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Archiv Jan - März 2012
 




 






 

 

Duisburg: Saisonübliche Belebung am Arbeitsmarkt , aber Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit

Duisburg, 29. März 2012 – „Der weiterhin auf hohen Touren laufende Stellenmarkt und das Ende des Winters sorgen für die saisonübliche Belebung am Arbeitsmarkt“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im März: - 239 auf 32.406
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 1.281
Arbeitslosenquote im März: - 0,1 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent

Mit 32.406 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im März 239 oder 0,7 Prozent weniger Personen als im Februar 2012 arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem März 2011 bedeutet dies einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1.281 Personen oder 3,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote sank von Februar 2012 auf März 2012 von 13,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 13,4 Prozent. Im März des Vorjahres lag die Quote bei 13,9 Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im März die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im März 2012 um 1.400 oder 3,4 Prozent niedriger als vor einem Jahr.

Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im März im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,2 Prozentpunkte von 2,6 Prozent im Februar 2012 auf jetzt 2,4 Prozent gesunken. Die Quote im SGB III Bereich liegt damit auch um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im März 2011, wo sie bei 2,5 Prozent lag.
Im März 2012 waren 5.927 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Dies ist ein Rückgang um 258 oder 4,2 Prozent gegenüber dem Februar 2012. Im Vergleich zum März 2011 (6.158) verzeichnen wir im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der arbeitslos gemeldeten Personen um 231 oder 3,8 Prozent.

In der Grundsicherung (SGB II) blieb die Arbeitslosenquote im März unverändert bei 10,9 Prozent. Im März 2011 lag sie bei 11,3 Prozent. Die Quote im SGB II-Bereich ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte niedriger.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im März geringfügig auf 26.479 Menschen (+ 19 Personen oder + 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat). Gegenüber dem März 2011 (27.529) sank die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 1.050 Personen oder 3,9 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt ist im März zurückgegangen. Sie sank von 6.020 im Februar auf jetzt 5.195 im März (- 825 oder - 13,7 Prozent). Im März des Vorjahres hatten wir 5.200 Zugänge in Arbeitslosigkeit, dies bedeutet eine Verringerung um 5 oder 0,1 Prozent bezogen auf den Vorjahresmonat.
Von den 5.195 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im März 2012 1.624 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Februar 2012 mit 1.852 Zugängen aus Erwerbstätigkeit bedeutet dies einen Rückgang um 228 oder 12,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2011 ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit hingegen um 129 Personen oder 8,6 Prozent gestiegen (1.495 im März 2011).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im März 2012 mit 1.510 Personen mehr Menschen (+ 324 Personen oder + 27,3 Prozent) als im Februar 2012 gelungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.620 im März 2011) bedeutet dies hingegen einen Rückgang (- 110 Personen oder - 6,8 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im März 5.479 Personen. Das waren 91 mehr als im Februar 2012 und 196 mehr als vor einem Jahr im März 2011 (5.283).

„War der Stellenmarkt im Februar schon rekordverdächtig, im März hat er noch einmal ein Stück zugelegt. Besonders erwähnen möchte ich, dass dabei rund 10 Prozent der Stellenangebote aus dem Helferbereich sind. Chancen gibt es also auch für die weniger Qualifizierten – jetzt gilt es mehr denn je, sie auch zu nutzen“, so Schoofs. Mit 1.084 neuen ungeförderten Stellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Februar um 42 oder 4,0 Prozent. Gegenüber dem März 2011 mit 948 neu gemeldeten Stellen bedeutet dies einen Anstieg um 136 oder 14,3 Prozent.
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat um 82 oder 2,8 Prozent auf jetzt 2.997 Stellenangebote gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 270 Stellen oder 9,9 Prozent mehr im Bestand (2.727 Stellenangebote im März 2011).

„Der weitere Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit im März ist für mich nicht direkt erklärbar. Fakt ist, von den 3.262 arbeitslosen Personen unter 25 Jahre ist rund ein Viertel im Versicherungsbereich und drei Viertel im Bereich der Grundsicherung gemeldet. Während im Versicherungsbereich die Zahlen gegenüber dem Vormonat um 9,3 Prozent zurückgegangen und gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu unverändert sind, fällt der Vormonats- wie auch der Vorjahresvergleich (+ 6,1 und + 9,0 Prozent) in der
Grundsicherung deutlich ungünstiger aus“, erläutert Schoofs.


Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im März auf 3.262 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 44 oder 1,4 Prozent zum Februar 2012, wo der Wert bei 3.218 jungen Arbeitslosen lag. Auch gegenüber dem März 2011 ist ein Anstieg um 197 oder 6,4 Prozent zu verzeichnen (März 2011 3.065).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im März im Vergleich zum Februar 2012 geringfügig auf jetzt 8.469 gesunken (- 31 oder - 0,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat (8.334) bedeutet dies eine Steigerung um 135 oder 1,6 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist im März im Vergleich zum Februar 2012 ebenfalls auf jetzt 4.582 gesunken (- 46 oder - 1,0 Prozent). Auch hier verzeichnen wir aber gegenüber dem Vorjahresmonat (4.395) eine Steigerung. In diesem Fall um 187 oder 4,3 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.938 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 15 oder 0,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber 139 oder 1,5 Prozent weniger als im März des Vorjahres (9.077).
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im März zum Februar (14.971) auf jetzt 14.889 Personen gesunken (- 82 oder - 0,5 Prozent). Im März 2011 waren 14.886 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Anstieg im Vorjahresvergleich um 3 ergibt, was sich nicht in einer prozentualen Veränderung niederschlägt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat August 2011 lag bei 374 Personen in 32 Betrieben. Für den Monat Oktober 2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 23 Betriebe mit 184 betroffenen Personen.
„Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit stellt alle Beteiligten vor eine besondere Aufgabe“, so Schoofs. „Wir können es uns angesichts der demographischen Veränderungen in unserer Gesellschaft und dem sich daraus ergebenden Fachkräftebedarf nicht leisten, so viele junge Menschen nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Weil sich auf der anderen Seite der Stellenmarkt auf hohem einem Niveau eingepegelt, erzeugt die gegenwärtige Entwicklung bei mir noch mehr Unbehagen.
Bei allem Unglück, das durch die Insolvenz von Schlecker über die Betroffenen hereingebrochen ist – die hohe Kräftenachfrage, auch im Einzelhandel, bietet hier zahlreiche Chancen für einen Neuanfang. Unabhängig von einer Transfergesellschaft - der Bestand an offenen gemeldeten Arbeitsstellen im Verkauf liegt gegenwärtig bei 164 Stellen. Alleine im Monat März sind 64 neu hinzugekommen.
Ich möchte deshalb allen Betroffenen Mut machen und sie einladen, die vielfältigen Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit Duisburg in Anspruch zu nehmen.

 

Agentur für Arbeit finanziert die vertiefte Berufsorientierung an Duisburger Schulen

Duisburg, 29. März 2012 – Die 2007 von der Landesregierung und der Regionaldirektion der
Bundesagentur für Arbeit gemeinsam ins Leben gerufene „Gemeinschafts-initiative vertiefte Berufsorientierung“ wird auch im Jahr 2012 fortgeführt.
Aus den Händen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, Angela Schoofs, erhielt heute der Schulleiter der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Horst Beyer, stellvertretend für 21 Duisburger Schulen ein Schreiben der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein –Westfalen, Sylvia Löhrmann, und der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Schönefeld die Förderzusage.

„Die vertiefte Berufsorientierung stellt eine wichtige Säule in der Präventionsarbeit für Jugendliche dar“, betonte Schoofs. „Dabei engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit Partnern dafür, dass Jugendliche frühzeitig und praxisnah ihre Kompetenzen erkunden, Berufsfelder entdecken und einen Einblick in die Berufs- und Studienwelt erhalten.“
Unter der Devise „Lieber frühzeitig vorsorgen, als später in teure Reparaturen investieren“ umfasst die Gemeinschaftsinitiative langfristig angelegte Projekte und Maßnahmen, die aufeinander aufbauen bzw. miteinander verzahnt sind. Sie hält Angebote ab der 8. Klasse und für jede Schulform vor und bindet zudem die Wirtschaft mit ein. Allein 2012 fließen daher ca. 15 Mio. Euro landes-weit in die Initiative.

„Die Berufsberatung ist für uns Schulen der wichtige Partner bei der Berufsorientierung unserer Schüler“, macht Beyer klar. „Berufsorientierung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung. Durch die Kooperationsvereinbarungen mit der Arbeitsagentur haben wir in diesem wichtigen Feld einen kompetenten Partner.“
In Kooperationsvereinbarungen schreiben die Schulen und die Berufsberatung der Arbeitsagentur auf regionaler Ebene die Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der Berufs- und Studienorientierung, fest.

 
Stellenbestand so hoch wie 2000! Aber: Arbeitslose im Februar: + 663 auf 32.645 -Vor einem Jahr: - 1.110 - Quote im Februar: + 0,3 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent

Duisburg, 29. Februar 2012 – „Saisonale Effekte sorgen auch im Februar für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig hat der Stellenmarkt wieder deutlich an Fahrt aufgenommen“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 32.645 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Februar 663 oder 2,1 Prozent mehr Personen als im Januar 2012 arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Februar 2011 bedeutet dies einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1.110 Personen oder 3,3 Prozent.
Die Arbeitslosenquote stieg von Januar 2012 auf Februar 2012 von 13,2 Prozent um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 13,5 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 13,9 Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Februar die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Februar 2012 um 1.721 oder 4,1 Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist damit deutlicher ausgefallen als der in der Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im Februar im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte von 2,5 Prozent auf jetzt 2,6 Prozent angestiegen. Die Quote im SGB III Bereich liegt damit genau so hoch wie im Februar 2011, wo sie ebenfalls bei 2,6 Prozent lag.
Im Februar 2012 waren 6.185 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Dies ist ein Anstieg um 191 oder 3,2 Pro-zent gegenüber dem Januar 2012. Im Vergleich zum Februar 2011 verzeichnen wir im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der arbeitslos gemeldeten Personen um 205 oder 3,2 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf von 10,7 Prozent jetzt 10,9 Prozent. Im Februar 2011 lag sie bei 11,3 Prozent. Die Quote im SGB II-Bereich ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte niedriger.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Februar auf 26.460 Menschen (+ 472 Personen oder + 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat). Gegenüber dem Februar 2011 (27.365) sank die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 905 Personen oder 3,3 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt ist im Februar zurückgegangen. Sie sanken von 6.334 im Januar auf jetzt 6020 im Februar (- 314 oder - 5,0 Prozent). Im Februar des Vorjahres hatten wir 7.160 Zugänge in Arbeitslosigkeit, dies bedeutet eine Verringerung um 1.140 oder 15,9 Prozent bezogen auf den Vorjahresmonat.
Von den 6.020 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Februar 2012 1.852 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Januar 2012 mit 2.694 Zugängen aus Erwerbstätigkeit bedeutet dies einen Rückgang um 842 oder 31,3 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2011 ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls um 1.268 Personen oder 40,6 Prozent gesunken (3.120 im Februar 2011).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Februar 2012 mit 1.186 Personen mehr Menschen (+ 101 Personen oder + 9,3 Prozent) als im Januar 2012 gelungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.342 im Februar 2011) bedeutet dies hingegen einen Rückgang (- 156 Personen oder - 11,6 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Februar 5.388 Personen. Das waren 984 mehr als im Januar 2012 und 117 weniger als vor einem Jahr im Februar 2011.
„Nach einer Verschnaufpause im Januar hat der Stellenmarkt im Februar wieder zu seiner alten Dynamik zurückgefunden. In Folge können wir den höchsten Stellenzugang in einem Februar seit dem Jahr 2001 verbuchen. Ähnliches gilt für den Bestand an Stellenangeboten. Seit dem Jahr 2000 hatten wir keinen so hohen Stellenbestand in einem Februar“, so Schoofs.
Mit 1.042 neuen ungeförderten Stellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Januar um 272 oder 35,3 Prozent. Gegenüber dem Februar 2011 mit 948 neu gemeldeten Stellen bedeutet dies ebenfalls ein Anstieg um 94 oder 9,9 Prozent.
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat um 185 oder 6,8 Prozent auf jetzt 2.915 Stellenangebote gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 305 Stellen oder 11,7 Prozent mehr im Bestand (2.610 Stellenangebote im Februar 2011).
„Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Berichtsmonat erneut angestiegen. Ursache für den Anstieg ist in diesem Monat das Ende der dreieinhalbjährigen Ausbildungen. Die Zahl der Arbeitslosmeldungen nach Ausbildung (+ 318) bildet ziemlich genau die Steigerung der Arbeitslosigkeit der Personengruppe unter 25 Jahre ab (+ 308). Es besteht eine gute Chance, dass die jungen Leute, die
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sich jetzt arbeitslos gemeldet haben, durch die anhaltend hohe Nachfrage an gut ausgebildeten Fachkräften bald in den Arbeitsmarkt integriert werden“, er-läutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Februar auf 3.218 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 308 oder 10,6 Prozent zum Januar 2012, wo der Wert bei 2.910 jungen Arbeitslosen lag. Auch gegenüber dem Februar 2011 ist ein Anstieg um 188 oder 6,2 Prozent zu verzeichnen (Februar 2011 3.030).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im Februar im Vergleich zum Januar 2012 geringfügig auf jetzt 8.500 gestiegen (+ 30 oder + 0,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung um 134 oder 1,6 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist im Februar im Vergleich zum Januar 2012 auf jetzt 4.628 gestiegen (+ 50 oder + 1,1 Prozent). Auch hier verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat (4.427) eine Steigerung um 201 oder 4,5 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.923 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 228 oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat, aber 90 oder 1,0 Prozent weniger als im Februar des Vorjahres.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Februar zum Januar auf jetzt 14.971 Personen gestiegen (+ 649 oder + 4,5 Prozent). Im Februar 2011 waren 14.725 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Anstieg im Vorjahresvergleich um 246 oder 1,7 Prozent ergibt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Juli 2011 lag bei 478 Personen in 38 Betrieben. Für den Monat September 2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 31 Betriebe mit 582 betroffenen Personen.
„Die jungen Menschen, die sich in diesem Februar nach dem Ende ihrer Berufsausbildung arbeitslos gemeldet haben, treffen auf eine unvermindert hohe Nachfrage nach Arbeitskräften am Markt “, so Schoofs. „Die Ausgangslage ist also sehr günstig, die Arbeitslosigkeit dieser jungen Fachkräfte sehr schnell wieder zu beenden.
Weitaus mehr Aufmerksamkeit müssen wir der deutlichen Steigerung der Zahl der Langzeitarbeitslosen widmen. Aus diesem Grunde haben wir für den SGB III-Bereich ein neues Team für genau diesen Personenkreis eingerichtet

Weg aus der Arbeitslosigkeit

Duisburg, 29. Februar 2012 – Der Weg aus der Arbeitslosigkeit kann viele Stolpersteine bereithalten. Manch einer muss mehr als eine Hürde auf seinem Weg zurück in den Arbeitsmarkt meistern. Damit die Unterstützung der Arbeitsagentur für diesen Personenkreis noch weiter verbessert wird, werden ab März speziell geschulte Integrationsfachkräfte bei der Agentur für Arbeit eingesetzt.

Unter der sperrigen Bezeichnung „interne ganzheitliche Integrationsberatung“, kurz auch „Inga“ genannt, tritt bei der Agentur für Arbeit Duisburg ab März ein neu eingerichtetes Team aus 13 Integrationsberaterinnen und -beratern an. Sie stehen den Menschen, die nicht mit den üblichen Hilfen integriert werden können, bei der Aufarbeitung ihrer verschieden Probleme zur Seite. Ziel ist, dass aus dem Versicherungsbereich (SGB III) noch weniger Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird jede Integrationsberaterin und jeder Integrationsberater nur 65 Personen betreuen. Sie haben so ausreichend Gelegenheit, im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung, als Lotse den individuell richtigen Weg zur Lösung der individuellen Problemlagen zu finden.
„Wer hoch spezialisiert beschäftigt gewesen ist oder sich innerbetrieblich hochgearbeitet hat, der kann dann, wenn er von Arbeitslosigkeit betroffen wird, große Schwierigkeiten bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt haben“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Es ist also die Kombination mehrerer Dinge, die in Beratung und Vermittlung Angriff genommen werden müssen, wenn noch weitere Schwierigkeiten hinzukommen – sei es klassisch das Alter oder die Gesundheit – trotz des hohen Fachkräftebedarfs.“
In zeitlich engmaschiger und ganzheitlicher Betreuung werden alle Schritte zur Integration besprochen und mit den Arbeitslosen in Angriff genommen. Ziel ist immer, die sich gegenwärtig so zahlreich am Markt bietenden Chancen für jede Kundin und jeden Kunden auch nutzbar zu machen.
 

In Bewegung bleiben – Berufe in der Logistik
Ein neues Konzept der Agentur für Arbeit Duisburg zur Gewinnung von Fachkräften

Duisburg, 24. Februar 2012 – Duisburg ist „der“ Logistik-Standort in Europa. Regelmäßig siedeln sich neue Logistik-Unternehmen in der Stadt an. Qualifiziertes Personal ist daher sehr gefragt. Gleichzeitig sind Logistik-Berufe weniger bekannt und stehen bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf der Rangliste nicht immer im oberen Bereich – zu Unrecht. Logistik-Berufe sind modern und stellen hohe Anforderungen an die Arbeitnehmer.


Knapp 9 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in Duisburg arbeiteten nach der Beschäftigtenstatistik von Juni 2011 in Unternehmen des Wirtschaftszweigs Verkehr und Logistik- Tendenz steigend. Dieses ständig wachsende Potential an Ausbildungs- und Arbeitsstellen wird zunehmend schwieriger zu besetzen. In dieser Einschätzung sind sich Unternehmen und Arbeitsagentur einig. Neben den demographischen Veränderungen ist hierfür auch der starke Wandel vieler Berufsbilder verantwortlich, der im Bewusstsein vieler Menschen aber noch nicht angekommen ist. Dies zu ändern hat die heutige Logistik-Börse „In Bewegung bleiben“ im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg zum Ziel. Vor allem die Bustour mit über 30 jungen Leuten zu den Arbeitsplätzen in Logistik-Unternehmen soll ein besseres Bild von den gewandelten Berufsbildern in modernen Logistik-Unternehmen vermitteln.

„Logistik-Berufe sind hochmoderne Berufe geworden“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur. „Das macht sich nicht nur darin bemerkbar, dass die Berufe einen anderen Namen bekommen haben. Als Beispiel sei hier der „Lagerarbeiter“ genannt, der jetzt „Fachkraft für Lagerlogistik“ heißt. Im Bewusstsein einiger herrscht noch das Bild vor, dass er mit der Sackkarre schwere Lasten bewegt und mit dem Bleistift Listen abhakt. Tatsächlich sieht das Bild aber ganz anders aus. Er oder aus sie fährt mit modernen Flurförderfahrzeugen und verwaltet über hochkomplexe EDV-Systeme die Waren-Ein- und –ausgänge.“

Die veränderten Berufsbilder bedeuten für Arbeits- wie Ausbildungsstellensuchende auch ein höheres Anforderungsniveau. Dennoch haben in den 9 Logistik-Ausbildungsberufe Bewerberinnen und Bewerber aller Schulformen eine Chance. Neben der schulischen Leistung zählen vor allem Motivation und so-ziale Kompetenz als ausschlaggebende Kriterien für den beruflichen Erfolg.
Weitere Infos zu den Berufen im Internet unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp

 
Im Januar waren in Duisburg 1.934 oder 6,4 Prozent mehr Personen als im Dezember 2011 arbeitslos gemeldet

Arbeitslosenzahl im Januar: + 1.934 auf 31.982
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 108
Arbeitslosenquote im Januar: + 0,8 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent
Duisburg, 31. Januar 2012 –  „Mit dem Jahreswechsel verzeichnen wir den üblichen saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt in diesem Januar das Auslaufen von Beschäftigungen im zweiten Arbeitsmarkt in der Grundsicherung für Personen unter 25 Jahre“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 31.982 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Januar 1.934 oder 6,4 Prozent mehr Personen als im Dezember 2011 arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Januar 2011 bedeutet dies einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 108 Personen oder 0,3 Prozent.
Die Arbeitslosenquote stieg von Dezember 2011 auf Januar 2012 um 0,8 Prozentpunkte auf jetzt 13,2 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 13,2 Prozent.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Januar die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Januar 2012 um 2.697 oder 6,5 Prozent niedriger als vor einem Jahr.

Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist damit deutlicher ausgefallen als der in der Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Betrachtet man die Entwicklung nach den Rechtskreisen getrennt, so ist die Arbeitslosenquote im Januar im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 2,5 Prozent angestiegen. Im Vorjahresmonat lag sie mit 2,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als in diesem Januar. 2
Im Januar 2012 waren 5.994 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Die ist ein Anstieg um 663 oder 12,4 Prozent gegenüber dem Dezember 2011. Im Vergleich zum Januar 2011 verzeichnen wir im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges einen Rückgang der arbeitslos gemeldeten Personen um 252 oder 4,0 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote im Januar um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt 10,7 Prozent. Im Januar 2011 lag sie ebenfalls bei 10,7 Prozent. Damit haben wir keine Veränderung zum Vorjahresmonat.

In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Januar auf 25.988 Menschen (+ 1.271 Personen oder + 5,1 Prozent gegenüber dem Vormonat). Gegenüber dem Januar 2011 (25.844) stieg die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung um 144 Personen oder 0,6 Prozent.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt hat im Januar zugenommen. Im Dezember lagen sie bei 5.673, im Januar sind sie auf jetzt 6.334 gestiegen (+ 661 oder + 11,7 Prozent). Im Januar des Vorjahres hatten wir nur 5.815 Zugänge in Arbeitslosigkeit, dies bedeutet eine Steigerung um 519 oder 8,9 Prozent bezogen auf den Vorjahresmonat.
Von den 6.334 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Januar 2012 2.694 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Dezember 2011 mit 1.790 Zugängen aus Erwerbstätigkeit bedeutet dies eine Steigerung um 904 oder 50,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2011 ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls um 425 Personen oder 18,7 Prozent angestiegen (2.269 im Januar 2011). Auf den zweiten Blick ist diese Steigerung erklärbar mit dem Anstieg des Zugangs aus Beschäftigung am zweiten Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2011 beträgt der Anstieg 394 Personen und 396 Personen im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Januar 2012 mit 1.085 Personen weniger Menschen (- 279 Personen oder -20,5 Prozent) als im Dezember 2011 gelungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.167 im Januar 2011) bedeutet dies ebenfalls einen Rückgang (- 82 Personen oder - 7,0 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Januar 4.404 Personen. Das waren 1.215 weniger als im Dezember 2011 und 297 weniger als vor einem Jahr im Januar 2011.

„Der Stellenbestand ist unvermindert hoch. Jahreszeitlich zurückgegangen ist im Januar die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage nach Helfern aus dem Bereich der Verleiher rückläufig. Unvermindert hoch ist hingegen der Bedarf an Fachkräften“, so Schoofs.
Mit 770 neuen ungeförderten Stellen sank der Stellenzugang gegenüber dem Dezember um 225 oder 22,6 Prozent. Gegenüber dem Januar 2011 mit 831 neu gemeldeten Stellen bedeutet dies einen Rückgang um 61 oder 7,3 Prozent
Der Bestand an Stellenangeboten ist gegenüber dem Vormonat nur leicht um 21 oder 0,8 Prozent auf jetzt 2.730 Stellenangebote gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 140 Stellen oder 5,4 Prozent mehr im Bestand (2.590 Stellenangebote im Januar 2011).
„Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Berichtsmonat deutlich angestiegen. Betroffen hiervon sind vor allem die jungen Leute, die über keine Berufsausbildung verfügen. Sie trifft dabei besonders der Rückgang der Nachfrage nach Helfern durch die Zeitarbeitsfirmen. Hiervon betroffen ist vorrangig der Versicherungs-3
bereich SGB III. Im Bereich der Grundsicherung sind zudem Arbeitsgelegenheiten für diesen Personenkreis ausgelaufen. Folgemaßnahmen bzw. Verlängerungen wird es geben. Deren Wirkung wird sich aber erst im Februar zeigen“, erläutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Januar auf 2.910 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 390 oder 15,5 Prozent zum Dezember, wo der Wert bei 2520 jungen Arbeitslosen lag. Auch gegenüber dem Januar 2011 ist ein Anstieg um 110 oder 3,9 Prozent zu verzeichnen (Januar 2011 2.800).
Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im Januar im Ver-gleich zum Dezember 2011 ebenfalls auf jetzt 8.468 gestiegen (+ 424 oder + 5,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung um 823 oder 10,8 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist im Januar im Vergleich zum Dezember 2011 auf jetzt 4.576 gestiegen (+ 182 oder + 4,1 Prozent). Auch hier verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat (4.044) eine Steigerung um 532 oder 13,2 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 8.695 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 444 oder 5,4 Prozent mehr als im Vormonat, aber 91 oder 1,0 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres.
Ab Januar 2012 greift eine veränderte statistische Berichterstattung zur Dauer der Arbeitslosigkeit. Mit ihr können nun auch Daten der zkT (zugelassenen kommunalen Träger = Optionskommunen) und rückwirkende Statusänderungen (beispielsweise rückwirkende Arbeitslosmeldungen) bei der Dauerberechnung vollständig berücksichtigt werden (ausführliche Erläuterungen zu den Änderungen der Statistik im Arbeitsmarktreport Januar 2012).
Für Duisburg bedeutet dies, dass hierdurch im Dezember 2011 14.080 Lang-zeitarbeitslose statt bislang 13.655 gezählt werden. Dies sind 425 mehr, wobei der überwiegende Teil, nämlich 421 Personen, dem SGB II-Bereich zuzurechnen sind.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Januar zum Dezember auf jetzt 14.322 Personen gestiegen (+ 242 oder + 1,7 Prozent). Im Januar 2011 waren 14.704 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, woraus sich ein Rückgang im Vorjahresvergleich um 382 oder 2,6 Prozent ergibt.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Juni 2011 lag bei 706 Personen in 47 Betrieben. Für den Monat August 2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 32 Betriebe mit 162 betroffenen Personen.
„Die Arbeitslosigkeit im Januar zeigt den saisontypischen Anstieg der Zahlen von Dezember auf Januar“, so Schoofs. „Die hohe Nachfrage nach Fachkräften ist ungebrochen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit besonders darauf, die Einstellungschancen junger Menschen weiter zu verbessern. Wir bitten daher die Arbeitgeber in Duisburg, uns, wenn noch nicht geschehen, alle Ausbildungsstellen zu melden."

 
Wieder geringfügig mehr als 30.000 Arbeitslose in Duisburg - Quote aber unverändert bei 12,4 Prozent

Arbeitslosenzahl im Dezember: + 73 auf 30.029
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 931
Arbeitslosenquote im Dezember: unverändert bei 12,4 Prozent

Duisburg, 3. Januar 2012 –  „Auch wenn wir im Dezember wieder geringfügig mehr als 30.000 Arbeitslose in Duisburg zu verzeichnen haben, so zeigte sich der Arbeitsmarkt in Duisburg weiterhin sehr robust“, so Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 30.029 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Dezember 73 oder 0,2 Prozent mehr Personen als im November arbeitslos gemeldet. Das sind aktuell jedoch 931 Personen oder 3,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat arbeitslos gemeldete Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 12,4 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 12,7 Prozent.

Betrachtet man die Entwicklung getrennt nach den Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im Dezember im Versicherungsbereich (SGB III) unverändert bei 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 2,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Dezember 2011. In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote hingegen in diesem Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 10,2 Prozent. Damit ist sie um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Dezember 2010 mit 10,4 Prozent.
„Der geringfügige Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Dezember ist durch-aus saisontypisch. Wir verzeichneten verstärkte Zugänge aus Erwerbstätigkeit in beiden Rechtskreisen. Betroffen hiervon sind überwiegend die Männer, ar-beiten sie doch häufiger in witterungsabhängigen Branchen. Hinzu kommt das Ende mehrerer Bildungsmaßnahmen“, erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Dezember die günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ausgefallen ist als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in
Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Dezember 2011 um 3.205 oder 7,8 Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Der Rückgang der Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist damit deutlicher ausgefallen als der in der Arbeitslosenstatistik ausgewiesene Rückgang der Arbeitslosigkeit, die sich gegenüber Dezember 2010 um 931 oder 3,0 Prozent verringert hat. Im Dezember waren 5.327 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Absolut sind das 60 oder 1,1 Prozent we-niger als im November. Die aktuellen Werte liegen damit im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges auch weiterhin, wie schon in den Vormonaten, unter den Werten des Vorjahresmonats. Diesmal um 493 oder 8,5 Prozent.
In der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Dezember auf jetzt 24.702 Menschen (+ 133 Personen oder + 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 438 Personen oder 1,7 Prozent unter den Dezember-Werten des Vorjahres.
Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit hat im Dezember abgenommen. Lag sie im November noch bei 5.728, so ist sie im Dezember auf jetzt 5.686 gesunken (- 42 oder - 0,7 Prozent). Im Dezember des Vorjahres verzeichneten wir 5.728 Zugänge in Arbeitslosigkeit, d.h. im Vorjahresmonat waren die Zugänge um 42 oder 0,7 Prozent höher. Von den 5.686 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.799 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.718 Personen lag, bedeutet dies eine Steigerung um 81 oder 4,7 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls angestiegen (1.772 im Dezember 2010, was einen Anstieg um 27 Personen oder 1,5 Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Dezember weniger Menschen als im Vormonat gelungen. Mit 1.366 Personen gelang dies 259 oder 15,9 Prozent weniger Personen als im November 2011. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen wir jedoch eine Steigerung um 204 Personen (+ 17,6 Prozent). Im November 2010 lag dieser Wert noch bei 1.162. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Dezember 5.629 Personen. Das waren 331 weniger als im November 2011 und 26 weniger als im Dezember 2010.
Die Zahl der Kurzarbeiter für den Monat Mai 2011 lag bei 693 Personen in 56 Betrieben. Für den Monat Juli 2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 37 Betriebe mit 286 betroffenen Personen. „Die Entwicklung am Stellenmarkt in diesem Dezember spiegelt die ungebrochene Dynamik des Arbeitsmarktes wider. Der Stellenzugang ist entgegen den üblichen saisonalen Entwicklungen gegenüber dem November wieder angestiegen. Demgegenüber hat sich der Stellenbestand leicht verringert“, so Schoofs.
Mit 995 neuen ungeförderten Stellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem November jetzt wieder auf das Niveau vom Oktober 2011 (992) an (+ 38 oder + 4,0 Prozent gegenüber dem November 2011) und lag damit deutlich über den Zugangszahlen vom Dezember 2010 mit 885 neu gemeldeten Stellen (+ 110 oder + 12,4 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist hingegen im Dezember gegenüber dem Vormonat geringfügig um 217 oder 7,3 Prozent auf nun 2.751 Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat waren 2.577 Stellenangebote im Bestand (174 oder 6,8 Prozent weniger als in diesem Dezember).
„Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit zeigt sich im Dezember zweigeteilt. Während sich im Versicherungsbereich die Zahlen weiter verringern (-12), steigen sie in der Grundsicherung leicht an (+28). In der Summe verzeichnen wir so einen leichten Anstieg der Gesamtzahl. Als Ursache hierfür ist das Auslaufen von Maßnahmen zu sehen“, erläutert Schoofs.
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg so im Dezember auf 2.519 Personen. Im Vormonat lag dieser Wert noch bei 2.503 (+ 16 oder + 0,6 Prozent). Im Dezember 2010 waren dagegen noch 2.669 junge Menschen arbeitslos gemeldet (- 150 oder – 5,6 Prozent). Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im Dezember im Vergleich zum November 2011 auf jetzt 8.043 gesunken (- 46 oder - 0,6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies aber eine Steigerung um 669 oder 9,1 Prozent.
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist ebenfalls im Dezember im Vergleich zum November 2011 auf jetzt 4.392 gesunken (- 69 oder – 1,5 Prozent). Auch hier verzeichnen wir gegenüber dem Vorjahresmonat (3.872) höhere Werte (+ 520 oder + 13,4 Prozent).
Im Berichtsmonat waren 8.248 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 71 oder 0,9 Prozent weniger als im Vormonat und 207 oder 2,4 Prozent weniger als im Dezember des Vorjahres.
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Dezember im Vormonatsvergleich auf jetzt 13.655 Personen gesunken (- 221 oder – 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat). Im Dezember 2010 waren 13.648 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen (+ 7 oder + 0,1 Prozent).
„Der übliche deutliche saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember ist in diesem Jahr weitgehend ausgeblieben“, so Schoofs. „Der Arbeitsmarkt profitiert von milden Temperaturen und weiterhin robuster Konjunktur.“

Systemgastronomie – eine Branche mit vielen Chancen

Duisburg, 6. Dezember 2011 – Ende September hat die fünfte McDonalds-Filiale der MTS-Systemgastronomie GmbH im Hauptbahnhof Duisburg eröffnet. Ein Team von rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen kümmert sich seither, auch dank der vermittelnden Hilfe der Agentur für Arbeit Duisburg, in diesem Vorzeigerestaurant um das leibliche Wohl der Gäs-te.
„Wie gut die Beschäftigungschancen in der Systemgastronomie sind, zu der auch dieser hochmoderne Betrieb gehört, sollen einige wenige Zahlen zeigen. Den 65 offenen Stellen für den Beruf Fachmann/frau für Systemgastronomie standen im November gerade 10 arbeitslos gemeldete Fachkräfte gegenüber“, beschreibt Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur die Situation für Arbeitgeber und Arbeitsagentur, wenn es darum geht Stellen in diesem Bereich zu besetzen. „Umso zufriedener sind wir, dass es dank gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten gelungen ist, hier ein motiviertes und qualifiziertes Team an den Start zu bringen.“
Mit seinen 188 Sitzplätzen zählt das Restaurant im Hauptbahnhof zu den „Flagship Restaurants“ mit McCafe der McDonalds-Gruppe. Es ist eines der fünf Restaurants, die von der MTS-Systemgastronomie GmbH im Duisburger Stadtgebiet betrieben werden.

Markus Schröpfer, Geschäftsführer der MTS-Systemgastronomie GmbH: „Wir bieten in unserem Haus über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern interessante und anspruchsvolle Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen. Über 30 Auszubildende bilden wir in im Beruf Fachmann/frau für Systemgastronomie mit hervorragenden Beschäftigungsaussichten aus. Beste Voraussetzungen also, sich beruflich in der Systemgastronomie zu verwirklichen.“
Während in den Vorjahren viele der bei der Arbeitsagentur aus diesem Bereich gemeldeten Stellen noch Teilzeitstellen waren, hat sich in diesem Jahr die Situation deutlich geändert. Zwei Drittel aller Stellen sind Vollzeitstellen. „Ob es sich hierbei um eine Reaktion auf den sich zukünftig verstärkt abzeichnenden Fachkräftebedarf handelt, wage ich nicht zu behaupten. Sicher ist aber, die Systemgastronomie bietet viele Chancen – man muss sie nur ergreifen. Belegen können dies die 13 Arbeits- und 48 Ausbildungsstellen von 11 Betrieben der Systemgastronomie“, so Schoofs.