Agentur für Arbeit Duisburg  -  Archiv Januar - Februar 2010
Arbeitslosenzahl im Februar stieg um 340 auf 32.891 - Quote um 0,2 auf 13,5 Prozent

Duisburg, 25. Februar 2010 - „Auch wenn der Winter uns im Monat Februar weiterhin in seinem kalten Griff hatte, so haben wir dennoch eine saisontypische Entwicklung auf dem Arbeitmarkt gehabt“ erklärte Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
Mit 32.891 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im
Februar 340 oder 1,0 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren damit im Februar 1.756 Personen oder 5,6 Prozent mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent. Im Februar
des Vorjahres lag sie bei 12,8 Prozent.
„Im Vormonat waren beide Rechtskreise am kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit
beteiligt, mit einem deutlichen Übergewicht beim Rechtskreis SGB III. Im Februar hat sich die Hauptlast des Anstiegs der Arbeitslosigkeit hin zum Rechtskreis SGB II verschoben.“ erläuterte Schoofs.
Im Februar waren 7.311 Duisburgerinnen und Duisburger im Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet, 109 oder 1,5 Prozent mehr als im Januar. Gegenüber
dem Vorjahresmonat war in diesem Rechtskreis ein Anstieg der Arbeitslosigkeit
um 1.011 oder 16,0 Prozent zu verzeichnen. Im Bereich der Grundsicherung im Rechtskreis SGB II stieg im Februar die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen auf 25.580 Menschen (231 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat). Gegenüber dem Februar 2009 ist die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II um 745 Personen oder 3,0 Prozent gestiegen.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit sind im Februar gegenüber dem Vormonat von 5.965 auf 5.742 zurückgegangen (-223 oder -3,7 Prozent). Von den 5.742 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.816 aus vorhergehender Erwerbstätigkeit. Im Vormonat waren dies 2.364 Personen. Gegenüber dem Januar ist damit der Zugang aus vorhergehender Beschäftigung mit -548 Personen oder -23,2 Prozent deutlich geringer ausgefallen.
Gegenüber dem Vorjahresmonat (Februar 2009 = 2.047) verzeichnen wir ebenfalls
einen Rückgang bei den Zugängen aus Erwerbstätigkeit um -231 oder -11,3 Prozent.
Erfreulich ist ferner, dass 1.464 Personen im Februar die Rückkehr in die
Erwerbstätigkeit gelungen ist (+216 oder +17,3 Prozent gegenüber Januar 2010). Im Vorjahresmonat, im Februar 2009, war dies 1.419 Personen gelungen, also 45 Personen oder 3,2 Prozent weniger als im Februar 2010.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Februar 5.405 Personen.
Das waren 530 mehr als im Januar 2010 und 198 mehr als im Februar 2009.
Kurzarbeit trägt auch im neuen Jahr zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes bei. Im Januar gingen von den Betrieben weitere 44 Kurzarbeitsanzeigen ein, so dass sich die Zahl der Anzeigen seit Januar 2008 auf insgesamt 869 erhöht hat. Betroffen werden können von dieser angezeigten Kurzarbeit insgesamt 29.653 Personen.

Der Winter regierte im Februar noch mit harter Hand, der Arbeitsmarkt scheint sich aber dennoch langsam aus der jahreszeitlichen und konjunkturellen Klammer befreien zu können. Die Talfahrt am Stellenmarkt scheint jedenfalls beendet zu sein. Mit 756 neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang um 269 oder 55,2 Prozent stärker als noch im Januar. Er liegt damit nur ganz knapp um 27 oder 3,4 Prozent unter dem Stellenzugang im Februar 2009. Der Bestand an offenen Stellenangeboten ist im Februar ebenfalls gegenüber dem Januar um 236 oder 16,3 Prozent auf 1.681 Stellenangebote angestiegen.
Im Vorjahresmonat waren mit 2.474 (+793 oder +32,1 Prozent) allerdings noch deutlich mehr offene Stellenangebote gemeldet gewesen. Wegen der Beendigung der zwei- und dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen ist im Februar ist die Zahl an arbeitslos gemeldeten Personen unter 25 Jahre weiter angestiegen auf nunmehr 3.019. Dies sind 128 oder 4,4 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 425 Personen oder 16,4 Prozent angewachsen.
Stagniert hat im Februar die Entwicklung bei den älteren Arbeitslosen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen sank im Februar auf 6.957 (-12 oder -0,2 Prozent), und bei den arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.500 (-6 oder -0,2 Prozent). Weiter steigende Zahlen weist hingegen die Arbeitslosigkeit der Ausländer in Duisburg auf. Im Februar waren 9.259 Ausländerinnen und Ausländer von
Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 121 oder 1,3 Prozent mehr als im Vormonat und 508 oder 5,8 Prozent mehr als im Februar 2009.
„Die konjunkturelle Talfahrt scheint trotz der noch einmal gestiegenen Arbeitslosigkeit im Februar gestoppt zu sein“, so Schoofs. „Indizien hierfür sind: die
steigende Zahl an Stellenangeboten, die wachsende Zahl an Personen, denen es wieder gelungen ist, in Erwerbstätigkeit zu kommen und die zurückgegangenen
Neumeldungen aus Erwerbstätigkeit. All das lässt Hoffnung aufkommen. Weiter kritisch stimmt mich der Blick auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei den Personen unter 25 Jahre. Auch wenn bei 337 Neumeldungen nach beruflicher Ausbildung in diesem Bereich nur einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von 128 Personen verzeichnet werden musste, so sind dies dennoch 128 junge Arbeitslose zu viel. Dies sind Fachkräfte, die in Zukunft dringend benötigt werden. Wir sollten ihnen eine Chance geben.“


Der schnelle Draht zu Agentur für Arbeit und ARGE
Vor genau fünf Jahren startete mit dem Service Center der Agentur für Arbeit Duisburg ein Garant für den Erfolg der Reform der Bundesagentur für Arbeit. An manchen Tagen werden hier bis zu 7.000 Kundenanrufe bearbeitet.
Am 28. Februar 2005 ging das Service Center Duisburg als viertes von neun Service Centern (SC) in Nordrhein-Westfalen an den Start.
„Das SC hat als erfolgreicher Teil der Reformen der Bundesagentur für Arbeit zu einer deutlichen Verbesserung der telefonischen Erreichbarkeit, weniger ungesteuerten Vorsprachen, schneller Fallbearbeitung bei den Vermittlern, Beratern und Sachbearbeitern beigetragen. So konnten die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SC (alle haben einen einschlägigen Berufsabschluss oder ein Studium) wesentlich zur Qualität der Gesamtaufgabenerledigung beitragen“, beschreibt Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur die Aufgaben des SC für die Agentur für Arbeit. „In diesen Tagen können wir auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.“
Von Beginn an war das SC Duisburg für die SGB III-Telefonie im Verbund der Städte Duisburg, Oberhausen, Wesel und Krefeld, sowie die SGB II-Telefonie für die ARGE Duisburg zuständig. Im Juli 2005 kam noch die ARGE Düsseldorf hinzu. Mittlerweile telefoniert das Duisburger SC nicht nur im eigenen Verbund, sondern im Lastenausgleich erreichen Duisburg zusätzlich Anrufe für die SC Essen, Mönchengladbach und Köln. Dann wird von Duisburg aus für insgesamt 62 Agenturen inklusive der Geschäftsstellen telefoniert.
„Die 200 Kolleginnen und Kollegen führen im Jahr fast 700.000 Telefonate im Bereich SGB III und nahezu 480.000 SGB II Telefonate“, erläutert Susanne Cienia-Bak, als Bereichsleiterin zuständig für das Duisburger SC. „An Spitzentagen sind es 7.000 Anrufe, im Durchschnitt waren es 2009 an die 5.000 Gespräche pro Tag. In den meisten Fällen konnte dabei den Kunden direkt geholfen werden. Die Fallabschlussquote, also die Zahl der Anrufe, bei denen das Anliegen abschließend bearbeitet werden konnte, lag 2009 bei 85,3 Prozent im Rechtskreis SGB III und bei 80,5 Prozent im Rechtskreis SGB II.“
Das SC ist In den Servicezeiten von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 01801 – 555 111* für den SGB III-Bereich und unter der Telefonnummer 0203 – 302 1910 für den SGB II-Bereich zu erreichen.

"Arbeiten im Ausland"

"Arbeiten im Ausland"
Duisburg, 1. Februar 2010 - Der Arbeitsmarkt wird immer mobiler. Aus diesem Grund sind Informationen immer wichtiger. Carina Pankratow von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit informiert am Montag, den 18. Januar 2010 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Duisburg über alle Fragen rund um das Thema "Arbeiten im Ausland". Tipps und Anregungen zur Arbeitsaufnahme im Ausland sind ebenso Gegenstand der Veranstaltung wie Informationen über das Sozialversicherungsrecht und zu Lebens- und Arbeitsbedingungen außerhalb Deutschlands. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung und kann ohne Anmeldung kostenfrei besucht werden.
Agentur für Arbeit und ARGE Duisburg am Donnerstag geschlossen
Am Donnerstag, den 11. Februar 2010 (Altweiber), werden Hauptagentur und Geschäftsstellen von Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE Duisburg ab 13:00 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Montag, den 15. Februar 2010 (Rosenmontag), sind Arbeitsagentur und ARGE ganztägig geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit von Agentur für Arbeit (01801 555 111) und ARGE (0203 302 1910) ist aber an beiden Tagen gewährleistet.

1.099 oder 3,5 % mehr Menschen in Duisburg arbeitslos - Quote stieg auf 13,3 Prozent

32.551 Arbeitslose im Januar in Duisburg gemeldet
Duisburg, 28. Januar 2010 - „Die anhaltend kalte Witterung, begleitet von Einflüssen der weiterhin schwachen Konjunktur, haben im Januar zum erwarteten Anstieg der Arbeitslosenzahlen geführt.“ erklärte Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
Arbeitslosenzahl im Januar: + 1.099 auf 32.551 - Januar-Quote: +0,4 auf 13,3 Prozent
Mit 32.551 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im
Januar 1.099 oder 3,5 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im
Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren damit im Januar 1.819 Personen
oder 5,9 Prozent mehr Personen von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent. Im Januar
des Vorjahres lag sie bei 12,7 Prozent.
„Wie schon im Vormonat, so waren auch im Januar wieder beide Rechtskreise
am Anstieg der Arbeitslosigkeit beteiligt. Die Arbeitsmarktnähe des Rechtskreises
SGB III hatte hier mit einem Anstieg von 9,2 Prozent gegenüber 2,0 Prozent im Rechtskreis SGB II die Hauptlast zu tragen.“ erläuterte Schoofs.
Im Januar waren 7.202 Duisburgerinnen und Duisburger im Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet, 606 oder 9,2 Prozent mehr als im Dezember. Gegenüber dem Vorjahresmonat war in diesem Rechtskreis ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 1.383 oder 23,8 Prozent zu verzeichnen.
Im Bereich der Grundsicherung im Rechtskreis SGB II stieg im Januar die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen auf 25.349 Menschen (493 Personen oder 2,0 Prozent mehr als im Vormonat). Gegenüber dem Januar 2009 ist die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II um 436 Personen oder 1,8 Prozent gestiegen.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit im Januar sind von 5.349 auf 5.965 gestiegen
(+616 oder +11,5 Prozent gegenüber dem Dezember). Sie bewegen sich damit leicht über dem Vorjahresmonat (+128 oder +2,2 Prozent). Von den 5.965 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 2.364 aus vorhergehender Erwerbstätigkeit.
Im Vormonat waren dies 1.803 Personen. Gegenüber dem Dezember ist damit der Zugang aus vorhergehender Beschäftigung um 561 Personen oder 31,1 Prozent deutlich angestiegen.
Gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar 2009 = 2.759) verzeichnen wir hingegen
einen Rückgang der Zugänge aus Erwerbstätigkeit um 395 oder 14,3 Prozent.
1.248 Personen war im Januar die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit gelungen (-127 oder -9,2 Prozent gegenüber Dezember 2009). Im Vorjahresmonat, im Januar 2009, war dies 1.130 Personen gelungen, also 118 Personen oder 10,4 Prozent weniger als in diesem Januar.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Januar 4.875 Personen. Das waren 89 weniger als im Dezember 2009, aber 530 mehr als im Vorjahresmonat.
Auch über den Jahreswechsel hat die Kurzarbeit wieder erheblich zur Stabilisierung
des Duisburger Arbeitsmarktes beigetragen. Im Dezember gingen von den Betrieben weitere 42 Kurzarbeitsanzeigen ein, so dass sich die Zahl der Anzeigen seit Dezember 2008 auf insgesamt 825 erhöht hat. Betroffen werden können von dieser angezeigten Kurzarbeit insgesamt 29.302 Personen. Der starke und ausdauernde Winter bereitet allen Betrieben Probleme, die im Außenbereich arbeiten müssen. Der Stellenzugang blieb daher von Witterungseinflüssen nicht unberührt. Mit 487 neuen ungeförderten Stellen war der Stellenzugang noch einmal um 77 oder 13,7 Prozent geringer als im Dezember.
Er liegt damit um 119 oder 19,6 Prozent unter dem Stellenzugang im Januar 2009.
Der Bestand an offenen Stellenangeboten ist im Januar gegenüber dem Dezember
noch einmal um 81 oder 5,3 Prozent auf 1.445 Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat waren mit 2.786 (+1.341 oder +48,1 Prozent) noch deutlich mehr offene Stellenangebote gemeldet gewesen.
Im Januar ist ebenfalls die Zahl an arbeitslos gemeldeten Personen unter 25 Jahre angestiegen auf nunmehr 2.891. Dies sind 136 oder 4,9 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 534 Personen oder 22,7 Prozent angewachsen.
Nach oben zeigte im Januar auch die Entwicklung der älteren Arbeitslosen. Die Zahl der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen stieg im Januar auf 6.969 (+204 oder +3,0 Prozent), und bei den arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.506 (+130 oder +3,9 Prozent).
Eine ebenfalls steigende Tendenz weist die Arbeitslosigkeit der Ausländer in Duisburg auf. Im Januar waren 9.138 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen, dies sind 279 oder 3,1 Prozent mehr als im Vormonat
und 426 oder 4,9 Prozent mehr als im Januar 2009.
„Der deutliche Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Januar mag nach etlichen
Krisenmonaten mit durchaus moderater Arbeitslosigkeit zunächst erschrecken“,
so Schoofs. „Wir haben also einen saisontypischen Anstieg der Zahlen mit einem „Krisenzuschlag“, der aber durch die gut funktionierenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente der Bundesagentur für Arbeit deutlich gedämpft worden ist. Dennoch müssen wir im Jahresverlauf, trotz der optimistischer gewordenen Prognosen, mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit
rechnen. Auch ist der weiterhin strenge Winter ein großes Risiko für die weitere Entwicklung im Februar.“

Eckwerte Arbeitsmarkt Duisburg

Geschäftsführung der Duisburger Arbeitsagentur wieder komplett
Udo Müller ist seit Anfang Januar neuer Geschäftsführer für den operativen
Bereich der Agentur für Arbeit Duisburg. „Mit dem 59-jährigen Udo Müller tritt ein sehr erfahrener Arbeitsmarktexperte die Nachfolge von Christiane Artz an.“ kommentiert Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur den Personalwechsel an der Spitze ihres Hauses.
„Nach meiner ersten Einschätzung, ist in der Duisburger Arbeitsagentur gute
arbeitsmarktliche Integrationsarbeit geleistet worden“, so Müller über seinen neuen Wirkungskreis. „Die gegenwärtige konjunkturelle Krise war und ist für Duisburg eine große Herausforderung. Auch 2010 gilt es weiterhin möglichst wirkungsvoll, den krisenhaften Entwicklungen im Bereich der Agentur Duisburg zu begegnen.“
Der Diplom-Vertwaltungswirt Müller verfügt über langjährige Führungserfahrung
in verschiedenen Arbeitsagenturen und ARGEN, darunter Wesel und Essen.
Mit dem Wechsel nach Duisburg sieht er viele Aufgaben auf sich warten, die in der Zeit nach der Krise in den Vordergrund des Interesses treten werden.
„Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden in Duisburg Fragen aufwerfen, die im wachsenden Fachkräftemangel und der Nutzung vorhandener Arbeitsmarktressourcen ihren Ausdruck finden werden. Hier will ich gemeinsam mit den Beschäftigten der Agentur proaktiv an strategischen Lösungen mitarbeiten.“

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt informiert im BIZ
Am Donnerstag, den 4. Februar 2010, informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Duisburg, Annette von Brauchitsch-Lavaulx über den "Wiedereinstieg nach der Familienphase". In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr gibt sie im Beurfsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg, Raum C Orientierungshilfen zu individuellen Wegen aus der Familienzeit oder Pflege von Familienangehörigen zurück in den Arbeitsprozess. Sie zeigt dabei, wie die hohe Motivation der betroffenen Frauen und Männer und die in der Familienzeit oder der Pflegetätigkeit erworbenen Kompetenzen für die Bewerbungssituation genutzt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Ausbildungsbörse für Büroberufe
Am Donnerstag, den 4. Februar 2010, findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Duisburg von 10:00 bis 16:00 eine Ausbildungsbörse für Büroberufe statt. Zahlreiche Arbeitgeber werden dort ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Büroberufen vorstellen. Wer also in diesem Berufsfeld nach einer Ausbildungsstelle sucht, hat an diesem Tag die Möglichkeit, den direkten Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern an einem Ort knüpfen zu knüpfen. Es empfiehlt sich daher, mehrere Sätze Bewerbungsunterlagen  in der Tasche zu haben, denn nur wer gut vorbereitet ist, kann auch im Gespräch mit den Arbeitsgebern punkten. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich.

Arbeitsagentur und ARGE erhalten leistungsfähigere EDV

Duisburg, 12. Januar 2010 - Am 15. Januar 2010 erhalten Agentur für Arbeit und ARGE Duisburg eine neue EDV-Anlage. Nicht terminierte oder unaufschiebbare Vorsprachen sollten wegen der mit den Installationsarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen an anderen Tagen erfolgen.
Für ein noch besseres Dienstleistungsangebot der Kunden erhalten Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE Duisburg eine neue und leistungsfähigere EDV-Ausstattung. Am Freitag, den 15. Januar 2010, beginnen in allen Gebäuden von Arbeitsagentur und ARGE die Umrüstarbeiten und werden das ganze Wochenende andauern.

Mit der Neuinstallation sind am Freitag zeitweise Einschränkungen der
Dienstbereitschaft verbunden. Fest vergebene Termine können auf jeden Fall wie vorgesehen wahrgenommen werden. Bei Vorsprachen ohne Termin innerhalb der Publikumszeit bis 12:30 Uhr muss hingegen mit unvermeidbaren Wartezeiten gerechnet werden. Wer daher nicht zwingend am Freitag, den 15. Januar 2010, zu Agentur für Arbeit oder ARGE muss, sollte dies an einem anderen Wochentag tun.
Am Montag, den 18. Januar 2010, werden Agentur für Arbeit Duisburg und ARGE Duisburg wieder mit dem gewohnten Dienstleistungsangebot für ihre Kunden arbeiten.

Der erste Tag in der Praxis

Duisburg, 6. Januar 2010 - Vier Studierende der Bachelor-Studiengangänge „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“ haben am heutigen Mittwoch ihre erste Praxisphase in der Agentur für Arbeit Duisburg begonnen.
Noch müssen sie sich orientieren, Namen lernen und Räume finden, doch schon ab Morgen sitzen sie neben Sachbearbeitern und Arbeitsvermittlern der Agentur für Arbeit Duisburg und erleben vor Ort, wie die Theorie der ersten Monate ihres Studiums in die Praxis umgesetzt wird.
Drei junge Frauen und ein Mann haben im September an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Mannheim ein Bachelor-Studium begonnen. Die Studienfächer haben ihre Schwerpunkte im Rechtskreis SGB III (Arbeitsmarktmanagement) oder SGB II (Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement).

Neben Theoriephasen an der Hochschule gibt es immer wieder ausgedehnte Praxisphasen in der Arbeitsagentur. Nach drei Jahren endet das Studium, das übrigens keine Studiengebühr kostet, sondern für das man schon entlohnt wird, mit dem Bachelor-Abschluss.
Gegenwärtig laufen die Auswahlverfahren für den nächsten
Einstellungstermin. Wer sich für das Studium, aber auch für die Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsförderung interessiert, der kann sich telefonisch bei der Agentur für Arbeit Duisburg unter der Telefonnummer 0203 302 1298 informieren.

Arbeitslosigkeit steigt - Quote nun bei 12,9 Prozent

Duisburg, 5. Januar 2010 - Der Wintereinbruch und die anhaltende Konjunkturschwäche haben im Dezember zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Duisburg geführt. Dass dieser Anstieg sich dabei im saisontypischen Rahmen hält, ist sicherlich dem nach wie vor dem Arbeitsplatz sichernden Einfluss der Kurzarbeit zu verdanken.
Im Dezember waren mit 31.452 Duisburgerinnen und Duisburgern 366 Personen
oder 1,2 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet als noch im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren damit im Dezember 2.198 Personen oder 7,5 Prozent mehr Personen von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 12,9 Prozent. Im Dezember
des Vorjahres lag sie noch bei 12,0 Prozent. An dem Anstieg der gemeldeten Arbeitslosigkeit waren im Dezember beide Rechtskreise beteiligt. Verantwortlich hierfür zeichnete dabei vor allem der geringere Abgang in Erwerbstätigkeit bei beiden Rechtskreisen.
Im Dezember waren 6.596 Duisburgerinnen und Duisburger im Rechtskreis SGB III arbeitslos gemeldet, 160 oder 2,5 Prozent mehr als im November. Gegenüber dem Vorjahresmonat war in diesem Rechtskreis ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 1.555 oder 30,8 Prozent zu verzeichnen.
Im Bereich der Grundsicherung im Rechtskreis SGB II stieg im Dezember die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen auf 24.856 Menschen (206 Personen oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat). Gegenüber dem Dezember 2008 ist die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II um 643 Personen oder 2,7 Prozent gestiegen.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit im Dezember sind von 5.362 auf 5.349  zurückgegangen
(-13 oder -0,2 Prozent gegenüber dem November). Sie bewegen sich damit leicht über dem Vorjahresmonat (+51 oder +1,0 Prozent). Von den 5.349 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen 1.803 aus vorhergehender Erwerbstätigkeit. Im November waren dies 1.795 Personen. Gegenüber dem Vormonat ist damit der Zugang aus vorhergehender Beschäftigung um 8 Personen oder 0,4 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat, der mit 1.904 Zugängen aus Erwerbstätigkeit zu Buche schlug, verzeichnen wir einen Rückgang von -101 oder -5,3 Prozent.
Auf der anderen Seite ist mit 1.375 Personen (-214 oder -13,5 Prozent gegenüber
November) die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit im Dezember weiter gesunken. Im Vorjahresmonat waren es 185 oder 11,9 Prozent mehr Personen, denen der Übergang in die Erwerbstätigkeit gelungen ist. Die Abgänge insgesamt betrugen im Dezember 4.964 Personen. Das waren 602 weniger als im November 2009 und 236 weniger als im Vorjahresmonat.
Auch im vergangenen Monat war neben der Verkürzung der Arbeitszeit und dem Abbau von Arbeitszeitguthaben wieder die Kurzarbeit die tragende Kraft, die zur Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze in Duisburger Unternehmen wesentlich beigetragen hat.
Im November gingen von den Betrieben weitere 24 Kurzarbeitsanzeigen ein,
so dass sich die Zahl der Anzeigen seit November 2008 auf insgesamt 783
erhöht hat. Betroffen werden können von dieser angezeigten Kurzarbeit insgesamt
28.084 Personen.
Saisontypisch sanken im Dezember Zugang und Bestand an Stellenangeboten. In diesem Jahr befinden sich sowohl der Stellenbestand wie der Stellenzugang auf einem deutlich zu niedrigen Niveau. Mit 564 neuen ungeförderten Stellen war der Zugang um 36 oder 6,0 Prozent noch einmal niedriger als im November. Er liegt damit um 460 oder 44,9 Prozent erheblich unter dem Stellenzugang im Dezember des Vorjahres.
Der Bestand an offenen Stellenangeboten ist im Dezember gegenüber dem November noch einmal um 114 oder 7,0 Prozent auf 1.526 Stellenangebote gesunken. Im Vorjahresmonat waren noch 1.573 oder 50,8 Prozent mehr offene Stellenangebote gemeldet gewesen. Erfreulich war der weitere Rückgang der Zahl an arbeitslos gemeldeten Personen unter 25 Jahre im Dezember auf 2.755. Dies sind 57 oder 2,0 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit jedoch um 603 Personen oder 28,0 Prozent angewachsen.
Wenig Veränderung gibt es schon seit geraumer Zeit bei den älteren Arbeitslosen.
Im Berichtmonat waren wieder geringfügig mehr der über 50 Jahre alten arbeitslosen Personen arbeitslos gemeldet. Im Dezember stieg ihre Zahl auf 6.765 (46 oder 0,7 Prozent), und die der arbeitslosen Personen über 55 Jahre auf 3.376 (21 oder 0,6 Prozent).
Ebenfalls wenig Bewegung ist bei der Arbeitslosigkeit der Ausländer in Duisburg
festzustellen. Im Dezember ist ihre Zahl leicht auf 8.859 Ausländerinnen und Ausländer gestiegen, dies sind 132 oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 441 oder 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Jahr 2009 bescherte die heftigste Wirtschaftskrise dieser Republik und damit auch dem Duisburger Arbeitsmarkt seine bislang größte Herausforderung.
Dank gemeinsamer Anstrengungen aller Arbeitsmarktpartner sind die Auswirkungen bislang entgegen den Prognosen aller Experten recht moderat ausgefallen. „Die Krise ist aber längst noch nicht beendet und wird uns auch 2010 noch beschäftigen“, meint Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur.
„Wenn die Arbeitsmarktinstrumente der Agentur für Arbeit weiter so gut wirken, alle Beteiligten sich weiterhin so besonnen und verantwortungsbewusst verhalten und die Konjunktur wieder Fuß fasst, dann kann es auch in dem gerade begonnenen Jahr gelingen, vielen Menschen die Arbeitslosigkeit zu ersparen.