Agentur für Arbeit Duisburg  April - Juni 2011

 

Im Sommer auf Reisen gehen – aber nur mit Zustimmung!

Duisburg, 30. Juni 2011 – Urlaubszeit ist Reisezeit: Die Agentur für Arbeit Duisburg weist daher ihre Kunden darauf hin, dass bei Reiseplänen in der Sommerzeit eine Einwilligung durch die Agentur für Arbeit eingeholt werden muss. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass keine unmittelbare Arbeitsaufnahme oder Teilnahme an einer Weiterbildung ansteht. Dies kann durch ein Telefonat beim Service Center der Agentur für Arbeit geklärt werden.
Je nach Arbeitsmarktsituation und Sachlage kann der Arbeitsuchende dann bis zu drei Wochen verreisen. Die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I (ALG I ) wird für diesen Zeitraum weitergezahlt. Wer bis zu sechs Wochen auf Reisen geht, erhält nur in den ersten drei Wochen ALG I. Wer mehr als sechs Wochen im Jahr verreist, bei dem erlischt der ALG I-Anspruch und muss im Anschluss an die Reise erneut beantragt werden.
Weitere Informationen beim Service Center der Agentur für Arbeit unter der Rufnummer 01801- 555 111*.

Robuste Konjunktur trug auch in Duisburg im Juni zum Rückgang der Arbeitslosigkeit bei - Quote sank aber nur um 211 Menschen (0,1 %) auf   insgesamt 13,4 Prozent

Duisburg, 30. Juni 2011 –  „Die robuste Konjunktur hat auch im Juni zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit beigetragen“, so Angela Schoofs, Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im Juni: - 211 auf 32.427
Arbeitslosenquote im Juni: - 0,1 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent

Mit
32.427 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Juni 211 Menschen oder 0,6 Prozent weniger Menschen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im Juni waren damit aber immer noch 123 Personen oder 0,4 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote sank im Juni um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 13,4 Prozent. Im Juni des Vorjahres lag die Quote bei 13,3 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklung nach Rechtskreisen, so liegt im Versicherungsbereich (SGB III) die Arbeitslosenquote im Juni bei 2,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 2,5 Prozent. In der Grundsicherung (SGB II) verharrte die Arbeitslosenquote im Juni bei 11,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat, wo sie bei 10,8 Prozent lag, bedeutet dies eine Steigerung um 0,3 Prozentpunkte.
„Die ersten Jungen Menschen meldeten sich im Juni saisontypisch nach absolvierter Berufsausbildung arbeitslos. Anders als in anderen Jahren haben sich wegen der späten Sommerferien aber noch keine Schulabgänger gemeldet. Die kommen erst im Juli und August “, erläuterte Schoofs.
Wie schon in den Vormonaten, so wird auch im Juni die günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr noch unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren oder in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, lag im Juni 2011 um 3.549 niedriger als vor einem Jahr.
Im Juni waren 5.507 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 191 oder 3,4 Prozent weniger als noch im Mai. Damit liegen die aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges auch weiterhin unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um 663 oder 10,3 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Juni ebenfalls, auf jetzt 26.920 Menschen (-20 Personen oder -0,1 Prozent weniger als im Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit aber weiterhin um 756 Personen oder 2,9 Prozent über den Juni-Zahlen des Vorjahres.
Im Juni sind die Zugänge in Arbeitslosigkeit entgegen der Entwicklung in den beiden Vormonaten wieder angestiegen. Lagen sie im Mai noch bei 4.708, so sind sie im Juni auf jetzt 5.480 gestiegen (+772 oder + 16,4 Prozent). Demgegenüber hatten wir im Juni des Vorjahres noch 5.995 Zugänge in Arbeitslosigkeit (- 515 oder – 8,6 Prozent gegenüber Juni 2010).
Von den 5.480 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.528 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.414 Personen lag, bedeutet dies einen Anstieg um 114 oder 8,1 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit aber gesunken (1.832 im Juni 2010, was einen Rückgang um 304 oder 16,6 Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Juni 1.623 Personen gelungen (- 52 oder - 3,1 Prozent gegenüber dem Mai 2011). Im Vorjahresmonat, im Juni 2010, lag dieser Wert bei 1.606. Damit ist in diesem Juni 17 Personen mehr als im Vorjahresmonat der Weg zurück in den Arbeitsprozess gelungen (+ 1,1 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juni 5.722 Personen. Das waren 435 mehr als im Mai 2011, aber 362 weniger als im Juni 2010.
Die im Mai von 7 Betrieben für die Zukunft angezeigte konjunkturelle Kurzarbeit könnte insgesamt für bis zu 21 Personen wirksam werden.
Die tatsächlichen Kurzarbeitszahlen lagen für den Monat November 2010 bei 751 Personen in 121 Betrieben. Für den Monat Januar 2011 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 89 Betriebe mit 809 betroffenen Personen.
„Wie gut es in der Wirtschaft in Duisburg läuft, zeigt das nochmals verbesserte Angebot an Stellenangeboten. Die vermehrten Klagen der Unternehmen, sie könnten nicht schnell genug und in ausreichender Zahl die richtigen Fachkräf-te finden, weisen aber auch darauf hin, dass die große Zahl an Chancen auch die richtigen Qualifikationen voraussetzen. Die Bundesagentur für Arbeit ist daher beim Thema bereits aktiv und hält geeignete Programme wie IFLAS und WeGebAU bereit“, so Schoofs.
Mit 1.094 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang über den Zugangszahlen des Mai 2011 mit 989 neu gemeldeten Stellen (+ 105 oder +10,6 Prozent) und über dem vom Juni 2010 mit 906 neu gemeldeten Stellen (+ 188 oder + 20,8 Prozent).
Der Bestand an Stellenangeboten ist im Juni gegenüber dem Mai noch einmal um 14 oder 0,5 Prozent auf nun 2.782 Stellenangebote gestiegen. Im Vorjahresmonat waren 2.354 Stellenangebote im Bestand (428 oder 18,2 Prozent weniger als in diesem Juni).
„Während im Versicherungsbereich alle Altersgruppen von der guten Marktsi-tuation profitieren, sind in der Grundsicherung die jugendlichen und die Älteren hiervon ausgenommen“, beschreibt Schoofs die Entwicklung. So ist die
Jugendarbeitslosigkeit insgesamt im Juni auf 2.970 Personen angestiegen. Im Juni 2010 waren 2.868 junge Menschen gemeldet (+ 102 oder + 3,6 Prozent gegenüber dem Mai 2010).
Während aber die Arbeitslosigkeit der Personen unter 25 Jahre im Versicherungsbereich um 30 oder 4,0 Prozent gesunken ist, ist sie im Gegenzug in der Grundsicherung um 147 oder 7,0 Prozent angestiegen. Insgesamt ergibt dies dadurch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Personengruppe um 117 oder 4,1 Prozent im Mai 2011. Schoofs: „ Aus diesem Grund hat die Trägerversammlung des jobcenters Duisburg ein Jugendhilfeprojekt mit 250 Plätzen angestoßen.“
Anders als in den Vormonaten ist auch die Arbeitslosigkeit der Älteren im Juni wieder angestiegen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen ist im Juni auf 8.299 gestiegen (+ 13 oder + 0,2 Prozent). Die darin
enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre ist ebenfalls auf jetzt 4.437 gestiegen (+ 27 oder + 0,6 Prozent).
Auch in dieser Personengruppe die gleiche Entwicklung wie bei den Jugendli-chen zu verzeichnen. Während im Versicherungsbereich die Zahlen um 57 und in der Untergruppe der 55-65 jährigen um 34 zurückgingen, sind sie in der
Grundsicherung um 70 und in der Untergruppe der 55 bis 65-jährigen um 61 gestiegen.
Ein ähnliches Bild wie bei den Altersgruppen zeigt sich auch bei der Personengruppe der ausländischen Mitbewohner. Im Berichtsmonat waren 8.848 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 9 oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber 177 oder 2,0 Prozent weniger als im Juni des Vorjahres.
Beim Verglich von Versicherungsbereich und Grundsicherung sehen wir eine Rückgang der Arbeitslosigkeit im Versicherungsbereich um 34, während die Zahlen in der Grundsicherung im Vergleich zum Vormonat um 43 gestiegen sind.
„Der Stellenzugang im Juni war der höchste Stellenzugang in einem Juni seit 2006. Die Konjunktur läuft also und die Chancen am Markt sind real vorhanden“, beschreibt Schoofs die aktuelle Situation. „Für die Unternehmen heißt das aber auch: Es wird bei sinkendem Erwerbspersonenpotential nicht leichter stets den Mitarbeiter, die Mitarbeiterin mit passendem Qualifikationsprofil auf dem Markt zu finden. Die Notwendigkeit zur Qualifizierung im Beruf und der passgenauen Qualifizierung in der Arbeitslosigkeit erfordert daher von allen Arbeitsmarktakteuren verstärkte Anstrengungen. Die Bundesagentur für Arbeit wirbt daher zu gemeinsamen Anstrengungen mit der Broschüre: Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland. Vor Ort treiben wir das Thema in der „Konzertierten Aktion - Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung“ vorangetrieben.

Informationen in der Arbeitsagentur zu: Karriere mit Dualem Studium

Duisburg, 24. Juni 2011 – Studium oder Berufsausbildung? Oder geht beides gleichzeitig? Fragen, die sich viele Studienwillige stellen und zu denen es am Donnerstag, den 30. Juni 2011, von 16:00 bis 18:00 Uhr, im BiZ der Arbeitsagentur Antworten gibt. Sandra Seidler, Geschäftsleiterin der FOM, Hochschule für Oekonomie Management, informiert interessierte Schüler/-innen mit Abitur oder Fachhochschulreife über Studienangebote des dualen Studiums, kooperierende Unternehmen und den Ablauf des Studiums. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.'

Dienstbereitschaft der Arbeitsagentur endet am 28.06.2011 bereits um 12:30 Uhr

Duisburg, 21. Juni 2011 – Wegen einer Personalversammlung endet die Dienstbereitschaft in den Dienstgebäuden der Agentur für Arbeit Duisburg am Dienstag, den 28. Juni 2011, um 12:30 Uhr. Aus diesem Grund wird gebeten, an diesem Tag von verschiebbaren Vorsprachen abzusehen. Die telefonische Erreichbarkeit unter der Rufnummer 01801 555 111* ist weiterhin gewährleistet.

Mai: Arbeitslosenzahl: - 563 auf 32.638
Arbeitslosenquote: - 0,2 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent
Kindergeld für Schulabgänger

Duisburg, 31. Mai 2011 – „Saisontypisch sank die Arbeitslosigkeit im Mai. Eine gute Entwicklung, die jetzt schon im zweiten Monat hintereinander in beiden Rechtskreisen greift und sich angesichts der guten Konjunkturdaten verstetigen und weiter verstärken darf", so Angela Schoofs, Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.

Arbeitslosenzahl im Mai: - 563 auf 32.638
Arbeitslosenquote im Mai: - 0,2 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent

Mit 32.638 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Mai 563 Menschen oder 1,7 Prozent weniger Menschen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im Mai waren damit aber immer noch 261 Personen oder 0,8 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosenquote sank im Mai um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 13,5 Pro-zent. Im Mai des Vorjahres lag die Quote bei 13,3 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung nach Rechtskreisen, so liegt im Versicherungsbereich (SGB III) die Arbeitslosenquote wie schon im April bei 2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 2,6 Prozent.

In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote von 11,3 Prozent im April auf jetzt 11,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat, wo sie bei 10,7 Prozent lag, bedeutet dies jedoch eine Steigerung um 0,4 Prozentpunkte. „Die gute konjunkturelle Situation und das anhaltend freundliche Wetter haben zum stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem Mai seit 2007 beigetragen", erläuterte Schoofs.

Wie schon im Vormonat, so wird auch im Mai die günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr noch unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren oder in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, lag im Mai 2011 um 3.507 niedriger als vor einem Jahr.

Dabei werden durch eine Verfeinerung der Statistik der Unterbeschäftigung ab dem Mai 2011 auch die Entlastungswirkungen für folgende Bereiche ausgewiesen:

1. Für die Inanspruchnahme von vorruhestandsähnlichen Regelungen standen Informationen bisher nur für Bezieher von Arbeitslosengeld (nach § 428 SGB III) zur Verfügung. Entsprechende Informationen sind jetzt auch für Nichtleistungsempfänger (nach § 252 Abs. 8 SGB VI) und für Bezieher von Arbeitslosengeld II (nach § 65 Abs. 4 SGB II i.V.m. § 428 SGB III) verfügbar.

2. Das gleiche gilt für die (kurzfristige) Arbeitsunfähigkeit, die bisher nur für Arbeitslosengeld-Empfänger (nach § 126 SGB III) und jetzt umfassender, also einschließlich entsprechende Empfänger von Grundsicherungsleistungen und Nichtleistungsempfänger, dargestellt wird.

3. Es können künftig auch arbeitsmarktpolitische Instrumente berücksichtigt werden, die nicht von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern durchgeführt werden, wie z.B. Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Fremdförderung).

Im Mai waren 5.698 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 226 oder 3,8 Prozent weniger als noch im April. Damit liegen die aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges auch weiterhin unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um 664 oder 10,4 Prozent.

In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Mai ebenfalls, auf jetzt 26.940 Menschen (337 Personen oder 1,2 Prozent weniger als im Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 925 Personen oder 3,6 Prozent über den Mai-Zahlen des Vorjahres.

Im Mai waren die Zugänge in Arbeitslosigkeit wie schon in den beiden
Vormonaten weiter rückläufig. Lagen sie im April noch bei 5.059, so sind sie im Mai auf jetzt 4.708 gesunken (-351 oder - 6,9 Prozent). Im Mai des Vorjahres hatten wir 5.694 Zugänge in Arbeitslosigkeit (- 986 oder – 17,3 Prozent gegenüber Mai 2010).

Von den 4.708 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.414 aus einer vorher-gehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.593 Personen lag, bedeutet dies einen Rückgang um 179 oder 11,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit ebenfalls gesunken (1.719 im Mai 2010, was einen Rückgang um 305 oder 17,7 Prozent bedeutet).

Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im Mai 1.675 Personen gelungen (- 9 oder - 0,5 Prozent gegenüber dem April 2011). Im Vorjahresmonat, im Mai 2010, lag dieser Wert bei 1.586. Damit ist in diesem Mai 89 Personen mehr als im Vorjahresmonat der Weg zurück in den Arbeitsprozess gelungen (+ 5,6 Prozent).

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Mai 5.287 Personen. Das waren 284 weniger als im April 2011 und 702 weniger als im Mai 2010.

Die im April von 5 Betrieben für die Zukunft angezeigte konjunkturelle Kurzarbeit könnte insgesamt für bis zu 57 Personen wirksam werden. Die tatsächlichen Kurzarbeitszahlen lagen für den Monat Oktober 2010 bei 890 Personen in 123 Betrieben. Für den Monat Dezember zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 107 Betriebe mit 714 betroffenen Personen.

„Die guten Konjunkturdaten bescherten uns einen weiterhin hohen Zugang und Bestand an Stellenangeboten. Beste Voraussetzungen also, jetzt seine Chancen am ersten Arbeitsmarkt zu realisieren", so Schoofs.

Mit 989 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang über den Zugangszahlen des April 2011 mit 924 (+65 oder +7,0 Prozent) neu gemeldeten Stellen und über dem Mai 2010 mit 964 neu gemeldeten Stellen (+ 25 oder +2,6 Prozent).

Der Bestand an Stellenangeboten ist im Mai gegenüber dem April noch ein-mal um 33 oder 1,2 Prozent auf nun 2.768 Stellenangebote gestiegen. Im Vorjahresmonat waren 2.225 Stellenangebote im Bestand (543 oder 24,4 Prozent weniger als in diesem Mai).

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Mai weiter gesunken. Die Arbeitslosigkeit der Personen unter 25 Jahre sank dabei im Versicherungsbereich um 49 oder 6,1 Prozent und in der Grundsicherung um 37 oder 1,7 Prozent.

Insgesamt waren im Mai 2011 2.853 Personen in dieser Altersgruppe arbeitslos gemeldet (- 86 oder - 2,9 Prozent weniger gegenüber dem April 2011). Im Mai 2010 waren 2.838 junge Menschen gemeldet (+ 15 oder + 0,5 Prozent).

Wie schon in den Vormonaten war die Arbeitslosigkeit der Älteren auch im Mai weiter Rückläufig. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen sank dabei im Mai auf 8.286 (- 28 oder - 0,3 Prozent). Die darin enthalte Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre hat weist demgegenüber einen andere Entwicklung auf und hat sich geringfügig erhöht. Sie stieg auf jetzt 4.410 (+ 34 oder + 0,8 Prozent).

Ebenfalls rückläufig war im Mai in beiden Rechtskreisen die Arbeitslosigkeit der ausländischen Mitbewohner. Im Berichtsmonat waren 8.839 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 125 oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat und 230 oder 2,5 Prozent weniger als im Mai des Vorjahres.

„Die Stimmung am Markt ist weiterhin gut. Die Kräftenachfrage stabilisiert sich auf hohem Niveau – gute Voraussetzungen für weiter sinkende Arbeitslosenzahlen", beschreibt Schoofs die aktuelle Situation. „Die Konjunktur zeigt weiterhin noch keine Schwäche, auch wenn Risiken wie die Finanzprobleme in mehreren EU-Staaten und die Folgen der Naturkatastrophe in Japan noch nicht überwunden sind."

Kindergeld für Schulabgänger
Mit dem Ende der Schulzeit und der Aufnahme eines Studiums oder einer Berufsausbildung können sich Änderungen beim Kindergeldanspruch ergeben.
Grundsätzlich wird das Kindergeld bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt.
Für Kinder über 18 Jahre besteht bis zum 25. Lebensjahr weiter Anspruch auf
Kindergeld, wenn sie nach Schulende innerhalb der folgenden vier Monate
- ein Studium
- eine Ausbildung in einem Betrieb oder einer Schule oder
- ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr bzw. einen sonstig anerkannten Freiwilligendienst beginnen.
„Wer in den vier Monaten nach Schulende keinen Ausbildungsplatz finden konnte, muss die Bemühungen hierzu nachweisen. Das kann durch schriftliche Bewerbungen, Zwischennachrichten, Absagen von Ausbildungsbetrieben oder die Registrierung als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit erfolgen“, macht Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, deutlich.
Zu beachten ist, dass ein Anspruch auf Kindergeld in den genannten Fällen nur besteht, wenn die zu berücksichtigenden Einkünfte und Bezüge des Kindes pro Kalenderjahr nicht mehr als 8.004 Euro betragen. Bei der Ermittlung der zu berücksichtigenden Einkünfte und Bezüge werden je nach Fallgestaltung bestimmte Abzugsbeträge wie z.B. der Werbungskosten-Pauschbetrag in Höhe von 920 Euro, ggf. eine Kostenpauschale in Höhe von 180 Euro sowie die vom Kind getragenen gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge und ggf. besondere Ausbildungskosten berücksichtigt. Höhere Werbungskosten können im Einzelfall geltend gemacht werden.
Vor dem 18. Geburtstag eines Kindes erhalten die Kindergeldberechtigten rechtzeitig von ihrer Familienkasse die Unterlagen für die jeweiligen Nachweise automatisch zugesandt.
Weitere Informationen, Merkblätter und Vordrucke zum Kindergeld stehen im
Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung oder können telefonisch unter der Servicenummer 01801 - 54 63 37 (01801 - KINDER)* angefordert werden.
 

18. Mai 2011 ist der Tag der Ausbildung: Ausbildung jetzt!

Duisburg, 18. Mai 2011 – Eine einfache Botschaft, die für beide Seiten des Ausbildungsmarkts aktuell ist. Nur Arbeitgeber, die heute ausbilden, werden morgen erfolgreich mit gut ausgebildeten Fachkräften am Markt agieren. Nur wer heute eine Ausbildung absolviert, wird morgen erfolgreich mitten im Berufsleben stehen. Dabei hilft ihm in diesem Jahr, dass er mehr Ausbildungsstellen zur Auswahl hat.
„Die Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt“, macht Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg deutlich. „Bislang haben wir stets am Tag der Ausbildung bei den Arbeitgebern um mehr Ausbildungsstellen geworben. Auch in diesem Jahr haben sie uns daher wieder zahlreiche Ausbildungsstellen gemeldet. Mit sinkenden Schulabgängerzahlen verschiebt sich aber nun der Fokus zunehmend in Richtung Bewerberseite.“

Im April 2011 waren 2.393 berufliche Ausbildungsstellen bei der Agentur für Arbeit Duisburg gemeldet. Das sind 187 oder 8,5 Prozent mehr als im April des Vorjahres. Im April 2009 waren zu diesem Zeitpunkt des Ausbildungsjahres 2.076 Ausbildungsstellen gemeldet, 317 oder 15,3 Prozent weniger als in diesem April.
„Mehr und bessere Chancen also für diejenigen, die in 2011 eine Ausbildungsstelle suchen“, so Schoofs. „Die jungen Leute tun auch gut daran, sich noch in diesem Jahr intensiv auf die Suche nach einer Ausbildung zu machen. Sie sollten auch keinen Gedanken an eine Warteschleife verschwenden, nur weil die Wunschstelle im Wunschberuf nicht sofort zu realisieren ist. Schon im nächsten Jahr kann die Situation wieder anders aussehen. 2012 kommen die ersten doppelten Abiturjahrgänge auf den Markt und sorgen für eine verstärkte Nachfrage nach beruflicher Ausbildung.“

Nach einer Prognose von IT-NRW sinken zwar tendenziell die Zahlen der Schulabgänger in den kommenden Jahren. 2013 gibt es, und in vier Schulen in Duisburg schon 2012, einen doppelten Abiturjahrgang.
Schon in diesem Jahr ist, anders als in den Vorjahren, die Zahl der bei der Agentur für Arbeit Duisburg gemeldeten Bewerber um eine Ausbildungsstelle wieder leicht angestiegen auf aktuell 2.714 Bewerber. Im April 2010 waren es nur 2.659, 55 absolut oder 2,1 Prozent weniger als in diesem Jahr.
„Wer also nicht direkt seine Traumstelle findet, der sollte unbedingt mit uns sprechen“, fordert Schoofs alle die auf, die noch eine Berufsausbildungsstelle suchen. „Die Palette der Berufe ist viel größer und es gibt viele Berufe, die kaum jemand kennt, wo aber händeringend Auszubildende gesucht werden und wo gute Beschäftigungschancen nach der Ausbildung bestehen. Wir hel-fen gerne dabei, hier eine Ausbildungsstelle zu finden!“
Wer noch Unterstützung bei der Ausbildungsstellensuche benötigt, kann tele-fonisch unter der Rufnummer 01801 – 555 111* schnell und unkompliziert noch einen Termin bei einem Berufsberater erhalten.

Duisburgs Arbeitslosenzahl sank um 502 Menschen auf 33.201
Quote 13,7 Prozent

Duisburg, 28. April 2011 – „Die Arbeitslosigkeit hat sich im vergangen Monat wieder in die richtige Richtung, nämlich nach unten entwickelt – und das in beiden Rechtskreisen“, so Angela Schoofs, Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg zur aktuellen Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.
Mit 33.201 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im April 502 Menschen oder 1,5 Prozent weniger Menschen als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren aber im April 554 Personen oder 1,7 Prozent mehr Menschen arbeitslos.
Die Arbeitslosenquote sank im April um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 13,7 Prozent. Im April des Vorjahres lag die Quote bei 13,4 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung nach Rechtskreisen, so sank im Versicherungsbereich (SGB III) die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im März auf jetzt 2,4 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 2,8 Prozent.
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote ebenfalls von 11,3 Prozent im März auf jetzt 11,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat, wo sie bei 10,6 Prozent lag, bedeutet dies jedoch eine Steigerung um 0,6 Prozentpunkte.
„In beiden Versicherungsbereichen konnten wir im April einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen. Erfreulich ist dabei, dass nahezu alle Altersgruppen hiervon profitieren. Allein die 50-55 Jahre verharren auf dem Vormonatswert“, erläuterte Schoofs.
Die günstige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr wird dabei noch unterzeichnet, weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren oder in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren, und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, lag im April 2011 um 2.881 niedriger als vor einem Jahr.
Im April waren 5.924 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet, 251 oder 4,1 Prozent weniger als noch im März. Damit liegen die aktuellen Werte im Bereich des Arbeitslosengeld I-Bezuges auch weiterhin unter denen des Vorjahresmonats. Diesmal um 847 oder 12,5 Prozent.
In der Grundsicherung sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im April ebenfalls, auf jetzt 27.277 Menschen (251 Personen oder 0,9 Prozent weniger als im Vormonat). Die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung lag damit um 1.401 Personen oder 5,4 Prozent über den April-Zahlen des Vorjahres. Der April 2011 ist damit der erste Monat seit dem Oktober 2010, in dem die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung nicht fortlaufend angestiegen ist.
Im April sind die Zugänge in Arbeitslosigkeit wie schon im März rückläufig. Lagen sie im März noch bei 5.203, so sind sie im April auf jetzt 5.059 gesunken (-144 oder - 2,8 Prozent). Im April des Vorjahres hatten wir 6.140 Zugänge in Arbeitslosigkeit (- 1.081 oder – 17,6 Prozent gegenüber April 2010).
Von den 5.059 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.593 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber dem Vormonat, wo dieser Wert noch bei 1.494 Personen lag, bedeutet dies einen Anstieg um 99 oder 6,6 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Zugänge aus vorheriger Erwerbstätigkeit jedoch deutlich gesunken (2.073 im April 2010, was einen Rückgang um 480 oder 23,2 Prozent bedeutet).
Die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit ist im April 1.684 Personen gelungen (+ 63 oder + 3,9 Prozent gegenüber dem März 2011). Im Vorjahresmonat, im April 2010, lag dieser Wert bei 1.931. Damit ist in diesem April 247 Personen weniger als im Vorjahresmonat der Weg zurück in den Arbeitsprozess gelungen (- 12,8 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im April 5.571 Personen. Das waren 281 mehr als im März 2011, aber 704 weniger als im April 2010.
Die im März von 5 Betrieben für die Zukunft angezeigte konjunkturelle Kurzarbeit könnte insgesamt für bis zu 131 Personen wirksam werden.
Die tatsächlichen Kurzarbeitszahlen lagen für den Monat September 2010 bei 951 Personen in 131 Betrieben. Für den Monat November zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 120 Betriebe mit 754 betroffenen Personen.
„Die gute Stimmung am Stellenmarkt hat sich auch im April gehalten. Wir bewegen uns weiterhin auf einem hohen Niveau, das viele Chancen bei der Arbeitssuche eröffnet“, so Schoofs.
Mit 924 neuen ungeförderten Stellen lag der Stellenzugang nur geringfügig unter den guten Zugangszahlen von Februar und März 2011 mit jeweils 948 neu gemeldeten Stellen und nur knapp (-3 oder -0,3 Prozent) unter dem April 2010 mit 927 neu gemeldeten Stellen. Der Bestand an Stellenangeboten ist im April gegenüber dem März weiter leicht um 8 oder 0,3 Prozent auf nun 2.735 Stellenangebote gestiegen. Im Vorjahresmonat waren 2.174 Stellenangebote im Bestand (561 oder 25,8 Prozent weniger als in diesem April).
Die Jugendarbeitslosigkeit ist im April wieder leicht zurückgegangen. In beiden Versicherungsbereichen zeigte sich im April einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit der Personen unter 25 Jahre (Versicherungsbereich -99 oder -3,7 Prozent; Grundsicherung - 34 oder -1,6 Prozent). Insgesamt sind im April 2011 nun 2.939 Personen in dieser Altersgruppe areitslos gemeldet (-133 oder -4,3 Prozent gegenüber dem März 2011). Im April 2010 waren 2.905 junge Menschen gemeldet (+ 34 oder + 1,2 Prozent).
Wie schon im Vormonat ist die Arbeitslosigkeit der älteren Arbeitslosen im Berichtsmonat weiter rückläufig. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen sank im April auf 8.314 (- 24 oder - 0,3 Prozent), darin enthalten auch die Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre, die sich auf 4.376 verringerte(- 24 oder - 0,5 Prozent). Eine Ursache hierfür ist auch in der Nutzung der vorruhestandsähnlichen Regelungen nach § 53a SGB II zu sehen.
Ebenfalls wieder rückläufig war im April, im Gegensatz zu den Vormonaten, die Arbeitslosigkeit der ausländischen Mitbewohner. Im Berichtsmonat waren 8.964 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 118 oder 1,3 Prozent weniger als im Vormonat und 117 oder 1,3 Prozent weniger als im April des Vorjahres.
Während bei dieser Personengruppe im Versicherungsbereich die Arbeitslosigkeit um 118 oder 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken ist, verzeichnen wir hingegen in der Grundsicherung einen leichten Anstieg um 3 oder 0,3 Prozent.
„Die Richtung stimmt wieder. Die Arbeitslosigkeit hat im April wieder den Rückwärtsgang eingelegt“, beschreibt Schoofs die aktuelle Situation. „Ich erwarte, dass diese Entwicklung in den nächsten Monaten weiter an Fahrt gewinnen wird, denn das Stellenaufkommen und damit die Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sind weiterhin hoch.“

Ältere Arbeitnehmer werden immer wichtiger

Duisburg, 28. April 2011 –  Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung der „älteren Arbeitnehmer“ hat in den letzten Jahren stärker zugenommen als die Beschäftigung insgesamt. „Ältere Arbeitnehmer bringen ein hohes Maß an Lebens- und Berufserfahrung in den Arbeitsprozess ein. Diesen Schatz nutzen unsere Unternehmen schon jetzt sehr stark, in den kommenden Jahren werden sie ihn aber noch intensiver nutzen wollen, um den wachsenden Fachkräftebedarf decken zu können“, so Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit. „Bereits jetzt besinnen sich Betriebe wieder auf die Einstellung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“
Mit der sich ändernden Gesellschaft haben sich für ältere Arbeitnehmer zwischen 50 und 65 schon jetzt zunehmend bessere Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben. Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (svB) insgesamt zwischen 30.06.2004 und 1.09.2010 um 2,7 Prozent gewachsen ist, hat sich die svB der Personengruppe zwischen 50 und unter 55 um 12,1 Prozent, die der Gruppe von 55 bis unter 65 Jahre sogar um 49,6 Prozent gesteigert.
Dieser Anstieg ist in Teilen darauf zurückzuführen, dass die geburtenstarken Jahrgänge in den Unternehmen älter werden – das Durchschnittsalter der
Belegschaften steigt. Er ist aber auch dadurch begründet, dass Unternehmen immer mehr die Potentiale dieser Personengruppe erkennen und für sich nutzen.
„Auch wir tun dies“, betont Schoofs. „Fast ein Drittel aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Agentur für Arbeit Duisburg sind über 50 Jahre alt. Wir setzen auf ihre Erfahrung, ihr Fachwissen und die Sekundärtugenden wie Zuverlässigkeit, Loyalität und Selbstdisziplin. Ältere Beschäftigte erkennen schnell, worauf es ankommt, können sich gut organisieren und sind daher in der Lage sehr selbständig zu arbeiten. Bedauerlich ist daher, dass die Älteren besonders unter der Finanz- und Wirtschaftskrise zu leiden hatten.“
Während die Arbeitslosigkeit insgesamt zwischen dem 30.06.2004 und dem 28.04.2011 um 0,9 Prozent gesunken ist, fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit für die Personengruppe von 50 bis unter 55 mit 4,7 Prozent deutlicher aus.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit ab 2004 der Personengruppe der 55 bis 65-jährigen ist sehr schwankend. Anstiege und Abschwünge müssen immer im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen gesehen werden, die sich teilweise stärker auf die Arbeitslosigkeit auswirken als arbeitsmarktliche Entwicklungen.
So ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit in dieser Zeitspanne (von 3.511 auf 4.376) immer auch vor diesem Hintergrund zu sehen. Umso bemerkenswerter ist der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im gleichen Zeitraum (von 15.597 2004 auf 23.339 2010) um immerhin 49,6 Prozent.
Schoofs: „Das aktuell hohe Stellenaufkommen bietet insbesondere auch für die älteren Arbeitnehmer zahlreiche Chancen – sie müssen jetzt auch genutzt werden. Die Agentur für Arbeit steht dabei mit Rat und Tat und eventuell auch einer finanziellen Hilfe zur Seite.“

Mädchen entdeckten ihre Stärken in der Arbeitsagentur

Duisburg, 14. April 2011 –Am Girls Day 2011 erkundeten 16 Schülerinnen der 9. Jahrgansstufe der G-W-Leibnitz-Gesamtschule in der Agentur ihre Stärken.
„Frauen und Technik passen viel besser zusammen, als es die
Berufswahlentscheidungen der jungen Frauen der letzten Jahre widerspiegeln“, so die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx. „Wir wollen am Girls Day helfen, dass junge Frauen/Schülerinnen ihre eigenen Stärken erkennen und sehen, in welchen Berufsfeldern diese Stärken sich wiederfinden. Nicht selten sind dies dann die mathematisch-technischen Berufe.“
Im Mittelpunkt des heutigen Tages stand daher für die 16 Schülerinnen ein Berufswahltest, der unter Anleitung des psychologischen Dienstes der Agentur für Arbeit die Stärken jeder einzelnen Schülerin herausarbeitete. Teilweise mit überraschenden Ergebnissen für die Einzelnen. Im Weiteren standen das richtige Bewerbungsverhalten sowie die Definition möglicher Berufsfelder auf der Grundlage der Ergebnisse des Berufswahltests auf dem Programm. Das Gespräch mit den Auszubildenden der Agentur für Arbeit Duisburg ermöglichte unmittelbare Einblicke in die Ausbildungswirklichkeit. Die Schülerinnen waren überrascht, dass die Bundesagentur für Arbeit auch ein großer Ausbildungsbetrieb ist, der eine betriebliche Ausbildung mit sehr abwechslungsreichen Aufgaben und einen Studiengang anbietet.
Der Rundgang durch die Duisburger Arbeitsagentur bildete mit Einblicken in die Arbeitswirklichkeit verschiedener Aufgabenfelder der Arbeitsagentur den Abschluss des Tages, der einen thematischen Bogen von der Entdeckung der eigenen Stärken bis hin zum Arbeitsalltag bei einem modernen Dienstleister gespannt hat.
Wer Fragen zur Berufswahl hat, kann sich unter der Telefonnummer der Agentur für Arbeit Duisburg 01801 555 111 einen Termin zur individuellen Beratung geben lassen.