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Fachkräftenachwuchs sichern
Duisburg, 31. August 2010 – Wir brauchen zukünftig jede
Fachkraft am Arbeitsmarkt. Eine Ausbildung beginnen ist das
erste Etappenziel. Eine Ausbildung erfolgreich zu beenden ist
aber das oberste Ziel. Damit dies gelingt, gibt es die
ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Agentur für Arbeit
„Die Zahlen der Schulabgänger sinken durch die demographischen
Veränderungen unserer Gesellschaft. Die Wirtschaft benötigt
jetzt und zukünftig gut ausgebildete Fachkräfte. Auf dem Weg hin
zur Fachkraft können und dürfen wir uns keine Ausfälle erlauben.
Die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agentur für Arbeit sind
hierbei die richtige Problemlösungshilfe“, so Dr. Petra
Hoffmann, als Bereichsleiterin zuständig für den Bereich
Berufsausbildung bei der Duisburger Arbeitsagentur.
Mit abH erhalten förderbedürftige Auszubildende in einer
betrieblichen Berufsausbildung oder auch in einer
Einstiegsqualifizierung (EQ) auf den Einzelfall ausgerichtete
Hilfen. In enger Abstimmung mit Betrieb, Berufsschule und
Elternhaus kann abH in folgenden Bereichen helfen:
• Wissensvermittlung in Allgemeinbildung oder in Fachtheorie
• Sprachunterricht
• Sozialpädagogische Begleitung
Die geeigneten Maßnahmen werden von Bildungsträgern im Auftrag
der Agentur für Arbeit durchgeführt. In Einzelunterricht oder in
Kleingruppen werden in einem Stundenvolumen von 3 bis 8
Wochenstunden außerhalb der üblichen Arbeitszeiten des
Ausbildungsbetriebs die theoretischen Wissenslücken geschlossen.
Weder für den Auszubildenden noch für den Betrieb entstehen
durch die Teilnahme an einer abH-Maßnahme Kosten, wenn sie
vorher bei der zuständigen Arbeitsagentur des Wohnorts beantragt
worden ist.
Wer sich über abH bei der Agentur für Arbeit informieren möchte,
kann dies unter der Telefonnummer 01801 555 111* (Auszubildende
oder Eltern) oder unter der Telefonnummer 01801 66 44 66*
(Arbeitgeber).
Die
Entwicklung des Arbeitsmarktes im August 2010
„Ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im August und ein
weiterhin lebhafter Stellenmarkt“, so charakterisierte Angela
Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Duisburg die aktuelle Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im August: - 547 auf
32.155
Arbeitslosenquote im August: - 0,3 Prozentpunkte auf 13,2
Prozent
Mit 32.155 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern
waren im August 547 oder 1,7 Prozent weniger Menschen als im
Vormonat arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
waren damit im August 383 Personen oder 1,2 Prozent weniger
Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote
sank um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 13,2 Prozent. Im August des
Vorjahres lag sie bei 13,3 Prozent.
„Trotz der Ferienzeit im August hat sich die Zahl der
Arbeitslosen im Versicherungsbereich wie auch in der
Grundsicherung erfreulich nach unten entwickelt.“,
erläuterte Schoofs.
Im August waren 6.406 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 105 oder 1,6 Prozent
weniger als noch im Juli. Nun schon im fünften Monat in Folge
liegen damit die aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld
I-Bezuges unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um 642 oder
9,1 Prozent. Erstmals seit November 2009 sank im August in der
Grundsicherung wieder die Zahl der arbeitslos gemeldeten
Personen, auf nunmehr 25.749 Menschen (442 Personen oder 1,7
Prozent weniger als im Vormonat). Gegenüber dem August 2009 lag
die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung aber immer noch
um 259 Personen oder 1,0 Prozent höher.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt haben im August
abgenommen. Sie sanken von 6.233 auf 6.051(-182 oder – 2,9
Prozent). Von den 6.051 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen aber
1.738 aus vorhergehender Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem
Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.727 Personen lag,
verzeichnen wir damit einen geringfügigen Anstieg um 11 oder 0,6
Prozent.
Auch gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger Erwerbstätigkeit leicht gestiegen (1.691 im August
2009, das sind + 47 oder + 2,8 Prozent). Ein wenig erfreulicher
ist das Bild, das sich im August bei der Rückkehr in die
Erwerbstätigkeit bot. 1.780 Personen war dies im August gelungen
(+ 22 oder + 1,3 Prozent gegenüber dem Juli 2010). Im
Vorjahresmonat, im August 2009, lag dieser Wert bei 1.434, was
ein Plus von 346 Personen oder 24,1 Prozent gegenüber dem
Vorjahresmonat darstellt.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im August
6.592 Personen.
Das waren 739 mehr als im Juli 2010 und 663 mehr als im August
des Vorjahres. Zur Entlastung der Betriebe ist die
Kurzarbeiterstatistik umgestellt worden. Bislang beruhte sie auf
Betriebsmeldungen, die für die Betriebe zusätzlichen
Verwaltungsaufwand bedeuteten. Künftig wird sie aus den ohnehin
erstellten
Abrechnungslisten zur Kurzarbeit zusammengestellt. Endgültige
Daten können dadurch aber erst nach Eingang und Auswertung aller
Abrechnungslisten, also nach sechs Monaten, veröffentlicht
werden. Zeitnah kann aber weiterhin über die eingegangenen
Kurzarbeitsanzeigen informiert werden.
Im Juli gingen von den Betrieben 8 Anzeigen zu konjunktureller
Kurzarbeit ein. Betroffen werden können von dieser im Juli
angezeigten Kurzarbeit 38 Personen. Nach dem neuen Verfahren
waren im Januar 2010 in 255 Betrieben 3.790 Personen von
Kurzarbeit betroffen. Nach der vorläufigen Hochrechnung war dies
im März 2010 in 243 Betrieben für 3.089 Personen der Fall. „Auch
wenn wir im August nicht mehr an den sehr guten Stellenzugang
des Vormonats heranreichen konnten, so ist das Stellenaufkommen
für einen Ferienmonat
immer noch als gut zu bezeichnen“, bemerkte Schoofs. Mit 914
neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 223 oder
19,6 Prozent geringer als im Juli. Er lag aber immer noch um 294
oder 47,4 Prozent über dem Stellenzugang im August 2009.
Auch der Bestand an Stellenangeboten ist im August gegenüber dem
Juli um 77 oder 3,2 Prozent auf 2.348 Stellenangebote
zurückgegangen. Im Vorjahresmonat waren mit 1.815 (533 oder 29,4
Prozent) aber deutlich weniger Stellenangebote gemeldet gewesen.
Wie schon im Vormonat, so sorgt auch im August die saisonale
Übergangsarbeitslosigkeit zwischen Schule und Berufsausbildung
oder Studium weiterhin für einen hohen Bestand an Arbeitslosen
unter 25 Jahre, auch wenn die Arbeitslosigkeit für diesen
Personenkreis im August leicht zurückgegangen ist. Mit dem
Rückgang um 21 oder 0,6 Prozent sind nun 3.372 Personen unter 25
Jahre arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt
damit um 22 Personen oder 0,6 Prozent unter dem Wert des
Vorjahresmonats. „Erst in den kommenden Monaten wird sich die
Jugendarbeitslosigkeit wieder deutlicher abbauen. Wenn alle
Berufsausbildungen und das Wintersemester an den Hochschulen
gestartet sind, werden wir dies in den Arbeitslosenzahlen der
unter
25-Jährigen sehen können“, so Schoofs.
Die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen zeigte im
Berichtsmonat, wie auch in den Vormonaten, nur geringfügige
Veränderungen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen
Personen stieg im August auf 7.302 (+ 31 oder +0,4 Prozent), und
die der arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.766 (+ 33 oder
+ 0,9 Prozent).
Deutlicher waren im August die Veränderungen bei den
ausländischen Mitbewohnern. Im Berichtsmonat waren 8.609
Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen,
dies sind 377 oder 4,2 Prozent weniger als im Vormonat und 182
oder 2,1 Prozent weniger als im August 2009.
„Die Konjunktursignale sind durchgängig positiv, die
Wachstumsraten werden laufend nach oben korrigiert und erste
Stimmen werden laut, dass nicht genügend Fachkräfte auf dem
Markt sind“, so Schoofs. „Der Duisburger Arbeitsmarkt hält für
die Unternehmen ein breites Spektrum an Fachkräften bereit.
Jüngere wie auch Ältere mit umfangreicher Berufserfahrung. Es
gibt also durchaus arbeitslose Fachkräfte für die Unternehmen!
Gleichzeitig bietet dies auch Einstellungschancen für
diejenigen, die auf Stellensuche sind, denn der
Stellenbestand ist weiterhin hoch. Während wir im Krisenjahr auf
Weiterbildung und Sonderprogramme gesetzt haben, möchten wir
nunmehr, dass Marktverbesserung und Konjunkturbelebung durch
Abbau der Arbeitslosigkeit sichtbar werden. Selbstverständlich
setzen wir aber auch gezielte Impulse zur Qualifizierung durch
das Sonderprogramm
„Initiative zur Flankierung des Strukturwandels“ (IFLAS) mit dem
wir 200 Personen in gewerblichen Berufen in den Bereichen Lager,
Kraftfahrer, Metallbearbeitung, Elektro und Altenpflege
fördern.“
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Duisburg, 29. Juli 2010 – „Zugänge von jungen Menschen nach
abgeschlossener Berufs- und Schulausbildung und ein starker
Anstieg neu gemeldeter Stellenangebote prägten das Bild am
Duisburger Arbeitsmarkt im Juli“, charakterisierte Angela
Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit
Duisburg die aktuelle Situation.
Mit 32.702 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern
waren im
Juli 384 oder 1,2 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als
im Vormonat.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren damit im Juli 315 Personen
oder
1,0 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 13,5
Prozent. Im
Juli des Vorjahres lag sie bei 13,3 Prozent. „Anders als in den
Monaten zuvor stiegen im Juli auch die Zahlen des
Versicherungsbereichs an, wie dies für die Grundsicherung schon
seit Monaten zu beobachten war. Wir haben es hier mit einer
jährlich wiederkehrenden saisonalen Erscheinung zu tun, die aber
keine direkten Rückschlüsse auf ein Erlahmen der konjunkturellen
Erholung zulässt“, erläuterte Schoofs.
Im Juli waren 6.511 Duisburgerinnen und Duisburger im
Versicherungsbereich
arbeitslos gemeldet, 366 oder 6,0 Prozent mehr als noch im Juni.
Nun schon
im vierten Monat in Folge liegen damit die aktuellen Werte unter
denen des
Vorjahresmonats. Diesmal um 816 oder 11,1 Prozent.
Im Bereich der Grundsicherung stieg die Zahl der arbeitslos
gemeldeten Personen
im Juli erneut auf nunmehr 26.191 Menschen an (18 Personen oder
0,1
Prozent mehr als im Vormonat). Gegenüber dem Juli 2009 lag die
Arbeitslosigkeit
in der Grundsicherung ebenfalls um 1.131 Personen oder 4,5
Prozent höher.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit haben im Juli wieder zugenommen.
Sie
stiegen von 6.003 auf 6.233 (+230 oder +3,8 Prozent). Von den
6.233 neu
gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.727 aus vorhergehender
Erwerbstätigkeit.
Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.835 Personen
lag,
bedeutet dies einen Rückgang um 108 oder 5,9 Prozent.
Auch gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus
vorheriger
Erwerbstätigkeit rückläufig (1.880 im Juli 2009, das sind -153
oder -8,1
Prozent). Erfreulicher ist das Bild, das sich im Juli bei der
Rückkehr in die Erwerbstätigkeit bietet. 1.758 Personen war dies
im Juli gelungen (+152 oder +9,5 Prozent gegenüber dem Juni
2010). Im Vorjahresmonat, im Juli 2009, lag dieser
Wert bei 1.585. Gegenüber dem Juli 2009 bedeutet dies ein Plus
um 173
Personen oder 10,9 Prozent.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juli
5.853 Personen.
Das waren 234 weniger als im Juni 2010 aber 392 mehr als im Juli
des Vorjahres.
Im Juni gingen von den Betrieben 21 Anzeigen zu konjunktureller
Kurzarbeit ein. Betroffen werden können von dieser im Juni
angezeigten Kurzarbeit 86 Personen.
„Die deutliche Steigerung des Zugangs an neu gemeldeten
Stellenangeboten
ist eindeutig die positive Botschaft in diesem Monat. Wir
bewegen uns damit
wieder auf dem Niveau des Jahres 2008“, bemerkte Schoofs. Mit
1.137 neuen
ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 231 oder 25,5
Prozent
höher als im Juni. Er lag damit immerhin um 431 oder 61,0
Prozent über dem
Stellenzugang im Juli 2009.
Auch der Bestand an Stellenangeboten ist im Juli gegenüber dem
Juni um 71
oder 3,0 Prozent auf 2.425 Stellenangebote angestiegen. Im
Vorjahresmonat
waren mit 1.755 (670 oder 38,2 Prozent) deutlich weniger
Stellenangebote
gemeldet gewesen.
Wie in jedem Jahr melden sich in diesem Monat die jungen
Menschen arbeitslos,
die ihre Ausbildung beendet haben und nicht direkt übernommen
worden sind. Hinzu kommen diejenigen, die ihre Schulausbildung
abgeschlossen haben und auf den Antritt der Berufsausbildung
oder den Start des Studiums warten. Die Arbeitslosigkeit stiegt
somit bei den Personen unter 25 Jahre im Juli 2010 wie auch
schon in allen Jahren zuvor. Mit einem Zuwachs von 525 oder 18,3
Prozent sind nun 3.393 Personen unter 25 Jahre arbeitslos
gemeldet.
Die Jugendarbeitslosigkeit liegt damit um 399 Personen oder 13,3
Prozent höher als im Vorjahresmonat. „Der Anstieg der
Jugendarbeitslosigkeit und damit auch der Arbeitslosigkeit
insgesamt ist saisontypisch. Der hohe Bestand an offenen Stellen
lässt aber darauf hoffen, dass die jungen Menschen nach ihrem
Ausbildungsabschluss schnell in eine Arbeitsstelle einmünden
werden“, so Schoofs.
Die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen zeigte im
Berichtsmonat nur geringfügige Veränderungen. Die Zahl der über
50 Jahre alten arbeitslosen
Personen stieg im Juli minimal auf 7.271 (+27 oder +0,4
Prozent), und die der arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf
3.733 (+36 oder +1,0 Prozent).
Geringe Veränderungen, wenn auch in die andere Richtung, zeigten
sich auch wieder bei den Arbeitslosenzahlen der in Duisburg
lebenden Ausländerinnen und Ausländer. Im Juli waren 8.986
Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen,
dies sind 44 oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber
immer noch 82 oder 0,9 Prozent mehr als im Juli 2009.
„Die aktuellen Prognosen für die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung sind
durchgängig positiv“, so Schoofs. „Der Anstieg der
Arbeitslosigkeit im Juli am
Duisburger Arbeitsmarkt muss diesen Prognosen nicht zwangsläufig
widersprechen,
ist er doch überwiegend dem Ferienbeginn und dem damit
verbundenen Ende von Schul- und Berufsausbildungen geschuldet.
Mehr Aussagekraft besitzt hier schon der deutliche Anstieg beim
Zugang offener Stellenangebote.
Vor allem der fühlbare Anstieg im verarbeitenden Gewerbe, aber
auch im Gastgewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und bei der
Arbeitnehmerüberlassung
sind hoffnungsvolle Signale für die fortschreitende Erholung der
Duisburger Wirtschaft. Gute Vorzeichen also für die jungen
Menschen, die erfolgreich ihre Berufsausbildung beendet haben
und auf den schnellen Einstieg in die Arbeitswelt warten. Es
gibt Chancen!“ |