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Duisburg: Saisonübliche Belebung am Arbeitsmarkt , aber
Anstieg der
Jugendarbeitslosigkeit |
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Duisburg, 29. März 2012 – „Der weiterhin auf hohen Touren
laufende Stellenmarkt und das Ende des Winters sorgen für
die saisonübliche Belebung am Arbeitsmarkt“, so Angela
Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für
Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger
Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im März: - 239 auf 32.406
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 1.281
Arbeitslosenquote im März: - 0,1 Prozentpunkte auf 13,4
Prozent
Mit 32.406 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im März 239 oder 0,7 Prozent weniger
Personen als im Februar 2012 arbeitslos gemeldet. Gegenüber
dem März 2011 bedeutet dies einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit um 1.281 Personen oder 3,8 Prozent.
Die Arbeitslosenquote sank von Februar 2012 auf März 2012
von 13,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 13,4
Prozent. Im März des Vorjahres lag die Quote bei 13,9
Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im März die
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der
statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als
Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren
Sinne), lag im März 2012 um 1.400 oder 3,4 Prozent niedriger
als vor einem Jahr.
Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen
getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im März im
Versicherungsbereich (SGB III) um 0,2 Prozentpunkte von 2,6
Prozent im Februar 2012 auf jetzt 2,4 Prozent gesunken. Die
Quote im SGB III Bereich liegt damit auch um 0,1
Prozentpunkte niedriger als im März 2011, wo sie bei 2,5
Prozent lag.
Im März 2012 waren 5.927 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Dies ist ein
Rückgang um 258 oder 4,2 Prozent gegenüber dem Februar 2012.
Im Vergleich zum März 2011 (6.158) verzeichnen wir im
Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der
arbeitslos gemeldeten Personen um 231 oder 3,8 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) blieb die Arbeitslosenquote
im März unverändert bei 10,9 Prozent. Im März 2011 lag sie
bei 11,3 Prozent. Die Quote im SGB II-Bereich ist damit
gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte niedriger.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im März geringfügig auf 26.479 Menschen
(+ 19 Personen oder + 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat).
Gegenüber dem März 2011 (27.529) sank die Arbeitslosigkeit
in der Grundsicherung um 1.050 Personen oder 3,9 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt ist im
März zurückgegangen. Sie sank von 6.020 im Februar auf jetzt
5.195 im März (- 825 oder - 13,7 Prozent). Im März des
Vorjahres hatten wir 5.200 Zugänge in Arbeitslosigkeit, dies
bedeutet eine Verringerung um 5 oder 0,1 Prozent bezogen auf
den Vorjahresmonat.
Von den 5.195 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im März 2012
1.624 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber
dem Februar 2012 mit 1.852 Zugängen aus Erwerbstätigkeit
bedeutet dies einen Rückgang um 228 oder 12,3 Prozent. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat März 2011 ist die Zahl der
Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit hingegen um 129
Personen oder 8,6 Prozent gestiegen (1.495 im März 2011).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im März 2012 mit
1.510 Personen mehr Menschen (+ 324 Personen oder + 27,3
Prozent) als im Februar 2012 gelungen. Gegenüber dem
Vorjahresmonat (1.620 im März 2011) bedeutet dies hingegen
einen Rückgang (- 110 Personen oder - 6,8 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im März
5.479 Personen. Das waren 91 mehr als im Februar 2012 und
196 mehr als vor einem Jahr im März 2011 (5.283).
„War der Stellenmarkt im Februar schon rekordverdächtig, im
März hat er noch einmal ein Stück zugelegt. Besonders
erwähnen möchte ich, dass dabei rund 10 Prozent der
Stellenangebote aus dem Helferbereich sind. Chancen gibt es
also auch für die weniger Qualifizierten – jetzt gilt es
mehr denn je, sie auch zu nutzen“, so Schoofs. Mit 1.084
neuen ungeförderten Stellen stieg der Stellenzugang
gegenüber dem Februar um 42 oder 4,0 Prozent. Gegenüber dem
März 2011 mit 948 neu gemeldeten Stellen bedeutet dies einen
Anstieg um 136 oder 14,3 Prozent.
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat
um 82 oder 2,8 Prozent auf jetzt 2.997 Stellenangebote
gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 270 Stellen
oder 9,9 Prozent mehr im Bestand (2.727 Stellenangebote im
März 2011).
„Der weitere Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit im März ist
für mich nicht direkt erklärbar. Fakt ist, von den 3.262
arbeitslosen Personen unter 25 Jahre ist rund ein Viertel im
Versicherungsbereich und drei Viertel im Bereich der
Grundsicherung gemeldet. Während im Versicherungsbereich die
Zahlen gegenüber dem Vormonat um 9,3 Prozent zurückgegangen
und gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu unverändert sind,
fällt der Vormonats- wie auch der Vorjahresvergleich (+ 6,1
und + 9,0 Prozent) in der
Grundsicherung deutlich ungünstiger aus“, erläutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im März auf 3.262
Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 44 oder 1,4 Prozent
zum Februar 2012, wo der Wert bei 3.218 jungen Arbeitslosen
lag. Auch gegenüber dem März 2011 ist ein Anstieg um 197
oder 6,4 Prozent zu verzeichnen (März 2011 3.065).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im März im Vergleich zum Februar 2012 geringfügig auf jetzt
8.469 gesunken (- 31 oder - 0,4 Prozent). Gegenüber dem
Vorjahresmonat (8.334) bedeutet dies eine Steigerung um 135
oder 1,6 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist im März im Vergleich zum Februar 2012 ebenfalls
auf jetzt 4.582 gesunken (- 46 oder - 1,0 Prozent). Auch
hier verzeichnen wir aber gegenüber dem Vorjahresmonat
(4.395) eine Steigerung. In diesem Fall um 187 oder 4,3
Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.938 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 15 oder 0,2
Prozent mehr als im Vormonat, aber 139 oder 1,5 Prozent
weniger als im März des Vorjahres (9.077).
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im März zum Februar
(14.971) auf jetzt 14.889 Personen gesunken (- 82 oder - 0,5
Prozent). Im März 2011 waren 14.886 Menschen von
Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Anstieg
im Vorjahresvergleich um 3 ergibt, was sich nicht in einer
prozentualen Veränderung niederschlägt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat August 2011 lag bei
374 Personen in 32 Betrieben. Für den Monat Oktober 2011
zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation:
23 Betriebe mit 184 betroffenen Personen.
„Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit stellt alle
Beteiligten vor eine besondere Aufgabe“, so Schoofs. „Wir
können es uns angesichts der demographischen Veränderungen
in unserer Gesellschaft und dem sich daraus ergebenden
Fachkräftebedarf nicht leisten, so viele junge Menschen
nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Weil sich auf der
anderen Seite der Stellenmarkt auf hohem einem Niveau
eingepegelt, erzeugt die gegenwärtige Entwicklung bei mir
noch mehr Unbehagen.
Bei allem Unglück, das durch die Insolvenz von Schlecker
über die Betroffenen hereingebrochen ist – die hohe
Kräftenachfrage, auch im Einzelhandel, bietet hier
zahlreiche Chancen für einen Neuanfang. Unabhängig von einer
Transfergesellschaft - der Bestand an offenen gemeldeten
Arbeitsstellen im Verkauf liegt gegenwärtig bei 164 Stellen.
Alleine im Monat März sind 64 neu hinzugekommen.
Ich möchte deshalb allen Betroffenen Mut machen und sie
einladen, die vielfältigen Unterstützungsangebote der
Agentur für Arbeit Duisburg in Anspruch zu nehmen.
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Agentur für Arbeit finanziert die vertiefte
Berufsorientierung an Duisburger Schulen |
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Duisburg, 29. März 2012 – Die 2007 von der Landesregierung
und der Regionaldirektion der
Bundesagentur für Arbeit gemeinsam ins Leben gerufene
„Gemeinschafts-initiative vertiefte Berufsorientierung“ wird
auch im Jahr 2012 fortgeführt.
Aus den Händen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der
Agentur für Arbeit Duisburg, Angela Schoofs, erhielt heute
der Schulleiter der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Horst
Beyer, stellvertretend für 21 Duisburger Schulen ein
Schreiben der Ministerin für Schule und Weiterbildung des
Landes Nordrhein –Westfalen, Sylvia Löhrmann, und der
Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW
der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Schönefeld die
Förderzusage.
„Die vertiefte Berufsorientierung stellt eine wichtige Säule
in der Präventionsarbeit für Jugendliche dar“, betonte
Schoofs. „Dabei engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit
gemeinsam mit Partnern dafür, dass Jugendliche frühzeitig
und praxisnah ihre Kompetenzen erkunden, Berufsfelder
entdecken und einen Einblick in die Berufs- und Studienwelt
erhalten.“
Unter der Devise „Lieber frühzeitig vorsorgen, als später in
teure Reparaturen investieren“ umfasst die
Gemeinschaftsinitiative langfristig angelegte Projekte und
Maßnahmen, die aufeinander aufbauen bzw. miteinander
verzahnt sind. Sie hält Angebote ab der 8. Klasse und für
jede Schulform vor und bindet zudem die Wirtschaft mit ein.
Allein 2012 fließen daher ca. 15 Mio. Euro landes-weit in
die Initiative.
„Die Berufsberatung ist für uns Schulen der wichtige Partner
bei der Berufsorientierung unserer Schüler“, macht Beyer
klar. „Berufsorientierung ist ein wichtiger Bestandteil
unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung. Durch die
Kooperationsvereinbarungen mit der Arbeitsagentur haben wir
in diesem wichtigen Feld einen kompetenten Partner.“
In Kooperationsvereinbarungen schreiben die Schulen und die
Berufsberatung der Arbeitsagentur auf regionaler Ebene die
Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der Berufs- und
Studienorientierung, fest. |
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Stellenbestand so hoch wie 2000! Aber:
Arbeitslose im Februar: + 663 auf 32.645 -Vor einem Jahr: -
1.110 - Quote im Februar: + 0,3 Prozentpunkte auf 13,5
Prozent |
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Duisburg, 29. Februar 2012 – „Saisonale Effekte sorgen auch
im Februar für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Gleichzeitig hat der Stellenmarkt wieder deutlich an Fahrt
aufgenommen“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der
Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg zur
aktuellen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 32.645 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im Februar 663 oder 2,1 Prozent mehr
Personen als im Januar 2012 arbeitslos gemeldet. Gegenüber
dem Februar 2011 bedeutet dies einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit um 1.110 Personen oder 3,3 Prozent.
Die Arbeitslosenquote stieg von Januar 2012 auf Februar 2012
von 13,2 Prozent um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 13,5
Prozent. Im Februar des Vorjahres lag die Quote ebenfalls
bei 13,9 Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Februar die
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der
statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als
Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren
Sinne), lag im Februar 2012 um 1.721 oder 4,1 Prozent
niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit.
Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen
getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im Februar im
Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte von 2,5
Prozent auf jetzt 2,6 Prozent angestiegen. Die Quote im SGB
III Bereich liegt damit genau so hoch wie im Februar 2011,
wo sie ebenfalls bei 2,6 Prozent lag.
Im Februar 2012 waren 6.185 Duisburgerinnen und Duisburger
im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Dies ist ein
Anstieg um 191 oder 3,2 Pro-zent gegenüber dem Januar 2012.
Im Vergleich zum Februar 2011 verzeichnen wir im Bereich des
Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der arbeitslos
gemeldeten Personen um 205 oder 3,2 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote
im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf von 10,7 Prozent jetzt
10,9 Prozent. Im Februar 2011 lag sie bei 11,3 Prozent. Die
Quote im SGB II-Bereich ist damit gegenüber dem
Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte niedriger.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im Februar auf 26.460 Menschen (+ 472
Personen oder + 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat).
Gegenüber dem Februar 2011 (27.365) sank die
Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 905 Personen oder
3,3 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt ist im
Februar zurückgegangen. Sie sanken von 6.334 im Januar auf
jetzt 6020 im Februar (- 314 oder - 5,0 Prozent). Im Februar
des Vorjahres hatten wir 7.160 Zugänge in Arbeitslosigkeit,
dies bedeutet eine Verringerung um 1.140 oder 15,9 Prozent
bezogen auf den Vorjahresmonat.
Von den 6.020 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Februar
2012 1.852 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit.
Gegenüber dem Januar 2012 mit 2.694 Zugängen aus
Erwerbstätigkeit bedeutet dies einen Rückgang um 842 oder
31,3 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2011 ist die Zahl
der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls um
1.268 Personen oder 40,6 Prozent gesunken (3.120 im Februar
2011).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Februar 2012 mit
1.186 Personen mehr Menschen (+ 101 Personen oder + 9,3
Prozent) als im Januar 2012 gelungen. Gegenüber dem
Vorjahresmonat (1.342 im Februar 2011) bedeutet dies
hingegen einen Rückgang (- 156 Personen oder - 11,6
Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im
Februar 5.388 Personen. Das waren 984 mehr als im Januar
2012 und 117 weniger als vor einem Jahr im Februar 2011.
„Nach einer Verschnaufpause im Januar hat der Stellenmarkt
im Februar wieder zu seiner alten Dynamik zurückgefunden. In
Folge können wir den höchsten Stellenzugang in einem Februar
seit dem Jahr 2001 verbuchen. Ähnliches gilt für den Bestand
an Stellenangeboten. Seit dem Jahr 2000 hatten wir keinen so
hohen Stellenbestand in einem Februar“, so Schoofs.
Mit 1.042 neuen ungeförderten Stellen stieg der
Stellenzugang gegenüber dem Januar um 272 oder 35,3 Prozent.
Gegenüber dem Februar 2011 mit 948 neu gemeldeten Stellen
bedeutet dies ebenfalls ein Anstieg um 94 oder 9,9 Prozent.
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat
um 185 oder 6,8 Prozent auf jetzt 2.915 Stellenangebote
gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 305 Stellen
oder 11,7 Prozent mehr im Bestand (2.610 Stellenangebote im
Februar 2011).
„Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Berichtsmonat erneut
angestiegen. Ursache für den Anstieg ist in diesem Monat das
Ende der dreieinhalbjährigen Ausbildungen. Die Zahl der
Arbeitslosmeldungen nach Ausbildung (+ 318) bildet ziemlich
genau die Steigerung der Arbeitslosigkeit der Personengruppe
unter 25 Jahre ab (+ 308). Es besteht eine gute Chance, dass
die jungen Leute, die
3
sich jetzt arbeitslos gemeldet haben, durch die anhaltend
hohe Nachfrage an gut ausgebildeten Fachkräften bald in den
Arbeitsmarkt integriert werden“, er-läutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Februar auf 3.218
Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 308 oder 10,6
Prozent zum Januar 2012, wo der Wert bei 2.910 jungen
Arbeitslosen lag. Auch gegenüber dem Februar 2011 ist ein
Anstieg um 188 oder 6,2 Prozent zu verzeichnen (Februar 2011
3.030).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im Februar im Vergleich zum Januar 2012 geringfügig auf
jetzt 8.500 gestiegen (+ 30 oder + 0,4 Prozent). Gegenüber
dem Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung um 134 oder
1,6 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist im Februar im Vergleich zum Januar 2012 auf jetzt
4.628 gestiegen (+ 50 oder + 1,1 Prozent). Auch hier
verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat (4.427) eine
Steigerung um 201 oder 4,5 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.923 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 228 oder 2,6
Prozent mehr als im Vormonat, aber 90 oder 1,0 Prozent
weniger als im Februar des Vorjahres.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Februar zum Januar auf
jetzt 14.971 Personen gestiegen (+ 649 oder + 4,5 Prozent).
Im Februar 2011 waren 14.725 Menschen von
Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Anstieg
im Vorjahresvergleich um 246 oder 1,7 Prozent ergibt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Juli 2011 lag bei
478 Personen in 38 Betrieben. Für den Monat September 2011
zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation:
31 Betriebe mit 582 betroffenen Personen.
„Die jungen Menschen, die sich in diesem Februar nach dem
Ende ihrer Berufsausbildung arbeitslos gemeldet haben,
treffen auf eine unvermindert hohe Nachfrage nach
Arbeitskräften am Markt “, so Schoofs. „Die Ausgangslage ist
also sehr günstig, die Arbeitslosigkeit dieser jungen
Fachkräfte sehr schnell wieder zu beenden.
Weitaus mehr Aufmerksamkeit müssen wir der deutlichen
Steigerung der Zahl der Langzeitarbeitslosen widmen. Aus
diesem Grunde haben wir für den SGB III-Bereich ein neues
Team für genau diesen Personenkreis eingerichtet |
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Weg aus der Arbeitslosigkeit |
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Duisburg, 29. Februar 2012 – Der Weg aus der
Arbeitslosigkeit kann viele Stolpersteine bereithalten.
Manch einer muss mehr als eine Hürde auf seinem Weg zurück
in den Arbeitsmarkt meistern. Damit die Unterstützung der
Arbeitsagentur für diesen Personenkreis noch weiter
verbessert wird, werden ab März speziell geschulte
Integrationsfachkräfte bei der Agentur für Arbeit
eingesetzt.
Unter der sperrigen Bezeichnung „interne ganzheitliche
Integrationsberatung“, kurz auch „Inga“ genannt, tritt bei
der Agentur für Arbeit Duisburg ab März ein neu
eingerichtetes Team aus 13 Integrationsberaterinnen und
-beratern an. Sie stehen den Menschen, die nicht mit den
üblichen Hilfen integriert werden können, bei der
Aufarbeitung ihrer verschieden Probleme zur Seite. Ziel ist,
dass aus dem Versicherungsbereich (SGB III) noch weniger
Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird jede Integrationsberaterin
und jeder Integrationsberater nur 65 Personen betreuen. Sie
haben so ausreichend Gelegenheit, im Rahmen einer
ganzheitlichen Betrachtung, als Lotse den individuell
richtigen Weg zur Lösung der individuellen Problemlagen zu
finden.
„Wer hoch spezialisiert beschäftigt gewesen ist oder sich
innerbetrieblich hochgearbeitet hat, der kann dann, wenn er
von Arbeitslosigkeit betroffen wird, große Schwierigkeiten
bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt haben“, so Angela
Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Es ist also
die Kombination mehrerer Dinge, die in Beratung und
Vermittlung Angriff genommen werden müssen, wenn noch
weitere Schwierigkeiten hinzukommen – sei es klassisch das
Alter oder die Gesundheit – trotz des hohen
Fachkräftebedarfs.“
In zeitlich engmaschiger und ganzheitlicher Betreuung werden
alle Schritte zur Integration besprochen und mit den
Arbeitslosen in Angriff genommen. Ziel ist immer, die sich
gegenwärtig so zahlreich am Markt bietenden Chancen für jede
Kundin und jeden Kunden auch nutzbar zu machen.
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In Bewegung bleiben – Berufe
in der Logistik
Ein neues Konzept der Agentur für Arbeit Duisburg zur
Gewinnung von Fachkräften |
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Duisburg, 24. Februar 2012 – Duisburg ist „der“
Logistik-Standort in Europa. Regelmäßig siedeln sich neue
Logistik-Unternehmen in der Stadt an. Qualifiziertes
Personal ist daher sehr gefragt. Gleichzeitig sind
Logistik-Berufe weniger bekannt und stehen bei der Suche
nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf der Rangliste
nicht immer im oberen Bereich – zu Unrecht. Logistik-Berufe
sind modern und stellen hohe Anforderungen an die
Arbeitnehmer.
Knapp 9 Prozent der sozialversicherungspflichtig
beschäftigten Menschen in Duisburg arbeiteten nach der
Beschäftigtenstatistik von Juni 2011 in Unternehmen des
Wirtschaftszweigs Verkehr und Logistik- Tendenz steigend.
Dieses ständig wachsende Potential an Ausbildungs- und
Arbeitsstellen wird zunehmend schwieriger zu besetzen. In
dieser Einschätzung sind sich Unternehmen und Arbeitsagentur
einig. Neben den demographischen Veränderungen ist hierfür
auch der starke Wandel vieler Berufsbilder verantwortlich,
der im Bewusstsein vieler Menschen aber noch nicht
angekommen ist. Dies zu ändern hat die heutige
Logistik-Börse „In Bewegung bleiben“ im
Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg
zum Ziel. Vor allem die Bustour mit über 30 jungen Leuten zu
den Arbeitsplätzen in Logistik-Unternehmen soll ein besseres
Bild von den gewandelten Berufsbildern in modernen
Logistik-Unternehmen vermitteln.
„Logistik-Berufe sind hochmoderne Berufe geworden“, so
Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Das
macht sich nicht nur darin bemerkbar, dass die Berufe einen
anderen Namen bekommen haben. Als Beispiel sei hier der
„Lagerarbeiter“ genannt, der jetzt „Fachkraft für
Lagerlogistik“ heißt. Im Bewusstsein einiger herrscht noch
das Bild vor, dass er mit der Sackkarre schwere Lasten
bewegt und mit dem Bleistift Listen abhakt. Tatsächlich
sieht das Bild aber ganz anders aus. Er oder aus sie fährt
mit modernen Flurförderfahrzeugen und verwaltet über
hochkomplexe EDV-Systeme die Waren-Ein- und –ausgänge.“
Die veränderten Berufsbilder bedeuten für Arbeits- wie
Ausbildungsstellensuchende auch ein höheres
Anforderungsniveau. Dennoch haben in den 9
Logistik-Ausbildungsberufe Bewerberinnen und Bewerber aller
Schulformen eine Chance. Neben der schulischen Leistung
zählen vor allem Motivation und so-ziale Kompetenz als
ausschlaggebende Kriterien für den beruflichen Erfolg.
Weitere Infos zu den Berufen im Internet unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp |
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Im
Januar waren in Duisburg 1.934 oder 6,4 Prozent mehr
Personen als im Dezember 2011 arbeitslos gemeldet |
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Arbeitslosenzahl im Januar: +
1.934 auf 31.982
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 108
Arbeitslosenquote im Januar: + 0,8 Prozentpunkte auf 13,2
Prozent
Duisburg, 31. Januar 2012 –
„Mit dem Jahreswechsel verzeichnen wir den üblichen
saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt in
diesem Januar das Auslaufen von Beschäftigungen im zweiten
Arbeitsmarkt in der Grundsicherung für Personen unter 25
Jahre“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am
Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 31.982 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im Januar 1.934 oder 6,4 Prozent mehr
Personen als im Dezember 2011 arbeitslos gemeldet. Gegenüber
dem Januar 2011 bedeutet dies einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit um 108 Personen oder 0,3 Prozent.
Die Arbeitslosenquote stieg von Dezember 2011 auf Januar
2012 um 0,8 Prozentpunkte auf jetzt 13,2 Prozent. Im Januar
des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 13,2 Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Januar die
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der
statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als
Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren
Sinne), lag im Januar 2012 um 2.697 oder 6,5 Prozent
niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit.
Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen
getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im Januar im
Versicherungsbereich (SGB III) um 0,3 Prozentpunkte auf
jetzt 2,5 Prozent angestiegen. Im Vorjahresmonat lag sie mit
2,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als in diesem Januar.
2
Im Januar 2012 waren 5.994 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Die ist ein
Anstieg um 663 oder 12,4 Prozent gegenüber dem Dezember
2011. Im Vergleich zum Januar 2011 verzeichnen wir im
Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der
arbeitslos gemeldeten Personen um 252 oder 4,0 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote
im Januar um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt 10,7 Prozent. Im
Januar 2011 lag sie ebenfalls bei 10,7 Prozent. Damit haben
wir keine Veränderung zum Vorjahresmonat.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im Januar auf 25.988 Menschen (+ 1.271
Personen oder + 5,1 Prozent gegenüber dem Vormonat).
Gegenüber dem Januar 2011 (25.844) stieg die
Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 144 Personen oder
0,6 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt hat im
Januar zugenommen. Im Dezember lagen sie bei 5.673, im
Januar sind sie auf jetzt 6.334 gestiegen (+ 661 oder + 11,7
Prozent). Im Januar des Vorjahres hatten wir nur 5.815
Zugänge in Arbeitslosigkeit, dies bedeutet eine Steigerung
um 519 oder 8,9 Prozent bezogen auf den Vorjahresmonat.
Von den 6.334 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Januar
2012 2.694 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit.
Gegenüber dem Dezember 2011 mit 1.790 Zugängen aus
Erwerbstätigkeit bedeutet dies eine Steigerung um 904 oder
50,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2011 ist die Zahl der
Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls um 425
Personen oder 18,7 Prozent angestiegen (2.269 im Januar
2011). Auf den zweiten Blick ist diese Steigerung erklärbar
mit dem Anstieg des Zugangs aus Beschäftigung am zweiten
Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2011
beträgt der Anstieg 394 Personen und 396 Personen im
Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Januar 2012 mit
1.085 Personen weniger Menschen (- 279 Personen oder -20,5
Prozent) als im Dezember 2011 gelungen. Gegenüber dem
Vorjahresmonat (1.167 im Januar 2011) bedeutet dies
ebenfalls einen Rückgang (- 82 Personen oder - 7,0 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im
Januar 4.404 Personen. Das waren 1.215 weniger als im
Dezember 2011 und 297 weniger als vor einem Jahr im Januar
2011.
„Der Stellenbestand ist unvermindert hoch. Jahreszeitlich
zurückgegangen ist im Januar die Nachfrage nach
Arbeitskräften. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage
nach Helfern aus dem Bereich der Verleiher rückläufig.
Unvermindert hoch ist hingegen der Bedarf an Fachkräften“,
so Schoofs.
Mit 770 neuen ungeförderten Stellen sank der Stellenzugang
gegenüber dem Dezember um 225 oder 22,6 Prozent. Gegenüber
dem Januar 2011 mit 831 neu gemeldeten Stellen bedeutet dies
einen Rückgang um 61 oder 7,3 Prozent
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat
nur leicht um 21 oder 0,8 Prozent auf jetzt 2.730
Stellenangebote gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
sind es 140 Stellen oder 5,4 Prozent mehr im Bestand (2.590
Stellenangebote im Januar 2011).
„Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Berichtsmonat deutlich
angestiegen. Betroffen hiervon sind vor allem die jungen
Leute, die über keine Berufsausbildung verfügen. Sie trifft
dabei besonders der Rückgang der Nachfrage nach Helfern
durch die Zeitarbeitsfirmen. Hiervon betroffen ist vorrangig
der Versicherungs-3
bereich SGB III. Im Bereich der Grundsicherung sind zudem
Arbeitsgelegenheiten für diesen Personenkreis ausgelaufen.
Folgemaßnahmen bzw. Verlängerungen wird es geben. Deren
Wirkung wird sich aber erst im Februar zeigen“, erläutert
Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Januar auf 2.910
Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 390 oder 15,5
Prozent zum Dezember, wo der Wert bei 2520 jungen
Arbeitslosen lag. Auch gegenüber dem Januar 2011 ist ein
Anstieg um 110 oder 3,9 Prozent zu verzeichnen (Januar 2011
2.800).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist
im Januar im Ver-gleich zum Dezember 2011 ebenfalls auf
jetzt 8.468 gestiegen (+ 424 oder + 5,3 Prozent). Gegenüber
dem Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung um 823 oder
10,8 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist im Januar im Vergleich zum Dezember 2011 auf jetzt
4.576 gestiegen (+ 182 oder + 4,1 Prozent). Auch hier
verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat (4.044) eine
Steigerung um 532 oder 13,2 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.695 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 444 oder 5,4
Prozent mehr als im Vormonat, aber 91 oder 1,0 Prozent
weniger als im Januar des Vorjahres.
Ab Januar 2012 greift eine veränderte statistische
Berichterstattung zur Dauer der Arbeitslosigkeit. Mit ihr
können nun auch Daten der zkT (zugelassenen kommunalen
Träger = Optionskommunen) und rückwirkende Statusänderungen
(beispielsweise rückwirkende Arbeitslosmeldungen) bei der
Dauerberechnung vollständig berücksichtigt werden
(ausführliche Erläuterungen zu den Änderungen der Statistik
im Arbeitsmarktreport Januar 2012).
Für Duisburg bedeutet dies, dass hierdurch im Dezember 2011
14.080 Lang-zeitarbeitslose statt bislang 13.655 gezählt
werden. Dies sind 425 mehr, wobei der überwiegende Teil,
nämlich 421 Personen, dem SGB II-Bereich zuzurechnen sind.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Januar zum Dezember auf
jetzt 14.322 Personen gestiegen (+ 242 oder + 1,7 Prozent).
Im Januar 2011 waren 14.704 Menschen von
Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Rückgang
im Vorjahresvergleich um 382 oder 2,6 Prozent ergibt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Juni 2011 lag bei
706 Personen in 47 Betrieben. Für den Monat August 2011
zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation:
32 Betriebe mit 162 betroffenen Personen.
„Die Arbeitslosigkeit im Januar zeigt den saisontypischen
Anstieg der Zahlen von Dezember auf Januar“, so Schoofs.
„Die hohe Nachfrage nach Fachkräften ist ungebrochen. Wir
richten unsere Aufmerksamkeit besonders darauf, die
Einstellungschancen junger Menschen weiter zu verbessern.
Wir bitten daher die Arbeitgeber in Duisburg, uns, wenn noch
nicht geschehen, alle Ausbildungsstellen zu melden." |
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Wieder
geringfügig mehr als 30.000 Arbeitslose in Duisburg - Quote
aber unverändert bei 12,4 Prozent |
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Arbeitslosenzahl im Dezember: + 73 auf 30.029
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 931
Arbeitslosenquote im Dezember: unverändert bei 12,4 Prozent
Duisburg, 3. Januar 2012 – „Auch wenn wir im Dezember
wieder geringfügig mehr als 30.000 Arbeitslose in Duisburg
zu verzeichnen haben, so zeigte sich der Arbeitsmarkt in
Duisburg weiterhin sehr robust“, so Angela Schoofs,
Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger
Arbeitsmarkt.
Mit 30.029 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und
Duisburgern waren im Dezember 73 oder 0,2 Prozent mehr
Personen als im November arbeitslos gemeldet. Das sind
aktuell jedoch 931 Personen oder 3,0 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat arbeitslos gemeldete Menschen. Die
Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 12,4 Prozent. Im
Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 12,7 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den
Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im Dezember im
Versicherungsbereich (SGB III) unverändert bei 2,2 Prozent.
Im Vorjahresmonat lag sie bei 2,4 Prozent und damit um 0,2
Prozentpunkte höher als im Dezember 2011. In der
Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote hingegen
in diesem Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 10,2
Prozent. Damit ist sie um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im
Dezember 2010 mit 10,4 Prozent.
„Der geringfügige Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem
Dezember ist durch-aus saisontypisch. Wir verzeichneten
verstärkte Zugänge aus Erwerbstätigkeit in beiden
Rechtskreisen. Betroffen hiervon sind überwiegend die
Männer, ar-beiten sie doch häufiger in witterungsabhängigen
Branchen. Hinzu kommt das Ende mehrerer Bildungsmaßnahmen“,
erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Dezember die
günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet,
weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist
als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und
Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht
als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im
engeren Sinne), lag im Dezember 2011 um 3.205 oder 7,8
Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist
damit deutlicher ausgefallen als der in der
Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der
Arbeitslosigkeit, die sich gegenüber Dezember 2010 um 931
oder 3,0 Prozent verringert hat. Im Dezember waren 5.327
Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich
arbeitslos gemeldet. Absolut sind das 60 oder 1,1 Prozent
we-niger als im November. Die aktuellen Werte liegen damit
im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges auch weiterhin,
wie schon in den Vormonaten, unter den Werten des
Vorjahresmonats. Diesmal um 493 oder 8,5 Prozent.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen im Dezember auf jetzt 24.702 Menschen (+
133 Personen oder + 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat). Die
Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 438
Personen oder 1,7 Prozent unter den Dezember-Werten des
Vorjahres.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit hat im Dezember
abgenommen. Lag sie im November noch bei 5.728, so ist sie
im Dezember auf jetzt 5.686 gesunken (- 42 oder - 0,7
Prozent). Im Dezember des Vorjahres verzeichneten wir 5.728
Zugänge in Arbeitslosigkeit, d.h. im Vorjahresmonat waren
die Zugänge um 42 oder 0,7 Prozent höher. Von den 5.686 neu
gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.799 aus einer vorhergehenden
Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert
noch bei 1.718 Personen lag, bedeutet dies eine Steigerung
um 81 oder 4,7 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls angestiegen (1.772 im
Dezember 2010, was einen Anstieg um 27 Personen oder 1,5
Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Dezember weniger
Menschen als im Vormonat gelungen. Mit 1.366 Personen gelang
dies 259 oder 15,9 Prozent weniger Personen als im November
2011. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen wir jedoch
eine Steigerung um 204 Personen (+ 17,6 Prozent). Im
November 2010 lag dieser Wert noch bei 1.162. Die Abgänge
aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Dezember 5.629
Personen. Das waren 331 weniger als im November 2011 und 26
weniger als im Dezember 2010.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Mai 2011 lag bei 693
Personen in 56 Betrieben. Für den Monat Juli 2011 zeigt sich
im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 37
Betriebe mit 286 betroffenen Personen. „Die Entwicklung am
Stellenmarkt in diesem Dezember spiegelt die ungebrochene
Dynamik des Arbeitsmarktes wider. Der Stellenzugang ist
entgegen den üblichen saisonalen Entwicklungen gegenüber dem
November wieder angestiegen. Demgegenüber hat sich der
Stellenbestand leicht verringert“, so Schoofs.
Mit 995 neuen ungeförderten Stellen stieg der Stellenzugang
gegenüber dem November jetzt wieder auf das Niveau vom
Oktober 2011 (992) an (+ 38 oder + 4,0 Prozent gegenüber dem
November 2011) und lag damit deutlich über den Zugangszahlen
vom Dezember 2010 mit 885 neu gemeldeten Stellen (+ 110 oder
+ 12,4 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist hingegen im Dezember
gegenüber dem Vormonat geringfügig um 217 oder 7,3 Prozent
auf nun 2.751 Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat
waren 2.577 Stellenangebote im Bestand (174 oder 6,8 Prozent
weniger als in diesem Dezember).
„Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit zeigt sich im
Dezember zweigeteilt. Während sich im Versicherungsbereich
die Zahlen weiter verringern (-12), steigen sie in der
Grundsicherung leicht an (+28). In der Summe verzeichnen wir
so einen leichten Anstieg der Gesamtzahl. Als Ursache
hierfür ist das Auslaufen von Maßnahmen zu sehen“, erläutert
Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Dezember auf 2.519
Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 2.503 (+ 16
oder + 0,6 Prozent). Im Dezember 2010 waren dagegen noch
2.669 junge Menschen arbeitslos gemeldet (- 150 oder – 5,6
Prozent). Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen
Personen ist im Dezember im Vergleich zum November 2011 auf
jetzt 8.043 gesunken (- 46 oder - 0,6 Prozent). Gegenüber
dem Vorjahresmonat bedeutet dies aber eine Steigerung um 669
oder 9,1 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55
Jahre ist ebenfalls im Dezember im Vergleich zum November
2011 auf jetzt 4.392 gesunken (- 69 oder – 1,5 Prozent).
Auch hier verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat
(3.872) höhere Werte (+ 520 oder + 13,4 Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.248 Ausländerinnen und Ausländer
von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 71 oder 0,9
Prozent weniger als im Vormonat und 207 oder 2,4 Prozent
weniger als im Dezember des Vorjahres.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Dezember im
Vormonatsvergleich auf jetzt 13.655 Personen gesunken (- 221
oder – 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat). Im Dezember 2010
waren 13.648 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen
(+ 7 oder + 0,1 Prozent).
„Der übliche deutliche saisonale Anstieg der
Arbeitslosigkeit im Dezember ist in diesem Jahr weitgehend
ausgeblieben“, so Schoofs. „Der Arbeitsmarkt profitiert von
milden Temperaturen und weiterhin robuster Konjunktur.“ |
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Systemgastronomie – eine Branche mit vielen Chancen |
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Duisburg, 6. Dezember 2011 – Ende September hat die fünfte
McDonalds-Filiale der MTS-Systemgastronomie GmbH im
Hauptbahnhof Duisburg eröffnet. Ein Team von rund 70
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen kümmert sich seither,
auch dank der vermittelnden Hilfe der Agentur für Arbeit
Duisburg, in diesem Vorzeigerestaurant um das leibliche Wohl
der Gäs-te.
„Wie gut die Beschäftigungschancen in der Systemgastronomie
sind, zu der auch dieser hochmoderne Betrieb gehört, sollen
einige wenige Zahlen zeigen. Den 65 offenen Stellen für den
Beruf Fachmann/frau für Systemgastronomie standen im
November gerade 10 arbeitslos gemeldete Fachkräfte
gegenüber“, beschreibt Angela Schoofs, Chefin der Duisburger
Arbeitsagentur die Situation für Arbeitgeber und
Arbeitsagentur, wenn es darum geht Stellen in diesem Bereich
zu besetzen. „Umso zufriedener sind wir, dass es dank
gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten gelungen ist,
hier ein motiviertes und qualifiziertes Team an den Start zu
bringen.“
Mit seinen 188 Sitzplätzen zählt das Restaurant im
Hauptbahnhof zu den „Flagship Restaurants“ mit McCafe der
McDonalds-Gruppe. Es ist eines der fünf Restaurants, die von
der MTS-Systemgastronomie GmbH im Duisburger Stadtgebiet
betrieben werden.
Markus Schröpfer, Geschäftsführer der MTS-Systemgastronomie
GmbH: „Wir bieten in unserem Haus über 300 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern interessante und anspruchsvolle
Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen. Über 30
Auszubildende bilden wir in im Beruf Fachmann/frau für
Systemgastronomie mit hervorragenden
Beschäftigungsaussichten aus. Beste Voraussetzungen also,
sich beruflich in der Systemgastronomie zu verwirklichen.“
Während in den Vorjahren viele der bei der Arbeitsagentur
aus diesem Bereich gemeldeten Stellen noch Teilzeitstellen
waren, hat sich in diesem Jahr die Situation deutlich
geändert. Zwei Drittel aller Stellen sind Vollzeitstellen.
„Ob es sich hierbei um eine Reaktion auf den sich zukünftig
verstärkt abzeichnenden Fachkräftebedarf handelt, wage ich
nicht zu behaupten. Sicher ist aber, die Systemgastronomie
bietet viele Chancen – man muss sie nur ergreifen. Belegen
können dies die 13 Arbeits- und 48 Ausbildungsstellen von 11
Betrieben der Systemgastronomie“, so Schoofs. |
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