Duisburg aktuell   -   Archiv April 2008

 

Mittwoch, 30. April 2008 - Historischer Kalender 
Bürgerentscheid über den Erhalt des Freibades Toeppersee:
Oberbürgermeister ist froh über die Zustimmung der Bezirksregierung Düsseldorf
Der Bürgerentscheid über den Erhalt des Freibades Töppersee ist kommunalaufsichtlich nicht zu beanstanden. Dies teilte jetzt die Bezirksregierung Düsseldorf mit. Bei dem Bürgerentscheid vom 16. Dezember 2007 wurde über den Erhalt des Freibades Toeppersee und den weiteren Betrieb als Kombibad abgestimmt.
Die Bürgerinitiative "Freibad Toeppersee" hatte ihre Bedenken hinsichtlich der rechtmäßigen Vorbereitung des Bürgerentscheides geäußert.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist froh, dass der Regierungspräsident das Vorgehen der Stadt in allen Punkten bestätigt hat. Der OB weiter: "Ich bin sehr zufrieden, dass der Bürgerentscheid neutral und fair über die Bühne gegangen ist".
Stadtkämmerer Dr. Peter Langner nutzte die Gelegenheit, sich noch einmal bei allen Mitarbeiter des Amtes für Statistik und Stadtforschung sowie den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu bedanken, die zum reibungslosen Ablauf des Bürgerentscheids beigetragen haben.
Jetzt, so blickt Oberbürgermeister Adolf Sauerland in die Zukunft, gelte es konstruktiv am Konzept des neuen Toepperseebades in Rheinhausen zu arbeiten.
Vandalen wüteten im Volkspark
Bei einer Kontrolle im Volkspark Rheinhausen wurde festgestellt, dass es bereits zwei Wochen nach Fertigstellung erhebliche Beschädigungen an der Randeinfassung des Sitzplatzes gibt. Die Palisaden wurden augenscheinlich umgetreten. Ferner wurde Pflaster herausgerissen. Die Höhe des Schadens beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich an die örtliche Polizeidienststelle zu wenden. Das Amt für Umwelt und Grün hat bereits Anzeige erstattet.
Mitte April wurden nach rund zweieinhalbmonatiger Bauzeit die Arbeiten an der Treppenanlage und am Sitzplatz im Volkspark Rheinhausen abgeschlossen. Rund 45.000 Euro hatte das Amt für Umwelt und Grün für den Umbau investiert. Im Rahmen der Arbeiten wurden die nicht mehr verkehrssicheren, aus Bahnschwellen und Pflaster bestehenden Treppen zurückgebaut, der stark zugewachsene Treppenverlauf frei geschnitten und schließlich die neue Treppenanlage einschließlich Sitzaufweitung hergestellt. Als Materialien wurden Natur- und Betonsteinpflaster sowie Betonpalisaden verwendet. Eine Neubepflanzung ist ebenfalls durchgeführt worden.

Verschiebung der Abfuhrtermine durch den 01. Mai und Christi Himmelfahrt
Aufgrund des Feiertages am 01. Mai 2008 verschiebt sich die Müllabfuhr. Bei den Revieren die normalerweise donnerstags abgefahren werden, erfolgt die Leerung am Freitag und die Freitagsreviere werden Samstag abgefahren.
Die Sammlung der Papierbündel verschiebt sich analog zur Hausmüllabfuhr um einen Tag.
Die Abfuhrtermine der gelben Wertstofftonnen bleiben unverändert, d.h. die Tonnen werden nach den Abfuhrterminen des Abfallkalenders geleert.
Weitere Informationen erhalten sie am Infotelefon unter der Rufnummer (0203) 283 - 3000 oder im Internet unter www.wb-duisburg.de

Arbeitsmarkt profitiert von günstiger Konjunktur
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat März 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 39,93 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 687 000 Personen (+ 1,8%) gegenüber dem Vorjahresmonat März 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat Februar 2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen im März 2008 um 143 000 (+ 0,4%) gestiegen.

Fotowettbewerb Duisburg. Schön grün - Teilnahme noch bis zum 5. Mai möglich
Im Rahmen des Projektes "Duisburg. Schön grün." sind derzeit wieder alle Duisburger aufgerufen, sich am Fotowettbewerb zur Kampagne zu beteiligen. Noch bis zum 7. Mai läuft der Wettbewerb, selbstverständlich können auch Fotos aus den Vorjahren eingereicht werden.
Rund 50 Fotos gingen bisher ein. Sie zeigen nicht nur die vielen grünen Seiten von Duisburg, sondern laden auch zum Nachmachen ein, z.B. bei der Begrünung von Fassaden, Balkons oder Hausdächern oder bei der Gestaltung einer Baumscheibe.
Die schönsten Motive, über die eine Jury Mitte Mai entscheidet, werden im Rahmen der Duisburger Umwelttage im Juni in einer Ausstellung im Rathaus gezeigt. Unter allen Teilnehmern werden außerdem zehn Multitool-Werkzeuge für den Garten sowie zehn Dynamo-Taschenlampen verlost.
Wer mitmachen möchte, sollte sein Foto in digitaler Form einreichen und auch damit einverstanden sein, dass sein Motiv in der Ausstellung gezeigt wird. Jeder Teilnehmer kann maximal drei Aufnahmen einreichen. Bis zwei Megabyte können per Email an s.stoelting@stadt-duisburg.de geschickt werden, größere Dateien entweder persönlich im Rathaus abgegeben oder auf dem Postweg unter dem Stichwort "Duisburg. Schön grün" an Dezernat VI, Rathaus, Burgplatz 19, 47051 Duisburg verschickt werden. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.duisburgschoengruen.de.

Bierabsatz im ersten Quartal 2008 um 0,6% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im ersten Quartal 2008 deutsche Brauereien und Bierlager 22,2 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,1 Millionen Hektoliter oder 0,6% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten

ZukunftsInitiative Frauen des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft bietet Qualifizierung für Berufsrückkehrerinnen an
 In einem dreimonatigen Teamcoaching, einem Projekt der ZukunftsInitiative Frauen des Duisburger Zentrums Frauen-Beruf-Wirtschaft, erhalten Frauen nach der Familienphase eine Qualifizierung für den beruflichen Wiedereinstieg sowie Beratung über Chancen als Selbstständige. Interessierte können sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten, aber auch in intensiven Einzelberatungen anleiten und qualifizieren lassen. Erfahrene Expertinnen beraten über die Möglichkeit einer Existenzgründung oder den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit.

Viele Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf zurück wollen, befinden sich in der Situationen, dass die technologischen Entwicklungen weitergegangen sind und ein nahtloses Anknüpfen im alten Beruf selten möglich ist. Sie sind sich ihrer neu hinzugewonnenen Fähigkeiten als "Unternehmerin eines Kleinbetriebes" nicht bewusst und übersehen solche Kompetenzen bei der Neuorientierung und Weichenstellung für die weitere Lebensplanung.
Anmeldung und weitere Informationen im Projektbüro: Rhein-Ruhr-Institut an der Universität Duisburg-Essen, Elke Stolpe, Heinrich-Lersch-Straße 15, 47057 Duisburg, Tel. (0203) 363 0330, Email: elke.stolpe@uni-duisburg-essen.de und beim Duisburger Zentrum Frauen-Beruf-Wirtschaft, Stadt Duisburg ,Tel. (0203) 283-3985, www.duisburg.de/zfbw.

Jede zehnte Frau zwischen 25 und 54 bleibt wegen Familie zu Hause
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war 2006 in Deutschland jede zehnte Frau (9,9%) zwischen 25 und 54 Jahren aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht erwerbsaktiv ? war also weder erwerbstätig noch erwerbslos. Zu den familiären Verpflichtungen zählen unter anderem Schwangerschaft, Kinderbetreuung sowie die Pflegebedürftigkeit eines Familienangehörigen.

Comic-Ausstellung in der Zentralbibliothek
Eine Medienausstellung zum Thema Comic und Film präsentiert die Stadtbibliothek ab Freitag, 2., Mai auf der 2. Etage. Gerade in den letzten Jahren dienten Comics verstärkt als Vorlage für Filme wie z.B. "Sin City", "X-Men" oder "The Fantastic Four". In der Ausstellung finden sich sowohl Klassiker wie "Asterix" und "Superman", aber auch aktuelle Produktionen wie "Persepolis" und Johnny Cash "Walk the line" in einem Medienmix aus Buch, DVD und der Filmmusik auf CD. Alle Medien können ausgeliehen werden.

Internetschnupperkurs "50 plus" in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am Dienstag, 13. Mai, und Freitag, 16. Mai, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen, auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann.
Falls gewünscht werden die Handhabung von PC-Maus und -Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt.
Grundkenntnisse im Umgang damit sollten aber vorhanden sein. In den anschließenden praktischen Übungen haben die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine vorherige telefonische (0203/283-4218) oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek ist unbedingt erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer mit gültigem Bibliotheksausweis 10 Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Technik. Geschichte. Erleben!
In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung bietet Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.
Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk "Goede Verwachting", ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. In der ehemaligen Damen-Schwimmhalle vermittelt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes unmittelbare Eindrücke von Leben und Arbeit an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 4. Mai, um 15 Uhr ein. Die Teilnahme kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Voranmeldung ist nicht erforderlich. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890,
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Dienstag, 29. April 2008 - Historischer Kalender 
Vatertag: Herrenpartie auf dem Ruhrtalradweg

Die Neudorferin Christine Schmidt wurde heute 102 Jahre alt

Die Glückwünsche der Stadt Duisburg und des Ministerpräsidenten wurden heute an der Kortumstraße durch Bürgermeister Manfred Osenger übermittelt, der selbst erst einen runden Geburtstag (60) feierte.

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf gratulierte und überreichte ein Präsent.
Foto Manfred Schneider

15 Jahre Duisburger Umwelttage - Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Das Programm der Duisburger Umwelttagen 2008 dass zum Mitmachen einlädt, wurde heute von Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich vorgestellt. Unterstützt wurde er dabei von Dr. Thomas Griebe und Dr. Ribhi Yousef, beide vom Amt für Umwelt und Grün. Nach Kyoto, so Dr. Greulich, habe die öffentliche Wahrnehmung für die Umwelt nachgelassen. Jedoch hat das Thema zur Zeit Hochkonjunktur. Umwelt – Mensch und Klima, das Motto der diesjährigen Umwelttage, sind drei Begriffe, die das klimabewusste Verhalten der Menschen im täglichen Leben deutlich machen. Was wir tun können, um CO2-Emissionen zu vermeiden, unsere Umwelt zu schützen, unseren persönlichen Energieverbrauch zu senken und vieles andere mehr, darauf wollen 65 Akteure in ca. 115 Einzelveranstaltungen, vom 02. Juni bis zum 21 Juni. 2008 eine Antwort finden.
Schirmherr der Veranstaltung ist NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg, der die Duisburger Umwelttage, am 02. Juni offiziell einläuten und die Preisverleihung zur Aktion des Jugendparlaments „Kinder brauchen eine saubere Umwelt – gesundes Klima“ vornehmen wird. Nicht wie üblich, am 05. Juni, dem Tag der Umwelt, sondern bereits am 02. Juni, werden die Umweltage, als Openair Geburtstagsveranstaltung gestartet. Nicht nur die 15. Duisburger Umwelttage feiern ein Jubiläum, sondern auch die Verbraucherkampagne „30 Jahre Blauer Engel“, die ab 12:00 Uhr am Kuhtor/ Königstraße mit Gewinnspielen und dem „Blauen Sofa (das vermutlich größte Sofa der Welt) im Blauen Engel Truck“ startet. Nach dem offiziellen Teil, sind alle zur Geburtstagsfeier der Umwelttage eingeladen, bei der es reichlich Torten zu naschen gibt.
Eine kleine Aktion, die noch nicht im Programm steht, erläuterte Dr. Greulich. 10 Eltern können an der Grundschule Großenbaum, jeweils ein Tandem ausleihen, mit ihrem Kind damit fahren, um vielleicht dann festzustellen, dass man auch mal ohne Auto zu recht kommt. Die Aktion soll keine feste Einrichtung werden, sondern zum Nachdenken anregen, ob Eltern ihr Kind immer mit dem Auto zur Schule fahren müssen. Neben Duisburg, wird die Aktion auch in Dortmund, Köln und Marburg veranstaltet.
Im Rahmen der Umwelttage, von 9 Duisburger Unternehmen unterstützt, werden von Ausstellungen bis hin zum Umweltmarkt viele sehr interessante Veranstaltungen angeboten.
U.a. die Aktion „18 Tage ohne Auto“, zu der man sich bis zum 30. Mai 2008 anmelden muss. Die Teilnehmer erhalten als Dankeschön eine Urkunde. Drei Gewinner werden in einem Losverfahren ermittelt und erhalten einen Preis.
Das vielfältige Programm mit allen seinen Veranstaltungen, wurde mit einer Stückzahl von 25.000 Exemplaren aufgelegt und ist ab dem 02. Mai in öffentlichen Einrichtungen zu erhalten. Im Internet ist das Programm bereit ab dem 29. April 2008 unter www.duisburg.de abzurufen.

Die "Umweltdoktoren" von links: Dr. Ribhi Yousef, Dr. Peter Greulich und Dr. Thomas Griebe

Ingo Schachta wird neuer Geschäftsführer der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung - siehe Ratsitzung

Stadtverwaltung startet zweite Phase im integrationspolitischen Prozess
Zum Auftakt der zweiten Phase im integrationspolitischen Prozess in Duisburg kamen die städtischen Amts- und Institutsleiter auf Einladung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Rahmen einer neugegründeten Arbeitsgruppe „Integration“ zusammen. Das Ziel beschrieb die Integrationsbeauftragte Leyla Özmal: „Integration ist eine Querschnittsaufgabe. Nun geht es darum, den integrationspolitischen Prozess mit konkreten Maßnahmen fortzuführen. Es ist Aufgabe der Fachämter, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und Maßnahmen und Projekte zu erarbeiten. Als Referat für Integration werden wir diesen Prozess planen, koordinieren und steuern.“
Grundlage für die Arbeit der „Arbeitsgruppe Integration“ sind die Handlungsempfehlungen der Integrationskonferenzen aus den Jahren 2005 und 2006. Die zehn Arbeitsgruppen der beiden Konferenzen entwickelten zahlreiche Empfehlungen zur Verbesserung der Integration von Zuwanderern. Die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V. (GISS), die bereits den Sozialbericht für die Stadt Duisburg erstellte, hat diese Empfehlungen inzwischen systematisiert, Adressaten zugeordnet und Ziele und Ressourcen konkretisiert.
Jetzt sind die Handlungsempfehlungen für die einzelnen Fachabteilungen handhabbar, es kann mit ihnen gearbeitet werden. Gebildet werden sechs Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung und Erziehung, Gesundheit und Soziales, Wohnen und Stadtentwicklung, Wirtschaft und Beschäftigung, Sport und Kultur sowie eine Arbeitsgruppe für übergreifende Aufgaben. Nachdem die jeweiligen Fachämter ihre Experten und Mitarbeiter benannt haben, werden die Arbeitsgruppen ihre Arbeit noch vor den Sommerferien aufnehmen. Das Referat für Integration wird in ihrer Arbeitsgruppe einen Entwurf zur interkulturellen Ausrichtung der Verwaltung ausarbeiten, das dem integrationspolitischen Prozess innerhalb der Verwaltung einen Rahmen und eine Richtung vorgeben wird. Bis Ende des Jahres soll aus den Handlungsempfehlungen ein konkretes Integrationsprogramm entwickelt werden.

Höchster Anstieg der Tarifverdienste seit zwölf Jahren
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die Tarifverdienste der Angestellten und Arbeiter in Deutschland im Januar 2008 um 3,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Das ist der höchste Anstieg für die Angestellten seit April 1996 und für die Arbeiter seit Juli 1996.

Zahl der pensionierten Beamten des Bundes leicht gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten nach vor­läufigen Ergebnissen im Januar 2008 insgesamt rund 170 000 ehemalige Beamte und Beamtinnen beziehungsweise Berufssoldaten und -soldatinnen des Bundes oder deren Hinterbliebene Versorgungsleistungen des öffentlich-rechtlichen Alterssicherungs­systems.
Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 1,8%. Bei den Beamten und Beamtinnen des Bundes stieg die Zahl der Pensionäre und Pensionärinnen um 2,6% auf 56 000 Personen, während die Zahl der Hinterbliebenen mit Versorgungsleistungen um 1% auf 26 000 Personen zurückging. Bei den Berufssoldaten und -soldatinnen wuchs der Bestand der Pensionäre und Pensionärinnen um 2,1% auf rund 66 000 Personen, die Zahl der Hinterbliebenen mit Versorgungsleistungen nahm um 2,5% zu und lag damit bei 23 000 Personen.

Die Rettungsschwimmer mit der feuchten Schnauze trainieren wieder
Lange genug mussten die vierbeinigen „Lebensretter“ auf den Beginn der neuen Freiluftsaison warten. Doch bald ist es soweit. Der Betreiber des Strandbads Wolfssee, der DJK SV Poseidon Duisburg, lädt zur Wach- und Saisoneröffnung ein und die „Neufundländer Wasserarbeitsgruppe NRW“ (NWAG) ist natürlich wieder dabei:
Am Donnerstag, 1. Mai ab 11 Uhr im Strandbad des DJK SV Poseidon am Wolfssee

An diesem Tag haben alle Interessierten die Gelegenheit, unsere Hunde und natürlich ihre Menschen näher kennenzulernen. Wer unsere Wasserarbeitsgruppe nur aus der Ferne kennt, etwa vom Spaziergang über die Brücke über den Wolfssee, oder generell neugierig auf unsere Arbeit ist, ist herzlich willkommen.
Am Vormittag stehen Trockenübungen auf dem Programm.
Gegen 14 Uhr startet die Vorführung der Trainingsarbeit im Wasser.
„Unsere bis zu 80 Kilogramm schweren Hunde ziehen das achtfache ihres Körpergewichts über weite Distanzen durch das Wasser“, erläutert die NWAG-Vorsitzende Jutta Schmitt.
Bis Mitte Oktober werden wir jede Woche auf unserem Vereingelände (direkt neben dem Strandbad) für das „große Finale“ trainieren. Schließlich können die Vierbeiner zum Saisonabschluss „Prüfungen“ in verschiedenen Leistungsklassen absolvieren. Doch vorher müssen sie lernen Surfbretter, Boote und Menschen aus dem Wasser zu ziehen. Die älteren und erfahrenen Hunde stehen den Neulingen dabei unterstützend zur Seite und zeigen, wie es richtig geht.
Wie in den Vorjahren sind auch die DLRG, der Schwimmverein Poseidon, die Kanugilde und die Wasserrettungsstaffel der Feuerwehr wieder mit dabei.

Verbraucherpreise April 2008: Voraussichtlich + 2,4% gegenüber April 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2008 ? nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern ? gegenüber April 2007 voraussichtlich um 2,4% erhöhen (März 2008: + 3,1)

Montag, 28. April 2008 - Historischer Kalender 
Pipeline-Gutachten vorgestellt
Rat fordert Baustopp und Rücknahme des Enteignungsverfahrens
Die mit der Erstellung einer Risikobewertung für die auf Duisburger Stadtgebiet verlaufende CO-Leitung beauftragte Dr. - Ing. Veenker Ingenieurgesellschaft, mit Sitz in Hannover und Leipzig, hat heute das Ergebnis ihres Gutachtens der Öffentlichkeit bekannt gegeben.
Für Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich (re.), dem es wichtig war, sich mit der Bürgerinitiative zusammen zu setzen, hat dann mit dieser einen neutralen Gutachter gesucht und mit Dr. Ing. Veenker (li.) gefunden.
Laut Dr. Manfred Veenker wurde jeder Punkt der 17 Kilometer langen Leitung auf Duisburger Gebiet untersucht. Mit dem Ergebnis: Bei nicht wirksamen Schutzgittern, oberhalb der Leitung, ist die CO-Hochdruckleitung bei einem Betriebsdruck von 13,5 bar an 50 Stellen nur auf Duisburger Gebiet, als nicht sicher einzuschätzen. Gemäß Herstellerangaben, so Dr. Greulich, hat ein mittelgroßer Bagger nicht die Kraft, eine „Geo-Grid-Matte“ aus reißfestem Geotextil zu zerreißen. Dass das Schutzgitter der vorgenannten Marke unwirksam ist, wurde bei in einem Versuch mit einem Bagger, im März 2008 von Stadt Duisburg und Vertretern der Bürgerinitiative „Contra Pipeline Duisburg-Süd“ nachgewiesen. Obwohl der zum Versuch eingeweihte Baggerführer der Meinung war, dass er es merken würde, wenn er auf die Schutzvorrichtung treffe, war dies nicht der Fall und die Baggerschaufel hat die Geotextilmatte zerrissen. Sogar er, sagte Dr. Greulich, habe in einem Selbstversuch das Schutzgitter von Hand beschädigt.
Die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiative Erich Hennen, Rolf Peters und Heinz Rehberg gaben bekannt, das seit dem 05. Oktober 2007 nicht mehr an der CO-Leitung gearbeitet würde und alles vor sich hinroste.
Wie es weitergehe, sei nun Sache der Auftraggeber das Gutachten umzusetzen, sagte Dr. Manfred Veenker. Dr. Peter Greulich sagte: „Dir Pipeline ist so nicht zu betreiben“. Das Gutachten werde umgesetzt und ein Rechtanwalt unterstütze einen Privatmann der gerichtlich gegen den Feststellungsbeschluss klagt.  Manfred Schneider (Text und Fotos)

Rhein-Ruhr-Bad am 1. Mai geöffnet
Auch in diesem Jahr bietet DuisburgSport am 1. Mai den schwimmfreudigen Duisburgerinnen und Duisburgern die Möglichkeit, dem Freizeitsport im kühlen Nass nachzugehen oder sich in der Sauna zu entspannen. Von 8 bis 12 Uhr können alle großen und kleinen Wasserratten das vielfältige Angebot im Rhein-Ruhr-Bad genießen. Alle anderen von DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben an diesem Tag geschlossen.
Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

Neues Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Mai
In diesen Tagen erscheint das neue Kinderprogramm der Stadtbibliothek für den Monat Mai. Über 20 Werkstatt-, Aktions- und Veranstaltungsangebote für Kinder zwischen vier und acht Jahren wurden ausgesucht, darunter Geschichten hören, Malen, Basteln, Spielen, Lesen, Singen und Bilderbuchkinos anschauen. Gemeinsam mit der Sprachschule Berlitz wird in der Bezirksbibliothek Walsum die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Tingos englischer Spielnachmittag" für Kinder zwischen fünf und sieben Jahren wieder angeboten.
Für alle Termine ist eine Voranmeldung erforderlich. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos, nur ein gültiger Bibliotheksausweis muss vorgelegt werden. Detaillierte Informationen zum neuen Kinderprogramm, das bibliotheksweit ausliegt, gibt es unter www.stadtbibliothek-duisburg.de und bei Anne Markstein unter (0203)283-4117.

Preisanstieg in NRW mit +2,2 Prozent niedriger als im Vormonat
In Nordrhein-Westfalen ist der Verbraucherpreisindex nach Berechnungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zwischen April 2008 und April 2007 um 2,2 Prozent auf 105,8 Punkte (Basisjahr 2005 = 100) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat (März 2008) sank der Preisindex um 0,3 Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Abschwächung der Jahresteuerungsrate ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die zum Sommersemester 2007 an nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeführten Studienbeiträge sich im Vorjahresvergleich nicht mehr auf den Preisindex auswirken (sog. Basiseffekt). Teurer als im Vorjahr waren im April vor allem Heizöl (+41,3 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (+21,8 Prozent) sowie Frischobst (+9,9 Prozent), dagegen gaben die Preise für Frischgemüse um 4,1 Prozent nach.
Im Vergleich zum Vormonat (März 2008) stiegen insbesondere die Preise für Heizöl (+4,2 Prozent) und Bier (2,3 Prozent). Preisgünstiger wurden dagegen u. a. Pauschalreisen (-13,4 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (-7,5 Prozent) angeboten. (LDS NRW)

Samstag, 26. April 2008 - Historischer Kalender 
"Themen & Projekte II" - Von Andreas Rüdig
"Themen & Projekte II" heißt eine Ausstellung, mit der die cubus kunsthalle in der Zeit vom 25.4.2008 bis 29.6.2008 Otto Priene zum 80. Geburtstag gratulieren möchte.
"Otto Piene wurde 1928 in Bad Laasphe geboren. Von 1949 bis 1953 studierte er Malerei (Kunst und Kunsterziehung) an den Akademien für Kunst in München und Düsseldorf und war in Düsseldorf Lehrer an der Modeschule (1950 - 1964). Von 1952 bis 1957 studierte er an der Universität zu Köln Philosophie. Staatsexamen 1957. 1957 Bildung der Gruppe ZERO mit Heinz Mack. An der University of Pennsylvania übernahm er 1964 eine Gastprofessur. Von 1968 bis 1974 war er Fellow des 1967 von György Kepes gegründeten Center for Advanced Visual Studies (CAVS). 1972 wurde er Professor for Visual Design for Environmental Art (Professor für Umweltkunst) am Massachusetts Institut of Technology, das ihn 1974 zum Direktor des CAVS berief.
Piene lebt und arbeitet heute in Groton, MA (USA) sowie in Düsseldorf.
1957 gründete Piene gemeinsam mit Heinz Mack in Düsseldorf die später international einflußreiche Künstlergruppe ZERO (Nullpunkt der Kunst), der sich 1961 auch Günther Uecker anschloß. Die bei der Gründung der Gruppe zündende Idee war ein `Neubeginn' in der Malerei auf der Ebene Null, und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht und Schatten sowie für Piene auch von Rauch und Feuer.
Im Jahr 1959 entwarf Piene unter Bezugnahme auf elementare Naturenergien Lichtballette und Rauchbilder. Die Praxis der frühen Rauchbilder setzt sich bis heute in gewandelter Form in den Feuerbildern fort. Parallel entstanden Multimedia-Kombinationen seit 1960. Bekannt ist Piene insbesondere durch das Lichtballett und lichtkinetische Arbeiten im Zusammenhang mit Architektur. Außerdem schuf er, aufgrund seiner intensiven Auseinandersetzung mit Licht und Bewegung, Luftplastiken, Sky Events und Medienwerke.
Die originale Gruppe ZERO bestand neun Jahre. Die Ideen aus dieser Zeit bestimmen zahlreiche Entwicklungen, die die Kunst der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts mit gestalteten. Nicht nur die Lichtkunst Sky Art, die Interaktion zwischen Kunstwerk und Betrachter, die Einbeziehung des Realraumes fanden hier ihre Anfänge," berichtet Dr. Claudia Schaefer bei der Einladung zu der Ausstellungseröffnung.

Sehr viel moderne Kunst ist hier zu sehen, teils abstrakt, teils ansatzweise porträtieren, mit vielen roten Farbanteilen und auf jeden Fall sehr teuer. Ein eigener Raum mit Lichtkunst kommt hinzu. Ob diese Kunst jedermanns Geschmack ist, sei einmal dahingestellt, für den kleinen Geldbeutel ist sie jedenfalls nicht.
"Piens verbindet naturwissenschaftliche, technologische, philosophische und künstlerische Elemente," berichtet Dr. Stephan von Wiese bei der Ausstellungseröffnung. "Die interdisziplinäre Arbeit ist seine besondere Lebensleistung. Das Licht spielt eine besondere Bedeutung bei ihm. Röntgen ist der Entdecker eines unsichtbaren Lichtes; sein Bild ziert die Einladungskarte. Die Ausstellung stellt die Architektur der menschlichen Gestalt in den Vordergrund."
Freitag, 25. April 2008 - Historischer Kalender 
Kaufland-Eröffnung
Gestern eröffnete das Kaufland in Duisburg-Ruhrort in der Eisenbahnstraße seien Pforten. Dadurch wurden insgesamt über 140 Arbeitsplätze geschaffen, die Mitarbeiter kommen aus Duisburg und der Umgebung.
Kaufland ist bereits seit 2002 in Duisburg vertreten. Neben den bereits bestehenden Kaufland-Märkten in Hamborn, Hochheide und Kaßlerfeld bietet das neue Kaufland den Kunden in Ruhrort eine weitere Einkaufsstätte.
Die Architektur des neuen Kaufland ist der vorhandenen Umgebung angepasst worden und ist das Ergebnis von Abstimmungsgesprächen zwischen der Stadtverwaltung und Kaufland. Das neue Gebäude ist auf jeden Fall
eine positive optische Aufwertung des ehemaligen Güterbahnhofgeländes am Friedrichsplatz in Ruhrort mit seinen 260 Parkplätzen.

Öffnungszeiten: Von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr.
Angebot: Bäckerei Sondermann, Metzgerei Gebrüder Hartz, Asiatischer Imbiss, Friseur Waltraut Zobel, Zeitschriftenshop mit Toto-Lotto-Annahme sowie ein Bankomat. Bilder HaMo

Wochenend-Exkursion im Rahmen der "Schrumpfenden Städte"

Eine Busexkursion für alle interessierten Duisburgerinnen und Duisburger steht am kommenden Sonntag, 27. April, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr auf dem Ausflugsprogramm. Begleitend zur laufenden Ausstellung "Schrumpfende Städte" in der Liebfrauenkirche geht es zu sechs ausgewählten Zielen im Stadtgebiet. Treffpunkt ist die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz in Duisburg-Mitte.
Mittelpunkt der fünfstündigen Busexkursion ist die Umnutzung von Kirchen in Duisburg. Diese schließt thematisch an die Diskussionsveranstaltung in der Liebfrauenkirche vom 18. März an. Auf der Reise zu sechs ausgewählten Objekten, die Lösungsversuche bei schrumpfenden Kirchengemeinden aufzeigen, werden die Teilnehmer von Dr. Claudia Euskirchen von der Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Jutta Heinze vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Pater Philipp Reichling von der Stiftung Brennender Dornbusch und Christoph Brockhaus von der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum begleitet. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BDA Rechter Niederrhein statt.
Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos. Lediglich die Busfahrkosten in Höhe von 5 Euro sind im Bus zu entrichten.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung bei der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum unter (0203) 283-2195 unbedingt erforderlich.

"Wie werden wir in Zukunft wohnen?" Umwandlung von Kirchen

„Zukunft findet Stadt“ – Präsentation jetzt auch im Internet
Das große Interesse an der Veranstaltung „Zukunft findet Stadt“ am 17. April in der Mercatorhalle und die vielen interessierten Nachfragen haben dazu beigetragen, dass der Vortrag des Zukunftsforschers Matthias Horx jetzt auch als Präsentation im Internetauftritt der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/news zum Download bereitsteht.

Gemeinsame Kampagne: Radwege sind keine Parkplätze
Verstärkte Kontrollen der Ordnungskräfte
Leider immer noch ein gewohntes Bild in unseren Städten: Die ausdrücklich gekennzeichneten Radwege dienen Autofahrern als willkommener zusätzlicher Parkraum. Diese Verkehrshindernisse zwingen besonders Kinder zu lebensgefährlichen Ausweichmanövern. Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Polizei Duisburg, das Ordnungsamt, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und das Amt für Stadtentwicklung die Sinne der Autofahrer zur Beachtung der Verkehrsregeln schärfen.
„Dass Autos auf besonders als Radweg gekennzeichneten oder mit Verkehrsschildern versehenen Straßen- und Bürgersteigabschnitten nicht parken dürfen, ist klar geregelt. Leider scheint das längst nicht jedem Autofahrer einzuleuchten“, hebt Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, hervor. Und ergänzt: „Dennoch ist dieses Verhalten leider, wie zum Beispiel auf der Weseler Straße in Marxloh, an der Tagesordnung.“
Der ADFC hat diesen Bereich aber auch andere Straßenzüge aus dem gesamten Stadtbereich listenmäßig erfasst und an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Welches Unfallpotenzial entsteht, wenn Radfahrer auf die Fahrbahn in den fließenden Verkehr ausweichen, ist den meisten PKW-Fahrern gar nicht bewusst. Die Duisburger Unfallkommission, der neben Polizei und Straßenverkehrsbehörde auch das Ordnungsamt und das Amt für Stadtentwicklung angehören, hat sich in der letzten Sitzung mit dem Thema befasst. Das Ergebnis: In der nächsten Zeit wird verstärkt auf die Freihaltung ausgewiesener Radwege geachtet. Das wird Autofahrer wegen der möglichen „Knöllchen“ vielleicht ärgern – in hartnäckigen Fällen kann auch abgeschleppt werden –, soll aber zur Sicherheit der vielen Radfahrer beitragen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf einen wichtigen Umstand hin: Die im Straßenverkehr bestehenden Gefahren können die Radfahrer vorrangig selbst dadurch reduzieren, dass sie sich an die bestehenden Regeln halten und somit für die Autofahrer berechenbar werden. Die Tatsache, dass im Jahr 2007 in Duisburg 420 Radfahrer an Verkehrsunfällen beteiligt waren, oft auch durch eigenes Fehlverhalten, veranlasst die Polizei zur Steigerung der Normakzeptanz und damit der Sicherheit der Radfahrer auch in entsprechenden Fällen bei unfallträchtigen Fehlverhaltsweisen konsequent einzuschreiten.
So wie hier sieht es leider oft aus Sicht der Radfahrer auf Duisburgs Radwegen aus.

Radkarte mit Tourentipps durch das Zentrum und den Süden erschienen: „Neue Wege Grünvernetzung Duisburg-Mitte/Süd“

Die Dritte im Bunde ist fertig: Die neuste Karte aus der Reihe „Neue Wege - Grünvernetzung Duisburg“ mit sechs Radtourentipps durch das Duisburger Zentrum und den Südteil der Stadt liegt jetzt vor. Die beschriebenen Strecken mit einer Länge zwischen 23 und 45 km zeigen die Vielfältigkeit dieser Stadtbezirke. Die Karte bietet zudem eine Darstellung von 15 Schwerpunkten der Stadt- und Grünentwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre. Das urbane und das dörfliche Duisburg, Wald und Wasser, Flüsse und City bestimmen die Touren und zeigen die Dynamik der Stadt. Auch sportlich Anspruchsvolle kommen in Duisburgs „Bergen“, im Stadtwald und am Kaiserberg, auf ihre Kosten.
Die Bezirke Mitte und Süd sind durch zahlreiche Stadtentwicklungsmaßnahmen gekennzeichnet: Die Innenstadt definiert sich gerade neu, mit Innenhafen, CityPalais und Forum und der schrittweisen Umsetzung des Masterplans von Lord Norman Foster. Die Wedau wird weiterentwickelt, mit der Fertigstellung des Parallelkanals ist hier eine neue attraktive Freizeit und Erholungslandschaft entstanden. In Wanheim-Angerhausen entwickeln sich mit Kasernengelände und der Neunutzung des Geländes der Zinkhütte neue interessante Grünverbindungen und Aussichtspunkte. Der RheinPark in Hochfeld wird im Laufe dieses Jahres fertig gestellt. Die Sechs-Seen-Platte und die Ortsteile im Duisburger Süden sind seit jeher die attraktiven Naherholungsräume der Stadt. Hier konnten neue Siedlungsgebiete erschlossen werden und das Grünvernetzungssystem erweitert werden.
Die Karte wurde vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement sowie dem Amt für Umwelt und Grün mit Hilfe von Sponsoren erstellt. Sie ist ab sofort kostenlos bei den Sponsoren und folgenden öffentlichen Einrichtungen zu erhalten: Tourist Information, Geschäftsstellen der Volksbank, Stadtteilbüros der EG DU, Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Süd e.G., Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Mitte e.G., Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, GEBAG, bei allen Bezirksämtern in den Bürgerservicestellen sowie im Stadthaus an der Moselstraße in DU-Mitte.
Die ersten beiden Karten in der Reihe zum Duisburger Norden (2006) und Westen (2007) waren ein Riesenerfolg und sind deshalb leider vergriffen. Die Tourentipps kann man im Internet unter www.duisburg.de, Stichwort „Radtourentipps“, finden. Hier sind auch GPS Daten für den Download auf ein Navigationsgerät für die Nord- und Westtouren zu finden; die GPS Daten für die neue Karte werden in Kürze erstellt und im Internet bereitgestellt.

Konzert in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord erzählt von der Liebe
Heute wird um 20 Uhr die mit Spannung erwartete Uraufführung der Sappho Trilogie I-III des Duisburger Komponisten Gerhard Stäbler in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord zu hören sein.
Der Abend richtet alle Sinnen auf das, was uns bewegt, uns bewegen könnte - nämlich auf die Liebe als umfassenden, selbst bestimmten Gegenentwurf in einer Zeit, die uns mit allerlei "beeindruckenden", auch angeblich "öffentlich nötigen" Dingen zu beschäftigen versucht:
Einer preist die Reiter, ein anderer Fußvolk, Einer viele Schiffe als allerschönstes Gut der dunklen Erde, doch ich: wonach ein Liebender sich sehnt. (Sappho
Mit seiner neuen Komposition bezieht sich Gerhard Stäbler auf Verse der altgriechischen Lyrikerin Sappho, die als Sängerin ihre Zeit und als Dichterin über die Jahrtausende hinweg Menschen faszinierte. Was von ihr überliefert wurde, hat die Zeit noch intensiviert. Von ihrer Dichtung blieben nur Fragmente übrig und gerade dies beflügelt die Fantasie des Lesers. Die "Sappho Trilogie" wurde mit Blick auf die Dimensionen des Uraufführungsortes konzipiert. Die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord bietet durch ihre Weite die Möglichkeit, einzelne Gruppen von Chor und Orchester getrennt zu positionieren. Dadurch werden die Zuhörer sozusagen in den Klang hineingezogen. Durch die manchmal ausschweifenden Strukturen des Werkes mit seinen musikalischen, ästhetischen und philosophischen Inhalten bekommen auch seine Dimensionen Bedeutung: Man kann den langen Echos der Klänge nachlauschen, um mit ihnen eigene Gedanken über die Fragmente der Sappho zu verfolgen.
Das Konzert ist als Gesamtheit zu sehen. Die Sappho-Trilogie erhält durch ein Video des koreanischen Künstlers Kyungwoo Chun noch einen zusätzlichen visuellen Akzent; dazu kommt die Uraufführung des Orchesterwerks Steinschlag/Zeit von Kunsu Shim und Dieter Schnebels Schubert-Phantasie.
"What you love" ist ein Akademieprojekt der Duisburger Philharmoniker und des Jungen Orchesters NRW in Kooperation mit der musikFabrik. Es spielen und singen Dozenten der Duisburger Philharmoniker und der musikFabrik, das Junge Orchester NRW, der Chor der Universität Witten/Herdecke. Sopranistin ist Salome Kammer. Es dirigiert Ingo Ernst Reihl.
Karten gibt es für 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt) in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Einladung zur Bürgerbeteiligung: Anschlussstelle Duisburg-Häfen der BAB A40 soll um eine zusätzliche Abfahrt ergänzt werden
Die Anschlussstelle Duisburg-Häfen der BAB A40 bildet den wesentlichen Anschlusspunkt der Duisburger-Häfen und der angegliederten Güterverkehrszentren im Logistikpark Kaßlerfeld (Duisburg-Neuenkamp, Duisburg-Kaßlerfeld) an das Bundesfernstraßennetz. Sie ist außerdem Bestandteil der "Logistikdiagonale", die eine Reihe von Maßnahmen enthält. Um das Standortprofil für Duisburg als Logistikstandort zu stärken und den Lkw-Verkehr stadtverträglicher abwickeln zu können, soll die Anschlussstelle um eine zusätzliche Abfahrt ergänzt werden.
Am Donnerstag, 8. Mai, findet hierzu um 18.30 Uhr im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Ratssaal (Raum 100), ein Termin zur Bürgerbeteiligung statt. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern werden in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte die Planentwürfe des Bebauungsplan Nr. 1056 I - Kasslerfeld und die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.49 - Kaßlerfeld vorgestellt. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.

Die Pläne können vom 2. bis 7. Mai im Bezirksamt Mitte, Sonnenwall 74, Zimmer 417 (werktags jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung" oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Pflanzentauschmarkt der VHS
Wer Pflanzen tauschen möchte, ist am Freitag, 2. Mai, von 16 bis 18 Uhr beim Pflanzentauschmarkt im Internationalen Zentrum der Volkshochschule am Innenhafen, richtig. Gartenbesitzer sind eingeladen, ihre überzähligen Stauden, Kräuter und Blumen, möglichst mit Namensschild versehen, abzugeben Auch Besucher ohne eigene Pflanzen können gegen eine kleine Spende interessante Gewächse für Naturgärten, Balkone und zur Innenhofbegrünung mitnehmen. Eine kleine Ausstellung informiert über das Thema "Duftpflanzen".
Die Mitglieder des Arbeitskreises Stadtgrün beantworten schwierige Gartenfragen und nehmen praktische Anregungen für Naturgarten und Stadtgrün entgegen. Im Mittelpunkt des Tauschmarktes stehen aber die Auswahl interessanter Pflanzen und der Erfahrungsaustausch mit anderen Gartenfreunden.

Importpreise März 2008: + 5,7% gegenüber März 2007
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundes­amtes (Destatis) im März 2008 um 5,7% über dem Vorjahresstand. Im Februar und im Januar 2008 hatte die Jahresveränderungsrate + 5,9% beziehungsweise + 5,2% betragen.

Sportpark wird auch in diesem Jahr Etappenort des Becel Deutschland Walk
Beim Becel Deutschland Walk 2008 geht es vom 7. bis 20. September in zehn Etappen von Sylt bis zur Zugspitze quer durch Deutschland. Sportdezernent Reinhold Spaniel zeigt sich erfreut darüber, die Teilnehmer der beliebten Veranstaltungsserie am 16. September im Sportpark  als Etappenort begrüßen zu können.
Angeführt von den beiden Botschaftern dieses Nordic-Walking-Events, Doppelolympiasiegerin Rosi Mittermaier und Weltcupsieger Christian Neureuther, waren im letzten Jahr 900 Sportlerinnen und Sportler gemeldet. Für 2008 besteht nun die Zielsetzung, die Schallmauer von 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu durchbrechen. Bei der Routenführung setzt man auf Bewährtes. Auch in diesem Jahr wird die Dreieckswiese Start und Zielort der quer durch den Sportpark führenden Strecke sein.
"Wir sind optimistisch, dass der Becel Deutschland Walk 2008 wie im letzten Jahr eine gelungene Veranstaltung wird, um ihn als weiteren festen Bestandteil im Sport-Veranstaltungskalender für Duisburg etablieren zu können," so Reinhold Spaniel.

Ausfuhr Nordrhein-Westfalens stieg im Februar 2008 um 3,8 Prozent
 Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Februar 2008 Waren im Wert von 14,5 Milliarden Euro. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 3,8 Prozent mehr als im Februar 2007. Der Wert der Importe überstieg mit 15,6 Milliarden Euro das entsprechende Vorjahresergebnis um 3,4 Prozent.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren mit 9,6 Milliarden Euro um 0,7 Prozent niedriger aus als im Februar 2007. Bei den Importen aus den EU-Ländern war ein Anstieg um 5,1 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Für die ersten beiden Monate 2008 ermittelten die Statistiker einen Anstieg der Exporte um 4,5 Prozent auf 29,4 Milliarden Euro; der Wert der Importe stieg um 7,6 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro.
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von  Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (LDS NRW)

Donnerstag, 24. April 2008 - Historischer Kalender 
Spargelsaison auf Duisburgs Wochenmärkten sehr gut angelaufen
Auf den Duisburger Wochenmärkten hat die heimische Spargelsaison ab Mitte April begonnen. Besonders die Nachfrage nach erstklassigem einheimischem Spargel z.B. vom Niederrhein und auch von anderen Anbaugebieten Deutschlands ist bei der Kundschaft besonders groß. Natürlich gibt es daneben auch Spargel aus anderen europäischen Ländern wie u.a. aus Griechenland zu kaufen. Achten sollten die Wochenmarktkundinnen und -kunden auf den jeweiligen Herkunftsnachweis der Ware, den die Marktbeschicker/Innen mit dem Preis entsprechend ausweisen.
Die für die kommenden Wochen angekündigten Kontrollen durch das Amt für Verbraucherschutz hinsichtlich der Herkunftsausweisung des Spargels auf Wochenmärkten und im stationären Lebensmitteleinzelhandel werden von der FrischeKontor Duisburg GmbH begrüßt. Diese werden schon seit Jahren durchgeführt und haben bisher auf den Wochenmärkten keine Auffälligkeiten gezeigt.

Über Spargel
Spargel ist eine mehrjährige Staude, bei der nur der etwa 35 cm tief unter der Erdoberfläche liegende Wurzelstock (Rhizom) überwintert. Jährlich im Frühjahr treibt Spargel daher mehrere Sprosse, die als Spargel geerntet werden. Biologisch gesehen ist Spargel also ein Stengelspross der Spargelpflanze. Nach der Ernte bilden die verbliebenen Sprosse das Spargelgrün oder Spargelkraut. Nach Angaben der ZMP wurden 2007 gut 94.300 Tonnen deutscher Spargel geerntet, 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Zur Spargelsaison
Die Spargelernte beginnt - je nach Witterung - etwa Anfang April und dauert traditionell bis zum 24. Juni (Johanni). Die Ernte wird beendet, damit die Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit haben, um im folgenden Jahr genügend neue Sprosse bilden zu können.
Spargelaktionen auf Duisburger Wochenmärkten
Zur Spargelsaison veranstaltet die FrischeKontor Duisburg GmbH in diesem Jahr wieder interessante Aktionen zum Thema Spargel. So wird die Walbecker Spargelprinzessin Christiane I (Foto). Ende Mai einige Duisburger Wochenmärkte besuchen und dabei Prominente wie auch Marktbesucher/Innen zum Spargelschälen einladen sowie wissenswerte Informationen zum Spargel geben.

Blaue Tonne für Duisburg
Kosten vom Bürger nehmen, eigenen vermeiden - Altpapiersammlung noch einfacher für Duisburg. Unter dieser Devise wird die blaue Tonne zukünftig in Duisburg angeboten werden.
Hintergrund ist der Rohstoffmarkt sowie Privatkonkurrenz der städtischen Abholer bzw. der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, einer Anstalt des öffentlichen Rechts..

Eigentümer können ab sofort Altpapiertonnen kostenlos zu bestellen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bieten Behälter in den Größen 120 l , 240 l und 1.100 l an.
Die Papiertonne wird nur ohne Vollservice angeboten. Lediglich die 1.100 l Papiertonne ist mit Vollservice ausgestattet. Die Leerung der blauen Tonne erfolgt 14-tägig.
Am Abfuhrtag sollte der Behälter ab 7.00 Uhr am Straßenrand zur Leerung bereitstehen. Bei Aufstellung der Papiertonne wird der Abfuhrrhythmus bekannt gegeben. Die Leerung findet am Tag der Hausmüllabfuhr statt. Um die Umwelt zu entlasten, werden die Papiertonnen und die Papierbündel mit einem Fahrzeug abgefahren.

Altpapierbündelsammlung
Weiterhin gibt es natürlich auch die Altpapierbündelsammlung. Bitte stellen Sie die Papierbündel bis 7.00 Uhr zur Abholung an den Straßenrand.

Die Altpapierbündel werden in Kartons oder gebündelt am gleichen Tag, an dem die Hausmüllbehälter geleert werden, an den Straßenrand gestellt. Die Abholung der Papierbündel erfolgt, jeweils wöchentlich, durch ein gesondertes Fahrzeug. Auch wenn die Hausmülltonne 14-tägig geleert wird, werden die Papierbündel wöchentlich abgefahren. Den Leerungstag Ihres Hausmüllbehälters erfahren Sie unter (0203) 283 - 3000 oder Sie schreiben uns kurz eine Mail.
Altpapier ist wie folgt an den Straßenrand abzustellen:
gebündelt mit Kordel oder Kreppband
in Waschmittelkartons
in Kartons aus dem Supermarkt
in einer Klappkiste aus Kunststoff (wird nach der Leerung wieder zurückgestellt; ohne Haftung)

Altpapier und/oder große sperrige Kartonagen kann auch kostenlos auf den Recyclinghöfen abgeben werden. Ebenso stehen an einigen zentralen Plätzen im Duisburger Stadtgebiet Altpapiercontainer.

Finanzlage der Kommunen bleibt trotz ansteigender Steuereinnahmen angespannt
Der aktuelle Tarifkompromiss reißt Löcher in die Kassen der Kommunen. Höhere Steuereinnahmen, weiter steigende Ausgaben und höhere Kassenkredite kennzeichnen die Haushaltslage der Städte und Gemeinden im zurückliegenden Haushaltsjahr 2007. Insbesondere Städte und Gemeinden in strukturschwachen Regionen profitieren kaum von der guten Konjunktur. Ihre Finanzlage bleibt weiter angespannt.
Auf der Ausgabenseite sind die Kommunen stärker belastet als Bund und Länder, da sie stärker investieren und zudem höhere Sozialausgaben zu schultern hatten. Überzogene Standards, vor denen der Ausschuss immer wieder gewarnt hat, rächen sich auf der Kostenseite. Auch auf der Einnahmenseite standen Bund und Länder besser da. "Die finanziellen Handlungsspielräume der Städte und Gemeinden bleiben eng. Neue Verteilungsspielräume gibt es nicht", sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses des DStGB, Iris Schülzke, Schlieben, heute im Kloster Birnau-Maurach in Baden-Württemberg. "Die Auswirkungen des jüngsten Tarifabschlusses sind für viele Kommunen schmerzlich und werden zu steigenden Personalausgaben führen."
Als Folge des Tarifkompromisses werden viele Städte und Gemeinden entweder gezwungen sein, ihre Gebühren und Beiträge anzuheben oder sich weiter zu verschulden. Auch Privatisierungen sind nicht ausgeschlossen.
Die Gesamtverschuldung der Kommunen lag am Ende des Jahres 2007 bei 112,4 Milliarden Euro. Sorge bereiten die weiterhin hohen Kassenkredite, die einen historischen Höchststand von 28,4 Milliarden Euro erreichten. Damit betragen die Kassenkredite, die eigentlich vorübergehender Natur sein sollten und im Falle von Liquiditätsengpässen aufgenommen werden, inzwischen ein Viertel der Gesamtverschuldung.
Auf der Ausgabenseite belasten die Ausgaben für soziale Leistungen die kommunalen Haushalte. Anders als bei Bund und Ländern stiegen sie bei den Kommunen ungebremst weiter. Der Anstieg betrug im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr +2,6 Prozent, während die sozialen Leistungen bei Bund und Ländern deutlich zurückgingen. "Große Risiken bringt die demografische Entwicklung mit sich. Es ist zu befürchten, dass insbesondere die Ausgaben für Grundsicherung im Alter und für Hilfen zur Pflege weiter ansteigen werden." sagt Schülzke.
Erfreulich ist hingegen, dass die Städte und Gemeinden nach einer langen Talfahrt wieder mehr investieren können. Überfällige Investitionen, z. B. im Straßenbau bedürfen jedoch kluger Planungen. Der Reparaturstau wird sich nicht kurzfristig überwinden lassen. Die Investitionen stiegen im letzten Jahr um fast eine Milliarde Euro auf zwanzig Milliarden Euro und nahmen damit um etwa fünf Prozent gegenüber dem Jahr 2006 zu. "Darin enthalten sind allerdings auch die höhere Mehrwertsteuer und gestiegene Baupreise, so dass von einer nachhaltigen Erholung der kommunalen Investitionsfähigkeit noch lange nicht die Rede sein kann." betont Schülzke.

Kommunale Dienstleistungen: bürgernah und preiswert!
Ortsnahe Versorgungsstrukturen nicht in Frage stellen - Angesichts der heutigen Sitzung seines Finanzausschusses weist der DStGB auf die Bedeutung der Daseinsvorsorge für die Bürger hin.
Die Ausschussvorsitzende, Iris Schülzke, Schlieben, sagte dazu heute im baden-württembergischen Kloster Birnau-Maurach:
"Die Dienstleistungen der Daseinsvorsorge wie der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung oder der Hausmüllentsorgung haben eine überragende Bedeutung für die Gesellschaft. Diese Dienstleistungen werden von den Kommunen im Interesse der Bürger erbracht. Die Politik der EU-Kommission darf nicht dazu führen, dass eine flächendeckende und kostengünstige Wahrnehmung dieser Aufgaben verhindert wird!"
Deshalb wandte sich Schülzke gegen eine Ausweitung des europäischen Wettbewerbsrechts auf weite Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge, die im klaren Widerspruch zum Europäischen Reformvertrag und der damit vorgenommenen Stärkung der kommunalen Gestaltungsfreiheit stehe.
Die Vorsitzende machte deutlich, dass die europäischen Wettbewerbs- und Binnenmarktregelungen die bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen berücksichtigen müssen. Organisationsentscheidungen der Kommunen, die zu effizienteren und kostengünstigeren Strukturen im Interesse der Bürger führen, dürften nicht durch eine zu extensive Auslegung des Vergaberechts behindert werden. Insbesondere dürfe es keinen faktischen Zwang zur Privatisierung infolge überzogener Ausschreibungspflichten geben. Dies gelte insbesondere für die interkommunale Zusammenarbeit. Sie sei als rein verwaltungsinterne Aufgabenübertragung ein effizienter und bürgernaher Weg zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben.
Eine europäische Politik zur Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungsbereiche dürfe kein Selbstzweck sein. "Die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen hat in einzelnen Sektoren zu Vorteilen für die Bürger und die Kommunen als Nutzer dieser Dienstleistungen geführt. Allerdings kann dies nicht ohne weiteres auf die Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge übertragen werden." In diesen Bereichen könne es keinen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen geben. Denn die Definition und die Ausgestaltung der Dienstleistungen der Daseinsvorsorge obliegen allein den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten, mithin für den Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge den Kommunen. "Dies wird durch das Zusatzprotokoll zum Europäischen Reformvertrag von Lissabon eindrucksvoll unterstrichen.", sagte Schülzke.
Schließlich betonte die Vorsitzende auch die Bedeutung der Daseinsvorsorge für die Entwicklung ländlicher Räume. Wirtschaftliche Potenziale ländlich geprägter Gebiete sowie kleinerer Städte und Gemeinden sollen effektiv genutzt und gefördert werden. Dies sei ohne eine angemessene kommunale Daseinsvorsorge nicht möglich. "Mittel- und langfristig wird nur ein gleichberechtigtes Miteinander von starken Regionen, Städten und ländlichen Gebieten gewährleisten, dass die Herausforderungen der Demografie, der wirtschaftlichen Entwicklung, der Bildung, des Gesundheitswesens sowie des Klima- und Umweltschutzes gemeistert werden können.", ergänzt Schülzke.
Auch gelte es, die europäischen Fördermöglichkeiten zu nutzen. Die EU habe sich erst kürzlich dazu durchgerungen, die Agrarpolitik durch eine eigenständige Politik der ländlichen Räume zu ergänzen und dies auch durch den Entwicklungsfonds ELER dokumentiert. Ein thematischer Schwerpunkt dieses Fonds sei die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Schülzke spricht sich dafür aus, diese Mittel auch für die ortsnahe Weiterentwicklung der Daseinsvorsorge nutzen zu können.

Fortbildungstag für Duisburger Pflege- und Adoptiveltern
Unter dem Motto "Wenn nichts mehr ist wie vorher... Was tun?" hatte das Duisburger Jugendamt am 19. April Pflege- und Adoptiveltern zu einem Fortbildungstag zum Thema "Pubertät" mit den Schwerpunkten Jugendschutz und Handlungskompetenzen eingeladen. Die Veranstaltung fand im städtischen Jugendzentrum Duisburg-Homberg statt, das auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgte. Eine Kinderbetreuung wurde vom Jugendamt organisiert.

Zwei praxiserfahrene Therapeuten referierten vor 35 Eltern zu Entwicklungsaufgaben in der Zeit der Pubertät. Neben den "normalen" Pubertätskrisen kann es auch zu Gefährdungen kommen. Deshalb ist es wichtig, sich über Besonderheiten bei Jugendlichen mit doppelter Elternschaft sowie ihre Identitätsfindung und Selbstwertstärkung auszutauschen. Besonders berücksichtigt wurden die Möglichkeiten der Grenzsetzungen und die Notwendigkeit von Elternpräsenz. In begleiteten Kleingruppen und im Plenum wurde über eigene Ablösungsprozesse reflektiert sowie Wege zu förderlichem Verhalten erarbeitet.

Infos zu Pflegekinderdienst und Adoption gibt es unter der Telefon 0203/99805-10 beim Jugendamt Duisburg oder unter www.duisburg.de

Rapider Anstieg der mobilen Internetnutzung durch Unternehmen
Die Zahl der Unternehmen mit mobilem Internetzugang hat sich in 2007 gegenüber 2006 mehr als verdreifacht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nutzten im Jahr 2007 rund 21% der Unternehmen mit Internetzugang neben ihrem stationären Festnetz- oder DSL-Zugang eine mobile Verbindung zum weltweiten Netz. In 2006 lag dieser Anteil noch bei 6%.

Mittwoch, 23. April 2008 - Historischer Kalender 
Heute: Welttag des Buches

 

Sonntagsführung, 27. April, 11.30 Uhr: Druck machen! – Familienführung
Mit Madalina Rotter - Eintritt: EUR 6 / 3
Was bedeuten die unterschiedlichen Begriffe Hochdruck, Tiefdruck oder Flachdruck? Was ist eine Radierung und wieso heißt die so, obwohl man ohne Radiergummi arbeitet? Diese und viele weitere Fragen werden am Sonntag bei einer Familienführung im Lehmbruck Museum erörtert.
Die Grundlagen der Druckgrafik werden in der didaktischen Ausstellung „Druck machen“, die noch bis zum 4. Mai in der Ausstellungswerkstatt zu sehen ist, anhand von praktischen Beispielen anschaulich gemacht. Werke von Künstlern wie Picasso oder Dürer zeigen in derAusstellung, mit welcher Meisterschaft und Präzision die Techniken angewendet wurden. Ein kleiner praktischer Teil bietet anschließend allen Familienmitgliedern die Möglichkeit, mit Drucktechniken verschiedener Schwierigkeitsgrade zu experimentieren und der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Abb.: Radierwerkstatt, Teilnehmerin an der Druckerpresse Museumsspaß-Workshop unter Leitung von Susanne Ristow, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Juli 2007 Foto: Museum

Brand am Innenhafen gelöscht - Portsmouth-Damm gesperrt
Der Brand am Innenhafen ist gelöscht und die Unfallstelle wurde abgesichert.
Ein Kran, der auf einem Ponton im Holzhafen gearbeitet hat, war umgestürzt und hatte Feuer gefangen. Dabei kam es zu einer lauten Explosion. Wahrscheinlich verursacht durch in der Nähe aufgrund von Schweißarbeiten deponierten Gasbehältern.


 Der Portsmouth-Damm wurde bis auf weiteres gesperrt.
Drei Männer, die auf dem Ponton gearbeitet haben, konnten sich mit einem Ruderboot in Sicherheit bringen. Verletzte hat es nicht gegeben. Die Löscharbeiten sind beendet worden, das ausgetretene Öl im Hafen wurde durch einen Ölschlängel an der weiteren Verbreitung gehindert. Auch das Löschboot aus Ruhrort kam zum Einsatz.
Weil der Ausleger des Krans auf den Portsmouth-Damm gestürzt ist und in die Fahrbahn hineinragt, wird der Damm voraussichtlich für die nächsten ein bis zwei Tage gesperrt sein. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Ruhrtal/Radweg-Saison startet im Innenhafen -
Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Mit einem großen Fest startet am 12. Mai die Saison auf dem Ruhrtal/Radweg. Start und Ziel ist in diesem Jahr der Duisburger Innenhafen.
Ein buntes Bühnenprogramm in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr macht aus dem Tag ein Familienspektakel. Alles Wissenswerte über die Radroute, viel Aktionen u.a. eine Hochradfahrschule und der Erwerb eines Kinderrad-Führerscheins werden angeboten. Geführte Erlebnistouren durch Duisburg per Rad und Boot, einem Mitmach-Kinderprogramm in dem auch Kinderrad-Führerschein erworben werden kann, eine Fahrradmesse, sowie der Gewinn von Gutscheinen, z.B. für LEGOLAND, Museum Küppersmühle, runden das Programm ab. Veranstaltet wird das Fest vom Arbeitskreis Ruhrtal/Radweg, der Duisburg Marketing und der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft. Bei schönem Wetter hoffen die auf ca. 20.000 Gäste.
Seit der Eröffnung des Ruhrtal/Radwegs im Jahr 2006 haben schon rund 130.000-140.000 Radfreunde die schöne Radwanderstrecke befahren. Dr. Dieter Nellen, Geschäftsführer der Ruhr Touristik hofft in diesem Jahr auf 150.000 Radler. Die Radstrecke, von der Mittelgebirgslandschaft des Sauerland bis hin zur Kulturhauptstadt Europas 2010 und Duisburg ist der Hafen der Kulturhauptstadt, erfreue sich großer Beliebtheit und hat es im ADFC-Ranking der meistbenutzten rund 150 Radwege in 2007 bereit auf Platz 10 geschafft. Nächstes Ziel sei es, so Dr. Nellen weiter, Platz 5 zu erreichen.
Die Gesamtlänge des Ruhrtal/Radwegs, von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein beträgt 230 Kilometer. Er ist ein überwiegend flussbegleitetender Radweg, von ein 1/3 der Strecke direkt am Wasser verläuft und ist streckenweise barrierefrei. Neben zahlreichen Gastronomiebetrieben stehen Picknickplätze und Freistationen zur Verfügung. Für die Tourenradler bieten sich vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten mit besonders fahrradfreundlichen Service an. So lag die Übernachtungszahl der Radfahrer in 2007 bei durchschnittlich 2,1 Übernachtungen.
Der in 2008 erschienene Radführer Ruhrtal/Radweg soll gebietsfremde Radfahrer bei der Erkundung der Region unterstützen.

Informationen zum RuhrtalTRadwegFest 2008 und zum Ruhrtal/Radweg bei der Tourist Information Duisburg unter der Telefonnummer 0203 / 28 54 40 und
service@duisburg-marketing.de


V
on links: Meike Uthoff, Ruhrgebiet Tourismus und Projektleiterin Ruhrtal/Radweg, Dr. Dieter Nellen, Geschäftsführer Ruhrgebiet Tourismus, Uwe Gerste, Geschäftsführer Duisburg Marketing, Georg Stahlschmidt, Citymanger Duisburg Marketing und Inge Keusemann-Gruben, Leiterin der Duisburger Tourist Information

"Zeitreisen" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt - Museum für alle Sinne
Eine spannende Ausstellung, kurzweilig erläutert: Die öffentliche Führung durch das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt beginnt am kommenden Sonntag, 27. April, um 15 Uhr im Foyer des ehemaligen Hallenbades. Sie umfasst die gesamte Ausstellung. Zu sehen ist beispielsweise ein alter holländischer Frachtsegler unter vollen Segeln in der ehemaligen Herrenschwimmhalle. Ein mehrere tausend Jahre alter Einbaum und viele hochwertige Modelle.
Die Besucher erfahren Wissenswertes und Überraschendes aus dem Leben an Bord. Verschiedene Medien, originalgetreue Inszenierungen und zahlreiche Exponate zum Anfassen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für alle Sinne. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
1,4% weniger Tote auf deutschen Straßen im Februar 2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben 286 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen im Februar 2008. Das waren vier Personen oder 1,4% weniger Getötete als im entsprechenden Vorjahresmonat und dies obwohl der Februar 2008 wegen des Schaltjahres einen Tag mehr hatte. Auch die Zahl der Verletzten ist um 0,5% auf 26 900 Personen gegenüber Februar 2007 zurückgegangen. Insgesamt hat die Polizei im Februar dieses Jahres 168 600 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 2,1% mehr als im Vorjahresmonat. Davon waren 147 600 Unfälle (+ 2,3%), bei denen lediglich Sachschaden entstand und 21 000 Unfälle (+ 0,9%), bei denen Personen zu Schaden kamen.

Dienstag, 22. April 2008 - Historischer Kalender
Duisburger Künstler Losemann

Deutscher Kinderschutzbund
"Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) ist ein bundesweit vertretener Verein, der sich für Kinder und Kinderschutz einsetzt. Der Kinderschutzbund will auftretende Missstände aufspüren und Politiker und Verwaltung zum Handeln drängen. Situationsbezogen wird auch eigenständig gehandelt. Ziel ist es, Kinder zu fördern, damit ihre Stimme gehört wird. Seit 1993 ist Heinz Hilgers Präsident des Kinderschutzbundes.
Eine wichtige Aufgabe, die meist der Kinderschutzbund im Auftrag vom Jugendamt ausführt, ist der betreute Umgang, der dem Kind den Umgang mit dem umgangsberechtigten Elternteil ermöglicht, wenn der sorgeberechtigte Elternteil einen normalen Umgang verhindert (Umgangsverweigerung).

Andere Aufgaben des KSB sind:
* Elterntelefon
* Kinder u. Jugendtelefon
* Kinderhaus/Schule
* Schulsozialarbeit soziale Prävention und Gesundheit
* Sprachförderung
* Elternkurse und Väterkurse

Das Elterntelfon und das Kinder- und Jugendtelefon (KJT) werden von dem Verein ?Nummer gegen Kummer unterhalten. Dieser Verein ist auch Mitglied im DKSB," erfahre ich im Internet über den Deutschen Kinderschutzbund.

"Die Basisarbeit wird aber in den Kinderläden geleistet," erzählt Elke, die selbst jeden Dienstag im Duisburger Kinderladen auf der Wanheimer Straße 149 in Hochfeld (nahe dem Marienhospital) anzutreffen ist.
Der Laden ist montags, mittwochs und donnerstags zwischen 9.30 und 13 Uhr und dienstags zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Viel Bekleidung, Jugendbücher und Gesellschaftsspiele sind dort billig zu kaufen. "Die Arbeit wird überwiegend von ehrenamtlichen Kräften und zwei 1-Euro-Kräften erledigt," berichtet Elke. "Die Kunden kommen aus dem Duisburger Süden bis ungefähr Neumühl und Rheinhausen. Die Sachen, die wir verkaufen, sind alle gespendet. Wir verkaufen es Bedürftigen gegen geringes Entgelt. Wir sind also kein klassischer Gebrauchtwarenladen; schließlich kauft der gebrauchte Sachen an. Kinder kommen genauso wie ältere Damen."
Eine Konkurrenz zur Diakone (etwa dem KaDeDi - Kaufhaus der Diakonie) ist der Kinderladen nicht.
"Wir arbeiten aber eng zusammen. Es ist ganz klasse, wie die Diakonie uns unterstützt," lobt Elke die kirchliche Einrichtung. Ein offenes Ohr für die Kunden ist ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit. "Ich mache die Arbeit gerne," erzählt Elke. "Ich konnte den Kunden oft genug mit Ratschlägen und Anschriften und sozialen Einrichtungen weiterhelfen. Die Arbeit ist hier eine gute Abwechslung zu dem Bürojob, den sich sonst erledige." Andreas Rüdig

Hebeturm in Homberg: Gericht bestätigt Vorgehen der Stadt
In einem Ortstermin des Verwaltungsgerichts zum Hebeturm in Homberg wurde heute die Klage zur Nutzungsuntersagungsverfügung der Stadt Duisburg zur Nutzung der fünften und sechsten Etage des Hebeturmes behandelt. Der Künstlers Willi Kissmer hatte zudem einen Antrag zum vorläufigen Rechtsschutz auf Aussetzung der sofortigen Vollziehung dieser Nutzungsuntersagungsverfügung sowie Klage gegen die Zurückweisung des Bauantrages zur Erweiterung des Hebeturmes wegen unvollständiger Bauvorlagen erhoben.

Dabei kam der zuständige Richter Feldmann zu folgender Einschätzung: Die Baugenehmigung von 1989 war bezüglich des fünften und sechsten Obergeschosses widersprüchlich. Bei Widersprüchlichkeiten in der Baugenehmigung, die nicht schon zur Nichtigkeit der Genehmigung führen, gehen die genehmigten Bauzeichnungen vor. In diesen existiert für die betroffenen Geschosse nur eine genehmigte Abstellkammer. Die heutige vorgefundene Nutzung mit jeweils einem Aufenthaltsraum und Atelier ist nicht genehmigt. Damit ist die Nutzung formell illegal und die Nutzungsuntersagungsverfügung der Stadt rechtmäßig. Die Gefahrenlage ist eindeutig, da bei einem Brand die Rettung durch die Feuerwehr nicht möglich ist. Damit ist auch die von der Stadt angeordnete sofortige Vollziehung ausreichend begründet.

Auch die Zurückweisung des Bauantrages wegen fehlender Bauvorlagen, so befand Richter Feldmann, ist rechtmäßig, da für eine Erweiterung des Hebeturmes ein Brandschutzkonzept erforderlich ist. Der Richter verwies auf Lösungsmöglichkeiten, die schon im Gespräch mit OB Adolf Sauerland am 7. Februar und beim gemeinsamen Ortstermin am 14. Februar mit Bauaufsicht, Feuerwehrund Denkmalschutz angeboten wurden. Das Gericht empfahl Willi Kissmer, einen Brandschutzsachverständigen mit einem Brandschutzkonzept zu beauftragen und auf dieser Basis einen neuen genehmigungsfähigen Bauantrag zu stellen.
Der Anwalt des Bauherrn hat den Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz zurückgenommen, nicht jedoch die beiden Klagen. Käme es zu einer Gerichtsentscheidung, würden nach den heutigen Ausführungen des Richters beide Klagen abgewiesen und die Bescheide der Stadt bestätigt werden.

„Sexueller Missbrauch“ - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Einen Leitfaden für pädagogische Fachkräfte, über den Umgang, bei Vermutung von sexuellen Kindesmissbrauchs, stellten heute Karl Janssen, Duisburger Dezernent für Familie, Bildung und Kultur und Jugendamtsleiter Thomas Krützberg vor.
Der Handlungsleitfaden „Sexueller Missbrauch“ ist unter der Federführung des Jugendamtes der Stadt Duisburg erarbeitet worden. Trotz des allgemeinen Wissenszuwachses stellt das Thema für viele Fachkräfte eine große Herausforderung dar. Oftmals besteht die Angst, etwas Falsches zu sehen und jemanden zu Unrecht zu verdächtigen. Der Leitfaden soll informieren und Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“ vermitteln.
Weil Duisburg keine Ausnahme von anderen Städten macht und eine Dunkelziffer im Rahmen von Kindesmisshandlung bestehe, ist dieser Leitfaden entwickelt worden, sagte der Duisburger Dezernent Karl Janssen (li.). Denn für Jugendliche sei es oft sehr sich zu diesem äußerst sensiblen Thema zu äußern.
Laut Jugendamtsleiter Thomas Krützberg (re.) werden in Duisburg jährlich ca. 100 Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt.
Die übersichtliche Broschüre mit einer Auflage von 8.000 Stück wird an Kindertagesstätten, Schulen, Bibliotheken verteilt, im Rathaus ausgelegt und ist auch im Internet abzurufen. Zusätzlich soll das Plakat „Vermutung des Sexuellen Missbrauchs“ in den angegebenen Institutionen gut sichtbar ausgehängt werden.

Aktuelle Förderprogramme zu Partnerschaftsarbeit werden in Duisburg vorgestellt
In einem Tagesseminar am Dienstag, 6. Mai (16.00 bis 19.30 Uhr) werden im Institut für Aus- und Weiterbildung der Stadt Duisburg, Lüderitzallee 27 für internationale Begegnungen nutzbare Förderprogramme für das Jahr 2008 vorgestellt und Anträge erläutert. Dazu sind Verantwortliche für die internationalen Kontakte in Kommunen und Schulen, in Jugendgruppen und Vereinen aus Duisburg und der Region besonders eingeladen.
Das Seminar wird vom Bonner Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) in Kooperation mit dem Institut für Aus- und Weiterbildung sowie dem EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg durchgeführt.

Internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind in allen Generationen gefragt wie nie. Das hängt nicht nur mit der EU-Erweiterung zusammen sondern gerade bei jungen Leuten mit der Erkenntnis, dass mehr Sprachen lernen und mehr Wissen über andere Länder die beruflichen Chancen entscheidend verbessern können.

Die EU hat die Etats für das Programm „Lebenslanges Lernen“, welches die Programme Comenius- und Leonardo für den Schul- und Bildungsaustausch beinhaltet, für den Zeitraum 2007-2013 deutlich erhöht. Die EU unterstützt die Städtepartnerschaften durch ein eigenes Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Mit „Jugend in Aktion“ fördert die EU auch Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und lokale Jugendprojekte.
Das Problem ist das Wissen um die Förderquellen und die oft mühsame Antragstellung. Dies zu ändern ist Gegenstand des Seminars.
PROGRAMM UND TEILNAHMEBEDIGUNGEN zu dieser Veranstaltung können Interessenten beim Veranstalter, dem IPZ in Bonn, erfahren.
Die Anmeldungen per Mail (ipz-bonn@t-online.de) oder Fax (0228-48 65 94) sind bis zum 29.4.2008 an dem IPZ zu richten.

Kindermuseum Atlantis nach Oberhausen
Es hat nicht sollen sein. Das mit viel Mühen nach Duisburg geholte und schon einmal unter dem Aufsichtsrat-Vorsitz von SPD-MdL Gisela Walsken fast in die Insolvenz gerutschte Kindermuseum Atlantis wird nach dem Hickhack um einen neuen Duisburger Standort (TAM) nun nach Oberhausen ausweichen.
Am alten Standort im  Innenhafen hatte Ende des letzten Jahres Lego-Discovery Einzug gehalten. Nun hat Betreiber AWC sich nach Oberhauen orientiert. Damit ist das Theater am Marientor in Gänze frei für Veranstaltungen aller Art.

Fotowettbewerb "Duisburg. Schön grün." Wo sind Duisburgs grüne Seiten?
Im Rahmen des Projektes "Duisburg. Schön grün." sind nun wieder die Duisburger selbst gefragt. Das Amt für Umwelt und Grün ruft alle großen und kleinen Fotografen dazu auf, sich am Fotowettbewerb zur Kampagne zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 7. Mai 2008. Es können selbstverständlich auch Fotos aus den Vorjahren eingereicht werden. Die schönsten Motive, über die eine Jury Mitte Mai entscheidet, werden im Rahmen der Duisburger Umwelttage im Juni in einer Ausstellung im Rathaus gezeigt. Unter allen Teilnehmern werden außerdem zehn Multitool-Werkzeuge für den Garten sowie zehn Dynamo-Taschenlampen verlost.

Die Bilder sollen nicht nur die vielen grünen Seiten von Duisburg zeigen, sondern auch Lust darauf machen, selbst tätig zu werden. Gesucht werden aber auch Ideen zum Nachmachen, z.B. bei der Begrünung von Fassaden, Balkons oder Hausdächern oder bei der Gestaltung einer Baumscheibe. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Wer mitmachen möchte, sollte sein Foto in digitaler Form einreichen und auch damit einverstanden sein, dass sein Motiv in der Ausstellung gezeigt wird. Bis maximal 2 MB können per mail an s.stoelting@stadt-duisburg.de geschickt werden, größere Dateien entweder persönlich im Rathaus abgegeben oder auf dem Postweg unter dem Stichwort "Duisburg. Schön grün" an Dezernat VI, Rathaus Burgplatz 19, 47051 Duisburg verschickt werden. Weitere Infos zur Kampagne gibt es unter www.duisburgschoengruen.de.

Großer Rotweinabend in der VHS
Ein Weinseminar der Volkshochschule auf der Königstraße 47 bietet am Freitag, 25. April, von 18 bis 23 Uhr Gelegenheit, bedeutende Weinanbaugebiete Frankreichs, Italiens und Spaniens kennen zulernen.
Etwa 20 Rotweine werden vorgestellt und probiert, um die Besonderheiten der jeweiligen Anbaugebiete, Lagen und Rebsorten herauszuschmecken. Weine aus Anbaugebieten des Piemont, der Toscana, des Veneto, aus La Rioja, Navarra, Bordeaux und der Rhone können verkostet werden. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro und zusätzlich 35 Euro für den Wein.

"Duisburg Innenstadt 3D":
Neues Internetportal zur Innenstadtentwicklung geht an den Start

Wie nah der Innenhafen an der City liegt und welche Projekte zur Zeit entwickelt werden, zeigt ab sofort ein neues Internetportal unter www.duisburg.de. "Duisburg Innenstadt 3D" bietet auf verschiedene Weise die Möglichkeit, sich über die Innenstadtentwicklung zu informieren.
Was ist das Stadtfenster? Hitachi Power Office, wo liegt das? Überdeckelung der A 59, was wird aus diesem neu entstehenden Platz? Wo ist die Living Bridge geplant? In der Innenstadtentwicklung gibt es viele einzelne Projekte. In welchem Zusammenhang sie stehen, wo sie liegen, was der Masterplan Lord Norman Fosters beinhaltet, all das existiert als Einzelinformation, fügt sich oftmals aber noch nicht als Gesamtbild für die Innenstadtentwicklung Duisburgs zusammen.
Hier möchte das neue Internetportal zumindest virtuelle Abhilfe schaffen. Die einzelnen Projekte werden unter Oberbegriffen zusammengefasst. Unter der Rubrik "Orte" findet man Infos zum Innenhafen, zur Königstraße, zum Bahnhofsumfeld und zur Altstadt. Die Rubrik "Themen" fasst die wichtigen Stadtentwicklungsziele für die Innenstadt zusammen, beispielsweise das Thema "Wohnen und Arbeiten". Unter den Rubriken werden die einzelnen Projekte vorgestellt und textlich beschrieben. In einer Mediengalerie findet man Bilder und Bildanimationen und in einer Karte kann der Ort des Projektes ausfindig gemacht werden.

Der Clou sind allerdings kurze Filme, die einen 3D-Flug über die Innenstadt hin zum Projekt und die räumliche Zuordnung ermöglichen. So wird dem Nutzer auf unterschiedliche Art und Weise eine Übersicht der Innenstadtentwicklung gegeben. Mit wenigen "Klicks" erschließen sich Zusammenhänge der Planung. Weitere Projekte werden nach Fortschritt in das Portal aufgenommen.

24 500 Schwangerschaftsabbrüche in NRW
Für das Jahr 2007 wurden durch Arztpraxen und Krankenhäuser 24 500 Schwangerschaftsabbrüche von in NRW lebenden Frauen gemeldet. Wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 1,9 Prozent weniger als 2006 (damals 24 967). Mit 1 347 brachen im vergangenen Jahr nahezu genau so viele Minderjährige die
Schwangerschaft ab wie ein Jahr zuvor (1 351).
Mehr als die Hälfte der Frauen (54 Prozent), bei denen ein Abbruch vorgenommen wurde, war 18 bis 29 Jahre alt; fünf Prozent waren noch nicht volljährig und sieben Prozent zum Zeitpunkt des Abbruchs mindestens 40 Jahre alt. 57 Prozent der Frauen hatten vor dem Abbruch bereits mindestens ein Kind geboren.
97 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebene Beratung vorgenommen. In den übrigen Fällen war 700 Frauen eine medizinische und fünf Frauen eine kriminologische Indikation für den Abbruch bescheinigt
worden. Neun von zehn Schwangerschaftsabbrüchen wurden in gynäkologischen Arztpraxen oder OP-Zentren durchgeführt, die übrigen ambulant oder stationär in Krankenhäusern.
Wie die Statistiker weiter mitteilen, sind alle Arztpraxen und Krankenhäuser gesetzlich (Schwangerschaftskonfliktgesetz) verpflichtet, die vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche zur Statistik zu melden. (LDS NRW)

Arbeitskosten und Lohnnebenkosten im EU-Vergleich für das Jahr 2007
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bezahlten Arbeitgeber im Jahr 2007 in der deutschen Privatwirtschaft 29,10 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Im europäischen Vergleich lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit nach Dänemark, Schweden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und den Niederlanden auf Rang sieben. Dänemark wies mit 35,00 Euro die höchsten, Bulgarien mit 2,10 Euro die niedrigsten Arbeitskosten je geleistete Stunde auf.

Wertsicherungsklauseln: Wenn die Inflationsrate die Miete beeinflusst
Vergangene Woche veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die Inflationsrate für März 2008. Mit 3,1% ist diese derzeit vergleichsweise hoch. Dies spürt der Verbraucher nicht nur beim Einkaufen. Auch Vertragspartner, die langfristige Geldzahlungen an einen Verbraucherpreisindex gebunden haben, sind von der Teuerung betroffen ? wenn etwa die Miete wieder einmal angepasst werden soll.

Montag, 21. April 2008 - Historischer Kalender

1 Jahr Citypalais/Mercatorhalle
Heute 2008 feiert die Mercatorhalle ihren 1. Geburtstag. Mit Kleinkunst, Animation, Zauberei, Musik und Kunst wird am Montag, 21. April 2008, ab 11:00 Uhr die Mercatorhalle für alle Interessierte ihre Türen öffnen. Großer Saal, Kleiner Saal, Tagungsbereich - alle Säle und Räume des sogenannten Vorderhauses können besucht werden. Natürlich ohne Eintritt! Im Foyer des großen Saals werden verschiedene Musik-Ensembles zur Unterhaltung beitragen.
Im Foyer des großen Saals werden verschiedene Musik-Ensembles zur Unterhaltung beitragen. Im großen Saal selbst können interessierte Besucher die Fachleute vor Ort zur Mercatorhalle befragen. Im Kleinen Saal spielt die Mercatorhalle-Allstar-Band, bestehend aus Technikern, Planern und Ordnern der Mercatorhalle, auf. Und im Tagungsbereich kann die Ausstellung „Duisburger Künstler“ mit Bildern von Gerhard Losemann besichtigt werden. Rundum ein Tag für Jedermann!

Duisburger Straße in Duisburg-Alt-Homberg wird vorübergehend zur Einbahnstraße
Die Duisburger Straße in Alt-Homberg zwischen Lessingstraße und der Firma Sachtleben erhält ab Mittwoch, 23. April, eine neue Fahrbahndecke. Während der Baumaßnahme wird dieser Bereich zur Einbahnstraße.
 Es kann dann nur noch in Richtung Autobahn gefahren werden. Radfahrer sind von dieser Regelung nicht betroffen. Die Arbeiten dauern bis Samstag, 26. April, an. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.


Projektwoche Zirkus: Die Mozartschule steht Kopf
Eine Schulwoche lang wird an der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße der normale. Stundenplan außer Kraft gesetzt, da der Zirkus kommt.

Der Sponsorenlauf der Kinder der Mozartschulke im vergangenen Jahr hat es ermöglicht, das einwöchiges Projekt „Zirkus“ zu finanzieren. Schüler, Lehrer und Eltern der Schule
haben sich für diese pädagogische Woche das Thema Zirkus ausgewählt, zu dem Künstler des Zirkus „Pompitz“ aus Unna engagiert wurden.
Alle Schüler trainieren gemeinsam in dieser Zeit in jahrgangsübergreifenden Gruppen
verschiedene Zirkuskünste, um am Ende eine eigene Zirkusvorstellung zu präsentieren.
Die Kinder werden von pädagogisch ausgebildeten Künstlern unterrichtet und studieren die verschiedenen Disziplinen Clownerie, Jonglage, Fakirtechniken, Akrobatik, Lauf kugelarbeit, Seiltanz und Zauberei ein.
Ein gesondert aufgestellter Stundenplan ermöglicht eine Kombination aus Trainings und Lernzeiten. So steht das Thema Zirkus in den vorgesehenen Trainingszeiten und in den Unterrichtsfächern im Vordergrund.
In dieser Themenwoche erfahren die Kinder das erste Mal die Möglichkeit nicht nur wie es in der Grundschule üblich ist, hauptsachlich von Lehrerinnen, sondern auch von pädagogisch ausgebildeten Männern unterrichtet zu werden.
Höhepunkt der Projektwoche sind vier je dreistündige Zirkusvorstellungen der Kinder, in denen sie ihren Eltern und anderen Gästen die einstudierten Künste präsentieren können

Die 4 Vorstellungen finden statt am:
1. Freitag, 25.04,2008, 18.00 - 21.00 Uhr
2. Samstag, 10.00 -13.00 Uhr - 14.00 - 17.00 Uhr und 18:00 - 2 1.00 Uhr.


"Ora + labora"

"Ora + labora" hieß die Veranstaltung, die am Samstag, dem 19. April 2008 um 19 Uhr im Wilhelm Lehmbruck Museum stattfand. Dass die Choralschola des Albertinum gregorianische Gesänge darbietet, Musik von Richard Wagner, Sergej Rachmaninow und Geier Sturzflug eingespielt wird und Leute wie Thomas Herwig und Gottlieb Leinz Wortbeiträge beisteuern, war ja schon vorher angekündigt worden.
Sehr gut besucht ist die Veranstaltung, zu der sich sogar einige Punks anfangs als Zaungäste (naja, eigentlich schauen sie nur durch die Fenster) gesellen. Teilweise schwere geistige Kost, die eine Reise in die eigene Seele und zum eigenen Selbst anregen soll, teilweise gute Unterhaltung bietet diese ökumenische Kunstvesper. Alles in allem ist dies eine rundum gelungene und wunderbare Veranstaltung, die Lust auf mehr macht. Andreas Rüdig

Ausfall der Bürgerschwimmzeit im Allwetterbad Walsum
Der 1. Schwimmverein Walsum e. V. richtet am kommenden Wochenende (Samstag, 26. April, und Sonntag, 27. April) im Allwetterbad Walsum das 25. "Walsumer Frühjahrsmeeting" aus. Da das Bad an beiden Tagen ganztägig benötigt wird, muss ausnahmsweise die Bürgerschwimmzeit ausfallen.

VHS-Workshop für Liebhaber des Improvisationstheaters

Einen Wochenendkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene des Improvisationstheaters bietet die Volkshochschule auf der Königstraße 47 am Samstag, 26. und Sonntag, 27. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr an. Unter der Leitung von Michael Schwetasch entdecken die Teilnehmer ihre bisher ungeahnten Talente und probieren die verschiedensten Arten des Improtheaters, das durch verschiedene Fernsehsendungen bei einem breiten Publikum bekannt wurde, aus. Beim Improvisationstheater sind Spontaneität, Teamgeist und Spielfreude gefragt, nicht das Auswendiglernen von Texten und starren Rollenvorgaben. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro.

DStGB zur difu-Studie: Kommunale Investitionskraft stärken - Lebensqualität sichern - Arbeitsplätze schaffen
Nach der heute vorgelegten Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) sind bis 2020 kommunale Investitionen von mehr als 704 Milliarden Euro notwendig. Der größte Bedarf zeigt sich nach der Studie beim Straßenbau, Schulen und der Abwasserbeseitigung.
"Diesen enormen Kraftakt werden die Kommunen aus eigener Kraft nicht Schultern können. Die Politik in Bund und Länder ist gefordert, die Kommunen mit der notwendigen Finanzkraft auszustatten, um damit die Lebensqualität für die Bürger zu sichern und den Standort Deutschland zu stärken", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin.
Wenn wir die Erneuerung der Infrastruktur vernachlässigen, so führt dies langfristig nicht nur zu höheren Kosten, sondern zum Rückgang von Wachstum und Produktivität. Wenn Bildung das Zukunftsthema für Deutschland ist, dann müssen wir auch die Kraft haben, die schulische Infrastruktur zu verbessern und weiter auszubauen. Das sollte Vorrang haben vor Investitionen in Beton und Asphalt.
Auch der Erfolg beim Klimaschutz hängt maßgeblich davon ab, ob es vor Ort gelingt, die notwendigen Investitionen zu finanzieren.
Seit 1992 sind die kommunalen Investitionen nahezu kontinuierlich von 33, 5 Mrd. Euro auf 19,1 Mrd. Euro im Jahre 2006 zurückgegangen. Erst seit 2007 zeigt sich ein geringfügiger Anstieg auf über 20 Mrd. Euro, was aber nicht ausreicht, um den aufgelaufenen Investitionsstau wesentlich langfristig abzubauen.
Statt immer neue und bessere Sozialleistungen zu versprechen, sollte die Politik die Investitionskraft stärken, dass schafft Arbeitsplätze und hilft den Menschen, auch ohne Transferleistungen eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu finden.

Qualifikation entscheidet über Verlagerung von Arbeitsplätzen
Die Unternehmen mit 100 und mehr Beschäftigten haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zwischen 2001 und 2006 im Zuge von Auslandsengagements 188 000 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut. Im Gegenzug wurden verlagerungsbedingt 105 000 neue Stellen am heimischen Standort geschaffen, also rund 56% der durch Verlagerung abgebauten Arbeitsplätze.

Engagement deutscher Unternehmen im Ausland

Engagement deutscher Unternehmen im Ausland Unternehmen verlagern zunehmend wirtschaftliche Tätigkeiten ins Ausland. Gesicherte Informationen zu diesem Globalisierungsphänomen und über die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt fehlten bisher allerdings weitgehend. Der folgende Beitrag enthält erste Ergebnisse einer EU-weiten Erhebung, in der 20 000 deutsche Unternehmen aus fast allen Bereichen der Wirtschaft zu Ursachen, Umfang und Auswirkungen wirtschaftlicher Verlagerungen auf freiwilliger Basis befragt wurden.

Umsätze der NRW-Industrie 2007 um 7,5 Prozent höher als 2006
Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten 2007 mit 354,4 Milliarden Euro einen um 7,5 Prozent höheren Umsatz als ein Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, nahmen dabei die Auslandsumsätze (+10,7 Prozent) stärker zu als die Inlandsumsätze (+5,3 Prozent). Die Exportquote stieg von 40,7 Prozent im Jahr 2006 auf nunmehr 41,9 Prozent an.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2007 die chemische Industrie mit 54,9 Milliarden Euro Umsatz (+4,3 Prozent mehr als 2006), gefolgt vom Maschinenbau (49,4 Mrd. Euro; +12,7 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (47,5 Mrd. Euro; +14,5 Prozent).
Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in NRW waren der Automobilbau (35,1 Mrd. Euro; +8,6 Prozent), die Herstellung von Metallerzeugnissen (33,7 Mrd. Euro; +11,5 Prozent) und das Ernährungsgewerbe (31,2 Mrd. Euro; +3,2 Prozent).
Ende September 2007 beschäftigten die 10 249 in der Statistik erfassten Industriebetriebe in NRW 1 283 000 Mitarbeiter, 30 000 (+2,4 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. 219 000 - also mehr als ein Sechstel der Beschäftigten in der Industrie - waren im Maschinenbau (+5,6 Prozent)
tätig. Weitere 180 000 Personen (+5,1 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen beschäftigt. Im Bereich "Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden" verringerte sich im Jahr 2007 die Zahl der Beschäftigten um 5,3 Prozent auf 40 190.

Sonntag, 20. April 2008 - Historischer Kalender
Sportpark-Wasserwelt mit netten und weniger netten Gästen
Es gibt eben solche... ...und solche!
Samstag, 19. April 2008 - Historischer Kalender
"Wie werden wir in Zukunft wohnen?"  

WDR Musikfest in Duisburg beginnt
Heute wird das WDR Musikfest 2008 um 20 Uhr in der Mercatorhalle mit einem hochkarätig besetzten Konzert eröffnet.
Es spielt das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung seines finnischen Dirigenten Jukka-Pekka Saraste. Solist des Abends ist der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger Frank Peter Zimmermann.
"You can be happy!" - "Sie können glücklich sein!", nordisch klar und unmissverständlich kommentierte Saraste die Akustik der neuen Mercatorhalle Duisburg im CityPalais.
Kurz nach der Eröffnung im April 2007 hatten Saraste und das WDR Sinfonieorchester Köln hier gastiert und sich dabei, so die einhellige Meinung der Konzertbesucher, als "Spitzenensemble des Landes" präsentiert.
Das bewährte Team gestaltet nun auch das Eröffnungskonzert. Hier kreuzen sich auf spannende Weise Traditionslinien in der Musik des 20. Jahrhunderts: Die Zweite Wiener Schule ist mit Werken von Webern und Berg vertreten. Von Webern wird die "Passacaglia für Orchester op. 1" gespielt.
Neben dem "Wozzeck" dürfte das Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels" von 1935 das bekannteste Werk Bergs sein. Berg schrieb das Konzert anlässlich des Todes der 18jährigen, an Kinderlähmung erkrankten, Manon Gropius, der Tochter Alma Mahler-Werfels.
Er setzte ihr mit dem Violinkonzert ein musikalisches Denkmal und versuchte, darin Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen.
Frank Peter Zimmermann wird diese Charakterzüge mit Hilfe seiner Geige zu Gehör bringen.

Ein ebenso sinnlicher wie konstruktiver Einsatz der Klangfarbe verbindet die französischen Meister Claude Debussy und Henri Dutilleux. Von denen die sinfonischen Skizzen"La mer" und "Mystère de l´ instant" aufgeführt werden. Karten für das Eröffnungskonzert gibt es u.a. im Servicebüro des Theaters Duisburg, Neckarstraße 1, Tel. 02 03 - 3009 -100.


VHS-Konzert: Acoustic Rhythm featuring Joscho Stephan
Soul, Latin, Blues und Gipsy Swing präsentiert die Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 am Donnerstag, 24. April, um 20 Uhr.
Der Gipsy Swing-Musiker Joscho Stephan (A- und E-Gitarre) hat zusammen mit den Musikern Rudi Linges (Piano), Thomas Kukulies (Schlagzeug, Percussion) und David Andress (Bass) die Formation Acoustic Rhythm ins Leben gerufen. Bei ihrem Konzert verzichten sie weitestgehend auf elektronische Elemente. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro.

Freitag, 18. April 2008 - Historischer Kalender
Frühlingszeit - Spargelzeit: Auch der Einzelhandel wird überprüft
Trotz winterlichem Frühlingsanfang hat schon die Spargel- und Erdbeersaison begonnen. Wer auf dem Markt oder im Einzelhandel einkauft, bevorzugt dabei gern Ware "frisch aus deutschen Landen". Das Angebot deutscher Anbauer aber ist nicht so groß wie die vielen Herkunftsschilder der Anbieter glauben lassen. Die vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, dass wundersame Veränderungen der Herkunftsangaben auf dem Weg vom Anbau in Marokko, Polen, Spanien, Holland, Griechenland bis zum Schild in der Selbstbedienung oder der Theke möglich sind. Denn wer will schon für marokkanischen Spargel "Walbecker" oder "Bruchsaler" Preise bezahlen?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg haben in dieser Woche mit entsprechenden Kontrollen im Einzelhandel und auf den Wochenmärkten begonnen. Die Ergebnisse der Aktion werden auf den Internetseiten des Institutes unter www.duisburg.de/vv/53-5 veröffentlicht.


Öffentliche Versteigerung: Golfschläger suchen neuen Besitzer
Das Bezirksamt Hamborn führt am Samstag, 31. Mai, ab 10 Uhr im Ratskeller Hamborn auf der Duisburger Straße 213 eine öffentliche Versteigerung durch. Öffentlich meistbietend versteigert werden zwei Golfschläger, ein Pocketbike, ein Receiver, Kinderwagen, Handys und Textilien sowie Damen-, Herren- und Jugendräder. Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können am Versteigerungstag ab 9.30 Uhr besichtigt werden. Eigentumsansprüche können bis zum 30. Mai beim Bezirksamt Hamborn im Bürger Service unter (0203) 283-5296 oder -5298 geltend gemacht werden.

Auslegung des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet - Teilplan West
Bürgerinnen und Bürger können Stellung nehmen

Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet mit dem Teilplan West wird von Montag, 21. April, bis Dienstag, 20. Mai 2008, in den Bezirksämtern von Duisburg öffentlich ausgelegt. Ein wichtiger Bestandteil des Luftreinhalteplans ist die Umweltzone mit Fahrverboten für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß. Die Regelungen für die Umweltzone sollen am 1. Oktober 2008 in Kraft treten. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Stellungnahmen und Einwendungen zum Luftreinhalteplan bis zum 3. Juni 2008 der Bezirksregierung Düsseldorf mitzuteilen.
Auf den Internetseiten der Stadt Duisburg (www.duisburg.de) ist die geplante Abgrenzung der Umweltzone dargestellt. Außerdem werden dort auch häufig gestellte Fragen wie z. B. nach der Plakettenzuordnung beantwortet. Fachliche Fragen zum Luftreinhalteplan können sowohl an die Bezirksregierung als auch an das Amt für Umwelt und Grün der Stadt Duisburg gerichtet werden.
Bezirksregierung muss Reinhalteplan aufstellen
Die Bezirksregierung Düsseldorf musste auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einen Luftreinhalteplan (Teilplan West) aufstellen, der konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Schadstoffen vorsieht, weil mehrfach festgelegte Immissionsgrenzwerte überschritten wurden. Messergebnisse in Duisburg, Rechnungen und Erkenntnisse aus den letzten Jahren sowie Berechnungen durch das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) haben ergeben, dass die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub („PM10“) und Stickstoffdioxid (NO2) an vielen Brennpunkten („HotSpots“) in den Jahren 2004 bis 2006 und 2007 in unzulässigem Umfang überschritten wurden. Auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes haben die zuständigen Bezirksregierungen die Verpflichtung, die Grenzwertüber-schreitungen mit verursacherorientierten und angemessenen Maßnahmen zu bekämpfen, um eine dauerhafte Luftqualität auf zulässigen Niveau sicher zu stellen.

Gesamtplan Ruhrgebiet
Die Bezirksregierungen haben zusammen mit den betroffenen Ruhrgebietsstädten in dem Planentwurf eine Vielzahl von Maßnahmen festgelegt, die – zum Teil auch mittel- und langfristig wirkend – die Luftschadstoffbelastungen senken sollen. Neben industriell ausgerichteten Aktionen bildet der Straßenverkehr einen Schwerpunkt der vorgesehenen Maßnahmen. Verkehrsverflüssigung und Umrüstung der Kraftfahrzeugflotten der „öffentlichen Hand“ sind ebenso berücksichtigt wie einschneidenderes Vorgehen, wie etwa Verkehrsverbote für Lastwagen auf besonders belasteten Straßenabschnitten und auch die Einrichtung von Umweltzonen.
Die drei Teilpläne Ruhrgebiet West (Bezirksregierung Düsseldorf), Ruhrgebiet Nord (Bezirksregierung Münster) und Ruhrgebiet Ost (Bezirksregierung Arnsberg) ergänzen sich aufgrund der übergreifenden Ortsstrukturen zum Luftreinhalteplan Ruhrgebiet (LRP Ruhr).

Umweltzone
Gerade die Umweltzonen, in denen sowohl Lastwagen als auch Pkw nicht mehr fahren dürfen, wenn sie keine der drei farbigen „Umweltplaketten“ (Rot, Gelb oder Grün) an der Windschutzscheibe tragen, dienen der flächig wirkenden Luftqualitätsverbesserung. Denn aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich herausgestellt, dass rein lokal ausgerichtete Maßnahmen, wie z. B. Lastwagen-Fahrverbote, zwar deutliche Verbesserungen bringen, insgesamt aber zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben nicht ausreichen.

Damit bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern nicht unangemessen beeinträchtigt werden, sehen die Luftreinhalte-Teilpläne für das gesamte Ruhrgebiet einheitlich geltende Übergangs- und Ausnahmeregelungen vor. So werden insbesondere die Interessen der Bewohner einer Umweltzone, aber auch die der Handwerks- und Gewerbebetriebe durch befristete Übergangsregelungen angemessen berücksichtigt. Besondere Benutzergruppen wie z. B. bestimmte Schwerbehinderte, aber auch Spezialfahrzeuge können mit Befreiungen vom Verkehrsverbot rechnen.
Anmerkungen zum Luftreinhalteplan
Anmerkungen zum Entwurf des Luftreinhalteplans, Teilplan West, die diesen kürzen, ändern oder ergänzen, müssen bis spätestens 3. Juni 2008 bei der Bezirksregierung (Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf oder E-Mail luftreinhaltung@brd.nrw.de) vorliegen. Es wird darauf verwiesen, dass kein Rechtsanspruch auf die Berücksichtigung der Anmerkungen im Luftreinhalteplan besteht; auch besteht keine Verpflichtung zu deren Erörterung.

Volle Mercatorhalle: Duisburgs Bürger sind an der Entwicklung der Stadt sehr interessiert

Kooperationstreffen mit Zuwanderervereinen in Rheinhausen
Vertreter aus Rheinhauser Institutionen und im Stadtteil ansässigen Zuwanderervereinen kommen am Montag, 21. April um 18 Uhr im "Haus der Jugend", Friedrich-Albert-Straße 14 zu einem Kooperationstreffen zusammen. Diese neue Initiative geht auf das EU-Projekt "Sozialer Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften" (SIS) zurück, das vom Duisburger Integrationsreferat durchgeführt wird.

In einer Untersuchung im Stadtteil Rheinhausen über vorhandene Kontakte und Kooperationen mit Zuwanderervereinen traten persönliche Erwartungen und Gründe für "Kontaktschwierigkeiten" zu Tage. Befragt wurden elf Vereine und Institutionen, darunter Moscheenvereine, die Alevitische Gemeinde Duisburg, Arbeitskreise, die Diakonie und das Familienzentrum. Ausnahmslos alle - so das Ergebnis der Befragung - sind an einer intensiveren Zusammenarbeit interessiert.
Dr. Aydin Sayilan, Koordinator des SIS-Projekts im Referat für Integration griff diese Erwartungshaltung der Akteure im Stadtteil auf und lud bereits im März zu einer Auftaktveranstaltung ein. Die zahlreich erschienenen Vereins- und Verbandsvertreter einigten sich auf drei Themenschwerpunkte, an denen sie eng zusammen arbeiten wollen: Kinder- und Jugendarbeit, Erziehung und Bildung und interkulturelle Öffnung. Am kommenden Montag sollen die Themen in Workshops vertiefend diskutiert werden.
Dr. Sayilan: "Wir wollen konkrete Maßnahmen zur gemeinsamen Gestaltung unseres Zusammenlebens in Rheinhausen entwickeln und sie in Partnerschaft mit den beteiligten Organisationen und Personen umsetzen. Jeder Interessierte ist zur Mitarbeit eingeladen."

LEGOLAND - Attraktionen auf drei Ebenen
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Bild links) eröffnete im Beisein von 150 Kindern und vielen Journalisten zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung am Samstag, 19. April 2008 Duisburgs neueste Freizeitattraktion, das „LEGOLAND Discovery Centre“ im Wehrhahnspeicher am Innenhafen.

Täglich werden dann die Besucher in der Zeit von 10 bis 19 Uhr auf eine interaktive Reise entführt. Carsten Müller, Manager des LEGOLAND Centre sprach seinen Dank an alle aus, die das gewaltige Projekt, in nur sechs Monaten, auf die Beine gestellt haben.
Um in „ihr“ Reich zu kommen, mussten die Kinder heute erstmal eine Mauer aus großen Legosteinen durchbrechen. Da es viel zu sehen gab, hörte man von überall Ah und Oh.
Über drei Ebenen, auf 3.500 Quadratmeter verteilt finden die Besucher das Ruhrgebiet im Kleinformat, dass mit mehr als einer Million Legosteinen nachgebaut wurde. Unter anderen die bekannten Duisburger Bauwerke, die Küppersmühle, das Schwanentor, die Five Boats und den Wehrhahnspeicher, in dem sich das LEGOLAND Discovery Centre befindet.
117 Sitzplätze sind im 4-D-Kino für die Gäste vorhanden, in dem der Film mit dem Titel „Der Zauberschwur“ mit Spezialeffekten gezeigt wird.
In der LEGO Galerie werden die Besucher von bekannten Figuren aus Fernsehen und Film erwartet. Zu einem echten Hingucker sind zum Beispiel Batman, Spiderman oder auch R2D2 aus den bunten Steinen nachgebaut worden.
Eine weitere Attraktion ist die Fahrt mit einer Gondel durch die Drachenburg.
Auf einem Quizpfad können die Gäste bei einer Dschungel Expedition zum Entdecker werden.
Alle ausgestellten Modelle haben zehn LEGO Modellbauer in der Zeit von ca. einem halben Jahr gebaut. Insgesamt wurden über drei Millionen Steine verarbeitet. Das größte Modell in Duisburger LEGOLAND ist die Villa Hügel mit über 82.000 Steinen.
Angeboten wird auch ein Modellbau-Workshop. Anschließend können die großen und kleinen Kinder auch ihren eigenen Ideen freien Lauf lassen.
Hinter die Kulissen geschaut werden kann in der LEGO Fabrik. Zur Erinnerung an den Besuch im LEGOLAND, nimmt jedes Kind seinen eigenen LEGO Fabrik Stein mit nach Hause.
Für den Besuch im Duisburger LEGOLAND zahlen Erwachsene 12,95 Euro -
Kinder (von 3-11 Jahren) 9,00 Euro – Schulklassen 5,00 Euro/Person, wobei die Lehrer freien Eintritt haben.
Bei Gruppen ab 15 Personen gelten folgende Preise:
Erwachsene: 10,50, Kinder: 7,50
Weitere Informationen gibt es beim LEGOLAND Discovery Centre Duisburg#
Philosophenweg 23-25


Projektwoche Zirkus: Die Mozartschule steht Kopf
Eine Schulwoche lang wird an der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße der normale. Stundenplan außer Kraft gesetzt, da der Zirkus kommt.

Der Sponsorenlauf der Kinder der Mozartschulke im vergangenen Jahr hat es ermöglicht, das einwöchiges Projekt „Zirkus“ zu finanzieren. Schüler, Lehrer und Eltern der Schule
haben sich für diese pädagogische Woche das Thema Zirkus ausgewählt, zu dem Künstler des Zirkus „Pompitz“ aus Unna engagiert wurden.
Alle Schüler trainieren gemeinsam in dieser Zeit in jahrgangsübergreifenden Gruppen
verschiedene Zirkuskünste, um am Ende eine eigene Zirkusvorstellung zu präsentieren.
Die Kinder werden von pädagogisch ausgebildeten Künstlern unterrichtet und studieren die verschiedenen Disziplinen Clownerie, Jonglage, Fakirtechniken, Akrobatik, Lauf kugelarbeit, Seiltanz und Zauberei ein.
Ein gesondert aufgestellter Stundenplan ermöglicht eine Kombination aus Trainings und Lernzeiten. So steht das Thema Zirkus in den vorgesehenen Trainingszeiten und in den Unterrichtsfächern im Vordergrund.
In dieser Themenwoche erfahren die Kinder das erste Mal die Möglichkeit nicht nur wie es in der Grundschule üblich ist, hauptsachlich von Lehrerinnen, sondern auch von pädagogisch ausgebildeten Männern unterrichtet zu werden.
Höhepunkt der Projektwoche sind vier je dreistündige Zirkusvorstellungen der Kinder, in denen sie ihren Eltern und anderen Gästen die einstudierten Künste präsentieren können

Die 4 Vorstellungen finden statt am:
1. Freitag, 25.04,2008, 18.00 - 21.00 Uhr
2. Samstag, 10.00 -13.00 Uhr - 14.00 - 17.00 Uhr und 18:00 - 2 1.00 Uhr.

"Johannes Brahms zum 175. Geburtstag"
Wie bekannt findet jeden Donnerstag um 17 Uhr ein Jour Fixe im Vortragssaal der Volkshochschule am König-Heinrich-Platz statt. Nur schwach besucht war am 17. April die Veranstaltung zum Thema "Johannes Brahms zum 175. Geburtstag". Ute Steinhauer (Sopran), Bettina Reiter (Klavier) und Jörg Mascherrek (Sprecher) sind die Vortragenden. "Vergebliches Ständchen op. 84", "8 Zigeunerlieder op. 103" und "Meine Liebe ist grün op. 63,5" sind einige der Stücke, die aufgeführt werden.
Wie gewohnt bietet die Volkshochschule gute Unterhaltung. Dass hier jetzt klassische Musik im Vordergrund steht, hat auch durchaus seinen Reiz. Nur immer literarische Themen als geistige Nahrung geboten zu bekommen, ist auf Dauer doch ein wenig langweilig. Da ist eine Gesangsdarbietung doch die Abwechslung, die man gerne hört.
Ich gestehe: Ich bin kein Fan der klassischen Musik. Andererseits: Ein wenig musikalische Bildung mitzubekommen tut aber auch zwischendurch gut. Andreas Rüdig

Eröffnung der neuen Park-and-Ride und Bike-and-Ride Anlage mit "bikey-Fahrradboxen" am Bahnhof Rheinhausen
Ein Fußgängertunnel verbindet Rheinhausen unter der L 473 n hindurch mit dem Bahnhof. Neue Parkplätze für 45 PKW inklusive zwei Behindertenparkplätze, 136 überdachte Abstellplätze, davon acht für Motorräder, und 20 verschließbare Fahrradboxen ermöglichen nun den problemlosen Umstieg vom Individualverkehr auf den Öffentlichen Personennahverkehr. In einem weiteren Bauabschnitt wird die Unterführung auch noch eine Rampe auf der Bahnhofsseite erhalten.
Neuland beschreitet die Stadt mit der Fahrradabstellanlage. Neben den mit einem Glasdach überdachten, aber offenen Abstellplätzen wurden mit Unterstützung des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hier erstmals im Stadtgebiet "bikey-Fahrradboxen" aufgestellt, die ein sicheres Abstellen des Fahrrades ermöglichen. Der Name "bikey" ist ein Kunstbegriff, zusammengesetzt aus den Begriffen "bike" (Fahrrad) und "key" (Schlüssel). Diese lange von Fahrradverbänden gewünschten Boxen ermöglichen ein sicheres Abstellen des Fahrrades. Die mit einer Chipkarte zu öffnenden Boxen werden durch die Mitarbeiter der Radstation am Hauptbahnhof verwaltet. Dieses System garantiert eine hohe Flexibilität in der Nutzung und bietet besonders für höherwertige Fahrräder einen optimalen Schutz.

Einen besonderer Clou bietet die rote Box: Sie enthält ein Leihfahrrad. Zu buchen an der Radstation ermöglicht es ein hohes Maß an Flexibilität für den ÖPNV-Nutzer, wenn er zum Beispiel mal eben einen Termin in Rheinhausen wahrnehmen muss und sich so zum Erreichen seines Ziels ein Rad ausleihen kann. Das speziell vom VRR mit der Industrie entwickelte Leihfahrrad für das bikey-System ist besonders stabil und vandalismussicher konstruiert. Der leichte Alurahmen bietet mit einer Sieben-Gang-Schaltung und einer abschließbaren Gepäckbox viel Komfort. In vielen Großstädten funktionieren solche Angebote bereits hervorragend. Damit wird die Vernetzung der Verkehrsmittel deutlich erleichtert und die Nutzung des ÖPNV gestärkt.

Der Ausbau der gesamten Park-and-Ride und Bike-and-Ride Anlage hat ca. 400.000 Euro gekostet. Bund und Land haben aus Fördermitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 90 Prozent der Kosten übernommen. Und der VRR hat die Pilotanlage "bikey", die an mehreren Bahnhöfen im Ruhrgebiet errichtet worden ist, besonders unterstützt.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Fahrradboxen stehen die "bikey-Boxen" auch für eine tage- oder stundenweise Nutzung zur Verfügung. Infos zu den Kosten und Leihgebühren gibt es beim Vermieter Radstation Duisburg (Paritätische Initiative für Arbeit e. V.), Duisburg Hauptbahnhof, Ostausgang, Kammerstraße 3, Duisburg-Neudorf, Tel.: 0203/8071790.

Stadtdirektor Dr. Peter Greulich übergibt ein Bikey-Schild symbolisch an Frank Schellberg, Geschäftsführer Paritätische Initiative für Arbeit e. V.; daneben Katharina Gottschling, Bezirksvorsteherin Rheinhausen und Martin Husmann, Vorstandssprecher Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Donnerstag, 17. April 2008 - Historischer Kalender
"Wie werden wir in Zukunft wohnen?"
Erstes Reeder-Containerterminal in Duisburg eröffnet
Duisburg Trimodal Terminal als Antwort auf zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen/ CMA CGM und NYK konsolidieren Gateway-Verkehre/ Stärkung Duisburgs als Europas zentraler Hinterland-Hub
In Anwesenheit von NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und zahlreichen Gästen eröffneten heute zwei der weltweit größten Containerreeder, CMA CGM und NYK, zusammen mit duisport das Duisburg Trimodal Terminal (D3T) im Logistikzentrum logport in Duisburg-Rheinhausen.
Das erste Reeder-Containerterminal im europäischen Hinterland ist Antwort auf die schnell wachsenden Ladungsströme und die zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen. Das besondere Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status.


Ein signifikanter Anteil des zu erwartenden Volumens des neuen Reeder-Terminals sind Gateway-Verkehre, die über die Drehscheibe Duisburg ins europäische Hinterland transportiert werden. „Dabei konsolidieren CMA CGM und NYK ihre Mengen aus der Region am Standort logport. Da es sich hierbei überwiegend um bisher nicht über Duisburg umgeschlagene Volumina handelt, werden auch die anderen Duisburger Terminals profitieren“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

Das D3T ist integraler Bestandteil des gesamten Logistikplatzes Duisburg, der die Wettbewerbsfähigkeit Duisburgs als Europas zentraler Hinterland-Hub weiter stärkt. „Vor dem Hintergrund schnell wachsender Ladungsströme benötigen die Nordseehäfen leistungsfähige Hinterlandsysteme“, so Staake. Das D3T sei Antwort auf die zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen und mache deutlich, dass Hinterland-Hubs stärker in den Fokus der weltweit größten Containerreeder rücken.

„Wir sind von dem einzigartigen Angebot und dem Erfolg des D3T überzeugt und haben bereits in der Vorlauf-Phase ein sehr positives Feedback von unseren Kunden erhalten“, erklärte Masamichi Morooka, President/CEO der NYK Group Europe Ltd., in Duisburg. NYK Line zählt mittlerweile zur Nummer sechs der weltweit größten Containerreedereien. „Mit der Inbetriebnahme des D3T verfolgen wir eine Strategie der kontinuierlichen Erweiterung unseres Verteilnetzwerkes hin zu einem pan-europäischen Hub für Zentral- und Osteuropa“, so Morooka.

„Durch unsere Tochtergesellschaften Rail Link und River Shuttle Containers ist das D3T für CMA CGM die Möglichkeit, unseren Kunden eine große Bandbreite im intermodalen Service anzubieten“, erläuterte Farid T. Salem, Group Chief Executive Vice-President der CMA CGM-Gruppe, der weltweit drittgrößten Containerreederei. „Das D3T ist eine bisher einzigartige Verbindung zwischen den Seehäfen und dem europäischen Hinterland. Es nimmt eine Schlüsselfunktion in unserer Door-to-Door-Strategie ein“.

Vier halbzuglange Gleise gehören auf einer Fläche von 37.500 Quadratmetern zum D3T, einem der modernsten Terminals im europäischen Hinterland. Der Container-portalkran für Wasser- und Bahnumschlag wird von duisport betrieben. Er ist mit einer Spurweite von 57 Metern und einer Gesamtlänge von 137 Metern nicht nur der größte Kran im Duisburger Hafen, sondern weltweit im Binnenland. Besonderes Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status, das heißt der Reeder ermöglicht seinen Kunden eine direkte Containerauf- und -abnahme im Hinterland. Das eröffnet die Möglichkeit, die ins Stocken geratene Abfertigung in den Seehäfen zu umgehen und somit große Warenströme „in time“ und dauerhaft über Duisburg zu lenken.


Der weltgrößte Containerkran im Binnenland in Zahlen
Spurweite: 57,0 m
Gesamtlänge des Hauptträgers: 137 m
Auskragung über Wasser: 36,0 m
Auskragung über Land: 36,0 m
Tragfähigkeit unter dem Spreader: 40 t
Hub-Höhe unter dem Spreader: 18 m
Maximal Höhe des Krans: 36,7 m

Zukunft findet Stadt - Stadtentwicklung in Duisburg
Duisburg bereitet gegenwärtig eine Masterplanung für die Gesamtstadt vor, die in einem breit angelegten Prozess unter Beteiligung der Bürger und aller relevanten Kräfte vor Ort im Laufe der nächsten fünf Jahre erarbeitet werden wird. So sollen über einen integrierten Planungsprozess die Weichen für Duisburgs Zukunft neu gestellt werden. Um diesen Prozess anzukündigen, lädt die Stadt am Donnerstag, 17. April 2008, ab 19 Uhr, die breite Öffentlichkeit zur Veranstaltung "Zukunft findet Stadt - Stadtentwicklung in Duisburg" in die Mercatorhalle im CityPalais

Verbraucherpreise März 2008: + 3,1% zum März 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucher­preisindex für Deutschland im März 2008 gegenüber März 2007 um 3,1% gestiegen. Damit wurde die Drei-Prozent-Marke erneut überschritten wie zuletzt im Dezember 2007 (+ 3,1%). Im Januar und Februar 2008 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils bei + 2,8% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2008 erhöhte sich der Index um 0,5%. Die Schätzung für März 2008 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt.

Sonderführung ‚Stadt im Wandel’ - Innenstadtbesichtigung am Sonntag
Das Interesse der Duisburger an der Entwicklung ihrer Stadt ist riesig. Das beweist nicht zuletzt der überwältigende Zuspruch zum Stadtentwicklungskongress ‚Zukunft findet Stadt’. Aus diesem Grund bietet die Duisburg Marketing Gesellschaft zusätzliche Innenstadtführungen an, die sich vor allem mit der ‚Stadt im Wandel’ beschäftigen.
Treffpunkt für die nächste Sonderführung ist am Sonntag, 20. April um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, 47051 Duisburg. Die Kosten betragen für Erwachsene p.P. 4,00 Euro und für Kinder (6 – 13 Jahre) je 2,00 Euro. Es wird gebeten, den Betrag passend bereit zu halten.

Friedhofsverwaltungen der Nordfriedhöfe werden zusammengelegt
Im Rahmen einer Neustrukturierung der Friedhöfe werden die Friedhofsverwaltungen der Nordfriedhöfe zusammengelegt.
Die Friedhöfe Aldenrade, Alt-Walsum, Nordfriedhof, Ostacker und Bügelstraße werden von einem zentralen Verwaltungsbüro auf dem Friedhof Fiskusstraße betreut. Sämtliche Verwaltungsangelegenheiten einschließlich der Terminierung der Bestattungen auf den sechs Friedhöfen erfolgt somit vom Friedhof Fiskusstraße, Fiskusstraße 147, 47167 Duisburg aus. Für Ortstermine auf den Friedhöfen stehen die Mitarbeiter/innen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg nach telefonischer Rücksprache gerne zur Verfügung.

Sonntagsführungen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Zu einer kurzweiligen Führung durch die Geschichte der Binnenschifffahrt lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 20. April, um 15 Uhr ein. Die einstündige Führung durch die Dauerausstellung des größten und umfassendsten Museums für die Geschichte der Binnenschifffahrt in Deutschland kostet einen Euro zusätzlich zum Eintrittspreis. Im Anschluss erleben die Besucher die Großfilmprojektion einer Rheinreise. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 16. April 2008 - Historischer Kalender
 Stadtentwicklungsdezernent diskutiert live im TV

Infostand im Rathaus zum "Tag gegen den Lärm"
- Schallschutzwand für Bissingheim
Der Aktionstag gegen Lärm in Beruf und Freizeit findet am Mittwoch, 16. April, zum insgesamt elften Mal in der gesamten Bundesrepublik statt. Die Stadt Duisburg beteiligt sich mit einem speziellen Infostand im Rathaus am Burgplatz 19 an der Aufklärung über die Folgen bewusster und unbewusster Lärmbelastung für alle. Zeitgleich wird auch der erste Spatenstich für die neue Lärmschutzwand entlang der S-Bahnstrecke Richtung Düsseldorf in Bissingheim erfolgen.
Die Gefahren des uns täglich begleitenden Lärms in Beruf und Freizeit werden immer noch unterschätzt.
Eine erschreckend hohe Zahl von Gesundheitsschädigungen hat jedoch hier ihre Ursache. Laut Untersuchungsergebnis der Berufsgenossenschaften werden fast 40 Prozent aller bekannten Fälle von Schwerhörigkeit durch diese Lärmquellen hervorgerufen. Besonders betroffen sind dabei Jugendliche. Jeder Vierte dieser Altersgruppe hat bereits einen Hörschaden.
Gründe genug, sich an den Aktionen zum "Tag gegen den Lärm" zu beteiligen. In der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr steht ein Experte des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Infostand interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Tipps und Informationen rund um das Thema "Lärm" zur Verfügung.
Weitere Informationen bietet die Initiative des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes im Internet unter www.tag-gegen-laerm.de an.


UDE: Vortrag zur Zukunft des Sozialstaates - Armut, Reichtum und die Kirche
„Armut trotz Reichtum – was geht das die Kirche an?“ Dazu bezieht Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am 24. April bei der Ringvorlesung „Zukunft des Sozialstaates – Sozialstaat der Zukunft“ Stellung. Beginn ist um 14 Uhr in Raum LB 107 auf dem Duisburger Campus.


Termine für Gespräche mit Oberbürgermeister Sauerland
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lädt am Donnerstag, 24. April 2008, zur Bürgersprechstunde ein. Im Rathaus am Burgplatz können Bürgerinnen und Bürger ihre Beschwerden vortragen und Sorgen oder Probleme direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen. Die Gesprächstermine können am Dienstag, 22. April 2008, ab 8.30 Uhr unter (0203) 283-6111 mit dem Referat für Bürgerengagement und Bürgerangelegenheiten vereinbart werden.
Trödelmarkt im städtischen Familienzentrum Goebenstraße
Das städtische Familienzentrum Goebenstraße veranstaltet am Montag, 28. April, 9 bis 12 Uhr ein Trödelmarkt für gebrauchte Kinderkleidung und Spielzeug. Die Eltern bieten in der Cafeteria Kaffee, Kuchen und türkische Spezialitäten an. Voranmeldungen unter der Telefonnummer 0203 / 497975.

Ausländerzahl in NRW nahezu unverändert
Ende 2007 gab es in NRW 1 814 747 Ausländerinnen und Ausländer aus 195 Nationen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, blieb damit die Zahl der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (31.12.2006: 1 814 744). Jeder Dritte von Ihnen (31,8 Prozent) besaß einen türkischen Pass (576 795). 598 742 hatten die Staatsbürgerschaft eines EU-Staates; die meisten davon waren Italiener (125 668), Polen (109 211) und Griechen (90 731).

Gemessen an der Bevölkerungszahl am 30. November 2007 hatte etwa jeder zehnte Einwohner des Landes einen ausländischen Pass. Im Vergleich der kreisfreien Städte und Kreise NRWs wiesen Köln (19,0 Prozent), Düsseldorf (18,1 Prozent), Remscheid und Duisburg
(jeweils 15,1 Prozent)
die höchsten Ausländeranteile auf; die niedrigsten Quoten gab es in den Kreisen Höxter und Coesfeld (jeweils 3,3 Prozent).
In Düsseldorf leben nicht nur die meisten Japaner (55,5 Prozent aller Japaner in NRW), sondern auch die meisten Mazedonier (14,3 Prozent), (Süd-)Koreaner (16,4 Prozent), Marokkaner (13,6 Prozent) und Griechen (10,6 Prozent) des Landes. In Köln wohnt nicht nur
jede(r) vierte Iraner(in) (24,4 Prozent) sondern auch 18,7 Prozent der Tunesier, 15,3 Prozent der Bulgaren, 17,9 Prozent der US-Amerikaner und 16,0 Prozent der Franzosen im Lande. In Essen sind 16,0 Prozent der NRW-Einwohner mit afghanischem und 14,1 Prozent derer mit libanesischem Pass gemeldet. Mit einem Anteil von 21,8 Prozent aller in NRW lebenden Niederländer ist der Kreis Kleve Hochburg der Holländer.
Die Daten beruhen auf Angaben des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesverwaltungsamt in Köln geführt wird. Die Daten weisen - anders als bei der "Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes", bei der lediglich nach Deutschen und Nichtdeutschen differenziert werden kann - die Ausländerinnen und Ausländer nach Staatsangehörigkeiten aus. (LDS NRW)

VHS-Vortrag: Artenschutz auf Madagaskar
Ein Vortrag der Volkshochschule informiert am Mittwoch, 23. April, um 20 Uhr über den Beitrag des Duisburger Zoos zum Natur- und Artenschutz auf der Insel Madagaskar. Zoodirektor Achim Winkler berichtet in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 über die Tierwelt auf Madagaskar, Schutzmaßnahmen des Zoos auf der Insel und die Erhaltungszuchten in Duisburg. Er stellt seltene Tiere wie die Fossas und die ungewöhnlichen Varis vor. Der Zoo am Kaiserberg hat die weltweit größten Zuchterfolge bei den eleganten Fossas zu verzeichnen.

Dienstag, 15. April 2008 - Historischer Kalender
""Kunst tritt Kirche"
""Kunst tritt Kirche" - Unter diesem Motto laden die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Kooperation mit der evangelischen und der katholischen Kirche in Duisburg interessierte Besuchter zur 10. Ökumenischen Kunstvesper ein. Wortbeiträge treffen auf Chorgesang der Choralschola des Albertinum Bonn und auf Kunstwerke von Romi Fischer, Wilhelm Lehmbruck, Klaus Staeck und Timm Ulrichs.
Auf den Titel der 10. Ökumenischen Kunstvesper "Ora et labora" hatten sich die Organisatoren Thomas Herwig (evangelischer Pachenregel in der Dialektik zwischen Himmel und Erde sowie Leben und Erlösung und somit ein Thema, das allen vorangegangenen Kunstvespern programmatisch zu Grunde lag.
Besucher der Kunstvesper erwartet ein Programm, das dem Grundgerüst der klassischen nächtlichen Vesper folgt, im Lehmbruch Museum aber durch spannende Dialoge und Beiträge aktualisiert wird. Musikalisch wird die Kunstvesper gestaltet durch die Choralschola des Albertinum Bonn mit Gregorianischen Gesängen. Werke von Richard Wagner, Olivier Messiaen, Franz Schubert, Philip Glass und Arve Pärt treten ergänzend hinzu. Eine große Glocke, von der Abtei Hamborn eigens für die Veranstaltung ins Lehmbruck - Museum gebracht, wird geschlagen werden. Dazu werden Passagen aus Schillers `Glocke' zitiert.
Unter dem Titel "Ora et labora" werden die Organisatoren auch auf moderne Inhalte eingehen. Dort, wo die Kirche auf die Kunst trifft, werden zeitgenössische Fragen mitbehandelt. Die Bronzehände Timm Ulrichs, Abbildungsmotiv der Einladung in diesem Jahr, sind ein lebensgroßer Abguss der Hände des Künstlers, die ironischerweise durch ein Schanier an den Handkanten gefesselt sind. Arbeit als soziales Moment wird auch in den Plakaten Klaus Staecks zum Thema, etwa in der Darstellung von Händen, die in einen Schraubstock eingeklemmt sind.
Die Ökumenische Kunstvesper feiert in diesem Jahr zugleich ihr 10. Jubiläum," stellt das Lehmbruck - Museum die Veranstaltung, die am Samstag, dem 19. April 2008, um 19 Uhr im Lehmbruck-Trakt des Wilhelm-Lehmbruck-Museums stattfindet.
"Die Glocke, die aus der Abtei Hamborn stammt, wird dabei im Mittelpunkt stehen. Pater Philip stellte sie uns als Leihgabe zur Verfügung. Der Rahmen, an dem sie befestigt ist, stammt von Thyssen Steel," berichte Leinz. "In Deutschland gibt es nur noch 7 Kantoren, die sich mit der Gregorianik beschäftigen. Unter der Leitung von Thomas Höffling aus Köln und seines Chores werden wir gregorianische Gesänge hören. Zwei Stücke stammen aus dem 9. Jahrhundert, also aus karolingischer Zeit."
Die ökumenische Kunstvesper kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück, wie Leinz betont. Gab es zwischendurch auch rein weltliche Themen, wie der Traum vom Fliegen (2001) oder Amerika (2003), steht in diesem Jahr wieder geistige Nahrung im Vordergrund. Thomas Herwig betreute bislang für die evangelische Kirche die Kunstvesper. Er hat ja bekanntlich den Schoß unserer Mutter Kirche verlassen und ist mit seiner amerikanischen Frau in die USA gegangen. Wie es in den kommenden Jahren mit der Veranstaltungsreihe weitergehen wird, bleibt daher abzuwarten. Andreas Rüdig

NRW-Gastgewerbe im Februar mit Umsatzplus
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Februar 2008 nominal 3,5 Prozent mehr um als im Februar 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stiegen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,0 Prozent.
Die Beschäftigtenzahl im NRW-Gastgewerbe war im Februar 2008 um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. (LDS NRW)

Vereinigte Arabische Emirate sind beliebtestes Ziel im Asienflugverkehr
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich im Jahr 2007 auch dank der auf den dortigen Flughäfen bestehenden Umsteigemöglichkeiten zum beliebtesten Zielland in Asien für Flugreisende aus Deutschland entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, flogen im Jahr 2007 aus Deutschland 791 000 Passagiere in die Vereinigten Arabischen Emirate. Damit war das am Persischen Golf gelegene Land vor China (776 000 Passagiere) das aufkommensstärkste Direktziel im Luftverkehr aus Deutschland nach Asien. Im Jahr 2006 belegte noch China vor den Vereinigten Arabischen Emiraten den ersten Platz. Mit einem Zuwachs an Flugreisenden von 17,3% im Vorjahresvergleich erreichten die Vereinigten Arabischen Emirate 2007 ? abgesehen von dem ebenfalls in der Golf-Region liegenden Staat Katar (222 000 Passagiere; + 46,7%) ? den höchsten Zuwachs sämtlicher Staaten weltweit im Passagierverkehr mit Deutschland.

Neuer Rekordüberschuss im deutschen Außenhandel
Deutschlands Außenhandelssaldo (Ausfuhren minus Einfuhren) hat im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit einem Plus von 196,5 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke erreicht. Die deutschen Ausfuhren haben damit im vergangenen Jahr die Einfuhren wertmäßig um 25,4% übertroffen.

Montag, 14. April 2008 - Historischer Kalender

FrischeKontor feiert 600 Jahre Duisburger Wochenmärkte  
Selbstverständlich müssen Wochenmärkte sich den heutigen Anforderungen der Kundschaft anpassen, gleichzeitig sind sie aber auch noch sehr traditionsbewusst und haben – ganz besonders in Duisburg – eine lange Geschichte.
Aus Überlieferungen wissen wir, dass der „Alte Markt“ zu Füßen der Salvatorkirche und unterhalb des heutigen Burgplatzes sich schon im 5. Jahrhundert als der zentrale Handelsplatz der Stadt ausgezeichnet hat. (Foto Archiv Stadt)

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage wurde in Duisburg bereits um 740 n. Ch. der erste Königshof erbaut, welcher im 10. Jahrhundert zur Königspfalz erweitert wurde. Da sich zu diesem Zeitpunkt viele Handwerker und Kaufleute angesiedelt hatten, bekam das mittelalterliche Duisburg schnell eine wichtige Rolle als zentraler Markt- und Handelsplatz. Folgt man von den historischen Stadttoren aus dem Straßenverlauf, so führen sie direkt zu den Marktplätzen, insbesondere zum Hauptmarkt an der Salvatorkirche.
Für diesen Wochenmarkt verlieh Graf Adolf II. von Kleve 1408 der Stadt das „Wochenmarkt-Privileg“, so dass sich Duisburg im Jahre 2008 auf eine Feier zum 600 jährigen Bestehen der Wochenmärkte freuen kann.

Frühlingszeit - Spargelzeit : Wo kommt Spargel tatsächlich her?
Trotz winterlichem Frühlingsanfang hat auf den Wochenmärkten schon die Spargel- und Erdbeersaison begonnen. Wer auf dem Markt einkauft, bevorzugt dabei gern Ware „frisch aus deutschen Landen“. Mit dem ersten Spargel und den frühen Erdbeeren lässt sich mehr Gewinn machen als während der Hauptsaisonzeit. Das Angebot deutscher Anbauer aber ist nicht so groß wie die vielen Herkunftsschilder der Anbieter glauben lassen. Die vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, dass wundersame Veränderungen der Herkunftsangaben auf dem Weg vom Anbau in Marokko, Polen, Spanien, Holland und Griechenland bis zum Marktschild möglich sind. Denn wer will schon für marokkanischen Spargel „Walbecker“ oder „Bruchsaler“ Preise bezahlen?
Die tatsächliche Herkunft herauszufinden, sowohl über die Rückverfolgbarkeit anhand von Lieferscheinen als auch mit Hilfe neuer Untersuchungsverfahren, soll ab 15. April verstärkt erfolgen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Duisburg sollen bei Schwerpunktaktionen auf den großen Wochenmärkten in Duisburg der Herkunft von frischem Spargel und Erdbeeren auf die Spur kommen. Die Ergebnisse der Aktion werden auf den Internetseiten des Institutes unter www.duisburg.de/vv/53-5 veröffentlicht.

WDR Musikfest in Duisburg beginnt
Am kommenden Samstag, dem 19. April 2008, wird das WDR Musikfest 2008 um 20 Uhr in der Mercatorhalle mit einem hochkarätig besetzten Konzert eröffnet.
Es spielt das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung seines finnischen Dirigenten Jukka-Pekka Saraste. Solist des Abends ist der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger Frank Peter Zimmermann.
"You can be happy!" - "Sie können glücklich sein!", nordisch klar und unmissverständlich kommentierte Saraste die Akustik der neuen Mercatorhalle Duisburg im CityPalais.
Kurz nach der Eröffnung im April 2007 hatten Saraste und das WDR Sinfonieorchester Köln hier gastiert und sich dabei, so die einhellige Meinung der Konzertbesucher, als "Spitzenensemble des Landes" präsentiert.
Das bewährte Team gestaltet nun auch das Eröffnungskonzert. Hier kreuzen sich auf spannende Weise Traditionslinien in der Musik des 20. Jahrhunderts: Die Zweite Wiener Schule ist mit Werken von Webern und Berg vertreten. Von Webern wird die "Passacaglia für Orchester op. 1" gespielt.
Neben dem "Wozzeck" dürfte das Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels" von 1935 das bekannteste Werk Bergs sein. Berg schrieb das Konzert anlässlich des Todes der 18jährigen, an Kinderlähmung erkrankten, Manon Gropius, der Tochter Alma Mahler-Werfels.
Er setzte ihr mit dem Violinkonzert ein musikalisches Denkmal und versuchte, darin Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen.
Frank Peter Zimmermann wird diese Charakterzüge mit Hilfe seiner Geige zu Gehör bringen.

Ein ebenso sinnlicher wie konstruktiver Einsatz der Klangfarbe verbindet die französischen Meister Claude Debussy und Henri Dutilleux. Von denen die sinfonischen Skizzen"La mer" und "Mystère de l´ instant" aufgeführt werden. Karten für das Eröffnungskonzert gibt es u.a. im Servicebüro des Theaters Duisburg, Neckarstraße 1, Tel. 02 03 - 3009 -100.

"Salvator um 12 mit dem Gospelchor "Gotta Gospel" `Swingt dem Herrn!"
"Salvator um 12 mit dem Gospelchor `Gotta GospelŽ `Swingt dem Herrn!" hieß es am Sonntag, dem 13. April 2008 um genau 12 Uhr in der evangelischen Salvatorkirche in der Duisburger Innenstadt. Geistige Nahrung war der überreichlich versammelten Gemeinde genauso angekündigt wie ein schmackhaftes Mittagessen nach dem Gottesdienst.
Die Innenstadtgemeinde hat hier eine Form des Gottesdienstes gefunden, die lebendig, lebhaft, modern, familienfreundlich, langschläfer- und spätfrühstückergerecht und die Massen (auch aus anderen Gemeinde) anlockend ist. Sogar ein Pantomime kommt hier zum Einsatz.
"Wenn ich zur Kirche gehe, möchte ich Gottes Wort hören. Da bin ich nicht an einer Showveranstaltung interessiert," höre ich nun die konservativ - traditionellen Gläubigen sagen, die dieser Art Gottesdienst fernbleiben. "Na und," kann man ihnen entgegenhalten. "Bei Kirchens ist die äußere Verpackung nicht so wichtig. Hier geht es um den Inhalt. Warum also nicht eine moderne Form der Präsentation wählen, wenn man die Frohe Botschaft damit hinaus in die Welt tragen kann?"
Im Lukas - Evangelium gibt es die Geschichte vom Sohn, der sich sein Erbe auszahlen lässt, es in der Fremde verprasst, in Zeiten der Not zum Vater zurückkehrt und vom Vater voller Freude aufgenommen wird. "Gott ist ein Gott der Lebensfreude," lerne ich in der Predigt. "Seine Freude ist spontan und vom Herzen kommend. "Auch wir können mal miesepetrig aussehen und brauchen nicht immer ein Lächeln auf dem Gesicht haben. Gott hilft uns auch dann, wenn wir am Boden liegen. Gott gibt uns Kraft. Die Gospelmusik der schwarzen Sklaven ist ein gutes Beispiel dafür." Prediger ist Pfarrer Peter Krogull. Andreas Rüdig

"Wirtschaften für das Leben Lohn und Arbeit in Zeiten der Globalisierung"
 Dieses Thema gab sich die Spätschicht, die die Männergruppen des evangelischen Kirchenkreises Duisburg am Freitag, dem 11. April 2008 um 18.30 Uhr in der Marienkirche abhielten. Die Andacht hält der Buchholzer Pfarrer Björn Hensel. Organist ist Dr. Alexander Warnke, Pfarrer zur Anstellung in der Innenstadtgemeinde. Assistiert von Hans-Peter Lauer, Pfarrer im (evangelischen) Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, referiert Karin Gerlich, bei ver.di Düsseldorf verantwortlich für die Zeitarbeitsfirmen, zum Thema "Hintergründe zu Deutschland als globalen Wirtschaftsstandort" und die gewerkschafliche Sicht darauf.
"Um 1150 gründet der Johanniter-Orden in Duisburg seine erste deutsche Niederlassung. Er errichtet die Kirche zu Ehren der Heiligen Maria und des Täufers Johannes ein Hospital. 1187 wird der Ordenskirche ein Pfarrbezirk zugewiesen. Der Johanniter Johannes Wassenberg schreibt um 1475 die erste Chronik der Stadt. Um 1500 weist die Marienkirche zwei Kapellen und 13 Altäre auf. 1554 predigt Johannes Rithlinger nach evangelischer Weise und teilt das Abendmahl mit Brot und Wein für alle Gläubigen aus. Das ist der Beginn der Reformation in Duisburg.
1556 zeichnet Johann Corputius die Marienkirche in seinen Plan der Stadt Duisburg ein. 1865 stiftet Regina Degheners die noch heute in der Kirche in Gebrauch befindliche Taufschale.
1800 - 1802 entsteht auf den Fundamenten der alten Kirche die kleinere neue Marienkirche. Sie erhält 1870 Emporen und Treppenhäuschen sowie die Orgel. 1894 wird der Konfirmandensaal angebaut. Im Zweiten Weltkrieg wird die Marienkirche nur leicht beschädigt. Bei archäologischen Ausgrabungen 1987 - die Gemeinde feiert ihr 800jähriges Bestehen - werden Apsis und Fundamente der ersten Kirche freigelegt," beschreibt sich die Marienkirche in einem Faltblatt selbst. Seit es die Spätschicht gibt, findet sie dort einmal im Jahr statt. "Soweit ich mich erinnere, ist dies die elfte oder zwölfte Spätschicht," erzählt Hensel. "Die Bibel ist ein tolles Buch. Manchmal kann man schmunzeln, manchmal sich ärgern. In der Bibel gibt es schon das Sabbatgebot. Arbeit kann Spaß machen. Seit dem Sündenfall, seit Adam wissen wir, dass wir unser Brot im Schweiße des Angesichts verdienen müssen.
Im 5. Buch Mose steht: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden. "Wer arbeitet, soll auch eine gerecht Entlohnung für seine Arbeit erhalten. Ein Arbeiter ist seine Bezahlung wert. Die Bezahlung bemisst sich nach den grundsätzlichen Lebensbedürfnissen. Im 1. Brief an die Korinthter verweist Paulus noch einmal ausdrücklich auf Mose. Paulus war nicht nur Apostel; er musste sein Brot auch als Gerber verdienen.
Und heute? Heute gibt es nicht genug Arbeit für alle. Und wer Arbeit hat, verdient unter Umständen viel zu wenig. In Amerika heißt das Phänomen "working poor". In der Bibel kann jeder mit seinem Lohn überleben, ganz egal, wie lange er arbeitet. Die Bibel sagt: Man mag sich seinen Lohn mit Schweiß und Tränen verdienen, man hat sein Auskommen."
"Das Wirtschaften soll dem Leben dienen und sich nicht um sich selbst drehen. Wir knüpfen mit dem Titel der Spätschicht an die Beratungen der Landeskirche an," berichtet Lauer, selbst Landessynodaler.
"Wir ergreifen die Option für die Armen und sozial Benachteiligten, die ursprünglich aus der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung kommt. Kirche steht an der Seite der Armen. Wie kann Kirche das? Es gibt zwei Antworten. Die eine besagt: Die Kirche soll sozial und gerecht gestalten. Die andere fordert: Die Kirche soll eine Alternative zum Kapitalismus suchen. Es geht um Beteiligungsgerechtigkeit. Jeder soll sich an der Gesellschaft beteiligen können. Unteilbare Basis sind die Menschenrechte und die Menschenwürde. Der Mensch ist keine Funktion in einem Wirtschafsbetrieb. Er ist Selbstzweck. Er hat das Recht auf Arbeit, ausreichendes Einkommen sowie Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte. Das Streikrecht, das Koalitionsrecht und das Recht, Tarifverträge abzuschließen, gehört dazu." Andreas Rüdig

Änderung der Elternberatungszeiten (früher Mütterberatungszeiten)
Die öffentlichen Elternberatungen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienst auf der Beekstraße 48/50 in Duisburg-Stadtmitte finden ab Mai nur noch an jedem 2. Mittwoch im Monat von 14 bis 15 Uhr statt.

Samstag, 12. April 2008 - Historischer Kalender

 Arbeitskreis Indonesien an der VHS

Dani Karavans Garten der Erinnerungen
Die Transformation von Wirtschaftsgebäuden in einen Kulturpark

Mit Christoph Brockhaus - Treffpunkt: Jüdisches Gemeindezentrum, Springwall 16, Duisburg
Teilnahme kostenlos.
Die Sonntagsführung, die einen Beitrag zum Rahmenprogramm der Ausstellung "Schrumpfende Städte" darstellt, die noch bis zum 11. Mai in der Liebfrauenkirche zu sehen ist, widmet sich dem "Garten der Erinnerungen" des israelischen Bildhauers Dani Karavan im Innenhafen.
Prof. Christoph Brockhaus, Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und Kurator des Karavan-Projektes, wird die Transformation von Bürogebäuden der 1950er Jahre in ein einzigartiges künstlerisches Parkkonzept ins Zentrum der Betrachtung rücken.

Der "Garten der Erinnerungen" wurde als Gemeinschaftsprojekt der Internationalen Bauausstellung IBA Emscherpark 1996-1999 realisiert. Längst international geschätzt, schuf hier Dani Karavan als Bildhauer, Architekt und Landschaftsarchitekt aus fünf aufgegebenen Büro- und Lagergebäuden ein begehbares und bespielbares Environment unter Einbeziehung der zeitgenössischen Kunstzentren Stiftung DKM und EarPort. Dani Karavan formulierte in den Plänen zur Gestaltung: "Die Planung basiert auf der existierenden Realität, die untergehen wird. Bleiben wird eine Erinnerung an die Vergangenheit, eine Erinnerung an das, was einmal war, in einer Sprache neuer Formen und Materialien."
Der "Garten der Erinnerung" ist auch ein Thema der großen Karavan-Retrospektive, die noch bis zum 1. Juni 2008 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen ist.


Auswertung des Sicherheitsgutachtens zur CO-Leitung im Süden Duisburgs: Nur eingeschränktes Wirken der Schutzeinrichtung
Die gutachterliche Beurteilung der CO-Leitung durch das Ingenieurbüro Veenker auf der Basis der maßgeblichen DIN EN ISO 16708 hat ergeben, dass bei fraglicher Wirkung der im Planfeststellungsbeschluss festgelegten Schutzeinrichtungen (Geogitter) die Grenzwerte nach dieser DIN an zahlreichen Punkten der Leitungstrasse auf dem Duisburger Stadtgebiet selbst bei einem Betriebsdruck von nur 13,5 Bar nicht eingehalten werden.
Die eingeschränkte Wirkung der Schutzeinrichtung wurde durch ein TÜV-Gutachten bestätigt. Die Bürgerinitiative und die Stadt Duisburg haben in einem eigenen Versuch bewiesen, dass die Schutzeinrichtung (Geogitter) nahezu wirkungslos ist und im Wesentlichen optische Effekte hat.

Die Bürgerinitiative fügt an, dass das Bewertungsergebnis des Ingenieurbüros Veenker ohne Berücksichtigung der zum Teil gravierenden Mängel bei der Bauausführung der Pipeline zustande gekommen sei. Nach Aussage des Gutachters sind diese Erkenntnisse nicht quantifizierbar gewesen und konnten daher nicht in der Bewertung einfließen.

So begann es am 6. Oktober 2006:
Öffentliche Auslegung der geänderten Pläne für zwei Rohrfernleitungen
durch den Duisburger Süden

Im Rahmen des Anhörungsverfahrens, das die Bezirksregierung Düsseldorf zum Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer CO-Pipeline und einer parallel geführten Erdgas-Hochdruckleitung durchführt, werden die überarbeiteten Pläne nach Anregungen und Einwendungen erneut öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt. Im Bereich Duisburg-Rahm führte die ursprüngliche Trasse durch ein Wohngebiet. Die mit Antrag vom
14. September 2006 ins Verfahren eingebrachte Trassenverschiebung führt nun durch den Überanger Forst und kreuzt die L60 mittels eines unterirdischen Rohrtriebverfahrens.
Die Planänderungsunterlagen (Beschreibungen, Nachweise und Zeichnungen), aus denen sich Art und Umfang der beabsichtigten Umplanungen sowie ihrer Umweltauswirkungen (Unterlagen gemäß § 6 UVPG) ergeben, liegen gemäß § 73 Abs. 3 bis 5 VwVfG NRW seit dem
2. Oktober 2006 für die Dauer eines Monats bis einschließlich 2. November 2006 während der Dienststunden montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg, Zimmer 221, 2. Obergeschoss zu jedermanns Einsicht aus.
Der Erörterungstermin nach § 73 Abs. 6 VwVfG NRW zum genannten Planfeststellungsverfahren findet am
13. Dezember 2006 ab 9.30 Uhr im Raum 500 der Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, in 40747 Düsseldorf statt. Weitere Termine werden nach Bedarf festgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 11. April 2008 - Historischer Kalender

pro asyl sinkende Einwohnerzahlen und Integration

Verkehrskonzept für Duisburg-Ruhrort: Auswertung der Bürgerbefragung
Im Dezember 2007 wurden alle Haushalte und Betriebe im Ortsteil Ruhrort von der Stadt Duisburg angeschrieben, um ihnen die Möglichkeit zur Beteiligung an einem neuen Verkehrskonzept zur Entlastung des Ortsteils zu geben. Insgesamt wurden 3.400 Informationsbriefe zugestellt. Bis Mitte Februar 2008 hatten alle Befragten die Möglichkeit, zum vorgelegten Konzept Stellung zu nehmen. 107 schriftliche Stellungnahmen gingen in diesem Zeitraum beim Stadtentwicklungsdezernat ein. Das entspricht einer Beteiligungsquote von circa drei Prozent.
Aus den wenigen Stellungnahmen, bezogen auf die Zahl der angeschriebenen Haushalte und Betriebe, lässt sich kein Votum für ein Konzept zur Verbesserung und Entlastung der Verkehrsituation in Ruhrort ableiten. Das Stadtentwicklungsdezernat hat deshalb in Absprache mit der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl, dem Bürgerverein Ruhrort und dem Unternehmen Ruhrort e. V. zunächst entschieden abzuwarten, bis die Baustelle im Bereich der Eisenbahnstraße abgeschlossen ist. Danach ist noch einmal zu prüfen, wie sich die Verkehrsströme verändern und neu verteilen.

Besuch der FISA anlässlich der Duisburger Bewerbung für die Ruder-Europameisterschaften 2010
Am kommenden Montag (14. April) begrüßt Sportdezernent Reinhold Spaniel in Duisburg offizielle Vertreter des Internationalen Ruderverbands FISA. Im Fokus der Delegation wird die umgebaute Regattabahn stehen, schließlich hat sich neben anderen Städten auch Duisburg um die Ausrichtung der Ruder-EM 2010 beworben.
Ende April dieses Jahres werden alle Kandidatenstädte für das Großereignis durch die FISA besucht worden sein. Der Ausrichter der Ruder-Europameisterschaften wird am 20. September 2008 in Griechenland bekannt gegeben.

Baum des Jahres: Stadt pflanzte 30 Walnussbäume
An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet wurden in dieser Woche insgesamt 30 Walnussbäume gepflanzt, davon neun am Toeppersee, drei an der Pregelstraße in Rumeln, drei an der Kruppstraße in Wedau, weitere neun an der Bruchstraße in Essenberg und sechs im Stadtwald. Die Hochstämme haben bereits eine Höhe von vier bis fünf Metern.
Der Walnussbaum hat gleich zwei besonders beliebte Dinge zu bieten: edelstes Holz und beste Nüsse. Außerdem besitzt der Baum durch seine silbrige Rinde und seinen knorrigen Wuchs einen ganz besonderen Charakter. Dass seine Blätter erst spät im Mai austreiben und früh im Herbst wieder abfallen, ist ein Vorteil für diesen typischen Hausbaum: Im Frühjahr wirft er erst Schatten, wenn man ihn sich wünscht, und im frühen Herbst lässt er die schwächer werdende Sonne wieder durch seine dann blattlose Krone hindurch scheinen.

Nussbäume entwickeln eine kugelförmige Krone mit 20 und mehr Wipfeltrieben. Das Höhenwachstum kann in der Jugend ein bis zwei Meter pro Jahr erreichen. Im Gegensatz zur silbrigen Rinde sind die jungen Triebe dunkel rotbraun, und die alte schuppige Borke dunkelt nach. So entsteht ein markanter Farbkontrast in der Krone. Die maximale Höhe beträgt 25 bis 30 Meter, sein Höchstalter etwa 150 Jahre, selten mehr. Der Bestand der Walnuss ist laut dem Kuratorium „Baum des Jahres“ in den letzten Jahren durch übertriebene Nutzung und mangelnde Nachpflanzung in Deutschland stark zurückgegangen, weshalb er zum „Baum des Jahres 2008“ gewählt wurde (weitere Infos unter www.baum-des-jahres.de).

30 Walnussbäume, hier am Toeppersee, wurden in der vergangenen Woche gepflanzt. Mit jeder Pflanzaktion wird die Stadt ein wenig grüner.

"Literatur und Film: Der Golem"
"Literatur und Film: Der Golem" ist das Jour Fixe übertitelt, zu dem die Duisburger Volkshochschule am Donnerstag, dem 10. April 2008 um 17 Uhr in den Vortragssaal am König-Heinrich-Platz einlädt. Referent des Vortrags: Wolfgang Schwarzer.
Erstaunlich schwach ist die Veranstaltung (leider!) besucht. Gut ein Drittel der Plätze bleibt leer. Paul Wegener drehte schon 1920 einen Stummfilm mit dem Titel "Golem" und spielt darin auch die Hauptrolle.
Schwarzer zeigt Ausschnitte aus dem Film, von dem Entstehen der Figur Golem und ihrem Ende. In einem zweiten Schritt präsentiert der Referent kultur- und geistesgeschichtliche Informationen zu der Golem - Sage, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Wir erfahren von den biblischen Ursprüngen des Wortes "Golem" im Alten Testament, genauer gesagt Pslam 139 Vers 16. In der Sagenwelt des 16. Jahrhunderts schafft der Rabbi Löw in Zeiten der höchsten Bedrängnis einen Golem. Und heute klonen wir Menschen und Tiere. "Machen wir Menschen uns heute zu Gott," fragt Schwarzer in seinem Vortrag. Andreas Rüdig

Infostand im Rathaus zum "Tag gegen den Lärm"
- Schallschutzwand für Bissingheim
Der Aktionstag gegen Lärm in Beruf und Freizeit findet am Mittwoch, 16. April, zum insgesamt elften Mal in der gesamten Bundesrepublik statt. Die Stadt Duisburg beteiligt sich mit einem speziellen Infostand im Rathaus am Burgplatz 19 an der Aufklärung über die Folgen bewusster und unbewusster Lärmbelastung für alle. Zeitgleich wird auch der erste Spatenstich für die neue Lärmschutzwand entlang der S-Bahnstrecke Richtung Düsseldorf in Bissingheim erfolgen.
Die Gefahren des uns täglich begleitenden Lärms in Beruf und Freizeit werden immer noch unterschätzt.
Eine erschreckend hohe Zahl von Gesundheitsschädigungen hat jedoch hier ihre Ursache. Laut Untersuchungsergebnis der Berufsgenossenschaften werden fast 40 Prozent aller bekannten Fälle von Schwerhörigkeit durch diese Lärmquellen hervorgerufen. Besonders betroffen sind dabei Jugendliche. Jeder Vierte dieser Altersgruppe hat bereits einen Hörschaden.
Gründe genug, sich an den Aktionen zum "Tag gegen den Lärm" zu beteiligen. In der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr steht ein Experte des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Infostand interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Tipps und Informationen rund um das Thema "Lärm" zur Verfügung.
Weitere Informationen bietet die Initiative des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes im Internet unter www.tag-gegen-laerm.de an.

Fahrradführung durch Duisburgs grünen Norden
Wie Duisburg mit der Schrumpfung der Stadt umgeht zeigt eine Radexkursion am Sonntag, 13. April, um 10 Uhr. Start der Tour ist die Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte am König-Heinrich-Platz. Im Rahmen der Ausstellung "Schrumpfende Städte" führt diese Tour über den Innenhafen und Landschaftspark Duisburg-Nord auch nach Marxloh und Bruckhausen.
Hier können vor Ort die Planungen zum Grüngürtel Duisburg-Nord betrachtet werden. Über neu entstandene Grünzüge führt die Tour und zeigt, welche Entwicklungen der Norden Duisburgs vollzogen hat. Geführt wird die Tour von Heinz Zander, einem erfahrenen Stadt- und Radführer. Die Tourenlänge beträgt etwa 50 Kilometer, die Rückkehr zur Liebfrauenkirche wird gegen 17 Uhr sein. Die Teilnehme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung über Call Duisburg unter (0203) 94000 bis Freitag, 11. April, ist erforderlich.


Warnung vor Trickbetrügern - Opfer sind hauptsächlich Senioren
Vor Trickbetrügern, die es hauptsächlich auf Senioren abgesehen haben, warnen die Apotheker in Nordrhein. Die Unbekannten rufen bei älteren Menschen an und verkaufen ihnen Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirksamkeit höchst zweifelhaft ist. Zur Verkaufsmasche gehört auch, einen mehrmonatigen Lieferungsvertrag abzuschließen. "Die Betrüger behaupten einfach, im Namen der Stammapotheke der Betroffenen oder einer Apothekerorganisation anzurufen", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Damit wollen sie das Vertrauen der Gesprächspartner gewinnen und einen Besuchstermin vereinbaren."

Bisher traten bereits derartige Fälle in Krefeld, Düsseldorf und Köln auf. Doch es ist von einer höheren Dunkelziffer auszugehen. Deshalb raten die Apotheker in Nordrhein, sich nicht auf ein solches Gespräch einzulassen und umgehend Rücksprache mit ihrer Apotheke vor Ort zu nehmen. "Dass es sich um Trickbetrüger handelt, wird schon dadurch deutlich, dass Apotheken Kunden- und Adressdaten nicht ohne Erlaubnis an Dritte weiterleiten dürfen", so Heuking. "Wir unterliegen dem Datenschutz und behandeln die Informationen unserer Kunden streng vertraulich."
Ähnliche Betrugsfälle gibt es auch immer wieder bei so genannten "Butterfahrten". "Dort werden vermeintliche Wundermittel angepriesen, die sich später als normale Nahrungsergänzungsmittel herausstellen", informiert der Apotheker. Die Verkäufer ziehen die Besucher dieser "Butterfahrten" über den Tisch und schließen Verträge für völlig überteuerte Produkte ab. "Wir können vor solchen Praktiken nur warnen", sagt Werner Heuking.

Donnerstag, 10. April 2008 - Historischer Kalender
218 Millionen Euro für Investitionen in den Städtebau.
Bauminister Wittke: Lebenswerte Städte brauchen starke Zentren, kurze Wege und regionale Kooperation

288 Vorhaben in 152 Städten und Gemeinden erhalten in diesem Jahr vom Land Fördermittel für Städtebauprojekte. Insgesamt sollen 218 Millionen Euro fließen, teilte Bauminister Oliver Wittke am Donnerstag (10. April) bei der Vorstellung des Städtebau-Investitionsprogramms 2008 mit. Im Vorjahr umfasste das Programmvolumen 152 Millionen Euro.
„Um die Städte fit für die Zukunft zu machen, müssen wir vor allem die Innenstädte stärken. Das verspricht dann Erfolg, wenn vor Ort übergreifende Konzepte erarbeitet werden und sich öffentliche und private Akteure gemeinsam engagieren“, erklärte Wittke. Städte und Stadtteile, die besonders vom wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandel betroffen sind, profitieren von den Fördermitteln aus den Programmen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“.

Förderschwerpunkte sind:
1. Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren, Entwicklung von Brachflächen
Um Innenstädte und Stadtteilzentren langfristig zu stärken, fördert das Land 156 Maßnahmen mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 77,5 Millionen Euro.
Die Stadtzentren sind die Visitenkarten der Städte. Ihr Erscheinungsbild prägt die öffentliche Wahrnehmung. Das Land unterstützt baulich-investive Maßnahmen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Um neues Wohnen und kurze Wege in den Zentren zu ermöglichen, sollen die Potenziale innerstädtischer Brachflächen gehoben werden. Mit der Unterstützung von Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) werden Einzelhandel, Gewerbetreibende, Bewohner und Immobilieneigentümer motiviert, sich an der funktionalen, wirtschaftlichen und gestalterischen Verbesserung von Stadtquartieren zu beteiligen. Wettbewerbe wie „Standort Innenstadt“ aktivieren kreative Kräfte für Stadtentwicklungsprojekte. 9.143.000 Mio. Euro Investitionen für Duisburg

Lärmschutz für die Bürger Neudorfs: Nach Bissingheim folgt Neudorf
Die DB ProjektBau GmbH teilte auf Anfrage des Bürgervereins Duisburg-Neudorf dem Bundesverkehrsministerium mit, dass die Sanierungsmaßnahme in Duisburg-Neudorf bereits in der konkreten Planung, die schalltechnische Untersuchung zu diesem Abschnitt vorliegt und zur Gestaltung der Maßnahmen vor Ort haben mit dem Eisenbahn-Bundesamt dazu Gespräche stattgefunden haben.
Im April sollen die Sanierungsmaßnahmen mit der Duisburger Stadtverwaltung abgestimmt werden. Am 22. April erfolgt dies mit DB Netz und der Stadt. Es geht um Abstimmungen für den aktiven und passiven Lärmschutz an der Stecke Oberhausen-West – Duisburg-Neudorf – Duisburg-Wedau (2321) sowie der Strecke (2323), an der auch die Grundschule an der Mozartschule liegt.
Zunächst war dem Bürgerverein Duisburg-Neudorf der Antrag auf Aufnahme in die Dringlichkeitsliste zur Lärmsanierung an der Strecke Oberhausen-West – Duisburg-Neudorf – Duisburg-Wedau im August 2003 abgelehnt worden. Nach Einspruch beim Bundesverkehrsministerium und beim damaligen Bundeskanzler erfolgte die Aufnahme dann im Oktober 2003.
Nach dem Hilferuf 2006 mehrere Grundschulklassen der Mozartschule an den Bürgerverein gelang es nach Protestschreiben an den Bundespräsidenten, Bundesverkehrsminister, Bundestagspetitionsausschuss und unter Mithilfe der Bundstagsabgeordneten Petra Weis (SPD), die Strecke an der die Mozartschule liegt, Ostern 2007 nachträglich in die schon abgeschlossene Bestandsaufnahmeliste aller in Hinsicht auf Schienenlärm in Deutschland zu sanierenden Güterstrecken aufzunehmen.

Verkehrsauschussmitglied des Europäischen Parlamentes:
Einzigartige Belastung in Europa

In einem Umkreis von nur 150 Meter Luftlinie wird der Duisburger Ortsteil Neudorf von insgesamt fünf Strecken, davon drei mit ausschließlich Güterzugverkehr, sowie der Bundesautobahn A 3 (Bereich Duisburg-Wedau bis Kaiserberg-Knoten) beeinträchtigt.

Die ausschließlich mit Güterzügen genutzten Strecken 2321 Oberhausen–West – Duisburg-Wedau sowie die abzweigende Strecke 2323 und Nebenstrecke – in deren Bereich eine Grundschule angrenzt – werden im Jahr von mehr als 150 000 (allein 2321 von rund 80 000) Güterzügen Tag und Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen mit den dazugehörigen schwersten Erschütterungen (ganz extrem mit 3,5 bis 4,0 Grad in der Richterscala für seismologische Ereignisse durch Vollbremsungen) genutzt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feinstaubplakette auch online beim Straßenverkehrsamt
Bisher hat das Straßenverkehrsamt 6.000 Feinstaubplaketten in der Behörde zugeteilt. Ab sofort bietet das Straßenverkehrsamt auch online die unverzichtbare Legitimation für das Befahren der Umweltzonen mit dem Fahrzeug an. So können sich Autofahrer den Weg und lästige Wartezeiten ersparen. Das gilt auch für Fahrzeuge, die nicht in Duisburg zugelassen sind. Über den Link "Online Service" auf der Internetseite www.duisburg.de wird der Kunde zu den wenigen Anforderungsdaten geleitet. Sobald die Gebühr für Plakette und Versand von 5,55 Euro bei der Stadtkasse eingegangen ist, kommt die Plakette umgehend in den heimischen Briefkasten.
Der Duisburger Kfz-Bestand liegt seit Jahren bei konstant ca. 295.000 Fahrzeugen. Gemessen daran ist die Quote von 6.000 durch das Straßenverkehrsamt erteilten Feinstaubplaketten sehr gering. Die Anzahl der durch TÜV, DEKRA und Kfz-Werkstätten erteilten Feinstaubplaketten ist nicht bekannt. Nach subjektiven Erkenntnissen (Beobachtungen des fließenden Verkehrs, Wahrnehmungen bezogen auf Fahrzeuge, die auf großen Parkplätzen abgestellt sind) ist die Anzahl der mit Feinstaubplaketten ausgestatteten Fahrzeuge aber bisher verschwindend gering.
Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Autofahrer erst kurz vor Beginn der zeitlichen Wirkung der Umweltzonen (in Duisburg geplant ab 1. Oktober 2008) die Feinstaubplaketten verstärkt abrufen werden. Allein die Zuteilung der 6.000 Feinstaubplaketten im Straßenverkehrsamt hat zuweilen entsprechende Wartezeiten für die Kunden bewirkt, da die Aufgabe vom vorhandenen Dienstpersonal ausgeführt wird.
Somit ist der Online-Service sowohl für die Bürgerschaft als auch für die Behörde eine erhebliche Arbeitserleichterung.

Kamerafahrstrecke an der Regattabahn am kommenden Wochenende zeitweise gesperrt

Der Deutsche Kanu-Verband bestreitet am kommenden Wochenende (12. und 13. April) im Sportpark Wedau für die Elite des deutschen Kanurennsports die erste nationale Olympiaausscheidung auf der Duisburger Regattastrecke. Da es einem Kamerafahrzeug ermöglicht werden soll, die wichtigsten Rennen zu begleiten und zu filmen, muss die neue, asphaltierte Kamerafahrstraße sowohl am Samstag als auch am Sonntag für Besucher zwischen 14 und 15.30 Uhr gesperrt werden. Die übrigen Wege im Sportpark rund um den neuen Parallelkanal stehen den Erholungssuchenden wie gewohnt zur Verfügung. Duisburg Sport bittet um Verständnis.

Steuerkabelarbeiten in Duisburg-Neudorf
Im Zuge der Arbeiten zur Verbreiterung der A59 im Bereich der neuen Brücke A59 / Karl-Lehr-Straße müssen die Kabel der Verkehrssteuerung verlegt werden. Aus diesem Grund laufen die Lichtsignalanlagen in Duisburg-Neudorf derzeit ohne Anschluss an den Verkehrsrechner im Stadthaus. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen dauern. In dieser Zeit wird es zu Beeinträchtigungen der "Grünen Welle" kommen. Betroffen sind die folgenden Straßenzüge: Sternbuschweg, Koloniestraße, Grabenstraße, Bismarckstraße und Kammerstraße.
Die Wirtschaftsbetriebe sind bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

Ampelanlage Feldstraße/Ottostraße in Duisburg-Hamborn soll abgebaut werden Stadt lädt zur Bürgeranhörung ein

Die Stadtverwaltung lädt am Donnerstag, 17. April, zu einer Bürgeranhörung ein. Thema ist der Rückbau der Lichtsignalanlage im Bereich Feldstraße/Ottostraße in Duisburg-Hamborn. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird die Maßnahme näher erläutert, im Anschluss daran haben sie die Möglichkeit ihre Meinungen zum Thema zu äußern. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in den Räumen der Regenbogenschule auf der Ottostraße 65 in Duisburg-Hamborn.

2006 fasste der Rat der Stadt Duisburg einen Grundsatzbeschluss zum Rückbau von Lichtsignalanlagen (LSA). Es wurden Kriterien festgelegt, nach denen die Notwendigkeit einzelner Anlagen überprüft wird. Berücksichtigt werden hierbei die Höhe des Verkehrsaufkommens, die Sichtverhältnisse, Besonderheiten wie zum Beispiel die Schulwegsicherung, zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie die Unfallhäufigkeit im Bereich der jeweiligen LSA. Auf Grundlage dieser Kriterien wird entschieden, ob ein Rückbau erfolgen kann. Hierbei darf die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden. Unter Umständen sind im Einzelfall bauliche Veränderungen vorzunehmen.

Orientierungsveranstaltung im Gründungsbüro der Stadt Duisburg
„Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit"

Einmal der eigene Chef oder die eigene Chefin sein, davon träumen nicht nur Beschäftigte. Auch für viele Erwerbslose bietet die Existenzgründung eine Chance, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Die Entscheidung für diese persönliche und berufliche Neuorientierung muss jedoch gut vorbereitet sein. Die nächste Veranstaltung zum Thema „Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit“ findet am Mittwoch, 23. April, von 10 bis 12.30 Uhr, im Gründungsbüro der Stadt, Amt für Statistik, Stadtforschung und Europaangelegenheiten, Bismarckstraße 150-158 in Duisburg-Neudorf, Raum 100 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Orientierung und Information sind gefragt: Einen Überblick bietet die Veranstaltung, die das Gründungsbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit der Landesberatungsgesellschaft G.I.B., der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg anbietet.
Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit, die Förderinstrumente Gründungszuschuss und Einstiegsgeld sowie über die ersten Planungsschritte. Vorgestellt wird auch das Startercenter NRW Duisburg sowie die neue „Zirkelberatung“ im Rahmen des Beratungsprogramms Wirtschaft.

Information und Anmeldung im Gründungsbüro der Stadt bei Magdalena Kowalczyk unter (0203) 283-4997, m.kowalczyk@stadt-duisburg.de und Karin Schillings (0203)28-2249, k.schillings@stadt-duisburg.de.

Mittwoch, 9. April 2008 - Historischer Kalender
Giftige Dämpfe bei den Grillowerken in Marxloh - Evakuierungen
Ab 15:3 0 Uhr waren im Grillowerk aus noch ungeklärter Ursache (Ventil defekt?) giftige Dämpfe fest gestellt worden. Die schnell angelaufenen Sofortmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr führten auch zu Evakuierungen in den umliegenden Straßen wie der Bremenstraße, Glückauf-Straße, Buschstraße und Steigerstraße.
 Es wurden seitens der Polizei auch Evakuierungen der angrenzenden Wohnhäuser vorgenommen. Die Menschen wurden zunächst in die Rhein-Ruhr-Halle untergebracht, wo sie wegen auch dort auftretender Dämpfe in den Toiletten evakuiert werden mussten.

McDonalds`s Drive-in in  Neudorf erst zum Frühjahr 2009
Bürgerverein Neudorf befürchtet Verkehrskollaps

"Nein", sagte Markus Schöpfer, Franchisenehmer der Duisburger McDonald`s Restaurants, "die Fertigstellung des neuen Angebotes wird frühestens zum Frühjahr 2009 fertig sein", auf
die Frage, wann das neue Angebot in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes in Betrieb gehen wird.
Das nun rund 3,5 Millionen Euro teuer gewordene Objekt sei aus Sicht von Markus Schöpfer zum Vorzeigeobjekt geworden. "Was hier an speziellen Gutachten für die Anwohner, an der aus meiner eignen Tasche mit annähernd 900 000 Euro teuren Inneneinrichtung getan wird, ist nur noch mit dem Kölner Gegenstück an der Aachener Straße vergleichbar.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf ist skeptisch, was den Verkehr angeht. Weit mehr als 70 000 Fahrzeuge passieren den sensiblen Bereich Neue Fruchtstraße (17 000 Fahrzeuge täglich) und der Koloniestraße (55 000  Fahrzeuge) kurz vor dem Tunnel zum Mercatorkreisel. Und dort in direkter Nähe zum Kreuzungsbereich eine Linksabbiegerspur von der neuen Fruchtstraße als Einfahrt zum Drive-in zu installieren, hält der Bürgerverein für untragbar. Mit Blickrichtung auf die sechsspurige Erweiterung der A59 in den beiden kommenden Jahren wird sich das Verkehrsaufkommen ohnehin erhöhen und dazu noch diese zusätzliche Belastung.

Arbeiten auf der Deponiebaustelle wieder am Wochenende
Ab sofort wird auf der Deponiebaustelle (MHD-Sudamin) in Duisburg-Wanheim/Angerhausen bei entsprechender Witterung auch wieder samstags und sonntags gearbeitet. Im Wesentlichen wird die Kunststoffdichtungsbahn im oberen Bereich der Deponie verlegt. Da aber auch die Vorbereitung und Nachbereitung zum Teil mit schwerem Gerät durchgeführt werden muss, sind Lärmbelästigungen der Anwohner nicht ausgeschlossen.
Die entsprechende Genehmigung ist für die nächsten sechs Wochenenden beantragt und wird notwendig, um den engen Zeitplan einzuhalten und alle erforderlichen Arbeiten fristgerecht zum Abschluss zu bringen.

Einbahnstraßenregelung für die Duisburger Straße in Duisburg-Homberg
Die Duisburger Straße zwischen Pionierstraße und Lauerstraße wird am Freitag, 11. April, vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann dann nur Richtung Lauerstraße gefahren werden. Nach dem Verlegen eines neuen Kanals wird jetzt die provisorische Fahrbahndecke erneuert. Die Arbeiten beginnen gegen 7 Uhr und werden bis zum Nachmittag dauern.
Umleitungsempfehlungen aus Richtung Lauerstraße werden ausgeschildert. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Brücke über den Hafenkanal muss zum TÜV

Auch Brücken müssen, ebenso wie Autos und Motorräder, regelmäßig eine Hauptuntersuchung über sich ergehen lassen. Diese nennt sich allerdings Hauptprüfung und erfolgt alle sechs Jahre. Am kommenden Sonntag, 13. April, ist die Brücke über den Hafenkanal zwischen Kaßlerfeld und Ruhrort an der Reihe.
Zwischen 8 und 16 Uhr erfolgt die aufwändige Prüfung durch Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD). In dieser Zeit muss der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf eine Spur reduziert werden. Da auch Straßenbahnen die Brücke nicht befahren dürfen, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft während der Maßnahme in diesem Abschnitt Busse ein.
Im Rahmen der Hauptprüfung wird die Brücke auf Verkehrssicherheit, Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit geprüft. Die Stahlkonstruktion wird mittels Ultraschallgerät an korrodierten Stellen untersucht, um die Belastbarkeit des Materials zu ermitteln. Festgestellte Schäden werden dokumentiert, um im Anschluss Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Die WBD führen die Untersuchung in Sonntagsarbeit durch, da die Verkehrsbelastung dann geringer ist. Größere Verkehrsstörungen können so vermieden werden. Die nächste, „einfache Prüfung“, erfolgt in drei Jahren.

Duisburgerin spendete an arabische Elterninitiative "Interkulturelle Spielmäuse"
Immer wieder engagieren sich Bürgerinnen und Bürger durch ehrenamtliche Arbeit oder durch Spenden an soziale Einrichtungen. So suchte vor kurzem eine Duisburgerin, die unbekannt bleiben möchte, einen Verein, der sich in der Integrationsarbeit engagiert und eine Geldspende gut gebrauchen kann. Anlässlich ihres Geburtstags hatte sie auf Geschenke verzichtet und ihre Angehörigen um Geldspenden gebeten, die sie einem wohltätigen Verein zukommen lassen wollte.

Die Spenderin (Foto) wandte sich an das städtische Referat für Bürgerengagement, das ihr Anliegen an das Integrationsreferat weiterleitete. Nurcan Tarakci, Mitarbeiterin im Referat und zuständig für die Zusammenarbeit mit Vereinen fand schnell den passenden Partner. Die arabische Elterninitiative "Interkulturelle Spielmäuse" kam in den Genuss der Spende in Höhe von 300 Euro.

Der Elternverein betreut eine zweisprachige Kindergruppe in Neuenkamp. Bei ihrer Arbeit legen die Eltern besonderen Wert auf die Sprachentwicklung der Kinder. "Mit dem Geld werden wir Bücher und Arbeitsmaterialien anschaffen", sagte die Vorsitzende der Elterninitiative Dr. Kawtar El Abbadi. "Und als ein kleines ,Danke schön' an die Spenderin werden die Kinder etwas basteln."
Die Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg, Leyla Özmal, freut sich, dass das Integrationsreferat bei dieser Aktion vermittelnd helfen konnte. Özmal: "Die Elterninitiative legt ein vorbildliches Engagement an den Tag. Die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern ist unabdingbar für deren Integration und Teilhabe an der Gesellschaft. Und ohne das Mittun der Eltern ist jegliches Bemühen sinnlos. Daher begrüße ich es, wenn Menschen in Initiativen und Vereinen zusammen kommen und sich für die Entwicklung ihrer Kinder einsetzen." Erfreulich sei, dass "sich bei einer solchen Aktion Menschen mit und ohne Migrationshintergrund treffen, denen die Zukunft unserer Kinder besonders wichtig ist", so Özmal.

Duisburger Denkmalthemen Teil 2: Römer und Franken in Serm
Die zweite Ausgabe der neuen Reihe der Duisburger Denkmalthemen ist jetzt erschienen. Diesmal entführt die Denkmalbehörde des Amtes für Baurecht und Bauberatung die Leserinnen und Leser ins frühe Mittelalter. Im Duisburger Süden, wo heute hauptsächlich landwirtschaftliche Nutzflächen dominieren, erblühte einst ein bedeutender Handelsplatz. Jedenfalls lassen die dort entdeckten Relikte aus vergangenen Zeiten darauf schließen.
Das aktuelle Heft umfasst zwölf Seiten und kann bei der Unteren Denkmalbehörde, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 4. Etage, Zimmer 409 in Duisburg-Mitte oder in allen Bezirksämtern bezogen werden.


Kein Hallenhockey bei den world games 2009 - erst wieder 2013 in Duisburg/Düsseldorf

Bei den world games 2009 in Kaohsiung City (Taipeh) wird es keinen Hallenhockey-Wettbewerb geben. Veranstalter International World Games Association (IWGA) wollte dem Hockey-Weltverband FIH lediglich 125 Teilnehmerplätze für sechs Damen- und sechs Herrenteams inklusive aller Mannschafts- und Turnieroffiziellen zugestehen.
Die FIH erachtet dieses Kontingent als viel zu gering, es kam trotz Verhandlungen zwischen IWGA und FIH zu keiner Einigung, worauf hin die FIH nun ihre Konsequenzen zog.
Bei den  Weltspielen der nicht-olympischen Sportarten (Ausrichtung alle vier Jahre) war Hallenhockey 2005 bei den 7. World Games in Duisburg Demonstrationssportart. Deutschland dominierte mit den Damen und den Herren das Duisburger Turnier. Die FIH hofft, 2013 wieder bei den world games mit Hallenhockey dabei zu sein. Ausrichter sind dann Duisburg und Düsseldorf.

VHS: "Räume schaffen"
 Ein Seminar der Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 beschäftigt sich am Mittwoch, 16. April, von 19.30 bis 21.45 Uhr mit dem Thema "Räume schaffen". Die Referentin Stefanie Seng stellt Tipps und Tricks vor, wie Einzimmerwohnungen oder multifunktionale Räume, wie Wohnzimmer mit Essecke und Computerarbeitsplatz oder Kinderzimmer, in denen gespielt, geschlafen und Schulaufgaben gemacht werden, organisatorisch sinnvoll aber trotzdem gemütlich eingerichtet werden können. Auch die Wohnung oder das Haus bieten nach dem Auszug der Kinder zusätzliche Wohn- oder Arbeitsflächen, die neu gestaltet werden können. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.

VHS: Kabarett und Swing zum 100. Todestag von Wilhelm Busch
Anlässlich des 100. Todestages von Wilhelm Busch bietet die Volkshochschule am Donnerstag, 17. April, ab 20 Uhr, einen Abend mit Kabarett und Swing an. Peter Bochynek rezitiert eine Auswahl aus den Gesamtwerken von Wilhelm Busch. Dazu und zwischendurch gibt es swingenden Jazz von The Down Town Three. Die drei Vollblutmusiker Werner Geck (Klavier), Leonard Jones (Kontrabass) und Hans G. Laaks (Schlagzeug) spielen auf das Programm abgestimmte Standards aus der goldenen Ära des Swing- und Mainstreamjazz. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro an der Abendkasse.

VHS-Seminar: Praxis für Hobbygärtner
Die Gartensaison hat begonnen. Aus diesem Grund bietet die Volkshochschule im Gebäude auf der Königstraße 47 am Samstag, 19. April, von 14 bis 18 Uhr wieder das beliebte Seminar „Grundkenntnisse für Hobbygärtner an“. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Praxistipps, von der Aussaat und Vermehrung von Pflanzen über sinnvollen Düngereinsatz bis zu Entscheidungshilfen für die Auswahl von Stauden und Gehölzen. Das Seminar richtet sich an Gartenneulinge und erfahrende Hobbygärtner. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Sperrgutabholung bleibt kostenfrei
Völlig an den Haaren herbeigezogen ist die Diskussion um die Einführung einer Gebühr für die Sperrgutabholung. Darauf macht heute noch einmal Stadtdirektor Dr. Peter Greulich aufmerksam. "Der Hinweis auf die getrennte Gebührenerhebung für die Sperrgutentsorgung in Dortmund erlaubt keineswegs die Schlussfolgerung, dass in Duisburg genauso verfahren werden soll. Ich frage mich, wieso die Duisburgerinnen und Duisburger hier bewusst in die Irre geführt werden," so Greulich.
Auch ist es keineswegs so, dass die Gebühren in der Vergangenheit deutlich gestiegen sind. Vielmehr liegen sie nach zweimaliger, zum Teil deutlicher Senkung und der letztmaligen Erhöhung im Jahr 2007 gerade mal auf dem Niveau von 2004. In den letzten drei Jahren gab es also neben einer Gebührensenkung nur ein einzige Erhöhung. Von 2007 auf 2008 gab es keine Veränderungen. Es stehen jedoch in den nächsten Jahren Gebührenerhöhungen bevor. Diese sind aber auf bereits im Jahr 2000, bzw. 2001 geschlossene Vereinbarungen zurückzuführen.
"Betont werden muss an dieser Stelle auch, dass der derzeit gültige Vertrag mit der GMVA Oberhausen nicht durch die derzeitige, sondern die damalige Stadtspitze geschlossen wurde," so Greulich. "Und in genau diesem Vertrag wurde bereits im Jahr 2000 der deutliche Sprung bei den Verbrennungskosten im Jahr 2010/2011 festgelegt."

Die Sperrgutabholung in Duisburg bleibt kostenfrei. Die Kosten für die Entsorgung von Sperrgut werden in Duisburg durch die Gebühren der Abfallentsorgung gedeckt. Eine zusätzliche Gebührenerhebung für die Sperrgutentsorgung könnte dazuführen, dass Sperrgut häufig illegal entsorgt würde und im Duisburger Stadtgebiet zusätzlich wilde Müllkippen entstehen. Durch die extrem kurzen Wartezeiten der Vergabe von Sperrgutterminen durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und den zusätzlichen Abholservice wird das angemeldete Sperrgut zeitnah und termingerecht entsorgt. Als zusätzliche Serviceleistungen werden der Sperrgut-Express-Service 1 und 2 angeboten. Das Sperrgut wird je nach Express-Stufe am selben oder am darauf folgenden Tag abgeholt. Weiterhin wird der Sperrgut-Heraustrage-Service angeboten, der das Heraustragen eines einzelnen Sessels bis zur Haushaltsauflösung umfasst. Diese Leistungen bieten die Wirtschaftsbetriebe gegen eine zusätzliche Kostenerstattung an.

"Duisburg. Schön grün": Bestellte Pflanzen werden Samstag ausgegeben
Am kommenden Samstag, 12. April, ist es soweit: Die von den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern bis Ende März bestellten Pflanzen im Rahmen der Aktion "Duisburg. Schön grün" werden in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr kostenlos an die Besteller abgegeben.
Das Amt für Umwelt und Grün wird mit seinem Ausgabestand auf der Königstraße, im Mittelstreifen zwischen Lifesaver und Commerzbank, zu finden sein. Hier erhalten auch alle anderen Interessierten Tipps zum Thema "Grün gegen Feinstaub".
Duisburg, nimmt zusammen mit Krefeld und den niederländischen Städten Venlo und Nimwegen am Euregio-Projekt zur Reduzierung von Feinstaub in Großstädten teil. Bereits im Vorfeld hat Duisburg mit eigenen Aktionen die positive Wirkung von Grünpflanzen auf das Klima und die Luftbelastung aufgezeigt. Die Begrünung von Straßenmittelstreifen im Innenstadtgebiet und die Anpflanzung zusätzlicher Bäume gehörten dazu.
Inzwischen nehmen die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv am Projekt "Duisburg. Schön grün" teil. Bis zum Meldeschluss am 31. März waren über 50 Anmeldungen von Interessierten beim Amt für Umwelt und Grün eingegangen, die sich nun ihre Wunschpflanzen abholen können. Weitere Informationen zu mehr Grün in Duisburg gibt es auch im Internet unter www.duisburgschoengruen.de

Dienstag, 8. April 2008 - Historischer Kalender
Grundschule Salzmannstraße vorübergehend geschlossen
Neue Risse im Mauerwerk aufgetreten

An der Gemeinschaftsgrundschule Salzmannstraße in Duisburg-Neumühl muss für zwei Tage der Unterricht ausfallen, weil neue Rissbildungen im Mauerwerk des bereits gesperrten Teils aufgetreten sind. Aus Sicherheitsgründen haben die Verantwortlichen des Immobilienmanagements (IMD) kurzfristig bis zur Klärung der Lage die Schule geschlossen.

Teile des rund 100 Jahre alten Gebäudes wurden in der Vergangenheit bereits gesperrt, da die Standsicherheit wegen der besonderen Bodenbeschaffenheit beeinträchtigt war. Die betroffenen Bereiche sind zur Zeit durch umlaufende Stahlkorsetts gesichert.

Nach den erneut im Gebäude aufgetretenen Rissen wurde in Abstimmung mit der Schulleitung und Schulverwaltung die Grundschule gesperrt, um eine Gefährdung für Lehrer und Schüler auszuschließen zu können. Jetzt werden die baulichen Möglichkeiten wie weitere Absicherungen des Gebäudes oder auch ein Teilabriss der betroffenen Gebäudeteile von den Experten des IMD untersucht. Bis zur endgültigen Klärung und Abschluss der erforderlicher Maßnahmen werden auf dem Schulgelände Ersatzräume in der angrenzenden Gesamtschule Duisburg-Hamborn/Neumühl bereit gestellt. Der Unterricht der Grundschüler kann so am Donnerstag wieder aufgenommen werden.

Russische Raumfähre Buran passierte heute Duisburg
Viele Spaziergänger trauten ihren Augen nicht, als das riesige Spaceshuttle Buran Duisburg passierte. Die russische Raumfähre wandert auf einem Lastenponton rheinaufwärts ins Technikmuseum Speyer, wo es seinen endgültigen Landeplatz finden wird.

Weltraum-Fans waren begeistert. Das dem US-Gefährt ähnlich sehende Objekt passieret Duisburg mit einer Geschwindigkeit von sieben bis neun Knoten (entspricht zwölf bis 16 Kilometer pro Stunde).

1988 wurde die erste Buran ("Schneesturm") in die Erdumlaufbahn geschossen, legte zwei Erdumrundungen zurück, und wurde in Baikanur (Kasachstan) wieder sicher gelandet. Die Konstruktionsarbeiten für das russische Shuttle begannen in den 70er Jahren. Ähnlich wie der russische Überschall-Passagierjet Tupolev TU-144 und die Concorde wurde auch die Buran und das amerikanische Space Shuttle zur gleichen Zeit entwickelt, wobei die aerodynamischen Notwendigkeiten zu ähnlichen Rumpfkonstruktionen führten.

Großes Interesse am russischen Space Shuttle entlang des Rheins wie hier bei Orsoy.Die Buran 002, die jetzt ins Technikmuseum kommt, machte zwar zwei Dutzend Testflüge in der Erdatmosphäre, flog aber aus Kostengründen nie ins All. Das Shuttle wurde während der Olympischen Spiele 2000 in Sydney und anschließend in Bahrain ausgestellt. Mitglieder des Fördervereins der Technik Museen Sinsheim und Speyer wurden auf den Raumgleiter aufmerksam und informierten das Museumsteam über alle Entwicklungen rund um die Buran.

Unterwegs von Bahrain über Rotterdam und Duisburg nach Speyer - die Buran.

Die Technik Museen Sinsheim und Speyer sind private Museen, die von einem gemeinnützigen Verein getragen werden, und sich ausschließlich aus Eintrittsgeldern und Spenden finanzieren. Dank der Unterstützung durch die Vereinsmitglieder ist es gelungen, die BURAN zu erwerben und auf den Weg in das Museum Speyer zu bringen. Anfang März 2008 wurde die Buran in Bahrain auf ein Hochseeschiff verladen. Zielhafen in Europa war Rotterdam - von dort hat das Shuttle momentan seine letzte Reise angetreten.

"Querblechein" -  Konzert für Bläser und Orgel in der Salvatorkirche

"Querblechein" heißt ein Konzert für Bläser und Orgel, das am Sonntag, dem 6. April 2008 um 17 Uhr in der evangelischen Salvatorkirche am Burgplatz stattfindet. Stücke von Johann Sebastian Bach und Demetrius Bortniansky gibt es zu hören, aber auch welche von Markus Leidenberger, Hans - Ulrich Nonnenmann, Friedemann Schaber und vielen anderen, mir unbekannten Komponisten. Unter der Leitung von Karl Berger spielen Posaunenchöre des Posaunenwerkes der Evangelischen Kirche im Rheinland. Sie kommen aus Bezirken am Niederrhein.
Kiwon Lee an der Orgel, Günther Gallus an den Pauken, Beate Schlottmann an den Trommeln und Niklas Steinjan am Dudelsack begleiten die Chöre.
Leider nur durchschnittlich besucht ist das Konzert. Die Konkurrenz durch den Kunsthandwerkermarkt in der nahegelegenen Innenstadt ist anscheinend zu groß. Schöne Musik wie gewohnt hervorragend vorgetragen - so läßt sich das Konzert beschreiben. Das Konzert hätte mehr Besucher verdient.
Ach so, ehe ich es vergesse: Dr. Alexander Warnke heißt der Pfarrer, der an diesem Sonntag Liturg ist. Andreas Rüdig

Kindertrödelmarkt in der städtischen Kindertageseinrichtung Walderbenweg
Die städtische Kindertageseinrichtung Walderbenweg 60 in Duisburg-Großenbaum veranstaltet am Samstag, 12. April von 11 bis 14 Uhr einen Kindertrödelmarkt auf dem Außengelände der Einrichtung. Die Standgebühr beträgt eine Thermoskanne Kaffee, einen selbstgebackenen Kuchen und ein Tetrapack Saft. Aus Platzgründen kann der Trödelmarkt nur bei trockener Witterung stattfinden.
Alle, die sich aktiv am Trödelmarkt beteiligen wollen, können sich unter (0203) 6086980 in der Kindertageseinrichtung melden.

Infoveranstaltung "Ernährung im ersten Lebensjahr"
Eine Informationsveranstaltung zum Thema "Ernährung im ersten Lebensjahr" bietet das Familienzentrum Beim Knevelshof 45a in Duisburg-Wanheim am Dienstag, 15. April, an.
In der Zeit von 15.30 bis 17 Uhr erhalten interessierte Eltern umfassende Informationen, Tipps und Anregungen, rund um das Thema gesunde Ernährung im ersten Lebensjahr.
Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenlos. Eine Voranmeldung unter (0203) 702097 ist erforderlich.

Neues Kinder- und Jugendprojekt im Hagenshof startet im Mai
Ein neues Kinder- und Jugendprojekt startet im Mai 2008 in Duisburg-Hagenshof. In Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck/Stadtteilbüro Hagenshof und der Gemeinschaftshauptschule Wiesbadener Straße wurde das Profil für ein "Kinder- und Jugendprojekt Hagenshof" entwickelt und dem Lions-Club Duisburg-Rhenania vorgestellt. Der Lions-Club hat nun hierfür in einem ersten Schritt für das laufende Jahr 5.000 Euro bereitgestellt. Bei erfolgreichem Start der Maßnahmen ist an eine mehrjährige Förderung gedacht.
"Menschen in ihren Problemlagen zu unterstützen und in ihren individuellen Chancen zu stärken ist eine klassische Aufgabe für den Lions-Club Duisburg-Rhenania. Dabei haben wir einen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit im Duisburger Norden gelegt. Unsere bisherigen Aktivitäten haben wir in Beeckerwerth, Laar und am Ostacker entwickelt. Da ist es nur konsequent, dass wir uns nun im Hagenshof ebenfalls mit einem entsprechenden Programm für Kinder und Jugendliche engagieren", fasst Lionspräsident Hermann-Josef Kanders das Engangement des Lions-Club zusammen.

Der Hagenshof ist eine in den 70-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstandene typische Neubausiedlung mit einem markanten Anteil an Hochhäusern im Bezirk Meiderich/Beeck. Die Wohnungen zeichnen sich in ihrer Belegung schon immer als Schmelztiegel verschiedener Nationen aus mit einem deutlichen Schwerpunkt bei Um- und Aussiedlern aus Osteuropa. Im Kernbereich der Siedlung wohnen ca. 2.500 Personen, davon ein signifikant hoher Anteil Kinder und Jugendlicher (über 20 Prozent). Gleichzeitig übersteigt die Arbeitslosenzahl den Stadtdurchschnitt um ca. 20 Prozent und die Bildungsabschlüsse liegen deutlich unter dem Durchschnitt der Gesamtstadt.
Ab Mai wird in den Räumlichkeiten der Hauptschule sowie am Landschaftspark Nord und am Lernbauernhof Ingenhammshof ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm zusätzlich angeboten. Dieses umfasst ein internetgestütztes Berufswahlprojekt (Betreuung: Lukas Müller), ein Kletterkurs im Landschaftspark Nord (Betreuung: Lukas Müller u. Oliver Klein), ein Kunstprojekt (Betreuerin: Martina Gremmen), ein Projekt zur Stärkung der Persönlichkeit und Selbstfindung (Betreuerin: Martina Gremmen), ein Gartenprojekt im Lernbauernhof Ingenhammshof und verschiedene Theaterbesuche im Laufe des Jahres.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr aus dem Hagenshof. Die Teilnahme ist kostenlos. Allerdings wird eine Verpflichtung zur dauerhaften und konstruktiven Teilnahme vorausgesetzt. In den nächsten Wochen werden Flyer mit den Einzelangeboten im Hagenshof verteilt. Anschließend findet am Montag, 5. Mai, von 17 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof eine Auftaktveranstaltung mit allen Betreuerinnen und Betreuern statt. Insgesamt können an diesem ersten Programmlauf bis zu den Sommerferien rund 60 Kinder und Jugendliche nach Voranmeldung teilnehmen.
Die Betreuung wird durch die Gemeinschaftshauptschule Wiesbadener Straße und das Stadtteilbüro Hagenshof des Bezirksamtes Meiderich/Beeck sicher gestellt.

(Von links) Bezirksvorsteher Willi Jankowski, Lukas Müller, Martina Gremmen, Oliver Klein, LIONS-Rhenania Präsident Hermann-Josef Kanders sowie Schulleiter Jürgen Gerber

Fundsachenversteigerung im Bezirksamt Mitte
Das Bezirksamt Mitte führt am Freitag, 25. April 2008, ab 13 Uhr im Innenhof des Bürogebäudes An der Bleek eine Fundsachenversteigung durch. Öffentlich meistbietend versteigert werden Uhren, Schmuck, Textilien, Schirme, Unterhaltungselektronik, Handys sowie Damen-, Herren- und Jugendräder. Eigentumsansprüche können bis zum 24. April im Bürger-Service Mitte, Sonnenwall 73, 47051 Duisburg geltend gemacht werden. Das Fundbüro bleibt am Tag der Versteigerung geschlossen. Es besteht keine Möglichkeit zur vorherigen Besichtigung der zu versteigernden Sachen.

"Kinderalarm": Stadtranderholung 2008
Die Stadtranderholung "Kinderalarm" des Jugendamtes startet dieses Jahr wieder in der zweiten Hälfte der Sommerferien am 21. Juli und dauert bis zum 8. August. Wie in den letzten Jahren stehen erneut insgesamt 1500 Plätze für die beliebte Ferienaktion zur Verfügung. Es können alle Schulkinder, die am Ende der Ferien höchstens 13 Jahre alt sind, teilnehmen.

Ab der nächsten Woche (siehe nachfolgende Termine) können die Kinder angemeldet werden: ab 8 Uhr entweder direkt an den Spielorten selbst (Jugendzentren und Bauspielplätzen) oder für die großen Plätze bei den jeweiligen Bezirksämtern in den Bürgerservicestationen.

Die genauen Termine und Orte: Bezirk
Walsum am Montag, 14. April, Jugendzentrum Driesenbusch/Beckersloh 15, sowie Montag, 14. April, Jugendzentrum Alte Schmiede/ Schachtstraße 31a;
Bezirk
Hamborn: Dienstag, 15. April, AWO Bauspielplatz, Alexstraße 6, sowie Dienstag, 15. April, Bezirksamt Hamborn für den Stadtpark
Meiderich; Bezirk
Meiderich: Dienstag, 15. April, Bezirksamt Meiderich für den Stadtpark Meiderich sowie Dienstag, 15. April, Eisenbahncafe, Löwenburgstraße, sowie Mittwoch, 16. April, AWO Lernbauernhof, Am Ingenhammshof 1;
Bezirk
Homberg: Dienstag, 15. April, Bezirksamt Homberg für den Bauspielplatz Tempoli;
Bezirk
Rheinhausen: Dienstag, 15. April, Bezirksamt Rheinhausen für die Abenteuerfarm Robinson, Mittwoch, 16. April, Jugendzentrum Rumeln, Dorfstraße 19b, sowie Donnerstag, 17. April, Jugendzentrum Mühle, Clarenbachstraße 14;
Bezirk
Mitte: Dienstag, 15. April, Bezirksamt Mitte für die Bezirkssportanlage Wedau II, sowie Donnerstag, 17. April, Ev. Jugendzentrum Gustav-Adolf, Gustav-Adolf-Straße 65;
Bezirk
Süd: Dienstag, 15. April, Bezirksamt Süd für die Bezirkssportanlage Wedau II, am Freitag, 18. April, Jugendzentrum Angertaler Straße, Angertaler Straße 108, sowie Freitag, 18. April, Regionalzentrum Süd, Mündelheimer Straße 115.

Der Normalpreis beträgt in diesem Jahr 55 Euro, Geschwisterkinder zahlen 32,50 Euro. Wird der Familienunterhalt überwiegend mit staatlichen Leistungen bestritten, zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe, reduziert sich der Preis auf 18 Euro. Eltern, bzw. Sorgeberechtigte, die aufgrund terminlicher Verpflichtungen nicht in der Lage sind, ihr Kind selbst anzumelden, können eine andere Person schriftlich dazu beauftragen. Weitere Infos gibt es beim Jugendamt unter den Telefonnummern (0203) 283-2779, -3418 und -2670.

60% der Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen tätig
 Fast 60% der Beschäftigten in Deutschland waren 2005 in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) tätig. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Statistischen Bundesamtes (Destatis), welche die Bereiche Industrie, Bau, Handel, Gastgewerbe sowie ausgewählte Dienstleistungsbranchen und damit rund 80% aller Unternehmen umfasst.
Insgesamt waren mehr als 99% der Unternehmen in diesen Bereichen KMU. Sie erzielten nahezu 35% aller Umsätze, tätigten 40% der Bruttoinvestitionen in Sachanlagen und erwirtschafteten 46% der gesamten Bruttowertschöpfung.

Montag, 7. April 2008 - Historischer Kalender

Archäologen tagen in Duisburg
Die kommunalen Bodendenkmalpfleger des Städtetages NRW tagen am Dienstag, 8. April, im Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7. Beteiligt sind neben Bodendenkmalpflegern der Kommunen auch Vertreter des Ministeriums für Bauen und Verkehr NRW und des Rheinischen und Westfälischen Amtes für Bodendenkmalpflege.
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler wird die Gäste in Duisburg begrüßen und das Konzept für das Zentrum für Archäologie und Denkmalpflege Duisburg (ZADD) vorstellen, an dessen Umsetzung zur Zeit gearbeitet wird. Die Fachexperten beschäftigen sich mit verschiedenen Themen der Bodendenkmalpflege. Die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW und die Auswirkungen für die Arbeit der kommunalen Archäologen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Kindergeburtstag in den Bädern von DuisburgSport
Die Kids können in den Bädern von DuisburgSport richtig abfeiern und ihren Geburtstag mit den Freunden und jeder Menge Spaß im Wasser einmal ganz anders erleben. Jedes Geburtstagskind hat an diesem Tag freien Eintritt und kann seinen ganz besonderen Tag gratis genießen. Dazu bekommt es noch eine Urkunde und ein kleines Geschenk.
Damit die Party "nicht ins Wasser fällt", sollten sich alle Geburtstagskinder spätestens zwei Tage vorher im Bad anmelden. Bei der Anmeldung erhält man auch Einladungen für die Freunde. Da so viel Baden hungrig macht, reserviert DuisburgSport gerne einen Tisch im Bistro, in dem es günstige Geburtstagsmenüs gibt. Im Hallenbad Rheinhausen wird sogar ein spezieller Tisch für die Partygäste geschmückt.


Seniorenbeirat lädt wieder zur Bürgersprechstunde ein
Seit diesem Jahr bietet der Seniorenbeirat allen Seniorinnen und Senioren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einmal monatlich eine Bürgersprechstunde an. Die ersten drei Sprechstunden im Januar, Februar und März wurden gut angenommen. Etwa 50 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich mit den Vertretern des Seniorenbeirates der Stadt Duisburg über verschiedenste Themen auszutauschen.
Die vierte Sprechzeit findet nun am Mittwoch, 9. April, im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte von 10 bis 12 Uhr statt. Alle Seniorinnen und Senioren sind wieder eingeladen gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates die Situation der älteren Menschen in Duisburg zu diskutieren und ihre besonderen Bedürfnisse darzulegen. Es können auch individuelle Fragen und Anliegen erörtert werden.

 

Preise für Telekommunikation März 2008: – 2,9% gegenüber März 2007
Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz/Internet und Mobilfunk) lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2008 – aus Sicht der privaten Haushalte – um 2,9% unter dem Niveau von März 2007. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,2%.

VHS-Seminar: Buchführung für Selbständige mit kleinen Betrieben
Grundkenntnisse der Buchführung für Selbständige mit kleinen Betrieben vermittelt ein Wochenendseminar der Volkshochschule. Die Veranstaltung umfasst insgesamt vier Tage (Freitag,  11. und 25. April von 17 bis 20.15 Uhr sowie Samstag, 12. und 26. April von 9 bis 16 Uhr). Veranstaltungsort ist das Institut für Aus- und Fortbildung auf der Lüderitzallee 27 in Buchholz. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Seminar: Wohnungseigentum verwalten
Um das Thema "Wohnungseigentum verwalten" geht es in einem Seminar der Volkshochschule am Samstag, 12. April, von 9 bis 18 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47. Ziel der Veranstaltung ist es, erforderliche Basiskenntnisse, zum Beispiel über Rechte und Pflichten der Eigentümer und der Hausverwaltung zu vermitteln. Nützliche Tipps zeigen, wie Ärger vermieden werden und Zeit und Geld eingespart werden können. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

VHS-Tagesfahrt zur Art Cologne in Köln
Ziel einer Tagesfahrt der Volkshochschule am Samstag, 19. April, ist die Art Cologne, der älteste und wichtigste Marktplatz für Kunst von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. 180 internationale Galerien zeigen Werke der renommiertesten Künstler unserer Zeit. In Führungen durch die Messe werden interessante Präsentationen vorgestellt und auch Gespräche mit den Künstlern und Galeristen ermöglicht. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Stadtbibliothek übernimmt Patenschaft für "Stolpersteine"
Die Stadtbibliothek hat die Patenschaft für drei "Stolpersteine" übernommen, mit denen an die jüdische Familie Hoffmann erinnert wird. Sie zog 1908 von Köln nach Duisburg und lebte seit 1922 auf der Universitätsstraße 32, also dort, wo die neue Zentralbibliothek gebaut wird. Hersch Hoffmann, 1862 in Lubaczow (Galizien) geboren, war Inhaber eines Konfektionsgeschäfts. Er starb 1932. Seine Frau Rachel, 1868 in Brzozow (Polen) geboren, wurde nach den Pogromen vom 9./10. November 1938 am 23. November nach Polen ausgewiesen. Dort wurde sie vermutlich in einem der Vernichtungslager ermordet und 1945 für tot erklärt. Josef Hoffmann, der 1895 geborene Sohn, wurde 1940 im KZ Sachsenhausen ermordet.

Die drei "Stolpersteine" für die Familie Hoffmann wurden am Freitag von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt, neben den "Stolpersteinen" für eine weitere jüdische Familie auf der Universitätsstraße 30, für die Schülerinnen und Schüler der Globus-Gesamtschule die Patenschaft übernommen haben.

Samstag, 5. April 2008 - Historischer Kalender
Duisburg und das Ruhrgebiet im LEGO-Format

Rathaus auf dem Weg zum Energiesparhaus
Duisburg beteiligt sich seit einem Jahr am europäischen Zertifizierungsverfahren European Energie Award. Ziel dieses Verfahrens ist es ,Energie einzusparen. In den letzten Monaten war das Rathaus das Ziel von Energiesparmaßnahmen.

In den Fluren des Erdgeschosses und der ersten Etage wurden sukzessiv alte Leuchtmittel gegen neue Energiesparlampen ausgetauscht. Ebenso erfolgte dieser Austausch in acht Besprechungs- und Sitzungsräumen. Insgesamt wurden damit 283 Glühbirnen mit einer Gesamtleistung von 17.910 Watt ersetzt. Die neuen Energiesparlampen haben nur noch 8.358 Watt. Bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von acht Stunden am beträgt die Einsparung rund. 19.000 kWh pro Jahr.

Neuer "Blickpunkt Bibliothek" erschienen
Mit dem Erscheinen des neuen "Blickpunkt Bibliothek" am 1. April hat der Vorverkauf für das Literaturprogramm der Stadtbibliothek zu den 31. Duisburger Akzenten begonnen. Vom 19. bis zum 30. Mai werden die Schriftsteller Uwe Timm, Connie Palmen, Ulla Hahn und Alex Capus sowie die Publizisten Georg Stefan Troller und Günter Wallraff zu Gast sein. Karten zum Preis von vier Euro sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7, erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten fünf Euro

Freitag, 4. April 2008 - Historischer Kalender
"Ich sehe was, was du nicht siehst"
So heißt eine Wanderausstellung, die noch bis zum 25. April 2008 im Foyer der Volkshochschule Duisburg am König-Heinrich-Platz stattfindet.
"Menschen mit und ohne geistiger Behinderung haben gemeinsam ihre Lebenswelt fotografiert und dabei festgestellt, dass die geteilte Freude am Fotografieren, am einander Kennenlernen, am miteinander Spaß haben erheblich wichtiger und natürlicher waren als alle tatsächlichen oder eingebildeten Unterschiede. Gegenseitige Berührungsängste wurden abgebaut und neue Freundschaften geschlossen.
Ganz einfach, ganz natürlich. Und das war es, was viele vorher eben nicht gesehen haben," berichtet die Vorankündigung über diese kleine Ausstellung.
Rund 40 Fotos gibt es hier zu sehen. Sie zeigen Alltagsmotive aus dem Leben von Menschen wie Martina und Wilhelm Haas, die zu den behinderten Mitmenschen gehören. Ob die Photos irgendeine künstlerische Qualität besitzen, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall hat die Volkshochschule wieder eine Ausstellung in ihrem Foyer. Andreas Rüdig

Arena, Stahl und Städtebau
Drei spannende Führungen in den nächsten Tagen

Die Duisburg Marketing Gesellschaft bietet in den nächsten Tagen wieder drei Besichtigungen mit kompetenter Führung an:
Die Innenstadtführung steht unter dem Motto „Stadt im Wandel“. Treffpunkt ist Sonntag 6. April um 14 Uhr beim Eingang der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86. Die Kosten betragen 4 Euro (Kinder 2 Euro).
Am Mittwoch, 9. April gibt es eine Führung durch die hochmoderne Stahlküche von ThyssenKrupp Steel. Treffpunkt ist am Busparkplatz vor dem Hauptbahnhof um 8:15 Uhr. Die Führung dauert bis etwa 13:30 Uhr und kostet 38 Euro.
Am Donnerstag, 10. April kann unser Schmuckkästchen, die MSV-Arena besichtigt werden. Treffpunkt ist um 14:45 Uhr vor dem Foyer der Arena. Die Kosten betragen 7.50 Euro für Erwachsene und 4.50 für Kinder.
Für die TKS-Führung und für die MSV-Führung ist eine Voranmeldung bei der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86 notwendig!

Positive Entwicklung in der Schuldnerberatung
Zu den Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zur Eingliederung in Arbeit gehört unter anderem auch die Schuldnerberatung. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtverbänden (Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk und Caritas) konnte die Beratung zwischenzeitlich überwiegend auf das Fallmanagement übertragen werden.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel äußert sich sehr erfreut über die positive Entwicklung hinsichtlich eines Integrationsfortschritts von 65 Prozent der Beratungen. In einem Drittel der Fälle erfolgte eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt und bei 20 Prozent der Fälle konnte eine komplette Einstellung der Leistung im Rahmen des SGB II erfolgen. Dazu Reinhold Spaniel: "Insgesamt ein hervorragendes Ergebnis und sicherlich eine große Hilfe für die Betroffenen."

Diese Erfahrungen wurden auch von den Kunden sehr positiv aufgenommen. Eine zwischen dem 15. Oktober und dem 15. Dezember 2007 durchgeführte Umfrage ergab, dass mit den angebotenen Öffnungszeiten (94 Prozent Zufriedenheit), mit den Wartezeiten (89 Prozent Zufriedenheit) und den Wartezonen (85 Prozent Zufriedenheit) eine hohe Akzeptanz bei den Kunden erzielt werden konnte.
Reinhold Spaniel führt diese Entwicklung u. a. auf den weiteren Ausbau der Schuldnerberatung zurück, so dass 95 Prozent der Kundinnen und Kunden die Beratungsstellen weiterempfehlen würden.
Die Schuldnerberatung ist zu einem wichtigen Instrument der Eingliederung in den Arbeitsmarkt geworden. Resultierend aus der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Schuldnerberatungsstellen und dem Amt für Soziales und Wohnen konnte und wird den Kunden eine qualitativ hochwertige und zufriedenstellende Beratungsleistung angeboten.

Empfang für Austauschschüler aus England zu Gast beim Landfermann- Gymnasium
Bürgermeister Manfred Osenger wird die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 9. April, um 9.30 Uhr im Mercatorzimmer des Rathauses am Burgplatz 19 empfangen.

Schrumpfung und Alterung in alten Industrierevieren
Deutschlands (Ruhrgebiet) und Japans (Hokkaido):

 Dramatik des Strukturwandels und Umgang mit Industriekulturen
Rahmenprogramm zur Ausstellung Schrumpfende Städte - Regionen neu denken. Dienstag, 8. April, 19 Uhr, Ort: Liebfrauenkirche Duisburg

Der Vergleich zwischen Japan und Deutschland reizt durch die extremen demographischen Herausforderungen, auf die beide Länder antworten müssen: Niedrige Fruchtbarkeit, hohe Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Diese Prozesse sind nicht landesweit verallgemeinerbar, laufen jedoch in alten Industrierevieren in einer Dynamik ab, die zu denken gibt und Handlungsstrategien erforderlich macht. Wie verläuft die Transformation strukturschwacher Regionen, deren wirtschaftliche Basis gebrochen ist, unter Aspekten der Nachhaltigkeit - ökologisch, ökonomisch, gesellschaftlich verträglich? Welchen Stellenwert hat historisches Erbe?
Unter diesen Fragestellungen werden Prof. Christoph Brockhaus (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum), Dr. Thomas Feldhoff (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Winfried Flüchter (Universität Duisburg-Essen) jeweils verschiedene Perspektiven vorstellen.
Winfried Flüchter wird das Augenmerk auf städtische Schrumpfungsprozesse als ein weltweit zu beobachtendes Phänomen legen. Am Beispiel Japans wird er die besondere Dramatik der Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung aufzeigen, die in ländlich-peripheren und Altindustrie-Regionen etwa auf Hokkaido bereits heute gravierende Folgen hinterlässt.
Thomas Feldhoff wird in seinem Vortrag auf Schrumpfungsprozesse in Deutschland fokussieren, speziell im Ruhrgebiet. Hier werden die meisten kreisfreien Städte und Kreise nämlich in Zukunft mit besonders hohen Bevölkerungsverlusten konfrontiert sein. Für das "Neue Ruhrgebiet" wurden bereits unterschiedliche Strategien und Konzepte entwickelt.
In einem Vergleich zwischen den beiden Regionen wird Christoph Brockhaus ausgehend von den Transformationen, die das Ruhrgebiet seit der Internationalen Bauausstellung IBA Emscherpark genommen hat, eine weitere japanische Perspektive vorstellen. Inspirationen, die eine Bürgerinitiative und interdisziplinäre Regionalentwickler aus der Region Hokkaido aus dem Vorbild des Ruhrgebiets gezogen haben, bilden die Grundlage der Diskussion, wie eine Region, die traditionell von Kohle und Landwirtschaft geprägt war, auf den Niedergang beider Wirtschaftszweige reagiert.

Ausstellung 1: SCHRUMPFENDE STÄDTE - INTERNATIONALE UNTERSUCHUNG 17. Februar bis 27. April 2008 im Museum am Ostwall, Ostwall 7, 44135 Dortmund Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, So 10 - 17 Uhr / Do 10 - 20 Uhr / Sa 12 - 17 Uhr
Ausstellung 2: SCHRUMPFENDE STÄDTE - INTERVENTIONEN 27. Februar bis 11. Mai 2008 in der Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg-Mitte Öffnungszeiten: Mi - Mo 12 - 19 Uhr / Di 12 - 22 Uhr Eintritt für beide Ausstellungen: 3 EUR / 1,50 EUR
Die Ausstellungen in Dortmund und Duisburg sind eine Kooperation des Projektes "Schrumpfende Städte" mit: Landesinitiative StadtBauKultur NRW, Museum am Ostwall, Dortmund, Stiftung Brennender Dornbusch/Liebfrauenkirche, Duisburg, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Stadt Duisburg. Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Karl Ganser. Mit Unterstützung von: Kulturstiftung des Bundes sowie Bertelsmann Stiftung, Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, ARGE Duisburg. Das Veranstaltungsprogramm wird mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung realisiert. "Schrumpfende Städte" ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Projektbüro Philipp Oswalt, der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Zeitschrift archplus. www.shrinkingcities.com

Stadtbahnstation Kesselsberg wird behindertengerecht
An der Stadtbahnstation Bahnhof Kesselsberg haben in dieser Woche umfangreiche Baumaßnahmen begonnen. Um die Station behindertengerecht auszustatten, ist das Nachrüsten von zwei Aufzügen notwendig. Über die beiden Seitenbahnsteige wird dann die Station zukünftig über die Aufzüge für den Fahrgast erreichbar sein. Die Maßnahmen dauern bis voraussichtlich Dezember 2008. Während der Bauphase kann es zu geringfügigen Nutzungseinschränkungen der Station kommen.

"German Masters"-Serie im Kunstradfahren erstmalig in Duisburg
 Duisburg wird erstmalig Austragungsort der "German Masters"-Serie im Einer- und Zweier-Kunstradfahren. Am 6. September findet der zweite von insgesamt drei Wettbewerben der Serie in der Homberger Glückauf-Halle statt. Somit werden sich die Duisburger Lokalmatadore Stefan Musu und Lukas Matla auch vor heimischem Publikum präsentieren können. Ausrichter der Duisburger Ausscheidung ist der RMSV Wanderlust Hochheide 1904 in Kooperation mit DuisburgSport.
Bei der "German Masters"-Serie im Kunstradfahren geht es im Wesentlichen für die Sportlerinnen und Sportler darum, sich für die im Oktober 2008 in Österreich stattfindende WM im Hallenradsport zu qualifizieren. Die anderen Wettkämpfe finden am 23. August in Moers und am 20. September in Unterweißbach statt.

Donnertag, 3. April 2008 - Historischer Kalender
Neuer Brunnen auf der Königstraße
Bezirksvertreter stimmten mehrheitlich für Biergarten-Neubau

Zum Thema die Ergebnisse der BV-Sitzung vom 6. Dezember 2007
Sportpark-Planungen: Restaurant mit Biergarten am Bertasee
und BV Mitte 13. März 2008

Gegenüberstellung der Abfall-Gebühren vergleichbarer Städte
Grundsätzlich haben alle Kommunen ihre Gebühren gemäß den Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes zu gestalten. Dies besagt, dass die Gebühren kostendeckend zu veranschlagen sind.
Die Gebührenbescheide der Wirtschaftsbetriebe Duisburg-AöR beinhalten eine Übersicht, in der die Kosten, die in die Gebühren einfließen, anteilig ausgewiesen sind. Demnach beruhen sie zu 46% auf Kosten für die Müllverbrennung, zu 17% auf Kosten für die Sammlung und den Transport und zu 37% auf Kosten für Basisdienste.
Der Faktor, der mit 46% dabei den größten Einfluss auf die Gestaltung der Abfallgebühren nimmt, sind die Entsorgungskosten (Verbrennungskosten). Da die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger ihre Restabfälle aufgrund von Vorgaben des Landes, bzw. der Bezirksregierung den zugewiesenen Anlagen andienen müssen, die wiederum zu sehr unter schiedlichen Konditionen arbeiten (können), sind die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger bezogen auf die externen Kosten der Gebührenkalkulation sehr unterschiedlichen Rahmen bedingungen ausgesetzt.
Alleine aus diesem Grund schon wird die Statistik in NRW stabil von den Städten angeführt, die seit Jahren bereits günstig in der MVA Essen-Karnap entsorgen. Die unrühmlichen hinteren Ränge belegen Kommunen, die ihre Abfälle wesentlich teureren Anlagen, wie zum Beispiel der MVA Asdonkshof oder der MVA Eschweiler, zuführen müssen. Bereits in dem in der Anfrage zitierten Artikel in der WAZ vom 19.07.2007 ist der Hinweis zu finden, dass die Städte Duisburg und Oberhausen gegenüber den Städten, die in der Müliverbrennungsanlage Essen-Karnap verbrennen lassen, doppelt so hohe Verbrennungskosten zu tragen haben. Duisburg liegt in der Regel im Mittelfeld.
Bei dem gewünschten Gebührenvergleich wird auf die Gebührensituation des Jahres 2008 eingegangen. Dabei kann aufgrund der hohen Komplexität nicht in allen Einzelheiten auf die jeweiligen umfassenden Gebührenkalkulationen eingegangen werden.

Abfallgebühren 2008 exemplarischer Städte
Bei dem Vergleich werden die Städte Aachen, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hagen, Köln, Moers, Oberhausen und Wesel einbezogen.
Einige Gebührensätze sind nicht aufgeführt, da nicht jede der betrachteten Städte alle aufgeführten Behältergrößen anbietet. Ebenso unterscheiden sich die Städte deutlich darin, ob und in welchem Umfang ein Transportservice in den Gebühren enthaltenen ist. Zum Beispiel ist in Bochum, Dortmund und Essen der Transportservice der Behälter immer zumindest in einem gewissen Umfang inbegriffen, Duisburg und Dortmund weisen für den Transport (zudem) eine abhängig vom Aufwand gestaffelte gesonderte Gebühr aus. Die jährlichen Abfallgebühren für wöchentliche Leerung Behältergestellung und teilweise Transport liegen im günstigsten Fall bei:

 

 

 

 

 

 

 

Verbindendes zwischen den USA und Deutschland:
American Ruhr in der Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz ist am Samstag, 5. April, ab 19 Uhr Schauplatz für ein ungewöhnliches Vergleichsprojekt. Im Rahmen der Ausstellung "Schrumpfende Städte" wird der Einfluss des Strukturwandels auf Kunst und Popkultur dies- und jenseits des Atlantiks anschaulich illustriert. Verblüffend ist dabei die ähnlich verlaufende Entwicklung Detroits, der einstmaligen ,Motor City' der USA, und des Ruhrgebiets.
Nicht umsonst wird der Großraum Detroit in den amerikanischen Geschichtsbücher auch als American Ruhr beschrieben. Seit der Abwanderung der früher prägenden Autoindustrie verlor die Stadt Detroit fast die Hälfte ihrer Bevölkerung. In Kino-Filmen, Musik-Videos und Romanen dient sie nun als typische Kulisse und erlebt so ihre zweite Karriere.
Mit Geschichten, Filmausschnitten und Sounds erzählen Musiker Johannes Ehmann, Filmwissenschaftlerin Antje Ehmann, Filmemacher Harun Farocki und der Detroiter Musiker Mike Huckaby von Rückkoppelungen zwischen den postindustriellen Landschaften Detroits und des Ruhrgebiets.
Gefragt werden soll nach den sich nun bietenden Möglichkeiten, die häufig durch Initiativen aus der so genannten ,Subkultur' angestoßen werden.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird ab 22.30 Uhr in der Essener Heldenbar (Grillo-Theater, Theaterplatz 11) die Party "American Ruhr" eröffnet.

Höhere Umsätze im NRW-Einzelhandel
Der NRW-Einzelhandel setzte im Februar 2008 nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik nominal 4,3 Prozent mehr um als im Februar 2007. Real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, stiegen die Umsätze um 1,7 Prozent.
Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel war um 0,5 Prozent höher als im Februar 2007.Für den Zeitraum Januar bis Februar 2007 ermittelten die Statistiker eine nominale Umsatzsteigerung um 3,1 Prozent und ein reales Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. (LDS NRW)


"Internetschnupperkurs 50Plus" in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek bietet speziell für Menschen ab 50 Jahren wieder einen Internet-Schnupper-Kurs an. Interessierte können am Dienstag, 22. April, und Freitag, 25. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Zentralbibliothek in einem insgesamt vierstündigen auf zwei Tage verteilten Einführungskurs erfahren, was es mit dem World Wide Web auf sich hat und was man alles darin finden kann.
Falls gewünscht werden die Handhabung von PC-Maus und -Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang damit sollten aber vorhanden sein. In den anschließenden praktischen Übungen haben die Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine vorherige telefonische (0203/283-4218) oder persönliche Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek ist unbedingt erforderlich. Die Kosten betragen für Besitzer eines gültigen Bibliotheksausweises zehn Euro und 14 Euro für Nicht-Bibliothekskunden.


Spedition und Logistik - Aktuelle Fachbücher der Stadtbibliothek Duisburg
Mit seinen Häfen und dem Logport Logistic Center hat sich Duisburg zu einem anerkannten Logistikstandort von internationaler Bedeutung entwickelt. Die Logistik ist, auch perspektivisch, eine außerordentlich dynamische Branche, die zunehmend anspruchsvollere Aufgaben übernimmt. Umso mehr kommt es darauf an, auf einem aktuellen Wissensstand zu bleiben und sich weiterzubilden. Die Stadtbibliothek Duisburg leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und bietet interessierten Unternehmen ein umfangreiches Angebot praxisbezogener Fachliteratur für Ausbildung und Beruf an.
Eine Übersicht aktueller Titel zum Thema bietet der Flyer "Spedition und Logistik", der in den Stadtbibliotheken, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, der Duisburger Hafen AG (duisport) sowie der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer erhältlich ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Flyer über das Internetangebot der Stadtbibliothek im Bereich Service / Lese- und Medientipps unter www.stadtbibliothek-duisburg.de herunterzuladen.

Mehr Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher
Das Verbraucherinformationsgesetz wurde im November 2007 verkündet und tritt sechs Monate später, am 1. Mai 2008 in Kraft. Seit der Verkündigung sind die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Länder grundsätzlich gehalten, die Öffentlichkeit zu informieren. Das gilt bei Gesundheitsgefahren, Verstößen gegen das Lebensmittelrecht, Verbrauchertäuschungen, dem Verkauf von Gammelfleisch oder wissenschaftlichen Unsicherheiten.
Darüber hinaus gibt das neue Verbraucherinformationsgesetz jeder Bürgerin und jedem Bürger einen Anspruch auf Information in wichtigen Verbraucherfragen - einheitlich und bundesweit.
Das heißt: Jeder kann bei den zuständigen Behörden nachfragen, ob dort Daten zu bestimmten Lebens- oder auch Futtermitteln, zu Kosmetika, Wein und Bedarfsgegenständen (Verpackungen, Textilien, Inhaltsstoffe) vorliegen. Nicht nur bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht kann ein Antrag auf Auskunft gestellt werden. Dies ist auch möglich, wenn man Fragen zur Kennzeichnung, Herkunft, Beschaffenheit, Verwendung oder zu den Zutaten eines Lebensmittels hat.
Wenn das öffentliche Interesse bei einer Frage sehr hoch ist, sind auch Kostenermäßigungen bis hin zur Gebührenbefreiung möglich. In Ausnahmefällen können aber auch höhere Gebühren entstehen, beispielsweise wenn zusätzliche Recherchen notwendig sind. Die Kosten sind letztendlich vom erforderlichen Verwaltungsaufwand abhängig. Für Auslagen wie Kopien und Porto werden nur die tatsächlich entstandene Kosten erhoben.
Von jeglicher Gebühr befreit sind Informationen über Verstöße gegen Vorschriften des Lebens- und Futtermittelrechts.
Die Gebührenverordnung bewegt sich im Rahmen dessen, was bei vergleichbaren Anfragen wie nach dem Informationsfreiheitsgesetz oder dem Umweltinformationsgesetz üblich ist.

Auskunftsgebühren
Das Bundeskabinett legte nun Gebühren für die Anfragen bei Bundesbehörden fest. Die Bundesländer können sich daran orientieren. Die so genannte Verbraucherinformationsgebührenverordnung sieht dabei folgenden Spanne vor:

  • einfache Auskünfte: 5 - 25 Euro
  • schwierige Auskünfte: 30 - 60 Euro
  • besonders schwierige Auskünfte: 60 - 250 Euro.
Mittwoch, 2. April 2008 - Historischer Kalender
"8/8"
"8/8" heißt die Ausstellung von Hayato Goto, die noch bis zum 22. Juni 2008 in der Galerie DKM draußen am Duisburger Innenhafen zu sehen ist.
"Die acht plastischen Kreise von Hayato Goto handeln auf den ersten Blick von dem offensichtlichen Gegensatz zwischen geleimten, maschinell gefertigten Holz und dem Werkstoff in seiner Urform, als Stamm oder Ast. Dieser Kontrast ist zwar gegeben, aber er wird keineswegs betont: Die Bewegung der Teile ist nicht gegensätzlich, sondern verläuft synchron. Die Äste biegen sich um ein geleimtes Gestell, als hätten sie sich aufgerollt, und in dieser extremen Biegung offenbart sich eine eigentümlich, höchst ästhetische Gewalt.
In den zweiteiligen Kreisen verbergen sich gleitende Übergänge zwischen Natur und Gestaltung. Im Hintergrund steht jeweils ein Baum, aber die Formen haben sich durch menschliches Zutun von diesem Ursprung entfernt, und während die Äste beim ersten Hinsehen natürlich anmuten, sind sie durch die Bearbeitung vielleicht noch weiter von der Natur abgerückt als ihre maschinell gefertigten Brüder. Die scheinbar einfache Bildsprache erweist sich somit als höchst symbolisch," berichtet das dort ausliegende kleine Begleitheft. Ob sich ein Besuch wirklich lohnt, wird jeder Leser sicherlich selbst entscheiden können. Andreas Rüdig

Seifensieder, Dorfschmied und mehr...19. Kunsthandwerkermarkt
Am Donnerstag, 3. April um 11:00 Uhr geht die Open-Air-Saison in Duisburg wieder los: Das 19. Kunsthandwerkerfestival macht den Anfang und bietet bis einschließlich Sonntag jede Menge Althergebrachtes aus Handwerk und Küche.
Die Errungenschaften der Moderne in allen Ehren, aber dennoch hat die Vergangenheit einen eigentümlichen Charme, der uns auch heute noch fasziniert. Im Elektronik-Zeitalter, in dem alles von Maschinen oder winzig kleinen Chips gefertigt wird, haben wir keine Verwendung mehr für einen Korbflechter, einen Scherenschleifer oder eine Seifensiederin. Doch haftet solchen Berufen ein romantischer Touch an. Kein Wunder, dass die historischen Märkte von "Gaudium" seit 25 Jahren ein voller Erfolg sind und auch in Duisburg die Open-Air-Saison einläuten.

Den Mittelpunkt des Kunsthandwerkerfestivals bildet die Dorfschmiede. Um diese haben sich die Meister fast ausgestorbener Handwerke wie Drechsler, Stellmacher oder Flachsbrecher versammelt. An allen Ständen haben die Handwerker ein offenes Ohr für ihre Kunden, beantworten Fragen und führen ein in die alte Kunst ihres Handwerks ein. Es gibt aber auch filigranere Kunst zu kaufen und zu betrachten. Schöner Silberschmuck, Perlen, Gürtel, Kerzen oder Keramiken aus vielen Ländern der Erde lassen sich hier erstehen. Als besonderes Highlight gibt es einen Fotografen mit einem historischen Fotostudio, der in alter Manier Porträts schießt. Ungewöhnlich im Zeitalter der Digitalfotografie.

Dem leiblichen Wohl wird sich hier desgleichen in traditioneller Weise gewidmet. Originelle Stände wie eine historische Backstube, die Fisch- und Schinkenräucherei, der Obstler mit Obstwein-Taverne oder die Thüringer Räucherey beköstigen die Gäste in angenehmer Atmosphäre. Auch für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt. Gaukler, Hexen, Spielleute, Ritter, Jongleure und Komödianten sorgen für eine prächtige Untermalung des historischen Marktes. Vom 3. bis 6. April auf der Königstraße zu erleben. Im Bild die Korbflechter - Foto Stadt Duisburg

Verlegter Bauernmarkt parallel zum Kunsthandwerkerfestival
Wegen des Kunsthandwerkerfestivals muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 3. April 2008, und am Samstag, 5. April 2008, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Tourist Information aufgebaut. Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr sowie Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

Baumpflanzaktion im Rahmen der letztjährigen Duisburger Umwelttage
Als Abschluss der Aktion "18 Tage ohne Auto" im Rahmen der letztjährigen Umwelttage wurden jetzt im Beisein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich 126 Bäume auf einer Freifläche hinter dem Essenberger Friedhof in Duisburg-Hochheide gepflanzt.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Zweiter von rechts) und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (rechts), gingen helfend zur Hand.

Bei der Eröffnungsfeier der Duisburger Umwelttage "Umwelt - Mobilität und Verkehr" im vergangenen Jahr haben 17 engagierte Bürger an der Aktion "18 Tage ohne Auto" teilgenommen und ihre Fahrzeugpapiere Oberbürgermeister Adolf Sauerland übergeben. Dafür bekamen sie ein CO2-Vermeidungsbuch, in das alle Wege - wie zum Beispiel zum Arbeitsplatz, zum Verein oder zur Post - erfasst wurden. Am Ende der Aktion präsentierten die Teilnehmer das CO2-Vermeidungsbuch und erhielten im Gegenzug im Rahmen einer feierlichen Verleihung eine Urkunde aus den Händen des Oberbürgermeisters.
Als Dank wurde versprochen, entsprechende Bäume (sog. "CO2-Senken") im Stadtgebiet zu pflanzen. Die Aktion wurde nun gemeinsam mit den Teilnehmern unter Anleitung der Forstabteilung des Amtes für Umwelt und Grün durchgeführt. Zu den 66 Bäumen, die seitens der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, spendete die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 60 weitere Bäume, um damit ihre Unterstützung der Aktion zu dokumentieren.
Die Aktion "18 Tage ohne Auto" wird im Rahmen der diesjährigen Umwelttage neu aufgelegt.

duisport-Gruppe mit Spitzenwerten bei Umsatz, Ergebnis und Investitionen
Gesamtleistung steigt auf über 126 Mio. Euro / Ungebrochene Ansiedlungsdynamik im logport
Mit einem konsolidierten Umsatz zuzüglich der Umsätze aus strategischen Beteiligungen von insgesamt 126,5 Mio. Euro konnte die duisport-Gruppe das Rekordergebnis aus dem Vorjahr nahezu verdoppeln (64,1 Mio. Euro, plus 97 Prozent). In den traditionellen Geschäftssegmenten Infra- und Suprastruktur sowie Verkehr und Logistische Dienstleistungen verbuchte die Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von 65,1 Mio. Euro abermals ein zweistelliges Wachstum (2006: 58,9 Mio. Euro, plus 11 Prozent). Einen wesentlichen Anteil an der Verdoppelung des Geschäftsvolumens hatte die Akquisition der VTS-Gruppe, die das neue Geschäftssegment Verpackungslogistik mit 54,9 Mio. Euro Umsatz bildet. „Mit der Übernahme der auf die Verpackung von Investitionsgütern spezialisierten VTS-Gruppe können wir Leistungen abdecken, die bisher größtenteils den Seehäfen vorbehalten waren, und so neue Ladungsströme an den Hafen- und Logistik-standort Duisburg holen. Unabhängig davon sind wir auch in den traditionellen Geschäftssegmenten erneut zweistellig gewachsen“, sagte Erich Staake (Foto), Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, in der heutigen Bilanzpressekonferenz in Duisburg.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete die duisport-Gruppe einen konsolidierten Umsatz zuzüglich der Umsätze aus strategischen Beteiligungen von insgesamt 126,5 Mio. Euro. Ein Plus zum Vorjahr (64,1 Mio. Euro) von 97 Prozent. Der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um 20 Prozent auf 22,6 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 18,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 43 Prozent auf 7,0 Mio. Euro (4,9 Mio. Euro). Der Cash Flow legte in 2007 aufgrund von Sondereffekten um 73 Prozent auf 21,5 Mio. Euro zu (12,4 Mio. Euro).
VTS ergänzt Dienstleistungspalette
Mit der Übernahme des Verpackungsspezialisten VTS hat duisport seine führende Stellung als Multi Purpose-Hafen unterstrichen. „Duisburg wird im Gegensatz zu manch anderem Hafen auch künftig ein breites Spektrum an Gütersegmenten abfertigen können. Wir konzentrieren uns darauf, die Drehscheibenfunktion im Bereich von Containern, Stahl, Importkohle sowie Mineralöl/Chemie auch zukünftig weiter auszubauen“, sagte Staake. VTS bietet der duisport-Gruppe ein neues Kundensegment mit hohem Potenzial, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau. „Weit über 100 Unternehmen der Investitionsgüterindustrie haben sich in unserem Einzugsfeld positioniert.“ National ist VTS mit Standorten in NRW, Hessen und Sachsen vertreten, international in Belgien (Antwerpen) und seit kurzem auch in China (Shanghai).
Alle Geschäftssegmente legen deutlich zu
Das neue Geschäftssegment Verpackungslogistik erzielte 2007 einen Umsatz von 54,9 Mio. Euro und trug maßgeblich zur neuen Bestmarke der duisport-Gruppe bei. Das traditionelle Geschäftssegment Verkehr und Logistische Dienstleistungen wuchs um 15 Prozent auf 34,0 Mio. Euro erneut dynamisch (2006: 29,5 Mio. Euro). Auch der Umsatz im Geschäftssegment Infra- und Suprastruktur konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6 Prozent auf 31,1 Mio. Euro (2006: 29,4 Mio. Euro) nachhaltig gesteigert werden. „Es ist sehr erfreulich, dass sich das neue Geschäfts-segment Verpackungslogistik so positiv entwickelt hat, und dass wir bereits im ersten Jahr unsere Planungen erreichen“, sagte Staake.

Rekordinvestitionen in Infra- und Suprastruktur
Mit 60,3 Mio. Euro investierte die duisport-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr mehr als je zuvor in den Ausbau der Infra- und Suprastruktur (2006: 46,0 Mio. Euro). Der Zuwachs resultiert insbesondere aus der Baureifmachung des logport-II-Geländes, umfangreichen Investitionen in die Hafen- und Schieneninfrastruktur sowie dem Aus- und Neubau der Containerterminals.

Neuansiedlungen und Erweiterungen im logport
90 Prozent der Fläche auf dem logport-Areal sind aktuell vermarktet, mehr als 60 Prozent in Betrieb. Einige Beispiele verdeutlichen die nach wie vor ungebrochene Ansiedlungsdynamik, insbesondere in der wertschöpfenden Logistik: DHL Excel Supply Chain betreibt seit Oktober 2007 ein rund 30.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum für Konsumgüter verbunden mit einer ebenso großen Erweiterungsoption. Kühne+Nagel verdoppelte seine bereits bestehenden Lagerflächen allein im logport auf mehr als 50.000 Quadratmeter. Staake: „Diese Investments stärken Duisburgs Kontraktlogistik-Kompetenz. Sie sind richtungsweisend für die Bedeutung des Duisburger Hafens als zentrale europäische Logistikdrehscheibe.“

Ende 2007 nahm die Schenker Deutschland AG, Marktführer für europäische Landverkehre, eine 6.600 Quadratmeter große Logistikhalle (1. Bauabschnitt) in Betrieb. Außerdem erweiterte der Rhenus-Konzern sein europäisches Distributionszentrum für Verbatim, den weltweit führenden Anbieter von Speicherprodukten, auf rund 25.000 Quadratmeter Hallenfläche. Das Unternehmen Buhlmann Rohr-Fittings-Stahlhandel, seit 2004 im logport angesiedelt, errichtete seine dritte Halle und stockte damit seine Kapazitäten auf über 37.000 Quadratmeter auf. Der Grobblechspezialist UnionStahl erweiterte ebenso seine Hallenflächen auf mehr als 22.000 Quadratmeter.
Ansiedlungsdynamik im gesamten Hafengebiet
Auch zahlreichen auf rechtsrheinischem Hafengebiet angesiedelten Unternehmen wurde die Erweiterung ihrer Anlagen durch die Verpachtung zusätzlicher Flächen ermöglicht. Das DUSS-Terminal in Duisburg-Ruhrort beispielsweise erhielt für die Erweiterung rund 25.000 Quadratmeter neue Fläche. Für das Rhein-Ruhr-Terminal am Parallelhafen konnten insgesamt 39.000 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls am Parallelhafen nutzt die Spedition CTS seit Herbst 2007 eine neu errichtete wasserüberkragende Halle von 10.000 Quadratmetern für Stahlumschlag. Die Rhein-Ruhr Collin KG, Fachgroßhändler für Gebäudetechnik, übernahm im Logistikpark Kaßlerfeld rund 130.000 Quadratmeter und ließ dort seine neue Unternehmenszentrale sowie ein Auslieferungslager errichten.

Letzter Tag für Kupferstecher! Führung in der Goltzius-Ausstellung
Die exklusive Sonderausstellung über Hendrick Goltzius im Kultur- und Stadthistorischen Museum endet am kommenden Sonntag, 6. April 2008. Die Abschlussführung mit Stefi Paufler beginnt um 15 Uhr. Zahlreiche Werke von Goltzius, die aus einer privaten Sammlung, aus dem Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte Kevelaer und aus der Kirche St. Marien in Uelzen stammen, sind letztmalig zu sehen.
Der Niederrheiner Goltzius, der seine Jugend in Duisburg verbrachte, war auch international einer der gefragtesten Zeichner und Kupferstecher seiner Zeit. Sein ausgeprägtes Zeichentalent fiel dem großen Kartographen Gerhard Mercator auf. 1574 erschien ein Porträt von Mercator, das von dem damals 16-jährigen Jungen gezeichnet und gestochen wurde.
Erstmalig in Deutschland öffentlich ausgestellt ist das Gemälde Christus im Elend von 1616, es ist das letzte Werk des Meisters. Hendrick Goltzius verstarb in der Neujahrsnacht 1617 und wurde in der Grote Kerk in Haarlem beigesetzt.

Zahl des Tages: Männereinsatz
11 111 Männer waren im März 2007 in Deutschland beruflich in der Kindertagesbetreuung tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, arbeiteten 10 373 Männer in Tageseinrichtungen direkt mit den Kindern und 738 Männer als Tagesvater. Damit lag der Anteil der Männer an allen in Tageseinrichtungen in der direkten Kinder­betreuung Beschäftigten bei 3%, der Anteil der Tagesväter an allen Tagespflegepersonen betrug 2,2%.

Sonntagsführungen im Binnenschifffahrtsmuseum
Zeitreisen durch die Schifffahrts-Geschichte

In Duisburg-Ruhrort liegt Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Die anschauliche Dauerausstellung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad lässt eines der wichtigsten industriellen und kulturellen Themen der Region lebendig werden.
Zu einer öffentlichen Führung lädt das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am kommenden Sonntag, 6. April, um 15 Uhr, ein.
Die Teilnahme kostet einen Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort, Tel. (0203) 808890, www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Geflügel kann wieder ins Freie
Die Stadt Duisburg ändert die Allgemeinverfügung zur Freilandhaltung von Geflügel vom 2. November 2007 und lässt ab 1. April die Freilandhaltung für Geflügel im gesamten Stadtgebiet zu. Hintergrund der Lockerung ist ein deutlich gesunkenes Vogelgripperisiko. Umfangreiche Untersuchungen in den Risikogebieten haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die hoch ansteckenden Grippeviren des Typs H5 oder H7 hier in der Wildvogelpopulation vorkommen. Weiterhin verringert wird das Vogelgripperisiko durch den Beginn des Vogelzuges.
Die Melde- und Untersuchungspflicht für Geflügelhalter, die Enten beziehungsweise Gänse im Freien halten möchten, bleibt weiterhin bestehen. Auch die in der Verfügung und in der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) vom 18.10.2007 (BGBl I S. 2348) gelisteten hygienischen Auflagen müssen eingehalten werden. Wichtig ist, das eigene Geflügel sorgfältig zu beobachten und verdächtige Symptome frühzeitig anzuzeigen. 

Dienstag, 1. April 2008 - Historischer Kalender
Hafenkonzert startet im Jubiläumsjahr in der alltours-Plaza
Der Auftakt zu den WDR 4-Hafenkonzerten startet im 70. Jubiläumsjahr in ungewohnter Umgebung: Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird am Sonntag, 4. Mai 2008, die traditionelle Radiosendung im mediterranen Flair der alltours-Plaza am Innenhafen einläuten. Moderator Peter Kuttler (li.) kann in der Licht durchfluteten Plaza nicht nur Talkgäste aus Duisburg sondern auch beliebte Stars der Schlagerszene begrüßen. Ab 9.05 Uhr können sich die Fans des Hafenkonzerts auf Jürgen Marcus (li.), Vivian Lindt, Michael Kern (re.), die Gruppe Hätzblatt, das Picca-Trio, den Shanty-Chor Duisburg und die Peter Weisheit Band freuen. WDR 4 überträgt die Veranstaltung live von 9.05 bis 11 Uhr.

Zum Mikrofon greift Jürgen Marcus, der in den 70ern mit „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ seinen größten Erfolg landete. Bis heute fasziniert er mit Liedern von einst und aktuellen Songs wie „Noch mal mit dir“. Mit dabei ist auch Vivian Lindt, deren letzte Hits wie „Mach es gut, Chérie“ und „Manche Tränen trocken nie“ es allesamt auf Platz eins der Airplay-Charts schafften.
Wie sie singt auch ihr Kollege Michael Kern am liebsten von der Liebe. So kennt er „Das Geheimnis der schönen Frauen“ und eine „Maddalena“, mit der man „Auf zu den Sternen“ fliegen möchte. Auf die Bühne treten mit der Gruppe Hätzblatt (li.) außerdem die Gewinner der diesjährigen Närrischen Hitparade des WDR.

Ehrensache, dass sie ihren Stimmungshit „Nordisch Walking“ präsentieren, mit dem sie bei der Traditionsveranstaltung überzeugten.

Das Picca-Trio (re.) beeindruckt mit Mundharmonika-Sound in höchster Perfektion. Seit Jahren unterhält es mit seinen schwungvollen Darbietungen, fein aufeinander abgestimmtem Zusammenspiel und einem tollen Repertoire. Auf ein Heimspiel freut sich der Shanty-Chor Duisburg (Foto unten). Seit seiner Gründung 1983 erfreut das Ensemble, das bereits mehrere CDs einspielte, mit seinen Shanties und Seemannsliedern nicht nur Liebhaber maritimer Musik. Beste Stimmung garantiert nicht zuletzt die Peter Weisheit Band (li.).
Vor drei Jahrzehnten gegründet, war die Formation lange Zeit Hausband des WWF-Clubs im WDR. Der Vorverkauf für die Eintrittskarten beginnt am Freitag, 4. April 2008. Karten zum Preis von sieben Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr gibt es beim Ticketshop Falta, Kuhstraße 14 (Innenstadt), Telefon (0203) 26464, und bei der Firma An der Heiden, Buchhandel und Bürobedarf, Bergiusstraße 18 (Ruhrort), Telefon (0203) 81227 und (0203) 82769.

 

 

 


 

 

 

 


Citywache am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet
Die gemeinsame Citywache im Averdunk-Zentrum von Ordnungsamt und Polizei ist als zusätzlicher Service auch am 6. April (verkaufsoffener Sonntag im Rahmen des Kunsthandwerkermarktes) in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem wird eine gemeinsame Streife in der Innenstadt patrouillieren.

"What a feeling" - Mozarts "Zauberflöte" für Kinder
Im Rahmen des konzertpädagogischen Projekts "Klasse! Klassik" ist das letzte Kinderkonzert dieser Spielzeit Mozarts unsterblichem Opernerfolg, der "Zauberflöte", gewidmet. Am Samstag, 5.April um 15 Uhr und am Sonntag, 6. April um 11 Uhr gibt es im Opernfoyer unter dem Titel "What a feeling!" einen großen Opernquerschnitt, der mit kindgerechten Zwischentexten die Handlung kommentieren wird. Dazu erklingen viele der berühmten Arien und Ensembles von Mozarts letztem Opernwerk. Bildprojektionen unterstützen die pädagogische Aufbereitung dieser halbszenischen Aufführung, die ca. 90 Minuten dauert (mit Konzertpause), und die für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist.
Ein umfangreiches Solistenensemble aus jungen Nachwuchsinterpreten der Wuppertaler Bühnen sowie Solisten des "Kid´s Klassik Jugendchores" werden von den Duisburger Philharmonikern begleitet. Die Leitung hat Thomas Honickel, der mit dieser Produktion sein letztes Kinderkonzert in seiner Funktion als Konzertpädagoge leitet.
Entgegen vorangegangener Hinweise wird es nun an beiden Tagen einen identischen Opernquerschnitt geben. Das für den Samstag angekündigte Werkstattkonzert entfällt, da die meisten Interessenten lieber die Gesamtaufführung besuchen wollten. Zuhörer, die für beide Vorstellungen bereits Karten gekauft haben, können die Karten für die Zweitvorstellung stornofrei im Servicebüro oder an einem der Aufführungstage zurückgeben.
Beide Vorstellungen sind ausverkauft. Es besteht allerdings kurzfristig die Möglichkeit, die zurückgegebenen Restkarten zu beziehen. Das 6. Kinderkonzert entfällt zugunsten der Folgevorstellung der 3. Kinderoper "Der Mann im Mond".