|
Blick über die Grenzen 2007/08 Von Horst Eckert Archiv 2006 - 2007 |
|
Der Spengler-Cup wurde nachgeliefert |
|
|
Duisburg, 30. Dezember 2007
- Nur drei deutsche Klubs haben beim seit 1923 ausgespielten
Spengler-Cup Im schweizerischen Davos den Pokal gewonnen. Der Berliner Schlittschuhclub(1924,1926,1928), der EV Füssen (1952,1964) und der Kölner EC (1999). Bis auf den EV Füssen 1964, erlebten alle Teams die Siegerehrung im Stadion. Die Allgäuer aber bekamen den begehrten Cup nachgeliefert ! Für die Mannen um Trainer Markus Egen war das Turnier ein Abenteuer. Zuerst drohte man mit Abreise, weil die Spieler in mehreren Hotels untergebracht wurden, die nicht einmal „Rekrutenunterkünften“ entsprachen. Wer der Schuldige an dieser Hotelsache war blieb ein Rätsel. Die Gastgeber meinten, dass die EVF-Führung billige Unterkünfte akzeptiert hatte, um mehr Startgebühr zu erhalten. Sportlich lief es prächtig. Gegen den Turnierfavoriten Sparta Prag gab es ein 5:5, gegen den die Schweden aus Alfredsheim und die Nationalmannschaft der Schweiz gab es klare Siege. Am Silvester-Nachmittag endete das Match der Allgäuer gegen den HC Davos nach einer 4:0 Führung noch 7:7! Da Sparta Prag im Schlussmatch klarer Favorit war und den Cup praktisch schon in der Hand halle, reiste der EV Füssen um 18.oo Ur ab. Vorstandsmitglied Ossi Hamberger blieb in Davos, um bei der abendlichen Siegerehrung den Pokal für den zweiten Rang entgegenzunehmen (Ein Endspiel gab es damals noch nicht). Als die Spieler auf der Heimreise in einer Gaststätte ihr Abendessen bekamen sahen sie mehr zufällig am TV-Schirm einen Schlussbericht vom Spengler Cup. Im Abendspiel hatten die Schweden sensationell mit 8:4 gegen Prag gewonnen und der EV Füssen war Cupsieger. Der Rest der Heimreise war dann eine tolle Siegesfeier im Autobus. Der Pokal aber wurde von Vorstandsmitglied Ossi Hamberger entgegengenommen und einen Tag später in Füssen nachgeliefert. Zum damaligen Siegerteam gehörten u.a. die National-spieler Knauss, Lindner, Ambros, Nagel, Schwimmbeck Waitl, Schubert, Hanig, Trautwein, Ernst Köpf sen. Gmeiner und Scholz. |
|
|
Frau Doktor jetzt auch beim DEB |
|
|
|
Dezember 2007- Frau Dr. Beate Grupp, die zusammen mit der Schwedin Doris Högne seit 2003 die erste Frau im Council (Vorstand) des Weltverbandes IIHF ist, wird nun auch beim Deutschen Eishockey Bund (DEB) in führender Position tätig. Die Ärztin mit einer Praxis in Geislingen (Schwerpunkte Physiotherapie, Sportmedizin u. Orthopädie) war 1998 bis 2002 schon als Teamärztin im Frauen-Nationalteam aktiv. Jetzt ist sie als Nachfolgerin von Aurelia Vonderstrass, die neue Frauenbeauftragte des DEB. Die charmante Medizinerin vertritt die DEB-Frauen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist für die Förderung des Frauen-Eishockeysports im DEB verantwortlich. |
|
Quebec freut sich auf WM |
|
Dezember 2007- Ein wesentlicher Teil der Eishockey-WM 2008 findet Quebec statt. Dort hat man Eishockey-Geschichte geschrieben. Gleichzeitig feiern die 735 000 Einwohner das 400-jährige Bestehen der Stadt am St. Lorenz Strom. 1608 wurde die französische Kolonialstadt gegründet und nach dem aus der Indianersprache entnommenen Begriff „Engstelle“ benannt. Die französische Tradition gibt es heute noch. Man spricht französisch und verweigert jedes englische Wort. Und man träumt von der Selbstständigkeit der Provinz. Eishockey hat in Quebec eine große Tradition. Schon 1917 waren die Quebec Bulldogs bei der NHL-Gründung dabei. Den Stanleycup hatten die Bulldogs aber schon 1912 und 1913 gewonnen. Dann reichten die Finanzen nicht mehr für die NHL. Eine neue Epoche begann dann mit den Quebec Nordiques, die 1979 in die NHL kamen und mit den Gebrüdern Stastny für Furore sorgten. 1995 war auch die Nordiques-Zeit beendet und das Team wurde nach Colorado verkauft. Spielstätte war immer das Quebec Colisee, eine Arena die jetzt „Pepsi-Arena“ genannt wird und wo den Fans das große Eishockey fehlt. Frequentiert wird das Colisee derzeit von einem Basketballteam und der Eishockeymannschaft der Quebec Remparts. Das ist ein Juniorteam das in der sehr spielstarken Quebec Minor Junior Hockey League (QMJHL) spielt. Im Colisee erinnern immer noch die Portraits der einstigen Stars wie Joe Malone, Patrick Roy, Ron Hextall, Mats Sundin, Peter Stastny und Joe Sakic an die glorreichen Zeiten. Zu WM hofft man sie alle wieder begrüßen zu dürfen. Für das deutsch WM-Team wäre es ein Traum in Quebec spielen zu dürfen, denn dort finden die Finals ab dem Quarterfinale statt. |
|
Ufa und die Ölmillionen - China greift an |
|
Ufa und
die Ölmillionen |
|
Zwei NHL-Stars zurück nach Russland |
|
31. Oktober 2007 - Darius
Kasparaitis spielte in der National Hockey League (NHL) für die New York
Islanders, die Pittsburgh Penguins und zuletzt für die New York Rangers. Der in Elektrenai (Litauen) geborene Russe bestritt insgesamt 946 NHL-Spiele und trug bei vier Olympischen Spielen das Trikot der russischen Sbornaja. Er kam 1993 von Dynamo Moskau nach Übersee und ist heute mehrfacher Dollarmillionär. Jetzt spielt der 35-jähriger Starverteidiger wieder für 2,5 Millionen Dollar pro Saison, aber in der russischen Superliga, beim alten Traditionsclub und heutigen Spitzenteam SKA St.Petersburg, dem ehemaligen „Klub der Offiziere“ von Leningrad. Drei Millionen pro Spielzeit kostet Torjäger Danny Markov. Er spielte ab 1997 für die NHL-Teams von Toronto, Phoenix, Carolina, Philadelphia, Nashville und zuletzt für die Detroit Red Wings. In der Autostadt wollte man die drei Millionen Dollars, die Markov forderte, nicht mehr bezahlen. Der 31-jährige Stürmerstar pokerte ein paar Wochen und nahm dann das Angebot von Dynamo Moskau an. Danny Markov, ein geborener Moskauer, der vor seiner NHL-Karriere von 1993 bis 1997 für Spartak Moskau spielte, war bei zwei Olympischen Spielen und bei der Weltmeiterschaft 1998 für Russland im Einsatz. Die reichen Russen leisten sich nun mal gerne ehemalige NHL-Stars und halten finanziell spielend mit. Und das in der US-Währung, dem Dollar. In Rubeln, der russischen Währung könnte man solche Summen gar nicht alleine zur Bank tragen! |
|
Zweimal Korea |
|
Augsburg/Duisburg, 4.
Oktober 2007 -Nord- und Südkorea, das ist sportlich wie Feuer und
Wasser. Während Südkorea bereitwillig und ohne Geheimnisse seine
Eishockeydaten veröffentlicht, mach der kommunistische Norden ein
Geheimnis daraus. Anfragen werden nie beantwortet, fragt man bei internationalen Kongressen den Verbandsfunktionär der DPR Korea, kommt der alte kommunistischen „Eisenfresserblick“ mit dem Hintergedanken, Das ist ein gemeiner westlicher Spion, der will mich aushorchen ! Dabei nennt sich dieses Land „Demokratische Volks Republik (DPR) ! Aber so etwas hatten wir schon mal als Nachbarn. Nun ist es ja nirgendwo ein Geheimnis, wenn man einen Eishockeymeister ermittelt., nur in Nordkorea. Hockeyweb hat jetzt über geheime Quellen das Resultat ermittelt. Es wurde also trotz der miserablen Lage des Landes ein Meister ermittelt. Pyongchol Pyongyang, ein Klub aus der Hauptstadt, ist wieder Meister, wie auch schon sieben Mal vorher. Gespielt wurde in einer Nationalliga mit sieben Teams, die je 30 Spiele absolvierten. Die ersten Drei der Tabelle kommen aus der Hauptstadt. Dazu vier Teams aus der Provinz. Die Nationalmannschaft Nordkoreas sollte 2007 in der WM-Division II Gruppe A mitspielen. Doch diese Spiele fanden in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas statt. Zuerst ließ man die Verantwortlichen schmoren. Dann kurz vor Meldeschluss die Absage. Man wollte nicht beim „Klassenfeind“ antreten. Nun muß Nordkorea 2008 in der untersten internationalen Liga, der Division III spielen. Es wird höchste Zeit für eine „Wiedervereinigung“. Mehr über Nord- u. Südkorea mit Tabellen bei uns im ALMANACH. |
|
Blick über die Grenzen: Wieder neue Namen in Tschechien |
|
Augsburg/Duisburg, 23. September
2007 - Beim Blick auf die Tabelle der tschechischen „02 Extraliga“
staunt man über immer neue Klubnamen. Die Sponsoren, von den Klubs
Partner genannt, kennen keine Hemmungen ihren Namen zu präsentieren –
und sie zahlen nicht schlecht dafür ! In Zlin, dem ehemaligen Gottwaldov nennt sich der Ligaklub jetzt nicht mehr „HC Hame“, sondern „RI OKNA Zlin“, nach dem Sponsor aus der Baubranche. „HC GEUS OKNA“ heißt jetzt der ruhmreiche, einst als „Poldi“ bekannte Altmeister aus Kladno, wo der Vater der NHL-Superstars Jaromir Jagr sen. als Präsident amtiert. Noch im Vorjahr firmierte man in Kladno unter dem Name HC Rabat. In der Bierstadt Budweis hat sich aus dem HC Ceske, der neue Name „HC Mountfield“ Budweis entwickelt. Man wirbt also in dem Klub in dem Jaroslav Pouzar Sport-Präsident ist, nicht für Bier, sondern für Rasenmäher ! Der HC Litvinov, wo NHL-Star Robert Reichel als Manager und Ex-Torjäger Petr Rosol als Coach tätig ist, lässt jetzt den Sponsornamen Chemopetrol weg und spielt wieder unter dem alten Namen. Traditionspflege und alte ruhmreiche Namen gibt es weiterhin in der goldenen Stadt Prag. Der HC Slavia und der HC Sparta heißen wie früher. Aus dem einstigen „SKODA“ ist mittlerweile der HC Lasselsberger Pilsen geworden, und aus dem berühmten HC TESLA wurde der HC Moeller Pardubice und der HC Vitkovice hat sich den Zusatz „Steel“ auf die Fahnen geschrieben. Neu ist auch der Name HC Slovan Ustecti Lvi, dem Aufsteiger aus Böhmen. Ein tschechischer Altinternationaler kommentiert für hockeyweb die Situation so: „Bei uns regieren die Sponsoren mit ihren Geld und haben die Tradition vertrieben , bei euch in Deutschland hat man die Tradition durch Tiernamen ausgelöscht . So ist das Leben !“ Horst Eckert |
|
Das Salzburger Führungstrio |
|
Duisburg/Augsburg,
11.September 2007 - Das ist geballte Eishockeykompetenz in einem Klub.
Österrreich-Meister Red Bulls Salzburg hat seine Führungscrew gewaltig
verstärkt. Cheftrainer Pierre Page, der von den Eisbären Berlin nach
Salzburg kam, hat künftig als „Berater und Eistrainer“ den Russen
Vladimir Yurzinov an seiner Seite. Yurzinov kann immerhin auf drei
Olympia-Goldmedaillen und sieben Weltmeistertitel zurückblicken, die er
mit dem UdSSR- und dann mit dem Russland-Nationalteam gewann. Daneben
beschäftigen die Red Bulls noch Hardy Nilsson. Aus dem Meistercoach
wurde nun der „Koordinator für internationales Eishockey“. Sein Ziel ist
die Aufnahme der Red Bulls in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Das soll ähnlich wie in Österreich gehen, wo gleich drei ausländische Klubs in der „Erste Bank Liga“, also der höchsten Spielklasse dabei sind. Zu den Slovenen HK Jesenice und Olimpija Ljubljana kommt nun noch Ungarns Serienmeister Alba Volan Szekesfehervar. Jesenice wird von dem auch bei uns bekannten Coach Cim Collins trainiert, der auch schon Deggendorf und den DEL-Klub Schwenningen betreute. In Linz steht Jim Boni an der Bande, der vor einigen Jahren Ingolstadt in die DEL führte. Kevin Gaudet, der in der DEL schon Wedemark, Hannover, sowie den damaligen Zweitligisten Straubing unter seinen Fittichen hatte, trainiert die Capitals in Wien. Traurig ist man in der Alpenrepublik, das Altmeister VEU Feldkirch, einst ein großer Name in Eishockey-Europa, nur in der zweiten Spielklasse dabei ist. Horst Eckert |
| Nur zwei Schweizer als Trainer der Nationalliga A |
|
Duisburg/Augsburg,
5.September 2007 - In den 12 Klubs der Nationalliga A in der Schweiz
sind mit Arno Del Curto, der schon seit 1996 den HC Davos betreut und
Christian Weber (Langnau Tigers) nur zwei Eidgenossen tätig. Dazu zehn
Ausländer. Der Tscheche Jan Tlacil (Ambri-Piotta) und der ehemalige
deutsche Nationalspieler Harold Kreis, der seine zweite Saison bei den
Zürich Lions beginnt, sowie zwei Skandinavier. Der Schwede Anders
Eldebrink (Kloten Flyers) und der Finne Kari Eloranta (Rappersvil Lakers)
sind auch noch Europäer. Der Rest sind Trainer aus Canada. Mike
McParland (EHC Basel), John van Boxmeer (SC Bern), Serge Pelletier (Friburg-Gotteron),
Chris McSorley (seit 2001 Servette Genf), Ivano Zanella (Italo-Canadier
bei HC Lugano) und Sean Simpson (seit 2003 bei EV Zug), der 2000 mit
München Barons deutscher Meister wurde und anschließen die Hamburg
Freezers (2002/03) trainierte. In der Nationalliga B ist Gary Prior seit Februar 2007 beschäftigt. Er trainierte vorher den EHC München. In der Nationalliga A dürfen nur noch vier Ausländer pro Team verpflichtet werden – vorher waren es fünf. Eine sehr vernünftige Reduzierung mit der Begründung, das ab dem fünften „Gastarbeiter“ aus finanziellen Gründen die Qualität der Spieler deutlich abnimmt und es gleichwertige Schweizer gibt. Gar nicht so falsch gedacht! Horst Eckert |
| Die Rubel-Millionäre und arme Superstars |
|
Moskau, 23.8.2007Ein
Arbeiter-Rentner in Russland bekommt im Schnitt 1 500 Rubel pro Monat. Das sind 47,- Euro ! Ein aus der NHL zurückgeholter Eishockeystürmer wie z. B. der aus Kazakhstan stammende Alexej Perezhogin, verdient in der Russischen Super Liga (RSL) 62,5 Millionen Rubel ( ca 2,55 Millionen $) pro Saison. Das ist das Dreifache von dem, das er als Linksaußen bei den Montreal Canadiens in der NHL verdient . Der früher für Avangard Omsk in der RSL spielende Stürmer hat sich Salavat Ufa angeschlossen. Er gehört in der NHL zu den in „Mittelmäßigen“. Zuhause ist er ein kleiner Rubel-König. Zurückgekehrt ist auch Alexander Zhamnov, der von 1992 bis 2006 in der NHL für Winnipeg, Chicago, Philadelphia und Boston gespielt hat. Er kehrte als Dollar- Millionär heim und will nun in der RSL als Manager tätig werden. Er ist übrigens der Schwiegersohn von UdSSR-Legene Valerj Vassiljev, der als Verteidiger zweimal Olympiasieger und neunmal Weltmeister wurde. Er grüßt auf diesem Weg seine Freunde in Deutschland – besonders in Ratingen und Bad Reichenhall, wo er mal spielte. Auch seinen einstigen Boxpartner Ignaz Berndaner ! Wassiljev geht es gut, er hat eine Rente als Miliz-Offizier und einen Millionär als Schwiegersohn. Vielen anderen aus der alten Medaillensammler-Garde geht es nicht so gut. Für sie absolvieren die NHL-Russen jährlich ein Benefizspiel, um die Rente aufzubessern. Vor allem die alten CSKA-Legenden müssen oft mit der normalen Offiziers- Rente von ca.60.- Euro leben ! Ein Oberstleutnant i.R. erhält ca. 2 200 Rubel (90 $ ). Ein ehemaliger CSKA-Stürmer meinte lakonisch, „hätte man uns in die NHL gelassen, könnten wir heute den Kreml kaufen !“ Nur ganz wenige haben Zuhause eine zweite Karrtiere gemacht. Torhüter Vladislav Tretjak wurde ins Parlament, die „Duma“ gewählt und ist heute Verbandspräsident. Vyacheslav Fetisov ist Sportminister und Sergej Makarov einer seiner Stellvertreter. Andere gehen in das neue Rubel-Paradies nach Sibirien. Dort sitzt der Rubel locker und die neuen Herren subventionieren Eishockeyteams. So lockte Avangard Omsk, von Chelesea London-Besitzer Abramowitch gesponsert, Alex Svitov aus einem laufenden Vertrag mit dem NHL-Team in Columbus. In Omsk verdient er drei Millionen Dollar ! Aber auch Klubs wie Sibir Nowosibirsk, Metallurg Novokuznetsk oder Chaborowsk „wildern“ in der NHL. Das ist nicht verboten, denn Verbandspräsident Vladislav Tretjak lehnt es nach wie vor ab, das Transferabkommen mit der NHL und dem Weltverband IIHF zu akzeptieren. Jetzt geht es umgekehrt.
Früher wilderte die NHL gnadenlos in Russland und holte Stars für ein
Butterbrot nach Übersee. Jetzt schlagen die Russen zurück. Der Rubel ist
jetzt eine frei konvertierbare Währung. Die Cracks spielen für Rubel und
legen die dann in Dollar oder Euro vermögenswirksam an ! Valerj Wassiljev grüßt seine Freunde in Deutschland. Hort Eckert |
| 2006/07 |
|
Blick über die Grenzen (9.) Von Horst Eckert - Favoritensterben in den Play-offs in ganz Europa |
|
Favoritensterben in den Play-offs in ganz Europa Augsburg/Duisburg, 25. März 2007 - In den höchsten Spielklassen in Europa laufen die Play-offs auf Hochtouren. Damit ist wie immer ein interessantes Favoriten-sterben verbunden. Große Namen mußten die Saison vorzeitig beenden. In der Russischen Superliga hat der Traditionsklub Krilija Moskau, im Volksmund „Flügelchen“ genannt mit 20 Punkten Rückstand als Tabellenletzter die Saison beendet. Zwei weitere alte Bekannte sind in der ersten Play-off-Runde ausgeschieden. Alt-meister Dynamo Moskau flog gegen Jaroslavl raus und SKA St. Petersburg scheiterte an Lada Togliatti. In der Tschechischen Liga beendete Altmeister HC Vsetin die Vorrunde als Letzter. Rabat (früher Poldi) Kladno flog in der Qualifikation aus dem Play-off-Rennen. Das mit Spannung und hohen Erwartungen in der Österreich Erste Bank Liga gestartete Gastteam Acroni Jesenice aus Slovenien, belegte nur Rang vier. Der ruhmreiche Traditionsklub Klagenfurter AC und der Senkrechtstarter der letzten Jahre Graz 99er kamen nicht in die Play-offs. In Schweden kämpft der Traditionsklub Malmö um den Klassenerhalt. Zwei große Klubs, Djurgarden Stockholm und Frölunda Göteborg haben die die Play-off-Plätze verpasst. In der finnischen SM-Liiga ist Serienmeister TPS Turku gegen die Lathi Pelicans in der Play-off-Qualifikation gescheitert. Frankreichs Altmeister HC Rouen flog im Semifinale gegen den HC Morzine Avoiaz raus und muß die Saison beenden. |
|
Blick über die Grenzen (8) - Von Horst Eckert |
Tore-Festival in Asien
|
|
Blick über die Grenzen (7) - Von Horst Eckert |
Japaner dominieren in Asien-Liga
7. Februar 2007 - Die
Asien-Liga hat ihre Vorrunde abgeschlossen und geht jetzt in die
Play-offs. Die Liga mit Klubs aus Japan, China und Korea wird
deutlich von den Japanern beherrscht. Vorrunden-Champion wurde das
Team Nippon Paper Cranes aus Kushiro (Japan). „Vize“ wurde eine
weiteres Team aus dem Land der aufgehenden Sonne, „Seibu Prince
Rapits“. Auf Rang drei der Japan-Klub, Altmeister Oji Paper
Tomakomai. Rang vier und fünf belegen die beiden Korea-Klubs Kangwon
Land. Chunechan und Anyang Halla. Die weiteren Plazierungen: „Freitag Nacht – Liga „ in Hong Kong
Auf den drei Eisbahnen
in chinesischen Hong Kong ist reger Betrieb. Im Januar fand ein
internationales Turnier statt, das die Mannschaft Guangzhou (China)
vor Gastgeber Hong Kong Hockey Associatin und einer Auswahl aus
Macau gewann. |
|
Blick über die Grenzen (6) - Von Horst Eckert |
|
Augsburg/Duisburg, 17.Januar 2007
|
|
Blick über die Grenzen (5) - Von Horst Eckert |
|
Trainerwechsel ohne Erfolg Moskau wird zu Eishockey-ProvinzVor einigen Jahren beherrschten die Klubs aus der Hauptstadt Moskau die heimische Liga. CSKA wurde Rekordmeister, Dynamo löste die Armee-Truppe ab, Spartak und Krilija mischten vorne mit. Derzeit sieht es traurig aus für die Team der Russland-Metropole. Man hat zwar die modernsten Eis-Paläste, aber die Leistung hinkt hinter dem Rest der Liga her. Einzig CSKA Moskau, trainiert von Nationalteam-Chefcoach Vyacheslav Bykov kann mithalten – allerdings auch schon rund 20 Punkte hinter Spitzenreiter Bars Kazan. Dynamo ist im hinteren Mittelfeld platziert und Krilija, das man liebevoll „Flügelchen“ nennt, steht vor dem Abflug in die zweite Liga. Dort spielt auch Spartak, der vierte Klub aus Moskau. Furore macht derzeit nur der fünfte Klub aus dem Großraum Moskau, der Vorstadtklub Khimik Mytishi. In der Superarena der Vorstädter werden bald auch Spiele der Weltmeisterschaft 2007 ausgetragen. Das Khimik-Team ging zuletzt beim Spenglercup in Davos regelrecht „baden“ und landete auf dem vorletzten Platz, was in Moskau heftig kritisiert wurde. Die Puckfans rund um den Kreml sind verwöhnt.
Hardy
Nilsson wieder Meistermachter? |
|
Blick über die Grenzen (4) - Von Horst Eckert |
Slovenien mit NHL-Trainerlegende
Auch Weißrussland holt Coach aus der NHL
Großes Turnier in Singapur
|
|
Blick über die Grenzen (3) - Von Horst Eckert |
|
15.
Dezember 2006 - In Lettland, dem letzten WM-Austragungsland hat
Eishockey einen sehr
|
|
Blick über die Grenzen (2) - Von Horst Eckert |
|
|
Aktueller Blick über die Grenzen im November 2006 - Von Horst Eckert |
|
|
|
Fünf Bewerber für WM 2012 |
|
Zürich/Duisburg, 5.September 2006-
|