Eishockey-Almanach 2008
Eishockey international - mit den Puck-Exoten dieser Welt
  Switzerland Aktive - Arenen - Referees
 Nationen-Ranking bei IIHF-Weltmeisterschaften ab1920

Nation Meister
2005

Meister 2006

Meister 2007

Meister 2008

Switzerland
SUI

President:
Fredy Egli
Director: Peter Zahner

Schweizerischer Eishockeyverband
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8050 Zürich
Switzerland

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Nationaltrainer Ralph Krueger

HC Davos HC Lugano

Nationalliga A 2006/07
HC Davos zum 28. Mal Schweizer Meister  

Teams

Sp.

Tore

Pte

  1. HC Davos

44

154:115

85

  2. SC Bern

44

163:115

84

  3. EV Zug

44

153:117

81

  4. Kloten Flyers

44

173:128

80

  5. HC Lugano

44

143:123

80

  6. SC Rappersvil-Jona

44

149:141

70

  7. Servette Genf

44

147:140

65

  8. ZSC Lions Zürich

44

111:127

60

  9. HC Ambri-Piotta

44

128:165

52

10. HC Fribourg-Gotteron

44

134:166

50

11. SC Langnau Tigers

44

115:160

47

12. EHC Basel

44

103:170

38

 Play-offs (bestof 7) 

Davos      - ZSC Zürich

2:3*

1:3

3:1

2:5        

4:2

3:1

3:0

Bern - Gen

2:1

3:2

4:2

1:2

7:3

 

 

Zug      - Rappersvil

2:3

3:4*

1:4

6:5**

6:3

5:1

6:2

Lugano    - Kloten

3:6

2:3*

8:1

1:3

5:3

1:3

 

Semifinals

 

 

 

 

 

 

 

Davos     - Kloten

5:0

3:4

4:3

6:3

3:1

 

 

Bern - Zug

4:0

1:0

4:0

1:3

4:0

 

 

Finals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Davos  - Bern

3:2 

0:4

3:1

2:3 

3:1

1:2

1:0

 HC Davos zum 28. Mal Schweizer Meister  
Nationalliga A Qualifikation (best of 7)

Ambri        - Basel

3:2

5:4*

4:2

2:3

4:5

2:3

5:1

Fribourg  - Langnau

6:3

3:2

4:3*

4:3*

 

 

 

2. Runde

 

 

 

 

 

 

 

Langnau  - Basel

2:0

3:4

9:2

0:4

0:4

2:3*

 

 Fribourg , Ambri-Piotta u. Basel schafften  Klassenerhalt
Relegation mit NL B –Meister EHC Biel

Langnau – EHC Biel

4:1

5:2

2:5

6:1

5:3

SC Langnau bleibt in der Nationalliga A
Schweizer Meister 1916-2007 

1916-18

SC Bern

1974+75

SC Bern

1919+20

Bellerive Vevey

1976

SC Langnau

1921

HC Gstaad

1977

SC Bern

1922+23

EHC St. Moritz

1978

EHC Biel

1924+25

HC Gstaad

1979

SC Bern

1926+27

HC Davos

1980

EHC Arosa

1928

EHC St. Moritz

1981

EHC Biel

1929-33

HC Davos

1982

EHC Arosa

1934-37

Kein Meister

1983

EHC Biel

1938+39

HC Davos

1984+85

HC Davos

1940

Kein Meister

1986-88

HC Lugano

1941-48

HC Davos

1989

SC Bern

1949

Zürcher SC

1990

HC Lugano

1950

HC Davos

1991+92

SC Bern

1951-57

EHC Arosa

1993-96

EHC Kloten

1958

HC Davos

1997

SC Bern

1959

SC Bern

1998

EV Zug

1960

HC Davos

1999

HC Lugano

1961

Zürcher SC

2000+01

Zürcher SC Lions

1962

EHC Visp

2002

HC Davos

1963+64

HC Villars

2003

HC Lugano

1965

SC Bern

2004

SC Bern

1966

Grashoppers Zürich

2005

HC Davos

1967

EHC Kloten

2006

HC Lugano

1968-73

La Chaux de Fonds

2007

HC Davos

 

Nationalliga A 2007/08 

Team

Sp

Tore

Pt.

  1. SC Bern  

50

167:  92

111

  2. Servette Genf

50

172:135

  89

  3. Kloten Flyers

50

147:131

  87

  4. EV Zug

50

174:151

  86

  5. HC Davos

50

156:124

  84

  6. ZSC Zürich Lions

50

158:125

  81

  7. SC Rapperswil Jona

50

156:167

  76

  8. HC Fribourg-Gotteron

50

132:163

  70

  9. HC Lugano

50

130:149

  69

10. SC Langnau Tigers

50

175:195

  68

11. HC  Ambri-Piotta

50

160:180

  63

12. EHC Basel

50

  98:213

  16

 Play-offs (bestof 7) 

Bern          - Fribourg

5:3

1:2

5:1

2:3

1:2

3:4

 

Genf          - Rapperswil

2:1

2:5

6:0

3:1

4:2

 

 

Kloten        - Zürich

1:5

3:5

4:5

2:1

2:3

 

 

Zug            - Davos

2:1

5:4

3:2

6:7

2:3

1:2

0:4

Semifinals

 

 

 

 

 

 

 

Genf           - Fribourg

5:3

2:1

4:1

2:3

6:1

 

 

Davos         - Zürich

3:2

3:4

0:4

2:3

4:1

1:5

 

Finals

 

 

 

 

 

 

 

Genf           - Zürich

4:3

4:2

2:3

2:3

2:3

1:2

 

 Meister 2007/08:
 
ZSC Zürich Lions

 


Neuer Playoff-Modus - Direkter Auf-/Abstieg abgelehnt
Basel, 17. Juni -
SchweizWie es sich im Winter abgezeichnet hatte, wurde in der Schweiz den Clubs ein Auswahlverfahren für die Playoffs zur Abstimmung gebracht, wie man es in Schweden kennt. Dieses wurde bei erster Abstimmung zwar mit 28:32 Stimmen abgelehnt, eine Stunde später nach einer Mittagspause und einem Rückkommensantrag von Bern aber mit 35:25 Stimmen angenommen.

Der bereits im Februar den Clubs angedeutete Antrag von Willi Vögtlin, Ressortleiter Spielbetrieb der Nationalliga, sieht vor, dass man die Qualifikation attraktiver macht und mögliche Manipulationen am Ende der Qualifikation um die Ränge zur Playoff-Paarungen durch ein Auswahlverfahren verhindert. Neu können in der NLA und NLB die ersten drei Mannschaften nach der Qualifikation ihre Gegner aus den Rängen 5 bis 8 der Reihe nach auswählen, analog in den Playouts der Neunplatzierte seinen Gegner der Ränge 11/12. Ab dem Halbfinale wäre alles beim Alten (Paarungen nach Qualifikationsrängen).

Argumentiert wurde nicht nur, dass dieser Modus attraktiver und sportlich gerechter wäre, sondern auch dass man mehr Emotionen und Medienpräsenz hätte, so könnte die Auswahl der Paarungen live im Fernsehen gezeigt werden wie in Schweden während 30 Minuten.

Ein Grund war auch die neu eingeführte Drei-Punkte-Regelung. "In Finnland wird die Regel zu 99 Prozent eingeführt, weil man nach der Einführung der Drei-Punkte-Regelung in sechs Spielen Untersuchungen wegen Verdachts auf Manipulation einleitete", so Vögtlin. Kritisiert am Antrag wurde unter anderem, dass für die Mannschaften kein Unterschied bestehe, auf welchen Rängen zwischen fünf und acht man klassiert wäre. Einige Clubvertreter fürchteten sich vor interne Reibereien bei der Auswahl.

Schlussendlich wurde der erste Antrag mit 28:32 Stimmen bei neun Enthaltungen abgelehnt. Dieses Bild hat sich nach der Mittagspause geändert durch einen Rückkommensantrag von Marc Lüthi (Bern) geändert. Die zweite Abstimmung ging 35:25 gewonnen. Neben den anfänglichen Befürwortern Bern, SCL Tigers, Lugano, ZSC Lions, Biel, La Chaux-de-Fonds, Chur, Langenthal, Olten, Sierre, Visp und die GCK Lions waren in der zweiten Wahl auch Davos, Lausanne und Thurgau dafür.

Der vom EHC Biel beantragte direkte Auf-/Abstieg zwischen der NLA und NLB wurde abgelehnt. Damit müssen Aufstiegskandidaten weiterhin über die Mühlen der Ligaqualifikation.

Der EHC Biel brachte an der Gesellschafterversammlung der Nationalliga seinen angekündigten Antrag "für einen sportlich fairen Auf- und Abstiegsmodus", welche für den Auf-/Abstieg im Jahr 2007 hätte eingeführt werden sollen und dafür eine Dreiviertels-Mehrheit benötigt hätte bzw. für das Jahr 2008 eine einfache Mehrheit. Für 2007 wurde der Antrag mit 23:37 Stimmen abgelehn, für 2008 mit 23:34 Stimmen bei drei Enthaltungen.

Der Modusvorschlag der Bieler sah vor, dass der NLB-Meister automatisch in die NLA aufsteigt, sofern er auch die weiteren Kriterien der Nationalliga (Wirtschaft, Finanzen, Infrastruktur, Management/Logistik) erfüllt. Aus der NLA würde der Playout-Verlierer direkt in die NLA absteigen, sobald die Liga auf 14 Mannschaften aufgestockt wäre. Der Seeländer Club, welcher bislang in mehreren Anläufen in der Ligaqualifikation scheiterte, argumentiert, dass der NLA-Club in der Ligaqualifikation übervorteilt sei und man mit einem Direktaufstieg die NLB attraktiver machen würde. Zudem sei ein Direktaufstieg in den meisten Ligen der Welt üblich und durch das heutige System würden hohe finanziellen Risiken bei Aufstiegskandidaten gefordert, um in einer Ligaqualifikation bestehen zu können, welche das Unternehmen gefährden können.

Wie in früheren Abstimmungen blieb man in einer geheimen Abstimmung dem bisherigen System treu. Gegner dürften vor allem einige NLA-Clubs gewesen sein, aber auch NLB-Clubs mit weniger Ambitionen, welche nicht zwei weitere Clubs an die höchste Liga verlieren wollten.

Für 2007/08 wurde die Zahl der Ausländer in der NLA von fünf auf vier reduziert. Diese dürfen aus sämtlichen Ländern kommen, es wird nicht mehr zwischen Ausländern der EU und dem Rest der Welt entschieden.

Aufgrund von Anträgen des HC Davos und eines alternativen Antrags des Nationalliga-Aufsichtsrats wurden vier Abstimmungen geführt. Mit 38:0 Stimmen wurde angenommen, dass ab 2007/08 nicht mehr zwischen Ausländern aus der EU und anderen Ländern unterschieden wird wie bislang. Die meisten NLB-Clubs enthielten sich für die NLA-Geschäfte die Stimmen. Mit 26:12 wurde angenommen, dass die Anzahl der Ausländer pro Mannschaft und Spiel für 2007/08 von fünf auf vier reduziert wird (Gegner: Basel, Bern, Lugano, Rapperswil). Mit 24:14 Stimmen angenommen wurde für 2007/08, dass man pro Club wieder ein Kontingent einführt und zwar für acht Ausländer, welche pro Saison und Club lizenziert werden dürfen (Gegner: Basel, Bern, Lugano, ZSC Lions, La Chaux-de-Fonds). Damit möchte man die zahlreichen Wechsel, teilweise nur für einzelne Spiele, unterbinden. Die Kontingente wurden 2005 abgeschafft, weil man dadurch befürchtete, das Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU zu brechen und Klagen befürchtete. Diese Meinung scheint sich nun geändert zu haben.

In der NLB blieb mit 24:0 Stimmen alles beim Alten: Zwei Ausländer ohne Kontingentierung.

Schweiz: Siebter Meistertitel für den HC Lugano
Lugano, 14. April -
SchweizDer HC Lugano kann sein Clubemblem mit einem weiteren Stern ergänzen: Die Tessiner sicherten sich zum siebten Mal den Schweizer Meistertitel.  Der Qualifikationszweite gewann das fünfte Finalspiel gegen den HC Davos 3:1. In einer lange offenen Partie fiel das dritte Tor erst mit der Schlusssirene.
Damit haben die Tessiner die Serie mit 4:1 für sich entschieden.  Nach der Pokalübergabe wird im frühlingshaften Lugano in einer Freinacht der siebte Meistertitel gefeiert. Letztmals holten sich die Bianconeri 2003 den Titel.