförderung und Integration" errichten.
Pädagogischen Fachkräften der Sprachförderung für alle Altersstufen wird hier Fachliches mit aktuellem wissenschaftlichem Standard geboten. Durch Austausch und Vernetzung wird die Verbreiterung des Kreises der Akteure gefördert und Motivation und Anregung für die weitere Arbeit vermittelt.
Die "Baustelle Zukunft" wird sich von üblichen Kongressen und Tagungen abheben, denn es soll gemäß der Bedeutung der Themenfelder Sprachförderung und Integration bei den Teilnehmern nachhaltige Eindrücke hinterlassen.
"Grundsteinlegung" ist um 10 Uhr mit der Eröffnung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland und einem Grußwort der Landesregierung durch Staatssekretär Günter Winands aus dem Ministerium für Schule und Weiterbildung. Mit einem Fachvortrag über "Durchgängige sprachliche Bildung im Kontext von Mehrsprachigkeit" wird Professorin Dr. Ingrid Gogolin, Universität Hamburg, die teilnehmenden Fachkräfte über den aktuellen Forschungsstand informieren.
Von 12 bis 16 Uhr wird sich jeder Teilnehmer sein eigenes Programm aus den Bauplätzen "Diagnostik", "Zweitsprache Deutsch", "Bildung und Familie", "Sozialraumorientierung", "Wege zur Mehrsprachigkeit" und "Leseförderung und Medienkompetenz" zusammenstellen.
Mit einem "Richtfest" um 16 Uhr wird die Tagung unterhaltsam und musikalisch ausklingen.
Ein 46 Seiten starkes Programmheft, auch unter www.duisburg.de/baustelle-zukunft, erläutert die über 60 Angebote und führt durch Vorträge, Workshops und die verschiedenen Aktionen und Messestände.
Die Veranstalter im Einzelnen:
Vertreterinnen und Vertreter aller Schulformen, die Schulaufsicht, das Duisburger Trägernetzwerk "Deutsch lernen in Duisburg", das Dezernat für Familie, Bildung und Kultur sowie folgende dezernatszugehörige Ämter: das Jugendamt, das Schulverwaltungsamt, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, außerdem: die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), das Gesundheitsamt, das Institut für Aus- und Fortbildung, die Ausländerbehörde, die Entwicklungsgesellschaft Duisburg.

Museumsschiffe "Oscar Huber" und "Minden" ab Samstag wieder geöffnet
Faszinierende Technik aus vergangenen Zeiten

Solide Schiffbauerarbeit, eine mächtige Dampfmaschine, Bedienungselemente und Interieur wie aus einer anderen Zeit: Die "Oscar Huber" steht für eine Technologie, die mehr als 100 Jahre im Einsatz war. Ab Samstag, 28. April, 10 Uhr ist der letzte Radschleppdampfer auf dem Rhein wieder für Besucher geöffnet.
Direkt an der "Oscar Huber" liegt der fast 130 Jahre alte Eimerkettendampfbagger "Minden". Er kann ebenfalls ab dem kommenden Wochenende wieder für die gesamte Sommersaison besichtigt werden. Die Schiffe, die zum Museum der Deutschen Binnenschifffahrt gehören, liegen in Duisburg-Ruhrort am Leinpfad, einige Fußminuten vom Museum entfernt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Eintritt Museumsschiffe: 2 Euro; ermäßigt: 1,50 Euro.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg,
Info-Telefon 0203-808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Duisburg, 26. April 2007 - Historischer Kalender zum 26. April

Wahlkampf läuft - harte Bandagen im Rat
Kein neuer zweiter stellvertretender Bürgermeister
Nach Verabschiedung von Monika Busse keine Mehrheit für SPD-Ratsherr Manfred Osenger
Von Harald Jeschke

Die Sache mit dem Bieterverfahren und den Veröffentlichungen in den Medien zum Gespräch mit den Unikliniken Essen zum Anteilankauf bei den Wedau Kliniken sorgten wie erwartet in der heutigen Ratsitzung für zum Teil heftige Reaktionen. Zunächst lag dem Rat und den Medien ein Brief des kaufmännischen Direktors der Unikliniken an Stadtkämmerer Dr. Langner vor, in dem der Uni-Direktor mitteilte, dass er keinesfalls den Eindruck erwecken wollte, ein Angebot zu unterbreiten. Ein solches wäre nur erfolgt, wenn seitens der Stadt   dem Gesprächspartner auch eine reelle Chance, am Bietverfahren noch teilnehmen zu können, eingeräumt worden wäre. Dies wäre auch so mit der Aufsichtsratchefin Kreuz-Gerst - auch im Innovationsministerium NRW - so abgesprochen. Also war lt. Dr. Langner und OB diese ganze Geschichte sozusagen gegenstandslos, da es keine Möglichkeit mehr gab, die Unikliniken nachträglich ins Bietverfahren aufnehmen zu können.
Soweit zu Teil eins.
Teil zwei bestand in einer deftigen Presseschelte des OB. "Es gibt ja zu den Aufträgen, die der Rat der Stadtverwatung erteilt, unterschiedliche Meinungen, wie man die Dinge sehen kann. Wenn man aber unrecherchiert Dinge in die Welt setzt, so wie es in der Duisburger Presse zu diesem Thema geschah, ist das ehrabschneidend und das finde ich unter aller Sau. Ich kann ja persönlich viel ertragen, aber es gibt da noch Familien, die fragen, was macht er denn da. Dieser Mechanismus kann so nicht weiter wirken, zumal es Leute gibt, die für Geld Leserbriefe verfassen. Es geht um den Anstand in dieser Stadt."

Nach der persönlichen Stellungnahme des OB ging er zum ersten Tagesordnungspunkt der Ratsitzung über. Dieser erste Punkt war die Niederlegung des Amtes als Bürgermeisterin von Monika Busse (SPD). Diese hatte sie dem OB am 9. Februar schriftlich mitgeteilt. Die Buchholzer Hausfrau (Foto rechts) war vom 1. Juli 1997 bis 30. September 1999 zweite Stellvertreterin des OB, vom 13. Februar 2002 bis zum 13. Oktober 2004 erste Stellvertreterin. Vom 14. Oktober 2004 bis zum 25. April 2007 war sie erneut zweite Stellvertreterin. Für diese langjährige Tätigkeiten wurde ihr mit viel Beifall und Blumen gedankt. Hintergrund war, dass nach der Kommunalwahl 2004 in der Ratsfraktion festgelegt wurde, dass die zweite Hälfte der Wahlperiode sie durch Ratskollegen Manfred Osenger ersetzt werden soll. So ganz war sie damit damals nicht einverstanden, fügte sich aber.
Die Gemeindeordnung sieht in diesem Fall die Nachwahl eines stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeisters für den Rest der Wahlzeit in einem geheimen Wahlverfahren. Bei diesem muss die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht werden. Manfred Osenger (Foto) wurde als einziger Kandidat vorgeschlagen - und nicht gewählt. Grüne und CDU verweigerten sich. Er erhielt bei 73 gültig abgegebenen Stimmen und zwei Enthaltungen nur 34 Ja- bei 39 Nein-Stimmen. Die SPD-Fraktion verließ den Ratsaal. Nach der Rückkehr erklärte Fraktionssprecher Herbert Mettler: "Dies war die Aufgabe der demokratischen Grundsätze. Die SPD-Fraktion hat es zur Kenntnis genommen." Nun muss ein neuer Kandidat vorgeschlagen und bei der nächsten Ratsitzung gewählt werden.
Die Stadtdirektorwahl von Dr. Greulich - zwei Anläufe - ließ grüßen. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt nahm dazu Stellung: "Wir sind von der SPD zu diesem Fall  und dem möglichen Kandidaten überhaupt nicht gefragt worden." Die Kommunalwahl 2009 wirft schon 2007 ganz lange Schatten.
 Ratsitzung Tagesordnung    

Pressemitteilung der CDU zur Bürgermeister-Nachwahl

Sana Klinikum-Partner - Rat entschied mit 39:35 Stimmen für die Münchner Gesellschaft
In der nicht öffentlichen Sitzung gab die Mehrheit  Rat grünes Licht zum Verkauf von 49 % Anteilen des Duisburger Klinikums an die "Sana-Kliniken GmbH & Co. KGaA.

Auch heute ein Thema in der Ratsitzung:

Vorwürfe gegen OB Sauerland sind unseriös - Auswahl des Klinikum-Partners folgt klaren Ratsvorgaben - Universitätsklinikum Essen meldete sich erst am Ende des Bieterverfahrens
Duisburg. Beteiligungsdezernent Dr. Peter Langner
"Die Unterstellungen in der WAZ Duisburg, Oberbürgermeister Adolf Sauerland hätte bei den Verhandlungen zum Verkauf von Anteilen des Klinikums Wedau die demokratischen Spielregeln auf den Kopf gestellt, sind unseriös und haben diffamierenden Charakter", erklärt Beteiligungsdezernent Dr. Peter Langner. "Das Verfahren ist seit Januar 2006 mit mehreren Ratsbeschlüssen auf den Weg gebracht und mit einem festgelegten Zeitkonzept versehen worden. Über die Vorgehensweise sind klare Richtlinien aufgestellt worden, an die sich alle Beteiligten gehalten haben."
Über die einzelnen Schritte des durch das angesehene Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) begleiteten Konzeptwettbewerbs wurden die politischen Gremien immer informiert, so Dr. Langner. Schon im Mai 2006 wurden mögliche strategische Partner durch Ausschreibung in Zeitungen und Amtsblättern - auch europaweit - aufgefordert, ihre "Interessenbekundung im Rahmen des Konzeptwettbewerbs abzugeben".

Von den zunächst elf Interessenten wurden in mehreren Schritten vier für das engere Auswahlverfahren vorgeschlagen: Der Rat beschloss zunächst im September 2006, sieben Bewerbern Einblicke in die Wirtschafts- und Eckdaten des Klinikums Wedau zu gewähren, um bis Mitte Januar 2007 konkretisierte Angebote vorzulegen. Mitte Februar 2007 wurden die ersten Vertragsverhandlungen mit dann noch vier verbliebenen Bietern aufgenommen, Anfang April 2007 zwei Angebote beurkundet und am 18. April 2007 den Fraktionen mit dem Ziel präsentiert, am 26. April 2007 einen endgültigen Beschluss des Rates zu erwirken.

"In der Endphase dieses aufwändigen und langwierigen Auswahlverfahrens meldete sich plötzlich das Essener Universitätsklinikum und bat um ein Gespräch mit der Stadt", erklärt Dr. Langner. "Am 21. Februar 2007 legte der kaufmännische Direktor des Klinikums Oberbürgermeister Sauerland eine Gegenüberstellung der Abteilungsstrukturen der beiden Krankenhäuser als Diskussionspapier vor." Von einem Angebot oder konkreten Vorstellungen einer möglichen Fusion sei dieses Papier "Lichtjahre entfernt" gewesen. Zudem sei auch überhaupt nicht erkennbar gewesen, inwieweit das Universitätsklinikum Essen rechtlich und organisatorisch in der Lage ist, derartige Akquisitionen mit Zustimmung des Landes zu tätigen. Sollte der Vertreter des Essener Klinikums nun tatsächlich die Behauptung aufstellen, ein konkretes Fusionsangebot vorgelegt zu haben, so wäre dies eine "glatte Lüge".
"Das vom Rat beschlossene Verfahren des diskriminierungsfreien Wettbewerbs hatten Oberbürgermeister Sauerland und alle Beteiligten einzuhalten. Deshalb haben wir dem Essener Klinikum deutlich gemacht, dass es viel zu spät kommt", so Dr. Langner. "Außerdem gebietet es der Grundsatz der Gleichbehandlung gegenüber den Bietern, die mit hohem Kostenaufwand an der Vorbereitung der Angebote gearbeitet haben, dass keine Ausnahme gemacht wurde. Wir sind verpflichtet, im Rahmen des Ratsauftrages die Chancengleichheit zu wahren. Andernfalls hätten wir rechtswidrig gehandelt und die Bieter hätten gegebenenfalls Schadenersatzansprüche gegen die Stadt geltend machen können."
Dr. Langner betont außerdem, dass im Nachgang zu dem Gespräch am 21. Februar 2007 weder mündlich noch schriftlich Kritik durch das Universitätsklinikum gegenüber der Stadt geäußert wurde. "Insofern ist es verwunderlich, dass der in der WAZ geschilderte Sachverhalt 24 Stunden vor der abschließenden Ratsentscheidung aufgegriffen wird."

Kindergarten an der Korbmacherstrasse in Mündelheim lädt zur Kinderkleider- und Spielzeugbörse
Das Team der städtischen Kindertageseinrichtung Korbmacherstrasse 3 in Duisburg-Mündelheim und der Förderverein laden am Freitag, 4. Mai, von 15 bis 17 Uhr zur Kinderkleider- und Spielzeugbörse ein. Für die Kinder werden Spielattraktionen angeboten und für das leibliche Wohl der Gäste wird reichlich gesorgt.
Diejenigen, die aktiv am Trödelmarkt teilnehmen möchten, können sich täglich zwischen 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer (0203) 751827 im Kindergarten anmelden. Die Standgebühr beträgt 3 Euro und ein mitgebrachter Kuchen für das Kuchenbüfett. Es wird außerdem gebeten eigene Tische mitzubringen.

Chancengleichheit - Informationen zum Wiedereinstieg in das Berufsleben
Am 3. Mai 2007 informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über Chancen und Wege des Wiedereinstiegs in das Berufsleben. In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit erworbene Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können.

Duisburg, 25. April 2007 - Historischer Kalender zum 25. April

Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Am Donnerstag, 3. Mai 2007, lädt Oberbürgermeister Adolf Sauerland zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Am Montag, 30. April 2007, können die Gesprächstermine ab 8:30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Büro für Bürgerengagement vereinbart werden.

Von A wie "Apfelbaum" bis Z wie "Zilly" - das neue Kinderprogramm der Bibliothek
Das Kinderprogramm der Stadtbibliothek bietet bibliotheksweit wöchentlich vielfältige Werkstatt- und Aktionsangebote für Kinder zwischen vier und acht Jahren. So wird z.B. am 16. Mai um 15 Uhr in der Rheinhauser Bezirksbibliothek das Bilderbuchkino "Der Apfelbaum" gezeigt. Anschließend wird gemalt und gebastelt. "Zilly, die Zauberin" heißt dagegen das Bilderbuchkino, das es am 3. Mai in der Stadtteilbibliothek in Beeck, am 8. Mai in der Bezirksbibliothek Buchholz, am 24. Mai in der Bibliothek in Walsum sowie am 31. Mai in der Hamborner Bezirksbibliothek geben wird. Beginn ist jeweils 15 Uhr. Das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Mai ist als Faltblatt in allen Duisburger Bibliotheken erhältlich bzw. steht im Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.
 

DStGB: Schleichende Privatisierung kommunaler Sparkassen verhindern!
Der DStGB spricht sich gegen die Bildung von Stammkapital bei Sparkassen aus. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Kommunalwirtschaft des Deutschen Städte- und Gemeindebundes heute in Bobingen.
"Wir lehnen alle Änderungsvorschläge der Landessparkassengesetze ab, die die Bildung von Stammkapital bei kommunalen Sparkassen zum Inhalt haben. Diese Vorschläge weisen in die falsche Richtung", erklärte die Ausschussvorsitzende, Frau Ursula Pepper, Bürgermeisterin der Stadt Ahrensburg. Durch die Bildung von Stammkapital werde die Eigentümerfunktion der Kommune nicht gestärkt, sondern gefährdet. Eine Sparkasse werde so zu einem potenziellen Handelsobjekt. "Damit ist die Bildung von Stammkapital die Vorstufe für eine potenzielle Privatisierung", so Pepper. Dies spiele den Privatbanken in die Hände und beschädige das bewährte Drei-Säulen-Modell der deutschen Kreditwirtschaft.
Pepper erklärte dies vor dem Hintergrund der Pläne der hessischen und der nordrhein-westfälischen Landesregierungen, die die Bildung von Stammkapital bei Sparkassen mit der Begründung vorsehen, die Eigentümerfunktion der Kommunen an den Sparkassen deutlicher zu machen.
Sie warnte vor den weitreichenden Konsequenzen dieser strukturellen Änderungen im Sparkassenwesen. Bildung und Handelbarkeit von Stammkapital gingen Hand in Hand. Folge sei, dass eine Kommune sich von ihrer Sparkasse aus finanziellen Gründen trennen kann und - bei entsprechendem Verkaufsdruck, etwa durch die Aufsichtsbehörden - auch trennen müsse. Angesichts der defizitären Haushaltslage vieler Kommunen sei dies ein realistisches Szenario.
Pepper unterstrich die Bedeutung der Sparkassen für die Entwicklung der lokalen Wirtschaft, der Versorgung der Bürger mit Finanzdienstleistungen und der Förderung von Kultur und Sport in den Kommunen. Die Bedeutung der einzelnen Sparkasse für die Trägerkommune werde sich angesichts des europäischen Integrationsprozesses noch erhöhen, gerade bei tendenziell abnehmenden regionalen Fördermitteln. Ein sich intensivierender Wettbewerb der Regionen innerhalb der EU fordert lokale Antworten im Bereich der Standort- und Strukturpolitik. Die Sparkassen sind in diesem Standortwettbewerb der Regionen ein gewichtiger Faktor", sagte Pepper. Es sei kontraproduktiv, wenn nach der gerade erfolgten Anerkennung der wesentlichen Grundprinzipien des Sparkassenwesens durch die EU-Kommission nun auf Landesebene infrage gesellt werde, was Grundlage für den Erfolg des deutschen Sparkassenwesens sei.
Die Bildung von Stammkapital berge die Gefahr in sich, die regionale Orientierung der Sparkassen aufzuweichen. "Damit wird die erfolgreiche Geschäftspolitik der Sparkassen, die die Förderung der Kommunen, der mittelständischen Wirtschaft und des Handwerks beinhaltet infrage gestellt", so Pepper abschließend.

 

DStGB: Zulassung von 60-Tonnen LKW gefährdet kommunale Infrastruktur
Der DStGB hat sich gegen die Zulassung von sog. Gigalinern ausgesprochen. Zurzeit werden probeweise Fahrzeugkombinationen mit bis zu 60 Tonnen Gesamtgewicht und mehr als 25 m Länge zugelassen. In den Modellversuchen sollen die Folgen für die Infrastruktur und die Verkehrssicherheit ermittelt werden. "Die Folgen einer allgemeinen Zulassung so großer und schwerer Lkw sind uns schon jetzt klar: Die Straßen sind darauf nicht ausgelegt!" stellte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des DStGB, Bürgermeister Fritz Wagner, Kirn, heute in Döbeln klar.
Ein Gutachten der Bundesanstalt für das Straßenwesen belegt das. Die Bundesautobahnen bereiten zwar keine Probleme, aber es gibt auch dort keine Rückhaltesysteme und kaum Parkplätze. An Kreuzungen, Kurven, Grundstückseinfahrten, Unterführungen und anderen Engstellen abseits der Autobahnen würden die 60-Tonner zwangsläufig den Verkehr behindern und Schäden verursachen.
Bahnübergänge müssten zur Verkehrssicherheit mit zusätzlichen Sicherungsanlagen ausgestattet werden. Die vielen aus Verkehrssicherheitsgründen neu geschaffenen Kreisverkehre, die für einen reibungslosen Verkehrsablauf sorgen, stünden den Riesen-Lkw im Weg.
Die Zulassung von 60-Tonnern würde damit auf dem Rücken kommunaler Infrastruktur stattfinden und die Straßenqualität weiter verschlechtern.
Eine bessere Abwicklung des weiträumigen Güterverkehrs ist allerdings erforderlich. Die Güterverkehrsprobleme sind allein auf der Straße nicht zu bewältigen. Der DStGB fordert daher, beim Güterverkehr wieder mehr auf die Schiene zu setzen, die in Verbindung mit Citylogistik-Konzepten und Güterverkehrszentren attraktiver und leistungsfähiger werden könnte.

Duisburg, 24. April 2007 - Historischer Kalender zum 24. April

25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Wuhan und Duisburg

In diesem Jahr feiern Duisburg und Wuhan das 25jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Bevor die Duisburger Delegation im Oktober nach China reist, empfängt Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Gäste am Mittwoch, 25. April  2007, im Duisburger Rathaus. Am Mittwoch steht zunächst der Besuch des Zoos, danach ein Empfang der Stadt Duisburg  an.

Teilnehmer:  

Generalkonsul  Haiyan Li,

Bürgermeister Yuan Shanla
Oberbürgermeister Adolf Sauerland

 

Die Delegation aus Wuhan wird am Abend das Philharmonische Konzert in der neuen Mercatorhalle im CityPalais besuchen. Aus der chinesischen Partnerstadt Wuhan werden erwartet:

 

Herr Yuan Shanla          Bürgermeister Wuhan

Herr Luo Changgang      Direktor der Wuhan des Wirtschafts- und Technologie-    Entwicklungsgebietes

Herr Duan Xiaoming      Stellv. Direktor des Büros für internatonale Beziehungen

Frau Guo Huihui            Stellv .Direktorin des Kulturbüros

Herr Li Pu                     Leiter der Europa-Abteilung und Übersetzer des Büros für internationale Beziehungen

Frau Liu Jing                 Leiterin der Abteilung der Wuhan East Lake High-Tech Entwicklungsgebiet

Herr Zhang Xiaoling      Generalmanager der Wuhan Hi-Tech Landwirtschafts GmbH   
 

Wuhan ist die Hauptstadt der Provinz Hubei der Volksrepublik China. In der eigentlichen Stadt - dem geografischen Stadtgebiet - haben mehr als vier Millionen Menschen ihren Hauptwohnsitz. Das gesamte Verwaltungsgebiet Wuhans hat neun Millionen Stand 2005) Einwohner. Das 8.406 Quadratkilometer große Verwaltungsgebiet stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar, sondern wäre - mit seiner außerhalb der eigentlichen Stadt dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur - eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Das eigentliche Wuhan ist eine Zusammenlegung der drei ehemaligen Städte Wuchang, Hankou (dt. Hankau) und Hanyang. Wuhan liegt am Zusammenfluss des Jangtsekiang und des Han-Flusses. Das von zahlreichen Seen geprägte flache Stadtgebiet geht in südlicher Richtung in Hügelland über.

Wuhan liegt auf 30°33' nördlicher Breite und 114°17' östlicher Länge. In Wuhan herrscht subtropisches Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 16,3° C und einer Jahresniederschlagssumme von 1194 mm. Die Durchschnittstemperatur im Januar fällt auf 0,1° C, während sie im Juli auf 28,9° C steigt. Damit ist Wuhan im Sommer eine der heißesten und feuchtesten Städte Chinas.

Pflegefamilienfest im PULP - Jugendamt sagt "Danke schön"
In diesem Jahr richtet der Pflegekinderdienst des Jugendamtes das Fest für "seine" ca. 250 Pflegefamilien am Samstag, 5. Mai, im Event-Schloss PULP in Duisburg-Hochfeld aus. Dies ist als "Danke schön" für den Einsatz der Pflegeeltern gedacht, der - oft unter schwierigen Umständen - zum Wohl der ihnen anvertrauten Kinder geleistet wird.
Neben den knapp 400 Pflegekindern sind selbstverständlich auch die eigenen Kinder der Pflegeltern eingeladen. Das Wittener Kinder- und Jugendtheater führt das Stück "Pippi in Taka Tuka Land" auf. Anschließend werden die Familien mit einem Grillbuffet verwöhnt. Der gemeinsame Nachmittag wird wie in den Vorjahren von den Pflegefamilien gerne genutzt, um in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen.
 

DDStGB: Erste Bürokratiemessung in einer deutschen Stadt durchgeführt
Kaum bürokratische Belastungen für die Bürger und Unternehmen von Klein- und Mittelstädten

Der Finanzausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hat anlässlich seiner heutigen Sitzung in Bobingen vor weiteren Aufweichungen bei der geplanten Unternehmensteuerreform gewarnt. "Im gegenwärtigen Gesetzgebungsverfahren ist es wichtig, die öffentlichen Haushalte nicht durch weitergehende Entlastungen der Wirtschaft zu belasten", sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses und Bürgermeisterin der Stadt Ahrensburg, Ursula Pepper, heute in Bobingen. Der Regierungsentwurf sehe bereits Änderungen der gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen vor. Weitere Abstriche, insbesondere bei den Gegenfinanzierungsmaßnahmen, seien nicht akzeptabel.
Mit Verweis auf die aktuellen Zahlen zur Gewerbesteuerentwicklung machte Pepper deutlich, dass es richtig ist, an der Gewerbesteuer festzuhalten. "Die Gewerbesteuer ist wieder die quantitativ bedeutendste Einnahmequelle für die Städte und Gemeinden. Deshalb ist der Erhalt einer durch Änderung der Hinzurechnungen erweiterten Gewerbesteuer so wichtig." Es komme jetzt aber darauf an, die Reform so auszugestalten, dass sie sich für die Städte und Gemeinden tatsächlich aufkommensneutral auswirkt.
Die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung, die erheblichen Verluste der Kommunen in den ersten Jahren nach dem Inkrafttreten der Unternehmensteuerreform 2008 zu verringern, seien zu begrüßen, doch sei man von einer echten Aufkommensneutralität noch deutlich entfernt.Pepper wies darauf hin, dass die Städte und Gemeinden in den ersten fünf Jahren nach Inkrafttreten nachjetzigem Stand jährlich 330 Mio. ? an Steuern und 470 Mio. ? an Zuweisungen (kommunale Finanzausgleiche) verlieren werden. "Angesichts der Verschuldungssituation der Städte und Gemeinden, der Zunahme der Kassenkredite und weiter steigender Sozialausgaben der Kommunen gilt es, die Zusage der Großen Koalition nach einer echten Aufkommensneutralität unbedingt einzuhalten", so Pepper.

proDUISBURG weckt Erinnerung an die alte Mercatorhalle - Kinoabend im filmforum: Schön war die Zeit
Am 21. April wurde die Mercatorhalle im CityPalais feierlich eingeweiht. Die bürgerschaftliche Vereinigung proDUISBURG e.V. nutzte die Gelegenheit für einen Blick zurück: auf die alte Mercatorhalle, die für 40 Jahre die gute Stube in der Stadt war. In Zusammenarbeit mit Duisburgs Fernsehsender Studio 47 zeigt proDUISBURG e.V. noch einmal den Mitschnitt des Abschiedskonzerts für die Mercatorhalle am 22. Juni 2002. Der Film „Schön war die Zeit“ kommt am Dienstag, 24. April, um 18 Uhr, im filmforum auf die Leinwand des kleinen Saals im Kino am Dellplatz.
Mit einer großen Gala hatte proDUISBURG e.V. im vollbesetzten Haus vor fast fünf Jahren Abschied von der Mercatorhalle gefeiert. Studio 47 hatte seinerzeit das Abschiedskonzert aufgezeichnet. Die Dokumentation, die inzwischen fast schon als historisches Dokument zu sehen ist, lässt noch einmal nachempfinden, wie die Duisburger Prinzengarde ein letztes Mal in die Mercatorhalle einzog. Sie zeigt, wie der Polizeichor und der Städtische Konzertchor das Publikum begeisterten. Das Johann Strauß Orchester zauberte ein wenig Walzerseligkeit. ProDUISBURG e.V. präsentiert den Film, um sich mit der Stadt über die neue Mercatorhalle zu freuen und um ein gutes Stück Duisburg in Erinnerung zu behalten. Der Vorsitzende Heinz Pletziger führt zu Beginn der Vorstellung in den Film ein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.



Medienausstellung zu den Akzenten in der Zentralbibliothek
Eine Sammlung von Sach-, Jugend- und Unterhaltungsliteratur zum diesjährigen Kulturfestival der Akzente steht zusammengestellt als Medienausstellung vom 4. bis 31. Mai im Eingangsfoyer der Zentralbibliothek. Dort kann der interessierte Leser Bücher und andere Medien zum Thema "Normal" finden und ausleihen - vorausgesetzt, er hat einen gültigen Bibliotheksausweis. In dem Medienangebot vertreten sind verschiedene Wissensbereiche, darunter die Geschichte, die Politik, die Psychologie, die Musik, die Kunst und viele andere mehr. Eine Fotogalerie der Autoren und Gäste des Literaturprogramms der 30. Duisburger Akzente ergänzt die Medienausstellung.

Büchertrödelmarkt vor der Zentralbibliothek
Am Samstag, 5. Mai, veranstaltet die Duisburger Bürgerstiftung Bibliothek in der Zeit von 10.30 bis 15.30 Uhr vor dem Haupteingang der Zentralbibliothek einen Büchertrödelmarkt. Das Medienangebot umfasst Bücher aller Art, Zeitschriften, Videos, Schallplatten und CD-ROMs. Die Preise dafür bewegen sich zwischen 10 Cent und drei Euro. Darüber hinaus sind natürlich auch Spenden zugunsten der Bürgerstiftung gern gesehen.

Duisburg, 23. April 2007 - Historischer Kalender zum 23. April

Bibliotheksdirektor Barbian referiert in Berlin
Auf Einladung der Berliner Staatsbibliothek und des Max-Planck-Instituts für Geschichte in Göttingen referiert Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Duisburg, am 3. Mai in Berlin über das Thema „Die Bibliotheksbürokratie. Politische Kontrolle und Steuerung des wissenschaftlichen Bibliothekswesens durch das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in den Jahren 1934 bis 1945“. Das am 3. und 4. Mai in der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz stattfindende Symposium tagt zu dem Forschungsprojekt „NS-Raubgut, Reichstauschstelle und Preußische Staatsbibliothek“. Knapp ein Jahr nach Beginn des Projekts werden im Rahmen dieser Tagung erste Arbeitsergebnisse vorgestellt. Neben Barbian nehmen elf weitere teils namhafte Referenten aus dem In- und Ausland an der Veranstaltung teil.

Sperrung der Straße Am Dyck in Duisburg-Wehofen
Die Straße am Dyck zwischen Marktstraße und Dr.-Hans-Böckler-Straße wird am Montag, 23. April, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In Fahrtrichtung Dinslaken ist die Straße befahrbar. Grund für die Sperrung ist die Wiederherstellung der Fahrbahndecke. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. 
"Unicef" informiert in der Zentralbibliothek
Am Samstag, 5. Mai, steht von 11 bis 16 Uhr die Kinderschutzorganisation der Vereinten Nationen "Unicef" mit einem Informationsstand im hinteren Eingangsfoyer der Zentralbibliothek. Dort gibt es verschiedene Informationsschriften und neue Grußkarten aus dem diesjährigen Frühjahrs- und Sommerkatalog. "Unicef" setzt sich in über 160 Ländern der Erde für das Überleben und den Schutz von Kindern ein.
Mördermonolog im LiteraturBistro der Zentralbibliothek
"Iphigenie in Orem" heißt ein Text, den Tobias Slany aus der Trilogie "Bash - Stücke der letzten Tage" von Neil LaBute am Mittwoch, 2. Mai, um 16.30 Uhr in der Veranstaltungsreihe "AuserLESENes im LiteraturBistro" vortragen wird. "Bash", das sind drei kurze Stücke über das Töten: Mördermonologe. In "Iphigenie in Orem" erzählt ein junger Geschäftsmann, verheiratet und Vater eines fünf Monate alten Kindes, von seinem Job, während zur gleichen Zeit sein Kind stirbt. Alles deutet auf einen bedauernswerten Unfall hin, doch.... Tobias Slany wurde 1971 in Gräfeling bei München geboren. 1986 hatte der Waldorfschüler ersten Kontakt zum Theaterspiel. Derzeit ist er damit beschäftigt, einen professionellen "Vorleseservice" aufzubauen. Der Eintritt zu der Lesung in der Zentralbibliothek ist frei.
Neuer BLICKPUNKT BIBLIOTHEK ohne Akzente
Vor wenigen Tagen erschien der neue BLICKPUNKT (Ausgabe Mai/Juni) der Stadtbibliothek. Dieser enthält überwiegend Veranstaltungen, die in den Bibliothekszweigstellen stattfinden, darunter die Lesungen mit Raniero Spahn am 10. Mai in der Schul- und Stadtteilbibliothek der Gesamtschule Süd und Klaus Huntgeburt am 14. Juni in der Bezirksbibliothek Meiderich sowie die Juni-Hofkonzerte der Rheinhauser Bezirksbibliothek. Das Literaturprogramm zu den diesjährigen Duisburger Akzenten befindet sich im Festival-BLICKPUNKT der Stadtbibliothek. Beide Veranstaltungskalender gibt es als Faltblatt stadtweit und im Internet unter www.stadtbibliothek.duisburg.de.

Duisburg, 22. April 2007 - Historischer Kalender zum 22. April

Mercatorhallen-Premiere: Kurze Evakuierung nach
Casino-Küchenbrand wurde gutgelaunt überbrückt
    -   Einweihungsveranstaltung

Vortrag in der VHS: Gewalt gegen Frauen - Wie kann ich mich schützen?
„Gewalt gegen Frauen - Wie kann ich mich schützen?“ lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 24. April, um 18 Uhr im Gebäude am König-Heinrich-Platz. Oftmals wird in den Medien ein falsches Bild über das Verhalten von Tätern und Opfern vermittelt. Um dem entgegenzutreten und objektiv über Gewaltstraftaten gegen Frauen Auskunft geben zu können, wird die Veranstaltung von einer Kriminalkommissarin der Polizei Duisburg geleitet. In dem Vortrag werden Handlungsalternativen aufgezeigt, um möglichst nicht Opfer einer Gewalttat zu werden. Auch Fragen wie „Was passiert nach der Anzeigenerstattung bei der Polizei?“ oder „Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich Opfer häuslicher Gewalt werde?“ werden beantwortet.

Duisburg, 21. April 2007 - Historischer Kalender zum 21. April

Sperrung der Straße Am Dyck in Duisburg-Wehofen
Die Straße am Dyck zwischen Marktstraße und Dr.-Hans-Böckler-Straße wird am Montag, 23. April, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In Fahrtrichtung Dinslaken ist die Straße befahrbar. Grund für die Sperrung ist die Wiederherstellung der Fahrbahndecke. Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
Vortrag in der VHS: Gewalt gegen Frauen: Wie kann ich mich schützen?
 "Gewalt gegen Frauen - Wie kann ich mich schützen?" lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 24. April, um 18 Uhr im Gebäude am König-Heinrich-Platz. Oftmals wird in den Medien ein falsches Bild über das Verhalten von Tätern und Opfern vermittelt. Um dem entgegenzutreten und objektiv über Gewaltstraftaten gegen Frauen Auskunft geben zu können, wird die Veranstaltung von einer Kriminalkommissarin der Polizei Duisburg geleitet. In dem Vortrag werden Handlungsalternativen aufgezeigt, um möglichst nicht Opfer einer Gewalttat zu werden. Auch Fragen wie "Was passiert nach der Anzeigenerstattung bei der Polizei?" oder "Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich Opfer häuslicher Gewalt werde?" werden beantwortet.

"Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg"
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt erfordert auch in 2007 konzertierte Aktionen der wichtigsten Akteure in Duisburg
"Sicher gibt es positive Entwicklungen auf dem Duisburger Ausbildungsmarkt", sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland, "das Angebot an Ausbildungsplätzen ist prozentual stärker gewachsen als die Zahl der Bewerber, die IHK und der Einzelhandelsverband zählen deutlich mehr abgeschlossene Ausbildungsverträge als im Vorjahr, und dennoch haben wir doppelt so viele Bewerber wie freie Ausbildungsstellen. Dieses Verhältnis zwingt uns auch in diesem Jahr, im engen Schulterschluss mit den bewährten Partnern eine Ausbildungsplatzinitiative zu starten".
Mit dem gebündelten gesellschaftspolitischen Gewicht der beteiligten Institutionen wie Agentur für Arbeit, IHK, Unternehmerverband, Kreishandwerkerschaft oder Einzelhandelsverband soll die breite Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert werden. Die Ausbildungsplatzinitiative möchte auch in diesem Jahr ausbildungsfähige Betriebe motivieren, ihre Kapazitäten so weit wie möglich auszuschöpfen. Der Schwerpunkt soll aber dem Übergang Schule-Beruf gewidmet werden.
Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen immer wieder, dass die Schulabgänger meist einen überschaubaren Kanon von gängigen Standardberufen im Bewusstsein haben und, weil viele auf diese Ausbildungsstellen drängen, unversorgt bleiben. Paradoxerweise bleiben gleichzeitig Ausbildungsplätze in weniger bekannten Berufen unbesetzt.
Dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht für weniger "populäre" Berufe begeistern, ist nicht nur ihnen anzuIasten. Hier könnten die Schulen mehr zu einer besseren Berufswahlorientierung beitragen.
Im Rahmen der diesjährigen Ausbildungsplatzinitiative "Ausbildung lohnt sich - Gemeinsam für Duisburg" hat die UnternehmerverbandsGruppe Lehrer von Duisburger Schulen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der ihnen zu zwei Berufsfeldern Basisinformationen, Hintergrundwissen und Praxistipps vermittelt werden sollen, damit sie ihre Schüler an den praktischen Anforderungen der Ausbildung orientiert beraten können.
Um Schüler besser auf das handwerkliche Berufsleben vorzubereiten, nimmt die Kreishandwerkerschaft diese im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand. Unter dem Titel "Hand in Hand in Ausbildung" werden Schüler mit Handwerksmeistern zusammengebracht. In Gesprächen wird zunächst "abgeklopft", wie die jeweilige Erwartung ist, dann darf auch mal Hand angelegt werden. D.h., die Schüler dürfen sich mal handwerklich versuchen, um zu sehen, ob der Beruf passen würde. Wenn die Schüler wollen, unterstützen sie die Handwerksmeister von der Kontaktaufnahme zum Betrieb, über die Bewerbung bis zum Vertragsabschluss mit ihrem Ausbildungsbetrieb.
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg widmet sich auch den Schulabgängern und möchte ihren Fokus auf die Ausbildungsberufe in der Industrie lenken.
Zwar wird in der Öffentlichkeit immer häufiger das hohe Lied der Dienstleistung gesungen, aber Duisburg ist und bleibt ein bedeutender Industriestandort. Hier arbeitet jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in einem industriellen Betrieb. Und nach Jahren des Stellenabbaus sehen die beruflichen Perspektiven in der Industrie insbesondere für qualifizierte Kräfte besser aus denn je. Schülerinnen und Schüler sollen sich Berufsbilder in zwei Betrieben vor Ort aus nächster Nähe anschauen.
Duisburg entwickelt sich immer mehr zum Standort internationaler und international operierender Firmen. Hier werden Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz gesucht. Schülerinnen und Schüler, die diese mitbringen oder bereit sind, sich diese anzueignen, können bei einer "Lehrstellenbörse International" der Niederrheinischen IHK mit ihren potenziellen zukünftigen Arbeitgebern in direkten Kontakt treten.
Den Auftakt zur Ausbildungsplatzinitiative 2007 macht aber die Agentur für Arbeit, die am Dienstag, 24. April, gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband zu einer Ausbildungsbörse für Berufe des Gastgewerbes ins Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg lädt. Das Gastgewerbe wird kaum auf menschliche Arbeitskraft verzichten können und bietet von daher eine zukunftssichere Perspektive, und zwar mit viel mehr Optionen als Koch oder Kellner.

Die Termine der Ausbildungsplatzinitiative 2007:
Dienstag, 24. April 2007, 14 Uhr
Ausbildungsbörse für Berufe des Gastgewerbes

Montag, 14. Mai 2007, 14 Uhr
UVG-Informationsveranstaltung für Duisburger Schulen

Freitag, 25. Mai 2007, 13 Uhr
IHK-Lehrstellenbörse International

Mittwoch, 6. Juni 2007, 10 Uhr
Aktion der Kreishandwerkerschaft "Hand in Hand"

Montag, 18. Juni 2007, 14 Uhr
GFW-Veranstaltung "Duisburgs Industrie: Ausbildungsberufe mit Zukunft"

Rhein-Ruhr-Bad hat am 1. Mai geöffnet
In diesem Jahr bietet DuisburgSport den schwimmfreudigen Duisburgern wieder die Möglichkeit, auch am 1. Mai dem Freizeitsport im kühlen Nass nachzugehen oder sich in der Sauna zu entspannen. Von 8 bis 21 Uhr können alle großen und kleinen Wasserratten das vielfältige Angebot im Rhein-Ruhr-Bad genießen. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Weitere Infos rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de

"Immunschwäche Lernfähigkeit"  der Genossen kontra "Mehrheits-Beschaffungsinstinkt" der neuen Machthaber - Kommentar zur Politik in der Stadt von Harald Jeschke

Wer da glaubt, dass der Wahlkampf erst einige Monate vor dem Kommunalwahltag 2009 einsetzt, verkennt die veränderte politische Lage Duisburgs. Seit dem Amtsantritt von Adolf Sauerland im Oktober 2004 herrscht Wahlkampf, ist nach der Wahl natürlich auch vor der Wahl. Die abrupt sich anders darstellende politische Landschaft ab 2004 birgt in sich die Munition für einen dauerhaften Walkampf. An sich - rein demokratisch betrachtet  - eine gute Sache für Bürger, Gewerbetreibende und Investoren. Konkurrenz belebt sozusagen das Geschäft, trifft aber nicht immer den Kern.
Die jetzige Strategie der im Oktober 2004 vom Bürger von der Macht abgenabelten Sozialdemokraten alles schlecht zu reden, kann auf lange Sicht Schaden für die Stadt bedeuten, ist hemmend für nötige Investitionen - da abschreckend. Nur negativ beleuchten wird dann zum schlechten Stil, wenn beim Ablehnen das "warum" nicht herausgestellt und ein eigenes Konzept schwer erkennbar, oft genug erst gar nicht angeboten wurde. Das wird vermisst.
Die Lernfähigkeit der SPD Duisburgs als Opposition kam nach der Schlappe nicht wirklich ans Licht. Der Verlust der Rathausmacht wog wohl zu schwer und die Überschätzung der eigenen politischen Kraft wurde fatalerweise noch gestärkt, als die Landtagswahl 2005 gleich in allen Bereichen an die SPD ging. Dies werteten die Genossen als den Beweis, dass nur sie die Geschicke der Stadt zu lenken haben, die Wahlniederlage 2004 nur ein einmaliges Abwatschen war. Die CDU und Bündnis-Grünen der Stadt haben zumindest bewiesen, dass sie wider den Erwartungen der Opposition erstens handlungsfähig sind und zweitens auch Mehrheiten beschaffen können, wenn es gilt Projekte anzuschieben. Das hatte die SPD in ihrer jahrzehntelangen Alleinherrschaft nie nötig gehabt, kennt solche "Beschaffungsmaßnahmen" auch nicht. Fatal für den beobachtenden Bürger und Unternehmer ist die Besorgnis erregende Aktivität der Freizeitpolitiker der Randgruppen, die sich gern als Zünglein an der politischen Waage umschwärmt wissen wollen. Zum Teil mit unerträglichem Gehabe und von Wichtigkeit durchdrungen, stärken diese den Ruf nach einer Drei- oder gar Fünf-Prozenthürde. 

Natürlich muss eine Opposition den Fingen in vermeintliche Wunden wie Arbeitsplatzvernichtung oder nicht genügender Einsatz der Geldmittel anprangern. So aber nicht. Die Frage des Bürgers lautet: Wer sollte denn aus den Reihen der SPD gegen den amtierenden OB antreten? Wer hat Profil und Ausstrahlung, hier auch nur ansatzweise dem CDU-Motor die Stirn bieten zu können. Die neue Aufstellung der Genossen gibt das nicht sofort erkennbar her. Oder vermittelt ein vorab hinweisendes Fahrzeugkennzeichen DU - OB 2009 den ausgewiesenen Kandidaten? Es ist schon ein Unterschied vom "Nörgelpitter" auch tatsächlich OB-Kandidat zu werden. Die Sozialdemokraten wollten sich neu aufstellen - mit den Vorkämpfern im Rat und im Land ist das schwer vermittelbar. Man darf wirklich gespannt sein, wer bei der SPD ab Ende 2008 ernsthaft in den Wahlkampfring steigen wird.

Duisburg, 20. April 2007 - Historischer Kalender zum 20. April

Oberbürgermeister empörte sich über Sozialdemokraten Duisburgs

Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

Vor der Führung der Stadt mit den Medienvertretern in den neuen heiligen Räumen des Citypalais ließ der OB mächtig Dampf ab. Grund: Die Vorwürfe und Aussagen von Herbert Mettler(SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt) und Ralf Jäger (Landstagsabgeordneter und SPD-Chef Duisburgs). Beide glaubten in der Halbzeitbilanz des CDU-Oberbürgermeisters so manche Untätigkeit und Missmanagement feststellen zu müssen.
"Die Stadtspitze geht mutlos, kraftlos und konzeptionslos an ihre Arbeit", so Ralf Jäger. Aus seiner Sicht stehe OB Sauerland für Stillstand und Missmanagement. Auch sei die Aussage des amtierenden Verwaltungschefs
er habe in zweieinhalb Jahren seiner Amtszeit mehr angeschoben als seine Vorgänger in 54 Jahren unglaublich peinlich. Der Wegfall von 3 000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gehe ebenso auf die Kappe des OB wie dessen Untätigkeit beim bevorstehenden Aus der Schachtanlage Walsum mit dem Verlust von 3 000 Arbeitsplätzen und weiteren 1 800 in der Zulieferbranche. Auch: Dass bei der Arge 34 bzw. 18 Mio. Euro zurückgezahlt werden mussten und nicht vor Ort in Arbeitsplätze investiert werden konnten,  und dass der Haushalt nach wie vor defizitär ausfalle obwohl die Gewerbesteuer-Einnahmen wie nie zuvor fließen."
In einer fast 20-minütigen und durchaus emotional geführten Rede ging Sauerland auf alle Punkte ein. "Es st normalerweise nicht meine Art mich über solche politischen Gags zu kaprizieren und diese auch noch zu kommentieren. Falsche Zahlen werden auch durch Wiederholungen nicht wahr", begann er seine Brandrede.

Zur Wirtschaftlichkeit: Das noch volle Jahr der SPD-Verantwortlichkeit 2003 ergab 3912 Gewerbesteuerzahler, 2007 aber4126. Lag die Zahl der Gewerbsteuerzahler ab 50 000 Euro 2003 bei 230, ist sie 2007 bei 298 angelangt.
Die Arbeitslosenzahl 2003 betrug 30 395, 2005 40 673 und liegt 2007 bei 35 525. "Das ist für uns immer noch viel zu viel, aber ein deutlicher Rückgang von 12,6 Prozent.

Das Defizit im Haushalt betrug 2003 154 Millionen Euro, 2006 108 Millionen Euro. Einsparungen von 46 Millionen Euro entsprechen 29,8 Prozent. Das bei Mehrausgaben im Bereich Soziales und Jugend von 81 Millionen Euro im Jahr 2006. Das Gesamtdefizit, das von der SPD zu verantworten ist, beträgt 3,5 Milliarden Euro. Das laufende, abgerechnete Defizit von 154 Millionen Euro ist ein kommunalpolitisches Erbe der SPD. Das starke Wahrnehmungsproblem der Herren Jäger und Mettler erzürnt mich sehr.
Was haben wir geschaffen? Ich zähle auf: Die neue Mercatorhalle, MHD-Sanierung und Umwandlung mit 40 Millionen Euro zum Logport II, Rheinpark, Sportpark mit touristischer Ausrichtung,, die Ansiedlungen von Hytachi mit wahrscheinlich 450 bis 600 Arbeitsplätzen, die Siemenserweiterung nach Duisburg mit 250 Arbeitsplätzen, Schauinsland im Hafen angesiedelt, Umsetzung Forum trotz massivem Gegenwind, Bibliothek mit neuem Standort und dadurch Entwicklung der Düsseldorfer Straße, da wir dort Eigentümer wurden, die Umwandlung als erster Grüngürtel der Von-der-Mark-Sraße in Meiderich und Sanierung der Homberger Glückauf-Halle.
Zur Umstrukturierung der Verwaltung muss gesagt werden, dass her nicht mehr die Ressorts verteilt werden wer sich gerade beliebt gemacht hat. Die Mitarbeiter im Rathaus im Personal- und Organisationsbereich (Amt 10) sowie IT (402) sind alle am offenen Prozess beteiligt. Dies ist jetzt ein offenes Rathaus. Wir haben jetzt Treffen der Geschäftsleute im Franz-Haniel-Haus, wieder den abgeschafften Karneval im Rathaus eingeführt, die Integrationskonferenz und eine Städtepartnerschaft mit einer türkischen Stadt.
August Seeling ist wieder im Mercatorzimmer und nicht mehr vor dem Aufzug platziert. Josef Krings ist ein gern gesehener Gast. Wenn ich aber das Kennzeichen DU OB 2009 sehe, dann weiß ich, dass dieser Mann (Jürgen C: Brandt ist gemeint) nichts gelernt hat. Wir haben auch wieder einen Schulentwicklungsplan, den Masterplan, ein Leichtathletikstadion, haben die kurz vor der Insolvenz stehenden Wirtschaftsbetriebe gerettet und IMD sowie GeBAG abgesichert, dazu DuisburgSport sowie ein Bäderkonzept auf den Weg gebracht. Diese Stadt entwickelt sich positiv."

BV SÜD STEHT „FAST“ EINSTIMMIG HINTER DEM INVESTORENMODELL FÜR EIN NEUES SCHWIMMBAD IM DUISBURGER SÜDEN - BAUBEGINN ANFANG 2008
In ihrer Sitzung vom 19. April hat die BV SÜD mit Ausnahme des Vertreters der LINKEN den einstimmigen Beschluss gefasst, Duisburg Sport zu beauftragen, die Möglichkeiten eines Investorenmodells für den Neubau eines Hallenbades im Duisburger Süden zu prüfen und ihr das Ergebnis in einer Sondersitzung am 5. Juni vorzustellen.  

Zurückgestellt wurde der Beschluss, unter dem Vorbehalt, dass die Realisierungsmöglichkeit eines Badneubaues durch einen Investor nicht gegeben sei, die gründliche Sanierung des Hallenbades Großenbaum einschließlich einer Option zur Erweiterung zu planen und vorzulegen. 

Für die grundhafte Sanierung stehen lediglich 2.583.600 € zur Verfügung. Weitere investive Mittel sind im Wirtschaftsplan von DuisburgSport nicht enthalten. 

Das Hallenbad an der Düsseldorfer Landstraße in Buchholz steht nicht mehr zur Disposition. Dieses war wohl auch Konsens im Bäder Workshop, der noch kurz vor der Sitzung der BV getagt hatte. 

Somit stehen alle Zeichen auf Grün für den Wunsch eines Privat Investors, in Duisburg Hüttenheim einen Neubau zu errichten. 

CDU Fraktionschefin Brigitte Weber begrüßte die Empfehlung des Workshops und die Möglichkeit, die alte, gemeinsame Forderung der BV nach einem „immer gewollten Neubau im Bezirk Süd“ durch einen privaten Investor umsetzen zu können. Man habe die Ärmel hochgekrempelt, nach Realisierungsmöglichkeiten gesucht und diese letztendlich auch gefunden. Alle Argumente sind im Workshop abgewogen und es sei ein demokratischer Konsens gefunden worden 

Auch SPD Sprecher Dietmar Elias freute sich über den gemeinsamen Konsens im Sinne der Bürgerschaft, Vereine und Schulen. „Durch das nun geplante Investorenmodell spart die Stadt eine Menge Geld!“ fasste er den Wunsch der Workshopmitglieder zusammen. 

Man solle diesen allerdings nicht verprellen, wie bereits an anderer Stelle in der Vergangenheit geschehen (gemeint ist das Engagement durch die Firma HKM beim Neubau der Angerbachbrücke!), denn das Investitionsvolumen durch ein Duisburger Unternehmen in Duisburg sei nicht alltäglich. 

GRÜNEN Vertreter, Ratsherr Franz-Michael Rich, hoffte ebenso auf eine Durchsetzung des Investoren Modells um die Interessen des Workshops umzusetzen. Wichtig sei eine gute ÖPNV Anbindung für alle Bürger aus dem Duisburger Süden. 

Die Befürchtungen von Mirze Edis, DIE LINKE, dass eine Privatisierung der Bäderlandschaft für die Bürger nicht wünschenswert sei und diese besser in kommunaler Hand bleiben sollte, wurde von den restlichen Mitgliedern der BV SÜD so nicht gesehen. Ein entsprechender Antrag fand keine Mehrheit. 

Brigitte Weber (CDU) gab zudem zu verstehen, dass es aufgrund der aktuellen, restriktiven Haushaltssituation auch bei kommunaler Trägerschaft keine Garantie für eine dauerhafte Badlösung im Duisburger Süden gibt. Ein privater Investor gibt hier eine bessere Chance.  

Und auch die SPD hob noch einmal die durch den Investor bereits vor Ort geschaffenen über 100 Arbeitsplätze hervor, zu denen hoffentlich noch zahllose weitere hinzukommen werden. Eine Vergabe der Gewerke an Duisburger Fachbetriebe sei ebenso im Interesse des Investors. Den Begriff von „Zuschüssen“ an diesen durch die Stadt sieht er als schlecht gewählt an, besser sei es von einem „Entgelt für die städtische Nutzung“ zu sprechen. 

Die Bezirksvertreter hatten die Beratung der Drucksache in ihrer Sitzung vom 15.03.07 von der Tagesordnung genommen und eine Sondersitzung angekündigt. Der Betriebausschuss hatte am 23.03.07 die Vorlage ebenfalls in 1. Lesung beraten. 

DuisburgSport hatte zwischenzeitlich weitere intensive Gespräche mit dem potentiellen Investor (die Firma Pirdzuhn, die in Hüttenheim bereits das XXL Sportcenter mit Erfolg betreibt!) geführt. Im Vordergrund standen dabei die Konzeption und die betriebswirtschaftliche Ausrichtung des Investors, vergaberechtliche Aspekte sowie Fragen zum Grundstück und zum Planungs- und Baurecht, die städtischen Ansprüche, und nicht zuletzt das finanzielle Engagement der Stadt bzw. von DuisburgSport sowie die Erwartungen des Investors. 

 

Nach Aussage des Investors liegen folgende Strukturen dem Bad zugrunde:

Schwimmbecken 700 m², Lehrschwimmbecken 300 m², Erlebnisbereich mit Außenbecken, Wellnessbereich / Physiotherapie, Sauna, Gastronomie / Shop, Liegewiese, Stellplatzflächen (235)

 Das Geschäftskonzept ist so angelegt, dass die Bereiche „Schwimmbad“, ,„Wellness und Sauna“ und „Gastronomie“ verpachtet werden. Damit soll gewährleistet werden, dass diese Bereiche sich konsequent am Markt orientieren können und den absehbaren defizitären Bereich „Schwimmbad“ stützen. Durch die Aufteilung in die o.g. Geschäftsbereiche soll eine Diversifikation stattfinden, d.h. auch wenn mal ein Bereich ausfällt, z.B. weil ein Pächter ausscheidet und kein Anschlussvertrag vorliegt, wird das Geschäft durch die anderen Geschäftsbereiche gesichert.

 

Zum Thema Grundstück und Planungs- und Baurecht hat der Investor den Wunsch ein ca 27.000 m² großes städtisches Areal im Sportpark Süd zu kaufen. Eine Erbpacht mit Laufzeit von 99 Jahren ist für ihn ebenfalls akzeptabel. Er ist nur an diesem Grundstück interessiert, weil er mit dem Konzept „Bad“ eine hervorragende Angebotsabrundung zum XXL-Sportzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft sieht.

 

Das infrage kommende Grundstück hat DuisburgSport zzt. an den TC Grunewald verpachtet. Der TC Grunewald nutzt diese Fläche als Driving-Range. Der Verein ist jedoch bereit, die Fläche aufzugeben, da zugesichert wurde, die auf dem Grundstück eingebrachten Investitionen abzulösen und eine jährliche Entschädigung (für 10 Jahre) zu zahlen. Baurechtlich wäre das Bauvorhaben genehmigungsfähig.
 

Für die Bezirkspolitiker zählen jedoch insbesondere die städtischen Ansprüche: 

Das Bad soll für den Schulsport gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Die bereitzustellenden Zeiten von montags bis freitags in der Zeit von 8.15 bis 14.00 Uhr (ggfl. auch bis 16.00) werden akzeptiert.

Beim Vereinssport ist die Durchführung von Kursen sehr wichtig. Hierzu hat es bereits Zusagen an den Vorstand des SSB Duisburg gegeben. Nach Kenntnis von DuisburgSport beansprucht der SSB DU an das Süd-Bad keine reservierten oder exklusiven Trainingszeiten für Duisburger Schwimmsportvereine. Eine Tarifkonkurrenz im Schwimmbadbereich wird für das Bürgerschwimmen ausgeschlossen. 

Der Investor legt bei der Zuteilung öffentlicher Schwimmzeiten großen Wert auf eine langfristige Vertragsbindung (15 – 20 Jahre). Der Investor erwartet einen Zuschuss, der nach den Vorstellungen von DuisburgSport noch nicht konsensfähig ist. Hierzu müsste noch detailliert verhandelt werden. Baubeginn soll Anfang 2008 sein. Nach einer Bauzeit von ca. 14 Monaten kann die Fertigstellung somit im Frühjahr 2009 erfolgen. 

DuisburgSport steht dem Investorenkonzept grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Das finanzielle Engagement der Stadt / DuisburgSport ist aufgrund der besonderen finanziellen Situation der Stadt im Vorfeld von Entscheidungen zum konkreten Investorenmodell mit der Aufsichtsbehörde in Düsseldorf abzustimmen. Nach Klärung der rechtlichen, finanziellen und räumlichen Voraussetzungen wird über das Ergebnis berichtet.  

GRÜNE und CDU Fraktion hatten im Vorfeld der Sitzung ihre gemeinsame kritische Anfrage zu dem Investorenmodell zurückgezogen! HaMo

Kamine fielen für Logport II in Wanheim

Pünktlich um 11 Uhr morgens wurde die vier Schlote der MHD in Wanheim (ehemals Berzelius) gesprengt. Mit dem fall der Kamine wurde der Weg gänzlich frei, das gesamte Areal für logistische Unternehmungen zu nutzen. Rund 51 Millionen Euro (40 Millionen Landesmittel) allein für die Sanierung und Aufbereitung des mit Cadmium und Bleib verseuchten Geländes sind vonnöten. Rund 170 Beschäftigte hatten im Herbst 2006 ihre letzte Schicht in dem für die Bewohner Duisburgs Süden sehr die Umwelt belastenden Unternehmens geleistet.

 

DELFIN 4 – EINE CHANCE FÜR DUISBURGER KINDER 

Am Mittwoch, 18. April 2007, wurde im Gertrud – Bäumer - Berufskolleg in Duisburg-Neudorf das Gesamtkonzept der Studie „Delfin4“ durch Frau Prof. Dr. Lilian Fried von der Universität Dortmund in einem Fachvortag den pädagogischen Lehr- und Fachkräften aus dem Primar- und Elementarbereich vorgestellt. Als Entwicklerin dieses gezielten Verfahrens zur Sprachstandserfassung, Sprachförderung und Elternarbeit, konnte die Referentin Informationen zu konzeptionellen Fragen aus erster Hand direkt an die Zielgruppe weitergeben. 

Nach dem neuen NRW-Schulgesetz soll bei allen Kindern zwei Jahre vor der Einschulung der jeweils individuelle Sprachstand ermittelt werden. Dazu wurde im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung unter der Leitung von Frau Prof. Fried das „Delfin4“ genannte Verfahren entwickelt. Dieses besteht aus den drei Handlungsgebieten Diagnostik, Elternarbeit und Förderung der Sprachkompetenz und wurde in diesem Jahr erstmals NRW-weit eingesetzt. Es hat zum Ziel, alle Kinder zwei Jahre vor Einschulung ihren Bedürfnissen entsprechend zu fördern.  

Karl Janssen, Beigeordneter für Familie, Bildung, Kultur der Stadt Duisburg, hob in seinen einführenden Worten die hohe Priorität dieser Studie für die Stadt Duisburg hervor und lobte den finanziellen, fachlichen und ideellen Einsatz aller Beteiligten. Für ihn sei ein wesentlicher Punkt gewesen, dass man nicht auf Grundlagen vermuteter Notwendigkeiten vorgegangen sei, sondern stets die Kinder im Mittelpunkt gestanden haben. Es sei ein mutiger Schritt in die richtige Richtung gewesen. Nach einem nicht ganz einfachen Start habe man dank all derjenigen, die sich in dem Programm engagiert haben, flächendeckend die Grundlagen für Fördernotwendigkeiten entwickeln können. 

„Die Kinder wurden in ihrer Individualität begriffen und in den Mittelpunkt der Studie gestellt! Wir werden das Verfahren künftig nutzen, um die Förderung besser zu koordinieren!“  so der zuständige Dezernent. 

Frau Brigitta Kleffken, Schulamtsdirektorin bei der Schulaufsicht für die Stadt Duisburg,   begriff die Zahlen der Studie als Auftrag an die Lehrer/innen und Erzieher/innen, die Standards der Sprachförderung neu festzulegen und lobte die bisherige Arbeit der KITAS in Duisburg. 

Frau Prof. Dr. Lilian Fried stellte gegenüber den Anwesenden ihre Aufgabe als reizvolle Herausforderung dar und gab zu verstehen, dass es wichtige sei, das KITAS und Grundschulen gemeinsam an die Probleme herangehen. Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten können nur in Zusammenarbeit aller Beteiligten erarbeitet werden. Probleme müssen angegangen und die Zusammenarbeit weiter entwickelt werden. Es sei eine unerlässliche Anstrengung, die Kluft beim Schulbeginn der Kinder zu verringern.  

In eindringlichen Worten gab Frau Prof. Fried zu verstehen:  

„Deutschland muss sich in Bezug auf die Elementarerziehung auch am Vorbild anderer Länder orientieren, und deren Erfahrungen nutzen! Für NRW ist die Studie DELFIN4 ein mutiger Schritt! Nur die Sprache ermöglicht und begünstigt Bildung. Die Gesellschaft ist hochaufmerksam für die bevorstehende Entwicklung!“  

Ebenso unmissverständlich gab Frau Prof. Fried zu verstehen, dass der Besuch einer guten KITA oft ein Jahr im Entwicklungsstand eines Kindes ausmache und das insbesondere auch das soziale Umfeld ausschlaggebend für den Entwicklungsstand sei. Somit ist bei einigen Kindern eine spezifische Sprachförderung nicht notwendig. Dieses wurde in einer ersten Stufe festgestellt. Wichtig sei es hierbei gewesen, die Werte der Kinder auf einem Niveau zu erhalten. Diese sind in zwei Einzeltests bewusst getestet worden.

 

Insgesamt sind 4631 Kinder im Alter von 4 Jahren in Duisburg getestet worden. Rund 40 Prozent (1582) hätten in der ersten Stufe bereits erkennen lassen, dass sie die zweite Stufe nicht mehr durchlaufen müssen. 

Schulleiter Roland Katzy hob die Studie auch als wichtige Grundlage der künftigen Ausbildung im Bereich der Erzieher/innen hervor. 

Interessant ist die Tatsache zu bewerten, dass bei der Durchführung von DELFIN4 die Kinder nicht nach einem evtl. Migrations Hintergrund gefragt wurden. Somit wurden alleine die reellen Tatsachen in den Tests betrachtet. 

Nach einer kurzen Erläuterung der Verfahrensschritte und des Handlungsrahmens bei der Durchführung der Studie verlieh Frau Prof. Fried noch einmal ihrer Freude Ausdruck, dass die Studie einen erheblichen Beitrag dazu leistet, künftig gezielt die Problematik der Sprachförderung zu lösen. Im Mai beginnt in Duisburg die zweite Stufe des Verfahrens. Die Ergebnisse werden alleine den Eltern zur Kenntnis gegeben, die dann die weiteren Schritte für ihren Nachwuchs in die Wege leiten müssen: „Wenn es nötig ist, muss auch medizinische Hilfe empfohlen werden!“ so abschliessend Frau Prof. Dr. Fried. HaMo

Stadtbibliothek erinnert an den "Welttag des Buches"
Am 23. April ist der "Welttag des Buches und des Urheberrechts". Viele Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken weltweit sorgen mit Veranstaltungen, Aktionen und Ideen dafür, dass rund um diesen Tag das Buch und seine Leser gefeiert werden. Im November 1995 erklärte die UNESCO, die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, den 23. April zum "Welttag des Buches", da "Bücher in der Geschichte der wichtigste Faktor für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen sind", wie es in der Resolution heißt. Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Katalonien zurück, wo seit den 1920er Jahren am 23. April, dem Sankt Jordi-Tag, auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet. An diesem Tag werden dort tausende von Rosen und Büchern verkauft. Bedeutung hat der 23. April nicht zuletzt auch aufgrund des Todestags von Cervantes und Shakespeare.

Stadtbibliothek auf der Fachtagung "Baustelle Zukunft"
 Unter dem Motto "Wir lesen und lernen spielend sprechen" präsentiert sich die Stadtbibliothek am Samstag, 28. April, in der Zeit von 12 bis 15.45 Uhr auf der Fachtagung und Messe "Baustelle Zukunft - Sprachförderung und Intergration in Duisburg" in der neuen Mercatorhalle im CityPalais als kompetenter Partner in Sachen Leseförderung und Medienkompetenz. Dazu werden verschiedene Medien sowie Veranstaltungsreihen angeboten und deren Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis aufgezeigt, darunter die Fachmediathek "Frühes Lernen", das Veranstaltungsangebot "Erlebnis Kinderkino", das Projekt "Leselust statt Lesefrust" als auch das Kooperationsprojekt "Vorlesepaten für Kindergärten". Das "Leselust"-Projekt wird durch die Schauspieler Rebecca Engel und Peter G. Dirmeier, moderiert von Olaf Reifegerste, im Halbstundentakt, beginnend um 12.30 Uhr, vorgestellt.

Informationstag zur "Kraft-Wärme-Kopplung" in der Zentralbibliothek
Aus aktuellem Anlass wird Luise Seelhoff, Mitglied im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung, am Samstag, 28. April, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr an einem Informationsstand in der Zentralbibliothek über das Thema "Kraft-Wärme-Kopplung" (KWK) beraten und Auskunft geben. Die KWK ist eine Umwandlungstechnologie, die in erheblichem Umfang zum rationellen Energieeinsatz und zur Umweltentlastung beiträgt. Denn die Bekämpfung des globalen Klimawandels ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auch die Duisburger Stadtwerke arbeiten inzwischen auf der Basis der KWK-Technologie.

Waschhaus Duisburg-Neudorf: Stadthaus-Projekt kann realisiert werden
Die Denkmalschutzbehörde hat jetzt dem Abriss des alten Waschhauses zugestimmt. Einige Veränderungen zur ursprünglichen Planung vom November 206 wird es aber geben müssen, so bei den Farben.
 mehr.../Pläne
 Ein ehemaliger Neudorfer wird einen zentralen Bereich Neudorfs verändern: Guido Pfaffenhausen (Foto) wird das langjährige Neudorf Süd belastende Thema Waschhaus beenden. "Ich bin Neudorfer, hier zur Schule gegangen und hatte nur in den letzten Jahren mein Büro im Osten der Bundesrepublik", meinte der Architekt, der nun auch ein Büro in Serm hat. 
"Ich will das Projekt Waschhaus in 2007 starten und dann auch mein Büro in die Einschornsteinsiedlung verlegen", ergänzte der Architekt im November 2006. Nach den intensiven Gesprächen mit der Denkmalbehörde, dem Bezirksamt Mitte und anderen Institutionen wurden die wichtigsten Weichen gestellt.
In den letzten Jahrzehnten gab es viele Bemühungen, für das seit 1969 nicht mehr genutzte Waschhaus in der Einschornsteinsielung eine neue sinnvolle und wirtschaftliche Nutzung zu finden. Nachdem  auch die Vorstellungen des Bürgervereins Neudorf mit einem Bürgerhaus nicht realisiert werden konnten, hat eine interfraktionelle Arbeitsgruppe des Bezirks Mitte verschiedene Lösungsmöglichkeiten sondiert und viele Gespräche mit dem Eigentümer und möglichen Investoren geführt.
Die Mühe hat sich gelohnt!
Nach über 35 Jahren hat die Bezirksvertretung Mitte endlich Beschlüsse zur künftigen Nutzung des „Waschhauses“ gefasst. Es wurden zwei Bauvoranfragen  zur Errichtung von neun Reihenwohnhäusern und zehn Stellplätzen einstimmig genehmigt. Das alte Waschhaus soll abgerissen werden, um die neue familiengerechte Wohnbebauung im Bauhausstil zu ermöglichen. Am 16. November passierte die Bauanfrage mit zwei Variationsmöglichkeiten - die Entscheidung, welche der Investor letztendlich trifft, überließen die Politiker dem Investor - die politische Ebene der Bezirksvertretung mit einstimmigem Votum.

Duisburg, 19. April 2007 - Historischer Kalender zum 19. April

Landesmittel für die Duisburger ZukunftsInitiative Frauen 
Anfang April erreichte das Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft in seiner Funktion als Koordinationsstelle für die ZukunftsInitiative Frauen (ZIF) die erfreuliche Nachricht aus Düsseldorf, dass das Land NRW in Kofinanzierung mit europäischen Mitteln Projekte der ZukunftsInitiative Frauen aus dem Programm „Regionen – Stärken – Frauen“ fördern wird. Ziele der Duisburger Projekte sind, die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Teilnehmen können  Berufsrückkehrerinnen, Elternzeitler (weiblich und männlich!), beschäftigte Frauen (Vollzeit, Teilzeit, geringfügig) und arbeitslose Frauen, die keine Ansprüche auf Geldleistungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit haben. Um die unternehmenspolitische Tendenz der gemeinsamen Verantwortung für die Abstimmung zwischen Familien- und Berufspflichten zu fördern, wird eine Qualifizierung auch für berufstätige Männer geöffnet.
F
olgende Projekte will das Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft und Koordinatorin für ZIF unter der Leitung von Irene Schiefen angehen (Foto bei der Medienpräsentation von Manfred Schneider) : 
Berufschance Tagesmutter: Qualifizierung, Zertifizierung, Vermittlung, Volkshochschule Duisburg, Barbara Aldag und Ursula Pavelescu
Förderung des unternehmens- und mitarbeiterorientierten Berufs- und Familienmanagements im betrieblichen und regionalen Umfeld: Fortbildung und Beratung mit qualifiziertem Abschluss als berufsbegleitender Kurs für beschäftigte Frauen und Männer „Familienmanager/in im Betrieb“, UnternehmerHaus AG, Dirk Kolo

Coaching und Training Center für Frauen 2007/2008, GFB mbH, Ulrike Knudsen

Beratung, Qualifizierung und Coaching für Frauen im Handwerk mit Abschlüssen: Fachkauffrau im Handwerk, Ausbildereignung und Europäischer Computerführerschein, Bildungszentrum des Handwerks, Melanie Beckmann

Nachhaltige und attraktive Beschäftigungsverhältnisse für Frauen in der Gesundheitswirtschaft in der Region ermöglichen und fördern, Stiftung Bildung und Handwerk, Christoph Hohoff und Axel Kempa

Klausurtagung des Verwaltungsvorstands zur strategischen Ausrichtung der Stadtverwaltung Duisburg
Der Verwaltungsvorstand der Stadt Duisburg, bestehend aus dem Oberbürgermeister und den Beigeordneten, hatte sich am vergangenen Sonntag und Montag zu einer Klausurtagung zurückgezogen, um über die strategische Ausrichtung der Verwaltungsspitze und Arbeitsschwerpunkte der Verwaltung zu beraten.
Am ersten Thementag hat sich der Verwaltungsvorstand mit der Einführung des neuen kommunalen Finanzmanagements beschäftigt. Ab 1. Januar 2008 wird bekanntlich das kamerale Rechnungswesen in Duisburg durch einen SAP-gestützten, kaufmännischen Rechnungsstil abgelöst. Eines der Ziele des Reformwerks ist es, Politik und Verwaltungsführung eine optimierte strategische Steuerung mittels wirkungsorientierter Richtungsentscheidungen zu ermöglichen, auf der Basis zusammengefasster, aber transparenter Finanz- sowie Leistungsdaten. Dieser Prozess wird auch erhebliche Auswirkungen auf die Organisationsstrukturen der Verwaltung haben. Der Verwaltungsvorstand wurde in Vorträgen externer und interner Fachleute über die Möglichkeiten der Datenbereitstellung und -analyse des neuen Systems informiert.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Vorarbeiten zu einem neuen Flächennutzungsplan für Duisburg. Es wurde beschlossen, den inzwischen mehr als 20 Jahre alten Flächennutzungsplan grundlegend neu zu fassen. Dazu sollen als erste Schritte zunächst einmal fachlichbezogene Masterpläne und Teilraumentwicklungspläne entwickelt werden. Die Mitglieder der Verwaltungsvorstandskonferenz haben sich darauf verständigt, Planungen der einzelnen Fachbereiche wie z.B. Umwelt- oder Kulturentwicklungsplanung auf den neuen Flächennutzungsplan abzustimmen. Einigkeit bestand auch darüber, dieses Vorhaben als gemeinsame Verantwortung des Vorstands unter Federführung und Moderation des Beigeordneten Dressler zu begreifen.
Der gesamte Prozess soll auf der Basis einer intensiven Beteiligung der Bürgerschaft, der Wirtschaft sowie von Verbänden und Institutionen angelegt sein.
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler (Fot) misst dem Verabredeten eine große Bedeutung bei: "Dass sich der Verwaltungsvorstand mit diesem Thema so unglaublich intensiv und konstruktiv auseinandergesetzt hat, zeigt, dass er sich der Bedeutung des Themas ebenso bewusst ist wie der Notwendigkeit zur gemeinsamen Verantwortung und zu fachübergreifendem Handeln. Der Verwaltungsvorstand hat an diesem Wochenende somit eine wichtige Weichenstellung für weitere Zukunftsgestaltung dieser Stadt vorgenommen."

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Walsum
Am Samstag, 5. Mai, findet ab 11 Uhr eine Fundsachenversteigerung in der Stadthalle Duisburg-Walsum am Schul- und Sportzentrum Driesenbusch, Waldstraße 50, statt. Das Bezirksamt Walsum versteigert öffentlich meistbietend Uhren, Handys, Fahrräder und sonstige Fundsachen. Die Gegenstände können am Versteigerungstag eine halbe Stunde vor Beginn besichtigt werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 27. April beim Bürgerservice des Bezirksrathaus Walsum (Erdgeschoss) geltend zu machen.

Normal oder Nicht-Normal - Veranstaltungsprogramm der Stadtbibliothek zu den 30. Duisburger Akzenten
Zehn zum Teil außergewöhnliche Veranstaltungen steuert die Stadtbibliothek zum diesjährigen Kulturfestival der 30. Duisburger Akzente (4. bis 28. Mai) bei, darunter sechs Autoren- und Schauspielerlesungen, eine dreiteilige Hörspielreihe sowie eine Ausstellung. Sie alle kreisen literarisch um das Festivalthema "NORMAL". Die gesamte Festivalzeit über und noch darüber hinaus (bis 31. Mai) wird im Treppenhaus die Karikaturenausstellung "Deutschland im Glück" von Achim Greser und Heribert Lenz gezeigt. Die 70 Original-Karikaturen umfassende Ausstellung ist eine Leihgabe des Vereins "Caricatura" aus Kassel.
Die Auftaktlesung bestreitet der seit seiner Geburt mit der Glasknochenkrankheit lebende Schauspieler Peter Radtke. Am 7. Mai liest er die 1915 geschriebene Erzählung "Die Verwandlung" von Franz Kafka. Tags darauf, am 8. Mai, stellt der mit seinen polemischen Wortmeldungen immer wieder heftige Kontroversen auslösende Publizist Henryk M. Broder seine neue Streitschrift "Hurra, wir kapitulieren!" vor. Darin dokumentiert er die politische Kapitulation Europas gegenüber dem Islamismus, ausgelöst durch den Streit um die Mohammed-Karikaturen.
Wieder einen Tag später startet die neue dreiteilige Hörspielreihe des Westdeutschen Rundfunks (WDR): "Inzest" von Christine Angot (9. Mai), "Rosebud" von Christoph Schlingensief (16. Mai) sowie "Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse" von Franz Kafka (23. Mai) heißen die Titel der WDR-Hörspiele, die jeweils mittwochs im LiteraturBistro öffentlich vorgestellt und gemeinschaftlich angehört werden. Anschließend diskutieren die ebenfalls anwesenden und an den jeweiligen Hörspielproduktionen beteiligten WDR-Redakteure mit dem Publikum.
Am 11. Mai gastiert der Autor Peter Stamm mit einer Lesung aus seinem 2006 erschienenen Buch "An einem Tag wie diesem". Sein Roman beschreibt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheiden kann. Zu einer weiteren Autorenbegegnung kommt es am 14. Mai: Dann unterhält sich der TV-bekannte Literaturkritiker Denis Scheck ("Druckfrisch") mit dem am Niederrhein geborenen Autor Christoph Peters über dessen neuen Roman "Zimmer im Haus des Krieges". Thema dieser Veranstaltung ist ebenfalls die Auseinandersetzung mit dem Islamismus.
Bereits zum dritten Mal in Folge gestaltet Christian Brückner eine literarische Akzente-Veranstaltung in der Bibliothek. "Kurzprosa von Robert Walser" präsentiert der bekannte Synchron- und Dokumentarfilmsprecher am Abend des 18. Mai. Walser gehört zu den rätselhaftesten Schriftstellern seiner Zeit. Den Schlusspunkt des Literaturprogramms setzt am 25. Mai Ilija Trojanow mit der Vorstellung seines preisgekrönten Buches "Der Weltensammler". Auch dieser Roman, 2006 erschienen, beschäftigt sich mit der Faszination und Anziehungskraft fremder Religionen.
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr und finden in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße 5-7 statt. Die Literaturveranstaltungen kosten im Vorverkauf vier Euro und an der Abendkasse fünf Euro Eintritt. Der Besuch der Hörspiele und der Ausstellung ist dagegen kostenfrei. Karten im Vorverkauf gibt es an der Erstinformation. Weitere Informationen zum Bibliotheksprogramm stehen in einem Faltblatt, das stadtweit erhältlich ist, und im Internet unter
www.stadtbibliothek.duisburg.de.
VHS-Vortrag: " Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?"
"Was hat die Seele mit dem Krebs zu tun?" lautet der Titel eines Vortrags der Volkshochschule am Montag, 23. April, um 20 Uhr im Gebäude am König-Heinrich-Platz und wendet sich an Betroffene genauso wie an ihnen nahe stehende Menschen. Die Psyche spielt ganz sicher auch eine wichtige Rolle der bei einer Krebserkrankung. Das beginnt mit dem Schock der Diagnose und zieht sich durch den gesamten Krankheitsprozess. Das Wissen um den Einfluss der Seele kann genutzt werden, um den Verlauf von Krankheit und Genesung positiv zu beeinflussen. Die Psychotherapeutin Gabriele Huskens beschreibt diese Wechselwirkung zwischen dem körperlichen Seite der Krankheit einerseits, Gefühlen, Denkmustern, sozialen Beziehungen und Stressverhalten andererseits. Der Eintritt beträgt 5 Euro.


Homberger Feuerwache eingeweiht

Rund sechs Wochen nach dem Einzug der 80 Feuerwehrleute und dem ersten Einsatz feierten am 18. April 2007 die Projektbeteiligten mit zahlreich geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung die offizielle Einweihung der neuen Feuerwache Duisburg-Homberg/Laar. Beim Bau des Gebäudekomplexes an der Rheindeichstraße hatte die Stadt Duisburg als Bauherr auf die RAG Gewerbeimmobilien GmbH (RGI) als privaten Partner gesetzt.

Die RGI - ein Unternehmen der RAG Immobilien GmbH - hatte den Rohbau Mitte Oktober 2006 fertig gestellt. Am 1. März 2007 konnten - exakt nach Plan - die Einsatzkräfte in den Neubau auf dem rund 12.500 Quadratmeter großen ehemaligen RAG-Gelände im Hafen Rheinpreussen einziehen. Neben den Einsatzkräften sind in dem rund 5.000 Quadratmeter großen Gebäude auch noch die Aggregatwerkstatt der Duisburger Berufsfeuerwehr, die Feuerwehrschule als regionales und überregionales Aus- und Weiterbildungszentrum sowie ein Löschzug der freiwilligen Feuerwehr untergebracht. Für die Ausbildung wurde auch der weithin sichtbare knapp 20 Meter hohe Übungsturm errichtet, um den Einsatz mit Leitern und andere Rettungs- und Löscheinsätze trainieren zu können.

 

Der Leiter der Duisburger Feuerwehr und neue Hausherr, Stefan Crain, zeigte sich hocherfreut über das neue Heim seiner Leute. "Zwar feiern wir etwas verspätet die offizielle Eröffnung, nachdem wir schon seit dem 1. März die Wache nutzen, aber jetzt haben wir auch einen echten Grund für dieses Fest. Denn inzwischen konnten wir die vielen Vorteile des neuen Standortes feststellen und - glauben Sie mir - es gab bisher auch aus den Reihen meiner Leute nur Zustimmung für den Standard im Gebäude und den Standort hier in Homberg - schimmelig ist hier höchstens die vergessene Brotstulle im Spind," sagte Crain mit einem leichten Augenzwinkern zu einem der Gründe für den Neubau in Homberg.  

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland stimmte in das Lob für die neue Feuerwache ein: "Ich bin sehr froh, dass unsere Stadt für die Realisierung dieser neuen Feuerwache einen starken Partner, wie die RGI, die RAG GewerbeImmobilien GmbH, gewinnen konnte. Hier hat sich erneut gezeigt, dass die Stadt als kommunaler Auftraggeber mit einem privaten Unternehmen im Rahmen eines 'Public-Private Partnership-ähnlichen Geschäftes' ein großes Bauprojekt erfolgreich und vor allem kostenorientiert zum Abschluss bringen kann. Die RGI, die es in dieser Gesellschaftsform nicht mehr gibt, hat sich als ausgesprochen zuverlässiger und vertragstreuer Partner erwiesen. Gleiches stelle ich ausdrücklich auch für den Nachfolger, die Projektentwicklungsgesellschaft COVER Projektentwicklung GmbH, in der die gleichen Akteure weiterhin aktiv sind. Daher möchte ich mich bei dieser Gelegenheit nochmals bei dem Geschäftsführer der COVER Projektentwicklung GmbH vormals RGI, Herrn Dr. Georg Conzen und seinem Projektmanager, Herrn Juan-Carlos Pulido, für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren bedanken."  

Dr. Conzen betonte abschließend, dass die RGI mit ihren umfangreichen Erfahrungen als Projektentwickler den komplexen Anforderungen bei der Planung und beim Bau einer Feuerwache für die Kommune ein idealer Partner war. "Wir konnten unser umfassendes Know-how ganz im Sinne der Stadt Duisburg einsetzen. Kosten und Termineinhaltung waren dabei für uns oberstes Gebot. Erfreulich ist, dass uns das offenbar gelungen ist und der Auftraggeber und die hier arbeitenden Menschen zufrieden sind mit dem, was Sie bekommen haben."

 

Von der neuen Feuerwache an der Rheindeichstraße werden üblicherweise die Stadtbezirke Homberg/Ruhrort und Meiderich/Beek versorgt. Selbstverständlich werden die Einsatzkräfte in Notfällen auch im gesamten Stadtgebiet eingesetzt. Auf der Wache arbeiten insgesamt rund 80 Berufsfeuerwehrleute, aufgeteilt in drei Schichten. Verstärkt werden sie im Bedarfsfall von weiteren 60 freiwilligen Feuerwehrleuten, die dem Wachbezirk Homberg/Laar zugeordnet sind. Im viergeschossigen Zentralgebäude sind die Büros, Aufenthalts- und Ruheräume sowie die Einsatz- und Lagerräume untergebracht. An das Zentralgebäude schließen sich seitlich die geräumigen Fahrzeughallen mit Werkstätten und Nebenräumen an. In den Neubau integriert ist eine Anlage zur Nutzung des Regenwassers, um sowohl die Ressourcen als auch die Feuerwehrkasse zu entlasten. Die Kosten des gesamten Projektes wurden auf rund 10 Millionen Euro begrenzt.
Historische Schätze der Societät  Duisburg wieder ans Tageslicht gekommen

Duisburg, 18. April 2007 - Historischer Kalender zum 18. April

Landfermannstraße und Friedrich-Albert-Lange-Platz ab Freitag wieder in beiden Richtungen befahrbar
Ab Freitag, 20. April, werden der Friedrich-Albert-Lange-Platz sowie die Landfermannstraße wieder für den Kraftfahrzeugverkehr Richtung Mülheim freigegeben. Vorher wird jedoch am Donnerstag, 19. April, die Köhnenstraße in Fahrtrichtung Mülheim ab Kuhlenwall komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, da Fahrbahnmarkierungsarbeiten durchgeführt werden. Außerdem wird die Ampelanlage umgebaut. Kraftfahrzeugführer sollten die bekannten Umleitungen nutzen. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis dafür, dass es an diesem Tage verstärkt zu Behinderungen kommen kann.
Auch wenn ab Freitag der Verkehr in diesem Bereich wieder Richtung Mülheim rollt, sollte hier weiterhin vorsichtig gefahren werden. Die Bauarbeiten im Umfeld sind noch nicht abgeschlossen, so dass ständig mit Baustellenfahrzeugen gerechnet werden muss.
Bauarbeiten auf der Ruhrorter Straße und Krusestraße in Duisburg-Ruhrort
Die Stadtwerke Duisburg führen ab Donnerstag, 19. April, auf der Ruhrorter Straße und der Krusestraße Arbeiten an ihren Gas- und Wasserleitungen durch. Im Parkplatzbereich Krusestraße erfolgen ab 19. April Suchschachtungen. Am Montag, 23. April, wird dann mit den Aufbrucharbeiten begonnen. Während der gesamten Maßnahme ist mit Behinderungen für den Kraftfahrzeugverkehr sowie für Radfahrer zu rechnen. Fußgänger können den Bereich ungehindert passieren. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2007.
Vollsperrung der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh
Am Sonntag, 22. April 2007, wird die Weseler Straße in Duisburg-Marxloh zwischen Hagedornstraße und Dahlmannstraße ab ca. 7 Uhr in beide Fahrtrichtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung ist aufgrund von Gleisbauarbeiten der Duisburger Verkehrsgesellschaft erforderlich und wird voraussichtlich bis 20 Uhr bestehen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.

Dienstag, 24. April, 19 Uhr, Lehmbruck-Trakt: Vortrag von Reinhard Joecks (Foster & Partners) zum Masterplan Innenstadt Duisburg
Eine Veranstaltung des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. in Kooperation mit dem BDA Rechter Niederrhein Eintritt: 5,-/2,50 Euro
Der Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum und der Bund Deutscher
Architekten / Rechter Niederrhein pflegen seit vielen Jahren eine Kooperation. Gemeinsam laden sie zu diesem öffentlichen Vortrag über den Masterplan Innenstadt Duisburg ein
Der Vorsitzende des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. Dr. Herbert Krämer, gehörte zusammen mit den nachfolgenden Oberstadtdirektoren Dr. Richard Klein und Norbert Giersch zu den Initiatoren des Masterplans Innenstadt. Reinhard Joecks ist einer der wesentlichen Bearbeiter des Masterplans und wird seinen Powerpoint-Vortrag in deutscher Sprache halten. Die Mitglieder des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. und des BDA-Rechter Niederrhein erhalten einen freien Eintritt zur Veranstaltung.

Hermann Hesse zum 130. Geburtstag
Ob Romane, Erzählungen, Prosaschriften oder Gedichte - Hermann Hesse beherrschte jede literarische Form mit gleicher Meisterschaft. Mal melancholisch, mal romantisch, mal kritisch und auch satirisch hinterließ er ein Lebenswerk von unglaublicher Dichte und Schönheit. Georg Adler und Dr. Claudia Kleinert stellen am Mittwoch, 25. April 2007, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS, König-Heinrich-Platz, Stadtmitte, den Autor (wieder) vor. Eintritt an der Abendkasse: 5,00 Euro

Duisburg, 17. April 2007 - Historischer Kalender zum 17. April

Zukunft von St. Anna in Neudorf ungewiss - droht zweites Waschhaus-Schicksal?
"Ende des Jahres wird es die Gemeinde hier so, wie wir das Gemeindeleben bisher kannten, nicht mehr geben", erklärte Pfarrer Thomas Quadt im September 2006. Melancholie und Trauer waren bei der sachlichen Mitteilung deutlich spürbar. Die St. Anna-Kirche und damit das gesamte Gemeindeleben wird nach Bischofsbeschluss vom Bistum Essen im Januar 2006 finanziell nicht mehr getragen. Sie wird als "Unterrubrik weitere Kirche" geführt und soll spätestens ab 2007 im Gemeindeleben von St. Gabriel im Süden Neudorfs aufgehen. Das ist Geschichte.
Das Interesse des Bistums, der Öffentlichkeit und natürlich der Annaniter am Erhalt bzw. eines weiterhin mit Leben gefülltem Gotteshauses ist natürlich groß. Das nun unter Denkmalschutz stehenden Gotteshaus aus Backstein und den baumähnlich gegliederten Scheiben wurde vom Kirchenbau-Architekten Rudolf Schwarz (1897 - 1961) entworfen. 
"Die Gespräche mit der Universität Duisburg-Essen haben sich leider zerschlagen", bedauerte Dr. Herbert Fendrich vom Eigentümer Bistum Essen Dezernat Kirchen gestern. Die Grundidee der Universität war, das Neudorfer Denkmal für Feierlichkeiten der Universität zu nutzen. Die Fixkosten erreichen fast sechsstelligen Betrag im Jahr ohne das von der Gemeinde zuvor genutzte Einbringen von ehrenamtlicher Tätigkeit zum Erhalt des Gebäudes. Das war de vernehmen nach wohl auch das zentrales Thema in den Gesprächen des Bistums mit der Universität. Für eine andersartige Nutzung als bisher unterliegt das Gebäude auch den allgemeinen Bestimmungen zum Versammlungsrecht bzw. dem gesetzlichen Brandschutz.  Für das Bistum steht auch nicht jede Nutzung zur Debatte. "Es muss schon mit der Gemeinde abgestimmt sein, was inhaltlich angeboten werden soll. Dass für eine andere Nutzung als bisher die langfristige Sicherung des Erhalts des Denkmals dabei eine zentrale Rolle spielt versteht sich von selbst. Eine Ausrichtung im Bestattungssektor schwebt uns dabei nicht vor", erteilte Dr. Fendrich einem Ansinnen, das Denkmal in dieser Richtung nutzen zu wollen eine klare Absage." Fotos Dieter Gründer
Jugendaustauschprogramm "Die weiße Stahlbrücke"

Cevdet Maras, Leiter des städtischen Kinder- und Jugendzentrums Süd, Mündelheimer Straße, hatte die Idee zu einem Jugendaustausch mit der türkischen Provinz Denizli. Unter dem Namen "Die weiße Stahlbrücke" fand das erste Treffen im Rahmen der interkulturellen Kommunikation vom 31. März bis 7. April 2007 statt.
15 Jugendliche und zwei Betreuer erlebten in Denizli eine herzliche Aufnahme und ein abwechslungsreiches Programm: verschiedene Besichtigungen von kulturellen Städten, Erleben der türkischen Bräuche und Sitten, Kennen lernen des Erziehungssystems in der Schule, ein Abendessen bei den Familien, Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten bis hin zu einer Jachtfahrt im Ägäischen Meer. Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthalts in Denizli war die Bepflanzung von vielen Lindenbäumen und Trauerweiden.
Dieses Programm wurde durch die Universität Pamukkale, der Schule, der Eltern und des Bürgermeisters von Buldan (traditionelle Stadt von Denizli) unterstützt. "Die weiße Stahlbrücke" findet ihre Fortsetzung im Gegenbesuch der Austauschpartner in Duisburg in der Zeit vom 23. bis 30. September 2007, auf den sich schon jetzt alle Beteiligten freuen.
Mit Edu-Kinestetik besser lernen

"Befreiung von Lernblockaden - Abschied von negativer Lernerfahrung" - lautet der Titel eines Seminars der Volkshochschule am Samstag, 12. Mai, von 10 bis 17 Uhr, im VHS-Gebäude, Steinsche Gasse 31, unter der Leitung von Ingrid Bürgers. Dieses Seminar vermittelt einen Einblick in die Grundlagen der Edu-Kinestetik, einer Methode, die sich vor allem beim Abbau von Lernblockaden bewährt hat. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer einiges über die Gehirnfunktionen und den Ablauf von Lernprozessen. Um Voranmeldung wird gebeten.

Ensemble Nahtlos mit dem BEST OF des musikalisch-literarischen Kabaretts:
Die Sehnsucht nach dem Grundakkord

Eine muntere Collage mit Texten, Szenen, Musik und Songs von Hollaender, Brecht, Tucholsky, Reutter, Kästner u.a. gibt es am Donnerstag, 26. April, von 20 bis 21.30 Uhr in der VHS am König-Heinrich-Platz in der City. Unter dem Titel "Die Sehnsucht nach dem Grundakkord" spannt das "Ensemble Nahtlos", das sind Susanne Fernkorn (Text und Gesang), Norbert Knabben (Text und Gesang) und Hans Lammert (Klavier), einen Bogen, der den Spagat zwischen Aufklärung und Unterhaltung auf spielerische Art und Weise meistert.
Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro, Karten gibt es im Vorverkauf in allen VHS-Geschäftsstellen.
 

Sonntagsführung, 22. April, 11.30 Uhr: Alberto Giacometti: „Hinter dem Vorhang“ mit Gottlieb Leinz
Eintritt: 5,-/2,50 EUR

In jedem Museum gibt es berühmte Werke, die seit langem zur Dauerausstellung gehören und in vielen Ausstellungen zu sehen waren.
Vielfach glaubt man, der Bedeutung solcher zentraler Arbeiten durch die Kenntnis der Werkbiographie auf die Spur gekommen zu sein. Und doch zeichnen sich überraschenderweise gerade jene Werke durch eine ungeahnte Vieldeutigkeit aus, die es neu zu entdecken gilt.
Die Enthüllung derartiger Zusammenhänge läßt sich im Werk Alberto Giacomettis (1901-1966) durch dessen enge Freundschaft mit dem Schriftsteller Samuel Beckett in Paris vor Augen führen. Giacometti hatte 1963 das Bühnenbild für "Warten auf Godot" geschaffen, und diese gespenstische Inszenierung ist der Schlüssel, um rückblickend das surreale und magisch verschlüsselte Werk des Bildhauers in einem neuen Licht zu sehen, nämlich auf der Bühne, "hinter dem Vorhang". Dr. Gottlieb Leinz wird diese neuen Aspekte im Werk des großen Schweizer Bildhauers in seiner Sonntagsführung anschaulich erläutern.
Alberto Giacometti (Borgonovo 1901-1966 Chur), Der Wald (Sieben Figuren, ein Kopf), 1950, Bronze, 55,5 x 61 x 49,5 cm Objektmaß, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: J. Diemer, © ADAGP, Paris

Schon im Frühling drohen Waldbrände - viele trockene Äste und Reisig nach dem Orkan
Das sommerliche Wetter erhöht die Brandgefahr in Duisburgs Wäldern. Der Deutsche Wetterdienst hat die Waldbrandstufe 4 bzw. 5 (hohe bzw. höchste Gefahr) bereits ausgerufen. In Duisburg sind allein die rheinnahen Waldbereiche "nur" mit der Waldbrandstufe 3 einzustufen, aber auch dieser Zustand wird sich mit der anhaltenden Trockenheit in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern. In allen anderen Forstbereichen ist längst die Waldbrandstufe 4 erreicht. Einen ersten kleinen Waldbrand hat es in Duisburg schon am Wochenende gegeben. Besonders gefährdet sind die Wälder zur Zeit auch durch die Schäden des Orkans. Gerade auf den Sturmflächen lagern viele Äste und trockenes Reisig.
Die üblichen Warnungen der Forstbehörde, wie der Hinweis auf das Rauchverbot im Wald
vom 1. März bis 31. Oktober, das absolute Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe (bis 100 Meter) oder die Wirkung von Flaschen und Scherben als Brennglas sind zwar weitgehend bekannt. Im Frühjahr nach dem Orkan erhalten sie jedoch eine ganz besondere Bedeutung. Deshalb werden Waldspaziergänger aufgefordert, schon jetzt alle Verhaltensregeln zur Brandverhütung zu beachten. Im Frühjahr, wenn viele noch nicht mit einer Brandgefahr in den Wäldern rechnen, ist besondere Vorsicht geboten. Waldbesitzer dürfen kein Reisig auf den Sturmflächen verbrennen.  Eine tagesaktuelle Übersichtskarte sowie Angaben einzelner Wetterstationen zur regionalen
Waldbrandgefährdung bietet der Deutsche Wetterdienst auf der Internetseite www.agrowetter.de an.

Duisburg, 16. April 2007 - Historischer Kalender zum 16. April

Duisburgs neue Innenstadt
Dritte Bürgerinformation zum Masterplan

 Lord Norman Fosters Masterplan für die Innenstadt bleibt weiterhin im Zentrum der Diskussion über Duisburgs Zukunft. Deshalb bietet die Stadt eine dritte Präsentation an. Am Freitag, 27. April 2007 wird Reinhard Joecks, Projektleiter aus dem Londoner Büro Foster + Partners, die Ideen des britischen Architekten im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 (Innenhafen), vorstellen. Beginn ist um 16.30 Uhr. Was die Stadt von der Vision einer neuen Innenstadt erwartet, erläutert Wolfgang Rabe, Dezernent und Geschäftsführer der Innenhafen Entwicklungsgesellschaft.
Die rund 150 kostenlosen Eintrittskarten gibt es ab Dienstag, 17. April 2007, am Empfang im Rathaus, Burgplatz 19 (Öffnungszeiten: montags bis freitags 8 bis 17 Uhr). Wegen des erwarteten Interesses werden pro Person maximal zwei Karten ausgegeben.

NRW: Konjunkturindikatoren zeigen Aufschwung
Düsseldorf (LDS NRW). Die Konjunkturindikatoren für NRW lassen in den meisten Wirtschaftszweigen einen
Aufwärtstrend erkennen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik berichtet, sind Produktion und Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes im vierten Quartal 2006 gegenüber dem gleichen Zeitraum des
Vorjahres um 4,1 Prozent gewachsen. Der Auftragseingang lag im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent über dem
Vorjahresniveau. Neben dem weiterhin wachsenden Exportgeschäft hat sich vor allem der Binnenmarkt weiter
belebt. Auch weniger exportorientierte Wirtschaftszweige verzeichnen wieder steigende Umsätze.
Im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe konnte erstmals nach sieben Jahren des Rückgangs wieder ein
Umsatzwachstum verzeichnet werden. Auch auf dem Arbeitsmarkt setzt sich die Erholung weiter fort.
Allerdings tragen Sondereffekte zu diesen Entwicklungen bei.
Der Einzelhandel in NRW konnte hingegen bislang nicht von dieser Entwicklung profitieren. Die realen durchschnittlichen Umsätze waren im vierten Quartal 2006 um 0,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
Diese Ergebnisse können dem Bericht "Wirtschaftliche Entwicklung in NRW" entnommen werden, den das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik soeben veröffentlicht hat. Der Bericht steht im Internet unter
"www.lds.nrw.de/presse/Wirtschaftliche_Entwicklung.pdf" zum kostenlosen Download zur Verfügung. Er analysiert
die aktuelle Wirtschaftslage des Landes auf der Grundlage von Informationen aus verschiedenen amtlichen
Statistiken und ergänzt damit die bisherigen Veröffentlichungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage Nordrhein-Westfalens. (LDS NRW)

Sommeridylle pur in Duisburg im Frühling

Duisburg, 15. April 2007 - Historischer Kalender zum 15. April

Zum 175. Geburtstag von Wilhelm Busch

* 15. April 1832 in Wiedensahl (bei Hannover);
† 9. Januar 1908 in Mechtshausen (bei Seesen am Harz)




 


 

Frühlingslied
von Wilhelm Busch


 

In der Laube von Syringen,

Oh, wie ist der Abend fein!

Brüder, laßt die Gläser klingen,

Angefüllt mit Maienwein.

Heija, der frische Mai,

 

Er bringt uns mancherlei.

Das Schönste aber hier auf Erden

Ist, lieben und geliebt zu werden,

Heija, im frischen Mai.

 

Über uns die lieben Sterne

Blinken hell und frohgemut,

Denn sie sehen schon von ferne,

 Auch hier unten geht es gut.

 

Wer sich jetzt bei trüben Kerzen

Der Gelehrsamkeit befleißt,

Diesem wünschen wir von Herzen,

Daß er bald Professor heißt.

 

Wer als Wein- und Weiberhasser

 Jedermann im Wege steht,

Der genieße Brot und Wasser,

Bis er endlich in sich geht.

 

Wem vielleicht sein altes Hannchen

Irgendwie abhanden kam,

Nur getrost, es gab schon manchen,

Der ein neues Hannchen nahm.

 

Also, eh der Mai zu Ende,

Aufgeschaut und umgeblickt,

Keiner, der nicht eine fände,

Die ihn an ihr Herze drückt.

 

Jahre steigen auf und nieder;

Aber, wenn der Lenz erblüht,

Dann, ihr Brüder, immer wieder

Töne unser Jubellied.

 

Heija, der frische Mai,

Er bringt uns mancherlei,

Das Schönste aber hier auf Erden

Ist, lieben und geliebt zu werden,

Heija, im frischen Mai.

Planfeststellungsbeschluss zur Rohrfernleitungsanlage für Kohlenmonoxid von Köln-Worringen nach Krefeld-Uerdingen liegt aus
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat mit Beschluss vom 14.02.2007 den Plänen der Bayer Material Science AG (BMS) zum Bau der Rohrfernleitungsanlage für gasförmiges Kohlenmonoxid von Köln-Worringen nach Krefeld-Uerdingen zugestimmt. Der Beschluss liegt mit den Planunterlagen vom 11. April bis zum 25. April jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Zimmer 221, Duisburg-Mitte. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber allen Betroffenen als zugestellt.

Warum es sich lohnen könnte, zu lernen
"Pauken ist ätzend - aber gelernt ist gelernt!" - heißt ein Wochenendseminar der Volkshochschule am ersten Mai-Wochenende, das sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren richtet. Am 5. und 6. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr, zeigt Frank Zahlmann im VHS-Gebäude an der Steinschen Gasse 31, dass richtiges Lernen gelernt werden kann. Praxistipps für den Schulalltag runden die Veranstaltung ab. Um Anmeldung wird gebeten.
VHS bietet persönliche Bewerbungsberatung
Wer seinen Bewerbungsunterlagen eine besondere Note geben möchte, sich gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten will oder ein persönliches Feedback zu bestimmten Fragen sucht, ist in der coachingorientierten, individuellen Bewerbungsberatung der Duisburger VHS am Samstag, 21. April, bestens aufgehoben.
In einem Einzelgespräch von jeweils einer Zeitstunde wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer von einer erfahrenen Bewerbungstrainerin beraten. Es sind alle vorhandenen Bewerbungsunterlagen, insbesondere die Daten des Lebenslaufs, mitzubringen. Jede Beratung dauert eine Stunde, genaue Termine werden bei der Anmeldung vergeben. Veranstaltungsort ist das städtische Institut für Aus- und Fortbildung, Lüderitzallee 27, Duisburg-Buchholz.
Rhetorikseminar
"Stimme - Bewegung - Wirkung" - unter diesem Titel steht ein Wochenendseminar der Volkshochschule am 27.und 28. April im VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz. Dieses Rhetorikseminar unter der Leitung von Dr. Goldstein beginnt am Freitag um 18 Uhr und dauert am Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Eigenpräsentation. Ausgehend von einer Analyse der individuellen Bewegungs- und Stimmmuster lernen die Teilnehmer individuelle Strategien kennen, um sich selbst optimal zu präsentieren und dies mit einer angemessenen Sachpräsentation zu verbinden. Eine Voranmeldung in der VHS ist erforderlich.

Verhandeln lernen
"Erfolgreich verhandeln" - lautet der Titel eines Wochenendseminars der Volkshochschule, in dem es um die Kunst der überzeugenden Gesprächsführung geht. Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. April, von 10 bis 17 Uhr statt und wird am folgenden Tag ebenfalls in der Zeit von 10 bis 17 Uhr fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude am König-Heinrich-Platz, Referentin ist Marina Weingartz. Behandelt werden die Grundlagen der Verhandlungsführung, Verhandlungstaktiken und der Umgang mit unfairen Angriffen. Um Voranmeldung wird gebeten.

Duisburg, 14. April 2007 - Historischer Kalender zum 14. April

Verkürzte Öffnungszeiten im Allwetterbad Walsum
Auf Grund einer Schwimmveranstaltung ist das Allwetterbad Walsum am Samstag, 21. April und Sonntag, 22. April 2007 nur bis 12 Uhr geöffnet. DuisburgSport bittet für die kurze, vorübergehende Schließung um Verständnis. Weitere Informationen rund ums Bad erhalten Sie unter unserer Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de
Sich Dinge merken lernen
Allen, die leichter und besser Daten, Namen und Fakten behalten möchten, gibt ein Seminar der Volkshochschule Tipps und Tricks an die Hand, wie sich die eigene Auffassungsgabe erhöhen lässt. Dieses "Gedächtnis- und Konzentrationstraining" findet unter der Leitung von Christoph Dahms am Samstag, 5. Mai, 9 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 6. Mai, 9 bis 13 Uhr, in der VHS-Zweigstelle West an der Arndtstraße in Duisburg-Rheinhausen, statt. Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Voranmeldung erforderlich.
Was man beachten muss, um bei der Erziehung Erfolg zu haben
 "Wer braucht schon eine Supernanny?" heißt ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 5. Mai, von 14 bis 18 Uhr in der VHS am König-Heinrich-Platz, das Eltern dabei helfen soll, mit Mut und Selbstvertrauen den Erziehungsalltag zu meistern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung unter der Leitung von Britta Karstein stehen grundlegende Informationen über Erziehungsstile, Erziehungsziele und die Auswirkung von Erziehungsverhalten. Ziel ist es, den Eltern zu zeigen, dass man bei der Erziehung auch ohne Spezialisten weiterkommt und dass es keinen Grund zur Verunsicherung gibt, die ja ihrerseits oft erst zu Problemen in der Erziehung führt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Duisburg, 13. April 2007 - Historischer Kalender zum 13. April

Stadtkämmerer Dr. Peter Langner: "Abschluss des Verfahrens zur Zukunftsausrichtung der Klinikum Duisburg gGmbH steht bevor" - Münchens privat geführte Sana Kliniken stehen bereit
Am 23. Januar 2006 hat der Rat der Stadt Duisburg vor dem Hintergrund der sich ändernden finanziellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen beschlossen, zur nachhaltigen Zukunftsausrichtung der Klinikum Duisburg gGmbH die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner zu prüfen. Wie Stadtkämmerer und Beteiligungsdezernent Dr. Peter Langner mitteilt, wird nach Abschluss des darauf folgenden mehrstufigen Interessenbekundungsverfahrens, durchgeführt von dem beauftragten Beratungsunternehmen PwC Corporate Finance Beratung GmbH, die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Duisburg am 23. April 2007 zur Vorberatung und dem Rat der Stadt Duisburg am 26. April 2007 zur Beschlussfassung in nichtöffentlicher Sitzung aus zwei vorliegenden notariell beurkundeten Angeboten die Beteiligung eines konkreten strategischen Partners zu 49 Prozent der Geschäftsanteile an der Klinikum Duisburg gGmbH vorschlagen. Beide Angebote wurden von renommierten privaten Krankenhausbetreibern eingereicht.

Der vorgeschlagene Partner konnte in der letzten Verfahrensstufe überzeugen. Gemäß dem Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 18. September 2006 hat die Verwaltung in dieser Verfahrensstufe die Handlungsoptionen "Kooperation mit einem strategischen Partner" sowie "Beteiligung eines strategischen Partners in Höhe von 49 Prozent" gleichberechtigt weiter verfolgt.

Die unverzüglich aufgenommenen Kooperationsverhandlungen mit einem kommunalen Krankenhausträger mussten ergebnislos abgebrochen werden, da sich der potenzielle Partner im Hinblick auf die Zukunftsausrichtung seiner Kliniken durch Einleitung eines Verfahrens zur Beteiligung eines strategischen Partners von bis zu 74,9 Prozent anderweitig orientiert hat.

Mit den im Verfahren verbliebenen Interessenten für eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent wurden mehrtägige Verhandlungsrunden sowie ein medizinischer Workshop unter Beteiligung des ärztlichen Direktoriums des Klinikums durchgeführt. Der vorgeschlagene Partner hat nach Abschluss der Verhandlungen nicht nur das wirtschaftlich attraktivste Angebot, sondern auch - wie vom ärztlichen Direktorium des Klinikums bestätigt - das zukunftsweisendste medizinische Konzept zur Weiterentwicklung des medizinischen Standorts Duisburg und der damit verbundenen Investitionen unterbreitet. Da die Absicherung der Ertragskraft und des Kapitalbedarfs des Klinikums erklärtes Ziel des Verfahrens war, soll dem städtischen Haushalt lediglich ein Kaufpreis in Höhe des anteiligen Stammkapitals von 49 Prozent zufließen. Den eigentlichen Transaktionsbeitrag leistet der vorgeschlagene Partner in die Kapitalrücklage der Klinikum Duisburg gGmbH.
Im gleichen Maße ausschlaggebend für den Vorschlag der Verwaltung war auch das vertraglich vereinbarte Arbeitnehmerkonzept zur Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze des Klinikums. Wie bei Transaktionen von Minderheitsbeteiligungen marktüblich, schlägt die Verwaltung zugleich den Abschluss eines Managementvertrages mit dem Partner vor. In diesem Vertrag werden die Grundsätze der künftigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt als Mehrheitsgesellschafterin, dem Klinikum und dem strategischen Partner sowie der Know-how-Transfer seitens des neuen Mitgesellschafters vereinbart.
Münchens private Sana Kliniken heißt der neue Minderheitsgesellschafter (49 %), der nach liebäugeln der Malteser Trägergesellschaft, der Asklepios Kliniken, Ategris regional, Rhön Kliniken und Helios Kliniken nun den Zuschlag erhalten könnte. 

Finanzierungssprechtag am 20. April: IHK hilft Firmen im Förderdschungel
Ab sofort Terminvereinbarung möglich
 

Einen Fördermittel- und Liquiditätssprechtag bietet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am Freitag, 20. April, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg, an. Die Veranstaltung, in Kooperation mit der Förderbank des Landes NRW (NRW.BANK), richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer mit hohem Finanzierungsbedarf.  

Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund, die KfW-Mittelstandsbank und die Europäische Union unterstützen Unternehmen mit einer Vielzahl verschiedenster Förderprogramme. Diese Programme können helfen, Investitionen zu finanzieren und die Liquidität zu verbessern. Aufgrund der Vielzahl der Angebote fehlt jedoch oft die Orientierung in diesem Förderdschungel. Hier setzt der Sprechtag der IHK an, bei dem Unternehmen im Rahmen von terminierten, vertraulichen Einzelgesprächen einen Überblick über die konkret für ihr Vorhaben zur Verfügung stehenden Förderprogramme erhalten.

Boom-Land Indien: IHK informiert Mittelstand über den Markteinstieg
Anmeldung zum Praxistag bis 17. April

Indien gehört zu den aufstrebenden Wirtschaftsnationen und bietet ungeheures Potenzial auch für den hiesigen Mittelstand. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve den „Praxistag Indien“ am 26. April, 14 bis 18 Uhr, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Die Vermittlung praxisorientierter Hinweise für „die ersten Schritte“ auf dem Weg nach Indien steht im Vordergrund dieser Veranstaltung. Hierzu werden zwei Unternehmensvertreter ihren erfolgreichen Weg nach Indien beschreiben. Darüber hinaus berichten Referenten der Deutsch-Indischen Handelskammer und anderer Institutionen über die wirtschaftliche und politische Situation des Landes und seine Besonderheiten. Ergänzt werden die Vorträge um Informationen zu den Rahmenbedingungen für deutsche Investoren sowie zur interkulturellen Kommunikation zwischen indischen und deutschen Geschäftspartnern.
Anmeldeschluss ist der 17. April. Nähere Information: Niederrheinische IHK, Viviane Wamers, Telefon 0203 2821-347, E-Mail wamers@niederrhein.ihk.de.

Duisburg, 12. April 2007 - Historischer Kalender zum 12. April

Gleisarbeiten zwischen Duisburg-Kaiserberg und Oberhausen - Umleitung der S2 zwischen Oberhausen und Duisburg

Bald schweben die Rasen über dem König-Heinrich-Platz
Duisburg, 12. April 2007 - Die Arbeiten zum Ausbau des König-Heinrich-Platzes haben begonnen. Damit beginnt der letzte Akt der Baumaßnahmen rund um das fertig gestellte CityPalais.
Mit seiner Gestaltung verleiht der Platz dem gesamten Bereich ein neues Gesicht. Die schiefe Ebene des Platzes verbindet mit einem leichten Gefälle die Königstraße mit dem tiefer gelegenen Teil des Platzes vor der Oper. Die große Platzebene ist mit der Terrasse des CityPalais durch eine Stufenanlage verbunden. Die Pflasterung sämtlicher befestigter Flächen erfolgt einheitlich in Granit. Hierdurch dokumentiert der König-Heinrich-Platz seine Einheit zwischen Königstraße und Oper. Das Zentrum des Platzes bildet eine langgestreckte Rasenfläche, ein aus fünf Elementen bestehender "Grüner Teppich" (s. Plan und Beschreibung darunter). Diese mit Metallrahmen eingefassten Flächen liegen über dem Platzniveau.
Durch die besondere Gestaltung der Kanten werden diese beim Blick von schräg oben fast unsichtbar. Hierdurch ergibt sich der Eindruck, als schweben die Rasenflächen über dem Platz. Eine entsprechende Beleuchtung verstärkt diesen Effekt bei Dunkelheit. Zusätzlich zu der vielfältigen Nutzbarkeit einer klassischen Rasenfläche, laden auf der Metalleinfassung aufgesetzte Bänke zum Verweilen ein.
Das Landschaftsarchitekturbüro "Agence Ter.de" aus Karlsruhe zeichnet für die Gestaltung des neuen König-Heinrich-Platzes verantwortlich. Den Kreativen dort ist es gelungen, der Duisburger Innenstadt einen weiteren markanten Punkt hinzuzufügen. Voraussichtlich ab August diesen Jahres kann auf den Sitzbänken der schwebenden Rasen Platz genommen werden.

Norbert Maul neuer Geschäftsführer der Arge Duisburg 
Oberbürgermeister Adolf Sauerland freute sich heute, Norbert Maul als neuen Geschäftsführer der Arge Duisburg begrüßen zu können. Der ehemalige Leiter der Arbeitsagentur tritt nächste Woche die Nachfolge von Peter Scheffler an und wird die Verantwortung für rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Sauerland ist überzeugt davon, dass mit dem 51jährigen ein ausgewiesener Experte der Arbeitsverwaltung die schwierigen Aufgaben der Arge übernimmt: „Ich wünsche Norbert Maul alles Gute für seine Arbeit und freue mich auf eine vertrauensvolle Kooperation.“
Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Personaldezernent Reinhold Spaniel (links) begrüßten Norbert Maul (Mitte) als neuen Geschäftsführer der Arge.

"Festival des Sports"- zum größten Breiten- und Mitmachsportfest wird in Duisburg mit 100.000 Teilnehmer gerechnet
Die lebende Leichtathletik-Legende Harald Schmid: "Wir wollen Kinder durch Sport im Verein und Bewegung stark fürs Leben machen!"
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Das „Festival des Sports“ hat sich seit 1987 zum größten Breitensport-Ereignis in Deutschland entwickelt. Duisburg ist in diesem 20. Jubiläumsjahr eine von insgesamt fünf Ausrichterstädten im gesamten Bundesgebiet, aber in NRW alleiniger Ausrichter.
Zum „Festival des Sports“ vom 7. bis 9. September 2007 werden weit über 100.000 Teilnehmer erwartet. Die Schulen, der Zoo, die Duisburger City und der gesamte Sportpark Wedau werden Austragungsort des Festivals sein. Veranstalter ist der Deutsche Olympische Sportbund DOSB gemeinsam mit dem Landessportbund NRW. Als Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit DuisburgSport aktiv.

Für die Stadt Duisburg betonte Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Bedeutung des Festivals als weiteren sportlichen Höhepunkt im Sportpark Wedau. Der Sportpark sei für ein Mehrfach-Sportereignis der perfekte Austragungsort. Sauerland sagte die umfassende Unterstützung durch DuisburgSport und die Stadt Duisburg zu. Walter Schneeloch, Vorsitzender des LandesSportBund NRW und Vizepräsident des Deutschen Olympischen SportBundes, betonte, dass für das Festival des Sports ein starkes Team an den Start gehe. Pünktlich zu diesem Großeregnis wird übrigens am 26. August das neue Schmuckstück im Sportpark, das Leichtathletikstadion offiziell seiner neuen Bestimmung übergeben.


Es war so etwas wie ein Traum, seinem Idol zu begegnen. Die Ausrichter Landessportbund (wird in diesem Jahr 60) und Stadtsportbund Duisburg sowie DuisburgSport haben als Botschafter für das Festival des Sports keinen Geringeren als Harald Schmid (Foto) gewinnen können. Legendär waren in den 70er bis Anfang der 80er die Duelle des Hanauer Leichtathleten gegen den damals unschlagbaren Edwin Moses auf der 400-Meter-Hürdenstrecke. Aber ein Harald Schmid  - startete damals für den TV Gelnhausen - hatte nie aufgegeben, seinen Widersachern auf der Strecke und natürlich sich selbst stets alles abverlangt.  Bronze bei Olympia gab es für ihn mit der 4 x 400-m-Staffel 1976 in Montreal und 1984 in Los Angeles, als der Duisburger Rolf Milser dort Gold im Gewichtheben erkämpfte.
Der promovierte Sportwissenschaftler wurde 1999 in die Athleten-Kommission der International Association of Athletics Federations berufen. Er engagiert sich auch enorm in den Antidrogen-Kampagnen des Deutschen Sportbundes. "Kinder stark machen auf der Bahn ist einfach, sie sind immer zu begeistern", so Harald Schmid, "aber was wichtig ist für Kinder sind gute Übungsleiter und Sporttrainer. Zu ihnen haben sie Vertrauen und erst mit ihnen  gemeinsam hat man über den Sport die besten Voraussichten, im Leben Drogen aus dem Weg zu gehen." Er wird - wie rechts im Bild mit den Kindern - im September als Festival-Botschafter in Duisburg genau diese Einstellung deutlich machen.
Für Duisburg muss mit dem Festival ein 80 000 Euro-Paket gestemmt werden. "Wir haben aber trotz der kurzen Anlaufzeit nach der Anfrage 2006 und dem Zuschlag in 2007 gute und starke Sponsoren ins Boot holen können", freute sich SSB-Chef Franz Hering über das Engagement der Sparkasse Duisburg. der König-Brauerei, der Volksbank, Haniel und SMD Duisburg. Das das Festival überhaupt noch stattfindet und es sogar mit einer guten Zukunftsprognose versehen werden konnte, ist dem neuen DOSB-Präsidenten Dr. Thomas Bach zu verdanken. Ihm gelang es nach der Fusion des Deutschen Sportbundes DSB mit dem Nationalen Olympischen Komitee NOK die Coca Cola Deutschland GmbH als Hauptsponsor gewinnen zu können.

Duisburg kann sich vom 7. bis zum 9. September auf drei echt starke Tage rund um den Sport, Breitensport und dem aktiven Mitmachprogramm freuen. Der Zoo Duisburg und der Stadtsportbund verknüpfen.
Duisburgs Schulen und Kindertagestätten sind ebenfalls eingebunden. "Unsere 88 Grundschulen werden mit dem SSB am Freitag mit dem Zoo Spiel- und Sportstationen direkt im Tierpark anbieten. Wir verbinden mit dem Zoo Duisburg das Festival mit einem internationalen Madagasgar-Projekt, als Unterstützung für das Artenschutzprogramm für die Insel vor Afrika.  Für die Sekundarstufe I wird mit dem Schulsportreferat der Sportpark eingebunden sein. Am Samstag präsentiert sich der Sport dann mit einer Infomeile mitten in der Stadt. Auf etwa einen Kilometer Länge werden sich Vereine und Verbände vorstellen und auf einer Bühne wird es ein sportliches Show-Programm geben," ergänzte Franz Hering.

Die Festival des Sports Pressekonferenz: v.L: Heinz Gerd Janßen (DuisburgSport-Cef), Franz Hering (SSB-Chef), OB Adolf Sauerland, Festial-Sprecher Hermann Kewitz, Walter Schneeloch (LSB-Präsident NRW) und Dr. Harald Schmid.  Daten und Fakten zum Festival des Sports 

Stadt Duisburg macht mit beim ARD-Aktionstag "Kinder sind Zukunft" - großes Familienfest in Hochfeld
Mit einem bundesweiten Aktionstag wird am kommenden Samstag die ARD-Themenwoche "Kinder sind Zukunft" eingeläutet. Bevor dann bis zum 21. April Kinder im Mittelpunkt des gesamten ARD-Fernseh-, Radio- und Internetprogramms stehen, können sich alle zum Auftakt vor Ort richtig austoben.
So lädt am Samstag in Duisburg z.B. das städtische Jugendamt mit zahlreichen Partnern zu einem großen Fest nach Hochfeld, rund um das Familienzentrum und den Stadtteiltreff Immendal. Ab 11 Uhr dürfen sich die Kleinen auf verschiedenen Aktionsflächen drinnen und draußen nach Herzenslust austoben, während die Großen sich über die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen informieren oder nur im Elterncafé stärken können.
Ein besonderer Höhepunkt wird um 14 Uhr sein, wenn NRW-Familienminister Armin Laschet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem städtischen Familienzentrum Immendal die Schlüssel für das "Grüne Haus" übergibt, eine mit Mitteln aus dem Landessonderprojekt "Frühe Förderung von Kindern" geförderte Containeranlage auf dem Kindergartengelände. Dort sollen künftig verschiedene Träger sowohl Kinder fördern als auch Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen.
Auch die Radwerkstatt "Blaues Haus" auf der Bürgerwiese darf sich über einen Erweiterungscontainer und eine Vorplatzüberdachung freuen. Dort lernen Jugendliche nicht nur, Fahrräder zu reparieren, sondern werden auch mit allgemeinen handwerklichen Fertigkeiten vertraut gemacht. So sorgen sie nicht nur für verkehrssichere Fahrräder im Stadtteil, sondern bekommen auch ein Gespür für die Arbeitswelt.
Beim Fest wird auch für Außenstehende greifbar, wie beispielhaft Hochfeld ist mit seinem weit verzweigten Kooperationsnetzwerk für stadtteilbezogene Sozialarbeit, wo die unterschiedlichen Träger sich in ihren Angeboten sinnvoll ergänzen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam effektiv nutzen. Nicht nur Familien aus Hochfeld sind eingeladen, diese Möglichkeiten kennen zu lernen.

Bürgerbeteiligung zum Ausbau der Eisenbahnstraße in Duisburg-Homberg
Der südliche Abschnitt der Eisenbahnstraße in Duisburg-Alt-Homberg (Bebauungsplan Nr. 1043) soll entsprechend seiner Verkehrsbedeutung ausgebaut und bis zum Gewerbepark Rheinpreussen verlängert werden. Hierzu findet am Dienstag, 24. April, um 18 Uhr im Ratssaal des Bezirksrathauses Homberg, Bismarckplatz 1, ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl der oben genannte Planentwurf vorgestellt. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Entwurf kann vom 16. bis zum 23. April im Bezirksamt Homberg, Zimmer 103 Bismarckplatz 1, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

EUropa wird 50 ! Duisburger Bürger sollen Zukunft Europas mitgestalten
Ein Novum in der Geschichte der Europäischen Union: Zum ersten Mal fragt die EU ihre Bürger direkt nach ihrer Meinung über die Zukunft Europas. Das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt Duisburg wird in den nächsten Tagen 1.000 nach dem Zufallsprinzip ermittelte Bürger anschreiben und zu einem Bürgerforum einladen. 50 Bürger sollen dann ausgewählt werden, um am 9. Juni im "Kleinen Prinz" im Nürnberger Haus, dem neuen senioren- und behinderten-gerechten Konferenz- und Beratungszentrum in der Schwanenstr. 5-7, zu diskutieren. Gemein-sam mit dem Auswärtigen Amt der Bundesregierung geht es um die Frage, wie Europa in Zu-kunft aussehen soll.
Duisburg ist einer von nur 15 Standorten in der Bundesrepublik, an denen die Bürger diese Mit-bestimmungsmöglichkeit erhalten. Die Bürgerforen sind inspiriert von den "Europäischen Bür-gerkonferenzen". In der gesamten EU entwickeln derzeit Bürgerinnen und Bürger Empfehlun-gen, die aus ihrer Sicht dringend notwendig sind, um Europa voranzubringen. Es sind dies die Themen: "Energie und Umwelt", "Familie und soziale Sicherung" sowie "Immigration/Integration und globale Rolle der EU". Im Ergebnis soll eine "Europäische Bürgererklärung" entstehen, die den politischen Entscheidungsträgern als Anregung für die zukünftige Gestaltung von Europa überreicht werden wird.
Die Europäischen Bürgerkonferenzen werden von einem Stiftungskonsortium getragen, ange-führt von der belgischen König-Baudouin-Stiftung. Ko-finanziert wird das europaweite Vorhaben von der EU-Kommission mit dem größten Projektbudget aus der Kommunikationsstrategie "Plan D". Die 15 Regionalen Bürgerforen, die in Deutschland stattfinden, finanziert das Auswärtige Amt. Für Planung und Umsetzung der Regionalen Bürgerforen ist die Kommunikationsberatung IFOK verantwortlich. Weitere Informationen gibt es unter: www.europaeische-buergerkonferenzen.de
Kontakt: Interessierte Bürger bzw. Rückfragen wenden sich bitte an Joachim Fischer (Tel.: 283-3814 oder j.fischer@stadt-duisburg.de) bzw. Iris Seeger (Tel.: 283-4410 oder i.seeger@stadt-duisburg.de ) , Amt für Europaangelegenheiten, Bismarckstr. 150-158, 47057.

Lust auf Tapetenwechsel? - Wohnungsbörse in Hamborn bietet Infos rund ums Wohnen
"Wohnungssuche leicht gemacht", verspricht auch in diesem Jahr die Wohnungsbörse in Duisburg. Wer Lust auf einen Tapetenwechsel hat, lieber in eine kleinere oder größere Wohnung ziehen möchte oder einfach Fragen zu Wohnraumanpassungen oder Mietnebenkosten hat - dort wird jedem geholfen
Interessenten bekommen auch in diesem Jahr zweimal die Gelegenheit, sich über die Angebote der führenden Wohnungsanbieter zu informieren. Los geht es am Donnerstag, 26. April, am Hamborner Rathaus, gefolgt von der Wohnungsbörse Innenstadt am 16. Juni auf der Königstraße.
An dem Info-Markt in Hamborn beteiligen sich neben dem Amt für Soziales und Wohnen und den Bezirksämtern zahlreiche Wohnungsgesellschaften. Mit dabei ist auch die städtische Wohnberatungsstelle mit Wissenswertem über altersgerechtes Wohnen. Nützliche Hinweise zur Mülltrennung sowie Spartipps bei den Mietnebenkosten geben die Abfallberater der Innotec Abfall Management GmbH und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Am Stand der Kommunalen Wohnungsvermittlungsstelle werden freifinanzierte Neubau- oder Altbauwohnungen in Duisburg vermittelt. Eigentümer haben die Möglichkeit ihre Wohnungen kostenlos anzubieten und Wohnungssuchende können sich hier registrieren lassen. Die Entwicklungsgesellschaft Duisburg EG DU wird ebenfalls mit einem Stand teilnehmen und über den Grüngürtel Duisburg-Nord informieren. Der Mieterschutzverein Groß-Duisburg rundet das Angebot rund ums Wohnen ab.
Am Veranstaltungstag ist auf der Rathausstraße in Hamborn von 8 bis 21 Uhr mit Beeinträchtigungen (z.B. beim Anlieferverkehr) zu rechnen. Infolge der Aufbauarbeiten kann es außerdem bereits am Vortag (Mittwoch, 25. April) zu Behinderungen kommen. Die Stadt bittet um Verständnis.
Mehr Infos zu den Wohnungsbörsen in Duisburg gibt es bei Thomas Schürkes vom Amt für Soziales und Wohnen unter (0203) 283-5350.

Duisburg, 11. April 2007 - Historischer Kalender zum 11. April

Erfolgsgeschichte Gestaltungsfibeln
Stadt präsentierte nach Wehofen nun Einschornsteinsiedlungsfibel - kostenfrei für Bürger

"De erste Fibel im Norden der Stadt wurde sehr positiv aufgenommen, ist sozusagen ein Beststeller und das wird bei der Fibel zur Einschornsteinsiedlung sicher auch der Fall sein", eröffnete Oberbürgereister Adolf Sauerland die Präsentation der zweiten Gestaltungsfibel der Stadt.
"Es geht bei diesen Fibeln ein Stück auch darum, für den Bürger der im Denkmal lebt, auch Rechtssicherheit zu schaffen", ergänzte der OB. Genau das aber ist nach Ansicht vieler Menschen in der Sieldung nicht immer der Fall. So beim Paradebeispiel Verkauf der Siedlung an drei der international operierender Fonds, oder auch am Reizthema Feuchtigkeit in den Wohnungen, da der Wärmschutz an der Außenfassade nach Denkmalschutzrecht nicht verändert bzw. hier angepasst werden soll. Auch wurde von Bewohnern die Vernachlässigungen für Sauberkeit und mehr durch Eigentümer Fortress bzw. Verwalter Gagfah (Essen) immer wieder bemängelt, ist immer noch die Sanierung in einzelnen Blocks nicht abgeschlossen.
 

"Diese Fibel ist auch so etwas wie ein Leitfaden für die Eigentümer. Wir sind wir als Behörde so etwas wie Verfahrensbegleiter", stellte Dr. Claudia Euskirchen, Leiterin der unteren Denkmalbehörde Duisburg heraus.

 

Dr. Claudia Euskirchen (li.) und Dr.- Ing. Stephan Strauss (Fibelautor) von der Denkmalbehörde Duisburg.

Fotos Manfred Schneider

 

„Die Einschornsteinsiedlung in Duisburg-Neudorf stellt ein exzeptionelles, architekturhistorisch herausragendes

 Beispiel der Siedlungsarchitektur dar, verpflichtet den Ideen des ‚Neuen Bauens’ der Zwanziger Jahre“, schreibt Jürgen Dressler in seinem Vorwort zur Fibel. Sie wurde zwischen 1928 und 1930 von den Ruhrorter Architekten Johannes Kramer und Walter Kremer zusammen mit dem städtischen Baurat Hermann Bräuhäuser gebaut. Bauherr war der Gemeinnützige Bauverein Essen AG. Ihren Namen verdankt sie dem zentral gelegenen Heizwerk mit dem augenfälligen Schornstein im Zentrum der Siedlung. In dem Zentralen Versorgungsbereich war nicht nur die Heizungsanlage untergebracht, sondern auch ein gemeinsames Waschhaus, ein Versammlungssaal, ein Kinderhort, Geschäfte und Gemeinschaftsgaragen.
Als Handbuch und Leitfaden im Umgang mit dem Denkmal soll die reich illustrierte Fibel dem Erhalt und der behutsamen Entwicklung des für Duisburg so bedeutenden Ensembles dienen und die Anliegen der Denkmalpflege Bewohnern, Bauherren, Architekten sowie einem breiten Publikum verständlich machen.
 

Die Fibel gibt es kostenfrei. Sie liegt in den Bürgerbüros der Bürgervereins an der Gabrielstraße (Öffnungszeiten Freitag zum Wochenmarkt von 14 - 18 Uhr) und im Büro im Neudorfer Tor in den Räumern der Barmer Ersatzkasse am Montag von 10 - 13 Uhr aus. Sie soll auch im Buchhandelgeschäft an der Oststraße angeboten werden. Harald Jeschke
 

Stadt Duisburg macht mit beim ARD-Aktionstag "Kinder sind Zukunft" - großes Familienfest in Hochfeld
Mit einem bundesweiten Aktionstag wird am kommenden Samstag die ARD-Themenwoche "Kinder sind Zukunft" eingeläutet. Bevor dann bis zum 21. April Kinder im Mittelpunkt des gesamten ARD-Fernseh-, Radio- und Internetprogramms stehen, können sich alle zum Auftakt vor Ort richtig austoben.
So lädt am Samstag in Duisburg z.B. das städtische Jugendamt mit zahlreichen Partnern zu einem großen Fest nach Hochfeld, rund um das Familienzentrum und den Stadtteiltreff Immendal. Ab 11 Uhr dürfen sich die Kleinen auf verschiedenen Aktionsflächen drinnen und draußen nach Herzenslust austoben, während die Großen sich über die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen informieren oder nur im Elterncafé stärken können.
Ein besonderer Höhepunkt wird um 14 Uhr sein, wenn NRW-Familienminister Armin Laschet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem städtischen Familienzentrum Immendal die Schlüssel für das "Grüne Haus" übergibt, eine mit Mitteln aus dem Landessonderprojekt "Frühe Förderung von Kindern" geförderte Containeranlage auf dem Kindergartengelände. Dort sollen künftig verschiedene Träger sowohl Kinder fördern als auch Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen.
Auch die Radwerkstatt "Blaues Haus" auf der Bürgerwiese darf sich über einen Erweiterungscontainer und eine Vorplatzüberdachung freuen. Dort lernen Jugendliche nicht nur, Fahrräder zu reparieren, sondern werden auch mit allgemeinen handwerklichen Fertigkeiten vertraut gemacht. So sorgen sie nicht nur für verkehrssichere Fahrräder im Stadtteil, sondern bekommen auch ein Gespür für die Arbeitswelt.
Beim Fest wird auch für Außenstehende greifbar, wie beispielhaft Hochfeld ist mit seinem weit verzweigten Kooperationsnetzwerk für stadtteilbezogene Sozialarbeit, wo die unterschiedlichen Träger sich in ihren Angeboten sinnvoll ergänzen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam effektiv nutzen. Nicht nur Familien aus Hochfeld sind eingeladen, diese Möglichkeiten kennen zu lernen.

 

Planfeststellungsbeschluss zur Rohrfernleitungsanlage für Kohlenmonoxid von Köln-Worringen nach Krefeld-Uerdingen liegt aus
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat mit Beschluss vom 14.02.2007 den Plänen der Bayer Material Science AG (BMS) zum Bau der Rohrfernleitungsanlage für gasförmiges Kohlenmonoxid von Köln-Worringen nach Krefeld-Uerdingen zugestimmt. Der Beschluss liegt mit den Planunterlagen vom 11. April bis zum 25. April jeweils von 8 bis 16 Uhr öffentlich aus. Er ist einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Zimmer 221, Duisburg-Mitte. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber allen Betroffenen als zugestellt.

 

Stadt bittet um Zusendung der ausgefüllten Fragebögen zur Wohnsituation 

Anfang März haben ca. 30.000 Duisburger Haushalte ein Schreiben von der Stadt Duisburg mit Fragen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der Nebenkosten erhalten. Diese nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, werden gebeten, den Fragebogen auszufüllen und an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu senden. Die so gewonnen Daten werden streng vertraulich behandelt und sollen ausschließlich für die Erstellung des neuen Mietspiegels verwendet werden.

Der Mietspiegel, wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter, dient oft auch als Grundlage für gerichtliche Entscheidungen. Um eine sichere Datenbasis zu haben ist eine Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.

Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz-, Haus- und Grundeigentümervereine, Stadt Duisburg) bitten die Angeschriebenen daher dringend, die Aktion zu unterstützen und den ausgefüllten Fragebogen baldmöglichst an die Stadtverwaltung zurück zu senden; das Porto zahlt der Empfänger.

Bezirksvorsteher Klose und Polizei bitten zur Bürgersprechstunde des Bezirks Mitte
Am Freitag, 27. April 2007, lädt der Bezirksvorsteher des Bezirks Mitte, Heinrich Klose, von 10 Uhr bis 12 Uhr ins Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 73-75, Zimmer 417, zu einer weiteren gemeinsamen Bürgersprechstunde mit der Polizei ein.
Neben dem Bezirksvorsteher stehen den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks Mitte auch 1. Polizeihauptkommissar Manfred Scholz und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski für Gespräche zur Verfügung.
Die in den vergangenen Bürgersprechstunden vorgebrachten Sorgen und Anliegen zahlreicher Bürgerinnen und Bürger konnten größtenteils abschließend bearbeitet werden.
Bücherbus fährt in dieser Woche nicht
Weil der Fahrer erkrankt ist, wird der Bücherbus der Stadtbibliothek in dieser Woche keinen seiner Haltepunkte anfahren. Wer Bücher oder andere Medien zurückgeben müsste, braucht sich keine Sorgen zu machen, die Leihfristen werden automatisch verlängert.

Tony Cragg - Das Potential der Dinge - Sonntagsführung, 15. April, 11.30 Uhr
Eintritt: 5,-/2,50 EUR - mit Madalina Rotter

Ganz nach dem Geschmack des Künstlers möchte Madalina Rotter in der letzten Führung zur Ausstellung "Tony Cragg - Das Potential der Dinge" das Wesen der Kunstwerke erläutern. Craggs Vorliebe für unterschiedliche Materialien, die Beziehung des Maßstabs zur Wirkung der Plastiken, die Fragen nach der Bewegung der Skulptur bei gleichzeitiger Statik und die sich immer wird neu generierenden Körper stehen im Zentrum des Interesses. Eine gesteigerte Bedeutung erhält in seinem Werk das Prinzip der Allansichtigkeit, da die Skulpturen nur durch das Umschreiten funktionieren. Darüber hinaus vermittelt die Gegenüberstellung von plastischen, zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten, die sich wechselseitig bereichern und die Sichtweise verändern, ein besonderes Verständnis für die Arbeits- und Denkweise Tony Craggs. Die Ausstellung "Tony Cragg - Das Potential der Dinge" ist verlängert bis zum 22. April!

Duisburg, 10. April 2007 - Historischer Kalender zum 10. April

Mercator-Ehrennadel für bürgerschaftliches Engagement – Vorschläge erbeten
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Es werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen geehrt, die besonderes Engagement auf kulturellem, wissenschaftlichen oder pädagogischen Gebiet, in der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte gezeigt haben. Drei Auszeichnungen sind vorgesehen; die Auswahl trifft ein Gremium des Kulturausschusses.
Neben bereits existierenden Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehenen „Musikpreis“ oder der „Mercatorplakette“, soll mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere lokales bürgerschaftliches Engagement geehrt werden.
Bis zum 18. April können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden.
Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro unter der Telefonnummer 0203/3009-256.

Das Rote Sofa der Alzheimer- Gesellschaft im Stadttheater 

Am 27. März fand im Foyer des Stadttheaters Duisburg die Eröffnungsveranstaltung der Reihe „Kultur trifft Demenz am Dienstag“ statt. Die Alzheimer–Gesellschaft Duisburg e.V. und die Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg laden im Rahmen dieser Reihe im gesamten Jahr 2007 interessierte Bürger der Stadt, Kulturschaffende, Kulturbegeisterte, Demenzkranke und ihre Angehörigen ein, sich im Rahmen eines Kulturereignisses zu treffen, neue Welten miteinander zu entdecken und zu dokumentieren, dass eine Erkrankung wie die Demenz nicht automatisch den Ausschluss aus dem öffentlichen Leben bedeuten muss.

Wolfgang Trepper, bekannt als Moderator von Radio Duisburg, führte durch das abwechslungsreiche Programm, Frau Bürgermeisterin Janicki als Vertreterin der Stadt Duisburg eröffnete die Reihe der Veranstaltungen. 

Mit einem Ausblick auf die Verarbeitung der Demenzerkrankung in der Literatur schlug Dr. Behler, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, als Erster den Bogen zwischen Kunst und Demenz. Auch Michael Steindl, Künstlerischer Leiter im Schauspiel des Theaters Duisburg, schlug den Bogen zu dem Bild des wahnhaften Erlebens in des „Käthchen von Heilbronn„, das im Anschluss an diese Veranstaltung im Stadttheater aufgeführt wurde.

Bettina Vootz, die erste Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Duisburg, informierte über die zahlreichen Hilfsangebote des Vereins für demente Menschen und ihre Angehörigen.

Auf dem „Roten Sofa„, das in Zukunft bei Interviews bei allen Veranstaltungen der Alzheimer–Gesellschaft  Duisburg Gästen Platz bieten wird, saßen diesmal zusammen mit Wolfgang Trepper Orla-Maria Wunderlich, tätig in der Alzheimer–Gesellschaft Duisburg und dem Caritasverband für die Stadt Duisburg, sowie Helga und Anni Henkel, zwei Akteurinnen des Schauspiels „Ich muss gucken, ob ich da bin„, das 2005 und 2006 im Stadttheater Moers für große Begeisterung sorgte, weil fast alle der wirklich brillanten Mitspieler demenzerkrankt waren.

Monika Schroeder berichtete von einem der zehn Gesprächskreise für pflegende Angehörige, die die Alzheimer-Gesellschaft  Duisburg zurzeit begleitet.

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Kultur trifft Demenz am Dienstag„ findet am 8. Mai ab 18:00 Uhr im Innenhafen statt. Die künstlerische Begleitung übernimmt diesmal die Bigband des Landespolizeiorchesters NRW, und natürlich warten auch wieder interessante Gäste auf dem „Roten Sofa„ auf Sie.  Interview auf dem Roten Sofa der Alzheimer - Gesellschaft 
Von links nach rechts: Helga Henkel und Anni Henkel ( Schwägerinnen), Wolfgang Trepper ( Radio DU)

 

Stadt bittet um Zusendung der ausgefüllten Fragebögen zur Wohnsituation
Anfang März haben ca. 30.000 Duisburger Haushalte ein Schreiben von der Stadt Duisburg mit Fragen zum Gebäudealter, zur Höhe der Miete und der Nebenkosten erhalten. Diese nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, werden gebeten, den Fragebogen auszufüllen und an das Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten zurück zu senden. Die so gewonnen Daten werden streng vertraulich behandelt und sollen ausschließlich für die Erstellung des neuen Mietspiegels verwendet werden.
Der Mietspiegel, wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter, dient oft auch als Grundlage für gerichtliche Entscheidungen. Um eine sichere Datenbasis zu haben ist eine Aktualisierung alle vier Jahre erforderlich.
Die Herausgeber des Mietspiegels (Mieterschutz-, Haus- und Grundeigentümervereine, Stadt Duisburg) bitten die Angeschriebenen daher dringend, die Aktion zu unterstützen und den ausgefüllten Fragebogen baldmöglichst an die Stadtverwaltung zurück zu senden; das Porto zahlt der Empfänger.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg nehmen einen Teilnehmer der "Zweiten Chance"
In den letzten Jahren haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg jedes Jahr 18 Jugendlichen einen Ausbildungsplatz gegeben. In diesem Jahr werden es 19 neue Auszubildende sein. Nachträglich wurde einer Teilnehmerin des Lehrgangs "Zweite Chance" ein Ausbildungsplatz als Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen angeboten.
Der Lehrgang "Zweite Chance" ist ein Weiterbildungskurs von der Volkshochschule für Jugendliche, die sich bei der Stadt Duisburg oder deren städtischen Gesellschaften um einen Ausbildungsplatz beworben, aber trotz ihrer Qualifikation leider keinen Ausbildungsplatz bekommen haben.
"Wir begrüßen die Initiative des Oberbürgermeisters, Jugendlichen eine zweite Chance auf einen Ausbildungsplatz zu geben", sagt Thomas Patermann, technischer Vorstand der Wirtschaftsbetriebe. "Daher haben wir uns auch sofort bereit erklärt, eine zusätzliche Auszubildende einzustellen."
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben damit nach einem erneuten Bewerbungsverfahren einer hoch motivierten Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, im Sommer ihre Ausbildung zu absolvieren.

Nachbarschafts-Nothilfezentrum bei Katastrophen - Pilotprojekt angelaufen

Verschiebung der Abfuhrtermine durch Osterfeiertage
Durch den Ostermontag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert, Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw. Parallel zur geänderten Hausmüllentsorgung, verschiebt sich auch die Papierbündelsammlung. Die Leerung der Gelben Tonnen bleibt unverändert, wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.

Nanas und andere Wesen selber gemacht - Workshop  für Jugendliche
Anmeldung ab sofort!
Duisburg. 12., 13. und 21. April, 13:30 - 16:00 Uhr
Die Kölner Künstlerin Ruth Gilberger zeigt Jugendlichen ab 14 Jahren eine einfache und sehr effektive Technik des plastischen Gestaltens. In kürzester Zeit entstehen Figuren von ansehnlicher Größe aus Zeitungspapier und Klebeband, seien es nun "Nanas" (so heißen die Figuren von Niki de Saint Phalle) oder andere - auch gerne selbst ausgedachte - Phantasiewesen.
Am dritten Tag des Workshops, nach einer Woche Zeit des Trocknens, können die Figuren bunt wie der "Lifesaver" auf der Königsstraße oder nach eigenem Geschmack bemalt werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 EUR (Mitglieder 17,50 EUR), Anmeldeschluss ist am Dienstag, 20. April, T. 0203 283-2195 oder 283-3294 (am Wochenende)

Duisburg, 8. April 2007 - Historischer Kalender zum 8. April

Schüler niedergestochen

Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde am Samstagnachmittag in Marxloh ein 14-jähriger Schüler zunächst von drei türkischen Jugendlichen ( alle ebenfalls 14 Jahre alt ) zunächst  geschlagen. Als das Opfer sich wehrte, zog einer der Täter ein Messer und stach dem Jungen in den Rücken.

Die Täter flüchteten zunächst in Richtung Schwelgern -Park. Das Opfer wurde mit einer oberflächlichen Stichwunde zur stationären Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Die Täter konnten ermittelt werden. Der Haupttäter stellte sich wenig später in Begleitung seines Vaters auf einer Polizeiwache. Er wurde nach Anzeigenerstattung wieder entlassen.

 

In Decke geschossen 

In Duisburg-Homberg betrat am Samstagnachmittag  ein 42-jähriger türkischer Mann eine Grillstube und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe Gäste auf, das Lokal zu verlassen. Als diese der Aufforderung nicht nachkamen, schoss er  zur Unterstützung seiner Forderungen  mit einer scharfen Waffe in  die Decke. Der Mann konnte festgenommen werden, die Waffe wurde sichergestellt, verletzt wurde niemand.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch Osterfeiertage
Durch den Karfreitag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter sowie die Sammlung der Papierbündel auf Samstag, den 07.04.2007. Auch durch Ostermontag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert, Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw. Parallel zur geänderten Hausmüllentsorgung, verschiebt sich auch die Papierbündelsammlung. Die Leerung der Gelben Tonnen bleibt unverändert, wie im Abfallkalender aufgeführt. Weitere Informationen erhält man unter der Rufnummer des Infotelefons (0203) 283 - 3000.

Duisburg, 7. April 2007 - Historischer Kalender zum 7. April

Crashkurs in Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Die Volkshochschule bietet für Interessierte mit einer abgeschlossenen kaufmännischen oder verwaltenden Berufsausbildung einen "Crashkurs BWL" an vier Wochenenden an. Es werden grundlegende und wichtige Inhalte der Fächer der Volkswirtschaftslehre, der Betriebswirtschaftslehre und der Finanzbuchhaltung (inklusive IFRS) wiederholt. Der Kurs kann unter anderem zur Vorbereitung auf einen Bilanzbuchhalterlehrgang dienen.
Die Veranstaltung findet an vier Freitagen jeweils von 17.45 bis 21.45 Uhr und an vier Samstagen, jeweils von 8.30 bis 15.15 Uhr in der Volkshochschule, Steinsche Gasse 31, Stadtmitte statt. Er beginnt am 4. Mai 2007. Information: (0203) 283-2063.

Duisburg, 6. April 2007 - Historischer Kalender zum 6. April

Das Rhein-Ruhr-Bad feiert Geburtstag
Das Rhein-Ruhr-Bad in Hamborn feiert Geburtstag: Im Mai 2004 wurde das erste Duisburger Familien- und Freizeitbad eröffnet. Anlässlich des dreijährigen Bestehens steigt am Samstag, 12. Mai 2007, eine Geburtstagsparty. Den Besuchern wird Spiel und Spaß zum Sondertarif geboten. Die Zwei-Stunden-Karte für Erwachsene kostet nur drei Euro, für Jugendliche zwei Euro. Von 11 bis 15 Uhr kommen die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten. Bei fetziger Musik darf in dieser Zeit auch einmal mit den Großspielgeräten im großen 25-Meter-Becken getobt werden. Ab 13:30 Uhr wird der beliebte Clown vor Ort sein. Die Erwachsenen haben in dieser Zeit sicherlich Verständnis, dass es dann etwas lauter zugeht.

Rundum wohl fühlen im Bad
Im Rahmen der Landesinitiative "QuietschFidel - Ab jetzt für immer: Schwimmer!" findet in der Zeit vom 9. bis 17. Juni 2007 die zweite "Rundum- Wohlfühlwoche des Bades NRW" statt.  DuisburgSport bietet in dieser Zeit in seinen Bädern vergünstigte Eintrittspreise an. Alle Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre zahlen in diesem Zeitraum nur einen Euro Eintritt (Rhein-Ruhr-Bad Zwei-Stunden-Karte).
An zwei Familiensonntagen werden in zwei Bädern, am 10.06.2007 im Kombibad Homberg und am 17.06.2007 im Rhein-Ruhr-Bad, folgenden Attraktionen angeboten: Großspielgeräte, Auftritt eines Clowns, Verlosungen, Info-Stände, Maskottchen und ein Drehrad. Weitere Informationen rund ums Bad erhalten Sie unter unserer Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de

NRW-Berufskollegs: 20 Prozent mehr Schüler als vor zehn Jahren

595 700 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind das 19,7 Prozent mehr als im Schuljahr 1996/97. Vergleichsweise geringer ist dagegen der Anstieg der Schülerzahlen an den allgemeinbildenden Schulen (+3,1 Prozent auf 2 284 500) in den letzten zehn Jahren.
Der Schülerinnenanteil liegt im zurzeit laufenden Schuljahr an den Berufskollegs bei 44,3 Prozent, der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler bei 8,7 Prozent. 4,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler kommen aus Aussiedlerfamilien. Frauendomäne sind die Bildungsgänge der Fachoberschule (Frauenanteil 65,0 Prozent), gefolgt von der Fachschule (53,8 Prozent) und der Berufsfachschule (51,7 Prozent). Männliche Schüler hingegensind im Berufsgrundschuljahr (62,3 Prozent), aber auch im Berufsorientierungsjahr (62,1 Prozent) und in der Berufsschule (60,7 Prozent) überrepräsentiert. Die Ausländeranteile schwanken je nach Schulform zwischen 4,4 Prozent (Fachschule) und 27,3 Prozent (Berufsorientierungsjahr). (LDS NRW).
Ergebnisse in den Kreisen und Städten

Schleppende Abnahme der neuen Taxen-Fahrerausweise - Straßenverkehrsamt mahnt:
"Mit Antrag nicht zu lange warten!"

Auf Antrag aus dem Duisburger Taxigewerbe hat der Rat der Stadt im September vergangenen Jahres die Einführung eines Taxen-Fahrerausweises beschlossen. Der Taxen-Fahrerausweis ist eine von verschiedenen Maßnahmen zur Qualitätssteigerung im Duisburger Taxigewerbe. Laut Ratsbeschluss muss ab 1. November 2007 jeder Taxifahrer und jede Taxifahrerin einen entsprechenden Ausweis mit Name und Foto des Inhabers besitzen und gut sichtbar während der Arbeit im Fahrzeug führen.
Die über einjährige Übergangszeit wurde gewählt, um die Ausgabe der erwarteten mehreren Tausend Ausweise sowohl im Sinne der Antragsteller als auch des Straßenverkehrsamtes geordnet abarbeiten zu können. Seit Bekanntmachung der neuen Regelung sind mittlerweile fünf Monate vergangen. Die Zahl der Anträge auf Ausgabe des neuen Taxen-Fahrerausweises lag bis jetzt bei unter 400. Wenn man bedenkt, dass das Gros davon Erstausgaben nach erfolgreicher Ortskenntnisprüfung oder Verlängerungen waren, scheinen die meisten Taxifahrer die Aufforderung nicht ernst zu nehmen.
Das Straßenverkehrsamt weist darauf hin, dass gegen die Fahrer, die ab 1. November 2007 ohne den neuen Taxen-Fahrerausweis angetroffen werden, ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro verhängt werden kann. An die Inhaber des "P-Scheins" wird dringend appelliert, den Ausweis umgehend zu beantragen. Spätere Ausreden, dass man keinen Ausweis habe, weil man beim Straßenverkehrsamt zeitnah keinen Termin bekommen hätte, werden dann nicht mehr akzeptiert.

Duisburg, 5. April 2007 - Historischer Kalender zum 5. April

Eine Stadt ohne Verkehrsschilder –jeder trägt Verantwortung
Duisburgs Politiker informierten sich über erfolgreichen Versuch in Drachten/Niederlande
 
Die niederländische Gemeinde Drachten hat auf der Basis des von Verkehrsplaner Hans Mondermann entwickelten Konzeptes „Shared Space“ in den letzten Jahren einen Großteil ihrer Verkehrsbeschilderung und Signalanlagen abgeschafft. Ob dieses Konzept auch für eine Großstadt Anregungen und Hinweise für die Verkehrs- und Stadtplanung geben kann, darüber haben sich Duisburger Politiker
 (Foto Drachtens Innenstadt) am Ort informiert.

In der 50 000-Einwohner-Stadt sind die früher durch Schilder und Ampeln geregelten Bereiche so umgebaut worden, dass der Verkehr reibungsloser fließen kann als zuvor und die städtebauliche Qualität dieser Räume deutlich erhöht wurde (z.B. durch Kreisverkehre und gepflasterte Plätze). Das Motto lautet, die Straßen„humanisieren“ und sie damit dem Bürger wieder als Lebens-, Aufenthalts- und Begegnungsräume wiedergeben zu wollen. 

Um die in Drachten vorgenommen Maßnahmen in Augenschein zu nehmen und eine Einschätzung zu gewinnen, ob und inwieweit eine Umsetzung auch in Duisburg realisierbar wäre, haben auf Initiative von Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr sowie jeweils vier Mitglieder der sieben Bezirksvertretungen auf die Reise nach Friesland gemacht. Die Duisburger Delegation mit dem Ausschuss-Vorsitzenden Manfred Osenger an der Spitze wurde in Drachten durch die Beigeordnete für Stadtentwicklung und Verkehr, Lieske Ketelaar, begrüßt. Anschließend vermittelte in Vertretung des leider verhinderten Hans Mondermann dessen Mitarbeiter Willem Foorthuis die Grundlagen des Konzeptes „Shared Space“.  
Mit diesem Konzept und den daraus resultierenden Maßnahmen hat die Gemeinde Drachten nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Kostensenkung geleistet, sondern vor allem auch nachweislich die Anzahl der Verkehrsunfälle senken und damit die Verkehrssicherheit erhöhen können. Das Konzept ist deshalb so erfolgreich, weil es auf die Verkehrskompetenz und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer setzt, die allerdings nur dann zum Tragen kommen, wenn die Verkehrsteilnehmer nicht durch Vorschriften gelenkt werden, sondern sich eigenverantwortlich aufeinander konzentrieren und einstellen müssen.
Der in Drachten vorgenommene Umdenkungs- und Umerziehungsprozess lässt sich vereinfacht auf die Formel bringen: Nicht die öffentliche Hand denkt für den Bürger und Verkehrsteilnehmer vor und nimmt diesem die Verantwortung ab, sondern dieser muss selbst denken und seine Verantwortlichkeit wahrnehmen. Dass dies natürlich auch auf andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens übertragbar ist, versteht sich dabei von selbst. So ist man in Drachten stolz darauf, dass mittlerweile nicht nur Verkehrsexperten aus aller Welt von der Stadt in Friesland lernen wollen, sondern auch ein Unternehmen wie Microsoft bereits vor Ort war, um zu erfahren, wie diese Strategie des „Humanising“ auch in der Computerbranche umgesetzt werden könnte. 
Bei einem Rundgang durch das Stadtzentrum und einer kurzen Fahrt ins Umland konnten Duisburgs Politiker die daraus umgesetzten Maßnahmen und deren erfolgreiches Funktionieren dann an markanten Punkten persönlich in Augenschein nehmen und als Verkehrsteilnehmer auch hautnah erfahren. Nachdem sich Manfred Osenger im Namen der gesamten Delegation für die Gastfreundschaft und die hervorragend organisierte fachliche Darstellung und Begleitung bedankt sowie eine Einladung - spätestens zur Umsetzung einer entsprechenden Maßnahme in Duisburg – ausgesprochen hatte, machte sich Delegation wieder auf die Rückreise. Die positive Resonanz der Teilnehmer im Hinblick auf die aufschlussreiche Exkursion und die gewonnenen Erkenntnisse lässt erwarten, dass sich die Politik in Duisburg sicher schon bald intensiv mit diesem Thema beschäftigen wird.  Duisburgs Delegation (Foto)  war von dem Konzept in Drachten beeindruckt.

IHK: Tourismusregion durch „Leuchttürme“ stärken
Auch Qualitätsoffensive für die Gastronomie geplant

Die Tourismusregion Niederrhein weiter zu stärken – auf dieses oberste Anliegen verständigte sich der Tourismusausschuss der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve bei seiner jüngsten Sitzung. So soll die Region von ihren touristischen Highlights in Zukunft mehr profitieren als bisher. Unterstützt werden zudem die gastronomischen Betriebe im Rahmen einer IHK-Qualitätsoffensive. Diese soll dazu beitragen, die Servicequalität vor Ort zu steigern.
Was macht den Niederrhein als touristischen Standort aus und wo soll die Region in zehn Jahren stehen? Fragen, die während der Sitzung des IHK-Gremiums im Mittelpunkt standen. Das eindeutige Ergebnis: Worüber sich eine Region definiere, werde letztendlich immer durch die Wahrnehmung der Kunden sowie die Highlights eines Standortes, die so genannten „Leuchttürme“, bestimmt.
Magneten – wie beispielsweise das neue Casino im CityPalais in Duisburgs Stadtmitte – ziehen Touristen von weit her an und stärken den Standort, weil zugleich auch das umliegende Gewerbe und die Gastronomie profitieren. Die Gastreferentin, Casino-Direktorin Claudia Bieling: „Bereits die ersten 32 Spieltage haben alle Erwartungen übertroffen, mehr als 80 000 Gäste konnten begrüßt werden.“ Und für das Spielvergnügen nähmen die Gäste weite Anreisen in Kauf. Einen solchen Ausstrahlungseffekt für die ganze Region erhoffe man sich auch von dem ebenfalls zentral gelegenen und sich im Bau befindlichen Einkaufszentrum „Forum“ in Duisburg.

Ein weiterer Ansatzpunkt: Durch grenzüberschreitende Angebote wie etwa das Zwei-Land-Projekt, verstärkte Werbemaßnahmen vor allem in Großbritannien sowie den Flughafen Weeze als zentralem Airport kommen viele Gäste erstmals an den Niederrhein. „Doch das reicht alleine nicht aus“, so Thomas Knabner, Vorsitzender des Tourismusausschusses bei der IHK. „Kundenbindung heißt das Schlüsselwort. Schließlich sollen unsere Gäste wieder kommen.“ Damit Touristen zu Stammgästen würden, müssten vor allem die Qualität und der Service vor Ort überzeugen. Davon betroffen sei vor allem die Gastronomie. Begrüßenswert sei es daher, dass die IHK im Rahmen einer Qualitätsoffensive in diesem Jahr eine Ausbildungsplatzbörse, Ausbilderseminare sowie ein Branchenforum für die Gastronomie ausrichten wird. Eine Qualifizierung für Gästeführer und Reiseleiter – und zwar IHK-geprüft – steht ebenfalls auf der Agenda.
In zehn Jahren soll sich der Niederrhein als touristische Marke weiter profiliert haben. Mit einem Positionspapier, das im Laufe des Jahres erarbeitet wird, will der Ausschuss die Bedeutung des Tourismus unterstreichen und Handlungsempfehlungen an Politik, Verwaltung und Unternehmen ableiten. IHK-Vollversammlungsmitglied Knabner: „Mit diesen Impulsen werden wir die Tourismusregion Niederrhein stärken.“

 Leichenwagen sorgt für Diskussionen rund um ein Seniorenstift an der Neudorfer Wildstraße

Nicht wenige halten in Neudorf das Parken eines "Leichenwagens" vor einem Seniorenstift für eine Provokation."Nur sollte diesem Bürger, der gewiss ein Recht darauf hat seinen "Leichenwagen" vor seiner Haustür abzustellen, ein gewisser Anstand und Rücksichtname gegenüber seinem Umfeld zuzumuten sein", argumentieren Neudorfer Bürger, darunter auch SPD-Bezirksvertreter Reiner Meyer.
Das Bezirksamt will mit dem Fahrzeighalter Kontakt aufnehmen.

Übrigens gibt es Anfragen der Anwohner, die Wildstraße in die  "Einbahnstraßenregelung" aufzunehmen. Dies soll schon bei der nächsten Runde mit der Verwaltung näher betrachtet werden.



Duisburg nimmt am European Energy Award teil 

Jetzt ist es offiziell: Die Bundesgeschäftsstelle des European Energy Award hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Urkunde zur Teilnahme am Zertifizierungsverfahren überreicht. Die Stadt Duisburg ist damit Mitglied einer europaweiten Initiative zur Optimierung des Energieverbrauchs.  

Über 400 Kommunen in zehn Ländern haben sich mit dem Beitritt zu diesem Programm zum Ziel gesetzt, durch den effizienten Umgang mit Energie und die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien zu einer nachhaltigen und zukunftsträchtigen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Oberbürgermeister Sauerland: „Wir nehme diese Aufgabe sehr ernst - unser Einsatz für eine bessere Umwelt ist nicht zu unterschätzen. Am Ende des Projekts wollen wir zertifizierbar sein."  

Städte, die am European Energy Award teilnehmen, können mit diesem Programm ein Managementsystem installieren, das eine effektivere und effizientere Arbeit im gesamten kommunalen Energiebereich ermöglicht. Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW fördert die Teilnahme und übernimmt für die ersten vier Jahre bis zu 70 Prozent der Kosten. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich sieht die Teilnahme am European Energy Award als einen konsequenten Schritt der städtischen Umweltbemühungen. "Wir wollen das Einspar-Kraftwerk aktivieren!"  

Mit dem KlimaTisch, der energetischen Sanierung von Privathäusern, dem Ökoprofit und dem Schulumweltprogramm ESPADU habe man schon über 1800 Tonnen CO2-Ausstoss mindern können. "Wir wollen aber noch mehr erreichen." Ein so genanntes Energieteam hat die Arbeit aufgenommen, um zu analysieren, wo und wie viel Energie verbraucht wird. Danach sollen Strategien für eine Reduzierung des Verbrauchs entwickelt und im täglichen Leben realisiert werden.

Duisburg, 4. April 2007 - Historischer Kalender zum 4. April

Stammtisch des Bürgervereins Duisburg-Neudorf  mit dem Thema "Stromverbrauch im Haushalt reduzieren"
Um 19 Uhr findet am 1. Mittwoch  eines jeden Monats der Stammtisch des Stammtisch des Bürgervereins Duisburg-Neudorf im Squash- und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (Alte Lothastraße zwischen den Tunnels) statt. Das heutige Thema hat wie beim angelaufenen freiwilligen Verzicht des Autos an einem Sonntag im Monat mit dem Klima zu tun. Es geht um die Vielzahl der elektronischen Geräte im Haushalt, die entweder mit Bereitschaftsgeräten (stand by) oder durch  PC (Router) ausgestattet sind und durchaus eine Menge Strom verbrauchen. Wie dies zu reduzieren ist, ob es einen einzigen Schalter gibt, der alles ein oder ausschaltet, darüber wird ein Fachmann berichten.
 

Leinen los - Vorverkauf für das Hafenkonzert 

Die Reihe der WDR4-Hafenkonzerte lichtet den Anker in Duisburg: Am Sonntag, 13. Mai 2007, startet die beliebte Hörfunksendung im Festzelt auf der Mühlenweide. Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird in Ruhrort schon eine Stunde früher als gewohnt die Saison einläuten und als Talkgast von Moderator Peter Kuttler (rechts)über die aktuellen Entwicklungen von Duisburg plaudern. Ab 9.05 Uhr können sich die Fans des Hafenkonzerts auf Margot Eskens, Jürgen Renfordt, das Duo Treibsand, Asgard und die Willy Ketzer Band freuen.   

Der Vorverkauf der Eintrittskarten hat begonnen, Karten gibt es für sieben Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr beim Ticketshop Falta, Kuhstr. 14 (Innenstadt), Telefon 0203-26464, und der Firma An der Heiden, Buchhandel und Bürobedarf, Bergiusstr. 18 (Ruhrort), Telefon 0203-81227 oder 0203-82769. Margot Eskens, Willy Ketzer, Jürgen Renfordt, Duo Treibsand, Peter Kuttler.

 

Margot Eskens Duo Treibsand
Willy Ketzer Jürgen Rentford

Arge und 15 Nachwuchskräfte

Terminflut für die 15 Nachwuchskräfte der ARGE Duisburg:
Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung der ARGE und dem Rathausempfang bei Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Montag stellten sich die angehenden Verwaltungsfachwirte im Berufsbildungszentrum Wintgensstraße zum Gruppenfoto.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung werden die Nachwuchskräfte direkt in der ARGE eingesetzt.

 

 

 

Verschiebung der Abfuhrtermine durch Osterfeiertage
Durch den Karfreitag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter sowie die Sammlung der Papierbündel auf Samstag, den 07.04.2007.
Auch durch Ostermontag verschiebt sich die Leerung der Hausmüllbehälter um einen Tag nach hinten. Das heißt, die Behälter die regulär montags geleert werden, werden dienstags geleert, Die Leerung der Dienstagsreviere erfolgt mittwochs usw. Parallel zur geänderten Hausmüllentsorgung, verschiebt sich auch die Papierbündelsammlung.
Die Leerung der Gelben Tonnen bleibt unverändert, wie im Abfallkalender aufgeführt.
Zu beachten ist, dass Ostersamstag alle Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg geöffnet sind.

DStGB erwartet schnelle Klarheit über Bundesfinanzierung bei der Kleinkinderbetreuung
Kommunen können Ausbau der Kleinkinderbetreuung alleine nicht schultern

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund erwartet eine zügige und eindeutige Aussage der Bundesregierung, wie und auf welchem Weg die Finanzierung des geplanten Ausbaues der Kinderbetreuung sichergestellt werden soll. "Die Bundesregierung ist nunmehr in der Pflicht, ein solides Finanzierungskonzept vorzulegen, um sicherzustellen, dass der geplante Ausbau der Kleinkinderbetreuung auch tatsächlich umgesetzt werden kann", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Helmut Dedy, heute in Berlin.
Wenn die große Koalition das Angebot auf 750.000 Plätze bis zum Jahr 2013 erweitern wolle, wie am vergangenen Montag zwischen Bundesfamilienministerin von der Leyen, den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden erörtert, müsse die Finanzierung gesichert werden. Der Bund dürfe sich nun nicht auf eine moderierende Rolle zurückziehen.
Nach Berechnungen des DStGB würden 300.000 zusätzlich über das Tagesbetreuungsausbaugesetz hinaus zu schaffende Plätze mindestens 3,05 Milliarden Euro jährliche Betriebskosten und zusätzlich einmalige Investitionskosten von 5 Mrd. Euro erfordern. Die Kommunen seien außerstande, diese Milliardenbeträge aus eigener Kraft aufzubringen. Schon jetzt geben sie circa 13 Milliarden Euro im Jahr für die Kinderbetreuung aus. "Ohne eine deutliche finanzielle Beteiligung des Bundes wird es den verabredeten Ausbau nicht geben können", so Dedy.

Ostermalwettbewerb in den von DuisburgSport betriebenen Bädern
In den von DuisburgSport betriebenen Bädern haben alle kleinen Künstler bis zum 16. April 2007 die Möglichkeit, ihr zeichnerisches Talent unter Beweis zu stellen. Ob zu Lande oder im Wasser, alle Bilder, auf denen der Osterhase zu sehen ist, können in den Bädern an der Kasse abgegeben werden. Die schönsten Bilder werden prämiert und die Gewinner bekommen einen tollen Preis - mitmachen lohnt sich auf jeden Fall.
Auf der Rückseite des Bildes bitte nicht Namen, Adresse, Alter und Telefonnummer vergessen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Weitere Informationen rund ums Bad erhalten Sie unter der Hotline für Bäder und Sportstätten 0203 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de

Wochenendseminar: Wie mache ich mich selbständig?
Wichtige Informationen und Entscheidungshilfen zur Existenzgründung vermittelt ein Wochenendseminar der Volkshochschule Duisburg am Samstag, 21. April von 9 bis 18 Uhr in der VHS, Am König-Heinrich-Platz. Das Seminar will einerseits ganz praktisch helfen, den richtigen Weg einzuschlagen, andererseits auf Probleme hinweisen, die gelöst werden müssen, wenn man Erfolg haben will. Behandelt werden Themen wie Risiken und Chancen der Selbständigkeit, persönliche und fachliche Voraussetzungen der Existenzgründer, Gründungsplanung (Standortanalyse), Rechnungswesen, öffentliche Finanzhilfen, Umsatz- und Kostenplanung, Finanzierungsbedarfsplan, Kapitaldienstrechnung (Liquiditätsplanung), Unternehmensformen, Steuern und Versicherungen, Gründungsformalitäten, Miet-, Pacht- und Kaufverträge. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Wohnungseigentum verwalten
Als Wohnungseigentümer oder als privater Verwalter einer Eigentümergemeinschaft gibt es schon Mal Ärger und zusätzliche Kosten. Manchmal sind mangelnde Kenntnisse über die Grundlagen bzw. Besonderheiten des Wohnungseigentümergesetzes Ursache von Missverständnisse. Ein Seminar der Volkshochschule erläutert die ganze Breite des erforderlichen Basiswissens wie z.B. Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Hausverwaltung, Wohnungseigentümerversammlung, Beschlussfassung oder Wirtschaftsplan. Das Seminar findet am Samstag, 21. April von 9 bis 18 Uhr in der Volkshochschule, Am König-Heinrich-Platz, Stadtmitte, statt.

Duisburg, 3. April 2007 - Historischer Kalender zum 3. April

Impulse für den Wandel setzen
Neue Broschüre erläutert Aufgaben des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement

Die Neuorganisation der städtischen Verwaltungsdienststellen ist für die Bürgerinnen und Bürger nicht immer leicht nachvollziehbar. Alte klassische Ämterstrukturen wurden verändert, um Arbeitsabläufe zusammenzufassen und Aufgaben effizienter erledigen zu können. Das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement ist ein Amt, das Aufgaben aus mehreren klassischen Ämtern, z. B. dem Planungsamt und dem Tiefbauamt, in neuer Organisationsform übernommen hat. In einer neuen Broschüre präsentiert das Amt in einem bunten Bilderbogen sein Aufgabenspektrum.  
Die Gestaltung des Lebensraumes Stadt mit allen Einflussfaktoren bestimmt die Aufgaben des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Zum Spektrum gehören die Steuerung der Flächennutzung im Stadtgebiet und die baurechtlichen Vorgaben, Stadt- und Stadtteilentwicklungsplanungen, Stadterneuerungsmaßnehmen, Planung und Bau von Verkehrseinrichtungen, dazu gehören Straßen, Brücken und Stadtbahnanlagen und die Verkehrssteuerung. Die Broschüre zeigt an vielen aktuellen Beispielen die Entwicklung des Stadtraumes und vermittelt so einen Eindruck in die Arbeit des Amtes. 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten die Broschüre im Stadthaus Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Eingang Moselstraße.

Freie Plätze im Museumsspaß in der zweiten Ferienwoche
„Familienbandenbuch – Malen, Basteln, Drucken“ -
12./13. April, 10:00 – 13:00 Uhr 
Gibt es Kinder, denen die Ferien zu lang sind oder denen die morgendliche Herausforderung des Unterrichts fehlt, die
vielleicht länger schlafen und trotzdem vor dem Mittagessen mal raus möchten? Denen kann geholfen werden, denn noch sind beim Museumsspaß in den Osterferien zwei Workshoptage frei. Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe malt, bastelt und druckt mit den Kindern (ab 6 Jahren)  ein nicht alltägliches Buch, das thematisch mit der aktuellen Ausstellung des Kindermuseums „Familienbande – Mutter und Kind und andere enge Beziehungen“ zu tun hat. Der Kurs ist nur en bloc buchbar und kostet 5 EUR pro Tag. Anmeldung unter T. 0203 283-2195  

Abbildung: Eine „Tapirfamilie“ (1990/91) – hier Mutter und Kind aus PU-Schaum – des Bildhauers Carl Emanuel Wolff ist Teil der Ausstellung „Familienbande – Mutter und Kind und andere enge Beziehungen“ im Kindermuseum des Lehmbruck Museums. Foto: Museum

Fosters Masterplan unter der Haube 
Das Modell des Masterplans Innenstadt ist jetzt unter die Haube gekommen – genauer gesagt: unter eine Schutzhaube aus Plexiglas. Lord Norman Fosters Ideen von Duisburgs Zukunft waren schon bei der ersten Präsentation ein Zuschauermagnet. Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte danach entschieden, dass das Modell für die Duisburger Bürgerinnen und Bürger dauerhaft ausgestellt werden soll.
Gemeinsam mit Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft (rechts), freute er sich am Montag, 2. April 2007, dass die eindrucksvolle 3D-Darstellung von Fosters Visionen endlich im Rathaus am Burgplatz ihren Platz gefunden hat und während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) besichtigt werden kann. Die nächste Bürgerinformation zum Masterplan Innenstadt ist für Ende April geplant.

Professionelles Internetpublishing mit Dreamweaver
Duisburg. Während dieses einwöchigen Bildungsurlaubs wird vermittelt, wie Webseiten mit Hilfe des Programms Dreamweaver erstell und gestaltet werden können. Es wird auch darauf eingegangen, wie die so gestalteten Seiten schließlich im Netz veröffentlicht werden können. Das Wochenseminar findet in der 19. Kalenderwoche (7. bis 11. Mai, jeweils von 9 bis 16 Uhr) im Institut für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee in Buchholz statt  und kostet 170 Euro. Auch für diesen Kurs gelten die Ermäßigungsbedingungen der VHS.
Neu ist, dass an diesem Seminar interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsscheck einlösen können, der die Teilnahmegebühr um 50 Prozent ermäßigt. Wegen der Antragsfristen beim Arbeitgeber ist eine frühzeitige Anmeldung erforderlich.

Die genauen Inhalte können dem VHS-Programmheft oder der Webseite der Volkshochschule (
www.vhs-duisburg.de) entnommen oder telefonisch unter 0203/283-2520 abgefragt werden.

Duisburg, 2. April 2007 - Historischer Kalender zum 2. April

Dichtigkeitsprüfungen von Hausentwässerungsanlagen nur durch Fachfirmen durchführen lassen
Alle Haushalte müssen ihre Hausentwässerungsanlagen spätestens bis zum Jahr 2015 auf Dichtigkeit überprüfen lassen. Diese Prüfung ist gemäß § 45 der Landesbauordnung für alle privaten und gewerblichen Hausentwässerungsanlagen vorgeschrieben.
Die Wirtschaftsbetriebe weisen dringend darauf hin, dass die Dichtigkeitsprüfungen nur von anerkannten Fachunternehmen durchgeführt werden können. Leider kommt es immer wieder vor, dass Firmen bei Bürgern anrufen und vorgeben, im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu arbeiten. Es werden vornehmlich Häuser aufgesucht, die älter als 25 Jahre sind. Auffällig ist weiterhin, dass die Arbeiten zu unrealistisch niedrigen Preisen angeboten werden.
Wer sicher gehen will, dass er das richtige Unternehmen beauftragt, kann sich unter der Rufnummer (0203) 283-3000 an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg wenden oder im Internet unter www.wb-duisburg.de. eine Liste der Fachfirmen aufrufen.

Der demografische Wandel geht alle an Frauen fordern mehr betriebliche Kinderbetreuung 
Die Bevölkerung in vielen Kommunen „vergreist“, junge, gut ausgebildete Fachkräfte – vor allem auch Frauen – wandern ab. Unter dem Motto „Demografischer Wandel – Eine Chance für die Gesellschaft, die Stadt, die Frauen und die Frauenförderung?“ fand am 28. März 2007 eine Veranstaltung des Frauenbüros in Kooperation mit der Agentur für Arbeit als Duisburger Beitrag zu den landesweiten Aktionswochen des Frauenministeriums statt. 
Schnell wurde allen Interessierten deutlich: der demografische Wandel betrifft jeden und jede  – schon heute und direkter als viele denken, auch wenn das Thema vor allem unter dem Geschlechteraspekt diskutiert wurde. Die Referentin Manuela Anacker machte deutlich: „Die Stadt Duisburg ist gefragt, wenn es gilt, familienfreundliche Unternehmen anzusiedeln, als Wohnort attraktiv für Fachkräfte und junge Familien zu sein.“ Hier können Anreize durch entsprechende Infrastruktur und familienfreundliche Angebote geschaffen werden, um sich den Folgen der demografischen Entwicklung zu stellen. Ansatzpunkte dieser Standortfrage können u. a. lokale Bündnisse für Familien, generationen-übergreifende Wohn- und Betreuungskonzepte sowie Betriebskindergärten sein. Die Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg und die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg sind in entsprechenden Netzwerken tätig. 
Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung waren sich einig, dass der Stadt Duisburg als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion hinsichtlich der Verknüpfung der Themenkomplexe der Frauenförderung und des demografischen Wandels zukommt. Im Kontext der betrieblichen Frauenförderung  sind Altersstrukturanalysen, Konzepte zur Gesundheitsprävention, die Förderung von Frauen in Führungspositionen sowie die Entwicklung von Möglichkeiten betrieblicher Kinderbetreuung erforderlich. „Für die Beschäftigten der Stadt Duisburg sollte die Nachfrage nach Angeboten betrieblich unterstützter Kinderbetreuung geprüft und bei Bedarf  umgesetzt werden, um die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen, aber auch für Männer zu verbessern,“ so die Duisburger Frauenbeauftragte Doris Freer zum Stichwort Betriebskindergärten. 
Es werde in Zukunft wichtig sein, alle Aspekte des demografischen Wandels der Öffentlichkeit transparent zu machen und umfassend zu diskutieren. Die Alterung der Gesellschaft lasse sich nicht aufhalten. Gefragt sind neue Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen, die sich diesen Fragen widmen müssen. Die Frauenförderung könne dabei zentrale Impulse geben.

Werbung der "besonderen Art": Stadtwald in Neudorf als Müllentsorgung genutzt

Am Aktienweg, kurz vor der Eisenbahnüberführung, war heute eine neue Art der Werbung  zu begutachten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden hier einige hundert Werbungen von Lidl sowie Edeka entsorgt. Da auf der Aktienstraße am Samstag  keine entsprechende Werbung angekommen ist, ist davon auszugehen, dass der betreffende Zusteller für Neudorf-Nord sich hier "schnell seiner Arbeit entledigt hat".

 

NRW: Jungen häufiger ohne Hauptschulabschluss als Mädchen
Jungen beenden in NRW ihre Schulzeit häufiger ohne Hauptschulabschluss als Mädchen. Von den rund
108 000 Schülerinnen, die 2006 aus den allgemeinbildenden Schulen in NRW entlassen wurden, ging nach Mitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik etwa jede zwanzigste (5,1 Prozent) ohne Schulabschluss ab. Bei den knapp 111 000 männlichen Schulabgängern war es dagegen fast jeder zwölfte (8,1 Prozent). Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss ging gegenüber dem Vorjahr zurück (2005: Jungen 8,6 Prozent, Mädchen 5,2 Prozent).
Mit zusammen gut 14 000 war die Zahl der Schulabgänger(innen) ohne Hauptschulabschluss um mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) höher als zehn Jahre zuvor; 1996 hatte sie bei knapp 11 000 gelegen. Bei diesem Vergleich ist aber zu
berücksichtigen, dass wegen stärker besetzter Jahrgänge auch die Zahl der Schulabgänger insgesamt 2006 mit 219 000 um ein Fünftel (20,8 Prozent) höher war als 1996 (damals: 181 000). Gleichwohl erhöhte sich der Anteil der jungen Menschen ohne Schulabschluss an allen Schulabgänger(inne)n von 5,9 Prozent im Jahre 1996 auf 6,6 Prozent im Jahre 2006.
Ergebnisse Gemeinden, Städte und Kreise unter:
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/66_07.pdf

Duisburg, 1. April 2007 - Historischer Kalender zum 1.April

Klimaschutz und Abgase – was kann der Bürger tun?

Bürgerverein Neudorf startet freiwilligen Verzicht  - Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat

Duisburg, März /April 2007 - Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der  
Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf.  Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.

 

Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag. Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.

Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz – stattfinden.

Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.

Weitere Vorschläge zum Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit dem Bürger. Foto oben: Begrüßung durch Vorsitzenden Harald Jeschke - rechts: Informationsspazierung zum Parallelkanal und dem ersten Baum, der dort gepflanzt wurde. Fotos Manfred Schneider