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Wer sich Herz
verliert, der ist schwer verliebt. "Vorsicht, junger Mann," hält
Hans Grusak vom Skatklub Wedau entgegen. "Wenn mir das Missgeschick
beim Geben passiert, kann ich noch `mal von vorne anfangen."
Hier alle Regeln des Skatspiels erklären zu wollen, würde sicher zu
weit führen; dafür sind sie zu umfangreich. Wer es genau wissen
möchte, sei an dieser Stelle an die Internetenzyklopädie Wikipedia
verwiesen. Dort gibt es einen umfangreichen und detaillierten Text.
Der Wedauer Club wurde 1971 gegründet. Waren ist in den besten Tagen
22 Mitglieder, sind bis heute 8 davon übriggeblieben. "Viele
Mitglieder sind durch Umzug, Krankheit oder Tod ausgeschieden,"
berichtet Gruska, der selbst fast von Anfang an dabei ist.
Mehrfacher Stadtmeister ist der Club, wie Gruska berichtet. "Einer
unser Mitspieler, Herr Krischok, belegte den 4. Platz in der
deutschen Einzelspielermeisterschaft. Als Mannschaft spielten wir
auch schon in der 2. Bundesliga." Bedingt durch die vielen Abgänge
ist die Mannschaft heute in der Kreisliga und spielt dort gegen
Mannschaften vom linken Niederrhein.
"Wir sind einer von rund 35 Mannschaften, die der Skatgemeinschaft
Duisburg und damit dem Deutschen Skatverband angehören," berichtet
Gruska, einer von nur 2 aktuellen Wedauern im Verein. Man treffe
sich immer dienstags um 19.30 in der Gaststätte "Saalbau" am Wedauer
Markt. "Wir suchen Verstärkung," wirbt Gruska für den Skatclub. Doch
keine Angst: "Wir suchen die gemütliche Gemeinschaft. Bei uns wird
niemand niedergemacht, wenn er / sie nicht gut Skat spielen kann.
Wir helfen schon. Skat hat schließlich was mit Erfahrung und
Fingerspitzengefühl, aber auch mit ganz viele Glück zu tun." Man
sieht Gruska die Begeisterung für das Skatspiel deutlich im Gesicht
an. Die Augen funkeln. Das ganze Gesicht strahlt. Woher diese
Begeisterung kommt? Keine Ahnung. Sie ist einfach da. Wer mehr über
den Club wissen möchte, sei an das Internet verwiesen. Gibt man in
eine Suchmaschine
www.skatklub-wedau.de ein, kommt man als Nutzer sofort auf die
richtige Startseite. "Vielleicht gibt es ja doch noch den einen oder
anderen Skatspieler, der bereit ist, sich einem Verein
anzuschließen," hofft Gruska.
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