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Sie ist die japanischste aller Sportarten
dieser Welt: Judo entstand dort. "Bei uns in Duisburg gibt es 10
Vereine, in denen Judo als Sportart betrieben werden kann,"
berichtet Erik Gruhn vom nordrhein-westfalischen Judoverband.
Wer eine vernünftige, leicht verständliche Beschreibung des Judo
sucht, sei an die Internetenzyklopädie Wikipedie (Stand: 3.9.2008)
verwiesen. Wer das Suchwort "Judo" eingiebt, erhält eine
umfangreiches Informationspaket. Hier alles wiederzugeben, würde
sicherlich zu weit führen.
Zusammen mit Dinslaken (1 Verein) und Mülheim (3 Vereine) bildet
Judo einen Judobezirk. 894 Männer und 441 Frauen machen zusammen
1.335 aktive Judoka. "Der weibliche Anteil ist in den vergangenen 10
Jahren gewachsen. Der Sport ist für beide Geschlechter und jedes
Alter geeignet," betont Gruhn.
Gruhn gehört dem Polizeisportverein von 1920 an und ist dort selbst
aktiver Judoka. Der PSV ist momentan der erfolgreichste Duisburger
Judoverein und ist derzeit in der Regionalliga = in der 3. Liga
angesiedelt. "Im Einzelbereich besteht durchaus das Potential, auf
nationaler Ebene mitzuhalten," berichtet Grund. Und fügt hinzu: "Wir
freuen uns über jeden, der neu hinzukommt. Wir können ihn auch
aufnehmen. Früher gab es Wartelisten." Die Fluktuation in den
Vereinen ist hoch: Es ist aber nicht nur die Familien- und
Berufphase, die den Vereinen zu schaffen macht. "Viele Kinder testen
die Sportart und bleiben dann woanders hängen," konnte Gruhn
beobachten. Heute gibt es - modisch aktuell - Wettbewerbe für
Über-30jährige. "So können wenigstens einige Judoka für den Sport
zurück gewonnen werden. Schnelligkeit, Technik, Geschicklichkeit -
sie machen den Judo so vielseitig und interessant."
Ringen und Kämpfen soll inzwischen auch in den Schulspor einfließen.
"Das gibt uns die Gelegenheit, Trainer / Übungsleiter in die
Grundschulen zu schicken. Wir können so Talentsichtung und
Talentförderung leisten."
Das Steinbart - Gymnasium ist ein Teilzeitinternat für Sportler.
"Wer einem Sportkader angehört, kann so sportlich gefördert werden
und schulischen Stützunterricht erhalten. Es ist aber kein
sportartspezifisches Internat." Der Landesleistungsstützpunkt ist
für talentierte Junioren, die im Verein nicht mehr gefördert werden
können. "Judo wird ehrenamtlich gebtrieben," betont Gruhn. "Da ist
professionelle Hilfe schon sinnvoll."
Wer mehr über Judo in Duisburg wissen möchte, braucht im Internet
nur www.judo-duisburg.org
anzusteuern. |