IMPRESSIONEN VOM ABSCHLUSS DER 1125 JAHR
FEIER
Von Harald Jeschke, Harald Molder und Manfred Schneider
Drei Tage lang hat Duisburg sein 1125 jähriges Stadtjubiläum
gefeiert. Und auch am Sonntag stand alles im Zeichen der Festlichkeiten.
Hiervon zeigen wir noch einmal einige Impressionen!
1. Die gut besuchte Ausstellung zur Stadtgeschichte in der
Salvatorkirche zeigte seltene Exponate aus dem Stadtarchiv

2. und 3.: Im Kultur und
Stadthistorischen Museum gab es einen Einblick in die lebendig gewordene
Geschichte der verschiedenen Epochen des Mittelalters
4. Einen sehr großen Beitrag zum
Gelingen trug der Verein „Projekte zur lebendigen Geschichte e.V.“ aus
Duisburg mit seiner Vorsitzenden Sylvia Crumbach bei, der mit seinen
authentischen Gewänder die Blicke der Besucher auf sich zog

5. Kulturdezernent Karl Jansen prägte die erste Gedenkmünze an das
Stadtjubiläum

6. Zur musikalischen Untermalung trug die niederländische Gruppe „Goet
ende Fyn“ auf mittelalterlichen Instrumenten bei

7. Werner Pöhling vom stadthistorischen Museum machte bei seinen
Führungen den jungen Duisburgern an praktischen Beispielen die Lebensart
des Mittelalters deutlich – Bei der Frage nach der Zubereitung eines
Hamburgers ging alles gut, bis auf den Ketschup, da es Tomaten damals
noch nicht gab, und an die Erwachsenen gewandt war auch gleich die Frage
nach dem Kaffee geklärt, der ebenfalls noch nicht auf der Speisekarte
stand!

8. Auch das Rathaus wurde zur Bühne. Im Franz-Haniel-Hof präsentierte
das "Junge Ensemble" der Deutschen Oper am Rhein ein Potpourri von
Klassik bis Musical. Ein Ereignis, daß gerne noch einmal wiederholt
werden sollte. An Zuschauern mangelte es bestimmt nicht!

9. Bei den zum Teil von den Ratsmitgliedern mehr oder weniger
professionell geleiteten Rathausführungen (wenn man z.B. meint, dass es
den Stadtteil Hüttenheim 1929 noch nicht gab!) konnte man auch einen
Blick in das Arbeitszimmer von OB Adolf Sauerland werfen, der seine
Arbeit am sehr gut erhaltenen Schreibtisch von OB Karl Lehr verrichtet!

10. Und auch an humoristischer Kost konnten die Besucher teilhaben.
Gleich drei Kabarettisten, die von Duisburg aus die Bühnen Deutschlands
eroberten, hatten im Ratssitzungssaal das Wort. Es traten auf von
rechts: Kai Magnus Sting, Uli Masuth und Ludger K. Süffisant der
Kommentar einer Besucherin: „Fast so wie in einer normalen Ratssitzung!“
Harald Molder


Duisburg
feiert sein 1125-jähriges Bestehen vom 5. bis 7. September mit einem
Fest rund um das Rathaus. Das Programm bietet mit historis chen
Ausstellungen und einem originalgetreu nach gebauten Wikingerlager sowie
dem Aktionstag "Zeitreisen in die Vergangenheit" Geschichte zum
Anschauen und Miterleben.
1125 Jahre Duisburg. Im Jahr 883 kamen dänische Wikinger zu Schiff den
Rhein hinauf. Sie überfielen den fränkischen Königshof "oppidum Duisburh"
und blieben bis zum Frühjahr 884. Dies hat Regino, damals Abt des
Klosters Prüm in der Eifel, in seiner Chronik vermerkt. Damit sorgte er
für die erste gesicherte schriftliche Erwähnung Duisburgs.
"Duisburg hat allen Grund das Jubiläum zu feiern", eröffnete OB
Sauerland den Festakt im großen und prall gefüllten Ratsaal. "Hier, wo
zwischen 1899 und 1902 dieses Rathaus entstand war immer festzustellen,
dass Duisburg eine reiche Stadt war. Dies auch durch Schlote und
Fördertürme. Und heute ist Duisburg arm? Nein. Duisburg ist reich an
Geschichte seit 883, als die Wikinger die Stadt überfielen. Duisburg
wurde später zur Stadt Montan. Die Lage am Wasser half, aber auch die
Menschen mit ihren Ideen und Potenzialen machen diese Stadt reich. 140
Nationalitäten verzeichnet diese Stadt. Das Ehrenamt ist der Kitt
unserer Gesellschaft. Es gilt Reichtum in Selbstbewusstsein umzumünzen."
IHK-Präsident Thomas Hüttemann - Bildmitte unten - knüpfte nahtlos an:
"Duisburg ist mit dem Urelement Wasser verbunden. Diese Stadt ist
weltoffen und durch den Rhein mit Europa und der Welt verbunden. Der
Rhein verließ im 14. Jahrhundert die Stadt, die Stadtväter legten 1715
den Grundstein des heutigen Erfolges mit dem Bau des Hafens."
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| Alt-OB Josef Krings, Thomas
Hüttemann, Präsident der IHK und Oberbürgermeister
Adolf Sauerland |
Das Geschenk - Urkunde zur
Verbindung Rheinhausens mit Trompet - der IHK an die Stadt
Duisburg. OB Adolf Sauerland (li.) und IHK-Präsident Thomas
Hüttemann |
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| Immer pro Duisburg! - die
Altbürgermeister Clemens Fuhrmann, Friedel Genender und
Heinz Pletziger |
Die vorderste Reihe in der
Salvatorkirche |
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| Unter den Gästen Artur
Grzesieck, Sparkassenvorstand und Walter Hellmich, MSV
Präsident (re.) |
Stadtdirektor Dr. Peter
Greulich (v.li.) und Beigeordneter Dr. Peter Langner,
dahinter der Ehrenvorsitzende diverser Institutionen,
Verbände und Vereine |
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Kai-Magnus Sting
brachte den Saal zum kochen
Fotos von Manfred Schneider und Harald Molder |
Vorsitzende nehmen
Kabarettisten in die Mitte. Heinz Pletziger (proDuisburg)
und Harald Jeschke - wie Sting Neudorfer -
Bürgervereinsvorsitzender Neudorfs |
Duisburg
feiert sein 1125-jähriges Bestehen vom 5. bis 7. September mit einem
Fest rund um das Rathaus. Das Programm bietet mit historischen
Ausstellungen und einem
originalgetreu nach gebauten Wikingerlager sowie
dem Aktionstag "Zeitreisen in die Vergangenheit" Geschichte zum
Anschauen und Miterleben.
An diesem Wochenende gehört das Rathaus den Duisburger Bürgern. Geöffnet
sind u.a. der Ratssitzungssaal, das Büro des Oberbürgermeisters, das
Mercatorzimmer und das historische Trauzimmer. Mitglieder des Rathauses
und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten zusätzlich
Führungen an Gleichzeitig wird das Rathaus selbst zur Bühne. Im
Franz-Haniel-Hof laden am Samstag, 6. September, 14 bis 18 Uhr,
Duisburger Chöre zu einer musikalischen Zeitreise ein. Am Samstag, 7.
September. 12 Uhr, präsentiert das "Junge Ensemble" der Deutschen Oper
am Rhein ein Potpourri der Klassik. Nachmittags um 15 und 16:30 Uhr
ergreifen drei Kabarettisten, die von Duisburg aus die Bühnen
Deutschlands eroberten, im Ratssitzungssaal das Wort. Es treten auf: Kai
Magnus Sting, Uli Masuth und Ludger K.
Gottesdienste und Ausstellungen: Samstag, 6. September, 11 bis 14:30 Uhr
und 18 bis 20 Uhr Sonntag, 7. September, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 20 Uhr
Ein ökumenischer Gottesdienst eröffnet am 6. September, 10 Uhr, den
offiziellen Teil des Stadtjubiläums. Zugleich ist die Salvatorkirche an
diesem Wochenende Heimat der Ausstellung "Geschichte unter dem
Pflaster", in der die Stadtarchäologie Duisburg Fundstücke zu
verschiedenen Stationen der Duisburger Stadtgeschichte präsentiert. In
einer weiteren Ausstellung präsentiert das Stadtarchiv Schätze aus ihren
Beständen. Am 7. September, 12 Uhr, lädt die Evangelische
Kirchengemeinde zu einem Gospelgottesdienst mit dem Duisburger
Universitätschor "Salto Chorale".

Tage der Offenen Tür am 6. und 7. sowie ein Kulturprogramm mit Kabarett
und Musik zischen Klassik und Pop runden das Stadtjubiläum ab,
Höhepunkte dürften die Auftritte der Pop-Band "Wir sind Helden" am 6.
September und der Duisburger Philharmoniker am 7. September werden.
Das Programm:
Kai Magnus Sting,
Chöre, Junges Ensemble der Rheinoper - Führungen,
6.September, 14 bis 18 Uhr, 7. September, 11 bis 18 Uhr Rathaus,
Burgplatz 19
WIKINGER HABEN DUISBURG EROBERT
Es war am heutigen Nachmittag kurz nach 12 Uhr, als die Wikinger (in
Gestalt der Schüler der Klasse 4a der Gemeinschaftsgrundschule am
Hochfelder Markt) mit einem Wikingerschiff im Innenhafen einliefen und
ihr Lager vor der Stadtmauer aufschlugen. So muss es vor 1125 Jahren
gewesen sein, als der Rhein noch direkt an der alten Stadt vorbei floss
und der Überfall der Nordmänner die erste urkundliche Erwähnung der
Stadt Duisburg nach sich zog. Es war ein herrliches Erlebnis für die
Kinder und Geschichtsunterricht auf ganz andere Art! Und auch das
Wikingerlager lohnt einen Besuch, zeigt es doch im Schatten der alten
Stadtmauer das Leben vor 1125 Jahren bis ins kleinste Detail! Ein Besuch
lohnt sich auf jeden Fall, wie auch bei den anderen Programmpunkten des
Festwochenendes!
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