Agentur für Arbeit Duisburg   -  Archiv Januar - Februar 2008

 

Beauftragte für Chancengleichheit gibt am 6. März im BIZ Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege
Duisburg, 29. Februar 2008 - Am 6. März 2008 informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über Chancen und Wege des Wiedereinstiegs in das Berufsleben. In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum  (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Gleichzeitig wird eine Vertreterin des Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur über mögliche Eingliederungszuschüsse an Arbeitgeber informieren, die den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben erleichtern können.
 Angela Schoofs: Wir haben Dortmund (13,6 %) und Gelsenkirchen (13,9 %) hinter uns gelassen!"
Duisburg, 28. Februar 2008 - "Das Wetter ist gut. Und die Zahlen passen in die Frühjahrsstimmung. Wir robben uns im Ruhrgebiet vorsichtig nach vorne. Wir haben Dortmund (13,6 %) und Gelsenkirchen (13,9 %) hinter uns gelassen," strahlt Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
Die nüchternen Zahlen im Detail. Im Februar 2008 waren 32.723 Menschen in Duisburg arbeitslos gemeldet. Der jahreszeitliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Februar findet damit in diesem Jahr nicht statt. Gegenüber dem Januar waren 107 Personen oder 0,3 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Die geringe Veränderung der Arbeitslosenzahlen wirkte sich auf die Arbeitslosenquote nicht aus. Sie liegt unverändert bei 13,5 Prozent. Nach Rechtskreisen getrennt betrachtet waren bei der Agentur für Arbeit im Januar 5.276 Duisburger arbeitslos gemeldet. 16 oder 0,3 Prozent mehr als im Januar. Im Rechtskreis SGB II waren bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Duisburg im Januar 27.447 Menschen arbeitslos gemeldet, 123 oder 0,4 Prozent weniger als im Vormonat. Im Februar gelang 1.613 Duisburgern die Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Der Zugang an neu gemeldeten offenen Stellen hat sich im Februar mit 902 neu gemeldeten Stellen deutlich belebt. Die Frage, ob die Mitarbeiter offensiv auf Unternehmen zugehen und dort nach offenen Stellen fragen, habe ich hier nicht gestellt. "Die Zahlen stehen gegen den saisonalen Trend. Nur 15 Arbeitnehmer beziehen derzeit Kurzarbeitergeld," versucht Schoofs zu glänzen. Gibt es die frühere "Produktive Winterbauförderung" (eventuell unter anderem Namen?) noch? Es wäre schon interessant zu wissen, ob die Duisburger Arbeitsverwaltung Geld dafür ausgibt, daß im Baubereich niemand aus Witterungsgründen entlassen wird. Und daß 3.500 Ein-Euro-Jobber in Duisburg arbeiten, ist auch nur unter der Hand zu hören. Ob diese Menschen je wieder eine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, sei einmal dahingestellt. Irgendeine Antwort dazu ist Schoofs bislang jedenfalls schuldig geblieben.
"Bei den Jugendlichen lautet das Motto `Starten statt warten'. Wer eine Ausbildung oder Arbeit sucht, sollte schleunigst zu uns kommen und seine Daten hinterlassen. Wer mobil ist und seine Fähigkeiten kennt, hat auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Jeder hat eine Chance. Man muß sie allerdings auch nutzen. Das Arbeitsamt kann auch finanziell helfen, beispielsweise Berufsausbildungsbeihilfe oder Mobilitätshilfen (wie Bewerbungs- und Fahrtkosten) bezahlen."
Und tatsächlich:
"Falls die finanzielle Situation Ihres Bewerbers die Aufnahme der Ausbildung gefährdet, wenden Sie sich an Ihren persönlichen Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit. Er informiert Sie gerne darüber, unter welchen Voraussetzungen es finanzielle Hilfen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe gibt (zum Beispiel Mobilitätshilfen, Berufsausbildungsbeihilfe).

Beispielhaft möchten wir Ihnen hier vorstellen:

* Berufsausbildungsbeihilfe
Jugendliche haben grundsätzlich Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) für die Aufnahme einer betrieblichen Erstausbildung, wenn sie auf eine auswärtige Unterbringung angewiesen sind. Die Berufsausbildungsbeihilfe dient zur Deckung des Lebensunterhaltes, der Fahrkosten und der sonstigen Kosten (unter anderem für Arbeitskleidung). Die Berufsausbildungsbeihilfe ist abhängig von der Höhe der Ausbildungsvergütung und dem Einkommen der Eltern. Behinderte Auszubildende haben diesen Anspruch auch, wenn sie während der betrieblichen Ausbildung bei den Eltern wohnen.

* Ausbildungszuschuss
Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen für die betriebliche Aus- oder Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen in Ausbildungsberufen durch Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung gefördert werden. Der Zuschuss wird für die gesamte Ausbildungszeit gezahlt.

* Ausbildungsbegleitende Hilfen
Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) haben das Ziel, den Ausbildungserfolg zu sichern. Sie können bei Bedarf zu Beginn und jederzeit während der Ausbildung gewährt werden.
Ein spezieller Unterricht und gegebenenfalls begleitende sozialpädagogische Betreuung tragen zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten bei und/oder fördern das Erlernen fachtheoretischer Kenntnisse und fachpraktischer Fertigkeiten. Dabei entstehen Ihnen keinerlei Kosten. Bei Freistellungen des Jugendlichen für die Durchführung von abH--ausbildungsbegleitende Hilfen während der betrieblichen Ausbildungszeit kann Ihnen die Ausbildungsvergütung anteilig erstattet werden. Der Zeitaufwand für abH beträgt 38 Stunden pro Woche.

* Ausbildungsmanagement
Klein- und Mittelbetriebe mit bis zu 500 Beschäftigten, die einen lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten Jugendlichen betrieblich ausbilden oder im Rahmen einer Berufsausbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. einer Einstiegsqualifizierung qualifizieren wollen, können Unterstützungsleistungen durch einen beauftragten Bildungsträger bei administrativen und organisatorischen Aufgaben erhalten.
Hierdurch soll ein reibungsloser Ablauf und einen Erfolg der Ausbildung bzw. Qualifizierung gewährleistet und Abbrüche vermieden werden. Dies umfasst insbesondere die Unterstützung bei administrativen Aufgaben, bei der organisatorische Vorbereitung sowie Hilfen bei auftretenden Konflikten.
Betriebe, die einen benachteiligten Auszubildenden in eine betriebliche Berufsausbildung einstellen wollen und aktuell nicht oder nicht mehr in diesem Beruf ausbilden, können Unterstützungsleistungen erhalten, um für diesen Benachteiligten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen (z.B. durch Analyse der betrieblichen Voraussetzungen, Unterstützung bei der Zulassung als Ausbildungsbetrieb, Informationen über Fragen zur Ausbildung, Vorbereitung der Vertragsunterlagen).
Wenn grundsätzliches Interesse an der Einstellung benachteiligter Ausbildungsplatzbewerber besteht, jedoch noch unsicher ist, ob diese über die erforderliche Berufseignung verfügen und den Anforderungen der Ausbildung entsprechen, kann ein Abgleich der Ausbildungsanforderungen mit dem individuellen Leistungsvermögen der Bewerber vorgenommen werden.

* Sozialpädagogische Begleitung
Lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche, die sich in einer Berufsausbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. einer Einstiegsqualifizierung befinden, können durch einen beauftragten Bildungsträger sozialpädagogisch begleitet werden. Ziel der sozialpädagogischen Begleitung ist die Herstellung eines positiven Lern- und Arbeitsverhaltens der Teilnehmer, um eine nachhaltige und dauerhafte Integration zu erreichen. Die sozialpädagogischen Angebote werden bedarfsorientiert zwischen Betrieb und Bildungsträger abgestimmt.
Das Team U25 / Berufsberatung in Ihrer Agentur für Arbeit informiert Sie gerne umfassend über die finanziellen Förderungsmöglichkeiten für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende," berichtet der Internetauftritt der Bundesagentur der Arbeit. Wer sich also für die Gelder des Arbeitsamtes interessiert, sollte sich vor Ort bei dem zuständigen Berater informieren und beraten lassen.
Andreas Rüdig

Im BIZ: "Gesundheitswirtschaft - berufliche Perspektiven für Berufsrückkehrerinnen, Qualifizierungsmöglichkeiten für beschäftigte Frauen"

Duisburg, 27. Februar 2008 - Am Montag, den 3. März 2008 findet um 15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit, Wintgensstraße 29-33, 47058 Duisburg zum Thema "Gesundheitswirtschaft - berufliche Perspektiven für Berufsrückkehrerinnen, Qualifizierungsmöglichkeiten für beschäftigte Frauen" statt.
Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg wird in Kooperation mit dem Duisburger Zentrum Frauen - Beruf - Wirtschaft sowie IBSOM vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu beruflichen Perspektiven im Gesundheitsbereich gerade auch für Frauen, die ihre Berufstätigkeit aufgrund von Betreuungspflichten für längere Zeit unterbrochen haben, informieren. Für Frauen mit Migrationshintergrund eröffnen sich ebenfalls in diesem Berufszweig interessante Perspektiven.
Mehrere Angebote für diese Personengruppen werden an diesem Nachmittag vorgestellt:
* Qualifizierungsangebote im Rahmen der ZukunftsInitiative Frauen am späten Nachmittag bzw. frühen Abend für Berufsrückkehrende ohne finanzielle Ansprüche sowie Berufstätige im Gesundheitswesen;
* Ein Projekt zu beruflichen Perspektiven durch eine selbständige Erwerbstätigkeit in Teilzeit wird vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf;
* Ferner bietet der Bildungsscheck des Landes NRW eine weitere finanzielle Hilfestellung, berufliche Qualifizierung auch Berufrückkehrerinnen zu ermöglichen.

Mobiler Berufeparcours hilft Schülerinnen und Schülern, den richtigen beruflichen Weg zu finden

Schülerinnen und Schüler der GHS Beim Knevelshof sind in einem Projekt von Arbeitsagentur und Unternehmerhaus ihren beruflichen Neigungen auf der Spur Duisburg, 27. Februar 2008 - Einen Draht biegen, eine Überweisung ausfüllen - es gibt viele Möglichkeiten, durch praktische Übungen den eigenen Interessen und Fähigkeiten näher zu kommen. Für die Schüler der GHS Beim Knevelshof sind dies zum Teil ganz neue Erfahrungen, die aber notwendig und unverzichtbar für eine tragfähige Entscheidung für die berufliche Zukunft sind.
Damit an dieser Stelle nicht die falschen Weichen gestellt werden, hatte die Bundesagentur für Arbeit mit dem Programm "Verbesserung der Ausbildungschancen Jugendlicher" bereits 2007 zusätzliche Gelder für die "Vertiefte Berufsorientierung" bereitgestellt. Zusätzlich hatten Landesregierung und Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am 17. November 2007 das Programm zur verstärkten Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung im Bereich der Berufsorientierung auf den Weg gebracht.
Der "mobile Berufsparcour" an der GHS Beim Knevelshof ist Teil dieser "Vertieften Berufsorientierung", den die "Unternehmerhaus AG" als Partner und Co-Finanzierer der Arbeitsagentur Duisburg anbietet. Start des Parcours sind verschiedene praktische Übungen. Die Ausführung der Schülerarbeiten wird dabei bewertet. Die Ergebnisse gestatten eine Zuordnung zu bestimmten Berufsfeldern - eine erste Entscheidungshilfe. Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit, zu den Berufsfeldern passende Ausbildungsberufe kennenzulernen.
"Jugendliche suchen eingeschränkt eine Ausbildung. Sie konzentrieren sich auf einige wenige Berufe," berichtet Angela Schoofs, Leiterin der Duisburger Agentur für Arbeit. "Dem müssen wir entgegenwirken. `Probieren machen und schauen' - so könnte man dabei die Vorgehensweise der Jugendlichen beschreiben. Bei dem Berufsparcour werden die Ergebnisse - wie im Berufsleben üblich - bewertet. Es sollen dabei aber nicht etwa die Schwächen, sondern die Stärken der Schüler herausgearbeitet werden.
Die Frage lautet dann: Welche Berufe passen dazu? Unser Ziel ist es, dass die Jugendlichen eine Ausbildung durchlaufen, sie erfolgreich abschließen und die Betriebe gut ausgebildete Fachkräfte erhalten. `Starten nicht warten' möchte ich den Jugendlichen zurufen. Jeder hat nicht nur eine Chance, sondern zwei oder drei."
"Wir bedienen ein schwieriges Klientel," ergänz Werner Conrads, Kontaktlehrer an der Schule. "Die Schüler kommen leistungsschwach aus der Grundschule. Das soziale Umfeld ist nicht immer das beste. In den letzten beiden Schuljahren gibt es Betriebserkundungen, einen Praktikumstag in der Lehrwerkstatt von Mannesmann und eine enge Zusammenarbeit mit der Berufsberatung. Hinzu kommen insgesamt 5 Wochen Schülerpraktikum. Die Schüler müssen sich ihre Praktikumsplätze selbst besorgen. Sie müssen auch die Bewerbungen selbst schreiben. Auf diese Weise möchte wir ihre Selbständigkeit fördern. Unser Problem dabei: Seit große Firmen wie HKM und Berzelius dichtgemacht haben, ist es unendlich schwierig geworden, einen Praktikumsplatz zu ergattern."
"Viele Betriebe kümmern sich viel zu spät um das Thema Ausbildung," ergänzt Friedhelm Chlosta von der "Unternehmenshaus AG". "Und wundern sich dann, dass niemand kommt. Qualifizierung bringt die Fachkräfte der Zukunft. Wer sich frühzeitig auf dem Ausbildungsmarkt positioniert, kann auch die guten Schulabgänger ansprechen. Und wer sich als Schulabgänger frühzeitig orientiert, hat auch eine Chance."  Andreas Rüdig

Längere Anspruchsdauern für ältere Arbeitslosengeld-Bezieher beschlossen
BA stellt Bescheide um

Leistungsfälle werden von der Arbeitsagentur Duisburg überprüft und angepasst
Duisburg, 19. Februar 2008 - Rückwirkend ab dem 1. Januar 2008 erhöht sich für ältere Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben und arbeitslos werden, die maximale Anspruchsdauer beim Arbeitslosengeld.
Die höhere Anspruchsdauer ist dabei vom Alter und den zuvor zurückgelegten Versicherungszeiten des Arbeitnehmers abhängig. Auch für Arbeitslose, die bereits vor dem 1. Januar 2008 Leistungen erhalten haben, wird unter bestimmten Voraussetzungen die Anpruchsdauer erhöht.

Alle potenziell betroffenen Leistungsfälle werden durch die Agentur für Arbeit Duisburg überprüft. In der Arbeitsagentur beginnt ab heute diese große Sonderaktion. Kunden, die von der Besserstellung profitieren, werden automatisch von der Agentur für Arbeit informiert, eine persönliche Vorsprache in der Arbeitsagentur ist hierfür nicht erforderlich, wodurch die schnelle Überprüfung nur unnötig verzögert würde. Bis zum 30.Mai 2008 wird die Aktion abgeschlossen sein. Die Arbeitsagentur wird Leistungsunterbrechungen so weit wie möglich vermeiden.
Für Arbeitnehmer, die bei Entstehung des Anspruchs ab dem 1. Januar 2008 das 50. Lebensjahr vollendet haben und innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens 30 Monate in Versicherungspflichtverhältnissen standen, besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Dauer von 15 Monaten. Für Arbeitnehmer, die bei Anspruchsentstehung das 55. bzw. das 58. Lebensjahr vollendet haben und Versicherungspflichtverhältnisse mit einer Dauer von 36 bzw. 48 Monaten nachweisen, besteht maximal ein Leistungsanspruch für die Dauer von 18 bzw. 24 Monaten.

In den Genuss einer längeren Bezugsdauer können auch Arbeitslose ab Vollendung des 50. bzw. 58. Lebensjahres kommen, deren Arbeitslosengeldanspruch bis zum 31.Dezember 2007 entstanden ist. Voraussetzung ist, dass der Anspruch am 1. Januar 2008 noch bestanden hat und zuvor die Höchst-anspruchsdauer bewilligt war.  Weitere Informationen Im Internet unter www.Arbeitsagentur.de oder telefo-nisch unter 01801 – 555 111.

Arbeitsagentur und ARGE-Duisburg sind am 19. Februar nur eingeschränkt dienstbereit

Duisburg, 18. Februar 2008 - Aufruf von ver.di zu einer Warnstreikteilnahme
Die Agentur für Arbeit Duisburg und die ARGE-Duisburg sind am 19. Februar nur eingeschränkt dienstbereit. Grund ist der Aufruf der Gewerkschaft ver.di an die Mitarbeiter/innen von Arbeitsagentur und ARGE, sich in der Zeit von 12:00 bis 14:00 an einem Warnstreik zu beteiligen.

Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE-Duisburg werden an diesem Dienstag in der Zeit von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr nur einen Notdienst aufrechterhalten. Diese Regelung gilt auch für die Selbstinformationseinrichtungen (Berufs-Informations-Zentrum).
Die Geschäftsführungen empfehlen ihren Kunden, die Arbeitsagentur und die ARGE bis 11. 00 Uhr oder am Folgetag aufzusuchen.
Für telefonische Anfragen sind die Duisburger Arbeitsagentur und die ARGE-Duisburg mit ihren ServiceCentern am Streiktag wie gewohnt bis 18:00 Uhr erreichbar (Arbeitsagentur: Tel. 01801 – 555 111 und ARGE: Tel. 0203/302 1910).

 Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV informiert im BIZ

Duisburg, 12. Februar 2008 - Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Mittwoch, den 18. Februar 2008 um 10.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten in Europa".

Tipps und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im europäischen Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht der einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.

Beauftragte für Chancengleichheit  informiert am 7. Februar  im BIZ

Duisburg, 1. Februar 2008 - Am 7. Februar 2008 informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über Chancen und Wege des Wiedereinstiegs in das Berufsleben. In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum  (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess.
Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können.

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar - Quote steigt auf 13,5 Prozent

Duisburg, 31. Januar 2008 - Im Januar 2008 waren 32.830 Menschen in Duisburg arbeitslos gemeldet. Damit ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit März 2007 wieder angestiegen. Gegenüber dem Dezember waren 792 oder 2,5 Prozent mehr Personen in Duisburg arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit aber immer noch um 9,9 Prozent oder 3.607 Personen niedriger.
Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ließ auch die Arbeitslosenquote auf 13,5 Prozent steigen. Im Dezember 2007 lag die Quote noch bei 1 3,2Prozent.
Nach Rechtskreisen getrennt betrachtet waren bei der Agentur für Arbeit im Januar 5.260 Duisburgerinnen und Duisburger arbeitslos gemeldet, 498 oder 10,5 Prozent mehr als im Dezember. Im Januar 2007 waren noch 2.806 oder
34,8 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.
Im Rechtskreis SGB II waren bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Duisburg im Januar 27.570 Menschen arbeitslos gemeldet, 294 oder 1,1 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei 2,8 Prozent.
Von den 5.478 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.952 aus einer Erwerbstätigkeit. Der Zugang aus Erwerbstätigkeit war damit um 669 oder 52,1 Prozent höher als im Dezember 2007.
Im Januar 2007 lag der saisonbedingt höhere Zugang aus Erwerbstätigkeit auf gleich hohem Niveau wie in diesem Januar (2007: 1954).
Im Januar gelang 1.500 Duisburgerinnen und Duisburgern die Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Dies waren 141 oder 8,6 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Januar des Vorjahres ist jedoch 145 Personen oder 10,7 Prozent mehr der Sprung zurück in die Erwerbstätigkeit gelungen.

Auch im neuen Jahr setzt sich die positive Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit weiter fort. 2.395 junge Duisburger unter 25 Jahren waren im Berichtsmonat arbeitslos. Dies ist ein weiterer Rückgang gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 46 oder 1,9 Prozent. Gegenüber dem Januar des Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen unter 25-jährigen um 499 oder 17,2 Prozent verringert.
Auch wenn im Januar die Zahl der älteren Arbeitslosen über 50 wieder leicht auf 6.417 angestiegen ist, was eine Steigerung zum Vormonat um 178 oder 2,9 Prozent bedeutet, so ist doch mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres zu rechnen. Immerhin ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten über 50 in Duisburg gegenüber dem Januar 2007 um 1 .384 oder 17,7 Prozent geringer geworden.
Der Zugang an neu gemeldeten offenen Stellen fiel im Januar erwartungsgemäß mit 707 neu gemeldeten Stellen um 44 geringer aus als im Dezember 2007. Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist in den Weihnachtsferien zu sehen, die voll in den Erhebungszeitraum fielen und in jedem Jahr die Geschäftstätigkeit der Unternehmen reduzieren und zu einem deutlich geringeren Aufkommen an neu gemeldeten Arbeitsstellen führen. Dennoch ist die Zahl der neu gemeldeten Stellen gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,5 Prozent höher, was für das Jahr 2008 auf eine Fortsetzung der positiven Beschäftigungsentwicklung des Vorjahres hoffen lässt.
Für Angela Schoofs, die Chefin der Duisburger Arbeitsagentur zeichnet sich für 2008 eine weitere Fortsetzung der günstigen Entwicklung des Duisburger Arbeitsmarktes ab: „ Auch wenn sich am konjunkturellen Himmel einige dunkle Wolken abzeichnen bin ich doch zuversichtlich, dass sich der Arbeitsmarkt in Duisburg auch in diesem Jahr weiter positiv entwickeln wird. Die starke Nach frage nach Fachkräften bietet qualifizierten und beruflich wie räumlich flexiblen Arbeitnehmern zahlreiche Chancen. Vor allem die jüngeren und die älteren Arbeitnehmer profitieren von dieser Entwicklung. Die Arbeitsagentur sorgt für die notwendige arbeitsmarktliche Transparenz und gibt dort die passenden Hilfen, wo diese zur schnellen Integration erforderlich sind. Mit zahlreichen Angeboten werden wir im Jahr 2008 unser Augenmerk darauf legen, die Startchancen für alle Arbeitnehmer, unabhängig von ihrer Qualifikation zu erhöhen.“

Arbeitsagentur informiert Oberstufenschülerinnen über Ingenieurberufe

Duisburg, 29. Januar 2008 - Der steigende Fachkräftebedarf und der demographische Wandel bieten Frauen in technischen Berufen vermehrt Chancen und neue berufliche Perspektiven. Sie geraten vor diesem Hintergrund zunehmend in das Blickfeld der Unternehmen, denn für die Industrie steht mittlerweile außer Frage, dass neben der selbstverständlichen Nutzung technischer Güter durch Frauen auch die weibliche Sicht bei Entwicklung und Produktion innovativer Güter immer bedeutsamer wird.
Die Agentur für Arbeit Duisburg hatte daher am heutigen Dienstag die SchülerInnen aller Duisburger Schulen mit Sekundarstufe II zu einer Berufsorientierungsveranstaltung mit zahlreichen bekannten Duisburger Unternehmen in das Berufsinformationszentrum (BIZ) eingeladen. Unter Moderation der aus der Lokalzeit Duisburg des WDR bekannten Journalistin, Pinar Abut, erhielten die Schülerinnen, aber auch die Schüler aus erster Hand von bekannten Duisburger Unternehmen und der Universität Duisburg – Essen Orientierungshilfen und Informationen für ihre Berufswahl.
Sowohl im Studium wie auch in den Ingenieurberufen selbst sind Frauen heute noch unterrepräsentiert. Ihr Anteil in den Unternehmen ist zwar in letzter Zeit stark angestiegen (1975: ca. 7 Prozent; 2006: ca. 20 Prozent), aber vor dem Hintergrund der gestiegenen Nachfrage zeigen noch deutlich bessere Chancen für sie. Dabei gibt es starke Unterschiede je nach Beruf. Während im Maschinenbau der Anteil 2006 bei 17,2 Prozent der Beschäftigten lag, (1975 waren es nur 4,5 Prozent) sind es bei den Elektrotechnikern bisher nur 8,35 Prozent (1975: 1,4 Prozent).

Die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Duisburg, Angela Schoofs, sagte zu Beginn:
„Duisburger Arbeitgeber sind in vielfältigen Branchen international tätig. Die heutige Veranstaltung bietet jungen Frauen und Männer eine hervorragende Gelegenheit, sich aus erster Hand zu den guten Berufsperspektiven in den Ingenieurwissenschaften zu informieren. Insbesondere Frauen einen umfassenden Einblick über dieses vielseitige Berufsfeld mit seinen interessanten Perspektiven zu geben, ist eine zukunftsträchtige Aufgabe für Industrie und Ar-beitsagentur“, so Schoofs. „Die fachgerechte Deckung des Arbeitskräftebedarfs muss in den Schulen ansetzen. Hier gilt es, die Perspektiven für die Berufswahl deutlich zu erweitern. Zur bedarfsgerechten Deckung des Fachkräftebedarfs ist es auch erforderlich, Arbeitsbedingungen in den Unternehmen so zu gestalten, dass unterschiedliche Bedürfnisse der Beschäftigten und Betriebsabläufe in Einklang gebracht werden können. Schließlich gehört aber auch dazu, dass der Schalter im Kopf umgelegt wird, die Beteiligten sich bietende Chancen frühzeitig erkennen und nutzen. Ausgehend von unseren Informationsveranstaltungen können dann über Mentoring-Kontakte aus interessierten BewerberInnen zukünftig wichtige MitarbeiterInnen in Duisburger Unternehmen werden.“

Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe „Chancen für Frauen – neue berufliche Perspektiven“: Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Duisburger Hafen AG  stellte sich im BIZ vor - Von Andreas Rüdig

Duisburg, 24. Januar 2008 - Gut besucht war die heutige Veranstaltung mit der sich die Duisburger Hafen AG im Berufsinformationszentrum der Duisburger Agentur für Arbeit vorstellt. Ausgehend von Folien, die mittels Beamer an die Wand projiziert werden, stellt Herr Fuchs vor, wie das Unternehmen aufgestellt ist. Sehr kompetent, wenn auch ein wenig fachspezifisch ist der Vortrag. "Von hochspezialisierten Mitarbeitern bis zu einfachen Arbeitern sind bei dem Unternehmen beschäftigt," berichtet Fuchs. "Wir beschäftigen aber auch Lehrlinge, Praktikanten und Teilnehmer von Traineeprogrammen."
Wer wissen möchte, welche Stellenangebote gerade aktuell sind, den verweist Fuchs auf das Internetportal www.duisport.de und den Personalleiter Markus Bangen. Er ist unter der Telefonnummer 0203 - 803201 zu erreichen. Wer möchte, erhält bei der Informationsveranstaltung auch einen Geschäftsbericht und eine Unternehmenszeitschrift. Nach dem etwa halbstündigen Vortrag und Fragerunde gab es noch die Möglichkeit zu individuellen Gesprächen.

Serviceleistungen rund um die Logistik
Die Duisburger Hafengruppe versteht sich heute als Systemanbieter von markt- und kundenorientierten Serviceleistungen rund um die Logistik. Sie ist Initiator und Mitorganisator von Transport- und Logistikketten.

Ziel ist die weitere Entwicklung des Hafens zu

einer der international führenden Logistik-Drehscheiben für hochwertige Güter mit hoher Wertschöpfung und entsprechendem Arbeitskräftebedarf und zu

einem Hinterland-Hub für die großen Nordseehäfen mit einer Gateway-Funktion für die zentral- und mitteleuropäischen Wirtschaftsregionen.

Rund 500 Mitarbeiter in einer Reihe von Gesellschaften sorgen für die Umsetzung dieser Ziele und bieten Antworten und Lösungen auf Kundenfragen und -probleme.

Dienstleistungspartner duisport agency

Als 100%ige Tochter der Duisburger Hafen AG ist die duisport agency GmbH die zentrale Marketing- und Vertriebsgesellschaft der duisport-Gruppe.
Sie ist Ihr Dienstleistungspartner für Transport- und Verkehrsfragen, zu deren Lösung sie auch die eigenen und die am Standort präsenten logistischen Dienstleistungsangebote einsetzt.

Schwerpunkte der Tätigkeit der duisport agency bilden:

die Intensivierung bestehender Verkehrsverbindungen sowie
der Aufbau neuer Relationen zum und über den Duisburger Hafen,
die Optimierung von Transport- und Logistikketten,
Vertriebs-, Marketing und Agenturaufgaben.

duisport agency versteht sich als Makler zwischen Kunden und Hafenanliegern und entwickelt gemeinsam mit ihnen übergreifende, vernetzte Logistiklösungen. Sie ist ein starker, neutraler Partner für neue Wege von und nach Duisburg.

Beispiele für das erfolgreiche Wirken der duisport agency sind:
die Einrichtung, Vermarktung und Organisation des Bahnshuttles zwischen Duisburg und Wien,
die Konzeption und Abwicklung des so genannten Degussa-Bahnshuttles zwischen dem Duisburger Hafen und dem Chemiepark Marl.
logport - Silicon Valley der Verkehrsdienstleistungen

Neben der Entwicklung und Vermarktung des logport-Geländes im linksrheinischen Duisburg-Rheinhausen ist duisport logport verantwortlich für die Vermarktung von Immobilien im gesamten Hafengebiet.

duisport logport ist Ihr Ansprechpartner und Full-Service Provider im Bereich Ansiedlungsmanagement.
Wir beantworten Ihre Fragen rund um unsere attraktiven Grundstücke und Gebäude (Lager- und Umschlaghallen sowie Bürogebäude).
Wir sind behilflich bei der Herstellung von Kontakten zwischen Investoren und städtischen Genehmigungsbehörden im Rahmen der Bauantragstellung.
Auch bei der Personalbeschaffung erfolgt Unterstützung.

Erfolgsgeschichte logport

Die Logport Logistic-Center Duisburg GmbH betreibt seit Anfang 1999 die Entwicklung und Vermarktung des 265 Hektar großen ehemaligen Krupp-Hüttenwerk-Areals im linksrheinischen Duisburg-Rheinhausen.
Ziel ist die Etablierung eines trimodalen Logistikzentrums für hochwertige Stückgüter und die Ansiedlung von international operierenden Logistikdienstleistern. logport verfügt über attraktive Pacht- und Kaufflächen mit Straßen-, Gleis- und Wasseranschluss. Die Plandaten zur Vermarktung und Entwicklung des Geländes wurden seit Beginn der Aktivitäten kontinuierlich überschritten.
Die japanische NYK-Gruppe errichtete beispielsweise dort ihre Deutschland-Zentrale. Die britische Wincanton Trans European (vormals P&O Trans European) betreibt ein Bahnterminal von 30.000 qm und P&O-Chairman Lord Jeffrey Sterling hat logport in diesem Zusammenhang einmal als das "Silicon Valley der Verkehrsdienstleistungen" bezeichnet. Der international tätige schweizerische Logistikdienstleister Kühne + Nagel, der bereits im rechtsrheinischen Hafenteil aktiv ist, investierte in weitere 25.000 qm Warehouse-Fläche und machte Duisburg damit zu einem zentralen westeuropäischen Standort. Auch Rhenus plant ein bedeutendes Kontraktlogistik-Terminal. Bereits heute werden im logport 200.000 qm Warehouse-Fläche genutzt. Ein gleiches Volumen entsteht in den nächsten Jahren.
Gerade logistikorientierte Unternehmen machen ihre Standortwahl vor allem von der Qualität der verfügbaren infra- und suprastrukturellen Einrichtungen abhängig. Der Ausbau des alten Krupp-Werkshafens und die Errichtung des DIT Duisburg Intermodal Terminal waren daher eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung der Flächen. So ist das im Oktober 2002 in Betrieb genommene trimodale Containerterminal mit einer vorgesehenen Endkapazität von 400.000 TEU das Herzstück von logport. Es schafft ideale Voraussetzungen dafür, Güterströme in nennenswertem Umfang insbesondere über Wasser, Schiene und Straße abzuwickeln.

Vielfältige Logistikdienstleistungen
Die 2002 gegründete dfl duisport facility logistics GmbH (dfl) bietet Ihnen als Kunden des Hafen- und Logistikstandortes ein breit gefächertes Dienstleistungsportfolio an:

Port Logistics
Logistics Services
Facility Management

Die Leistungen im Segment ?Facility Management rund um bauliche Anlagen im Hafen gehörten schon bisher zu den Kernaufgaben der duisport-Tochter.
Anfang 2008 wurde aus Gründen der Portfoliobereinigung das PCD Packing-Center-Duisburg GmbH (PCD) auf die Schwestergesellschaft dfl übergeleitet. Die bewährten Serviceangebote der bisherigen PCD sind nunmehr im Segment.
Logistics Services angesiedelt.

Das Segment ?Port Logistics umfasst neue Dienstleistungen der dfl-Stammmannschaft wie beispielsweise den Betrieb von Kranen.

duisport rail - Partner für lokale und regionale Verkehre

duisport rail wurde im April 2001 als öffentliches Eisenbahnverkehrsunter-nehmen gegründet. Die 100%ige Tochter der Duisburger Hafen AG stellt eine ideale Ergänzung der Transportkette dar.

Mit eigenen Loks vernetzt die duisport rail GmbH auf rund 200 km Schienennetz die verschiedenen Hafenbereiche inklusive des linksrheinisch gelegenen Logistikzentrums logport. Damit stellt das Unternehmen die optimale Abstimmung und Kooperation zwischen allen Terminals sicher. Es verbessert außerdem mit lokalen und regionalen Verkehren für die Kunden den Vor- und Nachlauf am Standort.

Beispiele für Eisenbahndienstleistungen von duisport rail:
Transport von Chemieprodukten aus den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld-Uerdingen zum Duisburger Hafen.

Mehr Infos
Transporte zwischen dem Chemiepark Marl und dem Duisburger Hafen für den Kunden Degussa
Mehr Infos

Transport von Chemie- und Mineralölprodukten von Herne nach Duisburg für den Kunden Transpetrol,
Bereitstellung diverser Shuttles
Ob Containerverkehre, Massengüter wie Kohle und Stahl oder chemische Produkte, ob exklusive Angebote oder solche in Kooperation mit Partnern: Hohe Flexibilität, kurze Wege und professionelle Mitarbeiter garantieren marktgerechte Lösungen sowie termingerechte Schienenverkehre und Traktionsleistungen. Bahnanschluss mit nur einem einzigen Ansprechpartner - duisport rail," stellt sich das Unternehmen im Internet vor.

Nachvermittlungsaktivitäten für die unversorgten Jugendlichen sind abgeschlossen
Von Andreas Rüdig

Duisburg, 23. Januar 2008 - "Die Nachvermittlungsaktivitäten für die unversorgten Jugendlichen im Bereit der Arbeitsagentur Duisburg sind abgeschlossen. 162 Bewerber waren zu versorgen. Gemeinsam mit der IHK Duisburg - Wesel - Kleve sind 102 Bewerber zu Gesprächen eingeladen worden. Ziel war es, jedem Kandidaten ein oder mehrere passgenaue Angebote für Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung usw. zu unterbreiten. Ein Großteil der Bewerber hatte letztlich kein Interesse oder wollte nicht weiter hierbei mitwirken. Unter dem Strich konnten 8 Ausbildungsstellen und 17 Einstiegsqualifizierungen realisiert werden. 5 Kandidaten gingen in Arbeit und 2 weiter zur Schule. Schließlich mündeten 6 Bewerber noch in eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ein.

Ziel der gemeinsamen Nachvermittlungsaktion der IHK und der Arbeitsagentur Duisburg ist es, so betont IHK-Chef Dr. Stefan Dietzfelbinger, auch denjenigen Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu bieten, die bis zum Herbst des jeweiligen Ausbildungsjahres noch keine Lehrstelle gefunden haben. `Dabei entwickelt sich das Einstiegsqualifizierungspraktikum immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Es ist ein wichtiges zusätzliches Instrument als Brücke in die Berufsausbildung, eine Art Ausbildung auf Probe, eine gute Möglichkeit für die Jugendlichen und Unternehmen, zueinander zu finden.`, berichtet die Duisburger Agentur für Arbeit.
"Ohne die Betriebe läuft nichts," betont Angela Schoofs, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. "IHK und Agentur sitzen in einem Boot, wenn es darum geht, Jugendlichen ohne Ausbildungspakt eine neue Chance zu geben. Ausgebildete Jugendliche stellen sicher, dass die Betriebe ihre Aufträge abarbeiten können. Eine Ausbildung garantiert, dass sich die Jugendlichen in der Gesellschaft etablieren. Die Idee der Einstiegsqualifizierung stammt von der IHK; in Duisburg gibt es derzeit 265 Plätze. 171 davon sind besetzt. Die Erfolgsquote liegt bei 60%. 60 von 100 Jugendlichen münden also nach der Einstiegsqualifizierung in eine Ausbildung ein. Wer aktuell Hilfe braucht, dem können wir helfen."
"Der Lehrstellenmarkt entwickelt sich erfreulich," ergänzt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg - Wesel - Kleve. "Ende 2007 (gemeint ist das Kalenderjahr) gab es 8,7 % mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr. DIe Betriebe brauchen Nachwuchskräfte und qualifizierte Fachkräfte. Auch die positive Wirtschaftsentwicklung schlägt durch. Unser Ausbildungsatlas ist mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren erschienen; wie verteilen ihn an Schulen. Er wird aber auch in unserem Service - Center rege nachgefragt. Wer eine Einstiegsqualifizierung mitmacht, lernt das Arbeitsleben mit seinen Höhen und Tiefen kennen."
Auch IHK und Agentur für Arbeit bilden aus. Die IHK beschäftigt 10 Lehrlinge, vor allem im Bürobereich. "13 Sozialversicherungsfachangestellte und 2 Fachleute für Vermittlung und Beratung bereiten sich derzeit auf die Abschlussprüfung vor," berichtet Schoofs.

"Wir suchen Sie!

Sie

* sind offen für Neues
* denken und handeln positiv
* sind aufgeschlossen und kontaktfreudig
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Wenn Sie dazu noch einen guten Realschulabschluss haben, dann könnten Sie die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter von morgen sein.

Nach Ihrer Ausbildung warten auf Sie

* abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeiten,
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* Arbeitsbedingungen, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Dafür wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sie werden für den Beruf "Fachangestellte/Fachangestellter für Arbeitsförderung" ausgebildet. Das ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Die Ausbildungszeit kann verkürzt werden, wenn zu erwarten ist, dass Sie Ihr Ausbildungsziel auch in kürzerer Zeit erreichen.

Wir werden Ihnen alle erforderlichen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten für Ihren Beruf vermitteln. Sie lernen die rechtlichen Grundlagen zu arbeitsmarktpolitischen und sozialversicherungsrechtlichen Aufgaben und ihre Anwendung kennen. Darüber hinaus nehmen Sie an Trainings zu Gesprächsführung und Teamarbeit teil und erlernen Techniken und Strategien zur Lösung von Problemsituationen. Die praktische Ausbildung erfolgt in den Agenturen für Arbeit. Sie wird ergänzt durch Unterricht und Lehrgänge in den Bildungszentren der Bundesagentur für Arbeit und durch den Berufsschulunterricht in überörtlichen Fachklassen.

Bis spätestens Mitte des 2. Ausbildungsjahres nehmen Sie an einer schriftlichen Zwischenprüfung teil. Die Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung, die schriftlich und praktisch abzulegen ist.

Schriftlich werden Sie geprüft in den Fächern:

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* "Entgeltersatzleistungen" sowie
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In der praktischen Prüfung zeigen Sie, dass Sie Kundengespräche systematisch vorbereiten und führen können.

IHRE Ausbildungsvergütung

Während Ihrer Ausbildung zahlen wir Ihnen eine monatliche Ausbildungsvergütung in folgender Höhe:
Ausbildungsjahr West Ost
im 1. Ausbildungsjahr: 585 ? 541 ?
im 2. Ausbildungsjahr: 683 ? 632 ?
im 3. Ausbildungsjahr: 780 ? 722 ?

Darüber hinaus erhalten Sie vermögenswirksame Leistungen; zur Zeit sind dies 13,29 ? monatlich.

Fachangestellte für Arbeitsförderung in der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeiten in erster Linie im Team eines Kundenbereichs mit anderen Kolleginnen und Kollegen. Dort klären Sie die Anliegen der Ratsuchenden, erteilen Auskünfte persönlich oder telefonisch in sogenannten ?Service Centern, nehmen Arbeitslosmeldungen und Anträge auf Geldleistungen entgegen. Sie unterstützen Kunden beim Ausfüllen der Anträge, bereiten Arbeitsunterlagen für die Fachkräfte vor, wirken bei der Arbeits- und Ausbildungsvermittlung mit. Sie bearbeiten Anträge auf Geldleistungen, wie beispielsweise Arbeitslosengeld, Leistungen zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung, zur Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung und der beruflichen Weiterbildung. Fachangestellte für Arbeitsförderung kümmern sich auch um interne Serviceaufgaben, wie zum Beispiel Personalangelegenheiten.

Zeitgemäße Arbeitsplätze, ausgestattet mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik unterstützen und erleichtern die vielseitigen Tätigkeiten in allen Aufgabengebieten.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung bieten wir Ihnen die Möglichkeit in einer Agentur für Arbeit oder einer Arbeitsgemeinschaft nach dem Sozialgesetzbuch 2 (SGB II) tätig zu werden. Einen auf 24 Monate befristeten Arbeitsvertrag bekommen Sie bei fachlicher und persönlicher Eignung auf alle Fälle.

Im Rahmen unserer Personalentwicklung fördern wir Sie nach Ihren individuellen Potenzialen und bieten Ihnen damit auch interessante berufliche Perspektiven. Ihre qualifizierte Ausbildung und das flächendeckende Netz von den Dienststellen der BA und Arbeitsgemeinschaften eröffnen Ihnen die Chance, sich bundesweit auf interessante Arbeitsplätze zu bewerben. Ihr persönliches Engagement entscheidet.

Weitere Informationen über Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildung und die vielfältigen Aufgaben einer/eines Fachangestellten für Arbeitsförderung finden Sie

* unter BERUFENET und
* im Berufsinformationszentrum (BIZ) Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit.

Gerne informieren und beraten Sie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit.

Tipps für Ihre Bewerbung

Einstellungen erfolgen zum 1. September jeden Jahres. Ihre Bewerbung sollte etwa 12 Monate vor dem Einstellungstermin bei der der Agentur für Arbeit vorliegen, in deren Bezirk Sie Ihren Wohnsitz haben. Über das Ausbildungsstellenangebot informieren Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team Personal der Agentur für Arbeit.

Ihrem aussagefähigen Bewerbungsanschreiben fügen Sie bitte

* Lebenslauf (in tabellarischer Form),
* Kopie des letzten Schulzeugnisses,
* Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter, sofern Sie noch minderjährig sind,
* Kopien von Zeugnissen, sofern Sie bereits Ausbildungs- oder Beschäftigungszeiten nachweisen können.

bei.

Im Rahmen einer auf Chancengleichheit ausgerichteten Personalpolitik nutzen wir die Vielfalt der Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sie zum Beispiel aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft einbringen. So fördern wir auch die Beschäftigung behinderter Menschen und von Personen mit Migrationshintergrund," beschreibt die Bundesagentur eine Ausbildungsmöglichkeit vor Ort.

"Ihre Karriere

Im Bereich Arbeitsmarktmanagement bieten wir nach erfolgreich abgeschlossenem Studium interessante Aufgaben und eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten bundesweit in den Agenturen für Arbeit.

Der Studiengang Arbeitsmarktmanagement qualifiziert Sie für Aufgaben der Vermittlung und Integration, Leistungsgewährung und Ressourcensteuerung.

Zu Ihren möglichen Aufgaben gehören die Vermittlung und Integration von Ausbildungs- und Arbeitsuchenden, die Beratung und Unterstützung von Arbeitgebern bei allen Fragen der Personalbeschaffung, die Akquisition von Arbeitsstellen und Ausbildungsplätzen, das Entscheiden über die Gewährung von Leistungen zur Arbeitsförderung und das Erteilen von Rechtsauskünften. Aber auch Tätigkeiten im Internen Service wie Controlling und Finanzen oder Personalentwicklung stehen Ihnen offen.

Im Rahmen unseres Personalentwicklungskonzeptes bieten wir Ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen im gesamten Bundesgebiet.

Bereits während des Studiums erhalten Sie einen Ausbildungsvertrag mit der Bundesagentur für Arbeit. Dieser Ausbildungsvertrag verpflichtet Sie, im Anschluss an Ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung, eine Tätigkeit in der Bundesagentur für Arbeit aufzunehmen.

Zugangsvoraussetzungen

Wir suchen Bewerberinnen und Bewerber, die Dienstleistungen zielgerichtet, professionell und effektiv erbringen und Arbeitsmarktprozesse aktiv mitgestalten wollen. Interesse an betriebswirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Zusammenhängen setzen wir voraus. Ihre ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten wollen Sie in ergebnisorientierten Kundengesprächen einsetzen. Idealerweise verfügen Sie bereits über erste Berufserfahrung.

Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für das Studium sind:

* Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss
* bundesweite Mobilität


Das Studium

Das Studium dauert drei Jahre in Vollzeit. Es besteht aus fünf Studientrimestern in Mannheim und Schwerin. Dazwischen absolvieren Sie vier prüfungsrelevante Praktika in den Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Ausgebildet werden Sie in den Studienfeldern:

* Public Management
* Arbeitgeberorientierte Arbeitsförderung
* Beratung
* Arbeitnehmerintegration
* Soziale Sicherung


Beim Studiengang Arbeitsmarktmanagement gibt es darüber hinaus drei Spezialisierungsrichtungen:

* Vermittlung / Integration
* Leistungsgewährung
* Ressourcensteuerung

Das Studium schließt mit dem international anerkannten Abschluss ?Bachelor of Arts ab.

Wie Sie sich bewerben

Der Bewerbungsschluss für den Studiengang ab 01.09.2008 ist der 31.12.2007.

Ihre Bewerbungsunterlagen mit

* aussagekräftigem Anschreiben
* ausführlichem Lebenslauf
* Zeugniskopien (11., 12., 13. Klasse)

senden Sie bitte an Ihre örtliche Agentur für Arbeit.

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren in den Agenturen für Arbeit und der Hochschule werden die bestgeeigneten Bewerber und Bewerberinnen ausgewählt.


Ihre Karriere

Im Bereich Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement bieten wir nach erfolgreich abgeschlossenem Studium interessante Aufgaben und eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten bundesweit in Agenturen für Arbeit, Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) und Job Centern.

Der Studiengang Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement qualifiziert Sie für Aufgaben in der Berufsberatung und im Fallmanagement.

Die Beratung und umfassende Begleitung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Vermittlungserschwernissen sind Ihre möglichen späteren Aufgaben. Rechtsberatung, auch zu den Leistungen der Arbeitsförderung, gehört dazu. Die Vermittlung und Integration von Menschen mit Behinderung oder von Menschen in besonders schwierigen sozialen Lagen und Lebenssituationen können Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit sein. Dabei arbeiten Sie mit Arbeitgebern, Organisationen (zum Beispiel Schuldnerberatung) und anderen Trägern der sozialen Sicherung (zum Beispiel Rentenversicherung) zusammen.

Im Rahmen unseres Personalentwicklungskonzeptes bieten wir Ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen im gesamten Bundesgebiet.

Bereits während des Studiums erhalten Sie einen Ausbildungsvertrag mit der Bundesagentur für Arbeit. Dieser Ausbildungsvertrag verpflichtet Sie im Anschluss an Ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung eine Tätigkeit in der Bundesagentur für Arbeit aufzunehmen.

Zugangsvoraussetzungen

Wir suchen Bewerberinnen und Bewerber, die Dienstleistungen zielgerichtet, professionell und effektiv erbringen wollen. Interesse an betriebswirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Zusammenhängen sowie an sozialen und gesellschaftspolitischen Themen setzen wir voraus. Ihre kommunikativen Fähigkeiten setzen Sie bei der Beratung von Kunden in schwierigen Lebenssituationen ein. Idealerweise verfügen Sie bereits über erste Berufserfahrung.

Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen für das Studium sind:

* Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss
* bundesweite Mobilität


Das Studium

Das Studium dauert drei Jahre in Vollzeit. Es besteht aus fünf Studientrimestern in Mannheim. Dazwischen absolvieren Sie vier prüfungsrelevante Praktika in den Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Ausgebildet werden Sie in den Studienfeldern:

* Public Management
* Arbeitgeberorientierte Arbeitsförderung
* Beratung
* Arbeitnehmerintegration
* Soziale Sicherung

Beim Studiengang Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement gibt es darüber hinaus zwei Spezialisierungsrichtungen:

* Berufsberatung
* Fallmanagement


Wie Sie sich bewerben

Der Bewerbungsschluss für Studienbeginn 01.05.2008 oder 01.09.2008 ist der 31.12.2007.

Ihre Bewerbungsunterlagen mit

* aussagekräftigem Anschreiben
* ausführlichem Lebenslauf
* Zeugniskopien (11., 12., 13., Klasse)

senden Sie bitte an Ihre örtliche Agentur für Arbeit.

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren in den Agenturen für Arbeit und der Hochschule werden die bestgeeigneten Bewerber und Bewerberinnen ausgewählt."

Nach den Zeugnissen geht es los! Duisburger Arbeitsagentur bietet Hilfe bei Bewerbung an

Duisburg, 21. Januar 2008 - Mit der Zeugnisausgabe am vergangenen Freitag beginn für viele Duisburger Schülerinnen du Schüler die heiße Phase der Bewerbungen
Am Freitag gab es in Duisburg die Halbjahreszeugnisse. Da sich die Schüler der Abgangsklassen mit diesem Zeugnis um eine Ausbildungsstelle bewerben, haben sie für die berufliche Zukunft einen besonderen Stellenwert. Es gilt, bei der Bewerbung jetzt keine Fehler zu machen. Der erste Weg sollte daher zu den Fachleuten der Arbeitsagentur führen.
Mit den Beratern der Arbeitsagentur müssen jetzt die Chancen des Marktes erkundet, die konkreten Bewerbungsstrategien festgelegt und mögliche berufliche Alternativen überlegt werden. Dazu stehen sie auch bei der optimalen Gestaltung der Bewerbungsunterlagen hilfreich zur Seite.
„Mit den Halbjahreszeugnissen wird es ernst für die Duisburger Schülerinnen und Schüler“ betont Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Die Suche nach einem Ausbildungsplatz und damit der Einstieg in das berufliche Leben sind viel zu wichtig, als dass man sie ohne professionelle Hilfe angehen sollte. Diese Hilfe gibt es bei der Agentur für Arbeit.“
Wer jetzt einen Beratungstermin haben möchte, bekommt ihn zeitnah unter der Telefonnummer 01801 / 555 111*.

Chat im abi -Portal zum Thema Ausland
Duisburger Hafen AG informiert im BIZ: Tätigkeiten von Akademikern bei der Hafen AG

Chat im abi -Portal zum Thema Ausland
Duisburg, 18. Januar 2008 - Wer im Ausland studieren möchte kann sich am 22. Januar im Internet informieren. Wie kann ich ein Auslandssemester finanzieren? Welche Möglichkeiten habe ich, während einer Ausbildung ins Ausland zu gehen? Oder in welchem Maße verbessern sich meine Arbeitsmarktchancen durch einen längeren Auslandsaufenthalt?
Wer solche und detailliertere Fragen persönlich beantwortet haben möchte, ist zum aktuellen Chat im abi-Portal herzlich eingeladen. Der Chat zum Thema „Welche Auslandserfahrungen helfen mir in Studium und Beruf weiter?“ wird am 22. Januar 2008 um 16 bis 17.30 Uhr stattfinden.
Um teilzunehmen, genügt es, sich unter http://chat.abi.de einzuloggen und die Fragen ins Chattool einzugeben. Antworten werden Experten aus dem Info-Center des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) und von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit sowie Journalisten der abi-Redaktion.
Interessierte, die zum angegebenen Termin keine Zeit haben, können ihre Fragen vorab an die Redaktion richten (redaktion@abi.de) und in den Chatprotokollen nachlesen, die nachträglich online veröffentlicht werden.

Duisburger Hafen AG informiert im BIZ :Tätigkeiten von Akademikern bei der Hafen AG
Am 24.01.2008 in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr erläutert Markus Bangen, Leiter Personalmanagement der Duisburger Hafen AG, im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur Duisburg, Wintgenstr. 29 - 33, Arbeitsfelder und Tätigkeiten von Akademikern bei der Duisburger Hafen AG und stellt Beispiele sowohl aus dem technischen als auch aus dem kaufmännischen Bereich vor.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fakultäten, Absolventen, berufserfahrene Akademiker und Akademikerinnen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ThyssenKrupp Steel im BIZ - Von Andreas Rüdig

Es ist Donnerstag, der 10. Januar 2008 so gegen 16 Uhr, als sich ThyssenKrupp Steel (offizielle Anschrift: ThyssenKrupp Steel AG, Postfach, 47161 Duisburg) im Berufsinformationszentraum der Duisburger Agentur für Arbeit präsentiert. Die Veranstaltung ist gut besucht, der Raum fast überfüllt.

"Bei uns gibt es die Segmente Steel (Stahl), Stainless (Edelstahl), Elevator (Aufzüge), Technologies (U-Boote und Schiffe) und Services (Know-how). Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschafteten wir einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 3,3 Mrd Euro," berichtet Benedikt Viedenz.
Der studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft arbeitet im Personalmanagement von ThyssenKrupp Steel und betreut dort das Hochschulmanagement. "Wir sind in der glücklichen Lage, Personal einstellen zu können. Personal wird durch die Bank hinweg eingestellt, unabhängig von Kriterien wie beispielsweise dem Alter. Im Internet können die Stellenangebote unter dem Stichwort `Karriere' eingesehen werden. Solange die Stelle nicht besetzt ist, ist das Stellenangebot auch aufgelistet," berichtet Viedenz. "Ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich also."
Ein Werbefilm, der zeigt, wie Stahl (also Schmiedestücke, Bleche, Drähte, Rohre und Profile) hergestellt wird, ist ebenfalls bei der Veranstaltung zu sehen.
 Herr Veidenz ist unter der Telefonnummer 0203 - 5245667 zu erreichen. Individuelle Fragen können dort persönlich besprochen werden. Mehr über ThyssenKrupp auch unter
DU-Speziell


Die Firma "Hüttenwerke Krupp Mannesmann" hatte am Donnerstag, dem 17. Januar 2008, um 16 Uhr die Gelegenheit, sich im Berufsinformationszentrum Raum C der Duisburger Agentur für Arbeit zu präsentieren.
Gerade einmal 7 Interessenten sind zu dieser Veranstaltung gekommen. Zu Beginn sehen sie einen kleinen Werbefilm, in dem sich das Unternehmen selbst vorstellt. Informationen zur Geschichte des Unternehmens gibt es, aber auch zur Stahlerzeugung. Ein Bekenntnis zum Standort Duisburg - Huckingen gehört dazu. "Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann sind ein in Duisburg ansässiges Montanunternehmen.

Mehr auch unter DU-Speziell

Hüttenwerke Krupp Mannesmann informieren über Einstiegsmöglichkeiten für Akademiker bei HKM
Bewerbungscheck für Endsemester und Absolventen aller Fakultäten im BIZ

Hüttenwerke informieren über Einstiegsmöglichkeiten für Akademiker bei HKMDuisburg, 9. Januar 2008 - Am 17. Januar 2008 in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr berichtet Gunnar Amft, Personalführung AT der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) über Einstiegsmöglichkeiten für Akademiker bei HKM.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fakultäten und Interessenten/innen mit Hochschulabschluss, insbesondere der Bereiche Metallurgie, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Die kostenfreie Veranstaltung findet im BIZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29-33 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bewerbungscheck für Endsemester und Absolventen aller Fakultäten im BIZ
Am 17. Januar 2008 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr findet im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur Duisburg, Wintgenstr. 29-33, ein Bewerbungscheck statt. Endsemester und Absolventen aller Fakultäten haben die Möglichkeit im Einzelgespräch mit einer Beraterin / einem Berater für akademische Berufe sich intensiv mit Fragen der Gestaltung und des Inhalts ihrer Bewerbungsmappen auseinander zu setzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenfrei.

Auch im Dezember gute Stimmung am Arbeitsmarkt - Quote sinkt auf 13,2 Prozent  - Von Andreas Rüdig
Bundesregierung:
Aufschwung kommt bei Beschäftigten an

Duisburg, 3. Januar 2008 - "Im Dezember 2007 waren 32.038 Duisburger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im vergangenen Monat ist damit die Zahl der Arbeitslosen wiederum gesunken. Gegenüber dem Vormonat waren 436 oder 1,3 Prozent Personen weniger arbeitslos gemeldet. Der weitere Rückgang der Arbeitslosenzahlen hat zu einem Absinken der Arbeitslosenquote auf 13,2 Prozent geführt. Bei der Agentur für Arbeit waren im Dezember 4.762 Duisburger arbeitslos gemeldet, 9 oder 0,2 Prozent mehr als im November. Bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Duisburg waren im Dezemr 27.276 Arbeitslose gemeldet, 445 oder 1,6 Prozent weniger als im Vormonat. 1.641 Duisburger ist im Dezember die Rückkehr in den Arbeitsmarkt gelungen, 207 oder 11,2 Prozent weniger als im Vormonat. Bis zum Dezember haben damit 21.276 Personen die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit geschafft. 26 Existenzgründer waren darunter.
Der Zugang offener Stellenangebote zeigt sich im Dezember weiterhin verhalten. Die Duisburger Unternehmen meldeten 751 ungeförderte neue Arbeitsstellen. Das sind 98 oder 11,5 Prozent weniger Stellen als noch im Vormonat. Mit 11.016 Stellen seit Jahresbeginn bewegt sich das Stellenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr auf gleich hohem Niveau
Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber) sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.
Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2007 müssen die beschäftigungspflichtige Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2008 der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der BA beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2008 die für die Anzeige erforderlichen Vordrucke sowie das Bearbeitungsprogramm REHADAT - Elan auf CD - Rom," berichtet Angela Schoofs bei der Vorstellung der Arbeitsmarktdaten für 2007.
"Wir blicken auf ein erstaunliches Jahr 2007 zurück, von dem niemand glaubte, daß die Arbeitslosigkeit dermaßen sinken wird. Wir blicken gedämpft optimistisch in die Zukunft. Diejenigen Arbeitslosen, die dem Arbeitsmarkt fern stehen, brauchen viel Hilfe bei der Arbeissuche. Diese Hilfen stellen wir bereit. Dies kann beispielsweise die Fortbildung im Betrieb sein, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Dies kann beispielsweise auch die Qualifizierung für einen Arbeitsplatz, der in Aussicht steht sein. Wer nicht hundertprozentig auf einen Arbeitsplatz passt, kann gefördert werden. Möchten Arbeitgeber einen solchen Arbeitnehmer einstellen, können sie unseren Arbeitgeber unter der Servicenummer 01801 - 664466 anrufen." Ein Hinweis: Wie teuer ein solcher Anruf ist, habe ich nicht nachgeschlagen, kann es an dieser Stelle also nicht angeben.
"255.000 unbesetzte Stellen für Schwerbehinderte gab es deutschlandweit 2005, 1.100 davon in Duisburg. Beim Integrationsamt in Köln gibt es Förderprogramme, die die Erwerbstätigkeit von Schwerbehinderten fördern sollen. Bei der Arbeitsverwaltung gibt es Technische Berater, die sagen können, wie ein Arbeitsplatz für den konkreten Schwerbehinderten technisch ausgestaltet werden kann, sowie spezielle Arbeitsberater, die sich um die Beratung und Finanzierung kümmern. Erste Ansprechpartnerin kann hier Frau Kemna unter der Telefonnummer 302 1479 sein," berichtet Beate Blumenthal von der Arbeitsverwaltung.

"Ärztlicher Dienst
Bei der Beratung durch das Reha-Team ist der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit gefragt, wenn die konkreten körperlichen Voraussetzungen für den Beruf und zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben zu klären sind. Zum Beispiel: Wie ist die spezielle Ausprägung einer Behinderung? Welche Auswirkungen hat sie auf die Berufswahl?

Die Ärztinnen und Ärzte der Agentur für Arbeit besitzen neben umfassendem medizinischem Wissen auch genaue Kenntnisse der Arbeitsmedizin und über die speziellen Anforderungen der Berufe. Der Ärztliche Dienst arbeitet eng mit dem Reha-Team und den anderen Fachdiensten zusammen, um gemeinsam mit dem Ratsuchenden eine optimale Lösung zu finden. Die Untersuchungen erfolgen nur mit dem persönlichen Einverständnis. Man erhält eine schriftliche Einladung.

Welche Untersuchungen?
Die Art der Untersuchung richtet sich ganz nach dem Einzelfall von einer allgemeinmedizinischen Untersuchung bis zu Hör- und Sehtest, EKG oder Lungenfunktionstest. Manchmal sind auch fachärztliche Zusatzuntersuchungen notwendig, die bei externen Spezialisten in Auftrag gegeben werden, zum Beispiel bei einem Orthopäden, Internisten oder Kardiologen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden genau besprochen und erklärt.

Wenn während des Berufslebens eine Behinderung auftritt oder droht, kann die Untersuchung beim Ärztlichen Dienst noch eine zusätzliche Bedeutung haben. Zum Beispiel, um die Zuständigkeit eines Rehabilitationsträgers für bestimmte Leistungen zu klären, etwa bei einer Berufskrankheit.

Unterlagen anderer Stellen
Je nach Bedarf werden durch die Agentur für Arbeit auch die Unterlagen anderer Stellen berücksichtigt (z. B. Hausarzt oder Versorgungsamt bei einem Antrag auf Schwerbehinderung). Der Grund: Wenn schon andere Untersuchungen durchgeführt wurden, müssen sie nicht noch einmal wiederholt werden. Das macht die Sache oft einfacher. Voraussetzung ist jedoch, dass der Betroffene eine Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht abgibt. Dabei ist jedoch gewährleistet, dass die Daten vertraulich behandelt werden und nicht in falsche Hände geraten.

Technischer Beratungsdienst
Der Technische Beratungsdienst der Agentur für Arbeit hilft bei der behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und in Fragen der technischen Hilfen. Zum Beispiel bei der blindengerechten Ausstattung eines Computers, einer rollstuhlgerechten Einrichtung oder bei optischen Signalen am Arbeitsplatz und einem Schreibtelefon für gehörlose Menschen.

Beim Technischen Beratungsdienst arbeiten erfahrene Ingenieure. Sie unterstützen das Reha-Team bei der Beratung, wenn im Einzelfall technische Hilfen gebraucht werden. Sie entwickeln passgenaue Lösungen. Sie beraten Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen in Fragen der behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Und sie ermitteln bei Bedarf auch die Kosten für technische Hilfen und eine spezifische Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Technische Hilfen
Technische Arbeitshilfen für behinderte Menschen können von der Agentur für Arbeit durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gefördert werden. Dies gilt auch für weitere, nicht orthopädische Hilfsmittel sowie die behinderungsgerechte Gestaltung eines Arbeitsplatzes.

Bei der Auswahl geeigneter technischer Hilfen und der Planung der spezifischen barrierefreien Gestaltung helfen die Experten vom Technischen Beratungsdienst der Agentur für Arbeit. Sie beraten in diesen Fragen auch die Betriebe.

Leistungen sind möglich bei

* einer betrieblichen Berufsausbildung oder einer betrieblichen Weiterbildung und
* einer Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt.

Die Hilfen müssen notwendig sein, damit eine Ausbildung, eine Weiterbildung oder die Aufnahme einer Beschäftigung möglich ist.

Der Betrieb oder der Bildungsträger kann jeweils finanzielle Zuschüsse für die erforderlichen Maßnahmen erhalten. Bei einer Aus- oder Weiterbildung in einer Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation gehören technische Hilfen und eine behinderungsgerechte Ausstattung zum Angebot.

Psychologischer Dienst

Der Psychologische Dienst der Agentur für Arbeit unterstützt das Reha-Team bei seiner Beratung. Dieser Service ist gefragt, wenn die konkrete Eignung für bestimmte Berufe und Fragen der Förderung zur Teilhabe am Arbeitsleben zu klären sind. Zum Beispiel: Wo liegen die persönlichen Stärken und Fähigkeiten? Wie können sie für Ausbildung und Beruf genutzt werden? Welche individuelle Förderung wird gebraucht?

Im Psychologischen Dienst arbeiten Psychologinnen und Psychologen, die auch über spezielle Kenntnisse der Arbeits- und Betriebspsychologie verfügen. Sie beurteilen durch Gespräche und verschiedene Testverfahren die individuelle berufliche Eignung. Die Ergebnisse werden gemeinsam besprochen und erklärt. Der Psychologische Dienst arbeitet eng mit dem Reha-Team und den anderen Fachdiensten zusammen, um gemeinsam mit dem Ratsuchenden eine optimale Lösung zu finden. Die Untersuchungen erfolgen nur mit dem persönlichen Einverständnis. Man erhält eine schriftliche Einladung.

Welche Untersuchungen?
Wenn man zum Psychologischen Dienst eingeladen ist, spricht man mit dem Psychologen zunächst darüber, was man mit seiner Hilfe klären will und wie er dabei helfen kann. Die Art der Tests richtet sich dann ganz nach dem Einzelfall vom Berufswahltest oder Interessenstest bis zum Leistungstest oder Persönlichkeitstest. Je nach Test sind bei den Aufgaben zum Beispiel logische Beziehungen zwischen Wörtern, Zahlen oder Symbolen zu entdecken.

Bei anderen Aufgaben geht es um räumliche Vorstellung, die Lösung mechanisch-technischer Fragen, um Rechenaufgaben oder auch um die Beurteilung, wie man sich in besonderen Situationen verhält. Die Tests erfolgen meist am Computer, manchmal schreibt man aber auch ein Diktat oder einen kurzen Aufsatz zu einem Thema.

Für Menschen mit besonderen Behinderungen gibt es spezielle Tests.

Wer zum ersten Mal einen Test bearbeiten soll, fühlt sich oft unsicher: Die Situation ist fremd. Deshalb wird man durch den Psychologen vor dem Test genau informiert, was bei der Bearbeitung wichtig ist. Die Testergebnisse werden anschließend genau erklärt und besprochen. Der Psychologe fasst alle Ergebnisse und Gesichtspunkte für die Beratung beim Reha-Team zusammen: in Form eines Berichts, den man auch selbst einsehen kann. Auf Wunsch nimmt der Psychologe am nächsten Beratungsgespräch teil.

Manchmal sind beim Psychologischen Dienst auch keine Tests notwendig: Zum Beispiel, wenn es um die Lösung beruflicher Probleme geht, die man in einem eingehenden psychologischen Beratungsgespräch angehen kann.

Datenschutz ist gewährleistet
Alle Informationen, die im Psychologischen Dienst erhoben werden, sind geschützt: Sie werden nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz vertraulich behandelt. Andere Stellen (z. B. zuständige Rehabilitationsträger) erhalten die Unterlagen des Psychologischen Dienstes nur, wenn der Betroffene zuvor eine Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht abgibt," beschreibt die Arbeitsverwaltung ihre Dienste im Internet.

Das Zahlenwerk
Der weitere Rückgang der Arbeitslosenzahlen hat zu einem Absinken der Arbeitslosenquote
auf 13,2 Prozent geführt. Im Vormonat lag die Quote noch bei 13,4 Prozent.

Bei der Agentur für Arbeit waren im Dezember 4.762 Duisburgerinnen und Duisburger arbeitslos gemeldet, 9 oder 0,2 Prozent mehr als im November. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies eine Reduzierung der arbeitslos gemeldeten Personen um 37,0 Prozent.
Bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Duisburg waren im November 27.276 Arbeitslose gemeldet, 445 oder 1,6 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist dies ein Rückgang um 2,8 Prozent.
Von den 4.898 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.283 aus einer Erwerbstätigkeit.
Der Zugang aus Erwerbstätigkeit war damit um 121 oder 8,6 Prozent geringer als noch im November.
Von Januar bis Dezember 2007 haben sich 1.261 Personen weniger aus Erwerbstätigkeit
arbeitslos gemeldet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was einen Rückgang um 6,8 Prozent bedeutet. 1.641 Duisburgern ist im Dezember die Rückkehr in den Arbeitsmarkt gelungen, 207 oder 11,2 Prozent weniger als im Vormonat. Bis zum Dezember
haben damit 21.276 Personen die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit geschafft, das sind 1.331 oder 6,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich auch im Dezember weiter verringert. 2.441 junge Duisburger unter 25 Jahren waren im Berichtsmonat arbeitslos. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem November um 158 oder 6,1 Prozent. Der Vergleich der Jahresdurchschnittswerte Januar bis Dezember 2007 zu den Vergleichswerten 2006 zeigt die positive Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in diesem Jahr. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist bei dieser Betrachtung um 435 oder 13,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesunken.
Neben der guten Entwicklung bei den unter 25 jährigen ist vor allem der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitslosen auffällig. Bei den über 50-jährigen ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,2 Prozent und bei den über 55-jährigen sogar um 22,5 Prozent zurückgegangen.
Der Zugang offener Stellenangebote zeigt sich im Dezember weiterhin verhalten. Die Duisburger Unternehmen meldeten 751 ungeförderte neue Arbeitsstellen, das sind 98 oder 11,5 Prozent weniger Stellen als noch im Vormonat. Mit 11.016 Stellen seit Jahresbeginn bewegt sich das Stellenaufkommen im Agenturbezirk Duisburg im Vergleich zum Vorjahr auf gleich hohem Niveau.
„Der Blick auf die Arbeitslosigkeit im Dezember schließt nahtlos an die bisherige Entwicklungslinie des Jahres 2007 an“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit findet sich insbesondere wieder bei der Gruppe der jüngeren und der älteren Arbeitslosen.
Insgesamt blicken wir auf einen sehr dynamischen Arbeitsmarkt. Denn bei sinkendem Bestand haben wir deutlich erhöhte Zugänge in und Abgänge aus Arbeitslosigkeit. Nicht alles ist dabei arbeitsmarktlich zu erklären. Wir gehen davon aus, dass die konjunkturelle Dynamik des ausgehenden Jahres auch 2008 für weitere Verbesserungen am Duisburger Arbeitsmarkt sorgen wird – Indizien hierfür finden sich in den verbesserten Werten bei der Einmündung in
den Arbeitsmarkt und der abnehmenden Zahl derjenigen, die sich aus Erwerbstätigkeit
arbeitslos melden. Insgesamt besteht daher die Hoffnung, das noch mehr Arbeitslose von der Zunahme der Erwerbstätigkeit in Duisburg profitieren werden.“

Das Jahr 2007 – ein Rückblick
Schon im Jahr 2006 zeigten sich die Auswirkungen der allgemeinen konjunkturellen
Belebung am Duisburger Arbeitsmarkt. Diese Entwicklung setzte sich auch 2007 ungebrochen fort. Einige wichtige Kennzahlen sollen dies verdeutlichen:
• Arbeitslosigkeit
Während die durchschnittliche Zahl der arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburger 2005 bei 41.314 lag, sank sie 2006 auf 38.840 und 2007 auf 34.138. Im Januar 2007 waren 36.309 Personen arbeitslos gemeldet, im Dezember 2007 waren es noch 32.038, ein
Rückgang um 4.271 oder 11,8 Prozent. Da die Konjunkturprognosen für 2008 von einer Fortsetzung der konjunkturellen Aufschwungphase ausgehen, wenn auch abgeschwächt, kann auch im kommenden Jahr ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit in Duisburg erwartet werden.
• Jugendarbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit der Personengruppe der unter 25-jährigen Arbeitslosen hat im Jahr 2007 weiter deutlich abgenommen. Nach einem Spitzenwert im März 2005 von 5.420 arbeitslos gemeldeten Personen unter 25 Jahre ist die Zahl im Dezember 2007 auf 2.441 (Januar 2007:
2.881) gesunken.
• Ältere
Auch die älteren Arbeitnehmer profitieren 2007 von der positiven konjunkturellen Stimmung. So sank die Arbeitslosigkeit bei den Personen über 50 Jahre im Verlauf des Jahres um fast 20 Prozent und bei den Personen über 55 Jahre sogar um fast 23 Prozent. Einher geht die Abnahme der Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme der Beschäftigung
• Rechtskreise
Die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II zeigt für das Jahr 2007 durchaus unterschiedliche Verläufe. Während in den arbeitsmarktnahen Personengruppen des Rechtskreises SGB III eine Reduzierung der Arbeitslosenzahl im Jahresverlauf um 40,6 Prozent zu verzeichnen war, ist bei den arbeitsmarktferneren Personengruppen des Rechtskreises SGB II nur ein Rückgang des Bestandes um 3,5 Prozent im Verlauf des Jahres 2007 zu verzeichnen gewesen.
• Beschäftigung
Die gute Konjunktur hat nicht nur zu einer Verringerung der Zahl der Arbeitslosen geführt, sondern auch zu einem Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beigetragen. In der Zeit von März 2006 bis März 2007 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Duisburg um 3.262 oder 2,2 Prozent auf 152.430. Unter den neuen Beschäftigungsverhältnissen gab es auch einen Zuwachs von 10 Prozent mit Personen, die über 55 Jahre alt waren. Hier zeigen sich erste Reaktionen der Arbeitgeber auf die demografischen Veränderungen, denen die Bundesagentur für Arbeit mit dem Programm „Weiterbildung für Geringqualifizierte und beschäftigter Älterer in Unternehmen
(WeGebAU) Rechnung trägt, das zunehmend stärker von Arbeitgebern in Anspruch genommen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jährliche Überprüfung der Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen angelaufen

Duisburg, 3. Januar 2008 - Bundesagentur für Arbeit (BA) versendet Unterlagen zur Überprüfung der B-schäftigungspflicht/ Anzeigepflicht auch für beschäftigungspflichtige Arbeit-geber, die keine Unterlagen erhalten/ Elektronische Anzeige nutzen.
Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2007 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2008 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.

Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der BA beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2008 die für die Anzeige erforderlichen Vordrucke sowie das Bearbeitungsprogramm REHADAT-Elan auf CD-ROM.
Das Programm REHADAT-Elan unterstützt bei der Bearbeitung der Vordrucke und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter http://www.rehadat-elan.de kostenlos herunter geladen werden. Dort fin-den die Arbeitgeber weiterhin Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms.
Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter http://www.rehadat-elan.de anzufordern.
Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer können sich Arbeitgeber an ihre zuständige Agentur für Arbeit unter der Durchwahl 0203-302 1414 (Fr. Fröbel) oder 0203-302 1844 (Herr Demirci) wenden.

Info-Veranstaltungen: Chancen einer Arbeitsaufnahme im westlichen Nachbarland
Erwartungen des Unternehmens TKS an Hochschulabsolventen

Chancen einer Arbeitsaufnahme im westlichen Nachbarland Duisburg, 2. Januar 2008 - Am 10. Januar 2008 ab 10.00 Uhr beraten Fachleute der EURES in der Agentur für Arbeit Duisburg über die Chancen einer Arbeitsaufnahme im westlichen Nachbarland. EURES ist eine Kooperation der Arbeitsagenturen mit der Euregio Rhein-Waal und hat zum Ziel, über den Arbeitsmarkt und die sozialen Systeme im Nachbarland zu informieren. Die Beratung findet im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenfrei.

Erwartungen des Unternehmens TKS an HochschulabsolventenEbenfalls am 10. Januar 2008 in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr wird Kerstin Dähne, Personalreferentin der ThyssenKrupp Steel AG (TKS) über die Erwartungen des Unternehmens an Hochschulabsolventen und deren Einstiegsmöglichkeiten bei TKS informieren. Mit seinen weltweit rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Rekrutierung von Fach- und Führungsnachwuchkräften ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die kostenfreie Veranstaltung findet im BIZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wingensstr. 29-33 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.