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Milch macht müde Männer munter. Behauptet zumindest die Werbung.
"Bei uns ist es das Wasser, das uns zu Höchstleistungen anspornt,"
berichtet Christian Vollmert. "Schließlich spielen wir Wasserball."
Vollmert arbeitet als hauptberuflicher und festangestellter
Wasserballtrainer beim Schwimmverband Nordrhein-Westfalen.
Wasserball als Sportart vorzustellen würde hier sicherlich zu weit
führen. Schließlich gibt es eine brauchbare Beschreibung bei der
Internetenzyklopädie Wikipedia (Suchbegriff: Wasserball). Ich mache
es mir daher einfach und verweise auf die Beschreibung in Wikipedia.
In Duisburg spielt derzeit der ASCD in der 1. Wasserball-Bundesliga.
Der Polizeisportverein und der DSV `98 folgen in der 2. Liga. "Der
DSV `98 ist nicht aus sportlichen, sondern aus finanziellen Gründen
abgestiegen," berichtet Vollmert. Gut und gerne 500 aktive
Wasserballer gebe es in Duisburg in den 6 Vereinen, in denen
Wasserball betrieben wird. "Poseidon hat eine gute Jugendarbeit,"
berichtet Vollmert, ohne allerdings die Arbeit der anderen Vereine
herabsetzen zu wollen. Schließlich ist Duisburg d e r
Wasserballstandort in Duisburg.
Wer im Wasserball mithalten wolle, müsse eine Körpergröße von über
1,90 m, ein taktisches Spielverständnis und keine Scheu vor
Körperkontakt haben. "Wasserball ist schon ein körperbetontes
Spiel."
Nach Vollmerts Worten ist Wasserball auch sehr gut für Kinder
geeignet. "Es ist eine Ballsportart und eine Mannschaftssportart.
Außerdem gehen Kinder gerne ins Wasser. Wer ein guter Wasserballer
werden möchte, muss allerdings 16 Stunden in der Woche trainieren."
Gute Voraussetzungen also, um den Sport ein Leben lang treu zu
bleiben. Schule, Berufsausbildung und erste Liebe können da nicht
wirklich ablenken, wie Vollmert beobachten konnte. Doch Vorsicht:
"Wasserball ist ein reiner Amateursport, der bescheiden durch die
Stadt gefördert wird. Reich kann man nicht damit werden," betont
Vollmert. Dass Wasserball - zumindest in Duisburg - ein reiner
Männersport ist, sei da nur am Rande erwähnt. |