Blick über die Grenzen 2007/08 Von Horst Eckert

Archiv 2006 - 2007

 

Der Spengler-Cup wurde nachgeliefert

Duisburg, 30. Dezember 2007 - Nur drei deutsche Klubs haben beim seit 1923 ausgespielten Spengler-Cup Im schweizerischen Davos den Pokal gewonnen.
Der Berliner Schlittschuhclub(1924,1926,1928), der EV Füssen (1952,1964) und der Kölner EC (1999).
Bis auf den EV Füssen 1964, erlebten alle Teams die Siegerehrung im Stadion.
Die Allgäuer aber bekamen den begehrten Cup nachgeliefert ! Für die Mannen um Trainer Markus Egen war das Turnier ein Abenteuer. Zuerst drohte man mit Abreise, weil die Spieler in mehreren Hotels untergebracht wurden, die nicht einmal „Rekrutenunterkünften“ entsprachen. Wer der Schuldige an dieser Hotelsache war blieb ein Rätsel. Die Gastgeber meinten, dass die EVF-Führung billige Unterkünfte akzeptiert hatte, um mehr Startgebühr zu erhalten.
Sportlich lief es prächtig. Gegen den Turnierfavoriten Sparta Prag gab es ein 5:5, gegen den die Schweden aus Alfredsheim und die Nationalmannschaft der Schweiz gab es klare Siege. Am Silvester-Nachmittag endete das Match der Allgäuer gegen den HC Davos nach einer 4:0 Führung noch 7:7! Da Sparta Prag im Schlussmatch klarer Favorit war und den Cup praktisch schon in der Hand halle, reiste der EV Füssen um 18.oo Ur ab. Vorstandsmitglied Ossi
Hamberger blieb in Davos, um bei der abendlichen Siegerehrung den Pokal für den zweiten Rang entgegenzunehmen (Ein Endspiel gab es damals noch nicht). Als die Spieler auf der Heimreise in einer Gaststätte ihr Abendessen bekamen sahen sie mehr zufällig am TV-Schirm einen Schlussbericht vom Spengler Cup. Im Abendspiel hatten die Schweden sensationell mit 8:4 gegen Prag gewonnen und der EV Füssen war Cupsieger. Der Rest der Heimreise war dann eine tolle Siegesfeier im Autobus. Der Pokal aber wurde von Vorstandsmitglied Ossi Hamberger entgegengenommen und einen Tag später in Füssen nachgeliefert. Zum damaligen Siegerteam gehörten u.a. die National-spieler Knauss, Lindner, Ambros, Nagel, Schwimmbeck Waitl, Schubert, Hanig, Trautwein, Ernst Köpf sen. Gmeiner und Scholz.

Frau Doktor jetzt auch beim DEB

Dezember 2007- Frau Dr. Beate Grupp, die zusammen mit der Schwedin Doris Högne seit 2003 die erste Frau im Council (Vorstand) des Weltverbandes IIHF ist, wird nun auch beim Deutschen Eishockey Bund (DEB) in führender Position tätig. Die Ärztin mit einer Praxis in Geislingen (Schwerpunkte Physiotherapie, Sportmedizin u. Orthopädie) war 1998 bis 2002 schon als Teamärztin im Frauen-Nationalteam aktiv. Jetzt ist sie als Nachfolgerin von Aurelia Vonderstrass, die neue Frauenbeauftragte des DEB. Die charmante Medizinerin vertritt die DEB-Frauen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist für die Förderung des Frauen-Eishockeysports im DEB verantwortlich.

Quebec freut sich auf WM

Dezember 2007- Ein wesentlicher Teil der Eishockey-WM 2008 findet Quebec statt. Dort hat man Eishockey-Geschichte geschrieben.  Gleichzeitig feiern die 735 000 Einwohner das 400-jährige Bestehen der Stadt am St. Lorenz Strom. 1608 wurde die französische Kolonialstadt gegründet und nach dem aus der Indianersprache entnommenen Begriff „Engstelle“ benannt. Die französische Tradition gibt es heute noch. Man spricht französisch und verweigert jedes englische Wort. Und man träumt von der Selbstständigkeit der Provinz.

Eishockey hat in Quebec eine große Tradition. Schon 1917 waren die Quebec Bulldogs bei der NHL-Gründung dabei. Den Stanleycup hatten die Bulldogs aber schon 1912 und 1913 gewonnen. Dann reichten die Finanzen nicht mehr für die NHL. Eine neue Epoche begann dann mit den Quebec Nordiques, die 1979 in die NHL kamen und mit den Gebrüdern Stastny für Furore sorgten. 1995 war auch die Nordiques-Zeit beendet und das Team wurde nach Colorado verkauft.

Spielstätte war immer das Quebec Colisee, eine Arena die jetzt „Pepsi-Arena“ genannt wird und wo den Fans das große Eishockey fehlt. Frequentiert wird das Colisee derzeit von einem Basketballteam und der Eishockeymannschaft der Quebec Remparts. Das ist ein Juniorteam das in der sehr spielstarken Quebec Minor Junior Hockey League (QMJHL) spielt. Im Colisee erinnern immer noch die Portraits der einstigen Stars wie Joe Malone, Patrick Roy, Ron Hextall, Mats Sundin, Peter Stastny und Joe Sakic an die glorreichen Zeiten.

Zu WM hofft man sie alle wieder begrüßen zu dürfen. Für das deutsch WM-Team wäre es ein Traum in Quebec spielen zu dürfen, denn dort finden die Finals ab dem Quarterfinale statt.

Ufa und die Ölmillionen - China greift an

Ufa und die Ölmillionen
28. November 2007 - Salavat Yulaev Ufa ist das Sensationsteam der russischen Eliteliga. Nach 30 Runden hat das Team 13 Punkte Vorsprung vor St. Petersburg und Magnitogorsk. Der Klub, der nach dem einstigen Freiheitshelden Salavat Yulaev benannt ist, gehört seit dem Start – mit einer Ausnahme (1986/87) – der höchsten Spielklasse an. Titel gab es bisher noch nicht. Das soll sich jetzt ändern. Mit einem Etat von über 50 Millionen
US-Dollar hat Ufa das größte Budget der Liga. Hinter diesen Zahlen steht die Regierung der Region Baschkirien, die in Öl-Millionen schwimmt. Die Stadt Ufa feiert 2008 das 1000-jährige Bestehen und will das Jubiläum mit dem Eishockey-Meistertitel feiern.
Die Millionenstadt Ufa liegt über 1000 Kilometer südöstlich von Moskau im Ural und
hat mit dem 1967 erbauten „Sport Palace“ eine Miniarena mit nur knapp 4000 Plätzen. Auch das wollen die Verantwortlichen ändern und eine neue Arena bauen.
Stars mit NHL-Erfahrung im Team sind u.a. Alexej Perezhogin (Montreal Canadiens),
Vladimir Vorobiev (New York Rangers, Edmonton Oilers), Konstantin Koltsov (Pittsburgh Penguins. Kiril Koltsov, der aus Omsk zu Ufa kam, wird von den Vancouver Canucks umworben. Obwohl das Team die wenigsten Gegentore der Eliteliga kassierte, sucht man einen Klassekeeper für den Rest der Saison, den man vielleicht schon im Dezember bei der Teilnahme am Spenglercup in Davos testen will. Dort sind Klubs wie Team Canada, HC Möller Pardubice, HC Davos und die Mannheimer Adler die Gegner auf dem Eis.

China greift an
16. November 2007 - Viele Jahre war Eishockey in der Volksrepublik China eine „geschlossene Gesellschaft.“ Den Titel teilten sich rund zehn Jahren die Spitzenklubs von Qiqihar und Harbin. Meister 2007 Harbin brachte sogar seine zweite Mannschaft in die Finalrunde der besten vier Chinateams.
Jetzt aber macht ein neues Team auf sich aufmerksam, „China Sharks “.
Die Mannschaft residiert in der Hauptstadt Peking und nimmt nicht an den nationalen Meisterschaften teil. Die Sharks (von der Regierung erlaubter Name) spielen in der Asien Liga, wo Teams aus Südkorea und Japan die Gegner sind. Harbin und Qiqihar belegten in dieser Liga immer die hinteren Plätze, was im ehrgeizigen China nicht gut ankam. Nun also die Sharks.
Das Team wird von dem Nordamerikaner Derek Eisler gecoacht. Neben zahlreichen
chinesischen Spitzenspielern arbeiten bei den Sharks auch Cracks aus Übersee.
Harbin und Qiqihar mussten 14 Nationalspieler zu den Sharks delegieren. Der Amerikaner Zack Sikich hütet das Tor. Dazu vier Kanadier, von denen Jason Beeman, der von den Texas Wildcats (ECHL) kam und Kevin Karol, der zuletzt für die Acadia Uni und vorher für die Regina Pats (WHL) spielte, die namhaftesten sind.
Man darf gespannt sei, ob dieses Team das Image von Chinas Puckjägern anheben kann.
Die Nationalmannschaft belegt nach dem Abstieg aus der Division I in der Weltrangliste Platz 27 ! Sie muss bei der WM Division II B im Frühjahr in Newcastele (Australien) antreten, wo Spanien, Island, Mexiko und Neuseeland die Gegner sind.
Ziel ist der Wiederaufstieg in die zweihöchste IIHF-Spielklasse.

Zwei NHL-Stars zurück nach Russland

31. Oktober 2007 - Darius Kasparaitis spielte in der National Hockey League (NHL) für die New York Islanders, die Pittsburgh Penguins und zuletzt für die New York Rangers.
Der in Elektrenai (Litauen) geborene Russe bestritt insgesamt 946 NHL-Spiele und trug bei vier Olympischen Spielen das Trikot der russischen Sbornaja.
Er kam 1993 von Dynamo Moskau nach Übersee und ist heute mehrfacher Dollarmillionär. Jetzt spielt der 35-jähriger Starverteidiger wieder für 2,5 Millionen Dollar pro Saison, aber in der russischen Superliga, beim alten Traditionsclub und heutigen Spitzenteam SKA St.Petersburg, dem ehemaligen „Klub der Offiziere“ von Leningrad.
Drei Millionen pro Spielzeit kostet Torjäger Danny Markov. Er spielte ab 1997 für die NHL-Teams von Toronto, Phoenix, Carolina, Philadelphia, Nashville und zuletzt für die Detroit Red Wings. In der Autostadt wollte man die drei Millionen Dollars, die Markov forderte, nicht mehr bezahlen. Der 31-jährige Stürmerstar pokerte ein paar Wochen und nahm dann das Angebot von Dynamo Moskau an.
Danny Markov, ein geborener Moskauer, der vor seiner NHL-Karriere von 1993 bis 1997 für Spartak Moskau spielte, war bei zwei Olympischen Spielen und bei der Weltmeiterschaft 1998 für Russland im Einsatz. Die reichen Russen leisten sich nun mal gerne ehemalige NHL-Stars und halten finanziell spielend mit. Und das in der US-Währung, dem Dollar. In Rubeln, der russischen Währung könnte man solche Summen gar nicht alleine zur Bank tragen!

Zweimal Korea

Augsburg/Duisburg, 4. Oktober 2007 -Nord- und Südkorea, das ist sportlich wie Feuer und Wasser. Während Südkorea bereitwillig und ohne Geheimnisse seine Eishockeydaten veröffentlicht, mach der kommunistische Norden ein Geheimnis daraus. Anfragen werden nie beantwortet,
fragt man bei internationalen Kongressen den Verbandsfunktionär der DPR Korea, kommt der alte kommunistischen „Eisenfresserblick“ mit dem Hintergedanken, Das ist ein gemeiner westlicher Spion, der will mich aushorchen ! Dabei nennt sich dieses Land „Demokratische Volks Republik (DPR) ! Aber so etwas hatten wir schon mal als Nachbarn.
Nun ist es ja nirgendwo ein Geheimnis, wenn man einen Eishockeymeister ermittelt., nur in Nordkorea. Hockeyweb hat jetzt über geheime Quellen das Resultat ermittelt.
Es wurde also trotz der miserablen Lage des Landes ein Meister ermittelt. Pyongchol Pyongyang, ein Klub aus der Hauptstadt, ist wieder Meister, wie auch schon sieben Mal vorher. Gespielt wurde in einer Nationalliga mit sieben Teams, die je 30 Spiele absolvierten. Die ersten Drei der Tabelle kommen aus der Hauptstadt. Dazu vier Teams aus der Provinz.
Die Nationalmannschaft Nordkoreas sollte 2007 in der WM-Division II Gruppe A mitspielen. Doch diese Spiele fanden in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas statt.
Zuerst ließ man die Verantwortlichen schmoren. Dann kurz vor Meldeschluss die Absage. Man wollte nicht beim „Klassenfeind“ antreten. Nun muß Nordkorea 2008 in der untersten internationalen Liga, der Division III spielen. Es wird höchste Zeit für eine „Wiedervereinigung“.
Mehr über Nord- u. Südkorea mit Tabellen bei uns im ALMANACH.

Blick über die Grenzen: Wieder neue Namen in Tschechien

Augsburg/Duisburg, 23. September 2007 - Beim Blick auf die Tabelle der tschechischen „02 Extraliga“ staunt man über immer neue Klubnamen. Die Sponsoren, von den Klubs Partner genannt, kennen keine Hemmungen ihren Namen zu präsentieren – und sie zahlen nicht schlecht dafür !

In Zlin, dem ehemaligen Gottwaldov nennt sich der Ligaklub jetzt nicht mehr „HC Hame“, sondern „RI OKNA Zlin“, nach dem Sponsor aus der Baubranche. „HC GEUS OKNA“ heißt jetzt der ruhmreiche, einst als „Poldi“ bekannte Altmeister aus Kladno, wo der Vater der NHL-Superstars Jaromir Jagr sen. als Präsident amtiert. Noch im Vorjahr firmierte man in Kladno unter dem Name HC Rabat. In der Bierstadt Budweis hat sich aus dem HC Ceske, der neue Name „HC Mountfield“ Budweis entwickelt. Man wirbt also in dem Klub in dem Jaroslav Pouzar Sport-Präsident ist, nicht für Bier, sondern für Rasenmäher ! Der HC Litvinov, wo NHL-Star Robert Reichel als Manager und Ex-Torjäger Petr Rosol als Coach tätig ist, lässt jetzt den Sponsornamen Chemopetrol weg und spielt wieder unter dem alten Namen.

Traditionspflege und alte ruhmreiche Namen gibt es weiterhin in der goldenen Stadt Prag. Der HC Slavia und der HC Sparta heißen wie früher. Aus dem einstigen „SKODA“ ist mittlerweile der HC Lasselsberger Pilsen geworden, und aus dem berühmten HC TESLA wurde der HC Moeller Pardubice und der HC Vitkovice hat sich den Zusatz „Steel“ auf die Fahnen geschrieben. Neu ist auch der Name HC Slovan Ustecti Lvi, dem Aufsteiger aus Böhmen. Ein tschechischer Altinternationaler kommentiert für hockeyweb die Situation so: „Bei uns regieren die Sponsoren mit ihren Geld und haben die Tradition vertrieben , bei euch in Deutschland hat man die Tradition durch Tiernamen ausgelöscht . So ist das Leben !“ Horst Eckert

Das Salzburger Führungstrio

Duisburg/Augsburg, 11.September 2007 - Das ist geballte Eishockeykompetenz in einem Klub. Österrreich-Meister Red Bulls Salzburg hat seine Führungscrew gewaltig verstärkt. Cheftrainer Pierre Page, der von den Eisbären Berlin nach Salzburg kam, hat künftig als „Berater und Eistrainer“ den Russen Vladimir Yurzinov an seiner Seite. Yurzinov kann immerhin auf drei Olympia-Goldmedaillen und sieben Weltmeistertitel zurückblicken, die er mit dem UdSSR- und dann mit dem Russland-Nationalteam gewann. Daneben beschäftigen die Red Bulls noch Hardy Nilsson. Aus dem Meistercoach wurde nun der „Koordinator für internationales Eishockey“. Sein Ziel ist die Aufnahme der Red Bulls in die Deutsche Eishockey Liga (DEL).

Das soll ähnlich wie in Österreich gehen, wo gleich drei ausländische Klubs in der „Erste Bank Liga“, also der höchsten Spielklasse dabei sind. Zu den Slovenen HK Jesenice und Olimpija Ljubljana kommt nun noch Ungarns Serienmeister Alba Volan Szekesfehervar. Jesenice wird von dem auch bei uns bekannten Coach Cim Collins trainiert, der auch schon Deggendorf und den DEL-Klub Schwenningen betreute.

In Linz steht Jim Boni an der Bande, der vor einigen Jahren Ingolstadt in die DEL führte. Kevin Gaudet, der in der DEL schon Wedemark, Hannover, sowie den damaligen Zweitligisten Straubing unter seinen Fittichen hatte, trainiert die Capitals in Wien. Traurig ist man in der Alpenrepublik, das Altmeister VEU Feldkirch, einst ein großer Name in Eishockey-Europa, nur in der zweiten Spielklasse dabei ist.  Horst Eckert
Nur zwei Schweizer als Trainer der Nationalliga A
Duisburg/Augsburg, 5.September 2007 - In den 12 Klubs der Nationalliga A in der Schweiz sind mit Arno Del Curto, der schon seit 1996 den HC Davos betreut und Christian Weber (Langnau Tigers) nur zwei Eidgenossen tätig. Dazu zehn Ausländer. Der Tscheche Jan Tlacil (Ambri-Piotta) und der ehemalige deutsche Nationalspieler Harold Kreis, der seine zweite Saison bei den Zürich Lions beginnt, sowie zwei Skandinavier. Der Schwede Anders Eldebrink (Kloten Flyers) und der Finne Kari Eloranta (Rappersvil Lakers) sind auch noch Europäer. Der Rest sind Trainer aus Canada. Mike McParland (EHC Basel), John van Boxmeer (SC Bern), Serge Pelletier (Friburg-Gotteron), Chris McSorley (seit 2001 Servette Genf), Ivano Zanella (Italo-Canadier bei HC Lugano) und Sean Simpson (seit 2003 bei EV Zug), der 2000 mit München Barons deutscher Meister wurde und anschließen die Hamburg Freezers (2002/03) trainierte.
In der Nationalliga B ist Gary Prior seit Februar 2007 beschäftigt. Er trainierte vorher den EHC München.
In der Nationalliga A dürfen nur noch vier Ausländer pro Team verpflichtet werden – vorher waren es fünf. Eine sehr vernünftige Reduzierung mit der Begründung, das ab dem fünften „Gastarbeiter“ aus finanziellen Gründen die Qualität der Spieler deutlich abnimmt und es gleichwertige Schweizer gibt. Gar nicht so falsch gedacht!   Horst Eckert
Die Rubel-Millionäre und arme Superstars
Moskau, 23.8.2007Ein Arbeiter-Rentner in Russland bekommt im Schnitt 1 500 Rubel pro Monat.
Das sind 47,- Euro ! Ein aus der NHL zurückgeholter Eishockeystürmer wie z. B. der aus Kazakhstan stammende Alexej Perezhogin, verdient in der Russischen
Super Liga (RSL) 62,5 Millionen Rubel ( ca 2,55 Millionen $) pro Saison. Das ist das Dreifache von dem, das er als Linksaußen bei den Montreal Canadiens in der NHL verdient . Der früher für Avangard Omsk in der RSL spielende Stürmer hat sich Salavat Ufa angeschlossen. Er gehört in der NHL zu den in „Mittelmäßigen“. Zuhause ist er ein kleiner Rubel-König.
Zurückgekehrt ist auch Alexander Zhamnov, der von 1992 bis 2006 in der NHL für
Winnipeg, Chicago, Philadelphia und Boston gespielt hat. Er kehrte als Dollar-
Millionär heim und will nun in der RSL als Manager tätig werden. Er ist übrigens der Schwiegersohn von UdSSR-Legene Valerj Vassiljev, der als Verteidiger zweimal Olympiasieger und neunmal Weltmeister wurde. Er grüßt auf diesem Weg seine Freunde in Deutschland – besonders in Ratingen und Bad Reichenhall, wo er mal spielte. Auch seinen einstigen Boxpartner Ignaz Berndaner ! Wassiljev geht es gut, er hat eine Rente als Miliz-Offizier und einen Millionär als Schwiegersohn. Vielen anderen aus der alten Medaillensammler-Garde geht es nicht so gut. Für sie absolvieren die NHL-Russen jährlich ein Benefizspiel, um die Rente aufzubessern.
Vor allem die alten CSKA-Legenden müssen oft mit der normalen Offiziers- Rente von ca.60.- Euro leben ! Ein Oberstleutnant i.R. erhält ca. 2 200 Rubel (90 $ ).
Ein ehemaliger CSKA-Stürmer meinte lakonisch, „hätte man uns in die NHL gelassen, könnten wir heute den Kreml kaufen !“
Nur ganz wenige haben Zuhause eine zweite Karrtiere gemacht. Torhüter Vladislav Tretjak wurde ins Parlament, die „Duma“ gewählt und ist heute Verbandspräsident.
Vyacheslav Fetisov ist Sportminister und Sergej Makarov einer seiner Stellvertreter.
Andere gehen in das neue Rubel-Paradies nach Sibirien. Dort sitzt der Rubel locker und die neuen Herren subventionieren Eishockeyteams. So lockte Avangard Omsk,
von Chelesea London-Besitzer Abramowitch gesponsert, Alex Svitov aus einem laufenden Vertrag mit dem NHL-Team in Columbus. In Omsk verdient er drei Millionen Dollar ! Aber auch Klubs wie Sibir Nowosibirsk, Metallurg Novokuznetsk oder Chaborowsk „wildern“ in der NHL.
Das ist nicht verboten, denn Verbandspräsident Vladislav Tretjak lehnt es nach wie vor ab, das Transferabkommen mit der NHL und dem Weltverband IIHF zu akzeptieren. Jetzt geht es umgekehrt. Früher wilderte die NHL gnadenlos in Russland und holte Stars für ein Butterbrot nach Übersee. Jetzt schlagen die Russen zurück. Der Rubel ist jetzt eine frei konvertierbare Währung. Die Cracks spielen für Rubel und legen die dann in Dollar oder Euro vermögenswirksam an !

Valerj Wassiljev grüßt seine Freunde in Deutschland.
Hort Eckert
2006/07

Blick über die Grenzen (9.) Von Horst Eckert - Favoritensterben in den Play-offs in ganz Europa

Favoritensterben in den Play-offs in ganz Europa

Augsburg/Duisburg, 25. März 2007 - In den höchsten Spielklassen in Europa laufen die Play-offs auf Hochtouren. Damit ist wie immer ein interessantes Favoriten-sterben verbunden. Große Namen mußten die Saison vorzeitig beenden.

In der Russischen Superliga hat der Traditionsklub Krilija Moskau,

im Volksmund „Flügelchen“ genannt mit 20 Punkten Rückstand als Tabellenletzter die Saison beendet. Zwei weitere alte Bekannte sind in der ersten Play-off-Runde ausgeschieden. Alt-meister Dynamo Moskau flog gegen Jaroslavl raus und SKA

St. Petersburg scheiterte an Lada Togliatti.

In der Tschechischen Liga beendete Altmeister HC Vsetin die Vorrunde als Letzter. Rabat (früher Poldi) Kladno flog in der Qualifikation aus dem Play-off-Rennen.

Das mit Spannung und hohen Erwartungen in der Österreich Erste Bank Liga gestartete Gastteam Acroni Jesenice aus Slovenien, belegte nur Rang vier. Der ruhmreiche Traditionsklub Klagenfurter AC und der Senkrechtstarter der letzten Jahre Graz 99er kamen nicht in die Play-offs.

In Schweden kämpft der Traditionsklub Malmö um den Klassenerhalt. Zwei große Klubs, Djurgarden Stockholm und Frölunda Göteborg haben die die Play-off-Plätze verpasst.

In der finnischen SM-Liiga ist Serienmeister TPS  Turku gegen die Lathi Pelicans in der Play-off-Qualifikation gescheitert.

Frankreichs Altmeister HC Rouen flog im Semifinale gegen den HC Morzine Avoiaz raus und muß die Saison beenden.

Blick über die Grenzen (8) - Von Horst Eckert

Tore-Festival in Asien
Kazakhstan schlägt Thailand mit 52:1 Toren 

9. März 2007 - Ein richtiges Tore-Festival gab es beim Eishockeyturnier der Asien-Winterspiele in Zhengzou (China). Den Rekord-sieg bei diesem Turnier mit vielen Puck-Exoten landete Kazakhstan mit einem 5:1 Sieg gegen Thailand. Auch Gastgeber China ließ sich nicht betteln und fertigte Macau mit 26:0 ab. Heftig unter die Räder kamen auch die Cracks aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die gegen Kazakhstan 0:38 verloren. Zu den Punktlieferanten für die bekannten Puck-Nationen wie Japan, China und Korea, zählten auch Nord-Korea, Kuweit, Hong Kong und Malaysia. In der Finalrunde siegte dann Japan vor Kazakhstan, Süd-Korea und China.

Bei den Frauen wurde auch kräftig gejubelt. Hier siegte Kazakhstan vor Japan, China und Nord-Korea. Süd-Koreas Damen (0:29 gegen Japan, 0:20 gegen China und 0:14 gegen Kazakhstan) wurde Letzte des Turniers.

Blick über die Grenzen (7) - Von Horst Eckert

Japaner dominieren in  Asien-Liga 

7. Februar 2007 - Die Asien-Liga hat ihre Vorrunde abgeschlossen und geht jetzt in die Play-offs. Die Liga mit Klubs aus Japan, China und Korea wird deutlich von den Japanern beherrscht. Vorrunden-Champion wurde das Team Nippon Paper Cranes aus Kushiro (Japan). „Vize“ wurde eine weiteres Team aus dem Land der aufgehenden Sonne, „Seibu Prince Rapits“. Auf Rang drei der Japan-Klub, Altmeister Oji Paper Tomakomai. Rang vier und fünf belegen die beiden Korea-Klubs Kangwon Land. Chunechan und Anyang Halla. Die weiteren Plazierungen:
6. Nikko Kobe Ice Bucks (Japan), 7.
Hosa Peking (China) 8.
Changchun Fuao (China).
Bester Torjäger war der für Kangwonpielende  Kanadier Tim Smith. Gewinner der Assist-Wertung wurde der aus Tschechien stammenden Patrick Martinec, der für Anyang (Korea) spielt.  

„Freitag Nacht – Liga „ in Hong Kong 

Auf den drei Eisbahnen in chinesischen Hong Kong ist reger Betrieb. Im Januar fand ein internationales Turnier statt, das die Mannschaft Guangzhou (China) vor Gastgeber Hong Kong Hockey Associatin und einer Auswahl aus Macau gewann.
Viel Spaß gibt es bei der jeweils am Freitag stattfindenden Spielrunde „Freitag Nacht-Liga“ mit vier Teams aus Hong Kong. Derzeit führt souverän das Team „State Yellow“ vor GWS Blue, Snow White und Star Duke.

Blick über die Grenzen (6) - Von Horst Eckert

Augsburg/Duisburg, 17.Januar 2007

Haifa führt in Israel
Die Haifa Hawks, Titelverteidiger der Israel Liga geht wieder als Favorit in die Landesmeisterschaft. Die weiteren Erstligisten sind: HC Matula, Rishon Devils, HC Maalot und Piranhas Bat-Yam.  Eishockey ist immer noch ein Stiefkind des Sports, mit nur einer Eisbahn im Land. Trotzdem ist die Nationalmannschaft bis in die  Division II (früher B-Gruppe) vorgedrungen. Allerdings musste das Team beim Turnier in Amiens wieder absteigen. 
Israel

HK Stars Tallinn Nummer eins in Estland
Titelverteidiger HK Stars Tallinn ist souveräner Tabellen-führer der Estonia-League. Altmeister Välk 494 hat als Zweiter schon elf Punkte Rückstand. Dahinter folgen Narva PSK, HC Eagles und Viru Sputniks.
Estonia

Traditionsklubs in der zweiten Liga
Im polnischen Eishockey hat sich ein Wandel vollzogen. Alte Traditionsklubs und Serienmeister wie Legia Warschau, GKS Katowice und Polonia Bytom spielen in der zweiten Liga. In der obersten Spieleklasse, der „Wyniki Ekstraliga“ hat sich nach dem ersten Teil der Saison die Liga geteilt. Vorne spielen um den Titel: Cracovia Krakau (Meister 2006), GKS Tychy, Danzig-Stocziowiec, Podhale Novy Targ, Zaglebie und Thyssen-Krupp Torun. Vier Teams bilden die Relegationsrunde: Unia Oswiecim, Akuna Naprzod, KTH Krynica und KH Sanok.
Poland

Blick über die Grenzen (5) - Von Horst Eckert

Trainerwechsel ohne Erfolg
Neue Besen kehren nicht immer gut, was auch für die Stars der Trainerbranchen gilt. Das muss derzeit Canadas Star-Trainer Dave King erleben. Er ging nach einigen Niederlagen mit Magnitogorsk (Russland)  freiwillig, wie man das in Russland so erledigt, aus dem Amt. Seit November 2006 trainiert er nun den schwedischen Traditionsklub Malmö mit dem schönen Vornamen „Redhawks“. Gebracht hat das wenig. Der ehemalige Coach der Hamburg Freezers (2003-05), liegt mit seinem Team hoffnungslos am Tabellenende. Die Fans fordern die Ablösung von Dave King. 

Moskau wird zu Eishockey-Provinz

Vor einigen Jahren beherrschten die Klubs aus der Hauptstadt Moskau die heimische Liga. CSKA wurde Rekordmeister, Dynamo löste die Armee-Truppe ab, Spartak und Krilija mischten vorne mit. Derzeit sieht es traurig aus für die Team der Russland-Metropole. Man hat zwar die modernsten Eis-Paläste, aber die Leistung hinkt hinter dem Rest der Liga her. Einzig CSKA Moskau, trainiert von Nationalteam-Chefcoach Vyacheslav  Bykov kann mithalten – allerdings auch schon rund 20 Punkte hinter Spitzenreiter Bars Kazan. Dynamo ist im hinteren Mittelfeld platziert und Krilija, das man liebevoll „Flügelchen“ nennt, steht vor dem Abflug in die zweite Liga. Dort spielt auch Spartak, der vierte Klub aus Moskau. Furore macht derzeit nur der fünfte Klub aus dem Großraum Moskau, der Vorstadtklub Khimik Mytishi. In der Superarena der Vorstädter werden bald auch Spiele der Weltmeisterschaft 2007 ausgetragen. Das Khimik-Team ging zuletzt beim Spenglercup in Davos regelrecht „baden“ und landete auf dem vorletzten Platz, was in Moskau heftig kritisiert wurde. Die Puckfans rund um den Kreml sind verwöhnt.

Hardy Nilsson wieder Meistermachter?
Hardy Nilsson, früher Meistertrainer in Köln und Düsseldorf, dann Nationaltrainer in Schweden, steht derzeit an der Bande des Österreich-Tabellenführers Red Bulls Salzburg und will mit seinen Schützlingen einen weiteren Meistertitel in eine Titelsammlung aufnehmen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Die Salzburger führen knapp vor Titelverteidiger Villach die Tabelle der „Erste Bank Liga" an.

Blick über die Grenzen (4) - Von Horst Eckert

Slovenien mit NHL-Trainerlegende

22. Dezember 2006 - In Slovenien fand der große Umbruch statt. Zuerst wurde an Stelle des langjährigen Verbandspräsidenten Ernest Aljancic, dessen Nachfolger Damjan Mihevic in sein Amt eingeführt. Und dann folgte die überraschende Verpflichtung des 57-jährigen Amerikansers Ted Sator als Staatstrainer. Sator war vor Jahren Trainer bei den New York Rangers und den Buffalo Sabres in der National Hockey League. Interessant auch das Abschneiden des slovenischen Spitzenklubs Acroni Jesenice in der Österreichischen „Erste Bank-Liga“. Nach 29 Runden belegen die Slovenen  Rang sechs unter acht Klubs und schnitten schwächer ab als erwartet. Slovenia

Auch Weißrussland holt Coach aus der NHL

Der Belarus-Verband gab in Minsk bekannt, das die Natio-nalmannschaft künftig von dem Amerikaner Curt Fraser (48) ge-coacht wird. Fraser bestritt in seiner aktiven Zeit 769 NHL-Spie-le für die Vancouver Canucks, die Chicago Black Hawks, die Minnesota North Stars und die Los Angeles Kings. International spielte er beim Canada Cup 1987 für das USA-Team. Belarus

Großes Turnier in Singapur

Singapur bereitet sich auf ein großes internationales Turnier vor. Zu Gast in der „saubersten Stadt der Welt“ sind Teams aus Bangkok, aus China, Japan Hong Kong und Indonesien. Nette Klubnamen tauchen in der Teilnehmerliste auf. Kuala Lumpur Indochine Cobras, Shanghai Sharks, Tokyo Canadiens und Singapore Inslanders.  Singapore

Blick über die Grenzen (3) - Von Horst Eckert

15. Dezember 2006 - In Lettland, dem letzten WM-Austragungsland hat Eishockey einen sehr hohen Stellenwert. Das kleine Land mit  nur 2,2 Millionen Einwohnern schickt eine Sechserliga ins Rennen um die Landesmeisterschaft. Viele Cracks eifern den großen Alt-star Helmut Balderis nach, der heute als Verbands-Vizepräsi-dent mit dem heimischen Eishockey verbunden ist. In der „Samsun-Premjerliga Lettland“ führt nicht der Titelverteidiger und hohe Favorit Riga 2000, sondern Außenseiter ASK Ogre. Exmeister Liepas Metalurgs steht nach 22 gespielten Runden auf Rang drei. Riga 20, Latgale und abgeschlagen Energija bilden den zweiten Teil der Tabelle. Latvia

In Belgien ist bereits der Cupsieger ermittelt. In einer Siebener-Liga wurde der Pokal ausgespielt. Vorjahrsmeister White Caps Turnhout holte sich mit sieben Punkten Vorsprung die begehrte Trophy. Olympia Heist, Chiefs Leuven, HYC Herentals, Pantoms Deurne, Bulldogs Liege und Schlusslicht Future Leuven ( ohne einen einzigen Punkt) belegten die weiteren Plätze. Rekordergebnis der Pokalrunde: White Caps Turnhout – Future Leuven 25:0! Belgium

In Iceland gingen fünf Teams ins Rennen um die Meisterschaft. Favorit ist Titelverteidiger Skautefelag Reykyavik. Ernsthafte Medaillenanwärter hinter dem Altmeister sind Skautafelag Akureyrar und Jakarniv Vestermannaeyjum. Iceland

Blick über die Grenzen (2) - Von Horst Eckert

Niederlande
4.12.2006 - Bei unseren Nachbarn ist die erste Runde schon vorbei. In der Vorrunde A schieden Groningen, Conjo Tilburg und Zoetemeer aus. In der Gruppe B sind Utrecht, Eindhofen und Dordrecht ausgeschieden. Die Ehrendivision mit nunmehr 6 Teams hat zehn Runden hinter sich:

  1. DESTIL Trappers Tilburg

  2. Hatulek Emperores Nijmegen (Titelverteidiger)

  3. Ruiters Eaters Geleen

  4. Amstel Tigers Amsterdam

  5. Vadeko Flyers Heerenveen

  6. Hijs Calco Wolves Den Haag
    Netherlands
     

Interliga
Die Interliga 2006/07 startete mit fünf Teams aus drei Nationen:
Ujpesti TE Budapest und Alba Volan Skekesfehervar (Ungarn), Olimpija Ljubljana und Slavia Ljubljana (Slovenien) sowie Med-vescak Zagreb
(Croatien). 
 

Ukraine
In der Ukraine startete die 15 Landesmeisterschaft  mit sechs Mannschaften, davon fünf aus der Hauptstadt Kiew:Perkut Kiew, ATEK Kiew, Companion Kiew, Sokol Kiew, Volki Dnepropetrovsk, sowie der U 20 Auswahl von Kiew. 
Ukraine
 

Ungarn
Die Borsodi-Liga Ungarns startete mit sieben Teams. Angeführt von Titelverteidiger Alba Volan Szekesfehervar. Außerdem dabei: Csikszeredai SC, Ujpesti Budapest, Miskolici JJE Mis-kolic, Ferencvaros Budapest, DAB Extra HU Dunaujvarosi und Fehervari Titanok. Miskolic spielt schon in der neuen „Ice Hall-Arena“.
Zu Saisonbeginn wurde der „HUNGARY-CUP 2006“ ausge-spielt.
Halbfinale: Alba Volan – Ujpesti Budapest 5:0, Dunauj-varosi 5:2. Finale: Alba Volan Szekesfehervar – Dunaujvarosi 5:2. Ungarn 

Aktueller Blick über die Grenzen im November 2006 -  Von Horst Eckert

Polen
30.11.2006 - In der polnischen Nationalliga sind bereits über 25 Spieltage absolviert. Altmeister GKS Tychy führt die Tabelle der zwi-schenzeitlich geteilten Liga an. Die ersten Sechs bilden die Gruppe A, die restlichen vier Teams spielen gegen den Abstieg. Vorne mit dabei, Titelverteidiger Cracovia Krakau, Stoczniowiec Danzig (Gdansk) und Vorjahrsfinalist Podhale Novy Targ.  Die beiden Neulinge, Naprzod Janow und KTH Krynica kämpfen gegen den Abstieg. Weit abgeschlagen und Abstiegskandidat ist KH Sanok, das schon über zehn Punkte Rückstand hat. 
Poland

Rumänien
Titelverteidiger und Serienmeister Steaua Bukarest und der Sport Club Miercurea Ciuc führen mit Abstand die Tabelle an. HCM Galati und die Studenten aus Bukarest liegen nach 20 Runden abgeschlagen auf den beiden letzten Rängen der Sechserliga.
Romania

Slovenien
In der Nationalliga erwischte Altmeister HDD Olimpia Ljubljana (Laibach) einen Raketenstart und führt nach sieben Runden unbesiegt die Tabelle an. Titelverteidiger HK Acroni Jesenice hat schon acht Punkte Rückstand. Schlusslicht ist die zweite Mannschat aus Ljubljana, „Slavija“. 
Slovenia

Croatien
Titelverteidiger KHL Medvescak Zagreb startet mit vier Siegen in Serie und führt die Liga, die mit nur vier Teams gestartet ist, souverän an. Ortsrivale KHL Zagreb begann mit einer Serie von drei kräftigen Niederlagen.
Croatia

Fünf Bewerber für WM 2012

Zürich/Duisburg, 5.September 2006- Die nationalen Verbände von Tschechien (Spielorte Prag und Mähr.-Ostrau), Dänemark (Kopenhagen), Finnland (Helsinki, Turku), Ungarn (Budapest, Székesfehérvár) und Schweden (Stockholm, Malmö) haben ihre Bereitschaft bekundet, als Gastgeber der WM 2012 zu fungieren. Der Schlusstermin dieser Bewerbungen war der 1. September. Der nächste Schritt sieht die Bereitstellung der entsprechenden Unterlagen bis zum 15. Januar 2007 vor. Die endgültige Entscheidung wird durch den Jahreskongress des Weltverbandes IIHF während der 71. WM in Moskau zwischen dem 10. und 13. Mai 2007 gefällt. Von den fünf Bewerbern haben Ungarn und Dänemark noch nie die Gastgeberrolle gespielt. Finnland (zuletzt Gastgeber vor drei Jahren), Ungarn und Sweden (Gastgeber vor vier Jahren) zogen ihre Bewerbungen für 2011 zurück oder verloren den Kampf für 2011, wo bekanntlich die Slowakei Ausrichter ist.