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Amerika ist das
Land der unbeschränkten Möglichkeiten. Was für das Wirtschaftsleben
und das berufliche Fortkommen gilt, ist natürlich auch im Sport
richtig. Baseball ist eine uramerikanische Sportart. "Zumindest die
Wurzeln liegen dort. In Duisburg wird allerdings auch Baseball
gespielt," berichtet Frank Soyke vom 1. Amerikan Football und
Baseball Club Duisburg Dockers.
Wer mehr über Baseball und seine Spielregeln wissen möchte, sei an
dieser Stelle an die Internetenzyklopädie Wikipedia verwiesen. Gibt
man dort den Suchbegriff "Baseball" ein, erhält man einen sehr
umfangreichen und informativen Text (Stand: 28.8.2008).
Das Schwelgernstadion wurde 1925 eröffnet. Nach zwei Jahren Bauzeit
gab es nicht nur ein Fußballfeld. Eine 7,20 m breite und 500 m
lange Aschenbahn, die von einer 570 m langen und 7,20 m breiten
Flieger- und Motorradbahn eingefasst wurde, kam hinzu. Das Stadion
hatte 28.000 Steh- und Sitzplätze. Im Nordwesten Deutschlands war
das Stadion zu seiner Zeit eines der größten Stadien überhaupt.
Zeitweise war hier Hamborn 07 beheimatet. Der Zuschauerrekord stammt
vom vom 14. September 1947. 33.000 Besucher wollten das Spiel
Hamborn 07 gegen Schalke 04 sehen.
Fußballspiele fanden noch bis in die 1970er Jahre hinein im
Schwelgernstadion statt.
Doch dann war das Stadion so marode, dass es geschlossen werden
musste. Die Sanierung erfolgte erst Ende der 1990er Jahre.
Impulsgeber war die Entwicklungsgesellschaft Duisburg. Sie sanierte
nicht nur die Gebäude, sondern gestaltete auch die Sportanlagen neu.
Da sie nicht mehr benutzt werden konnte, wurde die historische
Tribünenanlage mit Boden überdeckt. Übriggeblieben sind das
Fußballfeld, die Aschenbahn und eine Minitribüne.
Man schreibt den 30. August 2008, als ich mich auf den Weg zum
Schwelgernstadion mache. An diesem sonnige und warmen
Samstagnachmittag richtet die Jugendbaseballmannschaft der Dockers
ein Heimspiel gegen eine andere Jugendmannschaft aus. Fast schon
unter Ausschluss der Öffentlichkeit findet dieses Spiel statt - von
meiner Wenigkeit abgesehen sind sonst nur noch die Eltern da, so daß
das Spiel fast schon einen familiären Charakter hat.
Ein Interview ist mit Soyke an diesem Tag (geschweige denn an einem
anderen Tag) nicht möglich. Zu sehr ist er mit dem Geschehen auf dem
Spielfeld beschäftigt. Wie viele andere Baseballer gibt es bei den
Dockers? Ist Nachwuchs erwünscht? Wie erfolgreich sind die
Mannschaften? Was ist das Besondere und das Interessante an der
Sportart? Die Antworten werde ich schuldig bleiben müssen. Natürlich
könnte ich es mir einfach machen und auf den Internetauftritt der
Dockers verweisen. |