| Agentur für Arbeit Duisburg - Archiv Juli - August 2008 |
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Saisonale Einflüsse machen
sich im Juli nur geringfügig bemerkbar Quote weiterhin bei 12,7 Prozent |
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Duisburg, 31. Juli 2008 - Der übliche
saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Ferienmonat Juli ist in diesem
Jahr, wie auch schon im Vorjahr, ausgeblieben. 2005 und 2006 gab es
durch saisonale Einflüsse in diesem Monat einen Anstieg um 0,8 Prozent
(2005) und 6,5 Prozent (2006), während 2007 bei gut laufender Konjunktur
kein Einfluß der Ferienzeit spürbar war (-1,0 %). Mit 30.738 Duisburgern
waren im Juli 55 Personen oder 0,2 % weniger Menschen arbeitslos
gemeldet als noch im Juni. Nach Rechtskreisen getrennt betrachtet waren bei der Agentur für Arbeit im Juli 5.086 Duisburger im Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet, 318 oder 6,7 % mehr als noch im Juni. Im Rechtskreis SBG II waren bei der Arbeitsgemeinschaft Duisburg (ARGE) im Juli 25.652 Menschen arbeitslos gemeldet, 373 oder 1,4 als noch im Vormonat. Wie schon im Vormonat, so gab es auch im Juli einen Anstieg der Zugänge aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Von den 5.635 neu gemeldeten Arbeitslosen (1.062 mehr als im Vormonat) kamen 1.879 aus einer Erwerbstätigkeit. 1.757 Menschen fanden eine Arbeit. Wie schon im Vormonat, so war auch im Juli ein Anstieg der Zahl arbeitslos gemeldeter junger Menschen unter 25 Jahren zu verzeichnen. Der deutliche Zugang im Juli ist saisontypisch. Schul- und Ausbildungszeiten enden in diesem Monat und bis zum Beginn einer Ausbildung oder der Aufnahme eines Studiums melden sich die jungen Menschen arbeitslos. 2.495 junge Duisburger unter 25 Jahren waren im Berichtsmonat arbeitslos. Dies sind 237 oder 10,5 Prozent als mehr im Vormonat. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitslosen im Vormonat scheint der Trend der Vormonate, der sich aus der Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I für diesen Personenkreis ergab, nicht umzukehren. Im Juli stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen wieder an. Die Zahl der über 50 Jahren alten arbeitslosen Duisburger lag im Juli bei 6.370 ( + 8 oder 0,1 Prozent mehr): Von der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung in Duisburg profitieren auch die ausländischen Mitbürger. Im Juli waren 8.738 Ausländer in Duisburg von Arbeitslosigkeit betroffen. Gegenüber dem Juni 2008 ein Rückgang um 182 oder 2 Prozent. Die Ferienzeit endet bald und die Betriebe denken wieder an das Einstellen neuer Mitarbeiter. Mit 1.161 neuen Stellen war der Zugang um 189 oder 19,4 Prozent höher als im Vormonat. Einen starken Zugang an neu gemeldeten offenen Stellenangeboten verzeichneten im Juli Ernährungsberufe (+ 111,5 Prozent) und die Dienstleistungskaufleute (+ 75,0 Prozent) verzeichnen," berichtet die Duisburger Arbeitsverwaltung. "Der Arbeitsmarkt in Duisburg zeigt sich mit Blick auf die Abgänge in Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Vormonat belebt," so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit. "Alle reden von Einbrüchen bei der Arbeitslosigkeit. Wir machen das nicht. Wir haben eine verringerte Arbeitslosigkeit." Nur zum Vergleich: In Essen stieg die Arbeitslosigkeit von 12,3 auf 12,5%, in Gelsenkirchen von 13,2 auf 13,3 %, in Dortmund von 13,3 auf 13,5 % im Ruhrgebiet von 11,5 auf 11,6 % in ganz Nordrhein - Westfalen von 8,4 auf 8,6 %. "Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist bei den Langzeitarbeitslosen angekommen. In Duisburg haben wir keine Anzeichen dafür, dass es einen konjunkturellen Abschwung gibt. Logistik, aber auch Stahl, Metall und Elektro boomen. Die Auftragsbücher sind dort voll. In Duisburg ist die Konjunktur stabil; es gibt einen wachsenden Arbeitsmarkt. Wir sind verhalten optimistisch." Bei der Hauptagentur liegt die Arbeitslosigkeit bei 14,4 %, in Hamborn bei 12,9 %, in Rheinhausen bei 8,6 %. "Wir erwarten Mobilität von den Arbeitslosen. Für einen Lokalpolitiker mag es interessant sein, wo die Kaufkraft und sozialen Probleme angesiedelt sind. Für die Arbeitsverwaltung spielt es - auch unter Zumutbarkeitsgesichtspunkten - keine Rolle." Etwas diffus beantwortet Schoofs die Frage, wo es Stadtteile mit einer besonders hohen Arbeitslosigkeit gibt. Es ist schade, dass es kein differenzierteres Bild gibt. Schließlich gilt der Duisburger Norden (insbesondere Marxloh, Bruckhausen, Beeck) bei vielen Menschen also besonders (sozial) schwach. Da wäre es schon interessant, zu wissen, ob diese Meinung auch mit Zahlen gefüttert werden. kann. Im gewerblichen wie im Dienstleistungsbereich spielen Personaldienstleister, sprich: Zeitarbeitsfirmen, eine große Rolle. "In Duisburg gibt es eine größere Dichte an Personaldienstleistern als im übrigen NRW. "Private Arbeitsvermittler spielen keine Rolle. Die Zahl der ausgegebenen Vermittlungsgutscheine ist so gering, dass sie keine Rolle spielen," berichtet Schoofs. Was mich doch ein wenig wundert. Einerseits ist der Marktanteil der Arbeitsverwaltung traditionell gering; andererseits soll es sich nicht lohnen, sich im Bereich der privaten Arbeitsvermittlung selbständig zu machen? Andreas Rüdig |
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Endspurt für Stifte! Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt informiert im BIZ |
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Duisburg, 31. Juli 2008 - Am 7. August 2008
informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der
Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über
Chancen und Wege des Wiedereinstiegs in das Berufsleben. In der Zeit von
9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der
Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C
Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder
Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Endspurt für Stifte! |
| Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Duisburg erneut gestiegen |
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Duisburg, 15. Juli 2008 -Die neuesten
Zahlen der Beschäftigtenstatistik bestätigen, dass in Duisburg nicht nur
die Arbeitslosigkeit sinkt, sondern im Gleichschritt die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erneut gestiegen ist 156.560 Personen waren nach der neuesten Beschäftigungsstatistik am 31.12.2007 in Duisburg in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Dies waren 817 oder 0,5 Prozent mehr als im Quartal zuvor und immerhin 4.315 oder 2,8 Prozent mehr als im Vergleichsmonat 2006. Die positive Entwicklung aus dem Vorquartal setzt sich damit weiter fort. „Die neuen Zahlen zeigen deutlich, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit in der Stadt einhergeht mit einem Zugewinn an Beschäftigung“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Wenn wir den Rückgang der Zahl der 2008 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburger als Indikator für die Beschäftigungsentwicklung sehen, so können wir auch bei der nächsten Beschäftigtenstatistik in einem Vierteljahr wieder auf einen Beschäftigungsanstieg hoffen.“ Die Männer profitieren vom Beschäftigungszuwachs geringfügig stärker (+ 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahres-monat) als die Frauen (+ 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 1,7 gegenüber dem Vorjahresmonat). Die Teilzeitbeschäftigung (+ 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) hat stärker zugenommen als die Gesamtbeschäftigung (+ 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und die Vollzeitbeschäftigung (+ 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Auffällig ist dabei, dass der Beschäftigungsgewinn der Teilzeit arbeitenden Männer (+ 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) deutlich größer ist als bei den Frauen (+ 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal; + 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Die Beschäftigungsstatistik folgt den aktuellen Zahlen der Arbeitslosenstatistik immer in einem Abstand von einem halben Jahr, da die Erhebung dieser Zahlen einen längen Zeitraum in Anspruch nimmt. |
| Mit 30.793 Duisburgern im Juni 705 Personen (2,2 Prozent) weniger Menschen arbeitslos - Quote sank im Juni um 0,3 auf 12,7 Prozent - Qualifizierungsoffensive |
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Duisburg, 1. Juli 2008 - Gutes Wetter und
gute Zahlen konnte Hans-Georg Grein, Pressesprecher der Duisburger
Arbeitsagentur, bei der Präsentation der Arbeitsmarktzahlen für den Juni
2008, vermelden. "Beim prozentualen Rückgang liegen wir im Bundesdurchschnitt. Der Durchschnitt bei der Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet liegt bei 11,5 %. Nur Dortmund und Gelsenkirchen haben mit 13,2 Prozent eine höhere Arbeitslosenquote. Jugendliche werden auch nach der Ausbildung dauerhaft übernommen. Maler und Lackierer sowie Logistikberufe wurden im vergangenen Monat gesucht. Inflation und hohe Energiepreise schlugen im vergangenen Monat nicht durch. Im Juni gab es 3.883 1-Euro-Jobber, 195 ABM-Kräfte und 1.561 Personen in Qualifizierungsmaßnahmen. "Der langsame aber kontinuierliche Rückgang der Arbeitslosigkeit in Duisburg findet auch im Juni 2008 seine Fortsetzung. Mit 30.793 Duisburgern waren im Juni 705 Personen oder 2,2 Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet als noch im Mai. Die Zahl bewegt sich damit auf einem Niveau, wie es die Arbeitsagentur zuletzt im September / Oktober 2002 verzeichnen konnte. Die sinkende Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen ließ auch die Arbeitslosenquote im Juni um 0,3 Prozentpunkte auf nunmehr 12,7 Prozent sinken. Nach Rechtskreisen getrennt betrachtet waren bei der Agentur für Arbeit im Juni 4.7698 Duisburger im Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet, 226 oder 4,5 Prozent weniger als noch im Mai. Im Rechtskreis SGB II waren bei der Arbeitsgemeinschaft Duisburg (ARGE) im Juni 26.025 Menschen arbeitslos gemeldet, 479 oder 1,8 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Über dem Niveau des Vormonats lag allerdings im Juni mit 1.642 Duisburgern die Zahl derjenigen, denen die Rückkehr in den Arbeitsmarkt gelungen ist. Dies waren 99 Personen oder 6,4 Prozent mehr als im Vormonat. Bei den älteren Arbeitslosen setzte sich der Trend zu einem Anstieg der arbeitslos gemeldeten Personen aus den Vormonaten im Juni nicht weiter fort. DIe Zahl der über 50 Jahren alten arbeitslosen Duisburgern sank im Juni auf nunmehr 6.362 arbeitslose Personen über 50 Jahren ( - 141 oder 2,2 Prozent weniger). Von der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung in Duisburg profitieren auch die ausländischen Mitbürger. Im Juni waren 8.920 Ausländer in Duisburg von Arbeitslosigkeit betroffen. Die bevorstehende Ferienzeit hatte die Meldung neuer Stellenangebote im Juni leicht gedämpft. Mit 972 neuen Stellen war der Zugang um 66 Stellen oder 6,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Allerdings lag der Zugang um 140 Stellenangebote oder 16,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat," berichtet die Arbeitsagentur. Andreas Rüdig
Qualifizierungsoffensive |
| Der Lehrerberuf |
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Duisburg, 19. Juni 2008 - Der Lehrerberuf
wird von vielen Berufswählern nach wie vor als ein attraktiver und
anspruchsvoller Beruf mit guten Perspektiven angesehen. Die Aufgaben der
Lehrer umfassen neben Wissens- und Kompetenzvermittlung auch die
Mitwirkung an der Erziehung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu
organisatorischen Aufgaben im Schulmanagement. Jährlich beginnen über
10.000 junge Menschen ihr Studium mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Sie
orientieren sich dabei an ihren persönlichen Interessen und Neigungen
bei der Wahl des jeweiligen Lehramtes und der entsprechenden Fächer. Verstärkt achten sie aber auch auf Aussagen und Prognosen zum Lehrerarbeitsmarkt. Dabei ist festzustellen, dass bestimmte Fächerkombinationen in unterschiedlichen Lehramtsbereichen mehr oder auch weniger aussichtsreich sein können. Die Arbeitsmarktaussichten sollten Studienwähler und auch Studierende im Blick haben. Thomas Frein vom Schulministerium wird hierzu aus erster Hand über alle wichtigen und aktuellen Trends und Prognosen detailliert berichten," lädt das Arbeitsamt am Donnerstag, den 19.6.2008, um 16 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung ins Berufsinformationszentrum ein. Mit mir nehmen genau 9 Personen die Einladung an, davon nur 4 (1) potentielle Studenten. "Der Stellenbedarf ist nicht planbar," berichtet Frein. "Kurzfristige bildungspolitische Entscheidungen beeinflussen den Bedarf. In diesem Jahr wurden beispielsweise 1.831 zusätzliche Stellen geschaffen. Die Erhöhung der Stundenzahl der Lehrer, der Stundenkanon, aber auch die Entwicklung der Geburtenzahlen beeinflussen den zukünftigen Bedarf." Frauen dominieren in Grundschulen. 50 % aller Lehrkräfte sind 50 Jahre alt oder älter. Wer bereit ist, im ländlichen Raum zu arbeiten, und im Jahre 2015 dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, hat gute Chancen als Grundschullehrer. "Wir werben dafür, dass auch Männer Lehrer werden; mehr als werben können wir aber nicht. Die Einstellungschancen im Lehramt an Grundschulen werden in den kommenden 10 Jahren besser sein als in der Vergangenheit. Es kann temporär zu Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung kommen." Auch in der Sekundarstufe I sind 50 % aller Lehrkräfte 50 Jahre alt oder älter. "Wir brauchen hier dringend Lehrer. Bis 2010 fehlen tausende Lehrkräfte. Voraussichtlich können wir nur die Hälfte der Stellen besetzen." Der Personalbedarf gilt insbesondere für die klassischen Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch, aber auch für den Sport, Physik, Kunst, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. In der Sekundarstufe II gibt es überproportional viele ältere Männer. 2005 waren 60 % der Lehrkräfte 50 Jahre oder älter. Nach dem Auslaufen des 13. Schuljahres besteht ab 2016 wieder ein höherer Personalbedarf. Mathemaik, Musik, Latein, Physik, Kunst und Informatik sind Mangelfächer. Bei den Berufskollegs gibt es einen Männerüberschus; die Altersstruktur ist ausgeglichener als in den anderen Schulformen. Da der Lehrerbedarf deutlich rückläufig ist, besteht hier momentan kein Einstellungsbedarf. Maschinentechnik, Gesundheit, Mathematik, Ernährung und Soziales und Elektrotechnik sind derzeit Mangelberufe. Wie gesagt: Wer Lehrer werden möchte, sollte sich grundsätzlich persönlich beraten lassen. Die Trends sind viel zu unsicher, als dass man darauf bauen kann. Andreas Rüdig |
| Urlaubszeit ist Reisezeit – auch für Arbeitslose |
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Duisburg, 19. Juni 2008 - Mit Beginn der
Ferienzeit stellt sich für viele Arbeitslose die Frage: Wie verhalte ich
mich bei einer geplanten Urlaubsreise? Am 26 Juni beginnen die Sommerferien. Für viele Arbeitslose in Duisburg stellt sich damit die Frage, ob auch Empfänger von Arbeitslosengeld in Urlaub fahren dürfen. Grundsätzlich gilt: Arbeitslose, die ihren Leistungsanspruch auf Arbeitslosengeld nach dem dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) nicht verlieren möchten – vor dem Urlaub immer erst mit der Arbeitsagentur sprechen. Die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes gelten für Arbeitslose nämlich nicht, es besteht demnach kein Rechtsanspruch auf bestimmte Urlaubstage. Die Agentur für Arbeit kann einer Urlaubsreise bis zu einer Dauer von drei Wochen nur dann zustimmen, wenn in dieser Zeit voraussichtlich keine Vermittlung in Arbeit erfolgen kann. Für diese drei Wochen wird das Arbeitslosengeld weiter gezahlt. Sollte die Urlaubsreise länger als drei Wochen, aber nicht länger als sechs Wochen dauern, wird in den ersten drei Wochen Arbeitslosengeld gezahlt. Ab der vierten Urlaubswoche wird die Zahlung hingegen eingestellt. Ist der Urlaub von vorne herein auf einen längeren Zeitraum als sechs Wochen geplant, wird ab dem ersten Tag des Urlaubs kein Arbeitslosengeld mehr gezahlt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit gelten die genannten Bestimmungen für Urlaubsreisen nur in besonderen Ausnahmefällen, da erfahrungsgemäß die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz in dieser Zeit am günstigsten sind. Damit sich die vermeintlich günstig gebuchte Urlaubsreise nicht im Nachhinein als ganz schön teuer herausstellt – in jedem Fall zuerst mit der Agentur für Arbeit sprechen. Weitere Informationen können dem Merkblatt „Was bei Umzug und reisen zu beachten ist“ entnommen werden, das als Download unter www.arbeitsagentur.de verfügbar ist.
EURES berät im BIZ |