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Duisburg, 30. Juni 2010 –
„Der Juni zeigte die übliche saisonale Entwicklung der
Arbeitslosigkeit mit leicht gesunkenen Arbeitslosenzahlen “,
beschreibt Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der
Agentur für Arbeit Duisburg die aktuelle Lage.
Mit 32.318 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern
waren im Juni 70 oder 0,2 Prozent weniger Menschen arbeitslos
gemeldet als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren
damit im Juni aber immer noch 231 Personen oder 0,7 Prozent mehr
Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 13,3 Prozent.
Im Juni des Vorjahres lag sie bei 13,2 Prozent. „Wie schon seit
einigen Monaten hatten wir im Juni wieder einen deutlichen
Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich und einen
leichten Anstieg im Bereich der Grundsicherung zu verzeichnen“,
erläuterte Schoofs. Im Juni waren 6.145 Duisburgerinnen und
Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 221 oder
3,5 Prozent weniger als noch im Mai. Gegenüber dem
Vorjahresmonat lag hier die Arbeitslosenzahl um 888 oder 12,6
Prozent niedriger, wie nun schon drei Monate in Folge. Im
Bereich der Grundsicherung stieg im Juni erneut die Zahl der
arbeitslos gemeldeten Personen an, jetzt im siebenten Monat in
Folge, auf nunmehr 26.173 Menschen (151 Personen oder 0,6
Prozent mehr als im Vormonat).
Gegenüber dem Juni 2009 lag die Arbeitslosigkeit in der
Grundsicherung um 1.119 Personen oder 4,5 Prozent höher. Die
Zugänge in Arbeitslosigkeit haben im Juni wieder zugenommen. Sie
stiegen von 5.706 auf 6.003 (+297 oder +5,2 Prozent). Von den
6.003 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.835 aus vorhergehender
Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch
bei 1.722 Personen lag, bedeutet dies eine Zunahme um 113 oder
6,6 Prozent.
Auch gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit angestiegen (1.725 im Juni 2009, das
sind +110 oder + 6,4 Prozent).
Erfreulicher ist das Bild, das sich im Juni bei der Rückkehr in
die Erwerbstätigkeit bietet. 1.606 Personen war dies im Juni
gelungen (+19 oder +1,2 Prozent gegenüber dem Mai 2010). Im
Vorjahresmonat, im Juni 2009, war dies 1.631 Personen gelungen.
Gegenüber dem Juni 2009 bedeutet dies einen Rückgang um 25
Personen oder 1,5 Prozent. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit
insgesamt betrugen im Juni 6.087 Personen. Das waren 90 mehr als
im Mai 2010 und 477 mehr als im Juni des Vorjahres.
Im Mai gingen von den Betrieben 7 Anzeigen zu konjunktureller
Kurzarbeit ein. Betroffen werden können von dieser im Mai
angezeigten Kurzarbeit 50 Personen. „Leider setzte sich die
positive Entwicklung beim Stellenzugang nicht fort. Auch wenn
die aktuellen Wirtschaftsdaten eine positive wirtschaftliche
Lage beschreiben, so schlug sich dies jedoch nicht in einem
verstärkten Stellenzugang nieder“, bemerkte Schoofs. Mit 906
neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 58 oder 6,0
Prozent geringer als im Mai. Er lag damit aber immer noch um 262
oder 40,7 Prozent über dem Stellenzugang im Juni 2009.
Im Gegensatz zum Stellenzugang ist der Bestand an
Stellenangeboten im Juni gegenüber dem Mai um 129 oder 5,8
Prozent auf 2.354 Stellenangebote angestiegen. Im Vorjahresmonat
waren mit 1.783 (571 oder 32,0 Prozent) deutlich weniger
Stellenangebote gemeldet gewesen. Anders als in den Vormonaten
ist die Arbeitslosigkeit bei den Personen unter 25 Jahre im Juni
2010 nicht weiter gesunken. Mit einem Zuwachs von 30 oder 1,1
Prozent sind nun 2.868 Personen unter 25 Jahre arbeitslos
gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt damit um 282 Personen
oder 10,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. „Bei der
Jugendarbeitslosigkeit finden wir die gleiche Entwicklung vor
wie bei der Entwicklung der Gesamtzahlen. Rückgänge im
Versicherungsbereich und ein Anstieg der Zahlen in der
Grundsicherung“, so Schoofs.
Die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen zeigte im
Berichtsmonat nur geringfügige Veränderungen. Die Zahl der über
50 Jahre alten arbeitslosen Personen stieg im Juni minimal auf
7.244 (+77 oder +1,1 Prozent), und die der arbeitslosen Personen
über 55 Jahre auf 3.697 (+31 oder +0,8 Prozent). Geringe
Veränderungen, wenn auch in die andere Richtung, zeigte sich
auch
bei den Arbeitslosenzahlen der in Duisburg lebenden
Ausländerinnen und Ausländer. Im Juni waren 9.030 Ausländerinnen
und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 45 oder
0,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber immer noch 59 oder 0,7
Prozent mehr als im Juni 2009.
„Die zunehmend positiveren Wirtschaftsdaten wirken sich bislang
allein auf den Versicherungsbereich aus“, so Schoofs. „Vor allem
profitieren die Männer dabei von der besseren wirtschaftlichen
Lage, haben wir doch im Juni dort einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit von über 21 Prozent im Versicherungsbereich zu
verzeichnen, während die Frauenarbeitslosigkeit hier um 2,0
Prozent angestiegen ist. Männer sind häufiger im gewerblichen
Bereich beschäftigt und haben in hier die Krise wie auch die
einsetzende Erholung früher zu spüren bekommen. In diesen
Kontext passt auch, dass im Juni bei den Stellenangeboten aus
dem Zeitarbeitsbereich ein Zuwachs im Stellenzugang von 7,7
Prozent gegenüber dem Vormonat und um 29,3 Prozent gegenüber dem
Juni des Vorjahres zu verzeichnen gewesen ist.“
Ein „lohnenswertes“ Angebot der
Arbeitsagentur
Seit 2009 gibt es das E-Learning-Angebot (Lernen am PC) der
Bundesagentur für Arbeit (BA). Jetzt hat es die „Stiftung
Warentest“ getestet und kam zu dem Ergebnis: „Sehr
lohnenswertes, detailliertes und abwechslungsreiches Training.“
Das umfangreiche E-Learning-Angebot der BA wurde seit 2007
ständig ausgebaut und ist für die Interessenten in seiner
jetzigen Form seit 2009 im Internetangebot der BA verfügbar. Der
jetzt von Stiftung Warentest getestete Angebotsteil „Bewerbung“
stellt nur einen Ausschnitt aus der breiten Palette an
elektronischen Hilfen für Arbeitssuchende dar. Die Tester sehen
das Angebot
dabei „nicht nur für arbeitsuchende Akademiker geeignet, sondern
auch für Berufstätige mit Abschluss, die ihre Kompetenzen
überprüfen oder sich neu orientieren möchten.“
„Seit längerem schon wird das Internet-Angebot für die Kunden
der BA konsequent ausgebaut“, so Angela Schoofs, Chefin der
Duisburger Arbeitsagentur. „Arbeitsuchende können so das
Dienstleistungsangebot der BA nicht nur vor Ort in unseren
Dienstgebäuden erhalten, sondern jederzeit auch daheim am PC.
Wie gut sie dabei informiert werden, zeigt der aktuelle Test der
Stiftung Warentest. Gelobt wurde zudem, dass es sich um ein
kostenloses Angebot
handelt.“
Das E-Learning Angebot der BA finden Arbeitsuchende frei
zugänglich im Internet unter folgenden Adressen: https://lernboerse.arbeitsagentur.de
und www.arbeitsagentur.de/karrieremachen . Es erstreckt sich auf
die Themenfelder Berufswahl, Bewerbung, Existenzgründung, PC und
Internet, Fremdsprachen und Allgemeinbildung. Der von der
Stiftung Warentest untersuchte Bereich
„Bewerbung“ besteht aus fünf Schritten: „Selbst-Check“,
Recherche“, „Schriftliche Bewerbung“, „Bewerbungsgespräch“ und „Assessment-Center“.
Das modular aufgebaute Training bietet den Nutzern Videos,
Expertenstatements, Praxisbeispiele, persönliche Checklisten,
Textvorlagen und Übungen. Wegen des modularen Aufbaus kann man
das Programm auch in Etappen bearbeiten, statt es in ca. 180
Minuten komplett zu durchlaufen. Auch an Sehbehinderte ist
gedacht, denn für sie gibt es das Daisy-Buch (Digital Accessible
Information System). |
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Acht
Teilnehmer eines Berufsvorbereitungslehrgangs haben ihre „Zweite
Chance“ genutzt und bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann
(HKM) beim zweiten Versuch einen Ausbildungsvertrag erhalten.
Duisburg, 11. Juni 2010 –
Die „Zweite Chance“ ist eine
Berufsvorbereitungsmaßnahme der Agentur für Arbeit Duisburg bei
den Hüttenwerken Krupp Mannesmann. Hier werden die
Ausbildungssuchenden, die im ersten Anlauf keine
Ausbildungsstelle erhalten haben, in neun Monaten fit für einen
zweiten Anlauf gemacht – und dies sehr erfolgreich.
„Die „Zweite Chance“ bei HKM gehört zu den Förderprojekten, die
mit schöner Regelmäßigkeit, in diesem Jahr schon zum achten Mal,
jungen Menschen den Einstig in eine berufliche Ausbildung
möglich machen“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger
Agentur für Arbeit. „Das Geheimnis liegt in der Betriebsnähe.
Die jungen Leute erfahren, dass sie auf ein konkretes Ziel
hinarbeiten und dies löst oft den berühmten Knoten auf.“ „Wir
freuen uns, dass wir wieder einmal acht jungen Menschen beim
Einstieg ins Erwerbsleben erfolgreich helfen konnten“, sagt
Gabriele vom Ende, Leiterin
der Berufsbildung bei HKM. „Hier zeigt sich wieder einmal, dass
die allermeisten mit entsprechender Hilfe zur Ausbildungsreife
gelangen können.“
Um ihren Ausbildungswunsch im zweiten Anlauf realisieren zu
können, haben die Jugendlichen neun Monate lang in einem von der
Agentur für Arbeit finanzierten Lehrgang auf die „Zweite Chance“
vorbereitet. Nach erfolgreich absolviertem zweitem Eignungstest
wird ihnen bei HKM mit einer Ausbildung in einem anerkannten
Ausbildungsberuf der Weg in eine erfolgversprechende
berufliche Zukunft eröffnet.
Erfahrene Ausbilder der Werkkiste unterstützen die Jugendlichen
in diesem Jahr bereits zum fünften Mal, im Rahmen des Projekts
ihre praktischen und theoretischen Fertigkeiten zu verbessern.
Neben der Berufsschule erhalten sie zudem allgemeinbildenden
Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik |
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Duisburg, 11. Juni 2010 – Urlaubszeit ist Reisezeit: Die Agentur
für Arbeit Duisburg weist ihre Kunden darauf hin, dass bei
Reiseplänen in der Sommerzeit eine Einwilligung durch die
Agentur für Arbeit eingeholt werden muss. Voraussetzung hierfür
ist jedoch, dass keine unmittelbare Arbeitsaufnahme oder
Teilnahme an einer Weiterbildung ansteht. Dies kann durch ein
Telefonat beim Service Center der Agentur für Arbeit geklärt
werden.
Je nach Arbeitsmarktsituation und Sachlage kann der
Arbeitsuchende dann bis zu drei Wochen verreisen. Die
Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I (ALG I ) wird für
diesen Zeitraum weitergezahlt. Wer bis zu sechs Wochen auf
Reisen geht, erhält nur in den ersten drei Wochen ALG I. Wer
mehr als sechs Wochen im Jahr verreist, bei dem erlischt der ALG
I-Anspruch und muss im Anschluss an die Reise erneut beantragt
werden.
Weitere Informationen beim Service Center der Agentur für Arbeit
unter der Rufnummer 01801- 555111*. * Festnetzpreis 3,9 ct/min;
Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.
Wegen
eines Betriebsausflugs am Mittwoch, den 16. Juni 2010, sind alle
Dienstgebäude der Agentur für Arbeit und der ARGE Duisburg
geschlossen.
In dringenden Angelegenheiten können sich die Kunden unter den
Telefonnummern (0203) 302 555 111* (Arbeitnehmer Agentur für
Arbeit), (0203) 66 44 66* (Arbeitgeber Agentur für Arbeit und (0203)
302 1910 (ARGE Duisburg) an das Service Center wenden
"Studienausstieg - Was nun?"
Am 17. Juni 2010 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet im
Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg ein
Seminar zur Frage "Studienausstieg - Was nun?" statt. Der Workshop
will Impulse zu einem Neuanfang geben. Es werden mögliche berufliche
Alternativen skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur
vorgestellt. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende aller
Fakultäten der Hochschule unter 25 Jahre, die über einen Ausstieg
aus ihrem Studium nachdenken. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung
ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. |