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Schülerzeitungen: Welche hat die (journalistische) Nase
vorn?
Bundesweiter Wettbewerb von abi>> / attraktive Preise |
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Duisburg, 29. September 2011 –
Bis zum 31. Oktober sucht das
Studien- und Berufsportal der Bundesagentur für Arbeit die
beste Schülerzeitung Deutschlands. Teilnehmen können alle
Redaktionen an Gymnasien und vergleichbaren Einrichtungen
der Sekundarstufe II. Sie haben die Chance auf attraktive
Preise – zum Beispiel ein Softwarepaket für professionelle
Mediengestaltung.
„Spongo“, „Innfloh“ und „Echo“ – diese drei Schülerzeitungen
setzten sich beim letztjährigen Wettbewerb eindrucksvoll
gegen die Konkurrenz durch. Bei über 170 Einsendungen eine
bemerkenswerte Leistung. Auch diesmal rechnen die
Organisatoren von abi>> wieder mit zahlreichen Teilnehmern,
aus denen die Jury ihre Gewinner wählen wird. Das
Siegertreppchen können dabei grundsätzlich alle Redaktionen
an deutschen Gymnasien oder vergleichbaren Einrichtungen der
Sekundarstufe II ins Visier nehmen. Vorausgesetzt, ihre
eingeschickte Schülerzeitung ist zwischen September 2010 und
Oktober 2011 als Printausgabe erschienen und ausschließlich
von Schülerinnen und Schülern herausgegeben worden. Außerdem
sollten die eingereichten Titel mindestens einmal pro Jahr
erscheinen.
Erster Preis: Softwarepaket für professionelle
Mediengestaltung
Die fachkundige Jury, zu der unter anderem Vertreter der
Bundesagentur für Arbeit und der abi>> Redaktion zählen,
bewertet die eingesendeten Schülerzeitungen nach
verschiedenen Qualitätskriterien. Dabei stehen nicht nur das
Layout und der Gesamteindruck im Fokus, sondern auch das
journalistische Konzept und die redaktionelle Umsetzung. Die
Schülerredaktion, die am meisten überzeugt, darf sich über
das Softwarepaket Adobe CS5.5 Design Standard in der Student
Edition als ersten Preis freuen. Damit lassen sich
professionell Print-, Video- und Online-Medien gestalten.
abi>> College Bags für schnellste Einsender
Die Zweit- bis Fünftplatzierten gewinnen jeweils einen
multifunktionalen Smartpen. Der innovative Computerstift
speichert handschriftliche Notizen bereits beim Schreiben
digital und wandelt sie am Rechner beispielsweise in
Word-Dokumente um. Auch Gespräche, beispielsweise bei
Interviews, lassen sich damit aufzeichnen – eine echte
Erleichterung für die Redaktionsarbeit. Die Schülerzeitungen
auf den Plätzen Sechs bis Zehn erhalten je eine
großformatige Fahne mit dem eigenen Logo, die sie perfekt zu
Werbezwecken einsetzen können. Darüber hinaus werden die
Gewinner mit Bild im abi>> Maga-zin veröffentlicht. Trödeln
gilt beim Schülerzeitungs-Wettbewerb übrigens nicht: Die
ersten 30 Einsender werden in jedem Fall mit einer schicken
abi>> College Bag belohnt.
Einsendeschluss am 31. Oktober
Redakteurinnen und Redakteure, die mit ihrem Medium den
Titel „Beste Schü-lerzeitung Deutschlands“ und einen der
verlockenden Preise gewinnen wollen, sollten ihre
Publikationen bis spätestens 31. Oktober 2011 an die abi>>
Re-daktion, Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter
Straße 8d, 90449 Nürnberg schicken. Dabei bitte die
Kontaktdaten nicht vergessen!
Schülerzeitungs-Community: immer bestens informiert
Weitere Infos rund um den Wettbewerb bietet die
Schülerzeitungs-Community auf abi>>. Unter http://abi.de/schuelerzeitung-community.htm
finden junge Journalistinnen und Journalisten nach
kostenloser Registrierung außerdem exklusive Artikel, Flyer
und interaktive Checklisten zu aktuellen Themen rund um die
Studien- und Berufswahl. Darüber hinaus haben sie die
Möglichkeit, frei verwendbare Bilder herunter zu laden, mit
denen sie ihre Schülerzeitung il-lustrieren können.
Über abi>>
Mit dem Portal und dem begleitenden Magazin „abi>> dein Weg
in Studium und Beruf“ informiert die Bundesagentur für
Arbeit Schülerinnen und Schüler zu Fragen der Studienwahl
und Berufsentscheidung, zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt und
über Trends in der Berufswelt.
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Arbeitslosenzahl im September: -
1.342 auf 30.310
Arbeitslosenquote im September: - 0,6 Prozentpunkte auf 12,5
Prozent |
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Duisburg, 29. September 2011 – „Die übliche Herbstbelebung
nach den Ferienzeit hat im September für einen deutlichen
Rückgang der Arbeitslosenzahlen gesorgt “, so Hans-Georg
Grein, Pressesprecher der Agentur für Arbeit Duisburg zur
aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 30.310 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im September 1.342 oder 4,2 Prozent
weniger Personen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im
September waren damit 1.195 Personen oder 3,8 Prozent
weniger Menschen arbeitslos als im Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote sank dadurch im September um 0,6
Prozentpunkte auf 12,5 Prozent. Im September des Vorjahres
lag die Quote bei 13,0 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den
Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im September im
Versicherungsbereich (SGB III) gesunken. Sie sank um 0,2
Prozentpunkte auf jetzt 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag
sie noch bei 2,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte
höher als in diesem September.
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote im
September ebenfalls deutlich um 0,4 Prozentpunkte auf 10,3
Prozent. Sie liegt damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als
im Vorjahresmonat, wo sie bei 10,5 Prozent lag.
„Von den Unsicherheiten an den Finanzmärkten ist auf dem
Duisburger Arbeitsmarkt nichts zu bemerken. So verzeichneten
wir im September vor allem bei den jüngeren Arbeitslosen den
deutlichsten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Profitiert haben
aber alle Altersgruppen, wenn man den Vormonat als Vergleich
betrachtet. Zieht man den Vorjahresmonat als Vergleich
heran, so wei-en allein die älteren Arbeitslosen über 50
Jahre schlechtere Zahlen als im September 2010 aus“,
erläuterte Grein.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im September die
günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet,
weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht
als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im
engeren Sinne), lag im September 2011 um 3.566 oder 8,5
Prozent niedriger als vor einem Jahr..
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit weitaus deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit, die sich gegenüber 2010 um 1.195 oder 3,8
Prozent verringert hat.
Im September waren 5.422 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Absolut sind das
300 oder 5,2 Prozent weniger als noch im August. Damit
liegen die aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld
I-Bezuges weiterhin unter den Werten des Vorjahresmonats.
Diesmal um 489 oder 8,3 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im September deutlich auf jetzt 24.888
Menschen (- 1.042 Personen oder - 4,0 Prozent weniger als im
Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag
damit um 706 Personen oder 2,8 Prozent unter den
September-Zahlen des Vorjahres.
Bei den Zugängen in Arbeitslosigkeit hatten wir im September
einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vormonat. Lagen sie
im August noch bei 6.327, so sind sie im September auf jetzt
5.741 gesunken (- 586 oder - 9,3 Prozent). Im September des
Vorjahres verzeichneten wir 6.113 Zugänge in
Arbeitslosigkeit (- 372 oder - 6,1 Prozent gegenüber
September 2010).
Von den 5.741 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.582 aus
einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem
Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.774 Personen lag,
bedeutet dies einen Rückgang um 192 oder 10,8 Prozent.
Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der
Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit rückläufig (1.672 im
September 2010, was einen Rückgang um 90 oder 5,4 Prozent
bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im September 1.665
Personen gelungen (- 82 oder - 4,7 Prozent gegenüber dem
August 2011). Im Vorjahresmonat, im September 2010, lag
dieser Wert bei 1.932. Damit ist in diesem September 267
Personen weniger als im Vorjahresmonat der Weg zurück in den
Arbeitsprozess gelungen (- 13,8 Prozent). „Hier spüren wir
das späte En-de der Sommerferien, die weit in den
Statistikzeitraum hineingereicht haben“, so Grein.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im
September 7.092 Personen. Das waren 663 mehr als im August
2011 und 334 mehr als im September 2010.
Die Kurzarbeitszahlen lagen für den Monat Februar 2011 bei
883 Personen in 86 Betrieben. Für den Monat April 2011 zeigt
sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 60
Betriebe mit 659 betroffenen Personen.
„Mit dem Ende der Ferienzeit sind Stellenbestand und –zugang
saisonüblich gestiegen. Wie erfreulich die Stellensituation
gegenwärtig ist, zeigt der Zugang an offenen Stellen, der
den besten Wert in einem September seit 2006 und beim
Stellenbestand seit 2007 ausweist“, so Grein.
Mit 1.219 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang
leicht über den Zugangszahlen des August 2011 mit 1.165 neu
gemeldeten Stellen (+ 54 oder + 4,6 Prozent) und ebenfalls
deutlich über dem vom September 2010 mit 1.015 neu
gemeldeten Stellen (+ 204 oder + 20,1 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im September gegenüber
dem August um 145 oder 4,7 Prozent auf nun 3.205
Stellenangebote gestiegen. Im Vorjahresmonat waren 2.482
Stellenangebote im Bestand (723 oder 29,1 Prozent weniger
als in diesem September).
„Ausbildungs- und Studienbeginn sowie Arbeitsaufnahmen haben
zu einer deutlichen Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit
beigetragen. Viele derjenigen, die nach der Ausbildung nicht
direkt übernommen worden sind, konnten zwischenzeitlich in
einen Arbeitsplatz vermittelt werden“, beschreibt Grein die
Entwicklung.
Die Jugendarbeitslosigkeit sank so im September auf 2.678
Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 3.253 (- 575
oder - 17,7 Prozent). Im September 2010 waren zu Vergleich
noch 3.142 junge Menschen arbeitslos gemeldet (- 464 oder –
14,8 Prozent gegenüber dem September 2010).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im September ebenfalls gesunken, auf jetzt 8.004 (- 143 oder
- 1,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat haben wir aber
immer noch eine Steigerung um 825 oder 11,5 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist ebenfalls auf jetzt 4.331 gesunken (- 64 oder -
1,5 Prozent). Auch hier haben wir gegenüber dem
Vorjahreszeitraum höhere Werte (+571 oder + 15,2 Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.250 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 266 oder 3,1
Prozent weniger als im Vormonat und 356 oder 4,1 Prozent
weniger als im September des Vorjahres.
„Die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts im September darf
nicht davon ablenken, dass die Arbeitgeber nicht aus der
Verantwortung gelassen werden dürfen, jetzt auch die
vermeintlich schwächeren Bewerberinnen und Bewerber bei der
Arbeits- oder Ausbildungsplatzbesetzung zu berücksichtigen“
, so Grein. „Noch mehr Arbeitgeber müssen erkennen, dass
auch sie ihren Beitrag zu Qualifizierung und Ausbildung der
vermeintlich Schwächeren zu leisten haben. Dann wird es uns
gelingen, die Konsequenzen der Demographie, also die Deckung
des Fachkräftebedarfs, zu meistern.
Die Arbeitsagentur und das jobcenter werden ihren Part – die
Qualifizierung der Arbeitslosen – mit aller Konsequenz und
in Absprache mit den Arbeitgebern erbringen.
Wenn in dieser Situation ein zweiter Arbeitsmarkt gefordert
wird, muss man sich dessen bewusst sein, dass man eine ganze
Reihe von Arbeitslosen als untauglich für den ersten
Arbeitsmarkt abstempelt und sie so ihrer Chancen beraubt.
Wir müssen uns immer im Klaren sein, das jede Bewerberin und
jeder Bewerber Potentiale besitzt, die es zu erkennen und zu
entwickeln gilt.“ |
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Arbeitslosenzahl im August: -
80 auf 31.652
Arbeitslosenquote im August:
unverändert bei 13,1 Prozent
Bundesfreiwilligendienst und
Kindergeld |
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Duisburg,
31. August 2011 –
„Der zweite
Ferienmonat brachte dem Duisburger Arbeitsmarkt die saisontypischen
Entwicklung: den Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Personen unter 25
Jahre. Dies wird sich in den kommenden Monaten durch die Aufnahme einer
Berufsausbildung oder eines Studiums aber wieder einpegeln", so
Udo
Mül-ler, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Duisburg zur
aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im August: - 80 auf 31.652
Arbeitslosenquote im August: unverändert
bei 13,1 Prozent
Mit 31.652 arbeitslos gemeldeten
Duisburgerinnen und Duisburgern waren im August 80 oder 0,3 Prozent
weniger Personen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im August waren
damit 488 Personen oder 1,5 Prozent weniger Menschen arbeitslos als im
Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote blieb damit im
August unverändert bei 13,1 Prozent. Im August des Vorjahres lag die
Quote bei 13,2 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung nach
Rechtskreisen, so hat sich die Arbeitslosenquote im August im
Versicherungsbereich (SGB III) nicht verändert. Sie beläuft sich
weiterhin auf 2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 2,6
Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als in diesem August.
In der Grundsicherung (SGB II) verharrte
die Arbeitslosenquote im August ebenfalls bei 10,7 Prozent, 0,1 Prozent
höher als im Vorjahresmonat, wo sie bei 10,6 Prozent lag.
„Ohne den saisonüblichen Anstieg der
Arbeitslosigkeit im Bereich der Personen unter 25 Jahre hätte es im
diesjährigen August noch einen weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit
gegeben ", erläuterte Müller.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch
im August die günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr noch
unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die
Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb 2
nicht als Arbeitslose gezählt werden
(Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im August 2011 um 3.041 oder
7,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr und um 3.841 oder 8,8 Prozent
niedriger als im August 2009.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im
engeren Sinne ist damit weitaus deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der Arbeitslosigkeit, die
sich gegenüber 2010 um -488 oder -1,5 Prozent und gegenüber 2009 um –
856 oder -2,6 Prozent verringert hat.
Im August waren 5.722 Duisburgerinnen und
Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet Absolut
sind das 17 oder 0,3 Prozent weniger als noch im Juli. Damit liegen die
aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges trotz des
saisonalen Anstiegs weiter unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um
682 oder 10,6 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl
der arbeitslos gemeldeten Personen im August weiter auf jetzt 25.930
Menschen (- 63 Personen oder - 0,2 Prozent weniger als im Vormonat). Die
Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 194 Personen oder
0,8 Prozent über den August-Zahlen des Vorjah-res.
Im August sind die
Zugänge in
Arbeitslosigkeit deutlich angestiegen. Lagen sie im Juli noch bei
5.397, so sind sie im August auf jetzt 6.327 angestiegen (+ 930 oder +
17,2 Prozent). Im August des Vorjahres verzeichneten wir 6.043 Zugänge
in Arbeitslosigkeit (+ 284 oder + 4,7 Prozent gegenüber August 2010).
Von den 6.327 neu gemeldeten Arbeitslosen
kamen 1.774 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber
dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.622 Personen lag, bedeutet dies
einen Anstieg um 152 oder 9,4 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die
Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls leicht
gestiegen (1.738 im August 2010, was einen Anstieg um 36 oder 2,1
Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit
ist im August 1.747 Personen gelungen (- 20 oder - 1,1 Prozent gegenüber
dem Juli 2011). Im Vorjahresmonat, im August 2010, lag dieser Wert bei
1.779. Damit ist in diesem August 32 Personen weniger als im
Vorjahresmonat der Weg zurück in den Arbeitsprozess gelungen (- 1,8
Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt
betrugen im August 6.429 Personen. Das waren 354 mehr als im Juli 2011,
aber 165 weniger als im August 2010.
Die Kurzarbeitszahlen lagen für den
Monat Januar 2010 bei 813 Personen in 91 Betrieben. Für den Monat März
2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 67
Betriebe mit 353 betroffenen Personen.
„Die Urlaubszeit hat auf den weiterhin
hohen Stellenzugang auch im zweiten Ferienmonat wenig Einfluss gehabt.
Zugang und Bestand an Stellen liegen weiterhin deutlich über den
Vorjahreszahlen", so Müller.
Mit 1.165 neuen ungeförderten
Stellen
lag der Stellenzugang leicht unter den Zugangszahlen des Juli 2011
mit 1.213 neu gemeldeten Stellen (- 48 oder - 4,0 Prozent), aber
deutlich über dem vom August 2010 mit 914 neu gemeldeten Stellen (+ 251
oder + 27,5 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im
August gegenüber dem Juli leicht um 37 oder 1,2 Prozent auf nun 3.060
Stellenangebote gesunken. Im Vor-jahresmonat waren 2.348 Stellenangebote
im Bestand (712 oder 30,3 Prozent weniger als in diesem August).
„Wegen der späten Sommerferien in diesem
Jahr konnten Schüler in einer Vielzahl von Fällen den erforderlichen
Nachweis des weiteren Schulbesuchs nicht vorlegen und haben sich darum
arbeitslos gemeldet.", beschreibt Müller die Entwicklung.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im August
auf 3.253 Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 3.010 (+ 243
oder + 8,1 Prozent). Zum Vergleich waren im August 2010 3.371 junge
Menschen arbeitslos gemeldet (- 118 oder – 3,5 Prozent gegenüber dem
August 2010).
Die Zahl der
über 50 Jahre alten
arbeitslosen Personen ist im August auf 8.147 gesunken (- 38 oder - 0,5
Prozent). Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen
über 55
Jahre ist ebenfalls auf jetzt 4.395 gesunken (- 12 oder - 0,3
Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.516
Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies
sind 103 oder 1,2 Prozent weniger als im Vormonat und 89 oder 1,0
Prozent weniger als im August des Vorjahres.
„Die Schulferien haben in diesem Jahr bis
auf den saisontypischen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit kaum Einfluss
auf den Arbeitsmarkt gehabt. Die übrigen Parameter weisen alle in eine
gute Richtung ", beschreibt Müller die aktuelle Situation. „Der
hohe Stellenbestand, der ebenfalls über die Ferienzeit nicht
eingebrochen ist, belegt zudem, dass die Nachfrage nach guten
Fachkräften weiter fortbesteht. Chancen auf dem Markt sind vorhanden!"
Bundesfreiwilligendienst und Kindergeld
Seit dem 03. Mai 2011 ist das Gesetz zur Einführung des
Bundesfreiwilligendienstes in Kraft. Der Bundesfreiwilligendienst löst
seit dem 01. Juli 2011 den Zivildienst ab. Zudem gibt es seit Dezember
2010 einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst.
Für Absolventen der beiden neuen Freiwilligendienste soll nach dem
Wunsch des Gesetzgebers auch ein Kindergeldanspruch bestehen. Hierzu
müssen allerdings noch gesetzliche Vorschriften im Bereich des
Einkommensteuergesetzes und des Bundeskindergeldgesetzes angepasst
werden.
Solange diese gesetzlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind, kann von
den Familienkassen noch kein Kindergeld ausgezahlt werden. Wenn das
Gesetzgebungsverfahren im Herbst abgeschlossen ist, wird für die
Berechtigten das Kindergeld auf Antrag rückwirkend ausgezahlt.
In der Praxis bedeutet das: die Eltern aller jungen Menschen unter 25
Jahren, die einen der beiden neuen Freiwilligendienste (Internationaler
Jugendfreiwilligendienst oder Bundesfreiwilligendienst) antreten, können
nach Antritt des Dienstes einen Antrag auf Kindergeld stellen.
Die Familienkassen stellen diese Anträge zurück und bearbeiten sie,
sobald die erforderlichen gesetzlichen Vorschriften geändert wurden.
Wenn auch die übrigen Voraussetzungen vorliegen, wird das Kindergeld
rückwirkend für den gesamten Zeitraum, für den ein Anspruch bestand,
ausgezahlt.
Für Freiwillige unter 25 Jahren, die ein freiwilliges soziales Jahr
(FSJ) bzw. ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren, ändert
sich nichts: hier be-steht weiterhin Anspruch auf Kindergeld.
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Im Juli waren in Duisburg 695 Personen
oder 2,9 Prozent weniger Menschen arbeitslos
Arbeitslosenzahl im Juli: - 695
auf 31.732 / Quote: - 0,3 Prozent auf 13,1 Prozent |
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Duisburg, 28. Juli 2011 – „Eine
deutlich gesunkene Arbeitslosigkeit und die weiterhin hohe
Nachfrage nach Arbeitskräften kennzeichnen den Juli 2011“, so
Angela Schoofs, Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg zur
aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im Juli: - 695
auf 31.732 - Quote - 0,3 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent
Mit 31.732 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern
waren im Juli 695 Menschen oder 2,1 Prozent weniger Menschen als
im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im Juli waren damit 958
Personen oder 2,9 Prozent weniger Menschen arbeitslos als im
Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote sank im Juli um 0,3 Prozentpunkte auf
jetzt 13,1 Prozent. Im Juli des Vorjahres lag die Quote bei 13,4
Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung nach Rechtskreisen, so liegt im
Versicherungsbereich (SGB III) die Arbeitslosenquote im Juli bei
2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 2,7 Prozent und
damit ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte.
In der Grundsicherung (SGB II) verharrte die Arbeitslosenquote
im Juli bei 10,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat, wo sie
bei 10,8 Prozent lag, bedeutet dies eine Verringerung um 0,1
Prozentpunkte.
„Gab es im Juni bereits erste Arbeitslosmeldungen nach beendeter
Berufs- oder Schulausbildung, so hat sich dies im Juli deutlich
verstärkt. Allein die Zahl der Meldungen nach beendeter
Berufsausbildung ist von 82 im Juni auf 473 im Juli angestiegen.
Sie allein sorgen für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im
Versicherungsbereich. Dieser jährlich wiederkehrenden
Entwicklung steht ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit
in der Grundsicherung gegenüber“, erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Juli die günstige
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr noch unterzeichnet, weil der
statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ist als vor einem
Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen,
Aktivierungsseminaren oder in beschäftigt waren, und deshalb
nicht als Arbeitslose gezählt werden Arbeitsgelegenheiten
(Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Juli 2011 um 3.953
oder 9,1 Prozent niedriger als vor einem Jahr und um 4.190 oder
9,6 Prozent niedriger als im Juli 2009.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist damit
weitaus deutlicher ausgefallen als der Rückgang der
Arbeitslosigkeit (definiert durch § 16 SGB III und in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesen), die sich gegenüber 2010 um
-958 oder -2,9 Prozent und gegenüber 2009 um – 626 oder -1,9
Prozent verringert hat.
„Der verstärkte Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente
war in der Zeit der Wirtschaftskrise notwendig und hat sich
bewährt“, so Schoofs. „Mit der besser laufenden Konjunktur und
der damit verbunden verstärkten Kräftenachfrage war es richtig,
den Instrumenteneinsatz wieder zurückzufahren. Wie aufnahmefähig
der Markt momentan ist zeigt, dass die Arbeitslosigkeit im
Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent gesunken ist, die
Unterbeschäftigung im engeren Sinne im gleichen Zeitraum aber
sogar um 9,1 Prozent gesunken ist.“
Im Juli waren 5.739 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 232 oder 4,2 Prozent
mehr als noch im Juni. Damit liegen die aktuellen Werte im
Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges trotz des saisonalen
Anstiegs weiter unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um 768
oder 11,8 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten
Personen im Juli weiter, auf jetzt 25.993 Menschen (- 927
Personen oder - 3,4 Prozent we-niger als im Vormonat). Die
Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 190 Personen
oder 0,7 Prozent unter den Juli-Zahlen des Vorjahres.
Im Juli sind die Zugänge in Arbeitslosigkeit leicht gesunken.
Lagen sie im Juni noch bei 5.480, so sind sie im Juli auf jetzt
5.397 gesunken (- 83 oder - 1,5 Prozent). Im Juli des Vorjahres
verzeichneten wir 6.225 Zugänge in Arbeitslosigkeit (- 828 oder
– 13,3 Prozent gegenüber Juli 2010).
Von den 5.397 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.622 aus einer
vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo
dieser Wert noch bei 1.528 Personen lag, bedeutet dies einen
Anstieg um 94 oder 6,2 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit aber gesunken (1.724 im Juli 2010,
was einen Rückgang um 102 oder 5,9 Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Juli 1.767 Personen
gelungen (144 oder 8,9 Prozent gegenüber dem Juni 2011). Im
Vorjahresmonat, im Ju-li 2010, lag dieser Wert bei 1.756. Damit
ist in diesem Juli 11 Personen mehr als im Vorjahresmonat der
Weg zurück in den Arbeitsprozess gelungen (+ 0,6 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juli
6.075 Personen. Das waren 353 mehr als im Juni 2011 und 234 mehr
als im Juli 2010.
Die im Juni von 9 Betrieben für die Zukunft angezeigte
konjunkturelle Kurzarbeit könnte insgesamt für bis zu 121
Personen wirksam werden.
Die tatsächlichen Kurzarbeitszahlen lagen für den Monat Dezember
2010 bei 712 Personen in 107 Betrieben. Für den Monat Februar
2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende
Situation: 85 Betriebe mit 609 betroffenen Personen.
„Trotz der ersten grauen Wolken am Konjunkturhimmel ist die
Nachfrage nach Arbeitskräften ungebrochen. Der Zugang an neuen
Stellenangeboten ist der höchste Zugang in einem Juli seit 2001
und auch der Bestand an Stellenangeboten erreicht fast wieder
das Vorkriesen-Niveau von 2008“, so Schoofs.
Mit 1.213 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang über
den Zugangszahlen des Juni 2011 mit 1.094 neu gemeldeten Stellen
(+ 119 oder +10,9 Prozent) und über dem vom Juli 2010 mit 1.137
neu gemeldeten Stellen (+ 76 oder + 6,7 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im Juli gegenüber dem Juni
noch einmal um 315 oder 11,3 Prozent auf nun 3.097
Stellenangebote gestiegen. Im Vorjahresmonat waren 2.425
Stellenangebote im Bestand (672 oder 27,7 Prozent weniger als in
diesem Juli).
„In jedem Jahr steigt die Zahl der arbeitslos gemeldeten
Personen unter 25 Jahre im Juli an, so auch wieder in diesem
Juli. Der Anstieg fällt 2011 mit 40 Personen oder 1,3 Prozent
jedoch deutlich moderater aus als in den Vorjahren (2010 = + 525
oder +18,3 Prozent; 2009 + 408 oder + 15,8 Prozent; 2008 + 257
oder + 10,3 Prozent) “, beschreibt Schoofs die Entwicklung.
„Nach den Sommerferien wird die Arbeitslosigkeit dieser
Personengruppe aber wieder zurückgehen, weil dann auch
diejenigen Erstanstellungen finden werden, die nicht direkt nach
der Ausbildung übernommen worden sind. Auf diese Fachkräfte
wartet ja schließlich unsere Wirtschaft!“
So ist die Jugendarbeitslosigkeit insgesamt im Juli auf 3.010
Personen angestiegen. Im Juli 2010 waren 3.393 junge Menschen
gemeldet (- 382 oder – 11,3 Prozent gegenüber dem Juni 2010).
Während aber die Arbeitslosigkeit der Personen unter 25 Jahre im
Versicherungsbereich um 249 oder 34,5 Prozent im Juli gegenüber
dem Juni 2011 angestiegen ist, ist sie im Gegenzug in der
Grundsicherung um 209 oder 9,3 Prozent gesunken.
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im
Juli auf 8.185 gesunken (- 114 oder - 1,4 Prozent). Die darin
enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist
ebenfalls auf jetzt 4.407 gesunken (- 30 oder - 0,7 Prozent).
Während die Entwicklung im aktuellen Monat für die älteren
Arbeitslosen damit eine positive Richtung aufweist, zeigt der
Blick auf die Vorjahreswerte ein anderes Bild, Die Gesamtgruppe
der Älteren über 50 weist eine Steigerung um 915 oder 12,6
Prozent aus (Juli 2010 7.270 arbeitslose Personen über 50 Jahre)
und die Untergruppe der Personen ab 55 Jahre einen Anstieg der
Arbeitslosigkeit um 674 oder 18,1 Prozent aus (Juli 2010 3.733
Arbeitslose Personen über 55 Jahre).
Im Berichtsmonat waren 8.619 Ausländerinnen und Ausländer von
Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 229 oder 2,6 Prozent
weniger als im Vormonat und 363 oder 4,0 Prozent weniger als im
Juli des Vorjahres.
„Der Stellenmarkt läuft unvermindert auf hohen Touren. Gut war
im Juli, dass die Chancen am Markt auch die Arbeitslosigkeit
vermehrt beenden konnten. Sie ist deutlich erkennbarer gesunken
als in den Monaten zuvor, wo der veränderte Instrumenteneinsatz
das Bild verzeichnet hatte“, beschreibt Schoofs die aktuelle
Situation. „Die Eurokrise, die Haushaltsproblematik in den USA
und ein langsam erlahmender Export trüben die Stimmung ein.
Drohende Signale auch für den Arbeitsmarkt, die sich in den
Prognosen der Institute wiederfinden. Inwieweit der Duisburger
Arbeitsmarkt davon betroffen sein wird, ist zurzeit nicht
absehbar.Was wir brauchen wäre eine weiterhin hohe
Kräftenachfrage und das Engagement der Unternehmen, einen Teil
der notwendigen Qualifizierung ihrer zu-künftigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort im Job anzubieten. So
wäre eine weitere Senkung der Arbeitslosigkeit in Duisburg
erreichbar.“ |
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Endspurt Ausbildung |
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Duisburg, 28. Juli 2011 – Bald beginnt das neue Ausbildungsjahr.
Wer noch eine Berufsausbildungsstelle sucht, der muss sich jetzt
sputen. Die gute Nachricht dabei lautet aber: es gibt noch freie
Ausbildungsplätze!
„Noch gibt es Chancen auf eine Berufsausbildungsstelle“, lautet
die Botschaft von Angela Schoofs, Chefin der Duisburger
Arbeitsagentur. „Von den 3.181 Berufsausbildungsstellen, die uns
die Duisburger Arbeitgeber seit Beginn des Ausbildungsjahres
gemeldet haben, sind zum jetzigen Zeitpunkt noch 271 unbesetzt.
Diese Zahl wird aber mit jedem Tag kleiner. Eile ist also
angesagt!“
Die meisten Jugendlichen konzentrieren sich bei der Suche nach
einem Ausbildungsberuf auf wenige, bekannte Berufe. In Duisburg
gehören hierzu etwa Bürokaufmann/-frau, Verkäufer/-in,
Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Industriemechaniker/-in,
Medizinische/r Fachangestellte/r oder Friseur/-in. Insgesamt
gibt es aber 345 anerkannte Ausbildungsberufe, also eine viel
breitere Palette. Wer nicht nur in den wenigen, beliebten
Berufen sucht, sondern auch mal schaut, was es an interessanten
Berufen daneben gibt, der erhöht seine Chancen deutlich.
Gute Aussichten einen Ausbildungsplatz zu finden gibt es
momentan in Duisburg noch in den Berufen Fachmann/ -frau für
Systemgastronomie, Restaurantfachmann/ -frau, Verkäufer/ -in,
Zahnmedizinsche/r Fachangestellte/r, Fachinformatiker –
Anwendungsentwicklung oder Koch/Köchin.
Bessere Erfolgsaussichten gibt es auch, wenn der
Ausbildungsplatz nicht unbedingt hinter der nächsten Häuserecke
sein muss, sondern wenn man bereit ist, auch außerhalb der Stadt
nach einer Ausbildungsstelle zu suchen. Oft ist es leichter und
schneller, einen Ausbildungsplatz in einer anderen Stadt zu
erreichen, als quer durch Duisburg zu fahren.
Wer jetzt noch Hilfe bei der Suche oder beim Bewerbungsverfahren
haben möchte, der erhält sie bei der Berufsberatung der
Arbeitsagentur. Einen Beratungstermin gibt es telefonisch unter
der Rufnummer 01805 555 111*. Hilfe gibt es daneben von der
Bundesagentur für Arbeit im Internet auf der Seite
www.Arbeitsagentur.de und auf den Seiten
www.ich-bin-gut-arbeitsagentur.de oder www.planet-beruf.de .
„planet-beruf.de“ unterstützt Jugendliche, ihre Eltern und
Lehrkräfte mit Informationen und interaktiven Lernelementen bei
der Berufswahl. Jeden Monat sind allein besuchen dieses Portal
der Bundesagentur für Arbeit 450.000 Nutzerinnen und Nutzer.
2011 hat„planet-beruf.de“ bereits zum zweiten Mal die Comenius
EduMedia-Medaille 2011, eine der bedeutendsten deutschen und
europäischen Auszeichnungen für didaktische Multimediaprodukte,
erhalten. Die Jury hatte der handlungsorientierte und
interaktive Ansatz überzeugt, der entdeckendes und selbständiges
Lernen und Arbeiten unterstützt.
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Leitbild zur Fachkräftesicherung
in Duisburg unterzeichnet |
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Duisburg, 20. Juli 2011 – In der
Agentur für Arbeit Duisburg unterzeichneten heute die Mitglieder
der „Konzertierten Aktion – Berufliche Bildung und
Fachkräftesicherung“ ein Leitbild zur Deckung des zukünftigen
Fachkräftebedarfs. Es beschreibt in konkreten Handlungsfeldern,
wie die Mitglieder der „Konzertierten Aktion“ für Duisburg aktiv
werden.

Die „Konzertierte Aktion“ möchte mit der Unterzeichnung des
„Leitbilds–Arbeit in Duisburg: Fachkräfte sichern – Potenziale
heben“ ihre besondere Verantwortung für den Duisburger
Arbeitsmarkt zum Ausdruck bringen. Ziel ist, dem demographisch
bedingten Rückgang des Fachkräfteangebots in lokal
beeinflussbaren Handlungsfeldern zu begegnen. Dabei wird jede
Partnerorganisation in ihrem Aufgabenfeld tätig. Neu ist aber
das dabei gewählte abgestimmte und aufeinander aufbauende bzw.
ergänzende Vorgehen.
Zur „Konzertierten Aktion“ gehören die Niederrheinische
Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, der
Unternehmerverband, die Kreishandwerkerschaft, der Deutsche
Gewerkschaftsbund, die Industriegewerkschaft Metall, die
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, die
Regionalagentur NiederRhein, die Gesellschaft für
Wirtschaftsförderung und die Agentur für Arbeit Duisburg. Ihr
erstes Zusammentreffen war bereits im Jahr 2008, damals mit der
Zielrichtung von der Agentur für Arbeit Duisburg ins Leben
gerufen, gemeinsam die lokalen Auswirkungen der Wirtschafts- und
Finanzkrise zu mildern.
Mit besser werdender Konjunktur und damit deutlicher werdendem
Mangel an Fachkräften, hat sie sich darauf verständigt, die
jeweiligen Anstrengungen zur Problembewältigung zu koordinieren
und miteinander zu vernetzen.
Das Ergebnis von nunmehr 11 Treffen der Gruppe liegt jetzt auf
dem Tisch und wird in der Absicht von allen Beteiligten
unterzeichnet, gemeinsam, in den jeweiligen im Leitbild
definierten Verantwortungsbereichen, konkrete Projekte
anzustoßen und so alle Möglichkeiten der Fachkräftesicherung,
Fachkräftegewinnung und Fachkräfte(re)aktivierung auszuschöpfen.
Arbeitsmarktentwicklung
Neben der allgemeinen
Arbeitsmarktentwicklung ist der Duisburger Arbeitsmarkt
insbesondere durch folgende strukturellen Charakteristika
gekennzeichnet:
Duisburg liegt im Mittelfeld des
Vergleichstyps mit einem Anteil von 25,1 Prozent von
Personen
unter 25 Jahren an der Gesamtbevölkerung. Auch im
Bundesvergleich bewegt sich Duisburg damit im Mittelfeld.
Duisburg liegt mit einem Anteil von
6,0 Prozent Schulentlassenen ohne Hauptschulabschluss auf
dem Niveau von Essen und Dortmund und liegt bundesweit auch im
Mittelfeld.
Duisburg liegt mit einer
Ausbildungsquote von 6,8 Prozent vor Essen, Bochum und
Oberhausen. Wesel, aber auch Gelsenkirchen setzt sich positiv
ab. Im bundesweiten Vergleich liegt Duisburg damit aber im
Mittelfeld.
Mit einem
Ausländeranteil
von 16,7 Prozent liegt Duisburg im Vergleichstyp deutlich an der
Spitze und auch bundesweit reicht es für einen Spitzenplatz.
Mit einer
SGB II Quote von
18,3 Prozent liegt Duisburg nicht nur im Vergleichstyp, sondern
auch bundesweit mit vorne an.
Auch bei der
SGB-II-Quote
der unter 15-J ährigen liegt Duisburg mit 29,0 Prozent,
sowohl im Vergleichstyp, als auch bundesweit, sehr hoch.
In der
Beschäftigungsquote
von 45,7 Prozent liegt Duisburg im Vergleichstyp noch im
Mittelfeld, bundesweit ist die Region aber abgeschlagen.
Die
Beschäftigungsquote der
Frauen ist mit 38,7 Prozent das zweitschlechteste Ergebnis
im Vergleichstyp und auch bundesweit ist Duisburg hier weit
abgeschlagen.
Bei der
Beschäftigungsquote der
Älteren steht Duisburg mit 40,4 Prozent im Vergleichstyp
relativ gut da. Im Bundesvergleich ist dieses Ergebnis jedoch
nur mittelmäßig.
Mit einem
Anteil an höher
Qualifizierten an der Beschäftigung von 6,7 Prozent liegt
Duisburg im Vergleichstyp und bundesweit am unteren Rand.
Mit einer
Unterbeschäftigungsquote von 16,4 Prozent liegt Duisburg
zusammen
mit Dortmund, Essen
und Gelsenkirchen im Bundesvergleich im oberen Drittel.
Quelle: Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur für Arbeit
(Definitionen im Glossar)
Wirtschaftsentwicklung
Die Stadt Duisburg ist mit der Region Niederrhein eng
verflochten. In den letzten Jahren wurden in der Region
erfolgreich neue Wege beschritten: Der Ausbau zum
internationalen Logistikzentrum beispielsweise war und ist dabei
eine bedeutende Aufgabe. Im Tourismus erschließt die Region
immer mehr ihr beachtliches Potenzial. Die Handelsstandorte
gewinnen zunehmend an Attraktivität; der Dienstleistungsbereich
gibt immer mehr Impulse. Und aus der ländlichen Tradition heraus
hat der Bereich des Agrobusiness beachtlich an Gewicht gewonnen.
Das verwendete Zahlenmaterial entstammt dem Arbeitsmarktmonitor
vom April 2011 und basiert auf unterschiedlichen Datenquellen.
In der Technologie ist der Niederrhein auf vielen Feldern zum
Schrittmacher geworden – Brennstoffzellentechnik, Optoelektronik
und Mobil- und Satellitenfunktechnik sind nur einige Beispiele. |
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