Eishockey-Almanach 2008
Eishockey international - mit den Puck-Exoten dieser Welt
Austria / Österreich  Aktive - Arenen - Referees 
 Nationen-Ranking bei IIHF-Weltmeisterschaften ab 1920

Nation AUT 2005

Meister 2006

Meister 2007

Meister 2008
Austria Österreich

Einwohner: 8 185 000

Verband: Österreichischer Eishockeyverband (gegr. 1912)

Sitz: Prinz Eugen Str. 12, 1040 Wien

Präsident: Dr. Dieter Kalt

IIHF-Mitglied seit: 1912

1. WM-Teilnahme: 1928

1.Olympiateilnahme: 1912

1. Länderspiel: 2.2.1912: Böhmen-Österreich 5:0

Aktive Spieler: 9 000, davon 4 900 Nachwuchs

Eisstadien: 24 Hallen, 79 Freiluftbahnen

Nationale Liga: Erste Bank Liga, 8 Klubs, 56 Runden u. Play-offs

 

Nationalteam:

Trainer: Jim Boni (NEU) GM: Giuseppe Mion

AUT

12
Wien Capitals

ÖÖsterreich-Meister 2006:
 EC Pasut Villacher SV

 

Erste Bank Eishockey-Liga  2005/06

Teams

Sp.

Tore

P

1. Red Bulls Salzburg

48

177:140

49

2. EC Pasut Villacher SV

48

149:125

47

3. Innsbrucker Haie

48

160:147

40

4. Vienna Capitals

48

173:163

40

5. Klagenfurter AC

48

136:152

39

          

Play-offs (best of 7) 

Halbfinals

1

2

3

4

5

6

7

Salzburg - Vienna Cap.

6:1

3:2

0:5

5:3

4:1

 

 

Villach - Innsbruck

5:2

3:4

4:1

5:1

2:3

2:3

6:4

Finals

Salzburg - Villach

2:3

1:4

3:0

4:3

2:6

2:3

 

Österreich-Meister 2006: EC Pasut Villacher SV 

   

   ERSTE BANK LIGA 2006/07
Österreich-Meister 2006/07: Red Bulls Salzburg

     Teams

Sp.

Tore

Pte

1. Red Bulls Salzburg

56

232:157

64

2. VSV Villach

56

205:161

56

3. EHC Linz

56

197:167

51

4. Wien Capitals

56

214:201

48

5. Acroni Jesenice (SLO)

56

194:192

48

6. Haie Innsbruck

56

188:221

43

7. Klagenfurter AC

56

173:208

35

8. Graz 99ers

56

163:254

19

Play-offs (best of 5)
Halbfinale(* = Overtime / ** = nach Penaltyschießen)

Salzburg   - Wien Capitals

9:3

5:3

6:5

 

 

Villach       - Linz

7:4

4:3*

4:2

 

 

Finals

 

 

 

 

 

Salzburg    - Villach

2:0

3:4**

6:3

3:0

4:2

Österreich-Meister 2006/07: Red Bulls Salzburg

Die besten Skorer

   Name

Team

T

A

Pte

1. Todd Elik

HCI

21

77

90

2. Bob Wren

Wien

30

63

93

3. Michael Creng

Wien

46

46

92

4. Aaron Fox

HKJ

40

52

92

5. Dany Bousquet

VSV

40

42

82

Die  besten Torhüter     SVS %

1. Gert Prohaska

VSV

51

3078

92,37

2. Seamus Kotyk

HKJ

21

1060

91,71

3. Pat  Machreich

EHL

47

2584

91.10

MEISTER ÖSTERREICH 1923 – 2007

1923-31

Wiener EV

1975

ATSE Graz

1932

Pötzleinsdorfer SK

1976+77

Klagenfurter AC

1933

Wiener EV

1978

ATSE Graz

1934+35

Klagenfurter AC

1979+80

Klagenfurter AC

1936

Keine Meisterschaft

1981

SV Villach

1937

Wiener EV

1982-84

VEU  Feldkirch

1938

Engelmann Wien

1985-88

Klagenfurter AC

1939-45

Keine Meisterschaft (D)

1989

GEV Innsbruck

1946

Engelmann Wien

1990

VEU Feldkirch

1947+48

Wiener EV

1991

GEV Innsbruck

1949-51

Wiener EG

1992+93

SV Villach

1952

Klagenfurter AC

1994-98

VEU Feldkirch

1953+54

Innsbrucker EV

1999

SV Villach

1955

Klagenfurter AC

2000+01

Klagenfuter AC

1956+57

Engelmann Wien

2002 

SV Villach

1958+59

Innsbrucker EV

2003

Black Wings Linz

1960

Klagenfurter AC

2004

Klagenfurter AC

1961

Innsbrucker EV

2005

Wien Capitals

1962

Wiener EV

2006

SV Villach

1963

Innsbrucker EV

2007

 Red Bulls Salzburg

1964-74

11 x Klagenfurter AC

 

 

Erste Bank Eishockey Liga 2007/08 

Team

Sp

Tore

Pt.

  1. EHC Linz

36

111:  91

49

  2. Wien Capitals

36

122:  86

49

  3. Red Bulls Salzburg

36

121:108

46

  4. HK Jesenice (SLO)

36

100:  94

46

  5. Klagenfurter AC

36

119:102

45

  6. VSV Villach

36

109:109

42

  7. HC Innsbruck

36

124:116

41

  8. Olimpija Ljubljana (SLO)

36

108:107

37

  9. EC Graz 99er

36

  99:132

35

10. Alba Volan  (Ungarn)

36

  69:137

14

 Play-offs (best of 5) 

Wien            - Innsbruck

3:0

4:1

4:3

 

 

 

Klagenfurt    - Ljubljana

1:3

0:4

2:3

 

 

 

Linz              - Jesenice

5:2

2:4

4:3

1:4

5:3

 

Salzburg      - Villach

5:4

4:1

0:3

2:8

3:0

 

Semifinals  (best of 7)

 

 

 

 

 

 

Wien            - Salzburg

2:4

2:5

3:4

1:7

 

 

Linz             - Ljubljana

4:1

2:3

1:3

2:3

4:2

0:2

Finals

 

 

 

 

 

 

Salzburg      - Ljubljana

2:3

3:1

3:4

5:0

5:0

3:2

 Meister 2007/08: Red Bulls Salzburg

 

ÖEHV Generalversammlung mit Neuwahlen
Wien, 17. Juni -
ÖsterreichIn Kapfenberg fand die 61. Generalversammlung des ÖEHV mit Neuwahlen statt. Das Team um Präsident Dr. Dieter Kalt wurde nach erfolgreicher Periode mit einstimmiger Entlastung für weitere vier Jahre wiedergewählt. Renato Hagen, der Mitte Mai vom Schiedsrichterkollegium zum neuen Obmann gewählt wurde, ist in den Vorstand kooptiert.
Der Abstieg des Nationalteams bei der Heim WM ist Vergangenheit, der sofortige Wiederaufstieg bei der Weltmeisterschaft in Tallinn Zukunft. Dementsprechend will der ÖEHV mit Präsident Dr. Kalt an der Spitze durchstarten.

Erste Bank Eishockey Liga
Bei der gestrigen Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass der HK Jesenice an der Erste Bank Eishockey Liga teilnehmen kann. Die Durchführungsbestimmungen wurden gemeinsam mit der Liga abgesprochen und werden in den nächsten Tagen versendet.
Beschlossen wurde, dass die Liga am
22. September 2006 beginn und spätestens am 10. April 2007 beendet wird. Gespielt wird mit vier Grunddurchgängen (Hin- und Rück), Halbfinale „Best-of-Five“, Finale „Best-of-Seven“. Dies war der ausdrückliche Wunsch der EBEL Vereine, da sie sonst die Meinung vertreten dass die Liga nicht finanzierbar ist.

Zukünftige Projekte

Diskutiert wurden im Rahmen der Vorstandssitzung das Damenprojekt 2014 und das ÖEHV Nachwuchsprojekt wobei beide Projekte in den nächsten Tagen der BSO vorgelegt werden.
Statutenänderung
Im Zuge der Generalversammlung wurden auch die Statuten entsprechend der Anträge der Generalversammlung abgeändert. Die Vertreter der Erste Bank Eishockey Liga, Nationalliga und der Damen werden zukünftig zu den entsprechenden Themenkreisen eingeladen und können die Anliegen, Probleme und Wünsche im Rahmen der Vorstandssitzung deponieren. Die jeweiligen Vertreter für ihre Ligen und der Vertreter für die Division Damen Eishockey werden dem ÖEHV bekannt gegeben.

Rekordträchtig: Zuschauer stürmen Erste Bank Liga

Wien, April 2006 - Das an Dramatik kaum zu überbietende Ende der diesjährigen Finalserie war die Krönung einer erneut fantastischen Eishockeysaison, in der der ständig steigende Fanzustrom die Zuschauerzahlen erstmals über die 600.000er Marke schnellen ließ. Die neue Rekordmarke von 3.275 Besuchern pro Spiel bedeutet ein Plus von 128 Prozent im Vergleich zu 2000/01 – der Start der „Liga-Neuzeit“.

Wie bereits zur Saisonhälfte prognostiziert, wurde nach dem Zuschauerrekord von erstmals über einer halben Million im Grunddurchgang nun auch erstmalig die 600.000er Marke erreicht. Mit 605.890 Zuschauern ist die Begeisterung bereits doppelt so hoch wie noch vor fünf Jahren (2000/01: 302.830 Zuschauer).

Die diesjährige Saison in der Erste Bank Eishockey Liga war geprägt von einer immer spannenden Tabellenkonstellation, von einem dramatischen Play-off-Endspurt und schließlich von einer packenden Finalserie mit einem Ende, das nur der Sport selbst schreiben kann.

3.275 Fans fieberten im Schnitt pro Spiel mit ihrer Mannschaft mit, was eine bereits über 75%ige Auslastung der EBEL-Arenen bedeutet. Den höchsten Zuschauerschnitt hatte heuer der EV Vienna Capitals mit 3.852 pro Spiel, womit die Albert-Schultz-Halle über die gesamte Saison mit 91,7 Prozent Auslastung bereits nahe an die Kapazitätsgrenze heranreichte. Den absolut meisten Fans von 113.800 dankte es der frisch gebackene Meister, der EC Pasut VSV mit dem 6. Titel in der Vereinsgeschichte. Der HC TWK Innsbruck, der EHC Liwest Linz und der neue Vizemeister, der EC The Red Bulls Salzburg, können sich ebenfalls über steigende Zuschauerzahlen freuen - letzterer sogar über einen Anstieg von 56 Prozent (!).

Der EC KAC konnte den beachtlichen Besucherschnitt aus dem Vorjahr, wo der Rekordmeister erst im Finale unterlegen war, trotz Nichterreichen der heurigen Play-offs trotzdem beinahe halten (-1%). Obwohl der EC Graz 99ers rund ein Fünftel weniger Zuschauer als im Vorjahr, wo man nur äußerst knapp an der Play-off Teilnahme gescheitert war, verbuchen konnte, reichen die 2.478 Fans im Schnitt fast an die Bestmarke vor erst fünf Jahren (2000/01: Spitzenreiter Black Wings Linz mit 2.522 Besucher pro Spiel).

Die Zuschauer sorgten schlussendlich in allen 6 Finalspielen für eine 100%ige Auslastung und heizten die Stimmung derart an, dass die EBEL-Cracks förmlich zu Höchstleistungen getrieben wurden.

Neben dem erfreulichen Anstieg der Besucherzahlen spiegelt sich die steigende Tendenz auch im Bereich der Pressearbeit unter anderem mit 420 Aussendungen der Pressestelle der Erste Bank Eishockey Liga in der Saison 2005/06 wider. Sind die Zuschauerwerte heuer um 6,8 Prozent gestiegen so wird im Bereich der Printberichterstattung in den Medien sogar ein Plus von zumindest 10 Prozent erreicht werden. Der endgültige Bericht (Print und TV) zur wieder gestiegenen Medienpräsenz wird in etwa drei Wochen nach Ende der detaillierten Auswertung feststehen.

Österreich: Villach ist Meister
Villach, 3. April - Der VSV ist Meister! Zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte sicherten sich die Blau-Weißen von der Drau den Österreichischen Eishockeytitel. In einem dramatischen 6. Finale schlugen die Adler die Red Bulls aus Salzburg mit 3:2, wobei der Siegtreffer in der 78. Minute fiel! Damit gewinnen die Kärntner die Best of Seven Serie mit 4:2 Siegen!

Der EC Pasut VSV gewann in der übervollen Villacher Stadthalle gegen den EC The Red Bulls Salzburg 3:2 n.V. (2:1, 0:1, 0:0, 1:0), gewinnt die best-of-7-Finalserie 4:2 und ist zum 6. Mal österreichischer Eishockeymeister. Dany Bousquet erzielte in der 78. Minute den entscheidenden Treffer, die Stadthalle von da an ein einziges Tollhaus.

Bei den Adlern fehlte Kapitän Herby Hohenberger, der im letzten Spiel einen Knöchelbruch erlitten hatte. Coach Holst startete mit einem 5er „Abwehrradl“, wo Oraze trotz erlittener Gehirnerschütterung die Zähne zusammenbiss, sowie auch der Salzburger Burke Henry, der trotz eines gebrochenen Fingers (seit dem Halbfinale) erneut spielte. VSV-Stürmer Kromp, der Ausfälle in der VSV-Abwehr schon oft kompensiert hatte, agierte im Powerplay an der Blauen. Indes rückte Hager anstelle des erkrankten Grabher-Meier in den dritten Sturm der Red Bulls.

Diese legten auch gleich einen Traumstart hin. Noch in der ersten Minute brachte Martin Ulrich (Assist Trattnig) mit dem ersten Schuss aufs Adler-Gehäuse die Gäste in Führung. Nachdem in der 3. Minute der VSV seine erste Möglichkeit durch Kromp vorgefunden hatte, gab es in der Folge je zwei Powerplaymöglichkeiten, in denen die Villacher die größeren Chancen vorfanden. Die Red Bulls liefen sich erneut im Penaltykilling der Blau-Weissen fest. Danach zog Trattnig allerdings nur knapp den Kürzeren gegen Prohaska, während Irbe auf der anderen Seite vorerst den Ausgleich nach einer Möglichkeit von Scoville verhindern konnte. Dann kam die 18. Minute: Kromp besorgte mit einem Onetimer fast aus heiterem Himmel den Ausgleich, ehe Peintner, nach einem gewonnen Bully im Angriffsdrittel, 13 Sekunden später, nachdem Irbe auch diesmal noch mit der Schaufel dran gewesen war, erneut den Doppelschlag und die 2:1 Führung fixierte. Die Salzburger konnten trotz des Traumstarts ihr spielerisches Potenzial noch nicht ausschöpfen, die Villacher nach dem ersten Drittel auf Meisterkurs.

Die Mozartstädter erwischten allerdings auch im Mittelabschnitt den besseren Start und agierten auch nach der Möglichkeit von Trattnig frischer und stärker als in Abschnitt eins. Beim VSV, wo sich in den zweiten 20 Minuten eine gewisse Müdigkeit breit gemacht hatte, wechselte Kromp dann doch in die Abwehr. Seinen Platz im zweiten Sturm nahm Herzog ein. Nachdem es durch Kalt und Peintner Chancen auf beiden Seiten gegeben hatte, war das wieder gefundene Kombinationsspiel der Salzburger in der 28. Minute auch von Erfolg geprägt. Andre Lakos tankte sich ins Angriffsdrittel durch, passte backhand zu Lind, der zwar noch an Prohaska scheiterte, ehe Banham im Nachsetzen den verdienten Ausgleich zum 2:2 erzielte. Danach gab es weiter Chancen auf beiden Seiten. Die Villacher hatten ihre stärkste Phase nach den ersten Strafen im Mittelabschnitt ab der 33. Minute im 4 gegen 3. Auch durch die bisher hervorragenden Leistungen von Prohaska und Irbe, war nach 40 Minuten weiterhin alles offen.

Nachdem im letzten Spiel 6 von 8 Toren in Überzahl gefallen waren, wollte keines der beiden Teams mehr eine Strafe riskieren. Trotz vorsichtigerer Gangart hatten die Salzburger weiter mehr vom Spiel, in der 46. Minuten nach einem Schuss von Artursson ans Kreuzeck aber kein Glück. In der 58. Minute scheiterte Martin Pewal aus 3 Metern, danach war Goalie Prohaska auch gegen Thoresen Sieger geblieben. Kaspitz hatte allerdings in der Schlussminute den Matchball für die Villacher am Blatt, Irbe verhinderte aber den „Meistertreffer“. Nachdem es erstmals in der Finalserie nach 60 Minuten unentschieden gestanden war, ging es in die Sudden-Victory-Overtime, die solange mit 4 gegen 4 gespielt wird (nach jeweils 20 Minuten Eisreinigung), bis der entscheidende Treffer fällt.

In dieser an Dramatik kaum zu überbietenden Verlängerung hatten die Adler nach wenigen Minuten durch Bousquet und Scoville den Meistertitel schon am Schläger. In einem Hin und Her an Chancen, wo Prohaska auch einiges zu Nichte machen musste, hatte danach auch Stewart noch einmal die Chance auf den Siegtreffer, der in der 18. Minute dann auch fiel: Kein geringerer als der Topscorer der Liga höchstpersönlich, Dany Bousquet, schoss die Adler nach 17 Min 31 Sek zum Meistertitel.

Stimmen zum Spiel:

Dieter Kalt:
Das Spiel stand 87 min (Korrektur: 77 min) auf des Messers Schneide und Villach hat verdient gewonnen; wir haben einfach zu unkonstant gespielt

Andre Lakos:
Eine Goldene wär sicher schöner; Eine super Serie; Hut ab vor Villach; Leider immer wieder blöde Fehler; Wie kann man den Frust heute noch rausbringen: SCHEISS egal ....

Roland Kaspitz:
Ich hab nur gedacht: "bitte hau eins eine, ich will nicht mehr nach Salzburg"; A Brutale Mannschaftsleistung; unser Mannschaft hat Charakter; Ein bisserl Alk wird schon im Spiel sein

Greg Holst:
Absolut unglaublich; ich freu mich für die Spieler; unglaublicher Siegeswille; Salzburg war unglaublich gut; wir werden morgen schlecht beisammen sein;

Darrell Scoville:
Ein wunderbares Gefühl; egal wies morgen sein wird (nach der Frage wies morgen noch drauf sind) ich werd lächeln.

Dan Gauthier:
Es ist unglaublich; ich hab es so genossen; es war ein gutes Spiel fürs Österreichische Eishockey

EC Pasut VSV - EC The Red Bulls 3:2 n.V. (2:1, 0:1, 0:0, 1:0)

Play Off Finale (Best of Seven):
EC The Red Bulls Salzburg - EC Pasut VSV 2:4 (2:3, 1:4, 3:0, 4:3, 2:6, 2:3 n. V.)

Österreich: Legionärsstreit gelöst - 42 + 2 Transferkarten
Wien, 28. März - Der Streit um die Transferkartenregelung in der EBEL ist gelöst! Vor dem vierten Finale trafen sich die Präsidien der Bundesliga und des ÖEHV, um diese Frage zu diskutieren - und man fand eine Lösung. In der Saison 2006/07 wird es insgesamt 42 + 2 Transferkarten für die Bundesliga geben. 44 Legionäre dürfen in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse Österreichs auflaufen. Das ist das Ergebnis einer Präsidiumssitzung vor dem vierten Finale in Villach. Die Aufteilung ist dabei so, dass jeder Bundesligist 6 Legionäre einsetzen darf, was insgesamt 42 Ausländer in der Liga bedeuten würde. Die restlichen beiden Transferkarten dürfen die Vereine innerhalb der Liga nach ihrem Gutdünken aufteilen.
Somit könnte es zum Beispiel eine Regelung geben, dass das schlechteste Team der Liga mit 8 Legionären ausgestattet wird, was für die am Transfermarkt so arg gebeutelten Grazer sprechen würde. Weniger wahrscheinlich ist eine Aufteilung mit je einem zusätzlichen Legionäre für die letzten beiden Teams. Dadurch würden auch die Black Wings Linz als Sechster der aktuellen Meisterschaft einen zusätzlichen Ausländerplatz erhalten. Beim aggressiven Auftritt der Stahlstädter am Transfermarkt ist kaum davon auszugehen, dass die Linzer diesen zusätzlichen Legionär zugesprochen bekämen.
Alles in allem der erwartete Kompromiss zwischen der EBEL und dem ÖEHV, mit dem wohl alle leben können. Somit steht einer Planung der Vereine für die Spielzeit 2006/07 nichts mehr im Wege. Vorher muss dieser Kompromiss aber noch von den Vereinen der EBEL abgesegnet werden.