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Systemgastronomie – eine Branche mit vielen Chancen |
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Duisburg, 6. Dezember 2011 – Ende September hat die fünfte
McDonalds-Filiale der MTS-Systemgastronomie GmbH im
Hauptbahnhof Duisburg eröffnet. Ein Team von rund 70
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen kümmert sich seither,
auch dank der vermittelnden Hilfe der Agentur für Arbeit
Duisburg, in diesem Vorzeigerestaurant um das leibliche Wohl
der Gäs-te.
„Wie gut die Beschäftigungschancen in der Systemgastronomie
sind, zu der auch dieser hochmoderne Betrieb gehört, sollen
einige wenige Zahlen zeigen. Den 65 offenen Stellen für den
Beruf Fachmann/frau für Systemgastronomie standen im
November gerade 10 arbeitslos gemeldete Fachkräfte
gegenüber“, beschreibt Angela Schoofs, Chefin der Duisburger
Arbeitsagentur die Situation für Arbeitgeber und
Arbeitsagentur, wenn es darum geht Stellen in diesem Bereich
zu besetzen. „Umso zufriedener sind wir, dass es dank
gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten gelungen ist,
hier ein motiviertes und qualifiziertes Team an den Start zu
bringen.“
Mit seinen 188 Sitzplätzen zählt das Restaurant im
Hauptbahnhof zu den „Flagship Restaurants“ mit McCafe der
McDonalds-Gruppe. Es ist eines der fünf Restaurants, die von
der MTS-Systemgastronomie GmbH im Duisburger Stadtgebiet
betrieben werden.
Markus Schröpfer, Geschäftsführer der MTS-Systemgastronomie
GmbH: „Wir bieten in unserem Haus über 300 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern interessante und anspruchsvolle
Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen. Über 30
Auszubildende bilden wir in im Beruf Fachmann/frau für
Systemgastronomie mit hervorragenden
Beschäftigungsaussichten aus. Beste Voraussetzungen also,
sich beruflich in der Systemgastronomie zu verwirklichen.“
Während in den Vorjahren viele der bei der Arbeitsagentur
aus diesem Bereich gemeldeten Stellen noch Teilzeitstellen
waren, hat sich in diesem Jahr die Situation deutlich
geändert. Zwei Drittel aller Stellen sind Vollzeitstellen.
„Ob es sich hierbei um eine Reaktion auf den sich zukünftig
verstärkt abzeichnenden Fachkräftebedarf handelt, wage ich
nicht zu behaupten. Sicher ist aber, die Systemgastronomie
bietet viele Chancen – man muss sie nur ergreifen. Belegen
können dies die 13 Arbeits- und 48 Ausbildungsstellen von 11
Betrieben der Systemgastronomie“, so Schoofs. |
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Schulen und Arbeitsagentur im Dialog |
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Duisburg, 30. November 2011 – 2013 werden doppelte
Abiturjahrgänge die Schulen verlassen. In einer
Informations- und Diskussionsveranstaltung der Agentur für
Arbeit Duisburg mit Vertretern Duisburger Gymnasien,
Gesamtschulen und Kollegschulen ging es unter dem Titel
„Perspektive 2025 – neue Karrie-rechancen für Abiturienten“
darum, die sich durch den wachsenden Fachkräftebedarf
bietenden Chancen, auch außerhalb der Hochschulen zu
beschreiben.
Bezirksregierung, Universität Duisburg Essen,
Niederrheinische Industrie und Handelskammer,
Unternehmerverband Ruhr-Niederrhein, Hüttenwerke Krupp
Mannesmann, Fachhochschule für Ökonomie und Management,
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie, zentrale Auslands-
und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit und Agentur
für Arbeit Duisburg zeichneten den
Schulvertreterinnen und Schulvertretern ein differenziertes
und facettenreiches Bild beruflicher Möglichkeiten für die
doppelten Abiturjahrgänge.
„2012 haben in Duisburg nur zwei Schulen einen doppelten
Abiturjahrgang. Die „große Welle“ wird erst 2013 kommen. Den
Schulen kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu, begleiten sie
doch die jungen Menschen sehr nah auf ihrem Weg zur
Berufswahlentscheidung“, so Angela Schoofs, Chefin der
Duisburger Arbeitsagentur. „Damit die enge Zusammenarbeit
aller Beteiligten in dieser besonderen Situation und vor dem
Hintergrund der demographischen Veränderungen noch weiter
verbessert wird, haben wir als Agentur für Arbeit Duisburg
hierhin eingeladen. Uns geht es vor allem darum, den Blick
der kommenden Abiturjahrgänge auf die sich verstärkt
bietenden guten Berufschancen mit Studium oder betrieblicher
Ausbildung zu öffnen. Handwerk, Handel und Industrie wissen,
dass sie die Fachkräfte der Zukunft nicht nur über das
Studium, sondern auch über anspruchsvolle Ausbildungsgänge
für Abiturienten hier und heute rekrutieren müssen.“
Hilfe bei der richtigen Berufswahl, die unnötige
Warteschleifen und Fehlentscheidungen vermeiden hilft,
bietet dabei das breite Angebot der örtlichen Agentur für
Arbeit. Neben den Selbstinformationseinrichtungen (BiZ),
individuellen Beratungsgesprächen besteht auch in
hochentwickelten Testverfahren, die individuellen Eignungs-
und Neigungsschwerpunkte für eine angestrebte Studien- oder
Berufswahl feststellen zu lassen.
Terminabsprachen und weitergehende Informationen zum
Informations- und Beratungsangebot der Arbeitsagentur unter
der Telefonnummer 01801 555 111*.
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912 Duisburger nicht mehr arbeitslos gemeldet
Arbeitslosenzahl sank
unter die 30.000er Marke |
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Duisburg, 30. November 2011 – „Der November hat erstmals
seit 2008 die Zahl der in Duisburg arbeitslos gemeldeten
Personen wieder knapp unter die 30.000er Marke sinken
lassen“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am
Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im November: - 212 auf 29.956
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 912
Arbeitslosenquote im November: unverändert bei 12,4 Prozent
Mit 29.956 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im November 212 oder 0,7 Prozent weniger
Personen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Damit sind
aktuell 912 Personen oder 3,0 Prozent weniger Menschen als
im Vorjahresmonat arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote
liegt unverändert bei 12,4 Prozent. Im November des
Vorjahres lag die Quote bei 12,7 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den
Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im November im
Versicherungsbereich (SGB III) leicht um 0,1 Prozentpunkte
auf jetzt 2,2 Prozent gesunken. Im Vorjahresmonat lag sie
bei 2,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im
November 2011.
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote in
diesem November ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 10,1
Prozent. Sie ist damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als im
Vorjahresmonat, wo sie noch bei 10,4 Prozent lag. „Der
Arbeitsmarkt in Duisburg ist weiterhin stabil. Beide
Rechtskreise profitieren hiervon“, erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im November die
günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet,
weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht
als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im
engeren Sinne), lag im November 2011 um 3.198 oder 7,8
Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit, die sich gegenüber November 2010 um 912
oder 3,0 Prozent verringert hat.
Im November waren 5.387 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Absolut sind das
144 oder 2,6 Prozent weniger als im Oktober. Die aktuellen
Werte liegen damit im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges
auch weiterhin, wie schon in den Vormonaten, unter den
Werten des Vorjahresmonats. Diesmal um 350 oder 6,1 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im November geringfügig auf jetzt 24.569
Menschen (- 68 Personen oder - 0,3 Prozent gegenüber dem
Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag
damit um 562 Personen oder 2,2 Prozent unter den
November-Zahlen des Vorjahres.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit ist im November
saisontypisch angestiegen. Lag sie im Oktober noch bei
5.243, so ist sie im November auf jetzt 5.728 gestiegen (+
485 oder + 9,3 Prozent). Im November des Vorjahres
verzeichneten wir 5.793 Zugänge in Arbeitslosigkeit, d.h. im
Vorjahresmonat waren die Zugänge um 65 oder 1,1 Prozent
höher.
Von den 5.728 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.718 aus
einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem
Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.709 Personen lag,
bedeutet dies eine Steigerung um 9 oder 0,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit aber weiterhin rückläufig (1.818
im November 2010, was einen Rückgang um 100 Personen oder
5,5 Prozent bedeutet). Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit
ist im November mehr Menschen als im Vormonat gelungen. Mit
1.625 Personen sind es 193 oder 13,5 Prozent mehr als im
Oktober 2011. Auch gegenüber dem Vorjahresmonat gelang dies
144 Personen (+ 9,7 Prozent) mehr als im November 2010, wo
dieser Wert noch bei 1.481 lag.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im
November 5.960 Personen. Das waren 547 mehr als im Oktober
2011 und 147 mehr als im November 2010.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat April 2011 lag bei
642 Personen in 59 Betrieben. Für den Monat Juni 2011 zeigt
sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 45
Betriebe mit 408 betroffenen Personen.
„Die Entwicklung von Stellenzugang und–bestand zeigen die
saisonübliche Entwicklung. Mit den ersten kalten Tagen
reagieren die witterungsabhängigen Gewerke. Wie Stabil die
Konjunktur aber dennoch trägt zeigt das Beispiel des
verarbeitenden Gewerbes. Hier verzeichnen wir zum Vormonat
beim Stellenbestand ein Plus von 5,1 Prozent und zum
Vorjahresmonat um 8,8 Prozent. Auch im Stellenzugang haben
wir hier gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 9,1
Prozent“, so Schoofs.
Mit 957 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang
geringfügig unter den Zugangszahlen vom Oktober 2011 mit 992
neu gemeldeten Stellen (- 353 oder - 3,5 Prozent), aber
deutlich über denen vom November 2010 mit 823 neu gemeldeten
Stellen (+ 134 oder + 16,3 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im November gegenüber
dem Oktober um 172 oder 5,5 Prozent auf nun 2.968
Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat waren 2.622
Stellenangebote im Bestand (346 oder 13,2 Prozent weniger
als in diesem November).
„Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit zeigt weiter
eine positive Entwicklung. Wir verzeichnen in diesem
November den niedrigsten Novemberwert seit 2008 und den
zweitniedrigsten seit 2000“, erläutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit sank im November auf 2.503
Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 2.532 (- 29
oder - 1,1 Prozent). Im November 2010 waren noch 2.689 junge
Menschen arbeitslos gemeldet (- 186 oder – 6,9 Prozent).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im November auf jetzt 8.089 gesunken (- 15 oder - 0,2
Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen wir eine
Steigerung um 774 oder 10,6 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist ebenfalls geringfügig auf jetzt 4.461 gesunken (-
2). Auch hier haben wir gegenüber dem Vorjahresmonat (3.849)
höhere Werte (+ 612 oder + 15,9 Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.319 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 19 oder 0,2
Prozent mehr als im Vormonat, aber 183 oder 2,2 Prozent
weniger als im November des Vorjahres.
Die Langzeitarbeitslosigkeit hat im November leicht auf
jetzt 13.876 Personen zugenommen (+ 27 oder + 0,2 Prozent
gegenüber dem Vormonat). Im November 2010 waren 13.620
Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen (+ 256 oder
+ 1,9 Prozent).
„Der Arbeitsmarkt im November zeigt sich bislang von allen
negativen Prognosen unbeeindruckt. Die Arbeitslosenzahlen
sinken, Stellenbestand und –zugang befinden sich weiter auf
einem hohen Niveau“, so Schoofs. „Ich hoffe, dass die
Konjunktur weiter trägt und die Unternehmen ihre Bemühungen
zur Rekrutierung von Fachkräften, unabhängig von der
Konjunkturentwicklung, weiter forcieren. Noch besser wäre
es, wenn die Unternehmen bei der Ar-beitskräftesuch auch
diejenigen Personen berücksichtigen würden, die als
zweitbeste aus dem Verfahren hervorgegangen sind.“ |
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Erstes Azubi-Chef-Dating in der Duisburger Arbeitsagentur |
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Duisburg, 17. November 2011 – Sechs Personalchefs trafen am
heutigen Donnerstag beim ersten Azubi-Chef-Dating in der
Duisburger Arbeitsagentur auf 30 junge Menschen, die eine
Ausbildungsstelle suchen. In kurzen Gesprächen hatten beide
Seiten Gelegenheit zu klären, ob sie als Arbeitgeber oder
Auszubildender zueinander passen.
„Manchmal muss man neue Wege gehen, um noch erfolgreicher
den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken. Das
Azubi-Chef-Dating ist so ein Weg“, machte Angela Schoofs,
Chefin der Duisburger Arbeitsagentur deutlich. „Die
Personalchefs treffen bei uns auf ausgesuchte und
interessierte Bewerberinnen und Bewerber. Den jungen Leuten
bieten wir die Chance, sich in kurzer Zeit 6 verschiedenen
Personalchefs zu präsentieren und sie von den eigenen
Stärken zu überzeugen.“
Zu den 6 beteiligten Unternehmen gehören die Sparkasse
Duisburg, die Targobank AG & CO. KGaA, die Cundus AG, die
Debeka Versicherung und die GeBAG Duisburger Gemeinnützige
Baugesellschaft AG. Im Gepäck hatten sie Ausbildungsstellen
in den Berufen Büro- und Bankkaufmann/frau, Kaufmann/frau
für Versicherung und Finanzen, Immobilienkaufmann/frau und
Fachinformatiker/in.
Die 30 ausgewählten Jugendlichen waren speziell von der
Arbeitsagentur auf die beteiligten Unternehmen vorbereitet
worden. Beim „Azubi-Chef-Dating“ standen beiden Seiten
jeweils 15 Minuten Gesprächszeit zur Verfügung. In dieser
Zeit hatten die jun-gen Leute Gelegenheit, mit
Bewerbungsunterlagen und im Gespräch zu überzeugen.
Gleichzeitig konnten die Personalchefs eine erste
Einschätzung treffen, wer zukünftig zum Unternehmen passen
kann.
„So viele konzentrierte Gespräche in so kurzen Zeitabständen
fordern schon sehr, geben aber beiden Seiten ein gutes Bild
vom jeweiligen Gegenüber“, so Schoofs. „Wir halten das „Azubi-Chef-Dating
für einen erfolgversprechenden Schritt auf dem Weg zur
Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs.“
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Sonderregelungen zum
konjunkturellen Kurzarbeitergeld laufen früher aus |
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Duisburg, 15. November 2011 – Die Sonderregelungen des
Kurzarbeitergeldes trugen in NRW mit dazu bei, die negativen
Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009/2010 zu begrenzen. In
der Spitze lag die Kurzarbeit im Mai 2009 bei 342.400
Arbeitnehmern in 13.656 Unternehmen in NRW.
Mit den Konjunkturpaketen hat die Bundesregierung zur
Arbeitskräftesicherung in der Wirtschaftskrise
Erleichterungen beim konjunkturellen Kurzarbeitergeld
befristet eingeführt. Die Sonderregelungen sollten
ursprünglich bis 31. März 2012 gelten. Mit dem Gesetz zur
Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde
das End-Datum der Sonderregelungen auf den 31. Dezember
vorverlegt.
Zum Jahresbeginn 2012 gilt für konjunkturelle Kurzarbeit in
Unternehmen weitestgehend wieder das Recht vor der
Wirtschaftskrise 2009. Das bedeutet im Einzelnen:
• Arbeitgeber tragen wieder allein die
Sozialversicherungsbeiträge auf das Kurzarbeitergeld.
• Der Arbeitsausfall ist nur dann erheblich, wenn für
mindestens ein Drittel der beschäftigten Arbeitnehmer des
Betriebes oder der Betriebsabteilung mehr als 10 Prozent des
monatlichen Bruttoarbeitsentgelts ausfallen.
• Betriebliche oder tarifliche Regelungen zur Bildung von
Minussalden bei Arbeits-zeitschwankungen sind vor der
Nutzung von Kurzarbeit grundsätzlich auszuschöpfen.
• In Betrieben der Bauwirtschaft entfällt damit die
pauschalierte Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für
Angestellte. In Betrieben des Gerüstbaus entfällt diese
Erstattung komplett.
• Zeitarbeitsunternehmen können keine konjunkturelle
Kurzarbeit durchführen.
Betroffene Betriebe, die entweder bereits in Kurzarbeit sind
oder Kurzarbeit anzeigen wollen, können sich an das
Bearbeitungsbüro Arbeitgeber / Träger der Agentur für Arbeit
Duisburg wenden.
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Arbeitslosenzahl im Oktober:
- 142 auf 30.168
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 699
Arbeitslosenquote im Oktober: - 0,1 Prozentpunkte auf 12,4
Prozent |
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Duisburg,
2. November 2011 – „Trotz vermehrter Arbeitslosmeldungen zum
Quartalsende war im Oktober die Arbeitslosigkeit in Duisburg
weiter rückläufig und die Schwelle von 30.000 Arbeitslosen
ist nur knapp verfehlt worden“, so Angela Schoofs,
Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger
Arbeitsmarkt.
Mit 30.168 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im Oktober 142 oder 0,5 Prozent weniger
Personen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Damit sind
aktuell 699 Personen oder 2,3 Prozent weniger Menschen als
im Vorjahresmonat arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote
sank dadurch im Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf 12,4
Prozent. Im Oktober des Vorjahres lag die Quote bei 12,7
Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den
Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im Oktober im
Versicherungsbereich (SGB III) leicht um 0,1 Prozentpunkte
auf jetzt 2,3 Prozent gestiegen. Im Vorjahresmonat lag sie
bei 2,4 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte höher als in
diesem Oktober. In der Grundsicherung (SGB II) sank die
Arbeitslosenquote in diesem Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf
10,2 Prozent. Sie ist damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger
als im Vorjahresmonat, wo sie noch bei 10,4 Prozent lag.
„Die saisonüblichen Entlassungen zum Quartalsende spiegeln
sich insbesondere in den Zahlen des Versicherungsbereichs
wider. Als Indikator für eine Trendwende am Arbeitsmarkt
taugen diese Zahlen aber nicht, bewegen sie sich doch auf
dem üblichen Niveau eines Oktobers“, erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Oktober die
günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet,
weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht
als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im
engeren Sinne), lag im Oktober 2011 um 3.096 oder 7,5
Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit, die sich gegenüber Oktober 2010 um 699
oder 2,3 Prozent verringert hat. Im Oktober waren
5.531Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich
arbeitslos gemeldet. Absolut sind das 109 oder 2,0 Prozent
mehr als im September. Die aktuellen Werte liegen damit im
Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges weiter unter den
Werten des Vorjahresmonats. Diesmal um 226 oder 3,9 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im Oktober weiter auf jetzt 24.637
Menschen (- 251 Personen oder - 1,0 Prozent gegenüber dem
Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag
damit um 473 Personen oder 1,9 Prozent unter den
Oktober-Zahlen des Vorjahres. Die Zahl der Zugänge in
Arbeitslosigkeit war im Oktober rückläufig. Lag sie im
September noch bei 5.741, so ist sie im Oktober auf jetzt
5.243 gesunken (- 498 oder - 8,7 Prozent). Im Oktober des
Vorjahres verzeichneten wir 5.755 Zugänge in
Arbeitslosigkeit (- 512 oder - 8,9 Prozent gegenüber Oktober
2010).
Von den 5.243 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.709 aus
einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem
Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.582 Personen lag,
bedeutet dies eine Steigerung um 127 oder 8,0 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit aber leicht rückläufig (1.760 im
Oktober 2010, was einen Rückgang um 51 oder 2,9 Prozent
bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Oktober weniger
Menschen als im Vormonat gelungen. Mit 1.432 Personen sind
es 233 oder 14,0 Prozent weniger als im September 2011. Auch
gegenüber dem Vorjahresmonat gelang dies 244 Personen (-
14,6 Prozent) weniger als im Oktober 2010, wo dieser Wert
noch bei 1.676 lag.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im
Oktober 5.413 Personen. Das waren 1.679 weniger als im
September 2011 und 975 weniger als im Oktober 2010. Die Zahl
der Kurzarbeiter für den Monat März 2011 lag bei 643
Personen in 68 Betrieben. Für den Monat Mai 2011 zeigt sich
im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 57
Betriebe mit 775 betroffenen Personen.
„Der Stellenzugang hat im Oktober ein wenig an Dynamik
verloren. Auch wenn ein Rückgang beim Zugang von 18,6
Prozent bei den neu gemeldeten Arbeitsstellen dramatisch
klingt, gilt es zu beachten, dass wir uns von äußerst guten
Werten in den Vormonaten auf einen „normalen“ Oktoberwert
eingependelt haben“, so Schoofs.
Mit 992 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang
deutlich unter den Zugangszahlen vom September 2011 mit
1.219 neu gemeldeten Stellen (- 2273 oder - 18,6 Prozent)
und auch unter denen vom Oktober 2010 mit 1.063 neu
gemeldeten Stellen (- 71 oder - 6,7 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im Oktober gegenüber dem
September um 65 oder 2,0 Prozent auf nun 3.140
Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat waren 2.713
Stellenangebote im Bestand (427 oder 15,7 Prozent weniger
als in diesem Oktober).
„Auch im Oktober ist die Jugendarbeitslosigkeit dank
Studien- und Ausbildungsbeginn weiter gesunken. Wenn wir auf
den Zeitraum ab dem Jahr 2000 zurückblicken war nur im
Oktober 2008 die Jugendarbeitslosigkeit mit 2.308
arbeitslosen jungen Menschen niedriger als in diesem
Oktober. Auf diesem er-folgreichen Weg müssen wir weiter
fortfahren“, mahnt Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit sank im Oktober auf 2.532
Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 2.678 (- 146
oder - 5,5 Prozent). Im Oktober 2010 waren noch 2.810 junge
Menschen arbeitslos gemeldet (- 278 oder – 9,9 Prozent).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im Oktober auf jetzt 8.104 gestiegen (+ 100 oder + 1,2
Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen wir eine
Steigerung um 908 oder 12,6 Prozent. Die darin enthaltene
Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist ebenfalls
auf jetzt 4.463 gestiegen (+ 132 oder + 3,0 Prozent). Auch
hier haben wir gegenüber dem Vorjahreszeitraum höhere Werte
(+ 700 oder + 18,6 Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.300 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 50 oder 0,6
Prozent mehr als im Vormonat, aber 193 oder 2,3 Prozent
weniger als im Oktober des Vorjahres. Die
Langzeitarbeitslosigkeit ist im Oktober weiter auf 13.849
Personen gesunken (- 72 oder – 0,5 Prozent gegenüber dem
Vormonat). Seit dem diesjährigen Höchststand von 14.564
langzeitarbeitslosen Personen im Juni 2011 ist die Zahl bis
zum Oktober kontinuierlich abgeschmolzen. Im Oktober 2010
waren 13.525 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen
(+ 324 oder + 2,4 Prozent).
„Den Zuwachs an Langzeitarbeitslosen im Oktober 2011
gegenüber dem Vorjahresmonat müssen wir vor dem Hintergrund
einer deutlichen Reduzierung der Arbeitsgelegenheiten sehen.
Deren Zahl hat sich gegenüber dem Oktober des Vorjahres um
1.753 oder 55,9 Prozent verringert. Auf der anderen Seite
haben wir einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den
Langzeitarbeitslosen um 324 oder 2,4 Prozent. Die
Arbeitslosigkeit in dieser Personengruppe ist demnach nicht
im gleichen Umfang gestiegen, wie sich die Zahl der
Arbeitsgelegenheiten verringert hat. Dies zeigt, der erste
Arbeitsmarkt hat auch diesen Menschen zahlreiche Chancen zu
bieten“, so Schoofs.
„Die Ziele von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik erscheinen
oft sehr verschieden. Gemeinsam ist ihnen aber immer, dass
jeder Mensch ein Leben in Würde leben soll. In Würde,
darüber besteht Konsens in dieser Stadt, bedeutet
insbesondere ein Leben durch eigenes und ausreichendes
Einkommen auf dem ersten Arbeitsmarkt“, so Schoofs. „Der
zweite Arbeitsmarkt kann immer nur eine zeitlich befristete
Etappe auf diesem Weg und so nie auf Dauer angelegt sein.
Zudem müssen wir stets individuell prüfen, welche Hilfe die
richtige ist und dem Menschen am meisten hilft.
Würde man jedoch Menschen auf Dauer einem zweiten
Arbeitsmarkt überstellen, so bedeutete dies, sie auch
dauerhaft ihrer Chancen auf ein Leben in Würde zu berauben.“ |
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