Agentur für Arbeit Duisburg  Mai - Juli 2010

 

Arbeitslosenzahl im Juni: - 70 auf 32.318 - Arbeitslosenquote im Juni: unverändert bei 13,3 Prozent - Ein „lohnenswertes“ Angebot der Arbeitsagentur

Duisburg, 30. Juni 2010 – „Der Juni zeigte die übliche saisonale Entwicklung der Arbeitslosigkeit mit leicht gesunkenen Arbeitslosenzahlen “, beschreibt Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg die aktuelle Lage. 
Mit 32.318 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Juni 70 oder 0,2 Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren damit im Juni aber immer noch 231 Personen oder 0,7 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 13,3 Prozent. Im Juni des Vorjahres lag sie bei 13,2 Prozent. „Wie schon seit einigen Monaten hatten wir im Juni wieder einen deutlichen
Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich und einen leichten Anstieg im Bereich der Grundsicherung zu verzeichnen“, erläuterte Schoofs. Im Juni waren 6.145 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 221 oder 3,5 Prozent weniger als noch im Mai. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag hier die Arbeitslosenzahl um 888 oder 12,6 Prozent niedriger, wie nun schon drei Monate in Folge. Im Bereich der Grundsicherung stieg im Juni erneut die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen an, jetzt im siebenten Monat in Folge, auf nunmehr 26.173 Menschen (151 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat).
Gegenüber dem Juni 2009 lag die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 1.119 Personen oder 4,5 Prozent höher. Die Zugänge in Arbeitslosigkeit haben im Juni wieder zugenommen. Sie
stiegen von 5.706 auf 6.003 (+297 oder +5,2 Prozent). Von den 6.003 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.835 aus vorhergehender Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.722 Personen lag, bedeutet dies eine Zunahme um 113 oder 6,6 Prozent.
Auch gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit angestiegen (1.725 im Juni 2009, das sind +110 oder + 6,4 Prozent).
Erfreulicher ist das Bild, das sich im Juni bei der Rückkehr in die Erwerbstätigkeit bietet. 1.606 Personen war dies im Juni gelungen (+19 oder +1,2 Prozent gegenüber dem Mai 2010). Im Vorjahresmonat, im Juni 2009, war dies 1.631 Personen gelungen. Gegenüber dem Juni 2009 bedeutet dies einen Rückgang um 25 Personen oder 1,5 Prozent. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juni 6.087 Personen. Das waren 90 mehr als im Mai 2010 und 477 mehr als im Juni des Vorjahres.
Im Mai gingen von den Betrieben 7 Anzeigen zu konjunktureller Kurzarbeit ein. Betroffen werden können von dieser im Mai angezeigten Kurzarbeit 50 Personen. „Leider setzte sich die positive Entwicklung beim Stellenzugang nicht fort. Auch wenn die aktuellen Wirtschaftsdaten eine positive wirtschaftliche Lage beschreiben, so schlug sich dies jedoch nicht in einem verstärkten Stellenzugang nieder“, bemerkte Schoofs. Mit 906 neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 58 oder 6,0 Prozent geringer als im Mai. Er lag damit aber immer noch um 262 oder 40,7 Prozent über dem Stellenzugang im Juni 2009.
Im Gegensatz zum Stellenzugang ist der Bestand an Stellenangeboten im Juni gegenüber dem Mai um 129 oder 5,8 Prozent auf 2.354 Stellenangebote angestiegen. Im Vorjahresmonat waren mit 1.783 (571 oder 32,0 Prozent) deutlich weniger Stellenangebote gemeldet gewesen. Anders als in den Vormonaten ist die Arbeitslosigkeit bei den Personen unter 25 Jahre im Juni 2010 nicht weiter gesunken. Mit einem Zuwachs von 30 oder 1,1 Prozent sind nun 2.868 Personen unter 25 Jahre arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt damit um 282 Personen oder 10,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. „Bei der Jugendarbeitslosigkeit finden wir die gleiche Entwicklung vor wie bei der Entwicklung der Gesamtzahlen. Rückgänge im Versicherungsbereich und ein Anstieg der Zahlen in der Grundsicherung“, so Schoofs.
Die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen zeigte im Berichtsmonat nur geringfügige Veränderungen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen stieg im Juni minimal auf 7.244 (+77 oder +1,1 Prozent), und die der arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.697 (+31 oder +0,8 Prozent). Geringe Veränderungen, wenn auch in die andere Richtung, zeigte sich auch
bei den Arbeitslosenzahlen der in Duisburg lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Im Juni waren 9.030 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 45 oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber immer noch 59 oder 0,7 Prozent mehr als im Juni 2009.
„Die zunehmend positiveren Wirtschaftsdaten wirken sich bislang allein auf den Versicherungsbereich aus“, so Schoofs. „Vor allem profitieren die Männer dabei von der besseren wirtschaftlichen Lage, haben wir doch im Juni dort einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von über 21 Prozent im Versicherungsbereich zu verzeichnen, während die Frauenarbeitslosigkeit hier um 2,0 Prozent angestiegen ist. Männer sind häufiger im gewerblichen Bereich beschäftigt und haben in hier die Krise wie auch die einsetzende Erholung früher zu spüren bekommen. In diesen Kontext passt auch, dass im Juni bei den Stellenangeboten aus dem Zeitarbeitsbereich ein Zuwachs im Stellenzugang von 7,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 29,3 Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres zu verzeichnen gewesen ist.“

Ein „lohnenswertes“ Angebot der Arbeitsagentur
Seit 2009 gibt es das E-Learning-Angebot (Lernen am PC) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Jetzt hat es die „Stiftung Warentest“ getestet und kam zu dem Ergebnis: „Sehr lohnenswertes, detailliertes und abwechslungsreiches Training.“
Das umfangreiche E-Learning-Angebot der BA wurde seit 2007 ständig ausgebaut und ist für die Interessenten in seiner jetzigen Form seit 2009 im Internetangebot der BA verfügbar. Der jetzt von Stiftung Warentest getestete Angebotsteil „Bewerbung“ stellt nur einen Ausschnitt aus der breiten Palette an elektronischen Hilfen für Arbeitssuchende dar. Die Tester sehen das Angebot
dabei „nicht nur für arbeitsuchende Akademiker geeignet, sondern auch für Berufstätige mit Abschluss, die ihre Kompetenzen überprüfen oder sich neu orientieren möchten.“
„Seit längerem schon wird das Internet-Angebot für die Kunden der BA konsequent ausgebaut“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Arbeitsuchende können so das Dienstleistungsangebot der BA nicht nur vor Ort in unseren Dienstgebäuden erhalten, sondern jederzeit auch daheim am PC. Wie gut sie dabei informiert werden, zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest. Gelobt wurde zudem, dass es sich um ein kostenloses Angebot
handelt.“
Das E-Learning Angebot der BA finden Arbeitsuchende frei zugänglich im Internet unter folgenden Adressen: https://lernboerse.arbeitsagentur.de und www.arbeitsagentur.de/karrieremachen . Es erstreckt sich auf die Themenfelder Berufswahl, Bewerbung, Existenzgründung, PC und Internet, Fremdsprachen und Allgemeinbildung. Der von der Stiftung Warentest untersuchte Bereich
„Bewerbung“ besteht aus fünf Schritten: „Selbst-Check“, Recherche“, „Schriftliche Bewerbung“, „Bewerbungsgespräch“ und „Assessment-Center“.
Das modular aufgebaute Training bietet den Nutzern Videos, Expertenstatements, Praxisbeispiele, persönliche Checklisten, Textvorlagen und Übungen. Wegen des modularen Aufbaus kann man das Programm auch in Etappen bearbeiten, statt es in ca. 180 Minuten komplett zu durchlaufen. Auch an Sehbehinderte ist gedacht, denn für sie gibt es das Daisy-Buch (Digital Accessible Information System).

Erfolg im zweiten Anlauf

Acht Teilnehmer eines Berufsvorbereitungslehrgangs haben ihre „Zweite
Chance“ genutzt und bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann
(HKM) beim zweiten Versuch einen Ausbildungsvertrag erhalten.

Duisburg, 11. Juni 2010 – Die „Zweite Chance“ ist eine Berufsvorbereitungsmaßnahme der Agentur für Arbeit Duisburg bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann. Hier werden die Ausbildungssuchenden, die im ersten Anlauf keine Ausbildungsstelle erhalten haben, in neun Monaten fit für einen zweiten Anlauf gemacht – und dies sehr erfolgreich.
„Die „Zweite Chance“ bei HKM gehört zu den Förderprojekten, die mit schöner Regelmäßigkeit, in diesem Jahr schon zum achten Mal, jungen Menschen den Einstig in eine berufliche Ausbildung möglich machen“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit. „Das Geheimnis liegt in der Betriebsnähe.
Die jungen Leute erfahren, dass sie auf ein konkretes Ziel hinarbeiten und dies löst oft den berühmten Knoten auf.“ „Wir freuen uns, dass wir wieder einmal acht jungen Menschen beim Einstieg ins Erwerbsleben erfolgreich helfen konnten“, sagt Gabriele vom Ende, Leiterin
der Berufsbildung bei HKM. „Hier zeigt sich wieder einmal, dass die allermeisten mit entsprechender Hilfe zur Ausbildungsreife gelangen können.“
Um ihren Ausbildungswunsch im zweiten Anlauf realisieren zu können, haben die Jugendlichen neun Monate lang in einem von der Agentur für Arbeit finanzierten Lehrgang auf die „Zweite Chance“ vorbereitet. Nach erfolgreich absolviertem zweitem Eignungstest wird ihnen bei HKM mit einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Weg in eine erfolgversprechende
berufliche Zukunft eröffnet.
Erfahrene Ausbilder der Werkkiste unterstützen die Jugendlichen in diesem Jahr bereits zum fünften Mal, im Rahmen des Projekts ihre praktischen und theoretischen Fertigkeiten zu verbessern. Neben der Berufsschule erhalten sie zudem allgemeinbildenden Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik

Im Sommer auf Reisen gehen – aber nur mit Zustimmung!

Duisburg, 11. Juni 2010 – Urlaubszeit ist Reisezeit: Die Agentur für Arbeit Duisburg weist ihre Kunden darauf hin, dass bei Reiseplänen in der Sommerzeit eine Einwilligung durch die Agentur für Arbeit eingeholt werden muss. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass keine unmittelbare Arbeitsaufnahme oder Teilnahme an einer Weiterbildung ansteht. Dies kann durch ein Telefonat beim Service Center der Agentur für Arbeit geklärt werden.
Je nach Arbeitsmarktsituation und Sachlage kann der Arbeitsuchende dann bis zu drei Wochen verreisen. Die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I (ALG I ) wird für diesen Zeitraum weitergezahlt. Wer bis zu sechs Wochen auf Reisen geht, erhält nur in den ersten drei Wochen ALG I. Wer mehr als sechs Wochen im Jahr verreist, bei dem erlischt der ALG I-Anspruch und muss im Anschluss an die Reise erneut beantragt werden.
Weitere Informationen beim Service Center der Agentur für Arbeit unter der Rufnummer 01801- 555111*. * Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.

Wegen eines Betriebsausflugs am Mittwoch, den 16. Juni 2010, sind alle Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg geschlossen.
In dringenden Angelegenheiten können sich die Kunden unter den Telefonnummern (0203) 302 555 111* (Arbeitnehmer Agentur für Arbeit), (0203) 66 44 66* (Arbeitgeber Agentur für Arbeit und (0203) 302 1910 (ARGE Duisburg) an das Service Center wenden

"Studienausstieg - Was nun?"

Am 17. Juni 2010 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg ein Seminar zur Frage "Studienausstieg - Was nun?" statt. Der Workshop will Impulse zu einem Neuanfang geben. Es werden mögliche berufliche Alternativen skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur vorgestellt. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende aller Fakultäten der Hochschule unter 25 Jahre, die über einen Ausstieg aus ihrem Studium nachdenken. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Arbeitslosenzahl im Mai: - 275 auf 32.388
Arbeitslosenquote im Mai: - 0,1 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent

Duisburg, 1. Juni 2010 – „Der Mai brachte mit sinkenden Arbeitslosenzahlen die übliche saisonale Entwicklung am Arbeitsmarkt“, beschreibt Udo Müller, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Duisburg die aktuelle Lage.

Mit 32.388 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Mai 275 oder 0,8 Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat.Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren damit im Mai aber immer noch 198 Personen oder 0,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Arbeitslosenquote sinkt dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr 13,3 Prozent. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 13,2 Prozent.

„Der Mai zeigte das gleiche Bild, das wir auch schon in den Vormonaten beobachten konnten. Ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich steht einem leichten Anstieg im Bereich der Grundsicherung gegenüber.“ erläuterte Müller.

Im Mai waren 6.366 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 410 oder 6,1 Prozent weniger als noch im April. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag hier die Arbeitslosenzahl um 441 oder 6,5 Prozent niedriger und lag damit wie schon im Vormonat wieder unter dem jeweiligen Vorjahreswert.Im Bereich der Grundsicherung stieg im Mai erneut die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen an auf nunmehr 26.022 Menschen (135 Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat). Gegenüber dem Mai 2009 lag die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung im Mai 2010 um 639 Personen oder 2,5 Prozent höher.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit waren im Mai, im Gegensatz zum Vormonat, wieder rückläufig. Sie sanken von 6.147 auf 5.706 (-441 oder -7,2 Prozent). Von den 5.706 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.722 aus
vorhergehender Erwerbstätigkeit. Auch dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 2.075 Personen lag. Im Vergleich zum April ist damit der Zugang aus vorhergehender Beschäftigung um 353 Personen oder 17,0 Prozent niedriger ausgefallen.Ebenfalls leicht gesunken ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat (1.808 im Mai 2009, das sind -86 oder -4,8 Prozent). Weniger erfreulich ist hingegen, dass sich im Mai die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit deutlich reduziert hat. 1.587 Personen war dies im Mai gelungen (-345 oder -17,9 Prozent gegenüber dem April 2010). Im Vorjahresmonat, im Mai 2009, war dies mit 1.379 Personen krisenbedingt allerdings noch weniger Personen gelungen. Gegenüber dem Mai dieses Jahres waren dies 208 Personen oder 15,1 Prozent weniger.

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Mai 5.997 Personen. Das waren 283 weniger als im April 2010, aber 753 mehr als im Mai des Vorjahres. Im April gingen von den Betrieben 9 Anzeigen zu konjunktureller Kurzarbeit ein. Betroffen werden können von dieser im April angezeigten Kurzarbeit 115 Personen.
„Auch der Mai setzte die positive Entwicklung beim Stellenzugang fort. Positive Wirtschaftsdaten zeichnen ein zunehmend günstigeres Bild der wirtschaftlichen Lage und schlugen sich direkt im verstärkten Stellenzugang nieder“, bemerkte Müller. Mit 964 neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 37 oder 4,0 Prozent stärker als im April. Er lag damit auch um 279 oder 40,7 Prozent über dem Stellenzugang im Mai 2009.

Der Bestand an Stellenangeboten ist im Mai gegenüber dem April ebenfalls um 51 oder 2,3 Prozent auf 2.225 Stellenangebote angestiegen. Im Vorjahresmonat waren mit 1.824 (401 oder 22,0 Prozent) deutlich weniger Stellenangebote gemeldet gewesen.
Wie schon in den Vormonaten, so sank die Arbeitslosigkeit bei den
Personen unter 25 Jahre auch im Mai 2010. Mit einem Rückgang um 67 oder 2,3 Prozent sind nun noch 2.838 Personen unter 25 Jahre arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt damit aber immer noch um 267 Personen oder 10,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. „Wir beobachten bei den Jugendlichen, wie auch schon im Vormonat, eine unterschiedliche Entwicklung in Grundsicherung und Versicherungsbereich“, so Müller. „Während wir im arbeitsmarktnahen Versicherungsbereich einen deutlichen Rückgang von April zu Mai (-17,0 Prozent) und auch vom Mai 2009 zu Mai 2010 (-13,1 Prozent) verzeichnen konnten, sehen wir in der Grundsicherung jeweils einen Anstieg der Zahlen (+28,7 Prozent und + 2,3 Prozent).“
Die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen zeigte im Berichtsmonat nur geringfügige Veränderungen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen sank im Mai minimal auf 7.167 (-22 oder -0,3 Prozent), und die der arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.666 (-17 oder -0,5 Prozent). Das gleiche Bild zeigt sich auch bei den Arbeitslosenzahlen der in Duisburg lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Im Mai waren 9.075
Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 12 oder 0,1 Prozent weniger als im Vormonat, aber immer noch 119 oder 1,3 Prozent mehr als im Mai 2009.
„Die positiven Nachrichten aus der Wirtschaft schlagen sich in sinkenden Arbeitslosenzahlen im Versicherungsbereich und einem verstärkten Stellenaufkommen nieder“, so Müller.


W
eiterführende Informationen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit unter:

http://statistik.arbeitsagentur.de

Arbeitsmarkt

Ausbildungsmarkt

Eingliederung behinderter Menschen

Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)

Leistungen nach dem SGB III

Hintergründe zur Statistik nach dem SGB II und III und zur Datenübermittlung nach § 51b SGB II finden Sie unter

dem Auswahlpunkt "Grundlagen":

Kreisdaten

Zeitreihen

Eingliederungsbilanzen

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/grundlagen/index.shtml

Statistische Daten erhalten Sie unter "Statistik nach Themen":

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/statistik-themen/index.shtml

Glossare zu den verschiedenen Fachstatistiken finden Sie hier:

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/grundlagen/glossare/index.shtml

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Tag des Ausbildungsplatzes zeigt Chancen auf

Duisburg, 11. Mai 2010 – Der 15. Tag der Ausbildung stand ganz im Zeichen der Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Dazu passend wurden 122 zusätzliche
Ausbildungsstellen für den Bezirk der Duisburger Arbeitsagentur eingeworben.

Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE-Duisburg waren am 11. Mai 2010, dem 15. Tag der Ausbildung wieder sehr aktiv und haben 122 zusätzliche Berufsausbildungsstellen bei den Duisburger Unternehmen eingeworben. Da Ausbildung nicht nur kurzfristig im Focus der Aktivitäten stehen darf hat die Arbeitsagentur eine breite Palette an Informationsveranstaltungen, Bewerbertagen, Vorträgen und Betriebsbesuchen organisiert, denn nie zuvor waren die Chancen auf eine berufliche Ausbildung so gut wie heute. Durch den demo-graphischen Wandel werden sie in den nächsten Jahren noch größer werden. Dass Ausbildung die Startchance zu einer tragfähigen beruflichen Karriere ist, demonstrierte das Handwerk im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur und zeichnete Perspektiven von der dualen Ausbildung über den Meisterbrief bis hin zum Studium auf.
„Wir müssen schon jetzt damit beginnen, den Fachkräftenachwuchs von Morgen für unsere Betriebe vor Ort zu gewinnen und für die duale Ausbildung zu motivieren“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Es gibt unzählige Möglichkeiten zur beruflichen Karriere, so beispielsweise in allen Berufen des Handwerks. Diese Chancen zum beruflichen Ein- und Aufstieg für die jungen Menschen vor Ort wollen wir unbedingt gemeinsam nutzen.“
Auch die Agenturchefin, Angela Schoofs, war am heutigen Tag bei einigen Unternehmen der Stadt unterwegs und hat für zusätzliche Ausbildungsstellen geworben. Sie stieß dabei auf breite Resonanz, weil Einigkeit mit den Arbeitgebern darüber bestand, dass die verstärkten Ausbildungsanstrengungen der Zukunftsfähigkeit der Unternehmen ebenso dienen wie dem Standort Duisburg.

Unabhängig vom „Tag des Ausbildungsplatzes“ können sich Betriebe, die noch freie Ausbildungsstellen melden wollen oder noch nicht den passenden Bewerber oder die passende Bewerberin gefunden haben, bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Rufnummer 01801 66 44 66* melden.

Der Weg in den Chefsessel beginnt am ersten Tag der Ausbildung

Duisburg, 07. Mai 2010 – Am 11. Mai 2010, dem Tag der Ausbildung, zeigt das Handwerk im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit, wie über eine er-folgreiche Berufsausbildung der Karriereweg hin in Führungspositionen gelingen kann.
Die Berufsausbildung ist für viele der Start ins Arbeitsleben, sie kann aber auch der Beginn einer steilen beruflichen Karriere sein. Wie dies gelingen kann, zeigen am Tag der Ausbildung, dem 11. Mai 2010 in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr, im BiZ der Agentur für Arbeit Duisburg, zahlreiche Ausbildungsbetriebe des Duisburger Handwerks.
„Mit dem Facharbeiterbrief in der Tasche muss ja noch lange nicht das Ende der beruflichen Entwicklung erreicht sein“, macht Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur, deutlich. „Bei vielen jungen Menschen fängt das Lernen damit erst richtig an. Meisterbrief, Technikerabschluss oder Studium sind nur einige der Möglichkeiten, die den weiteren beruflichen Aufstieg er-möglichen. Am Ende steht dabei nicht selten die Selbständigkeit, der eigene Betrieb.“
Die Orientierungsbörse im BIZ bietet hierzu vielgestaltige Informationsangebote. Vor allem das direkte Gespräch mit Praktikern aus dem Handwerk, die über ihren eigenen Erfolgsweg erzählen, macht Mut, sich selbst auf den Weg zu machen.
„Wir freuen uns, dass die Handwerkskammer Düsseldorf und die Kreishandwerkerschaft Duisburg das breite Angebotsspektrum des Handwerks abrunden“, so Schoofs. „Ich persönlich werde den Tag der Ausbildung dazu nutzen, in Duisburger Unternehmen für weitere Ausbildungsplätze zu werben, damit die Palette der Karrierechancen noch ein Stückchen vielfältiger wird.“
Weiter Informationen zum Thema Ausbildung, speziell auch im Handwerk, gibt es bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Telefonnummer 01805 555 111. *